

Ihre Meinung
«Hallo liebes Theodora-Team, heute war ich mit meinem 8-jährigen Sohn im Triemli-Spital. Als wir mit der Kontrolle seines Daumens fertig waren, hat er Dr. Cocobella gesehen – und ich muss sagen: einfach wow! Es hat uns beiden sehr viel Spass gemacht, ihr zuzusehen. Ihr macht einen tollen Job, und ich werde die Stiftung Ende Jahr auch mit einer Spende unterstützen. Danke für euren Einsatz – ihr seid SUPER!»
Jules Baumann, Vater, via E-Mail

Dr. Cocobella spielt mit diesem kleinen Patienten.
«Wir waren spät am Abend in der Notaufnahme… Dr. Spôôk konnte unserem müden und strapazierten Sohn ein grosses Lächeln ins Gesicht zaubern! Toll, dass es euch gibt.»
J. P., Vater, via Website
Ihre Erlebnisse sind wertvoll!
Teilen Sie Ihre Geschichte und markieren Sie uns auf Facebook mit @StiftungTheodora, auf Instagram mit @theodora_foundation oder senden Sie uns eine E-Mail an kommunikation@theodora.ch. Danke!
«Lieber Dr. Fridolin, wir möchten uns ganz herzlich bei dir bedanken. Deine fröhliche, liebevolle und so herzliche Art hat unserer Tochter Luna unglaublich gutgetan. Sie hat sich dank dir viel wohler und sicherer gefühlt – und wir als Eltern auch. Es war so schön zu sehen, wie du mit so viel Humor und Herz die Kinder aufmunterst. Luna spricht noch immer begeistert von dir! Vielen, vielen Dank für all die Freude, die du den kleinen Patientinnen und Patienten schenkst. Uns hat es wirklich ganz viel bedeutet.»

Dr. Kawaii
Titelseite
«Give me five!»
Wipp und Mila sind ein gutes Team. Foto: Eliane Dürst
Impressum
Redaktion
Tamara Attali
Michèle Costantini
Nathalie Güdel
Verena Herger
Seda Mediano
Simona Schlegel
Laure Silacci
Abigaël Wagner
Layout
Angélique Bühlmann
E. Lucas, Angel-Grafik
Papier
Auf FSC-zertifiziertem
Papier gedruckt – für vorbildliche Waldwirtschaft
Sonam Goze, Mutter, via Website
©J. Baumann

Im Licht des Sommers offenbart sich das Wesentliche
Der Sommer bringt unsere Programme mehr denn je zum Strahlen. Die strahlende Jahreszeit passt perfekt zu den Momenten der Freude und des Träumens, die wir mit Kindern teilen. Wir laden Sie daher ein, mehr über unsere fröhlichen Besuche an der Heilpädagogischen Schule in Zug zu erfahren (S. 4–5). Unsere Künstlerinnen und Künstler arbeiten dort im Rahmen des Unterrichts eng mit den Heilpädagoginnen und Heilpädagogen zusammen – in einer Dynamik, in der Lernen und Selbstverwirklichung bei Kindern mit Behinderungen spielerisch gefördert werden.
Seit vielen Jahren arbeitet Professor Anthony de Buys Roessingh mit den Traumdoktorinnen und Traumdoktoren im CHUV zusammen. Der Spezialist für plastische Kinderchirurgie kümmert sich vor allem um Kinder, die schwere Verbrennungen erlitten haben – Erfahrungen, die zutiefst traumatisierend und schmerzhaft sind. Die Traumdoktorinnen und Traumdoktoren sind also anwesend, um die Patientinnen und Patienten sowie die Pflegeteams zu unterstützen. Auf Seite 6 enthüllt de Buys Roessingh die Ergebnisse der Studie, die er über die Auswirkungen der Besuche der Künstlerinnen und Künstler der Stiftung gemacht hat.
Seit dem ersten Tag unserer Aktivität vor 33 Jahren war die Wirkung unseres Handelns offensichtlich. Es lag uns sehr am Herzen, konkret zu zeigen, wie unsere Besuche den Kindern, ihren Familien und dem Spitalpersonal weit mehr als nur Freude bereiten. Deshalb haben wir mehrere Umfragen mithilfe von Fragebögen durchgeführt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind wertvoll und unterstreichen die Bedeutung unserer Arbeit. Wir laden Sie ein, auf Seite 10 zu erfahren, wie wir uns ständig an die Gegebenheiten vor Ort anpassen.
In dieser Sommerzeit widmen wir Ihnen eine riesige Portion Glück, die wir dank Ihrer Unterstützung den Kindern schenken können.

Wir danken Ihnen von Herzen.


mit Chirurg Anthony de Buys Roessingh
die Solidarität stärken
als ein schöner Moment –Wirkungsumfragen
Zurück auf die Schulbank –Ausbildung neuer Traumdoktorinnen und Traumdoktoren
Yavuz Selim und Imran sind ganz begeistert von Paperlapaps Musikinstrument.

Plötzlich ganz stark
Nach einer einjährigen Testphase haben die Besuche von «Herrn und Frau Traum» in der Heilpädagogischen Schule Zug im April 2026 nun offiziell gestartet und sorgen für kunterbunte Abwechslung. Es ist immer wieder erfreulich, wenn dieses Programm in spezialisierten Institutionen eingeführt wird. Warum, erzählen wir Ihnen in dieser Reportage.
Wir treffen an einem Freitag kurz vor 9 Uhr in der Heilpädagogischen Schule (HPS) Zug ein und wollen herausfinden, wie die beiden sogenannten «Frauen Traum» Paperlapap und Wipp die Schülerinnen und Schüler vor Ort zum Strahlen und Staunen bringen. Denn genau darum geht es: den Kindern einzigartige

Vincent zeigt sich beim Gesichtsausdrucksspiel äusserst begabt.
Augenblicke zu bieten. Während die Kinder kompetent und liebevoll von den Fachpersonen begleitet werden, mischen sich einmal im Monat zwei farbenfrohe Theodora-Künstlerinnen oder -Künstler unter sie. Meistens sind dies Paperlapap, die schon seit sechs Jahren für die Stiftung Theodora arbeitet, und Wipp, die im Januar 2025 zur Traumdoktorin diplomiert wurde.
Sanfter Anfang
An diesem Morgen besuchen die beiden Künstlerinnen sieben Klassen. Davon wohnen wir drei bei. In der ersten, Eingangsstufe A genannt, befinden sich Kinder zwischen 7 und 8 Jahren. An jedem Freitag kochen sie gemeinsam mit dem ganzen Klassenteam, was natürlich auch Paperlapap und Wipp gefällt. Denn es riecht schon sehr gut, als sie sich mit vier Kindern auf einen Teppich setzen und anfangen, mit ihnen sanft zu spielen. Das Spiel
ist ruhig und einfach: Die Kinder entdecken diesmal eine Massagegabel und eine Zahnbürste. So kann man mit der Zahnbürste zum Beispiel die Augenbrauen kämmen. Oder sanft über die Wangen streichen. Die Massagegabel kann auch zur Beruhigung eingesetzt werden. Besser kann der Start in den Tag nicht sein!
«Es ist für die Kinder jedes Mal ein absolutes Highlight!»
Zauberei bereitet Freude Nach zwanzig Minuten verabschieden sich die beiden Künstlerinnen, um die Mittelstufe 1 zu besuchen. Hier sind die Kinder etwas älter und mögen teilweise eine «fetzigere» Art der Abwechslung. Paperlapap versucht sich kurzerhand als Zauberin und ist natürlich sehr froh um ihre Assistentin Wipp, die von Zauberei noch weniger Ahnung hat als sie. Aber dank des Eifers und des Talents der beiden Buben, die dabei sind, wird wirklich gezaubert. «Wow, danke, dass ihr uns helft! Kennst du
Die «Massagegabel» wird nicht nur an den Kindern, sondern auch an den Künstlerinnen getestet.
noch einen Zauberspruch?», fragt Paperlapap einen Jungen, den das Spiel sichtlich in den Bann gezogen hat. Wipp hatte beim Versuch, einen Gegenstand verschwinden zu lassen, den Zauberstab nach hinten geworfen und steht jetzt ganz unbeholfen da. Alles kein Problem – der Zauberspruch von einem der Kinder funktioniert und die Schülerinnen und Schüler haben auch hier einen tollen Start in den Tag. Man merkt, dass sie gestärkt und motiviert aus dieser Begegnung hervorgehen. Die Heilpädagogin der Klasse, Brigitte Christen, hat klare Worte: «Dank den Künstlerinnen der Stiftung Theodora erleben die Lernenden eine wertvolle und spielerische Auflockerung im Unterricht. Es ist für die Kinder und Jugendlichen jedes Mal ein absolutes Highlight!».
Wer gewinnt?
Zur selben Klasse gehört Aleksej, der sich gerade in der Physiotherapie befindet. Das Zimmer ist nur wenige Meter entfernt und wird nun von Wipp und Paperlapap aufgesucht. Darin befinden sich nebst Aleksej die Physiotherapeutin und Mila, ein Mädchen der Mittelstufe 2. Trotz motorischen Schwierigkeiten lassen es sich die Kinder nicht nehmen, mit den Künstlerinnen Schnelligkeitsspiele wie «Schwänzchen klauen» und «Dä Fuchs goot ume» zu spielen. Schliesslich muss diese Zeit genutzt werden, und es gibt nichts Lustigeres, als zu versuchen, gegen zwei richtige Tollpatsche zu gewinnen. Letztere geben sich natürlich grosse Mühe, um eventuell doch noch gewinnen zu können. Aber gegen die beiden gewieften Kinder haben sie keine Chance.

«Hallo» mal anders
«Wir begegnen den Kindern völlig unbefangen.»
Die Künstlerinnen lassen zwei kichernde, strahlende Kinder hinter sich und besuchen weitere Klassen, bevor wir uns etwa eine Stunde später wieder treffen, um die Mittelstufe 2 gemeinsam zu besuchen. Darin befindet sich auch Mila, die bereits in der Physiotherapie eine freudige Begegnung mit Paperlapap und Wipp hatte. Als Erstes möchten die beiden den Kindern richtig «Hallo» sagen. Das scheint aber so ziemlich unmöglich zu sein. Beide müssten auf die andere Seite gehen, laufen aber immer wieder ineinander hinein. Sie fragen die fünf anwesenden Kinder um Rat. Es folgt ein Ratschlag nach dem anderen (wechseln, kreuzen, oder sonst halt niemandem Hallo sagen) – die Künstlerinnen geben sich alle Mühe (natürlich vergebens), all diese Weisheiten umzusetzen, und sorgen für grosses Gelächter.
Erstarrte Gesichter
Szenenwechsel: Paperlapap und Wipp haben sich für heute etwas ganz Besonderes ausgedacht. Wipp hat einen leeren Bilderrahmen mitgenommen und steckt ihren Kopf hinein. Paperlapap zeigt ihr eine
«Herr und Frau Traum» in Zug
Die Heilpädagogische Schule Zug ist die 29. spezialisierte Institution, die Besuche von Künstlerinnen und Künstlern der Stiftung Theodora im Rahmen des Programms «Herr und Frau Traum» empfängt.

Jedes Jahr realisiert das Programm «Herr und Frau Traum» schweizweit rund 3'600 Besuchsstunden.
Je nach Bedarf besuchen die Künstlerinnen und Künstler die spezialisierten Institutionen ein- bis viermal pro Monat für einen halben Tag.
Karte mit einem Gesichtsausdruck drauf, den sie nachahmt. Die Kinder müssen herausfinden, was das für ein Gesicht ist. Direkt beim ersten Versuch geht etwas schief: Das Gesicht von Wipp mit schielenden Augen und heraushängender Zunge geht nicht mehr weg. Ui, das ist aber ein richtiges Problem. Wer kann helfen? Ein Mädchen interveniert mit einem erfolgreichen Zauberspruch. Uff, nochmals gutgegangen. Jetzt dürfen auch Paperlapap und die anderen Kinder Grimassen schneiden. Aber… auch hier, die Gesichter erstarren und bleiben. Die Kinder spielen mit, angespornt von den Lehrkräften. Der Spass hat das Maximum erreicht und umhüllt die Klasse in eine ausgelassene Stimmung, bevor die Künstlerinnen ein Seifenblasenmeer kreieren und sich dann verabschieden.
Text: Simona Schlegel Fotos : Eliane Dürst
Jetzt die vollständige Reportage lesen: www.theodora.ch/68zug


Wer findet heraus, welches Gesicht Mila macht?
Im Gespräch
«Sie sind nicht nur nützlich, sondern notwendig!»:
die Traumdoktoren im Herzen der Kinderchirurgie
Professor Anthony de Buys Roessingh führte gemeinsam mit Dr. Yohan Guichoud am Kinderspital des Waadtländer Universitätsspitals (CHUV) eine Studie zum Einsatz von Traumdoktoren in der Kinderchirurgie durch. Die Untersuchung zeigt, wie das Lachen und die Fantasie, welche die Künstlerinnen und Künstler schenken, zu echten Verbündeten der Pflege werden.

Was war das Ziel Ihrer Untersuchung?
Wir wollten die Traumdoktorinnen und Traumdoktoren in die Chirurgie des CHUV einbeziehen, was uns selbstverständlich erschien. Wir mussten uns jedoch ein wenig bemühen, das Pflege- und Administrationsteam zu überzeugen. Da es Vorbehalte gab, sagten wir uns: «Lasst uns eine Studie machen.»
Worum geht es in der Studie?
Wir haben mithilfe von fünf Fragebogen eine Studie über die Auswirkungen der Traumdoktoren in der Chirurgie gemacht. Wir baten Pflegepersonen, Anästhesistinnen und Anästhesisten, Eltern, Kinder sowie die Künstlerinnen und Künstler der Stiftung Theodora, diese zu beantworten.
Was waren die grössten Herausforderungen?
Die grösste Herausforderung bestand darin, das Pflegepersonal des Aufwachraums zu überzeugen, denn dieses wollte nicht unbedingt «ein zusätzliches Hindernis» in seiner Tätigkeit, die ohnehin schon schwer genug ist.
Wie sehen die Ergebnisse aus?
Wir konnten beweisen, dass die Traumdoktorinnen und Traumdoktoren nicht nur nützlich, sondern notwendig sind! Wir hörten das Lachen der Kinder, was wir vor einer Operation noch nie gehört hatten. Unsere Ergebnisse sind wirklich herausragend:
Woche und es wäre toll, wenn sie fünfmal pro Woche kommen könnten.
Welche Vorteile bringt die Anwesenheit der Traumdoktorinnen und Traumdoktoren für die Kinder?
Eine lockerere Stimmung und vor allem Kinder, die sehr viel Spass haben. Anstatt sich auf ihren Stress oder den ihrer Eltern zu konzentrieren, sind sie bereits ein bisschen in die Traumwelt eingetaucht.
Gibt es langfristige Auswirkungen auf die Kinder?
Ich habe Patientinnen und Patienten, die alle 5 bis 6 Wochen kommen, und ich bemerke, dass sie sich mit Freude daran erinnern. Sie freuen sich sogar darauf, ins Spital zu kommen, um die Traumdoktorinnen und Traumdoktoren zu sehen!
Welches Ergebnis hat Sie am meisten beeindruckt? Die Entlastung der Arbeit des Pflegepersonals. Ich wollte so sehr beweisen, dass es für sie weder ein Hindernis noch eine Person ist, die ihre Arbeit stört, denn die Teams haben sehr wenig Zeit, um das Kind für den Operationssaal vorzubereiten. Aber alle sagen, dass es eine Hilfe sei: Die Stimmung ist besser und die Traumdoktorinnen und Traumdoktoren erleichtern die Pflege.
«Wir hörten das Lachen der Kinder, was wir vor einer Operation noch nie gehört hatten.»
➜ Das Pflegepersonal im Aufwachraum bemerkt eine deutliche Verbesserung der Stimmung und sogar eine Unterstützung bei der Arbeit.
➜ Die meisten Eltern waren zwar schon ziemlich überzeugt, freuten sich aber sehr über die Anwesenheit der Künstlerinnen und Künstler.
➜ Die Rückmeldungen von über 90 % der Kinder sind sehr positiv. Interessant ist ausserdem, dass sie selbst einen Traumdoktor verlangen, wenn keiner da ist.
➜ Die Traumdoktorinnen und Traumdoktoren merken, dass sie akzeptiert werden, willkommen sind und erwartet werden.
Wie läuft die Zusammenarbeit mit den Traumdoktorinnen und Traumdoktoren?
Sie sind von uns «adoptiert» worden und wenn sie nicht da sind, fehlen sie uns. Für uns gehören sie zum Pflegepersonal. Die Traumdoktorinnen und Traumdoktoren kamen jeweils einmal pro Woche, jetzt kommen sie zweimal pro
Welche besonderen Anforderungen stellt die Chirurgie an die Traumdoktorinnen und Traumdoktoren?
Uns ist aufgefallen, dass man doch eine bestimmte Art von Traumdoktorinnen bzw. Traumdoktoren braucht – jemanden, der über Erfahrung im chirurgischen Bereich verfügt und sich dort wohlfühlt.
Welche drei Wörter beschreiben die Stiftung Theodora? Nutzen, Wirksamkeit und Lachen.
Scannen Sie den QR-Code, um das gesamte Interview anzusehen. www.theodora.ch/68interview


Delia bereitet gemeinsam mit Dr. Pilouface den Traum vor, den sie während der Operation haben möchte.
Einfach mal machen und so viel bewirken
Was als spontane Wette begann, ist heute eine wachsende Community. Der «Eifach Mal Mache Club» hat eine klare Mission: Menschen zu inspirieren, sich sportlichen Herausforderungen zu stellen und dabei Gutes zu bewirken. Der Mitgründer Leandro Aloi erzählt, wie aus Mut eine solidarische Laufbewegung für die Stiftung Theodora entstanden ist.
Was ist der «Eifach Mal Mache Club»?
David Bossard und ich haben nach einer Prüfungsphase aus Spass beschlossen, uns für einen Halbmarathon und sogar für einen 100-km-Lauf anzumelden. Wir haben beide unsere Ziele erreicht. Das hat uns gezeigt, was alles möglich ist, wenn man einfach anfängt. So wurde der «Eifach Mal Mache Club» gegründet.
Was möchtet ihr damit erreichen?
Wir möchten Menschen dazu motivieren, ihre eigenen Ziele zu verfolgen. Oft wirken Dinge im Kopf schwierig oder unmöglich, aber beim Machen merkt man dann, dass sie eigentlich möglich sind. Genau diese Einstellung möchten wir weitergeben.
Wie kam es dazu, euer Projekt mit einem guten Zweck zugunsten der Stiftung Theodora zu verbinden? Mit dem Wachstum unserer Community wollten wir etwas zurückgeben und ein Engagement starten, das Menschen berührt. Viele kennen schwierige Phasen, weshalb Unterstützung in solchen Momenten umso bedeutender ist. Die Stiftung schenkt Kindern im Spital genau das: Freude, Leichtigkeit und das Gefühl, nicht allein zu sein. Für mich persönlich ist es auch eine Herzensangelegenheit, da ich selbst als Kind im Spital von den Traumdoktorinnen und Traumdoktoren besucht wurde.
Mit jeder Znünibox einen magischen Moment schenken
Seit 2022 engagiert sich die Baurelia GmbH für die Stiftung Theodora und unterstützt unsere Arbeit mit regelmässigen Spenden. Allein 2025 flossen 8’000 Franken in die Freude bringenden Besuche unserer Traumdoktorinnen und Traumdoktoren. Pro Bestellung im Baurelia-Shop gehen 50 Rappen direkt an die Stiftung und helfen, die Einsätze der Künstlerinnen und Künstler zu ermöglichen. So wird jeder Einkauf zu einer kleinen, aber wirkungsvollen Unterstützung. Das Sortiment umfasst liebevoll gestaltete, personalisierte Geschenke wie Znüniboxen und Rucksäcke, die den Alltag von Kindern bereichern. Gleichzeitig trägt Baurelia dazu bei, Lachen, Freude und Leichtigkeit in Spitäler und spezialisierte Institutionen zu bringen.

Wie unterstützt ihr konkret die Traumdoktoren-Besuche?
Wir haben am Zürich Marathon teilgenommen und dabei Shirts mit einem QR-Code getragen, um auf unser Projekt aufmerksam zu machen und Spenden für die Stiftung Theodora zu sammeln. Viele Menschen haben uns angesprochen, und wir konnten sie dazu ermutigen, sich ebenfalls zu engagieren. Auch bei künftigen Projekten werden wir mit unseren Shirts unterwegs sein, aktiv auf Menschen zugehen und weitere Spenden sammeln.
Welche Rolle kann Sport bei Charity-Projekten spielen und warum ist das wichtig?
Sport verbindet auf einfache Weise: Man erlebt etwas gemeinsam, motiviert sich gegenseitig und wächst daran. Kombiniert mit einem guten Zweck erhält diese Energie eine neue Bedeutung. Es geht darum, gemeinsam etwas zu bewegen. Genau das ist für uns der «Eifach Mal Mache Club».
Herzlichen Dank, Leandro und David! Euer Engagement und euer Mut inspirieren uns alle.
Unterstützen Sie das Projekt oder starten Sie Ihre eigene Challenge auf: www.theodora.ch/giveasmile


Gemeinsam am Start: Leandro Aloi und David Bossard (v. l. n. r.) mit Mitgliedern des Clubs «Eifach Mal Mache», bereit, die Mission der Stiftung Theodora beim Zürich Marathon zu tragen.
Sarah Baur, Gründerin der Baurelia GmbH (links), zusammen mit Lorenza Gubser von der Stiftung Theodora bei der Checkübergabe in den Büroräumlichkeiten der Stiftung in Hunzenschwil.
Lastwagen mit Herz
Vom 12. bis 14. September 2025 wurde das Waser Entsorgungscenter in Rheinfelden zum Treffpunkt für Gross und Klein: Der erste Truckertreff Rheinfelden verband die Faszination für Lastwagen mit einem guten Zweck zugunsten der Stiftung Theodora. Rund 1’300 Besucherinnen und Besucher erlebten ein abwechslungsreiches Programm mit Foodtrucks, Kinderbereich und besonderen Highlights wie Mitfahrten in Oldtimer-LKWs von Truck4Kids und Einblicke in moderne Elektro-LKWs. Der «Smiling-Bus» vor Ort bot Gelegenheit, mehr über die Stiftung zu erfahren. Dank des Engagements aller Beteiligten kamen 7’500 Franken zusammen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dieses besondere Engagement für Kinder im Spital möglich gemacht haben.

Ein Spielzeug, das Louis viel Freude bereitet hat, schenkt nun Kindern im Spital besondere Augenblicke.

Die feierliche Checkübergabe zugunsten der Stiftung Theodora fand zusammen mit den Traumdoktorinnen Tante Flora und Grunz im Kantonsspital Aarau statt.
Louis schenkt Kindern ein Lächeln
Der Brief einer Spenderin aus Meilen über eine ganz besonders schöne Aktion hat das Team der Stiftung Theodora sehr gefreut und beeindruckt. Vreni F. schrieb: «Ich habe unserem Enkel Louis (6) von den Traumdoktorinnen und Traumdoktoren im Spital erzählt und es hat ihn auf seine kindliche Weise beeindruckt und berührt. Louis entschied sich deshalb, eigenes Spielzeug zu verkaufen, um den Erlös den Künstlerinnen und Künstlern der Stiftung Theodora zukommen zu lassen. Gerne haben wir Grosseltern die Überweisung des Betrags übernommen.» Solche Initiativen zeigen, wie Mitgefühl und Hilfsbereitschaft bereits im Kleinen Grosses bewirken können. Wir danken Louis und seinen Grosseltern von Herzen für diese wunderbare Unterstützung und das Zeichen der Verbundenheit mit Kindern im Spital.
Musik, die Hoffnung schenkt
Anfang dieses Jahres brachte der Projektchor «There is a Light» seine Konzertreihe mit viel Herzblut und bewegenden Momenten in die Region. Die insgesamt sechs Konzerte fanden in den Gemeinden Wängi, Herdern sowie in Frauenfeld statt. Im Rahmen der Konzerte kam eine Kollekte von insgesamt 17’400 Franken zusammen. Gemäss der Philosophie des Chors wird der gesamte Erlös an sechs wohltätige Institutionen weitergegeben. Die Stiftung Theodora durfte dabei eine Spende von 2’900 Franken entgegennehmen. Ganz im Sinne des Namens «There is a Light» wurde so einmal mehr Licht, Hoffnung und Freude weitergegeben – auf und neben der Bühne. Wir danken dem Projektchor «There is a Light» von ganzem Herzen für sein grossartiges Engagement!

Der Projektchor «There is a Light» besteht aus rund 60 begeisterten Sängerinnen sowie dem Dirigenten Roland Kuratli. Begleitet wurden sie vom Pianisten David Schmucki.
Möchten auch Sie die Stiftung Theodora mit einer Aktion unterstützen? David Utz freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme. T. +41 62 889 19 31, david.utz@theodora.org

V.F. und P.D.

Solidarische Veranstaltungen
Werde Theodora-Läuferin oder -Läufer!
16. August
Laufevent «Staufberglauf» mit dem Smiling Bus
19. September
Laufevent «Greifenseelauf» mit dem Smiling Bus
25. Oktober
Laufevent «gurtenCLASSIC» mit dem Smiling Bus und unseren Traumdoktoren vor Ort
Weitere Informationen zu den Laufevents auf www.theodora.ch/run

31. Oktober
Info-Kino Zürich «Selbst entscheiden» im Arena Cinemas Sihlcity, Zürich
Weitere Informationen: www.theodora.ch/info-kino
5. Dezember
Harley Niggi-Näggi in der Basler Altstadt mit Begegnungen mit unseren Traumdoktoren
Partner
Gewinnen Sie eine Fahrt mit der CabriO-Bahn
Auch dieses Jahr lancieren wir gemeinsam mit unserer Hauptpartnerin Helsana einen attraktiven Wettbewerb. Beantworten Sie die Wettbewerbsfrage und gewinnen Sie mit etwas Glück eine unvergessliche Fahrt auf das Stanserhorn mit der CabriO-Bahn.
Helsana verlost fünf Wertgutscheine im Wert von je 200 Franken für einen Tagesausflug auf das Stanserhorn. Die Gutscheine sind einlösbar für die Fahrt und den Restaurationsbetrieb.
Wir wünschen allen viel Glück! Und ein riesiges Dankeschön an Helsana für die treue Unterstützung.

www.helsana.ch/theodora-wettbewerb
Möchten Sie Partner der Stiftung Theodora werden? Patrizia Hunziker freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme. M. +41 79 954 86 72, patrizia.hunziker@theodora.org

Mehr als ein schöner Moment
Unsere Traumdoktorinnen und Traumdoktoren schaffen Momente der Leichtigkeit, des Trosts und der Freude. Doch was bewirken diese Begegnungen eigentlich genau? Wir möchten besser verstehen, welchen positiven Einfluss unsere Besuche auf Kinder, Familien und medizinisches Fachpersonal haben. Unsere Fragebögen zeigen, dass unsere Besuche weit mehr bewirken als nur Lachen.
Verstehen und lernen
Im Alltag erleben wir immer wieder, wie Kinder aufatmen, Eltern sich entspannen und selbst in angespannten Situationen eine neue Leichtigkeit entsteht. Vieles davon ist unmittelbar spürbar. Doch wenn wir unsere Arbeit weiterentwickeln und laufend verbessern wollen, reicht dieses Gefühl allein nicht aus. Unsere Umfragen helfen uns, besser zu verstehen, was unsere Besuche im Alltag bewirken und wo sie besonders unterstützen.
Zwei Programme, ein Ziel Aktuell führen wir Befragungen zu zwei Programmen durch. Im Programm «Traum im Notfall» befragen wir sowohl Begleitpersonen als auch das Spitalpersonal. Familien erhalten während des Besuchs von unseren Traumdoktorinnen und Traumdoktoren eine Postkarte mit QR-Code, über die sie anonym an einer kurzen Umfrage teilnehmen können. Das Spitalpersonal wird per E-Mail befragt. Beim Programm «Herr und Frau Traum» holen wir Rückmeldungen von Fachpersonen in Institutionen für Kinder mit Behinderungen ebenfalls über eine Online-Umfrage ein.
Was wir daraus lernen
Die Rückmeldungen zeigen deutlich, dass unsere Programme weit über ein Lachen und einen schönen Moment hinauswirken. Im Rahmen des Pro-
gramms «Traum im Notfall» berichten 97% der Eltern, dass Angst und Stress ihres Kindes verringert wurden. 98% sagen, dass ihrem Kind geholfen wurde, sich abzulenken, und 80% würden sich freuen, bei einem nächsten Besuch in der Notaufnahme wieder eine Traumdoktorin oder einen Traumdoktoren zu sehen.
Auch beim Programm «Herr und Frau Traum» zeigt sich eine klare Wirkung: 99% der befragten Fachpersonen erleben die Besuche als positiv. Sie berichten von mehr Leichtigkeit, einer entspannteren Atmosphäre und davon, dass die Begegnungen den Alltag spürbar bereichern.
Auch kleine Anpassungen machen einen Unterschied
Die Umfragen zeigen uns nicht nur, was gut funktioniert, sondern auch, wo wir unsere Arbeit weiter verfeinern können. So hat sich im Programm «Traum im Notfall» dank den Rückmeldungen des Spitalpersonals beispielsweise gezeigt, dass der Einsatz von Musikinstrumenten in gewissen Situationen als störend empfunden werden kann, etwa wenn gleichzeitig wichtige Gespräche mit Kindern oder Begleitpersonen stattfinden. Solche Erkenntnisse helfen uns, unsere Einsätze noch besser an den sensiblen Spitalalltag anzupassen und dort gezielt jene künstleri-
Im Rahmen des Programms «Traum im Notfall» berichten 97 % der Eltern, dass Angst und Stress ihres Kindes verringert wurden.
Mit «Traum im Notfall» sagen 98 % der Eltern, dass ihrem Kind geholfen wurde, sich abzulenken, wodurch die Wartezeit deutlich weniger belastend wurde.
99 % der befragten Fachpersonen erleben die Besuche von «Herrn und Frau Traum» als positiv für die Atmosphäre und den Alltag der Teams.
schen Mittel einzusetzen, die in diesem Moment wirklich unterstützen.
Mehr als Zahlen
Über die Zahlen hinaus verleihen persönliche Rückmeldungen unserer Wirkung ihre menschliche Dimension. Eine Mutter schrieb uns: «Mein Kind hat die Schmerzen einen Moment lang völlig vergessen können und trotz allem herzlich gelacht.» Solche Rückmeldungen zeigen, was wirklich zählt: Entlastung, Verbindung und Momente, die bleiben.
Ein Ansatz mit Zukunft
Unser Ziel ist es, diesen Ansatz schrittweise auch auf weitere Programme auszuweiten. Die Wirkungsmessung ermöglicht es uns, unsere Aktivitäten kontinuierlich zu stärken und an die Gegebenheiten vor Ort anzupassen.
Mehr über die Wirkung unserer Programme und unsere Umfragen erfahren Sie unter: www.theodora.ch/68impact


Dieser kleine Patient versucht, mit seinem Hasen die Seifenblasen von Dr. Piri Piri zu fangen.
©Eliane Dürst
Zurück auf die Schulbank
Für eine neue Gruppe angehender Traumdoktorinnen und Traumdoktoren heisst es: zurück auf die Schulbank! Nach dem Auswahlverfahren haben sie ihre einjährige Ausbildung begonnen. Diese schliesst mit einem Certificate of Advanced Studies (CAS) in der Kunst der Traumdoktorinnen und Traumdoktoren ab. Im Verlauf von vier Modulen, die künstlerische Praxis an der Accademia Dimitri, Unterricht im Gesundheitsbereich an der Hochschule für Gesundheit La Source sowie begleitete Besuche im Spital verbinden, lernen sie, ihre Kunst an die teilweise herausfordernden Realitäten des Spitals anzupassen. So entsteht ihre Mission, den Alltag von Kindern in Spitälern in Momente der Freude zu verwandeln.

Die angehenden Traumdoktorinnen und Traumdoktoren in ihren Praktikumskitteln.
Solidarische Wünsche
Weihnachtskarten 2026: Denken Sie an die Stiftung Theodora
Die Weihnachtskarten 2026 der Stiftung Theodora können bald bestellt werden. Unser gedruckter Katalog wird wie gewohnt der nächsten Ausgabe unseres Newsletters beigelegt. Um den Katalog vorzubestellen und ihn sofort nach Erscheinen zu erhalten, scannen Sie den nebenstehenden QR-Code.

Inhalt des Katalogs
➜ Fünf neue Designs
➜ Eine grosse Auswahl an Karten aus den vergangenen Jahren zu reduzierten Preisen
➜ Ein Sortiment mit drei Tafeln hausgemachter Schokolade
➜ Ein Bestellformular
➜ Ein Link zum Online-Shop

Unsere Mission
Die Stiftung Theodora wurde 1993 gegründet, um das Wohlbefinden von Kindern in Spitälern, Institutionen für Kinder mit Behinderungen und Kinderhospizen in der Schweiz zu fördern.
7 Programme
Traumdoktoren
Operation Traum Traum im Notfall Planet Traum Herr und Frau Traum Kleines Orchester der Sinne Die kleinen Champs
33 Jahre unvergessliche und wertvolle Momente des Glücks, dank Ihrer Solidarität
62 wöchentlich besuchte Einrichtungen
75 Künstlerinnen und Künstler Über 119'000 Kinderbesuche pro Jahr in 31 Spitälern, 29 spezialisierten Institutionen und 2 Kinderhospizen.
Unsere Werte
Authentizität
Interaktion
Vielfalt
Exzellenz
Begeisterung
Mehr als nur Lachen
Jedes Jahr realisieren unsere Traumdoktorinnen und Traumdoktoren über 119’000 Kinderbesuche in 31 Spitälern, 29 spezialisierten Institutionen und 2 Kinderhospizen in der Schweiz. Diese Einsätze werden dank Menschen wie Ihnen möglich.

Herzlichen Dank!
Ihre Unterstützung zählt www.theodora.ch/spenden oder IBAN CH51 0900 0000 1006 1645 5 Von Herzen Danke für Ihre Spende!

80% der Spenden fliessen direkt in unsere Programme. Die Jahresrechnung finden Sie unter www.theodora.ch/finanzen
Hauptstrasse 34A・ 5502 Hunzenschwil
T +41 62 889 19 19 ・ kontakt@theodora.ch
IBAN CH51 0900 0000 1006 1645 5 www.theodora.ch ・
Ausbildungspartner
Institut und Hochschule für Gesundheit
La Source
Accademia Dimitri
Schirmherrschaft
pädiatrie schweiz
Die Fachorganisation der Kinder- und Jugendmedizin
Mit der Unterstützung unserer Partner decken wir den Grossteil unserer Verwaltungskosten.
Partners
Social Partners
Caramel, Kinderschmuck
Ferring Pharmaceuticals MIS Trend

Partners
Suppliers
Arena Cinemas
blue Cinema
Cleanup
Pathé Schweiz