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Fokus Winter

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EINE THEMENZEITUNG VON SMART MEDIA

FOKUS WINTER ZEIT ZUM GENIESSEN

Erholung Das zeichnet Schweizer Hotels aus

DEZEMBER 2015

Grosse Kultur Dieses Museum müssen Sie sehen

Winter-Golf In der Schweiz und im Ausland

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HANS «HAUSI» LEUTENEGGER So verbringt er den Winter

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2 Einleitung Lesen Sie mehr...

Der Schweizer Winter – ein Winter zum Verlieben

06 04 Hotel Seehof

05 Hotel Victoria Jungfrau 06 Museen 07

Die Trümpfe des Schweizer Winters sind stark. Genauso aber die Herausforderungen für den Schweizer Tourismus. So galt es, sich für die Saison fit zu machen. Angebotsseitig, aber auch punkto Kommunikation. Hier setzt Schweiz Tourismus (ST) die aktuelle Wintersaison zum ersten Mal unters Motto #VERLIEBTINDIESCHWEIZ. Die Sommermonate 2015 lieferten insgesamt ein stagnierendes Bild: Die Hotellogiernächte (LN) blieben etwa auf Vorjahresniveau, vor allem gestützt durch den Heimmarkt und Zuwächsen ausserhalb Europas (z.B. China +37,9%, Südostasien +4,4%, Golfstaaten +24,4%). Erwartet massiv schlug aber die Frankenstärke auf das Resultat aus der Eurozone mit einem Minus von 13%. Besonders fällt auf, dass die touristischen Zonen fundamental auseinanderdriften: während Städte und touristische Hotspots – begünstigt durch Gäste aus Asien und den Golfstaaten – zulegen, verzeichnet der alpine und

ländliche Raum – bevorzugte Reiseziele der Gäste aus der Eurozone – erhebliche Rückgänge. HERAUSFORDERNDE AUSGANGSLAGE Der bevorstehende Winter wird anspruchsvoll: Die Gäste aus wachstumsstarken Fernmärkten reisen hauptsächlich im Sommer, das Wintergeschäft wird dominiert von Gästen aus Europa. Die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich KOF sieht für den Winter insgesamt weiterhin eine Stagnation der Hotellogiernächte (+0,1%) vor. Ein Resultat, das geprägt ist von der Stütze im Heimmarkt (+1,1%)

und dem Rückgang ausländischer Gäste (-0,7%). ST tut alles, um das Wintergeschäft nach Kräften zu unterstützen. So sollen die Schweizerinnen und Schweizer vom eigenen Land überzeugt werden – mit Inspirationen und Angeboten zum Wiederentdecken dieses attraktiven Winters gleich vor der Tür. Beispielsweise durch die Förderung des Nachwuchses für den Schneesport; ideales Mittel dafür sind Initiativen wie die breit abgestützte Schneesportinitiative Schweiz. ST setzt parallel auf die Karte der neuen Märkte: In Ländern wie China oder Brasilien wächst unge-

Projektleiter Jascha Luks

jascha.luks@smartmediaagency.ch

Country Manager Jeroen Minnee Produktionsleitung Matthias Mehl

brochen die Lust auf Ski- oder Schneespass, hier ist ST zuvorderst dabei und setzt das Fundament für die Zukunft.

Text SMA Titelbild ZVG Design Smart Media Agency AG Grafik und Layout Anja Cavelti

Distributionskanal Die Weltwoche, Dezember 2015 Druck Ziegler Druck- und Verlags-AG

Saas-Fee

08 Interview: Hausi Leutenegger 11

Schweiz per Zug erleben

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Luxus-Autos

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Winterschuhe

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Product Placement

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Schlafen

Entnommen aus der offiziellen Pressemitteilung von Schweiz Tourismus.

Das diesjährige Wintermotto von Schweiz Tourismus trifft auch auf diese Ausgabe zu. In die Schweiz, insbesondere in ihren Winter, kann man sich einfach nur verlieben. Wir hoffen, dass es uns mit dieser Ausgabe gelingt, diese Liebe zur hiesigen kalten Jahreszeit zu entfachen.

Viel Spass beim Lesen! Jascha Luks Projektleiter

Ihre Redaktion der Smart Media Agency AG.

ÜBER SMART MEDIA

FOKUS WINTER

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Smart Media ist der Spezialist für Content Marketing und Native Advertising. Unsere Kampagnen werden sowohl online als auch in führenden Printmedien publiziert. Inhaltlich setzen wir einen Fokus auf aktuelle und relevante Fachthemen innerhalb verschiedener Branchen. Mit unseren kreativen Medienlösungen helfen wir Ihnen dabei, Ihre Marke zu stärken und echten Nutzen für Ihre Zielgruppe zu schaffen. Unsere hochwertigen Inhalte regen Ihre Kunden zum Handeln an.

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4 Hotellerie

Erholung auf höchstem Niveau Das Hotel Seehof liegt an der Davoser Promenade und gilt als eines der ältesten Hotels der Schweiz. Das familiäre Hotel verschreibt sich ganz der Erholung, dem Sport, der Gesundheit und der Kultur. Daneben begeistert es mit drei erstklassigen Gourmet-Restaurants. TEXT PATRICK HUNKELER

In den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde das Haus vom Kurhaus zum Hotel – und dabei erweitert. Als eines der geschichtlich ältesten Hotels in Davos steht es für Tradition, vereint aber gleichzeitig auch Innovation und aktuellen Zeitgeist. Die Verbindung vom einfachen Landleben und städtischem Luxus prägen das Ambiente des heutigen Hotel Seehof Davos. Das Vier-Sterne-Superior-Hotel besticht durch stilvolle Zimmer und moderne Seminar- und Tagungsräume. Die Architektur ist eine Symbiose aus Tradition und Moderne. Der in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege restaurierte Ostflügel nimmt auf die Vergangenheit Bezug, der

Neubau repräsentiert die Zukunft. Lichtdurchflutete Zimmer, ein heller Wintergarten mit Blick auf die Bündner Bergwelt und ein harmonisches Interieur mit viel Original-Kunst und einzigartigen Schaustücken des Bündner Kunsthandwerks sorgen für ein angenehmes Ambiente. ENTSPANNUNG GESCHIEHT DURCH DEN GAUMEN Das Hotel Seehof verfügt über drei Restaurants. Direkt neben der Talstation steht das «Chesa» mit einer der schönsten Sonnenterrassen von Davos – ein beliebter Treffpunkt für Skifahrer zum gemütlichen Aprés-Ski ohne Halli Galli Diese «Poleposition» – kombiniert mit alpenländischen Spezialitäten – machen das «Chesa» so beliebt. Das «Panorama», das grösste Restaurant, bietet eine einzigartige Aussicht ins wilde Dischmatal. Auf der Speisekarte stehen neben einem reichhaltigen Frühstücksbuffet ein täglich wechselndes 5-Gang-Abendessen und verschiedene à la carte-Gerichte. Gäste mit Halbpension zahlen für das Menu nur 50 Franken. Seit der Sommersaison ist der eidgenössisch diplomierte Küchenchef

Martin Bieri neben dem «Panorama» und «Chesa» auch für das «Gourmet Stübli» verantwortlich. Der frühere Küchenchef des Stüblis, Armin Amrein, verliess zum Ende der letzten Wintersaison das Top-Restaurant. Die Gefahr, dass der Michelin-Stern verloren gehen könnte, war also real. Dem war aber nicht so: Martin Bieri konnte mit seinem Team das hohe Niveau halten und die Tester von Michelin mit ihrer klassischen, international angehauchten Küche überzeugen. Der Stern blieb dem Restaurant erhalten, wie dem Guide Michelin im November zu entnehmen war. Somit hat Bieri geschafft, was vielen Küchenchefs bei einer Neuübernahme verwehrt bleibt. ZURÜCK ZU DEN WURZELN Die Speisekarte des Gourmet Stüblis bietet zwei hochklassige Menus. Das erste steht unter dem Motto «Traditionell – back to the roots» und umfasst Gerichte, die sich an die klassische französische Küche anlehnen und einen Bezug zur Region oder der Schweiz haben. «Modern- Tour du Monde» ist das Motto des zweiten Menus. Wiederum kommen einige Basisprodukte

aus der europäischen Küche, jedoch haben die Gewürze und Beilagen oft einen internationalen Einfluss. So entstehen neue Aromakombinationen. Martin Bieri nutzt die freie Zeit in der Zwischensaison jeweils für kulinarische Entdeckungsreisen und für die Suche nach neuen Produkten. Gerne lässt er sich wie im letzten Frühling von der asiatischen Küche inspirieren. Der Küchenchef verbrachte ein paar Wochen in Hongkong und auf den Philippinen. Aber auch die orientalische Küche hat es ihm angetan. Vor Kurzem war er für zwei Wochen in Dubai zu Gast. Und dort hat er eine wunderbare Entdeckung gemacht: getrocknete, fermentierte Limetten, die zu einem dunklen Mehl verarbeitet werden können. In der lokalen, arabischen Küche werden sie als Aroma, zum Beispiel für Reis genutzt. Der Geschmack der Limette bleibt erhalten, nicht jedoch die Säure. Dieses Produkt hat selbstverständlich den Weg ins «Tour du Monde – Menu» gefunden. Eine der Hauptspeisen, das Kotelett vom «Gunzberger Bierschwein», wird damit aromatisiert. Zusammen mit der nussigen Note des Culatello Schinkens ergibt das eine wundervolle Balance der Aromen.

Für Feinschmecker Unser Special für Sie: Gourmet Delight! Entdecken Sie die Schweiz kulinarisch und kosten Sie klassische Gerichte, die mit internationalen Geschmäckern gespickt sind, voll aus. Frische Zutaten, gepaart mit Kreativität und ein Hauch Exklusivität, so heisst unser Rezept für beste Kochkunst. Das Arrangement beinhaltet · 2 Übernachtungen in unseren stilvoll eingerichteten Zimmern · Reichhaltiges Seehof Frühstücksbuffet mit regionalen Produkten · Apéro und Drei-Gang Abendessen im Restaurant Chesa · 1 Schlemmermenü im Gourmet Stübli (1 Michelin Stern) · Begrüssungs-Apéro bei Anreise · Freie Nutzung des Fitness- und Wellness-Bereichs „BellaVita“ · Minibar mit alkoholfreien Getränken · Kostenloses WLAN im gesamten Haus · Davoser Gästekarte zur freien Fahrt mit den Ortsbussen · Sämtliche Steuern und Taxen gültig für 2 Nächte vom 11. Dezember 2015 bis 28. März 2016 ab CHF 550.00 pro Person Reservierungen und Anfragen nehmen wir gerne entgegen. SEEHOF DAVOS Promenade 159 • CH-7260 Davos Dorf • T +41 81 417 06 65 info@seehofdavos.ch • www.seehofdavos.ch


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Hotellerie 5

So werden die Festtage wirklich festlich Die Vorweihnachtszeit im Hotel Victoria Jungfrau ist ein Erlebnis. Die Preise sind wegen der Zwischensaison moderat. TEXT PATRICK HUNKELER

Es ist Sonntagnachmittag. Ich sitze beim traditionellen «Afternoon Tea Buffet» im Victoria-Jungfrau. Hotelgäste und externe Besucher geniessen ein Ritual, welches seit den ersten britischen Gästen zu den Anfangszeiten des Tourismus in der Schweiz zur Luxushotellerie gehört. Das Highlight ist nebst dem Tee das reichhaltige Buffet. Vor allem die Patisserie ist so gut, dass ich glatt ein zweites Mal zugreifen muss. Noch bleibt ja ein wenig Zeit bis zum Spa-Besuch. Der Pianospieler beglückt die Gäste mit Variationen von Yesterday, Jingle Bells und Last Christmas. Die Zeitung habe ich beiseite gelegt. Ich will einfach den Moment geniessen. Die Belair Junior Suite, welche ich für eine Nacht mein eigen nennen kann, liegt direkt über dem ESPA Spa. Sie ist modern und minimalistisch eingerichtet und bietet 65 m2 Platz. Der junge Herr von der Rezeption, welcher mich zur Suite bringt, meint ein wenig enttäuscht, dass man den Berg Niesen leider nicht mehr sehen würde, der Nebel hat ihn verhüllt. Die Aussicht ist mir im Moment

aber nicht so wichtig. Ich ziehe schnell den Badeanzug über, und dann geht es ins ESPA Spa zu einer Ganzkörpermassage. Der balinesische Masseur versteht sein Handwerk. Sein Übername sei «Magic Hands», sagt er voller Stolz. Zu Recht – ich fühle mich sehr wohl bei ihm und er ist mir ein interessanter Gesprächspartner. Die Stunde ist im Nu vorbei. Meinem Nacken geht es viel besser. OFFEN, HELL UND FREUNDLICH Bis zu meiner nächsten Behandlung habe ich ein wenig Zeit und erkunde den ganzen Spa-Bereich. Alles ist sehr grosszügig di-

mensioniert. Hohe Decken und viel Tageslicht sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Vor meiner Gesichtsbehandlung im SENSAI SELECT SPA schaue ich nochmals kurz in meiner Suite vorbei. Jetzt zeigt sich der Niesen doch noch, im Hintergrund leuchtet das Abendrot. Das SENSAI SELECT SPA bietet Gesichtsbehandlungen, welche auf japanischen Schönheitsritualen mit sorgfältig abgestimmten Techniken beruhen. Sie beinhalten eine Doppelreinigung, eine Doppelbefeuchtung sowie eine Massage. Die Behandlung ist sehr

entspannend, fast gerate ich in einen meditativen Zustand. Die Einrichtung des SensaiSpas, mit seinen modernen, mit hellem Holz und Seidenpapier dekorierten Räumen, begeistern mich. Zu Abend esse ich im «QUARANTA Uno», dem italienischen Restaurant, dessen Name von der Hausnummer des Hauses abgeleitet ist. Ich unterhalte mich in der Vinothek ein wenig mit dem Gastgeber Angelo De Raimondo. Er erklärt mir die Philosophie bei der Auswahl der Weine: «Etwa die Hälfte der 180 verschiedenen Weine müssen wir führen. Das sind italienische Klassiker. Die andere Hälfte kann man selber auswählen und damit der Karte eine eigene Prägung geben.» Unbekannte, aber hochstehende Weine zu finden, sei ein spannender Teil der Arbeit. Ich entscheide mich für einen Anti Pasti Teller vom Buffet. Besonders fein sind das mit Cherrytomaten gefüllte und mit Zitronen aromarisierte Kaninchenfilet, sowie das Vitello tonato. Die Thunfischsauce ist wunderbar cremig, das Kalbsfleisch ist saftig, besser geht es nicht. Auch die Hauptspeise, ein Kabeljau auf einem Linsengericht, überzeugt mich. Wiederum erwischen die Köche den perfekten Garpunkt. Eine knusprig

gebratene Haut und in der Mitte ist der Fisch schön glasig. Das Dessert, ein Pistazien- und Vanille-Pannacotta mit Waldbeeren, schmeckt ebenfalls vorzüglich. Nach dem Espresso ist es Zeit, mich in die Suite zurückzuziehen und den privaten Luxus zu geniessen. Es war ein wunderbar entspannender Tag. Das Victoria Jungfrau ist ein Erlebnis. WINTERZAUBER IN INTERLAKEN Aus dem traditionsreichen Christkindlmärit Interlaken wird am 19. Dezember der neue Weihnachtmarkt Interlaken. In die zweite Saison startet der gleich nebenan gelegene «Top Of Europe Ice Magic» Schlittschuhpark. Infos: www.icemagic.ch WINTERZAUBER IM VICTORIA JUNGFRAU Die Festtage im Victoria Jungfrau sind etwas ganz Besonderes. Die Adventszeit im Kreise der Familie zu verbringen, himmlische Weihnachtstage zu geniessen und das neue Jahr in bester Stimmung zu starten, hat dort Tradition. In der Vorweihnachtszeit locken an den Wochenenden ein hoteleigener Markt und die wunderschöne Dekoration. Über die Festtage finden eine ganze Reihe von Veranstaltungen und Festessen in den Restaurants statt.

I M V I C TO R I A- J U N G F R AU Gönnen Sie sich eine Auszeit von der Hektik im Adventsstress und geniessen Sie die einmalige Festtags-Stimmung.

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1 Übernachtung in der gewünschten Zimmerkategorie Reichhaltiges Frühstücksbuffet Dine-around in unseren Restaurants Nutzung des VICTORIA-JUNGFRAU SPA Ab CHF 679.– pro Nacht für 2 Personen im Superior Doppelzimmer Buchbar von 23. bis 30. Dezember 2015 und 1. bis 6. Januar 2016


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6 Museen

Giovanni Giacometti (1868–1933) Maternità, 1908 Foto: SIK-ISEA, Zürich (Philipp Hitz)

Kunstvolle Ruhe im Wintertrubel Wer dem Festtagsstress entfliehen will und sich dabei nicht nur Ruhe, sondern auch Kultur gönnen will, ist in der Schweiz an der richtigen Adresse: Mit über 1100 Museen ist für wirklich jeden Geschmack etwas dabei. Anbei ein Beispiel als kultureller Anstupf. TEXT SMA

Zum ersten Mal wird eine umfassende Auswahl an Schweizer Kunst aus der Privatsammlung von alt Bundesrat Dr. Christoph Blocher gezeigt. Zu sehen sind im Museum Oskar Reinhart in Winterthur bis Ende Januar 2016 über 80 Gemälde, darunter Hauptwerke von Ferdinand Hodler, Albert Anker und Giovanni Giacometti, Giovanni Segantini, Félix Vallotton und Adolf

Dietrich. Die Ausstellung, die zum 75. Geburtstag des Politikers und Unternehmers eingerichtet wurde, gewährt einen repräsentativen Einblick in dessen 30-jährige Sammelleidenschaft und stellt einen bislang kaum bekannten Aspekt seiner prägenden Persönlichkeit vor. Die gediegene Präsentation im zweiten und dritten Stock des Museums Oskar Reinhart ist auch deshalb stimmig, weil Blochers Auswahl und Qualitätssinn stark von Oskar Reinharts ästhetischen Prämissen geprägt ist und der Sammlung des Winterthurer Mäzens in nichts nachsteht. So sind nicht nur von Anker einfühlsame Kinderporträts von höchster Qualität zu sehen, sondern auch der «Gemeindeschreiber» (1874) und der berühmte «Schulspaziergang» (1872), wobei erstklassige Bilder von

Ankers Zeitgenossen wie Robert Zünd, Alexandre Calame und Edouard Castres die Malerei des 19. Jahrhunderts mit weiteren Glanzlichtern abrunden. Die stringent konzipierte Schau wartet aber auch mit einer überraschenden Setzung auf, in der die kleinformatigen, jedoch panoramaartig angelegten Unterseelandschaften von Adolf Dietrich in unmittelbarer Nähe zu Hodlers monumentalen See- und Bergbildern platziert sind und so ihre inhaltliche Verwandtschaft darlegen. So wie Hodler die Wahrnehmung der Schweizer Malerei um 1900 in der Sammlung Blocher dominiert, so sehr überzeugt die stringente Auswahl der präzise gesetzten Ikonen seiner Landschaftsmalerei wie «Die Stockhornkette» (1904), «Die schwarze Lütschine» und «Der Grammont»(beide 1905).

Weiter führt eine erlesene Werkgruppe von Giovanni Giacometti zur Schweizer Moderne französischer Prägung und deren kurz nach 1900 einsetzenden Farbenpracht. Das Bild «Maternità» (1908), auf dem die Frau des Künstlers Annetta mit den drei Söhnen Alberto – dem Bildhauer , Diego – dem Bronzegiesser – und Bruno – dem Architekten – zu sehen ist, zeugt deutlich von der Auseinandersetzung mit Vincent van Gogh. Dafür stellt das an den Fauves geschulte Bild «Mattino d’inverno» (1914) den Piz Duan in leuchtender Erhabenheit dar und führt in seiner Reduktion zu einem weiteren Modernen zu Félix Vallotton. Zur Ausstellung erschien ein reich illustrierter, schön gestalteter Katalog. Weitere Informationen: www.museumoskarreinhart.ch.

HODLER ANKER GIACOMETTI  Meisterwerke der Sammlung Christoph Blocher 11. Oktober 2015 – 31. Januar 2016 Museum Oskar Reinhart, Winterthur  w ww.museumoskarreinhart.ch


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Saas-Fee 7

Winterspass erleben – das ganze Jahr über Saas-Fee ist eine Wintersport-Region der Sonderklasse: Dank seiner Lage zuoberst im Saastaal und am Gletscher ist die Region nicht nur schneesicher, sondern ermöglicht Skifahren sogar im Sommer. Das hat ihr das Gütesiegel «Schneesicherste Region» von Mountain Quality Chek eingebracht. Das Angebot auf und neben der Piste sucht seinesgleichen. TEXT SMA

Es ist ein Panorama, das jeden beeindruckt: Das Saastal wird von nicht weniger als 18 Viertausendern umrahmt. Das Tal gehört zum Oberwallis, dem deutschsprachigen Teil des Kantons Wallis. Neben dem Hauptort Saas-Fee gehören die Gemeinden Saas-Grund, Saas-Almagell und Saas-Balen zum Saastal. Saas-Fee liegt auf 1800 Metern über Meer zuoberst im Saastal. Und hier oben gibt es viel zu erleben für alle diejenigen, die Spass, Action, aber auch Entspannung in der weissen Winterlandschaft suchen. In der Freien Ferienrepublik Saas-Fee erwarten 36 Anlagen und 150 Pistenkilometer die Besucher. Die Pisten reichen von Anfängerhängen bis hin zu Abfahrten für Profis. Keine Lust auf Temporausch? Langläufer können sich auf 32 Loipenkilometern

austoben. Rodler können es auf drei verschiedenen, bis zu 11 Kilometer langen Bahnen krachen lassen, teilweise sogar unter Mondschein. Winter- und Schneeschuhwanderer finden ein ausgeprägtes Wegenetz mit speziellen Angeboten vor. SCHNEE? ABER SICHER! Das grösste Skigebiet in Saas-Fee zeichnet sich durch seine hohe Schneesicherheit aus, die als eine der höchsten im Alpenraum gilt. Möglich wird sie zum einen aufgrund der Höhenlage des Skigebietes (1800 bis 3600m), zum anderen aber auch dank gezielter Investitionen in die technische Beschneiung.

Die Gletscherpisten garantieren zudem auch im Sommer Skibetrieb. Darüber hinaus bewirken die Pisten auf dem Gletscher wegen ihrer Nähe zu den umliegenden Bergen ein einmaliges und beeindruckendes Skivergnügen. Saas-Fee ist aber auch für die hervorragende Qualität seiner Pisten bekannt. Aber nicht nur um das Wohlbefinden der Gäste kümmert man sich in Saas-Fee und Umgebung, sondern auch um die Natur sowie das Ortsbild. So wird eine jahrzehntelange Nachhaltigkeitspolitik gefplegt. Bereits 1951 entschied sich das Gletscherdorf, verkehrsfrei zu bleiben. Da vorher keine Strasse nach Saas-Fee existierte, ist das

Dorf seit jeher autofrei. Alle Autos müssen am Parkhaus am Ortseingang abgestellt werden. Saas-Fee ist auch Gründungsmitglied der «Allianz in den Alpen», einem Gemeindenetzwerk, das sich für die Umsetzung der Alpenkonvention einsetzt. 2002 erhielt die Gemeinde Saas-Fee das Label «Energiestadt». Dieses Label ist ein Leistungsausweis für Gemeinden, die eine nachhaltige Energiepolitik vorleben und umsetzen. Seit 2012 bezieht Saas-Fee für das gesamte Gemeindegebiet sauberen Strom aus Walliser Wasserkraft. Im selben Jahr liess Saas Fee übrigens an der Preisverleihung «Best Ski Resort» die Schweizer Konkurrenz hinter sich.

Smart Facts Skifahren zum fairsten Preis Geniessen Sie die märchenhafte Winterwelt von SaasFee auf der Piste und das zu märchenhaften Winterpreisen! Buchen Sie jetzt noch bis 22.1.2016 Ihre Ferien in der Freie Ferienrepublik Saas-Fee, so erhalten Sie unschlagbare Preise. Schon ab zwei Übernachtungen in einem Hotel nach Ihrer Wahl. Das Wintermärchen ist garantiert! www.saas-fee.ch

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8 Interview

«Skifahren gehe ich nicht vor elf Uhr» Hausi Leutenegger zählt zu den schillerndsten Persönlichkeiten der Schweiz. Er war Nationalturner, Olympiasieger, erfolgreicher Unternehmer und Schauspieler. Heute, mit über 75 Jahren, geniesst er einfach nur noch das Leben. TEXT PATRIK HUNKELER FOTO ZVG

Hans Leutenegger, Sie gehören zu den beliebtesten und bekanntesten Schweizern. Warum ist das so? Ich bin jetzt 75 Jahre alt und habe in ganz verschiedenen Bereichen meine Fusspuren hinterlassen. Heute kennen mich mehrere Generationen von Schweizern. Als jungen Mann hat man mich als Nationalturner gekannt, aber so richtig angefangen hat alles mit dem Bob-Olympiasieg in Sapporo 1972. Das ist den Leuten in Erinnerung geblieben. Und mir hat diese Medaille meine Karriere ermöglicht. Heute fällt mir auf, dass ich bei den Jungen sehr beliebt bin. Ich werde – auch auf der Strasse – immer wieder für Selfies angefragt. Also haben Sie alles dieser Goldmedaille zu verdanken? Sagen wir es so: Dieser Sieg war eine Empfehlung für das Leben.

Er hat mich in der Schweiz, aber auch in Deutschland bekannt gemacht. Ich habe das als Chance gesehen, meine Firma zu promoten. Darum bin ich nach meiner eigenen sportlichen Karriere als einer der ersten ins Sportsponsoring eingestiegen. Ich habe verschiedene Fussball- und Eishockeyclubs unterstützt. In den siebziger Jahren unterhielt ich ein eigenes Radteam. So bleib mein Name im Gespräch. Insgesamt habe ich für das Sportsponsoring mehr als 20 Millionen ausgegeben.

zu verwirklichen. Der Wille etwas zu erreichen, ist bei einem Spitzensportler ausgeprägter als bei anderen Menschen, das hat mir sicher geholfen. Geht nicht, das ist nicht akzeptabel. Man muss probieren, bis es geht. Es gibt immer eine Lösung.

Sie hatten also einen Vertrauensvorschuss als Olympiasieger. Das alleine reicht wohl nicht? Natürlich reicht das nicht, um erfolgreich zu sein. Man muss auch etwas können und leisten. Ich hatte eine gute Geschäftsidee im richtigen Moment und habe hart daran gearbeitet, sie

Wie lange hat das gedauert, bis Sie wussten, dass sie auf dem richtigen Weg sind? Mit 20 Jahren, bevor ich meine eigene Firma gründete, verdiente ich 1000 Franken im Monat. Zehn Jahre später sagte mein Buchhalter zu mir: Du Hausi, weisst du eigentlich, dass du Millionär bist? Natürlich wusste ich es, wollte es

Man muss probieren, bis es Es gibt immer eine Lösung.

Dann war das also Ihr Lebensmotto? Nein. Mit den Leuten nett sein, kostet nichts. Das ist mein Leitspruch. Das ist es, was ich den Zuhörern bei meinen Vorträgen sage.

aber nicht an die grosse Glocke hängen. Da war mir klar, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Natürlich war dazumal nicht abzusehen, dass ich einmal auf der Liste der reichsten Schweizer landen würde. Noch einmal zurück zu ihrer Sportlerkarriere. Sie waren Nationalturner und wechselten

dann zum Bob. Wie kam es dazu? Ich musste meine Karriere als Nationalturner wegen einer Knieverletzung 1967 abrechen. Ein Jahr später bekam ich erste Anfragen von Bobpiloten. In der Bobszene war das Gerücht umhergegangen, dass in Genf ein Verrückter lebe, der sehr schnell

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Interview 9 Medaille gewinnen. Er sah in uns das bestmögliche Team. Nach dem Olympiasieg war ich noch zwei weitere Jahre als Bobfahrer aktiv. Haben Sie heute noch irgendwas mit dem Bobsport zu tun? Ich mache noch ein wenig Sponsoring, gehe ab und zu nach St. Moritz an ein Rennen. Dort freue ich mich immer meinen Freund Albert von Monaco zu treffen, der ja auch lange ein Bobfahrer war. Aber sonst bin ich dem Sport nicht mehr sehr verbunden.

s geht. . sei. Jeder dieser Steuermänner versprach mir den Schweizermeister Titel, wenn ich mich für ihn entscheiden würde. So testete ich ab dem Winter 68/69 mit praktisch allen Schweizer Piloten – 13 Stürze inklusive. 1971 kam Jean Wicki auf mich zu. Er wollte in Sapporo 72 mit mir, Edi Hubacher und Werner Camichel eine Olympische

Sie sind ein passionierter Golfer. Treiben Sie im Winter auch Sport? Ich komme gerade von den Kanarischen Inseln. Dort fahre ich viel Rad und spiele Golf. Ich bin sicher die Hälfte des Winters dort. Seit vierzig Jahren habe ich zwei Ferienwohnungen in Crans-Montana. Während der Wintersaison verbringe ich dort sicher einen Monat. Am Morgen gehe ich zum Kaffee und zum Zeitunglesen ins Hotel Miedzor. Dann plaudere ich ein wenig mir den Besitzern. Skifahren gehe ich nicht vor elf Uhr, so weiche ich dem Ansturm an der Talstation aus. Ein paar Fahrten und dann geniesse ich auf einer Terrasse die Sonne. Ich nehme es dort also eher gemütlich. Einmal im Jahr gehe ich mit Freunden nach Zermatt zum Skifahren. Wie verbringen Sie ihre Tage in Zermatt? Zermatt ist leider vom Genfersee nicht so schnell zu erreichen.

Darum bin ich nur einmal pro Winter dort. Dafür steht bei mir und den Freunden der Sport im Vordergrund. Ab und zu geht es mit dem Heli nach Cervinia. Seit Jahrzehnten bin ich im Hotel Alex einquartiert, obwohl ich in Zermatt auch eine Ferienwohnung besitze. Diese vermiete ich aber ganzjährig. Ich habe die Wohnung vor 30 Jahren Erich Burgener (ehemaliger Nati-Goalie) abgekauft und ihm damit einen grossen Gefallen getan. Mit einem Olympiasieger und Filmstar im Haus konnte er die andern auch verkaufen. Sie sind dafür bekannt, dass Sie früher keine Party ausgelassen haben. Wie steht es heute damit aus? Natürlich bin ich ruhiger geworden. Meine grosse Zeit waren die achtziger Jahre, als ich viele Filme gedreht habe und ein internationaler Star war. Das heisst nicht, dass man mit mir nicht mehr festen kann. In Zermatt zum Beispiel geniesse ich mit den Freunden das Leben. Der Zins, der Wohnung in Zermatt abwirft, wird auch wieder dort ausgegeben. Wie Sie erwähnt haben, waren Sie auch ein erfolgreicher Schauspieler, haben in 35 Filmen mitgewirkt. Wie kam es dazu? Ich träumte schon als junger Mann, nachdem ich die ersten Cowboyfilme gesehen habe, davon. Seriös war das aber nicht. Durch meinen Olympiasieg habe ich sehr viele Leute

Ich stand sogar vor der Wahl, nach Hollywood zu ziehen. aus dem Filmgeschäft kennengelernt. Besonders in Crans-Montana traf ich einige Film-Stars. Selber zu filmen war aber kein Thema, bis ich 1985 die Möglichkeit bekam in «Commando Leopard», der von Erwin. C. Dietrich co-produziert wurde, mitzuspielen. Die Dreharbeiten auf den Philippinen waren eine grosse Sache. Danach folgten noch viele Produktionen. Wollten Sie nie voll auf die Karte «Film» setzten?

Ich stand sogar vor der Wahl nach Hollywood zu ziehen. Dafür hätte ich aber mein Englisch verbessern müssen. Meine verstorbene Frau hatte aber genug vom ganzen Trubel um die Schauspielerei. Zudem waren die Drehpausen, zum Beispiel beim Tatort, schon sehr mühsam. Den ganzen Tag für ein paar Minuten Einsatz warten zu müssen, zehrt an den Nerven. Vor allem, wenn man eigentlich eine Firma führen sollte. So war das Schauspielern für mich eher eine willkommene Abwechslung.

Smart Facts Zur Person: • Geboren 1940 in Höfli bei Bichelsee TG • Lehre als Bauschlosser • 1957 - 1967 Nationalturner – vier eidgenössische Kränze • 1965 Gründung der Hans Leutenegger AG • 1972 Viererbob-Olympiasieger in Sapporo • 1985 Start der Filmkarriere mit rund 35 internationalen Filmund Fernsehproduktionen • 1997 Wahl zum Schweizer Sportförderer des Jahres • 2009 Hausi Leutenegger "Ein Bisschen Glück war auch dabei" Die Lebensstationen eines ungewöhnlichen Mannes in der Biografie von Karl Wild


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10 Wintersport

Freeriden und Snowkiten am Hochwang In der Schweiz gibt es viele bekannte Skiresorts. Hier stellen wir ein kleines, aber feines Skigebiet in der Nähe von Arosa vor. Es ist ein Geheimtipp für Freerider, Tourengänger und Snowkiter. TEXT PATRICK HUNKELER

Wer von Chur nach Arosa fährt, sieht auf halbem Weg einen mächtigen Turm, der seit Jahrhunderten über das Tal wacht und heute Teil der reformierten Kirche von St. Peter ist. Just an dieser Stelle zweigt eine Strasse ab, links nach Pagig – und rechts nach Fatschél, hinauf ins Skigebiet Hochwang. Hier, im Herzen des Schanfiggs, findet der anspruchsvolle Wintersportler alles, was er sich wünscht. Vier Lifte erschliessen im Skigebiet Hochwang-Goldgruoben elf verschiedene Pisten (blaue, rote und schwarze) von insgesamt 20 Kilometern Länge. Eine Sesselbahn befördert die Gäste von Fatschél nach Triemel. Von dort führt ein Skilift in die Goldgruoben. Dank seiner Lage, gilt das Gebiet als äusserst schnee- und windsicher. Wenn in Arosa die Lifte wegen Windes stillstehen, sind diejenigen am Hochwang meist noch in Betrieb. URTÜMLICHE HÜTTENROMANTIK Ein wahres Kleinod ist die Hochwanghütte, welche 1929 vom Churer Skiclub Rätia eröffnet wurde. Sie befindet sich mitten im Skigebiet auf 1958 m.ü.M., verfügt über fast vierzig Betten und ist direkt per Ski, Snowboard oder zu Fuss erreichbar. Die ausgesprochen sonnige Lage lädt zum Verweilen und Geniessen ein. Das Skihaus ist der ideale Ausgangspunkt für Ski-und

Man könnte fast meinen, hier oben sei die Zeit stehengeblieben. Snowboardtouren ins Gebiet Mattjisch Horn / Fideriser Heuberge. Heute ist das ehemals helle Fichtenholz der Hochwanghütte von der Sonne schwarz gebrannt, doch die atemberaubende Aussicht auf die Bündner Bergwelt, die faszinierenden Sonnenauf- und Untergänge sie sind geblieben. Noch heute wird an kalten Tagen in der Arvenstube der mächtige Kachelofen angeheizt, um mit seinem knisternden Feuer behagliche Wärme zu verbreiten. Die ursprünglichen Gaslampen über den hölzernen Tischen strahlen genauso wie damals mit ihrem flackernden Licht eine heimelig lauschige Atmosphäre aus. Kein Stromkabel stört die Idylle. Man könnte fast meinen, hier oben sei die Zeit stehengeblieben. Fussgänger erreichen die Hochwanghütte in einer gemütlichen halben Stunde auf dem markierten Winterwanderweg ab der Sesselbahnbergstation Triemel. Für ausgiebige Winterwanderungen stehen präparierte Fusswege zur Verfügung. Die Hochwanghütte liegt über der Waldgrenze und ist damit ein idealer Ausgangspunkt für kleinere oder ausgiebige Schneeschuhtouren durch eine einsame, verzauberte Winterlandschaft. Hier oben in der unendlichen Weite geniessen Sie die Ruhe beim Rundblick auf die mächtigen Berggipfel der Bündner Alpen.

Smart Facts Snowkiten Die Schweiz ist das wohl bekannteste Snowkiteland der Welt, als einziges Land bietet es einen Reiseführer mit täglichen Prognosen für die jeweiligen Spots haben. Der Hochwang ist wegen den guten Bedingungen bei Südföhn zu einem der bekanntesten Snowktiespots der Schweiz geworden. Mit der Sesselbahn und dem Skilift fährt man bequem hoch zum Goldgruben. Oben angekommen muss, man dann noch eine kleine Abfahrt bis zum Spoteinstieg hinter sich bringen. Es gibt ein Spezialticket für alle, die mit den beiden Liften nur einmal hoch möchten. Freeriden Die tief verschneiten Hänge im Hochwang-Gebiet lassen das Herz des Freeriders schneller schlagen. Obwohl die Höhendifferenz nicht gerade berauschend ist, bietet das Gebiet sehr gute Möglichkeiten für Varianten-Skifahrer. Der Hochwang ist ein ideales Tourenziel für Leute, die gerne wenig aufsteigen und viel abfahren wollen. Schöpft man die im Skigebiet Hochwang vorhandenen Aufstiegshilfen voll aus, sind es von der Bergstation Goldgruben auf 2280 m gerade noch 360 Höhenmeter bis auf den Gipfel zu meistern. en Höhenverlust durch die kurze Abfahrt vom Ratoser Stein, der auf der gängigen Route überschritten wird, eingerechnet.

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Hochwang, St.Peter Gemeinde Arosa, www.hochwang.ch


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Reisen 11

Das Land der Brücken erleben Wer einmal von Luzern nach St. Gallen im Voralpen-Express gereist ist, weiss, wie malerisch diese Strecke ist. Genau dieser Weg ist neu der Auftakt einer Zugreise der ganz besonderen Art – auf der Sie 444 Brücken überqueren. TEXT SMA

Der stündlich zwischen Luzern und St.Gallen verkehrende Voralpen-Express der Schweizerischen Südostbahn AG ist die bequemste und attraktivste Verbindung von der Zentralin die Ostschweiz: Nach einem letzten Blick über Vierwaldstättersee und Pilatus rollt der Voralpen-Express an den Schwyzer Mythen und der prächtigen Rothenthurmer Hochmoorebene vorbei Richtung Rapperswil. Die weite Aussicht auf die Zürichseelandschaft ist ebenso einzigartig wie das Schloss. Durchs hügelige Toggenburg und über das mit 99 Metern höchste Eisenbahnviadukt der Schweiz gelangen Reisende dann in die Ostschweizer Metropole St.Gallen, deren Stiftsbezirk zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Dies ist die normale Strecke des Voralpen-Express, so wie sie viele schon gefahren sind. Nun ist diese Strecke neu der Auftakt der Zugreise «Brücken hoch 444». Der Name ist Programm:

In vier Tagen überqueren die Zugreisenden 444 Brücken. ALLES EINSTEIGEN Den Anfang machen die Reisenden in St. Gallen. Dort stellt der ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommenen Stiftsbezirks St.Gallen, dessen Herzstück, die Stifsbibliothek, zu den ältesten und schönsten Bibliotheken der Welt zählt, das erste Highlight dar. Im Voralpen-Express Panoramawagen geht es dann bereits kurz nach Verlassen des Bahnhofs über das Sitterviadukt, welches mit seinen 99 m zum höchsten Eisenbahnviadukt der Schweiz zählt. Es ist zudem bis heute der am weitesten gespannte Träger einer schweizerischen Eisenbahnbrücke. Wenige Kilometer später folgt bereits der 282 Meter lange und 64 Meter hohe Weissenbachviadukt. Bei der Fahrt über den 650 m langen Seedamm in Rapperswil erblicken Sie die mit 841 m längste Holzbrücke der Schweiz. Schon bald erreichen Sie das heutige Tagesziel Luzern mit dem bekannten Wahrzeichen der Kapellbrücke. Am zweiten Tag passieren Sie nicht nur mehr als 220 Brücken, sondern auch über 50 Tunnels. Beim Anstieg zum Gotthard überqueren Sie kurz nach Amsteg die Intschireussbrücke. Mit 77 Metern Höhe eine der höchsten Brücken auf dem SBB-Streckennetz. An den fruchtbaren Feld-

ern der Magadino-Ebene vorbei ertönt die Durchsage vom Endbahnhof Locarno. Das Hotel für die heutige Übernachtung befindet sich wenige Schritte entfernt oder in Ascona, dessen Promenade italiensches Flair und Ferienstimmung pur ausstrahlt. SCHWINDELGEFÜHL INKLUSIVE Die Centovalli-Bahn – im Tessin liebevoll «Centovallina» und in Italien «Vigezzina» genannt – ist die direkteste und faszinierendste Verbindung auf der Achse zwischen dem Lago Maggiore und der Westschweiz. Über schwindelerregende Viadukte, an tiefen Schluchten und tosenden Wasserfällen vorbei, durch helle Kastanienwälder und fruchtbare Rebberge, durch Tunnel und enge Kurven führt die fast 60 Kilometer lange Schmalspurstrecke auf 83 Brücken nach Domodossola. Ein Cappucino in einem Strassencafé im historischen Zentrum lohnt sich auf jeden Fall. Gestärkt führt der Weg über die Simplon-Linie zum Simplontunnel, mit 19 803 Metern der längste Tunnel dieser Reise. Mit bis zu 160km/h erreichen Sie ab Brig im Nu die Gestade von Montreux. Bevor Sie die Heimreise in Angriff nehmen, lohnt sich bei schöne Wetter ein Ausflug mit der Zahnradbahn ab Montreux auf den Rochers-de-Naye auf 2 042 m ü. M., wo Sie neben

einem einmaligen Panoramablick über den Genfersee und die Alpen auch das Paradies der Murmeltiere erwartet. Sollte das Wetter für einen Bergausflug nicht ideal sein, bietet das nahe gelegene Lausanne Highlights wie beispielsweise die Kathedrale oder das Olympische Museum. Sagt Ihnen das Rolex Learning Center etwas? Diese einmalige Kombination von Cafés, Bibliotheken und Dienstleistungen des

japanischen Star-Architekturbüros SANAA ist ein spezieller Geheimtipp. Ein letzter Spaziergang im Hafen von Ouchy, bevor die Heimreise an Ihren Wohnort innerhalb der Schweiz ansteht. Falls dieser in Richtung Ostschweiz liegt, haben Sie das Vergnügen, eine der grössten Brücken der Schweiz – zu überqueren das Grandfey-Viadukt bei Fribourg mit 334 Metern Länge und 82 Metern Höhe.

Ein Highlight der Reise über 444 Brücken stellt St. Gallen dar. Das ist aber nur die erste Etappe.

4-TAGES-RUNDREISE BRÜCKEN HOCH 444 Weissenbach-Viadukt

BAHNFAHRT UND ***HOTEL St. Gallen

Luzern

ST.GALLEN – LUZERN – ASCONA – MONTREUX Montreux

Geniessen Sie unser neues Angebot Brückenhoch444-Bahnerlebnis, bei dem Sie in vier Tagen 444 Brücken in den schönsten Regionen der Schweiz passieren werden. Nähere Angaben erhalten Sie über Ihre Buchungsstelle der Schweizerischen Südostbahn AG, Telefon 058 580 76 30 oder unter www.voralpen-express.ch

Locarno Domodossola

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12 Automobil

Ein Luxus-Auto reicht nicht mehr, um aufzufallen In kaum einem Land fahren so viele Leute ein Premium-Auto wie in der Schweiz. Wer nicht in der Masse verschwinden will, personalisiert sein Auto. TEXT PATRICK HUNKELER

Die Welt der Automobilmarken war lange ganz klar geordnet. Es gab einerseits die traditionellen Luxusmarken wie Mercedes-Benz, Rolls-Royce, Bentley und Cadillac, andererseits gab es die so genannten «Massenhersteller» wie Volkswagen, Opel, Ford und Fiat. Die Luxushersteller bedienten die Luxuswagensegmente, wie Chauffeurlimousinen, Sportwagen und Cabriolets, während sich die Massenhersteller mit der Motorisierung des «kleinen Mannes» befassten. Luxus- und Massenmarktsegmente waren in mehreren Dimensionen klar voneinander getrennt: Preis, Komfort und Qualität wiesen erhebliche Differenzen auf, die

für jeden Autokenner sichtbar und nachvollziehbar waren. Diese einfache und klare Trennung der Auto-Welt in ein «oben» und ein «unten» wurde während der Ölkrise der siebziger Jahre massiv erschüttert. EINE ANNÄHERUNG Mit einem Mal war es nicht mehr so, dass Luxusfahrzeuge in jeder Hinsicht besser waren, denn sie zeigten erhebliche Schwächen und einen Entwicklungsstillstand bei Verbrauch, Sicherheit und Technologie. Die ersten Versuche der Luxushersteller, diesen Vorwürfen zu begegnen, gingen in unterschiedliche Richtungen. Während sich Rolls-Royce und Bentley in die Nische der absoluten Super-Elite zurückzogen, nahmen Mercedes-Benz, Audi, Porsche oder BMW die Herausforderung in technischer Hinsicht an. War es vorher eine quasi gesellschaftliche Sonderstellung der Luxusmarken, die sich in den Produkten und den von ihnen bedienten Segmenten ausdrückte, musste seit den

achtziger Jahren auch das Preisniveau der Luxusmarken durch ihre konkreten Eigenschaften gerechtfertigt werden. Die sogenannten «Premium Marken» wurden geboren. Natürlich gehören heute nicht nur deutsche Hersteller dazu. Heute gibt es in den meisten Ländern einen deutlichen Trend zu qualitativem Wachstum. Das bedeutet, dass zwar nicht mehr Autos verkauft werden, dafür aber immer hochwertigere Fahrzeuge, zu einem teureren Preis und mit einer besseren Ausstattung. Wer heute ein Luxusauto kauft, der fällt auf der Strasse nicht mehr gross auf. Wer sich von den anderen abheben will, muss also in die Individualität des Fahrzeugs investieren. Darum wird das Veredeln von Autos immer wichtiger. So verkauft das Autohaus Sahli und Frei aus Effretikon mehr als 120 Premium-Fahrzeuge pro Jahr, mit steigender Tendenz. Vor allem die von Techart modifizierten Porsches sind gefragt. Die Marketingleitern meint dazu: «In Zürich sieht

man auffallend viele Porsches. Wer ein solches Auto kauft, möchte auch auffallen. Das erklärt die guten Verkäufe von personalisierten Fahrzeugen.» Das Autohaus Sahli und Frei, der Ansprechpartner für Premium Fahrzeuge jeder Art, bietet neu auch von Startech veredelte Bentleys an. Der Continental GTC ist neben über 30 anderen Luxusautos im exklusiven Showroom zu bewundern. Startech, eine Tochterfirma von Brabus (modifizierte Mercedes), hat sich der exklusiven Veredelung von englischen Luxusautomobilen verschrieben. Mit der immer weiter steigenden Nachfrage nach Komponenten und Umbauten für die Automobile von Range Rover, Land Rover und Jaguar, hat die Firma immer wieder Anfragen für die exklusive Veredelung von Bentley Autos erhalten. Zu Beginn des Jahres wurde, als Weltpremiere an der IAAA in Frankfurt, das weit gefächerte Individualprogramm für alle aktuellen Bentley Automobile vorgestellt.


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Snow Polo 13

Der Kampf der besten Snow Polo Spieler

TEXT SMA

Zahlreiche prominente Teams aus Europa und Übersee haben sich um einen der vier Teilnehmerplätze für den Snow Polo World Cup 2016 beworben. Die Turnierleitung unter Gründer Reto Gaudenzi hat Spencer McCarthy (England), Rommy Gianni (Italien), Melissa Ganzi (USA) und Cedric Schweri (Schweiz) zum Turnier eingeladen. Die vier Captains werden sich nun je ein High Goal Team zusammenstellen. Bereits gemeldet sind der vierfache St. Moritz-Gewinner Nacho Gonzalez (GBR) und Chris Hyde (GBR) als Teils des englischen Teams. Hyde hat in St. Moritz schon fünf Mal gewonnen, er gilt als aktuell bester Snow Polo Spieler der Welt. Am letzten Januarwochenende ist damit Polo Sport von Weltklasse vor der einzigartigen Bergkulisse des Engadins garantiert. St. Moritz ist der Geburtsort des Snow Polo: Vor 32 Jahren fand hier auf dem gefrorenen See

das weltweit erste Poloturnier auf Schnee statt. Die drei Turniertage bieten exzellenten Polosport und ein Rahmenprogramm mit gesellschaftlichen Anlässen auf dem See und in den exklusiven Hotels von St. Moritz. Erwartet werden wieder über 20’000 Zuschauer. SPEKTAKEL VOR FANTASTISCHER KULISSE «Unsere Gäste sind jedes Jahr begeistert vom besonderen Ambiente auf dem gefrorenen

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See inmitten einer der schönsten Bergkulissen der Welt», schwärmt der Gründer und CEO von Evviva Polo St. Moritz AG, Reto Gaudenzi. «An keinem Ort der Welt sind gelebte Gastfreundschaft, Luxus und der authentische, alpine Lebensstil so eng verknüpft wie in St.Moritz. Hier treffen sich Einheimische und Gäste, Polofans, Wintersportler und Geniesser.» Auch aus sportlicher Sicht geniesst der

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Snow Polo World Cup St. Moritz einen besonderen Status: Nirgends sonst auf der Welt wird auf Schnee in einer so hohen Leistungskategorie gespielt. Für Weltklassespieler und Polo Fans aus allen Erdteilen ist St. Moritz deshalb ein wichtiger Termin im Jahreskalender. Für das Turnier werden rund 100 Pferde nach St. Moritz gebracht, an den Schnee gewöhnt und akklimatisiert.

Der Eintritt zum St. Moritzer Snow Polo World Cup ist – inklusive der Tribüne – traditionell für alle Zuschauer frei. Lokale Gastronomen unter der Federführung des Badrutt’s Palace Hotel bieten dem Publikum ein breites kulinarisches Angebot. Die Gäste im VIP-Bereich werden von Spitzenkoch Reto Mathis verwöhnt. VIP-Tickets sind im Vorverkauf unter www.ticketcorner.ch erhältlich – das Angebot ist beschränkt.

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Am einzigen High Goal Turnier auf Schnee werden Mannschaften aus England, Italien, USA und der Schweiz antreten. Mit dabei ist wieder Chris Hyde, der aktuell beste Snow Polo Spieler der Welt. Der Snow Polo World Cup St. Moritz findet vom 29.–31. Januar 2016 statt.


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14 Winterschuhe

Tradition und Innovation vereinen Bei der traditionsreichen Schweizer Schuh-Manufaktur Kandahar ist mit Manuel von Allmen die dritte Generation in der Geschäftsleitung vertreten. Wir sprachen mit ihm über seinen Einstieg ins Familienunternehmen und über die Zukunft der Firma. INTERVIEW PATRICK HUNKELER

Sie sind in der familieneigenen Firma seit einiger Zeit in der Geschäftsleitung tätig. War es für Sie immer klar, dass Sie sich im Familienunternehmen engagieren werden? Ja, dass ich mich für die Firma engagiere, war schon früh ein Thema. Schon im Kindergarten haben meine zwei Brüder und ich mitgeholfen, zum Beispiel Sohlen geklebt. Nach der Ausbildung, bin ich im Betreib eingestiegen, ohne daran zu denken, die Firma einmal zu übernehmen. Sie haben eine Informatiker-Ausbildung an der Fachhochschule absolviert. Eine Ausbildung, welche nicht viel mit Schuhen zu tun hat. Wie kam es dazu? Ich hatte schon früh Freude an Computern. Während der Ausbildung merkte ich ziemlich schnell, dass ich mir das Berufsleben als Informatiker nicht vorstellen konnte. Dazu kam der Wunsch aktiv bei Kandahar mitzuwirken. Die Ausbildung wollte ich aber unbedingt abschliessen, umso mehr, dass die Informatik in vielen Bereichen des Lebens eine Rolle spielt. Wie verlief Ihr Einstieg in die Firma? Zuerst war ich nur für den Verkauf zuständig, übernahm später das Marketing und merkte dabei, was für eine wertvolle

Marke Kandahar ist. Vor drei Jahren wurde mir dann klar, dass ich die Firma gerne einmal führen möchte. Aus diesem Grund habe ich immer mehr Aufgaben übernommen, zuerst den Kundenservice, anschliessend die Mitarbeiterführung und nun Teile der Administration. Im Moment führen Sie die Firma gemeinsam mit ihrem Vater. Gibt es schon Pläne sie ganz zu übernehmen? Obwohl mir mein Vater in den letzten Jahren immer mehr seiner Funktionen übergeben hat, treffen wir wichtige Entscheidungen oft gemeinsam. Es gibt allerdings ein paar Arbeiten, die meinem Vater so grossen Spass machen, dass er sie so lange es möglich ist, selber erledigen will. Die Finanzen und die Betriebswirtschaft oder die Modellierung neuer Schuhe sind praktisch wie ein Hobby für ihn, für die Firma aber zentral. Ich glaube schon, dass das noch einige Jahre so bleiben wird. Einen Stichtag für die Übergabe gibt es also nicht, wir planen einen fliessenden Wechsel.

In unserem Kerngeschäft, den Winterschuhen, sind wir sehr gut positioniert. Somit ist jedoch ein früher und starker Wintereinbruch auch für uns sehr wichtig. Um diese Herausforderung etwas zu entschärfen, lancieren wir die eine oder andere neue Schuhlinie, um längerfristig weniger abhängig vom Wintergeschäft zu sein.

strassentauglich machen. Die bisher sehr dünne Sohle, welche nicht geeignet ist, um ihn draussen als Sneaker zu tragen, wird durch eine dickere Sohle ersetzt.

Sie sprechen Ihre Curlingschuhe, Sneakers oder den Spezialschuh für Drummer an. Haben sie auch noch andere Projekte? Als kleine in der Schweiz produzierende Firma, haben wir das Privileg, neue Ideen innovativ und unkompliziert um zu setzen. Unsere Stärke liegt in den Nischen, denn auf dem hart umkämpften Preisschlachtfeld, können wir nicht mitspielen. Als kleiner Fabrikant kann man nicht unzählige Modelle führen, aber es ist auf jeden Fall besser, wenn man etwas ausprobiert. Vielleicht ergibt sich plötzlich ein Verkaufsschlager. Für den kommenden Sommer wollen wir den Drummer-Shoe

Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen Ihnen aus, wenn Sie ein neues Modell entwickeln? Von meinen Geschäftsreisen an der Front bringe ich zwar Ideen mit, da wir jedoch nicht jeden „abgefahrenen“ Modetrend mitmachen können, kommt die Expertise meines Vaters ins Spiel. Durch seine lange Erfahrung, schüttelt er ein Kandahar-Modell praktisch aus dem Ärmel. Denn es braucht einige Tricks, damit der Schuh wie ein Kandahar-Schuh aussieht Kandahar ist ein Traditionshaus, wie sehen Sie die Zukunft?

Manuel von Allmen Mitinhaber

Dieter von Allmen Geschäftsleitung


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Product Placement 15 Kandahar Celebrity, Modell Grischuna Abgefahrene Zurückhaltung verspricht dieses edle Modell aus der Luxuskollektion. Das mit Schneeleopardenmuster bedruckte Kuhfell eignet sich trotz seiner modischen Eleganz, hervorragend für Spaziergänge im kalten verschneiten Winterwetter.

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Mit der Zeit gehen Ein Highlight zum Jahresende von der unabhängigen Schweizer Uhrenfabrikation ZENO-WATCHBASEL: Der Oceania Automatik Chronograph ist eine massive Herren Armbanduhr mit einem aussergewöhnlichen äusseren Design und einem sehr traditionell hergestellten mechanischen Automatikwerk.

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Geschenke für sich und andere

Nàdurra – der reine Ausdruck einer grossen Tradition The Glenlivet präsentiert mit Stolz das neueste Mitglied der Familie – The Glenlivet Nàdurra Oloroso!

Für gemeinsames Vergnügen Edles Paar-Toy mit 24 Karat Gold: TIANI™ 24k der schwedischen Designfirma LELO verwöhnt mit zwei starken Motoren Frau und Mann gleichermaßen. Der Luxus-Vibrator bringt auch eine bewegungsaktivierte Fernbedienung und eine „Beziehungsversicherung“ mit. Aktionspreis bis 31.12.: 199.- CHF – zu bestellen auf

Handgemacht mit traditionellen Methoden des 19. Jahrhunderts von unseren erfahrenen Whiskey-Herstellern: •

•

Herstellung kleiner Mengen: handwerklich, mit Sorgfalt hergestellt Bei Fassstärke abgefüllt: Unterstreicht die Natürlichkeit – ohne Zusätze, ohne Wegnahmen Gereift in 100 % erstbefüllten Oloroso Sherry-Fässern

www.lelo.com.

• www.pernod-ricard-swiss.com

Zeitlose Eleganz mit einem einzigartigen Kälteschutz!

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Die Marke Canada Goose steht für qualitativ hochwertige, funktionelle und modische Outwear. Erstellt werden die Parkas aus zertifizierten Rohstoffen und bis heute „handmade in Canada“. Egal ob in Zürich, Genf oder in der Antarktis – die stylischen Jacken sind ein Must-have für jeden Winter. Alle Händler in der Schweiz finden Sie unter:

Dieser Winter-Sneaker aus der Standardkollektion ist mit zartem Doubleface-Lammfell ein Schuh zum Wohlfühlen. Die Verzierung aus Glanzleder zieht bewundernde Blicke an und bietet verspielte Kombinationsmöglichkeiten mit Ihrer Wintergarderobe.

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16 Schlafen

In der Nacht wirklich zur Ruhe kommen Jedem Menschen ist es wichtig, gut und gesund zu schlafen. Doch was ist guter, gesunder Schlaf eigentlich? TEXT SMA

Wer gut schläft, schläft gesund. Und gesund schläft, wer am morgen nicht zerknirscht und kaputt aus den Federn steigt, sondern erholt und vital. Und das täglich. Das betonen Fachleute und Bettenhändler. Ihnen ist es wichtig, den Kunden ein entspannendes Schlafgefühl zu ermöglichen. Und dafür sind nun einmal Betten und Matratzen nötig, die hochwertig sind. Wer beim Schlaf spart, spart an der falschen Stelle, schliesslich verbringen wir gut einen Drittel des Lebens schlafend. Ist dieser nicht erholsam, hat dies direkte Auswirkungen auf unseren Alltag: Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen und Lustlosigkeit sind mögliche Symptome. Zieht sich die Situation länger hin, können gefährliche Situationen auftreten, zum Beispiel im Strassenverkehr.

Hochwertiger Schlaf ist also entscheidend. Wer jetzt denkt, dass Betten deshalb besonders teuer sein müssen, irrt. Um das ideale Bett für die Kunden zu finden, sollte man eine ausführliche Beratung in Anspruch nehmen. Denn die richtige Matratze muss sitzen wie ein Massanzug. Deshalb sollte man verschiedene Modelle probeliegen und sich von den Fachleuten bei der Wahl helfen lassen. WAS TUN, WENN DER SCHLAF AUSBLEIBT? Für Schlafprobleme gibt es mehrere Gründe. Stress auf der Arbeit oder in der Familie machen es vielen Menschen schwer, abzuschalten. Ihnen geht soviel durch den Kopf, dass sich Entspannung erst nach langer Zeit einstellt. Das Wach-Liegen ist eine leidige Sache und das Wissen, dass man nun endlich schlafen sollte, sorgt für zusätzlichen Stress. Es wundert deshalb wenig, dass in der Schweiz jeder zehnte Mensch regelmässig und jeder vierte von Zeit zu Zeit

unter Schlafstörungen leidet. Die gute Nachricht: Es gibt viele Möglichkeiten, auch ohne grossen Aufwand und ohne auf starke Medikamente zurückgreifen zu müssen, die Schlafqualität und damit das tägliche Wohlgefühl zu verbessern. Einer der ersten Schritte ist es, sich ein angenehmes Schlafumfeld zu schaffen, in dem es möglich ist, den Raum zu verdunkeln – jedes Licht macht und hält uns wach, auch die Nachttischlampe neben dem Bett. Ebenfalls wichtig ist es, Lärmquellen zu reduzieren. Denn egal wie tief wir schlafen: Zu unserem eigenen Schutz lässt das Gehirn stets gewisse Geräusche zu uns durchdringen, etwa wenn jemand laut unseren Namen ruft. Um aber die erste Phase des Schlafes, in der der Körper seine Muskelaktivitäten langsam herunterfährt und wir noch leicht aufzuwecken sind, zu unterstützen, wirken manchmal bereits Ohrenstöpsel Wunder. Aber auch auf den ersten Blick kleine Faktoren wie die Zimmertemperatur oder die Qualität von Matratze, dem

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Deckbett und den Kissen können einen grossen Einfluss auf die Schlafqualität haben. Wenn wir schlafen, verliert unserer Körper Wärme und die Körpertemperatur sinkt. Wird dies durch zu warme Decken oder eine zu hoch eingestellte Heizung verhindert, fühlen wir uns unwohl. Frieren wir unter einer zu leichten Decke, werden wir wiederum unruhig. Ebenfalls Vorsicht ist bei Getränken wie Kaffee oder Alkohol geboten. Zwar kann Alkohol das Einschlafen durchaus fördern, doch sobald er sich im Körper abbaut, kann dieser Vorgang die normalen Schlafzyklen unterbrechen. Hat man es dann doch geschafft einzuschlafen, gibt es keine starren Regeln mehr, etwa wie viele Stunden Schlaf nötig sind. Dieses Bedürfnis unterscheidet sich von Mensch zu Mensch. Grundsätzlich gilt nur: Genug geschlafen hat, wer sich beim Aufwachen erholt fühlt, innerhalb einer Stunde wach und konzentriert ist – und es für den Rest des Tages auch bleibt.


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Krähenmann Autocenter AG Seestrasse 1035, 8706 Meilen-Zürich, 044 793 21 00, www.kraehenmannautocenter.ch


Feste Zähne in einem Tag Der Oralchirurg Dr. Markus Schulte stellt eine innovative Methode zur Totalsanierung vor Wenn alle Zähne entfernt werden müssen und man sich nicht mit einem herausnehmbaren Gebiss begnügen will, bedeutete das bisher oft einen langen Leidensweg von bis zu einem Jahr mit wiederholten Operationen, Knochentransplantationen und unkomfortablen provisorischen Vollprothesen. Zum Glück gibt es heute fortschrittliche Behandlungskonzepte, die den Weg zu festen Zähnen erheblich abkürzen. Die All-On-FourMethode ermöglicht es, den vorhandenen Knochen optimal auszunützen und auf langwierige Knochenaufbauten zu verzichten. Der Oralchirurg Dr. Schulte aus Luzern stellt diese Technik anhand von Fallberichten vor.

Ein typisches Fallbeispiel aus unserer Praxis: Dieser 70-jährige Mann litt an schwerer Parodontitis, etliche Zähne waren schon gelockert. Er litt stark unter seinem Aussehen sowie unter Mundgeruch und fühlte sich zunehmend sozial isoliert. Dazu kamen chronische Entzündungen und Schmerzen. Ein gründlicher Untersuch ergab, dass alle Zähne entfernt werden mussten. Der Patient äusserte den Wunsch nach einer Sofortversorgung mit festsitzendem Zahnersatz.

In einer Operation in Vollnarkose wurden sämtliche Zähne entfernt und gleichzeitig im Ober- und Unterkiefer je vier Implantate nach der «All-On-Four» Methode eingesetzt. Im linken Oberkiefer wurde ein Zygoma-Implantat gesetzt, das bei extremem Knochenschwund nicht im Kieferknochen, sondern im Jochbein verankert wird. Durch die spezielle Vorgehensweise bei diesem Verfahren konnten wir trotz des

Knochenschwundes auf grosse Knochenaufbauten oder Transplantationen verzichten. Dies ermöglicht eine Sofortversorgung der Implantate mit festem Zahnersatz und erspart dem Patienten monatelange Wartezeiten mit herausnehmbaren Provisorien. Bereits 5 Stunden nach dem Eingriff konnten wir den Patienten mit festsitzenden und belastungsfähigen, auf den Implantaten verschraubten provisorischen Brücken versorgen.

Der «Trick» der All-On-4-Technik besteht darin, dass die hinteren Implantate schräg nach vorne geneigt eingesetzt werden. Dadurch können auch bei reduziertem Knochenangebot besonders lange und stabile Implantate verwendet werden, die eine Sofortbelastung zulassen, ohne lange Einheilphasen abwarten zu müssen. Das bedeutet für den Patienten: ✓ Nur eine Operation erforderlich ✓ Keine Knochentransplantate oder -aufbauten, dadurch vermindertes Operationsrisiko ✓ Sofort feste Zähne, keine langen Wartezeiten mit herausnehmbaren Prothesen

✓ Geringere Kosten, da nur 4 Implantate pro Kiefer ✓ Gute Ästhetik, einfache Hygiene, da nur 4 Implantate ✓ Verschraubter Zahnersatz ermöglicht bei Bedarf einfache Reparatur

Wissenschaftliche Untersuchungen haben einhellig sehr gute Langzeitresultate für die All-On-FourMethode ergeben, die denjenigen für Brücken auf 6 oder 8 Implantaten nicht nachstehen. Aus diesem Grund gewähren wir unseren Patienten 10 Jahre Garantie auf Implantatverlust

Frau Hermine Rosenthal, 61 Jahre, aus Schwellbrunn AR: Schon als Kind hatte ich grosse Zahnprobleme und so verlor ich leider schon früh viele Zähne. Am Ende dieses Kreuzwegs standen dann die Prothesen. Ich habe sie von Anfang an gehasst. Sie wackelten, verursachten mir Würgereiz und ich fühlte mich richtig alt, wenn ich sie abends ins Wasserglas legte. Aus Angst vor schmerzhaften Operationen hatte ich das Thema Implantate immer vor mir hergeschoben. Als ich von der All-On-Four-Methode erfuhr, schöpfte ich

Hoffnung. Feste Zähne sofort, das war bisher nur ein Wunschtraum gewesen. Eines Tages raffte ich mich dann zur Totalsanierung in Vollnarkose auf. Ich habe meinen Entschluss, das Problem ein für alle Mal zu lösen, nicht eine Minute bereut. Mit meinen festen Zähnen habe ich jetzt ein ganz anderes Lebensgefühl, fühle mich viel jünger und selbstbewusster. Und kann wieder unbeschwert essen, was ich will. Wer zuletzt lacht, lacht am besten!

Öffentliche Vorträge von Dr. Schulte zum Thema «Feste Zähne an einem Tag»: Autor: Dr. med. dent. Markus Schulte ist Zahnarzt und Spezialist für Oralchirurgie. Praxisklinik: Zahnarzt Team Luzern Winkelriedstrasse 37 6003 Luzern Tel. 041 210 58 58 Weitere ausführliche Informationen unter www.ztlu.ch

Der Oralchirurg Dr. med. dent. Markus Schulte stellt anhand zahlreicher Fallbeispiele aus seiner Tätigkeit unter anderem die All-On-4®- Methode zur Totalsanierung mit festsitzendem Zahnersatz auf Implantaten innerhalb von 24 Stunden vor. Im Anschluss an den etwa einstündigen allgemeinverständlichen Vortrag beantwortet der Referent Fragen aus dem Publikum. Termine: Luzern: Mittwoch, 17. Februar 2016, 19.00 Uhr, Vortragsraum, Zahnarzt Team Luzern, Winkelriedstr. 37, 6003 Luzern Zürich: Mittwoch, 16. März 2016, 19.00 Uhr, Volkshaus Zürich, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich Bern: Mittwoch, 20. April 2016, 19.00 Uhr, Hotel Ambassador & SPA, Seftigenstrasse 99, 3007 Bern Luzern: Mittwoch, 15. Juni 2016, 19.00 Uhr, Vortragsraum, Zahnarzt Team Luzern, Winkelriedstr. 37, 6003 Luzern

Anmeldung erbeten an Tel. 041 210 58 58 oder praxis@ztlu.ch


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