24. Jahrgang Dezember 2011 94. Ausgabe
Unser RUSSEE Stadtteilzeitung für Russee, Hammer und Demühlen
Zukun sfähige Kommunen für ein starkes Land Von Torsten Albig, SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2012 Unser Land braucht zukun sfähige Kommunen. Sie sind die Basis für unser gesellscha liches Zusammenleben. Schlüsselzuweisungen des Landes an die Kommunen dienen der Erfüllung von wich gen Auf gaben vor Ort. Dazu gehören unter anderem der Ausbau von Kinderkrippen und KindertaFoto: Bathke gesstä en sowie der Erhalt einer guten schulischen Infrastruktur, kultureller Einrichtungen sowie des Straßennetzes.
Vor diesem Hintergrund war der Eingriff der Landesregierung über 120 Millionen Euro in den kommunalen Finanzausgleich eine Katastrophe. Kiel beispielsweise soll und will Ganztagsschulen einrichten, in denen unsere Kinder auch eine warme Mahlzeit erhalten könnten. An die Finanzierung des notwendigen Baus von Mensen ist jedoch nicht gedacht worden, die Kommunen sind dabei allein gelassen worden. Das ist absurd und zieht defizitäre Kommunen nach sich, gleichzei g drohen Sparmaßnahmen bei unserer wichgsten Zukun sinves on – der Bildung. (Fortsetzung auf Seite 2)
Zukun sfähige Kommunen für ein starkes Land -2-
Fortsetzung von Seite 1
Die Schuldenbremse verlangt bis 2020 eine Rückführung der Neuverschuldung auf Null. Sie setzt der Landespoli k damit zugegebenermaßen enge Grenzen. Allerdings ist die Schuldenproblema k eben kein originäres Landesthema, sondern beschä igt auch viele Kommunen. Eine Sanierung des Landes auf Kosten der
Kommunen - oder umgekehrt - kann daher keine Lösung sein. Gute poli sche Entscheidungen müssen gemeinsam getroffen werden. Land und Kommunen sollten gemeinsam einen Aufgabenabgleich zwischen den unterschiedlichen Verwaltungsebenen vornehmen. Ziel muss
Mir ist bewusst, dass wir uns vor einer Herkulesaufgabe befinden. Wenn wir es schaffen, im nächsten Jahrzehnt die Strukturen der Landes- und Kommunalverwaltungen so zu verändern, dass 25% der rein administra ven Aufgaben im ganzen Land en allen können, verbessern wir die Verwaltung und können frei werdende Mi el in die Zukun sfähigkeit Schleswig-Holsteins inves eren. Landesaufgaben werden dabei vielfach an Kom-
Foto: Bathke
petenzzentren der Kommunen übertragen und auf diese Weise auch bürgernaher, vielfach unter intensiverem Einsatz moderner Kommunika onsmi el, erledigt werden können. Eine Reform ist dringend notwendig - Bildungsqualität muss Priorität vor Bürokra e haben. A
I
Zukun sfähige Kommunen für ein starkes Land
sein, dass sich kün ig eine öffentliche Stelle abschließend mit der Frage beschä igt, ob ein Verkehrsschild aufgestellt wird oder nicht. Heute beschä igt diese Frage unter anderem das Tie auamt der Kommune, das Ordnungsamt der Kommune, die Verkehrsbehörde des Kreises, die Landespolizei und eventuell auch noch die untere Naturschutzbehörde. Mein Ziel ist eine schlanke Verwaltung mit kurzen Wegen und guten und transparenten Entscheidungen.
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Engagement für Schleswig-Holstein
Seite 5
Noch Hoffnung für das PTZ?
Seite 8
Murks ansta verantwortungsvoller Poli k Seite 12 Mit klaren Akzenten gegen dunkle Wolken Seite 14 Mitmachen erwünscht
Seite 20
Jugendwar n der Claus-Harms Kirche
Seite 22
Stad eilnachrichten
Seite 23
Veranstaltungen
Seite 30
Impressum
Seite 31 -3-
Zukun sfähige Kommunen für ein starkes Land
Ohne Dialog mit den Menschen können wir in jedem Fall keine gute Polik machen. Nur wenn wir uns den Problemen gemeinsam stellen und uns über mögliche Lösungen austauschen, werden wir zum Wohle des ganzen Landes handeln. Ich freue mich auf Ihre Meinungen und die Arbeit in unserem einzigar gen Land. Freuen wir uns auf ein spannendes Jahr 2012, Ihnen und Ihren Familien wünsche ich frohe und besinnliche Weihnachtstage, Ihr Torsten Albig Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Kiel und
www.mein‐lieblingsland.de/
Die bisher jeweils jährlich im März erscheinende Ausgabe von „Unser RUSSEE“ erscheint in 2012 ausnahmsweise am Wochenende 21./22. April 2012. Grund: Landtagswahl in Schleswig-Holstein am 6. Mai 2012. Wir bitten um Verständnis. Danke.
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Im Sta onierungswe bewerb zog die Regierung Carstensen den Kürzeren Erfolg des Bündnisses für den Nord‐ Ostsee‐Kanal im Haushaltsstreit Für Schleswig-Holstein sind die Standortentscheidungen von Verteidigungsminister de Maizière ein schwerer Schlag: Mehr als 40 Prozent aller militärischen und zivilen Dienstposten im Lande sollen gestrichen oder in andere Bundesländer abgezogen werden. Von 26.000 Bundeswehrangehörigen bleiben danach nur noch 15.300 in Schleswig-Holstein. Allein in Kiel sollen bei der Umsetzung des neuen Sta onierungskonzeptes von 5.290 Dienstposten 1.700 verloren gehen. SchleswigHolstein ist im We bewerb der Standorte propor onal der größte Verlierer: Von Heer (Lütjenburg), Sanitätsdienst (Seeth, Kiel) und Streitkrä ebasis (Boostedt, Kiel) bleibt nicht mehr viel im Lande. Lu waffe (Hohn/Alt-Duvenstedt, Stadum) und Marine (Glücksburg, Kiel) schrumpfen. Rüstungsbereich (Marinearsenal)
und Wehrverwaltung (Flensburg, Itzehoe, Schleswig, Kiel) verlieren krä ig. An neuen Einrichtungen kommt wenig ins Land: Alle neuen Kommandobehörden der verschlankten Führungsstruktur gehen anderswo hin. Als Erfolg kann sich die Landesregierung von Peter Harry Carstensen gerade mal den Erhalt des für den Katastrophenschutz bedeutsamen Spezialpionierbataillons in Nordfriesland anrechnen. Sonst ist in beinah jeder wich gen Frage des Standortwe bewerbs gegen Schleswig-Holstein entschieden worden. Jetzt kommt es darauf an den betroffenen Soldaten, Zivilbeschä igten und ihren Familien Planungssicherheit und soziale Sicherheit zu geben. Die Angehörigen der Bundeswehr dürfen nach all den Reformen der Vergangenheit nicht als Verschiebemasse behandelt werden. Darüber
Engagement für Schleswig‐Holstein kann sich lohnen
Engagement für Schleswig‐Holstein kann sich lohnen
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Engagement für Schleswig‐Holstein kann sich lohnen -6-
hinaus kann sich Engagement für einzelne Standorte – trotz aller Rhetorik (de Maizière: „Der Sack ist zu!“) – weiterhin lohnen: Nicht jede Planung ist ausgerei und spart Geld.
deln. Schon das würde helfen. Eine neue Landesregierung schließlich könnte für die Wirtscha sentwicklung in den Regionen ganz neue Impulse setzen. Sozialdemokraten werden die Um‐ setzung der Regierungsentscheidung kri sch begleiten.
Manches geht nur mit vernün igen Übergangsfristen. Zu guter Letzt gilt es, die jetzigen Möglichkeiten zu nutzen: Der Bund sollte bei der Verwertung der freigezogenen Liegenscha en schnell und großzügig han-
Dass es sich lohnen kann, aus der Opposi on heraus Druck auszuüben, zeigt der Erfolg, der im Parlament für den Nord-Ostsee-Kanal erzielt werden konnte: Im Rahmen der nun abgeschlossenen Haushaltsberatungen hat sich die schwarz-gelbe Koali on im letzten Augenblick doch noch der
Eine lange Odyssee nimmt nun hoffentlich ein gutes Ende. Eigentlich waren schon 2007 – im SPDgeführten Bundesverkehrsministerium – die Würfel für den Schleusenneubau und den Ausbau des Kanals auf ganzer Länge gefallen. Für 2009 stellte der Bundestag im Konjunkturpaket einen dreistelligen Millionen-
betrag ein, mit dem der Bau begonnen werden sollte. Doch dieses Geld wurde von Verkehrsminister Ramsauer nie abgerufen. Der Verkehrsetat wurde hingegen gekürzt und wegen des akuten Reparaturstaus kann inzwischen o nur noch ein Notbetrieb gefahren werden: Dem NOK droht der Verkehrsinfarkt. Die SPD-Bundestagsfrak on unter-
stützte und unterstützt die Forderung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, der Lotsen, Reeder, Gewerkscha en und der mari men Wirtscha , endlich Mi el für Sanierung und Ausbau des Kanals bereitzustellen, um den Fortbestand dieser wichgen Lebensader unseres Landes zu garan eren. Nun müssen dem ersten Schri – der 5. Schleusenkammer in Brunsbü el – weitere große Inves onen (Gesamtvolumen: 1,2 Milliarden Euro) folgen, um in einem sinnvollen Gesamtkonzept den Ausbau der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt zu gewährleisten. Die SPD- Bundestagsfrak on hat im Bundestag ein schlüssiges Gesamtkonzept für die Sanierung der Schleusen, für die Kurvenbegradigung und die Ver efung sowie für die Finanzierung vorgelegt. Unsere Anträge wurden jedoch mit den S mmen von CSU, CDU und FDP abgelehnt. Die schwarz-gelbe Koali on in SchleswigHolstein hat bei den Freunden von der schwarz-gelben Regierungsmehrheit in Berlin offenbar nicht mehr viel zu melden.
Engagement für Schleswig‐Holstein kann sich lohnen
Vernun gebeugt und stellt im Etat 2012 Gelder für den Bau der 5. Schleusenkammer in Brunsbü el zur Verfügung.
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Noch Hoffnung für das Par keltherapiezentrum
Noch Hoffnung für das Par keltherapiezentrum (PTZ) ? aner‐
Nachdem die schwarz-gelbe Landes-
kannte Exzellenz in
regierung nun auf ihrer Schlussrunde
der
endlich die Priva sierungspläne ad
Bundesweit
medizinischen
acta gelegt hat,
Forschung
können die drin-
gend notwendigen Neubauten endMdL Jürgen Weber
tätsklinikums
Mit dem Kieler Cam-
lich planungssicher in Angriff genom-
pus des
men und die Arbeitsbedingungen im
Universi-
Schleswig-Holstein
Klinikum verbessert werden.
(UKSH) ist unsere Stadt nicht nur ein wich ger Ort der Medizinerausbildung
Par keltherapiezentrum ‐
in Deutschland. Wir haben auch eine
Bedeutung weit über
bundesweit anerkannte und honorier-
Norddeutschland hinaus
te Exzellenz in der medizinischen Forschung. Dass in der Krankenversor-
Ausgesprochen unerfreuliche Nach-
gung am UKSH noch nicht alles zum
richten waren dagegen zu lesen zum
Besten steht,
Vorhaben
hat nicht zuletzt mit
eines
Par keltherapie-
onsstau an Ge-
zentrums (PTZ). Noch vor drei Jah-
bäuden und Einrichtungen zu tun.
ren formulierte der seinerzei ge
dem enormen Inves
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Austermann
Strahlentherapie kann bereits einzie-
(CDU): “Mit dem derzeit größten PPP
hen, die Verträge mit den Ersatzkas-
-Projekt des Landes machen wir ei-
sen sind gemacht, Vereinbarungen
nen Riesensprung, der für viele tau-
mit vielen Partnern sind getroffen
send krebskranke Menschen im Land
und viele Pa enten warten dringlich
dank neuer hochpräziser Tumorbe-
auf die Inbetriebnahme der Par kel-
handlungen zu einem längeren Le-
therapie. Und was geschieht?
ben führen wird“. Verträge wurden gemacht, ein Standort an der Feldstrasse gefunden und der Bau begonnen. Das PTZ als Herzstück des
Keine hinreichenden Gewinnerwartungen? Siemens versucht sich mit der Be-
Nordeuropäischen
hauptung, die Tech-
Radioonkologischen
nologie nicht zeit-
Centrums
nah zur Anwendung
Kiel
(NRoCK) hat dabei
bringen zu können
Bedeutung
weit
(woanders läu sie
über
und
bereits), aus den
Kiel
Norddeutschland
Verträgen heraus
hinaus. Eingebun-
zu stehlen. Die Kos-
den sind Partner in
ten dafür nimmt
verschiedenen Ostseeanrainerstaa-
man in Kauf, weil man offenbar die
ten.
Gewinnerwartungen für das ganze
Noch Hoffnung für das Par keltherapiezentrum
Wirtscha sminister
Projekt auf Dauer als nicht hinreiPa enten warten auf die
chend ansieht. Die Landesregierung
Inbetriebnahme
– sicher nicht verantwortlich für die
Nun hat vor wenigen Wochen der Siemens-Konzern, der für die Technologie im Konsor um verantwortlich ist, angekündigt, sich aus dem Projekt zu verabschieden. Das Gebäude steht,
die konven onelle
Poli k des Siemens-Konzerns – ist offenbar bereit, den Siemenswünschen nachzugeben, um sich keinen Klotz ans Bein zu binden, dessen finanzielle Folgen man nicht übersieht. Die Kieler Nachrichten haben -9-
Noch Hoffnung für das Par keltherapiezentrum - 10 -
darüber ausführlich berichtet. Ist
PTZ, das Siemens in China betreibt.
das nun das Aus für die Hoffnungen
Und der zuständige Minister de Ja-
auf einen medizinischen Leuch urm
ger, nach Alterna ven gefragt, stellt
in Kiel?
sich hin und verkündet: „Bei mir steht niemand Schlange“. Das nun
Gespräche über Alterna ven
wieder dür e niemanden verwun-
brauchen Zeit und Vertrauen
dern. Wer traut dieser Landesregie(Stand
rung schon noch etwas. Das min-
16.11.) Die Kieler Projektleiter und
deste aber, was man jetzt verlangen
Uniradiologen, die für das Zentrum
kann – in allererster Linie im Interes-
arbeiten, haben berech gte Hoff-
se der schwerkranken Menschen –
nung, dass andere Technologiefir-
ist, dass keine voreiligen Tatsachen
men für Siemens einspringen und
geschaffen werden und alles ausge-
dafür auch die nö gen Kapitalgeber
lotet wird, was dazu führen kann,
finden. Solche Gespräche und Ver-
das PTZ in Kiel zu verwirklichen. Wir
handlungen brauchen Zeit und Ver-
verlangen ein S llhalten von Land,
trauen. Siemens hat angekündigt,
UKSH und Siemens mindestens bis
die bereits fer ge Anlage in Kiel so
zum nächsten Frühjahr, damit alle
schnell wie möglich wieder abzubau-
Alterna ven für einen erfolgreichen
en. Gerüchte sagen, dass diese als
Start des PTZ geprü
Ersatzteillager dienen werden für ein
nen. Nicht mehr und nicht weniger.
Noch
besteht
Hoffnung.
werden kön-
müssen, wird die KVG die Fahrpläne an die Baumaßnahme anpassen und zwei
zusätzliche
Fahrzeuge
an-
Der Neubau des Geschä shauses
schaffen. Dies teilte jetzt der Ober-
„Nordlicht“
bürgermeister im Wirtscha saus-
am
alten
Karstadt-
Komplex erfordert seit Mi e des Jahres die Vollsperrung der Eggerstedtstraße.
Dieser
Zustand wird noch mindestens ein Jahr andauern. Weil der betroffene Bereich mit dem vorhandenen Fahrplan und Fahrzeugmaterial nur unzureichend bedient werden kann und die betroffenen Buslinien einen erheblichen Umweg in Kauf nehmen
schuss mit.
Stad eilnachrichten
Zusätzliche Busse für die Linien 61/62
Damit kann der von vielen Fahrgästen
gewünschte
Halt an der Haltestelle Seegarten/Ostseekai sta gerstedtstraße
Eg-
realisiert
und wieder ein stabiler Fahrplan für die aus Russee/Me enhof bzw. aus Projensdorf kommenden Linien 61 und 62 angeboten werden.
(mw)
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Murks ansta verantwortungsvoller Poli k
Murks ansta verantwortungsvoller Poli k Die Beschlüsse der schwarz-gelben Koali on zu Steuern, Pflegeversicherung und Betreuungsgeld sind allesamt nicht Frank Hornschu Gegenstand einer verantwortungsvollen Poli k für die Menschen. Beispiel Steuern: Schwarz-Gelb bleibt sich treu: Geringverdiener profi eren kaum, Gutverdiener dürfen mehr erwarten. Ein Single mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 9.000 Euro in 2013 zahlt 17 Euro weniger Steuern (und 2014 nochmals 37 Euro weniger,
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zusammen 54 Euro), ein Gutverdiener mit einem Jahreseinkommen von 54.000 Euro kommt auf einen Steuernachlass von 363 Euro (115 Euro in 2013 und 248 Euro in 2014). Spitzenverdiener werden geschont: Der Spitzensteuersatz bleibt bei 45 Prozent für Ledige bei einem Einkommen ab 250.731 Euro (Verheiratete 501.462 Euro). Insgesamt summieren sich die Kosten der schwarz-gelben Steuerreform auf sechs Milliarden Euro pro Jahr. Geld, das in dieser schwierigen Situa on besser in Schulden lgung, Infrastruktur oder Bildung inves ert wäre. Die SPD will Reiche mit einem höhe‐ ren Spitzensteuersatz sowie einer Vermögensabgabe stärker an der Finanzierung öffentlicher Aufgaben beteiligen.
Die SPD steht für eine solidarische Finanzierung der Pflege, die auch besonders schwer Betroffenen, wie z.B. Demenzkranken, ein Leben in Würde ermöglicht.
Beispiel Betreuungsgeld: Das von der CSU durchgesetzte Betreuungsgeld in Höhe von 150 Euro monatlich pro Kind richtet mehr Schaden als Nutzen an. Es verhindert, dass Kinder früh in Kitas gefördert werden und erschwert die Integra on. Es erschwert zudem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit dem Betreuungsgeld werden Milliarden von Steuergeldern verschwendet, die dringend notwendig für den Ausbau von Kitas und der Ganztagsbetreuung in Schulen sind.
Murks ansta verantwortungsvoller Poli k
Beispiel Pflegeversicherung: Bei der Pflegeversicherung das gleiche Bild. Die Bundesregierung plant die Einführung einer privaten Zusatzversicherung. Dieser „Pflege-Bahr“ ist allerdings nur eine weitere sprudelnde Finanzquelle für die privaten Versicherungen. Vor allem Geringverdienende, die sich eine private Versicherung nicht oder nur in geringem Umfang leisten können, werden im Regen stehen bleiben, wenn sie pflegebedür ig werden.
Die SPD steht für gute und kosten‐ freie Betreuungsangebote von An‐ fang an. Nur so erhalten alle Kinder gleichermaßen eine Chance auf Bil‐ dung.
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Mit klaren Akzenten gegen dunkle Wolken - 14 -
Mit klaren Akzenten gegen dunkle Wolken Ratskoopera on treibt Kiels Entwicklung weiter voran Die Tageszeitung „Die Welt“ hat unserer Stadt ein großes Lob ausgesprochen: Sie nennt sie eine „A rak ve Ostsee-Perle“, die Ratsherr Michael Wagner als Universitätsstadt und als Tor nach Skandinavien und ins Bal kum Zukun spotenzial habe. Kiel sei ein solider und stabiler Standort (5.11. 2011). Leider zogen in den letzten Monaten einige dunkle Wolken an den blauen Himmel über der Landeshauptstadt.
Gegenwind von Bund und Land Schwimmbad und die Erneuerung von Straßen, Brücken und Kanalisa on ha e die SPD mit ihren Koopera onspartnern 55 Mio. Euro im laufenden Stadthaushalt vorgesehen. Diese Inves onen in Bildung und Infrastruktur machen die Stadt klüger, sozialer und regen wirtscha liche Ak vitäten an. Im Juli kam der Tiefschlag: Der CDU-Innenminister kürzte die notwendigen Finanzmi el um fast die Häl e. Darüber hinaus mahnte er, die Stadt solle von den Sportvereinen wieder Hallennutzungsge-
Par keltherapiezentrum Die Stadt Kiel ha e sich vor drei Jahren erfolgreich ins Zeug gelegt, im Interesse Tausender in ganz Nordeuropa von tückischem Krebs Betroffener die hochmoderne Par kelthera‐ pie in der Stadt anzusiedeln. In dem 250 Mio. Euro teuren Zentrum sollten jährlich 2500 Pa enten von mehr als 100 neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern behandelt werden. Dafür stellte Kiel mit dem Pastor-HusfeldtPark einen wertvollen Teil seines Grüngürtels zum halben Marktpreis
dem Land Verfügung. In einer Rekordzeit von nur fünf Monaten schufen Verwaltung und Ratsversammlung die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau. Das war das schnellste Bauleitplanverfahren soweit in Kiel die städ schen Unterlagen zurückreichen. Aufgrund der zeitlichen Enge gab es keinen Architektenwe bewerb. Im September kam dann die Hiobsbotscha : Gemeinsam verkündeten die Landesregierung und der Investor Siemens das Aus des Projektes.
Mit klaren Akzenten gegen dunkle Wolken
bühren verlangen und Sozialleistungen für Kinder und Jugendliche kürzen.
Nord‐Ostsee‐Kanal Der Nord-Ostsee-Kanal hat auch für Kiel herausragende Bedeutung. Im
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Mit klaren Akzenten gegen dunkle Wolken
Tourismus wird dies aktuell deutlich an den Ausbauplanungen der Seehafen Kiel GmbH mit dem Ziel eines weiteren Kreuzfahr erminals. Der Kanal erschließt den Kieler Hafen als regionalen Güterumschlagplatz. Für seinen Betrieb und Unterhalt ist die Bundesregierung zuständig. Eine bereits 2007 durch den damaligen Verkehrsminister Tiefensee (SPD) ins Auge gefasste Sanierung wurde von seinem aus Bayern stammenden Nachfolger Ramsauer (CSU) wieder kassiert.
und Bund haben uns gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern für unser Land und unsere Stadt eingesetzt. Erste Erfolge sind erreicht: Bund stockt Mi el für Kanalausbau auf Erst auf massiven, auch von der SPD herbeigeführtem öffentlichen Druck
Erfolge für die Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Land Wir Sozialdemokraten in Stadt, Land
werden jetzt 300 Mio. Euro für den Neubau der fün en Schleusenkam-
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Ratskoopera on setzt beschlossene städ sche Inves onen fort Die Ratskoopera on hat sich in Reakon auf den Eingriff des Landes verständigt: Die mit dem Stadthaushalt beschlossenen Projekte werden verwirklicht. Was im laufenden Jahr mangels ausreichendem Geld nicht umgesetzt werden kann, wird ins folgende Haushaltsjahr verschoben. Aber es wird nichts gestrichen, weil alles notwendig ist. Weitere Mi elkürzungen schließen wir damit aus, dass ein Teil der Inves onen nicht mehr durch die Stadt selbst, sondern
durch die stadteigenen Betriebe vorgenommen wird. Auf diesem Finanzierungsweg wird beispielsweise das zentrale Schwimmbad von der Bäder GmbH mit Zuschüssen der Stadt bezahlt. Wir senken weiter das Defizit, schließen die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben. Ein noch 114 Mio. Euro betragendes Defizit, das 2011 befürchtet wurde, konnten Ratsversammlung und Verwaltung auf 72 Mio. Euro verringern
Mit klaren Akzenten gegen dunkle Wolken
mer in Brunsbü el vom Bund zur Verfügung gestellt. Eine entsprechende Forderung an die Bundesregierung zum unverzüglichen Bau der 5. Schleusenkammer ha e die Ratsversammlung im August eins mmig verabschiedet. Die SPD-Ratsfrak on hält es dennoch für äußerst fraglich, ob dieser Betrag ausreichend ist. Keinesfalls wird damit der Sanierungsstau des komple en Kanals besei gt werden können. Dafür bedarf es einer weiteren Milliarde. Es besteht die Gefahr, dass mit dieser schwarzgelben Flickschusterei der Kanal zur Dauerbaustelle, schlimmstenfalls zur Bauruine wird.
Auf Ini a ve der Koopera onsfrak onen und des SSW hat die Ratsversammlung mit einem Beschluss Oberbürgermeister Albig für seinen engagierten Einsatz für das Par keltherapiezentrum den Rücken gestärkt. Gleichzei g erhob die Mehrheit nachdrücklich die Forderung nach angemessenem Ausgleich für den von der Landesregierung zu verantwortenden massiven Schaden für den Wirtscha s- und Wissenscha sstandort Kiel, sollte es bei der verkündeten Entscheidung bleiben. Wir sähen dann das Land auch vor dem Hintergrund seiner Absage an das Kieler Mari me ScienceCenter und die Haushaltskürzungen in der Pflicht zur Kompensa on. - 17 -
Mit klaren Akzenten gegen dunkle Wolken - 18 -
SPD, Grüne und SSW bauen Einkaufsstandort Kiel weiter aus Kiel soll führende Einkaufsstadt in Schleswig-Holstein werden. Das führt zum Zufluss von Kau ra , zusätzlichen Steuereinnahmen für die Stadtkasse (Gewerbesteuer) und scha neue Arbeitsplätze. So besteht mit der Ansiedlung von „Möbel Kra “ die Chance, mit 300 neuen Arbeitsplätzen 10 % der Arbeitslosigkeit bei Menschen mit Einzelhandelsausbildung in unserer Stadt abzubauen. In der Innenstadt haben die poli schen Rahmensetzungen den Abriss des alten Karstadt-Hauses und den Neubau des
Matrix-Geschä shauses befördert. Das ist zu einer Ini alzündung geworden: Bereits heute gibt es eine wesentliche Steigerung der Nachfrage nach Einzelhandelsflächen in der Holstenstraße. Deswegen ist auch die geplante Wasserverbindung zwischen dem Bootshafen und dem Kleinen Kiel alles andere als ein verzichtbares Luxusprojekt: Das regionalwirtscha liche Gutachten der CIMAStadtmarke ng GmbH hält dauerha e Mehrbeschä igung zwischen 60 und 200 Arbeitsplätzen für möglich, wenn wir diese Inves on zur Verbesserung der Lebensqualität in der Innenstadt vornehmen.
das städ sche Unternehmen zusätzlich einen Hundekotbeutelspendeautomaten kostenfrei zur Verfügung,
Mehr Farbe und Sauberkeit in unsere Wohngegend – dies wollen die Anwohnerinnen und Anwohner in der Straße „Am Blöcken“. Um den dor gen Pumpenplatz aufzulockern, wurde die Idee geboren, die Fläche mit Krokussen zu bepflanzen. Die Ini a ve von Rita und Rolf Klein traf auf gute Resonanz in ihrer Nachbarscha : Nachdem alle notwendigen Genehmigungen eingeholt worden waren, trafen sich am ersten Wochenende im Oktober die Anwohner bei strahlendem Sonnenschein zum gemeinsamen Tun. Ausgesta et mit Pflanzhölzern und kleinen Schaufeln, pflanzten sie über 2000 aus dem ei-
der zukün ig von den Nachbarn be-
genen Geldbeutel finanzierte Krokus-
gemeinscha lich
se und fast 100 Zwergiris. Den Ab-
Aufwand im Zusammenwirken mit
schluss bildete ein Kaffeetrinken im
der Stadt ein kleines Mehr an Lebens-
Garten von Familie Klein. Um es zu-
qualität im Stad eil erreicht werden
kün ig „Am Blöcken“ nicht nur bun-
kann. Alle Beteiligten freuen sich jetzt
ter, sondern auch sauberer zu haben,
auf das Frühjahr, wenn das Ergebnis
ha e sich Rolf Klein an den Abfall-
in Form der bunten Blüten zu sehen
wirtscha sbetrieb gewandt, der ei-
sein wird. Weitere Ak onen dazu
nen Papierkorb spendete. Auf Ver-
sind schon angedacht, so ist etwa ein
mi lung des Ratsherrn für Russee
Nachbarscha streffen
und Hammer Michael Wagner stellte
„Krokusblütenfest“ eine Idee.
stückt werden wird. Damit soll der Pumpenplatz weiter auch für die
Stad eilnachrichten
Pumpenplatz „Am Blöcken“ blüht auf
jüngsten Anwohner bespielbar gehalten werden.
Anlieger pflanzen Krokuszwiebeln
Diese vorbildliche Ak on zeigt, wie mit
begrenztem
als
kleines (OB) - 19 -
Mitachen erwünscht
Mitmachen erwünscht SPD‐Ortsverein Russee‐Hammer wird die Bürgerbeteiligung weiter entwickeln Im poli schen Alltag fällt häufig der Satz: „Die da oben machen doch eh was sie wollen“. Die Wahlbeteiligung ist rückläufig - man sagt: „Wählt euch doch selbst.“ Diesem Trend will die SPD in Russee und Hammer entgegentreten. Sie ha e die Mitglieder gemeinsam mit Andreas Breitner - Vorsitzender der Sozialdemokra schen Gemeinscha für Kommunalpoli k, stellvertretender Vorsitzender im SPDLandesvorstand Schleswig-Holstein und Bürgermeister von Rendsburg zu einem Gedankenaustausch zum Thema der Bürgerbeteiligung eingeladen. Die Ratsversammlung und die Ausschusssitzungen im Kieler Rathaus sind zwar stets öffentlich, von einem Besuch wird jedoch nur in wenigen Fällen gebrauch gemacht. Der
SPD-Ortsverein
macht
den
Menschen ein zusätzliches Angebot. Die Mitwirkung der Menschen wird in unseren Stad eilen organisiert. Die poli schen Entscheidungen sollen so erlebbarer werden.
Die SPD in Russee und Hammer fasst den Gedankenaustausch der Mitglieder mit Andreas Breitner so zusammen: Die Jahrzehnte lang prak zierte Beteiligung der Menschen wird weiter entwickelt und gefes gt. Die Bürgerversammlung soll zu einer festen Einrichtung werden. Die Menschen sind für die Sozialdemokraten nicht nur Staffage, sie sollen sich in den Entscheidungen direkt einbringen und auch wiederfinden können. Dies ist gerade für die SPD eine soziale und demokra sche Frage. ( )
Programmdialog Eine Iniative der SPD Schleswig-Holstein http://programm.spd-sh.de/ - 20 -
SPD bringt Antrag im Ortsbeirat ein
Die SPD hat im Ortsbeirat RusseeHammer (OBR) einen Antrag zur schnellstmöglichen Wiedernutzung des Kiosks an der Bushaltestelle Hamburger Chaussee / Speckenbeker Weg in Hammer eingereicht. Der Antrag wurde vom OBR angenommen und die Verwaltung wurde entsprechend beau ragt. Eigentümer des Gebäudes ist der Eigenbetrieb Beteiligungen der Landeshauptstadt Kiel. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und muss nun entsprechend saniert werden. Die hierzu erforderlichen finanziellen Mi el sind im Haus-
haltsentwurf 2012, welcher abschließend am 15./16. Dezember 2011 von der Ratsversammlung beschlossen werden soll, bereitgestellt. Derzeit wird von einem Architekten eine Kostenschätzung erstellt. Der Beginn der Sanierung und Instandsetzung des Gebäudes ist für Februar 2012 geplant.
Stad eilnachrichten
Wiedernutzung des Kiosks in Hammer
Der Eigenbetrieb Beteiligungen ist zurzeit mit zwei Interessenten im Gespräch, die das Gebäude gegebenenfalls mieten wollen. Ziel ist es, den Kiosk dauerha wieder „zum Leben zu erwecken“. Derzeit ist noch unklar, wie sich zukün ig der Betrieb konkret gestalten wird. Anregungen und Vorschläge nimmt der Eigenbetrieb Beteiligungen gerne entgegen. ( )
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Jugendwar n der Claus‐Harms‐Kirchengemeinde - 22 -
Jessica Löhndorf. Im Sommer stand die Kanufreizeit in Mecklenburg – Vorpommern auf dem Programm, in den Herbs erien wurde die Konfifreizeit auf Römö Jessica Löhndorf ist seit Mai dieses durchgeführt. Diese Freizeiten beJahres als Vertretung für Chris na deuten insbesondere im Vorfeld viel Breede – Vogel, die nach der Geburt Arbeit, aber auch der Spaß kommt ihres zweiten Kindes die Elternzeit in nicht zu kurz. Anspruch nimmt, in der Claus – Erstmalig wurden auch die FriedensHarms – Kirchengemeinde als Jugendandachten in ihrer eigenen Verantwar n tä g. Sie ist in wortung vorbereitet. Hammer aufgewachsen, Bereits morgens um getau und konfirmiert 6.30 Uhr versammelten und hat allein dadurch sich an 3 Tagen in der schon gute Kontakte zu ersten Novemberwoche den GemeindemitglieSchülerinnen und Schüdern. ler, aber auch viele Er„Ein ruhiges Eingewöhwachsene bei Kerzennen an die neue Arbeit schein in der Bauerngab es für mich nicht, es hauskirche um kurz inwar eher ein Schubs in nezuhalten und fröhlidas kalte Wasser“, sagche Lieder zu singen te die staatlich anerund anschließend in kannte Sozialpädagogin Jessica Löhndorf, Jugendwar n der gemütlicher Runde im Claus‐Harms‐Kirchengemeinde zu Beginn des InterBackhaus zu frühstüviews. Gleich in den ersten Tagen galt cken“. Am 9. November ha en wir es die Pfings reizeit vorzubereiten. mit 51 Besuchern ein neues Rekord„Es war nicht immer einfach, aber ergebnis“, sagte Jugendwar n. von den Jugendgruppenleitern und Das Backhaus auf dem Kirchengeländen Konfis habe ich ganz viel Unterde ist für viele Jugendliche eine Art stützung und Zuspruch bekommen“. Wohnzimmer. Es dient nicht nur der Zurzeit ist die Jugendarbeit im Wekirchlichen Arbeit, hier werden auch sentlichen auf Russee und Hammer Schularbeiten gemacht, Referate ausbeschränkt. „Hasseldieksdamm getauscht und natürlich getratscht. möchte ich spätestens Anfang 2012 zu neuem Leben erwecken“, meinte „Wir freuen uns immer über neue
Jugendwar n der Claus‐Harms‐ Kirchengemeinde
Telefon 26 040 303 Mail: jugend@claus‐harms.de Jugend‐Homepage: h p://das‐backhaus‐kiel.de.ki
Interview: Winfried Jöhnk Foto: Siebke
Mit Kindern forschen und gestalten
der aus den umliegenden Kindergärten teil.
Kinder der Grundschule in Russee forschten sowohl im Unterricht als auch in den Pausen zu unterschiedlichen naturwissenscha lichen Phänomenen. Hierzu waren im September mehr als 30 Sta onen der Mini-
„Einige Eltern haben sich bereiterklärt, Experimente nachzubauen und aufzustellen. Unsere Schule wird dann acht eigene Sta onen haben“, freut sich Schulleiterin Gabi Zabel. Kinder und Eltern der Garten-AG haben in einer ganztägigen Ak on auf dem Schulgelände der Grundschule Russee einen Tastpfad gebaut.
Foto: Siebke
Sina (3c) und Svenja (3b) präsen eren ihre nachgebauten Sta onen
Phänomenta der Uni Flensburg aufgebaut. Ziel der Phänomenta ist es, möglichst vielen Kindern den Zugang zur Naturwissenscha zu vermi eln. Aus diesem Grund nahmen auch Kin-
Mit Kindern forschen und gestalten
Gäste, einfach mal reinschauen oder über das Internet informieren“ sagte Jessica Löhndorf zum Abschluss.
Unter Leitung von Katrin Kusche und Georg Gromke wurden verschiedene Materialien, beispielsweise Sand, Steine und Holz, so aufgebracht, dass sie von den Kindern mit den Füßen ertastet werden können.
„Auch wurden von Eltern schon Baumstämme ausgesägt, um sie als Bänke aufzustellen. Weitere Begegnungsstä en und Spielmöglichkeiten befinden sich in Planung“, so Konrektorin Ute Siebke. (OB)
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Stad eilnachrichten - 24 -
Klimawandel auch in Russee und Hammer Wochenlang konnte der Verbindungsweg von der Kirche in Russee nach Hammer entlang der Russeer Au sowie der Wanderweg an der Eider/Kuhfurtsau nicht genutzt werden, weil die Wege durch Hochwasser überschwemmt waren. Zwischenzeitlich ist das Wasser abgeflossen. Zurück bleibt die Frage, aus welchen Gründen kommt es immer ö ers zu den überfluteten Wegen. Die Antwort ist vordergründig betrachtet einfach, nämlich „aus den über einen längeren Zeitraum extrem hohen Niederschlagmengen, die nicht in ausreichendem Maße abfließen konnten.“
erregen im Sommer letztlich für die riesigen Wassermengen sorgten, die jedoch nicht rechtzei g in Richtung Westensee abfließen konnten. Grund für diesen Flaschenhals ist das Staubauwerk an der Steinfurter Mühle.
Wehr in Steinfurt
Gegen den Regen (oder Schneefall) kann Menschenhand unmi elbar nichts tun, es sei denn wir alle besinnen uns darauf, die Klimaveränderung durch unser tägliches Handeln nicht weiterhin zu fördern. Was kann konkret getan werden, damit die Wege auch bei extremen Niederschlagsmengen weiterhin nutzbar bleiben.
Mutmaßungen von Anwohnern am Eiderbrook, der Ersatz der bisherigen Staustufe am Eiderbad durch eine Sohlgleite hä e wesentlichen Einfluss auf die erhöhten Wasserständen gehabt, sehen die Fachleute nicht. Allerdings wird teilweise eingeräumt, dass das Gebiet östlich des Eiderkruges (Schulensee und Eider in Richtung Flintbek) seit dem Bau der Sohlgleite nicht mehr als zusätzlicher Puffer zur Verfügung steht.
Die Redak on der Internetseite „Russee‐Hammer.Info“ hat von den beteiligten Behörden und dem Wasserverband Obere Eider Stellungnahmen eingeholt, die darstellen, dass in diesem Jahr besondere Umstände wie späte Schneeschmelze und Dau-
Nach den Vorgaben der EG Wasserrahmenrichtlinien ist grundsätzlich vorgesehen, dass Bauwerke, wie das Wehr in Steinfurt, durch andere ökologisch wertvolle Anlagen zu ersetzen. Hierfür hat der Wasserund Bodenverband Eider vor einigen
von Hochwasser durch geeignete Baumaßnahmen abgestellt oder reduziert werden. (mb)
Auch das Ministerium für Landwirtscha , Umwelt und ländliche Räume hat betont, dass Veränderungen an der Stauanlage in Steinfurt in Zukun erfolgen sollten. Dabei soll eine Einhaltung der jeweils erforderlichen Wasserstände (auch für Hammer und Russee, Anm. der Redak on) oberste Priorität haben. Die Umsetzung dieser Maßnahme lässt leider noch auf sich warten, konkrete Zeiträume können nicht benannt werden. Dabei ist Handlungs-bedarf dringend erforderlich, zumal extreme We erverhältnisse mit zeitweise hohen Niederschlagmengen in immer kürzeren Perioden au reten werden. Es wird Zeit, dass die Landes-regierung die Regenwasserereignisse ernst nimmt und geeignete Maßnahmen ergrei , mögliche Überschwemmungen (siehe Gel ng) zu verhindern. Die letzte Anpassung der Gewässer an die jeweiligen Wasserverhältnisse erfolgten in den Jahren 1950 bis 1965. Die seinerzeit verwendeten Daten passen jedoch nicht mehr für die jetzigen Gegebenheiten.
Stadt Kiel ehrt Russeer Kuns urnerinnen
Offensichtlich fehlt es mal wieder an den nö gen Finanzmi eln. Die SPD Russee-Hammer wird sich dafür einsetzen, dass alle nega ven Folgen
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Jahren Vorplanungen erstellen lassen. Eine Realisierung derselben ist zeitlich noch nicht absehbar.
Für ihre in diesem Jahr herausragenden Leistungen sind Kuns urnerinnen aus dem TSV Russee geehrt worden: Lynn Schwäke, Franziska Janssen, Franziska Blum, Lea Friedl-Schulz, Bri Rogatz, Verena Hauschildt und Katharina Mielke erhielten diese besondere Anerkennung der Stadt Kiel für ihren Sieg mit der Mannscha in der Landesliga.
Foto: Hegedüs
v.l.n.r. Axel Kra (Trainer), Franziska Bluhm, Lea Friedl-Schulz, Lynn Schwäke, Verena Hauschildt
Damit tragen sie die Titel der Landesmeisterinnen. Sie gehören zu den 111 Kieler Sportlerinnen und Sportlern zwischen 14 und 18 Jahren, die sich 2011 durch besondere Leistungen oder durch eine besondere, lobenswerte Haltung hervorgetan haben. (mw) - 25 -
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Rendsburger Landstraße markiert Die Nordseite der Rendsburger Landstraße östlich des Russeer Weges ist am Fahrbahnrand auf einer Länge von 1.500 m markiert worden. Dies ist ein Ergebnis der Umsetzung des in den Fachausschüssen der Ratsversammlung vorgelegten Programmes zur Sicherung von Kinderwegen 2011 (ehemals „Schulwegsicherungsprogramm“). Mit dieser einfachen, 10.000 € kostenden Maßnahme soll die Sicherheit auf großer Länge erhöht werden. Sie war in der Vergangenheit vom Schulelternbeirat angeregt worden. Das Tie auamt griff sie auf, weil es sich um einen schmalen Geh- und Radweg mit hohem Verkehrsau ommen und Schwerlastanteilen handelt. Sie stand auf Platz 1 der 22 Punkte umfassenden Prioritätenliste. Weit vorn (Platz 11) findet sich hier das Anliegen des Ortsbeirates, am Speckenbeker Weg den Schulweg durch Geh- und Querungshilfen zu sichern. Aus Sicht des Fachamtes macht die Verkehrsentwicklung in
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dieser Straße eine Verbesserung notwendig, eine Planung muss noch erstellt werden. Als weniger dringlich wird die Verbesserung der Querungssitua on Grunewaldtstraße/Steglitzer Weg / Staakener Weg durch den Bau von vorgezogenen Aufstellbereichen gesehen. Von der im Fußgängerachsenkonzept geforderten Maßnahme ist nur eine geringe Schülerzahl betroffen, gleichwohl ein Bedarf durch das Wohnquar er und die Grünanlage anerkannt wird. Im Programm findet sie sich auf Platz 17 und steht daher wohl eher mi elfris g zur Umsetzung an. Der Radweg an der Rendsburger Landstraße zwischen Russeer Weg und der Bundesautobahn soll in einer Breite von zwei und in einer Länge von 1.400 Metern im Zusammenhang mit dem geplanten Straßenausbau saniert werden. Aus einer Mi eilung des Tie auamtes geht hervor, dass der Geh- und Radweg zu 70% beschädigt ist und die Reparatur Kosten in Höhe von 37.000 € verursachen wird. (mw)
Die Einengung der Spreeallee in Höhe des Käthe-Kollwitz-Pfades ist jetzt in eine endgül ge Form umgebaut worden.
Die Bauverwaltung nutzte dazu die vollständige Sanierung der Straßendecke. Ein seinerzeit zur Sicherung
der Wegequerung und ergänzenden Verkehrsberuhigung installiertes Provisorium mit einer Markierung und Betonringen bestand an dieser Stelle seit Mi e der neunziger Jahre. 2004 wurde es nach Beschlüssen der zuständigen Fachausschüsse der Ratsversammlung über das Schulwegsicherungsprogramm mit Zebrastreifen und zusätzlicher Beleuchtung ergänzt.
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Schulweg Spreeallee / Käthe‐Kollwitz‐Pfad endgül g gesichert
Der nunmehr endgül ge Ausbau verursachte Kosten in Höhe von ca. 5.000 € und wurde aus dem Haushalts tel „Sicherung von Gehwegquerungen“ finanziert. Mit ihm kann der bisher notwendige Unterhaltungs- und Reinigungsaufwand eingespart werden. (mw)
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Stadtteilnachrichten
Land verhindert Schulwegbau Der vorgesehene Bau einer sicheren Verbindung zwischen der JohannHeuck-Straße und der Grundschule Russee wird auf absehbare Zeit nicht zu verwirklichen sein. Das teilte das Baudezernat jetzt auf Anfrage des Ratsherrn für Russee und Hammer Michael Wagner mit. Der zum Bau des Schulweges notwendige Grunderwerb durch die Stadt Kiel wurde bisher nicht getä gt, da der Eigentümer nur die gesamte Fläche, auf die der Weg verlaufen soll, zu veräußern beabsich gt. Aus Sicht der Fachverwaltung kommt eine Wohnbebauung nicht infrage, sta dessen prü sie eine Verwendung als Ausgleichsfläche. Dies ist nur
möglich, wenn die dort vorhandenen verrohrte Au zu einem offenen Gewässer werden kann. Ein externes Büro prü gegenwär g die technische Machbarkeit. Die Mi el für den Bau des Weges als solchem in Höhe von 70.000 € waren im städ schen Haushalt 2011 vorgesehen, müssten allerdings jetzt in spätere Jahre – nach 2015 – geschoben werden. „An diesem Projekt werden die Auswirkungen des Eingriffs der CDU/FDP-Landesregierung in den Stadthaushalt deutlich. Deren Kürzung der Kreditobergrenzen für Kiel verhindert mehr Sicherheit für Kinder in Russee“, kommen erte Ratsherr Wagner diese Entwicklung. (OB)
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Die Sicherung des vorhandenen Grünzuges und der Erhalt der Hofstelle Demühlen in Teilen ist ein wesentliches Ziel der Stadt. Aus diesem Grund hat die Ratsversammlung den Bebauungsplan Nr. 965 „Grünzug Demühlen“ als Satzung beschlossen. Er erstreckt sich auf ein Gebiet von ca. 2,1 ha. Weiterhin sollen mit diesem Instrument Einzelhandelsflächen mit den dazugehörigen Erschließungsanlagen geordnet werden.
Die Stad eilzeitung „Unser RUSSEE“ bemüht sich, Sie liebe Leser und Leserinnen, neben den poli sch mo vierten Botscha en, über die in unserem unmi elbaren lokalen Umfeld Geschehnisse und Veränderungen zu informieren.
Die aktuellen Planungen sehen keinen Bau des Wanderweges mehr vor, der Radweg wird über die Straße Strucksdiek geführt. Daher findet sich im B-Plan keine Darstellung des Demühlen-Wanderweges. Auf die Einbeziehung der Altlastenfläche (ehem. Müllkippe) nördlich des Aldi-Marktes wurde verzichtet, da die Eigentümer nicht vorhaben, diese Fläche anderwei g zu nutzen. Bei eine Sanierung des auch mit Deponiegas belasteten Areals wird mit hohen Kosten gerechnet, was eine wirtscha liche Umnutzung nicht möglich macht. (mw)
Stad eilnachrichten
Grünzug und Hofstelle Demühlen gesichert
Das Erstellen und die Verteilung von über 4.000 Exemplaren an alle Haushalte in Russee und Hammer und auch darüber hinaus erfolgt ausschließlich durch ehrenamtliche Helfer und Helferinnen. Die Finanzierung wird im Wesentlichen durch unsere Inserenten, aber auch durch Spenden von SPD-Mitgliedern und den gewählten Mitgliedern in Ratsversammlung, Land- und Bundestag getragen. Die Redak on „Unser RUSSEE“ bedankt sich bei allen Unterstützern, insbesondere aber bei den vielen ehrenamtlichen Verteilerinnen und Verteilern recht herzlich, die alle 3 Monate diese Zeitung in Ihr Haus bringen. Allen Lesern und Leserinnen wünschen wir eine beschauliche Vorweihnachtszeit, ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch sowie ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2012. Die Redak on
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Veranstaltungen
VERANSTALTUNGEN IN RUSSEE, HAMMER UND DEMÜHLEN Vereine, Verbände und Organisationen können hier ihre Veranstaltungstermine kostenlos bekannt geben. Die Termine müssen bis Redaktionsschluss (siehe Impressum!) vorliegen. Der Einsender ist für den Inhalt verantwortlich. Auswahl und Kürzungen behält sich die Redaktion vor. Schreiben Sie uns oder rufen an: Olaf Busack, Redderkamp 195, Tel. 69 74 07, olaf.busack@gmx.de) oder Dirk Lerche, Tel. 531011, dirk.lerche@spd-kiel.de)
31.12.2011
19.30 h Silvesterball Schützengilde „Gut Schuß Demühlen“
17.01.2012
15.00 h OBR Russee/Hammer, Heim Schützengilde, Quarnbeker Str. 14
18.01.2012
15.00 h Seniorentreff, AWO Bürgerladen Russee, Spreeallee 76
01.02.2012
15.00 h Seniorentreff, Karten- und Bre spiele, AWO Bürgerladen Russee
15.02.2012
15.00 h Seniorentreff, Kaffee + Klönen, AWO Bürgerladen Russee
21.02.2012
19.45 h OBR Russee/Hammer, St. Gabriel Kirche Russee
07.03.2012
15.00 h Seniorentreff, Gedächtnistraining, AWO Bürgerladen Russee
20.03.2012
19.30 h OBR Russee/Hammer, AWO Bürgerladen Russee
21.03.2012
15.00 h Seniorentreff, Kaffee + Klönen, AWO Bürgerladen Russee
04.04.2012
15.00 h Seniorentreff zum Osterfest, AWO Bürgerladen Russee
07.04.2012 ab 18.00 h Osterfeuer bei der Schützengilde und auf dem Sportplatz des TSV Russee
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17.04.2012
19.30 h OBR Russee/Hammer, Feuerwehr Russee, Rendsbg. Landstr. 369
18.04.2012
15.00 h Seniorentreff, Kaffee + Klönen, AWO Bürgerladen Russee
Die Sitzungen des Ortsbeirates (OBR) Russee-Hammer finden regulär jeden 3. Dienstag im Monat an verschiedenen Orten in Russee oder Hammer statt. Änderungen sind möglich. Termin, Ort und Uhrzeit bitte der örtlichen Presse oder den Aushangkästen des OBR vor dem Jugendtreff Russee, Rendsburger Landstr. 369, vor der Uwe-Jens-lornsen-Schule in Hammer oder an der Einmündung Ihlkatenweg / Rendsburger Straße entnehmen. Alle Infos sowie die Tagesordnung und die Protokolle der vergangenen Sitzungen finden Sie auch im Internet unter www.kiel.de/ortsbeiraete/
ohne Tagesordnung möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen. Wir laden Sie recht herzlich zum
Neujahrsempfang
Stadtteilnachrichten
Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,
am 5. Februar 2012 zwischen 11:00 und 13:00 Uhr ins Clubheim des TSV‐Russee, Rendsburger Landstraße 251 in 24113 Kiel ein. Gästen werden u.a. sein: Rolf Fischer – Kreisvorsitzender der Kieler SPD und Mitglied im Landtag Jürgen Weber – Parlamentarischer Geschä sführer der SPD‐Landtagsfrak on Ralf Stegner – Landes‐ und Frak onsvorsitzender der SPD. Ihr SPD‐Ortsverein Russee‐Hammer
Mitmachen beim AWO Seniorenkreis Foto: R. Busack
Veranstaltungskalender für Russee, Hammer und Demühlen in dieser Zeitung nachlesen. Einfach mal reinschaun’, wir freuen uns auf Sie.
Kontakt über Marga Korff, „Nie mehr allein sein - wir gehen zur
Tel 69 73 36 oder
AWO Kaffeerunde, kommst du mit?“
Annemarie Plickert, Tel. 31 34 31.
Bei verschiedenen Freizeitangeboten und Klönschnack bei Kaffee und Kuchen tri
sich der AWO Senioren-
kreis regelmäßig im Bürgerladen des AWO-Kinderhauses Russee, Spreeallee 76. Die Termine können Sie im - 31 -
IMPRESSUM Herausgeber: SPD Ortsverein Russee-Hammer c/o Frank Hornschu, Rendsburger Landstr. 306, 24111 Kiel, Tel. 21 07 06 34
Karl-Otto meint . . . Viele von Ihnen werden den Spruch kennen: „Ich würde diese unsere Landesregierung täglich loben und preisen, wenn ich nur
Redak on: Manfred Berke (mb), Olaf Busack (OB), Frank Hornschu ( ), Winfried Jöhnk (WJ), Dirk Lerche (dl), Michael Wagner (mw) V.i.S.d.P. / Anzeigen / Redaktionsanschrift: Olaf Busack, Redderkamp 195, 24111 Kiel, Tel. 69 74 07, olaf.busack@gmx.de
einen Grund dazu hä e!“ Es dür e die Lese‐ rinnen und Leser dieser Zeilen nicht wun‐
Vertrieb: Manfred Berke, Olaf Busack, Eckhard und Karin Frenzke
dern, dass ich immer noch auf der Suche nach dem posi ven Kracher der schwarz – gelben Landesregierung bin.
Satz, Layout: Dirk Lerche, Am Blöcken 25, Tel. 53 10 11, dirk.lerche@spd-kiel.de Druck: Hansa Druck, Hansastr. 48, 24103 Kiel
Es wird nicht mehr lange dauern, dann stehen die Parteien wieder in der Kieler Holsten‐straße, aber auch in Russee und Hammer. Am 6. Mai 2012 wird ein neuer Landtag gewählt. Bundes‐, Landes‐ und Kommunalpoli ker
werben
um
Ihre
S mme. Eine Bi e von mir: Lassen Sie sich nicht durch die schönsten Kugelschreiber, Lu ‐ ballons,
Hochglanzbroschüren
einlullen.
Machen Sie sich doch einmal eine persönli‐ che Checkliste nach dem Mo o: Welche Partei kommt meinen Wünschen und Be‐ dürfnissen am ehesten entgegen. Ich bin sicher, Sie werden die rich ge Wahl treffen. Aber noch ist kein Wahlkampf. Genießen Sie mit mir die Adventszeit. Ein fröhliches Weihnachtsfest und ein glückliches sowie gesundes Jahr 2012 wünscht Ihr und Euer Karl‐O o
Auflage: 4200 „Unser RUSSEE“ erscheint viermal jährlich im März, Juni, September und Dezember Namentlich gekennzeichnete Ar kel geben nicht immer die Meinung des Herausgebers wieder. Die Redak on behält sich vor, eingesandte Ar kel oder Zuschri en zu kürzen. Zuschri en ohne (oder falscher) Absenderangabe werden nicht veröffentlicht. Die Zeitung wird durch Spenden von SPDMitgliedern, Zuschüssen der Kreispartei und Anzeigenwerbung finanziert.
Redak onsschluss für die nächste Ausgabe: 15. März 2012 Diese und die vergangenen Ausgaben von Unser RUSSEE finden Sie auch im Internet.
SPD Russee‐Hammer im Internet: www.spd‐kiel.de/russee