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Future? Die Große Zukunftsfrage!

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DIE 5 QUALITÄTSDIMENSIONEN

INDIVIDUELLER WERT VERTRAUEN SERVICE UNTERHALTUNG WISSEN

VERANTWORTUNG

GESELLSCHAFTSWERT

VIELFALT

ORIENTIERUNG

INTEGRATION

BÜRGERNÄHE KULTUR

INTERNATIONALER WERT

EUROPA-INTEGRATION

GLOBALE PERSPEKTIVE

ÖSTERREICHWERT

IDENTITÄT WERTSCHÖPFUNG FÖDERALISMUS

UNTERNEHMENSWERT INNOVATION TRANSPARENZ KOMPETENZ

Public Value, die gemeinwohlorientierte Qualität der öffentlich-rechtlichen Medienleistung des ORF, wird in insgesamt 18 Kategorien dokumentiert, die zu fünf Qualitätsdimensionen zusammengefasst sind. Mehr dazu auf zukunft.ORF.at.

HERAUSGEBER UND HERSTELLER: Österreichischer Rundfunk, ORF Würzburggasse 30, 1136 Wien

DESIGN:

ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG

FÜR DEN INHALT VERANTWORTLICH: ORF-Generaldirektion Public Value

REDAKTION

Klaus Unterberger, Konrad Mitschka

– gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse” des Österreichischen Umweltzeichens, ORF Druckerei, UW 1237

1. Auflage, © ORF 2026 Reaktionen, Hinweise und Kritik bitte an: zukunft@ORF.at

DER ORF HÖRT ZU

Wer Menschen erreichen will, muss sie ernst nehmen – in ihren Fragen, ihren Sorgen, ihren Bedürfnissen und Interessen. Das gilt erst recht für den ORF. Daher organisiert er im Rahmen seines öffentlich-rechtlichen Auftrags neben den Publikums- und Expert:innengesprächen im Rahmen seiner Qualitätssicherung und den zahlreichen Beiräten in den Bereichen Transparenz, Kultur, Gesundheit, Umweltschutz, Klima und Nachhaltigkeit auch Public Value-Dialoge, etwa zum Kinderprogramm, zur TV-Kultur oder zu Nachrichten in einfacher Sprache. Die österreichweite Umfrage „ORF fragt“ erstellt darüber hinaus einmal jährlich ein Stimmungsbild der Österreicherinnen und Österreicher zu aktuellen Herausforderungen der Zeit.

Die nun vorliegende, ursprünglich als Public Value-Umfrage konzipierte „Ö3-Jugendstudie“ ist die größte ihrer Art in Österreich: Um den Lifestyle der Jugend, ihre Sorgen und Hoffnungen, ihre Interessen und Erwartungen in Erfahrung zu bringen, wendet sich Ö3 jedes Jahr an seine jungen Hörer:innen. 71 Fragen wurden in der aktuellen Online-Umfrage, die von 2. März bis 29. März 2026 durchgeführt wurde, von rund 13500 jungen Menschen in Österreich beantwortet und in zahlreichen Sendungen diskutiert. Aus den Antworten ergibt sich ein klarer Blick auf die Zukunftsängste und Zukunftserwartungen der „Next Generation“. Die Ergebnisse finden sie – gestützt auf eine wissenschaftliche Auswertung von Martina Zandonella (Foresight) – auf den folgenden Seiten und im Detail auf oe3.ORF.at; mehr Daten und Fakten zum ORF und zur Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Auftrags auf zukunft.ORF.at .

DATENGRUNDLAGE

Online-Befragung von 2. März bis 29. März auf der Ö3-Website.

Teilnahmen: 19.508, davon 13.457 16- bis 25-Jährige. Wissenschaftliche Auswertung: Sozialforschungsinstitut FORESIGHT.

Geschlecht in %

formale Bildung (abgeschlossen) Pflichtschule 45

16 - 18 33

19 - 21 28

22 - 23 19

24 - 25 20

74 %

interessieren sich für politische Prozesse

63 %

denken manchmal, handysüchtig zu sein

Region

Region West (T, Sbg, Vbg, OÖ) 37

Region Süd (K, ST) 19 Region Ost (NÖ, W, B) 44

60 %

finden, dass wir in Österreich noch weit von der Gleichberechtigung von Mann und Frau entfernt sind.

91 % sehen sich in zehn Jahren glücklich – und 90% erfolgreich.

11 %

wollen aktuelle Nachrichten soweit wie möglich vermeiden

86 %

meinen, dass die EU Europa verbindet

36 % haben schon Deepfakes gesehen und nicht erkannt

DIE Ö3-JUGENDSTUDIE:

„SAG, WAS DU DENKST – UND GANZ ÖSTERREICH HÖRT ZU!“

MEINHARD MÜHLMANN

HITRADIO Ö3

„Wie willst du leben? Was ist dir wichtig, was nicht? Sag, was du denkst – und ganz Österreich hört zu!“ Mit dieser Ansage lädt Hitradio Ö3 die junge Generation des Landes jedes Jahr aufs Neue ein, die größte Bühne des Landes zu betreten – und dort mit ihren Gedanken, Anliegen und Forderungen garantiert gehört zu werden, laut und deutlich.

Achtung, Klischee: „Alle sind faul, passiv, eingebildet, ignorant, unmotiviert, nicht belastbar, weltfremd, naiv, privilegiert…!“ Die Generation Z muss von vielen Seiten viel an Abwertung und Kritik einstecken. Zu Recht? Sind die Jungen wirklich so? Oder sind sie einfach missverstanden? Anders? Neu? Game-changing? Diese Frage war der Grundgedanke für ein Projekt, das seit 2021 jedes Jahr im Frühjahr neue Einblicke ihre aktuelle Lebenswelt bietet.

Es war schon immer eines der großen Themen der jeweils jungen Generation: Sich Gehör zu verschaffen ist schwierig. Im öffentlichen Diskurs über die großen und auch kleineren Themen des Alltages kommen die älteren Generationen überproportional vor, sind häufiger am Wort, haben die entsprechenden Positionen inne und bestimmen so letztlich auch die Rahmenbedingungen. Von „der jungen Generation“ wird oft wie von einer seltenen Spezies geredet, es wird über sie gesprochen und nicht mit ihr. Und meist werden Klischees bedient oder gar noch verstärkt – ihre Sichtweise und Bedürfnisse bleiben unbeachtet.

Dieses Ungleichgewicht im Sinne und zum Nutzen der ganzen Gesellschaft zum Positiven zu verändern, ist das erklärte Ziel der Ö3-Jugendstudie. Hitradio Ö3 wird zur breiten Plattform für die Selbstvermessung und Bühne für die Themen und Gedanken der Generation Z: Wie sieht die junge Generation des Landes ihr Leben, was fühlt sie, was belastet sie, was ist ihr wichtig, was nicht, was stimmt sie zuversichtlich, was fordert sie, was will sie einbringen? Und wie geht sie mit Vorurteilen und Druck um? Und was soll in Zukunft anders werden?

Das Herzstück des Projekts sind Fragen quer durch alle Lebensbereiche in einem interaktiven Umfragetool auf der Ö3-Homepage. Es geht um Bil-

dung, Arbeitswelt, Liebe, Sex, Familie, Freunde, Freizeit, Konsum, Mobilität, Geld, Umwelt, Gesundheit, Gender, Diversität, Politik, gesellschaftliche Beteiligung uvm. Gestellt werden fixe Basic-Fragen, die über die Jahre hin Entwicklungen bei Einstellungen und Werten ablesbar machen, aber auch wechselnde Diskurs-Fragen zu aktuell diskutierten Themen. Die Zwischenergebnisse werden laufend in Echtzeit sichtbar und vernetzt in allen Ö3-Kanälen diskutiert. So entsteht ein Prozess, der aktiviert und involviert und die Generationen zusammenführt. Wissenschaftlich begleitet vom Sozialforschungsinstitut FORESIGHT, soll die Ö3-Jugendstudie zu einer im ganzen Land auf allen Ebenen wahrgenommenen, harten Währung in der großen Frage „Wie denkt und fühlt die junge Generation in Österreich?“ werden. Eine vielfältige, lustvolle, unterhaltsame, scharfe, motivierende, spannende Diskussion über nicht mehr oder weniger als das Leben und „Jungsein in Österreich“. Wie groß der Wunsch nach „aktivem Mitreden“ ist, hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gezeigt: Zehntausende Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich mit den Fragen auseinandergesetzt und so ihre Gedanken und Positionen stellvertretend für eine ganze Generation einer breiten Öffentlichkeit nähergebracht.

So hat sich etwa in den vergangenen Jahren der multiplen Krisenerfahrungen, der Unsicherheiten, der mangelnden Planbarkeit von Bildungs- und Berufslaufbahn, des Alltags und generell des Lebens in den jeweiligen Ö3-Jugendstudien klar gezeigt, dass die GenZ zunehmend pragmatisch und vor allem bedürfnisorientiert denkt und handelt. Sicherheit und Klarheit fürs eigene Leben stehen weit vorne. Eine durchaus selbstbewusste Generation geht einfach ihren eigenen Weg, abseits von vielen Erwartungshaltungen. Auch wenn manche Gedanken und Handlungen auf den ersten Blick durchaus widersprüchlich ausfallen: Das zentrale Klischee der „faulen, ängstlichen, verweichlichten … Generation“ wird klar widerlegt. Die GenZ schafft bei viele Themen Positionen, die der ganzen Gesellschaft zu denken geben müssten, hinterfragt durchaus vermeintlich fixe gesellschaftliche Normen – etwa unbedingte Leistungsbereitschaft in der Arbeitswelt zu Lasten anderer Lebensbereiche oder die Tabuisierung psychischer Probleme. Weniger denn je dominiert bei der jungen Generation ein Schwarz-Weiß-Denken, ein Entweder-oder, sondern die pragmatisch zusammengestellte individuelle Vielfalt der Meinungen, Handlungen und Möglichkeiten. Der Fokus aufs eigene Leben ist also nicht als purer Egoismus zu werten, sondern als Erkennen des eigenen Wertes und der eigenen Werte – und die lassen zumindest Diskussionsspielraum für gesamtgesellschaftliche Weiterentwicklung.

Und diese Diskussion gilt es mehr denn je zu führen – und zwar offen und interessiert, mit dem Schwerpunkt auf dem Potential statt den ver-

meintlichen oder auch tatsächlichen Schwächen neuer Zugänge. Und so geht die Ö3-Jugendstudie 2026 einen Schritt weiter – und schaut in die Zukunft: Wie sieht die GenZ ihr Leben und die Welt in zehn Jahren? Auch hier geht es nicht darum, unverrückbare Positionen darzustellen, sondern neue Aspekte und Perspektiven in die gesamtgesellschaftliche Diskussion einzubringen. Und die sollte ja nichts anderes zum Ziel haben, als die großen Probleme unserer Zeit nicht nur zu benennen, sondern mit neuem Denken und neuen Herangehensweisen auch zu lösen.

Jahr für Jahr gewinnt die Ö3-Jugendstudie an Relevanz und damit an Wert. Haltungen und Entwicklungen werden sichtbar, verstärken sich oder schwächen sich ab – oder werden gar markant umgeworfen. Und die Ergebnisse der Ö3-Jugendstudie werden vermehrt zur Grundlage für Diskussions- und Gestaltungsprozesse im öffentlichen Leben des Landes – in Schulen und Firmen, in Regionen und Gemeinden und in Interessensvertretungen aller gesellschaftlichen Bereiche. Was die junge Generation des Landes denkt und fühlt, fordert und beitragen will, interessiert, wird nachgefragt und gerne gehört. Authentische Einblicke in die Lebenswelt der jungen Generation zu bekommen, fördert die differenzierte Auseinandersetzung und auch die Möglichkeit, in einen Austausch zu gehen, der sich konstruktiv auf die Entwicklung des Landes auswirkt.

Und die Ö3-Jugendstudie sendet auch ein klares Signal an die junge Generation, dass Radio allgemein und speziell Ö3 mit all seinen Kanälen gerade auch für sie große Relevanz hat. Die Perspektive auf ihr Leben und ihre Gedanken, Probleme, Wünsche und Forderungen werden auf dieser breiten Bühne unmittelbar hör- und sichtbar und auch entsprechend beachtet. Sie finden ein breites Publikum in so gut wie allen Altersgruppen und können diese interessieren, bewegen, herausfordern. Darüber hinaus werden die Ergebnisse und Erkenntnisse in allen ORFMedien präsentiert und zur Basis für weitere Programmideen. So entsteht ein multimediales ORF-Projekt für die Generation Z mit Relevanz fürs ganze Land.

Die Ö3-Jugendstudie: Jedes Jahr im Frühjahr, live im Hitradio Ö3 und in allen Ö3-Kanälen, vielfach zitiert und diskutiert – spannend, aufrüttelnd, unterhaltsam, wichtig!

MEHR MITBESTIMMUNG FÜR JUNGE MENSCHEN

VORSITZENDER

Die aktuelle Ö3-Studie zeigt einmal mehr: Dass Jugendliche politisch nicht interessiert sind, ist ein Vorurteil, das sich hartnäckig hält – und vielen jungen Menschen wird zu Unrecht unterstellt, dass sie ihre Zukunft nicht mitgestalten möchten. Dabei beteiligen sich junge Menschen auf vielfältige Weise: Neben der Teilnahme an Wahlen engagieren sie sich zum Beispiel in Kinder- und Jugendorganisationen, nehmen an Demonstrationen teil oder äußern ihre Meinung bei Befragungen oder Studien. Die Ergebnisse machen nochmal deutlich, wie wichtig es jungen Menschen ist, dass ihre Anliegen gehört werden und sie Möglichkeiten bekommen, mitzubestimmen.

Vertrauen der Jugend in die Politik wieder stärken

Der Wunsch nach mehr Mitgestaltung stößt jedoch oft auf taube Ohren. Denn seit Jahren hat ein großer Teil der jungen Generation kaum noch Vertrauen in die Politik und fühlt sich zudem zu wenig repräsentiert.

Für uns als Interessenvertretung ist das ein klares Signal, der Politik aufzuzeigen: Den Anliegen der jungen Generation müssen in politischen Entscheidungen mehr Priorität eingeräumt werden. Es braucht aber auch mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten, die allen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine gerechte politische Teilhabe ermöglichen.

Die Bundesjugendvertretung (BJV) hat sich mit ihrer neuen Kampagne „Drei Millionen“ zum Ziel gesetzt, genau hier Verbesserungen zu erreichen und die politische Beteiligung junger Menschen zu stärken.

Drei Millionen junge Menschen haben eine wichtige Stimme

Sich politisch zu beteiligen ist nämlich für manche jungen Menschen sehr schwierig – zum Beispiel für Jugendliche mit Behinderungen, mit Migrationsbiografie oder für jene, die aufgrund ihres Alters nicht wählen dürfen. Aber wenn nicht alle jungen Menschen gleichermaßen mitbestimmen können, fehlen wichtige Perspektiven in der Politik und es werden politische Entscheidungen getroffen, die an der Lebensrealität Jugendlicher vorbeigehen. Das heißt: Ob in der Schule, in der Arbeitswelt, im digitalen Raum oder im politischen Alltag – es müssen Wege geschaffen werden, damit in Zukunft alle jungen Menschen politisch mitbestimmen können.

Mehr Demokratie- und Medienbildung umsetzen

Ein wichtiger Hebel, an dem die Politik ansetzen sollte, ist der Ausbau von Demokratie- und Medienbildung in Schulen – ein Wunsch, den junge Menschen schon seit Jahren äußern. Soziale Medien gehören bei Jugendlichen zu den wichtigsten Nachrichtenquellen, weil sie Informationen niederschwellig bereitstellen. Sie sind auch Orte, an denen sich junge Menschen austauschen und vernetzen. Wie Jugendliche jedoch richtig und reflektiert mit digitalen Angeboten umgehen, lernen sie bisher kaum.

Gerade weil Plattformen mit undurchsichtigen Algorithmen und manipulativen Designs Risiken für junge Menschen bergen – und die Politik sie noch nicht ausreichend zur Verantwortung zieht –, muss man der Jugend zuhören und sie auf die Zukunft vorbereiten. Ein wichtiger Ort dafür ist die Schule und der Ausbildungsplatz. Wissen über Künstliche Intelligenz und das Design von Plattformen muss qualifiziert und nachhaltig vermittelt werden. Gerade die Funktionsweise von Künstlicher Intelligenz, Plattformen und sozialen Medien zu vermitteln ist unabdinglich.

Junge Menschen wünschen sich hier Unterstützung. Oft auch, weil die sozialen Medien einen hohen Suchtfaktor haben. Zugleich nutzen junge Menschen Social Media gerne und für verschiedene Zwecke. Um mit dieser ambivalenten Situation umzugehen, müssen wir die Eigenverantwortung junger Menschen stärken und sie zugleich unterstützen.

Für uns als BJV ist deshalb klar: Medien- und Demokratiebildung muss bereits ab der 5. Schulstufe in allen Schulformen stattfinden, damit junge Menschen sicher und selbstbewusst im digitalen Raum unterwegs sein können.

Junge Menschen brauchen eine zukunftsorientierte Politik

Wenn man sich die Themen ansieht, die Jugendliche bewegen, sollte die Politik erkennen, dass junge Menschen sich gute Zukunftsperspektiven wünschen. Sie wollen ein Leben führen können, das Sicherheit und Gestaltungsspielräume bietet – sowohl in beruflicher als auch in sozialer Hinsicht.

Dazu gehört, dass sie in einer Welt aufwachsen können, die nicht von Konflikten und Kriegen geprägt ist, und dass die Politik Rahmenbedingungen schafft, die es jungen Menschen ermöglichen, ein gutes Leben zu führen. In Anbetracht von Teuerung und schwankenden Preisen, ist es für junge Menschen daher entscheidend, Unterstützung zu erhalten, um sich das Leben leisten zu können. Genaue Vorstellungen haben Jugendliche zudem von der Schule, die sie besuchen möchten. Hier braucht es

mehr Entschlossenheit in der Politik, um den Unterricht an der Lebensrealität junger Menschen auszurichten.

Auch die Klimakrise bewegt und beunruhigt junge Menschen nach wie vor. Der Klimajugendrat der BJV, bei dem rund 80 junge Menschen mit der Politik über Klimapolitik diskutierten, hat diesen Eindruck bestätigt: Junge Menschen wünschen sich ein wirksames Klimaschutzgesetz – für eine sichere Zukunft und eine gesunde Umwelt.

Junge Menschen wissen also sehr genau, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen. Die Themen, die sie bewegen von Bildung über die Gesundheitsversorgung bis hin zur Klimakrise, liegen schon lange auf dem Tisch. Es ist an der Zeit, dass die Politik diesen Anliegen auch in finanziell schwierigen Zeiten mehr Priorität einräumt. Entscheidend ist dabei, junge Menschen auch wirksam in die Umsetzung jugendpolitischer Maßnahmen einzubinden. Denn sie sind bereit, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.

POV GENZ: UNSER LEBEN IN 10 JAHREN!

Die aktuelle Ö3-Studie zeigt einmal mehr: Dass Jugendliche politisch In der öffentlichen Diskussion dominiert ein klischeehafter Blick auf die GenZ. Für ihre Vielfalt und die Bruchlinien, die auch diese Generation durchziehen, bleibt im täglichen Wettlauf um Aufmerksamkeit kaum Platz. Hinzu kommt: Ob bei den kleinen Fragen des Alltags, bei der politischen Gestaltung unseres Zusammenlebens oder in Zusammenhang mit globalen Entwicklungen – den Ton geben die älteren Generationen an. So wird häufig über die jungen Menschen gesprochen, selten jedoch mit ihnen. Deshalb hat Hitradio Ö3 auch dieses Jahr wieder nachgefragt und die GenZ selbst zu Wort kommen lassen.

Die Ergebnisse der Ö3-Jugendstudie 2026 Jung sein in einer Welt voller Möglichkeiten und Chancen, aber auch voller Krisen und Unsicherheiten – dieses Spannungsfeld prägt den Alltag der GenZ und die Rahmenbedingungen ihrer Lebensplanung. Die Ö3-Jugendstudie 2026 greift dies auf und stellt zentrale Fragen: Wie beeinflusst die Gegenwart den Blick junger Menschen auf die Zukunft? Wie schätzen sie die Auswirkungen der aktuellen Entwicklungen auf Gesellschaft und Lebenswelt in 10 Jahren ein? Wo sehen sie die großen Probleme – wo mögliche Lösungen? Und hat ihr Denken und Handeln Potenzial, um diesen Herausforderungen zu begegnen?

Der Blick in unsere Zukunft…

Die Schule der Zukunft: Lebensnah, wegweisend, partizipativ Die Vorstellungen rund um die Schule der Zukunft zeigen besonders deutlich den hohen Stellenwert der Digitalisierung für die „Digital Natives“ der GenZ, aber auch den differenzierten Umgang damit. Für sie ist klar: Die Schule der Zukunft soll digital kompetent machen, Digitalisierung darf aber nicht zum Selbstläufer werden. Digitale Tools sind für die jungen Menschen vor allem Mittel zum Zweck – sie sollen Lernen und Beteiligung unterstützen. So sprechen sich dann auch 77% für einen stärkeren Fokus auf die Vermittlung von digitalen Kompetenzen aus und 62% dafür, den Umgang mit Künstlicher Intelligenz gezielt zu erlernen –anstatt ihn zu verbieten.

Daran anschließend muss die Schule der Zukunft für die GenZ auch weit mehr sein als einfach nur digital. Sie soll lebensnah sein, zur Orientierung in einer komplexen Welt beitragen, Mitgestaltung ermöglichen und junge Menschen aktiv einbinden: 96% wünschen sich mehr Wissen fürs Alltagsleben – zum Beispiel mehr Finanzwissen oder wie man Mietverträge abschließt, 88% mehr Allgemeinwissen, 87% mehr Raum für Diskussion und 85% mehr interaktives Lernen.

Die Arbeit der Zukunft: Sicher, wertschätzend, sinnstiftend Finanzielle Sicherheit oder Selbstverwirklichung? Vor dem Hintergrund der aktuellen Krisen hat die GenZ einen pragmatischen Zugang zur Arbeit – für die Mehrzahl von ihnen (70%) steht Arbeit in erster Linie dafür, den Lebensunterhalt zu sichern. Selbstverwirklichung bleibt dagegen häufig ein Privileg der Bessergestellten – jene mit mehr Ressourcen messen diesem Aspekt größere Bedeutung bei.

Dennoch wird Arbeit von der GenZ nicht auf ihren materiellen Zweck reduziert. Die Arbeit der Zukunft soll mehr leisten und neben Sicherheit auch soziale Einbindung, Wertschätzung und Sinn ermöglichen: Den jungen Menschen ist es besonders wichtig, in ihrem Berufsleben ernst genommen zu werden (78%), einen sicheren Arbeitsplatz zu haben (74%), in einem guten Team zu arbeiten (72%) und etwas Sinnvolles zu tun (70%). Die viel diskutierte Work-Life-Balance folgt erst dahinter mit 62%.

Mit Blick darauf, welche Ausbildung künftig die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt bietet, sehen 38% der GenZ in einer handwerklichen Lehre die vielversprechendste Option, 29% setzen auf ein Studium, 20% auf berufsbildende höhere Schulen. Deutlich weniger Zukunftspotenzial wird einer Lehre im Dienstleistungsbereich zugeschrieben (13%).

Die Energieversorgung der Zukunft: Nachhaltig, aber pragmatisch Im Kontext von Klimawandel und geopolitischen Konflikten setzt die GenZ bei der so wichtigen Energiefrage auf Nachhaltigkeit: Sie erwartet, dass Solarenergie (96%), Wasserkraft (92%), Windenergie (91%) und neue, noch zu erfindende Technologien (83%) künftig eine deutlich größere Rolle spielen werden. Gleichzeitig geht sie davon aus, dass fossile Brennstoffe weiterhin genutzt werden (65%).

Damit greifen die jungen Menschen den anstehenden Übergang zu erneuerbaren Energien auf, bleiben aber realistisch hinsichtlich der bestehenden Abhängigkeiten von fossilen Quellen. Dass die GenZ zudem

bereit ist, den Wandel selbst mitzutragen, zeigt sich an anderer Stelle: 78% sprechen sich für Windräder aus, auch wenn diese in ihrer unmittelbaren Umgebung gebaut werden.

Die Konfliktlösung der Zukunft: Zusammenarbeit vor Aufrüstung

Aktuelle Debatten um Aufrüstung und die Zukunft des Wehrdienstes betreffen die GenZ unmittelbarer als ältere Generationen. Ihre Ansichten dazu spielen im öffentlichen Diskurs jedoch kaum eine Rolle. Hier lässt sich festhalten:

Eine Verlängerung des Wehrdienstes lehnen zwei Drittel der GenZ (66%) ab – junge Männer und junge Frauen unterscheiden sich hierbei nicht, der Anteil liegt jedoch bei den 16- bis 20-Jährigen mit 71% höher als bei den 21- bis 25-Jährigen (61%). Auch eine generelle Aufrüstung stößt auf Skepsis: 56% sprechen sich dagegen aus – junge Frauen (62%) häufiger als junge Männer (51%).

Klar Stellung bezieht die GenZ zur europäischen Zusammenarbeit: 89% votieren dafür, dass die EU-Staaten in Zukunft stärker kooperieren. Hiervon ausgenommen ist der militärische Bereich, denn eine gemeinsame europäische Armee lehnt die Mehrzahl der jungen Menschen (62%) ab.

Das Alltagsleben der Zukunft: Zwischen Bits und Beziehung

Der Trend, dass sich Information, Kommunikation, Freizeit und Arbeit zunehmend in die digitale Welt verlagern, wird sich aus Sicht der GenZ fortsetzen: In den nächsten zehn Jahren gewinnen Smartphones (87%), Social Media-Plattformen (84%) oder KI-Chatbots (78%) weiter an Bedeutung, während die analoge Welt in Form von Handschrift (82%), Discos und Clubs (77%), Bargeld (75%) oder gedruckten Büchern (70%) an Relevanz verliert.

Auf der zwischenmenschlichen Ebene hingegen wird sich nicht alles in die Cloud verlagern: Vor dem Hintergrund wachsender Unsicherheit sieht sich der Großteil der GenZ (89%) in Zukunft in einer stabilen Partnerschaft – der wichtigste Wert in diesem Zusammenhang ist Treue (73%). Auch über Liebesbeziehungen hinaus bleiben andere zutiefst analoge Beziehungen relevant: 67% der jungen Menschen gehen davon aus, dass Haustiere künftig an Bedeutung gewinnen werden.

Gleichberechtigung in Zukunft: Weiterhin Baustelle

Auf dem Weg zur Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ist laut der GenZ auch im Jahr 2026 noch ein weites Stück zu gehen: 60% denken, dass Österreich von Gleichberechtigung nach wie vor weit entfernt ist. Entsprechend zurückhaltend blicken die jungen Menschen diesbezüglich auch in die Zukunft:

Die Mehrheit (56%) geht davon aus, dass sich die Situation in den kommenden zehn Jahren nicht grundlegend verändern wird. Am ehesten rechnet die GenZ mit Fortschritten im familiären Alltag, während die dahinterliegenden strukturellen Ungleichheiten als widerstandfähiger gegenüber Veränderung eingeschätzt werden. So erwarten 59%, dass in zehn Jahren halbe-halbe bei der unbezahlten Sorgearbeit – Hausarbeit, Kinder, Pflege – umgesetzt sein wird. Dass bis dahin traditionelle Rollenerwartungen abgebaut werden, denken hingegen nur 43% und dass sich der Gender Pay Gap schließt, nehmen lediglich 32% der jungen Menschen an.

Sowohl den aktuellen Stand der Gleichberechtigung als auch ihre künftige Entwicklung bewerten junge Frauen deutlich kritischer als junge Männer. So denken 40% der jungen Männer, jedoch 78% der jungen Frauen, dass Österreich noch weit von Gleichberechtigung entfernt ist. 63% der jungen Männer im Vergleich zu 56% der jungen Frauen erwarten, dass unbezahlte Sorgearbeit in zehn Jahren gleichmäßig verteilt sein wird. Und dass der Gender Pay Gap bis dahin geschlossen wird, halten 39% der Männer, aber nur 25% der Frauen für realistisch.

Der Blick in auf mein Leben und meine Zukunft… Leben läuft - wenn das Fundament passt In dieser von Krisen und Unsicherheit geprägten Welt ist der Großteil der GenZ (87%) mit ihrem Leben zufrieden. Diese Haltung speist sich zunächst aus einem stabilen sozialen Umfeld: Die Zufriedenheit mit der Beziehung zu den Eltern (89%) und mit dem Freundeskreis (87%) fallen entsprechend hoch aus.

Auch wenn es in Schule, Ausbildung oder Arbeit gut läuft – 77% sind hier zufrieden – trägt dies zur allgemeinen Lebenszufriedenheit bei. Besonders deutlich ist der Zusammenhang mit der finanziellen Lage: 91% der gut abgesicherten jungen Menschen sind mit ihrem Leben zufrieden, jedoch nur 68% jener, deren Geld oft nicht ausreicht.

Nicht nur – aber schon sehr digital

Die digitale Welt ist fixer Bestandteil des Alltags der GenZ: Rund die Hälfte von ihnen verbringt täglich fünf oder mehr Stunden vor einem Bildschirm, wobei dieser Anteil bei den 16- bis 20-Jährigen höher liegt als bei den 21- bis 25-Jährigen (68% vs. 59%). Vor diesem Hintergrund hat sich die Mehrzahl (63%) auch schon über eine mögliche Internetsucht Gedanken gemacht –junge Frauen häufiger als junge Männer (68% vs. 59%).

Online hat jedoch nicht grundsätzlich Vorrang vor Offline – auch die GenZ setzt Prioritäten. So würde nur etwa jede:r Zehnte einen Monat lang zugunsten des Smartphones auf persönlichen Kontakt zu Familie und Freund:innen verzichten. Steht anderes zur Wahl, ist das Ergebnis weniger eindeutig: 40% der jungen Menschen würden für vier Wochen lieber auf Sex als auf ihr Smartphone verzichten. Fällt die Entscheidung zwischen Party und Smartphone, zieht die Mehrzahl (58%) die digitale Welt vor.

Swipe, scroll, repeat – willkommen im Feed-Sog

Die Algorithmen sozialer Medien fesseln unsere Aufmerksamkeit – auch die GenZ wischt und scrollt mehr, als ihr lieb ist: Rund drei Viertel (73%) haben sich bereits in endlosen Feeds verloren, und etwa die Hälfte (53%) hat schlechte Nachrichten im Dauerscroll-Modus konsumiert.

Digitale Inhalte sind dabei nicht nur endlos, sondern zunehmend manipuliert – Nutzer:innen navigieren zwischen niederschwelliger Information, personalisierter Unterhaltung und gezielter Täuschung. Letzteres macht auch vor der GenZ nicht Halt: 36% sind schon einmal auf Deepfakes hereingefallen und rund jede:r Vierte (27%) wurde bereits Opfer von Online-Scams. Von sexualisierten Übergriffen im Netz berichten insbesondere junge Frauen: Mehr als die Hälfte von ihnen (56%) hat ungefragt Dick Pics erhalten und rund jede Fünfte (22%) war mit Grooming – der gezielten Kontaktaufnahme durch Erwachsene mit Missbrauchsabsicht – konfrontiert. Auch jeweils rund 10% der jungen Männer berichten von derartigen Erfahrungen.

KI-Chatbots – noch Suchmaschine oder schon BFF?

Chatbots sind das jüngste Beispiel für Entwicklungen, die das Internet grundlegend verändert haben – unter anderem durch die Simulation von menschlicher Kommunikation. Die GenZ nutzt sie längst aktiv, vor allem als Informationsquelle: 71% wenden sich an ChatGPT, Gemini, Copilot und Co, wenn sie etwas recherchieren oder wissen wollen. Doch das ist nicht alles: Rund jede:r Fünfte (22%) lässt sich von Chatbots bei

der Organisation ihres Alltags unterstützen, 16% unterhalten sich aus Langeweile mit ihnen und ebenso viele suchen dort Hilfe bei Problemen oder wenn sie jemanden zum Reden brauchen.

Hervor sticht an dieser Stelle das unterschiedliche Vertrauen in die verfügbaren Informationsquellen: Nur 15% der GenZ schätzen Inhalte aus den sozialen Medien als verlässlich ein, bei KI-Chatbots sind es mit 39% mehr als doppelt so viele. Noch einmal deutlicher fällt der Vorsprung klassischer Medien aus – diesen vertrauen rund zwei Drittel der jungen Menschen (64%).

Informiert und interessiert – auch wenn’s weh tut Der Großteil der GenZ verfolgt aktuelle Nachrichten: 55% tun dies, um sich ein eigenes Bild zu machen und an laufenden Debatten teilhaben zu können. Weitere 34% empfinden Nachrichten zwar als belastend, möchten aber dennoch informiert bleiben. Für rund jede:n Zehnte:n überwiegt hingegen der Belastungsfaktor – sie versuchen Nachrichten eher zu vermeiden.

Das Interesse an Politik steht wiederum im Zusammenhang mit der wahrgenommenen Nähe zur eigenen Lebensrealität: Rund drei Viertel der GenZ (74%) sind an politischen Prozessen interessiert, während etwa ein Viertel (26%) kaum Interesse hat – letztere haben dabei häufiger den Eindruck, dass politische Debatten wenig mit ihrem eigenen Leben zu tun haben. Diese Distanz zur Politik ist bei jungen Menschen mit geringen finanziellen Mitteln sowie bei Lehrlingen stärker ausgeprägt (jeweils 38%) und verweist auf klassenbezogene Unterschiede in der politischen Einbindung.

Daran anschließend sieht sich die Mehrzahl der GenZ von der Politik wenig (48%) oder gar nicht (33%) vertreten. Auch dieser Eindruck ist ungleich verteilt: Während 26% der jungen Menschen aus gut abgesicherten Haushalten von fehlender Repräsentation berichten, sind es unter jenen mit geringen finanziellen Mitteln 59%. Ein ähnliches Bild zeigt sich für Schüler:innen im Vergleich mit Lehrlingen – 28% gegenüber 40% sehen sich von der Politik gar nicht vertreten. Zudem verweist der Unterschied zwischen jungen Männern (29%) und Frauen (36%) auf einen Gender Gap in der Repräsentationswahrnehmung hin.

Dringender Aufruf zu handeln – besser gestern als morgen

Das ausgeprägte Interesse der GenZ an aktuellen Themen geht mit einem hohen Problembewusstsein einher. Aus diesem Grund sehen sie in zahl-

reichen Bereichen auch dringenden Handlungsbedarf. Dies gilt allen voran in Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise (78%), beim Abbau von ökonomischer Ungleichheit (77%), in der Pflege (73%), bei der Zuwanderung (73%), der Wegwerfgesellschaft (71%) und dem Klimawandel (69%). Auch beim verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz plädieren zwei Drittel der jungen Menschen (66%) für zeitnahe Maßnahmen.

Geht es um die politische Gestaltung dieser Themenfelder, kann sich ein Teil der GenZ eine aktive Rolle vorstellen: Für rund jede:n Fünften (19%) ist der Beruf Politiker:in eine Option. Auffällig ist dabei, dass diesen Schritt nach wie vor wesentlich mehr junge Männer (26%) als junge Frauen (12%) in Erwägung ziehen.

Mein Leben in zehn Jahren – wird eh gut

Die GenZ wird inmitten globaler Krisen, zunehmender Unsicherheit und ständiger Informationsflut erwachsen – ein Balanceakt, den sie auf ihre eigene Weise meistert: Während die jungen Menschen an den Geschehnissen der Welt Anteil nehmen, grenzen sie ihr eigenes Leben bewusst davon ab. So gelingt es ihnen bislang, einen kritischen Blick auf die Welt mit Optimismus und Pragmatismus für das eigenen Leben zu verbinden. Daran anschließend verwundert es auch nicht, dass die Zukunftseinschätzung der GenZ eine deutliche Diskrepanz zwischen globaler und persönlicher Perspektive aufweist: Während 79% die weltweiten Entwicklungen pessimistisch sehen, sind die jungen Menschen für sich selbst weitgehend optimistisch (86%) und sehen sich mit Handlungsspielräumen ausgestattet (66%).

Dabei sind sie realistisch: 40% der GenZ gehen davon aus, dass ihr künftiger Lebensstandard dem ihrer Eltern entsprechen wird, 29% rechnen mit einer Verbesserung, 31% mit einer Verschlechterung. Besonders deutlich ist auch an dieser Stelle der Zusammenhang mit der finanziellen Lage: Während 26% der jungen Menschen aus gut abgesicherten Haushalten eine Verschlechterung erwarten, sind es unter jenen mit geringen Ressourcen 46%. Insgesamt blickt die GenZ jedoch positiv auf ihr Leben in zehn Jahren: Sie sehen sich überwiegend zufrieden, glücklich und erfolgreich.

Facts zur Ö3-Jugendstudie

Die Ö3-Jugendstudie ist ein Projekt von Hitradio Ö3, unterstützt von ORF Public Value und wissenschaftlich begleitet vom Sozialforschungsinstitut FORESIGHT. Ihr Ziel ist es, jungen Menschen eine Plattform für ihre

Sicht der Dinge zu geben. Dazu wurden die 16- bis 25-Jährigen auch 2026 wieder eingeladen, Fragen quer durch alle Lebensbereiche zu beantworten, zu diskutieren und so ein aktuelles Bild ihrer Generation zu zeichnen.

Datengrundlage der Ö3-Jugendstudie ist eine Online-Befragung: Vom 2. März bis 29. März konnten die jungen Menschen auf der Ö3-Website ihre Meinung einbringen. Insgesamt waren es 71 Fragen, die von rund 20.000 Menschen beantwortet wurden. Sowohl die Teilnehmer:innen als auch andere Besucher:innen der Website konnten die Ergebnisse dabei in Echtzeit mitverfolgen – der aktuelle Stand jeder Frage war stets abrufbar. Grundsätzlich stand die Befragung allen Interessierten zum Mitmachen offen, für die Auswertung wurden die Daten jedoch auf die Zielgruppe eingeschränkt: 13.500 Teilnehmer:innen waren zwischen 16 und 25 Jahre alt.

Die Stichprobe der Ö3-Jugendstudie ist ein sogenannten Convenience Sample: Teilgenommen haben jene jungen Menschen, die über die ORFKanäle oder ihr soziales Umfeld auf die Befragung aufmerksam wurden und sich davon angesprochen fühlten. Aus sozialwissenschaftlicher Sicht stellt sich damit die Frage nach der Repräsentativität: Lassen sich die Ergebnisse der Ö3-Jugendstudie auf Österreichs GenZ übertragen?

Hierbei sind mehrere Aspekte zu berücksichtigen:

Eine repräsentative Befragung benötigt zunächst eine ausreichend große Stichprobe – ein Kriterium, das die Ö3-Jugendstudie mit ihrer hohen Zahl an Teilnehmer:innen mühelos erfüllt. Ebenso wichtig ist, dass das Sample die Zusammensetzung der Grundgesamtheit – also der 16- bis 25-Jährgen in Österreich – möglichst gut widerspiegelt: Frauen und Männer, Lehrlinge und Schüler:innen oder junge Menschen auf dem Land und in der Stadt müssen sich annähernd ihrer tatsächlichen Verteilung auch in der Befragung befinden. In diesen und ähnlichen Merkmalen weicht die Stichprobe der Ö3-Jugendstudie zwar etwas von der Grundgesamtheit ab, dennoch haben an der Befragung nicht nur sehr viele junge Menschen, sondern insgesamt auch ein recht gutes Abbild der GenZ teilgenommen. Die Daten konnten daher auch gewichtet werden: Um die Repräsentativität der Stichprobe zu erhöhen, wurde die Verteilung soziodemografischer Merkmale im Rahmen guter wissenschaftlicher Praxis an jene der Grundgesamtheit angepasst.

Eine zentrale Voraussetzung für repräsentative Ergebnisse – die zufällige Auswahl der Teilnehmer:innen – ist bei der Ö3-Jugendstudie allerdings nicht erfüllt. Trotz der hohen Beteiligung und der guten soziodemografischen Zusammensetzung der Stichprobe lässt sich daher nicht ausschließen, dass Teile des Meinungsspektrums der GenZ unterrepräsentiert sind

oder fehlen. Um dies zu prüfen, hat FORESIGHT im Jahr 2023 parallel zur Ö3-Jugendstudie und im Auftrag der ORF Markt- und Medienforschung eine repräsentative Befragung unter 800 zufällig ausgewählten 16- bis 25-Jährigen durchgeführt. Der Vergleich zeigt: Bei zentralen Indikatoren kommen beide Studien zu übereinstimmenden Ergebnissen. Damit bildet die Ö3-Jugendstudie nicht nur die soziodemografische Vielfalt der GenZ gut ab, sondern auch ihre Einstellungen und Sichtweisen.

Arbeit/Schule/Lehre/Studium

BASICS

4 Stufen: sehr gut, eher gut, eher schlecht, sehr schlecht

4 Stufen: sehr, ziemlich, wenig, gar nicht zufrieden

Grundsätzlich habe ich mein eigenes Schicksal in der Hand und kann mein Leben selbst bestimmen…

1 …Ja. ich habe die volle Kontrolle darüber, was mir im Leben passiert

6 …Nein. was mir im Leben passiert, liegt nicht in meiner Macht

Im Leben kannst du dich nur auf dich selbst verlassen.

6 Stufen: eine Antwort möglich

Antworten von ChatGPT und anderen KI-Chatbots

4 Stufen: sehr, ziemlich, wenig, gar nicht

Ohne Solidarität geht’s nicht im Leben.

Diese 3 Punkte machen mir am meisten Sorgen…

SCHULE & ARBEIT

…mehr Wissen fürs Leben (z.B. Steuerausgleich, Verträge abschließen, etc.)

Der Unterricht sollte digitaler werden …

…ja – weil das flexibler ist und in Zukunft in allen Bereichen gebraucht wird

…nein – mit Büchern, Heften und Handschrift lernt es sich besser und konzentrierter

KI in Schule und Ausbildung…

…sollte möglichst eingeschränkt werden - da bringen wir zu wenig eigene Leistung

…sollte zielgerichtet gelernt werden - wir müssen das in Zukunft verwenden können

Am Arbeitsmarkt habe ich in Zukunft am meisten Chancen mit...

...einer handwerklichen Lehre

...einer Lehre im Dienstleistungsbereich

…einer Berufsbildenden Höheren Schule

eine Antwort möglich

eine Antwort möglich

Arbeit ist für mich vor allem…

...eine Möglichkeit Geld zu verdienen

...eine Möglichkeit zur Selbstverwirklichung

Für mein Berufsleben ist / sind mir wichtig…

zu tun, was ich sinnvoll finde

viel zu leisten

Job der nicht durch KI ersetzt werden kann

Freizeit neben der Arbeit

Traumjob zu machen

gutes Team

ich ernst genommen werde

Home Office

Wenn ich mich mit anderen meiner Altersgruppe

4 Stufen: sehr, ziemlich, wenig, gar nicht

Meine Zukunft wird im Vergleich zu meinen Eltern…

Meine Eltern machen sich Sorgen um meine Zukunft…

eine Antwort möglich

DIGITAL LIFE

Die Digitalisierung in allen Lebensbereichen…

...ist überwiegend positiv – das macht unser Leben smarter, einfacher, cooler 58% ...ist überwiegend negativ – das macht unser Leben technischer, komplizierter, einsamer 42% eine Antwort möglich

Manchmal denke ich, dass ich online-süchtig bin…

Meine Screentime (PC, Laptop, Handy, Konsole etc.) pro Tag… Ø 5:14 h DropDown: 0 bis 24 Stunden

Einen Monat ohne Smartphone – oder lieber einen Monat verzichten auf… ja nein

Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich wählen…

Ich kann glücklich sein ohne… ja nein

ChatGPT oder andere KI-Chatbots nutze ich…

…immer, wenn ich etwas wissen will

…wenn mir langweilig ist

…wenn ich jemanden zum Reden brauche / einfach zum Reden

…wie ein:e Therapeut:in bei Problemen

...um meinen Alltag zu organisieren

mehrere Antworten möglich

Diese negativen Online-Folgen haben mich schon direkt betroffen … ja nein

…ungefragte Zusendung von „Dick-Pics“

…Grooming (ungewollter Kontakt mit Missbrauchsabsichten)

(Opfer von Fake-Online-Identitäten)

(Erpressung mit Nacktfotos / -videos)

…auf einen Scam reingefallen

…Deepfakes gesehen und nicht erkannt

...Doomscrolling (Dauerscrollen von schlechte Nachrichten)

…Infinite Scrolling (endlos Social Media schauen)

Dass Google, OpenAI, Amazon, Meta, Apple, Microsoft usw. meine Daten sammeln und verarbeiten…

...ist mir egal - Hauptsache KI & Social Media erleichtern mir den Alltag 13%

...ist Teil unserer Gesellschaft - darüber denk ich gar nicht nach

...ist ein Problem - sollte von der Politik besser reguliert werden

…ist der Grund, warum ich das alles jetzt weniger / nicht mehr nutze

Social Media - besser finde ich…

…es für alle z.B. unter 14 zu verbieten

mehrere Antworten möglich

...von Anfang an einen verantwortungsvollen Umgang damit zu vermitteln 41% eine Antwort möglich

FAMILIE & FREUNDE

Mein Leben findet statt…

...eher digital/online

...eher im persönlichen Umgang

...sowohl als auch - das ist heute nicht mehr zu trennen

Familie, Freund:innen, Community...

…habe ich - wir sind füreinander da

…habe ich nicht - ich fühle mich oft einsam

…brauche ich nicht - alleine bin ich besser dran

KÖRPER

& GEIST

eine Antwort möglich

eine Antwort möglich

Ich finde mich…

dick

dünn

richtig

eine Antwort möglich

Meinen Körper verbessern bzw. optimieren... ja nein

...mach ich durch gezieltes (Fitness-)Training - da kann man Einiges verändern

...mache ich mit dem Ziel möglichst lange gesund und fit zu sein

...mach ich mittels Beauty-Ops - geht schnell und sieht nice aus

...kümmert mich nicht, mein Körper ist gut so wie er ist

Psychische/seelische Probleme zu haben…

...ist mittlerweile ein Thema, über das man ganz offen reden kann.

...ist im Alltag noch immer ein Tabuthema, über das man besser nicht spricht. 38%

...ist doch nur ein gehypter Trend - plötzlich haben alle „psychische Probleme“. 16% eine Antwort möglich

LIEBE & SEX

Wenn ich an meine Zukunft denke, sehe ich mich…

Zu meinem Beziehungs- bzw. Sexleben gehört/gehören...

(Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism)

4 Stufen: sehr, ziemlich, wenig, gar nicht wichtig

LIFESTYLE

Zu meinem Lifestyle und Alltagsleben gehört/gehören… ja nein ...Second Hand shoppen (Kleidung, Elektronik, Möbel, etc.)

/ Waxing

Ecstasy und ähnliches

Party mache ich am liebsten… …im Club, in der Disco - ist einfach aufregender

Homepartys - ist chilliger und billiger

- Fortgehen ist mir zu unsicher

gar nicht - ist mir nicht wichtig

In der Früh trinke ich…

Antwort möglich

Nach dem Aufstehen…

…checke ich zuerst mein Handy

…gehe ich zuerst aufs Klo

…checke ich am Klo mein Handy

Eine analoge Uhr (mit Zeigern) nicht mehr lesen können ist…

…egal - braucht niemand mehr

…ein Problem - das gehört einfach dazu

Woher meine Lebensmittel kommen…

…ist mir wichtig - wenn möglich aus Österreich

…ist mir egal - Hauptsache günstig

Antwort möglich

eine Antwort möglich

Diese Energieform wird in Österreich (auch) in Zukunft eine große Rolle spielen…  ja nein

(Öl, Gas…)

Ein Windrad in meiner Umgebung…

…finde ich gut – wir brauchen Strom und irgendwo müssen sie ja stehen

…finde ich nicht gut – sie verschandeln die Landschaft

GELD & FINANZEN

Geld lege ich an bzw. werde ich anlegen…

Lebens- / Pensionsversicherung

ich gerne, ich weiß aber nicht, wie das geht

...ich habe nichts zum Anlegen übrig

mehrere Antworten möglich

Die Teuerung in allen Lebensbereichen…

...betrifft mich massiv – ich komme kaum über die Runden

...ist lästig, aber ich kann mir eigentlich alles leisten, was mir wichtig ist

...ist kein Problem für mich 6%

Wohnen in 10 Jahren: Ich werde mir leisten können... ja nein

...nichts davon - ich werde weiterhin / wieder bei meinen Eltern wohnen

GENDER & DIVERSITÄT

In Österreich sind wir von der Gleichberechtigung von Mann und Frau noch weit entfernt.

nicht

eine Antwort möglich

Ich gendere… ja nein

Österreich in 10 Jahren. Wie siehts da mit den Geschlechterrollen aus? ja nein

…Hausarbeit, Kindererziehung, Pflege - da leisten Männer und Frauen "halbe-halbe" ihren Beitrag

…Es gibt keinen Gender-Pay-Gap mehr

…Die Zeit von Rollen-Klischees ist vorbei - alle können alles machen

…Genauso wie heute - so schnell verändert sich in Österreich nichts

…Hoffentlich mehr wie früher - traditionelle Rollenteilung finde ich gut

POLITIK & GESELLSCHAFT

Zum Zivildienst sollten sowohl Männer als auch Frauen verpflichtet werden…

Antwort möglich

Die Wehrpflicht sollte auch für Frauen eingeführt werden…

nicht

Eine Verlängerung des Wehrdienstes finde ich...

Antwort möglich

Aktuelle Nachrichten…

...sind für mich wichtig - damit ich mitreden und mir ein eigenes Bild machen kann

...belasten mich - aber man muss informiert bleiben

...ziehen mich runter - versuche ich so weit wie möglich zu vermeiden

Politik bzw. politische Prozesse…

...interessieren mich – da wird viel entschieden, was dann auch mein Leben betrifft

...interessieren mich nicht – das hat mit meinem Leben nichts zu tun

Antwort möglich

eine Antwort möglich

Man hört oft: „Die Gesellschaft ist gespalten!“

4 Stufen: stimme sehr, ziemlich, wenig, gar nicht zu Politiker:in – ein Job für mich?

Antwort möglich

…ja - das merke ich auch in meiner direkten Umgebung (Familie, Freund:innen, Schule, Arbeit…) 75%

…nein - davon spüre ich persönlich (fast) nichts

möglich Von der Politik fühle ich mich gut vertreten…

Österreich ohne Zuwanderung…

...wäre schlechter dran - schon jetzt würde vieles ohne zugewanderte Menschen nicht mehr funktionieren

...wäre besser dran - Zuwanderung schafft nur Probleme

eine Antwort möglich

Für wen sollten wir unsere Grenzen öffnen?

alle

...für Flüchtlinge aus Kriegsgebieten

...für Zuwanderer und Zuwandererinnen aus Industrieländern

...für Zuwanderer und Zuwandererinnen aus Entwicklungsländern

...für gut ausgebildete Menschen aus der ganzen Welt 33% …es sollte Quoten bezüglich Job und Herkunftsland geben

...für niemanden

Andere Meinungen zu akzeptieren… …fällt mir schwer

für mich kein Problem

eine Antwort möglich

Antwort möglich

Ich habe das Gefühl, dass ich meine Meinung sagen kann… ja nein

Alles in allem vertraue ich darauf, dass wir uns als Gesellschaft auf gemeinsame Grundwerte einigen können...

Wenn es einen Krieg gäbe, wäre ich bereit, für mein Land zu kämpfen…

Antwort möglich

Österreichs „immerwährende Neutralität“… …befürworte ich, weil ich glaube, dass wir so in keinen Krieg hineingezogen werden und in Frieden leben können

...ist ein Auslaufmodell - wenn wir sicher sein wollen, müssen wir in die NATO 19% eine Antwort möglich

Soll Österreich aufrüsten…

…ja - ohne moderne Waffen keine Sicherheit

…nein - das Geld wäre in anderen Bereichen besser angelegt

Antwort möglich

Die Situation weltweit (Klima, Kriege, Armut, Diktaturen, Zuwanderung, usw.)…

...macht mir Angst – wo soll das alles hinführen

...war immer schon voller Krisen – ist halt so und wird schon irgendwie weitergehen

…beschäftigt mich nicht wirklich – ich lebe einfach mein Leben.

Die EU… ja nein

…ist wirtschaftlich wichtig für Österreich

…verbindet Europa

…bringt mir Vorteile

…hat die Kraft, die großen Probleme unserer Zeit zu lösen

…soll stärker zusammenarbeiten

…soll eine gemeinsame Armee gründen

MEINE ZUKUNFT

Wenn ich an die Zukunft denke – bin ich…

Große Zukunftsthemen: Sind wir „eh gut unterwegs“ oder haben wir „dringenden Handlungsbedarf“…

4 Stufen: sehr optimistisch bis sehr pessimistisch

Arm

Intelligenz verantwortungsvoll einsetzen

Die früheren Generationen sind verantwortlich für die Schwierigkeiten der jungen Menschen heute…

Folgendes wird in den nächsten 10 Jahren in unserer Gesellschaft an Bedeutung gewinnen / verlieren… gewinnen verlieren

PUBLIC VALUE STUDIE

Die Rolle öffentlich-rechtlicher Medien im Internet

Victor Mayer-Schönberger (Oxford University)

Die volkswirtschaftlichen Effekte des ORFFernsehens

Matthias Firgo, Oliver Fritz (WIFO), Gerhard Streicher (Joanneum Research)

Unterhaltung als öffentlich-rechtlicher Auftrag

Gabriele Siegert, M. Bjorn von Rimscha, Christoph Sommer (Universität Zürich)

Public Network Value

Thomas Steinmaurer, Corinna Wenzel (Universität Salzburg)

Generation What

Mag. Daniel Schönherr, SORA

Public Social Value

u. a. Univ.-Prof. in Dr. in Sonja Kretzschmar (Universität München)

Prof. Graham Murdock (Loughborough University)

Univ.Prof. Dr. Jens Lucht, Univ.Prof. Dr. Mark Eisenegger (Universität Zürich)

Der Auftrag: Bildung im digitalen Zeitalter

u. a. Prof. Dr. Hartmut Rosa, Universität Jena

Dr. in Maren Beaufort, ÖAW

Univ.-Prof. in Dr.in Katharine Sarikakis, Universität Wien

Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Universität Tübingen

Der Auftrag: Demokratie

u. a. von Prof. Dr. Bernd Holznagel (Universität Münster)

Univ.-Prof. Dr. Christian Fuchs (University of Westminster)

Univ.-Prof. Dr. Stephen Cushion (Cardiff University)

PUBLIC VALUE DOKUMENTE

Gesetze und Regulative | Expert/innengespräch Kultur, Religion I Qualitätsprofile Fernsehen/Info | Fernsehen/Wissenschaft-Bildung-Service-Lebenshilfe | Radioprogramme | Fernsehen/Sport | Fernsehen/Unterhaltung

PUBLIC VALUE TEXTE

Quelle vertrauenswürdiger Informationen

Univ.-Prof. Dr. Dieter Segert, Texte 1

Medien-Unterhaltung als Service Public

Univ.-Prof. em. Dr. Louis Bosshart, Texte 12

Das Naserümpfen der Eliten

Mag. a Dr. in Karin Pühringer, Texte 11

Die komplexe Welt erklären

Dir. Uwe Kammann, Texte 4

Kultur im Fernsehen

Univ.-Prof. Dr. Hannes Haas, Texte 10

Nur was wirkt, hat Wert

Dir. Prof. Dr. Helmut Scherer, Texte 5

Österreichwert oder mehr Wert

Dr. Georg Spitaler, Texte 11

Welche Diversität für welchen Public Value?

Mag. a Dr. in Petra Herczeg, Texte 7

Zum Systemrisiko der Demokratie

Univ.-Prof. Dr. Kurt Imhof, Texte 3

Zwischen Auftrag und Kommerzialisierung

Univ.-Prof. Dr. Minas Dimitriou, Texte 11

Identität und Medien

Univ.-Prof. Dr. Karl Vocelka, Texte 3

Public Value

DDr. in Julia Wippersberg, Texte 2

Public Value als Wertschöpfungsbegriff?

Univ.-Prof. Mag. DDr. Matthias Karmasin, Texte 6

Channelling diversity

Univ.-Prof. in Dr. in Gunilla Hultén, Texte 13

Crisis or dismantlement?

Univ.-Prof. in Dr. in Isabel Fernández-Alonso und Dr. Marc Espin, Texte 13

Den öffentlichen Rundfunk entfesseln

Dr. Vinzenz Wyss, Texte 13

Eurovision and the „new” Europe

Univ.-Prof. in Dr. in Karen Fricker, Texte 14

Pluralism and public service media

Petros Iosifidis, Texte 13

The four horsemen of the post-broadcast era

Univ.-Prof. Dr.Marko Ala-Fossi, Texte 13

We are all Greeks

Univ.-Prof. in Dr. in Katharine Sarikakis, Texte 9

Auf dem Weg zum Publikum

Dr. Florian Oberhuber, Texte 8

Die Zukunft des Fernsehens

Dr. Alexander Wrabetz, Texte 8

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