DAS MAGAZIN THERESA 2016
EIN ORT DES GUTEN GESCHMACKS.
Nachhaltig
12
Hochwertig
16
Geschmackvoll
22
Wertvoll
36
Authentisch
42
Das Theresa
Die Zimmer
Die Küche
Das Wasser
Die Berge
COVERSTORY 04/05
GESCHMACK SUBSTANTIV (MASKULIN) 1. die Fähigkeit, Schönes von Hässlichem zu unterscheiden und seine Umgebung mit schönen und passenden Dingen zu gestalten 2. etwas, was man mit dem Geschmackssinn wahrnimmt; charakteristische Art, in der ein Stoff schmeckt, wenn man ihn isst oder trinkt Der Geschmack ist einer der Wächter unseres Gedächtnisses. Dem französischen Dichter Marcel Proust reichte ein kleiner Schluck Tee und ein Sandtörtchen, um Erinnerungen an seine Kindheit zu wecken. So soll auch unser THERESA sein. Ein Ort des guten Geschmacks, ein Ort der guten Erinnerungen. Gestaltet mit Herz und Muße. Wir haben hier ein Refugium für die schönen, ja geschmackvollen Dinge des Lebens geschaffen. Für Wohnen mit Stil und Geschichte, für Herzliches mit Leichtigkeit und Tiefgang, für Geschmackserlebnisse aus dem Glas, vom Teller und mit Blick auf die Zillertaler Bergwelt. Werden Sie ein Teil von diesem Ort.
COVERSTORY 06/07
UNVERZICHTBAR: DAS WASSER
In der Sommerausgabe unseres Journals dreht sich alles um das Wasser. Für die Wissenschaft ist Wasser eine geschmack- und geruchlose, durchsichtig klare und farblose Flüssigkeit, die aus zwei der am weitesten verbreiteten Elemente der Natur besteht: Wasserstoff und Sauerstoff, kurz H2O. Haben Sie gewusst, dass Wasser die einzige chemische Verbindung auf der Erde ist, die in der Natur als Flüssigkeit, als Festkörper und als Gas vorkommt?
Knapp 72 Prozent der gesamten Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt, der größte Teil in Form von Ozeanen, nur 2,5 Prozent des irdischen Wassers sind Süßwasserreserven. Davon wiederum sind nur 0,3 Prozent trinkbar. Wasser spielt in allen Bereichen des Lebens eine nicht wegzudenkende Rolle: Es beeinflusst Wetter und Klima, fungiert als Landschaftsgestalter im Zuge der Erosion, seine wirtschaftliche Bedeutung in den Bereichen Land-, Forst- und Energiewirtschaft ist in unserer Geschichte und Kultur tief verankert.
COVERSTORY 08/09
Für uns im THERESA ist Wasser mehr als H2O. Was wäre ein Sommer ohne Abkühlung? Ohne das kühle Nass? Wasser ist der Ursprung von allem. Ohne Wasser kein Leben, es ist schlichtweg unverzichtbar. In diesem Sommer wollen wir ihm deshalb ganz besondere Aufmerksamkeit widmen – dem Wasser und seinen Geschichten im THERESA eine wohlverdiente Bühne bieten.
THERESA WASSERWELTEN 10/11
EIN ORT DES GUTEN G ESCHMACKS.
NACHHALTIG 12/13
NACHHALTIG Das THERESA
DIE NATUR GENIESSEN – AUCH MORGEN NOCH. Nachhaltigkeit ist für uns keine Worthülse, kein Marketingposten. Sie ist ein wichtiger Teil unseres täglichen Denkens und Handelns. Weil wir wollen, dass auch unsere Kinder das Naturjuwel Zillertal noch so erleben wie wir. Nachhaltigkeit im klassischsten aller Sinne: Rücksichtnahme auf die Umwelt, Energiesparen und ein schonungsvoller Umgang mit Ressourcen. Neben Wasser betrifft dies beispielsweise auch Lebensmittel und den CO2-Ausstoß.
NACHHALTIG 14/15
WIR HABEN UNS EINE REDUKTION UNSERES CO2-AUSSTOSSES UM 25 % VORGENOMMEN. UND DAFÜR SCHON UNSERE HEIZUNG UMGEBAUT. Seit mittlerweile schon fünf Jahren gewinnen wir unsere Energie durch einen Erdgas-Brenner und zwei Biogas-Blockheizkraftwerke. So produzieren wir nicht nur Wärme, sondern auch unseren eigenen Strom. Wussten Sie, dass bei der Verbrennung von einer Tonne Öl fast sieben Mal so viel CO2 ausgestoßen wird wie bei einer Tonne Gas? Eine 150 m² große Solaranlage versorgt unsere Spa- & Beauty-Oase zusätzlich mit sauberer Sonnenenergie. Überhaupt legen wir in unseren Wellnessbereichen – sei es außen oder innen – sehr viel Wert auf umweltschonende Natürlichkeit. Unser großzügiger IndoorPool, der Hot-Whirlpool, der ganzjährig beheizte Sole-Pool im Garten, der 2015 neu eröffnete 25-Meter-Sportpool und das beheizte Freibad sind absolut chlorfrei. Selbst das eiskalte Tauchbecken nach dem Saunagang ist davon nicht ausgenommen. Zur Schonung der Umwelt werden bei uns im THERESA die Handtücher nur auf Wunsch der Gäste gewaschen. Natürlich verwenden wir bei jedem Waschgang ökologisch abbaubare Mittel.
Mithilfe Ihrer Key-Card wird der Strom in den Zimmern nur genützt, wenn Sie sich im Zimmer befinden. Wo möglich und sinnvoll, wurden im gesamten Haus LED- bzw. Energiesparlampen eingesetzt. Zusätzlich helfen Bewegungsmelder beim Energiesparen. Aufgrund des ausgewogenen alpinen Klimas können wir zudem auch auf Klimaanlagen verzichten – ein weiterer Beitrag zum umweltschonenden Umgang mit Ressourcen. Aber auch Regionalität ist ein Teil unseres Nachhaltigkeitskonzepts. Wir verstehen, dass Meeresfische eine Delikatesse sind, die viele unserer Gäste in ihrem Urlaub auch genießen wollen. Allerdings: Haben Sie schon mal eine frische Bachforelle aus Tirol probiert? Oder Saibling vom Attersee? Vom Süßwasserfisch bis zum Flusskrebs – die Auswahl ist groß, die Transportwege sind kurz und die damit zubereiteten Gerichte köstlich. Aus unserer hoteleigenen Backstube dringt täglich der Duft von frischem Brot, das Wild kommt aus der eigenen Jagd. Hotelier und Küchenchef Stefan Egger ist ein großer Fan von heimischen Bio-Produkten und saisonalem Obst und Gemüse. Es kann sogar vorkommen, dass er selbst zum Wildkräuterund Pilzesammeln aus unserer Küche in die umliegende Bergwelt verschwindet. Wald- und Wiesenkräuter wie wilder Thymian, Giersch und Schafsgarbe werden sowohl in der Küche als auch für unsere WellnessBehandlungen verwendet.
Auch bei der Ausstattung unserer Räumlichkeiten ist uns die Zusammenarbeit mit Handwerkern aus der Region wichtig. Viele von ihnen kennen wir seit Jahren. Produkte, Rohstoffe und Materialien fßr unsere Räumlichkeiten kommen vorwiegend aus unseren Alpen. Zusammen mit unseren Handwerkern generieren wir so authentisches alpines Ambiente im THERESA.
HOCHWERTIG 16/17
HOCHWERTIG Die Zimmer
DER URSPRUNG VOM WOHLFÜHLEN. WO DER TAG BEGINNT UND ENDET, SOLLTE MAN SICH BESONDERS WOHLFÜHLEN. GANZ BEWUSST IN DEN TAG STARTEN UND IHN ENTSPANNT ZUR NEIGE GEHEN LASSEN – GENIESSEN SIE DAS GEFÜHL VON WÄRME UND GEBORGENHEIT.
HOCHWERTIG 18/19
HIER BEGINNT UND ENDET DER TÄGLICHE KREISLAUF, DESWEGEN IST ES BESONDERS WICHTIG, DEM EINEN ENTSPRECHENDEN RAHMEN ZU GEBEN. Motivierend und gleichzeitig entspannend soll ein Raum wirken. Motivierend beim Start in den Tag, entspannend beim Einschlafen. Einen gekonnten Mix aus zwei vermeintlichen Gegensätzen zu schaffen, das sehen wir im THERESA als unsere Aufgabe. Und was ist erfrischender und gleichzeitig entspannender als Wasser? Der Sprung in das kalte Nass weckt auf, schärft die Sinne und bringt den Kreislauf in Schwung, das Schweben im Wasser entspannt und beruhigt die Sinne wieder. Das Element Wasser findet sich in den Zimmern des THERESA sowohl in abstrakter als auch tatsächlicher Form wieder. Zum einen in der Einrichtung: Viele unserer Antiquitäten kommen ursprünglich aus Venedig, der Stadt im Wasser. Von Byzanz über Venedig nämlich kam im angehenden 13. Jahrhundert die Technik der Glasherstellung Hunderte Jahre nach den Römern wieder in Mitteleuropa an. Die großen Glasöfen wurden aus Brandschutzgründen auf die kleine Nachbarinsel Murano verlagert. Dort entstand im Laufe der Zeit exklusive und einzigartige Glaskunst, das Murano-Glas, das in einigen unserer Zimmer einen besonderen Platz einnimmt. Zum anderen kommt das Element Wasser in faktischer Form vor: Der Blick aus den Fenstern etwa fällt auf die vielen Wasserflächen in unserem großzügigen Garten, in denen sich die Berge spiegeln.
HOCHWERTIG 20/21
GESCHMACKVOLL 22/23
ALLES EINE SACHE DES GESCHMACKS. „NACHHALTIGKEIT KANN BEDEUTEN, DASS MAN BEWUSST REGIONAL EINKAUFT. ABER DAMIT IST ES MEINER MEINUNG NACH NICHT GETAN. ES GIBT PRODUKTE, DIE KANN MAN EBEN NICHT REGIONAL BEZIEHEN – DANN MUSS MAN VERZICHTEN.“
Stefan Egger
Fischer aus Leidenschaft
GESCHMACKVOLL Die Küche
GESCHMACKVOLL 24/25
STEFAN EGGER Im Interview
Wir haben mit Gourmetkoch Stefan Egger gesprochen. Er verriet uns, dass man im THERESA auch nur mit Wasser kocht. Die umgangssprachliche Bedeutung dieser Redewendung, nämlich dass „man etwas nicht besser kann als andere“, trifft in diesem Fall nicht zu. Wo der gute Geschmack zuhause ist, fehlt es nicht an Leidenschaft für das Außergewöhnliche. In den 80ern und 90ern waren es die Vegetarier, die für ökologisches Gleichgewicht standen. Heute ist es keine Minderheit mehr, denen Nachhaltigkeit und Regionalität wichtig ist. Aber, was ist eigentlich Nachhaltigkeit im Ernährungs-Kontext? Ist es regionales Einkaufen, sind Bio-Nahrungsmittel oder schonende Zubereitung nachhaltig? Das diesbezügliche Betätigungsfeld in einer Küche ist durchaus bunt gefächert. Die Chance, mit Stefan Egger genau über diese Themen zu sprechen, ließen wir uns nicht entgehen. Besonders spannend: Im Restaurant gibt es nicht nur edles und delikates Essen, Egger bereitet seine Köstlichkeiten zudem auch nachhaltig und im Sinne der Slow-Food-Bewegung zu. Doch was bedeutet Nachhaltigkeit für einen Gourmetkoch?
Lieber Stefan, Nachhaltigkeit ist mittlerweile ein sehr breiter und gern verwendeter Begriff. Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich als Gastronom?
Stefan: Nachhaltigkeit kann bedeuten, dass man bewusst regional einkauft. Aber damit ist es meiner Meinung nach nicht getan. Es gibt Produkte, die kann man eben nicht regional beziehen – dann muss man verzichten. In unserer Küche beispielsweise verzichten wir so gut es geht auf Meeresfrüchte und -fische und verwenden dafür Bachforellen oder Saibling, das, was es eben gerade gibt. Auch Erdbeeren sucht man auf unserem Buffet oder in unserem Menü in den kalten Monaten meist vergeblich.
Kulinarisch dem Lauf der Natur folgen – könnte man das so ausdrücken? Also gibt es Erdbeeren bei dir nur in den Sommermonaten?
Stefan: Es geht darum, die Jahreszeiten wieder wahrzunehmen. Oder anders gesagt: die saisonalen Gegebenheiten der Natur wieder ernst zu nehmen. Um auf die Erdbeeren zurückzukommen: Man könnte zwar auch Erdbeeren aus Südafrika importieren – denn hier ist die Saison dafür natürlich sechs Monate später –, aber das wäre eben nicht nachhaltig. Wir im THERESA kaufen unsere Nahrungsmittel nur im mitteleuropäischen Raum ein.
Bewusster Genuss ist die eine Sache. Von vielen Menschen wird das Thema Ernährung inzwischen aber auch sehr dogmatisch gelebt – wie stehst du dazu?
Stefan: Ganz ehrlich, ich bin ein Flexitarier und ich finde alle Extreme nicht sehr sympathisch. Es gibt einen allgemeinen Trend, sich bewusster zu ernähren, und das ist gut so. Wir leben nun mal im absoluten Überfluss – weniger ist da oft mehr. Der eine lässt Produkte von großen Konzernen weg, der andere Fleisch, der Dritte verzichtet auf Inlandsflüge. Ich persönlich bin in puncto Ernährung ein Fan von Slow Food und Metabolic Balance. Außerdem lege ich viel Augenmerk auf eine schonende Zubereitung meiner Speisen, damit all die guten Inhaltsstoffe auch erhalten bleiben.
GESCHMACKVOLL 26/27
Apropos schonende Zubereitung, neuerdings „brät“ man Fleisch in einer Plastiktüte?
Stefan: Die Zellstruktur von Fleisch, Fisch und Gemüse ist – wie bei jedem organischen Stoff – sehr empfindlich. Hohe Temperaturen können da schnell einen großen Schaden anrichten. Konkret bedeutet das beim Kochen: Das Fleisch wird trocken und zäh, Gemüse geschmacklos und matschig. Deswegen garen Köche rund um den Globus Lebensmittel bei niedrigen Temperaturen. Auch in den privaten Küchen dieser Welt hat sich diese Methode schon manifestiert. Die Sous-vide-Methode arbeitet eigentlich nach demselben Prinzip: Zutaten werden bei möglichst niedriger Temperatur möglichst schonend gegart. Mit einem bedeutsamen Unterschied. Die Bezeichnung selbst – Sous-vide – steht für das wichtigste Utensil: einen Vakuumbeutel (le vide = das Vakuum). Oder wie man in Österreich sagen würde: ein Plastiksackerl. Denn im Gegensatz zum Garen im Ofen garen die Zutaten bei der Sous-vide-Methode im Wasserbad, verschweißt in einer Vakuumverpackung. Die hat den unschlagbaren Vorteil, dass keine Flüssigkeit entweichen kann – speziell Fleisch gart so im eigenen Saft und verliert kein wertvolles Aroma.
Was empfiehlst du deinen Gästen im Sommer an kulinarischen Genüssen für den Alltag?
Stefan: Ich empfehle Gästen wie Freunden dasselbe: Mehr auf Regionalität achten. Und auf die Natur. Kaum einer weiß noch, was in seinem Garten wächst. Aus einem vermeintlichen Unkraut wie dem Giersch kann man einen vorzüglichen Salat zaubern. Noch ein bisschen Obst und Gemüse vom Bauernmarkt oder ein Stück Fleisch vom Metzger des Vertrauens: Wer seine Lebensmittel bewusst kauft, sammelt oder anbaut, wird sich mittelfristig auch bewusster ernähren. Ich denke, da wird sich in unserer Gesellschaft in Zukunft noch viel tun.
Schonende Zubereitung von Speisen ist ja eines deiner Steckenpferde. Hat das was mit Metabolic Balance zu tun?
Stefan: Grundsätzlich ja, da die Metabolic-Balance-Diät mit schonend zubereiteten Speisen funktioniert. Metabolic Balance baut vor allem auf eiweißhaltigen Lebensmitteln auf – wie Fisch und Fleisch. Um herauszufinden, welche Lebensmittel zum eigenen Körper passen, wird ein Bluttest gemacht. Auf Basis dessen wird ein individueller Ernährungsplan erstellt. Generell ist es jedoch so, dass nur Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index in den Plan eingebaut werden. Sie halten den Insulinspiegel niedrig und reduzieren den Heißhunger. Neben der höheren Eiweißmenge ist auch ein entsprechender Anteil an herzgesunden Fettsäuren wichtig und es gilt die Empfehlung, nur drei Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen. All dies versuche ich in unserer Küche umzusetzen.
GESCHMACKVOLL 28/29
DER HUCHEN Stefan Egger
Wir schauen in Stefans Töpfe und sind begeistert: Es gibt sommerlich frischen Fisch. Gemäß dem Nachhaltigkeits-Gebot im THERESA natürlich aus heimischen Gewässern. Aber wie sagt man in Italien so schön: „Auch die Fische des Königs haben Gräten.“ Bei uns nicht. Wie ein in Kaffee gebeizter und vor allem grätenfreier Huchen auf Karotten mit grüner Sauce und frischen Kräutern aus den umliegenden Wäldern und Wiesen gelingt, erfahren Sie in dieser Rezeptanleitung. Nun ja, zäumen wir den Fisch mal nicht von hinten auf. Huchen?
• 1 HUCHEN • EINE HANDVOLL KAFFEEBOHNEN • 10 PIMENTKÖRNER • 8 PFEFFERKÖRNER • 4 EL ROHRZUCKER • 4 EL SALZ • ABRIEB VON 1 LIMETTE
HUCHEN?
Das klingt wenig nach Fisch, eher nach einer Süßspeise mit falscher Buchstabierung. Damit gemeint ist allerdings ein Donaulachs. Zur Erklärung: Der Huchen (wiss. Bezeichnung: Hucho hucho), auch Donaulachs oder Rotfisch genannt, besiedelt die Äschen- und Barbenregion von Flüssen, vor allem der oberen und mittleren Donau und vieler ihrer rechtsseitigen Nebenflüsse. Der Huchen war lange Zeit beinahe vom Aussterben bedroht und erholt sich nun langsam wieder. Er wird heute gezielt gezüchtet, ist aber aufgrund der schwierigen Aufzucht und seiner Seltenheit eine sehr teure Angelegenheit. Der Huchen unseres Rezepts kommt natürlich aus einer ökologischen Zucht. Der Geschmack des Huchens erinnert ein wenig an den des Thunfischs, ist allerdings ein wenig milder. Junge Exemplare besitzen das angenehmste Aroma und ihr Fleisch eine sehr feste Konsistenz.
Den Huchen filetieren und von der Haut befreien. Die noch im Filet vorhandenen Gräten sorgfältig entfernen. Die Kaffeebohnen mit dem Piment und den Pfefferkörnern im Mörser fein zermahlen. Mit dem Rohrzucker, Salz und dem Limettenabrieb vermischen. Die Beize wird nun sorgfältig auf den Huchen-Filets verteilt und vorsichtig einmassiert. Der Fisch wird mit der Beize vakuumiert und 24 Stunden in den Kühlschrank gestellt, damit die Beize ordentlich einziehen kann. Nach den 24 Stunden kann man den Huchen aus dem Beutel nehmen und die Beize mit etwas kaltem Wasser abspülen. Den Fisch trockentupfen und mit einem scharfen Messer schräg in feine Scheiben schneiden. Und was gibt es dazu? Stefan empfiehlt einen leichten Karottensalat. Die Zutaten dazu sind regional und leicht zu bekommen. Nur die Orange muss von weiter her, aber bitte bio oder noch besser Fair Trade.
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KAROTTEN GELBE RÜBEN ESSIG, ÖL, ORANGENSAFT SALZ, PFEFFER, ZUCKER
Die Karotten und die Gelben Rüben bissfest kochen und in 3-4 cm lange Stücke schneiden. Aus den übrigen Zutaten stellt man die Vinaigrette her und mariniert damit kurz vor dem Anrichten die Karotten und Rüben. Fehlt nur noch die köstliche grüne Sauce. Hinter dem „Grünen“ in der Sauce verbergen sich frische Kräuter. Hier kann man sich austoben und nehmen, was Garten, Wiese und Wald hergeben. Wir hacken ca. 200 g Salbei, Brennnessel, Giersch, aber auch Petersilie, Schnittlauch und Dill klein und vermischen die Kräuter mit derselben Menge Sauerrahm. Zwei Esslöffel scharfer Senf dazu, ein wenig Salz, Pfeffer, Zitrone und Zucker – fertig ist die Sauce.
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PASSENDER DESSERT-TIPP FÜR 4 PERSONEN:
PFEFFERMINZGRANITÉ MIT ERDBEEREN
• 60 G STAUBZUCKER • 750 ML SEKT, TROCKEN • 100 ML ZITRONENSAFT • 6 ZWEIGE PFEFFERMINZE • EINE HANDVOLL ERDBEEREN
Den gekühlten Sekt mit dem Zitronensaft mischen und mit der gehackten Pfefferminze über den Staubzucker gießen. Das Gemisch dann gefrieren lassen, vor dem Servieren umrühren, bis die gewünschte Körnung erreicht ist. In vorgekühlte Gläser gießen und die Cocktails anschließend mit Erdbeervierteln und Minzblättchen garnieren und sofort servieren.
SOMMERLICH LEICHTE WEINEMPFEHLUNG VON JUNGSOMMELIÈRE STEPHANIE
Ich empfehle zum Huchen einen Weißburgunder Wahre Werte 2014 (Weingut Weixelbaum, Straß, Kamptal, Niederösterreich). Weißburgunder passt generell sehr gut zu Fischen, Krustentieren und zu hellem, angebratenem Fleisch. Sein Duft ist eher dezent, erinnert aber oft an sommerliche Lindenblüten. Dieser Weißburgunder aus Niederösterreich ist in seiner Farbe sehr kräftig gold-gelb und ausgesprochen fruchtig im Duft und auch im geschmacklichen Aroma. Seine Säure ist gut eingebunden, d. h. nicht sonderlich streng. Insgesamt ein sehr harmonischer Wein, der gut über mehrere Gänge „weitergezogen“ werden kann.
THERESAS Weinkolumne
THERESAS WEINWISSEN
WASSER PREDIGEN UND WEIN TRINKEN? Nicht bei uns im THERESA, wir trinken beides. Und auch das nicht einfach nur so: Im Regelfall – raten zumindest Ärzte – trinkt man zum Wein auch Wasser. Denn das soll als basischer Ausgleich und Säurepuffer hilfreich sein. Dabei schenkt man sich üblicherweise jenes Wasser ein, das man auch sonst konsumiert – also still, medium, spritzig oder einfach aus dem Wasserhahn. Doch die wenigsten wissen: Die Wahl des Wassers will ebenso bedacht sein wie die des Weins. Selbst Spitzenweine können an Qualität verlieren, wenn dazu ein Wasser getrunken wird, das mit dem Wein nicht harmoniert. Der Kohlensäuregehalt, der Mineralstoffanteil und die Herkunft bestimmen den durchaus ureigenen Geschmack eines Wassers. Je mehr Kohlensäure das Wasser enthält, desto härter wirkt es im Mund. Je mehr Mineralien wie Natrium, Kalzium und Magnesium darin gelöst sind, desto kräftiger ist es. Stilles Wasser wirkt weich und neutral, weil es keine Kohlensäure enthält und oft mit einem relativ geringen Mineraliengehalt angeboten wird. Aber das kann den Weingenuss stören, denn weiches Wasser kann den Wein flach machen, da es ihm die Säure nimmt. Stark kohlensäurehaltiges Wasser intensiviert dagegen die Säure oder die Tannine eines Weins. Deswegen empfehle ich unseren Gästen, folgende drei Punkte zu beachten: • Ein ausgewogen mineralisiertes Wasser mit mittlerem Kohlensäuregehalt harmoniert sehr gut mit trockenen Weißweinen, da deren Säure noch mehr an Jugendlichkeit und Frische gewinnt. • Tanninbetonte Rotweine dagegen vertragen am besten stilles Wasser. Die Kohlensäure würde den leicht bitteren Geschmackseindruck der Tannine verstärken. • Mineralwasser mit viel Kohlensäure ist ein idealer Begleiter zu lieblichen Weinen. Es puffert die Süße und unterstreicht die Säure auf angenehme Weise. Ein weiterer kleiner Hinweis: Die Weinaromen entfalten sich intensiver, wenn die Temperatur des Wassers um etwa 2° C unter der des Weins liegt.
GESCHMACKVOLL 32/33
STEFANS K RÄUTERKOLUMNE
SCHAFGARBE. LATEINISCHE BEZEICHNUNG: ACHILLEA MILLEFOLIUM
WO? In den sonnigen, trockenen Hängen, an Weg- und Feldrändern und auf den Wiesen und Weiden der Zillertaler Alpen findet man die Schafgarbe. Bis in knapp 2.000 m Höhe wächst sie, eine richtige Pionierpflanze, sie gilt als Bodenfestiger und Nährstoffzeiger vor allem für stickstoffhaltige Böden. Die Pflanzen können bis zu 1,5 m hoch werden und besitzen fein gefiederte Blätter und zahlreiche Blütenköpfchen in Doldenrispen von weiß bis zartrosa. WAS? Die Schafgarbe zählt zu den ältesten Arzneipflanzen der Welt. Ausgrabungen im heutigen Irak belegen, dass bereits die Neandertaler vor 60.000 Jahren die Schafgarbe als Heilpflanze verwendet haben. In der Antike und im Mittelalter wurde die Schafgarbe als Wundmittel verabreicht. Davon leitet sich auch die lateinische Bezeichnung „Achillea millefolium“ (tausendblättriges Wundkraut des Achill) ab. Der Legende nach soll die Schafgarbe aus den rostigen Spänen von Achilles Speer entstanden sein. Dieser Speer konnte nicht nur verletzen, sondern auch heilen. Achilles heilte im Trojanischen Krieg viele seiner Mitkämpfer mit Schafgarbe. Der Zentaur Chiron soll dem Achilles diese besonderen Heilkräfte nähergebracht haben, so die Sage. Im deutschen Namen Schafgarbe steckt das althochdeutsche Wort „garwe“, was so viel heißt wie Gesundmacher. Man kann sich also denken, dass die Schafgarbe in der Volksmedizin wegen ihres breiten Anwendungsgebietes sehr beliebt war. WARUM? Die Schafgarbe wirkt ganz ähnlich wie die duftende Kamille, nämlich bei Krämpfen, Appetitmangel, Entzündungen und bei Menstruationsbeschwerden. Der Clou: Die Inhaltsstoffe der Schafgarbe wirken beruhigend, krampflösend, entzündungshemmend und antimikrobiell. Ein richtiger Tausendsassa, dieses Kraut. Die Bitterstoffe regen die Sekretion von Magen- und Gallensaft und somit die Verdauung an. Äußerlich verwendet man Schafgarbenauszüge für Umschläge und Bäder bei entzündlichen Haut- und Schleimhauterkrankungen. Die Homöopathie wiederum nützt die Schafgarbe bei Krampfaderleiden, Krampfschmerz und juckenden Hautleiden. WIE? Die Sammelzeit der Schafgarbe reicht im Zillertal von Juli bis in den August. Zu dieser Zeit soll das erblühte Kraut besonders wirksam sein. Einfach die Blüten samt Stängel abschneiden und zwar etwa eine Handbreit über dem Boden. Anschließend wird alles zu Bündeln zusammengefasst und mit den Blüten nach unten zum Trocknen aufgehängt. Ist man sich sicher, dass alle Pflanzenteile gut durchgetrocknet sind, werden sie am besten mit einer Schere zerkleinert. In einem lichtgeschützten Gefäß an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahrt, hat man nun lange Freude an seiner Schafgarbe und kann sich jederzeit einen frischen Tee überbrühen, mit dem Teelöffel umrühren und genießen. Dafür nimmt man zwei Teelöffel voll (2 bis 4 g) Schafgarbenkraut und gießt es mit heißem Wasser (ca. 150 ml) auf, nach 10 Minuten ist der Tee fertig gezogen. Sie werden sehen, der Tee wirkt Wunder.
GESCHMACKVOLL 34/35
EIN ORT DES GUTEN G ESCHMACKS.
WERTVOLL 36/37
WERTVOLL Das Wasser
Sicher wissen Sie, dass der menschliche Körper zu großen Teilen aus Wasser besteht. Auch hier wieder entscheidet das Wasser über unser Wohlbefinden. Unser Anliegen im THERESA ist es, alles an Entspannung und Wellness zu bieten, was der Körper braucht. Die heilende Wirkung des Wassers wurde schon im Mittelalter in Nord- und Mitteleuropa in den öffentlichen Badestuben genutzt. Das Trinken von Wasser, Wasserkuren und kalte Umschläge sollten die Selbstheilungskräfte aktivieren. Und vor knapp hundertfünfzig Jahren empfahl der berühmte „Wasserdoktor“ Sebastian Kneipp Güsse und Wickel sowie das Waten in kaltem Wasser – Grundlage der heutigen Hydrotherapie.
WERTVOLL 38/39
Aus allen Wasserleitungen unseres Hauses fließt Granderwasser, das andere und energiereichere Schwingungen haben soll als normales Leitungswasser. Aber auch die insgesamt fünf Wasserflächen rund um und im THERESA sollen eine positive Wirkung auf unsere Gäste haben.
So hat unser 35° C warmer Panorama-Sole-Pool im Garten mit seinem natürlichen Salzgehalt eine heilende und durchblutungsfördernde Wirkung. Und auch unsere beiden weiteren Außenpools, unser heißer Whirlpool und das Panorama-Hallenbad sind mit einem besonderen Nass gefüllt: Hier tauchen Sie in ozonhaltiges (gegen schädliche Keime) und mit Sauerstoff
angereichertes Energie-Wasser ein. Dieses fühlt sich besonders weich an und ist frei von unangenehmem Chlor. Für zusätzliche Entspannung und Wohlgefühl sorgt natürlich auch der traumhafte Blick auf die Bergwelt, den Sie vom Wasser aus genießen können.
WERTVOLL 40/41
SPA-TIPP. Spagyrik
WENN ES MAL BESONDERS HEISS IST, HILFT … WASSER. Und zwar mit Zusatz. Wie das geht, verraten wir Ihnen gerne. Kennen Sie das Wort Spagyrik? Der Begriff setzt sich zusammen aus den griechischen Worten „spao“ (ich ziehe heraus, trenne) und „ageiro“ (ich füge zusammen, vereine). Was wie ein totaler Gegensatz klingt, hat durchaus ganzheitliches medizinisches Potenzial. Die Herstellung der hierfür verwendeten Essenzen ist sehr aufwendig, die Wirkstoffe werden aus den Heilpflanzen in einem komplizierten Verfahren getrennt, bearbeitet und zum Schluss wieder zusammengeführt. Spagyrische Tinkturen haben etwas Mystisches, fast Spirituelles. Ihre Erzeugung erinnert an geheimnisvolle Vorgänge aus dem Mittelalter. Was vielleicht auch damit zu tun hat, dass die Spagyrik direkt auf den mittelalterlichen Arzt und Alchemisten Paracelsus zurückgeht. Während sich Alchemisten zu dieser Zeit hauptsächlich damit befassten, künstlich Gold herzustellen, den sogenannten Stein der Weisen zu finden, versuchte Paracelsus mit alchemistischen Aufbereitungsverfahren die schon bekannten Heilkräfte der Pflanzen zu erhöhen. Wir verwenden im THERESA Spagyrik-Essenzen von BALANCE ALPINE 1000+, die aus vier verschiedenen Bergkräutern gewonnen werden – Schafgarbe, wilder Thymian, Berg-Löwenzahn und Engelwurz. Die Engelwurz (Angelica archangelica) ist dabei eine der wichtigsten Heilpflanzen in der Traditionellen Europäischen Medizin, ihr wird eine besonders erdende Wirkkraft zugeschrieben. Sie wird im Volksmund auch Gartenangelika genannt, weil sie früher in Gärten als Blatt- und Wurzelgemüse kultiviert wurde.
Ein paar Tropfen der spagyrischen Essenz der Engelwurz – täglich in eine Schüssel Wasser gegeben und das Gesicht damit sanft gewaschen – entfalten eine Vielfalt von körperlichen, aber auch seelischen Wirkungen. Ideal zur Regenerierung, wenn Körper oder Seele geschwächt sind. Alternativ kann man auch ein paar Tropfen der Essenz mit destilliertem Wasser vermischen und in einen Spray-Flakon geben – je nach Bedarf sprüht man sich das erfrischende Nass in das Gesicht.
KLEINER TIPP: FRISCH AUS DEM KÜHLSCHRANK IST DER SPRAY BESONDERS EFFEKTIV.
(RE)BALANCE YOUR LIFE!
AUTHENTISCH Die Berge
AM ANFANG WAR DAS WASSER Manchmal nur ein Tropfen, manchmal ein reißender Bach oder ein langsam fließender Gletscher. Das Wasser, in welchem Zustand auch immer, formte unsere Berge und Täler und bot die Grundlage allen alpinen Lebens. Wenn wir sorgsam damit umgehen, wird dieses wertvolle Gut auch künftigen Generationen erhalten und für sie erlebbar bleiben.
DER NATURPARK ZILLERTAL IST EIN ZEUGNIS DIESER ENTSTEHUNGSGESCHICHTE, Hunderte Kilometer an Wanderwegen können hier gegangen werden. Immer im Blick: die einsamen Gipfel der 3000er mit ihren weißen Gletschern. In der Mitte des 19. Jahrhunderts waren die Zillertaler Alpen mitunter ein Sinnbild des klassischen Alpinismus, einige abenteuerliche Erstbesteigungen gelangen Zillertaler Bauern wie internationalen Alpinisten gleichermaßen. Im Jahre 1879 gelang den Brüdern Otto und Emil Zsigmondy aus Wien die Erstbesteigung des bis dahin für „gänzlich unbezwingbar“ gehaltenen Feldkopfes (Zsigmondyspitze), das „Matterhorn der Zillertaler Alpen“, wie man es auch nannte. Aber auch die Erstbesteigung des höchsten Berges der Zillertaler Alpen, des Hochfeilers, hat eine Geschichte.
AUTHENTISCH 44/45
Der markante Berg ist knapp über 3.500 Meter hoch, ein Gipfel liegt genau auf dem Hauptkamm dieser Berggruppe und markiert einen Punkt im Verlauf der Staatsgrenze zwischen Tirol und der italienischen Provinz Südtirol. Nach Osten, Norden und Südwesten bestehen seine Flanken aus ausgeprägten Graten, die Nordseite ist im gesamten Bereich vergletschert und bildet eine hervorstechende, bis 60° geneigte, 300 Meter hohe Eiswand. Die „HochfeilerNordwand“ ist auch heute noch eine der bekanntesten und auch herausforderndsten Touren des klassischen Alpinismus. Erstmals bestiegen wurde der Berg am 24. Juli 1865 durch den österreichischen Alpinisten und Mitbegründer des Österreichischen Alpenvereins, Paul Grohmann, und die Bergführer Georg Samer aus Breitlahner und Peter Fuchs aus Sankt Jakob in Pfitsch. Grohmann eroberte damals einen legendären Berg nach dem anderen als Erstbesteiger. So war er der erste Mensch am Olperer, am Monte Cristallo, am Langkofel sowie auf der Großen Zinne.
Aber das Zillertal ist nicht nur ein historisches Bergsteigerparadies, sondern auch ein BikeDorado. Vom Inntal im Norden bis zum Pfitscher Joch an der Grenze zu Südtirol im Süden, vom Loassattel im Westen bis zum Durlaßboden am Gerlospass im Osten erstreckt sich ein riesiges Freizeitparadies für Mountainbiker. Auf zwei Rädern können Sie jedoch auch ganz gemütlich den Fluss entlang immer höher hinauf radeln – wenn Sie wollen, fast bis an den Ursprung des Zillers, der dem Tal seinen Namen gibt.
UNSERE WERTE Nachhaltig
Das Theresa
Hochwertig
Die Zimmer
Geschmackvoll
Die Küche
Wertvoll
Das Wasser
Authentisch
Die Berge
IMPRESSUM Konzept & Design: Sartori & Thaler Marketing Services GmbH Fotos: eye5/Daniel Zangerl, Andre Schönherr, Wolfgang Lackner, Jan Hanser, Petr Blaha, Heidi Inge Hintereck, Zillertal Tourismus GmbH/Bernd Ritschel, Shutterstock Irrtümer, Änderungen, Druck- und Satzfehler vorbehalten.
EIN ORT DES GUTEN G ESCHMACKS.
THERESA WELLNESS- & GENIESSER-HOTEL Familie Egger 6280 Zell im Zillertal Tirol / Austria T +43 (0)5282 22860 F +43 (0)5282 4235 M info@theresa.at W theresa.at