N° 1 - 2020
STADTMUSIK BIEL MUSIQUE DE LA VILLE DE BIENNE Das Jahreskonzert 2020 im Kongresshaus! Die Stadtmusik im Snow-Weekend Generalversammlung: Aufschwung in der Stadtmusik
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mich von hinten gleichzeitig und in einer koordinierten Aktion die Giftkröte an? Und verspeist mich zum Dessert eine Mörderkrähe? Alles und jedes ist gefahrvoll und die Überlebens-Chance eher klein, so könnte man meinen. Als nächstes stellen sich praktische Fragen ums Überleben: Sich nicht mehr aus dem Haus getrauen, noch besser in den Keller oder an den Nordpol ziehen und Konserven fressen? Schade um den schönen Teint und nicht gut für die Detox-Kur... Nicht mehr niesen und ja nicht Händeschütteln, stattdessen den rechten Fuss hinstrecken? Rundherum explodierende Köpfe und das mit dem Fuss kann dann in vielen Kulturkreisen ziemlich peinlich werden... Jetzt doch plötzlich Impfen was das Zeug hält? Ok, aber das kümmert alle anderen wirklich gefährlichen Viren und Bazillen herzlich wenig... Nicht mehr am See spazieren gehen? Kommt nicht in Frage; dann habe ich lieber Dauerangst vor der fiesen Gigantenschnecke. Ich will mich über etwas sehr Ernstes in keiner Weise lustig machen und Spass am abgesagten Hockey-Spiel habe ich auch nicht. Aber was ich zurzeit weltweit vermisse: Ein wenig Eis im Magen. Eine Spur von Coolness und überlegtem Handeln. Ein wenig von dieser berühmten Intelligenz des Homo Sapiens, welche schon vor Hunderttausenden von Jahren zwischen Sinn und Unsinn zu unterscheiden gewusst hat, sonst wären wir jetzt gar nicht hier. Sind wir überinformiert oder überfordert? Wissen wir einfach zu viel oder zu wenig? Oder lesen wir nicht mehr genau oder das vermeintlich "Falsche"? Vielleicht ein bisschen von allem in einem. Und dann fehlt in dieser Gleichung immer noch das Wichtigste: Die persönliche und individuelle Gehirnschmalz-Leistung, welche abwägt, einordnet und für sich entscheidet, was wichtig und richtig ist. Weniger "Corona" trinken bringt nichts. Mehr denken aber ganz bestimmt, sogar beim 5/4-Takt! Es grüsst Euch herzlich, Gregory Heiniger
Agenda 2020 JUBIS 21. Juni
So
28. Juni
So
08. August
Sa
22. August
Sa
ab 11:00
22. November
So
09:00
14:00
Teilnahme Seeländischen Musikfest 2020
Safnern2
Konzert Bieler Braderie
Brunnenplatz, Biel
Auftritt und Stand am Kinderfest Biel Auftritt am «Musik und Meh» Kinderkonzert «Detektiv Allegro 2» mit der Stadtmusik Biel
Altstadt Biel Walperswil2 Kantonale Schulanlage Linde, Biel
Agenda 2020 Stadtmusik Biel Teilnahme am 13. Musikpreis Grenchen Teilnahme am Seeländischen Musikfest 2020
02. Mai
Sa
20. Juni
Sa
28. Juni
So
14:00
Konzert Bieler Braderie
01. November
So
17:00
Gemeinschaftskonzert mit Choeur symphonique
22. November
So
09:00
Kinderkonzert «Detektiv Allegro 2» mit das JUBIS
2
Grenchen2 Safnern2 Brunnenplatz, Biel Kongresshaus, Biel Kantonale Schulanlage Linde, Biel
: Ausfall aufgrund Coronavirus
Diese Termine können Änderungen unterworfen sein. Für die aktuellsten Daten besuchen Sie unsere Homepage www.stadtmusikbiel.ch. —
Photo-Collage Januar
Probeweekend 2020
Snow Weekend Stadtmusik Biel, Februar 2020 Text: Thomas Winkler, Euphonist Stadtmusik Biel
Trotz der mässigen Wetterprognose brannten hinter einigen Fenstern in Biel schon am frühen Morgen des ersten Februars die Lichter. Es wurden Brotschnitten gestrichen und Müesli gelöffelt, um sich für das bevorstehende Wochenende im Schnee mit der Stadtmusik, oder zumindest einem kleinen aber feinen Teil davon, zu stärken. Gefüllt bis unters Dach machten sich ein paar Autos auf nach Schönried, während einige Unerschrockene die Reise im Zug in Angriff nahmen. Je näher wir dem Ziel kamen, desto klarer präsentierte sich der Himmel und schlussendlich begrüsste uns sogar die Sonne. Deshalb hiess es, möglichst keine Zeit zu verlieren und schnellstens auf die Piste zu kommen. Nachdem wir mehr oder weniger das ganze Skigebiet erkundet, uns auf den verschiedenen Liften über Gott und die Welt ausgetauscht und auch noch die letzten Nachzügler aufgegabelt hatten, kehrten wir im Restaurant Hornberg zu einer herzhaften Mahlzeit ein und gönnten unseren Beinen eine wohlverdiente Pause.Die Sonne hatte sich mittlerweile verabschiedet, und ein paar Abfahrten später erfrischte uns ein feiner Nieselregen das Gesicht, weshalb wir langsam wieder in Richtung Talstation fuhren, um den Tag bei einem Feierabendgetränk ausklingen zu lassen. Nach der warmen Dusche machten sich langsam aber sicher unsere Mägen bemerkbar, und wer es beim Mittagessen verpasst hatte, seinem Körper die an solchen Wintertagen erforderliche Menge an Käse zu verabreichen, konnte dies nun bei einem Fondue ausgiebig nachholen. Anschliessend
war eine Verdauungsrunde Tischtennis angesagt, bevor sich der Kopf wieder auf schwierigere Aufgaben wie Tichu oder Werwölfe spielen konzentrieren konnte, bis auch der letzte Dorfbewohner den Weg ins Bett gefunden hatte… Über Nacht hatte sich der feine Nieselregen in einen dauerhaften Intensivregen verwandelt. Deshalb gönnten wir uns ein wenig mehr Schlaf und machten uns dann vorzeitig auf den Heimweg, mit schönen Erinnerungen im Herzen und dem nächsten Snow-Weekend im Kopf.
Das Jahreskonzert der Stadtmusik Biel Text: Angela von Streit, Kontrabassistin der Stadtmusik Biel, Fotos: Thomas Batschelet
Nicht nur Weihnachten, Ostern und die Sommerferien kommen jedes Jahr wieder. Zum Jahreszyklus der Stadtmusik Biel gehört jeden Januar auch das Jahreskonzert. Und so lädt sie, zusammen mit ihrem Jugendensemble, ins Kongresshaus zu einem abwechslungsreichen Programm voller Experimentierfreude und so mancher Neuerung.
Jubis Vor einem Jahr bekam Gregory Heiniger den Dirigentenstab überreicht. Mit zahlreichen kleinen und grossen Auftritten übers Jahr verteilt hat er die jungen Musikanten trainiert und strategisch klug geplant durch diese Umbruch- und Neuerungsphase geführt. Zum ersten Jahreskonzert unter seiner Leitung kann sich somit ein sauberes und gut klingendes Jugenden-
semble präsentieren. Mit Marschmusik von John Philip Sousa, dem amerikanischen König der Marschmusik, legen sie los, wenn auch nicht mit Sousaphon. Chantal Abozalat und Mischa Vasylyev übernehmen die beiden Solostimmen für Euphonium in Me and My Shadow. Beide spielen noch nicht lange und wirken doch schon versiert und sehr sicher. Die Liebe zu den drei Orangen aus Prokofjews Feder bildet zumindest geographisch einen Kontrast zum Anfang, stammt der Komponist mit den klangvollen Vornamen Sergej Sergjowitsch schliesslich aus Russland. Das letzte Stück, The Creator of Passion, widmen sie Pascal Schafer, der das JUBIS aufgebaut und 10 Jahre lang geleitet hat.
Stadtmusik Die Stadtmusik unter Pascal Schafer eröffnet ihren Part mit dem Gum-Sucker March. In waghalsiger Geschwindigkeit wird das Adrenalin der Mitspieler gleich zu Anfang fast auf den Höchstpegel gesetzt. Der amerikanische
Komponist
Percy
Grainger war in seiner Jugend ein Ausnahmetalent auf dem Klavier, während des ersten Weltkrieges wurde er dann Army Bandsman. Gum bedeutet in Australien Eukalyptusbaum und gum-sucker ist nicht nur der Eukalytusbaumschössling, sondern auch ein junger Kerl aus der Region Victoria, der ursprünglichen Heimat des Komponisten. Mit diesem Schwung ist die Bühne bereitet für die junge Hornistin Livia Thomann, die den Solopart in Equus von Mario Bürki spielt. Mit dem JUBIS ist sie gross geworden und spielt nun schon seit etlichen Jahren in der Stadtmusik. Als Teilnehmerin der Talentförderung am Gymnasium Hofwil ist sie in der Lage,
die galoppierend virtuosen Passagen scheinbar selbstverständlich zu nehmen. Eigentlich möchte man dem Publikum noch mitteilen, dass sie ein heikles Instrument spielt. Gehört hat man das nicht. Extreme Makeover von Johann de Meij basiert auf einem Thema aus einem Streichquartett von Tchaikovsky. Einer aussergewöhnlichen Runderneuerung soll diese Musik unterzogen werden, so der Titel. Tchaikovskys Thema steht ganz zu Beginn, vorgetragen von vier Saxophonen. Eigentlich ist es so schön, dass es gar nicht runderneuert werden müsste. Es ist wohl der gelungene Spass an Extremen und an Effekten, der das «Lied» zu einem musikalischen Höhepunkt des Abends werden lässt. Extrem sind dabei vor allem die Kontraste: Aus einem einzelnen leisen Ton entwickeln sich Motive, die mit rhythmischen Raffinessen schliesslich voller Zorn durch alle Register rasen. Auf schwungvolle Blechbläserchoräle folgen andächtige Holzbläsermelodien. Wilde chromatische Läufe durch aber auch wirklich alle Tonlagen stehen im Kontrast zur Flaschenmusik, in der in 10 gestimmte Flaschen gehaucht wird. Diese 10 Flaschenspieler begleiten dann auch das Marimbasolo, das so eine Art «Konzert im Konzert» ist. Eine Fuge baut sich von unten nach oben auf und reibt dabei mit Duolen gegen Triolen. Und schliesslich mündet das rhythmische Hin und Her nicht nur mit Pauken und Trompeten, sondern mit allem, was mitspielen kann (ausser den Flaschen), in einen fulminanten Schlusschoral. Prompt hebt es die Zuschauer von den Plätzen. Auch Friedrich Gulda war für Neuerungen und musikalische Spässe zu haben. Der Pianist und Komponist war bekannt für seine Genre übergreifende und Trennlinien verwischende Musik. Und so treffen in einem seiner Konzerte alpenländische Blasmusik auf ein grooviges Cello. Die 14 Jahre alte (junge!) Meret Kirchner spielt den Solopart, als wäre es das Normalste
der Welt. Dabei darf man sich noch einmal vor Augen führen, dass Gulda sein Cellokonzert ursprünglich für keinen geringeren als Heinrich Schiff schrieb, einen der ganz grossen seines Fachs. In Riften Wed von Julie Giroux darf die Stadtmusik endlich in langgezogenen Melodiebögen schwelgen und den Adrenalinabbau geniessen. Die Komponistin wurde von dem Ort Riften inspiriert, eine virtuelle Welt voll erhabener Schönheit einerseits und grausamer Gesetzeslosigkeit andererseits. Vor dieser Kulisse schwören im Temple of Mara Menschen sich Liebe, bis dass der Tod sie scheidet. Das klingt ehrfürchtig und dramatisch. Life in the Capital City von Timo Forsström führt uns zurück in die reale Welt, und zwar ganz genau nach Helsinki. Fünf Ecken, ein ruhiger Park und ein alter Schiffshof sind nicht nur in Finnlands Hauptstadt sehr unterschiedliche Plätze. Diese Orte bilden das Programm für jazzig schwungvolle Partien, wunderschön schlichte Passagen wie aus einem Wiegenlied
und klangvoll ruppige Rhythmik, in der wohl die alten Schiffe gestapelt werden. Balkan Dance setzt den Schlusspunkt und leitet über in den geselligen Teil: Mit balkanischen Rhythmen, Soloeinlagen und Gesang kehren die Stadtmusiker sich selbst von der Bühne. Wer möchte kann nun den Abend an der Bar ausklingen lassen. Trennlinien scheinen auch in Biel nicht streng gezogen zu werden und so spielen zu fortgeschrittener Stunde drei junge Geigerinnen, die zuvor bei den Bieler Music Days im Gaskessel aufgetreten waren, ein spontanes Ständchen im Kongresssaal. Überraschend kommen die verbliebenen Zuhörer noch einmal in einen musikalischen Genuss. Die charmante Programmansagerin im Jahreskonzert spielt nun Geige und eine ihrer Kolleginnen ist die Schwester der Cellosolistin. Und wer weiss, was daraus wird? Fernab der ausgetretenen Pfade scheinen die Musikbegeisterten in Biel einander zu finden.
Le concert annuel de la Musique de la Ville de Bienne Texte : Angela von Streit, contrebassiste à la Musique Ville de Bienne, Fotos : Thomas Batschelet, Traduction : Ursula Greiner
Il n'y a pas que Noël, Pâques et les vacances d'été qui reviennent chaque année. L année musicale de la Musique de la Ville de Bienne débute en janvier avec son Concert Annuel. Ainsi, en commun avec son Ensemble de jeunes JUBIS, elle vous invite au Palais des Congrès pour un programme varié, avec de nombreuses nouveautés et de nouvelles expériences pour les musiciens et le public.
JUBIS Il y a un an, Gregory Heiniger s'est vu remettre la baguette. Avec plusieurs petits et grands spectacles tout au long de l'année, il a formé les jeunes
musiciens et les a guidés avec circonspection dans cette phase de changement et d'innovation. Pour le premier concert annuel sous sa direction, un Ensemble de Jeunes JUBIS se présente avec un son propre et bon. Ils commencent avec une marche de John Philip Sousa, le roi américain de la musique de marche, quoique sans sousaphone. Chantal Abozalat et Mischa Vasylyev sont les solistes d'euphonium dans Me and My Shadow. Tous deux sont de nouveaux venus sur la scène, mais ils semblent déjà bien chevronnés et très confiants. L'amour pour les trois oranges de la plume de Prokofiev forme un contraste avec le début, du moins géographiquement, le compositeur aux prénoms sonores Sergei Sergjowitsch venant également de Russie. La dernière pièce, The Creator of Passion, ils la dédient à Pascal Schafer, qui a formé le JUBIS et l'a dirigé pendant 10 ans.
Musique de la Ville La Musique de la Ville de Bienne sous la direction de Pascal Schafer ouvre sa partie avec la marche Gum-Sucker March. En vitesse folle, l'adrénaline des joueurs est réglée presque au maximum dès le début. Le compositeur américain Percy Grainger était, dans sa jeunesse, un talent exceptionnel au piano, et pendant la Première Guerre mondiale il est devenu Army Bandsman. Gum signifie eucalyptus en Australie et gum-sucker n'est pas seulement le jeune arbre d'eucalyptus, mais aussi un jeune homme de la région de Victoria, lieu d'origine du compositeur. Avec ce swing, la scène est prête pour la jeune corniste Livia Thomann, qui joue le solo dans Equus de Mario Bürki. Elle a grandi avec les JUBIS et joue dans la Musique de la Ville depuis plusieurs années maintenant. En tant que participante au programme de promotion des talents du gymnase de Hofwil, elle semble prendre les passages virtuoses et galopants avec une grande souplesse. En fait,
on aimerait informer le public qu'elle joue d'un instrument très délicat. Cela ne se fait pas entendre. Extreme Makeover de Johann de Meij est basé sur un thème d'un quatuor à cordes de Tchaïkovski. Cette musique va subir une métamorphose extraordinaire, comme le suggère le titre. Le thème de Tchaïkovski est au tout début, interprété par quatre saxophones. En fait, il est si beau qu'il n'aurait pas besoin d'être retouché du tout. C'est probablement le plaisir des extrêmes et des effets bien réussis qui fait de la "chanson" un point musical culminant de la soirée. Les contrastes sont particulièrement extrêmes : d'un seul ton calme se développent des motifs qui, avec des raffinements rythmiques, parcourent finalement pleins de colère tous les registres. Des chœurs de cuivres sont suivis de mélodies de dévotion des bois. Une musique chromatique sauvage se déroule, dans vraiment toutes les tonalités et contraste avec la musique de bouteille, 10 bouteilles accordées, dans lesquelles on souffle. Ces dix joueurs de bouteilles accompagnent également le solo de marimba, qui est une sorte de "concert dans le concert". Une
fugue se développe de bas en haut et les duolets se frottent aux triolets. Et enfin, le va-et-vient rythmique, non seulement avec les timbales et les trompettes, mais avec tout ce qui peut jouer (sauf les bouteilles), conduit à un brillant choral final. Et instamment, les spectateurs se lèvent de leur siège. Friedrich Gulda était également en quête d'innovation et de plaisir musical. Le pianiste et compositeur était connu pour sa musique qui chevauche les genres et brouille les lignes de démarcation. Ainsi, lors d'un de ses concerts, la musique de cuivres alpins rencontre un violoncelle groovy. Meret Kirchner, jeune de 14 ans, joue la partie de soliste comme si c'était la chose la plus normale au monde. Il faut se rappeler que Gulda a écrit son Concerto pour violoncelle à l'origine pour nul autre que Heinrich Schiff, l'un des plus grands dans son domaine. Dans Riften Wed de Julie Giroux, la Musique de la Ville peut enfin se délecter de longs arcs mélodiques et faire descendre l'adrénaline. Le compositeur s'est inspiré du lieu Riften, un monde virtuel plein de beauté sublime d'une part et d'anarchie cruelle
d'autre part. Dans ce contexte, les habitants du temple de Mara se jurent de s'aimer jusqu'à ce que la mort les sépare. Cela sonne solennel et dramatique.
Life in the Capital City par Timo Forsström nous ramène au monde réel, à Helsinki en particulier. Cinq coins, un parc tranquille et un vieux chantier naval sont des endroits très différents, et pas seulement dans la capitale finlandaise. Ces lieux forment le programme de pièces jazzy et élégantes, de passages merveilleusement simples comme s'ils provenaient d'une berceuse et de rythmes sonores et rugueux, dans lesquels les vieux navires sont probablement empilés. Balkan Dance met le point final et mène à la partie sociale : avec des rythmes balkaniques, des intermèdes en solo et des chants, les musiciens se balayent de la scène. Qui veut, peut maintenant terminer la soirée au bar. Même à Bienne, il ne semble pas y avoir de lignes de démarcation strictes. Ainsi, à une heure avancée, trois jeunes violonistes, qui venaient de se produire à la Coupole dans le cadre des Journées musicales de Bienne, jouent
157. Mitgliederversammlung der Stadtmusik Biel Text: Patricia Blümli, Liliane Schuler, Fotos: Stefan Lauber
Punkt 17:00 Uhr am 07. März eröffnet Präsident Lukas Baschung im Restaurant Räblus die alljährliche Mitgliederversammlung der Stadtmusik Biel. Er blickt auf ein tolles und intensives 2019 zurück. Begonnen hat das Jahr mit dem traditionellen Jahreskonzert im Kongresshaus Biel und gleich anschliessend starteten die intensiven Vorbereitungen fürs Bernisch Kantonale Musikfest in Thun, wo die Stadtmusik Biel sowohl das Aufgaben- wie auch das Selbstwahlstück zufriedenstellend präsentieren durfte. Auch wenn es leider nicht ganz aufs Podest reichte, war das Fest doch sicherlich eines der Highlights des letzten Jahres. Nach der verdienten Sommerpause nahm die Stadtmusik am neuen Wettbewerb dem «Emmental March Contest», diesmal sogar mit Podestplatz, teil. Das Herbstkonzert fand dieses Jahr an einem ungewöhnlichen Ort statt. Im Bieler Kino Rex vertonten wir den Film «A Town's Tale». Zum Schluss des Jahres erhielt die Stadtmusik Biel die Ehre an der Feier von Hans Stöckli als Ständeratspräsident musikalisch zu begleiten. Nebst den musikalischen Erfolgen dürfen wir fünf neue Mitglieder in unseren Reihen begrüssen: Chantal Heiniger (Trompete), Katharina Thunert (Posaune), Lina Grädel (Klarinette), Meret Sandoz (Trompete) und Joschka Rewicki (Tuba). Besonders erfreulich ist, dass dies alles junge Musikerinnen und Musiker sind, die im Jugendensemble der Bieler Stadtmusik (JUBIS) spielten. Sechs weitere Kandidatinnen und Kandidaten sind fleissig dabei und werden voraussichtlich an der nächsten Mitgliederversammlung aufgenommen. Bereits jetzt ein toller Ausblick fürs nächste Jahr!
Finanziell berichtet der Kassier Ernst Giger von einem ruhigen und gesunden Jahr. Obwohl manche Budgetziele, zum Beispiel die Einnahmen aus dem Kreis der Freundinnen und Freunde, nicht ganz erreicht wurden, wurde dies durch Mehreinnahmen und Minderkosten kompensiert. Die Stadtmusik bedankt sich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich beim Jugendförderer 2019, Wyssbrod Immobilien AG. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit der Röthlisberger AG, dem Jugendförderer 2020. Der Vorstand bleibt identisch für ein weiteres Jahr bestehen und Lukas Baschung bedankt sich bei allen für die angenehme und erfolgreiche Zusammenarbeit. Zum Schluss informiert die JUBIS-Präsidentin Doris Stingl über die aktuellen Projekte des Jugendensembles. Neben dem Musikalischen steht vor allem die Anwerbung von Neumitgliedern im Zentrum. Das JUBIS ist stets daran, Kinder und Jugendliche für Blas- und Schlaginstrumente zu begeistern. Doris Stingl freut sich, dass die Stadtmusik weiterhin jährlich einen
gemeinsamen Anlass durchführt und so den Nachwuchs musikalisch unterstützt. Die Vorfreude auf das Kinderkonzert «Detektiv Allegro Teil 2», welches am 19. und 22. November 2020 in der Kantonalen Schulanlage Linde in Biel aufgeführt wird, ist bereits jetzt gross.
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