Decalon [Der Autor empfiehlt bei seiner Lektüre Musik von Sigur Ros, oder Celldweller] [Begrifflichkeiten werden im Appendix erklärt] Die Welt Decalon (aus dem griechischen von „deka“, 10). Ein Planet mit einer weit zurückliegenden Geschichte. Manche Historiker - zumindest einige der Ebene 7 - behaupten, der eigentliche Name dieses Planeten (oder zumindest den, welchen er vor vielen Tausend Jahren inne hatte) belaufe sich auf etwas wie „Erde“, oder „Gaia“. Sie stützen diese These auf verschiedene Funde aus Ebene 5. Diese angeblichen Beweisstücke fand man in einem Schutthaufen auf einem entlegenen Distrikt dieses Sektors. Das Material auf dem die bedeutsamen Informationen standen war jedoch mit nichts aus der Jetztzeit der 7.Schicht zu vergleichen. Es handelte sich um einen weichen elastischen Untergrund von weniger als 0,01mf Dicke, die Oberfläche war augenscheinlich mit einem analogen Schriftwerkzeug beschrieben worden. Es musste das Werk eines Barbaren sein, oder zumindest das irgendwelcher Urvölker. Manche Philosophen glaubten gar an schreckliche Außerirdische aus fremden Galaxien. Seitdem ist Ebene 7 in vollem Aufruhr und es vergeht kein Tag, an dem sich nicht die berühmtesten Persönlichkeiten in Zirkeln zusammenfinden um über diesen spektakulären Fund aus den animalischen und gefahrverseuchten „Unteren Ebenen“ zu philosophieren. Die Wahrheit jedoch ist, dass Ebene 7 gar nichts weiß. Zumindest wissen sie nur das, was Schicht 9 sie wissen lassen möchte und das ist, um die Verwirrung perfekt zu machen, schon ziemlich viel. Zeit aufzuklären. Decalon besteht - wie es der Name bereits andeutet - aus 10 Ebenen. Jede Ebene ist allen anderen Ebenen unter ihr technologisch, geistig und überhaupt in jeder Hinsicht überlegen. Die ganze Sache ist vergleichbar mit einer Zwiebel nur dass das Beste nicht innen, sondern in diesem Fall Außen zu finden ist (Als ob die Schale quasi auf der Innenseite ist). Die Frage nach dem Grund dieses Systems ist berechtigt, kann jedoch nur ansatzweise beantwortet werden. Die 10.Schicht (the best oft he best) sieht den Grund in einer wissenschaftlichen These die ein Forscher kurz nach Anbeginn der Welt aufgestellt hat. Sein Vorname ist in den unendlichen Äonen der Vergangenheit untergegangen, aber man ist sich sicher, dass sein Nachname Darvin oder Darwin war. Seiner Theorie zufolge setzt sich von allen Lebensformen immer die stärkere durch. Unter dominanten Lebensformen allerdings greift ein weiterer Mechanismus: Die Unterdrückung. Niemand kann sich mehr genau erinnern, wie die ganze Sache angefangen hat. Einige, führende Persönlichkeiten behaupten, verschiedene Völker, Länder, Verbände hätten einst auf der Grundebene zusammengelebt, bis eine Krise (die meisten gehen hier von wirtschaftlichen Initiatoren aus) sie in einen Krieg gezwungen hätte. Dieser Krieg hat nach dieser These ein halbes Jahrhundert gedauert. Durch die vollkommene Zerstörung die daraus resultierte (man setzte die aus heutiger Sicht antike Atomtechnologie ein) wurde die gesamte humane Rasse in eine Zeit der tiefsten Dunkelheit katapultiert. (Es gab schlichtweg zu wenige Überlebende um das angestaute Wissen der Welt aufrecht und Maschinen sowie Technologien am Laufen zu erhalten) Schließlich - in Zeiten andauernder höchster Not - gab der Mensch für seinen Überlebenstrieb das Bewusstsein auf und so kam es, dass er – quasi unvermeidbar - wieder zum Tier wurde. (Eigentlich war er zuletzt nicht mehr im Stande sich selber ‚Mensch‘ zu nennen). Diese Dunkelheit dauerte 3-4 Jahrtausende. Da das Gehirn sich jedoch schwertut, seine einmal besetzten Sektoren umzuprogrammieren blieb ein geringes Restbewusstsein zurück, was letztendlich dafür sorgte das die Phase der Dunkelheit doch nur von so kurzer Dauer war. So gelang es einem bestimmten Grüppchen an Tiermenschen, nachdem Seite | 1