Skip to main content

LNK_Berichte26

Page 1


MUTeinander!

Rund 300 Programmpunkte lockten tausende Menschen zur Langen Nacht der Kirchen in der Steiermark. Es öffneten sich Räume des Vertrauens, Räume der Fragen, Räume des Dürfens, z. B. beim Abseilen vom Kirchturm in Gleinstätten oder beim Gespräch über christliche Inhalte in der digitalen Welt mit Organist Lukas Hasler und Fernsehpriester P. Max Cappabianca in der Grazer Stadtpfarrkirche (von oben). Rund um das Thema MUT und MITEINANDER entstand eine Nacht voller Begegnungen, die zeigte, wie lebendig Kirche heute sein kann – vielfältig, einladend und immer wieder überraschend.

MEHR F OTOS

Gerd Neuhold (li), Robert Hörmann (re oben), Pfarre (re unten)

VON MUT & MITEINANDER

Die Lange Nacht der Kirchen 2026 hat vergangenen Samstag in der ganzen Steiermark tausende Menschen bewegt und berührt. Unter dem Motto „MUTeinander“ öffneten viele Kirchen und Institutionen ihre Türen –dank des lauen Frühsommerabends auch Höfe, Plätze und Gärten. Das schöne Wetter schuf eine besondere Atmosphäre: leicht und zugleich tiefgehend, voller Begegnung.

Ob Stadt oder Land: Überall war spürbar, wie viel Kraft im Miteinander liegt. Es wurde gelauscht, gestaunt, gelacht, gebetet, gesungen, verkostet und entdeckt – und vor allem geteilt: Zeit, Gedanken, Glauben und Zuversicht. MUTeinander wurde nicht nur gesagt, sondern gelebt.

Von Herzen danke ich allen, die diese Nacht möglich gemacht haben: für Einsatz, Kreativität und Mut. Besonders den vielen Hauptund Ehrenamtlichen, die mit großer Hingabe diese Nacht getragen und für viele Menschen unvergesslich gemacht haben. Ein herzliches Danke gilt auch unseren FördergeberInnen und SponsorInnen.

Was bleibt, ist tiefe Dankbarkeit und die Freude über so viel Offenheit. Dieses MUTeinander wirkt weit über den Abend hinaus.

Voller Vorfreude blicken wir auf die nächste Lange Nacht der Kirchen am 4. Juni 2027.

Echo einer Nacht

Für mich ist die Lange Nacht der Kirchen eine Selbstverständlichkeit. Die Kirche ist für die Menschen da. Da liegt es nahe, Kirchen und kirchliche Gebäude zu öffnen und zu zeigen, wie vielfältig Kirche ist. Und das alles in einem lockeren Rahmen.

Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl

„MUTeinander“ erinnert uns daran, dass christlicher Glaube nie nur Privatsache ist. Jesus ruft dem blinden Bartimäus zu: „Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich!“ Dieser Ruf gilt auch uns. Wo Menschen einander wahrnehmen, zuhören und ermutigen, wird Gottes Nähe erfahrbar. Die Lange Nacht der Kirchen lädt jedes Jahr dazu ein, solche Begegnungen zu erleben und gemeinsam Hoffnung spürbar zu machen, für das eigene Leben und für unsere Gesellschaft.

Weihbischof Johannes Freitag

Freitag, 29. Mai 2026, ein langer Tag geht zu Ende. Wir, die wir in der Kreuzkirche am Volksgarten getanzt, gelacht, den Turm erklommen haben oder uns bei einem anderen Programmpunkt begegnet sind, kommen zusammen, im Schein des Feuers aus der Feuerschale. Wir singen „Herr, bleibe bei uns“, fragen uns, was uns ent- und was ermutigt und nehmen wahr: Plötzlich ist er da, der Auferstandene. Mitten unter uns. Hört zu, ermutigt, teilt das Brot und stiftet Miteinander – damals wie heute.

Pfarrer Paul G. Nitsche

Evangelische Kreuzkirche Graz

Evangelische Kreuzkirche Graz. Feuerschalenandacht zum Abschluss der Langen Nacht. Klaus Meitz
Constanze Grininger-Ofner Projektleitung Lange Nacht der Kirchen Steiermark

EVANGELISCH-METHODISTISCHE

KIRCHE IN GRAZ

Die Kirche in der Wielandgasse ist für viele, die hierherkommen, nicht nur ein Ort des Gebetes, sondern ein Stück Heimat. „Ich komme aus Simbabwe und absolviere gerade mein Doktorat an der Monanuniversität in Leoben“, erzählt Tendai. Bald nach ihrer Ankunft in Österreich hat die junge Frau Kontakt zur Pastorin der evangelisch-methodistischen Kirche in Graz aufgenommen, seit eineinhalb Jahren fährt sie sonntags und zu den Feiertagen nach Graz, um mit der Gemeinde zu feiern. Für die Lange Nacht der Kirchen hat sie – wie auch andere BesucherInnen – ein Stück „alte Heimat“ mitgebracht: den Psalm 23 in ihrer Muttersprache.

EmK Österreich / Handschin

Der Seelsorgeraum Südsteirisches Weinland lud heuer in der Langen Nacht der Kirchen in die Pfarre St. Veit am Vogau ein. Ein Höhepunkt war der Rundgang mit dem „Grazer Nachtwächter“ Albin Sampel, einem gebürtigen St. Veiter, der Geschichten und Sagen aus dem Ort erzählte.

Markus Artinger

Pastoralreferent Seelsorgeraum Südsteirisches Weinland

BLITZLICHTER

Graz–Mariä Himmelfahrt. Einen stimmungsvollen Auftakt bildete die Vesper in der Franziskanerkirche. Nach einem abwechslungsreichen Konzert von jungen OrgelschülerInnen von Katharina Paech gab es Texte aus den Schriften und Überlieferungen des heiligen Franziskus zu hören. Gerd Neuhold

Evang. Kirche Leibnitz. Bei Prachtwetter genossen die BesucherInnen einen musikalischen Maiengang durch den liebevoll angelegten Kreislaufgarten mit Erklärungen der Gruppe „Grün“ der Lebenshilfe Leibnitz und dem gemeinsamen Singen von PaulGerhard-Liedern. Der Garten ist für interessierte BesucherInnen frei zugänglich. Silvia Koller-Moitzi

Graz–Gösting St. Anna ließ nichts anbrennen. Unter fachkundiger Anleitung wurde gemeinsam persisch, italienisch und steirisch gekocht. Dabei zeigte sich, wie sehr Essen Menschen über Länder- und Kulturgrenzen hinweg verbindet. Essen ist ein menschliches Grundbedürfnis, das Teilen von Mahlzeiten ein urchristliches Zeichen der Gemeinschaft. Die gelebte Vielfalt in der Pfarre wurde an diesem Abend als Realität, Bereicherung und Chance erfahrbar. Viele kamen, kosteten mit Freude und wurden satt. Stefanie Kocher

Graz–St. Andrä. BRENNT. Die Hexenprozesse als zeitgenössisches Musiktheaterprojekt. Johannes Hollwöger

Gleinstätten. Anlässlich des 260. Geburtstages von Wolfgang A. Mozart führte die Chorgemeinschaft der Pfarren Gleinstätten, St. Martin und St. Andrä mit Instrumentalisten, unter der Gesamtleitung von Thomas Wozonig, in der Langen Nacht der Kirchen die Missa Brevis KV220 (Spatzenmesse) auf. Robert Hörmann

Mut zum Probieren

Kost(Bar): Der Titel war bewusst doppeldeutig. Denn einerseits standen „kostbare“ Speisen im Mittelpunkt, die in den verschiedenen Religionen eine besondere Bedeutung haben. Andererseits konnten die BesucherInnen an der „Bar“ von Tisch zu Tisch wandern, kosten und miteinander ins Gespräch kommen.

Die Buddhistische Religionsgesellschaft, vertreten durch das Buddhistische Meditationszentrum Graz und Inge Brenner, die Repräsentantin des Interreligiösen Beirats Graz, begeisterte mit frisch zubereiteten vegetarischen Momos (Teigtaschen) und fruchtigen Smoothies. Beliebt waren auch die DattelNuss-Häppchen der Islamischen Religions-

BLITZLICHTER

Priesterseminar Graz. Im Barocksaal fanden zwei Aufführungen des Kabarettprogramms „Schöner Sterben“ mit Cordula Simon (hier mit einem Bild von Damian Bobeica im Hintergrund) statt. Die Lange Nacht war voll mit Lachen, Licht und Leichtigkeit – eine Stimmung, die man gern lange mit sich herumträgt. Simon

gemeinde Steiermark. Nicht zufällig gelten Datteln im Islam als Symbol für Gastfreundschaft: „Das Haus, in dem es Datteln gibt, dessen Bewohner hungern nicht“, heißt es in einem Ausspruch des Propheten Mohammed. Obwohl es in ihrem Glauben keine traditionellen Speisegebote gibt, brachten die Bahá’í Datteln in unterschiedlichen Variationen mit. Emma Schwarzbauer, ehemalige Köchin im bischöflichen Haushalt, hat frühmorgens Allerheiligenstriezel gebacken. Aus dem Hinduismus wurde Sapaso gereicht, ein süßes Grießgericht, das häufig als Opfergabe zubereitet und nach der Darbringung als „Prasadam“, als gesegnete Speise, mit anderen geteilt wird. Eva Wenig

Kircheneck Graz. Aus den Begegnungen bei der AnsprechBAR entstanden Gespräche über Gott und die Welt. Einige folgten auch der Einladung zum Erzählen einer persönlichen MUTgeschichte oder dem Verfassen von MUTworten, die in der nächsten Woche als Postkarte den genannten Personen zugeschickt werden. Robert Hautz

Graz-Leechkirche. Bei strahlendem Wetter und stimmungsvoller Musik von Michael Zarfl verwandelten sich die Stiegen vor der Leechkirche und die angrenzende Wiese in einen Ort der Begegnung. Zur Langen Nacht der Kirchen lud ComUnitySpirit, ein Projekt des AfroAsiatischen Instituts, in Kooperation mit der Stadtkirche Graz zur interreligiösen Kost(Bar). Die Botschaft: Hinter jedem Gericht steckt nicht nur ein Rezept, sondern auch eine Geschichte, eine Tradition und ein Stück gelebter Glaube. Liebevoll dekorierte Tische luden ein, neue Geschmäcker und Traditionen aus Christentum, Bahá’í, Buddhismus, Hinduismus und Islam kennenzulernen. Neuhold (2)

Datteln sind eng mit den Ursprüngen des Bahá’íGlaubens im heutigen Iran verbunden und auch im Islam bedeutend. Im Nahen Osten gelten sie seit Jahrhunderten als Symbol für Gastfreundschaft.

Kulturzentrum bei den Minoriten. Im KULTUM, dem Zentrum für Gegenwart, Kunst und Religion in Graz führte Ausstellungskurator Johannes Rauchenberger in der Langen Nacht der Kirchen gemeinsam mit dem Künstler Alois Neuhold (siehe Bild) durch ausgewählte Bereiche der Ausstellung „Gott hat kein Museum“. Gerd Neuhold

Fehring. „Wie der Glaube Früchte trägt“ war beim Lobpreis mit der Lobpreisband, bei Biblestudy, dem fesselnden Impulsvortrag von Stefan Reichelt mit anschließendem angeregtem Austausch und dem Jugendprogramm vielfältig erfahrbar. Zwischen den einzelnen Programmpunkten gab es die Möglichkeit, sich an der Gravurstation ein Trinkglas mit christlichen Symbolen zu gravieren und als Erinnerungsstück an die Lange Nacht mit nach Hause zu nehmen. An der „Frucht-Bar“ gab es den ganzen Abend zur Stärkung Obst, Fruchtsäfte, Mehlspeisen und fruchtige Süßigkeiten.

Graz–Mariahilf, Arkadenhof. Zum Austausch mit lateinamerikanischer Musik (Juan Carlos und „Montevideo“), heilsamen Liedern, Projekteinblicken in der Kino-Ecke, Caipirinhas, Ipanemas (Cocktails) und Snacks lud das Netzwerk Weltkirche ein.

Graz-Mariahilf. Einen beschwingten, meditativen und inspirierenden Gang durch das Kirchenjahr erlebten die BesucherInnen in der Mariahilferkirche. Christa Carina Kokol (r.) umrahmte das Konzert des Familienchors Mariahilf mit ihren Texten. Auch eine Maiandacht und eine Glockenführung standen auf dem Programm. Gerd Neuhold

Graz-Kroisbach. „Wenn Worte tragen und Lieder stärken“ – ein stimmungsvoller Abend mit Liedern und Texten beim Evensong, Agape und guten Gesprächen. Margit Walch

Pürgg. Ein atmosphärisch schöner Abend erwartete die BesucherInnen in der Pfarrkirche Pürgg. Sepp Stieg trug seine Texte vor, die vom Liezener Flötett musikalisch umrahmt wurden. Außerdem konnte man den Kirchturm besichtigen, sich durch die Kirche führen lassen und bei der Agape einander begegnen. Barbara Kabas

Graz Campus Augustinum. Hoffnungszeichen wurden sichtbar und Hoffnungserfahrungen erlebbar z. B. beim Filmgottesdienst (Bild) oder beim Begegnungskonzert des Chores des Bischöflichen Gymnasiums und des Chores vom Borromäum Salzburg. Markus Mochoritsch Schwanberg. In der Klosterkirche lauschte ein aufmerksames Publikum dem Konzert der Kantorei Graz/Landsberg. Die ambitionierte Darbietung großer Meisterwerke der Kirchenmusik wie Palestrinas „Tu es Petrus“ oder Bruckners „Os justi“ wurde abschließend mit Standing Ovations belohnt. Ulrike Lang

Gerd Neuhold

Eine Zumutung? In Öblarn wurde ein Kaffeehaus zum Kirchort und in der Kirche verstellte eine Kinoleinwand das Allerheiligste und den Altarraum ... Wolfgang Griesebner

Kirchliche Mutproben in Öblarn

Kirche im Kaffeehaus“ und „Kino in der Kirche“ so lautete die „Mutprobe“ bei der heurigen Langen Nacht der Kirchen in Öblarn. Und wirklich: Viele interessierte Besucherinnen und Besucher aus dem ganzen Seelsorgeraum Oberes Ennstal stellten sich dieser Herausforderung und auch der Frage, ob es gar „ZuMUTung“ ist, wenn ein Kaffeehaus für wenige Stunden zum „Kirchort“ wird und in der Pfarrkirche die große Kinoleinwand das Allerheiligste und den Altarraum optisch verstellt. Im gemütlichen Kaffeehaus „Kaffeerina“ – direkt angrenzend an die Pfarrkirche und längst der perfekte Ort für den allsonntägli-

BLITZLICHTER

St. Ruprecht/Raab. Beim bunten Programm gab es viele Möglichkeiten Eindrücke zum Thema Mut zu sammeln, z. B. konnte man den Kirchengang durch einen Mutregen beschreiten. Die dort befestigten Mutkärtchen wurden von SchülerInnen gestaltet und konnten von den Besuchern mitgenommen werden. Maria Schönauer

chen „Pfarrkaffee“ – wurde gedanklich die Bibel aufgeschlagen. Benediktinerpater Vinzenz Schager, der seit September mit jungem priesterlichem Wind im Seelsorgeraum Oberes Ennstal wirkt, regte mit biblischen „Mutgeschichten“ zum gemeinsamen Nachdenken an. Gemütlich an den Kaffeehaustischen sitzend, kam man ins Gespräch. Zum Beispiel über den Impulsgedanken von Pater Vinzenz: „Gott übergibt den Menschen Verantwortung für diese Welt. Das ist Vertrauen – aber auch Zumutung!?“

Und in der Kirche? Da bewies Charlie Chaplins Stummfilmklassiker „Modern Times“, dass niemals Aufgeben und ein

mutiges Voranschreiten trotz Niederlagen zu einem „Happy End“ führen können! Besonders faszinierend dabei: Der Stummfilm wurde live von der Orgel „vertont“ und dank einer zweiten Leinwand konnte man parallel auch dem professionellen Organisten Ludwig Zettler bei seiner „Arbeit“ zusehen.

„MUTeinander“ hat diese gemeinsame Lange Nacht zu einem wirklich schönen Erlebnis gemacht, aufgezeigt, dass vieles im Heute zuMUTbar ist und dass wir ruhig mutig und stark auf Herausforderungen zugehen können – denn wir sind nicht alleine. Irene Muhri

ZUM AN HÖREN

Graz-Leechkirche. Drei kleine Konzerte alter Musik zum Marienmonat Mai füllten die Bänke der Grazer Universitätskirche. Eine Aufnahme des titelgebenden Stückes „Maria Muoter“ beim Konzert finden Sie hier (QR-Code scannen): Christian Scharmann

Katholische Jugend Graz. Im Brunnenhof der Grazer Stadtpfarrkirche hatte man die Möglichkeit beim „Lange Nacht der Kirchen Pub-Quiz“ sein Wissen gemeinsam mit anderen im Team unter Beweis zu stellen. Das Team der Katholischen Jugend Steiermark sorgte so für einen spannenden und coolen Abend. Johannes Hollwöger

Frohnleiten. Viele BesucherInnen erfuhren beim interessanten Stadtrundgang zum Thema „Arbeit gestern, heute, morgen“, welche Gewerbe es in der Stadt gab, wie wichtig die Murbrücke für das mittelalterliche Transportwesen war und wie der Ort von der Kartonfabrik profitiert.

Bernhard Schwarzenegger

Koptisch-orthodoxe Kirche Graz. In der Kirche der Hl. Jungfrau Maria und des Hl. Mose des Starken konnte man die göttliche Liturgie in koptischer, deutscher und teils arabischer Sprache mitfeiern.

Gerd Neuhold

quartier leech, Graz. Eine fantastische Lange Nacht der Kirchen konnten die BesucherInnen heuer beim Ausstellungsgespräch mit der Künstlerin Małgorzata Markiewicz zur Ausstellung „Two Sides of the Same Moon (Adah & Zillah)“ und dem Besuch von Weihbischof Johannes Freitag erleben.

Marta Palacios-Rufo

Tieschen. Die Kinder der Jungen Bühne Straden eröffneten die Lange Nacht in Tieschen mit einem Schattenspiel nach einem englischen Märchen. Anschließend gab es ein vielfältiges, von den Pfarren Tieschen, Straden und Dietersdorf gemeinsam gestaltetes Programm.

ZUM

Kapfenberg-Schirmitzbühel. Das großartige gemeinsame Konzert der Kapfenberger Gospelsingers und der Volksmusikklasse Harald Trippl gibt es zum Nachhören (siehe QR-Code).

To(ur)gether GRAZ. Gemeinsam (together) mit anderen Menschen ging es (in einer Tour) zu verschiedenen Programmpunkten in Graz. Die Begegnung mit spannenden Menschen bei spannenden Gesprächen stand im Mittelpunkt. ErMUTigendes beim Einander-Begegnen macht die Lange Nacht der Kirchen wie jedes Jahr wertvoll.

Gerd Neuhold

Bischofhof Graz. Auch das Bischöfliche Palais öffnete seine Tore in der Langen Nacht der Kirchen. Rund 100 Personen hatten die Gelegenheit Haus, Amtsräume und Garten des Bischofs bei einer Spezialführung mit Bischof Wilhelm Krautwaschl und Diözesanmuseumsdirektor Heimo Kaindl zu erkunden.

Gerd Neuhold

Herwig Brucker
Barbara Trippl

BEWEGTE NACHT

Auf Wiedersehen am 4. Juni 2027!

Links (von oben): Barockkonzert in der Welschen Kirche, Graz (Babak Mahmudian); Kirchenführung in der Bürgerspitalskirche (Johannes Hollwöger) und Antoniuskirche, Graz (Barbara Vogt); Orgelführung im Grazer Dom (Christian Brunnthaler). Rechts (von oben): „Beim Herrgott auf Sommerfrische“ in Spital am Semmering (Marcel Skerget); Klostergartenführung bei den Barmherzigen Brüdern in Graz (Barmherzige Brüder); Führung durch die aktuellen Ausstellungen im Diözesanmuseum Graz (Heimo Kaindl); Bischof Wilhelm Krautwaschl und VertreterInnen anderer christlichen Glaubensgemeinschaften beim Ökumenischen Abschlusssegen im Hof des Priesterseminars (Gerd Neuhold).

Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
LNK_Berichte26 by meinekirchenzeitung.at - Issuu