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Fr 26.04.
CHA AR T S Di 30.04.
M B L E E S N E A K S O N A J Di 07.05. NG K IT AR M S TRO Fr 10.05. Ö S S L R N E S IS E W M I So 26.05. E A S D ID O AND AEN So 16.06. IS O LD E D N U N A T IS R T
NG NR. 6
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Wo man sich nicht nur fĂźr mich engagiert, sondern auch fĂźr Kultur und Sport, bin ich am richtigen Ort.
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VORWORT Sehr geehrte Damen und Herren In dieser aus meiner Sicht höchst erfolgreichen, nun zu Ende gehenden Spielzeit war ich bei jeder Aufführung vor Ort und freute mich über Ihre in aller Regel sehr positiven Rückmeldungen. Dafür danke ich Ihnen, sind diese doch für mein Team und mich persönlich immer ein Aufsteller und motivierend, die Abende, die Sie mit uns im Stadttheater teilen, noch schöner zu gestalten. Die aktuelle Saison ist aber nicht vorbei. Im Gegenteil, es warten einige Preziosen auf Sie. So werden die erstmals in Olten gastierenden CHAARTS zusammen mit dem virtuosen Klarinettisten David Orlowsky ein Crossover-Feuerwerk der Extraklasse zünden. In punkto musikalischer Energie und Virtuosität lassen wir Ihnen nur eine kurze Verschnaufpause, tritt doch vier Tage später im Rahmen der «Soirée Classique» das phänomenale Janoska Ensemble aus Wien mit bekannten Klassikhits im mitreissenden Janoska-Style auf. Gönnen Sie sich zum Saisonausklang einen genussreichen Abend und lassen Sie sich von unserem Catering-Team mit einem feinen Dreigang-Menu verwöhnen. Und dann ist es Zeit für ein Rezital mit Kit Armstrong, dem in Frankreich lebenden jungen amerikanischen Pianisten, über den der grosse Alfred Brendel einst sagte, er sei wohl die grösste musikalische Begabung, die ihm je begegnet sei. Sein Auftritt in Olten ist, wie auch derjenige des Janoska Ensembles, der einzige in der Schweiz. Lassen Sie sich also diese Glanzpunkte keinesfalls entgehen. Als «Saisonrausschmeisser» geht am 10. Mai wieder einmal das köstliche Singspiel «Im Weissen Rössl» über die Bühne. Diesen perfekten Spagat zwischen Satire und Operetten-Seligkeit erleben Sie in der Fassung der legendären, kultigen Berliner Bar-jeder-Vernunft-Produktion. Für Ihre Treue danke ich Ihnen herzlich und freue mich schon heute, Sie am 5. Juni zusammen mit meiner Nachfolgerin Edith Scott zur Präsentation der Saison 2019/20 begrüssen zu dürfen. Herzlich, Ihr Herbert Schibler
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I N H A LT Vorwort 3 CHAARTS & David Orlowsky
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Janoska Ensemble
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Kit Armstrong
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Backstage
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Im Weissen Rรถssl
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Dido and Aeneas
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Tristan und Isolde
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Gรถnnerinnen- und Gรถnnervereinigung
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Sponsoren und Medienpartner
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Adressen und Ortsplan, Vorschau
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C H A A R T S & DAV I D O R L O W S K Y
JÜDISCHE LIEDER UND TÄNZE – VON DER KLANGSELIGKEIT DER KLARINETTE
zerstoben» heisst es in Goethes «Faust». Es versammeln sich Dilettanten, Snobs, Kritiker und eine Hexenschar, unter ihnen der Elfenkönig Oberon und seine Königin Titania. Sie alle werden von einem Kapellmeister, der ein Orchester von Fliegen, Mücken, Fröschen und Grillen anführt, verzaubert. «Ja man möchte selbst einen Besenstil zur Hand nehmen, der luftigen Schar besser zu folgen», schrieb Schwester Fanny über das Scherzo des Oktetts: «Am Schlusse flattern die ersten Geigen federleicht auf – und alles ist zerstoben.» Wenn auch Mendelssohn jüdischer Abstammung war, zeigen sich in seiner
CHAARTS ©chaarts.ch
«Es wäre wirklich einmal eppes Rores, wenn aus einem Judensohne ein Künstler würde», schrieb Carl Friedrich Zelter an den Dichterfreund Goethe in Weimar. Er schrieb vom damals 14-jährigen Felix Bartholdy Mendelssohn, den er schon seit einigen Jahren in Komposition unterrichtete. «Mein Felix fährt fort und ist fleissig, er hat soeben ein Oktett für acht obligate Instrumente vollendet, das Hand und Fuss hat», berichtete Carl Friedrich Zelter weiter. Goethe war es denn auch, dessen Verse den jungen Mendelssohn zu seinem Oktett inspirierten: «Wolkenflug und Nebelflor / Erhellen sich von oben. / Luft im Laub und Wind im Rohr, / und alles ist
David-Orlowsky © Kaupo Kikkas
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Fr 26. April
Musik kaum traditionelle, folkloristische Elemente. Auch Prokofjew hielt nicht viel von der Verwendung folkloristischer Musik in seinen Werken. Die «Ouverture sur des Thèmes Juifs» zeigt aber schon in ihrem Namen, dass es Ausnahmen gab. 1919 traf Sergei Prokofjew in New York sechs Absolventen des St. Petersburger Konservatoriums, die ihn um ein Werk für die Sextettbesetzung mit Klarinette, Streichquartett und Klavier baten. Ein Heft mit hebräischen Liedern, das dem Komponisten von den Musikern in die Hand gedrückt wurde, sollte der Grundstein der Komposition werden. Unwillkürlich nahm ihn der
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Schüler, Auszubildende und Studierende 50% Ermässigung.
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) «Andante» aus der Sonate für Klarinette in Es-Dur, MWV Q 15
David Orlowsky (*1981) Klezmerstücke
Betty Olivero ©musicofremembrance.org
Oktett in Es-Dur für vier Violinen, zwei Viola und zwei Violoncello, Op. 20 1. Allegro moderato ma con fuoco 2. Andante 3. Scherzo. Allegro legierissimo 4. Presto
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David Orlowsky – Klarinette CHAARTS Chamber Artists
*** Sergei Prokofjew (1891-1953) «Ouverture sur des Thèmes Juifs» für Klarinette und Streicher, Op. 34 (Ouvertüre über hebräische Themen)
19.30 Uhr
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CHAARTS & DAVID ORLOWSKY JÜDISCHE LIEDER UND TÄNZE
Zauber der jüdischen Musik gefangen: «Eines Abends blätterte ich dieses Heft einmal durch, suchte einige schöne Themen heraus, begann am Flügel zu improvisieren und bemerkte plötzlich, dass unversehens einige Passagen ausgearbeitet waren und sich zusammenfügten. Um sie in ihre definitive Form zu bringen, brauchte es noch zehn Tage.» Es ist Musik, die den Zauber heutiger Klezmer-Musik vorwegnimmt.
David-Orlowsky ©Kaupo Kikkas
Keine Ausnahme, viel mehr die Regel ist es, dass in der Musik der zeitgenössischen Komponistin Betty Olivero ein Bezug zu ihrer Herkunft, Israel, wahrnehmbar ist. Luciano Berio, bei dem sie in Italien studierte, sagte über ihre Musik: «Als Komponistin ist sie eine überaus eindrucksvolle Stimme der jüdischen Kultur und sie spielte eine wichtige Rolle als weltweite Botschafterin. Grossartig ist, dass sie die Tradition nicht als ideologisches Werkzeug versteht oder schlimmer, als politisches Gerät. Sie arbeitet mit der spirituellen Dimension … Israel sollte stolz auf sie sein.» David Orlowsky 1981 in Tübingen geboren, begann David Orlowsky seine musikalische Ausbildung im Alter von zehn Jahren als Schlagzeuger und wechselte erst drei Jahre später zur Klarinette. Neben seiner klassischen Ausbildung beschäftigte er sich von Anfang an intensiv mit Weltmusik und populärer Musik und gründete im Alter von 16 Jahren das David Orlowsky Trio. David Orlowsky zählt zu den ausserge-
wöhnlichsten Klarinettisten seiner Generation; neben der Tätigkeit mit seinem Trio widmet er sich leidenschaftlich klassischer und zeitgenössischer Kammermusik und arbeitet mit bedeutenden Komponisten der Gegenwart zusammen. Zu seinen Partnern zählten u.a. Künstler wie Vilde Frang, Igor Levit, das Danish String Quartet, das Netherlands Radio Philharmonic Orchestra und das Deutsche Kammerorchester. Er war auf allen namhaften Festivals zu Gast wie z. B. dem Schleswig-Holstein Musikfestival, Lucerne Festival, Gidon Kremers Lockenhausfestival und trat als Solist u.a. in der Berliner Philharmonie und dem Concertgebouw in Amsterdam auf. David Orlowsky nimmt exklusiv für Sony Classical auf. CHAARTS CHAARTS ist ein klassisches Ensemble aus der Schweiz, das sich einer offenen und modularen Besetzung verschrieben hat. Inspiriert durch Claudio Abbados Lucerne Festival Orchestra gründeten ehemalige Mitglieder des Mahler-Chamber Orchestra 2010 CHAARTS. Sie laden seither Mitglieder international erfolgreicher Kammermusikformationen, Solisten, Konzertmeister und Solobläser aus führenden europäischen Orchestern ein und sind in Besetzungen von 8 bis 50 Spielern zu hören. CHAARTS ist mit grossem Erfolg u.a. mit weltberühmten Musikern wie Martha Argerich, Vilde Vrang, Ian Bostridge, Roby Lakatos, Fazil Say, den King’s Singers und Gábor Takács-Nagy aufgetreten.
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SOIRÉE CLASSIQUE
JA N O S K A E N S E M B L E
«Janoska-Style»
vier Musiker mit spontan wirkender Kreativität neue, erstklassige, packende Erlebnismusik schaffen. Für diese unnachahmlich publikumswirksamen Verwandlungen sorgt das aus Bratislava stammende Brüder-Trio Ondrej und Roman Janoska an den Violinen sowie František Janoska am Klavier, zusammen mit ihrem in Konstanz gebürtigen Schwager Julius Darvas am Kontrabass. Eine Gemeinsamkeit beider Familien liegt in deren aktiven Musikertradition. Bei den Janoskas wird seit sechs Generationen musiziert, bei Julius Darvas über drei Generationen Kontrabass gespielt. Als weitere Ge-
Fotos: Janoska Ensemble @Lulia Wesely
Neue Musikrichtungen fantasievoll zu «labeln» ist trendig, Fusion- und Crossover-Kategorien nehmen laufend zu. Doch das klassisch ausgebildete Janoska Ensemble sprengt mit seiner polyglotten Musiksprache alle Genres. So trägt seine binnen weniger Monate mit Gold ausgezeichnete Debüt-CD auch den stimmigen Titel «Janoska Style» (Deutsche Grammophon 2016). Der Besonderheit der Janoska-Arrangements mit Worten gerecht zu werden, ist entsprechend schwierig: Es sind parallel geführte Griffe in klassische und in weit davon entfernte Repertoires, aus denen die
Midori @gotomidori.com
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meinsamkeit können alle Ensemblemitglieder auf erstklassige klassische Ausbildungen und preisgekrönte solistische Meisterschaft verweisen. Sparsam in ihren Programmen eingeflochtene, oft sehr beziehungsvoll benannte Eigenkompositionen vermitteln als emotionale musikalische Visitenkarten fast schon intim zu nennende Einblicke in die Persönlichkeiten dieser herausragenden Künstler. In ihrem jeweils individuellen Stil leben auch alle vier Musiker die gemeinsame Liebe zur Improvisation ausgiebig und virtuos aus, was in ihren Live-Auftritten auf bisher vier Kontinenten stets mit begeistertem «Szenenapplaus» bedankt wird. Das Janoska Ensemble ist – im Pop-Jargon gesprochen – eine Live-Band. Die gefühlsorientierte, oft sehr humorvolle Interaktion der Künstler
Di 30. April
20.00 Uhr
ABO F freier Verkauf Apéro und Dîner Konzert Ende ca.
18.00 Uhr 20.00 Uhr 22.00 Uhr
Preise Parkett 135.– inkl. 3 Gang-Menu und einem Glas Prosecco (keine Ermässigungen) Balkon 70.– (nur Konzertkarte)
JANOSKA ENSEMBLE Ondrej Janoska, Violine Roman Janoska, Violine František Janoska, Klavier Julius Darvas, Kontrabass
Daniel Giglberger ©m-k-o.eu
mit Werken von Mozart, Strauss, Bizet, Piazzolla u.a. im «Janoska-Style»
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JANOSKA ENSEMBLE SOIRÉE CLASSIQUE
mit ihrem Publikum und ihr gekonnt inszeniertes Spiel mit bekannten Melodien und Überraschungseffekten in den neu entstehenden Musiknummern reisst die Menschen regelmässig von den Sitzen und am Konzertende so gut wie immer zu begeisterten Standing Ovations hin. Ihr «JanoskaStyle», ihre niemals vordergründige Virtuosenschaft und die Fähigkeit zum blitzschnellen musikalisch ergiebigen Dialog haben den Künstlern zu Einladungen arrivierter Künstlerpersönlichkeiten verholfen, darunter Grössen wie Anna Netrebko, Al Jarreau, Bobby Mc Ferrin, Juan Diego Florez, Brian McKnight, Julian Rachlin, Randy Newman, Julian Rachlin, Bireli Lagrene und
Lalo Schifrin. Das Janoska Ensemble vermittelt trotz seiner dicht gebuchten Konzertreisen eine unermüdliche Lust am Musizieren und arbeitet konstant an neuen Programmen und Projekten. Sein einzigartiger «Janoska-Style» ist die Basis für alles noch zu Erwartende und ein Qualitäts-Garant für eines der spannendsten und universellsten Musikensembles der Gegenwart.
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KIT ARMSTRONG
KLAVIERREZITAL
bar, ein «Stile antico», der zu Zeiten Bachs hohe Beliebtheit genoss. Seine Beschäftigung mit den kontrapunktischen Möglichkeiten der Fuge begannen 1742. Die 14 Fugen und 4 Kanons sind alle auf einem einzigen Thema aufgebaut: Bach komponiert von der einfachen Fuge hinweg über Doppelfugen, Tripelfugen und Spiegelfugen, solche im Kontrapunkt der Oktav, der Dezim und Duodezim, mit oder ohne Vergrösserung bzw. Verkleinerung oder beidem. Diese analytische Herangehensweise an die Musik brachte dem Werk nicht selten den Vorwurf der «Kopfmusik» entgegen. Schon bei der Drucklegung war der hohe Anspruch des
Kit Armstrong ©Gesine Born
Wie könnte man die Höhepunkte der Klaviermusik besser zusammenfassen als mit ihnen: Bach, Haydn, Mozart und Beethoven. Natürlich, nicht zu vergessen und keineswegs weniger wichtig wären auch Chopin oder Liszt oder Bernstein oder manch anderer. Aber Bach, Mozart, Beethoven sind es eben, die die Grundpfeiler der Klaviermusik legten – sie dahin trieben, wo sie heute stehen, jeder mit seinem ganz eigenen Schwerpunkt und Talent. Bach knüpft mit seinem kontrapunktischen Spätwerk Die Kunst einer Fuge an die polyphone Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts an. Im Werk ist eine spürbare Rückbesinnung zur Renaissance erkenn-
Kit Armstrong ©Gesine Born
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Werkes eine erwähnenswerte Herausforderung. Der Bach-Biograph Forkel schrieb dazu: «Aber diese Bachische Kunst der Fuge war doch für die grosse Welt zu hoch; sie musste sich in die kleine, mit sehr wenigen Kennern bevölkerte Welt zurückziehen.»
Di 7. Mai
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Joseph Haydn (1732-1809) Capriccio in C, Op. 58
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Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) Freie Fantasie in fis-Moll H300/Wq67 Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Klaviersonate Nr. 11 in A-Dur, KV 331 Thema. Andante grazioso – Thema mit Variationen I-VI Menuetto – Menuett und Trio Alla Turca. Allegretto – Rondo «Alla Turca» *** Johann Sebastian Bach (1685-1750) Die Kunst der Fuge, BWV 1080 (Auswahl)
Carl Philipp Emanuel Bach ©Johann Heinrich Lips 1776
Wolfgang Amadeus Mozart Fantasie für Klavier in f-Moll, KV 608 Allegro – Andante – Allegro Ludwig van Beethoven (1770-1827) Klaviersonate Nr. 14 in cis-Moll, Op. 27, Nr. 2 «Mondscheinsonate» Adagio sostenuto Allegretto Presto agitato
19.30 Uhr
18.30 Uhr 19.30 Uhr 21.30 Uhr
KIT ARMSTRONG KLAVIERREZITAL
Heute erfreut sich die Musik grösster Beliebtheit, gehört gar zum Repertoire eines jeden guten Pianisten – will man die Herausforderung doch meistern. Einen viel feierlicheren Einstand durfte Mozarts Klaviersonate Nr. 11 nach dessen Uraufführung erleben. Nachdem die Bedrohung der Stadt Wien durch die Türken endgültig getilgt war, entfachte in der österreichischen Hauptstadt ein regelrechter Hype um das Türkische; um den Kaffee, um die Musik. Eine Mode, die Mozart mehrfach in seinen Kompositionen nutzte. Die wohl bekanntesten Beispiele sind seine Oper Die Entführung aus dem Serail und die Klaviersonate Nr. 11 Alla Turca. Im ersten Satz verbirgt sich ein Thema mit sechs Variationen, ein ungewöhnlicher Beginn für eine Sonate. Dem folgt nicht wie üblich ein langsamer Satz, sondern ein Menuett. Und dann, der Finalsatz, der den Stil der türkischen Janitscharenkapellen aufnimmt. Man glaubt Trommeln und exotische Becken in der Musik zu erkennen und fühlt sich hineingezogen, mitten in ein Wien zwischen türkischem Kaffee und österreichischer Verspieltheit. Die Fantasie für Klavier in f-Moll weiss keine exotischen Melodien darzubringen. Ihre Entstehungsgeschichte ist aber nicht weniger spannend: Mozart schrieb das Werk für eine Flötenuhr bzw. eine Orgelwalze: eine Orgel, die mit einem Uhrwerk gekoppelt ist, welches das automatische Abspielen von Musik via Stiftwalze ermöglicht.
Deren Stifte treffen bei der Rotation auf entgegenstehende Hebel, die wiederum die Orgelpfeifen zum Erklingen bringen. Solche Orgelwalzen dienten unter anderem im Wachsfigurenkabinett des Grafen Deym zu Wien als akustische Untermalung seiner optischen Attraktivitäten – alles Abbilder berühmter Persönlichkeiten. Darunter auch ein Mausoleum zu Ehren des berühmtesten österreichischen Feldmarschalls Laudon, Maria Theresias erfolgreichster Befehlshaber. Die Szene wurde von Mozarts Fantasie, als Trauermusik, begleitet. Neben Johann Christian war es auch Carl Philipp Emanuel Bach, denen unter den Bach-Söhnen eine eigene musikhistorische Bedeutung zugeschrieben werden kann. C.P.E. Bach sah die Musik als Sprache der Empfindung, die eine stilistische Einfachheit, Verständlichkeit und Natürlichkeit forderte und sich am besten in der freien Fantasie umsetzen liess. Er gehört zu den wichtigsten Komponisten des empfindsamen Stils, gilt als Vorreiter der Klassik und war Vorbild für Mozart und Beethoven. Als «sonata quasi una Fantasia» betitelte auch Ludwig van Beethoven seine Klaviersonate Nr. 14 «Mondscheinsonate» – ein Werk, das von Empfindung und Leidenschaftlichkeit durchdrungen ist. Ein Werk, das als Stilexperiment Beethovens begann und heute eines der berühmtesten Klavierwerke aller Zeiten ist. Ein Werk eben, das keiner Worte mehr bedarf.
Kit Armstrong ©June
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Kit Armstrong 1992 in Los Angeles geboren, begann Kit Armstrong bereits fünfjährig mit dem Klavierspiel und dem Komponieren. Besonders geprägt wurde der junge Pianist von Alfred Brendel, den er mit 13 Jahren kennenlernte und bis heute als Mentor schätzt. Als gefragter Solist gastiert Kit Armstrong in den renommierten Konzertsälen der Welt, etwa dem Musikverein Wien, dem Concertgebouw Amsterdam, der Royal Festival Hall London, der Berliner Philharmonie, der Laeiszhalle Hamburg, der Suntory Hall und der NHK Hall in Tokio. Dabei arbeitet er mit bedeutenden Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christian Thielemann, Christoph von Dohnányi, Manfred Honeck, Kent Nagano, Jonathan Nott, Esa-Pekka Salonen und Robin Ticciati zusammen.
Mit seinen Kompositionen hat sich der vielseitige Künstler bereits einen Namen gemacht und wurde mehrmals von der ASCAP Foundation in New York ausgezeichnet.
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Fotos Backstage: André Albrecht
INTERVIEW MIT MIDORI
In der Regel sieht man Mozart, Sibelius, Tschaikowsky oder Mendelssohn in den Konzertprogrammen mit Violinisten. Wieso ist es bei Ihnen Bach? Es ist wunderbar, ein breites Spektrum an Repertoire spielen zu dürfen, und ich trage gerne meinen Teil dazu bei, so viele Werke des Violinrepertoires wie möglich lebendig zu halten. In der letzten Saison widmete ich mich zum Beispiel in-
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Fotos Backstage: André Albrecht
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tensiv der Serenade nach Platons Symposion von Leonard Bernstein, und davor spielte ich vor allem Tschaikowskys und Brittens Violinkonzerte. Und in dieser Saison lag einer meiner Schwerpunkte eben auf Bach. Ausserdem gehören Bachs Violinkonzerte zu denjenigen, die hervorragend zu Kammerorchester-Formationen passen, insofern bot es sich für eine Tournee mit dem Münchener Kammerorchester an. Was ist das Besondere an Bach? Bach ist einfach grandios. Mehr kann man eigentlich gar nicht mehr dazu sagen. Er ist einer der grössten Meister der klassischen Musik und der beste Anwalt dieser
grossartigen Musik ist die Musik selbst. Ich finde es in der Tat schwer zu erklären, warum und wie es dieser Musik gelingt, die Menschen so zu berühren. Sie tut es jedenfalls, mit grösster Einfachheit und Selbstverständlichkeit, auf mannigfache und fantastische Weise. Sie ist eine Welt reiner Schönheit, in der alles miteinander in Verbindung steht, in perfekter Harmonie mit Hoffnung, Vertrauen und Bescheidenheit. Inwiefern muss ein Violinkonzert von Bach anders vorbereitet werden als eines von Mendelssohn oder Mozart? Bachs Musik ist hochkomplex und sie fordert ungemein viel Konzentration und Aufmerksamkeit. Man muss fortlaufend an ihr arbeiten, sich mit ihr auseinandersetzen, es ist geradezu organisch. Bachs Kompositionen verlangen es den Interpreten ab, bis an die äussersten Grenzen ihrer künstlerischen Fä-
higkeiten und technischen Raffinessen zu gehen. Es dauert ein ganzes Künstlerleben, diese Werke zu meistern oder sie gar gänzlich zu verstehen. Heute spielen Sie das letzte Konzert der Tournee mit dem Münchener Kammerorchester. Haben Sie die Violinkonzerte heute Abend anders gespielt als zu Beginn der Tournee? Inwiefern? Jedes Konzert ist anders und keine Aufführung eines Werkes gleicht der anderen. Musik lebt von ihrer Aktualisierung im jeweiligen Augenblick. Das ist es, was sie lebendig macht und das ist auch der Grund, warum man über Jahrhunderte hinweg nicht müde wird, Werke etwa von Bach immer wieder aufzuführen. Nun geht es weiter nach Dortmund, dort proben Sie Brahms. Arbeiten Sie trotzdem noch weiter an den Violinkonzerten Bachs? Nein, nun stehen andere Projekte an.
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IM WEISSEN RÖSSL
SINGSPIEL VON HANS MÜLLER UND ERIK CHARELL
New York u.a. ist der Erfolg dieser kurzweiligen Operette ungebrochen. Am 30. Dezember 1897 wurde der Schwank «Im Weissen Rössl» von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg im Berliner Lessing-Theater uraufgeführt. Der Erfolg des Stücks war so gross, dass es schon bald an allen deutschen Theatern gespielt wurde. Die Glanzrolle des Lustspiels war die des Giesecke. Als Emil Jannings, der diese Rolle gespielt hatte, mit seiner Frau und dem Regisseur Erik Charell im Mai 1930 auf der Terrasse des Hotels «Im Weissen Rössl» am Wolfgangsee sass, verblüffte er den Kellner mit
Fotos: Im weissen Rössl ©Chris Gonz
Wenn Unterhosenfabrikant Giesecke seine Tochter Ottilie an den Sohn seines Konkurrenten verheiraten will, ihm aber Anwalt Dr. Siedler auf Freiersfüssen dazwischenfunkt und sich «Rössl»-Wirtin Josepha der Liebe ihres Oberkellners Leopold erwehren muss, bis ein Kaiser einschreitet – dann kommt das Publikum – wenn es nicht gerade lauthals mitsingt – bis zum Happy End aus dem Lachen nicht mehr raus. Seit der umjubelten Uraufführung am 8. November 1930 im Grossen Schauspielhaus Berlin und der darauf folgenden internationalen Karriere des «Weissen Rössl» mit Aufführung in London, Paris,
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Josepha Vorgelhuber, Wirtin vom «Weissen Rössl» Antje Bornemeier Leopold Brandmeyer, Zahlkellner Alexander Klinger Dr. Otto Siedler Jan Reimitz Wilhelm Giesecke, Fabrikant Bernd Gebhardt Ottilie, Seine Tochter Julia Domke Sigismund Sülzheimer Sören Ergang Der Piccolo Jürgen Strohschein / Pascal Jounais Prof. Hinzelmann Alois A. Walchshofer Klärchen, Seine Tochter Marie-Audrey Schatz Kaiser Franz Josef Alois A. Walchshofer Kathi Weghalter, Briefträgerin Julia Domke Stubenmädchen Marie-Audrey Schatz Touristen Julia Domke, Marie-Audrey Schatz, Alois A. Walchshofer, Bernd Gebhardt, Sören Ergang, Jan Reimitz Keyboard Geige Klarinette / Saxofon Kontrabass Schlagzeug Musikalische Einstudierung und Leitung Inszenierung Choreografie Bühnenbild Kostüme Kostümanfertigung Abendspielleitung / Dance Captain Musikalische Bearbeitung
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Dialogstellen des Giesecke. Charell war so begeistert, dass er wissen wollte, woher der Text stammte… und liess sich sofort ein Textbuch des Schwanks schicken. Nach der Lektüre war klar: Daraus mache ich eine Revue. Da die Uraufführung bereits am 8. November 1930 im Grossen Schauspielhaus Berlin herauskommen sollte, schrieb er zusammen mit dem Schriftsteller Hans Müller im Rekordtempo das Libretto und teilte die kompositorische Arbeit auf. «Mein Liebeslied muss ein Walzer sein» und der Slowfox «Die ganze Welt ist himmelblau» komponierte Robert Stolz, «was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist» Robert Gilbert, das Walzerlied «Zuschau’n kann i net» Bruno Granichstaedten, «Erst, wann’s aus wird sein» Hans Frankowski. Die übrige Musik sowie die Titelmelodie stammen von Ralph Benatzky.
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DIDO AND AENEAS
OPER VON HENRY PURCELL IN DREI AKTEN
dieses Glück, worauf hin sich Aeneas und Dido bis aufs Blut streiten. Also bricht Aeneas mit seinen Anhängern nach Italien auf, um dort seine Aufgabe zu erfüllen und ein neues Weltreich zu gründen. Zutiefst getroffen und verletzt wählt Dido den ihr als einzig wahr erscheinenden Ausweg: Sie stürzt sich in ein Schwert. Purcells Dido and Aeneas gilt als eine der ersten englischen Opern überhaupt und ist zurecht auch heute noch eine der meistgespielten Barockopern. Die tragische Liebe zwischen der kathargischen Königin und dem trojanischen Krieger war schon früh Thema zahlreicher Romane und Theater.
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Schauplatz von Purcells Oper ist Karthago. Der Trojanische Krieg ist vorüber. Aeneas, verlässt mit seinen Gefährten das brennende Troja, um ein neues Vaterland zu gründen. Italien soll es sein, so verhiess es Jupiter. Nach stürmischen Jahren auf hoher See sucht er Schutz in Karthago. Königin Dido ihrerseits war glücklich verheiratet. Nach der Ermordung ihres Ehemannes Sychaeus flüchtete sie aus ihrer Heimat nach Afrika, wo sie die Stadt Karthago gründete und sich schwor, niemals wieder zu heiraten. Als die beiden jedoch aufeinandertreffen, verlieben sie sich unsterblich ineinander. Eine Zauberin und zwei Hexen zerstören
Plakatsujet ©Stephan Bundi
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So 26. Mai
Purcells Version unterscheidet sich jedoch in einem wesentlichen Punkt von allen anderen Versionen: Inspiriert von Shakespears Macbeth liess der Librettist Nahum Tates die Sorceress und mehrere Witches – also eine Zauberin und Hexen – in die Handlung einfliessen. Sie sind es, die Aeneas an sein ursprüngliches Ziel erinnern und ihn zum Aufbruch aus Karthago treiben. Hexen und Zauberer waren zu jener Zeit auf den Bühnen Englands ein beliebtes Gruselelement, das Purcell zudem erlaubte, musikalische Kontraste zwischen der sublimen höfischen Welt und der Geisterwelt zu schaffen. Zu Purcells Zeit hatte sich die Tradition der italienischen Oper nicht durchgesetzt. Viel mehr zeichnete
ABO B, F Kein freier Verkauf Besuch im Stadttheater Solothurn
Theater Orchester Biel Solothurn TOBS Musikalische Leitung Inszenierung Ausstattung Choreographie Chor
Andreas Reize Anna Drescher Hudda Chukri Damien Liger Valentin Vassilev
Andreas Reize ©TOBS
Dido / Sorceress / Spirit Carine Séchaye Aeneas Jonathan Sells Belinda / First Witch Xiang Ting Teng* Second Woman/Second Witch Viktoria Kadar* Sailor Konstantin Nazlamov Tänzerinnen Denise Herren, Anita Neuhaus, Laetitia Roulin, Pauline Staubli *Studierende der Hochschule der Künste Bern, Schweizer Opernstudio Chor von Theater Orchester Biel Solothurn Sinfonie Orchester Biel Solothurn
17.00 Uhr
AUS EINEM THEATER-TEXTBUCH
Sie (verliebt) : Gehen wir zu Dir Prolog oder zu mir? Für den kulinarischen Er (hungrig) oder : Weder wir gehen in den Aarhof! dienoch, prickelnde Zugabe
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Purcell ©R. White 1706
DIDO AND AENEAS OPER VON HENRY PURCELL IN DREI AKTEN
sich die kulturelle Landschaft des Landes durch die Prägung Shakespeares im Theaterschaffen aus. Auf der Bühne wurden höchstens Zwischenspiele musikalischer Art verwendet oder es wurde zur Musik gesprochen. In dieser Umgebung der sogenannten «Semi Operas» wagte sich Purcell an eine durchkomponierte Oper und verzichtete zu Gunsten wahrhaftig menschlicher Gefühle auf die Verwendung allegorischer Figuren. Der Erfolg von «Dido and Aeneas» belohnte Purcells Innovationsmut: Die Oper legte den Grundstein für Purcells Ruhm als «einzig wahrer» britischer Opern-Komponist, der erst drei Jahrhunderte später in Britten einen würdigen Nachfolger finden sollte.
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T R I S TA N U N D I S O L D E
OPER VON RICHARD WAGNER IN DREI AUFZÜGEN
miteinander – das Eins-Werden mit sich und in der Liebe wird möglich. Während der Entstehungszeit des «Tristan», in der Wagner als Flüchtling der 1848-Revolution und Exilant im Hause Wesendonck in Zürich weilt, erhält die Liebessymbolik biographische Brisanz: Zwischen dem Komponisten und der Hausherrin Mathilde entwickelt sich eine verschworene Reisegemeinschaft auf dem Weg nach Utopia. Er schreibt Silvester 1857 an Mathilde Wesendonck: «Hochbeglückt, schmerzentrückt, frei und rein ewig Dein – was sie sich klagten und versagten, Tristan und Isolde, in keuscher Töne Golde,
Catherine Foster (Isolde), Daniel Frank (Tristan) ©konzerttheaterbern.ch
In Tristan und Isolde formuliert Richard Wagner die Liebe als Utopie: «O sink hernieder, Nacht der Liebe, gib Vergessen, dass ich lebe, nimm mich auf in deinen Schoss, löse von der Welt mich los!» Möglich wird diese Liebe abseits aller Konventionen erst in einer Welt, die der Komponist, angeregt durch die Lektüre von Novalis, Schlegel und Schopenhauer, in seiner «Handlung in drei Aufzügen» konzipiert. Zwei metaphysisch getrennte Ebenen stehen für die unterschiedlichen Seins-Zustände, wobei der «Tag» das Reich des Bewusstseins abbildet, in dem eine klare Trennung zwischen Subjekt und Objekt herrscht. In der «Nacht» hingegen verschmelzen beide
Tristan and Isolde with the Potion ©John William Waterhouse
So 16. Juni
ihr Weinen und ihr Küssen leg‘ ich zu deinen Füssen, dass sie den Engel loben, der mich so hoch erhoben!» Letztlich endet die Liaison jedoch mit einer ganz weltlichen Ehekrise.
16.00 Uhr
ABO C, M, F Kein freier Verkauf Besuch im Konzert Theater Bern
Ludger Engels, der in Bern bereits Macbeth, Peter Grimes in der Reitschule, Salome oder Alzheim inszenierte, wird zusammen mit seinem Team um Volker Thiele und Heide Kastler die von Wagner angestossene Suche nach dem Nirwana vertiefen. Wie Tristan in der archaischen Erzählung seit dem 10. Jahrhundert die Meere und Länder durchzieht, so wird Tristan auch in dieser Inszenierung Räume und Zeiten durchmessen und sich dabei immer wieder im Grenzgebiet zwischen Idee und Realität aufhalten. (Quelle: Konzert Theater Bern)
Konzert Theater Bern Ludger Engels Kevin John Edusei Volker Thiele Heide Kastler Zsolt Czetner Katja Bury Berner Symphonieorchester Chor Konzert Theater Bern Kevin John Edusei ©Marco Borggreve
Regie Musikalische Leitung Ausstattung Kostüme Chorleiter Dramaturgie Orchester Chor
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Vor dem Theater…
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GÖNNERINNEN- UND GÖNNERVEREINIGUNG des Stadttheaters Olten
Liebe Musik- und Theaterfreunde Werden Sie Mitglied der Gönnerinnen- und Gönnervereinigung des Stadttheaters Olten! Sie kommen in den Genuss verschiedener Vorteile: Einzelmitglied: Doppelmitglied/Paare:
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S P O N S O R E N U N D M E D I E N PA R T N E R Hauptsponsoren
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Das Stadttheater Olten wird unterstĂźtzt durch die Stadt Olten und den Kanton Solothurn.
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Abendkasse Stadttheater Olten Frohburgstrasse 3, 4600 Olten Telefon 062 289 7006 Geöffnet 1 Stunde vor Aufführungsbeginn
Stadttheater Olten AG Frohburgstrasse 1 4601 Olten Telefon 062 289 7000 Fax 062 289 7001 info@stadttheater-olten.ch www.stadttheater-olten.ch
Impressum Herausgegeben von Stadttheater Olten AG Redaktion: Edith Scott Layout: grafikmeier.ch, Olten Druck: Dietschi Print&Design AG, Olten
Internet-Vorverkauf Einzeleintritte www.kulturticket.ch Telefon 0900 585 887 (Mo–Fr, 10.30 –12.30 Uhr, Fr. 1.20/Min.) oder kulturticket.ch – Vorverkaufsstellen
Öffnungszeiten Mo 13.30 – 17.00 Uhr Di bis Fr 09.00 – 12.00 Uhr 13.30 – 17.00 Uhr
Freuen Sie sich mit uns auf die Saison 2019/20! Vorstellung des neuen Spielplans: Mittwoch 5. Juni, 18.00 Uhr
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