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Swiss Golf 03-26 DE

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SWISS GOLF

DAS OFFIZIELLE MAGAZIN

Meine persönliche InterclubGeschichte

September 2012, Ryder Cup in Medinah, USA. Kurz nach meinem 30. Geburtstag stehe ich am Fairway von Loch 17 und feuere Ian Poulter an. Es ist ein magischer Moment: Nach einer unglaublichen Aufholjagd schöpft Europa neue Hoffnung. Poulters Energie, sein Kampfgeist, sein unbedingter Wille zu gewinnen und seine Loyalität zum Team sind ansteckend. Er gibt nicht auf. Er spielt für seine Kollegen, für Europa. Seine Begeisterung trägt das ganze Team –und das Wunder von Medinah geschieht vor meinen Augen.

So wie diese Erinnerung gehören auch die stärksten Momente meines Golferlebens dem Team. Jedes Jahr fiebere ich dem zweiten Augustwochenende, der Interclub Championship, entgegen. Das ist meine Chance, selbst für einen Moment in die Rolle eines Ian Poulter zu schlüpfen und über mich hinauszuwachsen. Nicht für mich allein. Sondern für meine Teamkollegen, für meinen Club.

Das Training, die Vorbereitungsturniere, der wachsende Teamgeist – und dann endlich das grosse Wochenende. Die Farben meines Clubs zu tragen, ist und bleibt etwas Besonderes. Zwischen der Nervosität am Abschlag von Loch 1 und dem Adrenalin des letzten Putts an Loch 18 zählt jeder Schlag.

Und dann ist Sonntagabend. Man kehrt von seinem Auswärtsspiel in den heimischen Club zu den anderen Teams und wartenden Fans zurück. Vielleicht mit einer Medaille. Ganz sicher aber mit bleibenden Erinnerungen, dafür sorgt die Magie der Interclub Championship.

Ich hoffe, dass auch Sie Teil dieses Schweizer Golf-Fests werden und ein Wochenende lang davon träumen, Ian Poulter zu sein. Bis bald am 8. und 9. August!

Dabei sein ist alles! migrosgolf.ch

Sonntag, 5. Juli 2026

MIGROS GOLF CHALLENGE

Reisen und Sachpreise im Wert von CHF 120’000 inkl. «Race to Andalucia»

Einzelund Teamwertung

Grosszügige Startgeschenke

Presenting Partner:

9 Golfplätze

Holzhäusern | Losone

Moossee | Oberkirch

Otelfingen | Signal de Bougy

Sion | Waldkirch

Zuoz-Madulain

06 FACES & FEATURES

EIN GEFÜHL FÜR DEN PLATZ – PROBERUNDE MIT BENI RUSCH

SWISS CHALLENGE – SIEG MIT DOPPELTEM REKORD

9 FRAGEN, 18 ANTWORTEN – INTERVIEW MIT DANIEL SCHALTEGGER UND YVES MITTAZ

VP BANK SWISS LADIES OPEN –ZAHLEN UND FAKTEN

— TEAM - EM – ZUMIKON BIRGT FÜR DIE GIRLS

KEINE GEHEIMNISSE MEHR

KOLUMNE: KIM MÉTRAUX DE HEER

26 UNDER THE SPOTLIGHT

LONGEVITY DANK GOLF

40 INSIDE THE ROPES

ERFAHREN SIE MEHR ÜBER DIE GOLFREGELN

AUF DEN SPUREN DER COURSE RATER

48 SWISS GOLF

SWISS GOLF HISTORY – DIE ASGI REVOLUTIONIERT DIE SCHWEIZER GOLFLANDSCHAFT

52 COMMUNITY

INTERCLUB -VORSCHAU: « DER TEAMSPIRIT IST UNSER ERFOLGSREZEPT»

58 ESCAPE & DISCOVER

WALLIS – SONNE, BERGE, GENUSS

70 GOLFSTYLE

TEE TIME MIT LOÏC MEILLARD

— DAS PERFEKTE WOCHENENDE BEGINNT BEIM PACKEN

81 FACTS & FIGURES

EIN GEFÜHL FÜR DEN PLATZ

Bei seiner Proberunde stellt sich

Beni Rusch vor, wo das Loch am Turnier gesetzt sein könnte.

Dort steckt er ein Tee mit aufgelegtem Ball und spielt dieses an.

Während an den vier Turniertagen der Profis ein möglichst grosser Zuschaueraufmarsch erhofft wird, finden ihre Proberunden praktisch unter Ausschluss des Publikums statt. Höchste Zeit also, dieses Geheimnis zu lüften und Benjamin Rusch bei der Proberunde anlässlich der Swiss Challenge 2026 über die Schulter zu schauen.

Text: Peter Beeli Fotos: Emanuel Stotzer

Am Montagmorgen um halb neun, genau eine Stunde vor dem Abschlag für die Proberunde, treffen wir Benjamin Rusch auf der Driving Range von Golf Sempach. Mit Aufwärm- und Dehnübungen beginnt seine Vorbereitung auf die Swiss Challenge. Dem Spieler des Golfclub Lipperswil, der im 2015 ins Profilager wechselte, ist die Vorfreude auf das bevorstehende Turnier anzusehen. «Ohne die Freude am Golfsport funktioniert es nicht», erklärt Rusch.

Nach den Probeschlägen und einem Abstecher ins Turnierbüro steht Rusch beim Abschlag von Loch 1. Für dieselbe Abschlagzeit, 9.30 Uhr, hat sich mit Jean-Leon Aeschlimann ein Clubkollege, der 2025 ins Profilager gewechselt hat, eingetragen. «Ich kenne ihn schon, seit er so gross ist», hält Rusch seine rechte Hand knapp über Kniehöhe. Wird er gefragt, gibt er gern etwas von seiner grossen Golferfahrung weiter. «Wenn ich dabei noch Deutsch oder sogar Thurgauer Dialekt reden kann, ist das umso besser.»

Nach den ersten Abschlägen nimmt das Duo seinen Weg in Richtung Landezonen unter die Füsse und sammelt erste Eindrücke. Die Roughs sind zwar hoch und dicht, aber weit hinausgeschnitten, die Fairways bieten viel Raum. «Die Proberunde dient dazu, ein Gefühl für den Platz und wie ich ihn am Turnier spiele zu erhalten», so Rusch.

SCHLÄGERWAHL UND SCHLAGAUSFÜHRUNG

Ab und zu wird ein zweiter Ball ins Semi-Rough geworfen und geprüft, wie die Kugel liegenbleibt und in welche Richtung das Gras wächst. «Diese Faktoren beeinflussen die Schlägerwahl sowie die Ausführung des Schlags – den Schlag habe ich zu wenig geübt», meint der Profi selbstkritisch.

Auf dem Green prüft Rusch die Ondulierung sowie die Schnelligkeit der Oberfläche und macht Probe-Putts. Danach stellt er sich vor, wo das Loch am Turnier gesetzt sein könnte, steckt am

entsprechenden Ort ein Tee mit aufgelegtem Ball und spielt dieses an – fällt der Ball vom Tee, stimmen Break und Geschwindigkeit. «Die Greens sind noch nicht so schnell und eher weich, das kann sich aber bis zum ersten Abschlag des Turniers ändern.»

Den Umwelteinflüssen schenkt das Mitglied des Golfclub Lipperswil auf der Proberunde grösste Aufmerksamkeit: «Ich beobachte beispielsweise, woher der Wind weht, wie sich meine Ausgangslage verändert, wenn er dreht, und ob die Bäume Schutz oder eben keinen Schutz mehr bieten.» Die Profis setzen ihre Runde, gehen Schlag für Schlag, Loch für Loch weiter, vergleichen Messungen, teilen die Beobachtungen. An Loch 10, einem Dogleg links, werden für den Abschlag verschiedene Schlägervarianten diskutiert und ausprobiert. «Wenn ich mich bei einem Abschlag nicht wohlfühle», sagt Rusch, «dann visualisiere ich die Situation nach meiner Proberunde, um ein klares Bild zu gewinnen.»

EINE WAHRE INFORMATIONSFLUT

Zurück im Clubhaus wird ein erstes Fazit gezogen. Der Platz spielt sich wie erwartet, «und das zu wissen, hilft bei der Vorbereitung». Bis zum ersten Turnierabschlag geht es für den Profi, der sich parallel zu seiner Golfkarriere zum SwissPGA-Golflehrer ausbilden lässt, darum, heraus-

zufinden, welche Approachlängen auf der Runde häufig vorkommen. «Diese Schläge übe ich bis zur ersten Runde auf der Range mit dem Trackman intensiv – in diesem Bereich lässt sich ein Unterschied machen.»

Bleibt das Geheimnis des Notizbuchs, das Rusch immer wieder aus der Gesässtasche zieht, um es im Stehen zu bearbeiten. «Im Yardage Book sind viele Informationen vorgegeben. Das ist eine wahre Informationsflut, es lässt sich nicht mit den üblichen Birdie Books vergleichen.» So notiert Rusch während einer Proberunde nur noch einige Feinheiten zu Zielrichtungen, Fairways oder Schlaglängen.

In den Tagen zwischen Proberunde und Turnierstart schaltet Benjamin Rusch langsam auf Wettkampfmodus und baut das entsprechende Mindset kontinuierlich auf. «Ich will mir jedes Mal die Chance auf den Sieg erarbeiten. Und wenn ich mein bestes Golf spiele, dann kann ich vorne mitspielen. Sobald man am ersten Loch aufteet, legt man alles zur Seite, und es geht nur noch darum, ob man trifft oder nicht.»

Das Yardage Book enthält detaillierte Informationen über den Platz

SIEG MIT

DOPPELTEM

REKORD

Nach einem hochklassigen Finale gewann Matthew Southgate die 16. Swiss Challenge im Golf Sempach. Einmal mehr bot das internationale Feld erstklassigen Golfsport in herrlichem Ambiente.

Text: Peter Beeli

156 Spieler – 14 aus der Schweiz – nahmen die erste Runde der Swiss Challenge auf Golf Sempach in Angriff. Dabei sorgten die wechselnden Wetter- und Windverhältnisse für eine Zäsur: Die Spieler mit Tee Time am Vormittag profitierten von deutlich besseren Rahmenbedingungen.

Nach der zweiten Runde konnten die zehn einheimischen Professionals und vier Amateure den Cut leider nicht schaffen. Lediglich einen Schlag lag ein Führungstrio nach dem dritten Tag auseinander –die perfekte Ausgangslage für ein spannendes Finale. Im Endeffekt setzte sich Matthew Southgate am Sonntag früh vom Rest des Feldes ab und baute seine Führung mit einer fantastischen 62er-Runde (–9) kontinuierlich aus.

Mit einem Gesamtscore von 23 unter Par und einem Vorsprung von acht Schlägen auf die sieben Zweitplatzierten realisierte der 37-jährige Engländer einen doppelten Rekord und sicherte sich den Sieg dieses Turniers im Rahmen der HotelPlanner Tour.

EINMALIGE TEAMERFAHRUNG

FÜR DEN GOLF- NACHWUCHS

Der von ClubGolf in Zusammenarbeit mit Swiss Golf organisierte Juniors Day ist ein fester Bestandteil der Swiss Challenge. Bereits zum 10. Mal wurde der Anlass für die Golfspielerinnen und -spieler bis 14 Jahre ausgetragen. Im Vordergrund stand dabei erneut das Teamerlebnis. So massen sich sechs Teams an den Simulatoren und auf dem Putting Green des Performance Centers.

Neben der Indoor-Session stand die andere Hälfte des speziellen Tages ganz im Zeichen des Live-Erlebnisses auf und rund um den Platz. Zusammen mit ihren Begleitpersonen nutzten die jungen Golfspielenden die einmalige Gelegenheit, die Professionals hautnah beim Spielen zu erleben, sich einen Trick abzuschauen, ein persönliches Autogramm oder einen Golfball zu ergattern, mit dem einen oder anderen Schweizer Pro ein paar Worte zu wechseln.

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Mit Rückwärtsgang

9 FRAGEN

18 ANTWORTEN

Die VP Bank Swiss Ladies Open und das Omega European Masters gehören zu den absoluten Highlights im Schweizer Golfkalender. Auch 2026 treffen sich die besten Proetten und Pros der jeweiligen Touren im Migros Golfpark Holzhäusern respektive in Crans-Montana. Worauf sie sich freuen, verraten die beiden Turnierdirektoren, Daniel Schaltegger und Yves Mittaz.

Interview: Peter Beeli

WARUM IST IHRE ANLAGE DER IDEALE ORT FÜR

EIN GOLFTURNIER AUF DIESER STUFE?

Daniel: Der Migros Golfpark Holzhäusern verfügt über 36 wunderschöne Löcher und eine der modernsten und vielseitigsten Golf-Infrastrukturen in Europa. Dazu kommt ein hochkompetentes und erfahrenes Gastro- und Event-Team.

Yves: Die Geschichte, die Umgebung, die Unterkünfte, die Einkaufsmöglichkeiten, das Ambiente abseits des Golfplatzes: Crans-Montana bietet all diese wesentlichen Elemente, die die Qualität des Golfplatzes ergänzen.

WAS MACHT IHR TURNIER SO SPEZIELL?

Daniel: Alle Golf- und Sportinteressierten können kostenlos den besten Golferinnen der höchsten europäischen Profitour aus nächster Nähe zusehen. Dynamik, Präzision und Anmut pur!

Yves: Das Omega European Masters findet im Herzen der Walliser Alpen statt, auf 1500 Metern Höhe, mitten in einem Ferienort. Die Nähe zu den Spielern ist einzigartig: Man kann ihnen überall in CransMontana begegnen. Diese Atmosphäre ist aussergewöhnlich.

WAS GEFÄLLT IHNEN AN DER ORGANISATION

DES TURNIERS AM MEISTEN?

Daniel: Die Zusammenarbeit mit dem Team der Migros Golf AG in Holzhäusern und den Turnierpartnern. Man hilft und unterstützt sich und arbeitet jedes Jahr auf die anstehende Ausgabe hin.

Yves: Zu sehen, wie der ganze Ferienort im Rhythmus des Turniers lebt, ist sehr befriedigend. Im Laufe der Jahre ist das Omega European Masters weit mehr als nur ein Turnier geworden – es ist ein echtes Erlebnis.

WELCHES IST DIE GRÖSSTE HERAUSFORDERUNG BEI DER ORGANISATION DES TURNIERS?

Daniel: Wie bei den allermeisten grösseren Events gilt es, wachsende Anforderungen und damit steigende Kosten unter Kontrolle zu halten. Das gelingt nicht zuletzt dank unserer treuen Partner.

Yves: Auch für uns bleibt die Finanzierung die grösste Herausforderung. In dieser Hinsicht sind wir sehr stolz auf unsere Zusammenarbeit mit OMEGA, dem Hauptsponsor seit 25 Jahren.

WAS SIND DIE ANFORDERUNGEN SEITENS DER LET RESPEKTIVE DER DP WORLD TOUR?

Daniel: Neben den agronomischen Vorgaben für die Vorbereitung und Turnierpflege des Zugersee-Courses gibt es einen Anforderungskatalog für die detaillierte Abwicklung des Turnieralltags, von den Offiziellen/Funktionären über die Spielerinnen bis hin zu den Caddies und Coaches. Es geht um Themen wie Transport, Verpflegung, Unterkunft, Trainingsinfrastrukturen, Physio und sportmedizinische Betreuung, Live Scoring, Einsatz der Volunteers und um die Kommunikation, um nur einige zu nennen.

Yves: Ich leite dieses Turnier seit mehreren Jahren und konnte beobachten, wie sich die Anforderungen an die DP World Tour Jahr für Jahr weiterentwickelten. Sie betreffen vor allem die Qualität des Platzes und der Services, die den Spielern geboten werden.

WELCHE ROLLE SPIELT IHR TURNIER IM SCHWEIZER GOLFSPORT?

Daniel: Die VP Bank Swiss Ladies Open ist das wichtigste und grösste Turnier für Profigolferinnen in der Schweiz. Für die stärksten Schweizer Profigolferinnen und die vielversprechendsten Amateurinnen bietet es eine einmalige Plattform, vor den Fans vor Ort oder vor dem Fernseher zu spielen und den Golfsport zu promoten.

Yves: Seit Jahren ist das Omega European Masters das wichtigste Instrument zur Förderung des Golfsports in der Schweiz. Swiss Golf, die ASGI und Migros GolfCard (Supporting Golf) organisieren jedes Jahr die Anreise von Hunderten junger Golferinnen und Golfer nach Crans-Montana. Wenn sie wieder abreisen, haben sie dieses Leuchten in den Augen und den Traum, eines Tages auf diesem Niveau zu spielen.

WAS ERWARTEN SIE DIESES JAHR VON DEN SCHWEIZERINNEN UND SCHWEIZERN?

Daniel: Das hängt stark davon ab, welche TopCracks schlussendlich antreten. Es wäre wunderbar, wenn die Schweizer Golffans erneut eine Top-Rangierung bejubeln und feiern dürften.

Yves: Wir haben auf dem Platz des Golf Club Cranssur-Sierre bereits einige sehr schöne Schweizer Ergebnisse erlebt – ein Spitzenresultat ist also immer möglich. Aber das reicht nicht: Die Schweiz sollte einen oder mehrere Spieler haben, die jede Woche um den Sieg bei einem Turnier der DP World Tour mitkämpfen.

Links: Daniel Schaltegger

Rechts: Yves Mittaz

WELCHES IST IHRER MEINUNG NACH DAS BESTE LOCH, UM DIE SPIELERINNEN HAUTNAH ZU ERLEBEN?

Daniel: Die Löcher 14 bis 18 bieten an jedem Spieltag alles für eine dramatische Schlussphase.

Yves: Die 13 ist der beste Ort, um das Turnier in vollen Zügen zu geniessen. Eine Tribüne mit 3000 Plätzen, die Walliser Alpen im Hintergrund: Kein Wunder, wird dieses Loch zu den zehn schönsten Par-3Löchern der DP World Tour gezählt.

WORAUF FREUEN SIE SICH IM HINBLICK AUF DIE DIESJÄHRIGE AUSTRAGUNG AM MEISTEN?

Daniel: Auf den Spirit, mit dem die rund 220 freiwilligen Helfenden in ihrer Freizeit der VP Bank Swiss Ladies Open Leben einhauchen und sie zu einem Erfolg machen. Das ist schon fast magisch und jedes Jahr unglaublich eindrücklich.

Yves: Die wichtigste Spielerin ist die Sonne. Ich hoffe also, dass sie während der ganzen Turnierwoche dabei sein wird, wie immer... oder fast immer!

VP Bank Swiss Ladies Open, Golfpark Holzhäusern, 13. bis 15. August

Omega European Masters, Golf Club Crans-sur-Sierre, 3. bis 6. September

© zVg
© Keystone, Valentin Flauraud

VP BANK SWISS

LADIES

OPEN –

ZAHLEN UND FAKTEN

Die Ladies European Tour macht vom 13. bis 15. August im Golfpark Holzhäusern Halt –zur siebten Ausgabe der VP Bank Swiss Ladies Open.

Text: Jérôme Reynard

DIE SCHWEIZERINNEN

Dank ihrem Status auf der Ladies European Tour sind Morgane Métraux und Vanessa Knecht mit Sicherheit am Start. Ebenso wie Chiara Tamburlini, die dieses Heimturnier dem Standard Portland Classic auf der LPGA Tour vorziehen dürfte. Neben diesen drei Spielerinnen wird das Schweizer Kontingent durch Einladungen ergänzt, die sowohl vom Turnier als auch von Swiss Golf vergeben werden. Kim Métraux de Heer erwartet ihr erstes Kind und verzichtet auf diese Ausgabe.

DIE ZWEIFACHE TITELVERTEIDIGERIN

Die Engländerin Alice Hewson wird als zweifache Titelverteidigerin vom ersten Tee des Golfparks Holzhäusern abschlagen. Wird es der 28-Jährigen gelingen, den Hattrick zu schaffen? Eines ist sicher: Der Rest des Feldes beabsichtigt nicht, ihr freie Bahn zu lassen.

DIE ZAHL: 350 000

Das diesjährige Preisgeld in Euro bei der VP Bank Swiss Ladies Open steigert sich um 50 000 Euro gegenüber 2025.

LET-Flair im Golfpark Holzhäusern

EINTRITT FREI

Wie gewohnt ist der Eintritt für das Publikum kostenlos. Am Green 18 steht eine gemütliche Lounge inklusive Catering zur Verfügung. Die Anzahl Tickets dafür ist beschränkt. Das Turnier verspricht erneut ein grandioses Spektakel, ein Schweizer Heimsieg ist keineswegs utopisch. Notieren Sie sich also unbedingt die Termine 13., 14. und 15. August in Ihrem Kalender. Sie können nicht persönlich anwesend sein? Dann schauen Sie doch fern: SRF überträgt alle drei Runden des Turniers. Dafür werden über zwölf Kilometer Kabel auf dem Platz am Zugersee verlegt.

BEAT THE PRO

Der Samstag steht ganz im Zeichen der traditionellen Beat-the-Pro-Challenge. Zehn Mädchen aus dem Golf4Girls-Programm von Swiss Golf sowie eine von der VP Bank eingeladene Nachwuchsspielerin aus Deutschland erhalten die Gelegenheit, sich bei der Nearest-to-thePin-Challenge mit den Turnierspielerinnen zu messen. Treffpunkt ist Loch Nr. 8 – Spannung garantiert.

SWISS GOLF & VP BANK

Wie im letzten Jahr organisiert Swiss Golf am Rande des Turniers mehrere Events auf Einladung – darunter eine Podiumsdiskussion in Zusammenarbeit mit der VP Bank, dem Silber-Partner des Verbandes. Die mehrfache ParalympicsSiegerin im Rollstuhl Catherine Debrunner, die Goldmedaillen-Gewinnerin an den Olympischen Spielen 2024 in Paris im 50-Meter-Dreistellungswettkampf Chiara Leone sowie die LPGA-TourSpielerin Chiara Tamburlini diskutieren zum Thema «Mentale Stärke im Sport – was gute von grossartigen Sportlerinnen unterscheidet». Ausserdem ist ein Workshop zum Thema Inklusion im Golfsport geplant.

Weitere Infos zum Turnier: www.vpbankswissladiesopen.ch

Jetzt ProAm Startplatz gewinnen

mit Chiara Tamburlini

Chiara Tamburlini gehört zu den besten Golferinnen der Schweiz. Seit 2026 spielt sie neben der LET auch auf der LPGA Tour. Partnerschaft, die voranbringt.

Welcome back to the heart of Europe

Programm 7. VP Bank Swiss Ladies Open 2026

Montag, 10. August Training

Dienstag, 11. August

Pro Am / Training

Der Eintritt ist kostenlos.

PRESENTING PARTNER

HOSTING PARTNER

Mittwoch, 12. August

Pro Am / Training

Donnerstag, 13. August

1. Runde Qualifikation

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Freitag, 14. August

2. Runde Qualifikation

Samstag, 15. August

3. Runde Final

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ZUMIKON BIRGT FÜR

DIE GIRLS KEINE

GEHEIMNISSE MEHR

Nora Angehrn und ihre Spielerinnen wollen ihren Heimvorteil an der diesjährigen Team-Europameisterschaft der Girls in Edelmetall verwandeln. Wir haben sie bei ihren Vorbereitungen besucht.

Text: Jérôme Reynard Fotos: Emanuel Stotzer
«Eine Europameisterschaft im eigenen Land ist etwas ganz Besonderes. Es ist wunderbar, löst aber auch Emotionen aus, die man irgendwie bewältigen muss.»
Nora Angehrn, National Coach

Ob National Coach Nora Angehrn oder Spielerin Axelle Martin – beide beantworten unsere Frage wie aus der Pistole geschossen: «Das Ziel? Eine Medaille!» Der Ehrgeiz ist deutlich spürbar und wird auch klar kommuniziert. Vom 7. bis 11. Juli ist die Schweiz Gastgeberin der Team-Europameisterschaft der Girls, die im Golf & Country Club Zürich stattfindet. Hier träumen die sechs besten U18-Spielerinnen des Landes davon, vor heimischem Publikum zu glänzen.

Swiss Golf hat die entsprechenden Mittel bereitgestellt und das Team über mehrere Monate hinweg gezielt vorbereitet. So werden die Spielerinnen ein halbes Dutzend Mal auf dem Platz in Zumikon gespielt haben, bevor sie für das Sommer-Highlight dorthin zurückkehren. «Unser Fokus war vor allem das Stroke Play», sagt Nora Angehrn. «Unser oberstes Ziel ist es nämlich, nach den beiden ersten Wettkampftagen im Stroke Play zu den acht Teams zu gehören, die sich für die Viertelfinals qualifizieren. In der anschliessenden Match-Play-Phase werden Emotionen und Dynamik die Girls tragen.»

Gerade in Zumikon sei es wichtig, im Stroke Play Erfahrungen sammeln zu können, meint Angehrn. «Der Platz ist anspruchsvoll und lang, die Greens sind hart, extrem gross und stark onduliert. Einige Abschläge erfordern ein strategisches Vorgehen.» Ziel der Vorbereitung sei es daher gewesen, dass die Spielerinnen die Abschläge und die optimale Spielweise für die verschiedenen Pin-Positions in- und auswendig kennen, «damit wir uns während der offiziellen Proberunden ganz auf das Gefühl für die Geschwindigkeit der Greens konzentrieren können».

«EIN RIESIGER GLÜCKSFALL »

Auf strategischer Ebene hat das Schweizer GirlsTeam einen Riesenvorteil: Die Coach ist auf dem Platz von Zumikon aufgewachsen. «Das ist ein riesiger Glücksfall», sagt die Lausannerin Anahie Lohner-Hutzli. «Nora gibt uns die Linien und Distanzen vor, die wir verinnerlichen müssen, und lässt uns die schwierigen Schläge wiederholen.» Auch Axelle Martin äussert sich begeistert: «Langsam kenne ich diesen Platz besser als den meines Homeclubs Payerne.»

Anfang Juni hatten wir Gelegenheit, das Team an einem seiner Vorbereitungstage zu begleiten. An jenem Nachmittag stand ein 9-Loch auf dem Programm. Nora Angehrn, National Captain Azelia Meichtry und Marc Chatelain, Head of Performance Sport bei Swiss Golf, begleiteten die drei Girls-Flights. Neben den Pins waren auf den weiten Greens von Zumikon Pfosten gesetzt, damit die Spielerinnen unterschiedliche Approach Shots testen konnten. Bei den heikelsten Abschlägen nahmen sich die Coaches Zeit für die Besprechung der richtigen Strategie. Das rechte Dogleg bei Loch 3, die Tee Shots der Löcher 6 und 8 sowie der Bunker 30 Meter vor dem Green von Loch 5 erforderten dabei besondere Aufmerksamkeit.

3.-6.09.2026

GOLF-CLUB CRANS-SUR-SIERRE

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EIN TEAM, EIN ZIEL

Das Projekt «EGTC 2026 GCCZ Zumikon» wurde 2025 mit einem Kader von zwölf Girls lanciert. Anfang Mai wurde dieses auf acht Spielerinnen reduziert, bevor Mitte Juni – nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe – die definitive Auswahl mit sechs Spielerinnen feststand. An der Team-Europameisterschaft spielt der Zusammenhalt eine entscheidende Rolle. Die Selektion, welche die Schweiz vom 7. bis 11. Juli in Zumikon vertreten wird, besteht grösstenteils aus Spielerinnen aus der Romandie. «Die Stimmung ist hervorragend. Wir sprechen fast alle dieselbe Sprache und kommen mehr oder weniger aus derselben Region. Entsprechend gut kennen wir uns», sagt Axelle Martin.

Den Feinschliff für den Teamgeist brachte das 3T-Camp von Swiss Olympic im Mai in Tenero. «Wenn man eine ganze Woche mit seinen Kolleginnen verbringt und in Militärzelten schläft, schweisst das natürlich zusammen», erklärt die Spielerin aus Payerne. Über die Zusammensetzung der Foursomes für die Match-Play-Phase macht sich Nora Angehrn derzeit noch keine Gedanken. «Alle harmonieren gut miteinander, und wir hatten bei einigen Teamevents in der ersten Saisonhälfte die Möglichkeit, verschiedene Optionen zu testen.»

Der Fokus liegt auf dem Stroke Play. Gibt es eine spezielle Taktik für die Startreihenfolge? «An einer Europameisterschaft ist es immer gleich: Die Spielerinnen, die später starten, kennen die Resultate derer, die am frühen Morgen gespielt haben», erklärt die National Coach. «In der Regel schicken wir eine unserer stärksten Spielerinnen zuerst auf den Platz, um von Beginn an eine positive Dynamik zu erzeugen.» Die endgültige Entscheidung werde jedoch erst vor Ort getroffen und hänge von verschiedenen Faktoren ab – insbesondere von den Temperaturen, da einige Spielerinnen mit Hitze besser zurechtkommen als andere. Angehrn: «Anpassungsfähigkeit und Flexibilität bleiben deshalb weiterhin gefragt.»

Nora Angehrn gibt ihren Spielerinnen wertvolle Tipps für den Platz in Zumikon

Willkommen im Golfkanton.

Entdecke unsere Plätze: graubuenden.ch/golf

SICHERHEIT UND HALT

Einen Heimvorteil zu nutzen, bedeutet vor allem, den Spielerinnen für den Tag X möglichst viel Sicherheit und Halt zu geben. Dazu gehört auch, dass die jungen Schweizerinnen während der Vorbereitungscamps in Zumikon stets im selben Hotel übernachtet haben. «Damit sie sich dort wie zu Hause fühlen», erklärt Nora Angehrn. «Eine Europameisterschaft im eigenen Land ist etwas ganz Besonderes. Es ist wunderbar, löst aber auch Emotionen aus, die man irgendwie bewältigen muss. Deshalb ist es umso einfacher für die Girls, je weniger Unbekanntes auf sie zukommt.»

Derzeit dominiert vor allem die Vorfreude –sie wächst, je näher das grosse Sommerereignis rückt. «Als ich während der Vorbereitung bei Loch 18 ankam, stellte ich mir all die Zuschauerinnen und Zuschauer und die Schweizer Fahnen vor. Ich kann es kaum erwarten», sagt Anahie Lohner-Hutzli. Sie und ihre Teamkolleginnen sind bereit, ihre Chance zu nutzen.

TEAM - EUROPAMEISTERSCHAFTEN –7. BIS 11. JULI 2026

Kategorie Ort

Girls (U18) Golf & Country Club Zürich, Schweiz Boys (U18) Barceló Montecastillo Golf, Spanien Ladies PGA National Slieve Russell, Irland

Amateure Estonian Golf & Country Club, Estland

Format

Tag 1 und 2 Qualifikation (Stroke Play)

Tage 3 bis 5 Finals (Match Play; Foursome und Singles)

Von links nach rechts: Axelle Martin, Lana Guyot und Anahie Lohner-Hutzli besprechen den Tee Shot des Loch 6

Cliff Potts – 50 Jahre als PGA Golf Professional

Cliff Potts zählt zweifellos zu den angesehensten und erfolgreichsten Golflehrern der Schweiz. Im Laufe seiner aussergewöhnlichen Karriere unterrichtete er Tausende Golferinnen und Golfer aller Alters- und Spielklassen, schrieb mehrere Fachartikel für internationale Golfmagazine und führt gemeinsam mit seiner charmanten Golf-Professional-Ehefrau Alexandra die Cliff Potts Golf Academy, die heute als älteste bestehende Golfschule der Schweiz gilt.

Sein beruflicher Weg begann 1976 im weltberühmten Wentworth Club unter Bernard Gallacher, dem dreifachen Ryder-Cup-Kapitän. Bereits mit 19 Jahren qualifizierte sich

Cliff Potts erstmals für die PGA European Tour. Durch die Kontakte und die Unterstützung Gallachers erhielt er später die Möglichkeit, in die USA zu reisen, um sein Spiel und sein Fachwissen weiterzuentwickeln. Dort arbeitete er unter anderem mit Dave Pelz in Texas, Jimmy Ballard im Doral Golf Resort und an der Jack Nicklaus Golf Academy in Orlando. Es folgten Positionen im Vale do Lobo Golf Club in Portugal, im Frankfurter Golf Club sowie als Head Professional im Golf Club Starnberg. 1989 gründete er schliesslich die Cliff Potts Golf Academy im Golf Resort Bodensee. Seit mittlerweile 25 Jahren unterrichtet das einzige Ehepaar-GolfPro-Team der Schweiz erfolgreich in Ascona.

Leidenschaft und Freude an der Arbeit

Cliff Potts wurde kürzlich mit der Ehrenmitgliedschaft der britischen PGA ausgezeichnet. Er meint, dass es kein eigentliches Geheimnis hinter seinem langjährigen Erfolg gibt. Für ihn stehen Leidenschaft und Freude an der Arbeit im Mittelpunkt. Ehrlichkeit, Empathie, Disziplin und Sinn für Humor seien ebenso wichtig wie ein gesunder Lebensstil und körperliche Fitness. Noch heute trainiert er fast täglich und betrachtet den Golfsport als einen lebenslangen Lernprozess. Bekannt ist er ausserdem für die professionelle Präsentation seiner exklusiven 2- und 4-Tages-Kurse in Ascona. Hochwertige Trainingshilfen, Spiegel, Alignment-Matten und perfekt vorbereitete Unterrichtsbereiche sind sein Markenzeichen. Für ihn ist eine professionelle Lernumgebung entscheidend, damit Schülerinnen und Schüler konzentriert lernen und schnell Fortschritte machen können. Jeden Morgen investiert er viel Zeit in die Vorbereitung seiner Unterrichtsbereiche.

Grundlegende Prinzipien

Im Wesentlichen steht bei seinem langjährigen Unterrichtsstil die Einfachheit im Vordergrund. Er vermeidet bewusst übermässig komplizierte technische Erklärungen und setzt stattdessen auf klare Demonstrationen, persönliche Beispiele und individuelles Feedback. Besonders wichtig sind für ihn drei entscheidende Elemente: die Kontrolle über

die Beziehung zwischen Schlägerblatt und Schwungbahn, das Management des tiefsten Punktes des Schwungbogens sowie eine konstante Set-up-Position als Grundlage eines stabilen Golfschwungs.

Klein, Fine und Exclusive

Der Leitspruch der Golf Academy und die Unterrichtsphilosophie «We don’t just teach a swing, we show you how to play on the golf course and how to practise at home» sind seit 37 Jahren unverändert geblieben. Kleine, exklusive Gruppen von zwei bis vier Personen und ein persönlicher Unterrichtsansatz bilden bis heute die Basis seines Erfolgs. Auch die speziell von Cliff konzipierten Trainingsprogramme für Seniorengolferinnen und Seniorengolfer mit dem Titel «Besser Golf spielen – im besten Alter auf höchstem Niveau» erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Dieses kombinierte Training mit 9-Loch-Runden und gezielten Übungen für Beweglichkeit und Kraft ermöglicht ein körperschonendes Schwingen. Die Programme helfen Golferinnen und Golfern jeden Alters, ihr Spiel zu verbessern und noch mehr Freude am Golfen zu haben.

KIM MÉTRAUX DE HEER

«ICH WOLLTE SCHON IMMER MUTTER WERDEN»

Im September wird Kim Métraux de Heer erstmals Mutter. Seit Ende Frühling unterbricht die Lausannerin ihre Karriere vorübergehend, um sich einer neuen Herausforderung zu widmen.

Interview: Jérôme Reynard

«Mein Mann Rodolphe und ich werden im September Eltern. Wir sind überglücklich! Schon als Kind wollte ich früh Mutter werden. Ich selbst hatte auch junge Eltern und fand es immer super, so vieles mit ihnen unternehmen zu können. Nun werde ich mit 31 Mami. Es hat zwar etwas länger gedauert, als ich es mir ursprünglich vorgestellt hatte, doch das war die Folge meiner Entscheidung für eine Golfkarriere. Ich bin dankbar für die vergangenen sieben Jahre auf der Ladies European Tour.

Für die Saison 2026 musste ich meinen Alltag an die neuen Gegebenheiten anpassen. Sie haben mich dazu bewogen, meine Schläger bereits Ende des Frühlings vorübergehend beiseitezustellen. Unruhige Nächte und ein sinkendes Energielevel haben mein Training stark erschwert. Deshalb verzichtete ich im April auf Südafrika; einerseits wegen der langen Reise, andererseits auch aufgrund des vollgepackten Turnierkalenders.

Nachdem ich im März drei Wochen in Folge in Australien gespielt hatte, spürte ich deutlich, dass mein Körper mehr Erholungszeit braucht.

Auch auf dem Platz hatte ich weniger Power, mir fiel es schwer, die gewünschten Leistungen abzurufen. Trotzdem habe ich weder die Freude am Spiel noch meinen Ehrgeiz verloren. Besonders stolz bin ich auf meinen elften Platz im Mai auf Mauritius. Und dann sind da natürlich noch die vielen schönen Momente zusammen mit den Spielerinnen der Ladies European Tour, die im Laufe der Jahre zu Freundinnen geworden sind. Sie freuen sich mit mir auf diesen neuen Lebensabschnitt.

Da sich mein Körper rasch verändert, ist jede Woche anders. So kann ich heute noch nicht genau sagen, wie es für mich weitergeht. Sicher ist jedoch: Ich möchte gerne weiterspielen. Ich bin nach wie vor Wettkämpferin und Golf bleibt ein wichtiger Teil meines Lebens.

Dass bereits andere Spitzensportlerinnen nach einer Babypause auf ihr Topniveau zurückgekehrt sind, motiviert und inspiriert mich sehr. Es zeigt mir, dass diese Option nicht unrealistisch ist. Zudem ist mein Status auf der Ladies European Tour während des Mutterschaftsurlaubs geschützt – das erlaubt mir, gelassen nach vorne zu blicken.

Was ich bei einem Comeback anstrebe? Nun, es sind zwei Dinge: Einerseits möchte ich ein Turnier auf der Ladies European Tour gewinnen, nachdem ich den Sieg mehrmals knapp verpasst habe. Und ich würde nach Tokio 2021 gerne noch einmal an Olympischen Spielen teilnehmen.»

Foto: Tristan Jones, LET

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LONGEVITY DANK GOLF

GOLF ALS BOOSTER FÜR DIE LEBENSGEISTER

Wer Golf spielt, hat nachweislich gute Chancen, gesund alt zu werden, heisst es. Longevity dank dem Jungbrunnen Golf? Wir tauchen ein und gehen dem Wundermittel auf den Grund.

Text: Cécile Klotzbach

Horn: «Durch viel Bewegung an frischer Luft und Tageslicht fördert das Golfspiel die Fitness des ganzen Körpers auf

Von wegen «Sport ist Mord»! Das historische Zitat stammt von Winston Churchill, er wurde 90 Jahre alt, war allerdings keineswegs mobil und geistig präsent bis zum Schluss. Von Longevity hatte der frühere britische Premierminister wohl noch nicht gehört. Der Anglizismus stammt vom lateinischen Wort «longaevitas» (langes Leben) und bedeutet in der modernen Wissenschaft: die Kunst des gesunden, leistungsfähigen Alterns. Sie unterscheidet zwischen Lifespan – der reinen Lebensdauer – und Healthspan, den Jahren mit Lebensqualität und Vitalität im Alter.

In den letzten zwei Jahrzehnten wird der Begriff Longevity immer häufiger im Zusammenhang mit Golf genannt. Spätestens seit den Ergebnissen einer 2008 publizierten Langzeitstudie des Karolinska-Instituts, an der 300 818 Mitglieder des schwedischen Golfverbands beteiligt waren, ist bestätigt: Golfspielen ist in Beobachtungsdaten mit niedrigerer Mortalität assoziiert – unabhängig von Geschlecht, Alter oder sozioökonomischem Status. Die stärkste Wirkung zeigt sich bei jenen, die am meisten spielen und

ein niedriges Handicap haben. «Das unterstützt unsere Annahme, dass grösstenteils der Golfsport selbst für die verbesserte Gesundheit verantwortlich ist», erklärt Studienautor Anders Ahlbom.

Die Botschaft ist eindeutig: Golf ist mit günstigen Gesundheits- und Mortalitätsparametern assoziiert und kann über Bewegung, soziale Einbindung und Naturkontakt zur gesunden Lebensspanne beitragen. Und diese Erkenntnis wird auf höchster institutioneller Ebene ernst genommen. Die globale Golf-Organisation R&A verfolgt das Thema seit 2016 mit eigenen Studienaufträgen, der Golf & Health Report wurde im Mai 2026 aktualisiert. «Er verdeutlicht die erstaunlichen Fortschritte in den letzten zehn Jahren, positive Auswirkungen des Golfsports auf das Leben nachzuweisen», sagt Mark Darbon, Geschäftsführer der R&A.

Nils
natürliche Weise»
© Eduard Meltzer

EIN EINZIGARTIGES KOMPETENZZENTRUM

Das im Juli 2025 eröffnete Balgrist Golf Institute begleitet Swiss Golf als offizieller Medical Partner mit umfassender sportmedizinischer Betreuung. Die Athletinnen und Athleten profitieren von medizinischer Expertise entlang der gesamten Betreuungskette – von golfspezifischer Diagnostik über medizinische Betreuung bei Trainings und Turnieren bis hin zu Therapie und Rehabilitation – mit dem Ziel, Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit langfristig zu stärken.

Durch gezielte Diagnostik, evidenzbasierte Prävention und leistungsorientiertes Training widmet sich das Institut der ganzheitlichen Weiterentwicklung des Golfsports. Geleitet wird es von Dr. med. Nils Horn, der als Handicap-1-Spieler selbst internationale und nationale Professionals betreut und dabei auf ein Team erfahrener Fachleute zurückgreift. Golf-Sprechstunden werden für Freizeitsportler und ambitionierte Golfende jeden Alters sowie für Pros angeboten.

Als Teil der Universitätsklinik Balgrist ist das Balgrist Golf Institute auch in Forschung und Wissenschaft verankert. In Studien werden unter anderem biomechanische Belastungen, altersgerechte Trainingsformen und präventive Strategien erforscht. In diesem schweizweit einzigartigen Kompetenzzentrum für die systematische Ursachenforschung häufiger Beschwerden im Golfsport greifen medizinische Expertise, wissenschaftliche Innovation und sportliches Coaching ineinander.

«Wer schon einen Flow-Moment erlebt hat, kennt den Zustand von Leichtigkeit, Rhythmus und intuitiver Kontrolle.»
Nils Horn, Leiter des Balgrist Golf Institute

Mit dem expliziten Fokus auf «Player Health & Longevity» kooperiert die Cleveland Clinic, eines der weltweit führenden medizinischen Zentren, seit Februar 2026 offiziell mit der PGA Tour. Zu Fuss gespieltes Golf erfüllt auch die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die –neben Muskelkräftigung an mindestens zwei Tagen – 150 bis 300 Minuten moderate aerobe Aktivität pro Woche vorsieht.

BEWEGUNG, HIRNTRAINING, NATUR

Wenn das mal nicht Motivation genug ist, um ambitioniert über die Fairways zu laufen! Aber was genau macht denn dieses Spiel so lebensverlängernd? Nils Horn, Leiter des medizinischen Swiss Golf Partners Balgrist Golf Institute (siehe Box), klärt auf: «Durch viel Bewegung an frischer Luft und Tageslicht fördert das Golfspiel die Fitness des ganzen Körpers auf natürliche Weise.»

Konkret: Auf einer 18-Loch-Runde von sieben bis zehn Kilometern laufen Golfende während vier bis fünf Stunden mit einem Tempo von bis zu sechs Stundenkilometern. «Im idealen Pulsbereich verbrennt man dabei je nach Körpergewicht, Gelände und Bagtransport mehrere 100 bis 1000 Kalorien, in Einzelfällen auch mehr, trainiert sanft die Ausdauer und aktiviert fast alle Muskelgruppen moderat», sagt Horn. Die medizinischen Auswirkungen sind erstaunlich: Insgesamt kann regelmässige körperliche Aktivität wie das Golfen dazu beitragen, das Risiko für über 40 chronische Erkrankungen zu senken, darunter – dank erhöhter Sauerstoffaufnahme sowie Senkung von Blutdruck und Cholesterinspiegel – auch Herz-Kreislauf-Probleme sowie Diabetes und Krebs.

Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen –die frühesten Zeichen nachlassender körperlicher Leistungsfähigkeit – wird mit jedem Schlag vorgebeugt. Nils Horn, selbst ein begeisterter Golfspieler, spezifiziert: «Standposition und Stabilität im Setup, Rotationsfähigkeit und Rumpfkraft im Schwung, Kontrolle und Feinmotorik im kurzen Spiel und beim Putten.» Zudem halte das komplexe Golfspiel das Gehirn auf Trab. «Es braucht Konzentration und Koordination beim Schwung, strategisches, lösungs- und zielorientiertes Denken für cleveres Platzmanagement sowie die Fähigkeit, den Fokus über die lange Dauer einer Golfrunde zu halten», sagt der Verbandsarzt von Swiss Golf.

Abgesehen vom exzellenten Hirntraining kann Golf vom Alltagsstress ablenken. Die entspannende Wirkung der Natur sensibilisiert die Sinne, kann das innere Gleichgewicht stärken und die Resilienz fördern. Ähnlich wie beim Waldbaden, der in Japan anerkannten Methode der Gesundheitsvorsorge, können sich Ausgeglichenheit und Zufriedenheit positiv auf Psyche und Immunsystem auswirken und Burnout-Tendenzen reduzieren. In Kombination mit dem mental fordernden Spiel gegen sich selbst trainiere man Achtsamkeit und Präsenz, bestätigt Nils Horn. «Wer schon einen Flow-Moment erlebt hat, kennt den Zustand von Leichtigkeit, Rhythmus und intuitiver Kontrolle.»

Passion and Performance

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GUTE GESELLSCHAFT

SCHÜTZT VOR ALTERSEINSAMKEIT

Äusserst wertvoll für die mentale Gesundheit sind auch die gesellschaftlichen Faktoren: Soziale Isolation gilt als grosser Risikofaktor für eine verkürzte Lebensdauer. Golf bietet eine natürliche Plattform für Austausch und Gemeinschaft –in Flights, bei Turnieren oder auf Clubhaus-Terrassen. «Das Spiel in Gesellschaft von Freunden, Familie, Arbeitskollegen oder einfach nur Gleichgesinnten stärkt Wohlbefinden, Selbstwertgefühl und Vertrauen», so Horn, «und damit die allgemeine Lebensqualität.»

Kein Wunder, ist Golf ein beliebter Sport, der auch im Alter noch auf hohem Niveau betrieben werden kann. Der 2018 mit 107 Jahren verstorbene US-Profi Gus Andreone ist ein Paradebeispiel dafür: 103-jährig erzielte er sein achtes Hole-in-one. In diesem Alter starb 2014 Errie Ball, der walisisch-amerikanische Pro war das älteste PGA-Mitglied.

Der 90-jährige, noch immer aktive Gary Player hat je neun Major-Titel auf der PGA wie auf der Seniors Tour errungen und hält den Rekord für die meisten Teilnahmen am Masters in Augusta (52, zuletzt 2009). Dagegen ist der Deutsche Bernhard Langer (67) noch ein Jungspund – unter anderem als ältester Sieger der U.S. Senior Open (2023 mit fast 66) beweist er aber eindrücklich die Langlebigkeit im Profisport. Und diese spiegelt sich auch bei Swiss Golf wider: Die Datenbank des Verbandes verzeichnet vier aktive Spielerinnen und Spieler über 85 Jahren.

Die Schweiz hat den Jungbrunnen Golf längst entdeckt. Die Senioren-Golfszene lebt und ist strukturiert, mit einem eigenen Wettbewerbssystem für Spielende ab 50 Jahren. Die Anzahl lizenzierter Seniorinnen und Senioren beläuft sich heute national auf rund 3000. Swiss Golf, ASGS (Association des Seniors Golfeurs de Suisse) und SSLGA (Swiss Senior Ladies Golf Association) organisieren mehr als 50 Turniere pro Jahr. Auch das Interesse für den Interclub 50+ ist gross: 2026 haben sich mehr als 160 Teams angemeldet.

Golf als Booster für die Lebensgeister – was Churchill dazu wohl gesagt hätte? Heute wissen wir: Die 18-Loch-Runde ist viel mehr als ein Hobby. Sie ist eine direkte Investition in die wertvollste Ressource, die wir haben: die Qualität unserer Zeit.

Golf bietet eine natürliche Plattform für Austausch und Gemeinschaft

© Rami Ravasio, Out Studio

20Jahre HanuselHofDankefür 20Jahre Freude.

Ich bin Wolfram Rainalter – bekennender Genießer und Reblaus im Hanusel Hof. Nach einer Golfrunde gibt es für mich nichts Schöneres als ein feines Menü, ein Glas Wein, das perfekt dazu passt, und einen Ort, an dem man sich rundum wohlfühlt. Genau das erwartet Sie bei uns: gehobene Küche, regionale Produkte und mein Weinkeller voller Geschichten.

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LONGEVITY DANK GOLF

NICHT GOLF ALLEIN VERLÄNGERT DAS LEBEN

So gesund der Golfsport auch ist, für nachhaltige Leistungsfähigkeit braucht es auch sonst einen gewissen Effort: Gute Ernährung und Training für Körper und Geist sind Pflicht.

Text: Cécile Klotzbach

«Neben viel Bewegung ist die Ernährung das Fundament für Longevity», erklärt Sport- und Ernährungswissenschaftler Raphael Huber, dessen Expertise auch Swiss Golf zur Verfügung steht. Mediterran sollte sie sein, also mit viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten. Nicht fehlen sollten pflanzliche Fette wie Olivenöl sowie Proteine durch Fisch, Nüsse, gelegentlich auch Fleisch oder Milchprodukte.

Im Zusammenspiel mit sportlicher Aktivität hebt Huber die «Recovery-Mahlzeit» hervor. «Sie sollte ersetzen, was verbraucht wurde.» Flüssigkeit, Salz und Elektrolyte, wenn man viel geschwitzt hat, bei hohem Energieaufwand Kalorien und Kohlenhydrate. Wichtig sei dabei das Timing. «Will ich – beispielsweise in einem Golfturnier – schnell wieder auftanken, sollte ich in den ersten 30 bis 60 Minuten nach dem Sport etwas zu mir nehmen», so Huber. «In dieser Zeitspanne kann der Körper die Muskeln insulinunabhängig wieder aufladen.» Als Snack auf der Runde eignen sich Sandwiches, Müsli, Proteine durch Joghurt, Hüttenkäse oder Hummus.

Für ein langes Sportlerleben ebenfalls unabdingbar sind Trainingseinheiten, die den Körper ausdauernd, belastbar und dehnbar machen – und zwar, bevor er schmerzt. Gerade für Golfende empfehlen sich dafür Mind-Body-Sportarten wie Yoga oder Tai Chi, die für ein achtsames Leben in Balance und damit auch für Longevity stehen. Yoga-Lehrerin Nadine Sadecky, Gründerin des Unternehmens Holistic Flow, unterscheidet zwischen zwei wichtigen Säulen: Asana und Pranayama. Asanas sind Haltungen, welche die Körperkontrolle, Beweglichkeit und Stabilität stärken; Pranayama bezeichnet die Energiearbeit durch den Atem für die Regulation des Nervensystems, Stressreduktion, Konzentration und den mentalen Fokus. Sadecky: «Für gutes Golfspiel sollte man ganz bei sich sein. Ein gutes Gleichgewicht ist ein gutes Fundament für den Schlag. Und je besser der Bewegungsradius, desto leichter fällt der Schwung – das alles übt man im Yoga.»

«Neben viel Bewegung ist die Ernährung das Fundament für Longevity.»

Raphael Huber, Verantwortlicher für Ernährung bei Swiss Golf

Kennt keine Rivalen.

Entspannung ist ein

zentraler Baustein von Longevity

LONGEVITY DANK GOLF

AUFENTHALTE FÜR KÖRPER, GEIST UND GOLFSCHWUNG

Longevity-Retreat oder Gesundheitshotel – was passt zu wem? Wer die Unterschiede kennt, investiert gezielter in seine Gesundheit und kommt mit mehr Energie auf den Platz zurück.

Text: Moni Geisler, NineteenGolf.Guide

Longevity ist in aller Munde – und damit leider auch ein Begriff, der inflationär verwendet wird, da er nicht geschützt ist. Jede Standard-Massage oder Hautcreme verspricht plötzlich ein längeres Leben. Es lohnt sich jedoch, genauer hinzuschauen.

Ein Longevity-Retreat unterscheidet sich grundlegend von einem Gesundheitshotel. Beide versprechen Erholung, beide tun dem Körper gut – doch sie verfolgen grundlegend verschiedene Ansätze. Ein hochwertiges Gesundheitsresort bietet strukturierte Regeneration: Bewe -

gung, Ernährung, Massagen, Schlaf und Natur. Wer angespannt anreist und erholt abreist, hat gewonnen. Golf lässt sich dabei problemlos integrieren.

Ein spezialisiertes Longevity-Retreat geht weiter. Im Mittelpunkt steht nicht Erholung, sondern messbare Veränderung: umfassende Labordiagnostik, individuell abgestimmte Protokolle, ärztliche Begleitung und Anwendungen auf zellulärer Ebene. Der Aufenthalt ist Therapie für Körper und Golfschwung.

© Getty Images

Was das konkret bedeuten kann: Seit Herbst 2025 verfolgt ein passionierter Golfer aus dem direkten Umfeld der Autorin nach einem Aufenthalt in einem Spezialresort konsequent ein medizinisches Protokoll für eine strukturierte Umstellung – nahtlos integriert in den Alltag zwischen Arbeit, Training auf der Range und gemeinsamen Golfrunden. Die Bilanz bis heute: 18 Kilogramm weniger und gleichzeitig messbarer Aufbau von Muskelmasse. Sämtliche Blutwerte haben sich ohne zusätzliche Medikation in den Optimalbereich verschoben und der Golfschwung wurde dynamischer bis zum letzten Schlag der Runde.

Die gute Nachricht: Beide Formen des Aufenthalts haben ihre Berechtigung. Entscheidend ist, das eigene Ziel zu kennen – und entsprechend zu wählen. Wer Erholung, Golf und Genuss sucht, ist bei einem Golf-Wellnesswochenende in einem hochwertigen Gesundheits- oder Wellnessresort gut aufgehoben. Wer hingegen tiefer ansetzen und messbare gesundheitliche Veränderungen erreichen möchte, findet in einem spezialisierten Longevity-Retreat den passenderen Rahmen.

Die ersten beiden in der Box vorgestellten Häuser wurden persönlich erlebt – beide verfolgen einen fundierten Ansatz im Bereich Longevity und lassen sich wunderbar mit einer Golfrunde verbinden.

MONIS TIPPS

Bleib Berg F.X. Mayr Retreat – Kärnten, Österreich Moderne, evidenzbasierte Interpretation des F.X.Mayr-Ansatzes. Im Mittelpunkt steht die gezielte Entlastung von Darm und Organen unter international anerkannter medizinischer Betreuung, die mehr bietet als eine Mayr-Kur. Die Kärntner Kulisse – Berge, Seen, klare Luft – macht den Aufenthalt zu einem echten Zurückfinden zu sich selbst. Wer nach dem Programm wieder auf den Platz möchte, findet in Kärnten einige Golfmöglichkeiten.

MY MAYR MED – Bad Birnbach, Deutschland Das Medical Health Resort in Niederbayern bietet Longevity-Medizin im bayerischen Golf-Mekka mit Bad Griesbach als Nachbar. Dr. Roger Eisen setzt dabei auf tiefgreifende Diagnostik, Hormon- und Mikronährstoffprofile sowie Anwendungen zur Aktivierung der Mitochondrien.

Neu 2027: Lanserhof Marbella – Finca Cortesín, Spanien Der Lanserhof zählt bereits heute zu den führenden Adressen in Deutschland, wenn es um «Long Life Luxury» geht: medizinische Spitzenklasse ohne Wellness-Rhetorik. Mit dem Lanserhof Marbella bringt die Marke dieses Konzept 2027 erstmals an die Costa del Sol, auf das Gelände der Finca Cortesín. Wenn Longevity-Medizin auf andalusisches Klima und erstklassige Golfbedingungen trifft, könnte hier ziemlich schnell ein neuer europäischer Benchmark entstehen.

Für mehr Tipps: nineteengolf.guide/longevity Instagram: @frau__moni

LONGEVITY DANK GOLF

GESUND GOLFEN AUS SICHT DES CLUBFITTERS

Passendes Material kann nicht nur das Spiel verbessern, sondern auch den Körper entlasten. Worauf Golfende achten sollten, um langfristig beschwerdefrei und mit Freude zu spielen.

Text: Peter Irion, Master Fitter bei HIO Fitting Schweiz

GOLF UND GESUNDHEIT –

EINE LANGFRISTIGE BEZIEHUNG

Golf gehört zu den wenigen Sportarten, die über Jahrzehnte hinweg ausgeübt werden können. Gerade deshalb lohnt es sich, gesundheitliche Aspekte früh einzubeziehen. Wer lange Freude am Spiel haben möchte, sollte den eigenen Körper bewusst schützen.

Dabei geht es nicht nur um Schwungtechnik. Ausrüstung, Bewegungsverhalten auf dem Platz, körperliche Vorbereitung und mentale Einstellung spielen zusammen. Als Clubfitter beschäftigen wir uns vor allem mit dem Einfluss der Ausrüstung – einem Faktor, der oft unterschätzt wird.

DER GOLFSCHLÄGER ALS ZENTRALER FAKTOR

Der Golfschläger ist das wichtigste Werkzeug im Spiel. Entscheidend für Komfort und Belastung sind vor allem drei Komponenten: Schlägerkopf, Schaft und Griff.

Schlägerkopf : Das Gewicht des Schlägerkopfes beeinflusst die körperliche Belastung deutlich. Besonders bei jungen Golfenden oder Seniorinnen und Senioren sollte das Material nicht unnötig schwer sein. Leichtere Schläger lassen sich effizienter beschleunigen und entlasten die Gelenke – auch gegen Ende einer Runde.

Schaft: Beim Schaft spielen Länge, Gewicht und Flex eine wichtige Rolle. Zu kurze Schläger führen oft zu stärkerer Vorbeugung und erhöhen die Belastung der unteren Wirbelsäule. Ein passender Schaft ermöglicht einen natürlichen Schwungradius und erleichtert das Erzeugen von Geschwindigkeit. Auch das Material ist relevant: Stahlschäfte übertragen Vibrationen direkter, während Graphitschäfte meist leichter sind und Stösse stärker dämpfen – ein Vorteil für viele Golfende mit körperlichen Beschwerden.

Griff: Die Griffstärke wird häufig unterschätzt. Grössere oder weichere Griffe können besonders bei Arthrose in den Händen den Komfort erhöhen und die notwendige Griffspannung reduzieren.

BAG, TROLLEY UND SCHUHE

Neben dem Schläger spielen auch Transport und Schuhwerk eine wichtige Rolle. Leichte Bags und gut einstellbare Tragesysteme reduzieren die Belastung über 18 Löcher. Noch schonender ist oft ein Trolley, da das dauerhafte Tragen entfällt. Gleichzeitig bleibt das Gehen ein wichtiger Bestandteil des Golfspiels. Bei Golfschuhen sind Stabilität und Dämpfung entscheidend. Gute Dämpfung entlastet beim Gehen, individuell angepasste Einlagen können bei Fussproblemen sinnvoll sein.

GESUNDHEIT IST MEHR ALS MATERIAL

So wichtig die Ausrüstung ist – sie ist nur ein Teil des Gesamtbildes. Der Golfschwung selbst ist eine komplexe Bewegung. Regelmässiger Austausch mit dem Trainer über Technik und Belastung kann helfen, Beschwerden vorzubeugen.

Ebenso wichtig sind Warm-up, Mobilität und allgemeine Fitness. Viele Profis investieren bis zu einer Stunde, um ihren Körper auf eine Runde vorzubereiten – ein Ansatz, von dem auch Amateure profitieren können.

FAZIT

Gesund golfen bedeutet, den Sport ganzheitlich zu betrachten. Passendes Material reduziert unnötige Belastungen, während Technik, Fitness und mentale Balance die Grundlage für langfristige Spielfreude bilden.

Ein professionelles Fitting hilft, die Ausrüstung optimal auf den eigenen Körper abzustimmen – für mehr Komfort und ein langes Golfleben.

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@ Dorothée Piroëlle

RULES & REGS

GOLFEN MIT ROBOTERN

Immer mehr Golfplatzbetreiber setzen für den Unterhalt ihrer Anlagen auf Mähroboter. Damit ergeben sich für die Golfenden neue Situationen und Fragen – nicht zuletzt hinsichtlich der Regeln. Gemäss Wouter Pijl beantwortet das bekannte Regelwerk fast alle Fragen, die im Zusammenhang mit den automatischen Helfern auftreten können.

Text: Peter Beeli

«Grundsätzlich sind Mähroboter nicht mehr und nicht weniger als einer von vielen äusseren Einflüssen», erläutert der offizielle Schiedsrichter von Swiss Golf. «Ähnlich wie Bäume, Steine oder die grossen Mähmaschinen können sie den Lauf des Balls beeinflussen.» Wird also ein Ball vom Mähroboter abgelenkt, gehört das zum Golfspiel wie jede andere zufällige Ablenkung. Darum sind im Allgemeinen keine speziellen Regeln nötig; es dürfen auch keine Platzregeln eingeführt werden, die etwa eine straflose Wiederholung des Schlags gestatten.

DIE BEKANNTEN REGELN GELTEN

Bei einem Aufeinandertreffen von Ball und Mähroboter greifen die bestehenden Regeln: Wird ein Ball abgelenkt, muss er gespielt werden, wie er liegt. Bleibt der Ball auf der Maschine liegen und wird weitertransportiert, darf der Ball oder Ersatzball straflos gedroppt werden. Dies innerhalb einer Schlägerlänge nicht näher zur Fahne vom geschätzten Punkt, an dem er auf dem Mährobo -

SITUATION

Wouter Pijl, offizieller Schiedsrichter von Swiss Golf

ter zum Liegen kam. Bewegt der automatische Helfer einen ruhenden Ball, muss dieser straflos an die Stelle zurückgelegt werden, an der er nach dem Schlag zu liegen kam.

ZERSCHNITTEN JA, ZERKRATZT NEIN

Auch das Vorgehen bei Beschädigungen ist geregelt: «Zerschnittene oder zerbrochene Golfbälle dürfen ersetzt werden, zerkratzte hingegen nicht.» Liegt ein gespielter Ball bei einer Ladestation, gilt diese als unbewegliches Hemmnis und die Golfenden erhalten straflose Erleichterung. Bei auf dem Platz stehenden Mährobotern empfiehlt das Swiss Golf Rules Committee, diese gemäss Platzregel als unbewegliche Hemmnisse analog zu den Ladestationen zu behandeln.

«Befindet sich der Ball in der Nähe eines fahrenden Mähroboters, wartet man besser, bis dieser weitergefahren ist», rät Wouter Pijl. Denn der fahrende Mähroboter lenkt nicht nur ab; das Anhalten, Umleiten oder Anheben dieser Maschinen birgt das Risiko schwerer Verletzungen.

Ball wird von Mähroboter abgelenkt 11.1

Ball bleibt auf Mähroboter liegen 11.1

Ruhender Ball von Mähroboter bewegt 9.6

Ball liegt bei Ladestation 16.1

Ball liegt auf/bei stehendem Mähroboter 16.1

Ball spielen, wie er liegt

Ball droppen, straflos

Ball zurücklegen, straflos

Ball droppen, straflos

siehe Platzregeln

REGELQUIZ

Testen Sie jetzt Ihr Wissen über Golf und die Golfregeln. Scannen Sie den QR-Code und nehmen Sie an unserer Verlosung teil. Mit etwas Glück gewinnen Sie Preise von Swiss Golf.

Machen Sie mit und beantworten Sie bis zum 31. Juli die folgende Frage:

Welche der folgenden Antworten ist richtig, wenn ein Ball von einem Mähroboter überfahren und beschädigt wird?

1 . Ich darf den Ball nur ersetzen, wenn er zerschnitten oder zerbrochen ist

2. Ich darf den Ball ersetzen, wenn er zerkratzt, zerschnitten oder zerbrochen ist

3. Ich darf jeden Ball ersetzen – vielleicht hat er einen Schaden, den ich nicht sehen kann

AUF DEN SPUREN DER COURSE RATER

Zu den Aufgaben von Swiss Golf gehört unter anderem eine regelmässige Beurteilung aller Schweizer Golfplätze nach vorgegebenen Kriterien, das so genannte Course Rating. Um mehr über die Aufgaben der Course Rater zu erfahren, haben wir sie im Golfpark Otelfingen bei ihrer Arbeit begleitet und spannende Einblicke gewonnen.

Text:

Peter Beeli Fotos: Toto Marti

Golfpark Otelfingen, Montag, 9.00 Uhr: Fünfzehn Course Rater sind bereit für das Briefing von Jörg Eggen. Der Mitarbeiter Services von Swiss Golf hat die umfangreichen Unterlagen für Rating und Seminar vorbereitet. Das Course Rating Manual der USGA, die Luftbilder für das Eintragen aller Informationen sowie weitere Arbeitsunterlagen liegen bereit. «Die Aufgabe des Course Raters ist zeitintensiv», weiss Eggen. Neben einem dreitägigen Seminar Anfang Saison sind die Freiwilligen für jedes Rating während drei Tagen auf den Schweizer Plätzen unterwegs. «Im Idealfall führt jede Person mindestens drei Ratings pro Jahr durch, um angesichts der Komplexität der Aufgabe in Übung zu bleiben.»

So kommen bei den Course Ratern gut und gerne zehn oder mehr Tage Freiwilligenarbeit zusammen. Ausser der Bereitschaft, Zeit einzusetzen, müssen Course Rater eine gewisse Zahlenaffinität, gesunden Golfverstand und Liebe zum Golf mitbringen

LUFTBILDER UND LANDEZONEN

Lange, bevor die Course Rater auf den Platz gehen, werden Luftbilder gemacht. «Auf diesen tragen wir die Längen und Breiten der Fairways sowie die Masse der Greens ein und vergleichen sie mit den Scorekarten», so Eggen. Mit diesen Informationen begeben sich die Course Rater auf den Platz, genauer in die Landezonen für die Damen und die Herren, jeweils unterteilt in Scratch- und Bogey-Spielende. Die Positionen der Landezonen sind definiert, sie beruhen auf den umfangreichen statistischen Daten der USGA zu den durchschnittlichen Schlaglängen. In der Landezone respektive auf den Greens angekommen, bewerten die Course Rater die Situation vor Ort gemäss den Vorgaben. «Die speziellen Eigenheiten eines Platzes, eines Lochs lassen sich nur auf dem Platz beurteilen, damit sie korrekt in die Bewertung einfliessen.»

Der Laser und das Course Rating Manual der USGA sind unverzichtbare Hilfsmittel für Course Rater

GUIDE UND LISTEN, LASER UND STIMPMETER

Eine halbe Stunde nach dem Briefing stehen die Course Rater mit ihren Unterlagen, Lasern und Stimpmetern auf dem Platz. Während der Spielbetrieb seinen gewohnten Lauf nimmt, vermessen und bewerten die Freiwilligen die vorgegebenen Testlöcher. Ihre Schürzen mit dem CourseRaters-Schriftzug verdeutlichen, dass sie nicht zum Flight, aber zum Golf gehören.

«Golfplätze werden zur Eröffnung, fünf Jahre nach der Eröffnung und danach alle zehn Jahre geratet», so Eggen. Ausnahmen in diesem Rhythmus gibt es, wenn ein Platz umgebaut, die Zahl oder die Anlage der Bunker angepasst oder die Greens verändert werden. Ein weiteres Kriterium sind Neuerungen bei der Platzpflege, etwa in Bezug auf die Rough-Zonen oder die Fairways, oder wenn Schnittstufen wegen des Einsatzes von Mährobotern wegfallen.

44 SEITEN UND 10 FAKTOREN

Ob erstes, periodisches oder aussergewöhnliches Course Rating: Grundlage ist immer der Course Rating System Guide der United States Golf Association (USGA). Der Guide umfasst 44 Seiten und definiert zehn für das Course Rating wichtige Kriterien wie Gestaltung der Greens, Einfluss der Bäume, Lage der Wasserhindernisse, Out of Bounce oder Roughs. «Die Vielfalt und Komplexität der Informationen und Tabellen stellen auch langjährige Course Rater vor einige Herausforderungen – das braucht theoretisches und praktisches Training neben und auf den Plätzen», erklärt Eggen.

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Die Daten werden von Hand eingetragen und später am Computer ins Programm der USGA übertragen

Die Course Rater arbeiten mit Luftbildern, auf denen die Längen und Breiten der Fairways sowie die Masse der Greens eingetragen sind

Alle von der USGA vorgegebenen Kriterien werden von den Course Ratern mit einer Punktzahl zwischen 1 und 10 bewertet, auf dem Platz von Hand in die Listen ein- und später am Computer ins Programm der USGA übertragen. Auf die Frage, warum er sich als Course Rater gemeldet hat, antwortet Jürg Moning: «In meiner Tätigkeit als Clubmanager wurde ich immer wieder mit der Frage nach der Richtigkeit des Course Ratings konfrontiert. Heute bin ich total überzeugt, ich weiss jetzt, nach welchen Kriterien ein Platz geratet wird.»

Geneviève Girbig erwähnt einen weiteren Faktor: «Das Course Rating gibt mir zusätzliche Erkenntnisse als Referee. Denn ich sehe dadurch besser, wie ein Platz von den Spielerinnen und Spielern betrachtet wird.»

ENGAGEMENT FÜR ALLE GOLFENDEN

«Die US-amerikanischen Kollegen gewichten die verschiedenen Kriterien und berechnen dann zwei Zahlen: eine für das Course Rating der Scratch-Spielenden und eine für das Slope Rating der Bogey-Spielenden. Mithilfe dieser beiden Zahlen errechnet sich im Endeffekt das Course Handicap für jede Golferin und jeden Golfer.»

Das freiwillige Engagement der Course Rater hat somit viel mit dem Spiel der Golfenden zu tun: Ohne Course Rating gibt es keine Vergleichbarkeit der Resultate, keine Transparenz, keine Fairness. Um diese für den Golfsport zentralen Kriterien zu garantieren und um sicherzustellen, dass die Spielerinnen und Spieler die Anzahl Schläge erhalten, die der Schwierigkeit des Platzes entspricht, werden die Kriterien weltweit einheitlich und konsequent angewendet. «Für ein möglichst umfassendes Bild unterhalten wir uns auch mit den Greenkeepern in Bezug auf den Platzzustand und die Platzpflege.»

Neben der Theorie, der Bewertung auf dem Platz, spielen die Course Rater den Platz. «Nur so lässt sich beurteilen, wie ein Rough gespielt werden kann und welche Bewertung auch unter golferischem Aspekt Sinn macht», freut sich Jörg Eggen auf den nächsten Tag des Course-Rater-Seminars mit dem praktischen Teil auf dem Platz in Otelfingen.

Die neue digitale Heimat für Golferinnen und Golfer

Die neue Plattform HOKD verwandelt den digitalen Flickenteppich im Golfsport in ein vernetztes Ökosystem.

Im Golfsport existieren heutzutage für fast alle Bereiche digitale Einzellösungen: Scorekarten, Statistiken, Trainingsanalysen etc. Viele dieser Anwendungen funktionieren gut, sind aber nicht vernetzt. Wer alle nutzen möchte, bewegt sich ständig zwischen verschiedenen Apps.

Ein Startup mit vier Golfern will das ändern. Ihre Idee: Eine zentrale Plattform für alles, was Golfspielende bewegt, einfach in der Benutzung und ohne Medienbrüche. Die Golfr AG wurde gegründet und die App HOKD entwickelt.

Eine Plattform statt vieler Lösungen

Alles, was Golfspielende rund um ihr Spiel brauchen, soll auf einer einzigen Plattform zusammenfinden. Mitspieler finden. Runden und Trainings planen. Scores erfassen. Statistiken analysieren. Gezielt trainieren. Turniere organisieren. Erlebnisse teilen. Neue Plätze entdecken.

Statt eines digitalen Flickenteppichs entsteht ein vernetztes Golf-Ökosystem, das Spielerinnen und Spieler, Coaches, Clubs sowie Partner zusammenbringt. «Mit HOKD wollten wir nicht einfach eine weitere App entwickeln, sondern eine Plattform schaffen, die alles verbindet», sagt Mitgründer Julian Bigler. «Wir bauen eine digitale Plattform, welche die Zukunft des Golfsports mitgestalten soll.»

Eine Plattform für alle

Neben der technologischen Vision verfolgen die Gründer einen klaren Grundsatz: Zugänglichkeit für alle. «Golf soll digital einfacher und für alle zugänglich werden», sagt Mitgründer Eric Wetter. «Darum soll HOKD für Golfspielende kostenlos nutzbar sein.»

Zusätzliche Premiumfunktionen werden später hinzukommen – der Kern der Plattform bleibt jedoch bewusst offen und kostenfrei nutzbar.

Start im Sommer 2026

Der Launch der App findet Ende Juni 2026 statt. HOKD wird zu Beginn in der Schweiz eingeführt. Darauf folgen die Vereinigten Arabischen Emirate, Indien, Deutschland und Österreich. Ein weiterer geografischer Ausbau ist bereits geplant.

Drei Mitglieder des ASGI-Vorstandes im Jahr 2003 (von links): Pascal Germanier, Pierre-Alain Bally und Yves Hofstetter

ASGI REVOLUTIONIERT

DIE SCHWEIZER GOLFLANDSCHAFT

In den 1980er-Jahren nahm das Interesse am Golfsport in der Schweiz rasant zu. Damals gab es nur 31 Golfclubs im ganzen Land, die meisten mit Wartelisten. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden und Golf einem breiten Publikum zugänglich zu machen, wurde 1998 die ASGI gegründet.

Text: Yves Hofstetter und Martin Hodler

Die Nachfrage nach Spielmöglichkeiten war in den 1980er-Jahren gross, sie überstieg das Angebot deutlich. Zwischen 1969 und 1992 entstanden jedoch nur vier neue Golfplätze auf Schweizer Boden, hauptsächlich aufgrund des Widerstands von Landwirtschaft und Naturschutz. Die ASG akzeptierte deshalb acht Anlagen im nahen Ausland als Vollmitglieder – doch das genügte nicht. Viele Golfbegeisterte waren frustriert. Einige erwarben Lizenzen bei ausländischen «Briefkastenclubs». In dieser Situation erarbeiteten Kenner der Szene ein Konzept für Public Golf in der Schweiz, das 1998 durch die Gründung des Vereins der unabhängigen Golfer ASGI (Association Suisse des Golfeurs Indépendants) umgesetzt wurde.

EIN NEUES MODELL MUSSTE HER

Die ASGI entstand aus zwei parallelen Initiativen. Die erste ging von der ASG aus. 1996 befragte sie die Clubs zum Thema «unabhängige Golfende». Public-Golf-Modelle in den USA und in Europa wurden analysiert. Dabei erkannte man die Gefahr, dass Neugolfende fiktiven Clubs beitreten könnten, wodurch die ASG riskiert hätte, die Kontrolle über den Golfsport in der Schweiz zu verlieren.

Der Vorstand schlug deshalb die Gründung eines Vereins unter der Schirmherrschaft der ASG vor. ASGI-Mitglieder sollten gegen Bezahlung eines Mitgliederbeitrags eine ASG-Lizenz erhalten, um in den Clubs, die diese akzeptierten, gegen ein Greenfee spielen zu können. ASG-Prä-

sident Christian Grand empfahl schliesslich, einen unabhängigen Verein unter ASG-Kontrolle zu bilden, statt den «Clubfreien» eine ASG-Karte zu geben.

DER ANSATZ VON PASCAL GERMANIER

Die zweite Initiative stammte von Pascal Germanier. Anfang der 1990er-Jahre war der ehemalige Caddie des Golf Club Lausanne an einem Projekt in La Sarraz beteiligt. Es begann mit einer Driving Range und einem Pitch & Putt. Die Medien berichteten über das Angebot, der Andrang war enorm: Über tausend Personen besuchten die Anlage bereits im ersten Jahr.

Die Neueinsteigenden standen jedoch vor einem Dilemma. Sie waren begeistert und wollten mehr. Der nächste Schritt war ihnen jedoch verwehrt. Ohne eine ASG-Lizenz, die ausschliesslich Clubmitgliedern vorbehalten war, durften sie nicht auf den Golfplätzen der ASG-Clubs spielen.

Pascal Germanier kontaktierte Johnny Storjohann, den Generalsekretär der ASG, sowie Vorstandsmitglied Yves Hofstetter. Beide erkannten das Potenzial der clubfreien Golfenden. Yves Hofstetter entwarf daraufhin die Statuten für einen neuen Verein im Rahmen einer partnerschaftlichen Lösung mit der ASG. Am 7. Mai 1998 wurde schliesslich die ASGI gegründet. Der Vorstand bestand mehrheitlich aus ASG-Vertretern, mit Yves Hofstetter als Präsident und Pascal Germanier als Generalsekretär.

MITGLIEDSCHAFT IN DER ASG

Im Jahr 2001 beantragte die ASGI mit ihren über 4000 Mitgliedern die Aufnahme in die ASG als angeschlossene Vereinigung. Trotz Bedenken einzelner Clubs wurde der Antrag angenommen. Bereits 2004 zählte die ASGI 10 000 Mitglieder. Ein Jahr später unterzeichneten die ASG und die ASGI nach intensiven Debatten eine Vereinbarung über den Verkauf einer Lizenz an unabhängige Golfende anstelle der bisherigen ASGIKarte.

Die ASGI lancierte in der Folge ein originelles Investitionsprogramm und kaufte jährlich Anteile im Wert von 400 000 Franken bei rund 40 ASG-Clubs. Diese Anteile wurden ASGI-Mitgliedern zur Verfügung gestellt, um ihnen gegen Bezahlung eines Jahresbeitrags die Möglichkeit zu geben, während einer Saison in einem bestimmten Club zu spielen – eine Erfahrung, die häufig zu einem Clubbeitritt führte. 2008 wurde ein neues Abkommen mit der ASG unterzeichnet. Fortan erhielten ASGI-Mitglieder eine offizielle Lizenz, die ASG Golfcard. 50 000

Seit ihrer Gründung zählte die ASGI insgesamt 50 000 Mitglieder

Unter dem neuen Präsidenten von Swiss Golf, Reto Bieler, wurden die ASGI und Migros GolfCard im Jahr 2018 als Public Golf Organisationen (PGOs) statutarische Mitglieder des Verbandes aufgenommen

Seit ihrer Gründung zählte die ASGI insgesamt 50 000 Mitglieder. Etwa 30 000 sind im Laufe der Jahre ausgetreten, rund die Hälfte von ihnen trat einem ASG-Club bei. Um die Clubs zusätzlich zu unterstützen, führte die ASGI im Jahr 2017 den Status eines Premium-Partners mit verschiedenen Golfclubs ein und stellte dieses Kapital für verschiedene Projekte bereit. Ausserdem bezahlte die ASGI jährlich 100 000 Franken für die Juniorenförderung an ASG-Clubs.

KRISE UND NEUANFANG

2017 kündigte die ASG die Verträge mit der ASGI und mit Migros GolfCard. Die ASG beabsichtigte, die sportliche Verwaltung und Handicap-Führung selbst zu übernehmen. Das hätte bedeutet, dass die Lizenzen der «Clubfreien» künftig direkt von der ASG ausgestellt würden. Dies löste Widerstand innerhalb der ASG aus, insbesondere seitens der Westschweizer Clubs. Die Situation drohte zu eskalieren.

An der ASG-Delegiertenversammlung 2018 wurden ein neuer Vorstand sowie ein neuer Präsident, Reto Bieler, gewählt. Unter dem Motto «Gemeinsam in die Zukunft» stellte Bieler das Vertrauen aller Beteiligten wieder her. Die ASG wurde in Swiss Golf umbenannt, ASGI und Migros GolfCard wurden als Public Golf Organisationen (PGOs) statutarische Mitglieder des Verbandes –mit Sitz im Vorstand und Stimmen an der DV im Verhältnis zur Anzahl ihrer Mitglieder (maximal 70 Stimmen).

DAS PROJEKT «SWISS GOLF HISTORY»

Der Golfsport in der Schweiz wird seit 1891 geprägt von Pionieren und Enthusiasten, Persönlichkeiten und Talenten, die diesen Sport unermüdlich gefördert haben. Damit ihre Geschichten nicht in Vergessenheit geraten, lancierte Swiss Golf 2022 das Projekt «Swiss Golf History». Sämtliche verfügbaren Archive wurden geöffnet, digitalisiert und zugänglich gemacht. Eine Online-Version (www.swissgolf-history.ch) auf Deutsch und Französisch, die laufend ergänzt wird, bildet die Grundlage für ein Jubiläumsbuch, das 2027 anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Verbandes erscheinen wird. Bis dahin werden wir in jeder Ausgabe dieses Magazins einen Auszug veröffentlichen. Sämtliche Personen, die für dieses Projekt relevante Fotos, Dokumente oder Texte besitzen, können Swiss Golf diese weiterhin jederzeit zur Verfügung stellen (info@swissgolf.ch). Wir sind dankbar für alle Informationen.

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«DER TEAMSPIRIT IST UNSER ERFOLGSREZEPT»

Am 8./9. August ist es wieder so weit: Interclub – das Schweizer Golf-Fest begeistert wie kein anderer Breitensport-Event. Ein Beispiel für sportlichen Erfolg und Zusammenhalt ist der Golf Club Lausanne: Mit dem diesjährigen Heimvorteil sind die Damen A1 zweifelsfrei das Team, das es zu schlagen gilt.

Text: Cécile Klotzbach Fotos: Frédéric Dubuis

Die verschiedenen Teams des Golf Clubs Lausanne trainieren montagabends gemeinsam

Das jährliche Swiss Golf Interclub-Wochenende garantiert landesweit festliche Stimmung. Mehr als 1400 Spielerinnen und Spieler kämpfen in den verschiedenen Serien (siehe Tabelle) um Meistertitel, Aufstieg oder Klassenerhalt. Ein Golf-Fest, für das die austragenden Clubs keinen Aufwand scheuen.

In der Königsklasse (A1) spielt die Musik am Genfersee: Die Herren aus Bossey und die Damen aus Lausanne möchten ihre Krone verteidigen, noch dazu im eigenen Schloss. Von den Vierfach-Siegerinnen der Jahre 2022 bis 2025 ist erneut viel zu erwarten, die seriöse Vorbereitung des Teams läuft schon seit Beginn der Saison.

UNTERHALTSAMER PLATZ, SYMPATHISCHER GASTGEBER

«Sollte das Heimteam erneut Gold holen, sind wir stolz, dass unsere Arbeit Früchte trägt. Ansonsten erledigen wir, wie jeden anderen Tag auch, unsere gewohnte Arbeit», sagt Pierre Rindlisbacher, Direktor des Golf Club Lausanne, bescheiden. Sein oberstes Ziel am InterclubWochenende: Den Platz so bewirtschaften, dass er für alle ein Vergnügen ist, und ein sympathischer Gastgeber sein – von Freitag, wenn die Ersten anreisen, über das offizielle Dinner nach

den Foursomes am Samstag bis zur sonntäglichen Siegerehrung nach dem Stroke Play. Dass Vorstand und OK bis ganz zum Schluss vor Ort sind, ist für den Clubdirektor Ehrensache. «Dann gratulieren oder trösten wir.»

Der Zusammenhalt beim Interclub ist in Lausanne keine Momentaufnahme, er wird monatelang kreiert. Die Verantwortlichen der verschiedenen Teams organisieren gemeinsame Trainings mit den Pros, dazu erhalten sie ein kleines Budget für zusätzliche Coachings nach Wunsch. Rindlisbacher: «Am Ende liegt die Entscheidung, welche unserer fast 1000 Mitglieder die Farben des Clubs vertreten, bei den Captains.»

KRITERIEN DER SELEKTION

Das ist eine herausfordernde Aufgabe, wie Mélissa Blatti, im dritten Jahr Team-Captain der A1-Damen, erklärt. Zunächst stellt sie eine Liste aus 15 bis 20 Spielerinnen mit möglichst tiefem Handicap zusammen. «In den Trainings lerne ich sie und ihr Spiel gut kennen und denke bereits darüber nach, wer das Team optimal ergänzen könnte.»

SWISS GOLF INTERCLUB CHAMPIONSHIP

Men A1 Bossey

Men A2 Hittnau-Zürich

Men A3 Neuchâtel

Men A4 Vuissens

Men B1 Basel

Men B2 Zürichsee

Men B3 Entfelden

Men B4 Lucerne

Men B5 Schloss Goldenberg

Women A1 Lausanne

Women A2 Markgräflerland

Women B1 Schönenberg

Women B2 Waldkirch

Women B3 Leuk

Women B4 Les Bois

Pro Vincent Brizon und Team-Captain der A1-Damen Mélissa Blatti sprechen lächelnd über das Training

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Anfang August trifft Blatti die finale Selektion nach verschiedenen Kriterien: Spielniveau, Motivation und Verfügbarkeit. «Vielleicht gibt es zwei gleich gute Personen, aber eine zeigt mehr Lust auf den Teamevent», sagt Blatti, «oder meine Favoritinnen haben am Schluss keine Zeit – vor allem die Jüngeren studieren oft an Colleges im Ausland.»

So wird auch das Meisterteam 2025 nicht mehr in gleicher Formation antreten können. Der fünfte Sieg in Serie bleibt aber das klare Ziel. «Der Teamspirit ist unser Erfolgsrezept», sagt Captain Blatti – und lebt ihn vor. Sie ist bemüht, dass es keine «negativen Leader» gibt, man sich gegenseitig unterstützt und berät oder gar als Caddie aushilft. «Ohne zu pushen und voller Respekt für die jeweiligen Vorlieben der Einzelnen.»

JEDE MENGE MOTIVATION

Positivität ist Mélissa Blattis Stärke, damit will sie das Beste aus ihren Mitspielerinnen herausholen. Sie sagt: «Endlich haben wir die Möglichkeit, mal nicht nur für uns selbst zu spielen, das ist eine Extra-Motivation!» Kommt dennoch mal Druck auf, beruhigt sie die Situation und motiviert mit Verständnis. «Ich sage gern: Ein schlechter Schlag kommt vor, volle Konzentration auf den nächsten. Golf ist erst mit dem letzten Schlag beendet.»

Voilà! Und dann sei da ja noch der motivierende Heimvorteil: «Unseren Club zu repräsentieren, den Staff, die Mitglieder und die Familie stolz zu machen, ist eine Ehre. Dazu kennen wir den Platz auswendig, auch die schwierigsten Positionen.» Trotzdem soll beim kompetitiven Interclub in Lausanne die Freude überwiegen. Man feuert sich an, verfolgt die Resultate anderer Teams des Clubs auf GolfBox, schreibt Nachrichten. Fix zum Teamspass gehört natürlich der fröhliche Abschlussabend. Blatti betont: «Egal, wie die Resultate waren.»

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«Unseren Club zu repräsentieren, den Staff, die Mitglieder und die Familie stolz zu machen, ist eine Ehre.»
Mélissa Blatti, Team-Captain der A1-Damen

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Neues Clubhaus und Restaurant im Golf Club Laufental

Am Samstag, dem 23. Mai 2026, konnten der Golf Club Laufental und die Betreibergesellschaft Birs-Golf AG in Zwingen die Neueröffnung des Clubhauses und Restaurants feiern. Mit grossem Stolz und viel Freude blickten die Verantwortlichen an diesem besonderen Tag auf das entstandene Projekt. Nach Monaten intensiver Planung ist ein modernes, nachhaltiges und einladendes Clubhaus entstanden, das dem Golfplatz in Zwingen ein neues Herzstück verleiht und einen wichtigen Meilenstein für die Zukunft des Clubs darstellt.

Die Verwaltungsratspräsidentin der Birs-Golf AG, Nicole Grünenfelder Fuchs, begrüsste die zahlreichen Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gemeinde, Verbänden und Presse sowie Mitglieder, Partner und Mitarbeitende. Nach dem offiziellen Spatenstich im November 2025 konnte das Bauvorhaben planmässig innerhalb einer siebenmonatigen Bauzeit realisiert werden.

In ihrer Ansprache betonte Nicole Grünenfelder Fuchs die grosse Bedeutung des Projekts für die Zukunft des Clubs: «Wir möchten Berührungsängste abbauen und zeigen, dass Golfsport für jeden möglich ist. Dieses Projekt ist nicht nur ein Bauwerk, sondern auch eine Investition in die Zukunft und für die nächste Generation.» Sie dankte allen an der Planung sowie am Bau Beteiligten, den freiwilligen Helfenden und dem Swisslos-Fonds für die finanzielle Unterstützung.

Clubpräsident Patrick Bollbach wies auf die stetige Entwicklung des Golf Club Laufental hin. Es entstanden Freundschaften mit Golfclubs weit über die Region hinaus. Seit der Übernahme im Juli 2021 ist die Mitgliederzahl gewachsen. Nebst den Ladies-, Men- und Senioren-Sektionen hat sich

auch die Junioren-Sektion erfreulich entwickelt. Das neue Clubhaus und Restaurant des Golf Club Laufental soll ein Ort der Begegnung und der Freundschaft sein, an dem gefeiert, gelacht und die Leidenschaft für den Golfsport geteilt werden kann.

Der Golf Club Laufental und die Birs-Golf AG investierten mit dem Neubau bewusst in eine nachhaltige Infrastruktur. Eine besondere Gelegenheit bot sich im Frühjahr 2024 mit der Übernahme des erst 2022 erbauten Bistro-HolzhausProvisoriums des Golfclub Entfelden. Das Gebäude wurde nach Zwingen transportiert, baulich angepasst und mit viel Wärme neu eingerichtet. Zusammen mit dem Garten und der schönen Terrasse bildet es das Herzstück der Anlage. Ergänzt wird es durch das Clubhaus mit Empfangsbereich, Büro, Meetingraum, WC sowie diversen Nebenräumen, einem Caddyraum und einer Caddyhalle. Die Gebäude sind durch ein gemeinsames Dach mit Solaranlage miteinander verbunden und fügen sich harmonisch in die Umgebung ein. Im neu eröffneten Restaurant Drop-Inn werden die Gäste künftig mit einer abwechslungsreichen Speise- und Getränkekarte verwöhnt. Das moderne Ambiente lädt Mitglieder, Gäste sowie Besucherinnen und Besucher gleichermassen zum Verweilen und Geniessen ein.

www.birs-golf.ch

Nabenmotoren – Innovation vom E-Auto zum Elektro-Golf-Trolley

Auch beim Golfspiel möchten wir die Vorteile moderner Fahrzeugtechnologien nutzen. Mit den neuen Nabenmotoren bringt at-hena die Innovation aus der Welt der Elektroautos direkt auf den Golfplatz.

Die Motoren wurden vollständig in die beiden Antriebsräder integriert und sorgen dadurch für noch mehr Präzision, Komfort, Qualität und Zuverlässigkeit bei den innovativen Elektro-Golf-Trolleys.

Die neuen at-hena Nabenmotoren sind hochwertige, wartungsfreie und besonders effiziente Antriebssysteme. Sie kommen vor allem in den Modellen «go-flat ultra» und «go-flat balance» zum Einsatz. Dank der neuen Technologie fahren die Trolleys nahezu lautlos.

Die Räder mit integrierten Nabenmotoren werden einfach am Rahmen eingesteckt – ganz ohne Kabel oder externe Stecker. Alles ist vollständig integriert.

Mit diesen neuen Modellen setzt at-hena neue Massstäbe im Markt der Elektro-Golf-Trolleys: leichter, leistungsstärker und technisch ausgereifter. Intelligente Funktionen wie Rückwärtsfahrfunktion, Spurassistent am Hang oder ein drehbares Vorderrad sorgen für maximale Flexibilität und höchsten Fahrkomfort auf dem Golfplatz.

Die beiden neuen at-hena Modelle werden ab Spätsommer direkt ab Lager verfügbar sein. Trotz modernster Technologie überzeugen sie mit attraktiven Preisen ab bereits 1850 Franken.

Die wichtigsten Vorteile der neuen Nabenmotoren

Direktantrieb: Die Motoren sind direkt in der Radnabe integriert

Optimale Balance: Die seitliche Gewichtsverteilung ist deutlich besser

Extrem leicht: Der Rahmen wiegt ~2 kg, jedes Rad nur ~1 kg

Sicherer Stopp-Modus: Beim Stopp-Modus sind beide Räder aktiv geblockt

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SONNE, BERGE, GENUSS

WALLIS

Das Wallis gehört zu den attraktivsten Feriendestinationen der Schweiz – auch hinsichtlich Golf. So verbindet ein Wochenende im Golfclub Matterhorn und im Links Leuk Golfresort zwei ganz verschiedene Erlebnisse. Wer noch mehr entdecken will, verlängert seinen Wallis-Aufenthalt mit Abstechern auf die Golfplätze von Sierre, Riederalp, Goms, Sion, Crans-sur-Sierre respektive Verbier.

Text: Peter Beeli

Mehr als dreihundert Sonnentage pro Jahr, eine spektakuläre Alpenkulisse, regionales Essen und Weine, Kultur und Freizeitmöglichkeiten: Das Wallis bietet Golferinnen und Golfern alles, was ihr Herz begehrt. Insgesamt acht Anlagen bieten unvergessliche Erlebnisse auf und neben den Plätzen. Unsere Wahl fiel auf eine Verbindung von Links- und Alpengolf.

Das Links Leuk Golfresort als erste Station liegt mitten in einem Naturpark, umgeben von Weinbergen und den Alpen. Die malerische Kulisse, die trockenen Fairways, die natürlichen Hindernisse und der Wind verleihen dem Platz einen eigenen Charakter. «In unserer Anlage verschmelzen Natur, Ruhe und Sport auf einzigartige Weise», sagt Pascal Amacker. Der Head of Golf weiter: «Breite Fairways wechseln sich mit taktisch anspruchsvollen Löchern für jede Spielstärke ab.» Als Ergänzung zum Platz stehen den Golferinnen und Golfern grosszügige Trainingsanlagen, eine attraktive Club-Infrastruktur sowie Übernachtungsmöglichkeiten mit 18 Hotelzimmern zur Verfügung.

Das Links Leuk Golfresort bietet seinen Gästen eine attraktive Club-Infrastruktur sowie komfortable Übernachtungsmöglichkeiten mit 18 Hotelzimmern

GOLF UND GASTRONOMIE IM ZENTRUM

Für 2026 stehen verschiedene Weiterentwicklungen in den Bereichen Gast, Golf und Gastronomie im Zentrum – das Zusammenspiel dieser Faktoren wird stärker erlebbar gemacht, um den Aufenthalt für Gäste und Mitglieder zusätzlich aufzuwerten. Was die sportlichen Aspekte betrifft, verlangt der Links-Style-Golfplatz präzises Spiel und ein gutes Course Management. «Dabei gilt es, die natürlichen Gegebenheiten wie Wind und Wasserhindernisse korrekt einzuschätzen und clever anzugehen», so Amacker. Wer Abwechslung zur sportlichen Herausforderung sucht, dem empfiehlt der Head of Golf eine Wanderung oder eine Velotour durch den Naturpark Pfyn-Finges und den Besuch eines Weinguts. Gleichzeitig bieten die historischen Ortskerne, das Schloss Leuk und die traditionellen Walliser Dörfer der Umgebung viel Charme, Authentizität und gelebte Kultur. Die breite Auswahl an verschiedenen Ausflügen und kulturellen Veranstaltungen lässt auch abseits des Golfplatzes keine Wünsche offen.

GOLF INMITTEN DER ALPEN

Der Weg zur zweiten Station der Reise verbindet die vielfältigen Facetten des Wallis. Die Fahrt mit der Matterhorn-Gotthard-Bahn gilt als eine der schönsten Strecken der Schweiz. Entlang der Rhone mit Blick auf die Alpen, durch Naturparks und Reben geht es in die hochalpine Welt des Golfclub Matterhorn.

«Der Platz bietet echtes Alpengolf auf über 1400 Metern, umrahmt von den höchsten Schweizer Bergen», beschreibt Raphael Kuonen. «Dank einem einzigartigen Konzept mit 9 Greens, aber 18 Abschlägen ergeben sich beim zweiten Durchgang neue Winkel und Distanzen», beschreibt der Clubmanager seinen Platz. Die Kombination breiter Fairways mit Wasserhindernissen, inklusive Inselgrün, hält für alle Golfenden einige Herausforderungen bereit. «Nicht zu vergessen die wechselnden Windverhältnisse und die Höhenlage respektive ihr Einfluss auf die Länge der Schläge.»

Golfclub Matterhorn: Alpengolf auf über 1400 Metern, umrahmt von den höchsten Schweizer Bergen
«Während es in vielen tiefer gelegenen Golfregionen im Sommer heiss werden kann, bleibt es hier angenehm erfrischend.»

ANGENEHM ERFRISCHEND

«Während es in vielen tiefer gelegenen Golfregionen im Sommer heiss werden kann, bleibt es hier mit 20 bis 27 Grad angenehm erfrischend», sagt Kuonen. Flankiert von steilen Felswänden, lauschigen Lärchenwäldern und wilden Bergbächen schätzen viele Golfende die Kombination aus Stille, Bergluft und unberührter Natur. Wer sich während der Runde am Alpenpanorama nicht sattsehen konnte, dem bietet die Sonnenterrasse des urchigen Clubhauses einen fantastischen Ausblick auf das Kleine Matterhorn sowie das Breithorn – und damit den perfekten Rahmen für kulinarische Ausflüge im Clubrestaurant. Nach seinem Geheimtipp gefragt, nennt der Manager eine Wanderung zur und über die längste Hängebrücke für Fussgänger im Alpenraum, die sich in der Nähe des Golfplatzes atemberaubend über das Tal spannt.

Der Reiz einer Golfrunde auf dem Links Leuk Golfresort und dem Golfclub Matterhorn liegt in dieser Kombination von zwei völlig unterschiedlichen Golfwelten und einzigartigen Spielgefühlen auf kleinem Raum. Und wer davon nicht genug kriegen kann, verlängert seinen Ausflug ins Wallis um ein paar Tage für Besuche der anderen sechs Golfplätze im Bergkanton.

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LINKS LEUK GOLFRESORT

SIGNATURE HOLE

Loch Nummer: 6

Längen: 381 m (gelb), 340 m (rot)

Par: 4

HCP: 1

Offen und onduliert

Loch 6 (rechts im Bild) steht exemplarisch für den einzigartigen Charakter des Links Leuk Golfresorts. Die offene Spielbahn, das ondulierte Gelände und die oft spürbaren Windverhältnisse verlangen präzises und strategisches Golf. Das Loch wirkt auf den ersten Blick grosszügig, bestraft jedoch ungenaue Schläge konsequent. Ein gut platzierter Abschlag schafft die ideale Position für den zweiten Schlag. Aufgrund der Ondulierung sind beim Anspiel aufs Green Gefühl und Präzision gefragt. Wer den Wind richtig einschätzt und geduldig spielt, hat gute Chancen auf ein Par.

LINKS LEUK GOLFRESORT

SIGNATURE DISH

Chateaubriand mit Sauce Béarnaise und Kartoffelgratin

Zutaten

Fleisch: 1 Chateaubriand vom Rindsfilet. Geklärte Butter. Hausmarinade nach Rezept des Küchenchefs. Salz. Pfeffer. Frische Kräuter. Sauce Béarnaise: 2 dl Weisswein. 1 dl Weissweinessig. 2 Schalotten. Schwarze Pfefferkörner. Estragon. Kerbel. 3 Eigelb. 180 g Butter. Dijon-Senf. Salz. Zitronensaft.

Kartoffelgratin: 800 g Kartoffeln. 3 dl Rahm. Knoblauch. Butter. Muskatnuss. Parmigiano. Salz. Pfeffer. Dazu passt: Saisonales Babygemüse.

Zubereitung

Fleisch: Chateaubriand parieren, mit Marinade einreiben. In heisser Butter rundum scharf anbraten, bis eine schöne Kruste entsteht. Anschliessend bei sanfter Hitze auf gewünschten Garpunkt ziehen lassen.

Sauce Béarnaise: Weisswein, Weissweinessig, Schalotten, Pfeffer und Estragon langsam reduzieren. Passieren und mit den Eigelben über Wasserbad cremig aufschlagen. Butter portionenweise einrühren. Mit Dijon-Senf, Kerbel, Estragon, Salz und Zitronensaft abschmecken.

Kartoffelgratin: Kartoffeln fein schneiden, in gebutterte Form schichten. Rahm mit Knoblauch, Muskat, Salz und Pfeffer würzen, übergiessen. Mit Parmigiano bestreuen, goldbraun backen.

GOLFCLUB MATTERHORN

SIGNATURE HOLE

Loch Nummer: 1

Längen: 125 m (gelb), 109 m (rot)

Par: 3

HCP: 13

Eine mentale Herausforderung

Als Par 3 ist das Loch 1 von der Länge her nicht besonders anspruchsvoll, die Herausforderung liegt umso mehr im mentalen Bereich. Mit dem Abschlag muss die Vispa überquert werden, der wilde Alpenfluss mündet später in die Rhone und fliesst ins Mittelmeer. Das Wasserhindernis und die oft wechselnden Windverhältnisse prägen den ersten Eindruck und den Einstieg auf die Runde. Vielen Gästen bleibt das Signature Hole wegen der Kombination von Landschaft, Symbolik und mentaler Herausforderung in Erinnerung.

GOLFCLUB MATTERHORN

SIGNATURE DISH

Paradise Salmon Club Sandwich

Zutaten

Hausgebeizter, marinierter Lachs. 3 Scheiben Toast. Dörrtomaten. Saisongemüse. Halbe, reife Avocado. Verschiedene Blattsalate.

Zubereitung

Gemüse rüsten, in dünne Scheiben schneiden, blanchieren, in Butter und Öl glacieren. Avocado mit Gabel zerdrücken, einen EL Zitronensaft beigeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Salat rüsten und waschen. Toastscheiben goldbraun rösten, abkühlen lassen. Toast auslegen, jede Scheibe mit Guacamole bestreichen, mit Lachs, Gemüse sowie Dörrtomaten belegen. Einzelne Schichten aufeinanderlegen. Hälften mit Bambusspiessen fixieren. Club Sandwich diagonal halbieren, mit Salaten garnieren und mit Pommes frites servieren.

GRAND GOLF TOUR OF SOUTH AFRICA

Mit dem Luxuszug durch Südafrika

Am Morgen ein Abschlag auf einem der spektakulärsten Golfplätze Afrikas, am Abend ein Glas Wein im stilvollen Salon eines der elegantesten Züge der Welt, während die Weite Südafrikas ruhig vorbeigleitet.

Golf. Luxuszug. Safari. Genuss.

Vier Elemente, die hier zu einem aussergewöhnlichen Reiseerlebnis verschmelzen.

Die GRAND GOLF TOUR OF SOUTH AFRICA führt in rund zwei Wochen von Pretoria nach Kapstadt – an Bord des legendären Rovos Rail. Zeitlose Eleganz, stilvolles Reisen und erstklassiger Service machen den Zug selbst zu einem zentralen Bestandteil des Erlebnisses.

Entlang der Route zeigt sich die Vielfalt Südafrikas in eindrücklicher Weise. Gespielt wird auf ausgewählten Golfplätzen, die sowohl sportlich als auch landschaftlich zu den

Höhepunkten zählen. Ergänzt wird das Programm durch besondere Erlebnisse, darunter eine Safari im KrügerNationalpark sowie sorgfältig kuratierte Stationen abseits der klassischen Routen.

Die Reise findet in einer kleinen, deutschsprachigen Gruppe statt und wird persönlich begleitet. So entsteht eine Atmosphäre, die Individualität und Gemeinschaft auf elegante Weise verbindet.

Die nächsten Abfahrten sind für November 2027 sowie Januar 2028 geplant. Die Teilnehmerzahl ist limitiert.

Weitere Informationen unter: www.grandgolftour.ch

ENDLICH RUHE IM KOPF VOR

DEM GOLFSCHWUNG

Neu: Das Boutique Spa Hotel Fritsch am Berg mit seinem MentalSpa & Gesundheitszentrum mit einem mentalen Golf-Programm.

Der Schwung war eigentlich gut, die Technik sitzt – aber der Ball landet im Rough. «Nicht, weil die Mechanik versagt hat», sagt Diana Sicher-Fritsch, «sondern, weil im Moment davor irgendetwas nicht gestimmt hat. Ein Gedanke vielleicht, eine Anspannung, eventuell das Echo des letzten Fehlers.»

Golf ist eine der wenigen Sportarten, bei denen der innere Zustand unmittelbar ins Ergebnis einfliesst. Eine Sekunde Unruhe im Kopf, ein Millimeter Abweichung im Griff – und das Spiel erzählt die ganze Geschichte. Ein Phänomen, das alle Golferinnen und Golfer kennen. Doch dieser mentale Moment wird kaum trainiert.

Das Fritsch am Berg ist kein ausgewiesenes Golfhotel, auch wenn erstklassige Plätze nah sind. Es ist ein Mental Health Resort oberhalb von Bregenz, 800 Meter über dem Alltag, mit Blick auf den Bodensee und drei Länder. Diana Sicher-Fritsch, MSc, leitet hier das Mentale Gesundheitszentrum und arbeitet seit Jahren mit Führungskräften, die lernen wollen, unter Druck klar zu bleiben. Und genau diese Arbeit bringt sie jetzt mit einem strukturierten GolfMentalprogramm auch auf den Platz.

«Wir arbeiten nicht am Schwung, sondern an dem Moment davor», lautet ihr Motto. Das neue Mental-Golf-Programm, buchbar als Arrangement mit drei oder fünf Übernachtungen, verbindet drei Disziplinen, die in dieser Kombination neu sind – nicht nur in der Bodensee-Region: Mental Coaching im Hinblick auf Fokus, Fehlerkultur und Reset, dazu wissenschaftlich basiertes Biofeedback und Augen-Wellness.

Denn wer im Spiel den Überblick behält und den Fokus präzise setzt, spielt ruhiger und konstanter. Dazu bleibt Gelegenheit, das Erlernte auf nahegelegenen Golfplätzen zu testen: Mehrere renommierte Golfplätze in drei Ländern sind in kurzer Zeit erreicht. Jeder mit seinem eigenen Charakter – sei es mit alpinem Panorama oder mit BodenseeFlair.

Dazu gibt es im Fritsch am Berg ein Mentales GolfRetreat vom 6. bis 11. September 2026 als Gruppen-Retreat, das Greens, Reflexion und Gemeinschaft mixt.

Abschlag am Atlantik

Der Griff zum Golf-Tee, der Blick zur Klippe: In der Republik Irland trifft Breitensport auf Naturspektakel – besonders ursprünglich sind dabei die Links-Kurse an der Küste.

Ältester Verband der Welt

Über 400 Golfclubs, über 10 Prozent Spielerinnen und Spieler in der einheimischen Bevölkerung: Golf gilt in Irland als Breiten- und Nationalsport, und das nicht erst seit gestern. Wie tief der Sport auf der Insel historisch verwurzelt ist, zeigt bereits das Gründungsjahr des Irischen Golfverbands (Union of Ireland): 1891 – es ist nämlich der älteste der Welt. Nur zwei Jahre später folgte die Irish Ladies Golf Union, womit sich auch die Damen im Verband organisieren konnten. Rasch entstanden die ersten Clubs, die ihren Mitgliedern das Spiel beibrachten. In den 1950erund 1960er-Jahren, als Stammgäste wie Bing Crosby, Bob Hope und Charlie Chaplin fleissig in Irland zum Eisen griffen, erhöhte sich die internationale Bekanntheit der Insel-Kurse dann weiter.

Irische Profis wie Shane Lowry, Darren Clarke oder Leona Maguire haben es vorgemacht, Amateure aus aller Herren Länder folgen ihnen gerne: Dass fast eine Viertelmillion internationale Golferinnen und Golfer jährlich die Fairways der Grünen Insel besuchen, liegt sicher an den ebenso beeindruckenden wie herausfordernden Bedingungen vor Ort. Die Golfplätze der Destination beschränken sich nämlich nicht auf weite, grüne Flächen und sanft ansteigende Hügel, sondern umfassen auch die wilde Welt am Meer. Wenn also gleich nebenan die nächste Atlantikwelle anrollt, gerät auch das Gemüt der Golferinnen und Golfer in Wallung. Doch wofür genau stehen die «Links» eigentlich?

Harte, schnelle Kurse

Nein, mit dem Linksverkehr in Irland hat der Begriff nichts zu tun. Vielleicht lässt sich der Name dieser ursprünglichen Plätze auf die Lage zwischen Meer und Land zurückführen («to link» – verbinden), eventuell klingt darin auch das altenglische «hlinc» (Hügelland) an. Klar ist jedenfalls, dass man hier auf sandigem, mit kargem Gras bewachsenem Gelände antritt, wo statt Bäumen eher Ginster und Heidekraut dominieren und oft hohe Dünen, Kuhlen und

Flussmündungen die raue, naturbelassene Kulisse bilden. Diese Lage verleiht den irischen Links speziell herausfordernde Eigenschaften: Windwechsel und die harten und welligen Fairways sorgen zwischendurch immer wieder für Überraschungen. Auch die Greens machen die Bälle teils so schnell, dass die Schläge für eine präzise Annäherung stets gut gewählt und ausgeführt werden sollten. Da Wasser im Sand rasch abfliesst und Frost an der Küste selten ist, sind diese Kurse dafür oft durchgehend bespielbar.

Ein Viertel der weltweiten Plätze Egal, ob die Löcher nun direkt der imposanten Küste entlang oder wieder zurück ins Landesinnere führen, die irischen Dünenkurse ziehen einen mit ihrer Atlantiksicht, den Klippen und der ungewöhnlichen Flora und Fauna in ihren Bann. Und an guten Adressen für den nächsten Abschlag mangelt es wirklich nicht auf der Grünen Insel: Ein Viertel der natürlichen Links-Plätze der Welt befindet sich genau hier. Darunter sind übrigens längst nicht nur die bekannten Trophy Courses, sondern auch zahlreiche andere Plätze, die sich für Amateure und Championship - Fans gleichermassen eignen. Dieses vielseitige Publikum sorgt denn auch dafür, dass die Atmosphäre auf den Runden immer locker und entspannt wirkt. Dank der irischen Art kommt das Gesamterlebnis abseits des Platzes ohnehin nicht zu kurz.

Das 19. Loch wartet

Nach dem Spiel zeigt sich jedenfalls, dass die Republik Irland die Messlatte auch in Sachen Gastfreundschaft und Atmosphäre hochlegt. So treffen Gäste abseits des Greens auch mal auf einen Profi, der im Pub ein Lied zum Besten gibt, derweil Stammgäste mit ein paar Golf-Anekdoten zur Stimmung beitragen. Solche Begegnungen beim 19. Loch münden nicht selten in Freundschaften und der Planung der nächsten Golfreise. Und Rückkehrer beschränken sich dann vielleicht nicht nur auf ihre Golfrunden – schliesslich liegen viele der Links bei landschaftlichen Highlights wie dem Wild Atlantic Way oder dem Ring of Kerry. Da wird die eine oder andere Golferin respektive Golfer vielleicht schon mal über den FairwayRand blicken bei der Reiseplanung.

8 Links fürs schöne Spiel

Der nördlichste, der grösste, der spektakulärste: Diese irischen Küstenplätze bringen Drive in die nächste Golfreise.

1. BALLYLIFFIN GOLF CLUB

Glashedy Links und Old Links: Dieser Platz in der Grafschaft Donegal verfügt über gleich zwei Meisterschaftsplätze mit kontrastreichem Terrain. Erst 1947 gegründet, zieht der Club dennoch regelmässig eine illustre Gästeschar an. An der nördlichsten Spitze Irlands wurden so unter anderem bereits Wettbewerbe wie die European Tour DDF Irish Open, die Irish Close Championship oder R&A Home International durchgeführt.

ballyliffingolfclub.com

4. WATERVILLE

Im Westen der Atlantik, im Norden der Inny River, im Osten die Inny-Mündung und im Süden das Moorland: Ruhe ist bei diesem Links am Ring of Kerry Programm. Ganz allein ist man hier dennoch nicht. Dass ein Hase das Logo ziert, deutet nämlich schon an, dass Meister Lampe in der hoch aufragenden Dünenlandschaft öfters anzutreffen ist. Vier Par-3-, zehn Par-4- und vier Par-5-Löcher stehen zur Auswahl, wobei stets freie Sicht herrscht.

5. OLD HEAD

Wenn sich eine felsige Landzunge drei Kilometer in den Atlantik bohrt, wenn Seevögel und sogar Buckelwale zu beobachten sind, ist eines klar: Dieser Links in der Grafschaft Cork steht ebenfalls im Zeichen der irischen Natur. Neun der Löcher an der südlichsten Spitze des Wild Atlantic Way verlaufen direkt entlang der Klippen, doch auch beim Rest gilt Meerblick pur. Auf Anfrage können Golferinnen und Golfer auch per Helikopter anreisen.

oldhead.com

2. NARIN & PORTNOO

Mit Blick auf die Gweebarra Bay abschlagen? Dieser Streifen Linksland in der Region Donegal im Nordwesten der Republik Irland macht es möglich. Seit 1905 greifen Golferinnen und Golfer hier zum Schläger, wobei die Platzarchitekten Gil Hanse und Jim Wagner den stilistischen Flickenteppich vergangener Jahre zu einem stimmigen Ganzen zusammenfügten. Vom grossen Hügel bis zur kleinen Bodenwelle stellt sich so rasch ein harmonisches Spielgefühl ein.

narinandportnoolinks.com

3. BALLYBUNION GOLF CLUB

Auch an der Nordwestküste von County Kerry verdoppelt sich das Golfvergnügen: Einerseits wartet hier der Old Course von 1893. Er galt lange als unentdeckter Schatz, bevor er in den 1960er-Jahren international berühmt wurde. Andererseits lohnt sich auch ein Spiel auf dem Cashen-Kurs gleich nebenan. Dieser Links gilt als schwieriger zu bezwingen –mit höheren Dünen, welligeren Greens und tieferen Tälern.

ballybuniongolfclub.com

© Tourism Ireland, Chris Hill
© Tourism Ireland, Evan Schiller
© Tourism Ireland, John Miskelly

Linke Seite (oben nach unten):

– Ganz im Norden: der Ballyliffin-Golfplatz

– Imposant – Old Head mit dem Leuchtturm

– Idyll im Nordwesten: Ballybunion Golf Club

Rechte Seite (oben nach unten):

– In der Grafschaft Clare liegt der Lahinch Golf Club

– Weitläufig: der Carne Golf Club

– Portmarnock liegt nahe der Hauptstadt Dublin

6. LAHINCH

Seit 125 Jahren steht dieses Juwel in der westlichen Grafschaft Clare bereit. Nur zehn Kilometer von den Cliffs of Moher entfernt und am Rande des Burren-Nationalparks gelegen, punktet der Kurs mit immer neuen Richtungswechseln durch Hügel und Senken am Meer. Als Wetterspezialisten gelten übrigens die hiesigen Ziegen: Sind die Tiere in den Dünen unterwegs, können sich Gäste auf gute Witterung einstellen.

lahinchgolf.com

7. CARNE

Dieser Links in der Grafschaft Mayo gilt als einer der grössten Dünen-Golfplätze der Welt. Besucherinnen und Besucher finden hier verschiedene Möglichkeiten, um Fairways und Greens zu erkunden. Erstens steht der Original Hackett Course als ursprüngliche Variante mit 18 Löchern zur Auswahl, die sich der Naturlandschaft ideal anpassen. Zweitens können Golferinnen und Golfer seit 2020 auf dem Wild-Atlantic-DunesAreal spielen, das die alten Front Nine mit neun zusätzlichen Löchern ergänzt.

carnegolflinks.com

8. PORTMARNOCK

Einst war die sandige Halbinsel in der Grafschaft Dublin nur per Boot erreichbar, heute ist der Links-Platz weltweit bekannt. An der Küste, 16 Kilometer nördlich der Hauptstadt, finden Golferinnen und Golfer die Löcher auf einer schmalen Landzunge aus flachen Dünen. Der Platz des Portmarnock Hotel & Golf Links (heute Jameson Golf Links) wurde ab 1992 von Bernhard Langer zusammen mit Stan Eby entworfen und 1995 eröffnet.

portmarnock.com

Ryder Cup 2027

Spieler gegen Spieler, Kontinent gegen Kontinent: Beim Ryder Cup messen sich zwei Teams aus Europa und den USA im grossen Wettbewerb. Letztmals fungierte Irland 2006 als Gastgeber des Events, nun kehrt das Spektakel fürs 100-Jahr-Jubiläum auf die Grüne Insel zurück: Vom 13. bis 19. September 2027 wird die Golf-Weltelite ins 5-Sterne-Hotel Adare Manor in der Grafschaft Limerick pilgern, um auf dem neu gestalteten Platz von Architekt Tom Fazio abzuschlagen und einzulochen. www.rydercup.com

© SWING Golf Irland
© Portmarnock Hotel und Golf Links, Mel MacLaine
© Nick Wall

TEE TIME MIT . . .

Loïc Meillard gewann bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina drei Medaillen, darunter die Goldmedaille im Slalom

Golfen etabliert sich immer mehr zum perfekten Komplementärsport für Spitzensportlerinnen und -sportler. So auch für Skifahrer Loïc Meillard, der sich als Ausgleich zum Schnee gerne auch auf dem Green bewegt.

Text: Esther Hürlimann

WIE ALLES BEGANN

Würde Loïc Meillard statt beim Kurven und Kanten um die Slalomstangen beim Pitchen und Putten auf dem Green zu den Besten der Welt gehören, wäre sein Leben ein ganz anderes. Die Frage, ob er manchmal nicht neidisch ist, wenn er die Preisgelder der Profigolf-Tour mit jenen im Skiweltcup vergleicht, verneint er jedoch vehement. «Es ist für mich ein grosses Geschenk, dass ich meine Leidenschaft für das Skifahren als Beruf ausleben darf. Daher habe ich es noch keinen Moment bereut, dass ich Skiprofi bin und keinen anderen Sport professionell betreibe.»

Zum Golfspielen kam Loïc Meillard erst vor kurzer Zeit. «Während Covid haben mich Kollegen zum Golfen mitgenommen. Und da ich schon davor immer wieder für Golf-Charity-Events von Swiss-Ski angefragt wurde, dachte ich mir: «Höchste Zeit, damit anzufangen. So machte ich die Platzreife und lernte es auf dem üblichen Weg.»

18 LOCH VERSUS 65

SLALOMSTANGEN

Seither ist Loïc Meillard häufig auf dem Golfplatz anzutreffen. Golf sei zwar kein fixer Bestandteil seines Trainingsprogramms, doch eigne es sich gut zur Regeneration, um ein anderes Gefühl für den Körper zu bekommen. Dass fast alle Slalomfahrer im Schweizer Kader Golf spielen, sei jedoch kein Zufall, meint Meillard. «Slalom und Golf stellen mental ähnliche Anforderungen. Die 18 Loch lassen sich vergleichen mit den 65 Slalomstangen, die wir während des Rennens bewältigen müssen. So, wie du beim Golfspiel nicht jeden Schlag optimal triffst, erwischst du auch beim Slalom nicht alle Stangen wunschgemäss. Mich trotzdem immer wieder neu auf den nächsten Schwung zu konzentrieren und nach vorne zu schauen, kann ich beim Golfen gut üben.» Obwohl beim Golfspiel das Material eine ebenso wichtige Rolle spielt wie beim Skifahren, ist Loïc Meillard hier weniger kritisch. So wechselt er im Unterschied zu den Weltcuprennen nicht regelmässig das Set. Doch gibt es Schläger in seinem Bag, die er lieber mag als andere, weil sie mehr Stabilität geben, beispielsweise das Lob Wedge oder das Pitching Wedge.

EIN WAHLWALLISER

Ursprünglich stammt Loïcs Familie aus dem Kanton Neuenburg. Doch zogen die Meillards mit ihren beiden skitalentierten Kindern – auch Schwester Mélanie ist im Weltcup dabei – ins Wallis, um den Schneebergen näher zu sein. Dass dort nicht nur Skipisten, sondern auch Golfplätze vor der Haustüre liegen, weiss der Olympiasieger und mehrfache Weltmeister zu schätzen. Trotzdem zieht es den Wintersportler zum Golfen auch gerne ans Meer oder ins Flachland. So schlug er letztes Jahr im Trainingscamp mit dem Skiteam in der Nähe von Auckland, New Zealand, ab, wo sich neben dem Camp ein Golfplatz befand. «Es war wunderschön, am Meer zu spielen.»

Als Hobbyfotograf mit einer Affinität für schöne Landschaften hat Loïc Meillard auch ein Auge für die landschaftliche Schönheit und Stimmung auf Golfplätzen. So erinnert er sich an einen Sonnenaufgang, den er im letzten Sommer in Sion erlebte, als er mit Freunden frühmorgens spielte und dabei beobachten konnte, wie sich die Farben am Himmel mit jeder Minute veränderten. Insofern sind für ihn die Momente auf dem Golfplatz auch Genussmomente in der Natur.

© Swiss-Ski: Stephan Bögli

GOLFBAG UND KINDERWAGEN

Seit diesem Sommer ist Loïc Meillard in der Freizeit nicht nur mit dem Golfbag, sondern auch mit dem Kinderwagen anzutreffen. Als Familiensport kann der frischgebackene Familienvater sich in Zukunft Golf durchaus vorstellen. Doch wie schon seine Eltern will er es seinen Kindern selbst überlassen, ihr Talent und den Spass am Sport zu entdecken. «Ich werde ihnen die Chance geben, möglichst viel auszuprobieren, und ihre Wahl unterstützen. Ob das Golf, Ski oder eine andere Sportart sein wird, macht für mich keinen Unterschied.»

Dass Meillard als höchst polysportiver Vater seinem Nachwuchs eine reiche Palette anbieten kann, wird dieser dereinst wohl zu schätzen wissen. Nach seinen sportlichen Beschäftigungen gefragt, liefert Loïc Meillard eine fast endlose Liste an Disziplinen: Alle möglichen Radsportarten, dann Wassersport wie Surfen und Segeln, ausserdem Wandern, Klettern und was man im Sommer in den Bergen sonst noch so machen kann. Dazu kommen Racket-Sportarten wie Tennis oder Paddel. «Ich mag die Abwechslung sehr!» Vor Verletzungen fürchtet er sich nicht, denn «meine Sportart ist schon gefährlich genug –jede andere bringt weniger Risiko mit sich als Skifahren». Golf steht da natürlich an oberster Stelle.

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Regelwissen mit Videos auffrischen

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Mal ehrlich: Wann haben Sie sich zuletzt näher mit den Regeln beschäftigt? Viele Golferinnen und Golfer stellen auf dem Platz fest, dass Regeln in Vergessenheit geraten sind oder sich geändert haben. Und plötzlich ist man unsicher: Darf ich hier droppen? Gibt es Erleichterung? Von wo genau muss ich spielen?

Gute Regelkenntnisse helfen nicht nur, Strafen zu vermeiden, sondern können auch Schläge sparen – zumal die Regeln in den vergangenen Jahren mehrfach vereinfacht wurden. Eine Auffrischung lohnt sich also. Dass diese weder trocken noch langweilig sein muss, zeigt der neue Onlinekurs von Swiss Golf Referee und Bestsellerautor Yves C. Ton-That («Golfregeln kompakt»). In über 80 kurzen Videos werden konkrete Spielsituationen praxisnah, anschaulich und verständlich erklärt. Der Kurs verbindet Regelwissen mit Unterhaltung und ist flexibel auf Smartphone, Tablet oder PC abrufbar.

Ein umfangreiches Regelquiz hilft dabei, das eigene Wissen zu überprüfen und wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Gleichzeitig eignet sich der Kurs ideal als moderne Ergänzung für die Ausbildung in Golfclubs und Golfschulen.

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DAS PERFEKTE WOCHENENDE BEGINNT BEIM PACKEN

Wer spontan dem Alltag entflieht, möchte leicht reisen – und trotzdem alles dabeihaben, was die bevorstehenden freien Tage entspannt und unkompliziert macht.

Text: Gabriela Rietmann

Weekender von Officine Creative

Ein verlängertes Wochenende fühlt sich nach Freiheit an. Keine minutiös geplanten Ferien, sondern einfach losfahren, ankommen und geniessen. Ob ein entspannter Aufenthalt am See, ein Kurztrip in die Berge oder ein paar ruhige Stunden auf dem Golfplatz – die Vorfreude ist gross. Und trotzdem steht man oft ratlos vor dem offenen Koffer. Dabei liegt die Kunst des Packens gerade in der Einfachheit. Wie beim Kochen gilt auch hier: Weniger ist mehr – solange es die richtigen Dinge sind.

DIE WEEKENDER-TASCHE:

STILVOLL UND PRAKTISCH ZUGLEICH

Ein gelungenes Golfwochenende lebt von der Mühelosigkeit. Die beste Voraussetzung dafür ist: ein hochwertiger Weekender. Er bietet genug Platz für die sportliche Bekleidung, aber auch für die Garderobe danach, wie beispielsweise einen leichten Strickpullover, oder für den eleganten Look beim Essen nach der Runde. Idealerweise sollte jede Person einen Weekender sein Eigen nennen und nicht aus Effizienzgründen einen teilen. Das Resultat wäre nicht empfehlenswert. Wer will schon – kaum angekommen – zum Hotelbügeleisen greifen.

Eine gute Tasche ist mehr als nur ein Gepäckstück – sie ist ein Statement. Ideal ist ein Modell mit durchdachter Innenaufteilung. So bleibt alles ordentlich, und man findet auch nach der Ankunft sofort, was man sucht. Dank hochwertiger Materialien und eines zeitlosen Designs ist sie der perfekte Begleiter für viele Kurztrips. Perfekt für alle, die auch bei einem Kurzaufenthalt auf Details achten – und ihre Reise genauso geniessen wie die Runde auf dem Platz.

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DAS NECESSAIRE: KLEIN, ABER OHO!

Hier gilt das Motto: Weniger ist mehr! Ein Necessaire kann schnell überfüllt sein. Aber braucht man auch wirklich alles? Zudem generiert es unnötig Gewicht, was man schliesslich auch nicht möchte. Daher: Ein gut gepacktes Necessaire enthält nur das Wesentliche: Zahnbürste, Pflegeprodukte und vielleicht ein kleines Beauty-Extra. Wichtig ist eine kompakte, übersichtliche Aufteilung, damit alles griffbereit ist. Wer clever packt, spart Platz und hat dennoch den gewohnten Komfort.

Das perfekte Modell sollte daher Funktionalität mit sommerlicher Leichtigkeit vereinen. Dabei ist aber bei aller Effizienz darauf zu achten, dass die Sonnencreme und der Lieblingsduft ebenso Platz finden wie die Dinge, die man unterwegs

immer griffbereit haben möchte. Es ist ideal für Golfwochenenden, bei denen es direkt vom Platz weiter auf die Terrasse oder zum Dinner geht. Denn manchmal sind es genau diese kleinen Accessoires, die dafür sorgen, dass sich ein Wochenende besonders entspannt anfühlt.

PFLEGEPRODUKTE: KLEINE RITUALE FÜR GROSSE WIRKUNG

Gerade auf kurzen Reisen sind es oft die kleinen Dinge, die das Gefühl von Freude und Entspannung verstärken. Wer kennt das nicht: Ein vertrauter Duft oder eine pflegende Creme können nach dem Sport oder nach den anstrengenden Stunden im Auto wahre Wunder wirken. Sie schaffen Momente der Ruhe und verleihen dem Wochenende eine persönliche Note – fast wie ein kleines Spa-Erlebnis für zwischendurch. Wer sich nun für einen Tag auf dem Golfplatz entscheidet, ist wohl an der frischen und gesunden Luft. Das bedeutet aber auch, viele Stunden in der Sonne zu verbringen. Daher ist ein guter Sonnenschutz unverzichtbar. Die Pflegeprodukte von Darling verbinden effektiven Sonnenschutz mit luxuriösen Texturen und einem Duft, der sofort an mediterrane Sommertage erinnert. Sie schützen effektiv vor UV-Strahlung und beugen der Hautalterung vor – egal, ob auf dem Golfplatz oder auf der Terrasse beim geliebten Apéro.

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Egal, ob ein Aufenthalt in der Natur oder ein Stadtbummel – die richtigen Schuhe entscheiden über das Wohlbefinden. Für Damen wie Herren gilt: Komfort trifft Stil. Ein vielseitiges Paar Schuhe, das sowohl zum entspannten Outfit als auch zu einem pfiffigen Look passt, ist ideal. Wer Platz hat, nimmt ein zweites Paar mit – für den Fall, dass es doch noch elegant wird. Nach einem vierstündigen Aufenthalt auf dem Parcours gibt es wohl kaum etwas Besseres als Schuhe, die sofortige Entspannung signalisieren. Klassische Slipper oder Loafer sind wie gemacht für die Stunden nach der Runde, wenn aus sportlicher Konzentration entspannter Wochenendmodus wird. Minimalistisch, hochwertig und angenehm unkompliziert begleiten sie einen vom Clubhaus über die Terrasse bis zum Abendessen. Gerade bei Golfreisen, bei denen Komfort und Stil gleichermassen zählen, werden sie zum unverzichtbaren Begleiter. Es ist die Art von Schuh, die zeigt, dass moderner Luxus oft genau dort beginnt, wo man sich einfach wohlfühlt.

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ZAHLEN & FAKTEN

Die Schweizer Athletinnen und Athleten glänzten bei der Ski&Golf-WM 2026 in Zell am See-Kaprun, Österreich, wo ein Riesenslalom und zwei Golfrunden auf dem Programm standen. In den Hauptkategorien holte der Profigolfer Zeno Felder (Ennetsee, Bild) Gold bei den Männern, bei den Frauen gewann die Proette Charlotte Alran (Lausanne) Silber. Eine weitere Schweizer Goldmedaille ging an das Männerteam mit Tobias Ebner, Semyel Bissig, Léo Monnier und Loïc Chable.

Am 17. Mai schrieben die Tessiner Profis Anaïs Maggetti und Andrea Gurini ein besonderes Kapitel in der Geschichte des Golf Gerre Losone. Sie spielten 108 Löcher an einem Tag und absolvierten damit zu Fuss sechs komplette Runden – dies ausschliesslich mit einem Eisen 7. Eine aussergewöhnliche Leistung, die durch grosse Entschlossenheit und Leidenschaft erreicht wurde. Und durch

Ausdauer: Der erste Abschlag erfolgte um 4.55 Uhr und der letzte Putt fiel um 20.14 Uhr.

«Als ich angefragt wurde, bei diesem innovativen Projekt im Frauengolf mitzuspielen, habe ich keine Sekunde gezögert.»

Albane Valenzuela über ihre künftige Teilnahme an der Women’s TGL, die nach dem gleichen Konzept funktioniert wie die TGL der Männer

Der Golfclub Gams-Werdenberg hat einen neuen Präsidenten. Stephan Schmidle (rechts im Bild) wurde Anfang Mai von den 150 Teilnehmenden der Aktionärs- und Mitgliederversammlung des Golfclubs Gams-Werdenberg einstimmig gewählt. Stephan Schmidle tritt damit die Nachfolge von Rolf Künzler (links) an, der das Amt des Präsidenten sieben Jahre lang innehatte.

© Johannes Radlwimmer, Ski&Golf
© Daniel Stauffer

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Leiter Marketing marcel.broennimann@swissgolf.ch

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Redaktion/Lektorat/Übersetzung Jérôme Reynard, Cécile Klotzbach, Peter Beeli, Thérèse Obrecht Hodler, Nicole Bosson, Syntax Übersetzungen AG, Zürich

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Adressänderungen und weitere Mutationen können Sie auf www.swissgolf.ch unter «MySwissGolf» selber bearbeiten – oder wenden Sie sich an Ihren Clubmanager oder an die Geschäftsstelle der ASGI oder an Migros GolfCard

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Deutsch 56 698 Exemplare

Französisch 12 771 Exemplare

Titelbild

Swiss Golf National Team Girls @ Emanuel Stotzer

Discover The Dalaman Golf Club, Türkiye’s new golf star

Already a favourite destination for European golfers seeking outstanding golf in a sun-blessed climate, Türkiye is set to add a new star to its golf ranks this summer with the opening of The Dalaman Golf Club –the first golf course to launch on the country’s stunning Dalaman Coast.

Managed by Hilton Dalaman Sarıgerme Resort & Golf, the club and course are one of the most eagerly anticipated new golf venues to open in 2026 and will be unveiled to the golfing world in August.

Designed by the International Design Group and situated 20 minutes from Dalaman International Airport, The Dalaman Golf Club has been created in one of the most ecologically rich areas in southwest Türkiye on a site bordered by long beaches, diverse vegetation and lakes that serve as a stopover for migratory birds.

Unique to Türkiye and featuring sweeping uninterrupted views of the Mediterranean, the par-72 course will weave its way through a series of dramatic landscapes amid three distinct zonesthe rugged Dunes, the serene Wetlands and the majestic Mountains-offering a test of skill and strategy at every turn.

Measuring 6,152 metres from the back tees (6,728 yards) and constructed on natural sandy soil using the best sustainable practices – excitement is understandably high ahead of the course launch, with the layout promising to take players on an unforgettable journey with elevated tee shots, riskand-reward holes and classic redan-style greens all featuring in the impressive design. Water will play a prominent role throughout, with standout holes set to include the 15th, a par five featuring a 25-metre drop from the tee flanked by a nature reserve on one side of the fairway and a lake on the other.

Complementing the course will be facilities including a driving range, putting green, short game area, clubhouse, restaurant and halfway house.

Umit Yasar Atalay, general manager at Hilton Dalaman Sarigerme Resort & Golf, said: “It’s incredibly exciting to think that the opening of the course – the first in the Dalaman region – is now just a matter of months away

and we can’t wait to showcase everything we have to offer to players from all over Europe.”

One of the most well-preserved natural areas in southwestern Türkiye, the Dalaman region has extensive beaches, rich vegetation, lakes that serve as a stopover for migratory birds and a favourable climate almost year-round, making it the ideal location for an overseas golf break.

Opened in 2009, Hilton Dalaman Sarıgerme Resort & Golf boasts an enviable location on the edge of the Dalaman River, where the Mediterranean and Aegean Sea meet, for guests to enjoy. Featuring a choice of luxury accommodation, the ultra-all-inclusive resort offers an outstanding array of sports and lifestyle facilities, a private beach and a wide selection of bars and restaurants showcasing a variety of local and international cuisines. www.hilton.com/en/hotels/dlmhrhi-hilton-dalamansarigerme-resort-and-golf

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Chiara Tamburlini
LPGA- und LET-Spielerin • ASGI-Ambassadorin

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