M채rz 2015
stadtgespr채ch Das Magazin f체r alle Stadtteile Arnsbergs und Umgebung
Ratgeber Hausbau
Urlaubsziele 2015
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S.26
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Stadtgebiet
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0 Jahre Arena in Neheim
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m Januar 1985 öffnete das Arena Restaurant in Neheim zum ersten Mal seine „Manege“.
Anfangs als Steakhaus gestartet, änderte man in den 90er Jahren zur mediterranen Küche. Auch das Ambiente änderte damit sein Aussehen. Saß man in den Anfangsjahren noch in einer „Zirkus-Optik“, so fand man sich jetzt in einem mediteranen Ambiente wieder. In den folgenden Jahren wurde immer wieder in das Restaurant investiert und modernisiert. So wurden immer aktuelle und modernere Küchengeräte angeschafft, damit der hohe Anspruch der Küche immer gewährleistet ist und die Gäste immer mit
erstklassigem Essen verwöhnt werden können. Das beste Essen schmeckt nur halb so gut, wenn dazu nicht auch der richtige Wein serviert wird. Das Arena Restaurant hält über 50 verschiedene Weine für seine Gäste bereit. Natürlich stehen alle Weine klimatisiert, auch die offenen Weine. Der jetzige Schwerpunkt der Speisekarte liegt im Zubereiten von Steaks und „First-Class-Burger“ aus erstklassigem US-Beef. Im Restaurant finden bis zu 80 Personen platz und im Außenbereich weitere 35 Personen. So ist genügend Raum vorhanden für kleine bis mittlere Gesellschaften.
Steaks und Burger von erstklassigem US Beef | Vegetarische Vielfalt , Pasta, Salate, Risotto, Gemüse | Knusprige Gänse Mendener Straße 18 | 59755 Arnsberg | Fon: 02932/7200 | info@arena-restaurant.de | www.arena-restaurant.de
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Ratgeber
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ausbau planen - sinnvoll Sparen mit Ideen zum Kostensenken
Bevor das eigene Haus steht, sind Wünsche und Bedürfnissen mit Kosten und Alternativen abzustimmen. Ideen und Anregungen wie sinnvoll gespart werden kann ohne Komforteinbußen. Ideen und Anregungen sollen helfen, beim Hausbau planen darauf zu achten, wo sinnvoll eingespart werden kann. Dabei soll weder auf die Qualität noch auf den Wohnkomfort verzichtet werden müssen. Aus der langjährigen Erfahrung beim Beraten, Planen von Grundrissen und Kalkulation für Kunden und Interessenten von Fertighäusern werden hier einige Möglichkeiten zum Kosten senken für das eigene Wohnhaus vorgestellt. Die Erfahrung lehrt, dass auch ein Blick in die nicht mehr so sichere Zukunft lohnt um sich bei einem späteren Verkauf des Hauses Einbußen zu sparen.
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rundriss sucht Grundstück
Möglichkeiten der Einsparungen bieten sich für den Hausbau bereits bei der Auswahl des Grundstückes. Bauvorschriften setzen oft viele Grenzen beim Gestalten des gewünschten Hauses. Es ist daher für den zukünftigen Bauherren bereits vor dem Erwerb des Grundstückes wichtig zu wissen, wie er sich sein Haus vorstellt. Ein Winkelbungalow beispielsweise braucht wesentlich mehr Grundstücksfläche als ein quadratisches Haus mit einem Obergeschoss.
Die Abstände des Gebäudes zum Nachbargrundstück sind in den Ländern und Bundesländern nicht einheitlich geregelt. So ist die erforderliche Größe des Grundstücks für das Wunschhaus abhängig von Land, Stadt oder Baugebiet. Hier kann zu Beginn bereits eine Menge gespart werden. Auch die Lage des Grundstücks bestimmt die Kosten des zukünftigen Hauses. Beispielsweise weniger aufwendig und deshalb preiswerter baut es sich in der Regel auf einer ebenen Fläche als am Hang. Der vorsichtige angehende Bauherr erkundigt sich bei den Baubehörden über die Gegebenheiten (Besonderheiten) des Baulands: Ebene Flächen könnten einen Hochwasserschutz erfordern. Der kann teuer werden. Nachfragen bei mindestens einer Hausversicherung um die Prämienhöhe einer Versicherung gegen Hochwasser (Überschwemmungen) kann immense Summen sparen. Lehnen die Gesellschaften diese Versicherung für ein Baugebiet ab, dann lieber wo anders das „Traumhaus“ hinstellen. Aber auch steilere Hanglagen sollten nicht nur über ihre schöne Aussicht überzeugen. So mancher Hang hat sich bei längeren Regenfällen schon samt Bebauung selbständig gemacht. Wer hier zu Recht Vorsicht walten lässt, spart unter Umständen nach einiger Zeit das Errichten eines neuen Hauses.
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Ratgeber
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rundriss quadratisch oder rechteckig
Der quadratische Hausgrundriss hat die geringste Aussenwandlänge bei gleicher Wohnfläche und somit geringere Wand- und Heizkosten als ein längeres aber dafür schmäleres Gebäude. Beispielsweise hat ein Haus mit 12 mal 12 Metern nur 48 Meter Außenwandlänge bei 144 Quadratmetern bebauter Fläche. Ist ein Haus 8 Meter breit und 18 Meter lang werden ebenfalls 144 Quadratmeter bebauter Fläche. Mit 52 Metern Wandlänge steigen Bau- und Heizkosten. Der Abstand von den Hauswänden zu den Nachbargrundstücken ist in den Ländern und Bundesländern unterschiedlich vorgegeben. Im Stadtgebiet gegen Null möglich, wird im Siedlungsgebiet beispielsweise drei Meter zur Seite der NachbarGrundstücke und sechs Meter zur Straße vorgegeben. In unserem Beispiel würde beim 18 Meter langen Haus ein Grundstück von mindestens 24 Meter Breite erforderlich sein. Hier muss also schon vor der Grundstücksuche auf den eventuell bereits geplanten Hausgrundriss Rücksicht genommen werden. Das 12 Meter breite Haus kommt bereits mit einem 18 Meter breiten Grundstück aus. Mit dem Quadratmeterpreis der Grundstücke kann sich jedermann selbst leicht errechnen, was ein breiteres Grundstück zusätzlich kostet.
Kinder verwenden. Interessant wird für manchen die Überlegung sein, zwei Wohneinheiten nebeneinander (Reihenhaus) oder übereinander (Eigentumswohnungen) für Eltern, Kinder oder Büro zu erwägen.
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xotischer Grundriss
Wer für die Zukunft vorsorgt und später eine Menge sparen will, der verzichtet auf einen „exotischen Grundriss“ - also auf einen ausgefallenen Grundriss. Das ist besonders dann wichtig, wenn das Haus später, wenn die Familie kleiner wird, oder der Ruhestand nicht dem Ort des Hauses entspricht, veräußert werden soll. Hier zeigt sich dann, dass die meisten Kaufinteressenten einen ganz normalen Grundriss gewohnt sind und suchen. Also vier bis sechs Zimmer in praktischen Größen zum Wohnen mit guter Anordnung der Fenster und der Stellmöglichkeit für die Möbel. In der Regel hat das Wohnzimmer etwa 30 Quadratmeter. Etwa halb so groß reicht für die Nebenräume. Auch ein Bad ab sechs und die Küche so um die zehn Quadratmeter sind vertraute Raumgrößen. Unter drei Meter Breite sollten Schlaf- Büro- und Kinderzimmer nicht geplant werden. Schlauchförmige Räume, das Fenster an der Schmalseite, sind abschreckend.
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inliegerwohnung oder Doppelhaus
Ein Bungalow, als Beispiel eines eingeschossigen Bauweise hat den Vorteil, alle Räume in einer Ebene erreichen zu können. Besonders ältere Menschen wissen das treppenlose Wohnen umgeben vom Garten zu schätzen. Der Kostennachteil: Bodenplatte oder Keller und das Dach wird größer und damit teurer. Der Vorteil, wenn nicht unterkellert wird: Die Fläche für das Treppenhaus und die oft teure Treppe entfällt.
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ind Keller und Garage erforderlich?
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ostensparen mit weiteren Wohneinheiten - Büro oder zweite Wohnung
Sinnvoll kann es sein, Wohnraum so zu planen, dass bei Bedarf eine Wohneinheit abgetrennt werden kann. Damit können Mieteinnahmen oder Kostenteilung zu weniger Belastung führen. Außerdem kann der Bauherr eine solche Einliegerwohnung mit eigenem Zugang auch als Büro oder für Eltern oder
Immer mehr in Mode kommende alternative Energien brauchen keinen Keller zur Lagerung der Heizmaterialien. Für Lebensmittel ist ein Abstell- oder Vorratsraum in der Wohnung bequemer und ausreichend. Ist das Dachgeschoß begehbar bietet es weitere Lagerflächen. Nicht Gebrauchtes entsorgen ist wesentlich günstiger, als teuren Lagerraum im Haus oder als Keller vorzusehen.
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eller, Hochwasser und Heizung
Wer trotz der Hinweise von vorhin unbedingt in von Hochwasser gefährdeten Gebieten bauen will oder muss (weil er beispielsweise Erbe des Grundstücks ist, sollte vor Allem auf den Keller verzichten. Da wären eher Stelzen angebracht. Ein Ersatz für Stelzen, die wahrscheinlich kaum von den Baubehörden in Deutschland genehmigt würden, wäre das Grundstück anzuheben. Das heißt, die Fundamente für die Bodenplatte etwa 50 bis 80 Zentimeter aus dem Boden herausragen lassen und mit Erde anschütten. Diese Höhe von drei bis fünf Stufen oder einer längeren, bequemeren „Rampe“ lassen das Gebäude bei Überschwemmungen (länger) trocken. Von der Straße bis zur Eingangstüre kann der Höhenunterschied gut auch ohne Stufen ausgeglichen werden. Eventuell hilft hier ein mit eleganten Kurven verlängertem Zugangsweg. Vorsorglich Hochwasserschäden vermeiden schon bei der Bauplanung spart mit geringem Aufwand hohe Reparatur- und Wiederbeschaffungskosten an der Einrichtung. Zumal die Erfahrung lehrt, dass Versicherungen bei Schäden ungern zahlen oder erst gar nicht versichern. Oder nach dem Eintritt eines Schadens nicht mehr weiter versichern. Wer hier klug plant, lässt die Fenster höher (mit Oberlichte) setzen und, wie bei einem Keller, die Wände bis zu den Fenstern außen wasserdicht mit Folie abdecken - wie ja auch Keller gegen Grundwasser geschützt werden. Ob mit oder ohne Keller - eine Ölheizung hat in Hochwasser gefährdeten Gebieten nichts zu suchen. Tausende Liter Öl je betroffenes Haus, vermischt mit
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dem Hochwasser ist gesundheitlich bedenklich. Alternativ bietet sich hier eine Heizungsanlage mit Pellets an.
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arage oder Carport
Viel gespart werden kann, wenn anstelle einer Garage ein Carport geplant wird. Doppelgarage oder Carport sind erweiterbar um einen Abstellraum. Dieser könnte gegebenenfalls eine Pelletsheizung aufnehmen. Eine Parkfläche für zwei Autos von sechs mal sechs Meter kann zum Grundstück beispielsweise mit einem drei bis fünf mal sechs Meter großem Abstellraum ergänzt werden. Vorteilhafterweise können hier gleich die Gartengeräte eingestellt werden. Diese Anregung hilft vielleicht auf einen teuren Keller zu verzichten - besonders interessant in Hochwassergebieten. Zumal es hier preiswerte Carports und Fertiggaragen in allen Größen gibt. Abstellräume in Haus und Keller sind wesentlich kostspieliger.
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Ratgeber
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eure Hauserweiterungen - Kniestock oder Gaube – Dachart und Dachneigung
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rker und Balkon
Zusätzlichen, preisgünstigen Wohnraum im Dachgeschoss bringt ein Kniestock (Außenwände des Dachgeschosses). Ab 80 Zentimeter hoch, können direkt Betten - mit einigen Zentimetern Abstand auch Sitzgelegenheiten - an diese Außenwände gestellt werden. Die häufigste Dachneigung ist in Deutschland 38 Grad. Wenn es die Bauvorschrift erlaubt, bietet eine Dachneigung von 42 bis 45 Grad - dann auch ohne Kniestock mit geringen Mehrkosten für das Dach zusätzliche Wohnfläche. Mit Gauben (Gaupen) für einen ähnlichen Gewinn an zusätzlichem Wohnraum muss der Bauherr viel tiefer in die Tasche greifen. Das Dach wird aufwändiger und die Energiekosten werden höher. Am preiswertesten sind hier noch die Satteldachgauben. Ein Walm- oder Krüppelwalmdach sieht vielleicht von außen bessert aus - nimmt jedoch innen Wohnfläche weg. Auch hier ist von den Kosten her das Satteldach die günstigste Bauweise.
Ein Erker oder Balkon verteuert das Haus ohne nennenswerte Flächengewinnung. Anstelle eines Erkers können für den Ess- oder Sitzplatz alternativ ein odere zwei Fenster an die Ecke zweier Außenwände platziert werden. So blicken die Bewohner – wie beim Erker – von Innen in mehrere Richtungen. Das spart sowohl Bau- und die damit verbundenen Kreditkosten als auch die späteren Kosten für das Heizen. Das gilt in geringerem Maße auch für andere Hauswand-Vorsprünge. Ein Balkon – von der Wohnung her gewohnt und sinnvoll – wird beim eigenen Haus kaum genutzt werden und ist teuer. Überwiegend spielt sich das Leben der Hausbewohner in ihrem Garten und auf der Terrasse ab. Eine interessante, preisgünstige Variation zum Balkon ist jedoch ein Französischer Balkon. Raumfenster im Obergeschoss werden durch Balkontüren mit einer Brüstung aus Holz oder Metall davor ersetzt. So verwendet der Naturfreund bei geöffneten Balkontüren den Raum als windstillen Sonnenplatz. Das Bild hier zeigt neben den an die Raumecke gesetzten Fenster anstelle eines Erkers auch einen interessanten Französischer Balkon mit vorgesetzter Holzbrüstung.
Eine schöne Adventszeit wünscht Ihnen das Team von Glas Schlimbach
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w w w. e l e k t r o b e n d l e r. d e
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ichtige Dämmung
Eine gute Wärmedämmung ist erforderlich, um den Energieverbrauch über die Gebäudehülle zu senken. Bei Neubauten schreibt die Energiesparverordnung von 2009 gewisse Mindeststandards vor, bei Altbausanierungen sind ebenfalls bestimmte Vorgaben zu beachten. Eine gute Wärmedämmung amortisiert sich in der Regel innerhalb kürzester Zeit und ist somit eine Investition in die Zukunft. Unterschieden werden Verbundsysteme auf der Außenwand und verschiedene Verfahren zur Innendämmung. Dach und Kellerdecke müssen ebenfalls gegen Wärmeverlust geschützt werden. Außerdem sollten Wärmebrücken vermieden werden. Hierbei handelt es sich um Schwachstellen in der Hülle eines Gebäudes, ein Beispiel hierfür sind Rolladenkästen, welche in der Aussenwand integriert sind.
Bei Perliten handelt es sich um gemahlenes und poröses Gestein. Dieses Material kann zum Beispiel zur Kerndämmung von zweischaligen Mauerwerk eingesetzt werden. Bei Holzspänen handelt es sich ebenfalls um einen Naturdämmstoff. Auch diese lassen sich in Hohlräume einblasen. Dieses Material muß ebenfalls gegen Feuer geschützt werden. Außerdem ist ein Pilzschutz erforderlich.
Die Vielzahl an Dämmaterialien ist heutzutage fast unüberschaubar. Oftmals werden künstliche Materialien wie Polystyrol eingesetzt. Grund hierfür ist der oftmals günstige Preis und die geringe Wärmeleitfähigkeit, dass heißt, es sind nur geringe Materialstärken erforderlich. Allerdings handelt es sich hierbei um Produkte aus Erdöl. Außerdem können einige Zusatzstoffe zu gesundheitlichen Problemen führen. Interessant und im Rahmen des ökologischen Bauens nicht weg zu denken, sind Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen. Dazu ein paar Beispiele. Bei der Zellulose handelt es sich um Flocken aus Altpapier. Diese haben unter den Naturmaterialien den größten Marktanteil. Im Regelfall wird Zellulose in Hohlräume eingeblasen, sodass eine feste Dämmschicht entsteht. Zellulose ist brennbar und muß daher mit Hilfe von Borsäure geschützt werden. Da diese gesundheitsgefährdend und im Entsorgungsfall nicht kompostiert werden kann, stehen inzwischen auch boratfreie Produkte zur Verfügung.
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Ratgeber
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erkauf der Baugrundstücke im Herdringer Neubaugebiet „Sternhelle“ verläuft gut
Mittlerweile sind fast 20 Grundstücke im Herdringer Neubaugebiet „Sternhelle“ verkauft. Die Immobilienfirma Wilhelm Meyer und Partner, welche die Baugrundstücke gemeinsam mit der Immobilienabteilung der Sparkasse Arnsberg-Sundern anbietet und vermarktet, ist mit dem Verkauf durchaus zufrieden. Insgesamt stehen im ersten Bauabschnitt ca. 65 Grundstücke zur Verfügung. Und da sich mehrere Bauwillige ihr Wunschgrundstück haben reservieren lassen, wird sich die Anzahl der verkauften Grundstücke in den nächsten Monaten weiter erhöhen. Die Erschließungsarbeiten in diesem 1. Bauabschnitt des Neubaugebietes sind weitestgehend abgeschlossen. Mit dem Beginn der Begrünung und Bepflanzung des Baugebietes soll im Frühjahr begonnen werden. Bauwillige können sich ein gutes Bild von der genauen Lage der Baugrundstücke machen. Die Baustraßen sind fertig gestellt und beschildert. Um den Häuslebauern ebene Grundstücksflächen anbieten zu können, wurde das Gelände im Zuge einer harmonischen Landschaftsmodellierung terrassiert. Diese Art der Grundstücksgestaltung ist für das Arnsberger Stadtgebiet einzigartig. Einige der Bauherren, deren Wohnhäuser bereits errichtet sind, haben einen direkten Bezug zum Arnsberger Ortsteil „Herdringen“. Einige Grundstückserwerber kommen aus anderen Arnsberger Ortsteilen, und trafen ihre Kaufentscheidung aufgrund der ruhigen und schönen Wohnlage und der herrlichen Aussicht. Auch Häuslebauer aus anderen Städten wie z. B. Menden und Meschede haben zwischenzeitlich ein Grundstück im Baugebiet „Sternhelle“ erworben.
Die Grundstücke sind ab ca. 480 m² bis ca. 700 m² groß. Da die Grundstücke erst nach Verkauf vermessen werden, sind individuelle Wünsche bei der Wahl der Grundstücksbreite möglich, sodass bei Bedarf auch Flächen bis zu 2.000 m² und mehr erworben werden können. Der Bebauungsplan ermöglicht den Bauherren umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten bei der Verwirklichung ihres Traumhauses. Die Grundstücke sind für Ein- bis Zweifamilienhäuser konzipiert. Es kann ein- oder zweigeschossig gebaut werden und auch bei der Dachform und der Dachneigung bestehen ausreichend Freiräume. Die Bau- und Gestaltungsberatung der Stadt Arnsberg als Teil des „Arnsberger Modell Baukultur“ berät zudem alle Bauwilligen unverbindlich und fachkundig zu allen Fragen rund um das Bauvorhaben. Bauwillige und Interessenten, die nicht zuletzt wegen der aktuell historisch günstigen Zinsen den Traum von eigenem Heim verwirklichen möchten, können sich jederzeit an die Immobilienfirma Wilhelm Meyer und Partner oder die Immobilienabteilung der Sparkasse Arnsberg-Sundern wenden und einen persönlichen Gesprächstermin im Baugebiet, zuhause oder in den Büroräumen vereinbaren.
Mehrere Familien mit Kindern haben mittlerweile in dem neuen Baugebiet ihr neues Zuhause gefunden.
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Ratgeber
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ie heimlichen Stromfresser im Haushalt erkennen und ausschalten
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eit dem Beginn des neuen Jahrtausends hat sich der Strompreis für private Haushalte fast verdoppelt. Er stieg von Januar 2000 bis Mitte 2014 um 92 Prozent.
Im Gegensatz dazu sanken die Einkaufspreise der Versorger und Stromlieferanten. Im gleichen Zeitraum gingen von Januar 2000 bis Mitte 2014 die Einkaufspreise für Strom um vier Prozent zurück. Seit 2008 fielen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die Einkaufspreise für Strom deutlich, und in Deutschland nahm die Menge an Strom aus erneuerbaren Energien zu. Das sorgte für niedrige Preise an den Strombörsen.
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as Stromgeschäft geht zu Lasten der Verbraucher und Kleinbetriebe
Alle privaten Haushalte und die kleinen Gewerbebetriebe mußten im Gegensatz zu den Einkaufspreisen der Versorger seit Mitte des Jahres 2008 für Strom 36 Prozent mehr bezahlen – die kleinen Gewerbebetriebe sogar 38 Prozent – und zusätzlich stiegen für sie die Stromsteuer und die Umlage für die Förderung des Ökostroms. Besonders energieintensive Produktionsbetriebe sind von der Ökostrom-Umlage befreit. Bürger und Wirtschaft zahlen die Umlage zur Finanzierung der Energiewende über den Strompreis. Energieintensive Unternehmen bekommen sehr kräftige Rabatte, die die übrigen Verbraucher mit aufbringen müssen. Fazit: Die Stromversorger, Stadtwerke und sonstigen Versorgungsbetriebe kaufen seit dem Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise Ende 2008 den Strom billig ein und verkaufen ihn überteuert. Der Preisabfall geht unbemerkt am Verbraucher vorbei.
tromkosten sparen und unnützen Energieverbrauch vermeiden
Der Stromverbrauch kann im laufenden Jahr wenigstens zu einem kleinen Teil den eigenen Geldbeutel schonen, wenn im Haushalt die heimlichen Stromfresser erkannt und sinnvolle Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Wenn dabei die Logik im Spiel ist, gehen die Gegenmaßnahmen nicht auf Kosten des eigenen Komforts.
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er Kühlschrank
Was nutzt zum Beispiel ein neuer Kühlschrank der Energieeffizienzklasse A++ in der Küche, wenn der alte Kühlschrank – die alte Stromschleuder sieht ja noch gut aus und kühlt die Getränke hervorragend – in den Keller gestellt wird und dort Bier und andere Getränke kühlen soll? Das spart keine Stromkosten, sondern erhöht sie. Verbraucher wählen bei Kühlschränken oftmals eine zu niedrige Temperatur. Ein Thermometer im Kühlschrank hilft, die richtige Temperatur regelmäßig zu überprüfen. Null bis vier Grad im Kühlschrank sind stark übertrieben. Sieben oder acht Grad reichen völlig aus und mindern den Energieverbrauch. Auch die Lebensmittelindustrie weist in ihren Hinweisen auf die Mindesthaltbarkeit stets darauf hin, dass sich die Ware bei einer Temperatur von sieben oder acht Grad bis zum Mindesthaltbarkeits Datum hält.
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ur Kaltes in den Kühlschrank
Kühlschränke verbrauchen 24 Stunden am Tag Strom, weil sie durchgehend in Betrieb sein müssen. Der Verbraucher kann aber auf die Kühlleistung des Kühlschrankes Rück-
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sicht nehmen und sie nur wenig fordern. Die Stiftung Warentest hat herausgefunden, daß der Energieverbrauch eines Kühlschrankes der Energieeffizienzklasse A++ um 11 Prozent steigt, wenn die Lebensmittel nach einem ausgiebigen und gemütlichen Frühstück erst nach 45 Minuten zurück in den Kühlschrank wandern. Noch prägnanter wird der erhöhte Stromverbrauch, wenn eine 50 Grad heiße Suppe zum Kühlen in den Kühlschrank gestellt wird. Sie kostet 14 Prozent mehr Strom als eine Suppe mit Zimmertemperatur.
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eschirrspüler helfen Strom sparen
„Das bisschen Geschirr spüle ich schnell mit der Hand ab“, heißt es oft, wenn der Verbraucher Stromkosten sparen will. Es ist aber ein weit verbreiteter Irrglaube, dass das Geschirrspülen per Hand billiger ist, als eine volle Geschirrspülmaschine in Gang zu setzen. Wird nämlich das Wasser mit Strom erwärmt und zum Spülen verwendet, kostet das im Schnitt 40 Cent. Sparsame Geschirrspülgeräte schaffen den Abwasch für circa 30 Cent und im Sparprogramm sogar nur für 25 Cent. Hier heißt es für den Geschirrspüler frei nach der Stiftung Warentest, „Arbeit und Strom gespart“.
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er beste Wäschetrockner ist die frische Luft Wird bei schönem Wetter und Sonnerschein der Wäschetrockner nicht eingesetzt, läßt sich so am meisten
Strom und damit Geld sparen. Die Wäscheleine ist immer noch die kostengünstigste Lösung. Wenn ein Wäschetrockner wirklich eingesetzt werden muß, dann sollte es ein Kondenstrockner mit Wärmepumpe sein, denn er verbraucht nur halb so viel Strom wie ein herkömmlicher Trockner.
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ugen auf bei Ladegeräten
Unbemerkt verbrauchen Ladegeräte, die ständig im Stecker verbleiben, sinnlos eine ganze Menge Strom. Das gilt für alle Ladegeräte, egal, ob für Handys, Fotoapparate, elektrische Zahnbürsten, Rasierapparate oder sonstige Gerätschaften. Daß sie Strom verbrauchen, merkt man daran, daß die Ladegeräte warm sind. „Stecker raus“ heißt die Devise zum Stromsparen.
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ragen über Fragen
Muß die Stereoanlage im Wohnzimmer ständig mit dem Stromnetz verbunden sein, obwohl meist das alte Kofferradio in der Küche läuft, oder wird sie wenigstens abgeschaltet, wenn sie nicht in Gebrauch ist? Muß der Laptop auch bei Nichtgebrauch ständig am Stromnetz hängen? Muß W-Lan eingeschaltet sein, wenn der Laptop gar nicht in Gebrauch ist? Muß der elektrische Handtuchwärmer auch im Sommer eingeschaltet sein? Ein kritischer Gang durch den eigenen Haushalt wird sicherlich noch viele derartige Fragen aufwerfen und mit ein wenig Überlegung viel Einsparpotential aufzeigen.
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Schmackofatz
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ntipasti und italienische Küche in 4 Gängen
Bruscetta mit Parma Zutaten für 12 Portionen: 12 Scheiben Ziegenkäse, 3 Tl Thymianblätter, 6 Scheiben Parmaschinken, halbiert 12 dicke Scheiben Baguette, Olivenöl zum Bepinseln
Zubereitung: Den Ofen auf 180° vorheizen. Den Ziegenkäse mit Thymian bestreuen, jede Scheibe in eine halbe Scheibe Parmaschinken einwickeln und auf eine Scheibe Baguette legen. Die Brötchen auf ein Backblech setzen und mit Olivenöl bepinseln. 10 bis 12 Minuten im ofen backen, bis der Käse schmilzt und das Brot knusprig ist
Marinierte Antipasti Zutaten für 10 Portionen: 6 Artischockenherzen, halbiert, gut abgetropft, 200g grüne und schwarze Oliven, 200g Kirschtomaten, , halbiert, 4 El fruchtige Olivenöl, 15 Salbeiblätter, 3 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, 2 El Weißweinessig, 150g Feta, in Scheiben geschnitten Zubereitung: Artischocken, Oliven und Tomaten mischen. Öl und Salbeiblätter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen und 1 Minute braten. Knoblauch und Pfeffer hinzufügen und den Salbei weitere 2 Minuten knusprig braten. Den Topf vom Herd nehmen und den Essig einrühren. Die Marinade über die Artischockenmischung gießen und vor dem Servieren 5 Minuten durchziehen lassen. Dazu ein Stück Feta oben auf das Gläschen setzen. Salzgebäck oder Weißbrot dazu reichen.
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Kräuterrolle mit Zucchini-Pasta Zutaten für 5-6 Portionen: Je 4 Petersilien-, Kerbel- und Estragonzweige, 400 g Schalotten, 500g Rinderfilet (Mittelstück, pariert),1 El Senf (mittelscharf), Salz und Pfeffer, 4 EL Olivenöl, 1 EL Zucker, 100 ml trockener Rotwein, 100 ml roter Portwein, 200 ml kräftige, Rinderbrühe (Instant) oder Fond aus dem Glas, 2 Zucchini, 200g Pappardelle-Nudeln, 50g Butter, 40g frisch geriebener Parmesan Zubereitung: Backofen auf 150 Grad vorheizen. Kräuter abbrausen, trocknen, Blättchen abzupfen, fein hacken. Schalotten abziehen, eventuell halbieren. Filet abbrausen, trocken tupfen, längs aufschneiden, flach klopfen. Mit Senf bestreichen, mit den Kräutern bestreuen und einrollen. Mit Küchengarn zusammenbinden. Roulade salzen, pfeffern. In einer Pfanne in 3 EL heißem Öl rundum kräftig anbraten, herausnehmen. Schalotten in die Pfanne geben, mit Zucker bestreuen und karamellisieren lassen. Mit Rot- und Portwein ablöschen. Brühe und Fleisch dazugeben. Im Ofen bei 150 Grad 15-20 Minuten garen. Inzwischen Zucchini waschen. In dünne, nudelartige Streifen schneiden (Sparschäler). Pappardelle in Salzwasser bissfest garen. Filet aus der Soße nehmen, in Alufolie gewickelt ruhen lassen. Die Sauce mit den Schalotten sämig einköcheln lassen. Dann mit Salz, Pfeffer und Butter abschmecken. Zucchini im übrigen heißen Öl anbraten. Abgetropfte Nudeln unterheben. Parmesan untermischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Garn vom Fleisch entfernen. Rolle in ca.2-3 cm dicke Stücke schneiden, mit der Sauce und den Zucchini-Pappardelle servieren.
Schokolade in der Tasse Zutaten für 8 Portionen: Für den Krokant: Fett für die Alufolie, 40g Haselnüsse, 50g Zucker Für die Creme: 100g Zucker, 75g dunkles Schokoladenpulver, 8g Speisestärke, 1 g gemahlener Zimt, 1 Msp.gem. Peperoncino, 800 ml Milch, Ausserdem: 250g Schlagsahne, 1 g Pfeffer, 10g Zucker, 300g Vanilleeis Zubereitung: Für den Krokant ein Stück Alufolie leicht einfetten. Nüsse grob hacken. Zucker mit 1 El Wasser in einer Pfanne goldgelb karamellisieren lassen. Nüsse untermischen, Krokant auf einer Folie verteilen und abkühlen lassen. Zucker mit Kakao, Speisestärke,Zimt und Peperoncino vermischen. Milch in einem Kochtopf auf etwa 50° erhitzen. Kakao-Zucker-Mischung mit einigen EL Milch glatt rühren. Dann mit dem Schneebesen in die erwärmte Milch einrühren, zum Kochen bringen. Etwa 3 Minuten unter Rühren kochen. Von der Kochstelle nehmen und mit Alufolie bedeckt warm halten. Sahne mit Pfeffer und Zucker halb steif schlagen. Aus dem Eis 8 Kugeln formen. Acht Tassen zu ¾ mit der warmen Kakaocreme auffüllen, mit der halb steif geschlagenen Sahne bedecken.Je 1 Vanilleeiskugel in die Mitte geben, mit zerbröseltem Krokant bestreuen und sofort servieren.
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Hüsten
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nternationaler „Sauerländer Käsemarkt“ am 21. und 22. März 2015 in Hüsten, mitten in Arnsberg
Auch in diesem Jahr – wie immer 2 Wochen vor Ostern - am 21. und 22.März veranstalten wir in Hüsten, mitten in Arnsberg, zum 15. mal unseren internationalen „Sauerländer Käsemarkt“. Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr SLOW FOOD Sauerland wieder als Ideeller Träger unseren Markt unterstützt. Die Käsereien kommen aus, Belgien, Frankreich, Niederlande, Österreich, Schweiz, Italien und natürlich aus Deutschland. Natürlich sind auch Käsereien aus dem Sauerland und NRW vor Ort in Hüsten. Ziegenkäse aus Hallenberg und natürlich unsere Hüstener Käsesorten SchwerpunktThema wird in diesem Jahr das Thema – Käse und Senf. Mit 1,85 Mio Tonnen Käse belegt Deutschland den Spitzenplatz in Europa. Selbst Länder wie Italien und Frankreich, die für Ihre Käsespezialitäten bekannt sind liegen mit Ihrer Produktion hinter
diesem Zahlen aus Deutschland. In dieser hohen Produktionsmenge ist allerdings überproportional, industriell hergestellter Käse enthalten. Nur ca. 15% des in Deutschland angebotenen Käse, kommt aus handwerklicher Herstellung. Zudem werden Spezialitäten aus Italien angeboten. ( Weine / Olivenöl / Balsamico – Essig und Käsespezialitäten ) Senf direkt von einer Senfmühle produziert und vermarktet. Abgerundet wird das Angebot durch Weingüter aus der Pfalz, von der Nahe und aus dem Rheingau die vorzugsweise ihren Wein im biologischen Anbau betreiben. Wir freuen uns, wenn Sie unseren 14. internationalen „Sauerländer Käsemarkt“ in Hüsten, mitten in Arnsberg, in Ihren Veranstaltungskalenderunser aufnahmen und unser Markt dank Ihrer Hilfe auch wieder ein Publikumserfolg wird.
Ihr Fachgeschäft in Hüsten
Parkmöglichkeiten: Parkplätze stehen kostenlos, ausreichend zur Verfügung
Wäschemoden & Dessous
Großparkplatz Riggenweide 1.000 Parkplätze Großparkplatz Am Solepark – Stadion Große Wiese 200 Parkplätze Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 09:30 bis 18:30 Uhr (durchgehend) Samstag von 09:30 bis 13:00 Uhr Tel.: 02932-931278 Marktstraße 3, Arnsberg-Hüsten
Parkplatz Drostenfeld ( Volksbank ) Parkplatz Heinrich Lübke Str. ( Lidl )
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oher kommen die Käselöcher?
aben Sie sich schon einmal gefragt, woher denn die Löcher im Käse kommen? Eigentlich ist das eine typische Frage, wie sie oft ganz ehrlich und direkt aus dem Kindermund kommt. Doch was antwortet der Erwachsene dann? Woher kommen denn nun die Löcher im Käse? Und erfüllen die eigentlich irgendeinen Zweck? Hier gehen wir der Sache auf den Grund und geben Ihnen die Erklärungen für Kinder und Erwachsene.
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rklärung für Erwachsene
rklärung für Kinder
Du weißt ja, dass der Käse aus Milch gemacht wird. Wenn Käse gemacht wird, dann gibt man ganz kleine Wesen zur Milch dazu. Die heißen Bakterien und Enzyme und teilen die Milch in feste und flüssige Teile auf und machen die Milch hart. Sie bleiben erst einmal in der Milch, weil die erst einmal erwachsener werden muss, damit sie zu Käse wird. Die kleinen Bakterien haben aber, während der Käse älter wird, immer mehr Luft im Bauch. Deswegen müssen sie pupsen. Und weil sie ganz schön viel pupsen, pupsen sie die Löcher in den Käse, weil die Luft durch die dicke Rinde vom Käse ja nicht raus kann. Und wegen den Pupsen von den Bakterien stinken auch manche Käsearten fürchterlich!
Der Milch werden bei der Käseherstellung im Zuge der Reifung Labenzyme und Bakterien beigemengt, um den Käsebruch (fester Teil der Milch) von der Molke (flüssiger Teil) zu trennen. Der Käsebruch ist im Prinzip, was für uns als Käse übrig bleibt, denn den lässt man je nach Sorte kurz oder lange reifen. Während des Reifeprozesses bauen die heterofermentativen Bakterien Milchzucker und -säure ab, wobei eine beachtliche Menge Kohlenmonoxid entsteht, dass sich in der Masse des Käses ansammelt und Hohlräume bildet, weil es durch die dicke Rinde nicht entweichen kann. Die Anzahl der Hohlräume, oder Käselöcher, ist abhängig von der Anzahl und auch der Art der zugefügten Bakterien. Beim Emmentaler werden zum Beispiel noch zusätzlich Propionsäurebakterien beigemengt, die extrem viel CO2 erzeugen und somit auch viele Löcher bilden, aber dennoch für den typischen Geschmack des Emmentalers sehr entscheidend sind. Der ganze Vorgang gibt dem Käse einen nussigen und süßen Geschmack, aber natürlich auch den typisch stechenden Käsegeruch, weil auch Amine, Ammoniak und Schwefelderivate Ferdinand Schulte GmbH Dieselstrasse 5 • 59823 Arnsberg entstehen, wenn sich die BakTel.: 02931 - 6044 terien vom Eiweiß ernähren. Fax: 02931 - 77433
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Bruchhausen
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ückblick – Neujahrsempfang
Die Kolpingsfamilie war Ausrichter des diesjährigen Neujahrsempfangs in der Schützenhalle. Geschäftsführerin Steffi Luttermann begrüßte knapp 70 Anwesende aus allen Vereinen. Eine bemerkenswerte Rede folgte Im Sinne von A. Kolping machte sie deutlich, dass nicht Stammtischparolen und Dampfgeplauder angebracht und wichtig seien, sondern das Erkennen von Wunden, in die man die Finger legen sollte. Mut sollte man haben in der heutigen Zeit. Mut, um in seinem Heimatort Flüchtlinge u. Asylbewerber willkommen zu heißen, Mut, sich gegen rechte Parolen zu stellen, Mut, vereinsamte u. trauernde Menschen menschliche Nähe zu schenken, Mut, das Wort zu ergreifen, wenn andersdenkende Menschen diffamiert werden. Und von einer Bühne sprach sie, die immer und überall anders aussieht, auf der man auftreten sollte. Allen Vereinen wünschte sie im kommenden Jahr viel Erfolg, Glück und ein gemeinschaftliches Auftreten im „Entendorf “. Die Gemeinsamkeit kam besonders auch beim bereits seit 25 Jahren 1.Vereinsringvorsitzenden Ewald Hille zum Ausdruck. Ohne Gemeinsamkeiten und Ehrenämter laufe nichts, so Hille. Einsatz für andere Menschen sei gefragt. Jedes Ehrenamt ist wichtig. Sonst seien Musikverein, Gesangverein, Schützenbruderschaft, Karneval, Fußball die kirchlichen Seiten, praktisch alles, was unsere Freizeit so schön und interessant macht, nicht möglich. Das Dorf wäre „tot“. Arbeiten, schlafen, essen, spazieren gehen, Computer , Handy, TV, das wär’s dann. Danken wir allen ehrenamtlichen Menschen. Vor allem auch denen, die kranke und einsame betreuen und besuchen!!!!! Das soll’s zum Neujahrsempfang gewesen sein. Angeregt wurde noch, den nächsten Empfang eventuell an einem Freitagabend zu machen. Dann wäre die Hektik, mit Kirchgang, Mittagessen usw. nicht da. Vielleicht wäre dann der Besuch etwas größer...
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orschau auf den „Enten-Karneval“ Auch dieses Jahr findet unter der Regie des Vereinsring
und der Hauptmatadoren Lutz Hecking und Dominik Strocka wieder der große “Enten-Karneval“ in der Schützenhalle statt. Letztes Jahr waren über 500 Gäste dabei. Am Samstag, den 14. Februar um 19.00 Uhr geht’s los. Die „Tore“ werden ab 18.00 Uhr geöffnet sein. Büttenreden, Sketche, Schunkellieder, Tänze stehen auf dem Programm. Vor allem die mittleren und älteren Jahrgänge sind auch herzlich willkommen. Es wird gefeiert wie in den 60-er und 70-er Jahren. Es ist keine Disco-Veranstaltung. Das versprechen die Organisatoren. Stimmung und Humor sind angesagt. Das Programm bestreiten (fast) nur Akteure aus Bruchhausener Vereinen. Vor zwei Jahren, nach langer Pause, wieder „auferstanden“ ist die Karnevalsveranstaltung ein Publikumsmagnet geworden. Es kamen jeweils über 500 Narren in die warme und geschmückte Halle. Der Vereinsringvorsitzende Ewald Hille lädt alle „ENTEN“ und unsere Nachbarn herzlich ein. Kostüme erwünscht. „KARNEVAL PUR“ ist angesagt, in der wohlig warmen, super geschmückten Schützenhalle.
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uS sehr erfolgreich
Jetzt stehen die Hallenturniere an. Der Fußball draußen rollt erst wieder Anfang März. Die 1. Mannschaft hat die erste Serie mit einem hervorragenden 2. Platz in einer 5-er Spitzengruppe abgeschlossen. Hier ist alles möglich. Jedes dieser 5 Teams (Freienohl, Bruchhausen, Herdringen, Vosswinkel, Gierskämpen) kann Meister werden. Oft haben wichtige Stammspieler gefehlt, bzw. man hat unglücklich verloren. Sonst wäre die Ausgangslage noch besser. Dass eine Spitzengruppe so eng zusammen ist, hat es in den letzten Jahren
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selten gegeben. Meistens gab es einen Spitzenreiter mit großem Vorsprung. Wünschen wir den „Schwarz-Gelben“ viel Glück in der Rückrunde. JANA HECKING wurde im Tennis in Schwerte in ihrer Altersklasse Bezirksmeisterin und nimmt jetzt an den Westfalenmeisterschaften teil. Herzlichen Glückwunsch. Ein weiterer großer Erfolg der Tennisabteilung des TuS Bruchhausen in den letzten Jahren. Die Damen und Herren spielen in hohen Ligen Südwestfalens!!!
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ussten Sie schon... ... dass beim Dreikönigssingen knapp 5000 Euro ersungen wurden?
... dass 1965, also vor 50 Jahren eines der schwärzesten Fußballjahre in Bruchhausen war. Die „Erste“ kämpfte um den Klassenerhalt in der damaligen 1. Kreisklasse, die „Zweite“ musste abgemeldet werden. ... dass der Gesangverein jetzt von einem „Pärchen“ geleitet wird? Karl-Heinz Meyer und Bettina Reuther heißt die Doppelspitze bei den Sängern. ... dass Frau Höpker, Entertainerin und Moderatorin , bekannte Kölnerin aus Funk und Fernsehen, nach dem großen Erfolg im Mai letzten Jahres am 7. März wieder in die „Halle“ kommt, und zum Mitsingen einlädt? Chorgesang besonderer Klasse ist angesagt. Wie gesagt, alles bekannte Songs zum Mitsingen. ... dass das Motto des Wunschkonzert des Musikvereins am 28. März „Legenden der Musik“ heißt? ... dass die Frühlingsfahrt der SPD (nicht im Dorfkalender notiert) am 9. Mai stattfindet? Mit freundlichen Grüßen Heinz –Werner Hoffmann
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Herdringen
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reilichtbühne Herdringen öffnet die Kartenhotline
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er Startschuss für die neue Sommersaison ist gefallen Der Startschuss für die neue Saison ist gefallen. Die Rollen sind verteilt, die Termine liegen fest und die Prospekte sind gedruckt und werden zur Zeit verteilt.
In der kommenden Saison bietet die Freilichtbühne Herdringen seinen Zuschauern das Musical „Alice im Wunderland“ und die Musikkomödie „Kiss me, Kate!“ an. Die kleinen und großen Zuschauer können sich auf spannende und abwechslungsreiche Theaterstücke mit Gesang und Tanz freuen.
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lice im Wunderland
Alice im Wunderland - ein Klassiker der Weltliteratur, erstmalig als Musical auf der Freilichtbühne Herdringen mit über 100 Darstellern. Alice: „ Wer sagt denn, was schlimm ist? Wer bestimmt, was Benimm ist?“ Alice flieht aus ihrem tristen, traumlosen Alltag mit Benimmregeln, Geradesitzen und Geldsorgen ihres Vaters ins Wunderland. Dort passieren Dinge, die nicht erklärbar sind. Sie muss die Zeit
reparieren, mit den Herz-Spielkarten Krocket spielen, mit dem verrückten Hutmacher Tee trinken, sich durch den Spiegelwald kämpfen, und ihr Kaninchen, welches die Törtchen der verschrobenen Herzkönigin geklaut hat, vor dem sicheren Tod bewahren. Die größte Herausforderung findet sie in sich selbst und der Gefahr, ihre Träume zu verlieren. Eine warmherzige musikalische Reise durch Traum, Nonsens und Phantasie, für die ganze Familie. Kommen Sie mit ins Wunderland! Alice:“ Wenn mein Frühstücksei Serenaden singt, weiß ich, die Welt ist ein Wunder.“
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iss me, Kate!
Eines der erfolgreichsten Broadway Musicals zum 1. Mal auf der Herdringer Freilichtbühne. Fred, Produzent, Schauspieler und stets als Theatermacher unterschätzt, steht mit seiner klammen Theatertruppe vor der Premiere von Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung.“ Gemeinsam mit seiner Ex-Ehefrau Lilly spielt er die Hauptrolle. Fred hat Blumen für seine neue Geliebte und aufstrebenden Star, Lois Lane, bestellt. Durch ein Versehen landen diese Blumen bei Lilly. Das Drama nimmt seinen Lauf und der Abbruch der Vorstellung droht. Doch dies ist nicht das einzige Problem, welches Fred lösen muss. Billy, der männliche Jungstar hat mal wieder alles Geld verzockt und einen Schuldschein mit Freds Namen unterschrieben. Es dauert nicht lang und die Gläubiger statten Fred einen unangenehmen Besuch ab. Er kann das Geld aufbringen, aber nur, wenn Lilly die Show bis zum Ende spielt…
Die Kartenhotline ist unter 02932 39140 von montags bis freitags jeweils von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr freigeschaltet. Die Reservierungen sind auch möglich per E-Mail (karten@flbh.de) und per Internet www.flbh.de. Die Freilichtbühne freut sich auf ihre Kartenreservierung.
Eine musikalisch, tänzerische Komödie, die Einblicke hinter die Theaterkulissen gewährt.
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Damals in... Neheim
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as Zwangsarbeiterlager in den Möhnewiesen
achdem im Laufe des Jahres 1942 immer mehr Zwangsarbeiter zur Arbeit in die Rüstungsproduktion nach Neheim kamen und sie in privaten Quartieren, Gastwirtschaften und Fabriken nicht mehr untergebracht werden konnten, wurde von den hiesigen Firmen das so genannte Gemeinschaftslager in den Möhnewiesen geplant und gebaut. Das Lager befand sich südlich des Wiedenberges zwischen der Möhne und dem Mühlengraben unterhalb der Schlacht, so dass die meisten Unternehmen schnell erreicht werden konnten. Heute trifft an dieser Stelle die Graf-Gott-fried-Straße auf die Landstraße 745 (Verbindung zwischen Neheim und Niederense).
ligen Zwangsarbeiterin (im Folgenden immer Auszug des handschriftlichen Textes mit Druckschrift):
Quelle: Stadtarchiv Arnsberg, Brief einer ehemaligen Zwangsarbeiterin
„... Die Polizisten weckten die Mädchen um 6 Uhr morgens. Auf dem Hof (bei jedem Wetter) antreten. Und der Lagerleiter war oft da mit seinem Hund. Antreten, auf(ab)zählen. ...“
Der Bau des Lagers in den Möhnewiesen wurde von den hiesigen Firmen im Mai 1942 beantragt und am 9.6.1942 baupolizeilich geprüft. Am 10.6.1942 erteilte der Bürgermeister die Bauerlaubnis für zehn Baracken. Im September 1942 wurden zu den zehn bestehenden Baracken noch weitere sechs Baracken gebaut. Das Lager wurde durch die Möhnekatastrophe am 17. Mai 1943 vollständig zerstört. [Quelle: Archiv BJB] Auf dem Gelände gab es außerdem noch eine Wirtschaftsbaracke, zwei Abortanlagen, eine Entlausungsbaracke, einen Splittergraben zum Schutz gegen Luftangriffe und Plätze zum Sammeln (Antreten) der Zwangsarbeiter. Dazu die Aussage einer ehema-
Die Baracken hatten eine Grundfläche von 51 m x 10 m und wurden auf Pfahlrostfundamenten mit Ziegelfüllung ge-baut. Innerhalb der Baracken gab es 4 Schlafräume, 2 Waschräume, 2 Aufenthaltsräume, 1 Aufsichtsraum und 1 Krankenraum.
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In den Schlafräumen, deren Grundfläche 6,5 m x 10 m war, sind je 25 Zwangsarbeiter untergebracht worden. Das heißt, dass in einer Baracke je 100 Menschen auf 260 qm zusammengepfercht wurden. Da in den Schlafräumen Spinde aufgestellt werden mussten, sind doppelstöckige Betten verwendet worden. [Archiv BJB]
Zwei Situationen führten in der Regel zum Auftreten von Läusen in den Lagern. Zum einen war es der Transport besonders der Zwangsarbeiter aus dem Osten Europas, der über Tausende von Kilometern in Viehwaggons (teils geschlossen, teils offen) über Tage und Wochen ohne hygienische Einrich-tungen erfolgte.
Quelle: Stadtarchiv Arnsberg, Brief einer ehemaligen Zwangsarbeiterin
Zum anderen war es die Belegung der Baracken und die Durchführung von Entlausungen seitens der beteiligten Fir-men. Dr. Mahr schreibt dazu: „In Neheim-Hüsten schien in dem neuen Barackenlager auf den Schlachtwiesen ein hy-gienisch einwandfreies Lager zu erstehen. Jedoch wurde dies ebenfalls dadurch wieder zunichte, dass neben den schon genannten Mängeln jede der zahlreichen Firmen nun ihrerseits die Räume nach Belieben belegte, was zur Folge hatte, dass ein Teil der Räume stark unterbelegt war, während ein großer Teil der Räume bis ins nicht mehr zu Überbietende überbelegt war.“ [aus den Berichten des Dr. Mahr] Aus den vorliegenden Daten über Zwangsarbeiter im Stadtarchiv Arnsberg konnten folgende Belegungszahlen zum Zeitpunkt der Besichtigung des Lagers durch Dr. Mahr ermittelt werden: [Quelle: Stadtarchiv Arnsberg]
„ ... Aus Holz und Bretter in Etagen wie in Soldatenkaserne standen Schlafbänke mit Matratzen. Die Kissen gab es nicht, auch keine Bettwäsche. Etwas haben einige von zu Hause mitgebracht. ...“ Die beiden Waschräume waren mit je 15 Waschbecken ausgestattet, so dass für 100 Personen 30 Waschbecken zur Verfügung standen. Medizinalrat Dr. Mahr vom Gesundheitsamt des Landkreises Arnsberg, der das Lager am 23.12.1942 besichtigte, beanstandete: „In den Lagern wird pro Monat 1/2 Stück Einheitsseife geliefert bei einem Wäschebestand von meist nur einer Garnitur. Damit ist eine ausreichende Körperpflege (einschl. Läusebekämpfung) und Reinhalten der Wäsche nicht möglich.“ Über die Küchenbaracke berichtete er: „Sämtliche Vorräte an Lebensmitteln werden unsachgemäß aufbewahrt. Zwischen Lebensmittelvorräten finden sich Dinge, die nicht zu Lebensmitteln gehören, wie Creme usw. ... Der Kartoffelschälraum neben der Küche ist viel zu klein und befand sich in sehr unordentlichem Zustande. Der Fußboden ist dauernd nass und beginnt zu faulen. ... In der Küchenbaracke befinden sich die Räume für den Arzt und eine Krankenstube. ... Es befinden sich in dieser Krankenstube immer noch 5 Betten mit Ostarbeiterinnen mit einem eitrigen Ausschlag behaftetet, die seit Sommer 1942 nicht mehr gearbeitet haben. Es wurden bei der Besichtigung die gleichen schmutzigen Verbände vorgefunden wie im Sommer des Jahres. ...“ Laut Erlass des Reichsarbeitsministeriums hätten für das Lager insgesamt 48 Krankenbetten zur Verfügung stehen müssen. Auch die Gemeinschaftsaborte entsprachen nicht den Anforderungen an Sauberkeit und Hygiene. In seinem Bericht formuliert er: „Gemeinschaftsabort: Befindet sich in einem ganz unglaublichen Zustande. Die meisten Abortsitze waren stark mit Fäkalien verschmutzt, ebenso der Fußboden in der Umgebung der Abortsitze. Zum Teil flossen die Fäkalien geradezu aus der Tür heraus. Die Umgebung dieses ,Abortes‘ war im größeren Umkreise mit zahllosen Fäkalien bedeckt. Die Abortanlagen neben der Küche sind zum Teil sehr stark verschmutzt.“ In seiner Gesamtbeurteilung fordert Dr. Mahr eine dritte Abortanlage, damit die Entfernung zu den Aborten nicht zu groß sei [aus den Berichten des Dr. Mahr]. Für Dr. Mahr war es besonders wichtig, dass das Entstehen von Krankheiten und Seuchen in den Lagern verhindert werden konnte. Denn durch Kontakt der Zwangsarbeiter mit der einheimischen deutschen Bevölkerung hätten Krankheitserreger übertragen werden können, und dafür hätte er die Ver-antwortung übernehmen müssen. Die im Lager errichtete Entlausungsbaracke weicht allerdings von den Forderungen an einen Entlausungsvorgang erheblich ab. [Archiv Bjb]
Je 1 Baracke (max. 100 Personen) BJB 132, Cosack 94, FWB keine Angaben, Goeke 106, Ruhrmetall 170, Schröder & Co 102, Verschiedene Firmen: Becker, Brüne, Cloer, Hillebrand, Leclaire 88 3 Baracken (max. 300 Personen) Gebr. Kaiser 302 Insgesamt sind dies cirka 1.000 Zwangsarbeiterinnen; hinzu kommen vermutlich noch cirka 100 in der Baracke FWB. Dr. Mahr schreibt in seinem Bericht: „Am 23.12.1942 wurde gemeinsam mit der DAF (Deutsche Arbeitsfront) das Lager der Ostarbeiter auf den Schlachtwiesen in Neheim besichtigt, das mit 1.200 Frauen belegt ist.“ Die unterschiedlichen Angaben zur Belegung des Lagers sind darauf zurückzuführen, dass nicht alle erforderlichen Unterlagen zugänglich sind. Auch waren die Angaben der Unternehmen nach dem Kriege an die englische Militärbehörde nicht immer einwandfrei. So wurden Zwangsarbeiter noch nach dem 17. Mai 1943 (?) in dem Lager untergebracht. Ab Februar 1943 sind auch männliche Zwangsarbeiter in dem Lager untergebracht worden. Ob Dr. Mahr seine Zahl 1.200 durch Abzählen der Zwangsarbeiterinnen oder auf Grund der damals vorhandenen schriftlichen Unterlagen ermittelt hat, kann heute nicht mehr festgestellt werden. Aus den heutigen Unterlagen kann jedoch nicht von einer „starken Unterbelegung“ die Rede sein; eine Überbelegung war in zwei Fällen sicherlich vorhanden (Protokoll Dr. Mahr; siehe oben). Danke für die Unterstützung des Heimatbundes Neheim-Hüsten. Inhalt aus folgenden Buch: „Zwangsarbeit in Arnsberg 1939 – 1945, Daten, Fakten, Hintergründe“, hrsg. vom Heimatbund Neheim Hüsten, Arnsberg 2007, ISBN 978-3-930264-66-7
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Wintersport
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elmpflicht auf den Pisten – reine Kopfsache Eine allgemeine Helmpflicht gibt es leider nach wie vor nicht auf den Pisten dieser Welt. Südtirol und Österreich sind da schon weiter.
Zur Winterzeit haben nicht nur die Pistenbetreiber, Hüttenwirte und Skischulen Hochsaison. Auch in den örtlichen Krankenhäusern werden haufenweise Überstunden angesammelt. Laut einem Bericht des deutschen Skiverbandes aus dem Jahre 2009 wurden allein 6000 Kopfverletzungen registriert. Diese Zahl ist seitdem leicht zurückgegangen, auch dank der Helmpflicht für Kinder bis 14 Jahren, die inzwischen in Südtirol gilt.
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als und Beinbruch! – wenn Schutzengel nicht mehr nachkommen…
ab. Viele meinen, dass Rodeln eher Kindersache ist und somit wenig risikobehaftet. Falsch! Auch hier kann ein Helm Leben retten – besonders bei Kindern! Dutzende Kopfverletzungen jährlich sind eine erschreckende Bilanz – von anderen Knochenbrüchen ganz zu schweigen.
Foto: uvex JAKK plus
Berge, Schnee, blauer Himmel und schöne Pisten – das Skiliftkarussell gilt als eine der beliebtesten Wintersportregionen im Sauerland schlechthin. Viele Skigebiete wirken wie gigantische Magneten auf urlaubsreife Ski- und Snowboard-Fans. In Scharen sammeln sich die Menschen vor den Aufstiegsanlagen, um mindesten eine Woche lang ihrem Hobby zu frönen. Oben auf dem Berg ist die Vorfreude auf eine rasante Abfahrt greifbar. Man wünscht sich noch ein fröhliches „Hals und Beinbruch!“ und schon geht es mit Vollgas den Hang hinunter. Dass der alpine Wintersport zu den verletzungsreichsten Sportarten überhaupt zählt, weiß zwar jeder. Doch wenn etwas passiert, dann eh den anderen, oder? Selbstüberschätzung, Alkoholkonsum und ein völlig falsches Modebewusstsein („Helme sind uncool und nur was für Anfänger!“) führen dann jedes Jahr zu hunderten Unfällen. Diese spielen sich zudem nicht nur auf den Skipisten
In Italien und in Österreich gilt eine Helmpflicht für alle Skifahrer unter 14 Jahren. Gut, aber für viele Bergretter und Notärzte noch nicht gut genug. Circa 80 % der Kopfverletzungen hätten durch eine allgemeine Helmpflicht auf den Pisten vermieden werden können. Bei den meisten Kopfverletzungen, die in den Kliniken rund um die Skiregionen versorgt werden, handelt es sich um Schädel-Hirn-Verletzungen, die ohne weiteres zum Tod führen können. Schön ist anders!
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it für den Wintersport
Eine gute Körperkondition für den Wintersport bewahrt sie vor Unfälle.
Welche Probleme treten bei den Sportarten wie Schifahren, Snowboarden oder Rodeln auf? Wo verbergen sich die Gefahren, wenn ich als untrainierter Sportler auf der Piste bin? Durch den Sport im Freien bekommt der Körper viel Sauerstoff und der Kreislauf wird trainiert.. Welches Kraft - und Ausdauertraining macht mich fit? Was ist beim Wintersport besonders zu beachten? Damit sie auch wirklich Spaß und Vergnügen dabei haben, ist es an der Zeit, ihren Körper darauf vorzubereiten. Ansonsten werden sie sich in einer Unfall - oder Chirurgischen Abteilung in Krankenhaus befinden. Und dass möchten sie doch vermeiden!
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efahrenquelle:
Die beste Fitness hilft ihnen nichts, wenn sie nach dem Besuch in einer Schihütte mit mehreren Promille Alkohol im Blut zur Talstation fahren. In diesem Zustand ist ihre Sicht und Gefahrenbewusstsein beeinträchtigt. Sie gefährden nicht nur sich selbst, sondern bringen auch andere Sportler in Gefahr. Unterlassen sie in den Schihütten den Übergenuss an Alkohol und genießen sie die Hüttengaudi nach dem Sport!
Ein trainierter Körper wird mit den Belastungen die beim Wintersport, im speziellen beim Schifahren auftreten, weniger Probleme haben. Deshalb ist es wichtig, das sie frühzeitig mit Kraft- und Ausdauertraining beginnen, um die Verletzungsgefahr möglichst zu vermeiden. • Machen sie ausgedehnte Spaziergänge und längere Wanderungen, dadurch bekommen sie Kraft in den Beinen. • Machen sie Balanceübungen. • Stärken sie ihre Muskeln durch Kraftübungen. Wer den Rodelsport bevorzugt, reichen tägliche Spaziergänge aus. Dennoch ist Rodeln eine gefährliche Sportart. Vermeiden sie einen echten Eiskanal, da vor allem der Kopf und die Wirbelsäule hier größeren Belastungen ausgesetzt werden. Auch hier gilt: Wie auch bei allen anderen Wintersportarten - Das Tragen eines Sturzhelms kann schwere Kopfverletzungen vorbeugen!
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Stadtgebiet Reisen
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rlaubsplanungen 2015......
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ie Deutschen gehen reiselustig ins neue Jahr: Mehr als jeder Vierte (28 Prozent) will 2015 mehr reisen - das ist mehr als noch 2014 (26 Prozent) und ein Rekord. Denn es ist der höchste Wert seit 2010, als lastminute.de, die Website für kurzfristige Reisen, diese repräsentative Umfrage zu Reiseplänen der Deutschen mit über 1.000 Teilnehmern erstmals durchführte. Die Umfrage zeigt auch, dass hierzulande Optimismus herrscht, was das Urlaubsbudget angeht: Fast jeder Dritte (32 Prozent - wie im Vorjahr) will mehr ausgeben für ‚die schönste Zeit des Jahres‘. Und weniger wollen weniger ausgeben: bejahten dies im vergangen Jahr 20 Prozent, sind es nun nur noch 16 Prozent.
den Jahr 22 Prozent der Deutschen mehr gereist, und zwar haben sie 2,4-mal ihre Koffer gepackt. Mit 2,5 planen sie dieses Jahr ein wenig mehr (ganz vorne dabei: mit 2,9 die Hamburger und Berliner, mit 2,7 die Hessen und mit 2,6 die Bayern). Und haben 2013 noch 35 Prozent drei oder mehr Reisen unternommen, so planen das dieses Jahr 37 Prozent (mehr als fünf Trips: acht Prozent in 2013, zehn Prozent in 2014). Diese leicht zunehmende Anzahl an Reisen zeigt sich auch im steigenden Urlaubsbudget: 2013 waren es 1.827 Euro, 2012 1.811 Euro und 2011 noch 1.779 - und für dieses Jahr planen die Deutschen elf Prozent mehr ein.
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ie Hälfte der Bundesbürger hat ihren Urlaub für 2015 schon geplant. Wo es im Sommer hin geht, welche Ziele jetzt schon mit besserem Wetter locken – das Stadtgespräch hat sich für Sie im Reisebüro beraten lassen.
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pontanreisen gefragt
Jeder Fünfte (20 Prozent) hat im vergangenen Jahr eine Reise, einen Flug oder ein Hotel kurzfristig gebucht überdurchschnittlich spontan waren vor allem jene in der Altersgruppe 30 bis 39 Jahre (28 Prozent), jene mit einem Einkommen von über 3.000 Euro (25 Prozent) und Hamburger, SchleswigHolsteiner sowie Berliner (30, 26 bzw. 24 Prozent). Dieses Jahr haben mit 30 Prozent mehr Deutsche vor, in letzter Minute zu buchen - offen dafür sind hauptsächlich die 30- bis 39jährigen (35 Prozent), jene mit höherem Einkommen (ab 3.000 Euro - 34 Prozent) sowie die Nordrhein-Westfalen, Hamburger und Berliner (je 35 Prozent).
Arnsberg - Grau in Grau, wenn man aus dem Fenster schaut. Da wundert es nicht, dass die Deutschen auch in diesem Jahr wieder die Reiselust packen wird. Wer ganz schnell in die Sonne muss: Wir zeigen, wo es jetzt schon schön warm ist.
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eutsche lassen sich ihren Urlaub immer mehr kosten - Anzahl der Reisen steigt Laut der lastminute.de-Umfrage sind im zurückliegen-
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aribik-Kreuzfahrt:
uerteventura:
Kreuzfahrten gehören zu den Traumurlaubsarten der Deutschen. Ob Kuba, Barbados, die Bahamas oder die Antillen: Karibisches Flair, traumhafte Strände und Temperaturen um die 27 Grad im Februar sind ideal für jeden Urlaubsreifen, zumal die Karibik jetzt noch von Hurricanes weitgehend verschont wird. Eine Kreuzfahrtreise gibt es für eine Woche in der Innenkabine ab circa 1795 Euro pro Person, Flug und All inclusive sind da schon inbegriffen.
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man:
Viele günstige Angebote für den Oman sind bereits vergriffen, heißt es im Reisebüro. Doch wer nichts gegen ein Luxushotel hat, der kann für 2200 Euro pro Person (inklusive Flug und Frühstück) eine Woche auf der Arabischen Halbinsel verbringen. Das geheimnisvolle 1001-Nacht-Feeling bekommt man besonders bei einem nächtlichen Wüstencamp und dem Kamelritt. Derzeit hat es im Oman angenehme 25 Grad, im Sommer steigt das Thermometer oft auf bis zu 52 Grad.
In Europa sind die Kanaren derzeit das einzige Reiseziel, an dem es wenigstens etwas sommerlich ist. Die Temperaturen des Atlantischen Ozeans liegen zwar derzeit noch bei kühleren 19 Grad, doch besonders Wassersportler haben auf Fuerteventura ihre Freude. Der stärkere Wind lädt zum Surfen ein, die langen Strände sind für Familienurlaube ideal. Für die Kanaren als Destination gibt es auch immer wieder günstige Angebote für Kurzentschlossene. Derzeit kostet es pro Person circa 739 Euro mit Halbpension.
In der nächsten Ausgabe des „Stadtgespräch“ geht das Reisethema weiter. Dann werden wir über die schönsten Reiseziele in Europa berichten.
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ubai:
Bei Temperaturen um die 25 Grad ist auch Dubai am Persischen Golf ein beliebtes Ziel für Sommerhungrige im Winter – zumal es von Deutschland nur sechs Stunden Flug sind. Extravagante Architektur und die größten ShoppingMalls der Welt gehören unter anderem zu den Attraktionen. Wer ein Hotel am Strandpark Jumeirah sucht, der muss derzeit pro Woche und pro Person circa 1340 Euro inklusive Flug und Halbpension zahlen. Direkt in Dubai-Stadt wird es etwas teurer: Hier kostet es pauschal circa 1480 pro Person.
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Aus der Nachbarschaft - Ense
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ie Enser MeTa 2015
„Bereits zum 11. Mal öffnen die Enser Messetage vom 7. bis 8. März in der Niederenser Hubertushalle ihre Pforten. Auch in diesem Jahr ist es dem Orga-Team um Chef-Organisator Jörg Leuchtenberger wieder gelungen, über 40 Aussteller aus Handel, Handwerk und dem Dienstleistungssektor nach Niederense zu bekommen. Viel Wert wird auch in diesem Jahr wieder darauf gelegt, dass es sich bei den Ausstellern um heimische Betriebe handelt, um so den lokalen Bezug der MeTa nicht aus den Augen zu verlieren. Sinn und Zweck, so Jörg Leuchtenberger, soll es immer sein, dass die Messetagen eine Platform darstellen, auf der sich Kunden und Firmen-Inhaber in Ruhe unterhalten können, und so durch persönlichen Kontakt bestehende Kundenverbindungen zu pflegen oder neue aufzubauen.Durch das vielfältige Angebot quer durch die Bereiche „Bauen-Wohnen-Leben“ kann auch in diesem Jahr wieder ein breites Publikum angesprochen werden, egal ob Bauherr, Hausbesitzer oder sonstig interessierter. Viele Stände laden durch ihr Angebot zum Verweilen, Mitmachen und auch Probieren ein.“ Für ausreichend kostenlose Parkmöglichkeiten ist rund um die Hubertushalle ebenfalls gesorgt. Auch für das leibliche Wohl aller Messebesucher ist während der gesamten Veranstaltung bestens gesorgt.“
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Wussten Sie das?
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rsprung alter Sprichwörter und Bezeichnungen
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wieder aus der Hosentasche in die Westentasche transportierte. Unten angelangt musste die Hosentasche bei korrekter Zählung also wieder leer sein.
er Erbsenzähler - Bezeichnung für eine pingelige Korrektheit
Zu verdanken haben wir diese Bezeichnung einem Zeitgenossen namens Gisbert von Vincke. Dieser nämlich, ein westfälischer Freiherr, beobachtete Karl Baedeker, einem Herausgeber von Reiseführern, im Jahre 1847 beim „Erbsenzählen“. Karl Baedeker blieb beim Besteigen des Mailänder Doms alle 20 Stufen stehen und stecke eine trockene Erbse von der Westentasche in die Hosentasche. Die Anzahl der Erbsen mit 20 multipliziert plus den restlichen Stufen ergab so die präzise Anzahl der Stufen für den späteren Reiseführer. Aber nur auf eine einmalige Zählung verließ Karl Baedeker sich nicht. Er machte die Gegenprobe, indem er beim Abstieg alle 20 Stufen jeweils eine Erbse
Also sehr korrekt und pingelig.
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er Strohwitwer - Ein auf Zeit vom Lebenspartner verlassener Mann
Im Mittelalter war es üblich, auf mit Stroh gefüllten Säcken, oder direkt auf Stroh zu schlafen. Lag nun die Ehefrau nicht im selben Stroh, so war man Strohwitwer, genauer gesagt - verwitwet (allein) im Stroh. Der Unterschied zwischen einem Strohwitwer und einem echten Witwer ist die Tatsache, dass Letzterer weiß, wo der Partner liegt - nämlich auf dem Friedhof.
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Wussten Sie das? auch Zugstränge genannt, auskeilten. Aus dem ursprünglichen „über die Stränge treten“ wurde dann „über die Stränge schlagen“
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teinreich
Damals, im frühen Mittelalter, wurden die Behausungen der einfachen Leute oft aus Holz oder Lehm gebaut. Daraus folgte erst später die Kombination mit Holz, Lehm und Stroh. Die Fachwerkhäuser. Nur wer reich war, konnte sich den Luxus erlauben, sein Haus aus Stein zu bauen. Der Bauherr galt als steinreich.
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lles für die Katz
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ein blaues Wunder erleben
Sein blaues Wunder erleben konnte man im Mittelalter oft, wenn Gaukler, Feuerschlucker oder Zauberer ihre Kunststücke vorführten. Damit die gezeigten Tricks nicht zu durchschauen waren, wurde oft bläulicher Rauch verwendet. Verzog der sich, konnte man das „Wunder“ sehen.
Der Begriff „Alles für die Katz“ steht dafür, dass etwas vergebens, sinnlos oder umsonst war.Meistens ist damit die Mühe gemeint, die man sich gegeben hat. Der hessische Fabelerzähler Burkard Waldis, geboren um 1490 und gestorben 1556 hat in einer seiner Geschichten von einem Schmied und seiner Katze erzählt. Der Schmied verlangte für seine gute Arbeit immer nur das, was der Kunde im freiwillig geben wollte. Auch damals war es schon so, dass bei einem solchen Angebot natürlich niemand etwas geben wollte. Also hieß es für den Schmied immer nur „Dankeschön“. Da der Schmied auf diese Weise natürlich kein Geld verdiente, wurde er immer unzufriedener und griesgrämiger. Er kam also auf die Idee, eine dicke alte Katze an einen Pfosten zu binden. Jedes Mal, wenn ein Kunde wieder nicht bezahlte, sagte er zu der Katze: „Katz, das gebe ich dir.“ Es dauerte nicht lange und die Katze musste verhungern. Seit dieser Zeit heißt es: „Alles für die Katz“, wenn mal wieder die Mühe vergebens war.
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en Löffel abgeben
Nicht immer war ein Löffel ein Massenprodukt, so wie in der heutigen Zeit. Von der Antike bis ins 19. Jahrhundert war der Löffel der wichtigste Bestandteil beim Essen. Arme Leute aßen oft Suppen oder Eintöpfe und die waren nun einmal sehr schlecht mit den Fingern zu essen. So war der Löffel sehr oft ein persönlicher Besitz und nicht selten auch selbst hergestellt. Oft war er aus Holz und selbst geschnitzt. War man betuchter, konnte ein Löffel auch aus wertvollerem Material wie Eisen, Zinn oder Silber bestehen. Der Löffel begleitete seinen Besitzer sein Leben lang und wurde den Nachkommen vermacht. Also gab man ihn erst ab, wenn man starb. Man gab den Löffel ab.
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n die Binsen gehen
Herausgeber: Stadtgespräch Werbeagentur Inh.: A.Schomacker Heinrich-Klasmeyer-Str.40, 59755 Arnsberg Tel.: (02932) 6193069, Fax: (02932) 4348075 www.stadtgespraech-arnsberg.de Gesamtleitung: Kay Schönyan k.schoenyan@stadtgespraech-arnsberg.de
... bedeutet, etwas zu verlieren, etwas zunichtemachen oder dass etwas fehlschlägt.Abgeleitet wurde dieser Begriff aus der Jagd. Genauer gesagt, aus der Entenjagd.
Redaktion: Kay Schönyan, fair-NEWS (S.26-27)
Flüchteten die Enten in die Binsen (auch Röhricht) oder fiel das getroffene Tier dort hinein, so war es nicht mehr auffindbar. Es ist also in die Binsen gegangen.
Fotos: Pixaby, Nachweis am Bild
Ü
ber die Stränge schlagen
Bedeutet heute, zu weit zu gehen oder zu übertreiben. Dieses Sprichwort wurde abgeleitet aus folgender Tatsache: Früher, im Zeitalter der Pferdekutschen, standen die Pferde im Winter oft nur im Stall. Im Frühjahr waren die Tiere dann oft so übermütig und ausgelassen, dass sie, wenn sie vor die Kutsche gespannt waren, mit den Hinterbeinen über das Geschirr, oder
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