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Dialog Juli 2020

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dialog

Momentaufnahme im Spital Männedorf im Corona-Frühling 2020.

NEWSLETTER FÜR UNSERE ZUWEISER & PARTNER

S. 1 – FOKUS

JULI 2020

Unser Chefarzt Medizin im Gespräch

S. 4 – ANGEBOT

Schultern ohne Schmerzen

S. 5 – IN KÜRZE

S. 3 – FOKUS

S. 5 – ANGEBOT

Damit Wunden heilen S. 8 – PEOPLE

Zurück mit komplettem Angebot

S. 7 – SERVICE

Für eine gesunde Leber «dialog» digital

Leidenschaft für Kunst

«Wir müssen die Situation weiterhin ernst nehmen» Dr. med. Dominik Schneider ist seit Anfang Jahr Chefarzt Innere Medizin des Spitals Männedorf und war Mitte März erstmals direkt mit dem Coronavirus konfrontiert – ein infizierter Patient kam an einem Sonntag auf die Notfallstation.

Während der akuten Phase Anfang April wurden gleichzeitig bis zu fünf Covid-19-Infizierte auf der Intensivstation gepflegt, dazu kamen rund 15 mittelschwer erkrankte Patienten auf der Corona-Station, die parallel behandelt wurden. Im Interview erzählt Dominik Schneider, was er in den letzten Wochen über Covid-19-Infektionen gelernt hat, weshalb

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EDITORIAL

FOKUS

> Corona keine Grippe ist und wie man sich weiterhin vor dem Virus schützen kann. (Das Interview führte Karin Aeschlimann und erschien erstmals im Meilener Anzeiger vom 29. Mai 2020)

Liebe Leserin, lieber Leser Der vergangene Corona-Frühling stellte unser Spital vor beträchtliche organisatorische Herausforderungen. Zusätzlich wurden wir mit einem Krankheitsbild konfrontiert, mit dem wir keine Erfahrung hatten und dessen Eigenheiten wir zuerst kennenlernen mussten. Glücklicherweise blieb dann die ganz grosse Welle aus. Dennoch haben wir viel gelernt. So etwa, dass sich die kurzen Wege und die enge persönliche Zusammenarbeit in unserem Haus gerade auch in schwierigen Zeiten als enormer Vorteil erweisen. Auch wenn der finanzielle Schaden durch Corona erheblich ist, werden wir unsere eingeschlagene Strategie konsequent weiterfolgen. Das heisst, wir setzen uns im Rahmen der Vision «eines gesunden rechten Zürichseeufers» weiterhin für eine integrierte Medizin ein. Dazu gehört eine noch engere Zusammenarbeit mit Ihnen. Wir freuen uns, dass wir wieder mit unserem gesamten Angebot für Sie da sein und die geschätzte Zusammenarbeit mit Ihnen nun wieder fortführen können. Für dieses Vertrauen und die erfolgreiche Bewältigung der Nachkrisenzeit bedanken wir uns ganz herzlich.

Dr. med. Stefan Metzker CEO Spital Männedorf 2

Herr Dr. Schneider, wussten Sie angesichts des ersten an Covid-19 erkrankten Patienten, was auf Sie zukommt? Ja, denn man kannte die Situation in Norditalien und im Tessin, und wir waren von der Gesundheitsdirektion auf steigende Fallzahlen und möglicherweise prekäre Verhältnisse eingestellt worden. Aktuell gibt es im Spital Männedorf keine Corona-positiven Patienten mehr, Sie können durchatmen und zurückblicken. Was hat Sie an Corona am meisten beeindruckt? Dass wir innert kurzer Zeit ein komplett neues Krankheitsbild kennenlernen mussten. So etwas erlebt man normalerweise nicht, man liest allenfalls von seltenen neuen Krankheitsbildern, hat aber als praktizierender Arzt eher wenig in der Realität damit zu tun. Hier hatten wir plötzlich Dutzende von Betroffenen, die ganz real im Haus standen. In dieser Form ist das etwas Einmaliges. Das letzte Mal war es bei HIV und Aids so, aber das entwickelte sich über einen längeren Zeitraum hinweg. Und was erstaunte Sie am Krankheitsbild selber? Da war das Beeindruckendste, dass wir und auch die Patienten selber so schlecht einschätzen konnten, wie es ihnen wirklich geht. Viele gaben an, keine Atemnot zu spüren, hatten aber objektiv eine schlechte Sauerstoffsättigung im Blut, also starken Sauerstoffmangel. Covid-19 ist nicht bloss eine Grippe. Nein, das ist es definitiv nicht. Wenn man bei schwerer Erkrankten Computertomogramm-Bilder von der Lunge macht, sieht man, dass sie deutlich verändert ist. Das gibt es bei der Grippe nicht. Wer also behauptet, es sei nur eine Grippe, schätzt die Lage falsch ein. Man sagt, dass Patienten, die

keiner Risikogruppe angehören, weniger stark erkranken. Was ist Ihre Erfahrung? Das Durchschnittsalter unserer Patienten war 65 bis 70 Jahre, es gab aber auch jüngere, und längst nicht alle hatten Vorerkrankungen. Wer jünger und gesund ist, ist vor Covid-19 nicht gefeit, da würde er sich in einer falschen Sicherheit wiegen. Was ist typisch für Covid-19? Der Verlauf der Krankheit ist sehr schwankend und dadurch unberechenbar. Wir hatten manchmal den Eindruck, das Fieber klinge ab, doch nach einigen Tagen kam es überraschend zurück. Dasselbe hörten wir auch von den Hausärzten, mit denen wir in Kontakt stehen: Auch bei ambulanten Patienten flammte die Krankheit immer wieder auf. Sind auch Patienten verstorben? Ja, das ist kein Geheimnis. Wir hatten leider drei Todesfälle. Haben Sie noch Kontakt zu ehemaligen Kranken? Man hört ja viel von Langzeitfolgen. Gewisse Patienten mit schweren Verläufen, die im CT spezifische Veränderungen der Lunge zeigten, werden wir nach drei bis vier Monaten für Lungenfunktionstests bei unseren Lungenärzten aufbieten und hinsichtlich allfälliger Einschränkungen untersuchen. Spüren Sie auch eine gewisse Faszination für die neuartige Krankheit? Ich bin neugierig, mehr darüber zu erfahren. Vor allem, weil uns das Virus noch länger begleiten wird. Wir wissen jetzt schon einiges mehr als im März und können Patienten besser betreuen. Sie sprechen eine allfällige «zweite Welle» an. Was wäre anders? Wir können jetzt besser klinisch einschätzen, wer das Virus hat, manchmal sind wir darin sogar sicherer als der Test – es kann nämlich auch zunächst falsch negative Abstriche geben. Wenn wir dann den Test wiederholen, ist er positiv. Und: Man versucht, bei Patienten auf der Intensivstation eine Intubation möglichst lange


FOKUS

Neue Normalität mit uneingeschränktem Angebot Mit dem gewohnt umfassenden Angebot und Schutzmassnahmen ist das Spital Männedorf in die neue Normalität gestartet. (red.) Der Start in die «neue Normalität» hat am Spital Männedorf gut geklappt. Seit dem 27. April werden wieder alle Operationen und ambulanten Behandlungen durchgeführt und auch alle ambulanten Angebot wie Sprechstunden, Beratungen und Therapien, inklusive Trainings der Physiotherapie, sind wieder möglich. Zudem dürfen unsere Patientinnen und Patienten seit Ende Mai wieder Besuch empfangen, wenn auch unter Auflagen.

Dr. med. Dominik Schneider: «Der Verlauf der Krankheit ist sehr schwankend und dadurch unberechenbar.»

zu vermeiden und sie stattdessen mit anderen Beatmungsmethoden zu unterstützen. Haben Sie persönlich Angst vor dem Virus? Angst wäre ein schlechter Ratgeber, wenn man täglich mit dem Virus konfrontiert ist, aber Respekt ist sicher da. Auch diesbezüglich sind wir zum Glück weiter als am Anfang, wir wissen viel besser, wie wir uns schützen können. Wie sieht Ihrer Erfahrung nach der optimale Schutz für die Bevölkerung aus? Effektiv so, wie es propagiert wird: Abstandsregeln und Hände-Hygieneregeln einhalten. Und auch wenn da am Anfang Unsicherheit herrschte, weil wenig wissenschaftliche Daten vorhanden waren: Der Mundschutz scheint viel zu nützen. Hier im Spitalbetrieb mussten wir auch zuerst herausfinden, ­welche Gesichtsmaske in welcher Situation angezeigt ist. Von den Mitarbeitenden hat sich zum Glück fast niemand

infiziert. Rechnen Sie persönlich mit einer zweiten Welle? Ja, hoffentlich aber in milderem Ausmass, vielleicht auch erst im Winter. Das Virus ist nicht einfach weg! Mir ist ganz wichtig, dass wir wirklich die Situation weiterhin ernst nehmen. Mein Appell lautet: Jetzt nicht entspannen. In der Bevölkerung haben viele das Gefühl, die ganzen Massnahmen seien übertrieben gewesen. Wir kamen glimpflich davon, weil wir gut reagiert haben. Man sieht ganz klar, dass ohne all die Massnahmen die Kurve der Erkrankungen niemals so abgeflacht wäre, wie es jetzt der Fall ist. Man kann darüber streiten, ob alle Vorkehrungen gleich wirksam waren. Aber wir hatten damals in Anbetracht der rasch steigenden Fallzahlen nicht die Zeit für Experimente. © Meilener Anzeiger

Schutzmassnahmen greifen Somit ist das Spital Männedorf wieder im gewohnten Umfang für die Bevölkerung da. Allerdings ist auch der Spitalbetrieb weiter an Auflagen seitens der Gesundheitsdirektion gebunden. Beispielsweise gilt Maskenpflicht im ganzen Haus, das Corona-Schutzmaterial soll bewusst und sparsam eingesetzt werden und wir sind weiterhin verpflichtet Beatmungsplätze sicherzustellen. Auch haben sich die geltenden Schutzmassnahmen bewährt, welche die parallele Behandlung von COVID- und Non-COVIDPatienten erlauben. Obwohl diese Massnahmen eine Einschränkung für unsere Patientinnen und Patienten darstellen, werden sie von allen eingehalten, was dazu beiträgt, dass sich sowohl die Patienten als auch die Mitarbeitenden sicher und geschützt fühlen. Gut aufgestellt Auch wenn es nach wie vor unklar ist, wie die Corona-Pandemie weiter verläuft und die Situation insgesamt herausfordernd bleibt, können wir uns nun wieder vermehrt auf das Alltagsgeschäft fokussieren, um gemeinsam mit unseren Partnern den Menschen in der Region eine gute und verlässliche Gesundheitsversorgung zu bieten. Ab Mitte Mai konnten wir zudem auch die Projekte wieder aufnehmen, die einige Wochen geruht haben und damit auch unsere strategischen Ziele weiterverfolgen. Dies ist umso wichtiger, da uns die finanziellen Folgen der Corona-Krise noch lange beschäftigen werden. Wir sind aber zuversichtlich, dass das Spital Männedorf gut aufgestellt ist, um diese herausfordernde Zeit erfolgreich zu meistern. 3


ANGEBOT

Patientinnen und Patienten in jedem Fall kompetent zur Seite. Entweder mit einer konservativen Therapie (nicht-operative Behandlung), zum Beispiel mit einer Physiotherapie, mit einer Ultraschalltherapie oder mit einer Infiltrationsbehandlung. Oder aber mit einer spezialisierten Operation, falls es sich erweisen sollte, dass ein Eingriff das Mittel der Wahl ist.

LEISTUNGSSPEKTRUM

Für einen schmerzfreien und selbstständigen Alltag Das Schultergelenk ist sehr beweglich. Bei Ver­­letzungen oder Abnutzungen der Schulter führt dies zu einer Funktionseinschränkung und oft auch zu Schmerzen. Eine Abklärung durch den Facharzt ist dann angezeigt - und der erste Schritt zurück in einen schmerzfreien und selbstständigen Alltag.

Eine schmerzfrei bewegliche Schulter ist für den Alltag und die Selbstständigkeit des Patienten elementar. Das Schultergelenk ist gemeinsam mit dem Ellbogen sehr wichtig, um alltägliche Verrichtungen wie Körperpflege, Ankleiden, Essen, Arbeiten am PC, aber auch sportliche Aktivitäten ungehindert durchzuführen. Abnutzungsbedingte oder unfallbedingte Ursachen können die freie Funktion der Schulter oder des Ellenbogengelenkes beeinflussen und auch Auswirkungen auf 4

den Nachtschlaf haben. An beiden Gelenken können zusätzlich Reizungen der Sehnenansätze oder der Schleimbeutel sowie altersbedingte Veränderungen zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen. Individuelle Therapie Unser Anliegen ist es, die Ursache von Beschwerden zu identifizieren und anschliessend einen individuell abgestimmten Therapieplan anbieten zu können. Bei der Umsetzung stehen wir den

• Abklärung klinisch und radiologisch: konventionell, Ultraschall, CT und MRI • Konservative Therapie: Physiotherapie, Trainingstherapie, Infiltrationstherapie • Arthroskopische Therapie von Schulterpathologien wie Rotatorenmanschettenverletzungen, Schmerzen durch Engstellen (Impingement), Sehnenreizungen, Instabilität • Endoprothetische Versorgung bei Schulterarthrose • Offene Operation an Schulter: z.B. Rotatorenmanschettenrekonstruktion, Knochenbrüche, Schulterprothese • Ellbogen: Tennisellbogen, Schleimbeutelentfernung, Knochenbrüche

KONTAKT UND ANMELDUNG

Dr. med. Philipp Sabandal Leitender Arzt Orthopädie & Traumatologie Facharzt FMH Chirurgie Facharzt FMH Orthopädie und Traumatologie Klinik für Chirurgie Tel. 044 922 25 06 Fax 044 922 25 05 chirurgie@spitalmaennedorf.ch


ANGEBOT

Hepatologie – für eine gesunde Leber Die Leber ist das wichtigste Stoffwechselorgan des menschlichen Körpers. Lebererkrankungen haben vielfältige Ursachen und häufig Folgen für den gesamten Organismus. Da gewisse Erkrankungen irreversibel sind, sind die frühzeitige Diagnostik und Behandlung besonders wichtig.

Lebererkrankungen werden von Laien häufig mit übermässigem Alkoholkonsum in Verbindung gebracht. Dies führt häufig zu einer grossen Verunsicherung. Es ist daher wichtig zu wissen, dass eine Vielzahl der Lebererkrankungen überhaupt nichts mit Alkoholkonsum zu tun hat. Neben den Virushepatitiden (Hepatitis B und C) führen vor allem auch die durch Übergewicht und unausgewogene Ernährung verursachte Fettlebererkrankung und verschiedene autoimmune Erkrankungen zu einem Leberschaden. All diesen Lebererkrankungen ist gemeinsam, dass sie, sofern sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden, zu einer Vernarbung und Schrumpfung der Leber (Leberzirrhose) führen können. Ist dieses Stadium erreicht, ist eine komplette Normalisierung der Leber in den allermeisten Fällen nicht mehr möglich. Ziel ist es dann, das weitere Fortschreiten der Erkrankung

und der damit verbundenen Komplikationen aufzuhalten. Selten stellt in weit fortgeschrittenen Stadien eine Lebertransplantation die letzte therapeutische Option dar. Umfassende Abklärungen Bei Hinweisen auf das Vorliegen einer Lebererkrankung (z.B. erhöhte Leberwerte) gilt es zunächst einmal gründlich abzuklären, ob überhaupt eine Lebererkrankung vorliegt und was deren Ursache ist. Dazu werden in der Regel umfangreiche laborchemische Untersuchungen, eine Ultraschalluntersuchung der Leber und gegebenenfalls auch eine Entnahme einer Gewebeprobe vorgenommen. Im weiteren Fokus stehen die Therapie der jeweiligen Erkrankung und die Langzeitbetreuung der erkrankten Patienten in Abhängigkeit des Erkrankungsstadiums. Wenn eine Leberzirrhose vorliegt, ist das Risiko für die Entstehung von Leberkrebs erhöht. Zur frühzeitigen Erkennung von

Leberkrebs sind daher regelmässige Kontrolluntersuchungen notwendig. Für den Fall, dass nur noch eine Lebertransplantation als therapeutische Option in Frage kommt, gilt es, alle dafür notwendigen Abklärungen in die Wege zu leiten und den Patienten gemeinsam mit einem darauf spezialisierten Zentrumsspital vorzubereiten.

LEISTUNGSSPEKTRUM • Abklärung bei Verdacht auf das Vorliegen einer Lebererkrankung resp. Ausschluss einer relevanten Lebererkrankung bei bestehenden Risikofaktoren • Laboruntersuchungen, Ultraschall der Leber inkl. Elastizitätsmessung, Entnahme von Gewebeproben der Leber • Therapie von Lebererkrankungen (Hepatitis B, C und autoimmune Lebererkrankungen) • Langzeitbetreuung bei chronischen Leberkrankheiten • Tumorvorsorge • Mitbetreuung durch die Ernährungs­ beratung • Abklärungen bei seltenen Lebererkrankungen sowie Vorbereitungen im Hinblick auf eine allfällige Lebertransplantation (in enger Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner Universitätsspital Zürich).

KONTAKT UND ANMELDUNG

Dr. med. Arne Kröger Leitender Arzt Klinik für Innere Medizin Facharzt FMH Allgemeine Innere Medizin Facharzt FMH Gastroenterologie speziell Hepatologie Tel. 044 922 23 11 sek.gastro.kardio@spitalmaennedorf.ch 5


IN KÜRZE

«Männi 601» bereit für den Einsatz

Tag der Pflege in Corona-Zeiten

Denise Haller (Leiterin OP-Management & Spezialstationen) übergibt Igor Gazzani (Leiter Rettungsdienst) den Schlüssel für den neuen Rettungswagen. Rechts im Bild CEO Dr. med. Stefan Metzker.

Ein Herzzöpfli als Zeichen der Wertschätzung.

«Männi 601» ist der Rufname des neuen, topmodernen Rettungswagens des Spitals Männedorf. Er ist für alle medizinischen Notfälle und den anspruchsvollen Einsatz für die Menschen am rechten Seeufer bestens ausgerüstet. Ende Mai erfolgte die offizielle Schlüsselübergabe an den Rettungsdienst. Das für alle medizinischen Notfälle ausgerüstete Fahrzeug verfügt über vier Sitzplätze und einen Liegeplatz und wiegt rund fünfeinhalb Tonnen. Bei der Ausstattung wurde ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit der Patienten, Mitarbeitenden und der Verkehrsteilnehmer gelegt, etwa durch eine gute Sichtbarkeit und eine leistungsfähige Sirene.

Das Spital Männedorf bedankte sich am Tag der Pflege (12. Mai) bei seinen Mitarbeitenden für ihr grosses Engagement, insbesondere in den vergangenen Wochen. Das Motto des diesjährigen internationalen Tages der Pflege lautete «Nursing the World to Health», frei übersetzt «die Welt gesund pflegen». Als dieses Motto im letzten Herbst bekanntgegeben wurde, ahnte wohl kaum jemand, welch dringliche Aktualität es wenige Monate später haben würde. Die Corona-Wochen und -Monate haben jedoch gezeigt, dass das Team des Spitals Männedorf auch ausserodentliche Situationen hervorragend meistern kann.

Erfolgreiches 2019 2019 konnten am Spital Männedorf erstmals mehr als 8000 stationäre Patientinnen und Patienten behandelt werden und im ambulanten Bereich war eine Ertragssteigerung um 6,7% zu verzeichnen. Zudem schaffte die Geburtenabteilung mit 587 Geburten wiederum einen Rekord. Die Fallschwere (Case-Mix Index) lag mit 0,9418 weiterhin über dem Durchschnitt der Zürcher Regionalspitäler. Die Bettenauslastung betrug 86,3 Prozent und bewegte sich damit deutlich über dem Vorjahresniveau und der Auslastung der meisten anderen Spitäler im Kanton. Diese Entwicklungen führten zu einem Betriebsertrag von 133,2 Mio. Franken und damit zu einem Umsatzplus von 4 Mio. Franken. Insgesamt verzeichnete das Spital Männedorf einen Gewinn von 2,1 Mio. Franken.

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Damit Wunden heilen

Teamarbeit bei Problemwunden.

Im zertifizierten Wundambulatorium des Spitals Männedorf werden «Problemwunden» behandelt. Dazu gehören chronische, schlecht heilende, infizierte sowie komplexe Wunden. Das Ambulatorium mit eigener Sprechstunde beschäftigt drei diplomierte Wundexpertinnen. Diese sind darauf spezialisiert, Wunden professionell zu versorgen und die Voraussetzungen für eine bestmögliche Heilung zu schaffen. Gerade bei älteren Menschen und bei Patientinnen und Patienten mit Durchblutungsstörungen oder Diabetes ist das nicht immer einfach. Die Spezialistinnen des Ambulatoriums werden spitalintern bei zu erwartenden, schwierigen Wundheilungsverläufen beigezogen, unterstützen aber auch Heim- oder Hausärzte. Jeweils am Donnerstag bietet das Wundambulatorium eine Sprechstunde mit einem Chirurgen an. In der Sprechstunde können auch ergänzende Behandlungen besprochen werden, zum Beispiel eine Hauttransplantation oder andere Hautersatzverfahren.


SERVICE

Stabswechsel im Verwaltungsrat

Hausärzte-Fortbildung am Spital Männedorf Die nächsten Termine 2020 jeweils mittwochs 23. September Interprofessione Fortbildung mit dem neuen Team Orthopädie & Traumatologie 21. Oktober

Das kolorektale Karzinom

11. November 9. Dezember V.l.n.r. Prof. Dr. med. Jürg Hodler (neu), Verwaltungsratspräsidentin Beatrix Frey-Eigenmann, Markus Weibel.

Aktuelle Informationen zu den Themen sowie zur Uhrzeit und Durchführung (Videokonferenz oder vor Ort im Spital) finden Sie jeweils auf unserer Website.

Die Aktionärsvertreter des Spitals Männedorf wählten im Juni Prof. Dr. med. Jürg Hodler als neuen Verwaltungsrat. Prof. Hodler ist Ärztlicher Direktor des Universitätsspitals Zürich (USZ) und leitet dort das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie. VR-Präsidentin Beatrix Frey-Eigenmann freut sich, dass das Spital Männedorf mit Prof. Hodler einen profunden Kenner der Gesundheitsbranche und der Zürcher Spitallandschaft gewinnen konnte.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Gleichzeitig wurde der langjährige Verwaltungsrat Markus Weibel verabschiedet. Markus Weibel war über 30 Jahre in verschiedenen Funktionen für das Spital Männedorf tätig. Zuerst war er beratend in der Betriebskommission tätig, später wurde er Verwaltungsrat. Als diplomierter Architekt ETH war er insbesondere für das Bauwesen verantwortlich und hat den Ausbau des Spitals entscheidend mitgeprägt. Der Verwaltungsrat und die Spitalleitung bedankten sich für sein langjähriges, engagiertes Wirken und die sehr gute Zusammenarbeit.

www.spitalmaennedorf.ch > Zuweiser > Services > HÄ-Fortbildung

«dialog» digital Ab und zu ist es einfach praktisch, einen Artikel auf dem iPad zur Verfügung zu haben oder am Computer-Bildschirm lesen zu können. Mit dem «dialog» ist das kein Problem. Auf unserer Website steht Ihnen die jeweils aktuelle Ausgabe sowohl in einer interaktiven Version als auch als PDF zum Downloaden zur Verfügung. Wir wünschen ein unkompliziertes digitales Lesevergnügen!

www.spitalmaennedorf.ch > Zuweiser > Services > Newsletter Dialog 7


PEOPLE

Eintritte

Welche Spezialgebiete und –interessen pflegen Sie? Meine Spezialinteressen gelten der Anästhesie in der Thorax-, Bauch- und Neurochirurgie. Am USZ zusätzlich bei Transplantationen von Lunge und Leber.

FLORIA

D R. M E D.

N BART

H Leitend er Obera Institut rzt für Anä sthesie & Intensiv medizin

Wo finden Sie einen Ausgleich zum Beruf? Einen Ausgleich finde ich beim Sport (Tennis, Rennrad), bei meiner Familie und meinen Freunden und in einem Flugsportverein.

DR . ME D.

KATHARINA HUSS-MISCHLE R Leitende Ärztin Onkologie Zentr um

Was wären Sie geworden, wenn nicht Arzt? Ingenieur oder Physiker.

Welche Spezialgebiete und -interessen pflegen Sie? Nebst dem Facharzttitel für Innere Medizin verfüge ich auch über die Schwerpunkttitel Geriatrie und Psychosomatik/psychosoziale Medizin. Den dritten (und vorläufig letzten) Schwerpunkt in Palliativmedizin erwerbe ich jetzt im Spital Männedorf. Nun, offensichtlich habe ich ein Flair für Komplexität, Gesprächsführung und Fragen am Lebensende. Ich schätze die fachärztliche und interprofessionelle Zusammenarbeit und darum bin ich auch immer im Spital geblieben.

Welche Spezialgebiete und -interessen pflegen Sie? Bis mein Entscheid zur Spezialisierung im Bereich der Onkologie fiel, war ich mit Leidenschaft eine Notfallmedizinerin und Internistin. Die Akutmedizin fasziniert mich sehr und ich flog daher unter anderem vorübergehend auch REGA-Einsätze. Mit der Onkologie habe ich längerfristig innerhalb der Inneren Medizin ein äusserst spannendes Spezialgebiet gefunden. Durch die stets intensive Krebsforschung ist es fachlich spannend und fordernd, gleichzeitig zeichnet sich die Onkologie durch lange dauernde und intensive Arzt-Patienten-Beziehungen aus. Beides zusammen ergibt einen äusserst interessanten Beruf. Wo finden Sie einen Ausgleich zum Beruf? Bei meiner Familie, bei Freunden und wenn ich sportlich unterwegs bin in den Bergen und der Natur. Was wären Sie geworden, wenn nicht Ärztin? Grundsätzlich hätten mich viele Berufe und Studiengänge gereizt. Zum Glück habe ich meine damals getroffene Entscheidung für das Medizinstudium noch nie bereut.

DR . M ED.

Wo finden Sie einen Ausgleich zum Beruf? Die Leidenschaft für Kunst (insbesondere zeitgenössische Malerei) teile ich glücklicherweise mit meinem Mann. Das gibt angeregte Diskussionen bei einem Glas Wein, führt manchmal auch zu Kunstreisen und erlaubt einen anderen Blick auf die Welt. Entspannen kann ich mich auch beim Brioches-selbst-backen, wenn ich mit dem Velo auf dem Pfannenstiel rumsause oder beim «Quatsch machen» mit meinen Patenkindern.

ANNETTEinC

IUREA

zt Leitende Är edizin M r fü ik in Kl

Was wären Sie geworden, wenn nicht Ärztin? Nachdem ich durch das zweite Propädeutikum gefallen bin, habe ich mir eine Alternative überlegt, falls ich es im zweiten Anlauf auch nicht schaffen sollte: Dann hätte ich die Hotelfachschule in Lausanne besucht und würde jetzt ein Hotel auf den Bahamas leiten (das jetzt wahrscheinlich durch das Corona-Virus gerade Pleite gegangen wäre). Ich habe Gottseidank bestanden, darum bin ich jetzt hier!

Welche Spezialgebiete und –interessen pflegen Sie? Als Traumatologin und Viszeralchirurgin bin ich immer daran interessiert, meine Kenntnisse einzubringen und mein Wissen zu erweitern. Deshalb interessieren mich diese Themengebiete sehr, insbesondere die onkologische Chirurgie und die Bariatrie.

Wo finden Sie einen Ausgleich zum Beruf? Bei meiner Familie, beim Sport und in D IP L . ÄRZT IN Kroatien. Mit meinem Mann bin ich viel unRAGU Z-PET IVANA terwegs. Die neuen Reisedestinationen und ERHA N Oberä rztin K S sportliche Tätigkeiten spenden mir Kraft und für Ch linik irurgie Energie für neue Herausforderungen. Was wären Sie geworden, wenn nicht Ärztin? Wenn nicht Ärztin, dann Rechtsanwältin. Austritte

Unsere Fachgebiete in der Übersicht

Dr. med. Andreas Andreou, Oberarzt Chirugie Dr. med. Frank Theodor Fischer, Facharzt Anästhesie

www.spitalmaennedorf.ch > Fachgebiete / > Fachpersonen > Fachpersonen

Kian Merati-Kashani, Oberarzt Chirugie Prof. Dr. med. Georg Schulthess, Chefarzt Medizin Dr. med. Maria Triantafyllou, Oberärztin Radiologie

IMPRESSUM Herausgeber und Redaktion: Spital Männedorf AG, Marketing und Kommunikation, 8708 Männedorf, medien@spitalmaennedorf.ch Gestaltungskonzept und Layout: designport.ch


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