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SMMP Jahresbericht 2014

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JAHRESBERICHT

2014

Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel


Das Redaktions-Team des Jahresberichts: Heike Schmidt-Teige, Sr. Adelgundis Pastusiak und Winfried Meilwes (v.l.)

Inhalt

Impressum

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Ihre Ansprechpartner, Inhalt, Impressum

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Liebe Freunde und Förderer

04 Mosambik 06 Brasilien 07 Bolivien 08 Rumänien 09 Deutschland 10

Schlaglichter 2014

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Spenden und ähnliche Einnahmen 2014

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Die Vielfalt unserer Hilfen

Erscheinungsdatum: Juni 2015; Auflage: 15.000 Herausgeber: Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel, Bergkloster Stiftung SMMP, Friedensplatz 6, 37308 Heilbad Heiligenstadt, Tel.: 0 36 06/6 73-134, Fax: 0 36 06/6 73-138, E-Mail: kontakt@smmp.de, Internet: www.smmp.de, www.bergklosterstiftung.de V. i. S. d. P.: Sr. Aloisia Höing, Vorsitzende des Vorstandes der Bergkloster Stiftung SMMP Konzept, Text und Gestaltung: GFS Fundraising Solutions GmbH Redaktion: Sr. Adelgundis Pastusiak, Winfried Meilwes, Heike Schmidt-Teige, Dr. Ulrich Bock Fotos: SMMP kontinente. Das Magazin der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel erscheint sechs Mal im Jahr. Um die Kosten von 12,90 Euro im Jahr zu decken, bitten wir die Bezieher um eine Spende. kontinente bringt Berichte aus der Weltkirche und von der Arbeit der SMMP. Weitere Informationen und Bestellung unter Telefon 0 29 04/808-243.

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Die neue Generaloberin Schwester Maria Thoma Dikow "in Aktion"

Liebe Freunde und Förderer, bei unserem Generalkapitel im Januar 2015 haben wir Schwestern noch einmal bekräftigt, was Papst Franziskus der Kirche ans Herz legt: In der Freude des Evangeliums wollen wir zu den Menschen gehen. Vor allem zu den Menschen an den Rändern unserer Gesellschaft. Wie solche Wege an die Ränder der Gesellschaft aussehen, können Sie in diesem Jahresbericht lesen. Ob in Mosambik, Brasilien, Bolivien, Rumänien oder bei uns in Deutschland: Es sind nicht unbedingt einfache Wege. Armut und Not sind nicht schön. Sie sind schmutzig, sie stinken, sie treten die Würde des Menschen mit Füßen. Wer an die Ränder der Gesellschaft geht, darf keine Angst davor haben, sich schmutzig zu machen. Wichtig ist, die Menschen an den Rändern trotzdem in den Arm zu nehmen und als Freunde zu begreifen, wie es unsere Ordensgründerin einmal gesagt hat: "Die Armen und Kranken sind meine Freunde." Wichtig ist es aber auch, ihnen eine Perspektive zu geben. Niemand muss für immer am Rand leben, Armut lässt sich überwinden. Durch unsere Unterstützung, durch Bildung vor allem! Dieser Grundsatz prägt unsere gesamte Arbeit. Deshalb bauen wir zum Beispiel gerade in Nametória

in Mosambik einen neuen Standort auf. Ziel ist es, ein Frauenzentrum zu schaffen, um die Wertschätzung und Würde der Frau zu fördern. Auch das ist ein Herzensanliegen unserer Gründerin. Im neuen Frauenzentrum bieten wir unter anderem Kurse in Hauswirtschaft, Hygiene und Umweltschutz an. Wie Sie in diesem Jahresbericht lesen können, stehen wir in Nametória noch ganz am Anfang. Aber wir sind auf einem guten Weg und frohen Mutes. Möglich ist das alles nur, weil Sie uns auch im Jahr 2014 wunderbar treu und großzügig mit Ihren Spenden unterstützt und Ihren Gebeten begleitet haben. Dafür danke ich Ihnen im Namen aller meiner Mitschwestern und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Herzen. In diesem Jahresbericht legen wir Rechenschaft ab, wie wir das uns anvertraute Geld eingesetzt haben. Gottes Segen für Sie und ganz herzlichen Dank! Ihre

Schwester Maria Thoma Dikow

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Mosambik

Heute der Zukunft Wege bereiten Gemeinschaft übernahmen, war nur ein Trakt des Schwesternhauses beziehbar. Nun haben die schweren Regenfälle die Bausubstanz zusätzlich angegriffen. Möglichst bald soll die Station in Nametória, nun unter erschwerten Bedingungen, hergestellt werden. Schon jetzt besuchen die Schwestern dort die Gemeinden, geben Katechese, stärken die Menschen auf ihrem Glaubensweg.

Schwester Aloisia Höing zu Besuch in Metarica

Zwischen Aufbruch und steten Herausforderungen bewegt sich die Arbeit der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel an ihren drei Standorten in Metarica, Cuamba und Nametória in Nordmosamik. Vieles will zeitgleich bedacht, organisiert, unterhalten und neu auf den Weg gebracht werden. Im Centro Educacional Júlia Postel in Metarica tummeln sich inzwischen 430 Kinder. Kindergarten, Vor- und Grundschule befinden sich unter dem Dach des Gebäudes, das im Juli 2013 dank großherziger Spenden eingeweiht werden konnte. Das erforderliche Personal bereitzustellen und täglich große Töpfe mit einer nahrhaften Mahlzeit zu füllen, für viele Kinder die einzige am Tag, erfordert umsichtige Planung und die nötigen Mittel. Doch in Metarica ist inzwischen vieles eingespielt. In Cuamba und Nametória dagegen haben auch die Häuser der Schwestern bei den schweren Überschwemmungen im Januar Schaden gelitten. „Der noch nicht fertige Teil unseres Hauses in Nametória ist praktisch ganz eingestürzt. Und was noch nicht umgefallen ist, läuft Gefahr auch einzustürzen“, berichtet Schwester Leila de Souza e Silva, verantwortliche Koordinatorin in Mosambik. Als wir die Station im Herbst 2013 von einer anderen

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Nametória ist der jüngste Standort der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel in Mosambik: 105.240 Einwohner, in der Provinz und Erzdiözese Nampula. Bis zur Stadt Angoche am Indischen Ozean sind es nur 35 km. Am 22. Februar 2014 wurde die Kommunität in Nametória offiziell eröffnet. Eine bolivianische und drei mosambikanische Schwestern gehören derzeit zu ihr. Einige junge Frauen zwischen 14 und 21 Jahren leben als „Anwärterinnen“ bei den Schwestern. Sie setzen die Schulbildung fort und prüfen, ob Ordensleben zu ihnen passt. Andere kommen zu Kursen, obwohl vieles noch nicht richtig laufen kann aufgrund der Schäden am Haus. Trotzdem sammelt Schwester Mary Luz jeden Nachmittag eine Kinderschar zur Alphabetisierung um sich. Ihr Ziel ist es, sie für den Eintritt in die Schule zu befähigen.

Das Schwesternhaus in Nametória nach schweren Regenfällen


Künftiger Schwerpunkt der Arbeit in Nametória wird die ganzheitliche Förderung von Mädchen und Frauen sein. Den Schwestern ist es dabei besonders wichtig, die Wertschätzung und die Würde der Frauen zu fördern. Doch zuvor gilt es, das Haus, das bei Übernahme der Missionsstation noch nicht fertig war, zu renovieren. Die Bauarbeiten werden durch die Folgen der heftigen Regenfälle erschwert. „Wir haben 15 Stunden gebraucht, um von Metarica bis Nametória durchzukommen“, berichtet Schwester Leila de Souza e Silva und fügt hinzu: „Der Weg ist Angst einflößend. Viele Brücken sind eingestürzt,

Nametoria: Noch findet der Unterricht im Freien statt

auch ein Hoffnungszeichen für die dortige Bevölkerung, ein Signal, dass die Schwestern bleiben, um mit den Menschen auf dem Weg zu sein. So sind Aufbruch und Herausforderung zeitgleich an der Tagesordnung für die Schwestern in Mosambik. „Wenn du schnell gehen willst, geh allein. Aber wenn du weit gehen willst, geh mit anderen“, besagt eine afrikanische Weisheit. Dankbar sind die Schwestern, sind wir, dass Viele mit uns gehen. Gebet und Unterstützung unserer Spender stärken uns. Assante! Obrigada! Danke!

Die Straße nach Metarica

Häuser und Schulen zerstört. Vielerorts haben wir Schüler und Lehrer beim Unterricht unter Bäumen gesehen.“

Mit erfahrenen Bauarbeitern ist Schwester Leila nach Nametória gereist, um die Renovierung zu beginnen. Viele Händler meiden die Fahrt in die Region noch, was die Preise in die Höhe treibt. Trotzdem wollen die Schwestern so zügig wie möglich das Haus auf Vordermann bringen. Das ist

Standorte in Mosambik Metarica (Konventhaus, Pädagogisches Zentrum, aufsuchende Familienpastoral, Gesundheitsvorsorge) Cuamba (Noviziatshaus, Mädchen- und Frauenbildung) Nametória (aufsuchende Pastoralarbeit, Mädchenbildung)

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Brasilien

In Leme ist der Stadtrand der Rand der Gesellschaft Betritt man dann eines der Häuser, in denen meistens in zwei, manchmal drei Räumen, die Familien wohnen, weiß man oft nicht, was schlimmer ist: Der Mangel eigentlich an allem, was man als „Standard“ empfindet, wenn man unsere Maßstäbe anlegt; die unverputzten Wände, oft auch der Schmutz – ein Besuch am Stadtrand ist bedrückend in jeder Hinsicht.

Die Familien am Stadtrand von Leme leben in einer Armut, die wir uns kaum vorstellen können

Im Februar 2015 waren Sr. Aloisia Höing und Sr. Adelgundis Pastusiak einige Tage in Leme/Brasilien, um u. a. den Einsatz einer Gemeindereferentin aus dem Bistum Erfurt vorzubereiten, die für einige Jahre am Stadtrand von Leme arbeiten möchte. Sr. Adelgundis berichtet: Gleich am ersten Tag trafen wir Schwester Maria Ludwigis in ihrem kleinen Büro, wo sie all die Bittsteller empfängt, die mit vielen Anliegen bei ihr anklopfen, die Rat und konkrete Hilfe suchen. Wir hatten Gelegenheit, mit ihr über ihre Arbeit zu sprechen. Die Fragen waren: Wie geht es mit den Projekten am Stadtrand weiter, den Familienpatenschaften und den nach Hilfe suchenden Menschen, die vom Rand der Stadt in das Büro von Schwester Maria Ludwigis kommen? Um uns selbst ein Bild zu machen von den wachsenden „Rändern“ um Leme herum, fuhren wir an den Stadtrand und besuchten verschiedene Familien.

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Umso wichtiger ist der Einsatz unserer Schwestern genau dort, wo wir Familien besucht haben, die mit neun Kindern kaum wissen, wie sie von einem Tag zum anderen kommen sollen, wenn der Vater keine Arbeit hat. Oder wenn die Großmutter einer Familie sich um ihre fünf Enkelkinder kümmert, da deren Mütter, zwei Töchter der Oma, im Drogenmilieu „untergegangen“ sind. Nun schläft die Oma jede Nacht mit vieren ihrer Enkelkinder in einem Bett, während die älteste Enkeltochter vor dem Bett auf einer Matratze liegt. In der kurzen Zeit, die wir am Stadtrand von Leme verbrachten, haben wir wieder neu erkannt, wie wichtig die Aufforderung von Papst Franziskus ist, an die Ränder der Gesellschaft zu gehen.

Standorte in Brasilien Leme (Provinzhaus, Noviziat, Pädagogisches Zentrum, Seniorenheim, Sozial- und Pastoralarbeit am Stadtrand) Pomerode (Schule und Kindergarten) Manuel Ribas (Schule und Kindergarten, Pastoralarbeit) Balsas (Pädagogisches Zentrum, Pastoralarbeit) Campinas (Pastoralarbeit) Rio Pardo de Minas (Pastoralarbeit am Stadtrand) Sao Paulo (Seniorentagesstätte)


Bolivien

Es geht um die Würde der Menschen Das Missionsverständnis der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel (SMMP) fordert, offen zu sein für die Zeichen der Zeit und sich dabei im Handeln für die Wahrung der Würde des Einzelnen einzusetzen. Die Schwestern in der bolivianischen Provinz nehmen diesen Anspruch ernst und verwirklichen ihn in der Gefängnisseelsorge, in Speisesälen für alte Menschen und in mehreren Kinderdörfern. Da ist zum Beispiel das Kinderdorf Cristo Rey in Cochabamba. Hier finden über 180 Kinder und Jugendliche Aufnahme, von denen wenigstens ein Elternteil im Gefängnis ist. Der Grund dafür ist, dass bei der Inhaftierung eines Elternteils – meist der Vater – die ganze Familie im Gefängnis lebt, da die Häftlinge in Bolivien nicht angemessen versorgt werden. Also ziehen Frau und Kinder als Freigänger ein. Kinder werden dabei nicht selten als Drogenkuriere missbraucht oder sind sexuellen Übergriffen ausgeliefert. Im Einverständnis mit den Eltern holt das Team von Cristo Rey betroffene Kinder und Jugendliche aus den Gefängnissen und bietet ihnen im Kinderdorf ein vorübergehendes Zuhause. Sie können zur Schule gehen und mit Gleichaltrigen spielen. Sozialarbeiter und Psychologen versuchen, die Erfahrungen der zum Teil traumatisierten Kinder aufzuarbeiten und ein wenig die Seele zu heilen. Den Schwestern und anderen Verantwortlichen ist wichtig, dass der Kontakt zu den Eltern durch regelmäßige Besuche bestehen bleibt. Ein zweites Beispiel. In Vallegrande sind die Schwestern täglich mit der Not alter Menschen konfrontiert. Als eine Konsequenz hat Schwester Maria del Rosario Ostermann vor über zehn Jahren direkt am Marktplatz einen Speisesaal eröffnet. Täglich finden sich dort mehr als 60 alte Menschen über 70 Jahre ein und erhalten eine warme, vitaminreiche Mahlzeit. Für die, die aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen können, wird das Mittagessen

Cristo Rey: Armut durch Bildung überwinden

mit nach Hause genommen. Ein letztes Beispiel. Zweimal die Woche macht sich die 80-jährige Schwester Maria del Rosario in Vallegrande in das Gefängnis der Stadt auf. Hier warten Menschen auf sie, die ihren Besuch ersehnen und sich auf ein Gespräch mit der Schwester freuen. Häufig der einzige regelmäßige Besuch während ihrer Inhaftierung. Man muss wissen, dass viele Bolivianer dem katholischen Glauben angehören und diesem sehr verbunden sind. Daher ist der Besuch einer Ordensschwester schon etwas Besonderes, vor allem in einem schwierigen Lebensabschnitt.

Standorte in Bolivien Cochabamba (Provinzhaus, Noviziat, 2 Kinderdörfer, 2 Schulen, Kindergarten, Berufsausbildungszentrum) Vallegrande (2 Kinderheime, Speisesaal für alte Menschen, Gefängnisseelsorge) Oruro (Schule, Pastoralarbeit) La Paz (Kindergarten) Santa Cruz (2 Schulen, Pastoralarbeit) Tarija (Hausaufgabenhilfe, Pastoral am Stadtrand, kirchlicher Rundfunksender)

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Rumänien

Der Not Hoffnung entgegensetzen

Schwester Carmen Tereza Rusu hilft bei den Hausaufgaben

Seit über 10 Jahren wirken die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel im rumänischen Schineni und seinen Nachbardörfern. Die Gemeinde liegt in einer der ärmsten Regionen Rumäniens. Mit großer Sorge nehmen wir wahr, dass die Armut in manchen Familien noch größer geworden ist. Nach Erkenntnissen der Sozialassistentin der politischen Gemeinde, Alina Ionecu, lebten im Jahr 2014 über 100 Familien in extremer Armut. Und dies mit steigender Tendenz. Auch unsere Schwestern und Mitarbeiterinnen im Sozialen Zentrum in Siretu spüren diesen Trend. Die Anzahl der Kinder aus den armen Familien, die hier täglich ein warmes Mittagessen bekommen, beläuft sich derzeit auf 35 und steigt weiter. Sieben weitere Kinder bekamen im vergangenen Jahr, bevor sie zur Schule gingen, hier auch ein Frühstück. Bei diesen Kindern konnte man den Hunger und die Armut zu Hause an den Ringen unter deren Augen ablesen. Umso mehr sind unsere Hilfen gefragt, die uns aber nicht selten an die Grenzen unserer Kräfte,

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aber auch finanziellen Möglichkeiten bringen. So wurden 32 arme Familien von unserer leitenden Sozialarbeiterin Juliana Ciceu und weitere über 100 Familien von Schwester Carmen Tereza Rusu begleitet und dabei finanziell sowie materiell unterstützt. Im Vordergrund der Bedürfnisse stehen Lebensmittel, Holz und Schuhe für den Winter, Medikamente, Busfahrkarten für die Schule, Stromkosten bis hin zu Kosten für dringend notwendige Krankenhausaufenthalte. Darüber hinaus erhalten viele Familien Hilfe bei psychischen und sozialen Problemen durch unsere Psychologin. Diese und andere Hilfen sind nur möglich dank der treuen Unterstützung unserer zahlreichen Projekt- und Familienpaten aus Deutschland. Sorgen bereitet uns die steigende Altersarmut. Deshalb haben wir auch in diesem Bereich unsere Hilfen verstärkt. Bis zu viermal pro Jahr laden unsere Schwestern zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen 15 alte Menschen zu einem Seniorentag in das Soziale Zentrum ein. Für viele gehören diese Treffen zu besonderen Höhepunkten des Jahres. Bei allen Nöten erleben die Schwestern aber auch Hoffnungszeichen. So ist die Anzahl der Jugendlichen, die sich in der Gemeinde und in der Jugendarbeit ehrenamtlich engagieren, gestiegen. Die Kinder aus den sehr armen Familien bringen aufgrund der Hausaufgabenhilfe und anderer Unterstützungen viel bessere Schulnoten nach Hause. Das stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder und auch das ihrer Familien.

Standorte in Rumänien Schineni (Konventshaus, Kinder- und Jugendtreff, Kinderheim, Jugendwohnen, aufsuchende Familienpastoral, Katechese) Siretu (Soziales Zentrum, ambulanter Pflegedienst, aufsuchende Familienpastoral)


Deutschland

Hilfe für Obdachlose und Flüchtlinge Schwester Klara Maria Breuer engagiert sich im Treff an der Clemenskirche in Münster An jedem Vormittag ist in den Räumen des „Treffpunkts an der Clemenskirche“ in Münster eine Menge los: Mittel- und oft Obdachlose bekommen hier für kleines Geld ein Frühstück oder ein Mittagessen. Sie wärmen sich auf, reden miteinander oder lesen die Tageszeitung. Und Schwester Klara Maria Breuer ist mittendrin. Täglich kommen bis zu 60 Menschen in den Treff. Ein Frühstück kostet 50 Cent, ein Mittagessen einen Euro. Im Treff arbeitet Schwester Klara Maria wie andere Studenten, Auszubildende und Rentner ehrenamtlich mit. Für soziale Beratung stehen zwei Hauptamtliche zur Verfügung. Ohne die Mitarbeit ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer, aber auch der Besucher, würden die alltäglichen Abläufe jedoch nicht funktionieren. „Was wir tun können, ist Beziehungen aufzubauen und Kontakte herzustellen“, sagt Schwester Klara Maria. Als Ordensfrau möchte sie ganz bewusst da sein und Wege mit Einzelnen gehen: „Gerade angesichts von Sterben und Tod weiß ich mich herausgefordert, meine Hoffnung aus dem Glauben heraus authentisch in die Waagschale zu werfen.“ Das alte Haus Maria in Geseke bot Flüchtlingen eine Unterkunft Der Strom von Flüchtlingen aus Afrika nach Europa nahm im vergangenen Jahr drastisch zu. Auch in Geseke galt es, in relativ kurzer Zeit knapp 100 dieser Menschen unterzubringen. Dazu wandte sich die Stadt unter anderem an die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel. Denn das alte Haus Maria – früher Seniorenwohnheim – war inzwischen leer, stand aber noch. Somit ergab sich die Möglichkeit, zumindest vorübergehend Flüchtlinge aufzunehmen. „Als die Stadt fragte, haben wir als christlicher Träger natürlich Ja gesagt“, erklärt Heimleiterin Astrid Marx-Vehling.

Das Team des Treffs an der Clemenskirche: Schwester Klara Maria (m.) mit Schwester Beate von den Clemensschwestern und der Leiterin Patricia Gallagher.

Unklar war gegen Ende des Jahres, was aus den Flüchtlingen wird, wenn der Abriss des Hauses Maria beginnt. Der ließ sich nicht länger aufschieben – allein schon aufgrund der steigenden Infektionsgefahr durch Legionellen. „Aber auch dafür haben wir eine Lösung gefunden“, freut sich Astrid Marx-Vehling: „Den Großteil der im Haus Maria lebenden Flüchtlinge konnten wir in einigen frei gewordenen Mietwohnungen unterbringen. Und zwar in einem Haus der Ordensgemeinschaft.“ Mit dem Abriss des alten Gebäudes riss also keineswegs die Verantwortung für diese Menschen ab. Astrid Marx-Vehling sagt: „Wir sind weiterhin für sie da.“

In Deutschland wirkt unsere Ordensgemeinschaft an 23 Standorten, und zwar in den Bundesländern: Thüringen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Hessen Berlin

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Schlaglichter 2014

Fair-Trade-School Als erste der sieben deutschen Schulen in Trägerschaft der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel und erste Schule im Hochsauerlandkreis darf sich das Berufskolleg Bergkloster Bestwig seit dem 24. Januar „Fair-Trade-School“ nennen.

Arbeitsmarkt Europa Drei Krankenpflegerinnen aus dem spanischen Valencia freuen sich über Arbeit in den zwei Kliniken der Ordensgemeinschaften in Nassau und Bad Ems. In Spanien waren sie arbeitslos und sind nun im Klinikverbund des Ordens aufgrund des akuten Fachkräftemangels herzlich willkommen.

Schlaflabor neu eröffnet Das technisch auf den neuesten Stand gebrachte und auf zwölf Plätze erweiterte Schlaflabor der Hufeland-Klinik Bad Ems wird eröffnet. Es soll ein bundesweites Referenz- und Schulungszentrum für Schlafund Beatmungsmedizin werden. Auch hier setzt der Orden ein Zeichen für die Zukunft.

Mai März

2014

Januar

Juni April Februar

Neuer Standort in Mosambik Am 22. Februar eröffnen die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel in Mosambik ihren dritten Standort: In Nametória übernehmen sie Aufgaben in der Gemeindearbeit sowie Familienseelsorge.

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Umzug in Geseke Am 27. April ziehen die 90 Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Haus Maria in Geseke um. Sie verlassen den 100-jährigen Altbau und richten sich in dem neuen und modernen Seniorenzentrum im ehemaligen Garten ein. Viele Ehrenamtliche aus Geseke helfen beim Umzug.

Pfingsttreffen „Ich träume eine Kirche“ lautet das Motto des zweiten internationalen Pfingsttreffens im Bergkloster Bestwig. Über 50 junge Christen aus Bolivien, Brasilien, Ägypten und Deutschland erleben Pfingsten in einer internationalen Atmosphäre, die ansteckend wirkt.


Aussendung Missionare auf Zeit Elf junge Erwachsene gehen als Missionare auf Zeit nach Bolivien und Brasilien. Im Bergkloster Bestwig werden sie von Generaloberin Schwester Aloisia Höing ausgesandt.

Freundestreffen Über 60 Freunde und Förderer der Ordensgemeinschaft treffen sich im Bergkloster Heiligenstadt zur Begegnung. Die Schwestern und Mitarbeiter der Bergkloster Stiftung SMMP informieren über die nationalen und internationalen Projekte und deren Weiterentwicklungen.

Erste Profess Am 30. November legen sechs Novizinnen in Mosambik im Beisein von Generaloberin Schwester Aloisia Höing ihre erste Profess ab. Drei junge Frauen werden in das Noviziat aufgenommen.

November September Juli

Dezember Oktober August

Zeugnisausgabe Über 1.200 Jugendliche und junge Erwachsene erreichen im Sommer 2014 an den Schulen und Bildungseinrichtungen der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel einen Schul- oder Ausbildungsabschluss.

Interreligiös Vorsicht gefährlicher Glaube – wie Christen und Muslime ihren Glauben leben können“ 150 Besucher nehmen am Missionarischen Forum im Bergkloster Bestwig teil, darunter zahlreiche Muslime.

Jubiläum 90 Jahre SMMP in Bolivien! Am 12. Dezember 1924 betreten die vier ersten deutschen Ordensschwestern nach einer 27-tägigen Schifffahrt in Buenos Aires (Argentinien) erstmals südamerikanischen Boden. Zu Fuß und mit dem Bus geht es weiter nach La Paz in Bolivien. Der Anfang ist gemacht.

Am 04. Juli 2015 werden insgesamt 14 Frauen und Männer als Missionare auf Zeit in die Projekte der Schwesterngemeinschaft in Bolivien, Brasilien, Mosambik und Rumänien entsandt. Das Missionsmagazin KONTINENTE wird 50 Jahre alt. Unser Orden gehört von Anfang an zum Kreis der Herausgeber und ist aktiv in die Weiterentwicklung des Magazins eingebunden.

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Spenden und ähnliche Einnahmen 2014 nach Zweck Projekte in 1.000 Euro Mosambik 250,89

Internationale Projekte* 77,16

Rumänien 587,94

*SMMP Projekte länderübergreifend, z. B. Armenspeisung international

Bolivien 298,98

Weitere Einnahmen

Brasilien 374,0

Zinsen 92,9

Deutschland 10,40

Stifterdarlehen und Zustiftungen 295,0

andere Länder 0,62

Freie Spenden 260,7

Zinsen 4,13 %

Stifterdarelehen und Zustiftungen 13,12 %

Bolivien 13,30 %

andere Länder 0,03 % Frei Spenden 11,59 % Internationale Projekte 3,43 % Deutschland 0,46 %

Brasilien 16,63 %

Mosambik 11,16 % Rumänien 26,15 %

Der Jahresabschluss 2014 der Bergkloster Stiftung SMMP wurde durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft testiert.

Auch für das Jahr 2014 gebührt unseren Spendern und Stiftern ein herzliches Dankeschön! Mit vielen sind wir persönlich in Kontakt getreten oder haben mit ihnen am Telefon gesprochen. So konnten wir uns u. a. ein noch besseres Bild machen von ihren Wünschen und Anliegen. Zahlreiche Spender konnten wir neu gewinnen, viele spenden regelmäßig, haben ihre regelmäßige Spende erhöht oder Sonderspenden geleistet. Die Zahl der Unterstützer, denen ein persönlicher Anlass Grund genug ist, auf Geschenke zu verzichten und für einen unserer Förderzwecke zu sammeln, ist stark angewachsen. Gleichzeitig sind aber auch zahlreiche Spender verstorben. Andere sehen sich nicht mehr in der Lage, unsere Projekte zu fördern. Um diese schmerzhafte Lücke zu füllen, haben wir unser Engagement in 2014 deutlich erhöht, indem wir mit vielen Personen neu oder

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erneut in Kontakt getreten sind, um sie auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen. Es ist uns gelungen, 2014 eine beachtliche Zahl an Neuspendern zu gewinnen. Auch ihnen unseren herzlichen Dank! Den höheren Einnahmen aus Spenden und Basaren und den höheren Zinserträgen stehen zwar deutlich gestiegene Kosten gegenüber für die Bewusstmachung der Nöte, denen unsere Schwestern entgegentreten, aber auch deutlich niedrigere Kosten für allgemeine Werbe- und Verwaltungsausgaben. Auch 2015 werden wir der demografischen Entwicklung unserer Spenderfamilie entgegenwirken. So versuchen wir z.B. durch vermehrte Veranstaltungen, die nachhaltige finanzielle Unterstützung unserer 80 Projekte in Bolivien, Brasilien, Mosambik, Rumänien und natürlich in Deutschland auszubauen und zu sichern.


Einnahmen, Verwendung, Verwaltungskosten Einnahmen und Ausgaben einschließlich der Ergebnisse der von der Bergkloster Stiftung SMMP treuhänderisch verwalteten, rechtlich unselbstständigen Stiftungen, deren Stiftungszwecke den Stiftungszwecken der Bergkloster Stiftung SMMP entsprechen.

Einnahmen 2014 2013 Spenden und ähnliche Einnahmen • Einzel- und Anlassspenden/Familien-, Projekt- und Firmenpatenschaften 1.736.000 € 1.595.100 € • Erlöse aus Basaren, Gemeindeaktivitäten, Schulinitiativen etc. 124.700 € 92.400 € • Zuwendungen von Hilfswerken 40.100 € 36.100 € 0 € 295.000 € 72.000 €

0€ 503.300 € 61.100 €

Gesamteinnahmen 2.267.800 €

2.288.000 €

Zuzüglich im Vorjahr noch nicht verwendeter Mittel 383.100 €

554.500 €

Erbschaften/Vermächtnisse Stifterdarlehen und Zustiftungen Zinsen

Verwendung

2014

2013

Projektausgaben • Projektförderung (eingesetzte Mittel) 1.340.900 € 1.330.600 € 40.200 € 139.300 € • Projektbegleitung/-betreuung • Projektkampagnen, Bewusstseinsförderung etc. 378.400 € 274.100 € Stifterdarlehen und Zuführung der Zustiftungen zum Kapitalstock 295.000 € Allg. Werbe- und Verwaltungsausgaben • Werbung und allg. Öffentlichkeitsarbeit 40.000 € • Verwaltung 125.900 €

503.300 € 47.200 € 164.900 €

Gesamtausgaben 2.220.400 €

2.459.400 €

Noch nicht verwendete Mittel per 31.12.2014 bzw. 31.12.2013 430.500 €

383.100 €

Die noch nicht verwendeten Mittel zum Stichtag 31.12.2014 befanden sich noch im Vergabeverfahren und können deshalb nicht als Ausgabe gezeigt werden.

Internationale Projekte Deutschland Mosambik Rumänien Brasilien Bolivien 0€ 50.000 € 100.000 € 150.000 € 200.000 € 250.000 € 300.000 € 350.000 € 400.000 €

Eingesetzte Mittel 2014

Noch weiterzuleiten: 430.500 €

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Nah bei den Menschen

Die Vielfalt unserer Hilfen im In- und Ausland Vielfältig ist das Engagement unserer Schwestern und der zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren nationalen sowie internationalen Einrichtungen und Diensten. Mit einigen Zahlen und Fakten möchten wir Sie über unser Wirken im vergangenen Jahr informieren: An 23 deutschen sowie 19 internationalen Standorten wirken wir als Ordensgemein- schaft in den unterschiedlichsten Projekten. 4.319 Schülerinnen und Schüler besuchten un sere Schulen in Bolivien und Brasilien. In Deutschland waren an unseren drei Gymna- sien im letzten Jahr 2.684 Schülerinnen und Schüler gemeldet. Unsere vier Berufskollegs haben 2.214 Schülerinnen und Schüler be - sucht. 1.295 Kinder besuchen unsere Familien zentren oder Kindergärten in Deutschland, Bolivien, Brasilien und Mosambik. 408 Jungen und Mädchen leben in unseren Kinderheimen bzw. Kinderdörfern in Boli vien und Rumänien. 711 junge Erwachsene begleiten wir in Deutschland, Bolivien und Rumänien durch Berufsausbildungszentren oder Stipendienpro gramme auf den Weg in die Selbstständigkeit. An fünf Standorten in Bolivien und Rumä- nien betreiben wir Speisesäle für Senioren und Kinder. In den sieben stationären Senioreneinrich- tungen in Deutschland lebten im vergange- nen Jahr 672 Bewohnerinnen und Bewohner. Sie werden von rund 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Ordensschwestern gepflegt und begleitet. 2014 haben unsere ambulanten Dienste in Deutschland 749 Patienten gepflegt und 732 Menschen ein Mittagessen geliefert. In unseren Einrichtungen des betreuten Wohnens lebten im letzten Jahr 79 Männer und Frauen.

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Im Jahr 2014 wurden in unserem Gertrudis- Hospital in Herten-Westerholt rund 14.100 Patienten von rund 430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Ordensschwestern behandelt. In der Hufeland-Klinik Bad Ems haben wir 4.120 und im Marienkrankenhaus Nassau 1.300 Patienten behandelt. Rund 250 Mitarbei- terinnen und Mitarbeiter sowie Ordens- schwestern sorgen sich in unserem Klinikver- bund um das Wohl der Patienten. Rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können wir in unseren internationalen Pro- jekten einen Arbeitsplatz bieten und dadurch auch zu deren Lebensunterhalt beitragen. Die Stellen reichen über Lehrer, Sozialarbeiter, Psychologen, Erzieherinnen, Buchhalter, Kö chinnen, Hauswirtschafterinnen, Hausmeister, Hausmütter, Sicherheitsdienst bis hin zur Krankenschwester. Durchschnittlich 12 jungen Erwachsenen er möglichen wir jährlich durch eine Tätigkeit als Missionar/in auf Zeit (MaZ) ein Mitleben und Mitarbeiten in unseren Projekten. In unseren Einrichtungen der Jugendsozialar beit in Deutschland haben im Jahr 2014 über 340 Kinder und Jugendliche Hilfe erfahren. 17.562 Freunde und Förderer haben im Jahr 2014 unsere zahlreichen Projekte durch kleine re und größere Spenden unterstützt. Überall, wo wir wirken, möchten wir den Menschen nahe sein und sie dabei unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Dies gelingt uns als Ordensschwestern nur im engen und vertraulichen Miteinander mit unseren zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Inund Ausland. Ganz im Sinne unseres Missionsverständnisses möchten wir mit den uns anvertrauten Menschen deren Freude, Hoffnung, Trauer und Angst teilen und dabei in Einheit von Wort und Tat helfen.


So fördern Sie die Arbeit der Schwestern nachhaltig: Projekt-Patenschaft Auszug eines Dankbriefes von drei jungen Frauen aus Cochabamba, die durch eine Patenschaft auf den Weg in die Selbstständigkeit unterstützt werden: „Gut zu wissen, dass sich jemand für uns interessiert. Wir schätzen Sie wirklich unendlich!“ Ihre regelmäßige Spende als Projektpate für ein ganz konkretes Projekt in Bolivien, Brasilien, Deutschland, Mosambik oder Rumänien bedeutet für unsere Projekte Verlässlichkeit und Planungssicherheit.

Zustiftung Mit Ihrer Zustiftung sind Sie Teil eines sicheren Halts, den die Bergkloster Stiftung SMMP der Arbeit der Schwestern und MitarbeiterInnen in den Projekten gibt. Ihre Zuwendung wird dem Stiftungskapital zugefügt und sicher angelegt. Die Erträge daraus fließen jährlich und somit dauerhaft in unsere Arbeit. Somit bedeutet eine einmalige Zustiftung zum Stiftungskapital eine fortlaufende und immerwährende Unterstützung. Schon mit kleinen Summen erzielen Sie durch eine Zustiftung eine große und nachhaltige Wirkung.

Vererben Wer den Blick eines Kindes auffängt, ahnt, was Zukunft be-deutet. Mit Ihrem Testament können Sie nicht nur für alle Menschen Sorge tragen, die Ihnen persönlich nahestehen: Ihre Kinder, Ihre Enkel, Ihre Familie. Sie können darüber hinaus auch Menschen in Not helfen. Mit einer Testamentsspende zugunsten der Bergkloster Stiftung SMMP kommt Ihre Hinterlassenschaft Ihrem Anliegen zugute, die Not der Ärmsten in missionarischen Projekten zu lindern. „Wer sich um die Zukunft sorgt, muss sich um die Kinder sorgen.“ (Hermann Gmeiner)


„Mir ist eine „verbeulte“ Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Straßen hinausgegangen ist, lieber, als eine Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist.“ Papst Franziskus in seinem apostolischen Schreiben EVANGELII GAUDIUM

Spendenkonto Konto 1100000, Sozialbank Köln, BLZ 370 205 00 BIC: BFSWDE33XXX, IBAN: DE17 3702 0500 0001 1000 00 Konto 100 300, DKM Münster, BLZ 400 602 65 BIC: GENODEM1DKM, IBAN: DE59 4006 0265 0000 1003 00 Bergkloster Stiftung SMMP, Friedensplatz 6 Telefon 0 36 06/673-134, Telefax 0 36 06/673-138 E-Mail: kontakt@smmp.de, Internet: www.smmp.de


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