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Antwort Bgm. Reiner Gäbl auf Anschreiben vom 10.06.2014

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Eingang: ZBEARCDPAG2014090761210


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Sendebericht Status: Datum / Uhrzeit: Sender: Empf채nger: Seitenzahl:

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OK (200/0) 10.06.2014 10:50:53 +4996120095016 +499653920750 2

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Bitte allen drei Bürgermeistern von Amtswegen zeitnah zur Kenntnis zuleiten!

Ludwig-Müller-Str. 2 D-92693 Eslarn Germany - Europe

Telefax: +49(0)9653920750 Postfach / P.O. Box 11 03 D-92691 Eslarn

Marktgemeinde Eslarn Markplatz 1 92693 Eslarn

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Tel./ Phone: + 49 163 709 30 31 Fax: +49 9653 4 07 00 01 Email: oikos-sms@office.eu.org

EDN: 20140706.OI.ES.01

Eslarn, den 06. Juli 2014 Gemeinderatssitzung, öffentlicher Teil vom 01.07.2014 Vorschlag eines Treffens der Tillyplatz-Anlieger betr. künftiger Gestaltung Sehr geehrter Herr VOAR Würfl, Sie erlauben mir, Ihnen anliegend ein unlängst Herrn Marktgemeinderatsmitglied AlbertGrießl anlässlich dessen Äusserung im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung vom 01. Juli 2014 übersandtes Schreiben zur Kenntnis zu bringen. Auf dieses Schreiben habe ich bislang keine Antwort erhalten, so dass mittlerweile durchaus der Verdacht aufkommen muss, man würde hier explizit darauf warten das „Zach-Anwesen“ aufgrund angeblicher Forderungen aus Heimunterbringungskosten des Herrn Zach sen. (günstig) erhalten zu können, und dann mit uns nicht mehr reden zu müsssen. Sollte dies zutreffen – was Sie mir sicherlich kaum mitteilen werden – dann müsste man dies als äusserst „infam“ werten und auch derart explizit an die Öffentlichkeit bringen. ../ 2

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EDN: 20140706.OI.ES.01

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jedenfalls muss einem im Geltungsbereich der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland höchst „sauer aufstossen“, dass ein derartiges „Kriegerdenkmal“ bei welchem – wie mir mittlerweile bislang aber leider anonym - mitgeteilt wurde, auch nicht zu nennende Personen verzeichnet sind, die Grundlage für weitere Verzögerungen der Gestaltung des Tillyplatzes sein soll. Wie Sie ja mittlerweile wissen, waren in Eslarn von 1939 bis 1945 hunderte von Kriegsgefangenen als ZwangsarbeiterInnen tätig, und deren Verbleib ist immer noch ungeklärt. Ich hoffe, dass die Marktgemeinde Eslarn den m. W. unlängst durch meine Mutter unterbreiteten Vorschlag eines im näheren Umfeld des künftigen Kriegerdenkmal-Standortes zusätzlichen Gedenkens an diese Kriegsgefangenen ernsthaft in Erwägung ziehen wird, denn es kann ja wohl nicht sein, dass die Kriegstoten Eslarns mehr wert sein sollen, wie die Kriegsgefangenen die hier Eslarn in grossem Umfang Geld gebracht hatten. Dann hätte ich noch eine Bitte aufgrund Ihrer Mitgliedschaft im OWV, Sektion Eslarn. Vor einiger Zeit hatte ich Herrn Frischmann, den Vorsitzenden gebeten, mir doch nähere Informationen zur sog. „Judenstrasse“ und zum „Holländerweg“ zukommen zu lassen. Ich hoffe, dass Sie Herrn Frischmann ggf. davon überzeugen können, das diese Informationen über Bauzeit und hier sicher offiziell verzeichnete Daten der Erbauer ebenfalls letztlich dem Wohl der Marktgemeinde Eslarn dienlich sein könnten.

Mit freundlichen Grüssen, sowie bestem Dank für Ihr Interesse I.V.

[DEEZ – Ortsredaktion Eslarn]

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Versandnachweis anliegend!

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Herrn Marktgemeinderatsmitglied Albert Grießl c/o Zoiglstum „Zum Ströhern“

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Email: oikos-sms@office.eu.org

Tel./ Phone: + 49 163 709 30 31 Fax: +49 9653 4 07 00 01

EDN: 20140702.OI.ES.01

Eslarn, den 02. Juli 2014 Gemeinderatssitzung, öffentlicher Teil vom 01.07.2014 Ihr Vorschlag eines Treffens der Tillyplatz-Anlieger betr. künftiger Gestaltung Sehr geehrter Herr Grießl, auch im Namen unserer am Tillyplatz ansässigen Ortsredaktion dürfen wir uns hiermit für Ihr gestriges Engagement um eine Einbeziehung der AnwohnerInnen für die künftige Gestaltung des Tillyplatzes bedanken! Erstmals im Rahmen der gesamten Diskussion haben Sie hier die AnwohnerInnen benannt, welche an diesem Platz weiterhin leben müssen und deshalb ein Anrecht darauf haben, diesen Platz gem. deren Vorstellungen gestaltet zu wissen. Das Kriegerdenkmal, sollte nicht das Hauptargument für eine weitere Verzögerung der Platzgestaltung sein, während anderweitig mit dem “Zoigl-Museum” und dem “FischereiInfozentrum” touristische Anlaufstellen geschaffen werden, welche letztlich den künftigen Tourismus von den gewerblichen Anbietern weg zu vereinsmässigen Anbietern lenken. ../ 2

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EDN: 20140702.OI.ES.01

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Es stellt sich eigentlich nur die Frage, was unter der Zeitangabe “in den nächsten Wochen” zu verstehen ist, in denen das Marktgemeinderatsgremium gem. gestriger Aussage eine “Arbeitssitzung” plant. Dies sollte aber kein Hindernis darstellen, dass sich die Tillyplatz-Anwohner unabhängig davon bereits innerhalb der nächsten Tage treffen und deren Meinung für die Neugestaltung kundtun, wie auch über Sie dem gesamten Gemeinderatsgremium vorlegen lassen könnten. Da Sie mit der “Zoiglstum” einen frei zugänglichen Versammlungsort direkt am Platz haben, regen wir an eine solche “Anliegerversammlung” so bald als möglich abzuhalten. Wir würden uns freuen, wenn wir hier Ihre Zustimmung finden können, denn sonst dauert die Umgestaltung des Tillyplatz weitere Monate, und möglicherweise würde man ab September auch die von Ihnen im Rahmen der Gemeinderatssitzung angesprochene Förderung durch den BSB 1874 e. V. nicht mehr erhalten. Wir möchten auch nicht verschwiegen, dass vor allem auch uns durch diese weiteren Verzögerungen zusätzlich zum bislang scheinbar nie enden wollenden Neubauvorhaben am Tillyplatz erhebliche finanzielle Einbussen mit dem Ladengeschäft entstanden sind. Auch dies werden wir bei allem Verständnis gegenüber der Marktgemeindeverwaltung nicht mehr länger hinnehmen, und bei weiterer unnötiger Verzögerung die grössere Öffentlichkeit in die Angelegenheit einbeziehen. Bereits der Umstand, dass in der Marktgemeinde Eslarn bis vor wenigen Wochen als wir von anderen Stellen Unterlagen über hunderte, von 1939 bis 1945 als ZwangsarbeiterInnen eingesetzte Kriegsgefangene erhielten, dieses nunmehr beweisbare Faktum massiv verschwiegen wurde, spricht derzeit nicht für die Marktgemeinde Eslarn, welche sich im Interesse einer eigenen glücklichen Zukunft baldmöglichst offener und toleranter präsentieren Über eine kurze Rückmeldung Ihrerseits würden wir uns sehr freuen, und verbleiben mit freundlichen Grüssen, sowie bestem Dank für Ihr Interesse I.V.

[DEEZ – Ortsredaktion Eslarn]

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Eingang: ZBEARCDPAG2014090761210


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Antwort Bgm. Reiner Gäbl auf Anschreiben vom 10.06.2014 by OIKOS™- News & Media - Issuu