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Der Meckelfelder November 2020

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8. Jahrgang

Kostenlos zum Mitnehmen

November 2020

Der Meckelfelder Das Magazin aus Meckelfeld - FĂźr Meckelfeld

Eine Oase der Ruhe


Das Vorwort Das Corona Virus hat auch die Veröffentlichung des MECKELFELDERS betroffen. Dennoch lassen wir uns nicht unterkriegen und haben beschlossen, in diesem Jahr wenigstens eine Ausgabe zu veröffentlichen. Diese ist wie immer mit viel Liebe für den Ort entstanden und wir blicken positiv in die Zukunft: Im kommenden Jahr wird der MECKELFELDER wieder regelmäßig über Neuigkeiten im Ort berichten. In der aktuellen Ausgabe haben wir einen Blick auf die vielen Bauprozesse in Meckelfeld geworfen und erklären, was es damit so auf sich hat. Aber auch die Modernisierung des Meckelfelder Bahnhofs haben wir zum Thema gemacht. Dazu jede Menge bunte Meldungen aus dem Ort und unser Kolumnist Jan Stahl hat sich auch noch ein paar Gedanken gemacht. Wir danken an dieser Stelle allen Lesern und Werbepartnern, die unser Magazin erst möglich machen. Jetzt aber genug der Worte...

Johannes „Jojo“ Tapken (r.) und Dennis Hamann

... wir wünschen viel Spaß beim Lesen, frohe Festtage und einen Guten Rutsch ins Jahr 2021!

Das Impressum Der Meckelfelder erscheint alle zwei Monate und liegt an allen öffentlichen Stellen und Geschäften im Ort zum kostenlosen Mitnehmen aus. Print Media Innovation GmbH • info@pmi-hamburg.de • Tel. 040 - 34 96 36 78 Verlagsleitung: Johannes Tapken (v.i.S.d.P.) • Redaktion: Dennis Hamann, Jan Stahl & Johannes Jojo Tapken Fotos: Dennis Hamann, Jenny Thiel, Archiv


Modernisierung: Stress mit der Deutschen Bahn


Bahnhof Meckelfeld: Konzept der Deutschen Bahn stößt auf Kritik

Nachdem die Deut­ sche Bahn bereits Anfang des Jahres ihre Pläne zur Mo­­ dernisierung des Meckelfelder Bahn­ hofs vorgestellt hat, stießen diese auf massiven Protest. Zu Recht. Denn die ur­­ sprüng­­­­lichen waren weder durchdacht, noch repräsentierten sie das Motto „Moder­ Jetzt plant die Deutsche Bahn vom Bramweg aus eine Fußgänner Bahnhof in Nieder­ gerbrücke zum Bahnhof. sachsen“. Politik und Vereine liefen Sturm gegen die Planungen und stießen zunächst auf wenig positive Resonanz. In einer Ortsratssitzung drohte die Bahn sogar mit dem kompletten Abbruch der erforderlichen Maßnahmen. Nun zeigt das Unternehmen Einsicht und verspricht Änderungen des Bauplanes. Dieser beinhaltet vor

allem den Bau einer Fußgängerbrücke. Wäre es nach den ersten Vorstellungen der Deutschen Bahn gegan­ gen, so hätten Passa­ giere einen rund 800 Meter langen Umweg zur Bahn­­hofsplattform in Kauf nehmen müssen. Eine Qual, nicht nur für gehbehinderte Zug­rei­ sende und von einem „Bahnhof der Zukunft“ weit etnfernt. Einziger Wehmuts­ tropfen: Mit dem Bau der Brücke soll erst im zweiten Bauabschnitt begonnen werden. Also erst nachdem die nötigen Sanierungs­ maßnahmen abgeschlossen sind. Es bleibt also wei­ terhin spannend, ob und welche weiteren Änderungen die Deutsche Bahn für ihre Planung des neuen Meckelfelder Bahnhofs aus dem Hut zaubert.


Meckelfeld wächst immer weiter


Neubauten und Nachverdichtung: Immer mehr Bauprojekte Wer durch Meckelfeld spazieren geht oder mit dem Fahrrad eine Runde durchs „Dorf“ fährt, bemerkt einen starken, baulichen Wandel. Immer mehr ältere Ein- und Mehrfamilienhäuser verschwinden und neue, meist mehrstöckig gebaute Wohnhäuser, entstehen. Auf immer mehr Flächen entsteht zudem eine Nachverdichtung. Nach dem Abschluss der Wohnbebauung am Saal, in dessen Gebäude auch die Sparkasse HarburgBuxtehude eingezogen ist, wird am anderen Ende von Meckelfeld fleißig weiter gebaut. An der Straße „Am Kamp“ soll in den nächsten Jahren ein ganz neues Wohnquartier entstehen. Das gab der Bauinvestor und Inhaber der Flächen „Schröder-Immobilien“ auf einer der letzten Ortsratssitzungen in Meckelfeld bekannt. Das erste Projekt ist mittlerweile so gut wie abge­ schlossen. Eine Großbaustelle endet, bevor eine neue beginnt. Auf der Fläche sollen in den nächsten Jahren weitere Mehrfamilienhäuser entstehen. Wer derzeit den Appenstedter Weg entlang fährt, kommt ebenfalls an zwei größeren Neubauten vorbei. Eine in der Nähe der Wäscherei Noll und ein Stück weiter im Kreuzungsbereich zu der Straße Große Heide. Auch im Appenstedter Weg entstehen in Zukunft weiter neue Wohnungen. Die fünf großen weißen Mehrfamilienhäuser aus den 50er Jahren, zwischen den Straßen Heidekamp und Große Heide, sollen abgerissen werden. Dort plant die Wohnungs­

baugenossenschaft Süderelbe eG den Wohnungsbestand auf einer 4.900 Quadrahtmeter großen Fläche neu zu ordnen. In zwei zeitlich vonein­ ander getrennten Bauabschnitten sollen vier neue und barrierefreie, nach heutigen energetischen Standard errichtete Wohngebäude mit rund 40 Wohnungen ent­ stehen. Viel passieren wird in der Zukunft auch an der Glüsinger Straße. Auf Höhe der dortigen SB-Tankstelle bis zum Ortsausgang soll eine bauliche Flächen­ veränderung stattfinden. Dafür wurde nach der letzten Ortsratssitzung eine Planungswerkstatt gegründet. Diese besteht aus Mitgliedern des Meckelfelder Ortsund Gemeinderats, Projektentwicklern, dem Bauamtsleiter Gerd Rexroth der Gemeinde Seevetal, Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen, dem füh­ rende Bauleitplaner Lukas Jahreis und Wirtschafts­ förderer Michael Mammes der. Außerdem unterstützt die Planungskommission der Stadtplaner Jens Nußbaum der Fachfirma Stadt- und Handel. Im Zuge der Planungskommission wird auch die bauliche Erweiterung Meckelfelds nicht außer acht gelassen. Zukünftig soll auf den heutigen Erdbeerfeldern von Löscher bis zur Oberschule Meckelfeld ebenfalls Wohnraum entstehen. Bis das soweit ist, wird es aber noch dauern. Ungelöste Probleme in Form der Verkehrsführung und eine entsprechende Sicherstellung der Oberflächenentwässerung stehen der Flächen­ entwicklung im Weg.


Das Ende der Litfaßsäulen Wie die Telefonzelle werden bald auch die Litfaßsäulen endgültig aus Meckelfeld verschwinden. Früher waren sie das das Medium zur Veröffentlichung von Informationen. Ob für Musikveranstaltungen oder zur Wahl. Große Werbeaktionen waren auf Plakaten an der Litfaßsäule ange­ klebt. Diese Zeiten sind längst vorbei. Mit der Zeit der Digitalisierung sind Litfaßsäulen längst überholt und zum Zeichen früherer Generationen ge­ ­ worden. Das hat auch die Gemein­de Seevetal erkannt und lässt nach ent­ sprechendem Votum im Verwaltungs­ ausschuss jetzt den Vertrag mit der Firma „Lifa-Städtewerbung“ auslau­ fen. Der Vertrag endet zum 31. Dezember 2020 – dann sind die Tage der Litfaßsäulen endgültig gezählt. Mit dem Abbau der Werbesäulen soll Mitte des Jahres begonnen werden. Ob in Zukunft dann moderne Werbetafeln in Meckelfeld aufgestellt werden, ist noch offen. Ein entsprechender politi­ scher Beschluss wurde noch nicht gefasst.

Wildparken vorbei: Neue Stahlbügel Wildes Parken, Pöbeleien und gefährliche Situationen in Meckelfelds neuer Mitte „Am Saal“ sind jetzt vorbei. In der Vergangenheit kam es dort immer wieder zu Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr. Der eigentliche Fußweg zwischen Aldi und dem Thadenzentrum wurde oft als Parkplatz genutzt und versperrte Müttern mit Kinderwagen und Fußgängern den Weg. Auch die Meckelfelder Ortsbürgermeisterin Brigitte Somfleth (SPD) bemerkte die Situation. Sie wurde mehrfach von Meckelfeldern auf die Missstände „Am Saal“ angesprochen und informiert. Als die Ansprache der Autofahrer vor Ort keine Wirkung zeigte, han­ delte jetzt der Ortsrat. Umgehend wurden spezielle Stahlbügel zum abgrenzen öffentlicher Flächen von der Gemeinde Seevetal installiert. Seitdem können Fußgänger den Fußweg endlich wieder benutzen und das Wildparken hat ein Ende.


Immer mehr Vandalismus: Meckelfelder entfernen Graffiti Schmierereien an öffentlichen Orten und Fassaden, demolierte Mülleimer und abgetretene Autospiegel. In den letzten Monaten gab es im Ort immer wieder Vandalismus. In den Sommer­­monaten rückte besonders die Pulver­ mühle und ihre Umgebung in den Fokus der Gemeinde. Dort stellte man Leitbarken auf und Mitarbeiter des Ordnungsamtes gingen gegen Falschparker vor. Was nach den Sommermonaten am See übrig blieb, sind demolierte Mülleimer und Schäden an der letzten Hütte am Pulvermühlenteich. Ein wahrer Dauerbrenner sind auch immer mehr Graffiti in Bahnhofsnähe aber auch mitten im Ort. Dagegen haben eine Gruppe Meckelfelder jetzt Initiative ergriffen und mit Muskelkraft und ehren­ amtlicher Arbeit mehr als 40 kleinere und größe­ re Schmierereichen entfernt. Dabei ist auch Marco Walczak – er organisierte die Aktion mit Unterstützung durch den Präventionsrat Seevetal der die Reinigungsmittel zur Verfügung stellten. Innerhalb von Stunden waren Bushaltestellen, der Bahnhof und das ein oder anderen Schild von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen von den Schmierereien befreit. Einer super Aktion für den Ort, die auch bei den Bürgern gut ankommt.

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Der Sozialverband freut sich Ăźber neue Mitglieder


Erfolgskurs: Sozialverband in Meckelfeld begrüßt 500. Mitglied Während andere Vereine in der Region um eine positive Mitgliederentwicklung „kämpfen“ müssen, steigen die Zahlen beim Sozialverband in Meckelfeld und Klein Moor weiter rasant an. Jetzt konnten Vorstandsmitglied Elke Tuzina und der 1. Vorsitzende Herbert Moll das 500. Mitglied mit gro­ ßer Freude begrüßen. Als Willkommensgeschenk überreichte der Vorstand dem neuen Mitglied Manuela Bunde einen großen Korb mit Kräutern für den heimischen Garten. Denn der steht bei dem Vereinsmitglied Manuela Bunde ganz groß im Fokus. „Durch die Pandemie mit dem Corona-Virus ist vielen Bürgerinnen und Bürgern wie­ der bewusst geworden, wie wichtig die eigene Gesundheit ist. Immer mehr Menschen haben sich

deshalb wieder an den Sozialverband erinnert, der gerade für das Thema Gesundheit seine Mitglieder bis zu den Sozialgerichten vertritt. Außerdem sind wir auch für die großen Themen Pflege und Rente im Alter zuständig“, erklärt Vorsitzender Herbert Moll.

Fieser Trickbetrug

Eine 88-Jährige ist kürzlich von zwei unbekannten Personen in der Straße „Am Felde“ bestohlen worden. Dort wurde die Senioren am Nachmittag auf dem Parkplatz von einer Frau angesprochen und nach dem Weg gefragt. Während die 88-Jährige hierdurch abgelenkt war, griff ein Komplize in den am Rollator der Frau hängenden Stoffbeutel und ent­ wendete ein y mit diversen Papieren und Bargeld. Kurz darauf bemerkte die 88-Jährige Frau dann den Diebstahl, konnte die beiden Unbekannten aber nur noch flüchten sehen.


Autospiegel abgetreten

Die Polizei musste in Meckelfeld in den letzten Wochen und Monaten immer wieder tätig werden und ermitteln. In mehreren Straßen, darunter auch der Straßenzug „Am Felde“, wurden Autos beschädigt und Spiegel von den Fahrzeugen abgetreten. Im Oktober konnte die Polizei dann einen 15-Jährigen festnehmen. Anwohner beob­ achteten, wie der Jugendliche in der Heidesiedlung an mindestens einem Auto den Seitenspiegel abgetreten hatte. Der stark alkoholisierte Jugendliche flüchtete nach Ansprechen des Anwohners, konnte jedoch nach kurzer Verfolgung durch diesen festgenommen und der Polizei übergeben werden. Nach Einleitung des Er­ ­ mittlungsverfahrens wurde der Jugendliche seinen Eltern übergeben

Kosten sparen: Weniger Schaukästen Über den derzeitigen Standort der Schau- und Bekanntmachungskästen in Meckelfeld wurde politisch schon mehrmals diskutiert. Jetzt hat die Gemeinde Seevetal für den gesamten Gemeindebereich die Empfehlung ausgesprochen, die Schaukästen zu redu­ zieren. Wenn es nach der Gemeinde geht, sollen zukünf­ tig nur noch zwei Schaukästen pro Ortsratsbereich übrig bleiben. Als Grund nannte die Gemeinde Seevetal einen sehr hohen Arbeitsaufwand. Oftmals sind die Kästen Gegenstand von Vandalismus und müssen zeitnah von den Gemeindemitarbeitern saniert werden. Die Gemeinde Seevetal hat mit aktuell 21 Bekanntmachungskästen mit Abstand die meisten Bekanntmachungskästen im Umkreis. Einige Kommunen haben bereits ganz darauf verzichtet, veröffentlichen im Internet ihre Informationen.


Achtung: Hier wurde die Vorfahrtsregelung geändert Immer wieder kommt es derzeit in der Straße „Am Felde“ zu gefährlichen Situationen im Straßen­ verkehr. Auf Höhe der katholischen Kirche wurde die Vorfahrtsregelung geändert. Damit soll der Verkehrsfluss entzerrt und die dortige Situation entschärft werden. Auch der Gelenkbusverkehr soll ab sofort besser abbiegen können. Aktuell sind aber andere Szenen zu beobachten. Durch die geän­ derte Vorfahrtsregelung wird einem derzeit oft die Vorfahrt genommen. Damit sich Auto- und Radfahrer schneller an die neue Verkehrsregelung gewöhnen und die neuen Verkehrsschilder beachten hat die

Gemeinde Seevetal jetzt zusätzliche Hinweisschilder aufgestellt.


Stahlhart unterwegs: Jan Stahl auf Tour durch die Gemeinde Als am Freitag, den 13. März 2020, der komplette Spieltag der 1. und 2. Fußball-Bundesliga abgesagt wurde, und von heute auf morgen untersagt wurde, beim Bus vorne einzusteigen, hatte uns COVID-19, besser bekannt als Corona, endgültig erreicht. Leider mussten Anfang November erneut die Restaurants schließen. Bereits im März gab es Virus anstatt Giros. Viele Restaurants bieten ihre Speisen auch zum Abholen an. Beim Warten auf das Essen schenkt der eine oder andere Gastronom gerne schon einmal ein paar Ouzo aus, sodass Sie unbedingt zu Fuß kommen sollten. Jahrelang versuchte der HVV seinen Fahrgästen beizubringen, ausschließlich nur noch vorne beim Busfahrer einzusteigen. Von einem Tag auf den anderen schmiss der HVV seine erzieheri­ schen Maßnahmen über den Haufen, und alle Fahrgäste mus­ sten auf einmal umdenken, um plötzlich nur noch hinten einzu­ steigen. Mittlerweile dürfen wir wieder vorne beim Fahrer einstei­ gen. Die Busfahrer sitzen nun geschützt hinter einer Glasscheibe, der Anblick der Buskutscher der Linie 443 erinnert ein wenig an die Walrossbabys im Tropenaquarium von Hagenbeck. In Jugendkreisen heißt der 443 im Übrigen „Sozialraupe“. Meckelfeld wurde im Sommer immer grüner, nicht politisch, son­ dern an den Straßenrändern, auf Verkehrsinseln und Fußwegen, weil weder Gemeinde noch Anwohner sich verpflichtet fühlten, das Unkraut zu zupfen. Wenn das Unkraut weiterhin so gespros­ sen wäre, hätten wir hier fast im Herbst, „Dschungel-Nächte“ mit 1,5 Meter Abstand gefeiert. In unserem Dorf, in dem derzeit viel gebaut wird! 40 Mietwohnungen werden an der Ecke Appenstedter Weg / Große Heide / Heidekamp entstehen. An der Haltestelle, am Bahnhof, gegenüber vom „Am alten Zirkusplatz“ sind weitere Seniorengerechte Wohnungen geplant. Demnächst werden sich dann noch mehr Menschen in Meckelfeld nachmittags an der

Kuchengabel festhalten und dabei KaffeeHag schlürfen. Weil dort auf dem Platz frü­ her einmal im Jahr ein Zirkus gastiert hat, nennt man den Platz inoffiziell „Am alten Zirkusplatz“. Das ist so ähnlich, als wenn die Mattenmoorstraße, „Wochenmarktgasse“ heißen würde. Gebaut wird in Zukunft auch auf dem ehemaligen Autohaus KöhnkeGelände. Das jetzige Gebäude wird erst mal abgerissen. Ein weiterer Discounter möchte sich dort u.a. gerne niederlassen. Auch das „graue Haus“ und die Garagen hinter der „Tanke“ sol­ len weg. Vielleicht heißt die Glüsinger Straße an dieser Stelle bald „Alter Garagenplatz“! Viel Wandel und Veränderungen also auch zu Corona-Zeiten in unserem Meckelfeld, dort wo auch, wie in anderen Supermärkten des Landes, die Maskenpflicht gilt. Wenn ich mir anschaue, wie manche Menschen ihre Masken tragen, wird mir langsam klar, warum die Verhütung so oft schief läuft... Nun wünsche ich Ihnen allen einen schönen Restherbst, genie­ ßen Sie die bevorstehende Adventszeit und bleiben Sie gesund!

Herzlichst Ihr Jan Stahl Jan Stahl lebt seit dem Jahr 2000 in Meckelfeld. Seine Radiosendung TIDE.radio STAHLhart lauft auf TIDE.radio auf 96,0 UKW und DAB+


Traumjob gefunden: Nils Heitkamp machte Freiwilliges soziales Jahr wollte zur Berufsfeuerwehr. Zum Glück habe ich vorher noch ein Freiwilliges Soziales Jahr bei den Johannitern gemacht“, erzählt der 22-Jährige. In den Bereichen Fahrdienst und Hausnotruf-Einsatzdienst lernte er sich zu organisieren, selbstständig, aber auch im Team zu arbeiten und mit Menschen umzugehen, die aufgrund von Krankheit ein eingeschränktes Leben führen müssen. „Für Menschen da zu sein und ihnen kompetent zu hel­ fen, das ist ein unbeschreibliches Gefühl. Ich habe so viel Dankbarkeit und Anerkennung erfahren!“

Den richtigen Job zu finden, der zu einem passt und in dem man sich wohlfühlt ist für viele junge Menschen eine echte Herausforderung. Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bietet die Möglichkeit, in ein vielseitiges Berufsfeld reinzuschnuppern. Manchmal öffnen einem diese Erfahrungen ungeahnte Türen. So wie bei Nils Heitkamp aus Meckelfeld. Der Seevetaler fand bei den Johannitern seinen echten Traumjob. „Die persönliche Hilfe von Mensch zu Mensch ist genau mein Ding! Heute weiß ich das. Nach meinem Schulabschluss mit 18 Jahren noch nicht so genau. Ich

Im Anschluss an sein FSJ absolvierte Heitkamp, der sich auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Meckelfeld enga­ giert, eine dreijährige Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen bei den Johannitern. „Die Ausbildung habe ich mit Bravour abgeschlossen, so dass ich mich für die Ausbildung als Notfallsanitäter beworben habe.“ Dort bekam er den Ausbildungsplatz an der JohanniterRettungswache in Elstorf und arbeitet dort seit fast einem Jahr. „Dass ich in diesem Beruf genau richtig bin, merke ich jeden Tag“, strahlt Heitkamp, der auch die besonde­ ren Herausforderungen während der Coronazeit gut mei­ sterte. Rückblickend ist sich der Meckelfelder sicher: „Ich bin froh, dass ich nach dem Schulabschluss nicht sofort eine Ausbildung begonnen habe, sondern die Zeit genutzt habe, um ein FSJ zur Orientierung zu machen. Nur so habe ich meinen Traumjob gefunden.“


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