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SOJ - Ausgabe NORD 09/22

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Regionalzeitung für die Bezirke Südoststeiermark, Güssing, Hartberg-Fürstenfeld, Jennersdorf, Oberwart, Weiz sowie Teile Graz-Umgebung, Leibnitz

22. Juni 2022

Ausgabe Nord 9/2022 163.000 Gesamtauflage Telefon 03159/45444-0 www. soj.at

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SÜD-OST JOURNAL

Opus-Mitglieder für Verdienste um die Republik geehrt

Bundesminister Martin Polaschek, LH Hermann Schützenhöfer, Franz Titschenbacher, Josef Pesserl, Josef Herk, LH-Stv. Anton Lang.

LH Hermann Schützenhöfer überreichte gemeinsam mit LHStv. Anton Lang kürzlich das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark an WK-Präsident Josef Herk, AK-Präsident Josef Pesserl und LK-Präsident Franz Titschenbacher. Als Ehrengast war u.a. auch BM Martin Polascheck mit dabei. LH Schützenhöfer, der unmittelbar vor der Ehrenzeichenverleihung seinen Rückzug aus der Politik bekanntgab, betonte:

„Es war mir ein Anliegen, dass die Verleihung dieser hohen Ehrenzeichen noch in meine Amtszeit als Landeshauptmann fällt. Die gute Zusammenarbeit mit den Kammervertretern hat in der Steiermark große Tradition. Es ist wichtig, dass die Sozialpartner ihre Interessen in die öffentliche, politische Diskussion und in Entscheidungsprozesse einbringen – die gegenseitige Wertschätzung wird in der Steiermark gelebt.”

MIT SPITZER FEDER

KOMM. RAT HANNES KROIS

Gerade im Süd-Ost Journal-Verbreitungsgebiet im gesamten Südosten Österreichs in der Steiermark und im Burgenland gibt es die allermeisten Pendler. Pendeln heißt eben, mit dem Auto zu den Unternehmen der Arbeitgeber zu fahren. Somit gehöre auch ich zu Pendlern. Weil ich nahezu täglich vom Wohnsitz Feldbach in das SOJ-Verlagshaus nach Bad Gleichenberg fahre. Zudem besucht unser Redaktions- und Anzeigenteam jede Menge an vorgegebenen Terminen wie Pressekonferenzen

sowie wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Ereignisse. Also jede Menge an Kilometerleistungen.... Beim Tanken ist man jede Woche höchst erstaunt. Die Preise für Benzin und Diesel erklimmen immer höhere preisliche Gipfel. Dazu noch die allgemeinen Preiserhöhungen in allen Bereichen des Lebens. Von den Baupreisen bis hin zu Lebensmitteln, Mieten, Düngemittel und natürlich Energie. Beteiligt an der gewaltigen Preisentwicklung sind Corona in China, die Frachtproblematik aus Fern-

Foto: Land Steiermark/Fischer

Foto: Land Steiermark/Fischer

Goldene Ehrenzeichen für die drei Kammerpräsidenten

Günter Grasmuck, Ewald Pfleger, LH-Stv. Anton Lang, LH Hermann Schützenhöfer, Herwig Rüdisser und Kurt René Plisnier.

Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich übergaben LH Hermann Schützenhöfer und sein Stellvertreter Anton Lang namens des Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen an die Mitglieder der steirischen Band Opus. Zur Einstimmung spielten Studierende der Kunstuniversität Graz ein Medley mit den größten Hits der Band und belegten damit, dass Gitarrist Ewald Pfleger, Sänger Herwig

ost, die Schiffs-Staus im Suez Kanal und der Krieg in der Ukraine. Jetzt zeigt sich, wie stark die Ukraine als historisch geprägte Kornkammer Europas auch in anderen wirtschaftlichen Bereichen aktiv seit Jahren mitspielt. Wieder zurück zur heimischen Energie in Österreich. Bis 21. April 2022 standen alle Fördertermine für alternative Energien still. Die politisch grüne Klimapolitik hatte sich ins Winkerl gestellt und einfach nur zugeschaut. Wie am 24. Februar 2022 Russland den Nachbarstaat Ukraine abzufackeln begann. Ohne mit den Ohren zu wackeln, dass Gas und Öl zu hohen Mengen aus Russland in unsere Alpenrepublik gelangen. Was extrem abhängig macht. Zudem alle Menschen in Österreich extrem betrifft. Die Alternativen zu diesen Entwicklungen hätte eine vorsorgliche Ministerin nicht auf „Eis legen“ dürfen. Jedenfalls trifft der preisliche Treibstoff-Wahnsinn enorm. Speziell aber die Landwirte und ganz besonders all die Menschen, die beruflich ihr Fahrzeug nutzen müssen. Also alle Pendler. Speziell die Menschen im Südosten Österreichs, die in den letzten Jahrzehnten einen bestimmten Wohlstand mit viel Fleiß aufbauen

„Rüdisser“ Tremschnig, Schlagzeuger Günter Grasmuck und Keyboarder Kurt René Plisnier im Laufe ihrer langen Karriere Musikgeschichte geschrieben haben. LH Schützenhöfer: „Die Schaffensperiode der Band verlief über mehrere Jahrzehnte – und die Hits sind für die Ewigkeit.” Als Gratulanten stellten sich auch Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler, WK-Präs. Josef Herk und Musikerin Stefanie Werger ein.

konnten. In vielen Nachbarstaaten Österreichs zahlen derzeit die Autofahrer wesentlich weniger als an den Zapfstellen in der Heimat. Speziell in Slowenien, Slowakei, Ungarn und gar Italien. Das hängt damit zusammen, dass der österreichische Staat von jedem Fahrzeuglenker und speziell auch Pendler derzeit pro Liter 39,7 Cent beim Dieselpreis und 48,2 Cent beim Benzin an Mineralölsteuer abkassiert. Dazu gibt es für die Fahrzeuglenker noch die Versicherungssteuer und die NoVA. Der Autofahrer ist die Melkkuh der Nation. Von der nächsten Steuer, der sogenannten CO2 träumen die politisch Grünen schon einige Zeit. In der Metropole Wien brauchen die Menschen vielfach auf der Fahrt zur Arbeit kein Auto. Also ist das Auto-Pendler-Thema hier auch gar kein Thema. Weil das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel und die „Regierungskutschen“ der Regierung und des Rathauses breit aufgestellt sind.

hk@medienhaus-krois.at


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SÜD-OST JOURNAL

LAbg. Lukas Schnitzer, LH Schützenhöfer und NAbg. Dr. Lopatka.

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Kürzlich ging der ÖVP-Bezirksparteitag für den Bezirk HartbergFürstenfeld in der Kulturhalle in Kaindorf über die Bühne. Rund 380 Delegierte nahmen daran teil, die im Rahmen einer geheimen Abstimmung einen neuen Bezirksparteiobmann zu wählen hatten. Der bisherige Bezirksparteiobmann Dr. Reinhold Lopatka hatte 19 Jahre

Fotos: SOJ/Walter Flucher

Lukas Schnitzer mit über 99% zum ÖVP-Bezirksparteiobmann gewählt

lang sehr erfolgreich diese Funktion inne und stellte sich nicht mehr der Wiederwahl. Mit 99,2 Prozent Zustimmung wurde der Hartberger Vizebgm. LAbg. Lukas Schnitzer zum neuen Bezirksparteiobmann gewählt. Als Stellvertreter stehen ihm LAbg. Hubert Lang, Bgm. Waltraud Schwammer, Franz Haberl, Florian Kohlhauser, Herbert Le-

Für Maria Lang, Franziska Lopatka und Gerlinde Pack gab es Blumen.

bitsch, Heinrich Novak, Andreas Schneider und Christian Sommerbauer zur Seite. Die ersten Gratulanten waren Landesparteiobmann LH Hermann Schützenhöfer und Landes-GF Detlev Eisel-Eiselsberg. Reinhold Lopatka wurde für seine Verdienste einstimmig zum Ehrenobmann der Bezirks-ÖVP gewählt. LH Schützenhöfer dankte

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den Delegierten für ihr Zeichen der Geschlossenheit. „Mit der Wahl von Lukas Schnitzer habt ihr eine Entscheidung getroffen, die in die Zukunft weist“, so der Landeshauptmann. Der langjährige Bezirksgeschäftsführer Herbert Kogler wurde für seinen Einsatz mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Landes-ÖVP ausgezeichnet.


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SÜD-OST JOURNAL

Glasfaserausbau: F bekommt ultraschne

STEUERTIPP

MMag. Werner Lafer, Geschäftsführer der Lafer + Partner Wirtschaftstreuhandund Steuerberatungs GmbH in Gleisdorf

Wir beraten Sie gerne. Ihr Werner Lafer

(Dieser Artikel stellt keine Beratung dar)

Tel. 03112/4678-0, kanzlei@lafer-partner.at www.lafer-partner.at

Im Wirtschaftshof erfolgte die Startveranstaltung für den A1-Glasfaserausbau in der Impulsregion Fürstenfeld.

Naturbelassene Flächen auch für zukünftige Generationen schaffen

Um die naturräumliche Schönheit der Oststeiermark und die alte, strukturreiche Kulturlandschaft für zukünftige Generationen zu bewahren und wieder herzustellen, soll auf Initiative der Regionalentwicklung Oststeiermark ein Netzwerk an naturbelassenen Flächen – wie etwa Blumen- und Streuobstwiesen, Hecken und Tümpel – entstehen. Besonders für die junge Generation sei es wichtig, die Natur kennenzulernen, um die Schönheit unserer Region, wie sie schon unsere Großeltern erleben durften, zu verstehen und zu achten, so die Initiatoren, die dieses einmalige Projekt vor Kurzem im Beisein von Landesrätin Ursula Lckner vorstellten. Gemeinsam mit Hartl und Kaindorf werden in den fünf Pilotgemeinden Bad Blumau, Feistritztal, Mitterdorf an der Raab, Naas und Stubenberg am See mit ökologischer Begleitung und Unterstützung Gemeindebiotope umge-

Foto: SOJ/Walter Flucher

Die Frage, ob Bewirtungskosten steuerlich abzugsfähig sind, kann nicht pauschal beantwortet werden. Vielmehr ist zwischen drei Fällen (50 % abzugsfähig, zur Gänze abzugsfähig, und nicht abzugsfähig) zu unterscheiden. Bewirtungsaufwendungen sind zu 50 % abzugsfähig, wenn diese konkret werbewirksam sind. Beispiel: Ein Unternehmer lädt einen Kunden im Vorfeld eines angestrebten Geschäftsabschlusses zum Abendessen ein. Die Bewirtungskosten sind zur Gänze steuerlich abzugsfähig, wenn • die Bewirtung unmittelbarer Bestandteil der Leistung ist oder unmittelbar damit in Zusammenhang steht, • die Bewirtung Entgeltcharakter hat oder • die Bewirtung nahezu keine Repräsentationskomponente aufweist. Beispiel: Ein Seminarveranstalter übernimmt die Verpflegung der Kursteilnehmer. Die Verpflegungskosten sind im Seminarpreis enthalten. Steuerlich zur Gänze nicht abzugsfähig sind Bewirtungsaufwendungen, die hauptsächlich dem Repräsentationszweck dienen. Beispiel: Ein Unternehmer lädt Geschäftsfreunde im Anschluss an ein Konzert zu einem gemeinsamen Abendessen in ein Lokal ein.

Foto: SOJ/Walter Flucher

Bewirtungskosten aus steuerlicher Sicht

LR Ursula Lackner, die Spitzen der Regionalentwicklung Oststeiermark und die BürgermeisterInnen der Pilotgemeinden bei der Präsentation.

setzt. Diese sollen leicht erreichbare Flächen in der Gemeinde sein, die verschiedene Biotope umfassen und Raum für gemeinschaftliches Lernen und Naturerleben bieten. Die Gemeindeflächen dienen zukünftig als Ausflugsziel für z.B. Schulklassen, um hier die vielfältigen Möglichkeiten zur Förderung

der heimischen Vielfalt näher kennenlernen zu können. Die Gemeindebiotope verkörpern „Wildnis vor Ort“ und dienen als Naherholungsgebiet und Naturerlebnisraum für ihre GemeindebewohnerInnen. Nähere Informationen zum Projekt gibt es online unter oststeiermark.at/naturverbunden.


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SÜD-OST JOURNAL

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Fürstenfeld elles Internet Neben der neuen hochrangigen Verkehrsanbindung (A2, S7) sind der Glasfaserausbau und die fortschreitende Digitalisierung entscheidende Faktoren für die weitere erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung von rund 2.500 Unternehmen, Tourismusbetrieben und Thermen in der Impulsregion Fürstenfeld im Steirischen Thermen- & Vulkanland. Sie sind Voraussetzungen für die Ansiedlung neuer Betriebe und tragen maßgeblich zur Steigerung der Lebensqualität der Bevölkerung bei. In Zusammenarbeit mit den elf Gemeinden der Impulsregion Fürstenfeld (Bad Blumau, Bad Loipersdorf, Burgau, Fürstenfeld, Großsteinbach, Großwilfersdorf, Ilz, Neudau, Ottendorf an der Rittschein, Söchau und Unterlamm) und dem Land Steiermark investiert A1 rund 30 Millio-

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nen Euro in den Ausbau des Glasfasernetzes in der Region und wird dabei rund 450 Kilometer Glasfaserkabel verlegen. Die Gesamtinvestitionen in die Region betragen rund 50 Millionen. Damit werden rund 12.000 Haushalte und Gewerbebetriebe direkt über FTTH (Fiber to the Home) an das größte Breitbandnetz Österreichs angebunden und erhalten die Möglichkeit auf Übertragungsgeschwindigkeiten von mehr als 1.000 Mbit/s. Kürzlich erfolgte die Startveranstaltung im Wirtschaftshof in Fürstenfeld, an der neben den Bürgermeistern, angeführt vom Fürstenfelder Gemeindeoberhaupt Franz Jost, auch LAbg. Dr. Wolfgang Dolesch (Regionalentwicklung Oststeiermark), Franz Kneißl (Geschäftsführer der Impulsregion Fürstenfeld) und A1 CEO Marcus Grausam teilnahmen.

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Neugründung der Jungen ÖVP in Bad Loipersdorf

laufstelle sein, die politisch die Anliegen von jungen Menschen in Bad Loipersdorf vertritt und es schafft, Spaß & Politik zu verbinden. Wir brauchen eine aktive Jugend in unserer Gemeinde und dazu wird die JVP Bad Loipersdorf einen großen Beitrag leisten“, gab Obmann Gether im Zuge der Gründungsveranstaltung einen Ausblick in die Zukunft und bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr Engagement.

Foto: SOJ/Walter Flucher

Seit Kurzem gibt es in Bad Loipersdorf wieder eine JVP-Ortsgruppe. Eine Reihe engagierter Jugendlicher tat sich zusammen und wählte im Gasthaus Jandl im Beisein von Bgm. Herbert Spirk, Vbgm. Dietmar Fuchs und JVPBezirksobmann Andreas Schneider den Vorstand der neuen JVP-Ortsgruppe. Obmann wurde der Loipersdorfer Jugendgemeinderat Jakob Gether. „Wir wollen eine An-

BO Schneider (1.v.l. hinten), Bgm. Spirk (2.v.l. hinten), Obm. Gether (Mitte), Vbgm. Fuchs (1.v.r.) mit den Gründungsmitgliedern.

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Junge ÖVP lud zum Club der Junggemeinderäte RA Mag. Dr. Heike Berner

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Bgm. Stefan Hold (2.v.l.), JVP-BO Andreas Schneider (5.v.l.), JVP-LGF Herbert Ferstl (1.v.r.) mit den JGR.

Die Junge ÖVP lud zum ersten Treffen des Club Junggemeinderäte (JGR) nach Grafendorf im Gasthaus Lechner. Mit dem Club JGR wurde eine Vernetzungsplattform für die ÖVP-Mandatare des Bezirkes unter 35 Jahre geschaffen. Insgesamt gibt es in Hartberg-Fürstenfeld rund 80 solcher Jungpoli-

tikerInnen. Neben einem Hintergrundgespräch mit Bgm. Stefan Hold (Waldbach-Mönichwald), der dieses Amt bereits in jungen Jahren übernahm, stand der Austausch von „best practice“-Beispielen auf dem Programm, welche speziell an Jugendliche gerichtet werden. So wurden etwa der Mobilitäts-

Scheck, Jugendräume und eigene Jugend- und Kindergemeinderäte als Projekte vorgestellt. „Es ist großartig zu sehen, wie viele junge Menschen sich in ihren Heimatgemeinden engagieren und damit ihre unmittelbare Lebensrealität mitgestalten“, zeigt sich Bezirksobmann Andreas Schneider erfreut.

20 Lehrbetriebe der Region bieten 200 Prozent Chancen

Foto: SOJ/Robert Gutmann

Seit 15 Jahren bin ich neben vielen anderen Rechtsgebieten im Familienrecht tätig. Gerade vor einer Scheidung ist umfassende Beratung und Vorbereitung DIE Voraussetzung für ein erfolgreiches Verfahren, da davon auch die Unterhaltsfrage und das Wahlrecht im späteren Aufteilungsverfahren abhängen. Grundsätzlich ist immer eine einvernehmliche Scheidung zu bevorzugen, aber oft stehen so massive Kränkungen im Vordergrund, die eine Gesamtlösung oft nicht zeitnah möglich machen. Bei der streitigen Scheidung bringt einer der Eheleute eine Ehescheidungsklage ein. Sollte der/die Beklagte der Meinung sein, es trifft ihn/sie kein Verschulden, sondern den anderen, dann besteht die Möglichkeit, eine Widerklage zu erheben. Vor Erhebung der Klage gilt jedoch Folgendes: Auf keinen Fall ausziehen! Sollte es in der Ehe allerdings zu Gewalt gekommen sein, dann zieht man natürlich aus und stellt einen Antrag auf gesonderte Wohnungsnahme bzw. beantragt die Erlassung einer einstweiligen Verfügung (zuvor eventuell eine polizeiliche Wegweisung/Betretungsverbot). Ohne einen Antrag auf gesonderte Wohnungsnahme würde ich jedoch von einem Auszug abraten, da das konsenswidrige dauerhafte Verlassen der Ehewohnung und des Partners eine schwere Eheverfehlung darstellen. In puncto Ehebruch gilt es zu wissen, am besten Verschwiegenheit zu bewahren und nichts zuzugeben, auch nichts unterschreiben und vorher anwaltlichen Rat einholen. Keine Zugeständnisse machen, von denen man nicht weiß, welche Konsequenzen sie haben. Vorweg auch auf nichts verzichten, unabhängig davon wie gekränkt und verletzt man vielleicht ist. Ebenso von Bedeutung ist, mögliche Beweise sichern, wichtige Unterlagen sicher verwahren. Einen Satz gebe ich neuen Mandanten immer im Erstberatungsgespräch mit, vor allem wenn sie aufgelöst oder aufgebracht sind: Die Situation ist vorübergehend und wird sich legen. Das Wichtigste in dieser Lage ist, dass man durchhält und Ruhe bewahrt. Mir ist es ein Anliegen, meinen Mandanten ein gutes Gefühl und vor allem Sicherheit zu vermitteln.

Foto: SOJ/Walter Fluchder

„in flagranti“ und was nun? - Die streitige Ehescheidung

Die 20 am Projekt teilnehmenden Lehrbetriebe aus der Region wurden kürzlich für ihre gendersensible Lehrausbildung ausgezeichnet.

Für das Projekt „200 Prozent Chancen” haben sich bereits 20 einheimische Lehrbetriebe zusammengeschlossen, um das für den jeweiligen Lehrberuf eher untypische Geschlecht anzusprechen. Anstatt vorherrschenden Denkmustern sollen die persönlichen Interessen und Fähigkeiten der Ju-

gendlichen in den Fokus gerückt werden. In den letzten Monaten standen in Zusammenarbeit mit den Schulen der Region Seminare, Berufsmessen, Interviews und vieles mehr auf dem Programm. Es konnten auch eigene Lehrbetriebskarten erstellt und präsentiert werden. Für die Betriebe bietet das Projekt die

Möglichkeit, die Qualität ihrer Ausbildung noch mehr zu optimieren und somit mehr Bewerberinnen und Bewerber zu finden. Die Mädchen und Burschen sollen dazu animiert werden, über den Tellerrand zu blicken und die breite Palette an Lehrberufen zu betrachten. Die Lebenswelt Jugendlicher in die Ausbildung zu intergrieren, ist wichtiger Bestandteil der Aktivitäten, die vom Programm „Lehre fördern“ unterstützt werden. Brigitte Weber vom teilnehmenden Lehrbetrieb AT&S Fehring betont: „Als ein Leitbetrieb in der Region ist es uns wichtig, jungen Menschen einen guten Einstieg in das Arbeitsleben zu bieten und ihnen unterschiedliche Möglichkeiten und Berufsfelder aufzuzeigen.” Nun wurden die teilnehmenden Betriebe für ihre gendersensible Lehrausbildung ausgezeichnet. Alle Informationen zum Projekt gibt es unter www.200prozent.at.


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Foto: SOJ/Walter Flucher

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WKO-Präsident Josef Herk und LR Johann Seitinger mit NeoKommerzialrat Herbert Spitzer, Gattin Maria und Enkerl.

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Herbert Spitzer zum Kommerzialrat ernannt

In feierlichem Rahmen wurde WKO-Regionalstellenobmann Herbert Spitzer aus Vorau von WKO Steiermark-Präsident Josef Herk der Berufstitel Kommerzialrat verliehen. Unter den ersten Gratulanten waren LR Johann Sei-

tinger und und WKO-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg. Beruflich baute Herbert Spitzer in seiner Heimatgemeinde Vorau ein erfolgreiches regional verwurzeltes Unternehmen mit Schwerpunkt Ingenieurbüro auf, das heute über 70 re-

Die erste „Cyber Security“-Veranstaltung fand großen Anklang.

Daten sind wertvoll: Deshalb ist ein sensibler und sicherer Umgang damit unabdingbar. Mit diesem Bewusstsein lud der Wirtschaftsbund Steiermark vor Kurzem in Hartberg zur Veranstaltung „Cyber Security“. Die beiden Datenschutz-Experten Dominic Neumann und Georg Breidler gaben dabei interessierten UnternehmerInnen erste Einblicke und Tipps rund um dieses immer wichtiger werdende Thema. „Unsere Aufgabe als Wirtschaftsbund ist es einerseits Einflussfaktoren auf die heimische Wirtschaft,

zahlreichen Funktionen auf Gemeinde-, Bezirks- und Landesebene ist Herbert Spitzer Impulsgeber für viele Projekte in der Region. Seit 2013 ist der Vollblut-Unternehmer Obmann der WKO Regionalstelle Hartberg-Fürstenfeld.

Susanne, Gründerin „Als Unternehmerin habe ich keine Zeit mich auch noch um die IT zu kümmern. Hier will ich sorgenfrei sein!“

Foto: SOJ/Walter Flucher

Wirtschaftsbund: Cyber Security Veranstaltungsreihe Hartberg

gionale Arbeitsplätze in verschiedenen Bereichen schafft. Der Bau des Impulszentrums in Vorau 2006 war ein weiterer Meilenstein in der Firmengeschichte. Derzeit sind 14 innovative Betriebe im Impulszentrum angesiedelt. Durch seine

wie etwa derzeit durch die Industrie 4.0, zu verstehen und andererseits den Unternehmerinnen und Unternehmern eine solide Basis zu bieten, diesen Herausforderungen mit Bravour zu begegnen“, so Bezirksgruppenobmann Christian Sommerbauer. Mit der Veranstaltung „Cyber Security“, welche in jedem Bezirk stattfinden wird, ermöglicht der Wirtschaftsbund den steirischen Wirtschaftstreibenden spezifisches Expertenwissen zum Thema Daten- und Informationssicherheit zu erlangen.

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Begegnung mit Geflüchteten aus der Ukraine im Stift Vorau

Rechtsanwalt Dr. Horst Pechar

§-JOURNAL

In letzter Zeit ist es aber immer mehr der Fall, dass sich die Erben durchaus gut zu Gesicht stehen, aber aufgrund ihrer beruflichen Situation oder auch ihrem weit entfernten Hauptwohnsitz zu den Verlassgegenständen sich auf einen Verlassenschaftskurator einigen bzw. einen sich damit beschäftigenden Rechtsanwalt beauftragen. Dies hat für die Erben den Vorteil, dass ein damit erfahrener Anwalt die Liegenschaften zum bestmöglichen Preis verkauft, die Autos und sonstige Gegenstände verwertet und allfällige Entsorgungsarbeiten beauftragt. Ein damit laufend beschäftigter Anwalt verfügt natürlich über ausreichend Kontakte zu Gutachtern, Aufkäufern, Entrümplern und Reinigungsunternehmen. Mit meiner langjährigen Erfahrung und meinem vorhandenen Kontakten gelingt es mir erfolgreich ganze Nachlässe zu verkaufen, wobei auch den Erben auf Wunsch persönliche Erinnerungsstücke zukommen. Nach Verkauf der gesamten Vermögenswerte und Entsorgung der wertlosen Gegenstände wird der Erlös auf das Verlassanderkonto des Notars überwiesen, welcher in der Folge die Verteilung des Geldes vornimmt. Die Kosten des gewählten Verlasskurators werden mit diesem bei Beginn seiner Tätigkeit vereinbart und stehen meist in keinem Verhältnis mit den zahllosen Fahrten und dem Ärgernis der Verwertung eines größeren Verlasses. Ich stehe für diesbezügliche Anfragen gerne zur Verfügung. PECHAR & LEITNER RECHTSANWÄLTE Dr. Horst Pechar Schulgasse 1, 8160 Weiz Tel. 03172/6280 www.pechar-leitner.at

Der Vorstand der Frühjahrsakademie nach der Verteilung von Spendengeldern an Ukraine-Vertriebene.

Mehr als 50 aus der Ukraine Vertriebene, zum Großteil Frauen und Kinder, leben derzeit in Vorau. Etwa zwei Drittel von ihnen haben im Stift eine Unterkunft gefunden, die anderen sind privat oder bei Verwandten untergebracht. Der Verein der Frühjahrsakademie mit ihrem Vereinsobmann Manfred Schlögl hat sich aus diesem Anlass relativ spontan entschlossen, ihre ursprünglich geplante Veranstaltung in ein Begegnungstreffen mit den

Vertriebenen umzugestalten. Gemeinsam mit Maria und Ferdinand Vötsch organisierte der Verein im Barocksaal des Stiftes diese Veranstaltung, bei der neben Propst Bernhard der Vorauer Bürgermeister Rechberger und viele Einheimische teilnahmen. Ein besonderer Dank wurde den vielen freiwilligen HelferInnen, SpenderInnen, sowie den meist pensionierten Lehrerinnen ausgesprochen. Letztere halten dreimal in der Woche

ehrenamtlich in zwei Gruppen einen Deutschkurs für die Vertriebenen. Die in der Ukraine gebürtige und in Vorau verheiratete Oleksandra Pötz übersetzte die kurzen Ansprachen, die Ziehharmonikaspielerinnen Sarah und Alina sorgten für eine angenehme Atmosphäre. Ganz wichtig für den Aufbau einer Beziehung mit den OrtsbewohnerInnen war das anschließende Beisammensein in den Arkadengängen des Stiftes.

Sparkasse Pöllau feierte ihr 150. Jubiläum mit Kabarett

Foto: Markus Lang-Bichl

Der Verlassenschaftskurator als Vollservicestelle

Foto: SOJ/Walter Flucher

Zu meinen Rechtsanwaltstätigkeiten gehört, das Amt des Verlassenschaftskurators auszuüben. Ich werde dann vom Gericht bestellt, wenn sich die Erben nicht einigen können, was mit der Erbschaft passieren soll und wer was bekommt.

Jürgen Flicker und Johannes Kielnhofer (Sparkasse Pöllau), Clemens Maria Schreiner, Manfred Bartalszky, Franz Klug und Robert Kallinger.

Anlässlich ihres 150-jährigen Jubiläums hat die Sparkasse Pöllau heuer all ihre Kundinnen und Kunden zum „sVersicherungs-Kaba-

rett“ mit Clemens Maria Schreiner und seinem Programm „Das Beste vom Guten“ geladen. Über 700 Gäste folgten der Einladung und

feierten mit der Sparkasse erfolgreiche 150 Jahre. Zu Beginn wurde den Gästen der neue Unternehmensfilm der Sparkasse präsentiert. Dazu wurden zahlreiche KundInnen und BewohnerInnen im Pöllauer Tal und der Region Stubenberg am See zu den Werten der Sparkasse interviewt. Das Highlight des Abends war ein abwechslungsreiches und amüsantes Kabarettprogramm von Clemens Maria Schreiner, das von der sVersicherung gesponsert wurde. Zum Abschluss warteten auf die Gäste regionale Köstlichkeiten von heimischen Gastronomierbetrieben und Direktvermarktern – damit war für einen gemütlichen Ausklang des Abends gesorgt.


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Urlaub beim Geburtstagskind im Sommer 2022

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Neue Gesetze gegen Spekulation und Bodenverschwendung

Foto: SOJ/Walter Flucher

Wohnraum ist Lebensraum und kein Spielplatz für Spekulanten. Aus diesem Grund hat der steirische Landtag ein neues Bau- und Raumordnungsgesetz und ein neues Zweitwohnsitz- und Wohnungsleerstandsabgabegesetz beschlossen. Mit diesen Gesetzen liegen auch den Gemeinden in der Oststeiermark effektive Instrumente vor, um aktiv und entschlossen gegen Immobilienspekulation und Verbauung vorgehen zu können. Im Zuge einer Pressekonferenz beim Kirchenwirt in St. Johann in der Haide gingen die BürgermeisterInnen Eva Karrer (Passail), Günter Müller (St. Johann in der Haide) und Martin Weber (Tieschen) gemeinsam mit Bgm. LAbg. Dr. Wolfgang Dolesch (Neudau) und SPÖ-Klubobmann LAbg. Hannes Schwarz auf die Bedeutungen der neuen Bestimmungen für ihre jeweiligen Gemeinden hin. Auch mit Parkplatzwüsten soll Schluss sein, denn ab 800 Quadratmetern sind nur noch Parkdächer oder Tiefgaragen möglich. „Die Leerstands- und Zweitwohnsitzabgabe ist seit jeher eine sozialdemokratische Forderung, um günstigeren Wohnraum für die Menschen zu schaffen und eine weitere Verbauung unserer Natur zu verhindern. Ich bin stolz darauf, dass wir diesen Meilenstein im Landtag als österreichweit erstes Bundesland setzen konnten“, freut sich SPÖ-Klubobmann LAbg. Hannes Schwarz. Auch Bgm. Günter Müller begrüßt das neue Gesetz und verweist auf die Vorteile für St. Johann in der Haide: “Es freut mich, dass für Mehrgenerationenhaushalte im Freiland eine praxisnahe Lösung gefunden wurde und zwei Wohneinheiten, beziehungsweise in Summe 250 Quadratmeter an Wohnfläche realisiert werden können. Damit können Kinder oder Enkelkinder in unmittelbarer Nähe der Eltern oder Großeltern wohnen und im Falle einer Pflegebedürftigkeit der älteren Generation die Betreuung übernehmen. Die Eltern oder Großeltern müssen somit nicht sofort in eine Pflegeeinrichtung übersiedeln”, so Bgm. Günter Müller.

Bgm. Martin Weber, LAbg. Hannes Schwarz, LAbg. Wolfgang Dolesch, Bgm. Eva Karrer und Bgm. Günter Müller bei der Pressekonferenz beim Kirchenwirt in St. Johann/Haide (v. links).

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ABI Stefan Prinz, Ehrengäste und Vertreter der Einsatzorganisationen.

Das riesige Interesse der Bevölkerung übertraf alle Erwartungen.

Pöllau: Ein rundum gelungener Tag der Einsatzorganisationen

Bei schönstem Wetter fand vor Kurzem der steirischen Tag der Einsatzorganisationenin der Marktgemeinde Pöllau im Gewerbegebiet Obersaifen statt. Mehr als 500 Einsatzkräfte aus den verschiedensten Bereichen nahmen mit etwa 100 Einsatzfahrzeugen, Booten, Flächenflugzeugen und Hubschraubern teil. Unter den sehr zahlreichen Besuchern konnte ABI Stefan Prinz zur Eröffnung auch einige Ehrengäste wie Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer,

Bürgermeister Johann Schirnhofer sowie Führungskräfte von Bundesheer, Polizei, Rettungsdiensten und vielen weiteren Einsatzorganisationen begrüßen. Auch die beiden Nationalratsabgeordneten Andreas Hanger und Reinhold Lopatka ließen sich die spannende Show nicht entgehen. Zu den Highlights zählte auch eine Übung der Feuerwehrjugend, bei welcher ein Holzstapelbrand gelöscht wurde, sowie eine Übung des Feuerwehr Flugdienstes gemeinsam

mit der Flugpolizei. Neben einer Trailshow der AUVA sorgte die Musikkapelle Pöllau untertags für musikalische Unterhaltung auf dem Veranstaltungsgelände. Nach der Abschlussübung von Feuerwehr, Rettung und Polizei, bei welcher zwei Verletzte von einem Baugerüst gerettet wurden, ging es direkt mit der Abendveranstaltung „Floriani Nacht“ weiter. Dort sorgten „Die Lauser“ für eine prächtige Stimmung unter den vielen Gästen.

Marktmusikkapelle Kaindorf feierte ihr 100-Jahr-Jubiläum

Bgm. Marcus Martschitsch, Sieglinde Tunner und Brigiite Steiner mit 14 Ausstellern beim ersten Markt am 4. Juni.

Jeden ersten Samstag im Monat ladet ein Kunsthandwerksmarkt zum Besuch in die Innenstadt von Hartberg ein. Entlang der Fußgängerzone bis hin zum Hauptplatz bieten an diesen Tagen Aussteller aus der Region ihre Kunsthandwerke (Drechselarbeiten, Keramik, Schmuck, Gartendekorationen, Zirben- und Lavendelprodukte, handbemaltes und exklusive Geschenkideen) an. Mitmachen kann jeder, der etwas anzubieten hat. Eine Standgebühr wird nicht verlangt. Anmeldungen sind jederzeit bei der Marktkommissärin Brigitte Steiner möglich. Die nächsten Termine sind am Samstag, 2. Juli und am Samstag, 6. August 2022.

Foto: SOJ/Walter Flucher

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Kunsthandwerksmarkt in Hartberger Innenstadt

Die geehrten Musiker der MMK Kaindorf mit NAbg. Reinhold Lopatka u. LAbg. Hubert Lang.

Jüngst gab es einen ganz besonderen Festtag in der Marktgemeinde Kaindorf, wo in der Mehrzweckhalle die Marktmusikkapelle im Rahmen eines ORF-Radio-Frühschoppens ihr 100-Jahr-Jubiläum feierte. Unter den vielen Gratulanten waren neben der zahlreich erschienenen Beölkerung auch NAbg. Reinhold Lopatka, LAbg. Hubert Lang, die Bürgermeister Thomas Teubl (Kaindorf) und Hermann Grassl (Hartl) sowie Blasmusik-Bezirksobmann Georg

Jeitler. Hatte die Musikkapelle im Gründungsjahr nur wenige Mitglieder, ist der Verein nun zu einem stattlichen Klangkörper mit über 60 Musikerinnen und Musiker angewachsen. Im Rahmen der Jubiläumsfeier wurden auch zahlreiche verdiente Musiker für ihre Leistungen geehrt. Die Gemeinden Kaindorf und Hartl stellten sich bei der Musikkapelle mit einem ganz besonderen Geschenk ein: einem Tenor-Saxophon, das künftig von Tanja Dungl gespielt wird.


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Ausbildung zum Käsekenner in der Fachschule Vorau

Im Buschenschank Hofer Toni fand die Neugründung des PV statt.

Jüngst gründete sich der Pensionistenverband Stubenberg unter dem Vorsitz von Peter Hirzberger neu. Zu den ersten Gratulanten zählten die Ehrengäste PV-Bezirksvorsitzender Johann Berghofer, SPÖ Regional-GF Amelia Hirzberger und der Stubenberger Gemeindekassier und SPÖ Ortsparteivorsitzender Philipp Hirzberger. Gemeinsam wünschten sie dem Vorsitzenden mit seinem Vorstandsteam alles Gute und viel Er-

folg. „Unser Ziel ist es ein Angebot für die Generation 50+ zu schaffen und die Menschen nach Zeiten der Pandemie wieder zusammenzubringen“, so Peter Hirzberger. Laut Bezirksvorsitzenden Berghofer, kann jede und jeder, egal wie alt, Mitglied im Pensionistenverband werden. Peter Hirzberger freut sich über die positive Resonanz im Ort und lädt Interessierte herzlich ein: „Wer Interesse hat, kann sich jederzeit bei mir melden!“

Die Ausbildung zum Käsekenner ist nicht nur den steirischen Tourismusschulen vorbehalten, sondern seit kurzem auch für alle SchülerInnen der FS Vorau möglich. Ing. Karoline Kolb bietet als Käsesommelière diesen Schwerpunkt an der Fachschule an. Mit einem umfangreichen Wissen in Theorie und Praxis erlangen die SchülerInnen ein weiteres wertvolles Modul in ihrer dreijährigen Ausbildung für Tourismus, Direkt-

vermarktung. Erstmals haben sich 16 Schülerinnen des 2. Jahrganges für diese Ausbildung angemeldet. Wissenswertes über die Geschichte, Herstellung und die Präsentation eines Käsetellers wurden hier gelernt. Die Prüfung zum Käsekenner war in drei Bereiche aufgeteilt: Theorie, Sensorik und die praktische Prüfung, bei der ein Käseteller angerichtet, präsentiert und ein Fachgespräch geführt werden musste.

Foto: FS Vorau

Foto: PV Stubenberg

Stubenberg: Neugründung des Pensionistenverbandes

Die FS Vorau mit ihren frischgebackenen Käsekennerinnen.

Große Schritte bei Weiterentwicklung der Pflege und Betreuung Die Pflege und Betreuung der älteren Generation ist DIE soziale Aufgabe des 21. Jahrhunderts. Um diesen Bereich an die Bedürfnisse und den Bedarf anzupassen, arbeiten Bund und Länder für Verbesserungen der Rahmenbedingungen - sowohl für pflegebedürftige Menschen, als auch für alle, die in der Pflege tätig sind. In der Steiermark wird nun ein neues Pflege- und Betreuungsgesetz ausgearbeitet. Die Schwerpunkte des geplanten Maßnahmenpaketes: • Ausbau der Ausbildungsplätze für qualifiziertes Fachpersonal • Erweiterung des Pflegeangebotes im Sinne von mobil vor stationär • Entlastung der in der Pflege tätigen Menschen „Altern in Würde muss für jeden Menschen möglich sein. Deshalb gilt es, die Rahmenbedingungen für pflegende Angehörige und für Pflegekräfte stetig zu verbessern. Diesen Prozess treiben wir auch im Landtag intensiv voran.“ Barbara Riener Klubobfrau und Pflegesprecherin der Steirischen Volkspartei


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50 Jahre Haas Fertigbau: 50 Jahre besser bauen

Blackout oder was? Bei meinem letzten Besuch in der Trattoria in Fürstenfeld hat mich ein lieber Freund als Klagemauer benutzt: Die aktuelle Situation wäre schlecht und überhaupt die Gefahr des Blackouts besonders groß. Letztlich, nach einiger Zeit, wollte er auch meine Meinung dazu wissen. Nun, als erstes antwortete ich ihm, dass Krisen wohl zur Menschheit gehören, immer schon aufgetreten sind und unser Leben durcheinander geworfen haben. Wahrscheinlich kein Trost, doch ich erinnere mich persönlich ganz gut an die Angst in meiner Volksschulzeit vor einem Atomkrieg, verursacht lediglich durch das ständige Reden drüber und auch die völlig sinnlosen Übungen, wie man sich bei einem Atomangriff im Schulgebäude unterm Tisch zu schützen habe. Wie weit diese Angst durchgegriffen hat, sehe ich noch immer bei unserem Atombunker im Keller, der zwar baurechtlich vorgeschrieben war, aber die erforderlichen Filter tatsächlich nie mit Filter-Sand gefüllt wurden. Ähnlich erlebe ich es heute. Allein das Buch von Marc Elsberg, wohlweislich einfach „Blackout“ genannt, hat zu einer deutlichen Zunahme der Ängste geführt, wahrscheinlich in der gleichen Weise wie die erste Veröffentlichung von Bram Stockers „Dracula“ 1897 zu einem deutlichen Mehrverbrauch an Knoblauch. Doch lassen wir einfach den „Knoblauch“ und andere Allheilmittel in Bezug auf Blackout weg. Unter Blackout versteht man wesentlich mehr als nur ein einfacher Stromausfall. Die Annahme des Katastrophenschutzes geht dabei weitgehend von einem Zusammenbruch der Versorgung aus. Wasser- und Stromversorgung, Lebensmittelhandel usw. werden in so einem Katastrophenfall nicht mehr gegeben sein. Die Auswirkungen sind durchaus berechtigt vergleichbar mit der jetzigen Situation im Kriegsgebiet der Ukraine. Diese extremen Situationen und Belastungen werden wohl ausschließlich durch Zusammenhalt der gesamten Bevölkerung, Disziplin und Aufrechterhaltung der Ordnung zu meistern sein. Gottseidank ist dieser massive Katastrophenfall in Österreich seit dem Ende des 2. Weltkrieges nicht aufgetreten. Natürlich wäre es vermessen, daraus zu schließen, es gäbe sehr selten so eine Katastrophe. 77 Jahre frei von Blackout wird zwar nicht jedem die Ängste nehmen, doch zeigt dies deutlich die Stabilität gegen Blackouts jeglicher Art. Dafür sollte man auch dankbar sein, dass wir in einem sicheren Land wie Österreich mit einem deutlichen Wohlstand leben dürfen. Diese Sicherheit in Österreich ist natür-

lich nicht selbstverständlich. Dazu gibt es Vorkehrungen, wie z.B. Organisationen, die täglich dafür sorgen, dass unser bundesweites Stromnetz eine der höchsten Sicherheiten und Stabilitäten weltweit aufweist. Bundesweit arbeitet dafür die Austrian Power Grid und auf Landesebene die Energienetze Steiermark. Und selbst lokal wie bei den Stadtwerken Fürstenfeld sind kompetente Mitarbeiter für die Sicherheit unserer Stromnetze ständig im Einsatz. Gerade Stromausfälle wie zuletzt in Wien zeigen im hohen Ausmaß wie schnell Probleme und Unfälle in Österreich repariert werden und zu keinem Blackout führen. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass wir in einem sicheren Land leben. Dank für diese Sicherheit gebührt diesen Organisationen und den Damen und Herren, die jeden Tag und jede Nacht das ganze Jahr über für unsere Sicherheit sorgen. Wie können wir als Private mithelfen, Krisen wie Blackouts zu vermeiden. Da sollte sich jede Österreicherin und jeder Österreicher bei der eigenen Nase nehmen und mehr an das Gemeinsame denken und auch glauben. Unzählige Eigeninteressen verhindern jahrelang z.B. die Fertigstellung der österreichischen Hochrangstromleitung in Salzburg und Kärnten. Dieser Ringschluss rund um Österreich ist eine der wesentlichen Grundlagen der Absicherung, da bei einem regionalen Ausfall über diese „Stromautobahn“ der Strom immer noch eine zweite Zuführung von Strom gewährleistet sein wird. Auch der Stromüberschuss aus der Windkraft im Osten kann damit leichter zu den Pumpspeicherwerken im Westen zur Speicherung umgeleitet werden. Auch wird damit der Austausch der Strommengen in Mitteleuropa deutlich verbessert, was nicht nur dem Stromnetz in Österreich hilft, sondern auch den Netzen in unseren Nachbarländern. Selbst die beim Aufstellen neuer Trafostationen und Kleinkraftwerken wie Wasser und Photovoltaik oft entstehenden Streits und Befürchtungen sind Hemmnisse, wobei gerade diese Maßnahmen direkt vor Ort die Qualität und die Kapazität des Stromnetzes verbessern helfen. Dankbar bin ich als Österreicher auch für die zahlreichen Initiativen und Investitionen überall dort, wo privates Geld z.B. in Photovoltaik investiert wird. Gerade diese Initiativen werden uns auch helfen Blackouts zu beherrschen und den Geldstrom zu den Öl- und Gasländern reduzieren, immerhin 9 bis 15 Milliarden Euro pro Jahr. Und die Meisten werden mir zustimmen, diese enorme Geldmenge jährlich können wir in Österreich sicher ebenso gut gebrauchen.

Fotos: SOJ/Robert Gutmann

von Dr. Ludwig Ems Energie-Ingenieur

Zwei weitere Auszeichnungen für die Haas- Geschäftsführer Katharina Haas, Stefan Theissl, Robert Frischer und Xaver Alexander Haas.

Besser bauen – die Philosophie des Firmenmottos zieht sich seit jeher durch alle Geschäftsfelder von Haas Fertigbau. Seit 50 Jahren baut Haas Fertighäuser, davon 40 Jahre in Österreich. Die Realisierung von Fertigbauten ist der größte Geschäftsbereich, doch Haas ist mehr als nur Haas Haus: Im Laufe der fünf Jahrzehnte entstand ein Unternehmen, mit dem moderne landwirtschaftliche Gebäude, Reitsportanlagen, mehrgeschossiger Wohnungsbau und komplexe Dachkonstruktionen aus Holz realisiert werden. Am Standort in Großwilfersdorf werden pro Jahr etwa 250 Fertighäuser und 400 landwirtschaftliche Bauten und Mehrfamilienhäuser errichtet. Seit seiner Gründung hat sich das Familienunternehmen Haas in der Fertigbaubranche einen Namen gemacht und durch die Abwicklung tausender Bauvorhaben eine sehr hohe Markenbekanntheit erreicht – das gibt dem Kunden Sicherheit und Vertrauen. Haas Fertigbau ist Teil der Haas Group, welche 1972 gegründet wurde. Damals erwarb Xaver Haas eine Tischlerei im nie-

derbayrischen Falkenberg. Zehn Jahre später wurde der Grundstein für Haas Fertigbau in Österreich gelegt: Haas kaufte kaufte das Betriebsareal in Großwilfersdorf mit den sich darauf befindlichen Büround Produktionsgebäuden. Zu Beginn hatte der Betrieb nur 15 Mitarbeiter, mittlerweile sind bereits über 350 Personen beschäftigt. Im Jahr 2011 wurde eine eigene Abteilung für Forschung und Entwicklung gegründet, die den hohen Innovationsgeist des Unternehmens unterstreicht. Auch zahlreiche Auszeichnungen erhielt die Firma im Laufe der Jahre, darunter den 1. Preis für Kundenzufriedenheit, und erst kürzlich den Titel „Beliebter Arbeitgeber 2022“. Bei der großen Jubiläumsfeier erhielt Haas u.a. den Julius-Award von der WKO. Außerdem wurden 51 MitarbeiterInnen geehrt, die bereits 20, 25, 30, 35 und 40 Jahre im Unternehmen arbeiten. Gemeinsam kommen die Jubilare auf 1.670 Dienstjahre. An der Veranstaltung nahmen auch viele Ehrengäste teil, darunter Landesrätin MMag. Barbara EibingerMiedl und Bgm. Franz Zehner.

GF Robert Frischer und GF Stefan Theissl ehrten Xaver Haas sen.


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Leben mit dem Tod... STERBEN • TRAUER • BESTATTUNGEN

Sterben und Tod sind in unserer Gesellschaft „Tabu-Themen“. Dabei trägt jeder Mensch den Tod wie in einem unsichtbaren Rucksack immer mit sich. Weil eben Sterben und Tod ein Abschluss des irdischen Lebens ist. Ähnlich wenn der Bühnen-Vorhang fällt und das Ende eines Theaterstückes anzeigt. „Die schene Leich“ prägt bereits zu Lebzeiten zahlreiche Wiener. In dieser Serie geht es um Sterben und Tod ... Gedankliche Mitwirkung des Bestattungsunternehmens Hans Radaschitz in Riegersburg.

Foto: Markus Flicker

Testament und Erbrecht Rechtsanwalt Dr. Horst Pechar Schulgasse 1, 8160 Weiz Tel. 03172/6280 www.pechar-leitner.at

Wie regle ich meinen Nachlass so, dass kein Streit unter den Erben eintritt? Zur Regelung der Nachfolge gibt es drei Möglichkeiten, und zwar einen Erbvertrag, die Errichtung eines Testamentes oder man lässt es bei der gesetzlichen Erbfolge. Die häufigste Form ist die gesetzliche Erbfolge und die tritt ein, wenn kein Testament errichtet wurde. Ich möchte meine Ausführungen im Hinblick auf die Praxisrelevanz auf die Errichtung von eigenhändigen und fremdhändigen Testamenten hier beschränken. Beim eigenhändigen Testament muss der gesamte Text vom Testamentsverfasser eigenhändig geschrieben und unterschrieben werden, wobei die Unterschrift am Ende des Textes erfolgen muss. Hier sollte es mit dem vollen Namen unterschrieben werden. Im Gesetz ist zwar lediglich gefordert, dass über die Identität des Testamentsverfassers kein Zweifel besteht, ich empfehle jedoch dringend leserlich mit vollem Namen zu unterschreiben. Empfehlenswert ist jedenfalls auch bei einem eigenhändigen Testament das Datum anzuführen, da das jüngere Testament das ältere Testament ersetzt und die Einordnung eines Tes-

tamentes ohne Datum lediglich über einen Schriftsachverständigen erfolgen könnte. Es ist sohin jedenfalls dringendst anzuraten auch beim eigenhändigen Testament gut leserlich das Datum anzuführen. Zu erwähnen ist auch, das beim eigenhändigen Testament keine Zeugen notwendig sind. Eine besondere Problematik des eigenhändigen Testamentes ist die Aufbewahrung. Während sowohl Rechtsanwalt als auch Notar für die von ihnen errichteten Testamente verpflichtet sind, diese ordnungsgemäß zu registrieren und zu hinterlegen, so dass diese auch immer leicht aufzufinden sind, kann dies beim eigenhändigen Testament, welches irgendwo in der Wohnung aufbewahrt ist, zu Problemen führen. So hatte ich einen Fall, bei welchem ich als Verlasskurator eine nochmalige Durchsuchung mit dem Notariat unter Mithilfe dreier Sekretärinnen in einem Haus hatte, und nur durch Zufall das umgekippte Kuvert am mit Werbesendungen vollen Schreibtisch entdeckt wurde, in welchem sich das Testament befunden hat. Ohne Auffindung dieses Testamentes wären ganz andere Leute Erben geworden. Es ist sohin auch bei einem eigenhändigen Testament dringend zu empfehlen, dieses bei einem Anwalt oder einem Notar zu hinterlegen. Das fremdhändige Testament wird vor einem Rechtsanwalt oder vor einem Notar errichtet. Beide Berufe wissen aus ihrer langjährigen Erfahrung, dass ein Testament klar, deutlich und einfach nachvollziehbar formuliert werden soll. Gerade bei eigenhändigen Testamenten ergehen sich sehr oft die Erblasser in komplizierten Wünschen an ihre Nachkommen. Diese Wünsche sind manchmal widersprüchlich, manchmal schwer nachvollziehbar und relativ oft rechtlich gar nicht durch-

führbar. Ich bin jedenfalls bemüht bei Testamentserrichtungen diese so zu gestalten, dass in der Folge keine Probleme entstehen. Das fremdhändige Testament ist an zahlreiche Formvorschriften gebunden. Es muss vom Erblasser eigenhändig unterschrieben werden, es muss vom Erblasser ein eigenhändiger Zusatz verfasst werden, dass die Urkunde seinen letzten Willen enthält, es müssen drei Zeugen, deren Identität aus der Urkunde hervorgehen muss (Geburtsdatum, Wohnort, Berufsadresse oder sonstiges) mitunterfertigen. Das Testament wird vom Testamentserrichter ordnungsgemäß vorgelesen und auch erklärt und müssen die Zeugen, die zwar den Inhalt des Testamentes nicht kennen müssen, bestätigen, dass die Urkunde den letzten Willen des Erblassers enthält. Des Weiteren muss die Unterschrift der Zeugen am Ende des Testaments erfolgen und zwar mit einem auf die Zeugeneigenschaft hinweisenden eigenhändigen Zusatz z.B. als Testamentszeuge oder als ersuchter Testamentszeuge. Alle müssen auf der Testamentsurkunde unterschreiben. Wichtig ist, dass die Zeugen die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen: Sie müssen über 18 Jahre alt sein, Blinde, Taube und Stumme kommen als Zeugen nicht in Betracht, weiters Personen, die die Sprache, in der das Testament verfasst wurde, nicht verstehen, kommen ebenfalls nicht in Betracht. Befangene Zeugen kommen auch nicht Betracht. Ein Zeuge ist dann befangen, wenn er Begünstigter im Testament ist, oder er ist mit dem im Testament Begünstigten verwandt oder verschwägert, oder er ist Organ einer durch das Testament begünstigten Organisation. Diese Probleme haben Sie bei einem vor einem Rechtsanwalt oder Notar errichteten Testament nicht. Hier

werden in der Regel nur fremdhändige Testamente errichtet, als Zeugen fungieren Rechtsanwalt, Notar und dessen Kanzleiangestellte, es wird auch vorher abgefragt, ob zu den am Testament beteiligten Personen ein Verwandtschaftsverhältnis oder ein sonstiges Verhältnis besteht. Die strengen Formvorschriften dienen dazu, dass der Wille des Erblassers auch tatsächlich eingehalten wird. Bei fremdhändigen Testamenten sind Formvorschriften einzuhalten, deren Missachtung das Testament unwirksam macht. Fälle, die in der Praxis zu einer Unwirksamkeit des Testamentes geführt haben, sind unter anderem, wenn sich die Identität der Zeugen aus dem Testament nicht entnehmen lässt, die Zeugen auf einem gesonderten Blatt unterschrieben haben, Zeugen nicht in der entsprechenden Anzahl anwesend sind (nötig sind drei Zeugen), als Zeugen nahe Angehörige unterschrieben haben, die Zeugen nur mit dem Namen, aber ohne den Zusatz als Testamentszeuge unterschrieben haben, oder das Testament von zu wenigen Zeugen unterfertigt wurde etc. Diese Fehler sollten jedenfalls vermieden werden, damit das Testament nicht angefochten werden kann. Dies können Angehörige, die gesetzliche Erben sind oder Personen, die durch ein früheres Testament als Erben infrage gekommen wären, veranlassen. Es ist sohin jedenfalls ratsam, ausreichend Zeit für den Termin beim Rechtsanwalt oder beim Notar einzuplanen, damit alle Fragen beantwortet werden können, und aus meiner langjährigen Erfahrung kann ich nur sagen, dass ein einfach gehaltenes und gut strukturiertes Testament, welches nicht mit zahlreichen Auflagen belastet ist, sowohl von ihren Erben als auch vom verlassabhandelnden Notar geschätzt wird.


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Der Sommer wird heiß im Thermenresort Loipersdorf Der Family Summer ist auch heuer wieder großartig! Von 02. Juli bis 11. September zahlen Kinder bis zum 12. Lebensjahr nur € 5,- Tageseintritt für das Thermen- und Erlebnisbad inklusive dem gesamten Freibereich. Alle zwischen 13 und 16 Jahren zahlen nur € 15,Im Sommer in die Therme? Unbedingt! Wenn die Temperaturen auf dem Thermometer in die Höhe schnellen, dann ab ins kühle Nass. Das Thermenresort Loipersdorf bietet einen einzigartigen, 23.000 m² großen Freibereich mit Wellenbad, AcapulcoSchwimmbecken, Sprungturm und Breitwellenrutsche für unbegrenztes Badevergnügen. Herrlich sonnen lässt es sich auf der großen Liegewiese, die auch ausreichend schattige Plätze bietet.

In den Sommerferien Badespaß bei jedem Wetter. Loift bei uns! Weitere Infos unter: www.therme.at/de/family-summer

Foto: Thermenresort Loipersdorf

Der Countdown loift! Mit dem #wearewater-Fest am 02. Juli 2022 startet das Thermenresort Loipersdorf in den Family Summer – mit Badespaß und Action pur. Neben dem Thermen- und Erlebnisbad bietet der großzügige Freibereich alles, was das Urlaubsherz im Sommer begehrt. Für jede und jeden, von 0 bis 99 Jahren ist etwas dabei …und das wetterunabhängig. Und was ist wenn s regnet? Kein Thema! Dann einfach rein ins überdachte Thermen- und Erlebnisbad mit Spiel- und Sportbecken. Im Fun Park sorgen fünf Rutschen mit einer Gesamtlänge von 529 Metern für den garantierten Adrenalinkick. Auch den kleinsten Gästen wird eine Menge geboten: Planschen im Baby Beach mit Rutsche und Burgen bauen mit echtem Sand. Danach geht´s ab in den Wasserspielpark, einer Erlebniswelt zum Klettern, Baden und Rutschen. Doch dem nicht genug: Das AnimationsTeam unterhält die Kinder in der Zeit des Family Summers mit einem tollen Animations-Programm. Unser Maskottchen Otto ist natürlich immer mit dabei. Spiel und Werbung Spaß den ganzen Tag garantiert.

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DIESER ANDERE VIBE. Summerfeeling wie am Strand: Am 02.0 07. beim #wearewate er-Fest, Fest, wenn tausende Wasserbälle vom Himmel falle en. Beim Mondscheinschwim mmen in beleuchteten Pools mit schwimmenden n Cocktails. Dein Vibe, dein d Sommer.

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Hotelier Gerald Stoiser wurde Kommerzialrat

Die steirischen Wein- Renate Kleindl ist die Landessieger sind gekürt glückliche SOJ-Gewinnerin

Bei unserem letzten SOJ-Gewinnspiel haben wir unsere LeserInnen gefragt, in welcher Region sich das Naturidyll Hotel Landhofmühle befindet. Renate Kleindl aus Oberwart wusste die richtige Antwort – im Dreiländer Naturpark Raab – und wurde unter den vielen Einsendungen als Gewinnerin ermittelt. Sie darf sich über einen Gutschein für zwei Übernachtungen für zwei Personen im Hotel Landhofmühle in Windisch Minihof freuen – reichhaltiges Frühstücksbuffet am Dorfweiher inklusive. Zudem erhalten die Gewinnerin und ihre Begleitung einen Gutschein für eine Kanufahrt auf der Raab bis zur ungarischen Grenze und ein Uhudler-Menü im Gasthof Kirchenwirt Mirth in Eltendorf.

SOJ-GF Ulrike Krois mit Gewinnerin Renate Kleindl.

Foto: SOJ/H. Dorian Krois

Die Landesweinbewertung der Landwirtschaftskammer ist traditionell der größte und wichtigste Weinwettbewerb der Steiermark. Die Beteiligung war auch heuer großartig: Rund 500 Weinbauern reichten 1.899 steirische Qualitätsweine ein. Die Präsentation der Landessieger konnte wieder im gewohnten Rahmen in der Grazer Seifenfabrik als Publikumsverkostung stattfinden. Die Siegerweine wurden dabei in 18 Kategorien gekürt. Die erfolgreichsten Teilnehmer der Landesweinkost zeichnete die Landwirtschaftskammer heuer bereits zum zwölften Mal mit dem Titel „Weingut des Jahres“ aus. Dieser Hauptpreis ging an das Weingut Platzer im südoststeirischen Tieschen.

Foto: Thermenhotel Stoiser

Stoiser in Bad Loipersdorf auf höchstem Niveau mit großartigen Auszeichnungen wie 5xGold Award Holiday-Check. Super für die Gäste...

LH Schützenhöfer beim Narzissenfest

Der Ausflug zum 62. Narzissenfest im Ausseerland rundete das Steiermark-Wochenende mit EUKommissar Johannes Hahn ab. „Der Austausch mit unseren hochrangigen Vertretern in der europäischen Kommission ist von großer LH Schützenhöfer mit den Nar- Bedeutung für die Steiermark“, so zissenhoheiten Lisa u. Katharina. LH Schützenhöfer.

Tourismuskolleg Bad Gleichenberg im Einsatz in Paris

Mit Hilfe des großen Netzwerkes der Tourismusschulen und aufgrund ihrer fachlichen Qualifikation bekamen 20 Studierende des Tourismuskollegs Bad Gleichenberg die einzigartige Chance, beim Champions League Finale in Paris im exklusiven VIP Bereich im hochkarätigen Service-Team von DO & CO zu arbeiten. „Dank un-

serer jahrelangen Kooperation mit Do & Co können wir als Tourismusschule unseren Studierenden solche Erfahrungen ganz am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn bieten. Das vergisst man sein ganzes Leben nicht mehr“, schwärmt Tourismusschulen-Administrator Erich Pölzl, der die Studierenden nach Paris begleitet hat.

Foto: Tourismusschulen Bad Gleichenberg

Alle Sieger der Landesweinbewertung. In der Mitte Robert, Gabi und Manfred Platzer vom „Weingut des Jahres 2022“.

Der frischgebackene, stolze Kommerzialrat Gerald Stoiser.

Foto: Stefanie Sima/Narzissenfestverein

Foto: Johannes Polt, Fotokuchl

Blitzlicht

Das Thermenhotel Stoiser in Bad Loipersdorf mit seinen 140 Zimmern ist bei den Thermengästen sehr begehrt. „Kapitän an Bord“ ist Gerald Stoiser. Ein höchst umtriebiger Touristiker und Absolvent der Tourismusschule Bad Gleichenberg. Zu all seinen hausinternen Aufgaben mitsamt dem Hotel Stoiser Graz ist der aktive Gerald Stoiser Lehrlingsausbilder, Hogast-Landesbeirat, Landesbeirat der Wiener Städtischen Versicherung, Ausschussmitglied der Fachgruppe Hotellerie, Rechnungsprüfer Thermenland, Rechnungsprüfer GAK seit Neugründung, Ausschussmitglied Hotellerie Österreich, ObmannStv. in der Hotellerie Steiermark usw. Trotz aller Funktionen führt Gerald Stoiser sein Flaggschiff Thermenhotel

20 Studierende im Einsatz beim Champions League Finale in Paris.


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Masterplan-Radteam machte auch Station in Hartberg

Foto: SOJ/Walter Flucher

Anlässlich der weiltweit größten Fahrrad-Fachkonferenz Velo-City in Laibach überbrachte kürzlich eine 22-köpfige internationale Delegation per Fahrrad symbolisch den ersten "Pan-Europäischen Masterplan zur Förderung des Radverkehrs", der vergangenes Jahr in Wien von 41 Ländern beschlossen und unterzeichnet wurde. Inhaltlich zielt der Masterplan auf eine Verdoppelung des Radverkehrs bis 2030 ab. Die gemeinsame Radtour startete vor dem Klimaschutzministerium in Wien, wo das "Masterplan-Radteam" von BM Leonore Gewessler verabschiedet wurde. Im Anschluss fuhren die Damen und Herren mit dem Masterplan im Gepäck auf dem Radweg "Euro Velo 9" bis nach Laibach. Dabei hielten sie in den klimaaktiv-mobil-Partnergemeinden Wiener Neudorf, Baden, Wiener Neustadt, Hartberg, Bad Radkersburg und Mureck. Wo jedes Mal feierlich eine Absichtserklärung zur Umsetzung des "Pan-Europäischen Masterplans zur Förderung des Radverkehrs", von VertreterInnen der Gemeinden unterschrieben wurde. Bgm. Marcus Martschitsch, der gemeinsam mit dem Klima-Modellregionsmanager Anton Schuller und Torismus-Oststeiermark-GF Stefen Schindler die Delegation willkommen hieß, unterschrieb für die Stadt Hartberg das Dokument.

Das Masterplan-Radteam mit Bürgermeister Marcus Martschitsch, Tourismus-Geschäftsführer Stefan Schindler und Klima-Modellregionsmanager Anton Schuller.

Die Steiermark ist zu einem dynamischen und ideenreichen Wirtschaftsstandort gereift. Hier wird Mobilität neu gedacht. Hightech verbindet sich mit Greentech. Wir forcieren digitale, nachhaltige und innovative Lösungen, steigern die Wettbewerbsfähigkeit und sorgen für die Jobs von morgen.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG DES LANDES STEIERMARK BILD: GETTYIMAGES.AT/IPOPBA

Wichtig ist dabei die Zusammenarbeit mit dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). In der Periode 2014 bis 2020 erhielt die Steiermark den größten Anteil an EFRE-Mitteln aller Bundesländer. Landesweit wurden mehr als 600 Projekte mit ca. 860 Mio. Euro genehmigt und rund 1.400 neue Arbeitsplätze geschaffen. Details zum Programm und den Fördermöglichkei[LU Ä UKLU :PL H\M www.efre.gv.at.


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Die Hoffnung steirischer Busunternehmen ist groß: Gerngross über die derzeitige Buchungssituation hen wir ein wenig diesen Umsteigertrend bei den Bäderreisen – auch deshalb, weil wir sehr attraktive Hotelpreise bieten und im Gesamtpaket Bus&Hotel sehr gute Preise bieten. Denn auch die Hotels im Süden ziehen mit den Energiepreisen nach und werden teurer. Was die Kunden natürlich schon sehr schätzen: Aktuell erhöhen wir unsere Katalogpreise nicht! Da erwarten wir uns vor allem kurzfristig im Juni noch einen größeren Nachfrageschub. Auch merken wir einen starken Trend zu Wander- & Radreisen sowie zu Reisen mit Yoga.

Foto: wko stmk

SOJ: Wohin zieht es die Menschen mit dem Bus? Sind die Reisen eher Tagesreisen? Alois Gerngross, Fachgruppen Obm. STv der Steirischen Autobusunternehmen

Alois Gerngross Fachgruppen Obm. STv der Steirischen Autobusunternehmen im Interview. Es wird noch kurzfristiger gebucht und die Menschen sehnen sich nach Meer. SOJ: Wie sieht die derzeitige Buchungslage aus? Ist der Aufwärtstrend wieder spürbar? Buchen Menschen immer noch recht spontan?

Gerngross: Der Schwerpunkt der Buchungen lag bisher eher auf Österreich – nun merkt man aber, dass der Süden wieder sehr nachgefragt wird. Die Menschen wollen endlich wieder das Meer sehen und einen oder mehrere Tage an der Adria genießen, egal ob in Italien, Slowenien oder Kroatien. Hoch im Kurs sind heuer die Tages-Busausflüge. Die gehobenere Kategorie unserer Bus Rundreisen/Buserlebnisreisen wie zum Beispiel die Elsass Reise kommen erst jetzt so richtig in Schwung. Ein Highlight im heurigen Jahr ist unsere Silvesterreise nach Schweden und Finnland.

SOJ: Warum entscheiden sich viele Menschen für Busreisen? Und welche Personengruppen?

Gerngross: Kurz gesagt: weil sie sich ab der Buchung um nix mehr kümmern müssen und weil es nicht nur die sicherste und umweltfreundlichste, sondern auch eine der günstigsten Reisearten ist. Wir als Reiseveranstalter kümmern uns um alle Details der Reisen, wie interessante Reiseroute, Besichtigungen, Einkehr, Hotels, etc. – das Einzige, um was sich der Kunde kümmern muss, ist, pünktlich an der vereinbarten Zustiegstelle (die vielfach auch in der Nähe seine Wohnortes ist) zu erscheinen. Mittlerweile bedienen wir alle Altersgruppen. Besonders bei den Bäderreisen fährt eine junge Familie genauso mit dem Bus wie ältere Pärchen. Bei den gehobenen BusRundreisen nehmen vorwiegend Kunden 50+ teil. Jugendgruppen sind im Bereich Schulreisen unsere Hauptzielgruppe. Hier sieht man immer mehr, dass die Jugend auch den Komfort in unseren Luxusreisebussen schätzt. Gerade „Friday for Future“ hat ein Umdenken in Richtung klimafreundliche Verkehrsmittel geschaffen – die Jugend wird künftig wieder vermehrt mit dem Bus fahren – davon bin ich überzeugt. Da wird der Bus gerade „trendy“.

Gerngross: Die Bus-Reisesaison beginnt traditionellerweise immer mit Ostern – so auch heuer, wobei wir einen Trend schon im Vorfeld klar erkennen konnten: Die Kunden buchen noch kurzfristiger als in der Vergangenheit. Bis jetzt wurde auch deshalb etwas zugewartet, weil die Regelung mit dem Grünen Pass und Einreisebestimmungen noch nicht ganz klar waren. Doch die aktuellen Öffnungsschritte wirken sich gerade positiv auf die Buchungen aus. Momentan wird schon sehr gut gebucht – die Sehnsucht nach Urlaub ist groß. Unsere Kunden sollten rechtzeitig ihren Urlaub buchen, damit ihr Platz gesichert ist. SOJ: Haben die gestiegenen Spritkosten Einfluss auf zukünftige Buchungen?

Gerngross: Wenn der Preis längerfristig auf diesem hohen Niveau bleibt, dann werden sich solche Umstiegs-Effekte einstellen. Aktuell se-

Busreisen werden für viele Menschen jeder Altersklasse immer attraktiver. So kann man kostengünstig und umweltfreundlich einen stressfreien Urlaub genießen.


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Historikerin Ria Mang aktivierte die K&K Hochund Deutschmeister HANNES KROIS

Deutschmeister. „Das Glück is a Vogerl....“ Somit dank der Initiative von Ria singt man in den Wiener Mang der musikalische und festliHeurigen. Zum großen che Höhepunkt des BiedermeierfeGlück haben die Bad Glei- stes. Ein einzigartiges Erlebnis. chenberger allerdings ihre Historikerin Ria Mang. Nicht nur, dass die verwitwete Postmeisterin emsig das Curmuseum im schönsten Kurpark Österreichs betreibt... Ria Mang organisierte und finanzierte Schilder im Park und bewirkte die gesamte Renovierung des alten jüdischen Friedhofes in Trautmannsdorf. Zum Biedermeierfest organisierte und finanzierte die Historikerin Mang den Auftritt der original K&K Hoch- und Deutschmeister im Zentrum Bad Gleichenbergs. Also der Auf dem Foto die Bad Gleichenberger historisch geprägten Mili- Historikerin Ria Mang mit zwei Gartärkapelle des Infanteriere- de-Offizieren der Hoch- und Deutschgimentes Nr. 4 der Hoch- und meister.

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oder Kos, aber auch kleinere Inseln, die oft nicht so bekannt sind, wie Skiathos, Korfu oder Zakynthos. Zu den beiden Letztgenannten beträgt die Flugzeit nur rund zwei Stunden. Mit dem Abflug in Graz zu Mittag ist es möglich zuhause noch gemütlich zu frühstücken, ohne Stress fertig zu packen und trotzdem den Tag in einer gemütlichen Taverne mit einem Glas griechischen Wein abzuschließen. Werbung www.flughafen-graz.at

Unterwegs im Dreiländer Naturpark R aab Wie der Weinbau ins Südburgenland kam... Der Naturpark Raab ist europaweit der einzige Naturpark, der sich über drei Länder erstreckt: Österreich, Ungarn und Slowenien. Mit jeder Menge historischen Hintergründen. Auf der ungarischen Seite bewegt man sich auf den jahrhundertealten Spuren der Zisterziensermönche. Besonders eindrucksvoll: das Zisterzienserkloster in Szentgotthárd mit der Abteikirche und dem wunderschönen Klostergarten. Die Abtei wurde bereits im Jahr 1183 von französischen Zisterziensermönchen gegründet. Sie förderten maßgeblich die landwirtschaftliche Entwicklung der Region, darunter auch den Weinbau. Dieser ist heute im Naturpark Raab besonders für den legendären Uhudler bekannt.

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REISEN

SÜD-OST JOURNAL

in Lignano Sabbiadoro

DAS

GEWINNSPIEL

Foto: Marina Azzurra Resort

Gewinnen Sie 2 Übernachtungen für 2 Erwachsene und 2 Kinder in einem Hausboot mit Halbpension im Marina Azzurra Resort in Italien

Wiederum starten wir für unsere zahlreichen Leser ein neues Gewinnspiel mit einem sehr exklusiven und außergewöhnlichen Hauptpreis. Und zwar Urlaubsfeeling mit zwei Übernächtigungen samt Halbpension für zwei Erwachsene und zwei Kinder (bis 18 Jahre) in einem der höchst modernen Hausboote im Marina Azzurra Resort direkt am Fluss Tagliamento unweit vom Sandstrand in Lignano. Die neuen Hausboote liegen fest vertäut am Flussufer, im angelegten Hafenbecken und auf „festem Boden“ für „Seekranke“ in der Wiese. Die Hausboote bieten zwei Schlafzimmer, einen Wohn-Fernsehraum, einen modernen Sanitärbereich und im Obergeschoß einen geräumigen Koch-Wohnbereich mit Herd, Mikrowelle und Kühlschrank. Dazu noch ein Sonnendeck mit Sitzgarnitur, zwei Liegen und riesigem Sonnenschirm. Alle Räume sind klimatisiert. Im Resort gibt es Sportplätze für Tennis, Fußball, Basket- und Volleyball, Boccia usw. Für alle Gäste gibt es

Foto: Marina Azzurra Resort

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Gewinnen Sie mit dem Süd-Ost Journal einen wunderbaren und außergewöhnlichen Urlaub auf einem Hausboot im Marina Azzurra Resort direkt am Tagliamento.

liegt. Die Qualität der vorrangig regionalen Speisen ist hochwertig. Die Speisen des Tagesmenüs können auch vom Restaurant abgeholt werden. Mit den Leih-Elektrobooten kann man auch ohne Bootsführerschein den Tagliamento befahren. Um einen solchen außergewöhnlichen Erlebnis & Erholungsurlaub zu gewinnen, müssen Sie die Gewinnfrage richtig beantworten. Diese lautet: Welche oberitalienische Strand-Metropole liegt unweit des Marina Azzurra Resort? Also nun Postkarte zur Hand nehmen und darauf die Empfängeradresse Süd-Ost Journal, Medienhaus Krois GmbH, Medienstraße 1, 8344 Bad Gleichenberg anführen. Vergessen Sie nicht die Gewinn-Antwort auf die Postkarte zu schreiben! Oder Antwort-Mail an gewinnspiel@soj.at Einsendeschluss ist der 11.7.2022.

gesicherte Parkplätze im Resort. Das Frühstück- und Abendbuffet im Rahmen der Halbpension gibt es auf dem Restaurant-Schiff „Emerald River“, das inmitten Ihre Daten werden nur zur Gewinnermittlung der Hausboote am Ufer des Tagliamento vor Anker verwendet und anschließend gelöscht!


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REISEN IN ITALIEN

Frühstück und Abendessen täglich auf dem Kulinarik-Schiff „Emerald River Clubhouse“.

Unglaublich: Traumurlaub i

HANNES KROIS Geradewegs zwei Kilometer von der feinsandigen Erlebnismeile Lignano Sabbiadoro entfernt, präsentiert sich eine Oase der Ruhe und der bewahrten Natur. Vor der Mündung des großartigen Alpenflusses Tagliamento an der friaulischen linken Uferseite befindet sich ein unglaubliches touristisches Projekt namens Marina Azzurra Resort mit Luxus-Hausbooten. Der Tagliamento, einer der letzten nicht verbauten Wildflüsse hat seinen Beginn in der Region des Mauriopasses in der Bergwelt Friauls. In einer Länge von 178 Kilometern schlängelt sich dieser Gebirgsfluss bis in eine träge Breite zur Mündung in die Adria. Am linken Ufer Lignano Sabbiadoro und am rechten Ufer Bibione mit den breiten Sandstränden. Inmitten der Tagliamento auch als Grenzfluss zwischen Friaul und Veneto. Der Tagliamento zeigt sich je nach Witterungslagen in den Alpen in seinen Farben schillernd Grau, Grün oder Azzurro, eben blau. Das höchst saubere Wasser ist hinsichtlich der Temperaturen Anfang Juni erfrischend. Aufgrund der diversen StrömunVON

SÜD-OST JOURNAL

Fotos: SOJ/Hannes Krois, Marina Azzurra Resort

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gen wird im Bereich des Marina Azzurra Resorts vom Schwimmen im Tagliamento Abstand genommen. Das unglaubliche Resort gehört zur oberitalienischen Europa Tourist Group. Ein Familienunternehmen seit 50 Jahren unter der Führung dreier Brüder mit verschiedensten hochwertigen Hotels in Lignano und Bibione. Das Marina Azzurra Resort ist die neueste Idee der Hoteliers-Familie. Gestartet noch vor der weltweiten Corona-Pandemie. Dann durch die diversen Lockdowns in der Ausbauphase gestört. Jetzt aber wie geschaffen für den aktuellen Trend touristischer Entwicklung. Mittlerweile beinhaltet das Resort 89 Hausboote. Ein Großteil direkt sicher am Ufer des Tagliamento fest vertäut. Einige Hausboote liegen im errichteten Hafenbecken. Einige wenige Hausboote sind für die „Seekranken“ oder Familien mit Kleinkindern auf der ResortWiese fix aufgestellt. Die Hausboote in der Form von Spitzhäusern sind mit höchstem Luxus mit 65 m² Innenfläche gebaut. So gibt es einen Fernseh-Wohnraum, zwei Schlafzimmer, einen Garderobenraum, Abstellraum und einen mo-

Gratinierte Jakobsmuscheln, immer wieder auf dem HP-Buffet.

Die Wasserkanäle, wie hier nach Latisana, sind attraktiv.

Blick vom Elektroboot auf die Tagliamento-Mündung in die Adria.

Höchst bequem das Sonnendeck auf dem Hausboot.


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REISEN IN ITALIEN

Blick vom Hausboot-Deck auf den wunderbaren, wilden Fluß Tagliamento.

SÜD-OST JOURNAL

Marina Azzurra, eine Natur-Oase für Familien und Haustiere.

im Hausboot bei Lignano... dernen Sanitärbereich. Über eine Art Wendeltreppe hinauf in das Obergeschoss mit großräumiger Wohnküche mit Herd und Gefrier-Kühlschrank. Zudem noch ein Sonnendeck mit zwei Liegen und Esstisch. Natürlich bestückt mit einem gewaltigen Sonnenschirm. Im Prinzip ein Traum! Bis zu sechs Personen können so ein Hausboot bewohnen. Alle Hausboote sind in den typisch venezianischen Farben gestaltet. Natürlich sind alle Innenräume klimatisiert. Die Naturwelt direkt auf dem Hausboot am Ufer des Tagliamento bringt angenehme Kühle und den Duft der Berge ein. Die am Tagliamento vertäuten Hausboote bekommen immer wieder leichte Wellen-Bewegungen durch andere vorbei fahrende Boote. Mit solchen Dingen muss man auf einem Boot leben können. Mitten im Resort mit seiner 120.000 m2 großen Grünanlage, eine Pool-Landschaft mit Liegen und Sonnenschirmen. Zudem ein Spielplatz. Fahrräder für die Fahrten nach Lignano und Bibione sind günstig zu mieten. Am Sandstrand von Lignano Riviera gibt es zudem reservierte, kostenlose Strandliegen und Sonnenschirme für die Resort-Gäste. Wer darauf Lust hat, den Tagliamento mit einem Elektroboot zu erkunden, der kann solch ein Boot jederzeit an der Resort-Rezeption für bestimmte Zeit buchen. Nach einer kurzen Einschulung kann jeder Gast auch ohne nautische Vorkenntnisse das Boot bedienen. Somit auch ohne Bootsführerschein. Mit dem Elektroboot könnte man auch die Wasserkanäle gar bis Jesolo, Latisana, Bibione usw. erkunden. Doch die rund einstündige Fahrt bis zur Tagliamento-Mündung vor den Stränden von Lignano und Bibione und wieder retour sind schon Erlebnis genug. Trotz des Sonnendecks auf dem Elektroboot jedenfalls Sonnenhut und Sonnencreme nicht vergesssen! Inmit-

ten der Resort-Anlage gibt es attraktive Grillstätten. Vielleicht landet hier ein selbst gefangener Fisch auf dem Rost. Oder die herrlichen Grillwürsteln und Steaks aus den Fleischabteilungen der Geschäfte? Für alle Gäste, die den sehr günstigen Halb-Pensions-Preis gebucht haben, gibt es Frühstück und Abendessen vom Buffet. Und das inmitten der Hausboote, im fest am Ufer verankerten „Emerald River Clubhouse“. Ein 40 Meter langes Restaurant-Schiff mit ausreichend Platz für alle Gäste. Höchst erbauliches Frühstück von 7.30 bis 10 Uhr. Abendessen von 19 bis 20.30 Uhr. Immer mit dabei

venezianische Fisch- und Meerestier-Spezialitäten als Antipasti. Natürlich auch Pasta mit Sugo und viel Parmesan, Fisch und Fleisch. Weiters Käse, Obst und viele Dessert-Variationen. Auf dem nächtlichen Schiffsdeck dann noch einen gemixten Drink oder einen Prosecco. Was sollte solch einen Urlaubstag besser beschließen? Die Nacht auf dem Hausboot startet mit dem letzten Drink mit viel Eis auf dem nächtlichen Sonnendeck. Die Nacht im klimatisierten Schlafzimmer bringt die Träume zu den geplanten Ausflugszielen Venedig, Aquilea und ein wenig Bummeln in Lignano näher...

Fest und sehr stabil vertäut sind die Hausboote am linken Ufer des Tagliamento. Ein im Prinzip ruhiges und sanftes Gewässer zwei Kilometer vor der Mündung in die Adria. Die vorbei fahrenden Schiffe bringen allerdings die Hausboote in Bewegung. Gehört dazu...


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Weintipps Im Glas feines Gold. Im Duft herrlich fruchtige Aromen. Im Geschmack pikante Säuremit fruchtigen Extrakten nach Gräsern, Weingartenpfirsich und Limetten. Süffiges Gaumenspiel bestens als Cuvee komponiert. Chardonnay und Sauvignon Blanc im neuen Barrique speziell gereift. Im langen Abgang eine erfrischende Qualität für die Terrasse. Passt bestens zur Pasta mit Meerestieren. Weiters zum pochierten Filet vom Fogosch (Zander) mit Paprikasauce sowie zum klassischen Wiener Schnitzel mit Petersil-Erdäpfeln. Alc. 13%vol. Ab Hof € 9,90 Weingut Scheibelhofer 7163 Andau, Halbturnerstrasse 1A Tel. 0043(0)2176/2610 www.scheiblhofer.at

BIG JOHN WHITE 2021

Im Glas feines Rosé. Im Duft erfrischend fragile Aromen mit Erdbeer im Vordergrund. Im Geschmack sanft-pikante Säure mit fruchtigen Extrakten nach Erdbeer, „Hirschbirn“ , Litschi und Nektarine. Höchst angenehmes Gaumenspiel. Hinüber in den süffigen Abgang zudem feine Ansätze nach Limone. Ein herrlicher sommerlicher Terrassenwein! Passt kulinarisch bestens zur Lasagne mit viel Parmesan. Weiters zur venezianischen Kalbsleber mit Petersil-Erdäpfeln. Zudem zum gebackenen Bries mit Spargel Hollandaise. Alc. 12,5%vol. Ab Hof: € 10,80 Höpler GmbH 7091 Breitenbrunn, Heideweg 1 Tel. 0043(0)2683/23907 www.hoepler.at

ROSÉ CELESTIA 2021

RIED AUNBERG WELSCHRIESLING 2021 Im Glas mineralisches Gold. Im Duft bekömmliche apfelige Fruchtigkeit. Im Geschmack pikante Säure im Reigen mit fruchtigen Extrakten nach steirischen Äpfeln. Exzellentes Gaumenspiel. Hinüber in den langen Abgang ein resches apfeliges Erlebnis. Top Welschriesling und zugleich Landessieger. Passt bestens zur steirischen Brettljause. Weiters zum klassischen Backhendl mit ErdäpfelVogerlsalat. Zudem zur „sommerlichen Presswurst“ mit Kürbiskernöl, Apfelessig und Bauernbrot. Alc. 11,5%vol. / Ab Hof: € 7,60 Weinhof Platzer 8355 Tieschen, Pichla 25 Tel. 0043(0)3475/2331 www.weinhof-platzer.at hk@medienhaus-krois.at

Fantastisches 21. Klöcher Traminer Open in der Arena der Klöcher Burgruine

HANNES KROIS Das Weinbaugebiet Klöch präsentiert sich mit dem Traminer zu einem weltweit einzigartigen Platz für diese Weinsorte mit dem besonderen „Duft der Rose“. Somit gab es bei frühsommerlichen Temperaturen das nunmehr 21. Klöcher Traminer Open. Hoch begeistert führte Moderator Gregor F. Waltl durch das kulinarisch-musikalische Traminer-Programm. Die beliebten Dampflgeiger begeisterten mit den steirischen Stanzl`n. Gleich 14 TraminerWinzer, wie Gschaar, Gangl, Schuster-Tegel, Radl, Kurz, Klimbacher, Klöckl, Frühwirth, Tomaschitz, Domittner, Müller, Gießauf-Nell, VON

Das Foto zeigt die Klöcher Traminer-Winzer mit ihrem Bürgermeister Daniel Tegel, Günther Klöckl und LAbg. Julia Majcan.

Schuster und Lamprecht präsentierten mit den „Service-Madl`n“ ihre Top-Traminer. Dazu auch jeweils passende Häppchen von der Fasanleberpastete bis hin zu „Flower Power Marc de Champagne“ von der Zotter-Schoko-

Manufaktur. Der motivierte junge Bürgermeister Daniel Tegel und Traminer-Winzer-Geschäftsführer Günther Klöckl ernteten Lob und Anerkennung. Ein Wein-ErlebnisEvent auf sehr hohem Niveau.

Der Hype in Pink – 1. Internationales Roséweinfestival war ein Erfolg

Die Wein Steiermark organisierte in Kooperation mit Vinaria am 9. Juni erstmals das Internationale Roséweinfestival in Form einer Verkostung für Publikum. Als klassische Tischpräsentationen der Winzer im einzigartig prächtigen Ambiente der Alten Universität. Rund 300 Weinliebhaber verbrachten einen genussvollen Nachmittag und entdeckten die spannende Welt der Roséweine - verkosteten, entdeckten und degustierten. Roséweine erleben in Österreich und international einen wahren Boom. Vom „Gemisch“ entwickelte sich Rosé zur eigenständigen, gefragten Weinkategorie. Die Weine werden mittlerweile in allen Qualitätsstufen gekeltert, auch als Riedenweine. „Viele Winzer bauen ihre Roséweine reinsortig aus, einige haben sich sogar auf die Produktion von Roséweinen spezialisiert“, so Erwin Goldfuss von Vinaria.

Fotos: Wein Steiermark/Johanna Lamprecht

Hannes Krois

ESSEN & TRINKEN SüD-OST JOURNAL

Foto: SOJ

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Josef Haring-Haring (Vorstand Wein Steiermark), Hans Pleininger (Vinaria Redakteur), Weinhoheit Beatrix Luttenberger, Ing. Werner Luttenberger GF Wein Steiermark, Dr. Oliver Kröpfl (Vorstand der Steiermärkischen Sparkasse) (v.li.).


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ESSEN & TRINKEN SÜD-OST JOURNAL

12 Winzer, 120 Weine: STK Präsentation am Weingut Lackner-Tinnacher

Foto: SOJ

DJ-Sounds sorgten zusätzlich für eine tolle Stimmung.

Weintipps Im Glas mineralisches Gold. Im Duft feine apfelige Harmonie. Im Geschmack pikante Säure mit fruchtigen Extrakten nach gereiften Äpfeln und Weinbergpfirsichen. Süffiges Gaumenspiel. Im langen Abgang ein höchst angenehmes Säure-Fruchtspiel mit ein wenig Karamell und Limette. Speziell nach veganen Vorgaben produzierter Welschriesling. Passt bestens zum gefüllten Paprika nach griechischer Rezeptur. Weiters zu gratinierten Weinbergschnecken mit Knoblauchbutter. Zudem zur Lammkrone aus dem Römertopf. Alc. 13,5%vol. Ab Hof: € 8,50 Weinbau Christian Koch 7471 Rechnitz, Günserstrasse 4 Tel. 0043(0)650/9826766 www.koch-weine.at

WELSCHRIESLING VEGAN 2021

Fotos: Apresvino

Nach der zweijährigen CoronaPause luden die zwölf Steirischen Terroir & Klassik Weingüter zum Weingut Lackner-Tinnacher in Gamlitz, um den neuen Weinjahrgang 2021 sowie gereifte Weine aus den letzten Jahrgängen zu verkosten. Die Weingüter Frauwallner, Gross, LacknerTinnacher, Maitz, Neumeister, Polz, Erwin Sabathi, Hannes Sabathi, Sattlerhof, Tement, Winkler-Hermaden und Wohlmuth präsentierten ihre Weine (insgesamt 120 wurden zum

Hannes Krois

Die STK Winzer stehen mit 12 Betrieben für steirische Spitzenqualität.

Verkosten angeboten) in den Kellerräumlichkeiten. Im wunderschönen Garten des Weingutes wurden die zahlreichen Weinfans derweil mit Kulinarik vom Buchberger und DJ-Sounds verwöhnt. Mit besonderen Weinen aus Großflaschen klang das Top-Event aus.

Ing. Werner Luttenberger Geschäftsführer Wein Steiermark

Der Traminer, mit seinen Spielarten Gewürztraminer und Weißer Traminer ist eine der ältesten Rebsorten in Europa und wurde schon von den Römern als Vitis aminea verbreitet. Heute werden in Österreich etwa 250 Hektar Traminer

Traminer und seine Spielarten kultiviert, etwa 70 Hektar davon in der Steiermark. Die Reben treiben im Weinberg spät aus und haben kleine, kegelige, oft verästelte und dichtbeerigeTrauben. Die Beere ist dickschalig und fleischig, je nach Spielart meist fleischfarbig, von hellrot bis dunkelrot wie beim roten Traminer oder gelb. Der Traminer verlangt sehr gute und vor allem frühe Lagen. Hervorragend geeignet sind Böden auf vulkanischem Gestein wie Basalt oder Tuff. Im Anbaugebiet rund um Klöch spielt er die Hauptrolle. Hier gedei-

Golden im Glas. Im Duft erfrischende Fruchtigkeit mit Anklängen nach Ringelotte und Weingartenpfirsich. Im Geschmack pikante Säure mit Extrakten nach Marille, Pfirsich, Ribisel und Litschi. Herrlich komponiertes Gaumenspiel. Im Abgang ein bekömmliches Säure-Fruchtspiel bis hin zur Spitze mit feinem Karamell. Passt bestens zum doppelt gebratenen Schweinefilet in der Soja-Chili-Sauce. Weiters zum „Knofl-Bauchfleisch“ aus dem Rohr samt Erdäpfelknödeln. Zudem zum gebackenen Karpfen mit Erdäpfelsalat. Alc. 11,5%vol. Ab Hof: € 9,Weingut Brolli Arkadenhof 8462 Gamlitz, Eckberg 43 Tel. 0043(0)3453/2341 www.brolli.at

SCHEUREBE 2021 Winzerin Katharina Tinnacher, LR Dr. Juliane Bogner-Strauss.

Wein Steier mar k

hen 50 Prozent der steirischen Traminer! Je nach Reife ist der Traminer im Glas hell bis kräftig gelb, Gewürztraminer weisen auch rötlich-gelbe Reflexe auf. Eine besonders intensive Duftfülle, bis hin zum Duft von wilden Rosen, zeichnet diese Sorte aus. Am Gaumen wirkt eine sehr feine Säure. Die Vielfalt reicht von trockenen, zarten Vertretern bis zu alkoholreichen Varianten mit ausgewogener Restsüße. In Klöcher Manier gehört trockener Traminer zum Backhendl. Traminer mit leichter Restsüße macht sich ausgezeichnet zu Wild, zum Beispiel Hirschragout. Exotisch kombinieren kann man ihn mit asiatisch angehauchten Speisen. Als Vorspeisenwein passt er zu Gänseleberpastete oder Hendlleberpralinen (das wäre mein persönlicher Favorit).Traminer verträgt sich außerdem besonders gut mit würzigem Käse – die Lieblingskombination von KoR Hannes Krois!

Wein Steiermark - www.steiermark.wine - info@steiermark.wine

Im Glas die Farbe Wermut pur. Im Duft ein aromatisches „Füllhorn“ mit Wermutkraut, Zitronenverbene, Zitronenzesten, Rotklee, Kardamon, Rosenblütenblätter, Zitronengras und Holunderblüten samt Uhudler. Im Geschmack Uhudlertrauben und all die Gewürzinhalte in einer „Explosion“ der geschmacklichen Sinne. Auf Basis des exklusiven Uhudler Cuvées „Rübezahl Original“ der acht Winzer aus dem Uhudlerland. Bestens als Sommerdrink auf Eis mit Soda oder Tonic. Auch mit Gin und Whiskey als klassischer Cocktail. Passt sehr gut zu Antipasti, Risotto, Meeresfrüchten, Asia-Spezialitäten, würzigen Schinken und Desserts. Ab Hof: € 24,80 Winzergemeinschaft Uhudlerland 7562 Eltendorf, Kirchengasse 7 Tel. 0043(0)660/4676875 www.uhudlerland.at

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ESSEN & TRINKEN SÜD-OST JOURNAL

Gasthaus

Der Backprofi hat seine neue „Backzentrale“ in Gleisdorf eröffnet!

Frische Fische AUS DEM MEER

GRILLSPEZIALITÄTEN KINDERSPIELPLATZ

ÖFFNUNGSZEITEN Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag 10:00 - 22:00 Sonntag 09:00 - 16:00 Montag + Mittwoch Ruhetag

Hauptstraße 12 A-8385 Neuhaus am Klausenbach Mobil.: 0664 / 153 00 10 Festnetz: 03329 / 2403

Backprofi Christian Ofner, der seit mittlerweile 12 Jahren die Backbranche im Lande revolutioniert hat, eröffnete in Gleisdorf (Josefa-Posch-Straße 1) seine neue, 780 m2 große Backzentrale. Inklusive Flagshipstore für rund 130 eigene Produkte, verpackungsfreier Selbstabfüller-Ecke, erneuerter Backschule, Abfüllzentrum und riesiger Logistik- und Versandhalle. Lustiges Detail: Im Flagshipstore befindet sich ab sofort das erste österreichische Sauerteighotel! „Hier kann man ein Zimmer für seinen Sauerteig buchen, wenn man selbst einmal eine längere Zeit verreist“, lacht Christian Ofner. Und: Durch die beeindruckende Photovoltaik-Anlage am Dach des Neubaus werden ab sofort alle Stromnutzgeräte im Haus nur mit der Kraft der Sonne betrieben. „Ich bin stolz auf mein Team und dass wir gemeinsam so gewachsen sind“, so Backprofi Christian Ofner.

Foto: SOJ/Dorian Krois

Stefanie

Christian & Michaela Ofner mit Konditorin Eveline Wild, Haubenkoch Stefan Eder und Bgm. NR Christoph Stark.

Foto: Jacqueline Katzer

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REZEPTTIPP

VON

Der neue Backshop mit rund 130 eigenen Produkten.

BACKPROFI CHRISTIAN OFNER

STEIRISCHE LANGSEMMEL

KNETZEIT: 3 Minuten langsam. 6.30 Minuten intensiver.

Zutaten für 9 Stück 1 Blech

TEIGGEWICHT PRO STÜCK: ca. 75 g

Für den Teig 410 g Weizenmehl Type 700 8 g Salz 8 g Gerstenmalzmehl 8 g Butter 15 g frische Hefe 230 g Wasser 22 °C

TEIGRUHE nach dem Kneten: 20 Minuten. GEHZEIT vor dem Backen: ca. 30 Minuten.

BACKZEIT: ca. 18 Minuten bei 210°C Heißluft. ZUBEREITUNG

1. Alle Zutaten genau mit einer Küchenwaage einwiegen, in eine Rührschüssel geben und den Teig wie angegeben kneten. 2. Nach dem Kneten den Teig mit einem Tuch abdecken und bei Raumtemperatur 20 Minuten rasten lassen. 3. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und Teigstücke zu ca. 75 g auswiegen. 4. Die Teigstücke rund formen (schleifen)

*Staubmehl (zum Stauben von Semmeln): 50 % Kartoffel- oder Maisstärke und 50% Roggenmehl Type 960

und danach lang rollen auf eine Länge von ca. 8 bis 10 cm. 5. Die länglichen Teigstücke an der Oberfläche kräftig mit Staubmehl* bemehlen. 6. Mit Hilfe von einem Rundholz die Teiglinge in der Mitte gut durchdrücken. 7. Die Langsemmeln verkehrt auf ein mit Staubmehl bemehltes Leinentuch legen und zugedeckt ca. 30 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. 8. In der Zwischenzeit den Backofen auf 210 °C Heißluft vorheizen.

Josefa-Posch-Straße 3 8200 Gleisdorf

03112 / 38 804 office@derbackprofi.at

www.derbackprofi.at


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ESSEN & TRINKEN SÜD-OST JOURNAL

Vor rund drei Monaten eröffnete der Gastronom Florian Polzhofer am Frutura-Gelände im Gewerbegebiet Hartl das Restaurant „Flo’s – wir sind essen und trinken“. Das Besondere: Das Flo’s besteht aus ingesamt 20 Containern, die stationär aufgebaut sind. „Bei meinen Speisen lege ich Wert auf biologische, saisonale und hauptsächlich regionale Zutaten“, so Florian Polzhofer, der seine Gäste sowohl mit beliebter Hausmannskost

Foto: SOJ/Walter Flucher

Flo’s Spezialitäten mit frischem Frutura-Gemüse

Mamfred Hohensinner, Florian Polzhofer, Katrin HohensinnerHäupl und Bgm. Hermann Grassl im neuen Container-Lokal.

als auch mit kulinarischen Köstlichkeiten aus der internationalen Küche verwöhnt. Für Genießer fleischloser Speisen werden auch schmackhafte und kreative vegetarische Gerichte angerichtet, zum Einsatz kommen dabei hauptsächlich die Gemüse-Spezialitäten der Frutura-Gemüsewelt aus Bad Blumau. Jetzt, anlässlich der offiziellen Eröffnung, stellten sich Kathrin Hohensinner-Häupl, ihr Vater Manfred Hohensinner sowie Bürgermeister Hermann Grassl als Gratulanten ein und wünschten viel Erfolg. Das Restaurant hat Montag bis Freitag ab 8.00 Uhr geöffnet.

Frisch vom Feld, regional und saisonal Heidelbeeren pflücken und dabei auch noch naschen! Diese Möglichkeit gibt es ab 8. Juli im Heidelbeerland „Sonjas Beerengarten“. Seit beinahe zehn Jahren eröffnet Familie Pankarter jeden Sommer ihr Heidelbeerland in Leitersdorf bei Feldbach, unmittelbar gegenüber dem Schloss Hainfeld. Hier gibt es dann rund fünf Wochen lang täglich frisch gepflückte Heidelbeeren, abholbereit in Kartonschalen. Auch das Selberpflücken erfreut sich höchster Beliebtheit. Es wird von den Besuchern als Entspannung und Auszeit in der schnelllebigen Zeit wahrgenommen und geschätzt. Auch Kindern

Foto: Heidelbeerland Leitersdorf

Heidelbeerland in Leitersdorf bei Feldbach

Im Heidelbeerland der Familie Pankarter können Groß und Klein ihren „Beerenhunger“ stillen.

macht es Spaß zu sehen, wo die süßen Beeren herkommen und bei der Ernte dabei zu sein. Einfach ein Gefäß mitnehmen und ganz nebenbei Verpackung sparen und die Umwelt schonen. Die Heidelbeeren erfreuen sich aufgrund des überaus hohen gesundheitlichen Wertes immer größerer Beliebtheit. Ob als Snack im Büro oder Schwimmbad, als Dessert mit Joghurt oder Eis oder als Marmelade – der Verwendung sind nahezu keine Grenzen gesetzt! Infos: Sonjas Beerengarten Leitersdorf, Tel.: 0664/1701262 und online auf www.heidelbeerland-leitersdorf.at Werbung


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INTERVIEW

SÜD-OST JOURNAL

Platzer ist das „Weingut des Jahres“

Foto: fotokuchl

INTERVIEW: DORIAN KROIS Die Landesweinbewertung der Landwirtschaftskammer ist traditionell der größte und wichtigste Weinwettbewerb der Steiermark. Knapp 1.900 Weine wurden dieses Mal eingereicht. Ein Landessieger (Welschriesling Aunberg 2021) sowie der Hauptpreis „Weingut des Jahres“ ging an den Weinhof Platzer in Tieschen. SOJ: Mit nun insgesamt 34 Landessiegern zählt dein Weingut zur Spitze in der Steiermark. Nun kam erstmals auch die große Auszeichnung „Weingut des Jahres“ bei der steirischen Landesweinbewertung dazu. Was bedeutet dir das persönlich? Robert Platzer: Das ist die wichtigste Auszeichnung für einen steirischen Winzer, ich freue mich wirklich sehr darüber. Das ist eine ganz tolle Bestätigung für das Geleistete und gleichzeitig ein ordentlicher Motivationsschub für die Zukunft. Die Resonanz war wirklich gewaltig. Schon bei der Veranstaltung selbst haben wir Fans vor Ort gehabt, die mit uns mitgefiebert haben, ein sehr schönes Erlebnis. Am nächsten Tag haben uns bereits zahlreiche Freunde und Kunden gratuliert. Die Nachfrage nach unseren Weinen war dann auch besonders hoch. Wir konnten damit außerdem neue Kunden gewinnen, was uns ebenfalls sehr freut. SOJ: Gewonnen hast du mit dem „Welschriesling Ried Aunberg 2021“. Die Riede Aunberg ist ja überhaupt euer Aushängeschild. Was macht diese Lage so besonders? Robert Platzer: Die Riede Aunberg ist unsere wichtigste in Tieschen. Zum einen haben wir hier sehr schöne Hangausrichtungen nach Südost und Südwest, was der Reife einen gewissen Schub gibt. Dazu kommt der Kalkanteil im Boden, das wirkt sich sehr spannend auf die Aromatik der Weine aus. Das ist auch ein Unterschied zu den anderen Böden in der Region, die stark vulkanisch geprägt sind. Die Lage Aunberg nicht, hier findet man Meeresablagerungen, daher auch der Kalkanteil. SOJ: Welche Weinsorten gibt es von der Ried Aunberg? Robert Platzer: Welschriesling, Sauvignon blanc und Chardonnay. SOJ: Wie beschreibst du deinen Weinstil. Was machen die Platzer-Weine aus? Robert Platzer: Wir decken die komplette Palette ab. Von klassischen Weinen, über die Riedenweine bis zum Rotwein. Unsere Weine sind immer sehr präzise und klar, das ist unsere Handschrift. SOJ: Derzeit leiden alle unter der starken Inflation. Wie seid ihr als Weinbaubetrieb von der Teuerung betroffen? Robert Platzer: Uns betrifft das natürlich auch. Vor allem bei Verpackungsmaterialien, aber auch bei den Flaschen und Verschlüssen spüren wir die höheren Preise. Wir selbst sind mit unseren Preisanpassungen aber weit unter der Inflation geblieben. Nachhaltigkeit ist uns wichtig. Darum haben wir in eine neue Flaschenwaschanlage investiert und bitten unsere Kunden, uns ihre leeren Flaschen beim nächsten Mal wieder mitzubringen. So muss nicht für jede Flasche Wein neues Glas geschmolzen werden, sondern kann gereinigt und wiederverwendet werden. SOJ: Was macht den Weinjahrgang 2021 aus?

Winzer Robert & Gabi Platzer und Seniorchef Manfred Platzer freuen sich sehr über die große Auszeichnung „Weingut des Jahres“. Mit nun 34 Landessiegern zählt das Weingut Platzer in Tieschen schon lange zur steirischen Spitze. Der 39-jährige Robert Platzer ist seit 2002 für die Platzer-Weine verantwortlich. Insgesamt werden Trauben aus 36 Hektar Anbaufläche verarbeitet.

Robert Platzer: Das Weinjahr 2021war für uns Winzer super, weil uns die Natur sehr verwöhnt hat. Ich würde sagen, einer der besten Jahrgänge der letzten 10 Jahre. Der Schlüssel dazu war der Witterungsverlauf ab September, als es Richtung Ernte gegangen ist. Viel Sonne bei wenig Niederschlag, aber nicht zu heiß. Die Trauen sind dadurch bei kühleren Temperaturen ein bisschen langsamer zu einer sehr guten Reife geführt worden. Die Trauben waren dadurch sehr aromatisch und hochwertig bei der Ernte. Das macht den 21er Jahrgang zu einem echten Super-Jahrgang. Für mich persönlich war es auch eine große Freude, dass unser Sauvignon blanc Ried Aunberg bei der Landesweinbewertung ins Finale gekommen ist, da das eine Sorte ist, die viele Winzer in der Steiermark als sehr wichtig erachten und mittlerweile als die steirische Leitsorte gilt. SOJ: Über den Sauvignon blanc wird ja bei uns gefühlt am meisten berichtet. Der klassische Welschriesling geht da fast unter, erfreut sich aber wirtschaftlich gesehen weiterhin einer großen Nachfrage. Wie siehst du das?

Robert Platzer: Von der Anbaufläche her ist der Welschriesling nach dem Sauvignon blanc immer noch die Nummer zwei in der Steiermark. In unserem Betrieb ist der Welschriesling seit Jahren durchgehend die Nummer eins. Man merkt auch, dass der Welschriesling doch wieder mehr Aufmerksamkeit bekommt. Auch Sommeliers erkennen immer mehr, dass der „Welsch“ doch wieder wichtig ist und viele Winzer versuchen sich an Rieden-Welschrieslingen. SOJ: Du bist Obmann der Tieschener Winzer-Gruppe „TAU“. Seit 2007 macht dabei jeder Winzer einen TAU Burgunder-Ortswein. Was ist für heuer noch geplant? Robert Platzer: Am 4. September ab 10.30 Uhr präsentieren wir im Weingut Altenbacher in Tieschen unseren neuen Jahrgang. Die TAU Weine zeichnen sich auch durch eine längere Reife aus, darum kommen sie erst etwa ein Jahr nach der Lese in den Verkauf.


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Foto: Gesangverein Burgau

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Burgau. Mit „Sound of Cinema 2.0“ war kürzlich Filmmusik vom Feinsten im Schloss Burgau zu hören. Unter der Leitung von Suyoung Ham veranstaltete der Gesangsverein Burgau zwei grandiose Konzerte mit SängerInnen aus benachbarten Chören, speziell aus Bad Waltersdorf. Einen Teil der Konzerteinnahmen spendete der GV an ukrainische Waisenkinder.

Orientierungslauf im Juli in Graz und Hartberg

Von 8. bis 14. Juli findet in der Steiermark erstmals ein internationaler 6-Tage-Orientierungslauf statt, der als 6 Etappen-Wettkampf ausgetragen wird. Mit einer speziellen Laufkarte sollen Kontrollpunkte im Gelände gesucht und gefunden werden. Für Hobbyläufer betragen die Streckenlängen 2 bis 5 km. Nach drei Urban Days in Graz geht es im Anschluss zu den Forest Days nach Hartberg. Anmeldung unter entry@Austrian-O-Days.at.

SIS SSI ISS ER AC Prre em mie ere 6.. A Au ugu usst 2022 Bu urrg Gü u Güssing ssing So. 7., Do. 11., Fr. 12., 2., Sa. 13., So. 14., 1 D Do. 18., 18 Fr. 19., So. 21. 8. jew je weils ils um m 19:30 30 Uhr hr

Foto: Privat

Tick kets: ts: Musical Mus Güssing, üsssing, s ng, Telefon fon 03322 03322-431 29 info fo o@musicalguessing.c sicalgu ing.c g com, m, www.oeticket.com

Atemberaubende Freestyle Show mit Weltklasse-Bikern

Fotos: Agentur Gutmann

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Die weltbesten Freestyle-Biker gastieren in Fürstenfeld, Gleisdorf, Pinkafeld und Feldbach!

Die Profis ziehen das Publikum mit tollen Stunts in seinen Bann.

Ein Spor tevent der Extraklasse und ein Showerlebnis der Superlative! Sie sind die Akrobaten des Bikes. Was die Profis im Freestyle mit ihrem BMX anstellen, grenzt an Zauberei. Die coolen Tricks und die fesselnden Per formances der Bike-Akrobaten begeister ten schon im Vorjahr Jung und Alt. Sie tanzen auf dem Bike, springen über Rampen und Hindernisse und wenn sie in die Luft gehen, bleibt den Zuschauern sprichwör tlich die Luft weg! Mit dabei sind auch heuer Trail-Weltmeister Thomas Pechhacker, Kunstrad-Europameisterin Lorena Schneider, die tollkühne Banana Crew und Stuntbiker Christian Eder. Am 02.07. gastier t die atemberaubende Show auf dem Hauptplatz Fürstenfeld, am 03.07. im Solarstadion Gleisdorf, am 03.09. am Spor tplatz Pinkafeld und am 04.09. im Sparkassen Stadion Feldbach. Kar ten für das Spektakel gibt es über Ö-Ticket.

Ist das noch Freestyle – oder bereits Magie? Verwogene Stunts die jeden staunen lassen.


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Lass uns Freunde sein!

Seit 15 Jahren gibt es in Bad Radkersburg eine Insel, die Kids Chance heißt. Es ist eine stationäre Fördertherapie, die an die Reha-Klinik Maria Theresia angeschlossen ist. Hier werden besondere Kinder und ihre Familien auf den Alltag vorbereitet.

Gruppentherapie & Einzelförderung Bei einem Aufenthalt in der Kids Chance steht die individuelle Lebensgestaltung des Kindes im Vordergrund, so wird im 14-tägigen Aufenthalt gemeinsam in der Gruppe an der Selbständigkeit jedes einzelnen Kindes gearbeitet. Mit TherapeutInnen, PädagogInnen, DiätologInnen und ÄrztInnen in Jeans und T-Shirt, ohne weißen Mantel – sie überwachen und begleiten die Kinder. Es fühlt sich an wie ein Trainingscamp. Egal auf welchem Entwicklungsstand das Kind gerade ist: Wir gehen gemeinsam mit der Familie den nächsten Schritt. Das Programm passt sich an das Kind an, daher ist kein Aufenthalt gleich wie der vorige oder der nächste. Es

bleibt nicht bei einem Aufenthalt, für einen optimalen Therapieerfolg empfehlen wir zwei Aufenthalte pro Jahr – möglich bis zum 18. Lebensjahr. Bei jedem Aufenthalt gibt es unterschiedliche Ziele, diese sind u.a.: soziale Interaktion fördern, neue Freunde finden, alleine anziehen können, selbständig aufs WC gehen und einmal ohne Mama ein Eis in der Kurkonditorei essen. Das klingt für uns Erwachsene so einfach. Für die Kinder bedeutet es aber vor allem eines: Freiheit. Finanzierung & Organisation Das Land Steiermark übernimmt

die Kosten für die Fördertherapie der steirischen Kinder und Jugendlichen. Wir unterstützen die Eltern bei der Antragsstellung bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft. Die Familien reisen bei uns immer dienstags an und bereits am Mittwoch startet der Therapiezyklus. Die Aufenthaltsdauer von 14 Tagen ist für Familien mit Geschwisterkindern gut organisierbar. Manche Eltern wechseln sich wochenweise ab, manchmal kommen Oma oder Tante mit und viele verbinden den Aufenthalt gleich mit einem Urlaub in Bad Radkersburg.

Fotos: RaHof / Marion Luttenberger

Es sind Kinder, deren Lebensweg von Anfang an nicht ganz geradlinig war: Kinder mit infantilen Zerebralparesen und anderen Störungen der Entwicklung des Nervensystems. Kinder, die sich selbst oder ihre Umwelt nicht so gut wahrnehmen können, Kinder, die Schwierigkeiten haben, ihr Gleichgewicht zu halten, Kinder mit Epilepsie. Ihre Eltern kämpfen anfänglich oft mit Frust und Verzweiflung, sehen aber das Potenzial, dass ihr Kind mehr schafft – mit der richtigen Förderung.

Durch die stationäre Fördertherapie lassen sich tolle Fortschritte in der Entwicklung erzielen.

Elterncoaching & Elternzeit Kinder mit Mehrfachbehinderungen oder Entwicklungsstörungen erfordern einen erhöhten Therapieund Pflegeaufwand. Deshalb bieten wir den Eltern neben der Beratung auch eine spezifische Schulung zu den Therapiemaßnahmen an, die Teil des Alltags mit dem Kind werden. Wir wollen nicht nur die Kinder optimal auf ihr weiteres Leben vorbereiten, sondern auch die Eltern während des Aufenthalts physisch, psychisch und seelisch entlasten. Daher stehen ihnen die Wellness- und Wohlfühleinrichtungen des Radkersburger Hofs (wie Schwimmbäder, Anwendungen, etc.) zur Verfügung. Mit der Kids Chance fit für die Zukunft Seit 2006 begleiten wir Kinder und Familien in ihrer Entwicklung. Wir sind ihre Wegbereiter und Wegbegleiter an einem Ort, an dem Wunder geschehen können und zahlreiche lebenslange Freundschaften geschlossen werden. Die über 1000 Erfolgsgeschichten unserer Kinder bestätigen es: Es benötigt nicht eine Masse an Therapien, sondern die individuell richtigen für das jeweilige Kind. Infos: www.radkersburgerhof.at/ kids-chance


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GESUNDHEIT SÜD-OST JOURNAL

Der zahnlose Kiefer im Alter ist gottseidank stark rückläufig. Wenn allerdings alle Zähne fehlen, gelingt die Versorgung des Kiefers dann nur mehr anhand Totalprothesen. Diese müssen aufwendig in mehreren Schritten angefertigt werden. Dabei ist es unter ande-

rem entscheidend den sogenannten Ventilrand der Schleimhaut abzuformen. Genau dort entsteht die notwendige Saugkraft damit die Prothesen ausreichend gut halten können. Durch die große Fläche des Gaumens gelingt dieser Effekt im Oberkiefer wesentlich besser als im Unterkiefer. Trotz der besten zu erreichenden Saugkraft ist die Bissqualität im Vergleich zu Teilprothesen oder festen Zahnersatz nur mangelhaft. Sobald man mit den Frontzähnen etwas abbeißt, hebt sich die Totalprothese immer und es gelingt nur eine ausreichend guter Biss im Seitenzahnbereich. Ein weiterer Nachteil ist, dass durch den stetigen Druck auf die Schleimhaut und den darunter liegenden Knochen dieser sukzessive abgebaut wird. Die Prothesen müssen also regelmäßig unterfüttert werden, um den Knochenabbau auszugleichen. Dieser Abbau kann das so weit gehen, dass die Prothesen dann auf dem Unterkiefernerven reiben, was zu unerträglichen

Schmerzen führen kann. Gerade im Unterkiefer, wo man nur sehr schwer einen ausreichenden Halt der Totalprothese erwarten kann, dienen Zahnimplantate als ideale Verankerungselemente für Totalprothesen. Sie erhalten den Knochen und ermöglichen erst wieder einen wirklichen festen Biss. Durch das Setzen von 4 Implantaten in den Kieferknochen erreicht man eine Basis um Totalprothesen ausreichend befestigen zu können. Nach einer Einheilzeit von 12 Wochen werden kleine Druckknöpfe in die Implantate verschraubt und schauen aus der Schleimhaut. In die Totalprothesen werden dann die Gegenstücke eingebaut und es entsteht eine feste Anbindung ähnlich einem Klippsystem. Das führt v.a. im Unterkiefer nahezu zu einem festen Biss. Die 2. Möglichkeit ist es einen Steg aus Titan anzufertigen, der wiederum auf die Implantate verschraubt wird. Diese schienenartige Verbindung zu einer eigens an-

gefertigten Stegprothese ermöglicht einen noch besseren und länger anhaltenden festen Biss. Ihr Dr.med.univ.Dr med.dent. Matthias Kristoferitsch Zahnarzt & Mediziner in Feldbach

Foto: Shutterstock

Dr.med.univ.Dr med.dent. Matthias Kristoferitsch

Fotos: Kristoferitsch

Implantatgetragene Totalprothesen

Durch Zahnimplantate (mit zusätzlichem Steg aus Titan) wird bei Totalprothesen ein fester Halt erreicht. Das kann die Lebensqualität erheblich verbessern.

Klinikum Bad Gleichenberg lud zum 1. Kurs aus evidenzbasierter und praktischer Diabetologie KLINIKUM BAD GLEICHENBERG lud vor Kurzem in Kooperation mit dem Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierter Versorgungsforsch-ung und der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie der Universitätsklinik für Innere Medizin an der Medizinischen Universität Graz zum 1. Kurs aus evidenzbasierter und praktischer Diabetologie ein. Die Veranstaltung fand im wunderschönen Ambiente

Die TeilnehmerInnen lauschten mit Interesse dem Vortrag von Univ. Prof. Dr. Thomas Piber.

des Thermenhotels Stoiser in Bad Loipersdorf statt. Geplant ist nach diesem Auftakt jährlich eine Veranstaltung abzuhalten. Primarius Dr. Karl Horvath und die kaufmännische Direktorin Maria Fradler (beide Klinikum Bad Gleichenberg) freuten sich, dazu über 60 Interessierte zu begrüßen. Die Vorträge von namhaften Referenten aus Bayreuth, Hamburg, Jena, Köln, Neuss und Graz wurden mit großem Interesse verfolgt und es

Foto: SOJ/Walter Flucher

Foto: Christian Rath

Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 (Zuckerkrankheit) ist ein Überbegriff für verschiedene Erkrankungen des Stoffwechsels. Beiden Typen gemeinsam ist, dass sie zu erhöhten Blutzuckerwerten führen, weil die Patientinnen und Patienten einen Mangel am Hormon Insulin haben und/oder die Insulinwirkung vermindert ist. Typ-1-Diabetes ist bisher nicht heilbar, so dass die PatientInnen ihr ganzes Leben lang Insulin spritzen müssen. Das

gab ausreichend Gelegenheit zu Diskussionen und einem Meinungsaustausch. Sehr interessant war auch der Vortrag von Univ. Prof. Dr. Thomas Pieber, dem Leiter der Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel und Vorstand der Universitätsklinik für Innere Medizin in Graz. Er forscht seit drei Jahrzehnten an neuen Wegen, um Menschen, die an Diabetes erkrankt sind, durch eine Erleichterung des Katheterwechsels zu helfen.

Maria Fradler und Karl Horvath (Bad Gleichenberg), Andrea Siebenhofer-Kroitzsch ,Harald Surij, und Julia Mader (alle Graz). (v.l.)


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FrauenLeben

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Ein Leben voller Musik... Valerie fühlte sich schon als Kleinkind zu Musik, Tanz und Klavier hingezogen. Herz & Seele voller Musik und dem Drang zum Musical. Dazu von Natur aus eine „Filmschönheit“. Fleiß, harte Arbeit samt Pünktlichkeit, Entbehrlichkeit, Konzentration, Disziplin und Präzision. Als Darstellerin im Räderwerk der Proben und Aufführungen immer ein Teil des Ganzen für das erfolgreiche „Große“ in der Welt der Bühnen. Schon im Alter von zehn Jahren in Produktionen an der Volksoper. Theater, Musicals, Ballettunterricht, Schule, harmonisches Elternhaus, Gesangunterricht... Ein Mosaik erfolgreicher Strukturen. Für einen inneren Erfolg der Zufriedenheit. Wenn dann die Zuschauer nimmer zum Klatschen

Valerie Luksch hat sich schon seit ihrer Kindheit mit Leib und Seele dem Tanz und Gesang verschrieben.

Foto: Privat

VALERIE LUKSCH Alles begann mit einem Zeitungsausschnitt, der mein Leben verändern sollte. Es war im Jahr 2005, als mir meine Großmutter einen Artikel im Kurier zeigte: „Vorsingen an der Volksoper Wien für die Gründung eines Kinderchors.“ Da ich als Kind schon sehr musikbegeistert war und bei Schulaufführungen immer gerne auf der Bühne gestanden bin, war für mich sofort klar, ich möchte unbedingt an diesem Casting teilnehmen. Ich war damals 10 Jahre alt und es hieß, sie würden 50 Kinder im Chor aufnehmen, die in weiterer Folge für Produktionen an der Volksoper eingesetzt werden sollten. Nun stand ich wenige Monate später in voll ausgestattetem Winterkostüm in der Oper „Der Evangelimann“ auf der Bühne und konnte gar nicht fassen wie glücklich ich war, Teil des Ganzen zu sein. So vergingen die ersten Jahre an der Volksoper, ich wirkte in vielen Produktionen mit und immer mehr wurde mir klar, dass ich nie wieder etwas anderes machen möchte. Mit 14 beschloss ich, zusätzlich privaten klassischen Gesangsunterricht zu nehmen und finanzierte mir damals die Stunden mit meinem selbst verdienten Geld aus der Volksoper. Da ich parallel immer viel und gerne getanzt habe, kristallisierte sich bald heraus, dass mich die Kombination aus Gesang und Tanz besonders reizt, weshalb ich mit dem Gedanken zu spielen begann, Musicaldarstellerin zu werden. Die ersten Tanzerfahrungen durfte ich bereits im Kindergarten machen, wo wir mit einer Ballettlehrerin einmal wöchentlich kleine Stücke einstudierten, die wir dann zu gegebenen Anlässen den Eltern vorführten. Ganz besonders ist meinen Eltern eine Tarantella in Erinnerung geblieben, was meine Mutter zum Anlass nahm, mich an der Ballettschule der Staatsoper Wien anzumelden. Dort erhielt ich 2 VON

Foto: Marco Sommer

Die Kaiserin im Music

Valerie Luksch auf Spurensuche von Kaiserin Sisi vor der Gloriette in Wien.

Jahre lang meine erste Ballettausbildung, bis ich schließlich in eine private Ballettschule wechselte, zumal ich damals schon wusste, dass ich es nicht hauptberuflich machen möchte. Zumindest nicht in diesem Ausmaß. Ähnlich verhielt es sich mit meiner Klavierausbildung. Seit meinem zweiten Lebensjahr zog es mich zu diesem Instrument, meine ersten Versuche machte ich auf dem Pianino meiner Eltern in unserem Wohnzimmer. Mit fünf Jahren erhielt ich dann Unterricht bei einer russischen Pianistin, von der ich unheimlich viel lernen durfte. In den nächsten Jahren konnte ich dann einige Preise bei Wettbewerben erringen und hatte auch die ehrenvolle Aufgabe, meinen jüngeren Bruder, der damals schon sehr intensiv Violine studierte, als Korrepetitorin bei Konzerten zu begleiten. Noch heute erfreuen wir meine Familie zu Feiertagen mit einer Darbietung eines der Konzerte aus unserer Kindheit, die wir mit viel Spaß immer wieder gerne auffrischen. Jedenfalls wuchs in den vielen Jahren an der Volksoper immer mehr der Wunsch, eine professionelle Musicalausbildung zu beginnen, bis ich schließlich nach der Schule alles darauf setzte, in einer der staatlichen Universitäten für Musical aufgenommen zu werden. Nach intensiven Vorbereitungen für die Aufnahmeprüfungen, hatte ich mit 19 tatsächlich das große Glück, als eine von 9 StudentInnen an der Musikuniversität August Everding in München einen Platz zu ergattern. So startete ich also im Jahr 2014 mit meinem umfangreichen und intensiven Musicalstudium und zog mit Sack und Pack in ein kleines 25qm Apartment nahe der Isar. Da in meinem Studium viel Wert auf praxisnahes Lernen gelegt wurde, durfte ich bereits 2016 in meiner ersten großen Hauptrolle am Deutschen Theater München das Rot-


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Im Blickpunkt Valerie Luksch (Kaiserin „Sissy“ bei jOPERA) aufhören und man immer wieder zum Verneigen auf die Bühne kommen muss, dann fühlt sich so ein „geschuftetes & geschultes“ Künstlerherz so richtig wohl. Dann ist die Künstlerwelt so richtig rund und wunderbar. In der Rolle der Magnolia im Musical „Showboat“ als beste Nachwuchskünstlerin für den Österreichischen Musiktheaterpreis nominiert. Corona und die Lockdowns mit all den geschlossenen Bühnen schlugen wie ein Erdbeben in die Künstlerwelt ein. Valerie sang dann 2021 unglaublich schön „Tonight“ als Maria auf der Seebühne Mörbisch. Im August 2022 kann man sie als strahlende Sissy im gleichnamigen Musical bei jOPERA auf Schloß Tabor erleben. Der echte Kaiser Franz Joseph wäre entzückt gewesen...

cal „Sissy“ bei jOPERA Schicksal so wollte, wurde ich nach meiner Teilnahme an dem Gesangswettbewerb im Stadttheater Baden bei Wien direkt für die Musicalproduktion Showboat engagiert. So durfte ich ein Jahr später in der Rolle der Magnolia in dem wunderschönen Theater auf der Bühne stehen. Umso erfreulicher war es für mich, als ich mit dieser Rolle als beste Nachwuchskünstlerin für den Österreichischen Musiktheaterpreis nominiert wurde. Es folgten weitere faszinierende Engagements wie die Rolle der Tuptim in dem Musical The King and I, Kathy Selden in dem Musical Singin´ in the Rain und Irene Molloy in dem Michael Stewart Musical Hello Dolly. Und dann kam Corona! Ein Lockdown jagte den anderen und für uns Darsteller wurde es immer deprimierender, denn die Theater blieben geschlossen. In dieser Zeit hatte ich beschlossen, mir einen kleinen Hund zuzulegen, der mir seither wirklich sehr viel Freude bereitet hat. Ein weiterer erfreulicher Aspekt der Lockdowns waren zwei wunderbare Online Life Konzerte, die

Fotos: Jerzy Bin

käppchen in dem bekannten Musical Into the Woods von Stephen Sondheim verkörpern (lustigerweise hatte ich gerade eben das Vergnügen, wieder -aber diesmal als Aschenputtel- in einer Produktion von Into the Woods mitzuwirken). Als ich ein Jahr später mein Bachelor Zeugnis in der Hand hielt, stimmte es mich umso glücklicher, dass ich kurz darauf am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz in dem Musical Jesus Christ Superstar mitwirken sollte. Nun war ich als Musicaldarstellerin in die Arbeitswelt eingetaucht und mehr als überwältigt von diesem aufregenden Beruf. So vergingen die ersten paar Jahre, in denen ich zwischen München und der Schweiz hin und her pendelte, um dort in verschiedenen Produktionen wie My Fair Lady und On the Town am Gärtnerplatztheater, sowie dem Theater St. Gallen auf der Bühne zu stehen. Schließlich überkam mich die Sehnsucht, wieder nach Österreich zurückzukehren, weshalb ich beschloss, nach Wien zu ziehen. Nun galt es, in Österreich beruflich Fuß zu fassen. Wie es das

Zu Sehen war Valerie Luksch im Juli 2021 als Maria in der Produktion „West Side Story“ bei den Seefestspielen Mörbisch.

ich mit großartigen Kolleginnen an meiner Seite veranstalten durfte. Eines der schönsten Ereignisse überhaupt war allerdings die Vorfreude auf die bevorstehende Rolle als Maria in der Produktion West Side Story bei den Seefestspielen Mörbisch, die trotz unzähliger Lockdowns im Sommer 2021 tatsächlich stattfinden sollte. Die Sommermonate näherten sich und es sah immer mehr danach aus, als könnten unsere Proben wirklich beginnen. Am 9. Juli 2021 stand ich dann tatsächlich als Maria auf der großen Bühne in Mörbisch und werde das Gefühl, nach 2 Jahren Berufsverbot vor mehr als 6000 Zuschauern „Tonight“ zu singen, niemals vergessen – es war unbeschreiblich!! Umso schöner ist es für mich, diesen Sommer erneut im sonnigen Burgenland arbeiten zu dürfen. Ich freue mich unheimlich auf die Rolle der Sissy, auf die Musik von Fritz Kreisler mit Gänsehaut Effekt und auf viele tolle weitere Momente auf Schloss Tabor!

Ein erhebendes Gefühl nach 2 Jahren pandemiebedingter Pause wieder auf der Bühne zu stehen.


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Golfen und Helfen beim Rotary-Charity-Golfturnier

Buch-Tipps MORD IM LAINZER TIERGARTEN

Hass ist das bösartigeste aller Gefühle, dennoch ist er Teil unserer psychischen Grundausstattung. Der Gerichtspsychiater und Bestsellerautor Professor Reinhard Haller hat hunderte von Straftätern untersucht – Sexualmörder, Serienkiller, Amokläufer, Terroristen – und bekam so einzigartige Einblicke in den dunklesten Bereich der menschlichen Psyche. Diese leuchtet er in faszinierender Weise aus und ergründet, wie Hass entsteht und wie er sich äußert. Zudem gibt Haller wertvolle Hinweise, wie wir einem Klima des Hasses entgegentreten können. 238 Seiten, 22,90 Euro, Gräfe & Unzer Verlag

von Beppo Bayerl

DIE FRAUEN DER ROTHSCHILDS

DAS SPIEL DE PATRIARCHEN

von Natalie Livingstone

Modernen Medien begegnet Commissario Montalbano eher mit Argwohn – und fühlt sich manchmal wie ein Auslaufmodell. Dann wird neben einem mysteriösen Mord an einem jungen Mann zeitgleich das Verschwinden eines betagten Ehepaares gemeldet. Purer Zufall, dass die Eheleute im selben Haus wie der Tote wohnen? Während seine Mitarbeiter nach neuen Methoden ermitteln, findet Montalbano bei einem uralten sarazenischen Olivenbaum den entscheidenden Hinweis... Grandiose Unterhaltung mit sommerlichem Sizilienflair.

Neben ihren legendären Dinnerpartys choreographierten sie Wahlkämpfe, setzten sich für soziale Reformen ein und forschten in der Wissenschaft. Hinter den Kulissen hielten sie die Fäden in der Hand, in Erscheinung traten aber nur ihre Männer: die Frauen der mächtigen Rothschilds. Die Historikerin Natalie Livingstone bereitet den geheimen Protagonistinnen nun die ihnen zustehende Bühne. Entstanden ist nicht nur eine Würdigung, sondern ein völlig neuer Blick auf über 200 Jahre europäischer Geschichte. 584 Seiten, 26,95 Euro, Quadriga-Verlag

Wien 1928: Im Lainzer Tiergarten wird eine Frauenleiche entdeckt. Doch wer ist die Tote? Lange tappt die Polizei im Dunklen. Erst als ein Wachsmodell des Gesichts angefertigt und veröffentlicht wird, kann die Frau identifiziert werden. Es folgen Ermittlungen in den mondänen Städten Wien, Triest und Karlsbad der 1920er Jahre – inspiriert von einem realen, bis heute ungelösten Mord. Autor Beppo Bayerl erschafft auf Grundlage historischer Fakten einen spannenden Kriminalfall voller Verwicklungen. 281 Seiten, 15 Euro, Gmeiner-Verlag

von Andrea Camilleri

320 Seiten, 11,95 Euro, Lübbe-Verlag

TANNENFALL – DIE VERSCHWUNDENE WELT

SCHREIB ODER STIRB

von Bernhard Hofer

Carl Vorlau, Patient einer psychiatrischen Klinik, behauptet, die siebenjährige Pia entführt und an einen geheimen Ort verschleppt zu haben. Über seine Tat will der Patient nur mit einer einzigen Person reden – dem Literaturagenten David Dolla, dem Vorlau ein diabolisches Angebot macht: Dolla soll ihm einen Verlagsvorschuss von einer Million Euro verschaffen, für einen Thriller über das Schicksal der kleinen Pia. Gelingt das, so wird Dolla zu einem Helden, der die Kleine vor dem sicheren Tod rettet. Lehnt Dolla ab, wird sein Leben zerstört – und Pia wird sterben... 336 Seiten, 20,60 Euro, Droemer-Verlag

Dorothea Almer war ein besonderes Kind. In ärmlichen Verhältnissen an der Amalfiküste aufgewachsen, flüchtete sie sich in andere Welten, wenn das Leben um sie herum es nötig machte. Doch sind die Halluzinationen, die sich auch heute noch so echt anfühlen, wirklich nur harmlose Phantasien? Mit dem Ziel, eine erfolgreiche Neurologin zu werden, begibt sie sich immer tiefer in das Gebiet der menschlichen Psyche und stößt dabei auf Wahrheiten, die ihr Leben für immer verändern. 480 Seiten, 18,60 Euro, Emons-Verlag

von Sebastian Fitzek und Micky Beisenherz

Foto: FC Fürstenfeld

von Reinhard Haller

Das Charity-Golfturnier des RC FF: am 9. Juli im Thermengolfclub Loipersdorf-Fürstenfeld.

Es ist wieder soweit: Der Rotary Club Fürstenfeld lädt am Samstag, den 9. Juli 2022 zum 4. Charity-Golfturnier ein. Mit den sportlichen Leistungen anderen Menschen helfen – das macht doppelt Freude. Der Reinerlös des Turniers kommt bedürftigen Menschen in der Region zugute. Das Turnier ist offen für Gäste und findet im Thermengolfclub LoipersdorfFürstenfeld statt. Der Bewerb im 2-er Texas Scramble ist nicht vorgabewirksam und geht über 18 Löcher, der Kanonenstart erfolgt um 10:30 Uhr. Die Anmeldung ist bis spätestens 8. Juli um 12:00 Uhr möglich unter Tel.: 03382 8533 oder per Mail an office@thermengolf.at.

Hartberg: Einzigartige Tennis-Kooperation

Foto: De La Tour Schule Hartberg

DIE DUNKLE LEIDENSCHAFT

Die Spieler mit Obm. Johann Schirnhofer, den Trainern und Schulleiterin Marianne Grande.

Eine einmalige Kooperation wurde in diesem Jahr zwischen der De La Tour Schule Hartberg, dem Tennisclub Pöllau und dem Tennisverein St. Jakob im Walde begründet. Auf Basis der bestehenden Tennisschwerpunkte der De La Tour Schule seit dem Jahr 2021 wurde unter Sportlehrer und Cheftrainer Nemeth Szilard ein Trainingsprogramm entwickelt, das sowohl das tägliche Tennistraining als auch eine zusätzliche Betreuung durch die Mentaltrainerin Barbara Rosanelli Graif und durch die Ernährungsberaterin Stefanie Berger beinhaltet. Die gesamten MeisterschaftsspielerInnen wurden durch Dressen der Firma Decathlon ausgestattet.


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HSH Planung & Bau GmbH

8380 Neumarkt a.d. Raab office@hsh-bm.at

est. 1987


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JUBILÄUM

SÜD-OST JOURNAL

ZEITREISE

Alles mit dem Süd-Ost Journal begann im September 1983...

HANNES KROIS Das Medienhaus Krois hatte also gegenüber dem Styria-Konzern die Ausschreibung für die Errichtung des gewaltigen WohnbauServers für die Landesregierung errungen. Allerdings wurde ich ich zu einem sogenannten „Hearing“, also einer Art PrüfungsRede über das Thema Internet in die Landesregierung berufen. Mit dabei Landesbau-Direktor DI Hofrat Gunther Hasewend. DI Wolfgang Malik (Büro Landesrat Dr. Paierl) und DI Bogner. Ich erklärte in dem eineinhalb-stündigen Hearing das Thema Internet VON

als neue weltweite Kommunikationsmacht. Das auch die Suche nach Wohnbau und Wohnungen auf schnellem Wege verkürzen sollte. Somit eine wesentliche Hilfestellung für die Wohnbauwirtschaft und die Wohnungssuchenden speziell in der damals schon absehbar schnell wachsenden Stadt Graz. Somit erklärte ich das neue Medium Internet, das in diesen Zeiten so ziemlich unbekannt war. Zudem die technischen Details über den geplanten Wohnbaus-Server. Mein langjähriger Schulfreund Dr. Herbert Paierl im Gleisdorfer

GAST-KOLUMNE

Hofrat Dr. Peter Frank Bezirkshauptmann a.D.

Nach dem Evangelium nach Johannes war im Anfang das Wort und das Wort war bei Gott. In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Als einst in Mühldorf Lebender und Fahrschüler nach Gleisdorf ins BG/BRG Gleisdorf (es gab zu meiner Zeit noch keine Mittelschule in Feldbach) gab es am Anfang Früchte, also „Nüsse“, besonderer Art, weil es zum Gerangel um die Sitzplätze in der letzten Reihe gekommen war. Als Unerfahrener musste man erst lernen, dass die Plätze den Jahrgangsälteren vorbehalten waren. Mein erster „Kampf“ war verloren. Der Sohn aus der gutbürgerlichen Kaufmannsfamilie vom Hauptplatz in Feldbach, Hansi (Krois), wusste schon wie der Hase läuft. Er zeigte uns

Bundesrealgymnasium unterstützte das Styria-Angebot. Mein günstigeres Angebot wurde von Wohnbau-Landesrat DI Michael Schmidt unterstützt. Zumal mich der spätere Minister DI Michael Schmidt höchst kurzfristig zur Anbotlegung eingeladen hatte. Beim Internet-Hearing klatschte Landesbau-Direktor Hofrat DI Hofrat Gunther Hasewend nach meiner sprachlichen InternetDarstellung. „Endlich jemand, der eine klare Sprache in der InternetInformation spricht“, so der Landesbau-Direktor. Also produzierte mein Internet-Team ab sofort den

Jüngeren die Regeln auf. Doch im Frühsommer, als die Herzkirsche reif wurde, gab es Süßes als Zeichen der Versöhnung. Wir waren nicht nachtragend, denn wer von uns trägt schon jemandem etwas nach? Das entspricht nicht unserem Naturell. Die Fahrt mit dem Bus war schon eine Vorbereitung auf das Leben. Die Ziele waren vorgegeben: Matura – Studium der Rechtswissenschaften – militärische Laufbahn – Familiengründung – Hobbys. Nach den Wanderjahren in verschiedenen Verwaltungseinrichtungen, gelang der Sprung in ein Regierungsbüro, dessen Leitung mir auf Jahre anvertraut wurde. Der Erfolg lag in der klaren Aufgabenteilung. Der Chef, LR Arch. D.I. Michael Schmid, machte Politik und ich bzw. das Büro, wir machten Verwaltung. Im Team erwarben wir den Ruf „das beste Regierungsbüro“ zu sein. Das Geheimnis lag darin, dass die gesamte Mannschaft aus erfahrenen Beamten zusammengesetzt war. Bei der Zusammensetzung des Büros wurde nicht nach dem Parteibuch gefragt - auch nicht verlangt -, sondern es war die Kompetenz und Verwaltungserfahrung ausschlaggebend, die wir mitbrachten. Im Büro bewahrheitete es sich: Man trifft sich im Leben zweimal. Hannes als langjähriger Redakteur der Tagespost, stellte seine neue Erfindung „das Süd-Ost Journal“ vor. Er spru-

steirischen Wohnbau-Server. Als kleine Erholung von der InternetTechnik fuhr ich im Jahr 2000 öfter nach Klöch zum Buschenschank-Weinhof Frühwirth. Erstens, weil der Winzer Fritz Frühwirth meinen allerersten „Nostradamus“ produzierte. Und weil mir der Traminer „mit dem Duft der Rose“ sehr am Herzen lag. In diesen Zeiten erfand ich den SüdOst Journal Traminer-BackhendlWeg. Günther Domittner wurde gebeten, die jeweiligen TraminerStandorte und Backhendl-Stationen zu fixieren. Also vom Buschenschank-

delte vor Ideen, wie das weiße Gold aus unseren Thermen. Ein gemeinsamer Weg zum Wohle der Menschen in unserer Region war vorgezeichnet. Ein Handschlag reichte für eine hervorragende Zusammenarbeit, also eine win - win - Situation, beruhend auf Empathie und Ortsverbundenheit. Diese Freundschaft erleichterte mein Handeln in der Region sowohl als Leiter der Bezirksverwaltungsbehörde Radkersburg als auch als Ansprechpartner für die damals dringendst notwendige grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in Slowenien. Die Kontakte waren ausgezeichnet. Großer Dank gilt Ulrike und dem nunmehrigen Kommerzialrat Hannes Krois, die mich bei meiner späteren Aufgabe, den europäischen Natur- und nationalen Artenschutz den Betroffenen Grundbesitzern näher zu bringen, unterstützten. Das Süd-Ost Journal bot mir die nötige Plattform. Der eigene Weinkeller war ein Ort der Gespräche und ermöglichte meine Leidenschaft, Geschichte aufzuarbeiten und Zukunftspläne zu schmieden, auszuleben. Ein Glas koscherer Wein, von Gerhard Wohlmuth aus Fresing, gestattete über unsere unrühmliche Vergangenheit zu reflektieren, bin ich doch im Besitz eines k.u.k. Ziegelsteins mit Doppeladler, der einst Teil der ehemaligen Synagoge in Graz war, die am


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JUBILÄUM

SÜD-OST JOURNAL

39 JAHRE

SÜD-OST JOURNAL migen Reise-Reportagen wurde das Süd-Ost Journal über den slowenischen Tourismus-Direktor in Wien, Jan Ciglenecki in den touristischen Verbund „Corps Touristique“ eingebunden. Somit alle touristischen Vertretungen aller Staaten weltweit auf Augenhöhe. Unvergesslich die jahrelang stattgefundenen Touristik-Veranstaltungen im berühmten Wiener Palais Ferstl. Dann die zahlreichen Reise-Reportagen über Italien und Kroatien. Für die besten Reportagen über italienische Regionen erhielt ich von Prima-Reisen eine Woche Sizilien mit Flug, Auto und zwei Hotels als „Geschenk“ für weitere ReiseReportagen. Den Gutschein überreichte mir der bereits bekannte Moderator Peter Rapp auf der Wiener Ferienmesse. Mittlerweile fühlte sich das gesamte SüdOst Journal-Team recht wohl im Verlagshaus in der kleinen

9./10. November 1938 der Reichskristallnacht zum Opfer fiel. Die Zukunft braucht eben Erinnerung. Verwaltung ist immer auf den Ausgleich von Interessen ausgerichtet. Aber jedermann Recht getan ist eben eine Kunst, die keiner kann. Es gibt immer Menschen mit verdichtetem Rechtsbewusstsein, die den Vollzug mit argwöhnischen Augen betrachten. Anzeigen gegen mich und Mitarbeiter wegen des Verdachtes des Amtsmissbrauchs waren keine Seltenheit, das nervt, wie man sich vorstellen kann. So sieht auch heute unser „Haus Österreich“ aus. Immer wieder hört man Klagen über die Bürokratie, es sind nicht die Vollzugsorgane die blockieren, es sind die fast nicht mehr überschaubaren Gesetze, die zu vollziehen sind. Es ist mir wichtig, wieder einmal den Reiter auf das richtige Pferd zu setzen. Stolz macht mich meine Familie, die mir den Rückhalt in schwierigen Zeiten gab und dankbar bin ich Herrn Bundespräsidenten Alexander van der Bellen für die Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens für die Verdienste um die Republik Österreich (entspricht dem Ritterkreuz). Heute in Pension, macht es Freude als Kleinunternehmer, Kennern hochwertige Produkte aus Korsika, Italien und Portugal, mit meiner Frau in unserer k & k wine und oil Bar offerieren zu können. Als Unternehmer ist man halt selbstbestimmt. Mein einmaliger Aufenthalt am Berg Athos, der zweimalige Besuch des Heiligen Landes und der tägliche Konsum von Olivenöl sowie meine Familie geben mir Kraft, die Suche nach dem Licht im Sinne des Evangeliums nach Johannes fortzusetzen.

Gemeinde Bairisch Kölldorf bei Bad Gleichenberg. Ein DruckereiStern begann für uns in Zagreb zu leuchten. Nach dem Ende Jugoslawiens hatte das Druckunternehmen Vjesnik mit seiner einstigen amtlichen Tito-Zeitung namens „Vjesnik“ ordentlich zu kämpfen. Die Druckerei brauchte dringend Aufträge für ihre HotRodations-Druck-Maschinen. Demnach kamen die Zagreber rund um Direktor Damir Regovic zu uns nach Bairisch Kölldorf. Bei der gastronomischen Hochleistung von Klaus Klöckl und Richi Rauch im Trautmannsdorfer Restaurant Steira Wirt fanden wir bald eine gemeinsame Zukunft. Die mit Bier, Wein und Schnaps nach kroatischem Brauch besiegelt wurde. Somit sechs Wochen später der erste Druckbeginn bei Vjesnik in Zagreb. Druckstart immer am Samstag. Die bei uns im Verlagshaus gefer-

tigten 4-Farb-Druckfilme fuhr ich alle drei Wochen immer samstags nach Zagreb. Die Strecke Mureck-Lenart-Ptui-Zagreb fuhr ich sehr bald wie im Schlaf. Der Alfa Romeo 166 Super machte die Fahrt nahezu zum Spaß-Erlebnis. Natürlich wurde ich immer wieder nach dem Druckstart in die herrlichen Zagreber Restaurants vom Druck-Vorstand eingeladen. Das unglaublich gute Rezept „Spliter Erdäpfeln“ erfuhr ich während dieser kulinarischen Höhepunkte. Einmal mit dabei der einstige Vjesnik-Generaldirektor und Parlamentsabgeordnete. Wir sprachen über den EU-Beitritt Kroatiens, den ich ja immer in Brüssel eingebracht hatte. Fortsetzung folgt...

„Hotelier des Jahres 2004“ Karl Reiter formte das Burgenland Resort in Bad Tatzmannsdorf

Fotos: SOJ

Weinhof Fritz Frühwirth ein Weg mit Backhendl-Stationen zum Weinlandhof Gangl, zum Gasthof Domittner und über die „Kirchleit`n“ zur Mathilde Palz. Höchst bekannt durch die Verfilmung des Haas-Romans „Knochenmann“. Dazwischen immer wieder Traminer-Verkostungen der Traminer-Winzer. Mein Rotwein „Nostradamus“ war vom ersten Jahrgang weg mit Erfolg gekrönt. Mit den zahlreichen Beschreibungen der Hotels und Restaurants und den klassischen und großflächigen Reise-Reportagen in jeder Ausgabe wurde das SüdOst Journal sehr bald weit über Österreich hinaus bekannt. ReiseReportagen vorerst über alle Regionen Sloweniens von der Prekmurje bis hin zur Adria. Ein unglaublich vielfältiges und touristisch höchst attraktives Land mit bodenständig regionaler Kulinarik. Aufgrund der großräu-

Intellektuell geprägter Mag. Christopher Drexler startet als „Schützi-Nachfolger“

Im steirischen ÖAAB und der Volkspartei ist Mag. Christopher Drexler schon lange für höhere Funktionen angedacht. Das zeigte schon der politische VIPAuftakt zum 50er auf der LAHÜ. Das Foto zeigt „Landeshauptmann“ Waltraud Klasnic mit dem noch sehr jungen Mag. Christopher Drexler. Im Jahr 2022 bereitet sich der wortgewandte Mag. Christopher Drexler auf den „Landeshauptmann“ vor...

Aus den Händen des Top-Hotel-Direktors Thomas Lunacek, auf einem Samtkissen gebettet, wurde der symbolische Hausschlüssel an den Tiroler Top-Hotelier Karl Reiter überreicht. Es handelte sich um das einstige Steigenberger-Hotel-Imperium samt riesigem Golfplatz auf dem „Hügel“ bei Bad Tatzmannsdorf. Mit viel Geld und Fleiß gestaltete Karl Reiter in Folge eine unglaubliche WellnessErlebniswelt. Das Foto zeigt Hotelier Karl Reiter mit Hoteldirektor Thomas Lunacek.


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Damals im Oktober 1966 erwarb der Landwirt Martin Kager aus Johnsdorf einen nagelneuen Opel. Es war nicht nur ein „gutbürgerliches“ Fahrzeug, auf das sich der Landwirt von Herzen gefreut hatte. Es war eine Art Rarität, nämlich ein OPEL OLYMPIA REKORD C. Ein schnittiges Auto in der Lackierung Champagner-Weiß mit schwarz lackiertem Dach. Diese Doppellackierung war damals bei den Opel-Fahrzeugen üblich. Nach dem Muster der „USMutter“ General Motors mit all den dortigen Straßenkreuzern. Im November 1966 ergab sich die nächste freudige Überraschung im Hause Kager. Sohn Martin erblickte die Welt und somit das schöne Raabtal und schnupperte die medizinisch gepriesene Landluft. Schon als Säugling dürfte sich der kleine Martin in den OPEL OLYMPIA REKORD C vernarrt haben. Der „Opel-

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Der um einige Monate jüngere Martin Kager restaurierte den Opel zum 50er-Jubiläum von Grund auf in den Originalzustand. Bestaunt wurde der Opel auch bei der Ausstellung „Alte Liebe rostet nicht!“ in Brunn bei Fehring.

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urch die starken Unwetter werden viele Fahrzeuge beschädigt. Das Autohaus Kalcher in Fehring ist der kompetente Dellen- und Hagelspezialist in der Südoststeiermark und kann kostengünstig beschädigte Teile ausdrücken, ohne zu lackieren. Sollte ein Schaden so stark sein, das auch gespengelt und lackiert werden muss, stehen im Autohaus Kalcher sogar 2 Lackierkabinen zu Verfügung. Betroffene Fahrzeughalter aller Marken können sich zum kostenlosen Sicht-Check unter 031552424 bei Herrn Schmoll oder Herrn Kaufmann melden. Sollte das Fahrzeug fahruntauglich

sein, erfolgt die Abschleppung kostenlos. Kostenvoranschläge bei Selbstzahler oder Sachverständigenanforderungen im Kaskofall sind als Serviceleistung bei anschließender Reparatur durch das Autohaus Kalcher kostenfrei. Ein kostenloser Leihwagen(exklusive Treibstoffe und max. 500 km/Woche) wird über die Dauer der Reparatur ebenfalls zu Verfügung gestellt. Sollte es einmal finanziell knapp sein und keine Versicherung den entstandenen Unwetterschaden regulieren, ist ein Reparaturkredit, vermittelt durch das Autohaus Kalcher, gerne möglich. www.autokalcher.at


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Jazz: Viel Technik, wenig Verbrauch AUTOTEST Honda Jazz e:HEV Elegance Motor: 98 PS Otto + 109 PS E Hubraum: 1.498 ccm Verbrauch 100 km: ca. 4,5 l Listenpreis (ab 1.7.): 25.190,- € Foto: SOJ/Dorian Krois

VON DORiAN KROiS Hybrid-Hattrick bei Honda! Nach den in den letzten Ausgaben von mir gefahrenen und hier beschriebenen Honda Hybrid-Modellen HR-V und CR-V, folgt nun der Kleinwagen Honda Jazz, der ebenfalls nur mehr als Vollhybrid zu haben ist. Kurze Erklärung: Das Fahrzeug wird dabei von einem Elektromotor angetrieben, der Benzinmotor dient lediglich der Energiegewinnung und treibt einen zweiten E-Motor an, der Strom produziert. Ein ebenfalls integrierter Akku speichert diese und die aus Bremsvorgängen bzw. Rekuperation produzierte Energie zwischen. Der Benzinmotor wird somit nur jeweils nach Bedarf sowie natürlich bei kräftigeren Tritten aufs Gaspedal aktiviert. Abgesehen vom gelegentlichen Aufheulen des Motors merkt man von diesen Vorgängen so gut wie nichts. Ein niedriger Verbrauch ganz ohne anstecken an die Ladesäule (getankt wird hier nur Benzin) ist der Vorteil dieses bewährten Antriebskonzeptes. Der für den Antrieb verantwort-

Seltener Gast an der Tankstelle. Fährt oft elektrisch, tankt aber nur Benzin.

liche Elektromotor leistet 80 kW/109 PS und 253 Newtonmeter Drehmoment. Das reicht, um den rund 1250 Kilogramm schweren Japaner aus dem Stand in 9,4 Sekunden auf Tempo 100 zu beschleunigen, maximal sind 175 km/h möglich. Vor allem im Stadtverkehr fühlt sich der Jazz dank der stets zur Verfügung stehenden Kraft des E-Motors sehr flott an. Der im Vergleich zu anderen Kleinwagen relativ hohe

Einstiegspreis des Honda Jazz beruht auf seiner sehr umfangreichen Ausstattung: Schon das Basismodell Comfort bringt serienmäßig unter anderem den Notbremsassistenten, den aktiven Spurhalter, die adaptive Geschwindigkeitsregelung sowie eine Verkehrszeichenerkennung mit. LED-Scheinwerfer mit Fernlichtassistent, Sitzheizung, ein Radiosystem mit 5-Zoll-Display, ein 7-Zoll-Digitalcockpit und die

Dieses Fahrzeug wurde uns vom Autohaus Kalcher in Fehring zur Verfügung gestellt. Tel.: +43 3155 2424 www.autokalcher.at raffinierten und aus auch aus dem HR-V bekannten Magic Seats gehören ebenfalls dazu. Diese erlauben es, die Sitzflächen der Fondplätze ähnlich wie Kinosessel hoch zu klappen. So entsteht praktischer Stauraum hinter den Vordersitzen. Außerdem sehr erwähnenswert: Der Honda Jazz ist mit 10 Airbags ausgestattet, was in dieser Klasse sicher einmalig ist und so trotz kompakter Größe für einiges an Sicherheit sorgt.

ÖAMTC: Strafen im Ausland – so teuer kann es werden Der fühlbar ef fiziente Hybrid

Abbildung zeigt Modell Jazz 1.5 i-MMD Hybrid Executive und Jazz Crosstar 1.5 i-MMD Hybrid Executive.

Der Honda Jazz e:HEV mit innovativer Hybridtechnologie: ǐǞǶ‫ ة‬ǶƵǞȺƵ‫ ة‬ƵǏ˛ɹǞƵȁɈ‫ خ‬ßƵȲƵǞȁƦƊȲƵȁ ²ǞƵ ǐǶƵǞƧǘ ƵǞȁƵ §ȲȌƦƵǏƊǘȲɈ ɐȁƮ ȺǞƧǘƵȲȁ ²ǞƵ ȺǞƧǘ‫ ب‬ ♦ Honda FIX-Leasing ♦ € 500,– VersicherungsBONUS jȲƊǏɈȺɈȌǏǏɨƵȲƦȲ‫ خ‬DzȌǿƦ‫ـ خ‬àmÀ§‫ ׈ةٌׅׄةׄ بف‬Ƕ‫ ׀׀ׁش‬Dzǿ‫ ! ة‬2ٌ0ǿǞȺȺǞȌȁ Ǟȁ ǐ‫ش‬Dzǿ‫׉׀ׁׂٌ׀ׁ ب‬ RȌȁƮƊ IǞȁƊȁƧǞƊǶ ²ƵȲɨǞƧƵȺ ɐȁƮ RȌȁƮƊ ßƵȲȺǞƧǘƵȲɐȁǐȺȺƵȲɨǞƧƵ DzɈǞȌȁ ‫ـ‬ƦƵǞ ƦȺƧǘǶɐȺȺ ƵǞȁƵȺ ßȌȲɈƵǞǶȺȺƵɈȺ‫ ف‬ gültig bei Kauf und Zulassung bis 30.06.2022.

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Was man bei Verkehrssünden im Ausland beachten sollte und welche Kosten drohen Nicht nur die Bestimmungen, sondern auch die Kosten bei Verkehrssünden können im Ausland von den heimischen abweichen. „Vor dem Start in den Urlaub sollte man sich daher über die vor Ort geltenden Verkehrsbestimmungen schlau machen. Prinzipiell gilt: Was in der Heimat tabu ist, sollte es jedenfalls auch im Ausland sein“, so ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner. Alkohol am Steuer: „Bei Fahrten unter Alkoholeinfluss drohen drastische Folgen", warnt die Expertin des Mobilitätsclubs. „In Italien wird bei einer Alkoholisierung mit mindestens 1,5 Promille sogar das Fahr zeug beschlagnahmt." Wer in Spanien mit 1,2 Promille lenkt, muss mit drei Monaten Freiheitsstrafe rechnen. Generell hat man es bei Überschreitung der (meist 0,5) Promillegrenzen mit hohen Geldstrafen zu tun – so sind es in

Deutschland, Italien und Spanien 500 Euro aufwärts. Telefonieren am Steuer: „Wer während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung telefoniert, muss mit saftigen Strafen rechnen. In Frankreich mit mindestens 135, in Italien mit 165 und in Spanien mit mindestens 200 Euro", weiß die Juristin. Überhöhte Geschwindigkeit: Auch für Verstöße gegen Tempolimits muss man tief in die Geldtasche greifen. Überschreitungen von 20 km/h kosten in Italien mindestens 175 Euro (nachts sogar noch einmal um ein Drittel mehr) und in der Schweiz umgerechnet ab 175 Euro. Falschparken wird vor allem in Ungarn teuer, wo Strafen bis zu 265 Euro drohen. Sämtliche Verkehrsbestimmungen und viele weitere Infos zum Urlaubsland findet man auf der Homepage des ÖAMTC unter www.oeamtc.at/laenderinfo.


LEBENS Ansichten 42 WWW.SOJ.AT

Foto: RC-Fürstenfeld

Rotary Fürstenfeld verstärkt sein Team

Kurt Heinrich, Jutta Leitner, Präs. Werner Gutzwar, Peter Troißinger und Wolfgang Elsnegg-Dilsky.

Der Rotary Club unterstützt hilfsbedürftige Menschen nicht nur mit einmaligen finanziellen Zuwendungen, sondern mit einer nachhaltigen Betreuung. Hierfür ist der Club über jedes neue Mitglied dankbar. Umso mehr freuen sich die Fürstenfelder nun über vier neue Mitglieder: Jutta Leitner, Direktorin vom Leitner Thermenhotel Loipersdorf, Kurt Heinrich. Chef vom gleichnamigen Weingut in Großwilfersdorf, Künstler und Hotelier Peter Troißinger vom Malerwinkl in Hatzendorf und Wolfgang Elsnegg-Dilsky, Inhaber und Betreiber der Trattoria della rosa in Fürstenfeld. Der RC zählt nun 37 Mitglieder. Präsident Werner Gutzwar freut sich auf eine engagierte Zusammenarbeit.

Foto: Walter Flucher

Lesung im ABC-Park in St. Johann/Haide

Bgm. Günter Müller, Autorin Carmen Lammer, Gerald Strasser, Anna Rössler und Helga Glatz.

Bei sommerlichen Temperaturen begeisterte die Weizer Autorin Carmen Lammer mit Leseproben aus ihren Werken „Bis ganz oben“, „Einblick“ und „Glatt und verkehrt“ ihre ZuhörerInnen im ABC Park in St. Johann/Haide. Besondere Aufmerksamkeit erforderte ihr Mundartgedicht „larta is“. Mit „Glatt und verkehrt“ gewann die Autorin den oststeirischen Literaturwettbewerb „WortSchatz“, bei dessen Siegerehrung Peter Simonischek aus ihrem Werk las. Mit dem gleichnamigen Buch wurde sie auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert. Musikalisch umrahmt wurde die Lesung im Bildungspark vom Gitarristen, Sänger, Komponisten und Mastermind der Gruppe ThanX, Gerald Strasser.

Sommertheater im Strohballenambiente

Das Bierbaumer Hoftheater zeigt 2022 drei heitere Einakterkomödien: „Ich mach das schon“, „Ideen muss man haben“ und „Verleih nie deinen Ehemann“. Die Aufführungen finden im Strohballenambiente des urigen Bauernhofs in der Bierbaumer Ortsmitte neben der Kapelle statt. Spieltermine sind am Fr., 15. Juli um 19:30 Uhr, am So., 17. Juli um 18 Uhr, am Mi., 20. Juli um 19:30 Uhr, am Fr., 2. Juli um 19:30 Uhr und am So., 24. Juli um 18 Uhr.

Foto: SOJ/Walter Flucher

Von ein paar Seiten habe ich gehört, dass die Jungen nicht mehr lesen. Einfach nur so „DahinTippseln“ und irgendwelche Meldungen registrieren oder „Liken“ und an „Freunde“ weiterschicken. Die allermeisten „Facebook-Nutzer“ kennen ihre „Freunde“ gar nicht. Doch in der Annahme, dass man irgendwie beliebt ist, teilt man Fotos vom Eisessen, vom Biertrinken....Auch schräge und gefährliche „Selfies“ von Berggipfeln, Brücken, Leitungsmasten usw. werden verschickt. Immer wieder fallen junge Menschen zu Boden.Tot und vorbei. Lesen ist wesentlich gesünder. Der Duft von Papier und der kompakte Geist, der in jedem Schriftstück und Buch steckt, ist ein faszinierendes Erlebnis. Da schwirren die Schmetterlinge im Kopf, Herz und Bauch. Lesen ist Nahrung für die Seele und für das Gehirn. Entspannung pur, wenn die ausgesuchte Urlaubslektüre auf einer bequemen Liege im Schatten eines Baumes den Alltag vergessen lässt. Dazu das Handy einfach ausschalten. Einmal Ruhe finden. Mit dem Lesen wieder Schriftmuster erkennen und ins „unterversorgte Hirn“ einspeichern. Die „Handy-Tippsler“ haben ja ihre eigenen Schrift- und Schreibmuster. Irre peinlich die Form einer Rechtschreibung, die eher einer Lautschrift gleicht. Mit solch einer Unrecht-Schreibung im Kopf, wandern manche durchs Leben. Noch schlimmer ist, gar nicht lesen zu können. Es gibt jede Menge Analphabeten die sich schwerstens im Alltag zurecht finden. Schon der einfachste Einkauf bringt Schweißtropfen auf die Stirn. Dumm gelaufen, wenn man nur Bilder am Handy herumschickt..... Anstatt einmal die Freude am Lesen gefunden zu haben...

SÜD-OST JOURNAL

Das Bierbaumer Hoftheater zeigt heuer drei unterhaltsame Komödien.

Weinbau-Landessieger ist aus Hartberg

Bei der heurigen Landesweinbewertung der LK, an der steiermarkweit 500 Weinbauern mitmachten, konnte der Hartberger Winzer und Buschenschank-Chef Josef Nöhrer mit seinem Zweigelt Reserve 2020 in der Kategorie Zweigelt den Landessieg erreichen. Erste Gratulanten seitens der Stadt Hartberg waren Bgm. Marcus Martschitsch und Vizebgm. LAbg. Lukas Schnitzer, die gemeinsam mit Josef Nöhrer mit dem Siegerwein anstießen.

Foto: SOJ/Walter Flucher

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Vbgm. Lukas Schnitzer, Josef Nöhrer und Bgm. Marcus Martschitsch.


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EIGENTÜMER, HERAUSGEBER, VERLEGER Kommerzialrat Hannes Krois

GESCHÄFTSFÜHRUNG, LEKTORAT Ulrike Krois CHEFREDAKTEUR Kommerzialrat Hannes Krois SEKRETARIAT Sandra Zach

REDAKTIONSLEITUNG H. Dorian Krois REDAKTION Walter Flucher, Franz Weber

VERKAUFSLEITUNG Robert Gutmann KUNDENBERATUNG R. Müller, Franz Weber BUCHHALTUNG Heidi Wolf

PRODUKTIONSLEITUNG Werner Schlögl PRODUKTION Gerd Neumann, Claudia Mathans

GRAFIK Karin Seidl-Csurmann

VERTRIEB Das Süd-Ost Journal erscheint dreiwöchentlich in einer Druckauflage von 163.000 und geht kostenlos per Post an jeden Haushalt in den Bezirken Südoststeiermark, Jennersdorf, Hartberg-Fürstenfeld, Güssing, Oberwart und Weiz sowie in Teile der Bezirke Leibnitz, Graz-Umgebung.

Gesamtauflage 163.000 Vier Mutationen: Süd, Ost, Nord und West AUFLAGE

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Die veröffentlichten Meinungen müssen sich nicht mit der Meinung des Herausgebers decken.

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Petersdorf II: Florianifest der FF, PII-Halle 26. Juni Bad Tatzmannsdorf: Theater „Landflucht und Heimkehr“, Reduce Kultursaal, 15.00 Baumgarten: Frühschoppen der FF, Festhalle, ab 9.30 Feldbach: Früschoppen, ESV Halle Unterweißenbach, 10.00 Jagerberg: Tag der offenen Gartentür in Erni’s Gartenvielfalt, Unterzirknitz 25, ab 10.00 Jennersdorf: Feierliche Einweihung des Mahnmals, Verein Pulverturm, Schulstraße 4, 14.30 Kapfenstein: Herz-Jesu-Fest mit Kirtag, Kirchplatz Leibnitz: Radio.String.Quartet, Open Air Konzert, Glockenwiese Schloss Seggau, 11.00 28. Juni Bad Loipersdorf: Fahrrad-Erkundungstour in der Dreiländerregion, Treffpunkt beim Thermen-Haupteingang, 10.30 Bad Tatzmannsdorf: Geführte E-Bike Tour, Treffpunkt beim Tourismusbüro, 14.00 29. Juni St. Martin a.d. Raab: Grenzenlos nach Slowenien, Wanderung, Treffpunkt beim GH Lang Kölbereck, 13.30 1. Juli Feldbach: Die lange Nacht des Einkaufs & Genusses, Innenstadt, am 18.00 Hartberg: Sommerfest der FF Hartberg, Hauptplatz (03.07.) Weiz: Altstadtfest, Innenstadt, ab 19.00 Weiz: Chrom & Genuss mit Oldtimer-Präsentation, Hauptplatz, ab 17.00

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2. Juli Bad Waltersdorf: Relax.Wein.Oststeiermark, Weinverkostung mit Live-Musik, Spa Resort Styria, ab 17.00 Fürstenfeld: Bike Freestyle Show, Hauptplatz, 18.00 Heiligenbrunn: Uhudler Sommerfest, Kellergasse (bis 03.07.) Loipersdorf: #wearewater-Fest, Thermenresort Loipersdorf St. Anna am Aigen: Terra Vulcania – Das Weinfest der Region, Marktplatz, ab 16.00 Thannhausen: „regional genuss markt“, Gemeindezentrum, ab 8.00 3. Juli Gnas: Eröffnungsfeier Rotes Kreuz Dienststelle Raning, 9.00 Oberdorf: OSCO lädt zu Weizer Oldtimer-Genuss-Tour, Gelände der Festhalle Oberdorf, ab 13.00 Markt Hartmannsdorf: Grillfest des Bauernbundes, Wein- und Gästehof Erlacher, 11.00 Pinggau: Maibaumumschnitt, Landjugend, VAZ Straden: Flohmarkt mit Live-Musik beim Bulldogwirt, Hof bei Straden, ab 8.00 Vorau: Gesang & Orgel mit Clemens Unterreiner und Peter Tiefengraber, Stiftskirche, 18.30 5. Juli Fehring: „Vom Wunder (Zu)Zuhören“, Vortrag mit Folke Tegetthoff, Kleiner Kultursaal, 19.30 6. Juli Fehring: Beratung zum Thema Demenz, Gensundheitszentrum Fehring, 9.00 Heilbrunn: „Einen Jux willer sich machen“, Brandluckner Huab’n Theater, 20.00 (bis 19.08)

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Fürstenfeld: Brunnenfest, StadtZug-Platz, 19.00 Gnas: ORF Klangwolke, Kirchplatz, 21.00 Halbenrain: Die Draufgänger, Konzert, Schlosspark, 20.00 St. Ruprecht/Raab: „Tatort Villa Bock“, Theater im Park, 20.30 (bis 17.07, 20.30) Tauchen: Schulschlussfest & Dämmerschoppen, DEV-Haus Tauchen 10. Juli Pinggau: 90 Jahre Gründungsfest, MMK Pinggau, VAZ, ab 11.00 Rettenegg: Frühschoppen der FF Rettenegg, Dorfstadl, 10.30 Unterlamm: Heinrichsonntag mit großem Kirtag, ganztags 11. Juli Hartberg: Austrian Orienteering Days Orientierungsläufe, Innenstadt, ab 18.00 (bis 14.07.)

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