stadttheaterolten kultur und tagung
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theaterzeitung
november–dezember 2020
Wo man sich nicht nur für mich engagiert, sondern auch für Kultur und Sport, bin ich am richtigen Ort.
Inhaltsverzeichnis Di 03.11.2020 L’Italiana in Algeri 4 Opera buffa von Gioachino Rossini Fr 13.11.2020 Frida Kahlo 10 Gelesen von Suzanne von Borsody So 15.11.2020 Ronja Räubertochter 14 Nach dem Roman von Astrid Lindgren Di 24.11.2020 The Who and the What 18 Schauspiel von Ayad Akhtar Sa 28.11.2020 Die Zauberflöte 26 Oper von Wolfgang Amadeus Mozart Mi 09.12.2020 Heilig Abend 30 Schauspiel von Daniel Kehlmann Gönnerinnen- und 36 Gönnervereinigung Unsere Sponsoren 37 und Partner Vorschau auf 41 Theaterzeitung 3 2020|21 Vorverkauf und weitere Informationen 42 Impressum und Ortsplan
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Musikaufführung
L’Italiana in Algeri Opera buffa von Gioachino Rossini
Di 03. 11.
19.00 Werkeinführung Dauer: ca. 2 h 35 min (inkl. Pause) Abo B | M Preise 70 | 60 | 50
19.30
Produktion Theater Orchester Biel Solothurn Inszenierung Andrea Bernard Musikalische Leitung Franco Trinca Nachdirigate Francis Benichou Bühnenbild Alberto Beltrame Kostüme Elena Beccaro Chorleitung Valentin Vassilev Mustafà Elvira Zulma Haly Lindoro Isabella Taddeo
Mustafà, der Bey von Algir, ist seiner Ehefrau Elvira überdrüssig und beschliesst sie mit seinem Lieblingssklaven Lindoro zu verheiraten und nach Italien zu schicken. Dieser aber sehnt sich nach Isabella, die wiederum auf dem Weg zu ihm ist, um ihn zu befreien. Unterwegs wird sie gefangen genommen und in den Harem Mustafàs geschickt. Der Bey verfällt ihr augenblicklich. Um ihr Ziel zu erreichen, spielt Isabella Mustafà Zärtlichkeit vor. Kurz vor der Abreise Lindoros und Elviras fordert Isabella die Dienste des Sklaven für sich. Isabella und Lindoro schmieden nun gemeinsam Pläne, um nach Italien zu fliehen. Derweilen erhält Isabella die Täuschung Mustafàs aufrecht. Sie will, dass auch alle anderen Italiener gemeinsam mit ihnen aus Mustafàs Gefangenschaft befreit werden. Als Mustafà die Absichten Isabellas und Lindoros erkennt, ist es bereits zu spät: Tief gedemütigt kehrt er zu Elvira zurück und bittet sie um Verzeihung.
Leonardo Galeazzi Jeanne Dumat Leonora Gaitanou* Giovanni Baraglia* Gustavo Quaresma Josy Santos Michele Govi
*Studierende der Hochschule der Künste Bern, Schweizer Opernstudio Statisterie von Theater Orchester Biel Solothurn Herrenchor von Theater Orchester Biel Solothurn Sinfonie Orchester Biel Solothurn Unterstüzt durch:
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Foto: Josy Santos ©Martin Sigmund
Foto: L’Italiana in Algeri ©Rodrigo Carrizo Couto
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Musikaufführung
Im April 1813 war der Impresario des Teatro San Benedetto in Ferrara in einer misslichen Lage: Die in Mailand sehr erfolgreiche Oper «La pietra del paragone» von Rossini fiel bei seinem Publikum durch und musste ersetzt werden. Obwohl bereits eine nächste Oper angekündigt war, liess diese auf sich warten. Auch Übergangslösungen fanden beim Publikum keinen Anklang. So kam es, dass der Impresario Rossini darum bat, ihm möglichst rasch eine neue Oper zu liefern. Innerhalb kürzester Zeit (man sprich von 18 bzw. 27 Tagen) vertonte der erst 21-jährige Gioachino Rossini das bereits vorliegende Libretto Anellis. Das Textbuch entstand bereits 1808 und widerspiegelt die Begeisterung für den Orient, die im Europa des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts zu spüren war. Die Oper feierte am 22. Mai 1813 ihre Uraufführung und wurde mit «ohren betäubendem, anhaltendem allgemeinen Applaus» aufgenommen. Schon wenige Wochen später wurde die Produktion auch in Vincenza gezeigt und trat von dort ihren Siegeszug durch Italien an und weiter nach Frankreich, Deutschland, Österreich und später nach New York. Rossini begründete mit dieser, heute immer noch sehr beliebten, hinreissend burlesken Belcanto-Komödie, seinen Weltruhm. Die Oper, von Stendhal als «organisierte und vollständige Verrücktheit» bezeichnet, feiert die Situationskomik und Absurditäten. Im Finale des ersten Aktes zum Beispiel, erstarrt die Handlung und die perplexen Akteure können nur noch stottern, was Rossini lautmalerisch mit «din din», «cra cra» oder «tac tac» umsetzt. Die Arien Isabellas und Lindoros dagegen sind voller Zärtlichkeit. Bereits mit der Ouvertüre eröffnet Rossini dem Publikum das Gefühl von Leichtigkeit, das sich durch die ganze Oper zieht und den Zuschauer auf die komische und irrwitzige Handlung einstimmt.
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Fotos: L’Italiana in Algeri ©Rodrigo Carrizo Couto
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Musikali sche Lesung
Frida Kahlo Gelesen von Suzanne von Borsody
Fr 13. 11.
19.30
19.00 Werkeinführung des Kunstmuseum «Ich lächelte. Weiter nichts. Und in mir wurde es hell.» Olten Dauer: 2 h (inkl. Pause) Frida Kahlo gilt als die mit Abstand bekannteste MalePreis 40 Lesung Suzanne von Borsody Musikalische Begleitung Trio Azul Gesang & Gitarre Anibal Civilotti, Perkussion, Vibraphon, Gesang Omar Plasencia León Bass Kurt Holzkämper
rin Lateinamerikas. Ihre Bilder wurden von der mexikanischen Regierung zum «nationalen Kulturgut» erklärt. Sie, die sich bevorzugt traditionell gekleidet, ihre Frisur nach Art der einheimischen Frauen hochgesteckt und den Schmuck der Indios getragen hat, sei, so urteilte Diego Rivera, «die erste Frau in der Geschichte der Kunst, die mit absoluter und schonungsloser Aufrichtigkeit die allgemeinen und besonderen Themen behandelt, die ausschliesslich Frauen betreffen». Die grosse Schauspielerin Suzanne von Borsody fügt im Zusammenklang mit der Musik des Trio Azul dem «Mythos Kahlo» mit ihrer unverwechselbar sanften und zugleich rauen Stimme eine neue, unverfälschte Dimension hinzu. In Briefen und Notizen, Gedichten und anderen Texten lässt sie die Malerin zu Wort kommen und berichtet kompromisslos und reich an Wortschöpfungen über ihre Kunst, über ihre Liebe zu Diego Rivera, über ihren schweren Unfall.
Susanne von Borsody Am 23. September 1957 wurde Suzanne von Borsody als Tochter von Regisseurin und Schauspielerin Rosemarie Fendel und Schauspieler Hans von Borsody geboren. Suzanne liess sich vom Beruf ihrer Eltern nicht beirren und wollte lieber Malerin werden. Doch wie es der Zufall so wollte, erhielt sie ein Angebot vom Regisseur Daniel Christoff, welches Suzanne annahm. Für die TV-Serie «Beate S.» erhielt sie den Adolf-Grimme-Preis und die Goldene Kamera. Doch nur vor der Kamera zu stehen, reicht ihr nicht. Drei Jahre spielte sie beim Frankfurter Theater und ging anschliessend nach Bremen, Düsseldorf und Zürich. Von 1987 bis 1993 war sie am Berliner Schiller Theater engagiert. Während dieser Zeit stand sie auch immer wieder vor der Kamera. Nachdem das Schiller Theater schliessen musste, beschränkte sich Suzanne von Borsody fast nur noch auf das Filmen. Seit Mitte der 90er Jahre gehört sie zu den meist beschäftigten Frauen im deutschen TV. Für ihre Hauptrollen in den Filmen «Die Mörderin» und «Dunkle Tage» wurde sie 1999 mit dem Bayerischen und dem Deutschen Fernsehpreis geehrt. 2007 wurde sie mit dem Synchro-Star für herausragende weibliche Synchronarbeit ausgezeichnet. Mit der Episode «Die Lehrerin» zur deutschen Grundgesetzverfilmung GG19 – Eine Reise durch Deutschland in 19 Artikeln legte sie 2007 ihre erste Regiearbeit vor. Suzanne von Borsody engagiert sich ausserdem für den Verein «Hand in Hand for Children» und wurde zur Botschafterin des Vereins ernannt.
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Foto: Suzanne von Borsody ©Mirko Joerg Kellner
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Kindervorstellung
Ronja Räuber tochter Nach dem Roman von Astrid Lindgren
So 15. 11.
15.00
Dauer: ca. 100 min. (inkl. Pause) Abo Fam Preise 18 Kinder 25 Erwachsene Empfohlen ab 5 Jahren
Produktion a.gon Inszenierung Thorin Kuhn Bühnenbild Monika Maria Cleres Kostümbild Sarah Silbermann Musik & Musikalische Leitung Christian Auer Ronja Birk Borka Mattis Undis Lovis Fjosok & Klein-Klipp Glatzen-Per
In Astrid Lindgrens Kindergeschichten treten starke und mutige Mädchen häufig in den Vordergrund. Die Stärkste unter ihnen ist ohne jeden Zweifel das Mädchen mit den roten Zöpfen, Pippi Langstrumpf. Geht es um Mut, ist Ronja Räubertochter mindestens so mutig – wenn nicht mehr. Während die Stärke Pippis für Kinder klar erkennbar ist, sind die Charakterzüge Ronjas zu Beginn schwieriger fassbar. Aber je weiter man in der Geschichte fortschreitet, desto mehr verstehen auch die Kinder, was es bedeutet, mutig und entschlossen zu sein. Ronja ist die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis und wächst auf dessen Burg inmitten seiner Räuberbande auf. In der Nacht ihrer Geburt tobte ein Gwitter. Ein Blitz schlug in die Räuberburg ein und spaltete sie entzwei. In dem nun abgetrennten Teil hat sich der Clan rund um die befeindeten Borkaräuber eingenistet. Auf einem ihrer Spaziergänge durch den Wald – Ronjas zweites Zuhause – lernt sie Birk, den Sohn Borkas, Hauptmann der Borkaräuber, kennen. Die beiden werden enge Freunde und beweisen ihren Vätern bald, dass sie durch Freundschaft weiterkommen als durch Feindschaft. Astrid Lindgrens Roman handelt von vielen, für Kinder wesentlichen Momenten: Es geht um die Kraft der Freundschaft, um den Mut trotz Wiederstände seinen eigenen Weg zu gehen, es geht um Generationenkonflikte und Herkunft, um die Wichtigkeit und Schönheit der Natur und nicht zuletzt ums Erwachsenwerden. Die schwedische Autorin schrieb den Roman im Alter von 71 Jahren. Es sollte ihr letzter Roman bleiben.
Marlene-Sophie Haagen David Endress William Danne Marcus Jakovljevic Yael Hahn Ruth-Claire Lederle Michael Stark Georg Luibl
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Foto: Marlene-Sophie Haagen ©Joachim Gern
Foto: Ronja Räubertochter ©a-gon.de
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14.03.2019 10:02:53
Schauspiel
The Who and the What Schauspiel in zwei Akten von Ayad Akhtar
Di 24. 11. 19.30
die Frau ihres Langzeitfreundes werden, muss – da Afzal an den Traditionen seiner Vorfahren festhält – aber warten, bis ihre ältere Schwester Zarina, eine erfolgreiche Harvard Absolventin, verheiratet ist. Ihr hatte der Vater die Ehe mit ihrer ersten grossen Liebe verboten, weil der katholische Collegestudent nicht konvertieren wollte. Nun sucht Afzal auf muslimlove.com einen Mann für sie. Ohne ihr Wissen hat er unter ihrem Namen Kontaktanzeigen aufgegeben und die Bewerber getroffen. In einer entwaffnend komischen Szene prüft er Eli, einen zum Muslim konvertierten Amerikaner, der in einer kleinen Moschee eine Suppenküche betreibt, auf Glaubensfestigkeit, Einkommen und Kinderwunsch.
19.00 Werkeinführung Dauer: 90 min. (keine Pause) Abo B | S Preise 50 | 40 | 30
«Ich bin fest davon überzeugt, dass Kunst nicht nur als Selbstzweck besteht. Wenn Kunst eine moralische Dimension hat, dann die, den Zuschauer über sein eigenes Wertesystem reflektieren zu lassen, und dabei zu Produktion helfen, Widersprüche auszuhalten. Ein Bewusstsein zu Landgraf Regie entwickeln, nicht nur ein Gewissen zu haben.» Felix Prader Ausstattung (Ayad Akhtar) Anja Furthmann Mit Heikko Deutschman Matthias Gärtner Noelle Haeseling Tatjana Sebben
«Der Riss der Zeit geht durch das Herz», so übertitelt Autor Daniel Kehlmann seine Laudatio auf Ayad Akhtar, der von einer internationalen Jury mit dem Erwin Piscatorpreis 2019 ausgezeichnet worden war. Ein «Riss der Zeit» geht auch durch das Herz und die Familie des aus Pakistan nach Atlanta im Süden der USA eingewanderten Familienpatriarchen Afzal. Da er aus Überzeugung die überlieferten Konventionen und Werte seines Heimatlandes aufrechterhält, gerät er in einen emotional unlösbaren Vater-Tochter-Konflikt. Afzal hat sich von einem einfachen Taxifahrer zu einem überaus erfolgreichen Taxiunternehmer hochgearbeitet und sich nach dem Tod seiner Frau zwölf Jahre lang liebevoll um die Erziehung seiner beiden nun erwachsenen Töchter gekümmert. Mahwish möchte endlich
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Foto: Heikko Deutschmann ©Martin Kraft
Foto: Ayad Akhtar ©Vincent Tullo für New York Times
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Schauspiel
Dieser – inzwischen achte Kandidat – entspricht all seinen Vorstellungen und wird tatsächlich Zarinas Ehemann. Da sie ihn zufällig schon bei einem Vortrag der Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali kennen gelernt hatte, war sie sicher, dass er ähnlich wie sie weniger ein muslimisch-traditionsgebundenes als ein liberales, westlich orientiertes Leben führen möchte. Die dramatisch hochexplosive Spannung des vielschichtigen Dramas ent wickelt sich aus dem Zündstoff, der sich in dem Inhalt des Romans, an dem Zarina seit Jahren schreibt, verbirgt. In ihrem Porträt des Propheten hinterfragt sie dessen Frauenbild und versucht zu ergründen, WER Mohammed wirklich war – da nur Vordergründiges über ihn bekannt ist: Er war Araber, Aisha war seine Lieblingsfrau, er hat eine Zahnlücke, und so weiter… Brisant ist ihre Auslegung der Koranstellen über Mohammeds Heirat mit seiner Cousine Zaynab, die bis zur Scheidung die Frau seines Adoptivsohnes war. Sind seine Prophezeiungen nur Rechtfertigungen für seine verbotenen Gefühle? Zarinas Roman beginnt, als der Prophet seine ehemalige Schwiegertochter nackt sieht und wie er damit ringt, dass er die Frau seines Sohnes begehrt. Frau Nummer sieben ist der Grund für die Offenbarung über den Schleier. Den Vorhang. (Das arabische Wort ‹Hidschab› oder ‹hijab›, das die Kopfbedeckung der Muslimas bezeichnet, bedeutet ursprünglich ‹Vorhang›.) Als Afzal zufällig das fertige Buchmanuskript von Zarina entdeckt, weiss der orthodoxe Muslim sofort, was das bedeutet. Nicht nur für ihn, sondern für alle, die an den Werten der Religion ihrer Heimat festhalten, ist es pure Blasphemie. Er ist zutiefst verletzt, gleichzeitig auch voller Sorge um die Sicherheit seiner Familie. In Pakistan würde man dafür getötet werden. Obgleich er seine Tochter verstösst, wirft man auch seine Fenster ein, und er verliert seine Firma. «In diesem Konfliktstoff, der in seiner Essenz ein grosses Hohelied auf die Liebe darstellt, gibt es ein Happy End plus Aussicht auf eine Enkelin!» (Bernadette Lietzow, Tiroler Tageszeitung, 29.5.2018.) Als Sohn pakistanischer Einwanderer kennt Akhtar die brennenden Fragen nach der Identität im Alltag von Migranten und gibt – auch in diesem Stück niemals einfache Antworten. «Im Stil eines intelligenten Konversationsstückes wird eine anrührende Tragödie erzählt. Akhtars Well-made play behandelt die interkulturellen Probleme mit eindringlicher Farbigkeit, gescheiter Präzision und gelegentlichen ironischen Akzenten, die dem Thema eine anregende Leicht igkeit geben.» (Rüdiger Krohn, Badische Neueste Nachrichten, 5.12.2018.) Noch einmal Daniel Kehlmann: «Ayad Akhtar ist genau der Schriftsteller, den wir brauchen.» Die kursiv hervorgehobenen Texte sind Zitate aus «The Who and the What».
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Fotos: N. Haeseling ©Stefam Klüter, M Gärtner ©Alan Ovaska, H. Deutschmann ©Mathias Bothor, T. Sebben ©Natasha Sebben
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Heikko Deutschmann Der in Innsbruck geborene vielseitige Schauspieler, preisgekrönte Drehbuchautor und Regisseur gehört zu den gefragtesten TV- und Bühnendarstellern im deutschsprachigen Raum. Nach der Schauspielausbildung an der Berliner Hochschule der Künste erhielt er 1984 sein erstes Engagement an der Berliner Schaubühne, am Thalia Theater Hamburg, Schauspiel Köln, am Schauspielhaus Zürich und am Renaissance-Theater in Berlin. Zuerst noch parallel zu seiner Bühnentätigkeit, konzentrierte er sich ab Ende der 1990er Jahre ganz auf seine immer zahlreicher werdenden Film- und Fernsehengagements. Für den wandelbaren Schauspieler folgten unendlich viele Fernseh- und Kinoproduktionen. Neben seinen Film- und Fernsehengagements ist der vielseitige Schauspieler auch ein gefragter Sprecher für Hörbücher. Als Absolvent der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) ist er auch als Regisseur tätig – schon sein erster Kurzfilm «Noch ein Seufzer und es wird Nacht» (2015), bei dem er das Drehbuch schrieb und Regie führte, er hielt etliche Preise. Felix Prader Felix Prader begann als Regieassistent am Theater am Neumarkt in seiner Heimatstadt Zürich. Von 1975 bis 1979 assistierte er Regie-Legenden wie Peter Stein, Klaus Michael Grüber und Robert Wilson an der Schaubühne in Berlin. Dort zeigte er ab 1977 auch eigene Regiearbeiten, u. a. «Familienszenen» mit Texten von Robert Walser und «Die Aufrichtigen» von Marivaux. Weitere Arbeiten folgten an den wichtigsten deutschsprachigen Bühnen, u. a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Schauspielhaus Bochum, Schauspiel Köln, im Theater im Turm in Frankfurt und am Residenztheater in München. Gastengagements führten ihn auch an internationale Bühnen, u. a. zu den Wiener Festwochen nach Basel und Genf, immer wieder an das Burgtheater Wien, in die USA, an die Comédie Française und das Festival d’Avignon. Daneben verfasst Prader Übersetzungen und Theateradaptionen von Prosatexten, leitete in Frankreich Theater-Workshops, arbeitete bei den Salzburger Festspielen als Produktionsleiter und unterrichtete u. a. an der französischen nationalen Schauspielschule in Strassburg sowie am Mozarteum in Salzburg.
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Die wundersamste aller Opern in der gefeierten Inszenierung des Theater magiers Simon McBurney. Mit einfachen Mitteln entfaltet er den ganzen Zauber des Theaters. Offen hergestellte Projektionen und Soundeffekte erwecken den Bühnenraum zu phantastischem Leben. Aus Partituren werden lebendige Vögel. Die spielerische Leichtigkeit und die emotionale Tiefe dieser Inszenierung wurden bereits in halb Europa bestaunt und bejubelt. Als Pamina gibt die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann ihr Basler Debüt.
Die Zauberflöte
«Simon McBurneys ‹Zauberflöte› ist die beste Produktion von Mozarts letzter Oper, die ich je gesehen habe, und der perfekte Einstieg für ‹Zauberflöten›Neulinge.» (Wall Street Journal)
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Sa 28. 11. 19.30
Dauer: 3 h (inkl. Pause) Abo C Preise 175 | 160 | 145 (inkl. Car) Weitere Informationen zu dieser Aufführung entnehmen Sie dem Programmheft des Theater Basel.
Produktion Theater Basel Musikalische Leitung Francesc Prat, Thomas Wise Inszenierung Simon McBurney Bühnenbild Michael Levine Kostümbild Nicky Gillibrand Videodesign Finn Ross Lichtdesign Jean Kalman Sounddesign Gareth Fry Dramaturgie Meret Kündig Sarastro Tamino Sprecher Königin der Nacht Pamina
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Foto: Regula Mühlemann ©Mischa Christen
Patrick Zielke, James Creswell Kai Kluge, Alex Banfield Andrew Murphy, Kyu Choi Rainelle Krause Regula Mühlemann, Kali Hardwick
Foto: Die Zauberflöte ©theater-basel.ch
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Schauspiel
Heilig Abend Schauspiel von Daniel Kehlmann
Mi 09. 12. 19.30
Dauer: 90 min (keine Pause) Abo C | S Preise 50 | 40 | 30 Produktion Landgraf Regie Jakob Fedler Ausstattung Dorien Thomsen Mit Jacqueline Macaulay Wanja Mues
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«Ein Stück mit Erfolgspotential auch für deutsche Bühnen. Ähnlich wie Schirachs ‹Terror›. Denn an Aktualität, so ist zu befürchten, wird es beiden Stücken in absehbarer Zeit nicht mangeln.» (Claus Heinrich, SWR2, Kultur Info, 03.02.2017) Es ist der 24. Dezember, halb elf Uhr abends. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt: Nur genau 90 Minuten hat er Zeit, der Verhörspezialist Thomas, um von einer Frau namens Judith zu erfahren, ob sie tatsächlich, wie er vermutet, um Mitternacht einen – gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Peter geplanten – terroristischen Anschlag verüben will. Sie wurde auf dem Weg zu ihren Eltern aus einem Taxi geholt und zur Polizeistation gebracht. Thomas weiss offensichtlich nicht nur theoretisch alles über sie, ihre Arbeit und ihre gescheiterte Ehe, sondern auch praktisch, z. B. dass ihr Ex-Mann am Tag davor von 14.30 Uhr nachmittags bis 22.52 Uhr am Abend bei ihr war. Was haben sie da besprochen? Im Nebezimmer wird Peter schon fast zwölf Stunden lang befragt. Ermittler Thomas versucht, wie das bei parallel geführten Vernehmungen üblich ist, den einen über die Aussagen des anderen zu überführen. Aber wo endet List, und wo beginnt unzulässige Täuschung,
wenn unbelegte Vorwürfe wie Fakten behandelt werden? Ist das Ganze doch nur eine Übung für eines von Judiths Seminaren, wie die Philosophie-Professorin behauptet? Thomas setzt alles daran, Judith aus der Reserve zu locken. Doch da hat er mit ihr, die sich mit dem französischen Psychiater, Politiker und Autor Frantz Fanon und seinen Thesen über die Rechte Unterdrückter auseinandergesetzt hat, kein leichtes Spiel. Im Gegenteil: Sie beginnt, ihr Gegenüber mit gezielten Fragen aus dem Konzept zu bringen. Die Situation spitzt sich zu. Und die Zeit läuft… In dieser spannenden Psycho-Studie spielt Kehlmann durch die scharfkantige Figurenzeichnung und die wechselnde Beziehungsdynamik geschickt mit den Erwartungen und Ängsten der Zuschauer. Er stellt wieder Fragen, die zum Weiterdenken zwingen, weil sie nicht einfach und nicht eindeutig zu beantworten sind, die aber eine Antwort verlangen, weil wir nicht sicher sein können, dass sie nur unser Privatleben betreffen und nicht auch – mehr als uns lieb ist – das unserer Kinder. Über die Motive diesen Roman zu schreiben, erzählte Daniel Kehlmann folgendes: «Seit meiner Kindheit habe ich ‹High Noon› geliebt, und zwar nicht so sehr wegen Gary Cooper oder der Revolverduelle, ja nicht einmal wegen Grace Kelly, sondern wegen der Uhr. (…) Man weiss, dass zur Mittagsstunde die Mörder kommen werden (…). ‹High Noon› ist einer der wenigen perfekten Filme – nicht zuletzt weil er in Echtzeit stattfindet, weil in ihm die erzählte Zeit und die Zeit, in der der Film selbst vergeht, auf die Sekunde identisch sind. So etwas wollte ich auch machen, immer schon. Das war der eine Antrieb zu «Heilig Abend»: die Idee von einer Uhr an der Wand, deren Zeiger sich auf den entscheidenden Moment zu bewegen, offen und gross, im Blickfeld der Bühnenfiguren wie des Publikums. Der andere Antrieb war meine Verblüffung über die Dinge, die Edward Snowden aufgedeckt hatte: das Ausmass der staatlichen Überwachung in der elektronischen Welt, die Willkür der Geheimdienste, die Möglichkeit der Polizei, unsere Leben in einem Ausmass zu beobachten, wie wir es uns früher nicht hätten vorstellen können. Also schrieb ich zum ersten Mal etwas im weitesten Sinn Aktuelles, ein Stück, das auf die Ereignisse in den Schlagzeilen reagieren sollte – wenn auch auf eine verschobene, gewissermassen spiegelverkehrte Art. Aber wichtiger noch: Ich wollte die Reduktion auf die Grundsubstanz des Theaters. Ein Konflikt zwischen zwei Menschen. Eine Gefahr, eine Ermittlung. Und die wie immer zu schnell vergehende Zeit.»
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Foto: Heilig Abend ©Joachim Hiltmann
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Schauspiel
Jacqueline Macaulay Für ihre Darstellung der Luise in Schillers «Kabale und Liebe» unter der Regie von András Fricscay wurde sie 1994 zur besten Nachwuchsschauspielerin NRW gewählt und nur ein Jahr später für ihre Doppelrolle im Stück «Oleanna / Musik» (Regie: Harald Clemen) von Theaterheute als Nachwuchsschauspielerin des Jahres ausgezeichnet. Ihre Schauspielausbildung absolvierte sie an der Staatlichen Schauspielschule in Stuttgart. Schon ihre ersten Theaterengagements führten sie an das Stadttheater Luzern, das Schauspiel Bonn, das Schauspielhaus Zürich, das Théâtre National du Luxembourg, das Deutsche Theater Berlin. 1998 bis 2006 war sie festes Ensemblemitglied am Maxim Gorki Theater Berlin. Seit 2006 arbeitet sie frei, u. a. am Hans Otto Theater Potsdam, am Staatstheater Dresden, am Berliner Ensemble, am Schauspiel Frankfurt – und seit 2007 immer wieder bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen und am Théâtre National du Luxembourg. Macaulay ist nicht nur eine vielbeschäftigte Bühnenschauspielerin, sondern ebenso gefragt bei Film-, Fernseh- und Hörspielproduktionen. Wanja Mues Der Vater des vielseitigen Schauspielers war der Schauspieler und Schriftsteller Dietmar Mues, Wanjas Bruder Jonas ist ebenfalls Schauspieler, sein jüngster Bruder Woody absolviert zur Zeit sein Theaterregie-Studium. Nach dem Abitur studierte Wanja Mues in New York Schauspiel. Erstmals vor der Kamera stand er bereits als Jugendlicher im ZDF-Dreiteiler «Jokehnen». 2002 folgte für Mues die Rolle, die ihn als Fernsehschauspieler bekannt machte in «Absolut das Leben». Ausserdem stand Mues in «Der Fürst und das Mädchen», «GSG 9 – Ihr Einsatz ist ihr Leben», «Kommissar Stolberg», «Stubbe – Von Fall zu Fall» oder «Die Manns – Ein Jahrhundertroman» vor der Kamera. Seit 2014 spielt er die Rolle des Privatdetektivs Leo Oswald in der Kult-ZDF-Serie «Ein Fall für zwei». Medienpräsenz zeigte Wanja Mues nicht nur in Krimireihen wie «Tatort», «Polizeiruf 110», «SOKO» (Köln, Leipzig und Wismar), «Der Staatsanwalt», «Wilsberg» und «Die Chefin», sondern auch in unterhaltsamen TV-Formaten, wie «Heimatgeschichten», «Ein unverbesserlicher Dickkopf» oder in der Ehekomödie «Einmal Malaga und zurück». Neben seiner Tätigkeit vor der Kamera arbeitet Wanja Mues auch als Hörbuchsprecher.
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Fotos: André Albrecht
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Das Stadttheater Olten wird unterstützt durch die Stadt Olten, den Lotteriefonds des Kantons Solothurn sowie private Gönnerinnen und Gönner.
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Vor dem Theater…
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Verwaltungen AG Reiserstrasse 82 4601 Olten Tel. 062 287 30 00 www.tro-verwaltungen.ch info@tro-verwaltungen.ch
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Geniessen Sie eine marktfrische Küche, eine wunderschöne Ambiance und einen freundlichen Service. Theatergäste bedienen wir schon ab 17.30 Uhr und garantieren einen zügigen Service.
Restaurant Salmen Ringstrasse 39 CH-4600 Olten Telefon +41 62 212 22 11 www.salmen-olten.ch
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Der Immobilien-Dienstleister Wincasa bietet Ihnen ein umfassendes Dienstleistungsportfolio – mit der Expertise von 920 Spezialisten an 28 Standorten.
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Für uns sind strategische Beratung und Positionierung, Planung, Bau, operativer Betrieb, Revitalisierung und Repositionierung einer Immobilie keine isolierten Abläufe, sondern zentrale Schritte auf dem Weg zu einem erfolgreichen Gesamtprojekt. www.wincasa.ch
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Mitglied des Verbandes der Immobilienwirtschaft
Vorschau auf Theaterzeitung Nr. 3 Dez./Jan. Di 15.12.2020 Schtonk! Komödie nach Helmut Dietl
19.30 Uhr
Mi 16.12.2020 Igudesman & Joo A little silent night music
19.30 Uhr
Ersetzt die Vorstellung «Danceperados»
Do 17.12.2020 Regina Bastarda Mit Paolo Pandolfo und La Pedrina
19.30 Uhr
Sa / So 19./20.12.2020
15.00 Uhr
Das Dschungelbuch Das Musical
Mi 06.01.2021 Concilium Musicum Wien Neujahrskonzert
19.30 Uhr
Di 12.01.2021 Šárka Oper von Leoš Janáček
19.30 Uhr
Fr 15.01.2021 Zweikampfhasen Ersetzt die Vorstellung «Grimms sämtliche
19.30 Uhr
Werke, leicht gekürzt»
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Vorverkauf und weitere Informationen Vorverkauf Stadttheater Olten AG Kultur und Tagung Frohburgstrasse 1 Postfach 1810 4601 Olten
Rollstuhlplätze Es stehen sowohl im Theater- als auch im Konzertsaal Rollstuhlplätze im Parterre zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an unser Personal im Foyer des Stadttheaters. Voranmeldung erwünscht.
Tel. 062 289 7000 info@stadttheater-olten.ch www.stadttheater-olten.ch www.kulturticket.ch
Geschenkgutscheine Verschenken Sie Kultur! Unsere Geschenkgutscheine können Sie an der Vorverkaufskasse beziehen oder unter www.stadttheater-olten.ch bestellen. Die Gutscheine sind für alle Veranstaltungen im Saisonprogramm (ausser Vermietungen) gültig.
Öffnungszeiten Mo 13.30 – 17.00 Uhr Di bis Fr 09.00 – 12.00 Uhr 13.30 – 17.00 Uhr
Newsletter & Theaterzeitung Bleiben Sie informiert! Unseren Newsletter oder unsere Theaterzeitung, die Sie regelmässig über die kommenden Veranstaltungen sowie über weitere besondere Anlässe informiert, können Sie unter www.stadttheater-olten.ch oder per E-Mail an info@stadttheater-olten.ch bestellen.
Abendkasse Stadttheater Olten Frohburgstrasse 3, 4600 Olten Tel. 062 289 7006 Öffnungszeiten 1 Stunde vor Aufführungsbeginn
Höhrhilfe Unser Theatersaal ist mit einer Hörhilfeanlage ausgestattet. An der Abendkasse können Sie gratis unsere Kopfhörer ausleihen.
Baslerstrasse
P
Jurastrasse
P
Frohburgstrasse 1
Bahnhofbrücke
Römerstrasse
P P Altstadt
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Alte Brücke
Bahnhof Olten
Anfahrt Nebst den öffentlichen Parkplätzen an der Aare entlang, besteht die Möglichkeit, das gegenüberliegende Parkhaus OL10 zu nutzen. Der Eingang zum Parkhaus OL10 befindet sich in der Jurastrasse.
Schulklassen Planen Sie mit einer Schulklasse ein Konzertoder Theaterabend zu besuchen, gelten folgende Ticketpreise: n Vorstellungen aus dem Familien-Abo: CHF 15 Schüler n alle anderen Vorstellungen: CHF 18 Schüler Impressum Herausgeber: Stadttheater Olten AG, Frohburgstrasse 1, 4601 Olten Redaktion: Edith Scott Layout: Grafikmeier.ch, Olten Druck: Dietschi Print & Design AG, Olten , Auflage: 1300 Ex. Redaktionsschluss: 25. September 2020 Änderungen vorbehalten
P.P.
4601 Olten Post CH AG
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Als führende kotierte Schweizer Immobiliengesellschaft investiert Swiss Prime Site in zukunftsweisende Immobilien und Projekte. Damit schaffen wir neue Lebensräume mit attraktiven Nutzungsmöglichkeiten.
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