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Die CONCORDIA ist stolze Platin-Partnerin des Schweizerischen Turnverbandes.

ST V FSG

Gemeinsam die Zukunft des Turnsports gestalten
Liebe Turnerinnen und Turner
Mit der mitreissenden Gymotion sind wir voller Energie und Inspiration ins neue Jahr gestartet. Dieser Auftakt steht sinnbildlich für das, was vor uns liegt: ein Jahr mit neuen Impulsen und grossartigen Turnanlässen.
Die über 40 Anlässe des STV in 14 Sportarten sind einzigartig und zeigen die Dynamik und Vielfalt des Turnsports. Damit das langfristig so bleibt, muss jede Sportart einzeln betrachtet und datenbasiert weiterentwickelt werden. Das Wachstum, beispielsweise im Geräteturnen, ist überaus positiv und bringt uns Herausforderungen wie Hallenkapazität, Wettkampfformate oder Leiterrekrutierungen. Zugleich eröffnet die Digitalisierung neue Möglichkeiten, insbesondere in der Aus und Weiterbildung.
Das Projekt «Geräteturnen – Kunstturnen» kann dabei ebenfalls eine wichtige Rolle einnehmen. Wie gestalten wir den Einstieg in beide Sportarten, wie können wir die Fähigkeiten für die Sportart gezielt fördern, damit es für die Breite und die Spitze in Zukunft einen gemeinsamen Nutzen ergibt? Das Projekt ist herausfordernd, bietet aber die Chance für neue Ideen und stärkt die Sportarten. Kinder und Jugendliche sollen auf ihrem Niveau trainieren und ihr volles Potenzial ausschöpfen können.
Mit sportlichen Grüssen

Jérôme Hübscher Abteilungsleiter Sportförderung


Genug Turnfeste für alle – das ist das Ziel
Impressum
GYMlive – Turnmagazin
2026: 169. Jahrgang
Erscheint vier Mal pro Jahr
Beglaubigte Auflage
Gesamtauflage 95 591 de: 82 442, fr: 11 131, it: 2018
Herausgeber/Verlag
Schweizerischer Turnverband (STV) Bahnhofstrasse, 5000 Aarau T +41 62 837 82 00, stvfsg.ch
Redaktion GYMlive
Carolina Estibeira
Simon Keller
Chantal Brogli
Emilie Lambiel
Alexandra Herzog
Lara Rigamonti redaarau@stvfsg.ch
Konzept/Design
Hug & Dorfmüller Design AG
Realisation
Kommuniversum AG, Zürich kommuniversum.ch
Korrektorat
Linkgroup AG, Zürich linkgroup.ch
Druck/Versand
Printlink AG, Zürich printlink.ch
Abonnementspreise
GYMlive CHF 30.–/Jahr (Einzelnummer: CHF 6.–)
Adressmutationen my.stvfsg.ch/login, stvadmin@stvfsg.ch oder T +41 62 837 82 03

«Getu-Kutu»: Bewährtes und neue Impulse
Impressionen Gymotion


Mensch und Stahl im perfekten Gleichgewicht
6 Im Fokus
«GetuKutu»: Bewährtes und neue Impulse
12 Aufgeschnappt
Sportliche Wissenshäppchen inklusive Wettbewerb
15 Dein Verein am «Tag der guten Tat» Für den guten Zweck
16 Kompakt allgemein
Sprachenvielfalt im Turnsport ergänzt
17 Kompakt Romandie
Wissenswertes aus der französischen Schweiz
18 Kompakt Tessin
Auf dem Weg zum ETF 2031
20 Ehrengarde
Gratulationen und Nachrufe
22 Turnspirit
Genug Turnfeste für alle – das ist das Ziel für die Zukunft
26 Gymotion 2026
Rückblick in Bildern
30 STV-Partner
Vom einfachen Konstrukt zum Hightech
Gerät: 135 Jahre Alder + Eisenhut
32 Nachgefragt
mySTV – die digitale Drehscheibe der TurnCommunity
34 Turn-Kosmos
Mensch und Stahl im perfekten
Gleichgewicht – Rhönradturnen
39 Schlusspunkt
Turnwelt in Bildern und letzte Frage
40 Mitgliederangebote Profitiere von Rabatten

Entdecke die Welt des STV
Alle News im Überblick gibt es bei uns auf dem Newsportal

«Getu-Kutu»: Bewährtes und neue Impulse
Sport fördert die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Für den STV ist es zentral, den Nachwuchssport weiterzuentwickeln. Mit «Getu - Kutu», der Verbindung von Geräteund Kunstturnen, wird das Ausbildungssystem für junge Turnende gezielt gestärkt.
Der STV verfolgt dabei das Ziel, bewährte Strukturen zu stärken und gleichzeitig Optimierungen vorzunehmen, um den Sport für junge Menschen noch attraktiver und zukunftsfähiger zu gestalten.
Projektziele und Hintergrund
Der Kinder und Jugendsport sieht sich stetig neuen Herausforderungen gegenüber: veränderten Freizeitgewohnheiten, neuen gesellschaftlichen Ansprüchen und der Notwendigkeit, alle Kinder unabhängig von Herkunft oder Leistungsniveau zu fördern. Der STV stellte fest, dass immer mehr Kinder zwischen acht und elf Jahren den Turnsport verlassen. «Ein Grund dafür sind der Fokus auf Wettkämpfe und der damit verbundene Leistungsdruck», so Jérôme Hübscher, Abteilungsleiter Sportförderung. «Der Spass beim Sport gerät dadurch zum Teil in den Hintergrund. Dem will der STV mit dem Projekt ‹GetuKutu› entgegenwirken.»
Immer mehr Kinder zwischen acht und elf Jahren kehren dem Turnsport den Rücken.
Studie SOPHYA
Die Langzeitstudie SOPHYA zeigt: Kinder, die sich früh viel bewegen, bleiben auch später eher aktiv. Aktive Eltern und ein bewegungsfreundliches Wohnumfeld fördern dies zusätzlich. Kinder, die wenig aktiv sind, finden hingegen seltener den Weg in Sportvereine oder steigen früher wieder aus.
SOPHYA-Studie: So bewegen sich die Kinder und Jugendlichen in der Schweiz

Welcher von beiden ist der Geräteturner und welcher der Kunstturner?


Geräteturnen oder Kunstturnen?
Geräteturnen und Kunstturnen
Beide Sportarten nutzen ähnliche Geräte, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte: Im Geräteturnen steht die saubere Ausführung im Vordergrund, im Kunstturnen wird zusätzlich die Schwierigkeit der Elemente stärker gewichtet. Kunstturnen folgt internationalen Wertungsrichtlinien, Geräteturnen einem vereinfachten, breitensportorientierten System. Beide Disziplinen fördern Kraft, Koordination und Körperbeherrschung – einfach mit unterschiedlichen Akzenten.
Über Geräteturnen Über Kunstturnen
Getu und Kutu sollen nicht verschmolzen, sondern strategisch miteinander verbunden werden. Die zentrale Frage ist nämlich: «Ist eine Stütze wirklich etwas anderes, je nach Sportart?» Die Antwort lautet klar: «Nein.» Beide teilen dieselben Basisbewegungen (Rollen, Drehen, Schwingen, Stützen, Handstand usw.). Nur der spätere Fokus unterscheidet sich.
«Deshalb ist das Ziel, eine gemeinsame methodische und technische Basis für Kinder und Jugendliche zu entwickeln. Egal, ob sie später im Getu oder im Kutu weitermachen», so Damien Bidlingmeyer, Projektleiter «GetuKutu».
Das Ergebnis: Die Kinder starten gemeinsam, bauen die gleichen Grundlagen auf und wählen erst später ihren sportartspezifischen Weg. Dadurch wird ein Wechsel zwischen «Getu und Kutu einfacher, da sich beide Sportarten auf dieselben Grundkompetenzen stützen. «Gleichzeitig bleibt mehr Zeit, um herauszufinden, in welcher Sportart sich ein Kind am besten entfalten kann», erläutert Bidlingmeyer. Auch die Wettkampfformate werden künftig sportübergreifend harmonisiert. Getrennt wird erst nach der Spezialisierung – nicht bereits im frühen Kindesalter.
Auflösung: Auf dem linken Bild ist ein Geräteturner zu sehen, auf dem rechten ein Kunstturner.
Der STV hat nicht den Anspruch, das zu ersetzen, was schon funktioniert. Er möchte das, was wir gemeinsam als Turnverband schon gut können, optimieren.
Damien Bidlingmeyer Projektleiter «GetuKutu»

Ziel ist es, eine gemeinsame methodische und technische Basis zu entwickeln.
Projekt «Smart Competitons»
«Smart Competitons» ist ein Projekt von Swiss Olympic, entwickelt in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Hochschule für Sport Magglingen und Jugend+Sport. Ziel ist es, Wettkämpfe im Kinderund Nachwuchssport weiterzuentwickeln. Im Fokus stehen die drei Prinzipien Participation, Personality und Performance (3 Ps), die eine hohe Teilnahme, die Persönlichkeitsentwicklung und eine langfristige sportliche Leistungsentwicklung fördern sollen.
Es ist wichtig, den Spagat zwischen Tradition und
Innovation
weiterzugehen.
Jérôme Hübscher
Abteilungsleiter Sportförderung

Im Projekt «GetuKutu» wachsen Geräteturnen und Kunstturnen zusammen – durch ein gemeinsames Ausbildungssystem, eine einheitliche Basistechnik und harmonisierte Wettkampfformen.
Die Basis des «Getu-Kutu»-Projekts bilden diese drei Grundprinzipien:
1. Partizipation – Teilnahme ermöglichen Dieses Prinzip stellt sicher, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche teilhaben können. Dazu gehören: Anwesenheit und Zugang zu Wettkämpfen genügend Zeit für Aktivitäten Rücksicht auf die körperliche und mentale Gesundheit
Ziel: mehr Teilhabe und weniger Hürden, damit kein Kind ausgeschlossen wird.
2. Persönlichkeit – Entwicklung fördern:
Im Zentrum stehen eine innere Motivation, eine langfristige Entwicklung und der Erwerb von Fähigkeiten, die über den Sport hinaus wirken. Dazu gehören: Selbstvertrauen und Sozialkompetenz stärken
Eigenmotivation fördern
Ziel: nachhaltige Entwicklung statt kurzfristiger Erfolgsdruck.
3. Performance – Leistung gesund entwickeln Leistung bleibt ein Ziel – aber angepasst an das individuelle Tempo der Kinder und Jugendlichen. Dazu gehören: disziplinspezifische Fähigkeiten Schritt für Schritt aufbauen langfristig denken statt überfordern
Fokus auf eine gesunde Leistungsentwicklung
Ziel: Leistung ja — aber nachhaltig, kindgerecht und individuell.
Der STV möchte mit den drei Ps die Teilhabe stärken, die Persönlichkeitsentwicklung fördern und gleichzeitig eine nachhaltige sportliche Leistungsfähigkeit sichern.
Bewährtes bleibt – gezielte Optimierung setzt Akzente
Die bestehenden und erfolgreichen Strukturen im Kinder und Jugendsport bleiben erhalten. Gleichzeitig möchte der STV den Weg von der Grob zur Feinmotorik klarer strukturieren.
So können Kinder ihre grundlegenden motorischen Fähigkeiten zunächst festigen und diese dann Schritt für Schritt erweitern – zum Beispiel bis hin zum Streuli, bei dem sie sich aus der Rolle rückwärts in den Handstand stossen.
Auch das Bewertungssystem soll entsprechend weiterentwickelt und auf das Niveau sowie die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen abgestimmt werden. Im Zentrum steht, dass individuelle Förderung, Freude am Sport und Motivation in den Vereinen langfristig gesichert bleiben.
Autorin: Carolina Estibeira
Bilder: Martin Fröhlich, STV, Markus Aeschimann, Hansruedi Lüthi, Laura Hauswirth
Schweizerischer Turnverband
Fédération suisse de gymnastique
Federazione svizzera di ginnastica
DEINE ROLLE, DEIN BEITRAG
Ansprechperson Prävention
Im Sinne eines wertvollen, sicheren und respektvollen Vereins- und Wettkampfumfelds.
Als Ansprechperson Prävention setzt du dich für Respekt, Fairness und Würde im Sport ein. Du informierst über Ethik und Prävention, bist erste Anlaufstelle bei Fragen und hilfst, ein positives Vereinsklima zu fördern.
ᘩ E-Learning über die Swiss Olympic Academy
ᘩ Wissen zum Ethik-Kompass (Macht, Ideale, Nähe, Druck)
ᘩ Unterstützung bei der Früherkennung und im Umgang mit heiklen Situationen
Mehrwert: Ein klarer Wertekompass, gestärkte Vereinsqualität und Schutz für alle Beteiligten.

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Schweizerischer Turnverband
Bahnhofstrasse 38, 5000 Aarau +41 62 837 82 00
ethik-recht@stv-fsg.ch stv-fsg.ch
Sportliche Wissenshäppchen

Bob statt Barren
Am letztjährigen Trainingsweekend wagte der TV Stammertal etwas Neues und versuchte sich im BobTraining mit Pilotin Selina Isler. Ob BobTraining auf dem Kerenzerberg, Schwingen im Schwingkeller oder Schwimmen in der Badi, der Blick über den Turnhallenrand bringt frische Perspektiven und neue Motivation ins Training.
Instagram-Beitrag:

Vom Turnfest ins Schutzgebiet
Das imposante Eingangstor des St. Galler Kantonalturnfestes Benken 2024 bekommt ein zweites Leben. Der Turm wurde von den «hölzigen» Turnern des Turnvereins Benken gebaut. Statt entsorgt zu werden, erhält er einen Platz im Benkner Riet als Beobachtungsturm. So bleibt der Holzbau nachhaltig erhalten und als Erinnerung ans Turnfest bestehen.
Jahre und immer noch aktiv
Mit 88 Jahren beendete JeanLouis Borella seine Tätigkeit als J+SExperte im Kunstturnen. In seinem Verein bleibt er aber weiterhin als Leiter aktiv. Wir ziehen den Hut vor dieser Leistung und danken allen Engagierten in der STVWelt, ohne euch geht gar nichts!
Fotos: zvg TV Stammertal
Fotos: zvg Hansruedi Mullis

Pauschenpferd als Stier
Ein Schnappschuss der Schweizer Comedian Hazel Brugger für ihre neue Tour «Good Evening Europe». Auf dem offiziellen Tourplakat sitzt sie auf einem Stier –für dieses Foto musste kurzerhand ein Pauschenpferd herhalten.
Instagram-Beitrag:
Ein süsser Start ins Turnfest
Das OK des Aargauer Kantonalturnfestes 2028 in Stein hat sich bei der Enthüllung des offiziellen Logos etwas Besonderes einfallen lassen. Das Logo wurde nämlich auf einer grossen Rüeblitorte präsentiert. Ein süsser Auftakt für ein grosses Turnfest.
68 SM-Titel
Die GYMliveRedaktion hat nicht schlecht gestaunt, als sich André Keller vom TV Wettingen bei ihnen gemeldet hat. Im November 2025 bestritt er gemeinsam mit seiner Tochter seinen letzten Geräteturnwettkampf an den Schweizer Meisterschaft Geräteturnen Sie & Er. Während seiner Karriere sammelte der Aargauer Turner unglaubliche 68 Schweizer Meistertitel. Herzliche Gratulation zu dieser Leistung!
Wettbewerb
Wie viele Sportarten sind Teil des STV?
Verlost werden drei «Ochsner Sport»-Gutscheine im Wert von je 50 Franken
Mitmachen – ganz einfach:
Antwort per OnlineFormular auf unserer Website unter stv-fsg.ch/wettbewerb-gymlive oder EMail mit dem Betreff «Wettbewerb 1/2026» und den vollständigen Adressangaben an red-aarau@stv-fsg.ch senden.

Zusammenstellung: Chantal Brogli
Richtige Antwort Gymlive 4/25: 30 Tage
Teilnahmeschluss: Dienstag, 26. Mai 2026
Die Gewinner*innen des Wettbewerbes werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt.
Foto: Instagram Hazel Brugger
«Macht ihr auch mit?»

Offizielle Partner:
Gemeinsam Gutes tun.
Am 30. Mai 2026 könnt ihr mit der Familie, mit Freund:innen oder als Verein mit kleinen und grossen Taten Gutes tun. tag-der-guten-tat.ch
Medienpartner: Eine Initiative von:

Dein Verein am «Tag der guten Tat»
Am 30. Mai 2026 ist es wieder so weit: Der «Tag der guten Tat» geht in die siebte Runde. «Gemeinsam Gutes tun!» – unter diesem Motto vollbringen Gross und Klein, Familien, Hunderte Vereine und Organisationen in der ganzen Schweiz gute Taten und verleihen diesem Tag seine einzigartige Wirkung.
Plane mit deinem Verein eine gute Tat mit den Vereinsmitgliedern oder der lokalen Bevölkerung und melde sie bis zum 11. Mai auf der Projektwebseite an. Beispiele für gute Taten sind eine Wanderung/Joggingrunde mit gemeinsamem Abfallaufsammeln, die Organisation einer Putzaktion an verschiedenen öffentlichen Orten in der Gemeinde, die Organisation eines Sponsorenlaufs für den guten Zweck oder ein Rollstuhlspaziergang mit dem lokalen Altersheim. Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt.
Der STV ist Hauptpartner
Der Schweizerische Turnverband engagiert sich dieses Jahr erstmals als Hauptpartner des «Tags der guten Tat» von Coop. Die vertiefte Partnerschaft stärkt die langjährige Verbandspartnerschaft mit Coop und bringt gemeinsame Werte zum Ausdruck: Zusammenhalt, freiwilliges Engagement und Verantwortung für die Gesellschaft. Mit dieser Aktion setzt der STV ein starkes Zeichen für Solidarität und Bewegung für alle.
Der «Tag der guten Tat» 2026 ist das erste öffentliche Engagement der neu gegründeten Stiftung Turnen Schweiz – und der gemeinsame Start in die Förderarbeit.

Die Spendengelder, die an diesem Tag über die teilnehmenden Vereine gesammelt werden, fliessen in die Stiftung Turnen Schweiz und bilden die Grundlage für die Förderung ausgewählter Projekte mit gesellschaftlicher Wirkung. Diese Mittel werden zweckgebunden für künftige Projekte eingesetzt, die unter dem Leitsatz «Turnen ermöglichen – für Kinder und Jugendliche» gezielt Bewegung, Teilhabe und Gemeinschaft fördern.
Mit der Unterstützung am Tag der guten Tat fördern wir gezielt: zusätzliche Turnangebote für Kinder und Jugendliche niederschwellige Vereinsprojekte, die den Einstieg ins Turnen erleichtern innovative Initiativen, die neue Zugänge zum Turnen schaffen
Weitere Informationen:

Foto: zvg
Sprachenvielfalt im Turnsport ergänzt
Ein dreisprachiges Wörterbuch
Im letzten GYMlive im Dezember 2025 präsentierten wir die Sprachenvielfalt in der Turnsprache in den drei Landessprachen Deutsch, Französisch und Italienisch. Darauf erhielten wir eine Rückmeldung aus der romanischsprachigen Schweiz von Jack Pinggera aus Zernez, der uns mit einem Zeitdokument aus dem Jahr 1984 darauf aufmerksam machte, dass auch die Rätoromaninnen und romanen ihre Turnsprache haben. Vielen Dank, Jack, für die Einsendung und viel Spass beim Rätoromanischlernen!

Deutsch Französisch Italienisch Rumantsch Vallader das Turnen la gymnastique la ginnastica la gimnastica der Schweizerische Turnverband (STV) la Fédération suisse de gymnastique (FSG) la Federazione svizzera di ginnastica (FSG) la federaziun svizra da gimnastica (FSG) das Eidgenössische Turnfest (ETF) la Fête fédérale de gymnastique (FFG) la Festa federale di ginnastica (FFG) la Festa federala da gimnastica (FFG) die Europameisterschaft (EM) les Championnats d’Europe (CE) i Campionati europei ils champiunadis europeics die Schweizer Meisterschaften (SM) les Championnats suisses (CS) i Campionati svizzeri ils champiunadis svizzers der Turnabend la soirée gymnique, la soirée de gym l’accademia la sairada da gimnastica die Weltmeisterschaft (WM) les Championnats du monde (CM) i Campionati del mondo (CM) ils champiunadis mundials Faustball la balle au poing la pallamano ballapuogn Kunstturnen la gymnastique artistique la ginnastica artistica gimnastica artistica Nationalturnen les jeux nationaux i giochi nazionali gimnastica naziunala Rhythmische Gymnastik la gymnastique rythmique la ginnastica ritmica gimnastica ritmica Trampolin le trampoline il trampolino il trampolin der Verein la société la società la società die Jugendriege la section jeunesse la sezione giovanile gimmats / gimmattas J+S (Jugend+Sport) J+S (Jeunesse+Sport) G+S (Gioventù+Sport) G+S (Giuventegna+Sport) das Vereinsgeräteturnen la gymnastique aux agrès de société la ginnastica attrezzistica di sezione la gimnastica d’urdegns da società Leitender le moniteur/la monitrice la monitrice/il monitore il manader / la manadra der Oberturner / die Oberturnerin le/la responsable technique il/la responsabile tecnico il/la prümgimnast/-a il/la capogimnast/-a der/die Wertungsrichter*in le/la juge la giurata/il giurato il giuror / la giurora das Ehrenamt le bénévolat il benevolato la plaiv d’onur das Ehrenmitglied le membre d’honneur il socio onorario il commember / la commembra d’onur die Gemeinschaft la communauté la comunità la cumünanza die Bewertung l’évaluation la valutazione la valütaziun die Einzelausführung l’exécution individuelle l’esecuzione individuale l’execuziun individuala der Handstand l’appui tendu renversé, l’ATR, la pièce droite, le stand la verticale/ lo stand il pozzaman beugen plier/fléchir piegare as sgobar seitwärts de côté di lato da la vart vorwärts en avant in avanti inavant rückwärts en arrière indietro inavo gehockt groupé raggruppato tschantà gestreckt tendu teso stendü der Ausfallschritt la fente avant l’affondo iI sgiarvitsch der Sturz la chute la caduta la svoulida
KOMPAKT
Romandie
Wissenswertes aus der französischen
Schweiz
Das Welsch Master Team feiert sein 10-jähriges Bestehen
Das Welsch Master Team (WMT), das im März von European Gymnastics zum «Team of the Year» gekürt wurde, setzt seinen Erfolgskurs fort. Nach seinem Triumph bei der World Gym for Life Challenge in Portugal und dem Gewinn der Trophäe Bruno Grandi bereitet sich das Team aus der Romandie nun auf die Feier seines 10jährigen Bestehens vor. Zu diesem Anlass organisiert das WMT am Samstag, 19. September, in Grandson/VD eine grosse Gala.
14 Gruppen aus der ganzen Schweiz werden abwechslungsreiche und spektakuläre Darbietungen präsentieren: Ring und Bodenturnen, Sprung, Tanz und viele andere Disziplinen stehen auf dem Programm. Das WMT wird das Programm mit Zwischenspielen und einigen speziell für diesen Anlass vorbereiteten Überraschungen untermalen.
Die Gala findet eine Woche nach den Schweizer Meisterschaften statt, sodass Produktionen von hoher Qualität garantiert sind. Die Tickets werden im Mai in den Verkauf gehen.
Weitere Informationen: wmteam.ch


Neues Trio an der Spitze von Gym Valais-Wallis
Gym ValaisWallis schlägt mit der Wahl eines neuen Führungstrios ein neues Kapitel auf. Seit der Fusion und der Gründung von Gym ValaisWallis ist es nämlich das erste Mal, dass im Vorstand mehr Männer als Frauen sind (vier Männer, drei Frauen).
Als neue Präsidentin wurde Pauline Bovier gewählt. Als Teil des Vorstands seit 2016 sorgt sie für Kontinuität und kann ihre Erfahrungen in den Verband einbringen, insbesondere in den Beziehungen zum Schweizerischen Turnverband.
Zwei neue Personen treten dem Vorstand bei: Lauriane Héritier als französischsprachige Vizepräsidentin und Armin Amherd als deutschsprachiger Vizepräsident. Sie gewährleisten die Vertretung beider Sprachregionen des Kantons und stärken die Verbindung zu den Vereinen.
Mit dieser neuen Zusammensetzung setzt Gym ValaisWallis sein Engagement für die Entwicklung des kantonalen Turnsports und die Zusammenarbeit zwischen den Regionen fort.
Foto: FIG
Wissenswertes aus der italienischen Schweiz
Auf dem Weg zum
ETF 2031: Das Tessin übernimmt
Nach dem erfolgreichen Eidgenössischen Turnfest 2025 in Lausanne richtet sich der Blick nun in den Süden: Mit der Stabsübergabe im September und der Gründung des Vereins FFG Ticino 2031 Ende November 2025 hat das Tessin offiziell die Verantwortung für das Eidgenössische Turnfest 2031 übernommen. Erstmals seit 1894 wird das Tessin Gastgeberin des grössten Sportereignisses der Schweiz sein und erwartet rund 300’000 Besuchende.
Die Vorfreude auf das ETF 2031 wächst, die Planungen laufen auf Hochtouren. Die Schweizer Turnfamilie darf sich auf ein einmaliges Sport und Volksfest in einer einzigartigen Umgebung freuen. Bis dahin bleiben die Erinnerungen an Lausanne lebendig – und der Blick ist gespannt auf die nächsten grossen Turnmomente gerichtet.

Die Vorfreude auf FFG Ticino 2031 ist bereits jetzt gross.

Erstmals seit 1894 wird das Tessin Gastgeberin des grössten Sportereignisses der Schweiz sein.
Foto: STV
Stabsübergabe von Lausanne 2025 an Ticino 2031.

Entschuldigung an die Tessiner Turngemeinschaft
Der Artikel zu «So turnt die Schweiz» in der GYMliveAusgabe vom Dezember 2025 hat im Tessin nachvollziehbare Reaktionen ausgelöst. Insbesondere die Verwendung des Begriffs «lasziv» im Zusammenhang mit dem Turnsport war unpassend. Die Wortwahl wurde von zahlreichen Tessiner Turnerinnen und Turnern zu Recht als reduzierend empfunden.
Diese Kritik nehmen wir sehr ernst: Die gewählte Formulierung wird der Leistung, der Professionalität und der gewachsenen Turntradition im Tessin nicht gerecht. Der Autor beabsichtigte, einen humoristischen Akzent zu setzen; eine abwertende Haltung lag ihm fern. In der konkreten Umsetzung ist dieser Ansatz jedoch missglückt – insbesondere im Titel.
Wir bedauern, dass dadurch ein Bild vermittelt wurde, das der Tessiner Turngemeinschaft nicht entspricht und ihrem Engagement nicht
die gebotene Wertschätzung entgegenbringt. Unsere redaktionellen Prozesse wurden geschärft. Titel, Wortwahl und pointierte Zuspitzungen werden künftig noch konsequenter auf ihre Wirkung geprüft. Ziel bleibt eine differenzierte, respektvolle und verbindende Darstellung der Vielfalt des Schweizer Turnsports. Wir danken für die offenen Rückmeldungen und entschuldigen uns ausdrücklich bei der Tessiner Turngemeinschaft sowie bei allen, die sich durch den Artikel verletzt oder nicht angemessen repräsentiert fühlten.
Silvia Zwygart, Bereichsleiterin Kommunikation
KOMPAKT
Ehrengarde
Ganz herzlich gratulieren wir unseren Ehrenmitgliedern zu ihren speziellen oder erfreulich hohen Geburtstagen: Es jubilieren ...
Stefan Bühler Chur
95 Jahre am 17. Januar 2026
Oskar Bader Kloten
95 Jahre am 4. März 2026
Antoine Ferrari Delémont
92 Jahre am 7. April 2026
Heinrich Dubach Bern
91 Jahre am 2. März 2026
Werner Kaufmann Engelburg
91 Jahre am 12. April 2026
Rolf Birrer Weggis
90 Jahre am 22. März 2026
Heinz Kurz Steffisburg
85 Jahre am 6. April 2026
Ernst Stüssi Glarus
85 Jahre am 17. April 2026
Anne-Denise Weibel Hinterkappelen
80 Jahre 26. Januar 2026
Bernard Humbert Boudry
80 Jahre 26. Februar 2026
Ruth Iten Staufen
80 Jahre 31. März 2026
Charly Weber Vevey
75 Jahre am 10. Januar 2026
Max Deppeler Bad Zurzach
75 Jahre am 27. März 2026
Urs Pulvermüller Wetzikon
70 Jahre am 5. März 2026
Joël Broye St-Blaise
70 Jahre am 6. März 2026
Ursula Reist Richterswil
70 Jahre am 23. März 2026
Sylvia Gerber Alpnach Dorf
70 Jahre am 18. April 2026
In Gedenken
Erwin Hänggi
Adliswil
2. Feb. 1942 bis 5. Dez. 2025
– 1982 Mitglied Gründungs
Cup Zürich
– 2000–2007 Mitarbeiter Abteilung Marketing & Kommunikation, Spit zensport und Medien des STV
– 2008 Verleihung STVEhrenmit gliedschaft
Jean-Marie Boillat
Les Bois
20. Dez. 1934 bis 27. Dez. 2025
1964–1972 Leiter der Leiterausbildung ehemaliger ETV
– 1967 Technischer Präsident des ehemaligen Vereins «Société jurassienne de Gymnastique» (heutige ACJG)
– 1981–1988 Präsident des ACJG
Dorly Schwegler-Obrist
Volketswil
12. April 1941 bis 4. Januar 2026
– 1992 Mitglied Technische Kommission Ressort Geräte (ehemaliger Kantonaler Frauenturnverband Zürich)
– 1983 Mitglied Ressort Gerätetur nen STV
– 1989–1996 Chefin Ressort Geräteturnen STV
Hansjörg Arm
Büetigen
3. November 1962 bis 5. März 2026
– 1986 im Vorstand des Turnverban des Bern OberaargauEmmental
– 1998–2003 STV Fachgruppe Aus bildung Ressort Gymnastik
– Ab 2005 Chef Führungsteam Sport und Anlässe/Wettkämpfe




TURNSPIRIT
Genug Turnfeste für alle – das Ziel für die Zukunft

Die Turnfest-Saison 2026 steht unter besonderen Vorzeichen: knappes Angebot, Absagen, intensive Koordination und der Appell an Solidarität innerhalb der Turnschweiz. Das Ziel für die Zukunft ist klar: genug Turnfeste, damit es wieder für alle Platz hat.
Die TurnfestSaison 2026 präsentiert sich so herausfordernd wie selten zuvor. Während im Jahr 2024 noch ein Überangebot an Turnfesten herrschte, ist die Situation zwei Jahre später komplett anders: Für 2026 stehen lediglich sechs Turnfeste, davon ein Jugendturnfest, im Veranstaltungskalender des Schweizerischen Turnverbandes (STV) zur Auswahl. «Die interne Mehrjahresplanung und der Blick in die Zukunft haben uns schon vor und während der CoronaPandemie gezeigt, dass eine engere Koordination erforderlich ist», sagt der Abteilungsleiter Sportförderung, Jérôme Hübscher. «Aus diesem Grund hat man den Kontakt zu den Kantonalverbänden gesucht und einen TurnfestRoundtable gegründet, um gemeinsam Lösungen erarbeiten zu können und solche Situationen wie 2026 zu verhindern.»



Koordination durch den STV
Seit dem Überangebot 2024 und der Knappheit 2026 wird der Ruf nach einer gesamtschweizerischen Koordination der Turnfeste stärker denn je. Jérôme Hübscher sagt dazu: «Wir haben 2025 eine neue Funktion eingeführt und die Koordination mit den Verbänden hat sich intensiviert. Grundsätzlich ist man sich einig, dass die Zeit reif ist, enger zusammenzuarbeiten.» Tiziana Hämmerli, Verantwortliche Turnfest STV, ergänzt: «Die Kantonalverbände sprachen sich für eine nationale Koordination aus, sprechen sich aber kantonal beziehungsweise regional ab. Dies auch, weil sie näher bei den potenziellen Organisierenden sind.» «Die Feste entstehen regional und sind abhängig von lokalen Gegebenheiten, Festivitäten und Jubiläen», sagt Tiziana Hämmerli weiter.
«Die Einführung der STVKoordinationsstelle hat nun für die laufende TurnfestSaison schon einiges bewirkt», sagt Hämmerli. Unter anderem hat sie in enger Zusammenarbeit mit den Wettkampfleitungen der Turnfeste 2026 Doppelstarts bereinigt, Anfragen koordiniert und versucht, zusätzliche Kapazitäten zu erschliessen, damit möglichst viele Turnerinnen und Turner einen Startplatz erhalten haben. «Dennoch», betont Jérôme Hübscher, «bleiben die Grenzen klar sichtbar.»
Begrenzte Turnfeste – grosse Nachfrage
Die Gründe für die Knappheit sind vielfältig: Weniger Verbände haben sich für die Organisation eines Turnfestes gemeldet, gleichzeitig ist der organisatorische Aufwand durch Infrastruktur, Helfendenbedarf und wachsende Anforderungen der teilnehmenden Vereine gestiegen. Obwohl alle Turnfeste ihre Kapazitäten massiv ausgebaut haben – teilweise bis rund 2000 zusätzliche Startplätze –, reicht das Angebot bei Weitem nicht aus, um die Nachfrage zu decken. Dies hat dazu geführt, dass zahlreiche Vereine trotz allen Bestrebungen keinen Startplatz erhalten haben. Dieser Mangel hatte aber auch einen positiven Effekt: «Mehrere Vereine organisieren jetzt hier und da auf die Schnelle zusätzliche, kleinere Cups und Meisterschaften. Dazu öffnen die Verbände ihre eigenen regionalen Meisterschaften für auswärtige Vereine. Dies hilft kurzfristig und wir sind dankbar für dieses Engagement. Dies kann aber auf Dauer nicht die Lösung sein», so Tiziana Hämmerli, Verantwortliche Turnfeste STV.
In diesem Jahr haben leider nicht alle Vereine einen Startplatz bekommen.
Für viele Turnende der Saisonhöhepunkt: der Auftritt am Turnfest.
Koordination vorantreiben
Den Überblick über das Angebot an Turnfesten zu behalten, ist schwierig. Dies auch, weil eine zwingende, gesamtschweizerische Koordination noch fehlte. Jérôme Hübscher erklärt: «Mit Ausnahme des Eidgenössischen Turnfestes sind die Turnfeste generell in der Hoheit der Kantone und Regionen.» Dem Schweizerischen Turnverband sind aktuell nur alle Schweizer Meisterschaften und das ETF zugeteilt.
Dazu kommt, dass ein Turnfest nur stattfindet, wenn ein Organisator ein Fest auf die Beine stellt. Also anders als zum Beispiel bei den Schwingern, die von der Verbandsstruktur her ähnlich organisiert sind wie die Turnerinnen und Turner. Da gibt es fix vorgegebene Feste, die stattfinden, und es muss sie jemand organisieren.
«Die Abteilung Sportförderung», sagt Hübscher, «organisiert aktuell rund 40 Sportanlässe über alle 14 STVSportarten hinweg.» Auch wenn die Überlegung, es den Schwingern gleichzutun, spannend wäre: «Mit den aktuellen Ressourcen sehe ich da keine Möglichkeit», sagt Jérôme Hübscher und betont, dass die Turnfeste gerade von der regionalen Vielfalt und den unterschiedlichen Organisationskompetenzen leben.
Roundtables und Mehrjahresplanung
Neben der aktuellen Koordination beschäftigt sich der STV auch damit, in Zukunft die TurnfestMangellage zu beheben. Um die Lage zu entschärfen, führt der STV seit 2025 regelmässig Turnfest Roundtables durch. Diese etablierten Treffen unterstützen die OK, fördern Austausch und Wissenstransfer und sollen
Das Fest nach dem Turnen ist ein wichtiger Bestandteil für alle.


Wo geht es zukünftig hin mit den Turnfesten?
langfristig die Koordination und Planung der TurnfestSaison verbessern. «Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Mehrjahresplanung sowie der frühzeitigen Meldung von Turnfesten durch Verbände und Organisatoren», betont Tiziana Hämmerli, Verantwortliche Turnfeste STV.
Für das Jahr 2027 sah es vor ein paar Monaten noch düsterer aus als für das Jahr 2026.
Zwischenzeitlich haben sich nun zwei weitere Verbände entschieden, ein Turnfest zu organisieren. «Trotz diesen zusätzlichen Startplätzen wird es auch 2027 noch eng.»
Die Thematik hat den STV und die Kantonalverbände auch an der Konferenz Sportförderung begleitet. Tiziana Hämmerli sagt: «Die Mehrjahresplanung wird fix zweimal im Jahr mit den Kantonalverbänden abgeglichen.»
Ein Turnfest entsteht nur, wenn wir es gemeinsam tragen.
Tiziana Hämmerli
Verantwortliche Turnfest STV
Das Wettkampfangebot ist ein entscheidender Faktor.

Blick in die Zukunft
«Ein Turnfest entsteht nur, wenn wir es gemeinsam tragen. Bieten wir unserer Turnfamilie weiterhin genügend Möglichkeiten, die Resultate ihrer vielen Trainingsstunden an einem Turnfest zu zeigen und gemeinsam sportliche Erlebnisse wie auch das gesellige Zusammensein zu geniessen.»
«Jeder Verein ist eingeladen, sich aktiv einzubringen und sich für die Durchführung eines Turnfestes zu melden», so der Appell von Tiziana Hämmerli. «Dabei muss es nicht immer ein grosses Turnfest sein», sagt sie und ergänzt, dass auch viele kleine, feine Turnfeste mit ihrem eigenen Charme einen wertvollen Beitrag leisten und helfen, den Bedarf an Startplätzen abzudecken.
Autor: Simon Keller
Bilder: Dominic Müller, STV, Harald von Mengden, Rebecca Arnold, Tanja Landolt
Impressionen Gymotion



















Fotos: Martin Fröhlich
STV-PARTNER
Vom einfachen Konstrukt zum Hightech-Gerät
Nach jedem Eidgenössischen Turnfest wird an Disziplinen gefeilt und sie neu gedacht. Und wenn dies neue oder angepasste Geräte verlangt, ist Alder + Eisenhut am Start. 2026 feiert das Unternehmen sein 135-jähriges Bestehen. Wir nehmen das zum Anlass und werfen einen Blick zurück auf die Entwicklung der Turngeräte.
Am Anfang der Geschichte von Alder + Eisehut steht das «UNIVERSAL TURNGERÄTH». Erfunden wurde es 1884 von Emil Trachsler. Es war gleichzeitig Barren, Reck, Schaukel und Hochsprunganlage. Weil zu damaliger Zeit die finanzielle Lage der Landvereine prekär war, sollte ein Gerät konstruiert werden, das mehreren Zwecken diente. Es sollte leicht zu transportieren und überall aufstellbar sein.
Der Erfolg mit der Erfindung des Universalturngerätes war für Emil Trachsler der Ansporn, um sich mit der Konstruktion anderer Turngeräte sowie Turnplatz und Halleneinrichtungen zu befassen. So entstand die erste Schweizerische Turngerätefabrik in Hallau, die 1891 von Robert Alder Fierz aufgekauft und nach Küsnacht/ZH verlegt wurde. Heute hat das Familienunternehmen den Sitz im toggenburgischen EbnatKappel und vereint Schlosserei, Näherei sowie Schreinerei unter einem Dach.
Unsere Geschichte:



Voltigier-/Pauschenpferd/ Sprungpferd
Römer übten an Holzpferden das Auf und Absteigen, ab dem 17. Jahrhundert lernten adelige Knaben in Ritterakademien das Voltigieren am hölzernen Pferd.
Die ersten Voltigierpferde glichen mit Kopf, Hals und Schwanz noch dem lebenden Pferd. Im 19. Jahrhundert verliert es Kopf und Schwanz, später auch den Hals. Vollpauschen werden durch Bügelpauschen ersetzt.
Auch heute haben die Pauschenpferde zum Teil noch Hufe, um daran zu erinnern, dass es ein Pferd ist.
Pferde mit abnehmbaren Pauschen wurden als Schwing wie auch als Sprungpferde eingesetzt.


Der Barren

Ursprünglich war dieser als Hilfsgerät für Stützübungen zur Vorbereitung für das Voltigieren am Pauschenpferd gedacht.
Die ersten Modelle zu Turnvater Jahns Zeiten (1778–1852) waren nicht verstellbar, weder in der Höhe noch in der Breite. Die Turngerätehersteller Robert AlderFierz und Johannes Eisenhut erfanden Systeme, die das Verstellen möglich machten, und liessen diese patentieren.
Heute gibt es drei verschiedene Barrenmodelle: Schulbarren, Vereinsbarren und Wettkampfbarren.
Mehr dazu gibt’s im Online-Beitrag:
STV-Partner
Der STV dankt seinen Partnern für ihre wertvolle Unterstützung zugunsten des Turnsports. Gemeinsam können wir das Turnen weiterentwickeln und Emotionen auslösen. Herzlichen Dank!





Fotowettbewerb TurngeräteMuseum
Bestimmt habt ihr Schnappschüsse von besonderen Turnmomenten. Das TurngeräteMuseum veranstaltet einen Fotowettbewerb, bei dem es attraktive Preise zu gewinnen gibt!
Hier geht’s zum Wettbewerb:













Supporter
Autorin: Alexandra Herzog Fotos: zvg/Alder + Eisenhut
mySTV – die digitale Drehscheibe der Turn-Community

Nach 18 Monaten Entwicklung ging mySTV am 5. April 2023 live. Drei Jahre später zeigt sich: Aus der schlanken Online - Lösung ist Schritt für Schritt eine vielseitige Drehscheibe für Mitglieder und Community geworden –mit klarem Fokus auf konkreten Mehrwert.
Der Start: die digitale Mitgliederkarte
Wer an Wettkämpfen des Schweizerischen Turnverbandes teilnehmen oder von anderen Angeboten und Vergünstigungen profitieren möchte, benötigt eine gültige Mitgliederkarte. Seit 2023 kann diese online bezogen, direkt auf das Smartphone geladen und am Wettkampf
digital vorgewiesen werden. Auch Vorstände und Leitende haben die Möglichkeit, die Mitgliederkarten ihrer Vereinsmitglieder über mySTV einzusehen und herunterzuladen. Auf diese Weise kamen die meisten Turnerinnen und Turner erstmals mit mySTV in Kontakt.
Hoheit über die eigenen Daten – ein Login für (fast) alles
Ein zentrales Ziel von mySTV ist es, dass Turnerinnen und Turner ihre persönlichen Daten selbst einsehen und verwalten können. Von Kontaktdaten über GYMlive und NewsletterAbonnements bis hin zur persönlichen Kurshistorie: Die Datenhoheit liegt zunehmend bei den Mitgliedern selbst.
Ebenso wichtig war die Vereinheitlichung des Zugangs: Für möglichst viele Plattformen des
STV sollen derselbe Benutzername und dasselbe Passwort genutzt werden können. In den vergangenen Jahren wurde das mySTVLogin erfolgreich an weitere Systeme angebunden –unter anderem an die neue Kurs und Videoplattform. Für die Nutzerinnen und Nutzer bedeutet das: weniger Zugangsdaten und eine deutlich einfachere Handhabung.
Personalisierte und exklusive Inhalte
Im vergangenen Jahr wurde mySTV kontinuierlich erweitert. Neu hinzugekommen sind unter anderem die Anzeige persönlicher Videos sowie Vereinsvideos, ein erweitertes Benutzerprofil mit zusätzlichen Einstellungsmöglichkeiten sowie eine verbesserte und übersichtlichere Benutzerführung.
Zudem entwickelt sich mySTV zunehmend zum zentralen Zugang für geschützte Dokumente – beispielsweise für Vereine, die an Programmen wie CONCORDIA Fitiva, Coop Mixihit oder Coop Kituhit teilnehmen. Exklusive Informationen und Unterlagen sind damit gebündelt und einfach zugänglich.
Eine Plattform für die ganze Turnfamilie
Zu den häufigsten Rückmeldungen beim Start gehörte, dass sich Nichtmitglieder nicht registrieren konnten und dass für Kinder ohne eigene EMailAdresse kein Konto erstellt werden
konnte. Dadurch hatten Eltern keinen direkten Zugriff auf die Daten und Mitgliederkarten ihrer Kinder.
Mit dem Einführen der Funktion «Freigabe mySTV für Eltern» für Vereinsadministratoren sowie der Möglichkeit, sich als «STVFriend» zu registrieren, konnte diesen Anliegen Rechnung getragen werden.
Eine weitere wichtige Funktion soll die Integration von STVAdmin und der Richterdatenbank in mySTV werden. Beide Anwendungen werden sich in einer optimierten, benutzerfreundlicheren Oberfläche präsentieren.
Konsolidierung und nachhaltige Weiterentwicklung
Nach der intensiven Aufbau und Ausbauphase richtet sich der Fokus nun verstärkt auf Konsolidierung, Qualitätssicherung und gezielte Weiterentwicklung. Ziel ist es, mySTV weiter zu stabilisieren, Prozesse zu optimieren und dort auszubauen, wo für Mitglieder und Vereine zusätzlicher Nutzen entsteht. Drei Jahre nach dem Launch ist mySTV weit mehr als eine digitale Mitgliederkarte. Die Plattform hat sich zur zentralen Drehscheibe des digitalen STV Öko systems entwickelt – und sie wird auch künftig Schritt für Schritt weiterwachsen.
Autor: Thomas Greutmann / Fotos: STV


Mensch und Stahl im perfekten Gleichge-

Geräte- und Kunstturnen kennt man – doch der STV ist weit mehr. Unter seinem Dach vereint er 14 Sportarten sowie zahlreiche Disziplinen und Bewegungsangebote. Die neue Rubrik «Turn-Kosmos» zeigt dieses vielfältige Universum jenseits von Reck und Barren.
Wenn ein Rhönrad ins Rollen kommt, verstummt die Halle: Eine Rhönradkür beeindruckt durch die Kombination aus Körperkraft und anmutiger Leichtigkeit. Doch was macht diese Sportart so faszinierend?
In der Schweiz hat sich das Rhönradturnen in den letzten Jahrzehnten zu einer festen Grösse im Turnsport entwickelt. Und auch das Interesse ist gewachsen. Viele Vereine haben eine Wartefrist von ein bis zwei Jahren. «An Einzelwettkämpfen haben wir mittlerweile fast 200 Startende pro Wochenende. Das ist für eine kleine Sportart, wie wir es sind, sehr viel», so Jacqueline Tschann, STVRessortleiterin Rhönrad. So würden auch einige Wettkampfausrichtende an ihre Kapazitätsgrenzen stossen. Deshalb würde im Moment ein Umdenken stattfinden, wie man gerade im Nachwuchsbereich mehr Wettkämpfe anbieten könnte, damit die Masse etwas besser verteilt wird.
«Das Geheimnis liegt im perfekten Gleichgewicht zwischen Mensch und Stahl. Das Rhönrad wird nicht durch Motoren bewegt, sondern nur durch die Kraft, das Gewicht und die Körperspannung der Athletinnen und Athleten. Diese unmittelbare Verbindung macht jede Bewegung so besonders», so die RhönradRessortleiterin des STV, Jacqueline Tschann. Mit jeder Gewichtsverlagerung, jedem Zug und jeder Drehung wird das Rad gelenkt, gebremst oder beschleunigt.
Die Sportart
Im Mittelpunkt steht die intensive Beziehung zwischen Turner*in und Gerät. Für das Publikum sieht es oft spielerisch und mühelos aus.
Aber in Wahrheit fördert Rhönradturnen eine Vielzahl körperlicher und geistiger Fähigkeiten: Gleichgewicht, Kraft, Beweglichkeit, Mut und Konzentration.
Die drei Disziplinen – Vielfalt auf Rädern
Das Rhönradtraining ist abwechslungsreich und fordernd. Es beginnt oft mit einfachen Basisübungen: dem sicheren Ein und Aussteigen, den ersten Rollbewegungen, dem Halten der Balance. Schritt für Schritt arbeiten sich Anfängerinnen und Anfänger zu komplexeren Elementen vor – unterstützt von erfahrenen Trainerinnen und Trainern, die Sicherheit und Technik in den Vordergrund stellen.
Die STVRessortleiterin hat seit ihrer Kindheit selbst Rhönrad geturnt und weiss, wie herausfordernd eine komplette Kür ist: «Es ist körperlich anspruchsvoll und erfordert viel Kraftausdauer sowie eine konstante Körperspannung über die gesamte Übung hinweg. Gleichzeitig bleibt auch die mentale Seite eine grosse Herausforderung. Eine Wettkampfsituation verlangt Fokus und Ruhe.»
Am ETF 2019 hat die Moderatorin des ETF TV, Dara Masi, das auch gleich beim TV Untersiggenthal ausprobiert.
Hier geht’s zum Video

Rhönrad ist auch eine Disziplin im Vereinsturnen.
Kurz gesagt: «Die Vorbereitung wird mit jedem Schritt intensiver. Von der Detailarbeit bis zur vollständigen Kür wächst der Anspruch kontinuierlich – körperlich, technisch und mental. Ich denke, hier unterscheiden wir uns nicht gross vom Geräte und Kunstturnen», so die STVRessortleiterin Rhönrad, Jacqueline Tschann.
Das Rhönradturnen ist reich an Variationen und fordert die Turnenden in unterschiedlichen Disziplinen:
Geradeturnen: Das Rad rollt auf beiden Reifen aufrecht über die Bodenfläche. Akrobatische Elemente wie Handstände, Stützsprünge oder Drehungen werden zu einer harmonischen Kür verbunden. Hier zählen Technik, Ausführung und Schwierigkeit.
Spiraleturnen: Das Rad wird gekippt und bewegt sich spiralförmig scheinbar schwerelos nur noch auf einer Reifenseite. Balan
cegefühl und Feinkoordination sind hier entscheidend. Der Wechsel zwischen grosser und kleiner Spirale, das gezielte kurze Stoppen, Kippen und Weiterrollen machen den Wettkampf besonders anspruchsvoll.
Sprung: In der Sprungdisziplin bringen die Turnenden das Rad in Schwung, rennen hinterher und springen dann, meistens in einer Bückstützhaltung, auf das Rad. Sobald die Turnenden oben auf dem Rad stehen, springen sie anschliessend herunter auf eine dicke Matte.
Die Überwindung der Schwerkraft, das Gefühl, fliegen zu können, sich nicht nur am, sondern mit dem Gerät zu bewegen und dieses kontrollieren zu können, ist das, was an dieser Sportart so fasziniert.
Jacqueline Tschann STVRessortleitung Rhönrad
Entstehungsgeschichte
Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte der deutsche Turner Otto Feick das Gerät. Inspiriert von den Eisenreifen, mit denen Kinder im ländlichen Raum spielten, baute der gelernte Schlosser und Eisenbahner die erste Variante des Rhönrads. Nach mehreren Prototypen liess er 1925 das Rhönrad patentieren – benannt nach der Mittelgebirgsregion Rhön. In den 1980erJahren kam das Rhönradturnen dann auch in die Schweiz. 1992 fand in Liestal die erste Europameisterschaft statt. 1995 wurde in Basel der Internationale RhönradturnVerband gegründet.
Rhönradturnen ist körperlich, technisch und mental herausfordernd.


Als besondere Disziplinen gibt es noch das Paar und Vereinsturnen: Beim Paarturnen bewegen zwei Personen ein Rad und turnen dabei Elemente gemeinsam. Das Gegengewicht der Partnerin bringt eine ganz neue Dynamik mit sich und ermöglicht teilweise komplett andere Elemente, als ursprünglich geplant. Beim Vereinsturnen wird mit drei bis sechs Rädern gleichzeitig eine Gruppenchoreografie zu Musik geturnt. Meistens sind auch hier PaarturnVarianten zu sehen. Der absolute Teamgeist, Vertrauen und Kreativität stehen dabei im Mittelpunkt.
Nationale und internationale Rhönrad-Wettkämpfe
Schweizer Meisterschaft in Baar: 3. Mai 2026
EinzelWM in Göttingen (GER): 1. bis 4. Juli 2026
International erfolgreich
Die Schweizer RhönradSportlerinnen und Sportler überzeugen seit Jahren mit herausragenden Leistungen auf internationaler Bühne. An der WM 2025 erturnten die Junioren den ersten TeamWeltmeistertitel und auch an der EinzelWM 2024 waren die Schweizerinnen und Schweizer stark. Diese Erfolge sind das Ergebnis einer starken Nachwuchsförderung, engagierter Trainerinnen und Trainer und eines grossen Zusammenhalts innerhalb der RhönradCommunity.
Autorin: Carolina Estibeira
Bilder: Andy Meschberger, Elia Kilcher, B.J.A. Treuren
Die Juniorinnen und Junioren holen an der WM 2025 den ersten Team-Weltmeistertitel.


TURNWELT IN BILDERN
Ausgezeichnete Leistungen im Fokus
Auszeichnungen und Ehrungen zeigen, wie viel Herzblut in den Schweizer Vereinen steckt. Auch wenn wir hier nicht alle namentlich erwähnen können, gilt ein grosses Dankeschön allen, die sich engagieren, Leistung zeigen und den Turnsport lebendig machen.
Der TV Zihlschlacht wurde 2026 am Thurgauer Sportpreis als Team des Jahres ausgezeichnet. Bereits am ETF in Lausanne demonstrierten die Thurgauer ihr Können, als sie sich im Vereinswettkampf mit einer herausragenden Gesamtnote von 29,99 Punkten den Turnfestsieg sicherten.
Die Aerobicgruppe des TV Sissach erhielt 2025 den Baselbieter Sportpreis für ihr ausserordentliches Engagement und ihre sportlichen Erfolge. Am ETF triumphierte ihr 4erTeam im Vereinswettkampf. Zudem holten sie sich den Kategoriensieg bei den Aerobic Aktiven. 2024 organisieren sie die SM Aerobic und sicherten sich auch gleich mit dem 4erTeam den Schweizer Meistertitel.
Diese Erfolge stehen stellvertretend für die vielen engagierten Turnenden und Vereine in der Schweiz. Ein herzliches Dankeschön an alle, die den Turnsport mit ihrer Leidenschaft prägen!
Autorin: Chantal Brogli
Letzte Frage

Roland Schenk
Ehemaliges Zentralvorstandsmitglied STV
Nach elf Jahren im Zentralvorstand – zuletzt als Vizepräsident –endet für dich ein prägendes Kapitel. Welche Erfahrungen und Erkenntnisse aus dieser Zeit möchtest du künftig in deinem weiteren Engagement für den Turnsport einbringen?
Ausblick
2/2026
Die nächste Ausgabe erscheint: 10. Juli 2026
Redaktionsschluss: 26. Mai 2026
Nach elf Jahren im ZV blicke ich mit grosser Dankbarkeit auf diese Zeit zurück. Besonders wertvoll sind für mich die vielen tollen Begegnungen und Bekanntschaften, die weit über die OBLO*Verbände hinausgehen. Es ist beeindruckend, wie in der ganzen Schweiz eine gemeinsame Leidenschaft für den Turnsport spürbar ist – das hat mich immer sehr inspiriert und motiviert. Stillstand gibt es für mich nicht: Ich werde weiterhin zweimal pro Woche in der Turnhalle stehen und die Geräteriege leiten sowie einmal im Monat die Senioren zum Schwitzen bringen. Zudem habe ich das Projekt «ETF 2037 in der OBLO» ins Auge gefasst. Mir ist es auch wichtig, künftig wieder mehr für mich selbst zu turnen und Zeit für persönliche Interessen zu haben. Die Begeisterung für den Turnsport bleibt – einfach in einer neuen «alten» Rolle!
*ATV, GLTV, GRTV, KSTV, TGTV, SHTV, SGTV, UTV, ZGTV, ZTV
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