Daniel Goldstein
Sprache im Gros und im Detail (II) «Sprachlupen» aus dem Berner «Bund» ab 2015, Vorspann; mehr unter: tiny.cc/lupen2 oder https://nbn-resolving.org/urn:nbn:ch:bel-2162179, Links funktionieren nur im heruntergeladenen PDF.
Sprachlust Neuhausweg 1 CH-3063 Ittigen sprachlust.ch
2 Vorwort (als «Sprachlupe» 293 am 23. 4. 2021 erschienen)
Kein Pflegefall, aber pfleglich zu behandeln «Man muss die Sprache nicht pflegen, weil sie nämlich nicht krank ist.» Das pflegt der Schriftsteller Pedro Lenz zu sagen, und man möchte ihn zurückfragen: «Wie hältst du’s mit der Körperpflege?» Die betreibt er hoffentlich auch dann, wenn er nicht gerade krank ist. Und er braucht wohl keine Sauberkeitspolizei, die ihn daran erinnert. Die «Mundartpolizei» ist’s, gegen die er sich mit seiner Bemerkung verwahrt, denn wenn er in Mundart schreibt, so verwendet er sie als Stilmittel, samt «Unreinheiten»: «Ich pflege die Sprache nicht, ich brauche sie.» Damit verwahrt er sich zugleich gegen jene, die sein Dialektschreiben als Heimatpflege loben und so politisch vereinnahmen wollen. Ob Polizei oder Politik: Was Lenz ablehnt, ist eine «Pflege», die sich mit dem Anspruch allgemeiner Gültigkeit einer bestimmten Sprache annimmt, sei es eine Mundart oder eine Schriftsprache. Letztere ist freilich gerade dadurch definiert, dass für sie bestimmte Regeln gelten. Für Deutsch betrifft das mit amtlichem Siegel nur die Rechtschreibung; für die Grammatik gibt es immerhin weitgehend unbestrittene Lehrmeinungen. Dass Ämter, Schulen oder Medien diese Regeln beachten – dafür kann auch eintreten, wer die Sprache für gesund hält und sie mit Pflege so erhalten möchte. Meistens geht es Leuten, die etwa in Kolumnen Sprachkritik oder Sprachpflege betreiben, nicht nur darum, mit schriftsprachlicher Korrektheit die Verständigung zu erleichtern: Sie nehmen auch stilistische Erscheinungen aufs Korn, etwa die Anglizismen oder die oft umständlichen Bemühungen, allen biologischen oder sozialen Geschlechtern gerecht zu werden. Was mich betrifft, rede ich lieber von Sprachbeobachtung – hoffe aber durchaus, dass meine Bemerkungen ab und zu beim einen oder bei der andern etwas auslösen: Überlegungen zum eigenen Sprachgebrauch nämlich, denn wirklich pflegen kann man immer nur die eigene Sprache und immer nur in dem Moment, in dem man etwas sagt oder schreibt. Also wenn man die Sprache «braucht».
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«Die Sprache» als öffentliches Gut setzt sich aus all diesen einzelnen Sprachleistungen zusammen; wer sie (pflegerisch) beeinflussen will, kann gar nicht anders, als Einzelne anzusprechen, direkt oder via Medien. Institutionen, die auf «gepflegtes» sprachliches Auftreten achten, betrauen gern eine Stelle mit der Aufgabe, dafür zu sorgen. Als «Bund»-Redaktor versah ich etwa ein Jahrzehnt lang nebenbei das informelle Amt des Sprachpflegers, als Animator eines gemeinsamen Bemühens um korrekte, klare und gut geniessbare Sprache. Aber eben: um die der eigenen Zeitung, ohne Anspruch auf Breitenwirkung, es sei denn als Beispiel. Nach der Pensionierung war ich gut sieben Jahre Redaktor des «Sprachspiegels». Der Schweizerische Verein für die deutsche Sprache, der diese Zeitschrift herausgibt, setzt sich nach seinen Statuten an erster Stelle ein für «die Pflege der Schweizer Standardsprache (Schweizerhochdeutsch), insbesondere in den Bereichen Politik und Bildung». Also doch so etwas wie «Sprachpfleger der Nation» (bzw. ihres deutschsprachigen Teils)? Einem solchen Anspruch stand nur schon entgegen, dass der Verein und seine Zeitschrift leider zu wenig bekannt sind. Unser Schriftdeutsch kann allerdings schon an sich, nicht nur im individuellen Gebrauch, als Pflegefall angesehen werden. Denn diese helvetische Ausprägung des Hochdeutschen steht unter doppeltem Druck: Wenn schon schweizerisch, dann soll’s gleich Mundart sein, finden manche. Wenn schon hochdeutsch, so finden andere (oder dieselben), dann «richtig» – und meinen damit so wie in Deutschland. Auch dort klingt’s aber nicht überall gleich, und Österreich sowie die Deutschschweiz haben durchaus ein Wörtchen mitzupflegen. Daniel Goldstein, Ittigen, im Dezember 2021 Das Vorwort zum Band I (2009–2015) ist in die «Sprachlupe» 274 eingeflossen. Informationen über verschiedene Möglichkeiten, meine E-Bücher herunterzuladen oder auf der Plattform EHelvetica zu lesen, finden sich hier: sprachlust.ch/Wer. zu Inhalt oder Themen
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Inhalt Lieber politisch klug als politisch korrekt Ein Nachruf auf den Konjunktiv Lieber langweilig als «scheinheilig» Schöne neue kuratierte Welt Es ist zum Schauern, eine kalte Dusche Kommen da Migranten oder Flüchtlinge? Die liebe Mühe mit dem Lieblingskomma Beispiel: Es fehlt, und schon versinkt sie statt er Wo die Dolmetscherin im Telefon sitzt Es ging fast ohne Schmierenkampagne «Die Malaise» löst hier ein Malaise aus Wo der Ton die falsche Musik macht Was die Alten sungen, entkräften die Jungen Einmal ist keinmal – oder keinmal grösser Anhang 1: Wie viel Mal grösser? Bei SVP-Text hilft «in Gedanken umdeuten» Wie sollen heuer die Flüchtlinge heissen? Wenn richtig wichtig ist, hilft ein Buch Sprachdogmatisch, wenn es sein muss Lesen Sie diese Premium Kolumne! Aus falschen Freunden werden regelrechte «Schweizerdeutsche» fürs Büro gesucht Von der trächtigen Frau zum schwangeren Tier Von Gewinnern, die nicht siegen Verkehrt herum ist auch gefahren Wer hat’s erfunden? Holland weiss es. Zweisprachig hüben, sprachnational drüben Sagen Sie «ässä», wie’s «gschribä» ist? Ein Spielfeld für die Phrasen der Nationen Liebe Festgemeinde, verstehen Sie mich? Anhang 2: Hickhack über den Röstigraben Wie das Thema Alter in die Tasten fliesst
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Anhang 3: Reden über das Alter Wenn der notorische Haderlump hadert Was die Lesefee dam Schreibaling rät Umweltsünder, lies und rechne! Wer Selbsternannte selbst ernennt, ist … Wanderer, kommst du nach Roopel … Hochdeutsch fremd? Nein, trotz Fremdeln! Hand aufs Herz: Sind Sie identisch? Plakat das! Egal, was … «Man sagt» und andere trübe Quellen Schweizer Lehrmittel für weniger Rotstift Das glaube, wer will: «Wir sind das Volk» Wo man Feudel und Bodenlumpen findet Spucken und Würgen mit «Woodvetia» Nicht für Idioten: Idiotikon & Idiotikon Sprache in Zeiten des Populismus Den Sack besteuern und den Esel meinen «Deutsche Stilkunst», erstattete Raubkunst Wenn die Alp ruft: «klasse.heirat.kinn» Das deutsche Credo des Pfarrers Blocher Dich, mein Digi-Tal, grüss ich 1000 ✕ Die pherräterischen Pheler der Phisher So hat Luther das Übersetzen reformiert Wie ist der Mensch zur Sprache gelangt? Weidehaltung – ein Fall für Realpolitik Englisch bietet mehr als Wörter: Findigkeit «Züricher» Tradition: der Saubannerzug Freiburg – für zwei Namen gross genug Was Wörter erzählen, die eine Rückreise tun Wortimport mit und ohne guten Grund Nur noch bildeln, statt zu schreiben? Nicht ganz lupenrein, aber als Titel tauglich
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Zur Werbemasche passt der Tarnname Was winkt uns da als Überraschung? Miau, gibt’s da einen Code zum Knacken? Sprache des Bodens oder der Menschen? Der Name gibt dem EU-Vertrag den Gout Typografische Tricks bedrohen die Sprache Anhang 4: «Wiener Sprachblätter» (D. Schöfnagel) Die Wütigen sind da, Nachbildung ratsam Schicksale vereinen Mensch und Buch Gut geduzt ist halb verkauft – wirklich? Zivilgesellschaft: Was ist sie, und wozu da? Italienisch ist überall, wo wir gut hinhören Verneinungen und andere Logik-Tücken Mit Widersprüchen klug reden und leben Mit Reisebegleiter sprachkundig speisen Verborgener Schatz eines Basler Pioniers Wie Sprache Berge versetzt oder schützt Wer beschulen will, muss bespassen Wie Fussballsprache trennt und verbindet Wenn aus Wutbürgern Votebürger werden Der aufregendste Superlativ im Medienzirkus Vom urwüchsigen Fluchen zur Kackerlackensprache So was von Flottschreibe: Jetzt. Crash. Lernen! Von der Wahrheit in der Weinsprache Meidet falsche Freunde – oder umarmt sie! Hilfsmittel, um Helvetismen frei zu brauchen Anhang 5: Gastbeitrag dazu in der «NZZ am Sonntag» Wort ausgewischt, Ding und Sinn noch da Österreich und sein eigenes Deutsch Anhang 6: Quellen und Ressourcen Drum prüfe, wer zur Urne schreitet … «Leihbar» gibt’s nur dank «Bar»-Ausleihe Nehmt den Männern das Maskulinum weg!
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Braucht plastischer Chirurg individuellen Lernort? 192 Strassburg lichtet Nebel um Antirassismus-Artikel 194 Trolls, die gern in Chors singen 196 «Das Anna und ihr Hund» werden erforscht 198 Die Sprache kehrt nicht zu Tarzan zurück 200 Wo man bei Vorständen nur Bahnhof versteht 202 Wo und wie tickt der Kultautomat? 204 Dürrenmatts Deutsch ist klassisch helvetisch 206 Anhang 7: «Zu einem Sprachproblem» (F. Dürrenmatt) 339 Gesucht: Spezialist(=) für Geschlechtergerechtigkeit 208 Anhang 8: ((aus dem «Sprachspiegel») 340 Man kann es sich bei «gleichwohl» wohl sein lassen 210 Ist «ihr» statt «Sie» auf Hochdeutsch unhöflich? 212 Anhang 9: «So, zelled Er Gäld?» (A. Guggenbühl) 341 Ist diese Kolumne schlicht und recht verfasst? 214 Velofahrende, die nicht fahren, sind keine 216 «Fribourg» auf Deutsch, kein «Biel» auf Französisch 218 Wenn Wörter auf Abwege geraten 220 Was zeichnet ausgezeichneten Journalismus aus? 222 Ist Hochdeutsch in «Biu» nur eine Fremdsprache? 224 Lëtzebuergesch, Nationalsprache des Grossherzogtums 226 Wenn sich Sprachfreunde auf der Heubühne streiten 228 Wer «völkisch» sagt, soll von (Neo-)Nazis reden 230 Das interessiert Sie, weil Sie lesen es 232 So beginnt im Hirn die Eile nach «weil» 234 Hoch- und Schweizerdeutsch im selben Hirnwinkel 236 Reden wie in Hannover? Sinnlos, sich zu quälen! 238 Leute, wo meinen, das sei Hochdeutsch 240 War das Jahrzehnt dekadent, weil «Dekade»? 242 Spoiler Alert: Hier wird Kudos nicht gelikt 244 Hier ist «mit Hilfe» imfall besser als «mithilfe» 246 So redet man heute mit Engelszungen 248 zu Inhalt oder Themen
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Vor der nächsten Vorlage «Antirassismus plus» 250 «Kein Grund zur Panik» – oder zu angemessener 252 Gilt es ernst, muss ein Ruck durchs Land 254 In die Mundart eingewandert 256 Wie viele Worte wiegt ein Bild? 258 Von «durchseucht» zu «durchgeseucht» 260 Müssen nur Frauen Geräte selber putzen? 262 Misstöne, «wenn der Sprecher nicht mitdenkt» 264 Klafft der Röstigraben mitten im Spielfeld? 266 Rassifizierte aller Länder, vereinigt euch! 268 So kommt der Teufel vom Detail ins Gros 270 Wo Jeans ziepen, ist die Untreue nicht weit 272 In der Schweiz «verhäbt» auch die Mundart 274 Kein Boboli: Im Duden steht jetzt «Boboli» 276 Zu viel Englisch? Ist doch nur Code-Switching! 278 Schweiz, wie hältst du’s mit dem Hochdeutsch? 280 Von Viren und von Sprachregeln verunsichert 282 Aus den Fingern in den Sinn: So geht’s 284 «Tschutte» hält sich besser als «bäbbeln» 286 Wo das böse Wort im Schafspelz lauert 288 War «mauscheln» lang genug vergraben? 290 Die babylonische Sprachvermischung 292 Der Weg zur Hölle ist mit Erlebnissen gepflastert 294 Mieterversammlung: laut Duden ohne Frauen 296 »das thier friszt, der mensch iszt« 298 Über Deutsch reden, aber nicht Überdeutsch 300 Nicht(s) weniger als lebensfrohe Dudenbude 302 E-ID-Gesetz – ausser Spesen Stilkunde gewesen 304 «Da klemmt’s», schlägt die «Sprachlupe» Alarm 306 Anhang 10: Taten im niederländischen Mund 342 293 Kein Pflegefall, aber pfleglich zu behandeln (=Vorwort) 2 294 Wenn die Diversität sprachliche Blüten treibt 308 295 Wenn die Blasensprache in die Zeitung rinnt 310
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Fehlt Wissenschaftern in der Schweiz ein l? Jetzt trifft uns gleich der Glottisschlag Mundart, die aus dem Computer kommt Mit Buchstaben Schwarz oder weiss malen Alphamännchen und der Sexismus-Verdacht Sind Sie durch den Wind? Gehen Sie in die Beiz! Velofahrerinnen und -fahrer, macht Platz da! Wer hat ein Flair für grossstädtisches Flair? Wo sich Tote mausern, droht ihnen der Hammer Wer Unterstellungen merkt, hat mehr vom Lesen Ein stolzes Programm mündet im «Ver-Bund»
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Themen Amtliches (siehe auch Politik): 189, 232, 247, 265 Anglizismen: 149, 162, 163, 186, 198, 201, 202, 205, 223, 226, 233, 261, 263, 278, 285, 286, 294, 295 Bilder (siehe auch Redewendungen): 203, 212, 304 Bücher: 160, 164, 165, 179, 190, 192, 196, 203, 207, 215, 220, 221, 225, 229, 239, 242, 248, 258, 274, 277, 278, 279, 281, 284, 287, 288, Anhang 6 Framing (Suggestion, s. auch Geschlechter): 173, 209, 220, 288, 305 Fremdwörter (siehe auch Anglizismen): 174, 193, 180, 260, 303 Geschlechter: 175, 210, 211, 234, 243, 247, 270, 276, 280, 287, 297, 300, 302, Anhang 4, Anhang 8 Grammatik, Satzbau: 146, 155, 156, 160, 204, 206, 216, 234, 235, 244, 253, 255, 256, 259, 262, 269, 290, 291, 292, Anhang 10 Helvetismen/Hochdeutsch: 154, 168, 172, 179, 183, 185, 192, 199, 211, 222, 229, 240, 242, 245, 257, 258, 275, 277, 279, 289, 293, 296, 301, 303, Anhang 5, Anhang 7, Anhang 9 Korrektheit, «politische» (siehe auch Framing): 145, 150, 159, 254, 283, 284, 299 zu Inhalt oder Themen
10 Linguistik: 173, 187, 196, 207, 217, 219, 225, 227, 238, 239, 252, 256, 257, 259, 276, 277, 278, 282, 288, 293, 298 Medien, schriftliche: 181, 182, 224, 226, 250, 261, 306 und beinahe überall – mündliche: 155, 240, 258, 271, 297 Modewörter (siehe auch Anglizismen): 193, 214, 226, 241, 260 Politik, Recht: 147, 153, 158, 166, 169, 172, 181, 184, 188, 200, 208, 209, 214, 215, 220, 223, 236, 264, 266, 272, 291 Rechtschreibung: 151, 156, 162, 167, 177, 194, 210, 237, 255, 246, 280 Redewendungen: 265, 266, 268, 283, 304 Schweizerdeutsch (siehe auch Helvetismen): 164, 170, 178, 187, 267, 276, 282, 298 Schulen: 183, 221 Sprachspass: 191, 230, 233 Sprachgebiete Schweiz: 164, 178, 192, 200, 208, 248, 251, 272 – anderswo: 169, 185, 222, 231, 238, 252, 282, Anhang 6 Sprachwandel: 165, 197, 198, 219, 237, 239, 246, 249, 255, 260, 262, 274, 288, 294, 295 Statistik: siehe Zahlen Übersetzen: 152, 218, 228 Werbung: 181, 195, 205, 213, 226 Wortwahl (siehe auch Korrektheit): 148, 153, 157, 161, 163, 165, 171, 174, 177, 180, 182, 184, 189, 197, 216, 217, 228, 221, 224, 227, 230, 244, 249, 253, 269, 273, 288, 301, 304 Zahlen: 157, 166, 176, Anhang 1 Stichwortsuche und Links funktionieren nur im PDF. Führt ein Link (in diesem Buch oder anderswo) nicht zum Ziel, so hilft möglicherweise Mementoweb oder Archive.org: dort im Suchfenster die im Link enthaltene Web-Adresse (URL) eingeben.