Entdecken Sie Design für Innen- und Außenbereiche neu
Mit der Eröffnung einer neuen Filiale, nur 50 Meter neben dem bereits bekannten Standort in Marbella baut A Cielo Abierto sein bestehendes Geschäft weiter aus und erweitert sein Angebot: Sie finden eine noch größere Auswahl an exklusiven Möbeln für Außen- und Innenbereiche – stets im Zeichen des mediterranen Lebensstils.
Elegante Möbel für Außenbereiche
Im Außenbereich erwarten Sie komplette Kollektionen von Loungesofas, Tischen, Stühlen, Liegen, Pergolen, Sonnenschirmen sowie Beleuchtungs- und Heizlösungen, um Ihre Terrasse oder Ihren Garten das ganze Jahr über zu genießen. Alle Möbelstücke verbinden zeitgenössisches Design, Komfort und außergewöhnliche Langlebigkeit, ideal für die mediterranen Wetterbedingungen. Verwendet werden Premium-Marken wie Jati & Kebon, Manutti, Dedon, Gloster, Royal Botania, Heatsail und Rols, unter vielen anderen.
Innenraumdesign mit eigenem Charakter – Concept Store
Als Concept Store liegt der Fokus im Innenbereich besonders auf der Marke Dôme Deco, die für Eleganz und zeitgenössisches Design steht. Darüber hinaus bietet die sorgfältige Auswahl weiterer Marken wie Passe Partout, Modulax, Ethnicraft und Joli Sofas, Tische, Beleuchtung, Textilien und Dekorationen, mit denen Sie gemütliche und zugleich stilvolle Wohnräume gestalten können.
Professionelles Team & maßgeschneiderte Projekte
Das professionelle Team von A Cielo Abierto ist auf Innen- und Außendesign spezialisiert und begleitet Sie von der Beratung bis zur Umsetzung. Individuelle Projekte werden mit 3D-Designs visualisiert, sodass Sie jedes Detail vorab sehen können, bevor es realisiert wird. So hilft das Team, einzigartige Räume zu schaffen, die Ihren persönlichen Stil und Ihre Bedürfnisse perfekt widerspiegeln.
Inspirierender Showroom & persönliche Beratung
Die neue Filiale in Marbella ist als inspirierender Showroom gestaltet, in dem jede Einrichtungsidee Anregungen bietet.
Sie erhalten einen nahen, professionellen und vollständig personalisierten Service, damit jedes Projekt zu einer außergewöhnlichen Erfahrung wird.
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Lamborghini Fenomeno Roadster
Andalusiens andere Strände
Zwischen Espeto und Illusion
An der andalusischen Küste gehört es zum Sommerbild wie Sonne, Salz und die Glut am Grill: Sardinen auf dem Spieß, einfach, schnell und scheinbar selbstverständlich. Ein Stück Küste, das wirkt, als würde es sich selbst erklären. Doch genau dieses Bild trägt nur bedingt, was dahinter tatsächlich passiert.
Das Mittelmeer gehört heute zu den am stärksten genutzten Meeresräumen der Welt. Nach aktuellen Bewertungen internationaler Fischereiorganisationen gelten rund 60 bis 65 Prozent der Bestände als überfischt. Es wird mehr entnommen, als sich langfristig regenerieren kann – kein Ausnahmezustand, sondern ein dauerhafter struktureller Druck. Jährlich werden im Mittelmeer rund 800.000 bis 900.000 Tonnen Fisch gefangen. Diese Menge wirkt stabil, verdeckt aber eine andere Realität: Viele Bestände halten sich nur noch durch schwankende Jahrgänge, strengere Quoten und die Verlagerung von Fangdruck in andere Regionen. Betroffen sind genau die Arten, die an der Küste selbstverständlich auf dem Teller landen: Seehecht, Rotbarbe und zahlreiche Grundfische. Keine Randarten, sondern wirtschaftlich zentrale Bestände, die seit Jahren unter konstantem Druck stehen.
im Alltag kaum sichtbar ist, aber das System zusätzlich belastet: die illegale, nicht gemeldete oder unregulierte Fischerei. Weltweit werden Schätzungen zufolge zwischen 11 und 26 Millionen Tonnen Fisch pro Jahr außerhalb offizieller Kontrollen entnommen. Das entspricht bis zu 20 Prozent der globalen Fangmenge – ein paralleler Strom, der in keiner Statistik vollständig erscheint, aber die reale Belastung der Meere erhöht.
Und dann ist da die Sardine. Sie ist im Sommer an der andalusischen Küste allgegenwärtig – am Strand, in kleinen Restaurants, auf fast jeder Karte. Sie wirkt wie ein Symbol der Verlässlichkeit. Tatsächlich aber ist sie ein hochsensibler Schwarmfisch, dessen Bestände stark schwanken – abhängig von Wassertemperatur, Planktonangebot und natürlichen Zyklen. Ihre bloße Präsenz sagt wenig über Stabilität aus. Noch deutlicher wird das Gesamtbild im größeren Zusammenhang. Der Nordostatlantik, der einen großen Teil der spanischen Fischversorgung beeinflusst, gilt zwar als besser reguliert und teilweise erholt. Doch auch diese Stabilität ist kein Naturzustand, sondern das Ergebnis von Quoten, Kontrolle und dauerhaftem Management. Hinzu kommt ein Faktor, der
Dass Schutzmaßnahmen wirken können, zeigt ausgerechnet der Blauflossen-Thunfisch, der Atún Rojo. Noch vor wenigen Jahrzehnten waren seine Bestände stark eingebrochen. Strenge Fangquoten und internationale Maßnahmen stabilisierten ihn wieder. Heute gilt er als Beispiel dafür, dass Regulierung greifen kann. Gleichzeitig geht die Entwicklung weiter. In Spanien arbeiten mehrere Forschungseinrichtungen und spezialisierte Unternehmen daran, den Blauflossen-Thunfisch vollständig nachzuzüchten. In einzelnen Projekten gelingt bereits die kontrollierte Reproduktion unter Anlagenbedingungen, teilweise bis hin zu geschlossenen biologischen Zyklen. Ein industriell verfügbarer Zucht-Thunfisch existiert im Jahr 2026 jedoch noch nicht. Es handelt sich weiterhin um Forschung und Pilotprojekte, nicht um ein Marktprodukt. Besonders in Regionen wie Murcia, Valencia und Castellón wird daran gearbeitet, diese Entwicklung in Richtung industrieller Anwendung zu bringen. Ziel ist nicht mehr nur Bestandsstabilisierung,
sondern die vollständige Reproduktion eines der wertvollsten Speisefische der Welt. Erste Ergebnisse zeigen, dass die biologische Nachzucht möglich ist – die wirtschaftliche Umsetzung bleibt offen. Denn der Blauflossen-Thunfisch ist kein klassischer Zuchtfisch. Als Spitzenraubfisch steht er am Ende der Nahrungskette und benötigt große Mengen an Futterfisch. Genau das macht eine großskalige Produktion technisch anspruchsvoll und teuer. Entscheidend sind Energieaufwand, Futtermittelverfügbarkeit und Skalierbarkeit. Ob daraus ein marktfähiges Produkt entsteht, bleibt offen. Realistisch ist eher ein mittelfristiger bis langfristiger Horizont – zunächst vermutlich nur im hochpreisigen Segment. Damit steht der Blauflossen-Thunfisch heute an einem Wendepunkt: zwischen Wildfang, der durch Regulierung stabilisiert wurde, und einem technologischen Versuch, ihn unabhängig vom Meer zu erzeugen. Und genau hier wird die eigentliche Verschiebung sichtbar. Das Meer ist nicht leer. Aber der Fisch auf unseren Tellern ist längst nicht mehr das einfache Ergebnis eines natürlichen Kreislaufs direkt vor der Küste. Er ist das Resultat aus Regulierung, Verlagerung, globalem Handel und technischer Nachbildung. Tatsache ist, dass wir gelernt haben, ein System als selbstverständlich zu betrachten, dessen Stabilität eine Illusion ist – aufrechterhalten nur dadurch, dass es nur deshalb funktioniert, weil es permanent am Limit neu ausbalanciert wird.
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Grundeigentum in Spanien von A – Z für Eigentümer, Käufer und Verkäufer (Vollständige Neubearbeitung 7. Auflage).
Von Dr. Burckhardt Löber, Dr. Alexander Steinmetz und Rocío García Alcázar
Eigentum - Propiedad
Die gesetzliche Definition des Art. 348 CC bezeichnet Eigentum als das Recht, eine Sache zu nutzen oder über sie zu verfügen ohne weitere Beschränkungen, als von den Gesetzen auferlegt sind. Es handelt sich hierbei um das umfassendste Herrschaftsrecht über eine Sache. Der Eigentümer kann die Sache verkaufen, verschenken, tauschen, belasten etc. Beschränkungen finden ihre Grenzen dort, wo der Missbrauch beginnt; das Eigentumsrecht findet auch seine Grenzen an den Rechten des Nachbarn und der Allgemeinheit. Art. 33 der spanischen Verfassung garantiert den Schutz des Eigentums. Wenngleich die Eintragung des Eigentumsrechts im Grundbuch nicht rechtsbegründend ist, sondern aufgrund der Lehre von título und Modo durch Eigentum und Besitzübergang übertragen wird, ist doch die Eintragung im Grundbuch von hoher Wichtigkeit. So hat sich die Generaldirektion für Register und Notariate in einem Beschluss vom 06.03.2012 erklärt: „Ein Eigentumsrecht, dessen Eintragung im Grundbuch scheitert, ist kein echtes Eigentumsrecht (no sería un verdadero derecho de propiedad)“. Insbesondere auch aus Gründen der Rechtssicherheit ist die Eintragung des Eigentumsrechts im Grundbuch von nicht zu unterschätzender Bedeutung.Aufgrund des Eigentumsbegriffs der spanischen Verfassung beinhaltet dieser eine größere Sozialpflichtigkeit des Eigentums als etwa der des deutschen Rechts. Art. 345 AEUV (Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union) lässt die Eigentumsordnung in den einzelnen Mitgliedsstaaten unberührt:
„Die Verträge lassen die Eigentumsordnung in den verschiedenen Mitgliedstaaten unberührt.“
Das Zusatzprotokoll vom 20.03.1952 zur Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichert das Recht auf Eigentum zu. Der Wortlaut ist folgender:
„Jede natürliche oder juristische Person hat das Recht auf Achtung ihres Eigentums. Niemandem darf sein Eigentum entzogen werden, es sei, dass das öffentliche Interesse es verlangt und nur unter der durch Gesetz und durch die allgemeinen Grundsätze des Völkerrechts vorgesehenen Bedingungen.“
- Besitz – Posesión Rz 32
Die Autoren Dr. Alexander Steinmetz und Rocío García Alcázar sind Partner der Rechtsanwaltskanzlei Löber Steinmetz & García, Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, Frankfurt, Köln. E-Mail: info@loebersteinmetz.de
In Kooperation mit Löber Steinmetz García Rechtsanwälte y Abogados S.L.P., Mallorca und Teneriffa, Tel. +34 971 72 03 72, Tel. +34 922 38 03 15
Buchbestellung: Grundeigentum in Spanien von A – Z für Eigentümer, Käufer und Verkäufer (Vollständige Neubearbeitung 7. Auflage) 216 Seiten, € 38,- . edition für internationale Wirtschaft Verlagsauslieferung
ESET Research: Neue NGate-Variante versteckt sich in Bezahl-App für Android
App
verbreitet sich über gefälschte Gewinnspiel- und Google-Play-Seite
Bezahlen über das Smartphone ist sehr beliebt. Das wissen auch Cyberkriminelle. Die Forscher des europäischen IT-Sicherheitsherstellers ESET haben nun eine neue Variante der Malware-Familie NGate entdeckt, die Zahlungsdaten direkt vom Smartphone abgreift. Die Angreifer verstecken den Schadcode in der legitimen Android-App HandyPay und nutzen sie, um NFC-Daten von Zahlungskarten sowie PINs zu stehlen. Die gestohlenen Informationen ermöglichen kontaktlose Abhebungen an Geldautomaten und unautorisierte Zahlungen. Im Fokus der aktuellen Kampagne stehen vor allem Nutzer in Brasilien. Gleichzeitig beobachten die Forscher, dass sich NFC-basierte Angriffe zunehmend auch in andere Regionen ausbreiten. Deutschland gehört dabei zu den am häufigsten betroffenen Ländern. ESET beobachtet deren Aktivitäten bereits seit dem Januar 2025. Hotspots der Aktivitäten sind neben Brasilien Russland, Rumänien und Deutschland. Über 18 Prozent aller Erkennungen dieser Familie waren in Deutschland. „Derzeit lassen sich in den betroffenen Apps keine deutschlandspezifischen Motive in den NGate-Kampagnen feststellen. Eine solche Ausrichtung beobachten wir nur bei Kampagnen in anderen Sprachen, beispielsweise bei russischsprachigen Kampagnen mit Bezug zu russischen Bankthemen. Dies deutet darauf hin, dass die wahrscheinlichen Ziele in Deutschland nicht deutsche Nutzer sind. Eine weitere mögliche Erklärung ist das Vorhandensein von Testgeräten, die sich in Deutschland befinden", erklärt ESET-Forscher Lukas Stefanko, der die neue NGate-Variante entdeckt hat. „Es ist aber nicht auszuschließen, dass die Gruppe ihre Aktivitäten gezielt auch auf Deutschland ausweitet."
KI-Tools haben bei Erstellung der Malware
Der Schadcode, mit dem HandyPay kompromittiert wurde, weist mehrere Hinweise auf den Einsatz von KI-Tools auf. So enthalten die Malware-Logs ein Emoji, das typischerweise in KI-generierten Texten vorkommt. Das legt nahe, dass große Sprachmodelle bei der Erstellung oder Anpassung des Codes eingesetzt wurden. Auch wenn sich der Einsatz von KI nicht abschließend belegen lässt, passt der Fund in ein klares Muster. Generative KI senkt die Einstiegshürden für Cyberkriminelle und ermöglicht es auch weniger erfahrenen Angreifern, funktionierende Schadsoftware zu entwickeln.
Kampagne der Kriminellen läuft seit
November 2025
Nach Einschätzung von ESET Research läuft die Kampagne mit der manipulierten HandyPay-App seit etwa November 2025 und ist weiterhin aktiv.
Wichtig dabei: Die schädliche Version von HandyPay war nie im offiziellen Google Play Store verfügbar. Als Partner der App Defense Alliance hat ESET Google über die Erkenntnisse informiert. Zudem wurden die Entwickler von HandyPay über den Missbrauch ihrer Anwendung in Kenntnis gesetzt.
Die erste neue NGate-Probe wurde über eine Website verbreitet, die sich als „Rio de Prêmios", eine Lotterie der staatlichen Lotterieorganisation von Rio de Janeiro (Loterj), ausgibt. Die zweite Probe stammt von einer gefälschten Google-Play-Webseite, auf der die App unter dem Namen „Proteção Cartão" angeboten wurde Beide Seiten waren auf derselben Domain gehostet, was stark auf einen einzelnen Akteur hindeutet.
Die Malware nutzt den HandyPayDienst, um NFC-Daten von Zahlungskarten an ein Gerät unter Kontrolle der Angreifer weiterzuleiten. Neben der Weitergabe der NFC-Daten stiehlt der Schadcode auch die PINs der Zahlungskarten. Dadurch können die Täter Bargeld an Geldautomaten abheben.
Mit der steigenden Zahl von NFC-basierten Angriffen ist auch das unterstützende Ökosystem gewachsen. Die ersten NGate-Angriffe nutzten noch das Open-Source-Tool NFCGate zur Übertragung der NFC-Daten. Inzwischen sind mehrere Malware-as-a-Service-Angebote mit ähnlichen Funktionen auf dem Markt. In der aktuellen Kampagne entschieden sich die Angreifer jedoch für einen anderen Weg und entwickelten eine eigene Lösung, indem sie eine bestehende App manipulierten.
Eine detaillierte technische Analyse der neuen NGate-Variante finden Sie im aktuellen Blogbeitrag auf WeLiveSecurity: Quelle: Jena pts029 https://www.welivesecurity.com/de/
Die bezugsfertige Residenz verbindet modernen Luxus mit der Präzision deutscher Planung. Auf einem 610 m² großen Grundstück erstreckt sich die Villa über 450 m² Wohnfläche auf drei Ebenen und bietet fünf Schlafzimmer sowie 5,5 Badezimmer. Highlights sind lichtdurchflutete, offene Wohnbereiche, eine Designerküche, großzügige Terrassen, ein gestalteter Garten mit Pool sowie elegant ausgestattete Suiten auf jeder Etage. Mit fließendem Übergang zwischen Innen- und Außenbereichen, Südausrichtung und zeitgemäßem, elegantem Design ist die Villa Lipto ein außergewöhnliches Zuhause für das ganze Jahr am Meer. Die Lage Lindavista in San Pedro Beach besticht durch ihre fantastische Nähe zu Puerto Banús und Guadalmina, zwischen Strand, A7 und dem Stadtzentrum. Gleichzeitig bietet Lindavista ursprünglichen mediterranen Flair, eine ruhige Oase inmitten des exklusiven Marbellas. Mit Strandrestaurants direkt vor der Haustür können Sie entlang des Paseo Marítimo zu Fuß oder mit dem Fahrrad nach Puerto Banús gelangen und auch das Stadtzentrum mit seinen Geschäften und vielen neuen Restaurants ist fußläufig erreichbar.
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Russische Hacker-Elitetruppe kehrt mit neuem Spionage-Arsenal zurück
Berüchtigte Sednit-Gruppe nutzt hochentwickelte Schadsoftware gegen ukrainische Militärangehörige
Sie haben den Deutschen Bundestag gehackt, den französischen Fernsehsender TV5Monde lahmgelegt und das Demokratische Nationalkomitee der USA ausspioniert. Jetzt ist die Hackergruppe Sednit wieder voll einsatzbereit und hat sich ein neues, gefährlicheres Arsenal zugelegt. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Cybersicherheitsunternehmens ESET hervor. Sednit, auch bekannt als APT28, Fancy Bear oder Forest Blizzard, gilt als eine der schlagkräftigsten staatlich gesteuerten Hackergruppen der Welt. Sie wird dem russischen Militärgeheimdienst GRU zugeordnet. Nach einer Phase, in der die Gruppe vor allem mit PhishingAngriffen und einfacheren Werkzeugen auffiel, ist nun klar: Die Elite-Entwickler sind zurück.
Drei Schadprogramme, ein Ziel: ukrainisches Militärpersonal
Den Ausgangspunkt der ESET Analyse bildet ein Fund des ukrainischen Notfallteams CERT-UA: Im April 2024 wurde auf einem Rechner einer ukrainischen Behörde ein Schadprogramm namens SlimAgent entdeckt. Das Werkzeug zeichnet Tastatureingaben auf, fertigt Screenshots an und liest die Zwischenablage aus. Betroffen von dieser Langzeitspionage waren ukrainische Militärangehörige. ESET Forscher erkannten in dem Schadprogramm eine direkte Weiterentwicklung des Xagent-Backdoors aus Sednits Blütezeit in den 2010er-
Jahren. Sogar das Farbschema der Ausgabe-Protokolle ist identisch geblieben.
Auf demselben ukrainischen Rechner arbeitete noch ein weiteres Werkzeug: BeardShell. Diese Malware nutzt den Cloud-Speicherdienst Icedrive als verdeckten Kommunikationskanal zu seinen Hintermännern. Diese Methode kann klassische Sicherheitsfilter unterlaufen, weil der Datenverkehr wie ganz normale Cloud-Nutzung aussieht. Die Entwickler mussten dafür die interne, nicht öffentlich dokumentierte, Icedrive-Schnittstelle selbst nachprogrammieren. Laut ESET lieferten sie Aktualisierungen innerhalb von Stunden, wenn technische Änderungen des Dienstanbieters die Verbindung unterbrachen.
Als drittes Standbein setzt Sednit seit 2023 ein modifiziertes Open-Source-Framework namens Covenant ein. Das ursprünglich für Sicherheitstests entwickelte Pro-
gramm wurde von der Gruppe für die Langzeit-Spionage umgebaut. Über manipulierte Cloud-Konten bei Diensten wie Filen, Koofr oder pCloud halten die Angreifer dauerhaften Zugang zu ihren Zielrechnern. ESET fand Belege dafür, dass einzelne ukrainische Militärcomputer so über mehr als sechs Monate hinweg überwacht wurden.
Code-Spuren führen zurück ins Jahr 2010
Besonders aufschlussreich für die Forscher ist, was die neuen Werkzeuge mit denen von vor zehn Jahren verbindet. In BeardShell fanden sie eine seltene mathematische Verschleierungstechnik, die zuvor nur in Xtunnel, Sednits Netzwerk-Tool aus den Jahren 2013 bis 2016, zu finden war. Solche Code-Fingerabdrücke gelten in der Analyse staatlicher Hacker als starke Indizien für Kontinuität innerhalb des Entwicklerteams. Die Forscher sind daher überzeugt, dass dieselben Programmierer, die damals Xagent schrieben, hinter BeardShell stehen.
Was steckt hinter dem Comeback?
Warum Sednit zwischen 2019 und 2024 von aufwändiger Individualentwicklung auf einfachere Methoden umstieg, bleibt unklar. Eine mögliche Erklärung: Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine erforderte ab 2022 eine Ausweitung der Geheimdienstoperationen und rief die Spezialisten wieder auf den Plan. Eine andere Möglichkeit ist, dass sie nie wirklich aufgehört haben zu arbeiten, sondern schlicht vorsichtiger wurden und unter dem Radar blieben.
Für westliche Sicherheitsbehörden und Unternehmen ist der ESET-Bericht eine deutliche Warnung: Eine der gefährlichsten staatlichen Hackergruppen der Welt ist wieder in vollem Umfang aktiv.
Weitere Informationen zu Sednits Rückkehr gibt es im aktuellen Blogpost „Sednit ist wieder da" auf Welivesecurity.com .
Quelle - Jena pts022 https://www.eset.com/de/
Betrug im Play Store: Millionen Nutzer zahlen für erfundene Anrufdaten Android-Betrugsmasche verspricht Zugriff auf Anruflisten beliebiger Telefonnummern
Apps, die versprechen, den Anrufverlauf fremder Telefonnummern anzuzeigen, locken derzeit Millionen Nutzer in eine Kostenfalle. Sicherheitsexperten des europäischen IT-Sicherheitsherstellers ESET warnen vor einer neuen Betrugsmasche: Nutzer zahlen Geld, erhalten aber nur frei erfundene Daten. Nach Erkenntnissen von ESET wurden 28 solcher Anwendungen mehr als 7,3 Millionen Mal heruntergeladen. Als Partner der App Defense Alliance hat ESET Google über die Ergebnisse informiert. Google entfernte daraufhin alle in diesem Bericht genannten Apps aus dem Play Store.
Die Apps geben vor, Zugriff auf Anruflisten, SMS-Verläufe oder sogar WhatsApp-Anrufe beliebiger Personen zu ermöglichen. Genau das macht sie für viele Nutzer so interessant. Doch die Versprechen sind technisch gar nicht umsetzbar. „Im November 2025 sind wir auf einen Reddit-Beitrag gestoßen, der eine App namens 'Call History of Any Number' thematisierte, die im Google Play Store verfügbar war", erklärt ESET-Forscher Lukáš Štefanko, der den Betrug aufdeckte. „Unsere Analyse zeigte schnell, dass die angezeigten Anrufdaten vollständig erfunden sind. Die App generiert zufällige Telefonnummern und kombiniert sie mit festen Namen, Anrufzeiten und -dauern. Diese Daten sind direkt im Code hinterlegt."
Die CallPhantom-Apps richteten sich vor allem an Android-Nutzer in Indien sowie im asiatischpazifischen Raum. Viele Anwendungen hatten die indische Ländervorwahl +91 bereits voreingestellt und unterstützten UPI, ein in Indien weit verbreitetes Bezahlsystem.
Täuschend echt inszeniert
Damit die Anwendungen glaubwürdig wirken, setzen die Betreiber auf mehrere Tricks. Neben teils positiven Bewertungen im Play Store, die Vertrauen schaffen sollen, kommen auch gezielte Täuschungsmechanismen zum Einsatz. So zeigten einige Apps beispielsweise Benachrichtigungen im Stil eingehender Nachrichten an, die angeblich fertige Ergebnisse ankündigten. Wer darauf klickte, landete jedoch direkt auf einer Zahlungsseite.
Auffällig ist zudem, dass die Apps kaum Berechtigungen verlangen. Für viele Nutzer wirkt das seriös – tatsächlich ist es Teil der Täuschung, da die Anwendungen gar keinen Zugriff auf echte Daten benötigen.
Abo-Modell bei betrügerischen Apps
Bei der Untersuchung stellte ESET fest, dass drei unterschiedliche Bezahlmethoden zum Einsatz kamen. Zwei davon verstoßen gegen die Zahlungsrichtlinien von Google Play. Einige Apps nutzten Abonnements über das offizielle Abrechnungssystem von Google. Andere setzten auf Drittanbieter-Zahlungen. Teilweise waren Kreditkartenformulare direkt in die Apps integriert. Die geforderten Preise variieren stark. Angeboten wurden unter anderem Wochen-, Monats- oder Jahresabonnements. Der höchste festgestellte Preis lag bei 80 US-Dollar. Die günstigste Abonnementstufe kostete im Durchschnitt etwa fünf Euro. Abonnements, die über das offizielle Google-Play-Abrechnungssystem abgeschlossen wurden, lassen sich grundsätzlich kündigen. Für die 28 von ESET beschriebenen Apps wurden bestehende Abonnements beendet, nachdem die Apps aus dem Play Store entfernt worden waren. In einigen Fällen sind zudem Rückerstattungen über Google möglich.
Erfolgte die Zahlung jedoch außerhalb von Google Play – etwa durch die Eingabe von Kreditkartendaten in der App oder über Drittanbieter – kann Google weder das Abonnement kündigen noch eine Rückerstattung veranlassen. Betroffene müssen sich in diesen Fällen direkt an ihren Zahlungsdienstleister wenden.
Weitere Details zu CallPhantom gibt es auf WeLiveSecurity: https://www.welivesecurity.com/de/ Quelle: Jena pts011 www.eset.de
DEKRA: Schadstoffe im Spielzeug sind kein gelöstes Problem
Chemikalien in Kuscheltieren, Bauklötzen, Kostümen oder Quietsche-Ente – ist das nicht ein längst gelöstes Problem? Offenbar noch nicht, denn im Internet gibt es nach wie vor Schlupflöcher. Die neue, im Dezember 2025 veröffentlichte EU-Spielzeugverordnung hat die Regelungen für Schadstoffe in Spielwaren weiter verschärft, für die vollständige Umsetzung gelten jedoch Übergangsfristen bis 2030, erklären Expertinnen und Experten von DEKRA. Für Verbraucher heißt das weiterhin: Augen auf beim Spielzeugkauf, vor allem im Internet!
„Im Fokus der neuen Regelungen stehen insbesondere gesundheitsschädliche Chemikalien wie per- und polyflorierte Alkylsubstanzen (PFAS), sowie Stoffe mit endokriner Wirkung, krebserregende Substanzen, Allergene und Biozide“, erklärt Dr. Magdalena Krause, Expertin für Konsumgüter bei DEKRA. Hormonell wirksame Substanzen (endokrine Disruptoren) können beispielsweise in das Hormonsystem eingreifen und dadurch Wachstum, Fortpflanzung und das Immunsystem beeinträchtigen.
Schadstoffbelastete Spielzeuge weiterhin auffällig
„Die EU hatte schon bisher eines der höchsten Sicherheitsniveaus bei Spielzeug weltweit. Trotzdem gelangt weiterhin unsicheres Spielzeug auf den Markt, vor allem durch den Online-Handel und Importware“, sagt Expertin Dr. Krause. Das europäische Schnellwarnsystem Safety-Gate verzeichnete im Jahr 2025 allein 747 Meldungen zu unsicherem Spielzeug – rund die Hälfte davon aufgrund chemischer Belastungen. Aktuelle Beispiele aus der Datenbank lassen aufhorchen. Dort registrierte bunte Kunststoffkugeln, Quetschspielzeug im Sixpack, Plüschtier-Monster und ein „Fancy Wikingerkostüm“ haben eins gemeinsam: Sie sind mit Phthalaten belastet, die der Gesundheit von Kindern schaden und das Fortpflanzungssystem beeinträchtigen können. Häufig treten diese Risiken in Kombination mit weiteren Gefährdungen auf, etwa durch verschluckbare Kleinteile oder durch unsachgemäß gesicherte Batterien.
Worauf Verbraucherinnen und Verbraucher achten sollten
Weil im Internethandel eine lückenlose Kontrolle fehlt, gelangen noch immer etliche Billigprodukte auf den heimischen Markt, die den europäischen Sicherheitsstandards nicht entsprechen. „Hier ist die Gefahr höher, ein nicht-konformes oder gefälschtes Produkt zu erwerben“, betont DEKRA Expertin Krause.
Intensiver reizender Geruch – ein Warnsignal
Die Expertin empfiehlt, auf das Vorhandensein einer vollständigen CE-Kennzeichnung, Prüfzeichen, wie etwa GS, und die Angabe eines verantwortlichen Ansprechpartners in der EU zu achten, der Rückfragen und Reklamationen ermöglicht. Auch eine Bedienungsanleitung in verständlicher Sprache darf nicht fehlen. Macht sich beim Auspacken ein intensiver reizender Geruch breit, ist das ein deutliches Warnsignal. Auch bei langen Lieferfristen und einem auffällig niedrigen Preis heißt es genau hinschauen.
Der Kauf im lokalen Fachhandel bietet Vorteile. Hier können Kundinnen und Kunden das Produkt mit allen Sinnen prüfen, in die Hand nehmen, anschauen, riechen, befühlen, ausprobieren - alles geht. Liegen Verarbeitungsmängel vor? Gibt es scharfe Ecken oder Kanten? Wirken Lackierung, Aufdrucke und Nähte solide? Der Ansprechpartner ist leicht erreichbar. Auch die Webshops bekannter Hersteller genießen Vertrauen. „Hier ist eine Prise gesunder Menschenverstand nicht verkehrt“, betont die Spielzeug-Expertin.
Was bedeutet das CE-Zeichen?
Bei der Auswahl eines Produktes geben auch Prüfzeichen eine Hilfestellung. Das CE-Zeichen zum Beispiel ist in der EU für alle Spielzeuge vorgeschrieben. Der Hersteller bestätigt damit selbst, dass das Produkt die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllt. Eine unabhängige Institution bürgt dafür aber nicht. Mehr Sicherheit bieten Produkte mit GS-Zeichen („Geprüfte Sicherheit“). Das GSZeichen weist darauf hin, dass ein Produkt von einer zugelassenen, unabhängigen Prüfstelle geprüft wurde und den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Prüfsiegel wie Ökotex, Blauer Engel, Spiel Gut oder DEKRA Siegel wiederum stellen spezielle Aspekte wie Umwelt, Gebrauchstauglichkeit oder Textilqualität stärker in den Fokus.
Weitere Informationen: Das EU-Schnellwarnsystem SafetyGate informiert über NonFood-Produkte, die als gefährlich eingestuft wurden. Es ist möglich, nach Namen, Produktkategorie oder Risiko zu suchen sowie auffällige Produkte zu melden.
Eine zentrale Neuerung der neuen EU-Spielzeugverordnung ist der Digitale Produktpass (DPP). Sobald dieser umgesetzt ist, sind damit für jedes Spielzeugprodukt die wichtigsten Informationen zu Sicherheit und Herstellung digital abrufbar *.
Immer öfter werden unerwartete Pakete ohne Absender verschickt. Aus der Freude über ein vermeintliches Geschenk kann aber schnell Betrug entstehen. Die Betrüger profitieren auch von dem Hype um Mystery-Boxen.
Neben preiswerten Artikeln enthalten die Pakete einen QR-Code, den Nutzer mit der Kamera ihres Smartphones scannen können. Da sie nicht wissen, wer das Paket verschickt hat, liegt es nahe, dass die Empfänger den Code scannen, um weitere Informationen über das Paket zu erhalten. Auf diese Neugier setzen die Cyberkriminellen. Denn dieses unerwartete „Geschenk" stammt in Wirklichkeit von ihnen. Bei diesem als „Brushing" bezeichneten Betrug ist das Paket nur ein Trick, um Nutzer neugierig zu machen, den QR-Code zu scannen. Scannen sie den Code, werden sie auf eine gefälschte Webseite weitergeleitet und aufgefordert, persönlichen Daten einzugeben, um weitere Informationen über das Paket zu erhalten. Aber statt mehr über den Absender und seine Intentionen zu erfahren, werden die Daten an Cyberkriminelle weitergegeben, die damit allerlei Betrug im Namen des Opfers durchführen.
Sicherheitsexperte und CISO-Advisor Dr. Martin Krämer von KnowBe4 gibt Verbrauchern die folgenden Tipps, damit sie nicht Opfer des Brushing-Betrugs werden: „Nutzer sollten nach Erhalt eines unerwarteten Pakets niemals den beigelegten QRCode scannen, egal wie neugierig man ist. Unerwartete Warensendungen könnten ein Zeichen dafür sein, dass die Adresse oder Anmeldedaten des Empfängers aus dem Darknet eingekauft wurden, um daraus Profit zu schlagen."
Beliebt ist beispielsweise, dass die Nutzerdaten für Online-Bewertungen genutzt werden, um bestimmte Produkte oder Dienstleistungen auf einschlägig bekannten Webseiten abzugeben.
Weitere Warnhinweise finden Verbraucher unter anderem bei DHL*:
*Über den QR-CODE zu den Warnhinweisen von DHL
(Der QR-CODE wurde von der Redaktion - Spanien aktuell generiert und ist SICHER)
Quelle: KnowBe4
Abholzung senkt AmAzonAs stAbilität Azon A
Kritische Veränderungen schon bei unter 2°C Erwärmung möglich
Rund zwei Drittel des Amazonas-Regenwaldes könnten sich bei einer globalen Erwärmung von 1,5 bis 1,9°C in stark geschwächten Regenwald oder savannenähnliche Ökosysteme verwandeln, wenn die Entwaldung auf etwa 22 bis 28 Prozent des Amazonasgebiets ansteigt. Das zeigt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), die in Nature veröffentlicht wurde. Ohne zusätzliche Abholzung würden solche großflächigen Veränderungen dagegen voraussichtlich erst bei deutlich höherer Erwärmung von etwa 3,7 bis 4°C auftreten.
„Abholzung macht den Amazonas deutlich anfälliger, als wir bisher dachten. Sie trocknet die Atmosphäre aus und schwächt die Fähigkeit des Waldes, seinen eigenen Niederschlag zu erzeugen“, sagt Nico Wunderling,
Wissenschaftler am PIK und Hauptautor der Studie. „Schon eine moderate zusätzliche Erwärmung könnte dann Kettenreaktionen in großen Teilen des Waldes auslösen.“ Etwa 17 bis 18 Prozent des Amazonas-Regenwaldes sind bereits zerstört, wodurch sich das System bereits dem in der Studie identifizierten kritischen Bereich nähert.
Klimawandel und Abholzung verstärken sich gegenseitig: Folgewirkungen im Amazonas
Die Studie liefert die bislang detaillierteste Abschätzung darüber, wie sich Erwärmung und Entwaldung gleichzeitig auf die Stabilität des Amazonas auswirken. Sie kombiniert Klimaprognosen, hydrologische Modellie-
rung und einen Netzwerkansatz zum Transport von Luftfeuchtigkeit.
„Globale Erwärmung und Abholzung verändern die Niederschlagsmuster im gesamten Amazonas“, erklärt Arie Staal, Assistenzprofessor an der Utrecht University und Co-Autor der Studie. „Wenn Abholzung den Feuchtigkeitstransport in einem Teil des Amazonas unterbricht, können ganze Regionen, Hunderte oder sogar Tausende Kilometer entfernt, durch sich ausbreitende Dürreeffekte an Widerstandskraft verlieren.“
Eine Besonderheit des Amazonas ist seine Fähigkeit, einen Teil seines Niederschlags selbst zu erzeugen: Bis zur Hälfte des Niederschlags im Amazonasbecken entsteht aus Wasser, das von den Bäumen selbst in die Atmosphäre abgegeben wird. Dieser Wasserdampf fällt spä-
ter wieder als Regen. Wird Regenwald zerstört, schwächt sich dieser Kreislauf ab, der Trockenstress nimmt zu und in Windrichtung gelegene Waldgebiete werden anfälliger. Die Forschenden betonen, dass ein Abholzungsstopp und Wiederaufforstung die Widerstandsfähigkeit des Amazonas gegenüber weiterer Erwärmung deutlich stärken könnten.
„Bisher hat der Amazonas-Regenwald eine zentrale Rolle für die Stabilität des Erdsystems gespielt, als Kohlenstoffsenke, als Motor des regionalen Wasserkreislaufs und als Lebensraum der artenreichsten Ökosysteme weltweit“, sagt Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Co-Autor der Studie. „Die fortschreitende Abholzung untergräbt diese Stabilität und bringt den Wald näher an eine kritische Schwelle. Das hätte nicht nur verheerende Folgen für die Region, sondern weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Planeten.“
„Doch diese Entwicklung ist nicht unausweichlich: Wenn Abholzung gestoppt, bereits geschädigte Wälder ökologisch wiederhergestellt und die Emissionen schnell gesenkt werden, lassen sich die Risiken deutlich verringern“, so Rockström.
Quelle: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V. http://www.pik-potsdam.de
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Indian Motorcycle - Chief Vintage 125 Jahre Jubiläumsmodell
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OUTDOOR TRENDS
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eUrban Esel –Nachhaltig unterwegs
Das eUrban Esel verbindet modernes E-Bike-Design mit einem außergewöhnlichen Rahmen aus Holz. Die leichte Konstruktion sorgt für eine ruhige, komfortable Fahrt, während jede natürliche Maserung jedes Rad zu einem Unikat macht. Eine Carbon-Gabel garantiert präzises Handling auf Asphalt und Schotterwegen. Für den Antrieb sorgt ein geräuschloser Nabenmotor, der leicht, effizient und nahezu unsichtbar arbeitet. Dank verschiedener Akkugrößen von 250 bis 350 Wh lässt sich die Reichweite individuell an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Ein stilvoller Begleiter für alle, die Nachhaltigkeit und Fahrspaß verbinden möchten. Weitere Informationen finden Sie auf https://esel.com/de
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Der Sonnendeck Champion –von Quicksilver
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BEACHY 420+ –Strandhaus-Feeling auf
Rädern
Mit dem BEACHY 420+ erweitert Hobby seine Wohnwagenserie um ein kompaktes Modell mit cleverem Raumkonzept. Auf rund 4,26 m Aufbaulänge bietet er Platz für bis zu vier Personen und bleibt dabei angenehm übersichtlich und leicht zu handhaben. Das flexible Innenleben überzeugt mit einer zusätzlichen Schlaf- bzw. Sitzlösung sowie einer Multifunktionswand, die je nach Bedarf als Umkleide, WC-Bereich oder Raumtrenner genutzt werden kann
Weitere Informationen finden Sie auf https://www.beachy.de/
Das Activ 875 Sundeck – Alboran setzt neue Standards. Oder anders gesagt, es bietet eine größere Sonnenlounge, das größte Sonnendeck seiner Kategorie. Worauf warten Sie noch? Laden Sie Freunde (maximal 12 Personen) zu einer Fahrt in der Sonne mit zwei 250 PS-Motoren ein. Freunde können auch zu mehrtägigen Ausflügen mitkommen: die Kabine bietet Schlafplätze für 4 Personen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.quicksilver-boats.com und bei ENJOY BOAT www.enjoyboat.net im Hafen von Caleta de Velez, wenn Sie sich dieses Boot mieten möchten.
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Sea-Doo Spark Trixx –Action auf dem Wasser
Der Sea-Doo Spark Trixx wurde für alle entwickelt, die auf dem Wasser mehr wollen als nur geradeaus zu fahren. Mit seinem 90-PS-Rotax-Motor, der leichten Bauweise und dem speziellen TrixxModus gelingen Wheelies, enge Kurven und spektakuläre Freestyle-Manöver mit Leichtigkeit. Das Trimmsystem mit erweitertem Einstellbereich, ein höhenverstellbarer Lenker und der spezielle Freestyle-Sitz sorgen für maximale Kontrolle und Fahrspaß. Mit nur 283 cm Länge, einem Gewicht von rund 193 kg und der Möglichkeit, ihn sogar mit vielen Mittelklassewagen zu transportieren, ist der Spark Trixx der perfekte Begleiter für actionreiche Sommertage auf dem Wasser. Weitere Informationen finden Sie auf https://sea-doo.brp.com/de/de/
lAmborghini
Fenomeno roAdster
Der stärkste offene Lamborghini aller Zeiten
Mit dem neuen Fenomeno Roadster präsentiert Automobili Lamborghini den stärksten offenen Supersportwagen seiner Geschichte. Die auf lediglich 15 Exemplare limitierte Kleinserie kombiniert einen V12-Hybridantrieb mit einer Systemleistung von 1080 PS und verbindet extreme Performance mit jener kompromisslosen Inszenierung, für die die Marke aus Sant’Agata seit Jahrzehnten bekannt ist.
Der Fenomeno Roadster knüpft dabei an eine Reihe legendärer Lamborghini-Few-Off-Modelle an, die 2009 mit dem Reventón Roadster begann und später mit Fahrzeugen wie Veneno, Centenario oder Sián fortgeführt wurde. Gleichzeitig markiert der neue Roadster einen technologischen Höhepunkt innerhalb der Marke: ein offener Zweisitzer, der Hybridtechnik, Rennsport-DNA und futuristisches Design in einer bislang kaum gekannten Intensität zusammenführt.
Bereits auf den ersten Blick wirkt der Fenomeno Roadster wie eine rollende Konzeptstudie. Die ultraflache Silhouette, scharf modellierte Linien und die extrem niedrige Front verleihen dem Fahrzeug eine fast skulpturale Präsenz. Breite Lufteinlässe, ein tief ausgeformter Heckdiffusor sowie aktive Aerodynamikelemente prägen das Erscheinungsbild ebenso wie die markante sechseckige Designsprache, die sich durch das gesamte Fahrzeug zieht.
Im Vergleich zum Coupé erhielt der Roadster ein vollständig neu entwickeltes AerodynamikPaket. Lamborghini musste den Luftstrom ohne festes Dach neu organisieren und entwickelte
dafür zahlreiche neue Elemente. Ein zusätzlicher Spoiler oberhalb der Frontscheibe leitet die Luft kontrolliert über das Cockpit hinweg in den Motorraum, während neue Luftführungen und optimierte Kühlluftkanäle die Versorgung des V12 auch unter extremen Bedingungen sicherstellen sollen.
Besondere Aufmerksamkeit widmeten die Entwickler den Überrollbügeln hinter den Sitzen. Diese mussten nicht nur höchste Sicherheitsanforderungen erfüllen, sondern zugleich aerodynamisch effizient gestaltet werden, um Turbulenzen und Windgeräusche selbst bei sehr hohen Geschwindigkeiten zu minimieren. Die Carbonstrukturen wurden deshalb möglichst flach und elegant in die Karosserie integriert und gehen nahezu nahtlos in die charakteristischen Speedster-Höcker über.
Das gesamte Fahrzeug folgt konsequent der Lamborghini-Philosophie „Feel like a pilot“. Fahrer und Maschine sollen sich wie in einem Rennflugzeug anfühlen – eine Idee, die sich sowohl im Design als auch im Cockpit widerspiegelt. Carbonfaser, markante hexagonale Formen, digitale Anzeigen und von der Luftfahrt inspirierte Schalter prägen die Atmosphäre im Innenraum. Gleichzeitig bleibt der Fokus vollständig auf den Fahrer gerichtet. Die Sitze sind stark konturiert und auf maximale Unterstützung bei hohen Querkräften ausgelegt. Hochwertige Materialien wie Carbon Skin, Corsatex und sichtbare Carbonoberflächen unterstreichen den technischen Charakter des Innenraums. Trotz aller Motorsport-Anleihen wirkt das Cockpit dabei nicht kalt oder steril, sondern bewusst emotional inszeniert – typisch Lamborghini.
Angetrieben wird der Fenomeno Roadster von einem 6,5-Liter-V12-Saugmotor, kombiniert mit drei Elektromotoren. Gemeinsam erzeugen sie eine Systemleistung von 1080 PS und machen den Roadster zum leistungsstärksten offenen Lamborghini aller Zeiten. Der klassische Zwölfzylinder bleibt dabei das emotionale Herzstück des Fahrzeugs und dreht bis über 9000 U/min.
Die Fahrleistungen bewegen sich auf Hypercar-Niveau: Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in nur 2,4 Sekunden, Tempo 200 fällt nach 6,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 340 km/h. Gleichzeitig erweitert Lamborghini die Charakteristik des Fahrzeugs durch moderne Hybridtechnik um zusätzliche Facetten.
Zwei Elektromotoren an der Vorderachse sowie ein weiterer Motor am Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe ermöglichen Torque Vectoring, elektrische Unterstützung beim Beschleunigen sowie regeneratives Bremsen. Darüber hinaus kann der Fenomeno Roadster kurze Strecken rein elektrisch zurücklegen – ein Detail, das vor wenigen Jahren bei einem offenen V12-Lamborghini noch kaum vorstellbar gewesen wäre.
Trotz Elektrifizierung bleibt das Fahrerlebnis kompromisslos auf Emotionalität ausgelegt. Lamborghini verbindet
den Hochdrehzahlcharakter seines legendären V12 mit sofort verfügbarem Elektro-Drehmoment und schafft damit eine völlig neue Form brachialer Leistungsentfaltung.
Auch das Chassis zählt zu den technisch aufwendigsten Konstruktionen, die Lamborghini bislang entwickelt hat. Die sogenannte „Monofuselage“-Struktur aus Multitechnologie-Carbonfaser orientiert sich an Konzepten aus der Luft- und Raumfahrt und kombiniert minimales Gewicht mit außergewöhnlicher Steifigkeit.
Die Frontstruktur besteht aus Forged Composite-Elementen, die direkt in die Carbonarchitektur integriert wurden. Dadurch erreicht der Roadster trotz offenem Aufbau nahezu die Verwindungssteifigkeit des Coupés – bei nur geringfügigem Mehrgewicht. Gleichzeitig verbessert die Konstruktion die Energieabsorption im Falle einer Kollision.
Für maximale Fahrpräzision setzt Lamborghini auf manuell abstimmbare Rennstoßdämpfer, die speziell für den Einsatz auf Straße und Rennstrecke entwickelt wurden. Die Fahrwerksabstimmung kann individuell angepasst werden und erlaubt eine besonders direkte Rückmeldung des Fahrzeugs.
Unterstützt wird dies von einem komplexen Fahrdynamiksystem mit zentralem 6D-Sensor, der permanent Beschleunigungen, Fahrzeugbewegungen und Gripniveau analysiert. Dadurch kann das System die Fahrdynamik in Echtzeit anpassen und selbst bei extremen Lastwechseln maximale Stabilität gewährleisten.
Auch das Bremssystem stammt direkt aus dem Hochleistungsbereich. Die neuen CCM-R-Plus-Carbon-Keramik-Bremsen arbeiten mit einer speziellen Carbonfaserstruktur und sollen selbst unter extremer Belastung konstante Verzögerungswerte liefern. Ergänzt wird das System durch ein aufwendiges Kühlsystem, das die Temperaturen der Bremsanlage aktiv reduziert.
Für die Reifen entwickelte Bridgestone exklusiv angepasste Potenza-Hochleistungsreifen. Sie wurden speziell auf den Hybridantrieb und die extreme Performance des Fenomeno Roadster abgestimmt und sollen sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke maximale Präzision ermöglichen.
Optisch zählt die Lackierung in Blu Cepheus zu den auffälligsten Merkmalen des Fahrzeugs. Kombiniert mit Akzenten in Rosso Mars entsteht ein starker Kontrast, der bewusst an historische Lamborghini-Roadster erinnert. Gleichzeitig versteht Lamborghini die Farbgebung als Hommage an Bologna und die traditionsreiche Herkunft der Marke.
Besonders spektakulär wirkt das Heck des Roadsters. Der hoch positionierte sechseckige Auspuff, die offene Inszenierung des Antriebsstrangs und die transparente Motorabdeckung rücken den V12 bewusst ins Zentrum
der Aufmerksamkeit. Lamborghini macht keinen Versuch, die Technik zu verstecken – im Gegenteil: Der Antrieb wird selbst zum Designelement.
Mit nur 15 Exemplaren bleibt der Fenomeno Roadster jedoch weit mehr als ein Supersportwagen. Er ist Technologieträger, Designstudie und Sammlerstück zugleich – ein Fahrzeug, das kompromisslos zeigt, wie Lamborghini die Zukunft des Hochleistungssportwagens interpretiert.
Der Fenomeno Roadster verbindet klassische V12-Emotion mit elektrifizierter Hochleistungstechnologie, extremer Aerodynamik und einer Inszenierung, die bewusst zwischen Rennwagen, Kunstobjekt und futuristischem Hypercar pendelt. Genau darin liegt seine eigentliche Faszination.
All-inclusive-Segeln an der Costa Tropical –mit Sailnplay aufs Meer hinaus
Was als Geburtstagsgeschenk begann, wurde für Mike Shaw Roberts zum Wendepunkt im Leben. Im Jahr 2010 schenkte ihm seine Familie eine Segeltour – und auf dieser entdeckte er nicht nur seine Leidenschaft fürs Meer, sondern auch eine Chance: Der Skipper schlief während der Fahrt immer wieder ein. „Ich bot meine Hilfe an“, erinnert sich Mike. Aus einem Tag pro Woche wurden bald zwei, dann drei – bis er schließlich das Boot und das kleine Charterunternehmen übernahm.
Heute ist aus dieser Entscheidung Sailnplay.com geworden – eines der beliebtesten und familienfreundlichsten Segelangebote an Spaniens Costa Tropical. Aus einem einzigen Segelboot ist inzwischen eine kleine Flotte mit zwei exklusiven Yachten geworden: ein luxuriöser Lagoon 380 Katamaran und eine Rodman 38 Motoryacht stehen bereit für unvergessliche Erlebnisse auf dem Wasser.
Das Publikum ist längst international: Nicht nur Gäste aus Großbritannien, sondern aus aller Welt buchen die ganzjährig angebotenen Touren, die durch ihre persönliche Betreuung, Mehrsprachigkeit und das Rundum-sorglos-Paket überzeugen.
Das versteckte Juwel des Südens
Seine Basis wählte Mike mit Bedacht: die Marina del Este bei La Herradura. Eingebettet zwischen Klippen und kleinen Buchten liegt dieser Naturhafen wie ein Geheimtipp – ruhig, geschützt und landschaftlich einmalig. Selbst bei Wind finden sich geschützte Ankerplätze, an denen
man in entspannter Atmosphäre frühstücken, lunchen oder den Sonnenuntergang genießen kann. Immer mit dabei: gut gekühlter Cava, ein frischer Obstteller und kleine lokale Köstlichkeiten.
Die Region zwischen Motril, Nerja und Granada gilt als eine der abwechslungsreichsten Küstenlandschaften Andalusiens – eine Mischung aus Fischerdörfern, Rückzugsorten für Aussteiger und internationalen Gästen, von denen einige sogar eigens aus Marbella anreisen, nur um hier an Bord zu gehen.
Segeltörn mit Delfinen – und manchmal sogar Walen
Ein typischer Törn mit Sailnplay dauert etwa vier Stunden. Nach der herzlichen Begrüßung heißt es: Segel setzen und Kurs auf die Wasserfälle bei Maro nehmen. Mit etwas Glück begleiten Delfine das Boot – und ab und an lässt sich sogar ein Buckelwal blicken.
Vor Anker in einer stillen Bucht stehen Paddleboards bereit, zum Schnorcheln geht’s direkt vom Boot ins Wasser. Das Mittagessen wird an Bord serviert – alles ist im Preis enthalten: Essen, Getränke, Ausrüstung, Treibstoff und die Crew.
„Unsere Gäste sind so vielfältig wie das Meer selbst – Familien, Paare, Freundesgruppen oder Firmen. Einen besonders unvergesslichen Moment bescherte uns der Nudistenclub vom Playa de Cantarriján“, erzählt Mike lachend.
„Schon im Hafen legten sie ihre Kleidung ab –wir mussten sie erst einmal zum Anziehen überreden, bis wir die Marina verlassen hatten. Sie buchen jedes Jahr wieder bei uns!“
Sonnenuntergang, Kajak & Meer
Ein besonderes Highlight sind die beliebten Sunset Cruises: Die zweistündigen Fahrten mit Badestopps und erfrischenden Drinks finden während der Saison regelmäßig dienstags, donnerstags und sonntags statt – und bieten die perfekte Gelegenheit, die Küste in den Farben des Sonnenuntergangs zu erleben. Ergänzt wird das Angebot durch geführte Kajaktouren entlang der beeindruckenden Felsküste mit versteckten Stränden und spektakulären Kalksteinformationen – die ideale Ergänzung zu einem unvergesslichen Segelausflug.
Tipp: Buchen Sie online und 10% sparen mit dem Code: AKTUELL10
Information & Reservierung:
Tel. (+34) 669 118 816
Puerto Deportivo Punta de la Mona 18697 La Herradura, Almuñécar
Andalusiens andere Strände
weit entfernt vom Lärm des Massentourismus
Wer Ruhe, Natur und ein ursprüngliches Stranderlebnis sucht, findet entlang der andalusischen Küsten wahre Rückzugsorte. Oft etwas abgelegen, teils nur zu Fuß erreichbar oder durch Naturschutzregelungen geschützt, bieten diese Strände eine wohltuende Alternative zu den oft überlaufenen Badeorten. Sie eröffnen neue Perspektiven auf die Küste – weit entfernt vom Lärm des Massentourismus und voller authentischer Momente.
Stille Strände in der Provinz Cádiz – Atlantikzauber an der Costa de la Luz
Die Costa de la Luz in der Provinz Cádiz offenbart eine Küstenlandschaft, die mit ihrer Weite, dem goldenen Sand und der unberührten Natur beeindruckt. Abseits der bekannten Badeorte finden sich Strände, die selbst in der Hochsaison Ruhe und Authentizität bieten.
Ein herausragendes Beispiel ist der Playa de Bolonia bei Tarifa. Dieser Strand besticht durch seine imposante Düne, die als Naturdenkmal gilt, sowie die angrenzenden Ruinen der römischen Siedlung Baelo Claudia. Die Kombination aus kulturellem Erbe und natürlicher Schönheit macht Bolonia zu einem einzigartigen Ort für Erholungssuchende.
Tipp: Stilvoll übernachten in Tarifa
Nur 20 Minuten mit dem Auto entfernt vom Playa de Bolonia bieten die La Residencia Apartamentos in Tarifa eine stilvolle Unterkunft mit atemberaubendem Blick auf das Meer und die afrikanische Küste. Die 16 modern eingerichteten Apartments befinden sich in einem historischen Gebäude innerhalb der Stadtmauern und verfügen über eine Dachterrasse mit beheiztem Infinity-Pool, Sauna und Grillbereich. Die zentrale Lage ermöglicht es, sowohl die Altstadt als auch die Strände bequem zu Fuß zu erreichen. Ideal für Reisende, die Komfort und Authentizität schätzen.
Weiter westlich liegt der Playa de los Alemanes bei Zahara de los Atunes. Eingebettet zwischen Felsen und Klippen, bietet dieser abgelegene Strand kristallklares Wasser und eine friedliche Atmosphäre. Sein Name erinnert an die Geschichte des Ortes, als deutsche Soldaten während des Zweiten Weltkriegs hier stationiert waren.
Der Playa de la Barrosa in Chiclana de la Frontera erstreckt sich über acht Kilometer und bietet sowohl gut erschlossene Abschnitte mit Promenade als auch ruhigere Bereiche, die von Dünen und Pinien gesäumt sind. Hier laden lange Spaziergänge ein, um den Blick über den Atlantik schweifen zu lassen.
In Conil de la Frontera findet sich der Playa de Castilnovo, ein naturbelassener Strandabschnitt, der besonders bei Ruhesuchenden beliebt ist. Die fehlende Infrastruktur und die weite Dünenlandschaft verleihen diesem Ort eine besondere Ursprünglichkeit.
Der Playa de El Palmar bei Vejer de la Frontera ist bekannt für seine entspannte Atmosphäre und beeindruckenden Sonnenuntergänge. Trotz seiner Beliebtheit bleibt der Strand weitläufig genug, um auch in der Hochsaison ruhige Plätze zu finden.
Nicht zu vergessen ist der Playa de la Caleta – ein Stadtstrand, der sich von den anderen, eher stillen Stränden unserer Auswahl unterscheidet. Doch gerade deshalb verdient er eine besondere Erwähnung. Gelegen im Herzen von Cádiz und eingerahmt von den historischen Festungen San Sebastián und Santa Catalina, bietet dieser kleine Strand eine einzigartige Kulisse: Hier badet man mit Blick auf Geschichte – ein Erlebnis, das es so nur in der ältesten Stadt Europas gibt. Gerade diese Verbindung aus Stadtleben, Kultur und Meer macht die Caleta zu einem besonderen Ort für ein Bad im Atlantik.
Diese Auswahl zeigt, dass die Provinz Cádiz mit ihrer Vielfalt an stillen Stränden und atmosphärischen Plätzen eine ideale Ergänzung zu unserem Artikel darstellt. Ob naturbelassene Buchten, historische Kulissen oder endlose Sandstrände – hier findet jeder seinen persönlichen Rückzugsort am Atlantik.
Foto – Playa de Castilnovo – Unsplash – Vladan Raznatovic
Foto – Playa de la Caleta
Costa
del Sol bis Cantarriján
– Strandvielfalt zwischen Dünen, Naturbuchten und Familienzielen
Ein wahres Naturparadies erwartet Badegäste an der Playa de Artola – Cabopino in Marbella. Innerhalb des geschützten Naturgebietes der Artola-Dünen gelegen – seit 2001 offiziell als Naturdenkmal anerkannt – erstreckt sich dieser rund 1.200 Meter lange Strand über eine beeindruckende Dünenlandschaft mit einheimischer Vegetation. Der feine, goldene Sand, die weitläufige Natur und das Angebot an familienfreundlichen Strandabschnitten mit Liegestuhlverleih, Bars und Restaurants machen diesen Ort besonders vielseitig. Auch eine FKK-Zone ist vorhanden – ideal für alle, die ein naturnahes Stranderlebnis suchen.
An der östlichen Costa del Sol, zwischen Nerja und der Provinzgrenze zu Granada, liegt die Cala del Cañuelo im Naturpark Acantilados de Maro-Cerro Gordo. Der Zugang ist während der Sommermonate auf Shuttlebusse beschränkt, was die Bucht weitgehend vom Massentourismus abschirmt. Kristallklares Wasser und die von Klippen umrahmte Kulisse machen diesen Kiesund Sandstrand zum Paradies für Schnorchler und Naturfreunde.
Ganz in der Nähe befindet sich auch der Strand von Cantarriján, ebenfalls im Naturpark gelegen. Die Bucht ist zweigeteilt: Der erste Abschnitt ist offen für alle, der zweite – durch einen Felsvorsprung abgetrennt – ist ein beliebter Treffpunkt für FKK-Fans. Die entspannte Atmosphäre wird durch das direkt am Wasser gelegene Restaurant La Barraca ergänzt, das für seine Fischgerichte und Paella bekannt ist.
Geografischer Hinweis: Die Playa de Cantarriján liegt bereits in der Provinz Granada, gehört zur Gemeinde Almuñécar und befindet sich somit geographisch an der Costa Tropical – obwohl sie oft noch zur östlichsten Costa del Sol gezählt wird. Auch hier sorgt ein Shuttle für die Zufahrt in der Hochsaison.
DEUTSCHER FACHARZT: Dr. Wolfgang Kleimeier. Krankheiten von Blase, Nieren, Prostata, Geschlechtskrankheiten, Krebsvorsorge, Onkologie, Tumornachsorge, Operationen, Psychotherapie, Hausbesuche.
Costa Tropical – Entdeckungen rund um La Herradura
Die Costa Tropical zeigt sich in La Herradura von ihrer besonders reizvollen Seite. Der gleichnamige Strand – Playa de La Herradura – zieht sich in einer sanft geschwungenen Bucht über rund zwei Kilometer und bietet dunklen, feinkörnigen Sand sowie eine gepflegte Promenade mit Palmen, Cafés und Restaurants. Die Bucht ist windgeschützt und bietet daher angenehme Badebedingungen, auch für Familien mit Kindern. Trotz ihrer Beliebtheit bleibt die Atmosphäre entspannt und charmant – typisch für diesen Teil der andalusischen Küste.
La Herradura ist jedoch nicht nur ein Ort für Sonnenanbeter, sondern auch ein Paradies für Taucher. Die vorgelagerte Punta de la Mona sowie das benachbarte Naturreservat rund um den Cerro Gordo zählen zu den besten Tauchrevieren Südspaniens. Hier entdecken Un-
terwasserfreunde steile Felsformationen, Höhlen, eine außergewöhnliche Artenvielfalt und klare Sichtweiten – ideal für Anfänger wie auch erfahrene Taucher. Zahlreiche Tauchschulen vor Ort bieten Kurse und Ausrüstungsverleih.
Wassersportler finden zudem bei „Windsurf La Herradura" eine Anlaufstelle für Aktivitäten wie Windsurfen, Kajak, Paddle-Surf und Segeln. Das milde Mikroklima und die geschützte Lage der Bucht machen den Spot besonders beliebt – sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene.
Ob im oder auf dem Wasser: La Herradura vereint die entspannte Atmosphäre eines andalusischen Küstenortes mit sportlichen Highlights und beeindruckender Naturkulisse – ein echtes Juwel der Costa Tropical.
An der südlichen Costa de Almería, im Naturpark Cabo de Gata-Níjar, liegt einer der spektakulärsten Strände der Region: die Playa de Mónsul. Bekannt aus Filmszenen, präsentiert sie sich mit einer fast surrealen Kulisse – markante Felsformationen, klare Sicht und eine karge, windgeformte Landschaft. Kein Wunder, dass der Strand als einer der schönsten Spaniens gilt.
Unweit davon begeistert auch die Playa de los Muertos – trotz ihres abschreckenden Namens. Die etwas anspruchsvolle Wegstrecke dorthin wird belohnt mit türkisfarbenem Wasser, beeindruckenden Klippen und einem Panorama, das fast karibisch wirkt. Der Strand liegt fernab jeglicher Infrastruktur, was seine Ruhe und Unberührtheit bewahrt – ideal für alle, die einen Tag in völliger Abgeschiedenheit verbringen möchten.
Foto – Playa de Mónsul
Foto – Playa de los Muertos –
Wer Cabo de Gata erkundet, stößt immer wieder auf versteckte, kaum erschlossene Buchten, die teils nur zu Fuß oder per Boot erreichbar sind. Diese abgelegenen Strände – oft namenlos oder nur Einheimischen bekannt – offenbaren die wilde Schönheit der Region: kristallklares Wasser, unberührte Natur und eine Stille, die man an der Küste selten findet. Besonders Wanderer und Individualurlauber finden hier Orte zum Innehalten und Entdecken – fernab von Hotels, Liegenreihen und Promenaden.
Ein besonders authentisches Kleinod ist La Isleta del Moro, ein ehemaliges Fischerdorf mit nur wenigen Häusern, das sich seine Ursprünglichkeit bewahrt hat. Hier scheint die Zeit stillzustehen: Fischerboote liegen am Ufer, der Blick schweift über das offene Meer bis hin zur vorgelagerten Felsinsel, die dem Ort seinen Namen gab. Die Atmosphäre ist ruhig, beinahe meditativ – ein perfekter Ort für alle, die Natur und Gelassenheit suchen, fernab touristischer Hektik.
zu ihm passt: still, spektakulär oder naturverbunden. Von abgelegenen Buchten bis zu weitläufigen Naturstränden – die Vielfalt ist so groß wie die Wünsche der Besucher.
Buen playeo y que disfruten del verano! - Viel Freude am Strand und einen wunderbaren Sommer!
Ob FKK, Schnorcheln oder einfach nur ungestörtes Sonnenbaden – in Andalusien findet jeder den Strand, der
In einer Zeit, in der viele Gastronomiebetriebe auf standardisierte Konzepte und austauschbare Erlebnisse setzen, geht die YOBIYOBA Group bewusst einen anderen Weg. Die in der Axarquía verwurzelte Unternehmensgruppe hat sich in den vergangenen Jahren mit mehreren erfolgreichen Gastronomieprojekten einen Namen gemacht –und verfolgt dabei eine Philosophie, die in der heutigen Gastronomielandschaft immer seltener geworden ist: Qualität, Gastfreundschaft und authentische Erlebnisse stehen im Mittelpunkt. Hinter dem Unternehmen steht keine internationale Kette und kein großer Investmentfonds. Stattdessen setzt YOBIYOBA auf eine klare Vision: Gastronomie soll Menschen zusammenbringen, regionale Identität bewahren und jedem Gast das Gefühl vermitteln, willkommen zu sein.
Heute vereint die Gruppe vier unterschiedliche Betriebe unter ihrem Dach, die jeweils ihren eigenen Charakter besitzen, gleichzeitig aber dieselben Werte teilen.
Magón: Tradition und Grillkunst im Mittelpunkt
Mit Magón setzt die YOBIYOBA Group auf ein Konzept, das traditionelle Küche und hochwertige Grillgerichte miteinander verbindet. Ausgewählte Fleischspezialitäten, bewährte Rezepte und eine gemütliche Atmosphäre haben das Restaurant zu einer festen Größe innerhalb der regionalen Gastronomieszene gemacht.
Wer Wert auf authentischen Geschmack und handwerkliche Zubereitung legt, findet hier eine Küche, die bewusst auf Qualität und Beständigkeit setzt.
Mediacaña: Mediterranes Lebensgefühl direkt am Meer Direkt an der Küste gelegen, hat sich Mediacaña längst zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische, Urlauber und Liebhaber der traditionellen mediterranen Küche entwickelt. Frisch gegrillte Espetos, fangfrischer Fisch, Reisgerichte und ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm sorgen dafür, dass das Restaurant weit mehr ist als ein klassischer Chiringuito am Strand.
Die Kombination aus entspannter Atmosphäre, Meerblick und regionaler Küche macht Mediacaña zu einem Ort, an dem viele Gäste immer wieder gerne zurückkehren.
Deolinda: Kulinarische Brücke zwischen Italien und Argentinien Ein ganz anderes Konzept verfolgt Deolinda. Das Restaurant verbindet italienische und argentinische Einflüsse zu einer eigenständigen kulinarischen Handschrift. Besonders die neapolitanischen Pizzen, hergestellt aus hochwertigem italienischem Mehl, haben sich einen Namen gemacht. Ergänzt wird das Angebot durch ausgewählte Fleischgerichte und hausgemachte Pasta, die sowohl bei Einheimischen als auch bei internationalen Gästen großen Anklang finden. Das Ergebnis ist eine Küche, die Tradition und Moderne auf geschmackvolle Weise miteinander verbindet.
La Cal: Mediterrane Küche mit Fokus auf Reisgerichte Komplettiert wird die Gruppe durch La Cal, ein Restaurant, das die mediterrane Küche in den Mittelpunkt stellt. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Reisgerichten, die in der Region seit jeher einen wichtigen Platz in der gastronomischen Tradition einnehmen.
Mit seinem klaren Fokus auf hochwertige Zutaten und sorgfältige Zubereitung erweitert La Cal das kulinarische Angebot der Axarquía um eine weitere attraktive Adresse für Genießer.
Mehr als Gastronomie
Die Entwicklung der YOBIYOBA Group beschränkt sich jedoch nicht ausschließlich auf Restaurants. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen verstärkt in Digitalisierung, Servicequalität und touristische Angebote investiert.
Moderne Reservierungssysteme, optimierte Abläufe im Kundenservice und neue Freizeitangebote sollen den Aufenthalt der Gäste noch angenehmer gestalten. Gleichzeitig achtet das Unternehmen darauf, die persönliche Nähe und Herzlichkeit zu bewahren, die viele Besucher mit der traditionellen spanischen Gastfreundschaft verbinden.
Zu den aktuellen Projekten gehört die Erweiterung des Angebots rund um Mediacaña. Geplant ist ein neuer Strandservicebereich mit Liegen, balinesischen Betten und digitalen Dienstleistungen, die den Aufenthalt an den Stränden von Torrox komfortabler gestalten sollen.
Verwurzelt in der Region, offen für die Zukunft Neben dem gastronomischen Angebot versteht die YOBIYOBA Group ihre Arbeit auch als Beitrag zur regionalen Entwicklung. Die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Förderung des Tourismus und die Unterstützung der lokalen Wirtschaft sind feste Bestandteile der Unternehmensphilosophie. Trotz unterschiedlicher Konzepte verbindet alle Betriebe derselbe Gedanke: hochwertige Produkte, ehr Gastfreundschaft und die Wertschätzung der regionalen Esskultur. Mit dieser Mischung aus Tradition, Innovation und nachhaltigem Wachstum hat sich die YOBIYOBA Group zu einem der interessantesten Gastronomieunternehmen der Axarquía entwickelt. Das Unternehmen zeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg und authentische Gastfreundschaft durchaus Hand in Hand gehen können – und dass nachhaltiger Erfolg oft auf einem einfachen Prinzip beruht: Menschen ein Erlebnis zu bieten, an das sie sich gerne erinnern – und einen Ort, an den sie immer wieder zurückkehren.
Torrox Costa
Nerja
LAMALAKA – Beach Experience
LAMALAKA entfaltet seine Beach Experience in voller Pracht: Exklusive balinesische Betten und elegante Liegen direkt am Meer auf einem fast privaten Strandabschnitt der Playa de Calahonda laden dazu ein, entspannte Sommertage in stilvollem Ambiente zu genießen. Zwischen sanften Wellen, kühlen Drinks und mediterranem Lifestyle verschmelzen Strand, Genuss und Design zu einem Erlebnis, das bleibt.
Direkt links unterhalb des ikonischen Balcón de Europa gelegen, zählt dieser Strandabschnitt zu den schönsten der Region – nicht zuletzt durch seine fast private Lage. Genau hier entfaltet LAMALAKA seine ganze Stärke: Balinesische Betten, elegante Liegen und ein durchdachtes Beach-Konzept, das den Alltag in den Hintergrund rücken lässt.
Ankommen, ablegen, genießen
LAHAMAKA, der exklusive Beach-Bereich von LAMALAKA, ist mehr als nur ein Platz in der Sonne – es ist ein Gefühl. Weiche Polster, das sanfte Rauschen des Meeres und der Blick aufs offene Mittelmeer schaffen eine Atmosphäre, die sofort entschleunigt. Ob für ein paar Stunden oder einen ganzen Tag – hier geht es nicht um Zeit, sondern um Qualität.
Und das Beste: Der Service kommt direkt zu Ihnen.
Kühle Drinks, kreative Cocktails oder ein leichter Snack – alles wird bequem an die Liege gebracht. Kein Aufstehen, kein Stress, nur genießen.
Kulinarik, die den Strand verlängert
Wer mehr möchte, wechselt fließend vom Strand ins Restaurant – und bleibt doch im gleichen Lebensgefühl. In LaSala trifft mediterrane Küche auf internationale Akzente: frische Salate, Ceviche, Grillspezialitäten und Tapas – leicht, modern und perfekt für warme Tage.
Später zieht es viele Gäste in LaJarana, wo entspannte Beats, ausgewählte Weine und kreative Cocktails den Tag stilvoll ausklingen lassen. Die Übergänge sind dabei fließend –vom Sonnenbaden zum Lunch, vom Aperitif zum Dinner.
Ein Ort, der bleibt
LAMALAKA ist kein klassischer Strandclub. Es ist ein Ort, der mit seinem modernen Design, seiner Lage direkt am Meer und seinem Gespür für Atmosphäre eine eigene Handschrift trägt. Zentral in Nerja gelegen und doch angenehm abgeschirmt, fühlt sich hier jeder Moment ein wenig exklusiver an – ohne laut zu sein.
Mit dem Start der Strandsaison wird klar:
LAHAMAKA bei LAMALAKA ist zurück – und der Sommer kann kommen.
Spanien zeigt sich kulinarisch selten einheitlich – und genau darin liegt seine Stärke. Zwischen Atlantikküste, kastilischen Ebenen und mediterranen Küstenlandschaften entstehen regionale Spezialitäten, die fest in ihrer Herkunft verwurzelt sind und dennoch längst ihren Weg weit über die Grenzen ihrer Regionen hinaus gefunden haben.
Im Sommer treten diese Gerichte in einer besonders klaren Form hervor: leichter, frischer und oft auf das Wesentliche reduziert. Statt schwerer Küche stehen Produkte im Vordergrund, die Wärme, Saison und Herkunft unmittelbar widerspiegeln – mal maritim, mal ländlich, mal von der Höhe der Berge geprägt.
Dieser Streifzug führt durch verschiedene Regionen Spaniens und zeigt typische Sommergerichte, die nicht nur lokal verankert sind, sondern landesweit geschätzt und serviert werden. Ergänzt werden sie durch passende Wein- und Getränkebegleitungen sowie kleine kulinarische Einordnungen, die den Charakter jeder Station sichtbar machen.
Galicien: Pulpo a la Gallega –der Atlantik auf dem Teller
Im grünen Nordwesten Spaniens ist der Atlantik nicht nur allgegenwärtig, sondern auch kulinarische Hauptfigur. Das galicische Nationalgericht Pulpo a la Gallega (auch Pulpo a Feira) ist ein Paradebeispiel für einfache, aber ausdrucksstarke Küche: zarter Tintenfisch, in dicken Scheiben auf einem Holzbrett serviert, mit grobem Meersalz, süßem Paprikapulver (pimentón) und einem Spritzer Olivenöl. Serviert mit gekochten Kartoffelscheiben (cachelos) ergibt sich ein Gericht, das leicht, sättigend und äußerst fotogen ist – vor allem, wenn es traditionell auf rustikalem Holz angerichtet wird.
Weinpairing: Ein kühler Albariño aus der DO Rías Baixas – fruchtig, salzig, mit frischer Säure – ist der ideale Begleiter.
Gut zu wissen: Pulpo a la Gallega ist eines der bekanntesten Gerichte Galiciens und fester Bestandteil der traditionellen „pulpeiras“-Kultur, bei der der Tintenfisch in großen Kupferkesseln gekocht und anschließend frisch portioniert wird. Die charakteristische Zartheit entsteht durch einen speziellen Garprozess, bei dem der Pulpo mehrfach erhitzt und wieder abgeschreckt wird. Das typische Holzbrett („táboa“) ist dabei kein dekoratives Element, sondern Teil der regionalen Serviertradition. In Galicien wird das Gericht häufig auf Volksfesten und Märkten frisch zubereitet und direkt vor Ort serviert.
Navarra: Pimientos del piquillo rellenos de bacalao – Sanfte Würze in roter Schale
Wer Navarra kulinarisch entdeckt, stößt unweigerlich auf die berühmten Piquillo-Paprika aus Lodosa – kleine, intensiv rote Schoten mit einer feinen Süße und leicht gerösteter Tiefe. In ihrer wohl klassischsten Form werden sie mit Bacalao (Kabeljau) gefüllt und als Pimientos del piquillo rellenos de bacalao serviert. Die Paprika werden dabei schonend geröstet, geschält und anschließend mit einer feinen Farce aus zerfasertem Kabeljau gefüllt. Der Fisch wird zuvor entsalzen, sanft gegart und mit Olivenöl, manchmal auch etwas Milch oder Béchamel, zu einer cremigen, stabilen Füllung verarbeitet.
Beim Garen verbinden sich die süßlich-rauchigen Noten der Piquillo-Paprika mit der salzigen, leicht mineralischen Tiefe des Kabeljaus zu einem ausgewogenen, weichen Gesamtbild. Die Textur bleibt dabei bewusst zart: außen die glatte, weiche Paprikahülle, innen eine cremige, aromatisch klare Fischfüllung. Oft wird das Gericht mit einer leichten Sauce aus Paprika oder Fischfond serviert, die die Struktur zusätzlich abrundet, ohne die Hauptkomponenten zu überdecken.
Weinpairing: Ein frischer Viura aus Navarra oder ein mineralischer Weißwein aus der DO Navarra bringt Frische und Spannung in das Gericht und hebt sowohl die Süße der Paprika als auch die salzige Tiefe des Kabeljaus hervo
Gut zu wissen: Die Piquillo-Paprika aus Lodosa (Navarra) zählen zu den geschützten regionalen Spezialitäten Spaniens und werden traditionell über offenem Feuer geröstet, wodurch sie ihr charakteristisches süßlichrauchiges Aroma entwickeln. Die Kombination mit Bacalao ist eine der klassischen Zubereitungsformen der navarresischen Küche und spiegelt die enge Verbindung zwischen Gemüseanbau und Küstenfischtradition wider. Besonders in der Tapas-Kultur gelten „rellenos“ als fester Bestandteil der regionalen Gastronomie und werden sowohl warm als auch kalt serviert.
Baskenland: Marmitako – der Eintopf der Seeleute
Im Norden, wo das Kantabrische Meer auf die schroffen Küsten des Baskenlands trifft, entstand Marmitako – ein herzhafter Fischeintopf, den die Fischer traditionell direkt an Bord zubereiteten. Im Mittelpunkt steht frischer Thunfisch (Bonito del Norte), begleitet von Kartoffeln, Paprika, Tomaten und Zwiebeln. Die Zutaten werden in einem Topf – baskisch „marmita“ – geschmort, bis sich alle Aromen verbinden. Auch wenn Eintopf nach Winter klingt, ist Marmitako ein Sommergericht – denn Bonito wird nur in den heißen Monaten gefangen. Auf dem Teller: rustikal, farbenfroh und voller Meeresaroma. Weinpairing: Ein junger Txakoli – leicht perlend, mit frischer Säure – bringt Küstenfrische ins Glas. Gut zu wissen: Marmitako gilt als eines der ursprünglichsten Gerichte der baskischen Küche und wurde traditionell von Fischern direkt an Bord ihrer Boote zubereitet. Der Name leitet sich vom Wort „marmita“ (Metalltopf) ab, in dem der Eintopf gekocht wird. Ursprünglich diente das Gericht der Verwertung des frisch gefangenen Bonito del Norte während der Sommerfangsaison. Bis heute ist Marmitako ein fester Bestandteil der baskischen Gastronomie und wird sowohl in traditionellen Hafenrestaurants als auch in moderneren Interpretationen serviert.
Bonito encebollado – Weißer Thunfisch mit Zwiebeln
Die Bonito del Norte, eine edle Thunfischart des Nordatlantiks, wird im Sommer frisch vor der kantabrischen Küste gefangen – ein saisonales Highlight für Fischliebhaber. In diesem Gericht wird das zarte, feste Fleisch kurz in gutem Olivenöl angebraten und anschließend auf einem Bett aus langsam geschmorten, süßlichen Zwiebeln angerichtet.
In der gehobenen Küche greifen manche Gourmet-Restaurants die traditionelle Zubereitung auf und interpretieren sie raffiniert neu: So werden die Zwiebeln zunächst in einer feinen Soßenbasis karamellisiert und dann langsam zu einer samtigen, aromatisch dichten Creme eingekocht. Das verleiht dem Gericht zusätzliche Tiefe und eine seidige Textur – ein feines Spiel zwischen Bodenständigkeit und Eleganz.
Weinpairing: Ein eleganter Godello aus Galicien mit feiner Mineralität und lebendiger Säure begleitet die maritime Tiefe des Bonito und harmoniert hervorragend mit der süßlichen Zwiebelbasis.
Gut zu wissen: Die Fangsaison des Bonito del Norte beginnt traditionell im Sommer und gilt im Baskenland als kulinarisches Ereignis. Der Fisch wird überwiegend mit der Angel gefangen, was eine besonders nachhaltige Fangmethode darstellt.
Viele Familien bewahren die Tradition, Bonito während der Saison frisch zuzubereiten oder für den Winter einzulegen.
Katalonien: Escalivada – geröstete Aromen der Sonne
In der Mittelmeerküche Kataloniens wird Gemüse nicht gekocht, sondern gegrillt: Escalivada heißt diese traditionelle Spezialität, bei der Paprika, Auberginen und Zwiebeln langsam im Ofen oder auf dem Grill rösten, bis ihre Haut dunkel und das Innere samtig ist.
Nach dem Häuten werden die Gemüsestreifen mit Olivenöl und Knoblauch mariniert – fertig ist ein sommerlich-leichtes Gericht, das warm oder kalt gegessen werden kann. Oft serviert man es auf geröstetem Brot oder mit etwas gesalzenem Fisch wie Anchovis.
Weinpairing: Ein Weißwein aus der DO Costers del Segre oder ein kühler Cava – prickelnd und mediterran.
Gut zu wissen: Der Name „Escalivada“ leitet sich vom katalanischen Wort escalivar ab, was so viel wie „in der Glut garen“ bedeutet. Ursprünglich wurde das Gemüse direkt über offenem Feuer geröstet. Bis heute zählt Escalivada zu den bekanntesten Gemüsegerichten Kataloniens und wird sowohl als Vorspeise als auch als Beilage serviert.
Aragón: Pollo al chilindrón –Hähnchen mit Paprika und Serrano
Ein rustikales, herzhaftes Gericht aus Zentralspanien. Zarte Hähnchenteile schmoren in einer Sauce aus Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch – und fein gewürfeltem Serranoschinken. Die Schärfe lässt sich variieren.
Weinpairing: Ein frischer Garnacha rosado aus Cariñena – fruchtig, aber mit Rückgrat.
Gut zu wissen: Pollo al chilindrón gehört zu den bekanntesten Schmorgerichten Aragóniens und ist fester Bestandteil der regionalen Hausmannskost. Charakteristisch ist die Kombination aus Paprika, Tomaten und Serranoschinken, die dem Gericht seine unverwechselbare aromatische Tiefe verleiht. Heute findet man es sowohl in traditionellen Mesones als auch in modernen Restaurants der Region.
Kastilien-La Mancha: Queso Manch-
ego – die stille Stärke der Ebene
Im Herzen Kastilien-La Manchas, wo endlose Ebenen und trockene Sommer das Landschaftsbild prägen, entsteht einer der bekanntesten Käse Spaniens: der Queso Manchego. Er wird ausschließlich aus der Milch der Manchega-Schafe hergestellt und spiegelt in seiner Struktur die Klarheit und Reduktion seiner Herkunftsregion wider.
Je nach Reifegrad reicht sein Charakter von mild und cremig bis hin zu kräftig, leicht kristallin und intensiv aromatisch. Junge Varianten zeigen eine feine, milchige Frische, während gereifte Versionen nussige, würzige und fast buttrige Noten entwickeln.
Im Sommer wird Manchego häufig schlicht serviert – in Scheiben geschnitten, begleitet von etwas Olivenöl und Brot oder klassischen süß-fruchtigen Akzenten wie Honig oder Quittenpaste. In moderneren Interpretationen sorgen auch feine Beerennoten – etwa Brombeer- oder Preiselbeerreduktionen – für einen spannenden Kontrast zur nussig-salzigen Tiefe des Käses.
Weinpairing: Ein junger Tempranillo aus La Mancha oder ein frischer Garnacha Rosado bringt die nötige Frische und Struktur, um die Aromen des Manchego zu begleiten. Alternativ kann ein leicht gekühlter, fruchtbetonter Rotwein mit feiner Beerenaromatik – etwa mit Anklängen von Brombeere oder roter Johannisbeere – einen spannenden Kontrast setzen, ohne den Käse zu überdecken.
Gut zu wissen: Der Queso Manchego ist ein geschütztes Ursprungsprodukt und darf ausschließlich in Kastilien-La Mancha aus Milch der ManchegaSchafe hergestellt werden. Sein Aromaprofil verändert sich deutlich mit der Reifezeit – von mild und milchig bis intensiv, würzig und kristallin. Heute wird er sowohl klassisch als auch in modernen Kombinationen mit süßen oder fruchtigen Elementen serviert und gilt als einer der wichtigsten kulinarischen Botschafter der spanischen Binnenküche.
Valencia: Clóchinas al vapor – Miesmuscheln
auf valencianische Art
Ein einfaches, aber aromatisch intensives Sommergericht: Clóchinas – die kleineren, besonders geschmacksintensiven Miesmuscheln der Region – werden mit etwas Olivenöl, Weißwein, Knoblauch, Lorbeer und einem Hauch schwarzem Pfeffer gedämpft. Die Brühe ist purer Meeresgeschmack, leicht salzig, feinwürzig – und ideal zum Tunken mit Weißbrot.
Weinpairing: Ein frischer, kühler Weißwein aus der Region, etwa ein Moscatel seco oder ein trockener Malvasía. Auch ein Glas Cava brut harmoniert hervorragend.
Gut zu wissen: Clóchinas gibt es nur von Mai bis August – sie gelten als regionale Delikatesse und werden wegen ihres intensiven Aromas oft höher geschätzt als klassische Miesmuscheln. In Valencia sind sie fester Bestandteil der Sommerküche.
Murcia: Lomo de cerdo a la Murciana – Schweinelende mit Weißwein, Knoblauch und Mandeln
Zartes Schweinefilet – typisches Fleisch der Region – wird in feine Medaillons geschnitten, kurz scharf angebraten und anschließend in einer sämigen Soße aus Weißwein, Knoblauch, gerösteten Mandeln und einem Hauch Zimt geschmort. Manchmal werden noch einige Weintrauben oder ein Spritzer Pedro Ximénez für die Süße hinzugegeben. Die Kombination aus würziger Tiefe und feiner Mandelnote macht das Gericht zu einem Highlight der murcianischen Hausmannskost – mit elegantem Charakter.
Weinpairing: Ein kräftiger, gut gekühlter Weißwein aus der DO Yecla oder Jumilla – gern ein gereifter Macabeo oder ein Chardonnay mit Fassausbau. Auch ein leichter Tinto Joven aus MonastrellTrauben kann eine spannende Kombination bieten.
Kulturfaktor: Die Küche Murcias verbindet maurische Wurzeln mit bäuerlicher Kreativität – Mandeln, Knoblauch und Wein sind dabei feste Bestandteile. Dieses Gericht zeigt, wie aus einfachen Zutaten kulinarische Eleganz entsteht –ganz ohne Überladenheit.
Andalusien - Malaga: Porra Antequerana – der dicke Bruder des Gazpacho
Aus der Hitze Andalusiens stammt eines der ursprünglichsten Sommergerichte: Porra Antequerana, benannt nach der Stadt Antequera. Diese kalte Suppe wird dicker püriert als ihr berühmter Verwandter Gazpacho – mit viel Tomate, altem Brot, Knoblauch, Olivenöl und Essig. Serviert wird Porra klassisch mit hartgekochtem Ei und etwas Thunfisch oder Jamón –eine frische, sättigende Mahlzeit für heiße Tage. Cremig, farbintensiv, andalusisch.
Weinpairing: Ein frischer, mineralischer Weißwein aus der DO Sierras de Málaga oder ein Glas gut gekühlter Fino-Sherry.
Gut zu wissen: Die Porra Antequerana stammt ursprünglich aus Antequera im Norden der Provinz Málaga. Im Unterschied zum Gazpacho wird deutlich mehr
Brot verwendet, wodurch eine cremigere und sättigendere Konsistenz entsteht. Gerade an heißen Sommertagen zählt sie zu den beliebtesten kalten Gerichten Andalusiens.
Málaga: Frischer Ziegenkäse-Salat mit Früchten – Sommer auf dem Teller
Die Region Málaga ist bekannt für ihre süßen Tropfen und ihre vielfältige Obst- und Gemüsevielfalt – ideal für einen sommerlichen Salat, der Frische, Cremigkeit und eine leichte Süße vereint. Ein beliebter Klassiker ist der Ziegenkäse-Salat mit saisonalen Früchten, der hier mit lokalem Käse aus den Bergen und süßen Früchten wie Feigen, Trauben oder Granatapfel zubereitet wird.
Der Salat kombiniert knackigen Blattsalat, zarte Ziegenkäseröllchen – oft leicht gegrillt oder frisch –, mit saftigen Obststücken und gerösteten Nüssen oder Mandeln. Ein spritziges Dressing aus Olivenöl, Honig, Zitronensaft und etwas Senf rundet das Gericht perfekt ab. Die Kombination aus cremigem Käse, fruchtiger Süße und knackigem Gemüse macht diesen Salat zu einer erfrischenden Leichtigkeit, die ideal zu den warmen Temperaturen Andalusiens passt.
Weinpairing: Ein frischer Weißwein aus der DO Sierras de Málaga, zum Beispiel ein Moscatel mit floralen Noten und milder Süße, ergänzt die Aromen wunderbar.
Gut zu wissen: In Málaga ist diese Art von Salat nicht nur eine Vorspeise, sondern steht oft auch als leichter Hauptgang auf dem Tisch – perfekt für den lauen Sommerabend auf der Terrasse mit Blick aufs Mittelmeer.
Kanarische Inseln: Papas arrugadas con mojo – kleine Kartoffeln, große Wirkung
Ein Gericht, das längst zum Symbol der kanarischen Küche geworden ist: Papas arrugadas, runzelige Kartoffeln, die in stark gesalzenem Wasser gekocht werden, bis sich eine dünne Salzkruste bildet. Dazu serviert man Mojo – die berühmte Sauce in Rot (mit Paprika und Chili) oder Grün (mit Koriander oder Petersilie).
Ein einfaches Gericht, das durch seinen intensiven Geschmack und seine rustikale Präsentation begeistert –perfekt als Tapa oder Hauptgericht in Begleitung eines frischen Salats.
Weinpairing: Ein Weißwein von der Insel Lanzarote, etwa aus der Malvasía-Traube – salzig, fruchtig, mit Vulkan-Charakter.
Gut zu wissen: Papas arrugadas gelten als kulinarisches Wahrzeichen der Kanarischen Inseln. Traditionell werden dafür kleine Kartoffelsorten verwendet, die beim Kochen eine charakteristische Salzkruste entwickeln. Gemeinsam mit den verschiedenen Mojo-Saucen gehören sie zu den bekanntesten Gerichten des Archipels und werden auf nahezu jeder Insel serviert.
Ob Atlantikküste, Hochebene oder Vulkaninsel – Spaniens Regionen zeigen sich auch im Sommer von ihrer geschmackvollsten Seite. Jedes Gericht dieser Auswahl erzählt von Landschaften, Menschen und Traditionen –und bleibt dabei leicht genug, um auch bei 35 Grad ein Lächeln zu zaubern.
Spanien lebt von regionaler Vielfalt, die überrascht, begeistert und schmeckt. Also, Messer und Gabel bereit und „Buen provecho“!
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Cocktail - Tipp
King Cobra – Exotischer Sommertrend mit tropischem Flair
Mit dem Beginn der Sommersaison kehren auch die tropischen Cocktailtrends zurück. Fruchtige Aromen, exotische Zutaten und ein Hauch von Karibik bestimmen wieder die Barkarten vieler angesagter Beachclubs und Cocktailbars. Einer der spannendsten Vertreter dieser neuen Generation sommerlicher Drinks ist der King Cobra. Anders als viele berühmte Cocktailklassiker besitzt er keine jahrzehntealte Geschichte und auch keine weltweit verbindliche Rezeptur. Entstanden ist er vielmehr aus der kreativen modernen Barkultur, in der Bartender mit exotischen Früchten, hochwertigen Spirituosen und ungewöhnlichen Geschmackskombinationen experimentieren. Gerade diese Freiheit macht den Reiz des King Cobra aus: Je nach Bar und Region existieren unterschiedliche Varianten, die jedoch alle eines gemeinsam haben – tropische Frische, fruchtige Aromen und einen Hauch Abenteuer im Glas.
Rezept für 1 Glas
Zutaten:
• 3 cl Mezcal
• 1,5 cl Guavenbrand
• 2,25 cl Kokoslikör
• 2,25 cl frischer Limettensaft
• 0,75 cl Agavensirup
• 1 Limettenspalte
• 1 TL Himalaya-Pinksalz
Glas: Tumbler Dekoration: • Salzrand • Getrocknete Ananasscheibe • Drachenfrucht • Optional: Drachenfrucht-Samen (zur optischen Akzentuierung im oder am Drink)
Zubereitung
Den Glasrand mit einer Limettenspalte befeuchten und nach Wunsch in Himalaya-Pinksalz tauchen. Mezcal, Guavenbrand, Kokoslikör, Limettensaft und Agavensirup zusammen mit Eiswürfeln kräftig im Shaker schütteln. Anschließend in den vorbereiteten Tumbler auf frische Eiswürfel abseihen. Mit einer getrockneten Ananasscheibe und etwas Drachenfrucht dekorieren.