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Referat Cultural Jamming

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„Ist die beste Subversion nicht die, Codes zu entstellen, statt sie zu zerstören?“ - Roland Barthes

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Was ist Culture Jamming? 

Tool für jede Art von Kritik gegen kulturelle Strukturen

künstlerische Strategie

Debatte um Nutzung des öffentlichen Raumes, Fremdbestimmung

Kritik, die zum Nachdenken anregen soll (Change Minds → Change World)

Guerilla-Taktik

Viele Ansatzpunkte: Jammen öffentlicher Räume, Werbung, Internet etc.

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Interdisziplinarität von Culture Jamming Werbung

öffentliche Räume

Culture Jamming

Internet

Street Art

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Beispiele

→

←

http://www.mattel.de/images/pr/barbie50Fashion_02xl.jpg

http://www.gamingxp.com/pictures/uploads/.r esized_450x742_GIJoe.jpg

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http://www.greenpeace.org/raw/image_full/international/ph otosvideos/photos/parody-of-esso-logo

Methoden 

Subversive Affirmation

Überidentifizierung

Entwendung und Umdeutung

Erfindung falscher Tatsachen zur Schaffung wahrer Ereignisse

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Probleme 

Guerilla-Marketing (Rekuperation)

Culture Jamming nicht als Selbstzweck, sondern als Werbemittel

Misslungener Jam

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Culture Jamming von uns? 

Promotion

Aufklärung, Gedanken/Meinungen teilen

Welt verändern durch Kritik

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Adbusting

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Adbusting

Begriff

 Wortkreation aus „advertisement“ (Werbung) und „to bust“ (zerschlagen)

http://blogs.taz.de/streetart/2008/05/31/ichwerd-zum-zombie/

 „Methode“ des Cultural Jamming

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Adbusters  globales Netzwerk von Künstlern und Künstlerinnen, Studenten und anderen Aktivisten  Flaggschiff der “Culture Jamming Bewegung“

 nutzen Corporate Design & Corporate Identity der Marken, um gegen diese zu polemisieren

http://media.de.indymedia.org/ima ges/2003/11/68373.png

 bezeichnen ihre gegenkulturelle Bedeutungsumkehrung der Werbung als „Rebranding“ oder „Demarketing“

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Adbusters (Media Foundation)

Kritik an:  Konsumgesellschaft  Werbefotografie  visueller Umweltverschmutzung Methoden: Umgestaltung, Verfremdung, Nachahmung von Werbung, um die Aussage ins Gegenteilige, Lächerliche zu verkehren 12


Beispiel

Adbusters Media Foundation  Gründung 1989 von Kalle Lasn in Vancouver,Kanada  konsumkritische, „non-profit“ Organisation  Internetseite: adbusters.org  Zeitschrift: Adbusters  Zusammenarbeit u. A. mit Greenpeace, Peta, http://theicarusproject.net/downloads /Adbusters07Cover.jpg http://lifegivingspring.info/LGS/living/economy /consumerism/I/adbusters-large.jpg

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Adbusters Kampagne: Blackspot Schuhe  Internet: blackspotsneaker.de  durch Kauf, Erwerb von Anteilsschein “Own logo” statt „No logo“

 Herstellung unter Berücksichtigung sozialer und naturverträglicher Aspekten http://www.vestaldesign.com/blog/2005/03/blackspot-sneaker/

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Adbusters Kampagne: TV-Turnoff-Week

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Adbusters Kampagne: Buy-Nothing-Day

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Kritik  verwenden ähnliche Ausdrucksweise wie ihre „Gegner“ Zeitschrift als Hochglanzbroschüre Vermarktung ihrer Produkte

 propagieren den Individualismus, den die breite Masse sucht

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Weitere Techniken spezielle Techniken des franz. Künstlers „Zevs“  Visual Kidnapping  Liquidated Logos

 Visual Attack Ziele:  Rückeroberung der Stadt  „Aufstand der Zeichen“ http://slamxhype.com/wp-content/uploads/2009/02/zevs.jpg

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Visual Kidnapping

http://www.de-feat.de/uploaded_images/visual_kidnapping708474.jpg http://streetartist.de/files/2009/02/visualkidnapping-01.jpg

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Liquidated Logos

http://g4graphic.files.wordpress.com/2007/11/liquidated_lo gos.jpg

http://www.nerdcore.de/wp/tag/logos/

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Visual Attack

http://ananasamiami.blogspot.com/2009/12/graffiti-by-zevs.html

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Brandalism

Begriff http://www.flickr.com/photos/pickard/99396908/

 setzt sich aus „brand“ und „vandalism“ zusammen

von michaelpickard

 Kommerzialisierung des öffentlichen Raumes, wie z. B. Schulen, Universitäten und Bibliotheken, mit Logos und Werbung

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Brandalism

Banksy „Werbung im öffentlichen Raum, die Dir keine Wahl lässt, ob Du sie siehst oder nicht, gehört Dir. Du kannst sie verändern, verbessern, verschönern oder berichtigen. Danach um Erlaubnis zu fragen, wäre das selbe als würde man Dir einen Stein vor den Kopf werfen und Du würdest fragen, ob Du ihn behalten darfst.“ (Frei nach Banksy, Wall & Piece)

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Brandalism

Beispiel Celebration City http://www.sondeoeconomico.com/wpcontent/uploads/2007/11/walt-disney.jpg

 bereits in den 60er Jahren die Vision einer "planned and controlled city"  1994 Planstadt Celebration im Florida County Osceola von der Walt Disney Company gebaut

 Verwirklichung des amerikanischen Traums

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http://z.about.com/d/architecture/1/5/f/K/celebration9250016.jpg

Celebration City  Hauskauf = Einhaltung der Regelwerks  9000 Einwohner in ca. 5400 Häusern  Townmanager

 eigene Infrastruktur

http://www.geomundo.com.br/images/images-geografia/celebration1.jpg

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THE YES

MEN ...fix the world!

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THE YES

MEN 

Eine Netzkunst- und Aktivistengruppe

Betreiben Kommunikationsguerilla bzw. Cultural Jamming/ AdBusting

Geben sich als Repräsentanten großer Institutionen oder Firmen aus und karikieren deren Ziele in den öffentlichen Medien oder auf Konferenzen mit vollkommen übertriebenen Forderungen . → Sie bezeichnen dies auch als „Identitätskorrektur“.

Ihre führenden Mitglieder sind Jacques Servin und Igor Vamos, welche meist unter Pseudonymen in der Öffentlichkeit auftreten... 27


THE YES

MEN

Jacques Servin 

Unterrichtet als assistierender Professor im Fach „Subversion“ an der „Parsons The New School for Design“ in New York

Author von zwei Kurzgeschichtenbüchern (mit FC2 veröffentlicht)

Pseudonym: Andy Bichlbaum / Ray Thomas

http://blog.emap.com/footprint/files/2009/12/19_hud_speech.jpg

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THE YES

MEN

Igor Vamos 

International bekannter Multimedia-Künstler

Organisierte am Reed College eine Studentengruppe namens

„Guerilla Theater of the Absurd“ welche Cultural-JammingAktionen dokumentierten und aufführten 

Pseudonyme: Mike Bonanno

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7c/Igor_Vamos_of_The_Yes_Men.png

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THE YES

MEN

Aktionen der Yes Men 1993 – Sprachelektronik von gestohlenen G.I.JOE-Figuren und Barbie-Puppen vertauscht und wieder in Läden verteilt.

1999 – Gefälschte Website des WTO (gatt.org) mit vollkommen überzogenen Zielen. 2000 – Generalvorsitzender der WTO wird über gatt.org zu einer Konferenz eingeladen. Die Yes Men schicken einen Vertreter namens „Bichlbaum“. 2001 – Der Sender CNBC lädt zu einer Videokonferenz mit Globalisierungskritikern ein. Konferenz in Tampere (Finnland), diesmal gehen die Yes Men drastischer vor.

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THE YES

MEN „Lassen wir den Sklaven doch einfach in seiner Heimat, sagen wir Gabun. In Gabun kann man ihn für 10 $ für zwei Wochen mit Lebensmitteln versorgen, nicht nur für einen Tag. 250 $ reichen für ein Jahr Unterkunft, nicht nur für einen Monat, 50 $ reichen für eine lebenslange Versorgung mit Kleidung! Gesundheitsvorsorge ist ebenfalls sehr viel günstiger. Zusätzlich können Jugendliche ohne schwere Auflagen eingestellt werden.“


THE YES

MEN

Aktionen der Yes Men 2002 – Konferenz vor Studenten an der „State University of New York“ mit erstmals negativer Ressonanz

2004 – Verkündung der vermeintlichen Auflösung der WTO mit anschließender Neuorganisation auf einer Konferenz in Sydney

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THE YES

MEN

Dow Chemical 

3. Dezember 2004, 20. Jahrestag des Bhopalunglücks

Jacques Servin tritt als „Jude Finisterra“, ein Dow-Chemical-

Sprecher, bei BBC World auf.

Bei dem Unglück verloren tausende ihr Leben und die Überlebenden trugen schwere Folgeschäden davon.

2002 stellten die Yes Men eine gefakte Website ins Netz, auf der das Unternehmen erklärte, dass sie keine Entschädigung zahlen können, da die Opfer und deren Angehörige keine Aktionäre (!) seien.

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THE YES

MEN

Dow Chemical 

Daraufhin im November 2004: Live-Sendung von BBC World

BBC meldet, dass das Unternehmen sich doch zu seiner Pflicht bekennen wolle und zwölf Milliarden US-Dollar an die Familien der mehr als 3.000 Toten und 120.000 Verletzten von Bhopal auszahlen werde.

http://www.cbc.ca/thehour/blog/YesMen_1_body.jpg

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THE YES http://mutamorphosis.files.wordpress.com/2009/01/ew3.jpg

MEN

Dow Chemical 

Das Unternehmen dementierte umgehend.

Der Wert der Aktien sank jedoch bedenklich.

2005 sprach ein gewisser „Erastus Hamm“ von Dow Chemical auf einer „Global Risk Management“ Konferenz in London.

Stellte den begeisterten Bankern den „Acceptable Risk

Calculator“ vor. → Programm zur Errechnung akzeptabler Risiken, die sie zu Gunsten ihres Profits in Kauf nehmen wollen.

Enthüllung des „goldenen Skelettes“ , mit welchem sich begeisterte Manager sogar fotografieren ließen. 35


THE YES

Survivaball

MEN

http://understory.ran.org/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/survivaball-crossing-street.jpg http://theyesmen.org/pub/stills/15_Survivaball_Jungle.jpg

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THE YES

Survivaball

MEN

http://theyesmen.org/agribusiness/halliburton/about/images/SurvivaBall-crosssection.jpg

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THE YES

MEN

Jüngste Aktionen Am 19. Oktober 2009 verkündete Yes Men Andy Bichlbaum auf einer satirischen Pressekonferenz, dass die Handelskammer angeblich ihre ablehnende Haltung gegen die im US-Kongress diskutierte US–Klimagesetzgebung aufgeben wolle. Eine Woche später erstattete die US–Handelskammer Anzeige.

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THE YES

MEN

The Yes Men - “Fix the world” for teachers Auf der offiziellen Website der Yes Men wird ein „Guide“ zur Ausbildung bzw. Inspiration von Studenten angeboten. Außerdem wird auf ein „Identity-Correction-Game“ unter challenge.theyesmen.org verwiesen.

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THE YES

MEN

http://theyesmenfixtheworld.com/images/te-identity.jpg

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HISTORIE & THEORIE


http://www.jochenebmeier.de/resources/MARX_ENGELS_edited.JPG

HISTORIE

1859

 Heft: „Kritik der politischen Ökonomie“  Marx/ Engels veröffentlichen gefakte Rezensionen  Wirkung: Nationalökonomen mussten Stellungnahme abgeben  Verbreitung des Werkes

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HISTORIE

1906  Wilhelm Voigt (Schuhmacher)  verkleidet sich als preußischer Offizier  kopiert militärisches Verhalten  mobilisiert mehrere Soldaten  beschlägt Stadtkasse des Rathauses http://www.heideckerpost.com/Ruehmann/RuehmannImg/PlakatHaupt mannKoepenik.jpg

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HISTORIE

1957-1972  Situationistische Internationale  Verbund vers. Künstler und Organisationen  linksradikal  basierend auf Kommunismus  Führende Figur: Guy Debrod

http://s2.hubimg.com/u/1550869_f2 60.jpg

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HISTORIE Situationistische Internationale  Prophezeiung: „Gesellschaft des Spektakels“  künstlich erzeugte Wünsche, Emotionen

 Konsumkapitalismus gibt Geschmack vor  Fremde Bestimmung des eigenen ICHs

http://hilobrow.com/wpcontent/uploads/2009/12/debordsociety.jpg

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HISTORIE Situationistische Internationale  Ziele:  Protest an bestehenden Strukturen

 Kritik an der Wirtschaft als autonome Macht  Aufhebung zwischen Kunst und Leben  Öffentliche Intervention

http://arton.cunst.net/sit/210.gif

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HISTORIE Situationistische Internationale  Methoden:  Übermalen, abändern

 Entwendung (Détournement)  Kunst im Alltäglichen  (keine Leinwände, sondern Realität)

http://www.digitalmediatree.com/libr ary/image/10/jorn_aelling_90228big.j pg

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HISTORIE Situationistische Internationale  Medienguerilla: „Jammen“ von Radiosendern  Methoden werden von heutigen „Jammern“ übernommen

 Großer Einfluss auf kommende Organisationen:  Adbusters, Kommunikationsguerilla

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http://cache.gizmodo.com/assets/images/4/ 2008/03/skullphone-billboard.jpg

http://upload.wikimedia.org /wikipedia/en/7/70/Jamcon. jpg

HISTORIE

1985 Negativeland  Jamcon `84 (SST) cassette (Mitschnitt eines Radioprogramms)  Einführung des Begriffs “Culture Jamming” “The skillfully reworked billboard....directs the public viewer to a consideration of the original corporate strategy. The studio for the cultural jammer is the world at large.” 50


HISTORIE

2004  The Yes Men  Fake websites  Ausgeben als Firmenvertreter

http://emilypothast.files.wordp ress.com/2009/11/postersundance.jpg

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Kulturelle Voraussetzung!

THEORIE Kulturelle Grammatik

„Vogel“

Sender

„Vogel“

Empfänger 52


THEORIE Kulturelle Grammatik  Regelsystem von gesellschaftlichen Beziehungen/Interaktionen  enthält Verhaltensregeln, Normen

 bestimmt gesellschaftliche Rituale  beschreibt Rolle eines Individuums in einer Situation  Ziel: Stabilisierung des Systems/Macht

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http://upload.wikimedi a.org/wikipedia/comm ons/e/e6/Hauptmann_ Köpenick.JPG

http://www.angermue nde.de/cms/upload/bil der/voigt2.jpeg

THEORIE Kulturelle Grammatik  Beispiel: Wilhelm Voigt

Bürger/ Soldaten: Preußischer Befehlston + Uniform = Offizier (Autoritätsperson)

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THEORIE Kulturelle Grammatik  kann für eigene Zwecke/Culture Jamming genutzt werden  Methoden:

 „in ritualisierende Gewänder schlüpfen“ (Uniform)  „fremde Rollen anmaßen“ (Offizier, Firmenvorstand)  „Im Tonfall der Macht sprechen“

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http://0100101110101101.org/home/nikeground/index.html

UMSETZUNG Nikeplatz („NikeGround“)  2003  Nike kauft öffentlichen Platz in Wien

 Umbenennung Karlsplatz in Nikeplatz  eigene Website nikeground.com  Werbekampagne für neuen Schuh

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http://0100101110101101.org/home/nikeground/index.html

UMSETZUNG Nikeplatz („NikeGround“)  laut Website weitere Städte in Planung  Nike „swoosh“ als Monument

 Pavilion auf dem Karlsplatz aufgestellt

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http://0100101110101101.org/home/nikeground/index.html

UMSETZUNG Reaktion  Empörung im öffentlichen Raum  Privatisierung der Öffentlichkeit

 Nike dementiert Planungen  Klage gegen „public netbase“

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UMSETZUNG Reaktion

 0100101110101101.ORG outet sich als Urheber

 Nike lässt Klage wegen Image-Schaden fallen

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http://0100101110101101.org/home/nikeground/index.html

Wirkung?


UMSETZUNG Ziele der Aktion  Theatershow für den unfreiwilligen Zuschauer  Angriff gegen kognitiven Kapitalismus („Just do it.“)  Bewusstsein für dominierende Symbole schaffen

 Darstellen der Machtverhältnisse Situationistische Internationale  Entwendung (Détournement)

 Kunst im Alltäglichen/ „Konfrontative Ästhetik“ 61


DISKUSSION Überwachung, ein großes Thema und es gibt eine Vielzahl an „Jams“ dazu. In einem Bus in Trier fand ich letztens diesen Tag:  eigenwertige Kunst?

 Choleriker, Schizophren?  leere Hülle/ eigene Aussage?

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QUELLEN http://www.rebelart.net/diary/ http://tito.blogsport.de/ http://0100101110101101.org/projects.html http://en.wikipedia.org/wiki/Adbusters http://de.wikipedia.org/wiki/Situationistische_Internationale http://en.wikipedia.org/wiki/Over_the_Edge_Vol._1:_JAMCON'84 http://de.wikipedia.org/wiki/Culture_Jamming http://en.wikipedia.org/wiki/Culture_jamming http://de.wikipedia.org/wiki/The_Yes_Men http://theyesmen.org/ http://www.youtube.de/ https://www.adbusters.org/ http://www.attacmarburg.de/adbusting/ http://www.de-brand.net/blog/ http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,386645,00.html http://konsumpf.de/?tag=adbusting http://www.floridajournal.de/florida/disney-celebration-city.html http://www.celebration.fl.us/ http://de.wikipedia.org/wiki/Banksy http://www.faz.net/s/RubEBED639C476B407798B1CE808F1F6632/Doc~E6EC0FE1F4FF34FCDB9020FDCEB806959~ATpl~Ecommon~Sspezial.html „Image. Imagine. Imagineering. Intervenieren im kognitiven Kapitalismus“ Von Rudi Maier „Handbuch der Kommunikationsguerilla“ , 4.Auflage von autonome a.f.r.i.k.a. gruppe, Luther Blissett, Sonja Brünzels „Culture Jamming Das Manifest der Anti-Werbung“, Erstausgabe von Kalle Lasn


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