

Basisinformationen zu den chirurgischen Verfahren für das Straumann® Bone Level
Tapered Implantat
Zweck dieser Anleitung
Die Basisinformationen zu den chirurgischen Verfahren für das Straumann® Bone Level Tapered Implantat geben Zahnärzten und spezialisierten Fachzahnärzten eine Beschreibung der wichtigsten Schritte für die chirurgische Behandlung und Vorgehensweise für das Straumann® Bone Level Tapered Implantat.
Es wird vorausgesetzt, dass der Anwender mit dem Setzen von Zahnimplantaten vertraut ist. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Basisinformationen zu den chirurgischen Verfahren – Straumann® Dental Implant System (Art.-Nr. 151.754), und weiteren StraumannVerfahrenshandbüchern, auf die in diesem Dokument verwiesen wird.
1 Das Straumann® Bone Level Tapered Implantat
Das Straumann® Dental Implant System bietet zwei verschiedene Implantat-Produktlinien: die Soft Tissue Level Implantate und die Bone Level Implantate.
Die Bone Level Implantate eignen sich für alle Behandlungen auf Knochenniveau in Kombination mit trans- oder subgingivaler Einheilung. Die raue Implantatoberfläche erstreckt sich bis zum oberen Ende des Implantats und die Verbindung ist nach innen verlagert.
Das Straumann® Bone Level Tapered Implantat zeichnet sich durch das etablierte und klinisch bewährte Straumann® Bone Control Design™ und die CrossFit® Verbindung mit den entsprechenden CrossFit® Prothetikkomponenten aus dem Bone Level Implantat-Produktportfolio aus. Es hat ein apikal konisches und selbstschneidendes Design, wodurch dieses Implantat besonders geeignet ist für Verfahren, bei denen die Primärstabilität eine entscheidende Rolle spielt – beispielsweise bei weichem bis sehr weichem Knochen oder frischen Extraktionsalveolen.
Dental Implant System

Straumann® Standard Implantat (S)
Straumann® Standard Plus Implantat (SP)
Straumann® Tapered Effect Implantat (TE)
Straumann® Bone Level Implantat (BL)
Ein einheitlicher Farbkode vereinfacht die Identifikation von Instrumenten und Implantaten für die drei verfügbaren enossalen Durchmesser (∅) von 3,3 mm, 4,1 mm und 4,8 mm.
Farbkodierung
gelb Enossaler Implantatdurchmesser 3,3 mm rot Enossaler Implantatdurchmesser 4,1 mm
grün Enossaler Implantatdurchmesser 4,8 mm
Straumann® Bone Level Tapered Implantat (BLT)



Straumann®
2 Implantatmerkmale und -vorteile
2.1 Designmerkmale
Das Straumann® Bone Level Tapered Implantat zeichnet sich durch mehrere fortschrittliche Merkmale aus, die für eine komfortable Handhabung sowie für eine herausragende klinische Performance entwickelt wurden.
Bone Control Design™ ermöglicht optimale Erhaltung des krestalen Knochens und Weichgewebestabilität.
Roxolid® ist ein einzigartiges Material mit ausgezeichneten mechanischen Eigenschaften.
Apikal konischer Implantatkörper ermöglicht eine Unterpräparation und unterstützt eine hohe Primärstabilität in weichem Knochen.

CrossFit® Verbindung vereinfacht die Handhabung und sorgt für Vertrauen bei der Positionierung von Komponenten.
SLActive® Oberfläche ermöglicht eine schnelle und vorhersagbare Osseointegration.
2.2 Material
Roxolid® ist ein bahnbrechendes Material, das speziell für den Einsatz in der Dentalimplantologie geschaffen wurde. Die Titan-Zirkonium-Legierung ist stabiler als reines Titan¹² und zeichnet sich durch herausragende Osseointegrationseigenschaften aus.³⁵ Diese Kombination von Merkmalen ist einzigartig auf dem Markt –keine andere Metalllegierung bietet hohe mechanische Belastbarkeit und Osteokonduktivität zugleich.
Dank ihrer herausragenden biologischen und mechanischen Eigenschaften decken Roxolid® Implantate ein grösseres Spektrum an Behandlungsoptionen ab als herkömmliche Titan-Implantate.
ASTM TiGr4¹Straumann® TiGr4 kalt bearbeitet² Zugfestigkeit [MPa]
Straumann® Roxolid®²
Roxolid® weist eine um 20 % höhere Zugfestigkeit auf als geglühtes und kalt bearbeitetes Titan von Straumann und eine um 80 % höhere Festigkeit als handelsübliches Titan Grad 4.
2.3
Oberfläche
SLActive® beschleunigt den Osseointegrationsprozess erheblich und bietet alles, was Sie von einer erfolgreichen und patientenfreundlichen Implantatbehandlung erwarten.
•Höhere Sicherheit und schnellere Osseointegration bei jeder Indikation¹⁶²⁵
•Reduzierte Einheilzeiten: statt 6 – 8 Wochen nur 3 – 4 Wochen⁶¹¹
•Verbesserte Vorhersagbarkeit der Behandlung bei kritischen Protokollen¹²
Die meisten Implantatverluste treten in der kritischen frühen Phase zwischen der 2. und der 4. Woche auf.¹³ Während das Muster des Einheilungsverlaufs bei SLA® und SLActive® Implantaten vergleichbar war, war der Knochen-Implantat-Kontakt (BIC) bei SLActive® nach zwei Wochen grösser und nach vier Wochen signifikant grösser (p-Wert < 0,05).¹⁴
2.4 Transferteil
Die Bone Level Tapered Implantate werden mit dem Loxim™ Transferteil geliefert, das über eine Einrastfunktion mit dem Implantat verbunden ist.
Prozentsatz von neuem Knochen auf Implantatoberfläche
SLActive® SLA®
Einheilzeit in Wochen 1 2 3 4 5 6
Die SLActive® Oberfläche zeigt nach vier Wochen (50 %) eine schnellere Integration in neuen Knochen als die SLA® Oberfläche (30 %).
Merkmale

Vorteile
Einrastfunktion … … für einfache Handhabung ohne Gegenhalten
Blaue Farbe … … für gute Erkennbarkeit
Kompakte Abmessungen … … für einfachen Zugang
Höhenmarkierungen … … für fehlerfreie Implantatplatzierung
Sollbruchstelle … … vermeidet eine Überkompression des Knochens

2.5 Prothetische Verbindung
Bei der CrossFit® Verbindung der Bone Level Implantate wurden das Know-how und die Vorteile der Straumann® synOcta® Morse Taper-Verbindung auf die Anforderungen einer Verbindung auf Knochenniveau angewandt. Die mechanisch verriegelte Reibungspassung der konisch-zylindrischen CrossFit® Verbindung mit 15°-Konus mit vier Innenrillen besitzt eine exzellente Langzeitstabilität. Die Bone Level Implantate mit ∅ 4,1 mm und ∅ 4,8 mm haben dieselbe Verbindung – die Regular CrossFit® Verbindung (RC) – und haben auch dieselben sekundären Komponenten Die Bone Level Implantate mit ∅ 3,3 mm zeichnen sich durch die Narrow CrossFit® Verbindung (NC) aus.
Für die CrossFit® Verbindung bietet Straumann eine breite Auswahl an Standardund CADCAM-Sekundärteilen an und ist dabei sowohl beim Materialangebot als auch der Anwendungspalette führend – alles für ein optimales Restaurationsergebnis in praktisch jedem Anwendungsfall. Für eine einfache Anwendung benötigen Sie nur ein Restaurationskit für alle Bone Level Implantate. Das einheitliche Kit zeichnet sich durch Überschaubarkeit, einfache Handhabung und komfortables Komponentenmanagement aus.



GoldSekundärteil CARES® Sekundärteil ZrO₂ Verschraubtes Sekundärteil*

CARES® Verschraubte Brücke

CARES® Sekundärteil, TAN

Variobase™ Sekundärteil


GoldSekundärteil CARES® Sekundärteil ZrO₂


CARES® BasalerAuflage-Steg

Anatomisches Sekundärteil, um 15° abgewinkelt

CARES® Sekundärteil, Ti

Zementierbares Sekundärteil

GoldSekundärteil

CARES® Steg (voll)ummantelbar

CARES® Verschraubte Brücke

Verschraubtes Sekundärteil*


CARES® Gefräster Steg Sekundärteile für Stege, Gold


CARES® StegSekundärteile für Stege Ti

LOCATOR®

Verschraubtes Sekundärteil*
Premium: Lösung für Fälle, die ein erhöhtes Mass an Individualisierung in Kombination mit Zirkoniumdioxid für hoch ästhetische Resultate oder mit hochedlen Goldlegierungen erfordern
Advanced: Technisch weiterentwickelte Lösung für Fälle, die ein erhöhtes Mass an Individualisierung erfordern
Standard: Kosteneffiziente Lösung mit Standardkomponenten und -techniken für unkomplizierte Fälle
* Basis-Sekundärteil für flexible Lösungen – von kosteneffizienten bis ästhetisch hochwertigen Ein- und mehrgliedrige
3 Indikationen
Mehr Informationen über Indikationen und Kontraindikationen der einzelnen Implantate finden Sie in den entsprechenden Gebrauchsanweisungen. Die Gebrauchsanweisungen finden Sie auf unserer Website unter www.ifu.straumann.com.
Die Straumann® Bone Level Tapered Implantate (BLT) werden in drei verschiedenen Durchmessern angeboten, wobei jeder Durchmesser charakteristische Merkmale aufweist:
Spezifische Indikationen für Straumann-Implantate:
BLT ∅ 3,3 mm NC
Roxolid® SLActive®
BLT ∅ 4,1 mm RC
Roxolid® SLActive®
BLT ∅ 4,8 mm RC Roxolid® SLActive®



Implantat mit kleinem Durchmesser für enge Interdentalräume und schmale Knochenkämme
Für orale enossale Implantatindikationen im Ober- und Unterkiefer, zur funktionalen und ästhetischen Rehabilitation unbezahnter und teilbezahnter Patienten
Für orale enossale Implantatindikationen im Ober- und Unterkiefer, zur funktionalen und ästhetischen Rehabilitation unbezahnter und teilbezahnter Patienten
BLT Implantate mit ∅ 4,8 mm sind besonders für breitere Interdentalräume und Knochenkämme geeignet 7 mm7 mm8 – 16 mm
* Minimale Kammbreite: minimale orofaziale Kammbreite, gerundet auf 0,5 mm
** Minimale Spaltbreite: minimale mesial-distale Spaltbreite bei einer Einzelzahnrestauration zwischen benachbarten Zähnen, gerundet auf 0,5 mm
4 Planung
4.1 Präoperative Planung
Das Implantat ist von zentraler Bedeutung für den Zahnersatz. Es ist die Basis für die Planung des chirurgischen Verfahrens. Eine enge Kommunikation zwischen Patient, Zahnarzt, Kieferchirurg und Zahntechniker ist zwingend erforderlich, um das gewünschte ästhetische Resultat zu erreichen.
Zur Bestimmung der topografischen Situation und der axialen Orientierung sowie zur Auswahl der Implantate empfehlen wir die folgende Vorgehensweise:
•Anfertigung eines Wax-up/Set-up auf dem zuvor präparierten Studienmodell oder Anwendung einer Software für die Implantatplanung wie coDiagnostiX® in Verbindung mit den medizinischen Bilddaten des Patienten.
•Legen Sie den Typ der Suprastruktur fest.
Das Wax-up/Set-up kann später als Grundlage für eine individuelle Röntgen- oder Bohrschablone und für eine provisorische Versorgung verwendet werden.
Der Implantatdurchmesser, Implantattyp, die Position und Anzahl der Implantate sollten individuell ausgewählt werden unter Berücksichtigung der anatomischen und räumlichen Gegebenheiten (z. B. Fehlstellungen oder schief stehende Zähne). Die hier genannten Abmessungen sollten als Mindestrichtwerte betrachtet werden. Nur wenn die Mindestabstände eingehalten werden, kann die Restauration so konzipiert werden, dass die erforderlichen Massnahmen der Mundhygiene durchgeführt werden können.
Die endgültige Reaktion von Hart- und Weichgewebe hängt von der Position zwischen dem Implantat und der beabsichtigten Restauration ab. Daher sollte als Grundlage der Restauration die Position der ImplantatSekundärteil-Verbindung dienen. Die Implantatposition kann aus drei Dimensionen betrachtet werden:
• mesiodistal
• orofazial
• korono-apikal
Hinweis: Die Sekundärteile sollten stets axial belastet werden. Im Idealfall ist die Längsachse des Implantats nach den Höckern des Antagonistenzahns ausgerichtet. Eine zu ausgeprägte Höckergestaltung sollte vermieden werden, da dies zu einer unphysiologischen Belastung führen kann.
Mesiodistale Implantatposition
Das verfügbare mesiodistale Knochenangebot ist ein wichtiger Faktor bei der Auswahl von Implantattyp und -durchmesser, ebenso wie die Interimplantat-Abstände wenn mehrere Implantate gesetzt werden. Der Referenzpunkt auf dem Implantat zur Messung der mesiodistalen Abstände ist immer die Schulter als der Teil des Implantats mit dem grössten Volumen. Beachten Sie, dass alle in diesem Kapitel genannten Abstände auf 0,5 mm gerundet sind.
Die folgenden Grundregeln sind anzuwenden:
1,5 mm


Regel 1: Abstand zum benachbarten Zahn auf Knochenniveau
Es ist ein Mindestabstand von 1,5 mm zwischen Implantatschulter und benachbartem Zahn auf Knochenniveau (mesial und distal) erforderlich.
Regel 2: Abstand zum benachbarten Implantat auf Knochenniveau
Es ist ein Mindestabstand von 3 mm zwischen zwei benachbarten Implantatschultern (mesiodistal) erforderlich.
Regel 2
Regel 1
Die folgenden Beispiele zeigen, wie die Regeln 1 und 2 im Falle von mehreren Zahnlücken angewandt werden. Die Messung erfolgt auf Knochenniveau vom benachbarten Zahn bis zur Mitte des Implantats und zwischen den Mitten benachbarter Implantate. Der Mindestabstand von 3 mm zwischen zwei benachbarten Implantatschultern ist wichtig, um die Anpassung des Lappens zu erleichtern, um die Nähe sekundärer Komponenten zu vermeiden und um ein angemessenes Platzangebot für Erhaltungsmassnahmen und die Hygiene zu Hause zu schaffen.


Orofaziale Implantatposition
Die faziale und palatinale Knochenschicht muss mindestens 1 mm dick sein, um stabile Hart- und Weichgewebebedingungen sicherzustellen. Die minimalen orofazialen Kammbreiten für die einzelnen Implantattypen sind in Kapitel 3 Indikationen angegeben. Innerhalb der genannten Grenzen sollte eine restaurationsorientierte orofaziale Implantatposition und -achse so gewählt werden, dass verschraubte Restaurationen möglich sind.
Achtung: Eine Knochenaugmentation ist indiziert, wenn die orofaziale Knochenwand dünner ist als 1 mm oder eine Knochenschicht an einer oder mehreren Seiten fehlt. Dieses Verfahren sollte nur von Zahnärzten angewandt werden, die über eine adäquate Erfahrung in der Anwendung von Augmentationsmethoden verfügen.

Die Knochenschicht muss mindestens 1 mm dick sein.

Wählen Sie die orofaziale Implantatposition und -achse so, dass sich der Schraubkanal der verschraubten Restauration hinter der Inzisalkante befindet.
Korono-apikale Implantatposition
Straumann-Implantate ermöglichen eine flexible korono-apikale Implantatpositionierung, je nach individueller anatomischer Situation, Implantatstelle, Art der geplanten Restauration und Präferenz.
Das Bone Level Tapered Implantat wird am besten so gesetzt, dass der äussere Rand der kleinen, 45° abschrägten Fase auf Knochenniveau liegt.



Idealerweise sollte die Implantatschulter im ästhetisch relevanten Bereich ca. 3 – 4 mm subgingival vom voraussichtlichen Gingivarand positioniert werden. Die runden Markierungen im Loxim™ Transferteil zeigen den Abstand zur Implantatschulter in 1-mm-Schritten an.

(Knochenniveau)
4.2 Planungshilfen
Das vertikal verfügbare Knochenvolumen bestimmt die maximale zulässige Länge, in der das Implantat eingesetzt werden kann. Zur einfacheren Bestimmung der Menge des verfügbaren vertikalen Knochenangebots empfehlen wir, eine Röntgenschablone (Art.-Nr. 025.0003) mit Röntgenreferenzkugeln (Art.Nr. 049.076V4) zu verwenden.
4.2.1 Straumann® Röntgenschablonen
Die Röntgenschablonen werden zur Messung und zu Vergleichszwecken eingesetzt. Sie helfen dem Anwender auch bei der Auswahl des geeigneten Implantattyps und -durchmessers sowie der Implantatlänge. Entsprechend den bei Röntgenaufnahmen auftretenden Verzerrungen werden die Implantatabmessungen auf den einzelnen Schablonen mit bestimmten Verzerrungsfaktoren dargestellt (1:1 bis 1,7:1).
Die Bestimmung des jeweiligen Vergrösserungsfaktors oder Massstabs wird durch Darstellung der Röntgenreferenzkugel (neben der Angabe des Massstabs) erleichtert. Vergleichen Sie zuerst die Grösse der Röntgenreferenzkugel auf dem Röntgenbild des Patienten mit der Grösse der Referenzkugel auf der
4.2.2 coDiagnostiX®
Schablone. Legen Sie die beiden Bilder übereinander, um den korrekten Massstab zu bestimmen. Ermitteln Sie anschliessend das Platzangebot um die Implantatposition und bestimmen Sie die Implantatlänge und Insertionstiefe.
Weitere Informationen zur Vorbereitung der Röntgenschablone mit den Referenzkugeln finden Sie in den Basisinformationen zu den chirurgischen Verfahren –Straumann® Dental Implant System (Art.-Nr. 151.754).
Warnhinweis: Verwenden Sie für die Bone Level Tapered Implantate nur die Röntgenschablone, die für das Bone Level Tapered Implantat vorgesehen ist.
Es besteht auch die Möglichkeit der digitalen Implantatplanung mithilfe von coDiagnostiX®. Diese Software für die 3D-Diagnostik und Implantatplanung ist für die bildgestützte chirurgische Planung von Zahnimplantaten, einschliesslich der Bone Level Tapered Implantate, die in der digitalen Bibliothek des Systems enthalten sind, vorgesehen. Die Grundlage bilden dabei medizinische Bilddaten des Patienten wie CT (Computertomografie) und DVT (digitale Volumentomografie), die durch die coDiagnostiX® Software weiterverarbeitet werden.
Die Planung umfasst die Berechnung verschiedener Ansichten (wie virtuelles OPG oder 3D-Rekonstruktion des Bilddatensatzes) und die Analyse der Bilddaten sowie das Platzieren von Implantaten, Sekundärteilen und Bohrhülsen.

Die coDiagnostiX® Software ist für die Verwendung durch Zahnärzte oder Fachzahnärzte vorgesehen, die über angemessene Kenntnisse im Bereich Implantologie und zahnärztliche Chirurgie verfügen. Weitere Informationen können Sie dem Handbuch zur coDiagnostiX® Software entnehmen.
4.2.3 Straumann® Implantat-Distanzindikator
Der Implantat-Distanzindikator für die Bone Level Implantate (Art.-Nr. 026.0901) kann auch für die Bone Level Tapered Implantate verwendet werden.
Die vier Ringscheiben des Implantat-Distanzindikators entsprechen den Schulterdurchmessern der Bone Level Implantate. Der Implantat-Distanzindikator kann dazu verwendet werden, um das verfügbare Platzangebot vor Beginn der Behandlung zu überprüfen oder um intraoperativ die gewünschte Implantatstelle zu markieren.
Implantat-Distanzindikator für Straumann® Bone Level und Bone Level Tapered Implantate

Kennzeichnung
Schenkel 1
mm
Schenkel 2 BL ∅ 4,1 ∅ 4,1 mm
Schenkel 3 BL ∅ 3,3 ∅ 3,3 mm
Schenkel 4 BL ∅ 4,8 ∅ 4,8 mm
4.2.4 Straumann® Pro Arch Schablone

Bone Level Implantate, Bone Level Tapered Implantate ∅ 4,1 mm
Bone Level Implantate, Bone Level Tapered Implantate ∅ 4,1 mm
Bone Level Implantate, Bone Level Tapered Implantate ∅ 3,3 mm
Bone Level Implantate, Bone Level Tapered Implantate ∅ 4,8 mm
Verwenden Sie für die intraoperative visuelle und dreidimensionale Orientierung der Implantatangulation (mesial/distal) und orale Parallelausrichtung die Straumann® Pro Arch Schablone. Die Pro Arch Schablone wird für die chirurgische Implantatplatzierung bei zahnlosen Kiefern verwendet. Die Pro Arch Schablone kann auf einfache Weise gebogen werden, um sie an den Kieferbogen anzupassen. Sie wird mittels einer 2,2-mm-Pilotbohrung in der Symphyse und eines Stifts im Kiefer fixiert. Die Bohrtiefe für die Knochenkavität des Stifts beträgt 10 mm. Die Bohrtiefe kann optisch mithilfe der Tiefenmarkierungen auf den Bohrern kontrolliert werden. Verwenden Sie für Anpassungen und Demontage den TS-Sechskantschraubendreher (Art.-Nr. 046.420).


Weitere Informationen über die Behandlung von unbezahnten Patienten und die angulierte Platzierung von Bone Level Tapered Implantaten finden sie in den Basisinformationen zu verschraubten Hybridrestaurationen – Straumann® Pro Arch (Art.-Nr. 490.015/de). Straumann® Pro Arch Schablone (Art.-Nr. 026.0016)
Art. No. 026.0901
5 Chirurgisches Verfahren
Zur Präparation des Implantatbetts wird für alle Implantatlinien die Straumann® Chirurgiekassette verwendet. Die Instrumente, die spezifisch für die Bone Level Tapered Implantate verwendet werden müssen, sind mit zwei farbigen Ringen markiert (siehe Abschnitt 6.1 Tiefenmarkierungen an Straumann-Instrumenten).
5.1 Arbeitsablauf
5.1.1 Straumann® Bone Level Tapered 3,3 mm NC
In Abhängigkeit von der Knochendichte¹⁵ (Typ 1 = sehr harter Knochen; Typ 4 = sehr weicher Knochen) sollten unterschiedliche Bohrprotokolle für das Bone Level Tapered Implantat angewandt werden. Dies gibt die notwendige Flexibilität, um die Präparation des Implantatbetts an die individuelle Knochenqualität und anatomische Situation anzupassen.

empfohlene Schritte
nur bei dichter Kortikalis


















Subgingivale Einheilung
Transgingivale Einheilung Verzögerte Funktion Verzögerte Funktion Sofortige Funktion
Hinweis: Bei weichem bis sehr weichem Knochen mit dichter Kortikalis empfiehlt es sich, mit dem Profilbohrer den kortikalen Anteil der Osteotomie zu präparieren.
5.1.2 Straumann® Bone Level Tapered 4,1 mm RC

empfohlene Schritte
nur bei dichter Kortikalis
1
2
3
4

Sehr harter Knochen
Harter Knochen
Weicher Knochen
Sehr weicher Knochen



















Subgingivale Einheilung
Verzögerte Funktion
Transgingivale Einheilung
Verzögerte Funktion Sofortige Funktion
Hinweis: Bei weichem bis sehr weichem Knochen mit dichter Kortikalis empfiehlt es sich, mit dem Profilbohrer den kortikalen Anteil der Osteotomie zu präparieren.
Pilotbohrer
Profilbohrer
5.1.3 Straumann® Bone Level Tapered 4,8 mm RC
empfohlene Schritte
nur bei dichter Kortikalis
1 Typ 2
3
4

Sehr harter Knochen
Harter Knochen
Weicher Knochen
Sehr weicher Knochen





















Subgingivale Einheilung
Verzögerte Funktion
Transgingivale Einheilung
Verzögerte Funktion Sofortige Funktion
Hinweis: Bei weichem bis sehr weichem Knochen mit dichter Kortikalis empfiehlt es sich, mit dem Profilbohrer den kortikalen Anteil der Osteotomie zu präparieren.
5.2 Präparation des Implantatbetts
Im Folgenden wird die Präparation des Implantatbetts am Beispiel eines Bone Level Tapered Implantats ∅ 4,1 mm/10 mm RC in sehr hartem Knochen (Typ 1) beschrieben.
Nach Aufklappen der Gingiva beginnt die grundlegende Präparation des Implantatbetts mit der Präparation des Alveolarkamms (Schritt 1) und der Markierung der Implantationsstelle mit einem Rosenbohrer (Schritt 2). Danach folgt die weitere Präparation des Implantatbetts mit dem Pilot- und den BLT Bohrern (Schritte 2 und 4) entsprechend dem enossalen Implantatdurchmesser. Das Implantatbett wird anschliessend in der Kortikalisschicht mit dem BLT Profilbohrer erweitert (Schritt 5) und die Gewinde werden mit dem BLT Gewindeschneider vorgeschnitten (Schritt 6).
800 U/min


800 U/min
600 U/min

Schritt 1 – Präparation des Alveolarkamms und Markierung der Implantationsstelle
Reduzieren und glätten Sie einen schmalen und spitz zulaufenden Kieferkamm vorsichtig mit einem grossen Rosenbohrer. Dadurch erhalten Sie eine plane Knochenoberfläche und eine ausreichend breite Knochenfläche. Markieren Sie die während der Planung der Implantatposition festgelegte Implantationsstelle mit dem Rosenbohrer ∅ 1,4 mm.
Hinweis: Dieser Schritt muss je nach der klinischen Situation nicht oder in modifizierter Form angewandt werden (z. B. bei frischen Extraktionsalveolen).
Schritt 2 – Implantatachse und -tiefe
Markieren Sie mit dem BLT Pilotbohrer ∅ 2,2 mm die Implantatachse, indem Sie bis zu einer Tiefe von etwa 6 mm bohren. Setzen Sie den Ausrichtungsstift ∅ 2,2 mm ein, um die korrekte Orientierung der Implantatachse zu überprüfen.
Bohren Sie das Implantatbett mit dem BLT Pilotbohrer ∅ 2,2 mm bis zur endgültigen Präparationstiefe. Falls erforderlich, korrigieren Sie eine unzureichende Orientierung der Implantatachse.
Verwenden Sie den Ausrichtungsstift ∅ 2,2 mm zur Überprüfung von Implantatachse und Präparationstiefe.
Achtung: Machen Sie zu diesem Zeitpunkt eine Röntgenaufnahme, insbesondere bei reduziertem vertikalem Knochenangebot. Der Ausrichtungsstift wird in das Bohrloch eingeführt und ermöglicht eine visuelle Beurteilung der Bohrung in Relation zu den anatomischen Strukturen.
Schritt 3 – Erweiterung des Implantatbetts auf ∅ 2,8 mm
Erweitern Sie das Implantatbett mit dem BLT Bohrer ∅ 2,8 mm. Korrigieren Sie die Implantatposition, falls erforderlich. Verwenden Sie die Tiefenlehre ∅ 2,8 mm zur Überprüfung der Präparationstiefe.
500 U/min

300 U/min


Schritt 4 – Erweiterung des Implantatbetts auf ∅ 3,5 mm
Erweitern Sie das Implantatbett mit dem BLT Bohrer ∅ 3,5 mm. Korrigieren Sie die Implantatposition, falls erforderlich.
Verwenden Sie die Tiefenlehre ∅ 3,5 mm zur Überprüfung der Präparationstiefe.
Schritt 5 – Profilbohrung
Formen Sie den koronalen Teil des Implantatbetts mit dem Profilbohrer ∅ 4,1 mm; verwenden Sie dabei die Orientierungslinien als Richtlinien für die vertikale Positionierung.
15 U/min
Schritt 6 – Gewindeschneiden
Schneiden Sie das Gewinde mit dem Gewindeschneider ∅ 4,1 mm über die gesamte Länge der Implantatbettpräparation vor.
Achtung: Die Profilbohrer und Gewindeschneider, die mit zwei Farbringen markiert sind, dürfen nur für das Bone Level Tapered Implantatsystem verwendet werden.
5.3 Implantatinsertion
Ein Straumann-Implantat kann entweder mithilfe des Winkelhandstücks oder manuell mit der Ratsche eingesetzt werden.
Überschreiten Sie bei Verwendung des Winkelhandstücks nicht die empfohlene maximale Drehzahl von 15 U/min.
Hinweis: Straumann® Bone Level Tapered Implantate müssen für das Einsetzen sowohl des Winkelhandstücks als auch der Ratsche rotatorisch ausgerichtet sein (siehe Schritt 4).
Die folgende schrittweise Anleitung zeigt, wie ein Bone Level Tapered Implantat mit der Ratsche eingesetzt wird.




Schritt 1 – Montieren des Ratschenadapters
Halten Sie den Implantatträger am geschlossenen Ende. Bringen Sie den Ratschenadapter am Loxim™ Transferteil an. Wenn der Adapter korrekt verbunden ist, ist ein Klicken zu hören.
Schritt 2 – Abnehmen des Implantats vom Träger
Gleichzeitig mit abgestützten Händen den Implantatträger nach unten ziehen und das Implantat aus dem Träger nehmen.
Schritt 3 – Einbringen des Implantats
Setzen Sie das Implantat mithilfe des Ratschenadapters in das Implantatbett ein. Bringen Sie das Implantat mit langsamen Ratschendrehungen in seine endgültige Position auf Knochenniveau.


Schritt 4 – Korrekte Implantatausrichtung
Achten Sie bei der Annäherung an die endgültige Implantatposition darauf, dass die Höhenmarkierungen am blauen Transferteil exakt orofazial ausgerichtet sind. Hierdurch werden die vier vorstehenden Elemente der inneren Verbindung für eine ideale Ausrichtung des prothetischen Sekundärteils positioniert. Eine Drehung bis zur nächsten Markierung entspricht einer vertikalen Verlagerung um 0,2 mm.
Schritt 5 – Entfernen der Instrumente mit dem Loxim™ Transferteil
Das Loxim™ Transferteil kann leicht wieder aufgesetzt werden, um eine noch nicht abgeschlossene Implantatinsertion fortzusetzen, bis das Implantat vollständig eingesetzt ist. Wenn das Implantat während des Implantationseingriffs entfernt werden muss, kann es mit dem Loxim™ Transferteil im Gegenuhrzeigersinn herausgeschraubt werden. Entfernen Sie nach der Insertion das Loxim™ Transferteil mitsamt Adapter vom Implantat.
Wenn ein Eindrehmoment von 35 Ncm erreicht wird, bevor das Implantat in seiner endgültigen Position ist, überprüfen Sie, ob die Implantatbettpräparation korrekt ist, um eine Überkompression des Knochens zu vermeiden. Das Loxim™ Transferteil ist mit einer Sollbruchstelle (bei 80 Ncm) ausgestattet, um eine Beschädigung der inneren Konfiguration des Implantats zu vermeiden und so die Unversehrtheit der Verbindungsfläche für die Befestigung des Zahnersatzes zu gewährleisten.
Nach dem Abbrechen des Transferteils muss dessen im Implantat verbliebener Anteil entfernt und das Implantat, sofern es nicht korrekt eingesetzt wurde, mit einem 48-h-Explantationsinstrument entfernt werden. Danach muss das Implantatbett nachpräpariert und ein neues Implantat eingesetzt werden. Weitere Einzelheiten finden Sie in der Broschüre Anleitung für das Entfernen von Implantaten (Art.-Nr. 151.806).
5.4 Weichgewebekonditionierung
Verschliessen Sie das Implantat zum Schutz nach der Implantation handfest mit einer Verschlussschraube oder einem Gingivaformer. Der Chirurg kann zwischen subgingivaler und transgingivaler Einheilung wählen und hat durch einen ganzen Satz von Sekundär-Einheilkomponenten alle Optionen für die Weichgewebekonditionierung zur Verfügung.



Subgingivale Einheilung
Für die subgingivale Einheilung (Einheilung unter verschlossenem Mukoperiostlappen) wird die Verwendung einer Verschlussschraube empfohlen. Die subgingivale Einheilung wird bei ästhetischen Indikationen und für Implantationen mit gleichzeitiger gesteuerter Knochenregeneration (GBR) oder Membrantechnik vorgeschlagen. Es ist ein zweiter chirurgischer Eingriff erforderlich, um das Implantat freizulegen und die gewünschte sekundäre Komponente einzusetzen.
Transgingivale Einheilung – verzögerte Funktion
Für Straumann-Implantate ist ein vielseitiges Sortiment von Gingivaformern erhältlich, die eine Formung des Weichgewebes während der transgingivalen Einheilung ermöglichen. Sie werden für die zwischenzeitliche Anwendung empfohlen. Nach der Abheilphase des Weichgewebes werden sie durch eine geeignete provisorische oder endgültige Versorgung ersetzt.
Transgingivale Einheilung – sofortige Funktion
Straumann-Implantate eignen sich im Rahmen ihrer Indikationen für die Sofort- und frühzeitige Restauration von Einzelzahnlücken sowie von un- oder teilbezahnten Kiefern. Eine gute Primärstabilität und eine geeignete okklusale Belastung sind entscheidend. Für die sofortige provisorische Restauration bietet das prothetische Bone Level Portfolio eine breite Palette an provisorischen und endgültigen Sekundärteilen.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Basisinformationen zu den prothetischen Verfahren – Straumann® Bone Level System (Art.-Nr. 151.810).
6 Instrumente
6.1 Tiefenmarkierungen an Straumann-Instrumenten
Straumann-Instrumente besitzen Tiefenmarkierungen in Abständen von 2 mm, die den verfügbaren Implantatlängen entsprechen. Die breite Markierung an den Bohrern entspricht dem Bereich von 10 mm bis 12 mm; der untere Rand dieser Markierung entspricht also 10 mm und der obere Rand 12 mm.
Warnhinweis: Aufgrund der Funktion und Konstruktion der Bohrer ist die Bohrerspitze 0,4 mm länger als die Insertionstiefe des Implantats.







Achtung: Verwenden Sie nicht frühere Versionen der Ausrichtungsstifte und Tiefenlehre in Kombination mit den Bone Level Tapered Implantaten, da diese eine falsche Insertionstiefe anzeigen.


0,4
6.2 Reinigung und Pflege der Instrumente
Eine sorgfältige Behandlung aller Instrumente ist von grösster Wichtigkeit. Selbst leichte Beschädigungen, beispielsweise der Bohrerspitzen (etwa wenn die Bohrer in eine Wasserschale „geworfen” werden) beeinträchtigen die Schneidleistung und damit das klinische Ergebnis. Bei korrekter und sorgfältiger Pflege gewährleistet die hohe Qualität von Material und Verarbeitung, dass die rotierenden Instrumente wiederholt verwendet werden können (empfohlen werden maximal zehn Verwendungen). Das Aufzeichnungsblatt Maximale Häufigkeit der Anwendung von Straumann® schneidenden Instrumenten (Art.-Nr. 151.755) hilft, die Übersicht zu behalten, wie oft die einzelnen Instrumente bereits verwendet wurden.
Straumann-Instrumente mit hoher Schneidleistung sind eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Implantation. Bitte Folgendes beachten:
•Instrumente keinesfalls auf die Spitze stellen.
•Verwenden Sie jedes Instrument nur für seinen vorgesehenen Zweck.
•OP-Rückstände (Blut, Sekrete, Gewebereste) niemals auf einem Instrument antrocknen lassen; unmittelbar nach der Operation reinigen.
•Verkrustungen nur mit weichen Bürsten gründlich entfernen. Mehrteilige Instrumente zerlegen, Hohlräume besonders gut reinigen.
•Niemals aus verschiedenen Materialien bestehende Instrumente zusammen desinfizieren, reinigen (einschliesslich Ultraschallbad) oder sterilisieren.
•Verwenden Sie nur die für das Material vorgesehenen Reinigungs- und Desinfektionsmittel und befolgen Sie die Gebrauchsanweisung des jeweiligen Herstellers.
•Desinfektions- und Reinigungsmittel sehr gründlich mit Wasser abspülen.
•Instrumente nie feucht oder nass liegen lassen oder lagern.

Weitere detaillierte Informationen finden Sie in der Broschüre Pflege und Wartung der chirurgischen und prothetischen Instrumente (Art.-Nr. 151.008).
6.3 Straumann® Chirurgiekassette
Die Chirurgiekassette dient der sicheren Aufbewahrung und Sterilisation der Chirurgie- und Hilfsinstrumente des Straumann® Dental Implant System. Die Kassette besteht aus hoch schlagfestem, thermoplastischem Kunststoff, der sich seit Jahren im medizinischen Bereich bewährt hat und für eine häufige Sterilisation im Autoklaven geeignet ist.
BLT Implantatdurchmesser:
BLT Implantatdurchmesser:
mm



mm BLT Pilotbohrer
2,2 mm


Bohrer

BLT Implantatdurchmesser: ∅ 4,8 mm




Der einheitliche Farbkode repräsentiert den jeweils einzuhaltenden Arbeitsablauf. Einzelheiten zur Bestückung der Chirurgiekassette entnehmen Sie bitte der Broschüre Instrumentenliste für Straumann® Chirurgiekassette (Art.-Nr. 151.746).
Enossaler Implantatdurchmesser 3,3 mm
Enossaler Implantatdurchmesser 4,1 mm
Enossaler Implantatdurchmesser 4,8 mm
Richtlinien für die Sterilisation der Chirurgiekassette entnehmen Sie bitte der Broschüre Pflege und Wartung der chirurgischen und prothetischen Instrumente (Art.-Nr. 151.008).
BLT Gewindeschneider
BLT Profilbohrer
7 Produktreferenzliste
7.1 Implantate
Art.-Nr.
Roxolid® SLActive®
021.3308
021.3310
021.3312
021.3314
021.3316
021.5308
021.5310
021.5312
021.5314
021.5316
021.7308
021.7310
021.7312
021.7314
021.7316



Bone Level Tapered Implantat∅ 3,3 mm SLActive® 8 mm Roxolid®
Bone Level Tapered Implantat∅ 3,3 mm SLActive® 10 mm Roxolid®
Bone Level Tapered Implantat∅ 3,3 mm SLActive® 12 mm Roxolid®
Bone Level Tapered Implantat∅ 3,3 mm SLActive® 14 mm Roxolid®
Bone Level Tapered Implantat∅ 3,3 mm SLActive® 16 mm Roxolid®
Bone Level Tapered Implantat∅ 4,1 mm SLActive® 8mm Roxolid®
Bone Level Tapered Implantat∅ 4,1 mm SLActive® 10 mm Roxolid®
Bone Level Tapered Implantat∅ 4,1 mm SLActive® 12 mm Roxolid®
Bone Level Tapered Implantat∅ 4,1 mm SLActive® 14 mm Roxolid®
Bone Level Tapered Implantat∅ 4,1 mm SLActive® 16 mm Roxolid®
Bone Level Tapered Implantat∅ 4,8 mm SLActive® 8 mm Roxolid®
Bone Level Tapered Implantat∅ 4,8 mm SLActive® 10 mm Roxolid®
Bone Level Tapered Implantat∅ 4,8 mm SLActive® 12 mm Roxolid®
Bone Level Tapered Implantat∅ 4,8 mm SLActive® 14 mm Roxolid®
Bone Level Tapered Implantat∅ 4,8 mm SLActive® 16 mm Roxolid®
7.2 Instrumente
Art.-Nr.
Bone Level Tapered Bohrer
026.0001
026.0002
026.2200
026.2201
026.4200
026.4201
026.6200
026.6201

Bone Level Tapered Profilbohrer
026.0003
026.0004
026.0005
026.0006
026.0007
026.0008




Bone Level Tapered Gewindeschneider
026.0009
026.0010
026.0011



Ausrichtungspins und Tiefenmesslehren
046.703
046.704
046.705
046.706
046.707



BLT Pilotbohrer, kurzLänge 33 mm, ∅ 2,2 mmRostfreier Stahl
BLT Pilotbohrer, langLänge 41 mm, ∅ 2,2 mmRostfreier Stahl
BLT Bohrer, kurz
Länge 33 mm, ∅ 2,8 mmRostfreier Stahl
BLT Bohrer, langLänge 41 mm, ∅ 2,8 mmRostfreier Stahl
BLT Bohrer, kurz Länge 33 mm, ∅ 3,5 mmRostfreier Stahl
BLT Bohrer, langLänge 41 mm, ∅ 3,5 mmRostfreier Stahl
BLT Bohrer, kurz Länge 33 mm, ∅ 4,2 mmRostfreier Stahl
BLT Bohrer, langLänge 41 mm, ∅ 4,2 mmRostfreier Stahl
BLT Profilbohrer, kurzLänge 25 mm, ∅ 3,3 mmRostfreier Stahll
BLT Profilbohrer, langLänge 33 mm, ∅ 3,3 mmRostfreier Stahl
BLT Profilbohrer, kurzLänge 25 mm, ∅ 4,1 mmRostfreier Stahl
BLT Profilbohrer, langLänge 33 mm, ∅ 4,1 mmRostfreier Stahl
BLT Profilbohrer, kurzLänge 25 mm, ∅ 4,8 mmRostfreier Stahl
BLT Profilbohrer, langLänge 33 mm, ∅ 4,8 mmRostfreier Stahl
BLT GewindeschneiderLänge 25 mm, ∅ 3,3 mmStahl rostfrei/TAN
BLT GewindeschneiderLänge 25 mm, ∅ 4,1 mmStahl rostfrei/TAN
BLT GewindeschneiderLänge 25 mm, ∅ 4,8 mmStahl rostfrei/TAN
AusrichtungsstiftLänge 27 mm, ∅ 2,2 mmTitan
Tiefenlehre mit Distanzindikator Länge 27 mm, ∅ 2,2/2,8 mmTitan
Tiefenlehre Länge 27 mm, ∅ 2,8 mmTitan
Tiefenlehre Länge 27 mm, ∅ 3,5 mmTitan
Tiefenlehre Länge 27 mm, ∅ 4,2 mmTitan
7.3 Hilfsteile
Art.-Nr.
046.119
045.111V4
046.049
046.064
026.2558
026.4558
046.460
046.461
046.462
046.470
046.471
046.472
046.400
046.401
046.402
046.410
046.411
046.412
026.2048
026.4048
046.421
026.0016













Artikel Abmessungen
Ratsche inkl. ServiceinstrumentLänge 84 mm
Reinigungsbürste für Ratsche
Drehmomentaufsatz für Ratsche
Halteschlüssel
Länge 100 mm, ∅ 4,5 mm
Länge 82 mm
Länge 85 mm
Abziehhilfe N für Loxim™Länge 90 mm
Abziehhilfe R/W für Loxim™Länge 90 mm
Adapter für Ratsche, extrakurzLänge 11 mm
Adapter für Ratsche, kurzLänge 18 mm
Adapter für Ratsche, langLänge 28 mm
Adapter für Winkelhandstück, extrakurz Länge 19 mm
Adapter für Winkelhandstück, kurz Länge 26 mm
Adapter für Winkelhandstück, lang Länge 34 mm
SCS-Schraubendreher für Ratsche, extrakurz Länge 15 mm
Material
Rostfreier Stahl
Rostfreier Stahl/ Nylon
Rostfreier Stahl
Rostfreier Stahl
Rostfreier Stahl
Rostfreier Stahl
Rostfreier Stahl
Rostfreier Stahl
Rostfreier Stahl
Rostfreier Stahl
Rostfreier Stahl
Rostfreier Stahl
Cronidur® 30
SCS-Schraubendreher für Ratsche, kurz Länge 21 mm Cronidur® 30
SCS-Schraubendreher für Ratsche, lang Länge 27 mm Cronidur® 30
SCS-Schraubendreher für Handstück, extrakurz Länge 20 mm Cronidur® 30
SCS-Schraubendreher für Handstück, kurz Länge 26 mm Cronidur® 30
SCS-Schraubendreher für Handstück, lang Länge 32 mm




Cronidur® 30
48-h-Explantationsinstrument für Bone Level NC-Implantate ∅ 8 mm, Länge 31,4 mmRostfreier Stahl
48-h-Explantationsinstrument für Bone Level RC-Implantate ∅ 8 mm, Länge 31,2 mmRostfreier Stahl
SechskantschraubendreherLänge 30 mm Rostfreier Stahl
Straumann® Pro Arch Schablone
8 Wichtige Richtlinien
Hinweise
Die Zahnärzte müssen über entsprechende Kenntnisse und Informationen über die Handhabung der Straumann CADCAM-Produkte oder anderer Straumann-Produkte („Straumann-Produkte“) verfügen, um die Straumann-Produkte sicher und fachgerecht gemäss dieser Gebrauchsanweisung zu verwenden.
Das Straumann-Produkt ist gemäss der vom Hersteller bereitgestellten Gebrauchsanweisung zu verwenden. Der Zahnarzt ist verpflichtet, das Produkt gemäss dieser Gebrauchsanweisung zu verwenden und zu prüfen, ob das Produkt für die individuelle Situation des Patienten geeignet ist.
Die Straumann-Produkte sind Teil eines Gesamtkonzepts und sind ausschliesslich zusammen mit den entsprechenden Originalteilen und -instrumenten zu verwenden, die von der Institut Straumann AG, deren Muttergesellschaft und sämtlichen verbundenen Unternehmen oder Tochtergesellschaften dieser Muttergesellschaft vertrieben werden („Straumann“), soweit in diesem Dokument oder in der Gebrauchsanweisung für das jeweilige Straumann-Produkt nicht ausdrücklich anders angegeben. Wenn die Verwendung von Produkten, die von Drittherstellern stammen, von Straumann in diesem Dokument oder der entsprechenden Gebrauchsanweisung nicht empfohlen wird, führt eine solche Verwendung zum Verlust jeglicher ausdrücklicher oder impliziter Garantie oder anderen Verpflichtung von Straumann.
Verfügbarkeit
Einige der in diesem Dokument aufgeführten Straumann-Produkte sind möglicherweise nicht in allen Ländern erhältlich.
Achtung
Zusätzlich zu den in diesem Dokument enthaltenen Warnhinweisen sind unsere Produkte bei intraoraler Anwendung gegen Aspiration zu sichern.
Gültigkeit
Mit Veröffentlichung dieses Dokuments verlieren alle vorherigen Versionen ihre Gültigkeit.
Dokumentation
Detaillierte Anleitungen zu den Straumann-Produkten erhalten Sie von Ihrem Straumann-Vertriebsmitarbeiter.
Copyright und Marken
Straumann® Dokumente dürfen auch auszugsweise nicht ohne schriftliche Genehmigung der Institut Straumann AG nachgedruckt oder publiziert werden.
Straumann® und/oder andere hier erwähnte Marken und Logos von Straumann® sind Marken oder eingetragene Marken der Straumann Holding AG und/oder ihrer verbundenen Unternehmen.
Erklärung der Zeichen auf Etiketten und Beipackzetteln
Chargennummer
Artikelnummer
Strahlensterilisiert
Untere Temperaturbegrenzung
Obere Temperaturbegrenzung
Temperaturbegrenzung
Achtung: Gemäss Bundesgesetz darf dieses Produkt nur durch einen Zahnarzt oder auf dessen Anweisung verkauft werden.
Anzahl der Verwendungen minus eins
Unsteril
Vorsicht, Begleitdokumente beachten
Verwendbar bis
Von Sonnenlicht fernhalten
Straumann-Produkte mit dem CE-Zeichen erfüllen die Anforderungen der Medizingeräterichtlinie 93/42 EWG
Gebrauchsanweisung beachten
1 Norm ASTM F67 (Angabe der minimalen Zugfestigkeit von geglühtem Titan). 2 Archivdaten für kaltbearbeitete Titan- und Roxolid® Implantate von Straumann (MAT 13336, 20131009). 3 Gottlow J et al. : Evaluation of a new titanium-zirconium dental implant: a biomechanical and histological comparative study in the mini pig. Journal of Clinical Implant Dentistry and Related Research 2012; 14: 538–545 4 Wen B et al. : The osseointegration behavior of titanium-zirconium implants in ovariectomized rabbits. Clin Oral Implants Res. 2013 Feb 21. 5 Barter S et al. : A pilot study to evaluate the success and survival rate of titanium-zirconium implants in partially edentulous patients: results after 24 months of follow-up. Clin Oral Implants Res. 2012 Jul;23(7):873–81 6 Buser D et al. : Enhanced bone apposition to a chemically modified SLA titanium surface. J. Dent. Res. 2004 Jul;83(7):529–33. 7 Schwarz F et al. : Histological and immunohistochemical analysis of initial and early osseous integration at chemically modified and conventional SLA® titanium implants: Preliminary results of a pilot study in dogs. Clin. Oral Impl. Res. 2007;11(4):481–488. 8 Schwarz F et al. : Histological and immunohistochemical analysis of initial and early subepithelial connective tissue attachment at chemically modified and conventional SLA® titanium implants. A pilot study in dogs. Clin. Oral Impl. Res. 2007;11(3):245–455. 9 Schwarz F et al. : Effects of surface hydrophilicity and microtopography on early stages of soft and hard tissue integration at non-submerged titanium implants: An immunohistochemical study in dogs. J. Periodontol. 2007;78(11):2171–2184. 10 Schwarz F et al. : Bone regeneration in dehiscence-type defects at chemically modified (SLActive) and conventional SLA titanium: A pilot study in dogs. J. Clin. Periodontol. 2007;34(1):78–86. 11 Zöllner et al. : Immediate and early non-occlusal loading of Straumann implants with a chemically modified surface (SLActive®) in the posterior mandible and maxilla: interim results from a prospective multicentre randomized-controlled study. Clinical Oral Implants Research 2008,19(5),442–450. 12 Nicolau P et al. : Immediate and early loading of chronically modified implants in posterior jaws: 3-year results from a prospective randomized study. Clin Implant Dent Relat Res. 2013 Aug;15(4):600–612 13 Raghavendra S et al. Int. J. Oral Maxillofac. Implants. Mai-Juni 2005;20(3):425–31. 14 Lang, NP et al. : Early osseointegration to hydrophilic and hydrophobic implant surfaces in humans. Clin Oral Implants Res. Res 22.4 (2011): 349–56 15 Lekholm U et al. : Patient selection and preparation. Tissue integration prostheses. Chicago: Quintessence Publishing Co. Inc. 1985; 199–209 16 Rupp F et al. : Enhancing surface free energy and hydrophilicity through chemical modification of microstructured titanium implant surfaces. Journal of Biomedical Materials Research A, 76(2):323-334, 2006. 17 DeWild M : Superhydrophilic SLActive® implants.Straumann document 151.52, 2005 18 Maniura K : Laboratory for Materials – Biology Interactions Empa, St. Gallen, Switzerland Protein and blood adsorption on Ti and TiZr implants as a model for osseointegration. EAO 22nd Annual Scientific Meeting, October 17 – 19 2013, Dublin 19 Schwarz F et al. : Bone regeneration in dehiscence-type defects at non-submerged and submerged chemically modified (SLActive®) and conventional SLA® titanium implants: an immunohistochemical study in dogs. J Clin.Periodontol. 35.1 (2008): 64– 75. 20 Rausch-fan X et al. : Differentiation and cytokine synthesis of human alveolar osteoblasts compared to osteoblast-like cells (MG63) in response to titanium surfaces. Dental Materials 2008 Jan;24(1):102-10. Epub 2007 Apr 27. 21 Schwarz F et al. : Histological and immunohistochemical analysis of initial and early osseous integration at chemically modified and conventional SLA® titanium implants: Preliminary results of a pilot study in dogs. Clinical Oral Implants Research, 11(4): 481-488, 2007. 22 Lang, NP et al. : Early osseointegration to hydrophilic and hydrophobic implant surfaces in humans. Clin Oral Implants.Res 22.4 (2011): 349–56. 23 Raghavendra S et al. : Int. J. Oral Maxillofac. Implants. 2005 May–Jun;20(3):425–31. 24 Oates TW et al. : Enhanced implant stability with a chemically modified SLA® surface: a randomized pilot study. Int. J. Oral Maxillofac. Implants. 2007;22(5):755–760. 25 Schwarz F et al. : Bone regeneration in dehiscence-type defects at chemically modified (SLActive®) and conventional SLA® titanium implants: a pilot study in dogs. J Clin.Periodontol. 34.1 (2007): 78–86
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