Impressum
Impressum
Laser – Schülerzeitschrift der deutschsprachigen Gewerbeoberschule Bruneck, Josef Ferrari Str. 22, 39031 Bruneck, Tel.: 0474-555602 Auflage: 500 1. Ausgabe 2011 Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Birgit Pichler Druck: pixi Redaktionsteam: Lehrer: Birgit Pichler und Martin Dapunt; Schüler: Katharina Raich, Künig Dominik, Unterhofer Peter, Martin Stolzlechner, Georg Volgger, Manuel Staggl, Kilian Pörnbacher, Recla Florian, Baumgartner Felix, Hellweger Tobias, Johannes Oberjakober, Peter Delueg Unsere Frontmänner in der Förderwoche: Primin Kager, David Huber, Jonas Überbacher Korrektur und Unterstützung in der Förderwoche: Sigrid Wisthaler Layout: Kilian Pörnbacher, Florian Recla, Manuel Staggl, Matteo Melchiori; Fotogruppe: Mair Felix, Gütl Daniel, Baumgartner Patrick, Ribul Manuel, Dolliana Simon, Mutschlechner Marian, Mutschlechner Andreas, Pitscheider Fabian, Ellemunt Johannes, Innerkofler Georg, Plank Thomas, Gutwenger Andreas, Huber Wolfgang, Frenner Julian; Titelbild: Innerhofer Georg Betreuung der Fotogruppe: Walch Roland und Plankensteiner Nicola Geamtleitung: Birgit Pichler
Inhaltsverzeic
Inhaltsverzeichnis Vorwort ... Seite 4
Titelthema: Die Leiden des jungen Maturanten ... Seite5-6 Interviews ... Seite 7-11
Schülerperspektive ... Seite 12-13
Musik liegt in der Luft ... Seite 14-16 Sprachkurs ... Seite 17
Über Leben ... Seite 18-19
Rezensionen ... Seite 20-21
Schule einmal anders ... Seite 22-23 Rekorde an der GOB ... Seite 24 Zitate ... Seite 25
Fachrichtungen ... Seite 26-27
Besondere Hobbys unserer Schüler ... Seite 28 Unsere poetische Seite ... Seite 29 Schokoseiten ... Seite 30-31
GOB Mikromann ... Seite 32-33 Who is who? ... Seite 34-35
Wir sind spitze! ... Seite 36-37
Förderwoche an der GOB ... Seite 38-49 Was wir lesen ... Seite 40
Außenansicht ... Seite 41- 42
2
Ein kleiner Teil des Redaktionsteams, der Rest schuftete bei den Aufholkursen, oder hütete das Bett!
3
Vorwort
Interview
Vorwort
Vorwort
Dieses Blatt ist kein Jahrbuch, ist keine Jubiläumsschrift, kein reines Informationsblatt, sondern die erste allumfassende, kritische, unzensierte Schülerzeitschrift der noch GOB Bruneck. Der Name LASER ist Programm: Wir durchlasern unseren Schulalltag, wir beleuchten die verborgenen Seiten der Lehrerschaft und der Führungsriege, wir durchtrennen Konventionen, unser Bestrahlen kann eventuell sogar zu erheiternden Nebenwirkungen führen. Wir, das sind Schüler der Klassen 1C, 5C, 4B, 4 C und 5 C und unsere Quotenfrau Katharina aus der 2E. Eine eigene Untersuchung anzustellen wäre, warum im Redaktionsteam keine Maschinenbauer sitzen. Sind sie Schreibmuffel oder einfach nur schüchtern? Nun ja, wir haben viel gearbeitet und hoffen, dass unsere Texte und Fotos Gefallen finden, euer Zwerchfell anregen und euer Bild von der Schule erweitert wird. Viel Spaß beim Lesen und Lasern! Das Redaktionsteam
D r . W erner S D .W S
r erner Der Direktor
Sportschuhe oder Tanzschuhe? Sportschuhe Bier oder Wein? Wein Rucksack oder Wellness? Rucksack Lehrer oder Direktor? Direktor Pommes oder Tofu? Pommes Penthaus oder Studenten-WG? Penthaus
4
porer
Welchen Film würden Sie nie wieder anschauen? Keinen speziellen aber am ehesten noch manche Horrorfilme.
Würden Sie lieber einer anderen Nationalität angehören und wenn ja welcher? Für mich sind Nationalitäten nicht so wichtig. Für mich sind alle Menschen gleich, egal aus welchem Land sie kommen 3)Würden Sie gern Ihr eigener Lehrer sein? Eher nicht, da das ja eigentlich unmöglich ist.
Was würden Sie tun wenn Sie noch mal 18 währen? Ich würde noch einmal eine lange Reise durch Europa machen oder sonst wohin reisen.
In welches Land würden Sie nie wieder reisen? Warum? Es gibt da eigentlich kein Land, aber die Stadt Teheran fand ich eher hässlich, da sie ziemlich trist ist. Das Interview führte Manuel Staggl
Mit welchem Prominenten würden Sie gerne einmal zu Abend essen? Ich hab’s eigentlich nicht so mit Prommis, aber es wäre sehr interessant den US- Präsidenten Barrack Obama zu begegnen. Mögen Sie Schüler? Natürlich, sonst wäre ich nicht Lehrer oder Direktor geworden.
5
Titelthema
Titelthema
D L
iedes jungen eiden des Die Leiden Maturanten Ein Essay
jungen
Matura
Der Traum von einem Ball
Maturabälle – eine eigene Welt von Pracht und Schönheit. Ballkleider und Smokings soweit das Auge reicht. Wie trunken wandelt man durch eine Welt erhabener Gestalten und unerreichbarer Persönlichkeiten. Ein Traum von Champagner, erlesenen Speisen und stimmungsvollen Arrangements. Allerorts herrscht Einklang, Harmonie und Melodie. Doch spätestens Schlag Mitternacht verpufft die letzte Illusion, nimmt der Dornröschenschlaf ein jähes Ende: Die Beine schmerzen vom vielen Tanzen, die Schuhe sind ruiniert, weil einer der Gäste rückwärts gegessen hat, und die Jacke ist verschwunden, weil der Garderobier schier überwältigt wurde. Man kämpft sich durch die Menschenmenge Richtung Ausgang, klettert über die Schnappsleichen, die den Eingang blockieren und begibt sich müde und ausgelaugt auf den Weg nach Hause.
Kein Fiasko bitte!
6
Doch für den jungen Maturanten, der nun kurz davor steht offiziell der Welt zum Fraß vorgeworfen zu werden, ist diese Nacht der Nächte alles andere als lustiges Besäufnis unter Freunden. Der ganze Spaß beginnt schon Monate vorher, um genau zu sein, in der 4. Klasse. Er beginnt genau in dem Moment, während einer Klassensitzung, in dem beschlossen wird: „Wir machen einen Maturaball!“ Zu mehr kann man sich zunächst kaum durchringen. Die nächsten 10 Sitzungen werden über mögliche Namen und Ballsäle diskutiert. Anschließend wird gewählt. Nach ca. 10 weiteren Sitzungen und hunderten Wahldurchgängen entscheidet man sich schließlich für einen Namen und die Location. Zwei Wochen später eröffnet der Klassensprecher, er habe nun endlich angefragt und prompt auch eine Absage erhalten.
So beginnt der Kreislauf von Neuem.
Hart, härter....!
Doch irgendwann hat alles ein Ende. Schließlich ist alles unter Dach und Fach. Das nächste große Kapitel ist die Sponsorensuche. Eifrig wie italienische Maurer stürzen sich die Klassenmitglieder in die Arbeitswelt und bringen innerhalb nur weniger Monate eine etwa halbseitige Liste zu Tage, auf der steht wo sie planen in naher Zukunft auf Sponsorensuche zu gehen. Währenddessen kämpft sich die Kommission durch den Urwald der italienischen Bürokratie. Aussichtslos, wie es scheint. Doch auch ein blindes Huhn findet irgendwann einmal ein Korn. Mit mehr Glück als Verstand landen schließlich die richtigen Formulare an den richtigen Stellen.
Die nächste Krise lässt auch nicht auf sich warten: 2 Wochen vor der Gala bemerkt einer der besonders Aufmerksamen, dass die Mitternachtseinlage immer noch fehlt. Sofort stürzen sich die vielen Freiwilligen in die Arbeit, versuchen sich mit allerletzter Kraft etwas aus ihren Fingern zu saugen, bleiben aber bei einer zweitklassigen Powerpointpräsentation stecken.
Nacht der Nächte!
Nach Monaten andauernder und auszehrender Vorbereitungen ist der große Tag endlich da. Die Maturanten (ver)kleiden sich in für sie so untypische Kleidung, ja erscheinen fast gepflegt. Hosen über dem Allerwertesten. Jackets aus teurem Linnen. Für die Damen reizende Ballkleider und 15
cm Absätze. Das Fest kann beginnen. Vielleicht sollte man an dieser Stelle noch etwas erwähnen: Maturanten sind in etwa genauso selbstständig wie ein noch nicht stubenreiner Welpe und in Stresssituationen genauso belastbar. Es grenzt beinahe an ein Wunder, dass der Abend ohne größere Katastrophen über die Bühne geht. Trotz ungebetener Feiergäste, die in den Feierkatakomben randalieren, kann die Klasse ein fettes Plus verbuchen, was schlussendlich die Hauptsache ist. Nach erfolgreichem Abschluss des Projektes „Maturaball“ kann nun endlich das eigentliche Projekt der Abschlussklasse in Angriff genommen werden: die Matura. (Otto Schullian)
7
Lehrer im Blickfeld
Lehrer im Blickfeld
N N L eue Lehrer eue ehrer Rauchenbichler Andreas - Bernhard Thaler
Interview
Interview
Mit Hubert Zingerle und Claudio Bisignano
Bernhard Thaler Claudio Bisignano
Wie alt möchten Sie werden? So alt wie möglich, vorausgesetzt ich bleibe gesund. Was ertragen Sie mit Humor? Das Leben allgemein.
Andreas Rauchenbichler Wie ist es, nur wenige Jahre nach ihrem Abschluss selbst hier zu unterrichten? Als allererstes ist es mal aufregend. Ich lege Wert darauf, den Schülern zu helfen und versuche auf sie einzugehen, weil ich ja weiß, wie schwer die Schule ist und die Probleme kenne. Wie ist es Schüler zu unterrichten, die nur wenige Jahre jünger sind als Sie? Es ist ein komisches Gefühl, aber es ist nicht so schlimm für mich. Man kennt die Schüler halt vom Sehen und muss Privat und Schule streng auseinanderhalten.
Feueralarm: Was retten Sie zuerst? Also nach den Vorschriften muss ich das Register mitnehmen. Zuerst das Register und die Schüler, weil mit 60 neuen Schülern ist es schwer ohne das Register die Anwesenheit aller zu überprüfen.
8
Welcher Mensch in der Geschichte würden Sie gerne sein? Obama. Er hat es schwer, aber wenn der Versuch, auf alternative
Energiegewinnung umzurüsten gelingt, schafft er es wirklich die Welt zu verändern. Und ich als Chemiker weiß ja, wie schädlich manche Brennstoffe für die Umwelt sind. Also ich hoffe wirklich, dass er es schafft, auch wenn es v. a. in Amerika schwierig ist. Wenn Sie morgen verreisen dürfen, wohin würde die Reise gehen? Nach Spanien. Ich war bei der Maturareise schon dort und es ist ein wirklich tolles Land.
Was wären Sie gerne für einen Tag? Ein Schüler, der sieht wie ich unterrichte. Ich habe ja zu meiner Zeit auch immer über Lehrer geschimpft und ich würde gerne wissen, was Schüler über mich denken. Welche Tugend sollte jeder Mann haben? Er sollte zu seinem Wort stehen. Wenn ich etwa für eine Lernberatung hier bleibe, erwarte ich, dass die Schüler wie vereinbart kommen. (Katharina R.)
Möchten Sie unsterblich sein? Nein, irgendwann hätte ich sicher die Schnauze voll! Lesen Sie? Natürlich kann ich lesen.
Mögen Sie schnelle Autos? Ja, aber lieber noch habe ich meinen VW- Bus. Was war Ihre größte sportliche Leistung? Marathon und Half Iron Man
Sehen Sie Liegestützen als Bestrafung oder als sportliche Bestätigung an? Ich benutze sie als Bestrafung, aber eigentlich auch als Belohnung. Sport ist immer schön. Das schlimmste Erlebnis im Sportunterricht? Dieses Interview
Wie würden Sie gerne heißen, wenn sie nicht Bernhard hießen? Peter (Peter U. , Martin S. und Dominik K.)
Hubert Zingerle Was liegt auf ihrem Nachtkästchen? Eine Lampe, ein gute Nacht Büchlein und ein Radiowecker, welcher mit der Atomuhr in Braunschweig mittels Funk verbunden ist. Was war ihr größter Fehler? Ich bin der Meinung, dass alles, was geschieht, einen Sinn hat – auch ein Fehler. Der größte Fehler wäre sicher, wenn ich aus Fehlern nichts lernen würde, denn das Leben ist Veränderung. Hatten Sie schon mal einen Sonnenbrand? Ja, einen leichten Sonnenbrand hatte ich in Israel am See Genezareth, war aber nicht schlimm, denn ich hatte das richtige Gegenmittel: kaltes Yoghurt aus einem israelischen Kühlschrank.
Glauben Sie dass Sie ein beliebter Lehrer sind? Ja, denn Glaube versetzt Berge und ich möchte nichts anderes sein als Lehrer.
Wie lange unterrichten Sie schon? Seit dem Jahr 1992, da gab es noch nicht dieses schöne Schulgebäude von heute. Damals war die Gewerbeoberschule Bruneck provisorisch in Stegen in Containern und verschiedenen Häusern untergebracht. Werkstatt gab es die ersten Jahre nur eine provisorische Schlosserei. 1993-1994 planten wir eine Maschinenbauwerkstatt von 1000m2 im Keller der Schmidhammerhalle. Dort hatten die Schüler der gob Fachrichtung Maschinenbau bis zum Jahr 1999 den Praxisunterricht. Im Jahr 1999 war der Neubau fertig. Was ist ihr größter Traum? Kanada zu durchforsten und die Natur zu erleben.
Welches Tier wären Sie gerne? Ein Waldkauz Was wären Sie wenn sie kein Lehrer wären? Vielleicht Förster, Naturforscher, Wissenschaftler für Werkstoffforschung oder ähnliches. Sicher kein Politiker. Das Interview führte Manuel S.
Tun Ihnen Frauen leid? Nein, nicht wirklich. Sie sind in der Gesellschaft zwar benachteiligt, aber trotzdem möchte ich sie nicht bemitleiden. Sie haben einfach weniger Chancen als Männer, vor allem in Politik und Wirtschaft, aber das ist nicht ihre Schuld. Haben Sie Humor, wenn Sie allein sind? Ja. Ich lache auch gerne, wenn ich alleine bin.
Was würden Sie einem Freund nicht verzeihen? Doppelzüngigkeit.
Auch wenn Sie den betreffenden Gegenstand (z.B. Kugelschreiber) ohne weiteres ersetzen können: Empört Sie der Diebstahl als solcher? Ja! Er würde mich ärgern. Essen Sie gesund? Ich versuche es. Es gelingt aber nicht immer.
Unter welchen Umständen würden Sie Anzug und Krawatte tragen? Beim eigenen Begräbnis und auch nur aufgrund von Wehrlosigkeit. Das Interview führte Matteo M.
9
Lehrer im Blickfeld
Lehrer im Blickfeld
Interview
Interview
Mit Roswitha Maurer, Anna Maurer
Interview
Interview
Mit Annemarie Abfalterer Wenn Sie Macht hätten zu befehlen, was Ihnen heute richtig scheint, würden Sie befehlen gegen den Widerspruch der Mehrheit? Ja oder Nein? Ja. Ich bin von Natur aus ein egoistischer Mensch, was womöglich mit meinem Sternzeichen zusammenhängt: Löwe. Wenn ich von etwas überzeugt bin, ändere ich meine Meinung nicht, auch wenn ich dabei auf die Nase falle.
Roswitha Maurer Beneiden Sie manchmal Tiere, die ohne Hoffnung auszukommen scheinen, z.B. Fische in einem Aquarium? Nein, überhaupt nicht. Ich bewege mich zwar gern im Wasser (schmunzelt), kann ohne meine Stimme aber nicht leben. Kennen Sie Tiere mit Humor? Affen. Und Hunde, die spinnen auch.
Was fürchten Sie mehr: Das Urteil
von Freunden oder von Fremden? Auf jeden Fall das Urteil von Freunden. Diese Urteile sind wichtiger, als die die von Fremden. Die berühren mich kaum. Ich kann leichter darüber stehen.
Haben Sie schon Auswanderung erwogen? Ja. Nach Deutschland und Österreich. An einem Institut für Arzneimittelforschung hatte ich sogar den Vertrag schon unterschrieben. Habe dann aber Möchten Sie wissen, wie sterben ist? Es ist so, dass man aus anderen Erfahrungen sich gewisse Tatsachen vorstellen kann. Ich glaube, dass sterben eine so persönliche einmalige Sache ist, dass man sicher gespannt sein kann, wie es sich vollzieht. Was wäre Ihre Henkersmahlzeit? Essen ist für mich nicht so wichtig. Eine Henkersmahlzeit könnte man mir ohne weiteres streichen.
10
Anna Maurer
Was fehlt Ihnen zum Glück? Glück ist von vielen Faktoren abhängig. Vielleicht fehlt mir eine gewisse Leichtigkeit im Sinne von Unbe-
im letzten Moment doch abgesagt.
Wie viel Geld möchten Sie besitzen? Geld ist für mich nicht so wichtig, also möchte ich nur so viel, wie ich zum Überleben brauche. Geld allein macht nicht glücklich. Das Interview führte Otto S.
schwertheit, Unbekümmertheit, um öfter Glücksmomente zu empfinden und zu finden.
Wie unterscheiden sich Witz und Humor? Humor kann sich beispielsweise nicht unbedingt in einer Pointe allein ausdrücken. Humor kann unterschwellig mitklingen. Der Witz hat eine Pointe und alles läuft darauf hinaus.
Schenken Sie uns eine Lebensweisheit! Wer zuletzt kommt, den bestraft das Leben. (Gorbatschow) Das Interview führte Otto S.
Welche Hoffnung haben Sie aufgegeben? Die Hoffnung, dass meine Schüler positiv schreiben, habe ich schon längst aufgegeben. Die anderen habe ich noch.
Halten Sie’s für Humor: - Wenn Sie über Dritte lachen - Wenn Sie über sich selbst lachen? - Wenn Sie jemand dazu bringen, dass er, ohne sich zu schämen, über sich selbst lachen kann? Eindeutig, wenn ich über mich selbst lachen kann. Ich muss ständig über meine Unordnung lachen. Meine Söhne sind viel ordentlicher. Aber das sind Männer im Allgemeinen.
Annemarie Abfalterer
Halten Sie sich für eine gute Freundin? Ich halte mich für eine sehr gute Freundin. Ich lasse aber auch nicht viele meine Freunde sein. Aber die, die meine Freunde sind, halten sicherlich für die Ewigkeit. Wogegen sind Sie nicht versichert? Diebstahl.
Möchten Sie unsterblich sein? Nein. Auf keinem Fall. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein ganzes Umfeld mit der Zeit verschwindet und ich alleine noch lebe und einsam zurück bleibe.
Welchen Film haben Sie mehr als 2-mal geschaut und warum? „Sissi“ und „Pretty Woman“ – weil ich Schnulzen liebe.
Als Kind wollten Sie sein? Kinderärztin. Aber ich hatte enorme Angst vor Spritzen. Daraus folgte eine Abneigung zu diesem Beruf. Ich wollte niemals einen Bauern heiraten und trotzdem ist mein Mann Bauer. Ich bin nämlich auf dem Bauernhof aufgewachsen und hatte damals wahrscheinlich einfach die Schnauze voll von der vielen Arbeit und Mithilfe am Hof.
Was darf in Ihrem Gepäck auf keinen Fall fehlen? Ich habe eine besondere Einstellung: Wenn ich etwas nicht dabei habe, so gibt es dies sicherlich auch zu kaufen. Und auf das Handy bin ich nicht fixiert. Welches Lied singen Sie gern? Ich singe nicht gerne. Auch meine Söhne behaupten, ich sei eine schreckliche Sängerin. Auch unter der Dusche singe ich nicht. (Matteo M)
11
Schülerperspektive
Essay
Trugbild des S
Trugbild des Eine Glosse
ystems
Schule förde
Schule fördert
Ein Essay
Schule, ein Ort schlimmster Alpträume - an dem die grässlichsten Wesen, die die Evolution hervorgebracht hat, hausen und dem jungen, ach so unerfahrenem Schüler das Leben zur reinsten Hölle machen. Ein Lernprozess soll es sein, eine Vorbereitung für das spätere Leben, wenn die eiserne Herrschaft des Vorgesetzten einen in die Knie zwingt. Man soll sich schon früh daran gewöhnen, von anderen herumkommandiert zu werden.
Wecker ruft, aufwachen, paar Mal schlummern lassen, rechter Fuß stampft auf den Boden. Insider wissen, GOB-Schüler gehen immer früh genug schlafen, um für den nächsten Schultag absolut fit zu sein. Die Energie sprudelt bereits frühmorgens aus ihnen heraus wie das Flüssige aus einem frisch angezapften Bierfass, Eifrig packt der hartgesottene „Gewerbiler“ alle Lehrmaterialen frühzeitig auf die Schulbank, um den Professor pünktlich um 7:55 Uhr mit einem herzlichen „Guten Morgen“ zu begrüßen.
12
Die Augen leuchtend vor Enthusiasmus und Gier neues Wissen zu erlangen. Stift in der Schreibhand, Lehrbuch in der anderen, Reservegehirn in der dritten. Handys oder ähnliches sind natürlich ein Tabu für jeden Schüler. Kraftvoll hallt der Gruß der Lehrperson dann auch entgegen, Lautstär-
ke Flugzeug, wie ein „JA SIR!“ beim Militär.
Die Unterrichtenden erscheinen stets pünktlich und sind beim Eintragen ins Klassenregister meist schneller als Marco Polo bei seiner Reise nach Asien. Die Noten werden gerechter verteilt als der Geldbesitz auf Erden. Bei Missverständnissen kann miteinander geredet werden, beide Meinungen werden respektiert. Die Professoren sehen mögliche Fehler ein und schnell ist eine Übereinkunft getroffen: demokratisch, wie es sich für Untertanen Berlusconis gehört, allerdings ohne absolute Sexfreiheit und das Versprechen ewiger Jugend.
Die Schüler können sich immer trauen Fragen zu stellen, ohne ausgelacht zu werden, seien diese auch noch so dumm, schließlich sind sie da, um et-
was zu lernen. Die Termine für Schularbeiten und Tests werden rücksichtsvoll zusammen mit den Lernenden vereinbart. Die Meinungen gehen sogar soweit, dass einige behaupten die Lehrpersonen an der GOB seien Meister der Empathie. Unwissende sagen, das sei übertrieben, alles ein Schwindel! Wie überall gibt es eben diese schwarzen Schafe in der Herde. Was kann so ein Schelm doch Probleme machen! Auszulachen jene Minderwertigen unter den Studenten, die den perfekten Kreislauf stören. Rebellen ohne Grund! Trotzige, pubertierende, sture Kindsköpfe! Diese Judasse müssen endlich ausselektiert werden! An das Kreuz mit diesen Aufmüpfigen! Oh, was war die Schule goldig ohne sie. (bb) Bernhard Berger
Bekanntlich sitzt während des so genannten Unterrichts das Übel verteilt auf die Bänke, nun ja es liegt eher. Aber das noch größere Übel sitzt vorne am Pult, erzählt in einer unbekannten Sprache irgendwelche Geschichten. Unbrauchbar und unfassbar langweilig. Nach nur wenigen Minuten schafft es ein Lehrer eine gesamte mit Energie gefüllte Klasse in eine Kirche zu verwandeln, oder besser gesagt in einen Friedhof. Aufgaben ohne Sinn und Zweck, außer dem des Papierverbrauchs, werden apathisch ausgeführt, wie scheintot, Zombies ohne Hirn… Oh ja, Schule fördert. Eigenes Denken ist wie in jeder Diktatur strengstens untersagt. Aufmüpfige Geister in einer Klasse können zu einer wahren Plage ausarten. Es wird deshalb empfohlen diese schon im frühesten Stadium zurechtzubiegen und im Extremfall auszusortieren. Fazit: Sie werden regelrecht von unseren Unschuldsengeln diskriminiert und ausgeschlossen, mit ständig effektiveren Methoden aus der Klasse hinausgedrängt. Es ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was man kriegt. Ein wahres Feuerwerk an Gemeinheiten, die man sich auch gerne mal selbst aneignet. Oh ja, Schule fördert. Eine besonders fiese Art dem Schüler saftig unter die Nase zu reiben, wie dumm er ist, praktizieren unsere Mentoren mit einer Eifrigkeit, dass es nur
so eine Freude ist. Bekannt unter dem Decknamen „Schularbeit“ werden diese Zeremonien unter Einhaltung strengster Protokolle durchgeführt. Wobei es in der gesamten Geschichte der Lernüberprüfungen noch nie einen Fall gab, in dem nicht einer der Schüler kurz auf seine Notizen spickte, um sich an den nächsten Zeremonienabschnitt zu erinnern. Unbedenklich sind die Folgen natürlich nicht, sollte der Zeremonienmeister dahinter kommen, aber von Wert ist es doch allemal. Man muss es das nächste Mal nur geschickter anstellen. Oh ja, Schule fördert.
Doch welchen Sinn bringt es in die Schule zu gehen? Allgemeinbildung? Vorbereitung auf die Zukunft? Jedenfalls kenne ich nur die allerwenigsten Leute, die im späteren Beruf den Unterschied zwischen 2,2-Dimethylpropan oder Neopentan wissen mussten. Aber egal, man lernt ja bekanntlich für die Schule und nicht fürs Leben. Oh ja, Schule fördert. Otto Schulian
13
Musik liegt in der Luft
Musik liegt in der Luft
M
Luft
liegt in der Musik liegt usik in der Luft Haiti Aktion
Schüler der GOB Bruneck musizieren für Schüler in Haiti
Fragen für Andreas, unseren Schuldiener:
12.Der beeindruckendste Südtiroler? Reinhold Messner.
13. Was gefällt Dir an der GOB? Jeder macht, was er will, besonders die Schüler, aber irgendwie geht es trotzdem!! 14.Fühlst Du Dich als einziger männlicher Schuldiener von den Frauen eingeengt? Nein, ich verschaffe mir Platz, wenn es sein muss. 15. Wie alt möchtest Du werden? Mit Sicherheit nicht uralt.
1. Welche Musikrichtung spielst Du? Discofox, Neuer deutscher Schlager.
2. Welche Musiker bevorzugst Du sonst? Rockmusiker wie BonJovi, Queen, AC/ DC, Dire Straits. 3. Hättest Du lieber einer anderen Nation angehört? Nein, schwierig ist es zurzeit überall. 4. Was liebst Du an Deiner Heimat? Pius Leitner, der „Gerechte“!
7. Was kritisierst Du an Dir? „Waschbrettbauch“ gibt es nicht mehr.
11. In Deinem Kühlschrank findet sich immer… Havana Rum/ Cuba Libre.
16. Du bekommst 10.000 Euro in bar geschenkt. Was würdest Du damit tun? Meinen beiden Jungs auf das Sparbuch einlegen, je zur Hälfte, dann gibt es keinen Streit.
Die Schulband, eine Bläsergruppe und ein Ziehharmonika-Ensemble, alle bestehend aus Schülern der GOB Bruneck, trafen sich am Samstag, 18. Dezember am Graben in Bruneck mit tatkräftiger Unterstützung von Mitschülern, Professoren und dem Herrn Direktor um trotz Eiseskälte Musik zu machen. Mit weihnachtlichen Weisen, besinnlichen Arrangements und gekonntem Reggae-Sound gelang es den Musikern die in vorweihnachtlichem Stress vorbeieilende Passanten zum Stehenbleiben und Zuhören einzuladen. Die Schüler unterstützen mit Ihrem
Auftritt den Verein „Soziales Netzwerk Südtirol“, der unter anderem die Sanierung einer Schule in Haiti vorantreibt. Zusammen mit dem Erlös aus der „Kaffee und Kuchen –Aktion“ am Elternsprechtag konnten die Schülerinnen und Schüler fast 1000€ an Spendengeldern sammeln. Ein großes Dankeschön an die Schüler, Professoren und an alle großzügigen Spender!
Schon gewusst?
Andreas ist ein Unikum in mehrfacher Hinsicht: Er ist der einzige männliche Schuldiener und ist nebenbei auch noch erfolgreicher Musiker. Sein größter persönlicher Erfolg: 3 Monate war „Du und Ich“ in den nationalen und internationalen Top 30 Charts in Deutschland vertreten
8. Du wärst gerne für einen Tag… Silvio Berlusconi
9. Welchen kapitalen Bock hast Du schon `mal geschossen? 2 Autos zu Schrott gefahren.
14
10. Welches Tier wärst Du gerne? Chamäleon! So könnte man ständig unerkannt bleiben und trotzdem mittendrin sein!
15
Musik liegt in der Luft
Sprachkurs
M Musikrätsel usikrätsel
Welchen Musikgeschmack haben unsere Lehrer?
Sprachkurs
Sprachkurs Sprachkurs
Wir an der Gewerbeoberschule Bruneck beherbergen hier viele Schüler mit Migrationshintergrund: drei Schüler sind aus dem Unterland, fünf aus dem Vinschgau, 29 aus dem Gadertal und 47 aus dem Eisacktal. Wir haben uns in dieser Ausgabe speziell mit den Schülern aus dem Vinschgau beschäftigt und ihren äußerst charmanten Dialekt mit dem der einheimischen Teldra verglichen.
Gib deinen Tipp ab:
1.Maschi Ivan: a. Vasco Rossi b. Green Day c. Justin Bieber
2.Wisthaler Sigrid: a. Katy Perry b. Kastelruther Spatzen c. Glenn Miller 3. Plankensteiner Nicola: a. Kinderlieder b. Italienische Musik c. Sido
16
4. Vaccarin Raffaele: a. Die Atzen b. Mozart c. Lady Gaga
5. Birgit Pichler: a. The Beatles b. Rammstein c. Queen
6. Dapunt Martin: a. House b. Die bösen Onkelz c. Shakira
9. Walder Günther: a. AC/DC b. Lewis Armstrong c. Pink
Vinschgrisch
Deutsch
töäsilat gihuato Litzn Häza Schwäffla Söldo flamisch pöckig Wöppehottl umin scheckat lissn schotzn waalile Schutze De, dei Du bisch mo recht tschuam gihob zuschse nadl
tosi hoatr Schnabandl Fockr Zindhelzl Balkoun koumisch hetzig ? ouni tschegget lousn spanlen tschett Hutsche sui I hon do gearn schwim ket tschurtsche nane
müde, schlapp heiter Schnürsenkel Schwein Streichholz Balkon komisch lustig Spinnetz hinüber gefleckt hören schmatzen Rinnsaal Schaukel Sie (Personalpronomen) Ich hab dich lieb Schaum gehabt Tannenzapfen Oma
Teldrarisch: •Hosche in Spröütza •Oschpile itz hon i wö awi außa gebotscht! •Heit isch a pökats Wetto, sogou himlatzn tüts!
Vinschgrisch:
7. Öttl Bernhard: a. Dire Straits b. Die Ladiner c. Take That
8. Bachmann Manuel: a. Hansi Hinterseher b. Eminem c. Bruce Springsteen
Teldrarisch
•Gian mr gian di Gelwurzn außr tian? •Gian mr gian gian? •Gian mr Pfrousln klaubm? •Gian mr die Tschett auslossn?
Auflösung Seite 43
Jemanden fragen, ob er Löcher in die Luft starrt? Hoppala, jetzt habe ich ein wenig herausgekleckert! Heute ist ein schlechtes Wetter, es blitzt und donnert sogar!
Gehen wir die Karotten ernten? Gehen wir? Gehen wir Hagebutten pflücken? Gehen wir das Staubecken entleeren?
17
Essay
Essay
Ü
-Leben
ber Über-Leben Ein Essay
Das Leben der GOB-Schüler ist kein leichtes. Bereits frühmorgens beginnt das Unheil. Die Alarmglocken des Weckers verkünden das plötzliche Ende der nächtlichen Ruhe. Kurz darauf donnern mütterliche Fausthiebe, laut wie Bombeneinschläge gegen die Zimmertür und rauben einem die letzten, bereits vom Kampf mit dem Wecker geschwächten Kräfte.
Nun heißt es: Rein in die Höhle des Löwen.
7:55 Uhr: Der Unterricht beginnt. Kaum hat man seinen kalten Stuhl angewärmt, gilt es, die Zeit zwischen Stundenanfang und Pause bestmöglich zu überbrücken. Ganz individuell haben sich die meisten Schüler ihren Fähigkeiten entsprechende Beschäftigungen gesucht: Während wenige Auserwählte sich den Freuden eines Fensterplatzes hingeben dürfen, beschäftigen sich andere damit, den Willen der Lehrperson zu brechen, die gerade einer bemitleidenswert kleinen Randgruppe versucht, etwas Nützliches beizubringen. Andere üben sich in Meditation und genießen die Vorzüge des Tagträumens, was jedoch nur so lange möglich ist, bis sie von mit Papierfliegern bewaffneten Möchtegern-Terroristen aus der Ruhe gebracht werden. Dass es so klassenintern zu Spannungen kommt, ist offensichtlich unvermeidbar. Diese lösen sich jedoch meist relativ schnell, durch filmreife Raufereien, Fluchwortwettbewerbe oder Papierbällchenattentate, die wie
18
Ein guter Start in den Tag. Da bleibt den gepflegten GOBHerren und Damen nichts anderes übrig, außer die höchst wertvolle morgendliche Zeit in eine kleine Erholung zu investieren, um ihren hinreißenden Eindruck aufrecht zu erhalten: eine Gesichtsmaske. Kurze Einwirkungszeit - und schon reist man entspannt und locker, mit Gurken vor den Augen, Richtung Schule. Die vorgegaukelte Gelassenheit verfliegt jedoch überraschend schnell, sobald das kalte Gemäuer und die nach Schülern lechzende Eingangstür, die die gesamte Menschenmasse im Umkreis von 100 Metern einzusaugen scheint, in den Fokus der Augen tritt.
Splittergranaten ganze Klassenzimmer verwüsten. Seltener werden Lobesschreiben seitens der Lehrpersonen im Klassenregister vermerkt, in denen den Rebellen für ihren Mut und ihre Selbstlosigkeit Anerkennung gezollt wird. Um solche Ausbrüche zu vermeiden, wäre vermutlich das Fach „Angewandte Geschichte“, in dem Schüler historische Schlachten unter vollem Körpereinsatz nachspielen dürften, ein guter Vorschlag.
Richtig ernst wird es erst, wenn furchteinflößende Schularbeiten und Prüfungen vor der Tür stehen. Zunächst müssen die Unterlagen vervollständigt werden, die natürlich nur zur Hälfte komplett sind. Dank innovativster Technik ist es möglich, für ein kleines Entgelt fremde Schriftstücke zu duplizieren. So werden Probleme gelöst! Ein Hoch auf die Technik! Sobald der gesamte Stoff im eigenen Besitz ist, muss man sich diesen nur noch einverleiben. Wie die Erfahrung gezeigt hat, genügt es am Vortag der Testarbeit, am besten tief in der Nacht, kurz den Dschungel aus Lernunterlagen zu durchforsten und auf göttliche Eingebung zu hoffen.
Meistens kommt diese unmittelbar vor dem Test, in Form eines lieben Klassenkameraden, der einen Klassensatz Lernunterlagen im DinA8-Format bereit hält. Schnell werden diese durchgelesen, ins Gedächtnis kopiert und entsorgt. Die Testarbeit wird mit Bravour bestanden. Doch für Freudentänze und Überheblichkeit bleibt keine Zeit.
Mehrmals in der Woche wird zur Pilgerreise in den Computerraum aufgerufen. Nur wenigen Ausdauersportlern scheint der offenbar unendliche Weg durch monströse Treppenhäuser und unterirdische Tunnelkomplexe ein leichter zu sein. Ist man erst am Ort der Bestimmung angelangt, wird man von der erdrückenden Atmosphäre der psychiatrieweißen Wände
erschlagen. Im Gegensatz zum Rest der Schule, deren Architektur und Farbkomposition dazu einlädt, Gemütlichkeit walten zu lassen, zwingen einen die grellen Scheinwerfer des Computerraumes zu äußerster Konzentration.
Dagegen hilft nur eine Sonnenbrille. Allen Widrigkeiten zum Trotz bleiben GOB-Schüler kühlen Gemütes und zerbröseln jeden Stein, der ihnen in den Weg gelegt wird, mit Leichtigkeit. Rivalitäten unter Klassenkameraden führen zu stählernen Nerven, Schularbeiten festigen den Glauben und dank der neuen Sonnenbrillen sehen wir nun alle auch richtig gut aus. (Fabian Nocker)
19
Rezensionen
R ezensionen R ezensionen
???
Rezensionen
Rezensionen
Feuerherz
„Am Horizont“
Die letzte Sekunde deines Lebens
18. Februar 1943. Während Goebbels in Berlin die Menge fragt, ob diese den totalen Krieg wolle, wird in München ein Geschwisterpaar dabei beobachtet, wie es revolutionäre Flugblätter in die Eingangshalle der Universität wirft. „Die Weiße Rose“ ist ein Theaterstück über die gleichnamige revolutionäre Bewegung. Diese verschickte zur Zeit des Nationalsozialismus revolutionäre Flugblätter und beschrieb Wände mit antifaschistischen Parolen. Die Mitglieder der Bewegung wurden geschnappt und nach einem schnellen Verfahren vom deutschen Regime exekutiert. Das Stück erzählt von den Verhandlungen bzw. vom Gerichtsverfahren um die Geschwister Scholl, mit Rückblenden in die Vergangenheit der Bewegung. Die Kostüme der Theatergruppe waren authentisch und gut gewählt. Die Rückblicke wurden ein wenig zu übertrieben gespielt. Durch die Lichtverhältnisse konnte man leider jedes Mal gut erkennen, dass die Schauspieler in „lauteren“ Szenen spuckten. Außerdem wurde das Stück etwas in die Länge gezogen. Kurz: gut gespielt und interessant übermittelt, jedoch zu sehr in die Länge gezogen. (lp 5C)
Der Film Feuerherz von Luigi Falorni erzählt die Geschichte eines Mädchens aus Eritrea, welches behütet im Kloster aufwächst und plötzlich mit der harten Realität des Bürgerkrieges konfrontiert wird ...
Im Herbst war unsere Klasse in Sterzing, um das Theaterstück „Am Horizont“ zum Thema Demenz anzuschauen. Jannik, ein Junge im Alter von 16 Jahren, trainiert mit seinem Opa, einem ehemaligen Olympiasieger im Schwimmen, hart auf einen Schwimmwettbewerb. Doch es stellt sich langsam heraus, dass sein Opa an Demenz leidet. Zuerst liest er die Zeitung von gestern, dann vergisst er, wo er sein Geld versteckt hat, und einmal erkennt er sein eigenes Spiegelbild nicht mehr. Jannik belastet die Krankheit seines Opas, er redet aber nicht darüber, auch nicht mit seiner erst kürzlich in die Schule gekommenen Klassenkameradin, mit der er sehr gut befreundet ist. Die Krankheit des Großvaters wird schließlich aber so schlimm, dass dieser sogar ins Heim muss. Als Jannik ihn im Heim besucht, um ihm zu sagen, dass er Dritter geworden war, erkennt er ihn schon gar nicht mehr. Mir hat das Theater „Am Horizont“ gut gefallen, weil es dem Publikum aus einer interessanten Sichtweise Einsicht in das Thema Alzheimer gewährt. Die Schauspieler haben meiner Meinung nach ihre Rollen alle sehr gut gespielt. Es gab nur ein Bühnenbild, das die Wohnung, das Schwimmbad und die Schule darstellte. Wenn Jannik schwamm, wurde ein Film eines Schwimmers an die Wand projiziert. Wenn er in der Schule bzw. im Schwimmbad war, wurden immer passende Geräusche eingespielt, so störte es nicht, dass es nur ein Bühnenbild gab. Weniger gut hat mir gefallen, dass das Ende so traurig war. Auch ging mir der Verlauf der Krankheit etwas zu schnell. Felix Mair 1b
Ein Deutscher Polizist, der Südtirol weit unterwegs ist, um über gutes Verhalten im Straßenverkehr zu berichten, gastierte auch hier in Bruneck. Wir freuten uns natürlich riesig, da der Vortrag über drei Stunden lief und somit Unterrichtseinheiten ausfielen. Ich ging mit gemischten Gefühlen zum Vortrag, zum einen, weil ich nicht wusste, was mich erwartete und zum anderen ist es häufig so, dass Vorträge eher langweilig sind. Im Saal waren hunderte von Schülern und Lehrpersonen anwesend, es war sehr unruhig und auch laut. Doch plötzlich war es still, es ertönte das Lied „Geboren, um zu leben“ von der Gruppe Unheilig. Bilder von Unfallorten, Unfallwagen und verletzten Personen wurden eingeblendet, man sah direkt wie die Menschen nachdenklicher wurden. Der Referent versuchte den Zuhörern klar zu machen, dass man im Straßenverkehr aufpassen muss, um sich selber und andere zu schützen; der Einfluss von Drogen und Alkohol
(Theaterrezension)
(Filmrezension)
Eine mitreißende Erzählung über den Alltag von Kindersoldaten, die, fernab der Zivilisation, lernen müssen, was es wirklich bedeutet Freiheitskämpfer zu sein. Der Film, der auf den Lebenserinnerungen der eritreischen Sängerin Senati Mehari beruht, beschäftigt sich mit dem Leid, das Kindern widerfährt, welche zu Soldaten gemacht werden, und bringt diese Thematik durch Zurschaustellung eines Einzelschicksals dem Publikum näher. Aufgrund des ruhigen Erzählrhythmus und der eher zurückhaltenden Hintergrundmusik hat Feuerherz eher einen dokumentarischen Charakter und durch die junge Hauptdarstellerin ist der Film bestens dafür geeignet, das Thema Kindersoldaten einem jungem Publikum näher zu bringen. Mir persönlich hat Feuerherz sehr gut gefallen. Es ist ein sehr spannender Film, der das Leben von Kindersoldaten sehr nahe bringt. Kathi
(Theaterrezension)
Die Schüler der Klasse 5C verwandeln sich mit Hannes Holzer in ein Wohnzimmer.
„Die Weisse Rose“
ist fatal. Man saß da in diesem Raum nach vorne starrend und völlig gefesselt von dem Mann, der auf der Bühne alles gab. Dieser Vortrag berührte jeden, man wurde nachdenklich und verfiel in eine gewisse Art von Traurigkeit, besonders, als man Bilder einer jungen Frau sah, die zu 60 Prozent an ihrem Körper verbrannt war, aufgrund eines von einem Betrunkenen verursachten Unfalls. Es muss schrecklich sein, jeden Tag aufs Neue an die Menschen, die man verletzt oder getötet hat, zu denken. Dieser Polizist hat aufgezeigt, was passieren kann, wenn man sich nicht so verhält, wie es recht ist. Er hat klar gemacht, welches Schicksal einen erwarten könnte. Jeder muss sich um seines Lebens willen aber auch um der Leben anderer willen so verhalten, dass man mit sich selber im Reinen ist.
Zwischen zwei Zwetschgenzweigen sitzen zwei zwitschernde Schwalben „So so Susi Sie süße Sau“, tönte es lautstark aus vielen Mündern. Diese und noch viele weitere Sprechübungen lernten die Schüler der Klassen 5A und 5C im Sprechtraining mit Hannes Holzer, einen bekannten Südtiroler Schauspieler und Komiker. An zwei Tagen war Hannes an der Gewerbeoberschule zu Besuch, um den Schülern einige Lektionen der Sprecherziehung beizubringen. Dabei ging es vor allem darum, sicheres Auftreten, klare Aussprache und gezielte Betonung zu vermitteln. Dieses Training war nicht nur eine gute Übung für alle Beteiligten, sondern auch ein großer Spaß mit viel Unterhaltungsfaktor. Thomas Profanter
ThomasProfanter
21
Schule einmal anders
S
einmal Schulechule einmal anders Die Gob auf den Kopf gestellt
22
Schule einmal anders
anders
23
Rekorde
Auf ‘s Maul gschaut
R
Rekordeekorde an der Gob Als LASER Journalisten ist es auch unsere Aufgabe uns mit den Besonderheiten unsere Mitschüler und besonderen Vorkommnissen auseinander zu setzen. Mittels Fragebogen wurden je 5 Schüler nahezu aller Klassen der GOB erfasst. Die Antworten der Schüler präsentieren wir hier.
an d
„A ‘ Maul
uf s “ „Auf‘s Maul gschaut
Lehrer (L) und Schülerzitate (S)
Die spektakulärsten Unfälle an der GOB:
- Kopf ans Fenster gestoßen mit der darauf folgenden Einlieferung ins Krankenhaus - Armverlust bei Chemie (?) - Ein Schüler trinkt Säure statt Wasser - Bei Chemie gibt es wegen austretender Gase Feueralarm - in Lebensgefahr gerät ein Schüler aufgrund eines Stromschlages - der Kaffeeautomat explodiert - ein Schüler fällt aus dem Fenster
Die beste sportliche Leistung
- 3. Platz bei Bezirksmeisterschaften Leichtathletik - 3 Mal Gold bei Bezirksmeisterschaft Leichtathletik - Erster beim Schirennen (Finstralcup) - Vizelandesmeister in Fußball - Landesmeister im Handball - Italienmeister Yoseikan Budo - 2. Platz Fußballmeisterschaft der Schulen - 3. Platz bei Tennismeisterschaft Nicht veröffentlichen wollen wir die Liste der Lieblingslehrer. Es gibt derer viele. Das beste Buch - Die Bibel, weil Humor und Geschichte verknüpft werden (?) - Das Tagebuch der Anne Frank , weil es spannend ist - Troja - Löcher - Harry Potter - Eragon - Illuminati - Der Drachenläufer, weil spannend undemotional - Mathematik 2 ;-) - Evil - Das Böse - Mein Sparbuch - Martin Luther King - Das Wörterbuch - weil alle Wörter drinnen sind
-Das Wörterbuch - weil alle Wörter drinnen sind Musikinstrumente : Unsere Mitschüler sind sehr musikalisch. Führend sind die Blasinstrumente, das Schlagzeug und Saiteninstrumente. Einige haben auch angegeben die Hausglocke oder Luftgitarre zu spielen.
24
Die beste Eintragung - ein Schüler zündet eine Spraydose an - Zwei Schüler kämpfen mit Linealen - die Klasse singt Happy Birthday - dein Schüler locht das Klassenregister - ein Schüler fährt mit dem Lehrerstuhl durchs Schulgebäude
L: Warum geht es in der Wirtschaft? S: Ja, da geht es um die Wurst, wer die Wurst bekommt also. L: Was ist denn billiger? Eine Milchtüte oder ein Panzer?
L: Geprüft wird immer, außer an Feiertagen! L: Wer mahlzeiteten da?
L: Ein jeder kehrt vor seiner Tür, dann wird es sauber, FÜR und FÜR.
L: Wir müssen die Unschuldigen prüfen! L: Pro Frage 2 Punkte: - mit allen: 2 Punkte - mit a bissl: 1 Punkt - mit a bissl nix: Nix
L: Mhm, braaavo…. Ihr faulen Säcke!
L: Die Schule ist eine Kadettenanstalt, wo man still ist, stramm steht und gehorsam nickt!
S: Welches Datum ist heute? L: Der 24. Jänner! Ein anderer S: Juhu, in 11 Monaten kommt das Christkind! L teilt den Test aus und schnäuzt sich anschließend. S: Bei diesem Lärm kann ich den Test nicht schreiben.
L: Setz dich und schäm dich
L: Wir sind Menschen, nicht Maschinen L: Dumm geboren und nichts dazu gelernt.
L: Ihr dürft alles tun: essen wenn ihr nicht schmatzt, schlafen wenn ihr nicht schnarcht und trinken wenn ihr nicht rülpst. Ihr müsst nur leise sein!
L: Sind wir heute mal gnädig und geben wir 3 bis 4. S: Herr Professor, Sie sehen aus wie ein Schäferhund!
L: Wenn es mir reicht, dann reicht es mir.
25
Fachrichtungen
26
Fachrichtungen
F
achrichtungen Fachrichrungen Umfrage in allen 5. Klassen
27
Besondere Hobbys
Geditchte zum Glück
H ockey H C
GEDICHTE
Gedichte zum Glück
ockey hampion Lukas Tauber - Hockeyspieler beim HCP Der Unterschied zwischen dem europäischen Eishockey und dem nordamerikanischen Hockey besteht vor allem darin, dass letzteres viel körperbetonter ist. Eine andere Art zu spielen haben aber nicht nur die Amerikaner, auch Frauen im Hockeysport setzen andere Akzente. So ist bei den Frauen das Körperspiel nicht erlaubt, dafür machen sie laut Lukas besonders schöne Spielzüge.
Ein großes Vorbild ist der Russe Alexander Ovechkin, mit dem er nur allzu gerne einmal trainieren möchte. Ovechkin verkörpert für Lukas den perfekten Profisportler.
Bevor solche Träume wahr werden, gilt es in wenigen Monaten die Matura zu bewältigen.
Eines wusste Lukas schon von klein auf: Er wollte Sportler werden. Viele Jahre lang rannte er dem runden Leder hinterher, bis er schließlich im Alter von 8 Jahren seine Passion für das Eishockey entdeckte.
Heute trainiert er täglich mit seiner Mannschaft HC Pustertal. Die Motivation dafür holt er sich aus den Erfolgen, die er bereits erzielte. Besonders der Song „Bring the noise“ von Public Enemy kurz vor dem Betreten der Eisfläche, versetzt ihn in die richtige Spiellaune. Um sich zu motivieren versucht er positiv zu denken. Wenn sich Lukas Ziele steckt, dann sind diese realistisch und er arbeitet dann Schritt für Schritt in eine Richtung. Unterstützt wurde er von Anfang an von seiner Familie.
28
Das Prickeln vor dem Spiel spürt auch Lukas, doch kaum beginnt das Spiel gilt seine ganze Konzentration dem Match. Begleiterscheinungen wie blaue Flecken, Knochenbrüche, Schnittverlet-
zungen und abgeschlagene Zähne bei Lukas zeigen die Härte und den Körpereinsatz dieses Männersports. Bei Schlägereien hält er sich nicht zurück, wenn einem Mitspieler oder seinem Team Unrecht erfährt.
Es braucht Disziplin und Fleiß, um den Balanceakt zwischen Sport und Schule zu schaffen. Würde Lukas im Lotto gewinnen, könnte er sich deshalb durchaus vorstellen, einen gewissen Lehrer zu bestechen, um die Prüfung mit einer guten Note zu meistern :). Danach würde er dann Sportmanagement in Bruneck studieren.
Informatik und Chemie reimt sich auf Poesie
Glück Geborgen, in Familien, ohne Sorgen.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 C der GOB Bruneck haben am Kreativwettbewerb des KVWHilffonds zum Thema „Was macht Menschen glücklich“ teilgenommen. Unter dem Titel „Glück(l)ich(l)eben“ wurde eine Broschüre mit Gedichten eingesendet, welche sich zusammen mit vier anderen Werken gegen die zwölf Finalisten behauptete. Die Begründung der Jury für den Preis war die spontane Begeisterung für die Texte und die Tatsache, dass sich eine technische Oberschule mit diesem Thema auseinandergesetzt hat. Gewonnen wurde ein Wanderrucksack der Firma Salewa. Die nächste Prüfung vor der Matura besteht darin, wie der Rucksack auf 15 Schüler aufgeteilt werden soll.
Freunde, treffen und damit, Probleme lösen. Liebe, geben, nicht nur fordern. Felder Christian
Glück glück
muss nicht versteuert werden glück
gibt es in keinem geschäft
Unter den wurzeln des Glücks Unter der Wurzel des Glücks Wohnt nun der Mensch, Ihm zugewandt, Im weichen Grund. Ein Riegel fürs Schlechte, War es immer schon. Leg deine Hand Auf diese Wurzeln. Sie vibrieren, Sie pulsieren, Sie sind schlaff. Aus ist’s damit, Es ist fort.
Die Schatten, Sie kriechen hervor Und fressen den Rest Florian Neumair
glück
verursacht keine Erderwärmung glück
macht glücklich!
Glück Ich habe Unglück gehabt aber du hast mir von deiner Freude nicht gegeben
ich habe Pech gehabt aber du hast mir von deiner Fröhlichkeit nicht gegeben Ich habe Trauer gefühlt aber du gabst mir von deinem Jubel nicht mein Herz ist voll Einsamkeit Fremdling des Glücks Andreas Gutwenger
Jonas Engl
Glück Glück ist des Menschen bescheidenes Ziel
zum glücklich sein brauchts eigntlich nicht viel. Doch wird der nie glücklich sein, der nur sieht was ihm fehlt und nicht was er hat. Moritz Pallua
29
Lehrer im Blickfeld
Das Schokoprojekt
SCHOKOSE D D as S chokopr S
Schokoseite
as
Essay zum Thema Mobbing und Schokolade
chokoprojekt
Schokoladeprojekt Pünktlich um 7.55 Uhr standen wir im Schneegestöber vor der Schule auf dem Parkplatz. Endlich war es soweit! Nach langen und intensiven Vorbereitungen in den naturwissenschaftlichen Fächern traten wir die Reise - der Höhepunkt unseres Projekts „Technik mit allen Sinnen“ - in die Schweiz an. Begleitet und gut betreut wurden wir von den Lehrpersonen Judith Oberleiter, Nicola Plankensteiner, Bernhard Öttl, Stefan Mair und Manuel Schöpfer. Unser Programm in der Schweiz:
Schoggi-Land Maestrani (in Flawi)
Technorama (in Winterthur)
Durch Mobbing weniger Schokoladekonsum
30
Auspacken, den Mund aufmachen, die Augen schließen, reinbeißen und genießen. Jetzt fünf Minuten warten und schon fühlst du dich besser. Ja, Schokolade kann schon was Fantastisches sein. Sie hilft gegen Liebeskummer, gegen Frust und manch andere miese Launen. Doch dieses „Gutelaunemittel“ ist nicht zu unterschätzten. Schokolade macht dick, man bekommt braune Zähne und wenn man nur eine schlecht bezahlte Arbeit hat, kann sie dich in den Ruin treiben. Ich hab da schön längst eine Alternative gefunden. Immer wenn ich jemand sehe, der kleiner, hässlicher, dümmer oder eine andere Haarfarbe trägt als ich, lache ich ihn aus. Innerlich. Ich möchte doch niemand auf der Straße demütigen. Nein, das geschieht alles leise und niemand kriegt was mit. Die Person weiß nicht, dass ich sie auslache, sie kann sich also nicht schlecht fühlen. Die Kinder in den
Entwicklungsländern werden nicht ausgebeutet, da keine Kakao-Bohnen gepflückt werden müssen. Und ich habe das Gefühl, ich bin die Beste. Und das alles ohne ein Stück Schokolade. In der Schule wird die Glückshormondosis um 200% gesteigert. Zu meinem Glück gibt es fast in jeder Klasse einen Klassendepp. Meistens ist es von Jahr zu Jahr derselbe, wenn man nicht in eine andere Klasse versetzt wird. Er hat darin schon jahrelange Erfahrung und weiß, wie er mich glücklich machen kann. Er beginnt zu weinen: Mein Herz beginnt zu rasen. Er beginnt wütend zu werden: Mein Adrenalinspiegel steigt. Er läuft hinaus und holt Hilfe: Meine Mission ist erfüllt, ich bin zufrieden. Ohne ein Packung Schokolade. Psychologen neigen dazu, ein bestimmtes Verhalten, das nicht als gesittet anerkannt wird, mit einem professionell klingenden Wort zu benennen: Mobbing. Schönes Wort.
Man kann es sogar konjugieren: ich mobbe, du mobbst.... Das erstaunlichste ist aber, dieses Wort wird sehr stark kritisiert. „Mobbing“ ist der Auslöser für Amokläufe, für Selbstmord. Außerdem kann es so viel Gutes tun. Es macht glücklich, bringt Menschen zusammen. Mobbing macht viel mehr Spaß in der Gruppe. Gut, Psychologen müssen dies als schlecht ansehen und dagegen ankämpfen. Schließlich werden sie dafür bezahlt. Doch mir braucht niemand erzählen, dass noch kein Psychologe einen anderen ausgelacht hat. Zumindest innerlich. Sogar diejenigen, die gegen Mobbing sind, mobben. Um sich ein bisschen besser zu fühlen. Für mich ist Mobbing die Alternative zu Schokolade. Mobben ist kostenlos und außerdem reagier ich sowieso allergisch auf Schokolade. (Kathrin Marginter)
Während wir im Schoggi-Land Schokolade verkosten durften, hatten wir am zweiten Tag unserer Reise im „Technorama“ die Möglichkeit, Schokolade selbst herzustellen.
Technorama: Im Küchenlabor
Hier unser „geheimes“ Rezept: Zubereitung:
- 50 g Kakaobohnen schälen und fein zermahlen.
- 50
g Kakaobutter oder Kokosfett bei 80 °C schmelzen.
- 50 g Puderzucker gut darin Im verrühren.
- 25 g Milchpulver und die
Kakaomasse dazugeben und 5 Minuten unter stetigem Rühren bei 80 °C verschmelzen.
- Die Schokolade in beliebige Formen geben Gefrierschrank lassen.
und im aushärten
Anmerkung: Je länger ihr rührt, desto besser schmeckt die Schokolade!
Museum luden Experimentierstationen spielerischen Erforschen Naturphänomenen ein.
500 zum von
Am Tag darauf schlossen wir unser Projekt mit einem Vortrag an der Schule über Welthandel und Fairtrade, einer Initiative des OEW, welches unter dem Namen Schokokoffer läuft, endgültig ab. (siehe Bild) Schokoladen können in verschiedene Sorten eingeteilt werden:
-> Vollmilchschokolade (Milchpulver, Kakao)
Zucker,
-> Weiße Schokoladen
Kakaobutter,
(Milchpulver, Zucker, Kakaobutter) -> Bitterschokoladen
(Kakao, Zucker, Kakaobutter)
Schokolade ist gesund, wenn Kakao darin enthalten ist bzw. sie einen großen Kakaoanteil aufweist. Sie wirkt gegen Stimmungstief und schützt die Gefäße. Bitterschokolade ist gesund für Nerven und Herz, weil der Kakao Eisen und Magnesium enthält. Im Vergleich zu anderen Süßigkeiten enthält die Schokolade nicht sehr viel Zucker.
31
GOB Mikromann
GOB Mikromann
G ob M ikroma G ob M ikroma GOB M GOB M ikromann
ikromann
2. Wo liegt Padanien?
Alle kennen den Ö3-Mikromann. An unserer Schule und Umgebung ist auch ein Mikromann zirkuliert, der Antworten zu Tage gefördert hat, welche jenen des Originals um Nichts nachstanden. Lesen Sie selbst die bemerkenswerten Antworten von Schülern, Lehrern und Schulpersonal!
Antworten: Padanien liegt in Afrika wegen dem Partnernamen „Bananien“ und weil es dort Bananen gibt. „Na, sel hone no nia kehrt!“, „PadanienSpanien“, „in Afrika odo Asien odo so“,
3. Was bedeutet links/ rechts in
1. Wer ist das?
Antworten:
„Lehrerin in der LBA“ „Politikerin der Freiheitlichen“
(Richtig ist: Landtagsabgeordnete der Südtiroler Freiheit, Eva Klotz)
32
„schaug schwierig aus…“ „va do UNO vielleicht, odo decht so amerikanisch“ „odo va do EU vielleicht- sel kannt schun hinkemmen, weil sem hobmse blaua Vorhänge“ „so wia a Italiener odo a Spanierwilde, net do schianschte“ (Richtig ist: Staatspräsident, Giorgio Napolitano)
der Politik?
„Italienischo Staatspräsident“ „Nie geseh’n!“ „Ehhm.. der mitn Paket odo? Hobm mir des gelernt?“ (Richtig ist: ehemaliger Landeshauptmann Südtirol, Silvius Magnago)
„isch a Lehra u schaug irgndwia aus wia Einstein!“ „isch sicho a Politika und hot epas mit Geographie zu tian, weila vor a Londkorte sitzt“ „schaug spanisch aus, weil er bräunlich(??) isch“ (Richtig ist: SPD- Politiker Buchautor, Thilo Sarrazin)
und
„wort la wie hoaßt der!?“ „amerikanischo Schauspiela - ba Desperate Housewifes“ „der, der in die Nochrichtn olm isch!“ „der hot so a junga Freindin!“ „Fuaßbolltraina ba irgnd so an Lond do ente…” (Richtig ist: Matthäus Exfußballprofi)
Lothar/
Antworten: - „links: Kommunisten mehr oder weniger oder??...di Grünen; rechts: die Anderen“ - „Rechts isch sicho rechtsradikal..“ - „SVP?: mitte.. na, mittelinks, na wort MITTERECHTS!“ - Was bedeuten diese Abkürzungen?
4. SVP:
Antworten: Sozialistische Volkspartei (links) (Richtig ist: Südtiroler Volkspartei) BZÖ:
Antworten:Bund Zivile Österreichs „hot des epas mitn Ötzi zi tian vielleicht?“ „des heart man oft ba Ö3“ Bundes Zentralbank Österreich (Richtig ist: Bündnis Zukunft Österreich) CIA:
Antworten: „wer dofinten an sellan nume?“ „ah iatz konni mi erinnern, des heart man in Fernseh’n oft“ „va Deitschlond odo so“ „in Newstime vielleicht“ „muss man des kennen?“ (Richtig ist: Central Intelligence Agency)
IdV: Antworten: Italia dei Vacanzi Italia democratico „v“aschismo Italia democratica valore (Richtig ist: Italia die Valori)
5. Was bedutet Irredentismus?
Antworten: „kimp va irre- de tschekns hot et olla!“ (Richtig ist: politische Bewegung, die die Vereinigung aller vermeintlichen italienischen Gebiete mit Italien beabsichtigte)
6. Option:
„do wose auswondon gemisst hobm“ „ woas man des in do GOB?”
7. Man
plant einen Castortransport durch Südtirol und hier auch ein Endlager. Wo wäre der geeignete Ort?
Antworten: - Brenner Basis Tunnel mit Nebenstollen - Gegend Percha: endlich sinnvolle Nutzung des neuen Bahnhofs - Jo passt! Holt net vor meindo Haustior!
8. Die Regierung plant ein neues
Privacy Gesetz, welches die Abläufe in Supermärkten regelt. So soll zum Beispiel ein Sicherheitsabstand an der Kassa von 2 Metern eingehalten werden um nicht in den Einkaufskorb der vorderen Person sehen zu können.
Antworten: - So ein Schmarren! - Richtig so! Privatsphäre muss gewährleistet sein! - Platzsparender wären blicksichere Kassaschalter. - Jo, guita Idee! Wellat et, dass mi di Mam ban Kondome kafn dowischt!
9. Wissen Sie, dass WikiLeaks
etwas über Luis Durnwalder veröffentlicht hat? Dabei haben sie herausgefunden, dass Uli Mair eine uneheliche Tochter von ihm ist.
Antworten: - Jojo! Nua sotta la Untoholt fi di Freiheitlichn zohl! - Konn schun sein. Isch mir Wurst! - Jojo, sotta hot.
33
Rätsel
Rätsel
W
ho Who is who
5
1
2
3
34
is who
4
7
8
35 Auflösung Seite 43
Wir sind spitze
Wir sind spitze
W
ir sind Wir sind spitze
spit
Vampireis, Glühgurken und Elefantenzahnpasta Unter dem Motto „Faszination Chemie“ haben auch heuer wieder Schüler der Gewerbeoberschule Bruneck, Fachrichtung Chemie, mit Grundschülern experimentiert. Ziel der Aktion war es, Freude und Neugierde der Kinder an den Naturwissenschaften zu wecken. Mit einfachsten Mitteln aus dem Alltag konnten beeindruckende chemische Reaktionen vorgeführt und erklärt werden. Zersetzungsreaktion zu Wasser und Sauerstoff durch sehr starkes und unmittelbares Aufschäumen und Entfärben zeigte. Auch das Bierbrauen, das Abfeuern von Brauseraketen, das Verbrennen von Geldscheinen oder das Essen von brennenden Kerzen hinterließen staunende Gesichter. Gerüstet mit dem neu erworbenen Wissen konnten die jungen Chemiker ihrerseits ihr Können unter Beweise stellen. Souverän schlüpften sie in die Lehrerrolle und stellten den zwei
Begabungsförderung 2010-2011 Inhalt Mathematik Modellierungswoche KÄNGURU Mathematik Mathematikolympiade (ital) Informatikolympiade (ital) BIBER der Informatik
36
Physikolympiade (ital) Südtiroler Chemieolympiade
Chemieolympiade (ital) Concorso europeo Traduzione
Zielgruppe 5. Klasse
Gesamte Schule 1 Schüler, 5B Triennium Inf. Biennium Triennium Inf. 1 Schüler, 5B Biennium
della
spitz
Mikrobiologisches Praktikum
Schüler tauchen ein in die faszinierende Welt der Chemie
Drei Tage lang drehte sich für die zwei fünften Klassen der Grundschule Pfalzen alles um das Experiment. Am ersten Tag schlüpften die Gewerbeoberschüler der Klasse 5B in die Rolle der Lehrer und vermittelten den Schülern altersgerecht und gekonnt die von ihnen vorbereiteten Versuche. Besondere Begeisterung erweckte die Herstellung von „ Vampireis“. Dabei wurde frisches Schweineblut mit Wasserstoffperoxid vermischt, wodurch sich die sehr heftige
W
ir sind Wir sind spitze !
Biennium, Triennium Ch.
Einzelne Schüler
Zeitraum
Feb-März 2011
März 2011 Dez 2010 – Feb 2011 Gesamte Schuljahr Nov 2010
Dez. 2010 – Februar 2001 Mai 2010 Mai 2010
23. Nov 2010
dritten Klassen der Grundschule Pfalzen ausgewählte Experimente vor. Dass neben den Funken der Experimente auch der Funke der Begeisterung auf die Kleinen übergesprungen ist, konnte man förmlich spüren. Der letzte Versuchstag in der Gewerbeoberschule Bruneck schließlich war das ultimative Highlight. Die Grundschüler konnten mit den „Großen“ in richtigen Labors werkeln. Gummibärchen wurden im Reagenzglas zum Leuchten und Brummen gebracht, Elefantenzahnpasta spritzte bis an Decke und die Gurke glühte bis sie schwarz wurde, ja sogar Blendraketen wurden abgefeuert. „Alles zusammen war es ein gelungenes Projekt“, so die Projektleiterin Dr. Roswitha Maurer. „Während bei den Kleinen durch Neugierde und Begeisterung ihr Forscherdrang geweckt wurde, zeigten die Großen durch die überlegte Auswahl und gründliche Vorbereitung der Versuche einmal mehr ihr chemisches Fachwissen. Die Funktion der Schüler als Lehrer stärkte zudem ihre sozialen Kompetenzen.“ (pb,mr)
Bereits zum zehnten Mal hat heuer in der Projektwoche der 3. Klassen der Fachrichtung Chemie das Mikrobiologische Praktikum stattgefunden. Die Mikrobiologie befasst sich mit Kleinstlebewesen, wie Bakterien und Pilzen, die als Individuen nur unter dem Mikroskop sichtbar sind. Im Praktikum ermitteln die Schüler in Dreiergruppen das Wachstum von Mikroorganismen unter unterschiedlichen Bedingungen, wie Belüftung, Temperatur, pH-Wert und Stickstoffgehalt im Nährmedium. Den Mikroorganismen werden optimale Wachstumsbedingungen geboten, und verschiedene Optima werden auch experimentell bestimmt (Sauerstoffbedarf, Temperatur, pH-Wert). Auch werden Pilze und Bakterien aus drei unterschiedlichen Bodenarten (Wald, Acker, Wiese) isoliert. Bakterien werden mit Hilfe der Gram-Färbung angefärbt und mikroskopisch untersucht. Außerdem lernen die Schüler verschiedene
Abb.: Bakterienwachstum: Wald- und Wiesenboden im Vergleich
Methoden zur Bestimmung des Bakterienwachstums (Photometer, Thoma-Kammer, Trockengewicht) kennen. Das Mikrobiologiepraktikum stellt jedes Jahr eine organisatorische Herausforderung für Lehrer und Schüler dar, da für die parallel laufenden Versuche sehr viel Material benötigt wird, der Großteil davon steril sein muss und daher zuerst im Dampfdrucksterilisator autoklaviert werden muss. Die Bakterienkulturen müssen nach dem Auszählen wieder fachgerecht vernichtet werden. Die Schüler erlernen die wichtigsten mikrobiologischen Arbeitstechniken, welche sie dann beim Betriebspraktikum und beim genetischen Praktikum in der vierten und beim angewandten Mikrobiologiepraktikum in der fünften Klasse (Untersuchung von Wasserproben und Milch, Transformation von Bakterien) einsetzten können.
Abb.: Wachstumskurve Bakterienkulturen
zweier
Abb.: E. Coli-Bakterien nach der GramFärbung unter dem Mikroskop in 400-facher Vergrößerung
37
Förderwoche
Förderwoche
F örderwoche F örderwoche
Vom Montag, 14.02.2011 bis Freitag, 18.02.2011 fand an der GOBBruneck die Förderwoche statt. Jeder Schühler/jede Schülerin absolviert in dieser Woche ein individuelles Kureprogramm, welches aus Aufholbzw. Förderkurse besteht. Die Aufholkurse dienen der Vorbereitung auf die Aufholprüfung. Die Förderkurse sind ganz spezielle Bildungsangebote der Schule und stehen auf der Grundlage einer breiten Palette von Themenbereichen, wie zum Beispiel Sprachen, Geschichte/Philosophie, Musik, Sport, Naturwissenschaft, Technik, Mathematik, Medien, usw. Auch ganz praktische Kursangebote zu Themen wie „Geld, Job, Karriere“ oder „Reiseplanung“ sind Teile des Bildungsangebots.
38
Naturkosmetik
Vom Plan zum Modell
Judo und Selbstverteidigung
Technologie-Schaltungen
Smörebrö, Smörebrö
39
Was wir Lesen
Außenansicht
B
uchtipps Buchtipps Ein Urgestein der Gob Bruneck
Matthias Baur, 5 C
40
S
Interview Cameron
Janne Teller – Nichts (was im Leben wichtig ist) „Nichts bedeutet etwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun“, so Pierre Anthon. Der Junge ist besetzt von einer nihilistischen Lebenseinstellung, welche nicht nur ihn, sondern vor allem auch seine Mitschüler in eine außergewöhnliche Situation bringt. Das Sammeln von Bedeutung scheint anfangs als eine schöne, kollegiale Initiative. Aber als jeder den Gegenstand bestimmen darf, den der nächste mitbringen muss, schlittert die Geschichte in eine sehr „krasse“ Richtung: Jeder will irgendwie beim nächsten wieder gutmachen, was ihm selbst an Leid zugefügt wurde. Somit ist die ganze Situation dazu verurteilt, außer Kontrolle zu geraten. Die Erzählung ist einfach verfasst und leicht verständlich. Einige Vergleiche (z. B. „Die Tür lächelte“) geben dem Text einen seltsamen Ausdruck, auch die häufigen Steigerungen (z. B. „blau, blauer, am blausten“; „allein, einsamer, ganz allein“) ziehen den Text in eine komische Richtung. Das Buch regt ohne Zweifel zum Nachdenken an, sei es über den Sinn des Lebens als auch über gesellschaftliche Themen, wie Kollegialität, Toleranz oder Respekt. Auch die Autorin selbst gibt zu, dass Pierre Anthon ihr eine andere Denkenweise über das „Nichts“ gegeben hat. Was sich Janne Teller selbst fragt: „Ist der nihilistische Pierre Anthon jugendlichen Lesern zumutbar?“ Meine Meinung: Das Buch ist lesenswert.
E
ine in Bchottin Eine Schottin runeck with
Miss
1) Why did you choose South Tyrol and Italy for your abroad travel? I choose Italy because I’m studying Italian at University and I’m very happy with my choice. 2) Did you have any expectations of South Tyrol and the people? I knew that South Tyrol is a bilingual country but I thought that Italian is spoken more than German, infect it is the other way around.
Maybe
Ismael und der Auftritt der Seekühe
Brian ist ein Junge, der seinen Bruder bei einem Unfall verliert, und er ist sehr traurig über dieses Ereignis. Er lernt an der neuen Schule ein Mädchen namens Katja kennen und verliebt sich in sie. Bei ihr denkt Brian nur an alles Schöne und nicht nur an das Oberflächliche. Dieses Buch ist sehr lustig und gut geschrieben. Ich würde es allen jungen Lesern empfehlen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Im Buch „Ismael und die Seekühe“ geht es um einen Jungen im Alter von etwa 13 Jahren, der sich in ein Mädchen namens Kelly Faulkner verliebt hat. Im Laufe des 10. Schuljahres erlebt Ismael L. sehr viel Neues und sucht immer wieder neue Wege zu Kelly. Er schreibt ein Gedicht für sie, welches sein Leben verändert. Das Buch ist sehr empfehlenswert, weil es sehr lustig und unterhaltsam geschrieben ist.
Marvin Mutschlechner, 1 B
Tobias Patzleiner, 1 B
9) You are on a lonely island. You have three things to take with you. What would you choose? I’d choose a radio, to communicate or just to entertain myself, something to make fire and a very good book.
10) Would you like to be another nationality? If yes, which one? I’m very proud to be Scottish.
3) What do you love the most of your home country? I really love the Scottish people, they are warm and friendly. Also the landscape and the lakes are very nice to see. It is just a beautiful country.
4) What do you miss the most? Of course I miss my family and my dear friends but I also miss good food. The South Tyrolean food is very good but I really miss a good and tasty curry. 5) Where would you like travel the most? Nord America is a beautiful country but I`d really like to explore more of good old Europe because it’s close and there is much culture to see. 6) Do you have a secret talent? I do karate (smiles).
7) Fire alarm: What would you grab with your hands? Probably my diary, because I only get organised with my diary. 8) What would you do with 20,000 €? I’d make a very long holiday with my friends and my family.
41
Reisetipp
Auflösung Rätsel
E G -S
A
inchülerob ch Auflösunguflösung Ein Gob-S auf Reisen Rätsel Geheimtipp: Ein feines Griechenlandziel fern des üblichen Strandurlaubs
Finde die sieben Fehler!
Thasos eine kleine, griechische Insel an der Grenze zu der Türkei. Mit einer Einwohnerzahl von rund 14.000 ist sie nicht sehr bevölkerungsreich. Seit einigen Jahren entwickelt dich das kleine Eiland zunehmend zum Touristenmagnet, jedoch ist Thasos noch nicht so überlaufen wie andere Urlaubsregionen in Griechenland
Quer durch Griechenland!
Mit der Autofähre reist man am besten von Ancona nach Igoumenitsa. Von dort aus geht es weiter mit dem Auto quer durch Griechenland. Vorbei an den berühmten Meteoraklöstern und der alten Stadt Thessaloniki. Spät am Abend ist dann die Hafenstadt Kavala erreicht, von der aus nach Thasos gefahren werden kann. Nach einer circa einstündigen Fahrt ist Thasos erreicht!
Das Bergdorf Kazaviti: urig und gemütlich
Kazaviti liegt etwa 5 Kilometer von der Küste landeinwärts auf 320 Metern Meereshöhe, auf der Westseite der Insel. Die Geschichte von Kazaviti reicht über 3.000 Jahre zurück. Nahe beim Dorf liegen die besten Weingärten der klassischen Antike. Sie wurden bis vor hundert Jahre bewirtschaftet.
Die Strände Das Dorf wacht erst allmählich wieder aus seinem Dornröschenschlaf auf. Kazaviti wurde allmählich als beliebtes Ausflugsziel entdeckt, der Dorfplatz gilt als der schönste auf Thasos. Unterhalb des Platzes befindet sich auch die einzige Parkmöglichkeit. Der Rest wird zu Fuß erledigt. Bisher ist es keine Unterkünfte im Dorf selbst. Nun haben sich einige deutsche Pensionisten des Dorfes angenommen und restaurieren liebevoll die vielen verlassenen Häuser und vermieten diese anschließend als kleine Ferienwohnungen. Ein besonderes Schmuckstück ist die kleine Taverne am Dorfplatz. Hier bekommt man vorzügliche, traditionelle griechische Gerichte wie Mussaka oder Suflakli.
Thasos bietet eine Menge verschiedener Badegelegenheiten. Vom weißen Karibikstrand, über schwarzen Vulkansand, bis hin zu skurrilen „Felsliegeplätzen“ ist hier alles zu finden. Einzig die Suche nach Parkplätzen bereitet oft Schwierigkeiten. Zumeist muss man in irgendeinem schattigen Wäldchen parken und dann noch einige Meter zu Fuß bis zur Badegelegenheit gehen. Doch meist werden die Mühen mit einem kristallklaren und außergewöhnlich warmen Wasser entlohnt.
Fazit
Gastfreundliche Einheimische, gutes Essen, tolle, ursprüngliche Landschaften und Dörfer und ein traumhaftes Meer machen Thasos zu einem lohnenswerten Urlaubsziel im Ägäischen Meer. (Manuel Staggl)
Quelle Bilder Seite 6 ... Jugendfotos.de Seite 7 ... Jugendfotos.de Seite 25 ... Jugendfotos.de Seite 30 ... Jugendfotos.de
42
R
Musikgeschmak Seite 16 Who is who Seite 34/35 1) Vasco Rossi 2) Glen Miller 3) italienische Musik 4) Mozart 5) Queen 6) House 7) Dire Straits 8) Bruce Springsteen 9) Lewis Armstrong
1) Schöpfer Manuel 2) Unterpertinger Helga 3) Dapunt Martin 4) Stauder Philip 5) Moser Pauline 6) Oberleiter Judith 7) Forer Manuela 8) Hofer Ursula
43