Felix Schärer, Gerald Pappe, Philipp Pfäffli, Marcel Strasser, Dominik Widmer, Markus Widmer
Projekte von Klein bis Gross
Kleine Auswahl von 16 Projekten für Sie zusammengestellt.
Wir bemühen uns um gendergerechtes Schreiben, verwenden zur besseren
Lesbarkeit aber manchmal die weibliche oder männliche Form stellvertretend für alle
Baujahr 2019
Baukosten CHF 523 000.–
Projektverantwortlicher Felix Schärer
Eingeschossiger Anbau Einfamilienhaus, ZH
Ausgangslage
Die Familie kommt mit der engen Doppelhaushälfte und der Betreuung des Sohnes mehr und mehr an ihre Grenzen. 2016 bietet das ZHB der Familie eine kostenlose umfassende Bauberatung betreffend Hindernisfreiem Bauen an. Bald wurde der Wunsch der Familie aufgenommen: mit einem hindernisfreien Anbau im Erdgeschoss soll die Wohnsituation für den Sohn nachhaltig verbessert werden.
Lösungskonzept
Anbau einer zweigeschossigen Hauserweiterung. Kompletter Ersatz von Küche und Bad. Offener Koch-/Wohn- und Essbereich, neuer hindernisfreier Eingangsbereich, rollstuhlgängiges Zimmer mit direkter Verbindung des Badezimmers mit rollstuhlgängiger Einrichtung. Komplette Renovation des Erdgeschosses sowie Erweiterung der Kellerräume im Untergeschoss. Für den Neubau wird ein massives Untergeschoss angebaut und eine Holz-Leichtbaukonstruktion im Erdgeschoss gewählt. Anpassung der Umgebung und neuer Weg mit rollstuhlgängiger Steigung zur Strasse.
Zimmer Eingang Küche
Essen
Bad Schopf
Wohnen
Sitzplatz
Baujahr 2019
Baukosten CHF 175 000.–
Projektverantwortlicher Dominik
Widmer
Umgestaltung eines Mehrgenerationenhauses, FR
Ausgangslage
Nach einem Unfall ist der Ehemann querschnittgelähmt und nicht mehr in der Lage, die zwei oberen Wohngeschosse (1. Obergeschoss und Dachgeschoss) zu erreichen. Das Ziel war, alle wichtigen Lebensbereiche neu auf einem Geschoss zu organisieren und rollstuhlgängig zu gestalten, so dass auf den Einbau eines Treppenliftes verzichtet werden konnte.
Lösungskonzept
Es wurde eine Umgestaltung und Neuorganisation des Mehrgenerationenhauses geplant. Die zwei bestehenden Wohnungen innerhalb des Hauses wurden hierfür neu organisiert. Das Ehepaar bewohnte vorher die grosse Wohnung, die sich über alle 3 Geschosse aufteilte. Eine kleine 2-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss war vermietet. Das Erdgeschoss wurde völlig neu organisiert, so dass für das Ehepaar eine 3 ½-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss eingerichtet werden konnte. Aus der Waschküche wurde ein Badezimmer inkl. Waschküche umgebaut. Die bestehende 2-Zimmer-Wohung im Erdgeschoss wurde neu mit den Wohnbereichen im 1. Obergeschoss und Dachgeschoss zusammengelegt und wird heute vom Sohn des Ehepaars mit seiner Familie bewohnt.
Bade- und Waschküche Wohnzimmer Zimmer
Baujahr 2020
Baukosten CHF 320 000.–
Projektverantwortlicher Gerald Pappe
Renovation mit Anbau eines Wohnhauses, Berner Oberland
Ausgangslage
Seit Geburt leidet die erwachsene Tochter einer Familie an körperlichen Einschränkungen und ist auf einen Elektrorollstuhl angewiesen. Es bestand der Wunsch, dass sie weiterhin an den Wochenenden und während den Ferien bei ihren Eltern wohnen und leben kann. Damit dies auch im neuen Zuhause ihrer Eltern möglich wurde, baute das ZHB ein altes Gebäude um.
Lösungskonzept
Anbau eines eingeschossigen Baukörpers mit geräumigem, rollstuhlgängigem Badezimmer. Dabei wurde der bestehende Sanitärbereich samt Abstellraum im Erdgeschoss abgebrochen und der Hauseingang auf eine andere Fassadenseite verlegt. Mit Erstellung eines neuen, gedeckten Parkierungsbereichs, rampenartig ansteigenden Haus- und Gartenzugangswegen, gedecktem Hausvorplatz mit automatisierter Türe, wurde zusammen mit dem neuen, in Holzkonstruktion ausgeführten Baukörper eine neue ansprechende Ankunftssituation geschaffen, die der Tochter als Rollstuhlfahrerin aber auch den übrigen Familienmitgliedern gleichermassen dient.
Carport
Baujahr 2022
Baukosten CHF 890 000.–
Projektverantwortlicher Marcel Strasser
Wohnhauserweiterung, SZ
Ausgangslage
Aufgrund eines Unfalls in der Kindheit ist die Ehefrau auf einen Rollstuhl angewiesen. Da das denkmalgeschützte Bauernhaus nicht rollstuhlgängig war, konnte die Familie nicht auf dem Hof leben und wohnte daher in einer Mietwohnung im Dorf.
Lösungskonzept
Erweiterung des Hauses durch einen Neubau mit Aufzug. Im Erdgeschoss sind Nebenräume und Garage, im Obergeschoss zusätzliche Wohnräume entstanden. Das denkmalgeschützte Haus wurde mit geringen Eingriffen in zwei Wohneinheiten unterteilt, eine Stöckliwohnung für die Grosseltern im EG und eine rollstuhlgängige Wohnung im OG für die Bauernfamilie. Der Neubau tritt durch die Anordnung auf der Rückseite des Altbaus und die unauffällige Gestaltung mit gleicher Dachneigung in den Hintergrund.
Büro/ Hausarb. Schrankraum Laube
Laube Zimmer 1 Zimmer 2 Eltern
Baujahr 2021
Baukosten CHF 602 600.–
Projektverantwortlicher Dominik Widmer
Tausch Wohnung/EFH und Umbau-Sanierung EFH, VD
Ausgangslage
Nach der Geburt der Tochter wurde die 4 ½-Zimmerwohnung, Eigentumswohnung, zu klein für die 4-köpfige Familie und das Ehepaar machte sich auf die Suche nach einer grösseren Wohnung oder eines Einfamilienhauses. Da kam unverhofft der Vorschlag des Vaters vom Ehemann, sein Einfamilienhaus vorzeitig zu vermachen. Da das Ehepaar das Haus gut kannte und sich sehr schnell vorstellen konnten, wie sie es nach ihren Wünschen und Bedürfnissen einrichten konnten, wurde dem sehr schnell zugestimmt. Das Haus liegt denn auch im selben Dorf und die Kinder können in der gleichen Schule bleiben. Der Vater hat eine Schenkung des Hauses gemacht und das Ehepaar hat ihm im Gegenzug ein Nutzniessungsrecht der Wohnung gewährt.
Lösungskonzept
Das Haus wurde saniert und den Mobilitätseinschränkungen des Ehemannes angepasst (er ist seit 2004 Paraplegiker) und zudem wurde die Wohnnutzfläche des Hauses erweitert mit dem Ausbau des Dachgeschosses. Zur geeigneten Erschliessung der drei Geschosse wurde ein Aufzug im Haus eingebaut. Es hat sich im Nachhinein für alle Parteien als eine Win-Win-Lösung herausgestellt.
Baujahr 2020
Baukosten CHF 214 000.–
Projektverantwortlicher Felix Schärer
Anbau verglaster Aussenlift, AG
Ausgangslage
Aufgrund einer Erkrankung war die Ehefrau nicht mehr in der Lage, das obere Geschoss zu erreichen. Das Ehepaar hat sich zum Ziel gesetzt, weiterhin gemeinsam das ganze Haus nutzen zu können, trotz der Krankheit.
Lösungskonzept
Anstelle des Kellerabgangs stellt ein verglaster Aussenlift vom Untergeschoss bis ins Dachgeschoss die hindernisfreie vertikale Erschliessung sicher. Da die bestehende Wand des Kellerabgangs bestehend blieb, wurde der Lift einige Zentimeter ins Haus hineingestellt. Dadurch waren Anpassungen im Fassaden- und Deckenbereichen notwendig. Die Liftschachtkonstruktion wurde mit Glas-/Metallprofilen gebaut. Anpassung der Umgebung mit hindernisfreier Erschliessung mit einer Rampe (Strasse bis Korridor) und neuem Weg bis zur Terrasse und zum Hauseingang.
Baujahr 2021
Baukosten CHF 250 000.–
Projektverantwortlicher Gerald Pappe
Liftturm für ein Wohnhaus in der Bergregion, OW
Ausgangslage
Der bald 80-jährige Herr M. bewohnt seit vielen Jahren mit seiner Frau während den Sommermonaten das ehemalige Elternhaus in einem Ferienort in den Bergen. 2019 wurde er zum Paraplegiker und ist seitdem auf einen manuellen Rollstuhl angewiesen. Die Liegenschaft befindet sich an steiler Hanglage auf über 1000 Metern ü.M. Die Erreichbarkeit mit dem Auto ist nur über einen naturbelassenen, steil ansteigenden Zugangsweg möglich. Das ZHB wurde beauftragt, ein langfristig gut funktionierendes Erschliessungskonzept zu entwickeln, das mit dem Rollstuhl gut bewältigt werden kann aber auch generell eine erleichterte Zugänglichkeit der Liegenschaft gewährleistet.
Lösungskonzept
Erstellen einer in den steilen Hang hinein gebauten Liftanlage, die die untere, mit dem Auto noch gut erreichbare Zufahrtstrasse mit dem ca. 6 Meter darüber angeordneten Gartenniveau der Liegenschaft verbindet. Von hier aus wurde ein neuer Zugangsweg bis zur Aussenterrasse geschaffen. Dabei wurde der Terrassenboden auf das Niveau des Wohnraumbodens angehoben und ein schwellenloser Übergang mit neuer, von aussen abschliessbarer Terrassentüre erstellt. Im Gebäudeinnern wurden das Badezimmer rollstuhlgängig umgebaut und Innentüren schwellenlos angepasst und teilweise verbreitert.
Baujahr 2021
Baukosten CHF 670 000.–
Projektverantwortlicher Felix Schärer
Anbau Tiefgarage und Lifteinbau in EFH, LU
Ausgangslage
Eine 5-köpfige Familie wohnt in einem Einfamilienhaus. Der Sohn wurde durch einen Badeunfall Tetraplegiker und ist seitdem auf einen manuellen Rollstuhl angewiesen.
Das EFH liegt an einem Hang ca. 4 m oberhalb der Quartierstrasse, welche direkt an das Grundstück angrenzt. Der Hauseingang ist nur über eine lange Aussentreppe mit 32 Stufen erreichbar. Das Haus hat keine eigene Garage oder keinen eigenen Autoabstellplatz.
Lösungskonzept
Anbau einer Tiefgarage (4 Autoabstellplätze) und Einbau eines Vertikalliftes, welcher von der Tiefgarage (Niveau Quartierstrasse) direkt ins EFH führt und gleichzeitig die drei Geschosse im Haus intern erschliesst.
Im Haus werden der Duschraum DG umgebaut und der Zugang auf den Balkon DG, sowie der Zugang auf die Terrasse EG rollstuhlgerecht angepasst.
Baujahr 2022
Baukosten CHF 42 000.–
Projektverantwortlicher Markus Widmer
Treppenlift vor Hauseingang Mehrfamilienhaus, SO
Ausgangslage
Die betroffene Person ist krankheitsbedingt nicht mehr imstande, die Treppenstufen vor dem Hauseingang eines Mietshauses zu Fuss selbständig zu überwinden. Die gewählte Massnahme muss darauf ausgelegt sein, dass sie später ohne zusätzliche Anpassung mit einem Elektrorollstuhl genutzt werden kann.
Lösungskonzept
Installation eines Plattform-Treppenlifts mit integriertem Klappsitz zur Überwindung der Höhendifferenz zwischen Strasse und Hauseingang sitzend, mit oder ohne Rollstuhl. Maximale Traglast: 300 kg. Zur Installation des Lifts mussten vorgängig eine elektrische Zuleitung und die nötigen Fundationen erstellt, sowie der Bereich der unteren Haltestelle ausgeebnet werden, was den Bau von zusätzlichen Treppenstufen erforderte. Das Bauvorhaben war bewilligungspflichtig.
Eingang
Baujahr 2023
Baukosten CHF 500 000.–
Projektverantwortlicher Dominik Widmer
Haussanierung und Anpassung
Ausgangslage
Nachdem das Ehepaar Ende 2022 den Landwirtschaftsbetrieb an ihren Sohn übergab, haben sie ihm auch die dazugehörige Wohnung übergeben, die sie bis anhin bewohnten. Fast zum gleichen Zeitpunkt konnten sie das elterliche Wohnhaus im Nachbardorf übernehmen. Dieses Haus wurde um 1900 erbaut und wurde in den 60-iger Jahre erweitert und teilrenoviert. Es war eine aufwendige Sanierung notwendig und es mussten gleichzeitig Anpassungen für die Mobilitätseinschränkung des Ehemannes eingeplant werden (nach einem Arbeitsunfall im 2010 hat er eine inkomplette Tetraplegie).
Lösungskonzept
Das ZHB wurde mit der Planung beauftragt und man hat sich für die folgenden hauptsächlichen Eingriffe entschieden: Planung einer neue Doppelgarage mit direktem Hauseingang; Einbau eines Aufzuges für eine geeignete Erschliessung der zwei Wohngeschosse (Erdgeschoss und 1. Obergeschoss); Umgestaltung des Grundrisses des Wohngeschosses; Einbau eines angepassten Badezimmers sowie energetische Sanierungsmassnahmen.
Terrasse
Baujahr 2021
Baukosten CHF 44 500.–
Projektverantwortlicher Felix Schärer
Loftwohnung Hindernisfreie Anpassung, ZH
Ausgangslage
Aufgrund einer plötzlichen gesundheitlichen Notfallsituation ist der Bewohner der Loftwohnung für einige Wochen in der Reha und auf den Rollstuhl angewiesen. «Ein spezielles Ambiente» und der grosse Vorteil der Loftwohnung: Sie befindet sich im Erdgeschoss. Trotzdem waren bauliche Massnahmen unumgänglich, damit der Bauherr weiterhin eine hohe Selbständigkeit in seinem Wohnumfeld hat. Die Loftwohnung befindet sich in einer ehemaligen Industriehalle. Der Denkmalschutz ist bei grösseren Umbauten, wo ursprüngliche Bauteile betroffen sind, ein Thema.
Lösungskonzept
Die grösste Veränderung in Herrn R. Loftwohnung, das ist rasch offensichtlich, betrifft das Bad – «den Raum im Raum»! Die Badewanne muss weichen, dafür wird eine bodenebene Dusche eingebaut, ebenso eine neue Toilette; eine breitere Tür wird angebracht, was auch eine Anpassung der Glas-Metallkonstruktion der Nasszelle erfordert; zudem erhält der Raum einen neuen Boden und neue Wandplatten. Zusätzlich wird der Wohnungszugang im denkmalgeschützten Gebäude angepasst und auch automatisiert. Der Bauherr kann nun trotz Querschnittlähmung selbstständig weiterhin in seiner Loftwohnung leben. Das ist auch den baulichen Anpassungen durch den Bereich Hindernisfrei Bauen zu verdanken.
Baujahr 2022
Baukosten CHF 112 400.–
Projektverantwortlicher Felix Schärer
Hindernisfreie Anpassung Wohnung, AG
Ausgangslage
Die Familie wohnt seit 2003 in der hindernisfreien Eigentumswohnung. Ausser dem Duschen-Raum wurden damals keine baulichen Massnahmen umgesetzt um die Wohnung hindernisfrei anzupassen. Der Terrassenausgang mit Schwellenhöhe 100 mm wurde beispielsweise notdürftig mit sehr steilen Schwellenrampen genutzt und die Küche war nicht hindernisfrei. Der Familienvater wird vermehrt im Haushalt tätig sein. Die Wohnung soll daher für die nahe Zukunft optimaler auf seine Bedürfnisse hindernisfrei angepasst werden. Zudem sind renovationsbedingte Sanierungsarbeiten geplant (Küche, Bad).
Lösungskonzept
Die Wohnungssanierung beinhaltete einen hindernisfreien Kompletterneuerung des Duschen-Raumes, der Küche sowie eine hindernisfreie Anpassung der Terrassentüre. Die Küche wurde auf die individuellen Bedürfnisse geplant, mit unterfahrbarem Primär- Arbeitsbereich, optimalen Höhen und Optimierung der ergonomischen Abläufe. Die Schwellenhöhe auf die Terrasse beträgt neue nur noch wenige Millimeter.
Zudem wurde die Haupteingangstür automatisiert (Flügeltürautomat).
Baujahr 2023
Baukosten CHF 48 000.–
Projektverantwortlicher Philipp Pfäffli
Zugang Wohnung über Gartenrampe, AG
Ausgangslage
Durch eine Erkrankung war die betroffene Person nicht mehr in der Lage die obere Wohnung ihres Zweifamilienhauses zu erreichen. Die bestehende Treppe war sehr eng. Der Zugang musste für sie neu mit einem Elektrorollstuhl mit Kinnsteuerung gewährleistet werden.
Lösungskonzept
Mit einer neuen Gartenrampe (12% Steigung) konnte der Zugang vom Hausvorplatz bis zum oberen gedeckten Aussenplatz gewährleistet werden. Die obere Niveaudifferenz (Treppe mit 3 Stufen), vom Aussenplatz bis zum gedeckten Sitzplatz, wurde mit Hilfe einer Metallrampe rollstuhlgerecht angepasst. Somit kann der Zugang neu über die Sitzplatztüre gewährleistet werden.
Bad
Küche
Essen WC Gang
Büro
Laube Schlafen
Ankleide
Rampe Umgebung
Metallrampe
Baujahr 2023
Baukosten
CHF 145 000.–
Projektverantwortlicher Marcel Strasser
Wohnhausumbau, AG
Ausgangslage
Nach einem Schlaganfall ist der Ehemann einseitig fast komplett gelähmt und daher auf einen Rollstuhl und viel Unterstützung angewiesen. Zum Erreichen einer möglichst grossen Selbstständigkeit musste das Einfamilienhaus angepasst werden.
Lösungskonzept
Die Höhendifferenz am Eingang wurde mit einer Aussenrampe überbrückt. An der knapp bemessenen Treppe konnte ein Rollstuhl-Deckenlift installiert werden. Das grosszügige Badezimmer wurde neu gestaltet und mit einer grosszügigen bodenebenen Dusche ausgestattet. Zudem wurde der Zugang zur Terrasse mit einer schwellenlosen Balkontüre versehen.
Baujahr 2024
Baukosten CHF 80 700.–
Projektverantwortlicher Felix Schärer
Hindernisfreie Wohnungsanpassung, AG
Ausgangslage
Aufgrund einer Erkrankung war der Ehemann nicht mehr in der Lage, seine Eigentumswohnung in einem Hochhaus zu bewohnen. Das Ziel war: In einem ersten Schritt soll das Badezimmer komplett neu und barrierefrei gemacht werden, sowie der Zugang bis in die Wohnung. Es ist das Kernstück des Projekts und die grösste Baustelle. In der zweiten Phase ging es dann um den Balkonzugang und weitere renovationsbedingte Sanierungsarbeiten und zusätzliche Bauherrenwünsche.
Lösungskonzept
Der Pensionär kann mit dem Rollstuhl wieder in den eigenen vier Wänden leben, zusammen mit seiner Frau. Den Umbau (Planung und Bauleitung) übernahm der Bereich Hindernisfrei Bauen der SPV – und im ganzen Prozess spielte die Tochter des Bauherrn eine wichtige Rolle. Sie vertritt als Angehörige die Interessen ihres Vaters und auch der Mutter – und sie ist für das ZHB eine verlässliche Ansprechperson. Erfolgreich umgesetzt wurden: Umbau Duschen Raum; Umbau Balkonzugang; Hindernisfreie Anpassung Zugang mit Automation Haustüre inklusive Schleusentüre; Anpassung Wohnungstüre; Zugang Balkon (Türe verbreitert/ Hindernisfreie Schwelle/Bodenrost aussen).
Baujahr 2023
Baukosten CHF 90 000.–
Projektverantwortlicher Marcel Strasser
Neues Badezimmer und Erschliessung, AG
Ausgangslage
Nach einem Schlaganfall ist die Ehefrau auf einen Rollstuhl angewiesen. Das kleine Häuschen ist jedoch nicht rollstuhlgängig und eher eng mit einer schmalen, steilen Treppe zum Obergeschoss.
Lösungskonzept
Mit zwei Rampen beim Hauszugang und vor der Hauseingangstüre konnte der Zugang rollstuhlgängig angepasst werden. Der alte Sanitärraum war zu klein für eine sinnvolle Anpassung. Es wurde daher im angrenzenden Zimmer ein neuer Sanitärraum eingebaut und an der Treppe zum Obergeschoss ein Sitzlift, die einzig mögliche Anpassung, installiert.
Spezialgriff
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