

Ihre Meinung
«Ich möchte Ihnen DANKE sagen!
Mein 18 Monate alter Sohn war sieben Tage lang im Spital von Morges. An seinem letzten Tag kam Dr. Double-Croche zu Besuch. Er hat viel gelacht, und das hat sein kleines Herz erwärmt und meines auch. Danke, dass Sie den Kindern diese kleinen Momente der Freude schenken. Sie sind wunderbar.»
Fanny Palmero-Bonzon, Mutter, via E-Mail

Eine zärtliche Begegnung zwischen Dr. Double-Croche und einem kleinen Patienten.
«Liebe Dr. Wipp, danke, dass du mich immer wieder aufmunterst! Ich finde, du machst einen wunderbaren Job und du bist auch ein toller Mensch. Und du hast mich schon so oft von meinem Frust abgelenkt. Dafür bin ich sehr dankbar.»
Nayla, besuchte Patientin, via Website
Ihre Erlebnisse sind wertvoll!
«Es ist so eine schöne Abwechslung, wenn ihr auf die Neonatologie kommt und auch für die Eltern einen Moment schafft, in eine andere Welt einzutauchen. Vielen Dank, dass ihr die kleinen und grossen Kinder besucht. Wir durften Dr. Fridolin so viele Male in Luzern erleben. Eine schöne Erinnerung, wir sind dafür ewig dankbar.»
Iris Zürcher, Mutter, via Facebook
«Hallo Dr. Floh, wir haben uns gestern in der Notaufnahme kennengelernt. Vielen lieben Dank für das tolle Erlebnis mit Seifenblasen, Musik und Ihren Luftballonkünsten.
Unser Sohn hatte besonders viel Spass mit dem Luftballonhund. Ich finde es eine grossartige Idee, Medizin und spielerische Begleitung so wunderbar zu verbinden. Vielen Dank nochmals!»
Eine Mutter, via Website

Teilen Sie Ihre Geschichte und markieren Sie uns auf Facebook mit @StiftungTheodora, auf Instagram mit @theodora_foundation oder senden Sie uns eine E-Mail an kommunikation@theodora.ch. Danke!
Dr. Principessa Wilma
Titelseite
Kylian lernt den Zauberschnabeltrick für die Tür zum Operationssaal.
Foto : Alfonso Novo
Impressum
Redaktion
Tamara Attali
Michèle Costantini
Nathalie Güdel
Verena Herger
Seda Mediano
Simona Schlegel
Abigaël Wagner
Layout
Angélique Bühlmann
E. Lucas, Angel-Grafik
Papier
Auf FSC-zertifiziertem Papier gedruckt – für vorbildliche Waldwirtschaft
©F. Palmero-Bonzon

Dr. Plume nimmt fiktive Messungen am kleinen Kylian vor, der sich freudig auf das Spiel einlässt.
Die Magie unserer Besuche
Im Rahmen unseres Programms «Operation Traum» im Spital von Rennaz laden wir Sie ein, durch die Linse des Fotografen Alfonso Novo in die poetische Welt von Dr. Plume einzutauchen (siehe S. 4–5). Seine Bilder zeigen die Verbundenheit zwischen den Kindern, den Traumdoktorinnen und Traumdoktoren sowie dem Pflegepersonal und machen deutlich, dass es um «viel mehr als nur Lachen» geht.
Unsere Künstlerinnen und Künstler arbeiten eng mit dem Pflegefachpersonal zusammen. Gemeinsam gelingt es ihnen, beängstigende Situationen in unbeschwerte Momente zu verwandeln. So verfliegt die Angst wie durch Zauberhand. Diese magischen Momente sind dank Ihnen möglich.
Seit einem Jahr begleitet die Stiftung Theodora Kinder mit lebenslimitierenden Erkrankungen im Kinderhospiz allani in Bern. Dies geschieht im Rahmen des Programms «Planet Traum». Der Geschäftsführer von allani zeigt uns seinen Blick auf die Besuche der Theodora-Künstlerinnen und stellt selber Fragen an Dr. Gili Gili (siehe S. 6).
Diesen März hatten wir das Privileg, das Healthcare Clowning International Meeting (HCIM) 2026 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne (EPFL) zu organisieren (siehe S. 9). Im Gesundheitswesen tätige Künstlerinnen und Künstler und medizinisches Fachpersonal aus aller Welt tauschten dort neue und innovative Perspektiven zu diesem mittlerweile unverzichtbaren Berufsfeld aus.
Das Zentrum für biomedizinische Bildgebung (CIBM) der EPFL präsentierte am HCIM erstmals die Ergebnisse einer wegweisenden Studie. Sie zeigt mit MRT-Bildern die positive Wirkung der Traumdoktor-Besuche auf die Gehirnaktivität der Kinder.
Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame, inspirierende Lektüre.
Herzliche Grüsse
Brokkoli-Tomate und Federn: ein Morgen beim Programm «Operation Traum»
allani – ein Zuhause auf Zeit für palliativ erkrankte Kinder
die Solidarität stärken
HCIM 2026: die Schweiz als aktives Zentrum des Healthcare Clowning
Ehrenamtliches Engagement für die Stiftung Theodora
der Besuche im neuen Kinderhospiz Flamingo

André und Jan Poulie, Gründer der Stiftung


Brokkoli-Tomate und Federn:
ein Morgen beim Programm «Operation Traum»
Ende November 2025 dokumentierte der spanische Fotograf Alfonso Novo während einer Woche die Arbeit der Traumdoktorinnen und Traumdoktoren der Stiftung Theodora. Das Projekt wurde im März im Rahmen einer Ausstellung am HCIM 2026 an der EPFL präsentiert (siehe S. 8). An einem verschneiten Morgen begleiten wir Dr. Plume bei einem Besuch des Programms «Operation Traum» im Spital Riviera-Chablais in Rennaz. Dort seht er regelmässig kleinen Patientinnen und Patienten auf dem Weg vom Zimmer bis in den Operationssaal bei.
Es ist 6.15 Uhr morgens und noch dunkel, als wir mit Alfonso Novo auf dem fast leeren Parkplatz des riesigen Spitalkomplexes in Rennaz eintreffen. In der Eingangshalle treffen wir auf Pascal alias Dr. Plume. Im Moment noch in ziviler Kleidung – später wird er dann in seine Traumdoktor-Figur

eintauchen. Er führt uns zur Abteilung für Kinderchirurgie.
Der Dienst ist noch nicht besetzt. Jedes Zimmer hat eine eigene Welt: Die Wände des Zimmers «Weltraum» sind beispielsweise mit Zeichnungen von lustigen Figuren dekoriert, die mit dem Raumschiff durch die Galaxie reisen. Wir sind weit entfernt vom Klischee der weissen, tristen Spitalwelt.
Ein Gemeinschaftsraum für Kinder, die nur für einige Stunden aufgenommen werden, dient Pascal als Garderobe. Er breitet sein Material auf einem kleinen Tisch aus, der anschliessend sorgfältig desinfiziert wird. Entsprechend den Hygienemassnahmen darf nichts auf die Betten gelegt werden.
ner grossen weissen Tafel ist das Operationsprogramm des Tages zusammengefasst. Heute ist der Dienst komplett ausgelastet.
Eine Begleitung voller Poesie und Fantasie
Ein blauer Hut mit orangefarbenen Verzierungen sitzt fest auf seinem Kopf und Dr. Plume ist bereit, jedes Treffen in eine magische Reise zu verwandeln.
«Plume, ich brauche dich, um seinen Blutdruck zu messen.»
Sobald der Künstler den Kittel angezogen hat, begibt er sich zum Büro des Pflegepersonals. Auf ei -
Im ersten Zimmer wartet der 6-jährige Benjamin schon brav darauf, dass man ihn in den Operationssaal bringt. Mit seiner eigenen Sanftheit erklärt ihm Dr. Plume die Reise, die ihn erwartet. Die Spitalkorridore verwandeln sich in grosse Prärien und Benjamin muss die Türen mithilfe eines Zauberstabs und eines Zauberspruchs seiner Wahl öffnen.
Mit einem Lächeln empfängt das Anästhesieteam Benjamin am Eingang zum Operationssaal.
Mit seinen Farbstiften erweckt
Dr. Plume das Traumfahrzeug von Benjamin zum Leben.
Aber das Wichtigste: Sein Bett wird in ein Fahrzeug verwandelt. Benjamin ist mässig überzeugt von den Auswahlmöglichkeiten U-Boot oder Rakete. Er ist dagegen sehr empfänglich für den ausgefallenen Vorschlag von Dr. Plume, sein Bett in einen riesigen Brokkoli zu verwandeln! Dann zückt der Traumdoktor eine Postkarte und Filzstifte. Die Verwandlung kann beginnen. Im Verlauf des Gesprächs wird dem Brokkoli noch eine Tomate hinzugefügt. Schliesslich begibt sich Benjamin in einer Brokkoli-Tomate zum Operationssaal.
Nun darf er noch den Traum für seine Operation auswählen. Benjamin ist ein Velofan, weshalb er dies zum Thema seines Traums macht. Als er das Zimmer verlässt, teilt Dr. Plume die Details der Reise mit dem Pflegepersonal. Auch sie sind Komplizen.
Der fast 2-jährige Léonard im Nachbarzimmer ist aufgeregter. Der Traumdoktor erzählt ihm, wie sein Spitzname entstanden ist: Als er noch im Bauch seiner Mama war und sie sich bei einem Baum ausruhte, fiel eine Vogelfeder sanft auf ihren grossen Bauch. Sie fühlte sich plötzlich leicht wie eine Feder. Ob diese Geschichte wirklich so passiert ist oder nicht, der kleine Léonard hört gebannt zu.
Die Erzählung wird von einer Luftballon-Pumpe und einer Feder begleitet. Das Ziel? Die Feder darf nicht auf den Boden fallen. Ein Lachen ertönt, als sie plötzlich am Belüftungssystem an der Decke klebt. Dr. Plume ist ziemlich unbeholfen. Wie bekommt er die Feder wieder runter?
Die Eltern sind nach dem Besuch des Traumdoktors sichtlich beruhigt. Die Operation ihres Kindes ist ein stressiger Moment und dieser hat

nun etwas von seiner Dramatik verloren. Sie entspannen sich, als sie ihr Kind lachen sehen, und vergessen für einen Moment lang, warum sie heute Morgen hier sind.
Die Zeit für Benjamins Reise ist gekommen. Alle spielen mit, auch das dreiköpfige Anästhesieteam, das ihn im Operationssaal empfängt. Sie fragen ihn, wie seine Fahrt in der Brokkoli-Tomate gewesen sei und ob er sich darauf freue, vom Velofahren zu träumen. Beim Aufwachen werden Dr. Plume und seine Mama da sein, um ihn zurück in sein Zimmer zu begleiten.
«Die Spitalkorridore verwandeln sich in grosse Prärien.»
Eine Entlastung für alle Die Zusammenarbeit zwischen dem Pflegepersonal und den Traumdoktorinnen und Traumdoktoren ist beeindruckend. Ein einjähriges Baby schreit, sobald eine Pflegefachfrau sein Zimmer betritt. Sie ruft Dr. Plume um Hilfe. «Ich brauche dich, um seinen Blutdruck zu messen.» Kaum ein Beispiel zeigt deutlicher, welchen Wert die Anwesenheit der Traumdoktorinnen und Traumdoktoren hat. Mit einem Satz ist alles gesagt: Ihre Arbeit schenkt «viel mehr als nur Lachen». Auf dem Rückweg sprechen wir mit Alfonso über diesen intensiven Morgen.
Über Alfonso Novo
Alfonso Novo ist ein spanischer Dokumentar-Fotograf, Gewinner zahlreicher Preise und Stiftungsratsmitglied der Stiftung Theodora in Spanien. Er ist bekannt für seinen humanistischen Blick. Die Besuche der Traumdoktorinnen und Traumdoktoren bei seinem Sohn haben ihn zutiefst berührt. Seither engagiert er sich für die Stiftung. Für das Healthcare Clowning International Meeting 2026 (siehe S. 9) hat er verschiedene Spitalprogramme der Stiftung in einer Fotoausstellung verewigt.
«Das Vertrauen des Spitalpersonals in die Traumdoktorinnen und Traumdoktoren ist unglaublich», erklärt er. «Ich spreche nicht nur von ihrer Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal, sondern auch mit dem medizinischen Personal. Zu sehen, wie Dr. Plume ein klinisches Umfeld in einen Raum für Spiel, Vertrauen und Zusammenarbeit verwandelt, ist äusserst inspirierend.» Als wir das Spital verlassen, fällt der Schnee weiterhin sanft auf Rennaz nieder. Im Innern folgt eine Operation auf die andere und die Teams setzen ihre Arbeit fort. Aber in einigen Zimmern haben eine Brokkoli-Tomate, eine Feder oder ein Lachen das Warten leichter gemacht und bleibende Erinnerungen geschaffen.
Text: Abigaël Wagner Fotos: Alfonso Novo

Mehr Informationen und Bilder: www.theodora.ch/ alfonso-novo

Dr. Plume erzählt eine Geschichte voller Zärtlichkeit und Poesie, um den kleinen Léonard zu beruhigen.
Alfonso Novo scherzt mit Dr. Spôôk im Berner Inselspital.
allani – ein Zuhause auf Zeit für palliativ erkrankte Kinder
Wenn die Traumdoktorinnen Carusela und Gili Gili mit dem Programm «Planet Traum» das Kinderhospiz allani besuchen, entstehen besondere Momente. Momente, die man nicht planen kann, die aber lange nachwirken. In diesem Interview begegnen sich Traumdoktorin Gili Gili und Christian Ziegler, Geschäftsführer von allani.

Gili Gili interviewt Christian Ziegler
Gili Gili: Christian, du bist seit letztem Sommer Geschäftsführer von allani. Wer bist du und was hat dich hierhergeführt?
Christian Ziegler: Ich lebe seit 2011 in Bern und war viele Jahre am Inselspital tätig. Mit allani bin ich schon länger verbunden, zunächst im Stiftungsrat und seit August darf ich nun operativ mitgestalten. Das Kinderhospiz allani ist ein Ort, der Sinn stiftet für Familien, für Kinder, aber auch für uns Mitarbeitende.
Gili Gili: Für Menschen, die euch noch nicht kennen, was ist allani?
Christian Ziegler: allani ist ein Zuhause auf Zeit für palliativ erkrankte Kinder. Viele von ihnen sind hochkomplex krank und benötigen rund um die

Uhr Betreuung. Wir entlasten Familien, schenken ihnen Pausen, Zeit füreinander und stärken das ganze Familiensystem. Kinderhospizarbeit bedeutet dabei weit mehr als Begleitung am Lebensende. Oft kommen Familien über Jahre immer wieder zu uns.
Gili Gili: Die Stiftung Theodora ist Teil dieses Hauses. Wie hast du unsere Arbeit erlebt?
Christian Ziegler: Die Zusammenarbeit reicht weiter zurück, als ich dachte – bis in die Gründungszeit von allani im Jahr 2022. Die Reaktionen der Familien auf die Traumdoktorinnen und Traumdoktoren sind durchweg berührend. Es ist diese besondere Aufmerksamkeit, die ihr mitbringt. Man kann sie nicht greifen, aber alle spüren sie. Zu sehen,
Christian Ziegler interviewt Gili Gili
Christian Ziegler: Gili Gili, du bist seit 31 Jahren Traumdoktorin. Was bedeutet diese Arbeit für dich persönlich?
Gili Gili: Ich habe Zeit und das ist kostbar. Ich darf mich ganz dem widmen, was in diesem Moment für ein Kind oder eine Familie wichtig ist. Mit Musik, Sprache, Stille oder Spiel. Es gibt keinen festen Ablauf, nur wache Antennen und viel Improvisation. Diese 150 Prozent Aufmerksamkeit wirken immer wieder.
Christian Ziegler: Gibt es ein Erlebnis hier bei allani, das dir besonders geblieben ist?
Gili Gili: Es sind oft die kleinen Wunder. Ein Kind, das aufwacht und plötzlich strahlt. Eine Mutter, die sich gesehen fühlt. Oder ein Jugendlicher, der zuerst sagt: «Ich will sicher keine Traumdoktorin» – und dann doch eine tiefe Begegnung zulässt. Nicht mit der Rolle, sondern mit der Seele dahinter.
Wir danken Christian Ziegler und Dr. Gili Gili für das Gespräch.
wie Kinder reagieren, Entwicklungsschritte machen oder plötzlich Neues wagen, ist tief bewegend.
Gili Gili: Was wünschst du dir für die Zukunft von allani – und für unsere Zusammenarbeit?
Christian Ziegler: Wir bauen gerade Strukturen auf in einem Bereich, für den es in der Schweiz kaum Vergleichbares gibt. Umso wertvoller sind Partnerinnen und Partner wie die Stiftung Theodora. Ich bin gespannt auf alles, was wir gemeinsam noch erleben und bewegen dürfen.

Die Traumdoktorinnen Carusela und Gili Gili schaffen im Kinderhospiz allani Momente der Verbindung.

Die komplette Podcastfolge finden Sie unter: www.theodora.ch/allani
©Fabienne Müller
Vom Spitalaufenthalt zur Herzensaktion
Wie aus einem Spitalaufenthalt eine solidarische Aktion entstehen kann, zeigt uns das wunderschöne Beispiel von Elsbeth Beyeler. Nach den Besuchen der Traumdoktorinnen und Traumdoktoren bei ihrer Enkelin Severine sammelte sie zu ihrem 70. Geburtstag 510 Franken für die Stiftung Theodora. Wir haben mit dem Vater von Severine, Stevie Lüthi, gesprochen. Die Namen wurden zum Schutz der Privatsphäre geändert.
Herr Lüthi, wie ist die Idee für diese solidarische Aktion entstanden?
Unsere Tochter Severine wurde mehr als hundert Tage am Stück im Universitären Kinderspital beider Basel (UKBB) stationär behandelt. Wir Angehörigen haben erlebt, wie die Besuche der Traumdoktorinnen und Traumdoktoren immer sehnsüchtig erwartet wurden und wie oft sie im ernsten Spitalalltag für fröhliche Momente sorgten. Die Sammelaktion war dann die Idee meiner Schwiegermutter, die, ein Jahr nachdem Severine schwer erkrankt war, ihre Dankbarkeit zum Ausdruck bringen wollte.
Wie kam es dazu, dass Sie sich für die Stiftung Theodora entschieden haben?
Uns war die Stiftung bereits zuvor ein Begriff, jedoch bestanden keine Berührungspunkte. Durch Severines Krankheit wurde für uns das Wirken der Stiftung unmittelbar erlebbar.
Was hat Ihnen und Ihrer Tochter bei den Besuchen am besten gefallen?
Mich hat beeindruckt, wie die Traumdoktorinnen und Traumdoktoren unbefangen auf unsere Tochter, überhaupt auf jedes Kind, individuell eingehen können und jeden Menschen so nehmen, wie er ist. Die besten Momente für Severine sind jene, in denen sie sich durch
Spenden mit der Helsana+ App schenken Kinderlachen
Auch im vergangenen Jahr haben die Kundinnen und Kunden von Helsana die Stiftung Theodora über die Helsana+ App mit zahlreichen Spenden unterstützt. Dank dieser Grosszügigkeit sowie der aufgerundeten Gesamtsumme konnten 54’000 Franken an die Stiftung überwiesen werden. Dieser Betrag ermöglicht es Helsana, 1’350 Kindern den Besuch einer Traumdoktorin oder eines Traumdoktors zu schenken.
Wir danken allen Kundinnen und Kunden von Helsana herzlich für ihre grosszügige Unterstützung sowie Helsana für die langjährige Treue und das wertvolle Engagement.

Checkübergabe mit Dr. Schubidu, Dr. Chrüsimüsi und Dr. Pilül: Severine überreicht mit ihrem Vater die Spende ihrer Grossmutter an die Stiftung.
Zaubertricks, witzige Gadgets und Kunststücke so sehr ablenken lassen kann, dass eine Untersuchung plötzlich nicht mehr schmerzt
Was denken Sie über die Stiftung Theodora und ihre Mission?
Für Aussenstehende lässt sich kaum ermessen, welche Bedeutung fröhliche Augenblicke in Zeiten schwerer Krankheit haben. Der Wert von Kinderlachen in einem Spitalzimmer kann gar nicht überschätzt werden.
Wie würden Sie die Stiftung Theodora mit drei Worten beschreiben?
Mit Severines häufigstem freudigem Ausruf im Spital: «Pilül ist da!»
Wir danken Elsbeth Beyeler, Stevie Lüthi und der ganzen Familie ganz herzlich für ihre grosse Solidarität und wünschen ihnen alles Gute!
Möchten auch Sie eine solidarische Aktion ins Leben rufen? Mehr erfahren: www.theodora.ch/unterstuetzung


Von links nach rechts: Patrizia Hunziker und Verena Herger der Stiftung Theodora bei der Checkübergabe zusammen mit Sabine Beck und Stephanie Scardanzan von Helsana.
Mit Vollgas Gutes tun
Anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens besuchte uns eine Gruppe von engagierten Bikerinnen und Bikern des Töffclubs der Basler Verkehrsbetriebe, darunter aktive und ehemalige Mitarbeitende. Sie hatte beschlossen, sich für Kinder im Spital einzusetzen. Aus einem früheren Anlass waren 600 Franken in ihrer Kasse. Statt das Geld einfach auszugeben, wollten sie damit etwas Sinnvolles unterstützen. Mit viel Herz und Engagement wurde die Summe auf 1’069 Franken aufgestockt. Wir sind tief dankbar für diese grosszügige Unterstützung und die wunderbare Geste. Der Besuch der Bikerinnen und Biker in unseren Büroräumlichkeiten in Hunzenschwil hat uns zudem grosse Freude bereitet!

Stolz mit ihren Äpfeln: Julia und Elisa.
Organisator der Aktion Thomas Zemp (mit dem Check in der Hand) zusammen mit seinen Bikerinnen und Bikern und einem Teil des Theodora-Teams.
Früchtesegen gut genutzt
Julia und Elisa verbringen die Sommerferien jeweils bei ihrer Tante und ihrer Grossmutter in Kreuzlingen am Bodensee. Der Apfelbaum im Garten trug letztes Jahr so viele Früchte, dass die beiden Mädchen die Idee hatten, ein kleines Apfellädeli auf dem Trottoir einzurichten. Mit viel Engagement pflückten sie täglich die schönsten Äpfel, präsentierten sie im Korb und verkauften sie selbständig. Das verdiente Feriengeld spendeten sie an die Stiftung Theodora, da sie die Arbeit der Traumdoktorinnen und Traumdoktoren aus eigenen Spitalerfahrungen sehr schätzen. Bereits zum zweiten Mal unterstützten sie die Stiftung mit einer Spende.


Harley Niggi-Näggi: Riesenerfolg am Samichlaus-Tag
Am Samichlaus-Tag zog der Harley Niggi-Näggi bereits zum 26. Mal durch Basel. In festlichen Mänteln fuhren die Mitglieder des Vereins Harley Niggi-Näggi auf geschmückten Motorrädern durch die Rheinstadt. Ziel der Aktion ist es, den Besucherinnen und Besuchern Freude zu bereiten und Spenden für die Stiftung Theodora zu sammeln. Vier Traumdoktorinnen und Traumdoktoren sorgten für Lachen und leuchtende Augen. Der Verein Harley Niggi-Näggi engagiert sich seit Jahren mit einem jährlichen Spendenbeitrag. Ein grosses Dankeschön für dieses langjährige und grosszügige Engagement!

von
bringen
mit den Traumdoktorinnen und Traumdoktoren Kinderaugen zum Leuchten.
Möchten auch Sie die Stiftung Theodora mit einer Aktion unterstützen? David Utz freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme. T. +41 62 889 19 31, david.utz@theodora.org

©Verein
Harley Niggi-Näggi
Die Mitglieder
Harley Niggi-Näggi
zusammen
HCIM

Während drei Tagen war die Stiftung Theodora in Lausanne Gastgeberin eines einzigartigen Events: des Healthcare Clowning International Meeting (HCIM) 2026. Am Kongress kamen 684 Teilnehmende zusammen – ein Mix aus Künstlerinnen und Künstlern aus dem Spitalbereich, Gesundheitsfachleuten sowie Forscherinnen und Forschern. Sie alle werden von einem gemeinsamen Ziel angetrieben, nämlich die Pflege mit vereinten Kräften menschlicher zu gestalten. Die Stimmung im Zentrum der künstlerischen Kreativität war inspirierend und dynamisch zugleich und begünstigte das Experimentieren sowie tiefgründiges Reflektieren. Die Atmosphäre förderte den gegen-
seitigen Austausch, wodurch unsere künstlerischen und beruflichen Praktiken bereichert werden.
Gastgeberin dieser Ausgabe zu sein, ist für die Stiftung Theodora ein wichtiger Schritt, um ihre Expertise und internationale Positionierung zu stärken. Das HCIM 2026 ermöglichte es, neue Kooperationen mit Organisationen auf der ganzen Welt zu schaffen, aktiv zur Professionalisierung des Fachgebiets beizutragen und das generationenübergreifende Lernen zu fördern. All diese Erkenntnisse bestärken die Stiftung Theodora in ihrem Engagement, ihre Aktivitäten weiterzuentwickeln und gemeinsam die Zukunft der Gesundheitsversorgung mitzugestalten.

«Diese Ausgabe war geprägt von Austausch, Reflexion und Energie. Sie bot einen Raum, um über Grenzen und Fachgebiete hinweg Verbindungen zu knüpfen und die wichtige Rolle von Kunst und Spiel im Pflegebereich zu erforschen.»
Miriam Bass Costantini, Projektleiterin HCIM 2026
Wissenschaft trifft auf Traumdoktorinnen und Traumdoktoren
Höhepunkt des Events: Das Zentrum für biomedizinische Bildgebung (CIBM) der EPFL stellte als Weltpremiere die Ergebnisse einer Studie vor. Diese wurde von der Neurowissenschaftlerin Solange Denervaud in Zusammenarbeit mit den Traumdoktorinnen und Traumdoktoren durchgeführt.
Die Studie beleuchtet mittels Bildern aus der Magnetresonanztomografie (MRT) die Wirkung der Traum-

139
Präsentationen, Konferenzen und Workshops

684
Teilnehmende aus der ganzen Welt


doktor-Besuche auf die Hirnaktivität der Kinder im Spital. Dieser bedeutende Fortschritt ermöglicht es, den Einfluss der Künstlerinnen und Künstler im Spital auf den Behandlungsverlauf besser zu verstehen und zu messen, und stellt somit einen entscheidenden Schritt in der wissenschaftlichen Anerkennung unserer Arbeit dar.

Schritte, welche die 13 Mitglieder des Organisationskomitees zurückgelegt haben

7
künstlerische Überraschungen
114 46 142 468’372
vertretene Länder

mobilisierte Ehrenamtliche und Mitarbeitende Organisationen, die sich mit darstellender Kunst im Gesundheitswesen befassen

Erleben Sie die Highlights des HCIM 2026: www.theodora.ch/hcim2026

Ehrenamtliches Engagement für Theodora
Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2026 zum «Internationalen Jahr der Freiwilligen für nachhaltige Entwicklung» erklärt und damit die Rolle von ehrenamtlichen Mitarbeitenden beim Aufbau einer solidarischeren Welt hervorgehoben. Auch bei der Stiftung Theodora spielen Freiwillige eine zentrale Rolle: Seit 1993 tragen sie dazu bei, unsere Mission in die Öffentlichkeit zu tragen und ihre Wirkung zu verstärken. Sonia Gregorio ist Direktorin PR, Events & Freiwillige und seit über 17 Jahren Teil der Stiftung Theodora. Sie erklärt, wie Freiwillige unsere Mission mit Leben erfüllen.

Was motiviert Menschen heute, sich freiwillig zu engagieren?
Immer mehr Menschen möchten sich in ihrer Freizeit für eine Sache engagieren, um sich für etwas einzusetzen, was ihnen am Herzen liegt. Ihre Profile sind vielfältig: jung oder älter, noch berufstätig oder bereits pensioniert. Alle sind vom Wunsch angetrieben, sich zu engagieren.
Welche Rolle spielen sie konkret für die Stiftung Theodora?
Unsere Ehrenamtlichen werden geschult, um uns in der Öffentlichkeit zu vertreten und unsere Werte zu vermitteln. Die Aufgaben sind vielfältig und hängen von den Erfordernissen vor Ort ab. Dabei geht es sowohl um logistische Unterstützung als auch um die Anwesenheit bei Events. Es ist wichtig, zu berücksichtigen, was jede Einzelperson in die Stiftung einbringen möchte.
Ihr bietet also Aufgaben an, die den Wünschen, der Verfügbarkeit und der Motivation jeder einzelnen Person entsprechen?
Es ist wichtig, dass unsere Freiwilligen Freude an ihrem Engagement
haben. Einige sind im Umgang mit der Öffentlichkeit sehr sicher, andere etwas weniger. Einigen gefällt es zum Beispiel, die Stiftung zu vertreten und Menschen für unsere Mission zu sensibilisieren, andere wiederum helfen lieber bei administrativen oder logistischen Aufgaben.
Wie trägt ehrenamtliche Arbeit zur sozialen und menschlichen Nachhaltigkeit innerhalb der Stiftung bei? Aktuell sind ungefähr vierzig ehrenamtliche Mitarbeitende in der ganzen Schweiz im Einsatz. Ihr Engagement ist wertvoll. Ohne sie könnten wir nicht alle Anfragen der Öffentlichkeit beantworten. Wenn die Mitarbeitenden oder Künstlerinnen und Künstler bei jeder Einladung anreisen müssten, wären unsere Ressourcen schnell erschöpft. 2025 standen unsere ehrenamtlichen Mitarbeitenden so mehr als 260 Stunden in der ganzen Schweiz im Einsatz.
Haben unsere Ehrenamtlichen ein starkes Zugehörigkeitsgefühl zur Stiftung?
Absolut. Wir fragen sie immer: «Warum möchtet ihr euch für die Stiftung Theodora engagieren?» Einige haben zu einem bestimmten
Zeitpunkt ihres Lebens vom Besuch unserer Künstlerinnen und Künstler im Spital profitiert, andere waren in ihrem familiären oder beruflichen Umfeld davon betroffen ... Jede Person hat ihre eigene Geschichte mit der Stiftung.
Was möchtest du jenen sagen, die sich engagieren oder in Betracht ziehen, sich dem Abenteuer Theodora anzuschliessen?
An alle, die sich bereits engagieren: Vielen Dank! Man kann es nicht oft genug sagen. Ihr seid grossartige Menschen. Wir haben grösstes Vertrauen in euch, dass ihr die Stiftung Theodora hervorragend vertretet. An alle, die sich engagieren möchten: Wählt ein Anliegen, das euch am Herzen liegt. Wenn ihr euch von der Mission der Stiftung Theodora angesprochen fühlt, könnt ihr uns per E-Mail oder Telefon kontaktieren. Wir freuen uns, euch kennenzulernen.
Mehr auf: www.theodora.ch/ ehrenamtliche


Start der Besuche im neuen Kinderhospiz Flamingo
Am 14. Januar 2026 haben die Traumdoktor-Besuche im neu eröffneten Flamingo Kinderhospiz in Fällanden (ZH) gestartet. Im Rahmen des Programms «Planet Traum» schenken Dr. Röff de Böff und Dr. Professore den Kindern, ihren Familien und dem Pflegepersonal alle zwei Wochen Momente voller Freude, Leichtigkeit und Magie. Die Traumdoktorin sowie der Traumdoktor sind speziell für Einsätze im palliativen Umfeld ausgebildet und arbeiten eng mit dem Pflegepersonal zusammen. «Wir freuen uns riesig über die Kooperation mit der Stiftung Theodora und die Traumdoktor-Besuche bei uns im Haus – denn Menschen wie sie machen das Flamingo zu einem ganz besonderen Ort», sagt Nicola Presti, Kommunikationsbeauftragte der Stiftung Kinderhospiz Schweiz.
Wir danken dem Flamingo Kinderhospiz von Herzen für unsere gemeinsame Zusammenarbeit und freuen uns auf viele strahlende Kinderaugen.

Spiele
Das passende Geschenk: sammeln, spielen, Freude schenken
Mit «Play for Smiles» hat die Stiftung Theodora gemeinsam mit Panini ein Sammel- und Kartenspiel entwickelt, das Freude schenkt und Gutes bewirkt. Das farbenfrohe Set enthält Traumdoktorinnen und Traumdoktoren, Superpower-Karten und weitere magische Elemente. 25 Prozent des Gesamterlöses unterstützen die Einsätze der Traumdoktorinnen und Traumdoktoren in Spitälern und spezialisierten Institutionen. Herzlichen Dank an Panini für die Zusammenarbeit.
















Das Starter-Set, die Metallbox sowie weitere Sammelkarten finden Sie an den K-Kiosken in der ganzen Schweiz, online bei www.panini.ch sowie auf unserem Webshop unter: www.theodora.ch/webshop
Unsere Mission
Die Stiftung Theodora wurde 1993 gegründet, um das Wohlbefinden von Kindern in Spitälern, Institutionen für Kinder mit Behinderungen und Kinderhospizen in der Schweiz zu fördern.
7 Programme
Traumdoktoren
Operation Traum Traum im Notfall
Planet Traum
Herr und Frau Traum
Kleines Orchester der Sinne
Die kleinen Champs
33 Jahre unvergessliche und wertvolle Momente des Glücks, dank Ihrer Solidarität
62 wöchentlich besuchte Einrichtungen
75 Künstlerinnen und Künstler
Über 119'000 Kinderbesuche
pro Jahr in 31 Spitälern, 29 spezialisierten Institutionen und in 2 Kinderhospizen.
Unsere Werte
Authentizität
Interaktion
Vielfalt
Exzellenz
Begeisterung
Mehr als nur Lachen
Jedes Jahr führen unsere Traumdoktorinnen und Traumdoktoren über 119’000 Kinderbesuche in 31 Spitälern, 29 spezialisierten Institutionen und 2 Kinderhospizen in der Schweiz durch. Diese Einsätze werden dank Menschen wie Ihnen möglich.

Herzlichen Dank!
Ihre Unterstützung zählt www.theodora.ch/spenden oder IBAN CH51 0900 0000 1006 1645 5 Von Herzen Danke für Ihre Spende!

80% der Spenden fliessen direkt in unsere Programme. Die Jahresrechnung finden Sie unter www.theodora.ch/finanzen
Hauptstrasse 34A・ 5502 Hunzenschwil
T +41 62 889 19 19 ・ kontakt@theodora.ch
IBAN CH51 0900 0000 1006 1645 5 www.theodora.ch ・
Ausbildungspartner
Institut und Hochschule für Gesundheit
La Source Accademia Dimitri
Schirmherrschaft
pädiatrie schweiz
Die Fachorganisation der Kinder- und Jugendmedizin
Mit der Unterstützung unserer Partner decken wir den Grossteil unserer Verwaltungskosten.
Partners
Social Partners
Caramel, Kinderschmuck
Ferring Pharmaceuticals
MIS Trend
Nestlé

Partners
Suppliers
Arena Cinemas
blue Cinema
Cleanup
Pathé Schweiz