Eine Themenzeitung von Smart Media
FOKUS
AUS- & WEITERBILDUNG
MÄRZ 2015
Mehr Know-how für das Kader Management-Weiterbildungen
Frauen den Wiedereinstieg erleichtern So gelingt die Rückkehr ins Berufsleben
Wissen hat seinen Preis Die Ausbildung finanzieren
Interview
EINE FRAGE DER BALANCE Johann N. Schneider-Ammann zur Schweizer Bildungslandschaft Lesen Sie diese Ausgabe online!
An alle, die die Weltwoche schon abonniert hatten, als sie noch links war. Jetzt anmelden für einen Studiengang: Bildende Kunst HF, Film HF, Fotografie HF, Visuelle Gestaltung HF, Modedesign sowie Gestalterischer Vorkurs/Propädeutikum, Vorkurs im Modulsystem, Grafikfachklasse EFZ und viele Weiterbildungen. Jeden Monat Infoabend.
F+F Schule für Kunst und Design www.ffzh.ch
FOKUSWEITERBILDUNG.CH
Bürofach-/Handelsdiplom VSH Kaufm. Diplom hotelleriesuisse Eidg. KV-Abschluss Kauffrau/Kaufmann Berufsmaturität Passerelle Fach- und Kaderdiplome
JE T Z T In f o A nläs s e
Eine Themenzeitung von Smart Media
2
FO KU SW EIT ERBI LD UN G.CH
E DI T O R I A L RU D O L F STR A H M
Nötig sind Transparenz und Vergleichbarkeit der Abschlüsse
Viel Spass beim Lesen! Timothy Walder Projektleiter
AUS- & WEITERBILDUNG Projektleitung Timothy Walder
timothy.walder@smartmediapublishing.com
V
iele Menschen spüren heute, dass Diplome «veralten»: Die Lerninhalte, die in der formalen Ausbildung vermittelt worden sind, sind nach zehn, sicher nach zwanzig Jahren nicht mehr aktuell. Sogar akademische Diplome «veralten» heute schneller. Wer glaubt, mit einem Titel ein für allemal gut positioniert zu sein, muss heute oft demütigende Erfahrungen machen. Natürlich, es gibt Grundwissenselemente der Erstausbildung, die als unveränderter Grundstock bestehen bleiben. Aber das Anwendungswissen, die Fähigkeit, neue Prozesse, neue Methoden und neue Materialien zu beherrschen, müssen während eines Arbeitslebens mehrmals erneuert werden. Was hat sich in den letzten zwanzig Jahren in der Informatik, der
Betriebsorganisation, bei den nötigen Sprachkompetenzen im Zeichen der Globalisierung nicht alles verändert! Die Weiterbildung bewegt sich in der Schweiz in einem freien Markt mit einem jährlichen Umsatz von rund sechs Milliarden Franken. Das verzweigte, marktwirtschaftlich organisierte Weiterbildungssystem hat allerdings ein Problem: Es fehlen die Transparenz und Vergleichbarkeit der Abschlüsse. Es fehlt eine Qualitätssicherung. Studierende wie Arbeitgeber wissen oft nicht, was hinter einem Weiterbildungsdiplom steht. Sehr gut transparent und vergleichbar sind jene formalen Abschlüsse, die vom Bund oder einer öffentlichen Stelle zertifiziert sind. Etwa das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis EFZ nach der Berufslehre, das in
230 Berufen, einen schweizweit vergleichbaren Abschluss ermöglicht. Oder die Stufen der höheren Berufsbildung, die mit rund 500 eidgenössisch anerkannten Diplomen auch mit 25, 30 oder 40 Jahren noch eine weitere berufliche Spezialisierung erlaubt. Noch schlecht bestellt ist hingegen die Transparenz und Vergleichbarkeit der Weiterbildungen im nonformalen Bereich. Jeder kann heute ein Diplom ausstellen. Dazu gehört auch der Wirrwarr von Weiterbildungsstufen der Hochschulen, die mit selbst entwickelten, höchst unterschiedlichen Studiengängen und illustren Kürzeln wie CAS, DAS, MAS untereinander in Konkurrenz stehen. Wir insistieren seit langem, dass der Bund auch die nonformalen Abschlüsse einer Transparenz und Qualitätssicherung unterzieht. Mit zwei neuen
Gesetzen, dem Weiterbildungsgesetz und dem Hochschulförderungsgesetz, hätte er auch die Kompetenz dazu! n Rudolf Strahm ist Autor des Buch des Buches: «Die Akademisierungsfalle. Warum nicht alle an die Uni müssen». hep-Bildungsverlag
Country Manager Jeroen Minnee Produktionsleitung Matthias Mehl Text SMP
Titelbild ZVG
Design Smart Media Publishing Schweiz GmbH Grafik und Layout Anja Cavelti Distributionskanal Die Weltwoche Druck Ziegler Druck- und Verlags-AG Smart Media Publishing Schweiz GmbH Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Tel. 044 258 86 00 E-Mail jeroen.minnee@smartmediapublishing.com www.smartmediapublishing.com
ÜBER SMART MEDIA
Rudolf Strahm, Dr.h.c. Präsident des Schweizerischen Verbands für Weiterbildung SVEB.
Smart Media ist der Spezialist für Content Marketing und Native Advertising. Unsere Kampagnen werden sowohl online als auch in führenden Printmedien publiziert. Inhaltlich setzen wir einen Fokus auf aktuelle und relevante Fachthemen innerhalb verschiedener Branchen. Mit unseren kreativen Medienlösungen helfen wir Ihnen dabei, Ihre Marke zu stärken und echten Nutzen für Ihre Zielgruppe zu schaffen. Unsere hochwertigen Inhalte regen Ihre Kunden zum Handeln an.
LESEN SIE MEHR...
10
Frauen den Wiedereinstieg erleichtern
05 IT-Experten gesucht
11
Expertenpanel: Praxisnahes Lernen
06 Vorteil Sprachkompetenz
12
Finanzierung der Ausbildung
08 Interview: Johann Schneider-Ammann
14
Berufseinstieg – Qual der Wahl
Scanne mich!
FOKUSWEITERBILDUNG.CH
www.fhnw.ch/hls
04 Weiterbildung für das Kader
Basiscamp für Naturwissenschaftler Tummelfeld für Technikbegeisterte Forschen, entwickeln, die Zukunft gestalten. Im Zentrum der globalen Life Sciences-Industrie. Vernetzt mit der internationalen Spitzenforschung. Bachelorstudium Life Sciences Technology Molecular Life Sciences
Masterstudium Molecular Technology Therapeutic Technology Environmental Technologies
RZ_FHNW_LS_Inserat_Themenbeilage_208x85mm_gestr.indd 1
Weiterbildung MAS Umwelttechnik und -management Nano- und Mikrotechnologie
Weiterbildung CAS Technik und Umwelt Umweltrecht und Vollzug Management und Umwelt Entwicklung und Umwelt
06.03.15 16:35
IN dIE ZukuNfT INvESTIEREN! .c ts
BETRIEBSTECHNIk Mit KV-Abschluss möglich LogISTIk Mit KV-Abschluss möglich ENERgIETECHNIk ENERgIE uNd umWELT koNSTRukTIoNSTECHNIk INfoRmaTIk SySTEmTECHNIk gEBäudEauTomaTIk
h
dIPL. TECHNIkER/IN Hf
bb
Wann haben Sie das letzte Mal Homer gelesen? Sich mit Kandinsky beschäftigt? Sich für Teilchenbeschleunigung interessiert? Die Lücken der Weltgeschichte gestopft?
WEITER WISSEN >
W IN EIT w f w o ER w S E .a
SCHLUSS MIT KARRIERE.
>
dIPL. BuSINESS ENgINEER NdS Hf
LANGE HER!
ExECuTIvE IN BuSINESS ENgINEERINg
Die Volkshochschule Zürich bietet jedes Semester
WEITERBILduNgSkuRSE
EINE NEUE MÖGLICHKEIT. Humanistische Allgemeinbildung auf universitärem Niveau, für alle. Architektur, Biologie, Geschichte, Kunst, Literatur, Ökonomie, Philosophie, Politik, Technik, Zoologie. Englisch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch, Latein, Arabisch, Chinesisch…
BILDUNG PUR. SEIT 1920. Volkshochschule Zürich Riedtlistr. 19 8006 Zürich 044 205 84 84 044 205 84 85 F www.vhszh.ch info@vhszh.ch Bestellen Sie Ihr Vorlesungsverzeichnis für das Sommersemester 2015. 200 Ringvorlesungen und Vortragskurse an der Universität Zürich. Dazu 160 Sprachkurse. Semesterbeginn am 20. April 2015. U30: Halber Preis für Leute unter 30!
dIPL. LEITER/IN dES TECHNISCHEN kuNdENdIENSTES/SERvICE
BESuCHEN SIE uNSERE INfoRmaTIoNSvERaNSTaLTuNgEN. aNmELduNg uNd WEITERE INfoS uNTER WWW.aBBTS.CH
Ihre Zukunft ist unser Programm Master of Advanced Studies in Medizintechnik
berufsbegleitend, mit praxisorientierten Unterrichtsformen
Das Studium ermöglicht – medizinische Systeme zu entwickeln, zu beschaffen und zu bewirtschaften – sich beruflich weiterzuentwickeln oder neu zu orientieren – sich in der Branche zu vernetzen Gerne begrüssen wir Sie zu einem persönlichen Beratungsgespräch. Bitte wenden Sie sich an Kerstin Küchler: kerstin.kuechler@bfh.ch oder 031 848 32 43
ti.bfh.ch/mas-medtec
▶ Weiterbildung
Eine Themenzeitung von Smart Media
4
FO KU SW EIT ERBI LD UN G.CH
FO K U S M A NA G E M E N T
Die Hälfte aller Angestellten erachtet ihre Chefs als nicht fähig – Führungspersonen müssen daher fachlich wie menschlich überzeugen.
Lebenslanges Lernen – auch für Kaderleute Wissen hat ein Verfallsdatum. Deshalb ist es unumgänglich, sich lebenslang weiterzubilden. TEXT GEROLD BRÜTSCH-PRÉVÔT
«Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr», sagt eine alte Volksweisheit. Sie wird zwar heute noch oft zitiert, ist aber veraltet, und passt überhaupt nicht mehr in die moderne Bildungslandschaft. Eine gute Grundausbildung ist zwar nach wie vor wichtig – aber nur als Basis für gezieltes, lebenslanges Lernen. Im Gegensatz zu früher sinkt die Halbwertszeit von Wissen stetig – deshalb muss jeder Einzelne sein persönliches Bildungskonzept laufend den zu
erwartenden Anforderungen und Veränderungen in seiner Branche und seinem Fachbereich anpassen. Und das auf einer unsicheren Basis – wer weiss heute schon, was in zwei, drei Jahren sein wird, welche Technologien führend und welche Märkte dadurch entstehen oder sich verändern? FACH- UND
Inkompetenz in der Führung kann für Unternehmen teuer werden.
FÜHRUNGSKOMPETENZ
«Grundsätzlich unterschieden wir in der Aus- und Weiterbildung zwischen Angeboten in Fach- und Führungskompetenzen», sagt Rolf Häner, Leiter der Weiterbildung am Bildungszentrum Uster. Im Bereich der Fachkompetenzen gehe es darum, sich das nötige fachliche Rüstzeug zu holen, Lücken
WIR MACHEN KEINE SUPERHELDEN AUS IHNEN, ABER LEADER MIT FORMAT.
superhelden.ch / swissmem-kaderschule.ch
aufzufüllen und sich gezielt für die weitere berufliche Entwicklung das nötige Wissen anzueignen. Führung dagegen sei eine eigene Disziplin, in der es darum gehe, Führungskompetenzen zu erlangen – entweder in entsprechenden Weiterbildungen oder «on the job». Inkompetenz in der Führung kann für Unternehmen teuer werden. Die reine fachliche Kompetenz genügt den anspruchsvollen Mitarbeitenden heute nicht mehr, sie wollen professionell und auf Augenhöhe geführt werden. Für sieben von zehn Mitarbeitenden sei ein schlechter Chef ein Kündigungsgrund, sagt die Psychologin Annick Darioly, die untersucht hat, was inkompetente Vorgesetzte anrichten können. Und in einer nicht repräsentativen Umfrage
der Basler Zeitung finden von 2473 Teilnehmern ganze 49,5 Prozent, ihr Chef sei dumm. Wer Karriere machen oder sich auf einer Position halten will, tut also gut daran, sich auf beiden Ebenen auf hohem Niveau zu bewegen. Ein Weiterbildungsangebot, das auch die Führungskompetenz in den Fokus stellt, sind «Executive Master of Business Administration» (EMBA). Diese vermitteln einerseits allgemeines Managementfachwissen, können sich aber je nach Angebot auch auf gewisse Fachbereiche konzentrieren. Anbieter von EMBAs gibt es viele, wie zum Beispiel die Universität Lausanne. Diese bietet nebst allgemeinen Management Modulen auch solche für den Bereich Healthcare Management an.
Eine Themenzeitung von Smart Media
F OKU S W E I T E R B I LD UNG. C H
N A CH WUCHS C HALLENG E
5
Szenarien gegen Fachkräftemangel Eine Branche schlägt Alarm: Jedes Jahr fehlen in der Schweiz Tausende von ausgebildeten Informatikern. Die Unternehmen weichen zunehmend ins Ausland aus. TEXT GEROLD BRÜTSCH-PRÉVÔT
Im Dezember letzten Jahres ist die Meldung des Finanzportals Finews fast untergegangen, obwohl sie das einschneidende Szenario für die Zukunft der IT-Branche beschrieb. Die Schweizer Bank UBS plane in den nächsten zwei Jahren, 2000 IT-Stellen von den Standorten Zürich und London in die USA, nach Polen oder nach Asien auszulagern. Ein Grund für die Verschiebung sei das dortige Reservoir an gut ausgebildeten Informatikern, während in Europa aufgrund des hohen Durchschnittsalters der Absolventen junge Talente mittelfristig fehlen würden. Diesen generellen Befund bestätigt auch eine Befragung von PricewaterhouseCoopers unter Schweizer Familien-Firmen: Demnach erachten 74 Prozent der Patrons die Rekrutierung von Fachkräften generell als die derzeit grösste Herausforderung. Dem gegenüber steht wiederum die Tatsache, dass die IT-Branche jedes Jahr 1000 bis 2000
Lehrstellen zu wenig anbiete und gleichzeitig ständig über Fachkräftemangel klagt. Der Verband ICT-Berufsbildung rechnet bis ins Jahr 2022 mit einem Mangel von 30 000 Personen. Was läuft schief in dieser Branche? QUEREINSTEIGER GEFRAGT
«Wegen des technologischen Fortschritts, des Wirtschaftswachstums und der anstehenden Pensionierungen sollten jährlich 10 000 Nachwuchsinformatiker
auf den Arbeitsmarkt kommen», sagt der Geschäftsführer des ICT-Berufsbildung, Jörg Aebischer. Tatsächlich aber würden nur rund 3500 Informatiker ausgebildet. Etwa gleich viele werden aus dem Ausland geholt, doch diese Praxis wird die Umsetzung der Zuwanderungsinitiative künftig erschweren. «Die Differenz von 3000 Arbeitskräften zeigt sich nicht anhand leerer Stühle», sagt der Branchenkenner. Vielmehr würden die Stellen
– und damit auch die Wertschöpfung – ins Ausland ausgelagert. «Schade und schlecht für die Schweizer Wirtschaft», findet Aebischer, wie das einleitende Beispiel der Bank UBS zeigt, die rechtzeitig die Weichen stellen muss, um auf den mehr als ausgetrockneten Markt zu reagieren. Um mehr Leute in die Informatik zu locken, hat der Verband eigens eine Kampagne lanciert. «Wir wollen das Image des Technik-Nerds korrigieren und zeigen, dass es sich um kreative Zukunftsjobs handelt», erklärt Aebischer. Zudem sollen Firmen wachgerüttelt werden. Denn in der Nachwuchsförderung seien sie immer noch zu wenig aktiv, bedauert er. ERHÖHTE ANFORDERUNGEN
Stellen – und damit Wertschöpfung – werden ins Ausland verlagert.
Die Anforderungen an die IT-Spezialisten werden immer komplexer und entwickeln sich rasant. Cloud Computing, Big Data oder die Software-Entwicklung für mobile Geräte sind noch vor wenigen Jahren noch kein Thema gewesen, heute aber der Stand der Technik. Zudem geht es in Zukunft auch immer weniger um reine Technologie: Neben der Softwareentwicklung und den Konfigurationen stehen nun integrierte Prozesse und die damit verbundene Prozessberatung im Vordergrund.
Herausforderung und Chance Über Fachkräftemangel kann man klagen – oder etwas dagegen tun! Unser duales Bildungssystem bietet eine unverzichtbare, wertvolle Basis für die Ausbildung von tüchtigem Nachwuchs. Es gilt, verstärkt junge Menschen für eine Berufslehre zu begeistern und ihnen aufzuzeigen, welch vielfältige Karrierechancen dank der höheren Berufsbildung bestehen. Die ABB Technikerschule bietet praxisbezogene Bildungsgänge unterschiedlicher Fachrichtungen an, welche die Absolventinnen und Absolventen befähigen, in einem industriellen Umfeld sowie im Dienstleistungsbereich umsetzungsorientiert und verantwortungsvoll zu arbeiten. Wir pflegen enge Kontakte zur Wirtschaft, passen das Angebot laufend den Bedürfnissen an und garantieren qualitativ hochstehenden Unterricht – mit praxiserfahrenen Dozierenden in top ausgerüsteten Schulräumen und modernen Labors. (smp)
Bachelorstudium «Erneuerbare Energien und Umwelttechnik» . Wissen in erneuerbaren Energien . Know-how zu Prozessen in der Umwelttechnik . Fachkompetenz in Ressourcenschonung und Energieeffizienz . Solide Ingenieurgrundlagen www.hsr.ch/eeu
Bachelorinfotag am Samstag, 14. März 2015 www.hsr.ch/infotag
!
Jetzt anmelden HSR208x85_24_02_2015.indd 1
03.03.15 18:32
Eine Themenzeitung von Smart Media
6
FO KU SW EIT ERBI LD UN G.CH
A K T U E LL S P R A C H K O M P E TE N Z
Der Erwerb von Fremdsprachen lohnt sich für jüngere wie auch ältere Semester, denn im Business-Alltag werden sie immer wichtiger.
«Do you speak english?» Ein Blick auf die Stellenbörsen macht klar: Sprachen sind wichtig, nicht nur in Kaderpositionen. Wer es sich zeitlich und finanziell erlauben kann, eignet sich Fremdsprachen im Ausland an – weil man dabei weitaus mehr lernt, als nur die Sprache selbst. TEXT SYBILLE BRÜTSCH-PRÉVÔT
Sie palavert wie ein «real American Hoosier girl» ‒ der Akzent ist unverkennbar aus Michigan –, doch die Sprache ist nicht das Einzige, was Marlen aus einem Austauschjahr in den Staaten mitgebracht hat. «Die amerikanische Freundlichkeit fehlt mir hier am meisten»,
sagt die 18-jährige Gymischülerin, «aber auch der lockere Umgang miteinander sowie die gegenseitige Rücksichtnahme.» Auch wenn der Abschied mit 17 Jahren von Eltern, Familie und Freunden äusserst hart war und der Start in den USA mit einigen Hindernissen gepflastert, das Highschool-Austauschjahr hat sich für sie in jeder Hinsicht gelohnt: «Ich bin in diesem Jahr total selbstständig geworden, habe gelernt, mich anzupassen, aber auch durchzusetzen.» Die Unterrichtsfächer in Englisch, das Training in verschiedenen Sportteams und nicht zuletzt das Alltagsleben in einer amerikanischen Familie haben sprachlich ihre Spuren hinterlassen, Marlen ist Englisch in Fleisch und Blut übergegangen. «Zurück
in der Schweiz habe ich noch immer auf Englisch gezählt», sagt sie, «und einige deutsche Ausdrücke waren wie gelöscht – ich musste sie im Wörterbuch nachschlagen!» IM AUSLAND GEHT’S UM MEHR ALS «NUR» DIE SPRACHE
Auslandaufenthalte sind gerade für junge Menschen wichtig. Nicht nur für die Sprache, auch für die Persönlichkeitsentwicklung, die Offenheit gegenüber anderen Kulturen, die Horizonterweiterung. Eine Bereicherung fürs Leben also und eine Investition für eine erfolgreiche berufliche Zukunft. So machen viele Studierende von Auslandsemestern Gebrauch. Aber auch von Auslandpraktika, einer Summer School, einer Studienreise
oder einem ganz simplen Sprachaufenthalt. Voraussetzungen für die Teilnahme an Auslandaufenthalten ist primär das Interesse an fremden Sprachen und Kulturen und die Bereitschaft, sich auf ein Abenteuer einzulassen. Bereits über gewisse Sprachkenntnisse zu verfügen, ist zudem vorteilhaft. Bei der Planung des Sprachaufenthalts stehen den Studierenden die International Relations Offices beratend und unterstützend zur Seite. ES ENTSCHEIDET NICHT NUR DER PREIS
Natürlich kann man eine Sprache nicht nur im entsprechenden Land lernen, auch zu Hause ist das auf verschiedene Arten möglich – gerade für Menschen,
die im Berufsalltag stehen. Selbstlernkurse, Onlinekurse sowie Sprachkurse, die abends besucht werden. Dabei gibt es verschiedene Kursarten: Standard-, Intensiv-, Privat-, Diplom-, Business- oder Spezialkurse – für jedes Bedürfnis ist das Richtige dabei. Bei den Sprachschulen lohnt es sich, nicht nur auf den Preis zu achten (die staatlich subventionierten Berufsschulen sind am günstigsten), sondern auch und vor allem auf die Klassengrösse. Gerade teurere Sprachschulen entlöhnen zudem die Lehrerinnen und Lehrer besser – was sich positiv auf die Unterrichtsqualität auswirkt. Denn gut bezahlte Lehrpersonen sind motivierter.
Executive MBA «I’m the CEO of an international company and an artist. I’m doing an MBA at HEC Lausanne.»
Focus in Healthcare Management Focus in Management & Corporate Finance > 15 months
join ance to Last ch take! in 5 1 0 2
ore
us for m Contact tion fo in rma
> Fridays & Saturdays every second week > Programme in English > Dual accreditation & FT ranked
Tél: 021/692 33 91 executivemba@unil.ch www.hec.unil.ch/executivemba
PRÄSENTATION IN NEW YORK? FÜR SIE EIN HEIMSPIEL. Mit der Mutter aller Sprachschulen. Jetzt
Weiterbildungen Berufsbegleitend
GRATIS Probestunden sichern!
MASTERPROGRAMM MAS ARTS MANAGEMENT (Start: 5. Februar 2016) DIPLOMLEHRGANG DAS FUNDRAISING MANAGEMENT (Start: 1. September 2015) – praxisorientiert – wissenschaftlich fundiert – international anerkannt
MIT UNS ERREICHEN SIE IHR SPRACHZIEL! Dank unseres Sprachtrainings machen Sie sich überall Freunde! Meistern Sie mit Berlitz jetzt Ihre Wunschsprache, ganz nach Ihrem Zeitplan. Buchen Sie gleich Ihre Gratis-Probestunden* – einfach und bequem online:
Zentrum für Kulturmanagement www.zhaw.ch/zkm
www.berlitz.ch/Probestunden *Die Probestunden sind unverbindlich und gelten für 90 Minuten im Gruppenkursunterricht in den unter www.berlitz.ch/Probestunden gelisteten Berlitz Centern und in den jeweils angebotenen Sprachen.
Building Competence. Crossing Borders.
Basel • Bern • Biel • Genf • Lausanne • Petit-Lancy • Zug • Zürich Zürcher Fachhochschule
13274_BERL_AZ_103x140_WeltwocheMag_RZ.indd 1
ZHAW School of Management and Law St.-Georgenplatz 2, Winterthur
21.01.15 17:40 01_Ins_ZKM_WB-Kombi_MAS_AM_DAS_FM_103x140.indd 1
Informatik
05.03.2015 10:36:33
Sprache und Text
Videofilm
Fremdsprachen
Sprache und Kultur vor Ort lernen – wir beraten Sie gerne!
Softwareentwicklung
Weiterbildung
Buchen Sie 5 Wochen Sprachbildung in San Francisco, Los Angeles, Miami, New York oder Boston vor Ende April und wir schenken Ihnen eine zusätzliche Englischkurs-Woche!
Kommunikation Deutsch als Zweitsprache
Management
Digitale Medien
Ausbilder/in
akzent sprachbildung gmbh www.sprachbildung.ch 8001 Zürich • Fon 044 251 27 62 8330 Pfäffikon ZH • Fon 044 390 11 78 Patrick Helfenberger
PQ
Kantonale Berufsschule für Weiterbildung w Riesbachstrasse 11, 8008 Zürich Telefon 0842 843 844, www.eb-zuerich.ch
Eine Themenzeitung von Smart Media
8
I NT E R V IE W JOHANN N. SCHNEIDER-AMMANN
«Unser austariertes System erträgt keine Hauruckübungen» Starker Franken, schwierige Wirtschaftslage – diese Themen dominieren derzeit Johann N. Schneider-Ammanns beruflichen Alltag. Dennoch fand der Bundesrat Zeit, «Aus- und Weiterbildung» zu erläutern, warum das Bildungssystem der Schweiz so gut funktioniert – und warum man daran nicht zu viel schrauben darf. TEXT MATTHIAS MEHL FOTO ZVG
Herr Bundesrat, aus aktuellem Anlass: Träumen Sie als Wirtschaftsminister schon vom Euro? Die kurzen Nächte brauche ich in erster Linie zur Erholung. Und tagsüber beschäftigt mich momentan vor allem der starke Franken. Wir suchen nach Wegen, um insbesondere die Exportwirtschaft und den Tourismus in der finanziell schwierigen Situation zu unterstützen. Die Herausforderung ist höchst anspruchsvoll und ich will dazu beitragen, dass die Beschäftigung maximal hoch bleibt und einer drohenden Arbeitsplatzverlegung ins Ausland vorgebeugt wird. Wenn Sie sich Ihren eigenen Bildungsweg vor Augen führen, was bringen Sie mit dem Begriff «Schule» primär in Verbindung? «Schule» heisst für mich natürlich lernen, aber auch Kameradschaft, Schulreisen, Fussball-Turniere, Sprachkurse, Skilager und später Maturitätsprüfung. Irgendwann
wird aus Schule dann Ausbildung, mit den Vordiplomen an der ETH, den Praktika und letztlich Diplomprüfungen in Zürich und MBA-Ausbildung in Fontainebleau, Paris.
Unsere Ausgabe stellt auch die Weiterbildungen in den Fokus. Haben Sie selber schon einmal Weiterbildungskurse besucht? Durchaus, in den ersten Berufsjahren habe ich systematisch Weiterbildungen in Sozialfragen, Arbeitspsychologie wie auch in Organisationslehre besucht. Und dann jede Menge Tageskurse zu politischen, gesellschaftlichen und fachspezifischen Themen. Sie stehen u.a. dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation vor. Welches sind aus Ihrer Sicht die grossen Baustellen in Sachen Bildung in der Schweiz? Leidige Dauerbrennerthemen sind ja etwa Lehrer-Burnout und zu grosse Schulklassen.
Die von Ihnen angesprochenen Themen werden im Rahmen unseres föderalistischen Bildungssystems auf kantonaler Ebene angegangen. Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass wir keine «grossen Baustellen» haben, weil wir zusammen mit unseren Partnern die Hausaufgaben bezüglich Systementwicklung fortlaufend gemacht haben – und auch fortlaufend machen. Dabei ist es wichtig, dass die Kantone und der Bund ihre jeweiligen Zuständigkeiten respektieren und sich, gestützt auf das Bildungsmonitoring und den Bildungsbericht, gemeinsame bildungspolitische Ziele setzen. Dass in der Schweiz 95 Prozent aller 25-Jährigen mindestens über einen Abschluss auf Sekundarstufe II verfügen, war eines dieser Ziele, und das haben wir erreicht. «Kein Abschluss ohne Anschluss», ist ein anderes Ziel, weswegen wir die Berufsmaturität geschaffen und die Fachhochschulen aufgebaut haben.
FO KU SW EIT ERBI LD UN G.CH
Eine Themenzeitung von Smart Media
F OKU S W E I T E R B I LD UNG. C H
JOHANN N. SCHNEIDER-AMMANN INTERVIEW
9
Um unsere duale Berufsbildung werden wir im Ausland richtiggehend beneidet. Johann N. Schneider-Ammannn
Lesen Sie dieses Interview auf Ihrem Smartphone! FOKUSWEITERBILDUNG.CH
Trotz Erreichung gesteckter Ziele: Wo orten Sie konkreten Handlungsbedarf? Wie gesagt, wir sind gut unterwegs: Unser Bildungssystem funktioniert dank der soliden Finanzierung, dem gesunden Wettbewerb und dem gerade in Bildungsfragen bei der Bevölkerung tief verankerten Föderalismus ausgezeichnet. Die Schweiz weist im internationalen Vergleich bei der Bildung die grösste gesellschaftliche Durchlässigkeit auf. Sie ist auch in Forschung und Innovation Weltspitze. Um unsere duale Berufsbildung werden wir im Ausland richtiggehend beneidet, zumal von denjenigen Ländern, die bei der Jugendarbeitslosigkeit traurige, zweistellige Werte erreichen. Beide ETH und sieben unserer zehn kantonalen Universitäten figurieren im renommierten «Times Higher Education Ranking» unter den 150 weltbesten Hochschulen. Das sind alles gute Gründe für mich, um die Rahmenbedingungen unseres Bildungssystems genau so zu belassen, wie sie sind. Unser austariertes System erträgt keine Hauruckübungen; Massnahmen auf der einen Ebene können negative Auswirkungen auf der andern zeitigen, die selbst auf den zweiten Blick noch nicht erkennbar, aber langfristig schädlich
sind. Die Bildungslandschaft Schweiz bleibt dann erfolgreich, wenn es uns gelingt, fortlaufend dem zunehmenden Bedürfnis nach individualisierten Bildungswegen und nach Neuorientierungen im Sinne des lebenslangen Lernens zu entsprechen.
Wie stehen Sie neuen Lehrformen gegenüber, wie den «Massive Open Online Courses» (MOOCs), mit denen die Uni Lausanne einer Million Menschen das Studieren ermöglichen will? Die rasante Entwicklung der MOOCs in den vergangenen Jahren hat zu einem Wandel der Hochschullandschaft geführt, manche sprechen gar von einer echten Bildungsrevolution. Und in der Tat sind MOOCs mehr als eine Modeerscheinung; sie zeigen das grosse Potenzial der digitalen Hilfsmittel auf. Dies betrifft nicht nur die Formen der Vermittlung und den Zugang zum Wissen, sondern auch den Einflussbereich von Universitäten. Die ETH Lausanne zählte in Kontinentaleuropa zu den Pionieren beim Anbieten von MOOCs. An der ETH Zürich war man hingegen bisher zurückhaltender. MOOCs und andere Formen des eLearning bieten Studierenden
als komplementäres und zeitlich flexibles Lerninstrument oder auch als Mittel gegen überfüllte Hörsäle unzweifelhaft Vorteile.
Findet Lernen in Zukunft gar nur noch online statt? Durch technische Entwicklungen wie das mobile Internet, Tablet Computer, Cloud Computing sowie das Heranwachsen der ersten Generation von «Digital Natives» werden solche Angebote mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit eine höhere Durchdringung erreichen als bisherige Initiativen in diesem Bereich. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sie die direkte, menschliche Interaktion in einem Lernprozess vollständig ersetzen können – was ich mir im Übrigen auch gar nicht wünschen würde. Ich wage also die Prognose, dass in Zukunft digitale Instrumente im Unterricht graduell zunehmen, sie aber komplementär und unterstützend zu traditionelleren Methoden bleiben werden. Wirtschaftsvertreter aller Branchen führen immer wieder die Innovationsfähigkeit der Schweiz als wichtigen, internationalen Wettbewerbsvorteil an. Welchen Stellen-
wert hat die Weiterbildung Ihres Erachtens dabei? Einen sehr hohen Stellenwert hat zweifelsohne unser breitgefächertes, durchlässiges Bildungssystem, indem Aus- und Weiterbildung für jede Person auf jeder Stufe jederzeit möglich ist. Der hohe Bildungsstand und das berufliche Können unserer Bevölkerung begünstigen Innovationen und sorgen dafür, dass unsere Wirtschaft floriert. Daneben sehe ich für die hohe Schweizer Innovationsfähigkeit jedoch weitere ineinandergreifende Gründe: Die «liberale» Regulierungsdichte des Arbeitsmarktes und der Wirtschaft, sozialer Friede, Verlässlichkeit und Mass im Fiskalbereich, hervorragende Infrastrukturen, günstige Bedingungen für Unternehmen, der Wettbewerb autonomer Hochschulen, öffentlich finanzierte freie Grundlagenforschung von internationaler Relevanz – all das und noch mehr ergibt in unserem Land offenbar ein Klima, das für Innovationen besonders günstig ist. Ausserdem arbeiten fast alle Akteure im Wettbewerb; Kompetitivität ist in unserem Land ein wichtiger Grundsatz. Das sorgt für Qualität, das sorgt für Spitzenleistungen.
Executive Master of European and International Business Law E.M.B.L.-HSG
ADVANCED STUDIES. DIE VIELFALT DER WEITERBILDUNG AN DER UNIVERSITÄT BASEL MAS-, MBA-, DAS- und CAS-Studiengänge in den Bereichen
GESELLSCHAFT///GESUNDHEIT///INFORMATIK///KULTUR///MANAGEMENT MEDIZIN///PHARMAZIE///POLITIK///PSYCHIATRIE///PSYCHOLOGIE RECHT///RELIGION///THEOLOGIE///UMWELT///WIRTSCHAFT mehr unter www.advancedstudies.ch
Executive M.B.L.-HSG
University of St.Gallen Continue working throughout the whole program 9 modules on 3 continents within 18 months For lawyers and non-lawyers Teaching language: English Academic title ‹Executive Master of European and International Business Law E.M.B.L.-HSG›
Application deadline: 31 May 2015 www.mbl.unisg.ch/apply-now Program start: 15 June 2015 +41 (0) 71 224 28 66 | mblhsg@unisg.ch | www.mbl.unisg.ch
Eine Themenzeitung von Smart Media
10
FO KU SW EIT ERBI LD UN G.CH
CHA NCE N A N G E B O TE F Ü R F R A U E N
Praxisnahe Ausbildung gegen MINT-Fachkräftemangel In der Schweiz fehlen Fachkräfte. In den MINT-Berufen (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft-Technik) können die Schweizer Unternehmen ihren Personalbedarf nicht decken. Um dem Problem zu begegnen, setzt die HSR Hochschule für Technik Rapperswil (www. hsr.ch) auf einen starken Bezug zu den Bedürfnissen der Wirtschaft. So erweitern Studierende des Studiengangs Erneuerbare Energien und Umwelttechnik derzeit in einer schweizweit einzigartigen Power-to-Methane-Anlage ihr Know-how bei der Produktion eines klimaneutralen Treibstoffs aus Sonne, Luft und Wasser. Auch künftig setzt die HSR bei der Bachelor- und Masterausbildung auf aktuelle, praxisund realitätsnahe Projekte, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. (smp)
Nach längerer Abwesenheit kann es auch für hochqualifizierte Frauen schwierig sein, wieder Anschluss zu finden.
Ein möglichst stolperfreier Wiedereinstieg Sind die Kinder etwas älter, stellt sich für viele Frauen die Frage, wie sie wieder in die Berufswelt einsteigen möchten. Das Problem: Während Ökonomen die Wichtigkeit der Wiedereinsteigerinnen für die Wirtschaft beteuern, stehen ebendiese Frauen vor vielen Hürden. Doch es gibt Unterstützung. TEXT MARCEL SCHNEIDER
Ihren Entscheid, für ihre zwei Kinder die Karriere zu pausieren, hat sie zu keiner Zeit bereut. Doch wie für viele andere Frauen auch kam für Lisa Moor (Name von der Redaktion geändert)
irgendwann der Moment, an dem sie sich die Frage stellte: «Will ich wieder in meinen angestammten Job einsteigen?» Ihr älterer Sohn war zu diesem Zeitpunkt zwölf, der jüngere zehn Jahre alt. Moor hatte vor der Geburt ihrer Kinder als kaufmännische Angestellte gearbeitet – eine lange Zeit, in der sich vieles verändert hatte. Nicht zuletzt die Anforderungen im Job sowie die verwendete Technik. Der Wiedereinstieg, das zeigen Erfahrungen von Fachstellen, erweist sich häufig als schwierig. Und das gilt nicht nur für Frauen, die mehrere Jahre nicht mehr im Job tätig waren. Oft ist es auch schwierig,
bereits nach einer längeren Babypause wieder den Anschluss zu finden. HILFE VON FACHLEUTEN EINHOLEN
Je nachdem, wie lange man vom Berufsleben weg war lohnt es sich, grundsätzlich abzuklären, welche Möglichkeiten und Bedürfnisse man hat. Dafür eignet sich ein Besuch bei einem Berufsberatungsbüro. In Bern gibt es sogar eine spezialisierte Stelle: das Beratungsbüro «frau weiterbildung beruf» (fraw). Das Team berät Frauen der Region Bern in allen Belangen des Wiedereinstiegs und bietet selber verschiedene
Vertiefungskurse an, die Frauen dabei helfen sollen, in den Arbeitsalltag einzusteigen. Ganz generell kann ein Besuch bei der Berufs- oder Studienberatung nützlich sein. Denn dort hat man eine Übersicht darüber, welche Kurse, Module, Seminare oder gar Nachdiplomstudiengänge geeignet sind. Denn auch die Bildungsstätten haben erkannt, wie wichtig Wiedereinsteigerinnen sind und bieten entsprechende Möglichkeiten. Auf ausbildung-weiterbildung.ch gibt es eine Übersicht. Zudem lohnt es sich, die Bildungsstätten der jeweiligen Region zu kontaktieren und sich über passende Angebote zu informieren.
Aktuell: Dem Bund fehlen Milliarden – und niemand weiss warum! Liebe Verwaltung, liebe Behörden Besuchen Sie einen Lehrgang oder ein Seminar beim veb.ch, dem grössten Schweizer Verband für Rechnungslegung, Controlling und Rechnungswesen.
Macht. Exzellenz. Verantwortung.
Es hat noch wenige Plätze frei.
Reflexion macht souverän. Das aktuelle Weiterbildungsprogramm unter www.veb.ch
MAS Philosophie+Management: www.philomanagement.ch Kursstart April 2015
Eine Themenzeitung von Smart Media
F OKU S W E I T E R B I LD UNG. C H
ORI EN TI ERUN G EXPERTENPANEL
11
Wann ist eine Weiterbildung praxisnah? Prof. Dr. rer. pol. Jürg Arpagaus Prorektor Weiterbildung PH Luzern @juergarpagaus
Esther Elisabeth Schütz
Institutsleiterin ISP Studienleiterin MA Sexologie, WB Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie ISP
Francesco Calarco
Leiter Höhere Berufsbildung, Berufsbildungsverband der Versicherungswirtschaft VBV
Wie hat sich der Ausund Weiterbildungsmarkt verändert?
Der Weiterbildungsmarkt hat sich ausgedehnt, dynamisiert und ausdifferenziert. Dank der zunehmenden Präsenz der Hochschulen auf dem Markt wurden neue Weiterbildungskarrieren möglich, und zwar für ambitionierte Fachkräfte und Akademiker/innen.
Der Markttrend im Bereich der Sexologie geht Richtung akademische Anerkennung. In der Gesellschaft sexueller Möglichkeiten ist der Bedarf an Fachleuten gestiegen. Sexologische Fachkompetenz verbunden mit hohen Ausbildungsstandards sind gefragt.
Er ist grösser und vielseitiger geworden; es mischen mehr Player mit. Wettbewerb, aber auch klare Laufbahnpläne, führen zu immer jüngeren Studierenden.
Wie tragen Sie diesen Veränderungen mit Ihrem Angebot Rechnung?
Als Anbieterin von Kursen und Studiengängen für Lehrpersonen, Dozierende, Berufsund Erwachsenenbildner/innen sowie Schulleitungen, stehen wir im Austausch mit der Praxis, setzen auf Innovationen und halten die Kosten tief.
Mit dem ersten Master of Arts in Sexologie in der Schweiz erhalten Fachkräfte mit Hochschulabschluss aus psychologischen, therapeutischen, pädagogischen und medizinischen Arbeitsfeldern die Chance, sich im sexologischen Arbeitsfeld zu qualifizieren.
Wir adaptieren die klassischen Angebote ständig und schaffen neue, wie z.B. die Höhere Fachschule Versicherung. Zudem unterstützen wir alle versicherungsspezifischen Studiengänge der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften oder am Institut für Versicherungswirtschaft I.VW.
Was zeichnet Ihr Angebot aus, worauf setzen Sie einen Fokus?
Unsere wissenschaftlich fundierten Angebote setzen auf den Praxistransfer, nutzen die unterschiedlichen Erfahrungen der Teilnehmenden, berücksichtigen immer mehrere Perspektiven und betrachten das Lernen als ein emotionales Erlebnis.
Das Curriculum haltet was es verspricht! Die Lernkultur ermöglicht Entfaltung auf persönlicher wie beruflicher Ebene. Körperorientierte Methoden sind ein Muss. Dozierende bringen neuste sexologische Ansätze kongruent, engagiert auf den Punkt.
Durch Praxisbezug, der Handlungskompetenz schafft: Die Lehrgänge werden von Profis aus der Branche mitgestaltet und mehrheitlich durch sie doziert. Durch die Orientierung am Versicherungshauptprozess werden Studierende mit Fachausweis automatisch zu Leistungsträgern.
Wie stellen Sie sicher, dass Sie möglichst markt- / praxisnah bleiben?
Die PH Luzern pflegt einerseits einen guten und intensiven Austausch mit der Praxis. Anderseits ermöglichen unsere Forschungsaktivitäten und unser Innovationsmanagement, schnell neuste Erkenntnisse als Angebote auf den Markt zu bringen.
Die Kooperation zwischen einer grossen Hochschule und einem privaten Institut setzt innovatives Denken voraus. Dies spiegelt sich im schnellen Einbezug neuster Forschungen und Strömungen. Flexibilität hält die Drehscheibe zum Praxisbezug lebendig.
Wir verfolgen die Entwicklungen in den Unternehmen und bauen sie in die Lehrgänge ein. In verschiedenen Gremien nehmen wir die Ausbildungsbedürfnisse unserer Branche auf und setzen sie um. Dazu arbeiten wir eng mit unseren Schulpartnern zusammen.
Weiterbildung bote !
Neue Ange
für Lehrpersonen, Berufsbildungsverantwortliche, Schulleitungen und Bildungsfachleute 3 Weiterbildungskurse (Volksschule, Berufsbildung, Mittelschulen, Schulleitungen und Erwachsenenbildung) 3 Weiterbildungsstudiengänge (CAS, DAS, MAS) 3 Beratung in Schul- und Unterrichtsentwicklung 3 Ausbildung für Berufsbildungsverantwortliche (dipl.) Weitere Informationen und Online-Anmeldung: www.wb.phlu.ch
PH Luzern ∙ Pädagogische Hochschule Luzern ∙ Weiterbildung T +41 (0)41 228 54 93 ∙ weiterbildung@phlu.ch Blog: blog.phlu.ch/weiterbildung INS_weltwoche_208x85.indd 1
weiterentwickeln. 03.03.15 15:50
Eine Themenzeitung von Smart Media
12
FO KU SW EIT ERBI LD UN G.CH
CHA LLE NG E F I N A N Z I E R U N G
Weiterbildungskosten – so planen Sie richtig Weiterbildung und der Erwerb von Diplomen sind für die berufliche Karriere wichtig – aber auch kostspielig. Eine genaue Planung der Finanzierung ist deshalb unumgänglich. TEXT NICOLAS BRÜTSCH
Wer sich weiterbilden will, der sollte die Finanzen so früh wie möglich abklären. Denn neben den Schulgebühren und dem Material muss oft auch mit einem tieferen Lohn gerechnet werden, bedingt durch ein reduziertes Arbeitspensum. Nicht immer muss dies jedoch aus der eigenen Tasche bezahlt werden – je nach Vermögenslage
können ein Darlehen oder ein Stipendium beantragt werden. Die Auflagen dafür unterscheiden sich von Kanton zu Kanton: Die finanzielle Lage, das Vermögen, aber auch der Fehlbetrag zwischen Lebenshaltungs- und Ausbildungskosten können dabei bewertet werden. Die Ausbildung muss aber auf jeden Fall als sinnvoll angesehen werden und zu einem anerkannten Abschluss führen. Zuständig für Stipendien-Gesuche ist jeweils der Wohnkanton. Alle Stellen sind im Internet präsent, wo auch erklärt wird, wo und wie ein Gesuch eingereicht werden muss. Weiterbildungskosten können unter Umständen auch von den Steuern abgezogen werden.
Laufbahncoaching Finden Sie mit uns die richtige Weiterbildung
Nebst der öffentlichen Hand gibt es aber auch diverse – unter Bundesaufsicht stehende – private Stiftungen und Fonds, die Gelder zur Verfügung stellen. Eine Liste findet man im Eidgenössischen Stiftungsverzeichnis. KOSTENLOSE TOOLS KÖNNEN HELFEN
Weiterbildungskosten müssen meist im Vornherein bezahlt werden, da man sich an einen rechtskräftigen Vertrag bindet – darüber sollte man sich im Klaren sein. Denn es bedeutet, dass einem bei frühzeitigem Abbruch die Schulgebühren in der Regel nicht zurückerstattet werden. Dies gilt auch für gesundheitsbedingte Ausfälle,
Im Netz gibt es verschiedene Tools zur Planung der Finanzierung. oder anderen unvorhersehbaren Umständen, die das Vollenden der Ausbildung nicht mehr möglich machen. Im Netz gibt es verschiedene kostenlose Tools, die helfen, die Finanzierung einer Weiterbildung zu planen. Die Plattform karriere.ch zeigt beispielsweise
auf, welche Möglichkeiten es gibt, und wer sich an den Kosten beteiligen könnte. Daneben ist es möglich – neben den Standardgebühren – die Gesamtkosten einer Ausbildung zu berechnen. Jobagent.ch führt ein ähnliches Angebot. Wer in eine sinnvolle und dem Jobprofil entsprechende Weiterbildung investiert, der kann davon nur profitieren. Darin sind sich Experten einig. Der dafür aufgebrachte Betrag bringt später die meiste Rendite. Um nicht ins offene Messer zu laufen, sollte dieser Karriereschritt im Vornherein jedoch unbedingt detailliert geplant und gründlich durchdacht werden.
Alles wird einfacher … weil Sie verstehen.
Firmeninterne Sprachkurse für Berufsleute und Unternehmen
Cécile Wirz
Regula Brunner
Dipl. Berufs-, Studienund Laufbahnberaterin, Juristin lic. iur.
Dipl. Berufs-, Studienund Laufbahnberaterin, Psychologin lic. phil.
ww w.s- b - i n st it u t . ch
www.ihbaden.ch Tel. 056 205 51 78 direkt beim Bahnhof Baden
Ganzheitliche Pflege und Betreuung
Kanton St.Gallen Schule für Gestaltung St.Gallen
in vertrauter Umgebung
In der Pflege sind hohe Sozialkompetenz und ganzheitliche Sicht in der täglichen Arbeit unerlässlich. Wer die Pflege zu seinem Beruf macht, stellt den
Jetzt weiterbilden
Menschen in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Er tut dies mit Herz, Hand und Verstand. Das ist das Erfolgsrezept der Spitex 24 Zürichsee, für eine nachhaltige
Höhere Fachschule für Künste, Gestaltung und Design
Entwicklung in der Privatpflege. Unsere Kernkompetenz liegt in der qualitativ hochstehenden Dienstleistung in Pflege und Betreuung.
Dipl. Gestalter/in HF – Visuelle Gestaltung – Schrift und Typografie – Interactive Media Design
Die Möglichkeit, in seiner vertrauten Umgebung versorgt zu werden, ist für pflegebedürftige oder ältere Menschen von unschätzbarem Wert. Die richtige häusliche Pflege und Betreuung erlaubt einem, seine Gewohnheiten beizubehalten und unabhängig zu bleiben. Gleichzeitig wirkt sie sich positiv auf das
Neu und nur in St.Gallen!
emotionale Befinden aus.
Fotografie – Industrial Design – Bildende Kunst –
Der Pflegedienst von Spitex 24 Zürichsee macht all dies möglich. Unsere fachkompetenten und freundlichen Pflegekräfte sind mit allen Anforderungen vertraut und garantieren beste Pflege und Betreuung mit Feingefühl, Kontinuität und Respekt. Lassen Sie sich gut behandeln.
Infoanlässe unter www.gbssg.ch Veranstaltungsort Schule für Gestaltung | Demutstr. 115 | 9012 St.Gallen / SchuleFurGestaltungStGallen Spitex 24 Zürichsee Bahnhof Zollikon Bahnhofstrasse 20 CH-8702 Zollikon
Gewerbliches Berufs- und Weiterbildungszentrum St.Gallen
Telefon Fax eMail
+41 (0)44 390 34 44 +41 (0)44 390 34 45 info@spitex24-zuerichsee.com
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
School of Engineering
Neuer Wind für Ihre Karriere. Unsere praxisnahen Weiterbildungsangebote führen zum Master (MAS), Diploma (DAS) oder Certificate (CAS) of Advanced Studies. – – – – – –
Hier eine Auswahl: MAS/DAS/CAS Integrated Risk Management DAS Prozess- und Logistikmanagement CAS Asset Management technischer Infrastrukturen CAS Projektmanagement CAS Qualitätsmanagement Weiterbildungskurs Additive Fertigung (3D-Druck) Besuchen Sie unseren Infoabend am 15. April 2015! Anmeldung und weitere Informationen: www.zhaw.ch/engineering/weiterbildung
Zürcher Fachhochschule
www.zhaw.ch/engineering/weiterbildung
Eine Themenzeitung von Smart Media
14
FO KU SW EIT ERBI LD UN G.CH
G A S T BE I T R A G B E R U F SW A H L
Qualität an der Eintrittspforte erkennen Vor dem Start in die Arbeitswelt sehen sich junge Menschen mit vielen Fragen konfrontiert. Einige simple Tipps helfen, die Berufswahl zu erleichtern und die Chancen auf den Wunschjob zu erhöhen. TEXT GREAT PLACE TO WORK
D
er Start ins Berufsleben ist nicht leicht. Insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene stellen mit der Wahl ihrer Lehrstelle die Weichen für ihre berufliche Zukunft und treffen damit eine bedeutende Entscheidung. Unsicherheiten bezüglich der richtigen Berufswahl, der Arbeitsstätte und der Einschätzungen der eigenen Fähigkeiten und Stärken sind allgegenwärtig. Anhand einiger Anhaltspunkte können Bewerber jedoch bereits an der Eintrittspforte des Unternehmens erkennen, wie dieses tickt und sich so die Entscheidung leichter machen.
Hermann weiss aus Erfahrung: «Bewerber sehen schnell, ob die Räumlichkeiten gute Arbeitsbedingungen bieten oder ob sie mit Stolz herumgeführt werden.» Auch Auszeichnungen der Arbeitgeber sind ein Hinweis für ein gelungenes Human Resources Management. Firmenwebsites helfen nur bedingt weiter. «Manche tolle, kleine Unternehmen haben weniger Möglichkeiten für die Gestaltung von Websites. Grosse Konzerne hingegen beauftragen Werbeagenturen, ohne dass die genannten Stärken auch wirklich gelebt werden», sagt Hermann.
FÖRDERN UND FORDERN GUTE ARBEITGEBER ERKENNEN
Eine gute Gelegenheit, die inneren Strukturen und Prozesse der Unternehmen kennenzulernen, bildet das Vorstellungsgespräch, so Michael Hermann. Er ist CEO von Great Place to Work, einem Forschungs- und Beratungsinstitut, das Unternehmen in der Schweiz und weltweit bei der Entwicklung einer attraktiven Arbeitsplatzkultur unterstützt.
Gute Ausbildungsstätten fördern den Austausch zwischen Lernenden und bieten ihnen viele Gelegenheiten, die verschiedenen Bereiche des Unternehmens kennenzulernen. Die Erwartungen an die Auszubildenden müssen klar sein und von diesen verstanden werden. Lernende sollten nicht nur gefordert, sondern auch gefördert werden. Durch attraktive Sozial- und Nebenleistungen, wie eine Beteiligung an
Fahrt- und Essenskosten oder angenehmen Aufenthaltsräume können sich Unternehmen als vorbildliche Ausbildungsstätte positionieren.
AKTIVE TEILNAHME
Die besten Arbeitgeber sind bei der Mitarbeiterakquisition sehr aktiv, gestalten einen Tag der offenen Tür oder organisieren Testarbeitstage. «Ein gutes Beispiel einer gelungenen Mitarbeiterrekrutierung kann das Maschinenbauunternehmen Endress + Hauser aus Basel genannt werden», so Hermann. Das Unternehmen hat 2009 attraktive Wettbewerbe an verschiedenen Schulen organisiert, um den Schülerinnen und Schüler die Welt der Technik schmackhaft zu machen. Der aktive Part ist jedoch nicht nur den Unternehmen überlassen. Auch Bewerbende können durch gezielte Fragen zur Arbeitsplatzkultur aufrichtiges Interesse zeigen, aktiv den Bewerbungsprozess beeinflussen und dabei herausfinden, ob die Stelle den eigenen Vorstellungen und Wünschen entspricht. n
Infos auf: www.orinad.ch oder Tel. 044 202 95 29
Aus- und Weiterbildung bei Orinad Coiffure
Vorwärts kommt, wer sich bewegt.
Um unseren Lernenden die bestmögliche Ausbildung zu bieten, betreiben wir in Zürich ein eigenes Schulungscenter. Wir legen grössten Wert darauf, dass sich unsere Mitarbeitenden stetig weiterbilden und unterstützen sie auf ihrem beruflichen Weg zur Berufsprüfung und der höheren Fachprüfung.
Um etwas zu erreichen, setzen Sie auf regelmässige Weiterbildung.
www.orinad.ch
Berufsbildungsverband der Versicherungswirtschaft Association pour la formation professionelle en assurance Associazione per la formazione professionale nell´assicurazione
Inserat VBV_Weltwoche_124x85.indd 1 Orinad_Anzeige_Weiterbildung_83x85.indd 1
05.03.15 14:22
ww.vbv.ch
04.03.15 16:53
Berufslehre bei Alpiq InTec
Die hohe Schule des Berufserfolgs ist nicht immer die Hochschule Eine moderne Gesellschaft braucht praxisnah ausgebildete Handwerker und Berufsleute. Darin ist das Duale Bildungssystem der Schweiz sehr erfolgreich. Eine Lehre bei der Alpiq InTec ist zukunftsweisend und die Basis vieler möglicher Berufskarrieren. Das MultiTec-Unternehmen Alpiq InTec ist Schweizer Vorreiter im Bereich Gebäudetechnik. Es bietet pro Jahr rund 160 Lehrstellen an und hat insgesamt 430 Lernende, welche auf 18 verschiedenen Berufen ausgebildet werden. Die Rekrutierung wird aber zunehmend schwieriger, weil akademische Bildungswege im Trend liegen. Eltern und Lehrer ermutigen die Jugendlichen zur akademischen Laufbahn, die aus Prestigegründen favorisiert wird.
Das rächt sich oftmals. In vielen Ländern Europas werden junge arbeitslose Akademiker produziert, während in der Schweiz, auch dank Dualem Bildungsmodel, die Jugendarbeitslosigkeit niedrig bleibt. Was zudem oft übersehen wird: Die höhere Bildung bleibt auch bei einer Berufslehre nicht verschlossen. Alpiq InTec fördert die berufsbegleitende Matur in allen Lehrberufen. Lehrabgängern mit Berufsmatur stehen alle Wege offen – von der höheren Fachprüfung, über die Fachhochschule bis zur Uni. Sie sind aber auch als Fachkraft sehr gesucht am Markt. Bei Alpiq InTec werden Lernende wie Spitzensportler trainiert, mit grossem Akzent auf Fachwissen, Teamentwicklung, Problemlöseverhalten und Verantwortungsbewusstsein. Das Training beginnt
dabei schon vor der Lehre. Mit Vorkursen hilft das Unternehmen Lehrstellensuchenden vor Antritt der Lehre auf das erforderliche schulische Niveau zu kommen. Mit diesem Ausbildungskonzept ist der Lehrbetrieb für die Zukunft bestens gerüstet. Alpiq InTec übernimmt praktisch alle ihrer erfolgreichen Lehrabgänger und gibt diesen mit der eigenen Academy und vielen möglichen Fach- und Führungslaufbahnen eine langfristige Perspektive. Weitere Informationen für Lehrstellensuchende, Eltern und Lehrer gibt’s im Lehrstellenportal unter www.alpiq-intec.ch/lernende oder im den Lernenden-Blog unter www.alpiq-skills.ch Rolf Siebold, Leiter Berufsbildung Alpiq InTec Gruppe
Ausbildung mit Energie Bei Axpo stehen rund 60 junge Menschen in technischen, gewerblichen und kaufmännischen Ausbildungen. Ihre Arbeitsplätze verteilen sich auf die verschiedenen Werke in der Deutschschweiz. Wer mehr über eine Ausbildung bei der Axpo erfahren möchte, wendet sich bitte an Rudolf Echle, Leiter Berufsbildung: Axpo, Parkstrasse 23, 5401 Baden, Tel. 056 200 35 86 oder rudolf.echle@axpo.com www.energyjobs.com
praxisseminare.ch Auch g l o f r E r fü s e t h c u a br n e g i t h c i r die Zutaten! Tipp! Ab 2 Teilnahmen profitieren Sie bereits von attraktiven Rabatten! Gerne beraten wir Sie auch telefonisch unter 044 434 88 34.
Ihre erste Adresse für praxisorientierte Weiterbildung An unseren Seminaren erweitern und vertiefen Sie Ihr fachliches Know-how, aber auch Ihre persönlichen Kompetenzen und Führungsqualitäten. Mit hohem Praxisbezug und erfahrenen Referenten.
Wählen Sie aus über 130 Themen aus den Bereichen: Personal & Arbeitsrecht
Führung & Selbstmanagement
Kommunikation & Office Management
Management
Finanzen & Controlling
Bau & Immobilien
Marketing
Informatik
Recht & Steuern
Öffentliche Verwaltung
Aktuelles Programm unter www.praxisseminare.ch