r e t t e l s New st 2021
Foto : Jakob Ineichen
erb Nr. 54 — H
ng
Ihre Meinu
«Es war so eine freudige Abwechslung, heute wieder einmal Dr. Cocobella im Haus zu haben! Sie hat sowohl uns Pflegenden wie auch den Kindern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert (auch wenn dieses immer noch unter der Maske versteckt ist). DANKE!»
«Die Traumdoktoren sind so wunderbar; ich bewundere sie regelrecht. Gerade in Spitalzeiten oder je nach Diagnose ist es oft nicht einfach, einem Kind Lachen zu schenken. Die Traumdoktoren aber handeln immer wieder herzerwärmend, unglaublich liebevoll und vor allem lustig. Wir sind dankbar für jeden Besuch, den wir im Spital und in der Reha erhalten haben.»
Jenny Bender, dipl. Pflegefachfrau, Kindernotfall Stadtspital Zürich
Anita Frank, Mutter von Lina, via Instagram
«Meine Tochter ist regelmässig im Inselspital zur ambulanten Physiotherapie. Ab und zu sind wir am richtigen Tag dort und treffen auf die lieben Traumdoktoren. Das ist immer wieder schön, besonders in schwierigen Zeiten wie diesen. Gestern hat sich Dr. Hopp so viel Zeit genommen für uns. Das hat mich wirklich sehr berührt und meine Tochter war begeistert. Vielen herzlichen Dank!» Manuela Schmutz, Mutter, via Theodora-Webshop
Titelseite Andrea mit der Autogrammkarte von den «coolen Feuerwehrmännern». Impressum Redaktion Patrizia Brosi Franco Genovese
Dr. Cocobella
Nathalie Güdel Verena Herger Simona Schlegel Laure Silacci Layout Diego Mediano Papier Auf FSC-zertifiziertem Papier gedruckt — für vorbildliche Waldwirtschaft
Ihre Erlebnisse sind wertvoll!
Teilen Sie Ihre Geschichte auf Facebook und Instagram mit #stiftungtheodora oder per E-Mail an info-d@theodora.org. Danke!
2
Foto : Jakob Ineichen
Editorial
Andrea und Dr. Lilu messen vor einer Operation im Luzerner Kinderspital, wie gross der Feuerwehrhelm für den Drachen «Fauchi» sein muss.
Die grenzenlose Macht der Vorstellungskraft Das Spital kann für Kinder ein etwas unheimlicher Ort sein. Wenn weiss gekleidete Menschen geschäftig um sie herumhantieren, Maschinen piepsen und sie selbst in ein Nachthemd gekleidet sind, führt das meist dazu, dass sich die kleinen Patienten orientierungslos fühlen. Umso mehr, wenn sie ein chirurgischer Eingriff erwartet. Die gute Nachricht ist jedoch, dass in immer mehr Spitälern unsere Traumdoktoren vor Ort sind, welche die Kinder vor und nach der Operation begleiten. Mit viel Einfühlungsvermögen schaffen es die Künstler, den Eingriff in eine Fantasiereise zu verwandeln, auf der sich die Kinder und ihre Angehörigen entspannen können. Die Wirkung dieser innovativen Herangehensweise wird derzeit in einer ersten wissenschaftlichen Studie untersucht. Dank Ihrer Unterstützung können wir die Operationsbegleitung in diesem Jahr in vier weiteren Spitälern anbieten. Blicken Sie ab Seite 4 mit Dr. Lilu im Kinderspital Luzern hinter die Kulissen dieses vielversprechenden Programms. Um neben den jetzigen Kindern auch zukünftige Generationen unterstützen zu können, liegt es uns am Herzen, den Fortbestand der Stiftung zu gewährleisten. Ob in der Ausbildung von neuen, talentierten Künstlern, bei der Entwicklung neuer Programme oder in der kontinuierlichen Verbesserung unserer Prozesse – ein grosser Teil unserer Tätigkeit ist auf die Zukunft ausgerichtet. Dasselbe gilt für die Aktivität unseres Stiftungsrates, der neu von unserem jüngsten Mitglied Philippe Notter als Präsident geleitet wird. Erfahren Sie mehr über ihn auf Seite 7. Im Jahr 2023 werden wir unser 30-jähriges Bestehen feiern! Ihre beständige und grosszügige Unterstützung ist dabei der Schlüssel für unsere Zukunft. Dank Ihnen konnten wir in den vergangenen 28 Jahren 1,7 Millionen Kindern und deren Familien in der Schweiz magische Momente schenken. Sie sind die Quelle dieses Glücks – Sie sind grossartig!
Reportage Fröhliche Feuerwehrmänner im Operationssaal
4
Im Gespräch 7 André und Jan Poulie, Gründer der Stiftung Theodora, und Philippe Notter, neu gewählter Präsident Weihnachtskarten Schenken Sie doppelt Freude
8
Engagement 24 Stunden auf dem Wasser und andere schöne Aktionen
11
Partner Fnac - für dieselben Werte engagiert
13
Fokus Magische Seifenblasen für ein besonderes Kind
14
Ihre Hilfe Webshop: Schenken Sie doppelt so viel Lachen
15
Herzlichst
André Poulie und Jan Poulie, Söhne von Theodora und Gründer 3
Reportage
Mit der Unterstützung von Dr. Lilu kann Andrea sogar bei der Einnahme vom Dormicum lachen.
Fröhliche Feuerwehrmänner im Operationssaal Eine Operation ist für ein Kind oft eine grosse Belastung. Es wird von seiner Familie getrennt und befindet sich in einer ungewohnten Situation. Während drei Vormittagen begleitet jeweils ein Künstler der Stiftung Theodora die Kinder vor und nach Eingriffen im Kinderspital Luzern. Erfahren Sie, wie Dr. Lilu sich mit dem achtjährigen Andrea auf eine Fantasiereise begibt. Es ist Sommerferienzeit und noch ruhig auf den Gängen des Kinderspitals Luzern. Um 7.30 Uhr trifft der achtjährige Andrea in der Tagesklinik im ersten Stock ein, begleitet von seiner Oma. Andrea wird heute operiert. Es ist ein kleiner Eingriff, der mit einer Kurznarkose durchgeführt wird. Doch im Leben eines Kindes ist wohl jede Operation eine grosse Sache. Daher hat Andrea Verstärkung dabei: Er wird vom Drachen Fauchi und dem Igel Isidor begleitet. Isidor ist seit Andreas Geburt an seiner Seite. Er war auch dabei, als Dr. Pfnüsel den Jungen zum ersten Mal als vier Monate altes Baby besuchte.
platziert. Es ist gleich erkennbar, dass Dr. Lilu eine besondere Doktorin ist. Andrea kennt die Traumdoktoren der Stiftung Theodora bereits von seinen früheren Spitalaufenthalten. Dr. Lilu besuchte ihn jedoch noch nicht. Schnell kommen die beiden in ein lebhaftes Gespräch. Die Ukulele fasziniert den Jungen. Er testet sie und streicht gekonnt über die Saiten. Ein weiteres Accessoire der Traumdoktorin fesselt die Aufmerksamkeit von Andrea: der Miniventilator. Heute Eine besondere Doktorin ist es nicht so heiss; für was sie dieAndrea strahlt über das ganze sen wohl braucht? Pandemiebedingt Gesicht, als er Dr. Lilu entdeckt. Die kreieren die Theodora-Künstler ihre Künstlerin hat ihre Haare zu zwei Seifenblasen nicht mehr pustend. Knoten drapiert und mit roten Schlei- So dient der Ventilator, den die Die Pflegefachfrau Céline Métry fen sowie Blumen dekoriert. Sie trägt Traumdoktorin um den Hals trägt, begrüsst die beiden und zeigt eine Ukulele auf dem Rücken und als Blas-Ersatz. Und tatsächlich: In Andrea sein Bett im Sechserzim- einen mit farbenfrohen Blumen und kurzer Zeit erschaffen die beiden mer. Für mehr Privatsphäre sind zwei Robotern bestickten Kittel. Auf zahlreiche schimmernde Kugeln, die die Bereiche mit gelben Vorhängen ihrer Maske ist eine kleine rote Nase durch das Zimmer schweben. Ein 4
abtrennbar. Céline klärt ab, welche Medikamente Andrea in den letzten 24 Stunden eingenommen hat, da dies einen Einfluss auf die Narkose haben kann. Sie erfährt, dass Andrea aufgrund seiner Nervosität um 4 Uhr früh aufgewacht ist. Auch wenn er schon lange wach ist, macht der Junge einen ausgeschlafenen Eindruck. Angeregt spricht er mit der Pflegefachfrau, als sich eine Besucherin ankündigt.
Freund von Dr. Lilu macht sich dabei bemerkbar. Ihr Dinosaurier Henri liebt schwebende Kugeln und jagt zur Freude von Andrea die kleinen und grossen Seifenblasen. Das Spiel von dem Jungen und der Traumdoktorin wirkt sehr vertraut.
Feuerwehrtraum auf Bestellung
Gerade als die Zeit vergessen scheint, muss die Pflegefachfrau Céline das Treiben unterbrechen. Andrea soll sich für die Operation umziehen und das Dormicum einnehmen. Das Medikament wirkt beruhigend und nimmt den Kindern die Angst und Nervosität vor einem Eingriff. Im lebendigen Spiel mit Dr. Lilu hat Andrea seine Nervosität abgelegt. Jetzt wird ihm wieder bewusst, dass er noch eine Operation vor sich hat. Dr. Lilu spürt Andreas Unsicherheit und lenkt ihn mit einem Gespräch ab. Sie erfährt, dass er einmal zu der Feuerwehr will, wie sein Papa. Sogleich beweist der Junge Feuerwehrmann-Qualitäten, indem er sich blitzschnell umzieht. Daraufhin macht er es sich im Bett bequem, während das Pulsoxymeter seinen Herzschlag und die Sauerstoffsättigung überwacht. Dr. Lilu fragt nach, von was er träumen möchte. «Natürlich von der Feuerwehr!», antwortet Andrea eifrig. Die Traumdoktorin bestellt den Traum entsprechend beim Schlafdoktor.
Dr. Lilu wird von der Pflegefachfrau Céline Métry informiert, welche Kinder heute auf der Tagesklinik sind und was es bei ihren Besuchen zu beachten gilt.
«Die Traumdoktoren können einen Eingriff sogar in ein positives Erlebnis für die Kinder ändern.»
entlockt der Ukulele sanfte Klänge. Andrea wünscht sich von der Traumdoktorin den Kinderlied-Klassiker «I ghöre es Glöggli». Kurzerhand gründen die beiden eine Band und nennen diese «Die coolen Feuerwehrmänner». Dr. Lilu schiesst mit der Sofortbildkamera ein Foto für die Autogrammkarte. Andrea verabschiedet sich von seiner Oma und wird im Spitalbett von Céline in den Lift gestossen für den Eingriff einen Stock weiter unten. Dr. Lilu ist weiterhin an seiner Seite und begleitet ihn bis in den Operationssaal, in dem er einschläft.
Céline bringt umgehend zwei kleine rote Becher – einen für Andrea und einen für Dr. Lilu. Wird die Traumdoktorin auch operiert? Nein, aus Solidarität stösst sie jedoch mit Andrea an und trinkt einen Sirup. Die Pflegefachfrau bekräftigt dieses Vorgehen: «Begleitet ein Traumdoktor eine Operation, ist das Einnehmen des Dormicums in der Regel kein Problem. Das ist für uns eine riesengrosse Unterstützung.» Während dem Eingriff von Andrea schenkt Dr. Lilu weiteren Kindern, die Das Medikament scheint zu wirken. heute operiert werden, Momente der Andrea wird ruhig und entspannt Abwechslung. Bei ihrem Einsatz steht sich. Dr. Lilu summt eine Melodie und sie auf Abruf zur Verfügung und ist zur Stelle, wenn ihre Anwesenheit vom Pflegepersonal als sinnvoll und hilfreich erachtet wird. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn ein Kind Angst vor einer Spritze hat oder nervös ist.
Seifenblasen für Henri
Dr. Lilu erhält nach rund 30 Minuten die Meldung, dass Andrea im Aufwachraum ist. Er hat die Narkose gut vertragen, ist jedoch noch benommen und schläfrig. Die
Die Autogrammkarte mit Dr. Lilu ist eine fröhliche Erinnerung an den Eingriff im Luzerner Kinderspital.
Von 1995 bis heute schenkten die Traumdoktoren in Luzern während mehr als 18’000 Besuchsstunden Momente der Freude.
Operationsbegleitungen finden in 7 Schweizer Spitälern statt. Das Bedürfnis dafür ist gross und eine Expansion in weitere Spitäler ist in Planung.
An 3 Vormittagen begleitet ein Künstler der Stiftung Theodora die Kinder bei Operationen in Luzern. 5
Traumdoktorin merkt umgehend, dass er noch Zeit für sich braucht und zieht sich zurück. Nach weiteren 30 Minuten wird Andrea wieder auf die Tagesklinik verlegt. Er scheint wieder bei Kräften und strahlt, als er seine Komplizin entdeckt. Dankbar für die Ablenkung, die ihm die Traumdoktorin bietet, erzählt er begeistert von seinem Feuerwehrtraum. Als das eingespielte Team Minuten später Seifenblasen produziert, lockt es damit den Dinosaurier
«Ihre Begleitung ist für uns eine riesengrosse Unterstützung.» Während unseres Besuchs im Kinderspital in Luzern erfahren wir von Céline, Pflegefachfrau HF, warum sie die Besuche der Traumdoktoren so schätzt. Not macht erfinderisch: Pandemiebedingt werden die Seifenblasen mit einem MiniVentilator erschaffen.
Henri an. Dieser schnappt ausgelassen nach den Blasen, was Andrea ein herzhaftes Lachen entlockt. Zum Abschied übergibt Dr. Lilu ihm stolz die Autogrammkarte der «coolen Feuerwehrmänner». Ob sie einen Ehrenplatz neben der Postkarte von Dr. Pfnüsel bekommt? Text: Verena Herger Fotos: Jakob Ineichen
Weitere Impressionen: www.theodora.org/luzern
Seit wann kennst du die Traumdoktoren der Stiftung Theodora?
Ich bin seit Februar im Kinderspital Luzern. Hier ist die Zusammenarbeit mit den Traumdoktoren regelmässig und intensiv. Zudem habe ich meine Ausbildung unter anderem im Kinderspital absolviert und sie bereits kennengelernt. Meine Diplomarbeit habe ich zum Thema «Angst bei Kindern» geschrieben. Da waren die Theodora-Künstler auch Thema.
Welchen Einfluss haben die Traumdoktoren bei Kindern mit Angst?
Die Traumdoktoren können die Kinder unglaublich gut begeistern und ablenken und den Eingriff sogar in ein positives Erlebnis ändern, wenn sie zusammen auf eine Reise gehen. Auch binden sie die Eltern ein, welche oft ebenfalls sehr dankbar für etwas Abwechslung sind.
Wie unterscheiden sich die Arbeitstage ohne Traumdoktoren von jenen mit Traumdoktoren? Klar geht es auch ohne Traumdoktoren. Aber oft braucht es viel Überzeugungsarbeit von den Eltern oder uns, damit ein Kind zum Beispiel das Dormicum einnimmt. Begleitet ein Traumdoktor eine Operation, ist das Einnehmen des Medikments in der Regel kein Problem. Das ist für uns eine riesengrosse Unterstützung.
Mit welchen drei Worten beschreibst du die Traumdoktoren? Lustig, unterstützend, aufgestellt.
6
ch
Sie hatten kürzlich die Gelegenheit, die Traumdoktoren auf einem Besuch zu begleiten. Was nehmen Sie daraus mit?
André (links) und Jan Poulie (rechts) sehen der Zusammenarbeit mit dem neuen Präsidenten Philippe Notter (Mitte) mit Freude entgegen.
«Unsere Priorität ist es, unsere Tätigkeit für die Kinder auch in Zukunft sicherzustellen.» Die Stiftung Theodora feiert dieses Jahr ihr 28-jähriges Engagement zugunsten der Kinder in Spitälern und spezialisierten Institutionen. Die beiden Gründer, André und Jan Poulie, sowie der neu gewählte Präsident Philippe Notter sprechen in einem Interview über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Stiftung. Jan Poulie, Sie waren am 20. April 1993 im CHUV (Universitätsspital in Lausanne), als der erste Traumdoktor-Besuch stattfand. Welche Erinnerungen haben Sie daran? J. P.: Das war aussergewöhnlich: Die Zeit stand still und die Ärzte, die Eltern sowie das Pflegepersonal waren sehr erstaunt über die Reaktion der Kinder. Es war einer der eindrücklichsten Momente meines Lebens. An diesem Tag wusste ich, dass wir diese Besuche allen Kindern im Spital ermöglichen müssen.
geworden ist. Dies alles war möglich dank dem Einsatz und der Professionalität der verschiedenen Teams innerhalb der Stiftung und nicht zu vergessen: dank der Unterstützung unserer treuen Partner und Spender, denen wir zutiefst dankbar sind.
Philippe Notter, Sie wurden zum Stiftungsratspräsidenten von Theodora gewählt. Welche Pläne haben Sie?
P. N.: Ich bin sehr geehrt über das Vertrauen, das André, Jan und alle Mitglieder des Stiftungsrates mir André Poulie, wie hat sich die Stif- dadurch entgegenbringen. Angetung in den letzten 28 Jahren seit sichts der gewaltigen Arbeit, die diesem ersten Besuch entwickelt? in den vergangenen 28 Jahren A. P.: Über die Jahre hat sich die geleistet wurde, übernehme ich Tätigkeit von Theodora Schritt für meine Funktion mit dem grössten Schritt in der ganzen Schweiz aus- Respekt. Ich hoffe, dass ich mit Hilfe gedehnt. Rückblickend betrachtet der ganzen Theodora-Familie eine ist es beeindruckend, welchen Weg Dynamik schaffen kann, um die Aktidie Stiftung in den letzten drei Jahr- vitäten der Stiftung Theodora auch zehnten gegangen ist. Heute sind in Zukunft sicherzustellen. die Traumdoktoren in fast allen Spitälern und in zahlreichen spezialisierten Institutionen für Kinder vertreten. Es ist ein Traum, der Realität
P. N.: Es ist fantastisch, zu sehen, wie die Traumdoktoren den Kindern und ihren Eltern ihr Lächeln zurückgeben. Ich bin fasziniert davon, wie es die Künstler schaffen, sich innerhalb von wenigen Sekunden auf jedes Kind und jede Situation neu einzustellen. Es ist verblüffend, wie sehr sich die Aktivität der Künstler im Spital von derjenigen in spezialisierten Institutionen unterscheidet, der Ansatz ist ein ganz anderer, die Resultate sind aber nicht weniger bewegend.
Jan und André, welche Projekte und Herausforderungen erwarten die Stiftung Theodora in den nächsten Jahren? A. P.: Im Sinne unserer Mission werden wir weiterhin Leistungen erbringen und entwickeln, die den Bedürfnissen der Kinder und der Fachleute, die sie begleiten, entsprechen. Wir planen zum Beispiel, unser Operationsbegleitprogramm in den nächsten Jahren in noch mehr Spitälern anzubieten. J. P.: Für eine erfolgreiche Umsetzung dieser Projekte müssen wir auch an den Fortbestand von Theodora denken, insbesondere hinsichtlich Verwaltung und Ressourcen. Deshalb freuen wir uns über die kürzliche Ernennung von Philippe, mit dem wir zusammen an dieser schönen Aufgabe arbeiten können.
Foto: Pierre-Yves Massot
Foto: Pierre-Yves Massot
Im Gesprä
Philippe Notter fühlte sich geehrt, dass er den Traumdoktoren Hatschi (und dessen Huhn Belle) bei der Arbeit im Spitalzentrum Biel begleiten durfte. 7
e i S n e k n Sche e d u e r F t l e dopp Weihnachtskarten der Stiftung Theodora sind ein strahlendes Zeichen der Solidarität mit den Kindern im Spital. Die bunten, ausdrucksvollen Karten aus Schweizer Herstellung erfüllen höchste Qualitätsansprüche. Der Umwelt zuliebe wird FSC-zertifiziertes Naturpapier verwendet. Weisse Couverts begleiten die Karten.
Karte Nr. 1 Happy 2022 15 × 21 cm
Jahr für Jahr schenkt der Verkaufserlös zahlreichen dankbaren kleinen Patienten Lachen und wertvolle Momente des Glücks. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Handgemachte Schokolade aus Gruyères Das ideale Geschenk für Ihre Geschäftskontakte, Mitarbeitenden, Freunde und Familie: Drei Schokoladentafeln à je 25g, hergestellt von einer Schokoladenmanufaktur in Gruyères.
Karte Nr. 7 Ihr personalisiertes Motiv 15 x 21 cm, 21 x 15 cm oder 15 x 15 cm
Drei 25g-Tafeln edle, handgemachte Schokolade: • Bean-to-Bar 42% mit Schweizer Milch • Grand Cru Venezuela Milch 49% mit Spekulatius-Splittern • Grand Cru Rohschokolade 70% mit Himbeernuggets
Ih
Präsentationstext der Theodora auf der Rüc der Weihnachtskarte, Sprachen (fr, de, it, en
Karte Nr. 3 Sternenherz 15 x 15 cm Goldprägung Heraustrennbares Herz
Karte Nr. 2 Weihnachtsbaum 15 × 21 cm Goldprägung
hr Motiv
Stiftung kseite in vier n).
Karte Nr. 4 Best Wishes 15 x 15 cm
Karte Nr. 6 Frohe Weihnachten 15 x 15 cm
Karte Nr. 5 Weihnachtliche Holzfiguren 21 x 15 cm
Bestellschein Weihnachtskarten
Pack A1 Schokolade Eine Schachtel enthält drei Tafeln handgemachte Schokolade (3 x 25g):
Nr. 6 Frohe Weihnachten Menge:
Nr. 1 Happy 2022 Menge:
• Bean-to-Bar 42% mit Schweizer Milch • Grand Cru Venezuela Milch 49% mit Spekulatius-Splittern
Nr. 7 Ihre personalisierte Weihnachtskarte gemäss geliefertem PDF* Menge:
Nr. 2 Weihnachtsbaum Menge:
Nr. 3 Sternenherz Menge:
• Grand Cru Rohschokolade 70% mit Himbeernuggets
Mindestens haltbar bis April 2022. Schachtelformat: 152 × 122 × 9 mm
CHF 11.50
Schokolade in Verpackung Gewünschte Menge:
(mind. 500 Ex.)
sen Gut zu wis Nr. 4 Best Wishes Menge:
Nr. 5 Weihnachtliche Holzfiguren Menge:
Preis pro Karte (inkl. Couvert)
CHF 13
bis 500 von 501 bis 1000 von 1001 bis 1500 von 1501 bis 2000 von 2001 bis 3000 3001 und mehr
Schokolade in Verpackung inkl. Karton für den Versand.
CHF 3.90 CHF 3.80 CHF 3.70 CHF 3.60 CHF 3.50 CHF 3.40
Die Karten werden in der Schweiz auf FSC-zertifiziertem Naturpapier gedruckt. Einlegeblatt (optional)
ohne Aufdruck mit Aufdruck Pauschale von CHF 100 für die Datenverarbeitung und Personalisierung des Einlegeblatts, unabhängig von der Druckfarbe. logo
logo
Variante A
Variante B
(Logo links)
(Logo oberhalb Text)
personalisierte Variante
gemäss Ihrem PDF*
Preis pro Einlegeblatt
bis 500 von 501 bis 1000 von 1001 bis 1500 von 1501 bis 2000 von 2001 bis 3000 3001 und mehr
Gewünschte Menge:
Ab 1000 Karten ist ein Aufdruck direkt auf die Karten möglich. Preis auf Anfrage.
Bei Personalisierungen übermitteln Sie bitte die Daten (Text, Logo, eingescannte Unterschrift) in hoher Auflösung per E-Mail oder Datenträger (CD, DVD, USB-Stick etc.). Bitte schicken Sie ebenfalls einen Papierausdruck per Post. Für die Datenverarbeitung (unabhängig von der Druckfarbe) wird eine Pauschale von CHF 100 in Rechnung gestellt. Formate für die personalisierte Weihnachtskarte: Querformat 210 × 150 mm, Hochformat 150 × 210 mm oder Quadratisch 150 × 150 mm Formate für das Einlegeblatt: Querformat (offen) 416 × 148 mm, Hochformat (offen) 296 × 208 mm oder Quadratisch (offen) 296 × 148 mm. Bei allen Formaten kommen 3 mm Beschnitt hinzu.
Vorname / Name
Firmenname
Bestellungen
Strasse / Nr.
Bestellfrist: bis zum 10. Dezember 2021. Bestellungen nach diesem Datum sind möglich, jedoch abhängig vom Lagerbestand.
PLZ / Ort
Auslieferung: Innerhalb zwei Arbeitswochen (ab Ende Oktober). Rechnungsstellung nach Lieferung. Nettopreise in CHF (inkl. MwSt.). Versandkosten nach Gewicht (mind. CHF 10).
Telefon
Bitte senden Sie Ihre Bestellung und die Daten für eventuelle Einlegeblätter und Papierausdruck direkt an: ABP Project Sàrl Rte de Chaussia 35 1541 Morens
Tel. +41 58 201 17 70 Fax +41 58 201 17 71 E-Mail: theodora@abp-project.ch
Versandkarton: 170 x 250 mm
*Personalisierter Aufdruck
Kontaktdaten
CHF 0.95 CHF 0.90 CHF 0.85 CHF 0.80 CHF 0.75 CHF 0.70
Alle Weihnachtskarten im Sortiment können in den Versandkarton eingeschoben werden.
Datum / Unterschrift
Foto: Familie Huguenin
ent
Engagem
24 Stunden auf dem Wasser für einen guten Zweck Die leidenschaftlichen Segler Chloé und Loïc Huguenin verbrachten 24 Stunden auf dem Neuenburgersee. Eine Herausforderung, welche die beiden Teenager mit Bravour meisterten und mit der sie mehr als 10'000 Franken für die Stiftung Theodora und die Organisation Neptun sammelten. Wir haben mit der engagierten Seglerin Chloé gesprochen. Chloé, wie ist dieses aussergewöhnliche Projekt entstanden?
Mein Bruder und ich sind der Meinung, dass wir in unserem Leben viel Glück hatten. Dank unseren Eltern konnten wir von klein auf viele Aktivitäten ausüben. Für einmal wollten wir also etwas für die anderen machen, sprich, anderen Kindern helfen. Unsere Wahl fiel schnell auf das Segeln und da wir eine echte Herausforderung suchten, kamen wir auf die Idee, 24 Stunden auf dem Wasser zu verbringen.
Wie habt ihr euch vorbereitet?
Zuerst mussten wir eine To-do-Liste erstellen (lacht) und beispielsweise Sponsoren für das Material kontaktieren oder Flyer drucken. Mit der Hilfe unseres Nachbarn kreierten wir die Flyer und erstellten eine Website. Wir mussten auch einige E-Mails verschicken. Die Mund-zu-Mund-Propaganda hat schliesslich am besten funktioniert und immer mehr Menschen interessierten sich für unser Projekt.
Chloé und ihr Bruder Loïc wollen ihr Glück teilen und segelten 24 Stunden auf dem Neuenburgersee für einen guten Zweck.
Wie ist es euch auf diesem kleinen Segelboot ergangen?
In der Nacht haben wir uns jeweils am Steuer abgewechselt. Die Zeit verstrich in diesen Momenten etwas langsamer, das ist wahr. Aber gleichzeitig hatte man auch die Möglichkeit, die Spiegelungen des Mondes auf dem Wasser zu betrachten, und das war magisch. Genauso beim Sonnenaufgang und -untergang. Tagsüber hatten wir nicht wirklich Zeit, uns zu langweilen. Wir bekamen sogar Besuch von Sponsoren und Freunden, die mit dem Boot, dem SUP oder sogar schwimmend zu uns kamen!
Weshalb habt ihr euch für die Stiftung Theodora als Begünstigte entschieden?
Unsere Grosseltern sind regelmässige Spender und haben uns auf die Tätigkeit der Stiftung aufmerksam gemacht. Das hat uns sofort angesprochen. Wir sind überzeugt, dass eure Tätigkeit dazu beiträgt, dass es den Kindern besser geht. Lachen ist wichtig. Lesen Sie das ganze Interview mit Chloé auf
Foto: ZVG
www.theodora.org/24h-segeln
Kinderlachen statt Spielzeug Die neunjährige Fiona und der siebenjährige Marc feiern sehr nah aufeinander Geburtstag. Die beiden Geschwister waren der Meinung, schon genügend Spielsachen zu besitzen und wollten gleichzeitig, dass «es die Kinder im Spital ab und zu etwas leichter und lustig haben». Also forderte ihre Mama die Eltern der geladenen Schulkameraden auf, anstatt Geschenke eine Spende zum Fest mitzubringen. Was ihre Spende bewirkt, erlebten die beiden anschliessend gleich selbst, als sie für einen Kurzaufenthalt ins Kantonsspital Aarau mussten. Die Freude, den Traumdoktoren persönlich zu begegnen, war gross. Von Herzen Danke für euer Engagement, Fiona und Marc!
«Dank» einem Armbruch begegnete Marc den Traumdoktoren persönlich im Kantonsspital Aarau.
Foto: Nicole Stadelmann
Engagement aus Überzeugung: Sabine Pallivathukal, Oberärztin am Berner Inselspital, wünschte sich zu ihrem Geburtstag Kinderlachen.
Spendenaufruf zum Geburtstag Sabine Pallivathukal, Oberärztin in der Pädiatrischen Kardiologie des Inselspitals Bern, feierte letzten April ihren 50. Geburtstag. Begeistert vom Wirken der Traumdoktoren entschied sie sich, anstelle von Geschenken Spenden für die Stiftung Theodora zu sammeln. Mit wunderschönen Bildern von ihr und den im Inselspital aktiven Traumdoktoren Gili Gili und Spôôk gestaltete sie eine Karte, die sie als Spendenaufruf für Familie und Freunde einsetzte. Wir danken Frau Dr. Pallivathukal ganz herzlich für ihr Engagement!
Madeleine Jaggi war viele Jahre unterwegs: in 23 Länder des Morgen- und Abendlandes hat sie ihr Beruf geführt. Von dort nahm sie viele schöne, fröhliche und besinnliche Erlebnisse mit nach Hause. Auf Anfrage hat sie ihre eindrücklichsten Erinnerungen aufgeschrieben und zu spannenden Geschichten zusammengestellt. Das berndeutsche Weihnachtsbuch «Underwägs im Morgeland», das daraus entstand, fand sofort grossen Anklang. Für Freunde und Bekannte signierte die ehemalige Ehrenamtliche der Stiftung Theodora jedes Exemplar einzeln und spendete uns davon insgesamt 1'000 Franken, wofür wir ihr ganz herzlich danken! Das Buch ist auch im Buchhandel oder direkt beim Blaukreuz-Verlag erhältlich.
Foto: Madeleine Jaggi
Mehr als ein Buch
Foto: ZVG
Mia, Patricia und die Schmetterlinge Anfang Frühling hatten zwei Freundinnen aus Menziken (AG) eine zündende Idee: Sie wollten das, was sie gerne machen, für etwas tun, das ihnen am Herzen liegt. So kam es, dass die 11-jährigen Mädchen Mia und Patricia unzählige Papierschmetterlinge gebastelt und verkauft haben. Die frischfröhlichen Papiertiere hängen nun farbenfroh in zahlreichen Wohnungen und sorgen für gute Laune. Diese wird sich dank dem gespendeten Verkaufserlös auch auf die Kinder im Spital übertragen. Von Herzen Danke!
Möchten auch Sie die Stiftung Theodora mit einer Aktion unterstützen? Irma Kanburoglu freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme. Irma Kanburoglu T. +41 62 889 19 23 irma.kanburoglu@theodora.org 12
Im vergangenen Mai organisierte die Junge CVP von Courgenay-Courtemautruy ein Online-Quiz zugunsten der Stiftung Theodora. Mit 147 angemeldeten Teams, die ihr musikalisches Wissen in festlicher und fröhlicher Atmosphäre in ihren Wohnzimmern testeten, war das auf Youtube übertragene Musikquiz ein grosser Erfolg. Die an diesem Abend gesammelten Spenden ermöglichen 50 Kindern den Besuch eines Traumdoktors.
Partner
Foto: ZVG
Musikalisches Quiz für Theodora
Sonia Gregorio, Verantwortliche für Veranstaltungen bei der Stiftung Theodora, Sylvie Frossard und Françoise Hofer von der Jungen CVP von Courgenay-Courtemautruy bei der Scheckübergabe (v.l.n.r.).
Foto : Fnac
Was verbindet Fnac und die Stiftung Theodora?
Fnac - für dieselben Werte engagiert Seit 2019 unterstützt Fnac Schweiz die Mission der Stiftung durch regelmässige Spenden und Spendenaktionen in seinen Filialen. In diesem Interview stellt Aurélie Penot-Epailly, Leiterin Marketing und Kommunikation bei Fnac Schweiz, ihr Engagement für die Kinder vor.
Auch wenn sie in unterschiedlichen Bereichen arbeiten, teilen Fnac Schweiz und die Stiftung Theodora die gleichen Werte. Die Aufgabe von Fnac ist es, so vielen Menschen wie möglich Zugang zu Kultur und Momenten des Träumens zu verschaffen. Die Stiftung Theodora hat es sich zum Ziel gesetzt, den Kindern in Spitälern und spezialisierten Institutionen Freude und Momente des Träumens zu schenken.
Welche Aktivitäten haben Sie für die Stiftung Theodora ins Leben gerufen?
Alle Mitarbeitenden von Fnac Schweiz wissen über unser Engagement für die Stiftung Theodora Bescheid und fördern dieses sowohl intern als auch bei unseren Kunden und Mitgliedern. Die Kunden haben in allen unseren Geschäften die Möglichkeit, eine Spende zu tätigen oder ihren Einkaufsbetrag an der Kasse zugunsten der Stiftung Theodora aufzurunden. Das ist eine kleine Geste, die den Kindern viel bringt, und unsere Kunden beeindrucken
uns jeden Tag mit ihrer Grosszügigkeit. Weiter bieten wir auch Produkte zum Verkauf an, deren Erlös vollumfänglich an die Stiftung geht.
Was wünschen Sie der Stiftung Theodora für die Zukunft?
Wir wünschen der Stiftung Theodora, dass sie sich weiter vergrössert und entwickelt, sodass alle Kinder im Spital und in einer spezialisierten Institution von der Grosszügigkeit, der Freude und dem Engagement der Traumdoktoren profitieren können.
Wie beschreiben Sie die Stiftung in 3 Wörtern? Engagement, Grosszügigkeit, Teilen.
Wir danken Fnac von Herzen für die Unterstützung! Lesen Sie das ganze Interview auf
www.theodora.org/fnac
Möchten Sie Partner der Stiftung Theodora werden? Patrizia Hunziker freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme. Patrizia Hunziker M. +41 79 954 86 72 patrizia.hunziker@theodora.org 13
Fokus
die Mimik der Traumdoktoren an. Ein Besuch bleibt mir ganz besonders in Erinnerung: Nach einem Eingriff litt Nael an den Entzugssymptomen vom Morphium. Er war lethargisch und ich konnte ihn für nichts begeis-
Magische Seifenblasen Familie Steiner kennt das Kinderspital Zürich sehr gut. Zu gut. Ihr herzkranker Sohn Nael verbrachte die ersten neun Monate seines Lebens dort. Ein Lichtpunkt in dieser Zeit waren die Besuche der Traumdoktoren, die für Momente der Leichtigkeit und Hoffnung sorgten. Stefanie Steiner teilt mit uns ihre Erinnerungen an diese Zeit. «Die Geburt eines Kindes wird von vielen als einer der glücklichsten Momente im Leben bezeichnet. Wenn vor der Geburt klar ist, dass ein Kind nicht gesund sein wird, mischen sich unter diese euphorischen Gefühle auch Sorgen und Ängste. Diese Ungewissheit erlebten mein Mann und ich vor neun Jahren, als unser Sohn Nael im Universitätsspital Zürich auf die Welt kam. Nach nur 30 Minuten auf der Welt wurde er ins rund einen Kilometer entfernte Kinderspital verlegt und am Herzen operiert. Für die folgenden neun Monate war das Kispi dann auch das Zuhause von Nael. Ich verbrachte den Vormittag meistens daheim mit unserer damals zweieinhalbjährigen Tochter. Gemeinsam pendelten wir dann nach Zürich und 14
am Abend war oft mein Mann bei Nael. Auch Weihnachten, Silvester und Geburtstage feierten wir im Spital. Ein fester Bestandteil des Lebens im Kispi waren die Besuche der Traumdoktoren am Donnerstagnachmittag. Insbesondere zu Beginn waren die Theodora-Künstler eine Aufmunterung für die Schwester von Nael. Sie freute sich immer sehr über die Abwechslung. Die Traumdoktoren bastelten Ballontiere für sie, stimmten sanfte Melodien an oder scherzten mit uns. Auch mein Mann und ich waren sehr dankbar, dass wir für einen Moment alle Schläuche, Diagnosen und Sorgen vergessen konnten. Nach neun Monaten durften wir unseren Sohn endlich nach Hause nehmen. Bis zum Alter von drei Jahren hatte Nael jedoch noch zwei weitere grosse Operationen und diverse kleinere, die ich irgendwann aufgehört habe zu zählen. Seit diesen spitalintensiven ersten drei Lebensjahren sind wir alle ein bis drei Jahre im Kinderspital für einen kürzeren stationären Aufenthalt. Dabei ist der Besuch der Traumdoktoren immer ein Highlight. Wegen eines Gendefekts, unabhängig von seinem Herzfehler, hat Nael auch eine geistige Behinderung. Er spricht daher besonders intensiv auf die musikalischen Einlagen sowie
tern. Da klopfte es an der Türe und Seifenblasen schwebten ins Zimmer. Dr. Tripp Trapp schaffte das Unmögliche: In fünfzehn Minuten reiste er mit Nael in eine Fantasiewelt und mein Sohn konnte endlich wieder lachen. Auch bei mir löste sich dadurch die Anspannung der letzten Tage. Mein Mann hielt diesen befreienden Moment fest (siehe Foto). Nael besucht heute die 3. Klasse in der heilpädagogischen Schule der St. Josef Stiftung in Bremgarten. Auch dort sorgen die Künstler der Stiftung Theodora alle zwei Wochen als «Herr und Frau Traum» für Abwechslung. Und ich bin mir sicher, dass Nael die magischen Seifenblasen jeweils besonders beeindrucken.»
Foto: Stefanie Steiner
Der Besuch von Dr. Tripp Trapp lässt Nael und seine Mutter Stefanie für einen Moment alle Schmerzen und Sorgen vergessen.
Foto: Familie Steiner
«Dr. Tripp Trapp schaffte das Unmögliche.»
Nael freut sich über den Besuch von Dr. Adagio und Dr. Professore im Kinderspital Zürich.
Mehr über Nael: www.theodora.org/nael
ze ora in Kür
Ihre Hilfe
heod Stiftung T
Webshop: Schenken Sie doppelt so viel Lachen
5 Programme
Wenn Sie einen Artikel in unserem Webshop kaufen, machen Sie nicht nur sich oder Ihren beschenkten Liebsten eine Freude: Sie ermöglichen damit unseren Traumdoktoren, jenen Kindern ein Lächeln zu schenken, die es am meisten brauchen. www.theodora.org/shop
— — — — —
Traumdoktoren Operationsbegleitung Herr und Frau Traum Kleines Orchester der Sinne Die kleinen Champs
28 Jahre unvergessliche und wertvolle Momente des Glücks, dank Ihrer Solidarität
61
wöchentlich besuchte Institutionen
75 Teddybär, 10.—
Stofftasche, 15.—
Wärmeherz, 3.—
Künstlerinnen und Künstler
100'000 Kinderbesuche im Jahr
Verwendung einer Spende von 20 Franken
HIBOO — das Nachtlicht für Ihr Kind, 68.—
Taschenschirm, 30.—
Jede Unterstützung schenkt Kinderlachen Eine Spende tätigen Schenken Sie den Kindern im Spital und in spezialisierten Institutionen Lachen und Freude mit einer Spende: www.theodora.org/spenden oder PC 10-61645-5. Eine Spendenaktion organisieren Es gibt viele Anlässe, um Spenden zu sammeln und zu spenden: Sei es eine sportliche Herausforderung, ein runder Geburtstag oder ein Projekt mit Ihren Freunden oder Mitarbeitenden. Erstellen Sie Ihr Projekt auf www.theodora.org/giveasmile Uns auf den sozialen Medien folgen Unterstützen Sie uns online mit Ihren Likes und Shares: facebook.com/StiftungTheodora twitter.com/stheodora instagram.com/theodora_foundation Für welche Art der Unterstützung Sie sich auch immer entscheiden — wir beraten Sie gerne: info-d@theodora.org oder 062 889 19 19. Herzlichen Dank!
CHF 15.40 fliessen in den
Kernauftrag der Stiftung, die aktuellen und zukünftigen Besuche der Traumdoktoren bei den kleinen Patienten in der Schweiz sowie in das Programm «Solidarität Schweiz».
CHF 1.70 werden für die Mittelbeschaffung und die Kommunikation eingesetzt. CHF 2.90 fliessen als Unter-
stützungsbeiträge in unsere europäischen Programmaktivitäten. In unserem Jahresbericht 2020 finden Sie die wichtigsten Fakten, Zahlen und Höhepunkte der Stiftung Theodora: www.theodora.org/jb2020.
15
Foto: Pierre-Yves Massot
Die Stiftung Theodora schenkt Kindern Lachen und Freude – und das auf jährlich über 100'000 Kinderbesuchen in Spitälern und spezialisierten Institutionen.
NL54 —D —1021.24521
Von Herzen Danke für Ihre Spende! PC 10-61645-5 oder www.theodora.org/spenden
Herzlichen Dank !
Social Partners
Mit der Unterstützung unserer Partner decken wir den Grossteil unserer Verwaltungskosten.
Caramel
Bata Children's Program
Hauptstrasse 34A ・ 5502 Hunzenschwil T +41 62 889 19 19 ・ F +41 62 889 19 20 PC 10-61645-5 ・ info-d@theodora.org www.theodora.org ・ Ausbildungspartner
Institut und Hochschule für Gesundheit La Source Schirmherrschaft
Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie
Cembra Money Bank Ferring
Main Partners Suppliers Arena Cinemas blue Cinema Cleanup Pathé Cinemas Take Off Productions Xerox