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Fokus Winter

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FOKUS Die schรถnste Jahreszeit

DAS BERGERLEBNIS.

SKIFAHREN, WINTERWANDERN, GENIESSEN www.vals.ch


EINE P UBLIKATIO N VO N SMART MEDIA

2 Editorial Jürg Schmid

Der Schweizer Winter – ein Winter zum Verlieben.

08 04 Adelboden 06 Saas-Fee

08 Mit dem ÖV auf die Piste 10 Arosa 12 Val d'Anniviers

Der Winter steht vor der Tür, mit ihm all die Erlebnisse und Landschaften, die unser Land gerade in dieser Jahreszeit einzigartig machen. So bin ich überzeugt: Spätestens im nächsten Frühjahr sind wir alle #VERLIEBTindieSCHWEIZ. Kennen Sie dieses Gefühl? Wenn selbst in einer jahrelangen Beziehung das Feuer der Begeisterung immer wieder aufs Neue ausbricht? Genau so ergeht es mir mit der Schweiz. Gerade im Winter, wenn Städte, Land und Berge unter der knirschend-weissen Schneeschicht erstrahlen. Die Trümpfe des Schweizer Winters sind stark. Unter dem Motto #VERLIEBTINDIESCHWEIZ zeigen wir stichhaltige Argumente, damit jeder Gast seine ganz persönliche Liebesgeschichte zum Winter spinnen kann. So sind da natürlich unsere Berge. Was für ein bewegender Moment, wenn die

Jürg Schmid, Direktor Schweiz Tourismus MySwitzerland.com

Wolken aufreissen und die Sicht auf verschneite Gipfel freigeben. Von majestätischen Hochtälern über erhabene Gebirgsketten bis zu verwinkelten Seitentälern: In der Schweiz kommt jede und jeder voll auf seine Schnee-Rechnung. Auf Skiern alpin oder nordisch, auf dem Snow- oder Airboard, beim Winterwandern oder Schneeschuhlaufen, im Spa oder beim Fondueplausch in der Berghütte, zum Schlitteln und Schlittschuhlaufen, ob eine Fahrt im Pferdeschlitten oder auf dem Fatbike – der Schweizer Winter umarmt einen auf vielfältige Weise. So gilt die Schweiz wohl zu recht als das Winter-Original: Was einige wenige Engländer vor 150 Jahren ins Rollen gebrachten haben, präsentiert sich heute als weltweit etablierte und für Sehnsucht sorgende Schnee-Ikone. Viele dieser Winter-Aktivitäten erlebt der Gast heute oft eingebettet in komfortablen Angebotspaketen: Die Winterdestinationen schnüren attraktive Leistungen zu einem Ganzen zusammen und machen das Winter-Erlebnis einfach zugänglich. Zum Beispiel die zwei Übernachtungen samt Miete von Schneeschuhen und Stöcken im idyllischen Berner Oberländer Schwendi-Grimmialp; oder den 20%-Frühbucher-Rabatt in der Jungfrauregion; oder das Familien-Paket mit vielen Vergünstigungen in Savognin; oder in Lesysin – Hotelarrangements samt Skipass und Eintritten zu Eisbahn, Hallenbad und Tobogganing Park sowie Ermässigungen bei der Miete von

slavi.danicic@smartmediaagency.ch

Country Manager Jeroen Minnee Produktionsleitung Matthias Mehl

15 Skibau: traditionell innovativ 17 Die schönsten Skigebiete

Von majestätischen Hochtälern über erhabene Gebirgsketten bis zu verwinkelten Seitentälern: In der Schweiz kommt jede und jeder voll auf seine Schnee-Rechnung. ab Mitte Dezember «Säntis – das Hotel», direkt am Fusse des gleichnamigen, imposanten Berges in der Ostschweiz. Oder das Martigny Boutique Hotel, eben eingeweiht im Oktober, perfektes Basislager für Entdeckungstouren im winterlichen Wallis. Jetzt bin ich gespannt. Auf Ihre Liebeserklärung an den Schweizer Winter. Kennen Sie einander schon? Erliegen auch Sie seinem Charme? Oder haben sich vielleicht etwas auseinandergelebt und möchten sich wieder annähern? Findet das erste Rendezvous erst in den kommenden Wochen statt, hoffentlich mit Schmetterlingen im Bauch? Teilen Sie Ihre persönliche Liebesgeschichte zur Schweiz, auf VERLIEBTindieSCHWEIZ.com –und wähnen sich damit in guter Gesellschaft der glücklich Verliebten.

ÜBER SMART MEDIA

FOKUS WINTER Projektleiter Slavi Marko Danicic

14 Sicher Skifahren

Schneesportausrüstung und -unterricht. Dies nur eine Auswahl an spannenden Angeboten dieses Winters. Den Schweizer Winter in seiner ganzen Pracht auskosten – von morgens bis abends an der frischen Luft, durch den Pulverschnee stapfen oder auf der Piste seine Schwünge ziehen, den Kreislauf beim Saunagang auf Hochtouren bringen: Da tankt der Geist an Kraft. Da freut man sich zum Ausruhen aber auch auf ein bequemes Bett in einer Unterkunft, in der man sich Zuhause fühlt. Hier bietet der Schweizer Winter viele tolle, innovative Optionen. So die «Bever Lodge» – das erste Schweizer Modulhotel ganz aus Holz –, die im Dezember ihre Engadiner Türen öffnet und gerade für Langläufer und Winterwanderer ideal gelegen ist. Auf der Schwägalp empfängt

Text SMA Titelbild Thinkstock Design Smart Media Agency AG Grafik und Layout Anja Cavelti

Distributionskanal Tages-Anzeiger, 26. November 2015 Druck DZZ Druckzentrum AG

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Smart Media ist der Spezialist für Content Marketing und Native Advertising. Unsere Kampagnen werden sowohl online als auch in führenden Printmedien publiziert. Inhaltlich setzen wir einen Fokus auf aktuelle und relevante Fachthemen innerhalb verschiedener Branchen. Mit unseren kreativen Medienlösungen helfen wir Ihnen dabei, Ihre Marke zu stärken und echten Nutzen für Ihre Zielgruppe zu schaffen. Unsere hochwertigen Inhalte regen Ihre Kunden zum Handeln an.

auf einen Blick

18 LAAX 21 Freeride 22 Autofahren im Schnee

aber sicher

24 4 Vallées 25 Ausrüstung: Mieten statt kaufen 26 Langlauf 28 Samnaun 29 Schneeschuh laufen 30 Champéry 32 Die Schweiz - Land der Brücken 33 Hotellerie in der Schweiz 34 Winterkleider - richtig ausgerüstet 35 Lara Gut: ein Portrait

Viel Spass beim Lesen! Slavi Marko Danicic Senior Project Manager

Smart Media Agency AG Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Tel. 044 258 86 00 E-Mail jeroen.minnee@smartmediaagency.ch Web www.smartmediaagency.ch

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17.11.2015 11:27:51


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4 Adelboden - Lenk

Die Top 3-Berge rufen Die Region Adelboden-Lenk im Berner Oberland bietet alles, was sich ein Wintersportfan wünschen kann. Kein Wunder, handelt es sich dabei doch um eines der Top 3-Skigebiete der Schweiz. Die ersten Anlagen sind bereits ab Freitag, 27. November durchgehend in Betrieb. TEXT PATRICK HUNKELER

Adelboden-Lenk ist mit über 210 Kilometer an Pisten eines der grössten und attraktivsten Schneesportgebiete der Schweiz. Kürzlich wurde dies in der renommierten Studie «Best Ski Resort» bestätigt. Dafür wurden über 48'000 Skifahrer in ganz Europa befragt. Die Region schaffte es dabei auf den sechsten Gesamtplatz. In zwei Kategorien erzielte die Destination in der am 6. November veröffentlichten Umfrage Spitzenwerte. Besonders hervorzuheben ist das herausragende Abschneiden der Lenker und Adelbodner Skischulen, welche den Sieg in der Kategorie ‹Beste Skischule› holten und somit das Prädikat ‹Beste Skischule der Alpen› verdienen. Die Top 3 Platzierung in der Sparte «Familien-Skiregion» runden das gute Resultat ab. Die Skiregion im Berner Oberland besteht aus mehreren Teilgebieten, welche zum Tarifverbund zusammengeschlossen sind und grenzenlosen Fahrspass garantieren. Die Dörfer Adelboden und

Lenk sind vom Mittelland her gut zu erreichen. Das macht die Destination für Tagestouristen attraktiv. Bei schönem Wetter tummeln sich bis zu 20'000 Skifahrer und Snowboarder auf den Pisten. HUNDERTTAUSENDE ÜBERNACHTUNGEN Natürlich lebt man nicht nur von den Tagestouristen allein. Mit mehr als einer halben Million Logiernächten gehört Adelboden zu den grossen Destinationen der Berner Alpen. Das Dorf verfügt über 1585 Betten in Hotels, 7600 Gästebetten in Ferienwohnungen und Chalets und zusätzlich 1835 Betten in Gruppenunterkünften. Die drei Campingplätze sind sowohl im Sommer wie auch im Winter geöffnet. Die Destination Lenk-Simmental steht diesen eindrückliche Zahlen in keiner Weise nach: Dort verzeichnete man im vergangenen Jahr 620‘000 Logiernächte. Besucher erwarten 950 Betten in Hotels oder Gästehäusern, 2200 Betten in Gruppenunterkünften und Hütten sowie 8000 Betten in Ferienwohnungen. Wer am besten im eigenen Camping-Bett schläft, hat im Sommer und Winter die Wahl zwischen vier Campingplätzen. Die gesamte Region ist auf die Bedürfnisse von Familien ausgerichtet. Lenk-Simmental verfügt zusätzlich über das Qualitätslabel «Familien willkommen» von Schweiz Tourismus. IM NEUEN GLANZ Drei Adelbodner Hotels investierten in die Modernisierung ihrer Häuser. Das «Parkhotel Bellevue» richtete mit grosser Kelle an: Die 21 nach Süden ausgerichteten Zimmer erhielten einen

Die über 210 international ausgezeichneten Pistenkilometer sprechen für sich

neuen Grundriss und grössere Fenster mit besserer Bergsicht. Das Hotel Adler hat auf dem Dach des Schwimmbads einen neuen Wintergarten erstellt. Im «Hotel des Alpes» erhielt die ganze zweite Etage ein neues Gesicht. Nach der umfassenden Renovation sind es neu vier anstatt fünf Zimmer, welche alle über eine grosszügige Privatterrasse verfügen. DAS SKIGEBIET HAT SCHON WIEDER EINE NEUE ATTRAKTION Kräftig investiert wurde nicht nur in der heimischen Hotellerie. Auf den Winter 2014/15 eröffneten die Lenk Bergbahnen die neue Zubringerbahn in das Hauptskigebiet Adelboden-Lenk. Die 10er-Gondelbahn «Stand-Xpress» bringt Besucher vom Talboden Metsch-Rothenbach (1072 m.ü.M.) ohne Umsteigen in zehn Minuten direkt auf den Metschstand (2097 m.ü.M.). Die Bahn ist durchgehend in Betrieb ab dem 5. Dezember bis 10. April nächsten Jahres. Der erste Wochenendbetrieb startet bereits am 28./29. November! Die Bergbahnen Adelboden AG wiederum eröffnet auf diese Wintersaison hin einen neuen 4er-Sessellift. Er führt von der Zwischenstation Bergläger bis zum Höchsthorn auf über 1900 m über Meer und bindet das Chuenisbärgli enger an das Skigebiet. Damit ist ein lang gehegter Traum von manch einem Skifahrer endlich Realität geworden, denn Schneehungrige gelangen damit vom Gebiet Boden direkt in die Skiregion Adelboden-Lenk und zurück. Durch den

Rückbau des alten Rehärti-Sessellifts muss die Gondelbahn Oey-Sillerenbühl nicht mehr im Eselmoos halten. Parallel zur Höchstbahn verläuft neu eine attraktive, beschneite Piste mit dauerhaft guten Schneeverhältnissen. SKIPARTY ANLÄSSLICH DER WELTCUP-RENNEN Eben dieses Chuenisbärgli gilt als die schwierigste Riesenslalom-Piste im Weltcup der Herren. Das Startstück (Kanonenrohr) sowie der Zielhang

Tipps Fondue Iglu Engstligenalp Auf der imposanten Hochebene der Engstligenalp steht das legendäre Fondue-Iglu ganz aus Schnee und Eis. In der grossen und kunstvoll verzierten Schneekuppel geniessen die Gäste beim Kerzenschein das echte Adelbodner Fondue. www.fondue-iglu.ch Mondschein-Dinner auf dem Stockhorn Lieben Sie ein stimmungsvolles Ambiente bei Kerzenschein und Mondlicht? Und dazu ein romantisches Gourmet-Abendessen in charmanter Begleitung? Lassen Sie sich verwöhnen mit einem feinen kreativen 5-Gang-Menü und bewundern Sie die atemberaubend schöne Bergwelt im Mondschein. www.stockhorn.ch


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Adelboden - Lenk 5 sind mit 60-prozentigem Gefälle extrem steil, dazu ist die Piste schräg abfallend und hat viele Übergänge. Vor 60 Jahren fanden die ersten «Internationalen Adelbodner Skitage» statt. Seit 1967 werden die Rennen ohne Unterbruch im Rahmen des Skiweltcups ausgetragen. Gewinnt hier ein Schweizer, verwandelt sich das Dorf in ein Tollhaus. Aber auch ohne einen heimischen Sieger sind die beiden Renntage im Januar ein Skifest der Extra-Klasse. Über 40'000 Zuschauer pro Tag drängen sich beim Riesenslalom und Slalom auf den Tribünen und an der Strecke. Neben Sport der Spitzenklasse hat sich in den letzten Jahren eine Art Volksfest entwickelt. Festzelte, Konzerte, die Ski-Chilbi in den Strassen und unzählige trinkfreudige Gäste geben dem Dorf für drei Tage ein anderes Gesicht. Adelboden ist gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen, so lässt sich der Wettkampf gut in einer Tagesreise besuchen. Wer sich selbst gerne einmal als Rennfahrer versuchen will, kann vom 18. – 23. März auf der Originalstrecke echtes Weltcup-Feeling erleben. SKIBEIZEN LADEN ZUM VERWEILEN Zu Recht ist man in Adelboden stolz auf die Skibeizen. Da sie in traditionellen urchigen Häusern oder sogar Ställen untergebracht sind, verfügen sie über ein sehr authentisches Ambiente. Unbedingt reinschauen sollte man bei Anton und Martin Gempeler in der Chüjer-Stuba. Sie ist eigentlich eine Alphütte, die im Winter zur gemütlichen Gaststube mit Sonnenterrasse umfunktioniert wird. Die beiden Brüder bewirtschaften die Hütte mit viel Herzblut. Weit herum bekannt sind die frischen Teigwaren: die Kürbis-, Bergkäse-, Ricotta-Spinat- Ravioli oder die Lamm-Tortelloni werden aus biologischen Produkten hergestellt. Ein anderes Highlight ist das Restaurant Aebi. Das über 200 Jahre alte, wunderschöne Bauernhaus liegt an der Talabfahrt nach Adelboden. Anstatt einer schicken Lounge gibt es Holzbänke, welche die Gäste zu einem gemütlichen Jass einladen. Am Abend werden im Aebi Gourmetmenüs serviert. Die Produkte stammen selbstverständlich aus der Region. Auf Lenkerseite warten ebenfalls diverse gastronomische Glanzpunkte auf Besucher. Ein guter Tipp ist die Standhütte Metsch: Sie lädt mit dem herrlichen, bedienten Panoramarestaurant und einem neuen Selbstbedienungsrestaurant mit Terrasse auf 2100 M.ü.M. zum herrlichen Geniessen und Entspannen ein. Durch die Lage bei der Bergstation des neuen Stand-Xpress und direkt am Pistenrand bietet die Standhütte eine tolle Möglichkeit, eine Pause einzulegen oder gleich ins Après-Ski im Rondodrom zu starten.

Das Bergrestaurant Bühlberg liegt auf 1664 M.ü.M., inmitten einer herrlichen Bergwelt. Besucher erwartet die schönste Sonnenterrasse an der Lenk, mit einem fantastischen Ausblick über Wildstrubel, Wildhorn und die Plaine Morte. Kurzum: Ein Gastroerlebnis für Jung und Alt, Winterwanderer, Boarder und Skifahrer. ALPINE WELLNESS GENIESSEN Wer sich nach einem anstrengenden Skitag ein bisschen Erholung gönnen will, tut das am besten mit einem Hauch Wellness. Hier können sich Körper und Muskeln erholen und die Kraft für einen weiteren Tag voller Aktivitäten kehrt zurück. Finnische Sauna, Kräutersauna, Salzgrotte, Whirlpool, Schwimmbäder mit Massagedüsen, Fitnessräume und vieles mehr bieten die sechs Hotels, welche unter der Rubrik «Alpine Wellness» auf der Webseite von Adelboden Tourismus auftreten. Das Wallbach Bad in Lenk bietet Badespass vor der Kulisse des mächtigen Wildstrubelmassivs. Nach dem Skifahren, Boarden, Langlaufen oder Winterwandern entspannt man sich mit Sicht auf das atemberaubende Bergpanorama noch ein bisschen besser. Aussensprudelbecken, Wellness- und Saunapark (Finnische Sauna, Biosauna, Dampfbad, Liegezone) lassen keine Wünsche offen. Alternativ können Wellness-Fans das Lenkerhof Gourmet und Spa Resort ansteuern, welches ebenfalls hochwertigen Wellness-Genuss bietet.

SPITZENKÜCHE UND NIGHTLIFE Adelboden verfügt mit 24 Restaurants über ein sehr vielfältiges kulinarisches Angebot. Vier Betriebe sind mit Gault & Millau Punkten ausgezeichnet. Das Schönbühl setzt auf Saisonalität und Regionalität und lässt das kulinarische Erbe Adelbodens in die Gerichte einfliessen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Tales liegt das Restaurant Hohliebe-Stübli, welches mit Schweizer Küche aus heimischen Produkten glänzt. Adelboden hat natürlich mehr als nur Gourmet-Restaurants zu bieten. Wer eine feine, echt italienische Pizza geniessen will, der sollte die «Trattoria Alfredo» besuchen. In der «Alten Taverne» werden Steaks vom Holzkohlegrill und feinen Fondues serviert. Die Wallegg-Stube an der Lenk ist ein einzigartiges Restaurant mit herrlichem Blick auf das Dorf Lenk und den schönsten Talabschluss im Berner Oberland. Es verbindet die Faszination gewachsener Simmentaler Tradition mit einer modernen Auffassung von alpinem Design und Lebensstil. Der Lenkerhof wiederum wartet mit nicht weniger als 15 Gault & Millau Punkten auf und ist dementsprechend für alle Freunde der ganz gehobenen Gaumenfreuden ein absolutes Muss. Die Tipi Bar mitten im Dorf Lenk ist eine gemütliche Aprè-Ski-Bar mit Kamin und urchiger Stimmung. Sowohl beim ausgelassene Tanzen in den Skischuhen als auch beim gemütlichen Barbesuch ist Hüttenromanik pur zu spüren.

Adelboden - Lenk Schlitteln und Skibock Knapp über dem Schnee gleiten und auf Glücksgefühlen schweben. Traditionelle Holzschlitten, Rennrodel oder Airboards können in verschiedenen Bahnstationen oder Sportgeschäften gemietet werden. In Adelboden und Lenk gibt es diverse Möglichkeiten dazu. Langlauf Entdecken Sie eine der schönen Loipen in der vielfältigen Berglandschaft von Adelboden. Jeden Montag und Mittwoch können sich Langläufer abends auf der 2000 Meter langen Nachtloipe Boden austoben. Auf der Lenker-Seite wartet die Höhenloipe Betelberg und die ausgedehnten Loipen zwischen Dorf und Simmenfälle mit über 20 km Länge auf sportliche Winterfans. Beim Nordic Zentrum Lenk kann man zudem die erste öffentliche Biathlon Anlage sowie die erste solarbetriebene Nachtloipe der Schweiz befahren. Ein Erlebnis der besonderen Art.

Top-Events Adelboden: Winterylüte - 12. Dezember 2015 Der offizielle Start der Saison beginnt am späten Nachmittag mit der grossen Winterylüte- Party auf dem Dorfplatz. Musikalische Unterhaltung und reichhaltige Verpflegung sorgen dabei für gesellige Runden. FIS Ski World Cup Adelboden 9. /10. Januar 2016 Adelboden ist stolzer Austragungsort der Internationalen Adelbodner Skitage. Der FIS Ski World Cup lockt jedes Jahr über 40 000 Skifans ins Wildstrubeldorf und verwandelt Adelboden für ein Wochenende in einen stimmungsvollen Hexenkessel. Iglu Festival Engstligenalp - 12. - 13. März 2016 Auf der Engstligenalp ob Adelboden findet bereits zum fünften Mal das Iglu Festival statt. Innert kürzester Zeit wird ein ganzes Dorf aus verzierten und innovativen Unikaten aus dem Boden gestampft. Selbstverständlich wird auch die Nacht im selbstgebauten Heim verbracht.

Abenteuer Schneesportschule Ski-Touren, Eisklettern, Iglu bauen, Gipfel-Touren, Schneeschuhtouren und mehr werden von der Alpinschule Adelboden (www.alpinschule-adelboden.ch) sowie Lenk Sport und Events (www.lenksportundevents.ch) angeboten.

www.iglufestival.ch

Freizeit und Sport Die Freizeit- und Sportarena Adelboden ist der Treffpunkt für Sportler und Nicht-Sportler. Die Arena bietet ein breites, wetterunabhängiges Ganzjahresangebot unter anderem mit Eiskunstlauf, Eishockey, Curling, Eisstockschiessen, Klettern, Bowling und vielem mehr.

Das Zelt Die etwas andere Zeltstadt gastiert vom 22. Januar bis 6. Februar 2016 wiederum an der Lenk! Lassen Sie sich auch im 2016 wieder mitreissen von fantastischen Shows. In einzigartiger Zeltatmosphäre geniessen Sie abwechslungsreiche Unterhaltung aus den Bereichen Comedy, Concerts und Classics.

Im Dorf Lenk bietet die Natureisbahn mit herrlichem Blick auf das Wildstrubelmassiv Vergnügen pur. Ob mit Freunden, dem Partner oder der Familie, sei es beim Eislaufen, Curling oder Eisstockschiessen. Badespass Vielfältiger Badespass garantiert das Hallenbad Frutigen. Den Besuchern stehen vier verschiedene Becken zur Verfügung. Als Krönung gibt es einen Whirlpool für 12 Personen. www.sportzentrum-frutigen.ch Das Wallbach Bad Lenk bietet neben Wellness auch ein 25 Meter-Hallenschwimmbecken sowie ein Kinderplanschbecken und eine 80 Meter-Rutschbahn. www.wallbachbad.ch

Lenk-Simmental:

38. Internationales Schlittenhunderennen Das Schlittenhunderennen mit internationaler Beteiligung ist nicht mehr aus dem Veranstaltungskalender an der Lenk wegzudenken. Am 6. und 7. Februar 2016 ist es wiederum soweit. Audi SBX Europacup Das Europacup Finale der Audi Snowboard Series in der Disziplin Snowboardcross findet diese Saison wiederum an der Lenk statt. Vom 17. bis 19. März 2016 erleben Sie, wie junge Talente die Rennstrecke meistern. Mehr zu den Events finden Sie auf www.adelboden.ch und www.lenk-simmental.ch

Audi FIS Ski World Cup 60. Internationale Adelbodner Skitage | Chuenisbärgli

Samstag, 9. Januar 2016

Riesenslalom, 10.30 und 13.30 Uhr

Sonntag, 10. Januar 2016

FRED RUBI MEMORIAL

Slalom, 10.30 und 13.30 Uhr


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6 Saas-Fee

Winterspass erleben – das ganze Jahr über Saas-Fee ist eine Wintersport-Region der Sonderklasse: Dank seiner Lage zuoberst im Saastaal und am Gletscher ist die Region nicht nur schneesicher, sondern ermöglicht Skifahren sogar im Sommer. Dennoch sollten Wintersportfreunde die Region gerade jetzt im Winter ansteuern – denn das Angebot auf und neben der Piste sucht seinesgleichen. TEXT SMA

Es ist ein Panorama, das jeden beeindruckt: Das Saastal wird von nicht weniger als 18 Viertausendern umrahmt. Das Tal gehört zum Oberwallis, dem deutschsprachigen Teil des Kantons Wallis. Neben dem Hauptort Saas-Fee gehören die Gemeinden SaasGrund, Saas-Almagell und Saas-Balen zum Saastal. Saas-Fee liegt auf 1800 Metern über Meer zuoberst im Saastal. Und hier oben gibt es viel zu erleben für alle diejenigen, die Spass, Action, aber auch Entspannung in der weissen Winterlandschaft suchen. In der Freien Ferienrepublik Saas-Fee erwarten 36 Anlagen und 150 Pistenkilometer die Besucher. Die Pisten rei-

chen von Anfängerhängen bis hin zu Abfahrten für Profis. Keine Lust auf Temporausch? Langläufer können sich auf 32 Loipenkilometern austoben. Rodler können es auf drei verschiedenen, bis zu 11 Kilometer langen Bahnen krachen lassen, teilweise sogar unter Mondschein. Winter- und Schneeschuhwanderer finden ein ausgeprägtes Wegenetz mit speziellen Angeboten vor. SCHNEE? ABER SICHER! Wer es schon einmal erlebt hat, weiss, wie frustrierend es sein kann: Man steht, eingepackt im Skianzug mit den Brettern unterm Arm, am Hang – und starrt auf einen mehrheitlich grün/braunen Hang, den nur vereinzelte weisse Flecken durchziehen. Das grösste Skigebiet in Saas-Fee zeichnet sich hingegen durch die hohe Schneesicherheit aus, die als eine der höchsten im Alpenraum gilt. Die hohe Schneesicherheit ist zum einen der Höhenlage des Skigebietes (1800 bis 3600m), zum anderen aber auch gezielten Investitionen in die technische Beschneiung zu verdanken. Die Gletscherpisten garantieren zudem auch im Sommer Skibetrieb. Darüber hinaus bewirken die Pisten auf dem Gletscher wegen ihrer Nähe zu den umliegenden Bergen ein einmaliges und beeindruckendes Skivergnügen. Saas-Fee ist aber auch für die hervorragende Qualität seiner Pisten bekannt. FAMILIEN WILLKOMMEN! Die Ferienregion Saas-Fee/Saastal verfügt

über das Gütesiegel «Familien willkommen» von Schweiz Tourismus. Den Skipass für die bis Neunjährigen gibt es gratis (wenn mind. 1 Elternteil einen 6-Tagespass hat). In Saas-Grund und Saas-Almagell gibt es dazu während zwei Wochen im Januar die «Kids-Weeks», im Rahmen derer Kinder bis inklusive Jahrgang 2009 alles ausprobieren können, was der Schneesport zu bieten hat. Skiausrüstung, Skipass, Skiunterricht und Kinderteller im Restaurant sind dabei fünf Tage kostenlos. Aber nicht nur um das Wohlbefinden der Gäste kümmert man sich in Saas-Fee und Umgebung, sondern auch um die Natur sowie das Ortsbild. So wird eine jahrzehntelange Nachhaltigkeitspolitik gepflegt. Bereits 1951 entschied sich das Gletscherdorf, verkehrsfrei zu bleiben. Da vorher keine Strasse nach Saas-Fee existierte, ist das Dorf seit jeher autofrei. Alle Autos müssen am Parkhaus am Ortseingang abgestellt werden. Saas-Fee ist auch Gründungsmitglied der «Allianz in den Alpen», einem Gemeindenetzwerk, das sich für die Umsetzung der Alpenkonvention einsetzt. 2002 erhielt die Gemeinde Saas-Fee das Label Energiestadt. Dieses Label ist ein Leistungsausweis für Gemeinden, die eine nachhaltige kommunale Energiepolitik vorleben und umsetzen. Seit 2012 bezieht Saas-Fee für das gesamte Gemeindegebiet sauberen Strom aus Walliser Wasserkraft.

WINTERWANDERN UND SCHNEESCHUHTOUREN Die wohl unkomplizierteste und einfachste Art, das winterliche Saastal kennen zu lernen, ist es, sich zu Fuss auf den Weg zu machen. Ob alleine, zu zweit oder in der Gruppe – Wandern im Winter eröffnet neue Horizonte. Einen bereits bekannten Pfad nun im Schneekleid zu entdecken, hat es in sich. Im Schritttempo

unterwegs, erspäht man bisher verborgene Details. Die Nähe zur Natur wird spürbar. Mit der richtigen Ausrüstung, solidem Schuhwerk und der Wintersportkarte im Gepäck wird jede Wanderung im Schnee zu einem eindrücklichen Erlebnis. 60 Kilometer gut präparierte Winterwanderwege vom einfachen bis mittleren Schwierigkeitsgrad laden dazu ein, dem winterlichen Zauber per pedes zu begegnen.

Preise und Events Geniessen Sie die märchenhafte Winterwelt von Saas-Fee auf der Piste und das zu märchenhaften Winterpreisen! Buchen Sie vom 4.12.2015 - 22.1.2016 Ihre Ferien in der Freien Ferienrepublik Saas-Fee, so erhalten Sie unschlagbare Preise. Schon ab zwei Übernachtungen in einem Hotel nach Ihrer Wahl. Das Wintermärchen ist garantiert! www.saas-fee.ch Bürgerpass – für noch mehr Winter(Spar)Spass! Im Winter 2015/16 setzt Saas-Fee mit dem Bürgerpass neues Sparpotential frei! So profitiert man von 50% beim Nachtschlitteln, hat 40% Rabatt auf dem Destinationswanderpass und beim Skilanglauf, 20% beim Winterwandern in Hohsaas und 10% auf die Skipässe ab einer 3-Tagesskikarte. Zudem ist das Postauto in der gesamten Destination inklusive. Der (neue) Adrenalin Cup: 2015/16 mit Bürgerpass gratis und inklusive! Der Adrenalin Cup Saas-Fee besteht aus zehn Disziplinen. Ziel ist es, so viele Disziplinen wie möglich zu bewältigen und dabei Punkte zu sammeln. Alle Läufer werden elektronisch gemessen und je nach Disziplin zusätzlich auf Video aufgenommen oder fotografiert. Für die Besten winken am Ende der Saison tolle Preise. Der Skiline Adrenalin Cup Saas-Fee hatte letztes Jahr sein grandioses Debüt und wird im Winter 2015/16 fortgesetzt. Neu ist mit dem Bürgerpass, die spannende Weltneuheit «Adrenalin Cup» ab diesem Jahr inklusive! adrenalincup.saas-fee.ch Günstiger skifahren Im kommenden Winter werden die Preise auf die Skitickets gesenkt! Neue kostet zum Beispiel die 6-Tageskarte mit dem Bürgerpass nur noch CHF 365 anstatt CHF 376. Dies entspricht einer Preissenkung von 3%.

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8 Anreisen

Mit dem ÖV auf die Piste – so geht’s Die Schweiz ist ein Land des öffentlichen Verkehrs. Nun mag manchen Skiurlauber die Vorstellung, mit Sack und Pack im Zug Richtung Berge zu reisen, abschrecken. Zu Unrecht, denn wer die richtigen Angebote nutzt reist nicht nur bequem, sondern vor allem auch günstig. TEXT SMA

Als Wintersportler haben Sie grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder Sie entscheiden sich dafür, mit dem Auto in die Berge zu fahren. Oder Sie reisen mit dem Zug. Beide Varianten haben ihre Vorteile: So ist man mit

dem Auto zeitlich flexibler und kann mehr Gepäck mit sich führen. Nachteile sind hingegen die Anfahrt, die je nach Distanz schon an den Kräften zehrt, sowie der aufkommende Verkehr. Zugreisende hingegen können sich im öffentlichen Verkehr entspannen und nutzen bereits die Reisezeit zur Erholung. Klar: Vier Koffer, Ski sowie den Kinderwagen mitzunehmen, ist im öffentlichen Verkehr schwieriger. Oder zumindest denken das viele. Wer sich das Kofferschleppen nämlich ersparen will, nutzt den Gepäcklieferservice der SBB: Innerhalb der Schweiz kann man das Gepäck bis 19 Uhr aufgeben – und es am übernächsten Tag ab 9 Uhr an der Zieldestination abholen. Auf sbb.ch erhalten Sie weitere Informationen dazu. Ski, Snowboards und Skischuhe werden ebenfalls transportiert und werden dafür in Schutzhüllen verpackt.

Einmal angekommen am Wintersportort warten meistens Busse auf ankommende Reisende. Hotels sind heute auch oft bereit, Gäste mit einem Transferwagen in Empfang zu nehmen. GÜNSTIGE KOMBI-ANGEBOTE Den Komfort der Reise kann man also problemlos selber erhöhen. Ein weitere Vorteil des ÖV: Es gibt zahlreiche, kostengünstige Sonderaktionen. So kommt man mit den SBB RailAway-Kombi-Angeboten mit Ein-, Zwei- und Sechs-Tages-Skipässen bequem und entspannt in über 35 traumhafte Wintersportdestinationen. Und wer übers Internet kauft, muss sich vor Ort am Ticketschalter auch nicht mehr die Beine in den Bauch stehen: Beim Onlinekauf von Snow’n’Rail-Angeboten können Reisende für Ein- und Zwei-Tages-Skipässe den Ski-

pass nämlich bequem auf den SwissPass oder die RailAway Skicard laden. Somit reist man bereits mit der gültigen Karte ins Skigebiet und hat direkten Zutritt zu den Skiliften. Das bedeutet Sie kommen ohne Koffer und ausgeruht in Ihrer Wintersportdestination an und können dann gleich ab auf die Piste, während andere noch nach einem Parkplatz suchen. Der Komfort ist das eine, der Preisnachlass das andere. So sind die Ein-, Zwei- und Sechs-Tages-Skipässe im Rahmen der Snow’n’Rail-Angebote günstiger und Reisende erhalten 20 Rabatt auf die Zugfahrt sowie den Transfer. Beim Kauf von Snow’n’Rail-Kombi-Angeboten kann ausserdem bei «Intersport Rent» die Wintersportausrüstung 15 Prozent günstiger gemietet werden. Zusätzlich schenkt einem SBB RailAway beim Kauf eines

Machen Sie vor der Grenze noch ein Passfoto.

Smart Facts Alle Informationen finden Sie auf sbb.ch/ snownrail. Die Kombi-Angebote sind online, an den meisten Schweizer Bahnhöfen sowie am Billettautomat erhältlich. Beim Onlinekauf auf sbb.ch/snownrail können Sie Ihren Skipass für zahlreiche Skigebiete neu auf den SwissPass oder die RailAway Skicard laden. So geht’s im Skigebiet ohne Anstehen an der Kasse direkt durch die Drehkreuze und ab ins Schneesportvergnügen. Viel Spass auf der Piste!

Sechs-Tages Kombi-Angebots noch den Transport eines Gepäckstücks für die Anund Abreise im Wert von je 12 Franken. Von der Schiene auf die Skipiste war also noch nie so einfach und günstig.

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10 Arosa

Arosa – stärker als je zuvor Arosa war als Winterferienort für eine Weile nicht mehr in aller Munde gewesen. Mit der Verbindung nach Lenzerheide hat sich das aber grundlegend geändert. Die Region feierte ihr Comeback – und zwar richtig. Heute gehört man wieder zu den Top-Destinationen. Wir zeigen Ihnen, warum das so ist. TEXT PATRICK HUNKELER

Sport- und Erholungsmöglichkeiten. Eine ganze Reihe an Events machen das Dorf am Ende des Schanfigg-Tals zu einem vielseitigen und attraktiven Ferienort, der häufig von Familien für Generationen-Ferien genutzt wird: Grosseltern treffen sich nach einem schönen Spaziergang auf den zahlreichen Wanderwegen im Skigebiet mit den Kindern und Grosskindern zum Mitttagessen in einem der vielen Bergrestaurants (die allesamt zu Fuss erreichbar sind). Danach schlitteln Grosseltern und Grosskinder ins Dorf, während die Eltern in der Lenzerheide – dem pistentechnisch anspruchsvollerem Teil des Gebietes – ein paar Hänge im rasanten Tempo bezwingen.

Die grossen Jahre als Höhen- und Winterkurort lagen schon einige Jahre zurück und Arosa hatte das unvorteilhafte Image eines «Kurortes für Pensionäre» erlangt. Doch der Region gelang die Kurskorrektur: In den letzten Jahren wurde die Destination in verschiedenen Bereichen aufgewertet und modernisiert. Der Beginn dieser Neuausrichtung markierte das «Arosa Humor Festival» auf dem Tschuggen, welches dieses Jahr zum 24. Mal stattfindet. Heute ist Arosa angebotstechnisch breit aufgestellt und glänzt nicht nur mit seinen

GROSSE INVESTITIONEN IN DIE INFRASTRUKTUR DES SKIGEBIETES Mit der Eröffnung der Urdenbahn 2013 ist aus den zwei Skigebieten Arosa und Lenzerheide ein Winterparadies mit 225 schneesicheren Pistenkilometern geworden. Auf diese Wintersaison hin wurde nochmals nachgelegt: Die Lenzerheide Bergbahnen AG baute in Parpan die neue 4er Sesselbahn «Obertor» zur Verbindung der beiden Talseiten. Das mühsame Umsteigen auf den Bus entfällt somit. Die neue Bahn wird das bestehende Angebot gleich mehrfach

optimieren: Fussmärsche über die Kantonsstrasse oder längere Fahrten im Sportbus zum Wechsel der Talseiten entfallen, das uneingeschränkte Schneesporterlebnis vom Piz Scalottas bis zum Aroser Weisshorn wird möglich. Somit können endlich auch die Aroser Gäste die sonnigen Hänge am Stätzerhorn und Scalottas geniessen. DIE ERSTE PISTE WAR SCHON ENDE OKTOBER OFFEN So früh wie noch nie wurde in diesem Jahr in Arosa die Wintersaison eröffnet. Durch den Schneefall von Anfang Oktober und der Produktion von genügend Kunstschnee konnte am 28. Oktober die Hörnlipiste eröffnet werden. Bei herrlichem Wetter genossen ein paar hundert angefressene Skifahrer und Snowboarder die Möglichkeit, die ersten Schwünge des Winters zu ziehen. Langlaufbegeisterten stehen in Arosa insgesamt 30 Kilometer klassische und Skating-Loipen zur Verfügung. Langwies im Schanfigg-Tal ist der ideale Ausgangspunkt für ausgedehnte Skitouren. Dazu kommt ein Eissportangebot, das neben klassischem Eislaufen und Eishockey auch Eisstock-Schiessen und Curling umfasst. Einsteiger können diese Sportarten in einem Schnupperkurs erlernen.

Ebenso gehören Schlittenfahren, Schneeschuh-Wandern, Gleitschirmfliegen sowie eine romantische Pferdekutschenfahrt zum Programm für die Gäste. Für Kinder bietet der Arosa JUNIOR Club im Winter ein betreutes Programm an. DIE SKISCHULE BLEIBT GRATIS Nach einer erfolgreichen Lancierung von «Skischule inklusive» im Winter 2012/13 startet das Angebot nun schon in den vierten Winter und Arosa setzt sich weiterhin für die Nachwuchsförderung im Wintersport ein. Dieses Angebot gilt ab zwei Übernachtungen in einer Vielzahl an teilnehmenden Hotels und Ferienwohnungen in Arosa und für die ABC Schneesportschulen und die SSSA (Schweizerische Ski- und Snowboardschule Arosa).

So früh wie noch nie wurde in diesem Jahr in Arosa die Wintersaison eröffnet.

Top-Events Arosa Humor Festival – 3. bis 13. Dezember 2015 Auf vier Bühnen werden innerhalb von elf Tagen 28 Vorstellungen gespielt. Bekannte Schweizer Kabarettisten, deutsche Comedy-Stars sowie der eine oder andere vielversprechende Newcomer werden für Lacher und Schenkelklopfer in der Winterlandschaft von Arosa sorgen. Die Vorstellung im Zelt oder auf einer Kleinbühne, kombiniert mit einem gemütlichen Fondue-Essen und dem Abend-Spaziergang unter dem sternenklaren Himmel, bieten einzigartige Erlebnisse. www.humorfestival.ch

Tipps

Eishockey Arosa Challenge – 18. bis 19 Dezember 2015 Am Wochenende vor Weihnachten treffen in Arosa die vier Eishockey-Nationalteams Schweiz, Norwegen, Slowakei und Weissrussland aufeinander. Nach dem Deutschland-Cup stehen die Schweizer in der legendären Eissporthalle Arosa wieder auf heimischem Eis. Für die Schweizer Nationalmannschaft gilt die Arosa Challenge als wertvolle Saisonvorbereitung.

Die Tschuggen Bergoase - Spa und Wellness Wellness im Schoss des Berges. In der Tschuggen Bergoase erschliesst sich den Gästen eine neue Dimension von Raumgefühl und Behaglichkeit, von Natur und Geometrie, von Wärme, Fels, Licht und Wasser. Stararchitekt Mario Botta hat auf 5000 Quadratmeter ein Spa der Extraklasse geschaffen.

Arosa Musik Festival Das Arosa Musik Festival lädt im Winter 2016 zu musikalischen Höhenflügen. Geniessen Sie junge Musikerinnen und Musiker, begleitet von etablierten Künstlern. Oder lassen Sie sich von der einzigartigen Stimmung im Bergkirchli überraschen. Ein Jazzdiner im Waldhotel National, ein Rockkonzert im Kursaal, Tschaikovsky in der Kirche – das Festival steht für hochstehende, überraschende Musik in der Bergwelt. Arosa Musik Festival – Academy Concerts – 25. – 31. Januar 2016 Arosa Musik Festival – Classic Concerts– 8. – 14. Februar 2016 Arosa Musik Festival – Jazz Concerts – 14. – 19. März 2016

www.tschuggen.ch Arosa Snowpark (Tschuggen) Der Snowpark Arosa garantiert Spass ohne Ende und perfekte Trainingsmöglichkeiten. Der Snowpark ist optimal an das einzigartige Terrain auf dem Tschuggen angepasst und die aussergewöhnlichen Features können auf unzählige Varianten kombiniert werden. Jeder – ob Einsteiger oder Pro – findet seine eigene Line durch den Park und der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Das Snowpark-Areal ist in drei Lines mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden eingeteilt. Die Crew gestaltet die Features immer wieder neu und sorgt für viel Abwechslung. Der Skilift Tomeli verläuft direkt neben dem Park und ermöglicht sogar während der Liftfahrt tolle Action. Für Rider, welche den ganzen Tag im Snowpark unterwegs sind, gibt es den speziellen Tschuggen-Skipass.

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www.arosakultur.ch Arosa Electronica - 13. bis 20. März 2016 Das Festival soll alle Fans der elektronischen Musik begeistern und wartet mit kleinen aber feinen Partys während dem Tag und der Nacht auf. Ein tolles Line-Up mit DJs und Künstlern aus der Schweiz, zusammen mit Gästen aus dem Ausland und ein aussergewöhnlich schönes Skigebiet sollen Arosa in dieser Woche zum Mittelpunkt der elektronischen Musikszene machen. www.arosaelectronica.com Ballonwoche Arosa – 13. bis 19. März Geniessen Sie in der herrlichen Bergwelt Ballonstarts und Ballonfahrten mit Zielmarkern und Heissluftschifffahrten und vielem mehr. Für beste Unterhaltung danach sorgt jeweils ein attraktives Rahmenprogramm. Es nehmen Ballone aus dem In- und Ausland teil. Das spektakuläre Night-Glooming findet bei gutem Wetter am Sonntagabend 13. März ab ca: 17:15 Uhr statt. Das Verschiebedatum ist jeweils der folgende Abend. www.ballonwoche.ch Mehr Events auf www.arosa.ch

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12 Val D'Anniviers

Eine ganz besondere Atmosphäre erleben Das Val d'Anniviers mit seiner wilden alpinen Landschaft ist eines der sieben grossen Seitentäler im Wallis. Inmitten der höchsten Berge erstreckt sich ein Tal mit ganz eigenem Charakter. TEXT PATRICK HUNKELER

Das Val d’Anniviers – oder Eifischtal – mit seinen Ferienorten Vercorin, Chandolin, St.Luc, Grimentz und Zinal erreicht man von Sierre. Bergland- und Alpwirtschaft prägten über Jahrhunderte die Kultur. Die sonnengebräunten Häuser, die Speicher, Kirchen, Kapellen und alten Mühlen, von denen etliche besichtigt werden können, erinnern an althergebrachte Traditionen und Gewerbe. Heute lebt das Val’d’Anniviers mehrheitlich vom Tourismus – aber ohne dass man dafür das besondere Flair hätte opfern müssen. Die Dörfer sind authentisch geblieben. Vercorin, auf der vordersten Terrasse des Tals, hat eine schöne Sicht auf das Rhonetal. Es bietet den Touristen die Infrastruktur eines modernen Ferienortes mit drei Hotels, zahlreichen Ferienwohnungen, Chalets, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und Sportangeboten. Der Crêt du Midi, der Hausberg von Vercorin, hat eine Höhe von 2'332 m.ü.M. Das malerische Chandolin liegt auf fast 2000 Metern auf der Sonnenseite des Val d'Anniviers und ist eines der höchsten, ganzjährig bewohnten Dörfer Europas. Der Tourismus hat sich erst in den letzten zwan-

zig Jahren entwickelt. Das aussichtsreiche und sonnige Skigebiet St-Luc - Chandolin ist das weitläufigste des Val d'Anniviers. Zwei Sesselbahnen, eine Zahnradbahn und 10 Skilifte erschliessen ein Pistennetz von 60 Kilometern. KLARE HIMMEL, WEISSE PISTEN Das von der Sonne verwöhnte Saint-Luc ist ein Ferienort, in dem es sich gut leben lässt. Veranstaltungen, Sporteinrichtungen, üppige Natur, kulturelle Angebote und die bekannte Sternwarte geben einem das intensive Gefühl, dem Himmel schon sehr nahe zu sein. Saint-Luc trägt den Namen «Das Dorf in den Sternen» mit Würde, und zu Recht. Von der Sternwarte bis zum «Planetenweg» und den Sternbeobachtungen mit Begleitkommentaren: Der ganze Ferienort begeistert sich für die Astronomie. Grimentz, der Ort mit den schönen alten Getreidespeichern, liegt auf einer nach Südosten gerichteten Sonnenterrasse Der südöstlich des Dorfes steil aufsteigende Corne des Sorbois teilt das Val d’Anniviers in die Täler von Zinal und Moiry. Das Skigebiet von Grimentz hat mehr als 50 km Pisten. Der höchste Punkt liegt auf fast 3'000 m ü. M. Den Skifahrern stehen nebst der Gondelbahn auf Bendolla drei Sessellifte und sieben Skilifte zur Verfügung. Die Hauptpisten werden künstlich beschneit. Seit 2013 führt eine Luftseilbahn von der Talstation in Grimentz ins Skigebiet von Zinal. Es entstand eine Skiarena mit etwa 120 Kilometern Pistenlänge. Der Freeride-Bereich bei den

«Gardes de Bordon» – der erste dieser Art in der Schweiz – macht Zinal zum beliebten Ziel für das Fahren ausserhalb markierter Pisten. Das «Avalanche Training Center» ist ein Trainingszentrum für Lawinensicherheit. So kann man sich beispielsweise einer supponierten Gefahrensituation aussetzen und seinen Sender/Empfänger testen. AB IN DIE BERGE Zinal gilt als das Bergsteigerdorf schlechthin. Hier bildet die «Grande Couronne» (Grosse

Krone) mit Weisshorn, Bishorn, Zinalrothorn, Obergabelhorn, Matterhorn und Dent Blanche den Abschluss des Tales. Zinal gehört zu jenen Orten, die einem Bewunderung abnötigen. Ob man nun hierherkommt, um sich mit der Familie zu erholen, oder um seine Berge, seine Skipisten oder seine unberührten Abhänge zu erobern, der Blick auf die Berge ist fast surreal. Das «Val’ d’Anniviers» bietet 15 Pisten mit mehr als 1000 Metern Höhendifferenz und mehrere mit über 1800 Meter. Wer

gerne ausserhalb der Pisten Ski fährt, der ist im Val d’Anniviers richtig. Viele Abfahrten sind über der Baumgrenze gelegen und ermöglichen einen uneingeschränkten Fahrspass. Das Gebiet lockt auch mit Skitouren. Mit einem Bergführer finden sie die besten und sichersten Routen. Informationen gibt es bei den Fremdenverkehrsbüros.

Top-Events Feeries Noël Grimentz – 12. - 13.12. 2015 Der Weihnachtsmarkt in Grimentz ist einer der wichtigsten Anlässe des Tales. An über 30 Ständen werden Geschenke, Speis und Trank verkauft. Es ist aber kein ganz normaler Markt, denn die Standbetreiber sind angehalten ihren Stand in weihnachtlichem Glanz zu dekorieren. Ein Teil des Gewinnes wird für wohltätige Zwecke gespendet. www.feeries.ch First Track Freeride in Chandolin – 19. – 20. 3. 2016 Der «First Track», ein Freeride-Rennen für Ski und Snowboard abseits der Pisten, findet seit1999/2000 auf den Hängen der Skigebiete von Chandolin und St-Luc statt. Der internationale Top-Sport-Event im Rahmen der Freeride World Tour Qualifier ist ein Sprungbrett zur berühmten Freeride World Tour. Auf der Terrasse des Restaurants du Tsapé gibt es für die Zuschauer Live-DJs Animationen, Stände und einen Live-Kommentator. www.firsttrackfreeride.ch Le défi des 300 – 26. 3. 2016 Das mit 300 Slalomtoren längste Volksskirennen der Welt findet auf den Pisten von Vercorin statt. Zuschauer können das Rennen im Zielgelände auf einer riesigen Leinwand mitverfolgen Stände, Paragliding Demonstrationen und Freestyle-Skitest sowie Live-Musik runden das ganze ab. Mehr infos: www.valdanniviers.ch

Tipps Gletscherwein Grimentz Der «Gletscherwein», aus Grimentz ist ein legendärer Wein, der aus einer altüberlieferten Tradition hervorgegangen ist. Er ist ein fester Bestandteil des Kulturerbes des Val d’Anniviers. Das Prinzip des Gletscherweins ist einfach: Die Fässer werden nie geleert, und jedes Jahr wird neuer Wein zum alten hinzugegeben. Den Gletscherwein gibt es nicht zu kaufen. Er kann nur in den Kellern von Anniviers verkostet werden, wo er direkt aus dem Fass gezapft wird. Sofern Sie keinen Einwohner des Val d’Anniviers kennen, der bereit ist, ein Glas Wein aus seinem persönlichen Vorrat mit Ihnen zu teilen, gibt es nur eine Gelegenheit, ihn zu entdecken: bei den vom Verkehrsbüro Grimentz organisierten Besichtigungen. Im Weinkeller «Cave de la Bourgeoisie de Grimentz» lagert unter anderem das berühmte Fass „Tonneau de l’Evêque“. Der in diesem Fass aus Lärchenholz enthaltene Wein stammt aus dem Jahr 1886. Der früher für den Bischof bestimmte Wein wird heute auch hohen Gästen zu speziellen Anlässen serviert.

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14 Sicherheit

Wie die Sicherheit beim Skisport mitfährt Noch immer fährt über ein Drittel der Schweizer Bevölkerung Ski oder Snowboard. Laut Suva verunfallen jährlich 66 000 auf Pisten im In- und Ausland. Für die Wintersaison hat die Unfallversicherung Tipps für einen optimalen Start bereit. TEXT SMA

Laut der Studie «Sport Schweiz 2014» fahren rund 2,5 Millionen der gut acht Millionen Einwohnern der Schweiz Ski oder Snowboard. Jährlich verunfallen davon durchschnittlich 66 000 Personen auf Pisten im In- und Ausland. Die Kosten der Wintersportunfälle sind enorm: Gemäss Suva belaufen sich diese auf 321 Millionen Franken pro Jahr, wozu die Skiunfälle 215 Millionen Franken beitragen. Das Knie ist mit einem Anteil von 34,5 Prozent am verletzungsanfälligsten. Schützen kann man sich davor nicht – ausser, man bereitet sich schon vor der Saison mit Skigymnastik sowie Kraft- und Ausdauertraining vor (siehe unten im Text). Während die Zahl der Schneesportunfälle in den letzten Jahren konstant blieb, sind die Folgekosten der Verletzungen seit der Jahrtausendwende um fast 40 Prozent gestiegen. Konkret: Im Jahr 2000 zahlte die Suva noch 5585 Franken pro Verunfallten, zehn Jahre später schon 7710 Franken. Grund: Im Gesundheitssystem sind die Kosten gestiegen, ebenfalls das Erwerbseinkommen pro Haushalt. Und gleiches gilt für das Durchschnittsalter der verunfallten Schneesportler. Ab 35 Jahren seien die Kosten pro Fall höher, weil sich die Heilungszeit verlängere und höhere Taggelder zu bezahlen seien. Am Ende der Statistik stehen rund fünf Menschen, die jährlich wegen einem Skiunfall sterben; 50 Invalidenrenten werden gesprochen. Snowboardunfälle führten zu durchschnittlich 1,6 Todesopfern pro Jahr und zu sechs Invalidenrenten. Häufig ist das Problem, dass die eigenen skifahrerischen Künste über- und die Geschwindigkeit unterschätzt wird. Wer beispielsweise mit 50 Stundenkilometern unterwegs ist, hat einen Reaktionsweg von rund zwölf Metern. In einem solchen Fall entspricht der Aufprall bei einer Kollision einem Sturz aus zehn Metern Höhe. LAWINEN ALS GROSSE GEFAHR Ebenfalls ein Risiko: In den vergangenen zehn Jahren wurden über 2000 Personen von Lawinen erfasst. Ein Drittel davon wurde verletzt oder sogar getötet. Im langjährigen

Schnitt sterben pro Jahr 25 Personen durch Lawinen, wobei sich die allermeisten Lawinenunfälle abseits der gesicherten Pisten ereignen. Genau hier setzt die Suva seit 1994 an: Die Schweizerische Unfallversicherung will mit Präventionsaktivitäten die Sicherheit beim Ski- und Snowboardfahren erhöhen. So sollen Unfälle eingedämmt werden: Das Trainingsprogramm «Top 10» ist eine DVD mit je zehn Einzel- und Partnerübungen für das Training von Kraft und Koordination zu Hause oder in der Turnhalle. «App Slope Track» heisst wiederum eine neue Smartphone-App zur Analyse von individuellen Pistenabfahrten inklusive präventiven Tipps. Zudem bietet die App Informationen über das Skigebiet und die Schneeverhältnisse. 
Die webbasierte und interaktive Lawinen-Präventionsplattform whiterisk.ch vom WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF und der Suva vermittelt umfassendes Wissen zur Lawinenkunde und enthält ein Tourenplanungstool. Die Suva unterstützt Schweizer Unternehmen mit Präventionsmodulen zum Thema «Schneesport». Die Module sind so aufbereitet, dass eine Firma ihre Mitarbeitenden über eine bestimmte Zeit zu unterschiedlichen Themen sensibilisieren kann, damit diese möglichst unfallfrei durch die Wintersaison kommen. Zu sämtlichen Themen finden man Informationen auf der Homepage der Suva: suva.ch. SICHERHEIT BEIM SKIFAHREN Die Suva hat überdies einige Tipps zusammengestellt, die den Schneesportlern den Start in die neue Schneesportsaison erleichtern: • Lassen Sie Ihre Skibindung von Fachpersonen überprüfen und neu einstellen. Wachsen Sie den Belag, und sorgen Sie für einen guten Schliff der Kanten. • Trainieren Sie zuhause Ihre Ausdauer, Kraft und Bewegungskoordination. • Kaufen Sie einen Schneesporthelm, der genormt ist – und der Ihnen auch passt. Mit Handgelenkschonern, Skibrille (gegen UV-Strahlen, Schneeflocken und Wind) und einem Rückenprotektor können Sie sich zusätzlich schützen. Kinder bis 15 Jahre sind auf einigen Skipisten in Österreich zum Tragen eines Helmes verpflichtet! • Gutes fahrerisches Können und volle Konzentration erhöhen Ihre Sicherheit und ermöglichen es Ihnen, auf das Fahrverhalten anderer rechtzeitig zu reagieren. • Wärmen Sie sich vor der ersten Fahrt oder nach längeren Pausen und Liftfahrten auf

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Material 15

Der Ski aus der Schweiz – das Beste aus Tradition und Innovation Der internationale Skizirkus lebt von seinen spektakulären Hochgeschwindigkeitsabfahrten. Diese Rennen bringen nicht nur die Sportler ans Limit, sondern auch ihr Material. «Fokus Winter» wollte wissen, wie die schnellsten Bretter der Welt entstehen. So viel sei hier schon verraten: Es hat mit traditionellem Schweizer Handwerk zu tun. Und davon profitieren auch die Amateur-Fahrer. TEXT SMA

Was macht einen Ski «schnell»? Klar, ein guter Fahrer. Ohne fähige Abfahrtskünstler ist das beste Material nutzlos. Aber welche Material-Beschaffenheit muss ein Ski aufweisen, damit der Fahrer oder die Fahrerin überhaupt in der Lage ist, die anspruchsvollen Schussabfahrten zu bewältigen? Daniel Baumgartner, Produktionsleiter der Stöckli Swiss Sport AG, hat eine Antwort auf diese Frage: «Schnelle Ski zu bauen heisst, die ideale Kombination aus nahezu unendlich vielen Faktoren zu finden.» Die richtige Kombination ergibt schnelle Ski – aber nur unter ganz bestimmten Bedingungen. Ein wichtiger Einflussfaktor ist der Radius des Skis. Dieser wird am meisten durch die Taillierung beeinflusst – also die Masse an Schaufel, Skimitte und Skiende. Die Taillierung bestimmt rein theoretisch den fahrbaren Radius. Der Flex wiederum, also die Härte eines Skis, beeinflusst, wie stark sich der Ski verformen lässt. Dies hat ebenfalls Auswirkungen auf den Radius. Ein weicher Ski kann zwar engere Kurven machen, ist aber gleichzeitig weniger stabil. «Mit diesen Variablen muss man arbeiten», so Baumgartner.

Ski müssen unter Bedingungen getestet werden, die denen während eines Rennens ähnlich sind. Wenn Ski zum Beispiel auf einem Gletscher im Sommer schnell sind, dann ist es ziemlich sicher, dass sie im Winter nicht funktionieren. Schweizer Skihersteller haben überdies auch festgestellt, dass Skis auf Strecken getestet werden müssen, die so lang wie die Rennstrecken sind. Denn ein Ski kann die ersten 30 Sekunden zwar schnell, aber für den Athleten zu anstrengend zum Fahren sein. VON DEN PROFIS ZUM ENDKUNDEN Diese Beispiele zeigen, mit welcher Genauigkeit und mit welchen High-Tech Methoden in der professionellen Skiherstellung gearbeitet wird. Ski-Innovation, die auf der Tradition der Schweizer Skiherstellung gründet, entscheidet auf der Rennpiste über Hundertstel-Sekunden – und damit über Sieg oder Niederlage.

Von diesem Innovationsdrang profitieren aber nicht nur die Profis, sondern auch die Amateure, sprich alle Skisportbegeisterten. Denn in die Konstruktion der Endkunden-Ski fliessen viele der im Rennsport verwendeten Technologien und gemachten Erkenntnisse mit ein. Holzkerne, Glasfaser-Schichten direkt über und unter dem Holz, spezielle Aluminiumlegierungen – diese und weitere Methoden machen auch die Ski von Herrn und Frau Schweizer schnell und ideal zu fahren. Die Produktion findet bei manchen Herstellern in Handarbeit statt. So werden Innovation und Tradition miteinander kombiniert. AUF DER SUCHE NACH DER PERFEKTEN KONSTRUKTION Innovation ist auch die Suche nach Inspiration. Und Inspiration finden Skihersteller auch in anderen Industriebereichen, so etwa in der Automobil- und Luftfahrtindustrie –

DIE QUAL DER WAHL Der Aufbau des Skis – d.h. die verwendeten Materialien und wie diese zusammengesetzt werden – bestimmt, welche Härte der Ski hat. Zwischen Form und Konstruktion eröffnet sich Designern eine fast überwältigende Anzahl von Variablen. Entscheidend ist: Die

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beides Sektoren, in denen die Entwicklung hin zur maximalen Performance betrieben wird. Für Skibauer besonders interessant sind natürlich neue Materialien aus diesen Branchen. Diese sollen im Idealfall leicht, aber gleichzeitig sehr widerstandsfähig sein. Nochmals zur Veranschaulichung das Beispiel Stöckli: Etwa 80 Prozent der Ski stellt das Traditionshaus für den Einsatz auf präparierten Pisten her, baut aber auch Freeride, Touren-und Freestyle-Ski. Der Anspruch der Kunden: Sie wollen Ski, die möglichst nichts wiegen. Carbon wäre ein leichtes Material, ist aber nicht stabil genug. Es neigt dazu, in der gleichen Frequenz wie der menschliche Muskel zu schwingen, was zu unerwünschten Vibrationen führt und Skifahrer schnell ermüden lässt. Stöckli arbeitet daran, die Resonanz durch die Verwendung verschiedener Harze zu verändern. Deswegen wird an «intelligenten Materialien» gearbeitet,

Der Anspruch der Kunden: Sie wollen Ski, die möglichst nichts wiegen. deren Verhalten je nach Umstand beeinflusst werden kann. Die Vision: Material zu haben, das auf hartem Schnee anders reagiert als auf weichem Schnee.


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16 Experten-Runde

Wo findet man den Winterzauber? Urs Wohler

Martin Hannart

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TOURISMUSDIREKTOR AROSA

Wie sieht Ihr Schneesport-Angebot aus?

An wen richtet sich Ihr Angebot?

Was gibt es abseits der Piste zu erleben?

Was gefällt Ihnen persönlich am Besten?

Nur hier gibt es die gigantische Skiarena Samnaun/ Ischgl in Schweizer Top-Qualität zu höchst attraktiven Tiroler Preisen! Nur hier gibt es das Familienskigebiet Scuol ideal kombiniert mit dem Mineralbad. Und nur hier gibt es das kleine und feine Skigebiet Minschuns in der Biosphäre Val Müstair mit dem UNESCO-Kloster St. Johann. Zudem steht unsere Destination für eine Vielfalt an gesellschaftlichen, kulturellen und natürlichen Schnee-Angeboten, wie sie nur die Nationalparkregion bieten kann.

Das Val d'Anniviers ist ein Seitental des Wallis mit intakten Dörfern, drei Wintersportorten, auch für Sommer und Herbst ( St-Luc / Chandolin , Grimentz Zinal, Vercorin ) sowie 220 Kilometern an Skipisten und 45 Einrichtungen – alles für ein einziges Abonnement! Die Skigebiete liegen in einer Höhe von 1330 bis 3000 Metern. Die Pisten sind nordöstlich und südwestlich von den Stationen ausgerichtet. Hier ist Schnee von Mitte November bis Ende April jeden Winter garantiert!

Das Schneesportparadies Arosa Lenzerheide verfügt dank Skigebietsverbindung über 225 Pistenkilometer in zwei Tälern mit drei Sonnenseiten. Neben dem Herzstück, der Urdenbahn, stehen 43 Transportanlagen zur Verfügung – die ganz neue Sesselbahn Obertor ermöglicht zudem einen bequemen Übergang von der Ostzur Westseite der Lenzerheide. Wer nicht mit Brettern an den Füssen unterwegs ist, geniesst die Sonnenterrassen, das Wander-Angebot, die Schlittelbahnen und vieles mehr. Und das neue Portal Churwalden mit der Panorama-Gondelbahn Heidbühl ist der perfekte neue Einstieg ins Schneesportparadies, erreichbar mit ÖV ab Zürich in anderthalb Stunden.

Das Gesamtangebot der Skiregion Adelboden-Lenk ist vielfältig und umfangreich: Nebst den 210 international ausgezeichneten Pistenkilometern haben die Schneesportler die Qual der Wahl: Freestyle-Fun auf dem beliebten und bekannten Gran Masta Park, eine Swisscom Ski-Movie-Strecke sowie permanente Rennstrecken und Audi-Ski-Cross Parks. Auf «Nicht-Skifahrer» warten 190km herrliche Winterwanderwege sowie 10 verschiedene Schlittelwege und 118km Langlauf-Loipen unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade.

Wir sind stolz, auf viele Stammgäste zählen zu dürfen, welche ihre Freunde und Bekannten dazu motivieren, auch zu uns zu kommen. So richtet sich unser Angebot an Gäste, die die besondere Gastfreundschaft schätzen und dies zum ersten Mal oder immer wieder aufs Neue ausprobieren wollen. Unsere Gastgeber verstehen es, die Gäste individuell und persönlich zu betreuen. Eine nationale Auswertung von Gästebewertungen lobt unsere Region als «freundlichste Ferienregion der Schweiz» mit dem Aushängeschild Samnaun.

Den Grossteil unserer Kunden machen Familien aus der Schweiz und Europa aus. Freerider-Kenner wissen, dass sie hier ihre frischen Spuren auch nach mehreren Tagen ohne Schneefall ziehen können. Aber auch Menschen auf der Suche nach Ruhe, Wohlbefinden und Auftanken sind bei uns an der richtigen Adresse. Das Val d'Anniviers ist ein sehr romantischer Ort. Die Aussicht auf die Berge über 4000 Meter ist so beeindruckend, dass wir hier zu sagen pflegen: «Wir berühren die Gletscher.»

Dank dem vielseitigen Angebot spricht Arosa Lenzerheide passionierte Schneesportler ebenso an wie Familien: Es gibt Kinderländer für die ganz kleinen Wintersportler, Snowparks für abenteuerlustige Skiund Snowboardfahrer und eine Auswahl an top-präparierten blauen, roten und schwarzen Pisten, die jedem Niveau gerecht werden. Wer aktive, genussvolle und abwechslungsreiche Winterferien sucht, ist in Arosa Lenzerheide am richtigen Ort!

Durch das vielseitige und umfangreiche Gesamtangebot können wir sämtliche Interessen abdecken. Wir richten uns deshalb sowohl an Skifahrer und Snowboarder, die anspruchsvolle Pisten schätzen, wie auch an Anfänger, welche flache, breite Pisten mit viel Platz suchen. Erfreulich ist aber auch der hohe Gästeanteil an Schneesportlern, die sich auf unseren unzähligen Schlittelpisten, Höhenwanderwegen oder Langlaufloipen vergnügen.

Jede Menge! Egal, ob einem mehr nach einem exklusiven Zollfrei-Einkaufserlebnis in Samnaun gelüstet, nach stiebenden Abfahrten auf der Schlittelbahn Prui-Ftan, nach einem römisch-irischen Erlebnis im Engadin Bad Scuol, nach einem Blick gen Himmel von der Sternwarte Lü aus oder nach einer Mondschein-Schneeschuhwanderung. Alle Talschaften bieten eine Fülle an Erlebnismöglichkeiten und Veranstaltungen, die bequem mit der Rhätischen Bahn, per Postauto und Gratis-Ortsbus zu erreichen sind.

Sehr viel: Gefelgte und gut ausgeschilderte Wanderwege, ein grosses Schneeschuh-Trail -Netzwerk, Eisklettern, Winterrennen(das Tal hat sechs Gipfel über 4000m ), Skitouren, Gleitschirmfliegen und so weiter. Wir bieten sämtliche Aktivitäten, die im Winter im Skigebiet zu finden sein sollten. Highlights sind die Schneeschuhwanderung in die Höhle Zinal, der Gletscherwein-Glacier oder die Sternwarte von St-Luc . Ein weiteres Plus: Val d'Anniviers grenzt an die Region Sierre , das grösste Weinanbaugebiet im Wallis!

Einerseits gibt es natürlich viele andere Aktivitäten, wie z.B. Langlauf, Eislaufen, Curling oder auch Pferdekutschenfahrten. Andererseits sind beide Destinationen für ihre einzigartigen Events bekannt: zum Beispiel das Arosa Humor-Festival, der Lenzerheidner Zauberwald oder auch der Audi FIS Skicross Weltcup im Februar sowie der Damen FIS Weltcup im März – Events, welche die weltbesten Skistars ins Wintersportgebiet bringen. Diese und andere Anlässe begeistern die Gäste neben der Skipiste.

Ein toller Ort um den Skitag nochmals Revue passieren zu lassen, ist das legendäre Tipi mitten im Dorf Lenk mit gemütlichem Kamin und urchiger Après-Ski Stimmung. Dazu ein Simmentaler Bier, gebraut an der Lenk, wie anno dazumal. Entspannung pur mit Sicht auf das atemberaubende Bergpanorama kann man in den zahlreichen Spas mit Aussensprudelbecken, Wellness- und Saunapark der Region erleben. Ein Highlight ist ebenfalls das Fondue-Iglu ganz aus Schnee und Eis auf der Engstligenalp ob Adelboden.

Meine persönliche Rangliste hat viele erste Plätze! Für mich allein stünde wohl ein Ausgleichstraining auf einer der vielfältigen Loipen im Unterengadin oder im Val Müstair an erster Stelle. Bei meiner Familie könnte ich mit einer nächtlichen Schlittenfahrt von San Jon nach S-charl punkten. Meinen Sohn könnte ich mit einem Männerskitag in Scuol oder Samnaun begeistern. Aber mit Freunden müsste ich sicher auch Guarda, das Schellen-Ursli-Dorf besuchen! Oder eher Tschlin, wo unser Bier herkommt?

Seit meiner Ankunft hier vor 15 Jahren bin von der Atmosphäre in diesem Tal völlig eingenommen. Hier sind die Leute «echt» und vor allem sehr gastfreundlich. Das Klima hier ist etwas Besonderes : Wissenschaftler haben einen Durchschnitt von 300 Sonnentagen pro Jahr in unserer Region bestätigt. Das bedeutet aber nicht, dass der Schnee hier nicht ausgezeichnet wäre: Dank des sehr trockenen Schnees haben wir ideale Bedingungen zum Freeriden. Die Freeride-Möglichkeiten hier sind enorm , ich habe noch immer nicht jede Route befahren! Und schlussendlich ist es ein Tal ohne die grossen Menschenmassen , wo man noch wirklich Skifahren kann.

Die erlebnisreichen Tage im Skigebiet Arosa Lenzerheide, die z.B. so aussehen können: Erste Schwünge am Hörnli auf der Arosa-Seite, dann die Fahrt mit der Urdenbahn aufs Urdenfürggli, eine rasante Abfahrt über die Silvano Beltrametti-Piste, Mittagspause in der gemütlichen Mottahütte, dann zurück nach Arosa, zu Kaffee und Kuchen auf den Weisshorngipfel und schliesslich am Abend über die Heimfahrtspiste direkt ins Dorf und quasi vor die Haustür! Was will man mehr?

Ich liebe die enorme Vielseitigkeit in Adelboden-Lenk! Mein Herz schlägt höher, wenn ich am Vormittag auf unseren perfekt präparierten Pisten fahre, z.Bsp. auf dem legendären Weltcup-Hang Chuenisbärgli in Adelboden. Nach einem feinen Mittagessen auf einer sonnigen Terrasse mit Blick auf unseren Talabschluss verbringe ich den Nachmittag am liebsten am Lenker Betelberg, wo ich mich mit meiner jungen Familie mit Schlitteln und Winterwandern vergnüge. Ein perfekter Wintertag mit viel Bewegung und frischer Bergluft.

Heute sparen, morgen fahren

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EINE P UBLIKATIO N VO N SMART MEDIA

Experten-Runde 17

Bruno Schaub

Camilia Berra

Florian Weidel

Estelle Balet

LEITER PR

FINALISTIN BEI DEN OLYMPISCHEN SPIELEN 2014 IN SLOPSTYLE – DRITTER RANG IM WELTCUP 2014

EVENTMANAGER

FREERIDE WELTMEISTERIN

SAASTAL MARKETING AG

Wie sieht Ihr Schneesport-Angebot aus?

An wen richtet sich Ihr Angebot?

Was gibt es abseits der Piste zu erleben?

Was gefällt Ihnen persönlich am Besten?

LAAX FAMILIENVATER (KIDS 5 UND 9 JAHRE)

Rund 150 Kilometer Pisten stehen den Ski- und Snowboardfahrern den Winter hindurch zur Verfügung. Dank der Höhenlage des Skigebiets, welches bis auf 3600 Meter reicht, ist das Skigebiet eines der Schneesichersten der Alpen. Dabei finden Familien mit Kindern ebenso perfekte Pisten vor wie ambitionierte Wintersportler. Gar einzigartig ist der Adrenalin Cup, ein Wettkampf aus 10 Disziplinen, bei welchem jeder mitmachen kann. Ein ganz neues Skierlebnis!

Es ist vielseitig und vielfältig zugleich. Champéry gehört zum Gebiet «Les Portes du Soleil», das sich zwischen der Schweiz und Frankreich erstreckt und 300 Pisten und 197 Lifte umfasst. Es ist das grösste zusammenhängende Skigebiet weltweit. Zwölf Skidörfer sind dem Verbund angeschlossen – der vor mehr als 50 Jahre beschlossen wurde. Damals ein wahlhalsiges Unterfangen! Mit einem einzigen Skipass hat man Zugang zum gesamten Gebiet – zu sehr erschwinglichen Preisen.

LAAX bietet Spass orientierten Wintersport für Ski, Snowboard, aber auch für Schneeschuhwandern, Tubing, Schlitten, Langlauf. 235 Kilometer schneesichere Pisten lassen pures Wintersportvergnügen zu. Einmalig ist das Freestyle Angebot mit vier Snowparks, der Minipipe und der weltgrössten Halfpipe am Crap Sogn Gion. Ami Sabi im Schneewunderland ist ein geniales, authentisches Kinderprogramm. Und auf dem Kalender stehen Veranstaltungen für Profis und den Nachwuchs, Events zum Mitmachen und Staunen.

Die Winter-Angebote sind hier enorm. Als Freerider habe ich den Zugang zu einem unglaublich abwechslungsreichen Gelände, einschliesslich sicherer Freeride-Routen. Auch gelegentliche Skifahrer werden hier ihr Glück finden – mehr als 400 km an markierten und abwechslungsreichen Tracks verbinden einige der sechs Skigebiete.

Die Freie Ferienrepublik Saas-Fee ist sehr vielfältig und bietet für jeden etwas. Alleine das Panorama mit 18 Viertausendern ist ein Besuch wert. Als anerkannte Familiendestination sind wir jedoch besonders stolz, ein grosses Angebot mit attraktiven Preisen für Familien anbieten zu können. Auch Wellnessfans kommen in den zahlreichen Wellnessbetrieben, unter anderen dem WellnessHostel4000, auf ihre Kosten. Sportbegeisterte finden auf den Pisten und rundherum ein wahres Eldorado an Möglichkeiten.

Wir sprechen alle an, denn wir haben in dem Gebiet 300 Skipisten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade! 30 schwarze Pisten für die Könner (unter anderem unsere berühmte Piste «Le Pas de Chavanette» – steilste Piste Europas), 110 rote und 123 blaue für gemütlichere Fahrten. Speziell sind auch die 37 grünen unpräparierten Pisten für die Freerider – eine sichere Angelegenheit, denn auf diesen werden dank Lawinensprengungen ausgeführt. Und für die Freestyler haben wir 21 Snowparks für die unterschiedlichsten Levels.

Unser Angebot richtet sich an alle, die Fun im Schnee erleben wollen. Das geht von den ganz Kleinen bis zu den ganz Grossen! Von den Freunden, die ein Wochenende gemeinsam verbringen, von Gästen aus aller Welt, die in LAAX Ferien machen, über den nimmersatten Freestyler und alle, die raus aus dem Alltag wollen, bis hin zu den Familien. Der Spass bringt die Kids und letztlich die ganze Familie auf und in den Schnee. Das ist die LAAX Interpretation von Wintersport. Und das kommt an!

Wir sprechen Gross und Klein, Amateure, Profis, Freerider, Freestyler an – für jeden ist etwas in den 4 Vallées dabei, dem eigenen Niveau entsprechend. Aber auch Nicht-Skifahrer werden viel zu tun haben: Spaziergänge im Ort, Eislaufen, Rodeln ...

Es warten 60 km präparierte Winterwanderwege und weitere 54 km ausgeschilderte Schneeschuhtrails führen durch unberührte Schneelandschaften, urchige Dörfer und märchenhafte Wälder. Begleitet jeweils von einem einzigartigen Panorama auf die höchsten Berge der Schweiz. Abenteuerlustige werden die Gorge Alpine lieben, ein Klettersteig durch die vereiste Schlucht von Saas-Fee nach Saas-Grund. Der Glühwein nach einem erlebnisreichen Tag an der berühmten Apres-Ski Meile rundet das Wintererlebnis ab.

Einiges! Unterschiedliche Eindrücke im kulinarischen und kulturellen Bereich (auch zum Thema Ausgang), da das Gebiet sich auf zwei Länder erstreckt. Hervorheben kann man die «Bains de Val d’Illiez» – eine Wellnessanlage mit Thermalbad, wo das Wasser direkt aus der Erde sprudelt. Und das in der Zwischenzeit fest verankertes Musikfestival «Rock the Pistes» das Mitte März stattfindet. Da spielen Bands – dieses Jahr unter anderem GOTTHARD - auf den Skipisten, jeden Tag an einem anderen Ort. Zutritt mit Skiern! Dieses Jahr ist zudem Champéry das Gastdorf des Festivals.

Stylishe urbane Gastronomie, Bars, Clubs – das alles gibt es im rocksresort an der Talstation Laax. Was bestimmt etwas Besonderes ist inmitten der Berge, ist der Riders Palace Club. Jedes Wochenende, die ganze Wintersaison hindurch, spielen Livebands, treten DJs auf, die sonst in London oder Berlin an den Reglern drehen. Wem‘s gefällt, der kann sich auch abseits der Piste sportlich austoben: am Trampolin, Kicker oder in der Skate-Bowl in der Freestyle Academy, der ersten Freestyle Halle Europas.

Sehr viel. Die Frage ist, was man denn alles entdecken möchte? Die schönste Aussicht auf die Alpen vom Gipfel des Mont Fort? Mit einer 360-Grad-Blick auf den Mont Blanc, die Berner Alpen und sogar das Matterhorn. Oder einfach nur die Atmosphäre in den Wintersportorten? Und dann ist da natürlich das unwiderstehliche Après-Ski.

Die Vielfältigkeit und die schier unbegrenzten Möglichkeiten schätze ich am meisten. Am Vormittag mit den Tourenskis auf einen 4000er, am Mittag im höchsten Drehrestaurant der Welt essen, am Nachmittag auf den perfekt präparierten Pisten Skifahren. Danach ein Glühwein im Après-Ski. Vor dem Nachtessen noch eine Stunde Wellness und schon habe ich einmal mehr einen perfekten Wintertag in der Freien Ferienrepublik Saas-Fee erlebt.

Die unendliche Weite des Gebiets und die vielen Möglichkeiten, den Skitag zu gestalten. Man kann auf einzelnen Pisten einer Destination verweilen oder sich auf eine «Skisafari» begehen, da reist man auf Skiern von einem Tal zum nächsten ohne je eine Piste zweimal gefahren zu haben. Erlebnis pur! Und leicht durchführbar, vor allem ab dieser Saison, denn mit der «App Ski 2.0» rechnet der GPS welche Route sich für mein Fahrkönnen am besten eignet und wann ich spätestens die «Rückreise» antreten muss. Mir gefällt es auch, dass die meisten Liftanlagen auf dem modernsten Stand sind.

Mir gefällt die Weite in LAAX. Das 360° Panorama ist Gold wert. Und die echt langen Abfahrten auf der Piste ehe man wieder in komfortable Bahnen steigt. Diese Weite ist ein ausschlaggebendes Merkmal für die Qualität, die unser Wintersportgebiet auszeichnet. Ausserdem gefallen mir die vielen Möglichkeiten, die LAAX bietet. Von Piste über Park und Pipe bis zum Freeriden. Genau das Richtige für jede Stimmung und Gelegenheit, ob mit Freunden, Familie oder mal allein.

Was mir am meisten gefällt, ist die Tatsache, dass jede Station ganz anders ist als die anderen. Dazu kommt die Tatsache, dass Leute aus der ganzen Welt hierher kommen, den ganzen Winter über. Die Atmosphäre in den 4 Vallées ist sportlich.

Wissen ist wichtig!

Lawinen

Kurse Für: • Freeride • Skitouren / Snowboardtouren • Schneeschuhtouren

Mit dem richtigen Wissen - abseits der Piste unterwegs auf Touren! Wann kann ich selber auf eine Tour, kenne ich die richtigen Vorsichtsmassnahmen und Ausrüstung für Touren? Lawinen-Riskmanagement – gehört einfach dazu. Wir vermittelt das nötige Wissen zur Sicherheit im Gelände.

Kurse

Unterschiedliche

als Tagesoder Wochenendkurs - - - -

Freeridetageskurse Freeride Education Camp (2 Tage) Ski- & Snowboardtouren Lawinenkurse (2 Tage) Skitouren Grundkurse (2 Tage)

www.bergfalke.ch/De/Winter/Winterkurse/Ausbildung

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Anmeldung Alpinschule BERGFALKE Mattenstr. 25 CH – 3600 Thun Tel: +41 79 502 50 80 www.bergfalke.ch


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18 LAAX

LAAX – wo Freestyle seinen Ursprung hat Laax setzte als erstes Skigebiet der Schweiz ganz auf den Lifestyle der Snowboarder und Freestyler. Heute gilt es als Europas führendes Freestyle-Resort und bietet seinen Gästen einen urban lässigen Lifestyle. TEXT PATRICK HUNKELER

Als in den 80-Jahren viele Skigebiete in die Krise schlidderten, erkannte man in Laax, dass neue Trends wie Skateboarden, Surfen und Snowboarden das Skifahren alt aussehen liessen. Trotz des Widerstandes einiger Traditionalisten entstanden am Berg Halfpipes und später Funparks. Heute sind die Hälfte der Gäste in Laax Snowboarder und mit den Freestyle-Skifahrern, also der nächsten Generation an Schneeakrobaten, entwickelte sich der Lifestyle der Freestyler noch einmal weiter. Die vier Snowparks mit insgesamt 89 Hindernissen bieten für jeden Anspruch etwas. Boxes, Rails, Tables, die weltgrösste Superpipe mit einer Länge von 200 Metern und vieles mehr. Der Vielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt. In Laax findet jeder Freestyler seiner Erfahrung und seinem Können entsprechend alles für ein perfektes Parkerlebnis. Wer gerne rasant auf gut präparierten Pisten runterfährt, der hat in Laax unzählige Möglichkeiten. Hier lohnt es sich, das Skigebiet als Ganzes zu entdecken. Wer früh aufsteht, tut das bei geschickter Planung fast alleine. Der Geheimtipp bleibt die Piste am Grauberg. Weichen Sie den Massen am Crap Sogn Gion aus und geniessen Sie dort ein paar Abfahrten. Im Pulverschnee seine langgezogenen Schwünge zu ziehen, ist in Laax kein Problem. Das gelb markierte Freeridegelände garantiert sicheren Powderspass. DAS BESTE DER BESTEN Laax ist bei den World Ski Awards zum dritten Mal in Folge als «Switzerland's Best Ski Resort» ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung ist Jury- und Publikumspreis zugleich und zählt zu den World Travel Awards, die als «Oscars der Reisebranche» gelten.

DIE REVOLUTION IST VOLLZOGEN Die Zehner-Gondelbahn Sogn Martin – La Siala ersetzt in einer verschobenen und um mehr als einen Kilometer längeren Trasse die gleichnamige 3er- Sesselbahn aus dem Jahr 1982. Die vom Kabinenhersteller Sigma mit aussergewöhnlichem Design aus dem Hause Pininfarina (Ferrari Designer) konstruierten Kabinen verfügen über maximale Bewegungsfreiheit, bequeme hochwertige Sitzpolsterung mit Sitzheizung, exzellenten Winterschutz und Panoramablick. Der oft bissige Wind im Gesicht nach La Siala ist also Geschichte. Mit der Fertigstellung dieser neuen Bahn ist das Infrastrukturprojekt «Revolution am Berg», welches im Jahre 2011 gestartet wurde, abgeschlossen. KULINARISCHE HÖHENFLÜGE AM BERG Der typische Laaxer Lifestyle drückt sich auch in der vielfältigen Gastronomie aus. Zahlreiche Bergrestaurants und -bars– von modern wie das «Capalari», über rustikal wie das «Stalla» oder ausgefallen wie das «La Vacca» – verwöhnen die Gäste. Für diesen Winter sind Neueröffnungen sowie renovierte Betriebe angekündigt. An der Bergstation der neuen Bahn steht das «La Siala» Outdoor-Restaurant. Hier gibt es neben dem fantastischen Blick von der Sonnenterrasse auf die Bündner Bergwelt frische, saisonale Speisen mit regionaler Handschrift. Im frischen Look zeigen sich Restaurants wie die Alphütte «Tegia Miez» bei Alp Dado oder das «Elephant» auf dem Crap Masegn. Direkt am Crap Sogn Gion findet man das rundum erneuerte «Caffè NoName» den Dreh- und Angelpunkt der Freestyler-Szene. Es hat die beste Sicht auf die Superpipe und die Snowparks. Hier trifft man sich zum besten Café der Alpen, Paninis mit erlesenen Zutaten, die übrigens mit der LAAX Inside App sogar im Vorhinein bestellt werden können, oder einfach nur zum Chillen bei tollem Sound. Specials wie der «Kulinarik Trail Berg und Winter», der «White Carpet Brunch» und das «Travelling Restaurant», das vom 18.1. bis 25.2.2016 in der Gondelhalle gastiert, runden das neue Gastro-Programm ab. Heute darf man behaupten, dass es Laax geschafft hat, den Charme eines traditionellen Bergdorfes ins 21. Jahrhundert zu überführen und einen eigenen, jungen und lässigen Stil zu kreieren, der in den Alpen seinesgleichen sucht.

Tipps Schneebar Rockbar Die Rockbar am Crap Sogn Gion ist ideal für einen Drink zwischendurch. Oder einfach nur, um die Sonne in einem gemütlichen Liegestuhl zu geniessen. Das Panorama bei Sonnenuntergang ist atemberaubend. Bars an der Talstation im rocksresort rockslounge Cocktailgenuss auf höchstem Niveau - die stilvolle Lounge ist der perfekte Ort, um einen erlebnisreichen Tag in den Bergen gemütlich ausklingen zu lassen. Indy Das mit massiven Holzbänken und Tischen ausgestatte Indy steht für jungen Style in Sachen Musik, Ambiente, Drinks und Snacks. An allen Wochenenden werden zur Teatime Unplugged-Konzerte auf der neuen Aussenbühne geboten. Freestyle Academy Snowboarder, Freeskier, Skater, Freeclimber oder Biker – die Freestyle Academy hat allen etwas zu bieten! Die erste Freestyle Indoor Base Europas ist ein moderner Spielplatz für alle Freestyler. Auf rund 1000 m2 kommen Anfänger, Fortgeschrittene oder Pros auf ihre Kosten. Der Bewegungsfreude ist durch Wetter und Jahreszeit keine Grenze mehr gesetzt. www.freestyleacademy.com

Bild: LAAX/Ruggli

Top-Events

Die vier Snowparks mit insgesamt 89 Hindernissen bieten für jeden Anspruch etwas.

LAAX OPEN 2016 - 18.-24.01.2016 Ein sportliches Highlight der diesjährigen Saison sind die Laax Open 2016 auf dem Crap Sogn Gion. Olympiasiegern, Weltmeistern und Newcomern winkt bei den Snowboard Contests in der Superpipe und im Slopestyle ein Gesamtpreisgeld in Höhe von sage und schreibe 500.000 Dollar. Damit setzt Laax neue Massstäbe hinsichtlich Snowboard-Veranstaltungen. Und auch mit dem Ambiente. Der gesamte Sport ist eingebettet in die LAAX roots, im rocksresort gibt es täglich ein kreatives Festival mit Sport, Musik, Show und Food. Das reicht von heimischen Newcomerbands bis zu international gefragten Acts, vom Burton Riglet Park für die 3-6 Jährigen bis zum Talk mit Champions. Bis zu 300 Teilnehmer plus ein Vielfaches an Zuschauern werden zu diesem hochkarätigen Event erwartet. Die Fahrerregistrierung für die offenen Qualifikationen läuft noch bis 30.11.2015. Mehr Infos: www.laax.com/open European Freeski Open LAAX 2016 - 09.-12.03.2016 Zum neunten Mal finden Anfang März 2016 die European Freeski Open LAAX statt. In der Pro Kicker Line im Snowpark Curnius geht es für 200 Damen und Herren über Rails und hoch hinaus über die Kicker. Der Beliebtheitsgrad dieses Events steigerte sich in den vergangenen Jahren enorm. So nennt Olympiasieger Joss Christensen (USA) als sein Lieblingsreiseziel für solch einen Spitzencontest LAAX.


SEASON KICKOFF 12 ⁄ 12 ⁄ 15


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Freeride 21

Und ewig lockt der Pulverschnee Es ist der Traum vieler Skifahrer und Snowboarder: Abseits der Pisten über unberührten Tiefschnee zu gleiten – Freeriding. Fragt man bei Freeridern nach, was sie daran so fasziniert, hört man immer die gleichen Dinge: Es geht um Freiheit, Natur – und immer auch ein wenig um den Nervenkitzel der Gefahr. TEXT MATTHIAS MEHL

Plötzlich tut sich eine grosse Spalte vor ihm im Schnee auf. Er fällt, kann sich aber im letzten Moment noch mit dem Snowboard im engen Felsschacht verkeilen. Der Fall ist gestoppt, doch da sitzt er nun: Felsen vor und Schnee hinter sich, und unter ihm nur Schwärze. Der Handyempfang ist schlecht, die Freunde auch nicht in der Nähe. Er sitzt in der Falle. Aber erzählen wir die Geschichte von Anfang an. Benedikt S. ist ein begeisterter Snowboarder. Seit zwölf Jahren steht der 27-jährige Winterthurer mindestens zwei Wochen pro Saison auf dem Brett. Benedikt S. ist auch ein begeisterter Freerider. Warum ist das so? «Es geht mir vor allem um das Fahren im Tiefschnee», sagt er. Es fühle sich an wie Surfen, das Gefühl von Freiheit, das beim «Schweben» über den Schnee entsteht, lasse sich kaum beschreiben. «Es ist, als reite man über den Kamm einer Welle, die einen vorwärtsträgt.» Ein weiterer wichtiger Punkt: «Man ist sehr eng mit der Natur verbunden.» Besonders gern fährt Benedikt S. in Scuol. Denn dort gibt es eine spezielle Freeriding-Piste. Was erst nach einem Widerspruch klingt, ergibt in der Praxis durchaus Sinn. Denn besagte Piste ist nicht präpariert, sondern wird in einem ursprünglichen Zustand gelassen. Das hat den Vorteil, dass man zwar das Gefühl des freien Fahrens erleben kann, ohne sich aber um die Gefahren sorgen zu müssen, die das Fahren abseits abgesteckter Pisten mit sich bringt. Neben Lawinen, die insbesondere höheren Lagen eine sehr wahrscheinliche Bedrohung darstellen, machen auch überschneite Zäune, Drähte, Bäche und Steine den Freeridern das Leben schwer. Die Freeriding-Piste ist dazu eine Alternative. EINMAL NICHT AUFGEPASST Natürlich wollte Benedikt S. auch richtig Freeriden. Keine Piste, keine Markierung, sondern sich den Weg mit dem eigenen Brett

erschliessen. Auch immer mehr Skifahrer lockt es in den unberührten Schnee. Benedikt S. ist erfahren, er weiss, wie man eine gute Fahrlinie im Schnee findet. Doch an diesem Tag vor einem Jahr schätzt er die Situation falsch ein «Vor mir tat sich eine Schneewechte auf, eine Ablagerung von Schnee, die sich an den Kanten von Felsplateaus oder entlang der Felsen bildet.» Der Winterthurer ist an diesem Tag nicht der erste, der diesen Punkt passiert. Spuren im Schnee zeigen aber, dass die Fahrer vor im seitlich an der Wachte vorbeigefahren sind. «Ich dachte mir, da kann ich doch einfach rüber springen, das hatte keiner der anderen gewagt», erzählt der 25-Jährige. Das Problem: Durch die Sonneneinstrahlung, die den Fels erwärmte, war der Schnee geschmolzen. Zwischen Fels und Schnee entstand quasi eine künstliche Gletscherspalte. Und in diese brettert Benedikt S. an diesem Tag mitten hinein. «Es ging ganz schnell – eben fuhr ich noch, im nächsten Moment hab ich nur Luft unter dem Brett.» Er klemmt die Beine nach vorn und schafft es, sich so in einer sitzenden Position im Spalt zu halten. «Die Situation war wahnsinnig unangenehm, denn ich konnte den Boden des Felsschachts nicht erkennen.» Doch weil er weiss, dass er sich in der sitzenden Position relativ lange halten kann, behält Benedikt S. die Nerven.

Bereits nach 15 Minuten sinkt gemäss dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF die Überlebenschance einer ganz verschütteten Person deutlich. Die häufigste Todesursache ist das Ersticken, weil die verschüttete Person oft nur eine kleine Atemhöhle hat. Nur die Hälfte der ganz verschütteten Schneesportler überlebt das Lawinenunglück. Als Beobachter eines Lawinenunglücks kann jeder Wintersportler durch richtiges Verhalten zum Lebensretter werden. Mehr zum

Thema «Lawinen» und Standardausrüstung findet man auf slf.ch. Und wagt sich Benedikt S. nach seinem Ausflug in die Felsspalte immer noch über die Pistenmarkierung? «Ja, das tue ich – allerdings nur noch in Gebieten, in denen ich mich richtig gut auskenne.» Sein Tipp an alle Freerider: «Es schadet nicht, sich im Sommer mal die Beschaffenheit des Skigebiets anzusehen und mal die eine oder andere Strecke abzuwandern.»

Es fühle sich an wie Surfen.

DIE RICHTIGE AUSRÜSTUNG ZÄHLT Trotz schlechten Handyempfangs gelingt es ihm nach einiger Zeit, einen seiner Freunde zu erreichen, wie weiter unten auf ihn warten. Diese alarmieren den alpinen Rettungsdienst und lotsen die Retter zur Position des vermissten Freundes. Benedikt S. wird aus seiner misslichen Lage befreit. Hatte er wenigsten einen Peilsender oder etwas Ähnliches dabei? «Nein», räumt Benedikt S. ein. «Was nicht besonders clever von mir war, das würde ich heute sicherlich anders machen.» Aufgrund seiner eigenen Erfahrungen appelliert er an alle Freerider, sich unbedingt entsprechend auszurüsten, wenn sie einen Abstecher abseits der Piste unternehmen wollen. Dazu gehören ein Lawinen-Rucksack sowie ein sogenannter Lawinenpiepser. Insbesondere Lawinen stellen eine Gefahr dar, bei der man nur wenige Chancen hat, unbeschadet davonzukommen. Benedikt S. wurde einmal im Rahmen einer Lawinen-Simulation im Schnee begraben. «Das ist ein furchterregendes Gefühl, der Druck auf die Brust ist gewaltig und man bekommt sehr schnell Panik.»

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22 Auto

Damit die Sicherheit auch im Schnee mitfährt Der Winter ist eine wunderschöne Zeit: Weisse Wälder, weisse Wiesen – und weisse Strassen. Letztere sind häufig ein Ärgernis und können im schlimmsten Fall gefährlich sein. Wer sich richtig vorbereitet, fährt besser und sicherer. Die wichtigste Voraussetzung dafür: gute Reifen. TEXT SMA

Sind Sie auf winterlichen Strassen schon einmal in eine richtig brenzlige Situation geraten? Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie bremsen, Ihr Wagen sich auf der glatten Fahrbahn aber einfach weiter bewegt? Gerade in der Wintersportsaison finden sich viele Autofahrer mit ungünstigen Strassenverhältnissen konfrontiert. Das ist besonders dann gefährlich, wenn die betroffenen Automobilisten nicht mit diesen Witterungsverhältnissen vertraut sind. Es ist darum wichtig, sich mit der entsprechenden Fahrtechnik vertraut zu machen. Sicherheit im Strassenverkehr ist aber, besonders im Winter, eine Frage der Ausrüstung. Und bei Schnee und Eisregen bedeutet das vor allem, dass man die richtigen Reifen draufhaben sollte. Das verdeutlicht eine durch Unfallforscher der Medizinischen Hochschule Hannover durchgeführte Studie, für die 11’400 Verkehrsunfälle untersucht wurden. Das Resultat: In 31,3 Prozent

aller Pkw-Unfälle mit Schwerverletzten und Toten hätte eine bessere Bereifung die maximale Verletzungsschwere verringern können. Wer nun denkt, Winterreifen sei gleich Winterreifen, irrt. «Wir arbeiten ständig daran, die Reifen noch zu verbessern», erklärt Norbert Allgäuer-Wiederhold, Leiter PIRELLI Tyre Campus des gleichnamigen Reifenherstellers. Der Experte zeigt auf, was für ein langwieriger Prozess die Herstellung eines Pneus ist: «Es vergehen etwa drei Jahre, bis aus dem Konzept ein fixfertiger Reifen geworden ist.» EINE FRAGE DER RICHTIGEN MISCHUNG Nun mögen sich manche fragen, was man denn an einem Winterreifen konkret optimieren kann? «Ein entscheidender Faktor ist die Mischung der verwendeten Materialien», führt Allgäuer-Wiederhold aus. Da habe man in der Vergangenheit schon einiges erreicht, zum Beispiel multifunktionale Mischungen, die sich durch das richtige Verhältnis von Natur- und Synthetik-Kautschuk ergeben. «Gerade die Entwicklung eines Winterreifens ist hochkomplex, da man so viele unterschiedliche Gegebenheiten und Witterungsverhältnisse in Betracht ziehen muss», erklärt der Reifen-Experte. Ein klassischer Gummireifen beispielsweise wird zäh, wenn er zu kalt wird. Das ist der Fahrsicherheit nicht zuträglich. «Wir müssen also die teilweise erheblichen Temperaturschwankungen im Winter auffangen können», betont Allgäuer-Wiederhold. Das bedeutet, dass die Reifenmischung einen möglichst breiten Temperaturbereich

abdecken muss. «Ein guter Winterreifen ist also ein echter Allrounder.» Nebst den verwendeten Materialien hat vor allem das Profil eines Reifens den grössten Effekt auf Haft und Festigkeit beim Fahren. Die digitale Technik eröffne den Herstellern in diesem Bereich ganz neue Möglichkeiten: «Am Computer lassen sich neue Profile nicht nur erstellen, sondern auch so optimieren, dass sich die Kraft auf dem Reifen und damit dem Untergrund möglichst ideal verteilt.» Die aktuelle Generation von Winterreifen bietet bereits einen hohen Sicherheitsstandard. Doch was lässt sich noch verbessern? «Ein Produkt kann immer noch weiter optimiert werden, und genau das ist unsere Aufgabe», meint Norbert Allgäuer-Wiederhold. WANN SIND NEUE REIFEN FÄLLIG? Die Zeit für einen Satz neuer Winterreifen ist gekommen, sobald das Profi der alten auf weniger als 4,0 Millimeter abgefahren ist. Zwar verlangt die Schweizer Gesetzgebung lediglich 1,6 Millimeter Restgummi, doch Experten warnen vor derart abgefahrenen Pneus: «Im Vergleich mit einem Neureifen hat ein Reifen mit 4,0 Millimetern Restprofil einen gut 12 Prozent längeren Bremsweg, und seine Zugkraft auf Schnee ist gut 50 Prozent geringer», beziffert Norbert Allgäuer-Wiederhold die Leistungsunterschiede. «Ein Restprofil von nur 1,6 Millimtern ist für winterliche Strassenverhältnisse gänzlich ungeeignet.» Moderne Winterreifen enthalten Alterungsschutzmittel. Sie ermöglichen es, dass sich die Gebrauchseigenschaften der Pneus bei normaler Nutzung und

Nutzungsdauer kaum ändern. Dennoch greift der in der Luft enthaltene Sauerstoff das Reifengummi an und lässt Mischungsbestandteile diffundieren. Das kann die Eigenschaften eines Reifens verändern, besonders wenn er einem hohen Temperaturstress unterliegt. «Dadurch verschlechtern sich meist die Hafteigenschaften. Die Bremswege werden länger, das Kurvenverhalten schlechter.» Allerdings wird dieser Effekt von der abnehmenden Profiltiefe deutlich überlagert. Sollten Sie Zweifel haben, oder die Reifen um die zehn Jahre alt sein, konsultieren Sie einen Fachbetrieb. «Und berücksichtigen

Sie: Ein neuer Reifen kann vieles besser.» Ein Blick auf die Flanke des Reifens lässt erkennen, wie alt er ist. Hinter dem Kürzel DOT steht das Produktionsdatum. Die vier letzten Ziffern geben Kalenderwoche und Jahr an. So bedeutet die Zahlenfolge 1010: Der Reifen wurde in der zehnten Woche des Jahres 2010 produziert. «Nicht zuletzt sollten Winterreifen ersetzt werden, die Beulen, tiefe Risse oder Profiabtrennungen aufweisen», mahnt Allgäuer-Wiederhold. Weitere Informationen, auch zur Pflege der Winterreifen: www.pirelli.com

Fahren im Winter Der TCS gibt für sichere Fahrten im Winter folgende Empfehlungen an Automobilisten ab: Batteriecheck empfehlenswert: Batterien haben eine Lebensdauer von 5 bis 6 Jahren und werden im Winter durch Kälte und zusätzliche Verbraucher wie etwa die Sitzheizung stark belastet. Batteriepannen können vermieden werden, indem man die Batterie rechtzeitig überprüft. Betriebsflüssigkeiten überprüfen: Ölniveau sowie das Kühlwasser und weitere Betriebsflüssigkeiten sollten kontrolliert werden und frostsicher sein. Beleuchtung regelmässig Beleuchtung überprüfen durch einen kurzen Rundgang um den Wagen bei eingeschaltetem Stand- und Abblendlicht. Eine gute Sicht ist in der «dunklen Jahreszeit» wichtig. Unbedingt vor der Abfahrt Scheiben, Leuchten und Rückspiegel vollständig von Schnee und Eis befreien. Dach, Motorhaube und Heck vom Schnee säubern. Wintertaugliches Scheibenwaschmittel einfüllen und defekte Wischblätter ersetzen. Achtung: Fahren mit Guckloch ist gefährlich und erst noch strafbar. Vereisen oder Beschlagen der Windschutzscheibe kann verhindert werden, indem die volle Heizleistung auf die Frontscheibe gerichtet wird. Winterzubehör überprüfen: Neben dem obligatorischen Pannendreieck empfiehlt es sich, einen Eiskratzer, einen Enteiserspray, Handschuhe und einen Schneebesen mitzuführen. In höheren Lagen sind Schneeketten empfehlenswert.

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Melden Sie sich an – die Plätze sind limitiert! www.training-events.ch

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24 4 Vallées

Vier gewinnt – das stimmt auch bei Wintersportorten Les 4 Vallées – die «vier Täler» – sind das grösste Skigebiet, welches in seinem ganzen Umfang in der Schweiz liegt. Die sechs Dörfer mit unterschiedlichem Charakter bieten alles, was sich ein Wintersportler wünschen kann. TEXT PATRICK HUNKELER

Sechs Dörfer und deren Bergbahngesellschaften, die auf der südlichen Seite der Rhône liegen und sich über vier Seitentäler erstrecken, haben sich in den 70er-Jahren zum grössten Skigebiet in den Walliser Alpen zusammengeschlossen. Durch die Kooperation war auch die Erschliessung des heute höchsten Berges des Skigebietes, dem Mont Fort, möglich. Dieses weisse Paradies verfügt über 412 Pistenkilometer bestückt mit 92 Liftanlagen und bietet abwechslungsreiche Pisten aller Schwierigkeitsgrade. Gute Schneeverhältnisse werden, dank der 214 Schneekanonen, bis an den Fuss der Pisten garantiert. Die vier Täler bieten ein grandioses Panorama über ihre Umgebung und ermöglichen eine eindrucksvolle Aussicht auf die berühmten Gipfel Mont

Blanc sowie das Matterhorn. In diesem Jahr wurde das Skigebiet «Les 4 Vallées» von Skiresort.de, dem weltweit grössten Testportal von Skigebieten, als Testsieger 2015 in der Kategorie «Könner, Freerider» ausgezeichnet. DIE SECHS ORTSCHAFTEN – VON LAUT UND MODERN ZU RUHIG UND FAMILIÄR Inmitten der Berge auf einem sonnigen Plateau liegt Verbier, der bekannteste Ferienort der Region «Les 4 Vallées». Dort hat man schon auf das Freeriden gesetzt, als es noch «off piste» hiess. Das Dorf mit seinen Chalets und Schieferdächern hat trotz 25'000 Gästebetten seinen heimeligen Charme als Bergdorf beibehalten und bietet gleichzeitig alle Trümpfe eines modernen Ferienortes. Verbier ist bei den Briten als Winterdestination sehr beliebt. Viele der Gäste sind englischsprechend. Das sorgt beim Aprés-Ski in den Bars und Pubs für eine einzigartige Atmosphäre. Überhaupt lässt es sich gut ausgehen in Verbier. Restaurants der Spitzenklasse, gemütliche authentische Beizen, coole Bars und sogar vier verschiedene Tanzclubs warten auf Besucher und schaffen ein besonderes Nachtleben. Die Gässchen im charmanten Bergdorf Bruson locken zu einem Entdeckungsbummel. Hier ist Hektik ein Fremdwort. Dieser ruhige Familien-Skiort hat weite,

abwechslungsreiche Pisten zu bieten. Die meisten liegen über der Baumgrenze, was auch coole Freeride-Abfahrten ermöglicht. Bruson ist über die Gondelbahn Le Châble mit Verbier verbunden. La Tzoumaz, in der Nähe von Verbier, bietet eine fantastische Sicht über das Rhonetal. Winter-Wanderwege, Touren für das Schneeschuhwandern sowie die mit zehn Kilometern längste Schlittel-Piste der Westschweiz warten auf Sportbegeisterte und Familien. Der Zugang zum Skigebiet führt über eine Gondelbahn nach Verbier. Das authentische Walliser Dorf Nendaz mit Stadeln und Holzchalets verfügt über ein sehr gemischtes Publikum. Im Herzen der «4 Vallées» gelegen, bietet Nendaz einen schnellen Zugang zum Mont-Fort und den Freeriderstrecken. Hier trifft man viele junge Skicracks, welche ganz früh am Morgen am Lift stehen, wenn es geschneit hat. Doch Familien fühlen sich in Nendaz ebenso wohl. In der Nähe des zugefrorenen Sees gibt es einen grossen Schnee-Kindergarten, mit einem fliegendem Teppich, Kinderliften, Parcous und vielem mehr für die Kinder. Mit etwa 19'500 Betten ist es der zweitgrösste Ort der Destination. WO DIE SONNE IMMER LACHT Veysonnaz, mit über 300 Sonnentagen pro

Jahr und mit einer Sicht über das Rhonetal, liegt hoch oben wie ein Adlerhorst am Berghang. Die typischen Chalets und Restaurants laden zum Verweilen ein. Geniessen Sie die Talabfahrt auf der bestens präparierten Piste de l’Ours. Hier wurden wiederholt Skiweltcup-Rennen der Damen und Herren in den Disziplinen Abfahrt, Super-G und Slalom ausgetragen.

Am andern Endpunkt des Skigebietes befindet sich Thyon mit seiner umwerfenden Sicht auf das Val d’Hérens, das Matterhorn, die «Grande Dixence» die höchstgelegene Staumauer Europas. Der Ferienort ist auf drei verschiedenen Ebenen angelegt. Von jeder Ebene aus besteht ein direkter begehbarer Zugang zu den Pisten.

Top-Events Haute Cuisine – 2. 12. – 5.12. 2015 Vier Tage lang wird Verbier die gastronomische Hauptstadt der Schweiz sein. Die 9 Sterneköche aus 8 Hotspots rund um die Welt kommen nach Verbier, um überwältigende gastronomische Kreationen mit vielen Überraschungen zu schaffen. Verbier lädt zu aufregenden Kochkursen, Design, Musik & Mode-Events, Cocktail-Sessions und kulinarischen Abenteuern ein. Polaris Electronic Music Festival – 11.12. – 12.12.2015 Das Festival für elektronische Musik findet erstmals statt. Die grosse Bühne befindet sich auf dem «Mouton Noir» auf über 2200m ü. M. Hier gibt es coole Tanzmusik bis 22 Uhr. Die Party geht dann in den Clubs im Dorf weiter. Angekündigt sind unter anderem die Star DJ’s Luciano und Laurent Garnier. Mehr Infos: www.Polarfetsival.ch Xtreme Verbier - 01.04.- 03.04.2016 Verbier organisiert im Rahmen des Xtreme auch dieses Jahr das Finale der Freeride World Tour. Nach einer Reise rund um die Erdkugel auf der Suche nach dem besten Powder treffen sich die besten Freerider der Welt zum fulminanten Finale auf dem magischen Bec des Rosses (3’222m). Die Rider ziehen ihre Linie durch die engen Couloirs und die Steilhänge der Nordwand hinunter, ein waghalsiges Spektakel, das den Zuschauern auf dem Col des Gentianes den Atem stocken lässt! Der Xtreme Verbier am legendären «Bec des Rosses» gilt als der ultimative FreerideWettbewerb mit Nordlage 500m Höhe und Neigung von bis zu 50 °.

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Sparen 25

Skiferien in der Schweiz – günstiger als gedacht Klar: Wintersport in der Schweiz ist keine billige Angelegenheit. Wer aber die richtigen Kniffe anwendet, kann viel sparen. Gerade für Familien ist das relevant. Nebst Unterkunft und Reise ist vor allem bei der Ausrüstung grosses Sparpotenzial vorhanden. TEXT SMA

Die Angebote der Schweizer Winterdestinationen sind völlig unterschiedlich. Dies gilt insbesondere für Familienangebote. Sich im Vorfeld im Internet zu erkundigen, ist bei der Planung so gut wie unerlässlich. Fast jeder Skiort verfügt auf der Homepage über eine Familiensparte, auf welcher über die verschiedenen Möglichkeiten und Angebote informiert wird. Dies beinhaltet einerseits das Aufzählen der Sportmöglichkeiten mit Kindern und

Informationen über Kinderskipisten und Kinderbetreuung. Andererseits werden auch verschiedene, auf Familien zugeschnittene Programme aufgelistet und Tipps genannt, wie man mit der Familie unbeschwert durch die Skitage kommt. Nicht jede Winterdestination eignet sich auch für jeden Geldbeutel. Wer das Budget etwas zurechtstutzen möchte, der sollte sich über die verschiedenen Familientarife informieren. Die Preise von Hotels, Bergbahnen und Sportgeschäften variieren vor allem im Kindersegment enorm. So bieten einige Orte sogar kostenlose Übernachtung, Skifahrkarten oder Mietausrüstung für die Kleinsten an. Auch hier gilt: Internet-Recherche hilft am besten bei der Budgetierung. Wer sich für eine Destination entschieden hat, kann bereits die ersten Franken einsparen, indem gewisse Elemente des Skiurlaubs im Voraus gebucht werden. MIETEN STATT KAUFEN Doch nicht nur Familien, auch alle anderen können während den Wintertagen

Geld sparen. Eine Möglichkeit dafür ist das Mieten der Ausrüstung. Es stellt sich die Frage, ob es wirklich nötig ist, das eigene Snowboard oder die neusten Carving-Ski kaufen zu müssen. Wer stattdessen die Ausrüstung mietet, hat den Vorteil, dass er jede Saison mit den neusten Produkten durch den Schnee pflügen kann. Das Angebot ist breit. INTERSPORT Rent zum Beispiel (www.intersportrent.ch) betreibt in der Schweiz 130 Shops in über 80 Wintersportorten. Dort erhalten Sportler Winterausrüstung, Skiservice sowie beste Beratung. Gerade Letzteres ist entscheidend. Jeder Schneesportler weiss, wie wichtig es ist, mit dem passenden Material unterwegs zu sein. Wer mietet, kann jede Saison die neusten Materialien ausprobieren – und findet so vielleicht etwas, das man früher nicht primär ins Auge gefasst hätte. Ein Beispiel: Haben Sie schon einmal Skier mit Rocker-Technologie ausprobiert? Die Rocker-Technologie ist eine Evolution der herkömmlichen Skibauweise, bei der der Ski eine Vorspannung wie ein Bogen

hat. Ein Rocker im Ski bedeutet, dass die Vorspannung umgekehrt – also negativ – ist. Wenn der Ski auf einer geraden Fläche liegt, ist er bereits vor der Schaufel leicht nach oben gebogen. 
Durch die leichte Aufbiegung der Ski – vor allem im vorderen Teil – verlagern sich die Kontaktpunkte von der Skispitze bzw. vom Skiende weiter zur Skimitte.
Durch ihre einfache Beherrschbarkeit, Wendigkeit und Sicherheit sind Rockerski für fast jede Zielgruppe und alle Einsatzbereiche gleichermassen geeignet und bringen dem Skifahrer vor allem eins: grossen Fahrspass. Vielleicht haben Sie in der letzten Saison schon auf solchen Skiern gestanden und sind in diesem Jahr bereit für etwas Neues. Zum Beispiel Race-Carver. Was diese Skier auszeichnet ist die Tatsache, dass sie sich für sportliches Fahren auf der Piste und in Skirennen eignen. Daher entfalten diese Carving-Ski ihre Eigendynamik (das Gefühl, dass der Ski von selbst auf der Kante fährt) erst bei hohen Geschwindigkeiten – das erfordert hohes Können, bietet dafür aber höhere Laufruhe. Wer

Nicht jede Winterdestination eignet sich auch für jeden Geldbeutel. jedes Jahr mietet, kann das Material auch den eigenen Fähigkeiten anpassen. Der andere Aspekt ist der Preisvorteil. Ob man nur für einzelne Tage die Ski anschnallen oder ob man mit Kind und Kegel zwei Wochen in die Skiferien fährt – Experten wie die Intersport-Händler haben die gewünschte Lösung parat und können aktuelles Material zu guten Preisen anbieten.

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26 Langlaufen

ONE WAY Eine authentische Langlauf-Marke - mit einem umfassenden und attraktiven Produktangebot für Nordic-Sport-Enthusiasten. Die finnische Firma besteht schon über 10 Jahre und ist ein Komplettanbieter für Nordic Sports – die Auswahl reicht von einem breiten Stock- und Skisortiment über Skiroller bis zu einer grossen Bekleidungs- und Accessoire-Palette. Das Vollsortiment erlaubt eine perfekte Abstimmung des gesamten Outfits. Das vielseitige Angebot kann alle Ansprüche abdecken, vom ambitionierten Freizeitsportler bis zum professionellen Wettkämpfer. Dank Innovation und Rennsport zum Erfolg Aktuell vertrauen neben Dario Cologna weitere Topathleten und Olympiasieger auf ONE WAY – Sie sind von der Qualität der Produkte überzeugt. Ihre wertvollen Rückmeldungen fliessen permanent in die Weiterentwicklung ein. Insgesamt holten ONE WAY-Athleten an olympischen Spielen schon mehr als 50 Medaillen. Auch die Skis sind auf einem sehr erfolgreichen Weg: Ihre Modelle fallen nicht nur durch ein frisches bis keckes Design auf, sondern überzeugen mit einer exzellenten Performance. Mit den grossen Erfolgen an der vergangen WM in Falun (SWE) ist ONE WAY nun definitiv bei den «Grossen» angekommen.

Wer einmal dem Ruf der Loipe folgt... Langlauf ist vielleicht nicht der Wintersport Nummer eins in der Schweiz. Dank sensationellen Leistungen der Profis – allen voran Dario Cologna – erfreut sich der Sport hierzulande dennoch grosser Beliebtheit. Wer einmal selber die Faszination dieses Wintersport erlebt hat, weiss: Man kehrt immer wieder auf die Loipe zurück. TEXT MARCEL SCHNEIDER

Die ersten Geh-, beziehungsweise Langlaufversuche unternahm der Autor dieses Textes vor fast zehn Jahren in einem kleinen Schweizer Skigebiet. Eigentlich war das Snowboard stets das favorisierte Wintersportgerät gewesen. An diesem Tag aber, ein sonniger, angenehmer, hatte die Partnerin ihren Willen durchgesetzt und einen Besuch der Langlaufloipe veranschlagt. Anfängern erscheint anfangs vor allem die Ski-Bindung gewöhnungsbedürftig. Ist man auf Abfahrts-Skiern wie auf dem Snowboard

festgeschnallt so dass die Füsse kein «Spiel» haben, ist die Verse beim Langlaufen frei. Logisch, ansonsten wären die charakteristischen Langlauf-Schritte unmöglich. Gewöhnungsbedürftig bleibt es aber. Zumindest in den ersten Minuten. Danach läuft’s – sprichwörtlich. Wer das Gefühl erlebt, wenn man von den ersten dutzend, ungelenken Schritten plötzlich ins Gleiten übergeht, kann ein Lächeln nicht zurückhalten.

NATUR NAH ERLEBEN Einer der schönsten Aspekte des Langlaufs ist das Erleben der Natur, die einen umgibt. Die Loipen in der Schweiz ziehen sich oft durch idyllische, manchmal sogar atemberaubende Landschaften. Wenn man dann durch das Unterholz gleitet, nur das Knirschen des Schnees unter den Skiern und den eigenen Atem vernimmt und die Sonne im Nacken spürt – dann erlebt man dieses einzigartige Langlauf-Feeling am eigenen Leib. Gleichzeitig tut man seinem Körper etwas gutes: Langlauf ist ein fantastisches Cardio-Training, welches im Gegensatz zum Joggen aber die Gelenke vergleichsweise wenig belastet. So idyllisch und gesund das Langlaufen ist – auch bei diesem Wintersport sollte man auf die richtige Ausrüstung achten. Für die Ski-Auswahl sollte man sich von Fachleuten beraten lassen, auch was die Art und Höhe

der Stöcke angeht. Mit diesen verrichtet man in den Loipen viel Arbeit. Was es sonst noch zu beachten gilt? Dazu gibt Dario Cologna höchstpersönlich Tipps: «Neben Skiern, Schuhen und Stöcken ist vor allem auch die Bekleidung sehr wichtig. Sie muss warm geben aber auch funktionell sein. Das bedeutet, dass sie im richtigen Moment und an den richtigen Stellen auch kühlen können muss, so dass der Körper nicht überhitzt.» Übrigens: Wie bei allen Ausdauersportarten sollte man auch beim Langlaufen viel Wasser trinken und Nährstoffe zu sich nehmen. Zudem sind manche Loipen nicht einfach zugänglich – sparen Sie Ihre Energie, dass es auch noch für den Rückmarsch reicht. LANGLAUF-EVENT DER SUPERLATIVE Wie gross die Gemeinschaft leidenschaftlicher Langläufer ist, zeigt sich jeweils am «Engadin Skimarathon». Dieser ist nicht nur eines der bedeutendsten Breitensportereignisse des Landes, sondern auch beliebter Treffpunkt der versammelten Weltelite. Der «Engadiner» ist die grösste Skilanglaufveranstaltung der Schweiz und die zweitgrösste weltweit. Zudem ist der Engadin Skimarathon Mitglied von Worldloppet. Seit der ersten Austragung 1969 haben die internationale Resonanz und Beliebtheit des

Anlasses stark zugenommen. 1977 hat die Teilnehmerzahl erstmals die Zehntausendergrenze überschritten. Seither hat sie sich bei rund 13'000 Teilnehmern aus rund 50 Nationen eingependelt. Er wird am 13. März nächsten Jahres zum 48. Mal ausgetragen. Seit 1969 wird der Skimarathon alljährlich am zweiten Sonntag im März gestartet. Die Beliebtheit des Engadin Skimarathon ist bis heute ungebrochen, das Langlauferlebnis im wunderschönen Oberengadin unvergesslich. Die «Marathonwoche» wird am ersten Sonntag im März mit dem Frauenlauf eröffnet, der traditionsgemäss allein den Frauen gehört. Die verschiedenen Side-Events während der Marathonwoche bieten den Läufern ein attraktives Angebot rund um den Langlaufsport. Der zweite Sonntag im März stellt mit dem Engadin Skimarathon und dem Halbmarathon den Höhepunkt für alle Beteiligten dar. Nur wer dabei gewesen ist – sei es als Partner oder als Teilnehmer – kann die Emotionen nachvollziehen, die der Start in Maloja auslöst. Alle sind vertreten: Plausch-, Erlebnis- und Spitzenlangläufer, Geniesser, ambitionierte und leistungsorientierte Sportler. Und vielleicht schon im Jahr darauf auch Sie? Informationen unter www.engadin-skimarathon.ch

48. Engadin Skimarathon Sonntag, 13. März 2016 Maloja – S-chanf 42 km, startberechtigt ab Jahrgang 1999

9. Halbmarathon Sonntag, 13. März 2016 Maloja – Pontresina 21 km, startberechtigt ab Jahrgang 2001

17. Frauenlauf Sonntag, 6. März 2016

«Diese Landschaft imponiert und motiviert!»

Samedan – S-chanf 17 km, startberechtigt ab Jahrgang 2001

Alle Rennen Skating oder klassische Technik!

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PLAY WITH POWER Ski, Power & Rock ´n´ Roll Bringe den Top-Rhythmus in Deine Schwünge! Kreiere Deine eigene Linie! Verändere spielerisch Deinen Takt durch den Wechsel von kurzen und langen Schwüngen! Tanze und wirble durch den Schnee! Attackiere die Pisten und gebe Dich dem Gleitgefühl hin! Lehne dich in die Kurve, nehme Geschwindigkeit auf und bringe vollen Körpereinsatz! Höre auf Dein Gefühl! Behalte stets die volle Kontrolle! Sei präzise, abenteuerlustig und vor allen Du selbst!

ANOTHERBESTDAY


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28 Scuol Samnaun Val Müstair

Skigebiet mit internationalem Flair In der Ferienregion Scuol Samnaun Val Müstair kriegen die Gäste das Beste vom Winter: Insgesamt bieten die drei Talschaften über 340 Pisten- und 110 Loipenkilometer und mit Samnaun / Ischgl ein Skigebiet der Extraklasse mit internationalen Top-Events. TEXT PATRICK HUNKELER

SAMNAUN IST EIN PARADIES FÜR SKIFAHRER UND SNOWBOARDER Samnaun betreibt ein über den Berggrat und die Grenze zusammengeschlossenes Resort mit der Gemeinde Ischgl im Tirol. Mit 238 Pistenkilometern ist die Silvretta-Arena das grösste Skigebiet der Ostalpen. Mit der doppelstöckigen Seilbahn von Samnaun-Ravaisch geht es in nur sechs Minuten komfortabel hoch zum Alp Trider Sattel. Von hier aus erschliessen 45 Sesselbahnen, Lifte und Förderbänder unzählige Carving- und Snowboardpisten sowie Tiefschneeabfahrten bis nach Ischgl im Paznauntal. In drei verschiedenen Snowparks können die Cracks ihre Freestyle-Künste unter Beweis stellen. Wer es gern etwas gemütlicher hat, findet in den 14 Restaurants und Bars einen Platz auf der Sonnenterrasse. Auch Wintersportler abseits der Pisten kommen auf Ihre Kosten. Die bestens präparierten Langlaufloipen, die Rodelbahn, Winterwanderwege, Schneeschuhpfade und Skitouren locken Gäste in die wunderschön verschneite Naturlandschaft des Samnauntales. Durch den Zollfreistatus und die Grenzlage bietet die laut Studie freundlichste Destination der Schweiz zudem konkurrenzlose Europreise. Der abgabenfreie Einkauf in Samnaun lohnt sich vor allem für Benzin, Zigarren, hochwertige Spirituosen, Kosmetik, Schmuck, Butter, Zucker und Parfüm. Das Dorf ist nebst dem Wintersport auch deshalb zu einer Touristenattraktion geworden. ERHOLUNG IM BOGN ENGIADINA Scuol ist dank seiner etwa zwanzig Mineralwasser-Quellen seit Jahrhunderten bekannt. Der Bädertourismus im Unterengadin begann aber erst mit dem Bau der Talstrasse in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Durch die Wirtschaftskrise und den zweiten Weltkrieg sowie die Fortschritte der

modernen Medizin verloren die Badekuren wieder an Bedeutung. Das Dorf wandelte sich in den vergangenen 30 Jahren von einem reinen Badekurort zu einem Ferienort mit Erholungsmöglichkeiten. Seit 1993 bietet das Erlebnis- und Gesundheitsbad Bad Engadin Scuol mit seiner Bäder- und Saunalandschaft, Römisch-Irischem Bad und einem Therapie- und Wellness-Zentrum Erlebnis und Erholung pur. SCUOL HAT SICH KONSEQUENT AUF FAMILIEN AUSGERICHTET Das Schneesportgebiet «Motta Naluns» ist von Scuol und Ftan her zugänglich. Es ist also sozusagen das Heim-Skigebiet vom Kinderbuch- und Kinohelden «Schellenurseli». Das Skigebiet verfügt über 13 Bahnen bei rund 80 Pistenkilometer und hat sich konsequent auf Familien ausgerichtet. Gleich bei der Bergstation «Motta Naluns» befindet das grosse „Kinderland Nalusin“ mit drei Zauberteppichen, Tunnels und Animationspisten. Sogar ein Kinderhort mit Betten und einem großen hellen Spielzimmer steht den Eltern zur Verfügung, wenn sie einmal alleine eine schnelle Abfahrt geniessen wollen. Auf Wunsch werden die Kinder am Mittag verpflegt. Der Hort ist kostenpflichtig. Das Skigebiet trumpft dieses Jahr mit der Eröffnung des neuen 6er-Sesselifts «Prui» auf. Er ersetzt einen Schlepplift und bringt die Skifahrer in weniger als sechs Minuten nach Clünas. Ebenso neu ist die Piste «Nevin Galmarini». Sie ist dem einheimischen Olympia-Silber-Medaillen Gewinner im Snowboard Parallel Riesenslalom gewidmet, der als Botschafter für das Skigebiet tätig ist. ZUM LANGLAUFEN INS VAL MUSTAIR Mit vier Anlagen und 25 km Piste gilt das Kleinst-Skigebiet «Minschuns» hoch über Val Mustair als beschaulicher Geheimtipp einer Region, welche sich in den letzten Jahren voll auf den Langlaufsport ausgerichtet hat. Kein Wunder stammt doch der Olympiasieger, Weltmeister und mehrfache Weltcup-Gesamtsieger Dario Cologna aus der Region. Nicht zuletzt dank ihm und seinem Bruder Gian-Luca als Botschafter hat sich das Val Mustair als Top-Langlaufdestination einen Namen gemacht. Seit 2009 beherbergt das Tal im Zweijahresrhythmus die «FIS Tour de Ski». Für die Saison 16 / 17 sind sogar zwei Etappen geplant. Das Val Müstair hat sich mit seiner starken Infrastruktur, bestens präparierten Loipen und einer ausgeprägten Eventkompetenz

zu einem wahren Langlauf-Eldorado gemausert. Spezialisierte Hotels, Pauschalen, Sportgeschäfte und Kursanbieter sorgen für perfekte Langlauf-Ferien. Mit den vielfältigen Wintersportmöglichkeiten in Kombination mit dem UNESCO Welterbe-Kloster St. Johann in Müstair, den Museen der Talschaften, dem Wellnessbad Bogn Engiadina in Scuol und dem zollfreien Einkaufen in Samnaun präsentiert sich den Gästen ein umfangreiches Ferienangebot. Für bleibende Eindrücke sorgen Brauchtum und das natur- und kulturorientierte Gästeprogramm der drei Talschaften.

Das Skigebiet trumpft dieses Jahr mit der Eröffnung des neuen 6er-Sesselifts «Prui» auf. Top-Events Top of the Mountain Easter Concert 28. März Wie in den vergangenen Jahren auch, wird Ostern 2016 auf der Idalp mit einem Open Air-Konzert gefeiert. Internationales Frühlings-Schneefest in Samnaun - 24. April Das Konzert von «CRO», dem berühmten deutschen Rapper mit Panda-Maske, begleitet zugleich die zweite Austragung der Europameisterschaft im Formations-Skifahren vom 22. bis 24. April Top of the Mountain Concert 30. April Bevor sich die Skipisten in die Sommerpause verabschieden, erobern noch einmal international erfolgreiche Stars die legendäre Bühne der Idalp.

Kultur und Tradition UNESCO-Welterbe Kloster St. Johann Im Kloster Müstair begegnen sich benediktinischer Alltag, Kulturpflege, Kunst und Forschung. Die Kirche beherbergt den grössten, frühmittelalterlichen Freskenzyklus. Im Klostermuseum werden über 1200 Jahre Geschichte und klösterlicher Alltag gezeigt Alberto Giacometti Museum, Sent In den Gewölbekellern des kleinen Berghotels „Pensiun Aldier“ am Dorfplatz in Sent befindet sich ein Museum mit einer einzigartigen Ausstellung des druckgrafischen Werkes von Alberto Giacometti. Mit gegen 100 Originalen ist diese Werkschau wahrscheinlich einmalig auf der Welt. Talmuseum Samnaun Die Landwirtschaft war während Jahrhunderten die Lebensgrundlage der Menschen im Samnauntal. Die Wiesen an den steilen Hängen prägen noch heute das Bild. Das Talmuseum ist der letzte Zeuge der vergangenen Epoche und erzählt von den schwierigen Verhältnissen von damals.. Chalandamarz Die Geschichte vom Schellenursli, dem kleinen Buben aus dem Unterengadiner Dorf Guarda, kennt in der Schweiz jedes Kind. Am Morgen des ersten März, dem Jahresanfang im römischen Reich vor dem julianischen Kalender, zieht dann die ganze Schuljugend durch die Strassen und Gassen der Dörfer und feiert ihren „Chalandamarz“. Während der Brauch ursprünglich die Jahreswende zelebrierte, kündigt er heute mit Gesang, Peitschenknall und Glockengeläut den Frühling an und damit das Ende der dunkleren, kalten Jahreszeit. Gefeiert wird Chalandamarz in der ganzen Region. Die Ausprägung des Brauchtums ist jedoch von Dorf zu Dorf verschieden.

fitieren: o r p d n u en n Jetzt buch /winterpauschale om engadin.c

Die Silvretta Arena Samnaun/Ischgl bietet 238 km Pistenspass. © Andrea Badrutt, Chur

Scuol Samnaun Val Müstair: Holen Sie sich das beste vom Winter! Unsere Angebote «Wintersonnne» , «Langlaufhit» oder «Skipass inklusive» Massgeschneiderte Pauschalangebote bieten mehr Winter fürs Geld: Preisreduktionen auf Skitickets, Langlaufunterricht oder Mietausrüstung, ÖV- und Wellness- Kombi-Angebote, Weitwanderungen mit organisiertem Gepäcktransport bis hin zum inkludiertem Langlauf- oder Schneesportpass. Eine Auswahl für Winterfans: Engadin Samnaun: Wintersonne

Engadin Scuol: Skipass inklusive

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Ein Preis – grenzenloses Vergnügen, 238 km präparierte Pisten bis weit in den Frühling. Gültig: 26.11.-18.12.15 und 9.-29.4.16

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Wandern 29

Schneeschuhwandern – Natur, Abenteuer und Ruhe Das Schneeschuhwandern hat verschiedenste Facetten, die völlig unterschätzt werden. Wer glaubt, dieser Sport sei bloss langweiliger Zeitvertreib, der sollte sich mal mit den neusten Geräten ins offene Gelände wagen. TEXT SMA

Dieses Bild muss man sich mal versinnbildlichen: Bäume verdecken halb den Blick auf ein offenes, menschenleeres Tal. Die Luft ist kalt. Der Atem bildet gleichmässig Wölkchen, die sich in der Luft verlieren. Der Schnee liegt knietief und überdeckt eine wilde, unberührte Landschaft. Der Körper fühlt sich wohl, eingepackt in gut isolierender Kleidung. Das einzige Geräusch wird vom Wind verursacht, der an den Baumwipfeln kratzt und den Schnee von den Ästen weht. Ein Schritt folgt dem anderen. Wie auf Wolken ziehen die leichten Schneeschuhe über den weichen Untergrund. Es fühlt sich an wie Wandern. Bloss braucht man sich an keine Wanderwege zu halten. Das Ziel ist vor Augen. Ein weit entferntes Tal. Gleichmässigen Schrittes überquert man zugefrorene Flüsse und lässt den Gedanken freien Lauf. Einmal angekommen, lösen sich Glücksstoffe im Körper, überdecken jeglichen Schmerz und die Anstrengung weicht einem Gefühl der inneren Ruhe. Es ist geschafft! Und wenn solch ein Tag einmal zu Ende geht, versteht man, dass es sich beim Schneeschuhwandern nicht bloss um körperlichen Sport handelt.

Intensität an. Oder die Geschwindigkeit. Jeder sollte sich so schnell fortbewegen, wie es der Körper zulässt. SCHNEESCHUHLAUFEN FÜR JUNG UND ALT In vielen Regionen der Schweiz werden Schneeschuhtouren veranstaltet. Die Teilnehmer setzen sich dabei aus den verschiedensten Altersklassen zusammen. Da Schneeschuhtouren eher auf die konditionelle Verfassung der Teilnehmer ausgerichtet sind, kann sich jeder einer entsprechenden Gruppe anschliessen. Vor Jahren noch war das Schneeschuhwandern eher den älteren Generationen vorbehalten, weil diese nach einer sicheren und ruhigen Alternative zum Skifahren suchten. Inzwischen wird das Schneeschuhwandern schon als Lifestyle vermarktet und zieht dementsprechend viele junge Menschen an.

GEFÜHRTE TOUREN IN DER GRUPPE So gut wie überall, wo beschneite Hügel oder Berge stehen, können Schneeschuhtouren unternommen werden. In vielen touristischen Regionen der Schweiz werden professionell geführte Schneeschuhwanderungen angeboten. Die Gruppen können individuell zusammengestellt werden. Wenn man sich die Kosten nicht unbedingt teilen muss, bucht man einen Führer bloss für eine oder zwei Personen. Wohin es dann schliesslich geht, liegt auch am Gast. Er entscheidet, ob er sich für eine eher gemütliche Waldwanderung entscheidet, oder ob er es mit einem Gletscher oder Berghang aufnehmen will. Bei Letzterem gilt es aber noch einige Punkte zu beachten. Zur Ausrüstung gehören neben Schneeschuhen auch Lawinensuchgerät, Lawinensonde und wetterfeste Kleidung. Denn die Gefahren in den Bergen dürfen keinesfalls unterschätzt werden. Ein

ortskundiger Führer weiss die Gefahren und die Schneeverhältnisse einzuschätzen. Auch an Proviant sollte nicht gespart werden. In der Höhe gehen schnell Kalorien und Flüssigkeit flöten, und die Gefahr einer Unterzuckerung sollte speziell bei untrainierten Menschen berücksichtigt werden. DIE SCHWEIZ BIETET ZAHLREICHE ROUTEN In der Schweiz sind Schneeschuhtouren inzwischen bestens ausgeschildert. Viele Gegenden sind reizvoll und verzaubern den Wanderer mit ihrer Landschaft. Ganz weit vorn auf der Rangliste liegen die beiden Kantone Bern und das Wallis, die je auf mehr als vierzig beschilderte Touren kommen. Dabei bieten unbekanntere Ort wie Ernen oder das Diemtigtal genauso beste Verhältnisse, wie die Grossen, Zermatt und Grindelwald beispielsweise.

SCHNEESCHUHE FÜR JEDES GELÄNDE Erstaunt mag sich manch ein Kunde ob der grossen Auswahl an Schneeschuhen zeigen. Die richtige Beratung ist darum dringend zu empfehlen. Liegen im Gebiet oft hohe Frischschneemengen? Kommen die Schneeschuhe eher im Frühjahr, bei Bruchharsch zum Einsatz? Läuft man meist durch Waldgebiete oder eher in steilen Berghängen? Diese Fragen gilt es abzuklären. Schneeschuhe für steileres Gelände verfügen über Steighilfen, ähnlich der Tourenskibindungen, welche es erleichtern, einen Hang zu erklimmen. Eine leichte Person kann sich mühelos mit einem kleinen Modell durch den Schnee bewegen, während eine schwere Person ein grösseres Modell benötigt. Je nach Gelände wird schliesslich zwischen Aluminium-, Kunststoff- oder Holzmodellen ausgewählt. Die modernesten Modelle wiegen weniger als 1500 Gramm pro Paar.

BEINAHE SPIRITUELL Wir leben in einer Zeit, die einem wachen Geist alles abverlangt. Tägliche E-Mails, stündliche SMS und internationale Finanznews im Minutentakt auf iPad und Smartphone. Da glühen einem manchmal die Drähte im Kopf. Und genau deshalb gewinnen Outdoor-Aktivitäten immer mehr an Bedeutung. Im Winter bedeutet dies Schneeschuhwandern. Denn die menschliche Biologie ist darauf ausgerichtet, sich zu bewegen. Und während des Schneeschuhlaufens lässt sich der Kopf optimal ausschalten. Bergsteiger und aktive Schneeschuhläufer bezeichnen solche Zustände als spirituell. Dabei kommt es nicht so sehr auf die

IMBACH – der Spezialist für spannende Wandererlebnisse «Wir bieten auch im Winter Erlebnisse abseits von den Pisten der grossen Ferienorte. Einheimische Reiseleiter zeigen Ihnen die versteckten Schönheiten ihrer Heimat. Zu Fuss bewegen wir uns auf Augenhöhe mit der Natur und vermitteln auf wenig begangenen Pfaden intensive Erlebnisse und echte Erholung. Wann wagen Sie den Schritt zu einer IMBACH-Winterreise?

Hans Wiesner Geschäftsleiter IMBACH Reisen

Winterwandern im Appenzellerland

Auf Schneeschuhen durchs Puschlav

Schneeschuhlaufen im Schwarzwald

Das Appenzellerland ist bekannt für seine Streusiedlungen und lädt auch im Winter ein zu Panoramawanderungen. Streifen Sie mit uns durch ursprüngliche Winterlandschaften und entdecken das ursprüngliche Brauchtum dieses Bergkantons.

Puschlav, so der romanische Name für das Bündner Valposchiavo, ist ideal für alle, die im Winter Erholung abseits des Rummels suchen und Freude an abwechslungsreichen Schneeschuhtrails haben.

Der Schwarzwälder Naturführer Klaus Grimm zeigt Ihnen auf Schneeschuhen die winterlichen Schönheiten und die urgemütlichen Einkehrmöglichkeiten in seiner Heimat, dem Hochschwarzwald.

Reisedatum und Preise 07.02. bis 12.02. So – Fr CHF 895.– im Doppelzimmer Einzelzimmerzuschlag nur CHF 60.–

Reisedaten und Preise 07.02. bis 13.02. So – Sa CHF 960.– im Doppelzimmer 28.02. bis 05.03. So – Sa CHF 960.– im Doppelzimmer Zuschlag Einzelzimmer nur CHF 100.–

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Das ist inbegriffen Unterkunft im Gasthof Krone in Urnäsch, typische Halbpension, Fahrten mit der Appenzellerbahn, Postauto und Luftseilbahn auf den Kronberg, Wanderungen, Besichtigungen mit IMBACH Reise- und Wanderleitung.

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30 Champéry

Das Schweizer Tor zum grössten Skigebiet Europas Champéry ist vielen Wintersportlern in der Deutschschweiz gar nicht bekannt. Das ist kaum zu glauben, wenn man sich vor Augen führt, was diese Destination alles zu bieten hat. Ein längst überfälliger Überblick. TEXT PATRICK HUNKELER

perrin-publicite.com

Champéry, am Ende des Val d’Illiez gelegen, lockt als eine der ältesten touristischen Regionen der Schweiz Gäste in die Region. 1857 wurde das erste Hotel («la Dent-du-Midi») eröffnet. Der Wintertourismus gewann dann in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts an Bedeutung. Mit der Eröffnung des Sesselliftes am Pas de Chavanette stellte Champéry 1969 die Verbindung mit dem französischen Skigebiet sicher. Die Gründung des grenzüberschreitenden Skigebiets «Portes du Soleil» im Jahr 1965 war für die damalige Zeit ein waghalsiges Unterfangen: Niemand konnte damals abschätzen, welche grossen Veränderungen im Tourismus das bringen würde. Das Dorf am Fuss der Dentsdu-Midi und der Dents Blanches hat aber seinen historischen Kern bewahren können. Die Dorfstrasse mit ihren zahlreichen

traditionellen Chalets, die durch ihre ortstypische Dachform und ihre geschnitzten Balkonen bestechen, den kleinen Geschäften, den Bars und Restaurants, zieht alle Besucher sofort in seinen Bann. Übrigens: Im Ort befindet sich eine der letzten noch aktiven Glockengiessereien der Schweiz. In den «Portes du Soleil» gleitet man auf Skiern oder Snowboards in einem der grössten verbundenen Skigebiete der Welt von einem Tal zum nächsten, ohne je eine Piste zweimal befahren zu haben. Zwölf französische und Schweizer Destinationen gehören zu diesem unvergleichlichen Skiresort. Bahnen und Liftanlagen fügen sich eher unauffällig in die bewaldeten Hängen ein. Die Pisten führen über Alpen und durch Wälder, vorbei an Alphütten, welche teilweise mehrere hundert Jahre alt sind. Planierte, baumlose und seelenlose Autobahnen sind in dem Gebiet ein Fremdwort. Die vorteilhafte geographische Lage des Gebiets bringt zudem eine hohe Schneesicherheit. FÜR FAHRER JEDEN KÖNNENS Mit 300 Skipisten (30 schwarze Pisten, 110 rote, 123 blaue und 37 grüne) sprechen die «Portes du Soleil» Skifahrer unterschiedlichem Alters und Stils an. Breite Pisten locken die Carver. Für die Kinder stehen «Fliegende Teppiche» bereit. Freestyler zeigen in den 21 Slopstyle- und Funparks ihre

Künste. Die Freerider kommen der grossen Anzahl an grünen – also unpräparierten – Pisten wegen. Sie erlauben einen uneingeschränkten und sicheren Tiefschnee-Spass, da diese Abfahrten regelmässig kontrolliert oder durch Lawinensprengungen abgesichert werden. 
 Der Ort bietet traditionell ein breites Spektrum an Aktivitäten an. Abenteuerlustige

Tipps Eine der steilsten Pisten der Alpen Die Piste von Le Pas de Chavanette – von den französischen Skifahrern «Le Mur Suisse» (die Schweizer Mauer) genannt – ist eine der eindrücklichsten weltweit. Obwohl nur einen Kilometer lang, überwindet sie einen Höhenunterschied von 400 Metern. Stellen, wo der Hang ein Gefälle von beinahe 50 Prozent erreicht, sind durchaus keine Seltenheit, weshalb diese Piste nur von sehr erfahrenen Skifahrern befahren werden kann. Nach starken Schneefällen können im oberen Teil Buckel von bis zu zwei Metern Höhe entstehen. Palladium Der Multisportkomplex bietet unter einem Dach eine Reihe sportlicher Aktivitäten für einzelne Gäste, aber auch für Gruppen und Familien. Das Bad bietet zwei Becken: ein Hallenbad (4 Bahnen mit 25m Länge) und ein beheiztes Aussenbecken.

können sich beim Eisklettern, Schneeschuhlaufen oder auf Skitouren, Schlittenbahnen oder beim Gleitschirmfliegen beweisen. Das Sportzentrum mit Eishalle und Curlingbahn wurde komplett umgebaut und 2005 als Palladium von Champéry und als Nationales Eissport-

zentrum neu eröffnet. Seit 2012 ist das Palladium offiziell erstes europäisches Curling Zentrum und macht damit die Destination zum Mekka der Disziplin in Europa. Vom 21. bis 29. November findet in Champéry die Curling Europameisterschaft statt.

Top-Events 6. Rock The Pistes Festival – 13. bis 19. März 2016 Mit der 6. Ausgabe des Festivals erwartet Sie ein aussergewöhnliches Winterereignis. Während einer Woche performen internationale Bands auf Bühnen mitten in der Natur, die nur mit Skiern erreichbar sind. Erleben Sie die Musik der besten nationalen und französischen PopRock-Künstler in einzigartiger Atmosphäre an den Pisten der «Portes du Soleil». Unter anderem mit: 13. März 14. März 17. März 18. März 19. März

Gotthard Two Door Cinema Club Band zu bestätigen Hubert Félix Thiefaine Deluxe

Champéry – Les Crosets Avoriaz Les Gets - Morzine Châtel Morgins

Mehr Infos zu den Konzerten: www.rockthepistes.com 7 Peaks Riverstyle – 25. bis 26 März 2016 Mitten im Zentrum von Morgins duellieren sich Profis, Halbprofis und Amateure in einem freundschaftlichen Wettkampf um den Titel des besten Freestylers. Nordik Festival – 13. bis 21. Februar 2016 Eine Woche, um die Berge von einer anderen Seite kennen zu lernen. Testen Sie die nordischen Wintersportarten (unter anderem Hundeschlittenfahrten, Langlauf, Schneeschulaufen) unter Anleitung von professionellen Guides. Mehr Infos zu den beiden Anlässen: www.ski-and-bike.ch


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32 Zugreisen

Zwei Highlights der Reise über 444 Brücken stellen St. Gallen und Luzern dar. Das ist aber nur die erste Etappe.

Das Land der Brücken erleben Wer einmal von Luzern nach St. Gallen im Voralpen-Express gereist ist, weiss, wie malerisch diese Strecke ist. Genau dieser Weg ist neu der Auftakt einer Zugreise der ganz besonderen Art – auf der Sie 444 Brücken überqueren. TEXT SMA

Der stündlich zwischen Luzern und St.Gallen verkehrende Voralpen-Express der Schweizerischen Südostbahn AG ist die bequemste und attraktivste Verbindung von der Zentral- in die Ostschweiz: Nach einem letzten Blick über Vierwaldstättersee und Pilatus rollt der Voralpen-Express an den Schwyzer Mythen und der prächtigen Rothenthurmer Hochmoorebene vorbei Richtung Rapperswil. Die weite Aussicht auf die Zürichseelandschaft ist ebenso einzigartig wie das Schloss. Durchs hügelige Toggenburg und über das mit 99 Metern höchste

Eisenbahnviadukt der Schweiz gelangen Reisende dann in die Ostschweizer Metropole St.Gallen, deren Stiftsbezirk zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Dies ist die normale Strecke des Voralpen-Express, so wie sie viele schon gefahren sind. Nun ist diese Strecke neu der Auftakt der Zugreise «Brücken hoch 444». Der Name ist Programm: In vier Tagen überqueren die Zugreisenden 444 Brücken.

ALLES EINSTEIGEN Den Anfang machen die Reisenden in St. Gallen. Dort stellt der ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommenen Stiftsbezirks St.Gallen, dessen Herzstück, die Stifsbibliothek, zu den ältesten und schönsten Bibliotheken der Welt zählt, das erste Highlight dar. Im Voralpen-Express Panoramawagen geht es dann bereits kurz nach Verlassen des Bahnhofs über das Sitterviadukt, welches mit seinen 99 m zum höchsten Eisenbahnviadukt der Schweiz zählt. Es ist zudem bis heute der am weitesten gespannte Träger einer schweizerischen Eisenbahnbrücke. Wenige Kilometer später folgt bereits der 282 Meter lange und 64 Meter hohe Weissenbachviadukt.

Bei der Fahrt über den 650 m langen Seedamm in Rapperswil erblicken Sie die mit 841 m längste Holzbrücke der Schweiz. Schon bald erreichen Sie das heutige Tagesziel Luzern mit dem bekannten Wahrzeichen der Kapellbrücke. Am zweiten Tag passieren Sie nicht nur mehr als 220 Brücken, sondern auch über 50 Tunnels. Beim Anstieg zum Gotthard überqueren Sie kurz nach Amsteg die Intschireussbrücke. Mit 77 Metern Höhe eine der höchsten Brücken auf dem SBB-Streckennetz. An den fruchtbaren Feldern der Magadino-Ebene vorbei ertönt die Durchsage vom Endbahnhof Locarno. Das Hotel für die heutige Übernachtung befindet sich wenige Schritte entfernt oder in Ascona, dessen Promenade italiensches Flair und Ferienstimmung pur ausstrahlt. SCHWINDELGEFÜHL INKLUSIVE Die Centovalli-Bahn – im Tessin liebevoll «Centovallina» und in Italien «Vigezzina» genannt – ist die direkteste und faszinierendste Verbindung auf der Achse zwischen dem Lago Maggiore und der Westschweiz. Über schwindelerregende Viadukte, an tiefen

Schluchten und tosenden Wasserfällen vorbei, durch helle Kastanienwälder und fruchtbare Rebberge, durch Tunnel und enge Kurven führt die fast 60 Kilometer lange Schmalspurstrecke auf 83 Brücken nach Domodossola. Ein Cappucino in einem Strassencafé im historischen Zentrum lohnt sich auf jeden Fall. Gestärkt führt der Weg über die Simplon-Linie zum Simplontunnel, mit 19 803 Metern der längste Tunnel dieser Reise. Mit bis zu 160km/h erreichen Sie ab Brig im Nu die Gestade von Montreux. Bevor Sie die Heimreise in Angriff nehmen, lohnt sich bei schöne Wetter ein Ausflug mit der Zahnradbahn ab Montreux auf den Rochers-de-Naye auf 2 042 m ü. M., wo Sie neben einem einmaligen Panoramablick über den Genfersee und die Alpen auch das Paradies der Murmeltiere erwartet. Sollte das Wetter für einen Bergausflug nicht ideal sein, bietet das nahe gelegene Lausanne Highlights wie beispielsweise die Kathedrale oder das Olympische Museum. Sagt Ihnen das Rolex Learning Center etwas? Diese einmalige Kombination von Cafés, Bibliotheken und Dienstleistungen des japanischen Star-Architekturbüros SANAA ist ein spezieller

Geheimtipp. Ein letzter Spaziergang im Hafen von Ouchy, bevor die Heimreise an Ihren Wohnort innerhalb der Schweiz ansteht. Falls dieser in Richtung Ostschweiz liegt, haben Sie das Vergnügen, eine der grössten Brücken der Schweiz – zu überqueren das Grandfey-Viadukt bei Fribourg mit 334 Metern Länge und 82 Metern Höhe.

Der Name ist Programm: In vier Tagen überqueren die Zugreisenden 444 Brücken.

4-TAGES-RUNDREISE BRÜCKEN HOCH 444 Weissenbach-Viadukt

BAHNFAHRT UND ***HOTEL St. Gallen

Luzern

ST.GALLEN – LUZERN – ASCONA – MONTREUX Geniessen Sie unser neues Angebot Brückenhoch444-Bahnerlebnis, bei dem Sie in vier Tagen 444 Brücken in den schönsten Regionen der Schweiz passieren werden. Nähere Angaben erhalten Sie über Ihre Buchungsstelle der Schweizerischen Südostbahn AG, Telefon 058 580 76 30 oder unter www.voralpen-express.ch *Luzern: Hotel Ambassador oder ähnlich. Locarno/Ascona: Hotel Garni du Lac (Locarno) und Albergo-Caffè Carcani (Ascona) oder ähnlich. Montreux: Hôtel & Spa Bristol oder ähnlich. Gültig bis am 31. März 2016.

Montreux Locarno Domodossola

AB

CHF 505.–*


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Hotellerie 33

Schweizer Qualität, die der Gast spürt Wer in der Schweiz in ein Hotel eincheckt, erwartet gewisse Qualitätsstandards. In den meisten Häusern werden diese gehalten, schliesslich geniesst die hiesige Hotellerie nicht umsonst international einen tollen Ruf. Wir schauten hinter die Hotel-Kulissen um herauszufinden, wie diese Qualität zustande kommt. TEXT SMA

Sehr gut, aber auch nicht ganz billig. So sehen die meisten Urlauber, nicht zuletzt die Schweizer selber, die hiesige Hotellerie. Diese Einschätzung ist zwar etwas vereinfacht, aber auch nicht weit weg von der Realität. Denn wie eine Untersuchung von Hotellerie Suisse bestätigt, liegt das Preisniveau im Gastgewerbe in den Nachbarländern rund 30 Prozent tiefer als in der Schweiz. Fachverbände und Hoteliers betonen darum auch immer wieder, dass diese Mehrkosten durch die sehr hohen Standards in der Schweiz wieder ausgeglichen werden. Diese Qualität ist unbestritten: Gäste dürfen sich in den meisten Fällen nicht nur auf hervorragenden Service freuen, sondern auch auf kulinarische Abwechslung sowie saubere Räumlichkeiten. Die sehr gute Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr sowie das engmaschige Strassennetz machen es Urlaubern zudem leicht, zum Hotel zu gelangen und von dort Ausflüge zu unternehmen. Das hohe Niveau im Hotellerie-Sektor kommt nicht von ungefähr. Die Branche setzt seit jeher auf eine breit-abgestützte Aus- und Weiterbildung, Hotelfachschulen wie diejenige in Luzern sind über die Landesgrenzen hinaus bekannt und ziehen Menschen aus der ganzen Welt an. Zudem findet in der Schweiz derzeit eine zunehmende Verzahnung zwischen Tourismusanbieten und den verschiedenen Tourismusverbänden statt – mit dem Ziel, den Gästen ein möglichst umfassendes Erlebnisangebot zu ermöglichen. Dies ist auch nötig, um im internationalen Wettbewerb langfristig bestehen zu können. Denn die Tourismusbranche ist ein weltweiter Wachstumssektor: Im Jahr 2012 wurde gemäss Hotellerie Suisse die Grenze von einer Milliarde Touristen weltweit überschritten. WETTBEWERBSVORTEILE AUSBAUEN Qualität, da sind sich Fachleute einig, wird auch in Zukunft das Unterscheidungsmerkmal Nummer eins bleiben für das

Gastgewerbe in der Schweiz. Der Schweizer Tourismus-Verband ist darum seit Jahren bestrebt, die Qualität hiesiger Hotels und Tourismusbetrieben nicht nur zu halten, sondern auch zu verbessern und nachweisbar zu machen. Ein Instrument dazu ist das sogenannte «Q-Programm», das Qualitäts-Programm des Schweizer Tourismus. Damit will man den Hotellerie-Betrieben ein Instrument an die Hand geben, welches es ihnen ermöglicht, ein professionelles Qualitätsmanagement einzuführen und umzusetzen. Denn die Einführung eines solchen Qualitätsmanagements rechne sich für touristische Betriebe: Sie haben dadurch mehr zufriedene Gäste und können so langfristig mehr Umsatz generieren.

Doch die Führungsebene allein kann Qualität nicht sicherstellen. Das Qualitätsmanagement-Programm des Schweizer Tourismus-Verbands wurde speziell für touristische Dienstleister konzipiert und richtet sich an deren spezifischen Bedürfnissen aus. Das Programm funktioniert in kleinen, in mittleren wie auch in grossen Betrieben – es steigert langfristig die Wettbewerbsfähigkeit und den Betriebserfolg. Ganz wichtig dabei: Durch das Programm erlangen Hotellerie-Verantwortliche essenzielles Grundlagenwissen zum Thema Qualitätsmanagement. Gleichzeitig erwerben sie sich praxistaugliche Kenntnisse darüber, wie sie im eigenen Betrieb mit einfachen Mitteln Qualitätssicherung betreiben und kontinuierliche Verbesserungsprozesse auslösen können. Man betrachtet beim Q-Programm die Servicequalität stets aus der Perspektive des Gastes. Die Bedürfnisse und Wünsche der Gäste rückten so beim täglichen Handeln ins Zentrum – eine grundlegende Voraussetzung, um als professioneller Gastgeber erfolgreich zu sein. Doch die Führungsebene allein kann Qualität nicht sicherstellen. Das Q-Programm bindet aus diesem Grund die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Beginn weg ein und fördert so die Eigeninitiative sowie die Dienstleistungsorientierung im Team – was wiederum systematisch Verbesserungsprozesse anstösst.

Davos – 150 Jahre am Puls der Zeit Davos präsentiert sich heute gemeinsam mit seinem Nachbarort Klosters als eine grosse, moderne und erfolgreiche Feriendestination. Der Grundstein zu diesem Erfolg wurde vor 150 Jahren gelegt, als am 8. Februar 1865 die ersten Wintergäste im Landwassertal eintrafen. Dieses Datum gilt als der Beginn des Wintersportortes Davos und wurde im Winter 2014/15 gefeiert. Bis zum 8. Februar 1865 war Davos als Sommer-Höhenkurort bekannt. An jenem besagten Tag entstiegen vor dem Rathaus Dr. Friedrich Unger und Hugo Richter aus Deutschland einem Pferdeschlitten. Sie setzten ihre letzte Hoffnung in die Wirkung der Davoser Höhenluft. Obwohl im Rathaus Zimmer zur Verfügung standen – diese aber nicht beheizt waren – wurden die beiden geschwächten Patienten mit einem Schlitten ins Hotel Strela gebracht, in dem vier warme Zimmer zur Verfügung standen. Alsbald begannen Unger und Richter, zum Erstaunen der Einheimischen, auf einem mit Brettern belegten Heu-Schlitten, Kur zu machen. Die Kur zeigte schon nach kurzer Zeit Erfolg und die beiden fühlten sich wieder arbeitsfähig. Schon bald konnte man sie sogar auf dem Davosersee beim Schlittschuhlaufen beobachten. Dr. Friedrich Unger wirkte nach seiner vollständigen Genesung über 20 Jahre als Arzt in Davos. Hugo Richter heiratete die Davoserin Magdalena Michel und übernahm die Leitung der Pension Strela. Er kehrte aber bald zu seinen beruflichen Wurzeln zurück und siedelte am 1. Januar 1872 sein Verlagsgeschäft nach Davos über. Ab 1881 liess er die "Davoser Blätter" und das «Davoser Wochenblatt» in seiner Buchdruckerei in Davos drucken. Unter www.thepioneer. ch kann die Geschichte von Davos noch weiter verfolgt werden. Die Relevanz der Region ist ungebrochen. Dies unterstreicht unter anderem die hochstehende Hotellerie im Ort sowie das alljährlich in Davos stattfindende World Economic Forum, welches internationale Beachtung geniesst.

Gourmetgenuss in den Bündner Bergen Das Steigenberger Grandhotel Belvédère in Davos lockt mit einzigartiger Kulinarik Das Steigenberger Grandhotel Belvédère in Davos zählt zu den berühmtesten Grandhotels der Schweiz. Diesen Ruf verdankt es nicht zuletzt seiner einzigartigen kulinarischen Vielfalt. Ob Gourmetmenü, rustikale Finesse oder international angehauchter Snack – das Fünf-Sterne-Hotel lädt Feinschmecker und Gourmetliebhaber zu wahren Höhenflügen ein.

Bündner und internationalen Spezialitäten im Rahmen der Halbpension. Executive Chef Gernot Bischofberger und Küchenchef Maik Baatsch perfektionieren die Zutaten gekonnt zu einzigartigen Gourmet-Erlebnissen. Die Menüs umfassen fünf exquisite, aufeinander abgestimmte Gänge. Als zusätzliche Delikatessen werden ausgewählte Käsesorten und zarte Petit Fours vom Servierwagen gereicht.

Halbpension mit Gourmet-Highlights Gastlichkeit auf höchstem Niveau Gourmetmenüs auf höchstem Niveau werden im Restaurant «Belvédère» serviert. Das Besondere: Hotelgäste geniessen die feinsten

Promenade 89 • 7270 Davos Platz Tel. +41 81 415 60 00 www.davos.steigenberger.ch davos@steigenberger.ch

Auf 1560 Metern Höhe, inmitten der Alpenmetropole Davos, liegt das Steigenberger Grandhotel Belvédère. Das Haus vereint den Glanz der Belle Époque mit den Annehmlichkeiten der heutigen Zeit. Diese Mischung spiegelt sich auch in den 96 Zimmer und 30 Suiten wider. Entspannung und Wohlbefinden verspricht das «Belvédère Spa» mit Wellnessanwendungen und grosszügiger Badelandschaft vor dem traumhaften Panorama der Bündner Bergwelt.

Wunschlos glücklich schon bei Check-In:

Das Belvédère RUNDUM-SORGLOS-PAKET • • • • • • • • •

2 Übernachtungen in der Junior Suite inkl. Frühstück 1 Tagesskipass für das Skigebiet Parsenn Ski-Wachsservice am Anreisetag (bis 18 Uhr) 1 Fl. Champagner zur Begrüssung pro Zimmer 1. Abend: Käsefondue im Arvenstübli 2. Abend: 5-Gang-Gourmetmenü plus 2 Gänge vom Servierwagen 2 Cocktails an der Hotelbar Zugang zum Belvédère Spa Minibar und Highspeed WLAN inklusive

Ab CHF 489,– pro Person in der Junior Suite Kennwort: „Winter Guide“ Buchbar auf www.davos.steigenberger.ch/angebote, per E-Mail oder Telefon


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34 Ausrüstung

Richtig ausgerüstet, von Kopf bis Fuss Wer sich in den Schnee wagt, sollte gut vorbereitet sein – und die geeignete Ausrüstung mit sich führen. Wir haben uns bei Ausrüstern umgesehen – und präsentieren allen Winterfans eine Übersicht darüber, was man unbedingt mit «z’Berg» nehmen sollte. TEXT MARCEL SCHNEIDER

Die winterliche Schweiz bietet atemberaubende Landschaften. Aus diesem Grund suchen immer mehr Menschen die Abgeschiedenheit der Berge. Wer diesen Genuss voll auskosten will, darf sich aber nicht unvorbereitet ins Schneegestöber stürzen. Funktionskleidung ist ein Muss. Wer zudem Wanderwege erkunden will, sollte zudem einen praktischen und bequemen Rucksack sowie geeignete Schuhe haben – das sind die Voraussetzungen für einen Wintertrip, der positiv in Erinnerung bleibt. Das wortwörtliche Fundament einer guten Winterbekleidung bilden die Schuhe. Wer Ski fährt oder auf dem Snowboard steht, muss sich da wenig Sorgen machen, das Schuhwerk ist durch das Sportgerät quasi vorgegeben. Doch wie steht es um die Wanderer? Wir haben bei Experten aus Sportgeschäften nachgefragt, was denn

einen guten Schuh ausmacht. Wichtigstes Kriterium ist – keine Überraschung – der Halt. Der Schuh muss eine gute Passform aufweisen. Spürt man bereits beim Anprobieren Druckstellen, sollte man ein anderes Modell ins Auge fassen. Aber: Die Schuhe sind für den Outdoor-Einsatz gedacht und fühlen sich darum generell sperriger an, als ein Paar durchgetragene Turnschuhe. WER DIE WAHL HAT Auch bei der Auswahl des Schuhmodells stellt sich für Experten die Frage: Was will ich damit? Bei anstrengenden und anspruchsvollen, langen Wanderungen ist beispielsweise ein Schuh gefragt, der keine zu starke Isolation aufweist. Denn dann kommt es zu starker Hitzeentwicklung, welche die Wanderung nicht eben angenehmer macht. Und wer wirklich in die verschneite Wildnis abtauchen will, sollte sich über Schneeschuhe Gedanken machen, wissen Kenner. Manche Wanderschuhe sind dafür mit entsprechenden Auflagen ausgerüstet, an denen sich die Schneeschuhe besser befestigen lassen. Hierbei gilt es ebenfalls darauf zu achten, dass diese Auslagen nicht zu Druckstellen führen. Und ein weiteres wichtiges Schuhmerkmal: Sie sollten einfach zu schnüren sein. So ist möglich, den Schuh festzuzurren, ohne die Handschuhe abstreifen zu müssen. NICHT ZU WARM, NICHT ZU KALT Von den Schuhen kommen wir zu den Beinkleidern und der Jacke. Auch hier stellt sich

wieder die Frage: Was für eine Wanderung plane ich? Natürlich sollten die Beinkleider der Witterung entsprechend ausgesucht werden. Profis aber wissen: Viele Tourengänger setzten zu stark auf isolierende Produkte. Dabei haftet Schnee nicht wirklich gut an den Klamotten und durchnässt auch nicht so stark wie Regen. Statt also Hosen und Jacken zu tragen, die den Körper völlig isolieren und so das Schwitzen fördern, sollte man auf Produkte setzen, die Kühlung/ Durchlüftung ermöglichen. Tragekomfort ist ein weiterer wichtiger Faktor. Nur weil eine Jacke oder eine Hose funktional sein soll bedeutet das nicht, dass sie deswegen unbequem sein muss. Zudem ist es falsch, zu dicke Kleidung zu tragen. Anstatt einer zu warmen Jacke empfiehlt es sich, mehrere Schichten zu tragen, so dass man sich einfach auf jede Situation einstellen kann. Also Tenue-Erleichterung bei warmem Wetter, und dickeres Einpacken wenn der Schneefall einsetzt. Dieses Vorgehen empfiehlt sich nicht nur für Tourengänger, sondern auch für Pistenfahrer. DIE RICHTIGE PFLEGE IST EIN MUSS Funktionsbekleidung will richtig gepflegt werden. Damit die Ausrüstung für den nächsten Einsatz wieder voll einsatzbereit ist, sollte diese imprägniert werden. Zwar bleiben Funktionstextilien auch nach dem Waschen wasserdicht, aber nur eine fachgerecht erneuerte Imprägnierung stellt die vollständige Atmungsfunktion und den ur-

sprünglichen Tragkomfort wieder her. Da die abdichtende Membrane (zum Beispiel aus Gore-Tex) in der mittleren Materialschicht platziert ist, kann sich die Aussenschicht vermehrt mit Wasser vollsaugen. Dadurch ist die Jacke bei Nässe weniger warm und merklich schwerer. Herkömmliche Spray-Imprägnierungen stellen zwar die wasserabweisenden Eigenschaften wieder her, gleichzeitig werden aber die Poren teilweise verschlossen, und die beim Schwitzen entstehende Feuchtigkeit kann nicht mehr ungehindert austreten. Auch können solche aufgesprayten Präparate schnell wieder weggewaschen werden. Tipp: Spezialisten wie Nikwax bieten Imprägnierungen an, welche die Wasserdichtigkeit dauerhaft und ohne Beeinflussung der Atmungsaktivität wiederherstellen. Die Imprägnierung wird einfach in die Textilien eingewaschen. Dazu wird es nach dem regulären Waschgang wie ein Waschmittel in die Waschmaschine gegeben. Dabei darf die Kleidung – ganz im Gegensatz zu herkömmlichen Imprägnierungen – auch noch nass sein. Die Nikwax-Artikel sind im Sportfachhandel erhältlich. DIE LAST VERTEILEN Damit das Kleider-Zwiebel-Prinzip funktioniert, sollte man im Schnee idealerweise einen Rucksack dabei haben. Der sollte genügend Platz bieten für Klamotten und allfällige Wechselwäsche. Abfahrtssportler können diesen, wenn er sie nicht stört, entweder beim Fahren tragen, oder ihn an

der Station verstauen. Wanderer sollten auf einen Rucksack setzen, der auch noch genügen Platz bietet für die Verpflegung. Erneut muss man hier das Outdoor-Mantra anwenden: Welche Art Wanderung schwebt mir vor? Wer sich tagelang in der Wildnis aufhalten will und darum ein Zelt mit sich führt, braucht entsprechend mehr Stauraum im Gepäck. Die meisten Outdoor-Fans werden aber Tages-Touren unternehmen und in Hotels oder SAC-Hütten nächtigen. Zudem bieten manche Reiseveranstalter an, das Gepäck von Hotel zu Hotel zu transportieren, so dass man nur mit einem Tages-Gepäck unterwegs ist. Für derartige Touren tut es bereits ein kleinerer Rucksack. Wichtig: Er muss gut am Rücken aufliegen und sollte nicht zu viel «Spiel» haben. Fehlen noch Mütze, Handschuhe und Sonnenbrille, um das Outdoor- oder Pisten-Outfit zu komplettieren. Mütze und Handschuhe kann man nach eigenem Gutdünken auswählen. Es kann sich lohnen, eine zweite Mütze mitzunehmen, falls die erste irgendwann durchgeschwitzt ist, was besonders bei starken Windböen unangenehm ist. Bei der Wahl der Sonnenbrille sollte man darauf achten, dass das Modell den Augenbereich wirklich komplett umschliesst. So wird nicht nur verhindert dass einem der Wind in die Augen bläst, auch seitlichem Sonnenstrahleinfall wird vorgebeugt. Im Gebirge bei Sonnenschein kann dieser äusserst unangenehm sein.

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Lara Gut 35

Grosses Potenzial – aber kann sie es abrufen? Die neue Ski-Weltcup-Saison steht vor der Tür. Die Schweizer Hoffnung bei den Damen heisst einmal mehr Lara Gut. Ein Portrait. TEXT PATRICK HUNKELER

FULMINANTER START IM WELTCUP Unvergessen bleibt die erste Weltcup Abfahrt von Lara Gut. Im Februar 2008 stand sie als Siebzehnjährige beim Heimrennen in St. Moritz als Dritte auf dem Podest. Ein Rennen, das Gut wohl gewonnen hätte, wenn sie nicht kurz vor der Ziellinie gestürzt wäre. Nicht ganz ein Jahr später konnte die Tessinerin am gleichen Ort ihren ersten Weltcupsieg feiern. Mit zwei Silbermedaillen – in Abfahrt und Super G – an der WM in Val-d’Isère 2009 liessen sie die Schweiz jubeln. Diese frühen Erfolge steigerten die Erwartungshaltung der einheimischen Skifans ins Unermessliche. Lara Gut galt als das grösste Talent im Schweizer Skisport seit Vreni Schneider und viele sahen in ihr eine zukünftige Gesamt-Weltcupsiegerin. Dann der grosse Schock: Ohne ein Rennen gefahren zu sein, war die Olympia-Saison für Lara Gut vorbei. Beim Riesenslalom-Training im herbstlichen Saas Fee stürzte sie schwer und erlitt dabei eine Luxation an der rechten Hüfte. Der Traum einer olympischen Medaille war vorerst ausgeträumt. WARTEN AUF DEN GANZ GROSSEN ERFOLG Lara Gut kehrte in der Saison 2010 / 2011 auf die Skipiste zurück. Sie gewann zwar ein Weltcup-Rennen, machte aber vor allem durch den öffentlichen Knatsch mit dem Schweizer Skiverband wegen Nichtbeachten von Kleidervorschriften Schlagzeilen. Sie wurde daraufhin mit einer Sperre für zwei Rennen belegt. Bei der WM Garmisch Partenkirchen blieb sie ohne Medaille. Auch die folgende Saison verlief eher enttäuschend. Lara Gut erreichte im Weltcup keinen einzigen Podestplatz. Ein weiterer Weltcupsieg und eine weitere WM Silbermedaille im Super-G liessen im Winter 2012 / 2013 einen leichten Aufwärtstrend erkennen. In der Saison 2013 / 2014 gelang der Tessinerin mit sieben Weltcupsiegen endlich der Durchbruch an die Weltspitze. Nur an den Olympischen Spielen in Sotschi blieb sie mit Bronze in der Abfahrt hinter den Erwartungen zurück. Dass die Spiele in einem Staat ausgetragen wurden, welcher die Menschenrechte nicht achte, kritisierte Gut öffentlich. Die letzte Saison mit Weltmeisterschaften Vail / Beaver Creek war wieder ein Rück-

schritt. Zwar verbuchte sie zwei Siege im Weltcup, sowie die WM-Bronzemedaille in der Abfahrt, aber zufrieden konnte Lara Gut mit ihrer Saison nicht sein. Einmal mehr klafften Anspruch und Wirklichkeit zu weit auseinander. Und wenn der Erfolg nicht da ist, sind die Kritiker nicht weit weg. Einige Beobachter stellten plötzlich die charakterlichen Eigenschaften in Frage. Der Rennchef von ihrem alten Ausrüster meinte zum «Blick» leicht pikiert: «Lara ist sehr anspruchsvoll und hat ihre eigenen Vorstellungen. Unter diesen Bedingungen ist es manchmal schwierig, eine gute Beziehung mit ihr zu pflegen.» Sie wolle nicht auf erfahrene Leute hören, die es vielleicht besser wissen würden. FEHLT LARA GUT EIN ERFAHRENER CHEFTRAINER? Lara Gut, die sich immer noch mit ihrem Vater Pauli als Trainer auf die Saison vorbereitet, schliesst sich während der Saison dem Schweizer Frauen-Team an. Zu Beginn von Laras Karriere war der Tessiner Mauro Pini für ihre technische Ausbildung verantwortlich. Vom Sommer 2011 bis zum Herbst 2013 war der Italiener Luca Agazzi als Co-Trainer engagiert. Seither ist Pauli alleiniger Trainer im Team Gut, dem auch Laras Bruder Ian angehört. Dass sie ohne externen Cheftrainer arbeitet, wurde in der Skiszene schon länger hinter vorgehaltener Hand diskutiert. Stefan Ablanalp, ehemaliger Abfahrtstrainer der Schweizer Frauen und von Lindsey Vonns Amerikanerinnen, kritisierte sie vor ein paar Monaten im «Blick» offen: «Lara muss an der Konstellation in ihrem Team etwas ändern, sonst steht sie auch in fünf Jahren noch ohne grosse Gesamtweltcup-Kugel da.» Sich von Aussenstehenden sagen zu lassen, was für sie das Beste ist, kam für die selbstbewusste und temperamentvolle Tessinerin wohl nicht in Frage. Aber ein paar Veränderungen hat Lara Gut durchaus vorgenommen. Sie hat mit Patrice Morisod, dem ehemaligem Chef der Franzosen, sowie kürzlich auch für drei Wochen mit Daniel Albrecht trainiert. Trotzig, wie es manchmal Art ist, geht sie ihren Weg weiter. Sie dafür zu kritisieren, ist aber kurzsichtig. Zum Streiten braucht es immer zwei. Lara Gut ist mit 24 Jahren noch jung und muss einfach die richtige Konstellation finden, damit sie konstant Erfolg haben kann. «Sehr wahrscheinlich ist in vielem ihr italienisches Temperament zum Verhängnis geworden», glaubt Ex-Weltmeister Daniel Albrecht. Passe ihr etwas nicht, sage sie es der entsprechenden Person mitten ins Gesicht. «Weil wir Schweizer mit dieser Art von Kommunikation ganz schlecht umgehen können, hat das in der Vergangenheit für viel Unruhe und unnötigen Verschleiss gesorgt.»

MATERIALWECHSEL ALS CHANCE? Zur neuen Saison wechselte Lara Gut von Rossignol zur österreichischen Ski-Marke Head, bei der auch die beiden Topfahrerinnen Lindsey Vonn und Anja Fenninger unter Vertrag stehen. Kein Hersteller hat bei der Weltmeisterschaft in den USA mehr Medaillen gewonnen als Head. Jetzt reihenweise Siege von Lara Gut zu erwarten, wäre aber übertrieben. Denn ein Skimarkenwechsel hat es in sich. Eine Skirennfahrerin braucht eine ganze Weile, um das Material dem Fahrstil anzupassen. Da stecken viele Dutzende Stunden Abstimmungsarbeiten dahinter. Beim Schneetraining auf dem italienischen Stilfser Joch im Juni konnte sie auf die Hilfe vom Schweizer Ex-Skistar Didier Cuche zählen, der immer noch bei Head unter Vertrag ist. Zusammen mit Chris Krause – seinem ehemaligen Servicemann

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– der jetzt für Gut verantwortlich ist, habe man die Fahrerin auf die Feinheiten des Materials hinweisen können. «Es ging darum, ihr einen ersten Eindruck zu vermitteln, wie sich Veränderungen an den verschiedenen Komponenten auswirken. Es kommt stark auf das Gefühl der Fahrerin an, dieses Gefühl muss man dann in Worte fassen, damit der Servicemann weiss, wie das Material zu präparieren hat.» Für jede Disziplin braucht eine Skirennfahrerin bis zu zwanzig Paar Ski. Diese müssen auf verschiedene Bedingungen angepasst werden. Hier geht es nicht nur um Beläge, auch der Kantenschliff, die Bindungsplatten und die Skischuhe, alles wird aufeinander abgestimmt. Und das für ganz unterschiedlichste Schneeverhältnisse. «Lara hat ein gutes technisches Verständnis und spürt Veränderungen sehr gut, somit kann sie dem Servicemann

wertvolle Informationen liefern, das ist ein Riesenvorteil.» LARA GUT IST DIE EINZIGE SCHWEIZER SIEGFAHRERIN Bei nur noch drei Frauen in der Schweizer Skinationalmannschaft ist Lara Gut die klare Teamleaderin. Der Fokus wird nach einigen Rücktritten noch mehr auf sie gerichtet sein. Ob sie wieder zur Siegfahrerin wird, hängt sicher damit zusammen, wie gut sie mit dem neuen Material zu recht kommt. Die Trainings waren auf jeden Fall vielversprechend. Didier Cuche glaubt an Lara Gut: Sie werde ganz sicher Podestplätze erreichen, ob sie um die grosse Kugel mitkämpft, werden wir sehen, liess Cuche kürzlich vermelden. Auch Daniel Albrecht ist durchaus zuversichtlich und meinte nach den Trainingsstunden mit Lara Gut: «Sie ist eine absolute Ausnahmeathletin, die bisher klar unter ihrem Wert geschlagen wurde.»

«Ich konnte es kaum glauben» Skitrainer Paul Gut im Gespräch

Lara Gut, Mitglied der Nationalmannschaft von Swiss-Ski, ist eines der erfolgreichsten Jungtalente der letzten Jahre und hat, nebst zahlreichen weiteren Erfolgen, bereits drei Silbermedaillen bei Weltmeisterschaften gewonnen. Eine wichtige Rolle in ihrer Karriere spielt Vater Paul Gut, der sie seit 2009 als Haupttrainer betreut. Herr Gut, wie haben Sie Phiten kennengelernt? Während einer Wanderung traf ich einen Freund, der Gigathlon-Rennen läuft und wegen Knieproblemen ans Aufhören dachte. Die Ärzte wollten ihn operieren, doch seit er Phitenpflaster auf den Knien trug, konnte er wieder Sport treiben. Ich erzählte ihm von meiner chronischen Ellbogenentzündung, die mich seit Jahren quält und er empfahl mir, Phitenpflaster zu probieren. Als ich das Produkt drei Tage angewendet hatte, war die Entzündung weg. Ich konnte es kaum glauben! Sie haben die Tapes auch anderen Skifahrern zum Testen gegeben. Welche Rückmeldungen erhielten Sie? Ein Weltcup Topathlet konnte zum Beispiel seit einigen Wochen wegen Knieschmerzen nicht richtig trainieren. Er testete ein Phitenpflaster. Am Tag danach konnte er ohne Schmerzen trainieren. Beim nächsten Rennen wurde er Zweiter. Die Reaktion war entsprechend positiv! Und wie reagierte Lara auf die Produkte? Am Anfang war sie relativ skeptisch – aber dann war sie nur noch begeistert.


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