Skip to main content

Theaterzeitung Nr. 5 Saison 2016|17

Page 1

T H E AT E R ZEITUNG

« Ku n st » ou rtrand Chamay Sol Gabetta | Be Zo rn ä h lu n g e n H o ff m a n n s E rz o Q u a rt e t G e rs h w in P ia n e rs  –  Th e K in g’s S in g r, G ö ra n S ö ll sc h e S a b in e M e ye r, q u is t K n u t E ri k S u n d

Sabine Meyer © Christian Ruvolo

5

16 | 17


3

VORWORT «KUNST» als pfiffige Komödie In der Komödie «KUNST» der bekannten Schriftstellerin und Theater­ macherin Yasmina Reza geniesst man Theater vom Feinsten. «Yasmina Reza schreibt für ihre Schauspieler wie ein Komponist für seine Virtuo­ sen», schrieb Le Figaro in Paris, und so erlebt man auch ihre Theaterstücke, ihre hintergründigen, blitzgescheiten Komödien. «Kunst» ist ein überaus reizvolles Stück und brilliert in der gelungenen Inszenierung von Fred Berndt. Es geht um drei Männer, drei Sessel, drei Wände, alle integriert in ein beeindruckendes Bühnenbild, und Fred Berndt versucht optisch so zu überzeugen, dass man in ungeahnte Tiefen eintaucht, die das Geschehen zu einem Erlebnis machen. Licht-Farbe-und Musikeffekte spielen mit und verstärken all diese Eindrücke. Man erkennt, dass die gefeierte Gegenwartsautorin Yasmina Reza mit allen Theaterwassern gewaschen ist. Intuitiv spürt sie die feinsten Nuancen heraus, spielt mit Einzelheiten und verliert nie den roten Faden. In all ihren Stücken, sei es «Der Gott des Gemetzels», «Drei Mal Leben» u.a. erkennt sie in grandioser Selbstverständlichkeit das Ausspielen der hintergründi­ gen Dialoge und bringt im Stück «Kunst» das labile Gleichgewicht einer Männerfreundschaft auf den Punkt, nichts ist so, wie man glaubt oder hofft, dass es sein müsste, auch Freundschaften haben ihre hintergründi­ gen Eigenschaften. Das Publikum erlebt drei bekannte Schauspieler in diesen Rollen von Marc, Serge und Yvan, es sind dies Leonhard Lansink, Luc Feit und Heinrich Schaf­ meister. Marc ist entsetzt, sein Freund Serge hat sich ein Bild gekauft, ein Öl­ gemälde von etwa ein Meter sechzig auf ein Meter zwanzig, ganz in Weiss. Der Untergrund ist weiss, und wenn man die Augen zusammenkneift, kann man weisse Querstreifen erkennen. Es ist dies nicht irgendein Bild, sondern ein echter Antrios für 200.000 Franc. Er liebt das Bild, er erwartet nicht, dass alle Welt es liebt, aber von seinem Freund Marc hätte er das erwartet. Doch die bürgerliche Männlichkeit hat auch ihre Tücken, dies muss man als Publikum rasch erkennen. Man taucht in eigenwillige Abgründe ein, entdeckt Hintergründiges, Fragwürdiges, aber auch ungemein Humorvol­ les. Der Mensch ist in sich immer eine Überraschung, nie weiss man ganz genau, wo er steht und was in ihm auch wirklich vor sich geht, auch nicht unter den besten Freunden. So ist ein Bild ganz in Weiss ein Kunstwerk mit Charakter, auch zugleich nicht nur Kunst in Weiss, sondern eröffnet all die menschlichen Unzulänglichkeiten, die uns prägen, die uns bestimmen und die uns boshaft oder liebenswert machen. Alles liegt drin, auch wenn wir es mit «Weiss» zu tun haben!

Madeleine Schüpfer


74814

Damit der Funke überspringt. Unsere Finanzdienstleistungen sollen sich nicht nur gut anhören, sie sollen sich für Sie auch in jedem Fall lohnen. Daher stimmen wir alle Massnahmen sorgsam auf Ihre Bedürfnisse ab und bieten Ihnen mit unseren innovativen Sicherheitsbausteinen tolle Zugaben. Baloise Bank SoBa und Basler Versicherungen – ein einmaliges Duo, das Sie begeistern wird.

Baloise Bank SoBa Frohburgstr. 4 4600 Olten

Wir machen Sie sicherer. www.baloise.ch


5

I N H A LT Vorwort 3 Inhalt

5

Kunst 6 Sol Gabetta | Bertrand Chamayou

8

Zorn 14 Hoffmanns Erzählungen

16

Backstage 22 Gershwin Piano Quartet

28

The King’s Singers – Sabine Meyer, Göran Söllscher, Knut Erik Sundquist

34

GönnerInnen-Vereinigung 41 Sponsoren und Medienpartner

43

Adressen und Ortsplan, Vorschau

46


6

«KUNST» KOMÖDIE VON YASMINA REZA

Foto: Leonard Lansink | Luc Feit ©Agentur einfachanders | Heinrich Schafmeister

Manchmal braucht es ganz wenig, um die Brüchigkeit menschlicher Verhältnisse darzustellen, meint die berühmte Autorin Yasmina Reza, und präsentiert eine Komö­ die, die mit Männerfreundschaft zu tun hat und an einer «weissen» Leinwand schei­ tert, an einem kostspieligen Nichts. Stein des Anstosses ist in der Tat dieses teure Ge­ mälde ganz in Weiss von dem berühmten Maler Antrios. Serge hat es gekauft, sein Freund Marc versteht die Welt nicht mehr, und der gemeinsame Freund Yvan hat sei­ ne eigenen Probleme. Natürlich geht es nicht um Kunst, sie dient nur als Aufhänger für Fragen nach männ­ lichem und gesellschaftlichem Selbstver­ ständnis, nach menschlichem Zusammen­ leben in all seinen Schattierungen. Mit ironischem Humor führt das Stück dem Pu­

blikum vor, wie Nebensächliches plötzlich zur Hauptsache werden kann, und zeigt die eigenwilligen, oft unberechenbaren Mechanismen von Freundschaften auf. Marc kann nicht verstehen, dass Serge, ein arrivierter Dermatologe und Kunstliebha­ ber, ein nahezu weisses Gemälde kauft. Marc ist Luftfahrtingenieur und Yvan Pa­ pierhändler. Der aufbrausende Marc ist ent­ setzt über diesen sinnlosen Kauf, im Laufe der Geschichte kommt es sogar aufgrund des weissen Bildes zu handgreiflichen Aus­ einandersetzungen. Zorn, Enttäuschung, Karrierefrust machen sich breit, die Bezie­ hungen unter diesen drei Männern verän­ dern sich und driften in neue Bahnen. Diese Komödie hat es in sich, das Tragische humorvoll und liebenswert hinüberzu­ bringen.


7

Do 2. Feb

19.30 Uhr

Abo B, S, F freier Verkauf Abendkasse 18.30 Uhr Werkeinführung 19.00 Uhr (Konzertsaal) (Madeleine Schüpfer, Kulturjournalistin)

Kunst©Guido Kasper

Beginn Ende ca.

19.30 Uhr 21.40 Uhr

Preise 50.– / 40.– / 30.– Schüler, Auszubildende und Studierende 50% Ermässigung Landgraf

Fred Berndt ist ein erfahrener Regisseur, der auf eine lan­ ge Karriere zurückblicken kann. Er hat diverse Inszenie­ rungen und Bühnenbilder geschaffen und dafür Preise und Auszeichnungen erhalten. Er versteht es meisterlich, mit dem Raum umzugehen, den Ereignissen Lebendig­ keit zu geben. So ist auch diese Komödie ein voller Erfolg.

Fred Berndt Barbara Krott

Marc Serge Yvan

Leonard Lansink Luc Feit Heinrich Schafmeister

Yasmina Reza © Pascal Victor

Regie und Raum Kostüme

Im Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Olten


8

S O L G A B E T TA | B E R T R A N D C H A M AY O U REZITAL Die weltweit gefeierte Sol Gabetta ist seit 2004 regelmässig in Olten. Wo die argentinisch-französische Cellistin russi­ scher Abstammung auftritt, hinterlässt sie einen bleibenden Eindruck – auf­ grund ihrer fesselnden Interpretationen, ihres passionierten, körperlichen und beseelten Spiels und ihres Charismas. Ihre grosse Stil- und Repertoireflexibilität zeichnet ihr künstlerisches Profil aus.

Der mit Sol Gabetta seit seiner Kindheit befreundete Pianist Bertrand Chamayou wird nicht nur in seiner Heimat Frank­ reich bejubelt. Mit Auftritten in namhaften Sälen wie dem Théâtre des Champs Elysées, Lincoln Center New York, Herkulessaal München oder der Wigmore Hall Lon­ don hat sich Bertrand Chamayou in der


Bertrand Chamayou © Marco Borggreve

9

internatio­nalen Musikszene einen Namen ge­ macht. Auch bei renommierten Festivals wie dem Lucerne Festival, Rheingau Musik Festi­ val, Klavierfestival Ruhr, Rotterdam Gergiev Festival oder Mostly Mozart Festival New York ist Bertrand Chamayou ein gern gesehener Gast.

Do 9. Feb.

19.30 Uhr

Abo K5, K6, F freier Verkauf Abendkasse Beginn Ende ca.

18.30 Uhr 19.30 Uhr 21.30 Uhr

Preise 75.– / 65.– / 55.– Schüler, Auszubildende und Studierende 50% Ermässigung Blumenschmuck: Blumen Frei, Olten

Sol Gabetta Bertrand Chamayou

Violoncello Klavier

Robert Schumann, 1810 – 1856 Fünf Stücke im Volkston op. 102 (1849) Mit Humor / Langsam / Nicht schnell, mit viel Ton zu spielen / Nicht zu rasch / Stark und markiert

*** Frédéric Chopin 1810 – 1849 Sonate für Violoncello und Klavier g-moll op. 65 (1845/46) Allegro moderato / Scherzo, Allegro con brio / Largo / Finale Allegro Sol Gabetta © Uwe Arens

Sol Gabetta | Bertrand Chamayou © Joachim Schmid

Ludwig van Beethoven 1770 – 1827 Sonate für Violoncello und Klavier Nr.1 F-Dur op. 5/1 (1796) Adagio sostenuto, Allegro / Allegro vivace


10

REZITAL SOL GABETTA | BERTRAND CHAMAYOU Zu den grossen Komponisten des 19. Jahrhunderts zählt auch Robert Schumann, der 1810 in Zwickau im damaligen Königreich Sachsen geboren wurde. Bereits früh fiel er durch seine vielfa­ chen Begabungen auf: Gedichte, Prosa, Dra­ menentwürfe und erste Kompositionen – vor allem für das Klavier – standen in seinen Ju­ gendjahren gleichberechtigt nebeneinander. Erst 1830 gab seine Mutter ihre Zustimmung zu einer musikalischen Laufbahn. Schumann entschloss sich Konzertpianist zu werden, aber Klavierübungen mit Hilfe einer von ihm erfundenen mechanischen Vorrichtung führ­ ten zu einer Schädigung seiner rechten Hand. So widmete er sich von da an vor allem der Komposition und der Tätigkeit als Musikrezen­ sent. In der von ihm gegründeten «Neuen Zeitschrift für Musik» lobte er vielversprechen­ de neue Werke (Chopin oder Berlioz) und geisselte in scharfen Worten die Schwächen des Musiklebens, insbesondere des reinen Virtuosentums. Im Revolutionsjahr 1848 schrieb er vom «Frühling des Volkes» und be­ grüsste die politische Freiheit. Zu dieser Zeit entstanden auch die «Fünf Stü­ cke im Volkston» für Violoncello und Klavier, kurze Kompositionen, die mit ihrer Vielfalt – lyrische Momente stehen neben dramati­ schen Ausbrüchen – eine ganze bunte Welt umfassen. Als der zweiundzwanzigjähri­ ge Ludwig van Beethoven gegen Ende 1792 die Musik­ metropole Wien betrat, kam er nicht mit leeren Händen. Er brachte bereits ein reiches kompositorisches Schaffen mit und als Pianist konnte er sich mit den Ersten seiner Zeit messen. Auf Empfeh­ lung seines Gönners, des Grafen Waldstein, sowie durch seine Beziehungen zu Joseph

Haydn öffneten sich ihm viele Türen und bald verkehrte er als Freund und Lehrer in den bes­ ten Kreisen. Seine ersten Erfolge errang er als Pianist: Vor allem seine freien Improvisationen und die Fä­ higkeit, selbst die schwersten Werke von Blatt zu spielen, weckten Staunen und Entzücken der Kenner. Nach dem Tode Mozarts war nie­ mand mehr da, der sich mit Beethoven hätte messen können. Im Hause des Fürsten Karl Lichnowsky feierte Beethoven seine ersten Tri­ umphe und die Fürstin Lichnowsky nahm sich des jungen Genies in mütterlicher Weise an. Am 29. März 1795 trat Beethoven zum ersten Mal öffentlich als Pianist und Komponist in Wien auf. Er spielte sein B-Dur Klavierkonzert – das heute als 2. Klavierkonzert bekannt ist – und am 31. März trug er im Burgtheater Mo­ zarts d-moll Konzert vor. Im Februar 1796 un­ ternahm er – vermutlich in Begleitung von Lichnowsky – eine Reise nach Prag. Über die dortigen Konzerte ist allerdings nichts Nähe­ res bekannt. Die Reise ging weiter nach Berlin, wo Beethoven einige Male am Hofe von Fried­ rich Wilhelm II. spielte und zusammen mit dem französischen Musiker Jean-Pierre Du­ port – der als Erster Cellist der Hofkapelle wirkte – seine beiden Violoncello-Sonaten op. 5 uraufführte. Frédéric François Chopin wurde als Sohn des gebürti­ gen Franzosen Nicolas Chopin und der polnischen Mutter Justina Kryżanowska am 1. März (?) 1810 in Żelazowa-Wola bei Warschau geboren. Den ersten Klavierunterricht erhielt er durch seine Mutter und bereits mit acht Jahren trat er erstmals öffentlich bei einem Wohltätigkeitskonzert auf. In den Salons der polnischen Aristokratie wurde er als Wunder­ kind gefeiert. In dieser Zeit entstanden auch bereits seine ersten Kompositionen.


Am 11. Oktober 1830 trat Chopin zum letzten Mal in Warschau auf und verliess anschliessend Polen zu einer Reise nach Westeuropa. Den Win­ ter verbrachte er in Wien und reiste dann weiter über Salzburg und München nach Stuttgart. Hier erreichte ihn die Nachricht von der Einnah­ me Warschaus durch die Russen. Damit war für ihn eine Rückkehr unmöglich geworden. Ende 1831 traf er in Paris – das für ihn zur zweiten Heimat werden sollte – ein. Chopin hat fast ausschliesslich für das Klavier komponiert. Seine grossen Vorbilder waren Bach, Mozart und Beethoven. Empfänglich war er aber auch für den Belcanto der italienischen Oper (Rossini, Bellini). Das Charakteristische seiner Wer­ ke ist jedoch vor allem der Einfluss der polnischen Volksmusik, die in Rhythmen und Harmonien in seinen Werken immer wieder anklingt.

Die beiden Klavierkonzerte (e-moll und f-moll) entstanden in den Jahren 1829/30. Nationale Elemente verarbeitete er vor allem in Polonai­ sen, in einem Rondeau à la Mazur, im Krakowiak in einem Grand Rondo de Concert für Klavier und Orchester und in zahlreichen Mazurken. Seine Sonate für Violoncello und Klavier g-moll op. 65 entstand in der letzten Phase seines Le­ bens, während der Zeit der Trennung von seiner Lebenspartnerin George Sand. Chopins Ge­ sundheitszustand verschlechterte sich in dieser Zeit rasch. Im Februar 1848 spielte er noch ein letztes Konzert und am 17. Oktober 1849 starb er in Paris und wurde auf dem Friedhof Pè­ re-Lachaise begraben. Sein Herz jedoch wurde - seinem Wunsch entsprechend – nach War­ schau gebracht. Kurt Heckendorn

grafik | plakate | werbung


14

ZORN SCHAUSPIEL VON JOANNA MURRAY-SMITH

Als die Eltern erfahren, dass ihr halbwüch­ siger Sohn Joe eine nahe Moschee mit

islamfeindlichen Graffiti beschmiert hat, fallen Alice und Patrick aus allen Wolken. Sie haben Joe doch im Sinne von Toleranz erzogen, was treibt nun ihn ausgerechnet zu einer solchen Tat. Vorerst suchen die Eltern die Hauptschuld in seinem Umgang mit seinem Komplizen, der aus einfachen Verhältnissen stammt. Doch dann konfrontiert eine junge Jour­ nalistin die Familie mit einem dunklen Ge­ heimnis aus Alices Jugend…

Fotos © Peter Hoennemann

In diesem Familiendrama fällt eine schein­ bar heile Welt in tausend Stücke. Geschickt und völlig unerwartet verschiebt sich der Fokus von einem Akt der Intoleranz hin zu einer tief vergrabenen Lebenslüge und stellt damit die grundsätzliche Frage nach der Motivation und Rechtfertigung von Gewalttaten.


Fotos © Peter Hoennemann

15

Fotos: Peter Hönnemann, Gestaltung: Felix Wandler

Di 7. März

19.30 Uhr

Abo A, S, F, Y freier Verkauf Abendkasse 18.30 Uhr Werkeinführung 19.00 Uhr (Konzertsaal) (Madeleine Schüpfer, Kulturjournalistin)

Beginn Ende ca.

19.30 Uhr 21.00 Uhr keine Pause

Preise 50.– / 40.– / 30.– Schüler, Auszubildende und Studierende 50% Ermässigung

Zorn

In diesem preisgekrönten Stück gehen wir gesell­ schaftlichen Themen tief auf den Grund, es geht (Fury) nicht darum, Kritik zu üben, sondern die Autorin Jo­ Deutschsprachige Erstaufführung anna Murray zeigt auf, wo die Wahrheiten mensch­ Von Joanna Murray-Smith lichen Verhaltens liegen. Deutsch von John und Peter von Düffel Regie: HaraldDie Clemen Journalistin ist es auch, die den ungeheuren Bühne: Hans Aufruhr Richter; Kostüme:um ClaudiaJoes Kuhr Tat mit einer brisanteren Geschich­ te aus Alices Vergangenheit vereitelt. Das Bild der Mit Ulrich Bähnk, Jonathan Beck, Rufus Beck, Lena Dörrie, heilen, Isabell Fischer,politisch Jacqueline Macaulay, korrekten Familie, die einfach alles Gerd Lukas Storzer richtig macht, zerfällt. Alles verraten wir nicht, lassen Sie sich überraschen, Sie erkennen ein Stück Leben, wie es eben sein kann und wie man es nicht erwartet, die Schatten der Vergangenheit holen jeden ein. Harald Clemen Claudia Kuhr

Mit Rufus Beck, Jonathan Beck, Jacqueline Macaulay, Ulrich Bähnk, Lena Dörrie, Isabell Fischer, Gerd Lukas Storzer

Fotos © Peter Hoennemann

Regie Kostüme

Hamburger Kammerspiele


16

H O FFM A N N S E R Z Ä H LU N G E N OPER IN DREI AKTEN VON JACQUES OFFENBACH IN FRANZÖSISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN

Fotos © artandartist.de

Jacques Offenbach und seine Librettisten hatten die geniale Idee, den Autor E.T.A. Hoffmann zur Hauptfigur der Phantasti­ schen Oper zu machen, die auf Geschichten E.T.A. Hoffmanns basiert. Die Handlung ist spannend und unterhalt­ sam aufgebaut. Beim Besuch einer «Don Giovanni»-Vorstellung erkennt der Dich­ ter seine ehemalige Geliebte wieder, die Sängerin Stella. Tief bewegt kehrt er in der Vorstellungspause in Luthers Weinkeller ein. Dort erzählt er drei unglückliche Lie­ besgeschichten. Die Sängerin Stella hat ihm den Schlüssel zu ihrem Zimmer gegeben, doch Lindorf, Hoffmanns ständiger Widersacher, hat ihn abgefangen. Im Dämmerzustand zwi­ schen Wachen und Träumen erzählt Hoff­ mann von seinen Geliebten. Spalanzani

hat eine Puppe geschaffen, die wie ein Mensch singt und spricht, Olympia. Hoff­ mann als einziger hält diese Puppe für ein lebendiges Wesen. Da erscheint Coppeli­ us und zerschlägt in Rache auf Spalanzani die Puppe. In Venedig besucht Hoffmann die schö­ ne Buhlerin Giulietta. Doch die Buhlerin steht im Bunde mit dem Teufel Dapertut­ to. Obwohl er von seinem Freund Niklaus gewarnt wird, verliebt sich Hofmann in sie. Doch er wird enttäuscht, sie verlacht ihn und fährt spottend mit der Gondel weg. Die lungenkranke Antonia ist mit einer herrlichen Stimme gesegnet. Sie darf aber nicht mehr singen, weil dies ihr Tod bedeuten könnte. Antonia verspricht dies ihrem Vater und ihrem Geliebten Hoff­ mann. Aber der unheimliche Doktor Mira­


Fotos © artandartist.de

17

kel weiss sich einzuschleichen und verführt sie zum Singen, Antonia stirbt. Um diese Erinnerungen zu vergessen, betrinkt sich Hoffmann im Kreise seiner studentischen Zuhörer. Lindorf führt plötzlich Stella in den Raum, sie sieht den betrunkenen Hoffmann und geht mit Lindorf davon. Viel Traurigkeit bleibt im Bühnenraum hängen, der Mensch, der liebt und begehrt, der Hoffnungen hat, sich selbst im Wege steht und sich ins Unglück stürzt, weil er nicht anders kann, oder sein Schick­ sal so bestimmt ist, man weiss die Antwort darauf nicht. Der Zauber des Stückes, die wunderschönen Lieder und Melodien bleiben, auch die Sehnsucht nach dem Glück.

Musikalische Leitung Inszenierung und Bühnenbild Kostüme Choreinstudierung Darsteller Hoffmann Olympia Giulietta Antonia Niklaus Lindorf, Coppelius Dr. Mirakel, Dapertutto Andreas, Cochenille, Ptitchinacchio, Frantz Antonias Mutter Spalanzani, Nathanael Herrmann, Schlehmil Luther, Crespel Stella

Martin Doubravsky Martin Otava Ales Valasek Tvrtko Karlovic Rafael Alvarez, Tomas Cerny Olga Jelinkova Lucie Hajkova, Gabriela Kopperova Vera Polachova Alzbeta Vornackova Pavel Vancura Jiri Bartos Blanka Cerna Dusan Ruzicka Jiri Cerny Jaroslav Patocka Hanna Postranecka

Mi 15. März

19.30 Uhr

Abo B, M, F freier Verkauf Abendkasse Beginn Ende ca.

18.30 Uhr 19.30 Uhr 22.15 Uhr

Preise 70.– / 60.– / 50.– Schüler, Auszubildende und Studierende 50% Ermässigung Tschechische Oper Prag/ Oper Liberec art & artist München


Die Gruppe für ganz harte Fälle

.

Metallbau

.

Betonrückbau

Marco Dätwyler Gruppe AG Industriestrasse 9 CH-5015 Erlinsbach T +41 62 858 98 00 F +41 62 858 98 01 info@mdgruppe.ch mdgruppe.ch

.

Sanitär/Heizung

.

Kanalservice


19

Immer da, wo Zahlen sind.

Erlauben Sie sich eine Auszeit, wir erledigen den Rest.

raiffeisen.ch/olten

Wir machen den Weg frei


Aussicht- Genuss - Grösste Whiskybar der Welt - Weinkeller - 365 Tage offen

Geniessen Sie den Winter im wunderschönen Engadin

Winterpauschalwoche im Hotel Waldhaus am See 07.01.-20.01.17

21.01-10.03.17*

11.03-17.04.17

Einzelzimmer Einzelzimmer See Doppelzimmer Doppelzimmer See Doppelzimmer Comfort Doppelzimmer Comfort See • • • • • • • • •

1‘250 1‘520 1‘320 1‘355 1‘420 1‘455

1‘410 1‘680 1‘480 1‘515 1‘580 1‘615

Die Preise sind in CHF pro Person und Woche inkl. sämtlichen Taxen und Zusatzleistungen. *ausgenommen während der Ski WM 2017 zwischen dem 4. und 19. Februar

7 Übernachtungen von Samstag bis Samstag Frühstücksbuffet und 5-Gang Menü am Abend Freie Benutzung des Wellness-Bereiches Welcome-drink am Sonntagabend «Bye bye Drink» im schönsten Weinkeller weit und breit Gutscheine für diverse Museen, Cafés und Restaurants Kostenloser Transfer Hotel-Bahnhof und zurück Den Skipass erhalten Sie zum Spezialpreis von 35.- pro Tag Total 31 Inklusivleistungen im und um das Hotel

Wir freuen uns auf Ihren Besuch Ihr Gastgeber Sandro Bernasconi mit Team Hotel Waldhaus am See, Via Dimlej 6, 7500 St. Moritz Tel. +41 81 836 60 00 / Fax +41 81 836 60 60 info@waldhaus-am-see.ch www.waldhaus-am-see.ch Stadtheater Oten 3 v.6 Winter 2017.indd 1

20.10.2016 21:40:07


D CLOUENTER C DATA F 80.– H ab C Monat im

SWISS QUALITY BUSINESS CLOUD Cloud-IT-Gesamtlösungen für KMU. Lagern Sie Ihre gesamte IT-Infrastruktur oder Teile davon bedürfnisgerecht in die Cloud aus.

MTF Olten AG | Solothurnerstrasse 259 | CH-4603 Olten T + 41 62 205 97 11 | olten@mtf.ch | www.mtf-ol.ch

druckfile_ins_mtf_cc9.indd 1

SIE BELEUCHTEN

18.04.15 20:53

MIT UNS.

Das Kernkraftwerk Gösgen produziert Strom für 1,5 Millionen Schweizer Haushalte. Besuchen Sie unsere Ausstellung oder machen Sie eine Werksbesichtigung. Telefon 0800 844 822, www.kkg.ch

kkg_Inserate_A6_quer_RZ.indd 7

01.05.2012 10:43:43


22


B AC K S TAG E

23

« I M A U TO H Ö R E I C H H A R D R O C K – A U F D E R BÜHNE LEBE ICH BAROCKMUSIK» CORINNE REMUND Im Foyer des Stadttheaters stehen in grossen Vasen prachtvolle gelbe Rosen. Sie warten dar­ auf, die Besucherinnen des adventlichen Kon­ zertes der L`Opera Stravagante zu beglücken. Aus dem Konzertsaal ertönen die geschmeidi­ gen Stimmen eines Geigenchors. Sie tanzen synchron einen Reigen, bis die melodiöse Welle vom Dirigenten und Primgeiger Stefano Mon­ tanari jäh unterbrochen wird. Ein Einsatz wird wiederholt, es wird optimiert und gefeilt. Zwi­ schendurch wird kurz diskutiert, ein intensiver Blick auf das Notenblatt und weiter geht es. Dort, wo sich später die Zuschauer von dieser aussergewöhnlichen venezianischen Barock­ musik verzaubern lassen, belegen noch aufge­ klappte Geigen- und Cellokästen die Sitze.

«DAS SCHWEIZER PUBLIKUM IST IMMER SEHR GROSSZÜGIG» In der Zuschauerreihe sitzt entspannt die Altis­ tin Sara Mingardo, ein grünes Tuch über den Schultern. Sie kenne die venezianische Musik gut, sie sei damit aufgewachsen, erklärt sie ge­ lassen. «Ich freue mich, heute vor dem Oltner Publikum auftreten zu dürfen. Die Schweizer sind immer ein sehr grosszügiges Publikum»,


24

E N E R G I E G E L A D E N E U N D Z U PA C K E N D E A R T Mit zahlreichen Ringen an den Fingern, frechen Le­ derhosen und poppigem T-Shit sowie einem Leder­ bändel mit grossem Kreuzanhänger um den Hals, ist Stefano Montanari eine extravagante Erscheinung, die auf den ersten Blick nicht unbedingt in das Um­ feld der klassischen Musik passt. Der Geiger und Diri­ gent gibt mit seiner energiegeladenen und zupa­ ckenden Art souverän den Takt auf der Bühne an. Er erinnert im ersten Moment eher an einen Rockmusi­ ker. Darauf angesprochen meint er lachend: «Im Auto höre ich Hardrock – auf der Bühne lebe ich Barock­

musik.» Auch der Lautenist Ivano Zanenghi kann nicht nur meisterhaft die Laute spielen, sondern kennt sich auch mit der Rockgitarre aus. «Rock- und Barockmusik haben denselben Ursprung», sagt Mon­ tanari. Dieses Konzert sei in dieser Zusammenstel­ lung Neuland für ihn und sein Orchester. Er und seine Musiker absolvierten diese grosse Herausforderung jedoch mit viel Virtuosität und Temperament – sehr zur Freude des Publikums.

Backstage-Fotos ©André Albrecht

meint sie lachend. Sie möchte mit dieser Stückaus­ wahl den Zuhörerinnen und Zuhörer die Musik von Antonio Vivaldi näherbringen: «Das ist wunderbare Musik, es ist wichtig, dass sie erhalten bleibt.»


25


B AC K S TAG E

26

Es herrscht emsiges Treiben hinter der Bühne des Stadttheaters Olten: In rund einer Stunde führt das Operettentheater Salzburg «Der Bettelstu­ dent», die berühmte Operette von Carl Millöcker, auf. Grosse Kleiderkisten mit historischen Kostü­ men stehen fein säuberlich angeschrieben in Rhein und Glied. Die Mitglieder des Chors fassen ihr Bündel und marschieren nach unten, um sich umzuziehen. Währenddessen werden die zahl­ reichen Requisiten vorbereitet: Möbel, ein kleiner Ofen und ein Kanapee, ein Tintenfass mit Feder und unzählige andere Accessoires. Durch den Gang tönt ein Sopran beim Einsingen, ein paar Etagen weiter unten klopfen einige Männer ei­ nen Jass, fremdländische Telefongespräche ver­ mischen sich mit dem kehligen Lachen aus der Garderobe und den hohen Melodien des Gei­ genchors aus dem Orchestergraben.

CORINNE REMUND

Backstage-Fotos ©André Albrecht

Backstage-Fotos ©André Albrecht

«ACH, DAS IST JA HIER SO GEMÜTLICH WIE ZU HAUSE!»


27

« W I R H A B E N V I E L S PA S S D A R A N ! » Die Darstellerin der «Laura» sitzt in der Maske. Flink werden ihr die Haare hochgesteckt. Es sei das erste Mal, dass sie in Olten auf der Bühne stehe. Das Stadttheater sei ein schönes Haus, meint sie. «Unser Stück ist lustig. Manchmal braucht man einfach eine Unterhaltung, bei der man von Herzen lachen kann und nicht viel denken muss», erklärt sie. «Wir haben jedenfalls viel Spass dar­ an!» Sie schminke sich gerne selber, das sei wie ein Ritu­ al vor dem Auftritt und sehr entspannend. «Der Part der Laura ist sehr schwierig zu singen. Er hat viel Text und man hat fast keine Zeit, um zwischendurch noch zu atmen.» Zudem müsse sie sich zwischen den einzelnen Szenen mehrmals schnell umziehen. Eine andere Sän­ gerin rauscht in die Garderobe. Sie zieht ihre Pantoffeln an und meint mit einem Seufzer: «Ach, das ist ja hier so gemütlich wie zu Hause!»


28

SOIRÉE CLASSIQUE

Fotos © Andreas Zihler

GERSHWIN PIANO QUARTET

Beim Konzert des Gershwin Piano Quartet er­

der zwanzigjährige Komponist seine ersten

klingen bekannte Werke verschiedener Kom­

Werke, zu denen er sich oft durch literarische

ponisten in Fassungen für vier Klaviere, die

Vorlagen (Shakespeare, Goethe) inspirieren

von den Mitgliedern des Ensembles (Mischa

liess. Einen ersten durchschlagenden Erfolg

Cheung, André Déponds. Benjamin Engeli

erzielte er 1897 mit dem symphonischen

und Stefan Wirth) für ihre vierzig flinken Fin­

Scherzo «L‘Apprenti sorcier», das er nach Go­

ger geschrieben wurden: Bearbeitungen, die

ethes berühmter Ballade «Der Zauberlehr­

all die Qualitäten der Werke, wie auch der

ling» komponierte. Ein Werk in dem Dukas‘

Spieler im besten Licht erscheinen lassen.

sensible, poetische Natur, seine ausserordent­

Neben Debussy, Ravel und Fau­

lich reiche Palette orchestraler Ausdrucks-

ré ist der 1865 in Paris geborene

und Klangmöglichkeiten und die Vollkom­

Paul Dukas der bedeutendste

menheit der Form – wie er sie in den Werken

französische Komponist seiner

der Wiener Klassik bewunderte – zu schönster

Zeit. Nach Studien am Conser­

Geltung kommen.

vatoire seiner Heimatstadt u.a. bei Ernest

Als gravitätischer Prunktanz – oft auch Gegen­

Guiraud – der auch als Komponist der Rezita­

stand höfischer Malerei des 16. Jahrhunderts

tive zu Bizets «Carmen» bekannt ist – schrieb

– eröffnete die Pavane zum Klang von Posau­


Fotos © GuangzhouOperaHouse

29

Di 28. März

Mischa Cheung, André Desponds, Benjamin Engeli, Stefan Wirth

Abo F freier Verkauf

Paul Dukas, 1865 – 1935 Der Zauberlehrling (arr. Stefan Wirth)

Apéro Dîner Konzertbeginn Ende ca.

Solo Benjamin Engeli Maurice Ravel, 1873 – 1937 Pavane pour une infante défunte P. Tschaikovsky, 1840 – 1893 Nussknacker-Suite Ouverture (arr. Stefan Wirth) / Im Tannenwald; Tanz der Zuckerfee (arr. Benjamin Engeli) / Danse de mirilitons (arr. Benjamin Engeli) / Blumenwalzer (arr. André Desponds) / Marsch (arr. Mischa Cheung) / Trepak (arr. Mischa Cheung)

18.00 Uhr 18.30 Uhr 20.00 Uhr 22.15 Uhr

Preise Parkett 130.– inkl. 1 Glas Prosecco und einem auserwählten 3 Gang-Menu (keine Ermässigungen)

Solo Stefan Wirth Franz Liszt, 1811 – 1886 Isoldens Liebestod aus Wagners «Tristan und Isolde»

Balkon

60.– (nur Konzertkarte)

Schüler, Auszubildende und Studierende erhalten auf den Balkonplätzen 50 % Ermässigung.

Richard Wagner , 1813 – 1883 Der Ritt der Walküren (arr. Benjamin Engeli) *** George Gershwin, 1898 – 1937 An American in Paris (arr. Marlis Walter, Stefan Wirth, André Desponds)

Blumenschmuck: Blumen Frei, Olten

Solo Mischa Cheung Earl Wild, 1915 – 2010 Etude Nr.6 on Gershwin’s «I got Rhythm» Antonio Carlos Jobim, 1927 – 1994 Corcovado (arr. Gershwin Piano Quartet) Solo André Desponds Frédéric Chopin, 1810 – 1849 Improvisation über den Walzer in cis-moll Op.64/2

Foto © Mona Neubauer

Leonard Bernstein, 1918 – 1990 Songs and Dances from «West Side Story» Prologue, Scherzo (arr. Mischa Cheung) / A boy like that, I have love (arr. Benjamin Engeli) / Cha-cha, Maria (arr. Benjamin Engeli) / Tonight (arr. Gershwin Piano Quartet) / Mambo (arr. Mischa Cheung)


30

SOIRÉE CLASSIQUE GERSHWIN PIANO QUARTET nen und Oboen seit ca. 1530 königliche Tanz­ feste. Ob der Name des Tanzes «mit seinen sonderlichen, langsamen, zierlichen Tritten und Spanischer gravitet» (Praetorius) im spa­ nischen pavó (der Pfau) seinen Ursprung hat oder ob «alla pavana» auf die Herkunft des Tanzes aus Padova (Padua) hinweist, ist nicht ganz geklärt. Auf jeden Fall findet sich die Form als Bestandteil von Suiten bis weit ins 17. Jahrhundert. Maurice Ravel schrieb am Ende des 19. Jahr­ hunderts seine «Pavane pour une infante défunte» in einer Fassung für Klavier. 1910 schuf er eine farbenprächtige Version für Orchester, die auch noch weitere Komponisten zu Bear­ beitungen anregte. Neben den Ballettmusiken zu «Schwanensee» und «Dornrö­ schen» gehört «Der Nusskna­ cker» heute zum Repertoire jeder guten Ballettkompag­ nie. Zur Komposition wurde Pjotr Iljitsch Tschaikowsky angeregt durch ein Theater­ stück, das sein Bruder – nach der phantasti­ schen Geschichte «Nussknacker und Mäuse­ könig» von E.T.A. Hoffmann – für die Kinder seiner Schwester geschrieben hatte. «Der Nussknacker» wurde am 18. Dezember 1892 – weniger als ein Jahr vor Tschaikowskys Tod – zum ersten Mal im Mariinski-Theater in St. Petersburg aufgeführt. Seither bildet dieses Ballett mit seiner Fülle an bezaubernden Sze­ nen und musikalischen Einfällen eine immer wieder geschätzte Bereicherung vieler Büh­ nen vor allem während der Weihnachtszeit. Als op. 71a hat Tschaikowsky noch selber eini­ ge der erfolgreichsten Nummern des erfolg­ reichen Balletts zu einer Konzertsuite zusam­ mengefasst.

Ungezählt sind die Bearbei­ tungen, die Franz Liszt (1811 – 1886) von Werken unter­ schiedlichster Art für das Kla­ vier geschrieben hat. Geniale Bearbeitungen, die den Musikfreunden seiner Zeit – noch ohne Schallplatte, CD und Video! – Werke der verschiedensten Epochen näher bringen konnten. Neben zahlreichen Liedern von Schubert konnten so interessierte Laien oder begabte Amateurpianisten zeitgenössi­ sche Opern in spannenden, oft virtuosen Be­ arbeitungen kennen lernen. Dabei hat sich der Ausnahme-Pianist Liszt auch von den Wer­ ken seines Schwiegersohns Richard Wagner inspirieren lassen; so auch vom wundersamen Schluss der Oper «Tristan und Isolde» – «In des Wonnemeeres wogenden Schwall, in der Duftwellen tönendem Schall, in des Welt­ atems wehendem All – ertrinken – versinken – unbewusst – höchste Lust!» In einer effektvollen Bearbei­ tung für das Gershwin Piano Quartet wird auch – ganz im Sinne von Franz Liszt – eine fu­ riose Umsetzung des grossarti­ gen und berühmten Vorspiels zum 3. Aufzugs der Oper «Die Walküre» von Richard Wagner (1813 – 1883) der «Walküren-Ritt» zu hören sein. George Gershwin, der neben Leonard Bernstein zu den wichtigsten und vielseitigsten Musikerpersönlichkeiten der USA im 20. Jahrhundert ge­ hört, schrieb Musik für den Konzertsaal ebenso selbstverständlich wie Tagesschlager; Musik, die sich durch rhythmisches wie harmonisches Raffinement auszeichnet. Mit seiner «Rhapso­ die in Blue» – in der er sich intensiv mit den Formen des Jazz auseinandersetzt – gelang


31

ihm 1924 der entscheidende Durchbruch. Vier Jahre später entstand unter dem Eindruck einer Europareise «An American in Paris» und 1935 wurde sein für die amerikanische Oper bedeu­ tendstes Werk, die Folk-Opera «Porgy and Bess» uraufgeführt, die sich aber erst nach seinem Tod weltweit durchsetzen konnte. Earl Wild, ein legendärer ameri­ kanischer Pianist und Kompo­ nist, liess sich durch Gershwin’s «I got Rhythm» – aus dem Musi­ cal «Girl Crazy», das 1930 am Broadway Premiere hatte – zu einer virtuosen Etüde inspirieren. «Corcovado» – benannt nach dem gleichnamigen Berg bei Rio de Janeiro – ist ein Bossa-No­ va Lied des brasilianischen Sän­ gers, Pianisten und Komponis­

MARKUS FREI KLAVIERBAUER

KLAVIERE FLÜGEL CEMBALI

STIMMUNGEN REPARATUREN KONZERTSERVICE

RÖMERSTRASSE 8 4600 OLTEN 062 212 88 55

ten Antônio Carlos Jobim aus dem Jahre 1960. Den internationalen Durchbruch schaffte Jobim beim Bossa-Nova- Festival 1962 in der Carnegie Hall in New York, zu dem er zusammen mit wei­ teren brasilianischen Künstlern eingeladen wor­ den war. «Corcovado» wurde zum Jazz-Standard und von unzähligen Musikern als Vorlage benutzt. Der berühmte Walzer cis-moll op. 64/2 von Frédéric Chopin bieten dem Gershwin Piano Quartet – wie auch schon verschiedenen Jazz-Pianisten – reiche Anregun­ gen zu eigenen Improvisationen und zum finalen Höhepunkt des Konzertabends dürften die ein­ gänglichen Melodien und faszinierende Rhyth­ men aus Leonard Bernstein’s «West Side Story» werden. Kurt Heckendorn


THOMAS MÜLLER Inhaber/CEO

ALBAN AVDYLI Stv. CEO

MEHR ALS EINE DRUCKEREI

DIETSCHI PRINT&DESIGN AG

T 062 205 75 75

Ziegelfeldstrasse 60 4601 Olten

F 062 205 75 00

www.dietschi-pd.ch


34

THE KING’S SINGERS SABINE MEYER, GÖRAN SÖLLSCHER, KNUT ERIK SUNDQUIST AN DER SCHÖNEN BLAUEN DONAU

Foto: The King’s Singers

Auch schwungvoller Dreivierteltakt und Ope­ rettenseligkeit behaupten ihren Platz im schier grenzenlosen Repertoire der King’s Singers. Über 3.000 Originalkompositionen und Arrangements aller Genres stapeln sich im Archiv der erfolgreichen Briten. Schliesslich erfreut ihr fülliger A-cappella-Sound schon bald ein halbes Jahrhundert alle Welt. Enorme Flexibilität, lupenreine Intonation und eine feine Prise britischen Humors haben seither sämtliche Generationswechsel überdauert. Und so wendet man sich einem Programm zu, das schon vor 25 Jahren auf CD verewigt wurde: An der schönen blauen Donau, mit dem Besten von Walzerkönig Johann Strauß. Denn egal ob Tritsch-Tratsch-Polka oder Kais­ erwalzer mit neuem Gesangstext, ob das Operettencouplet aus der «Fledermaus» oder

ein Chor aus «Eine Nacht in Venedig» – alle musikalischen Ideen des Abends flossen im Original aus der Feder von Johann Strauß. Wie bereits bei der CD-Einspielung gibt sich die «First Lady der Klarinette» Sabine Meyer die Ehre, begleitet von Göran Söllscher, Gitarre und Knut Erik Sundquist, Kontrabass, die diesem grandiosen Spass noch eine gehö­ rige Dosis musikalischen Pfeffers hinzuzufü­ gen. Johann Strauß Sohn wurde am 25. Oktober 1825 in Wien als Sohn des gleichnamigen Altmeisters des Wiener Wal­ zers geboren. Der strenge Va­ ter wünschte nicht, dass seine Söhne auch Tanzgeiger werden sollten. So betrieben Johann, Joseph und Eduard ihre


Knut Erik © Øivind Arvola | Göran Söllscher © Mats Bäcker

35

Do 30. März

The King’s Singers

19.30 Uhr

Patrick Dunachie Timothy Wayne-Wright Julian Gregory Christopher Bruerton Christopher Gabbitas Jonathan Howard

Countertenor Countertenor Tenor Bariton Bariton Bass

Abo K5, K6, F freier Verkauf

Sabine Meyer Göran Söllscher Knut Erik Sundquist

Klarinette Gitarre Kontrabass

Preise 75.– / 65.– / 55.–

Hans Leo Hassler, 1564 – 1612 Tanzen und Springen

Johann Strauß Sohn Regentropfen-Polka (Neue Pizzicato-Polka) Der Kaiser kommt! (Kaiserwalzer)

Heinrich Isaac, 1450 – 1517 Innsbruck, ich muss dich lassen Hans Leo Hassler, 1564 – 1612 Frisch auf! Lasst uns ein guts Glas mit Wein Volkslied Es klappert die Mühle Es dunkelt schon in der Heide Ännchen von Tharau Auf einem Baum ein Kuckuck sass Felix Mendelssohn Bartholdy, 1809– 1860 Lied ohne Worte G-Dur op.62/1 «Mailüfte» bearbeitet für Klarinette, Gitarre und Kontrabass (Bob Chilcott) Johann Strauß Sohn, 1825 – 1899 An der schönen blauen Donau Bring einen Strauß mit roten Rosen (Rosen aus dem Süden) Herz-Schmerz-Polka (Tritsch-Tratsch Polka) ***

Blumenschmuck: Blumen Frei, Olten

Felix Mendelssohn Bartholdy Lied ohne Worte C-Dur op.102/3 «Kinderstück» bearbeitet für Klarinette, Gitarre und Kontrabass (Bob Chilcott) Johann Strauß Sohn Wiener Blut Bauhandwerker Polka (Demolirer-Polka) Musik der Nacht (Schlummerlied aus «Indigo und die 40 Räuber») Fahrt ins Blaue (Vergnügungszug Polka) Texte von: Joseph Horowitz, Ralph Arnie, Miriam Frances Walter Brandin und Michael Kunze Arrangements von: Joseph Horowitz, Paul Drayton, Bob Chilcott, David Overton und Grayston Ives

18.30 Uhr 19.30 Uhr 21.45 Uhr

Schüler, Auszubildende und Studierende 50% Ermässigung

Foto: Sabine Meyer © Christian Ruvolo

Ludwig Senfl, 1486 – 1543 Ach, Elslein

Abendkasse Beginn Ende ca.


36

AN DER SCHÖNEN BLAUEN DONAU Studien unterstützt von ihrer Mutter in aller Stille, um schliesslich doch eines Tages als Berufsmusikanten anerkannt zu werden. Im Herbst 1844 war es für Johann endlich so­ weit: er hatte eine Lizenz als Konzertveranstal­ ter erworben und am 8. Oktober schloss der angehende Debütant mit 24 Orchestermusi­ kern die nötigen Verträge ab. Und was das wichtigste war: er hatte auch schon ein Lokal, wo er auftreten konnte. Das war gar nicht so leicht, denn kaum einer der Gastwirte Wiens wollte es mit Vater Strauß verderben, dessen Popularität zu dieser Zeit einen Höhepunkt erreicht hatte, dessen Walzer als Kunstform anerkannt waren und der in Wien ein Macht­ faktor war. Der Cafetier Ferdinand Dommayer hatte dem jungen Strauß versprochen, ihm anlässlich des Theresienfestes die Chance zu einem spekta­ kulären Debüt zu geben und ihn bei sich «sein eigenes Orchester-Personale dirigieren zu las­ sen». Dommayer besass ein elegantes Vergnü­ gungslokal in Hietzing, nahe dem Schloss Schönbrunn. Das «Dommayer» war ein vor­ nehmes Etablissement – die Besucher waren Mitglieder des Kaiserhauses, Angestellte des Hofes, noble Hietzinger Villenbesitzer und rei­ che Wiener, die sich die teure Fiakerfahrt nach Hietzing hinaus leisten konnten. Das Lokal – mit Garten, Pavillon und einem Hauptgebäude – war schon 1787, noch zur Zeit Kaiser Josephs II. gegründet worden. 1833 wurde der Konzertsaal eröffnet. Dort leitete schon Joseph Lanner – der Vater des Wiener Walzers – seine «Subskriptionsbälle» und in diesem Saal musste auch sein Walzer «Die Schönbrunner» bei der Uraufführung einundzwanzigmal (!) wiederholt werden. Der Dommayer-Saal war nicht gross, er bot nur Raum für 600 Personen und konnte die Völkerwanderung, die am 15. Oktober 1844 nach Hietzing pilgerte, um die erste «Soirée Dansante» des jungen Johann Strauß mit zu

erleben, nicht fassen. Natürlich haben auch Sensationslust und Lokaltratsch mitgespielt: Wahre und erfundene Geschichten über den Konflikt zwischen Vater und Sohn liessen so­ gar einen Skandal erwarten… Bei dem Gedränge war ans Tanzen nicht zu denken. Dennoch verlief das Debüt des Man­ nes, der bestimmt war, die leichte Muse auf die höchste Höhe der Kunst zu führen, in jeder Beziehung erfolgreich: Johann, noch etwas schüchtern, erlebte an diesem Abend einen sensationellen Erfolg. Er dirigierte mit dem Geigenbogen, geigte manchmal – wie sein Vater – selber mit, um aber doch schon mit einer ganz persönlichen Note aufzufallen. Der Anfang einer unvergleichlichen Karriere war geschafft! Johann Strauß Sohn hat 479 Werke hinterlas­ sen; grosse, kleine und kleinste, aber selbst die bescheidensten sind noch Spiegelbilder sei­ ner reichen Phantasie. Seine bekanntesten Walzer Morgenblätter (1864), An der schönen blauen Donau (1867), G’schichten aus dem Wiener Wald (1868), Wiener Blut (1870), Rosen aus dem Süden (1878), Frühlingsstimmen (1881), Kaiserwalzer (1889) und viele andere gehören neben ungezählten Polkas und Quadrillen zum unvergänglichen musikali­ schen Allgemeingut. Eine ganz persönliche musi­ kalische Gattung hat Felix Mendelssohn Bartholdy mit seinen «Liedern ohne Worte» geschaffen. In acht Heften veröffentlichte er je 6 leicht fassliche, lyrische Kleinigkeiten für Klavier. Als kleine instrumentale Einlagen erklingen zwei von ihnen in originellen Bearbeitungen für Klarinette, Gitarre und Kontrabass von Bob Chilcott.

Kurt Heckendorn


Kultur- und Tagungs­ zentrum Olten

| Uns geht nie | die Luft aus!

Ihr Meetingpoint im Herzen der Schweiz www.stadttheater-olten.ch

Olten | Brugg | Solothurn | Pratteln www.riggenbach-klima.ch

R e v i s i o n | Tr e u h a n d | S t e u e r n

WIR PRÜFEN, B E R AT E N , G E S TA LT E N . UND SCHAFFEN T R A N S PA R E N Z . Solidis Revisions AG

Solidis Treuhand AG

Martin-Disteli-Strasse 9, 4600 Olten

Martin-Disteli-Strasse 9, 4600 Olten

Tel. 062 207 30 40, Fax 062 207 30 49

Tel. 062 287 66 77, Fax 062 287 66 44

revision@solidis.ch, www.solidis.ch

treuhand@solidis.ch, www.solidis.ch

MEMBER A Worldwide Alliance of Independent Accounting Firms


andreas mĂźller

Neue Allmendstrasse 4 4612 Wangen bei Olten

Tel. 062 212 79 77 Fax 062 213 80 90

info@mueller-umgebungen.ch www.mueller-umgebungen.ch

THE POWER OF OLTEN.

Gheidgraben 4, 4601 Olten, Telefon: 062 205 60 60, kaeser-elektro.ch


Geschäftsräume mit historischer Atmosphäre

WWW.USEGO-AREAL.CH

|

OLTEN

Von 27 m2 bis 366 m2. Oder bis 4‘000 m2! T +41 62 287 82 88 | sybilla.glutz@wincasa.ch

Die neue E-Klasse Limousine. Kann die Zukunft sehen. Und sie verändern. Jetzt Probe fahren

ZWEIGNIEDERLASSUNG AARBURG T 062 787 51 51 · www.merbagretail.ch/aarburg 1603_AAR_Inserat_E_Limousine_133x95_RZ.indd 1

17.03.2016 11:48:30


Nussbaum – ein attraktiver Arbeitgeber in der Region 17 Standorte in der ganzen Schweiz, mit dem Herzen in der Region Olten: www.nussbaum.ch

R. Nussbaum AG, 4601 Olten Hersteller Armaturen und Systeme Sanitärtechnik

Arbeitgeber_160x230_4c_ra.indd 1

17.03.16 16:16


41

GÖNNERINNEN- UND GÖNNERVEREINIGUNG DES STADTTHEATERS OLTEN Liebe Musik- und Theaterfreunde Werden Sie Mitglied der Gönnerinnen- und Gönnervereinigung des Stadttheaters Olten! Sie kommen in den Genuss verschiedener Vorteile: Einzelmitglied: Doppelmitglied/Paare:

ab Fr. 60.– ab Fr. 90.–

Leistungen: n Sie erhalten regelmässig Informationen des Stadttheaters Olten. n Ihre Bestellungen werden bevorzugt behandelt. Gönnerschaft: Doppelmitglied/Paare:

ab Fr. 200.– ab Fr. 300.–

Leistungen: n Sie erhalten regelmässig Informationen des Stadttheaters Olten. n Ihre Bestellungen werden bevorzugt behandelt. n Sie werden zu einem speziellen Anlass nur für Gönnerinnen und Gönner eingeladen. Mäzenatsgönner: Doppelmitglied/Paare:

ab Fr. 1000.– ab Fr. 1600.–

Leistungen: n Sie erhalten regelmässig Informationen des Stadttheaters Olten. n Ihre Bestellungen werden bevorzugt behandelt. n Sie werden zu einem speziellen Anlass nur für Gönnerinnen und Gönner eingeladen. n Sie erhalten ein bzw. zwei Abonnements 1. Kat. nach Wahl: 5 Aufführungen in Olten, 1 Auswärtsbesuch


w.

t r o t t e r. c h/ shop

ww

Vor dem Theater…

TROTT J E T Z T E R -S H O P O N L IN E

NAHKOMFORTBRILLE Kein Brillenwechsel in Wohn- und Büroräumen

Holen Sie sich unser Brillensortiment nach Hause! Der neue Brillen-Auswahlshop auf www.trotter.ch /shop

Geniessen Sie eine marktfrische Küche, eine wunderschöne Ambiance und einen freundlichen Service. Theatergäste bedienen wir schon ab 17.30 Uhr und garantieren einen zügigen Service.

Restaurant Salmen Ringstrasse 39 CH-4600 Olten Telefon +41 62 212 22 11 www.salmen-olten.ch

Ihre Partnerin für

Strassenbau – Tiefbau Kanalisationen – Werkleitungen Walzarbeiten – Hausplätze...

STA Strassen- und Tiefbau AG 4600 Olten, Belchenstrasse 3 Tel. 062 205 19 80 Fax 062 205 19 81 E-Mail: sta.olten@martiag.ch


43

SPONSOREN UND MEDIENPARTNER

Hauptsponsoren

Sponsoren

Stiftung Medienpartner

CLASSIC

Das Stadttheater Olten wird unterstĂźtzt durch die Stadt Olten und den Kanton Solothurn.


GOLDSTERN - REISEN AG Haslistrasse 72, Postfach 740 4601 Olten Telefon 062 295 11 71 / Fax 062 295 11 79 www.goldstern.ch / Email: info@goldstern.ch

Wir organisieren und fahren ........ Sie geniessen Betriebs- Vereins- Seniorenausfl체ge gestalten wir nach Ihren W체nschen.

14 Pl채tzer Mietbus ab Fr. 110.00 pro Tag mit PW Ausweis (D1) f체r kleine Gruppen. Verlangen Sie unverbindlich unser Angebot


Kanalisationen – Werkleitungen Walzarbeiten – Hausplätze...

STA Strassen- und Tiefbau AG 4600 Olten, Belchenstrasse 3 Tel. 062 205 19 80 Fax 062 205 19 81 E-Mail: sta.olten@martiag.ch

ANZ_Aarhof_135x52_5.pdf

1

25.04.16

11:21

cafering_ins.stadttheater.indd 1

13.04.15 09:52

Haben Sie Ferienträume – wir sind für Sie da! Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch! Anja Straub, Christine Scherer & Daniel Kiefer DanTours Hübelistrasse 7 4600 Olten olten@dantours.ch 062 212 30 30

Kaffeegenuss mit Kultur. Seit 1931. www.cafering.ch

DanTours Oltnerstrasse 44 5012 Schönenwerd info@dantours.ch 062 849 40 90


46

Telefon 062 289 7000 Fax 062 289 7001 info@stadttheater-olten.ch www.stadttheater-olten.ch Öffnungszeiten Mo 13.30 – 17.00 Uhr Di bis Fr 09.00 – 12.00 Uhr 13.30 – 17.00 Uhr

Abendkasse Stadttheater Olten Frohburgstrasse 3, 4600 Olten Telefon 062 289 7006 Geöffnet 1 Stunde vor Aufführungsbeginn

Impressum Herausgegeben von Stadttheater Olten AG Layout: grafikmeier.ch, Olten Druck: Dietschi Print&Design AG, Olten

Internet-Vorverkauf Einzeleintritte www.kulturticket.ch Telefon 0900 585 887 (Mo–Fr, 10.30 –12.30 Uhr, Fr. 1.20/Min.) oder kulturticket.ch – Vorverkaufsstellen

Titelbild: Sabine Meyer©Christian Ruvolo

Vorschau Theaterzeitung Nr. 6 2016/17 Sa 01. April Vater Sa 22. April Don Giovanni Di 25. April Terror So 30. April Tannhäuser Do 04. Mai Höchste Zeit So 07. Mai Tonhalle-Orchester Zürich

Schauspiel Oper, Besuch in Basel Schauspiel Oper, Besuch in Bern Musical Konzert, Besuch in Zürich

Baslerstrasse

P

Jurastrasse

P

Frohburgstrasse 1

Bahnhofbrücke

Römerstrasse

P P Altstadt

Alte Brücke

Bahnhof Olten

Stadttheater Olten AG Frohburgstrasse 1 4601 Olten

19.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr 17.00 Uhr 19.30 Uhr 17.00 Uhr


AUF UMSCHLAG!

Eisstadion Kleinholz Olten, Fassungsvermögen 6‘270 Zuschauer

Für anspruchsvolle Bauvorhaben Batimo AG Architekten SIA

47


P.P.

4601 Olten Post CH AG

PRIME BUILDINGS. PRIME SITES. PRIME INVESTMENTS. IHRE IMMOBILIENANLAGE Der Name ist Programm: Swiss Prime Site steht für erstklassige Qualität von Immobilien und für ein hochstehendes Immobilienportfolio im Wert von CHF 9.7 Mrd. Mit ihrer Konzentration auf Geschäftsliegenschaften an besten Lagen in der Schweiz und ihren Aktivitäten im Geschäftsfeld Leben und Wohnen im Alter sichert Swiss Prime Site ihren Aktionären attraktive Anlagen, die gerade in turbulenten Zeiten Substanz bewahren und interessante Rendite erzielen. Swiss Prime Site AG, Frohburgstrasse 1, CH-4601 Olten, Telefon +41 58 317 17 17, www.swiss-prime-site.ch, Valoren-Nr. 803 838.

Dieses Inserat ist weder ein Angebot noch eine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Aktien der Swiss Prime Site AG noch ein Prospekt im Sinne des anwendbaren Schweizer Rechts (d.h. Art. 652a oder Art. 1156 OR oder Art. 27 ff. des Kotierungsreglementes der SIX Swiss Exchange). Die bisherige Performance ist kein Indiz für die zukünftige Performance.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Theaterzeitung Nr. 5 Saison 2016|17 by Stadttheater Olten - Issuu