full numbers inside
Jahresrechnung 2010 schweiz - รถsterreich - ungarn
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01 02 03
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stiftung heilsarmee schweiz Konsolidierte Jahresrechnung 2010 (nach swiss gaaP fer)
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03 04 05
KOnsOliDierte Bilanz Per 31. DezemBer
KOnsOliDierte BetrieBsrechnung VOm 1. Januar Bis 31. DezemBer
Anmerkung
2010
2009
TCHF
TCHF
Anmerkung
2010
2009
TCHF
TCHF
aKtiVen Flüssige Mittel
2.1
92’044
91’167
Wertschriften
2.2
134’577
135’351
Forderungen
2.3
15’676
12’769
956
1’045
2.4
6’055
6’392
249’308
246’724
Vorräte Aktive Rechnungsabgrenzungen
umlaufvermögen
Spenden
3.1
28’461
26’571
Beiträge der öffentlichen Hand
3.2
1’153
1’558
Legate/Erbschaften
3.3
8’555
6’886
38’169
35’015
total ertrag aus geldsammelaktionen Dienstleistungsertrag
3.4
55’866
55’140
Öffentliche Leistungsaufträge
3.5
50’214
48’648 20’187
Handels- und Warenertrag
3.6
20’722
Finanzanlagen
2.5
1’353
1’428
Übriger Ertrag
3.7
2’913
2’966
Mobile Sachanlagen
2.6
5’087
5’616
total übriger Betriebsertrag
129’715
126’941
Immobile Sachanlagen
2.6
219’853
219’792
226’293
226’836
total ertrag
167’884
161’956
6’910
5’934
Personalaufwand
-90’010
-88’612
anlagevermögen zweckgebundenes anlagevermögen
2.7
TOTAL AKTIVEN
482’511
479’494
PassiVen Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten
2.8
7’701
8’351
Sonstige Verbindlichkeiten
2.9
18’685
24’277
Passive Rechnungsabgrenzungen
2.10
6’905
6’445
33’291
39’073
Kurzfristiges fremdkapital Langfristige Finanzverbindlichkeiten
2.11
9’183
9’223
Investitionsbeiträge Immobilien öffentliche Hand
2.12
22’759
22’999
31’942
32’222
langfristiges fremdkapital Zweckbestimmte Fonds
144’092
139’427
Fonds Dotationskapital Immobilien
133’736
133’785
zweckgebundene fonds
277’828
273’212
316
316
Stiftungskapital Erarbeitetes Kapital
85’573
83’556
Freie Fonds
53’561
51’115
0
0
Organisationskapital
139’450
134’987
TOTAL PASSIVEN
482’511
479’494
Jahresergebnis
Reise- und Repräsentationsspesen
-816
-977
-47’716
-48’090
Unterhaltskosten
-5’178
-4’822
Abschreibungen
-8’151
-7’704
-151’871
---150’205
-4’506
-4’259
Sachaufwand/Projektbeiträge
total Projektaufwand
3.8
Personalaufwand Reise- und Repräsentationsspesen Sachaufwand
-82
-1’597
-1’679
Unterhaltskosten
-24
-26
Sammelaufwand
-2’989
-2’915
Abschreibungen
total administrativer aufwand
3.9
zwischenergebnis 1 Finanzerfolg
-253
-286
-9’457
-9’247
6’556
2’504
3.10
-601
16’117
Immobilienerfolg
3.11
1’725
1’677
Erfolg aus Verkauf Anlagevermögen
3.12
-60
1’234
Ausserordentlicher und betriebsfremder Erfolg
3.13
zwischenergebnis 2
-371
-977
7’249
20’555
Zweckgebundene Fondsentnahmen
14’410
17’322
Zweckgebundene Fondszuweisung
-17’196
-13’990
Fondsergebnis zweckgebundene Fonds
Jahreserfolg 1
-2’786
3’332
4’463
23’887
Fondsergebnis freie Fonds
3.14
-2’446
-14’189
Fondsergebnis erarbeitetes Kapital
3.15
-2’017
-9’698
0
0
Jahreserfolg 2
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-88
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KOnsOliDierte rechnung ÜBer Die VerÄnDerung Des KaPitals 01.01.2010
Zunahme
Abnahme
Transfer
Zinsen
31.12.2010
TCHF
TCHF
TCHF
TCHF
TCHF
TCHF
Fonds Sozialwerk
54’180
5’104
-1’545
-1’654
652
56’737
Fonds Evangelisationswerk
27’766
2’062
-904
-396
365
28’892
Fonds Mission & Entwicklung
10’367
3’069
-2’360
0
150
11’226
Fonds Brocki
1’174
1’222
-1’378
-50
18
986
1’921
Fonds Projekte Allgemein
7’620
1’107
-720
-443
110
7’674
Fonds Projekte Regionen
32’142
1’570
-2’556
-375
469
31’250
6’179
1’378
-396
100
66
7’327
139’428
15’512
-9’859
-2’818
1’830
144’092
2010
2009
TCHF
TCHF
Jahresergebnis vor Fondsergebnis (Zwischenergebnis 2)
7’249
20’555
+
Abschreibungen auf Sachanlagen
9’462
9’063
-
Auflösung Investitionsbeiträge öffentliche Hand
-1’763
-818
+
Zinsaufwand Fonds
1’830
-/+
+/-
Veränderung Guthaben aus latenten Steuern
220
254
-/+
Nettogewinn/-verlust aus Anlageabgängen
586
-136
-/+
Nettogewinn/-verlust aus Finanzanlagen und Wertschriften
41
-14’819
-/+
Zunahme/Abnahme Forderungen
-2’907
1’786
-/+
Zunahme/Abnahme Vorräte
89
-24
-/+
Zunahme/Abnahme aktive Rechnungsabgrenzungen
337
-701
+/-
Zunahme/Abnahme sonstige Verbindlichkeiten
-5’592
4’566
+/-
Zunahme/Abnahme passive Rechnungsabgrenzungen
460
165
+/-
Zunahme/Abnahme kurzfristige Finanzverbindlichkeiten
1’250
0
11’262
21’812
-10’634
-20’083
-429
-4’067
1’095
6’944
0
25’014
Total Geldfluss aus Investitionstätigkeit
-9’968
7’808
Zunahme/Abnahme kurzfristige Finanzverbindlichkeiten
-1’900
-380
Total Geldfluss aus Betriebstätigkeit -
Investitionen in Sachanlagen
-
Investitionen in Finanzanlagen und Wertschriften
+
Desinvestitionen Sachanlagen
+
Desinvestitionen Finanzanlagen und Wertschriften
+/+/+
Zunahme/Abnahme langfristige Finanzverbindlichkeiten Investitionsbeiträge öffentliche Hand
Total Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit Total Geldfluss
total zweckbestimmte fonds
a
fonds Dotationskapital immobilien
b
Total zweckgebundene Fonds stiftungskapital
133’785
1’684
-4’551
2’818
0
133’736
273’213
17’196
-14’410
0
1’830
277’828
316
0
0
0
0
316
Erarbeitetes Kapital Projekte
c
59’746
3’423
-3’048
0
0
60’121
Erarbeitetes Kapital allgemein
d
23’810
1’650
-8
0
0
25’452
83’556
5’073
-3’056
0
0
85’573
total erarbeitetes Kapital Fonds Wertschwankungen
e
23’900
1’464
-574
0
0
24’790
Fonds Werterhaltung Immobilien
f
24’239
1’575
-68
0
0
25’746
Fonds Versicherungsrisiken
g
2’976
49
0
0
0
3’025
51’115
3’088
-642
0
0
53’561
134’987
8’161
-3’698
0
0
139’450
total freie fonds
Total Organisationskapital
-40
-107
1’523
1’919
anmerKungen zur rechnung ÜBer Die VerÄnDerung Des KaPitals
-417
1’432
a) Die zweckbestimmten Fonds werden jeweils zum Heilsarmee internen Zinssatz für Depositen verzinst. Dieser betrug im Berichtsjahr 1.5%. Der Zinsaufwand wird dem Finanzerfolg belastet.
877
31’052
b) Der Fonds Dotationskapital Immobilien ist eine besondere Art von zweckgebundenen Fonds. Es handelt sich dabei um Spenden, die zur Finanzierung von Immobilienprojekten zugewiesen wurden. Die Fondstransfers zeigen die Zuweisung aus den zweckbestimmten Fonds für die Finanzierung von realisierten Immobilienprojekten im Berichtsjahr auf. Der Fonds Dotationskapital Immobilien wird über die jeweilige Nutzungsdauer der Liegenschaften erfolgswirksam aufgelöst. Dieser Fonds wird nicht verzinst, da die Mittel bereits gemäss ihrer Zweckbestimmung eingesetzt sind.
-
Anfangsbestand flüssige Mittel 01.01.
91’167
60’115
+
Endbestand flüssige Mittel 31.12.
92’044
91’167
877
31’052
Veränderung an flüssigen Mitteln
Übrige Fonds
c) Im erarbeiteten Kapital Projekte (gebundenes erarbeitetes Kapital) sind aus der Tätigkeit der Korps und Institutionen erarbeitete Mittel enthalten. Dieses Kapital wird zweckgebunden für die entsprechenden Projekte eingesetzt. d) Das erarbeitete Kapital allgemein (erarbeitetes freies Kapital) stellt zusammen mit dem Stiftungskapital das Eigenkapital im engeren Sinne der Heilsarmee Schweiz dar.
anmerKungen zur gelDflussrechnung:
e) Der Fonds Wertschwankungen dient zur Abfederung von Kursrisiken im Wertschriftenbestand.
Die Geldflussrechnung zeigt die Veränderung der flüssigen Mittel, aufgeteilt auf die Faktoren Betriebstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit. Die Geldflussrechnung wird nach der indirekten Methode erstellt. Die Investitionen und Desinvestitionen in Finanzanlagen und Wertschriften wurden brutto ausgewiesen. Der nicht geldwirksame Erfolg aus Finanzanlagen und Wertschriften wurde im Geldfluss aus Betriebstätigkeit bereinigt.
f) Der Fonds Werterhaltung Immobilien ist ein freier gebundener Fonds, der zur laufenden Werterhaltung der entsprechenden Liegenschaften eingesetzt wird.
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heilsarmee schweiz
KOnsOliDierte gelDflussrechnung
g) Der Fonds Versicherungsrisiken ist ein freier gebundener Fonds, der zur Deckung von Versicherungsrisiken aus Eigenversicherung dient.
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05 06 07
BetrieBsertrag total Betriebsertrag: chf 168 mio
Handelsertrag (inkl. Brocki) 12.3% Übriger Ertrag 1.7%
Spenden und Legate 22%
Dienstleistungsertrag 33.4% Beiträge öffentliche Hand 30.6%
BetrieBsaufwanD total aufwand (inkl. nebenerfolg): chf 168 mio.
Österreich/Ungarn 1.0% Mission und Entwicklung 3.6%
Administrativer Aufwand 5.6% Nebenerfolg 3.9% Evangelisationswerk 14.5%
Brockiwesen 11.1%
anmerKungen zu Den Diagrammen ertrag
Betriebsaufwand nach Tätigkeiten
nebenerfolg
Ergebnis aus Finanzerfolg, Immobilienerfolg, Verkauf Anlagevermögen, ausserordentlicher Erfolg und Fondsbewegungen.
Flüchtlingshilfe 14.6% Sozialwerk 45.7%
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Betriebsertrag nach Ertragsarten
aufwand
Die Bruttodarstellung ist im Anhang unter den Anmerkungen 3.10 bis 3.15 zu finden.
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1. 1.1.
grunDlagen Der rechnungslegung allgemeines
–
Nachforschungsdienst
1.3. KOnsOliDierungsgrunDsÄtze
–
Begleitetes Wohnen
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der angelsächsischen Methode und bezweckt, das
–
Psychiatrische Spitex
Organisationskapital so zu zeigen, als ob der Konzern ein einziges Unternehmen sei. Auf diesen Zeitpunkt werden Aktiven und Passiven nach den konzerneinheitlichen Grundsätzen
Die konsolidierte Jahresrechnung basiert auf den nach einheitlichen Richtlinien erstellten Einzelabschlüssen der Konzerngesellschaften per 31. Dezember 2010. Die
flüchtlingshilfe
bewertet. Die zum Konsolidierungskreis der Heilsarmee gehörenden Gesellschaften weisen
Rechnungslegung der Heilsarmee Schweiz erfolgt in Übereinstimmung mit den Fachemp-
–
Leitung und Projektbegleitungen
keine Mehr- und Minderwerte bei der Erstkonsolidierung aus.
fehlungen zur Rechnungslegung (SWISS GAAP FER). Als Non-Profit-Organisation im Sinne
–
Grund- und Aufbausprachkurse
von Swiss GAAP FER untersteht die Heilsarmee Schweiz insbesondere Swiss GAAP FER
–
1 Zentrum für minderjährige, unbegleitete Asyl-Suchende
Die Institutionen der Heilsarmee unter einheitlicher Leitung des obersten Organs der
21. Die konsolidierte Jahresrechnung vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen
–
1 Sachabgabezentrum (Nothilfe)
Heilsarmee in der Schweiz werden vom Tag des Erwerbs oder der Gründung an im
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (true and fair view).
–
1 Zentrum für betreuungsintensive Asyl Suchende
Konsolidierungskreis berücksichtigt. Auf diesen Zeitpunkt werden Aktiven und Passiven
–
6 Durchgangszentren
nach den konzerneinheitlichen Grundsätzen bewertet.
–
4 Professionelle Asylkoordinationen auf Gemeindeebene
1.2. tÄtigKeit Der heilsarmee
heilsarmee schweiz
anhang zur Jahresrechnung 2010
Der Einbezug in die Konsolidierung erfolgt nach folgenden Methoden:
Die Heilsarmee ist eine internationale Bewegung, die im Kampf gegen die Not einer Welt im Ungleichgewicht ihren Beitrag leistet. Der christliche Glaube ist die Grundlage
Brockiwesen
Gesellschaften, bei denen die Heilsarmee direkt oder indirekt einen Kapital- oder
und Motivation ihres Handelns. Sie begleitet Menschen aller Altersgruppen, ungeachtet
–
Leitung, Projektbegleitungen und Marketing
Stimmrechtsanteil von mehr als 50% besitzt und/oder die der Leitung und Kontrolle durch
ihrer kulturellen oder sozialen Herkunft, die hilfsbedürftig sind oder sich nach einem
–
Wiedereingliederungsprogramm REHA
die Heilsarmee unterstehen, werden voll konsolidiert. Dabei werden Aktiven und Passiven
ganzheitlichen Heil-Werden sehnen.
–
23 Brockis
sowie Aufwand und Ertrag zu 100% in die konsolidierte Jahresrechnung übernommen.
–
3 Betriebe (Verteilzentren und Abholdienste)
Gegebenenfalls wird der Anteil von Drittaktionären am Nettovermögen und am
Die Tätigkeit der Heilsarmee Schweiz umfasst folgende Aufgaben:
–
1 Dispo-Center
Geschäftsergebnis ausgeschieden und separat ausgewiesen. Gruppeninterne Forderungen,
evangelisationswerk
mission & entwicklung
Assoziierte Unternehmungen, bei denen der Konzern zwischen 20% und 50% der
–
4 Divisionen (regionale Leitungen und Projektbegleitungen)
Projektbegleitungen und Projektbeiträge der Heilsarmee Schweiz für die Dritte Welt.
Stimmrechte hält, werden, sofern sie wirtschaftlich von Bedeutung sind, nach der Equity-
–
57 Korps (christliche Gemeinden mit sozialdiakonischem Auftrag)
Zusammen mit verschiedenen Partnern werden Projekte im Bereich der Entwicklungs-
Methode in die konsolidierte Jahresrechnung einbezogen. Dabei werden die auf die
–
22 Sozialprojekte (Beratungsstellen, Besuchsdienste, Passantenheime,
zusammenarbeit unterstützt. Der Bereich Mission & Entwicklung publiziert einen eigenen
Heilsarmee entfallenden Anteile am Ergebnis und am Eigenkapital erfasst.
Quartiertreffs, Mittagstische)
detaillierten Jahresbericht.
Alle übrigen Beteiligungen werden zum Anschaffungswert abzüglich allfälliger be-
Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwendungen werden miteinander verrechnet.
triebswirtschaftlich notwendiger Wertberichtigungen bilanziert.
–
Jugend- und Kinderarbeit
–
Arbeitsbereich Gesellschaft & Familie
österreich und ungarn
–
Bildungszentrum
Die Arbeit der Heilsarmee in Österreich und Ungarn umfasst:
Sämtliche anfallenden Zwischengewinne werden eliminiert.
2 regionale Leitungen und Projektbegleitungen, 6 Sozialeinrichtungen und 5 Korps. Die
sozialwerk
Arbeit der Heilsarmee in Wien und Ungarn wurde durch das Internationale Hauptquartier
–
2 regionale Leitungen und Projektbegleitungen
der Heilsarmee in London der Heilsarmee Schweiz zur Betreuung zugewiesen.
–
8 Wiedereingliederungsheime, 5 Wiedereingliederungswerkstätten, 7 Frauen- bzw.
Der ausgewiesene Projektaufwand entspricht dem durch die Schweiz geleisteten
Männerheime, 3 Passantenheime, 4 Alters- und Pflegeheime, 6 Kinderkrippen bzw.
Projektbeitrag.
Kinderheime, 1 Jugendheim, 2 Gästehäuser –
Gefängnisdienst
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07 08 09
1.4. KOnsOliDierungsKreis Kapital (TCHF)
Beteiligung
1.5.2. anlageVermögen
1.5.3. fremDKaPital
–
–
Die Finanzanlagen werden zum Nominalwert bewertet. Diese Position beinhaltet
Zukünftigen Aufwendungen für noch zu erbringende Leistungen, Risiken und
Geseilschaft
Sitz
Stiftung Heilsarmee Schweiz
Bern
316
a
u. a. das Guthaben aus latenten Ertragssteuern einer nicht steuerbefreiten
drohende Verluste werden mittels Rückstellungen Rechnung getragen. Diese
Genossenschaft Heilsarmee Sozialwerke
Bern
3’559
a
Gesellschaft, welche die ertragssteuerlichen Auswirkungen der Unterschiede
Rückstellungen beziehen sich ausschliesslich auf Transaktionen, deren Ursachen
Heilsarmee Immo AG
Bern
280
a
zwischen den konsolidierten internen und den steuerlichen Bilanzwerten der
im alten Geschäftsjahr liegen. Die Höhe der Rückstellungen basiert auf der
Fondation Marguerite Atlas
Genf
2’800
b
Aktiven und Passiven aufgrund der lokalen Steuergesetze berücksichtigt.
Einschätzung der Leitungsorgane und widerspiegelt die per Bilanzstichtag zu
Fondation Prébarreau Carnal
Bôle
2’291
b
Fondation Résidence Amitié
Genf
327
b
–
Die Beteiligungen werden zum Wert gemäss 1.3 Konsolidierungsgrundsätze
erwartenden künftigen Aufwendungen. Wertberichtigungen für Forderungen
bilanziert. Aktive Darlehen werden zum Nominalwert abzüglich
werden direkt bei den Forderungen vorgenommen (Delkredere).
Einzelwertberichtigungen für konkrete Bonitäts- und Währungsrisiken eingesetzt. –
–
Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich der betriebswirtschaftlich
Die übrigen kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten werden zum Nominalwert eingestellt.
a) Diese Gesellschaften stehen unter der einheitlichen Leitung des Strategierates der
notwendigen Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen werden linear
Heilsarmee Schweiz und werden voll konsolidiert.
aufgrund der geschätzten Nutzungsdauern vorgenommen. Liegenschaften,
Organisation ein wirtschaftlicher Nutzen oder eine wirtschaftliche Verpflichtung
die der Heilsarmee mit Schenkung zugehen, werden zu einem vorsichtig
aufgrund der Jahresrechnung der Vorsorgeeinrichtung zu bilanzieren ist, wird
b) Diese Gesellschaften stehen unter dem beherrschenden Einfluss (via Stiftungsrat) der
geschätzten Marktwert zum Zeitpunkt der Schenkung bilanziert und ab diesem
Direktion der Heilsarmee Schweiz und werden voll konsolidiert.
Zeitpunkt ordentlich abgeschrieben. Fremdkapitalzinsen, die bei der Errichtung
1.5.
BewertungsgrunDsÄtze
–
Der Swiss GAAP FER 16 – Vorsorgeverpflichtungen, wonach aus Sicht der
angewendet. –
Zweckgebundene Fonds werden durch die Zuweisung von Spenden und
von Sachanlagen entstehen, werden in der Periode, in der sie anfallen, als
Erbschaften gebildet. Kapital und Erträge werden für einen bestimmten Zweck im
Aufwand erfasst. Empfangene Investitionsbeiträge der öffentlichen Hand für
Rahmen des Auftrages der Heilsarmee verwendet.
Immobilien werden nicht mit dem Anlagevermögen verrechnet, sondern als
Die konsolidierte Rechnungslegung basiert grundsätzlich auf den Anschaffungs- bzw.
langfristige Verbindlichkeit bilanziert. Die Sachanlagen werden gemäss folgenden
den Herstellkosten oder dem tieferen Marktwert (Niederstwertprinzip). Massgebend ist
Nutzungsdauern abgeschrieben:
dabei der Grundsatz der Einzelbewertung von Aktiven und Passiven. Die wichtigsten Bilanzierungsgrundsätze sind nachstehend dargestellt.
1.5.1. umlaufVermögen –
Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert bewertet und beinhalten Kassenbestände, Bankguthaben und kurzfristige Geldanlagen bei Finanzinstituten mit einer Gesamtlaufzeit von höchstens 90 Tagen.
– –
Die Wertschriften werden zu Marktwerten bewertet. In den Forderungen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die übrigen kurzfristigen Forderungen enthalten. Diese werden zum Nominalwert abzüglich Einzelwertberichtigungen für konkrete Bonitäts- und Währungsrisiken eingesetzt.
– –
Die Vorräte werden zum Einstandpreis abzüglich einer Wertberichtigung für
Anlagegut Grundstücke und Anlagen im Bau
Nutzungsdauer Abschreibung nur bei Werteinbusse
Gebäude • Wohnhäuser • Gemeinschaftsräume (Korps) • Wohnheime, Gästehäuser, Brockis
50 Jahre 50 Jahre 40 Jahre
Kommunikationssysteme (inkl. IT)
4 Jahre
Betriebseinrichtungen • Feste Einrichtungen • Mobiliar • Nutzfahrzeuge • Personenfahrzeuge
8 Jahre 8 Jahre 8 Jahre 5 Jahre
–
Das Finanz- und Sachanlagevermögen gilt als zweckgebundenes
schwer verkäufliche Artikel bewertet.
Anlagevermögen, wenn es bezüglich der Veräusserung eingeschränkt ist und die
Die aktiven Rechnungsabgrenzungen werden zum Nominalwert bewertet.
Nutzung dessen Erträge zweckbestimmt sind.
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erlÄuterungen zur Bilanz
2.6. anlageVermögen
Grundstücke
Gebäude
Übrige Sachanlagen
Anlagen in Bau
Total
18’491
330’946
20’496
25’123
395’056
-
-
1’776
8’858
10’634
-320
-2’606
-788
-12
-3’726
865
12’488
-
-13’353
0
19’036
340’828
21’484
20’616
401’964
01.01.2010
-
-154’768
-14’880
-
-169’648
Abschreibungen Berichtsjahr
-
-7’292
-2’170
-
-9’462
Äbgänge
-
1’391
653
-
2’044
Veränderung zweckgebundenes AV
-
42
-
-
42
31.12.2010
-
-160’627
-16’397
-
-177’024
01.01.2010
18’491
176’178
5’616
25’123
225’408
31.12.2010
19’036
180’201
5’087
20’616
224’940
2.1. flÜssige mittel 2010
2009
Liquide Mittel
81’956
85’988
Geldmarktforderungen
10’088
5’179
total flüssige mittel
92’044
91’167
2010
2009
Obligationen CHF
51’668
48’926
Obligationen Fremdwährung
16’173
22’815
Wandelanleihen
4’217
3’324
Aktien Schweiz
23’843
22’008
Aktien Ausland
23’752
25’664
Immobilienfonds
12’931
11’273
1’993
1’341
134’577
135’351
2010
2009
Forderungen aus Lieferung & Leistung Dritte
3’810
3’462
Forderungen Bund, Kantone und Gemeinden
10’535
8’018
total wertschriften
01.01.2010 Investitionen Berichtsjahr Abgänge Reklassifikation
31.12.2010
2.2. wertschriften
Rohstoffe
anschaffungswerte
heilsarmee schweiz
2.
Kumulierte abschreibungen
Bilanzwerte
2.3. fOrDerungen
Forderungen nahe stehende Personen Übrige Forderungen Dritte
total forderungen
115
35
1’216
1’254
15’676
12’769
2.4. aKtiVe rechnungsaBgrenzungen 2010
2009
Forderungen Heiz- und Betriebskosten Immobilien
1’349
1’431
Übrige Aktive Rechnungsabgrenzungen
4’706
4’961
total aktive rechnungsabgrenzungen
6’055
6’392
zwecKgeBunDenes anlageVermögen 2010
2009
Zweckgebundene Finanzanlagen
4’591
3’573
Zweckgebundene Liegenschaften
2’319
2’361
total zweckgebundenes anlagevermögen
6’910
5’934
2.8. Kurzfristige finanzVerBinDlichKeiten Depositen Dritte Depositen nahe stehende Personen
total kurzfristige finanzverbindlichkeiten 2010
2009
Darlehen und Aktivhypotheken
1’074
929
Guthaben aus latenten Steuern
279
499
1’353
1’428
rapport2010_FINANZ_DE.indd 9
2.7.
Darlehen Dritte
2.5. finanzanlagen
total finanzanlagen
Die Brandversicherungswerte der Sachanlangen betragen TCHF 500’953 (Vorjahr TCHF 495‘742).
2010
2009
7’181
7’199
465
1’047
55
105
7’701
8’351
19.06.2011 20:37:50
09 10 11
2.9. sOnstige VerBinDlichKeiten Verbindlichkeiten aus Lieferung & Leistung Dritte Verbindlichkeiten aus L&L Bund, Kantone und Gemeinden
2010
2009
5’171
5’254
808
2’003
Verbindlichkeiten nahe stehende Personen
2
917
1’903
2’651
Übrige Verbindlichkeiten Bund, Kantone und Gemeinden
10’801
13’452
total sonstige Verbindlichkeiten
18’685
24’277
Übrige Verbindlichkeiten Dritte
Enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber der Vorsorgestiftung Heilsarmee Schweiz von TCHF 707 (Vorjahr TCHF 551).
2.10. PassiVe rechnungsaBgrenzungen 2010 Heiz- und Betriebskosten Akontozahlungen
2009
829
797
Passive Abgrenzung für Ferien/Überzeitguthaben
1’463
1’252
Übrige Passive Rechnungsabgrenzung
4’613
4’396
total Passive rechnungsabgrenzungen
6’905
6’445
2.11. langfristige finanzVerBinDlichKeiten 2010
2009
Hypotheken Schwarz-Stiftung
5’600
5’600
Hypotheken Kantone und Gemeinden
3’320
3’320
263
303
9’183
9’223
Hypotheken Übrige
total langfristige finanzverbindlichkeiten
2.12. inVestitiOnsBeitrÄge immOBilien öffentliche hanD 01.01.2010 Bund Kantone Gemeinden
total
Zugänge
Abgänge
Auflösung
31.12.2010
8’621
312
-
-915
8’018
13’250
1’211
-
-768
13’693
1’128
-
-
-80
1’048
22’999
1’523
-
-1’763
22’759
Diese Position umfasst Investitionsbeiträge von Bund, Kantonen und Gemeinden an Immobilienprojekte. Die Investitionsbeiträge werden über die vereinbarte Dauer der Zweckbestimmung des Beitrages aufgelöst. Fehlt eine solche Bestimmung, werden die Investitionsbeiträge im Einklang mit der Abschreibungs- bzw. Nutzungsdauer aufgelöst.
rapport2010_FINANZ_DE.indd 10
19.06.2011 20:37:50
erlÄuterungen zur BetrieBsrechnung
3.6. hanDels- unD warenertrag 2010 Handels- und Warenertrag Allgemein Handels- und Warenertrag Evangelisationswerk
3.1. sPenDen Spenden Allgemein (inkl. Jahressammlung) Spenden Evangelisationswerk (inkl. Mitglieder) Spenden Sozialwerk
2010
2009
14’003
13’825
8’249
8’067
691
859
Handels- und Warenertrag Sozialwerk
169
182 19’137
total handels- und warenertrag
20’722
20’187
2010
2009
3.7.
ÜBriger ertrag
52
Spenden Brockiwesen
33
50
3’909
2’165
Übriger Ertrag Allgemein
1’553
1’553
Übriger Ertrag Evangelisationswerk
28’461
26’571
Topfkollekte (zweckbestimmt für lokale Sozialarbeit)
3.2. BeitrÄge öffentliche hanD Beiträge des Bundes für Entwicklungsprojekte
2010
2009
1’153
1’558
3.3. erBschaften/legate Die Erbschaften und Legate sowie deren Erträge werden den zweckbestimmten Fonds zugewiesen. Erbschaften, die dem allgemeinen Zweck der Heilsarmee Schweiz dienen, werden dem Fonds „Projekte allgemein“ zugewiesen.
3.4. Dienstleistungsertrag 2010 Dienstleistungsertrag Allgemein Dienstleistungsertrag Evangelisationswerk Dienstleistungsertrag Sozialwerk Dienstleistungsertrag Flüchtlingshilfe Dienstleistungsertrag Brockiwesen
total Dienstleistungsertrag
268
2009 180
2’483
2’386
50’838
50’508
1’433
1’197
844
869
55’866
55’140
2010
2009
490
347
Öffentliche Leistungsaufträge Sozialwerk
26’446
25’949
Öffentliche Leistungsaufträge Flüchtlingshilfe
23’278
22’352
total öffentliche leistungsaufträge
50’214
48’648
rapport2010_FINANZ_DE.indd 11
Übriger Ertrag Sozialwerk
444
417
1’726
1’887
667
602
Übriger Ertrag Flüchtlingshilfe
31
18
Übriger Ertrag Brockiwesen
45
42
2’913
2’966
167’884
161’956
total Übriger ertrag
Umsatz (Total Ertrag Betriebsrechnung)
3.8. PrOJeKtaufwanD 2010
2009
Projektaufwand Evangelisationswerk
24’345
23’797
Projektaufwand Sozialwerk
76’781
74’869
Projektaufwand Flüchtlingshilfe
24’513
24’794
Projektaufwand Brockiwesen
18’616
17’688
Projektaufwand Mission und Entwicklung
6’018
5’605
Projektaufwand Österreich / Ungarn
1’598
3’452
151’871
150’205
total Projektaufwand Die Tätigkeiten und Aufgaben der Heilsarmee Schweiz werden im Anhang unter Punkt 1.2 erläutert.
3.9. aDministratiVer aufwanD
3.5. öffentliche leistungsauftrÄge Öffentliche Leistungsaufträge Evangelisationswerk
846
19’627
23
total spenden
22
893
Handels- und Warenertrag Brockiwesen
Spenden Flüchtlingshilfe Spenden Mission und Entwicklung
2009
33
heilsarmee schweiz
3.
Der administrative Aufwand umfasst den Aufwand für die Leitung der Heilsarmee Schweiz, für das Finanz- und Personalwesen, für die Kommunikation, das Marketing sowie für die Leitung der operativen Abteilungen Evangelisations- und Sozialwerk. 2010
2009
167’884
161’956
Administrativer Aufwand
9’457
9’247
Administrativer Aufwand in % des Ertrages
5.6%
5.7%
Total Betriebsertrag (ohne Nebenerfolg)
19.06.2011 20:37:50
11 12 13
3.10. finanzerfOlg
3.12. VerKauf anlageVermögen 2010
2009
Zins- und Dividendenertrag
3’977
4’178
Zinsertrag interne Immobiliendarlehen
1’478
1’627
Kursgewinne
6’046
18’190
Zinsaufwand Dritte
-134
-125
Bankgebühren
-809
-792
Kursverluste
-7’851
-3’413
finanzerfolg i
2’707
19’665
Zinsaufwand zweckbestimmte Fonds
-1’830
-1’921
Zinsertrag interne Immobiliendarlehen
-1’478
-1’627
-601
16’117
finanzerfolg ii
Dieser Erfolg ergibt sich weitgehend aus dem Verkauf von Liegenschaften, die nicht mehr für betriebliche Zwecke benötigt werden.
2010
2009
Gewinne aus Veräusserung Anlagevermögen
297
1’282
Verluste aus Veräusserung Anlagevermögen
-289
0
Aufwand aus Veräusserung Anlagevermögen
-67
-48
total erfolg aus Veräusserung anlagevermögen
-60
1’234
2010
2009
3.13. ausserOrDentlicher unD BetrieBsfremDer erfOlg Ausserordentlicher Ertrag
Die Anlagepolitik der Heilsarmee Schweiz ist darauf ausgerichtet mit einer breiten Diversifikation der Anlagen die notwendige
Ausserordentlicher Aufwand
238
515
-331
-1’219
Sicherheit, Rendite sowie den Bedarf an flüssigen Mitteln sicherzustellen. Unter Berücksichtigung der Liquidität und der internen
Steuern
-278
-273
Immobiliendarlehen lag der Aktienanteil per 31.12.2010 bei 19%.
total ausserordentlicher und betriebsfremder erfolg
-371
-977
Der Finanzerfolg I zeigt den Finanzerfolg inklusive den Ertrag aus Liquidität und internen Immobiliendarlehen (vor der internen
Der Steueraufwand ergibt sich durch die Grundstückgewinnsteuern im Zusammenhang mit Liegenschaftsverkäufen, die direkten
Verzinsung der zweckbestimmten Fonds). Dieser ist für die Performanceberechnung massgebend. Die Performance der Finanzanlagen
Steuern der Heilsarmee Immo AG, sowie durch die Auflösung des Guthabens für latente Steuern im Umfang von TCHF 220 (Vorjahr
betrug im Jahr 2010 +1.1% (Vorjahr +8.4%).
TCHF 254).
Um zukünftige Schwankungen an den Finanzmärkten aufzufangen wurde ein Teil des Finanzerfolges 2010 dem Fonds für Wertschwankungen zugewiesen:
fonds für wertschwankungen per 01.01 Zuweisung aus Finanzerfolg
fonds für wertschwankungen per 31.12
2010 2010
2009
23’900
11’141
890
12’759
24’790
23’900
3.11. immOBilienerfOlg Immobilienertrag Unterhalt Immobilien Abschreibung Immobilien
total immobilienerfolg
3.14. fOnDsergeBnis freie fOnDs 2009
Freie Fondsentnahmen
642
8
Freie Fondszuweisung
-3’088
-14’197
fondsergebnis freie fonds
-2’446
-14’189
3.15. fOnDsergeBnis erarBeitetes KaPital 2010
2009
Entnahmen erarbeitetes Kapital
3’056
2’060
2010
2009
Zuweisung erarbeitetes Kapital
-5’073
-11’758
3’345
3’334
fondsergebnis erarbeitetes Kapital
-2’017
-9’698
-563
-583
-1’057
-1’074
1’725
1’6777
Die Liegenschaften der Heilsarmee Schweiz werden überwiegend für betriebliche Zwecke eingesetzt. Der Immobilienaufwand wurde im Verhältnis zur Nutzung dem entsprechenden Projektaufwand belastet. Die an Dritte vermieteten Objekte der gemischt genutzten Liegenschaften werden im Immobilienerfolg ausgewiesen.
rapport2010_FINANZ_DE.indd 12
19.06.2011 20:37:50
weitere angaBen
Entwicklung medizinisches Material im geschätzten Wert von rund TCHF 102 (Vorjahr
7‘473 (Vorjahr TCHF 7‘158). Die Vorsorgestiftung Heilsarmee Schweiz verfügt über eine
172) und die Korps, Sozialeinrichtungen und der Gefängnisdienst Naturalgaben im
Arbeitgeber-Beitragsreserve im Umfang von TCHF 4‘023 (Vorjahr TCHF 8‘152).
4.1. fremDwÄhrungen
Umfang von TCHF 422 (Vorjahr TCHF 346) unentgeltlich erhalten. Die von den Heilsarmee
Transaktionen in Fremdwährungen wurden zu Tageskursen zum Zeitpunkt der Transaktion
Brockis erhaltene Ware wird nicht bilanziert, sondern fliesst zum Zeitpunkt des Verkaufes
4.9. ereignisse nach Dem Bilanzstichtag
umgerechnet. Die per Bilanzstichtag in Fremdwährung gehaltenen monetären Aktiven
als Brocki-Warenertrag in die Jahresrechnung ein.
Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag bekannt, welche die
wurden zum Jahresendkurs umgerechnet. Kursgewinne und -verluste aus Fremdwährungs
Jahresrechnung 2010 beeinflussen können. Die Leistung von Freiwilligenarbeit durch Mitglieder und Freunde der Heilsarmee ist ein
umrechnungen flossen in den Finanzerfolg.
sehr wichtiges Element in der Erfüllung des Auftrages der Heilsarmee. Im Berichtsjahr
4.10. risiKOBeurteilung
4.2. transaKtiOnen mit nahe stehenDen PersOnen
wurden im Evangelisationswerk 47’583 Tage (Vorjahr 40’342 Tage), im Sozialwerk 727
Die Stiftung Heilsarmee Schweiz verfügt über ein zentrales Risikobeurteilungssystem,
Als nahe stehende Personen gelten folgende rechtlich selbständige Organisationen:
Tage (Vorjahr 399 Tage), im Bereich Mission & Entwicklung 381 Tage (Vorjahr 146 Tage)
welches sowohl strategische als auch operative Risiken beinhaltet. Alle identifizierten
Heilsarmee Österreich, Heilsarmee Ungarn und das internationale Hauptquartier der
und in der Flüchtlingshilfe 41 Tage unentgeltliche Arbeit geleistet.
Risiken werden in einem Risikokatalog festgehalten und nach Eintretenswahrscheinlichkeit und Schadensausmass bewertet und in einem Risikoportfolio ausgewiesen. Der
Heilsarmee in London sowie die Mitglieder des Strategierates und der Direktion. Transaktionen mit nahe stehenden Personen erfolgen grundsätzlich zu den gleichen
4.4. leistungsBericht
Stiftungsrat befasst sich quartalsweise mit der Risikobeurteilung. Die Risikoüberwachung
Bedingungen wie bei Dritten. Depositen von nahe stehenden Personen werden zu einem
Als Leistungsbericht gilt der ausführliche Jahresbericht der Heilsarmee Schweiz.
und die Sicherstellung der Aktualität des Risikokatalogs und des Risikoportfolios sind feste Managementaufgaben.
Viertelprozent höher verzinst als solche von Dritten, da für diese keine Bankgarantie
4.5. eVentualVerBinDlichKeiten
notwendig ist. Folgende wesentliche Transaktionen mit nahe stehenden Personen sind erfolgt (in TCHF):
Die Heilsarmee Schweiz hat gegenüber der Bank Austria im Zusammenhang mit dem
Identifizierte Risiken, welche aus den Bereichen der Rechnungslegung und der finanziellen
Umbau des Männerheims in Wien für die Heilsarmee Österreich eine Bürgschaft von TCHF
Berichterstattung hervorgehen,werden zusätzlich im Rahmen des Internen Kontrollsystems in einem Risiko-/Kontrollinventar erfasst. Durch das Interne Kontrollsystem wird
164 (Vorjahr TCHF 229) für 1 Bankkredit (Vorjahr 1) abgegeben.
Beitrag an das Internationale Hauptquartier Beitrag an den World Mission Fund Beitrag an die Heilsarmee Österreich/Ungarn
heilsarmee schweiz
4.
2010
2009
152
175
sichergestellt, dass entsprechende Schlüsselkontrollen zur Reduktion der Finanzrisiken
4.6. Belastete aKtiVen unD art Der Belastung
definiert sind und deren Durchführung nachvollziehbar dokumentiert ist.
924
897
Die Jahresrechnung enthält Immobilien mit Eigentumsbeschränkungen zum Buchwert von
1’598
3’452
TCHF 78’101 (Vorjahr TCHF 77’728). Auf diesen Liegenschaften wurden zur Sicherung von Verbindlichkeiten gegenüber Dritten und der öffentlichen Hand Pfandverschreibungen und
Der Beitrag an das internationale Hauptquartier dient zur Finanzierung der internationalen
Schuldbriefe vergeben.
Leitung der Heilsarmee in London. Der Beitrag der Heilsarmee Schweiz an den World Mission Fund dient als Solidaritätsbeitrag zur Mitfinanzierung der Heilsarmee in
4.7.
finanzschwachen, vorwiegend im Süden gelegenen, Heilsarmee-Territorien.
In der Berichtsperiode bestehen im Umfang von TCHF 9’443 (Vorjahr TCHF 10’781) nicht
ÜBerJÄhrige VertrÄge
bilanzierte Verpflichtungen aus Verträgen, die nicht innerhalb eines Jahres gekündigt Die Heilsarmee in der Schweiz untersteht einer einheitlichen Leitung. Abgesehen vom
werden können. Dabei handelt es sich weitgehend um langfristige Mietverträge. Die
Gehalt des Präsidenten des Strategierates in der Höhe von TCHF 44 (Vorjahr TCHF
Fälligkeit dieser Verpflichtungen ist wie folgt:
44), erhielten die Mitglieder keine monetären Entschädigungen für ihr Mandat. Die Gesamtsumme der Entschädigungen für die sieben Mitglieder der Direktion belief sich
2011
2012
2013
2014
2015
> 5 Jahre
Total
auf TCHF 548 (Vorjahr TCHF 542).
1'980
1'950
1'754
1'344
510
1‘905
9‘443
4.3. unentgeltliche leistungen
4.8. VOrsOrgeeinrichtung
Die Heilsarmee Schweiz erhält Lebensmittel, insbesondere Milchpulver für die Nothilfe.
Aus der Vorsorgeeinrichtung resultiert kein bilanzierungsfähiger wirtschaftlicher Nutzen
Die Milchpulver-Naturalgaben des Bundes sind mit TCHF 757 (Vorjahr TCHF 1‘168) in
und keine bilanzierungspflichtige wirtschaftliche Verpflichtung gemäss Definition von
der vorliegenden Jahresrechnung enthalten. Im Weiteren haben der Bereich Mission &
Swiss GAAP FER 16. Der Vorsorgeaufwand im Personalaufwand betrug im 2010 TCHF
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19.06.2011 20:37:50
13 14 15
Bericht Der reVisiOnsstelle zur KOnzernrechnung Als Revisionsstelle haben wir die Konzernrechnung der Stiftung Heilsarmee Schweiz, bestehend aus Bilanz, Betriebsrechnung, Geldflussrechnung, Rechnung über die Veränderung des Kapitals und Anhang, für das am 31. Dezember 2010 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.
Verantwortung des stiftungsrates
Der Stiftungsrat ist für die Aufstellung der Konzernrechnung in Übereinstimmung mit den Swiss GAAP FER und den gesetzlichen Vorschriften verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems mit Bezug auf die Aufstellung einer Konzernrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verstössen oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist der Stiftungsrat für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme angemessener Schätzungen verantwortlich.
Verantwortung der revisionsstelle
Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Konzernrechnung abzugeben. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Prüfungsstandards sowie den International Standards on Auditing vorgenommen. Nach diesen Standards haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir hinreichende Sicherheit gewinnen, ob die Konzernrechnung frei von wesentlichen falschen Angaben ist. Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen für die in der Konzernrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Angaben in der Konzernrechnung als Folge von Verstössen oder Irrtümern ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Prüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung der Konzernrechnung von Bedeutung ist, um die den Umständen entsprechenden Prüfungshandlungen festzulegen, nicht aber um ein
rapport2010_FINANZ_DE.indd 14
Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden, der Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung der Konzernrechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grundlage für unser Prüfungsurteil bilden.
Prüfungsurteil
Nach unserer Beurteilung vermittelt die Konzernrechnung für das am 31. Dezember 2010 abgeschlossene Geschäftsjahr ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in Übereinstimmung mit den Swiss GAAP FER und entspricht dem schweizerischen Gesetz.
Berichterstattung aufgrunD weiterer gesetzlicher VOrschriften
Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung gemäss Revisionsaufsichtsgesetz (RAG) und die Unabhängigkeit (Art. 728 OR) erfüllen und keine mit unserer Unabhängigkeit nicht vereinbare Sachverhalte vorliegen. In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Prüfungsstandard 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Stiftungsrates ausgestaltetes internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Konzernrechnung existiert. Wir empfehlen, die vorliegende Konzernrechnung zu genehmigen. PricewaterhouseCoopers AG Jürg Reber
Michael Brügger
Revisionsexperte Leitender Revisor
Revisionsexperte
Bern, 30. Mai 2011
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heilsarmee schweiz rapport2010_FINANZ_DE.indd 15
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imPressum herausgeber
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heilsarmee hauptquartier, Bern; www.heilsarmee.ch
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