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Spanien aktuell - Juni 2026

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A Cielo Abierto – Neue Filiale in Marbella

Entdecken Sie Design für Innen- und Außenbereiche neu

Mit der Eröffnung einer neuen Filiale, nur 50 Meter neben dem bereits bekannten Standort in Marbella baut A Cielo Abierto sein bestehendes Geschäft weiter aus und erweitert sein Angebot: Sie finden eine noch größere Auswahl an exklusiven Möbeln für Außen- und Innenbereiche – stets im Zeichen des mediterranen Lebensstils.

Elegante Möbel für Außenbereiche

Im Außenbereich erwarten Sie komplette Kollektionen von Loungesofas, Tischen, Stühlen, Liegen, Pergolen, Sonnenschirmen sowie Beleuchtungs- und Heizlösungen, um Ihre Terrasse oder Ihren Garten das ganze Jahr über zu genießen. Alle Möbelstücke verbinden zeitgenössisches Design, Komfort und außergewöhnliche Langlebigkeit, ideal für die mediterranen Wetterbedingungen. Verwendet werden Premium-Marken wie Jati & Kebon, Manutti, Dedon, Gloster, Royal Botania, Heatsail und Rols, unter vielen anderen.

Innenraumdesign mit eigenem Charakter – Concept Store

Als Concept Store liegt der Fokus im Innenbereich besonders auf der Marke Dôme Deco, die für Eleganz und zeitgenössisches Design steht. Darüber hinaus bietet die sorgfältige Auswahl weiterer Marken wie Passe Partout, Modulax, Ethnicraft und Joli Sofas, Tische, Beleuchtung, Textilien und Dekorationen, mit denen Sie gemütliche und zugleich stilvolle Wohnräume gestalten können.

Professionelles Team & maßgeschneiderte Projekte

Das professionelle Team von A Cielo Abierto ist auf Innen- und Außendesign spezialisiert und begleitet Sie von der Beratung bis zur Umsetzung. Individuelle Projekte werden mit 3D-Designs visualisiert, sodass Sie jedes Detail vorab sehen können, bevor es realisiert wird. So hilft das Team, einzigartige Räume zu schaffen, die Ihren persönlichen Stil und Ihre Bedürfnisse perfekt widerspiegeln.

Inspirierender Showroom & persönliche Beratung

Die neue Filiale in Marbella ist als inspirierender Showroom gestaltet, in dem jede Einrichtungsidee Anregungen bietet.

Sie erhalten einen nahen, professionellen und vollständig personalisierten Service, damit jedes Projekt zu einer außergewöhnlichen Erfahrung wird.

A Cielo Abierto

Tel. – WhatsApp : (+34) 640 86 65 42

Centro Comercial Oasis Marbella

Local 14, N-340, Km 183, 29600 Marbella, Málaga

ESTEPONA – MARBELLA

Liste der günstigsten Sommerreiseziele

SPANIEN AKTUELL, S.L.

Avda. Condado de Huelva, 9

29740 Torre del Mar, Málaga

Tel.: +34 674 195 954

E-mail: info@spanienaktuell.es

Web: www.spanienaktuell.net

www.facebook.com/aktuellspanien

Anzeigen/Advertising/Publicidad: E-mail: kai@spanienaktuell.es

Verteilung Gratis (siehe Seite 82)

Der Verlag übernimmt keine Haftung für unverlangt erhaltene Texte, Fotos und Illustrationen. Für Anzeigentexte ist der Auftraggeber verantwortlich. Leserbriefe oder namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des Verlages wieder und können gekürzt veöffentlicht werden. Alle Informationen und Artikel wurden nach bestem Wissen zusammengestellt. Für Fehler oder Irrtümer wird nicht gehaftet. Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages gestattet. Dies gilt auch für die Aufnahme in elektronische Datenbanken und Verviefältigung auf CD-ROM. Depósito Legal: MA 1759-2014

Titelfoto
Cocktail-Tipp - Horse's Neck
Geisterfahrer auf der Autobahn
Mercedes-Maybach S-Klasse
Asturien
Asturiens Küche

Fake-Mehrweg

Schön. Die Hochsaison steht in Spanien kurz bevor: Sonne, Strand, Meer. Hang loose an der Playa – mit einem kühlen Getränk im Mehrwegplastikbecher und natürlich dem passenden Mehrwegtrinkhalm aus Plastik, den man zusammen mit dem Drink an der Strandbar bekommen hat. Dazu die neue Generation der Mehrwegplastiktüte, in der die Einkäufe transportiert wurden – obwohl darin weiterhin fast alles in Einwegplastik verpackt ist. So sieht Nachhaltigkeit 2026 aus. Zumindest offiziell. Nicht nur am Strand, sondern auch in Restaurants, Bars und auf Events. Cocktails, Softdrinks und Longdrinks –wenn mit Trinkhalm, dann selbstverständlich „Mehrweg“ – und to go natürlich ebenfalls im „Mehrweg“-Becher.

Nur eine kleine Frage bleibt dabei offen: Haben Sie diesen Trinkhalm aus Plastik oder den Plastikbecher eigentlich jemals mit nach Hause genommen, gereinigt und erneut benutzt? Oder passiert das hinter der Strandbar? Im Restaurant? Hinter der Cocktailtheke? Spülbecken – Becher, Trinkhalm rein – Umwelt fein? Auf Konzerten, Festivals oder Großveranstaltungen habe ich jedenfalls noch nie gesehen, dass dort jemand Trinkhalme oder Becher spült. Sie?

Denn genau darum ging es eigentlich beim großen EU-Plastikverbot, das im Juli 2021 in Kraft trat. Plastikbesteck, Teller, Einwegtrinkhalme, Rührstäbchen und klassische dünne Plastiktüten sollten verschwinden. Europa wollte nachhaltiger, moderner und umweltfreundlicher wirken. Zumindest auf dem Papier. Denn kurz darauf begann etwas, das inzwischen wie ein Wettbewerb in kreativer Regelumgehung wirkt. Dünne Plastiktüten verschwanden – und tauchten plötzlich als dickere „Mehrweg“Versionen wieder auf. Papiertrinkhalme sowie Alternativen aus Glas, Metall oder Bambus tauchten zwar kurzzeitig auf, verschwanden vielerorts jedoch fast schneller wieder, als sie eingeführt worden waren. Stattdessen kehrten stabilere Plastikhalme zurück.

Aus Einweg wurde offiziell Mehrweg – das Plastik selbst blieb. Teilweise sogar in größerer Menge. Und genau hier beginnt die eigentliche Absurdität. Theoretisch sind viele dieser Produkte mehrfach nutzbar. Praktisch landen sie oft genauso schnell im Müll oder direkt in der Umwelt wie ihre Vorgänger. Das schlechte Gewissen wurde reduziert –nicht unbedingt der Plastikverbrauch. Doch der Widerspruch endet nicht beim Cocktailbecher. Während Verbraucher inzwischen mit „Mehrweg“ beruhigt werden, bleibt ein anderer Bereich vom großen Plastikbewusstsein erstaunlich unberührt: die Verpackungsindustrie. Ein Blick in den Supermarkt genügt. Gurken in Folie, eingeschweißtes Obst, doppelt verpackte Snacks, Plastikschalen und Verbundmaterialien, soweit das Auge reicht. Selbst Produkte, die früher unverpackt verkauft wurden, landen heute zusätzlich in Kunststoff. Während über wenige Gramm Plastik im Trinkhalm und Becher diskutiert wird, verschwinden gleichzeitig tonnenweise Verpackungen nach einmaliger Nutzung im Müll. Dabei existieren längst Alternativen. In mehreren europäischen Ländern wird bereits mit biologisch abbaubaren Verpackungen, pflanzenbasierten Kunststoffen und Materialien aus Reststoffen experimentiert. Technisch wäre vieles möglich. Doch nachhaltige Lösungen sind häufig teurer. Und so setzt sich oft nicht die beste Lösung durch – sondern die billigste, solange sie regulatorisch noch erlaubt

ist. Am Ende wirkt vieles deshalb weniger wie ein echter Wandel – sondern eher wie eine kosmetische Anpassung des Systems. Denn trotz Plastikverboten, Mehrwegkampagnen und Nachhaltigkeitsrhetorik produziert Europa weiterhin enorme Mengen Verpackungsmüll. 2023 fielen in der EU noch immer rund 79,7 Millionen Tonnen Verpackungsabfall an. Zum Vergleich: Bereits 2021 hatte die EU mit rund 84 Millionen Tonnen einen Rekordwert erreicht – wirklich verschwunden ist das Problem also bis heute nicht. Pro EU-Bürger entstehen weiterhin jedes Jahr rund 35 Kilogramm Plastikverpackungsmüll. Der gute alte Jutebeutel scheint bis heute jedenfalls keinen echten Sieg gegen die neue Generation der „Mehrwegplastiktüten“ errungen zu haben. Vielleicht liegt genau hier der eigentliche Kern der Debatte. Möglicherweise hat sich weniger die Wegwerfmentalität verändert – sondern vor allem die Art, wie sie verkauft wird. Das Prinzip blieb erstaunlich stabil: kaufen, benutzen, wegwerfen – nur inzwischen mit etwas besserem Gewissen. Während Politik und Unternehmen den großen Wandel verkünden, wird Nachhaltigkeit zunehmend selbst zum Marketingprodukt. Der Konsument soll bewusster konsumieren – aber bitte nicht weniger. Und so entsteht am Ende eine Form von Symbolpolitik, bei der nicht unbedingt weniger Plastik entsteht, sondern vor allem ein besseres Gefühl beim Wegwerfen.

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AUSZUG AUS DEM BUCH:

Grundeigentum in Spanien von A – Z für Eigentümer, Käufer und Verkäufer (Vollständige Neubearbeitung 7. Auflage).

Von Dr. Burckhardt Löber, Dr. Alexander Steinmetz und Rocío García Alcázar

Eigentumsvorbehalt - Reserva de Dominio

Aus dem Prinzip der Vertragsfreiheit, normiert in Art. 1255 CC, wird die Zulässigkeit des Eigentumsvorbehalts gefolgert. Bei beweglichen Sachen ergibt sich die Zulässigkeit der Vereinbarung des Eigentumsvorbehalts aus Art. 7.10 des Gesetzes 28/1998 v. 13.07. Der Tribunal Supremo hat in verschiedenen Urteilen die Zulässigkeit des Eigentumsvorbehalts auch bei Immobilien anerkannt (vgl. Urteile vom 15.3.1935 und vom 8.6.1963). In der Regel wird ein Eigentumsvorbehalt in der Weise vereinbart, dass sich der Verkäufer bis zur Zahlung des vollständigen Kaufpreises das Eigentumsrecht vorbehält. In der Praxis wird der Eigentumsvorbehalt mit Zusatzvereinbarungen verbunden, die entweder so aussehen, dass für den Fall der Nichtzahlung eine Miete oder Nutzungsentschädigung vereinbart wird, oder aber -was häufiger vorkommt- in der Weise, dass der Verlust der Anzahlungsbeträge aus dem Gesichtspunkt des pauschalierten Schadensersatzes oder der Vertragsstrafe als vereinbart gilt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Bestimmung des Art. 1154 CC, wonach das Gericht die Vertragsstrafe herabsetzen kann. Als ausgewogen sowohl im Interesse des Verkäufers wie auch des Käufers lässt sich eine Regelung bezeichnen, wonach der Grundstücksverkauf zwar unter Eigentumsvorbehalt erfolgt, der Käufer jedoch im Grundbuch eingetragen wird. Der Verkäufer sichert sich in diesen Fällen gegen die Möglichkeit der Nichtzahlung in der Regel zusätzlich dadurch, dass er sich vom Käufer Wechselakzepte mit den vereinbarten Fälligkeiten geben lässt.

In der Regel wird in Fällen dieser Art eine Vertragsaufhebungsklausel (Cláusula Resolutoria) aufgrund der Bestimmungen der Art. 1504, 1124 CC vereinbart, die auch im Grundbuch vermerkt

wird. Es bedarf dann jedoch eines Gerichtsurteils, um den Vertrag wieder rückabzuwickeln, es sei denn, die Kaufvertragsparteien heben diesen einverständlich auf.

RZ 125

Die Autoren Dr. Alexander Steinmetz und Rocío García Alcázar sind Partner der Rechtsanwaltskanzlei Löber Steinmetz & García, Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, Frankfurt, Köln. E-Mail: info@loebersteinmetz.de

Tel: +49-(0)69 96 22 11 23, +49-(0)221 82 82 97 09 www.loeber-steinmetz.de

In Kooperation mit Löber Steinmetz García Rechtsanwälte y Abogados S.L.P., Mallorca und Teneriffa, Tel. +34 971 72 03 72, Tel. +34 922 38 03 15

Buchbestellung:

Grundeigentum in Spanien von A – Z für Eigentümer, Käufer und Verkäufer (Vollständige Neubearbeitung 7. Auflage) 216 Seiten, € 38,- . edition für internationale Wirtschaft Verlagsauslieferung

W. Jenior Marienstraße 5, 34117 Kassel, Telefon: +49 (0) 561/739 16 21, Fax: +49 (0)561/774148

E-Mail: service@jenior.de, www.edition-spanien.de

Altoasis Residences: Sonne, Golf und Lebensqualität an der Costa del Sol

320 Sonnentage im Jahr, Wintertemperaturen, die selten unter 15 Grad fallen, und deutlich niedrigere Lebenshaltungskosten als in vielen deutschen Großstädten: Estepona im Süden Spaniens zählt längst zu den bevorzugten Wohn- und Urlaubszielen vieler Mitteleuropäer. Mit Altoasis Residences präsentiert GILMAR Consulting Inmobiliario ein neues Wohnprojekt, das genau diesen Lebensstil verbindet – mit sofort bezugsfertigen Immobilien und einer privilegierten Lage an der Costa del Sol.

Komplett ausgestattete Häuser – sofort bezugsfertig

Altoasis Residences umfasst 87 bereits fertiggestellte Einfamilienhäuser, verteilt auf zwei Etagen plus Untergeschoss. Die Immobilien verfügen über drei Schlafzimmer, zwei Badezimmer sowie großzügige private Terrassen. Teilweise bieten die Häuser zusätzlich ein Solarium mit Blick auf das Meer und den Golfplatz.

Auch die Ausstattung überzeugt mit hochwertigen Details: Marmorböden, doppelt verglaste Fenster, elektrische Rollläden und Whirlpool-Badewannen gehören ebenso dazu wie modern gestaltete Gemeinschaftsbereiche. Den Bewohnern stehen Innen- und Außenpools, ein Spa-Bereich, Fitnessstudio sowie neu angelegte Gartenanlagen zur Verfügung.

Gute Anbindung und umfassende Infrastruktur

Die Wohnanlage liegt weniger als eine Stunde vom Flughafen Málaga entfernt und bietet direkte Verbindungen in zahlreiche deutsche Städte. Internationale Schulen, medizinische Einrichtungen und Einkaufszentren befinden sich in unmittelbarer Nähe. Marbella ist in rund 30 Minuten erreichbar, Sotogrande in etwa 45 Minuten. Die Preise beginnen ab 405.000 Euro.

Die Erfahrung von GILMAR als starkes Fundament

Vermarktet wird das Projekt von GILMAR Consulting Inmobiliario, einem der etabliertesten Immobilienunternehmen Spaniens. Seit 1983 ist das Unternehmen auf dem nationalen und internationalen Immobilienmarkt aktiv und betreut Käufer aus Großbritannien, Deutschland, Belgien und Skandinavien.

Die sofortige Bezugsfertigkeit, die gewachsene Umgebung sowie das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis machen Altoasis Residences zu einem der interessanten Wohnprojekte an der Costa del Sol.

Telefon: (+34) 914 329 191 E-Mail: gilmar@gilmar.es Web: www.gilmar.es

Marokko und Griechenland führen die Liste der günstigsten Sommerreiseziele für deutsche Urlauber an

Der Sommer rückt näher - und mit ihm die große Frage: Wohin geht die Reise? Pünktlich zur Hauptbuchungszeit, in der die meisten Deutschen ihren Sommerurlaub planen und buchen, liefert weloveholidays jetzt Orientierung. Eine aktuelle Auswertung des OnlineReiseanbieters zeigt, welche zehn Destinationen im Sommer 2026 das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für deutsche Reisende bieten. Das Ergebnis: Agadir in Marokko führt das Ranking mit einem Durchschnittspreis von nur 245 Euro pro Person für sieben Nächte an, gefolgt von Halkidiki (Griechenland, 266 Euro) und Korfu (Griechische Inseln, 342 Euro).

Was die Top-Ziele zu bieten haben

Agadir in Marokko führt die Liste an, und gleich vier griechische Destinationen - Halkidiki, Korfu, Rhodos und Kreta - sind unter den Top Ten vertreten. Agadir lockt mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr, breiten Atlantikstränden und einer faszinierenden nordafrikanischen Kultur, bei einer Flugzeit von nur drei bis vier Stunden ab den großen deutschen Flughäfen. Wer etwas Besonderes sucht, ist hier richtig: Kamelritte am Strand, Ausflüge ins Atlasgebirge oder ein Besuch der UNESCO-geschützten Medina von Essaouira machen den Urlaub unvergesslich.

Halkidiki, Korfu, Rhodos und Kreta stehen für das Beste, was Griechenland zu bieten hat: malerische Altstädte und eine entspannte Urlaubsatmosphäre. Korfu besticht durch seine venezianisch geprägte Architektur und verbindet Strand und Kultur. Halkidiki mit seinen drei markanten Halbinseln ist besonders

bei Familien beliebt, dank ruhiger, flacher Gewässer und hervorragender Strandinfrastruktur. Rhodos ist berühmt für seine mittelalterliche Altstadt. Kreta, Griechenlands größte Insel wartet mit dem sagenumwobenen Palast von Knossos oder Wanderungen durch die SamariaSchlucht.

Spanien ist mit drei Zielen vertreten: Costa Dorada, Murcia und Andalusien. Die Costa Dorada ist besonders familienfreundlich, während Murcia ein ruhigeres, authentisches Spanien-Erlebnis abseits der großen Touristenströme bietet. Andalusien vereint traumhafte Strände mit Kultur und Gastronomie. Italien komplettiert das Ranking mit Sardinien und Sizilien - beide Inseln sind bekannt für ihr türkisfarbenes Wasser und nur einen kurzen Flug von Deutschland entfernt.

Quelle: weloveholidays

Foto - © 2026 Adobe
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Beach Living

BEZUGSFERTIGE LUXUSVILLA AM STRAND

5 Schlafzimmer | 5,5 Badezimmer | 450 m2 Wohnfläche | 220 m2 Terrassen | 610 m2 Grundstück | 2.950.000 €

Die bezugsfertige Residenz verbindet modernen Luxus mit der Präzision deutscher Planung. Auf einem 610 m² großen Grundstück erstreckt sich die Villa über 450 m² Wohnfläche auf drei Ebenen und bietet fünf Schlafzimmer sowie 5,5 Badezimmer. Highlights sind lichtdurchflutete, offene Wohnbereiche, eine Designerküche, großzügige Terrassen, ein gestalteter Garten mit Pool sowie elegant ausgestattete Suiten auf jeder Etage. Mit fließendem Übergang zwischen Innen- und Außenbereichen, Südausrichtung und zeitgemäßem, elegantem Design ist die Villa Lipto ein außergewöhnliches Zuhause für das ganze Jahr am Meer. Die Lage Lindavista in San Pedro Beach besticht durch ihre fantastische Nähe zu Puerto Banús und Guadalmina, zwischen Strand, A7 und dem Stadtzentrum. Gleichzeitig bietet Lindavista ursprünglichen mediterranen Flair, eine ruhige Oase inmitten des exklusiven Marbellas. Mit Strandrestaurants direkt vor der Haustür können Sie entlang des Paseo Marítimo zu Fuß oder mit dem Fahrrad nach Puerto Banús gelangen und auch das Stadtzentrum mit seinen Geschäften und vielen neuen Restaurants ist fußläufig erreichbar.

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Ferienwohnung: So erkennen Urlauber

Fake-Angebote

ARAG Experten erklären Warnsignale und wie sich Reisende schützen können

Jeder Dritte verbringt den Urlaub am liebsten in einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus. Die Buchung erfolgt häufig online und ohne persönlichen Kontakt – und vor Ort kann sich dann herausstellen: Die Ferienwohnung gibt es gar nicht. Betrug mit Fake-Inseraten trifft immer wieder Reisende, die sich auf ein vermeintlich attraktives Angebot verlassen haben. Wie solche Maschen funktionieren, woran Verbraucher unseriöse Angebote erkennen und was Betroffene tun können, erklären die ARAG Experten.

Wie funktioniert der Betrug mit Ferienwohnungen?

Die Masche ist laut ARAG Experten meist ähnlich: Betrüger stellen gefälschte Anzeigen auf bekannten Buchungsportalen, Kleinanzeigen-Seiten oder auf eigens eingerichteten Webseiten ein. Häufig nutzen sie echte

Fotos und Beschreibungen, die sie von seriösen Angeboten oder Immobilienseiten kopieren. Interessenten werden dann aufgefordert, schnell zu buchen und eine Anzahlung oder sogar den gesamten Mietpreis zu überweisen. Nach der Zahlung bricht der Kontakt oft ab. Spätestens bei der Anreise wird klar, dass die Unterkunft nicht existiert, eine falsche Adresse angegeben wurde oder die Wohnung bereits an andere Gäste vermietet ist.

Gibt es typische Warnzeichen für FakeAngebote?

Einige Hinweise können darauf hindeuten, dass ein Ferienwohnungsangebot unseriös ist. Besonders vorsichtig sollten Urlauber werden, wenn der Preis deutlich unter dem üblichen Niveau vergleichbarer Unterkünfte liegt. So schön es für die Urlaubskasse auch wäre: Sehr günstige Angebote sind ein häufiges Lockmittel für Betrugsversuche. Auch fehlende oder unvollständige Anbieterangaben sind ein Warnsignal. Seriöse Vermieter geben

Foto - © 2026 Adobe
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Helicopteros Sanitarios ist der Führende Hausarzt und Notdienst an der Küste. Englisch sprechende Profis.

Wir haben keine Altersgrenze oder Medizinische Einschränkungen. Flotte von Krankenwagen mit modernster Technologie ausgestattet.

Weniger als der Preis einer Tasse Tee pro Tag!

Es ist immer besser, wenn Sie auch etwas Englisch oder Spanisch sprechen, um das richtige Verständnis mit den Ärzten zu erreichen!

Wir sind immer an ihrer Seite

in der Regel ihren vollständigen Namen, eine Adresse und eine Telefonnummer an. Fehlt ein Impressum oder gibt es nur eine anonyme E-Mail-Adresse, sollten Interessenten misstrauisch werden. Auffällig ist außerdem, wenn Vermieter darauf bestehen, die Kommunikation außerhalb der Buchungsplattform fortzusetzen, beispielsweise per Messenger oder privater E-Mail. Auch ungewöhnliche Zahlungswege können auf Betrug hindeuten. Wird der komplette Mietpreis sofort verlangt oder sollen Zahlungen über Bargeldtransferdienste erfolgen, mahnen die ARAG Experten zur Vorsicht. Üblich ist bei Ferienunterkünften meist eine Anzahlung von etwa zehn bis dreißig Prozent des Gesamtpreises. Wie lässt sich das vor der Buchung prüfen?

war, sollten betroffene Urlauber möglichst schnell handeln. Wichtig ist zunächst, den Betrug beim Plattformbetreiber zu melden und Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Dazu ist es hilfreich, Beweise zur Hand zu haben, etwa Rechnungen, Screenshots der Fake-Seite im Internet oder Schriftverkehr mit dem vermeintlichen Vermieter. Auch wenn die Erfolgschancen nicht immer hoch sind, raten die ARAG Experten zu einer Anzeige. Sie hilft den Behörden, Betrugsstrukturen zu erkennen und weitere Fake-Angebote aus dem Netz zu entfernen. Wurde die Zahlung per Kreditkarte oder Lastschrift geleistet, besteht unter Umständen die Chance, das Geld über die Bank zurückzubuchen. Bei einer klassischen Überweisung ist das deutlich schwieriger, weil das Geld oft schnell auf andere Konten weitergeleitet wird.

Mit einigen einfachen Prüfungen lässt sich das Risiko laut ARAG Experten deutlich reduzieren. Ein Preisvergleich mit ähnlichen Unterkünften in der gleichen Region kann schnell zeigen, ob ein Angebot realistisch ist. Hilfreich kann auch eine Bilder-Rückwärtssuche im Internet sein. Dabei kann man über spezielle Tools durch das Hochladen eines Fotos prüfen, ob dieses Bild in öffentlichen Quellen online erscheint. Tauchen die Fotos der Unterkunft dabei auf anderen Webseiten mit anderen Kontaktangaben auf, könnte es sich um ein kopiertes Inserat handeln. Ebenso sinnvoll ist es, Bewertungen anderer Gäste zu lesen oder beim örtlichen Tourismusbüro nachzufragen, ob die Unterkunft bekannt ist. Urlauber, die über große Buchungsplattformen buchen, profitieren häufig von zusätzlichen Sicherheitsmechanismen oder Käuferschutz. Dennoch lohnt es sich auch dort, Anbieterangaben und Bewertungen genau zu prüfen. Zu guter Letzt raten die ARAG Experten zu einem Blick auf Warnlisten unabhängiger Informationsplattformen wie Watchlist Internet * . Dort werden regelmäßig betrügerische Online-Reisebüros und Urlaubsbuchungsplattformen aufgelistet.

Was können Betroffene tun?

Stellt sich heraus, dass eine Ferienwohnung ein Fake

Was tun, wenn die Unterkunft nicht hält, was sie verspricht?

Eine gar nicht vorhandene Unterkunft ist das eine. Ein Feriendomizil, das nicht den Erwartungen entspricht, das andere. Entpuppt sich die Urlaubsbleibe als Bruchbude, haben Reisende, die den Urlaub pauschal gebucht haben, laut ARAG Experten unter Umständen einen Anspruch auf Abhilfe und Minderung, weil ein Reisemangel vorliegt (§ 651i Absatz 2 Bürgerliches Gesetzbuch). Dabei kann es sich um Leistungen handeln, die stark vom Angebot abweichen, um Bau- oder Verkehrslärm, auf den nicht hingewiesen wurde (Amtsgericht Nürnberg, Az.: 240 C 4152/23) und Amtsgericht Brandenburg an der Havel, Az.: 31 C 233/21), oder um Kakerlaken als unliebsame Mitbewohner (Amtsgericht Baden-Baden, Az.: 16 C 89/04). Wichtig ist bei allen Mängeln, diese umgehend schriftlich bei der Buchungsplattform oder – sofern vorhanden – beim Ansprechpartner vor Ort anzuzeigen. Zunächst muss eine angemessene Frist zur Beseitigung eingeräumt werden. Wurden die Probleme nicht behoben, sollten Urlauber Beweise sichern, zum Beispiel Fotos und Zeugenaussagen. Die Höhe der Minderung hängt vom Einzelfall ab. Bei erheblichen Mängeln kann unter Umständen sogar zusätzlich Schadensersatz für die nutzlos aufgewendete Urlaubszeit beansprucht werden. Nach dem Pauschalreiserecht haben Urlauber zwei Jahre Zeit, ihre Ansprüche geltend zu machen, vorausgesetzt, sie haben die Mängel vor Ort reklamiert und die Forderung nach Preisnachlass schriftlich gestellt.

Sie wollen mehr von den ARAG Experten lesen oder hören?

Dann schauen Sie auf http://www.arag.de vorbei. Quelle: ARAG SE *Watchlist Internet über den QR-CODE

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Mit Algen und Austernschalen zum Biodiesel

Kosten des umweltneutralen Sprits sinken laut Studie der Nicholls State University um 85 Prozent

Aus Süßwasseralgen stellt ein Team um Bello Makama von der Nicholls State University Biodiesel her. Ohne Katalysator geht das allerdings nicht. Dieser treibt im Normalfall die Kosten für die Produktion von Treibstoffen aus Pflanzen in die Höhe - oft so stark, dass sich das Verfahren nicht lohnt. Makamas Team bekommt ihn dagegen zum Nulltarif. Den benötigten Katalysator auf Kalziumoxidbasis finden die Forscher, ebenso wie die Algen, in der Nachbarschaft des Instituts: Schalen abgestorbener Austern.

Aus Austernschalen wird Kat

Die üblicherweise in diesem Prozess verwendeten chemischen Katalysatoren, Branntkalk oder Natronlauge, sind teuer. Als kostengünstige Alternative haben die Forscher ihren eigenen Kat aus kalziumreichen Austernschalen entwickelt. Sie geben hierfür pulverisierte Schalen in einen Ofen und wandeln das Kalziumkarbonat der Schalen in das Katalysatormaterial Kalziumoxid um. Der Einsatz dieses Kats auf Austernbasis senkt die Kosten für die Biodieselproduktion um bis zu 85 Prozent. Verfahren ist weltweit nutzbar

„In unserem Umfeld haben wir all diese erneuerbaren Ressourcen, die nicht genutzt werden. Als ich ins Feld ging, die Algen sammelte und später sah, wie aus den Algen Biodiesel wurde, wurde mir klar, wie sehr wir daran arbeiten müssen, unsere Umwelt zu verbessern und nachhaltigere Ressourcen zu schaffen", unterstreicht Elashry.

Makama und seine Assistentin Samia Elashry haben die Algen zerkleinert und das Öl herausgepresst. Das vermischten sie mit Methanol und einem pulverförmigen Kat. Im Anschluss erhitzten den Mix. So entstanden Biodiesel, den die meisten Dieselmotoren ohne Umbau oder Modifikation verbrennen können, und Glycerin, versichern die Wissenschaftler der Nicholls State University.

Die von den Experten entwickelten Biodieselverfahren seien nicht auf Louisiana beschränkt: Makama. „Algen wachsen fast überall auf der Welt, sie haben einen hohen Ölgehalt und konkurrieren nicht mit Ackerland." Muschelschalen seien ebenfalls allgegenwärtig und landeten meist auf Deponien.

Biodiesel wird weltweit hergestellt und genutzt, meist als Bestandteil von mineralischem Diesel. In Deutschland ist dieser mit „B7" gekennzeichnet. Er enthält sieben Prozent Biodiesel. Doch dessen Herstellung ist höchst umstritten, weil Pflanzen wie Soja und Raps, aus denen die Ausgangsöle gewonnen werden, riesige Landflächen benötigen, die sonst für den Anbau von Nahrungsmitteln genutzt werden könnten. Wild wachsende Algen konkurrieren dagegen nicht mit Nahrungsmitteln.

Quelle - Thibodaux pte001

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Geisterfahrer auf der autobahn: utobahn: so

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Rund 2.000-mal im Jahr werden Autofahrende gemeldet, die entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf einer deutschen Autobahn unterwegs sind. Für Warnungen vor sogenannten Geisterfahrern wird in der Regel das laufende Radioprogramm unterbrochen und inzwischen verfügen auch Fahrzeuge selbst teils über Warnfunktionen. Denn Falschfahrten gefährden die Verkehrssicherheit akut. Wie Autofahrerinnen und Autofahrer auf der Autobahn zu Falschfahrern werden und was dann zu tun ist, erläutert der ACE Auto Club Europa. Wie kommt es zu Geisterfahrten?

Nicht selten werden Autofahrende absichtlich zu Geisterfahrern: Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) spricht von 46 Prozent bewussten Falschfahrten. Es kommt etwa vor, dass Autofahrende im fließenden Verkehr wenden, um eine verpasste Ausfahrt doch noch zu nehmen. Der ACE warnt: Auch Sekunden im Gegenverkehr bedeuten akute Lebensgefahr für alle Beteiligten. Unbeabsichtigte Falschfahrten können aus einer ungewöhnlichen Verkehrsführung oder unübersichtlicher Beschilderung resultieren. Auch kann es durch Unachtsamkeit, Fehlorientierung, eine beeinträchtigte Sicht, Alkohol- oder Drogeneinfluss dazu

kommen, dass jemand falschherum auf die Autobahn auffährt. Autobahnzufahrten, Autobahnkreuze und Rastplätze sind potenzielle Schlüsselstellen, um in falscher Richtung auf die Autobahn zu gelangen. Gerade an komplexen Knotenpunkten ist grundsätzlich eine erhöhte Aufmerksamkeit gefragt, um Irrtümer zu vermeiden. Assistenzsysteme können zudem dazu beitragen, versehentliches falsches Auffahren zu vermeiden: Fahrzeuge mit VerkehrszeichenAssistenten warnen teils über das Display im Cockpit, sobald man in einen Straßenabschnitt entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung einfährt. Per Echtzeit-Kommunikation zwischen Fahrzeugen und ihrer Umgebung („Car-to-X“) können dann auch andere Verkehrsteilnehmende gewarnt werden. Mittlerweile gibt es außerdem Apps, die erkennen, ob das eigene Auto oder andere Fahrzeuge entgegen der Fahrtrichtung unterwegs sind, und warnen vor der Gefahr.

Geisterfahrer gesehen – wie verhalte ich mich richtig?

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Wer eine Falschfahrt bemerkt, sollte sofort die Polizei verständigen. Dabei gilt es, die Position sowie die Fahrtrichtung des beobachteten Fahrzeugs so genau wie möglich anzugeben, sodass andere Verkehrsteilnehmende auf der Strecke schnellstmöglich gewarnt werden können. ACE-Tipp: Das automatische Notrufsystem im Auto zu nutzen, geht besonders schnell und übermittelt Position und Fahrtrichtung des eigenen Fahrzeugs direkt mit.

Die Folgen von Unfällen mit Geisterfahrern sind häufig besonders schwer, weil hohe Geschwindigkeiten, wenig Zeit zum Reagieren und oft ein Überraschungsmoment zusammenkommen. Eigenständige Versuche, ein entsprechendes Fahrzeug zu stoppen, sind unbedingt zu vermeiden. Sinnvoll ist es jedoch, den Geisterfahrer bei Sichtkontakt durch die Lichthupe oder Hupe auf die Gefährdungssituation hinzuweisen.

Wie sollte man auf eine Warnmeldung reagieren?

Sobald beispielsweise das Radio, Anzeigetafeln oder auch Handy- beziehungsweise Auto-Apps vor einem Geisterfahrer auf dem befahrenen Abschnitt warnen, ist ein defensiver Fahrstil gefragt. Die Geschwindigkeit sollte kontrolliert reduziert werden, ohne hektische Manöver. Schneller als 80 km/h sollte niemand auf einer betroffenen Strecke unterwegs sein. Die Warnblinkanlage einzuschalten, sensibilisiert andere für die Gefahrensituation. Sinnvoll ist es zudem, weiterhin dem Verkehrsfunk zu folgen, sich möglichst rechts einzuordnen und Überholvorgänge zu vermeiden. Ein größerer Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug schafft Reserven für unerwartete Brems- oder Ausweichreaktionen. Es ist außerdem zu empfehlen, den Seitenstreifen als mögliche Ausweichfläche im Blick zu behalten. Wenn es die Verkehrslage zulässt, sollte der gefährdete Bereich zügig verlassen werden. Die nächste Ausfahrt oder ein Stopp auf einem nahegelegenen Rastplatz kommen dafür infrage.

In der Regel ist keine lange Unterbrechung erforderlich, denn die meisten Falschfahrten sind bereits nach wenigen Minuten beendet.

Falschherum aufgefahren – was nun?

Wer feststellen muss, selbst falschherum unterwegs zu sein, darf auf der Autobahn keinesfalls wenden oder rückwärtsfahren. Was zunächst naheliegend erscheint, kann die Gefahr für die beteiligten Verkehrsteilnehmenden noch verschärfen. Es gilt stattdessen zügig Licht und Warnblinkanlage einzuschalten, um bestmöglich sichtbar zu sein, die Geschwindigkeit deutlich zu reduzieren und an den Fahrbahnrand zu fahren. Das Fahrzeug sollte möglichst dicht an der Leitplanke stehen. Anschließend muss eine Warnweste angelegt und die Polizei kontaktiert werden. Der sicherste Aufenthaltsort bis zu deren Eintreffen ist hinter der Leitplanke.

Auch wenn es nicht beabsichtigt war, ist mit einer Strafe zu rechnen. Wer versehentlich entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fährt, muss in der Regel mit einem Entzug der Fahrerlaubnis und einem Bußgeld rechnen. Kommen durch die Falschfahrt Menschen zu Schaden, können zusätzliche Verfahren die Folge sein. Neben einer Geldstrafe droht dann eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren. Wer vorsätzlich zum Falschfahrer wird, muss mit deutlich höheren Strafen rechnen.

Quelle: ACE Auto Club Europa e.V. https://www.ace.de/

Foto - © 2026 Adobe
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Bit-Pong –digitales Tischtennis neu gedacht

Mit Bit-Pong wird klassisches Tischtennis zum interaktiven Outdoor-Erlebnis. Der smarte Tisch kombiniert Spiel u. Technologie durch Sensoren, LEDEffekte u. digitale Game-Modi, die jeden Ballwechsel visuell begleiten u. auswerten. Gespielt wird weiterhin ganz klassisch – Schläger, Ball, Bewegung. Doch die Spielfläche wird zur dynamischen Bühne für Licht, Effekte u. Spielvarianten. So entsteht eine moderne Mischung aus Sport, Gaming u. für Outdoor-Events u Freizeitbereiche.

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Mit dem C.FOLD präsentiert Dethleffs ein Wohnwagenkonzept, das speziell für die Elektromobilität der Zukunft entwickelt wurde. Während der Fahrt senkt sich die Karosserie per Knopfdruck ab u. reduziert so den Luftwiderstand deutlich – ein klarer Vorteil für die Reichweite des Zugfahrzeugs. Am Zielort fährt der Anhänger wieder auf seine volle Höhe u. verwandelt sich in einen vollwertigen Wohnraum mit Küche, Schlafbereich u. Bad. Leichtbauweise, Solartechnik u. ein intelligentes Raumkonzept machen den C.FOLD zu einem visionären Ansatz für nachhaltiges Reisen. Weitere Informationen finden Sie auf www.dethleffs.de

OUTDOOR TRENDS

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E-Tourer CUBE KATHMANDU

Lassen Sie Ihren inneren Abenteurer frei: Mit dem Kathmandu von CUBE steht Ihnen der perfekte E-Tourer bereit! Dieser Weltenbummler überzeugt nicht nur durch einen leistungsstarken BoschAntrieb, sondern auch durch einen stabilen, elegant integrierten Gepäckträger. Der Rahmen bietet zudem eine komfortable und sichere Geometrie –alles, was Sie für eine große Fernreise benötigen. Wohin soll Ihr nächstes Abenteuer führen? Weitere Informationen finden Sie auf www.cube.eu und auf www.biciterraneo.com oder im Shop von Biciterraneo in Torre del Mar

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Fibrafort 272 GTO

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OMO X – das selbstbalancierende E-Motorrad der Zukunft

Der OMO X von OMOWAY ist ein elektrisches ZweiRad-Fahrzeug, das klassische Motorradkonzepte neu interpretiert. Eine integrierte SelbstbalancierungsTechnologie sorgt dafür, dass das Fahrzeug auch im Stand stabil bleibt. Verschiedene Fahrmodi, smarte Assistenzsysteme sowie App-Steuerung u. vernetzte Navigation machen den OMO X zu einem hochdigitalen Mobilitätskonzept zwischen E-Motorrad u. intelligenter Urban-Mobility. Design u. KI-gestützte Technik verbinden sich hier zu einem klaren Blick in die Zukunft der Fortbewegung. Weitere Informationen finden Sie auf www.omoway.com

Moderne Linien kombiniert mit einem imposanten Design machen die 272 GTO zu einem unvergesslichen Boot. Eine maximierte Erfahrung auf einem geräumigen u. vielseitigen Schiff, das bis zu 12 Personen für aufregende Abenteuer an Bord komfortabel unterbringen kann. Weitere Informationen finden Sie unter www.fibrafort.com.br und bei ENJOY BOAT www.enjoyboat.net

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Pukas Easy Mood – PerformanceSurfboard aus dem Baskenland

Mit dem Easy Mood erweitert die spanische Surfbrand Pukas aus dem Baskenland ihre erfolgreiche „Mood“-Serie um ein zugängliches Performance-Board. Entwickelt aus dem Feedback von Teamridern u. Surfern, richtet es sich an Fahrer, die Performance u. einfaches Handling kombinieren möchten. Das Board ist etwas kürzer als klassische Performance-Boards u. überzeugt mit breiter Nose, voluminösem Tail u. starkem Concave für konstante Geschwindigkeit auch in kleineren Wellen. Die ausgewogene Bauweise sorgt zudem für gutes Paddeln u. erleichterten Take-off – ideal für wechselhafte Bedingungen u. vielseitige Sessions. Weitere Informationen finden Sie auf https://pukassurf.com

Mercedes-Maybach S-Klasse

Die neue Mercedes-Maybach S-Klasse erhält die umfassendste Überarbeitung ihrer Geschichte und hebt Luxus auf ein nochmals exklusiveres Niveau. Zahlreiche Details – von den Oberflächen bis zur digitalen Interaktion – wurden verfeinert, um eine Atmosphäre tiefster Ruhe, Eleganz und Entspannung zu schaffen.

Erstmals kommt das Mercedes-Benz Operating System (MB.OS) in einem Maybach zum Einsatz. Die vierte Generation des MBUX präsentiert sich in einem speziell abgestimmten Maybach Design und schafft eine digitale Erlebniswelt, die intuitiv, intelligent und zugleich bewusst zurückhaltend luxuriös wirkt.

Im Jahr 2026 feiert Mercedes-Benz 140 Jahre Automobilgeschichte – geprägt von Ikonen, die Pioniergeist, Exzellenz und das Gefühl des Ankommens verkörpern: „Welcome home“. Seit über einem Jahrhundert definiert Maybach die Idee automobilen Luxus immer wieder neu. Mercedes-Maybach verbindet dabei die technologische Perfektion von Mercedes-Benz mit der exklusiven Eleganz der Marke Maybach.

Zehn Highlights der Mercedes-Maybach

S-Klasse

• Die neue Interpretation des Kühlergrills verleiht dem Auftritt noch mehr Präsenz. Breiter und markanter ausgeführt, mit dezent illuminierter Kontur, setzt er ein klares Statement von Souveränität und Ruhe statt Lautstärke. In ausgewählten Märkten werden zudem das Maybach Emblem an der C-Säule sowie der Mercedes-Stern auf der Motorhaube subtil beleuchtet – stille Autorität in ihrer reinsten Form.

• Erstmals ist der Maybach Schriftzug im Kühlergrill-Rahmen dezent illuminiert. Die Doppel-Stern-Scheinwerfer erhalten feine Akzente in Roségold, während geschmiedete Räder ein besonderes Detail tragen: einen frei gelagerten Mercedes-Stern, der sich stets aufrecht hält – ein technisches wie visuelles Statement für Perfek-

• Der Innenraum verbindet klassische Handwerkskunst mit moderner digitaler Architektur. Der MBUX Superscreen integriert sich in ein speziell für Maybach entwickeltes Ambiente. Offenporige Hölzer, sanftes Licht und fein abgestimmte Materialien schaffen eine Atmosphäre des Cocooning – ruhig, edel und zeitlos modern.

• Ein neuer Ansatz moderner Luxusphilosophie zeigt sich in der optional lederfreien Ausführung. Hochwertige textile Oberflächen in Naturfaser-Optik, kombiniert mit fein gesetzten Kontrasten und aufwendig gesteppten Details, interpretieren Nachhaltigkeit im Luxussegment neu.

• Mit MANUFAKTUR „Made to Measure“ wird nahezu grenzenlose Individualisierung möglich. Unterschiedlichste Lederarten, Ziernähte, Stickereien und handwerkliche Veredelungen machen jede S-Klasse zu einem Unikat – einem präzisen Ausdruck persönlicher Handschrift.

• Im Fond entsteht ein Raum der Ruhe. Komforttüren, Executive-Sitze, integrierte Kühlfächer sowie fein arrangierte Details wie versilberte Champagnerkelche unterstreichen den Anspruch eines mobilen Rückzugsortes auf höchstem Niveau.

• Angetrieben wird die neue S-Klasse von elektrifizierten Sechs- und Achtzylindermotoren, die souveräne Kraftentfaltung mit außergewöhnlicher Laufruhe verbinden. Mild-Hybrid-Technologie sorgt für sanftes Ansprechverhalten und effiziente Energierückgewinnung. In ausgewählten Märkten bleibt zudem der V12 als Inbegriff kultivierter Leistung erhalten.

• Mit MB.OS und der neuesten MBUX Generation zieht eine neue digitale Intelligenz ein. Maybach-spezifische Grafiken, ein weiterentwickeltes Bedienkonzept und der KI-gestützte virtuelle Assistent definieren die Interaktion neu. Regelmäßige Over-the-Air-Updates halten das System kontinuierlich aktuell.

tion im Kleinen.

• Moderne Assistenzsysteme unterstützen ein entspanntes und sicheres Fahrerlebnis. Ein hochentwickeltes Sensorsystem ermöglicht fortschrittliche Fahr- und Parkfunktionen.

MB.DRIVE ASSIST PRO unterstützt dabei ein nahezu nahtloses, assistiertes Fahrerlebnis – auch im Stadtverkehr.

• Neue Exterieur-Optionen wie zusätzliche Lackierungen und überarbeitete Rad-Designs erweitern die Individualisierung und unterstreichen den Charakter jeder Konfiguration.

Materialien und Licht: moderne Luxusdefinition

Die neue Farbwelt im Innenraum erweitert die MaybachPalette um einen warmen, eleganten Naturton mit Couture-Anmutung.

Die Ambientebeleuchtung inszeniert den Innenraum mit neuer Intensität. Zahlreiche individuell wählbare Farbstimmungen reagieren auf Fahrzeugfunktionen und Fahrzustände und schaffen eine Atmosphäre, die sich subtil ständig verändert. Licht wird hier nicht dekorativ verstanden, sondern als Teil der Interaktion.

Erstmals bietet Mercedes-Maybach ein lederfreies Interieur an – eine moderne Interpretation von Luxus. Hochwertige textile Oberflächen in Naturfaser-Optik, kombiniert mit fein strukturierten Materialien und kontrastierenden Details, definieren eine neue Form nachhaltiger Eleganz, ohne Abstriche bei Komfort oder Wertigkeit.

Antrieb: kultivierte

Kraft in neuer Balance

Die Motorenpalette wurde umfassend weiterentwickelt und auf zukünftige Anforderungen ausgelegt. An der Spitze stehen neu abgestimmte Achtzylinder mit elektrischer Unterstützung, die Leistung und Laufruhe auf höchstem Niveau verbinden.

Ein weiterentwickeltes Mild-Hybrid-System sorgt für sanftes Ansprechverhalten und effiziente Energierückgewinnung. Zwei Ausgleichswellen garantieren außergewöhnliche Laufruhe, während in ausgewählten Märkten weiterhin ein V12 als Ausdruck klassischer Maybach-DNA verfügbar bleibt.

Auch der Sechszylinder im Plug-in-Hybrid wurde umfassend überarbeitet und bietet ein souveräneres, elektrifiziertes Fahrerlebnis mit erhöhter Systemleistung. Die elektrische Reichweite ermöglicht entspanntes, nahezu lautloses Gleiten im urbanen Raum.

Umfassende Dämmmaßnahmen optimieren zusätzlich das akustische Gesamterlebnis und unterstreichen den Charakter der S-Klasse als mobile Ruhezone.

Fahrkomfort: neue AIRMATIC-Generation

Die weiterentwickelte AIRMATIC Luftfederung arbeitet nun vorausschauend und passt sich in Echtzeit an die Straßenverhältnisse an. Daten vernetzter Fahrzeuge ermöglichen es dem System, Unebenheiten frühzeitig zu erkennen und den Komfort insbesondere im Fond weiter zu steigern. Das Ergebnis ist ein Fahrgefühl, das weniger Bewegung als vielmehr Gleiten vermittelt.

MBUX: digitale Intelligenz im Maybach-Stil

Die neue MBUX Generation bringt eine nochmals verfeinerte digitale Erlebniswelt in die S-Klasse. Der MBUX Superscreen verbindet zentrale Anzeige und Beifahrerdisplay unter einer Glasfläche, ergänzt durch ein eigenständig gestaltetes Kombiinstrument mit optionaler 3D-Darstellung.

Im Maybach-Design wird die Oberfläche selbst zum Designelement: warme Metallic-Töne, fein strukturierte Hintergründe und ein zentral platziertes Emblem schaffen visuelle Ruhe und Exklusivität.

Auch die Fondpassagiere profitieren von zwei großen Displays und individuell konfigurierbaren Bedieneinheiten. Funktionen wie Klima, Entertainment und Fahrzeugkomfort lassen sich intuitiv steuern – vollständig integriert in die Innenraumarchitektur.

Der MBUX Virtual Assistant agiert als digitaler Begleiter, der komplexe Sprachinteraktionen ermöglicht und sich an frühere Eingaben erinnert. Seine Darstellung im Zero Layer bleibt bewusst zurückhaltend – als ruhiger, permanenter Ansprechpartner im Hintergrund.

Regelmäßige Over-the-Air-Updates sorgen dafür, dass das System kontinuierlich weiterentwickelt wird.

Assistenzsysteme: souveräne Kontrolle in jeder Situation

Ein leistungsstarker zentraler Rechner bildet das Rückgrat der Assistenzsysteme. Fahr- und Parkfunktionen sind eng vernetzt und unterstützen ein entspanntes, sicheres Fahrerlebnis –auch in komplexen Verkehrssituationen.

Erweiterte Assistenzpakete ermöglichen teilautomatisierte Fahrfunktionen und ein nahtloses Handling im Stadtverkehr. Intelligente Parksysteme erkennen geeignete Lücken frühzeitig, unterstützen beim Ein- und Ausparken und erhöhen die Übersicht im urbanen Umfeld.

Maßgeschneidert: MANU-

FAKTUR als höchste Form der Individualisierung

MANUFAKTUR steht bei MercedesMaybach für nahezu grenzenlose Personalisierung, in der Handwerkskunst und kreative Freiheit verschmelzen. Ein breites Spektrum an Lackierungen, Interieurmaterialien und handgefertigten Details macht jede S-Klasse zum Unikat. Im Schnitt ist jedes Fahrzeug mit mehreren MANUFAKTUR-Elementen versehen – Ausdruck gelebter Exklusivität. Maybach-Kunden suchen bewusst das Außergewöhnliche, um Persönlichkeit und Stil über ihr Fahrzeug auszudrücken. Mit MANUFAKTUR „Made to Measure“ erreicht diese Idee ihre konsequenteste Form: ein Prozess, der nahezu unbegrenzte Individualisierung ermöglicht. Im MANUFAKTUR Studio in Sindelfingen wird dieser Weg erlebbar – aus einer Vision entsteht Schritt für Schritt ein konkretes Fahrzeug.

Eine Welt aus Farben und Materialien

Die Grundlage bildet eine außergewöhnlich breite Farb- und Materialwelt. Zwei neue Lackierungen erweitern das Spektrum: ein Effektlack mit fein eingearbeiteten Glaspartikeln sowie ein matter, technisch wirkender Ton mit besonderer Tiefenwirkung.

Auch die Räder setzen Akzente: ein filigranes Schmiederad mit goldfarbenem Detail unterstreicht die Handschrift von MANUFAKTUR. Im Innenraum erweitern neue Farbkombinationen die Gestaltungsmöglichkeiten und schaffen zusätzliche Individualität.

Made to Measure: vom Wunsch zur Wirklichkeit

Mit MANUFAKTUR „Made to Measure“ wird Individualisierung auf ein neues Niveau gehoben. Neben einem breiten Portfolio geprüfter Optionen sind auch weitergehende, individuelle Designlösungen möglich.

Von historischen Farbwelten über Leder- und Materialvarianten bis zu individuellen Ziernähten entsteht ein Spektrum weit über klassische Konfigurationen hinaus.

Jede Anfrage wird von Spezialisten begleitet, mit dem Ziel, persönliche Vorstellungen präzise umzusetzen.

Jede Reise beginnt mit einem persönlichen Gespräch – im Studio, im Showroom oder im privaten Umfeld. Im Mittelpunkt steht stets der Kunde und seine Idee.

Ein digitales Visualisierungstool macht das Fahrzeug früh erlebbar und zeigt Farben, Materialien und Details virtuell, noch bevor die Fertigung beginnt.

Entstehung einer neuen Ikone in Sindelfingen

Die Produktion der neuen Mercedes-Maybach S-Klasse erfolgt im Werk Sindelfingen, einem der traditionsreichsten

Standorte der Marke. In der Factory 56 entstehen Fahrzeuge in einem digital vernetzten, hochflexiblen Fertigungssystem, das Präzision und Effizienz verbindet.

Im MANUFAKTUR-Bereich werden exklusive Ausstattungen in aufwendiger Handarbeit gefertigt. Hier treffen moderne Technologien auf klassische Handwerkskunst. Im MANUFAKTUR Studio erleben Kunden direkt, wie ihr individuelles Fahrzeug entsteht. Seit dem 25. März 2026 ist die neue Mercedes-Maybach S-Klasse in den ersten europäischen Märkten bestellbar, weitere Märkte folgen schrittweise.

Quelle: Mercedes-Benz Group AG| Redaktion:– © Spanien aktuell – Cesar Certier | Fotos: Copyright © 2026 Mercedes-Benz Group AG

Meeressäuger sind hochintelligente Wesen: Sie geben einander Namen, leben in komplexen Sozialstrukturen und nutzen Werkzeuge. Und doch könnte unser Umgang mit ihnen widersprüchlicher kaum sein: Während sie in manchen Ländern als schützenswert gelten, werden sie anderswo gejagt, ausgebeutet oder zur Unterhaltung gehalten.

Jagd und Ausbeutung

Bilder der Treibjagden in Taiji sind seit dem Film „Die Bucht” von Ric O'Barry weltweit bekannt. Auch auf den zu Dänemark gehörenden Färöer-Inseln werden Delfine und Grindwale getötet – verteidigt als kulturelles Erbe, kritisiert als unnötige Grausamkeit.

Island hat den Walfang nach zwei Jahren Pause wieder aufgenommen, wenngleich mit geringerer Quote.

delfinWale –Geliebt, GejaGt, eliebt, G t, GefanGen: efan

Der wiDersprüchliche Umgang mit meeressäUgern U

Norwegen sieht ihn weiterhin als Teil seiner Kultur und argumentiert, Wale seien Nahrungskonkurrenten des Menschen. Dabei spielen Meeressäuger eine wichtige Rolle für gesunde Meeresökosysteme–und tragen sogar dazu bei, Fischbestände zu erhalten. Hauptverursacher der Überfischung ist ohnehin der Mensch.

In Japan wird Walfang zusätzlich mit der Versorgung der Bevölkerung begründet. Gleichzeitig sinkt die Nachfrage nach Walfleisch seit Jahren. Studien zeigen zudem eine hohe Belastung mit Schadstoffen wie Quecksilber.

Eine weitere Form der Ausbeutung ist die Haltung in Delfinarien. In Asien, besonders in China, erlebt dieser Sektor einen Boom. In der EU gibt es noch rund 30 Delfinarien, doch der Trend geht zurück. Wissenschaftliche Erkenntnisse haben in den letzten Jahren bewiesen, dass Wale und Delfine extrem intelligente, soziale und sogar selbstbewusste Lebewesen sind. Dies hat in vielen Ländern zu einem Umdenken geführt.

Foto – große Tümmler
Foto – Grindwal
Foto – gewöhnlicher Delfin

Positive Entwicklungen

Schon 2013 erklärte Indien Delfine zu „nicht-menschlichen” Personen, um ihre Rechte auf Leben und Freiheit zu schützen. Begründet wurde diese Entscheidung mit der hohen Intelligenz und Sensibilität dieser Geschöpfe. Viele Tiere werden hier verehrt und als heilig angesehen oder spielen eine wichtige Rolle in religiösen und mythologischen Kontexten. Das soll nicht heißen, dass es nicht trotzdem Herausforderungen im Bereich des Tierschutzes gibt, die gelöst werden müssten. Aber immerhin hat Indien einen wichtigen Meilenstein im Umgang mit Meeressäugern gesetzt.

2024 erklärten die Anführer der neuseeländischen Maoris und anderer polynesischer Völker im Südpazifik Wale zu juristischen Personen, um sie besser schützen zu können und ihre Rechte zu bewahren. Damit erhalten sie rechtliche Ansprüche auf eine gesunde Umwelt und Bewegungsfreiheit.

Auch Costa Rica gilt als Vorreiter im Naturschutz. Der konsequente Schutz mariner Ökosystemen kommt dort indirekt auch Walen und Delfinen zugute.

Wal Liebe – zwischen Mitgefühl und Selbstinszenierung

Der Umgang mit dem in Deutschland gestrandeten Wal „Timmy” zeigt besonders deutlich, wie widersprüchlich unsere Beziehung zu diesen Tieren ist: Die öffentliche Anteilnahme war groß, die Rettungsaktionen wurden aufmerksam verfolgt. Schließlich wurde das Tier zurück in den Atlantik gebracht.

Für viele war das ein Erfolg – ein Beweis dafür, dass sich Einsatz und Mitgefühl lohnen. Gleichzeitig blieb die Maßnahme umstritten. Fachleute wiesen von Anfang an darauf hin, dass wiederholte Rettungsaktionen für geschwächte Tiere erheblichen Stress bedeuten können und eine Rückführung ins offene Meer nicht automatisch ihr Überleben sichert.

Hier zeigt sich ein grundlegendes Dilemma: Der Wunsch, ein einzelnes Tier um jeden Preis zu retten, kann mit dem tatsächlichen Wohl des Tieres in Konflikt gera-

ten. Zwischen echter Fürsorge und dem menschlichen Bedürfnis, ein „Happy End” zu erzwingen, verläuft eine schmale Grenze.

Tierliebe verlangt jedoch mehr als Mitgefühl. Sie erfordert auch die Bereitschaft, wissenschaftliche Einschätzungen zu akzeptieren – selbst dann, wenn sie gegen unsere Intuition gehen.

Was jeder tun kann

Der Schutz von Meeressäugern beginnt im Alltag. Plastikmüll, Geisternetze und Umweltverschmutzung gehören zu den größten Bedrohungen für Wale und Delfine. Das Schicksal von Timmy sollte uns vor Augen führen, dass unser Umgang mit den Ozeanen zu seinem Leiden geführt hat. Er ist nur ein Beispiel, das wir vor Augen haben und steht im Gegensatz zu all den Tieren, die tagtäglich an den Auswirkungen unseres Handelns verenden. Zeit also, dem Ozean den Respekt entgegenzubringen, den er verdient.

Wer helfen möchte, kann bewusst entscheiden: keine Delfinarien besuchen, sondern die Tiere lieber in freier Natur beobachten. Dabei Anbieter für Whale Watching auswählen, die respektvolle Touren anbieten und Organisationen unterstützen, die sich für den Schutz der Meere einsetzen.

Ein Appell

Warum auch immer wir die Meeressäuger so unterschiedlich behandeln, sei es durch kulturelle Hintergründe und Traditionen, wirtschaftliche Interessen oder weil wir endlich die Intelligenz und die Leidensfähigkeit dieser Tiere begreifen.

Es liegt an uns, ob wir diese Tiere weiterhin als Ressource betrachten – oder als das, was sie sind: faszinierende Mitbewohner dieses Planeten, mit einem eigenen Recht auf Leben, Freiheit und eine intakte Umwelt.

C. Alcalde Juan Núñez, 10 11380 Tarifa (Cádiz) Tel.: (+34) 956 62 70 08 www.firmm.org

Text & Fotos - © firmm

Foto – Pottwal
Foto – gestreifter Delfin

asturien Spaniens

grünes Geheimnis zwischen Atlantik und Bergen

Wer an Spanien denkt, sieht oft Sonne, trockene Landschaften und weiße Dörfer vor sich.

Asturien widerspricht diesem Bild – nicht laut, sondern mit stiller Konsequenz.

Im Norden der Iberischen Halbinsel, eingeklemmt zwischen dem Atlantik und den mächtigen Ausläufern der Picos de Europa, entfaltet sich eine Region, die sich dem klassischen Spanienbild entzieht und gerade deshalb zu den eindrucksvollsten Landschaften des Landes zählt.

Asturien wird nicht ohne Grund als „grünes Spanien“ bezeichnet. Dichte Wälder, saftige Wiesen, steile Klippen und ein oft dramatischer Himmel prägen das Land-

schaftsbild. Regen und Sonne wechseln sich hier selbstverständlich ab – ein Zusammenspiel, das eine Natur formt, die intensiver, wilder und ursprünglicher wirkt als in vielen anderen Regionen Spaniens.

Doch Asturien ist mehr als Landschaft. Die Region gilt als Wiege der christlichen Rückeroberung der Iberischen Halbinsel. Nach dem Einfall der Mauren im Jahr 711 formierte sich hier im Norden der Widerstand, der später als Reconquista in die Geschichte eingehen sollte. Aus dem kleinen Königreich entstand ein Symbol für Unabhängigkeit und Identität, das bis heute im Selbstverständnis der Asturier spürbar ist.

Foto - © 2026 Adobe
Foto - Küstenstadt Ribadesella © 2026 Adobe

Landschaften voller Kontraste: Küste und Berge im direkten Wechselspiel

Aus dieser Geschichte heraus formt sich eine Landschaft, die ebenso widersprüchlich wie eindrucksvoll ist. Was Asturien so besonders macht, ist die unmittelbare Nähe von Meer und Gebirge. Innerhalb kürzester Zeit wechselt die Szenerie von schroffen Steilküsten zu alpinen Landschaften. Entlang der Küste reihen sich kleine Buchten, Naturstrände und dramatische Klippen aneinander, gegen die die Wellen des Atlantiks mit ungebremster Kraft schlagen.

Nur wenige Kilometer landeinwärts erhebt sich bereits das Bergmassiv der Picos de Europa. Die steilen Gipfel, tief eingeschnittenen Täler und dichten Wälder vermitteln eine fast unberührte Wildheit. Wanderer, Naturliebhaber und Ruhesuchende finden hier eine Kulisse, die eher an die Alpen erinnert als an das typische Spanienbild.

Besonders eindrucksvoll zeigt sich diese Landschaft rund um die Lagos de Covadonga. Die hochgelegenen Seen spiegeln die umliegenden Berge und verändern je nach Lichtstimmung ständig ihr Gesicht – ein Ort, der die Ursprünglichkeit Asturiens wie kaum ein anderer verkörpert.

Foto - Playa del Silencio © 2026 Adobe
Foto - Bufones de Pria in Llanes © 2026 Adobe
Foto - Lago de Covadonga © 2026 Adobe

Städte zwischen Geschichte und Gegenwart

Trotz seiner starken Naturverbundenheit bietet Asturien auch kulturell bemerkenswerte Städte, die jeweils ihren ganz eigenen Charakter besitzen. Die Hauptstadt Oviedo gilt als historisches und kulturelles Zentrum der Region. Ihre Altstadt ist geprägt von romanischen Kirchen, engen Gassen und gepflegten Plätzen. Besonders die vorromanischen Bauwerke am Stadtrand zeugen von der frühen Bedeutung Asturiens im Mittelalter und gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.

An der Küste liegt Gijón, eine Stadt, die Tradition und modernes Leben auf gelungene Weise verbindet. Die offene Lage am Meer, lange Promenaden und ein lebendiges Stadtbild machen Gijón zu einem Ort, an dem sich das maritime Lebensgefühl Asturiens besonders intensiv erleben lässt.

Etwas ruhiger, aber nicht weniger interessant präsentiert sich Avilés. Die gut erhaltene Altstadt mit ihren Arkaden und historischen Gebäuden gehört zu den schönsten der Region und wird dennoch oft übersehen – ein klassisches Beispiel für das stille Potenzial Asturiens.

Covadonga: Ursprung einer Nation

Kaum ein Ort ist so eng mit der Geschichte Asturiens verbunden wie Covadonga. In einer Höhle in den Bergen soll Pelayo, der erste asturische König, im 8. Jahrhundert den Grundstein für den Widerstand gegen die Mauren gelegt haben. Die Schlacht von Covadonga gilt als symbolischer Beginn der Reconquista. Auch wenn die historischen Details teilweise im Nebel der Geschichte liegen, ist die Bedeutung dieses Ortes unbestritten. Heute ist Covadonga ein wichtiger Wallfahrtsort und zugleich ein Ort, an dem Geschichte, Mythos und Landschaft auf eindrucksvolle Weise verschmelzen.

Zum monumentalen Heiligtum gehört das Casa Capitular, ein Gebäude im Gesamtkomplex von Covadonga in Asturien. Es ist Teil des bedeutenden religiösen Ensembles, das der Jungfrau von Covadonga gewidmet ist. Die Architektur verbindet Naturstein, roten Backstein und traditionelle Dachformen zu einem harmonischen Gesamtbild. An der Fassade findet sich ein Wappen mit dem spanischen Staatswappen sowie dem Eichenkreuz von Pelayo – ein starkes historisches Symbol mit direktem Bezug zur Reconquista. Ebenfalls Teil des Ensembles ist die Basílica de Santa María la Real de Covadonga, die im 19. Jahrhundert im neoromanischen Stil erbaut wurde. Die Kirche aus markantem rosafarbenem Kalkstein liegt eindrucksvoll eingebettet im Nationalpark Picos de Europa und zählt zu den wichtigsten Wallfahrtsorten Nordspaniens. Der gesamte Ort Covadonga gilt als historisch zentraler Ausgangspunkt der Reconquista und verbindet auf einzigartige Weise religiöse Bedeutung, Architektur und landschaftliche Kraft.

Foto - Ayuntamiento de Oviedo © 2026 Adobe
Foto - Gijón © 2026 Adobe
Foto - Casa Capitular © 2026 Adobe
Foto - Basílica de Santa María la Real © 2026 Adobe

Kultur und Identität: Ein Spanien für sich

Asturien hat sich über Jahrhunderte hinweg eine bemerkenswert eigenständige

Identität bewahrt. Die Region versteht sich nicht nur als Teil Spaniens, sondern als eigenständiger Kulturraum mit einem starken inneren Selbstbild, das aus Geschichte, Widerstand und Nähe zur Natur gewachsen ist.

Das Asturianische, eine regionale Sprache, ist bis heute Ausdruck dieser kulturellen Eigenständigkeit. Auch im Alltag zeigt sich eine Haltung, die weniger von Inszenierung geprägt ist als von Kontinuität und Verwurzelung. Feste, Architektur und Lebensweise wirken dadurch geerdet und authentisch – als würde die Region ihren eigenen Rhythmus bewahren, unabhängig von äußeren Entwicklungen.

Während der Süden Spaniens oft von Intensität und sichtbarer Inszenierung lebt, entfaltet Asturien seine Wirkung leiser, beständiger und natürlicher – und genau darin liegt seine kulturelle Tiefe.

Das stille Asturien erleben

Diese besondere Haltung wird vor allem abseits der Städte sichtbar. Zwischen Küste und Bergen öffnet sich ein Landschaftsraum, der nicht auf Wirkung, sondern auf Ursprünglichkeit setzt. Kleine Dörfer, abgelegene Täler und kaum erschlossene Küstenabschnitte prägen das Bild einer Region, die sich bewusst nicht in den Vordergrund drängt.

Foto - © 2026 Adobe
Foto - Taramundi © 2026 Adobe

Entlang der Küste finden sich ruhige Strände und versteckte Buchten, die selbst in der Hochsaison ihren natürlichen Charakter bewahren. Im Hinterland führen schmale Straßen in Bergdörfer, in denen traditionelle Bauweisen, enge Gassen und eine enge Verbindung zur Umgebung den Alltag bestimmen.

Ein besonderer Teil dieser Landschaft sind die sogenannten „Miradores“ –Aussichtspunkte, die oft weite Blicke über Täler, Berge oder das Meer eröffnen. Viele liegen abseits der Hauptwege und entfalten gerade dadurch ihre Wirkung: als stille Momente in der Landschaft.

Asturien lädt ein zum Entdecken und zum bewussten Erleben. Zwischen Bergen und Atlantik, zwischen Geschichte und Gegenwart entsteht ein Bild, das sich nicht vollständig festhalten lässt – sondern sich bei jeder Begegnung neu zeigt.

Die Region lebt von kleinen, oft unscheinbaren Momenten. Genau dort entfaltet sie ihre besondere Kraft. Wer sich auf Asturien einlässt, entdeckt ein Spanien, das ursprünglicher, grüner und ruhiger ist – und gerade deshalb eine besondere Intensität entfaltet.

Buen viaje – Gute Reise!

Text - Spanien aktuell-Cesar Certier ©

Foto - Llastres
Foto - Naturpark Fuentes del Narcea, Degaña und Ibias © 2026 Adobe
Foto - Römische Brücke im Ort Cangas de Onís © 2026 Adobe
Foto - Cueva de Campiecho © 2026 Adobe

DEUTSCHER FACHARZT: Dr. Wolfgang Kleimeier. Krankheiten von Blase, Nieren, Prostata, Geschlechtskrankheiten, Krebsvorsorge, Onkologie, Tumornachsorge, Operationen, Psychotherapie, Hausbesuche.

CLINICA UROLOGICA DE MARBELLA, Avda. Ricardo

Soriano 36, 29601 Marbella

Tel.: +34 952 863 642, Mobil: +34 670 620 544.

Mail: info@clinica-urologica.eu

WhatsApp: (+34) 679 065 410

LAMALAKA – Beach Experience

LAMALAKA entfaltet seine Beach Experience in voller Pracht: Exklusive balinesische Betten und elegante Liegen direkt am Meer auf einem fast privaten Strandabschnitt der Playa de Calahonda laden dazu ein, entspannte Sommertage in stilvollem Ambiente zu genießen. Zwischen sanften Wellen, kühlen Drinks und mediterranem Lifestyle verschmelzen Strand, Genuss und Design zu einem Erlebnis, das bleibt.

Direkt links unterhalb des ikonischen Balcón de Europa gelegen, zählt dieser Strandabschnitt zu den schönsten der Region – nicht zuletzt durch seine fast private Lage. Genau hier entfaltet LAMALAKA seine ganze Stärke: Balinesische Betten, elegante Liegen und ein durchdachtes Beach-Konzept, das den Alltag in den Hintergrund rücken lässt.

Ankommen, ablegen, genießen

LAHAMAKA, der exklusive Beach-Bereich von LAMALAKA, ist mehr als nur ein Platz in der Sonne – es ist ein Gefühl. Weiche Polster, das sanfte Rauschen des Meeres und der Blick aufs offene Mittelmeer schaffen eine Atmosphäre, die sofort entschleunigt. Ob für ein paar Stunden oder einen ganzen Tag – hier geht es nicht um Zeit, sondern um Qualität.

Und das Beste: Der Service kommt direkt zu Ihnen.

Kühle Drinks, kreative Cocktails oder ein leichter Snack – alles wird bequem an die Liege gebracht. Kein Aufstehen, kein Stress, nur genießen.

Kulinarik, die den Strand verlängert

Wer mehr möchte, wechselt fließend vom Strand ins Restaurant – und bleibt doch im gleichen Lebensgefühl. In LaSala trifft mediterrane Küche auf internationale Akzente: frische Salate, Ceviche, Grillspezialitäten und Tapas – leicht, modern und perfekt für warme Tage.

Später zieht es viele Gäste in LaJarana, wo entspannte Beats, ausgewählte Weine und kreative Cocktails den Tag stilvoll ausklingen lassen. Die Übergänge sind dabei fließend –vom Sonnenbaden zum Lunch, vom Aperitif zum Dinner.

Ein Ort, der bleibt

LAMALAKA ist kein klassischer Strandclub. Es ist ein Ort, der mit seinem modernen Design, seiner Lage direkt am Meer und seinem Gespür für Atmosphäre eine eigene Handschrift trägt. Zentral in Nerja gelegen und doch angenehm abgeschirmt, fühlt sich hier jeder Moment ein wenig exklusiver an – ohne laut zu sein.

Mit dem Start der Strandsaison wird klar:

LAHAMAKA bei LAMALAKA ist zurück – und der Sommer kann kommen.

Kontakt (+34) 659 341 457

Geöffnet: 1. – 14. Juni: 10:00 – 23:30 Uhr Ab 14. Juni: 10:00 – 00:00 Uhr

reservas@lamalakanerja.com

C. Prta del Mar, 2T, 29780 Nerja, Málaga

asturiens Küche

Kraftvoll, ursprünglich und von außergewöhnlicher Tiefe

Asturien gehört zu den wenigen Regionen Spaniens, in denen kulinarische Identität nicht inszeniert wirkt, sondern aus Herkunft, Produkt und handwerklicher Präzision entsteht. Zwischen Atlantikküste, sattgrünen Tälern und den schroffen Ketten der Kantabrischen Berge entwickelt sich eine Küche, die tief in der Tradition verwurzelt ist und zugleich in ihrer heutigen Form eine bemerkenswerte kulinarische Reife zeigt. Die asturische Küche lebt von Intensität und Zeit. Lange Garprozesse, konzentrierte Fonds und klare Aromastrukturen formen ein kulinarisches Profil, das gleichermaßen von Land und Meer geprägt ist. Fleischgerichte entfalten hier ebenso Tiefe wie Fisch und Meeresfrüchte. Entscheidend ist nicht die Reduktion der Küche, sondern ihre Klarheit: Produkte, die ihren Charakter behalten und durch Feuer, Reduktion oder präzise Zubereitung auf ihre Essenz gebracht werden.

Asturische Klassiker und Fleischgerichte

Entrecot a la Parrilla (Asturisches Rindersteak)

Asturien ist nicht nur für seine deftigen Eintöpfe bekannt, sondern auch für seine herausragende Fleischqualität. Besonders das Rindfleisch aus extensiver Weidehaltung gilt als aromatisch, kräftig und fein marmoriert. Ein klassisches Entrecot wird über offener Flamme oder auf dem Grill zubereitet, meist schlicht mit grobem Meersalz gewürzt, um den Eigengeschmack vollständig in den Vordergrund zu stellen.

Beim scharfen Anbraten entsteht eine intensive Kruste mit deutlichen Röstaromen, während das Innere saftig und zart bleibt. Ein puristisches Gericht, das seine Wirkung ausschließlich aus der Qualität des Produkts bezieht – ohne jede Ablenkung.

Chuletón de Buey

Der Chuletón zählt zu den eindrucksvollsten Fleischgerichten Nordspaniens und ist auch in Asturien tief verwurzelt. Das dick geschnittene Steak am Knochen stammt häufig von älteren Rindern, deren Fleisch durch Reifung eine besonders ausgeprägte Tiefe entwickelt. Auf hoher Hitze gegrillt, entsteht außen eine kräftige, leicht karamellisierte Kruste, während das Innere saftig und strukturiert bleibt. Geschmacklich bewegt sich der Chuletón zwischen dunkler Frucht, nussigen Noten und einer feinen mineralischen Würze.

Cachopo

Der Cachopo ist die opulente Seite der asturischen Küche. Zwei dünn geklopfte Kalbsschnitzel umschließen eine Füllung aus luftgetrocknetem Schinken und geschmolzenem Käse. Klassisch wird ein milder Kuhmilchkäse verwendet, der für eine sanfte, cremige Struktur sorgt. Moderne Varianten setzen zunehmend auf kräftigere Käseprofile, wodurch das Gericht eine zusätzliche salzige und leicht pikante Tiefe erhält. Beim Anschnitt entsteht ein Kontrast aus knuspriger Panade, saftigem Fleisch und fließender Füllung – rustikal, aber mit klarer Eleganz.

Secreto Ibérico a la Plancha

Neben Rind spielt auch hochwertiges Schweinefleisch eine wichtige Rolle. Das Secreto Ibérico, ein stark marmoriertes Teilstück, wird kurz und intensiv auf der Plancha gebraten. Das Fett schmilzt langsam in das Fleisch und sorgt für eine besonders saftige, fast cremige Textur. Geschmacklich zeigt sich eine leichte Süße, kombiniert mit nussigen und dezent gerösteten Noten – reduziert, direkt und sehr modern in seiner Wirkung.

Foto - © 2026 Adobe

Escalopines al Cabrales

Fein geschnittene Kalbsschnitzel, traditionell in der Pfanne leicht mehliert oder kurz angebraten, werden in einer intensiv cremigen Sauce serviert, deren markante Würze vom Cabrales-Käse geprägt wird. Die Sauce verbindet Sahne, Bratensaft und die charakteristische Tiefe des Käses zu einer dichten, samtigen Struktur. Im Vordergrund steht ein Zusammenspiel aus Kraft, Cremigkeit und feiner Schärfe, das dem Gericht seine unverwechselbare Identität verleiht. Die Zubereitung variiert regional zwischen rustikal panierten und moderner reduzierten Interpretationen – stets bleibt jedoch der Cabrales das prägende Element. Seine kulinarische Einordnung wird im Käsekapitel vertieft erläutert.

Chorizo a la Sidra

Eine der typischsten Tapas der Region. Die Chorizo wird langsam in Sidra gegart, wodurch sich Fett und Apfelsäure auf natürliche Weise verbinden. Das Ergebnis ist eine ausgewogene Balance aus würziger Paprika, leichter Süße und frischer Säure – ein Gericht, das trotz seiner Intensität überraschend leicht wirkt.

Chosco de Tineo

Eine traditionelle Wurstspezialität aus Schweinefleisch und Zunge, kräftig mit Paprika und Knoblauch gewürzt und anschließend geräuchert. Die Textur ist fest, der Geschmack tief, erdig und klar strukturiert. Besonders im warmen Zustand entfaltet sich eine intensive, rauchige Würze mit langer Präsenz am Gaumen.

Pitu de Caleya

Freilandhuhn aus extensiver Haltung mit deutlich intensiverem Geschmack als konventionelles Geflügel. Das Fleisch ist dunkler, fester und aromatisch komplexer.

Durch langsames Schmoren mit Zwiebeln, Knoblauch, Paprika und Sidra entsteht eine dichte Sauce mit süßlich-würziger Tiefe und klarer regionaler Identität.

Bollos Preñaos

Luftiges Hefeteiggebäck, gefüllt mit würziger Chorizo. Beim Backen verbindet sich das austretende Fett mit dem Teig und sorgt für eine saftige, aromatische Innenstruktur unter goldbrauner Kruste.

Escalivada Asturiana

Ofengeröstetes Gemüse wie Paprika, Zwiebeln und Tomaten, langsam gegart bis zur natürlichen Karamellisierung. In modernen Interpretationen oft mit Fisch kombiniert und als leichtere, mediterran geprägte Ergänzung innerhalb der ansonsten kräftigen Küche eingesetzt.

Allgemeines Wein-Pairing – Fleischgerichte

Die Fleischküche Asturiens verlangt nach Weinen mit Struktur, Tiefe und klarer Präsenz gegenüber Fett, Röstaromen und Würze. Gegrillte Gerichte wie Entrecot oder Chuletón profitieren von gereiften Rotweinen aus Rioja oder Ribera del Duero, deren Noten von dunkler Frucht, Leder und feinem Holz die Röstaromen elegant aufnehmen und ausbalancieren. Das Secreto Ibérico harmoniert besonders gut mit fruchtbetonten Garnacha-Weinen aus Calatayud oder Campo de Borja, die mit ihrer weichen Struktur die Fettigkeit des Fleisches auffangen. Cremige und würzige Gerichte wie Escalopines al Cabrales verlangen nach kraftvollen, aber frischen Rotweinen wie Ribera del Duero Reserva oder Tempranillo aus Toro. Der Cachopo wird ideal begleitet von einem Rioja Reserva, dessen Balance aus Frucht, Säure und Reife die Vielschichtigkeit des Gerichts unterstützt. Chorizo a la Sidra und Chosco de Tineo passen hervorragend zu jungen, fruchtigen Mencía-Weinen aus Bierzo, die die Würze auflockern und Frische einbringen. Pitu de Caleya wird von eleganten, nicht zu schweren Rotweinen begleitet –etwa Rioja Crianza oder Tempranillo aus Navarra.

Fisch und Meeresküche

Asturiens

Die Küste Asturiens ist rau, jodreich und vom Atlantik geprägt – und genau diese Bedingungen spiegeln sich direkt in der Küche wider. Der Fisch ist hier kein filigranes Produkt, sondern ein ehrliches, kräftiges Lebensmittel mit klarer Struktur und ausgeprägter Meeresaromatik. Neben den klassischen Schmor- und Sudgerichten zeigt sich zunehmend ein zweites kulinarisches Gesicht: Grill, Plancha, offene Hitze und klare Röstaromen, die die maritime Produktqualität auf eine direkte, unverfälschte Weise betonen.

Lubina a la Plancha con Patatas Panaderas

Der Wolfsbarsch gehört zu den edelsten Weißfischen der Küste. Sein Fleisch ist fest, fein und besitzt eine klare, leicht süßliche Meeresnote. Auf der Plancha bei hoher Hitze zubereitet, entsteht eine knusprige Haut mit deutlichen Röstaromen, während das Innere saftig und glasig bleibt. Diese Kombination aus Hitze und Präzision verleiht dem Fisch eine klare Struktur und Tiefe. Gerne Serviert wird er mit Patatas panaderas – im Ofen gegarten Kartoffeln. Sie nehmen die Bratensäfte auf und verbinden sich mit den Röstaromen des Fisches zu einem harmonischen, leicht rustikalen Gesamtbild.

Calamares a la Plancha con Ajo y Perejil

Calamares werden in Asturien nicht nur frittiert, sondern zunehmend auch auf der Plancha zubereitet – eine deutlich klarere, reduzierte Variante. Durch die kurze, intensive Hitze entwickeln sie feine Röstaromen, bleiben aber gleichzeitig zart und leicht elastisch in der Textur. Olivenöl, Knoblauch und Petersilie geben Frische und aromatische Spannung. Serviert wird häufig mit gegrilltem Gemüse oder einem einfachen Zitronensalat, der die maritime Struktur präzise unterstützt.

Pulpo a la Parrilla con Pimentón

Der Oktopus gehört zu den charakterstärksten Produkten der Küste. Zunächst langsam gegart, wird er anschließend auf dem Grill finalisiert. Dabei entsteht außen eine leichte, fast karamellisierte Kruste, während das Innere weich und saftig bleibt. Diese Texturkontraste sind entscheidend für das Gericht. Olivenöl, geräuchertes Paprikapulver und grobes Salz bilden die klassische Würzung. Serviert wird er häufig auf Kartoffelpüree oder Patatas arrugadas, die die kräftige Meeresaromatik aufnehmen und abrunden.

Caldereta de Pescado y Marisco

Die Caldereta ist der konzentrierte Ausdruck der asturischen Küstenküche. Grundlage ist ein intensiver Fischfond aus Karkassen, Paprika, Zwiebeln und Tomaten, der langsam reduziert wird. Darin garen Seeteufel, Seehecht, Garnelen und Muscheln, wodurch eine dichte, leicht gebundene Meeresessenz entsteht. Die Textur liegt zwischen Sauce und Fondreduktion – kräftig, jodig und aromatisch tief.

Merluza a la Sidra

Der kantabrische Seehecht gehört zu den edelsten Weißfischen der Region. Sein Fleisch ist feinfasrig, mild und besitzt eine natürliche, leicht süßliche Struktur. Traditionell wird er in einer Sauce aus Sidra, Fischfond, Knoblauch und Zwiebeln gegart, häufig ergänzt durch Almejas (Venusmuscheln), die zusätzliche Jodigkeit und maritime Tiefe einbringen. Die Sidra reduziert sich dabei zu einer hellen, eleganten Sauce mit feiner Apfelsäure, die die Zartheit des Fisches unterstreicht und ihm Frische sowie Leichtigkeit verleiht, ohne seine Struktur zu überdecken.

Pixín (Rape / Seeteufel)

Der Seeteufel zählt zu den wichtigsten Fischen der asturischen Küche. Sein Fleisch ist fest, kollagenreich und besitzt eine nahezu fleischartige Textur, wodurch er sich besonders gut für kräftige Zubereitungen eignet. In der klassischen Küche Asturiens wird Pixín traditionell mit Knoblauch, Paprika, Fischfond und Sidra zubereitet, häufig ergänzt durch leicht angeröstete Zwiebeln, die dem Gericht zusätzliche Süße und Tiefe verleihen. Dadurch entsteht eine dichte, aromatisch klare Sauce mit ausgeprägtem Meerescharakter und rustikaler Struktur.

In der modernen Gastronomie wird der Seeteufel dagegen oft präziser und reduzierter interpretiert. Neben klassischen Fonds kommen heute auch leichte Emulsionen, geröstete Jus, Kräuteröle oder Kombinationen mit Pilzen und saisonalem Gemüse zum Einsatz. Dadurch wirkt das Gericht filigraner und eleganter, ohne den charakteristischen, kraftvollen Kern des Fisches zu verlieren.

Bonito del Norte

Der weiße Thunfisch wird in Asturien besonders geschätzt, vor allem die Ventresca, deren feine Fettstruktur ihr eine beinahe buttrige Textur verleiht. Klassisch wird er häufig sanft gegart oder kurz angebraten und mit leichten, saisonalen Beilagen serviert, die seine maritime Tiefe mit vegetaler Frische kontrastieren. Ergänzt wird dies häufig durch reife, langsam geschmorte Tomaten, die eine dezente Säure und natürliche Süße einbringen, sowie durch frische Kräuter wie Petersilie oder Kerbel, die dem Gericht eine aromatische Leichtigkeit und grüne Klarheit verleihen. Ein Hauch Knoblauch und ein reduzierter Fischfond runden die Basis ab, ohne den Charakter des Fisches zu überdecken. Das Ergebnis ist ein elegantes, klar strukturiertes Gericht, in dem die natürliche UmamiTiefe des Bonito erhalten bleibt und durch die feine Balance aus Gemüse, Kräutern und dezenter Säure subtil herausgearbeitet wird.

Pastel de Cabracho

Eine klassische Fischterrine aus Drachenkopf, fein verarbeitet mit Eiern, Sahne und Fischfond. Die Textur ist dicht und cremig, der Geschmack konzentriert sich auf klare Meeresaromen mit leichter Süße und jodiger Tiefe. Kalt serviert, wirkt das Gericht besonders elegant und strukturiert.

Arroz con Bugre

Ein gehobenes Reisgericht mit Hummer, gegart in einem intensiven Fond aus Karkassen, Tomate und Paprika. Der Reis nimmt die gesamte Meeresaromatik vollständig auf und entwickelt eine cremige, fast risottoartige Konsistenz. Der Hummer bringt süßliche, feste Texturen als Kontrast und visuelle Präsenz auf dem Teller.

Allgemeines Wein-Pairing – Fischküche

Die Fischküche Asturiens verlangt nach Weinen mit klarer Säurestruktur, mineralischer Präzision und genügend Rückgrat für Röstaromen und Jodigkeit.

Zu gegrillten Gerichten wie Lubina a la Plancha, Calamares a la Plancha oder Pulpo a la Parrilla passt ein frischer Weißwein wie ein Albariño aus Rías Baixas, dessen salzige Mineralität und lebendige Säure die Meeresnoten präzise spiegelt und die Röstaromen elegant ausbalanciert.

Für kräftigere Zubereitungen wie Pixín, Caldereta de Pescado y Marisco oder Arroz con Bugre eignet sich ein strukturreicher Weißwein wie ein Godello aus Valdeorras, idealerweise leicht auf der Hefe gereift, mit cremiger Textur und subtiler Tiefe, die den konzentrierten Fonds standhält.

Bonito del Norte harmoniert hervorragend mit einem aromatischen Verdejo-Weißwein aus Rueda, dessen Kräuterwürze und frische Säure die Fettigkeit des Fisches elegant strukturieren.

Zu feineren und cremigeren Gerichten wie Pastel de Cabracho empfiehlt sich dagegen ein trockener Cava Brut Nature oder ein eleganter AtlantikWeißwein, dessen Frische und feine Perlage die dichte Textur auflockern und die jodigen Noten präzise begleiten.

Zamburiñas

Kleine Kammmuscheln, meist kurz gratiniert oder in Olivenöl mit Knoblauch zubereitet. Durch kurze Hitze entsteht eine leichte Karamellisierung an der Oberfläche, während das Innere zart und saftig bleibt. Geschmacklich verbinden sich Jodigkeit, Süße und feine Mineralität.

Foto - © 2026 Adobe
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Käse aus Asturien

Die Käsekultur Asturiens gehört zu den charakterstärksten Europas. Das feuchte Klima, die Berglandschaften und die traditionelle Viehhaltung schaffen ideale Bedingungen für Milchprodukte mit ausgeprägter Aromatik, hoher Reifetiefe und teils extrem intensiven Geschmacksprofilen. Viele Käsesorten entstehen noch heute in kleinen handwerklichen Betrieben oder reifen in natürlichen Höhlen, was ihnen eine unverwechselbare Textur und aromatische Komplexität verleiht.

Cabrales

Der Cabrales ist der bekannteste Käse Asturiens und einer der intensivsten Blauschimmelkäse Spaniens. Er wird traditionell aus Kuh-, Schafs- und Ziegenmilch hergestellt, was ihm bereits in der Basis eine außergewöhnliche aromatische Tiefe verleiht.

Die Reifung erfolgt in natürlichen Kalksteinhöhlen der Picos de Europa bei hoher Luftfeuchtigkeit und konstant kühlen Temperaturen. Dadurch entwickelt sich ein kräftiger Blauschimmel mit ausgeprägter Salzigkeit und einer erdig-mineralischen Würze. Im Kern bleibt er cremig, zugleich aber scharf, markant und extrem nachhaltig im Abgang.

Gamonedo

Gamonedo ist ein zweifach gereifter Käse, der Schimmelreifung und leichte Räucherung kombiniert. Auch er basiert auf Kuh-, Schafs- und Ziegenmilch, was ihm eine vielschichtige Fett- und Aromastruktur verleiht. Die äußere Rinde ist rauchig und fest, das Innere dagegen weich, buttrig und leicht nussig. Geschmacklich entsteht ein komplexes Zusammenspiel aus Rauch, Erde, Fett und feiner Säure.

Afuega’l Pitu

Dieser traditionelle Bauernkäse wird überwiegend aus Kuhmilch hergestellt und zeigt je nach Reifegrad sehr unterschiedliche Profile – von mild-cremig bis deutlich kräftig und strukturbetont. Charakteristisch ist seine leicht bröckelige bis cremige Textur. Besonders die Paprikavariante bringt zusätzliche Würze und eine subtil süßliche Aromaschicht, die den Käse auch optisch prägt.

Peñamellera

Ein milder, zurückhaltender Käse aus Kuhmilch mit kurzer bis mittlerer Reifezeit. Er besitzt eine feine, leicht säuerliche Note und eine glatte, buttrige Textur. Im kulinarischen Kontext dient er häufig als ruhender Gegenpol zu den intensiven Aromen der Region.

Allgemeines Wein-Pairing – Käse

Cabrales verlangt nach einem gereiften Rotwein mit Struktur, Tiefe und aromatischer Reife. Ein Rioja Gran Reserva mit oxidativen Noten, dunkler Frucht und gereiftem Tanninprofil bietet das notwendige Gegengewicht zur Intensität des Käses.

Gamonedo harmoniert besonders gut mit einem eleganten Rotwein wie einem Mencía aus Bierzo, dessen kühle Frucht, feine Rauchigkeit und mineralische Spannung die Vielschichtigkeit des Käses aufnehmen.

Afuega’l Pitu – insbesondere in der Paprikavariante –wird ideal begleitet von einem trockenen Cava Brut Nature, dessen feine Perlage und klare Struktur die Würze präzise auffrischen.

Peñamellera passt hervorragend zu einem jungen Tempranillo-Rotwein aus Navarra, der genügend Frucht mitbringt, ohne die milde Käsecharakteristik zu überdecken.

Asturiens Küche ist keine Küche der Effekte, sondern eine Küche der Konsequenz. Sie lebt von Produktnähe, regionaler Identität und einer kulinarischen Haltung, die Zeit nicht als Einschränkung, sondern als Zutat versteht. Zwischen Atlantik und Bergen entsteht ein kulinarisches Spannungsfeld, das roh und präzise, rustikal und zugleich überraschend fein sein kann.

Vom intensiven Höhlenkäse über kraftvolle Fleischgerichte bis hin zu klaren Fischzubereitungen bleibt ein roter Faden immer spürbar: Respekt vor dem Produkt und Vertrauen in seine eigene Sprache.

Buen provecho!

Text - © Spanien aktuell - Cesar Certier

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Cocktail - Tipp

Der Horse’s Neck tauchte Ende des 19. Jahrhunderts in den USA auf – vermutlich in New York oder Philadelphia. Ursprünglich alkoholfrei, bestand er nur aus Ginger Ale (oder Ginger Beer) und einer langen Zitronenzeste, die wie ein gebogener Pferdehals über den Glasrand hängt – daher der Name.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Bourbon Whiskey hinzugefügt, zusammen mit ein paar Spritzern Bitters, und die Version, wie wir sie heute kennen, etablierte sich als klassische Highball-Variante. Der Drink lebt von Reduktion: Jeder Schluck zeigt sofort, ob die Balance stimmt.

Manche Drinks brauchen kein Comeback. Der Horse’s Neck ist Old School ohne Nostalgie-Filter. Bourbon Whiskey trifft auf Ginger Ale, trocken und würzig, mit einer dezenten Süße und ruhiger Tiefe. Ein souveränes Statement für späte Stunden, dunkle Bars oder Momente, in denen Gespräche langsamer werden.

Rezept für 1 Glas

Zutaten:

40 ml Bourbon Whiskey

2 Spritzer Angostura Bitters

150 ml Ginger Ale

Eiswürfel lange Zitronenzeste

Zubereitung

Füllen Sie ein Tumbler- oder Highballglas mit Eiswürfeln. Geben Sie den Whiskey und Angostura Bitters hinzu. Mit Ginger Ale auffüllen.

Eine lange Zitronenzeste über dem Glas drehen und ins Glas geben.

Alkoholgehalt im Glas (Schätzung): Je nach Whiskey-Stärke und Eisverdünnung liegt er bei etwa 12–14 % vol. –überraschend kraftvoll für einen Highball, aber angenehm leicht für lange Abende.

Ein Drink für Kenner, die wissen, dass Understatement manchmal lauter wirkt als jeder Auftritt.

Text: Cesar Certier – Spanien aktuell ©

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