Ein erfolgreicher Verkauf beginnt mit der richtigen Präsentation, dem passenden Preis und einer gezielten internationalen Vermarktung. Hansen Real Estate verbindet lokale Marktkenntnis mit einem starken Netzwerk aus deutschen, skandinavischen und internationalen Käufern. Sie möchten verkaufen oder zunächst nur den aktuellen Wert Ihrer Immobilie erfahren?
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A Cielo Abierto – Design für das mediterrane Lebensgefühl
Der Sommer ist die Zeit, in der das Leben nach draußen zieht. Frühstück auf der Terrasse, entspannte Nachmittage am Pool oder ein Abend mit Freunden unter freiem Himmel – kaum eine Jahreszeit zeigt deutlicher, wie wichtig ein stilvoll gestalteter Außenbereich für das persönliche Wohlbefinden sein kann.
Genau dieses mediterrane Lebensgefühl steht bei A Cielo Abierto im Mittelpunkt. Mit der neuen Filiale, nur wenige Schritte vom bisherigen Standort in Marbella entfernt, erweitert das Unternehmen seinen Showroom und präsentiert eine noch größere Auswahl exklusiver Möbel und Wohnideen für Innen- und Außenbereiche.
Stilvolle Outdoor-Welten
Ob moderne Loungegruppen, elegante Esstische, komfortable Sonnenliegen, hochwertige Pergolen oder stilvolle Beleuchtungs- und Heizkonzepte – hier finden Haus- und Gartenbesitzer alles, um Terrasse, Poolbereich oder Garten in einen Ort zum Wohlfühlen zu verwandeln.
Dabei setzt A Cielo Abierto auf renommierte Marken wie Jati & Kebon, Manutti, Dedon, Gloster, Royal Botania, Heatsail oder Rols, die zeitloses Design mit langlebigen Materialien verbinden und perfekt auf das mediterrane Klima abgestimmt sind.
Wohndesign mit Persönlichkeit
Auch im Innenbereich überzeugt der neue Concept Store mit einer sorgfältig ausgewählten Kollektion hochwertiger Möbel, Leuchten, Textilien und Wohnaccessoires. Im Mittelpunkt steht die Designmarke Dôme Deco, ergänzt durch renommierte Hersteller wie Passe Partout, Modulax, Ethnicraft und Joli. So entstehen Wohnräume, die moderne Eleganz mit einer warmen, einladenden Atmosphäre verbinden.
Individuelle Beratung
bis ins Detail
Wer mehr als nur einzelne Möbel sucht, profitiert von der langjährigen Erfahrung des Teams. Die Einrichtungsexperten begleiten jedes Projekt von der ersten Idee bis zur Umsetzung und visualisieren individuelle Konzepte auf Wunsch mit modernen 3D-Planungen. So entsteht bereits vor der Umsetzung ein realistischer Eindruck des späteren Wohn- oder Außenbereichs.
Der neue Showroom in Marbella lädt dazu ein, Materialien, Farben und Einrichtungsideen in entspannter Atmosphäre zu entdecken und sich persönlich inspirieren zu lassen – ganz gleich, ob es um eine kleine Terrasse, einen großzügigen Garten oder die komplette Gestaltung eines Hauses geht
Sie erhalten einen nahen, professionellen und vollständig personalisierten Service, damit jedes Projekt zu einer außergewöhnlichen Erfahrung wird.
A Cielo Abierto
Tel. – WhatsApp : (+34) 640 86 65 42
Centro Comercial Oasis Marbella
Local 14, N-340, Km 183, 29600 Marbella, Málaga
Ferienerlebnis mit Schattenseiten: Tiere leiden für den Tourismus
Cádiz - Wo Atlantik, Salz und Sherry den Geschmack bestimmen
Ein perfekter Strandtag: Meer und Natur nachhaltig genießen
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Cocktail – Tipp August Gold Rush – Der moderne Goldrausch im Glas
KTM X-BOW GT-XR
Estepona Costa del Sol
Geschichte ist geduldig –Wirtschaft ist es meistens nicht
Wer schon einmal mit dem Auto nach Gibraltar gefahren ist, kennt diesen Moment. Kurz vor dem Felsen endete bislang die Selbstverständlichkeit des europäischen Reisens. Ausweis bereithalten, Kontrolle passieren, weiterfahren. Mit der am 15. Juli 2026 erzielten Einigung könnte dieses Bild nun endgültig der Vergangenheit angehören. Was auf den ersten Blick wie eine Erleichterung für Reisende wirkt, erzählt bei genauerem Hinsehen eine viel größere Geschichte. Denn die Grenze entstand nicht erst mit dem Brexit. Kontrollen gehörten schon lange zum Alltag zwischen Spanien und Gibraltar. Gerade deshalb markiert die jetzige Einigung weit mehr als eine organisatorische Veränderung. Warum gelingt plötzlich, worüber seit mehr als 300 Jahren gestritten wird – und warum gerade jetzt? Die Antwort hat weniger mit Geschichte zu tun als viele vermuten. Rund 15.000 Menschen überqueren die Grenze zwischen Spanien und Gibraltar Tag für Tag. Sie leben auf der einen Seite und arbeiten auf der anderen. Hinzu kommen Lieferverkehr, Dienstleister und Touristen. Fachleute warnten bereits früh davor, dass verschärfte Grenzkontrollen beiden Seiten jedes Jahr wirtschaftliche Schäden in dreistelliger Millionenhöhe verursachen könnten. Mit den Folgen des Brexit zeigte sich zunehmend, dass diese Warnungen keineswegs nur theoretischer Natur waren. Aus einem politischen Symbol wurde Schritt für Schritt vor allem ein wirtschaftliches Problem. Das macht diese Vereinbarung so bemerkenswert. Weder Spanien noch Großbritannien haben ihre Haltung zur Souveränität verändert.
Am Felsen selbst hat sich nichts verändert. Verändert hat sich vielmehr die Erkenntnis, dass sich wirtschaftliche Realität auf Dauer nicht an einer Grenze aufhalten lässt.
Gerade in Gibraltar zeigt sich ein Grundprinzip moderner Politik. Regierungen verhandeln über Souveränität, Verträge und historische Ansprüche. Für die Menschen vor Ort geht es dagegen meist um etwas sehr Alltägliches: pünktlich zur Arbeit zu kommen, Waren ohne Verzögerung zu liefern oder nach Feierabend nicht stundenlang an einer Grenze zu warten. Zwischen beiden Perspektiven besteht kein Widerspruch – sie folgen lediglich unterschiedlichen Prioritäten. Politische Entscheidungen müssen sich am Ende jedoch dort bewähren, wo Geschichte auf den Alltag trifft. Genau das erklärt, warum ausgerechnet an einem der ältesten Streitpunkte Europas plötzlich Bewegung möglich wurde.
Hier wird der eigentliche Unterschied zwischen Politik und Alltag sichtbar. Politik kann jahrzehntelang an Positionen festhalten. Der Alltag kann das nicht. Arbeitnehmer müssen zur Arbeit. Unternehmen brauchen Planungssicherheit. Lieferketten warten nicht auf historische Debatten. Am Ende setzt sich selten die bessere Geschichte durch – sondern die praktikablere Lösung.
Manchmal ist Pragmatismus der bessere Historiker. Gerade darin liegt die eigentliche Ironie. Der Brexit wurde einst mit dem Versprechen verkauft, nationale
Kontrolle zurückzugewinnen und Grenzen wieder sichtbarer zu machen. Ausgerechnet an einer der symbolträchtigsten Grenzen Europas wurde eine Lösung gefunden, die möglichst wenig von einer Grenze haben soll. Geschichte ist in der Politik ein starkes Argument. Interessant wird es allerdings dann, wenn historische Maßstäbe unterschiedlich ausgelegt werden – je nachdem, auf welcher Seite der Grenze man steht. Spanien hält bis heute an seinem Anspruch auf Gibraltar fest. Gleichzeitig betrachtet Marokko Ceuta und Melilla als Teil seines Staatsgebiets. Die Situationen unterscheiden sich in ihrer historischen und rechtlichen Ausgangslage und lassen sich nicht gleichsetzen. Dennoch zeigen beide Beispiele, wie langlebig territoriale Ansprüche sein können – und wie flexibel sie bewertet werden, sobald nationale Interessen berührt sind.
Genau deshalb erzählt die Einigung von Gibraltar mehr als nur die Geschichte einer Grenze. Sie zeigt, wie Politik häufig funktioniert: Überzeugungen bleiben bestehen – solange sie mit der Realität vereinbar sind. Wird der Preis des Stillstands zu hoch, beginnt plötzlich Bewegung. Grenzen lassen sich auf Landkarten ziehen. Der Alltag hält sich selten daran. Genau darin liegt die eigentliche Botschaft dieses Abkommens. Geschichte verschwindet nicht. Aber sie verliert erstaunlich schnell an Schärfe, wenn wirtschaftliche Interessen größer werden als politische Symbolik.
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AUSZUG AUS DEM BUCH:
Grundeigentum in Spanien von A – Z für Eigentümer, Käufer und Verkäufer (Vollständige Neubearbeitung 7. Auflage).
Von Dr. Burckhardt Löber, Dr. Alexander Steinmetz und Rocío García Alcázar
Katasterwert - Valor Catastral
Der Katasterwert bildet die Bemessungsgrundlage für die Grundsteuer (Impuesto sobre Bienes Inmuebles), Art. 60-77
LRHL (Ley Reguladora de las Haciendas Locales gemäß Real Decreto Legislativo 2/2004), die alljährlich an die zuständige Gemeinde zu entrichten ist. Der Katasterwert der jeweiligen Liegenschaft ist dem Grundsteuerbescheid (recibo del IBI) zu entnehmen. Es wird empfohlen, eine Einzugsermächtigung zu Gunsten der Gemeinde einzurichten. Die Katasterdaten, wie beispielsweise der Katasterwert, können dann dem entsprechenden Kontoauszug entnommen werden.Das Katasteramt unterscheidet zwischen dem Katasterwert von Grund und Boden (valor catastral del suelo) und dem Katasterwert der Gebäude (valor catastral de las construcciones). Beide Werte zusammen ergeben den Gesamtkatasterwert der Immobilie (valor catastral del inmueble). Der Katasterwert des Bodens und der Katasterwert der Gebäude richten sich nicht allein nach der jeweiligen Grundstücksgröße bzw. der Grundfläche der Gebäude. Vielmehr werden verschiedene weitere Faktoren berücksichtigt, wie beispielsweise die Lage, Eigenschaften des Bodens oder die bauplanungs- bzw. baunutzungsrechtliche Qualifizierung, etc. Der Katasterwert des Bodens stellt gleichzeitig die Basis für die Berechnung der Wertzuwachssteuer (plusvalía municipal) dar, was zuletzt aber durch das spanische Verfassungsgericht gerügt wurde (vgl. Rz 232). Für die Berechnung der alljährlich zu zahlenden Selbstnutzungserträge Ansässiger und Nichtansässiger (Steuerformular 210, ehemals Formular 214) wird wiederum der Gesamtkatasterwert (Grund und Boden und Gebäude) herangezogen.
Die meisten spanischen Autonomen Gemeinschaften legen den Katasterwert für die Berechnung des Mindeststeuerwertes für alle Formen der Immobilienübertragungen, also insbesondere
Kauf/Verkauf, Erbschaft und Schenkung, zugrunde, auch wenn dies zuletzt durch die Rechtsprechung beanstandet worden ist. Für die Berechnung des Mindeststeuerwerts wird der Katasterwert mit dem von der jeweiligen Autonomen Gemeinschaft veröffentlichten Hebesatz multiplizier
Die Autoren Dr. Alexander Steinmetz und Rocío García Alcázar sind Partner der Rechtsanwaltskanzlei Löber Steinmetz & García, Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, Frankfurt, Köln. E-Mail: info@loebersteinmetz.de
In Kooperation mit Löber Steinmetz García Rechtsanwälte y Abogados S.L.P., Mallorca und Teneriffa, Tel. +34 971 72 03 72, Tel. +34 922 38 03 15
Buchbestellung:
Grundeigentum in Spanien von A – Z für Eigentümer, Käufer und Verkäufer (Vollständige Neubearbeitung 7. Auflage) 216 Seiten, € 38,- . edition für internationale Wirtschaft Verlagsauslieferung
Delfinshows, Erinnerungsfotos mit Wildtieren oder Ritte auf Elefanten und Kamelen gehören in vielen Urlaubsorten zum touristischen Angebot. Was für Reisende wie ein besonderes Erlebnis wirkt, ist für die beteiligten Tiere häufig mit Leid verbunden. Darauf macht der Deutsche Tierschutzbund aufmerksam und ruft Urlauber dazu auf, tierbezogene Attraktionen zu meiden.
„Im Urlaub sollten Reisende genau hinschauen und vermeintlich harmlose Attraktionen kritisch hinterfragen. Im Zweifel sollte man besser auf Aktivitäten ausweichen, die ohne Tiere auskommen“, erklärt Nina Brakebusch, Fachreferentin für interdisziplinäre Themen beim Deutschen Tierschutzbund. Viele Tiere leiden unter schlechten Haltungsbedingungen, Stress und Ausbeutung – oft verborgen vor den Augen der Urlauber. „Wer solche Angebote nutzt, nimmt Tierleid in Kauf und trägt bewusst oder unbewusst dazu bei, dass diese Praktiken fortbestehen“, so Brakebusch.
Beliebte Urlaubsfotos haben oft einen hohen Preis
Fotos mit exotischen Tieren gelten für viele Urlauber als besondere Erinnerung. Doch was harmlos erscheint, bedeutet für Affen, Papageien und Co. häufig erheblichen Stress durch den täglich mehrstündigen und engen Kontakt zu fremden Menschen. Oft stammen die Tiere aus der Wildnis oder wurden bereits als Jungtiere ihren Familienverbänden entrissen. Bei Affen werden dabei meist die Muttertiere getötet. Auch Löwen- und
Tigerjunge werden häufig früh von ihren Müttern getrennt, um Touristen als Fotomotiv oder Streichelattraktion zu dienen. Wachsen die Tiere heran, landen viele in sogenannten „Canned-Hunting“-Anlagen, wo sie für zahlenden Jagdtouristen zum Abschuss freigegeben werden. Ausgewachsene Tiger werden für vermeintlich imposante Fotos mit Touristen unter Betäubungsmittel gesetzt.
Tierleid durch touristische Angebote und Traditionen
Auch Reitangebote oder Kutschfahrten mit Pferden, Eseln oder Kamelen sind häufig mit Leid verbunden. Viele der Tiere müssen bei hohen Temperaturen stundenlang Touristen transportieren, ohne dass für ausreichend Pausen, Wasser und Futter gesorgt ist. Auch eine medizinische Versorgung ist meist nicht gegeben. Ungeeignete Sättel und Geschirre können schmerzhafte Druck- und Scheuerstellen verursachen. Besonders tierschutzwidrig ist das Elefantenreiten, da die Wildtiere nur durch grausame Trainingsmethoden gefügig gemacht werden können, damit sie Menschen auf ihrem Rücken dulden.
Auch traditionelle Tierkämpfe gehen mit großem Leid für die Tiere einher und enden häufig tödlich. Bei Stierkämpfen in Frankreich, Portugal, Mexiko oder Brasilien erfahren die Stiere in der Arena starke Verletzungen und werden am Ende getötet. Auch unblutige Kämpfe sind mit großem Stress verbunden.
Die bezugsfertige Residenz verbindet modernen Luxus mit der Präzision deutscher Planung. Auf einem 610 m² großen Grundstück erstreckt sich die Villa über 450 m² Wohnfläche auf drei Ebenen und bietet fünf Schlafzimmer sowie 5,5 Badezimmer. Highlights sind lichtdurchflutete, offene Wohnbereiche, eine Designerküche, großzügige Terrassen, ein gestalteter Garten mit Pool sowie elegant ausgestattete Suiten auf jeder Etage. Mit fließendem Übergang zwischen Innen- und Außenbereichen, Südausrichtung und zeitgemäßem, elegantem Design ist die Villa Lipto ein außergewöhnliches Zuhause für das ganze Jahr am Meer. Die Lage Lindavista in San Pedro Beach besticht durch ihre fantastische Nähe zu Puerto Banús und Guadalmina, zwischen Strand, A7 und dem Stadtzentrum. Gleichzeitig bietet Lindavista ursprünglichen mediterranen Flair, eine ruhige Oase inmitten des exklusiven Marbellas. Mit Strandrestaurants direkt vor der Haustür können Sie entlang des Paseo Marítimo zu Fuß oder mit dem Fahrrad nach Puerto Banús gelangen und auch das Stadtzentrum mit seinen Geschäften und vielen neuen Restaurants ist fußläufig erreichbar.
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Sommerurlaub 2026: Wenn das Handy verschwindet, steht die Reise still ESET warnt vor digitaler Abhängigkeit im Urlaub und gibt wertvolle Tipps
Flugticket, Hotelbuchung, Mietwagen, Navigation, Übersetzer und digitale Geldbörse: Für viele Reisende ist das Smartphone heute die Schaltzentrale des gesamten Urlaubs. Fällt das Gerät aus, wird gestohlen oder geht schlicht der Akku leer, können Urlauber plötzlich vor ganz praktischen Problemen stehen. Die IT-Sicherheitsexperten von ESET raten deshalb dazu, vor Reiseantritt einen digitalen Notfallplan zu erstellen.
Wenn die gesamte Reise in der Hosentasche steckt
Früher waren Reisepass, Bargeld und Reisedokumente die wichtigsten Begleiter im Urlaub. Heute befindet sich ein Großteil davon auf einem einzigen Gerät. Bordkarten werden per App vorgezeigt, Hotelreservierungen digital verwaltet und Mietwagen über das Smartphone gebucht. Gleichzeitig speichern viele Nutzer dort wichtige Passwörter, Zahlungsinformationen und persönliche Dokumente.
„Viele Urlauber haben für verlorene Kreditkarten oder einen verpassten Flug einen Plan B. Was passiert, wenn das Smartphone plötzlich nicht mehr verfügbar ist, überlegen sich dagegen die wenigsten", sagt Philipp Plum, IT-Sicherheitsexperte bei ESET. „Dabei hängt heute oft die gesamte Reise an einem einzigen Gerät."
Wenn der digitale Reisebegleiter streikt
Nicht nur Diebstahl oder technische Defekte können zum Problem werden. Bereits ein leerer Akku kann Reisende vor unerwartete Herausforderungen stellen. Wer seine Bordkarte ausschließlich digital gespeichert hat oder den Zugang zum Hotelzimmer über eine App nutzt, steht im ungünstigsten Fall vor verschlossenen Türen. Auch Navigationsdienste, Übersetzungs-Apps oder digitale Tickets sind ohne funktionierendes Smartphone nicht mehr erreichbar. Hinzu kommt ein weiteres Risiko: Viele Online-Dienste nutzen das Smartphone als zentralen Sicherheitsanker. Bestätigungscodes für E-Mail-Konten, OnlineShops oder Zahlungsdienste werden direkt auf das Gerät gesendet. Geht es verloren, können Nutzer nicht nur wichtige Reiseinformationen verlieren, sondern sich unter Umständen selbst aus ihren Konten aussperren.
Nach Beobachtung von ESET konzentrieren sich viele Reisende auf die Sicherheit ihrer Daten, vernachlässigen aber die eigene digitale Handlungsfähigkeit. Wer keinen Zugriff mehr auf Buchungen, Kontakte oder Dokumente hat, gerät insbesondere im Ausland schnell unter Druck.
Der digitale Notfallplan für den Urlaub
ESET empfiehlt daher, vor Reisebeginn einige einfache Vorbereitungen zu treffen:
• Bordkarten, Hotelbuchungen und wichtige Reservierungen zusätzlich offline speichern oder ausdrucken
• Die Adresse der Unterkunft sowie wichtige Telefonnummern separat notieren
• Die Geräteortung aktivieren, um ein verlorenes Smartphone wiederzufinden oder aus der Ferne zu sperren
• Ein aktuelles Backup wichtiger Daten erstellen
• Alternative Wiederherstellungsmöglichkeiten für wichtige Online-Konten hinterlegen
• Eine geladene Powerbank mitnehmen, um auch unterwegs erreichbar zu bleiben
• Vor Reiseantritt prüfen, welche Dienste ausschließlich über das Smartphone erreichbar sind
„Der Verlust eines Smartphones ist heute weit mehr als der Verlust eines technischen Geräts", so Philipp Plum. „Für viele Menschen bedeutet er den vorübergehenden Verlust ihres digitalen Reisegepäcks. Wer sich darauf vorbereitet, erspart sich im Ernstfall viel Stress und kann seinen Urlaub deutlich entspannter genießen."
Wer seine digitale Reisezentrale absichern möchte, sollte zudem auf aktuelle Software, starke Zugangsdaten und die Zwei-FaktorAuthentifizierung setzen. Diese Maßnahmen schützen nicht nur persönliche Daten, sondern erschweren es Kriminellen, nach einem Verlust des Geräts auf wichtige Konten zuzugreifen.
Quelle - Jena pts008 - ESET Deutschland GmbH - www.eset.de
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Urlaubsbuchung 2026:
Betrüger imitieren Booking.com
und Airbnb –
Experten warnen vor Fake-Webseiten
Cyberkriminelle nutzen die Reisesaison gezielt aus –Experten beobachten deutlichen Anstieg von Angriffen auf Urlauber
Der Sommerurlaub beginnt heute meist nicht am Flughafen, sondern am Smartphone oder Laptop. Ein paar Klicks, ein vermeintliches Schnäppchen und die Vorfreude auf Sonne, Strand und Erholung ist perfekt. Doch genau diesen Moment nutzen Cyberkriminelle immer häufiger aus. Sicherheitsforscher beobachten zur Reisesaison 2026 einen deutlichen Anstieg von Betrugsversuchen rund um Online-Buchungen. Besonders betroffen sind bekannte Plattformen wie Booking.com, Airbnb oder Skyscanner.
Experten von Check Point Research sprechen von einer Entwicklung, die längst kein Randphänomen mehr ist. Die Reisebranche gehört inzwischen zu den bevorzugten Zielen von Cyberangriffen.
Zahl der Angriffe auf die Reisebranche steigt deutlich
Nach Angaben von Check Point Research wurden im Mai 2026 durchschnittlich 2.291 Cyberangriffe pro Woche und Unternehmen registriert. Das entspricht einem Anstieg von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Noch deutlicher zeigt sich die Entwicklung im längerfristigen Vergleich: Seit 2023 hat sich die Zahl der Angriffe mehr als verdoppelt.
Der Grund dafür liegt auf der Hand. Hotels, Fluggesellschaften, Buchungsportale und Reiseanbieter verwalten riesige Mengen sensibler Daten. Namen, E-Mail-Adressen, Kreditkartendaten, Ausweisinformationen und Reisepläne sind für Kriminelle äußerst wertvoll. Gleichzeitig stehen viele Verbraucher bei der Urlaubsplanung unter Zeitdruck und reagieren auf Sonderangebote oder vermeintliche Last-Minute-Schnäppchen oft besonders schnell.
Tausende neue Internetseiten mit Reisebezug registriert
Allein im Mai 2026 wurden weltweit mehr als 47.000 neue Internet-Domains mit Bezug zur Reisebranche registriert. Das sind deutlich mehr als im Vorjahr. Sicherheitsforscher warnen, dass ein Teil dieser Seiten ausschließlich dazu dient, bekannte Marken nachzuahmen und Urlauber in die Falle zu locken.
Bereits jede 112. neu registrierte Reisedomain wird als verdächtig oder bösartig eingestuft. Viele weitere Seiten sind zwar noch nicht aktiv, könnten jedoch pünktlich zum Höhepunkt der Sommerreisezeit online gehen.
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Gefälschte Booking.com-, Airbnb- und Skyscanner-Seiten bereits im Umlauf
Besonders besorgniserregend ist, dass zahlreiche Phishing-Seiten bereits aktiv sind. Sie sehen den Originalseiten von Booking.com, Airbnb oder Skyscanner oft täuschend ähnlich. Logos, Farben und Layouts werden nahezu perfekt kopiert.
Das Ziel ist immer dasselbe: Nutzer sollen ihre Zugangsdaten oder Kreditkarteninformationen eingeben. Manche Betrugsseiten verlangen sogar Anzahlungen für Hotels oder Ferienwohnungen, die es gar nicht gibt. Am Ende erhalten die Opfer weder eine Buchungsbestätigung noch ihr Geld zurück.
Warum Urlauber besonders leicht zur Zielscheibe werden
Cyberkriminelle setzen gezielt auf die typische Situation vieler Reisender. Wer gerade nach günstigen Flügen oder Unterkünften sucht, vergleicht Preise, klickt auf Anzeigen oder reagiert auf zeitlich begrenzte Angebote. Formulierungen wie „Nur noch ein Zimmer verfügbar“ oder „Dieses Angebot endet in wenigen Minuten“ sollen Druck erzeugen und schnelle Entscheidungen provozieren. Gerade in der Urlaubsplanung werden Warnsignale deshalb häufig übersehen.
So erkennen Reisende gefälschte Buchungsseiten
Experten empfehlen, Reiseportale grundsätzlich direkt über die Browserzeile aufzurufen und nicht über Links aus E-Mails, Messenger-Nachrichten oder Werbeanzeigen.
Vor der Eingabe persönlicher Daten sollte die Internetadresse genau überprüft werden. Betrüger verwenden häufig nur leicht veränderte Schreibweisen, zusätzliche Bindestriche oder un-
gewöhnliche Domain-Endungen.
Auch die Bezahlung spielt eine wichtige Rolle. Kreditkarten bieten in vielen Fällen bessere Möglichkeiten zur Rückbuchung als Debitkarten. Zusätzlich erhöht die Aktivierung der ZweiFaktor-Authentifizierung den Schutz bei allen wichtigen Reiseplattformen.
Vorsicht bei extrem günstigen Angeboten
Wenn ein Luxus-Hotel plötzlich nur die Hälfte kostet oder ein vermeintliches Last-Minute-Angebot ungewöhnlich günstig erscheint, sollten Verbraucher misstrauisch werden. Hinter solchen Schnäppchen können sich gefälschte Webseiten oder betrügerische Angebote verbergen.
Ein kurzer Blick auf die Internetadresse, Bewertungen und die Seriosität des Anbieters kann im Zweifel viel Geld und Ärger ersparen.
Cyberkriminelle planen die Urlaubssaison längst mit
Die Sicherheitsforscher beobachten seit Jahren ein klares Muster: Betrüger bereiten ihre Infrastruktur schon Monate vor Beginn der Hauptreisezeit vor. Sobald Millionen Menschen nach Flügen, Hotels oder Ferienwohnungen suchen, werden gefälschte Seiten gezielt aktiviert.
Für Urlauber bedeutet das: Der Schutz vor Online-Betrug beginnt nicht erst beim Bezahlen. Wer Links kritisch hinterfragt, Internetadressen sorgfältig prüft und zusätzliche Sicherheitsfunktionen nutzt, kann das Risiko erheblich reduzieren – und die Vorfreude auf den Urlaub bleibt dort, wo sie hingehört: bei Sonne, Meer und Erholung.
DEUTSCHER FACHARZT: Dr. Wolfgang Kleimeier. Krankheiten von Blase, Nieren, Prostata, Geschlechtskrankheiten, Krebsvorsorge, Onkologie, Tumornachsorge, Operationen, Psychotherapie, Hausbesuche.
CLINICA UROLOGICA DE MARBELLA, Avda. Ricardo
Soriano 36, 29601 Marbella
Tel.: +34 952 863 642, Mobil: +34 670 620 544.
Mail: info@clinica-urologica.eu
WhatsApp: (+34) 679 065 410
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Ducati
Diavel for Bentley –Luxus auf zwei Rädern
Mit der Diavel for Bentley präsentieren Ducati und Bentley ein exklusives Sondermodell, das italienische Performance mit britischem Luxus verbindet. Inspiriert vom Bentley Batur entstand eine auf nur 500 nummerierte Exemplare limitierte Edition, ergänzt durch 50 individuell konfigurierte Mulliner-Modelle für Bentley-Kunden. Hochwertige Carbon-Komponenten, exklusive Lackierungen und Designelemente im Stil des Batur machen die Diavel zu einem echten Sammlerstück. Angetrieben wird sie vom 168 PS starken V4-GranturismoMotor, der außergewöhnliche Performance mit exklusiver Handwerkskunst verbindet.
Weitere Informationen finden Sie auf https://www.ducati.com/
02
Amble One –Elektrischer Fahrspaß aus Portugal
Mit dem Amble One präsentiert das portugiesische Unternehmen Amble aus Lissabon ein außergewöhnliches Elektrofahrzeug für Alltag und Freizeit. Das offene Leichtbaukonzept verbindet den Charme eines klassischen Beach-Buggys mit moderner Elektromobilität und ist sowohl auf Straßen als auch auf unbefestigten Wegen zu Hause. Mit 100 km Reichweite, einer Höchstgeschwindigkeit von 65 km/h und zahlreichen modularen Erweiterungsmöglichkeiten eignet sich das Amble One perfekt für Küstenorte, Campingplätze oder Resorts. Hochwertige Materialien wie Aluminium, Leder und Kork verleihen dem innovativen Fahrzeug einen exklusiven Charakter.
Weitere Informationen finden Sie auf https://driveamble.com/
OUTDOOR TRENDS
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Halfbike Pro –Fahrspaß neu definiert
Das Halfbike Pro verbindet Radfahren, Laufen und Skifahren zu einem völlig neuen Fahrerlebnis. Gesteuert wird durch Gewichtsverlagerung, wodurch Gleichgewicht, Koordination und nahezu alle Muskelgruppen gleichzeitig trainiert werden. Der nur 9,5 kg leichte, handgefertigte Flitzer aus der EU lässt sich platzsparend zusammenklappen und passt selbst in den Kofferraum eines Kleinwagens. Eine 4-GangNabenschaltung, hochwertige Aluminiumkomponenten und die neue Rahmengeometrie sorgen für präzises Handling und maximalen Fahrspaß – auf Asphalt ebenso wie auf befestigten Waldwegen.
Weitere Informationen finden Sie auf https://halfbikes.com
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Fibrafort
272 GTO
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Naturehike Camping Tarp –Flexibler Schutz für jedes Abenteuer
Mit dem Camping Tarp von Naturehike sind Sie für Sonne und Regen gleichermaßen bestens gerüstet. Die großzügige 5,0 × 2,92 Meter große Schutzfläche bietet Platz für vier bis sechs Personen und eignet sich ideal für Camping, Strandtage oder Picknicks. Das robuste 150D Oxford-Gewebe mit einer Wassersäule von 3.000 mm sowie UPF 50+ UV-Schutz schützt zuverlässig vor Witterungseinflüssen. Dank stabilem Aluminiumgestänge und einem unkomplizierten Aufbau ist das Tarp in wenigen Minuten einsatzbereit – der perfekte Begleiter für entspannte Outdoor-Abenteuer. Weitere Informationen finden Sie auf www.naturehike.com
Moderne Linien kombiniert mit einem imposanten Design machen die 272 GTO zu einem unvergesslichen Boot. Eine maximierte Erfahrung auf einem geräumigen u. vielseitigen Schiff, das bis zu 12 Personen für aufregende Abenteuer an Bord komfortabel unterbringen kann. Weitere Informationen finden Sie unter www.fibrafort.com.br und bei ENJOY BOAT www.enjoyboat.net im Hafen von Caleta de Velez, wenn Sie sich dieses Boot mieten möchten.
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BRABUS x Jobe Shadow Adventure SUP –Luxus auf dem Wasser
Mit dem BRABUS x Jobe Shadow Adventure SUP treffen exklusives Design und hochwertige Wassersporttechnik aufeinander. Das limitierte Stand-up-Paddle-Board entstand aus der Zusammenarbeit des Veredelers BRABUS und des Wassersportspezialisten Jobe. Die 3,50 Meter lange Premium-Konstruktion überzeugt durch geringes Gewicht, hohe Steifigkeit und eine Tragkraft von bis zu 150 kg. Zum Lieferumfang gehören unter anderem ein Carbon-Paddel, eine 12-Volt-Elektropumpe, ein wasserdichter Rucksack sowie eine Drybag. Ein exklusives SUP für alle, die auf dem Wasser Performance, Qualität und außergewöhnliches Design verbinden möchten.
Weitere Informationen finden Sie auf www.jobesports.com
Solaris Power 64: Neue 19,70-Meter-Flybridge setzt Maßstäbe im modernen Long-Range-Segment
Mit der neuen Solaris Power 64 präsentiert der italienische Hersteller eine 19,70 Meter lange Flybridge-Yacht, die den Anspruch der Marke klar fortführt: maximale Seetüchtigkeit, großzügige Raumkonzepte und eine konsequent funktionale Designphilosophie. Das Modell positioniert sich zwischen klassischer Motoryacht und moderner Long-Range-Plattform – mit Fokus auf Alltagstauglichkeit auf hoher See.
Entwickelt wurde die neue 64 von Dragoni Design Lab gemeinsam mit dem 3 Studio und dem hauseigenen Designteam von Solaris Power. Das Ergebnis ist eine Yacht, die nicht auf spektakuläre Effekte setzt, sondern auf eine klare Idee: Bewegung, Komfort und Sicherheit an Bord sollen sich selbstverständlich anfühlen – unabhängig von Revier oder Wetterbedingungen.
Kompakte Länge,
große Wirkung
Mit einer Gesamtlänge von 19,70 Metern und einer Breite von 5,62 Metern gehört die Solaris Power 64 zu den besonders voluminösen Yachten ihrer Klasse. Der Rumpf folgt einer tiefen V-Form mit markanter, nach außen gezogener Bugpartie, die nicht nur optisch Präsenz zeigt, sondern vor allem für ein ruhiges, trockenes Fahrverhalten sorgt.
Solaris selbst beschreibt das Konzept als konsequent auf Stabilität ausgelegt – sowohl in Fahrt als auch vor Anker. Auffällig ist dabei der Ansatz, bewusst auf komplexe Stabilisierungssysteme zu verzichten und stattdessen die Rumpfform selbst als zentrales Stabilitätselement zu nutzen.
Antrieb: Effizienz trifft Performance
Angetrieben wird die Yacht standardmäßig von zwei Volvo Penta D13 mit IPS-1200-Antrieb. Optional steht eine stärkere IPS-1350-Konfiguration zur Verfügung. Damit erreicht die Solaris Power 64 eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 28 Knoten, während die wirtschaftliche Marschfahrt bei rund 18 Knoten liegt.
Die Kombination aus IPS-Technologie und optimierter Gewichtsverteilung soll dabei nicht nur für Effizienz sorgen, sondern auch für ein besonders ruhiges Fahrverhalten mit reduziertem Rollverhalten.
Außenbereiche als Lebensraum
Das Deckkonzept folgt der typischen Solaris-Logik: fließende Übergänge, klare Wegeführung und maximale Nutzbarkeit. Besonders im Fokus steht das Achterdeck, das als flexibler Lebensraum mit individuell konfigurierbaren Sitz- und Liegeflächen gestaltet ist.
Die integrierte Badeplattform kann sowohl angehoben als auch teilabgesenkt genutzt werden und erweitert den Kontakt zum Wasser deutlich. Ergänzt wird der Heckbereich durch eine Garage, die ein Tenderboot von bis zu 3,45 Metern aufnehmen kann – inklusive zusätzlichem Stauraum für Wassersportgeräte.
Auch der Bugbereich ist als sozialer Raum konzipiert: zwei gegenüberliegende Sitzgruppen mit Tischen schaffen eine Lounge-Atmosphäre, die sowohl im Hafen als auch vor Anker genutzt werden kann.
Flybridge als zweite Hauptzone
Die Flybridge ist nicht als Zusatzfläche, sondern als eigenständiger Wohnbereich gedacht. Sie bietet Loungeflächen, Sonnenliegen sowie einen Essbereich mit Tisch und optionaler Wetbar. Damit entsteht ein zweiter sozialer Mittelpunkt an Bord, der die Yacht auch für längere Aufenthalte deutlich aufwertet.
Innenraum: Licht, Fläche, Flexibilität
Im Inneren setzt sich das Konzept fort. Große Glasflächen, die sich teilweise öffnen lassen, schaffen eine direkte Verbindung zwischen Innen- und Außenraum. Der zentrale Salon verbindet Küche und Lounge zu einem offenen Wohnbereich mit Fokus auf Sichtachsen und Tageslicht.
Unter Deck bietet die Standardkonfiguration drei Kabinen und drei Bäder, optional ist eine Erweiterung auf vier Kabinen möglich. Zusätzlich kann eine Crew-Kabine integriert werden, was die Yacht auch für längere Törns oder professionelle Nutzung interessant macht.
Funktion vor Showeffekt
Die Solaris Power 64 ist keine Yacht, die über DesignGesten definiert wird. Sie ist vielmehr ein technisches und räumliches Konzept für Eigner, die Seetüchtigkeit, Komfort und Alltagstauglichkeit über reine Inszenierung stellen. Mit ihrer Mischung aus klarer Linienführung, effizientem Antrieb und durchdachtem Decklayout positioniert sie sich als ernstzunehmender Player im wachsenden Long-Range-Segment.
Weitere Informationen zur Solaris Power 64 auf www.solarispower.com
Es gibt Supersportwagen, die sich optisch am Motorsport orientieren. Und es gibt Fahrzeuge, die tatsächlich aus dem Motorsport stammen. Der KTM X-BOW GT-XR gehört ohne Zweifel zur zweiten Kategorie. Seine technische Basis liefert der erfolgreiche KTM X-BOW GT2, der auf internationalen Rennstrecken zahlreiche Siege eingefahren hat. Für die Straßenversion wurde dieses kompromisslose Konzept jedoch nicht entschärft, sondern lediglich um genau so viel Komfort ergänzt, dass der GT-XR auch auf öffentlichen Straßen bewegt werden kann.
Damit nimmt der österreichische Supersportwagen eine Sonderstellung ein. Während viele Hersteller versuchen, Renntechnik alltagstauglich zu machen, verfolgt KTM den umgekehrten Weg: Der GT-XR bleibt in seiner Konstruktion konsequent ein Rennwagen – lediglich mit Straßenzulassung.
Schon beim ersten Anblick wird klar, dass hier nichts dem Zufall überlassen wurde. Das von KISKA entwickelte Design verzichtet bewusst auf überflüssige Gestaltungselemente. Scharf gezeichnete Linien, große Luftführungen und das markante Jetfighter-Canopy bestimmen den Auftritt. Die sichtbare Carbonstruktur unterstreicht den technischen Charakter des Fahrzeugs und macht deutlich, dass Form und Funktion hier eine Einheit bilden.
Carbon statt
Kompromisse
Das Herzstück des GT-XR bildet ein extrem verwindungssteifes Carbon-Monocoque, wie man es normalerweise nur aus dem professionellen Motorsport kennt. Zusammen mit der konsequenten Leichtbauweise bringt der Supersportwagen lediglich rund 1.130 Kilogramm auf die Waage.
Dieses geringe Gewicht ist einer der entscheidenden Faktoren für seine beeindruckende Fahrdynamik. Statt immer größere Motoren einzusetzen, folgt KTM der klassischen Leichtbauphilosophie: Weniger Masse bedeutet schnelleres Beschleunigen, späteres Bremsen und ein deutlich direkteres Fahrgefühl. Bereits das elektrisch öffnende Jetfighter-Canopy vermittelt das Gefühl, in ein Cockpit einzusteigen und nicht einfach in ein Auto. Zusammen mit dem abnehmbaren Motorsportlenkrad, den CarbonSchalensitzen und den Vierpunktgurten entsteht sofort jene Atmosphäre, die sonst nur Rennfahrer kennen.
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Für den Antrieb setzt KTM auf einen der faszinierendsten Fünfzylinder der Gegenwart. Der aus Audi Sport bekannte 2,5-LiterTFSI-Turbomotor leistet im GT-XR 500 PS und entwickelt seinen ganz eigenen Charakter.
Sein markanter FünfzylinderSound gehört seit Jahrzehnten zu den emotionalsten Motoren der Automobilwelt. Gleichzeitig überzeugt das Triebwerk durch spontanes Ansprechverhalten, enorme Durchzugskraft und hohe Standfestigkeit.
Die Kraftübertragung übernimmt ein elektronisch gesteuertes Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG), das die Schaltvorgänge nahezu ohne Zugkraftunterbrechung ausführt. Ergänzt wird das System durch ein mechanisches Motorsport-Differenzial, das die Leistung präzise auf die Hinterräder verteilt.
Die Fahrleistungen sprechen für sich: Der Sprint auf 100 km/h gelingt in deutlich unter vier Sekunden, während die Höchstgeschwindigkeit jenseits der 280-km/h-Marke liegt. Entscheidend sind jedoch weniger nackte Zahlen als das unmittelbare Fahrerlebnis. Jede Lenkbewegung, jede Gasannahme und jede Bremsung werden nahezu ungefiltert an den Fahrer weitergegeben.
Aerodynamik wie auf der Rennstrecke
Auch aerodynamisch orientiert sich der GT-XR nahezu vollständig am erfolgreichen GT2-Rennwagen. Die keilförmige Front, der vollständig verkleidete Unterboden, der große Heckdiffusor und der feststehende Heckflügel erzeugen hohen Abtrieb bei gleichzeitig geringem Luftwiderstand.
Besonders interessant ist das sogenannte AirCurtain-System. Speziell erzeugte Luftwirbel strömen entlang des Unterbodens und verstärken dort den sogenannten Ground-Effekt. Dadurch wird das Fahrzeug bei hohen Geschwindigkeiten regelrecht auf die Fahrbahn gesaugt und gewinnt zusätzlich an Stabilität.
Gemeinsam mit dem tief liegenden Schwerpunkt und der nahezu idealen Gewichtsverteilung entsteht ein Fahrverhalten, das eher an einen GT-Rennwagen erinnert als an einen klassischen Straßensportwagen.
Sicherheit direkt aus dem Motorsport
Wo kompromisslose Performance entsteht, muss auch Sicherheit höchste Priorität besitzen. Das Carbon-Monocoque bildet gleichzeitig die Sicherheitszelle des Fahrzeugs und erfüllt höchste Anforderungen an Stabilität und Crashsicherheit.
Auch das markante Jetfighter-Canopy ist weit mehr als ein Designmerkmal. Die Carbonkonstruktion hält ein Vielfaches des Fahrzeuggewichts aus und schützt die Insassen ähnlich wie die Sicherheitszellen moderner Rennfahrzeuge.
Für die Verzögerung sorgen groß dimensionierte Aluminium-Monoblockbremsen, während die speziell entwickelten Carbon-Schalensitze gemeinsam mit den Vierpunktgurten den Fahrer selbst bei hohen Querbeschleunigungen sicher in Position halten.
Überraschend alltagstauglich
So kompromisslos der GT-XR auf den ersten Blick wirkt, besitzt er durchaus Eigenschaften, die ihn auch außerhalb der Rennstrecke interessant machen.
Der Innenraum verfügt über eine Klimaanlage, eine elektrisch unterstützte Servolenkung sowie ein modernes Kamerasystem mit digitalem Rückspiegel und zusätzlicher Einparkkamera. Das Smartphone wird induktiv geladen und lässt sich per Bluetooth vollständig ins Fahrzeug integrieren.
Selbst an Gepäck wurde gedacht. Hinter dem Cockpit steht ein 160 Liter großer Gepäckraum zur Verfügung. Optional bietet KTM gemeinsam mit Meindl exakt darauf abgestimmte Koffersets an.
Dank großem Tank und vergleichsweise effizientem Motor sind sogar Langstrecken von bis zu 1.000 Kilometern möglich – eine Eigenschaft, die man einem derart kompromisslosen Supersportwagen kaum zutrauen würde.
Handarbeit aus Graz
Gefertigt wird der KTM X-BOW GT-XR in der Fahrzeugmanufaktur Graz. Dort entstehen sämtliche X-BOW-Modelle in präziser Handarbeit. Die Produktion erfolgt bewusst in kleinen Stückzahlen und mit einem hohen Anteil manueller Fertigungsprozesse.
Gerade diese Exklusivität macht den GT-XR zu einem der außergewöhnlichsten Supersportwagen Europas. Er ist kein Fahrzeug für die breite Masse, sondern für Fahrer, die das unmittelbare Erlebnis suchen und bereit sind, auf konventionellen Luxus zugunsten maximaler Fahrpräzision zu verzichten.
Auch im Jahr 2026 wird der KTM X-BOW GT-XR weiterhin produziert und kann individuell konfiguriert werden.
Wenn Motorsport auf die Straße trifft
Der KTM X-BOW GT-XR folgt keinem Trend und versucht auch nicht, möglichst vielen Ansprüchen gleichzeitig gerecht zu werden. Er wurde für Menschen entwickelt, die das unverfälschte Fahrerlebnis suchen – mit Renntechnik, Carbon-Monocoque und einem der faszinierendsten Fünfzylinder-Motoren der Gegenwart.
Gerade in einer Zeit, in der viele Supersportwagen immer komfortabler und digitaler werden, wirkt der GT-XR beinahe wie ein Gegenentwurf. Radikal, leicht und kompromisslos konzentriert er sich auf das Wesentliche: die Verbindung zwischen Fahrer und Maschine. Genau darin liegt seine größte Stärke – und der Grund, warum dieser außergewöhnliche KTM weit mehr ist als nur ein weiterer Supersportwagen.
KTM X-BOW GT-XR an der Costa del Sol
Interessenten haben an der Costa del Sol die Möglichkeit, den KTM X-BOW GT-XR bei VIP Cars Marbella kennenzulernen, sich individuell beraten zu lassen und das Fahrzeug nach persönlichen Wünschen zu konfigurieren und zu bestellen. Für Beratungstermine steht zudem ein Vorführfahrzeug zur Verfügung.
Weiterführende Informationen zum KTM X-BOW GT-XR, den technischen Daten sowie den Individualisierungsmöglichkeiten finden Interessenten auf der offiziellen KTM X-BOW Website oder direkt bei VIP Cars Marbella.
Technische Informationen und Fahrzeugdaten basieren auf Herstellerangaben von KTM Sportcar GmbH.
AVENTURA AMAZONIA Marbella Abenteuer zwischen den Baumwipfeln
Wer glaubt, dass ein Wald nur zum Spazierengehen da ist, war noch nie im AVENTURA AMAZONIA Marbella. Hoch über dem Waldboden erwarten Besucher Hängebrücken, Kletterelemente, Seilrutschen und abwechslungsreiche Parcours – ein Naturerlebnis, das Bewegung, Spaß und Nervenkitzel auf einzigartige Weise verbindet. Mitten in einem Pinienwald, nur wenige Minuten von den Stränden Marbellas entfernt, zählt der Abenteuerpark zu den größten Hochseilgärten Andalusiens. Hier stehen nicht Zuschauer am Rand, sondern die Besucher selbst im Mittelpunkt. Jeder entscheidet, wie viel Abenteuer er erleben möchte.
Für jedes Alter die passende Herausforderung
Ob kleine Entdecker, Jugendliche oder Erwachsene – die verschiedenen Parcours sind so konzipiert, dass jeder die passende Strecke findet. Während Kinder auf spielerische Weise erste Klettererfahrungen sammeln, können Abenteuerlustige auf anspruchsvolleren Routen ihre Geschicklichkeit, ihren Mut und ihre Balance unter Beweis stellen.
Das absolute Highlight sind die spektakulären Seilrutschen, auf denen es quer durch den Wald geht. Wer einmal zwischen den Baumwipfeln hindurchgleitet, versteht schnell, warum viele Besucher den Park zu den spannendsten Freizeitattraktionen an der Costa del Sol zählen.
Natur und Abenteuer im Einklang
Trotz der zahlreichen Attraktionen bleibt die Natur stets Mittelpunkt des Erlebnisses. Die verschiedenen Elemente wurden harmonisch in den Wald integriert, sodass die Umgebung weitgehend erhalten bleibt. Moderne Sicherheitssysteme begleiten die Besucher auf allen Parcours und sorgen dafür, dass sich Groß und Klein ganz auf den Spaß konzentrieren können. Mit einem Eintrittsticket können die verschiedenen Strecken bis zu drei Stunden lang beliebig oft genutzt werden – genügend Zeit also, um neue Herausforderungen auszuprobieren oder die Lieblings-Seilrutsche gleich mehrmals zu erleben.
Auch für Gruppen und Firmen ein besonderes Erlebnis
Neben Familien und Einzelbesuchern ist AVENTURA AMAZONIA Marbella auch eine beliebte Adresse für Geburtstage, Schulausflüge, Vereinsgruppen und Firmenevents.
Gemeinsame Herausforderungen zwischen den Baumwipfeln fördern Teamgeist, Vertrauen und jede Menge gute Laune – und machen aus einem Ausflug ein unvergessliches Erlebnis. Wer seinen Urlaub an der Costa del Sol um eine Portion Abenteuer bereichern möchte, findet hier die perfekte Mischung aus Natur, Bewegung und Spaß für die ganze Familie.
AVENTURA AMAZONIA Marbella
Av. Valeriano Rodríguez, 2 29604 Marbella (Málaga)
Ein warmer Sandstrand, das Rauschen der Wellen und der Blick auf das Meer – für viele Menschen beginnt genau hier das Gefühl von Urlaub. Doch gerade Küsten gehören zu den empfindlichsten Naturräumen überhaupt. Die gute Nachricht: Niemand muss seinen Urlaub komplett umstellen, um die Umwelt zu schonen. Oft reichen schon kleine Entscheidungen, damit aus einem entspannten Strandtag gleichzeitig ein Beitrag zum Schutz von Meer, Natur und Klima wird.
Die Vorfreude beginnt schon vor der Reise - Das Meer besser verstehen
Urlaub bedeutet nicht nur Erholung, sondern auch die Gelegenheit, neue Orte bewusst zu erleben. Wer sich bereits vor der Reise mit dem Lebensraum Meer beschäftigt, entwickelt oft automatisch einen anderen Blick für die Natur. Bücher, Reportagen oder Dokumentationen über Ozeane, Küsten und ihre Bewohner vermitteln spannende Einblicke und zeigen, wie empfindlich dieses Ökosystem tatsächlich ist. Wer versteht, warum Seegraswiesen, Korallenriffe oder Dünen so wichtig sind, begegnet ihnen später am Urlaubsort meist mit deutlich mehr Respekt.
Sonnencreme bewusst auswählen
Sonnenschutz gehört an jedem Strandtag selbstverständlich dazu. Doch nicht jede Sonnencreme schützt nur die Haut. Einige chemische UV-Filter stehen seit Jahren in der Kritik, Korallenriffe und andere Meereslebewesen zu belasten. Umweltfreundlichere Alternativen verzichten auf problematische Inhaltsstoffe wie Oxybenzon oder Octinoxat und tragen häufig Hinweise wie „reef friendly“ oder „reef safe“. Ein kurzer Blick auf die Verpackung kann daher nicht nur der eigenen Haut, sondern auch der Natur zugutekommen.
Das Picknick einfach selbst vorbereiten
Wer den Strandtag mit einem selbst vorbereiteten Picknick beginnt, spart nicht nur Geld, sondern vermeidet auch unnötigen Verpackungsmüll. Frisches Obst, belegte Wraps oder kleine Snacks lassen sich problemlos in wiederverwendbaren Boxen transportieren. Auch Kaffee oder gekühlte Getränke schmecken aus einer Thermosflasche oder einem Mehrwegbecher mindestens genauso gut wie aus Einwegverpackungen. So entsteht weniger Abfall – und oft bleibt sogar mehr Geld für den Urlaub.
Entspannt und umweltfreundlich an den Strand
Nicht immer muss das Auto die erste Wahl sein. Viele Urlaubsorte verfügen heute über gute Busverbindungen zu den Stränden. Wer die Umgebung etwas intensiver kennenlernen möchte, entscheidet sich für einen Spaziergang oder nutzt das Fahrrad. Das spart Kraftstoff, reduziert CO2-Emissionen, erspart die oft mühsame Parkplatzsuche und bietet ganz nebenbei die Gelegenheit, die Landschaft in aller Ruhe zu genießen.
Den Strand bewusst erleben - Spielspaß ganz ohne Plastik
Ein gelungener Strandtag besteht nicht nur aus Sonnenbaden. Bewegung gehört für viele Urlauber einfach dazu. Dafür braucht es jedoch nicht unbedingt aufblasbare Spielzeuge oder Kunststoffzubehör. Ob Beachvolleyball, Schwimmen oder ein spontaner Limbo-Tanz – viele Aktivitäten funktionieren ganz ohne zusätzliche Ausrüstung und sorgen trotzdem für jede Menge Spaß. Auch einfache Geschicklichkeitsspiele lassen sich direkt im Sand umsetzen. Zeichnen Sie mit den Fingern Kreise in den Sand, versehen Sie diese mit Punktzahlen und nutzen Sie Muscheln oder kleine Steine als Wurfobjekte. So entstehen kreative Spiele für Groß und Klein, ohne dass später Plastik am Strand oder im Meer zurückbleibt.
Flora und Fauna mit Respekt behandeln
Unter Wasser eröffnet sich eine faszinierende Welt, die jedoch besonders sensibel auf Störungen reagiert. Korallen, Seegraswiesen und Meerestiere sollten deshalb ausschließlich beobachtet und niemals berührt werden. Gerade beim Schnorcheln oder Tauchen entstehen Schäden oft unbeabsichtigt – etwa wenn Flossen Korallen streifen oder Tiere für ein Erinnerungsfoto bedrängt werden. Wer geführte Touren bucht, sollte deshalb auf Anbieter achten, die nachhaltige Standards einhalten und den Schutz der Unterwasserwelt ernst nehmen.
Regionale Gastronomie genießen
Nach einigen Stunden am Strand meldet sich irgendwann der Hunger. Statt internationaler Schnellgerichte lohnt sich ein Besuch in einem lokalen Restaurant oder Chiringuito. Frischer Fisch, regionale Spezialitäten und traditionelle Rezepte gehören vielerorts zum kulinarischen Erlebnis. Gleichzeitig unterstützen Gäste die lokale Wirtschaft und die Menschen, die vom Tourismus leben. Ein kurzer Blick auf die Speisekarte lohnt sich dennoch: Bedrohte Tierarten sollten grundsätzlich nicht auf dem Teller landen.
Ein kleiner Beitrag mit großer Wirkung
Obwohl viele Strände regelmäßig gereinigt werden, bleibt Müll eines der größten Umweltprobleme an den Küsten. Kunststoffe gefährden Meeresschildkröten, Vögel, Fische und viele weitere Meeresbewohner. Jeder kann dazu beitragen, die Situation zu verbessern. Eine einfache Idee: Neben dem eigenen Abfall nach jedem Strandbesuch zusätzlich fünf herumliegende Müllstücke einsammeln und entsorgen. Was zunächst nach einer Kleinigkeit klingt, kann – wenn viele Menschen mitmachen – eine erstaunlich große Wirkung entfalten.
Natürliche Pflege nach einem sonnigen Tag
Nach einem langen Tag in der Sonne freut sich die Haut über eine wohltuende Erfrischung. Aloe Vera gilt seit vielen Jahren als bewährtes Hausmittel zur Pflege gereizter Haut. Besonders angenehm wirkt das Gel, wenn es zuvor in Eiswürfelformen eingefroren wurde. Es spendet Feuchtigkeit, kühlt angenehm und kann die Regeneration der Haut unterstützen. Bei einem stärkeren Sonnenbrand ersetzt Aloe Vera zwar keine medizinische Behandlung, für leichte Hautreizungen ist sie jedoch eine natürliche und wohltuende Alternative zu vielen herkömmlichen Produkten. Ein nachhaltiger Strandtag bedeutet nicht, auf Komfort oder Erholung zu verzichten. Vielmehr sind es oft die kleinen Entscheidungen, die den Unterschied machen – vom bewussten Einkauf über den respektvollen Umgang mit der Natur bis hin zum Mitnehmen einiger weniger Müllstücke. Wer achtsam mit Meer und Küste umgeht, trägt dazu bei, dass auch kommende Generationen die Schönheit dieser einzigartigen Landschaften genießen können.
Kaum ein Ort an der Costa Tropical eignet sich besser für Wassersport als die weit geschwungene Bucht von La Herradura. Umgeben von markanten Felsformationen und mit meist idealen Wind- und Wasserbedingungen zählt sie seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Revieren für Segler, Windsurfer und Paddler. Genau hier, direkt am Strand, ist Windsurf La Herradura seit 1979 zu Hause – und gehört damit zu den Pionieren des Wassersports in Spanien.
Direkt an der Strandpromenade bildet die moderne Wassersportstation von Windsurf La Herradura das Herzstück des vielseitigen Angebots. Die großzügigen Räumlichkeiten bieten ideale Voraussetzungen für einen ge-
lungenen Tag auf dem Wasser – ganz gleich, ob Sie zum ersten Mal auf einem Surfbrett stehen oder bereits Erfahrung mitbringen. Von Windsurfen und Segeln bis hin zum Stand-upPaddling findet hier jeder die passende Möglichkeit, das Mittelmeer aktiv zu erleben.
Wasserspaß für Kinder und Jugendliche
Ein besonderes Highlight ist der Campus Náutico im August. Das abwechslungsreiche Ferienprogramm richtet sich speziell an Kinder und Jugendliche und verbindet Sport, Natur und jede Menge Spaß auf dem Wasser. Kinder zwischen sechs und zehn Jahren erwartet von Montag bis Freitag,
jeweils von 10 bis 14 Uhr, ein abwechslungsreiches Programm mit spielerischen Aktivitäten rund um den Wassersport.
Für Kinder und Jugendliche von zehn bis sechzehn Jahren werden zusätzlich Windsurfund Segelkurse angeboten. Der Einführungskurs findet montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr statt, der Fortgeschrittenenkurs jeweils von 12 bis 14 Uhr.
Für
Anfänger, Fortgeschrittene und alle, die das Meer lieben
Das Angebot von Windsurf La Herradura richtet sich an alle Altersgruppen und Erfahrungsstufen. Neben Windsurfkursen gehören Segeln, Katamaranfahren und Stand-up-Paddling ebenso zum Programm wie das immer beliebter werdende Stand-up-Paddle-Yoga. Wer die Ruhe des Meeres einmal aus einer ganz neuen Perspektive erleben möchte, findet hier eine entspannte Kombination aus Bewegung und Natur. Auch ohne eigenen Kurs kommen Wassersportfreunde auf ihre Kosten. Segelboote, Katamarane, Kajaks, Stand-up-Paddle-Boards und Windsurfboards können stunden- oder tageweise ausgeliehen werden – ideal, um die Küste rund um La Herradura auf eigene Faust zu erkunden.
Zwei Shops – alles aus einer Hand
Neben der Wassersportschule gehören zwei Fachgeschäfte zum Unternehmen. Dort finden Besucher eine große Auswahl an Wassersportausrüstung, Neoprenanzügen, Zubehör sowie modischer Freizeit- und Badebekleidung namhafter Marken.
Ein besonderes Erlebnis sind die geführten Touren entlang der Küste. Ob mit dem Kajak oder dem Stand-upPaddle-Board – die beeindruckenden Felsformationen, kleine Buchten und das glasklare Wasser machen jede Tour zu einem unvergesslichen Naturerlebnis.
Wer La Herradura vom Wasser aus erlebt hat, versteht schnell, warum dieser Ort seit Jahrzehnten als eines der schönsten Wassersportreviere Andalusiens gilt.
Information
Windsurf La Herradura (Shop & Schule) Paseo Marítimo 34
18697 La Herradura (Granada)
Tel.: (+34) 958 640 143
Wind Marina del Este (Shop) Av. Marina del Este (Hafen Marina del Este)
Wale und Delfine hautnah erleben – Naturgenuss vor der Küste Tarifas
Wer seinen Sommerurlaub in Andalusien verbringt, sollte sich dieses besondere Naturerlebnis nicht entgehen lassen. Die Schweizer Stiftung firmm (foundation for information and research on marine mammals) bietet – sofern Wind und Wetter es zulassen – täglich zweistündige Bootsfahrten zur Beobachtung freilebender Wale und Delfine in der Straße von Gibraltar an. Von Juli bis Ende August stehen außerdem spezielle, rund dreistündige Orca-Touren auf dem Programm. Während dieser Zeit folgen die imposanten Schwertwale den Roten Thunfischen durch die Straße von Gibraltar. Diese jährliche Wanderung zählt zu den beeindruckendsten Naturschauspielen Europas und macht den Sommer zu einer ganz besonderen Zeit für Walbeobachtungen.
Vor den Bootstouren gibt es eine ausführliche und informative Einführung in die Welt der Wale und Delfine. Der Vortrag dauert an die 30 Minuten und wird in verschiedenen Sprachen gehalten. Inhalt ist die Vorstellung der Arten der hier vorkommenden Meeressäuger, der Grund für ihr Vorkommen in der Straße von Gibraltar und auch die Aufklärung über die hier auftretenden Umweltprobleme.
Unter dem Motto: „Nur was wir Menschen kennen und lieben, sind wir bereit zu schützen“ versucht firmm die unaufhaltsame Zerstörung des Lebensraumes am Nadelöhr zwischen Atlantik und Mittelmeer zu verhindern. Hier in der Meerenge kann man sieben Walarten, auf Grund des hohen Nahrungsangebotes, erleben. Dieses kommt durch die speziellen geographischen Voraussetzungen
Foto: Grindwalkalb
Foto: Großer Tümmler
Foto: Gestreifter Delfin
Foto: Pottwal am Abtauchen
Foto: Finnwal vor Tarifa
in der Straße von Gibraltar und den daraus resultierenden Strömungsverhältnissen zu Stande.
Zu den fünf Delfinarten zählen der schnelle Gewöhnliche Delfin, der mit seiner markanten gelb-grauen Zeichnung fasziniert, der auffallend gestreifte Blau-Weiße Delfin und der wohl bekannteste Vertreter, der Große Tümmler.
Pottwale kommen in der Meerenge ganzjährig vor. Die sanften Riesen lassen sich nach ihren oft langen Tauchgängen regelmäßig an der Wasseroberfläche beobachten, bevor sie erneut in die Tiefe abtauchen, um nach ihrer bevorzugten Beute – dem Riesenkalmar – zu suchen.
Mit etwas Aufmerksamkeit lässt sich in der Straße von Gibraltar auch der größte hier heimische Meeressäuger entdecken: der Finnwal. Als einziger Bartenwal der Region ist er nach dem Blauwal das zweitgrößte Tier der Erde und zählt zu den beeindruckendsten Bewohnern dieser einzigartigen Meereslandschaft.
Neben der Information ist das andere Hauptziel der Stiftung die Forschung, um möglichst viel über die faszinierenden Meeresbewohner herauszufinden und sie so bestmöglich zu schützen. Die Ergebnisse fließen sowohl in Vorträge -, als auch in Lerninhalte ein: www.firmm.education
Auf jeder Ausfahrt werden deshalb genaue Daten gesammelt. Dank dieser 28-jährigen Erfahrung kommt es auf 99% der Ausfahrten zu Sichtungen.
Es wird großen Wert auf eine vorsichtige Annäherung an die Tiere gelegt, um sie nicht zu stören, denn diese wundervollen Wesen und ihr Lebensraum müssen dringend geschützt werden.
Selbstverständlich werden von firmm in den Büros, als auch auf dem Boot, alle vorgeschriebenen und notwendigen hygienischen Vorsichtsmaßnahmen eingehalten, um den Gästen ein angenehmes Erlebnis zu gewährleisten.
Für Reservierungen und Fragen rufen Sie bitte unter der Telefonnummer +34 956 627 008 an oder informieren Sie sich auf unserer Webseite www.firmm.org
Unsere Büros sind im Zentrum von Tarifa und im Hafen. Alle Mitarbeiter sprechen auch Deutsch.
Pedro Cortés, 4, 11380 Tarifa (Cádiz)
Tel.: (+34) 956 62 70 08 www.firmm.org
Foto: Orcas
Foto: Grindwale, vierte Delfinart in der „Straße“
LAMALAKA – Beach Experience
LAMALAKA entfaltet seine Beach Experience in voller Pracht: Exklusive balinesische Betten und elegante Liegen direkt am Meer auf einem fast privaten Strandabschnitt der Playa de Calahonda laden dazu ein, entspannte Sommertage in stilvollem Ambiente zu genießen. Zwischen sanften Wellen, kühlen Drinks und mediterranem Lifestyle verschmelzen Strand, Genuss und Design zu einem Erlebnis, das bleibt.
Direkt links unterhalb des ikonischen Balcón de Europa gelegen, zählt dieser Strandabschnitt zu den schönsten der Region – nicht zuletzt durch seine fast private Lage. Genau hier entfaltet LAMALAKA seine ganze Stärke: Balinesische Betten, elegante Liegen und ein durchdachtes Beach-Konzept, das den Alltag in den Hintergrund rücken lässt.
Ankommen, ablegen, genießen
LAHAMAKA, der exklusive Beach-Bereich von LAMALAKA, ist mehr als nur ein Platz in der Sonne – es ist ein Gefühl. Weiche Polster, das sanfte Rauschen des Meeres und der Blick aufs offene Mittelmeer schaffen eine Atmosphäre, die sofort entschleunigt. Ob für ein paar Stunden oder einen ganzen Tag – hier geht es nicht um Zeit, sondern um Qualität.
Und das Beste: Der Service kommt direkt zu Ihnen.
Kühle Drinks, kreative Cocktails oder ein leichter Snack – alles wird bequem an die Liege gebracht. Kein Aufstehen, kein Stress, nur genießen.
Kulinarik, die den Strand verlängert Wer mehr möchte, wechselt fließend vom Strand ins Restaurant – und bleibt doch im gleichen Lebensgefühl. In LaSala trifft mediterrane Küche auf internationale Akzente: frische Salate, Ceviche, Grillspezialitäten und Tapas –leicht, modern und perfekt für warme Tage.
Später zieht es viele Gäste in LaJarana, wo entspannte Beats, ausgewählte Weine und kreative Cocktails den Tag stilvoll ausklingen lassen. Die Übergänge sind dabei fließend – vom Sonnenbaden zum Lunch, vom Aperitif zum Dinner.
Ein Ort, der bleibt
LAMALAKA ist kein klassischer Strandclub. Es ist ein Ort, der mit seinem modernen Design, seiner Lage direkt am Meer und seinem Gespür für Atmosphäre eine eigene Handschrift trägt. Zentral in Nerja gelegen und doch angenehm abgeschirmt, fühlt sich hier jeder Moment ein wenig exklusiver an –ohne laut zu sein.
Mit dem Start der Strandsaison wird klar:
LAHAMAKA bei LAMALAKA ist zurück – und der Sommer kann kommen.
Geöffnet: 10:00 – 00:00 Uhr
reservas@lamalakanerja.com
C. Prta del Mar, 2T, 29780 Nerja, Málaga
Playa Cantarriján
Wo die Costa Tropical ihre ursprünglichste Seite zeigt
Es gibt Orte, die man nicht zufällig entdeckt. Man muss sie kennen –oder jemanden haben, der sie einem verrät.
Die Playa Cantarriján ist genau so ein Ort. Versteckt unterhalb der spektakulären Steilküste des Naturparks Maro-Cerro Gordo, zwischen Nerja und La Herradura, öffnet sich eine kleine Bucht, die wirkt, als hätte die Natur sie sorgfältig vor dem Massentourismus bewahren wollen. Türkisfarbenes Wasser trifft auf dunkle Felsen, Pinien reichen bis an die Küste heran, und das gleichmäßige Rauschen der Wellen übernimmt die Regie. Schon nach wenigen Minuten verliert der Alltag hier spürbar an Bedeutung.
Die Playa Cantarriján zählt zu den schönsten Naturstränden der Cos-
ta Tropical. Das kristallklare Wasser macht die Bucht zu einem beliebten Ziel für Schwimmer und Schnorchler, während die geschützte Lage selbst an warmen Sommertagen für eine angenehm entspannte Atmosphäre sorgt. Der Strand ist in einen gemischten Bereich und einen FKK-Abschnitt unterteilt – beide fügen sich harmonisch in die beeindruckende Naturkulisse ein.
Wer den Strand besucht, merkt schnell, dass hier nicht Hektik, sondern Gelassenheit den Takt vorgibt. Familien genießen den Tag am Wasser, Paare suchen ein ruhiges Plätzchen zwischen den
Felsen, und viele Stammgäste kehren Jahr für Jahr zurück. Es ist diese besondere Mischung aus Natur, Ruhe und mediterranem Lebensgefühl, die Cantarriján zu einem echten Geheimtipp macht.
Mitten in dieser idyllischen Kulisse liegt das Restaurant „La Barraca“. Seit vielen Jahren gehört es zu den bekanntesten kulinarischen Adressen der Costa Tropical – nicht wegen großer Inszenierungen, sondern weil hier die Küche genauso authentisch ist wie die Landschaft, die sie umgibt.
Nur wenige Schritte vom Meer entfernt genießen die Gäste auf der großzügigen Terrasse den Blick
über die Bucht, während aus der Küche der Duft von frisch gegrilltem Fisch und mediterranen Kräutern herüberzieht. Auf der Speisekarte stehen fangfrischer Fisch, Meeresfrüchte, knackige Salate, ausgewählte Fleischgerichte und regionale Spezialitäten. Besonders die traditionelle Paella gehört zu den Klassikern des Hauses und wird von vielen Gästen immer wieder bestellt. Dazu passen ein gut gekühlter Weißwein, ein Glas Cava oder einer der frisch zubereiteten Cocktails –ideale Begleiter für einen entspannten Sommertag am Meer.
Wer den Strandtag möglichst unbeschwert
genießen möchte, kann Sonnenschirme und Liegen im gemischten Strandbereich nutzen. Getränke und Speisen werden bequem bis an den Liegeplatz serviert. Selbst Bootsbesitzer profitieren von einem besonderen Service: Auf Wunsch bringt ein Shuttle-Boot ausgewählte Gerichte direkt an Bord – ein Angebot, das man selbst an der andalusischen Küste nur selten findet.
Wenn sich der Tag langsam dem Ende neigt, zeigt die Playa Cantarriján noch einmal ihre ganze Schönheit. Die tief stehende Sonne taucht die Felsen des Naturparks in warme Gold- und Orangetöne, das Meer wird spiegelglatt und auf der Terrasse des „La Barraca“ beginnt ein entspannter Sommerabend. Jeden Mittwoch sorgt die beliebte „Noche Cubana“ mit Live-Musik und karibischem Flair für eine ganz besondere Atmosphäre. Darüber hinaus finden – je nach Saison – weitere Veranstaltungen statt. Aktuelle Termine erhalten Gäste direkt im Restaurant oder über die Internetseite.
Da sich die Playa Cantarriján in einem geschützten Naturgebiet befindet, ist die Zufahrt während der spanischen Schulferien tagsüber für den Individualverkehr gesperrt. Besucher erreichen den Strand in dieser Zeit bequem mit dem öffentlichen Shuttlebus. Ausreichende Parkmöglichkeiten stehen an der Shuttle-Haltestelle sowie in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Außerhalb der Sperrzeiten und in den Abendstunden ist das Restaurant auch mit dem eigenen Fahrzeug direkt erreichbar.
Die Playa Cantarriján ist kein Ort für schnelle Selfies oder hektisches Sightseeing. Sie belohnt alle, die sich Zeit nehmen – für das Meer, die Natur und die kleinen Momente, die einen Urlaub unvergesslich machen. Wer einmal erlebt hat, wie die letzten Sonnenstrahlen über die Felsen gleiten und das Mittelmeer in goldenes Licht tauchen, versteht schnell, warum viele Besucher immer wieder hierher zurückkehren.
Info. & Reservierung:
Tel.: (+34) 958 349 287 - 958 349 897
WhatsApp: (+34) 601 615 003
Playa Cantarrijan , s/n 18697, La Herradura, Granada www.labarracacantarrijan.com
Wo atlantik, salz und sherry den geschmack bestimmen
Foto – Tataki de Atún
Kaum eine Region Spaniens verbindet Meer, Landschaft und Genusskultur so eindrucksvoll wie die Provinz Cádiz. Zwischen den Stränden der Costa de la Luz, traditionsreichen Salinen, den weißen Dörfern der Sierra de Grazalema und den berühmten Sherry-Bodegas von Jerez entstand eine Küche, die seit Jahrhunderten vom Atlantik und außergewöhnlichen regionalen Produkten geprägt wird.
Der Ozean liefert einige der begehrtesten Spezialitäten Spaniens – vom legendären Almadraba-Thunfisch über Langostinos aus Sanlúcar bis zu den knusprigen Tortillitas de Camarones. Ergänzt wird dieses kulinarische Erbe durch Retinto-Rind, aromatischen Payoyo-Käse sowie die weltberühmten Sherrys und Brandys aus Jerez. Viele Gerichte wirken auf den ersten Blick erstaunlich schlicht. Ihre Raffinesse entsteht jedoch aus der Qualität der Zutaten, handwerklicher Präzision und dem harmonischen Zusammenspiel von Meer, Salz und regionalen Aromen.
Unser kulinarischer Streifzug führt von der Atlantikküste bis in die Sierra de Grazalema und stellt die bekanntesten Spezialitäten der Provinz vor. Passende Weinempfehlungen und Hintergrundinformationen begleiten jede Station dieser Genussreise.
Atún Rojo de Almadraba – Die Königsdisziplin des Atlantiks
Der Atún Rojo de Almadraba gilt als kulinarisches Wahrzeichen der Provinz Cádiz. Jeden Frühling ziehen mächtige Rote Thunfische durch die Straße von Gibraltar ins Mittelmeer und werden vor Barbate, Zahara de los Atunes, Conil und Tarifa nach der jahrhundertealten Almadraba-Methode gefangen.
Das traditionelle Netzsystem ermöglicht einen besonders schonenden Fang in jener kurzen Phase, in der die Tiere ihren höchsten Fettgehalt erreichen. Dadurch entsteht ein Fleisch mit feiner Marmorierung, zartschmelzender Textur und außergewöhnlicher Geschmacksfülle.
Beim anschließenden Ronqueo wird nahezu der gesamte Fisch präzise zerlegt. Je nach Fettgehalt entstehen daraus ganz unterschiedliche Spezialitäten. Besonders geschätzt wird das Tatar de Atún, bei dem das roh gewürfelte Fleisch lediglich mit hochwertigem Olivenöl extra, etwas Flor de Sal und wenigen weiteren Zutaten verfeinert wird, sodass sein feines Aroma vollständig erhalten bleibt. Ebenso beliebt ist der Thunfisch vuelta y vuelta – nur wenige Sekunden scharf angegrillt, sodass sich außen feine Röstaromen entwickeln, während das Innere saftig und nahezu roh bleibt.
Weinempfehlung: Ein eleganter Palomino aus der IGP Vinos de la Tierra de Cádiz begleitet die feine Marmorierung des Thunfischs ausgezeichnet. Ebenso sorgt ein trockener Fino Sherry mit seiner feinen Hefearomatik für einen klassischen Genuss.
Gut zu wissen: Die Almadraba zählt zu den ältesten nachhaltigen Fangmethoden Europas und wird an der Küste von Cádiz bereits seit phönizischer Zeit praktiziert. Da die Fangsaison nur wenige Wochen dauert, gilt der Atún Rojo de Almadraba als begehrte Saison-Delikatesse.
Langostinos de Sanlúcar – Die Königin der Garnelen
An der Mündung des Guadalquivir, wo der Fluss in den Atlantik mündet und der Nationalpark Doñana beginnt, wächst eine der berühmtesten Delikatessen Andalusiens heran: die Langostinos de Sanlúcar. Das nährstoffreiche Brackwasser verleiht den Garnelen ihr festes Fleisch, feine Süße und eine charakteristische Mineralität.
Traditionell werden sie nur wenige Minuten in stark gesalzenem Wasser gegart und anschließend sofort heruntergekühlt. Serviert mit etwas Meersalz, Zitrone und hochwertigem Olivenöl zeigen sie eindrucksvoll, wie viel Genuss in einem erstklassigen Produkt steckt.
Weinempfehlung: Ein frischer Palomino oder ein mineralischer Weißwein aus Cádiz begleiten die natürliche Süße der Garnelen besonders harmonisch. Wer den klassischen Stil bevorzugt, greift zu einer gut gekühlten Manzanilla aus Sanlúcar de Barrameda.
Gut zu wissen: Ihr unverwechselbares Aroma entsteht durch das Zusammenspiel von Atlantikwasser, den Sedimenten des Guadalquivir und dem einzigartigen Ökosystem des Nationalparks Doñana.
Tortillitas de Camarones –Knusprige Ikonen aus Cádiz
Zu den bekanntesten Tapas der Provinz Cádiz gehören die Tortillitas de Camarones. Die hauchdünnen Garnelenfladen bestehen aus einem leichten Teig aus Kichererbsen- und Weizenmehl, Frühlingszwiebeln und Petersilie. Winzige Sandgarnelen verleihen ihnen ihren unverwechselbaren Geschmack.
Beim Frittieren entstehen feine Röstaromen, die sich mit der natürlichen Salzigkeit der Garnelen und frischer Petersilie verbinden – ein Paradebeispiel dafür, wie aus wenigen Zutaten eine außergewöhnliche Spezialität entsteht.
Weinempfehlung: Ein frischer Weißwein aus der IGP Vinos de la Tierra de Cádiz unterstreicht die feinen Meeresaromen besonders harmonisch. Auch ein junger Palomino ist eine ausgezeichnete Wahl.
Gut zu wissen: Obwohl das Rezept nur wenige Zutaten umfasst, gilt die perfekte, hauchdünne Konsistenz bis heute als besondere Handwerkskunst.
Ortiguillas fritas – Der Atlantik in seiner außergewöhnlichsten Form
Zu den ungewöhnlichsten Spezialitäten der Provinz Cádiz gehören Ortiguillas – essbare Seeanemonen, die an den felsigen Küsten des Atlantiks wachsen. Was Besucher oft überrascht, gilt unter Einheimischen seit Generationen als Delikatesse.
Für die Zubereitung werden sie sorgfältig gereinigt, leicht paniert und goldbraun ausgebacken. Außen entsteht eine knusprige Kruste, innen bleibt das Fleisch zart und saftig. Mineralität und feine Jodnoten verleihen ihnen einen unverwechselbaren Geschmack nach Meer.
Weinempfehlung: Ein mineralischer Weißwein aus Cádiz begleitet die maritime Aromatik hervorragend. Auch ein frischer Palomino bildet dazu eine stimmige Ergänzung.
Gut zu wissen: Ortiguillas sind keine Algen, sondern Seeanemonen. Außerhalb Andalusiens stehen sie nur selten auf Speisekarten und gelten bis heute als Spezialität der Atlantikküste.
Urta a la Roteña – Andalusiens Fischklassiker
Die Urta zählt zu den edelsten Speisefischen der andalusischen Atlantikküste und ist eng mit der Hafenstadt Rota verbunden. Als Vertreter der Meerbrassen überzeugt sie durch ihr festes, schneeweißes Fleisch, ihren feinen Eigengeschmack und eine zarte, leicht maritime Aromatik.
Für die klassische Urta a la Roteña schmort der Fisch langsam in einer aromatischen Sauce aus Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch und Weißwein. Dabei nimmt er die mediterranen Aromen behutsam auf, ohne seinen charakteristischen Geschmack zu verlieren.
Weinempfehlung: Ein mineralischer Weißwein aus der IGP Vinos de la Tierra de Cádiz begleitet das Gericht besonders elegant. Ebenso empfiehlt sich ein junger Palomino, dessen Frische die feinen Aromen des Fisches hervorragend unterstreicht.
Gut zu wissen: Urta a la Roteña gilt als eines der bekanntesten Fischgerichte der Provinz Cádiz. Außerhalb Andalusiens ist die Urta jedoch selbst unter Fischliebhabern noch vergleichsweise wenig bekannt und gilt deshalb bis heute als kulinarischer Geheimtipp.
Papas aliñás
– Der Sommer auf dem Teller
Papas aliñás gehören zu den beliebtesten Sommergerichten der Provinz Cádiz. Der traditionelle Kartoffelsalat zeigt, wie aus wenigen hochwertigen Zutaten ein außergewöhnlicher Geschmack entsteht.
Noch warme Kartoffeln werden mit nativem Olivenöl extra, Sherry-Essig, Zwiebeln und Petersilie angemacht und häufig mit hartgekochtem Ei oder Thunfisch ergänzt. So entsteht ein angenehm frisches Gericht, das besonders an heißen Sommertagen beliebt ist.
Weinempfehlung: Ein leichter Weißwein aus der IGP Vinos de la Tierra de Cádiz oder ein junger Palomino begleiten die mediterranen Aromen besonders stimmig.
Gut zu wissen: Fast jede Familie in Cádiz besitzt ihr eigenes Rezept – meist unterscheiden sich die Varianten nur in kleinen Details bei Essig, Olivenöl oder Petersilie.
Ajo caliente – Würzige Tradition aus der Sierra
In den weißen Dörfern der Sierra de Cádiz gehört Ajo caliente seit Generationen zur bodenständigen Küche. Trotz seines Namens handelt es sich nicht um eine Suppe, sondern um eine cremige Spezialität aus Brot, Knoblauch, Olivenöl, Paprika und Kreuzkümmel. Je nach Region sorgen geröstete Mandeln oder etwas Tomate für zusätzliche Tiefe.
Seinen unverwechselbaren Charakter erhält Ajo caliente durch das Zusammenspiel würziger Knoblauchnoten, nussiger Mandeln und der warmen Würze des Kreuzkümmels. Serviert wird die Creme traditionell mit geröstetem Bauernbrot, aber auch als Begleiter zu gegrilltem Gemüse oder Fleisch.
Weinempfehlung: Ein junger Chardonnay oder Sauvignon Blanc aus der IGP Vinos de la Tierra de Cádiz setzt einen frischen Kontrast zur würzigen Cremigkeit des Gerichts.
Gut zu wissen: Ajo caliente entstand als Resteverwertung der ländlichen Küche. Heute erlebt die Spezialität auch in der modernen andalusischen Gastronomie eine Renaissance.
Ostiones de la Bahía de Cádiz – Der Atlantik in seiner reinsten Form
Die Bucht von Cádiz zählt zu den traditionsreichsten Austernrevieren Spaniens. Die dort heimischen Ostiones – regionale Atlantikaustern – verdanken ihre ausgeprägte Mineralität dem nährstoffreichen Atlantikwasser und dem ständigen Wechsel der Gezeiten.
Frisch geöffnet und nahezu naturbelassen serviert, genügen ihnen wenige Tropfen Olivenöl oder etwas Zitrone. So treten die salzige Frische, die cremige Textur und die feinen nussigen Nuancen besonders klar hervor.
Weinempfehlung: Ein gut gekühlter Brut Nature Cava begleitet die feinen Meeresaromen mit seiner eleganten Perlage und frischen Säure besonders harmonisch. Wer regional bleiben möchte, wählt einen mineralischen Weißwein aus der IGP Vinos de la Tierra de Cádiz.
Gut zu wissen: Bereits seit der Antike gelten Austern aus der Bucht von Cádiz als Delikatesse. Heute erleben sie vor allem in der Spitzengastronomie eine Renaissance.
Retinto a la Brasa – Kraft der Dehesa
Abseits der Küste prägen weitläufige Dehesas das Landschaftsbild der Provinz Cádiz. Hier wächst das Retinto-Rind heran – eine der ältesten einheimischen Rinderrassen Spaniens.
Die extensive Weidehaltung sorgt für eine feine Marmorierung und ein angenehm nussiges Aroma. Über Holzkohle entwickelt das Fleisch eine aromatische Kruste, während es im Inneren außergewöhnlich saftig bleibt. Mehr als etwas Flor de Sal und hochwertiges Olivenöl braucht es kaum.
Weinempfehlung: Ein Tintilla de Rota unterstreicht mit seiner würzigen Struktur und dunklen Frucht die Röstaromen des Fleisches ausgezeichnet. Ebenso empfiehlt sich ein gereifter Syrah aus der IGP Vinos de la Tierra de Cádiz.
Gut zu wissen: Die langsame Aufzucht auf Naturweiden verleiht dem Retinto seinen unverwechselbaren Charakter und macht es zu den angesehensten Rindfleischspezialitäten Spaniens.
Carrillada Ibérica al Jerez – Geschmort mit der Seele Andalusiens
Die Carrillada Ibérica al Jerez gehört zu den eindrucksvollsten Klassikern des Hinterlands von Cádiz. Die Bäckchen des Iberischen Schweins schmoren stundenlang in Sherry, bis sie beinahe auf der Zunge zergehen. Während der langen Garzeit verbinden sich Kollagen, Röstaromen sowie Zwiebeln, Knoblauch und Karotten zu einer samtigen Sauce. Der Sherry verleiht ihr zusätzliche Tiefe und feine Würze. Weinempfehlung: Ein kräftiger Syrah oder Tintilla de Rota aus der IGP Vinos de la Tierra de Cádiz begleitet das Gericht hervorragend. Für die klassische Variante empfiehlt sich ein gereifter Oloroso Sherry. Gut zu wissen: Schweinebäckchen galten einst als einfaches Teilstück. Heute zählen sie zu den beliebtesten Klassikern der andalusischen Küche.
Queso Payoyo – Der Stolz der Sierra de Grazalema
Zwischen den Kalkbergen der Sierra de Grazalema entsteht einer der renommiertesten Käse Spaniens. Hergestellt aus der Milch der seltenen Payoya-Ziege, häufig ergänzt durch jene des Merino-Grazalemeña-Schafes, verbindet er traditionelle Handwerkskunst mit außergewöhnlicher Qualität. Mit zunehmender Reife entwickelt der Käse nussige, kräuterwürzige und leicht pikante Noten. Serviert mit Honig, Feigen oder Quittenpaste entstehen reizvolle Kontraste zwischen Süße und Würze.
Weinempfehlung: Ein gereifter Amontillado Sherry begleitet die nussigen Aromen besonders harmonisch. Ebenso bildet ein fruchtbetonter Tintilla de Rota einen ausgezeichneten Begleiter.
Gut zu wissen: Queso Payoyo zählt zu den international erfolgreichsten Käsespezialitäten Andalusiens und trägt zugleich zum Erhalt der seltenen Payoya-Ziege bei.
Queso Sierra de Cádiz – Handwerkskunst aus den weißen Dörfern
Die Sierra de Cádiz zählt zu den bedeutendsten Käselandschaften Spaniens. Rund um Grazalema, Villaluenga del Rosario und Benaocaz entstehen in kleinen Familienkäsereien Spezialitäten aus Ziegenund Schafsmilch, die weit über Andalusien hinaus geschätzt werden.
Je nach Reife reichen die Aromen von mild und cremig bis kräftig und nussig. Viele Laibe reifen in Naturkellern und werden anschließend mit Rosmarin, Paprika, Olivenöl oder traditionell mit Schweineschmalz veredelt. Mit Landbrot, Oliven, gerösteten Mandeln oder Quittenpaste serviert, spiegeln sie die kulinarische Vielfalt der Sierra de Cádiz eindrucksvoll wider.
Weinempfehlung: Gereifte Sorten harmonieren hervorragend mit einem Amontillado oder Oloroso Sherry. Mildere Käse begleitet ein frischer Weißwein aus der IGP Vinos de la Tierra de Cádiz besonders stimmig.
Gut zu wissen: Villaluenga del Rosario gilt als Käsehauptstadt der Provinz Cádiz. Mehrere Käsereien wurden international ausgezeichnet und produzieren bis heute überwiegend in traditioneller Handarbeit.
Mojama de Atún – Der Schinken des Meeres
Mit dem Ende der Almadraba-Saison beginnt in Cádiz ein weiteres traditionsreiches Handwerk: die Herstellung der Mojama de Atún. Ausgewählte Filetstücke des Roten Thunfischs werden eingesalzen und mehrere Wochen in der Atlantikluft getrocknet. So entsteht eine Delikatesse mit tiefroter Farbe, fester Konsistenz und außergewöhnlich konzentriertem Aroma.
Während der Reifung verdichten sich die natürlichen Umami-Aromen, während das Meersalz den Eigengeschmack des Thunfischs unterstreicht. Dünn geschnitten erinnert die Textur an luftgetrockneten Schinken – daher trägt Mojama bis heute den Beinamen „Schinken des Meeres“.
Traditionell wird sie mit nativem Olivenöl extra und gerösteten Marcona-Mandeln serviert, deren feine Süße einen reizvollen Kontrast zur würzigen Salzigkeit bildet. In vielen Restaurants der Provinz wird Mojama heute zudem mit Ziegenkäse, reifen Tomaten und feinen Vinaigrettes auf Basis von Sherry-Essig serviert, die ihre intensive Aromatik auf elegante Weise unterstreichen.
Weinempfehlung: Ein frischer Palomino oder ein mineralischer Weißwein aus Cádiz begleiten die Mojama ausgezeichnet. Wer den traditionellen Stil bevorzugt, genießt sie mit einer gut gekühlten Manzanilla.
Gut zu wissen: Bereits die Phönizier machten Thunfisch an der Küste von Cádiz durch Einsalzen haltbar. Mojama zählt damit zu den ältesten Fischdelikatessen Europas.
Salazones de Cádiz
– Jahrtausendealte
Handwerkskunst aus Salz und Meer
Nur wenige Regionen Spaniens sind so eng mit der Kunst des Einsalzens verbunden wie Cádiz. Schon die Phönizier nutzten vor über 3.000 Jahren das Meersalz der Atlantikküste, um Fisch haltbar zu machen. Aus dieser Tradition entwickelte sich eine bis heute lebendige Feinkostkultur. Neben der berühmten Mojama entstehen Spezialitäten wie Ventresca, Huevas, Morrillo, Tarantelo oder Lomo. Jedes Teilstück des Roten Thunfischs besitzt eigene Eigenschaften – genau dieses Wissen macht das traditionelle Ronqueo bis heute zu einer besonderen Handwerkskunst.
Auch die Fischkonserven der Region genießen einen hervorragenden Ruf. Der Fisch wird schonend gegart, von Hand verarbeitet und sorgfältig eingelegt, wodurch Textur und natürliche Meeresaromen erhalten bleiben.
Weinempfehlung: Ein frischer Palomino oder ein trockener Weißwein aus der IGP Vinos de la Tierra de Cádiz begleiten die würzigen Salazones besonders harmonisch. Klassisch passt dazu auch eine gut gekühlte Manzanilla.
Gut zu wissen: Das Ronqueo verdankt seinen Namen dem charakteristischen Geräusch beim Schneiden entlang der Rückengräte. Aus einem einzigen Thunfisch entstehen mehr als zwanzig unterschiedliche Teilstücke.
Süße Traditionen – Das maurische Erbe von Cádiz
Nicht nur Fisch, Wein und Meeresfrüchte erzählen die Geschichte der Provinz Cádiz. Auch ihre Süßwaren bewahren bis heute das kulinarische Erbe der maurischen Kultur. Mandeln, Honig, Sesam, Gewürze und Trockenfrüchte prägen zahlreiche Rezepte, die seit Jahrhunderten nahezu unverändert überliefert werden.
Zu den bekanntesten Spezialitäten zählt der Alfajor de Medina Sidonia. Die weiche Honigspezialität verbindet Mandeln, Haselnüsse, Sesam sowie Zimt, Anis und Nelken zu einer harmonischen Komposition aus feiner Süße und warmen Gewürznoten.
Ebenso typisch ist das Turrón de Cádiz, bei dem Marzipan, kandierte Früchte und karamellisierter Kürbis eine ausgewogene Verbindung eingehen. Ergänzt wird dieses süße Erbe durch traditionelle Gebäcke wie Pestiños, Amarguillos oder Piñonates, deren Rezepte vielerorts bis heute in Familienbetrieben gepflegt werden.
Getränkeempfehlung: Ein Moscatel de Chipiona oder ein gereifter Pedro Ximénez-Sherry begleiten diese Spezialitäten mit ihren Aromen von Rosinen, Karamell und Trockenfrüchten besonders harmonisch.
Gut zu wissen: Zahlreiche Süßwaren aus Cádiz gehen auf Rezepte aus der Zeit der maurischen Herrschaft zurück und zählen bis heute zu den authentischsten Zeugnissen arabischer Backkunst in Spanien.
Die Provinz Cádiz vereint Atlantik, Tradition und Genuss auf einzigartige Weise. Vom Almadraba-Thunfisch über die Salinen der Bahía de Cádiz bis zu den Sherry-Bodegas von Jerez und den Käsereien der Sierra de Grazalema entstehen Spezialitäten, deren Qualität untrennbar mit ihrer Herkunft verbunden ist.
Seit Jahrhunderten werden viele dieser Produkte nach überlieferten Verfahren hergestellt und gleichzeitig von einer neuen Generation engagierter Produzenten behutsam weiterentwickelt. Genau dieses Zusammenspiel aus Handwerk, Regionalität und Innovationsgeist verleiht der Küche von Cádiz ihren unverwechselbaren Charakter.
Wer die Provinz kulinarisch bereist, entdeckt weit mehr als außergewöhnliche Gerichte. Cádiz erzählt seine Geschichte durch Landschaften, Aromen und Menschen – und beweist eindrucksvoll, dass große Küche dort entsteht, wo erstklassige Produkte, handwerkliches Können und gelebte Tradition aufeinandertreffen.
Genusswissen Cádiz
• Über 3.000 Jahre Almadraba
Bereits die Phönizier nutzten das ausgeklügelte Netzsystem zum Fang des Roten Thunfischs.
• Das Sherry-Dreieck
Nur in Jerez de la Frontera, Sanlúcar de Barrameda und El Puerto de Santa María darf echter Sherry nach dem traditionellen Solera-System erzeugt und ausgebaut werden.
• Flor de Sal entsteht von Hand
Die feinen Salzkristalle werden ausschließlich unter idealen Wetterbedingungen von der Wasseroberfläche abgeschöpft und zählen zu den edelsten Meersalzen Europas.
• Poniente und Levante
Die beiden Atlantikwinde beeinflussen seit Jahrhunderten Klima, Salzgewinnung, Weinbau und zahlreiche regionale Spezialitäten.
• Über drei Jahrtausende Genussgeschichte
Phönizische, römische, maurische und andalusische Einflüsse prägen die Küche von Cádiz bis heute.
• Tradition trifft Innovation
Junge Köchinnen, Köche und Winzer entwickeln klassische Produkte mit großem Respekt vor ihrer Herkunft kontinuierlich weiter.
Guten Appetit und bis zum nächsten Mal! - ¡Buen provecho y hasta la próxima!
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– Der moderne Goldrausch im Glas
heute für die Suche nach dem Besonderen. Der größte Schatz wartet hier allerdings nicht im Boden – sondern im Glas. Bourbon Whiskey, frisch gepresster Zitronensaft und Honigsirup verschmelzen zu einer überraschend harmonischen Komposition. Der erste Schluck beginnt weich mit feinen Honignoten, bevor der Bourbon seine angenehme Würze entfaltet und die Zitrone für einen frischen, trockenen Ausklang sorgt. Kraftvoll und zugleich elegant beweist der Gold Rush, dass wahre Klasse oft aus verblüffender Einfachheit entsteht.
Rezept für 1 Glas
Zutaten:
• 60 ml Bourbon Whiskey
• 22,5 ml frisch gepresster Zitronensaft
• 22,5 ml Honigsirup (Verhältnis 3:1)
• Eiswürfel
Zubereitung
Alle Zutaten mit reichlich Eis kräftig shaken und anschließend in einen Tumbler mit frischen Eiswürfeln doppelt abseihen. Nach Belieben mit einer Zitronenzeste garnieren. Alkoholgehalt im Glas (Schätzung): Je nach Bourbon und Verdünnung durch das Shaken liegt der Alkoholgehalt bei etwa 16–18 % vol. – angenehm kraftvoll, dabei überraschend weich und ausgewogen. Ein Cocktail für Genießer, die wissen, dass große Klassiker nicht von der Anzahl ihrer Zutaten leben, sondern von ihrer perfekten Balance.