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DAS MAGAZIN FÜR BAUEN & WOHNEN
bauen und modernisieren
wohnen und einrichten
garten und terrasse
Mit ebenso modernen wie pflegeleichten Kunststofffenstern lassen sich die Energiekosten deutlich reduzieren. Mehr dazu in diesem Magazin.
Corinna Freytag und Nico Ploog wohnen „in loftiger Atmosphäre“ im Bückeburger Falkingsviertel. Wir durften einen Blick in ihr Penthouse werfen.
Wasser macht den Garten erst perfekt. Wir erläutern, welche Pflanzen sich in welchem Gewässer wohlfühlen und was man in puncto Teich bedenken sollte.
Ein Magazin der Schaumburger Nachrichten, der Schaumburger Zeitung und der Schaumburg-Lippischen Landes-Zeitung | Juni 2010
In der Kampstr. 11 in Bad Nenndorf entstehen in Kürze 6 hochwertige Eigentums- und 2 Penthouse-Wohnungen (inkl. Betreuungs-Konzept) Jede Wohnung mit: Fußbodenheizung und Parkettfußboden Fenster mit 3-fach Verglasung Elektrischen Rollläden Videosprechstelle und Sat-Anlage Balkon oder Terrasse
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inhalt
bauen und modernisieren
Barrierefrei wohnen Seite 6
wohnen und einrichten
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Inhalt
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Der Blick durchs Fenster
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Barrieren müssen nicht sein
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Gesund statt muffig
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Akzente und Stimmung mit Licht
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Solare Wärme kommt vom Himmel
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Dächer haben Potenzial
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Freiräume unterm Dach
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Neue Förderstandards für Wohngebäude
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Raffinierte Akzente
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Wärme aus Wand und Boden
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Kostenfaktor Dach wird zum Sparschwein
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Wärme pumpen, Geld sparen, Umwelt schonen
Neue Ideen im Teppichdesign Seite 27
garten und terrasse
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Fassadendämmung spart Heizenergie
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Die Muskelhypothek
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Eine loftige Atmosphäre
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Neue Ideen im Teppich-Design
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Alles scharf, alles flach
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Kuschelige Technik
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Mehr wert, als man denkt
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Wo das Wasser natürlich glitzert
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Gartenmöbel aus Aluminium liegen im Trend
Kein Weg ohne Ziel Seite 42
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Hecke, Zaun oder Mauer?
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Die Königin der Früchte
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Jeder Findling ist einzigartig
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Kein Weg ohne Ziel
Impressum 4 Wände – Das Magazin für Bauen & Wohnen Gemeinsame Herausgeber: Schaumburger Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Am Markt 12-14, 31655 Stadthagen C. Bösendahl GmbH & Co. KG, Klosterstraße 32/33, 31737 Rinteln Grimmesche Hofbuchdruckerei, Lange Straße 20, 31675 Bückeburg
Redaktion: Uwe Graells (verantwortlich), Frank Werner, Holger Buhre Redaktionelle Mitarbeit: Kirsten Elschner, Roger Grabowski, Vera Skamira, Michael Werk
Sehr geehrte Leserinnen und Leser. Gestern hat sie endlich begonnen: die Fußball-WM in Südafrika. Viele Fans aus dem Schaumburger Land werden dieses Ereignis in den kommenden vier Wochen gespannt verfolgen: Sie schauen die Spiele entweder gemeinsam mit Freunden und Fremden beim sogenannten public viewing – oder genießen die WM in Ruhe daheim in den eigenen vier Wänden. Wie man es sich zuhause noch schöner und gemütlicher machen kann, lesen Sie in dieser neuen Ausgabe unseres Magazins „4 Wände“. Die inhaltliche Palette reicht diesmal vom barrierefreien Wohnen über energetische Sanierungsund Fördermöglichkeiten bis zu neuen Trends in puncto Innenausstattung. Passend zur Jahreszeit kommt auch das Thema Garten selbstverständlich nicht zu kurz. Sollten Sie Tipps, Hinweise oder kritische Anmerkungen haben, dann zögern Sie nicht, uns diese mitzuteilen. Schließlich wollen wir dieses Magazins ständig weiterentwickeln, so dass Sie im August – beim nächsten Erscheinungstermin – eine noch informativere Ausgabe unserer „4 Wände“ mit Ihrer Tageszeitung nach Hause geliefert bekommen. Viel Spaß beim Lesen.
Produktion/Layout/Titelgestaltung: Vera Elze Anzeigen: Arne Frank (verantwortlich) Fotos: iStock, fotolia, Roger Grabowski, privat
Arne Frank Verlagsleiter
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„Der Einbau moderner Energiesparfenster aus Kunststoff senkt die Energiekosten drastisch“, sagt Werner Preusker, Sprecher der Initiative „PVC plus“.
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Der Blick durchs
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as Einsparpotenzial im Zusammenspiel mit anderen energetischen Modernisierungsmaßnahmen sei enorm: Mit 18 Milliarden Euro pro Jahr bis zum Jahr 2050 könnten 86 Prozent des Wärmebedarfs von Gebäuden eingespart werden, so ein Ergebnis aus der Studie „Modell Deutschland – Klimaschutz bis 2050: Vom Ziel her denken“, die von Prognos und dem Öko-Institut für den WWF erstellt wurde. Diese Zusatzkosten hält Preusker im Hinblick auf die bisher eingesetzten Beträge zur Verringerung des Energieverbrauchs und der Förderung erneuerbarer Energien nicht für utopisch hoch. Dennoch bedürfe es zusätzlicher Anreize für diese Investitionen. „Die bisherigen staatlichen Hilfen wie Zuschüsse oder KfW-Darlehen reichen hier nicht aus“, sagt Preusker vor dem Hintergrund der Neufassung der EU-Gebäude-Richtlinie. Nach 2020 müssen alle Neubauten nahezu Nullenergiehäuser sein, öffentliche Neubauten bereits zwei Jahre früher. „Dieser langfristig klar vorgezeichnete Weg führt bei Eigentümern und Industrie zu mehr Planungs- und Investitionssicherheit“, sagt Bundesumweltminister Norbert Röttgen. Das werde im Markt einen deutlichen Wettbewerbsschub im Hinblick auf die innovativsten Produkte auslösen – sowohl für ganze Gebäude als auch für einzelne Bauteile. „Energieeffizienz wird damit zu einem Markttreiber“, so Röttgen.Der Einbau moderner Fenster-Systeme mit PVC-Profilen
So oder so ähnlich sieht ein nach neusten Standards gebautes Fenster im Querschnitt aus.
kann einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz leisten. Ein Beispiel dafür ist die Modernisierung von 13.000 Wohneinheiten im Märkischen Viertel Berlin. Dort investiert ein Wohnungsunternehmen AG bis zum Jahr 2015 rund 440 Millionen Euro, um die voraussichtlich größte Niedrigenergiesiedlung Deutschlands zu schaffen. 2000 Wohnungen sind bereits komplett modernisiert. Ausgestattet wurden sie mit Energiespar-Fenstern aus Kunststoff, Dämmsystemen für die Fassaden und die oberen Geschossdecken sowie modernen Heizungen. Durch das Zusammenspiel der bisherigen Sanierungsmaßnahmen sanken die Heizkosten bereits um 40 bis 50 Prozent.
In Deutschland sind nach Angaben der Initiative „PVC plus“ inzwischen mehr als die Hälfte aller neu eingebauten Fenster-Profile aus PVC. Diese bieten Bauherren und Modernisierern eine wirtschaftliche Lösung durch niedrige Anschaffungskosten, leichte Pflege und eine Lebensdauer von rund 50 Jahren. Außerdem benötigen die Rahmen keinen Anstrich. Ein weiterer Pluspunkt ist die Wiederverwertbarkeit der Rahmen. Dank flächendeckender Sammel- und Verwertungssysteme entsteht ein geschlossener Materialkreislauf. Das aus alten Fensterrahmen gewonnene PVC-Recyclat wird wieder zur Herstellung neuer Hightech-Profile verwendet.
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Barrieren müssen nicht sein 93 Prozent der älteren Menschen leben in ihrer eigenen Wohnung. Alten- und Pflegeheime, Betreutes Wohnen und gemeinschaftliche Wohnformen sind die Ausnahme.
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ie meisten Senioren bleiben auch dann noch in normalen Wohnungen, wenn sie auf Hilfe und Pflege angewiesen sind. Von den rund 1,7 Millionen Pflegebedürftigen über 65 Jahren werden nach einer aktuellen Pflegestatistik rund zwei Drittel zu Hause versorgt, so das Kuratorium Deutsche Altershilfe. Doch viele der von Älteren genutzten Wohnungen entsprechen nicht den besonderen Anforderungen in diesem Lebensabschnitt. Stufen und Schwellen müssen überwunden werden. Die Sanitäranlagen werden mit hohen Duschtassen oder Wanneneinstiegen zu Stolperfallen. Die Flächen im Bad und in den Fluren sind zu klein, um im Bedarfsfall mit dem Rollstuhl manövrieren zu können. Von etwa 40 Millionen Wohnungen in Deutschland sind nach Angaben des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) lediglich 350.000 seniorengerecht ausgestattet – ein Anteil von gerade einmal 0,85 Prozent.
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Die meisten Wohnungen in Deutschland sind für ältere Menschen und Rollstuhlfahrer nicht geeignet. Ein großes Hindernis sind beispielsweise Türschwellen, die bis zu 15 Zentimeter hoch sein können.
Eigentümer von Immobilien haben es selbst in der Hand, ihr Haus für das Alter fit zu machen. Der Bauherren-Schutzbund (BSB) empfiehlt allen Bauherren, bereits in der Planungsphase an später zu denken und ein Haus fürs ganze Leben zu bauen. Denn es lassen sich erhebliche Kosten sparen, wenn eventuelle spätere Beeinträchtigungen und Behinderungen von vornherein einkalkuliert werden, so der BSB. Dabei kann das Haus durchaus jung und modern wirken. Es kommt nur darauf an, dass es sich im Bedarfsfall unkompliziert und preiswert umbauen lässt. Das beginnt schon an der Gartentür. Auf allen Wegen zum Haus sollten Schwellen und Treppenstufen vermieden werden – vor allem am Hauseingang. Vor und hinter der Haustür muss viel Platz eingeplant werden. 1,50 mal 1,50 Meter Bewegungsfläche benötigen Rollstuhlfahrer zum Rangieren. Dieser Raum bewährt sich aber auch im Alltag junger Familien, die zum Beispiel Platz für Kinderwagen brauchen. Wichtig für Rollstuhlfahrer sind auch breite Haustüren. Alle Türen im Haus sollten im Idealfall mindestens 90 Zentimeter breit ein. Wer nicht schon in jungen Jahren mit solch großzügigen Türbreiten wohnen möchte, kann sie zunächst mit einem entsprechend breiten Sturz versehen und dann auf ein kleineres Maß zumauern lassen. „Die eine Steinreihe lässt sich später bei Bedarf leicht herausnehmen“, sagt Thomas Penningh,
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Vorsitzender des Verbandes Privater Bauherren (VPB). Nicht nur Neubauten lassen sich barrierefrei gestalten, auch in Altbauten oder Mietwohnungen ist eine Umstellung auf altersgerechte Nutzung möglich. Schon mit kleinen Maßnahmen lässt sich mehr Sicherheit und Bewegungsfreiheit erreichen, so das Kuratorium Deutsche Altenhilfe. So kosten Stützgriffe im WC zwischen 300 und 400 Euro und ein beidseitiger Handlauf rund 700 Euro. Für behindertengerechte Türen können inklusive Einbau zwischen 800 und 900 Euro Kosten entstehen. Für die Montage eines unterfahrbaren Waschbeckens muss man mit etwa 800 Euro rechnen. Für die Finanzierung solcher Umbaumaßnahmen gibt es Hilfe: Bei Pflegebedürftigkeit zahlt die Pflegekasse zum Beispiel einen Zuschuss für bauliche Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfelds.
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Gesund statt muffig In einem Keller wie diesem wird es höchste Zeit für eine Sanierung.
In älteren Häusern sind die Keller oft muffig und feucht. Solange diese Flächen nur als Lagerraum genutzt wurden, war dieser Zustand für Hausbesitzer nicht schön, aber akzeptabel.
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enn dann aber eine moderne Heizungsanlage eingebaut und kein Lagerraum für Brennstoffe mehr benötigt wird, ändert sich die Einstellung. Statt eines hässlichen Kellers mit feuchten oder schimmeligen Wänden könnte hier ein gemütlicher Hobby-, Party- oder Wohnraum entstehen.
Mit dem System zur Mauerwerkssanierung von der iB Injektions- & Bautenschutz GmbH können sogar Kellerwände mit hohen Durchfeuchtungsgraden dauerhaft saniert werden. Das System kann auf Beton, Kalkstein, Ziegel, Porenbeton, altem Mauerwerk und Kalksandstein eingesetzt werden. Nach einer Bestandsaufnahme und Analyse der Schäden entscheidet der Fachhandwerker, welche Methode optimal ist und welche Systemprodukte eingesetzt werden. „Nach Beendigung der Sanierungsarbeiten ist der Keller dann dauerhaft trocken und frei von gesundheitlichen Stoffen“, verspricht iB-Experte Dirk Dehne. „Und mit der Erhaltung wertvoller Bausubstanz steigt außerdem der Wert des Eigenheims.“
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Licht erzielt Effekte und schafft Stimmungen – nicht nur im Haus, sondern auch im Gartengrün, auf Wegen und Flächen sowie in Teich und Brunnen. Diese Leuchten für Teich und Garten haben es Fred Korte angetan.
Akzente und Stimmung mit Licht
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ochwertige Wasserspiel- und Gartenbeleuchtungen bilden darum seit Beginn dieses Jahres einen Schwerpunkt im Sortiment der Korte Baustoffe KG in Lüdersfeld.
Fred Korte hat im Südschwarzwald die Leuchten des Unternehmens Seliger entdeckt. Das umfangreiche Angebot des Herstellers aus Villingen-Schwenningen enthält Halogenstrahler und Power-LED-Strahler, BodenEinbauleuchten, Unterwasserstrahler, Wasserspiel- und Quellsteinbeleuchtungen sowie indirekte Beleuchtungen. Leuchtmittel und Zubehör zur einfachen Vernetzung unter Wasser sowie Funkfernbedienungen und Dimmerschalter komplettieren die Offerte. „Die von Seliger entwickelten Unterwasser-Schraubverbindungen machen die Installation einfach wie nie“, sagt Korte. „Das System bietet Anwendungsmöglichkeiten sowohl für anspruchsvolle Bauherren als auch für den Do-ItYourself-Handwerker.“
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Solare Wärme kommt vom Himmel Immer mehr Menschen sparen mit Hilfe von Solarwärme Heizkosten. Die Umstellung alter Öl- und Gasheizungen auf moderne Solarheizungen wird in Deutschland durch staatliche Zuschüsse gefördert. Die seit zwei Jahren gewährte Abwrackprämie für alte Heizungen zur Förderung der Solar-
Heinrich Henke GmbH 31683 Obernkirchen Gelldorfer Weg 42 ☎ (0 57 24) 95 96 - 0
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wärme wurde bis Ende 2010 verlängert.
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is dahin erhalten Eigenheimbesitzer beim Austausch alter Heizkessel gegen einen neuen solarunterstützten Brennwert- oder Pelletkessel je nach Größe der Anlage bis zu 4825 Euro als Investitionskostenzuschuss. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar) empfiehlt Hausbesitzern, den bis zum Ende des Jahres befristeten Förderbonus zu nutzen und jetzt alte Heizungen gegen moderne Solarheizungen auszutauschen. Beim Neubau ist der Einsatz von Erneuerbaren-Energien-Heizungen inzwischen in Deutschland sogar vorgeschrieben. Auch für Neubauten gibt es Zuschüsse für die Solarwärme-Nutzung, die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ausgezahlt werden. Kostenlose Informationen rund um die Technik und Förderung von Solarwärme erhalten Verbraucher im Internet unter www. solarfoerderung.de. Die Anzahl installierter Solarwärmeanlagen ist im vergangenen Jahr nach Angaben des BSW Solar stark gestiegen. Insgesamt sind in Deutschland nach
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Eine Solarwärmeanlage lässt sich auf vielen Dächern installieren. Allerdings muss das Dach gen Süden geneigt sein.
Verbandsangaben rund 1,4 Millionen Solarwärmeanlagen in Betrieb. Allein im Jahr 2009 kamen rund 150.000 Solarwärmeanlagen dazu. Auch für dieses Jahr rechnet der Verband mit einer hohen Nachfrage. „Dafür sprechen weiterhin attraktive staatliche Zuschüsse, über drei Millionen sanierungsreife und ineffiziente Heizungen sowie die Erwartung, dass die Energiepreise mit der Wiederbelebung der Weltwirtschaft deutlich steigen werden“, sagt Helmut Jäger, 2. Vorsitzender des BSW-Solar. 2009 wurden 1,55 Millionen Quadratmeter Solarkollektorfläche auf deutschen Dächern neu montiert. Mehr als die Hälfte der neu installierten Solarwärmeanlagen werden inzwischen zur Heizungsunterstützung eingesetzt. Der Rest ist auf die Warmwasserbereitung konzentriert. Tauscht ein Immobilienbesitzer sein altes Heizsystem gegen eine Kombination aus einer neuen Solarwärmeanlage mit Pellet- oder Brennwertkessel aus, erhält er zusätzlich zur normalen Solarförderung einen Bonus. Dieser sollte ursprünglich Ende 2009 auslaufen, wurde jedoch für das gesamte Jahr 2010 verlängert. Diese „Heizkessel-Abwrackprämie“ beträgt 400 Euro.
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Dächer haben Potenzial „Der Trend vom Schutzdach zum Nutzdach ist sehr groß“, sagt Dieter Ahrens, Dachdeckermeister und Inhaber der Firma Ahrens Solartechnik aus Scheie.
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ufgrund der ungebremsten Nachfrage nach Photovoltaikanlagen, mit denen aus Sonnenenergie Strom erzeugt werden kann, habe es zeitweise sogar schon Lieferengpässe gegeben.
Paletten- und kistenweise lagern die für seine Kunden bestellten Solarmodule auf dem Firmengelände von Dieter Ahrens.
Dass die zum 1. Juli von der Bundesregierung beschlossene Senkung der Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) von derzeit 39 Cent pro Kilowattstunde auf dann 33 Cent den „überhitzten“ Markt abkühlen könnte, damit rechnet Ahrens nicht: Die mit einer modernen PV-Anlage erzielbare Rendite sei zwar abhängig vom Standort und der Anlagengröße. Durchschnittlich acht Prozent seien aber realistisch – „und attraktiv“. Zudem hätten viele Eigenheimbesitzer dieses Potenzial ihres Hausdaches noch gar nicht erkannt. Bei allen Renditeüberlegungen dürfe man die Qualität jedoch nicht außer Acht lassen, sagt Ahrens. Sein nach der ISO-Norm 9001 zertifizierter Betrieb habe sich daher unter anderem auf Produkte der Marken BP Solar und Roto spezialisiert.
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Freiräume unterm Dach „Am Steildach sind so viele funktionale Aspekte zu beachten wie bei keiner anderen Dachform“, sagt Alexander Bruns, Geschäftsführer der Heinrich Henke GmbH in Obernkirchen.
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eben dem Schutz vor Niederschlag sei der Gesamtkomplex Wärmedämmung der wichtigste – „besonders wenn es um Wohnraum unterm Dach geht“. Nirgendwo sei aber auch der Freiraum für die persönlichen Ansprüche und Gestaltungsmöglichkeiten des Bauherrn größer, weiß Bruns. Er rät zu wirtschaftlichen Lösungen, die innen wie außen gleichermaßen überzeugen. „Moderne Wärmedämmsysteme auf den Sparren bilden dafür die ideale Grundlage und ermöglichen zugleich ein hochwertiges Wohnambiente.“
Viele ältere Dachwohnungen seien sanierungsreif, so Bruns. „Durch eine neue Wärmedämmung wird hier das Wohnklima entscheidend verbessert.“ Als Sanierungslösung hält der Experte die Aufsparrendämmung für besonders interessant: Sie erfolgt von außen und ohne Eingriff in den Innenraum. „Und zwar ohne Lärm oder Schmutz“, sagt Bruns.
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Neue Förderstandards für Wohngebäude
Fenster mit Dreifach-Verglasung halten die Wärme so gut im Raum wie eine massive Wand – lassen aber zugleich die solaren Strahlungsgewinne nach innen.
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um 1. Juli führt die KfW in ihrem Förderangebot für „Energieeffizientes Bauen und Sanieren“ neue Standards ein.
Mit den Programmen KfW-Effizienzhaus 70 und 55 in der Sanierung sowie KfWEffizienzhaus 55 und 40 im Neubau „un-
terstützt die KfW die Entwicklung hin zu höheren Energieeffizienzniveaus im Wohnungsbau“, sagt Axel Nawrath, Vorstands-
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mitglied der KfW-Bankengruppe. Die KfW hat die aus Mitteln des Bundes vergünstigten Förderprogramme wegen der schwierigen konjunkturellen Lage nur schrittweise und deutlich verzögert an die Energieeinsparverordnung 2009 angepasst. Zum 30. Juni werden nun die inzwischen nahe am gesetzlichen Mindestniveau liegenden Eingangsförderstufen 130 (Sanierung) und 85 (Neubau) auslaufen. Zukünftig stehen Interessierten, die ihr Haus sanieren wollen, neben den bisherigen KfW-Effizienzhäusern 115, 100 und 85 zwei weitere Stufen zur Verfügung: die KfW-Effizienzhäuser 70 und 55. Bei einem Neubau können sich Bauherren neben dem KfW-Effizienzhaus 70 dann auch für die KfW-Effizienzhäuser 55 und 40 entscheiden. Eine weitere Neuheit: Wie schon bei der energetischen Sanierung gewährt die KfW künftig auch in der Neubauförderung Tilgungszuschüsse ergänzend zum Förderkredit. Diese betragen bis zu zehn Prozent der Darlehenssumme. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der erreichten Energieeffizienz des Gebäudes. Dabei gilt: Je besser die Energieeffizienz, desto attraktiver die Förderung. Gleichzeitig werden die Zinssätze innerhalb der einzelnen Programme vereinheitlicht. Damit
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soll die Förderung für die Kreditnehmer nen Tonnen pro Jahr reduziert. Im ersten einfacher und transparenter werden. Mit Quartal 2010 belief sich das Zusagevoluden zunehmenden Anforderungen an den men bereits auf 2,5 Milliarden Euro. Bis Effizienzstandard der Gebäude gewinnt Ende März wurden damit knapp 370.000 auch die Qualität der Bauausführung an Wohneinheiten gefördert. Bedeutung. Deshalb definiert die KfW künftig ab dem KfW-Effizienzhaus 55 zusätzliche Anforderungen an die Baubegleitung durch Sachverständige. Bauherren sollen damit die Sicherheit erhalten, dass der Der Begriff Effizienzhaus ist ein Qualigewünschte Effizienzhaustätszeichen, das von der KfW, dem BunStandard in der Praxis auch desministerium für Verkehr, Bau und tatsächlich erreicht wird.
Was ist ein „Effizienzhaus“?
Im vergangenen Jahr hatte die KfW die Förderprogramme für „Energieeffizientes Bauen und Sanieren“ überarbeitet und ein Rekordvolumen von 8,9 Milliarden Euro zugesagt. Damit wurde die energetische Sanierung beziehungsweise der energieeffiziente Neubau von rund 620.000 Wohneinheiten finanziert und der CO2-Ausstoß im Wo h n g e b ä u d e b e r e i c h nachhaltig um 1,5 Millio-
Stadtentwicklung sowie der Deutschen Energie-Agentur (dena) entwickelt wurde. Die Zahl nach dem Begriff „KfW-Effizienzhaus“ gibt an, wie hoch der Jahresprimärenergiebedarf im Verhältnis zu einem vergleichbaren Neubau nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) sein darf. Beispiel: Das KfW-Effizienzhaus 85 hat höchstens 85 Prozent des Jahresprimärenergiebedarfs des entsprechenden Referenzgebäudes. Je kleiner die Zahl, desto niedriger und besser also das Energieniveau.
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Raffinierte Akzente
Ingo Gödecke ist schlichtweg begeistert von den Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten der Kunststeinwände.
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ie unbegrenzt die Möglichkeiten im Wandgestaltungssektor sind, zeigen die synthetischen Kunststeinwände „noma stone“ aus dem Hause NMC. Dabei handelt es sich um Wände in natürlicher Steinoptik. Das Spektrum reicht vom kastilischen Mauerwerk bis hin zur Schieferoptik. „Sämtliche Alternativen verblüffen damit, dass sie dem Original täuschend ähnlich sind“, erläutert Ingo Gödecke, Inhaber des Malerfachbetriebs Gödecke aus Rinteln. Die speziellen Paneele aus glasfaserverstärktem Polyesterharz sind einfach zu verarbeiten und sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich geeignet. Sie werden schnell und problemlos an die Wand geschraubt, die Zwischenräume anschließend mit einer speziellen Spachtelmasse verfüllt und retuschiert. „So kann man ganz raffiniert Akzente setzen“, sagt Gödecke.
Für jede Gestaltung gebe es den passenden „Stein“: Sandstein, Bruchstein, roter Backstein, Schiefer, Felsen und Mauern. Eine einzelne Paneele ist 3,30 mal 1,30 Meter groß und zwei bis drei Zentimeter dick. „Außerdem sind die Elemente wasserdicht, isolierend, hitzeresistent und witterungsbeständig“, erläutert der Experte.
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Bei behaglicher Wärme von unten lässt es sich auf dem Fußboden gut aushalten.
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nd das aus gutem Grund: Denn bei herkömmlichen Heizkörpern sammelt sich die Wärme unter der Decke, und am Fußboden sind die Temperaturen vergleichsweise niedrig. Fußboden- und Wandheizungen geben hingegen überwiegend Strahlungswärme ab. Diese wird nicht nur als angenehm empfunden, sondern spart obendrein Energie. Da der menschliche Körper diese Wärme sofort wahrnimmt, kann die Temperatur um zwei bis drei Grad niedriger eingestellt werden als bei herkömmlichen Heizkörpern. Zudem kommt die Flächenheizung mit niedrigeren Vorlauftemperaturen aus. Daher lässt sie sich gut mit einer Wärmepumpe betreiben. Für eine Fußbodenheizung eignen sich alle Bodenbeläge, die über die Kennzeichnung „Heizschlange mit drei Pfeilen nach oben“ verfügen. Eine Alternative zur Fußbodenheizung ist die Wandheizung. In Verbindung mit einem Lehmputz sorgt sie Experten zufolge für eine gesunde Strahlungswärme und ein angenehmes Raumklima. Allerdings darf bei einer Wandheizung die Heizfläche nicht mit Möbeln verstellt werden.
Wärme aus Wand und Boden Immer mehr Haus- und Wohnungseigentümer setzen auf die behagliche Wärme einer Fußboden- oder Wandheizung. So ist in jedem zweiten Ein- und Zweifamilienhaus in Deutschland eine Fußbodenheizung eingebaut.
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Kostenfaktor Dach wird zum Sparschwein Ein neues Dach: So etwas plant ein Haus- oder Eigenheimbesitzer maximal zweimal im Leben: bei Neubauvorhaben und bei einer entsprechenden Sanierung. Deshalb ist es wichtig, heute wegweisende Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.
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ei der Planung eines neuen Daches spielt das Thema Dämmung eine entscheidende Rolle. Dabei ist es wichtig, wie energieeffizient das Haus in den kommenden Jahrzehnten ist. Ein gut gedämmtes Dach kann zwischen zehn und 20 Prozent Energie einsparen. Das macht sich im Geldbeutel deutlich bemerkbar. In der Regel amortisieren sich die Ausgaben für die Dämmung innerhalb weniger Jahre.
Zudem dankt es die Umwelt, denn der geringere Energieverbrauch hilft, den Kohlendioxid-Ausstoß zu mindern. „Die Dämmung des Daches ist ein elementarer Bestandteil für energieeffizientes Wohnen“, erklärt Alexander Flebbe von der Firma Braas, einem Anbieter von Systemlösungen für Dächer.
Bei der Aufdachdämmung wird das Dämmmaterial zwischen Sparren und Pfannen eingebaut.
Bei der Dachdämmung stehen sich zwei unterschiedliche Systeme gegenüber: Die Aufdachdämmung und die Zwischensparrendämmung. Eleganter und effizienter ist die Aufdachdämmung. Im Gegensatz zur Zwischensparrendämmung wird das Dämmmaterial hierbei vollflächig
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Bei der sogenannten Zwischensparrendämmung wird das Material von innen angebracht. und wärmebrückenfrei von oben zwischen Dachsparren und Dachpfannen aufgebracht. Das Dach wird wie ein lückenloser Deckel abgeschlossen – größtmögliche Energieeinsparungen können realisiert werden. Aber ein Dach kann noch mehr: Die in der Regel brachliegende Fläche lässt sich zur Gewinnung von Sonnenenergie einsetzen. Sogar im nicht gerade sonnenreichen Deutschland können Hausbesitzer die Dachfläche als Energiequelle für sich nutzen. So liegt der solare Anteil bei der Warmwasseraufbereitung im Jahresdurchschnitt bei immerhin rund 65 Prozent. Mit Thermokollektoren auf dem Dach können Hausbesitzer so teure Heizkosten und Energie sparen. Sowohl energetisches Bauen oder Sanieren als auch Thermokollektoren werden staatlich gefördert
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Wärme pumpen, Geld sparen, Umwelt schonen
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er in sein Haus oder seine Wohnung eine Wärmepumpe einbaut, spart nicht nur bares Geld, sondern schont damit gleichzeitig die Umwelt.
Bei der Wärmepumpe ist es so, dass nur ein kleiner Teil an Antriebsenergie in den Prozess gesteckt werden muss und dann über die Umweltenergie einen großen Teil dazu holen kann. Auf der Kostenseite ist die Wärmepumpe immer abhängig von der Größe und von der Leistung, die gebracht werden muss.
Bei einem Einfamilienhaus kann davon ausgegangen werden, dass eine Wärmepumpe als Luftmaschine ungefähr 17.000 bis 18.000 Euro kostet, als erdgekoppelte Wärmepumpe etwa 24.000 Euro. Auf der Betriebskostenseite können über die Lebensdauer der Maschine fast 50 Prozent der Verbrauchskosten eingespart werden. Wenn die Preise für fossile Energie in Zukunft noch mehr steigen, ist die Einsparquote entsprechend höher. Langfristig zahlt sich die Wärmepumpe nach Angaben der TU München demnach aus.
Mit einer Luft- beziehungsweise Wasser-Wärmepumpe lassen sich rund zwei Drittel des WärmeenergieBedarfs eines Hauses aus dem Speicher der Natur decken.
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Fassadendämmung spart Heizenergie
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ine schlechte Isolierung geht ins Geld. Vor allem Bewohner von Alt-Immobilien, die nicht den aktuellen energetischen Standards entsprechen, dürften dies im vergangenen Winter gespürt haben. Die hohen Preise für Heizöl und Erdgas trugen ein Übriges dazu bei.
„Insofern lohnt es sich, über eine gesamtenergetische Sanierung des Hauses nachzudenken“, sagt Kai Harting, einer der beiden Inhaber des Malerbetriebs Harting aus Bückeburg. So lasse sich allein durch eine moderne Fassadendämmung mindestens ein
Drittel Heizenergie einsparen. Kämen weitere Maßnahmen, werde das Einsparpotenzial umso größer. Vor Beginn einer Sanierung sollte stets der Ist-Zustand analysiert werden, rät Vater Peter Harting. Bei der Ausarbeitung des Konzeptes seien zudem die Vorschriften der geltenden Energieeinsparverordnung zu beachten. Da sich viele Hauseigentümer scheuen, ein größeres Projekt in eigener Regie zu organisieren, bietet der Malerbetrieb Harting „Komplettlösungen aus einer Hand“, in die auch Kooperationspartner einbezogen werden.
Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Kai Harting (links) und Peter Harting verfügen über eine Zertifizierung als Energieberater im Maler- und Lackiererhandwerk.
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Die Muskelhypothek Der Traum vom Eigenheim mit Garten ist bei vielen Familien ein Dauerthema. Besonders junge Menschen sehnen sich nach den eigenen vier Wänden, wie eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa zeigt. Tapezieren vom Bauherren übernommen werden müssen. Manche Haushersteller liefern sogar das benötigte Material mit. „Die Entscheidung für ein Aus- oder Mitbauhaus sollte aber jeder sehr überlegt treffen und dabei sich nichts selbst vormachen“, warnt Hannott. Denn oft würden angehende Bauherren das notwendige Fachwissen und den Zeitaufwand unterschätzen. Eine umgangssprachlich auch als „Muskelhypothek“ bezeichnete Eigenleistung könne fehlendes Kapital zwar ausgleichen – sie sei aber nicht ohne Risiko, wenn es dem Bauherrn an handwerklichem Können fehlt.
Verheizen Sie Ihr Geld nicht durch die Außenwand! Mit einer Fassadendämmung sieht Ihr Haus nicht nur gut aus. Sie sparen auch bares Geld durch Heizkostenersparnis! Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern. 31691 Seggebruch Tallenser Str. 22 Malerfachbetrieb GMBH Tel.: 05724 / 8917 Fax: 05724 / 2514 · www.malerteamwk.de · malerteamwk@teleos-web.de
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„Die Möglichkeit von Eigenleistungen am Bau – egal, ob mit Fertigbauunternehmer, Bauträger oder Architekt – sollte realistisch eingeschätzt werden“, rät auch die Architektin Eva Reinhold-Postina vom Verband privater Bauherren (VPB). Der Bauherr müsse vor Baubeginn genau abwägen, was er neben der normalen Berufstätigkeit überhaupt noch schaffen kann. Um späterem Ärger vorzubeugen, sollten die beabsichtigten Eigenleistungen – möglichst mit Hilfe eines Sachverständigen – bereits im Bauvertrag geregelt und die dafür zu verrechnenden Gutschriften beziffert und festgeschrieben werden. Mit Eigenleis-
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on den 18- bis 29-Jährigen, die derzeit zur Miete wohnen, wollen laut Studie vier von fünf am liebsten in einer eigenen Immobilie leben. Doch Bauen ist für viele zu teuer. Mancher Bauherr liebäugelt deshalb damit, fehlendes Kapital durch eigene Arbeit und kostenlose Mithilfe von Angehörigen, Bekannten oder Nachbarn zu ersetzen. „Viele Fertigbauunternehmen bieten für solche Fälle Ausbau- und Mitbauhäuser an“, sagt Achim Hannott vom Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF). Das Angebot reiche vom Rohbau, der noch komplett ausgebaut werden muss, bis hin zu Häusern, bei denen nur noch das Streichen und
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tungen lässt sich oft allerdings weniger Geld sparen als Laien annehmen. Der VPB hat den Zeitaufwand am Beispiel eines Reihenhauses in München mit drei Etagen einschließlich Keller und 140 Quadratmetern Wohnfläche berechnet. Von den reinen Baukosten von rund 275.000 Euro ließen sich etwa 25.000 Euro einsparen. Diese Summe entspreche aber fast 850 Arbeitsstunden. „Solch monatelanges Schuften als Freizeit-Handwerker belastet auch die Beziehung“, warnt Reinhold-Postina. Manche Ehe habe solch einen Hausbau nicht überlebt. Ein weiteres Risiko: Eigenleistungen müssen exakt in den zeitlichen Bauablauf integriert werden, damit es nicht zu Verzögerungen kommt. „Dies gilt besonders dann, wenn der Bauherr mit einem Generalunternehmer oder Bauträger baut“, erläutert Reinhold-Postina. Besser sei es, nur das Streichen oder Bodenarbeiten zu übernehmen – Tätigkeiten, die immer am Ende eines Hausbaus stehen. Vom selbstständigen Verlegen der
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Elektrik rät Reinhold-Postina ab. Hier fallen nach der Eigenleistung noch weitere Handwerkerarbeiten wie Verputzen oder Verkleiden an. Der Bauherr läuft dann nicht nur Gefahr, den Zeitplan nicht einzuhalten und für die Verzögerung zu haften. Er kann auch Gewährleistungsansprüche verlieren, da im Nachhinein nicht mehr nachweisbar ist, wer eventuelle Baumängel zu verantworten hat. „Eine Muskelhypothek kann erfahrungsgemäß nicht ausreichen, um fehlendes Eigenkapital voll zu ersetzen“, warnt Stefan Speicher von der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Sollen Eigenleistungen in den Finanzierungsplan einfließen, dürften mögliche Einsparungen nicht zu hoch veranschlagt werden. In der Regel würden bei entsprechender Begründung bis zu fünf Prozent der Baukosten von den Geldinstituten anerkannt. Höhere Eigenleistungen würden in der Regel nur dann akzeptiert, wenn sie plausibel nachgewiesen und beispielsweise von einem Architekten bestätigt werden können.
Ob ein Bauherr selbst mit anpackt, sollte gut überlegt sein: Oft unterschätzt er das notwendige Fachwissen und den Zeitaufwand.
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Eine loftige Atmosphäre Ihren Traum vom eigenen Loft haben sich Corinna Freytag und Nico Ploog in Bückeburg erfüllt. Die aus Köln und Schleswig-Holstein stammenden Eheleute hat es beruflich nach Schaumburg verschlagen, wo sie sich sofort in den modernen Wohnkomplex verliebten, der in den sechziger Jahren als Matratzenfabrik diente.
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er Bau wurde im Zuge der Sanierung des Falkingviertels unter der Leitung von Architekt Gerd Hartmann umgestaltet. „Die Idee war es, aus der Umgebung hervorzustechen und den Industriecharakter zu erhalten“, erläutert Hartmann. So lassen die zum Teil im Außen- als auch im Innenbereich belassenen Backsteine Fabrikatmosphäre entstehen und verleihen dem Gebäude in Kombination mit Stahlelementen und Holzverkleidungen einen besonderen Charme, der auch das Ehepaar überzeugt hat. Im November haben sie die Dachgeschosswohnung bezogen, die mit ihrer umlaufenden Terrasse einen einmaligen Blick auf den Harrl bietet, und ihrem Design entsprechend auch in das Hamburger Hafenviertel passen könnte. „Würde die Elbe noch vor der Tür verlaufen, könnte
man glatt denken, man wäre in der Hansestadt“, sagt Ploog, der beruflich viel im Norden tätig ist. In ihrem Penthouse fühlen sich die beiden sichtlich wohl. „Hier können wir in der Stadt und doch gleichzeitig für uns wohnen“, sagt Freytag. Besonders die offene und helle Raumstruktur lasse die eigenen vier Wände zu einem Traum werden, der in der Wohn- und Kochlandschaft seinen Höhepunkt findet. Klare Formen und dezente Farben bestimmen dabei den Raum, der durch die großen Fenster im Tageslicht erstrahlt. Die Ein-Raum-Struktur war dem Ehepaar sehr wichtig, da sich dort das Leben abspielt. „Wie jede Party irgendwann in der Küche endet, beginnt sie bei uns bereits hier“, sagt Ploog. „Öffnet man die Terrassentüren, wäre es fast so, als würde man im Freien kochen“, schwärmt Freytag.
Zuvor lebte das Ehepaar in einer aus dem 19. Jahrhundert stammenden Villa im Bückeburger Harrl, die jetzt nicht nur räumlich, sondern auch stilistisch in weite Ferne gerückt ist. Ihre Ideen würfeln die Hobbygestalter bis zur endlichen Perfektion zusammen. Nur bei Bildern kämen sie ganz und gar nicht auf einen Nenner, sagen beide. Die Folge: Diese wandern von Wand zu Wand - und halten ihren Wohntraum dadurch dynamisch und lebendig.
Innen wie außen wird die Eigentumswohnung des jungen Ehepaars seinem Loftcharakter gerecht. Klare Linien bestimmen den Raum und werden durch Eyecatcher wie Bullaugenfenster und einer Mischung aus antiken und modernen Möbelstücken aufgelockert.
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Neue Ideen im Teppich-Design
Alte Perser werden aufgemotzt, bunter Filz setzt Farbakzente, Pixelmuster verfremden Farben: Die Designer achten immer mehr darauf, dass der Teppich nicht vergessen wird und so ein stimmiges Einrichtungskonzept zwischen Möbeln bis zum Bodenbelag entsteht.
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eue Ideen bringen in dieser Saison frischen Wind in das oft eintönige Design von Teppichen. Sie werden zu kleinen Kunstwerken und erreichen den Status vollwertiger Möbel. Auf der internationalen Möbelmesse „IMM Cologne“ in Köln waren in diesem Jahr viele neue Designs zu sehen. Mehrere Hersteller zeigten Patchwork-Teppiche mit Vergangenheit. Zur Herstellung zerschneidet das Unternehmen Stepevi aus Istanbul beispielsweise alte Perser in viereckige Fliesen. Zuvor werden die Einzelteile gereinigt und zum Teil nachgefärbt, erklärt Martin Neumann,
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Bild Seite 27 | Aus kleinen Kacheln wird eine große Fläche: Das Modell „Tiles“ ist komplett aus Wollfilz. Bild oben | Unterschiedliche Florhöhen bringen Dreidimensio-
nalität in diesen Teppich von Stepevi. Bild unten | Neues Leben für alten Stoff: Das Modell „The Mashup“ fügt Fliesen aus Recyclingteppichen zusammen.
Vertreter des deutschen Generalimporteurs. „Und so ist jeder Teppich ein Unikat.“ Die Modelle fallen auch sonst aus dem Rahmen: Eine Standardgröße ist beim Modell „Harvest“ nicht einzuhalten. Je nach Zahl der verwendeten Fliesen fällt der Teppich auf Bestellung größer oder kleiner aus.
Die Verfremdung steht auch hinter dem Design des Teppichs „Rose Pixel“ aus dem Hause Bretz aus Gensingen (RheinlandPfalz). Ein dominierendes Gestaltungselement in der Kollektion von Designerin Carolin Fieber ist die Blume. Auf dem dazu
Der Idee der Wiederverwertung und Verfremdung hat sich auch das neue Modell des Herstellers Kymo aus Karlsruhe verschrieben. Mit seinem Teppich „Mashup“ will das Unternehmen den Orientteppich im „VintageLook“ neu erfunden haben.
„Auch hier werden alte Perser demontiert, aufbereitet und in Patchwork-Mustern neu zusammengestellt – im angesagten Used-Look.“
Auch hier werden alte Perser demontiert, aufbereitet und in Patchwork-Mustern neu zusammengestellt – im angesagten Used-Look. „Die Stoffe werden bedruckt, eingefärbt, abgewetzt und in Felder zerschnitten“, erklärt Sprecherin Ann Zuber. Ziernähte schmücken die Übergänge auf dem neuen Teppich. Außerdem gibt es das Modell „Fabric Squared“, bei dem ein elastischer Schaumkern mit Textilien oder Filz überzogen wird. Er dient als Begleiter für das Yoga-Training oder die entspannte Lektüre mit einer Tasse Tee auf Bodenhöhe.
passenden Teppich erahnt der Betrachter die rosa Blüte allerdings nur noch mit viel Fantasie. „Ich hatte das Blumenmuster am Computer pixelisiert und groß ausgedruckt“, sagt die Designerin. So kam es zur Umsetzung des Kästchen-Dessins auf dem Teppich. Unterschiedliche Florhöhen, eine Mischung von Materialien und der Kontrast von Erdtönen mit bunten Farben verleihen dem Teppich einen Körper. Auf dreidimensionale Effekte zielt auch Stepevi mit seinen Modellen, die Synthetik-
wohnen und einrichten garne und Schurwolle mischen. Durch Materialmix und wechselnde Florhöhen entstehen geometrische oder von der Natur inspirierte Muster. Und auch der Öko-Trend hat den Bodenschmuck erreicht. So hat das Unternehmen Hey-Sign aus Meerbusch (bei Düsseldorf) bereits seit mehreren Jahren Filz für sich wiederentdeckt. „Filz ist wohnlich, warm und behaglich“, sagt Sprecherin Sonja Zilz. „Und er absorbiert Schall und schlechte Gerüche.“ Das mache Filz auch zum idealen Bodenschmuck. Deshalb hat Designerin Wiebke Hoffmann den weichen Stoff jetzt erstmals auch in zwei neuen Teppichen verarbeitet. Für das Modell „Tiles“ verband sie unregelmäßig angeordnete, quadratische Filzplättchen zu einer großen, immer wieder durchbrochenen Fläche. Und „Twice“ verknüpft zwei gleich große Hälften in einer Art Schlüssel-Schloss-Stecksystem. „Die neuen Teppiche haben den Stellenwert eines Möbels“, erläutert Ursula Geismann, Trendexpertin des Verbands der Deutschen Möbelindustrie. „Dazu muss das Material etwas Besonderes sein.“ Wollfilz sei für Läufer ein ungewöhnliches Material und bringe eine besondere Design-Note mit.
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„Und es passt in den Trend zu Naturmaterialien.“ Das treffe auch auf das Wiederverwenden von alten Persern zu – wie beim italienischen Unternehmen Moroso. Nachhaltigkeit ist ebenfalls das Ziel des schwedischen Herstellers Bolon, der zeigt, dass ein Bodenbe-
„Die neuen Teppiche haben den Stellenwert eines Möbels.“ lag aus gewebtem Vinyl zusammen mit einem pflanzlichen Weichmacher durchaus wohnlich aussehen kann. Außerdem wurde auf der Messe ein Modell von Moroso präsentiert, dass das indische Rangoli-Muster aufgreift. Wie ein Kunstwerk an der Wand wirken solche aufwendig designten Teppiche, sagt Geismann. Das lasse sich auch beim Modell „Furoshiki“ des portugiesischen Herstellers TemaHome beobachten, der japanische Kunst in einem Läufer verarbeitet. An all diesen Neuheiten sei der wachsende Stellenwert des Teppichs als Einrichtungsgegenstand abzulesen, sagt Geismann.
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Alles scharf, alles flach Format, Schärfe und Farbbrillanz: Wolfgang Ebert präsentiert HDTV-Fernseher.
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ie Fußball-Weltmeisterschaft steht ins Haus. Mit der passenden Ausrüstung von Electronic Partner (EP) Ebert Media in Stadthagen kann das WM-Fernseherlebnis in HDTV beginnen – mit „High Definition Television“, dem weltweit führenden Standard in hochauflösender Bildtechnik.
Ebert Media bietet nicht nur die neuesten digitalen Fernsehgeräte mit HDTV-Technik, sondern auch jeglichen Service rund um das Fernsehgerät. „Wir beraten, liefern und installieren, stellen die Geräte ein und erläutern die Bedienung“, sagt Firmenchef Wolfgang Ebert. Außerdem unterhält das Stadthäger Unternehmen, das seit mehr als 40 Jahren hier ansässig ist, eine eigene Werkstatt. Als „Premiumprodukt“ bezeichnet Ebert die Fernsehgeräte des deutschen Herstellers Loewe. In diesen Geräten ist die komplette Zubehörtechnik für HD bereits enthalten. Keine Box, kein Reciever muss dazugekauft werden. Aber auch andere Herstellermarken sind bei Ebert Media vertreten. „Wir beraten Interessenten ausführlich zu allen TV-Geräten und den passenden Empfangsmodulen“, verspricht der Experte.
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Kuschelige Technik „B-Flat“: Das ist kein Pauschaltarif für eine Telekommunikationsdienstleistung, sondern ein modernes Sofa. Sie haben den Dreh raus: Mitarbeiterin Kim-Eyleen Grundmeier und Ralf Windheim präsentieren das funktionale Sofa „B-Flat“.
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ie Rückenlehne dreht sich in einer runden Führungsschiene und ermöglicht flaches oder steiles Sitzen bei gleichbleibender Sitztiefe.
Die Drehtechnik wird nicht etwa versteckt. Im Gegenteil: Die Funktion prägt das ästhetische Styling dieses hochwertigen und eleganten Sitzmöbels aus den Niederlanden. Produkte des Herstellers Leolux zeigt das Möbelhaus „Göbel – The Living Company“ seit vier Wochen auf einer neuen und rund 160 Quadratmeter großen Präsentationsfläche. Hier besticht nicht nur das exklusive Möbeldesign, sondern auch die extravagante Wandgestaltung des Haster Fliesenfachbetriebs Sascha Prehn. „Super“, resümiert GöbelMitinhaber Ralf Windheim die Kundenresonanz auf
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die Leolux-Ausstellung. „Alle sind begeistert.“ Das „B-Flat“ hat bereits zahlreiche Abnehmer gefunden. Windheim, weiß warum: „Das Sofa ist weich und kuschelig genug, um Frauen zu gefallen. Und die Männer mögen die Technik.“
Der Klick ins Leolux-Studio: Wollen Sie mehr sehen? Dann machen Sie doch einfach einen virtuellen Rundgang im Internet. Das Video – und das gesamte Film ansehen unter: Magazin „4 Wände“ finden Sie unter www.sn-online.de. ine.de
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Mehr wert, als man denkt Es ist schnell passiert: Der Fernseher hat einen Kurzschluss und setzt die ganze Wohnung in Brand. Hab und Gut verwandeln sich in Asche.
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umindest den finanziellen Schaden kann eine Hausratversicherung regulieren. ne böse Überraschung droht, wenn die Wohnung unterversichert ist. „Das kann passieren, wenn der Versicherungswert niedriger ist als die Versicherungssumme“, erklärt Sascha Straub von der Verbraucherzentrale.
Wenn sich etwa der tatsächliche Wert des Hausrats auf 50.000 Euro beläuft, aber lediglich eine Summe von 40.000 Euro versichert ist, erhält der Geschädigte nur 80 Prozent der Kosten. Eine Unterversicherung ergibt sich meist mit der Zeit, wenn der Versicherte es versäumt, die Versicherung über neuen, höherwertigen Hausrat zu informieren. „Hat man einmal eine Hausratversicherung abgeschlossen, kümmert man sich kaum noch darum“, sagt Christian Lübke vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GdV). „Im Laufe der Jahre tauscht man jedoch den alten Röhrenfernseher gegen ein Plasma-Gerät oder kauft sich eine teure Sitzgarnitur.“ Versicherungsexperten raten, alle zwei Jahre den Wert des Hausrats zu überprüfen und Änderungen der Versicherung mitzuteilen. Auf der sicheren Seite ist, wer im Vertrag die Klausel „Un-
terversicherungsverzicht“ vereinbart hat. Das bedeutet, dass der Versicherer im Schadensfall nichts von der Entschädigung abzieht – egal, wieviel der Hausrat aktuell wert ist. Solche Verträge beinhalten in der Regel die Vereinbarung, dass der Wert des Hauses pauschal berechnet wird. Meist werden 600 bis 700 Euro pro
„Versicherungsexperten raten, alle zwei Jahre den Wert des Hausrats zu überprüfen.“ Quadratmeter Wohnfläche angesetzt. Bei einer Wohnung mit einer Fläche von 80 Quadratmetern beträgt die Versicherungssumme also 52.000 Euro. Der Unterversicherungsverzicht ist aber nicht in allen Pauschalverträgen verankert. Daher sollte der Vertrag besonders auf diese Klausel hin überprüft werden. Diese sorgenfreie Art der Hausratversicherung klingt verlockend. Doch Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten (BdV) findet sie zu pauschal: „Gerade in Großstädten und auf dem Dorf komme ich mit dieser Formel nicht hin.“ Wer zum Beispiel ein riesiges Haus mit nur wenig Hausrat besitzt, zahle bei der Pauschalisierung zu viel. Hortet je-
mand dagegen in einer kleinen Wohnung teure Möbel oder Schmuck, könne die Versicherungssumme den Schaden unter Umständen nicht abdecken. Rudnik rät daher, die Versicherungssumme selbst zu ermitteln und den Neuwert aller Gegenstände im Haus aufzuschreiben. Helfen könne dabei eine Tabelle, die der BdV auf seinem OnlinePortal bereitstellt. Hier können – Zimmer für Zimmer – alle Werte aufgelistet werden. „Dabei kommt es auf ein paar hundert Euro nicht an“, erklärt Rudnik. „Aber die Größenordnung muss ungefähr stimmen. Nützlicher Nebeneffekt: Eine vollständige Liste des Hausrats hilft im Schadensfall auch, sich an alles zu erinnern, was sich über die Jahre angesammelt hat. Ebenso hilfreich ist es, Kopien von Kas-
„Anders als bei der Haftpflichtversicherung wird hier der Neuwert und nicht der Zeitwert ersetzt.“ senbelegen oder am besten gleich Fotos der ganzen Wohnung feuersicher oder an einem anderen Ort aufzubewahren. „Auch bei einem Schaden sollte man alles dokumentieren“, rät Rudnik. Da-
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Den Flachbildfernseher nicht vergessen: Neuer Hausrat sollte regelmäßig der Versicherung gemeldet werden.
bei helfen Fotos, Videos und Zeugen. Wichtig außerdem: „Die Sachen niemals entsorgen, bevor sich der Versicherer ein Bild vom Schaden gemacht hat.“ Grundsätzlich ist eine Hausratversicherung für jeden sinnvoll, dessen Hab und Gut nicht nur aus Billigmöbeln besteht. Auch bei jungen Leuten kommen durch Laptop, DVD-Player und Digitalkamera schnell Werte zusammen, die sich bei einem Totalschaden nicht mal eben so ersetzen
lassen. Daher haben laut GdV rund 77 Prozent aller Haushalte eine Hausratversicherung. Diese kommt in der Regel für Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruch und Vandalismus auf. Versichert ist der komplette Hausrat von Möbeln über Kleidung bis zu Elektrogeräten. Die Versicherung zahlt den Wiederbeschaffungswert der Gegenstände. „Anders als bei der Haftpflichtversicherung wird hier der Neuwert und nicht der Zeitwert ersetzt“, erläutert
Straub. Der Neuwert ist jedoch nicht gleichbedeutend mit dem Kaufpreis: Der Versicherte erhält so viel Geld, dass er einen gleichwertigen Gegenstand zu aktuellen Preisen erwerben kann. Vorsicht ist bei Wertsachen geboten. Sie werden über die Standardpolice meist nur bis zu einem bestimmten Betrag versichert. Wer Kunstwerke oder Schmuck besitzt, sollte höhere Entschädigungen vereinbaren. Auch das teure Rennrad ist nicht automatisch dabei, lässt sich aber über einen Zusatzbaustein versichern.
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Wo das Wasser nat端rlich glitzert
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Die Sonne spiegelt sich auf der Wasserfläche, Libellen fliegen darüber hinweg, Seerosen öffnen ihre makellosen Blüten. Ob Teich oder Tümpel, strenges Becken oder alter Waschzuber: Wasser macht den Garten erst perfekt.
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n erster Stelle steht die Entscheidung: unbepflanztes Wasserbecken oder Teich. Ein Becken kann vorzüglich in den Garten passen. Aber das Wasser muss ständig sauber gehalten werden. Geschieht das nicht, wird es trübe, und bald bevölkern Massen an Mückenlarven das Wasser. Streng genommen ist das unbepflanzte Becken ein gestörtes Gewässer. Ihm fehlt die Reinigungskraft der Pflanzen, die sich in der Natur von alleine ansiedeln würden. Sumpf-, Wasserund Schwimmblattpflanzen reichern das Wasser mit Sauerstoff an, sorgen für die Umsetzung und Verarbeitung von Nährstoffen und halten so das Wasser sauber. Sind zu viele Nährstoffe im Wasser gelöst, gibt es zwar auch hier Algenwatten. Trotzdem bleibt das Wasser selbst klar.
Bereits der Standort entscheidet darüber, wie stark die Algenmenge im Teich ausfallen wird. Nur an einem sonnigen Platz entwickeln sich Sumpf- und Wasserpflanzen gut. Ungünstig sind Bäume in unmittelbarer Nachbarschaft, die Blüten, Laub und Früchte ins Wasser fallen lassen. Sie sorgen für einen ständigen Nährstoffeintrag, der das Algenwachstum explodieren lässt. Die meisten im Handel angebotenen Mittel stoppen das Algenwachstum, indem sie den Säuregehalt des Wassers erhöhen. Das eigentliche Problem der zu reichlichen Nährstoffe löst das aber nicht. Dagegen hilft nur Abfischen und Kompostieren. Für viele Menschen ist die Seerose ein Muss bei der Teichbepflanzung. Sie ist
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aber nur eine Facette im engen Zusammenspiel der Pflanzen im und um den Teich. Sie alle tragen ihren Teil zum sauberen Wasser bei. Gänzlich untergetaucht leben die Unterwasserpflanzen wie Krebsschere (Stratiotes aloides), Wasser-Hahnenfuß (Ranunculus aquatilis) und Hornblatt (Ceratophyllum demersum). Viele von ihnen schwimmen frei im Wasser. Schwimmblattpflanzen breiten ihre Blätter und Blüten auf oder über der Wasseroberfläche aus. Die Seerose ist der prominenteste Vertreter. Aber auch die Seekanne (Nymphoides peltata), der Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae), mit seinen Markstück-großen Blättchen oder die Wassernuss (Trapa natans) verhalten sich so.
bei 20 bis 30 Zentimeter Tiefe wohl. Für die gelbe Wasserschwertlilie (Iris pseudacorus), den zierlichen weißen Froschlöffel (Alisma) und das blaue Hechtkraut (Pontederia) dürfen es 10 bis 20 Zentimeter sein.
Die meisten von ihnen wurzeln im Teichboden. Damit sie die Oberfläche erreichen können, darf das Wasser nicht zu tief sein. Die heimische Seerose (Nymphaea alba) schafft 80 bis 120 Zentimeter Wassertiefe. Die meisten Seerosen-Sorten lieben Wassertiefen von 40 bis 60 Zentimeter. Dort, wo das Wasser flacher wird, haben Sumpf- und Flachwasserpflanzen ihren Platz. Rohr- und Igelkolben fühlen sich
Der gut durchfeuchtete Sumpf am Teichrand ist dagegen der Lebensbereich für Sumpfdotterblume (Caltha palustris), Bachbunge (Veronica beccabunga) und Blutweiderich (Lythrum). Zumindest an einer Stelle sollte der Teich eine Wassertiefe von 80 Zentimeter messen, so dass eine Stelle selbst bei starker Kälte frostfrei bleibt. Wird es kalt, werden die Seerosen hierher gerückt.
Die Seerose gehört zu den bekanntesten Arten der Schwimmblattpflanzen.
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Gartenmöbel aus Aluminium liegen im Trend
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er Sommer steht vor der Tür. Höchste Zeit also, über den Kauf einer neuen Sitzgruppe für den heimischen Garten nachzudenken. „Hoch im Kurs stehen bei den Kunden unter anderem Gartenmöbel aus Aluminium“, sagt Michael Raudszus, Marktleiter des Hagebaucentrums Altenburg in Stadthagen. „Entweder mit einer reißfesten Textilene-Bespannung oder im Materialmix mit ebenfalls wetterfestem Teakholz oder Eucalyptus.“ Die Vorteile: Dank Aluminium sind die Möbel leicht, aber dennoch stabil. Das hautsympathische Textilene-Gewebe gewährleistet zudem einen
hohen Sitzkomfort. Der Werkstoff Holz wiederum fühlt sich beim Anfassen besonders angenehm an. „Während die Kombination aus Aluminium und Textilene völlig pflegeleicht ist, sollte man den Holzbauteilen jedoch etwas mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen“, rät Gartencenter-Leiterin Margarete Serbest. Mit den richtigen Pflegemitteln könne man dem natürlichen Vergrauen der Hölzer entgegenwirken. Obwohl: Manche Kunden würden nämlich gerade diese holztypische Eigenschaft besonders mögen.
Gartencenter-Leiterin Margarete Serbest empfiehlt, die Holzteile von Gartenmöbeln mit speziellen Pflegemitteln zu pflegen.
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Hecke, Zaun oder Mauer? Sitzplätze im Garten brauchen häufig einen Windschutz. An heißen Sommertagen ist eine leichte Brise im Garten angenehm erfrischend. Doch wenn die Abende im Frühjahr oder Herbst noch kurz und deutlich kühler sind, wird es auf einer zugigen Terrasse schnell ungemütlich.
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nd wenn ein Windstoß die Zeitung oder auch das Pappgeschirr wegfegt, lädt das auch nicht zum Verweilen an. Deshalb sollte der Bau eines Windschutzes gut geplant werden. Zudem müssen ein paar Formalitäten berücksichtigt werden.
„In den einzelnen Landesbauordnungen ist geregelt, was auf dem Grundstück gebaut werden darf und wie hoch die Bauten maximal sein dürfen“, sagt Anja Meyer, Sprecherin der Do-it-yourself-Academy in Köln. „Das gilt auch für den Windschutz. Als Richtwert gilt: Höher als drei Meter soll-
te er nicht sein.“ Auch die Nachbarschaft Hecken – und totem Windschutz aus Holzmuss bedacht werden. „Soll der Wind- oder Steinkonstruktionen“, erläutert Jürgen schutz auf der Grundstücksgrenze errichtet Oppers vom Bund Deutscher Landschaftswerden, ist die Zustimmung des Nachbarn architekten. unbedingt notwendig“, sagt Meyer. „Die Ein lebender Windschutz geht optisch Einwilligung kann man umgehen, wenn man einen Pflichtabstand von drei Metern fließend in das Grün des Gartens über. „Klassische Heckengehölze sind Hainbueinhält.“ chen, Weißdorn und Eiben“, sagt Oliver Ist der Rahmen abgesteckt, geht es an Fink vom Verband der Gartenbaumschulen. die Details. Wie der Windschutz konst- Nicht geeignet sind hingegen Gewächse, ruiert wird, hängt vom Platz, dem eige- die dem Wind nachgeben – zum Beispiel nen Geschmack und dem Geldbeutel ab. Bambus. Und schließlich muss auch der „Prinzipiell unterscheidet man zwischen Wurzelraum bedacht werden: Soll eine lebendem Windschutz – zum Beispiel aus Terrasse begrenzt werden, so dürfen die
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Windgeschützter Spielplatz: Deutlich weniger Platz als eine Hecke benötigt ein mit Efeu bewachsener Maschendraht.
Gehölze keine zu flachen Ausläufer haben. bilden sie eine grüne Wand“, sagt Fink. Ein Sanddorn etwa würde innerhalb kür- „Bedingung ist allerdings, dass sie von Anfang an intensiv gepflegt werden. Bereits zester Zeit die Fliesen anheben. nach der Pflanzung sollte der erste Schnitt Jede Hecke braucht einen gewissen Platz: erfolgen.“ Dann wird jährlich mindestens „Selbst eine einreihige Hainbuchenhecke ein- bis zweimal geschnitten. benötigt eine Tiefe von gut einem halben „Deutlich weniger Platz als eine Hecke Meter“, erläutert Fink. Für eine zweireihige Hecke sollten zwei Meter zur Verfügung benötigt ein mit Efeu überzogener Maschendraht“, sagt Oppers. Schöne Alterstehen. nativen sind Spaliere oder Rankgitter aus Nur eine ausreichend hohe und mög- Holz oder Metall sowie Zaunelemente aus lichst dichte Hecke schützt tatsächlich vor Bambus, Haselnuss oder Weide. Je nach Zugluft. „Je größer die Gehölze zum Zeit- Konstruktion können auch diese zusätzlich punkt der Pflanzung sind, umso schneller begrünt werden: mit Kletterrosen, Geißblatt,
Waldreben oder auch Klettererdbeeren. „Vorsicht ist bei Pflanzen im Kübel geboten“, warnt Oppers. „An zugigen Standorten trocknen sie im Sommer schnell aus.“ Und je mehr Wind so ein Schutzzaun abhalten soll, desto dicker und stabiler müssen Pfosten und Füllung sein. „Wichtig ist die sichere und feste Verankerung im Erdreich“, so Meyer. Durch die Ritzen eines Zaunelements oder einer Hecke wird aber immer ein Lufthauch durchwehen. Wer das nicht mag, kann auf komplett winddichte, flächige Glaselemente oder Steinmauern setzen.
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Die Königin der Früchte Dieter Kellermeier gibt ab sofort in jeder Ausgabe von „4 Wände“ Tipps für Hobbygärtner und Gartenliebhaber.
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m Schaumburger Land gibt es in Gartenfragen und -angelegenheiten kaum einen besseren Experten als Dieter Kellermeier. Der Vorsitzende des Stadthäger Gartenbauvereins gibt nützliche Tipps für Hobbygärtner und Gartenliebhaber. Heute geht es um die Erdbeere. „Selbst im kleinsten Garten sollten Erdbeeren vertreten sein. Reif sind sie äußerst lecker und können frisch genascht werden. Die Verwendungsmöglichkeiten sind vielseitig. Und auch zum Einfrieren sind die meisten Sorten gut geeignet.
Die Kultur Wenn ich mit der Erdbeerenkultur beginne, muss ich das Jungpflanzenmaterial zukaufen oder bei Freunden von vorhandenen Erdbeeren ernten. Das Beet für die Neupflanzung wird vorher umgegraben und mit dem Grubber eingeebnet, nachdem ich drei bis fünf Liter Kompost pro Quadratmeter verteilt habe. Die beste Pflanzzeit ist Ende Juli bis Mitte August. Man nimmt nur die kräftigsten Ausläufer – eine gute Wurzelbildung sollte bereits vorhanden sein. Der Rei-
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henabstand sollte mindesten 60 Zentimeter betragen, der Abstand in der Reihe 30 bis 40 Zentimeter. Angießen ist dann sehr wichtig, auch ein ständiges Lockern des Bodens. Nach 14 Tagen kann mit der Düngung begonnen werden, Stickstoff ist dabei ein wichtiger Dünger. Bei trockenen Wetter muss ständig gewässert werden. Die Erdbeerenkultur wird angelegt für höchstens drei Jahre. Nach der ersten Ernte werden alle Ausläufer entfernt und auch alte Blätter. Dann muss die Düngung erfolgen zur Blütenbildung im nächsten Jahr. Die Düngermenge kann so hoch sein wie bei der Neupflanzung.
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Die Erntezeit ist normalerweise von Anfang Juni bis Anfang Juli. Die Früchte müssen an der Pflanze richtig ausreifen, damit sie auch den richtigen Geschmack und leckeres Aroma haben. Damit die Früchte bei Regenwetter nicht beschmutzt werden, sollte nach der Blüte mit Mulchmaterial gearbeitet werden. In Frage kommen Stroh, Kiefernrinde, Schreddermaterial oder Holzwolle. Dies verhindert auch teilweise Fäulnis und Grauschimmelbefall. Eine Spritzung dagegen ist nicht zu empfehlen.
Der Pflanzenschutz Schneckenfraß wird verhindert mit ökologischem Schneckenkorn oder mit einer Bierfalle, aber auch einfach durch Absammeln. Bei Vogelfraß können Vogelschutznetze eingesetzt werden. Eine wichtige Maßnahme gegen Krankheiten ist der Wechsel der Kulturfläche, erst nach vier Jahren Pause sollten Erdbeeren wieder an die alte Stelle gepflanzt werden.
Die Sorten Elvira: vorzügliches Aroma, wenig krankheitsanfällig, geeignet zur Verfrühung mit Vlies oder Folie. Korona: köstliches Aroma, lange Erntzeit, wenig krankheitsanfällig, gut geeignet für Marmeladen und zum Einfrieren. Senga Sengana: sehr starkwüchsige Sorte, geringe Bodenansprüche, jedoch anfällig für Grauschimmel, gut geeignet für Marmeladen und zum Einfrieden. Cosima: frühe Erdbeere mit köstlichem Aroma, sehr wüchsig und wenig krankheitsanfällig. Junita: sehr aromatisch und ertragreich, transportfest, zum Einfrieren geeignet. Favorita: liebliches Aroma, sehr robust und ertragreich, ideal für Saft und Marmelade. Rügen: kleine Früchte mit Walderdbeergeschmack, trägt über das ganze Jahr bis zum Herbst.
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Jeder Findling ist einzigartig
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atursteine im Garten liegen im Trend. „Die Kunden wollen weg von der Betonware“, schildert Frank Kruse, Verkaufsleiter Baustoffhandel im Hagebaucentrum Altenburg in Stadthagen. Zum einen würden aus Naturstein gehauene Trockenmauersteine, Palisaden und Pflastersteine besser mit dem natürlichen Gartenumfeld harmonieren.
Zum anderen seien Natursteine wie Granit, Marmor und Sandstein auf Dauer farbstabil, während eingefärbte Betonprodukte mit der Zeit verblassen. so Kruse. Die Vorzüge des Naturmaterials gelten seinen angaben zufolge auch für daraus geschnittene Terrassenund Gehwegplatten.
Angesagt ist zudem der in vielen Farben und Größen erhältliche und bei Altenburg in rund 30 Sorten vorrätige Zierkies, sagt Fachverkäufer Manfred Lenuweit. Darüber hinaus seien Findlinge als Blickfang im Kommen, denn „jeder Stein ist einzigartig“. Um den Kunden lange Wege zu ersparen, hat Lenuweit vor Kurzem das ehemalige Lagermeisterbüro des Baustoffhandels bezogen, das in unmittelbarer Nähe der Abteilung Gartenbaustoffe liegt.
Die großen Findlinge bringen eine persönliche Note in den Hausgarten. Zierkies für den Garten liegt laut Fachverkäufer Manfred Lenuweit im Trend.
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Kein Weg ohne Ziel Häufig benutzte Wege im Garten sollten kurz sein und direkt zum Ziel führen.
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enn ein Weg mit einer Schubkarre befahrbar sein soll, muss er aber auch breit und stabil genug sein sowie über einen geeigneten Wenderadius verfügen, erläutert die Initiative „Pflanze des Monats“. Zum Unkraut jäten genügten einzelne Trittsteine. Und zu verwachsenen Landhausgärten passten locker gereihte Naturbruchsteine oder Rindenmulchwege.
Generell sollten Form und Belag eines Gartenwegs mit der Funktion abgestimmt sein. So sind zum Beispiel große rechteckige Platten für geschwungene Wege ungeeignet. Jeder Weg sollte nicht abrupt enden, rät die Initiative, sondern ein Ziel haben. Das kann eine Terrasse, ein bewachsener Blumenkübel, eine Bank oder ein Solitärgehölz sein.
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