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Die Lustigen Oberfranken - Programm- und Liederheft zur Argentinientour 2023

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Programm- und Liederheft

Argentinientour 2o23 der Lustigen Oberfranken

Folleto de programa y canciones de la gira de los Lustige Oberfranken 2o23 Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland


Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland

Büro Bayreuth: An der Feuerwache 19, 95445 Bayreuth Telefon: +49 (0) 921 15108240 Büro Berlin: Poststr. 4-5, 10178 Berlin Telefon: +49 (0) 30 269329290 E-Mail: info@stiftung-verbundenheit.de www.stiftung-verbundenheit.de


Inhalt Lustige Oberfranken Ännchen von Tharau Bergvagabunden Buenas Noches Argentina Fritz und Olga Geliebtes Frankenland Jennerwein Kein schöner Land Lieder der Heimat Muss i denn zum Städtele hinaus Oberfrankenlied Oberschlesien Heimatlied Rennsteiglied Tumbalalaika Wem Gott will rechte Gunst erweisen Wo kommt denn nur die Elbe her? Wohl ist die Welt so groß und weit Wohlauf die Luft geht frisch und rein

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Lustige Oberfranken Musik transportiert Emotionen, verbindet und ist wesentlicher Bestandteil der Identität und der Heimat. Das ist die Nachricht, die das Volksmusikensemble “Die lustigen Oberfranken” in die Welt und bald nach Argentinien trägt. La música conecta, transporta emociones y es parte esencial de la identidad y la patría. Este es el mensaje que el conjunto de música folclórica „Die lustigen Oberfranken“ lleva al mundo y pronto a Argentina. Als Projekt der Stiftung Verbundenheit reist die nordbayerische Gruppe auf Tournee nach Argentinien, um dort ihre “Lieder der Heimat” zu präsentieren und mit Menschen vor Ort in den Austausch zu kommen. Seien Sie herzlich dazu eingeladen, ihren Auftritt, der sowohl Groß als auch Klein erfreut, mitzuerleben. Como proyecto de la Stiftung Verbundenheit, el grupo del norte de Baviera, saldrá de gira por Argentina con su gran obra „Lieder der Heimat“ – canciones de la patria. No se pierdan sus increíbles actuaciones, que alegrarán tanto a grandes como a niños. “Die lustigen Oberfranken” schaffen es, unterschiedlichste Menschen anzusprechen und zusammenzubringen, sei es aufgrund ihres Bezugs oder Interesses zu Deutschland oder die geteilte Begeisterung für Musik. Nach bereits erfolgreich absolvierten Konzerten in Deutschland, wird die Gruppe im Herbst in mehreren Städten in Argentinien auftreten, mit dem Ziel, Verbindungen zwischen Menschen zu knüpfen, die über Worte und Sprache hinausgehen. “Die lustigen Oberfranken” son conocidos en el mundo folclórico por su entusiasmo y por saber conectar a las personas - sean alemanes o no - por el amor compartido por la música. Después de diferentes giras y conciertos en Alemania el grupo vendrá a Argentina a tocar en diferentes clubs y asociaciones con el fin de construir puentes y conectar más allá de las palabras.

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Ensemble “Die lustigen Oberfranken” con su obra „Lieder der Heimat“ Michael Lindner – Trompete/trompeta Michael Stößl – Text, Komposition, Akkordeon, Gesang/letra, composición, accordeón, canto Monika Lehneis – Gitarre, Gesang, Klarinette, Saxofon/guitarra, canto, clarinete, saxo Siggi Stadter – Akkordeon, Schlagzeug/accordeón, percusión Stefan Neubig – Kontrabass, Tuba/contrabajo, tuba Jürgen Spätling – Klarinette, Saxofon/clarinete, saxo Hartmut Koschyk – Gesang/canto

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Ännchen von Tharau Musik: Friedrich Silcher – Text: Johann Gottfried Herder Ännchen von Tharau ist’s, die mir gefällt. Sie ist mein Reichtum, mein Gut und mein Geld. Ännchen von Tharau, hat wieder ihr Herz auf mich gerichtet in Lieb und in Schmerz. Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut, du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut. Käm alles Wetter gleich auf uns zu schlahn, wir sind gesinnt, beieinander zu stahn. Krankheit, Verfolgung, Betrübnis und Pein, Soll unsrer Liebe Verknotigung sein. Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut, du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut. Recht als ein Palmenbaum über sich steigt, je mehr in Hagel und Regen anficht. So wird die Lieb in uns mächtig und groß durch Kreuz, durch Leiden, durch mancherlei Not. Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut, du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut. Würdest du gleich einmal von mir getrennt, lebtest da, wo man die Sonne kaum kennt. Ich will dir folgen durch Wälder, durch Meer, Eisen und Kerker und feindliche Heer. Ännchen von Tharau, mein Licht, meine Sonn, mein Leben schließ ich um deines herum. Zuerst gab es nur den Text des Liedes, und den hatte der Königsberger Domschulrektor. Simon Dach 1637 auf plattdeutsch anlässlich einer Hochzeit geschrieben. 1778 übertrug Johann Gottfried von Herder das Gedicht ins Hochdeutsche.

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Bergvagabunden Geschrieben von Erich Hartinger

Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen, steigen dem Gipfelkreuz zu. In uns’rem Herzen brennt eine Sehnsucht, die läßt uns nimmermehr in Ruh‘. Herrliche Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind wir ja wir, herrliche Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind wir. Mit Seit und Haken, alles zu wagen, hängen wir in steiler Wand. Herzen erglühen, Edelweiß blühen, vorbei geht’s mit sicherer Hand. Fels ist bezwungen, frei atmen Lungen, ach wie so schön ist die Welt! Handschlag, ein Lächeln, Mühen vergessen, alles auf ’s Beste bestellt. Beim Alpenglühen heimwärts wir ziehen, Berge die leuchten so rot. Wir kommen wieder, denn wir sind Brüder, Brüder auf Leben und Tod. Lebt wohl ihr Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind treu, ja treu, lebt wohl ihr Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind treu. La Montanara und Fujijama, Berge sind überall schön. Gletscher voll Sonne, Herzen voll Wonne, herrlich die Sterne zu sehn. Herrliche Berge...

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Buenas Noches Argentina (Rumba) Komposition, Text, Arrangement: Michael Stössl von die Lustigen Oberfranken

Lautlos zieht der Kondor abends seine Kreise, sanfter Wind streicht über’s Gras der Pampa leise. Seh‘ im Dämmerscheine hoch zu Ross die Gauchos heimwärts zieh‘n, und ich sing für dich zum Abschied dieses Lied: Buenas noches Argentina, senkt sich die Nacht auf das friedliche Land. Buenas noches Argentina, Schatten dich hüll’n in ein dunkles Gewand. Buenas noches Argentina, gracias, mi amor, beim Auseinandergeh’n! Danke, für diese schöne Zeit, die ich bei dir gefunden, für all jene Stunden, die ich bei dir geweint und gelacht, ich wünsch dir gute Nacht. Ja, ich kenne ein wunderschönes Land - Argentinien! Von den Anden bis zum Atlantikstrand - Argentinien! Wo die Gipfel wie Gold im roten Licht der Abendsonne glühen, Gauchos Herden durch Patagoniens Weiten die Flur’n der Pampas ziehen. Von den Wüsten bis fern nach Feuerland - Argentinien! Wo der Sturmwind braust über rotem Sand, Neid, Stolz wie Staub verweh’n! Wo ich noch echte Freundschaft fand, gab man als Bruder mir die Hand. Wir halten Treue, muss ich auch geh’n, bis zum Wiederseh’n. Refrain: Danke, für diese schöne Zeit, die ich bei dir gefunden, für all jene Stunden, die ich bei dir geweint und gelacht, ich wünsch dir gute Nacht!

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Fritz und Olga Russlanddeutsches Volkslied

Hört ein Liedchen aus der Jugend, aus dem schönen Wolgaland, wie Verliebte zwei spazierten an dem stillen Wolgastrand. Es blühet der Flieder, die Jugend singt Lieder, am schönsten singt Olga und Fritz an der Wolga. „Höre Schätzchen“, sagte Olga an dem stillen Wolgastrand. „Oh, wie schön ist doch die Wolga und das grüne Wolgaland“. Es blühet der Flieder, die Jugend singt Lieder, und Fritz singt mit Olga vom Glück an der Wolga. Wolga, Wolga, du bist breit, Wolga, Wolga, du fließt weit, aber solches Glück hast du nie geseh’n, aber solches Glück hast du nie geseh’n. Immer heller wird der Himmel und das Tageslicht bricht an. Man hört schon die Fische wimmeln und die Fischer kommen an. Es blühet der Flieder, die Jugend singt Lieder, am schönsten singt Olga und Fritz an der Wolga. Doch die Fischerpläne rissen, alles schwimmt von solcher Liebe, ein zwei Stunden langes Küssen hat die Fische all‘ vertrieben. Es blühet der Flieder, wir seh’n uns bald wieder. Auf Wiederseh’n, Olga, bis bald an der Wolga. Wolga, Wolga, du bist breit, Wolga, Wolga, du fließt weit, aber solches Glück hast du nie geseh’n, aber solches Glück hast du nie geseh’n.

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Geliebtes Frankenland Franken Liedmarsch Komposition, Text, Arrangement: Michael Stössl von die Lustigen Oberfranken

Tief im Herzen von Europa liegt ein Kleinod, wohlbekannt! Weite Täler, sanfte Höhen, sind sein prächtiges Gewand. Altmühl, Spessart, Rhön und Schneeberg, und der Saale heller Strand, Maines Fluten grüßen leise, dich mein wunderschönes Frankenland! Du geliebtes Land, ich reich dir die Hand, und dazu - mein Herz als Pfand! Bist der Erde schönster Diamant, mein geliebtes Frankenland! Dort wo stolze Schlösser ragen hoch ins blaue Himmelszelt! Lichte Weiten, dunkle Wälder, schwer das Korn reift auf dem Feld. Frankens Braukunst, die sich bahnte ihren Weg weit in die Welt! Wo an Reben Trauben reifen, ist’s auch um den Wein auf ’s best bestellt! Du geliebtes Land, ich reich dir die Hand, und dazu - mein Herz als Pfand! Bist der Erde schönster Diamant, mein geliebtes Frankenland! Wo die schönsten Mädchen wohnen, stramme Burschen fröhlich sein! Zu Musik und Traditionen, laden heut‘ wir dich nach Franken ein. Du geliebtes Land, ich reich dir die Hand, und dazu - mein Herz als Pfand! Bist der Erde schönster Diamant, mein geliebtes Frankenland! Bist der Erde allerschönster Diamant, Gott mit dir mein Frankenland!

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Jennerwein - Lied Der Wildschütz Jennerwein Volkstümliches Lied aus Oberbayern

Es war ein Schütz in seinen besten Jahren, der wurd‘ hinweggeputzt von dieser Erd‘. Man fand ihn erst – am neunten Tage beim Tegernsee am Peißenberg. Auf hartem Fels hat er sein Blut vergossen, und auf dem Bauche liegend fand man ihn. Von hinten war er angeschossen, zerschmettert war sein Unterkinn. Du feiger Jäger, das ist eine Schande und bringet dir gewiss kein Ehrenkreuz. Er fiel gar nicht im offnen Kampfe, von hinterher der Schuss beweist’s. Man brachte ihn ins Tal und auf den Wagen, in finst’rer Nacht ging es sogleich noch fort. Begleitet von den Kameraden nach Schliersee, seinem Lieblingsort. Dort ruhet er sanft, im Grabe wie ein jeder, und wartet stille auf den „Jüngsten Tag“. Dann zeigt uns Jennerwein den Jäger, der ihn von hint‘ erschossen hat. Und zum Gericht am großen jüngsten Tage, putzt jeder’s Gewissen und – auch das Gewehr. Marschier’n die Jäger samt die Förster auf ’s Gamsgebirg zum Luzifer. Und nun zum Schluß hab‘ Dank der Veteranen, die ihr den Trauer-marsch so schön gespielt. Ihr Jäger lasst – euch nur ermahnen, dass keiner mehr, von hinten zielt. Denn auf den Bergen, ja da gilt die Freiheit, denn auf den Bergen ist es gar so schön. Allwo auf grauenhafte Weise der Jennerwein, zugrund musst gehen.

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Kein schöner Land (Beliebtes deutsches Volkslied) Text: August Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio

Kein schöner Land in dieser Zeit, als hier das unsre weit und breit, wo wir uns finden wohl unter Linden zur Abendzeit, wo wir uns finden wohl unter Linden zur Abendzeit. Da haben wir so manche Stund gesessen da in froher Rund und taten singen, die Lieder klingen, im Eichengrund, und taten singen, die Lieder klingen, im Eichengrund. Dass wir uns hier in diesem Tal noch treffen so viel hundertmal, Gott mag es schenken, Gott mag es lenken, er hat die Gnad! Gott mag es schenken, Gott mag es lenken, er hat die Gnad! Nun, Brüder, eine gute Nacht! Der Herr im hohen Himmel wacht, in seiner Güte uns zu behüten ist er bedacht, in seiner Güte uns zu behüten ist er bedacht.

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Lieder der Heimat Komposition, Text, Arrangement: Michael Stössl von die Lustigen Oberfranken

Lieder der Heimat die grüßen euch heut‘, ihr Freunde in weiter Welt, weit über Mauern und Grenzen ihr Leut, weil die Musik uns zusammen hält! Lieder der Heimat, die klingen so schön, reichen wir uns nun die Hand. Lieder der Kindheit, die alle versteh’n, grüßen euch aus fernem Heimatland! instrumental Lieder der Kindheit, die alle versteh’n, grüßen euch im fernem Heimatland!

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Muss i denn zum Städtele hinaus Volksweise aus Schwaben – Musik: Friedrich Silcher

Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus, Städtele hinaus und du, mein Schatz bleibst hier? Wenn i komm, wenn i komm, wenn i wieder wieder komm, wieder wieder komm, kehr ich ein, mein Schatz bei dir. Kann i gleich net allweil bei dir sein, han i doch mein‘ Freud an dir; wenn i komm, wenn i komm, wenn i wieder wieder komm, wieder wieder komm, kehr i ein mein Schatz bei dir. Wenn du weinst, wenn du weinst, dass i wandere muss, wandere muss, wie wenn’d Lieb jetzt wär vorbei. Sind au‘ drauß, sind au‘ drauß‘, der Mädele viel, Mädele viel, lieber Schatz, i bleib dir treu. Denk du net, wenn i ‚ne Andre seh‘, do sei mein‘ Lieb‘ vorbei; Sind au drauß, sind au drauß der Mädele viel, Mädele viel, lieber Schatz, ich bleib dir treu. Übers Jahr, übers Jahr, wenn mer Träubele schneidt, Träubele schneidt, stell‘ i hier mi wiederum ein. Bin i dann, bin i dann, dein Schätzele no‘, Schätzele no‘, so soll die Hochzeit sein. Übers Jahr do is mein‘ Zeit vorbei, do g’hör i mein und dein. Bin i dann, bin i dann, dein Schätzele noch, Schätzele noch, so soll die Hochzeit sei.

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Oberfrankenlied Komponist: Berthold Fiedler

Oberfranken ist mein schönes Heimatland, wo der Main sich schlängelt wie ein Silberband, wo der Kuckuck ruft weit in das Tal hinaus, da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus. Wo Schloss Banz hoch droben auf dem Berge steht, wo man sonntags gern nach Vierzehnheil’gen geht, wo der Staffelberg weit grüßt ins Tal hinaus, da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus. Wo die Auen liegen zwischen stolzen Höh'n, und die Bussard’ ihre weiten Kreise ziehn’, wo der Bauer treu will seiner Scholle sein, da ist meine Heimat, da bin ich daheim. Wo die Feste Rosenberg im Norden liegt, an der Mauer sich die alte Kranach schmiegt, wo der Kreuzberg abends liegt im Mondenschein, da ist meine Heimat, da bin ich daheim. Kehrst du wieder einst und suchst die Jugendzeit, singst mit Freuden Lieder, weil du nie bereut, dass die Tannen sangen dir ein Wiegenlied, deine Heimatliebe dir im Herzen blieb.

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Oberschlesien Heimatlied – Hymne Oberschlesiens Text: Franz Thill

Oberschlesien ist mein liebes Heimatland, wo vom Annaberg man schaut ins weite Land. Wo die Menschen bleiben treu in schwerster Zeit, für dies Land zu kämpfen bin ich stets bereit, für dies Land zu kämpfen bin ich stets bereit. Wo die Schalen sausen in den Schacht hinein, wo der rote Himmel glüht im Feuerschein. Wo die Häuser grau und hell die Herzen sind, dahin geht mein Sehnen, bis ich Ruhe find‘. Dahin geht mein Sehnen, bis ich Ruhe find‘. Wo der Kumpel schaut dem Tod ins Angesicht, wo die Mädchen lieblich und die Frauen schlicht. Wo an dunkler Halde steht mein Vaterhaus, da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus. Da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus. Wo der Wind der weiten Wälder Wipfel wiegt, wo verträumt und einsam manches Schlösschen liegt, wo im Odertale liegt so manches Gut: Heimat, liebe Heimat, dir gehört mein Blut! Heimat, liebe Heimat, dir gehört mein Blut!

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Rennsteiglied Thüringer Hymne von Herbert Roth, deutscher Komponist und Interpret

Ich wand’re ja so gerne am Rennsteig durch das Land, den Beutel auf dem Rücken, die Klampfe in der Hand. Ich bin ein lust’ger Wandersmann, so völlig unbeschwert. Mein Lied erklingt durch Busch und Tann, das jeder gerne hört. Diesen Weg auf den Höhen bin ich oft gegangen, Vöglein sangen Lieder. Bin ich weit in der Welt, habe ich Verlangen, Thüringer Wald nur nach dir. Durch Buchen, Fichten, Tannen, so schreit ich in den Tag, begegne vielen Freunden, sie sind von meinem Schlag. Ich jodle lustig in das Tal, das Echo bringt’s zurück. Den Rennsteig gibt’s ja nur einmal und nur ein Wanderglück. Diesen Weg auf den Höhen... An silberklaren Bächen sich manches Mühlrad dreht, da rast ich, wenn die Sonne so glutrot untergeht. Ich bleib so lang es mir gefällt und ruf es allen zu: Am schönsten Plätzchen dieser Welt, da find ich meine Ruh. Diesen Weg auf den Höhen...

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Tumbalalaika Jüdisches Volks- und Liebeslied in jiddischer Sprache

Shtejt a bocher shtejt un tracht, tracht un tracht a ganze nacht: vemen zu nehmen un nit farshemen, vemen zu nehmen un nit farshemen. Hat ein Bursche nachgedacht, nachgedacht die ganze Nacht: Wen soll er nehmen, will sich nicht schämen, wen soll er nehmen will sich n.schämen. Tumbala, tumbala, tumbalalaika, tumbala, tumbala, tumbalalaika, tumbalalaika, shpil balalaika, tumbalalaika, frejlech sol sejn! Mejdel, mejdel, ‚chvell baj dir fregen: vos ken vaksen, vaksen on regen? Vos ken brenen un nit ojfheren? Vos ken benken,vejnen on treren? Mädel, Mädel, ich will dich fragen, sollst mir gleich die Antwort sagen: Sag, was kann brennen, immerzu brennen? Sag was kann weinen ganz ohne Tränen? Tumbala, tumbala, tumbalalaika, tumbala, tumbala, tumbalalaika, tumbalalaika, shpil balalaika, tumbalalaika, frejlich sol sejn! Narishe bocher, vos darfstu fregen? A shtejn ken vaksen, vaksen on regen. Liebe ken brenen un nit ojfheren. A hartz ken benken, vejnen on treren. Närrischer Bursche, wie kannst du fragen? Ich will dir gleich die Antwort sagen: Liebe kann brennen, immerzu brennen, ein Herz kann weinen ganz ohne Tränen. Tumbala, tumbala, tumbalalaika, tumbala, tumbala, tumbalalaika, tumbalalaika, shpil balalaika, tumbalalaika, frejlich sol sejn! Tumbala, tumbala, tumbalalaika, tumbala, tumbala, tumbalalaika, tumbalalaika, shpil balalaika, tumbalalaika, frejlich sol sejn!

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Wem Gott will rechte Gunst erweisen Deutsches Volkslied – Text: Joseph Freiherr von Eichendorff Melodie: Friedrich Theodor Fröhlich Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt, dem will er seine Wunder weisen in Berg und Wald und Strom und Feld. Trallala, trallala, trallala, trallala, trallala tralla lalla lalla laha. Trallala, trallala, trallala, trallala, trallala, tralla lalla lalla la. Die Trägen, die zu Hause liegen, erquicket nicht das Morgenrot, sie wissen nur von Kinderwiegen, von Sorgen, Last und Not ums Brot. Trallala, trallala, trallala, trallala, trallala tralla lalla lalla laha. Trallala, trallala, trallala, trallala, trallala, tralla lalla lalla la. Die Bächlein von den Bergen springen, die Lerchen schwirren hoch vor Lust. Was soll‘ ich nicht mit ihnen singen aus voller Kehl‘ und frischer Brust? Trallala, trallala, trallala, trallala, trallala tralla lalla lalla laha. Trallala, trallala, trallala, trallala, trallala, tralla lalla lalla la. Den lieben Gott lass ich nur walten, der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld. Und Erd‘ und Himmel will erhalten, hat auch mein‘ Sach‘ aufs Best bestellt. Trallala, trallala, trallala, trallala, trallala, tralla lalla lalla laha. Trallala, trallala, trallala, trallala, trallala, tralla lalla lalla la.

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Wo kommt denn nur die Elbe her? Musik und Text: Kurt Klaus

Dort oben an der Waterkant, singt man so viele Lieder, von Wellen, Wind und einem Fluss, den nennt man immer wieder, in Hamburg dort, am Tor zur Welt, nicht weit vom deutschen Meer, ob man sich da die Frage wohl stellt: Wo kommt die Elbe her? Wo kommt denn nur die Elbe her, die man in Hamburg besingt? Wer weiß denn schon, dass dieser Fluss bei Hohenelbe entspringt? Aus Böhmens Fluten kommt sie her und grüßt uns tausendmal, vom Riesengebirge und vom Rübezahl, vom Riesengebirge und vom Rübezahl! Die Elbe nimmt bei ihrem Lauf durch uns’re deutsche Lande, erst alle Wasser Böhmens auf, führt sie zum Nordseestrande, ob Moldau, Beraun, Sazawa, ob Iser, Eger, Mies, Sie fließen all zur Elbe doch hin, bevor sie Böhmen verließ! Wo kommt denn nur die Elbe her, die man in Hamburg besingt? Die Zeit, sie geht so schnell vorbei, sie lässt sich kaum ermessen, was gestern Allgemeingut war, ist heute schon vergessen. Steht’s auch in keinem Lehrplan mehr, ich frage immerzu: „Sagt mir, wo kommt die Elbe wohl her?“ Das lässt mir keine Ruh. Wo kommt denn nur die Elbe her, die man in Hamburg besingt?

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Wohl ist die Welt so groß und weit Bozner Bergsteigermarsch – Südtiroler Heimatlied Texter & Komponist: Karl Felderer

Wohl ist die Welt so groß und weit und voller Sonnenschein, das allerschönste Stück davon ist doch die Heimat mein. Dort wo aus schmaler Felsenkluft der Eisack springt heraus, von Sigmundskron der Etsch entlang bis zur Salurnerklaus. Heidi, heidi, heido, heida, Wo König Ortler seine Stirn hoch in die Lüfte reckt, bis zu des Haunolds Alpenreich, das tausend Blümlein deckt; das ist mein liebes Heimatland mit seinem schweren Leid, mit seinen stolzen Bergeshöh’n, mit seiner großen Freud. Heidi, heidi, heido, heida, Im Frühling, wenn’s im Tal entlang aus allen Knospen sprießt, wenn auf dem Schlern am Sonnenhang der Winterschnee zerfließt, da fühl ein eigen Sehnen ich und halt es nicht mehr aus, es ruft so laut die Heimat mich, ich wandre froh hinaus. Heidi, heidi, heido, heida, Wenn in der Sommersonnwendnacht das Feuer still verglimmt, weiß jeder, und das Herz ihm lacht, die Kletterzeit beginnt. Von König Laurins Felsenburg so stolz und kühn gebaut, hab wohl von jeder Zinne oft die Heimat ich geschaut. Heidi, heidi, heido, heida,

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Dann kommt mit seiner Herrlichkeit der Herbst ins Land herein und alle Keller füllen sich mit Heimatfeuerwein. Man sitzt beim vollen Glase dann und singt ein frohes Lied, wenn in des Abends Dämmerschein der Rosengarten glüht. Heidi, heidi, heido, heida, Das Jahr vergeht, die Zeit verrinnt und leise über Nacht deckt’s Heimatland in Berg und Tal des Winters weiße Pracht. Zu einem kleinen Hüttlein führt die Spur von meinem Ski, und abends tönt vom Berg ins Tal ganz leis die Melodie. Heidi, heidi, heido, heida, Drum auf und stoßt die Gläser an! Es leb‘ die Heimat mein: Die Berge hoch, das grüne Tal, das Vaterhaus, der Wein! Und wenn dann einst, so leid mir’s tut mein Lebenslicht erlischt, freu‘ ich mich, dass der Himmel auch schön wie die Heimat ist! Heidi, heidi, heido, heida

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Wohlauf die Luft geht frisch und rein Das Lied der Franken

Text: Joseph Victor von Scheffel – Melodie: Valentin Eduard Becker

Wohlauf die Luft geht frisch und rein, wer lange sitzt, muss rosten! Den allerschönsten Sonnenschein lässt uns der Himmel kosten. Drum reich mir Stab und Ordenskleid der fahrenden Scholaren, ich will zur schönen Sommerzeit ins Land der Franken fahren. Valleri, vallera, valleri, vallera, ins Land der Franken fahren. Der Wald steht grün, die Jagd geht gut, schwer ist das Korn geraten. Sie können auf den Maines Flut die Schiffe kaum verladen. Bald hebt sich auch das Herbsten an, die Kelter hart des Weines; Der Winzer Schutzherr Kilian beschert uns etwas Feines. Valleri, vallera, valleri, vallera, beschert uns etwas Feines. Wallfahrer ziehen durch das Tal mit fliegenden Standarten, hell grüßt ihr doppelter Choral den weiten Gottesgarten. Wie gerne wär ich mitgewallt, ihr Pfarr‘ wollt mich nicht haben! So muss ich seitwärts durch den Wald als räudig Schäflein traben. Valleri, vallera, valleri, vallera, als räudig Schäflein traben.

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Zum heiligen Veit von Staffelstein komm‘ ich emporgestiegen! Und seh‘ die Lande um den Main zu meinen Füssen liegen: Von Bamberg bis zum Grabfeldgau umrahmen Berg und Hügel Die breite, stromdurchglänzte Au, ich wollt, mir wüchsen Flügel! Valleri, vallera, valleri, vallera, ich wollt, mir wüchsen Flügel! Einsiedelmann ist nicht zu Haus, dieweil es Zeit zu mähen; Ich seh‘ ihn ander Halde draus bei einer Schnittrin stehen. Verfahrner Schüler Stoßgebet heißt: Herr, gib uns zu trinken! Doch wer bei schöner Schnittrin steht, dem mag man lange winken. Valleri, vallera, valleri, vallera, dem mag man lange winken. Einsiedel, daß war mißgetan, dass du dich hubst von hinnen! Es liegt, ich seh’s dem Keller an, ein guter Jahrgang drinnen. Hoiho! Die Pforten brech ich ein und trinke, was ich finde. Du heiliger Veit von Staffelstein, verzeih mir Durst und Sünde! Valleri, vallera, valleri, vallera, verzeih mir Durst und Sünde!

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Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland

Unterstützen Sie das Projekt „Lieder der Heimat“ der Stiftung Verbundenheit mit einer Spende: Spendenkonto VR-Bank Bayreuth-Hof IBAN: DE59 7806 0896 0506 0214 50 BIC: GENODEF1H01 Sparkasse Bayreuth IBAN: DE31 7735 0110 0038 1102 35 BIC: BYLADEM1SBT Auf Wunsch erhalten Sie eine Spendenbescheinigung. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


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