Issuu on Google+

Ausgabe Nr. 11

März 2011

STADTWERKE-MAGAZIN Information für Kunden und Partner der Stadtwerke Löbau GmbH www.sw-l.de • info@sw-l.de

Telefonnummer bei Havarie 03585/86670

Stadtwerke jetzt auch für das Stromnetz in den Ortsteilen zuständig Übernahme des Stromnetzes in den eingemeindeten Ortschaften Seit dem 1. Januar 2011 sind die Stadtwerke Löbau GmbH neuer Eigentümer des Niederspannungsstromnetzes in den Löbauer Ortsteilen Ebersdorf, Liebesdörfel, Eiserode, Nechen, Peschen, Bellwitz, Georgewitz, Neubellwitz, Großdehsa, Carlsbrunn, Kittlitz, Krappe, Laucha, Neukittlitz, Oppeln, Wohla, Kleinradmeritz, Alt-Cunnewitz, Glossen, Lautitz, Mau-schwitz, Neu-Cunnewitz, Dolgowitz, Rosenhain, WendischCunnersdorf und Wendisch-Paulsdorf. R

GmbH weitere 2.600 hinzu. Am 31. Dezember 2010 waren die bisherigen Konzessionsverträge Strom dieser ehemaligen Gemeinden im jetzigen Gebiet der Großen Kreisstadt Löbau abgelaufen. Mit dem Neuabschluss des Konzessionsvertrages Strom der Großen Kreisstadt Löbau mit der Stadtwerke Löbau GmbH erfolgte deshalb in den oben genannten Ortsteilen ein Wechsel des Stromnetzbetreibers zum 1. Januar 2011 von der ENSO Netz GmbH zur Stadtwerke Löbau GmbH. Die Stadtwerke Löbau GmbH tritt damit an Stelle der ENSO Netz GmbH (ENSO) in die sich aus den Rechtsverhältnissen als Stromnetzbetreiber ergebenden Rechte und Pflichten ein. Dies betrifft unter anderem den Netzanschluss, die Anschlussnutzung, Zählerwesen und auch die Einspeisung von Elektrizität in das Stromnetz durch Eigenerzeugungsanlagen.

Themen R

Übernahme des Stromnetzes in den eingemeindeten Ortschaften Seite 1+2 Energielexikon Seite 3 Veränderte Bedingungen der ermäßigten Stromsteuer Seite 3

R

Keine Änderung der Abwassergebühren Seite 2

von links: Uwe Effenberger - vorarbeiter Stromnetz - mit den Monteuren Ronny Lucke und Willibald Alscher

Torsten Voigt, Bereichsleiter Service Energienetze, an der Karte des erweiterten Stromnetzes

Damit kommen zu den bisherigen 9.600 Zählerkunden der Stadtwerke Löbau

Bei technischen Fragen, Änderungsmitteilungen zu Stromanschluss und Stromzähler wenden Sie sich deshalb künftig nur an die Stadtwerke Löbau. Die ENSO und andere Firmen werden aber - im Auftrag der Stadtwerke Löbau GmbH - auch künftig in - Fortsetzung Seite 2 -

Kontakt:

Impressum:

Stadtwerke Löbau GmbH 02708 Löbau, Georgewitzer Straße 54 Tel.: 0 35 85 86 67 -0 Fax: 0 35 85 86 67 50 E-Mail: info@sw-l.de, Web: www.sw-l.de

Herausgeber: Stadtwerke Löbau GmbH, 02708 Löbau, Georgewitzer Straße 54 Verantwortlich für den Inhalt: Andreas Berthold, Geschäftsführer der SWL GmbH Satz/Layout: Werbeagentur Media-Light Löbau, Ziegeleiweg 7c, 02708 Großschweidnitz Auflage: 11.000 Stück Verteilung: Einleger im Stadtjournal Löbau

Veränderte Öffnungszeiten Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

08.00 - 16.00 Uhr 08.00 - 18.00 Uhr geschlossen 08.00 - 16.00 Uhr 08.00 - 12.00 Uhr oder nach Vereinbarung


Ausgabe 11 März 2011 - Fortsetzung von Seite 1 -

diesem Gebiet tätig sein, z. B. bei Zählerwechseln, Störungsbeseitigung und Baumaßnahmen. Vorhandene oder beabsichtigte Stromlieferungsverhältnisse sind und werden durch den Stromnetzbetreiberwechsel nicht berührt. Der Liefervertrag des Kunden mit seinem jeweiligen Stromanbieter bleibt wie vorhanden weiter bestehen. Bei Interesse an der Belieferung von Strom durch die Stadt-

werke Löbau GmbH werden Sie unsere Vertriebsmitarbeiter wie gewohnt gern beraten und Ihnen ein Angebot unterbreiten. Für die Meldung von Stromstörungen in dem oben genannten Gebiet steht weiterhin die Ihnen bekannte Störungsrufnummer Strom der ENSO 0180 /2787902 zur Verfügung. Eine Meldung ist aber auch über die Nummer 03585/8667-0 des Bereitschaftsdienstes der Stadtwerke möglich.

Keine Änderung der Abwassergebühren

Bei dieser Ermittlung der zukünftigen Gebührensätze werden die Ausgaben der vergangenen Jahre mit Planwerten für die Zukunft hochgerechnet. Grundsatz dabei ist, dass die zukünftigen Abwassergebühren alle erwarteten Ausgaben decken. Diese Ausgaben beinhalten unter anderem die Stromkosten sowie alle Wartungs-, und Instandhaltungskosten. Gerade die Energiekosten sind in den vergangen Jahren angestiegen. Dies müsste folglich also auch zu einer Erhöhung der künftigen Abwassergebühren führen.

AZV Löbau Nord behält bisherige Gebühren für die nächsten Jahre bei Wenn in der heutigen Zeit die Rede von Gebühren ist, verbinden dies viele Bürger unweigerlich, und in vielen Fällen ja auch begründet, mit ständigen steigenden Ausgaben für die private Haushaltskasse. Auch beim AZV Löbau Nord stand im Jahr 2010 die Kalkulation neuer Gebührensätze für die Jahre 2011 bis 2015 an.

Wie aber der nachfolgende Gebührenvergleich zwischen den alten und neuen Gebührensätzen zeigt, ist dieser Fall beim AZV Löbau Nord nicht eingetreten. Die zu erwartenden Steigerungen der Energiekosten konnten an anderer Stelle ausgeglichen werden, so dass die Gebührensätze auch für die nächsten fünf Jahre nahezu konstant bleiben. Alt 2006-2010 Neu 2011-2015

Veränderung in %

zentrale Entsorgung - Teilleistung Schmutzwasserentsorgung Grundgebühr in € / Zähler und Monat Qn 2,5 Qn 6 Qn 10 DN 50 (Qn 15) DN 80 (Qn 40) DN 100 (Qn 60)

5,20 € 23,44 € 40,05 € 130,08 € 187,31 € 286,17 €

5,20 € 23,44 € 40,02 € 129,91 € 187,08 € 285,81 €

0,00% 0,00% -0,07% -0,13% -0,12% -0,13%

2,25 €

2,25 €

0,00%

Entsorgungsgebühr für Fäkalschlamm aus Kleinkläranlagen pro Jahr in €/m² (bei Abholung)

23,16 €

22,48 €

-2,94%

Entsorgungsgebühr für Fäkalschlamm aus abflusslosen Gruben in €/m² (bei Abholung)

12,42 €

12,39 €

-0,24%

Schmutzwassergebühr in €/m²

zentrale Entsorgung - Teilleistung Schmutzwasserentsorgung Niederschlagswassergebühr für Grundstücksentwässerungsanlagen pro Jahr in €/m²

dezentrale Entsorgung - Schmutzwasserentsorgung -

Seite 2


Ausgabe 11 März 2011

ENERGIELEXIKON C - Carbon Capture and Storage-Technology (CCS) Die CCS-Technologie (Kohlendioxidabscheidung und –speicherung) wird als eine Technologie, die dem Klimaschutz dient, bezeichnet. Das Kohlendioxid (CO2) wirkt als Treibhausgas und ist eine der Hauptursachen der globalen Erderwärmung. Bei der herkömmlichen Verbrennung von fossilen Energieträgern, wie der Stein- oder Braunkohle, gelangen große Mengen CO 2 mit den Verbrennungsgasen in die Atmosphäre. Bei der CCS-Technologie wird das CO 2 bereits im Kraftwerksprozess abgeschie2 den und aus den Abgasen herausgefiltert. Im Anschluss wird das verflüssigte CO 2 über Pipelines, Züge und Schiffe zu den unterirdischen Speicherorten transportiert. Derzeit gibt es Versuche in den unterschiedlichsten Speichereinrichtungen, wie die Co 2 Speicherung in Salzwasser führenden Sandsteinschichten oder in ehemaligen Erdgasfeldern. Ein Problem dabei stellt jedoch immer noch das Ausgasen des CO 2 aus den jeweiligen Speicherorten dar. Im Kraftwerk Schwarze Pumpe in der Lausitz betreibt Vattenfall seit dem Herbst 2008 ein derartiges Pilotprojekt und Demonstrationskraftwerk, in dem mit Hilfe des Oxyfuel - Verfahrens CO 2 abgeschieden und verflüssigt wird.

Veränderte Bedingungen der ermäßigten Stromsteuer

R

Veränderte Bedingungen für Unternehmen des produzierenden Gewerbes und der Land- und Forstwirtschaft bei der Abrechnung der ermäßigten Stromsteuer ab dem 01.01.2011 Wir möchten unsere Stromkunden über aktuelle Veränderungen im Stromsteuer- und Energiesteuerrecht informieren. Die Bundesregierung möchte das Steueraufkommen in diesem Bereich verstärkt zur Haushaltskonsolidierung nutzen und kürzt daher einige der bestehenden Begünstigungen. So gilt seit dem 1. Januar 2011 auch eine Verfahrensänderung bei der Stromsteuer. Das bisherige Erlaubnisscheinverfahren wird durch ein Entlastungsscheinverfahren ersetzt.

Trotz der wachsenden Nutzung der regenerativen Energien werden die fossilen Rohstoffe noch auf Jahrzehnte als Primärenergieträger in der Stromversorgung angewiesen sein. Somit ist das CCS-Verfahren eine durchaus innovative Möglichkeit, die ansonsten zu erwartende steigende Belastung der Atmosphäre mit Treibhausgasen zu reduzieren.

Nach dem neuen § 9b StromStG gilt für Unternehmen des produzierenden Gewerbes oder der Land- und Forstwirtschaft zunächst der reguläre Steuersatz von 20,50 €/MWh. Diese Unternehmen des produzierenden Gewerbes oder der Land- und Forstwirtschaft können nun auf Antrag gegenüber dem Hauptzollamt die Entlastung von der Stromsteuer geltend machen. Die bisherigen Stromsteuererlaubnisscheine haben zum 31. Dezember 2010 ihre Gültigkeit verloren. Neben der Verfahrensumstellung wird auch die Stromsteuerentlastung gekürzt und beträgt im Gegensatz zu der früheren Steuerbefreiung in Höhe von 8,20 €/MWh künftig nur noch 5,13 €/MWh. Bitte beachten Sie, dass Stromsteuererstattungen nur noch auf Antrag durch den Endverbraucher vom Hauptzollamt vergütet werden. Ihre Stromrechnungen enthalten ab dem 1. Januar 2011 immer den vollen Stromsteuersatz von 20,50 €/MWh netto zzgl. Umsatzsteuer. Seite 3


Unsere Kunden stellen sich vor


März 2011