1. Ausgabe, Juli 2022 Regionale Macherbetriebe im Fokus
Lezgo-Spezial
Audiolösungen für alles, was fährt
Zuversicht und Risikobereitschaft
Dieser Mechaniker ist ein echter Macher
Inhalt
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Ein Eisenwarengeschäft behauptet sich gegen den Online-Handel Robert Jost AG, Suhr
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Gesunder Rasen – einfach überall Aerifizierteam, Triengen
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Geniessen im komfortablen Stadthotel Hotel Kettenbrücke AG, Aarau
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Zuversicht und Risikobereitschaft Barbara Borer, Aarau
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Audiolösungen für alles, was fährt Exclusiv Car-HiFi GmbH, Hallwil
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IT-Probleme sympathisch gelöst Computer Löwe, Wildegg
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Dünnster Pizzateig und grösste Herzlichkeit Restaurant Post, Unterentfelden
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Bester Kundenservice Umfrage
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Über den Nachwuchs fürs Gewerbe Schule Entfelden
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Dieser Mechaniker ist ein echter Macher Emil Zurgilgen, Muhen
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Für «Schattenseiten», die gewünscht sind ABL Bürki Sonnenschutztechnik GmbH, Kölliken
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Mazda kauft man in Safenwil Aerni AG Automobile, Safenwil
Impressum Urheberrecht Die Wiedergabe von Lezgo-Reportagen, weiteren redaktionellen Beiträgen, Bildern und Inseraten, auch auszugsweise oder teilweise, ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung der Redaktion oder des Verlags und/oder des beworbenen Unternehmens erlaubt. Redaktion und Verkauf Lezgo-Magazin c/o Stutz Kommunikation Nidermattstrasse 8 5037 Muhen 062 558 98 76 lezgo@stutz-k.ch lezgo-magazin.ch
lezgomagazin lezgomagazin Lezgo-Magazin
Herausgeber und Verlag Stutz Kommunikation Nidermattstrasse 8 5037 Muhen stutz-k.ch UID: CHE-454.911.502 HR/MWST
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Texte und Gestaltung Stutz Kommunikation, stutz-k.ch Alle Texte wurden von der Lezgo-Redaktion verfasst. Sie geben nicht zwingend die Ansicht des Lezgo-Magazins wieder. Bilder Titelseite: Foto von Nate Johnston, unsplash.com Inhalt: Fotos von Stutz Kommunikation, stutz-k.ch Druck Rimoldi AG Dorfstrasse 6 5040 Schöftland rimoldi.ch
Auflage 16 700 Exemplare
Gedruckt auf ökologisch verantwortungsvoll produziertem Papier. Zustellung Printmagazin Die Schweizerische Post (Post CH AG) Online-Marketing Stutz Kommunikation, stutz-k.ch
Das Lezgo-Magazin ist für die Empfänger/innen kostenfrei.
Die Lezgo-Reportagen werden zusätzlich über Facebook, Instagram und LinkedIn beworben.
Redaktions- und Verlagsleitung Markus Stutz
Spezieller Dank an Sina, Sandro, Corinne, Esther, Dani, Nino, Michel, Zanna und Zoé
Lezgo-Partner in dieser Ausgabe ABL Bürki Sonnenschutztechnik GmbH, Kölliken Aerifizierteam, Triengen Aerni AG Automobile, Safenwil Arte Pasticcera GmbH, Oberentfelden as pferdestall gmbh, Muhen Barbara Borer, Holziken Bestattungsinstitut Rea AG, Oberentfelden Computer Löwe, Wildegg Emil Zurgilgen, Muhen Exclusiv Car-HiFi GmbH, Hallwil Fenstersanierungs AG Mittelland, Seon Fussness, Unterentfelden Hadorn Maler Gipser GmbH, Aarau Hotel Kettenbrücke AG, Aarau Mobiliar, Aarau–Oberentfelden–Schöftland Preventica AG, Zofingen Restaurant Pizzeria Post, Unterentfelden Rimoldi AG, Schöftland Robert Jost AG, Suhr Schule Entfelden, Oberentfelden Stiftung Gärtnerhaus, Meisterschwanden Stiftung Wendepunkt (mundard.shop), Muhen Stutz Kommunikation, Muhen Wirz Schriften AG (krif.ch), Unterkulm youcinema AG, Olten
Begriffserklärung Lezgo. Das ist ein englischer Begriff in eingedeutschter Schreibweise. Wie Sie richtig vermuten, ist damit «Let‘s go!» gemeint, was auf Englisch so viel bedeutet wie «Gehen wir!». Genau betrachtet, leitet sich unser Lezgo als Kurzform von «Let‘s go for it!» ab, was auf Englisch wiederum für «Auf geht‘s» steht. Bestimmt haben Sie auch die «fehlerhafte» Schreibweise im Titel des Lezgo-Magazins entdeckt. Das horizontal gespiegelte «z» stammt vom Logo der Marketing- und Werbeagentur Stutz Kommunikation, welche das Lezgo-Magazin produziert, und steht für Kreativität.
Geschätzte Leserin, geschätzter Leser Sie halten die erste Ausgabe des Lezgo-Magazins in Ihren Händen. Lezgo stellt regionale Unternehmen in den Fokus. Dabei porträtiert Lezgo nicht irgendwelche Betriebe, sondern «Macherbetriebe». Lezgo setzt auf Beiträge, die eine andere Perspektive ermöglichen. Dank spannenden Geschichten – den Lezgo-Reportagen – erfahren Sie so mehr über Firmen und Geschäfte in der Grossregion Aarau–Lenzburg–Zofingen. Lassen Sie sich von der Vielfalt und dem Tatendrang der porträtierten Betriebe und Menschen überraschen. Lezgo will einen Beitrag zum regionalen Konsum und zum wirtschaftlichen Miteinander leisten. Wir hoffen, dass Ihnen die Erstausgabe des Lezgo-Magazins gefällt. Eine ansprechende Lektüre wünscht Ihnen Markus Stutz
Gründer Lezgo-Magazin Anregungen? lezgo@stutz-k.ch
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Lezgo-Reportage Aerni AG Automobile, Safenwil
Mazda kauft man in Safenwil Vor 51 Jahren gingen die Safenwiler Garage und der japanische Autobauer ihre Partnerschaft ein. Beide sind anders – nicht Durchschnitt. Und das spürt man. In Reih und Glied präsentieren sich die hübsch herausgeputzten Mazda-Modelle im Aussenbereich der Garage Aerni. Im Ablieferungsraum erklärt Firmeninhaber Roger Aerni einem Kunden gerade die letzten Funktionsdetails seines neuen Fahrzeugs. Die Autoverkäufe laufen dieser Tage zäher als in anderen Jahren. Die Gründe sind allseits bekannt. Positiv stimmten ihn
die sehr gut ausgelastete Werkstatt dem MX-30 wurde beispielsweise und die erhöhte Nachfrage nach ein Elektrofahrzeug mit bewusst Elektrofahrzeugen, meint Roger kleinerer Batterie und geringerer Aerni. Es geht in den Ausstellungs- Reichweite entwickelt. Das ist nicht raum, wo die ausgewählte Mazda- nur für Schweizer Verhältnisse ideal, sondern schont auch die Umwelt. Palette bestaunt werden kann. Und mit dem neuen Flaggschiff Mazda CX-60 erscheint dieses Mazda kann Premium Der japanische Autobauer ist be- Jahr der erste Plug-in-Hybrid und kannt für seine Innovationskraft gleichzeitig das bislang stärkste und seine Eigenständigkeit. Mit Serienmodell. Mazda öffnet sich
Musiker Nick Mellow – unterwegs mit Aerni AG Automobile
Aerni AG Automobile 5745 Safenwil 062 788 40 20 aerni-automobile.ch
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Bringen auch Sie Ihr Fahrerlebnis in Einklang. Mit einem Mazda von uns. Zu den Modellen:
Lezgo-Reportage dem unteren Premium-Segment. Schaut man sich im eleganten Ausstellungsraum der Garage Aerni um, wird klar: Das passt. Als Familienbetrieb setze man vielleicht eher auf traditionelle Werte. Das werde von den Kunden geschätzt und zeige sich auch an den langjährigen Mitarbeitern. Bruno Aerni Junior betritt den Raum, die Brüder besprechen eine Lieferung. Nun geht es weiter in die Werkstatt. Hier ist Bruno Aerni der Chef. Betriebsam und doch stets freundlich geht es zu und her. Während an drei Fahrzeugen gleichzeitig verschiedene Reparatur- und Servicearbeiten ausgeführt werden, tankt draussen ein Lastwagen den Benzintank der eigenen Ruedi-RüsselTankstelle auf.
Passend zum Sommer: Der Kult-Roadster MX-5.
Gründung des Unternehmens ergriff. Zusammen mit ihrem Mann, Bruno Aerni Senior, gründete sie das heutige Unternehmen 1967.
Garage soll Nick Mellow auch ein jüngeres Publikum erreichen. Denn wir werden tendenziell eher älter, merkt Bruno Aerni humorvoll an. Mit seinem Engagement möchte das Aerni-Team den kleinen, aber Innovativ bleiben Nebst ihrer Unterstützung im Be- feinen Unterschied machen. Anders hindertensport engagiert sich die sein – eben nicht Durchschnitt. Aerni AG Automobile als Sponsorin des EHC Oltens und dessen NachWas macht für Sie ein wuchs. Dieses Jahr ging man eine «Macherbetrieb» aus? Partnerschaft mit dem Aarauer Wenn der Lösungsweg zu GunsSinger-Songwriter Nick Mellow ein. ten des Kunden stetig optimiert Als «Botschafter» für die Mazdawird.
Hier wird eine Kraftstoffpumpe ersetzt.
Auch digital unterwegs Als Garagist steige die Herausforderung, aus der Masse herauszustechen. Dem begegne man mit viel Eigeninitiative, führt Bruno Aerni aus. So entstand beispielsweise die Idee der App «My AerniCar» für Android und iOS, mit welcher man der Kundschaft schon seit 2017 einen digitalen Mehrwert biete. Seit diesem Jahr setze man zudem Roger Aerni im Interview auf einen Newsletter. Generell lege man Wert auf kreative Werbung. Welches sind die Gründe, Letztlich seien immer der persöndass Ihr Unternehmen heute noch erfolgreich ist? liche Kontakt und die kompetente Beratung entscheidend, hält Roger Wir stellen das Kundenbedürfnis Aerni fest. Das sei schon das Credo zu jedem Zeitpunkt ins Zentrum und gehen auch immer wieder der Mutter, Hilda Aerni, gewesen. Sie war es, welche die Initiative zur gerne die «Extrameile».
Worin ist die Aerni AG Automobile stark? Es gibt praktisch nichts, was wir an einem Mazda nicht instand setzen könnten. Wo liegen aus Ihrer Sicht die Stärken regionaler KMU? Für mich der zentralste Punkt: Menschen sind für Menschen da. Persönlich, kompetent und ehrlich. Ein abschliessender Satz zum Lezgo-Magazin? Ein ansprechendes Konzept, das dem Gewerbe hilft und für die Leserschaft spannend ist. Danke und guten Erfolg! Aerni AG Automobile Köllikerstrasse 30 5745 Safenwil 062 788 40 20 info@aerni-automobile.ch www.aerni-automobile.ch
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Lezgo-Reportage Aerifizierteam, Triengen
Gesunder Rasen – einfach überall Ein Rasen braucht die für ihn geeignete Pflege, damit er gesund wachsen und kräftig gedeihen kann. Die neue «Aerifizier»-Methode ist effektiv und überzeugt dank ihrer natürlichen Anwendung. Zuerst müsse der Rasen gemäht werden und je nach Zustand empfehle sich auch das vorgängige Vertikutieren, welches er ebenfalls anbiete oder einfach das Gerät vermiete, erklärt Toni Steinmann. Erst dann könne er mit seinem AerifizierGerät loslegen. Steinmann ist in seinem Element: Mit viel Know-how weiss er über die perfekte Rasenpflege zu berichten. 2019 gründete er das Unternehmen – aus Begeisterung für qualitative Gartenpflege. Er selbst und einige Mitarbeiter im Stundenlohn verrichten die Arbeit. Sein berufliches Ziel sei es, so Steinmann, seine Rasenpflegedienstleistung, die kaum irgendwo angeboten wird, schweizweit zu etablieren.
aufnehmen und abgeben, erklärt Steinmann das Prinzip. Durch die Stärkung kann der Rasen Unkraut und Moos selbst verdrängen. Nach der Behandlung wird Bodenverbesserer in und rund um die entstandenen Kanäle verteilt, damit der Boden mit zusätzlichen Nährstoffen versorgt wird. Der ideale Zeitpunkt Während längeren Trocken- oder Nassperioden kann sich der Rasen verdichten. Eine Verfilzung oder das Wachsen von Moos und Unkraut ist die Folge. Mit der Aerifizier-Methode erholt sich der Boden und der Rasen erstrahlt schon bald in sattem Grün. Die Aerifizier-Metho-
de lässt sich während des ganzen Jahres anwenden. Sogar im Winter, sofern der Boden nicht gefroren sei und kein Schnee darauf liege, erklärt Steinmann.
Bei einer Rasenberatung erfährt man mehr über die Beschaffenheit des Rasens und die Möglichkeiten rund ums Vertikutieren und Aerifizieren.
Den Rasen lüften Aerifizieren – kompliziertes Wort, einfacher Prozess: Mithilfe einer speziell angefertigten Maschine werden Löcher in den Rasen gestanzt. Mit sogenannten «HohlSpoons» werden Erdzapfen aus dem Boden geholt. Diese bleiben als Nährstoffquelle liegen und vereinigen sich später wieder mit dem Boden. Da das verdichtete Wurzelgewebe nun wieder aufgelockert sei und besser durchlüftet werde, könne der Rasen das Wasser besser
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Das Problem bei der Wurzel packen: Die Aerifizier-Maschine stanzt Löcher in den Boden und versorgt diesen dadurch wieder mit Luft.
Lezgo-Reportage
Was macht für Sie ein «Macherbetrieb» aus? Wenn er aktiv und innovativ bleibt, sich immer weiterentwickelt.
Toni Steinmann im Interview Welches sind die Gründe, dass Ihr Unternehmen erfolgreich ist? Eine ehrliche Beratung vor Ort ohne Kostenfolge und eine sauber ausgeführte Arbeit.
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Worin ist das Aerifizierteam stark? Wir bringen fast jeden Rasen wieder gesund und kräftig. Wo liegen aus Ihrer Sicht die Stärken regionaler KMU? Die persönliche Verfügbarkeit. Da kann jeder Online-Handel einpacken.
Ein abschliessender Satz zum Lezgo-Magazin? Für unsere Firma eine super Plattform, weil das Printmagazin vorwiegend in Ein- und Zweifamilienhäusern landet. Aerifizierteam Toni Steinmann Mitterain 6 6234 Triengen 077 495 53 66 info@aerifizierteam.ch www.aerifizierteam.ch
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Politik Barbara Borer, Aarau
Zuversicht und Risikobereitschaft Barbara Borer setzt sich als Politikerin für das regionale Gewerbe ein. Sie trägt seit jeher eine unbändige Willenskraft sowie einen gesunden Optimismus in sich. Was macht für Sie ein «Macherbetrieb» aus? Er darf nicht nur konzeptionell stark sein, sondern muss die Kraft, die Energie auch auf den Boden bringen. Messbare Erfolge zählen. Ein Betrieb, der echte Risikobereitschaft zeigt.
Barbara Borer im Interview Das erklärt vielleicht auch, dass sie gleichzeitig als Unternehmerin – sie ist selbstständige Rechtsanwältin in der Aarauer Kanzlei leiser. meyer.müller –, als Politikerin – sie ist Grossrätin sowie SVP-Präsidentin der Ortspartei Holziken und der Bezirkspartei Kulm – und nicht zuletzt als Ehefrau und Mutter von drei Kindern – jeden Tag alles gibt. Gute Organisation ist hier alles. Energie tankt sie bei der Familie. Barbara Borer wurde 1983 geboren und wohnt mit ihrer Familie in Holziken.
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Haben Sie ein Lieblingsunternehmen in der Region und wenn ja, warum? Als Konsumentin schätze ich besonders die Nähe zum Bauern, Beck und Metzger bei uns im Ort oder in der Nachbargemeinde. Das ist ein echtes Privileg. Faszinierend finde ich auch die – teils unscheinbaren – Firmen, die national oder gar international Spitzenleistungen erbringen. Was verbindet Sie mit dem Gewerbe? Als Unternehmerin und Macherin verstehe ich die Herausforderungen von Gewerbe und Handel. Als Privatperson bin ich Konsumentin, insbesondere von Spezial- und Fachgeschäften. Hier schätze ich die Qualität und den persönlichen Kontakt.
Wo sehen Sie aktuell die grössten Herausforderungen für regionale Betriebe? Nach Corona und Krieg, was aktuell Lieferengpässe und hohe Rohstoffpreise zur Folge hat, erachte ich vor allem den Fachkräftemangel und die Nachfolgeregelung für KMU als Risiko. Welchen Tipp geben Sie Unternehmerinnen und Unternehmern in der Region? Sich untereinander zu vernetzen und austauschen. Der Dialog mit anderen bringt neue Chancen. Sie sind Rechtsanwältin in einer Aarauer Kanzlei. Welche Veränderungen begegnen Ihrer Branche? Wir sind ein «Papierbusiness», ich selbst bin viel forensisch tätig. Trotz unserer Grösse als kleine, aber feine Kanzlei, ist die Digitalisierung von Dokumenten und Arbeitsabläufen eine stetige Herausforderung. Vor allem Sicherheit und Stabilität sind hier Thema. Ich schätze Papier sehr, muss und will mich aber nicht kategorisch mit Gewohnheiten zufriedengeben.
Politik Wo liegen die Stärken der regionalen KMU? Sicher in ihrer Innovationsstärke und ihrer «Swissness», auch regional. Regionale Betriebe sind zentral für die Schweizer Wirtschaft. Als Politikerin wünsche ich mir daher für die Gewerbetreibenden weiterhin Zuversicht und Risikobereitschaft. Welches sind die Chancen für das Gewerbe? Wagen Sie einen Zukunftsblick? Die Krise als Chance zu sehen – immer wieder. Der stetigen Veränderung positiv gegenüberzustehen. Einen hybriden Arbeitsalltag als Ressource zu betrachten. Sich für ein nachhaltiges Wirtschaften einzusetzen.
Wie setzen Sie sich als Politikerin für Gewerbebetriebe ein? Als Mitglied im Grossen Rat Aargau (Justizkommission) seit 2020 mache ich mich für einen schlanken Staat und eine möglichst geringe Belastung für Unternehmen und private Steuerzahler stark. Das gelingt vor allem dadurch, gewisse Projektstellen oder andere Kostentreiber gar nicht erst entstehen zu lassen. Auch stehe ich regelmässig mit anderen Gewerbetreibenden im Austausch, um die Bedürfnisse der regionalen Betriebe bestmöglich zu verstehen. Ein abschliessender Satz zum Lezgo-Magazin? Es ist eine super Plattform und der hybride Ansatz trifft den Zeitgeist.
Barbara Borer im Gespräch mit dem Lezgo-Magazin.
Folgen Sie der Grossrätin in den sozialen Medien: Barbara Borer @barbarahelenaborer Barbara Borer
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Lezgo-Reportage Computer Löwe, Wildegg
IT-Probleme sympathisch gelöst Kaum jemand bleibt vor Schwierigkeiten mit dem Computer verschont. Und manchmal braucht es Nerven. Das erforderliche Know-how und die nötige Ruhe sind hier reichlich vorhanden. Im Ladenlokal des Löwen empfängt uns Daniel Gerber. «Mac» ist gerade am Telefon und heisst eigentlich auch Daniel, aber Häfliger zum Nachnamen. Er ist Daniel Gerbers Mitarbeiter. Gestartet hat Gerber 2018 allein. Die Nachfrage stieg kontinuierlich. Gerber erinnert sich an einen Grossauftrag mit 80 Notebooks. Das sei eine logistische Herausforderung für ihn gewesen. Heute sind zwei Daniels da. Kaum Platz genommen, betritt eine Kundin das Geschäft. Unter ihrem Arm ein Notebook. Es sei vermutlich defekt. Ob man ihr rasch helfen könne, fragt sie etwas ungeduldig. Mac bleibt die Ruhe selbst.
Computer Löwe einen unkomplizierten Cloud-Dienst an und kümmert sich auch gleich um die Backup-Lösung. Die Daten blieben in der Schweiz, betont Gerber.
Private und Firmen Während der Online-Handel teilweise auf Preisschlachten aus ist, fokussiert sich der Computer Löwe auf die persönliche Beratung. Die neuen Technologien bergen ein grosses Potenzial, die Menschen Daniel Gerber im Interview benötigen aber auch Support, ist Gerber überzeugt. Der Private ist Welches sind die Gründe, dass Ihr Unternehmen daher genauso willkommen wie das Unternehmen. Unterdessen erfolgreich ist? gibt Mac Entwarnung. Das NoteNebst unserer zuverlässigen Arbeit sicher unsere wertschätbook war nur kurzzeitig überhitzt. Es läuft wieder. Verrechnet wird Weg von der zende und vertrauensvolle Art. Wegwerfgesellschaft der Kundin nichts. Das gehöre zum Und: Am Sonntag ist Familienzeit. Reparieren sei eine der grossen Service-Gedanken und zur PhiloStärken des Computer Löwen, er- sophie: fair, transparent und ehrWas macht für Sie ein klärt Daniel Gerber. Das mache lich. Das sind die beiden Computer «Macherbetrieb» aus? längst nicht mehr jedes «Compu- Löwen aus Wildegg. Er ist lösungsorientiert, denkt für den Kunden, ist effizient und leistergeschäft». Mit einer SSD (Solid State Drive) können mehrjährige tet auch mal mehr. Notebooks, sofern intakt, einfach nachgerüstet werden. Wem die Umwelt wichtig ist, für den finden sich also Lösungen. Das Thema Nachhaltigkeit verändere die ITBranche, meint Gerber. Auch bei der Datenspeicherung bietet der
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Der Computer Löwe ist direkt an der Hauptstrasse gelegen.
Treibt Sie Ihr Computer fast in den Wahnsinn? Die Löwen aus Wildegg bringen Ihren Computer zur Vernunft. Bruggerstrasse 12 • 5103 Wildegg 062 535 37 74 • info@computer-loewe.ch
www.computer-loewe.ch Worin ist der Computer Löwe stark? Eine schnelle Betreuung – kein Callcenter, kein Ticketsystem – und Business-IT-Lösungen für KMU ab 3 bis 4 Mitarbeitenden.
Ein abschliessender Satz zum Lezgo-Magazin? Mir gefällt das Konzept, da es in dieser Form eine einzigartige Plattform ist, die den Fokus auf KMU richtet. Macht weiter so!
Wo liegen aus Ihrer Sicht die Stärken regionaler KMU? Man ist mit den Dienstleistungen nahe am Kunden. Durch den Standortvorteil ist man regional gut erreichbar, was die persönliche Beratung überhaupt erst ermöglicht.
Produktbesprechung der beiden Löwen.
Computer Löwe Daniel Gerber Bruggerstrasse 12 5103 Wildegg 062 535 37 74 info@computer-loewe.ch computer-loewe.ch
Business Health
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18:25 18:35
Ernährung & Bewegung
18:40 19:10
Mentale Gesundheit
19:15 19:25
Kommunikation
16. September 2022
Anmeldeschluss 15.September v.l.n.r. Roman Kuster, Günther Schatz, Felix Hochstrasser
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Umfrage Aarau, Lenzburg, Zofingen
Bester Kundenservice Die Lezgo-Redaktion fragte Passantinnen und Passanten nach Unternehmen mit dem besten Kundenservice in der Lezgo-Region. Viel Vergnügen mit den Statements!
Maria Bossi, Lenzburg «Meine Schwiegertochter und ich gehen gerne ins Geschäft ‘Fräulein Rosarot’ hier in Lenzburg. Es hat dort sehr viele selbstgemachte Produkte, kleine herzige Geschenke und man wird sehr herzlich und offen empfangen.»
Luigi Salamone, Wangen an der Aare «Bei ‘Coiffeure Chiara’ in Schönenwerd bekomme ich den schnellsten Herrenhaarschnitt zu einem guten Preis und in super Qualität. Dazu gibt es sogar noch einen feinen italienischen Kaffee.»
Vanessa Peter, Aarau «Ich finde, der Jaisli Beck in Aarau arbeitet sehr kreativ und innovativ. Es gefällt mir, dass er viele regionale Unternehmen berücksichtigt und damit auch unterstützt.»
Andy Sollberger, Villmergen «Bei Gsell Oelfeuerungen in Dintikon wird man gut beraten und die Leute sind sehr freundlich. Ich brauchte eine neue Heizung und habe sogar noch Prozente auf die bereits niedrigen Preise erhalten.»
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Umfrage
Anna Formisano, Zofingen «Ich gehe gerne ins Ristorante Schützenstube in Zofingen. Dort gibt es richtige italienische Pizza. Zudem fühle ich mich wie in Italien, wenn ich draussen in dieser grossen Gasse sitze und den Leuten zuschauen kann.»
Lucas Vogelbach, Schönenwerd «Ich komme gerade aus dem ‘Smokee‘. Das beste Geschäft für Tabakwaren und ähnliches. Man wird sehr gut beraten und das Sortiment ist so gross wie nirgends sonst in der Umgebung.»
Christian Clavadetscher, Solothurn «Ich bin nicht so oft hier in Zofingen, aber ich habe mir gerade ein Eis bei der Bäckerei Leutwyler geholt und nebst der freundlichen Bedienung kann ich sagen, dass das Stracciatella, das mit Vanille statt mit Milcheis zubereitet wurde, sehr lecker ist.»
Ivan Hürzeler, Oftringen «Kürzlich war ich wieder bei Fielmann im Zofinger Städtli und der hat mir etwas repariert und es unter Garantie genommen. Sauberer und guter Service. Aber auch den Mode Geiser finde ich hervorragend, da findet man immer etwas.»
Roland Zähner, Lenzburg «Ich wohne noch nicht lange hier, war aber bereits in einigen Restaurants in Lenzburg. Das vietnamesische ‘Orchidee’ gefällt mir besonders gut. Es wird alles frisch zubereitet und von der Deko bis zum Essen fühlt sich alles vietnamesisch an. – Einfach toll.»
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Lezgo-Spezial Emil Zurgilgen, Muhen
Dieser Mechaniker ist ein echter Macher Er hätte viele Gründe, um gar nicht erst zu arbeiten. Berechtigt wären sie allemal. Doch er entschied sich gegen die Mitleidsseite und für die Gewinnerseite. Vielseitige Dienstleistungen Emils Werkstatt in Muhen ist direkt an der Hauptstrasse gelegen. Seit 2002 bietet er hier seine Dienstleistungen rund um mechanische Reparaturen an. Auch ein Rasenmäh-Service, Hauswartungen sowie ein Winterdienst gehören zu seinem Angebot. Kunden sind Private und Liegenschaftsverwaltungen aus der Region – derzeit von Schöftland bis Gränichen. Wieder schaut ein Kunde vorbei. Emil Zurgilgen Er erkundigt sich nach seinem Rasenmäher. Die Zündspule müsse er Vor der Werkstatt steht sein weis- nochmals nachbestellen, gibt Emil ser Bus. Er ist also da. Von drin- zur Antwort. Er schaue in der Zwinen ertönt gut hörbar flotte Musik. Emil – im Mundwinkel eine Zigarillo – arbeitet gerade an einem Mofa. Das mit der Mofa-Reparatur sei aber eine Ausnahme, wie er betont. Mit Velos und Mofas fing er vor 20 Jahren an. Heute konzentriert er sich auf die Reparatur von Gartengeräten und -maschinen. Dies inzwischen auch schon seit über zehn Jahren. Ein Kunde betritt die Werkstatt, um ein Velo abzuholen. Es sei fast fertig, antwortet Emil, der rasch sein Werkzeug wechselt und eine letzte Unschönheit am Lenker behebt. Kunde Roger Koch aus Muhen dankt Emil für die zuverlässig ausgeführte Reparatur.
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schenzeit für einen Ersatzrasenmäher und gebe Bescheid. Auch dieser Kunde verlässt zufrieden Emils Werkstatt. Handicap Das alles ist nicht selbstverständlich. Denn Emil Zurgilgen kam mit einem «cerebralen Handicap» zur Welt. Er arbeitet schon sein ganzes Leben lang und wohnt selbständig. Während er ein Prüfgerät zeigt, mit dem er elektronische Komponenten auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft, erzählt er, dass die grössten Probleme nicht das Handicap an sich, sondern die Gesell-
Lezgo-Spezial schaft mit sich bringe. Aufgrund seiner körperlich sichtbaren und seiner sprachlich hörbaren Beeinträchtigung schliessen die Leute oft unwissend – und zu Unrecht – auf fehlende kognitive Intelligenz. Doch davon hat Emil reichlich, was sich nicht nur an seinem hohen technischen Verständnis, sondern auch an seiner Sicht auf die Dinge zeigt. Wer einen Moment Zeit mitbringt, um Emil zuzuhören, wird erstaunt sein.
und Verantwortung. Gleichzeitig sei sie seine Therapie. Er musste mit den Behörden immer wieder kämpfen, damit er arbeiten durfte. Ein selbstbestimmtes Leben leben durfte. Keine Ergänzungsleistungen beziehen musste. Den Preis, länger zu arbeiten, um seine Freiheit zu behalten, bezahle er gerne. Er fühle sich jung und seinen Humor habe er immer behalten, lacht der sympathische Emil und wendet sich der nächsten Reparatur zu.
Nebst seiner Werkstatt arbeitet Emil 60 Prozent als Chauffeur und Zur Person Lagerist bei der Stiftung Wende- Seine Ausbildung zum Mechanipunkt. Der Vertrag ist unbefris- ker schloss Emil Zurgilgen 1976 in tet. Arbeit, das gebe ihm Kraft der Stiftung Brändi in Horw ab. Bis 1978 war er dort Maschinist in der Gemüsegärtnerei. Dann kam er nach Oberentfelden und seit 1981 ist er in Muhen wohnhaft. Emil liebt seinen Hund Prinz, Volksmusik und Zigarillos. Er sei so weit zufrieden. Emils grösster Wunsch ist, dass er weiterhin bei guter Gesundheit bleiben darf. Er möchte so lange wie möglich selbständig leben und arbeiten. Emils Werkstatt Emil Zurgilgen Tannackerstrasse 2 5037 Muhen
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RIMOLDI AG Dorfstrasse 6 5040 Schöftland 062 739 50 20 info@rimoldi.ch www.rimoldi.ch
062 723 44 03 emils-werkstatt@bluewin.ch emils-werkstatt.ch
Stets serviceorientiert: Emils Werkstatt.
Das Lezgo-Team ist tief beeindruckt von dir, lieber Emil. Wir danken dir herzlich für die Möglichkeit, diese Reportage über dich publizieren zu dürfen. Sie ist unser Geschenk für dich zu deinem 65. Geburtstag. Möge dein Beispiel anderen Betroffenen Mut machen – und gewissen Menschen die Augen öffnen.
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Lezgo-Reportage Robert Jost AG, Suhr
Ein Eisenwarengeschäft behauptet sich gegen den Online-Handel Es ist zweifelsfrei eine Nische, die man in Suhr bedient. Von der Kundschaft hochgeschätzt, trumpfen hier vor allem die persönliche Beratung und das grosse Sortiment auf. Im Firmenprofil bei Google steht unter Serviceoptionen «Einkaufen im Geschäft» und «Abholung im Geschäft». Für die Online-Generation keine Selbstverständlichkeit. Im Ladengeschäft wird klar, weshalb: Zehntausende Artikel sind es. Lisa Jost führt durch die Räume. Das Erdgeschoss ist ihr Revier. Hier findet man alles für den Haushalt. Ein Paradies für alle «Stöberer». Auch Geschenke werden hier noch mit Liebe verpackt. Früher sei das Lager – ein Teil befindet sich im Obergeschoss – noch viel Grösser gewesen, sagt Lisa Jost. Der Vorteil liege heute in der Verfügbarkeit. Dank kürzerer Lieferzeiten können die Kunden noch viel schneller bedient werden. Die Herausforderung: Kurfristigkeit und erhöhte Flexibilität. Weiter geht es ins Untergeschoss. Hier dreht sich alles um Werkzeuge und Maschinen. Handwerkerträume würden wahr werden, sagt Thomas Jost fröhlich. Die Geschwister führen das 1968 gegründete Familienunternehmen in zweiter Generation.
Auch Industriekunden Man merkt rasch, dass sich die Kundschaft hier wohlfühlt. Wird man doch freundlich willkommen geheissen und persönlich beraten. Die Mitarbeitenden nehmen sich Zeit, beweisen Humor. Nebst der Fachkompetenz werde auch der Abhol- und Lieferservice geschätzt. Auch diesbezüglich ist man seit jeher nahe beim Kunden. Nebst Privatkunden, welche etwa einen Viertel des Jahresumsatzes ausmachen, bedient die Robert
Jost AG auch Grosskunden aus der Industrie sowie Gemeinden. Fehlt etwas, wird es umgehend geliefert. Sogar nach Thailand durfte man schon liefern. Schliessanlagen sind ein ebenso starker Geschäftszweig. Der zuständige Mitarbeiter Peter Steffen plant, bestellt und montiert seit über 30 Jahren Kleinund Grossanlagen. Seine Tochter Stefanie Steffen, die als Verkäuferin im Betrieb arbeitet, bildet sich laufend weiter und tritt dereinst in Papas Fussstapfen.
Alles für den Haushalt gibt‘s bei Jost in Suhr.
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Lezgo-Reportage Sortiment nie selbst zusammengestellt Noch zwei weitere Mitarbeitende setzen sich seit mehr als 30 Jahren für den Geschäftserfolg ein. Und mit aktuell zwei auszubildenden «Detailhandelsfachpersonen» (Fachrichtung Eisenwaren) sorgt man auch für Nachwuchs in der Branche. Die Robert Jost AG versteht sich als «Vollsortimentler». Das Produktesortiment sei jedoch nie durch ihn festgelegt worden, sondern habe sich stets über die Kundennachfrage entwickelt, erzählt Thomas Jost.
Einen Online-Shop hatte man ausprobiert, sagt Lisa Jost. Man wurde aber darin bestätigt, dass dieses Geschäft «analog» laufe. Draussen bei den Grills angekommen, erschliesst sich einem das eindrücklich vielseitige Sortiment des direkt an der Tramstrasse gelegenen «Vollsortimentlers», der schon fast zum Suhrer Inventar gehört. Nur Kleider müsse man anderswo kaufen, schmunzelt Lisa Jost und begibt sich sogleich zur nächsten Kundin. Eine Kaffeemaschine darf es sein.
Lisa und Thomas Jost im Interview Welches sind die Gründe, dass Ihr Unternehmen heute noch erfolgreich ist? Wir legen grössten Wert auf beste Kunden- und Lieferantenbeziehungen. Was macht für Sie ein «Macherbetrieb» aus? Einer, der am Ball bleibt und nach Neuem, Einzigartigem Ausschau hält. Worin ist die Robert Jost AG stark? Der persönliche Kundenkontakt, die Erfüllung von Kundenwünschen und unser breites Sortiment.
Nachfolge gesucht In sieben bis zehn Jahren möchten die Geschwister Jost ihr Lebenswerk in neue Hände übergeben. Wer vom Fach ist, aus der Region stammt, über ein gutes Netzwerk verfügt und – wie die Geschwister Jost –, den Menschen ins Zentrum stellt, hat gute Chancen und ist herzlich willkommen. Interessierte Personen können sich direkt bei der Robert Jost AG melden.
Ausgewählte Gas- und Elektrogrills der Marke Weber.
Wo liegen aus Ihrer Sicht die Stärken von regionalen KMU? Die individuelle Beratung und die geografisch gute Erreichbarkeit. Ein abschliessender Satz zum Lezgo-Magazin? Wir hoffen, dass es das LezgoMagazin auch so viele Jahre gibt wie uns. Wir wünschen viele spannende Lezgo-Reportagen mit interessanten Betrieben. Und noch ein grosses Dankeschön an unsere treue Kundschaft.
Alles fürs Heimwerker-Herz.
Robert Jost AG Tramstrasse 21 5034 Suhr 062 842 67 40 info@jost-eisenwaren.ch jost-eisenwaren.ch
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www.jost-eisenwaren.ch info@jost-eisenwaren.ch
Tramstrasse 21 Tel Haushalt: Tel Werkzeug:
5034 Suhr 062 842 47 65 062 842 67 40
Lezgo-Reportage Hotel Kettenbrücke AG, Aarau
Geniessen im komfortablen Stadthotel Eine wunderschöne Aussicht von der Dachterrasse, stilvoll eingerichtete Räume und höchste Gastgeber-Qualität. Für das Business-Meeting oder zum Verweilen. Mit den Worten «Merci für die Flexibilität» und einem zufriedenen Lächeln im Gesicht verabschiedet sich ein Gast von Theresia Sokoll, Direktorin im Hotel Kettenbrücke. Das sei einfach schön und mache den Gastroberuf zu etwas Besonderem, sagt sie sichtlich erfreut. Die gebürtige Österreicherin ist mit Herzblut dabei und will sich als Direktorin nicht nur im Hintergrund aufhalten. Als Gastgeberin sei sie Teil des Teams und packe mit an. Nach 35 Jahren in der Hotellerie mache ihr der Beruf nach wie vor «unglaublich viel Spass».
wird die Geschichte der Kettenbrücke weitergeschrieben, seit 2020 unter Sokoll. Mit dem Restaurant Zollhuus im Hotel startete vor einem Jahr zudem ein neues Kapitel. Einzigartige Atmosphäre Der zuvorkommende Service, das leckere Essen und die einzigartige Atmosphäre bieten dem Gast ein Erlebnis. Das gelte für Urlaubsgäste genauso wie für geschäftliche Aufenthalte. Jeder soll im Hotel Kettenbrücke geniessen und den Alltag vergessen können, so Sokoll.
Historisches Gebäude 1860 badete man in der «Kettenbrücke» gar, bevor das Haus 1910 erstmals zum Hotel umgenutzt wurde, weiss Sokoll. Heute beherbergt es 27 Zimmer, davon drei Suiten. Viele verbinden mit dem Gebäude auch Erinnerungen an ihre Jugend. War doch das «KBA» die bekannte Eventlocation im Mittelland. Die etwas ältere Generation erinnert sich an das durch Mina Frey von 1960 bis 1982 geführte Restaurant. Seit 2016 Theresia Sokoll
im Interview
Was macht für Sie ein «Macherbetrieb» aus? Wenn man spürt, dass jemand mit Leidenschaft dabei ist und diese Energie ausstrahlt.
Der einladende Eingangsbereich im Hotel Kettenbrücke.
Worin zeichnet sich das Hotel Kettenbrücke besonders aus? Unser «Dry-Aged»-Konzept im Restaurant Zollhuus gibt es in dieser Form kaum woanders. Wir verfügen über zwei Dry-Age-Kühlschränke, in denen das Fleisch bis zu acht Wochen reift. Die Aromatik dieses Fleisches ist einzigartig. Wo liegen aus Ihrer Sicht die Stärken regionaler KMU? Ich glaube, hier in Aarau steht vor allem die Persönlichkeit im Vordergrund. Man kennt sich und unterstützt einander. Das ist auch der Bevölkerung wichtig. Ein abschliessender Satz zum Lezgo-Magazin? Ein cooles Medium für regional orientierte Betriebe und Kunden. Hotel Kettenbrücke AG mit Restaurant Zollhuus Zollrain 16 5000 Aarau 062 838 18 18 home@hotelkettenbruecke.ch hotelkettenbruecke.ch
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Lezgo-Reportage Exclusiv Car-HiFi GmbH, Hallwil
Audiolösungen für alles, was fährt Von der Umrüstung auf DAB+ über die Smartphone-Integration bis hin zu High-End-Lösungen für ein konzertähnliches Klangerlebnis im Fahrzeug: In Hallwil werden mobile Audioträume wahr.
Die persönliche Beratung steht im Zentrum: Konzeptbesprechung zusammen mit dem Kunden.
Gerade wird der Einbau eines Soundsystems in eine Chevrolet Corvette zusammen mit dem Kunden besprochen. Die Werkstatt wirkt organisiert und sauber. Das Team freundlich und herzlich. Inhaber Sandro Angeloni ist gelernter Autoelektriker. Und Liebhaber von gutem Klang. Als er 1989 die Exclusiv Car-HiFi gründete, drehte sich zunächst alles um Autoradios und Lautsprecher. Später baute seine Firma alles in ein Fahrzeug ein, was Komfort bietet. Zunächst Telefonie und Navigation. Bald folgten digitale Medienabspielgeräte (iPod) und
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Displays für Filme. Es gehe allmäh- So nahmen auch schon die Prinzeslich nicht mehr nur ums Autofahren. sin eines Königshauses oder andere Der Kundenanspruch nach Mobile nationale oder internationale VIPs Entertainment sei in den letzten die Dienste von Exclusiv Car-HiFi Jahren rasant gewachsen, stellt in Anspruch. Nur dank der Neugier Sandro Angeloni fest. und dem Tüftlerwesen des Teams könne sein Betrieb beste Leistung erbringen. Sie seien eben alle etwas Auch Prinzessinnen werden bedient Bei allen Einbauten – ob sichtbar oder vollintegriert – findet Sandro Angelonis Fachbetrieb die passende Lösung. Für jedes Fahrzeug: ob PKWs, Motorräder, LKWs, Land- und Baumaschinen, Boote oder Wohnmobile. Und für alle Käuferschichten.
Das alte Radio wird durch ein DAB+-fähiges Radio mit Navigationssystem ersetzt. Die Lenkradbedienung kann weiterhin verwendet werden.
Lezgo-Reportage verrückt, schmunzelt Sandro Ange- Ladenlokal hält zudem interessante loni. Auch an Soundwettbewerben, Produkte für jedes Budget bereit. wo es um die Einbauqualität und das Klangerlebnis geht, holten seine Kundenfahrzeuge schon unzählige Preise ab. UKW-Abschaltung rückt näher Die grösste Herausforderung liegt darin, mit der Technologie Schritt zu halten. Den vorläufigen Höhepunkt bilden die Smartphones. Mittels Android Auto und Apple Car Play ist das Fahrzeug heute so vernetzt und mobil wie nie zuvor. Weiter steht die UKW-Abschaltung an. Viele wech- Sandro Angeloni seln bereits auf den neuen Schweiim Interview zer Radiostandard DAB+, denn im Jahr 2024 gehört UKW definitiv der Vergangenheit an. Eine frühzeitiWelches sind die Gründe, dass Ihr Unternehmen heute ge Beratung in Hallwil macht den noch erfolgreich ist? Anfang. Die Exclusiv Car-HiFi GmbH bietet preiswerte Lösungen an – geWir sind weitsichtig, erkennen paart mit riesigem Know-how. Das Trends früh und suchen die beste
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Auch ein Blick in den Online-Shop lohnt sich. Das klingt gut. Lösung. Noch heute verstehen wir uns in allen Aspekten rund um Car-HiFi als innovativer Pionier. Was macht für Sie ein «Macherbetrieb» aus? Das Herzblut für die Berufung. Die Emotionen für die Sache. Das Interesse an den Herausforderungen. Der Einsatz für das Ergebnis. Ich habe das Glück, dass meine Mitarbeiter diese Werte mittragen. Wo liegen aus Ihrer Sicht die Stärken regionaler KMU? Vor Ort gute Lösungen anbieten und Mitarbeitende aus der Region beschäftigen. Das sind für mich zwei Hauptaspekte. Ein regionaler Betrieb muss die Bedürfnisse seiner regionalen Kunden kennen.
5705 Hallwil exclusivcarhifi.ch 062 771 09 09
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Apple CarPlay
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Lezgo-Reportage
Einblick ins Ladenlokal der Exclusiv Car-HiFi GmbH.
Bei uns profitiert die regionale Kundschaft zudem von unserer fahrzeugherstellerübergreifenden Erfahrung und der Vernetzung zu vielen Fahrzeugimporteuren.
Welches sind die Chancen und Risiken für Ihre Branche in der Zukunft? Das Neue und Unbekannte, welche die nächsten technologischen Entwicklungen mit sich bringen. Ganz klar auch die Elektromobilität. So stellen Leistungssteigerungen der Soundsysteme von Elektrofahrzeugen mittels eines zusätzlichen Verstärkers eine neue Herausforderung dar. Hier dürfen wir uns wieder neu erfinden, um Lösungen für alle Fahrzeugtypen anbieten zu können.
Ein abschliessender Satz zum Lezgo-Magazin? Schön, dass noch Papierliebhaber bedient werden. Mir gefällt die hybride Verbindung. So kommen auch Unternehmen ohne eigenen Social-Media-Auftritt zusätzlich in den Genuss einer wertigen digitalen Präsenz. Exclusiv Car-HiFi GmbH Ausserdorf 270 5705 Hallwil 062 771 09 09 info@exclusivcarhifi.ch exclusivcarhifi.ch
Restaurant Post, Unterentfelden
Dünnster Pizzateig und grösste Herzlichkeit Gute Gastronomie zeichnet sich durch ein ausgeklügeltes und individuelles Rezept aus. Hauptzutaten bilden die Gastfreundschaft und die Qualität des Essens. Das «Pöstli» hat diesen Garpunkt im Griff. Von Gastgeberin Eylem Sengül sert. Beim Mittagessen gesellen sich wird man mit einem strahlenden Büetzer und Büromenschen zu Tisch. «Grüezi» willkommen geheissen. Abends trifft man Paare, PensionäNach der Platzwahl – drinnen im re oder Vereinsgruppen an. Saal oder auf dem multisaisonalen Balkon – erfreut die Speisekarte Der «Wow»-Effekt durch ihre grosse, aber durchdach- In der Küche bereitet Ahmet derweil te Auswahl. Insider wissen: Wegen die bestellten Menüs zu. 2014 überPizza und Cordon bleu kommt man nimmt das Ehepaar Sengül das hauptsächlich her. Aber auch der Lokal und führt es fortan als ResRest der Speisekarte überzeugt: taurant Pizzeria Post. Der Anfang von Pasta über Fleisch bis zum Des- gestaltete sich schwierig, da der
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Standort zuvor etliche Wechsel erfuhr. So mussten das Vertrauen und der Kundenstamm zuerst neu aufgebaut werden. Bald aber machte vor allem die schmackhafte Pizza mit dem einzigartig dünnen Teig nach eigener Hausrezeptur die Runde. Ahmet serviert der Frau am Nachbarstisch eine grosse Quattro Stagioni. Ein freudiges «Wow» und ein ungläubiger Blick, ob sie diese riesige Pizza zu verspeisen vermöge, vereinen ihre Reaktion. Ahmet versichert ihr lächelnd, dass der Teig sehr dünn sei.
Ahmet bestreicht den hauchdünnen Pizzateig.
Lezgo-Reportage Bodenständig und gut Die Philosophie aus persönlichem Service und attraktiven Preisen geht auf. Inzwischen kommen die Gäste nicht nur aus Unterentfelden, sondern von überall aus der Region. Und das Gastgeber-Ehepaar mit seinem kleinen Service-Team überrascht immer wieder mit neuen Angeboten.
Welches sind die Chancen und Risiken für Ihre Branche in der Zukunft? Die Digitalisierung so zu meistern, dass das Persönliche erhalten bleibt.
Ein abschliessender Satz zum Lezgo-Magazin? Ihr stärkt regionale Betrieb, das finden wir sehr gut.
Gemütliches und freundliches Ambiente im Restaurant.
Eylem und Ahmet Sengül im Interview Welches sind die Gründe, dass Ihr Unternehmen erfolgreich ist? Wir leben eine Willkommenskultur. Das schätzen unsere Gäste.
YOU EVENT CENTER
UNTERHALTUNG & GENUSS UNTER EINEM DACH
Was macht für Sie ein «Macherbetrieb» aus? Einer, der immer wieder Neues kreiert. Worin ist das Pöstli stark? Nebst unseren «Pizzakünsten» sicher unsere Cordon bleus, die wir à la Minute zubereiten.
Restaurant Pizzeria Post Hauptstrasse 10 5035 Unterentfelden 062 723 02 36 www.pizzeriapost.com Betriebsferien 18. Juli bis 8. August 2022
Zürichstrasse 52 • Oftringen direkt an der A1
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Berufswahl Schule Entfelden
Über den Nachwuchs fürs Gewerbe Folgt auf den Fachkräfte- der Lehrlingsmangel? Was eine der grossen Kreisschulen im Aargau in der Berufswahlvorbereitung unternimmt und was dies für das regionale Gewerbe bedeuet. Das Lezgo-Magazin im Gespräch mit: Jonathan Stalder Schulleitung Bezirks- und Sekundarschule Anita Mitra Schulleitung Realschule und Kleinklasse Oberstufe sowie RIK (Regionale Integrationskurse für neu Zugewanderte) Daniel Lehmann Lehrperson Realschule, Berufswahlverantwortlicher Schule Entfelden Die Schule Entfelden unterrichtet derzeit rund 1550 Kinder und Jugendliche vom Kindergarten bis zur Abschlussklasse. Sie betreibt in Ober- und Unterentfelden 29 Einrichtungen und beschäftigt gegen 300 Mitarbeitende. Zum Lezgo-Magazin meint das Trio: «Danke für diese Plattform. Sie ist eine Chance, den Dialog zwischen der Schule und dem regionalen Gewerbe zu intensivieren.» Es herrscht reger Betrieb an der Schule Entfelden. Die Sommerferien stehen an, Vieles gilt es noch zu erledigen. In den offenen Arbeitszonen diskutieren und lachen Schüler in Gruppen, einzelne arbeiten konzentriert am Notebook. Lehrpersonen gehen vorbei, Klassen begeben sich in den Unterricht. Seit die Oberstufe noch drei Jahre dauert, rückt der Ernst des Lebens rascher
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näher: Wer eine Lehre machen will, fängt heute später mit der Suche an und hat weniger Zeit. Im Gespräch mit der Schulleitung zeigen sich Engagement und Spannungsfeld der Schule gleichermassen.
für eine Berufsbildung entscheiden, sind es bei den Sekundarschülern 90 Prozent und bei den Realschülern gar deren 100, die eine berufliche Grundbildung wählen – oder wählen müssen. Mit dem Zukunftstag in der ersten Oberstufe (siebtes Gefahr einer Konsumkultur Schuljahr), beginnt die erste schuliWährend sich bei den Bezirksschü- sche Auseinandersetzung mit dem, lern 50 bis 70 Prozent für den gym- was man später werden möchte – nasialen Weg und 30 bis 50 Prozent oder was für einen in Frage kommt.
Berufswahl Die grösste Herausforderung liege darin, bereits hier die Wichtigkeit und Bedeutung des Themas Berufswahl zu vermitteln, merkt Daniel Lehmann an. «Sie sollen den Ernst der Lage erfassen», so Realschullehrer und Berufswahlverantwortlicher Lehmann. Mit den Beratungsdiensten für Ausbildung und Beruf «ask!» habe man eine starke Partnerin, die im kantonalen Auftrag den Takt vorgibt. Die Gefahr einer Konsumkultur sei aber gegeben, meint Lehmann. Letztlich ist die Eigeninitiative der Jugendlichen zentral. Hier müsse man als Schule auch mal streng sein und
Von links nach rechts: Daniel Lehmann, Anita Mitra und Jonathan Stalder.
die Schützlinge zum Glück zwingen, meint Jonathan Stalder, Schulleiter der Bezirks- und Sekundarschule. Wenn dann später sogar ein Dank folge, sei das der grösste Lohn.
die Bedeutung des Schweizer Bildungssystems und den Wert einer Berufslehre zu vermitteln, lohne sich, obschon es den Lehrpersonen teils viel Energie abverlange.
Chance des Teamgedankens In der zweiten Oberstufe folgt ein Berufswahlabend. Unternehmen stellen sich und ihre Ausbildungsplätze vor. Es bestehe ein Überangebot an Lehrstellen, wie Jonathan Stalder feststellt. Dadurch erfolge eine frühe Vergabe der Lehrstellen, was den Druck auf die Schülerinnen und Schüler weiter erhöhe. Mehr Zeit für die Berufswahl – zum Beispiel in Form eines eigenen Fachs – wäre hilfreich. Derzeit leisten die Lehrpersonen ihre Unterstützung – unter anderem bei der schriftlichen Bewerbung – teils mit grossem Zusatzaufwand. Hier komme das persönliche Engagement einer Lehrperson zum Tragen, sagt Anita Mitra, Schulleiterin der Realschule und Kleinklasse Oberstufe. Mitra ist auch verantwortlich für die RIK – die regionalen Integrationskurse für neu Zugewanderte. Dass kulturelle Aspekte bei der Lehrstellensuche heute noch einen Unterschied machen, beobachtet sie nicht. Es sei hingegen entscheidend, wie bildungsnah oder bildungsfern das Zuhause eines Schülers sei. Wer daheim keine Unterstützung erhält, wird durch die Schule stärker begleitet – oder begleitet werden müssen. Der Aufwand, den Eltern
Anschlusslösung für alle An der Schule Entfelden ist man bestrebt, einen möglichst hohen Praxisbezug zu schaffen. Den Jugendlichen wird während der Schulzeit vermehrt ermöglicht, schnuppern zu gehen. Von den Unternehmen hört die Schule immer wieder, dass teilweise mehr Wert auf die Sozialkompetenzen als auf die Noten gelegt werde. Freundlichkeit, Pünktlichkeit und ein angepasstes Auftreten sind also bereits ein Wettbewerbsvorteil. Auch hier setzt die Schule an. Und um noch näher an den regionalen Betrieben zu sein, wird derzeit der Kontakt mit dem Gewerbeverein reaktiviert. An der Schule Entfelden treten diesen Sommer 140 junge Menschen aus der Oberstufe aus. Tendenz jährlich steigend. Man wolle für alle eine definierte Anschlusslösung erreichen, erklärt Stalder das oberste Ziel. Letztlich gehe es auch darum, möglichst jede und jeden ins System zu integrieren und dadurch Sozialfälle zu vermeiden. Hier auch der Appell an das Gewerbe, man möge den schulisch Schwächeren ebenso eine Chance geben.
Schule Entfelden Isegüetlistrasse 19 5036 Oberentfelden 062 737 41 00 schulverwaltung@schule-entfelden.ch schule-entfelden.ch
Stalder erklärt den Berufswahlfahrplan für Lehrpersonen.
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Lezgo-Reportage ABL Bürki Sonnenschutztechnik GmbH, Kölliken
Für «Schattenseiten», die gewünscht sind Ob Fensterläden, Lammellenstoren, ausgetüftelte Technik oder Insektenschutz: Hier findet sich für jedes Wohnprojekt die individuelle Lösung. Diese Eigenschaft wünscht er sich auch von neuen Mitarbeitenden. Viele wollten jedoch nicht mehr handwerklich, sondern lieber im Büro arbeiten, stellt Bürki fest. Es fehle an Fachleuten. Ausbildungsbetrieb Für 2023 schafft er in seinem BeZum Sonnenschutz mit Fensterläden ... trieb deshalb eine Lehrstelle (Polybau EFZ). Wer interessiert sei, könne Helle Büroräume und eine orga- sich nach den Sommerferien zum nisierte Werkstatt zeichnen den Standort der ABL Bürki Sonnenschutztechnik GmbH aus. Hier dreht sich alles um das Thema Beschattung. Mit der Klimaerwärmung würde man immer höheren Temperaturen und längerer Sonneneinstrahlung ausgesetzt, führt Andreas Bürki aus. So steige die Nachfrage stetig. Aber auch der Insektenschutz nehme weiter zu. Umweltschutz Weil ihm die Natur wichtig ist, star- Andreas Bürki tete Bürki das Nachhaltigkeitspro- im Interview jekt «one order – one tree». Seit letztem Jahr wird für jeden ausgeAus welchem Grund ist Ihr Unternehmen erfolgreich? führten Auftrag ein Baum gepflanzt. Damit möchte Bürki auch seinen Wir haben fachlich gute Mitarbeizwei kleinen Söhnen die Wichtigkeit tende, beziehen rund 80 Prozent einer intakten Natur aufzeigen. 200 aller Produkte über Schweizer Bäume wurden schon gepflanzt, Produzenten und Lieferanten und 300 werden es bis Ende Jahr sein. finden für jede Herausforderung Andreas Bürki packt gerne mit an. die passende Lösung.
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Schnuppern anmelden, sagt Bürki. Das sei auch ein Invest in die Branche. Und von den Jungen könne man Vieles lernen. Das sei ein Vorteil, da sich der Fokus der Kundschaft vermehrt in Richtung «Smart Home» entwickle.
... oder Lamellenstoren ist ABL der passende Partner.
Worin ist Ihre Firma stark? Ganz klar in unserem Produkteangebot. Wir sind in der ganzen Deutschschweiz unterwegs. Eine beantragte Offerte erhält der Kunde innert 24 Stunden. Ein abschliessender Satz zum Lezgo-Magazin? Der regional-informative Ansatz und der gleichzeitig edle sowie moderne Look gefallen mir. ABL Bürki Sonnenschutztechnik GmbH Obermatten 7 5742 Kölliken 062 724 95 49 info@ablsonnenschutz.ch ablsonnenschutz.ch
Ausblick
Das nächste Lezgo-Magazin erscheint am 19. Oktober 2022 in Ihrem Briefkasten.
Verlosung für Unternehmen Gewinnen Sie für Ihren «Macherbetrieb» eine Seite Lezgo-Reportage in der nächsten Ausgabe des LezgoMagazins im Wert von CHF 2300.–. Teilnahme Schreiben Sie uns eine E-Mail mit einer kurzen Begründung, weshalb gerade Ihr Unternehmen mit einer Lezgo-Reportage in der nächsten Ausgabe präsentiert werden soll. lezgo@stutz-k.ch lezgo-magazin.ch
Wir machen bunt!
Aus der GP Facility Management GmbH heraus ist neu die Hadorn Maler Gipser GmbH entstanden. Wir sind Ihr Partner in der Region Aarau. Hadorn Maler Gipser GmbH Mirko Steinmann 079 176 61 61 Bachmattweg 18 m.steinmann@malerhadorn.ch 5000 Aarau malerhadorn.ch
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