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JAN 21
WINTER
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Wendy Holdener
Die Schweiz fährt Ski.
Aber sicher!
Seite 6: Die Skirennfahrerin im Interview W
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Marco Kunz
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Seite 12: Der Mundartkünstler über seinen Winter
Michelle Gisin Seite 14: Wie die Skirennfahrerin die Saison meistert
Marco Odermatt Seite 15: Was dem Skirennfahrer an der kalten Jahreszeit gefällt
Mike Oesch Seite 18: Der Schweizer Musiker über seinen perfekten Skitag
Interview
DIVERTIMENTO
«Wir können über fast alles lachen» Lesen Sie mehr auf www.fokus.swiss
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EDITORIAL
WWW.FOKUS.SWISS LESEN SIE MEHR... 04 Winterkarte 06 Wendy Holdener 10 Profilinterview: Divertimento 12 Marco Kunz 14 Michelle Gisin 15 Marco Odermatt 18 Mike Oesch
Sind unsere Skigebiete systemrelevant?
FOKUS WINTER. PROJEKTLEITUNG: Petra Stocker COUNTRY MANAGER: Pascal Buck PRODUKTIONSLEITUNG: Miriam Dibsdale
A
ls Tina Maze, mehrfache Weltcup- und Gesamtweltcup-Siegerin aus Slowenien, nach einem Training zur Ski-WM 2013 im Schladming von einem Journalisten gefragt wurde, wie der Schnee im Training gewesen sei, antwortete sie: «Weiss, wie immer.» Tags darauf wurde sie Super-G-Weltmeisterin.
Es ist eine Errungenschaft der Schweizer Politik, dass über Entscheide hitzige Debatten geführt werden können – das ist richtig und wichtig. Aus der Perspektive der Aktion «Die Schweiz fährt Ski – aber sicher!» erachten wir es als Ausdruck einer sensiblen Corona-Politik,
In der Wintersport-Saison 2020/21 ist der Schnee ebenfalls weiss wie immer. Doch anders als in anderen Jahren macht die Coronapandemie nicht nur den Ski-Weltcup zur Zitterpartie, sondern sie sorgt in allen Winterdestinationen für Unsicherheit. Immerhin haben die Verantwortlichen in der Schweiz zuletzt etwas aufatmen können: Sie hatten alles dafür getan, um zuerst die Behörden und dann die Gäste davon zu überzeugen, dass ihre Schutzkonzepte funktionieren und die Wintergäste sicher sind. Und nun steht fest: Der Start in die Saison ist gelungen. Die Basis dafür bildet das durchdachte Schutzkonzept des Dachverbandes Seilbahnen Schweiz, das die Destinationen individuell ergänzt haben: Die einen begrenzen die Kapazitäten, andere öffnen ihre Pisten am Morgen früher als sonst, Dritte bieten Nacht-Skifahren und wieder andere setzen verstärkt auf Schneeschuhwanderungen oder Langlauf. Auf der Website www. dieSchweizfaehrt.ski sind alle Massnahmen aufgeführt. Herausgefordert von der Pandemie, haben die Destinationen ihre Innovationskraft unter Beweis gestellt. Gemeinsam mit Partnern wie Ticketcorner oder den Machern der Mindful-App sind sie dabei, die Skigebiete von der Reservierung über den Ticketkauf bis zum Parkplatzleitsystem integral zu digitalisieren – mit grossem Erfolg. Einzelne neu eingeführte Schutzmassnahmen kommen bei der Bevölkerung teilweise so gut an, dass sie über die «Corona-Saison» hinaus Bestand haben werden.
Die Gäste wissen, dass es in dieser Saison nicht selbstverständlich ist, über herrlich verschneite Hänge zu fahren. - LORENZ FURRER, MIT-INITIATOR UND PROJEKTLEITER «DIE SCHWEIZ FÄHRT SKI – ABER SICHER!»
dass der Bundesrat und die meisten Kantone den Skiund Wintersportbetrieb ermöglichen. Denn hier geht es um weit mehr als ein Privileg für Wintersportlerinnen und Wintersportler. Für zahlreiche Bergregionen ist der Wintersport die Raison d’être. Damit vermitteln sie ihre Werte, ihre Schönheit, ihre Vielfalt oder ihre Kultur; damit stellen sie aber auch Tausende von Arbeitsplätzen sicher, die auf einem sorgfältig ausbalancierten Netzwerk aus Bergbahnen, Hotellerie, Gastronomie, Retail, Dienstleistungen und mehr beruhen. Solche Orte sind Teil unseres Systems und Träger unserer Kultur. Der Skisport bildet eine Brücke zwischen Stadt und Land und somit über einen Graben, der sich immer weiter öffnet. Aus dieser Optik betrachtet könnte man sagen: Ja, unsere Skigebiete sind systemrelevant. Die Gäste wissen, dass es in dieser Saison nicht selbstverständlich ist, über herrlich verschneite Hänge zu fahren. Sie schätzen den Effort, den die Wintersportdestinationen leisten. Zeugnis davon ist nicht zuletzt, dass sie die Schutzmassnahmen respektieren und sich umsichtiger verhalten – auf und neben der Piste. Letztlich ist es doch so: Der Bundesrat hat bewiesen, dass er den übergeordneten Stellenwert des Wintersportes anerkennt. Die Gäste akzeptieren die Schutzmassnahmen anstandslos. Und der Schnee ist in diesem Winter so weiss wie schon lange nicht mehr. Sollte diese wunderbar gestartete Wintersport-Saison doch noch abgebrochen werden müssen, wäre dies einzig wegen des Virus. Wir hoffen, dass uns Corona den Sieg, eine wunderbare Wintersaison in der traumhaften Bergwelt geniessen zu können, nicht auf einmal noch vor der Nase wegschnappt – es wäre unfair. www.dieschweizfaehrt.ski
TEXT: Patrik Biberstein, Fatima Di Pane, Kevin Meier, Lars Meier TITELBILD: iStockphoto.com LAYOUT: Anja Cavelti DISTRIBUTIONSKANAL: Tages-Anzeiger, Januar 2021 DRUCKEREI: DZZ Druckzentrum AG
SMART MEDIA AGENCY AG Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Tel +41 44 258 86 00 info@smartmediaagency.ch
Viel Spass beim Lesen! Petra Stocker Senior Projektleiterin
TEXT LORENZ FURRER
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AROSA BERGBAHNEN AG BRANDREPORT
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Auf der Weltcupstrecke alpines Schneesportvergnügen erleben Chur liegt bei der Mehrheit der Wintersportfans wohl nicht im Bereich von «Top of Mind», wenn es um einen aktiven Wintersporttag geht. Doch neben dem Hausberg Brambrüesch ist die Bündner Hauptstadt auch der ideale Ausgangspunkt für eine abwechslungsreiche Rundtour im bekannten Schneesportgebiet Arosa Lenzerheide. Dieses bietet mit 225 Pistenkilometern auf drei Talseiten besonders viel Abwechslung – auch für mehrere Tage.
I
n rund 20 Minuten erreicht man vom Postautodeck, direkt beim Bahnhof Chur gelegen, das Portal Churwalden und damit die erste von insgesamt 14 Einstiegsstellen ins Wintersportparadies Arosa Lenzerheide. Nach der Bergfahrt mit der modernen Panoramabahn Heidbüel lädt die Morgensonne auf der Talseite Heidbüel/Scalottas bereits frühmorgens zum Verweilen und Sonnetanken ein. Das schneesichere Schneesportgebiet Arosa Lenzerheide überzeugt nicht nur mit 225 km präparierten Pisten bis auf 2865 m ü. M., sondern auch einem vielseitigen Angebot verteilt auf drei Talseiten. Wem die Pisten zwischen Heidbüel und Scalottas zu wenig steil sind, findet auf der gegenüberliegenden Talseite Rothorn/Motta nicht nur dank der «Silvano Beltrametti» Weltcupstrecke alpines Schneesportvergnügen der Superlative. In den Morgenstunden sind die Pisten griffig und bieten Platz für schnittige Kurven. Vom Rothorngipfel auf 2865 m. ü. M. erstreckt sich ein Panorama über 1001 Berggipfel. Verbunden sind die beiden Talseiten in Lenzerheide mit der Sesselbahn Obertor zwischen Proschieri und Heimberg. Urdenbahn – die schnellste Pendelbahn der Schweiz Für den perfekten Abschluss der eintägigen Rundtour gelangen die Wintersportler mit der Urdenbahn, der schnellsten Pendelbahn der Schweiz, innert drei Minuten vom Urdenfürggli in Lenzerheide zum Hörnli in Arosa. Die Pisten von Arosa liegen auf einer weitläufigen Sonnenterrasse, am Ende des Tales Schanfigg, frei von jeglichem Durchgangsverkehr und umgeben von einer idyllischen Bergwelt. Mit den anspruchsvollen Abfahrten mit traumhafter Aussicht vom Weisshorn oder Brüggerhorn, verschiedenen Snowpark Areas, zahlreichen
EarlyBird- und Vollmond-Angebote in Arosa und Lenzerheide Bergerlebnisse der besonderen Art. Denn bereits kurz vor Sonnenaufgang können Frühaufsteher die ersten Spuren in die unberührte Piste ziehen. Und bei Vollmond wartet die nächtliche Aussicht über 1001 ins Mondlicht getauchte Bergspitzen auf unermüdliche Wintersportler.
Panorama- und Genusspisten oder dem kostenlosen und öffentlich zugänglichen Anfängerbereich des Honiglands bietet Arosa Pistenvergnügen für jeden Geschmack. Auf der Heimfahrt nach Chur sorgt die Zugstrecke der Rhätischen Bahn für imposante Aussichten und ein entspannendes Ruckeln. Und damit auch der Geldbeutel entspannt, ist die Benützung des Postautos und der Rhätischen Bahn zwischen Chur – Lenzerheide – Tiefencastel sowie Chur – Arosa im Schneesportticket Arosa Lenzerheide integriert und damit kostenlos. Ausgezeichnete Unterkünfte Wer das 225 km grosse Schneesportgebiet nicht nur an einem einzigen Tag entdecken möchte, findet in den
beiden Ferienregionen Arosa und Lenzerheide natürlich auch Unterkünfte für jeden Geschmack und jedes Budget. Beispielsweise das Valsana Hotel & Appartements sowie das Tschuggen Grand Hotel in Arosa oder das Maiensässhotel Guarda Val, das Hotel Schweizerhof, das Valbella Resort oder die Privà Alpine Lodge in Lenzerheide – allesamt Betriebe, die es in das Rating «Die 125 besten Hotels der Schweiz» von Hotelexperte Karl Wild geschafft haben. Bergerlebnisse der Extraklasse Für Abwechslung während einem mehrtägigen Aufenthalt in Arosa Lenzerheide sorgen diverse Angebote am Berg. Neben dem wöchentlichen Nachtskifahren auf den beleuchteten Pisten bieten auch die
Wer den präparierten Pisten zwischendurch gerne den Rücken kehrt, findet in Arosa Lenzerheide tiefverschneite Couloirs und steile, mit Felsvorsprüngen durchzogene Hänge. Das Parpaner Rothorn und das Arosa Weisshorn gehören zu den Geheimtipps unter den Schweizer Freeride Bergen. Naturerlebnis pur, abseits der gesicherten Pisten, bietet die «Skisafari Arosa - Lenzerheide –Tschiertschen» oder die neue «3-Bahnentour» – ein Highlight, das so in seiner Art in den Alpen einzigartig ist. Mit nur einem gebuchten Ticket kann die Tour in Arosa, Lenzerheide, Tschiertschen oder Davos gestartet und sowohl als Ein- aber auch als Mehrtagestour realisiert werden. Für etwas mehr Gemütlichkeit sorgt das grosszügige Winterwanderwegnetz in Arosa Lenzerheide. Dieses führt Winterwanderer auch mitten durch das Schneesportgebiet und ermöglicht in den bedienten Berghütten zu verweilen und auf den zahlreichen Liegestühlen den Tag ausklingen zu lassen. Zumindest sobald sich die epidemiologische Lage wieder verbessert hat. Bis dahin bieten die Berggastronomen in Arosa Lenzerheide ein vielseitiges Take-Away Angebot am Berg. Alle Informationen zum Schneesportgebiet Arosa Lenzerheide gibt es auf arosalenzerheide.swiss.
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Es ist wieder soweit! Die ersten Skigebiete haben ihre Tore eröffnet und sind bereit für einen ereignisreichen Winter. Ob mit Freunden oder der Familie: Für jeden gibt es das passende Angebot. Ein Überblick.
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REGIONEN 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25.
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Grüsch-Danusa Arosa Lenzerheide Viamala Klosters-Madrisa Disentis-Sedrun Andermatt Nendaz Région Dents du Midi Flumserberg Melchsee-Frutt Engelberg Titlis Rothenflue-Mythenregion Holzegg-Mythenregion Illgau Rigi Sattel-Hochstuckli Stoos Fronalpstock Hoch-Ybrig Schwägalp/ Säntis Schwebebahn Gstaad Leukerbad Adelboden Lenk Kandersteg
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Die Madrisa – das Familienparadies hoch über Klosters. Neben 31 Pistenkilometern erwarten die Gäste vom Übungsgelände «Madrisa-Land» über den Kinderskicross bis hin zum 8.5 km langen Schlittelweg abwechslungsreiche Schneeerlebnisse. Auf den attraktiven und grosszügigen Winterwanderwegen eröffnet sich eine herrliche Aussicht auf das Prättigau und die umliegende Bergwelt fernab vom Massentourismus.
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Appenzell Innerrhoden
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10. Flumserberg
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Der Flumserberg ist als Naherholungsparadies zwischen Zürich und Chur bekannt, das Jung und Alt, Familien und Gruppen gleichermassen in seinen Bann zieht. Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Freizeit in der Natur aktiv zu gestalten. Sei es Pistenvergnügen auf Ski oder Snowboard, auf zwei Kufen um die Kurven, Schritt für Schritt durch die traumhafte Winterlandschaft oder auf schmalen Latten über die Loipen – am Flumserberg ist für alle etwas dabei. Infos unter: www.flumserberg.ch
Tessin
22. Leukerbad – Quelle zum Glück
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Le Gruyère AOP Vacherin Fribourgeois AOP Tête de Moine AOP St.Galler Bratwurst IGP Saucisson Vaudois IGP Saucisse aux choux IGP Walliser Raclette AOP Vacherin Mont d'Or AOP
Ein breites Schneesportangebot wartet in Leukerbad. Sowohl das Skigebiet Torrent, der Snowpark Sportarena als auch die Gemmi bieten zahlreiche Wintererlebnisse. Hotels mit eigenen Thermalbädern (nur für Hotelgäste) haben weiterhin geöffnet. Dank konsequent umgesetzten Schutzmassnahmen geniessen die Gäste wohltuende und sichere Ferien im Bäderdorf Leukerbad.
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INTERVIEW WENDY HOLDENER
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«Ich habe immer gehofft, dass der Traum ‹Skirennfahrerin› aufgeht» Wendy Holdener spricht mit «Fokus» über ihre Liebe zum Skisport und zur Heimat und verrät, wie sie mit Rückschlägen umgeht. INTERVIEW PATRIK BIBERSTEIN
hier zu Hause in der Region, aber die sind schwierig zu beschreiben oder erklären. So oder so gibt es viele Ecken hier in der Schweiz, die ich liebe. Mein persönlicher Sechser im Lotto ist natürlich, wenn wir die Rennvorbereitung im Hoch-Ybrig absolvieren – dann kann ich gleichzeitig auch zu Hause sein.
Frau Wendy Holdener, wie kamen Sie zum Skisport und was bedeutet er Ihnen? Ich bin in eine ski-fanatischen Familie geboren worden (lacht). Meine Eltern fuhren schon mit grosser Leidenschaft Skirennen, meine beiden älteren Brüder ebenso. Natürlich tat auch der Ort – ich bin ja in Unteriberg im Hoch-Ybrig aufgewachsen – sein Übriges: Da fährt man im Winter entweder Ski oder geht Langlaufen. So war ich eigentlich schon immer auf den Skiern, kam sozusagen mit Skiern an den Füssen zur Welt (lacht).
Gibt es Orte in der Schweiz, die Sie gerne noch entdecken möchten? Wenn ja, welche? Ich muss zugeben, ich habe noch nicht alles gesehen – ich war zum Beispiel noch nie am Caumasee. Es gibt so einige Bergseen, die ich bereits auf Bildern gesehen habe, zu welchen ich gerne einmal hinwandern würde. Ehrlich gesagt war ich noch nicht in allzu vielen Städten, da gibt es noch einige, die ich sehr gerne sehen würde. Ich freue mich darauf, all dies noch zu entdecken! Dieses Jahr habe ich den Creux du Van auf meine Liste gesetzt und besucht.
Der Skisport bedeutet mir sehr viel – es ist meine grosse Leidenschaft und ein Stück weit auch mein Leben. Ich liebe es, Ski zu fahren und investiere praktisch alles in den Sport. Ich habe allerdings auch das Glück, dass mir der Sport schon sehr viel zurückgegeben hat.
Welchen Beruf würden Sie heute wohl ausüben, wenn Sie nicht Skirennfahrerin geworden wären? Wären Sie der Hotellerie treu geblieben? Ich habe die Lehre in der Hotellerie gemacht, weil der Zeitaufwand für eine Matur meines Erachtens nebst dem Sport zu gross gewesen wäre. Deshalb habe ich mich für die Hotelfachschule entschieden, aber wäre sonst wahrscheinlich nicht unbedingt auf diesen Beruf gekommen. Ich wollte einfach eine abgeschlossene Ausbildung haben – beruflich hatte ich immer gehofft, dass der Traum «Skirennfahrerin» aufgehen würde. Daher ist es schwer zu sagen, was ich sonst machen würde, ich wusste es nie wirklich, da hat auch die Berufsberatung nicht genützt (lacht). Wer ist Ihr grösstes Vorbild und weshalb? Ich finde Sportler allgemein sehr faszinierend; vielleicht, weil ich jetzt auch «dieses Leben» führe. Ich erfahre immer sehr gerne, wie Sportler mit verschiedenen Szenarien und Situationen umgehen. Ich war aber sicher immer ein grosser Fan von Didier Cuche! Ein weiteres ANZEIGE
Vorbild war für mich aber auch mein Bruder Kevin, der ja vor mir Ski gefahren ist – dem habe ich nachgeeifert! Sie müssen aufgrund Ihres Berufes oft reisen – was bedeutet Heimat für Sie? Das Nachhausekommen ist für mich jedes Mal aufs Neue ein sehr schöner Moment – die Rückkehr in ein vertrautes Umfeld, wenn ich «meine» Berge wiederhabe, den See und all das. Das gibt mir Kraft und Freude – und natürlich auch die Möglichkeit, meine Liebsten wiederzusehen! Haben Sie einen Lieblingsort in der Schweiz? Wenn ja, welcher und warum? Ich liebe es allgemein, in der Schweiz zu sein, das habe ich kürzlich wieder gemerkt. Ich war zuvor eine Woche unterwegs und wir haben auch nicht immer nur gut gegessen. Und jetzt die schönen Berge und das feine Essen wieder zu haben – das liebe ich. Lieblingsorte habe ich
Ich liebe es allgemein, in der Schweiz zu sein, das habe ich kürzlich wieder gemerkt.
Wo und wie tanken Sie Energie? Ich schlafe gerne (lacht). Aber auch baden oder Zeit mit meinen Freunden sowie in der Natur zu verbringen, das gibt mir Kraft und Energie. Was ich im Winter und Frühling sehr gerne mache, ist, mit den Tourenskiern Richtung Hoch-Ybrig los und dann von dort den Sonnenuntergang zu geniessen. Wer hat Sie in Ihrer bisherigen Karriere am meisten unterstützt? Es haben mir zwar sehr viele Menschen auf diesem Weg geholfen und helfen teilweise immer noch, aber diejenigen, die mich von Anfang an immer unterstützt haben, sind meine Eltern. Sie haben immer alles gemacht, um uns den Skisport – der ja doch ziemlich teuer ist – zu ermöglichen. Sie sind auch heute noch diejenigen, die mir am meisten helfen und immer an mich glauben. Was raten Sie jemandem, der eine ähnliche Karriere wie Sie anstreben möchte? Das Wichtigste ist, die Freude am Skifahren nicht zu verlieren. Denn es ist kein einfacher Weg, aber wenn man Freude an dem hat, was man tut, dann kann man es weit bringen. Man muss zwar hart arbeiten und viel investieren, aber es kommt auch sehr viel retour. Wie gehen Sie mit Rückschlägen und Niederlagen um? Ich bin sehr emotional – am Anfang geht mir sowas meist zu nah. Dann brauche ich auch einen Moment, um das zu verdauen. Nachher bin ich eher eine faktenorientierte Person. Im Sinn von: Warum ist das jetzt passiert? Wo
lag der Fehler? Woran muss ich arbeiten, was ändern, um dies künftig zu vermeiden? Sobald ich solche Sachen herausgefunden habe, kann ich aber nach vorne schauen, das Positive mitnehmen und weiterarbeiten. Was sind Ihre Ziele für die Saison 2020/21? Mein grosses Ziel ist die WM in Cortina im Februar. Klar, der Slalomsieg, der immer noch aussteht, den will ich auch noch holen – aber momentan bin ich etwas im Verzug mit dem Training. Daher muss ich erst mal die Ruhe wiederfinden und Zeit ins Training investieren. Deswegen werde ich wohl noch ein wenig Zeit brauchen, um dort auch wieder zuvorderst mitzufahren. Wie wirkte, respektiv wirkt sich, die Coronapandemie auf das Renngeschäft und Sie persönlich aus? Ehrlich gesagt hatten wir bisher ziemlich Glück diesbezüglich – klar, ich musste letzte Woche drei Mal zum Test antreten, das war ein wenig viel auf einmal. Aber abgesehen vom Testen und dem ständigen Maskentragen können wir normal unserem Tagesgeschäft nachgehen. Natürlich kann ich nicht mehr alle Freunde treffen, wegen des Ansteckungsrisikos und weil ich negativ getestet sein muss, um an einem Rennen teilzunehmen. Aber alles in allem kann man sagen, dass wir bisher sehr verschont geblieben sind. Entweder – oder Fondue oder Raclette? Schwierige Frage (lacht). Ich liebe beides, aber wenn ich mich entscheiden müsste – was ich eigentlich nicht möchte (lacht) – dann Fondue. Skiferien oder Strandurlaub? Ferien sind für mich am Strand. Glühwein oder Punsch? Punsch – Orangenpunsch! (lacht) In der Freizeit: Snowboarden oder Skifahren? Skifahren, aber ich möchte unbedingt mal wieder auf dem Snowboard stehen, auch wenn ich es nicht so wirklich beherrsche. Eigentlich wäre ich ja letztes Jahr Snowboarden gegangen, aber dann kam Corona. Einen Schneemann bauen oder einen Schneeengel machen? Schneeengel. Schlittschuhlaufen oder Schlitteln? Schlitteln! Hotel oder Ferienwohnung? Hmm… Ferienwohnung.
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* Siehe Teilnahmebedingungen, kein Kaufzwang.
Die Liebe zum Skisport wurde uns wohl auch so mitgegeben – die Eltern und Brüder lieben es auch immer noch und wann immer wir können, sind wir auf den Skiern. Auch wenn dies bei mir natürlich ein wenig komplizierter ist – ich bin ja hauptsächlich zu Hause, um mich zu erholen und muss natürlich auch auf Trainingseinheiten und Regeneration achten. Aber ich gehe zum Beispiel sehr gerne auf Skitouren und kombiniere dabei gleich Spass und Training. Trotzdem: Wenn es frisch geschneit hat und der Tiefschnee noch liegt, dann muss ich das natürlich ausnützen und auf die Piste!
FOTO ZVG
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SCHWYZ TOURISMUS BRANDREPORT
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Bergluft wittern im Herzen der Schweiz Der Kanton Schwyz hat einiges zu bieten: Entspannung, schöne Landschaften, Action und vieles mehr. Eine Aktion von Schwyz Tourismus macht es möglich, mehrere beliebte Bergdestinationen diesen Winter kostengünstig zu besuchen – Skitickets sind darin nicht inkludiert.
O
b Norden, Osten, Süden oder Westen: Der Urkanton Schwyz im Herzen der Schweiz ist von überall her schnell zu erreichen. Doch gute Erreichbarkeit ist bei weitem nicht das Einzige, was dieser Kanton zu bieten hat. Die Möglichkeiten reichen von einzigartigen Landschaften und Panoramen über Brauchtum und Tradition bis hin zu weltbekannten Kulturgütern und historischen Schauplätzen. Es zeigt sich wieder einmal: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Doch mit dem ächtSchwyz-Pass kann auch dieses Problem gelöst werden. Zu einem unschlagbaren Preis kann man aus acht beliebten Winterattraktionen drei auswählen und geniessen! Holzegg – Mythenregion Wintersportler aufgepasst: Von den Kleinsten bis zu den Erfahrenen kommen im Wintersportgebiet BrunniAlpthal alle auf ihre Kosten! Dafür sorgt eine vielseitige Infrastruktur für die ganze Familie wie auch Schlittelbahnen. Ständiger Begleiter ist dabei das wunderbare Panorama: die imposanten Felswände der Mythen wie auch der Weitblick Richtung Einsiedeln und Ybriger Berge.
Illgau – verstecktes Idyll In dieser 800-Seelen-Gemeinde lässt es sich herrlich entspannen, sei dies beim Beobachten des dort noch ausgeprägten Brauchtums oder in der herrlichen unberührten Natur. Über zahlreiche Winterwanderwege und Schneehschuhtrails gelangt man zu verschiedenen Aussichtspunkten, welche einem neue Perspektiven auf die Mythen oder den Schwyzer Talkessel eröffnen und zum Kraft tanken einladen. Rigi Seebodenalp Auf diesem kleinen, aber feinen Hochplateau kann man durchatmen. Verschiedene Winterwanderwege und Schneehschuhtrails laden zum Entdecken ein. Wer sich lieber etwas sportlicher betätigen möchte, erkundet das Plateau beim Langlaufen auf den Loipen. So oder so sind auch hier atemberaubende Aussichten inbegriffen: Eine herrliche Sicht über die Seenlandschaft oder doch lieber der eindrückliche Blick nach oben zur Rigi Kulm? Rigi Burggeist Ein Paradies für Familien – egal ob mit dem Schlitten oder zu Fuss, die wunderschöne intakte Naturlandschaft von Rigi Burggeist lohnt sich entdeckt zu werden. Wie immer im Kanton Schwyz ist auch hier ein herrliches Panorama zu bestaunen, speziell ab der Terrasse des Berggasthauses, von wo aus man an schönen Tagen bis zu Eiger, Mönch und Jungfrau sieht! Rigi – Königin der Berge Wenn die Bergkönigin zur Winterzeit ihr weisses Kleid überwirft, dann hat dies seinen ganz besonderen Reiz. Damit einher gehen abenteuerliche Schlittenfahrten, entspannende Winterwanderungen und
Erkundungstouren mit den Schneeschuhen. Nicht umsonst heisst es allenthalben «Rigi – wer sie kennt, liebt sie». Das Panorama und die Weitsicht sind hier einfach unvergleichlich. Rotenflue - Mythenregion Vom höchsten Ausgangspunkt in der Mythenregion führen viele Wege zum Glück: Aktivere vergnügen sich mit dem Schlitten. Für jene, die es etwas gemütlicher mögen, gibt es schöne Schneehschuhtrails und bestens präparierte Winterwanderwege. Selbstverständlich kommt man auf dieser Höhe auch in den Genuss einer herrlichen Rundumsicht auf die verschneiten Berggipfel und die imposante Schwyzer Berg- und Seen-Landschaft. Sattel-Hochstuckli Egal ob beim Schlitteln oder beim Winterwandern auf einem von sechs wunderschönen Wegen – auf dem Sattel-Hochstuckli vergnügt sich die ganze Familie! Doch das gibt auch Hunger. Verpflegen kann man sich bei geschlossenen Gasthäusern auch an Take-aways oder beim Grillieren an der Winterfeuerstelle. Wer zu Fuss unterwegs ist, sollte sich die spektakuläre Hängebrücke – eine der längsten Fussgängerhängebrücken Europas – keinesfalls entgehen lassen! Stoos-Fronalpstock Wer dem Alltag ein wenig entfliehen möchte, dem sei das Gebiet Stoos-Fronalpstock wärmstens ans Herz gelegt. Das Bergdorf ist autofrei und wartet mit zahlreichen Verlockungen im Genuss- wie auch Aktivitätsbereich auf. Ausserdem findet sich hier die steilste Standseilbahn der Welt und vom Gipfel des Fronalpstocks lässt sich
ein beeindruckendes 360°-Panorama geniessen: Von der Rütli-Wiese über zehn Seen – bis hin zum Schwarzwald an klaren Tagen.
So funktioniert der «ächt Schwyz»-Winterpass Für 79 Franken kann man 3 von 8 Wintererlebnisse im Kanton Schwyz auswählen. Bergbahntickets zu all den beliebten, oben kurz beschriebenen Ausflugszielen, stehen zur Auswahl. Passbesitzerinnen und Passbesitzer kommen zudem in den Genuss von weiteren Vorteilen. Sie profitieren zum Beispiel von zahlreichen Vergünstigungen bei touristischen Anbietern im ganzen Kanton Schwyz. Der «ächt Schwyz»-Winterpass kann in den Monaten Januar bis und mit März 2021 eingelöst werden und ist zum Wintergenuss ohne Skifahren gedacht. Abhilfe für Hunger und Durst sorgen – bei geschlossenen Gasthäusern - auch extra eingerichtete Takeaways. Dank Pandemie-Absicherung auf dem Pass kann man den Winter unbeschwert geniessen. Er ist ein auch ein ideales Präsent, um Winterfreuden oder Zeit zu zweit zu schenken. Weiterführende Informationen: aecht-schwyz.ch/pass
TEXT PATRIK BIBERSTEIN
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BRANDREPORT DISENTIS SEDRUN
Winterwunderland in Disentis Sedrun Verschneite Landschaften und ein Schuss Kultur: Disentis Sedrun bietet ein Wunderland für Winterfans. TEXT FATIMA DI PANE
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er sein Herz an den Winter verloren hat, ist in Disentis Sedrun bestens aufgehoben. Hier kann einer Vielzahl spannender Wintertätigkeiten nachgegangen werden. Bei einer Skitour in der Winterlandschaft, auf traumhaften Langlaufloipen oder bei Schneeschuhwanderungen am Rhein kann der Winter in seiner ganzen Pracht genossen werden. Skifans freuen sich auf die SkiArena Andermatt- Sedrun und das Skigebiet Disentis. Nach den sportlichen Tätigkeiten stellt der Genuss der kleinsten Nusstorte der Welt das Tüpfchen auf dem I dar. Schliesslich findet man im heimeligen Hotelzimmer im Kloster Disentis zu Ruhe. Folgend stellen wir die Highlights vor. Eine Skitour auf den Pizzo dell`uomo Die Winterlandschaft lässt sich am besten fernab von Liftmasten und präparierten Pisten geniessen. Eine Skitour auf den Pizzo dell’uomo macht eine abenteuerliche Reise ins Winterwunderland möglich. Der Startpunkt befindet sich auf dem Lukmanierpass auf 1 920 Metern über Meer. Vom Hospezi Santa Maria geht es dann dem zugefrorenen See entlang zum breiten Bergrücken hinauf. Diesem folgt man bis zum Gipfelaufschwung. Der höchste Punkt wird auf dem Pizzo dell’uomo auf 2 544 Metern über Meer erreicht. Abfahrtsmöglichkeiten gibt es über die östlichen Hänge zur Alpe di croce, entlang der Aufstiegsspur über den breiten Rücken oder in nördlicher Richtung über Ovi dell’uomo ins Val Termine. Die Route hat einen tiefen Schwierigkeitsgrad und ist daher auch für Ski-Neulinge geeignet. Ab Mitte Februar können frühmorgens Birkhühner bei der Balz beobachtet werden. Natur pur, bitte nicht stören! Langlaufen auf der Nordic Surselva Langlauffans können sich auf der Nordic Surselva nach Herzenslust austoben. Auf satten 30 Kilometern Loipen, präpariert nach neuester Technik, kann genüsslich dem Rhein entlang gelaufen werden. Der Startpunkt ist Disentis. Das Ambiente ist grandios: Der leise rauschende Rhein, Erlenwälder und offene Felder kreieren ein Wintermärchen sondergleichen. Auf der Sonnenloipe Salaplauna-Rieven können auf 3,5 Kilometern endlose Runden gedreht werden. Trainingswütige kommen auf der 1,5 Kilometer langen Trainingsloipe in Fontanivas auf ihre Kosten. Schneeschuhlaufen auf der Disentis Fontanivas Rundtour Wanderfreunde werden an der Schneeschuhtour über Sala Plauna nach Fontanivas ihre helle Freude haben. Startpunkt ist der Bahnhof Disentis, wo der Weg zunächst zum Dorfteil Raveras führt. Eine Brücke bringt die Wanderer über den Acletta-Bach. Dann können die Schneeschuhe endlich angeschnallt werden. Der
steingesäumte Wanderweg führt durch verschneite Sträucher und Birken. Schliesslich führt der Weg in eine Schlucht, entlang des Rheins bis nach Cufflons. Highlights auf dem Weg sind eine alte Brücke, die schon im Mittelalter Pilgern den Weg gewiesen hat, sowie eine Kapelle und den Einblick ins Bachbett während der Wanderung. Da es sich um eine Rundtour handelt, endet die Wanderung wieder in Disentis. Der Schwierigkeitsgrad ist leicht. Die Dauer der Wanderung beträgt etwa 2 Stunden für die Strecke von 5,7 Kilometern. Die kleinste Nusstorte der Welt Die berühmteste Spezialität Graubündens misst in Disentis Sedrun gerade mal vier Zentimeter und ist damit nicht grösser als ein Fünfliber. Die kleine Süssigkeit ist die Erfindung des Konditormeisters Reto Schmid. Der Mürbeteig mit einer Füllung aus Honig, Walnüssen und Karamell verzaubert täglich die Herzen der Gourmands. Im Café Dulezi der Conditoria Schmid kommt man in den Genuss der Torte, welche dort aktuell abgeholt werden kann. Diese eignet sich auch hervorragend als Mitbringsel für Daheimgebliebene. Für himmlischen Schlaf: Übernachtung im Kloster Disentis Das Benediktinerkloster Disentis wurde im 7. Jahrhundert vom fränkischen Wandermönch Sigisbert gegründet. Bis heute bewahrt es ein reiches kulturelles Erbe. Die barocke Anlage bezaubert mit seiner Pracht. 2017 hat das Kloster seine Tore für Übernachtungsgäste geöffnet. 40 Hotelzimmer im 4-Stern-Standard befinden sich im eindrücklichen Barockbau des Klosters. Die Ruhe und die Aussicht auf unberührte Natur beruhigen derweil garantiert. Speziell: Das Kloster verzichtet bewusst auf Fernseher in den Zimmern. So kommt man gar nicht erst in Versuchung, die Zeit am Bildschirm zu vergeuden. Auf dem Klosterhof können Besucher auf einem 60 Meter langem Steg durch den Stall flanieren oder Produkte direkt ab Hof einkaufen.
Aufgrund der aktuellen Situation können nicht alle Angebote garantiert werden. Um Enttäuschungen vorzubeugen, empfiehlt sich ein vorgängiger Check auf der Disentis Sedrun Webseite oder eine E-Mail ins Tourismus-Informationsbüro. Zu erreichen unter www.disentis-sedrun.ch; info@disentis-sedrun.ch
Weiterführende Informationen sowie eine Menge weiterer Highlights unter www.disentis-sedrun.ch
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ANDERMATT SWISS ALPS AG BRANDREPORT
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Homeoffice an der frischen Bergluft Fast die Hälfte der Schweizer Erwerbstätigen ist ins Homeoffice geschickt worden. Aber nicht jede Wohnung ist zum Wohnen und Arbeiten geschaffen. Warum also nicht das Homeoffice nach Andermatt verlegen? Dort gibt es frische Bergluft und grossartige Aussicht anstelle der trüben und nebligen Sicht aus dem Bürofenster. Und während der Pause erfrischt man Geist und Körper mit einem zügigen Spaziergang durch die verschneite Winterlandschaft, statt auf dem Hometrainer vor sich hin zu schwitzen.
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ie Berge von Andermatt sind der perfekte Ort, um dem Stadtleben zu entfliehen. Das Radisson Blu Hotel Reussen bietet die ideale Basis für produktive Arbeitsstunden mit der richtigen Dosis Aktivität und Entspannung. Die Zimmer sind grosszügig eingerichtet und bieten viel Platz zum Arbeiten und Schlafen. Wenn es draussen stürmt und schneit und man in den Pausen nicht unbedingt nach draussen will, kann man im Fitnessstudio schwitzen, im 25 Meter langen Pool seine Längen ziehen oder einfach in der Sauna entspannen. Homeoffice im Radisson Blu Hotel Reussen ist ab drei Nächten buchbar. Jeden Abend serviert Chefkoch Gerd Rentz ein feines 3-Gang-Menü und am Nachmittag bietet eine Kaffeepause die nötige Unterbrechung, damit die letzten paar Arbeitsstunden frisch gestärkt in Angriff genommen werden können. Buchbar ist das Angebot ab 320 Franken pro Nacht, der Mindestaufenthalt beträgt drei Nächte. Homeoffice im Ferienapartment Ein paar Tage die Natur geniessen und das im eigenen Alpine Apartment in Andermatt. Die Ferienwohnungen in Andermatt Reuss sind in einem modernen, alpinen Design mit hochwertiger Ausstattung ausgeführt worden. Die Wohnungen mit ein bis drei Schlafzimmern haben ein gemütliches Wohnzimmer mit Wohnküche. Wer sein Büro nach Andermatt verlegen will, hat so die Ruhe der eigenen vier Wände und wenn die Konzentration nachlässt, ist es nicht
weit für einen entspannenden Spaziergang im Schnee. Zentral gelegen und aus allen Städten der Schweiz gut erreichbar, findet man hier eine Alternative zum Arbeitsplatz zu Hause. Die Küche ist voll ausgestattet, so lässt es sich selbst kochen. Zudem bietet das Restaurant Biselli gleich vor dem Haus Take-away- oder Lieferservice. Gäste der Alpine Apartments können mit einer Reservation auch ein Abendessen im Restaurant geniessen. Das Angebot ist buchbar ab sieben Tagen und ab 1400 Franken. Die exklusive Homeoffice-Variante Andermatt bietet Homeoffice in einer äusserst exklusiven Version im The Chedi Andermatt. Der gewöhnliche Arbeitstag wird im 5-Sterne-Deluxe-Hotel zum produktiven Erlebnis. Ob der Laptop im grosszügigen Zimmer aufgeklappt wird, am Pool oder in der The Library – so schön war arbeiten noch nie. Hier wird alpiner Chic mit asiatischem Ausdruck kombiniert und für die heimelige Atmosphäre sorgen viel Holz, weiche Ledersofas und diverse Kaminfeuer. Jedes Zimmer ist mindestens 50 Quadratmeter gross und lässt genug Platz für produktive Stunden. Armin Egli, Chef de Cuisine, verwöhnt mittags mit einem gesunden Business-Lunch, die Gouvernante schüttelt das Bett auf, faltet die Kleidung und schaut im Zimmer nach dem Rechten.
Nach getaner Arbeit können im 35 Meter langen Pool oder im Fitnessstudio die Verspannungen im Nacken abgearbeitet oder mit einer Massage weggeknetet werden. Das 3-Gang-Dinner am Abend ist die Belohnung für einen harten Arbeitstag. Das 5-Star-Homeoffice-Deluxe kann ab 545 Franken pro Nacht und Zimmer gebucht werden. Tipps für die Mittagspause Winterwunderland Gütsch Der Morgen war gefüllt mit Videocalls und jetzt ist Zeit für frische Luft. Die Gondelbahn Gütsch-Express bringt gestresste Berufstätige auf 2300 Meter über Meer. Die herrliche Aussicht ins Urserntal und in Richtung Oberalp ist Balsam für die Augen, die durch die Arbeit am Bildschirm überlastet sind. Gleich bei der Bergstation ist ein kunstvolles Winterwunderland mit Schnee- und Eisskulpturen aufgebaut. Feen, Einhörner, Prinzen und Prinzessinnen lassen die Gedanken für einen Moment in die Fantasiewelt abdriften. Wer die Mittagspause aktiver gestalten will, steigt auf dem Weg zurück bei der Mittelstation aus und nimmt den Winterwanderweg zurück ins Tal. So ist man für den arbeitsreichen Nachmittag gestärkt.
House. Dort kann die Ausrüstung gemietet und, um dem Stil den letzten Schliff zu geben, eine Langlauflektion gebucht werden. Die Loipe verläuft der Reuss entlang durch die Talfläche von Andermatt über Hospental nach Realp, insgesamt hat sie eine Länge von 28 Kilometern. In Andermatt und Realp befinden sich auch kleinere Runden. Zusätzlich gibt es in Realp eine beleuchtete Nachtloipe für ein ganz spezielles sportliches Erlebnis. Von Winterwandern bis E-Quad-Parcours Wer gerne abwechslungsreiche Arbeitspausen macht, ist in Andermatt genau richtig. Die Winterwanderwege beginnen vor der Haustür und bieten erquickende Spaziergänge an der frischen Luft und in der Sonne. Bei der Driving Range ist ein E-Quad-Parcours aufgebaut, für alle, die Lust auf etwas mehr Action haben. Die Quads lassen sich auch für eine Dorfrundfahrt bis nach Hospental buchen und versprechen viel Fahrspass. Andermatt – willkommen zu Hause. Weitere Informationen: www.andermatt-swissalps.ch
Langlaufloipe vor dem Haus Das lange Sitzen vor dem Computer lässt die Muskeln einschlafen. Mit einer Pause auf den Langlaufskis lässt sich dem Körper neues Leben einhauchen. Zehn Minuten vom neuen Homeoffice entfernt ist das Nordic
Das Radisson Blu Hotel Reussen lädt nach getaner Arbeit zum Entspannen ein.
Natur geniessen in den eigenen vier Wänden: Die Alpine Apartments Andermatt.
Luxus-Homeoffice im The Chedi Andermatt – arbeiten in exklusiver Atmosphäre.
Winterwunderland Gütsch: Eine fantastische Aussicht hilft, den Stress zu vergessen.
Sportbegeisterte können sich auf der 28 Kilometer langen Langlaufloipe aktiv betätigen.
Der E-Quad-Parcours bei der Driving Range bietet Action und Spass.
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INTERVIEW JONNY FISCHER & MANUEL BURKART
WWW.FOKUS.SWISS
«Ich spüre in unserer Gesellschaft ein grosses Verständnis gegenüber den Künstlern» Wie für viele andere Künstler hat die Coronapandemie auch das Leben vom Cabaretduo Divertimento auf den Kopf gestellt. Im Interview erzählen Jonny Fischer und Manuel Burkart, was sie aus dieser Zeit mitnehmen und wie sie zu Humor über Corona stehen.
INTERVIEW LARS MEIER BILD ZVG
sind darübergefahren. Wir haben dann mit unseren Füssen Dinge in die Schneefläche geschrieben, also Wörter in überdimensionalen Buchstaben. Meine Mutter hat uns noch nachgeschaut – doch plötzlich waren meine Cousine und ich wie vom Erdboden verschluckt. Die anderen Kinder haben auch gar nicht bemerkt, dass wir auf einmal weg waren. Meine Cousine und ich sind in eine Art Gletscherspalte hineingefallen, die ungefähr drei Meter tief war. Offenbar hat die Eisschicht des Sees eine Spannung erfahren, sodass sich die Eisplatte am Erdreich entlang hochgedrückt hat und es so zu Rissen kam. Wir waren schätzungsweise nur zehn Minuten dort gefangen, doch es ist mir ganz schön eingefahren. Langläufer haben uns dann gerettet, indem sie ihre Skier quer über die Spalte gelegt und uns mit den Skistöcken nach oben gezogen haben.
Jonny Fischer und Manuel Burkart, ihr musstet eure Herbsttour 2020 auf 2021 verschieben. Wie nutzt ihr diese Zeit, die ihr nun aktuell zur Verfügung habt? Jonny Fischer: Wir müssen zugeben – und das geht sicher auch vielen anderen Leuten so – dass es eben nicht «geschenkte» Zeit ist. Es ist vielmehr das Gegenteil, also Zeit, die verloren geht. Das haben wir beide deutlich gespürt. Wir wollten die Zeit eigentlich nutzen, um zu schreiben. Doch wir haben gemerkt, dass es halt einfach kein gutes Jahr dafür ist, auch nicht, um kreativ zu sein. Wir haben zwar damit angefangen und uns verabredet. Im Sommer ist es uns auch noch gelungen. Doch die zweite Welle im Herbst hat uns dann so eingenommen, auch im Kopf, sodass es dann nicht mehr geklappt hat, wie erwartet. Ich bin dann nach Südafrika gereist, wo ich mich zurzeit auch noch aufhalte (Anmerkung der Redaktion: Das Interview fand Mitte Dezember 2020 via Videocall statt). Hier gelingt das Schreiben besser. In der Schweiz ist das schlichtweg nicht gelungen.
Jonny Fischer: Ich bin seit sieben Jahren oft im Winter hier in Südafrika, wo dann Sommer ist – aktuell herrschen hier beispielsweise ungefähr 28 bis 30 Grad! Seit damals würde ich sagen, dass ich einen anderen Bezug zum Winter habe. Er fehlt mir tatsächlich auch ein wenig und ich freue mich heute auch darauf, heimzufliegen!
Manuel Burkart: Es geht mir sehr ähnlich. Das Coronajahr hat unsere Kreativität absorbiert; doch das können wir ohne schlechtes Gewissen zugeben. Klar haben wir uns immer wieder Notizen gemacht, was sich gut für ein Programm eignen würde, aber wir sind einfach nicht in diesen Flow reingekommen.
Habt ihr eine Lieblingsdestination für die Winterferien? Jonny Fischer: Es ist so: Wir sind natürlich fast jedes Jahr in Arosa, weil wir auch dort arbeiten – ich bin gerne dort und finde, dass es ein cooler Ort ist! Doch ich bin ebenso Fan von Andermatt, Zermatt, Pontresina und St. Moritz. Allgemein muss ich sagen, dass ich jemand bin, der gerne unterwegs ist und Neues entdecken möchte, statt immer denselben Ort zu besuchen.
Wie haben eure Fans auf die verschobene Herbsttour reagiert? Manuel Burkart: Zum Glück fielen die Reaktionen sehr verständnisvoll aus. Am Anfang haben wir uns wirklich Sorgen gemacht, dass die Leute enttäuscht sind und massenweise ihre Tickets umtauschen. Doch das ist nicht eingetreten und zeugt wirklich von einer enormen Treue unserer Fans, aber auch von einer Sehnsucht in unserer Gesellschaft, möglichst bald wieder lachen zu können – abschalten, zurücklehnen und einfach zu lachen. Denn die Leute haben jetzt extrem viel Geduld gebraucht, und sie werden auch noch einmal Geduld brauchen – ich staune extrem darüber! Ich spüre in unserer Gesellschaft ein grosses Verständnis gegenüber den Künstlern. Uns sind ja schlichtweg einfach die Hände gebunden. Was nehmt ihr bisher persönlich aus der Coronazeit mit? Manuel Burkart: Viel Alkohol! (lacht) Jonny Fischer: (lacht ebenfalls) Klar, es war und ist eine schwierige Situation für alle. Aber ich glaube, dass man der ganzen Sache auch etwas Positives abgewinnen kann. Wir sehen beispielsweise wie gut wir es in der Schweiz haben oder auch, was für einen tollen Job wir eigentlich haben. Ehrlicherweise habe ich vor einem Jahr auch zwei-, dreimal gedacht: «Oh Mann, heute schon wieder auf die Bühne…» – und jetzt kann ich es kaum erwarten, bis es wieder soweit sein wird! Das ist ein echtes Privileg: Ich freue mich wirklich, bald wieder arbeiten zu können. Weiterhin nehme ich aus dieser Zeit viel Geduld mit, weil man ja auch viel weniger planen kann – oft nicht einmal weiter als einen Tag. Man weiss einfach nicht, was einen morgen erwartet, beispielsweise, ob man morgen überhaupt noch zum Coiffeur gehen kann. Doch diese Geduld ist auch etwas, das ich mir beibehalten möchte. Ich muss nicht alles planen. Ich nehme es, wie es kommt. Manuel Burkart: Genau, diese Entschleunigung ist ein wichtiger Punkt. Ich denke, es ist eine Herausforderung für uns alle, die wir uns in dieser Wirtschaftsgesellschaft bewegen. Man droht, rasch zurückzufallen. Doch ich denke, es ist sicher jetzt auch eine Frage der Einstellung, diese Entschleunigung mitzunehmen. Was habt ihr in dieser Zeit besonders zu schätzen gelernt? Jonny Fischer: Mir fällt auf, dass ich für ganz andere Sachen dankbar bin als zuvor: Ich habe beispielsweise hier in Südafrika mit zwei Freunden meinen Geburtstag gefeiert. Es war der Knaller, einfach zu dritt am Tisch bei einem
Manuel Burkart: Mit meinen Kindern besuche ich oft die Melchsee-Frutt, weil ich dort eben selber jahrelang meine Skiferien verbracht habe. Es weckt wirklich nostalgische Gefühle in mir. Wenn ich mich also auf einen Ort festlegen müsste, wäre es die Melchsee-Frutt.
ENTWEDER – ODER. Bier den Sonnenuntergang zu betrachten. Mir wurde klar, dass ich dies in den letzten 20 Jahren zwar so oft gehabt, doch nie wirklich geschätzt habe. Des Weiteren habe ich in der bisherigen Coronazeit auch meine Heimatstadt Zug noch besser kennengelernt und noch mehr liebgewonnen – ich habe mehr Heimatgefühl als zuvor!
alles lachen – auch über Dinge, über die man im Grunde genommen nicht lachen sollte, doch wir stehen dazu. Ich finde, wer über Corona Witze machen will, soll das auch machen. Das mache ich auch ab und zu. Vielmehr ist die Frage nach der richtigen Dosierung ausschlaggebend. Es darf nicht zu einer «Überdosis» kommen.
Manuel Burkart: Ich schätze es auch, einfach nach draussen gehen zu können. Im ersten Lockdown war ich diesbezüglich speziell gefordert, da meine Frau und ich mit unseren drei kleinen Kindern unsere Zeit zu Hause verbracht haben. Eine Erfahrung, die dieses Bewusstsein noch verstärkt hat, war das SRF-Projekt «Hüttengeschichten», wo ich eine Woche lang in den Bergen verbracht habe. Mir war zwar schon immer klar, dass wir eine tolle Bergwelt haben und dass es der Seele guttut, doch dies hat es mir noch einmal klarer gemacht.
Jonny Fischer: Sehe ich auch so. Wir haben das Jahr 2020 ungefähr sieben Mal geplant, und es kam auch die Frage auf, in welchem Masse wir Corona mit auf die Bühne nehmen. Ich denke, wenn man dann so eine «Überdosis» hat – verstärkt durch die Medien –, ist das nicht förderlich. Da es zurzeit gefühlt nur ein Thema gibt, bin ich sehr froh, wenn ich über etwas lachen kann, das sich nicht um Corona dreht.
Die Kulturszene kam im Zuge der Pandemie zum Erliegen. Was ratet ihr anderen Künstlern, die ebenfalls von dieser schwierigen Situation betroffen sind? Jonny Fischer: Man muss positiv bleiben, doch ich verstehe auch, wenn jemand den Mut verliert oder ihm die Decke auf den Kopf fällt. Ich würde jetzt auf keinen Fall die eigenen Sachen «verramschen»; also alles online stellen und gratis veröffentlichen, denn das halte ich für kontraproduktiv. Da wäre mein Rat eher, abzuwarten. Das hat alles so viel mehr Wert, als dass man es jetzt via diverse Kanäle einfach verschleudert. Im Zuge der Pandemie hat sich auch die Art von Humor gewandelt; es kursieren viele Witze zu Corona. Wie seht ihr das: Darf man über Corona Witze machen respektive über Corona lachen? Manuel Burkart: Jonny und ich können eigentlich über fast
Manuel Burkart: In letzter Zeit ist mir zudem aufgefallen, dass ich als Komiker nicht extrem gewillt bin, «coronakonforme» Inhalte zu produzieren, weil ich sehe, wie viele andere tolle Sachen in den letzten Monaten produziert worden sind. Ich habe so viele lustige Videos von Privatpersonen gesehen: angefangen in Italien im ersten Lockdown im Frühling, aus ganz normalen Haushalten. Es ist in meinen Augen eigentlich gar nicht mehr nötig, dass die Komikerszene jetzt auch Vollgas diesbezüglich geben muss. Apropos ungewöhnliche Situationen: Was ist die ungewöhnlichste Situation, die ihr je im Winter erlebt habt? Manuel Burkart: Das war auf der Melchsee-Frutt, als ich neun Jahre alt war. Wir haben da oft unsere Skiferien verbracht. Jedes Jahr sind meine Cousinen, meine Geschwister und ich am letzten Ferientag über einen Schneehang auf den zugefrorenen Melchsee gerannt. Dieser war meterdick zugefroren, sogar Pistenbullys
Fondue oder Raclette? Jonny Fischer: Fondue Manuel Burkart: Raclette – aber nur ganz knapp! Skiferien oder Strandurlaub? Jonny Fischer & Manuel Burkart: (wie aus einem Mund) Strand! Glühwein oder Punsch? Jonny Fischer: Glühwein Manuel Burkart: Punsch Snowboarden oder Skifahren? Jonny Fischer: Skifahren Manuel Burkart: Skifahren Einen Schneemann bauen oder einen Schneeengel machen? Jonny Fischer: Schneeengel Manuel Burkart: Schneemann – dass du den Engel nimmst, war ja klar! (schmunzelt) Schlittschuhlaufen oder Schlitteln? Jonny Fischer: Schlitteln Manuel Burkart: Schlitteln, ganz klar! Hotel oder Ferienwohnung? Jonny Fischer: (überlegt einen Moment) Eigentlich Hotel, zurzeit aber eher Ferienwohnung Manuel Burkart: Hotel
Aktuelle Informationen zu den verschobenen Shows findet man unter cabaret-divertimento.ch
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AOP-IGP BRANDREPORT
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Traditionsreicher Genuss aus der Schweiz Die Qualitätszeichen AOP-IGP tragen nur Schweizer Produkte aus feinstem Handwerk und mit langjähriger Tradition.
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eim Essen sind Genuss und Qualität ein unzertrennliches Paar. Ein gutes Stück Fleisch oder ein schmackhafter Käse sollen nicht nur munden, sondern mit Herzblut produziert worden sein. Mit den Schweizer AOP-IGP-Spezialitäten ist es einfach, solche besonderen Produkte zu erkennen. Denn bei Weitem nicht jedes Produkt ist dazu qualifiziert, ein AOP- oder IGP-Produkt zu werden. Bei Produkten mit einer AOP kommt alles, jeder Schritt vom Rohstoff bis zum Endprodukt, aus einer klar definierten Ursprungsregion. Produkte mit einer IGP werden im Herkunftsort entweder erzeugt, verarbeitet oder veredelt. AOP und IGP sind Qualitätszeichen, die vom Schweizer Gesetz geschützt werden. Nach der Registrierung durch das Bundesamt für Landwirtschaft dürfen die geschützten Bezeichnungen ausschliesslich für Produkte verwendet werden, welche die Herkunfts-, Verfahrens- und Qualitätsbestimmungen des Pflichtenhefts erfüllen. Unabhängige Zertifizierungsstellen kontrollieren deren Einhaltung. Nachfolgend werden einige stolze Träger der Qualitätszeichens vorgestellt. Le Gruyère AOP Der Gruyère AOP ist schon seit langer Zeit ein Genussgarant. Die ersten schriftlichen Hinweise auf den Käse findet man bereits in Dokumenten von 1655. Der Gruyère AOP wird aus Rohmilch hergestellt. Die Futterration der Kühe muss derweil aus mindestens 70 Prozent Gras und Heu aus landwirtschaftlichem Betrieb stammen. Die Reifung dauert 5 bis 18 Monate. Jeder Käse wird mit den Nummern des Laibs und der Käserei gekennzeichnet. Der Gruyère AOP besticht mit leicht fruchtigem Aroma, unterstrichen von einer salzigen Grundnote. Diese intensiviert sich mit zunehmender Reife. Vacherin Fribourgeois AOP Der Halbhartkäse Vacherin Fribourgeois AOP zeichnet sich durch hervorragende Schmelzeigenschaften und eine dezente Raffinesse aus. Der Käse muss 9 bis 24 Wochen in Reifekellern bei hoher Luftfeuchtigkeit auf Fichtenbrettern gehegt und gepflegt werden, bis er schliesslich genussreif ist. Der Vacherin Fribourgeois AOP verzaubert mit einem leicht säuerlichen Geschmack, einer fruchtigen Note und subtiler Bitterkeit, welche sich je nach Reifungszeit von einer anderen
Seite zeigt. Der Käse kann einfach so oder als Fonduekäse genossen werden. Tête de Moine AOP Die Bezeichnung Tête de Moine wird seit etwa 1790 verwendet, die Wurzeln des schmackhaften Käses reichen jedoch zurück ins Jahr 1192. Bereits damals stellte man den Käse im Kloster Bellelay im Berner Jura her. Bei der Herstellung muss spätestens 24 Stunden nach dem Melken die Rohmilch verarbeitet werden. Dann folgt ein Salzwasserbad von zwölf Stunden und eine Reifungszeit von 75 Tagen. Die bekannteste Form des Tête de Moine AOP ist wohl die Rosettenform, die seit der Erfindung des Schabgeräts «Girolle» im Jahr 1981 möglich ist. Die Rosettenform verleiht dem Käse die volle Entwicklung des Geschmacks und somit den grösstmöglichen Genuss. St. Galler Bratwurst IGP Auch bekannt als Olma-Bratwurst, hat die St. Galler Bratwurst in der ganzen Schweiz viele Fans. Schon im Jahr 1438 wurde in den Statuten der Metzger-Zunft von St. Gallen das erste Mal auf eine Bratwurst hingewiesen. Darin wird festgehalten, dass diese Wurst mit Kalbsfleisch, Speck, Gewürzen und frischer Milch hergestellt wird. Das Rezept besteht bis heute und kann daher auf eine lange Tradition zurückblicken. Besonders gerne serviert man die St. Galler Bratwurst IGP mit Zwiebelsauce und Rösti. Saucisson vaudois IGP und Saucisse aux choux vaudoise IGP Die Geschichte der Saucisson vaudois IGP reicht zurück bis ins Mittelalter. Damals kochte und räucherte man im Kanton Waadt erstmals Wurstwaren. In jener Zeit wurde der Saucisson vaudois IGP zu einem wichtigen Nahrungsmittel der Waadtländer Bevölkerung. Die Geschichte der Saucisse aux choux vaudoise IGP hat ihren Ursprung 879, als man begann, das knappe Fleisch mit Weisskohl zu strecken und zu räuchern. Die Traditionsdelikatessen werden auch heute gerne genossen und sind aus der Waadtländer Kultur kaum wegzudenken. Walliser Raclette AOP Raclette ist in der Schweiz wohl eines der beliebtesten Gerichte, die man gerne in einer geselligen Runde
geniesst. Das Walliser Raclette AOP ist daher beliebter Gast in Schweizer Küchen. Der Käse wird in Berg- und Alpkäsereien im traditionellen «Chupferchessi» aus Rohmilch hergestellt, welche zweimal täglich in die Käserei geliefert wird. Der Geschmack des Walliser Raclette AOP wird von der reichhaltigen Flora der Walliser Berg- und Alpenregion beeinflusst. Er verzaubert mit milchig frischem Geschmack, unterstützt durch eine saure, sowie eine fruchtige Note. Vacherin Mont d’Or AOP Der Vacherin Mont-d’Or wurde 1812 erstmals schriftlich im Gesetz über die Weggelder unter der Rubrik «Käse» erwähnt. Noch heute begeistert der Weichkäse mit seinem Geschmack. Er ist leicht salzig und ein wenig säuerlich. Die Schachtel aus Fichtenrinde verleiht ihm ein zusätzliches Holz- und Tannenharzaroma. Der Vacherin Mont-d’Or AOP wird von Anfang September bis Ende März im Vallée de Joux sowie am Fusse des Waadtländer Juras hergestellt. Der Vacherin
Die AOP-Bezeichnung steht für Produkte, deren sämtliche Produktionsschritte gemäss einem anerkannten Verfahren und Know-how in einem abgegrenzten geografischen Gebiet hergestellt werden. Sie verdanken ihre typischen Eigenschaften den menschlichen und natürlichen Faktoren im Herkunftsgebiet. Bei den Schweizer AOP-Käsesorten beispielsweise finden die Milchproduktion, die Verarbeitung zu Käse sowie die Käsereifung in der gleichen Ursprungsregion statt.
Mont-d’Or AOP kann ganz einfach kalt gegessen werden, direkt in seiner Holzschachtel aus dem Ofen, sowie in einer Vielzahl schmackhafter Rezepte. L’Etivaz AOP Der L’Etivaz AOP besticht mit seinem fruchtigen Aroma mit leichtem Haselnuss- und Rauchgeschmack. Zubereitet wird L’Etivaz AOP aus Rohmilch von Kühen, die auf den Alpweiden des Pays d’Enhaut in den Waadtländer Alpen grasen. Eindrücklich: Die Hartkäserei die den Käse herstellt, wird in der Region Pays-d’Enhaut erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt. Der Traditionskäse reift während mindestens 135 Tagen auf Fichtenbrettern und entwickelt sein unvergleichliches Aroma. Die schönsten Exemplare werden in einem Speicher mit Naturklima während dreier Jahre getrocknet und zu Hobelkäse veredelt. Neugierige finden die komplette Liste der schmackhaften AOP-IGP-Produkte unter www.aop-igp.ch
Das IGP zeichnet Produkte aus, bei denen mindestens ein Schritt des Produktionsverfahrens, in der Regel die Verarbeitung, in einem abgegrenzten geografischen Gebiet stattfindet. Zu den Schweizer IGP zählen bislang nur verarbeitete Produkte, vor allem Fleischspezialitäten, deren Eigenschaften überwiegend auf das traditionelle Know-how der Verarbeiter zurückzuführen sind.
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INTERVIEW MARCO KUNZ
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«Pasta kochen schaff’ ich gar nicht» Der Mundartmusiker Marco Kunz verrät im Interview, wieso er ausschliesslich auf Mundart singt. Ebenfalls lässt er uns an seinem typischen Songwriting-Prozess teilhaben und enthüllt sein musikalisches Vorbild. INTERVIEW FATIMA DI PANE BILD AMANDA NIKOLIC
Marco Kunz, Sie stammen aus einer musikalischen Familie und waren schon als Kind in der Musik aktiv, unter anderem als Jodler. Wollten Sie nie etwas Anderes machen? Doch doch, früher wollte ich einmal Doktor werden, doch dann habe ich herausgefunden, dass man dafür sehr lange in die Schule gehen muss. Haben Sie auch mal rebelliert? Wie? In der Schule habe ich schon Seich gemacht und die Lehrer und meinen Vater zur Weissglut getrieben. Ich habe oft allem widersprochen. Pubertäres rebellieren blieb bei mir jedoch aus. Ihre Texte sind ausschliesslich auf Mundart. Warum haben Sie sich dazu entschieden? Weil ich nur auf Mundart meine Gefühle und Meinungen aufs Blatt bringen kann. Ich möchte zudem Menschen erreichen mit meinen Botschaften, und in Mundart fährt das halt schon tiefer rein hier. Gibt es einen Platz für Mundartmusik ausserhalb der Schweiz? Wenn es den gibt, sagen sie es mir bitte! (lacht)
die Erde so, als verstünden wir alles und seien Herr der Lage. Diversität muss zurück in unser Leben und unseren Alltag, ohne sie wird die Welt eine schlappe Monokultur, in welcher der Mensch kaum mehr Platz finden wird. Ihr Album ist inspiriert vom Frühling. Hätten Sie den Winter lieber schon hinter sich? Ich mag eigentlich alle Jahreszeiten sehr! Nur ist der momentane «Winter» wirklich etwas zu lang! Welche Werte sind Ihnen im Leben besonders wichtig? Ehrlichkeit, Demut, Freude, Nachhaltigkeit und Grosszügigkeit. An meiner Grosszügigkeit arbeite ich täglich. Und natürlich die Liebe. Am wichtigsten für mich sind soziale Kontakte, Familie und Freunde. Was war Ihr bisher schönster Moment als Musiker? Das erste Mal auf dem Heiteren spielen war sehr emotional, da ich seit meinem 15. Lebensjahr immer wieder selbst Gast bin. Und im KKL mit dem Orchester
zu spielen. Das waren Träume und Ziele, die in Erfüllung gingen.
einer riesigen Ausstrahlung und Energie. Zudem hat diese Musik Herz und Kopf.
Wie sieht Ihr typischer Songwriting-Prozess aus? Der Startpunkt ist bei mir immer ein kleiner Gedanke, eine Textzeile, Aussage, ein Thema oder einfach ein Fetzen Musik. Wenn ich’s dann schaffe, daraus eine Geschichte zu spinnen oder ein Gefühl zu umschreiben, entstehen mehr Teile mit Musik & Text. Daraus entsteht dann ein Gerüst, welches «vertheben» muss, und grob gesehen schon ein Gefühl für das Lied am Enden haben muss. Wie ein Bauprofil, welches erahnen lässt, wo was wie hoch gebaut wird. Das Arrangieren mach ich dann mit meiner Band.
Die Coronapandemie macht dem Kulturbetrieb besonders zu schaffen. Wie erleben Sie diese Zeit? Schwierig. Ich leide natürlich auch, nicht nur finanziell. Am schlimmsten trifft es jedoch die, welche hinter der Bühne arbeiten. Die haben gerade gar nix. Das betrifft auch Leute aus meinem Team. Ich hoffe auf eine baldige Entschärfung.
Was machen Sie, wenn Sie im Schreibprozess nicht weiterkommen? Ich mache Sport oder gehe Wandern. Hauptsache raus. Ein Glas Wein hat auch schon geholfen. Zu wem schauen Sie auf, musikalisch und privat? Bruce Springsteen find ich schon ziemlich cool. Der steht schon so lange auf der Bühne mit noch immer
Mit welchem Song könnte man Sie vertreiben? Gangster-Rap mag ich gar nicht. Da würde ich wohl schon weglaufen. In welchen kreativen Sparten wollen Sie sich noch ausprobieren? Backen und Kochen. Und Gärtnern. Worin sind Sie richtig schlecht? Pasta kochen schaff ’ ich einfach nicht. Al dente kenne ich nur vom Hörensagen, leider. (lacht) Stellen Sie sich vor, Sie könnten mit Ihrem 16-jährigen Ich einen Kaffee trinken gehen. Was raten Sie ihm? Keine Angst, die Lehre als Maurer war die richtige Entscheidung. Alles braucht Zeit und die hast du. «Dorebiisse» und dann an deinem Traum weiterarbeiten. Es kommt schon gut.
Am 12. März erscheint Ihr neues Album «Mai», welches Sie als ein Album voller Positivität beschreiben. Können Sie uns schon etwas mehr darüber erzählen? Der Mai ist der Monat, in dem es knallt: Es scheint, dass alles spriesst, sich paart und schöner wird. Besondere Gefühle und Energien sind in der Luft, die einem ein Hochgefühl geben und einen daran erinnern: Ich lebe! Das Album ist sehr lebensbejahend und es wächst mit jedem Hören.
Entweder – oder
Auf welche Highlights dürfen wir uns freuen? Es gibt zum ersten Mal ein Duett, auf welches ich mich sehr lange vorbereitet habe und mir genauestens überlegt habe, mit wem ich es singen möchte. Zudem kommt die Geige zurück und meine Musiker singen wieder viel mehr mit. Das macht das Album sehr erdig, warm und persönlich.
Fondue oder Raclette? Fondue Skiferien oder Strandurlaub? Bergferien im Sommer (lacht) Glühwein oder Punsch? Glühwein Snowboarden oder Skifahren? Snowboarden Einen Schneemann bauen oder einen Schneeengel machen? Schneemann bauen Schlittschuhlaufen oder Schlitteln? Schlitteln Hotel oder Ferienwohnung? Ohne Kind das Hotel, mit dem Kind die Ferienwohnung
Sie wollen mit dem Album auch für mehr Diversität plädieren. Warum liegt Ihnen dies am Herzen? Die Welt ist nicht schwarz-weiss, doch wir Menschen neigen dazu, sie so zu unterteilen. Auch behandeln wir ANZEIGE
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NENDAZ BRANDREPORT
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Mit Vollgas und entschleunigt den Winter geniessen Als eines der grössten Skigebiete Europas bieten «Les 4 Vallées» vielfältigen Winterspass auf und neben der Skipiste. Mittendrin liegt Nendaz mit einem breiten Angebot an Aktivitäten alleine, zu zweit oder in der Familie. TEXT SMA
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as Skigebiet «Les 4 Vallées» ist natürlich schon weithin bekannt. Schliesslich bietet es rund 300 Sonnentage im Jahr und 410 Kilometer schneesichere Skipisten von Dezember bis April. Die Orte Verbier, Bruson, La Tzoumaz, Nendaz, Veysonnaz und Thyon beheimaten wunderbare Ausgangspunkte für die ausgedehnte Winterdestination. Besonders das überschaubare und authentische Nendaz im Herzen der 4 Vallées bietet vielseitige Möglichkeiten den Schnee zu geniessen. Zudem ermöglicht die hochwertige Infrastruktur inklusive Gesundheitszentrum einen sorglosen Aufenthalt. Vor allem Familien finden hier ihre ideale Feriendestination. Denn der Schweizer Tourismus-Verband hat Nendaz das Gütesiegel «Family Destination» verliehen für ein Angebot, das die Zufriedenheit von Klein und Gross an erste Stelle rückt. Das Offensichtliche vorweg Natürlich kann man im drittgrössten Skigebiet Europas wunderbar Skifahren. Drei Kinderländer und sechs Schneesportschulen laden Kinder und (Wieder-)Einsteiger jeden Alters zu ersten Versuchen auf den Brettern ein. Eine Fülle an blauen Pisten erleichtert so manchen Anfängern und Unsicheren die ersten Abfahrten. Erfahrene Freerider lassen derweil auf den sieben unpräparierten, aber gesicherten und markierten Routen ihren Adrenalinspiegel in die Höhe schnellen. Der buchstäbliche Höhepunkt des Skigebiets ist der Mont-Fort, der auf 3 330 Metern eine atemberaubende Aussicht bietet. Waghalsige Skifahrer nehmen sich nach dem Genuss des Panoramas eine der steilsten Piste der Alpen vor. Alle anderen geniessen den Ausblick auf über 50 Viertausender und nehmen danach bequem die Kabinenbahn ins Tal. Auch mit weniger Geschwindigkeit viel zu entdecken Wer gerne auf den Ski steht, aber es etwas ruhiger angehen möchte, findet dazu auf den Nendaz Touring Tracks ausreichend Gelegenheit dazu. Auf fünf Skitourentrails
mit einer Gesamtlänge von 20 Kilometer findet jedes Fähigkeitslevel eine angemessene Strecke. Sowohl Einsteiger als auch Tourengehende, die ein gezieltes Training suchen, können sich hier ausleben. Denn auf allen Trails stehen Sicherheit, Pulverschnee und das Naturerlebnis im Vordergrund. Zudem enden die Routen in der Nähe von Bergrestaurants, damit auch eine kurze Rast vor der Abfahrt problemlos möglich ist.
Dank auffälliger pinker Beschilderung läuft man auch nicht Gefahr, von der Strecke abzukommen. Genauso sind auch die 100 Kilometer Wanderwege durch die schönsten Winterlandschaften markiert. Für Familien eignen sich besonders die einfachen Spaziergänge wie der Skulpturenweg. Dieser didaktische Pfad führt einen näher an die einheimische Bergfauna durch diverse Tierskulpturen des Holzbildhauers Raphaël Pache.
Für jene, die lieber auf einer ganz anderen Art von Kufe rutschen, sind auch die Schlittelpisten zu empfehlen. Bequem mit der Bergbahn erreichbar und abseits der Skipisten in Tortin sorgt eine drei Kilometer lange Schlittelpiste für ordentlichen Spass. Die ganz Kleinen schlitteln derweil in Nendaz und Siviez auf zwei kurzen Schlittelhängen zu 40 oder 100 Metern und schaffen es dank einem Zauberteppich im Nu wieder nach oben für eine weitere Runde.
Tradition erleben Natürlich kann man in Nendaz auch in die Geschichte und Kultur eintauchen. Auf einem Rundgang durch das Alte Dorf kann man die angestammte Getreidemühle Tsâblo und die kleine Kapelle Saint-Michel aus dem Jahr 1499 bestaunen – ganz zu schweigen von den typischen Walliser Häusern, Speichern und Stadel. Ebenso kann man sich an den traditionellen kulinarischen Produkten erfreuen. Zum Beispiel findet man etwaige Konfitüren, Sirups und Liköre aus den beiden regionalen Star-Früchten: Himbeeren und Aprikosen. Auch die über 50 Restaurants bieten Gourmets typische Gerichte aus dem Wallis sowie Köstlichkeiten aus aller Welt. Hier gibt es viel zu schmecken, egal ob bodenständig oder Haute Cuisine!
Nervenkitzel in der Luft Seit August dieses Jahres wartet eine neue Attraktion in den 4 Vallées auf Adrenalin-Junkies. Die «Mont 4 Zipline» beginnt auf 3 330 Metern über Meer auf dem Mont-Fort und erstreckt sich über 1 400 Metern bis nach Les Gentianes. Auf dieser Seilrutsche überfliegt man den Tortin-Gletscher und überwindet 383 Höhenmeter mit über 100 Stundenkilometern. Die Zipline in den Alpen ist die höchstgelegene der Welt und garantiert eine einzigartige Perspektive auf die Landschaft sowie beispiellosen Nervenkitzel! Zu Fuss die Natur erkunden Auch ohne Ski lässt sich die Natur des Wintersportorts hautnah geniessen. Die verschneite Natur und atemberaubende Panoramen kann man sowohl mit Schneeschuhen als auch nur mit Wanderschuhen erkunden. Nendaz bietet insgesamt sieben Schneeschuhtrails. Für jedes Level gibt es eine markierte Route: von einem konditionell anspruchsvollen Parcours bis zur leichten Familienroute.
Entspannung für die ganze Familie Nach einem abenteuerreichen Tag im Schnee oder für einen Wellnesstag zwischendurch ist in Nendaz auch für Entschleunigung gesorgt. Auf 2 200 Quadratmetern kann man im «Spa des Bisses» Energie tanken. Das beruhigende alpine Design wird durch eine Suone ergänzt, wie sie im Kanton Wallis häufig anzutreffen sind. Das sanfte Rieseln der Wasserleite lässt die Gedanken in weite Ferne schweifen, während man das Panorama geniesst. Verschiedene Saunen, Grotten, Wasserbecken, ein Dampfbad und ein Kneipp-Parcours tragen zur Tiefenentspannung bei und lassen einen durchatmen. Die ganze Familie kann es sich hier gutgehen lassen, denn auch für Kinder gibt es einen Bereich mit Becken, Wasserspielen und einer Spielhütte. Im Aussenbereich wird
das Angebot durch zwei Terrassen, ein Schwimmbecken und eine Strömungsgrotte erweitert. Massage, Pflege und Fitness runden den Entspannungstag ab. Sport, Entspannung und Familie werden in Nendaz problemlos miteinander verbunden. Weiterführende Informationen: nendaz.ch
Kontakt Nendaz Tourismus: 027 289 55 89 – info@nendaz.ch
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INTERVIEW MICHELLE GISIN
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«Das Schöne ist, dass sich Plan A bis jetzt immer ausgezahlt hat» Im Gespräch mit «Fokus» verrät Olympiasiegerin Michelle Gisin, was sie von ihren Geschwistern Dominique und Marc für ihre Karriere lernen konnte und was sie an ihrem Heimatort Engelberg besonders schätzt. INTERVIEW FATIMA DI PANE TEXT LARS MEIER BILD OSKAR ENANDER
Frau Michelle Gisin, Sie sind die erste Schweizer Olympiasiegerin in der Alpinen Kombination und die erste Schweizer Gewinnerin eines Weltcup Slaloms seit 19 Jahren. Was ist Ihr nächstes Ziel? Mein nächstes Ziel… (seufzt) Das ist schwierig. Eigentlich nehme ich Rennen für Rennen und gehe Schritt für Schritt nach vorne. Ein riesengrosses Ziel von mir ist es, in jeder Disziplin mal einen Podestplatz oder vielleicht sogar einen Sieg erringen zu können. Nach Ihrer Matura haben Sie sich sogleich ausschliesslich dem Skisport gewidmet. Wollten Sie nie etwas anderes machen? Doch, ich wollte sehr oft auch etwas anderes machen, als «nur» Ski zu fahren. Es hätte mich auch extrem interessiert, zu studieren, das tut es immer noch. Aber mein Plan A war es immer, Ski zu fahren. Wenn es aus irgendeinem Grund nicht geklappt hätte, hätte ich andere Pläne gehabt. Aber das Schöne ist, dass sich Plan A bis jetzt immer ausgezahlt hat und dass ich das Glück habe, meinen Sport immer noch ausüben zu dürfen, denn es ist definitiv immer noch meine grösste Leidenschaft. Ihre beiden Geschwister Dominique und Marc waren ebenfalls Ski-Profis, haben Ihre Karrieren aber beendet. Was konnten Sie von Ihren Geschwistern für Ihre Karriere lernen? Ich konnte von meinen beiden Geschwistern extrem viel lernen. Es ist unglaublich, wie viel ich von ihnen profitieren konnte und durfte. Nach wie vor ist es so, dass ich es extrem schätze, von ihnen so viel Feedback zu bekommen. Ich habe das grosse Glück, dass ich mich zu Hause mit
zwei absoluten Spezialisten austauschen darf und kann und ich denke, da habe ich einen riesengrossen Vorteil. Sie haben mir in praktisch allen Bereichen unglaublich viel beigebracht – sei es im Skifahren oder mit den Medien, aber auch konditionell, technisch, mental und so weiter. Profisport ist ein hartes Metier. Warum lohnt es sich dennoch? Der Profisport… das ist die Frage: Ich weiss nicht, ob sich der Profisport an sich lohnt im Sinne von, ob es «das» ist, was zählt. Denn für mich ist es die Leidenschaft, die entscheidet, und meine grösste Leidenschaft ist das Skifahren. Wenn es etwas anderes wäre, dann wäre es etwas anderes. Ich geniesse es extrem und ich finde, man muss unbedingt seine Leidenschaft finden und dann auch wirklich ausleben, wenn man das grosse Glück wie ich hat, dass man das kann und darf. Sie sind in Engelberg verwurzelt. Was schätzen Sie an Ihrem Heimatort besonders? Ich schätze Engelberg extrem, weil es für mich der schönste Ort der Welt ist. Die Umgebung, die Berge… Es ist absolut atemberaubend! Ich war schon an sehr vielen touristischen Winterorten, aber nie hat mich etwas so sehr begeistert, wie unsere Berglandschaft. Ich geniesse auch die Gemeinschaft im Dorf, man kennt sich. Es ist einfach wunderschön! Sie sind beruflich viel unterwegs. Was machen Sie, wenn Sie das Heimweh packt? Ich bin sehr viel unterwegs, das ist so. Heimweh gibt es doch immer wieder mal, ja. Ich habe immer ein kleines
Kerzchen dabei und Schokolade. Das hilft (lacht). Je nachdem, wo man ist und was man isst (lacht). Ja, ich habe so gewisse Tricks. Das Schöne ist, ich fühle mich wohl in meinem Team. Wir haben ein sehr familiäres Verhältnis. Das ist sehr schön und das hilft. Aber meine Kerze, ab und zu auch Ruhe sowie das Hotelzimmer so einrichten, dass es sich ein bisschen nach Zuhause anfühlt, das hilft ebenso. Sie sind für «Protect Our Winters Schweiz» als Botschafterin gegen den Klimawandel tätig, jetten aber beruflich oft um die Welt. Wie lässt sich das vereinen? Das ist natürlich einer der Punkte, der oft diskutiert wird. Es gehört nun mal zu meinem Beruf, viel zu reisen.
«Protect our Winters» möchte aber eben aufzeigen, dass jeder etwas beitragen kann - ich lebe in einem Minergie Haus und achte beispielsweise sehr darauf, so optimal wie es nur geht unsere Solar-Stromproduktion zu nutzen. Ich glaube, es ist extrem wichtig, dass jeder das macht, was in seinem Bereich möglich ist. Und wenn die grossen Entscheidungsträger dies auch tun, kommen wir aus meiner Sicht vorwärts. Was nehmen Sie sich für das Jahr 2021 vor? Ich nehme mir vor, mehr in der Gegenwart zu leben, mehr im Hier und Jetzt – weniger an meinem Handy oder an irgendwelchen Bildschirmen, was nicht gut funktioniert bisher, aber wir haben ja zum Glück noch ein paar Monate (lacht). Entweder – oder Fondue oder Raclette? Raclette Skiferien oder Strandurlaub? Strandurlaub, weil ich einfach schon das ganze Jahr in den Skiferien bin (lacht). Es klingt vielleicht etwas amüsant, aber es fühlt sich manchmal wirklich so an. Da muss ich mir immer wieder in Erinnerung rufen, wie schön es ist, dass ich das Skifahren als meinen Beruf bezeichnen kann. Glühwein oder Punsch? Punsch, definitiv. Das erinnert mich an mein «Müeti», meine Grossmutter. Snowboarden oder Skifahren? Das ist eine sehr einfache Frage: Selbstverständlich Skifahren! (lacht) Einen Schneemann bauen oder einen Schneeengel machen? Schneemann bauen macht mehr Spass, weil man es in der Gruppe machen kann. Schlittschuhlaufen oder Schlitteln? Definitiv Schlitteln. Die Eleganz geht mir völlig ab; da habe ich lieber das Tempo. Hotel oder Ferienwohnung? Definitiv die Ferienwohnung; ich lebe ja schon im Hotel. Aber am liebsten bin ich zu Hause!
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MARCO ODERMATT INTERVIEW
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«Zwische See und heeche Bäärge» Der alpine Skirennfahrer Marco Odermatt ist an der Skiweltspitze angekommen. Was er noch erreichen möchte, wofür er gerne mehr Zeit hätte und was er überhaupt nicht kann, erzählt er «Fokus» im Interview. INTERVIEW FATIMA DI PANE BILD SEVERIN NOWACKI
Herr Marco Odermatt, Sie haben als Skirennfahrer schon vieles erreicht. Was ist Ihr nächstes Ziel? Nach dem ersten Weltcupsieg und den weiteren Podestplätzen im Riesenslalom in dieser Saison stehen automatisch der Disziplinen-Weltcup, eine Medaille an Titelkämpfen oder dann eines Tages der Gesamtweltcup im Fokus. Einen Disziplinen-Weltcup oder den Gesamtweltcup zu gewinnen, davon träumt schliesslich jeder Athlet. Aber mit 23 Jahren habe ich ja noch ein wenig Zeit. Ich stehe erst am Anfang meiner Profikarriere. Der Skisport ist ein hartes Metier. Wie halten Sie Ihre Motivation hoch? Ich musste mich nie besonders motivieren, denn Skifahren ist meine Leidenschaft. Ich stand bereits mit zweieinhalb Jahren mit Begeisterung auf den Skiern und ich habe nicht vor, so rasch damit aufzuhören. Gab es auch mal Momente, in denen Sie alles hinschmeissen wollten? Solche Momente gab es eigentlich nie. Natürlich war ich auch schon enttäuscht und wollte die Skier am liebsten in eine Ecke schmeissen. Aber dies ging rasch
vorüber und dann fokussierte ich mich bereits wieder auf das nächste Rennen. Sie sind im Kanton Nidwalden daheim. Was schätzen Sie an Ihrem Heimatkanton? In Buochs aufgewachsen, geniesse ich die naheliegenden Berge und den Vierwaldstättersee gleichermassen. «Zwische See und heeche Bäärge», da fühle ich mich zu Hause. Dies ist meine Heimat. Sie bezeichnen sich als «querbeet sportinteressiert». Welchen Sport würden Sie noch gerne ausprobieren? Ich hätte allgemein gerne mehr Zeit für andere Sportarten. Diesen Sommer habe ich ab und zu einmal Golf gespielt. Ebenso bin ich häufig an und auf dem Wasser des Vierwaldstättersees anzutreffen oder irgendwo auf den Bergen. Zu wem schauen Sie auf? Als Bub war Didier Cuche mein grosses Idol. Ich habe bei jedem Rennen mit ihm mitgefiebert und sogar geweint, wenn er nicht gewonnen hat. Heute gehe ich meinen eigenen Weg. Ein Vorbild, zu dem ich aufschaue, habe ich heute nicht mehr.
Ich bin ein lausiger Sänger, ein schlechter Verlierer und ein katastrophaler Tänzer.
Was würden Sie persönlich als Ihren bisher grössten Erfolg bezeichnen, beruflich oder privat? Sportlich gesehen waren dies sicherlich die fünf Goldmedaillen an den Juniorenweltmeisterschaften 2018 in Davos, mein erster Weltcupsieg im Super-G in Beaver Creek 2019 und mein erster Sieg dieser Saison im Riesenslalom in Santa Caterina, meiner Lieblingsdisziplin. Der Matura-Abschluss an der Sportmittelschule in
Engelberg war ebenfalls ein wichtiger Meilenstein in meinem Leben. Seither kann ich mich ganz auf den Spitzensport konzentrieren. Worin sind Sie so richtig schlecht? Ich bin ein lausiger Sänger, ein schlechter Verlierer und ein katastrophaler Tänzer. Was möchten Sie im Jahr 2021 erleben? Eine Medaille an den Weltmeisterschaften in Cortina d’Ampezzo wäre sicherlich ein weiterer Höhepunkt in meiner sportlichen Karriere. Das Wichtigste ist für mich aber, immer gesund zu bleiben. Entweder – oder Fondue oder Raclette? Wenn ich wählen muss, dann Raclette. Skiferien oder Strandurlaub? Ich habe nur im Sommer einige Tage Ferien, darum Strandurlaub. Glühwein oder Punsch? Nur nicht mischen. Snowboarden oder Skifahren? Natürlich Skifahren! Einen Schneemann bauen oder einen Schneeengel machen? Als Sohn eines Bauingenieurs, bin ich fürs Bauen. Schlittschuhlaufen oder Schlitteln? Schlitteln. Hotel oder Ferienwohnung? Ein schönes Hotel mit einem Pool hat schon was (lacht).
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BRANDREPORT SPORTBAHNEN MELCHSEE-FRUTT
Unbeschwert geniessen Die Bergfrische tief einatmen, unbeschwerte Momente in der Natur erleben und sich in den unendlichen Weiten wiederfinden – auf der Hochebene Melchsee-Frutt hat man Zeit magische Wintertage abseits vom Dorf- und Stadtrummel mit seinen Liebsten zu geniessen. TEXT JULIA KNÜSEL
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as weisse frostige Gold fasziniert Klein und Gross immer wieder von Neuem. Es ist ein Naturphänomen, zu dem jede und jeder ein Verhältnis, ein Gefühl und eine Erinnerung hat. In Teilen der Schweiz ist er nur noch ein seltener Gast – der glitzernde Schnee. Umso berührender ist die Vorfreude auf die jeweils unbeschwerten Schwünge im Pulverschnee, die erste Fahrt mit der Gondel und die frische Winterluft auf Melchsee-Frutt. Familien, Vielfahrer, Tiefschneefans und Naturliebhaber erfreuen sich daran und geniessen diese Zeit, wenn sich das Hochplateau in ihr romantisches Winterkleid gehüllt hat. Vielseitig und schneesicher Melchsee-Frutt verzaubert mit ihrer Winterlandschaft und einzigartigen Bergwelt. Sie berührt die Seele, ermöglicht unzählige Aktivitäten und gibt den Erholungssuchenden die Möglichkeit dem Alltagsstress zu entfliehen. Für Geniesser und Aktivurlauber sind auf dem Hochplateau auf knapp 2000 Metern über Meer fast keine Grenzen gesetzt. Von sanften Hügeln bis zu anspruchsvollen Steilhängen – ob auf Pisten, im Freestylepark, auf Loipen, entlang von Winterwanderwegen oder Schneeschuhtrails, auf dem Schlittelweg oder den gefroren Seen – Melchsee-Frutt ist geschaffen, um aus dem Alltag auszubrechen, in eine andere Welt einzutauchen, sich Zeit zu nehmen und Zeit zu haben.
Das Voralpengebiet Melchsee-Frutt liegt im Herzen der Zentralschweiz und gilt als äusserst schneesicher. Von Luzern ist die Talstation Stöckalp mit dem Auto in 30 Minuten und mit dem ÖV innerhalb einer Stunde erreichbar. Mit der Gondelbahn geht es danach sicher und schnell in zwölf Minuten von Stöckalp auf das Hochplateau. Wer sich schneller ins Pistenvergnügen stürzen möchte, fährt mit dem Sessellift neben der Talstation direkt ins Skigebiet.
Klein aber fein Der Schnee glitzert unschuldig im Sonnenlicht, das Kribbeln im Bauch vervielfacht sich beim Blick auf die weissen Hänge. Auf Melchsee-Frutt gilt Entspannung pur: Hier macht Skifahren Spass und liefert die nötige Erholung!
Eine Winterwanderung auf der Hochebene führt durch die wattig getauchte Winterlandschaft. Fernab der quirligen Skipisten, so ruhig, so friedlich, liegt das Hochplateau da – für sanfte und entschleunigende Naturerlebnisse sowie einen Hauch Magie in dieser kalten Jahreszeit.
16 moderne Transportanlagen erschliessen 36 Kilometer Pisten aller Schwierigkeitsgrade. Sie bieten für alle Skifahrertypen die passende Piste – sei es eine für zackige Kurzschwünge, für sanfte Linien im frischen Pulverschnee oder für eine rasante Abfahrt auf der Skicrosspiste mit Sprüngen, Wellen, Kurven und Gleitstücken. Freestyle-Cracks finden ihr Terrain im Fruttpark entlang der Erzegg-Piste. Die vierzig kleinen und grossen Boxen, Rails, Spins, Drop-ins bis hin zu Treerides lassen deren Herzen schneller schlagen.
Die zwei präparierten Winterwanderwege von Melchsee-Frutt Richtung Tannalp oder hinab zur Bettenalp sind für Familien ebenso geeignet wie für sportliche Erholungssuchende. Der Wanderpass bietet den Gästen zudem die Möglichkeiten mit der Gondel-, Pendel- und Sesselbahnen die Destination zu erkunden und auf den Bergspitzen die Aussicht zu geniessen.
Erste Fahrversuche auf zwei Brettern Skifahren, Schlitteln und Spielen im Schnee: MelchseeFrutt ist ein Abenteuerspielplatz für Kinder, wie sie ihn sich wünschen. Nicht ohne Grund gilt das Hochplateau seit Jahren als eines der familienfreundlichsten Skigebiete der Zentralschweiz. Das kostenlose Fruttli-Land, mit einem Kleinkinderlift, Zauberteppich und Ski-Karussell, ist ideal für die ersten Fahrversuche auf zwei Brettern. Der Pfideri-Lift neben der Talstation Stöckalp bietet den Anfängern ein zusätzliches Angebot für die ersten Skifahrversuche. Ankommen und loslaufen Wintersport heisst nicht gleich Ski- oder Snowboardfahren. Auf den weiten geraden Flächen des Hochplateaus bieten sich etliche Laufmöglichkeiten an. Die Einfachheit im «Laufen» ist charakteristisch für das touristische Angebot auf Melchsee-Frutt.
Im Gegensatz zum Winterwandern taucht man beim Schneeschuhlaufen auch dort tief in die Natur ein, wo man mit den normalen Schuhwerk versinken würde. Mit ihnen stapft man fast mühelos und unabhängig durch den Tiefschnee, ob pulvrig oder hart. Die drei Schneeschuhwanderwege von einfach bis schwer bringen nicht nur den Körper in Schwung, sondern erlauben auch unberührte Ausblicke auf die Obwaldner Bergwelt. Hier kann man mit den Fuss etwas vom Gas gehen und die Gedanken schweifen lassen. Über Loipen gleiten Ob Skating oder im klassischen Stil, ob Anfänger oder Leistungssportler – auf dem Rundkurs von Melchsee-Frutt nach Tannalp und zurück bieten rund 13 Kilometer bestpräparierte Loipen ein abwechslungsreiches Erlebnis. Auch für die weniger geübten Läufer ist gesorgt: Die zwei Kilometer lange Strecke neben dem zugefrorenen Melchsee ist der ideale Ort für alle, welche eine Loipe ohne Steigungen und Abfahrten bevorzugen.
Acht Kilometer Fahrspass Kinder, Jugendliche, Erwachsene und sogar Grosseltern machen es – Schlittenfahren. Es ist ein Riesenspass, auch für all jene, die eine Abwechslung zur Skipiste suchen. Die Sonne im Gesicht zu spüren, während der Fahrtwind durch die Haare zaust – oder eine einzigartige Stimmung einer nächtlichen Schlittenfahrt im Licht des Vollmonds geniessen. Vor der rasanten Abfahrt können die Gäste auf dem Schlittel-Lernparcours mit einem kurzen Videoclip und einer Teststrecke das richtige Steuern und Bremsen des Schlittens lernen. Danach geht es auf den acht Kilometer langen und somit längsten Schlittelweg der Zentralschweiz. Hier erleben die Gäste am helllichten Tag oder unter hellem Sternenhimmel ein unvergessliches Abenteuer. Eisfischen wie im hohen Norden Vielen Menschen geht es beim Fischen nicht nur um den Fang für die Pfanne oder den Kochtopf, sondern vor allem um das entschleunigende Naturerlebnis inmitten einer imposanten Berglandschaft. Die frische Luft und das geduldige Warten auf das Zucken der Angelrute – für manche der optimale Weg, die Hektik des Alltags hinter sich zu lassen. Ob an der Sonne oder im Schneegestöber, spannende Stunden am Eisloch sind garantiert und der Fang einer kapitalen Forelle könnte Wirklichkeit werden! Es sind die unbeschwerten Erlebnisse abseits des Dorfund Stadtlebens, in den Voralpen auf knapp 2000 Metern über Meer, welche guttun, welche Zeit schaffen und Verschnaufpausen vom Alltag schenken. Solche unbeschwerte Stunden animieren, mehr solche Tage erleben zu wollen und diese auf Melchsee-Frutt in vollen Zügen zu geniessen. www.melchsee-frutt.ch
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INTERVIEW MIKE OESCH
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«Ich habe Halt in der Musik gefunden» Im Gespräch mit «Fokus» spricht Mike Oesch, Bassist der Volksmusikgruppe «Oesch’s die Dritten», über sich, die Familie und wie das Leben so spielt. INTERVIEW KEVIN MEIER BILD ZVG
Herr Mike Oesch, wie würden Sie sich selbst beschreiben? Das ist immer eine schwierige Frage (lacht). Ich bin zielstrebig, ehrgeizig und offen. Ich mag den Kontakt mit Menschen, bin von Typ her doch eher zurückhaltend und ruhig. Also wenn eine Gruppe mit Leuten zusammensteht bin ich nicht derjenige, der gleich drauflosredet. So ähnlich ist es ja auch in der Musik: Als Bassspieler bin ich eher im Hintergrund und weniger an der Front. Wie ist das Leben in einer Musiker-Familie? Vorneweg möchte ich sagen, dass ich es als Riesenglück empfinde als Familie musizieren zu dürfen. In unserem Fall ist die Familie gleichzeitig auch Band und Arbeitgeber. Wir sind also auch ein kleines KMU, ein Familienunternehmen der etwas anderen Art. Mit unserer Band Oesch’s die Dritten sind wir mehr als 100 Tage im Jahr für Konzerte, Promo- oder Studiotermine unterwegs und das im In- und Ausland. Das finde ich toll und ich kann mir vorstellen, dass viele nur von so etwas träumen. Klar ist die Trennung zwischen Familie und Band nicht immer ganz einfach, jeder hat seine eigene Meinung und aus Sicht der Band werden gewisse Sachen anders entschieden, als man dies als Familie tun müsste. Meinungsverschiedenheiten und Diskussionen gehören auch dazu. Deshalb brauche ich manchmal auch Zeit für mich. Das Schöne an unserer Familienband ist, dass wir uns auch ohne Worte verstehen und die Musik unser gemeinsamer Nenner ist. Schon oft haben wir uns nach einer guten Probe schneller und besser einigen können.
Was nehmen Sie aus dieser Zeit mit? Ich glaube, dass man die jetzige Situation auch als Chance sehen darf. Anfangs dachten ja viele, dass wir das mit Corona einfach aussitzen können. Auch familienintern merkten wir bald, dass dem nicht so ist und uns die Krise noch länger beschäftigen, beziehungsweise uns in unseren gewohnten Arbeiten blockieren wird. Deshalb haben wir uns zusammengesetzt und Ideen gesammelt. Was können wir wie anpassen für die Zukunft? Welche Ideen können wir umsetzen? Ich sehe zum Beispiel auf der kreativen Eben sehr viel zu tun. So versuchen wir, die Krise als Chance zu nutzen und neue Ideen zu entwickeln, auch wenn der in den letzten Jahren gut strukturierte Alltag nun erstmal über den Haufen geworfen wurde.
Wie haben Sie die Leidenschaft zur Musik entdeckt? In unserer Familie wurde seit jeher Musik gemacht. So kamen wir schon als Kinder mit Musik und speziell mit Volksmusik in Kontakt. Schon von klein auf wollten wir mitmachen. Die Musik wurde zum gemeinsamen Hobby. Dass die Musik mal unser Beruf wird, war nie geplant.
Bärgchutze haben wir so manchen freien Mittwochnachmittag auf Eriz’ Skipisten verbracht. Da ist wohl auch meine Leidenschaft für den alpinen Skirennsport gewachsen. Ich bin heute sehr dankbar dafür. Als Jugendskitrainer darf ich nun meine Erfahrungen im Skirennsport weitergeben und das macht mir extrem viel Spass.
Sie fahren auch noch gerne Ski. Wie kam es zu dieser Leidenschaft? Die Leidenschaft fürs Skifahren habe ich von meiner Mutter geerbt. Sie war in jungen Jahren selbst aktiv im Skisport und hat später viele Jahre als Kinderskilehrerin gearbeitet. Von Oberlangenegg aus, wo ich aufgewachsen bin, liegt der nächste Skilift im Eriz und nur rund 15 Minuten von zuhause entfernt. Als Mitglieder des Skiclub
Wie sieht Ihr perfekter Skitag aus? Wenn man frühmorgens als einer der ersten hoch auf den Berg kann und dort perfekte Pisten mit Sonnenschein vorfindet. Als erster seine Bögen im Schnee zu ziehen, ist einfach einmalig. Wenn Pisten verfahren sind, ist es nicht mehr das, was man sich als Skirennläufer so vorstellt.
Corona hat den Kulturbetrieb durcheinandergebracht. Wie erleben Sie die Coronakrise? Auf zwei Arten: Ich habe mehr Zeit für mein Privatleben und um etwas zu unternehmen. Ich habe die Zeit auch genutzt um zu reflektieren, was die wichtigen Punkte im eigenen Leben sind. Es tut gut sich einmal mit sich selbst und dem Umfeld auseinandersetzen.
Vom KV-Angestellten mit dem Traum des Profiskisports zum bekannten Musiker – wie findet man seinen Weg im Leben? Mein Plan war es nie professioneller Musiker zu werden. Eigentlich wollte ich Profiskifahrer werden. Für die Erfüllung dieses Traums habe ich als Kind und als Jugendlicher alles gegeben. Aufgrund einer Verletzung musste ich diesen Traum jedoch aufgeben. Mit solchen Rückschlägen muss man im Leben manchmal umgehen können. Der Weg zur Musik hat sich durch andere Interessen und Hobbys geebnet. Wenn man offen ist für unerwartete Wege und darauf vertraut, dass es gut kommt, ergeben sich so immer Möglichkeiten. Klar war es eine schwierige Entscheidung, den professionellen Skisport aufzugeben. Damals habe ich Halt in der Musik gefunden. Ich hatte extremes Glück, dass es sich so ergeben hat. Zudem nützt mir auch die KV-Ausbildung: Schliesslich darf ich mit der Band eine Firma mitführen. Ich bin dankbar dafür, wie sich mein Weg entwickelt hat. Entweder – oder Fondue oder Raclette? Fondue. Skiferien oder Strandurlaub? Skiferien, klar! (lacht) Glühwein oder Punsch? Punsch. Snowboarden oder Skifahren? Skifahren. Einen Schneemann bauen oder einen Schneeengel machen? Schneemann. Schlittschuhlaufen oder Schlitteln? Hmm… Schlitteln? Hotel oder Ferienwohnung? Lieber ein Hotel.
Geschäftlich gesehen, ist es für uns sehr schwierig. Die Musikbranche leidet sehr unter den strengen Massnahmen. Dass wir Anfang Oktober das neue Album «Die Reise geht weiter» veröffentlichen konnten, war ein Lichtblick. Für die Fans gab es endlich neue Oeschmusik und wir konnten einige tolle Promotermine wahrnehmen. Natürlich proben wir oft und schreiben an neuen Songs, aber wenn man nicht auf der Bühne stehen kann, ist das nicht dasselbe. Als Musiker leben wir für die Musik, den Applaus und die Atmosphäre. ANZEIGE
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Als Gast im Hotel Steinbock haben Sie den Winter direkt vor der Tür. Starten Sie den Tag genussvoll mit unserem feinen Frühstücksbuffet. Sammeln Sie neue Energie bei einem Nachmittagsspaziergang durch die wunderschöne Schneelandschaft. Geniessen Sie auf Ihrem Balkon die frische Luft und die tolle Aussicht auf die Berglandschaft. Nach einem erfolgreichen Tag laden wir Sie in unserer Saunawelt zum Entspannen ein. Abends verwöhnen wir Sie in unserem Restaurant mit feinen Spezialitäten mit Produkten aus der Region. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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VIAMALA TOURISMUS BRANDREPORT
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©demateo.com
Eine Begegnung mit der Natur Kurven in frisch präparierte Pisten der sechs kleinen, aber feinen Skigebieten ziehen, auf den kilometerlangen Langlaufloipen die letzte Energiequelle anzapfen oder auf einem Spaziergang durch verschneite Landschaften alle Sorgen vergessen. Das sind nur einige Vorzüge in der Region Viamala im Herzen Graubündens mit ganz viel Platz.
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ie Region Viamala ist auch für Winterferien ein absoluter Geheimtipp. Kleine, aber feine Skigebiete – Kilometerlange Langlaufloipen – Schlittelwege, Natureisfelder und unzählige Winterwanderwege – Eisklettern – Skitouren von leicht bis schwer – Atemberaubende Landschaften und ganz viel Sonne. All das gibt es in einer Region, in der Menschenmassen noch nicht zur Tagesordnung gehören. Dafür warten familienfreundliche, preiswerte Angebote, die keine Bedürfnisse auslassen. Einmal dieses Winterparadies entdeckt, wird man garantiert zum Rückkehrer. Auf die Kanten, fertig, los im Rheinwald Splügen-Tambo ist mit seinen 30 Pistenkilometer das grösste Skigebiet in der Region Viamala. Die Abfahrten
sind vielfältig und lassen vom Anfänger bis zum Profi keine Wünsche offen. Unten im Tal kommen auch Langlauf-Fans auf ihre Kosten. Entlang dem Rhein warten 40 Kilometer bestens präparierte Loipen darauf, von den Langläufern genutzt zu werden. Ob klassisch oder skaten, schwer oder leicht… es ist für alle etwas dabei. Jeden Freitagabend wird die Talabfahrt von der Gondelbahn-Mittelstation für die Skifahrer & Schlittler hell erleuchtet. Genutzt werden kann neu auch der Nachtsportbus ab Chur und Thusis. Hoch hinaus im Avers Das Hochtal Avers wäre auch ohne Wintersportmöglichkeiten schon atemberaubend. Wenn beides zusammenkommt, geht es fast nicht mehr besser. Die Talstationen
liegen bereits auf rund 2000 m ü. M. Der Cavetta-Lift ist perfekt für alle Anfänger. Auf der flachen, breiten und einfachen Piste können problemlos die ersten Schwünge geübt werden. Alle fortgeschrittenen Alpin- und Freeride-Fans werden den Tscheischa Bügellift mit 539 Höhenmeter lieben. Die Abfahrten sind einfach genial und oft freut man sich über menschenleere Pisten. Für geübte Freerider mit entsprechender Ausrüstung und Lawinenschulung gibt es im Avers auch Tage nach einem Schneefall noch Hänge mit unbefahrenem Powder. Neben Ski- und Snowboardvergnügen bietet das Avers auch Winterwanderwege, Langlaufloipen im Bergalgatal und in Juf oder man geniesst einfach eine Tasse Tee auf der sonnigen Terrasse der Skihütte Cavetta. Naturnah im Schams Im Schams gibt es keinen Skilift. Das heisst aber noch lange nicht, dass es im Winter langweilig wird. Im Gegenteil, es gibt eine Vielzahl an Winteraktivitäten. Lohn, Mathon und Wergenstein sind Ausgangspunkte von Ski- und Schneeschuhtouren, Schlittelwegen und Winterwanderwegen. Erst einmal über der Baumgrenze angekommen, ist die Aussicht grenzenlos. Es lohnt sich die Augen offen zu halten, denn nicht selten lassen sich Birkwild, Schneehühner und Gämsen beobachten. Auf dem Rückweg kann man sich in den verschiedenen Gaststätten mit TakeAway Angeboten stärken, um anschliessend den Tag ausklingen zu lassen. Über den Wolken in Tschappina am Heinzenberg Sanfte Hänge, einsame Berghütten und das eindrückliche Bergpanorama fügen sich hier zu einem kleinen Paradies zusammen. Ob Skifahrer, Schlittler, Schneeschuh- oder Winterwanderer: Jeder findet hier seinen Platz am Berg. Breite Pisten, atemberaubende Abfahrten und man muss nicht der erste Mensch am Berg sein, um die frischen Rillen vom PistenBully im Schnee zu sehen. Bei Wurst und Bier am Mittag kann man in Ruhe die eindrückliche Aussicht geniessen, bevor es wieder losgeht.
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Vielfältig in Sarn am Heinzenberg Von Lescha geht es mit dem Sessellift nach Dultschinas. Oben angekommen, starten die verschiedenen Möglichkeiten. Snowboarder und Skifahrer geniessen die super präparierten Abfahrten. Mit den Schneeschuhen geht’s hoch hinaus und die Schlittler sausen die Wege wieder hinunter nach Lescha. Und wenn Sport gerade
nicht zum Tagesprogramm gehört, kann man in Sarn auf sonnigen Terassen auch einfach den Moment und das eindrückliche Bergpanorama geniessen. Eins, zwei oder drei in Feldis Schneeschuhwandern, Schlittschuhlaufen, Skifahren, Snowboarden, Langlaufen oder Schlitteln; all das ist in Feldis vor einer atemberaubenden Kulisse möglich. Das Dorf ist bequem mit der Luftseilbahn von Rhäzüns aus erreichbar. Die Sesselbahn Feldis-Mutta bringt die Gäste auf direktem Weg hoch auf das Feldiser Hochland. Dort angekommen, stehen einem alle Möglichkeiten offen. Auf der Alp Raguta befindet sich eines der wohl schönsten Natureisfelder. Die Schneeschuh-Arena Dreibündenstein verbindet Feldis mit den zwei Wintersportgebieten Brambrüesch und Pradaschier, wodurch sich tolle Möglichkeiten für abwechslungsreiche Schneeschuh-Rundtouren eröffnen. Schon fast verträumt in Obermutten Wer Ruhe und Gelassenheit sucht, findet sie hier ganz bestimmt. Drei Pistenkilometer, eine kurze Langlaufloipe, zwei Winterwanderwege, ein Schneefeld für eine Partie Eisstockschiessen und ein Gasthaus gibt es in der traditionellen Walsersiedlung in Obermutten. Gut zu wissen Die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr in die verschiedenen Wintersportgebiete ist überall bequem möglich. Alle Regionen bieten eine übersichtliche Infrastruktur und tolle Übernachtungsmöglichkeiten.
Für die Region Viamala können online auch ganz bequem Wertgutscheine bezogen und bei verschiedensten Unternehmen eingelöst werden. www.viamala.ch/gutschein Viamala Tourismus 7413 Thusis Tel: +41 (0)81 650 90 30 info@viamala.ch, www.viamala.ch
PUBLIREPORTAGE
Ahifahre u Uftanke in Gstaad In Gstaad laden schneebedeckte Wälder und Berge zum gemütlichen Winterwandern und Entspannen ein. Auf zahlreichen Routen und Pisten in geradezu idyllischen Landschaften mit herrlichem Blick auf die Berge und verschneite Berggipfel lässt sich die Region neu entdecken. Für den perfekten Ausklang sorgen die vielen Restaurants im Tal, die mit ihren abwechslungsreichen Take-Away Angeboten kulinarische Glücksmomente bescheren.
PULVERN PUR: ENTSPANNT DURCH DAS WINTERWUNDERLAND In Sachen Wintersport muss es nicht immer die klassische Skipiste sein. Winterwandern erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Selten lässt man den Gedanken so unbeirrt freien Lauf wie jetzt, wenn sich ein Fuss vor den anderen setzt und die Augen sich über so viel Naturschönheit freuen können. In der Destination Gstaad gibt es 185 Kilome-
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ter präparierte Winterwanderwege. Die einfachen Winterwanderwege sind für jeden geeignet und liegen in wunderschönen Landschaften, die für Geist und Augen eine Wohltat sind. Besonders reizvoll ist eine Tour mit Schneeschuhen. Hier erlebt man nicht selten märchenhaft unberührte Winterlandschaften, Pulverschnee und absolute Stille. Die Destination bietet 80 Kilometer Schneeschuhtrails – ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie. Schneeschuhe können zum Teil in den Hotels aber auch in den Sportgeschäften ausprobiert werden.
ENTSCHLEUNIGEN IN UNSEREN ZAHLREICHEN HOTELS Nach wochenlangem Homeoffice ist das Bedürfnis nach Tapetenwechsel und Entspannung riesig und ein Aufenthalt inmitten der winterlichen Gstaader Berglandschaft genau das Richtige. Nach einem erlebnisreichen Tag draussen im Schnee, sehnt man sich nach einer kuscheligen Atmosphäre in einem SPA- und Wellnessbereich sowie einem kulinarischen Genussmoment in einem gediegenen Restaurant. Die Angebote in der Destination sind vielfältig und decken vom Genuss- und Wellnesshotel bis zum spezialisierten Familienhotel alle Themenbereiche ab. www.gstaad.ch
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