Mission & Entwicklung
JAHRESBERICHT 2012 Glaube in Aktion f체r mehr Solidarit채t Mit Kalender Juli 2013 bis Juni 2014
Jacques Miaglia Leiter Mission & Entwicklung
Thomas Martin Patenschaften und Öffentlichkeitsarbeit deutsche Schweiz
Fernanda Hofer Entwicklungsprojekte Lateinamerika und Karibik
Irène Cherpillod „Accountability” und AntiKorruptionsprogramme
Anaël Jambers Entwicklungsprojekte Asien Doris Droz Übersee-Personal und Öffentlichkeitsarbeit französische Schweiz (bis 31. August 2013)
Sarah Makanjera Stellvertreterin Leiter Mission & Entwicklung Buchhaltung, Verantwortliche für Programme
Das Team
Editorial Liebe Freunde und Partner Das zentrale Thema der diesjährigen zwölf Kurzgeschichten ist „Glaube in Aktion für mehr Solidarität”. Sie wurden von unseren Mitarbeitenden in Übersee verfasst und handeln alle von Projekten, die von der Heilsarmee Schweiz finanziell unterstützt werden. Es ist die Solidarität, die uns im Kampf gegen die Armut und für mehr soziale Gerechtigkeit zusammenschweisst. Sie ruft uns auf, konkrete Schritte zu unternehmen und uns immer mehr für andere einzusetzen.
Schweiz zu evaluieren. Wir sind überzeugt, dass solch ein Austausch hilft, die Prioritäten unserer Tätigkeiten zu überdenken. So können wir in Zukunft die lokalen Gegebenheiten besser berücksichtigen und dadurch effizienter sein. Die neue Strategie unterstreicht unser Bedürfnis, noch mehr auf kommunaler Ebene zu arbeiten, wo lokale Gemeinschaften die Projektprioritäten und Vorgehensweisen festlegen. Dies ist eine Bedingung, damit wirkliche Veränderung erzielt und Armut effizient bekämpft werden kann.
Solidarität geschieht jedoch nicht nur in eine Richtung. Jeder ist aufgefordert, zu geben und zu empfangen. Deshalb sind die Präsenz unserer Mitarbeitenden in Übersee und die regelmässigen Besuche unserer Projektverantwortlichen vor Ort wichtige Elemente: Sie ermöglichen Zeiten des Austauschs und Teilens, in denen wir weit mehr empfangen, als wir zu geben fähig sind.
Die Heilsarmee Schweiz finanziert und begleitet durch Mission & Entwicklung Projekte in elf verschiedenen Ländern Afrikas, Südamerikas, der Karibik und Asiens. Mit Ihrer Unterstützung können wir diese Solidarität für mehr Menschlichkeit und Gleichberechtigung praktizieren. Dafür danken wir Ihnen von ganzem Herzen.
Dieses Jahr laden wir von Mission & Entwicklung acht unserer Südpartner ein, um unsere Tätigkeiten in der
Jacques Miaglia Leiter Mission & Entwicklung, April 2013
Unsere Mitarbeitenden in Übersee 2013 2
1
Jean und Christine Volet-Sterckx, Matthieu Bis Ende Juli 2013
Daniel und Sylvaine Mägli-Flückiger
1 2
3
4
8
5 7
6
6 5 3
Salvador und Esther Ferreira-Benoit Sara, Efraïm, Etienne
Lucia Erni
Markus und Tabea Wipf-Zünd
8 4
7
Roland und Rosa Meylan-Lauber
Simon Ochsner Bis Ende Juli 2013
Philip und Beatrice Bates-Mathyer Robin, Joanna, Dillon, Dean Bis Ende Juli 2013
Adressen der Mitarbeitenden in Übersee 2013
Brasilien
Lucia Erni, Majorin, Exército de Salvação, Centro de Integração Familiar Arco Verde, Av. Antônio Pires 1790, Bairro Campo de Santana, Prudente de Morais – M.G. CEP 35715-000, Brasil lucia_erni@bra.salvationarmy.org Salvador und Esther Ferreira-Benoit, Majore Etienne, Sara und Efraïm Exército de Salvação, Caïxa postal 18 Carmo do Rio Claro – M.G. CEP 37150-000, Brasil salvador_ferreira@bra.salvationarmy.org estbfer@hotmail.com Roland und Rosa Meylan-Lauber, Majore Exército de Salvação, Av. L. 2 - Sul 610B - Lote 69 Asa Sul, Brasília – D.F. CEP 70200-700, Brasil roland_meylan@bra.salvationarmy.org rosa_meylan@bra.salvationarmy.org Simon Ochsner (bis Ende Juli 2013) c/o Majors Ferreira Exército de Salvação, Caïxa postal 18 Carmo do Rio Claro – M.G. CEP 37150-000, Brasil simon.ochsner@bluewin.ch
Ecuador
Markus und Tabea Wipf-Zünd Ejército de Salvaciòn Calle Tomàs Chariove N49-144 Casilla 17-107179, Quito, Ecuador markus_wipf@swi.salvationarmy.org tabea_wipf@swi.salvationarmy.org markus.wipf@bobesch.ch
Haiti
Daniel und Sylvaine Mägli-Flückiger, Majore Armée du Salut, Quartier Général Divisionnaire 1342, Santo 6, Croix-des-Bouquets, Haïti daniel_maegli@swi.salvationarmy.org sylvaine_maegli@swi.salvationarmy.org maegli.haiti@gmail.com Jean und Christine Volet-Sterckx, Majore Matthieu (bis Ende Juli 2013) Armée du Salut 65, rue Delmas en face de Delmas 16 Etage Valério Canez Port-au-Prince, Haïti WI jean_volet@swi.salvationarmy.org christine_volet@swi.salvationarmy.org jrchvolet@hotmail.ch
Sambia
Philip und Beatrice Bates-Mathyer Robin, Dean, Dillon und Joanna (bis Ende Juli 2013) Post. Next Box 269, P/Bag EO17 Crossroads, Lusaka, Zambia philip_bates@swi.salvationarmy.org fambates@gmail.com
Verena Henggi, Krankenschwester und Hebamme, war mehrere Monate in Kongo-Kinshasa und KongoBrazzaville (07.03 – 04.05.12 und 30.07 – 11.10.12) als Beraterin des medizinischen Dienstes.
Juli 1 Mo 0 2 Di 0 03 Mi 04 Do 05 Fr 06 Sa 07 So 08 Mo
9 Di 0 0 Mi 1 11 Do
2 Fr 1 3 Sa 1 14 So 15 Mo 16 Di 17 Mi 18 Do 19 Fr 20 Sa 21 So 22 Mo
3 Di 2 4 Mi 2 25 Do 26 Fr 27 Sa 28 So 29 Mo 30 Di 31 Mi Sambia
2013
Saat zum Leben Das „Capacity Building”-Programm im südlichen Afrika arbeitet darauf hin, die Kompetenzen im Bereich des Projekt- und Finanzmanagements zu steigern. Dies ermöglicht der Heilsarmee, durch gezielte Entwicklungsprojekte lokale Dorfgemeinschaften noch effizienter zu unterstützen, ihr ganzes Potenzial auszuschöpfen. Unser Glaube an eine bessere Welt wird dann Wirklichkeit, wenn wir Menschen helfen, ihre aktuellen Lebensumstände nachhaltig zu verbessern. Das Jahr 2012 war diesbezüglich ein ganz spannendes. Es ist uns in Sambia gelungen, eine Partnerschaft mit einer lokalen Saatgutfirma aufzubauen. Auf der einen Seite engagiert sich die Heilsarmee und sucht in bestimmten Dörfern ärmere Familien. Auf der anderen Seite verpflichtet sich die Partnerfirma, diesen Familien während drei Jahren hochstehendes Saatgut zu günstigen Preisen zu liefern. Die gute Saat wird eine positive Wirkung auf den Ertrag der Ernten haben und dadurch das Einkommen der
betroffenen Familien verbessern. Dies wiederum ermöglicht ihnen, am Ende des Projektes Saatgut zum normalen Preis zu beziehen. Um den Erfolg der Ernte zu optimieren, wird in diesen Dörfern zudem eine landwirtschaftliche Schulung angeboten. Weil das Projekt den Kern des Lebens berührt, findet es in der Bevölkerung grossen Anklang. Das Saatgut wird nicht nur vergünstigt angeboten, sondern sogar direkt nach Hause geliefert! Dies spart Zeit und Geld. Nun ist die Saat ausgeliefert, ausgesät, die Regenzeit hat begonnen und alle warten gespannt auf die grosse Ernte! Philip Bates Philip Bates ist Schweizer und bis Ende Juli 2013 Verantwortlicher „Capacity Building” in Projekt- und Finanzmanagement im südlichen Afrika.
Sambia. Bewohnerinnen einer ländlichen Dorfgemeinschaft
Stiftung Heilsarmee Schweiz, Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5, PF ��� 6575,� ������ 3001 ����� Bern, ������ PC ��� 30-6709-1 ��������� heilsarmee.ch/mission mission@heilsarmee.ch
AUGUST 1 Do 0 2 Fr 0 03 Sa 04 So 05 Mo 06 Di 07 Mi 08 Do
9 Fr 0 0 Sa 1 11 So
2 Mo 1 3 Di 1 14 Mi 15 Do 16 Fr 17 Sa 18 So 19 Mo 20 Di 21 Mi 22 Do
2013 3 Fr 2 4 Sa 2 25 So 26 Mo 27 Di 28 Mi 29 Do 30 Fr 31 Sa Brasilien
Durch Kleines Grosses bewegen Im August 2012 reiste ich für einen einjährigen Auslandeinsatz nach Carmo do Rio Claro in Brasilien. Hier habe ich die Möglichkeit, in der von der Heilsarmee geführten Kinderkrippe „Recanto de Alegria” und im Heilsarmeekorps mitzuhelfen. Meine Arbeit besteht vor allem darin, in der Kinderkrippe Unterstützung bei den anfallenden Arbeiten zu leisten: Ich bringe Kinder in die Schule, mache Botengänge ins Stadtzentrum, jäte und bepflanze das Blumenbeet vor dem Haus, wische die Treppe. Zwischendurch bleibt aber auch Zeit für einen Besuch bei den kleineren oder für ein Fussballspiel mit den grösseren Kindern. Ich habe hier weder Projekte initiiert noch begleite ich ein bestehendes Projekt, trotzdem bin ich „Bestandteil” dieser Kinderkrippe. Meine Arbeiten erscheinen nicht sehr wichtig. Und doch tragen sie bei, Grosses zu bewegen. Auch dank ihnen funktioniert die Krippe und
bietet den Familien damit die Möglichkeit, ihre Kinder in professionelle Obhut zu geben. Nur so haben sie die Zeit, den Lebensunterhalt zu bestreiten. In diesem Sinne muss nicht immer Grosses geleistet werden, um Grosses zu bewegen. Allein das Blumengärtchen, welches die Krippe einladender macht, ein Fussballspiel oder ein kurzer Besuch bei den Kleinsten ist die Bemühung wert. Es geht auch ohne Gärtchen, ohne meine Arbeit, und Fussball spielen können die Kinder auch alleine; aber zusammen wird alles etwas besser, schmackhafter und heller. Ihr seid das Salz der Erde und das Licht der Welt (Matthäus 5, 13-14). Simon Ochsner Simon Ochsner ist Sozialpädagoge und arbeitete während einem Jahr in Carmo do Rio Claro, Brasilien.
Brasilien. Zentrum für Kinder, Carmo do Rio Claro
Stiftung Heilsarmee Schweiz, Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5, PF 6575, 3001 Bern, PC 30-6709-1 heilsarmee.ch/mission mission@heilsarmee.ch
SEPTEMBER 1 So 0 2 Mo 0 03 Di 04 Mi 05 Do 06 Fr 07 Sa 08 So
9 Mo 0 0 Di 1 11 Mi
2 Do 1 3 Fr 1 14 Sa 15 So 16 Mo 17 Di 18 Mi 19 Do 20 Fr 21 Sa 22 So
3 Mo 2 4 Di 2 25 Mi 26 Do 27 Fr 28 Sa 29 So 30 Mo Haiti
2013
Sich aufrichten nach der Katastrophe Carline hat erlebt, wie das Erdbeben vom Januar 2010 ihr Leben durchschüttelte. Wie so viele ihrer Landsleute ist sie nur knapp mit dem Leben davongekommen. Damals war sie 15 Jahre alt. Die finanzielle Situation ihrer Familie war und ist prekär. Ein paar Monate nach der Katastrophe besuchten Carline und ihr Bruder ein psychosoziales Unterstützungsprogramm für Kinder und Jugendliche. Dieses Projekt wird von der Heilsarmee Haiti durchgeführt und von der Heilsarmee Schweiz unterstützt. Es läuft unter dem Titel „Yon kote timoun appran ak kè kontan” – „hier lernt das Kind mit frohem Herzen” – und bietet Begleitung und Unterstützung.
Drei Mal pro Woche besucht Carline das Programm und hat schon viel Nützliches über Ernährung und Gesundheit gelernt. Zudem konnte sie an sportlichen Aktivitäten teilnehmen und hatte grosse Freude daran. Sie hat auch gelernt, Sandalen und Armreife herzustellen. Dank Lektionen über Basiskompetenzen wie Kommuni-
kation und Selbstvertrauen wurde sie sich ihrer Stärken bewusst. Sie weiss nun, wie sie mit ihren Emotionen umgehen und Freundschaften pflegen kann. Heute ist sie kein Opfer mehr, sondern eine junge Dame, die weiss, wie man Initiative ergreift. Sie organisiert nun Geburtstagspartys für ihre Freunde. Ihre Mutter bestätigt die positiven Veränderungen im Leben von Carline. Sogar in der Schule hat sie Fortschritte gemacht. Für Carline ist das Erdbeben kein Fluch mehr, sondern eine Naturkatastrophe, eine harte Realität, gegen die man sich schützen und aus der man sich wieder aufrichten kann. Christine Volet Majorin Christine Volet ist Schweizerin. Sie war bis Ende Juli 2013 Verantwortliche für Jugendprojekte in Haiti.
Haiti. Psychosoziales Unterstützungsprogramm für Jugendliche
Stiftung Heilsarmee Schweiz, Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5, PF 6575, 3001 Bern, PC 30-6709-1 heilsarmee.ch/mission mission@heilsarmee.ch
OKTOBER 1 Di 0 2 Mi 0 03 Do 04 Fr 05 Sa 06 So 07 Mo 08 Di
9 Mi 0 0 Do 1 11 Fr
2 Sa 1 3 So 1 14 Mo 15 Di 16 Mi 17 Do 18 Fr 19 Sa 20 So 21 Mo 22 Di
2013 3 Mi 2 4 Do 2 25 Fr 26 Sa 27 So 28 Mo 29 Di 30 Mi 31 Do Pakistan
Eselstransporte verbessern das Leben Seit den Überschwemmungen im Jahr 2010 führt die Heilsarmee Pakistan verschiedene Entwicklungsprojekte in Sheresh Nagar durch, einem kleinen Dorf in der südlichen Region Sindh. Die Heilsarmee ermutigt die Dorfgemeinschaft, für die Schwächsten zu sorgen: Sie regt das Dorf-Entwicklungskomitee an, Trinkwasserstellen zu bauen, Frauen für Themen wie Gesundheit und Hygiene zu sensibilisieren und Familien beim Verbessern ihres Einkommens zu helfen. Hier ein Beispiel: Die Familie von Phathan Jamlee war als eine der ärmeren Familien von Sheresh Nagar bekannt. Jeden Vormittag musste Jamlee auf Arbeitssuche gehen. Doch meistens blieb sein Suchen erfolglos und das tägliche Einkommen reichte für den Lebensunterhalt der Familie nicht aus. Schweren Herzens musste er deshalb seine Familie zu seinen Schwiegereltern schicken, damit diese für sie sorgten. Im April 2012 hat ihm das Dorf-Entwicklungskomitee,
mit Unterstützung der Heilsarmee, einen Wagen mit Esel zur Verfügung gestellt. Diesen muss er innerhalb von zwei Jahren zu 20 Prozent des Originalpreises zurückzahlen. Er bot sofort Transportdienste an, was ihm nun ein regelmässiges Einkommen verschafft. Heute verdient er zwischen 800 und 900 Rupien pro Tag (7-8 CHF). Diese Summe reicht aus, um die Lebenskosten seiner ganzen Familie zu decken. So konnten seine Frau und seine Kinder zu ihm zurückkehren. Jamlee bezeugt gerne, dass sich dank der Unterstützung der Heilsarmee die Lebensumstände seiner Familie bedeutend verbessert haben. Anaël Jambers Anaël Jambers arbeitet bei Mission & Entwicklung als Verantwortliche für Entwicklungsprojekte in Asien.
Pakistan. Regelmässiges Einkommen dank Eseltransporten
Stiftung Heilsarmee Schweiz, Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5, PF 6575, 3001 Bern, PC 30-6709-1 heilsarmee.ch/mission mission@heilsarmee.ch
NOVEMBER 1 Fr 0 2 Sa 0 03 So 04 Mo 05 Di 06 Mi 07 Do 08 Fr
9 Sa 0 0 So 1 11 Mo
2 Di 1 3 Mi 1 14 Do 15 Fr 16 Sa 17 So 18 Mo 19 Di 20 Mi 21 Do 22 Fr
2013
3 Sa 2 4 So 2 25 Mo 26 Di 27 Mi 28 Do 29 Fr 30 Sa - Brazzaville Kongo
„Ich kann wieder sehen” Bei meinem letzten Projektbesuch in Kongo-Brazzaville erzählte mir ein älterer Mann aus dem Inneren des Landes seine Geschichte: „Seit zwölf Jahren konnte ich nur auf einem Auge sehen. Und dann verlor ich plötzlich auch auf dem anderen Auge das Augenlicht. Ich war blind.” Er war verzweifelt und fragte sich, wie es weitergehen solle. Dann hörte er, dass in der Poliklinik der Heilsarmee in Pointe-Noire Augen operiert werden: „Ich konnte mir das zwar nicht vorstellen. Trotzdem begann ich mich zu informieren, wie, wann und wo genau diese Operationen stattfinden.” Er sparte Geld und meldete sich in der Klinik. Es war kein Spital mit Operationssaal, sondern eine Poliklinik, die für drei Tage extra für Augenoperationen umgestellt wurde. „Das Untersuchungszimmer wandelte sich zum Operationssaal”, erzählte er. „Im Wartezimmer waren auf dem Boden Matratzen ausgebreitet. Während drei Tagen konnten hier 90 Leute liegen. Ein
Zelt vor der Klinik diente als Wartezimmer.” Dem Mann wurden beide Augen operiert. „Ich wurde in der Klinik gut aufgenommen. Das Personal war top ausgebildet, um diese Operationen durchzuführen. Nach drei Tagen konnte ich wieder auf beiden Augen sehen!” Als er mir dies erzählt, ist er ausser sich vor Freude über das wiedergewonnene Augenlicht. Die Heilsarmee ist die einzige Organisation, die in Kongo-Brazzaville den Grauen Star operiert. Sie ermöglicht damit den betroffenen Menschen, ihren Alltag wieder besser meistern zu können. Das neue Augenlicht ist neues Licht in ihren Herzen. Verena Henggi Verena Henggi hat während mehr als zehn Jahren im medizinischen Dienst in Kinshasa gearbeitet. 2012 war sie in Kongo-Brazzaville für Projektbesuche.
Kongo-Brazzaville. Patienten einer Augenklinik
Stiftung Heilsarmee Schweiz, Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5, PF 6575, 3001 Bern, PC 30-6709-1 heilsarmee.ch/mission mission@heilsarmee.ch
DEZEMBER 1 So 0 2 Mo 0 03 Di 04 Mi 05 Do 06 Fr 07 Sa 08 So
9 Mo 0 0 Di 1 11 Mi
2 Do 1 3 Fr 1 14 Sa 15 So 16 Mo 17 Di 18 Mi 19 Do 20 Fr 21 Sa 22 So
2013 3 Mo 2 4 Di 2 25 Mi 26 Do 27 Fr 28 Sa 29 So 30 Mo 31 Di Brasilien
Austausch zwischen Arm und Reich Sara und Kelven tummeln sich mit mehr als 30 Kindern des Heilsarmee Integrationszentrums Arco Verde ausgelassen im Schwimmbad. Jedes Jahr bereitet Marília, eine reiche Fabrikbesitzerin, ein tolles Mittagessen für die Kinder des Aufgabenprojektes vor und lädt alle in ihr Ferienhaus ein. Normalerweise gibt es in Brasilien eine grosse Kluft zwischen Reich und Arm. Doch an diesem Ausflug ist davon nichts zu sehen. Marília spielt mit den Kindern und redet mit den Müttern. Mütter, die unter der Woche hart als Putzfrau oder in einer Fabrik arbeiten und ihre Kinder nur abends sehen. Nun nimmt Marília Sara in ihre Arme. Die Kleine ist ganz erstaunt. Sie bekommt von ihrer eigenen Mutter wenig Zuwendung, denn diese arbeitet sechs Tage in der Woche und der Vater hat Alkoholprobleme. Sara und ihre Geschwister sind daher oft auf der Strasse anzutreffen. Marília hört mir aufmerksam zu, als ich ihr die Familienverhältnisse von Sara schildere. Sie hat ein grosses Herz für solche Situationen.
Marília hilft uns auch das ganze Jahr hindurch mit Lebensmitteln für das Mittagessen der Kinder. Die Leute in unserem Viertel kennen Marília sehr gut. Sie und ihre Schwester sind durch den Kontakt zur Heilsarmee diesen Familien nah gekommen. Sie ist eine grosse Helferin und die Familien erleben, dass sie nicht allein gelassen werden und dass nicht alle Reichen in ihrem Egoismus leben. Das schenkt ihnen Hoffnung für die Zukunft ihrer Kinder. Wir sind dankbar, dass Leute wie Marília uns helfen, die Kinder und Familien vom Integrationszentrum der Heilsarmee zu ermutigen.
Brasilien. Kinder des Integrationszentrums Arco Verde
Stiftung Heilsarmee Schweiz, Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5, PF 6575, 3001 Bern, PC 30-6709-1 heilsarmee.ch/mission mission@heilsarmee.ch
Lucia Erni Majorin Lucia Erni ist Schweizerin und leitet das Integrationszentrum für Jugendliche Arco Verde in Prudente de Morais, Brasilien.
JANUAR 1 Mi 0 2 Do 0 03 Fr 04 Sa 05 So 06 Mo 07 Di 08 Mi
9 Do 0 0 Fr 1 11 Sa
2 So 1 3 Mo 1 14 Di 15 Mi 16 Do 17 Fr 18 Sa 19 So 20 Mo 21 Di 22 Mi
2014 3 Do 2 4 Fr 2 25 Sa 26 So 27 Mo 28 Di 29 Mi 30 Do 31 Fr Haiti
Trotz allem die Hoffnung nicht verlieren In Haiti sind die Lebensbedingungen immer noch sehr schwierig, obschon beim Wiederaufbau nach dem Erdbeben vom Januar 2010 beträchtliche Fortschritte erzielt wurden. So haben in dem ohnehin schwachen Land weitere Naturkatastrophen gewütet und ein beängstigender Preisanstieg machte es den Leuten unmöglich, sich mit dem Nötigsten zu versorgen. Mangel an Medikamenten und fehlende Behandlungsmöglichkeiten führten zudem zu einer Zunahme von Krankheiten. Diese miserablen Umstände haben Gewalt und Kriminalität mit sich gebracht. Marie-Louise kann davon ein Lied singen. Die Witwe und Mutter von vier Kindern hat erlebt, wie sich nach dem Erdbeben die Lebensumstände drastisch verschlechterten. Alles, was ihr blieb, um ihre Familie unterzubringen, war eine kleine Hütte aus Planen und Karton. Wie so viele erlebte sie die Folgen von Armut, Hunger, Gewalt, aber auch das Zusammengepferchtsein in einem Notlager hautnah. Zum Glück wurden
ihre vier Kinder am „Collège Verena” zugelassen, einer grossen Schule der Heilsarmee in Port-au-Prince. Marie-Louise ist dankbar für das sichere Umfeld, die täglichen warmen Mahlzeiten, die christliche Prägung sowie die hohe Qualität des Unterrichts dieser Schule. Bildung ist ein Privileg, welches die Heilsarmee den Kindern und Jugendlichen in ihren Schulen einräumen kann. Dank Bildung können diese ihr Wissen vertiefen und Werte wie Würde, Selbstachtung und Respekt kennenlernen, die vielen von ihnen bis dahin unbekannt waren. So können sie zu Menschen werden, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Sylvaine Mägli Majorin Sylvaine Mägli ist Schweizerin und Direktorin der Schule „Collège Verena” in Port-au-Prince, Haiti.
Haiti. Schüler des „Collège Verena” in Port-au-Prince
Stiftung Heilsarmee Schweiz, Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5, PF 6575, 3001 Bern, PC 30-6709-1 heilsarmee.ch/mission mission@heilsarmee.ch
FEBRUAR 1 Sa 0 2 So 0 03 Mo 04 Di 05 Mi 06 Do 07 Fr 08 Sa
9 So 0 0 Mo 1 11 Di
2 Mi 1 3 Do 1 14 Fr 15 Sa 16 So 17 Mo 18 Di 19 Mi 20 Do 21 Fr 22 Sa
3 So 2 4 Mo 2 25 Di 26 Mi 27 Do 28 Fr Ecuador
2014
Christliche Werte vermitteln Als Projektverantwortliche der Heilsarmee in Ecuador arbeiten wir nicht an, sondern mit der Basis; mit wertvollen Mitarbeitern, welche den Dienst am Nächsten ausführen. Die Not ist trotz Staatsreformen gross. Einen wichtigen Anteil der direkten Hilfe leistet die Heilsarmee bei Kindern und älteren Menschen. Diese Altersschichten sind die schwächsten Glieder in der Kette und somit die am stärksten betroffenen. Gerade die Kinder sind uns ein grosses Anliegen. So werden in neun der zwölf Zentren Mittagstisch, Aufgabenhilfe und Betreuung für Kinder im Alter zwischen vier und siebzehn Jahren angeboten. Dies mit der Vision, mehr als nur ein gutes Essen, Hygiene und Beschäftigung zu vermitteln, sondern ihnen auch christliche Werte mitzugeben. Respekt, Achtung und Umgang mit Konflikten sind Themen, die sie oft zu Hause überhaupt nicht oder nur in einem schlechten Masse mitbekommen. In zwei weiteren Zentren führt die Heilsarmee auch Primarschulen.
Ein neues Projekt, welches nächstes Jahr startet, basiert auf der Prävention von häuslicher Gewalt. Laut Statistik erfahren in Ecuador über 60 Prozent der Frauen in irgendeiner Weise Gewalt. Meistens durch den Vater oder Partner. Dies betrifft und prägt die Kinder. Der Täter ist oft nicht bereit, sich zu ändern. Ziel dieser Arbeit ist deshalb, die Kinder zu stärken, ihnen Hilfe und Unterstützung anzubieten und ihnen einen guten Umgang mit den Mitmenschen zu lehren. Es ist unser Wunsch, dass diese Kinder und Jugendlichen zu Erwachsenen mit einem gesunden Selbstbewusstsein und Achtung für andere Menschen heranwachsen.
Ecuador. Betreuungsprogramm für Kinder
Stiftung Heilsarmee Schweiz, Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5, PF 6575, 3001 Bern, PC 30-6709-1 heilsarmee.ch/mission mission@heilsarmee.ch
Tabea Wipf Tabea Wipf ist Schweizerin und Beraterin für Sozialprojekte in Ecuador.
MÄRZ 1 Sa 0 2 So 0 03 Mo 04 Di 05 Mi 06 Do 07 Fr 08 Sa
9 So 0 0 Mo 1 11 Di
2 Mi 1 3 Do 1 14 Fr 15 Sa 16 So 17 Mo 18 Di 19 Mi 20 Do 21 Fr 22 Sa
3 So 2 4 Mo 2 25 Di 26 Mi 27 Do 28 Fr 29 Sa 30 So 31 Mo Südafrika
2014
Hoffnung inmitten der Einsamkeit Dudu ist 37 Jahre alt. Sie wohnt mit ihrer Familie in den Bergen von Swasiland, einem kleinen Staat im Süden Afrikas. In ihrem Alter wäre es für Dudu normal, eine Arbeitsstelle und ein aktives Sozialleben zu haben. Doch Dudu ist seit zehn Jahren bettlägerig. Ihre Krankheit zwingt sie zur Inaktivität und Einsamkeit, während die Familienmitglieder ihren Beschäftigungen nachgehen.
Aber seit etwa drei Jahren hat sich Dudus Alltag dank einem Programm der Heilsarmee verbessert. Ziel dieses Programmes ist der Aufbau einer medizinischen Grundversorgung für Menschen, die in abgelegenen Regionen leben. Da sich die medizinischen Kliniken normalerweise weit weg befinden, hat die Heilsarmee in Zusammenarbeit mit den Dorfgemeinschaften ein Hausbetreuungssystem eingerichtet. Dank freiwilligen Helfern, die für dieses Programm entsprechend geschult werden, erhalten kranke und einsame Personen nun regelmässig Besuch. Die Ehrenamtlichen bieten den Patienten medi-
zinische Grundversorgung, helfen bei alltäglichen Arbeiten und teilen mit den Kranken wertvolle Momente der Gemeinschaft. Auf diese Weise hat Dudu die Hausfrau und Mutter Khanyisile kennengelernt: Diese hat das starke Bedürfnis, Menschen zu helfen, die es noch schwerer haben als sie selbst. Khanyisile besucht Dudu drei Mal wöchentlich und legt dafür pro Weg sechs Kilometer zurück. Sie macht dies freiwillig und erhält nur manchmal eine kleine Belohnung. Khanyisiles Motivation ist es, den Menschen ein Leben in Würde und Hoffnung zu ermöglichen. Ein eindrückliches Beispiel von Nächstenliebe. Sarah Makanjera Sarah Makanjera ist Stellvertreterin Leiter Mission & Entwicklung. 2012 war sie als Verantwortliche für Entwicklungsprojekte in Südafrika tätig.
Südafrika. Besuchsdienst bei einsamen Menschen
Stiftung Heilsarmee Schweiz, Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5, PF 6575, 3001 Bern, PC 30-6709-1 heilsarmee.ch/mission mission@heilsarmee.ch
APRIL 1 Di 0 2 Mi 0 03 Do 04 Fr 05 Sa 06 So 07 Mo 08 Di
9 Mi 0 0 Do 1 11 Fr
2 Sa 1 3 So 1 14 Mo 15 Di 16 Mi 17 Do 18 Fr 19 Sa 20 So 21 Mo 22 Di
3 Mi 2 4 Do 2 25 Fr 26 Sa 27 So 28 Mo 29 Di 30 Mi Brasilien
2014
FÉ e Ação - Glauben und Handeln Für uns in der Heilsarmee in Carmo do Rio Claro, Brasilien, bedeutet die Verkündigung des Evangeliums ganzheitliches soziales Handeln. Mit dem integrierten Zentrum „Recanto de Alegria”, wo wir rund 120 Kinder und Teenager im Alter zwischen vier Monaten und vierzehn Jahren betreuen, wollen wir den Menschen im Namen Jesu dienen. Die Arbeit ist jedoch nicht immer einfach und bedeutet ständigen Kampf. Wir suchen auch nach Möglichkeiten, damit unsere Angebote noch besser und professioneller werden: Die Arbeit soll sich positiv auf unsere Gemeinde auswirken und so das Schicksal vieler Familien verändern.
kann; aber ich muss arbeiten gehen. Die Kinderkrippe ‚Recanto de Alegria’ bietet einen ausgezeichneten und qualifizierten Dienst für unsere Kinder.” „Ich möchte hiermit vielmals danken für alle Arbeit, welche die Kinderkrippe macht: für die Aufmerksamkeit, Betreuung und Zuneigung für meine Tochter Anita. Ich danke allen Angestellten für ihre Arbeit. Ich danke Gott, dass er uns Menschen auf den Weg stellt, die liebevoll und qualifiziert sind.” Aussagen wie diese helfen uns, jeden Tag unsere Mission trotz Kämpfen und Schwierigkeiten zu erfüllen. Gott sei alle Ehre!
Dass unsere Aktivitäten geschätzt werden, bestätigen Aussagen von Müttern, deren Kinder in unserer Institution betreut werden: „Unser Sohn Matheus ist zehn Monate alt und geht in die Kinderkrippe, seit er vier Monate alt ist. Ich muss ihn in die Kinderkrippe bringen, weil ich niemanden in der Stadt habe, der ihn betreuen
Brasilien. Zentrum für Kinder, Carmo do Rio Claro
Stiftung Heilsarmee Schweiz, Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5, PF 6575, 3001 Bern, PC 30-6709-1 heilsarmee.ch/mission mission@heilsarmee.ch
Esther und Salvador Ferreira Majorin Esther Ferreira-Benoit ist Schweizerin und leitet zusammen mit ihrem Mann Salvador die Heilsarmee in Carmo do Rio Claro, Brasilien.
MAi 1 Do 0 2 Fr 0 03 Sa 04 So 05 Mo 06 Di 07 Mi 08 Do
9 Fr 0 0 Sa 1 11 So
2 Mo 1 3 Di 1 14 Mi 15 Do 16 Fr 17 Sa 18 So 19 Mo 20 Di 21 Mi 22 Do
3 Fr 2 4 Sa 2 25 So 26 Mo 27 Di 28 Mi 29 Do 30 Fr 31 Sa Kenia
2014
Genügend Wasser John ist ein zehnjähriger Junge, der die Heilsarmeeprimarschule in Misai, einem kleinen Dorf im Osten Kenias, besucht. In dieser Region ist das Klima extrem trocken; während mehrerer Jahre hat es nicht regelmässig geregnet. In dieser dürren, steinigen Umgebung ist das Leben schwierig. John wohnt in der Nähe der Schule. Er lebt in einem Haus mit seinen Eltern, einem Bruder und zwei Schwestern. Normalerweise muss er Wasser in einem Bach holen, welcher drei Kilometer vom Haus entfernt ist. Falls es mal regnet, kann er das Wasser aus einem Bach schöpfen, der näher beim Dorf liegt. Jeden Tag muss er zehn Liter Wasser in einem Kanister zur Schule tragen. Seit kurzer Zeit ist dies jedoch dank dem WASH-Programm nicht mehr nötig. Dessen Ziel ist es, die sanitären Einrichtungen und die Wasserverfügbarkeit an den Heilsarmeeprimarschulen in Kenia zu verbessern. Zu Beginn wurde das Wasser von einem Lastwagen
gebracht und in den neuen Tanks bei der Schule aufbewahrt. Damit konnte der Bedarf für drei Monate gedeckt werden. Mitte Oktober regnete es für einen Tag und die Tanks konnten wieder bis zum Rand gefüllt werden. Kein Tropfen Regenwasser geht mehr verloren: Es wird auf den Dächern der Schulgebäude gesammelt und von dort mit Hilfe von Dachrinnen und Rohren in die zwei grossen 16 000 Liter Tanks geleitet. John freut sich, dass es an seiner Schule jetzt Trinkwasser gibt. Weiter gefällt ihm, dass er nach dem Toilettenbesuch nun die Hände mit Wasser und Seife waschen kann. Er weiss, dass ihn dies vor Krankheiten schützt. Irène Cherpillod Irène Cherpillod ist Verantwortliche „Accountability” und Anti-Korruptionsprogramme bei Mission & Entwicklung. 2012 war sie in Kenia für Projektbesuche.
Kenia. Wasserinstallationen an Schulen
Stiftung Heilsarmee Schweiz, Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5, PF 6575, 3001 Bern, PC 30-6709-1 heilsarmee.ch/mission mission@heilsarmee.ch
JuNi 1 So 0 2 Mo 0 03 Di 04 Mi 05 Do 06 Fr 07 Sa 08 So
9 Mo 0 0 Di 1 11 Mi
2 Do 1 3 Fr 1 14 Sa 15 So 16 Mo 17 Di 18 Mi 19 Do 20 Fr 21 Sa 22 So
2014 3 Mo 2 4 Di 2 25 Mi 26 Do 27 Fr 28 Sa 29 So 30 Mo Brasilien
Ein Ort, um Leid zu teilen In Brasilia, der Hauptstadt Brasiliens, wohnen mehr als zwei Millionen Menschen. Die in den 60er Jahren errichtete Grossstadt beherbergt eine beträchtliche Anzahl Menschen aus dem Nordosten des Landes. Sie kommen, um Arbeit zu suchen. So auch Rosameire. Vor vier Jahren ist sie ganz alleine nach Brasilia gereist; sie musste ihre zwei Töchter und ihren Vater zu Hause zurücklassen. Es fiel ihr schwer, in Brasilia Fuss zu fassen. Rosameire litt unter Einsamkeit, Untätigkeit und schweren Schuldgefühlen.
Nachdem sie nach langem Suchen eine Anstellung als Haushälterin gefunden hatte, konnte sie ihre Töchter endlich zu sich holen. Zusammen zogen sie in eine kleine, aber zweckmässige Wohnung. Das Zusammenleben verlief jedoch nicht ohne Konflikte. Die ältere Tochter, Ana Beatriz, riss mehrmals aus und liess Rosameire verunsichert zurück. Manchmal verlor Rosameire auch die Geduld und wurde tätlich. In Brasilia kümmert sich die Heilsarmee um Personen,
welche ein offenes Ohr und helfende Hände benötigen. Sie begleitet Menschen, die sich verachtet oder abgelehnt fühlen, und hilft ihnen, ihr Selbstvertrauen wiederzuerlangen. Von dieser Unterstützung hat auch Rosameire profitiert. Die Heilsarmee hat ihr eine neue, sicherere Arbeitsstelle gefunden. In ihrer grossen Hilflosigkeit fand Rosameire zudem Aufmerksamkeit und guten Rat. Sie besucht nun auch einen Frauentreff, an dem Themen wie Gesundheit, der Umgang mit Emotionen oder die Verbesserung der Lesefähigkeit besprochen werden. Sie weiss, dass sie bei der Heilsarmee jederzeit Hilfe anfordern kann.
Brasilien. Unterstützungsprogramm in Brasilia
Stiftung Heilsarmee Schweiz, Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5, PF 6575, 3001 Bern, PC 30-6709-1 heilsarmee.ch/mission mission@heilsarmee.ch
Rosa Meylan Majorin Rosa Meylan ist Schweizerin. Sie leitet ein Heilsarmeekorps (Kirche) in Brasilia, der Hauptstadt Brasiliens.
Möchten Sie mehr von unserer Arbeit in den Südländern erfahren? Interessieren Sie sich für Fotos und Filme aus den Projekten? Wünschen Sie Neuigkeiten vom Überseepersonal?
Besuchen Sie unsere Website heilsarmee.ch/mission oder
facebook.com/heilsarmee.mission
Die Heilsarmee engagiert sich innerhalb der Schweiz im Bereich der Missions- und Entwicklungszusammenarbeit in folgenden Verbänden:
Absender ………………………………… …………………………………
Bitte frankieren
………………………………… Tel. …………………………… E-Mail …………………………
Stiftung Heilsarmee Schweiz Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5 Postfach 6575 3001 Bern
Auf der Suche nach einem unkonventionellen Geschenk? Geschenke, die doppelt Freude bereiten Verschenken Sie eine neue Toilette, einen Nähkurs, ein Stück Land oder einen Brunnen und machen Sie damit nicht nur Ihren Verwandten und Freunden eine Freude, sondern gleichzeitig auch den Menschen in den Ländern des Südens.
Informationen und Geschenke unter mission.heilsarmee.ch/geschenke
ANTWORTKARTE Ich möchte detaillierte Informationen über Personaleinsätze Vortragsdienst (gewünschtes Land) ………………………………………………… Entwicklungsprojekte (gewünschtes Land) …………………………………………… Das Heft: „Geschenke, die doppelt Freude bereiten”
Ich möchte eine Patenschaft unterstützen Gewünschtes Land …………………………………………………………………… Senden Sie mir bitte Unterlagen Nehmen Sie mit mir bitte Kontakt auf Ich habe folgende Fragen /Anregungen ……………………………………………………………………………………………… ……………………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………
Kindern eine Zukunft schenken langfristige Hilfe durch Institutionspatenschaften
In Ländern wie Brasilien, Haiti, Kongo oder Myanmar leiden tausende Kinder unter Armut, Not und Einsamkeit. Viele erhalten keine Schulbildung, leiden an Hunger, werden ausgenutzt oder misshandelt. Etliche wachsen ohne Eltern auf und verbringen den Tag auf der Strasse.
Die Heilsarmee hilft. Helfen auch Sie! Werden Sie Pate oder Patin und helfen Sie uns, dass Kinder aus armen Familien die Schule besuchen, Waisenkinder in einem Kinderheim Liebe und Annahme erfahren oder Strassenkinder in einem Tageszentrum betreut werden können. Patenschaftsgelder kommen nicht einzelnen Kindern zugute, sondern werden der jeweiligen Institution (Schule, Kinderheim, Tageszentrum) zugewiesen. Dank dieser stetigen Hilfe können alle involvierten Kinder nachhaltig gefördert werden.
Auf unserer Website mission.heilsarmee.ch können Sie sich über die einzelnen Patenschaften in elf verschiedenen Ländern informieren, sich online anmelden oder mit der Antwortkarte im Kalender weitere Unterlagen bestellen. Für Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Über uns ... Internationales Leitbild Die Heilsarmee ist eine internationale Bewegung und Teil der weltweiten christlichen Kirche. Ihre Botschaft gründet auf der Bibel. Ihr Dienst ist motiviert von der Liebe Gottes. Ihr Auftrag ist es, das Evangelium von Jesus Christus zu predigen und menschliche Not ohne Ansehen der Person zu lindern.
Fotos: Mission & Entwicklung Grafik: 4 /2013 - Rolf Messerli Druck: rubmedia AG, Wabern / Bern
Stiftung Heilsarmee Schweiz
Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5, Postfach 6575, 3001 Bern Tel. 031 388 05 91 / Fax 031 382 05 91 mission@heilsarmee.ch heilsarmee.ch/mission Postkonto: 30-6709-1
Über uns ... Internationales Leitbild Die Heilsarmee ist eine internationale Bewegung und Teil der weltweiten christlichen Kirche. Ihre Botschaft gründet auf der Bibel. Ihr Dienst ist motiviert von der Liebe Gottes. Ihr Auftrag ist es, das Evangelium von Jesus Christus zu predigen und menschliche Not ohne Ansehen der Person zu lindern.
Foto: Mission & Entwicklung Grafik: 4 /2013 - Rolf Messerli Druck: rubmedia AG, Wabern / Bern
Stiftung Heilsarmee Schweiz Die folgenden Partner haben im Jahr 2012 einzelne unserer Projekte finanziell unterstützt:
Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5, Postfach 6575, 3001 Bern Tel. 031 388 05 91 / Fax 031 382 05 91 mission@heilsarmee.ch heilsarmee.ch/mission
”Stiftung Gertrude Hirzel”
Schweizerischer Weltgebetstag
Postkonto: 30-6709-1
Mission & Entwicklung
FINANZBERICHT 2012 Glaube in Aktion für mehr Solidarität
Ertrag
Jahresrechnung Missionsfonds 2012
Jahresrechnung Missionsfonds 2012
(Teilrechnung der Stiftung Heilsarmee Schweiz)
(Teilrechnung der Stiftung Heilsarmee Schweiz)
Anmerkung
2012
2011
Spenden Mission 1’291’791 1’552’480 Spenden Katastrophen 4’955 190’567 Spenden Patenschaften 376’490 361’048 Spenden Geschenkheft 5’485 7’634 Spenden Erbschaften 12’420 229’285 Beiträge von Glückskette 337’000 211’891 Beiträge von Brot für alle 234’111 256’635 Beiträge von Stiftungen 84’516 165’927 Beiträge des Bundes (DEZA) 2.1 1’438’929 1’333’586 Beiträge von Heilsarmee International 97’629 232’038 Beiträge aus Heilsarmee Missionsprojektfonds 1’123’551 629’251 Ertrag aus „teilen und beten” Sammlung 144’705 129’292 Beitrag aus Jahressammlung Heilsarmee 914’875 825’005 Zinsertrag (Missionsfonds) 72’863 90’107 Übrige Erträge 10’880 4’175 Total Ertrag 6’150’200 6’218’921 Direkter Projektaufwand Personalaufwand Mitarbeitende Übersee 645’356 614’617 Reiseaufwand Mitarbeitende Übersee 0 3’954 Projektbeiträge 2.2 3’053’899 3’187’975 Sensibilisierung / Advocacy 188’684 130’222 Beiträge an Heilsarmee Missionsprojektfonds 250’882 675’822 Beitrag an World Mission Fund 980’289 951’737 Total direkter Projektaufwand 5’119’110 5’564’328 Aufwand Projektbegleitung Personalaufwand 526’535 395’601 Reiseaufwand 56’931 69’201 Sachaufwand 104’282 100’347 Sammelaufwand 26’256 11’668 Total Aufwand Projektbegleitung 714’004 Jahreserfolg 1 317’086 Zuweisung an Missionsfonds 3.1 317’086 Entnahme aus Missionsfonds Jahreserfolg 2 0
576’817 77’776 77’776 0
1
Projektbeiträge nach Verwendungsart (2012)
Grundlagen der Rechnungslegung Die Buchführung und Jahresrechnung entsprechen dem schweizerischen Gesetz. Die Organisationseinheit Mission & Entwicklung ist Teil der Stiftung Heilsarmee Schweiz. Die Stiftung Heilsarmee Schweiz erstellt eine konsolidierte Jahresrechnung nach Swiss GAAP FER.
Verwendungsart der Projektbeiträge 8 %
Europa 23’205 Osteuropa 10’900 Übrige Länder 12’305 Total Projektbeiträge 3’053’899
45’692 6’092 39’600 3’187’975
19 %
Humanitäre Hilfe Gesundheit
3 %
2 Erläuterungen zur Betriebsrechnung 2.1 Beiträge des Bundes (DEZA) 2012 2011 Projektbeiträge 408’729 314’086 Beiträge an Personaleinsätze 150’000 150’000 Milchprodukte 880’200 869’500 Total 1’438’929 1’333’586 2.2 Projektbeiträge nach Ländern Afrika 1’281’970 1’237’632 Ghana 85’466 84’037 Kenia 42’599 328’929 Kongo-Brazzaville 44’879 127’529 Kongo-Kinshasa 370’374 304’129 Mali 36’279 0 Sambia 469’496 8’489 Simbabwe 154’138 246’228 Südafrika 24’153 96’681 Tanzania 18’007 21’648 Übrige Länder 36’579 19’962 Mittel- und Südamerika 1’237’906 1’362’204 Brasilien 178’280 288’723 Chile 181’659 233’156 Ecuador 158’635 116’765 Haiti 519’866 489’168 Panama 9’267 14’916 Paraguay 0 26’437 Peru 181’309 189’955 Übrige Länder 8’890 3’084 Asien 510’818 542’447 Indien 160’773 42’179 Japan 0 56’226 Malaysia 32’821 0 Myanmar 62’703 70’161 Nordkorea 0 48’299 Pakistan 237’971 290’873 Übrige Länder 16’550 34’709
6 %
Soziale Arbeit
Bildung Einkommensverbesserung 25 %
Wiederaufbau 34 % 5 %
3 3.1
Übrige (Unterhalt,Wasser, Landwirtschaft)
Erläuterungen zu Fondsbewegungen Missionsfonds Saldo per 01.01.2012 Zweckgebundene Fondszuweisung Saldo Missionsfonds per 31.12. 2012
2012 7’286’312 317’086 7’603’398
2011 7’208’536 77’776 7’286’312
Der Missionsfonds entspricht den noch nicht verwendeten zweckgebundenen Mitteln aus Spenden für die Missions- und Entwicklungsarbeit der Heilsarmee. Der Saldo der laufenden Projekte wird jeweils dem Missionsfonds gutgeschrieben beziehungsweise belastet.
4 Weitere Angaben 4.1
Beiträge an die Entwicklungszusammenarbeit und die Missionsarbeit 75,4 % (2011: 78,2 %) der finanziellen Beiträge wurden für Entwicklungszusammenarbeit und Sozial- programme aufgewandt, 24,6 % (2011: 21,8 %) für die Missionsarbeit und Organisationsstärkung. Alle Beiträge für die Organisationsstärkung und Evangelisationsarbeit stammen aus Heilsarmeeeigenen Mitteln.
4.2
Unentgeltliche Leistungen Die Missions- und Entwicklungsarbeit der Heilsarmee Schweiz erhält Lebensmittel und Sachspenden insbesondere für die humanitäre Hilfe und die Gesundheitsarbeit. Die Naturalgaben des Bundes in Form von Milchprodukten sind mit TCHF 880 (2011: TCHF 870) in der vor liegenden Jahresrechnung berücksichtigt. Das medizinische Material, die Kleider, Musikinstrumente und Werkzeuge im geschätzten Wert von TCHF 56 (2011: TCHF 35) sind in der J ahresrechnung nicht enthalten.
Die Leistung der freiwilligen Arbeit durch Mitglieder und Freunde ist ein sehr wichtiger Beitrag in der Erfüllung dieser Aufgabe. Im Berichtsjahr wurden 2 530 Stunden (2011: 2 040 Stunden) unentgeltliche Arbeit geleistet, wobei die Mittelbeschaffung und Sensibilisierungsarbeit (Suppen- tage, Vorträge, Konzerte usw.) nicht berücksichtigt sind.
Ertrag
Jahresrechnung Missionsfonds 2012
Jahresrechnung Missionsfonds 2012
(Teilrechnung der Stiftung Heilsarmee Schweiz)
(Teilrechnung der Stiftung Heilsarmee Schweiz)
Anmerkung
2012
2011
Spenden Mission 1’291’791 1’552’480 Spenden Katastrophen 4’955 190’567 Spenden Patenschaften 376’490 361’048 Spenden Geschenkheft 5’485 7’634 Spenden Erbschaften 12’420 229’285 Beiträge von Glückskette 337’000 211’891 Beiträge von Brot für alle 234’111 256’635 Beiträge von Stiftungen 84’516 165’927 Beiträge des Bundes (DEZA) 2.1 1’438’929 1’333’586 Beiträge von Heilsarmee International 97’629 232’038 Beiträge aus Heilsarmee Missionsprojektfonds 1’123’551 629’251 Ertrag aus „teilen und beten” Sammlung 144’705 129’292 Beitrag aus Jahressammlung Heilsarmee 914’875 825’005 Zinsertrag (Missionsfonds) 72’863 90’107 Übrige Erträge 10’880 4’175 Total Ertrag 6’150’200 6’218’921 Direkter Projektaufwand Personalaufwand Mitarbeitende Übersee 645’356 614’617 Reiseaufwand Mitarbeitende Übersee 0 3’954 Projektbeiträge 2.2 3’053’899 3’187’975 Sensibilisierung / Advocacy 188’684 130’222 Beiträge an Heilsarmee Missionsprojektfonds 250’882 675’822 Beitrag an World Mission Fund 980’289 951’737 Total direkter Projektaufwand 5’119’110 5’564’328 Aufwand Projektbegleitung Personalaufwand 526’535 395’601 Reiseaufwand 56’931 69’201 Sachaufwand 104’282 100’347 Sammelaufwand 26’256 11’668 Total Aufwand Projektbegleitung 714’004 Jahreserfolg 1 317’086 Zuweisung an Missionsfonds 3.1 317’086 Entnahme aus Missionsfonds Jahreserfolg 2 0
576’817 77’776 77’776 0
1
Projektbeiträge nach Verwendungsart (2012)
Grundlagen der Rechnungslegung Die Buchführung und Jahresrechnung entsprechen dem schweizerischen Gesetz. Die Organisationseinheit Mission & Entwicklung ist Teil der Stiftung Heilsarmee Schweiz. Die Stiftung Heilsarmee Schweiz erstellt eine konsolidierte Jahresrechnung nach Swiss GAAP FER.
Verwendungsart der Projektbeiträge 8 %
Europa 23’205 Osteuropa 10’900 Übrige Länder 12’305 Total Projektbeiträge 3’053’899
45’692 6’092 39’600 3’187’975
19 %
Humanitäre Hilfe Gesundheit
3 %
2 Erläuterungen zur Betriebsrechnung 2.1 Beiträge des Bundes (DEZA) 2012 2011 Projektbeiträge 408’729 314’086 Beiträge an Personaleinsätze 150’000 150’000 Milchprodukte 880’200 869’500 Total 1’438’929 1’333’586 2.2 Projektbeiträge nach Ländern Afrika 1’281’970 1’237’632 Ghana 85’466 84’037 Kenia 42’599 328’929 Kongo-Brazzaville 44’879 127’529 Kongo-Kinshasa 370’374 304’129 Mali 36’279 0 Sambia 469’496 8’489 Simbabwe 154’138 246’228 Südafrika 24’153 96’681 Tanzania 18’007 21’648 Übrige Länder 36’579 19’962 Mittel- und Südamerika 1’237’906 1’362’204 Brasilien 178’280 288’723 Chile 181’659 233’156 Ecuador 158’635 116’765 Haiti 519’866 489’168 Panama 9’267 14’916 Paraguay 0 26’437 Peru 181’309 189’955 Übrige Länder 8’890 3’084 Asien 510’818 542’447 Indien 160’773 42’179 Japan 0 56’226 Malaysia 32’821 0 Myanmar 62’703 70’161 Nordkorea 0 48’299 Pakistan 237’971 290’873 Übrige Länder 16’550 34’709
6 %
Soziale Arbeit
Bildung Einkommensverbesserung 25 %
Wiederaufbau 34 % 5 %
3 3.1
Übrige (Unterhalt,Wasser, Landwirtschaft)
Erläuterungen zu Fondsbewegungen Missionsfonds Saldo per 01.01.2012 Zweckgebundene Fondszuweisung Saldo Missionsfonds per 31.12. 2012
2012 7’286’312 317’086 7’603’398
2011 7’208’536 77’776 7’286’312
Der Missionsfonds entspricht den noch nicht verwendeten zweckgebundenen Mitteln aus Spenden für die Missions- und Entwicklungsarbeit der Heilsarmee. Der Saldo der laufenden Projekte wird jeweils dem Missionsfonds gutgeschrieben beziehungsweise belastet.
4 Weitere Angaben 4.1
Beiträge an die Entwicklungszusammenarbeit und die Missionsarbeit 75,4 % (2011: 78,2 %) der finanziellen Beiträge wurden für Entwicklungszusammenarbeit und Sozial- programme aufgewandt, 24,6 % (2011: 21,8 %) für die Missionsarbeit und Organisationsstärkung. Alle Beiträge für die Organisationsstärkung und Evangelisationsarbeit stammen aus Heilsarmeeeigenen Mitteln.
4.2
Unentgeltliche Leistungen Die Missions- und Entwicklungsarbeit der Heilsarmee Schweiz erhält Lebensmittel und Sachspenden insbesondere für die humanitäre Hilfe und die Gesundheitsarbeit. Die Naturalgaben des Bundes in Form von Milchprodukten sind mit TCHF 880 (2011: TCHF 870) in der vor liegenden Jahresrechnung berücksichtigt. Das medizinische Material, die Kleider, Musikinstrumente und Werkzeuge im geschätzten Wert von TCHF 56 (2011: TCHF 35) sind in der J ahresrechnung nicht enthalten.
Die Leistung der freiwilligen Arbeit durch Mitglieder und Freunde ist ein sehr wichtiger Beitrag in der Erfüllung dieser Aufgabe. Im Berichtsjahr wurden 2 530 Stunden (2011: 2 040 Stunden) unentgeltliche Arbeit geleistet, wobei die Mittelbeschaffung und Sensibilisierungsarbeit (Suppen- tage, Vorträge, Konzerte usw.) nicht berücksichtigt sind.
Ertrag
Jahresrechnung Missionsfonds 2012
Jahresrechnung Missionsfonds 2012
(Teilrechnung der Stiftung Heilsarmee Schweiz)
(Teilrechnung der Stiftung Heilsarmee Schweiz)
Anmerkung
2012
2011
Spenden Mission 1’291’791 1’552’480 Spenden Katastrophen 4’955 190’567 Spenden Patenschaften 376’490 361’048 Spenden Geschenkheft 5’485 7’634 Spenden Erbschaften 12’420 229’285 Beiträge von Glückskette 337’000 211’891 Beiträge von Brot für alle 234’111 256’635 Beiträge von Stiftungen 84’516 165’927 Beiträge des Bundes (DEZA) 2.1 1’438’929 1’333’586 Beiträge von Heilsarmee International 97’629 232’038 Beiträge aus Heilsarmee Missionsprojektfonds 1’123’551 629’251 Ertrag aus „teilen und beten” Sammlung 144’705 129’292 Beitrag aus Jahressammlung Heilsarmee 914’875 825’005 Zinsertrag (Missionsfonds) 72’863 90’107 Übrige Erträge 10’880 4’175 Total Ertrag 6’150’200 6’218’921 Direkter Projektaufwand Personalaufwand Mitarbeitende Übersee 645’356 614’617 Reiseaufwand Mitarbeitende Übersee 0 3’954 Projektbeiträge 2.2 3’053’899 3’187’975 Sensibilisierung / Advocacy 188’684 130’222 Beiträge an Heilsarmee Missionsprojektfonds 250’882 675’822 Beitrag an World Mission Fund 980’289 951’737 Total direkter Projektaufwand 5’119’110 5’564’328 Aufwand Projektbegleitung Personalaufwand 526’535 395’601 Reiseaufwand 56’931 69’201 Sachaufwand 104’282 100’347 Sammelaufwand 26’256 11’668 Total Aufwand Projektbegleitung 714’004 Jahreserfolg 1 317’086 Zuweisung an Missionsfonds 3.1 317’086 Entnahme aus Missionsfonds Jahreserfolg 2 0
576’817 77’776 77’776 0
1
Projektbeiträge nach Verwendungsart (2012)
Grundlagen der Rechnungslegung Die Buchführung und Jahresrechnung entsprechen dem schweizerischen Gesetz. Die Organisationseinheit Mission & Entwicklung ist Teil der Stiftung Heilsarmee Schweiz. Die Stiftung Heilsarmee Schweiz erstellt eine konsolidierte Jahresrechnung nach Swiss GAAP FER.
Verwendungsart der Projektbeiträge 8 %
Europa 23’205 Osteuropa 10’900 Übrige Länder 12’305 Total Projektbeiträge 3’053’899
45’692 6’092 39’600 3’187’975
19 %
Humanitäre Hilfe Gesundheit
3 %
2 Erläuterungen zur Betriebsrechnung 2.1 Beiträge des Bundes (DEZA) 2012 2011 Projektbeiträge 408’729 314’086 Beiträge an Personaleinsätze 150’000 150’000 Milchprodukte 880’200 869’500 Total 1’438’929 1’333’586 2.2 Projektbeiträge nach Ländern Afrika 1’281’970 1’237’632 Ghana 85’466 84’037 Kenia 42’599 328’929 Kongo-Brazzaville 44’879 127’529 Kongo-Kinshasa 370’374 304’129 Mali 36’279 0 Sambia 469’496 8’489 Simbabwe 154’138 246’228 Südafrika 24’153 96’681 Tanzania 18’007 21’648 Übrige Länder 36’579 19’962 Mittel- und Südamerika 1’237’906 1’362’204 Brasilien 178’280 288’723 Chile 181’659 233’156 Ecuador 158’635 116’765 Haiti 519’866 489’168 Panama 9’267 14’916 Paraguay 0 26’437 Peru 181’309 189’955 Übrige Länder 8’890 3’084 Asien 510’818 542’447 Indien 160’773 42’179 Japan 0 56’226 Malaysia 32’821 0 Myanmar 62’703 70’161 Nordkorea 0 48’299 Pakistan 237’971 290’873 Übrige Länder 16’550 34’709
6 %
Soziale Arbeit
Bildung Einkommensverbesserung 25 %
Wiederaufbau 34 % 5 %
3 3.1
Übrige (Unterhalt,Wasser, Landwirtschaft)
Erläuterungen zu Fondsbewegungen Missionsfonds Saldo per 01.01.2012 Zweckgebundene Fondszuweisung Saldo Missionsfonds per 31.12. 2012
2012 7’286’312 317’086 7’603’398
2011 7’208’536 77’776 7’286’312
Der Missionsfonds entspricht den noch nicht verwendeten zweckgebundenen Mitteln aus Spenden für die Missions- und Entwicklungsarbeit der Heilsarmee. Der Saldo der laufenden Projekte wird jeweils dem Missionsfonds gutgeschrieben beziehungsweise belastet.
4 Weitere Angaben 4.1
Beiträge an die Entwicklungszusammenarbeit und die Missionsarbeit 75,4 % (2011: 78,2 %) der finanziellen Beiträge wurden für Entwicklungszusammenarbeit und Sozial- programme aufgewandt, 24,6 % (2011: 21,8 %) für die Missionsarbeit und Organisationsstärkung. Alle Beiträge für die Organisationsstärkung und Evangelisationsarbeit stammen aus Heilsarmeeeigenen Mitteln.
4.2
Unentgeltliche Leistungen Die Missions- und Entwicklungsarbeit der Heilsarmee Schweiz erhält Lebensmittel und Sachspenden insbesondere für die humanitäre Hilfe und die Gesundheitsarbeit. Die Naturalgaben des Bundes in Form von Milchprodukten sind mit TCHF 880 (2011: TCHF 870) in der vor liegenden Jahresrechnung berücksichtigt. Das medizinische Material, die Kleider, Musikinstrumente und Werkzeuge im geschätzten Wert von TCHF 56 (2011: TCHF 35) sind in der J ahresrechnung nicht enthalten.
Die Leistung der freiwilligen Arbeit durch Mitglieder und Freunde ist ein sehr wichtiger Beitrag in der Erfüllung dieser Aufgabe. Im Berichtsjahr wurden 2 530 Stunden (2011: 2 040 Stunden) unentgeltliche Arbeit geleistet, wobei die Mittelbeschaffung und Sensibilisierungsarbeit (Suppen- tage, Vorträge, Konzerte usw.) nicht berücksichtigt sind.
Über uns ... Internationales Leitbild Die Heilsarmee ist eine internationale Bewegung und Teil der weltweiten christlichen Kirche. Ihre Botschaft gründet auf der Bibel. Ihr Dienst ist motiviert von der Liebe Gottes. Ihr Auftrag ist es, das Evangelium von Jesus Christus zu predigen und menschliche Not ohne Ansehen der Person zu lindern.
Foto: Mission & Entwicklung Grafik: 4 /2013 - Rolf Messerli Druck: rubmedia AG, Wabern / Bern
Stiftung Heilsarmee Schweiz Die folgenden Partner haben im Jahr 2012 einzelne unserer Projekte finanziell unterstützt:
Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5, Postfach 6575, 3001 Bern Tel. 031 388 05 91 / Fax 031 382 05 91 mission@heilsarmee.ch heilsarmee.ch/mission
”Stiftung Gertrude Hirzel”
Schweizerischer Weltgebetstag
Postkonto: 30-6709-1
Mission & Entwicklung
FINANZBERICHT 2012 Glaube in Aktion für mehr Solidarität
Über uns ... Internationales Leitbild Die Heilsarmee ist eine internationale Bewegung und Teil der weltweiten christlichen Kirche. Ihre Botschaft gründet auf der Bibel. Ihr Dienst ist motiviert von der Liebe Gottes. Ihr Auftrag ist es, das Evangelium von Jesus Christus zu predigen und menschliche Not ohne Ansehen der Person zu lindern.
Foto: Mission & Entwicklung Grafik: 4 /2013 - Rolf Messerli Druck: rubmedia AG, Wabern / Bern
Stiftung Heilsarmee Schweiz Die folgenden Partner haben im Jahr 2012 einzelne unserer Projekte finanziell unterstützt:
Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5, Postfach 6575, 3001 Bern Tel. 031 388 05 91 / Fax 031 382 05 91 mission@heilsarmee.ch heilsarmee.ch/mission
”Stiftung Gertrude Hirzel”
Schweizerischer Weltgebetstag
Postkonto: 30-6709-1
Mission & Entwicklung
FINANZBERICHT 2012 Glaube in Aktion für mehr Solidarität