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SOJ - Ausgabe NORD 10/22

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Österreichische Post AG Postentgelt bar bezahlt RM 15A040430 K Verlagsort 8344 Bad Gleichenberg

Regionalzeitung für die Bezirke Südoststeiermark, Güssing, Hartberg-Fürstenfeld, Jennersdorf, Oberwart, Weiz sowie Teile Graz-Umgebung, Leibnitz

13. Juli 2022

Ausgabe Nord 10/2022 163.000 Gesamtauflage Telefon 03159/45444-0 www. soj.at

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SÜD-OST JOURNAL

Christopher Drexler ist der neue steirische Landeshauptmann

Christopher Drexler wurde vom Landtag Steiermark zum neuen Landeshauptmann gewählt. Er erhielt in der Landtagssondersitzung in geheimer Wahl eine breite, über die Stimmen der Koalition hinausgehende Mehrheit. Von den 46 anwesenden Abgeordneten erhielt

MIT SPITZER FEDER

KOMM. RAT HANNES KROIS

Im Juli..... Der Juli ist heiß! Noch heißer als irgendwann. Die Preise für Treibstoffe und Lebensmittel steigen weiter. Dazu Corona in weiteren Virus-Mutationen und der wahnsinnige Krieg Putins quasi vor der Haustüre Mitteleuropas. Der Krieg raubt täglich Menschenleben, Baudenkmäler, Infrastruktur und Zukunft. Stündlich sterben junge russische Soldaten und wehrhafte Ukrainer. Dazu Frauen, Kinder und alte Menschen. Wer es sich noch leisten kann, der stürmt aus

geboren, mittlerweile lebt er in der Marktgemeinde Passail im Bezirk Weiz. Der studierte Jurist ist seit seiner Jugend politisch aktiv. Im Jahr 2000 wurde Drexler erstmals als Abgeordneter in den Landtag Steiermark gewählt, 2003 bis 2014 fungierte er als Klubobmann der

Steirischen Volkspartei. Seit 2014 ist Drexler Mitglied der Steiermärkischen Landesregierung, seine Zuständigkeiten umfassten anfangs die Bereiche Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, zuletzt war er als Landesrat für Kultur, Europa, Sport und Personal verantwortlich.

Fotos: Land Steiermark/Marija Kanizaj

Drexler bei seiner Antrittsrede.

Drexler 32 Stimmen. Drexler betonte in seiner Antrittsrede, den steirischen Weg der Zusammenarbeit kraftvoll fortsetzen zu wollen. Die Steiermark soll in möglichst vielen Bereichen an der Spitze Europas stehen. Zudem dankte er seinen Vorgängern, allen voran Hermann Schützenhöfer, recht herzlich für ihr Wirken. Nach der Angelobung durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen ist Christopher Drexler nun offiziell als neuer Landeshauptmann der Steiermark im Amt. „Ich bedanke mich herzlich für das Vertrauen, das mir die Mehrheit im Landtag ausgesprochen hat, Landeshauptmann der Steiermark zu sein. Ich habe viel Respekt, aber blicke auch mit Freude auf diese Aufgabe, die für mich einen ganz neuen Lebensabschnitt bedeutet", so Christopher Drexler nach der Wahl. Drexler wurde am 15. März 1971 in Graz

unseren Breiten in den Urlaub. In die Berge oder ans Meer. Mit dem Auto oder auch mit dem Flieger. In den großen Flughäfen stauen sich die Menschenschlangen. Weil Flüge aufgrund des allgemeinen Personalmangels kurzfristig gestrichen werden. Und dennoch, ab in den Urlaub. Abschalten und Relaxen... Weg und aus... Erholen und die Sonnenseiten der Welt finden. Das Handy für allzu viele immer dabei. Mit dem Handy und der ewigen Tippslerei wird sich Urlaub schwer

Die gute Zusammenarbeit mit LH-Stv. Anton Lang will er fortsetzen.

finden können. Bücher lesen ist einer Minderheit vorbehalten. Weil Lesen an und für sich für viele sowieso ein Problem darstellt. Genauso Schwimmen, was gerade am Meer ein grundsätzliches Wissen darstellt. Sicheres Schwimmen sollte für alle Kinder ein Teil der körperlichen Grundbildung sein. Was können auch die lernwilligen SchülerInnen dafür, wenn die Schulen ihren Schwimmunterricht vielfach gestrichen haben. Die aktuelle Eltern-Generation vermittelt bescheidene Aktivitäten als „Schwimmlehrer“. Der Juli ist heiß! Demnach laufen in den Geschäften und Büros die Klimaanlagen auf Volldampf. Man kühlt trotz der Strompreise auf Eisbären-Kälte herunter, damit in den Umkleidekabinen der Textilgeschäfte die Unterwäsche nicht an der schwitzenden Haut picken bleibt. Damit was verkauft wird.... Nach all den Lockdowns. Die Banken wollen die Raten für die 2020 hilfreichen Überbrückungskredite refundiert wissen. Kredite, die es niemals hätte geben müssen. Wenn nicht an diesem Freitag, 13. März 2020 die ganze „Corona-Walze“ begonnen hät-

te. Ohne diese Kredite wäre schlussendlich die halbe Wirtschaft versenkt worden. Dazu die Arbeitsplätze. Natürlich nicht all die öffentlichen Beratungsstellen und die Ämter des Bundes, des Landes und der Gemeinden. Die Verwaltung hätte sich selbst verwalten können. Bis das Steuergeld speziell des Mittelstandes nicht mehr tröpfeln sollte. Im Juli fahren auch die Politiker in den Urlaub. Die ganz „Ehrlichen“ machen natürlich Urlaub in Österreich. Auf einer Alm oder einem See. Versehen mit „Tarnkleidung“ und großen Sonnenbrillen. Damit sie nicht beschimpft werden. In einigen Monaten wird in Mellach wiederum aus Kohle Strom erzeugt. Eine unglaubliche Geschichte, dass gerade die grüne Ministerin Leonore Gewessler diese Aktion starten wird. So fahren dann zahlreiche quasi umfreundliche E-Autos mit der Grundenergie der Braunkohle. Ob das dem Klima gut tut???

hk@medienhaus-krois.at


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SÜD-OST JOURNAL

Foto: Markus Kaiser, Graz

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WIE IM SIEBTEN HIMMEL

Hier werden Urlaubsträume wahr: von der privaten Sauna im Schlafzimmer bis hin zu himmlischen Ausblicken – das Kowald machts möglich.

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der Rooftop Suite warten himmlische Genüsse. Auf 70 Quadratmetern werden Gäste mit privatem Wellnessbereich inklusive gläserner Infrarotkabine, Wasserbett, Partnerwanne mit Lichtspiel und Kuschel-Lounge auf der eigenen Dachterrasse zum Bleiben verführt. Wenn ein Urlaub doch nur ewig dauern könnte! INFORMATIONEN: www.kowald.com

Die traumhaften Zimmer im Hotel Kowald lassen keine Wünsche offen.

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dere suchen. Die Suiten bieten hier nochmal extra mehr Raum für Qualitäts-Pärchenzeit. In der Hot Suite knistert es heftig – das Highlight des 40 Quadratmeter Zimmers ist die finnische Aufgusssauna von KLAFS. Die Love Suite mit offener Partnerwanne, Kuschel-Landschaft und Lounge auf der Loggia ist wie geschaffen für die ersten, zweiten und dritten Flitterwochen – oder einfach, um die Liebe jung zu halten. In

Foto: Heldentheater

Foto: TRL

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Ruhebereich im Schaffelbad flanieren – dem Adults only Bereich der Therme Loipersdorf. Dort warten gemütliche Kuschelliegen – durch raffinierte Gestaltung mit Vorhängen wird für mehr Zweisamkeit gesorgt. Und am Abend? Da ist dank einem romantischen à la Carte Dinner mit Candlelight-Feeling Herzklopfen garantiert. Die Liebe feiern. Das Kowald ist ein Hotel für alle, die das Beson-

Foto: Jean van Lülik Photographer

chließen Sie die Augen und stellen Sie sich den perfekten Urlaub mit Ihrem Schatz vor: Am Morgen in einem himmlisch weichen Kingsizebett aufwachen. Danach zum Frühstücksbuffet mit einer großen Auswahl an regionalen Schmankerln oder doch lieber ein romantisches Frühstück im Bett? Ausgeruht und satt vom Hotelzimmer gleich über den Bademantelgang zum privaten


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SÜD-OST JOURNAL

Innovatives und erfolgreiches Start-Up am Ökopark Hartberg

STEUERTIPP

Onlineseminare werden immer beliebter. Für Anbieter solcher Seminare stellt sich die Frage, in welchem Land die erbrachte Leistung im Sinne der Umsatzsteuer steuerbar ist. Webseminare, die Unterricht darstellen und an Nichtunternehmer erbracht werden, sind seit 1.1.2022 in jenem Land steuerbar, in dem der Seminarteilnehmer seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Hier gibt es eine Vermutungsregelung: verwendet etwa der Kunde (Privatperson) eine deutsche IP-Adresse und tätigt die Zahlung über ein deutsches Bankkonto, besteht die Vermutung, dass der Kunde in Deutschland wohnt und der Umsatz somit in Deutschland steuerpflichtig ist. Um eine Registrierung in anderen Ländern zu vermeiden, können sich Seminaranbieter in Österreich zum EU-OSS Portal registrieren und dort die ausländische Umsatzsteuer deklarieren. Der Leistungsort für die Umsätze an Unternehmer liegt am jeweiligen Empfängerort, wobei hier meist die Pflicht zur Meldung der Umsatzsteuer auf den Kunden übergeht und somit keine Registrierung im Ausland nötig ist.

Das SUPASO Gründertrio (2., 3. und 4.v.l.), das mit ihrem Start-Up innovative und nachhaltige Verpackungen produziert, wurde am Ökopark Hartberg von den Verantwortlichen willkommen geheißen.

Mit nachhaltigen Kühlverpackungen sorgt das am Ökopark Hartberg angesiedelte Hartberger Jungunternehmen SUPASO GmbH derzeit für Aufsehen in der internationalen Start-Up Szene. Unter dem Motto „Turn your ideas into reality! begleitet die Gründerinitiative YOUSTART Hartberg Firmengründer aus der Wirtschaftsregion Hartberg bei unternehmerischen Fragestellungen. Die 2021 gegründete SUPASO GmbH ist eines von zehn teilnehmenden Unternehmen, die bis Ende 2022 kostenlose

regionale Unterstützungsleistungen in Anspruch nehmen können. Das Start-Up wird von der YOUSTART Projektkoordinatorin Martina Schuh von den Stadtwerken Hartberg professionell und kompetent betreut und produziert am Ökopark Hartberg aus recyceltem Altpapier eine innovative, nachhaltige Isolierverpackung für den Versand von temperaturempfindlichen Lebensmitteln, Medikamenten und anderen Waren. „Bisher haben wir im Rahmen von YOUSTART stark vom Experten-

netzwerk profitiert und strategisch wichtige Kontakte geknüpft. Wir schätzen die lockere und partnerschaftliche Kooperation sehr“, sagt Mario Maier, der mit Fabian Gems und Georg Lackner zum SUPASOGründer-Trio gehört. Kürzlich hieß Bürgermeister Marcus Martschitsch gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Stadtwerke, Christoph Ehrenhöfer, Ökopark Standortmanager Markus Hummer und Anton Schuller das Gründerteam der SUPASO GmbH am Ökopark Hartberg willkommen.

Magna Powertrain in Albersdorf feierte 1.000 Tage unfallfrei Am Montag, den 20.6.2022 wurden 1.000 Tage unfallfrei bei Magna Powertrain am Standort Albersdorf gefeiert. Herzlichen Glückwunsch und auf weitere 1.000 Tage sicheres und unfallfreies Arbeiten!

(Dieser Artikel stellt keine Beratung dar)

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Wir beraten Sie gerne. Ihr Werner Lafer

Das Team von Magna Powertrain am Standort Albersdorf freut sich über die Auszeichnung.

Fotos: Magna Powertrain

UMSATZSTEUER FÜR WEBSEMINARE IM EU-AUSLAND

Foto: SOJ/Walter Flucher

MMag. Werner Lafer, Geschäftsführer der Lafer + Partner Wirtschaftstreuhandund Steuerberatungs GmbH in Gleisdorf


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SÜD-OST JOURNAL

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6 WWW.SOJ.AT §-JOURNAL

Eine Festnahme (Verhaftung) bedeutet, dass ein Beschuldigter von der Polizei festgehalten wird. Es kann die Staatsanwaltschaft, mit gerichtlicher Zustimmung, die Festnahme eines Beschuldigten anordnen, wenn er auf frischer Tat ertappt wird, wenn er flüchten

Festnahme (Verhaftung)

oder untertauchen will, wenn der Beschuldigte Zeugen, Sachverständige und Mitbeschuldigte beeinflussen oder die Spuren der Tat beseitigen will. Weiters, wenn eine Wiederholungsgefahr oder die Gefahr der weiteren Tatausführung einer bereits begonnen Tat besteht und diese Straftat mit mehr als 6 Monaten Freiheitsstrafe bedroht ist. Bei Verbrechen, Delikten, die mit mindestens 10jähriger Freiheitsstrafe bedroht sind, muss die Staatsanwaltschaft mit gerichtlicher Zustimmung die Festnahme anordnen. Eine Festnahme (Verhaftung) ist jedenfalls nicht zulässig, wenn sie unverhältnismäßig ist. Hiebei handelt es sich um Kleinstdelikte. Der festgenommene Verhaftete muss unverzüglich einvernommen werden. Die Vernehmung erfolgt in der Regel in einem Wachzimmer der Polizei. Der Festgenommene muss über seine Rechte belehrt werden, insbesondere, dass er Angehörige, eine Vertrauensperson oder am besten einen Anwalt verständigen kann. Besonders wichtig ist, dass er über das Recht die Aussage verweigern zu können, belehrt wird. Bei einer Festnahme besteht immer das Recht, einen Rechtsanwalt beizuziehen. Dem Festgenommenen muss sofort oder innerhalb von 24 Stunden eine schriftliche Begründung ausgestellt werden, in der Tatverdacht und Haftgrund genannt werden. Wichtig ist jedenfalls, dass man sich bei einer Verhaftung freundlich verhält, nicht die Polizisten beschimpft oder gar attackiert, und letztlich sobald man sich äußern darf, einen Anwalt anruft. PECHAR & LEITNER RECHTSANWÄLTE Dr. Horst Pechar Schulgasse 1, 8160 Weiz Tel. 03172/6280 www.pechar-leitner.at

Leitfaden für das „Bauen mit der oststeirischen Landschaft“

Die LAG Thermenland-Wechselland präsentierte aktuell in Bad Blumau einen Leitfaden für das „Bauen mit der oststeirischen Landschaft“. Für das LeaderKooperationsprojekt „Baukultur“ konnte die Baukulturbeauftragte der Baubezirksleitung Oststeiermark, Fürstenfelds Vizebürgermeisterin DI Sabine Siegel gewonnen werden. Gemeinsam mit einem Expertenteam wurde die Publikation auf den Weg gebracht. LeaderObm. Prof. Franz Majcen, konnte dazu VertreterInnen der Gemeinden und aus dem Bereich der Architektur begrüßen. Die Architektin DI Sabine Siegel dokumentierte anhand praktischer Berichte die ersten Erfahrungen der Bau- und Gestaltungsberatungen in der Region und sah einen besonderen Mehrwert für BauwerberInnen in der Beratung zu gestalterischen, baurechtlichen und raumordnungsrechtlichen Fragen in einem Termin. „Ein-

Christian Neuhold, Arch. DI Georg Keler, Beatrix Übelacker, Prof. Franz Majcen, DI Sabine Siegel, Bgm. Andrea Kohl und Gaby Jahn.

fach bauen ist günstig bauen. Wir alle sind die Architekten der Oststeiermark!“, betont Siegel. Architekt DI Georg Keler fungiert als Berater für Bauherren, Gemeinden und Behörden und fordert einen respektvollen Umgang mit dem Grundstück: „Bauwerke prägen die Landschaft – für uns und unsere

nächste Generation und somit fördert gute Planung die Lebensqualität.“ Den Leitfaden erhält man auf Anfrage an das Gemeinde-Bauamt, direkt bei DI Sabine Siegel (EMail: sabine.siegel@stmk.gv.at) oder über das Leader-Büro Thermenland-Wechsellan (E-Mail: uebelacker@oststeiermark.at).

Österreichischer Innovationspreis Tourismus geht an QUA-Initiative

Foto: Thomas Meyer Photography

Rechtsanwalt Dr. Horst Pechar

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Foto: SOJ/Walter Flucher

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Dietmar Fuchs, Marlies Rainer (QUA), Thomas Scheuchl, Christian Emetsberger und Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler.

Jüngst wurde in Wien der 5. Österreichische Innovationspreis Tourismus (ÖIT) an Initiativen zu innovativer Mitarbeiterführung und -entwicklung in der Tourismusund Freizeitwirtschaft verliehen. In der Kategorie Kooperationsprojekte konnte die Initiative „Ausgezeichnete Lehrbetriebe im Touris-

mus“, die von der Qualifizierungsagentur ins Leben gerufen wurde, dabei den Sieg und die hohe Auszeichnung in die Steiermark holen. Überzeugen konnte die Jury dabei vor allem der dynamische und zukunftsorientierte Ansatz. Denn mit dieser Initiative setzen die Betriebe ein klares Statement für die

kommende Generation. Es ist ein prozessorientiertes Projekt auf allen betrieblichen Ebenen, vor allem die laufende Weiterentwicklung und die Evaluierungen sind einzigartig und für den Sieg ausschlaggebend. Die Qualifizierungsagentur (QUA) setzt sich für Bildung, Beratung und das Zusammenspiel von Wirtschaft und Menschen in der Region ein. Als kompetenter Partner unterstützt die 2008 gegründete gemeinnützige Organisation Menschen beim beruflichen Einstieg, Umstieg und Aufstieg und vernetzt sie mit regionalen Betrieben. Mit Thomas Scheuchl (Rogner Bad Blumau) und Christian Emetsberger (Heiltherme Quellenhotel Bad Waltersdorf) stehen zwei der größten touristischen Arbeitgeber der Oststeiermark hinter der Kooperation und nahmen stellvertretend für alle 24 Betriebe die Auszeichnung entgegen.


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Bei der ersten regulären Landtagssitzung der Steiermärkischen Landesregierung unter der Leitung des neuen Landeshauptmannes Christopher Drexler wurde auch der neu gewählte Landesrat Werner Amon angelobt und damit in sein Amt eingeführt. Seine Zuständigkeiten in der Landesregierung sind fortan Europa und internationale Angelegenheiten sowie Bildung und Personal. LH Drexler betonte: „Es ist mir eine Ehre, dass

ich – nach der Wahl im Landtag und der Angelobung beim Bundespräsidenten – heute zum ersten Mal eine Sitzung der Landesregierung leiten durfte. Ich freue mich, dass unser Regierungsteam durch die Angelobung von Landesrat Werner Amon nun komplett ist. Gemeinsam werden wir als Landesregierung den steirischen Weg der Zusammenarbeit entschlossen fortsetzen”, so Landeshauptmann Christopher Drexler.

Foto: Land Steiermark/Kanizaj

Bei der Angelobung von LR Werner Amon (r.) durch LH Drexler.

Schützenhöfer verabschiedet sich als Landeshauptmann

Foto: Land Steiermark / Robert Binder

Landesrat Werner Amon von Landeshauptmann angelobt

Hermann Schützenhöfer hielt eine emotionale Abschiedsrede.

Vor der Sondersitzung des Landtages Steiermark zur Neuwahl des Landeshauptmannes wurden die Regierungsmitglieder und Abgeordneten von der Militärmusik Steiermark im Landhaushof in Graz mit festlicher Musik empfangen. In seiner Abschlussrede betonte der scheidende Landeshauptmann: „Zusammenarbeit ist und war mein Weg, die Steiermark war mein Leben, die Steiermark bleibt mein Leben – schauen Sie gut auf

unser Land!”, appellierte er an das Hohe Haus. Nach einem emotionalen Rückblick auf die vielen Jahre in der Politik bedankte er sich bei allen Landeshauptleuten, dem Koalitionspartner, den Landtagsparteien, Weggefährten sowie MitarbeiterInnen, und besonders bei seiner Gattin Marianne. Seinem Nachfolger wünschte er nur das Beste und betonte: „Das Land braucht neue Spuren! Wer sollte sie ziehen, wenn nicht Christopher Drexler?”

S STVP .AT

Sommeranfang. Ob in den Schulen, in der Wirtschaft oder in der Politik. Die vergangenen Tage und Wochen waren turbulent. Um so mehr w ünsche ich Ihnen und uns allen einen Sommer, in dem wir Kraft tanken. Für alles, was wir vorhaben. Und vor uns haben. Ihr Landeshauptmann Christopher Drexler


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Passend zur Jahreszeit hatte der OGH folgenden Fall zu beurteilen: Die Beklagten veranstalten eine Gartenparty auf der der Kläger als Gast deren Whirlpool nutzte und daraufhin an einer Legionellen-Pneumonie erkrankte, da der Pool mit Legionellen kontaminiert war. Grundsätzlich gilt, wer eine Gefahrenquelle schafft, hat auch die notwendigen Sicherungsmaßnahmen zu setzen, damit sich niemand verletzen kann. Es kommt immer auf den Einzelfall an, es kann anderenfalls jedoch zu einer Haftung für einen etwaigen Schaden

WENN DER UNERLAUBTE SPRUNG IN DEN POOL IM KRANKENHAUS ENDET führen. Die Beklagten haben weder einen gröberen Schwamm zur Reinigung der Wanne verwendet noch den Wartungsschritt im Zusammenhang mit dem in der Betriebsanleitung genannten Reinigungsmittel durchgeführt, dennoch haben sie nach Ansicht des OGH alleine dadurch noch nicht ihre objektiv gebotenen Sorgfalt verletzt, weil ihnen die drohende Gefahr der Kontamination des Wassers mit Legionellen nicht voraussehbar sein musste. Der Whirlpool wurde grundätzlich nur von den Beklagten selbst benutzt, die nicht planten, ihn den Gästen zur Verfügung zu stellen. Die Beklagten durften aufgrund der Betriebsanleitung davon ausgehen, dass die von ihnen laufend durchgeführte Reinigung und Wartung des Whirlpools einer Bakterienbildung vorbeugt bzw Keime und Bakterien abgebaut werden. Die Beklagten haben keine Reinigungs- oder Wartungsmaßnahmen unterlassen, auf deren Wichtigkeit in der Betriebsanleitung im Zusammenhang mit der Bildung von Keimen und Bakterien, insbesondere den besonders gesundheitsgefährlichen Legionellen, hingewiesen worden wäre. Eine Verletzung der allgemeinen Sorgfaltspflicht lag hier nicht vor. Der OGH verneinte eine Haftung der Beklagten. Die Kanzlei Mag. Martin Baumgartner unterstützt Sie gerne kompetent bei der Prüfung, Durchsetzung oder Abwehr etwaiger Haftungsansprüche. RA MAG. MARTIN BAUMGARTNER

vormals Notarsubstitut Fabriksgasse 3, 8280 Fürstenfeld, AUT Sprechstelle in 8330 Feldbach, Leitersdorf 204 T +43 (0) 3382 / 52 944 F +43 (0) 3382 /52 944 -14 E office@ra-baumgartner.at

Foto: AVITA Resort/V. Baum

ÖFB Damen fühlen sich in Bad Tatzmannsdorf wie zu Hause

Die optimale Vorbereitung auf die UEFA Women’s EURO 2022 war das Trainingscamp im AVITA Resort.

Bekanntlich sind die ÖFB Damen gern gesehene Stammgäste im AVITA Resort Bad Tatzmannsdorf. Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr waren unsere sympathischen Kickerinnen zurück im bewährten Base Camp in Bad Tatzmannsdorf. Dieses Mal wurde mit dem Camp der Countdown zum großen Auftritt bei der UEFA Women’s EURO 2022 in England eingeläutet. Teamchefin Irene Fuhrmann und ihr Team fanden in der Fußballarena Bad Tatzmannsdorf wieder opti-

male Trainingsbedingungen vor. Neben der perfekten Betreuung zeigten sich die ÖFB-Damen von der Qualität und dem Angebot des AVITA Resort abermals begeistert. Als einziges UEFA-zertifiziertes Hotel im Burgenland bietet das AVITA Resort beste Trainings- und Regenerationsbedingungen. „Wir fühlen uns im AVITA Resort jedes Mal aufs Neue willkommen und schätzen das infrastrukturelle Gesamtpaket mindestens genauso wie das persönliche Engagement und

die Herzlichkeit des gesamten Teams rund um Peter Prisching. Die fußläufig erreichbaren Trainingsplätze und die hervorragenden Regenerationsmöglichkeiten sind für uns ideal. Daher war es für uns klar, dass wir in der EURO-Vorbereitung wieder auf das Burgenland und das AVITA setzen“, so ÖFBTeamchefin Fuhrmann. Beim Eröffnungsspiel im Old-TraffordStadion drückte AVITA-GF Peter Prischnig dann sogar persönlich vor Ort die rot-weiß-roten Daumen.

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Zirben-Salzkristallbett: Eine Wohltat fürs Herz

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das Holz dem Herzen und trägt so zu einer schnelleren Erholung bei. „Das liegt am Pinosylvin der Zirbe”, weiß Tischlermeister Wilhelm Hutterer, der sich auf die Herstellung hochwertiger Zirbenholzbetten spezialisiert hat. Seine Betten sind metallfrei verbaut. So können sich auch elektrosensible Personen über einen tiefen Schlaf freuen. Besuchen Sie den neuen Schauraum am Hauptplatz 58, 8271 Bad Waltersdorf – jeden Samstag von 9 bis 12 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung unter Tel.: 0699/100 80 545. Neben den Wohlfühl-Betten bietet die Tischlerei Hutterer viele weitere hochwertige Produkte aus den Naturschätzen Zirbe & Salzkristall an.

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ichts sorgt so für einen gesunden Schlaf wie die entspannenden ätherischen Öle der Zirbe. Reinigendes Himalayasalz verstärkt die Wirkung und sorgt in diesem perfekten Zusammenspiel für Regeneration von Körper, Geist und Seele. Diese Eigenschaften nutzt man in der Tischlerei Hutterer im steirischen Bad Waltersdorf bei der Herstellung einzigartiger ZirbenSalzkristallbetten. Kein anderes Holz sorgt so schnell für einen Wohlfühlfaktor wie die Zirbe. Das duftende Öl des Holzes wirkt nicht nur antibakteriell, es lindert auch die Beschwerden der Atemwegserkrankungen und senkt die Herzfrequenz. Eine Stunde Arbeit pro Tag erspart Innovatives Design und einzigartige Kombination von Zirbe & Salz.

EUROPA stärkt die STEIERMARK. Die Steiermark hat in 25 Jahren Mitgliedschaft zur (XURS¦LVFKHQ 8QLRQ HQRUP SURƓWLHUW -HGHQ 7DJ bringt uns die europäische Zusammenarbeit weiter nach vorne und macht uns stärker. Auch aus der aktuellen Krise werden wir nur gemeinsam erfolgreich hervorgehen können.

Mehr über die Steiermark als starke Region im Herzen Europas: EUROPA.STEIERMARK.AT

Die STEIERMARK stärkt EUROPA. Die Steiermark bringt sich mit kräftiger Stimme in die politischen Entscheidungen auf europäischer Ebene ein. Wir mischen mit, um die steirischen Interessen zu wahren und um das gemeinsame Projekt (XURSD ]X VW¦UNHQ 'HQQ GDYRQ SURƓWLHUHQ DOOH 6WHLrerinnen und Steirer.

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Ultraschnelles Internet für die Marktgemeinde Neudau

Die neugewählten Vorstandsmitglieder mit LAbg. Dr. Wolfgang Dolesch, Bürgermeister Thomas Heim und den geehrten Mitgliedern.

Sehr gut vorbereitet und organisiert verlief kürzlich die Mitgliederversammlung der SPÖStadtorganisation Fürstenfeld, zu der neben zahlreichen Mitgliedern auch SPÖ-Regionalvorsitzender LAbg. Bgm. Mag. Dr. Wolfgang Dolesch, SPÖ-Servicestellenmitarbeiter Bgm. Thomas Heim, Ehrenvorsitzender Vbgm. a.D. Helmut Wagner und BR a.D. Horst Freiberger begrüßt werden konn-

ten. GR Michael Prantl wurde dabei einstimmig zum Stadtparteivorsitzenden wiedergewählt; als Stellvertreterin steht ihm ab nun Yvonne Medina Sandino zur Seite. Mit einem ebenso überwältigenden Votum wurden auch die übrigen Stadtparteivorstandsmitglieder gewählt. Den würdigen Abschluss der Jahreshauptversammlung bildete schließlich die Ehrung langjähriger Mitglieder.

Foto: SOJ/Flucher

Foto: SOJ/Flucher

Mitgliederversammlung der SPÖ Stadtorganisation Fürstenfeld

Bgm. Dr. Wolfgang Dolesch (4.v.l.) mit Vertretern der Marktgemeinde Neudau und A1 beim Glasfaserausbau-Informationsabend.

Der Glasfaserausbau und die fortschreitende Digitalisierung sind entscheidende Faktoren für die weitere erfolgreiche Entwicklung der Marktgemeinde Neudau. Gemeinsam mit Vertretern von A1 wurde daher kürzlich ein Informationsabend im Kultursaal Neudau zu diesem Thema organisiert, wo sich die Bevölkerung umfassend beraten lassen konnte. Weitere persönliche Beratungstermine direkt

Die neue Landesregierung der Steiermark ist nun offiziell im Amt

vor Ort können über das Gemeindeamt Neudau oder A1 direkt organisiert werden. Sobald sich zumindest 40 % der Haushalte für einen Anschluss mit „Fiber to the Home“ entscheiden, erhalten diese einen direkten Zugang zum A1Glasfasernetz und damit die Möglichkeit auf Datenübertragungen mit bis zu 1.000 Mbit/s sowie digitale Services wie Kabelfernsehen in hochauflösender Qualität.

Foto: Land Steiermark/Kanizaj

Foto: SOJ/Flucher

Gratisratgeber der ÖVP für das Energiesparen

LR Johann Seitinger, LR Ursula Lackner, LR Juliane Bogner-Strauß, LH-Stv. Anton Lang, LH Christopher Drexler, LR Barbara Eibinger-Miedl, LR Doris Kampus und LR Werner Amon.

Nach dem Rücktritt von Hermann Schützenhöfer und der Wahl von Christopher Drexler zum neuen Landeshauptmann der Steiermark wurde die Landesregierung vom Landtag Steiermark mit der Wahl eines neuen Landesrates wieder komplettiert. Auf Vorschlag der Steirischen Volkspartei wurde Werner Amon neu zum Mitglied der Steiermärkischen Landesregierung gewählt. Die aktuelle Landesregierung besteht

damit nach erfolgter Angelobung aus folgenden Mitgliedern: Landeshauptmann Christopher Drexler (ÖVP), Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang (SPÖ), Landesrat Johann Seitinger (ÖVP), Landesrätin Doris Kampus (SPÖ), Landesrätin Ursula Lackner (SPÖ), Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP), Landesrätin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP), und neugewählter Landesrat Werner Amon (ÖVP).

LAbg. Hubert Lang, LAbg. Lukas Schnitzer und Bezirks-GF Stephan Schneider (v.l.).

Ein sorgsamer Umgang mit Energie gewinnt zunehmend an Bedeutung. In der Broschüre „Miteinander Energie sparen“ hat die Steirische Volkspartei die Potentiale des Energiesparens gesammelt. Energie- und Mobilitätsspartipps sollen dazu motivieren, miteinander gezielte Maßnahmen zu setzen. Präsentiert wurde die Broschüre von Bezirksparteiobmann LAbg. Lukas Schnitzer, LAbg. Hubert Lang und Bezirks-GF Stephan Schneider. Die Gratis-Broschüre gibt es in den ÖVP-Büros in Hartberg und Fürstenfeld bzw. unter hartberg-fuerstenfeld@stvp.at.


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dorf), Bgm. Hermann Grassl (Hartl) und Gemeindekassier Dietmar Lang aus Ebersdorf begrüßen zu können. In seinem Rückblick konnte Dunst auf über 400 erfolgreiche Umwelt- und Klimaschutzprojekte verweisen. Auf dem Programm standen dann u.a. noch die Uraufführung eines Klimaschutzsongs durch die Ökoregion-Schulen, ein Frühschoppen mit der Trachtenkapelle Ebersdorf sowie eine grüne Wirtschaftsmesse.

Foto: SOJ/Flucher

Auf Initiative des Kaindorfer Unternehmers Rainer Dunst („Layjet“) haben sich im Jahr 2007 die heutigen Gemeinden Kaindorf, Hartl und Ebersdorf zur Ökoregion Kaindorf zusammengeschlossen. Das 15 Jahr-Jubiläum wurde mit einem „Green Day“ in der Mehrzweckhalle Kaindorf gefeiert. Ökoregion-Obm. Dunst und GF Margit Krobath freuten sich dazu, unter anderem LAbg. Hubert Lang, Bgm. Thomas Teubl (Kain-

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Obm. Dunst und GF Krobath (4. / 5.v.l.) mit Gästen und Mitarbeitern.

Geschossbauförderung und Baukostenobergrenze erhöht

Foto: Land Steiermark/Binder

Ökoregion Kaindorf feierte 15. Jubiläum mit „Green Day“

Hannes Schwarz und Hans Seitinger: Wohnen soll leistbar bleiben.

Die Landesregierung hat kürzlich die im Zuge des steirischen Anti-Teuerungspakets angekündigte Erhöhung der Wohnbauförderung beschlossen. ÖVP-Wohnbau-LR Hans Seitinger und SPÖKlubobm. Hannes Schwarz betonen, dass durch die Anhebung der Baukostenobergrenze sowie die Erhöhung der förderbaren Kosten Wohnen leistbar bleibt. Um die Errichtungskosten und folglich auch die Mieten im gemeinnützigen

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Allgemeine Coronavirusinformationen erhalten Sie telefonisch über die Hotline der AGES unter 0800 555 621.

Wohnbau möglichst gering zu halten, sieht die steirische Wohnbauförderung eine Baukostenobergrenze vor. Durch den massiven Anstieg der Baukosten war deren Einhaltung oftmals nicht mehr möglich, was den gemeinnützigen Wohnbau beihnahe zum Erliegen brachte. Damit weiterhin leistbarer Wohnraum errichtet werden kann, erhöht das Land Steiermark auch die förderbaren Kosten im Geschossbauprogramm.


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Die HLW Hartberg wurde zur Fairtrade-Schule ausgezeichnet

Pöllau: 250 Kinder liefen beim „Wasser(kreis)lauf“ fürs Klima

Foto: SOJ/Flucher

An den fünf Naturpark-Volksschulen liefen die Kinder im Zeichen des Wassers im Klimawandel nach dem Motto „Mit vielen kleinen Schritten kann Großes erreicht werden!“. Der Wasser(kreis)lauf wurde bei jeder Schule mit Fahnen abgesteckt, die Wissen zum Thema Wasser enthielten. Projektinitiatoren waren Victoria Schlagbauer und Reinhold Schöngrundner. Unter Einbindung der regionalen Wirtschaftsbetriebe wurden

Ein besonderes Ziel hatten sich vier Schülerinnen des Aufbaulehrgangs mit ihrer Diplomarbeit gesetzt: die Zertifizierung der HLW Hartberg als Fairtrade-Schule zu erreichen. Und so arbeiteten Mire Ballabani, Somaya Haidari, Patricia Smerica und Veronika Smerica in ihrem letzten Schuljahr daran, alle Kriterien für eine Auszeichnung der Schule zu erfüllen. Betreut von Prof. Michaela Lueger

führten sie umfangreiche Recherchen durch und erstellten einen Fairtrade-Aktionsplan für die Schule. Zudem bereitete das Team in großen Mengen ein köstliches veganes Gemüsecurry gänzlich aus Fairtrade-Produkten zu. In Schraubgläser abgefüllt, wurde es to-go im BSZ Hartberg verkauft. Nach der Einreichung des Antrags wurde die HLW Hartberg nun als Fairtrade-Schule ausgezeichnet.

Foto: KLAR! Naturpark Pöllauer Tal

Dir. Helga Schöller, Somaya Haidari, Patricia & Viktoria Smerica, Mag. Michaela Lueger und Mire Ballabani in der Fairtrade-HLW.

die gelaufenen Runden in Geldbeträge umgewandelt. Über 760 km legten die Kinder gemeinsam zurück – das entspricht der Distanz von Pöllau nach Luxemburg! Die erlaufenen Runden und die damit verbundene Spendensumme wurden bei der Abschlussveranstaltung im Schlosspark Pöllau bekannt gegeben. Anschließend wurden die Spenden von den SchülerInnen an die regionalen Einsatzorganisationen übergeben.

Beim Start des Wasser(kreis)laufes der Naturpark-Volksschule Pöllauberg bei der Naturparkarena in Pöllauberg.

Foto: SOJ/Walter Flucher

Birgit Pucher und Manfred Plank präsentierten ein Rekordergebnis der Steiermärkischen Sparkasse, Region Oststeiermark.

Eine äußerst positive Bilanz der Steiermärkischen Sparkasse der Oststeiermark konnten vor Kurzem Manfred Plank, Leiter der Region Oststeiermark, und Birgit Pucher, Leiterin der Konzernkommunikation, ziehen. So hat die Steier-

märkische das beste Ergebnis in ihrer Firmengeschichte erzielt. Es wurden insgesamt 75.302 Kundinnen und Kunden mit einem Kundenvolumen von über 3,5 Milliarden Euro von 139 Mitarbeiter(innen) in 15 oststeirischen Filialen betreut.

Regionalleiter Manfred Plank: „Ganz wichtig ist uns die regionale Verbundenheit, die durch unsere 15 Filialen dokumentiert wird. Der Kontakt zu unseren Kunden steht an erster Stelle.“ Laut Birgit Pucher, Leiterin der Konzernkommunikation, will sich die Steiermärkische Sparkasse zunehmend darum bemühen, dass ihre Kunden finanziell gesund sind. „Unser Slogan für dieses Jahr lautet ‚Wir schaffen finanzielle Gesundheit.‘ Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden geschult, eine entsprechende Aufklärungsarbeit in ihren Beratungsgesprächen zu leisten. Wenn die Leute mit dem Geld richtig umgehen können und somit finanziell gesund sind, ist das auch ein großer Vorteil für unsere Bank“, so Birgit Pucher.

Foto: Philipp Hirzberger

Sparkasse Region Oststeiermark präsentiert ein Rekordergebnis

Amela Hirzberger, Karl Pötz und Birit Salchinger (VS u. MS).

„Buntes Stubenberg“: Tolle kulinarische Reise

In Stubenberg fand nach zweijähriger Pause wieder die interkulturelle Veranstaltung „Buntes Stubenberg – Essen verbindet“ statt. Menschen aus elf verschiedenen Ländern mit Stubenbergbezug kochten traditionelle Speisen aus ihren jeweiligen Geburtsländern. Der Einladung der Organisatorin Amela Hirzberger folgten mehr als 200 begeisterte Gäste. Die bei der Veranstaltung erzielten Spenden kommen wieder Stubenberger Schulprojekten zugute.


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Foto: SOJ/Walter Flucher

Omega macht MigrantInnen fit für den Arbeitsmarkt

Ab 5 mon 0 Eu atlic h

Für 16 MigrantInnen war die Zeugnisüberreichung ein Freudentag, Bgm. Günther Müller (links) vom AMS überreichte die Zeugnisse.

Es war ein Jubeltag bei Omega, denn 13 Migrantinnen und drei Migranten aus insgesamt sieben Nationen (Syrien, Ungarn, Rumänien, Kosovo, Mongolei, Afghanistan und Bosnien) bekamen im Rahmen einer Feierstunde von Bgm. Günther Müller vom AMS Hartberg die Abschlusszeugnisse für die Teilnahme und am positiven Abschluss des Projektes „Ein“-leben überreicht. „Ein“leben ist im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld ein Omega Projekt, das vom

AMS unterstützt wird und der regionalen, begleitenden Integration in den Arbeitsmarkt dienen soll. „Eine Teilnehmerin hat bereits eine Stelle bekommen, einige haben eine Arbeit in Aussicht bzw. bewerben sich aktiv um einen fixen Arbeitsplatz. Sie sind fit für den Arbeitsmarkt“, freut sich Bgm. Günther Müller. Anmeldungen für weitere Kurse und Infos sind unter Tel.: 03332/61227 (Omega Büro Hartberg) und per Mail an s.moric@omega-graz.at möglich.

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inken & FR: 14-1 8 Uhr - Animal Riding, Kinderschm Luf tballon modellieren lon SA: 10-1 2 Uhr - Kinderschminken und Luf tbal modellieren, 1 5 Uhr Zaubershow

G R I LL & C H I LL G r ill e r-A u s s te ll u n g i n k lus ive Sh o w g r i l l e n u n d Ve r ko s t u n g u n t e r s t ü t z t vo n:

Am Veranstaltungsort können Fotos und/oder Videos angefertigt werden und zu Zwecken der Dokumentation der Ver e an nstaltung veröffentlicht werden. den Alle geplanten Programmpunkte sind im Zusamme enhang mit der epidemiologischen Entwicklung g von COVID-19 zu sehen und d unterliegen somit auch einer laufenden Evalu uierung, die gegebenenfalls zu Adaptierungen führt. f


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Hartberger Bewerbsgruppen

Foto: RC-Fürstenfeld

Foto: Franz Fink

Dimitriadis ist neue Präsidentin des Rotary Club Fürstenfeld

Präsidentenübergabe im Rahmen der Generalversammlung des Rotary Club Fürstenfeld: MMag. Silvia Dimitriadis folgt Werner Gutzwar.

Lions Clubs Südoststeiermark: Übergabe der Zonenleitung

Spendengeld zu sammeln, um rasch und unbürokratisch regionale und internationale Hilfsprojekte zu unterstützen. Nach zweijähriger Tätigkeit übergab DI Ludwig Robitschko nun statutengemäß die Zonenleitung an seinen Stellvertreter Robert Fritz vom Lions Club Veste Riegersburg. Spenden an den Lions Club sind übrigens steuerlich abzugsberechtigt. Mehr Informationen unter www.lions.at oder www.lions-helfen.at.

Die VertreterInnen der sieben Lions Clubs der Region (Zone 4).

Sehr aktive Feuerwehrjugend

Foto: SOJ/Flucher

Die Lions Clubs Weiz, Gleisdorf, Hartberg, Thermenland, Veste Riegersburg, Fürstenfeld und Feldbach bilden innerhalb der Lions Organisation die Zone 4 und gehören zum Distrikt 114 Mitte, welcher die Steiermark und Oberösterreich umfasst. Zu dem Damen- und den sechs Herrenclubs gehören aktuell 293 Mitglieder. Das Ziel der Lions Clubs ist, durch persönliches Engagement und Organisation von Veranstaltungen

Gleichenberg ausgetragen wurde. In diesem Rahmen wurde auch Landesfeuerwehrrat Bürgermeister Thomas Gruber mit dem Verdienstkreuz Gold des Landes Steiermark ausgezeichnet.

In Friedberg fand der diesjährige Bereichsfeuerwehrjugendleistungsbewerb und das Bewerbsspiel des Bereichsfeuerwehrverbandes Hartberg statt. Zahlreiche Jugendliche fieberten dem Be-

werb, der nach Covid-Pause endlich wieder in gewohnter Form stattfinden konnte, entgegen. Leistungsbewerb nahmen 34 Jugendgruppen teil, beim Bewerbsspiel waren 50 Teams dabei.

„Stars of Styria“ ist die Ehrung der steirischen Top-Lehrlinge

Die Hartbergerin Sophie Rechberger ist nun eine der „Stars of Styria“. Einmal mehr zeigt sich hier eine erfolgreiche Kombination aus Matura und Lehre. Nach der Matura im naturwissenschaftlichen Zweig, hat sich Rechberger für eine Fachausbildung als Bürokauffrau für den Betrieb Unisan in Graz Umgebung entschieden. Aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen während der Lehre und wegen der ausgezeichneten Abschlussprüfung von der Wirtschaftskammer Steiermark mit dem „Stars of Styria“ in Raaba bei Graz prämiert.

Foto: WK

den letzten Jahren trotz Einschränkungen durch die Pandemie gewachsen ist und viel geleistet hat. Viel Dank und Anerkennung von allen Clubmitgliedern gab es für den scheidenden Präsidenten Gutzwar. Mit großem Einsatz hat er regionale, nationale und internationale Sozialprojekte umgesetzt und vorangetrieben. Zudem ist es ihm eindrucksvoll gelungen, den Zusammenhalt im Clubzu stärken.

Foto: OBI d.V. DDI Hans Peter Feichtinger

Rotary Club Fürstenfeld-Präs. Werner Gutzwar übergab sein Amt kürzlich an MMag. Silvia Dimitriadis. „Miteinander – füreinander“, so lautet ihr Motto. Ihr soziales Engagement ist vielfältig: unter anderem ist sie Gründungsmitglied von zwei Charityclubs in Graz und ehrenamtliche Finanzreferentin und Vizepräsidentin beim Roten Kreuz Steiermark. Dimitriadis übernimmt einen Club, der in

Kaiserwetter, eine perfekte Organisation und top motivierte Wettkampfgruppen bildeten die Ausgangssituation für den diesjährigen Landesfeuerwehrleistungsbewerb, der Ende Juni in Bad

Sophie Rechberger wurde für ihren Fleiß belohnt.


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Ernährung bei Diabettes mellitus: Wichtig g für Wohlbefinden und Therapieerfolg p g Die richtige Behandlung und ein der Krankheit angepasster Lebensstil ermöglichen Menschen mit Diabetes ein weitgehend normales Leben. Eine regelmäßige Rehabilitation unterstützt im Umgang mit der Erkrankung und sorgt für einen bestmöglichen beruflichen und privaten Alltag nach der Reha Die V Reha. Vorsorge orsorge minimiert auch das Risiko für schwere Begleit- und Folgeerkrankunge wie beispielsweise Herzkreislauferkrankungen, Durchblutungsstörungen oder Nervenschäden. Bei den Lebensstilfaktoren können vor allem eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität zu einer optimalen Blutzuckereinstellung beitragen und das Wohlbefinden steigern. Dabei ist keine spezielle Diät erforderlich, erforderlich es sollte ganz einfach auf abwechslungsreiche Mischkost geachtet werden. Durch die richtige Auswahl an Kohlenhydraten steigt der Blutzuckerspiel nach dem Essen langsamer, das Sättigungsgefühl hält länger an. Beim Obst ist aufgrund des hohen Anteils an Fruchtzucker Vorsicht geboten – maximal zwei Handvoll pro Tag Tag sind erlaubt. Um den Heißhunger auf Süßigkeiten zu stillen, darf man sich aber durchaus regelmäßig eine Kleinigkeit gönnen und beispielsweise ein Naturjoghurt mit frischen Früchten genießen.

Klinikum Bad Gleichenberg Schweizereiweg 4 | 8344 Bad Gleichenberg T +43 31592340 0 | info@klinikum-badgleichenberg.at www.klinikum-badgleichenberg.at

„Der Diabetes mellitus erfordertt zwar häufig eine Umstellung der Lebensgewohnheiten, aber keinesfalls das Aufgeben eines freudvollen Lebens. Wie das geh ht, erfahren und lernen unsere Patientinnen und Patienten während ihres Aufenthalts.“ Katrin Hirschmann, BSc Diätologin

Gegen den Durst sind zuckerfreie Getränke zu G b bevorzugen. Wasser mit frischgepresstem Zitronens und Minze ist optisch und geschmacklich ein saft G Genuss Genuss. Das Klinikum Bad Gleichenberg bietet Rehabilitationsmaßnahmen bei folgenden Erkrankungen an: • Stoffwechselerkrankungen (Adipositas, metabolisches Syndrom, Diabetes mellitus) • Chronische Atemwegs- und Lungenerkrankungen • Mobilisation nach chirurgischen Eingriffen im Brust- und Bauchraum • Onkologische Rehabilitation


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Aus der Vergangen PV-Projekt Kottulinsk

Durch die IPM-Handwerker von Pichler-Wohnbau unglaublich schnelle Dachdeckung. Das Foto zeigt Holzbaumeister Alexander Jäger, Dr. Ludwig Ems, Josef Kottulinsky, Hans Kottulinsky, DI Werner Erhart und Ing. Manfred Pichler.

Neudau ist in Sachen erneuerbarer und eigenständiger Energieversorgung eine Mustergemeinde. Dazu gehören bodenständige Unternehmer, wie Josef Kottulinsky aktive Handwerker, wie Ing. Manfred Pichler, die Energie-Ingenieure Dr. Ludwig Ems& DI Werner Erhart und ein Bürgermeister, der weiß, was wichtig ist. Eben Neudaus Bürgermeister LAbg. Mag. Dr. Wolfgang Dolesch. Demnach hat die Gutsmühle des gräflichen Geschlechtes Kottulinsky nicht nur eine historisch

geprägte Vergangenheit, sondern auch eine „energiebeladene“ Zukunft. In der Zeit der KuruzzenÜberfälle war in der Gutsmühle ein Hammerwerk für die Waffen-Produktion installiert. Der baulich angeschlossene „Stadl“ diente als Scheune, Reithalle und dann als Lagerhalle für das E-Werk. Schon 1895 wurde im E-Werk der Gutsmühle Strom erzeugt. Mittels Kupferleitungen wurde somit der Ort Neudau durch den Strom „erleuchtet“. Mit der Wasserkraft der Lafnitz. Wie überall in Europa

sinken allerdings die Wasserpegel in den Gewässern. Eine merkbare Folge des Klimawandels. Um diesen teuflischen Kreislauf zu durchbrechen, ist die erneuerbare Produktion von Energie an oberster Stelle. In Neudau ist die segensreiche Verbindung von Wasserkraft & Photovoltaik die zukunftsgerechte Energie-Lösung. Diese einzigartige Energie-Idee fand zwischen dem Gutsmühlen-E-Werk-Betreiber Josef Kottulinsky und den Energie-Ingenieuren Dr. Ludwig Ems & DI Werner Erhart auf realen Boden. In Folge brachte sich Ing. Pichler mit seiner Profi-Handwerkstruppe mit Zimmerei-Spezialisten, Super-Dachdeckern und Photovoltaik-Installateuren ins „Spiel“. Die Aufgabenstellung war, inwieweit der Dachstuhl und das Dach das Gewicht der großen Photovoltaik-Anlage verkraften können. Nach der Belastungsberechnung wurde eine neue Dachdeckung auf dem stabilen Dachstuhl aufgebracht. Mit seinem großartigen Lagerpotential an Photovoltaik-Parnellen hat die IPM Photovoltaik GmbH unter der Geschäftsführung von Ing. Manfred Pichler den gesamten Bauablauf termintechnisch voll im Griff. Trotz aller gewaltigen Lieferverzögerungen durch CoroWerbung na, Ukraine-Krieg usw.

„Die Marktgemeinde Neudau hat sich bereits vor mehr als 15 Jahren zum Ziel gesetzt, im Laufe der kommenden beiden Jahrzehnte nachhaltig aus erneuerbaren Energiequellen zu 100 % energieautark zu werden. Daher unterstützen die Gemeindeverantwortlichen nach klar festgelegten Zielen systematisch alle Projekte auf diesem Gebiet, so auch dieses Photovoltaik-Kraftwerk in Ergänzung zum schon bestehenden E-Werk der Familie Kottulinsky. Damit werden nicht nur Synergieeffekte in der grünen Stromproduktion erzielt und die schon bestehende Infrastruktur genutzt, sondern auch der Standort noch besser als bisher abgesichert und zukunftsweisend für die nächsten Generationen ausgerichtet.“ LAbg. Mag. Dr. Wolfgang Dolesch

Dachpaneelen-Deckung als Untergrund für den Aufbau der großflächigen Photovoltaik- Anlage auf dem alten Stadl beim E-Werk.

Josef Kottulinsky verbringt als Unternehmer großteils seine Arbeitszeit in Wien. Zu Neudau, seiner Heimat hat der sympathische Josef eine höchst aktive Beziehung.


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heit in die Zukunft ky am E-Werk Neudau Was sind die Beweggründe, hier neben dem Wasserkraftwerk Neudau eine PV-Anlage zu errichten? Dr. Ems & DI Erhart: Der Standort ist optimal, die Einbindung ins öffentliche Stromnetz ist gegeben, die erforderlichen Flächen rund ums E-Werk sind verfügbar und die Familie des Projekt-Investors Josef Kottulinsky hat hundertjährige Erfahrungen im Umgang mit Stromproduktion. Hinzu kommen handfeste wirtschaftliche Überlegungen, hier die Stromproduktion durch PV zu ergänzen und langfristig den Standort, gut abzusichern.

Wie groß wird diese neue PV-Anlage und wo genau wird diese gebaut? DI Erhart: Geplant ist die PV mit einer Stromproduktion im Jahresschnitt von nahezu 700.000 kWh Strom. Die PV-Paneele werden rund ums E-Werk montiert, teils auf den Grundflächen und Dachflächen des E-Werks. Besondere Sorgfalt wird dabei auf den Hochwasserschutz und die Erhaltung der alten

Foto: Green Tech

Seit der Errichtung im Jahr 1895 wurde das Wasserkraftwerk Neudau an der Lafnitz mehrere Male erneuert, nach Katastrophen wieder errichtet und den technischen Gegebenheiten angepasst. Doch nun startet dieser für die Region bedeutende Standort in eine neue Zukunft. Zur Wasserkraft wird am Areal des E-Werks die Sonnenkraft in Form einer Photovoltaik-Anlage ergänzt. Die Baumaßnahmen haben bereits im Juni begonnen und der Start dieser neuen Stromproduktion ist noch im Herbst des heurigen Jahres geplant. Beim Besuch auf der Baustelle bei E-Werk Neudau treffen wir die beiden Energie-Ingenieure Dipl.-Ing. Werner Erhart und Dr. Ludwig Ems. Gerne nutzen wir das Angebot der beiden, über dieses interessante Vorhaben zu informieren.

Das höchst erfolgreiche Energie- und Holzbauteam mit all den Profis vor der historischen Gutsmühle mit dem Mühlen-Gerinne und dem Stadl mit der baldigen Photovoltaik-Gegenwart.

Bausubstanz gelegt. Insgesamt werden ausschließlich Flächen verwendet, die dem E-Werk Neudau zur Nutzung seit ewigen Zeiten zugeordnet sind. Dabei hat die kompetente Unterstützung der Marktgemeinde Neudau, der Abteilungen der Bezirkshauptmannschaft Hartberg-Fürstenfeld und der zuständigen Landesabteilungen wesentlich dazu beigetragen, dass dieses außer-

gewöhnliche PV-Projekt realisiert wird. So ist es gelungen, die Flächenversiegelung zu vermeiden, sowie alle Anforderungen der Raumordnung und des Wasserbaus zu erfüllen. Welche wirtschaftlichen Überlegungen sind ausschlaggebend? Dr. Ems: Zu allererst muss sich so eine Investition langfristig rech-

nen. Durch kompetente Vorarbeit und mit Vorliegen der Finanzierung ist dies grundsätzlich gewährleistet. Hier an diesem Standort kommen weitere Punkte dazu. Über die vielen Jahre und der Klimaveränderung hat sich der Wasserstand der Lafnitz reduziert und die Stromproduktion aus Wasserkraft geht zurück. Dies ist nicht nur ein Problem bei der Lafnitz, sondern die nutzbare Wasserführung für Stromproduktion leidet überall in Österreich. Ohne weitere Maßnahmen und Investitionen ist es also absehbar, dass die Stromproduktion an der Lafnitz nicht mehr wirtschaftlich möglich ist und das Wasserkraftwerk als Industrieruine endet. Die Eigentümer-Familie hat sich dazu entschlossen, nicht nur die Turbinentechnik der Wasserkraft zu erneuern und an die neue Wassersituation anzupassen, sondern auch die Stromproduktion durch PV bzw. Sonnenkraft deutlich zu ergänzen und erweitern. Mit diesen beiden Maßnahmen wird der Standort für die Stromproduktion langfristig abWerbung gesichert.

ERHART-EMS GREEN TECH Solutions GmbH Tel. 0664 25 00 987 office@erhart-ems.at www.erhart-ems.at

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage - IPM Photovoltaik GmbH Gewerbegebiet 4, Flöcking 2, 8200 Ludersdorf-Wilfersdorf Tel.: 0677 640 269 59 • Email: office@photovoltaik-industrie.at www.photovoltaik-industrie.at


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Steiermark Tourismus lud zur Grünen Nacht nach Graz Foto: Steiermark Tourismus / Bernhard Loder

Blitzlicht

Die Schöne und das Biest

Alfred Zauber aus Mureck ist der SOJ Gewinner

Die Gewinnfrage der letzten Ausgabe lautete „In welchem Stockwerk befinden sich die Panorama Junior Suiten im Thermenhotel Das Sonnreich?” – Alfred Zauber aus Mureck wusste die richtige Antwort („im fünften Stock“) und wurde unter den zahlreichen Einsendungen als Gewinner ausgelost. Er darf sich nun über einen Erholungsurlaub im tollen Thermenhotel in Loipersdorf freuen: der Gutschein beinhaltet zwei Übernachtungen für zwei Personen in der Panorama Junior Suite inklusive reichhaltigem Frühstücksbuffet, Genuss-Abendbuffet mit steirischen Spezialitäten sowie die Nutzung des 3000 m² großen hauseigenen Spa- und Wellness-Bereichs im Das Sonnreich****.

SOJ-GF Ulrike Krois mit Gewinner Alfred Zauber aus Mureck.

Foto: SOJ/H. Dorian Krois

Die märchenhafte Welt des auf dem Disney-Zeichentrickfilm basierenden Musicals „Die Schöne und das Biest“ konnte man kürzlich in Graz erleben. Das vielseitige Ensemble sprühte vor Energie und begeisterte mit wirbelnden Tanzszenen und hinreißendem Gesang, in herrlichen Kostümen und vor prachtvollem, farbenprächtigem Bühnenbildern. An seiner Seite spielte das 21-köpfige Orchester und verzauberte mit wunderbaren Klassikern wie „Märchen schreibt die Zeit“. Liebevoll wurden die Disney-Charaktere in der Inszenierung des Budapester Operettentheaters zum Leben erweckt und entführten in eine Welt, die Stoff zum Träumen und zum Lachen birgt. Bei der Premiere gab es begeisterte Standing Ovations.

ehemaligen Partnern verbringen. Die Gäste aus Tourismus, Wirtschaft, Politik, Filmwirtschaft & Medien genossen ausgezeichnete Schmankerl von Franz Paiers buschenschank.at, Musik vom Duo „Big Mama“ und ganz viele „herzhafte“ Begegnungen im lauschigen ST-Garten in Graz-St. Peter.

Für die Produktion des Jungbauernkalenders 2023 wurden die 25 feschen Models (darunter mehrere SteirerInnen) mit dem Projektpartner Hotel Grüne Au in Pöllau an über 15 heimischen Bauernhöfen fotografiert. Die Vielseitigkeit der steirischen Landwirtschaft Für den Kult-Kalender fanden soll im Kalender veranschaulicht Shootings in der Steiermark statt. werden, so Hrsg. Franz Tonner.

Jungbauernkalender 2023

Die Schwarzaubach Mär: Lesestunde am Schwarzaubach

Für das Leader-Projekt „Die Schwarzaubach Mär“ wurde vom Schriftsteller Andreas Unterweger eine Geschichte über einen Fisch verfasst, der entlang der Schwarzau seine Abenteuer erlebt. Illustriert wurde das informative und lehrreiche Buch u.a. von der dritten Klasse der VS Schwarzautal. Gemeinsam mit Dir. Christine

Großschädl. Lehrerin Andrea Wurzer, Betreuerin Sonja Haring und Bgm. Alois Trummer besuchte die Klasse den Verweilplatz in Wolfsberg an der Schwarzau, wo das Buch den Kindern im Rahmen einer Lesestunde vorgestellt wurde. Gratis-Exemplare gibt es in den Gemeindeämtern und in der Raiffeisenbank Wolfsberg.

Foto: Gemeinde Schwarzautal

In der Grazer Oper konnte man kürzlich das Musical „Die Schöne und das Biest“ mit fabelhaften Darstellern und toller Musik erleben.

Rund 250 Gäste folgten der Einladung zur „Grünen Nacht“ von Steiermark Tourismus, die in diesem Jahr zwei Schwerpunkte hatte: zum einen stand das Fest ganz im Zeichen von 50 Jahre Grünes Herz, zum anderen konnte Erich Neuhold so seinen letzten Arbeitstag mit zahlreichen aktuellen und

Foto: Prhilipp Knefz

Foto: Stefan Malzkorn

Michael Feiertag (GF STG), Hermann Schützenhöfer, Erich Neuhold, Lisa Wedding (GF Österreich Werbung) und Johann Lafer.

Die Kinder der 3. Klasse der VS freuen sich über ihr gelungenes Werk.


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Gemischter Chor Loipersdorf: Ein Jahrhundert Sangesfreude

Foto: SOJ/Walter Flucher

Klarinetten-Festival „ClariArte“ wieder Ende August in Hartberg

Vor Kurzem feierte der Gemischte Chor Bad Loipersdorf sein 100Jahr-Jubiläum. Bei freiem Eintritt und wunderbar warmen Temperaturen ging die Festveranstaltung in Bad Loipersdorf über die Bühne. Beim „Platzlsingen“ sah der 100 Jahre alte Chor gar nicht alt aus. Hier konnten die Zuschauerinnen und Zuschauer die ganze Qualität des Chors bestaunen. Mitgefeiert haben auch die Chöre von Jennersdorf, Altenmarkt, Burgau, Groß-

steinbach, Stubenberg, Übersbach, Söchau und natürlich auch der Jugendchor aus Bad Loipersdorf. Der Gemischte Chor hat derzeit über 40 aktive SängerInnen, die sich jeden Donnerstag um 19.00 Uhr im Feuerwehrhaus in Loipersdorf zu den Proben einfinden. Das Repertoire reicht von Messen über Volkstümliches bis hin zu aktuellen Songs und Liedern. Sangesfreudige Interessierte werden jederzeit gerne aufgenommen!

Foto: SOJ/Walter Flucher

Der Gemischte Chor Bad Loipersdorf feierte das 100-Jahr-Jubiläum.

Auch der ÖKB-Ortsverband Kaindorf feiert heuer sein 100Jahr-Jubiläum. Aus diesem Anlass ging vor Kurzem das 1. ÖKBBezirkstreffen und der Festakt zum 100-jährigen Bestandsjubiläum in der Festhalle in Kaindorf über die Bühne. Vom Sparmarkt-Müllnerholz-Parkplatz marschierten die 32 Stadt- und Ortsverbände mit 301 Kameradinnen und Kameraden, musikalisch begleitet von der Blasmusikkapelle St. Johann bei Her-

Foto: SOJ/Flucher

ÖKB-Ortsverband Kaindorf feierte 100-Jahr-Jubiläum

Die Defilierung der TeilnehmerInnen vor den Ehrengästen.

berstein, zur Defilierung vor den vielen Ehrengästen und dann weiter zur Festhalle, wo der Kaindorfer ÖKB-Obm. Alois Schaller zum Festakt begrüßte. Im Anschluss wurde ein Festgottesdienst zelebriert, der von der Marktmusikkapelle Kaindorf musikalisch umrahmt wurde. Abschließend spielte man die Landeshymne. Nach der Festveranstaltung gab es bei Speis und Trank ein kameradschaftliches Beisammensein der vielen Gäste.

Heuer geht das Klarinetten-Festival „ClariArte“, veranstaltet vom Kulturreferat der Stadtgemeinde Hartberg in Kooperation mit der „vienna clarinet connection“, von 20. bis 28. August zum 15. Mal in Hartberg über die Bühne. Höhepunkte sind zwei Konzerte im Schlosshof Hartberg und eine Reihe von Events, die der Stadt Hartberg wieder ein besonderes musikalisches Flair verleihen werden und in dessen

Mittelpunkt die Klarinette steht. Weitere Highlights sind das Kinderkonzert am 23. August, eine Session Night mit dem Murtal-Jazztrio am 24. August, eine Klarinettenmatinee und das Abschlusskonzert mit den KursteilnehmerInnen am 27. August. Abgeschlossen wird die „ClariArte“ mit einem Festgottesdienstes in der Stadtpfarrkirche am 28. August. Nähere Infos auf www.clariarte.at.

Intendant Heinz Steinbauer, Kultur-Lady Rita Schreiner und Bgm. Marcus Martschitsch freuen sich auf das diesjährige „ClariArte“.


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Kulturverein Loipersdorf lädt zum Frühschoppen am 15.8.

Hufnagl lädt ein zur großen 100-Jahr-Feier m großen Festzelt beim Modehaus Hufnagl Bad Gleichenberg finden am Samstag, dem 13. August 2022 von 12 bis 17 Uhr die großen Feierlichkeiten zum Hufnagl-Jubiläum statt. Dazu sind alle Kun-

Hufnagl lädt zur Jubiläumsfeier.

den, Freunde und Bekannte von Hufnagl herzlich eingeladen. Einer der Höhepunkte vor dem großen Festakt ist eine Live-Sendung von Radio Steiermark. Beim Radio Steiermark Wurlitzer können die Besucher ihre Musikwünsche bekanntgeben und mit guter Stimmung zu einer gelungenen Live-Sendung beitragen. Nach den Festansprachen wird eine ganz besondere Jubiläumsmodenschau die Krönung des Nachmittags sein! Jeder Besucher wird mit einem Begrüßungsgetränk willkommen geheißen. Für das leibliche Wohl sorgt Par tyser vice Karl Draxler ab 11.30 Uhr. Nähere Infos unter 03159/2217 und www.modehufnagl.at. Gefeier t wird übrigens auch mit einem tollen Gewinnspiel: bei jedem Einkauf können Sie einen 100-€-Hufnagl-Gutschein gewinnen!

Vorne v.l.n.r.: Martina Posch, Sigrid Tschandl, Christine Zierler, Anni Papst, Maria Zechmeister und Reinhold Tschandl; hinten v.l.n.r.: Franz Siegl, Karl-Heinz Rath, Franz Zechmeister und Hans-Peter Reisinger.

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Foto: Max Carrara

Am 13.8. wird das Jubiläum gebührend gefeiert

Der Freizeit- und Kulturverein Loipersdorf hat kürzlich die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen durchgeführt, nachdem diese vorher pandiemiebedingt nicht möglich war. Als Obmann fungiert Hans-Peter Reisinger, zu seinem Stellvertreter wurde Reinhold Tschandl bestimmt. Auch die nächsten Aktivitäten des Vereins wurden geplant und besprochen.

Nächsten Jänner will man wieder zum Normaltermin zurückkkehren, dort wird es dann auch die 2. Große Tombola geben. Bereits zur Tradition geworden ist auch der Frühschoppen des Vereins, der heuer am 15. August ab 11 Uhr stattfindet. Bei freiem Eintritt erwarten die Besucher auf dem PRORast-Gelände unter anderem Live-Musik und Spzialitäten vom Holzkohlengrill.

#WeAreWater-Fest und Family Summer in der Therme Loipersdorf

Foto: Privat

Immer wieder ein Erlebnis: Staunende Blicke folgten dem 45 Meter hohen Kran, als dieser 4.000 Wasserbälle im Freibereich des Thermenresorts Loipersdorf ins Acapulcobecken regnen ließ. Unvergessliche Momente, die in Erinnerung bleiben! Bei strahlendem Sonnenschein fielen an einem herrlichen 2. Julitag wieder um Punkt 11 Uhr die kunterbunten Wasserbälle ins Acapulcobecken. Nach dem Bad im Bälle-Meer nutzten die Gäste den einzigartigen 23.000 m² großen Freibereich des Thermenresorts Loipersdorf. ActionliebhaberInnen jeden Alters nahmen an der #WeAreWater-Challenge teil. Bei spannenden und kniffligen Wettkämpfen traten 32 Vierer-Teams bei Spielen wie „Entenmemory“, „Die Saubermacher“ oder „Bananenjagd“ an. Die Sieger konnten sich über tolle Preise freuen. Für ausgelassenes Sommerfeeling sorgte

Das #WeAreWater-Fest in der Therme Loipersdorf mit Bälle-Meer, kniffligen Wettkämpfen und toller Musik war wieder der Place-to-be.

darüber hinaus DJ Markus Zechner, der die besten Sommerhits an den Turntables zum Besten gab. Ein Event der Extraklasse – der perfekte Start in den Family Summer. Im Sommer in die Therme? Unbedingt! Denn das Angebot im Family Summer ist auch heuer wieder

großartig: Bis 11. September zahlen Kinder bis zum 12. Lebensjahr nur 5 € Tageseintritt für das Thermen- und Erlebnisbad sowie den gesamten Freibereich. Gäste zwischen 13 und 15,9 Jahren zahlen nur 15 €. Der Freibereich bietet alles, was das Sommerurlaubs-Herz be-

gehrt: Wellenbad, Acapulcobecken, Sprungturm und Breitwellenrutsche für unbegrenztes Badevergnügen. Und bei Regenwetter geht’s einfach rein ins überdachte Thermen- und Erlebnisbad mit Spiel- und Sportbecken. Im Fun Park sorgen fünf Rutschen mit einer Gesamtlänge von 529 Metern für den garantierten Adrenalinkick. Damit nicht genug: Das Animations-Team unterhält die Kinder in der Zeit des Family Summers täglich mit kostenfreier Kinderanimation und einem Erlebnisprogramm mit Special Guests. Maskottchen Otto ist natürlich immer mit dabei. Kinder ab drei Jahren sind im Kinderbetreuungsbereich „Ottos Kids Club“, bei abwechslungsreichem Programm, bestens aufgehoben. Die Eltern können derweil mit gutem Gewissen entspannen. So gibt es Badewettergarantie, Spaß & Erlebnis für die ganze Familie!


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Steirerempfang in Wien unter dem Motto „50 Jahre Grünes Herz“ Foto: GEPA pictures/Standortmarketing Stmk

Kürzlich fand nach zweijähriger Corona-Pause im Palais Schönburg wieder der traditionelle Empfang der Steirerinnen und Steirer in Wien statt. Unter dem Motto „50 Jahre Grünes Herz“ begrüßten LH Hermann Schützenhöfer und Wirtschafts- und Tourismus-LR Barbara Eibinger-Miedl zahlreiche Ehrengäste und über 300 in der Bundeshauptstadt lebende SteirerInnen. Neben Bundeskanzler Karl Nehammer, Vizekanzler Werner Kogler, Kulturlandesrat Christopher Drexler und Soziallandesrätin Doris Kampus überzeugten sich auch Umweltministerin Leonore Gewessler, Bildungsminister Martin Polaschek, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Rechnungshof-Präsidentin Margit Kraker, Nationalbank-Gouverneur Robert Holzmann und Ex-Kanzlerin Brigitte Bierlein sowie SP-Vizeklubchef Jörg Leichtfried, AK-Präsi-

LH Hermann Schützenhöfer, Bundeskanzler Karl Nehammer und LR Christopher Drexler mit den MusikerInnen von "Margrets Musi".

dent Josef Pesserl, Militärkommandant Heinz Zöllner, Vizekanzler a.D. Hannes Androsch und „Steirer in Wien“-Obm. Andreas Zakostelsky von den Vorzügen der Steiermark. Erstmals wurde der Empfang vom Standortmarketing Steiermark ausgerichtet. Die im Jänner 2022

ins Leben gerufene Einheit hat es sich zum Ziel gesetzt, die erfolgreiche Vermarktung der Steiermark auf nationaler und internationaler Ebene voranzutreiben und die Vorzüge der Steiermark noch stärker in den Fokus zu rücken. Der Steirer und „Wecker der Nation“ auf Ö3,

Philipp Hansa, führte durch den stimmungsvollen Abend, der neben typisch steirischer Kulinarik, Herzlichkeit und Gastfreundschaft auch Raum für Gespräche und für spannende Fakten über die Steiermark bot. LR Barbara Eibinger-Miedl unterstrich die Vielfalt der Steiermark: „Die Steiermark ist nicht nur das ,Grüne Herz Österreichs‘, sondern zählt zu den innovativsten Regionen Europas. Einer der wesentlichen Gründe dafür ist etwa die hervorragende Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft. Neben vielen Klein- und Mittelbetrieben haben wir große Industrieund Leitbetriebe, die für internationale Sichtbarkeit der Steiermark sorgen, aber auch Cluster, Netzwerke und Kompetenzzentren, die die Vernetzung der steirischen Wirtschaft vorantreiben. Daneben zeichnen uns Gastfreundschaft und Herzlichkeit aus.“

Im Märchenwald Steiermark tolle Abenteuer erleben Zahlreiche Attraktionen warten auf die Besucher - jetzt neu: die 5D Black Light Minigolfarena!

Auf dem Teppich die Riesenrutsche hinunter flitzen ist ein Spaß für die ganze Familie!

Gutschein: 2 Personen zahlen den regulären Eintrittspreis und die 3. Person ist Gratis.

siert und auch für einen Ausflug bei Schlechtwetter bestens geeignet! Der Eintritt kostet 9,90 Euro ab 14 Jahre und 7,90 Euro für Kinder. INFO: Wenn Du für 2 Nächte im Märchenwald ein Zimmer buchst, ist der Eintritt in den Park für die ganze Familie gratis! Der regulären Eintrittspreis in den Märchenwald kostet 12,90 Euro pro Person ab 2 Jahren. Erhältlich ist auch ein Kombiticket für Mär-

chenwald & Black Light Minigolf für 19 Euro ab 14 Jahre bzw. 17 Euro für Kinder. Der Familien-Freizeit-Park Märchenwald ist bis 1. November täglich von 9 bis 18:30 Uhr geöffnet. Adresse: Pichlhofen 60, 8756 Sankt Georgen ob Judenburg. Weitere Infos gibt es online unter www.maerchenwald.at oder auf www.blacklight-minigolf.at sowie telefonisch unter Tel.: 03583 2116.

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ine rasante Fahrt im Räuber-Flitzer erleben, auf dem Teppich die längste Riesenrutsche hinunterflitzen – da ist die Freiheit grenzenlos! Beim Butterfly die Schmetterlinge im Bauch spüren, beim Tempelräuber-Lasergame den Schatz erklimmen und im Blütenkarussell ein paar Runden drehen. Im Indianerdorf das Kriegsbeil ausgraben, im Wilden Westen Gold waschen, auf riesige Türme klettern, im Indianerboot den Fluss entlang fahren und sich im grünen Wald die Geschichten von den bunten Märchenhäusern erzählen lassen... Ein erholsamer Tag für alle Eltern und Großeltern, ein unvergessliches Erlebnis für Kids und Junggebliebene: Das und vieles mehr bietet der Märchenwald Steiermark! Für den großen und kleinen Hunger gibt es auch ein anliegendes Restaurant mit Bedienung und einem reichen Angebot an Speisen und Getränken. JETZT NEU: Black Light Minigolfarena – 5D Indoor Spielerlebnis mit 18 Bahnen in 4 verschiedenen Welten mit 3D Brille – klimati-


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SüD-OST JOURNAL

Generalversammlung Schlösserstraße auf der Friedensburg Schlaining

Kürzlich fand die Generalversammlung der Schlösserstraße auf der Burg Schlaining statt. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Konsul Mag. Andreas Bardeau und Werner Glösl von der Burg Schlaining, sowie Bgm. Mag. Markus Szelinger (Stadtschlaining) wurde die Versammlung eröffnet. Neben einem Rückblick des vergangenen Jahres wurden auch Pläne für die Zukunft präsentiert. Das InterregProjekt „Castle Road“ konnte dieses Jahr erfolgreich abgeschlossen werden. Im Zuge dieses Projektes wurde in den letzten drei Jahren auf der grenzüberschreitenden Schlösserstraße an verschiedenen Themenfeldern gearbeitet: Mit der „Castle Road GeoTour“ konnte ein grenzüberschreitendes Familienangebot geschaffen werden, dass mittlerweile internationale Besucher an-

Foto: Verein Zukunft Schlaining

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lockt. Auch wurde ein internationaler Verkaufsfolder für Reisebüros, Agenturen etc. erarbeitet. Auf einigen Messebesuchen, wie der Messe Leipzig und der Weltausstellung Dubai, konnten damit bereits einige neue B2B Kunden gewonnen werden. Aktuell sind bereits neue Projekte in Planung, wodurch die Partnerschaft mit Slowenien gestärkt und neue

Partner gewonnen werden sollen. Neue Ideen, viel Gemeinschaft, ungebrochener Tatentrang und Geschichte erlebbar machen werden auch in Zukunft die Leitmotive der Schlösserstraße sein. Zudem sind Neuaufnahmen von Mitgliedern im Gespräch: Schloss Kohfidisch, Stift Rein und Schloss Halbenrain – und auch mit Ungarn laufen Gespräche.

Tschechische Zentrale für Tourismus in Wien begrüßt neuen Direktor

Der neue Direktor von „CzechTourism“, der Tschechischen Zentrale für Tourismus in Wien, steht nun fest: Roman Hrdina leitet seit Kurzem das Wiener Büro. Als Direktor der Auslandsvertretung von CzechTourism in Wien ist Roman Hrdina nun für die touristische Vermarktung der Tschechischen Republik in Österreich und der Schweiz zuständig. In Deutschland geboren und zweisprachig aufgewachsen, spricht er sowohl Deutsch aus auch Tschechisch fließend. Mehr als 15 Jahre Berufserfahrung im Tourismus hat er bereits in unterschiedlichen Positionen gesammelt, z.B. als Produktmanager und Hoteleinkäufer, und das vorwiegend für österreichische Firmen oder tschechische Tochterfirmen von österreichischen Firmen. „Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben als Direktor

Foto: Czech Tourism

FAMILY PARK

Bei der Generalversammlung der Schlösserstraße freuten sich die Mitglieder über einen Einblick in die Burg Schlaining.

Roman Hrdina ist der neue Direktor von CzechTourism.

von CzechTourism für Österreich und die Schweiz und möchte hiermit an die hervorragende Leitung des Büros und die Arbeit meiner Vorgängerin, Yvette Polasek, anknüpfen.“ , sagt Roman Hrdina. Weiters sind, so Hrdina, „mehr denn je die nahen Märkte, insbesondere die Nachbarländer für die Tschechische Republik die

wichtigsten Quellmärkte, was die Statistiken der letzten Jahre belegen. Wir möchten dabei das gesamte touristische Potential der Tschechischen Republik ausschöpfen und zielgruppenspezifisch vermarkten. Dabei soll insbesondere das aktuelle Leitthema Traditionen im Fokus stehen. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Ihnen.“ Allgemeine Informationen rund um das Reiseland Tschechien gibt es bei CzechTourism unter visitczechrepublic.com. Weitere Infos: Tschechische Zentrale für Tourismus - Österreich & Schweiz, Tel.: +43/1/89 202 99, E-Mail: wien@czechtourism.com, sowie in den sozialen Medien (unter www.facebook.com/ czechrepublic.de und unter w w w. i n s t a g r a m . c o m / visitczechrepublic_de/


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REISEN

SÜD-OST JOURNAL

Weinhof Puklavec in Zasavci, Ormož

DAS

GEWINNSPIEL

Gewinnen Sie eine Reise für zwei Personen im Gerngroß-Luxusbus nach Petrcane in Kroatien mit Übernachtung im Hotel Pinija****

Foto: Hotel Pinija

eine ideale Stätte der Erholung, mit kristallWiederum starten wir für unsere zahlreiklarem Meer und einem schattigen Pinienchen Leser ein neues Gewinnspiel mit eiwald. Regionale kulinarische Spezialitäten, nem sehr exklusiven Hauptpreis. Eine Reidalmatinische Weine und Schnäpse, sowie se für zwei Personen im Gerngross-Luxusherrliche Olivenöle bringen sich höchst pobus für zwei Personen. Speziell die Jubiläsitiv ein. Dazu noch das attraktive Wellnessumsreise „60 Jahre Gerngross“ vom 10. bis Angebot. 13 November 2022 (vier Tage) als ein unDem Gewinner winkt ein Gutschein für zwei vergessliches Wochenende nach Petrcane Personen für dieses Gerngross-Luxusbusan der dalmatinischen Küste in Kroatien mit Angebot. Um diesen Erlebnis&ErholungsZiel ins tolle Hotel Pinija****. Am 10. Nourlaub zu gewinnen, müssen Sie die Gevember Busanreise mit Einstiegsstellen winnfrage richtig beantworten. Diese lautet: auch in Graz und Spielfeld. Im Hotel Pinija In welchem Staat befindet sich Petrcane? Steiermarkabend mit „HIT DI MUSI“. Am 11. November nach dem Frühstück entweder Gewinnen Sie mit dem Süd-Ost Journal eine wunder- Also nun Postkarte zur Hand nehmen und Teilnahme an Ausflügen oder Erholung in bare Urlaubsreise im Gerngross-Luxusbus zum Hotel darauf die Empfängeradresse Süd-Ost Journal, Medienhaus Krois GmbH, Meder Hotel-Anlage. Nach dem Abendessen Pinija**** in Petrcane in Dalmatien. dienstraße 1, 8344 Bad Gleichenberg an„slowenischer Abend mit den „Runden führen.Vergessen Sie nicht die GewinnOberkrainern“. Am 12. November entweder Erholung im Hotel oder Teilnahme bei ei- und Show-Abend mit den „JUZI`S“. Am 13. November, Antwort auf die Postkarte zu schreiben! nem der Ausflüge in die dalmatinische Um- nach dem Frühstück startet der Gerngross-Luxusbus Oder Antwort-Mail an gewinnspiel@soj.at gebung. Am Abend dann nach dem Abend- die Heimreise zu Ihrer Einstiegstelle. Das Hotel Pini- Einsendeschluss ist der 15. August 2022. essen ein Höhepunkt der Jubiläums-Sai- ja**** in Petrcane befindet sich unweit von Zadar. Mit Ihre Daten werden nur zur Gewinnermittlung sonabschlussfahrt. Musik pur beim Tanz- seiner einzigartigen Lage auf der natürlichen Halbinsel verwendet und anschließend gelöscht!

Foto: SOJ/Dorian Krois

durch Slowenien


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REISEN IN SLOWENIEN

Im kristallklaren Wasser des Jasna-Sees in der Nähe von Kranjska Gora spiegelt sich die pittoreske Berglandschaft.

SÜD-OST JOURNAL

Fotos: www.slovenia.info (1-4), SOJ/Dorian Krois

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Alpen, Meer & Karst: Slowen

DORIAN KROIS Slowenien ist meiner Meinung nach eines der am meisten unterschätzten Reiseziele überhaupt. Slowenien ist unfassbar vielseitig, denn es ist das einzige Land Europas, das die Alpen, das Mittelmeer, die Pannonische Ebene und die Karstwelt in sich vereint. Es warten u.a. Tropfsteinhöhlen, ein türkisblauer Fluss wie aus dem Bilderbuch, herrliche Wasserfälle, spektakuläre Berge und eine coole Hauptstadt darauf besucht zu werden. Nicht zu vergessen natürlich die kleine aber feine Küstenregion mit den Hotspots Portoroz und Piran. Eine Pressereise führte mich unlängst in mehrere Regionen Sloweniens, die zwar aufgrund der Größe des Landes nicht sehr weit voneinander entfernt, aber doch so unterschiedlich sind. Das ist der besondere Reiz an Slowenien. Erste Station war die malerische Untersteiermark, mit ihrem bekannten Weinbaugebiet Jeruzalem. Die Weinstraße hier ist ein absolutes Highlight. Nicht nur für Weinliebhaber. Die Straße führt von Winzer zu Winzer und unterwegs kann man all die Vorzüge der wunderschönen Landschaft erleben. Für alle WeinVON

fans ist natürlich die Verkostung des Šipon, der unter dem Namen Furmint auch in Ungarn angebaut wird, ein absolutes Muss. Die Region Jeruzalem mit ihren vielen kleinen Ortschaften zählt zu den bekanntesten Weinanbaugebieten Sloweniens. Hier wird vor allem Weißwein angebaut. Chardonnay, Welschriesling, Gelber Muskateller, Muskat Ottonel und natürlich der bereits erwähnte Šipon. Im kühlen Weinkeller von Milan Hlebec (www.hlebec-kog.com) entkamen wir Journalisten nicht nur der 36 Grad Hitze in den letzten JuniTagen, sondern kamen auch in den Genuss eines ersten Glases Šipon. Der fruchtig-würzige Wein kommt meist erst ein Jahr nach der Ernte in den Verkauf. Weiter ging es zum Weingut Puklavec (www.turisticna-kmetijapuklavec.worhot.com) in Zasavci 21. Die Terrasse bietet einen einmaligen Blick auf die Weinberge. Derzeit kann man den Trauben wunderbar beim Wachsen zuschauen. Wanderungen oder eine Radtour machen hier sicher besonders viel Spaß. Wer länger bleiben möchte (ich leider nur eine Nacht), dem sei das Hotel Sibon besonders ans Herz

In Lipica ist das größte Gestüt der Lipizzaner beheimatet.

Der Weinhof Puklavec in Ormož ist top bei Wein & Ambiente.

Vorspeisenvariation im Bistro Grad Štanjel. Serviert werden hier in einem wunderschönen Ambiente köstliche Spezialitäten aus dem Karst.


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REISEN IN SLOWENIEN

Seit 1986 stehen die Höhlen von Škocjan auf der Liste des UNESCO-Welterbes.

SÜD-OST JOURNAL

Štanjel ist einer der malerischsten und ältesten Orte im Karst.

ien ist unglaublich vielseitig gelegt (www.sibon.si). Das Wine Spa Resort liegt mitten in den Weinbergen und bietet einen herrlichen Ausblick auf die Landschaft, ob von der Terrasse oder vom in dieser Zeit absolut empfehlenswerten Infinity-Pool aus. Nicht nur in der heißen Jahreszeit zu empfehlen: Ein Besuch der berühmten Tropfsteinhöhlen Sloweniens. Also ging es nach dem Check-out direkt weiter in den so sagenhaften Untergrund von Škocjan (www.park-skocjanskejame.si). Das Höhlensystem von Škocjan gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist Sloweniens zweitberühmteste Höhle nach der Höhle Postojna. Die Höhle ist mit stehenden und hängenden Tropfsteinen und speziellen Felsformationen geschmückt und zählt zu Europas größten ausgegrabenen unterirdischen Systemen. In der Höhle hat es das ganze Jahr über „angenehme“ 12 Grad. Die Höhle wurde vor Millionen von Jahren durch den Fluss Reka bis heute geschaffen und geformt – da der Fluss durch einen Teil der Karsthöhle fließt. Nachdem wir die Tour geschafft haben, die Wunderwelt in der Höhle entschädigte selbstverständich für die Stufen in nicht unwesentlicher Menge, fuhren wir weiter nach Štanjel, eine Ortschaft in der Gemeinde Komen, im Westen von Slowenien. Nähert man sich dem stolz auf einem Hügel thronenden mittelalterlichen Karstdorf Stanjel, so ahnt man schon von Weitem: Das ist etwas Besonderes! Einmal oben im Kleinod auf 312 Meter Seehöhe angekommen, besticht sofort die außergewöhnliche Atmosphäre. Passend zu diesem magischen Ort, wartet im Herzen der mittelalterlichen Burg das 3-Hauben-Lokal Bistro Grad Štanjel. Spezialitäten aus der Region Karst, zusammen mit der Burg und der Aussicht auf die Landschaft, verflechten sich zu einem einzigartigen Erlebnis (www.gradstanjel.si). Etwa 22 Kilometer entfernt, wartet mit dem Gestüt Lipica die

nächste Sehenswürdigkeit. Hier werden die berühmten Lipizzaner Pferde gezüchtet. Der Ort Lipica mit dem berühmten LipizzanerGestüt gehört zum Stolz Sloweniens. Das älteste Gestüt Europas, wo seit über 400 Jahren diese Pferderasse gezüchtet wird, ist ein kulturhistorisches Denkmal, das die Besucher sowohl mit seinen edlen Pferden als auch mit der wunderschönen Landschaft begeistert. Auf dem Anwesen gibt es viel zu erleben: Man kann den ältesten Stall besichtigen, wo alle klassischen Lipizzaner-Linien vertreten sind, das Lipizzaner-Museum und das KutschenMuseum besuchen und die von Weiden, Alleen und Parks geprägte Landschaft genießen.

Kranjska Gora, der alpine Ferienort im Nordwesten Sloweniens, war unser Finale bei dieser wunderbaren Reise durch unser Nachbarland. Die Bergkulisse, die Kranjska Gora umgibt, hinterlässt einen unvergesslichen Eindruck, ganz egal ob man im Sommer oder im Winter herkommt. Nach einer Übernachtung im Hotel Korona, Resort & Entertainment mit angeschlossenem Casino (www.korona-kranjskagora.com), ging es als krönenden Abschluss in das Restaurant Mama Marija, das sich im Skipass Hotel befindet (www.skipasshotel.si). Regionale Kreationen auf absolutem Top-Niveau, große Auswahl an Natur-Weinen, einfach perfekt!

Küchenchef Miha Dolinar (re.) und Sommelier Jan Donoša servieren im Restaurant Mama Marija in Kranjska Gora Gerichte aus regionalen Zutaten auf absolutem TopNiveau. Dazu passend die hervorragenden slowenischen Weine. Ein Besuch lohnt sich!


26 WWW.soJ.aT Hannes Krois

Weintipps SAUVIGNON BLANC RIED GAMLITZBERG 2021 im Glas mineralisches Gold. im Duft aromen nach Johannisbeere und Paprika. im Geschmack eine harmonische Umarmung zwischen gezähmter säure und fruchtigen extrakten nach Weingartenpfirsich, Honigblüte, Johannisbeere und Paprika. Hinüber in den langen abgang elegant fruchtige nuancen bis hin zur spitze mit feinem Karamell. Passt bestens zum gebackenen Bries mit spargel in sauce Hollandaise. Weiters zur Dorade mit estragon vom Holzgrill. alc. 13%vol. ab Hof: € 12,70 Weingut K&G strauss 8462 Gamlitz, steinbach 16 Tel. 03453/3434 www.weingut-strauss.at

im Glas diese typische orange-Färbung für den Grauburgunder, auch ruländer genannt. im Duft feine Pinot-aromen. im Geschmack feine gezähmte säure in der innigen Umarmung mit den fruchtigen extrakten nach stachelbeere, Weingartenpfirsich, Birne und ananas. Herrlich kräftiges und strukturdichtes Gaumenspiel. Hinüber in den langen abgang ein süffiges säure-Fruchtspiel bis hin zur spitze. Passt bestens zur Wildhasen- und rehleber-Pastete mit Brioche. Weiters zur panierten rehleber oder panierten steinpilzen mit Kürbiskernöl-erdäpfelsalat. alc. 13%vol. ab Hof: € 7,90 Weingut reinhart Gwaltl 8350 Fehring, Burgfeld 7 Tel. 03155/2989 www.weinhof-gwaltl.at

Grauer Burgunder 2021

ESSEN & TRINKEN süD-osT JoUrnaL

Weingut Brolli Arkadenhof in Gamlitz setzt auf herrlich-fruchtige Spitzenweine mit Struktur

Hannes Krois Gleich hinter dem Weinrefugium Brolli am Gamlitzer eckberg entfaltet sich nach einer kurzen anfahrt mit dem Brolli arkadenhof eine ganz besondere Welt der Besinnung, der Besinnlichkeit und der Weine in großartiger Weinkultur. Milde Winde bewegen an den sommer- und Herbsttagen die Wipfel der Bäume. Die hügelige Landschaft mit all den Weinrieden führt den Blick bis in die slowenische stajerska. ein schönes Land, das immer mit der Toskana verglichen wird. auf diesem herrlichen Plateau steht der arkadenhof. so stolz und höchst gepflegt. Die Geschwister ing. Bettina Maria Brolli und Weinbau- und Kellermeister reinhard Brolli leben und arbeiten in geschwisterlicher verbundenheit für den arkadenhof und speziell für die hohe Qualität der Weine, vorrangig Weißweine und gehobene sekt-spezialitäten. Täglich von 9 bis 18 Uhr kann man hier im Brolli arkadenhof Weine verkosten. Dazu gibt es selbstgebackene südsteirische Mehlspeis-schmankerln von der senior-Chefin. Die tollen Weißweine in all ihrer sortenvielfalt bringen sich sortentypisch, fruchtig und strukturdicht ins Glas. all die Frucht, der Gamlitzer Boden und die südsteirische sonne sind die Basis von

Fotos: soJ/Hannes Krois

seiTe

Die charmante Ing. Bettina Maria Brolli mit ihren Sektspezialitäten im märchenhaften Garten des Arkadenhofes.

dieser Weine. reinhard Brolli ist der gestalterische Dirigent dieser hochwertigen Gebietsund riedenweine. Mit dem Weissburgunder 2019 gelang der Weg hinein auf das Podest des Weltmeister-Weines. Weltbester Weissburgunder von 11.232 eingereichten Weinen von 1510 Wein-Produzenten aus 41 nationen. Die hochklassigen Weine im Brolli arkadenhof stehen als

naturprodukt voll im einklang mit der natur. entfalten sich demnach mit vollem Geschmackspotential. Durch den schonenden Umgang mit den reben sind diese Weine eine art schöpfung der Weingartenpflege. somit in der Qualität und Klasse keineswegs ein Zufallsprodukt. info: Weingut Brolli arkadenhof, Tel. 03453/2341

Weißburgunder

Erzherzog Johann 2021 im Glas verdichtetes Gold. im Duft fruchtige Pinot-aromen. im Geschmack gezähmte säure im Walzer mit feinen fruchtigen extrakten nach Weingartenpfirsich, Marille und ringlotte. Hi- nüber in den den langen abgang ein feines, süffiges erlebnis bis hin zur spitze. Passt bestens zum original jungen norddeutschen Ziegen-Gouda samt salzbutter aus der normandie. Weiters zum oktopus-salat mit olivenöl. alc. 12,5%vol. Weingut erzherzog Johann Weine 8461 ehrenhausen, Gamlitzer strasse 103, www.erzherzog.com Derzeit zum aktionspreis € 5,99 plus 20% Mwst. ( € 7,20) bei Transgourmet cash&carry in Feldbach und oberwart. hk@medienhaus-krois.at

In der neugestalteten Vinothek können Weinkäufer täglich die herrlichen Weine und Sekt-Spezialitäten des Weingutes verkosten. Ing. Bettina Maria Brolli ist stolz auf das familiäre Lebenswerk.


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ESSEN & TRINKEN SüD-OST JOuRNAL

Die besten Weine der Römerweinstraße wurden in Bad Waltersdorf prämiert

Viele Gäste verkosteten beim „9. WWW“ die hervorragenden Final-Weine.

Weintipps Im Glas mineralisches Gold. Im Duft die klassische steirische Form mit viel Brennessel in der Nase. Im Geschmack pikante Säure im Polka mit den fruchtigen Extrakten nach Brennessel und wilden Gräsern. Pikantes und süffiges Gaumenspiel. Hinüber in den langen Abgang ein rassiger Sauvignon blanc (Muskat Sylvaner) mit ein wenig Limette und Meersalz an der Spitze. Passt kulinarisch bestens zum gebratenen Saibling mit Petersil-Erdäpfeln. Weiters zur klassischen „Forelle Blau“. Zudem zum klassischen Shrimps-Cocktail mit Brioche. Alc.12%vol. Ab Hof: € 7,80 Weinhof Krachler 8262 Ilz, Hochenegg 13 Tel. 03385/558 www.weinhof-krachler.at

Sauvignon blanc 2021

Fotos: Rene Strasser

Die Würfel sind gefallen. Die Siegerweine der 77 Mitgliedsbetriebe der Oststeirischen Römerweinstraße wurden beim neunten Bad Waltersdorfer Wine Weekend im Spa Resort Styria gekürt. Eine fachkundige Jury ermittelte in einer Blindverkostung unter der Leitung von Ing. Martin Hartinger (LK Steiermark) die jeweils besten Weine des Jahrgangs 2021 aus insgesamt 180 Einreichungen in 11 Kategorien. Erstmalig im Wettbewerb mit dabei waren PIWI Sorten. Für kulinarische Glanzmomente war

Hannes Krois

Die ausgezeichneten Winzer bei der Preisverleihung mit Spa Resort Styria Gastgeber Christian Altenhain (stehend, 3.v.l.).

ebenfalls bestens gesorgt. Während der Weinverkostung konnten sich die BesucherInnen an zahlreichen Genuss-Stationen quer durchs Hotel schlemmen und sich vom neuen Küchenchef Felix Fliesser und seinem Team kulinarisch auf hohem Niveau verwöhnen lassen.

Ing. Werner Luttenberger Geschäftsführer Wein Steiermark

Die Zusammensetzung der Traubeninhaltsstoffe und vor allem der Aromakomponenten sind sehr stark von den klimatischen Gegebenheiten abhängig. In nicht so heißen Gebieten wie in der Steiermark reifen die Trauben etwas langsamer. Das gewährleistet eine optimale Entwicklung

Er-(Ver-)kostbare Unterschiede? der fruchtigen Traubeninhaltsstoffe. Einen starken Einfluss auf die Weißweinqualität hat der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht. Aromastoffe, die tagsüber durch die Assimilationstätigkeit gebildet werden, können bei tieferen Nachttemperaturen gut in den Beeren gespeichert werden. Bei höheren Nachttemperaturen werden die tagsüber gebildeten Aromastoffe wieder veratmet und gehen somit verloren. Jahre mit wenig Sonne und viel Regen während der Reifephase bewirken einen geringen Zuckergehalt und einen hohen Säuregehalt in den Trauben. Diese Weine sind meist sehr leicht

Im Glas pures Gold. Im Duft Aromen nach Muskateller und fruchtigen Extrakten. Im Geschmack pikante Säure im Reigen mit fruchtigen Strukturen nach Gelbem Muskateller, Honigblüten, Papaya und Zuckermelone. Aromatisch und strukturdichtes Gaumenspiel. Hinüber in den langen Abgang ein geschmackliches Erlebnis bis hin zur Spitze. Passt kulinarisch bestens zu ChiliLimeten-Huhn mit Soja-Sprossen und Basmati-Reis. Weiters zu Chili con Carne mit Maisbrot. Zudem zu original Dim Sum mit der SojaKrabbenfleisch-Füllung. Alc. 13%vol. Ab Hof: € 6.Wein-Buschenschenke Puff 8353 Kapfenstein 28 Tel. 03157/2219 www.weinbauernhof-puff.at

Muscaris 2021 An vielen Stationen konnten die Weine, aber auch die Top-Kulinarik genossen werden.

Wein Steier mar k

und säurebetont. Weiters bergen hohe Niederschlagsmengen während der Reifephase die Gefahr von Pilzkrankheiten und vor allem von Fäulnis in sich. 2021 – Der Jahrgang mit dem goldenen Herbst Nach einem verspäteten Austrieb in Folge eines unterkühlten Frühlings freuten sich die steirischen Weinbauern über eine zwar etwas spätere aber perfekte Rebblüte bei besten Bedingungen. Dieser Umstand bildete den Grundstein und der goldene Herbst war dann die Zugabe für den fünften Top Weinjahrgang in Serie. Ausgereifte, kristallklare Weine aus perfekten Trauben sind charakteristisch für den des Jahrgang 2021, über den man wohl noch lange sprechen wird. Die teilweise etwas höhere Säure ist optimal eingebunden und bringt die notwendige Frische und Lebendigkeit, welche die Konsumenten vom Steirischen Wein erwarten. Um diese Qualitäten keltern zu können, war es notwendig nicht zu früh mit der Lese zu beginnen, sondern den gesamten prachtvollen September und die ersten Oktoberwochen zu nützen.

Wein Steiermark - www.steiermark.wine - info@steiermark.wine

Im Glas perlend in der Farbe „Erdbeer“. Im Duft erfrischende Erdbeer-Aromen. Im Geschmack prickelnde Säure im Polka mit fruchtigen Extrakten. Erdbeerig und süffig im Gaumenspiel. Hinüber in den langen Abgang ein „geschmackliches Fest“ für Erdbeer-Fans. Ein Top-Frizzante für die sommerliche Terrasse. Passt kulinarisch bestens zur Erdbeertorte mit Vanillecreme. Weiters zur Entenleberpastete mit gepfefferten ErdbeerSpalten mit Balsamico. Zudem zu kurz gebratenen Shrimps mit Blutorangenlikör mariniert. Alc. 11,5%vol. Ab Hof: € 8.Weinhof Familie Gerger 8350 Hohenbrugg 58 Tel. 0664/4958218

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ESSEN&TRINKEN

Gasthaus

Prämierungsfeier: Jungwinzer der Steiermärkischen Sparkasse geehrt

Stefanie Frühschoppen 17.07.2022

Foto: Margit Kundigraber

ab 10:30 Uhr mit dem

Männergesangsverein Neuhauser-Hügelland GRILLSPEZIALITÄTEN KINDERSPIELPLATZ

ÖFFNUNGSZEITEN Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag 10:00 - 22:00 Sonntag 09:00 - 16:00 Montag + Mittwoch Ruhetag

Hauptstraße 12 A-8385 Neuhaus am Klausenbach Mobil.: 0664 / 153 00 10 Festnetz: 03329 / 2403

Die besten JungwinzerInnen 2022 wurden für ihre Spitzenweine von der Steiermärkischen Sparkasse ausgezeichnet.

Bereits zum 21. Mal wurden jüngt die Gläser erhoben, um die besten jungen WinzerInnen des Landes zu feiern. Die Steiermärkische Sparkasse lud dabei wieder zur Prämierungsfeier des Wettbewerbs „JungwinzerIn der Steiermärkischen Sparkasse“ in den Congress Graz. Vorstandsmitglied Oliver Kröpfl führt aus, warum dieses besondere Wein-Event

REZEPTTIPP

VON

seit vielen Jahren ein Fixpunkt im steirischen Sparkassen-Kalender ist: „Jedes Weinjahr ist auf seine ganz persönliche Art herausfordernd. Unsere jungen WinzerInnen nehmen diese Herausforderungen tagtäglich engagiert und motiviert an und meistern diese auf beeindruckende Weise. Junge UnternehmerInnen auf ihrem Weg zu begleiten und zu fördern, ist nicht

nur das Credo der Steiermärkischen Sparkasse, sondern ein besonderes Herzensanliegen. Und so ist es seit vielen Jahren gelebte Tradition, die junge heimische Weinwirtschaft als verlässliche Partnerin zu unterstützen.“ Der Wettbewerb ist eine hervorragende Möglichkeit, steirisches Weinwissen vor einer qualifizierten Fachjury unter Beweis zu stellen. Er ist der ideale Startpunkt für eine erfolgreiche Karriere als JungwinzerIn und ein Aushängeschild für österreichische Spitzenweine, die in der Steiermark einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darstellen. Unter den prämierten WinzerInnen sind auch Stefanie Leitner und Matthias Leitner (1. Platz Gelber Muskateller) aus Iztal, Manfred Frühwirth sowie Andreas Fauster – beide aus St.Anna am Aigen – und Nina Pichler aus Bad Waltersdorf.

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ROSMARIN BAGUETTE

KNETZEIT: 3 Minuten langsam, 6,30 Minuten intensiver, Gesamt 9,30 Minuten TEIGRUHE nach dem Kneten: 20 Minuten + 15 Minuten Zwischengare GEHZEIT vor dem Backen: ca. 30 Minuten BACKZEIT: ca. 22 Minuten bei 200°C Heißluft oder 220°C Ober- Unterhitze

ZUBEREITUNG 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18.

SÜD-OST JOURNAL

Alle Zutaten genau einwiegen und den Teig wie angegeben kneten. Anschließend für 20 Minuten zugedeckt rasten lassen. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben. Zwei Teigstücke zu je ca. 330g auswiegen. Locker Rundformen bzw. Rundwirken, mit dem Schluss nach Oben auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zugedeckt ca.15 Minuten rasten lassen. In der Zwischenzeit ein Bäckerleinen oder Geschirrtuch mit etwas Roggenmehl Type 960 mit Hilfe eines Siebes gut bemehlen. Die gerasteten Teigkugeln nun etwas flach drücken. Den oberen Teil locker in die Mitte einschlagen, den unteren Teil ebenso. Von oben nach unten einrollen und mit etwas Druck von der Mitte ausgehend mit beiden Händen Längsformen, auf eine Länge von ca. 38cm. Schön gleichmäßig formen- die Enden ganz leicht zuspitzen! Die beiden Baguettes nun mit dem Schluss nach oben auf ein bemehltes Leinen- oder Geschirrtuch legen, abdecken, und weitere 30 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Den Backofen in der Zwischenzeit auf 200°C Heißluft vorheizen und ein feuerfestes Gefäß mit in den Backofen stellen. Die Baguettes vor dem Backen mit dem Schluss nach unten quer auf das Backblech legen. Leicht mit etwas Olivenöl in der Mitte bestreichen, fein gehackten Rosmarin und etwas grobes Brezensalz darüber streuen. Mit einem scharfen Teigmesser 5mal quer einschneiden. Mit viel Dampf backen! Wasser oder Eiswürfel in das feuerfeste Gefäß schütten und anschließend die Baguettes in die mittlere Schiene des Backofens geben. Baguettes kräftig backen, ggf. nach 2/3 der Backzeit das Backblech einmal wenden. Nach dem Backen auf einem Küchenrost auskühlen lassen.

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„Der Wilde Eder“: Familienchronik

Der Wilde Eder, ein Familienbetrieb in St. Kathrein/Offenegg.

Eveline Wild und Stefan Eder luden kürzlich zur Präsentation Ihrer Familienchronik. Was bereits 1387 begann, ist heute als mehrfach ausgezeichnete, regioglobale 3-Hauben-Küche und weltmeisterliche Konditorkunst fest verwurzelt. Das Buch ist ein kreatives Innehalten, während Familie Eder die nächsten Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte bereits mit voller Innovationskraft vorantreibt.

Essen

& Trinken

Vernissage & Logo-Vorstellung in St. Anna Hotel el Villa a Seiler S rn Bad ad Ischl h

stellt ein n:

Die Vinothek Steiermark in St. Anna am Aigen rund um Vinothekar Richard Hofner und Obmann Fabian Pock lud unlängst zur Vernissage des Fehringer Künstlers Roland Kalss ein. Farbenstarke Landschaftbilder sowie ausdruckstarke Portraits können in dieser Ausstellung nun im vinophilen Ambiente bewundert werden.

Foto: SOJ/Neumann

Kücchen Team e m

Zusätzlich wurde der Relaunch des nicht mehr ganz zeitgemäßen Vinothek Logos in einer sehr umfangreichen Powerpoint Präsentation vorgestellt. Die Vinothek führt nun wieder ein modernes Logo, das vom Kirchberger Werbebüro Werner Resch entwickelt wurde. Ausklang bei gutem Wein und regionalen Schmankerln.

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INTERVIEW

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SÜD-OST JOURNAL

„Mehr Sichtbarkeit für unser Flaggschiff“: Christian Schweinzer ist der neue Kurator der Tourismusschulen Bad Gleichenberg

Foto: Jean Van Lülik

INTERVIEW: DORIAN KROIS Im Juni feierten die Tourismusschulen Bad Gleichenberg ihr bereits 75. Jubiläum. Die Tourismusschulen Bad Gleichenberg zählen zu den Ältesten in Österreich bzw. auch in Europa. Der Privatschule eilt ihr Ruf voraus, denn mehr als 7.000 Absolventen blicken auf die erstklassige touristische Ausbildung zurück und arbeiten erfolgreich in über 150 Ländern der Welt. Die Schule steht im Eigentum der Wirtschaftskammer Steiermark. Als Bindeglied zwischen dem Eigentümer und der Schule selbst, wurde der Steirische Hotelfachschulverein eingesetzt. Dieser ist verantwortlich für die erfolgreiche Entwicklung und Finanzierung der Schule. Dem Steirischen Hotelfachschulverein steht ein Kurator vor. 32 Jahre lang lag diese Funktion in den Händen des Grazer Hoteliers Dr. Peter Florian. Bei der Jubiläumsfeier übergab Dr. Florian seine Funktion als Kurator offiziell an seinen Nachfolger Christian Schweinzer, Absolvent der Schule und langjähriger Obmann des Schüler & Absolventenverbandes der Tourismusschulen Bad Gleichenberg. SOJ: Was genau macht die Funktion des Kurators aus? Christian Schweinzer: Mein Vorgänger Dr. Peter Florian war der bisher längstdienenste Kurator und hat sehr viel bewegt. Es wurden diverse Internate umgebaut, neue Schulformen eingeführt, die Schule modernisiert usw. Es ist natürlich eine Challenge, jemandem nachzufolgen, der diese Funktion 32 Jahre lang ausgeführt hat. Wie die anderen Tourismusschulen in Österreich kämpfen auch wir um die Schülerzahlen. Hier ist auch das Kuratorium mitverantwortlich, dass wir die Schülerzahlen nach oben drehen. Ich bin der mittlerweile 7. Kurator und der erste, der ein Absolvent der Schule ist. Es ist natürlich eine zeitintensive Aufgabe. Man ist als Kurator sehr viel vor Ort in der Schule, übernimmt repräsentative Aufgaben für die Schule und trifft mit dem Kuratorium strategische Entscheidungen. Eine weitere Tätigkeit des Kurators ist natürlich auch zu schauen, dass der Schule für Investitionen wie Erneuerungen und Umbauten Geld zur Verfügung steht. SOJ: Gibt es etwas, was du als Kurator an der Schule verändern möchtest? Christian Schweinzer: Grundsätzlich ist die Tourismusschule Bad Gleichenberg sehr gut aufgestellt. Wir müssen aber demnächst, um unseren Schülerinnen und Schülern einen besseren Standard bieten zu können, eines unserer Internate sanieren. Einen entsprechenden Entwurf dazu gab es schon von meinem Vorgänger Dr. Peter Florian. Das erste wichtige Thema, was nun in meine Agenda fällt ist, dass die Schule noch sichtbarer und stärker wahrgenommen wird. Die Tourismusschule Bad Gleichenberg ist unter den österreichischen Tourismusschulen das Flaggschiff und wird auch das Flaggschiff bleiben. Die Schule ist ja auch ein Leuchtturm für die Region. Traditionell haben wir Schülerinnen und Schüler aus dem Ausland, oft auch aus dem weit entfernten Ausland. Dass die Eltern ihre Kinder ganz bewusst nach Bad Gleichenberg schicken, ist ja auch ein großer Mehrwert für die Region. Wir brauchen aber mehr Schülerinnen und Schüler. Die Anmeldungen für das nächste Schuljahr sind schon sehr gut, aber man kann das immer noch steigern. SOJ: Was macht die TS Bad Gleichenberg eigentlich im Vergleich zu anderen Tourismusschulen in Österreich aus? Christian Schweinzer: Wir entwickeln Persönlichkeiten. Die Absolventinnen und Absolventen sind echte Persönlichkeiten, die das Zeug dazu haben, um richtig durchzustarten. Ganz gleich, ob sie später wirklich im Tourismus tätig sind oder nicht. SOJ: Im Moment wird händeringend nach Personal gesucht. Wird sich die Situation entschärfen?

Als Headhunter vermittelt Christian Schweinzer die besten Kräfte im Tourismus.

Christian Schweinzer: Entschärfen wird sich die Situation nicht, es wird sich spezialisieren. Die Spreu trennt sich vom Weizen. Der High-End Tourismus wird genauso übrig bleiben wie der normale Einstiegstourismus. Schwierig wird es für die, die sich in den letzten Jahren so durchgewurschtelt haben, so wird es à la longue nicht gehen. Der Gast muss auch bereit sein, für die Qualität in Zukunft zu zahlen. Ganze Menüs für 6,90 Euro zu verschleudern, das wird sich in Zukunft einfach nicht mehr ausgehen. Was die Hotels betrifft, so freuen sich Gäste immer über ein gewisses persönliches Engagement („Ihr reist sehr früh ab? Kein Problem. Es ist eh wer da, eine frische Eierspeise machen wir euch schon!“). So baut man sich Stammgäste auf. Solche erfolgreichen Betriebe haben auch ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. SOJ: Du bist ein international tätiger Recruiter bzw. Headhunter. Was können sich unsere Leserinnen und Leser darunter vorstellen? Christian Schweinzer: Bei uns melden sich kleinere als auch größere Unternehmen, die einen neuen Geschäftsführer, Gastgeber oder auch einen neuen Küchenchef suchen, bis hin zu internationalen Ketten, die eine große Num-

mer an Führungskraft suchen. Wir suchen diese Kraft und vermitteln sie. Viele unserer Ansprechpartner sind Absolventen der Tourismusschule Bad Gleichenberg. Wenn ich für eine tolle Position jemanden suche, greife ich oft auf das Netzwerk Bad Gleichenberg wieder retour. Es ist eine Win-winSituation für alle. Unser zweites Standbein mittlerweile ist Training, Coaching, Seminare und Persönlichkeitsentwicklung. Ich mache sowohl Einzelcoachings für Führungskräfte, coache aber zum Beispiel auch ganze Crews auf Kreuzfahrtschiffen, wie auch kommenden August wieder in Rotterdam. SOJ: Was bedeutet Luxus für dich? Christian Schweinzer: Nachdem ich sehr viel Luxus auch beruflich erleben durfte, ist Luxus für mich mittlerweile Zeit für mich und meine Familie zu haben. SOJ: Wofür würdest du dein letztes Geld ausgeben? Christian Schweinzer: Mein letztes Geld würde ich in einen Fond zur Weiterbildung meiner Kinder geben. Das ist das wichtigste was man jemandem mitgeben kann, weil Bildung die man im Kopf hat, kann einem niemand mehr nehmen.


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HSH Planung & Bau GmbH

8380 Neumarkt a.d. Raab office@hsh-bm.at

est. 1987


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SÜD-OST JOURNAL

Leben mit dem Tod... STERBEN • TRAUER • BESTATTUNGEN

Sterben und Tod sind in unserer Gesellschaft „Tabu-Themen“. Dabei trägt jeder Mensch den Tod wie in einem unsichtbaren Rucksack immer mit sich. Weil eben Sterben und Tod ein Abschluss des irdischen Lebens ist. Ähnlich wenn der Bühnen-Vorhang fällt und das Ende eines Theaterstückes anzeigt. „Die schene Leich“ prägt bereits zu Lebzeiten zahlreiche Wiener. In dieser Serie geht es um Sterben und Tod ... Gedankliche Mitwirkung des Bestattungsunternehmens Hans Radaschitz in Riegersburg.

Mag. Friedrich Weingartmann Pfarrer

Foto: Markus Flicker

Zeichen des Heils – Verabschiedungsund Bestattungskultur im Wandel

Begleitung Sterbender Sterbende zu begleiten ist gelebte Menschlichkeit und Ausdruck tätiger Nächstenliebe. Der sterbende Mensch erfährt am Abend seines Lebens seine Grenzen und seine Endlichkeit. In dieser dramatischen Situation der Ohnmacht ist der Sterbende ganz auf die Zuwendung von Menschen angewiesen. Ich danke den Familienangehörigen, Freunden, Bekannten und auch den organisierten Hospizteams für ihren fürsorglichen Dienst der Begleitung sterbender Menschen. Auch wenn oft eine direkte verbale Kommunikation nicht mehr möglich ist, kann das Dasein und das zärtliche Halten der Hand ein Geschenk sein. Für uns Christen hat das Gebet mit und für den Sterbenden eine große Bedeutung. Wir empfehlen ihn der barmherzigen und gerechten Liebe Gottes. Seit jeher beten die Katholiken um eine gute Sterbestunde:

„Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes.“ Auch der hl. Josef wird als Patron der Sterbenden angerufen. Die Begleitung Sterbender durch unser Dasein und unser Gebet verdichtet sich in der besonderen Zuwendung Gottes in den Sakramenten der Heiligung: Bußsakrament/Sakrament der Versöhnung (Beichte), der Eucharistie (Krankenkommunion) und der Krankensalbung.

Sakrament der Krankensalbung Im Sakrament der Krankensalbung schenkt Gott dem kranken und leidenden Menschen seine Gabe des Hl. Geistes. Dieses Sakrament kann öfter empfangen werden, vor allem in einer schweren Erkrankung. Daher ist das Sakrament der Krankensalbung nicht die „Letzte Ölung“, wie es früher bezeichnet wurde. Natürlich kann es auch die letzte Krankensalbung vor dem Sterben sein. Der Empfang der Krankensalbung ist immer eine geistliche Stärkung in der Not der Krankheit, im Leiden und im Sterben. Das Sakrament vereinigt den Sterbenden mit dem Leiden Christi, schenkt Vergebung der Sünden, Frieden, Trost und Mut und bereitet ihn auf den Hinübergang zum ewigen Leben vor.

Begräbnis- und Verabschiedungskultur Die Bestattungskultur im städtischen Umfeld hat sich immer von der im ländlichen Raum unterschieden. Die familiäre, nachbarschaftliche und gesellschaftliche Einbindung (z.B. Vereinsleben) bestimmt

wesentlich die Begräbniskultur. Diese Einbindung ist in den ländlichen Gegenden traditionell stärker ausgeprägt. Aber auch in diesem Bereich erleben wir Einbrüche. Die Corona-Pandemie mit den Einschränkungen der Sozialkontakte hat bereits vorhandene Entwicklungen verstärkt und nachhaltig Spuren hinterlassen. Die Verabschiedung verstorbener Menschen und die damit verbundene Bestattungskultur erfährt gegenwärtig einen tiefgreifenden Wandel. Dieser Wandel lässt sich mit zunehmender Anonymität umschreiben. Diese Entwicklung zeigt sich bei Verabschiedungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit, Begräbnisfeiern im engsten Familienkreis, im Verzicht auf traditionell katholische Formen des Begräbnisses (Requiem), in der grundsätzlichen Ablehnung einer Verabschiedungsfeier und in der Hausaufbewahrung der Urnen. Der Wille des Verstorbenen und die Wünsche der Angehörigen sind zu respektieren und zu achten. Dennoch halte ich dieser Entwicklung entgegen, dass der Mensch in der Regel in eine größere Gemeinschaft eingebunden ist. Der Verstorbene ist nicht bloß „Besitz“ der Familie und seiner Angehörigen, sondern auch Teil eines größeren Beziehungsnetzes. Ich erfahre immer wieder das Bedürfnis von Bekannten, Nachbarn, Freunden, Arbeits- und Schulkollegen sich persönlich verabschieden und an einer öffentlichen Verabschiedungsfeier teilnehmen zu können. Die christliche Verabschiedungsfeier deutet den Tod eines Menschen auf

Jesus Christus hin und bringt ihn mit seiner Auferstehung in Verbindung. Das Begräbnis der Christen trägt die Hoffnung auf die Auferstehung und das ewige Leben in sich. „Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn“ (Röm 14,8). Viele Zeichen (Weihwasser, Kerzen, Blumen), Gesänge und Musikstücke, biblische Texte und Gebete bringen diesen christlichen Auferstehungsglauben zum Ausdruck. Die Feier des Requiems (Seelenmesse) ist der dichteste Ausdruck unseres österlichen Glaubens.

Friedhofkultur Mit der Bestattung untrennbar verbunden ist unsere Friedhofkultur: Die Grabstätten am öffentlichen Friedhof (Erdgräber, Urnenstelen, Urnenwand) sind Gedenkstätten für unsere Verstorbenen, wo wir uns ihrer dankbar erinnern, für sie beten und Kerzen entzünden. Der in den Grabstein bleibend gemeißelte Name lässt sich als christliche Hoffnung deuten, dass der Name des Verstorbenen in die bergende und erlösende Vaterhand Gottes geschrieben ist. Die gepflegte Grabstätte ist nicht nur eine Reverenz unseren Verstorbenen gegenüber, sondern auch Zeichen des Lebens und des christlichen Auferstehungsglaubens, ebenso eine entsprechende Müllentsorgung und eine sorgfältige Mülltrennung am Friedhof. Was ist der Mensch? – Seine unveräußerliche und unteilbare Würde im Leben, im Sterben und im Tod bekunden wir im Umgang mit den Sterbenden, in unserer Verabschiedungs-, Bestattungs- und Friedhofkultur.


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Vertrauenspersonen für Kinder in sozialpädagogischen Einrichtungen Foto: Land Steiermark/Peter Drechsler

Ausschließlich den Interessen der Kinder und Jugendlichen verpflichtet, unabhängig und von außen kommend, einfach erreichund ansprechbar: Das sind einige der Markenzeichen der ersten externen Vertrauensperson, die das Land Steiermark ab sofort in Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen einsetzt. In sozialpädagogischen Einrichtungen leben Kinder und Jugendliche, die für einen bestimmten Zeitraum nicht in ihrer eigenen Familie leben können. Aktuell werden an die 900 junge Menschen in zirka 270 Einrichtungen stationär betreut. Sehr treffend beschreibt ein Zitat eines Mädchens eine typische Situation, in der die externe Vertrauensperson aktiv werden kann: „Weil ich kann dem Betreuer das nicht erzählen, weil manchmal geht es eher um die Betreuer. Und der Mama auch nicht, weil manchmal geht es auch um die

Soziallandesrätin Doris Kampus (r.) und die Kinder- und Jugendanwältin Denise Schiffrer-Barac (l.) mit Sozialpädagogin Stefanie Klaunzer.

Mama." Durch regelmäßige persönliche Kontakte und Besuche in den Einrichtungen, Aufklärung durch altersgerechtes Informationsmaterial, Sensibilisierung und Beratung sollen eine gute Gesprächsbasis und ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden. Die

externe Vertrauensperson ist so Sprachrohr für Wünsche, Bedürfnisse und Probleme der Jugendlichen in stationären Einrichtungen und soll bei etwaigen Konflikten dabei helfen, für die Betroffenen eine Lösung zu finden. Angesiedelt ist die externe Vertrauensperson bei

der Kinder- und Jugendanwaltschaft des Landes Steiermark im Verantwortungsbereich von LR Juliane Bogner-Strauß: „Kindern und Jugendlichen fällt es nicht immer leicht, sich zu öffnen, besonders, wenn es um schwierige Themen geht. Deshalb ist es wichtig, sensibel zu sein, um den passenden Zeitpunkt für ein Gespräch und folglich eine individuelle gute Lösung zu finden. Ich freue mich, dass wir mit den externen Vertrauenspersonen ein gutes Angebot geschaffen haben.“ Vor Kurzem hat daher die ausgebildete Sozialpädagogin Stefanie Klaunzer ihre Tätigkeit als externe Vertrauensperson aufgenommen: „Mir ist es wichtig, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, ihre Sorgen auszusprechen, Vertrauen zu generieren, sie zu begleiten und zu stärken, damit sie sich für ihre Rechte und Wünsche einsetzen können“, so Klaunzer.

Die Steiermark ist zu einem dynamischen und ideenreichen Wirtschaftsstandort gereift. Hier wird Mobilität neu gedacht. Hightech verbindet sich mit Greentech. Wir forcieren digitale, nachhaltige und innovative Lösungen, steigern die Wettbewerbsfähigkeit und sorgen für die Jobs von morgen.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG DES LANDES STEIERMARK BILD: GETTYIMAGES.AT/IPOPBA

Wichtig ist dabei die Zusammenarbeit mit dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). In der Periode 2014 bis 2020 erhielt die Steiermark den größten Anteil an EFRE-Mitteln aller Bundesländer. Landesweit wurden mehr als 600 Projekte mit ca. 860 Mio. Euro genehmigt und rund 1.400 neue Arbeitsplätze geschaffen. Details zum Programm und den Fördermöglichkei[LU Ä UKLU :PL H\M www.efre.gv.at.


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FrauenLeben

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MENSCHENBILDER

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Bei der Erscheinung dieses „Frauenlebens“ haben wir aktuell den 13. Juli 2022. Maria Pieberl-Hatz und all ihr Wirken, ihre Träume und Wahrnehmungen passen so unglaublich wirksam in diese kriegerische Zeit voller Probleme und Zukunftsängste. Mit allen „Wurzeln ihrer Gene“ hat Maria schon als Kind erfülltes Leben erfahren dürfen. Ein Leben ohne die üblichen Ersatzhandlungen des Wohlstandes und des Konsums. Maria hat „Menschsein“ erfahren können. Und dann als Seelsorgerin und auch Trauerbegleiterin ihre Kraft eingebracht. Maria Pieberl-Hatz ist speziell in der Region Bad Radkersburg und darüber hinaus höchst beliebt. Auch in Indien.... Wie etwa in Bangalore beim Aufbau eines Kin-

Maria Pieberl-Hatz: Auf

MARIA PIEBERL-HATZ Ich habe einen Traum: Hand in Hand für eine bessere Welt! - Die berühmten Worte aus der Rede von Martin Luther King und das Motto unseres Vereins, der Friends of Salvatorians, dienen mir als Inspiration zu diesem Text – sie spannen aber auch einen Bogen über mein Leben. Aufgewachsen bin ich als Älteste von 5 Kindern auf einem Bauernhof in Klöch, den meine Eltern gemeinsam mit Oma und Opa betrieben. Meine Mutter versorgte uns Kinder, mein Vater war als Saatguttechniker international unterwegs. In dieser Kinder- und Jugendzeit lernten wir, was es braucht, um dankbar, zufrieden und weltoffen durchs Leben zu gehen. Ich liebte die Arbeit im Weingarten, weil da gab es eine Zeit, wo unsere Mutter mit uns sang. Beim „KürbisHeindln“ oder wenn unzählige Hemden zu bügeln waren, wurden mir meine Grenzen bewusst. Aus diesen Erfahrungen habe ich meine Ziele für die Zukunft entwickelt. Große Freude bereitete mir das Engagement in der Pfarre mit den Jungscharkindern und den Jugendlichen. Dafür inspirierten mich die sommerlichen Kinder- und Jugendlager auf der Patschahütte – nahe der Heimat meiner Mutter in Weiz. Dort, in den Nächten am Lagerfeuer auf dem Berg, habe ich die Grundlagen meiner pastoralen Arbeit erworben. Als Teenager stellte sich mir die Frage, ob diese Kirche meine Heimat wird, weil mir manches zu fromm und falsch erschien. Unsere Pastoralassistentin Magreth Thaler nahm mich mit zum Musical „Ave Eva“. Die Geschichte motivierte mich, mich kritisch mit dem Wort Gottes auseinanderzusetzen. Ich besuchte viele Bildungshäuser und religiöse Großveranstaltungen und lernte interessante Menschen kennen, die mich ermutigten. So fing ich Feuer und fand meine Heimat in der „Pfingstvision“ von Weiz. Dort, in regen

Foto: Maria Pieberl-Hatz

VON

Mit sich voll im Einklang hat Maria Pieberl-Hatz die Freude und Kraft, für andere Menschen aktiv da zu sein.

„Nütze die Zeit, denn sie verrinnt wie der Schneemann!!!“ Das möchte uns Maria auf den Lebensweg mitgeben.

Diskussionen über Kirche und Welt mit Univ.-Prof. Dr. Paul Zulehner, Kardinal Franz König, Dieter Dorner und Erhard Busek, habe ich entdeckt, dass diese Botschaft trägt und unsere Hände und Füße braucht, damit vieles zum Guten bewegt werden kann. Ich entdeckte Mahatma Gandhi und seinen gewaltlosen Einsatz für soziale Gerechtigkeit und Freiheit, und beschäftigte mich mit Martin Luther King und seinem Kampf gegen Rassismus und Ungerechtigkeit. Seine berühmte Rede „Ich habe einen Traum ...“ und ein Lied aus dem Musical „Martin Luther King“ motivierten mich bei allem Auf und Ab in meinem Leben. Nach dem Schulabschluss hatte ich erst die Ausbildung zur Heimerzieherin begonnen und war dann zur Kindergartenpädagogik gewechselt. Über diese Umwege landete ich schließlich bei den Kindern und kranken Menschen: Ich wurde Kinderkrankenpflegerin und Stationsgehilfin. Meine Liebe galt den Kleinen, Kranken und Benachteiligten. Ein Verkehrsunfall in meiner Jugend zog aber eine Reihe von Beschwerden nach sich und so ließ ich mich nach der siebten Operation schweren Herzens zur Einzelhandelskauffrau umschulen. Als Sekretärin in der Pfarre Wagna betreute ich eine Firmgruppe und unterstützte die Firmbegleitung und Erstkommunionsvorbereitung. Es entstand eine Jugendgruppe, die mir täglich einen Besuch abstattete. Das weckte meine Freude an der pastoralen Tätigkeit und so wurde ich nach der Geburt meiner Kinder Viktoria und Simon und einigen Jahren in Karenz pastorale Mitarbeiterin in der Pfarre Klöch. Nach der Ausbildung zur diplomierten Pastoralassistentin wurde ich 2001 Pastoralassistentin im Pfarrverband Klöch, Radkersburg und Halbenrain. Im pastoralpsychologischen Lehrgang lernte ich die Lebensgeschichten der Men-


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MENSCHENBILDER

SÜD-OST JOURNAL

Im Blickpunkt Maria Pieberl-Hatz (Menschen-Versteherin...) derheimes samt Unterstützung der dortigen Frauen. Maria Pieberl-Hatz reicht den Menschen alle Hände für eine bessere Welt. Für eine reale, bessere Welt. Nicht für ein weltfremdes Hirngespinst von MoralTheoretikern. So nimmt Maria an den Wegen der Menschen aktiv teil. Speziell auch in problematischen Phasen. Als Beraterin, Helferin und Weg-Begleiterin. In Maria steckt ein unglaubliches Kraftpotential der inneren Werte. Im Einklang mit der Natur und dem „Wunderwerk Welt“. Maria spürt, fühlt und empfängt außerhalb dieser tristen Konsumwelt so vieles. Eine Art Geschenk der Empfindungen und Reaktionen auf ihr Handeln und Wirken zudem. Eine, die mit den Herzen der Menschen tanzt...

f wahren Lebenswegen schen zu verstehen, um ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ich sehe es als das größte Glück, wenn ein Mensch durch die Begegnung mit mir ein Stück mehr Möglichkeiten hat, sein Leben selbst zu gestalten, wieder Hoffnung findet und den nächsten Schritt wagen kann. Das ist der Schatz für den Himmel, denn wir wissen: „Das letzte Hemd hat keine Taschen“. Es zählt das gelebte Leben im „HIER & JETZT“. Es braucht nur den Mut zum Teilen und ein Lächeln in Dankbarkeit, um glücklich zu werden. „Mensch, lerne tanzen“ - Schon der Kirchenvater Augustinus sagte: „Mensch lerne tanzen, denn sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit dir anzufangen!“ Der Glaube an diese liebende Kraft, die ich Gott nenne und die in Jesus Christus offenbar geworden ist durch den heiligen Geist, beflügelt mich zum Leben. Sie motiviert mich und gibt mir Kraft, Menschen in existenziellen Lebenssituationen zu begleiten. Sie ist mir Halt und Weisung, für die Würde aller Menschen unabhängig von Farbe, Reichtum, Ausbildung und Herkunft einzutreten. Mit unserem Verein „Friends of Salvatorians“, dem ich als Obfrau vorstehen darf, unterstützen wir Jugendliche aus Asien in ihrer Ausbildung, damit sie sich in ihrer Heimat für eine bessere Zukunft einsetzen können. Ebenso geprägt hat mich der Aufbau des Kinderheimes Kadasenahali in der Nähe von Bangalore in Indien, wo wir auch Pro-

jekte für Frauen unterstützt haben. Das Motto des Vereins lautet: „Hand in Hand für eine bessere Welt“ In den letzten Jahren bin ich wieder mehr zu den Kranken und Sterbenden zurückgekehrt. In der letzten Phase des Lebens wird nicht mehr verdrängt. Es kommt zur Sprache, was auf den Tisch muss und abgelegt werden will. Jede Lebensgeschichte ist mir eine Lehre für das eigene Leben. So danke ich heute allen, die mir in schweren Stunden auf meinen Lebensweg beigestanden sind. Ich bitte alle um Vergebung, die ich unbewusst durch meine Unachtsamkeit verletzt habe. Ich bete ganz bewusst für alle, die mich verletzt haben. Ich habe allen vergeben, weil ich versucht habe, die Lebenshintergründe zu verstehen. Das bedeutet auch immer wieder, das eigene Leben zu reflektieren, sei es in einer Beratung, einem Coaching, einer Beichte oder Supervision – oder einfach bei einem guten „Kaffeehaustratscherl“. So lernt man das Leben immer wieder von Neuem zu verstehen und zu genießen. Für ein Gespräch als Seelsorgerin bin ich heute im Rehabilitationszentrum Maria Theresia, im Landespflegezentrum und im Landeskrankenhaus regelmäßig anzutreffen. In schwierigen Zeiten kann man mich auch außerhalb der Dienstzeiten in der Region des zukünftigen Seelsorgeraumes anfordern. Die Ausbildungen zur klinischen Seelsorgerin und der interprofessionelle Basis-

lehrgang „Palliative Care“ haben mich für diese Tätigkeit gerüstet. Ich möchte mit meinem Leben eine Spur ziehen, wo ich nicht getrieben wurde, sondern mich den Anforderungen des Alltags gestellt habe und dabei das Beste für mich und die anderen bewirkt habe. Ich bin nur ein Mensch – große Sätze inspirieren mich, aber nicht alles gelingt immer. Dabei hoffe ich, dass Gott viel Humor hat und manchmal auch herzhaft über mich lacht. „Ach Gott! Schon wieder meine Maria!“ Denn Lachen ist für mich die beste Medizin, die entspannt und mich motiviert, es nochmals zu versuchen. „Ich habe einen Traum“ - Ich träume davon, dass viele den Mut gewinnen, sich „Hand in Hand für eine bessere Welt“ einzusetzen. Es gibt eine Freiheit, wenn wir zu uns selbst stehen, für andere einstehen und unsere Umwelt schützen. Das bedeutet Veränderung. Diesen Mut wünsche ich ihnen, denn „Glocken der Freiheit“ läuten immer wieder in unseren Kirchen. Mögen die Träume wahr werden für jene, die ihre Komfortzone verlassen, sich mitteilen und mit anderen teilen. Es kommt so viel zurück. Möge sie das Gute beglücken in ihrem Leben. Und das, was nicht gelingt, darf man auch mit Humor betrachten. Vielleicht treffen wir uns auch einmal im „Park der Gedanken“ in Deutsch Haseldorf und tauschen uns aus über Gott und die Welt über unsere steirischen Grenzen hinweg.

Mit unserem Studenten Sebastiyan Diloshan im Kaffeehaus in Spaniens Metropole Madrid.

Für die Menschen und deren Sorgen hat Maria Pieberl-Hatz immer ein offenes Ohr.

Anthony Nguyen Van Dunk mit Maria und Ehemann Mag. Anton Pieberl in Straden.


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JUBILÄUM

SÜD-OST JOURNAL

ZEITREISE

Alles mit dem Süd-Ost Journal begann im September 1983...

HANNES KROIS Um die Jahrtausendwende standen bereits einige Staaten in den Startlöchern für den Eintritt in die Staatengemeinschaft EU. Auch Ungarn war dabei. Demnach lud die Regionalregierung der Stadt Pecs die steirische Landeshauptfrau Waltraud Klasnic ins südliche Ungarn. Dazu einige Landespolitiker und Journalisten. Ein kleiner Konvoi mit drei PKW und einem Kleinbus bewegte sich aus dem Grazer Burghof in Richtung Grenze nach Heiligenkreuz. Auf ungarischem Staatsgebiet sodann vier Verkehrspolizisten mit VON

ihren schweren Motorrädern. Mit Blaulicht und Folgetonhorn führten die vier „weißen Mäuse“ im „Fetzentempo“. Der Kreuzungsverkehr wurde im Vorfeld gestoppt und sämtliche Fahrzeuge des Gegenverkehrs mussten am Straßenrand anhalten. In den Städten, wie in Kaposvar waren alle Ampeln für uns auf Grün geschaltet. In Pecs dann der Stopp vor der regionalen Regierung. Nach dem Begrüßungswein steirisch-ungarische Gespräche zwecks Zusammenarbeit auf kultureller, wirtschaftlicher und touristischer

GAST-KOLUMNE

Werner Jogl

Unternehmer und Vizebgm. v. Bad Gleichenberg

Als das Süd-Ost Journal zum ersten Mal erschien bin ich von der Volksschule II in die Hauptschule damals noch in Feldbach gewechselt. Was mir besonders aus der Zeit in Erinnerung geblieben ist, dass ich auch samstags in die Schule gehen mussten. Politisch blieb mir aus dieser Zeit in Erinnerung die Besetzung der Hainburger AU und die Volksabstimmung über das Kernkraftwerk Zwentendorf. 1983 ging nach 13 Jahren die Ära Kreisky zu Ende. Wie wir heute wissen hat sich danach die politische Landschaft in Österreich völlig verändert. Die Geschichte des Süd-Ost Journals und meine persönliche Geschichte sind ähnlich: Beide haben ihre Wurzeln in Feldbach

Basis. Dann ein Gulasch... Die geschichtlich deutsch geprägte Region Pecs gehört mit der Weinstadt Villany zu einer einzigartigen Weinregion auf Weltniveau. Speziell die Rotweine sind ganz große Klasse. Die abendliche Heimfahrt zurück in die Steiermark erfolgte ohne Polizei-Begleitschutz wesentlich ruhiger. Absolut weniger ruhig verlief in diesen Monaten der Status Österreichs in der EU. Mit dem Start der ÖVP-FPÖ-Koalition unter Haider&Schüssel wurde auch das politische Feuer in das EU-Parlament nach Brüssel getragen. Am

4. Februar 2000 wurden von 14 EU-Regierungen die sogenannten Sanktionen gegen Österreich eröffnet. Somit wurde Österreich politisch außerhalb der geordneten EU-Abläufe ins „Schand-Winkerl“ gestellt. Ich war als akkreditierter EU-Journalist zu diesem Zeitpunkt in Brüssel. Eine eigenartige Stimmung herrschte im ParlamentsPlenum vor. Die GrünenSprecherin Mercedes Echerer hatte sich einen Turban aufgesetzt und sprach in ihrer Pressestunde von einem gewaltigen „Rechtsruck“ in Österreich. Nahezu so,

Das Süd-Ost Journal bewegt die Ostregion Österreichs und beide haben ihre Heimat in Bad Gleichenberg gefunden. 1988 bekam ich die Möglichkeit in Bad Gleichenberg beim ortsansässigen Installateur eine kaufmännische Ausbildung zu starten. In den ersten Jahren noch ohne Computer und Internet. Das Telefax war damals das modernste Kommunikationsmittel im Büro. Ich war sehr dankbar, dass ich damals bei ReichtHaustechnik diese Möglichkeit zur Lehre erhalten habe. Für mich war das der Startschuss für eine aufregende berufliche Laufbahn, die mich bis in die Niederlassungsleitung des größten Heizungs- und Sanitärgroßhandels in Österreich geführt hat. Seit 2010 im Gemeinderat, damals noch in der Altgemeinde Bad Gleichenberg, bzw. seit 2013 als selbständiger Unternehmer, darf ich diese Erfahrungen in meine Agentur und als Gemeinderat, Gemeindevorstand und schließlich als Vizebürgermeister in der neuen Gemeinde Bad Gleichenberg einbringen. Das Süd-Ost Journal zog es Ende der 90-er Jahre in die damalige Gemeinde Bairisch Kölldorf. Langzeitbürgermeister und Landtagsabgeordneter KoR Franz Schleich ist es gelungen, das Medienunternehmen hier anzusie-

deln. Für Bairisch Kölldorf war das eine große Sache, schließlich gab diese – neben vielen anderen Betriebsansiedelungen – den Startschuss für einen beispielhaften Aufschwung im heutigen Ortsteil Bairisch Kölldorf. Die gesamte Region profitierte und profitiert bis heute von diesem Informationsmedium mit seinen aktuellen Berichten, Informationen aus den Gemeinden und umfangreichen Reportagen (Zeitreise, Wein- und Reisebereichte etc. …). Nicht zu vergessen die regionale Werbung der Wirtschaft sowie Informationen aus dem politischen Leben. Unverzichtbar für die treue Lesergemeinde die Dauerkolumne „Spitze Feder“ des Herausgebers, die seit jeher Diskussionen – nicht nur an Stammtischen - anstößt. Hannes Krois ist ein Medienprofi der ganz besonderen Art und als solcher einzigartig in unserer Region. Das macht mich als Bad Gleichenberger Vizebürgermeister sehr stolz. Ohne Süd-Ost Journal würde etwas fehlen. Im Namen der gesamten Süd-Ost-JournalLeserfamilie möchte im mich beim Team des Süd-Ost Journals sehr herzlich für fast vier Jahrzehnte Qualitätsjournalismus bedanken. Hannes Krois hat etwas ganz Wertvolles geschaffen.


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SÜD-OST JOURNAL

39 JAHRE

SÜD-OST JOURNAL

als wenn wieder einmal die SA auf den Strassen spazieren wollte. Die FPÖ-Parlamentarier wurden kontakttechnisch isoliert. Als hätten sie einen Virus. Einen farbigen Parlamentarier von einer französischen Südsee-Insel bat ich um ein Foto mit meinem Freund Prof. Reinhard Rack. „You need this foto for propaganda in Austria.....“, sagte dieser. Ich sagte „Yes“. Das Foto konnte ich somit machen. Die Sanktionen gegen Österreich regten allerdings die Österreicher mehrheitlich auf. Gleichzeitig fiel die EU-Beliebtheit gewaltig. Nach der sogenannten „Waldheim-Affäre“ mit den Sanktionen durch die Amerikaner reichte es diesmal den Menschen in Österreich wahrlich. Im Gegenzug wurde in vielen Teilen Österreichs Jörg Haider wie ein Volkstribun verehrt. Die EUSanktionen waren bei mir der

Landeshauptfrau Waltraud Klasnic beim Medienbuschenschank „Pöltl Erich“

Auslöser, dass ich eine eigene EU-Sanktionen-Hompage ins Internet stellen ließ. Mit dem Inhalt der realen politischen Abläufe in Österreich und in der EU. Gleichzeitig wurden auch die politischen SOJ-Glossen von Prof. Dr. Reinhard Rack auf diesen Internetseiten veröffentlicht. In dieser Zeit unterrichtete ja Prof. Dr. Reinhard Rack noch an der Uni Graz. Seine Studenten und Studentinnen traf ich einige Zeit später in Brüssel. Sie alle bedankten sich bei mir außerordentlich. Speziell für die Veröffentlichung der Glossen ihres beliebten Professors. Somit konnten die Studenten die Prüfungsfragen sehr wesentlich einengen. Hatte perfekt funktioniert! Bestens war mittlerweile der Druck des Süd-Ost Journals in der Zagreber Druckerei Vjesnik angelaufen. In unserer Graphik und Repro wurden die

druckfertigen Filme produziert. Alle drei Wochen, jeweils am Samstag erfolgte die Anlieferung der Unterlagen in der Druckerei. Das Druckerei-Chef-Team mit Chef Damir und den Assisten Sanja und Iwan freute sich auf meine oftmalige Ankunft. Samt dem folgenden Top-Essen in einem der Zagreber Restaurants. Dann die nächtliche Rückfahrt. Am Montag kam der DruckereiLKW mit den Süd-Ost JournalExemplaren zur Hauptpost in Graz. Dann die Verteilung durch die Postler in dem damals schon riesigen SOJ-Auflagen-Gebiet im Südosten Österreichs. Hinsichtlich der permanenten SOJReisereportagen hatte sich mittlerweile Polen als Tourismusund Kulturland bei mir eingebracht. Durch den polnischen Tourismus-Direktor und speziell durch den höchst aktiven polnischen Honorar-Konsul Hofrat Dr.

Gerold Ortner. Mein vertiefter Freund Gerold mit seiner „Feldbacher Schönheit“ Steffi war über lange Jahre Landesamtsdirektor. Somit der höchste Beamte in der Steiermärkischen Landesregierung. So viele Polen-Reisen in alle Städte und Regionen waren im Programm. „Großer Bahnhof“ in Przemysl und in Zywiec mit dem herrlichen Bier und der Habsburger-Prinzessin. Gerold & Steffi gehören zu unseren ganz speziellen „Herzens-Freunden“. Wenngleich Gerold als Landesamtsdirektor beim Bau der Therme Loipersdorf auf der Seite des „Joschi“ Krainer gegen meinen damaligen Freund & Chef Franz Wegart stehen musste. Über die Fronten hinaus entwickelt sich eine Freundschaft umso mehr... Fortsetzung folgt...

Großer Festakt für Sloweniens EU-Beitritt im Parlament in Wien

Im Frühjahr 2004 wurde Slowenien EUMitglied. Nach dem Jugoslawien-Krieg und der langen kommunistischen Diktatur war für das vielfältig geprägte Slowenien somit der Weg in die EU und NATO erreicht. Im Wiener Parlament gab es einen großartigen Festakt als Zeichen der Freude und der freundschaftlichen Beziehung zwischen Österreich und Slowenien. Das Krois-Foto zeigt Nationalrats-Präsident Dr. Andreas Khol mit dem slowenischen Tourismus-Direktor Jan Ciglenecki und den Busunternehmer Alois Gerngross aus St. Magdalena bei Hartberg.

Fotos: SOJ

Über viele Jahre lud der AgrarLandesrat „Pöltl Erich“ spezielle steirische Journalisten in seinen „Medienbuschenschank“ bei Hartberg ein. Zum „schreibenden Volk“ kamen immer wieder Politiker hinzu und reihten sich unter die Journalisten. Wie auf dem Foto LH Waltraud Klasnic mit LK- Medien-Chefin Mag. Rosemarie Wilhelm.

WKO-Präsident Ing. Leopold Maderthaner von der „Koller Anni“ begeistert

All zu Früh verstarb letzten Monat die „Koller Anni“. Eine aktive Sängerin und liebenswerte „Omili“. Durch Initiative von Junge Wirtschaft-Obmann Hannes Krois gelangte die „Koller Anni“ in die Funktion als Obfrau der „Frau in der Wirtschaft“ des Bezirkes Feldbach. Das Foto zeigt die gebürtige Gleisdorferin Anni Koller mit dem Bundes-WKO-Chef Ing. Leopold Maderthaner in Feldbach. Maderthaner war auch Ehrenbürger von Chicago.


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SÜD-OST JOURNAL

Buch-Tipps von Markéta Pilátová

EINMAL KURZ DIE WELT RETTEN

Wo liegen die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Unterbewusstem? Können in der Vergangenheit verübte Taten nachträglich ungeschehen gemacht werden? Wie geht man mit eigenen Schuldgefühlen um und mit Vorkommnissen, an denen man eine Mitschuld zu tragen glaubt? Diesen und anderen Fragen geht Markéta Pilátová in ihrem neuen Roman nach. Ihre Figuren bewegen sich dabei auf Pfaden der Übergänge: zwischen der Realität und fantastischen Parallelwelten, Gegenwart und früheren Generationen, zwischen den Lebenden und den Toten. 380 Seiten, 21 Euro, Wieser Verlag

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DAS HORTSCHIE-TIER UND DIE LUREX-FRAU

AURIS - DER KLANG DES BÖSEN

von Manfred Chobot

von Vincent Kliesch

Üppig purzeln die nächtlichen und tagträumerischen Kopfgeburten aufs Papier. Es geht dem Autor um die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, selbst wenn in Covid-19-bedingtem Heimarrest die Wirklichkeit verrutscht. Mit Verve und logischer Fantasie entfaltet Manfred Chobot einen pointierten Hyper-Text-Kosmos zwischen Sein und Schein. Kommentiert werden die überbordenden und über-hyper-getriebenen Texte vom bildenden Künstler Walter Schmögner, der das Buch illustriert hat. 376 Seiten, 25 Euro, Edition Lex Liszt 12 Verlag

Niemand auf der Polizeistation nimmt den panischen Jugendlichen ernst, der etwas von Mord stammelt – niemand außer Matthias Hegel. Und das, obwohl es keine Leiche gibt und SIlvan gerade aus der Psyichatrie entlassen wurde. Doch der forensische Phonetiker kann hören, dass Silvan nicht lügt und dass hier noch weit furchterregendere Botschaften mitschwingen. Mithilfe der True-Crime-Podcasterin Jula Andorge beginnt Hegel in einem völlig bizarren Fall zu ermitteln, in dem nichts ist, wie es scheint... 352 Seiten, 13,40 Euro, Droemer Verlag

VILLA AMALFI - TRÄUME ÜBER DEM MEER

ADRIA MORTALE - TOD IM GINSTER

von Giulia Romanelli

von Margherita Giovanni

Im malerischen Küstenörtchen Amalfi der 50er-Jahre kann die junge Ida ihr Glück kaum fassen, als sie eine Anstellung in der Villa Amalfi erhält. Das an den Felsen geschmiegte Hotel mit seiner geheimnisvollen Tradition verströmt für sie den Duft der weiten Welt. Schnell erobert Ida mit hrer fröhlichen Offenheit und ihrem Fleiß die Herzen des Eigentümerpaars – sehr zum Missfallen der launenhaften Tochter Guendalina. Und dann verlieben sich auch noch beide Frauen in den charmanten Reiseleiter Ranieri... 416 Seiten, 15,50 Euro, Lübbe Verlag

1959, ein Frühsommerabend in der Provinzhauptstadt Pesaro: in einer Seitenstraße liegt eine tote Frau, ein Wagen braust davon… Als Federica Pellegrini in der Zeitung davon liest, ahnt sie, dass dahinter mehr als ein Unfall mit Fahrerflucht steckt, und beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen. Auch Commissario Lorenzo Garibaldi glaubt nicht an einen Unfall. Die Spuren führen zu einem jungen Mann aus Federicas Dorf. Wieder einmal machen die beiden gemeinsam Jagd auf einen Mörder. 382 Seiten, 13,40 Euro, Lübbe Verlag

Den führenden WIssenschaftlern zufolge werden im Jahr 2052 wichtige Ressourcen aufgebraucht und große Teile der Welt aufgrund des Klimawandels unbewohnbar sein. Milliarden Menschen drohen Obdachlosigkeit, Hunger und Armut. 24 dramatische, sarkastische, skurille und tiefsinnige Kurzgeschichten deutschsprachiger TopautorInnen widmen sich den drängendsten Themen unserer Zeit, regen zum Nachdenken an und sind ein Appell an uns alle: Der Kampf um das Morgen muss heute beginnen! 416 Seiten, 12,40 Euro, Gmeiner Verlag

Foto: Privat

DIE DUNKLE SEITE

Musikfest Großwilfersdorf: Großartige Stimmung

Der Musikverein Großwilfersdorf mit Obm. Hannes Heinrich lud zum dreitägigen Musikfest und über tausend MusikerInnen folgten seinem Ruf. Insgesamt konnten 32 Musikkapellen begrüßt werden. Der Höhepunkt war das Bezirksmusikfest des Blasmusikbezirks Fürstenfeld. Bezirksobm. Thomas Prenner und Bundesmedienreferent Rainer Schabereiter hatten die ehrenvolle Aufgabe, verdiente Musiker des MV Großwilfersdorf zu ehren. Die Verdienstmedaille in Silber wurde an Obm. Hannes Heinrich und Kapellmeister Karl Heinz Urschler verliehen, die Verdienstmedaille in Gold an Finanzreferent Franz Heinrich, Ehrenobm. Franz Zehner und an Herbert Auer. Ehrenbezirksobm. Karl Hackl wurde mit dem Verdienstkreuz in Gold ausgezeichnet. Großartige Stimmung und ausgezeichnete Blasmusik begeisterten die BesucherInnen.

Dorffest und Spatenstich der FF Ehrenschachen

Foto: SOJ/Flucher

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Die FF Ehrenschachen lud nach zweijähriger Pause wieder zum traditionellen Dorffest vor dem Rüsthaus. Nach der heiligen Messe unter der Leitung von Mag. Elias Kraxner begrüßte HBI Christoph Peinthor die zahlreich erschienenen (Ehren-)Gäste sowie die Vertreter der Feuerwehren, der Gemeinde und des Landes Steiermark. Für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen wurden im Zuge des Festaktes vier KameradInnen mit Verdienstzeichen ausgezeichnet. Den Höhepunkt der Feierlichkeit stellte die Vorstellung der Pläne für eine umfangreiche Rüsthaussanierung dar. Die neuen Räumlichkeiten werden der gesamten Mannschaft künftig mehr Platz und modernste, den aktuellen Auflagen entsprechende Ausstattung bieten.


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SÜD-OST JOURNAL

Graz, Schladming & Ramsau sind die Austragungsorte der Special Olympics ten. Positiv zur Entscheidung für Schladming und Ramsau haben die Kapazitäten und die Nähe der Unterkünfte zu den Sportstätten beigetragen. Natürlich spricht auch die Erfahrung der Wintersportklubs für die beiden Gemeinden“, erklärt Special-Olympics-Präs. Peter Ritter. Das genaue Datum der Spiele steht noch nicht fest, geplant wird derzeit mit März. Erwartet werden etwa 1.000 SportlerInnen, 500 TrainerInnen und über 600 Volunteers. In zehn Sportarten sollen Medaillen vergeben werden. Die Hallenbewerbe werden in Graz ausgetragen, die Bewerbe in Ski Alpin und Snowboard in Schladming und jene in Lang- und Schneeschuhlauf in Ramsau.

Foto: GEPA pictures/Special Olympics

Nach den erfolgreichen Sommerspielen im Burgenland blickt Special Olympics Österreich bereits in die Zukunft. Nachdem Graz schon als Austragungsort der Nationalen Winterspiele 2024 fix war, stehen nun die weiteren zwei Austragungsorte fest: Schladming und Ramsau am Dachstein. Und damit kehren die SportlerInnen mit intellektuellen Beeinträchtigungen sieben Jahre nach den unvergesslichen World Winter Games 2017 und den PreGames 2016 wieder in die steirische Landeshauptstadt und ins Ennstal zurück. „Wir haben einige Bewerbungen von Gemeinden bekommen, die Austragungsort der Alpinen und Nordischen Wettkämpfe sein woll-

Auch Graz ist ein Austragungsort der Special Olympics.

Foto: FS Vorau

Abschlussjahrgang der FS Vorau verabschiedet

Die Absolventinnen der FS Vorau mit PädagogInnen und Ehrengästen.

Im festlichen Rahmen des Chorherrenstiftes Vorau wurde der Abschlussjahrgang der FS Vorau feierlich verabschiedet. Gemäß dem Motto: „Auf zu neuen Ufern“ wurden die Absolventinnen zukunftsfit in die Berufswelt entlassen. Ein gutes Rüstzeug im Gepäck und mit vielen Erfahrungen und Eindrücken der letzten drei bzw. vier Jahre Fachschule werden sie die Segel gut setzen und wieder an neuen Ufern ankern. Unter den Gästen

durfte Direktorin Monika Koller sowohl Eltern und Verwandte der Schülerinnen als auch Ehrengäste, unter ihnen Bgm. Patriz Rechberger, Bgm. Bernadette Schönbacher, Kammerobm.-Stv. Rene Nöhrer, Bezirksbäuerin Michaela Mauerhofer sowie Fachinspektorin Sieglinde Rothschedl begrüßen. Auch die Mentoren der Praktikumsbetriebe waren der Einladung gefolgt. Den Absolventinnen stehen nun alle Wege offen. www.fs-vorau.at


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SÜD-OST JOURNAL

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Ich habe das Auto 2013 gekauft. Der Peugeot 404 war 50 Jahre alt und hatte noch ein Pickerl bis 4/2014. Der Verkäufer war Nebenerwerbslandwirt und besitzt mehrere Oldtimer. Zur Geschichte meines Oldtimers: Von 1963 -1979 lief das Auto in Wien, danach war der Wagen im Raum Oberwart bis 1986 im Besitz eines Zollbeamten. Bis 1991 war der Besitzer in Bernstein zu Hause und danach war der Standort bis 2004 in Markt Allhau. Der Wagen ist dem Typenschein nach von 2004 – 2012 nicht gefahren worden. Erst der vorletzte Besitzer hatte den Wagen wieder belebt. Der Arzt aus dem Iran ließ das Auto im Jahr 2012 aus nostalgischen Gründen so weit reparieren, dass es wieder ein Pickerl bekam. Er hatte den Peugeot 404 aber nur ein Jahr. Der letzte Besitzer wollte nach eigenen

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Angaben nur einmal einen 404 fahren, von dem er noch einen nicht fahrbereiten in der Scheune hatte. Schon nach zwei Monaten ist das Auto an mich gegangen. Zu den technischen Daten: Der Peugeot 404 hat einen 4-Takt Ver-

gaser und 4 Zylinder. Er besitzt ein Eigengewicht von 1070 kg, hat 68 PS und einen Hubraum von 1,618 Liter. Seit 2013 habe ich schon viele Ausflüge mit dem Auto gemacht, der Weiteste war nach Tschechien.

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Tanja und Erwin Piber veranstalten heuer in Kooperation mit dem Weizer Tourismusverband bereits zum zweiten Mal die Weizer Oldtimer Genuss Classic, zu der man sich noch bis zum 15. August unter www.oldtimergenussclassic.net anmelden kann. Heuer geht es in die Südoststeiermark in das wunderschöne Vulkanland. Start ist am 3. September ab 9 Uhr beim Jufa-Hotel in Weiz. Entlang der Strecke gibt es drei Genuss-Stationen mit regio-

nalen Verköstigungen. Erste Station ist in beim Bad-Parkplatz in Riegersburg, die zweite in Ratschendorf und die dritte in Eichkögl/Klein Mariazell. Entlang der Strecke gilt es, 9 knifflige Sonderprüfungen zu absolvieren. Zieleinlauf ist ab 17 Uhr im Garten der Generationen in Krottendorf. Am 2. September gibt es im Garten der Generationen wieder die Benzingespräche mit Harry Prünster und dem Gitarristen Mandy Oberle.


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AUTO

SüD-OST JOURNAL

Ford Ranger Raptor: Der Offroad-Sportler

VON DORIAN KROIS Mit dem Ranger Raptor hat Ford eine ganz besondere Version seines Pickups auf den Markt gebracht. Als „Performance-Pickup“ lässt sich der Ranger Raptor wohl am besten beschreiben und ist eindeutig für sportliche Geländeerkundungen gebaut. Fahrspaß steht hier im Vordergrund, wenn man sich erst einmal an die Größe gewöhnt hat. Sogar Sprünge soll das Fahrzeug locker wegstecken können. Ein Fahrzeug für Hartgesottene also. Schon optisch erkennt man auf Anhieb die Unterschiede zum normalen Ranger, vor allem die Front mit dem hoch gezogenen Unterfahrschutz, die Verbreiterung und die grobstolligen Reifen verleihen der Raptor-Version einen ganz besonderen Auftritt. Mit einer Länge von 536,3 cm, einer Breite von 202,8 cm und einer Höhe von 187,3 cm ist er auch etwas größer als die anderen Ranger-Versionen. Zudem ist die Bodenfreiheit nochmals um rund 5 cm auf 28,1 cm angewachsen. Somit ist der Ranger für wirklich jedes Terrain bestens geeignet

AUTOTEST

Foto: SOJ/Dorian Krois

Ford Ranger Raptor Motor: 213 PS Hubraum: 1.996 ccm Verbrauch 100 km: ca. 10,6 l Listenpreis (Aktion): 70.162,- €

Mächtiger Auftritt: Der Ranger Raptor setzt ein Statement auf der Straße.

und bietet auf seiner großen Ladefläche genug Platz für (so ziemlich) alles, was man transportieren möchte. Im Cockpit findet man ein klassisches Pkw-Interieur vor. Großer Touchscreen, gute Verarbeitung, Sprachsteuerung und Sitzheizung sowie eine Rückfahrkamera und natürlich sehr gute Platzverhältnisse. Nur Details wie die rote Markierung am Lenkrad oder die ins Leder eingearbeiteten Ziernähte lassen

erahnen, dass es sich hier um keinen normalen Pick-up handelt. Für die nötige Leistung sorgt der stärkste Vierzylinder-Turbodiesel des Ranger-Sortiments, nämlich ein 2,0 l EcoBlue Diesel mit 213 PS und echt heftigen 500 Nm Spitzendrehmoment. Das reicht für ordentlichen Vortrieb und beschleunigt das 2,5 Tonnen-Gefährt in gut 10 Sekunden auf 100 km/h. Selbstredend bietet der Raptor eine sehr breite Palette an Antriebsprogram-

Dieses Fahrzeug wurde uns vom Autohaus Saria in Gnas zur Verfügung gestellt. Tel.: +43 3151 2031 www.ford-saria.at

men. Permanenter Heck- oder Allradantrieb kann genauso ausgewählt werden wie die verschiedensten Einstellungen für unterschiedliche Bedingungen, wie Sand, Schnee und Gestein. Weiters gibt es mit „Baja“ sogar eine Art Rennmodus für Offroad-Fahrten. Der Raptor macht Spaß, gar keine Frage. Der moderne und effiziente Dieselmotor läßt die hohen Preise an der Zapfsäule noch etwas verkraften.

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Foto: sOJ/Flucher

TUS Greinbach: Oberliga-Aufstieg

Ligareferent Franz Scherf überreichte der Mannschaft vom TUS Greinbach die Meisterurkunde und den Pokal.

Der TUs Greinbach holte mit 61 Punkten vor dem sV Rohrbach an der Lafnitz (55 Punkte) den Meistertitel in der Unterliga Ost und steigt in die Oberliga südost auf. Ligareferent Franz scherf überreichte dem TUs den Meisterpokal und die Meisterurkunde. Die Mannschaft von Trainer Martin Korherr errang dabei 20 siege und ein Remis. Kapitän Oliver Mogg wurde mit 26 Toren Torschützenkönig, Platz vier auf der Liste belegte Trainersohn David Korherr mit 21 Volltreffern. Im letzten spiel der saison siegten die Greinbacher gegen Pöllauberg zuhause mit 4:0, danach wurde kräftig gefeiert.

FSK-Frauen eilen von Sieg zu Sieg

Das steirercup Finale im Frauenfußball zwischen Kötz Haus Ladies Preding und sportklub Fürstenfeld Frauen endete mit einem hochverdienten 2:1 sieg des FsK-Teams, das vom start weg das spielgeschehen beherrschte und durch einen elfer von Anna Tauschmann (21.) in Führung ging. Tauschmann war es auch, die wenig später auf 2:0 erhöhen konnte (25.). nachdem Preding mit Petra Pölzl ein Tor gelang (42.) ließ die FsK-Abwehr nichts mehr zu und machte den steirercupsieg vor 500 besuchern perfekt – nach dem Meistertitel der Oberliga süd/Ost nun also der nächste tolle erfolg für die FsK-Frauen.

FSK Obmann und Bürgermeister Franz Jost (3. v. links stehend) konnte mit den FSK Damen und dem Trainerstab jubeln.

Sonnwendfeier FPÖ Fürstenfeld

Foto: FPÖ Hartberg-Fürstenfeld

Corona oder was? Die Virus-Infektion quält uns mit Erkrankung, Schmerzen und Tod seit über zwei Jahren. Jetzt hat die Politik die „Virus-Sommerpause“ verordnet. Damit dann im Herbst wieder neueVerordnungen auf die Menschen einbrechen. Corona ist eine großflächige Infektions-Erkrankung. Leider haben die Politiker dieses medizinische Thema zu einem politischen und gesellschaftlichen Problem „versemmelt“. Auf einmal wurde Impfen das politische Thema und die mittlerweile eingestampfte Impfpflicht zum Dauerbrenner von Streit und Hader. Bis hinein in die bislang harmonischen Familien wurde Impfen zum Eckpfeiler von Streitigkeiten. Corona „verbrauchte“ mittlerweile zwei Gesundheitsminister. Der dritte Minister Johannes Rauch findet politische Schonung durch die sommerlichen Freiheiten. Die Menschen wollen einfach raus, wollen ans Meer und wieder Musik,Theater und sonst was erleben.Auch die Tiere wollen raus... Die Schweine, Kälber, Rinder... Die sogenannten Nutztiere. Seit jeher als Ware und kaum als Lebewesen betrachtet. Von der Geburt weg geschunden und gequält. Im Alter von wenigen Monaten stehen die kleinen Kälber schon in den Transportern nach Nordafrika und der Türkei. Um dann in den dortigen Schlachthöfen „geschächtet“ zu werden. Es ist die Aufgabe des Ministers Johannes Rauch, dass die Kälber in Österreich geschlachtet werden. Und dass zugleich die Unmengen von Import-Kalbfleisch nach Österreich gestoppt werden. Nur weil es billig ist.... Zum Kotzen!!!!

süD-OsT JOURnAL

Foto: sOJ/Flucher

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Beim traditionellen Sonnwendfeuer der FPÖ-Stadtpartei Fürstenfeld bei der Nibelungengold-Brauerei der Familie Gruber.

Die stadtpartei Fürstenfeld und der steirische seniorenring Fürstenfeld feierten den längsten Tag und die kleinste nacht traditionell in der nibelungengold-brauerei der Familie Gruber. neben FPÖbezirksparteiobmann Luca Geistler, bgm. Franz Jost, Vbgm. Harald Peindl und Finanzstadtrat Christian sommerbauer konnten stR DI Christian schandor auch weitere Mitglieder des Gemeinderats sowie Mitglieder anderer FPÖ-Ortsgruppen aus der Oststeiermark und dem burgenland begrüßen. schandor zum feierlichen entzünden des sonnwendfeuers: “ein brauch, den wir gerne weiterführen!”


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REDAKTIONSLEITUNG H. Dorian Krois REDAKTION Walter Flucher, Franz Weber

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Die veröffentlichten Meinungen müssen sich nicht mit der Meinung des Herausgebers decken.

Das nächste Süd-Ost Journal erscheint am

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Redaktions-Anzeigenschluss: Freitag, 19. August 2022


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13. Juli Bad Gleichenberg: Sprechtag für Menschen mit Behinderung, Kaiser-Franz-Josef-Str. 1, 13.00-15.00 Feldbach: Lesung Fritsch & Kirchengast, Kulturwerkstatt, 19.30 Feldbach: „Wenn die Energiekosten steigen – was kann ich selbst tun?”, Vortrag, Start Up Center, 19.00 St. Ruprecht/Raab: „Tatort Villa Bock“, Theater im Park, 20.30 (bis 17.7.) 14. Juli Fürstenfeld: Langer Einkaufsdonnerstag mit Live-Musik, Kinderprogramm, Innenstadt (jeden Do. bis 11.8.) 15. Juli Bad Blumau: Bierbaumer Hoftheater, 3 heitere Einakterkomödien, Bauernhof Ortsmitte Bierbaum, 19.30 (bis 24.7.) Bad Radkersburg: „Flanieren & RAdieren“ mit Live-Musik, Innenstadt, ab 18.00 (jeden Fr. bis 26.8.) Feldbach: Konzert Bauernmusi mit der Jungsteirerkapelle, Pfarrhof, 19.00 Strem: „Vom Jazz über die Harfe zum Wienerlied mit Steirerkas“, Konzert, Kulturstadl, 20.30

16. Juli Feldbach: Cradle Collective Albumpräsentation, Konzert, Zentrum, 19.30 Fürstenfeld: Platzkonzert des Musikvereins Söchau, Hauptplatz, 10.00 Fürstenfeld: 1. Fürstenfelder Bierbrauerfest, Pfeilburghof, 11.00-21.00 Gnas: Tanzen unter Sternen, FF Unterauersbach, Altes Rüsthaus, 20.30 Leibnitz: Soundwave Open Air, Bauernmarkthalle, 19.00 Markt Hartmannsdorf: Parkfest, Erlebnispark Peintstraße, ab 19.00 St. Peter/Ottersbach: Kabinenparty der UDFC Hof, Sporthaus Hof, 20.00 17. Juli Friedberg: EVG Familienwandertag, Treffpunkt: KuV Halle Ehrenschachen Pinggau: Grenzlandfest der FF, Wechsellandhalle Tauchen Pinggau: Dorffest der FF Sparberegg, Dorfplatz Sparberegg 19. Juli Feldbach: „Lesespaß und Hörgenuss“, Bilderbuchlesungen für Kinder, Morawa-Buchhandlung, ab 14:30

20. Juli Feldbach: Kabarett mit dem Duo Blözinger – „Vorzügliche Betrachtungen“, Sonnendeck, 19.30 Güssing: „Dracula“, Burgspiele Güssing, Festwiese, 19.30 (bis 14.8.) 21. Juli Hartberg: Beachvolleyball Championships U16, U18 & U20, Beachbox (bis 24.7.) Weiz: Tanztheaterperformance „Voices of Ukraine“, Europasaal, 19 Uhr 22. Juli Eggersdorf bei Graz: Hof-Theater „Der Bauer als Millionär“, Kohlbauerhof Höf-Präbach, 20.00 (bis 14.8.) Weiz: Baywatch-Party, Schwimmbad Weiz, ab 16.00 23. Juli Bad Radkersburg: Soul & Funk Night, R. Wressnig & I. Prado, Frauenplatz, 19.45 Feldbach: Picknick im Park, Sparkassenpark, ab 16.00 Gnas: Schlossfest Poppendorf, Schlosspark, ab 16.00 24. Juli Feldbach: Pfarrfestsonntag, Pfarrkirche Edelsbach, 8.30 Gnas: Frühschoppen der FF Maierdorf, 9.00

25. Juli Feldbach: Sommerschlussverkauf im Second Hand Laden Feldbach, Pfarrheim, 13.00-15.00 (bis 8.8.) 26. Juli Bad Radkersburg: Soul & Blues Groove Summit, Jam-Session, Zehnerhaus, 19.45 St. Anna/Aigen: Mutter Anna Kirtag, Pfarrkirche & Marktstraße, 27. Juli Bad Gleichenberg: „Wenn die Rohstoffe knapp werden – Bauen mit Schutt“, Sommerkino, Hauptplatz, 20.00 28. Juli Neustift/Lafnitz: Sänger- und Musikantenstammtisch, HeurigenStadl Ehrenhöfer 29. Juli Gleisdorf: TIP-Kirta mit Live-Musik, Innenstadt, ab 8.00 (bis 30.7.) Rettenegg: „Jedermann“, Sommertheater Rettenegg, Pfarrkirche Rettenegg, 20.30 (bis 14.8.) Thannhausen: Konzert von Julian Grabmayer, Innenhof Gemeindezentrum, 20.00 Stadtschlaining: „Blues & More“, Burgarena,18.00 (bis 30.7.)

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30. Juli Fehring: Gartenfest’l im Stadtkeller, GH Gradwohl, 17.00 Hartberg: Vorpremiere „Steirergeld“, Sommerkino, Hauptplatz, 21.00 Markt Hartmannsdorf: Woazbrot’n der FF Pöllau, Obsthof Johannes Ulz, 17.00 2. August Markt Hartmannsdorf: Blutspenden Dorfhof, 16.00 Weiz: La Strada – Internationales Straßentheater in Weiz, Innenstadt, ab 17.00 3. August Fehring: Kostenlose Beratung zum Thema Demenz, Gesundheitszentrum, 9.00-12.00 Straden: „Fake Food – Die Tricks der Nahrungsmittelindustrie“, Sommerkino, Kulturhaushof, 20.00 4. August Neuhaus/Klausenbach: „Sissy“, Operette, Schloss Tabor, 20.00 (bis 15.8.) 5. August Fehring: Südoststeirische ThermenlandWeintage, Hauptplatz (bis 7.8.) Weiz: Alle Achtung – „Liebe & Krawall Tour 2022“, Open Air Konzert, Hauptplatz

6. August Güssing: „Sister Act“, Musical, Burg Güssing, 19.30 Hartberg: Kunsthandwerksmarkt, Hauptplatz, ab 9.30 Thannhausen: „regional genuss markt“, Innenhof Gemeindezentrum, 8.00-11.00 Weiz: European Street Food Festival, Europa-Allee, ab 11.00 (bis 7.8.) 10. August Bad Radkersburg: „Achtung Mikroplastik – Wie Kunststoffe alles ruinieren“, Sommerkino, Frauenplatz, 20.00 11. August Bad Radkersburg: Lesung mit Lydia Mischkulnig, Platz der Gedanken, 17.00 Fürstenfeld: „Augustini-Festtage“, Innenstadt (bis 28.8.) Weiz: Steirisches Kammermusikfestival „Hoch drei“, Kunsthaus, 19.30 12. August Bildein: „picture on“, Musikfestival (13.8.) Hartberg: Sambafestival, Innenstadt (14.8.) Kumberg: HörSchauSpiel – „Gehört erlebt“, Musiktheater, Schloss Kainberg, 18.30 Weiz: Dixie- & Swingfestival, Kunsthaus/Innenstadt, 16.30 (14.8.)

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13. August Bad Radkersburg: Crossing String,Markus Schlesinger & Carina Linder, Konzert, Zehnerhaus, 19.45 Bad Waltersdorf: ITF - Word Tour Tennis, Sport-Aktiv-Park Gnas: Kohlberger Open Air, FF Kohlberg, Kohlberger Festhalle, 20.00 14. August Feldbach: 5/8erl in Ehr’n – „Yeah Yeah Yeah“, Konzert, Taborhof, 19.30 Friedberg: Sommerkirtag, KuV Halle Ehrenschachen Gnas: Sommerfest der FF Baumgarten, Frühschoppen mit hl. Messe, Rüsthaus Stadtschlaining: Kunstmarkt, Hauptplatz, 10.00-18-00 15. August Anger: Musik im Park Schwimmbad Campingplatz, ab 10.00 18. August Feldbach: Spielenachmittag, Stadtbibliothek Feldbach, 15.00 19. August Hartberg: Street Food Market, Hauptplatz (bis 21.8.) 20. August Hartberg: „ClariArte“ Klarinettenfestival, Innenstadt (bis 28.8.)

21. August Kumberg: Kainberg Quartett – „Letzte Werke“, Schloss Kainberg, 19.30 26. August Bildein: „Love is all you need“,Festivalgelände, 20.00 (28.8.) 27. August Bad Tatzmannsdorf: „Flotte Musi“, Konzert, Joseph Haydn-Platz, 19.00 Friedberg: „Summaseschn“ der FF Stögersbach, Rüsthaus, 21.00 Markt Hartmannsdorf: Fetzenmarkt des Kameradschaftsbundes, Rittscheinhalle, ab 7.00 Rettenegg: Maibaumumschneiden mit Dämmerschoppen, Dorfstadl, 19.00 Weiz: Mulbratlfest, Südtiroler Platz, 17.00 28. August Friedberg: 110 Jahre FF Stögersbach Frühschoppen, Rüsthaus Gnas: Frühschoppen mit Fahrzeugsegnung der FF Grabersdorf, 10.00 Pöllau: 7. OldtimerTreffen des OldtimerFeitlclubs Sonnhofen, Sportplatz, 9.00 Rettenegg: Pfaffenmesse der Bergund Naturwacht, Pfaffensattel, 13.30

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Termine & Themen 2022 15.7. 22.7. 29.7. 5.8. 12.8. 19.8. 26.8. 2.9.

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Theatergruppe Rettenegg, FR bis SO von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr und an den Aufführungstagen ab 08:00 Uhr Gemeinde Rettenegg, MO bis FR von 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr weitere Infos: Max Gruber, 0664/4955503 oder 03173/8260


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