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SOJ Ausgabe 01/24 WEST

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Österreichische Post AG Postentgelt bar bezahlt RM 15A040442 K Verlagsort 8344 Bad Gleichenberg

Regionalzeitung für die Bezirke Südoststeiermark, Güssing, Hartberg-Fürstenfeld, Jennersdorf, Oberwart, Weiz sowie Teile Graz-Umgebung, Leibnitz

31. Jänner 2024

Ausgabe West 1/2024 160.000 Gesamtauflage Telefon 03159/45444-0 www. soj.at

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SÜD-OST JOURNAL

Anton Lang mit 91,6 Prozent als Landesparteivorsitzender wiedergewählt

Die steirische SPÖ ist am 20. Jänner mit ihrem Landesparteitag unter dem Motto „Wendepunkt“ in das Superwahljahr gestartet. Die Stadthalle Kapfenberg war dabei mit über 1.000 Delegierten und Gästen hervorragend besucht. Die Zielvorgabe ist klar: Bei allen Wahlen dazugewinnen und so auf allen politischen Ebenen mehr Verantwortung übernehmen, um die Steiermark, Österreich und Europa in eine positive Richtung zu entwickeln. Der Landesparteitag war historisch, denn erstmals wurde der Landesparteivorsitz durch die Mitglieder gewählt. Der amtierende Landesparteivorsitzende Anton Lang wurde mit 91,6 Prozent bestätigt und bekräftigt

Foto: David Visnjic

Steirische SPÖ erhebt Anspruch, den Landeshauptmann zurückzuholen.

Dieses Ergebnis der Mitglieder ist für Anton Lang ein klarer Auftrag, die steirische Sozialdemokratie wieder an die Spitze des Landes zu bringen.

MIT SPITZER FEDER

KOMMR HANNES KROIS

„Die sollen endlich mit dem Krieg aufhören...“ So hört man es immer lauter. In den Medien und und in der allgemeinen Öffentlichkeit meint man den Krieg in der Ukraine. Präsident Selenskyi ist Schauspieler im Brotberuf. Mit seiner Komik hat er gerade mal bei der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gepunktet. So schnell als Worthülsen dahingesagt: „Freund Selenskyi, wir wollen deine Ukraine in der EU und in der Nato...“ Sinnlose Worte und zugleich Stiche in die Niere des „Bä-

ren Putin“ in Moskau. Ich persönlich glaube nicht mehr an das „Wintermärchen“ eines Friedens auf dem Schlachtfeld speziell auf ukrainischer Erde. Wielange noch soll ukrainisches Blut vergossen werden? Wielange noch soll diese Weizenkammer Europas bis auf die Grundfeste zerstört werden? Selenskyi hatte seinen Traum von unzähligen modernsten Panzern, Flugzeugen und Raketen aus dem Westen. Um Russland im Krieg zu besiegen. Das hatten schon Napoleon und Hitler versucht. Meine

Gespräche mit dem bekannten ORFKorrespondenten Mag. Christian Wehrschütz bestätigten meine Meinung. Der Westen inklusive und speziell USA halten Selenskyi an der kurzen Leine. Es ist eine Tragödie... Weil der Westen in der Gesamtheit seine Probleme hat. Wirtschaftliche Ungereimtheiten, die Migrantenpolitik und der neue Krieg im Nahen Osten. Mit der Vernichtung der Terrormiliz Hamas durch die israelische Armee geht es doch nicht so perfekt, wie gedacht. Stattdessen sind derzeit noch etliche weibliche Geiseln im Tunnelsystem in Gaza in der Hand der Hamas. Je nach Laune gefoltert und mißbraucht. Eine Schande, dass diese Geißeln seit dem Überfall der Hamas auf Israel noch nicht in Freiheit sind. Traurig gleichzeitig das Leben der Palästinenser, die von der Hamas über viele Jahre regiert und schikaniert wurden. Dennoch ist die Geiselfrage an erster Stelle. Wenngleich der Iran als schiitischer Gottesstaat mit seinen islamischen Brüdern, der Hisbollah im Libanon und den Huthis im Jemen den „heiligen Krieg“ gegen Israel unterstützt. Der Iran verschickt auch Drohnen nach Moskau. Ebenso be-

seine Ambition, nächster Landeshauptmann der Steiermark zu werden: „Dieses Ergebnis unserer Mitglieder ist für mich ein Vertrauensvorschuss für die nächsten Jahre und ein Auftrag, mit ihnen Seite an Seite dafür zu kämpfen, die steirische Sozialdemokratie wieder an die Spitze des Landes zu bringen. In der Steiermark haben wir in den letzten Jahren unsere sozialdemokratische Handschrift in der Landesregierung hinterlassen. Gemeinsam wollen wir die Steiermark aber noch lebenswerter und gerechter machen. Ich trete in diesem Jahr ganz klar an, um Landeshauptmann unseres schönen Landes zu werden. Wir spielen nicht auf Platz zwei, wir spielen auf Sieg.“

kommt Moskau Raketenwaffen aus Nordkorea. Jedenfalls bedrohen seit Monaten die Huthis mit ihren Drohnen und Raketen die Frachtschiffe der westlichen Welt im Roten Meer. Somit ist der Frachtverkehr durch den Suezkanal ordentlich gestört. Viele Reedereien entweichen der Konfliktzone durch die lange Schifffahrtslinie rund um das „Kap der guten Hoffnung“ in Südafrika. Damit werden wohl die Frachtwaren um vieles teurer. Bis sie endlich in die Lager des Handels und der Industrie gelangen. Die derzeitigen Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten haben jedenfalls genug Potenzial zur Auslösung eines Weltkrieges. Es ist nur die Frage, wer Russland und den Iran an einen Verhandlungstisch bringen kann. Sicherlich keine Ursula von der Leyen oder ein US-Präsident Biden, der schon Probleme mit den Stufen hat... Also wird weiter geschossen und getötet. Bis die Sinnlosigkeit mit der letzten Patrone beendet ist.

hk@medienhaus-krois.at


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SÜD-OST JOURNAL


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STEUERTIPP

MMag. Werner Lafer, Geschäftsführer der Lafer + Partner Wirtschaftstreuhandund Steuerberatungs GmbH in Gleisdorf

Die neue Umsatzsteuerbefreiung für Photovoltaikanlagen

Die Umsatzsteuer für die Anschaffung von Photovoltaikanlagen, soll in den Jahren 2024 und 2025 unter gewissen Voraussetzungen 0 % betragen. Umfasst ist die Lieferung (inkl. Installation) der Module, wenn diese durch den Betreiber (Endkunden) erworben werden. Weitere Voraussetzung ist, dass die Engpassleistung der Photovoltaikanlage nicht mehr als 35 Kilowatt (peak) beträgt. Umfasst ist nur die Lieferung und Montage, wenn die Photovoltaikanlage auf oder in der Nähe von folgenden Gebäuden betrieben wird: • Gebäude, die Wohnzwecken dienen (Einfamilienhäuser und Wohnungen), • Gebäude, die von Körperschaften öffentlichen Rechts genutzt werden oder • Gebäude, die von gemeinnützigen Rechtsträgern genutzt werden. Die Begünstigung gilt für alle Nutzungstypen (Voll- und Überschusseinspeiser, Inselanlagen), allerdings darf bis zum 31.12.2023 noch kein Antrag auf Investitionszuschuss nach dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz eingebracht worden sein. Wir beraten Sie gerne Ihr Werner Lafer

(Dieser Artikel stellt keine Beratung dar)

Tel. 03112/4678-0, kanzlei@lafer-partner.at www.lafer-partner.at

SÜD-OST JOURNAL

FPÖ Bezirk Weiz sieht Wahlen mit Zuversicht entgegen

Im Rahmen einer Pressekonferenz im Predingerhof bei Weiz präsentierten FPÖ-Bezirksparteiobmann LAbg. Patrick Derler und der Gleisdorfer Stadtparteiobmann GR Harald Lembacher die Schwerpunkte und Ziele der Freiheitlichen Partei. Für Derler haben drei Punkte besondere Priorität, nämlich die Klärung der Finanzierung der Feistritztalbahn, vielleicht im Rahmen einer Volksbefragung, der Lückenschluss des Radweges im Bereich Koglhof parallel zur Feistritztalbahntrasse und der Ausbau der B72. GR Harald Lembacher hofft, dass in Gleisdorf die absolute Mehrheit der ÖVP gebrochen wird. Im Besonderen kritisiert er den Umbau des Einbahnringes in der Stadt Gleisdorf auf nur eine Spur, was zeitweise für größere Staus sorgt. Auch ein leistbares Wohnen steht im Fokus von Lembacher, der eine Lösung dieses Problems in einer verstärkten Zusammenarbeit mit

Foto: SOJ/Walter Flucher

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Landtagsabgeordneter Patrick Derler und Gemeinderat Harald Lembacher sehen die FPÖ für die kommenden Wahlen gut aufgestellt.

gemeinnützigen Wohnbauträgern sieht. Beide Mandatare sehen den kommenden Wahlen mit Zuversicht entgegen und hoffen auf eine Trendwende bei der Europa-, Nationalrats- und Landtagswahl. Für

die 2025 stattfindenden Gemeinderatswahlen hat die Kandidatensuche bereits begonnen. Bekanntlich ist die FPÖ bereits in 23 von 31 Gemeinden des Bezirkes im Gemeinderat vertreten.

Parlamentarier-Legende Prof. Dr. Reinhard Rack

GEDANKEN ZU EUROPA

Parlamentswahlen

Das Europäische Parlament kann eigentlich kein Sehnsuchtsort sein, jedenfalls dann nicht, wenn man sich an den Massenmedien orientiert. Denen zufolge wird im EP nämlich immer nur gestritten. Wenn das Streiten überhaupt aufhört, wird gepackelt, sprich es gibt höchst problematische Kuhhändel. Und nicht erst seit neuem ist das EP auch ein Hort der Korruption, wo sich Abgeordnete für ihr (verwerfliches) Tun auch noch bezahlen lassen – von bösen Mächten in Qatar und anderswo.

Langjährige eigene Erfahrungen lassen mich das alles anders sehen. Streiten bringt im EP gar nichts. Um dort irgendetwas zu erreichen, muss man verhandeln. Im Europäischen Parlament gibt es nämlich keine echten Großparteien, im besten Fall hat die sogenannte Mehrheitsfraktion 30 Prozent der Sitze, und um sich in den abschließenden Verhandlungen mit dem Co-Gesetzgeber Rat zu behaupten, ist man als Berichterstatter der Vorlage (häufig sind das auch Frauen) gut beraten, schon im Ausschuss und dann im Plenum deutlich mehr als 50 Prozent Stimmen hinter der eigenen Vorlage zu vereinen. Miteinander reden ist das Gebot der Stunde. Das führt – meistens – zu Kompromissen zwischen den politischen Positionen. Kühe sind hier keine im Spiel, auch das immer wieder verwendete „Böswort“ vom faulen Kompromiss, ist in der Regel unangebracht weil falsch. Um ein österreichisches Uranlie-

gen aus meiner Zeit anzuführen, eine Reduktion des Schwerverkehrtransits über den Brenner um ein paar Prozentpunkte war und ist besser als ungebremstes Drüberfahren. Auch wenn für meine Tiroler Landsleute alles immer zu wenig, bzw zu viel war. Lobbyismus als Bemühen, Meinungen der Parlamentarier zu beeinflussen, ist so alt wie es Parlamente gibt. Und es ist auch nicht per se schlecht, Informationen an Parlamentarier heranzutragen. Im Gegenteil, oft braucht man als Abgeordneter Sachkenntnisse, die eigentlich nur bei den Interessenten vorhanden sind. Technisches know-how über die Möglichkeiten der Reduktion von Abgasschadstoffen bei PKWs sind nicht Bestandteil von Allgemeinwissen, und auch gute Ratschläge von Autofahrerklubs, Umweltschützern, ja selbst Ministerien sind allzu häufig nur eben „gut gemeint“. Da ist seriöses Lobbying von Vertretern von Autofirmen durchaus nützlich. Bezahlung oder sonstige Benefizien haben dabei aber nichts zu suchen.


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WKO Präsident Josef Herk setzt auf Leistungsbereitschaft in der Gesellschaft Leistungsbereitschaft ist das aktuelle Thema. Gerade in Zeiten wie diesen. Unternehmerisch denkende Menschen wissen: Geld, das man ausgeben möchte, muss man vorher verdienen. Leider ist dieser Zugang zur Leistung durch den selbstverständlich gewordenen Wohlstand mehr und mehr verloren gegangen. Dementsprechend wird immer öfter vermittelt, dass Arbeit leidvoll und Freizeit alles ist. Diese Gedanken bringen eine Spirale in Gang, die Wohlstand und soziale Absicherung nicht mehr absichern kann. Dagegen muss vehement gekämpft werden!

Foto: Fischer

DAMIT SICH LEISTUNG LOHNT

WKO Stmk Präsident Josef Herk kämpft für Eigenverantwortung und Leistungswillen.

1. MEHR LEISTUNG MUSS BELOHNT WERDEN! Denn: Wer in Österreich mehr arbeiten möchte, wird mit zu hohen Steuern und Abgaben bestraft. 2. WEG MIT ÜBERZOGENEN GESETZEN UND VERORDNUNGEN! Denn: Unternehmer:innen sind allzu oft Spielball von bürokratischen Schikanen. 3. WER NUR FORDERT UND WENIG BEITRÄGT, GEFÄHRDET UNSEREN WOHLSTAND! Denn: Die staatliche Vollkasko-Mentalität und ein überbordendes Sozialsystem können wir uns weder heute noch morgen leisten. 4. UNSER BILDUNGSSYSTEM MUSS ENDLICH IM 21. JAHRHUNDERT ANKOMMEN! Denn: Nach wie vor werden junge Menschen mit Wissen vollgestopft, statt Eigenverantwortung und Talente zu fördern. 5. UNTERNEHMEN STATT UNTERLASSEN! Denn: Immer öfter wird vermittelt, dass Arbeit leidvoll, Wettbewerb furchtbar und Freizeit alles ist.


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SÜD-OST JOURNAL

„Cyber Sicher Styria“: Offensive für mehr Internetsicherheit

PATRICK DERLER Foto: Foto Fischer

Die finanzielle Misere der Gemeinden - Eine Frage der Verantwortung Im letzten Budgethaushalt verzeichneten viele Gemeinden einen enormen Abgang. Worin begründen sich diese neuen Schulden? Die Antwort liegt zum Teil in den Mehrkosten, die durch die hohe Inflation und Teuerung – befeuert durch die Russlandsanktionen – einhergehen. Das betrifft etwa gestiegene Heizkosten für Schulen, Kindergärten und Gemeindeobjekte, höhere Kosten für den Fuhrpark der Gemeinden – aufgrund der hohen Spritpreise – und die horrenden Rohstoffpreise, welche sich auch auf mögliche Sanierungsmaßnahmen und Neuerrichtungen auswirken. Viele Gemeinden stehen daher vor einem finanziellen Scherbenhaufen und haben kaum noch Handlungsspielraum, um notwendige Investitionen zu tätigen. Die Russlandsanktionen hatten zweifellos negativen Einfluss auf die Wirtschaftslage in Europa, welche wiederum von den Regierenden auf europäischer, nationaler und auf Landesebene mitgetragen wurden. Und welche Partei hat auf allen diesen Ebenen Regierungsverantwortung? Richtig: die ÖVP, die somit hauptverantwortlich für diese Misere zeichnet. Anstatt stets die Schuld auf andere zu schieben, sollte die ÖVP ihrer Regierungsverantwortung gerecht werden. Sollte die einstige „Volkspartei“ es nicht schaffen, Entlastung für die Kommunen und Bürger einzuleiten, dann bleibt nichts anderes übrig, als den Sessel zu räumen und die Bevölkerung entscheiden zu lassen.

FPÖ-Bezirksbüro Weiz Lederergasse 12, 8160 Weiz T: 0664 352 80 59 weiz@fpoe-stmk.at

Rund 75 Unternehmer informierten sich vor Kurzem beim zweiten Termin der von Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl initiierten Veranstaltungsreihe „Cyber Sicher Styria“ im forum Kloster in Gleisdorf über mögliche Maßnahmen zum Schutz vor Cyber-Attacken sowie über Chancen der Digitalisierung – etwa durch die Nutzung künstlicher Intelligenz. „Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren in allen Wirtschafts- und Lebensbereichen Einzug gehalten. Sie bietet uns enorme Chancen, birgt aber auch Risiken. So richten Cyber-Attacken jedes Jahr enorme wirtschaftliche Schäden an. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, sich davor zu schützen. Gleichzeitig liegt beispielsweise im Bereich der Künstlichen Intelligenz enormes Potenzial, etwa im Hinblick auf mögliche Effizienzsteigerungen oder die Optimierung von Produktionsprozessen. Aus diesem Grund stehen die Themen Internetsicherheit und Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt unserer Veranstaltungsreihe. Dabei wollen wir Unternehmen sensibilisieren, informieren und sie mit entspre-

FH-Prof. Dr. Klaus Gebeshuber, LR Barbara Eibinger-Miedl, Christoph Ludwig (GF SFG) und Matthias Rüther (JOANNEUM Research).

chenden Förderungsprogrammen unterstützen“, so Landesrätin Eibinger-Miedl. Klaus Gebeshuber, Professor für IT-Sicherheit an der FH JOANNEUM in Kapfenberg, führte in seinem Vortrag beispielhaft den Angriff eines Hackers gegen einen Firmenserver vor. Darüber hinaus skizzierte er die häufigsten Gründe für erfolgreiche Attacken und ging auf Maßnahmen ein, mit denen man sich besser davor schützen kann. Die Steirische Wirtschaftsförderung unterstützt Investitionen von steirischen

Klein- und Mittelunternehmen in die Erhöhung der IT-Sicherheit mit dem Förderungsprogramm „Cyber!Sicher“. Gefördert werden 30 % der Kosten, maximal jedoch 15.000 Euro pro Projekt. Für Opfer von Cyber-Attacken bietet die Wirtschaftskammer seit 2017 eine eigene Hotline. Unter 0800 888 133 stehen insgesamt 40 Experten zur Verfügung und unterstützen im Fall einer Attacke mit einer kostenlosen Erstberatung. Nähere Informationen zur Cybersecurity-Hotline gibt es online unter www.cys.at.

Jahresauftakt Wirtschaftsbund Kulmland mit Profifußballtrainer

Foto: SOJ/Walter Flucher

LAbg. Bezirksparteiobmann der FPÖ Weiz

Foto: Oliver Wolf

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Vorstandsmitglieder des Wirtschaftsbundes Kulmland und Obmann Josef Rath mit Markus Schopp, Eva Köck und Ehrengästen.

Nach einer Ortsgruppenvollversammlung des Wirtschaftsbundes Kulmland, in dem das Team von Josef Rath einstimmig für eine weitere Periode gewählt wurde, lud

die Ortsgruppe zu einem echten „Ankick“ in die Geschäftsräumlichkeiten von Sport Köck in Pischelsdorf. Rund 50 regionale Unternehmer wurden zum Jahresauf-

takt begrüßt, darunter auch WB Bezirksobmann Werner Wild und WKO Regionalstellenobmann Vinzenz Harrer. Markus Schopp, Profifußballer und aktuell Trainer vom Bundesligisten TSV Hartberg, gab einen Einblick in seine Karriere und die Herausforderungen als Trainer eines Profifußballvereines. Beeindruckend zog er Parallelen zwischen Profifußball und dem Unternehmertum. Neben vollem Einsatz und Motivation sind in beiden Bereichen klare Ziele, konsequente Entscheidungen und Umsetzungsstärke unabdingbare Eigenschaften, um erfolgreich zu sein. Begeistert wurden anschließend noch Kontakte geknüpft und die Herausforderungen für 2024 lebhaft diskutiert.


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Drei Steiermarkbahn-Triebwägen am Bahnhof Weiz eingeweiht

Foto: StB/Harry Schiffer

Mit einem großen Event am Bahnhof Weiz feierte die Steiermarkbahn die offizielle Zugtaufe von drei neu angeschafften Talent-Triebwagen. Der Tag der offenen Tür ermöglichte Eisenbahnbegeisterten die Besichtigung der Fahrzeuge. Als Zugpaten fungierten Verkehrslandesrat und LH-Stv. Anton Lang, NAbg. Bgm. Christoph Stark sowie 2. Vbgm. Monika Langs. „Stadt Weiz“, „lucky Panther“ und „Solarstadt Gleisdorf“ – so heißen die drei Talent-Triebwagen der Steiermarkbahn. Sie sind ab sofort hauptsächlich auf der Strecke Graz – Gleisdorf – Weiz unterwegs. Anlässlich der Zugtaufe lud die Steiermarkbahn zu einem Tag der offenen Tür mit tollem Programm: Eine Ausstellung zur S-Bahn-Geschichte, ein Foodtruck und viele Aktivitäten für Kinder sorgten für gute Stimmung. So gab es einen Kindermalbewettwerb – die drei kreativs-

Bei der Zugtaufe mit LH-Stv. Anton Lang (3.v.r.), NAbg. Bgm. Christoph Stark (l.), Vbgm. Monika Langs (3.v.l.) u. StB-GF Werner Hecking (2.v.l.).

ten kleinen Künstler durften gemeinsam mit den prominenten Paten die Züge taufen. „Eine Zugtaufe ist etwas ganz Besonderes und es ist ein gutes Zeichen für den öffentlichen Verkehr und für die Steiermarkbahn, dass Sie heute alle ge-

Steirische VP nominiert Kandidatinnen für EU-Wahl

Der Landesparteivorstand der Steirischen Volkspartei hat jüngst den Beschluss des Bundesparteivorstandes, Reinhold Lopatka als Spitzenkandidaten für die EUWahl zu nominieren, bekräftigt: Lopatka wird im Juni auch als Spitzenkandidat der Steirischen VP ins Rennen gehen. Auf Ersuchen der Bundespartei hat die Steirische Volkspartei weitere fünf Kandidaten nominiert, die der Landesparteivorstand einstimmig in alphabetischer Reihenfolge beschlossen hat. Neben Reinhold Lopatka kandidieren bei der EU-Wahl der Obmann der steirischen Jungbauern, Bernd Brodtrager, Bezirksobmann der JVP Liezen, Viktor Gugganig, Isabella Kaltenegger, seit 2019 als Mitglied des Bundesrates aktiv, Landesobmann des steirischen JAAB, Stefan Prandstätter, und die von den VP-Frauen nominierte Bezirksleiterin von Graz-Umgebung Tanja Venier. „Die Steirische Volkspartei hat für die bevorstehenden EU-Wahlen ein sehr dynami-

sches und breitgefächertes Team nominiert. Es ist diese Vielfalt, die uns als Steiermark so stark macht. Mit Reinhold Lopatka steht ein Politiker an der Spitze der Liste, der viel Erfahrung mitbringt. Ich bin davon überzeugt, dass er die weißgrüne Politik auch nach Brüssel bringen und damit die österreichischen und steirischen Interessen bestens vertreten wird“, so Landesparteiobm. LH Christopher Drexler. Auch Landes-GF LAbg. Detlev Eisel-Eiselsberg betont: „Der Landesparteivorstand hat für die EUWahl Kandidaten nominiert, die einmal mehr zeigen, wie breit die Steirische Volkspartei aufgestellt ist. Alle Teilorganisationen waren im Vorfeld in die Erstellung eingebunden und haben dazu beigetragen, dass eine starke, erfahrene und gleichzeitig junge Liste beschlossen werden konnte. Es ist eine große Freude, dass die Kandidaten uneingeschränkte Zustimmung gefunden haben“, so Eisel-Eiselsberg.

kommen sind“, so LH-Stv. Anton Lang. LR Simone Schmiedtbauer betonte ebenfalls die Einzigartigkeit einer Zugtaufe und übermittelte den Fahrgästen ihre besten Wünsche für eine angenehme Reise in den Talent-Triebwagen. Steier-

markbahn-GF Werner Hecking zeigte sich begeistert: „Wir freuen uns, diesen Tag mit unseren Partnern und unseren Fahrgästen im Rahmen einer Zugtaufe zu feiern, und über das große Interesse der Bevölkerung.“ Die Steiermarkbahn betreibt Bahnstrecken mit einer Gesamtlänge von 124 km. Einen Teil davon kann man jetzt mit den Talent-Triebwagen besonders komfortabel erleben: Dafür sorgen das moderne Niederflur-Design sowie das große Platzangebot in den Fahrzeugen. „Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir auch in diesem Jahr unseren erfolgreichen Weg weitergehen und versuchen, noch mehr Menschen zum Umstieg auf die Öffis zu motivieren“, betonte LH-Stv. Lang. Den kirchlichen Segen für die Züge spendete Diakon Erwin Schlemmer, musikalische Untermalung kam vom Blechbläser Quartett der Ortskapelle Gutenberg.

Landeshauptmann-Stv.

ANTON L ANG

Eine Steiermark, in der es allen

gut geht.


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Erster steirischer Lehrgang für ökologische Grünraumpflege

Rechtsanwaltsanwärterin Jasmin Köldorfer

Der Winterurlaub ist gebucht, ausgewählt wurde ein – zumindest laut Fotos im Internet – schickes Wellnesshotel nahe der Skipiste. Endlich angekommen sieht die Sache dann jedoch ganz anders aus: Das Badezimmer ist verdreckt, die Matratzen sind durchgelegen und auch der Wellnessbereich kann aufgrund „technischer Gebrechen“ nur eingeschränkt genutzt werden. Außerdem ist die Skipiste eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt. Werden Mängel am Urlaubsort festgestellt, haben Sie Anspruch auf Gewährleistung, also auf nachträgliche Minderung des Reisepreises und eventuell auch einen Schadenersatzanspruch, weil Ihnen die Freude am Urlaub entgangen ist. Aufgetretene Mängel müssen vor Ort gerügt werden. Beschwerden sollten zu Dokumentationszwecken am besten schriftlich erfolgen und, nach Möglichkeit, mit Fotos belegt werden. Das erleichtert die Geltendmachung von Preisminderungsansprüchen im Nachhinein, sollte der Reiseveranstalter/Unterkunftgeber nicht sofort Abhilfe schaffen (können). Das Recht auf Preisminderung besteht unabhängig von einem Verschulden des Reiseveranstalters/Unterkunftgebers. Hinsichtlich der Höhe des Minderungsanspruches werden die Wiener Liste und die Frankfurter Tabelle herangezogen, welche die aktuelle Rechtsprechung wiedergeben. Insbesondere bei Pauschalreisen kann zusätzlich ein Schadenersatzanspruch wegen entgangener Urlaubsfreude gegeben sein, wenn Sie Ihren Urlaub durch erhebliche Vertragswidrigkeiten nicht genießen können. Dies war laut OGH beispielsweise bei Fehlen einer angebotene Kinderbetreuung der Fall. Die fehlende Kinderbetreuung wurde in dem Fall als eine erhebliche, nicht vorhersehbare Belastung für die erholungsuchenden Großeltern angesehen. Die Höhe des Geldersatzes ist von der Schwere des Mangels und dem Reisepreis abhängig. Dr. Horst Pechar RECHTSANWALT Schulgasse 1, 8160 Weiz Tel. 03172/6280 www.pechar-leitner.at

Roland Sumper, Andrea Radl, Margit Krobath, Daniela Adler und Stefan Käfer laden zum Lehrgang ein.

Die Ökoregion Kaindorf und „Natur im Garten“ Steiermark in Kooperation mit der Regionalentwicklung Oststeiermark führt zum ersten Mal einen zertifizierten Lehrgang für ökologische Grünraumpflege durch. Ziel des Lehrgangs ist es, praxisorientiert gärtnerisches Basiswissen und prakti-

sche gärtnerische Fertigkeiten zur umweltfreundlichen Pflege von Grünräumen zu vermitteln. Dieser Kurs wendet sich an Ausführende im öffentlichen Grün, die in der Grünraumpflege noch keine entsprechende Ausbildung haben. Das heißt an Grünraumpflegepersonal der Gemeinden, Hotels, Betrieben,

Saisonarbeitskräfte und sonstige Betreuer öffentlichen/halböffentlichen Grüns sowie Interessierte. Der Lehrgang findet in der Steiermark zum ersten Mal statt. Anmeldungen sind noch bis 15. Feber möglich bei Andrea Radl, Tel.: 0664/4347348, E-Mail: andrea. radl@oekoregion-kaindorf.at.

Spatenstich für Bürogebäude der KAPAS Steuerberatung in Weiz

Foto: SOJ/Walter Flucher

ENTGANGENE URLAUBSFREUDE

Foto: SOJ/Walter Flucher

§-JOURNAL

Beim feierlichen Spatenstich für den Neubau des Bürogebäudes der KAPAS Steuerberatung in der Gleisdorferstraße in Weiz.

Kürzlich erfolgte der Spatenstich für die Errichtung des neuen Bürogebäudes der KAPAS Steuerberatung in der Gleisdorfer Straße in Weiz. Der jetzige Standort ist durch das kontinuierliche Wachstum der letzten Jahre zu klein geworden. Dieser Neubau sichert langfristig den Standort der Unternehmenszentrale in Weiz und ermöglicht

weiteres Wachstum des Unternehmens. Ebenso soll dadurch ein für die Mitarbeiter attraktives räumliches Arbeitsumfeld geschaffen werden. Im neuen Büro ist Platz für rund 120 Mitarbeiter. Die Gebäudenutzfläche von 2.500 m² umfasst zusätzlich die Räumlichkeiten der KAPAS-Akademie, Besprechungsräume sowie groß-

zügige Aufenthaltsräume für die Mitarbeiter. Der Baubeginn erfolgte mit Ende November 2023. Das Gebäude ist als hoch wirtschaftlich und ökologisch auf dem letzten Stand der Technik geplant. Insbesondere kann Geothermie durch eine Tiefenbohrung genutzt und sehr effizient durch Deckenkühlung und Deckenheizung sowie Fußbodenheizung im Gebäude genutzt werden. Dies wird ergänzt durch eine zentrale Raumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Die geplanten Balkone vermeiden Wärmeeinstrahlung im Sommer durch entsprechende Beschattung zusätzlich zur mechanischen Beschattungsanlage. Eine entsprechende Wärmedämmung der Außenhülle ist selbstverständlich. Eine Photovoltaikanlage am Dach rundet das energiewirtschaftliche Konzept ab. Die Fertigstellung des Gebäudes ist bis Ende 2024 geplant.


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Green Electrics war erfolgreich auf Grazer Häuslbauermesse vertreten

Foto: Green Electrics

Unlängst fand die größte Baufachmesse im Süden Österreichs, die Grazer Häuslbauermesse, im Grazer Messezentrum statt. Dieses Jahr war auch der Gleisdorfer Photovoltaik-Spezialist Green Electrics mit dabei und konnte die Besucherinnen und Besucher mit den angebotenen Produkten begeistern. Von besonderem Interesse war eine Photovoltaik-Terrassen über da chung mit Glas-Modulen, die am Messestand präsentiert wurde. Großes Staunen gab es darüber, dass diese Photovoltaiklösung für die eigene Sonnenterrasse über einen beachtlichen Doppelnutzen verfügt und dank 14-prozentiger Lichtdurchlässigkeit ein übliches Glasdach mit Markise kompensiert. Auch die hochwertige Ausführung der Steherkonstruktion aus pulverschichteten Aluminium überzeugte. Darüber hinaus konnte das Team von Green Electrics viele

Großes Interesse herrschte am Messestand von Green Electrics auf der Häuslbauermesse. Die PV-Terrassenüberdachung sorgte für Staunen.

offene Fragen rund um den Hausbau mit Photovoltaik und die Nachrüstung beantworten. Dank der Ausstellung eines Speichergeräts vor Ort konnten die Besucherinnen und Besucher die Ausführung und Größe ansehen, und viele waren

begeistert, wie platzsparend ein solches Speichergerät ist. Außerdem wurde sich fachlichen Rat über die Integration eines Speichersystems in eine neue Photovoltaik-Anlage mit Blackout-Vorsorge geholt. Insgesamt wurden hunderte Fach-

gespräche zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Interessenten geführt. Der Chor der Rückmeldungen gab dem Team von Green Electrics recht, denn es wurden viele offene Fragen geklärt und Interessententermine vereinbart. Am letzten Tag der Messe gab es noch einen Vortrag zum Thema „Photovoltaik 360: Rundum PVLösungen für Ihr Zuhause“ von Green Electrics. Die über 100 Zuhörerinnen und Zuhörer konnten sich hierbei einen Marktüberblick zur Photovoltaik holen, sich über die neuesten Trends informieren und auch einen tieferen Einblick in den Bereich der gebäudeintegrierten Photovoltaiklösungen erhalten. Der große Applaus des Publikums bestätigte das Interesse am Vortrag und die kommunizierten Inhalte, worüber sich das Team von Green Electrics natürlich sehr Werbung gefreut hat.

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Chancen & Risken – PV im Jahr 2024

Foto: diefotomanufaktur

2023 wurde eine enorme Menge an PV-Anlagen in Österreich neu errichtet. Lag die PV-Leistung 2022 noch bei ca. 3.800 MWp, so stieg diese nach aktuellen Zahlen 2023 auf ca. 5.800 MWp an. Dieser Wert entspricht in etwa 50% der bis zum Jahr 2030 angestrebten Leistung, um dann damit ca. 11 TWh PV-Strom in Österreich zu produzieren. Wir wären jedoch nicht in Österreich, wenn mit solchen erfolgreichen Entwicklungen nicht auch rasche Änderungen verbunden sind, die je nach Sichtweise neue Vor- und Nachteile beinhalten. In bewährter Weise befragen wir die beiden Energie-Ingenieure Dipl.-Ing. Werner Erhart und Dipl.-Ing. Dr. Ludwig Ems zu deren Beurteilung der aktuellen Situation.

Die Energie-Ingenieure DI Werner Erhart und Dr. Ludwig Ems sind die absoluten Profis bei der Errichtung eines eigenen PV-Kraftwerkes. Bewährte Partner auch für größte Anlagen in Österreich.

SOJ: Welche Auswirkungen hat dieser rasche Zuwachs an PV in Österreich aktuell? DI Erhart: Zuallererst ist hier der Umbau des Fördersystems zu nennen. Die Förderstellen hatten ihre liebe Not, die große Anzahl an Förderwünschen zu bearbeiten. Um ab heuer die Förderabwicklung zu beschleunigen und zu vereinfachen, wird die 20%Mehrwertsteuer für relevante PVInvestitionen weggelassen. Dies entspricht einem Förderzuschuss im Ausmaß von 16,7 % auf Basis der Invest-Kosten. Die Abwicklung übernimmt damit der Lieferant der PV-Anlage. Aufzupassen ist, dass diese neue Förderung nur dann gilt, wenn die PV auf einem Wohngebäude oder einem öffentlichen Gebäude bis zu einer Leistung von 35 kWp errichtet wird. Zusammengefasst gilt also diese Förderung der Kleinanlagen für Private auf deren Wohnhäusern, was in der Vergangenheit ca. 90% der Förderanträge ausmachte. Dr. Ems: Die MehrwertsteuerFörderung gilt für Unternehmen nicht, für diese bleibt das zuletzt

gültige Fördersystem aufrecht. D.h. bei voraussichtlich drei Antragsterminen im Jahr ist der Förderbedarf einzureichen. Dieser wird nach dem geringsten Bedarf aller Anträge gereiht und so lange ausgeschüttet, wie das Förderbudget ausreicht. Zuletzt konnte mit diesem System eine Förderquote rechnerisch ca. 6-8% der Invest-Kosten erreicht werden. Jedoch der Großteil der Anträge konnten auf diese Weise 2023 eine Förderung nicht erreichen. Neu hingegen ist die wesentliche Erleichterung, dass auch nach Baubeginn noch die Förderung eingereicht werden kann. SOJ: Immer wieder wird der Netzausbau als Hemmnis angeführt, ist das tatsächlich so? DI Erhart: Natürlich braucht der Ausbau aller erneuerbaren Energien auch die passende Stärkung und auch Ergänzung des Stromnetzes. Wir erleben in der Praxis ein engagiertes Bemühen der Netzbetreiber, hier mitzuhalten und auch vorauszuplanen. Jedoch sind nicht immer alle Vorstellungen und Wünsche sofort er-

füllbar. So gibt es immer wieder Auflagen bei der Errichtung von PV, dass erst nach Netzausbau die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen. Hier ist es wichtig, nicht mit Vorwürfen in beide Richtungen zu agieren, sondern partnerschaftlich vorzugehen, die Situation zu analysieren und bei Bedarf die Planung anzupassen. Dr. Ems: Leider gibt es einen Wermutstropfen. Neu ist ab heuer das Systemnutzungsentgelt für Strom-Einspeiser in der Höhe von 0,468 ct/kWh. Aus unserer Sicht ist das Teil der Diskussion, wie die absehbaren Netzausbau-Kosten in Zukunft auf alle Nutzer des Stromnetzes aufgeteilt werden. In dieselbe Richtung deutet auch die Erhöhung insgesamt der Netzgebühren für die Strombezieher bis zu 10% im heurigen Jahr. SOJ: Wie wird sich heuer der Einspeisetarif für PV-Strom entwickeln? DI Erhart: Hier sehen wir den größten Handlungsbedarf bei den PV-Kraftwerken der Unternehmen. Wie von uns beim ersten Boom des Ökostrom-Marktprei-

ses über die OEMAG bereits befürchtet, zieht jetzt der Gesetzgeber – vereinfacht gesagt – die Reißleine. In kürzester Zeit entstand im Dezember im Parlament eine Gesetzes-Änderung für die Berechnung des ÖkostromMarktpreises (rund 9,6 ct/kWh fürs 1. Q/2024), die der OEMAG in Zukunft erlaubt, den Preis monatlich festzusetzen und diesen um bis zu 40% anhand einer komplizierten Berechnung auf Basis des Börsen-Day Ahead-Preises monatlich bis auf rund 5,8 ct/kWh abzusenken. Dr. Ems: Der Handlungsbedarf besteht jetzt darin, bei Überschuss-Anlagen den Eigenverbrauch im Unternehmen noch besser zu überprüfen und mit geeigneten Maßnahmen zu erhöhen. Bei Volleinspeisung empfehlen wir die Recherche alternativer Abnehmer. Hier gibt es Rückmeldungen vom Markt, dass Energieversorger für Jahresabnahmen mit fixen Preisen aktuell 12 ct/kWh vergüten. Ebenso sind Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften eine gute Möglichkeit, direkt im lokalen und regionalen Bereich an Partner Strom zu liefern, wobei der administrative Aufwand bei der Errichtung so einer Gemeinschaft erheblich ist.

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Gleisdorf kauft ökologisch und sozial verantwortlich zu

Foto: forumKLOSTER

Ein voller Erfolg - Es gab einen großen Ansturm bei der Hausmesse in Grafendorf! Auch der Stand auf der Baumesse war gut besucht. Sanieren, Bauen und Energiesparen... Nutzen Sie die Sanierungsförderung!

Bei einem runden Tisch wurde die Strategie Gleisdorfs weiter optimiert.

Eine Gemeinde hat viele Aufgaben – einige erbringt sie selbst, zur Erfüllung anderer kauft sie Leistungen und Produkte zu. Wenn dabei immer nur der billigste Anbieter zum Zug kommt, kommen oft soziale und ökologische Interessen zu kurz. Dass es auch anders geht, zeigt ein derzeit laufendes EU-Projekt, in dem die Gemeinde Gleisdorf Partner ist. „Community Resilience through Social Procurement“, kurz „CO-RESP“. Das Projekt möchte der Wirtschaft der Region durch den Einsatz von „Sozial verantwortlicher öffentlicher Beschaffung“ dabei helfen, durch Koordinierung neue

Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen und andere am Arbeitsmarkt benachteiligte Gruppen zu schaffen. Dazu organisierte die Stadt Gleisdorf kürzlich einen Lokalen Runden Tisch mit Vertretern der Stadt Gleisdorf, der Gemeinden Ludersdorf-Wilfersdorf und Albersdorf-Prebuch, der Oststeirischen Städtekooperation, die Hausmasters DienstleistungsGmbH der Chance B- Gruppe und der Bundesverband der Inklusionsunternehmen (BAG IF), sowie Experten der Integrated Consulting Group (ICG), des Zentrums für Sozialwirtschaft (ZfSW) und der Universität Salzburg.

Wir beraten Sie gerne! Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel.

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Klub ZweckZwei in Gleisdorf rettet Reststoffe

In der kreativen Ideenwerkstätte für umweltbewusstes Produktdesign „KLUB ZweckZwei” dreht sich alles darum, geretteten Reststoffen einen zweiten Zweck zu geben. Im Sinne von „Kreislauf beleben, Mehrwert geben” kommen im KLUB ZweckZwei jeden 1. Dienstag im Monat In-

teressierte aus den Bereichen Produktion, Design und Vertrieb im LEBILaden der Chance B in Gleisdorf zusammen. Im offenen Miteinander entwickeln die Teilnehmer innovative Ideen für neue Produkte, die aus industriellen Restmaterialien entstehen und regional in sozioökonomis-

chen Betrieben gefertigt werden. Teilnehmen können alle, die ihre Impulse einbringen möchten. Um das Bewusstsein für eine nachhaltige Produktionsweise zu schärfen, stehen ein achtsamer Umgang mit wertvollen Ressourcen und die Unterstützung sozialökonomischer Betriebe im Mit-

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telpunkt der Initiative. Die Teilnahme ist kostenlos, es ist keine Anmeldung erforderlich. Die kommenden Termine sind 06.03., 05.03., 02.04., 07.05., 04.06., jeweils um 16 Uhr. Weitere Infos bei Karl Steinwender e. U., unter Tel.: 0664 142 98 71 oder per E-Mail an office@zweckzwei.at.

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Neujahrsempfang der Wirtschaftskammer Steiermark

In der Ausgabe 15/2023 haben wir unseren Lesern folgende Gewinnspielfrage gestellt: „In welcher Seehöhe befindet sich das Panoramahotel Friesacherhof?”. Die Lösung lautet „921 m“ Viktoria Kleindl aus Kaindorf wusste die korrekte Antwort und wurde unter den zahlreichen Einsendungen als Gewinnerin ermittelt. Sie darf sich nun über eine „Auszeit zu zweit“ im wunderschönen Lavanttal freuen. Der Gutschein umfasst zwei Übernachtungen im KomfortDoppelzimmer für zwei Personen inklusive Halbpension im familiengeführten Panoramahotel-Restaurant Friesacherhof. Neben dem reichhaltigen Früstück werden die Gewinnerin und ihre Begleitung auch mit einem genussvollen viergängigen Abendmenü verwöhnt. Wir gratulieren herzlich!

SOJ-GF Ulrike Krois mit der glücklichen Gewinnerin.

Foto: SOJ/H. Dorian Krois

Kürzlich fand wieder der traditionelle Neujahrsempfang des Landes Steiermark für Vertreter der heimischen Medienlandschaft und Kommunikationsverantwortliche aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Interessensvertretungen statt. LH Christopher Drexler und LH-Stv. Anton Lang konnten im Weißen Saal der Grazer Burg rund 150 Gäste begrüßen. Auch die Landesräte Barbara Eibinger-Miedl, Doris Kampus, Simone Schmiedtbauer, Ursula Lackner, Karlheinz Kornhäusl und Werner Amon ließen sich die Möglichkeit zum geselligen Beisammensein nicht entgehen. Ebenso vor Ort waren der 3. LT-Präsident Gerald Deutschmann sowie die Klubobleute zum Landtag Barbara Riener, Hannes Schwarz, Sandra Krautwaschl und Claudia Klimt-Weithaler.

Rund 260 prominente Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung folgten der Einladung der WKO-Führungsspitze rund um Präs. Josef Herk, Vizepräs. Herbert Ritter, Gabi Lcchner und Andreas Herz sowie Direktor Karl-Heinz Dernoscheg und sei-

Foto: Fischer

nem Stellvertreter Gerhard Kienzl zum traditionellen Neujahrsempfang der Wirtschaftskammer. Den geselligen Jahresauftakt nutzte Präs. Herk auch für die Präsentation eines neuen Schwerpunktprogramms unter dem Motto „Leistung muss sich wieder lohnen“.

Christina Strauß ist die „Meisterin des Jahres“

Bei der Meisterbriefverleihung im Grazer Stefaniensaal wurde die Damenkleidermacherin Christina Strauß aus St. Nikolai/S. zur „Meisterin des Jahres“ gewählt. WKOPräs. Josef Herk, LH Christopher Drexler, LR Barbara Eibinger- Die „Meisterin des Jahres” Miedl und Spartenobm. Hermann Christina Strauß mit ihrer promiTalowski gratulierten herzlich. nenten Gratulantenschar. Foto: Fischer

Medienempfang des Viktoria Kleindl ist Landes in der Grazer Burg die SOJ-Gewinnerin

Die WKO-Führungsspitze freute sich über zahlreiche Besucher.

Der Zonta Club Feldbach vergibt heuer zwei Preise

Auch heuer möchte der Zonta Club Feldbach besondere Leistungen von Frauen mit der Vergabe von Preisen würdigen. Neu ist, dass der Zonta Award 2024 erstmals in den zwei Kategorien „Women in Business and Society“ und „Women in Science“ vergeben wird. Der Zonta Award „Women in Business and Society“ ist eine Auszeichnung für Frauen mit besonderen Leistungen in ihrem Beruf, für kreative und innovative Geschäftsideen, besondere Leistungen in Kunst, Kultur oder Musik oder aber im Sozialwesen. Mit dem neuen Zonta Award „Women in Science“ sollen Frauen in der Abschlussphase ihrer Ausbildung (Matura, Bachelor, Master) gefördert werden. Die Auszeichnung wird an Frauen vergeben, die sich in ihren Abschlussarbeiten in herausragender und innovativer Weise mit Frauen-/Genderthemen

Foto: Zonta

LH Christopher Drexler und LH-Stv. Anton Lang beim Empfang.

Foto: Land Steiermark/Binder

Blitzlicht

Präsidentin Margreth KortschakHuber (re.), Barbara Jantscher.

aus allen gesellschaftspolitischen Bereichen beschäftigen. „Wir möchten damit besondere Leistungen anerkennen, aber auch Frauen motivieren, Besonderes zu leisten“, erklären Zonta Feldbach Präsidentin Margreth KortschakHuber und Servicereferentin Barbara Jantscher. Die Verleihung findet in feierlichem Rahmen am Internationalen Frauentag, dem 8. März, in der FH Joanneum Bad Gleichenberg statt.


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Europäische Kulturhauptstadt „Salzkammergut 2024“ eröffnet F he reih

Foto: Antonio Bayer

1. Feb.2024: FS Schloss Stein, Fehring, 19 Uhr Wintergemüse

Steiermark und Oberösterreich: LH Christopher Drexler, LH Thomas Stelzer, LR Barbara Eibinger-Miedl, LR Markus Achleitner (v.l.).

In Bad Ischl wurde die europäische Kulturhauptstadt „Salzkammergut 2024“ als erste der drei diesjährigen europäischen Kulturhauptstädte – neben der estnischen Stadt Tartu und Bodø in Norwegen – im Rahmen eines großen Festakts eröffnet. Gemeinsam mit LH Christopher Drexler nahmen auch Vizekanzler Werner Kogler, LH Thomas Stelzer, Staatssekretärin Andrea Mayer, der Vertreter der EU-Kommission Martin Selmayr

und der Europaabgeordnete Hannes Heide sowie zahlreiche weitere Ehrengäste an der feierlichen Eröffnungszeremonie teil. Zum ersten Mal besteht eine Kulturhauptstadt aus mehreren Bundesländern und umfasst mehrere Gemeinden – vier steirische und 19 oberösterreichische. Die Steiermark ist mit Altaussee, Bad Aussee, Bad Mitterndorf und Grundlsee vertreten. Das Programm und weitere Infos gibt es auf www.salzkammergut-2024.at.

Menschen in Tageswerkstätten können nun auch in „Pension“

Foto: Philipp Seiser

Eine wichtige Forderung von Menschen mit Behinderung in Tageswerkstätten wurde mit 1. Jänner in der Steiermark umgesetzt: Sie können – wie Menschen ohne Behinderung – in Pension gehen und müssen nicht weiterhin einer Beschäftigung in einer Werkstätte nachgehen. Konkret bedeutet die Neuregelung, dass Menschen mit Behinderung nunmehr tageweise zwischen einer Beschäftigung und dem Aufenthalt in ihrer Wohneinrichtung wählen können. Dazu werden die personellen Ressourcen aufgestockt, um eine optimale Betreuung in den Wohneinrichtungen auch tagsüber zu ermöglichen. Eine entsprechende Novelle der BHGVerordnung hat die Landesregierung auf Antrag von Soziallandesrätin Doris Kampus am Donnerstag beschlossen. Eingeführt wird dieses Modell der „Altersteilzeit” in einem ersten Schritt für zwei Personengruppen – für Menschen mit dem höchsten Grad an Behinderung über 50 Jahre und für

Soziallandesrätin Doris Kampus, Klubobfrau Barbara Riener (l.): Die Steiermark setzt einen inklusiven Meilenstein und macht „Pension“ für Menschen mit Behinderung möglich.

Menschen mit einem hohen Grad an Behinderung, die älter als 60 Jahre sind. Zusammengerechnet handelt es sich um rund 260 Menschen in der Steiermark, die die neue Leistung in Anspruch nehmen können, aber nicht müssen. Im Sozialbudget sind für diese Maßnahme 8,6 Millionen Euro vorgesehen. In den ersten sechs Monaten gibt es eine individuelle Übergangs- und Erprobungsphase.

Referentin: Irmi Scheidl – Inhalt: Wie Wintergemüse im eigenen Garten und/oder Folientunneln kultiviert werden kann.

1. Feb. 2024: Gemeindesaal Sinabelkirchen, 19 Uhr Klimafitter Wald Referent: Josef Krogger – Inhalt: Welche Schritte es für klimafitte Wälder braucht, erfahren Sie im Experten-Vortrag.

08. Feb. 2024: Gemeindesaal St. Anna/A., 19 Uhr Klimafitter Garten - Schaffen Sie Ihre Klimaoase Referentin: Susanne Pammer - Über einfache und intelligente Wege g zur Anpassung p g unserer Gärten an den Klimawandel.

12. Feb. 2024: Dorfhof Markt Hartmannsdorf, 19 Uhr Mein Naturgarten Referentin: Susanne Pammer – Inhalt: Tipps für eine natürliche Gartengestaltung und Verwendung alternativer Baumaterialien.

15. Feb. 2024: Gemeindesaal Kapfenstein, 19 Uhr Gärtnern aus Leidenschaft – aus dem Bio-Garten Referent: Klaus Wenzel – Inhalt: Der Gärtnermeister gibt wertvolle Tipps für eine gesunde Gemüseernte und gepflegte Blumenbeete.

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Foto: www.travelpro.at

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Philip Borckenstein-Quirini (Therme Loipersdorf), Erlebnisregion-Vors. Sonja Skalnik, Gundi Roch (TGC FF-Loipersdorf, Erlebnisregion-GF Christian Contola u. Gerald Stangl (TravelPro).

WALLFAHRT LOURDES 2024 08.04.-15.04.2024 mit Herrn Pfarrer Franz Brei Besuche religiöser Stätten in Absam, Ars, Lourdes und Padua-Abano. Teilnahme an heiligen Messen, Erkundung historischer Basiliken, Teilnahme an religiösen Prozessionen, Genuss von Freizeit und Reise nach Marseille

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Thermen- & Vulkanland Steiermark zur besten Golfdestination gekürt

Über eine besondere Auszeichnung darf sich die Erlebnisregion Thermen- und Vulkanland Steiermark freuen. Bei der Abstimmung des Reisebüros TravelPro zur beliebtesten Golfdestination Österreichs ging der Sieg mit 54 Prozent der 25.000 Stimmen an die Region in der Südoststeiermark. „Diese Auszeichnung ehrt uns sehr und wir möchten uns bei allen Golfern herzlich bedanken, die uns ihre Stimme gegeben haben. Mit vier hochwertigen und unter-

schiedlichen Anlagen haben wir ein interessantes Golfspektrum zu bieten. Daneben genießen unsere Gäste auch das vielfältige Angebot unserer Thermen. und die regionale Kulinarik. “, erklärt Sonja Skalnik, die Vorsitzende der Erlebnisregion. Mit der 27-Loch-Anlage in Bad Loipersdorf, den 18-Loch-Anlagen in Bad Waltersdorf unf Klöch sowie der 9-Loch-Anlage in Bad Gleichenberg bietet die Region ein abwechslungsreiches Golf-Portfolio.

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REISEN SÜD-OST JOURNAL

Foto: Shutterstock

in Tallinn & Tartu

DAS

GEWINNSPIEL

Gewinnen Sie zwei Übernachtungen für 2 Personen mit Halbpension im Landhotel Alpenhof**** im Naturparadies Filzmoos

Foto: Landhotel Alpenhof

Dem Gewinner dieser Runde winkt ein Gutschein für zwei Übernachtungen für zwei Personen mit Halbpension im Hotel Alpenhof. Der Alpenhof hat sich ein ganz besonderes Fleckchen Erde ausgesucht: Mittendrin im Naturparadies Filzmoos, bewacht von der stolzen Bischofsmütze, lässt er seine Gäste auf dem Weg vom Sportvergnügen zum Wassergenuss bunte Urlaubsgeschichten schreiben. Kulinarik, Entspannung, Bewegung – alles hat hier seinen Platz. So sportlich man ist, hier im schönen Filzmoos, so gerne genießt man auch. Damit die Gäste der Region das ebenso können, gibt es gleich zwei Karten, die unbedingt zum Aufenthalt da- Gewinnen Sie mit dem Süd-Ost Journal zwei Überzugehören: Mit der einen – der Filzmoos Som- nachtungen im Landhotel Alpenhof. mercard – stehen einem die Türen zu sämtlichen Attraktionen der Gegend offen. Die Filz- Wanderrucksack und verlasse das Hotel auf dem Fumoos Almcard lädt auf den vielen Hütten der Re- ße. Immerhin gibt’s hier so viel zu sehen und tun. Auch gion dazu ein, ebendiese zu erschmecken. Üb- für die Kids. Um die ist’s allerspätestens beim Anblick rigens beide im Aufenthalt inkludiert! Man neh- der hauseigenen Adventure-Minigolfanlage rund um me also entsprechende Karten, die liebste Be- den Badeteich geschehen. gleitung, je nach Vorliebe das Bike oder den Was dem Naturgenuss im Alpenhof noch das schim-

mernde Krönchen aufsetzt, ist definitiv der Badegenuss. Wer es gerne wohlig warm hat, probiert den auf wohlige 31 Grad temperierten und aus eigener Quelle gespeisten Pool aus. Abgerundet durch die ausgedehnte Saunawelt und das durchdachte Massage-Angebot die perfekte Ergänzung zum vormittäglichen Aktivprogramm! Daher die Gewinnfrage: „Mit welchen Karten kann man den Aufenthalt doppelt genießen?“ Also nun Postkarte zur Hand nehmen und darauf die Empfängeradresse: Süd-Ost Journal, Medienhaus Krois GmbH, Medienstraße 1, 8344 Bad Gleichenberg anführen.Vergessen Sie nicht die Gewinn-Antwort auf die Postkarte zu schreiben! Oder Antwort-Mail an gewinnspiel@soj.at Einsendeschluss ist der 19. Februar 2024. Ihre Daten werden nur zur Gewinnermittlung verwendet und anschließend gelöscht!


REISEN IN ESTLAND

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SÜD-OST JOURNAL

Das prächtige Hauptgebäude der Universität in Tartu – das führende Zentrum für Forschung und Ausbildung in Estland.

Fotos: SOJ/Ulrike Krois, FotoHelin / Shutterstock.com (1), Shutterstock.com (3)

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Tartu ist eine der drei K

VON ULRIKE KROIS

Ich muss zugeben, Tartu hatte ich bis zur Ernennung als eine der drei Kulturhauptstädte 2024 so gar nicht auf dem Schirm! Das sollte sich gewaltig ändern mit der Einladung zur Pressereise „Visit Estonia“. Im Winter nach Estland, da kann man sich warm einpacken und so waren Daunenjacke, Skiwäsche, Haube und Handschuhe mit im Gepäck, als es von Wien über Riga nach Tallinn ging. Von dort dann rund 2,5 Stunden mit dem Kleinbus in den Süden Estlands. Unterwegs konnte man schon die wunderschöne unberührte tiefverschneite Natur bewundern und einen ersten Eindruck gewinnen. Tartu in Südestland ist nicht nur die älteste Stadt der baltischen Staaten, sondern hat auch die älteste Universität Nordeuropas. Auf meine verwunderte Frage warum hier in Tartu und nicht in Tallinn, bekam ich von unserem Guide die Antwort: „Warum nicht in Tartu, muss denn immer alles in Tallinn sein“. Da hatte sie wohl recht. Und so ließen wir uns die nächsten Tage ganz auf diese bezaubernde Stadt ein. Gut untergebracht im Hotel Soho, im Herzen der Altstadt, las-

sen sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten fußläufig erreichen. Beginnend am Rathausplatz war gleich einmal die Skulptur der „Küssenden Studenten“ zu bestaunen. Die gibt es aber auch live zu sehen, denn die Studenten sind allgegenwärtig in dieser Universitätsstadt, deren Alma Mater bereits 1632 gegründet wurde. Die jungen Leute sprechen durchwegs ein perfektes Englisch (na ja wer von uns kann schon estnisch…). Für Geschichtsinteressierte ist der historische Rundgang ein Muss und am besten mit einem Guide zu buchen. Auch Museumsliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Besonders hervorzuheben ist natürlich das Estnische National Museum. Das neue Gebäude wurde 2016 auf dem ehemaligen sowjetischen Flugplatz Raadi eröffnet und erinnert an einen Hangar, allein schon die gigantische Architektur, die einen internationalen Preis gewonnen hat, zieht einen vollkommen in ihren Bann. Ausgestattet mit modernster Technologie kann man mit der Eintrittskarte die Erklärungen in seiner gewünschten Sprache scannen und auch abspeichern. Das Leben pulsiert in den Gassen

Bei der Hochmoor-Wanderung unverfälschte Natur erfahren.

Tartumaa (Kreis Tartu) an der Grenze zwischen Süd-u. Nordestland.

Das deftige Nationalgericht wird vor allem im Winter serviert.

Eingangsfoyer des stylischen Nunne Hotels in der Tallinner Altstadt.


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REISEN IN ESTLAND

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Typische Backsteingotik – die Ruinen der Domkirche von Tartu.

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Sternwarte in Tartu – einst eines der wichtigsten Zentren der Astronomie.

Kulturhauptstädte 2024 mit unzähligen gemütlichen Cafes, Pubs, Restaurants und kleinen Brauereien aber auch „fine dining“ wie das Hölm im Hotel Lydia, von Falstaff und Michelin ausgezeichnet, wo wir ein unvergessliches Dinner genießen durften. Die moderne estnische Küche will eine gelungene Mischung aus alten Traditionen gepaart mit neuen Trends sein, immer auf regionale Produkte und sorgsame Verarbeitung bedacht. Tartu wird schon lange als das heimliche kulturelle Zentrum des Landes betrachtet und ist seit 2015 als Internationale Literaturstadt Teil des Unesco-Netzwerkes der weltweiten Kreativstädte und erfährt jetzt als eine der drei Kulturhauptstädte 2024 zu Recht seine absolute Krönung. Das ganze Jahr über wird es hunderte von kleineren und größeren Veranstaltungen in Tartu und im Süden von Estland geben, die in vier Grundbereiche eingeteilt sind: Tartu mit der Erde/mit der Menschheit/mit Europa/mit dem Universum. Einer der Höhepunkte wird zweifellos im Mai sein mit „Kissing Tartu“. Zu den bekanntesten Liedern des Eurovision Song Contest wird die Botschaft der Liebe während eines gigantischen öffentlichen Küssens verbreitet. Anfang Juli das Sommerfest markiert die Halbzeit. Zweifellos ein weiterer Höhepunkt ist im August „Tartu Pride“, denn 2024 ist das erste Jahr in dem die gleichgeschlechtliche Ehe in Estland legal ist. Der Hashtag TARTU2024 in flammenden Rot ist allgegenwärtig. Aber auch die Naturliebhaber kommen auf ihre Kosten. So wie unsere kleine Gruppe bei einer Schneewanderung im Umland, ein richtiges Winter-Wonderland. Die Hälfte des Landes ist nämlich bewaldet, ein großer Teil davon sind Nationalparks und viele Wanderwege führen durch das Hochmoor. Da schmeckte dann im Anschluss das typische Winter- und Weihnachtsgericht: Blutwurst (Verivorst) mit Sauerkraut, Kartoffeln und

Schweinefleisch nicht zu vergessen der extrem scharfe Senf dazu, der musste dann natürlich auch als Mitbringsel gekauft werden, so wie auch die handgestrickten Socken und die unvermeidliche Elchwurst für die Lieben zuhause. Nach ereignisreichen Tagen hieß es Abschied nehmen von dieser großartigen Stadt und ihren Bewohnern. Auf der Rückreise noch ein Zwischenstopp in der Hauptstadt Tallinn. Beginnend mit einem köstlichen Lunch im Restaurant Ame im Nunne Boutique Hotel, wo wir auch übernachteten. Das neu eröffnete

super stylische Hotel liegt mitten im Herzen der Altstadt und da wartete dann auch schon unser Guide auf uns. Nach einem wärmenden Schluck „Vana Tallinn“, dem bekannten Likör, ging es auch schon los. Schöner kann es gar nicht sein, als in der Abenddämmerung bei leichtem Schneefall durch die verschneite mittelalterliche Altstadt (Unesco Weltkulturerbe) zu spazieren, vorbei an der Alexander-Newski-Kathedrale hinauf auf den Domberg und von dort nochmal den Blick schweifen lassen bis zur Ostsee. Abschließend kann ich nur sagen: „Visit Estonia“ – es lohnt sich!

Der Hashtag „#Tartu2024“ ist das Wahrzeichen der Kulturhauptstadt.


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WEIN & GENUSS

SÜD-OST JOURNAL

Die Riede Seindl in Klöch ist

WEIN TIPPS Im Glas oranges Gold. Im Duft fruchtige Honignuancen. Im Geschmack fein-pikante Säure im Tango mit herrlich fruchtigen Ansätzen nach Honigblüten, Rosenöl und Papaya. Ungemein fruchtiges Gaumenspiel. Ein Fest für SüßweinLiebhaber! Hinüber in den langen Abgang finessenreiche Nuancen mit „pikanter Süße“ bis hin zur Spitze. Passt kulinarisch bestens zu Garnelen und Muscheln in der Kokosmehlpanade. Weiters zur „Spicy“ Thai-Fischsuppe. Zudem zu Shrimps und Huhn in der Kokosmilch-Chilisauce. Alc. 10%vol. Ab Hof: € 18,- (0,375 lt -Flasche) Weingut Eduard Tropper 8345 Straden, Marktl 31 Tel. 0664/1533111 www.wein-tropper.at Im Glas edles Gold. Im Duft höchst bekömmliches Aroma nach Kräutern und Früchten. Im Geschmack gezähmte Säure mit fruchtigen Extrakten nach sommerlichen Blüten, Stachelbeere, Ringelotte und wilden Kräutern. Exzellentes Gaumenspiel. Im langen Abgang sanfte fruchtige Nuancen. Ein PIWI-Wein der Extraklasse. Passt bestens zu fein aufgeschnittenem Ziegenkäse mit Haselnussöl. Weiters zu TrüffelRavioli in der Sahne-Pilz-Sauce. Zudem zur Schinkenplatte mit Vulcano, San Daniele und Serano. Alc. 11,5%vol. / Ab Hof: € 8,50 Weinhof Pichler 8271 Bad Waltersdorfberg, Am Leitersdorfberg 64 Tel. 0664/2207411 www.weinhof-pichler.com

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Bio Uhudler Fritz

Hannes Krois

hk@medienhaus-krois.at

Foto: Weingut Müller Klöch

BIO Grauburgunder süß 2021

Blick auf die Riede Seindl, dem obersten Teil des Klöchberges. Eine Top-Lage für Riesling, aber auch C

VON DORIAN KROIS Wie zahlreiche andere Weingüter in der Steiermark, entwickelte sich auch das Weingut Müller am Klöcher Hochwarth über die Jahrzehnte von der gemischten Landwirtschaft zu einem Vorzeige-Weingut der Region. Seit 1973 besteht der Betrieb in dieser Form, denn in diesem Jahr wurden die Müller-Weine erstmals in Flaschen gefüllt und verkauft. Gleichzeitig fiel die Entscheidung, sich von nun an auf den Weinbau zu spezialisieren. Daher wurde im vergangenen Jahr das 50. Jubiläum voller Stolz mit einem stimmigen und genussvollen Hoffest gefeiert. Begonnen wurde damals mit einem Hektar Anbaufläche. Über die Jahre (damals war der Weinbau noch nicht so lukrativ wie heute und viele ganz hervorragende Lagen noch zu bezahlbaren Preisen zu haben) vergrößerte sich die Anbaufläche der Familie Müller auf aktuell 17 Hektar. Walter & Elisabeth Müller haben somit stets viel Weitsicht gezeigt und zugegriffen, wenn sich die Gelegenheit geboten hat. Vor allem auf den Rieden Seindl und Hochwarth wurden Flächen zugekauft oder gepachtet. Mit dem Jahrgang 2008 übernahm Sohn Stefan Müller die Verantwortung für die Herstellung der Weine. Der Traminer, das Aushängeschild der Weinbaugemeinde Klöch und der Riesling sind die beiden „Herzensprojekte“ von Winzer Stefan Müller, die auch einen Großteil der Anbauflächen ausmachen. Die so beliebte klassische steirische Sortenpalette, wie Sauvignon Blanc, Muskateller, Weißburgunder und Chardonnay, befindet sich ebenfalls im Sortiment. Die Weine werden gemäß des dreistufigen Vulkanland DAC Herkunftsystems vinifiziert und ausgebaut.

„Die Weine müssen für sich selbst sprechen“, sagt Stefan Müller über seinen Weinstil. Die Gebietsweine werden sortentypisch ausgebaut. Ihm ist in seinen Weinen Klarheit wichtig sowie Balance. Weine, die nicht laut schreiend fruchtig sind, sondern ruhig, mit Würze und guter Länge im Abgang, was aufgrund des Klimas und der Böden generell für das Weinbaugebiet Vulkanland steht. Die Riedenweine sollen speziell sein und ihre Sorte sowie die Herkunft, das Terroir also, klar wiederspiegeln. Wichtig ist Stefan Müller, dass auch die Riedenweine nicht zu kompliziert sind, Trinkspass bieten und somit immer Lust auf ein weiteres Glas machen. Stefan Müller ist seit 2017 Mitglied der Eruption Winzer und ihr aktueller Obmann. Demnächst wird es an der Spitze einen Wechsel geben, denn alle drei Jahre rotiert die Funktion des Obmannes. Im Jahr 2020 erarbeiteten die Eruption Winzer ein eigenes und ziemlich komplexes Riedenklassifizierungssystem, das zusätzlich zum DAC-System, ein weiteres Qualitätsmerkmal der hochkarätigen Riedenweine der Eruption Winzer darstellt. Die besten Rieden der neun Weingüter sind nun als „Erste Lage“ & „Große Lage“ klassifiziert. Stefan Müller keltert Riedenweine vom Seindl (Erste Lage Eruption – Weißburgunder, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Gelber Traminer, Riesling) und vom Hochwarth (Große Lage Eruption – Gewürztraminer). Neben dem Traminer ist der Riesling eine echte Spezialität am Weingut Müller Klöch. Der ursprünglich aus Deutschland stammende „König der Weißweine“ ist nämlich im Weingarten eine ziemliche Diva und wächst grundsätzlich nur in kühleren Anbaugebieten. Dort benötigt die be-


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WEIN & GENUSS

eine perfekte Riesling-Lage WEIN

Chardonnay und Co. finden hier ideale Bedingungen.

liebte Rebsorte wiederum die besten und wärmsten Lagen mit kargen Böden, um voll auszureifen und ihre weltweit geschätzte unverwechselbare Aromenvielfalt, in perfektem Einklang mit der markanten Säure, zu entwickeln. In der Steiermark zählen zu den „besten Ecken” für den Riesling die Region Kitzeck-Sausal in der Südsteiermark mit den Rieden Dr. Wunsch und Edelschuh (Weingut Wohlmuth) und Klöch mit der Riede Seindl vom Weingut Müller. Der Riesling hat in Klöch Tradition, bis in die 90er Jahre gab es größere Flächen und er war mit dem Traminer zusammen die Hauptsorte. Später übernahmen Sauvignon Blanc, Chardonnay und Weißburgunder die Oberhand in den Weingärten. Schon der Riesling Vulkanland DAC Gebietswein von Stefan Müller ist hervorragend und wurde bei der letzten Steirischen Landesweinbewertung im Jahr 2023 zum Landessieger gekürt. Die Riede Seindl hat eine Fläche von etwas mehr als 10 Hektar, davon werden 5,5 Hektar von Stefan Müller bewirtschaftet. Der Seindl ist der oberste Teil vom Klöchberg mit einer Seehöhe zwischen 350 und 420 Meter und einer Süd-Ost- und Westausrichtung. Grundsätzlich eine sehr warme Riede, die Höhenlage sorgt jedoch auch für eine Abkühlung,

TIPPS Im Glas elegantes Gold. Im Duft erfrischend fruchtiges Aroma. Im Geschmack fein pikante Säure im Tango mit fruchtigen Extrakten nach Stachelbeere, Sternfrucht, Johannisbeere und Limette. Fruchtig, süffiges Gaumenspiel. Im langen Abgang ein harmonisches SäureFruchtspiel bishin zur Spitze mit einer Spur von Meersalz & Limette. Passt bestens zu Miemuscheln nach Brüsseler Rezeptur. Weiters zum Prodetto mit Meerestieren und Muscheln samt Polenta. Zudem zur Lasagne, geteilt mit Fleisch- und Gemüsefüllung. Alc. 13%vol. / Ab Hof: € 20,70 Weingut Müller Klöch 8493 Klöch 51 Tel. 03475/7160 www.weingut-mueller.at

Riesling Ried Seindl 2021

Im Glas elegantes Feingold. Im Duft erfrischend fruchtiges Aroma. Im Geschmack harmonisch feine Säure mit fruchtigen Extrakten nach Weingartenpfirsich, Stachelbeere, NashiBirne und Litschi. Unglaublich saftig-süffiges Gaumenspiel. Im langen Abgang einen Hauch von Limette bis hin zur Spitze. Passt kulinarisch bestens zur Pasta mit Garnelen in der Hummersauce. Weiters zur klassischen Lasagne mit viel Parmesan. Zudem zum Eierschwammerlgulasch mit Semmelknödel. Alc. 12,5%vol. / Ab Hof: € 12,Weingut Elsnegg 8462 Gamlitz, Eckberg 26 Tel. 03453/4812 www.elsnegg.at

Sauvignon Blanc Gamlitz 2022

Im Glas leuchtendes Gold. Im Duft erfrischende Zitrus- und Muskateller-Aromen. Im Geschmack pikante Säure mit fruchtigen Nuancen nach Limetten, Grapefruit und Muskateller. Eine höchst aromatische PIWI- Sorte aus Solaris und Gelben Muskateller mit sehr hoher Pilz-Resistenz. Herrliches Gaumenspiel. Im Abgang Muskat- und Zitrusnuancen mit Ansätzen nach Netzmelone. Passt zu asiatisch gewürzten, gebratenen Hühneroberkeulen mit Sojakeimlingen. Weiters zum Thunfisch-Carpaccio mit Parmesan und Kapern. Zudem zum Spargel mit gebackenem Kalbsbries. Alc. 12%vol. / Ab Hof: € 10,Weingut Winkler Hermaden 8353 Schloss Kapfenstein Tel. 03157/ 2322 www.winkler-hermaden.at

Foto: SOJ/Dorian Krois

Muscaris 2022

Stefan Müller produziert mit viel Handwerk und Fingerspitzengefühl äußerst langlebige Weine.

was für die Konzentration der Aromen von Vorteil ist. Der Boden ist mit seinen drei Schichten mit Humus an der Oberfläche, darunter roter und eisenhaltiger Lehm und noch tiefer von Schlackenbasalt geprägt. Für den Riesling Ried Seindl werden die Trauben der 30 bis 35 Jahre alten Reben vollreif, ohne Botrytis geerntet. „Jede Traube wird umgedreht und jede Beere, die nicht passt wird entfernt“, beschreibt Stefan Müller den sehr selektiven Lesevorgang, der von mehr Helfern als normalerweise benötigt, durchgeführt wird. Bei der Ankunft im Keller, werden die Trauben gerebelt und erhalten eine kurze Maischestandzeit von

etwa 4 bis 5 Stunden. Nach der schonenden Pressung vergärte der aktuelle Jahrgang 2021 mit natürlichen Hefen im Stahltank. Im Jänner 2022, nach Abschluss der Gärung, wurde der Wein von der Vollhefe abgezogen und reifte auf der Feinhefe weiter, bis zur Abfüllung im August 2022. Nach der bei Stefan Müller obligatorischen, einjährigen Flaschenreife, kam der Riesling Ried Seindl des Traumjahrganges 2021 im November 2023 in den Verkauf. 15 bis 20 Jahre ist dieser bestimmt lagerfähig und für Liebhaber von gereiften Riedenweinen nach dieser Zeit sicher ein Erlebnis. Für „Jungweintrinker“ empfiehlt Stefan Müller drei bis 10 Jahre ab Jahrgang.

Hannes Krois

hk@medienhaus-krois.at


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MENSCHEN, LEISTUNGEN UND IDEEN... Im Blickpunkt Mag. Christian Wehrschütz

Fotos: Hannes Krois / SOJ

Hoch angesehen für seine objektiven Kriegsreportagen aus dem Osten

Ein fröhlicher Buchautor mit seinem neuesten Buch. Erhältlich im Verkauf um € 26.VON HANNES KROIS

Bomben, Panzer, Raketen, Zerstörung und Tod. Die Kriegsberichterstattung des ORF am Balkan und seit geraumer Zeit in der Ukraine ist mit Mag. Christian Werschütz eng verbunden. Inmitten im Staub der Zerstörung findet der Journalist und ORF-Korrespotent Christian Werschitz die Kraft, korrekte Berichterstattung in seine Dokumentationen zu bringen. Ein Journalist der Kriege samt Stahlhelm und Splitterweste. Ein Journalist, der Frieden sucht und Kriege verachtet. Eine korrekte Berichterstattung ist jedenfalls ein Funken der Hoffnung. Vom 28. Jänner bis 5. Februar 2024 ist Mag. Christian Wehrschütz wiederum auf den Kriegsschauplätzen in der Ukraine. Inmitten der Ruinen und bei den ausgebrannten Panzern und den von Leid gebückten Menschen. Gemeinsam mit Kameramann Nenad und Fahrer Igor ist Christian auch fürs Überleben zusammengeschweißt. Mag. Christian Werschütz ist Bundesheer-Milizmajor und weiß,

dass ohne Kameradschaft nichts funktioniert. Und ohne Gesundheit auch nicht. Demnach verbrachte der Vollblut-Journalist einige Zeit vor seinem aktuellen Einsatz in der Ukraine wieder einmal in der Kurmetropole Bad Gleichenberg. Speziell im dortigen Klinikum, dem für Christian Wehrschütz wohl besten Reha-Zentrum Österreichs. Hier einmal unter der Obhut von Primarius Dr. Karl Horvath und der Direktorin MariaBernadette Fradler. Wiederum voll fit, präsentierte Mag. Christian Wehrschütz sein neuestes Buch „Mein Journalistenleben zwischen Darth Vader und Jungfrau Maria“. Der Saal im Klinikum war an den zwei Lesungs-Donnerstagen bis auf den letzten Sessel besetzt. Somit war der Buchautor Wehrschütz voll in seinem Element. Alle Bücher von Christian Wehrschütz sind Verkaufsschlager und mit Gold und Platin ausgezeichnet. Im Jahre 2014 wurde Christian Wehrschütz von der Redaktion „Der Österreichische Journalist“ zum „Journalisten des Jahres“ gewählt. 2022 wurde Christian Wehrschütz für seine Berichterstattung aus der Ukraine

Mag. Christian Wehrschütz bei der Buchpräsentation mit Primarius Dr. Karl Horvath, Direktorin Maria Bernadette Fradler und DirektionsStellvertreter Markus Süss im Bad Gleichenberger Klinikum.

mit dem Sonderpreis der RomyJury geehrt. Für das ExklusivInterview besuchte ich Mag. Christian Wehrschütz im Klinikum Bad Gleichenberg. Ein ausgesprochen zugänglicher und noch mit Humor gesegneter Mensch. Obwohl ihn sein Schutzengerl bis zu sieben mal vor dem Exitus bewahrt hatte. Christian Wehrschütz wurde 1961 in Graz geboren. Studium der Fächer Jus und Slawistik in Graz. Der Jurist

ORF-Kriegsreporter Mag. Christian Wehrschütz im realen Einsatz in der zerbombten Ukraine.

Wehrschütz spricht demnach fließend Russisch und Ukrainisch. Mit den weiteren slawischen Sprachen tut er sich wohl auch kaum schwer. 1988 wurde er für einige Jahre Chefredakteur der NFZ. In Folge dann 1991 der Start beim ORF. Der allmächtige ORFChef Gerhard Bacher hatte in Christian Wehrschütz das unglaubliche Talent als Korrespondent erkannt. Nach einer Einschulung in Brüssel wurde Wehrschütz 1999 nach Belgrad und Albanien bestellt. Seit 2014 arbeitet Mag. Christian Wehrschütz verstärkt in seinem Büro in der Ukraine. Mit seiner Frau Elisabeth ist Christian seit dem 2. Mai 1986 verheiratet. Die Töchter heißen Michaela und Immanuela. Dazu das Enkerl Emilia. Im November 2026 will Mag. Christian Wehrschütz in Pension gehen. Ob ihm das wirklich gelingt, wird die Zeit weisen. Jedenfalls gibt es weiterhin zahlreiche Reportagen. Auch weitere Bücher sind geplant. Ein unglaublich fleißiger Mensch, dieser Christian Wehrschütz!


ESSEN & TRINKEN / REGIONALES SüD-OST JOURNAL

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Gernot Kulis (M.) und Mitglieder des RC Weiz.

Kürzlich war Kabarettist und Comedian Gernot Kulis mit seiner „Best-Of-Tour zu 20 Jahren Ö3Callboy“ mit dem Titel „Hold The Line“ im Weizer Kunsthaus zu Gast. Eingeladen wurde der Ö3 Callboy vom Weizer Lions Club. Ganz nach dem RC-Motto „Wir helfen – rasch, persönlich und unbürokratisch“ stand dieses Benefizkabarett im Zeichen der Rotary Tätigkeiten für Menschen in Not. Bei einem bis auf den letzten Platz ausverkauften Kunsthaus gab es eine großartige Stimmung und begeisterte Besucher. Ein großer Dank gilt Gernot Kulis und seinem wunderbaren Team sowie den zahlreichen Unterstützern.

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Foto: Lions Club Weiz

Gernot Kulis im Kunsthaus Weiz

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Straden

Die Landwirtschaftskammer prüfte die besten und schönsten handgemachten Krapfen der Steiermark. Landessiegerin ist Romana Nigitz aus der vielfach ausgezeichneten Familie Nigitz aus St. Margarethen/R. Die strenge Expertenjury war begeistert: Die Krapfen von Romana Nigitz sind flaumig, luftig, und werden aus heimischen Zutaten zubereitet. Ihre handgemachten Krapfen – hergestellt nach einem überliefertem Hausrezept – überzeugen nicht nur durch exzellenten Geschmack, sondern auch durch die außergewöhnlich schöne gelbe Farbe, die durch die hauseigenen Eier entsteht. „Ich verwende nur quali-

Foto: LK Steiermark/Suppan

Romana Nigitz ist die steirische Krapfenkaiserin

Landesbäuerin Viktoria Brandner mit der strahlenden Landessiegerin Romana Nigitz (r.).

O’Kelly Irish Dance Academy wieder zu Gast im Kunsthaus Weiz

Foto: SOJ/Walter Flucher

TCM Fastenwoche im LandRastHaus Maria Bild

Am 29. März, zum Höhepunkt der Fastenzeit, öffnet das gemütliche LandRastHaus Maria Bild im Südburgenland seine Türen für die erste TCM Fastenwoche. Unter der Leitung von Marion Höchtl-Weber, Expertin für Body Vital und psychologische Beratung, sowie Rita Battisti, erfahrene TCM-Ernährungsexpertin und Therapeutin, verspricht diese Veranstaltung eine ganzheitliche Reise zur Erneuerung von innen heraus. In einer außergewöhnlichen, einladenden Kombination aus traditioneller chinesischer Medizin, gastfreundlicher Atmosphäre und der heilsamen sanft-hügeligen Naturkulisse lädt dieses einwöchige Programm dazu ein, Körper und Geist zu revitalisieren. Das Zusammenkommen von Fasten und Wirtshaus mag ungewöhnlich erscheinen, doch hier ist das Konzept „Warum nicht fasten, wo man sich am wohlsten fühlt?“. Der Einstieg in die TCM Fastenwoche erfolgt um 16:30 Uhr durch einen Vortrag von Rita Battisti über die Grundlagen der TCM. Für das leibliche Wohl wird Schonkost nach den Prinzipien der 5 Elemente – der Ernährungslehre der TCM – geboten. Yoga, Meditations- und Bewegungseinheiten sowie Shiatsu-/Cranio- oder Massagebehandlungen sind im Programm inkludiert. Weitere Infos gibt es unter marion@landrasthaus.at.

tativ hochwertige Zutaten wie Milch von den eigenen Kühen oder Eier von den eigenen Hennen. Sie sind der Schlüssel für meine geschmackvollen Krapfen“, so Nigitz. Und sie verrät: „Für meinen Germteig schaffe ich die besten Bedingungen, denn er muss leben. Dabei spielen Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder die Konsistenz des Teiges eine entscheidende Rolle.” Faschingskrapfen sind schon seit Jahrhunderten in der Faschingszeit eine beliebte Köstlichkeit. Bereits im Mittelalter wurden energiereiche Krapfen als Vorbereitung auf die Fastenzeit gegessen, um diese besser überstehen zu können.

Die O‘Kelly Irish Dance Academy zeigt am 1. März ihre neue Show im Kunsthaus Weiz.

Nach dem großen Erfolg der Irish Dance Show „Lights On!“ vom Frühjahr 2023 ist die neue Show „Light On! SOLAS“ mit seinem großartigen Ensemble aus Europameistern und VizeEuropameistern am Freitag, dem 1. März 2024, um 18:30 Uhr erneut zu Gast im Kunsthaus Weiz. Das Showprogramm „SOLAS – Licht“ begeistert das Publikum mit einer Kombination aus mitreißend rhythmischen modernen und traditionellen Irish Dance Choreographien, welt-

berühmt für die unglaublich schnellen „fliegenden Füße“ der Tänzer, Live-Musik sowie Gesangsstücken. Karten erhältlich bei allen ÖTicket Stellen, bei der O’Kelly Irish Dance Company, im Stadtservice, Stadtmarketing & Tourismus, Kulturbüro sowie im Kunsthaus Online Shop. Von 23. bis. 31. März findet die Irish Dance Weltmeisterschaft in Glasgow statt. Bei dieser ist auch die O’Kelly Irish Dance Academy Weiz mit einigen Spitzentänzerinnen vertreten.


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FrauenLeben

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MENSCHENBILDER

SÜD-OST JOURNAL

„Landei...???!“ Es gab Zeiten, in denen Stadtkinder mit rümpfender Nase auf „Erdlinge vom Land“ herabschauten. Diese Untugend hat sich total ins Out geschossen. Immer öfter zeigen „Menschen vom Land“ weitaus ausgeprägtere Sinne, Gesundheit, Fleiß und Kreativität. Wie es bei Judith Ertler-Hofer der sprichwörtliche Fall ist. Aufgewachsen auf einem Bauernhof im südoststeirischen St. Stefan/Rosental in der Großfamilie. Emsig fleißig, super gescheit und schon sehr früh bereit für den Abflug in die Netzwerke dieser Welt. Nicht für die Gaudi sondern für Zukunft, Beruf und die Erkundung neuer Ideen. Mit Leichtigkeit und den Flügelschlägen aus glücklicher Kindheit und

Mit der Kraft aus der

Am besten beschreiben mich die Begriffe Pionierin, Kosmopolitin und Netzwerkerin. Kein Wunder, dass ich die Frage nach „Was machen Sie eigentlich beruflich?“, nicht einsilbig beantworten kann. Ich arbeite international als Spa Consultant, Hochschuldozentin und Personalvermittlerin. Drei Standbeine die auf den ersten Blick eigenständig erscheinen, einander bei genauer Betrachtung jedoch wunderbar ergänzen und potenzieren. „Und wie wird man das?“ Da hole ich gerne aus. Geboren in Graz und aufgewachsen in Sankt Stefan im Rosental, hatte ich das große Glück von meinen Eltern die bekannten Wurzeln und Flügel zu bekommen. Die Wurzeln durch das behütete, freie Aufwachsen auf dem Bauernhof mit Eltern, Großeltern und Bruder. Die Flügel durch die Weltoffenheit meiner Familie, die mich mit 13 Jahren zu einem IntensivEnglischkurs nach der Super Language Learning Methode entsandte, um meine gleichaltrige amerikanische Verwandte auf ihrer ersten Österreichreise zu begleiten. Mit 15 Jahren durfte ich dann alleine zum ersten Mal in die USA reisen, um den Sommer bei einer Familie in San Francisco und danach bei den Verwandten auf Hawaii zu verbringen. Mit 16 Jahren ging ich für ein Schulsemester nach Paris, Frankreich und absolvierte dort das Bac blanc, die Vormatura an einem privaten Lycée. Die in dieser Zeit geschlossenen Freundschaften sind sehr besonders und begleiten mich bis heute. Nach der Matura am BORG Feldbach wurde ich unter 400 Bewerbern für den brandneuen Studiengang der FH Joanneum „Gesundheitsmanagement im Tourismus“ in Bad Gleichenberg aufgenommen. Nach erfolgreicher Absolvierung

Fotos: Judith Ertler-Hofer

VON JUDITH ERTLER-HOFER

Judith Ertler-Hofer: Mit enormer Leichtigkeit ist diese interessante Frau in weltweiten Netzwerken höchst aktiv.

Im Dorf Dietzen mit 170 Einwohnern in der Marktgemeinde Halbenrain findet Judith mit ihrer Familie Erholung.

startete ich meine internationale Berufserfahrung als Spa Managerin im „Gran Hotel La Florida“ in Barcelona, Spanien, nachdem ich den Sommer zuvor dort einen Spanisch-Intensivkurs absolvierte und das Vorstellungsgespräch in der neuen Sprache kompetent gemeistert hatte. Es folgten berufliche Stationen im Spa Management in der Schweiz, wo ich unter anderem das Dolder Grand Pre-Opening miteröffnen durfte, und Österreich. Nach den intensiven und sehr arbeitsreichen Jahren in der Luxushotellerie folgte eine neue Herausforderung bei der steirischen Spa Marke Vinoble Cosmetics, wo ich als Vertriebsund Trainingsleiterin die Kosmetiklinie auf Traubenbasis europaweit in der 5*Hotellerie etablieren durfte. Neben Deutsch spreche ich fließend Englisch, Französisch und Spanisch. Außerdem auch gut Italienisch und etwas Russisch. Nach sechs erfolgreichen Jahren folgte ein postuniversitärer Vertriebsmanagement-Lehrgang und die neue Aufgabe als Key Account Managerin bei der Stölzle Glass Group. Dort war ich für Parfümerie- und Kosmetikglas im französischen Werk in Masnières verantwortlich, welches für weltberühmte Marken produziert. Die Glasindustrie ist außergewöhnlich. Ich habe wahnsinnig viel gelernt und war unglaublich viel unterwegs. Da war morgens Abflug in Graz, mittags Kundentermin in London und abends Ankunft in Paris ganz normal. Nachdem ich bereits seit meiner Zeit in der Luxushotellerie nebenbei auf der FHJoanneum und für die IMC Krems auf der Hanoi University in Vietnam „Gesundheits- und Wellness Tourismus“ unterrichtete, wagte ich 2018 schließlich den Schritt in die Selbstständigkeit. Neben meiner Dozentinnentätigkeit, die mich neben Universitäten in China, Aserbaidschan und Frankreich auch zu Kongressen nach Mexico,


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MENSCHENBILDER

SÜD-OST JOURNAL

Im Blickpunkt Mag. Judith Ertler-Hofer (Kraftwerk aus der Südoststeiermark) den Schönheiten der Natur erntete Judith schon im Alter von 13 Jahren großartige Erfolgserlebnisse. Es folgten vertiefte Netzwerke weltweit. Die tiefgründigen Wurzeln in der südoststeirischen Heimat erbringen jenes Maß an Sicherheit. Judith Ertler-Hofer ist eine unglaubliche Frau, die nahezu über Wasser hinwegzutänzeln vermag. Jede neue Herausforderung erbrachte weitere Erfolgsmomente. Nicht um ihr Ego zu stärken, sondern ihre Gedanken und Arbeitskraft mit den positiven Errungenschaften auf dieser Welt zu vernetzen. Als Kraftpol betrachtet Judith die heimatliche Südoststeiermark mit Mann und den kleinen Sohn, den sie 2021 auf die Welt brachte.

r Familie „Take off“... Kolumbien und Chile führen, unterrichte ich Sales Management sowie Networking & Business Communication an der FH-Joanneum am Standort Bad Gleichenberg.Das Positive an der Pandemie ist für mich, dass viele Meetings und Veranstaltungen online stattfinden und ich nicht für jeden Termin in den

kamen, hatten wir noch eine Wohnung in Feldkirchen bei Graz und den Hof in Dietzen fürs Wochenende. Heute bin ich froh (wieder) ländlich wohnen zu dürfen, zumal unsere Region wirklich ganz tolle, inspirierende Frauen beheimatet, mit denen ich mich gerne austausche.

In der Personalberatung bei Bruder David O. Ertler ist Judith aktiv.

Flieger steigen muss. Als Partnerin bei Ertler Executive Search, unterstütze ich seit 2018 die Personalberatung meines Bruders Mag. (FH) David O. Ertler (www.ertlerexecutivesearch.com). Meine jahrelange Erfahrung, die Branchenkenntnisse im Bereich Kosmetik, Packaging und Luxury sowie mein internationales Pool an wertvollen Kontakten sind besonders wichtig, um die richtigen Führungskräfte zu finden. Das Verständnis für Märkte und personelle Ressourcen ist auch mein Alleinstellungsmerkmal im Spa Consulting (www.jeh-consulting.com). Ich berate internationale Kosmetikmarken, Thermen, Kreuzfahrtschiffe, Medical Resorts und Boutique Hotels immer auch im Hinblick auf personelle Kompetenz- und und Verfügbarkeit. Als Spa Beraterin sind weitere Schwerpunkte Brand Develop-

ment, Angebotserstellung, Markenauswahl, Positionierung, Hybrid Spa Konzepte, Aqua Area Experience Design und Training. Für den internationalen Medical Wellness Congress und die Lateinamerikanische Spa Vereinigung bin ich als österreichische Botschafterin tätig, als Gastredakteurin für diverse internationale Wellness- und Spa Magazine, und Jurymitglied in diversen Awards. Langeweile kehrt also nicht so schnell ein, zumal 2021 unser Sohn zur Welt kam. Zeitmanagement bekommt mit einem Kind noch einmal eine andere Dimension und ich bin sehr dankbar und stolz, dass ich alle Lebensbereiche gut miteinander verbinden kann und meinen Lebensmittelpunkt in der lebenswerten und wunderschönen Südoststeiermark habe, aus der mein Mann stammt. Nachdem wir Ende 2018 von einer kleinen Weltreise zurück-

Mit der Stoelzle Glass Group bei der Luxus-Präsentation in Monaco.

Das Schuljahr in Paris und Französisch begeisterte Judith vollauf.

Judith als Vortragende der Universität Hanoi bei einer Excursion mit ihren Studenten im Sofitel.

Spezielles Spa-Consulting auf der MSC-Grandiosa mit Wellengang.


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VON HANNES KROIS

Im Jahr 2024 gibt es das SüdOst Journal nunmehr 41 Jahre. Seit 1983 alle drei Wochen mit der Post pünktlich geliefert an 160.000

SÜD-OST JOURNAL

ZEITREISE Haushalte im Südosten Österreichs. In unserem InternetForum zudem sind die SOJAusgaben kostenlos lesbar. Besonders beliebt sind die Reisereportagen. Das Süd-Ost

Journal ist seit vielen Jahren ein permanenter Berichterstatter auch über Ferien- und Reiseziele auf dieser Welt. Und somit in der Reisebranche weit über Europa hinaus integriert.

In den 40 Jahren war das SüdOst Journal immer wieder ein „Geburtshelfer“ für zahlreiche Projekte und Entwicklungen speziell in der Steiermark und im Burgenland.

Markt Hartmannsdorfer „Wortschatz“ war mit Peter Simonischek & Brigitte Karner höchste Klasse

Fotos: SOJ

Im letzten Jahr hat der „Kultur-Markt Hartmannsdorf“ mit dem Tod von Peter Simonischek wohl seinen größten Menschen verloren. Mit dem großartigen Projekt „Wortschatz“ zeigten Peter&Brigitte immer wieder die große Zuneigung zu ihrer Heimatgemeinde. „Wortschatz“ betitelt sich der wunderbare Literaturwettbewerb, an dem Literaten aus der Region mit Begeisterung mitwirken. Das Ergebnis immer wieder über Jahre ein „Wortschatz-Buch“ und die Wortschatz-Lesung samt Literatenpreis beim „Peter Simonischek Literaturbrunnen“ am Dorfplatz. Alles rundum perfekt organisiert von „Sonni“, vulgo Mag. Werner Sonnleitner. Trotz des großen Verlustes von Peter Simonischek wird „Wortschatz“ weiterleben. Das Foto zeigt „Sonni“, Brigitte&Peter, Frido Hütter und Bgm. Ing. Otmar Hiebaum beim „Wortschatz 2012“.

Erich Puchers Lebensgefährtin Sabine war das Kernölmodel beim Kernöl-Championat

Erich Puchers Lebensgefährtin Sabine war über Jahre das oftmals fotografierte „Kernölmodel“ beim Bad Gleichenberger Kernölchampionat. Die in Murau verstorbene Sabine signalisierte „Lebenslust pur“. Der TopHaubenkoch Erich Pucher bewertet noch immer, gemeinsam mit KommR Hannes Krois, die allerbesten Kernöle. Auf dem Foto Erich Pucher&Sabine. Der einstige Wahlkampfleiter vom „Franz“ und ehemaliger Bundesgeschäftsführer der Sozialdemokratischen Wirtschaft

KommR Günter Wandl ist ein persönlicher enger Freund von Hannes Krois. Demnach organisierte Günter Wandl ein Treffen zwischen Dr. Franz Vranitzky und Kommerzialrat Hannes Krois. Als Grundlage ein Interview zu allen politischen Themen. Dr. Franz Vranitzky zu Hannes Krois im Laufe des Gesprächs erstaunt: „Warum schreiben`s nix mit?“ Die Antwort von Hannes Krois: „Weil ich mit dem Kopf schreibe...“

Exklusiv-Interview mit Altkanzler Dr. Franz Vranitzky in Kreisky-Villa

Das Bad Gleichenberger Curmuseum wurde durch Ria Mang zu einem Juwel

Die allzu früh verstorbene Bad Gleichenberger Historikerin Ria Mang war für die Kurmetropole permanent im Einsatz. Zahlreiche Bücher mit einzigartigen historischen Bad Gleichenberger Geschichten zeugen vom Wissen dieser großarti-

gen Frau. Die größte Freude hatte Ria mit ihrem Curmuseum im Kurpark neben dem Kurhaus. Das Foto zeigt Ria Mang (links) mit der ehemaligen Kurhaus-Chefin Mag. Verena Boeheim und der Touristikerin Gitti Schaden.


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AUTO SÜD-OST JOURNAL

AUTOS mit Geschichte HONDA CRX DEL SOL

Foto: Privat

Honda CRX del SOL mehr als 30 Jahre alt - Der Honda CRX del Sol wurde von 1992 bis 1998 als Targa ähnliche Version mit Überrollbügel produziert. Frontgetrieben mit einem leistungsstarken 1,6 Liter Benziner Saugmotor und 120 PS Leistung machte das „offen Fahren“ richtig Spaß. Das einfach abnehmbare Dach aus Aluminium kann leicht im Kofferraum verstaut werden. Genial sind die 300 l Kofferraumvolumen, welches trotz des verstauten Daches für Gepäck zu Verfügung steht. Das abgebildete Fahrzeug zeigt sich in der Farbe Captive Blau und befindet sich im Originalzustand. Es kann gerne beim Autohaus Kalcher besichtigt und Probe gefahren werden.

Ein einzigartiges Fahrgefühl kann man mit diesem Honda CRX del SOL erleben. Einsteigen, losfahren und genießen...

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LEBENS Ansichten

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Die abstruse Pandemie mit all ihren gesundheitlichen und wirtschaftlichen Tiefen samt der gesellschaftlichen Spaltung erbrachte neben „Home-Office“ und Kochen zuhause auch etwas völlig Neues als Trendidee: Das Eisbaden, vermeintlich von Eisbade-Gurus als Immunquelle unters Volk gebracht. Über das Eisbaden im eiskalten Wasser sprach ich mit einem Primararzt über Herz- und Kreislauferkrankungen. Wir sprechen vom Baden im eiskalten Wasser so rund um die 3 bis 5 Grad plus.Wir meinen aber nicht das Eisschwimmen, das nach medizinischer Sicht höchst bedenklich ist. Beim Eisschwimmen verengen sich die Blutgefässe in den Händen und Füssen. Die Nervenbahnen erzeugen sehr bald höllische Schmerzen in den Fingern und Zehen. Das Wechselbad zwischen kaltem und warmen Blut erbringt einen Bluthochdruck. Die Folge können Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck sein. Der Körper hat mittlerweile den lebensbedrohlichen Notstatus gestartet. Wer zu diesem Zeitpunkt nicht schnell das Eiswasser verlässt, versetzt sich in die Gefahren von Herzstillstand, Schlaganfall und Folgeschäden. Es kommt in Folge zu einem nicht kontrollierbaren Zittern des Körpers, aber ganz speziell der Hände. Der Zustand der nicht kontrollierbaren Körperreaktionen kann einige Zeit andauern. Nicht so gefährlich ist das Eisbaden. Also das langsame Einsteigen in eisiges Wasser und das dortige eher kurze Verweilen. Wer die Badezeit allerdings übertreibt, der könnte auch mit Problemen rechnen. Eisbaden ist speziell in Finnland nach dem Saunabesuch beliebt. Wer an irgendwelchen Arten von Herzund Kreislauferkrankungen leidet, der braucht solch eine Extremsportart nicht anstreben. Sterben kann ganz schnell gehen....

Fladnitzer Mörder und Israel-Krieg

Zur Kolumne „Mit spitzer Feder“, SüdOst Journal, Ausgabe 16/2023

Zu ihrer Kolumne möchte ich etwas korrigieren und ergänzen. Es war der Pfeifer Seppl, der Cousin von meinem Vater, der wegen 20 Schilling von den Fladnitzer Mördern mit einer Axt erschlagen wurde. Der Tatort war aber ca. 3 km Luftlinie entfernt vom Fladnitzer Bahnübergang, er wurde nur ca. 200 m von seinem Elternhaus im Bachergraben erschlagen, das Gedenkmaterl steht heute noch dort. Als seine Mutter die blutige Kleidung im Bach neben dem Haus wusch, spazierte der Mörder vorbei und fragte sie, was sie wohl mit dem Mörder machen würde, wenn sie ihn erwischen würde? Das gleiche, was er meinem Seppl angetan hat, sagte sie. Da wusste aber noch niemand, das es sich um den Mörder handelte. Seppls 5 Geschwister leben heute noch alle. Zum Thema Israel-Krieg: Israel hat den besten Geheimdienst der Welt, das beste Militär der Welt, das beste Überwachungssystem der Welt. Es darf sich jeder zurecht die Frage stellen, wie es denn sein konnte, dass 400 Terroristen mit Baggern und großen Traktoren die Grenze in aller Ruhe durchbrechen und dann auch noch in aller Ruhe ein Festival niedermetzeln konnten. Die Erklärung dazu in der Kronenzeitung ist auch nicht mehr an Lächerlichkeit zu überbieten: „Die waren wohl zu sehr mit innerpolitischen Themen beschäftigt“ (Kurt Seinitz). Alexander Platzer, Fladnitz

Signa oder die unendliche Geschichte

Im Voraus möchte ich festhalten, dass für alle in diesem Beitrag genannten Akteure und deren Handlungen die Unschuldsvermutung gilt. Ich nehme an, dass Herr Benko in weiser Voraussicht kommender Ereignisse sein Firmenimperium deshalb als gordischen Knoten errichtet hat. Natürlich mit tatkräftiger Hilfe bestens geschulter Rechtsanwälte, Steuerberater, Steueroasen und diverser Politiker als Aushängeschild und Feigenblatt für seine „Geschäfte“. Damit sich die Entflechter später daran die Zähne ausbeißen. Natürlich boten unsere Steuergesetze (Stiftun-

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Leserbriefe schriftlich an das SüdOst Journal, Medienstraße 1, 8344 Bad Gleichenberg, per Fax 03159/ 45444-50 oder per E-Mail info@ medienhaus-krois.at. Aus platztechnischen Gründen behalten wir uns Kürzungen vor. Leserbriefe müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Leserbriefe ohne Absender werden nicht veröffentlicht!

gen, Gewinnverschiebung, Gruppenbesteuerung, gefällige Finanzbeamte, kein Zwang zur rechtzeitigen Bilanzlegung) zusätzlich ein weites Betätigungsfeld für seinen wirtschaftlichen Einfallsreichtum. Mir drängt sich da der Vergleich auf: Unser sozial-wirtschaftlichpolitisches Gesellschaftsmodell ist mit einem Fußballspiel Reich gegen Arm zu vergleichen. Es gewinnen immer die Reichen, denn die Regeln machen die Reichen und der Schiedsrichter ist auch immer ein Reicher. Deshalb steht es aktuell 9 zu 1 für die Reichen. Im Klartext heißt das, 10 % der reichsten Österreicher verfügen über 90 % des gesamten Vermögens, und den Rest von 10 %, Sie haben’s erraten, teilen sich die übriggebliebenen 90 % der Bevölkerung. Ein besonderes Schmankerl im Signa-Drama: die Villa in Tirol, die Herr Benko angeblich bewohnt, wurde als Gewerbebetrieb angemeldet und damit „zurecht” die Vorsteuer abgezogen. EIn durchaus gebräuchlicher Vorgang im österreichischen Steuerdschungel. Dass die Behörde schon nach 7 Jahren draufgekommen ist, ist eine besondere Glanzleistung unseres Beamtenstaates. Josef Rosenberger, Sinabelkirchen

Rücktritt von Stinatzer Vizebürgermeister

Nunmehr möchte ich bekannt geben, dass ich in Stinatz die Funktion des Vizebürgermeisters und Ortsparteivorsitzenden zurücklege. In den letzten Jahren habe ich mich intensiv um Angelegenheit

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der Ortspartei, Gemeinde und Vereine gekümmert. Auch vielen Privat-Personen habe ich immer sehr gerne bei verschiedenen Anliegen geholfen. Jetzt ist es an der Zeit, endlich mal mehr auf mich selbst zu schaun. Bedanken möchte ich mit beim Team der SPÖ Stinatz für die großartige Unterstützung. Besonders hervorheben möchte ich die sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit mit ÖVP-Bürgermeister Andreas Grandits. Andreas Grandits hat mich immer in alle Angelegenheit der Gemeinde miteingebunden. Der große Zuspruch aus der Bevölkerung in den letzten Monaten hat mich sehr gefreut. Die vielen sehr netten Reaktionen zu meinem Rücktritt waren von großer Menschlichkeit geprägt. Das hat mir gezeigt, dass es im Leben mehr geben kann als die Politik. Meiner Marktgemeinde wünsche ich für die Zukunft eine positive Weiterentwicklung. Insgesamt ist es an der Zeit, dass es in der Politik auf allen Ebenen mehr Zusammenarbeit und Zusammenhalt gibt. Über die Nachfolge wird in den SPÖ-Gremien beraten. Thomas Grandits, Stinatz

Chinesische Verhältnisse bald in Österreich? Wir nähern uns in Österreich die nächsten Jahrzehnte schön langsam chinesischen Verhältnissen. Reisepässe und Personalausweis gibt es nur mehr mit Fingerabdruck, es gibt keine anonymen SIM-Wertkarten mehr fürs Telefonieren, immer weitere Bargeldbegrenzung und vieles mehr. Mit welchen Dingen sollen redliche Bürger noch alles drangsaliert und überwacht werden, nur um 0,x% der Verbrechen aufzuklären (und geschätzte 99 % der Verbrechen werden durch diese Maßnahmen/Überwachung nicht verhindert)? Mario Allesch, Graz Das nächste Süd-Ost Journal erscheint am

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GESCHÄFTSFÜHRUNG, LEKTORAT Ulrike Krois CHEFREDAKTEUR Kommerzialrat Hannes Krois SEKRETARIAT Sandra Zach

REDAKTIONSLEITUNG H. Dorian Krois REDAKTION Walter Flucher, Franz Weber

VERKAUFSLEITUNG Robert Gutmann KUNDENBERATUNG R. Müller, Franz Weber

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GRAFIK Karin Seidl-Csurmann VERTRIEB Das Süd-Ost Journal erscheint dreiwöchentlich in einer Druckauflage von 160.000 und geht kostenlos per Post an jeden Haushalt in den Bezirken Südoststeiermark, Jennersdorf, Hartberg-Fürstenfeld, Güssing, Oberwart und Weiz sowie in Teile der Bezirke Leibnitz, Graz-Umgebung.

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Die veröffentlichten Meinungen müssen sich nicht mit der Meinung des Herausgebers decken. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für alle Geschlechter.

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Die verwitwete Ermittlerin Kat kennt sich mit Verlust aus, Vermisstenfälle sind ihre Spezialität. Im Rahmen eines Pilotprojekts der Polizei wird ihr die künstliche Intelligenz „Lock” zur Seite gestellt, die in Form eines Hologramms in Erscheinung tritt und auf nüchternen Datenanalysen basiert. Locks regelkonforme, logikorientierte Art kollidiert mit Kats intuitiven Vorgehen, und doch sollen sie gemeinsam alte Vermisstenfälle lösen, um die Einsatzfähigkeit von KIs im Polizeidienst zu erproben. Werden sie einen gemeinsamen Nenner finden?

Der ehemalige Berner Kriminalbeamte Walter Lehmann sitzt nach einem Schlaganfall im Rollstuhl und hat kürzlich seine Frau verloren. Auf dem Friedhof lernt er die junge Witwe Lisi Badou kennen. Die beiden freunden sich an und eröffnen ein Detektivbüro, spezialisiert auf die Suche nach vermissten Personen. Ihr erster Fall: Die junge Alina Lüpold ist in der Nacht ihres 18. Geburtstags spurlos verschwunden. Was hat ihre beste Freundin mit ihrem Verschwinden zu tun und welche Rolle spielt der „CoronaRebell“ Matteo Meier im Leben der Jugendlichen?

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von Lucy Goacher

von Martina Parker

Clementines Welt liegt in Trümmern. Ihre kleine Schwester ist tot. Poppy hat sich von einer Klippe gestürzt, die Untersuchungsergebnisse sind eindeutig. Doch Clementine zweifelt, und stößt bald auf Unstimmigkeiten in den Untersuchungen. Poppy hat etwas hinterlassen, das auf eine düstere Wahrheit hindeutet. Clementine folgt der einzigen Spur, die sie hat. Sie Bald ist sie sicher: es war kein Suizid, sondern Mord. Und sie ist die Einzige, die Poppys Mörder finden kann. Doch während sie nach ihm sucht, kommt er ihr bereits immer näher...

Das machen Gärtner im Winter: Der Bürgermeister liegt beim Pannonischen Adventmarkt tot unterm Christbaum. Seine Witwe schreibt Erotikliteratur. Ein Zuagroaster macht aus der Madonnenstatue Kleinholz. Und ein Unbekannter stellt seltsame Fragen. Es geht rund im vorweihnachtlichrn Südburgenland. Bei den Ermittlungen ist der Gartenklub an forderster Front dabei. Denn neben Misteln schneiden, Hyazinthen treiben, Grammeln auslassen und Kekse backen liebt der Klub der Grünen Daumen die Verbrecherjagd.

496 Seiten, 18,50 Euro Rowohlt Verlag

384 Seiten, 19,00 Euro Gmeiner Verlag

Foto: Birgit Muralter

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In jeder Gemeinde stehen Kleindenkmäler als Zeugnisse gelebter Erinnerungskultur.

Das Land Steiermark hat ein neues Förderprogramm zur Erhaltung von Flur- und Kleindenkmälern in der Steiermark aufgelegt. Unterstützt wird die Renovierung, Restaurierung und Revitalisierung von Kapellen, Bildstöcken, Feldkreuzen, Pest- und Grenzsäulen sowie anderer derartiger Denkmäler. Insgesamt stehen dafür 300.000 Euro zurVerfügung – maximal 5.000 Euro pro eingereichtem Projekt. In jeder steirischen Gemeinde stehen solche Zeugnisse der Erinnerungskultur, darunter auch rund 1.400 denkmalgeschützte. Ob weltlich oder religiös orientiert, diese Denkmäler sind unübersehbare Symbole des Erinnerns. Sie gilt es auch für kommende Generationen zu erhalten. LH Christopher Drexler betont: „Die vielen eindrucksvollen Denkmäler in unserem Land sind Zeichen der Erinnerung und Ausdruck der tiefen Verbundenheit zu unserer Heimat, der Steiermark. Ich danke allen, die sich mit viel Einsatz, Hingabe und Engagement für die Erhaltung der Denkmäler stark machen. Dafür werden unzählige, meist ehrenamtliche Stunden investiert. Mit dem Förderungsprogrmm zur Erhaltung von steirischen Kleindenkmälern wollen wir Sie unterstützen und so gemeinsam wertvolle Erinnerungen und Andenken bewahren.“ Das Kulturressort des Landes unterstützt die Renovierung, Restaurierung und Revitalisierung von Flur- und Kleindenkmälern durch substanzerhaltende Maßnahmen nach den Standards der Baudenkmalpflege. Einreichungen sind über das Kulturportal (www.kultur.steiermark.at) ab sofort bis zum 20. April 2024 möglich.


Veranstaltungskalender

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31. Jänner Feldbach: SVS-Beratungstag, Bezirksbauernkammer, ab 8.00 Feldbach: Schulung „Digital fit mit Ihrem Handy (Modul 2)“, Start-up Center, 10.00 1. Februar Sinabelkirchen: „Klimafitter Wald“, Vortrag mit Modellregionsmanager DI Josef Gerstmann, Gemeindesaal, 19.00 St. Kathrein/O.: 19. Faschingssitzung, Kathreinerhaus, 20:00 (bis 3.2.) Weiz: 100 Jahre Weizer Fasching, Faschingssitzung, Kunsthaus, 19.30 (bis 3.2.) 2. Februar Birkfeld: Vorlesen für Kinder, Öffentliche Bibliothek, 16.00 Gnas: Seniorenball mit LiveMusik, Festhalle Wörth, 12.00 Oberschützen: „Kleine Eheverbrechen”, Theater mit Kristina Sprenger & Manuel Wittig, Kulturzentrum, 19.30 3. Februar Bad Gleichenberg: Ball Frau in der Wirtschaft, Mailandsaal, 19.00 Bad Gleichenberg: Feuerwehrball der FF Trautmannsdorf, Trauteum Trautmannsdorf, 19.30 Eggersdorf/G.: Kameradschaftsball der ÖKB-OG Eggersdorf, Schöckllandhof, 20.00 Feldbach: EKB-Modul 7 „Empathische Kommunikation in der Familie“ / „Motorik im 5. Lebensjahr“, Vortrag mit Rosemarie Höller und Maria Fink, Bsc, Start-up Center, 9.00 Gersdorf/F.: „Sauschädl Musi“ der FPÖ OG Gersdorf, GH Karl Heinz Prem, 19.11 Kirchberg/R.: „Rock around the clock“, MusiBall des MV Kirchberg, Pfarrheim, 20.00 Rettenegg: Kindermaskenball, Elternverein VS Rettenegg, Dorfstadl, 14.00 St. Kathrein/H.: Maskenball der Sportunion, GH „Zur Post“ Straß/St.: 24. Strasser Faschingssitzungen, Heinz Neubauer Kultursaal, 19:30 (bis 10.2.) 4. Februar Bocksdorf: Kindermaskenball der SPÖ Frauen, Gemeindesaal, ab 14.00 5. Februar Fehring: Infonachmittag „Selbstbestimmtes Handeln als wertvolles Gut“, Community Nurses, Gemeindesaal Hohenbrugg, 15.00 Feldbach: Diabetes Café mit DGKP Viktoria Lafer, Start-up Center, 18.00

6. Februar Gleisdorf: KLUBZweckZwei, umweltbewusste Ideenwerkstätte, LEBI-Laden der Chance B, 16.00 M. Hartmannsdorf: Blutspendetermin, Dorfhof, ab 16.00 7. Februar Fischbach: Blutspendetermin, Volksschule, ab 16.00 8. Februar St. Marein/G.: Kinder-KlangYoga mit Christine Fuchs und Beate Trampusch, Turnsaal der VS Krumegg, 16.00 St. Margarethen/R.: Blutspendetermin, Forsthaus der KWB, ab 16.00 9. Februar Feldbach: „Start Up Your Life – Investment-Rallye im KernölValley”“, Musical des BRG/BORG Feldbach, 19.30 (bis 15.2.) Gnas: Kameradschaftsball, Gasthaus Kurzweil, 15.00 M. Hartmannsdorf: Pfarrfasching, Dorfhof (bis 11.2.) Rettenegg: Blutspendetermin, Dorfstadl, ab 16.00 St. Marein/G.: Binkerlball mit Maskenprämierung, Buschenschank Schellauf, 19.00 10. Februar Anger: „Kein Auskommen mit dem Einkommen“, Theater der Landjugend Anger, Sport- und Kultursaal, 19.30 (bis 18.2.) Eggersdorf/G.: Feuerwehrball der FF Eggersdorf, Schöckllandhof, ab 20.00 Feldbach: Feldbacher Fasching: Eroberung des Rathauses, 10.00 Friedberg: Maskenschießen des ESV/U Ehrenschachen, Stocksportanlage Gnas: Faschingsumzug mit Kindergschnas, Start beim Baumarkt Roth, 13.30 Gnas: Eggschnapsen in AugRadisch, Veranstaltungshalle Aug-Radisch, 16.00 Rettenegg: Feuerwehrball der FF Rettenegg mit „Die Joglländer“, Gasthof Simml, 20.30 Sinabelkirchen: Kindermaskenball, Elternverein Sinabelkirchen, Sport- und Kulturhalle, 14.00 St. Marein/G.: Charity-NightMix, Veranstaltungshalle Petersdorf II, 19.00 St. Kathrein/O.: Knödelschießen, ESV Schwoaghofer, Schwoaghoferteich, 14.00 11. Februar Anger: 44. Steirischer Ledigenball, Bauernhofer auf der Brandlucken Friedberg: Kinderfasching des Seniorenbundes, Hubertushof

Gnas: „Klimawandl“, Kabarett mit den 3/4 Gscheiten, Kulturhall Wörth, 19.00 (bis 12.2.) St. Kathrein/O.: Super-BowlNight, Gemeindewerkstatt, 21 Uhr 12. Februar St. Marein/G.: Faschingsausklang des Seniorenbundes, GH Windisch, 14.00 13. Februar Feldbach: Familencafé, Vernetzungsplattform mit Sabine Hofer, Start-up Center, 9.00 Feldbach: Faschingsumzug, Innenstadt, ab 14.00 Rettenegg: Maskeneisschießen, SV Feistritzwald, Stocksportanlage Feistritzwald, 14.30 Sinabelkirchen: Preisschnapsen der FF Untergroßau, Rüsthaus Untergroßau, 14.00 St. Marein/G.: „High Noon im Saloon”, Faschingsausklang im GH „Die Theke” 14. Februar Feldbach: „Internetführerschein für starke Kids“, Workshop mit Mag. Bettina Kuplen, Start-up Center, 16.00 Tieschen: „Klimafit – Grüne Energie“, Info-Abend mit Energieberater Martin Gollenz, JUFA Hotel, 18.30 15. Februar Kapfenstein: „Schönes und Schmackhaftes aus dem BioGarten“, Vortrag mit Klaus Wenzel, Gemeindezentrum, 19.00 Weiz: Blutspendetermin, RKBezirksstelle, ab 14.00 16. Februar Fladnitz/T.: Blutspendetermin, Volksschule, ab 15.00 Gleisdorf: „Einweg, Mehrweg, Pfand: Welche Verpackung ist umweltfreundlich?“, Vortrag mit Wolfgang Pekny, LEBI-Laden der Chance B, 16.00 Passail: „Ach du meine Güte“, Kabarett mit Chris Watzik, Kultursaal, 20.00 17. Februar Birkfeld: Benefizkonzert „phäno4Xsang“, Turnsaal VS Koglhof, 19.00 St. Kathrein/O.: Steirerball der Landjugend, Kathreinerhaus, 20.00 18. Februar St. Kathrein/H.: Krapfenparty, Hauereckhütte 19. Februar St. Kathrein/H: Kindermaskenball der JVP, GH „Zur Post“ 20. Februar Feldbach: „Rückenfit im Alltag“, Workshop mit Sportphysiotherapeut Mike Bruckner, Start-up Center, 17.00

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Wir veröffentlichen KOSTENLOS Ihre Veranstaltung als kurze Ankündigung!

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Chris Steger Sa, 29. Juni

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Der Mensch im Mittelpun nkt Das Klinikum Bad Gleichenberg steht für neue W Wege in Rehabilitation und Patientenwohl. Das modern ne Rehabilitationszentrum für Lungen-, Stoffwechsel- und d onkologi onkologische Erkrankungen sieht seine Kernaufgabe in der pr professionellen Begleitung der Patientinnen und Patienten enten auf ihrem Weg zurück zu mehr Gesundheit und W Wohlbefinden. Entsprechend unseren medizinischen Schwerpunkten werpunkten bieten wir auch eine spezielle Reha bei Atemprroblemen oder Erschöpfungssyndrom nach einer durchgeemachten COVID-19-Infektion. Der Einsatz hochmoderneer Therapieformen in der Rehabilitation unterstreicht den Anspruch des Hauses, Hauses die Patientinnen und Patienten stets ets auf neuestem Stand der Wissenschaft zu versorgen.

Gesundheitskompetenz zu vermitteln, hat für uns einen hohen Stellenwert.

Einer der größten ößten Arbeitgeber der Region n Interessiert, bei uns mitzuarbeiten? Sie sind engagiert, interessiert und Ärzt:in, DGKPP,, PFA A, Psycholog:in, Köch:in, Kellner:in oder auf der Suche nach einer Lehrstelle? Schicken Sie uns Ihre Initiativbewerung und wir freuen uns, Sie kennenzulernen. Klinikum Bad Gleichenberg Schweizereiweg 4 | 8344 Bad Gleichenberg T +43 (0)3159-2340-0 info@klinikum-badgleichenberg.at

162 Mitarbeiterinnen erinnen und Mitarbeiter sorgen in den unterschiedlichen hen Ber Bereichen für das Wohlergehen n unserer Patientinnen tinnen und Patienten. Und wir kümmer mmern uns darum, unser sere Teams Teams dabei bestmöglich zu unter unterstützen, ihr Potenzial tenzial zu erkennen und zu för fördern n. Dafür investiere en wir regelmäßig in Weiterbildungsmaß gsmaßnahmen und sind ind stolz auf unser unsere Mitarbeiterinnen nen en und Mitarbeiter, diee bereit sind, Verantwortung Verantwortung zu über üb bernehmen, Abläufe zu hinterfragen und sich mit Ideen und Vorschlägen einzubringen. Vorschlägen nzubringen. Gemeinsam am schaffen wir so ein hervorragendes ndes Betriebsklima und damit die Basis, die Patientinnen en und Patienten mit multiprofessionellen onellen Teams in familiär Teams ärer Atmosphäre re dabei zu unterstützen, ützen, den Weg zurücck ins Leben zu u finden.

www.k klinikum-badgleichenberg.at berg.at


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