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INFO Magazin 03/2023

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INFOMAGAZIN - SPORT & INKLUSION

03 2023

NATIONALE WINTERSPIELE 2024

Emotion & Leidenschaft


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gemeinsam besser leben

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Wir freuen uns auf die Nationalen Winterspiele 2024 in der Steiermark! Gemeinsam für den grenzenlosen Erfolg!


Editorial

Liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Unterstützerinnen und Unterstützer, werte Leserinnen und Leser,

schon wieder neigt sich das Jahr dem Ende zu. Zeit, um zurückzublicken: Was war gut? Was ist weniger gut gelaufen? Was bleibt uns in Erinnerung? Wir haben auf jeden Fall ein unglaublich spannendes, erlebnisreiches und intensives Jahr hinter uns. 2023 stand bei uns unter dem Motto „30 Jahre Special Olympics Österreich“. 30 Jahre nach den ersten Weltwinterspielen in der Steiermark (1993) können wir sehr stolz darauf sein, wie großartig sich unsere Bewegung bis heute entwickelt hat. Auch wenn hin und wieder Hürden auftauchen, die überwunden werden müssen, sind diese mit Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung überwindbar. Nimmt man dann auch noch die Kraft, welche uns unsere Sportler:innen immer wieder geben dazu, ist selbst das größte Hindernis nicht mehr so schwierig zu überwinden. Das absolute Highlight waren heuer mit Sicherheit die Special Olympics World Games in Berlin im Juni. Auch sechs Monate später denken wir noch immer sehr gerne an das, was wir dort erlebt haben: Und damit meine ich nicht unbedingt nur die 45 Medaillen, die das Team Österreich in der deutschen Bundeshauptstadt gewinnen konnte. Es sind diese Großereignisse, die wir brauchen, um Special Olympics wieder stärker in die Köpfe der Menschen zu bringen. Es sind die grandiosen Bilder, die bei solchen Events entstehen, die emotionalisieren und uns bekannter machen. Es braucht aber nicht nur die großen Veranstaltungen, sondern auch die regelmäßigen Trainings und die wöchentlichen Bewerbe. Hier bewegen wir uns bei Special Olympics Österreich in eine wunderbare Richtung: Es sieht danach aus, dass wir bei Trainingseinheiten und Bewerben einen absoluten Rekord erzielen können: Im Jahr 2024 werden wir demnach österreichweit so viele Einheiten und Wettkämpfe wie noch nie unterstützen und durchführen können. Das ist ein starkes Zeichen und die Bestätigung der wertvollen Arbeit des gesamten Teams von Special Olympics Österreich!

Natürlich wird das Jahr 2024 vor allem im Zeichen der Nationalen Winterspiele in Graz, Seiersberg-Pirka, Schladming und Ramsau am Dachstein stehen. Mehr als 1.500 Sportler:innen und Trainer:innen werden vom 14. bis 19. März in der Steiermark zusammenkommen, um zu zeigen, welch imposanten Leistungen sie in den diversen Sportarten vollbringen können. In diesem Magazin wollen wir einen großen Blick auf die Winterspiele werfen, gleichzeitig aber auch in gewohnter Manier zurückschauen, wieviel sich seit Sommer bei uns getan hat – vor allem in den jeweiligen Bundesländern. Abschließend möchte ich Ihnen nur das Beste für das Jahr 2024 wünschen! Genießen Sie die ruhige und entspannte Zeit, so gut es geht. Bleiben Sie gesund und fit, vor allem aber: Bleiben Sie uns treu und zeigen Sie auch im neuen Jahr ein Herz für Special Olympics und unsere Sportler:innen! Alles Liebe und Gute!

Ihre

Nicole Koch Nationaldirektorin Special Olympics Österreich

 GEPA pictures Impressum: Hinweis der Redaktion zur geschlechtergerechten Formulierung: Wir geben uns Mühe, richtig und fachgerecht zu gendern und verwenden dafür den Doppelpunkt. Im Sinne einer besseren Lesbarkeit der Texte verzichten wir allerdings manchmal darauf und benützen die männliche Form von personenbezogenen Wörtern. Ohne ein Geschlecht benachteiligen zu wollen, meint die gewählte Formulierung beide Geschlechter.

Herausgeber: Special Olympics Österreich Rohrmoosstraße 234, 8970 Schladming T: +43 (0) 3687-23358 Fax: +43 (0) 3687-23859

Redaktion: Heri Hahn und Birgit Kainer Layout: AHA Ideenwerkstatt, Schladming Druck: Universitätsdruckerei Klampfer, St. Ruprecht/Raab Fotos: GEPA pictures, Special Olympics Österreich und weitere


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Gestern noch in Berlin, ...

Die World Games in Berlin waren 2023 das absolute Highlight für Special Olympics Österreich. Mit den Nationalen Winterspielen im März 2024 steht aber bereits das nächste große Event für unsere Sportler:innen bevor. Kinder, wie die Zeit vergeht! Dieser bekannte Spruch bekommt auch in der Gegenwart seine Bedeutung. Vor allem in unserer schnelllebigen Zeit, in der wir dreimal Luft holen und schon ist wieder eine Woche vorbei… Das Jahr 2023 verging wie im Flug, vermutlich auch deshalb, weil es so unglaublich spannend für alle Beteiligten bei Special Olympics war. Ganz klar waren es die Weltspiele, die im Juni in Berlin über die Bühne gingen, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen und für unvergessliche Momente gesorgt haben. Das Team Österreich kehrte mit 45 Medaillen und noch viel mehr unvergesslichen Eindrücken zurück. Berlin präsentierte sich in diesen zehn Tagen als weltoffene, inklusive Stadt, in der Special Olympics auf jeden Fall eine neue Heimat gefunden www.specialolympics.at

Der Einmarsch der österreichischen Delegation bei den World Games in Berlin war einer der bewegendsten Momente im Jahr 2023. Generell waren die Weltspiele das Highlight schlechthin.

hat. Es begann mit einer großartigen Eröffnungsfeier in einem gigantischen Olympiastadion, ging weiter mit emotionalen Momenten auf beeindruckenden Sportstätten und endete in einer noch nie dagewesenen Schlussfeier direkt vor dem Brandenburger Tor, die ein Gefühl der Zusammengehörigkeit verstärkte – und das an einem Ort, der jahrzehntelang für Trennung stand. Die Vorbereitung für die World Games im Juni stand bei vielen Sportler:innen und Trainer:innen klar im Fokus. Aber abseits davon gab es ja auch noch genügend Bewerbe und Meisterschaften. Gleich zu Beginn des Jahres zeigten unsere Sportler:innen bei internationalen Wettkämpfen in

 World Games Berlin 2023

Liechtenstein, Estland, Polen und in Bayern groß auf. Nach vier Jahren feierten die Lungauer Langlauftage endlich wieder ein Comeback – und auch wenn der Finaltag aufgrund Mega-Schneefalls abgesagt werden musste, ließen sich die Langläufer:innen ihre gute Stimmung nicht verderben. Ein großes Highlight war einmal mehr der Coca-Cola Inclusion Run im April in Wien, wenige Tage davor durften wir uns anlässlich „30 Jahre Special Olympics Österreich“ und einer Einladung von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka im Parlament präsentieren. Während über all die Monate zahlreiche Bewerbe und Meisterschaften in den verschiedensten Sportarten in allen Bundesländern ausgetragen wurden, liefen parallel dazu die Programme und Einheiten über „Bewegt im Park“ erfolgreich weiter.

 Parlamentsdirektion/Thomas Topf Im April war Special Olympics zu Gast im Parlament und durfte dort mit Abgeordneten aller Parteien diskutieren.


Rückblick und Ausblick

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morgen bereits in der Steiermark!

Dieses Sujet wird in den nächsten Wochen noch des öfteren zu sehen sein – alles dreht sich um die Nationalen Winterspiele 2024.

Auch bei den Sport Austria Finals war Special Olympics Österreich heuer wieder Fixbestandteil, so wie in den Jahren zuvor. Der UNIQA Panther Cup sorgte genauso für spannende Momente (siehe auch Seite 11) wie die Inclusion Days im September in Schladming. Die als Familientage bekanntgewordene Erlebniswoche hatte heuer einen ganz besonderen Gast: Dreifach-Olympiasieger Matthias Mayer besuchte die Gäste (siehe Seiten 8/9) und stand für Autogramm- und Fotowünsche zur Verfügung.

Es war jedenfalls ein abwechslungsreiches und höchst erfolgreiches Jahr für Special Olympics. Doch die Verschnaufpause ist nur sehr kurz, denn in den nächsten Monaten wird sich alles um die Vobereitung auf die Nationalen Winterspiele drehen. Vom 14. bis 19. März 2024 ist die Steiermark der Nabel der heimischen Special-Olympics-Sportwelt (siehe ab Seite 12). Mehr als 1.100 Sportler:innen werden in Graz, Seiersberg-Pirka, Schladming und Ramsau am Dachstein um Medaillen kämpfen – man kann also mit Fug und Recht behaupten: Berlin war gestern, morgen ist die Steiermark dran! Das Jahr endet aber natürlich nicht mit März. Auch danach wird sich bei Special Olympics einiges bewegen. In puncto Öffentlichkeitsarbeit stellen wir uns neu auf und wollen uns ganz stark im Bewegtbildbereich in Szene setzen. Dass es im nächsten Jahr also deutlich mehr Videobeiträge von unseren Bewerben und Sportler:innen gibt, ist unser klares Ziel. Dazu suchen wir weiter ehrenamtliche Mitarbeiter:innen, die uns als Korrespondent:innen in den Bundesländern unterstützen. Auch intern basteln wir an einigen Neuerungen, eine umfangreiche Datenbank macht Special Olympics Österreich

uns jetzt schon in der Verwaltung das Leben leichter und soll uns in der täglichen Arbeit noch mehr helfen. Es zeichnen sich zudem neue Rekorde ab: Es schaut ganz danach aus, dass wir noch nie so viele Trainingseinheiten für unsere Sportler:innen mit intellektuellen Beeinträchtigungen unterstützen und abhalten können. Auch was die Bewerbe und Meisterschaften betrifft, sind wir rekordverdächtig unterwegs und peilen die 150er-Marke an.

Das bedeutet: Alle 2,5 Tage findet im Jahr 2024 irgendwo in Österreich ein SpecialOlympics-Bewerb statt! Wie zu Beginn erwähnt wissen wir ja, dass die Zeit extrem schnell vergeht. Also müssen wir uns im zweiten Halbjahr 2024 auch schon mit den nächsten Weltspielen beschäftigen. Im März 2025 werden wir eine kleine Delegation zu den Special Olympics World Winter Games nach Turin schicken! Das gehört natürlich ordentlich vorbereitet. Und dann wären da ja noch die Inclusion Days und der UNIQA Panther Cup und zahlreiche Österreichische Meisterschaften und und und. Kurzum: Es gibt genug zu tun, die Motivation ist riesengroß und die Freude noch viel größer!


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Die Special-Olympics-Sportler des Jahres 2023 heißen Cornelia Zehner und Hans-Peter Fleck

Die Salzburgerin Cornelia Zehner und der Burgenländer HansPeter Fleck wurden von den heimischen Sportjournalist:innen zu den „Special Olympics Sportlern des Jahres“ presented by Coca-Cola gewählt und im Rahmen der LOTTERIEN SporthilfeGala in der Wiener Stadthalle mit der begehrten Trophäe namens „NIKI“ ausgezeichnet. Eine Wahl bringt mit sich, dass im Vorfeld und danach häufig und gerne diskutiert wird. Das ist auch bei der alljährlichen Sportlerwahl in Österreich nicht viel anders. Fakt ist: Es ist die begehrteste und prestigeträchtigste Auszeichnung neben Medaillen, Titeln und Meisterschaften: der Titel Sportlerin, Sportler und Team des Jahres. „Aus Gesprächen mit Sportpersönlichkeiten wissen wir, dass die Auszeichnung mit dem NIKI, der Trophäe für die Gewinnerinnen und Gewinner, einen sehr hohen Stellenwert genießt“, so SportsMedia-Austria-Präsident Michael Schuen, „einer der Gründe ist, dass Kolleginnen und Kollegen wählen, die sich tagtäglich mit Sportberichterstattung beschäftigen.“ Dieses Jahr gab es ein Jubiläum, die Sportjournalist:innen haben zum 75. Mal gewählt, insgesamt wurden 253 Stimmen abgegeben. Die Wahl zu den „Sportler:innen des Jahres“ gibt es in anderen Ländern genauso. Eine Besonderheit in Österreich ist es allerdings, dass die Trophäen seit vielen Jahren auch den Special-Olympics-Sportler:innen überreicht wird. Was wiederum SOÖ-Präsident Peter Ritter sehr schätzt: „Österreich setzt damit ein großes Zeichen der Inklusion. Dass unsere Sportlerinnen und Sportler mit den absoluten www.specialolympics.at

Sportgrößen des Landes auf einer Bühne stehen dürfen, ist nicht selbstverständlich und ist für sie eine noch größere Ehre und Wertschätzung für ihre Leistungen.“ Auch bei Special Olympics Österreich wird vor und nach der Wahl diskutiert. Und gerade heuer war die Nominierung und die Wahl der Sportler:innen extrem schwer. Denn verdient hätten es sich alle, die bei den Special Olympics World Games in Berlin mit dabei waren und großartige Leistungen gezeigt haben. Aber wie es eben bei dieser Wahl ist: Gewinnen kann nur eine bzw. einer – und in diesem Jahr durften sich eben Cornelia Zehner (Salzburg) und Hans-Peter Fleck (Burgenland) über diese Auszeichnung freuen. Zehner ist 28 Jahre alt, bei Special Olympics ist die Tamswegerin aber schon lange dabei. So bestritt sie etwa im Jahr 2013 in Südkorea ihre ersten Weltspiele. Bei den heurigen World Games in Berlin im Juni nahm sie an den Radsportbewerben teil und durfte dabei über eine Goldmedaille jubeln: Über die 5 Kilometer war sie die Schnellste in ihrer Klasse. Über die 10 Kilometer kam sie leider nicht ins Ziel – nach einem Sturz blieb sie zum Glück aber unverletzt. „Die Goldmedaille in Berlin ist der größte Erfolg in meiner Sportkarriere

und der schönste. Meine Familie hat gratuliert und groß gefeiert, mein Trainer hatte Tränen in den Augen. Nächstes Ziel sind die Winterspiele in der Steiermark im März 2024“, jubelte die Salzburgerin. Zehner holte sich die Trophäe vor Sandra Zirbisegger (Niederösterreich), die sich in Berlin im Judo die Goldmedaille sicherte, und der steirischen Radsportlerin Kerstin Holzer, die aus Berlin eine Bronzemedaille mit nach Hause brachte. Fleck ist 39 Jahre alt und ist für das bekannte Team Dornau im Burgenland aktiv. Bei den World Games in Berlin entwickelte er sich zum Medaillengaranten: Zweimal ging er in den Radsportbewerben an den Start, zweimal holte er sich eine Medaille. Über die 2 Kilometer gewann er die Goldmedaille, über die 5 Kilometer wurde es Bronze. „Wir haben viel trainiert. Ich freue mich sehr über den NIKI. Mein Bruder Jochen hat 2015 diese Trophäe gewonnen. Das wollte ich auch einmal schaffen“, meinte der Burgenländer. Fleck sicherte sich den Sieg bei der Wahl vor Erik-Marc Schirmer (Oberösterreich), der drei Medaillen im Boccia gewann, und dem Tiroler Sascha Maikl, der im Powerlifting drei Medaillen abräumte.


Foto: © GEPA pictures/Special Olympics

GLÜCK IST, GEMEINSAM ERFOLGE ZU FEIERN.


8 info 3-2023

Die Inclusion Days haben für wunderschöne Momente gesorgt n Days: n Inclusio e d u z s d Video ilien/ Infos un s.at/fam ic p m ly specialo https://

Olympiasieger Matthias Mayer war heiß begehrt bei den Autogramm- und Bilderwünschen. Und auch als Tanzpartner…

Strahlender Sonnenschein und wunderschöne Herbst-Stimmung – die Woche hätte gar nicht besser sein können: Vier Tage lang wurde Ende September den Teilnehmer:innen im Rahmen der Inclusion Days ein abwechslungsreiches Programm geboten.

www.specialolympics.at

Mehr als 150 Sportler:innen mit intellektueller Beeinträchtigung und ihre Familien bzw. Begleiter:innen waren nach Schladming gekommen, um gemeinsam zu sporteln und zu feiern. Mehrere Sportarten wie Tanzen, Wandern, Yoga, Tennis, Stocksport, Bogenschießen, Golf, Klettern, Kartfahren, MATP, Reiten oder Gymnastik wurden von Special Olympics Österreich in Zusammenarbeit mit hiesigen Vereinen und Unternehmen angeboten und von den Teilnehmer:innen auch sehr gerne angenommen. Auch die Ski-Akademie Schladming war mit dabei und organisierte eine spezielle „Olympiade“ aus verschiedenen Stationen. An allen Tagen stand aber nicht der Wettkampf, sondern der Spaß am Sport und an der Bewegung


Inclusion Days 2023

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Ex-Skistar Brigitte Kliment-Obermoser motivierte die Teilnehmer:innen zur Morgengymnastik.

im Vordergrund – so wie es eben seit mehr als 20 Jahren bei den Familientagen, wie sie früher genannt wurden, eben immer schon der Fall war. Der Abschluss der diesjährigen Inclusion Days war ebenso mehr als würdig: Niemand geringerer als der dreifache Olympiasieger Matthias Mayer kam am letzten Abend auf Einladung von UNIQA als Ehrengast in die Hohenhaus-Tenne, plauderte über seine erfolgreiche Karriere und seine Zukunft und stand vor allem für Autogramm- und Fotowünsche zur Verfügung. Und der Skistar musste sich dafür auch sehr lange Zeit nehmen, denn alle Teilnehmer:innen stellten sich für eine

Sportarten wie Bogenschießen, Stocksport, Golf oder Reiten wurden auch heuer wieder angeboten.

Unterschrift und Bilder an. Zum Schluss ließ er sich sogar noch zu einem kleinen Tänzchen überreden… Da mussten auch Schladmings Bürgermeister Hermann Trinker, SPÖ-Gemeinderätin Claudia Gerhardter, Ramsaus Bürgermeister Ernst Fischbacher, SOÖPräsident Peter Ritter, SOÖ-Nationaldirektorin Nicole Koch und UNIQA-Sponsoringleiter Carl Gabriel ganz besonders schmunzeln.

Stelldichein der Politik: Bgm. Ernst Fischbacher, SOÖ-Präsident Peter Ritter, Nationaldirektorin Nicole Koch, Gemeinderätin Claudia Gerhardter und Bgm. Hermann Trinker (v. l.).

SOÖ-Hauptsponsor UNIQA brachte aber nicht nur Matthias Mayer, sondern auch Ex-Skistar Brigitte Kliment-Obermoser nach Schladming. Sie hatte am Donnerstag in der Früh als Vital-Coach die Morgengymnastik übernommen und aktivierte unsere Teilnehmer:innen nach drei anstrengenden Tagen noch einmal so richtig. Alles in allem war es eine wunderschöne Woche, die den Sportler:innen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Fortsetzung ist garantiert, im nächsten Jahr werden die Inclusion Days voraussichtlich vom 23. bis 27. September 2024 über die Bühne gehen.

Special Olympics Österreich


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Sportler:innen sind jetzt auch Gesundheitsbotschafter:innen

Das richtige Trinken ist ein wichtiges Thema für unsere Sportler:innen, daher wird es für sie in Zukunft auch eigene Trinkflaschen geben.

Im Rahmen der Inclusion Days in Schladming fand im September die erste Schulung der sogenannten „Health Messenger“ statt. Dabei handelt es sich um eine Initiative von Special Olympics International mit dem Ziel, vermehrt Sportler:innen als Gesundheitsbotschafter:innen einzusetzen. „Es geht im Prinzip darum, dass unsere Sportler:innen als Multiplikatoren auftreten und andere über die Wichtigkeit von gesunder Ernährung, richtigem Trinken und die Bedeutung von mentaler Gesundheit aufklären“, so SportdirektorStellvertreter Thomas Gruber, der das Health-Messenger-Seminar gemeinsam mit Laura Lambauer von der Karl Franzens Universität Graz leitete. Neun Sport-

ler:innen von Special Olympics Österreich nahmen am ersten Seminar teil, sie erhielten danach ein entsprechendes Zertifikat. Vor allem das richtige Trinken ist ein wichtiger Punkt, der vielen Sportler:innen nicht bewusst ist. Meist wird das Falsche getrunken und viel zu wenig Wasser zugeführt – als eine Art Lernhilfe bekommen die Sportler:innen und Trainer:innen in Zukunft eigene Trinkflaschen im SpecialOlympics-Design, die sie im besten Fall natürlich mit Wasser auffüllen sollen. Im nächsten Jahr steht für die Sportler:innen eine weitere Schulung an: Erstmals soll es ein sogenanntes „Fitness Captain Seminar“ geben.

Mit sehr viel Eifer und Interesse nahmen die Sportler:innen und Betreuer:innen an der Health-Messenger-Schulung teil. www.specialolympics.at

Grandi o


i oses Finale

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für den UNIQA Panther Cup

Alle Infos zum diesjährigen UNIQA Panther Cup gibt es auf unserer Homepage.

baller:innen, die aus acht Bundesländern angereist waren. Nach dem Divisioning wurde eine Gruppenphase in drei Levels gespielt. Im Anschluss fand eine K.O.-Runde statt, in der alle Plätze ausgespielt wurden. Den Sieg in den einzelnen Klassen – und somit auch die Österreichischen Meistertitel im Fußball – holten sich das Vienna Special Needs Team (Level 1), Vorarlberg (Level 2) und Mariatal (Level 3).

Tolles Finale für den UNIQA Panther Cup mit Hannes Illmayer, SOÖ-Nationaldirektorin Nicole Koch, Kurt Pfleger, Thomas Gruber (alle SOÖ) sowie Jörg Hofmann (UNIQA).

Mitte Oktober ging das große Finale des UNIQA Panther Cups 2023 in Schladming über die Bühne. Ein wunderschöner Herbsttag mit strahlendem Sonnenschein empfing die Fuß-

Generell war das Jahr 2023 das vermutlich erfolgreichste für den UNIQA Panther Cup seit Bestehen! Erstmals wurden Turniere in drei Regionen abgehalten, an denen insgesamt gesehen so viele Mannschaften wie noch nie teilnahmen. Gespielt wurde in drei Regionen: Im Westen in Kramsach/Mariatal, Altach und Innsbruck, im Süden/Osten in Graz, Bruck/Mur, Special Olympics Österreich

Oberwart und Wien und in der Region Mitte gab es ein Turnier in SalzburgStadt, jenes in der Flachau musste leider wetterbedingt abgesagt werden. Sportdirektor-Stellvertreter Thomas Gruber bilanzierte zufrieden nach der heurigen Saison: „Der UNIQA Panther Cup hat bei sehr vielen Mannschaften und bei den Fußballern einen großen Stellenwert. Viele der Teams sind seit Jahren fixer Bestandteil des Cups und dass es von Jahr zu Jahr mehr werden, freut uns natürlich ganz besonders. Und das Niveau wächst auch stetig an.“ Übrigens: Acht Bundesländer stellen Mannschaften für den Panther Cup, Kärnten ist noch der fehlende Teil auf der Landkarte. Aber vielleicht gelingen uns ja im Jahr 2024 die 100 Prozent…  GEPA pictures/Special Olympics


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www.steiermark2024.at

SPECIAL OLYMPICS

Graz, Seiersberg-Pirka, Schladming, Ramsau am Dachstein

GEMEINSAM GRENZENLOS Eine besondere Rückkehr mit sentimentalem Charakter Back again! Das nächste große VeranstaltungsHighlight von Special Olympics Österreich kehrt von 14. bis 19. März voller Vorfreude in das grüne Herz Österreichs zurück.

Daher hat die Rückkehr in die Steiermark für Special Olympics-Präsident Peter Ritter einen fast schon sentimentalen Charakter: „Die Steiermark vermittelt unseren Sportler:innen stets das Gefühl nach Hause zu kommen. Denn Wertschätzung, Akzeptanz und die Anerkennung ihrer Leistungen ist ganz entscheidend. Sie trainieren genauso hart wie andere Sportler:innen, mit genauso viel Leidenschaft, mit genau derselben Kraft. Und sie verdienen genauso viel Applaus. Ebendiese Wertschätzung und der Respekt dafür, ist in der Steiermark und in den Regionen absolut gegeben.“

Der Countdown läuft! Nur noch wenige Monate, dann wird die Steiermark - nach den fulminanten Special Olympics World Winter Games 2017 - wieder zur großen Bühne vieler Emotionen, unbändiger Leidenschaft und toller sportlicher Leistungen. Unter dem Motto „Gemeinsam grenzenlos“, das im Übrigen eigens von den österreichischen Special-Olympics-Sportsprecher:innen kreiert wurde, werden Graz, Seiersberg-Pirka, Schladming-Rohrmoos und Ramsau am Dachstein Gastgeber für die 7. Nationalen Special Olympics Winterspiele sein. Dieses spezielle Motto soll versinnbildlichen, dass Österreich, aber insbesondere die Steiermark, in der Vergangenheit bereits mehrfach eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, wie vermeintliche Barrieren und Grenzen überwunden werden können. www.specialolympics.at

Sportlandesrat Karlheinz Kornhäusl, Matthias Schwarz, Sarah Werczinsky, Landeshauptmann Christopher Drexler


NATIONALE WINTERSPIELE 2024

107 heimische Delegationen mit dabei Das Fazit nach Abschluss der Detailanmeldungsphase ist jedenfalls mehr als positiv und eines ist schon jetzt klar: Auch die 7. Nationalen Winterspiele werden wieder ein gewaltiges Zeichen setzen und für ein beeindruckendes Echo sorgen. Schließlich haben sich nicht weniger als 107 verschiedene Delegationen angemeldet, in Summe nehmen rund 1.500 Sportler:innen, Unified-Partner:innen und Trainer:innen aus ganz Österreich an den Sportbewerben teil. Beeindruckendes Detail am Rande: Das sind ganze 50 (!) Prozent aller in Österreich lizenzierten Special-Olympics-Sportler:innen. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld noch durch einige internationale Delegationen aus dem benachbarten Ausland. An vier Bewerbstagen kommen insgesamt 10 Wintersportarten zur Austragung: Ski Alpin, Ski Nordisch, Schneeschuhlauf, Stocksport, Floorball, Tanzen,

Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Klettern und MATP (Motor Activity Training Program - Sportprogramm für Menschen mit hohem bzw. höchstem Förderbedarf). Auf dem Programm der sechstägigen Veranstaltung stehen neben den Sportbewerben und der Eröffnungs- sowie Schlussfeier aber auch noch viele weitere Highlights. So wird der traditionelle Torch Run (Fackellauf) in allen Austragungsorten gastieren, hunderte Siegerehrungen an mehreren Standorten werden wieder für Gänsehautmomente sorgen. Wie groß die Vorfreude in der Steiermark auf die Rückkehr von Special Olympics Spielen ist, kam bei der offiziellen Kickoff-Veranstaltung Anfang November im Raiffeisen Sportpark Graz jedenfalls zum Ausdruck. Schließlich waren die Winter Games 2017 ein inklusiver Meilenstein, der auch Jahre später noch wunderschöne Erinnerungen weckt, wie beim steirischen Landeshauptmann Christopher Drexler: „Die Steiermark hat bereits mehrfach bewiesen, dass sie ein hervorragender Boden für Special-Olympics-Bewerbe ist. Umso größer ist die Vorfreude, wenn im März 2024 wieder so viele Athlet:innen das grüne Herz erobern. Von Graz bis in die Ramsau werden dann

Special Olympics Österreich

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wieder Leidenschaft, Ausdauer und die Begeisterung für den Sport im Vordergrund stehen.“ Sportlandesrat Karlheinz Kornhäusl stimmte dem steirischen Landesoberhaupt zu: „Der Sport ist eine treibende Kraft für die Inklusion. Er ist eine universelle Sprache, die Barrieren überwindet und Gemeinschaft schafft. Mit ihrer Liebe zum Sport beeindrucken mich die Special-Olympics-Athlet:innen zutiefst. Sie alle sind Vorbilder, die andere zu mehr Bewegung motivieren können. Als Sportlandesrat freut es mich darum sehr, dass die Nationalen Special Olympics Winterspiele im kommenden Jahr bei uns in der Steiermark stattfinden.“ Die Vorbereitungen auf den bevorstehenden Großevent laufen jedenfalls seit Monaten auf Hochtouren, nun geht es für das OK-Team im Endspurt um den nötigen Feinschliff, damit sowohl die Sportler:innen, Trainer:innen, Betreuer:innen als auch die unzähligen Volunteers rundum gelungene Rahmenbedingungen vorfinden – damit mit vereinten Kräften und voller Leidenschaft zum Sport ein grenzenloses Fest ganz im Zeichen der Inklusion gelingen kann.


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Sportstätten & Sportarten GRAZ Raiffeisen Sportpark Graz Akkreditierung I Eröffnung I 3 Sportarten I Rahmenprogramm I Schlussfeier

FLOORBALL Teilnehmer:innen:

rund 140

Disziplinen:

Mannschaftsbewerb I Manschaftsbewerb-Unified

Merkur Eisstadion (Halle B)

Bewerbstage:

Freitag, 15. März bis Montag, 18. März 2024

EISKUNSTLAUF Teilnehmer:innen:

rund 30

Disziplinen:

Einzel | Paar | Paar-Unified SYS-Bewerb Freitag, 15. März bis Sonntag, 17. März 2024

MATP (Motor Activity Training Program) Teilnehmer:innen:

rund 85

Bewerbstage:

Disziplinen:

10-Stationen-Bewerb (mit und ohne Hilfe) 15 m Rollator oder Rollator-Race

EISSCHNELLLAUF

Bewerbstage:

Freitag, 15. März bis Montag, 18. März 2024

TANZSPORT

Teilnehmer:innen:

rund 20

Disziplinen:

25 m | 55 m | 111 m | 222 m | 333 m | 500 m | 777 m | 1500 m

Bewerbstage:

Freitag, 15. März bis Sonntag, 17. März 2024

Teilnehmer:innen:

rund 150

Disziplinen:

Solo | Duo | Duo-Unified | Paar | Paar-Unified | Team | Team-Unified

City Adventure Center (CAC)

Freitag, 15. März bis Sonntag, 17. März 2024

KLETTERN

Bewerbstage:

www.specialolympics.at

Teilnehmer:innen:

rund 30

Disziplinen:

Skills | Top Rope | Speedklettern

Bewerbstage:

Freitag, 15. März bis Montag, 18. März 2024


NATIONALE WINTERSPIELE 2024

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SeiersbergPirka Stocksporthalle Neuseiersberg STOCKSPORT Teilnehmer:innen:

rund 220

Disziplinen:

Einzelbewerb (Ziel & Latte) Duo-Bewerb | Mannschaftsbewerb Unified-Mannschaftsbewerb

Bewerbstage:

Freitag, 15. März bis Montag, 18. März 2024

Ramsau am Dachstein Veranstaltungszentrum (VAZ) Ramsau

SchladmingRohrmoos 32er-Piste Rohrmoos

SKI NORDISCH Teilnehmer:innen:

rund 150

Disziplinen:

10 m | 25 m | 50 m | 100 m | 500 m | 1000 m | 2500 m | 5000 m | 7500 m | Staffelbewerb: 4 x 1000 m

Bewerbstage:

Freitag, 15. März bis Montag, 18. März 2024

SKI ALPIN Teilnehmer:innen:

rund 120

Disziplinen:

Slalom | Riesentorlauf | Super-G

Bewerbstage:

Freitag, 15. März bis Montag, 18. März 2024

SCHNEESCHUHLAUF Teilnehmer:innen:

rund 125

Disziplinen:

Einzel: 25 m | 50 m | 100 m | 200 m | 400 m | 800 m | 1600 m Staffelbewerb: 4 x 100 m

Bewerbstage:

Freitag, 15. März bis Montag, 18. März 2024

Special Olympics Österreich


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SPECIAL OLYMPICS

Graz, Seiersberg-Pirka, Schladming, Ramsau am Dachstein

 GEPA pictures (12) - Strohmeier, Gaggl, Steiner

www.specialolympics.at


NATIONALE WINTERSPIELE 2024

Datum

Programm

Tag 1

Anreise & Akkreditierung aller Delegationen aus dem In- und Ausland

14. März 2024

Training Rahmenprogramm Torch Run (Fackellauf) Eröffnungsfeier

Tag 2 15. März 2024

Tag 3 16. März 2024

Tag 4 17. März 2024

Tag 5 18. März 2024

Beginn der Sportbewerbe an allen Sportstätten (ab 9 Uhr, ganztags) Rahmenprogramm Sportbewerbe an allen Sportstätten (ab 9 Uhr, ganztags) Erste Siegerehrungen an mehreren Standorten Rahmenprogramm Sportbewerbe an allen Sportstätten (ab 9 Uhr, ganztags) Siegerehrungen an mehreren Standorten Rahmenprogramm Sportbewerbe an allen Sportstätten (ab 9 Uhr, ganztags) Siegerehrungen an mehreren Standorten Rahmenprogramm Abschlussfeier

Tag 6

Abreise

19. März 2024

Special Olympics Österreich

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Drei „alte“ Bekannte und eine Premiere Die Austragungsorte der insgesamt 10 Wintersportarten bei den 7. Nationalen Special Olympics Winterspielen sind Graz, Seiersberg-Pirka, Schladming und Ramsau am Dachstein. Indoor-Bewerbe (Floorball, MATP und Tanzsport) werden in der MultifunktionsSportstätte über die Bühne gehen. Nur einen Katzensprung entfernt, im Merkur Eisstadion (Halle B), werden die Eiskunst- und Eisschnellläufer:innen ihr Können unter Beweis stellen. Heimstätte für die Kletter:innen, die erstmals bei Nationalen Spielen ihr Können unter Beweis stellen werden, wird dazu noch das City Adventure Center (CAC) im JUFA Graz sein.

Die drei Bürgermeister Werner Baumann (Seiersberg-Pirka), Hermann Trinker (Schladming) und Ernst Fischbacher (Ramsau am Dachstein) sind schon voller Vorfreude auf die Winterspiele. Auch der Grazer Sportstadtrat Kurt Hohensinner (Bild unten) macht gerne Werbung für die Spiele: „Special Olympics muss man einfach erleben!"

Wenn von 14. bis 19. März der unvergleichliche Spirit von Special Olympics in die Steiermark zurückkehrt, stehen vier Städte bzw. Gemeinden ganz besonders im Rampenlicht: die Austragungsorte der Nationalen Winterspiele, Schauplätze mitreißender Wettbewerbe höchster Intensität und Emotionalität. In der Landeshauptstadt Graz wird es gleich mehrere Spiele-Hotspots geben. Als Kernstück wird der Raiffeisen Sportpark fungieren. Sie ist bei der Akkreditierung erste Anlaufstelle für die Delegationen und beherbergt mit der Eröffnungsund Schlussfeier auch zwei besondere Programm-Highlights. Doch auch auf sportlicher Ebene wird der Sportpark eine gewichtige Rolle spielen, gleich drei

www.specialolympics.at

Strahlende Gesichter, Freudentränen und ein buntes Rahmenprogramm wird es auf dem Grazer Hauptplatz geben, wenn auf der großen Siegerehrungsbühne die Leistungen der Special-Olympics-Sportler:innen mit Edelmetall und AnerkennungsRibbons honoriert werden – wie auch schon 2017. Momente, an die der Grazer Sportstadtrat Kurt Hohensinner immer noch gerne zurückdenkt: „Das war eine ganz besondere Stimmung. Ich kann nur sagen, Special Olympics muss man selbst erleben, es ist einfach großartig. Das war damals zudem auch ein wichtiger Impuls für die Entwicklung der Sportstadt Graz.“


NATIONALE WINTERSPIELE 2024

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Premiere in Seiersberg-Pirka Für die Austragung der Stocksport-Bewerbe zeichnet bei den Winterspielen 2024 erstmals die Gemeinde SeiersbergPirka mit dem ortsansässigen Stocksport-Traditionsverein ESV Alte Maut verantwortlich. Ein Traditionsverein, in dem sportliche Inklusion schon lange intensiv mit Herz und Leidenschaft gelebt wird, sehr zum Stolz von Bürgermeister Werner Baumann: „Ich selbst durfte dabei viele wundervolle Begegnungen mit den Sportler:innen erleben. Unvorstellbar wieviel Emotion in ihnen steckt und emotional werden mit Sicherheit auch die Winterspiele werden, auf die sich die ganze Gemeinde bereits enorm freut.“ Die imposante Dachstein-Kulisse wird in altbewährter Manier den Rahmen für die Schneebewerbe der Nationalen Winterspiele 2024 bilden. In Schladming-Rohrmoos werden die Ski-Alpin-Bewerbe stattfinden, in Ramsau am Dachstein die Titelkämpfe im Lang- und Schneeschuhlauf. Für diese beiden Austragungsorte der Weltwinterspiele 2017 war schnell klar, dass sie auch bei der kleineren Version, den Nationalen Spielen, wieder mit an Bord sein wollen. Aus gutem Grund, wie Schladmings Bürgermeister Hermann Trinker erklärt: „Allein der Gedanke an Special Olympics bereitet Gänsehaut.

Man hat sofort wieder die Bilder der Veranstaltungen und die freudestrahlenden Gesichter der Sportler:innen im Kopf. Special Olympics hat über die Jahrzehnte hinweg sehr viel in den Köpfen und Herzen der Menschen verändert und bewegt. Nicht nur als Bürgermeister – auch als Mensch – freue ich mich sehr, dass die Sportler:innen mit ihren Familien wieder bei uns sein und diese unvergleichliche Stimmung verbreiten werden.“

ein unglaubliches Erlebnis. Und auch wenn das Wetter nicht immer mitgespielt hat, wir aufgrund dessen manchmal mühevoll improvisieren mussten, der größte und schönste Dank war schlussendlich immer die Freude der Sportler:innen.“

Worte, die sein Ramsauer Amtskollege Ernst Fischbacher nur unterstreichen kann: „Ich bin seit 1993 immer mit dabei gewesen, ich kann sagen, es war immer  GEPA pictures/Special Olympics

Special Olympics Österreich


20

Eine Stimme für Special Olympics Philipp Hansa weckt auf Ö3 nicht nur regelmäßig ganz Österreich und unterhält die Nation im Podcast „Hawi d’Ehre“ mit Gabi Hiller und Paul Pizzera, sondern tritt auch seit über sieben Jahren für Special Olympics ein und auf. Unser Botschafter Nummer 1 wird die Eröffnungsfeier der Nationalen Winterspiele am 14. März 2024 in seiner Heimatstadt Graz moderieren. Special Olympics ist und bleibt seine große Leidenschaft! Alles begann mit einer Messenger-Nachricht. Der Pressechef der Special Olympics World Games 2017, Heri Hahn, schickte im August 2016 eine einfache Anfrage, ob Hansa denn bereit wäre, Botschafter für die Weltspiele in der Steiermark zu werden. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: „Sehr gerne, es wäre mir eine große Ehre, das Thema weiterhin positiv darzustellen.“ Die Weltspiele sind längst Geschichte, Hansa ist immer noch mit dabei – denn wenn Special Olympics ruft, dann lässt er so gut wie alles liegen und stehen. In diesen sieben Jahren hat der gebürtige Grazer unzählige Postings mit Special-OlympicsBezug auf seinen Kanälen veröffentlicht. Er steht gerne für Medaillenübergaben bei Siegerehrungen zur Verfügung, er moderierte die Tanz-Weltmeisterschaft 2021 in Graz, die Eröffnungsfeier der Nationalen Sommerspiele 2022 in Oberwart und auch auf Ö3 oder im Podcast findet das Thema Special Olympics immer wieder seinen Platz. Am 14. März 2024 wird er wieder auf der Bühne stehen und eine Eröffnungsfeier moderieren – noch dazu in seiner Heimatstadt. Wir baten Hansa deswegen zum Interview: www.specialolympics.at

D

ie Nationalen Winterspiele finden zum Teil in deiner Heimatstadt Graz statt. Du wirst wie 2022 in Oberwart die Eröffnungsfeier moderieren. Gibt es etwas, was du dir ganz besonders wünschst für diese Moderation? Ich weiß nicht, ob ich in der Position bin, dass ich mir was wünschen darf… aber wenn ich mir etwas wünsche, dann möglichst viel Interaktion mit den Sportler:innen so wie 2021 bei der Tanzsport-WM oder letztes Jahr in Oberwart. Es wäre schön, wenn ich sozusagen eine inklusive Moderation gemeinsam mit einer Sportlerin oder einem Sportler machen könnte.

S

eit über sieben Jahren bist du nun mit Special Olympics verbunden und unser Botschafter Nummer 1. Warum hat Special Olympics für dich so eine große Bedeutung bekommen? Das kommt von meinem ersten Erlebnis mit Special Olympics, als ich das erste Mal live bei einer Veranstaltung war. Ich verwende dafür gerne eine bildliche Beschreibung: Es war so etwas wie eine herzliche Umarmung, die mich seither

nicht mehr losgelassen hat. Der Achte hat sich gleich gefreut wie der Erste. Man hält zusammen, man ist mehr als eine Community und es geht noch mehr um dieses bekannte „Dabei sein ist alles“. Es ist mehr als eine Einladung und Empfehlung meinerseits, einmal live bei Special Olympics dabei zu sein – erst dann kann man spüren, was ich genau meine.

W

as können wir von den SpecialOlympics-Sportler:innen mitnehmen und lernen? Gibt es etwas, was sie anders machen?

Nicht vom Ehrgeiz auffressen zu lassen, trägt sicherlich zu einem langfristig glücklicheren Leben bei. Es geht den Athleten immer darum, in einer Gemeinschaft voranzukommen – wenn ich vorankomme, soll auch der andere vorankommen. Wir können auch von ihnen lernen, jemandem die Hand zu reichen. Wir leben viel zu oft in einer Ich-Perspektive: Hauptsache Ich, Ich, Ich – da haben wir echt genug davon. Die Athlet:innen haben das Talent zu beweisen, dass es mit der gemeinschaftlichen Perspektive und dem Hände reichen viel leichter geht.


NATIONALE WINTERSPIELE 2024

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Egal, was zu tun ist – wenn Special Olympics ruft, dann folgt Philipp Hansa überall hin.

W

ie erklärst du anderen das Thema „Special Olympics”? Wirst du darauf angesprochen?

S

pecial Olympics bedeutet, immer sehr spontan zu sein, das Wort „Stehgreif” trifft es auch sehr gut. Eine Gabe, die du als Radiomoderator und auf der Bühne voll beherrschen musst, oder? Auch eine Gabe, die dir gefällt?

thentischsten Momente in unserer überperfektionierten Welt jene, die einfach passieren! Das ist ja auch bei Special Olympics so: Du kannst voll viel planen und dann ist alles anders und die Gefühle übermannen einen. Natürlich bereite ich mich auf Moderationen sehr gut vor, ist ja auch mein Job. Aber wenn etwas aus dem Ruder läuft, dann macht es die Moderation unterhaltsam und interessant. Ich bin mir jetzt schon sicher, dass auch in Graz Dinge passieren werden, die niemand vorhersehen kann. Und das ist das Schöne!  GEPA pictures

Tatsächlich sind die schönsten und au-

© SOÖ/GEPA pictures

Ich werde tatsächlich sehr oft darauf angesprochen und vor allem angeschrieben. Meistens kommt die Frage, worum es da genau geht. Und ich erkläre dann immer sehr gerne, dass Special Olympics kein Event oder kein Ereignis, sondern vielmehr ein Gefühl ist. Und dass es eine

weltweite Community von Athlet:innen, Familien, Freiwilligen und Mitarbeiter:innen ist, die für eine Sache einstehen. Für mich ist es die „herzlichere“ Sportveranstaltung als alle anderen Veranstaltungen, die viel mehr Marketingbudget haben.

GEMEINSAM GEWINNEN www.erima.at Special Olympics Österreich 20231120_Special_Olympics_A5_Quer.indd 1

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Gemeinsam noch stärker mit stolzen Gold-Partnern Ohne sie wäre vieles nicht möglich: Engagierte und verlässliche Partner und Sponsoren, die nicht nur monetär für die Sache brennen, sondern vor allem auch immer wieder kreative Kooperationswege suchen.

Für eine Veranstaltung wie die 7. Nationalen Special Olympics Winterspiele kann man es getrost einen Glücksfall nennen, wenn renommierte Unternehmen beschließen, nicht nur die Werte und Visionen von Special Olympics nach außen hin zu vertreten, sondern vor allem auch aktiv zu unterstützen. Solche Partner sind insbesondere für Special Olympics Österreich immens wertvoll. Ihr aktiver Beitrag unterstützt und erfüllt die Träume unserer Sportler:innen, sie sorgen mit ihrem monetären Support für organisatorische Planungssicherheit und sie geben dem so wichtigen Inklusionsgedanken auch wirtschaftlich eine Bühne. Gerade in Zeiten wie diesen ist es nicht selbstverständlich Kooperationen mit Partnern eingehen zu dürfen, die mit ihrem Engagement zu 100 Prozent hinter der Vision von Special Olympics Österreich und den Nationalen Winterspielen 2024 stehen.

www.specialolympics.at


NATIONALE WINTERSPIELE 2024

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Carl Gabriel

Günther Lederhaas

Urs Harnik-Lauris

Gerhard Fabisch

Leiter Sponsoring UNIQA

Geschäftsführer GRANIT

Konzernsprecher ENERGIE STEIERMARK

Vorstandsvorsitzender STEIERMÄRKISCHE SPARKASSE

Ein Paradebeispiel dafür ist die UNIQA Versicherungen AG, die seit Jahren ein treuer Wegbegleiter von Special Olympics ist.

Bei den Sommerspielen 2022 erstmals als Sponsor dabei, war es für die Bauunternehmung Granit/Klöcher Bau selbstverständlich auch bei den Winterspielen 2024 wieder als Unterstützer der höchsten Kategorie an Bord zu sein, wie Granit-Geschäftsführer Günther Lederhaas erzählt:

Als weiterer Gold-Sponsor für die Winterspiele 2024 konnte die Energie Steiermark gewonnen werden:

Das Quartett der Gold-Partner komplett macht, last but not least, die Steiermärkische Sparkasse.

„Die Energie Steiermark ist einerseits im Sportbereich als Sponsor tätig, andererseits auch im Sozialbereich. Und wenn beides, wie hier bei Special Olympics, so zusammenläuft und sich eine Zusammenarbeit derart positiv gestaltet, dann ist das für uns als Energiekonzern vegleichbar mit positiver und erneuerbarer Energie”, meint Energie Steiermark-Konzernsprecher Urs Harnik-Lauris über die Beweggründe für das Engagement des Unternehmens.

„Ein wesentlicher Ankerpunkt für Projekte, die wir als Steiermärkische Sparkasse immer wieder unterstützen, ist die gesellschaftliche Relevanz und dass es Menschen mit diesem Engagement schlussendlich besser geht. Und in beiderlei Hinsicht mussten wir bei Special Olympics überhaupt nicht lange überlegen. Wir freuen uns sehr, einer der Hauptsponsoren für die Winterspiele 2024 zu sein”, sagt Gerhard Fabisch, Vorstandsvorsitzender der Steiermärkischen Sparkasse.

GOLD-PARTNER

GOLD-PARTNER

„Wir geben unseren Mitarbeitern die Möglichkeit einen bezahlten Tag als Sozialtag frei zu nehmen, im Fall von Special Olympics sind es sogar zwei, um sich bei Spielen aktiv einzubringen und als Volunteer dabei zu sein. Das ist etwas, womit wir die Inklusion auch ins Unternehmen hineintragen”, berichtet Carl Gabriel, Sponsoringleiter von Gold-Partner UNIQA.

„Wie ich damals im Burgenland miterlebt habe, mit welcher Freude die Sportler:innen dabei waren, stand fest: Wenn ich wieder helfen kann und gefragt werde, dann werde ich das auf jeden Fall machen.”

GOLD-PARTNER

GOLD-PARTNER

 GEPA pictures (4) Special Olympics Österreich


24 info 3-2023

Kinder und Jugendliche, aufgepasst:

Seid i e b a d

Das OK-Team hat vier Projektschwerpunkte ins Leben gerufen, wie Schulen mit ihren Kindern und Jugendlichen, aber auch Studierende bei den Winterspielen dabei sein können:

n

piele s r e t n i bei den W ! 2024

Die Nationalen Special Olympics Winterspiele in Graz, Seiersberg-Pirka, Schladming und Ramsau am Dachstein sind eine besondere und in dieser Form einzigartige Möglichkeit, Brücken zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zu bauen. Und – sie sind wichtiger Impuls im Sinne der Inklusion in unserer Gesellschaft. Daher möchten wir speziell auch jungen Menschen die Möglichkeit geben, aktiv und in verschiedenen Formen bei den Winterspielen 2024 mitzuwirken, Special-Olympics-Sportler:innen kennenzulernen und sich gleichzeitig mit einem gesellschaftlich bedeutenden Thema in vielseitiger Form auseinanderzusetzen – und dies über einen im wahrsten Sinne des Wortes „bewegenden Zugang“, nämlich Sport.

Special Olympics und Inklusion näher kennenlernen Im Zentrum steht bei Special Olympics der Gedanke der Inklusion. Daher finden in Schulen regelmäßig diverse Trainingseinheiten mit Special-OlympicsSportler:innen statt. Ende November waren etwa Sportler:innen vom Team Dornau und Pro Mente Burgenland an der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Krems an der Donau zu Gast, um mit Studierenden der Lehrveranstaltung „Inklusives Unterrichten im Schulsport“ gemeinsam Floorball zu spielen und sich auszutauschen. Einige der Studierenden, die die Ausbildung berufsbegleitend absolvieren und bereits als Lehrer:innen tätig sind, können sich sehr gut vorstellen, in Zukunft an ihren Schulen Special-Olympics-Aktivitäten und Projekte umzusetzen.

www.specialolympics.at

•

Besuch der Special Olympics Winterspiele 2024

•

Herzensbotschaften gestalten

•

Die längste Sportbande der Welt gemeinsam produzieren

•

Eigene Projekte initiieren

Detaillierte Informationen über die einzelnen Projektschwerpunkte und den Anmeldelink für die jeweiligen Projekte gibt es auf unserer Homepage:

Sie haben Interesse, Special Olympics kennenzulernen und an Ihrer Schule oder in Ihrem Verein vorzustellen? Bitte wenden Sie sich an Sebastian Koller unter: sebastian.koller@specialolympics.at

Sebastian Koller kommt immer gerne an Schulen oder Universitäten, um inklusive Trainingseinheiten mit Special-Olympics-Sportler:innen anzubieten.


AKTUELL.

FUNDIERT.

INSPIRIEREND. /25 Nationale Spiele 2024

Wirtschaftsstorys aus aller Welt. LOOKAUT.TV Täglich auf YouTube, LinkedIn und TikTok: News aus aller Welt, Erklärvideos zu Wirtschaftsentwicklungen und Beiträge Special Olympics Österreich über internationale Innovationen


26

Haben Sie Zeit?

Dann packen Sie doch wieder einmal Ihren Koffer! Unsere Reiseexpert:innen unterstützen Sie gerne bei der Planung Ihrer nächsten maßgeschneiderten Traumreise.

Wir nehmen uns gerne Zeit. Ihr Ruefa Reisebüro | 0800 200 400 ruefa.at


SEI DABEI!

Wir suchen SOÖ-Korrespondenten in den Bundesländern! •

Du schreibst gerne und machst auch gerne gute Fotos?

•

Du gestaltest vielleicht sogar kurze, spannende Videos?

•

Du kennst dich mit Social Media aus?

•

Du bist gerne bei Sportveranstaltungen dabei?

•

Du hast vielleicht schon bei einem großen Special-OlympicsEvent als Volunteer mitgearbeitet und seitdem lässt dich Special Olympics nicht mehr los?

•

Du willst deine Freizeit sinnvoll gestalten und gleichzeitig helfen, die Marke Special Olympics zu stärken bzw. die Sportler:innen in die Öffentlichkeit zu bringen?

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Was ist dein Aufgabengebiet? Wir haben über das Jahr verteilt über 100 Veranstaltungen in ganz Österreich – die einen sind größer, die anderen etwas kleiner. Aber ALLE Bewerbe und Trainingseinheiten sind für uns wichtig, wir wollen über alle Veranstaltungen auf unseren Kanälen berichten – und wenn möglich diese Berichte auch in den verschiedensten Medien des Landes unterbringen. Daher sollst du zu diesen Veranstaltungen/ Bewerben in deinem Bundesland fahren, davon Fotos machen, eventuell auch kurze Videos gestalten, einen Text darüber schreiben – und uns somit helfen, dass wir noch viel mehr über unsere fantastischen Sportler:innen berichten können!

Was können wir dir bieten? Du bist ein wesentlicher Teil eines großartigen Teams und wirst ganz besondere Emotionen erleben. Du wirst von uns kleine Goodies und/oder Gutscheine für deine wertvolle Arbeit bekommen. Du wirst von uns mit einem offiziellen SpecialOlympics-Outfit ausgestattet.

Dann haben wir die passende Tätigkeit dafür:

Aber noch viel mehr zählen diese Dinge:

Werde Korrespondentin/Korrespondent für Special Olympics Österreich in deinem Bundesland!

Mithelfen … Mitfiebern … Hautnah dabei sein … Erfahrungen sammeln … Freundschaften knüpfen … Herzlichkeit spüren …

seidabei@specialolympics.at

Du hast Interesse? Dann schicke uns eine kurze Beschreibung deiner Person (Alter, Beruf, Wohnort, Motivation u. a.) an seidabei@specialolympics.at und erkläre uns, warum gerade du ein/e SOÖ-Korrespondent/in sein willst.

Wir freuen uns über deine Bewerbung!

Special Olympics Österreich


28 info 3/2023

Unsere Koordinator:innen in den Bundesländern Seit vielen Jahren gibt es bei Special Olympics Österreich die sogenannten „Bundeslandkoordinator:innen“. In allen neun Bundesländern sind sie die ersten Ansprechpersonen für Sportler:innen und Trainer:innen und sind täglich für Special Olympics im Einsatz. In dieser Ausgabe möchten wir die Koordinator:innen von Salzburg, Niederösterreich und Wien vor den Vorhang holen. Interview/Fragestellungen Frage 1: Wie bist du zu Special Olympics gekommen und wie lange bist du nun schon dabei? Frage 2: Wie sieht deine Arbeitstätigkeit für Special Olympics aus?

Elisabeth Frühauf (Niederösterreich):

Frage 3: Wo gibt es besondere Herausforderungen? Was läuft gut? Frage 4: Was macht für dich den Reiz von Special Olympics aus? Was gefällt dir an der Bewegung? Frage 5: Was sind deine größten Ziele für Special Olympics für die nächsten Jahre?

Eveline Helm (Niederösterreich):

Norbert Planitzer (Salzburg):

1/Norbert 1990 hatte ich erstmals Kontakt, seit dieser Zeit bin ich mit Special Olympics Österreich verbunden. Die Aufgabe des Bundeslandkoordinators für Salzburg habe ich seit 2006 inne, mein Stellvertreter ist Max Riezler.

2/Norbert Ich bin Ansprechperson für das Bundesland Salzburg. Ich bemühe mich, Vereine und Institutionen bei der Implementierung von Bewegung und Sport in ihre www.specialolympics.at

Strukturen zu unterstützen. Weiters organisiere ich Sporttage und Sportveranstaltungen im Bundesland Salzburg. Die Organisation und Austragung der Lungauer Langlauftage – mit einem großartigen Team aus dem Lungau – ist auch ein wesentlicher Teil meiner Arbeit im Bundesland.

Vbg.

T

3/Norbert Bewegung und Sport für Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen ins Bewusstsein von Institutionen, Vereinen und letztlich die wichtige Bedeutung auch den politischen Entscheidungsträgern zu vermitteln. Special Olympics als Fachverband zu etablieren, ist ebenso eine Herausforderung. Die Trainings- und Sportangebote konnten in Salzburg ausgebaut werden. Die Sporttage, Fußball und MATP in den Bezirken werden gut angenommen und werden sukzessive ausgebaut.

4/Norbert Special Olympics ist für mich eine Organisation bzw. eine Gemeinschaft, deren Werte und Regelwerke Inklusion innehat, ohne es zu betonen. Es wird gelebt und danach gehandelt und das schon seit den 90er-Jahren.

5/Norbert Der Auf- bzw. weitere Ausbau des Landesverbandes Special Olympics Salzburg

S


Bundeslandkoordinator:innen / Teil 2

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4/

1/Elisabeth über die Institution als Trainerin im Stocksport und Ludmilla Remler

1/Eveline über die Institution als Trainerin im Schneeschuhlauf und Fußball und Ludmilla Remler

2/ Wir sind im Bundesland Niederösterreich für Special Olympics Niederösterreich unterwegs. Die Sportler:innen und Trainer:innen sind unser Hauptaugenmerk. Mit Vereinen, Institutionen, Schulen, Ämtern, Ehrenamt und natürlich mit dem Land Niederösterreich sind wir im ständigen Austausch in den unterschiedlichsten Bereichen. Derzeit liegt unser Fokus auf

dem Aufbau von Special Olympics Niederösterreich in den vier Vierteln und in der Gründung eines Vereines. Durch das breite Tätigkeitsfeld sind Organisation, Öffentlichkeitsarbeit und Medienbetreuung ebenso ein wesentlicher Bestandteil unseres Tuns.

3/ Inklusion wird leider noch zu wenig in der Gesellschaft gelebt, das bringt oftmals Hürden und Widerstand. Vereinzelt können wir langsam bei Vereinen andocken, das ist fein, jedoch fehlt uns eine beständige Nachhaltigkeit des Miteinanders auf längere Sicht.

Die Begleitung von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung sowie Sport und Bewegung mit Spaß näher zu bringen.

5/ In den Vereinen und ihren Trainern mehr Präsenz zu erreichen, den Aufbau von Special Olympics in den vier Vierteln (Wald-, Wein-, Most- und Industrieviertel) voranzutreiben und das gemeinsame Miteinander auf allen Ebenen bei Special Olympics zu leben und zu spüren.

sichtlich, dass wir das Sportangebot von Special Olympics in Wien ausbauen.

NÖ

OÖ

Großes Thema sind auch unsere Sportsprecherinnen, die eine tolle Arbeit in Wien leisten.

W

4/Gerhard

Bgl.

Stmk.

Sbg.

Gerhard Entrich (Wien):

K

2/Gerhard

1/Gerhard Ich durfte bei den Nationalen Sommerspielen 1998 im OK-Team mitarbeiten und war damals für den Ablauf und die Koordination beim Fußball verantwortlich.

Unter der früheren Bundeslandkoordinatorin Andrea Freh war ich bereits als BLKStellvertreter tätig. Nachdem sie das Amt zurückgelegt hatte, bin ich seither als Bundeslandkoordinator in Wien tätig.

3/Gerhard Unser Augenmerk liegt zurzeit darin, Vereine zu erreichen, welche die Trainings in den jeweiligen Sportarten übernehmen und betreuen. Wir, also meine Stellvertreter und ich, sind motiviert und zuverSpecial Olympics Österreich

Da ich nun seit mehr als 20 Jahren bei Special Olympics tätig bin, als Obmann eines Vereines oder als BLK, bin ich dankbar, dass mir diese dadurch gewonnene Erfahrung niemand nehmen kann. Die Freude der Sportler:innen, wenn sie etwas erreicht haben, aber ebenso der Frust nach Niederlagen, sind ganz einfach einzigartig. Dass bei Special Olympics jeder teilnehmen kann – was in erster Linie an der Einteilung in verschiedene Levels liegt – das finde ich Weltklasse.

5/Gerhard Wir Bundeslandkoordinatoren in Wien Wien (Anm.: Andreas Moraw und Alexander Klopf als Stellvertreter) setzen alles daran, Special Olympics weiter publik zu machen, in Schulen, Firmen und Vereinen. Weiters wollen wir das Sportangebot erhöhen und dadurch neue Sportler:innen gewinnen.


30


Special Olympics Netzwerke

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Über Landesgrenzen – die Bodensee-Kooperation verbindet Länder und Menschen! Der Bodensee ist zwischen der Schweiz, Deutschland und Österreich und unweit von Liechtenstein. Er ist 63 km lang und 14 km breit. Allein schon die Tatsache, dass der See an drei Länder grenzt, ist beeindruckend. Dazu kommen aber auch noch seine besondere Geschichte und die Wichtigkeit für die Regionen. Und man ist weit entfernt davon zu sagen, dass der Bodensee „trennt“. Nein, vielmehr verbindet er die drei Länder.

Warum arbeiten wir zusammen? •

Gleiche Sprache

•

Voneinander lernen in den verschiedenen Bereichen wie Sportangebote, Athletensprecherprogramm oder Unified Sports

•

Wissen sammeln und weitergeben

•

Sportler:innen für Veranstaltungen und Sportarten gewinnen

•

Länderübergreifende Teilnahme-Möglichkeiten für unsere Zielgruppe schaffen

Es liegt also auf der Hand, dass auch Special Olympics den Bodensee als Titel für eine Kooperation nützt. Bereits seit dem Jahr 2008 gibt es die „Bodensee-Kooperation“, die Zusammenarbeit der Programme von Baden-Württemberg,

Was tun wir? •

Sport- und Austausch-Veranstaltungen gemeinsam organisieren

•

Gegenseitig zu Anlässen oder Veranstaltungen in den Bodensee-Ländern einladen

•

Fachlicher Austausch

•

Aufbau und Weiterentwicklung von Sportund Bildungsangeboten

•

Netzwerk aufbauen wie AthletensprecherProgramme, Special Olympics Sportarten und Unified Sports

Alle Infos zur Bodensee-Kooperation: https://bodenseekooperation.org/

Die Bodensee-Kooperation wurde im November 2022 intensiviert, seither standen Treffen in Vaduz und Konstanz auf dem Programm. Special Olympics Österreich

Bayern, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein, nachdem dieses nur unweit vom Bodensee gelegen ist. Im November 2022 wurde die Kooperation wieder intensiviert, stehen Sportsprecher:innen und Mentor:innen aus diesen Ländern in einem regelmäßigen Austausch. Nachdem die ersten beiden persönlichen Treffen in Vaduz stattfanden, war im vergangenen Oktober die deutsche Stadt Konstanz bzw. die wunderschöne Insel Mainau Austragungsort. Im kommenden Jahr werden zwei Online-Treffen (Frühjahr und Herbst) sowie ein Präsenztreffen abhalten, welches voraussichtlich in Schladming über die Bühne gehen wird.


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Das tat sich bei Special Olympics in den Bundesländern – von Ost bis West und wieder zurück. Wir blicken auf den folgenden Seiten auf die zahlreichen Bewerbe und Veranstaltungen, die im Zeitraum August bis November stattgefunden haben.

Österreich

BURGENLAND

I

m Zeitraum von 21. August bis 1. September fanden im Burgenland an 15 verschiedenen Standorten Lern- und Feriencamps statt. Unter dem Motto „Fit4Future – Mehr als Lernen“ nahmen landesweit rund 2300 Kinder und Jugendliche an den Camps teil. Stegersbach, Frauenkirchen, Oberwart und Mattersburg waren sogenannte Fit4Diversity-Standorte, wo explizit auch Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen angesprochen wurden. Special Olympics Burgenland gestaltete an den jeweiligen Standorten einen Nachmittag mit und stellte den Schüler:innen im inklusiven Setting Special-OlympicsSportarten vor.

Symposium „Sport 2023 – Olympia trifft Schule"  Landesmedienservice Burgenland Burgenlands Snowboard-Olympiasiegerin Julia Dujmovits, Olympiateilnehmerin Caroline Weber (Rhythmische Sportgymnastin) sowie die Badminton-Profis Luka Wraber (Olympiateilnehmer 2021) und Ana Marija Wraber zu treffen.

Mit Mikhail Pisanko, Christian Liszt, Michael Wallner und Sebastian Koller waren drei Sportler bzw. ein Trainer von Special Olympics Burgenland mit dabei, die den Teilnehmer:innen in zwei Sporteinheiten die Sportart Floorball näherbrachten.

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D //

Ü

ber 80 Pädagog:innen und Lehrer:innen nahmen am 28. August am Symposium „Sport 2023 – Olympia trifft Schule” der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland teil. Das Symposium bot eine großartige Plattform, auf renommierte Sportpersönlichkeiten wie www.specialolympics.at

ie Stadtgemeinde Oberwart war von 21. bis 24. September Austragungsort der österreichischen Meisterschaften von Special Olympics Österreich im Stocksport und Tischtennis. 194 Sportler:innen, 24 Unified-Partner:innen und 80 Trainer:innen aus dem Burgenland, der Steiermark, aus Niederösterreich, Oberösterreich, Wien und Vorarlberg waren im Südburgenland zu Gast. Über 100 Volunteers der SOB Pinkafeld, der BAfEP Oberwart, des ESV Wolfau und des ESV Oberwart waren unermüdlich im Einsatz. Bei den österreichischen Meisterschaften im Stocksport wurden Medaillen im Einzelbewerb, Unified-Mannschaft- und

Mannschaftsbewerb sowie erstmals im Duo-Bewerb vergeben. Beim Tischtennis spielten die Sportler:innen Einzel, Doppel und Unified-Doppel. Zusätzlich fand in den Hallen der EMS Oberwart zudem


Aus den Bundesländern

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A

Österreichische Meisterschaften im Stocksport / Oberwart

ein MATP-Bewerb (Motor Activity Training Program) statt. Mit 49 Sportler:innen durften sich die Veranstalter über einen neuen Teilnehmerrekord freuen. Nach den Nationalen Sommerspielen 2022 stand Oberwart somit wieder im Mittelpunkt von Special Olympics Österreich. Sebastian Koller (Special Olympics

Burgenland und Team Dornau) freute sich sehr darüber: „Oberwart als Austragungsort von Special-Olympics-Events ist fantastisch. Die Unterstützung der Stadtgemeinde, der Vereine und der Schulen aus Oberwart und Umgebung sind atemberaubend. Es macht immer wieder Spaß, hier Veranstaltungen zu organisieren.“

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S

pecial Olympics Burgenland und die FH Burgenland-Physiotherapie kooperieren seit 2021 und auch im heurigen Studienjahr gibt es wieder gemeinsame Praxiseinheiten. Studierende der Physiotherapie gestalten gemeinsam mit Special-Olympics-Sportler:innen vom Team Dornau und Pro Mente Kohfidisch Praxiseinheiten, die jeweils andere Schwerpunkte haben.

sich von den angehenden Physiotherapeut:innen Tipps und Tricks geben, wie sie in den Übungen besser werden können. Es war ein wunderbarer Start ins gemeinsame Schuljahr. Für Jänner 2024 wurde bereits das nächste Treffen vereinbart.

//

Am 24. Oktober fand in Jormannsdorf die erste gemeinsame Einheit dieses Studienjahres statt und im Mittelpunkt standen Bewegungs- und Haltungsschulung. In drei anstrengenden, aber abwechslungsreichen und humorvollen Praxisstunden absolvierten die Sportler:innen unterschiedliche Stabilisierungsstationen, machten Kräftigungsübungen und ließen

Inklusive Sporttage am Business Campus Oberwart

Special Olympics Österreich

m 25. Oktober fand der erste – und aufgrund der allgemeinen Begeisterung sicherlich nicht der letzte – inklusive Sporttag am Business Campus Oberwart statt. Gemeinsam mit über 20 Sportler:innen von Special Olympics konnten die Schüler:innen der 3. bis 5. Jahrgänge zwischen den beiden Sportarten Floorball und Stocksport wählen. Die Teams traten im Turniermodus gegeneinander an. Gespielt wurde dabei im Unified-Modus, das heißt, dass Schüler:innen und Sportler:innen vom Team Dornau, von pro mente Kohfidisch und vom Gesundheitsforum Großpetersdorf gemeinsam Teams bildeten. „Das ist gelebte Inklusion und leistet einen wichtigen Beitrag dafür, dass Hemmschwellen und Berührungsängste abgebaut werden“, so das Organisationsteam. Fanni Karvalics, Florian Laschober, Julia Strobl und Alexia Süle, Schüler:innen des 5. Jahrgangs der Tourismusschule, haben dieses Projekt im Zuge der Erstellung ihrer Diplomarbeit gemeinsam mit Sebastian Koller von Special Olympics Österreich geplant und durchgeführt. Die Stimmung war an beiden Veranstaltungsorten, der Sporthalle und der Stocksporthalle des ESV Oberwart, extrem mitreißend, denn die Zuschauer:innen feuerten die Teams tatkräftig an. Für eine Stärkung zwischendurch sorgten die Schüler:innen der 2HLT.


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BURGENLAND

I

deln, Bogenschießen und Mountainbiking an. Im Laufe der Woche wuchs die Gruppe zu einem wunderbaren Team zusammen, das sowohl tagsüber als auch abends bei Gesellschaftsspielen viel Spaß miteinander hatte.“

m Bowling-Café Yuppi Du in Jabing (Burgenland) fand am 10. November erstmals ein Special Olympics Bowlingturnier statt. Es nahmen 39 Sportler:innen von Pro Mente Kohfidisch, Pro Mente Mattersburg, der Lebenshilfe Hartberg, TWS Vorau, Lebenshilfe Murau und vom Team Dornau daran teil, sechs Sportler:innen davon im Rampenbewerb. Gebowlt wurde in fünf Levels und einer Rampengruppe.

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Das Team Dornau, welches den Bewerb in Kooperation mit Alfred Saurer vom Bowling-Café Yuppi Du veranstaltete, zeigte sich sehr zufrieden mit der Erstaustragung. Auch im kommenden Jahr soll daher wieder ein Bowlingturnier in Jabing stattfinden.

KÄRNTEN

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om 20. bis 26. August fand in der Sportschule Krainer in Feld am See das Sportcamp 2023 statt. Die Organisatoren Lorraine Angerer und Sebastian Egger konnten zufrieden davon berichten: „Wir hatten bis zum Schluss das schönste Wetter. Wie im letzten Jahr haben wir vor Beginn des Camps einen Fragebogen

www.specialolympics.at

an die teilnehmenden Sportler:innen verschickt, um ihre Interessen herauszufinden, damit wir das Camp auf ihre Bedürfnisse abstimmen konnten. In diesem Jahr hatten wir vier neue Sportler:innen und die Hauptsportarten waren Tennis und Segeln. Daneben wurden auch Open Water Swimming, Kajakfahren, Stand Up Pad-

Schlagersänger Udo Wenders als Überraschungsgast

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m 2. und 3. September veranstaltete der DSG-BSV Kärnten die österreichischen Bowling-Meisterschaften für Special Olympics Österreich. Mit der Erfahrung von sieben vorangegangenen Turnieren bekam das Team um Sektionsleiter Peter Schwagerle und Diözesanreferent Markus Auer den Zuschlag zur Durchführung der Meisterschaften auf den Bahnen der CineCity-Bowlingarena in Klagenfurt. 75 ambitionierte Sportler:innen nahmen an den Meisterschaften teil. Neben den Gästen aus Wien (MHSC und WAT Tigers), Linz (LSBG Pin Busters) und Graz (SPORTS CONNECT) ging auch das Heimteam des DSG Team Grafenstein mit über 30 Bowlingspieler:innen an den Start. Dem Reglement entsprechend wurden Bewerbe im Einzel-, Doppel- und in der Teamwertung sowie im Unified Doppelbewerb durchgeführt, bei welchem Sportler:innen (mit intellektueller Beeinträchtigung) und Partner:innen (ohne intellektuelle Beeinträchtigung) gemeinsam an den Start gehen. Insgesamt wurde so in 20 Divisionen (9 Einzel, 5 Doppel, 3 Team und 3 Unified) um die begehrten Meisterschaftsmedaillen gebowlt.


Aus den Bundesländern

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achdem der MATP-Wettbewerb von „Rettet das Kind“ in Seeboden in den letzten drei Jahren wegen Corona abgesagt werden musste, fand dieser nun Ende November endlich wieder statt. Es war zwar nur eine kleine Gruppe von 24 Sportler:innen mit dabei, aber für alle Beteiligten ein Riesenerlebnis. Teilgenommen haben ein Team der Lebenshilfe Tamsweg sowie zwei weitere Teams aus Kärnten, die Lebenshilfe Spittal und Pro Mente Klagenfurt. Gemeinsam mit den Sportler:innen vom IntegrationsZentrum verbrachten sie den Vormittag damit, die Aufgaben zu erfüllen und alle zehn Stationen zu absolvieren.

Bevor am Sonntag am frühen Nachmittag die Siegerehrung auf dem Programm stand, überraschte Schlagersänger Udo Wenders die Teilnehmer:innen. Der Entertainer mit Leib und Seele brachte mit seinen Hits die Bowling-Arena zum Kochen. Die gute Stimmung konnte in der Folge nur mehr bei der Siegerehrung getoppt werden.

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I

n Kooperation mit Special Olympics Österreich veranstaltete die Lebenshilfe Kärnten vom Standort Wolfsberg am 19. September eine Leichtathletik-Meisterschaft in der Lavanttal-Arena in Wolfsberg. Die Bewerbe 25 Meter Lauf, 100 Meter Lauf, 400 Meter Lauf, Schlagball und Standweitsprung wurden nach den Regeln von Special Olympics durchgeführt. Mit viel Motivation und Eifer gab es die Vorbewerbe und anschließend die Finalbewerbe. Bei der Siegerehrung durften anschließend der Bürgermeister der Stadt Wolfsberg Hannes Primus, die Präsiden-

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 Lebenshilfe Kärnten tin des WAC Waltraud Riegler, Präsident der Lebenshilfe Kärnten und Lebenshilfe Österreich Anton Henckel-Donnersmarck und Hubert Kaukal, Bereichsleitung Arbeit für den Lebenshilfe Standort Wolfsberg, den stolzen Sieger:innen ihre wohlverdienten Medaillen überreichen.

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NIEDERÖSTERREICH

Niederösterreichische Meisterschaften des Stocksportverbandes Special Olympics Österreich


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NIEDERÖSTERREICH

E

nde August, nur einen Tag nach dem Willi-Schnideritsch-Gedenkturnier in der Steiermark, waren einige Stocksportler:innen gleich wieder im Einsatz – und zwar bei der niederösterreichischen Landesmeisterschaft des Stocksportverbandes in Stattersdorf. Dort wurde ein inklusives Turnier mit einer eigenen Special-Olympics-Wertung ausgetragen. Vier Mannschaften kämpften um den Meistertitel, am Ende holte sich der ESC Wiener Neudorf vor einer NÖ-Auswahl und Jugend am Werk Innermanzing den Titel, Platz 4 belegte WK Matzen. Weil auch eine Gastmannschaft aus der Steiermark anwesend war, wurde zudem ein Special-Olympics-Turnier gewertet, wo die LNW Ottersbach Buam aus der Steiermark als Sieger hervorgingen.

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m 18. September fand die Sportler:innen-Ehrung für das Basketballteam aus St. Pölten, das bei den Special Olympics World Games in Berlin den hervorragenden 4. Platz geholt hatte, statt. St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler empfing die Truppe rund um das Geschwisterpaar Bettina und Hermann Weidinger und Birgit Antes sowie UnifiedPartner Jürgen Huber und Trainer Christian Pointner in seinen Räumlichkeiten und

Sportler:innen-Ehrung in St. Pölten www.specialolympics.at

würdigte die tollen Leistungen. Am Ende gab es für das Basketball-Team auch kleine Geschenke. Die Sportler:innen konnten dabei von den World Games und ihren vielen Eindrücken erzählen. Es wurde auch über die nächsten Veranstaltungen, die in Zukunft vielleicht in St. Pölten stattfinden könnten, gesprochen.

jamin Köllnhofer und Elsbeth Perz holten sich ebenso Gold. Auch Perz startete doppelt und konnte zusätzlich Bronze mitnehmen. Auf Platz 2 landeten die Teamkollegen Sandra Zirbisegger und Paul Vogl – nachdem Platz 1 in ihren Klassen aber an Athleten aus Deutschland ging, durften sie sich ebenso über einen Meistertitel freuen.

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A

m 21. Oktober fanden die Österreichischen Meisterschaften im Adaptive Judo statt, wo auch der Judoclub Neunkirchen Schwarzatal mit sechs intellektuell beeinträchtigten Sportler:innen vertreten war. Zusammen mit Trainerin Ingrid Grundner und Christian Kölldorfer wurde die Reise nach Hallein angetreten, wo insgesamt vier Nationen um begehrte Medaillen kämpften. Die Niederösterreicher:innen schlugen sich tapfer und konnten sich alle den Staatsmeistertitel holen. Beim regulären Wettkampf stach vor allem Peter Dejkoff in seiner Gewichtsklasse hervor, der mit vier Ipponsiegen verdientes Gold gewann. Auch Sebastian Zamecnik kämpfte verbissen um eine Medaille. Mit einer wunderschönen O-Goshi-Technik sicherte er sich Platz 1 und da er einen Doppelstart hinlegte, konnte er nach knappen und spannenden Kämpfen auch noch Silber gewinnen. Ben-

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E

nde Oktober ging es für die österreichischen Special-Olympics-Eiskunstläufer:innen zum Hippolyt Cup nach St. Pölten. Einmal mehr zeigte sich bei diesem Event im Rahmen des Skate Austria Cups, wie vorbildlich die Sportler:innen mit intellektuellen Beeinträchtigungen im gesamten Wettbewerb und im Eiskunstlaufverband integriert sind. So funktioniert Inklusion! Für die Special-Eiskunstläufer:innen war es wieder ein besonderer Wettkampf, den sie gut für die Vorbereitung auf die Nationalen Winterspiele im März 2024 nützen konnten.


Aus den Bundesländern

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OBERÖSTERREICH

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napp 40 Teilnehmer:innen waren beim Tischtennisturnier der Caritas Oberösterreich St. Pius in Peuerbach Mitte September mit dabei und sorgten für eine besonders gute Stimmung. Gespielt wurde in drei Levels.

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0823801

nfang Oktober ging es für die österreichischen Specials-Eiskunstläufer:innen zum Rachel-Hofer-Memorial 2023 im Zuge des Lentia Cups bereits zum zweiten Mal nach Wels. Als Teil des Skate Austria Cups stellte der Wettbewerb den Beginn der neuen Saison dar und alle konnten ihre neuen Küren dem Preisgericht vorführen.

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38 info 2/2023

OBERÖSTERREICH

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ahlreiche Teilnehmer aus ganz Oberösterreich fanden sich am 10. November zum Oberösterreich-Meeting in Steinbach am Attersee ein. Nach der herzlichen Begrüßung durch Frau Bürgermeister Nicole Eder wurde der Vormittag mit regem Gedankenaustausch verbracht. Es wurde mit dem abgelaufenen Jahr begonnen und verschiedenste Themen wie Veranstaltun-

gen, Bewerbe udgl. wurden besprochen. Auch Wünsche und Anregungen traten zu Tage. Diesen wird der Landesverband nach Maßgabe und Möglichkeiten entsprechen bzw. diese berücksichtigen. Natürlich kam auch die Planung 2024 zur Sprache. Unerwartet war jedoch die Übergabe eines kleinen Geschenks durch den Einrichtungsleiter von Focus Mensch an

SALZBURG

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m 17. August veranstaltete Salzburgs Bundeslandkoordinator Norbert Planitzer in der Einrichtung Pro Vinzenz in Schernberg bei Schwarzach im Pongau einen Kennenlern- oder Schnuppertag für MATP-Sport. Es war ein äußerst gelungener Tag, denn die Einrichtung machte daraus einen Sportfesttag mit mehreren Sport- und Geschicklichkeitsstationen und anschließendem Grillfest. Eine Folgeveranstaltung für 2024 wurde auch gleich fixiert.

// www.specialolympics.at

Bundeslandkoordinator Bernd Gröber. Mit einem herzhaften Mittagessen beim nahen Italiener fand dieses Meeting ein gelungenes Ende. Fazit: alles in allem sehr erfolgreich, eine Wiederholung ist sehr gewünscht und wird auch wieder stattfinden!


Aus den Bundesländern

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A

m 14. September stand im Bundesland Salzburg wieder ein „Fußballtag für Jedermensch“ auf dem Programm. Wie erfolgreich diese Serie mittlerweile geworden ist, kam auch bei diesem Event in Radstadt zum Vorschein. Sieben Mannschaften waren mit dabei, sechs Teams von der Lebenshilfe Salzburg, eine Mannschaft der Lebenshilfe Ried in Oberösterreich. Erstmals stellte auch die Institution aus Abtenau eine Mannschaft. Organisator Norbert Planitzer konnte zufrieden sein: „Die letzten drei Jahre Arbeit tragen jetzt Früchte. Die Gesichter und die Kommentare der Trainer:innen und Sportler: innen waren wie immer bei diesen Sportfesten sehr positiv.“

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Z

um dritten Mal war Special Olympics im heurigen Sommer bei „Bewegt im Park“ mit dabei. Vom 12. Juni bis 10. September wurden in ganz Österreich 13 spezielle Kurse, die auch für Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen absolvierbar waren, angeboten. Eine ganz fleißige Teilnehmerin davon ist Adelheid Baier (Lebenshilfe Werkstätte Tamsweg), die schon den dritten Sommer in Tamsweg mit dabei war. In Summe versäumte sie vielleicht zwei Termine von „Qigong im Park“, sonst war sie stets fleißig und motiviert vor Ort - so etwas nennt man eben „Stammgast“. Als kleines Geschenk bekam sie beim letzten Kurs ein T-Shirt von Bundeslandkoordinator Norbert Planitzer überreicht. Nächstes Jahr ist sie jedenfalls wieder fix mit dabei, hat sie verraten.

Erwin von Lambaart Generaldirektor der Österreichischen Lotterien „Als Partner der ersten Stunde ist es den Österreichischen Lotterien ein Herzensanliegen, die verdienstvolle Bewegung „Special Olympics Österreich" bereits seit dem Start 1993 vor mittlerweile 30 Jahren zu unterstützen. Ganz im Sinne des Leitsatzes „Playsponsible – Gemeinsam Verantwortung leben“ stellen die Österreichischen Lotterien den Menschen in den Mittelpunkt und fördern Chancengleichheit und den respektvollen Umgang miteinander. Wir haben unsere Zusammenarbeit seit 2009 nochmals intensiviert und fungieren seither auch als Premiumsponsor. Der Fokus blieb dabei in all den Jahrzehnten der gleiche: Eine inklusive Gesellschaft zu etablieren, die von Respekt und Akzeptanz geprägt ist. Eine Gesellschaft, in der einmal mehr der Sport die treibende Kraft ist.“

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m ersten November-Wochenende fand in der Volksschule Viehhausen ein weiterer Übungsleiter:innenkurs von Special Olympics in Kooperation mit der SPORTUNION Salzburg statt. Teilnehmer:innen aus vier Bundesländern kamen zusammen, um den Special-Olympics-Sport in all seinen Facetten kennenzulernen und sich gezielt mit den Möglichkeiten und Herausforderungen in der Arbeit mit Sportler:innen mit intellektueller Beeinträchtigung auseinanderzusetzen. Ein abschließendes Match mit den Special-Olympics-Floorballern durfte dabei nicht fehlen. Herzliche Gratulation an alle Absolvent:innen! Special Olympics Österreich

 GEPA pictures/Special Olympics


40 info info3/2023 Special 1-2023

STEIERMARK wundervolles Erlebnis, nicht nur, weil die fünf Runden durch die wunderschöne Altstadt führten, sondern vor allem, weil sie von vielen Angehörigen, Mitbewohner:innen und Zuschauer:innen angefeuert und regelrecht ins Ziel applaudiert wurden. Mit Brigitte Winkler und Mario Rudolits waren zwei Behindertensport-Instruktoren mit dabei, die erst heuer die Ausbildung an der Schule für Sozialbetreuungsberufe in Pinkafeld erfolgreich abgeschlossen haben.

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emeinsam grenzenlos – das ist nicht nur das Motto der Nationalen Winterspiele 2024. Auch das Bowlingturnier in Murska Sobota war „grenzenlos“, denn erstmals ging es zum Bowlingbewerb, der von der Lebenshilfe organisiert wurde, ins benachbarte Slowenien. Am 1. September war es soweit, 28 Sportler:innen nahmen den Weg nach Murska Sobota auf sich und erlebten einen großartigen und ereignisreichen Tag.

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m 12. September wurde den Grazer Sportler:innen, die an den Special Olympics World Games Berlin 2023 teilgenommen hatten, eine ganz besondere Ehre zuteil: Sie durften sich auf Einladung von Bürgermeisterin Elke Kahr und Sportstadtrat Kurt Hohensinner ins Goldene Buch der Stadt Graz eintragen. So etwas erlebt man nicht alle Tage – umso mehr genossen die „Olympioniken“ diesen Moment.

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pecial-Olympics-Sportler:innen und Unified-Partner:innen der Lebenshilfe Fürstenfeld nahmen am 3. September beim Brunnenlauf in Fürstenfeld teil. Beim 5km-Nordic-Walking gingen zehn Sportler:innen mit drei Unified-Partner:innen an den Start. Vom Organisationsteam wurde aufgrund der regen Teilnahme von Menschen mit Beeinträchtigungen eine eigene, interne Wertung gemacht.

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napp 100 Sportler:innen aus dem Ennstal und dem Ausseer Land nahmen am 14. September am Sportfest der Sozialen Dienste Ennstal statt. Neben Klettern, Leichtathletik, Football, Basketball, Tennis und Tanzen wurde auch das von Special Olympics Österreich durch-

Für das Fürstenfelder Lebenshilfe-Team war die Teilnahme am Brunnenlauf ein

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 Stadt Graz/Fischer

Eintragung ins Goldene Buch der Stadt Graz www.specialolympics.at

geführte MATP-Programm angeboten. Ausprobieren, Kennenlernen, Spaß und Freude an der Bewegung standen im Vordergrund und soll Motivation geben, auch im Alltag die eine oder andere Bewegungseinheit zu integrieren. So soll künftig durch engere Zusammenarbeit der Institutionen im Ennstal mehr im Bereich Bewegung und Sport angeboten und gemeinsam viele Ideen umgesetzt werden. Special Olympics Österreich freut sich über die Initiativen und die weiterhin gute Zusammenarbeit.


Aus den infoBundesländern Special 1-2023

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und Salzburg waren beim Bewerb dabei, der vom Team Dornau in Kooperation mit der Laufgemeinschaft Apfelland organisiert und durchgeführt wurde.

 Land Steiermark/Binder

Die 4,2 km lange Strecke führte einmal um den Stubenbergsee herum und zeichnete sich durch eine wunderschöne Landschaft aus. Alle Teilnehmer:innen absolvierten den Bewerb erfolgreich. Mikhail Pisanko vom Team Dornau lief zudem seinen zweiten Halbmarathon, den er gemeinsam mit seinem Unified-Partner in 2 Stunden, 8 Minuten und 16 Sekunden absolvierte.

Empfang beim Landeshauptmann

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m Juni verabschiedete Landeshauptmann Christopher Drexler die steirischen Teilnehmer:innen der heurigen „Special Olympics World Summer Games“, die vom 17. bis 25. Juni in der deutschen Bundeshauptstadt Berlin ausgetragen wurden. Am 15. September kamen die erfolgreichen steirischen Sportler:innen wieder zum Landeshauptmann in die Grazer Burg und hatten zusätzlich Medaillen im Gepäck. LH Drexler gratulierte den Gewinner:innen im Weißen Saal persönlich zu ihren Erfolgen: „Bereits die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen ist einer der Höhepunkte in der Karriere aller Sportler:innen und bleibt unvergessen. Das allerhöchste der Gefühle ist es, von einem solchen Großereignis eine Medaille mit nach Hause zu bringen. Ich freue mich mit allen Gewinner:innen und gratuliere herzlich zu den herausragenden Leistungen, die auch eine großartige Werbung für das Sportland Steiermark sind.“

Apfellandlauf

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m 15. September gingen auf der TC Redfeld Anlage in Kapfenberg die Special Olympics Tennismeisterschaften für Steiermark über die Bühne. Es ist ein Highlight und Fixpunkt seit 15 Jahren, nicht nur für die Sportler:innen, sondern

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auch für viele freiwillige Helfer:innen, Eltern, Zuschauer:innen und auch Ballkinder. Die wunderschöne Tennisanlage in Redfeld bot einmal mehr hervorragende Bedingungen und auch das Wetter zeigte sich an diesem Tag von der besten Seite. Die Präsidentin des Steirischen Tennisverbandes, Barbara Muhr, besuchte das Event und staunte nicht schlecht über die tollen Leistungen der Athlet:innen und führte die Siegerehrung durch.

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ereits zum 10. Mal fand am 16. September der Apfellandlauf im steirischen Stubenberg statt und wieder gab es eine eigene Special-Olympics-Wertung im Walken und Laufen. 100 Sportler:innen, Unified-Partner:innen und Trainer:innen aus dem Burgenland, der Steiermark Special Olympics Österreich

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m 17. September war Special Olympics auch beim „Tag des Sports“ in der Grazer Innenstadt vertreten und präsentierte den ganz besonderen Sport und vor allem aber die Nationalen Winterspiele in der Steiermark. Die zahlreichen Besucher:innen konnten dabei Floorball und Tischtennis spielen. Zwischendurch schaute auch die Politprominenz vorbei, Vizekanzler Werner Kogler und Sportstadtrat Kurt Hohensinner sind bekennende langjährige Fans von Special Olympics.


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STEIERMARK Viele Sportler:innen, die an Special-Olympics-Bewerben bereits teilgenommen haben, belebten den Landhaushof – zum Beispiel der Golf-Goldmedaillengewinner Florian Bittmann, aber auch Special-Olympics-Botschafter und Snowboard-Vizeweltmeister Arvid Auner aus Graz rührte die Werbetrommel für die berührende Kraft des inklusiven Sports.

//  Land Steiermark/Frankl

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underte Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, die sich an zahlreichen Stationen bei Floorball, Mini-Tischtennis oder Federball sportlich zeigten – das war der 7. Sozialtag des Landes Steiermark am 20. September im Landhaushof Graz. Gemeinsam mit Special-Olympics-Vizepräsident Phillipp Bodzenta konnte Gastgeberin Soziallandesrätin Doris Kampus zahlreiche Ehrengäste begrüßen: „Am Sozialtag kann die Steiermark ihr soziales Gesicht zeigen. Heuer war das Fest im Landhaushof eine wunderbare Begegnung mit den großartigen Sportlerinnen und Sportlern. Ich bin mir sicher, dass sich viele Besucherinnen und Besucher von der inklusiven Kraft des Sports anstecken lassen und die Special Olympics Winterspiele zu einem großen Erfolg machen werden.“

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m 20. September fand heuer erstmals ein Special Olympics Walking-Wettbewerb in Eibiswald statt. Institutionen aus dem Burgenland und der Steiermark wurden dazu begrüßt, bei strahlendem Sonnenschein starteten 19 Athlet:innen gemeinsam mit Unified-Partnern, Schüler:innen sowie Lehrer:innen der 4. Klassen der MMS Eibiswald. Die fünf Kilometer lange Strecke verlief rund um Eibiswald. Die Sportler:innen wurden in Levels eingeteilt, um jedem eine faire Chance, seinem Können entsprechend, zu geben. Der ORF Steiermark war durch Paul Prattes vertreten und somit wurde der Bewerb im Rahmen der Wetterprognose sogar bei „Steiermark heute“ präsentiert. Fleißig angefeuert beim Start und Zieleinlauf wurden die Sportler:innen durch die restlichen Klient:innen vom Heim Sonnenwald und den Schüler:innen der MMS Eibiswald. Alles in allem war dies ein sehr gelungener Tag – der Blick in freudestrahlende und zufriedene Gesichter bestätigte dies.

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in ganz besonderes Golfturnier ging am letzten Septembertag im Grazer Golfclub Thalersee über die Bühne. Die Bildungsinitiative für Sport und Inklusion (BISI) rief zum 4. Charity Unified Golfturnier – und zahlreiche begeisterte Golfer:innen folgten der Einladung. Unter ihnen auch die Special-Olympics-Golfer:innen aus Vorarlberg, Salzburg, Kärnten und der Steiermark sowie mit Otto Konrad eine echte Fußballlegende. Der gebürtige Grazer ist für das Beratungsunternehmen milestone.ag tätig, das auch heuer wieder Hauptsponsor des Unified-Turniers war.

 Peter Jukel/bluepepper.at Gespielt wurde ein 2er Texas Scramble über 18 Löcher und für alle Nichtgolfer:innen, die ihre ersten Versuche im Golfsport machen wollten, ein sogenanntes „Come and Try“ über sechs Löcher. Die Sonne war vom ersten Abschlag an eine verlässliche Begleiterin, umso besser war dadurch auch die Stimmung unter allen Teilnehmer:innen. Am Ende fuhren letztendlich alle zufrieden nach Hause, weil es nicht nur ein wunderbarer Golftag war, sondern sie auch einiges dazu beitragen konnten, dass ein schöner Reinerlös aus Losverkauf und Spenden zustandekam. Dieser Gewinn wird für Wettkampf und Trainingseinheiten für die Special-Olympics-Golfer:innen verwendet.

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E Nordic Walking Eibiswald www.specialolympics.at

in Fußballfest der Inklusion ging am 14. Oktober auf dem Grazer Hauptplatz über die Bühne. Vor dem historischen Rathaus wurde mit dem Coca-Cola Unified Cup die Vielfalt des Fußballs zelebriert. Gefeiert wurden dabei zwei Jubiläen: 30


Aus den infoBundesländern Special 1-2023

Jahre Special Olympics Österreich und 20 Jahre Homeless World Cup – beide Bewegungen haben ihre Wurzeln in der Steiermark. ÖFB-Präsident Klaus Mitterdorfer und Landesrätin Doris Kampus übernahmen den Ehrenankick. Der Modus des Coca-Cola Unified Cups ist schnell erklärt: Spieler:innen jeden Alters, jeden Geschlechts, von Special Olympics und Homeless World Cup bildeten Teams und traten sowohl im Street Soccer Court, als auch an der Konsole gegeneinander an.

Nach Hälfte eins am Court ging es an die Playstation. Diese beiden Resultate wurden zum Endergebnis addiert. Für SOÖNationaldirektorin Nicole Koch wurde in Graz ein starkes Zeichen gesetzt: „Fußball ist eine der beliebtesten Sportarten, auch bei Special OIympics. Solche Veranstaltungen sind sehr wichtig. Diesen Unified-Gedanken leben auch wir sehr stark bei uns im Fußball, dass Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam in einem Team spielen.“

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m 16.Oktober fanden die 8. Mürztaler Schwimm-Meisterschaften nach den Regeln von Special Olympics im Kapfenberger Hallenbad statt. Die insgesamt 66 Teilnehmer:innen kamen aus zwölf verschiedenen Einrichtungen aus ganz Österreich. Ein großer Dank galt den Schüler:innen der HLW Krieglach, die die Organisatoren bei der Zeitnehmung unterstützten. Ein besonderes Highlight war der Unified-Bewerb, hier wurden gemischte Teams gebildet: Jeweils ein Schüler mit zwei Sportler:innen mit Beeinträchtigung sprangen ins Becken. Für das jeweilige Team war es eine tolle Erfahrung, miteinander zu schwimmen. Organisiert wurde der gelungene Tag von der Lebenshilfe Mürztal-Kindberg und vom Team Sportbündel.

// Coca-Cola Unified Cup

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um dritten Mal veranstaltete das Sportunion Inklusionsteam Joglland ein Radrennen nach den Regeln und gefördert von Special Olympics Österreich. 20 Radfahrer:innen nahmen daran teil, unter ihnen auch drei Sportler:innen, die in Berlin bei den Special Olympics World Games mit dabei waren: Agnes Zenz, Kerstin Holzer und Cornelia Zehner aus Tamsweg, die nur wenige Tage davor zur „Special Olympics Sportlerin des Jahres“ gekürt worden war. Das Werksgelände der Firma Posch GmbH in Ratten bot optimale Bedienungen für

 christofhuetter.com

8. Mürztaler Schwimm-Meisterschaften

Special Olympics Österreich

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STEIERMARK einen Rundkurs, der mit dem Zweirad, aber auch mit dem Dreirad sehr gut befahrbar war. Die Sportler:innen mussten die Distanzen 2 km, 4 km oder 8 km bewältigen. Bei herrlichem Herbstwetter zeigten die Sportler:innen Topleistungen, davon waren auch die Fußballer des FC Oberes Feistritztal begeistert. Sie kamen als Fans zum Bewerb und sorgten für laute Anfeuerungsrufe. Stralleggs Bürgermeisterin Anita Feiner überreichte bei der Siegerehrung die Medaillen und gratulierte zu der großartigen Veranstaltung.

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in Unified Fußball Trainingscamp ging vom 16. bis 18. November in Niederöblarn in der Steiermark über die Bühne. Rund 20 interessierte Fußballer nahmen daran teil, in erster Linie diente das Trainingslager dazu, Unified-Fußball wieder etwas bekannter und attraktiver zu gestalten. In der Halle in Niederöblarn fanden die Organisatoren perfekte Bedingungen vor, trainiert wurde zweimal pro Tag, auch ein gemeinsamer Ausflug stand auf dem Programm. Bewusst wurde Futsal trainiert, weil dies auch bei Weltspielen eine offizielle Sportart ist und von Special Olympics International stark forciert wird.

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18. Unified-Fußballturnier der Schulen

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m 22. November fand das 18. Unified-Fußballturnier der Schulen in der Unionhalle in Graz statt. 13 Schulteams mit über 130 fußballbegeisterten Schüler:innen mit ihren Lehrer:innen von insgesamt elf Schulen nahmen an dem Turnier teil, das von der Bildungsinitiative für Sport und Inklusion in Kooperation mit Studierenden des Sportinstitutes der KF-Universität Graz organisiert wurde. Die Veranstaltung war eine von zwölf inklusiven Sportveranstaltungen im Jahr 2023, die auch vom Bundesministerium für Sport und Special Olympics Österreich unterstützt wurden.


Aus den infoBundesländern Special 1-2023

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ine besondere Ehre wurde am 29. November der Radsportlerin Agnes Zenz zuteil: Sie wurde im Rahmen der Galanacht des Sports in der Grazer Helmut-List-Halle mit dem Bronzenen Diskuswerfer als „Steirische Special Olympics Sportlerin des Jahres“ ausgezeichnet. Die Trophäe bekam sie aus den Händen von Wolfgang Malik und Mark Perz (Holding Graz) überreicht. Zenz gewann heuer bei den Special Olympics World Games in Berlin im Juni eine Goldmedaille über 1 km und belegte den 4. Platz über 2 km. Die 27-Jährige ist Mitglied des Inklusionsteams Joglland und kommt aus Pöllau, arbeitet als Gärtnerin in der Chance B und hat neben dem Sport eine weitere große Leidenschaft: Sie steht gerne auf der Theaterbühne – so spielte sie heuer bereits die Rolle der Momo im gleichnamigen Stück von Michael Ende.

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VORARLBERG

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m 9. September fand das 1. Special Olympics Vorarlberg Floorballturnier in der Herrenriedhalle in Hohenems statt. Insgesamt nahmen zwölf Teams aus Österreich, der Schweiz und Deutschland teil. Über 100 Athlet:innen zeigten dabei ihr bestes Können und kämpften in den drei Gruppen um den Sieg.

Auch Golfer Florian Bittmann erhielt bei der Galanacht einen Preis: Er wurde für seine Leistungen bei den World Games (Gold im Unified-Bewerb mit Vater Johannes) mit dem Sonderpreis des Landes Steiermark ausgezeichnet. Nicht nur bei den Auszeichnungen, auch im Showprogramm war „Special Olympics“ an diesem glanzvollen Abend sichtbar: Joachim Lampel und Miriam Strasser führten zu den Klängen von „Fluch der Karibik“ jenen Tanz vor, mit dem sie bei der Tanzsport-WM 2021 den Vizeweltmeistertitel geholt hatten.

Steirische Special Olympics Sportlerin des Jahres

 NEUE/Serra

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ine Woche später ging es für eine Vorarlberger Auswahl zum Floorballturnier nach Windisch in die Schweiz. Unter 13 Mannschaften belegten die jungen Sportler:innen aus dem Ländle den tollen 2. Platz in der Gruppe D.

// Special Olympics Österreich


46 info info3/2023 Special 1-2023

VORARLBERG

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itte Oktober stand der beliebte Sparkasse 3-Länder-Marathon auf dem Programm. Im Rahmen dessen nahmen 16 Vorarlberger Sportler:innen und Trainer:innen am Nordic-Walking-Bewerb über elf Kilometer teil. Start war in Lindau, entlang des Bodensees ging es bis nach Bregenz. Dort kamen sie überglücklich und freudestrahlend im Stadion

A

an. Vor allem jene drei Sportler:innen von der VS Vandans, die ihre Premiere feierten.

m 28. Oktober fand das Unihockeyturnier in Langenthal (Schweiz) statt, an dem ein Vorarlberger Floorballteam neben 16 Mannschaften aus der Schweiz teilnahm. In allen Partien wurde mit großem Einsatz um die heiß ersehnten Punkte gekämpft. Mit der Teilnahme von vier Schülermannschaften durfte das OK-Team im Spielplan eine eigene Junior:innen-Kategorie aufnehmen – eine erfrischende Premiere in der Geschichte des Unihockeys von Special Olympics! Nach einem intensiven Spieltag mit jeweils sieben Partien pro Mannschaft und einer äußerst schmackhaften Mittagsverpflegung fand das Turnier mit der Siegerehrung seinen würdigen Schlusspunkt. SO Vorarlberg fuhr zufrieden mit einem 2. Platz in der Gruppe 2 nach Hause.

Unihockeyturnier

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D

er SC Tisis überreichte im Oktober eine großzügige Spende an Special Olympics Vorarlberg. Die Einnahmen kamen bei einem Benefizspiel am 26. August zusammen, wo ein Charity-Fußballspiel zwischen dem Special Olympics Unified-Team gegen die Nachwuchstrainer des SC Tisis abgehalten wurde und mit einem gerechten 4:4 endete. Mitte Oktober kam es schließlich zur Übergabe der Spende: Markus Schmidle und Peter Bickel vom SC Tisis überreichten SOV-Präsident Andreas Dorner einen Scheck über 1.900 Euro.

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Aus den infoBundesländern Special 1-2023

WIEN

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ines der traditionsreichsten und geschichtsträchtigsten Stadien Österreichs war am 7. September Schauplatz für das vierte Turnier des UNIQA Panther Cups in der Region Süd: die Hohe Warte – dort, wo der älteste Fußballklub Österreichs seine Heimat hat: die Vienna. Über 20 Teams waren wieder mit dabei und lieferten sich – eingeteilt in vier Levels – beinharte Duelle, wie man sie im Fußball eben kennt.

A UNIQA Panther Cup  Christian Hofer

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enn der „Tag des Sports“ in Wien ruft, dann darf natürlich auch Special Olympics nicht fehlen. Beim großen Sportfest im Prater konnten auch wir uns und unsere Tätigkeiten präsentieren. Wir durften zahlreiche Besucher:innen an unserem Stand begrüßen, mitunter auch so manche Sportstars wie etwa unseren Special-Olympics-Botschafter Arvid Auner, seines Zeichens Snowboard-Vizeweltmeister.

uf Einladung von Bürgermeister Michael Ludwig sowie Sportstadtrat und Sportpool Wien- Ehrenpräsident Peter Hacker wurden am Abend des 27. September die erfolgreichsten Wiener Athlet:innen und Vereine als „Wiener Sportstars“ ausgezeichnet. „Wien ist eine Stadt, die zusammenhält und ist damit eines der größten Teams Europas. Zusammenhalt ist bei uns nicht nur eine lapidare Hülse, sondern wird gelebt und von klein auf gelernt. Ein wesentlicher Motor dieses Zusammenhalts ist der Sport in Wien, denn genau dort – in den Vereinen – lernt man, was es heißt, aufeinander angewiesen zu sein und in herausfordernden Situationen zusammenzuhelfen und diese bestmöglich zu meistern“, so Sportstadtrat Peter Hacker. Insgesamt gab es Auszeichnungen in sieben Kategorien, die zuvor von einer Expert:innenjury ausgewählt wurden. Ein besonders emotionaler Award ging an das Team der Wiener Special-Olympics-Sportler:innen, die an den World Games in Berlin im Juni teilgenommen hatten. Stellvertretend für alle wurden Reiterin Sandra Stadler sowie Volleyballer Viktor Krawczyk auf der Bühne ausgezeichnet.

// Special Olympics Österreich

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48 info info3/2023 Special 1-2023

WIEN

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u einem tollen Erfolg wurde die zweite Auflage des „Solidaritätsruns der Wiener Schulen“ im Zeichen von „Sport und Inklusion“” auf der ASKÖ-Anlage in Wien-Brigittenau, der im Auftrag des Sportdachverbandes ASKÖ, der Wiener Bildungsdirektion und Special Olympics Wien vom Verein sports4everybody organisiert wurde. 1.500 Schüler:innen – mehrheitlich aus Schwerpunktschulen – liefen begeistert für einen guten Zweck. Insgesamt wurden über 5.000 Runden absolviert. Gleichzeitig konnten alle Schüler:innen Aktivstationen der Testbatterie Check your LimitZ ausprobieren. „Der Solidaritätsrun ist ein deutliches Zeichen zum Thema Inklusion im Sport“, so ASKÖ-Präsident Hermann Krist, „gerade junge Menschen sollen dafür sensibilisiert werden. Die großartigen Rückmeldungen zeigen, dass wir mit diesem Event genau den Punkt getroffen haben. Ich freue mich, dass heuer

Solidaritätsrun der Wiener Schulen

fast doppelt so viele Schülerinnen und Schüler dabei waren, hoffentlich ist in Zukunft ein weiterer Ausbau möglich.“ Für alle Kinder und Jugendlichen gab es eine Medaille, für die Verteilung sorgten unter anderem Para-Schwimmer und Weltrekordhalter Andreas Ernhofer und weitere Prominente (z. B. Lauflegende und sports4everybody-Präsident Sepp Resnik) sowie Vertreter:innen der Sponsoren, der Politik und der Wiener Bildungsdirektion. Die von namhaften Sponsoren zur Verfügung gestellten Gelder kamen Special Olympics Wien und den Wiener Schwerpunktschulen zugute. Sehr positives Feedback kam auch spontan von den anwesenden Sponsoren, die hochzufrieden waren und den guten Zweck der Veranstaltung erst ermöglicht haben.

Integratives Reitturnier in der Freudenau

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om 14. bis 16. Oktober fand in der ASKÖ-Reitsportanlage Freudenau eine aufregende Reitveranstaltung statt, bei der Reiter:innen aus Wien, Niederösterreich, Burgenland, Slowakei, Ukraine und Deutschland zusammenkamen, um ihr Können und ihre Leidenschaft für den Pferdesport zu zeigen. Die Veranstaltung bot ein abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Disziplinen und Wettbewerben. Die Wettbewerbe umfassten English Equitation, Dressur, Working Trail und Showmanship. Jede Disziplin hatte ihre eigenen Anforderungen und Schwierigkeiten, die von den Reiter:innen meisterhaft bewältigt wurden. Die Zuschauer:innen verfolgten gespannt die Vorführungen und bewunderten die Eleganz und Geschicklichkeit der Teilnehmer:innen. Neben den Wettbewerben gab es auch Gelegenheit für gemütliches Beisammensein und Austausch unter den Reiter:innen. Die Veranstaltung bot eine tolle Atmosphäre, in der Pferdeliebhaber ihre Erfahrungen teilen und neue Freundschaften knüpfen konnten. Jeweils am Ende des Tages wurden die Sieger:innen der verschiedenen Disziplinen geehrt. Die Freude und Stolz in den Gesichtern der Gewinner:innen waren unübersehbar. Die Veranstaltung endete mit einem gelungenen Abschluss und vielen positiven Erinnerungen für alle Beteiligten.

www.specialolympics.at


Aus den infoBundesländern Special 1-2023

Insgesamt war diese inklusive Reitveranstaltung dank der Vorbereitung der Organisatoren und aller Helfer:innen, der Teilnehmer:innen und deren Familienangehörige und Betreuer:innen ein voller

Erfolg. Sie bot vielfältige Gelegenheiten für Reiter:innen, ihre Fähigkeiten zu präsentieren, sich miteinander zu messen und die Gemeinschaft rund um den Pferdesport zu stärken.

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Mehr Infos und News über Special Olympics finden Sie auf www.specialolympics.at sowie auf Facebook, Instagram, YouTube und Flickr!

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