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Theaterzeitung 3 | Saison 21-22

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stadttheaterolten kultur und tagung

03 21 22 N°

theaterzeitung

november | dezember 2021


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So 21.11.2021 Le nozze di Figaro 4 Opera buffa von W. A. Mozart  Luzerner Theater So 28.11.2021 Trio Cappella 7 Kaffeehauskonzert Mi 01.12.2021 Die Dreigroschenoper 8 Von Bertolt Brecht Do 02.12.2021 Die Dinge meiner Eltern 14 Was vom Leben übrig bleibt Mi 08.12.2021 Freddie – Secondhand Orchestra 16 Ein Mundartabend Di 14.12.2021 Das Mädchen mit den Schwefelhölzern 20 und andere Wintermärchen Mi 15.12.2021 Matthias Goerne 22 Camerata RCO Was sonst 27 noch läuft Gönnerinnen- und 30 Gönnervereinigung Unsere Sponsoren 31 und Partner Vorschau auf 33 Theaterzeitung 4 2021|22 Vorverkauf und weitere Informationen 34 Impressum und Ortsplan

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Musiktheater

Le nozze di Figaro Oper von W. A. Mozart Dauer: Abo Preise

So 21. 11.

1 h 30 min (ohne Pause) Musiktheater 165 | 145 | 110 ink. Car

Produktion Luzerner Theater  Auswärtsbesuch

19.00

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Foto: Gerard Jones ©roh.org.uk

Musikalische Leitung Regie Bühne Kostüme Licht Dramaturgie Nachdirigat Choreinstudierung

Gabriella Teychenné Gerard Jones Anna Yates Donna Raphael Marc Hostettler Talisa Walser Jesse Wong Mark Daver

Vladyslav Tlushch Eyrún Unnarsdóttir Tania Lorenzo Sebastià Peris Solenn Lavanant Linke Marcela Rahal Robert Maszl Rainer Zaun Aline Dätwyler Xenia Romanoff Hanna Jung Chor des Luzerner Theater Luzerner Sinfonie­orchester

Conte Almaviva Contessa Almaviva Susanna Figaro Cherubino Marcellina Don Basilio / Don Curzio Don Bartolo / Antonio Barbarina Due donne Due donne

Susanna und Figaro freuen sich auf den langersehnten Tag ihrer Hochzeit. Was Figaro jedoch nicht weiss: Graf Almaviva möchte das alte feudale «Recht der ersten Nacht», auf das er gerade grosszügig verzichtet hat, bei Susanna wieder heimlich in Kraft setzen. Als Susanna Figaro über die Absichten des Grafen aufklärt, ist er zutiefst empört und will ihm die Stirn bieten. Was als Kampfansage beginnt, entwickelt sich zu einem undurchschaubaren Liebeslabyrinth, dynamisch befeuert durch heimliche Briefe, Verkleidungen und Listigkeiten. Selbst Figaro droht sich im Intrigengewirr zu verheddern, wären da nicht Susanna und ihre Komplizin, die Gräfin Almaviva, die mit ihrer Klugheit und Aufrichtigkeit am Ende doch noch alles zum Guten wendet. Regisseur Gerard Jones, Gewinner des europäischen Opernregiepreises, setzt W. A. Mozarts Oper in Szene, die – wie schon die Textvorlage von Beaumarchais – auf revolutionäre Weise nur schwer zu durchbrechende Machtstrukturen blossstellt und kritisiert. Die Figuren wirken gefangen in ihren Rollen, wollen ausbrechen, scheuen sich jedoch vor den Konsequenzen. Jones sieht in diesem Stück exemplarisch vorgeführt, dass die Elite vor der Revolution ebenso erzittert wie die Unterschicht vor der Anarchie. Solche Zustände, deren Analogien uns, unter anderen gesellschaftlichen Vorzeichen, auch heute noch begegnen, hinterfragt Mozart in seinem «Figaro» mit spielerisch-bösem Humor meisterhaft.

Foto: Chor ©Ingo Höhn

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Trio Cappella Kaffeehauskonzert Wenn ein klassischer Posaunist, ein Jazz-Bassist und eine Volksmusik-Akkordeonistin zusammentreffen, entwickelt sich daraus eine interessante musikalische Synthese. Wenn es sich dabei auch noch um die bekannten Namen von Claudia Muff, Armin Bachmann und Peter Gossweiler handelt, so entstehen in dieser originellen Besetzung spannende Klangbilder. Die drei Musiker lieben es, neugierig durch Zeiten und Stile zu stöbern und allerhand an Musik zu entdecken. Da ist ein Trio am Werk, das mit viel Herzblut und Spielfreude musiziert und feine und vertraute Klänge wie auch vertrackte und verrückte Zwischentöne erklingen lässt.

Fabian Bürki Leiter Marktgebiet Olten

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Dauer: ca. 75 min. (ohne Pause) Preis 55 inkl. Kaffee & Kuchen freie Platzwahl

So 28. 11. 16.00

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Copyright © 2021 Credit Suisse Group AG und/oder mit ihr verbundene Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten. Fotos: Claudia Muff, Armin Bachmann und Peter Gossweiler ©triocapella.ch

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Musiktheater

Die Dreigroschenoper Von Bertolt Brecht Musik von Kurt Weill

Mi 01. 12. 19.30

19.00 Werkeinführung Konzertsaal Dauer: 120 min. (ink. Pause) Abo Musiktheater Preise 70 | 60 | 50

Ein Stück mit Musik in einem Vorspiel und acht Bildern von Bertolt Brecht nach John Gays «The Beggar’s Opera» übersetzt aus dem Englischen von Elisabeth Hauptmann. Musik von Kurt Weill.

Produktion Theater Kanton Zürich

Inszenierung Rüdiger Burbach Musikalische Leitung Till Löffler Joachim Aeschlimann Maceath / Makie Messer Romeo Meyer Jonathan Jeremiah Peachum / Pastor Kimball Katharina von Bock Celia Peachum Anja Rüegg Polly Peachum Pit Arne Pietz Brown Leonie Merlin Young Lucy/Säge-Robert/Hure Miriam Wagner Spelunkenjenny/ Trauerweiden-Walter Michael von Burg Hakefinger-Jakob/Filch Manuel Herwig Münz-Matthias/ Konstabler Smith Ensembler Ein Moritatensänger, Ansagen

Einführung von Bertolt Brecht Die «Dreigroschenoper», in England durch zwei Jahrhunderte unter dem Titel «The Beggar’s Opera» in allen englischen Theatern gespielt, führt in das Milieu von den Verbrechervorstädten Londons, Soho und Whitechapel, die vor zweihundert Jahren so wie heute die Zufluchtsstätte der ärmsten und nicht immer durchsichtigsten Schichten der Londoner Bevölkerung waren. Herr Jonathan Peachum schlägt aus dem Elend auf seine originelle Weise Kapital, indem er gesunde Menschen künstlich zu Krüppeln herausstaffiert und sie betteln schickt, um aus dem Mitleid der wohlhabenden Stände seinen Profit zu ziehen. Er tut das keineswegs aus angeborener Schlechtigkeit. «Ich befinde mich auf der Welt in Notwehr», das ist sein Grundsatz, der ihn in allen seinen Handlungen zur schärfsten Entschiedenheit zwingt. Er hat in der Londoner Verbrecherwelt nur einen ernsthaften Gegner; und das ist der junge, von den Dämchen vergötterte Gentleman Macheath. Dieser hat Peachums Tochter Polly entführt und auf eine ganz groteske Weise in einem Pferdestall geheiratet. Als Peachum von der Heirat mit seiner Tochter erfährt – die ihn nicht so sehr aus moralischen Gründen schmerzt wie aus sozialen – beginnt er einen Krieg auf Tod und Leben mit Macheath und seiner Gaunerplatte, dessen Hin und Her den Inhalt der «Dreigroschenoper» bildet. «The Beggar’s Opera» wurde im Jahr 1728 zum erstenmal im Lincoln’s Inn Theatre aufgeführt. Der Titel bedeutet nicht etwa, wie manche deutsche Übersetzer geglaubt haben: «Die Bettleroper», das heisst eine Oper, in der eben Bettler vorkommen, sondern «Des Bettlers Oper», das heisst eine Oper für Bettler. Die Musik ist vollständig neu komponiert. Nicht fehlen uns Heutigen die soziologischen Anlässe von «The Beggar’s Opera»: Wie vor zweihundert Jahren haben wir eine Gesellschaftsordnung, in der so ziemlich alle Schichten der Bevölkerung, allerdings auf die allerverschiedenste Weise, moralische Grundsätze berücksichtigen, indem sie nicht Moral, sondern natürlich von Moral leben. (Bertolt Brecht: Gesammelte Werke. Band 17. Suhrkamp Verlag. Berlin: 1982)

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Fotos: Die Dreigroschenoper ©Tanja Dorendorf T+T Fotografie

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Brecht & Co Der Kern der «Dreigroschenoper» ist der Gegensatz zwischen Elisabeth Hauptmanns* Frauen­gestalten, die es leid sind, von skrupellosen und egozentrischen Männern herumgeschubst zu werden, und diesen spezifischen brechtischen Männern, ob diese nun Brechts eigene Schöpfung sind oder ob sie (immer Brechts Neigungen widerspiegelnd) den Phantasien Kiplings oder Villons entstammen. Typisch ist der Polizeichef, der seine homoerotischen Träume von den glorreichen Tagen mit Mackie Messer in Indien träumt, ebenso der kalte und doch priapische Mackie selbst, der Gefangener seiner eigenen sexuellen Wünsche ist und sklavisch seinen Zeitplan für die Hurenhäuser befolgt. Eine Veränderung – wenn sie in der fetischistischen Welt des Mackie Messer, der seinen Stockdegen spazieren führt, und des unfähigen Polizeichefs, der sich in leeren Posen gefällt, überhaupt eintreten kann – ist nur zu erwarten, wenn die zutiefst widersprüchliche Jenny oder die intelligente, entschlossene und attraktive Polly die Initiative ergreifen. Das Drama, das sich im Zentrum der «Dreigroschenoper» abspielt, kann als das Drama von Brecht und Hauptmann selbst angesehen werden, als der Konflikt zwischen dem Traum einer Frau von Gleichheit oder vom Griff nach der Macht, und dem Traum eines Mannes vom ewigen Fortbestand einer Welt, in der ungestraft vergewaltigt und gemordet werden kann, einer Welt, in der der Körper der Frau käuflich und verkäuflich ist. In ihrem tiefsten Grunde schlägt die «Dreigroschenoper» eine Saite an, in der uralte männliche Gewaltphantasien widerklingen, mit denen ein Teil des Publikums sich leicht identifizieren kann. Ebenso hörbar ist jener Klang, den Männer wie Ernst Bloch fürchteten und den Frauen wie Elisabeth Hauptmann, Lotte Lenya und Carola Neher auf der Bühne und im Leben verkörperten: Polly und die Spelunken-Jenny träumen von einer Welt, in der sie selbst es sind, die die Macht haben, in der sie die eigenen sexuellen Wünsche unverstellt zum Ausdruck bringen können und nicht auf Abruf Vätern, Ehemännern und den Freiern in Turnbridge zu Gefallen sein müssen. Indem Hauptmann den einen, untergründigen und überdauernden Strom des Begehrens so glänzend gestaltet hat, während Brecht dem entgegengesetzten zum Ausdruck verhilft und Weills Musik beiden Flügel verleiht, spiegelt die «Dreigroschenoper» unsere eigensten tiefsten und ungezähmtesten Wünsche und Ängste wider. * Elisabeth Hauptmann war Bertolt Brechts Mitarbeiterin und hat ihn auf «The beggars opera» von John Gay aufmerksam gemacht. Sie hat das Stück auch übersetzt und Wesentliches zur «Dreigroschenoper» sowie anderen Stücken Brechts beigetragen. (John Fuegi: Brecht & Co. Ullstein Verlag. Berlin: 1997)

Foto: Anja Rüegg, Romeo Meyer, Katharina von Bock ©Tanja Dorendorf T+T Fotografie

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Schauspiel

Die Dinge meiner Eltern Was vom Leben übrig bleibt

Do 02. 12. 19.30

Dauer: 90 min (ohne Pause) Abo Schauspiel Das Traditionelle Preise 50 | 40 | 30 Von Gilla Cremer Mit Gilla Cremer Inszenierung Dominik Günther Ausstattung Eva Humburg Musikalische Beratung Gerd Bellmann Assistenz Uschi Mierzowski

Lachen und Seufzen liegen nah beieinander, es gibt Momente, in denen das Publikum ganz still ist, den Atem anhält, und andere voll eruptiver Lacher und spontanem Applaus. Man merkt die Nähe der großartigen Künstlerin zum Thema, das Nachdenken herausfordert. Nachdenken darüber, wie man selbst mit den Dingen der Eltern umgeht, ob man den eigenen Haushalt «sterbefein» hält oder ihn unaufgeräumt den Kindern überlässt. (Blanche Mamer, Süddeutsche Zeitung)

Gilla Cremer brilliert in den Hamburger Kammerspielen. Ihr gelingt eine punktgenaue Balance zwischen anrührenden und komischen Momenten und obendrein ein grosses Kunststück: Auf bezaubernde Weise führt sie den Zuschauer, ob jung oder alt, zu seinen ganz persönlichen Erinnerungen und lässt ihn – mal betroffen, mal amüsiert – innerlich rufen: ‘Das kenn ich doch!’ (Volker Albers, Hamburger Abendblatt)

Agnes steht im Haus ihrer verstorbenen Eltern. Hier ist sie aufgewachsen, hier haben Vater und Mutter 60 Jahre lang gewohnt – nun muss es geleert werden. Wo fängt man an? Im Keller oder auf dem voll gestopften Speicher? An jedem Gegenstand scheint noch so viel Leben zu hänKoproduktion Theater gen, ein vertrauter Geruch oder eine Geschichte! BehalUnikate – Gilla Cremer mit ten? Verschenken? Verkaufen? Wegwerfen? Erinnerundem Theater Wolfsburg und gen an die Familie und die eigene Kindheit springen aus den Hamburger Kammerspielen, unterstützt von der Schubladen und Schränken. Agnes stolpert über Briefe Kulturbehörde der Freien und Tagebücher, die nicht für sie bestimmt waren. «Was und Hansestadt Hamburg. vom Leben übrig bleibt, kann alles weg», hatte ihr ein Entrümpelungs-Profi geraten. Wenn das so einfach wäre…

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Fotos: Die Dinge meiner Eltern ©Arno de Clair

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MundartMusik

Freddie Die Mundartshow

Mi 08. 12. 19.30

Dauer: 100 min. (ink. Pause) Abo Das Leichte Preise 65 | 55 | 45 Secondhand Orchestra Roman Riklin Daniel Schaub Adrian Stern Frölein Da Capo FM Françoise Mürner

FREDDIE ist eine unterhaltsame Hommage an den sagenumwobenen Rocksänger mit der einzigartigen Stimme und ermöglicht neue Perspektiven auf das vielschichtige Musikerbe von Freddie Mercury. Das Secondhand Orchestra stellt unter Beweis, dass Freddies Songs keineswegs Staub angesetzt haben und sein Werk und die Legenden, die sich um seine Person ranken, für immer unsterblich bleiben werden.

Im November 1991 – just vor 30 Jahren – starb Freddie Mercury im Alter von 45 Jahren an Aids. Rund um den Planeten waren die Musikfans geschockt und bis heute wird der Ausnahmesänger schmerzlich vermisst. Denn mit Freddies Tod verlor die Musikwelt nicht nur die unverkennbare Stimme der Kultband Queen, sondern auch einen der bedeutendsten Rocksänger der Musikgeschichte. 2017 hat das SECONDHAND ORCHESTRA mit einer gewagten Mischung aus eigenen Songs und witzigen schweizerdeutschen Versionen der Beatles-Klassiker die hochgelobte Produktion «SGT. PEPPER» auf die Bühne gebracht. Nun präsentiert die Crossover-Truppe mit Riklin & Schaub, Adrian Stern, Frölein Da Capo und FM François Mürner das Werk von Freddie Mercury in neuem Gewand. Der multimediale Theaterabend lässt Leben und Werk von Freddie Mercury neu aufleben durch die wichtigsten Queen-Songs in parodistischen Mundart-Versionen und überraschenden Arrangements. Dabei werden neue Songs hemmungslos mit Gassenhauern wie «Bohemian Rhapsody» und «The show must go on» verwoben. Radiolegende Mürner steuert dem Spektakel audiovisuelle Beiträge bei.

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Foto: ©secondhandorchestra.ch

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Fotos: Freddie Mercury ©Anwar Hussein/Getty Images

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Literatur & Musik

Das Mädchen mit den Schwefelhölzern und andere Wintermärchen

Di 14. 12. 19.30

Abo ausser Abonnement Preis 40 Diana Körner liest, Peter Wegele begleitet am Klavier Produktion a.gon Lesung Diana Körner Klavier Christian Auer

«Das Mädchen mit den Schwefelhölzern», eines der wohl schönsten und zugleich traurigsten Märchen überhaupt, wurde 1845 von Hans Christian Andersen verfasst. Andersen selbst schrieb zur Entstehung: «Ich empfing von Herrn Flinch einen Brief zu einem von drei beigelegten, gedruckten Bildern ein Märchen für seinen Kalender zu schreiben; das Bild, das ich wählte stellte ein kleines, armes Mädchen mit Schwefelhölzern dar.»

den und auch heute noch in jedem Kinderzimmer erzählt werden, darunter «Däumelinchen», «Die Prinzessin auf der Erbse» und «Des Kaisers neue Kleider». Der Andersen-Biograf, Jens Andersen, erklärte den Erfolg der Märchen wie folgt: «Eine Ebene der Märchen ist für Kinder gedacht, und eine zweite, vielleicht anspruchsvollere, für ihre Väter und Mütter. Er wollte Geschichten für beide erzählen. Und dazu kommt vielleicht eine Stimme, die man ‹die dritte Person› nennen kann – sie richtet sich an das Kind in uns. Wir lesen seine Märchen, weil wir dieser deutlichen, so schönen, einsamen und sehr phantasievollen Stimme zuhören können, die direkt zu dem Kind in uns Erwachsenen und Heranwachsenden spricht.»

Armut kannte der noch junge Schriftsteller gut. Er war Sohn eines armen Schumachers und einer Wäscherin. Mit 14 Jahren kehrte Andersen seiner Heimatstadt Odense den Rücken und zog nach Kopenhagen. Dort wollte er eine Karriere am Theater machen. Das Unterfangen blieb erfolglos - stattdessen begann Andersen ein Studium. Die ersten Werke Andersens fanden vor allem in Deutschland und anderen Ländern Europas Anklang während sein Schaffen in seinem Heimatland lange verkannt blieb. Erst später wurde Andersen zum gefeierten Künstler. Das verdankt er vor allem seinen gut 160 Märchen, die in über 120 Sprachen übersetzt wur-

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Foto: Diana Körner ©B. Volkmer

Foto: Christian Auer ©Münchner Künstlerhaus

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Konzert

In der Saison 2018/19 war Matthias Goerne als «Artist-in-Residence» zu zehn Konzerten mit dem New York Philharmonic Orchestra eingeladen, in der Saison zuvor Residenzkünstler in der Elbphilharmonie Hamburg.

Matthias Goerne Camerata RCO

Mi 15. 12.

19.30

Dauer: ca. 120 min (inkl.Pause) Abo Konzert Preise 75 | 65 | 55 Matthias Goerne, Bariton Camerata RCO Programm Lieder von Brahms, Schubert, Schumann und Wolf in einzigartigen Arrangements von Alexander Schmalz speziell für die Camerata RCO

Matthias Goerne Der deutsche Bariton Matthias Goerne zählt zu den vielseitigsten und weltweit gefragtesten Sängern seines Stimmfachs. Er ist regelmäßig zu Gast in den international renommierten Konzertsälen und Opernhäusern sowie bei bedeutenden Festivals und hat mit nahezu allen namhaften Dirigenten und Orchestern in Europa, Amerika und Asien zusammengearbeitet. Matthias Goerne singt an den grossen Opernbühnen der Welt, darunter die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Opéra National de Paris, das Teatro Real in Madrid, das Opernhaus Zürich, die Metropolitan Opera in New York und die Mailänder Scala. Das Spektrum seiner sorgfältig ausgewählten Opernrollen reicht von Pizarro (Fidelio), Wolfram (Tannhäuser), Amfortas (Parsifal), Marke, Kurwenal (Tristan und Isolde), Wotan (Die Walküre, Das Rheingold), Wanderer (Siegfried), Orest (Elektra) und Jochanaan (Salome) bis zu den Titelpartien in Béla Bartóks Herzog Blaubarts Burg, Paul Hindemiths Mathisder Maler und Alban Bergs Wozzeck.

Zu den Höhepunkten der Saison 2019/20 zählen Konzerte mit den Wiener Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, mit Pittsburgh Symphony, dem Orchestre National de France und den Sankt Petersburger Philharmonikern. An der Berliner Staatsoper unter den Linden singt Goerne die Titelpartie in Wagners Der Fliegende Holländer. Liederabende mit den Pianisten Leif Ove Andsnes, Seong-Jin Cho, Jan Lisiecki und Víkingur Oláfsson führen ihn unter anderem nach München, Hamburg, Leipzig, Wien, Mailand, Paris, London, New York und Seoul. Goernes künstlerische Tätigkeit ist in zahlreichen Aufnahmen dokumentiert, die teils mehrfach preisgekrönt wurden (u.a. Grammy Award, Preis der Deutschen Schallplattenkritik, ICMA Award 2014, Diapason d’or, Gramophone Award und BBC Music Magazine Award). Zuletzt erschienen Aufnahmen von Wagners Ring des Nibelungen (Rolle des Wotan) mit Jaap van Zweden, Schubert Lieder mit dem Quatuor Ebène, Mahler-Lieder mit BBC Symphony, Bach-Kantaten mit dem Freiburger Barockorchester und zwei Solo-Alben mit Liedern von Brahms und Schumann sowie eine große Schubert-Edition von 12 CDs bei harmonia mundi mit berühmten Partnern wie Christoph Eschenbach und Leif Ove Andsnes am Klavier. 2017 wurde Matthias Goerne mit dem «ECHO Klassik» als «Sänger des Jahres» ausgezeichnet. Matthias Goerne, gebürtiger Weimarer, studierte bei Prof. HansJoachim Beyer in Leipzig sowie bei Elisabeth Schwarzkopf und Dietrich FischerDieskau. Er ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London und seit 2019 auch Botschafter des Kunstfests Weimar. Foto: Matthias Goerne ©Caroline de Bon

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Foto: Matthias Goerne ©Marie Staggat

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Camerata RCO Die Camerata RCO ist ein einzigartiges Ensemble: alle Musikerinnen und Musiker sind Mitglieder des Königlichen Concertgebouw-Orchesters in Amsterdam und es macht ihnen grossen Spass, im Orchester zu spielen. Aber sie möchten diese Freude noch erweitern, indem sie auch in einem kleinen Ensemble zusammenspielen. Das Repertoire eines kleinen Ensembles ist nicht nur anders. Kammermusik ist auch persönlicher und intimer. Es ist erfrischend, die Kolleginnen und Kollegen im Orchester besser kennen zu lernen, während sie in der Camerata RCO zusammenarbeiten. Das Ensemble ist völlig frei in der Wahl des Repertoires, das sie spielen, wo sie es spielen und mit wem. Die Camerata RCO ist gerne in engem Kontakt mit ihrem Publikum. Die Energie, die bei diesen Konzerten entsteht, ist das, was sie am meisten inspiriert.

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Was sonst noch läuft Do, 16.12.2021 | 20.00 Mike Müller – Gemeindeversammlung Nach «Elternabend» und «Truppenbesuch» zeigt Mike Müller seinen dritten Soloabend. «Heute Gemeindeversammlung» ist nicht mehr Dokumentartheater, sondern die reine Fiktion des Politikbetriebes auf der kleinsten Flamme, der Gemeindepolitik.

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Das Stadttheater Olten unterstützen

Unsere Sponsoren und Partner

Gönnerinnen- und Gönnervereinigung Als Mitglied der Gönnerinnen- und Gönnervereinigung kommen Sie in den Genuss vielseitiger Vorteile: Bariton CHF 60 CHF 90 Paare Bestellungen werden bevorzugt behandelt Einladung zu einem VIP Apéro einmal pro Saison

Tenor CHF 200 CHF 300 Paare

Unser Spendenkonto: Credit Suisse AG, Olten PC-Konto 80-500-4 IBAN CH 58 0483 5064 2531 6100 0 BIC/Swift CRESCHZZ80A Vermerk Spende Ihren Beitrag können Sie von der Steuer abziehen. Wir stellen Ihnen gerne eine Bescheinigung aus.

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Ein, bzw. zwei Abonnements, 1. Kat. nach Wahl (5 Vorstellungen in Olten, 1 Auswärtsbesuch)

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Das Stadttheater Olten wird unterstützt durch die Stadt Olten, den Lotteriefonds des Kantons Solothurn sowie private Gönnerinnen und Gönner.

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Ihr Partner bei Immobilienfragen TRO Verwaltungen AG Reiserstrasse 82 4601 Olten Tel. 062 287 30 00 www.tro-verwaltungen.ch info@tro-verwaltungen.ch Mitglied des Verbandes der Immobilienwirtschaft

- Bewirtschaftung von Mietliegenschaften - Verwaltung von Stockwerkeigentümergemeinschaften - Bewertungen von Liegenschaften - Sanierungs- und Renovationsbegleitung - Verkauf Mitglied Schweizer Immobilienschätzer-Verband

Vorschau Theaterzeitung Nr. 4 Jan./Feb. So 09.01.2022 Ronja Räubertochter Nach dem Roman von Astrid Lindgren

15.00 Uhr

Do 13.01.2022 Concerto de Cavalieri Fr 21.01.2022 Rock me Hamlet Das rockige Shakespeare-Musical

19.30 Uhr

Fr 28.01.2022

19.30 Uhr

Eiger Oper von Fabian Müller Libretto von Tim Krohn

19.30 Uhr

Mi 02.02.2022 Lucas Debargue Klavierrezital

19.30 Uhr

Mi 05.02.2022 Die Zauberflöte Oper von W. A. Mozart  Theater Basel

19.00 Uhr

So 20.02.2022 Michael Erni & Eros Jaca Kaffeehauskonzert

16.00 Uhr

Mi 22.02.2022 Die Marquise von O... Nach Heinrich von Kleist

19.30 Uhr

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Vorverkauf und weitere Informationen Vorverkauf Stadttheater Olten AG Kultur und Tagung Frohburgstrasse 1 Postfach 1810 4601 Olten 062 289 7000 info@stadttheater-olten.ch www.stadttheater-olten.ch www.kulturticket.ch

Erworbene und reservierte Abonnemente und Karten n Reservierte Karten müssen bis spätestens 15 Minuten vor Aufführungsbeginn abgeholt werden. n Reservierte aber nicht abgeholte Karten werden mit einer Bearbeitungs- und Ver­­sandgebühr von CHF 7.– in Rechnung gestellt. n Die Rückgabe sowie der Umtausch von erworbenen Abonnements und Einzelkarten sind ausgeschlossen. n Die Bearbeitung der Abonnementsbestellungen erfolgt nach Eingangsreihenfolge.

Vorverkauf Einzeleintritte ab Montag, 30. August 2021 Öffnungszeiten Mo 13.30 – 17.00 Uhr Di bis Fr 09.00 – 12.00 Uhr 13.30 – 17.00 Uhr

Rollstuhlplätze Es stehen sowohl im Theater- als auch im Konzertsaal Rollstuhlplätze im Parterre zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an unser Personal im Foyer des Stadttheaters. Voranmeldung erwünscht.

Abendkasse Stadttheater Olten Frohburgstrasse 3, 4600 Olten Tel. 062 289 7006

Geschenkgutscheine Verschenken Sie Kultur! Unsere Geschenk­ gutscheine können Sie an der Vorverkaufs­ kasse beziehen oder bestellen unter www.stadttheater-olten.ch. Die Gutscheine sind für alle Veranstaltungen im Saisonprogramm (ohne Drittveranstaltungen) gültig.

Öffnungszeiten 1 Stunde vor Aufführungsbeginn

Baslerstrasse

Jurastrasse

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Frohburgstrasse 1

Bahnhofbrücke

Römerstrasse

P P Altstadt

Grafik/Layout: grafikmeier.ch

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Alte Brücke

Bahnhof Olten

Anfahrt Nebst den öffentlichen Parkplätzen an der Aare entlang, besteht die Möglichkeit, das gegenüberliegende Parkhaus OL10 zu nutzen. Der Eingang zum Parkhaus OL10 befindet sich in der Jurastrasse.

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Der beste Musikmix.

Newsletter & Theaterzeitung Bleiben Sie informiert! Unseren Newsletter oder unsere Theaterzeitung, die Sie regelmässig über die kommenden Veranstaltungen sowie über weitere besondere Anlässe informiert, können Sie unter www.stadttheater-olten.ch oder per E-Mail an info@stadttheater-olten.ch bestellen.

Dominik Lüdi Moderator « Morgenshow »

Höhrhilfe Unser Theatersaal ist mit einer Hörhilfeanlage ausgestattet. An der Abendkasse können Sie gratis unsere Kopfhörer ausleihen. Schulklassen Mit einer Schulklasse gelten folgende Ticketpreise: n Vorstellungen aus dem Abo «Das Familiäre»: CHF 15 pro Schüler n alle anderen Vorstellungen: CHF 18 pro Schüler

Manuela Roth Moderatorin « Morgenshow »


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