25. Jahrgang Juni 2012 96. Ausgabe
Unser RUSSEE Stadtteilzeitung für Russee, Hammer und Demühlen
Wir setzen auf Dialog, Transparenz und Teilhabe Am 13. Juni hat die neue Landesregierung mit der Regierungserklärung unseres neuen Ministerpräsidenten Torsten Albig ihre Arbeit aufgenommen. Mit der "Küsten-Ampel" aus SPD,
Foto: M. August
Bündnis90/Die Grünen und SSW ist dabei in Schleswig-Holstein poli sches Neuland betreten worden. Albig hat es in seiner ersten Land-
tagsrede so formuliert: "Europa schaut heute auf uns. Zum ersten Mal wird in Deutschland eine Regierung gebildet, in die eine Partei eintri , die zwei na onale Minderheiten vertri ." Wich g sei zu fragen, was wir für unser Land tun können, nicht ob wir einer Mehrheit oder Minderheit angehören. "Diese Regierung setzt auf eine neue poli sche Kultur. Wir setzen auf Dialog, Transparenz und Teilhabe. Wir müssen die Bürgerinnen und Bürgern wieder davon überzeugen: Deine Meinung interessiert uns. Deine S mme kann etwas bewegen. Du bist Mitgestalter und Mitentscheiderin. Du bist Subjekt und nicht Objekt von poli schen Prozessen. Meine Landesregierung wird
Wir setzen auf Dialog, Transparenz und Teilhabe
Fortsetzung von Seite 1
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Schleswig-Holstein zum deutschlandweiten Vorbild für eine ak ve Informa onsfreiheit machen. Unser Grundsatz lautet, dass der Zugang zu Informa onen zur Regel und ihre Verweigerung zur Ausnahme werden sollen." Es waren schon nicht alltägliche Worte in der Poli k, als Albig der Opposion bei allen Deba en in der Sache die Hand zu einer fairen Auseinandersetzung und die Einladung zur Mitarbeit reichte. Ich bin sicher, dass wäre ein rich ges Plus für uns alle, wenn man um die besten Lösungen ringt, aber dem Andersdenkenden den Respekt nicht versagt. Das haben wir in den letzten Jahren ja leider ganz anders erlebt. Die neue Koali on steht vor schwierigen Aufgaben und hat die Prioritäten deutlich gesetzt:
an erster Stelle Bildung, Wissen-
scha und Kultur, Wirtscha und Arbeit für SchleswigHolstein, dri ens die Energiewende, die soziale und innere Sicherheit Schleswig-Holsteins, und natürlich das Thema Konsolidierung der öffentlichen Finanzen. Torsten Albig hat das so formuliert: "Wir wollen das Schlüsselressort Bildung noch stärker als Dienstleister, als Förderer und Partner an die Seite unserer Schulen und Hochschulen stellen. Die Lei ragen werden sein "Was hil guter Schule?", "Was hil guter Hochschule?". Der Grundsatz wird sein, dass alles, was besser vor Ort geregelt wird, auch vor Ort geregelt werden soll. Wir vertrauen unseren Schulen und Hochschulen und sind bereit, ihnen mehr Verantwortung zu geben."
kun über meine Arbeit informieren. Ich freue mich darüber hinaus auf viele Gespräche und Anregungen. Wie hat Torsten Albig so rich g in seiner Regierungserklärung gesagt: "Jede gute Idee wird dafür gebraucht. In guter demokra scher Tradi on werden wir keine Idee nur deshalb ablehnen, weil sie von der Opposi on kommt. Ganz im Gegenteil: Wir fordern sie geradezu auf, gemeinsam mit uns an der guten Zukun Schleswig-Holsteins zu arbeiten." In diesem Sinne beginnen wir unsere Arbeit in der neuen Legislaturperiode. Jürgen Weber, MdL
Wir setzen auf Dialog, Transparenz und Teilhabe
Bei der Ausgestaltung der frühkindlichen Bildung sind bereits erste konkrete Maßnahmen durch den Koali onsvertrag beschlossen. Wir werden daher den Kommunen helfen, den Rechtsanspruch auf Betreuung ab dem zweiten Lebensjahr zu erfüllen. Zur Entlastung der Kommunen wird sich das Land als ersten Schri an den Betriebskosten Foto: M. August der Betreuung der unter Dreijährigen beteiligen, beginnend 2013 mit 15 Millionen Euro aufwachsend bis 2017 auf 80 Millionen. Wir könnten noch mehr schaffen, wenn die Bundesregierung den groben Unfug des Betreuungsgeldes unterlassen und das Geld in den Ausbau der Krippen vor Ort inves eren würde. Es liegt eine Menge Arbeit vor der neuen Landesregierung. Als Ihr Abgeordneter im Landtag werde ich daran mitwirken, das umzusetzen, wofür wir im Wahlkampf angetreten sind: gute Bildung, soziale Gerech gkeit und solide Finanzen. Ich werde dabei natürlich die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in Russee und Hammer in besonderem Maße vertreten. In "Unser Russee", der Stad eilzeitung für Russee, Hammer und Demühlen, möchte ich Sie auch in Zu-
www.juergen‐weber‐mdl.de E‐Mail: j.weber@spd.ltsh.de Tel: 0431/988‐1328
A
I
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Interview mit Torstan Albig
Seite 4
HPB: Da muss man aufpassen
Seite 6
Klares Votum für die SPD
Seite 8
Neues aus dem SPD Ortsverein
Seite 10
Auf gutem Weg für Kieler Kinder
Seite 13
Stad eilnachrichten
Seite 16
Leserbrief
Seite 21
90 Jahre Siedlergemeinscha
Seite 22
Veranstaltungskalender
Seite 25
Anbaden war Himmelfahrt
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Eine gemeinsame Idee für unser Land -4-
„Eine gemeinsame Idee fürs Land“ Interview mit Ministerpräsident Torsten Albig
SPD.de: Herr Albig, eine weitere Hürde auf dem Weg zu einer neuen Poli k in Schleswig‐Holstein ist ge‐ nommen: Sie wurden heute zum Ministerpräsidenten gewählt. Wo‐ rauf freuen Sie sich jetzt am meis‐ ten? Torsten Albig: Ich freue mich darauf, endlich das in konkrete Poli k umsetzen zu können, was wir uns gemeinsam vorgenommen haben. Wir haben in den Koali onsverhandlungen eine klare Vorstellung und ein gutes Gefühl dafür bekommen, wie wir unser Land regieren wollen. Die Inhalte und der S l der neuen Landesregierung werden sich sehr von der Vorgängerregierung unterscheiden. Zu zeigen, dass es ein Unterschied und gut für die Menschen in unserem Land ist,
wenn die SPD die Regierung führt, darauf freue ich mich. SPD.de: Für den Koali onsvertrag mussten Sie nicht nur die Wünsche der Grünen berücksich gen, son‐ dern auch dem SSW, Ihrem zweiten Koali onspartner, entgegen kom‐ men. Waren es schwierige Verhand‐ lungen? Torsten Albig: Nein überhaupt nicht. Klar gab es an der einen oder anderen Stelle unterschiedliche Vorstellungen, aber wir haben schon in den Sondierungen festgestellt, dass uns eine gemeinsame Idee für unser Land eint. Für alle drei Partner ist klar: Diese Regierung wird alle Ziele gemeinsam vertreten. Wir wollen als Regierung mehr sein als die Summe der
SPD.de: Wie stabil ist dieses Bünd‐ nis? Torsten Albig: So stabil wie jedes andere Bündnis auch. SPD.de: Mit den Piraten sitzt eine neue Opposi onspartei im Kieler Parlament. Was erwarten Sie von den Poli kneulingen? Torsten Albig: Ich war am Montag zu Gast bei der neuen Landtagsfrak on der Piraten, um über unseren Koali onsvertrag zu sprechen. Das war ein sehr freundliches und offenes Gespräch. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass die Piraten zum Teil offene Türen einrennen. Transparenz und Beteiligung spielen in der neuen Regierung eine wich ge Rolle. Netzpolisch haben wir im Koali onsvertrag sehr progressive Ziele formuliert. Zudem teilen die Piraten unseren Ansatz eines lebendigen und offenen Parlamentarismus, wie wir ihn von unseren Nachbarn aus Skandinavien kennen. Vieles von dem, wofür auch Piraten stehen, ist Teil unserer Poli k. Vielleicht haben auch deshalb einige Abgeordneten der Piraten heute bei der Wahl des Ministerpräsidenten für mich ges mmt. SPD.de:
Die
Regierungsarbeit
beginnt. Wo drückt der Schuh in Schleswig‐Holstein besonders? Wel‐ ches Thema werden Sie sofort ange‐ hen? Torsten Albig: Schleswig-Holstein braucht im Sinne einer vorsorgenden Poli k dringend mehr Inves onen in Bildung. Die Kürzungspoli k der Vorgängerregierung in diesem Bereich werden wir verändern, denn wir nehmen nicht hin, dass staatliches Missmanagement an dieser Stelle Lebenschancen zerstört und soziale Folgekosten ins Unermessliche steigen lässt. Konkret werden wir als Sofortmaßnahme noch vor Beginn des neuen Schuljahres Kürzungen von rund 300 Lehrerstellen zurücknehmen und damit vor allem die Differenzierungsarbeit an den Gemeinscha sschulen fördern. Wir werden unsere Kommunen stärken. Vor allem im Bereich der Betreuung der unter Dreijährigen haben wir eine Herkulesaufgabe vor uns, die wir nur gemeinsam bewäl gen können. Die Energiewende ist neben Bildung das Zukun sthema im Land zwischen den Meeren. On- und Offshore werden wir unsere Kapazitäten vervielfachen können. Den Netzausbau werden wir durch moderne Beteiligungskonzepte vorantreiben. Damit uns die Energiewende gelingt, werden wir – bundesweit einmalig – ein eigenes Energiewendeministerium schaffen, dass alle Kompetenzen für diese Zukun saufgabe an einer Stelle bündelt. www.spd‐schleswig‐holstein.de
Eine gemeinsame Idee für unser Land
einzelnen Teile. Nur so können wir die Kra en alten, die wir brauchen, um das Land voranzubringen.
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Da muss man aufpassen
Da muss man aufpassen! Hans Peter Bartels, Kieler Abgeordneter und Sprecher der AG Demokratie in der SPD-Bundestagsfraktion über Volksentscheide auf Bundesebene und soziale Exklusion
Wann haben die Menschen in Deutschland endlich die Möglichkeit, über wich ge Fragen auf Bundesebene direkt abzus mmen? Von mir aus kann es sofort losgehen! Wir haben auf unserem Parteitag im Dezember beschlossen, dass wir den Volksentscheid im Grundgesetz haben wollen und wie das ausgestaltet sein soll. Die Grünen sehen das ähnlich. Für eine verfassungsändernde Mehrheit brauchen
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wir aber auch die S mmen der Unionsfrak on. Da sehe ich im Moment noch wenig Bewegung. Was war der Anlass für das klare Votum Ihres Parteitages? Unser Grundgesetz sieht prinzipiell „Abs mmungen“ vor, formuliert das aber nicht aus. In den Ländern und Kommunen gibt es Volks- bzw. Bürgerentscheide schon lange. Sie ergänzen die repräsenta ve Demokra e. Auf Bundesebene
Sie verlangen nach verbindlichen Mitentscheidungsinstrumenten. Wie sollten diese ausgestaltet werden? Immer wenn es zu einer ernstha en Bewegung kommt, eine Sache durch direkte Abs mmung im Volk neu zu regeln, müssen dieselben oder wirkungsgleiche Maßstäbe gelten wie für die parlamentarische Gesetzgebung, das heißt: Transparenz, Öffentlichkeit, Kostenersta ung, Rechnungslegung usw. Ob man sich auf diesen Weg begibt, darf nicht vom Geld abhängen. Und ein zweites: Es sollte auch die Möglichkeit der Verhandlungslösung zwischen den legi mierten Ini atoren eines Volksentscheids und der Parlamentsmehrheit geben. Auch das entspricht dem Geist des Grundgesetzes. Dri ens muss das föderale Verfassungsprinzip, etwa durch Länderquoren, gewahrt bleiben. Und viertens braucht es ein Beteiligungsquorum, das nicht abschreckend hoch ist, aber auch nicht so niedrig, dass jede Gruppe sich ihre Gesetze selbst machen kann, so lange es die anderen nicht interessiert.
Die Ausgrenzung sozial schwacher Gruppen wird immer wieder als Ar‐ gument gegen die direkte Demokra‐ e angeführt. Grenzt nicht auch die repräsenta ve Demokra e o aus, wenn man sich die Klu zwischen Arm und Reich anschaut?
Da muss man aufpassen
muss diese Lücke nun erst noch geschlossen werden. Auch die befriedende Wirkung des Volksentscheids zu „Stu gart 21“ mag aktuell zur großen Zus mmung in der SPD beigetragen haben.
Wahlen sind üblicherweise sozial weniger selek v als Abs mmungen, das zeigt die empirische Forschung. Aber wenn das so ist, muss man sich dessen bewusst sein und entsprechende zusätzliche Anstrengungen unternehmen. Die Abs mmungsalterna ve etwa muss völlig eindeu g und klar sein. Es gibt übrigens auch in einzelnen Ländern inzwischen ein neues Wahlrecht, das – leider durch Volksentscheid zustande gekommen – die soziale Selek vität bei Wahlen eher erhöht. Da muss man aufpassen! Kann die direkte Demokra e auch integrierend wirken? Ja. Und sie ist wie die „zweite Meinung“ in der Medizin eine zweite Möglichkeit der demokra schen verbindlichen Entscheidungsfindung. Man muss und wird nicht ständig davon Gebrauch machen, aber es ist gut zu wissen, dass das geht. Das Interview führte Lina Brink vom Verein „Mehr Demokra e“.
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Klares Votum bei der Landtagswahl
Klares Votum für die SPD bei der Landtagswahl Sozialdemokra sches Konzept über‐ zeugt die Menschen in den Stad ei‐ len Russee und Hammer Im Ortsbeiratsbezirk Russee-Hammer s mmte am 6. Mai eine deutliche Mehrheit der Wahlberech gten für die Sozialdemokra sche Partei Deutschland (SPD) und ihren Direktkandidaten Jürgen Weber zur vorgezogenen schleswig-holsteinischen Landtagswahl 2012. Die Ersts mmen der Wählerinnen und Wähler für die Direktkandidaturen verteilen sich wie folgt: 46,0 % für die SPD, 29,4 % für die CDU, 13,8 % für Bündnis 90/Die Grünen, 5,4 % für die Piraten, 2,9 % für die FDP und 1,9 % für die Linke. Die Wählerinnen und Wähler wählten
mit ihrer Zweits mme direkt die entsprechende Partei. Für die SPD waren es 39,0 % (30,5 % in 2009), für die CDU 24,0 % (25,7 % in 2009), für Bündnis 90/Die Grünen 17,3 % (16,2 % in 2009), für die FDP 6,9 % (14 % in 2009), für die Piraten 5,8 % (1,6 % in 2009), für den SSW 3,5 % (4,3 % in 2009) und für die Linke 1,8 % (4,8 % in 2009). Die Wahlbeteiligung lag bei 71,4 % (81,2 % in 2009). Das sozialdemokra sche Konzept, in Bildung zu inves eren, die Energiewende voranzutreiben und die Kommunen in Schleswig-Holstein zu stärken, hat die Wählerinnen und Wähler überzeugt. Unser Dank gilt den Wählerinnen und Wählern! Ihr Vertrauen ist unsere Verpflichtung! ( )
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Russee und Hammer weiter sicher
In Russee und Hammer bleibt es bei Anzahl und Standorten der bisher hier vorhandenen Altkleidercontainern.
Auf weiterhin sehr niedrigem Niveau bewegt sich Kriminalität in unseren Stad eilen: In Russee wurden im vergangenen Jahr 219 Fälle festgestellt, dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von fast 16% (2010 240 Fälle). In Hammer stellte die Polizei 2011 46 Delikte fest, nur drei mehr als 2010 (43 Fälle).
Im Innen- und Umweltausschuss teilte die Bauverwaltung jetzt ihre Absicht mit, im Stadtgebiet 180 Standorte dauerha zu bes mmen. Sie sind nach in einem Gerichtsurteil geforderten Kriterien festgelegt worden und haben die Prüfung als Doppelstandorte für Glas- und Altkleidercontainer bestanden. In unseren Stad eilen finden sich die Behältnisse im Klosterkamp/ Ecke Russeer Weg, in der Köpenicker Straße gegen-über den Hausnummern 2 – 22, in der Köpenicker Straße 94 (Parkplatz am Ende), in der Reineckendorfer Straße, auf dem Parkplatz Spreeallee 78 sowie in der Spreeallee gegenüber der Hausnummer 269. (mw)
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Stad eilnachrichten
Altkleidercontainer haben Bestand
Beide Stad eile sind mit diesen Werten wieder Schlusslichter der Kieler Kriminalsta s k: Russee findet sich auf Platz 26, Hammer auf Platz 30 von 33 untersuchten Bereichen. Die Entwicklung folgt vor allem in Russee dem stadtweiten Trend rückläufiger Kriminalität. Bei einem Rückgang der Fallzahlen um fast 9 % erreicht die Landeshauptstadt mit rund 28700 festgestellten Fällen den niedrigsten Wert der vergangenen 30 Jahre. „In keiner kreisfreien Stadt des Landes leben die Bürgerinnen und Bürger so sicher wie in Kiel“ fasst der Leiter der Polizeidirek on Kiel Thomas Bauchrowitz diese erfreuliche Situa on zusammen. (mw)
Wollen Sie uns bei der Verteilung helfen? Dann melden Sie sich bitte bei der Redaktion unter 69 74 07 (Olaf Busack)
„Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft hat schon verloren!“ (Bert Brecht, dtsch. Schriftsteller, 1898-1956)
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Neues aus dem SPD Ortsverein Russee‐Hammer
Neues aus dem SPD Ortsverein Russee‐Hammer Der Stadtrat für Inneres, Finanzen und Kultur, Wolfgang Rö gers (SPD), war im Mai zu Gast bei der Mitgliederversammlung. Die fiFrank Hornschu nanzielle Situa on der Landeshauptstadt Kiel wurde mit ihm besprochen. Die Mitglieder verscha en sich einen Überblick über die Haushaltskürzungen bzw. Einsparungen. Diese Einsparungen sollen bis 2021 Jahr für Jahr ca. 870.000,‐ Euro betragen. Die freiwilligen Leistungen der Landeshauptstadt Kiel sind in den zurückliegenden Haushaltskonsolidierungsrunden bereits erheblich eingeschränkt worden.
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Die We bewerbsfähigkeit, Lebensqualität und Zukun Kiels kann nicht allein auf eine Kürzungs- und Einsparpoli k erhalten, auf- und ausgebaut werden. Aus diesem Grund haben die Mitglieder einen ausführlichen Beschluss gefasst und zugleich Anträge für die Bundes-, Landes- und Kreisparteitage beschlossen. Die Anträge befassen sich mit dem Schließen von Steuerschlupflöchern, der Ausfinanzierung öffentlicher Haushalte und dem Abbau von Benachteiligungen von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinneninnen und kleinem Betrieben. Insgesamt werden darin acht Maßnahmen zur Änderung der Steuergesetzgebung mit einer ebenfalls geänderten Verteilung der Einnahmen zwischen Bund, Ländern und Kommunen gefordert. Die Maßnahmen stellen nicht nur ein Gebot zur sozialen Gerech gkeit
Die Anlässe zur Verbesserung der Einnahmen liegen geradezu auf der Hand. Die öffentliche Verschuldung kann zielgerichtet nur mit der Wiederherstellung der Verteilungsgerech gkeit abgebaut werden. Unnö ge und ökologisch nachteilige Steuervergüns gungen, die nicht der Gesellscha dienen, die keine sozialen Nachteile ausgleichen und/oder die
ein unerwünschtes Verhalten fördern, sind abzuschaffen. Wegen der fehlenden Verteilungsgerech gkeit leiden die öffentlichen Haushalte seit Jahren unter einer strukturellen Unterfinanzierung. Wesentliche Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge wie Bildung, Gesundheit, innere Sicherheit, Infrastruktur, Sport, Kultur und vieles andere mehr, stehen bedingt durch die mangelha e Finanzaussta ung unter Druck. Die Anträge sind ein Beitrag zur aufgabengerechten Finanzaussta ung insbesondere für die Kommunen und die Länder.
Neues aus dem SPD Ortsverein Russee‐Hammer
dar sondern dienen dem Ziel der strategischen Stadt. In ihr wird inves ert, um unter anderem den Arbeitsmarkt dynamisch zu halten, Erziehung und Bildung zu finanzieren und kleine Betriebe zu fördern. Der Beschluss kann unter www.spd-kiel.de/russee nachgelesen und herunter geladen werden.
Nach den Daten der OECD liegt das Au ommen an vermögensbezoge-
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Neues aus dem SPD Ortsverein Russee‐Hammer
nen Steuern in Deutschland unter einem Prozent vom Bru oinlandsprodukt. Das ist weitaus weniger als in den meisten anderen EU-Staaten, Kanada und den USA. Dieser Zustand ist nicht akzeptabel. Zumal die Wohlhabenden dem Staat Geld leihen und dafür Zinsen bekommen, die die Steuerzahler und Steuerzahlerinneninnen - also vor allem die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen und die kleinen Betriebe - in Deutschland bisher allein zahlen müssen. Die Finanzkrise ist offenkundig noch nicht überwunden. Nachdem der Staat in den jüngsten Krisen durch massive Interven onen einen größeren Zusammenbruch verhindern konnte, stehen nun die Staaten selbst unter Druck unregulierter Finanzmärkte. Wenn der Staat gegenüber
einem ungezähmten Kapitalismus nicht mehr für wirtscha liche und soziale Stabilität sorgen kann, wenn seine Rolle nur noch die des Reagierenden ist, muss das Vertrauen in der Demokra e dauerha Schaden nehmen. Wenn das Finanzsystem zu immer riskanteren Finanzanlagen verführt und Risiken produziert, die ganze Volkswirtscha en ruinieren können, sind Demokraten gefordert eine Antwort zu geben, wie sich das Finanzsystem wieder im Interesse der Menschen und des Gemeinwohls entwickeln kann – eben hierzu leisten die Forderungen der SPD-Mitglieder einen wesentlichen Beitrag.
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Ratsversammlung beschließt Ausbau der Tagesbetreuung In der Abs mmung ohne Gegenvoten – einig nach unaufgeregter Deba e passierte eine der wiederkehrenden, jährlich wich gsten Beschlussvorlagen Ratsherr nicht nur zur FamiliMichael Wagner enpoli k die Ratsversammlung im Mai. „Fortschreibung und Aktualisierung der Kindertagesstä enbedarfsplanung 2012/2013“ ist sie in einem nüchternen Verwaltungsdeutsch überschrieben und stellt doch besonders im kommenden Kindergartenjahr ein Meilenstein hin zu einem kinder- und familienfreundlichen Kiel dar: Zu diesem Zeitpunkt wird die Landes-hauptstadt ihrem Ziel, jedem Kind je nach Bedarf einen Betreuungsplatz anbieten zu können, sehr nahe kommen. Wie bereits seit Jahren bei Kindern im Alter zwischen drei und sechs Jahren wird Kiel ab 2013 auch für Krippenkinder die Erfüllung des Rechtsanspruches gewährleisten, für mehr als 60 % der Schul-kinder wird ein Betreuungsplatz zur Verfügung stehen. Mit dem Ratsbeschluss werden dafür 310 Betreuungsplätze neu geschaffen (U3 + 90, Schulkinder + 310, Elementarkinder -90) sowie 364 Plätze für unter-3jährige und Schulkinder bedarfsge-
recht umgewandelt. Veränderungen auch in Russee und Hammer Plus fünf Krippenplätze, ein Betreuungsplatz für Elementarkinder weniger, 15 Betreuungsplätze mehr für Grundschulkinder – das ist die Bilanz der neuen Beschlusslage bezogen auf unsere Stad eile. So soll die städ sche Kindertagesstä e im neu errichteten Ersatzbau um zwei Krippengruppen mit je acht Stunden erweitert werden (20 Plätze, Beschluss von 2009). Entgegen der Aussage in der Ratsvorlage, die von einer Fer gstellung des Gebäudes und damit einem Betriebsbeginn erst Anfang 2013 ausging, teilte uns das Amt für Schule, Kinder und Jugendeinrichtungen Ende Mai mit, dass nach aktuellem Sachstand bereits im Oktober mit der Inbetriebnahme gerechnet werden kann. Zudem wird eine halbe Elementargruppe mit fünf Stunden in eine solche mit sechs Stunden umgewandelt (+ 11 Plätze). Im Regenbogen-Kindergarten wird eine sechsstündige Elementargruppe im eine altersgemischte Gruppe (fünf Krippenplätze mit acht Stunden, fünf Elementarplätze mit sechs Stunden) umgewandelt. Dies ist aufgrund der rückläufigen Nachfrage im Elementarbereich notwendig (-12 Plätze). Im
Auf gutem Weg für Kieler Kinder
Auf gutem Weg für Kieler Kinder
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Auf gutem Weg für Kieler Kinder
Bereich der Schulkinderbetreuung an der Uwe-Jens-Lornsen-Schule hat der Elternverein die Kapazität auf 60 Plätze (+15) erhöht. Die Betreute Grundschule kann über die separat zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten hinaus dann alle Räume der Grundschule nutzen. Erfolge trotz schwieriger Umstände
li sche Sprecher der SPDRatsfrak on Volkhard Hanns die Entwicklung und bedankte sich für die Tä gkeit von hauptamtlichen Mitarbeitern, freien Trägern und den in Elternvereinen engagierten Ehrenamtlichen. Die Bedarfsplanung der Landeshauptstadt wird von ihnen konzep onell als ein dauernder Prozess begriffen, bei dem mindestens einmal jährlich die Bedarfslage der
Der in Kiel erreichte Stand beim Ausbau der Kindertagesbetreuung ist vor allem im Vergleich mit den anderen kreisfreien Städten im Land bemerkenswert, die Versorgungsquoten liegen jeweils in einem sehr guten Bereich. Sie sind das Ergebnis der Arbeit einer engagierten Fachverwaltung im Zusammenwirken mit anderen verantwortlichen Ins tu onen und Personen. Der Neubau der Kindertagesstä e Russee Einen „Erfolg von Kielern für Kieler“ und ein „zentrales BürgerEltern und die Versorgungssitua on scha sprojekt“ nannte der jugendpoder Kinder neu bewertet wird. Auf
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SPD: Krippenplätze sta Herdprämie „Das Ende der Fahnenstange ist nicht erreicht“ - mit dieser Aussage in der Ratsdeba e machte der zuständige Dezernent Stadtrat Adolf-Mar n Möller deutlich, dass beim Ausbau der Kindertagesbetreuung seitens der Stadt auch in Zukun enorme Anstrengungen nö g sein werden. Die bestehende Nachfrage von Krippenplätzen überschreite die gesetzlich vorgegebene Versorgungsquote erheblich. SPD, Grüne und SSW betonten ihre Bereitscha , die Verantwortung hierfür weiter wahrzunehmen, auch wenn dies die Stadt an den Rand ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit führe. Wenn die Besserstellung – oder überhaupt erst Herstellung - der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Gewährleistung bester Entwicklungschancen für alle Kin-der ein gesamtgesellscha liches
Ziel ist, stehen die staatlichen Ebenen in der Pflicht: Sie müssen die Kommunen noch stärker als bisher unterstützen. Sta eine aus guten Gründen auf breite gesellscha liche Ablehnung stoßende Förderung des Fernhaltens von Kindern aus Betreuungseinrichtungen durchzudrücken (Kommentar Kieler Nachrichten am 7. Juni: „bizarrste poli sche Entscheidung“, „Gegen jede Vernun “), wäre die Bundesregierung gefordert, die dafür veranschlagten Finanzmi el in Höhe von jährlich 1,2 Mrd. Euro (!) für den Ausbau von Kindertagestageseinrichtungen einzusetzen. Mit diesem Geld könnten 120000 Plätze neu geschaffen werden. Auf Landesebene muss zukün ig sachbezogener für diese zentrale Zukun saufgabe gehandelt werden: Ihre Förderung der Betriebskosten muss gerechter und sachgemäßer gestaltet werden. Kiel darf nicht mehr deshalb gegenüber anderen Kommunen finanziell benachteiligt werden, weil die Stadt vorbildliche Betreuung beispielweise bezüglich des Angebotes an Ganztagsplätzen vorhält. Dabei s mmen die Aussagen des Koali onsvertrages der neuen SPD/Grünen/SSW-Landesregierung hoffnungs-voll: Aus den dem kommunalen Finanzausgleich entnommen Mi eln sollen zunächst 15 Mio. € für den Ausbau der Kinderbetreuung zur Verfügung gestellt werden. Bis 2017 soll dieser Betrag auf 80 Mio. € ansteigen.
Auf gutem Weg für Kieler Kinder
diese Weise hat die Stadt zwischen 2003 und 2011 schri weise 4700 Plätze neu geschaffen sowie die Betreuungszeiten bedarfsgerecht erweitert. Nunmehr stehen für Kinder bis zu zehn Jahren fast 12700 Plätze zur Verfügung. Dieser Schwerpunkt der Kieler Kommunalpoli k wird auch im städ schen Haushalt deutlich: Die im Jahr 2012 für die Kindertagesbetreuung voraussichtlich aufgewendeten Mi el von mehr als 79 Mio. Euro machen mehr als zehn Prozent des Gesamtetats aus.
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Schutz vor Hochwasser Zum gelegentlichen „Hochwasser der Eider und den angrenzenden Gewässern“ hat der SPDLandtagsabgeordnete Jürgen Weber eine Kleine Anfrage im Landtag gestellt. Die Landesregierung, vertreten durch das Ministerium für Landwirtscha , Umwelt und Ländliche Räume, stellt in ihrer Antwort fest: Die Entwässerung im Stad eil Hammer erfolgt über dezentrale Versickerung ins Grundwasser und über private Drainageanlagen in Gräben. Eine Zunahme der hydraulischen Belastung innerhalb der Eider würde, da ihr das Wasser verzögert zufließe, so vermieden. Die zunehmende Flächenversiegelung hä e keine nega ven Auswirkungen, so das Ministerium. Auch die
Fischzuchtanlage an der Steinfurter Mühle würde zu keiner nachteiligen Wirkung führen. Die Fischzuchtanlage verfügt über kein Staurecht; lediglich das Recht auf Wasserentnahme läge vor. Der Wasserstand der Eider würde so nicht beeinflusst. Weber und Frank Hornschu fassen zur Antwort der Landesregierung ihre Auffassung wie folgt zusammen: 1. Die Antwort der Landesregierung ist unzureichend und nicht nachvollziehbar. Eine Lösung gegen die gelegentlichen Überschwemmungen rückt damit in weite Ferne. 2. Es ist sehr wahrscheinlich, dass mit der Zunahme von Extremwe erlagen durch die Klimaveränderung das unmögliche zur Problemlösung gedacht und angegangen werden muss. 3. Wir werden hierzu mit dem Wasser- und Bo-
Schutz vor fremden Zutri Die Kieler Stad eile Russee und Hammer sind bes mmt nicht die unsichersten. Dennoch gab es in der jüngsten Vergangenheit durchaus eine bemerkenswerte Anzahl von Einbrüchen. Dies nahm der Ortsbeirat im Mai diesen Jahres zum Anlass einmal Fach- und Sachkundige zu Wort kommen zu lassen. Eingeladen waren das Landespolizeiamt und die zustän-
dige Polizeidirek on. Leider fiel kurzfris g diese Veranstaltung aus. Der Ortsbeirat wird aber das Thema noch einmal auf die Tagesordnung setzen und das Landespolizeiamt sowie die Polizeidirek on einladen. ( )
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denverband sowie mit dem Landesamt für Landwirtscha , Umwelt und Ländliche Räume (LLUR) in Flintbek den Kontakt zur Problemlösung suchen und uns weiter darum kümmern und berichten. ( )
Schutz vor nassen Füßen Eine Podiumsdiskussion zum „Hochwasser der Eider und den angrenzenden Gewässern“ fand auf Ini a ve der Internetseite www.russee‐hammer.info im März sta . Der Vertreter des Wasser- und Bodenverbandes wies darauf hin, dass dieses Gebiet im Sinne der EUWasser-rahmenrichtlinie als hochwassersensibler Bereich zu bezeich-
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nen sei. Für den Wanderweg an der Russeer Au - zwischen Russee und Hammer - bestünde deshalb durchaus die Möglichkeit der 90prozen gen Förderung durch die Europäische Union, den Weg auf Stelzen au auen zu können. Diesem Gedanken schloss sich der Ortsberat an und beau ragte die Landeshauptstadt Kiel entsprechendes zu prüfen. Diese Prüfung wird im Herbst abgeschlossen sein. ( ) „Die Beliebtheit eines Menschen sollte kein Maßstab für die Wahl von Politikern sein. Wenn es auf Popularität ankäme, säßen Donald Duck und die Muppets schon längst im Senat.“ (Orson Welles, US-Schauspieler u. Regisseur, 1915-1965)
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Krokusblütenkaffee Am Blöcken Zün ig gefeiert haben Anwohner und Gäste den Erfolg ihrer örtlichen Verschönerungsak on: Gemeinsam ha en sie im Oktober vergangenen Jahres über 2000 Krokusse und fast einhundert Zwergiris auf dem bis dahin nur als etwas einfaches Grasland genutzten Pumpenplatz „Am Blöcken“ eingepflanzt („Unser RUSSEE“ berichtete). Um die volle En altung
und abwechslungsreiches Kuchenbüffet. In der aufgestellten Sammelbüchse fanden sich am Ende mehr als hundert Euro – Grundstock für eine neue Pflanzak on in 2012. Das We er spielte wie schon im goldenen Herbst mit und so wurde die Veranstaltung ein langes, ne es Beisammensein. Die Anwohner und Gäste nutzen sie ausgiebig sowohl zum Wiedersehen als auch zu Kennenlernen der Neuhinzugezogenen. So wurde das Nachbarscha streffen zu einer genera onsübergreifenden Begegnung. Und weil es so gut ankam, plant Rolf Klein im Sommer schon eine Fortsetzung, diesmal dann als Grillfest. (mw)
Stad eilnachrichten
der Pflanzen nicht zu gefährden, ha e der Ini ator der Ak on Rolf Klein als direkter Anwohner in der Folgezeit darauf geachtet, dass die Fläche nicht zu früh gemäht wurde. Hundehalter wurden mit Fla erband auf die sich anbahnende Pracht aufmerksam gemacht. Ende März nun trafen sich die Ak ven erneut auf dem Grundstück von Rolf Klein und seiner Frau Rita, um bewußt die neue Farbe in der Siedlung zu genießen: Sie konnten rund vierzig Teilnehmer auch aus der weiteren Umgebung des „Berliner Viertels“ zum „1. Russeer Krokusblütenkaffee“ begrüßen. Dabei gab es durch viele Spenden ein reichhal ges
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Leselernhilfen an der Grundschule gesucht MENTOR‐Kiel – Die Leselernhelfer ist eine ehrenamtliche Ini a ve, die die Lese‐ und Sprach‐kompetenz von Grundschulkindern frühzei g – am besten von der zweiten, in Einzelfäl‐ len von der ersten, bis zur vierten Klasse – nachhal g fördert. An der Grundschule Russee betreuen zur Zeit sechs Mentoren jeweils ein Kind. MENTOR‐Kiel sucht weitere Mento‐ ren, die diese Aufgabe ehrenamtlich übernehmen möchten.
Ziel ist es, bei Kindern die Freude am Buch und am Lesen zu wecken, ihnen auf vielfäl ge Weise die fremde Welt der Buchstaben näher zu bringen und den Umgang mit der deutschen Sprache zu erleichtern. Dabei soll und kann die Arbeit zwischen dem Mentor und dem Schulkind den Deutschunterricht nicht ersetzen und ist auch nicht als Nachhilfe gedacht, sondern als sinnvolle Ergänzung. Die Auswahl förderbedür iger und förderwilliger Kinder wird ausschließlich von den Lehrkrä en und nur mit - 20 -
Zus mmung der Eltern vorgenommen. Die Einzelförderung - ein Mentor begleitet ein Kind - ist kosten-los und findet einmal wöchentlich in den Räumen der Schule im Anschluss an den Unterricht sta . Jeder Mentor entscheidet, in welcher Form die Lesestunde gestaltet wird und geht auf die Wünsche und individuellen Probleme des Kindes ein. „Wir bemühen uns, die Mentoren bei ihrer wertvollen ehren-amtlichen Arbeit zu unterstützen“, betont Gabi Zabel, Schulleiterin an der Grundschule Russee. Als Mentor sind Sie ha pflicht- und unfallversichert. Informa ons- und Kennenlern-Gespräche sowie Erfahrungsaustausch und ein kostenloser Leseausweis der Stadtbücherei für die Ausübung der Mentor-Tä gkeit bieten wir an. Derzeit arbeiten 65 Mentoren (Stand: 31.05.2012) an zehn Kieler Grundschulen. Wenn Sie Spaß am Umgang mit Kindern, Geduld und Ausdauer mit ihnen haben, die deutsche Sprache beherrschen und ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen, melden Sie sich bei uns: MENTOR‐Kiel, Klopstockstr. 17, 24103 Kiel, Tel. (0431) 70 999‐19 (Do + Fr, 10‐12 Uhr), Sekretariat Gunna Westphal, Fax: 0431/70 999‐30, e‐mail: info@mentor‐kiel.de Internet: www.mentor‐kiel.de (OB)
Zu: „Fahrradstraßen auch bald in Russee und Hammer?“ („Unser RUSSEE“, April 2012) Fahrradstraßen in jedem Stad eil nicht um jeden Preis! Grundsätzlich sind Fahrradstraßen eine tolle Sache für Radfahrer und Radfahrerinnen, weil sie beispielsweise einen wich gen Teil von Velorouten darstellen und stark von Radlern genutzt werden. Fahrradstraßen haben eine Lenkungswirkung auf die Verkehrsströme, tragen zur Verkehrsberuhigung bei und bieten mehr Sicherheit. Das beste Beispiel ist die Hansastraße in Kiel. Auf
die
Köpenicker
Straße
als
„Kandida n“ für eine Russeer Fahrradstraße tri das jedoch nicht zu hier fährt häufig der Bus und die Strecke gehört nicht wirklich zu den großen Verkehrsachsen von Radfahrern. Da erscheint mir eher der Bereich Spreeallee bis Einmündung in den Rutkamp als Verlängerung der Veloroute an der Strucksdiek-Au sinnvoll.
Leserbrief
Leserbrief
Aber sollte man das knappe Budget der Stadt Kiel nicht lieber für die viel wich gere Verbesserung der Fahrradverkehrssitua on auf der Rendsburger Landstraße einsetzen? Hier wäre eine vernün ige und sichere Führung des Fahrradverkehrs beispielsweise durch FahrradstreifenMarkierung auf der Straße in Richtung Innenstadt eine deutlich drängende Aufgabe! Birgit Kreienbrink, Kiel‐Russee
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Festjahr zum 90‐jährigem Besteneh der Siedlergemeinscha
Russee Demühlen Wohneigentum.
Festjahr zum 90‐jährigem Bestehen der Siedlergemeinscha Im August des Jahres 1922 wurde im Stad eil Hammer eine Siedlungsgenossenscha gegründet. Die 25 Gründungsmitglieder bewirtscha eten die seit dem Jahr 1919 errichteten Siedlungsstellen an den Straßenzügen Speckenbeker Weg und Hammerbusch und suchten durch die genossenscha liche Organisa on die Möglichkeit, kostengüns g Saat und Düngemi el einzukaufen. Da diese Siedlergenossenscha nach Gründung des Deutschen Siedlerbundes in diesen übernommen wurde, bildet sie die Grundlage für die heu ge Siedlergemeinscha Hammer
im
Verband
Aufgrund dieses historischen Ereignisses hat die Siedlergemeinscha im jetzigen 90-jährigen Jubiläumsjahr mehrere Veranstaltungen geplant. Der Au akt unter dem Mo o „ Kinderfest wie vor 50 Jahren“ wurde am 12. Mai mit einem Umzug durch den Stad eil begonnen. Vom Treffpunkt Eiderbad geleitete das Tambourkorps den Blumenkorso durch die liebevoll geschmückten Straßen des Stad eils zum Festplatz vor dem Sportplatz an der Uwe-Jens-Lornsen Schule. Dort ha en fleißige Helfer bereits gemeinsam mit dem Sportverein Hammer, der hier auch alle seine
Praxis für Physiotherapie Dirk Köppe Seekoppelweg 10 24113 Kiel Tel. 0431-260 97 978 Fax. 0431-260 97 898 www.physiotherapie-koeppe.de Krankengymnastik • Massage • Lymphdrainage • Manuelle Therapie • Hausbesuche - 22 -
intensiv und ehrgeizig angenommen. Bei der Preis- und Medaillenverleihung durch den Sportverein Hammer strahlten die Augen der teilnehmenden kleinen Sportler.
In einer eigens für dieses Jubiläum gestalteten Ausstellung präsen erte Gerhard Staal die Zeitgeschichte des Stad eils anhand von alten Fotos sowie eigenhändig colorierten Zeichnungen, in denen sich auch so mancher Nachbar im Portrait wiederfinden konnte. Für das Leibliche Wohl der Teilnehmer und Besucher sorgten das liebevoll zubereitete Kaffee- und Kuchenbuffet, aber auch die Liebhaber von de igerem Speisen und Getränken kamen bei Grillgut und Pommes Fri e sowie bei Bier und Brause voll auf ihre Kosten. Das gemütliche Beisammensein mit Freunden und Bekannten endete erst am Späten Abend. (mb)
Festjahr zum 90‐jährigem Besteneh der Siedlergemeinscha
Sportarten präsen erte, eine „Hammer Olympiade“ vorbereitet. Vom Angelspiel für die ganz Kleinen bis hin zum Torwandschiessen für die Größeren wurden alle Spiele sehr
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Stadtteilnachrchten
Burkhard Schü : „Das alte Russee“ „Das Russeer Gehege" „Heidenberg ‐ ein ehemaliger Ortsteil von Russee" „Der verlandete Hintere Russee" „Der Ausbau der Rendsburger Land‐ straße zur Chaussee“ „Kolonialwarengeschä e und Läden in Russee“ „Die Russeer Kies‐ und Sandgruben" „Autobahn und Ortsumgehung“ Das und vieles andere mehr beschreibt das im Jahre 2000 erschienene Buch des Hobby-Historikers Schü . Auf 240 reich bebilderten Seiten erfährt man Interessantes und Wissenswertes über die Geschichte des heu gen Stad eils Russee. Das Buch ist für 10 € erhältlich bei Familie Schü (69 01 07). (OB)
Ampel wird barrierefrei Zu den Lichtsignalanlagen in Kiel, für deren Neu- bzw. Umbau die Ratsversammlung im Haushalt 2012 Finanzmi el in einer Gesamthöhe von 250 000 € zur Verfügung gestellt hat, gehört in diesem Jahr voraussichtlich auch die Ampel Rendsburger Landstraße/ Seekoppelweg. Sie soll mit akus schen und tak len Signalgebern sowie angepasster verkehrstechnischer So ware ausgesta et werden, um dem Anliegen der Barrierefreiheit für behinderte Mitbürgerinnen und Mitbürger nachkommen zu können. (mw)
Susannes Laden für Tier und Garten Pflanzenschutz (z.B. Pilz u. Insektenfrei..), Rodentizide (z.B.Ratten u. Mäusegift), Dünger (z.B. Rinderdung 25 kg, Agrikorn 25kg..), Blumenerde, Saat ....., Wildvogelfutter ganzjährig (z.B.Meisenknödel, Ringe, Streufutter...), Tiernahrung, Zubehör (Spielzeug, Liegekissen, Vogelkäfige...), Floh und Zeckenschutz und vieles, vieles mehr.
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0h :0 0h 3 - 1 8:0 0h - 1 0 h : 10 :00 5 1 Fr
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IN RUSSEE, HAMMER UND DEMÜHLEN Vereine, Verbände und Organisationen können hier ihre Veranstaltungstermine kostenlos bekannt geben. Die Termine müssen bis Redaktionsschluss (siehe Impressum!) vorliegen. Der Einsender ist für den Inhalt verantwortlich. Auswahl und Kürzungen behält sich die Redaktion vor. Schreiben Sie uns oder rufen an: Olaf Busack, Redderkamp 195, Tel. 69 74 07, olaf.busack@gmx.de) oder Dirk Lerche, Tel. 531011, dirk.lerche@spd-kiel.de)
25.6.-3.8.2012
Schwimmkurse im Eiderbad
26.06.2012 19:30 h
SPD Russee-Hammer, Mitglieder-/Bürgerversammlung
Veranstaltungskalender
VERANSTALTUNGEN
TSV Russee Clubheim, Rendsburger Straße 251 04.08.2012
Sommerfest
14.08.2012 19:30 h
SPD Russee-Hammer, Mitglieder-/Bürgerversammlung TSV Russee Clubheim, Beschlüsse zur Kommunalwahl 2013
21.08.2012 19:30 h
Ortsbeirat Russee/Hammer Freiwillige Feuerwehr Russee, Rendsburger Landstraße 369
25.08.2012 9 - 18 h
Flohmarkt im Eiderbrook
18.09.2012 19:30 h
Ortsbeirat Russee/Hammer Siedlerheim Hammer (im Gebäude der Uwe-Jens-Lornsen-Schule) Speckenbeker Weg 71
Die Sitzungen des Ortsbeirates (OBR) Russee-Hammer finden regulär jeden 3. Dienstag im Monat an verschiedenen Orten in Russee oder Hammer statt. Änderungen sind möglich. Termin, Ort und Uhrzeit bitte der örtlichen Presse oder den Aushangkästen des OBR vor dem Jugendtreff Russee, Rendsburger Landstr. 369, vor der Uwe-Jens-lornsen-Schule in Hammer oder an der Einmündung Ihlkatenweg / Rendsburger Straße entnehmen. Alle Infos sowie die Tagesordnung und die Protokolle der vergangenen Sitzungen finden Sie auch im Internet unter www.kiel.de/ortsbeiraete/
Leserbriefe sind Ausdruck der persönlichen Meinung des Einsenders oder der Einsenderin und werden nur mit vollem Namen und Angabe des Wohnortes oder persönlicher e-mail-Adresse veröffentlicht. Auswahl und Kürzungen behält sich die Redaktion vor. Zuschriften an Redaktionsanschrift „Unser RUSSEE“, c/o Olaf Busack, Redderkamp 195, 24111 Kiel oder e-mail: olaf.busack@gmx.de
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Anbaden war Himmelfahrt
Anbaden war Himmelfahrt
gern aufgesucht wird. Aber auch aus den Umlandgemeinden Molfsee und Mielkendorf kommen viele Jugendli-
Am „Vatertag“ eröffnet das Eiderbad
che und Eltern mit ihren (Klein)
die diesjährige Badesaison. Leider
kindern um das Freizeitangebot in
zeigte das Thermometer nur mäßige
entspannter Atmosphäre zu genie-
Temperaturen, was allerdings die
ßen.
Damenbadegruppe „Eiderbadenten“
Das Konzept der S
nicht davon abhielt, in das nur ca.
see, im Eiderbad für 9 Menschen mit
17 Grad warme Wasser zu steigen.
Behinderungen einen in das Gemein-
ung Drachen-
wesen implemen erten Arbeitsplatz Während der folgenden Maiwochen
anbieten zu können, bildet die
lockte das schöne sonnige We er
Grundlage für den erfolgreichen Be-
dann jedoch viele Besucher in das an
trieb des Bades. Dank dem großar -
der Eider gelegenen Freibad. Der
gen Bemühen der Betriebsleitung
erfreulichen
zum
und der Beschä igten präsen ert
Pfingstwochenende zeigen, dass das
sich das Bad mit Kleinkinderspiel-
Eiderbad weiterhin für die Bewoh-
platz, gepflegten Grundstück, Klein-
nern in Hammer, Hassee und Russee
kinderbecken und Schwimmbad in
ein a rak ves Freizeitangebot dar
sauberem und farbenfrohen Zustand.
stellt und bei schönem We er sehr
Ein besonderer Blickfang sind die 3
Badegastzahlen
IMPRESSUM Herausgeber: SPD Kiel - Ortsverein Russee-Hammer Redaktionsanschrift und Anzeigen: Olaf Busack, Redderkamp 195, 24111 Kiel, Tel. 69 74 07, olaf.busack@gmx.de Redak on: Manfred Berke (mb), Olaf Busack (OB), Frank Hornschu ( ), Winfried Jöhnk (WJ), Dirk Lerche (dl), Michael Wagner (mw) Satz, Layout: Dirk Lerche, Am Blöcken 25, Tel. 53 10 11, dirk.lerche@spd-kiel.de Vertrieb: Manfred Berke, Eckhard und Karin Frenzke, Olaf Busack (auch V.i.S.d.P.) Druck: Hansa Druck, Hansastr. 48, 24103 Kiel - Auflage: 4200 Namentlich gekennzeichnete Ar kel geben nicht immer die Meinung des Herausgebers wieder. Die Redak on behält sich vor, eingesandte Ar kel zu kürzen. Zuschri en ohne oder falschem Absender werden nicht veröffentlicht. Nachdruck - auch auszugsweise - ist nur nach vorheriger Genehmigung des Herausgebers erlaubt. Die Zeitung wird durch Anzeigenwerbung und Spenden von SPD-Mitgliedern finanziert. - 26 -
Redak onsschluss für die nächste Ausgabe: 15. September2012
Weitere Freizeitangebote bestehen
re.
während der gesamten Saison in der Ausrichtung von Kindergeburtsta-
Aber was wäre ein Freibad ohne die
gen. Vereine, Verbände, Firmen oder
(Früh)Schwimmerziehung. Ab dem
auch andere Gruppen können den
25. Juni werden Schwimmkurse unter
Grillplatz auf dem Gelände dem Grillen“
unter
Mo o „Baden und reservieren
und
Anbaden war Himmelfahrt
Badehäuschen im S l der 20-ger Jah-
dort ausgiebig feiern. Abgerundet wird das Freizeitvergnügen
durch
die
Angebote des Kiosks, in dem Süßigkeiten, Eis oder auch Pommes angeboten werden. Der angeschlossene Kaffegarten ist für Spafachkundiger Leitung
jeweils mon-
ziergänger vom Wanderweg aus oh-
tags bis freitags ab 10.30 Uhr ange-
ne Eintri
boten. Hierfür können 5 bzw. 10ner
Verweilen ein.
Karten zu Preisen von 15 bzw. 30 €
Einzelheiten direkt beim Eiderbad
erworben werden. Am 4. August ist
Eiderbrook, 24113 Kiel, Telefon:
dann wieder ein Sommerfest geplant.
0431/65 16 53
zugänglich ein lädt zum
(mb)
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Der gute Klein-Knott hat auch schon abgewunken. Und wer empfiehlt sich dann ?
Karl-Otto meint . . . Nun suchen die Sozis wieder einen Verwaltungsleiter oder eine Verwaltungsleiterin für unsere Landeshauptstadt. Wie schon aus der Lokalpresse zu entnehmen war, werden verschiedene Personen „gehandelt“.
Wenn man mich fragt, würde ich es gut finden, wenn jemand genommen wird, der schon mal Spitzenämter bei der Stadt Kiel besetzt hatte. Da böten sich beispielsweise ExOberbürgermeister Otto Kelling oder Ex-Bürgermeister Roland KleinKnott an. Der Ex-OB wird aber wohl kaum als Kandidat zu gewinnen sein, da er auf Geheiß der Schwiegermutter schon damals nicht nach Kiel umsiedeln durfte.
SPD Russee-Hammer im Internet:
Zwei potentielle OberbürgermeisterKandidaten wurden in die neue Landesregierung berufen. Bliebe unser Wahlkreisgewinner und Landtagsabgeordneter Jürgen Weber. Und wenn der auch nicht möchte ? Wie wäre es dann mit einer Person aus dem öffentlichen Russeer und Hammeraner Leben, die zu allen Themen eine differenzierte Meinung hat, humorvoll, mal satirisch, mal frech und zur Zeit „freier Mitarbeiter“ dieser Zeitung ist ? Warum fragt mich niemand? Ich würde überlegen, ob ich für das Amt des Verwaltungs-Chefs im Kieler Rathaus kandidiere. Vorher werde ich Kiels ehemaligen Oberbürgermeister und jetzigen Landesvater, Torsten Albig bitten, den Städten und Gemeinden die 120 Millionen Euronen zurückzugeben, welches sein Amtsvorgänger in den vergangenen Jahren den Kommunen weggenommen hat. Das Glockenspiel im Kieler Rathausturm spielt dann nicht mehr „Kiel hat kein Geld, das weiß die Welt“, sondern „Kiel hat jetzt Geld, das weiß die Welt“. Euer und Ihr Karl Otto