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Fokus Supply Chain Management

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FOKUS

EINE P UBLIKATIO N VO N SMART MEDIA

SUPPLY CHAIN MANAGEMENT

VOLLE ÜBERSICHT Dank ERP-Systemen

ALLES WIRD DIGITAL Supply Chain 4.0

FLOTTE OPTIMIEREN Innovative Ansätze

APRIL 2017

Im Interview:

ROBERT VOGEL Präsident von GS1 Switzerland Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

School of Engineering

Neuer Wind für Ihre Karriere. Unsere Weiterbildungen befähigen Sie, ökonomische und technisch relevante Aufgabenstellungen in der Logistik praxisorientiert zu lösen. Jetzt anmelden: CAS Logistikmanagement, Start: 4. Mai 2017 www.zhaw.ch/engineering/weiterbildung

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EINE P UBLIKATIO N VO N SMART MEDIA

2 Editorial Lesen Sie mehr... 04 ERP 05

Intelligente Logistik – Digitalisierung der Supply Chain

Supply Chain 4.0

08 Industriebau 09

Weiterbildung

12 Interview GS1

14 Verpackung Aus dem perfekten Zusammenspiel zwischen Menschen, Prozessen, Technologien und Rohstoffen entstehen Effizienz und Exzellenz. Mit dem vierten industriellen Zeitalter hat auch die Revolution bestehender Wertschöpfungsketten begonnen. Dank umfassender Vernetzung tauschen Maschinen, Lagersysteme, Betriebsmittel und Produkte künftig Informationen untereinander aus, veranlassen eigenständig Aktionen und steuern sich gegenseitig. Weltweit sind heute mehr als 9 Milliarden der unterschiedlichsten Geräte über das Internet der Dinge miteinander vernetzt. Sie produzieren Trillionen von Bytes, die grösstenteils nicht genutzt werden. Das wesentliche Merkmal der intelligenten Logistik – auch Digitalisierung der Supply Chain oder Logistik 4.0 genannt – ist ihr unternehmens- und prozessübergreifender Ansatz. Aktuell bietet der Markt eine Vielzahl technischer Einzellösungen wie Transportmanagementsysteme, kommunizierende Behälter oder fahrerlose Transportsysteme. Diese Produkte bilden jedoch nur Teilbereiche intelligenter Produktion und ihrer Logistik ab und sind dadurch Bestandteil eines übergeordneten Konzeptes zur Vernetzung entlang der gesamten Supply Chain. Das zentrale Versprechen der Industrie 4.0 ist vollständige Transparenz vom

Lieferanten bis zum Kunden, vernetzte Prozesse mit dezentraler Steuerung sowie die wirtschaftliche Fertigung kleinster Produktionseinheiten in einer hohen Variantenzahl. Solche Innovationen sind für die internationale Wettbewerbsfähigkeit von enormer Bedeutung. Nur Unternehmen, die konsequent in Forschung, Innovation und Fachkräfte investieren und in kürzester Zeit Kompetenzen aufbauen, werden sich auch künftig im globalen Wettbewerb behaupten können. Dies erfordert Lern- und Entwicklungsprozesse an unterschiedlichen Stellen, die in die Wege geleitet, strukturiert und unterstützt werden müssen. Der Verband swiss export setzt sich seit Jahrzehnten für die praxisorientierte Vermittlung von aktuellem Fachwissen ein. Zur breiten Palette von Serviceleistungen gehören neben der individuellen Beratung insbesondere Seminare und Kurse im Bereich Exportabwicklung und Exporttechnik, Fachveranstaltungen für Entscheidungsträger sowie individuelle Firmenseminare, wobei letztere massgeschneidert sind und hinsichtlich Inhalt, Methodik und Dauer auf die spezifischen Bedürfnisse eines Unternehmens ausgerichtet werden. Die Digitalisierung verändert die gesamte Wertschöpfungskette. Um in der

industriellen Landschaft mithalten zu können, gilt es für Schweizer KMU-Exporteure, sich zukünftig noch fokussierter auf die eigenen Stärken zu konzentrieren und den Bonus Swiss Made zu nutzen. Dieser stellt eine gute Ausgangslage dar, damit Chancen sowohl im Inland als auch weltweit frühzeitig erkannt und gewinnbringend genutzt werden können. n

pietro.calvagna@smartmediaagency.ch

Country Manager Jeroen Minnee Produktionsleitung Matthias Mehl

Text SMA Titelbild ZVG Design Smart Media Agency AG Grafik und Layout Anja Cavelti

18 Intralogistik 20

Mobilität

21 Brandreport UPS

22

Flottenmanagement

23

E-Commerce

Viel Spass beim Lesen! Carl A. Ziegler

Pietro Calvagna

Präsident Verband swiss export Geschäftsleitung T-LINK

Projektleiter

ÜBER SMART MEDIA

FOKUS SUPPLY CHAIN MANAGEMENT Projektleiter Pietro Calvagna

16 Fachkräfte

Distributionskanal Tages-Anzeiger, April 2017 Druck DZZ Druckzentrum AG

Finanzierung für Schweizer KMUs

Smart Media ist der Spezialist für Content Marketing und Native Advertising. Unsere Kampagnen werden sowohl online als auch in führenden Printmedien publiziert. Inhaltlich setzen wir einen Fokus auf aktuelle und relevante Fachthemen innerhalb verschiedener Branchen. Mit unseren kreativen Medienlösungen helfen wir Ihnen dabei, Ihre Marke zu stärken und echten Nutzen für Ihre Zielgruppe zu schaffen. Unsere hochwertigen Inhalte regen Ihre Kunden zum Handeln an.

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Finanzierung Finanzierung für für Schweizer Schweizer KMUs KMUs

Die KMU Factoring AG wurde von Unternehmern für Unternehmer geschaffen. Seit Die KMU Factoring AG wurde von Unternehmern für Unternehmer geschaffen. Seit 2003 bieten wir unsere individuellen Finanzierungslösungen an und sind mittlerweile 2003 bieten wir unsere individuellen Finanzierungslösungen an und sind mittlerweile einer der führenden bankenunabhängigen in der Schweiz. Wir Seit Die KMU Factoring AG wurde von Factoring-Anbieter Unternehmern für Unternehmer geschaffen. einer der führenden bankenunabhängigen Factoring-Anbieter in der Schweiz. Wir bevorschussen Rechnungen, übernehmen dieFinanzierungslösungen Delkredereabsicherung und sind entlasten 2003 bieten wir unsere individuellen an und mittlerweile bevorschussen Rechnungen, übernehmen die Delkredereabsicherung und entlasten das Debitorenmanagement. einer der führenden bankenunabhängigen Factoring-Anbieter in der Schweiz. Wir das Debitorenmanagement.

Finanzierung für Schweizer KMUs

Die KMU Factoring AG wurde von Unternehmern für Unternehmer geschaffen. Seit 2003 bieten wir unsere individuellen Finanzierungslösungen an und sind mittlerweile bevorschussen Rechnungen, übernehmen die Delkredereabsicherung und entlasten dasVorteile Debitorenmanagement. Für wen ist Factoring geeignet? Was sind die von Factoring? Für wen ist Factoring geeignet? sind die Vorteile von Factoring? einer der führenden bankenunabhängigen Factoring-Anbieter in der Schweiz. WirWas ■ Ausnutzung von Factoring dient Firmen mit in- oder ausländi■ Ausnutzung von Factoring dient Firmen mit in- oder ausländiFür wendie ist hauptsächlich Factoring geeignet? Was sind die Vorteile von Factoring? Wachstumsmöglichkeiten schen Debitoren, im B2Bbevorschussen Rechnungen, übernehmen die Delkredereabsicherung und entlasten Wachstumsmöglichkeiten schen Debitoren, die hauptsächlich im B2B■ Ausnutzung von Factoring dient Firmen mit inoder ausländiGeschäft tätig sind und ein nachhaltiges ■ Umsatzkongruente Finanzierung Geschäftschen tätig Debitoren, sind und die einhauptsächlich nachhaltigesim B2B■ Umsatzkongruente Finanzierung Wachstumsmöglichkeiten das Debitorenmanagement. Geschäftsmodell haben. ■ Ausnutzung von Skonto Was sind die Vorteile von Factoring? ■

Ausnutzung von Wachstumsmöglichkeiten

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Umsatzkongruente Finanzierung

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Schnellere Zahlung Ihrer Lieferanten

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Problemlose Gewährung von Zahlungszielen

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Debitorenausfallschutz

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Effektive Debitorenverwaltung

Für wen ist Factoring geeignet?

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Factoring dient Firmen mit in- oder ausländi-■■ ■ schen Debitoren, die hauptsächlich im B2B-■ Geschäft tätig sind und ein nachhaltiges Geschäftsmodell haben.

Was sind die Kosten? Die Gesamtkosten betragen ab 1% des finanzierten Umsatzes und sind abhängig von Umsatz, Bonität und Debitorenstruktur.

Geschäftsmodell Geschäfthaben. tätig sind und ein nachhaltiges ■ von Ausnutzung Skonto Umsatzkongruente Finanzierung Schnellere Zahlung Ihrer Lieferanten Geschäftsmodell haben. ■ Zahlung Ausnutzung Skonto Schnellere Ihrervon Lieferanten Was sind die Kosten? Was sind die Kosten? Problemlose Gewährung Mit unserer gewinnen Flexibilität, ■ Schnellere ZahlungLösung Ihrer Lieferanten Die Gesamtkosten Sie betragen ab 1% des Problemlose Gewährung Die Gesamtkosten betragen Was sind die Kosten?ab 1% des von Zahlungszielen indem Sie vom Zahlungsverhalten Ihrer Debito■ fi nanzierten Umsatzes und sind abhängig Problemlose Gewährung von Zahlungszielen Die Umsatzes Gesamtkosten ab 1% des finanzierten und betragen sind abhängig Debitorenausfallschutz von Umsatz, Bonität und Debitorenstruktur. von Zahlungszielen ren unabhängig werden. Somit können SiesindIhren Debitorenausfallschutz finanzierten Umsatzes und abhängig von Umsatz, Bonität und Debitorenstruktur. Effektive■Debitorenverwaltung Debitorenausfallschutz von Umsatz, Bonität und Debitorenstruktur. Fokus auf das Kerngeschäft richten. Effektive Debitorenverwaltung ■

Effektive Debitorenverwaltung

Mit unserer Lösung gewinnen Sie Flexibilität, Mit unserer Lösung gewinnen Sie Flexibilität, indem SieMit vom Zahlungsverhalten Ihrer unserer Lösung gewinnen SieDebiFlexibilität, indem Sie vom Zahlungsverhalten Ihrer Debitoren unabhängig werden. Somit können Sie Debiindem Sie vom Zahlungsverhalten Ihrer toren werden. Somit können Sie Ihren unabhängig Fokus das Kerngeschäft richten. torenauf unabhängig werden. Somit können Sie Ihren Fokus auf das Kerngeschäft richten. Ihren Fokus auf das Kerngeschäft richten.

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Gemeinsam den Kinderschuhen entwachsen Stadtlandkind.ch hat im März vor vier Jahren das Licht der WWW-Welt erblickt. Heute ist der Schweizer Onlineshop Marktleader im Bereich hochwertige Kindermode und Accessoires. Massgeblich an diesem beachtlichen Erfolg von „Stadtlandkind“ ist die E-Commerce Dienstleisterin MS Direct AG beteiligt. MS Direct hat mitgeholfen, das Start-up aufzubauen und entlang der ganzen Supply Chain weiterzuentwickeln und zu betreuen.

Transport-Carrier sowie weiteren Reporting-Tools statt. Gegenwärtig geschäften die MS Direct Kunden Beldona AG, DREAMDIS AG, Dipl. Ing. Fust AG und LE MENU über MS Progress.

Zahlungseingang, jede Retoure war bei uns im System quasi ein Einzelereignis, in welches wir mindestens einmal MS Direct war vom Start weg als Partner manuell eingreifen mussten, sei es vom Start-up Stadtlandkind mit dabei. auch nur mit einem Mausklick.“ Über Vier Jahre später steht der Schweizer die vier Jahre ist Stadtlandkind definitiv Onlineshop erfolgreich als Marktleader den Kinderschuhen entwachsen. „2014 für nachhaltige und trendige Mode, durften wir den Swiss E-Commerce Wohnaccessoires, Deko und Geschenke Start-up Award einheimsen, woraus für Kinder da. Und MS Direct ist viele spannende Partnerschaften nach wie vor der richtige Partner. und Allianzen entstanden sind.“ Im „Wir sind sehr offen für innovative Frühling 2015 folgte ein weiterer E-Commerce Start-ups und interessiert Meilenstein: Stadtlandkind hat die an Geschäftsmodellen mit Potenzial. beiden Eigenkollektionen „KINDISH“ Als Full Service Provider bieten wir für und „Pirates & Ponies“ lanciert. Und Start-ups, aber auch für grosse Marken neben dem Onlineshop werden die und Händler, massgeschneiderte Artikel auch in diversen „Shop-in-Shops“ E-Commerce Dienstleistungen und angeboten. Lösungen an“, kennt Peter Egger – Senior Solution Sales Manager – das Potenzial seines Arbeitgebers MS Direct. «Die Kinderschuhe treten sich Und Tobias Zingg – Mitgründer von von selbst aus, Stadtlandkind – bestätigt: „Unser Erfolg wenn sie einem zu eng werden.» ist auch darauf zurückzuführen, dass wir (Goethe) MS Direct von Beginn weg als Partner an unserer Seite haben durften.“ Stadtlandkind und MS Direct haben bald erkannt, dass auch ausgetretene Fortschritt mit MS Progress Kinderschuhe demnächst nicht mehr Ursprünglich startete Stadtlandkind passen werden, um mit dem Fortschritt mit einem eigenentwickelten Shop, Schritt halten zu können. Perfekt der im Backend die nötigsten ERPgetimt stand MS Direct mit einem Funktionen aufwies. Tobias Zingg während mehr als zwei Jahren inhouse erinnert sich: „Jede Bestellung, jeder entwickelten neuen ERP-System bei TEXT ALEX HIRZEL

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Fuss, als Stadtlandkind Skalierung, Automatisierung, Digitalisierung nachfragte. In „MS Progress“ sind die annähernd 40 Jahre Versandhandelsund E-Commerce-Kompetenz von MS Direct in einem flexiblen und sicheren System auf neuestem Stand der Technik verpackt.

Flexibler Funktionsumfang Mit „MS Progress“ bietet MS Direct eine top moderne, skalierbare E-Commerce Branchenlösung an. Diese Lösung baut auf Microsoft Dynamics NAV 2015 auf und ist State of the Art, was Look-and-Feel, Automatisierungs- und Individualisierungsmöglichkeiten sowie performante Prozessverarbeitung angeht. Mit MS Progress können Geschäftsprozesse in Sachen Artikelverwaltung, Einkauf, Auftragsabwicklung, Logistik, Aftersales, Finanzen und Reporting bedürfnisgerecht optimiert werden. MS Direct „intern“ wurden in Eigenentwicklung Zusatzmodule wie „Click&Collect“ sowie „DropShipping“ angebunden. Und via die IntegrationsPlattform Magic XPI findet der Brückenschlag zu externen Systemen wie Webshops, Lieferanten-Extranets, Adress-, Inkasso- und Bonitätsinstitute,

Von der kompletten, vollautomatisierten E-Commerce Lösung MS Progress nutzt Stadtlandkind aktuell vor allem Auftragsabwicklungs- und LogistikKomponenten. Dazu gehören in Sachen Auftragsabwicklung • die Anbindung an den stadtlandkindeigenen Onlineshop • Schnittstellen zu Payment Providern (Kreditkarten, Paypal, TWINT, Bonitätsprüfung, Inkasso) • die Anbindung zur Schweizer Post für die Übermittlung der Paketdaten (Rabattierung Porto) • das Debitorenmanagement inkl. Mahn- und Inkassoprozess • Artikel- und Adressverwaltung • Beilagensteuerung • Kreditorenverwaltung • automatisierte E-MailBenachrichtigungen • integriertes Klärfälle-/Ticketsystem • die Anbindung ans Reporting-Tool. Zu den für Stadtlandkind umgesetzten Logistik-Leistungen von MS Direct gehören • Wareneingang/-Einlagerung • Lagerbewirtschaftung Hauptlager in der Schweiz/ Zweitlager in Österreich • Picking & Packing • Retourenmanagement • Verzollung • DropShipping. Durch die Partnerschaft mit MS Direct weiss Stadtlandkind folgende Aufgaben jederzeit in guten Händen: • Täglicher Paketversand inkl. Übergabe der Pakete an die Post. • Peaks (Weihnachtsgeschäft, SALE) können problemlos abgefedert werden. • Teillieferungen, Teilzahlungen,

•

Teilretouren erfolgen per Knopfdruck. Routine-Prozesse (Rechnungsdruck, Zahlungslauf, Mahnlauf, Inkasso, E-MailBenachrichtigen) erfolgen verlässlich und voll automatisiert.

Vom Kinderschuh zum Siebenmeilenstiefel Stadtlandkind wächst schnell. Wie die Träger seiner Kleider. Mit den Möglichkeiten von MS Progress ist Stadtlandkind gemeinsam mit MS Direct den E-Commerce Kinderschuhen entwachsen. Jetzt ist man in Siebenmeilenstiefeln unterwegs. So plant Stadtlandkind mit Unterstützung von MS Direct einen telefonischen Kundendienst, prüft Click&Collect und hat sich die Markterschliessung Deutschland und Österreich mit der Cross Border Expertise von MS Direct zum Ziel gesetzt.

MS Direct ist ein innovatives Schweizer Familienunternehmen mit rund 800 Mitarbeitenden in St. Gallen (Hauptsitz), Meilen, Muttenz, Wittenbach, Adligenswil, und Lauterach (Österreich). Mit MS Progress haben wir als Ihr Full Service Provider eine moderne Systemlösung, mit der wir alle E-Geschäftsprozesse effizient, flexibel und sicher abwickeln und den E-Commerce an Ihre bestehenden Strukturen anpassen können. MS Direct steht für annähernd 40 Jahre Versand- und Onlinehandelskompetenz: Wir sind Profis, was Datenmanagement, CRM, Customer Care, Logistik und Zoll angeht. Fragen? Fragen. Peter Egger berät Sie gerne. Tel. +41 71 274 66 08. Weitere Informationen unter www.ms-direct.ch 17.03.2017 11:11:50

VCK Logistics Brandreport

VCK Logistics auf Expansionskurs VCK Logistics wird es an den aktuellen Standorten zu klein: Sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland benötigt der Logistikdienstleister mehr Fläche, um wachsende Projekte abdecken zu können. Im April wird in Deutschland ein neuer Standort mit über 30.000 m2 Lagerfläche eröffnet. Die bisherigen Flächen der VCK Group werden so nochmals um 10 Prozent erweitert.

Wir bieten unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen mit klarem Mehrwert.

TEXT VCK LOGISTICS

ERFOLGREICHE ENTWICKLUNG Die niederländische VCK Group wurde 1915 gegründet und hat sich zu einem weltweit erfolgreichen, expandierenden Unternehmen entwickelt. Hierzu gehört auch die 2012 gegründete Tochtergesellschaft VCK Logistics SCS AG mit Standort im schweizerischen Büron. VCK Logistics Supply Chain Solutions hat sich im Laufe der Firmengeschichte zu DEM Spezialisten unter den Logistik-Dienstleistern entwickelt. Das Unternehmen ist Logistikpartner für zahlreiche Kunden und Zulieferer, die lokal und weltweit aktiv sind. Die VCK Logistics bietet Logistikkonzepte, deren Dienstleistungen auf die Kundenbedürfnisse speziell abgestimmt sind. Besonders aktiv ist die VCK Logistics in den Märkten für Telekommunikation, schnelllebige Konsumgüter, High-Techund High-Value-Produkte. Der Ansatz hebt sich in der gesamten Logistikkette vom Wettbewerb ab: von der internationalen Lagerlogistik zum hochwertigen Sicherheitstransport und von allgemeiner Servicelogistik bis hin zur umfassenden Vor-Ort-Installation inklusive technischer Dienstleistungen. Die Mitarbeiter des Logistikdienstleisters sind von der Auftragserteilung bis zum Projektabschluss höchst motiviert und engagiert, denn: «Erfolg macht sich nicht am Anfang der Logistikkette bemerkbar, sondern erst am Ende, bei der Auslieferung an den Kunden», so die Geschäftsleitung der VCK Logistics.

Darüber hinaus akquiriert die VCK Logistics SCS AG derzeit einen neuen Kundenstamm und offeriert Dienstleistungen für Unternehmen aus der Finanzbranche. Hierzu gehören neben der Gesamtkoordination von Rollouts auch der Rückbau und die Abholung von Altgeräten sowie deren zertifizierte Entsorgung. Eine verschlankte Lieferkette erhöht nicht nur die Effizienz, sondern trägt auch zur Nachhaltigkeit bei – getreu dem Unternehmensmotto «Simplifying logistics.». ZENTRALLAGERLOGISTIK UND VALUE ADDED SERVICES Für Kunden aus der High-Tech Branche leistet die VCK Logistics SCS AG in Büron logistische Services, zu denen beispielsweise das Staging von Geräten, Umbauten oder die Montage bestimmter Komponenten in Geräten und deren Funktionsprüfung zählen. Das Unternehmen bietet auch spezielle kundenspezifische Assembly-Center sowie technische Serviceflächen in denen zum Beispiel Güter wie Server, PCs und andere technische Geräte und Maschinen bearbeitet oder konfiguriert werden. Die Dienstleistungen sind nicht nur auf die reine Lagerung sowie Warenbewegung begrenzt: Kundenspezifisches Labeling, Umverpackung, Swap-Rollout und Inventarisierungen gehören ebenfalls zum Serviceportfolio. Die Bilanz aus dem dreijährigen Swap in der Schweiz waren 6.000 erfolgreich durchgeführte Technikaustausche an Mobilfunkstandorten schweizweit.

Dirk Völker, Geschäftsführer VCK Logistics SCS AG

VCK Group Lagerfläche:

255.000 m2

Fakturierter Umsatz: 340 Mio. € - 2016 Mitarbeiter:

670

Niederlassungen:

15

Länder: Niederlande Deutschland Schweiz Singapur

Kontaktdaten VCK Logistics SCS AG Bettenweg 12 6233 Büron www.vcklogistics.com/de/scs

©VCK Logistics

James Fahrni Manager Business Development & Sales +41 (0)79 196 92 81


EINE P UBLIKATIO N VO N SMART MEDIA

4 ERP

Mehr Leistung dank Transparenz und Kontrolle Ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) ist für grössere Unternehmen längst ein Muss – aber auch für kleinere Firmen stellt es eine lohnende Investition dar. Denn ERP-Systeme vereinfachen die Informationssammlung und –bearbeitung deutlich und ermöglichen damit eine bessere Planung der unternehmerischen Tätigkeit. TEXT WINKIE CHOI

Aktuelle Finanzdaten, Kundenkontakte, Aufträge Arbeitszeiterfassung, Produktionsaufträge, Lagerbestände, Finanzdaten – in einem Unternehmen fallen unzählige Informationen, Daten und Messgrössen an. Dabei stets die Übersicht zu bewahren ist eine wichtige

Grundvoraussetzung für effizientes, unternehmerisches Handeln. In der Hektik des Arbeitsalltags ist dies aber gar nicht so einfach. Fehlt die Übersicht oder sind gewisse Prozesse nicht klar definiert, kommt es zu Doppelspurigkeiten, Missverständnissen, Fehlleistungen und dadurch zu Mehraufwänden. Um dies zu verhindern, können Unternehmen auf Enterprise Resource Planning (ERP)-Systeme zurückgreifen, erklärt Marcel Fuchs, Projektleiter und Partner bei der in Spreitenbach ansässigen ISCL AG. «Dank ERP können Unternehmer Daten einfach digitalisieren, zentral sammeln, verwalten sowie sämtlichen Stellen entlang der Wertschöpfungskette verfügbar machen.» Dies erhöht die Transparenz sowie die Effizienz im Unternehmen auch für Entscheide deutlich. DIE LÖSUNG NACH MASS Konkret teilen sich ERP-Systeme in verschiedene Module auf, wie beispielsweise Module im SCM (Supply Chain Management), Finanzwesen oder HRM (Human Resources

quellcodeoffen

Modul) die je nach Unternehmensart, Branche und Kundenbedürfnissen individuell zusammengestellt werden können. «Um diese Anforderungen zu eruieren, führen wir mit den Firmen Beratungsgespräche durch und beleuchten ihre internen und externen Prozesse», führt Marcel Fuchs auf. So lasse sich genau ermitteln, welche Module / Funktionen zur Abbildung der Unternehmensprozesse wirklich relevant sind. «Aufgrund dieser Erkenntnisse stellen wir dann das passende System zusammen.» Die Anschaffung eines ERP-Systems ist natürlich – wie jede Neuerung – mit einem gewissen Aufwand verbunden. Veränderungen in der Soft- oder Hardware sind wahrscheinlich, und in der Belegschaft müssen bestehende Abläufe und Arbeitsweisen angepasst oder neue Abläufe verankert werden. Doch dieser Aufwand lohnt sich. «Das System sorgt für einen besseren Überblick für alle Involvierten und trägt damit zu einer höheren Produktivität bei und ist bei der richtigen Systemauswahl eine Investition in die Zukunft.»

CLOUD ODER LOKALES ERP-SYSTEM? Im Zuge der Digitalisierung stellt sich für Unternehmer immer mehr die Frage für eine Cloud-ERP-Lösung oder ein lokales ERP-System. Der Vorteil des ersteren liegt vor allem in der höheren Flexibilität und einem tieferen internen IT-Betreuungsaufwand. Die Implementierung kann schnell erfolgen, während für ein lokales («on premise») ERP-System eine umfangreichere IT-Umgebung mit entsprechender Betreuung benötigt wird. Das einzige, was ein Cloud-System braucht, ist eine funktionierende Internetverbindung. Die Daten werden beim Anbieter gespeichert und können jederzeit abgerufen werden. Das ist jedoch auch eine der Punkte, mit denen sich manche Unternehmen schwer tun: die Kontrolle über die Daten ist nicht mehr exklusiv in eigenen Händen und man ist abhängig eines funktionierenden Internets. Dies setzt ein Vertrauensverhältnis voraus. In beiden Fällen ist es unerlässlich, sich für die Einführung eines ERP-Systems einen

passenden Partner zu suchen. «So können Sie sicher sein, dass Sie auch wirklich die Lösung die Sie im Tagesgeschäft und für die Weiterentwicklung des Unternehmen unterstützt bekommen, die Sie benötigen und diese sich auch Probleme mit der bestehenden IT-Umgebung verträgt», betont Marcel Fuchs. ÜBER DIE ISCL AG Unsere Kernkompetenz ist ein effizientes, erfahrenes und vielseitig einsetzbares Team aus «Generalisten». Diese Fachleute und Ingenieure aus den Bereichen IT, Software-Programmierung und Betriebswirtschaft, setzten IT und Organisations-Projekte um, reorganisieren Unternehmensprozesse und unterstützen Kunden bei der Anwendung von canias ERP. Unsere Kunden schätzen, dass sie von unserem Ruf als verantwortungsbewusster und zuverlässiger Partner, täglichen profitieren. Diese wiederkehrende Rückmeldung, freut uns. In der Arbeit legen wir seit der Gründung den Fokus auf den langfristigen Erfolg unserer Kunden und Partner.

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EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

Supply Chain 4.0 5

In Technologie und den Menschen investieren Schneller, flexibler und gleichzeitig «grüner» – die Ansprüche an die Leistungen von Logistikunternehmen steigen. Welche Auswirkungen dies für die Branche hat und wie man den Kundenbedürfnissen gerecht wird, erklärt uns Ines Furler, Managing Director der DHL Supply Chain Schweiz. TEXT SMA

Ines Furler, welches sind Ihres Erachtens die aktuellen Herausforderungen in Sachen Supply Chain Management? Da gibt es mehrere Faktoren zu nennen. Primär muss es uns als Logistikdienstleister gelingen, am Puls der Zeit zu bleiben und die für den Kunden beste Lösung anzubieten. Das setzt vor allem Flexibilität voraus: Schwankende Kapazitäten, variierende Umschlagmengen sowie der steigende Zeitdruck führen dazu, dass die Kompatibilität der IT-Infrastruktur immer wichtiger wird und mit ihr der Wunsch nach Standardisierung und Industrialisierung der Logistikprozesse. Dies wiederum bedeutet, dass ein Unternehmen kontinuierlich technische Innovation vorantreiben muss. So nimmt zum Beispiel auch der Automatisierungsgrad stetig zu. Dies ist nötig, um den veränderten Kundenbedürfnissen zu entsprechen. Wie sehen diese Kundenbedürfnisse denn aus? Die Kompetenz der Kunden in Sachen Lieferkette steigt und dementsprechend wachsen die Ansprüche was Reaktionszeit also Schnelligkeit und Servicequalität von Logistikdienstleistungen betrifft. Dies bringt erhöhten Kostendruck mit sich. Wie kann man diesen Anforderungen begegnen? Wir setzen sehr auf die Nähe zu unseren Kunden. Wir besprechen die Prozesse mit ihnen in regelmässigem Turnus und erarbeiten so zusammen die optimale Lösung. Für ausgewählte Kunden bieten wir sogar ein Roll-

Out als «First Mover»(Pionierunternehmen) an. Und nebst der Technologie investieren wir auch stark in unsere Mitarbeiter. Diese bilden wir durch Trainings und Schulungen zu Experten aus, die flexibel auf Kundenwünsche reagieren können und entsprechend neue Supply Chain Lösungen so effizient wie möglich anbieten können. Damit unsere Experten möglichst zielorientiert arbeiten können, führen wir diverse Standard-Tools ein und achten darauf, dass sich spezifisches Know-how auf verschiedene Mitarbeiter verteilt. Wir sind der Ansicht, dass man die Förderung des Know-hows in der Belegschaft keinesfalls vergessen darf, trotz Technologisierung und Automatisierung.

Haben Sie ein konkretes Beispiel, wie Sie das Know-how Ihrer Mitarbeiter fördern. Wir führen verschiedene KVP (Kontinuierliche Verbesserungsprozesse) durch. Im Rahmen dieser Massnahmen werden beispielsweise Mitarbeiter der einen Abteilung in die Prozesse einer anderen eingeführt. Das stärkt das Verständnis für die Gesamtprozesse. Eine weitere konzernweite Initiative ist das Programm «CERTIFIED» und dient zur Förderung von Wissen, des Mitarbeiterengagements und des kulturellen Wandels. Sie ist zentrales Element von CONNECT, einer der Säulen unserer Strategie 2020. Die Initiative ist nicht nur branchenweit einmalig, sondern sucht weltweit ihresgleichen: Niemals zuvor wurde eine so umfassende Initiative zur Steigerung des Mitarbeiterengagements durchgeführt.

In der Schweiz haben wir dazu bis Ende 2016 das CSCS Training (Certified Supply Chain Specialist) durchgeführt und damit praktisch alle unsere Kollegen zu Experten ausgebildet. Durch die gezielte Vernetzung schaffen wir ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das uns in die Lage versetzt, eine einmalige Produkt- und Servicequalität zu bieten – alles zum Vorteil unserer Kunden.

Das Stichwort «Nachhaltigkeit» wird für Konsumenten immer wichtiger. Gleichzeitig wollen Kunden immer schneller und flexibler beliefert werden. Ein Widerspruch? Auf den ersten Blick ja. Aber effiziente Logistik und Nachhaltigkeit schliessen sich nicht aus, im Gegenteil. Denn Nachhaltigkeit kann man auf ganz unterschiedliche Art und Weise fördern. Ein Beispiel hierfür ist das neue DHL-Logistikcenter, welches wir dieses Jahr neben unserem bereits bestehenden Standort in Derendingen eröffnen werden. Auf dem Dach dieses Gebäudes kommt eine moderne Photovoltaik-Anlage zum Einsatz. Dann setzen wir natürlich auch bei der Fahrzeugflotte an: Bereits heute sind mehr als 25.500 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben im Einsatz, darunter mehr als 2.500 Elektrofahrzeuge. Für die Schweiz prüfen wir auch lokale Partnerschaften, vielleicht auch mit Velokurieren, je nach Einsatzart. Im Vending Bereich arbeiten wir zur Zeit an einem M2M Projekt für die elektronische Kommunikation zum Befüllen von Automaten, damit das Befüllen nur noch nach Bedarf erfolgt und ebenfalls Leerfahrten vermieden werden können. Übrigens bieten wir unseren Kunden im Rahmen unseres Umweltschutzprogrammes GoGreen seit Jahren konzernweit umweltfreundliche Lösungen an, mit denen sie ihre Wertschöpfungskette grüner machen. Unser bisheriges Klimaschutzziel haben wir im 2016 vorzeitig erreicht und haben unsere CO2-Effizienz um 30 Prozent gegenüber 2007 verbessert. Und dann kommt natürlich auch Big Data zum Tragen.

Wie führt Big Data denn zu mehr Nachhaltigkeit? Unsere Teams werten Unmengen an Daten aus und können so die Prozesse innerhalb der Supply Chain optimieren. Das spiegelt sich konkret in weniger Leerfahrten, einer optimalen Kapazitätsauslastung der Fahrzeuge sowie allgemein höherer Effizienz wider. Man liest immer wieder von unbemannten Fahrzeugen und Transportdrohnen. Ist das die Zukunft der Logistik? Ja, aber nicht ausschliesslich. Der Warentransport per Drohne kann sinnvoll sein und eignet sich insbesondere für die Belieferung von abgelegenen Standorten. Insbesondere für Spitäler ist diese Art des Transports sehr interessant. Wenn wir hingegen von Stückgutverteilung sprechen, geht es primär um Fahrunterstützungs-Systeme. Den Chauffeur eines Transporters wegzudenken erachte ich derzeit nicht als realistisch.

Welche anderen Technologien könnten sich in der Supply Chain durchsetzen? Unbestritten ist wohl die Tatsache, dass die Automatisierung weiter voranschreiten wird. DHL hat im Supply Chain-Lager in Unna Mitte letzten Jahres einen Pilotversuch mit Robotern erfolgreich abgeschlossen. Getestet wurde die automatisierte Kommissionierung mit Hilfe von EffiBOT. EffiBOT ist ein voll automatisierter Roboter-Rollwagen und speziell auf die sichere Zusammenarbeit mit den Menschen ausgerichtet. Während des Versuchs wurden die Kommissionierer durch zwei solcher Roboter unterstützt. Auf der Strasse dürften Hybrid-Fahrzeuge sowie E-Mobility weiter zunehmen. Und je nach Fall könnte Augmented Reality (visuelle Darstellung von Informationen) interessant sein. Grundsätzlich ist aber jede Technologie interessant und prüfenswert, von denen der Kunde direkt profitiert.

Zum Unternehmen DHL – The logistics company for the world DHL ist die weltweit führende Marke in der Logistik. Als «family of divisions» bieten die DHL-Divisionen ein einzigartiges Logistikportfolio – von der nationalen und internationalen Paketzustellung über Transport- und Fulfillment-Lösungen im E-Commerce, den internationalen Expressversand sowie Straßen-, Luft- und Seefrachttransport bis zum Supply-Chain-Management. Mit rund 350,000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in über 220 Ländern und Territorien weltweit verbindet DHL sicher und zuverlässig Menschen und Unternehmen und ermöglicht so globalen Handel. Mit einer einzigartigen Präsenz in Entwicklungs- und Schwellenländern, spezialisierten Lösungen für Wachstumssektoren wie «Technology», «Life Sciences & Healthcare», «Automotive», «Energy» und «Retail» und einer ausgewiesenen Verpflichtung zu unternehmerischer und gesellschaftlicher Verantwortung ist DHL «The logistics company for the world». DHL ist Teil des Konzerns Deutsche Post DHL Group. Die Gruppe erzielte 2016 einen Umsatz von mehr als 57 Milliarden Euro.


Publireportage

Mehr Transparenz. Mehr Effizienz. Mehr Qualität. GUS Schweiz AG - Spezialisierung und eine professionelle Umsetzung stellen das Unternehmen bestens auf die Herausforderungen des neuen IT-Zeitalters ein. «GUS steht für Gesellschaft für Unternehmensberatung und Softwareentwicklung», so die klare Ansage von Peter Imthurn, Geschäftsführer der GUS Schweiz AG. «Wir bieten branchenspezifische Beratung für Pharma, Food, Chemie und Logistik.»

Erfahrung in Software und Services der Prozessindustrie schafft es die GUS, zusammen mit ihren Kunden klare Ziele definieren. Gutachten untermauert Effizienz Prof. Dr. Jakob Rehof, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Softwareund Systemtechnik (ISST) und zuständig für die Qualitätsentwicklung von Windows 7, anerkennt in einem von August 2011 erstellten Gutachten die optimale Vorbereitung der GUS-Gruppe auf die Zukunft. Das Gutachten basiert auf zwei Audits; das erste Audit aus dem Jahre 2010 hatte die

Software und Prozesse der GUS bis zum Release der OS ERP 5.0 zum Inhalt. Das darauffolgende Audit aus dem Jahre 2011 hingegen dokumentierte die Entwicklungen, die mit dem Release 5.1 erfolgt sind. Letzteres konnte die verschiedenen Empfehlungen nach dem ersten Audit unter anderem in den Bereichen Organisation, Prozesse, Standardisierung und Internationalisierung bestens umsetzen. «Die technische Umsetzung der Architektur ist State of the Art und durch einen hohen softwaretechnischen Professionalismus gekennzeichnet».

Eine Branche – eine Lösung Branchenspezifische Herausforderungen erfordern branchenspezifische Lösungen. Und zwar exakt auf die unterschiedlichen Anforderungen der Prozessindustrie zugeschnittene Lösungen. GUS führt Unternehmen von den Anfängen der Theorie, über die Prozesserlernung und deren Anpassung, zum Endprodukt, das dank optimierter Prozesse äusserste Effizienz an den Tag legt. Um jedem Unternehmen gerecht zu werden, analysiert die GUS zusammen mit den Beteiligten anhand konkreter Berechnungen die interne Struktur. Dank der über 30-jährigen

Mit GUS-OS ERP Suite kalkuliert Oft sorgen ERP-Systeme in vielen Unternehmen bereits im Vorfeld für Bauchschmerzen. Die umfangreichen Einführungskosten sind schwer zu berechnen und können leicht ausarten. Um dem zu entgehen, ermöglicht der von der GUS angebotene Einführungsprozess des GUS-OS ERP-Systems die Software zusammen mit dem Einführungsprozess in ein kalkulierbares Packet zu schnüren, und dem Kunden eine optimale Kosten-Vorstellung zu geben. In einem weiteren Schritt berechnet GUS anhand Echtzeit-Modellierungen und der daraus resultierenden Visualisierung erforderliche Geschäftsprozessoptimierungen. Unter Einbezug des Kunden können hieraus schliesslich Standardisierungen und Systematisierungen definiert werden. Ziel dieser Massnahmen sind die Eruierung von Defiziten und Stärken unterschiedlicher Unternehmensbereiche.

www.gus-group.ch

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EINE P UBLIKATIO N VO N SMART MEDIA

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8 Brandreport W+P Weber und Partner AG

Was bei einem Industriebau besonders beachtet werden muss Der Ursprung der Logistik liegt im militärischen Bereich, stets galt es möglichst schnell mit dem notwendigen Nachschub an den richtigen Ort zu gelangen. Dies gilt heute auch für die Wirtschaft: erfolgreiche Unternehmen legen einen Grundstein für den Wettbewerbsvorteil in ihrer Logistik. Die Geschwindigkeit und die Transparenz spielen dabei eine zentrale Rolle. Wem es gelingt, seine Abläufe und Prozesse - von der Rohstoffgewinnung über die Verarbeitung bis hin zur Feinverteilung - zu beherrschen und optimal zu gestalten, ist die entscheidende Nasenlänge voraus. GEBÄUDE AN PROZESSE ANPASSEN Wie kreiert man nun einen Logistik- / Produktionsbau, der diesem Anspruch gerecht wird? Es beginnt mit der Erarbeitung der Grundlagen und einer umfassenden

FLEXIBILITÄT IST GEFRAGT Ausserdem sind die Nebenräume (Labor, Sozialräume, Werkstatt, etc.) - in sinnvoller Anordnung - in die Gebäudeplanung zu integrieren. Auch die Lagerprozesse spielen für die ideale Formgebung des Gebäudes eine wichtige Rolle. Die Gebäudeform und Gebäudekonstruktion können je nach gewählter Lagervariante sowie -technik stark variieren. Somit kann erst jetzt das passende Gebäude entstehen, das optimal auf effiziente Produktionsvorgänge ausgerichtet ist. Beim Industriebau ist viel Flexibilität in der Gebäudeplanung sowie Erfahrung und Kompetenz im wirtschaftlichen Bauen gefragt. Die Projekte unterscheiden sich zum Teil grundlegend voneinander und eine Lösung für das Gesundheitswesen, wie etwa ein Spital, bedarf anderer logistischer Ansätze und eingesetzter Techniken als zum Beispiel ein Projekt in der Lebensmittelindustrie, dem Stahlhandel/Baustoffzulieferer oder dem Stückgutumschlag. Veränderte Marktanforderungen können die Kunden im Laufe der Gebäude-Lebenszeit zwingen, multifunktional zu denken und somit verschiedene Verwendungszwecke im Gebäude abbilden zu lassen. Zum Beispiel wenn aufgrund von Sortimentsveränderung oder Losgrössen zwei kleine Maschinen anstatt einer grossen wirtschaftlicher sind, beeinflusst dies das gesamte Layout. Zum anderen ist

der Lebenszyklus und somit die Abschreibungsdauer von Maschinen und Gebäuden unterschiedlich lang. Das heisst, die langlebigen Gebäude haben Bestand während der technologische Wandel bei den Maschinen und Anlagen rasant voran schreitet und die Anforderungen im Laufe der Zeit verändert. Ein weiterer Aspekt der von vielen unterschätzt wird, ist die Planung und Koordination der technischen Gebäudeausrüstung, welche ebenfalls möglichst flexibel, nachhaltig, erweiterbar, wartungsarm und wirtschaftlich erstellt werden muss. Ein standardisiertes und mehrfach bewährtes Vorgehensmodell hilft dabei. Trotzdem muss die Herangehensweise individualisiert und entsprechend für den jeweiligen Kunden flexibel erfolgen.

SCHWIERIGER ALS AUF DER GRÜNEN WIESE Oft sind bereits bestehende Gebäude in die Lösungsfindung zu integrieren. Damit ideale Prozesse im Bestand ermöglicht werden können, sind Umbauten, Erweiterungen oder Umnutzungen im laufenden Betrieb erforderlich. Dies stellt eine manchmal weitaus schwierigere Aufgabe dar, als auf der grünen Wiese zu planen. Trotzdem ist es auch bei Bestandsgebäuden wichtig, sich gedanklich von der Ist-Situation zu lösen und bei der Variantenerarbeitung frei - im Sinne der wirtschaftlichsten Prozesse – zu agieren. So gilt auch hier: das Verständnis für die innerbetrieblichen Prozesse gewinnen und wie ein Maulwurf «von innen heraus» arbeiten.

Kompetenzzentrum Im Jahr 2001 gründete Maurice Weber in Wil die Firma W+P Weber und Partner AG. Kurz darauf entstand in Bern bereits eine weitere Niederlassung. Mit den 60 international erfahrenen Experten ist W+P inzwischen eines der führenden Unternehmen in der Konzipierung, Projektierung und Realisierung von cleveren Logistik- sowie Industriebaulösungen. Bis heute hat das Unternehmen in der Schweiz als auch im Ausland an die 300 Projekte realisiert..

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Analyse der innerbetrieblichen Prozesse, die beispielsweise anhand von Flussdiagrammen festgehalten werden. Aufgrund der Waren-, Verkehrs-, Personenströme, dem Handling sowie der gelebten Prozesse in Beschaffung, Produktion, Logistik und Vertrieb werden von innen heraus optimale Produktionsund Logistik-Layoute erarbeitet. Es gilt mit Fachwissen die optimalen Abläufe zu gestalten und mit den geeignetsten Einrichtungen das Handling zu optimieren. Das Gebäude folgt den Prozessen und somit der Funktion oder auf den Punkt gebracht: «form follows function». Beim Bau einer Grossbäckerei bestimmen die Bedürfnisse und Funktionen im Produktionsprozess die einzuplanenden Maschinen und Anlagen. Aufgrund der zu produzierenden Brotsorten und -mengen werden die erforderlichen Anlagen evaluiert, sowie die gesamte Produktionslinie passend – inklusive der Zuführung von Roh-, Verpackungs- und Hilfsstoffen - entwickelt. Die gestellten Anforderungen an das Endprodukt haben einen massgeblichen Einfluss auf die Auslegung der Maschinentechnologie und damit auf die Gebäudeform. Wenn auch noch Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Herstellungsprozess ein zentrales Element darstellen, so müssen Räume teils getrennt und doch ineinander führend geplant werden.

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Weshalb für einen erfolgreichen Logistik- oder Produktionsbau eine umfassende Analyse des Betriebes und das Verständnis für die Prozesse fundamental sind.


EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

Weiterbildung 9 Innovation und Mobilität – Das macht Dataphone.

Eine lohnende Investition in die eigene Qualität Je kleiner die eigene Wertschöpfung, umso stärker beeinflussen die Lieferanten mit ihrem Beitrag die Qualität der eigenen Produkte und Dienstleistungen. Steigt der Beschaffungsanteil, so wird das Supplier Quality Management wichtiger. Deshalb lohnt es sich, trotz drängendem Tagesgeschäft in ein sorgfältiges Qualitätsmanagement zu investieren.

sen aufgebaut. Basis bildet das Modul «Bedarfsanalyse zur Lieferantenentwicklung», in welchem u.a. das Kostensenkungs- und Risikopotenzial bei der Beschaffung eruiert wird sowie verschiedene Bedarfsanalysemethoden diskutiert werden. Das Modul «Reklamationsmanagement in der Beschaffung» beispielsweise zeigt auf, dass für einen erfolgreichen Umgang mit Mängelmeldungen spezifische Punkte berücksichtigt werden müssen. Die Praxis zeigt, dass Qualitätsprobleme eine häufige Ursache von Lieferschwierigkeiten sind. Das Motto «schnell Liefern um jeden Preis»

ist beliebt, aber problematisch, weil die kurzfristige Lösung, «schnell, schnell» zu flicken, im Vordergrund steht. Dabei wird der eigentlichen Mängelursache nur wenig Beachtung geschenkt, weil der Liefertermin eine höhere Priorität erhält als die Sicherstellung einer nachhaltigen Prozessqualität. Der Kern einer jeden Reklamation beinhaltet jedoch immer auch einen Verbesserungsanspruch. Mit einer systematischen Analyse der Ursachen wird es möglich, dass Lieferant und Kunde gemeinsam den Grund für die Reklamation eliminieren und das gegenseitige Verständnis wächst.

Die Dataphone AG entwickelt innovative, mobile und zuverlässige Soft- und Hardwarelösungen für die Bereiche Logistik, Transport und Retail. Dataphone-Lösungen steigern die Effizienz entlang der gesamten Supply Chain ihrer Kunden weltweit.

WISSEN FÜR DIE PRAXIS Ein weiteres wichtiges Element des Lehrganges ist der Praxisbezug. Die Lehrgangsteilnehmenden analysieren im Rahmen ihres Praxistransfers nach jedem Seminar die Ist-Situation in ihrer Unternehmung und beurteilen das Verbesserungspotenzial. Im Rahmen der Abschlussarbeit werden die Potenziale priorisiert und ein Projektantrag an die Geschäftsleitung erstellt. So wird im Lehrgang keine Zeit für «Trockenübungen» eingesetzt, sondern direkt in der Praxis verwertbares Wissen produziert.

TEXT SMA

Der Trend zu einem grösseren Beschaffungsanteil ist ungebrochen. Überall auf der Welt versuchen Unternehmen, flexibler zu werden, Risiken abzubauen und sich ein immer grösseres Netzwerk an Fachdienstleistern zunutze zu machen. Kein Wunder, dass der Trend zum Auslagern gewisser Tätigkeiten ein rasantes Tempo angenommen hat. Eine sorgfältig erarbeitete Beschaffungsstrategie bildet die Grundlage für die gezielten Massnahmen des Supplier Quality Management. Auf dieser Basis können Entwicklungsmassnahmen oder gemeinsame Verbesserungsprojekte gezielt dort angesetzt werden, wo der Nutzen am grössten ist.

Hierbei steuert das Lagerverwaltungssystem Logis hochkomplexe Supply Chain Management Prozesse und ist zugleich sehr benutzerfreundlich: Yard Management mit automatisierter Wareneingangsabwicklung, -überwachung, -steuerung, Verlad- und Versandkontrolle oder die Ansteuerung des automatischen Hochregallagers, der Kommissionierrobotik sowie die manuelle Kommissionierung. Ob auf Smartphones, Tablets, Smart Glasses, robusten Industriecomputern oder über den Desktop-Leitstand zur zentralen Steuerung der Workflows kann Logis auf verschiedenen Endgeräten genutzt werden. Mit Shopper, der smarten Bestell-App können Mitarbeitende im Einzel- und Grosshandel, ihr Sortiment planen, bestellen und kontrollieren – alles mobil und einfach. Hermes, die Track- & Trace-App ermöglicht es, Routen einfach zu planen, den Standort der Ware sowie die Warenannahme digital nachzuvollziehen und die Route in Real-time anzupassen. Des Weiteren bietet Dataphone innovative Scanning-Lösungen an, wie Linea PRO oder Linea S Scanhüllen. Erfahren Sie mehr: www.dataphone.ch; www.lineapro.net

BEREICHSÜBERGREIFENDE ZUSAMMENARBEIT Erfolgreiche Lieferantenentwicklung kann nicht allein von der Beschaffung ausgehen, sondern erfordert eine gute Vernetzung von Beschaffung, Technik/Produktmanagement und Qualitätsmanagement. Der Lehrgang «Supplier Quality Management » versucht, einen Beitrag zu einer besseren Vernetzung und Zusammenarbeit zu leisten, indem SAQ-QUALICON mit procure.ch zusammenarbeitet und am Lehrgang sowohl Beschaffungsspezialisten als auch Qualitätsmanager teilnehmen und sich austauschen können. Der Lehrgang besteht aus fünf Modulen. An insgesamt neun Tagen wird gezielt und konzentriert Qualitätsentwicklungswis-

Besuchen Sie uns vor Ort: Logistics & Distribution Messe Zürich (26/27. April), Stand: Halle 3; B10. Jobs bei Dataphone: www.dataphone.ch/de/jobs Oder reden Sie direkt mit unseren Mitarbeiter/innen am 28. April an den IT-DAYS im Priora-Center Kloten. Kontakt: Email: nina.habicht@dataphone.com Phone: +41 79 879 46 80

Qualität & Compliance Ihrer Lieferanten Aus- und Weiterbildungen für Fach- & Führungskräfte in der Beschaffung und im Supply Chain Management. Unsere Lehrgänge und Seminare vermitteln praxisorientiertes Wissen und Kompetenzen, um die Qualität Ihrer Lieferanten kontinuierlich zu verbessern oder die Compliance im Bereich Pharma & Medizintechnik systematisch zu sichern. Lehrgang: Seminar: Seminar:

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12 Interview Robert Vogel

Eine Branche im Wettlauf mit sich selbst Die digitale Technologie krempelt die Logistikbranche und ihre Wertschöpfungsketten um. Und das rasend schnell. «Fokus Supply Chain Management» sprach deshalb mit Robert Vogel, Präsident des Fachverbands GS1 Schweiz, über die Sprache des internationalen Business, digitale Datenerfassung und über die Gründe, warum wir vor einer zweiten Renaissance stehen. TEXT MATTHIAS MEHL FOTO ZVG

Robert Vogel, welches sind die derzeit grössten Herausforderungen für Unternehmen in der Logistikbranche? Die Veränderungen in den Märkten gehen sehr schnell vonstatten – viel schneller als dies früher der Fall war. Dies verlangt von den Unternehmen eine maximale Flexibilität und Agilität. In der Supply Chain kommt es zu immer kleineren Unterteilungen, sprich Aufträge werden kurzfristiger und die Bestellmengen flexibler. Wie können Firmen diesen Herausforderungen begegnen? Die Digitalisierung ist ein Muss. Der technische Aspekt an sich stellt dabei eigentlich eine relativ simple Angelegenheit dar, denn grundsätzlich treiben wir die Digitalisierung der Supply Chain, also das technische Verbinden der einzelnen Akteure in- und ausserhalb der Kette, schon seit Jahrzehnten voran. Neu daran ist wieder die Geschwindigkeit, mit der die Technologie voranschreitet. Die Software wird immer kompatibler, was die Effizienz innerhalb der Supply Chain massiv erhöht. Durch diese Entwicklung sind Unternehmen in der Lage, ihre Netzwerke deutlich auszudehnen. Wichtig ist heute insbesondere die Datenqualität, sie verändert die Branche nachhaltig. Ohne saubere Stammdaten ist Digitalisierung schlicht nicht möglich. Inwiefern? Die Komplexität der Daten hat zugenommen, ebenso wie die Möglichkeiten der Verarbeitung. Das eröffnet uns nie zuvor dagewesene Möglichkeiten. Früher enthielt beispielswiese ein Strichcode ausschliess-

Die Digitalisierung ist ein Muss. lich Logistikdaten. Heute sind darin auch Produktdaten enthalten, was eine völlig neue Art der Transparenz in der Logistikkette ermöglicht. Die Radiofrequenzidentifikations-Technologie (RFID) wiederum eröffnet ihrerseits neue Potenziale und ist die Voraussetzung des Internets der Dinge.

Was «kann» RFID denn konkret? Ein Beispiel aus der Praxis: Stellen Sie sich ein Palet voller Tabletcomputer vor. Dank den RFID-Chips an den Verpackungen und den darin enthaltenen Daten wissen wir nicht nur, woher das Palet kommt und wohin es soll, sondern auch, welche Produkte darauf lagern und welche Eigenschaften diese aufweisen. Zum Beispiel deren Gewicht. Wenn jetzt irgendjemand innerhalb des Logistikprozesses auf die schlechte Idee käme, diese Waren zu stehlen und durch leere Verpackungen zu ersetzen, würde dies spätestens beim nächsten Scan des Palets auffallen.

Wie stellen Sie als Fachverband sicher, dass Ihre Mitglieder von den neuen technischen Möglichkeiten profitieren? Entscheidend ist die Praxisnähe von GS1 Schweiz: Wir sind als Fachverband direkt am Puls der Branchen und pflegen einen engen Umgang mit den Unternehmen. Namentlich sind dies Firmen aus der Konsumgüterindustrie, dem Gesundheitswesen, der technischen Industrie sowie den Bereichen Logistik und Transport. Es zählen rund 5300 Unternehmen zu unseren Mitgliedern. Zudem sind wir Teil des weltweit tätigen GS1 Global Networks. Das ermöglicht es uns, eine distanzierte Perspektive auf die Geschehnisse in den einzelnen Branchen einzunehmen – und zwar über Landesgrenzen hinweg. Dadurch wiederum können wir Veränderungen und Trends antizipieren, was unseren Mitgliedern zugute kommt. Welche konkreten Massnahmen ergreift GS1 Schweiz denn? Unser Vorgehen, beziehungsweise unsere Mission, gründet auf fünf Eckpfeilern. An erster Stelle steht das Verbinden. Wir liefern Plattformen für den Dialog der Marktteilnehmer und fördern so den Wissens- und Erfahrungsaustausch. Zudem nutzen wir diese Plattformen, um von uns erarbeitetes Know-how verfügbar zu machen. Das ist das zweite Element. An dritter Stelle steht dann das Standardisieren: Wir erarbeiten Standard-Tools und setzen uns für deren optimale Umsetzung in der Praxis ein. Wir fassen dies mit dem Term «Global Language of Business» zusammen, wir schaffen also die globale Businesssprache. Diese umfasst zum Beispiel Barcodes,

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EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

Robert Vogel Interview 13

die jedem Produkt weltweit eine eindeutige Nummer zur Verfügung stellen. Ein anderes Element ist EPCIS (Electronic Product Code Information System), ein System, welches die lückenlose Rückverfolgbarkeit von Waren, Informationen und Geldflüssen ermöglicht. Und die beiden letzten Elemente unserer Mission sind «Bildung» und «Beratung».

Welche Ziele verfolgt GS1 im Bildungsbereich? Wir sind hier in verschiedenen Bereichen tätig. Zum Beispiel obliegt uns die Prüfungsabnahme für die eidgenössisch diplomierten Logistiker. Gleichzeitig setzen wir uns aber auch stark für die Berufsbildung und die Weiterbildung im Logistikbereich ein. Unser Ziel lautet, Praxis und Theorie so nahe wie möglich zusammenzubringen und so den Wissenstransfer zu fördern. Auch wurde der Lehrgang zum Category Manager neu konzipiert. Die Ausbildung wurde um die Anforderungen des Omni-Channel Retailing erweitert und stellt einen einheitlichen Category-Management Prozess auch für die digitalen Vertriebswege zur Verfügung. In vielen Branchen wird ein Fachkräftemangel beklagt. Hat die Logistik auch ein Problem damit, Stellen angemessen zu besetzen? In Zahlen ist das schwierig auszudrücken,

allerdings ist der Fachkräftemangel schon immer ein Thema im Bereich der Logistik. Doch liegt für mich das Problem weniger in der Anzahl von Fachpersonen sondern vielmehr in der degressiven Abnahme der Kompetenzen vieler Angestellter. Da müssen wir ansetzen und zwar frühzeitig. Und mit ihrem Fokus auf Aus- und Weiterbildung macht GS1 Schweiz genau das. Es muss uns gelingen, nicht einfach Fachkräfte zu generieren, sondern die Jungen von heute zu denkfähigen, kompetenten und verantwortungsvollen Individuen zu erziehen. Dann können wir die Potenziale dieser «zweiten Renaissance» auch wirklich nutzen.

Was meinen Sie damit? Der Philosoph Odo Marquart sagte einmal: Zukunft braucht Herkunft. In diesem Sinne lohnt es sich, aktuelle Geschehnisse mit dem bereits Geschehenen zu vergleichen. Wenn man dies tut stellt man fest, dass wir uns in einer zweiten Renaissance befinden. Damals wurden durch innovative Konzepte und Erkenntnisse neue Potenziale geschaffen, deren Tragweite man damals noch gar nicht absehen konnte. Ähnlich geht es uns heute. Durch unsere sich stetig weiterentwickelnde Technologie stehen wir am Anfang von Chancen, die wir noch gar nicht vollständig skizzieren können. Darum ist es auch so wichtig, dass wir in Zukunft auf junge, dynamische Menschen zählen können.

Smart Facts Über GS1 Schweiz GS1 Schweiz ist die Kompetenzplattform für nachhaltige Wertschöpfung auf der Basis optimierter Waren- und Informationsflüsse. Als Fachverband mit rund 5300 Mitgliedsunternehmen vernetzt GS1 Schweiz Beteiligte, fördert die Kollaboration und vermittelt Kompetenz in Wertschöpfungsnetzwerken. Globale GS1 Standards und Prozessmodelle ermöglichen die Gestaltung effizienter Wertschöpfungsketten. Praxisorientierte Weiterbildung, Fachpublikationen sowie Veranstaltungen zum Erfahrungs- und Wissensaustausch sind weitere zentrale Tätigkeitsfelder. Weitere Informationen unter www.gs1.ch.


EINE P UBLIKATIO N VO N SMART MEDIA

14 Verpackung

Verpackung ist auch eine Wissenschaft Ein Produkt sicher und unversehrt von A nach B bringen. Das ist die Hauptaufgabe aller industriellen Verpackungsunternehmen. Auf welche Verpackungsart dabei gesetzt wird, ist so unterschiedlich wie die einzelnen Transportgüter selbst. TEXT MARCEL SCHNEIDER

Man nehme ein Produkt, packe es in ein einigermassen schönes Papier oder einen halbwegs robusten Karton ein, vielleicht noch eine Schleife rundherum und fertig. Was unter Umständen vielleicht noch bei Geburtstags- oder Weihnachtspräsenten reicht, funktioniert in der internationalen Verpackungsindustrie natürlich ganz anders. Es ist nicht übertrieben, wenn man im Bereich der industriellen Verpackungsbranche von einer eigentlichen Wissenschaft für sich spricht.

Da gibt es zum Beispiel modul- quadratische und lange Faltkartons. Faltkartons für schwere Güter und Paletten. Gefahrengut-Kartons und Automatik-Kartons. Versandverpackungen für kleinste und grösste Geräte. Luftpolsterfolie, Schaumfolie, Korrosionsschutzvorrichtungen, Druckverschlussbeutel. Kartonverschliess- und Umreifungsgeräte, Stretchwickelautomaten und Ballenpressen. Nur um einmal ein paar wenige Möglichkeiten aufzuzählen. Kurzum: Es gibt für jedes Produkt oder für jedes Projekt ein passendes, individuelles Verpackungskonzept. Der Kunde fördert mit seinen Wünschen also die Innovation einer ganzen Branche. Denn er, respektive sein Produkt, bestimmt schlussendlich, was auf den Markt kommt. EINFACH UND EFFIZIENT Die Vielseitigkeit in der industriellen Verpackungsbranche scheint also schier unbegrenzt zu sein. Dies bestätigen Experten aus der Branche. Doch aller Individualität und Vielschichtigkeit zum Trotz, liegt der Weg zur perfekten Verpackung in der Einfachheit,

respektive in der Effizienz. Es geht darum, mit möglichst wenig Kosten für den Kunden das Optimale für ihn heraus zu holen. Gewicht, Empfindlichkeit und Warenwert. Das sind die drei Faktoren, die es beim Verpacken von Industrieprodukten ganz besonders zu beachten gilt. Wobei selbstverständlich auch noch Unterschiede gemacht würden, ob es sich um eine Land-, eine See- oder eine Luftfracht handelt. Bei der Luft- und bei der Seefracht werden je nach Anforderungen der Empfangsländer zum Beispiel unterschiedliche Zertifikate und Zulassungen verlangt. Und ganz grundsätzlich könne man gemäss Experten sagen, dass hier eine höhere Qualität und Stabilität der Verpackung angestrebt werden müsse als bei der «gewöhnlichen» Landfracht. DIE DREI «S» Weitere Schlagwörter, die es immer wieder zu hören gibt wenn es um das Packaging, also um industrielle Verpackung, geht, sind die drei «S»: safe, smart und substainable. Also sicher, intelligent und nachhaltig. Als

nachhaltig bezeichnet man zum Beispiel eine Verpackung, die nach einer ersten, reibungslos verlaufenen Lieferung wieder verwendbar ist. Als «intelligent» kann man derweil zum Beispiel eine speziell entworfene Verpackung betiteln, die mehreren Anforderungen gleichzeitig entspricht. Und die Garantie, dass das Gut sicher und ohne Schaden beim Empfänger ankommen muss, ist ohnehin das A und O. ZERTIFIZIERTER SCHUTZ In der Tat ist der Schutz stets Hauptziel und Hauptaufgabe der einzelnen Verpackungsunternehmen. Der Schutz der Industrie- und Transportgüter vor den vielfältigen Belastungen, die im Verlauf der Logistikkette auf das Produkt einwirken können. Belastungen wie Vibrationen, Witterungseinflüsse und dergleichen. Nicht zuletzt deshalb gibt es sogenannte Verpackungsrichtlinien, an die es sich zu halten gilt. Auch gibt es verschiedene, weltweit gültige Qualitätssiegel wie zum Beispiel das Label «HPE-Certified Custom Packaging» aus Deutschland. Unter diesem

Die Vielseitigkeit der Branche ist schier unbegrenzt. Label treten ebenfalls zertifizierte Fachverpacker auf, die regelmässige Schulungen durchführen. Inhalte dieser Schulungen an der Holzfachschule im nordhessischen Bad Wildungen sind zum Beispiel die Statik der Verpackung, der Korrosionsschutz der Packgüter, die fachgerechte Herstellung der Transportmittel sowie das Stauen von Packstücken im Container.

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In diesem Jahr steht der Swiss Logistics Innovation Day unter dem Motto: «Mit Digitalisierung zu neuen Services» und wird sich mit der kreativen Umsetzung von Digitalisierungsstrategien in neue Dienstleistungen in Logistik und Supply Chain Management beschäftigen. Nicht die Prozess- und Kostenoptimierung stehen dabei im Vordergrund, sondern das Kundenerlebnis und der Kundennutzen. Experten aus Wirtschaft und Forschung diskutieren und entwickeln Zukunftsbilder der Logistik, die sich durch die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung bieten. Profitieren Sie von Know-how, Erfahrungsaustausch und neuen Kontakten!

Podiumsdiskussion «Service Innovation aus Sicht Industrie, Handel, Dienstleistung» mit – Ingo Strasser, AEB (Moderation) – Andreas Koch, Alloga AG – Eric Malitzke, Fiege Logistik (Schweiz) AG – Arne Holland, Jungheinrich AG – Ralf Struckmeier, Lufthansa Industry Solution – Dr. Beat Meier, Miebach Consulting AG

Teilnahme

Keynote «Innovation ist kein Zufall»: Christina Taylor, Swisscom AG

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Denkatelier «Vordenken – Mitdenken – Querdenken»

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16 Weiterbildung Logistikprozesse agiler gestaltet In vielen Unternehmen lassen sich bis zu 35% der Ressourcen einsparen. Unflexible Logistikprozesse verschenken Wachstum. Das lässt sich ändern. Die im Rahmen eines Turnarounds bei einem deutschen Retailer eingesetzte Prozessanalyse zeigte, dass die Logistikkosten 5% über der Benchmark lagen. Die Sparte Logistik machte 11% der Personalkosten aus. Überdies wiesen die fünf Lagerstandorte eine Produktivitätsdifferenz von 28% aus. Alles Belege für eine vergleichsweise nicht-performante Logistik. Es musste schnell eine wettbewerbsfähige Logistik her. Effizienzgewinne in der Logistik resultieren aus der Reduktion der Kostentreiber. Im Praxisbeispiel waren das u.a. die Anzahl Lager, Umlagerungen zwischen Lager und POS und Anzahl Ausstellungswechsel. Als Folge davon wurden u.a. drei Lagerstandorte geschlossen. Daraus resultierten jährliche Einsparungen von EUR 740‘000. Bei der Prozessanalyse kam ein IT-Tool zum Einsatz, mit dem sämtliche Prozesse erfasst und alle Kennzahlen ermittelt werden konnten. Das IT-System lieferte diese überflüssigen Ressourcen in Arbeitstagen und EUR je Aktivität und Mitarbeiter mittels retrograder Auflösung. Live-Simulationen und «Was-wäre-wenn»-Auswertungen führten zu interessanten Diskussionen im Management. Ein strategischer POS-Benchmark führte bundesweit zur gewinnneutralen Schliessung von fünf Filialen. In 1 ½ Jahren konnten so 17% der gesamten Personalkosten eingespart werden. Geeignet ist eine solche Prozessanalyse bei Kosten- und Effizienzproblemen, nicht durchlässigen Abteilungsschnittstellen, Restrukturierungen, Overhead-Analysen, Sanierungen und Kostenflexibilisierungen für Spitzenbelastungen. Andreas D. Baumann, Geschäftsführer Consultingworld AG, Zug andreas.baumann@consultingworld.ch Marco Kaufmann, Geschäftsführer Kaufmann Projekte, Hünenberg See info@kaufmann-projekte.ch

Dynamische Branche braucht Fachleute mit mentaler Agilität In der Schweizer Logistikbranche herrsche ein Mangel an Fachkräften. Heisst es zumindest. Doch ist dies tatsächlich so? Fakt ist, die Ausbildungs- und Wissens-Anforderungen sind in den vergangenen Jahren markant und stetig gestiegen. Zum Glück haben sich gleichzeitig auch die Weiterbildungsangebote diversifiziert. TEXT SMA

Die Aufgabe der Logistik besteht darin, die richtige Menge der richtigen Objekte am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Qualität zu den richtigen Kosten bereitzustellen. So weit, so gut. Was sich grundsätzlich relativ einfach anhört, ist in der

Wirtschaftswirklichkeit mittlerweile zu einer eigentlichen Wissenschaft für sich geworden. Einer Wissenschaft, der in der Schweiz langsam aber sicher die richtig ausgebildeten Fachkräfte ausgehen. Dies ist zumindest immer mal wieder zu hören und zu lesen. Doch entspricht dies auch wirklich der Realität oder ist es bloss eine Mär? Befragt man Experten aus der Branche sowie aus dem Bildungswesen dazu, zeigt sich: Ein gewisser Fachkräftemangel – zumindest in vereinzelten Sparten der Logistikbranche – ist nicht abzustreiten. Und in Zukunft? Bis 2020 werden in der Schweiz rund 27000 zusätzliche Fachkräfte in Logistik und Supply Chain Management benötigt. Zu diesem Ergebnis kam die «Logistikmarktstudie Schweiz 2015» der Universität St.Gallen und GS1 Schweiz. IMMER HÖHERE ANFORDERUNGEN Das ist schade. Denn die Logistikbranche bietet interessante Karrierechancen und auch an fachlich ausgerichteten Weiterbildungen fehlt es nicht: eidgenössische Berufs- und

höhere Fachprüfungen, Bildungsgänge an höheren Fachschulen sowie Weiterbildungen an Fachhochschulen, Eidgenössischen Technischen Hochschulen und an Universitäten wären verfügbar. Und das so vermittelte Know-how ist auch nötig, denn der Anforderungs-Rucksack, den ein Logistiker heutzutage mit sich tragen muss, wird immer schwerer. Das fängt schon alleine mit den sprachlichen Erwartungen an, die die enorm schnelle Internationalisierung der Branche mit sich bringt. Tatsächlich sind die Logistiker von heute sozusagen «Prozessmanager», die in der Lage sein müssen, die sogenannte «Supply Chain» (Lieferkette) sowohl organisatorisch als auch wirtschaftlich planen und steuern zu können. Fach- und Methodenwissen, soziale- und Führungskompetenzen sowie Verhandlungsgeschick sind nur einige Stichworte, die im Logistik-Alltag allesamt ihren Einfluss haben. Anforderungen, die heute, zum Beispiel nach einer Grund-Berufsbildung als Logistiker, viele nicht mehr in der Lage sind, zu erfüllen.

Weiterbildungsinteressierte haben oft die Qual der Wahl. Neben den Zulassungsvoraussetzungen sollten sich Interessierte Gedanken über die Ausrichtung der Weiterbildung machen. Generell liegt bei den Logistik-Weiterbildungen der Fokus auf den Waren-, Werte- und Informationsflüssen sowie auf den Prozessen innerhalb eines Betriebs». Supply Chain Manager hingegen betrachten die gesamte Wertschöpfungskette, vom Rohstofflieferanten bis hin zum Endverbraucher. Bei den Logistikern gilt es dann zwischen Spezialisten und Generalisten zu unterscheiden. Die Spezialisten wie beispielsweise Einkaufsleiter widmen sich einem Teilaspekt der Logistik, wie der Beschaffungslogistik. Die Generalisten, zum Beispiel Logistikfachleute, haben mit allen Bereichen der innerbetrieblichen Logistik zu tun: Von der Beschaffungs- und Produktionslogistik über die Lager- und Distributionslogistik bis hin zur Entsorgungslogistik. Egal für welche Weiterbildung sich Interessierte entscheiden – es lohnt sich.

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Logistik & Verpackung: Megatrend Digitalisierung und die Verpackung der Zukunft Vernetzte Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette, nachhaltige Lösungen und innovative Technologien: Diese Themen stehen im Mittelpunkt des Schweizer Logistik- und Verpackungsevents mit den Einzelmessen Logistics & Distribution, Empack, Packaging Innovations und Label&Print. Die Messe Zürich ist vom 26.-27. April 2017 zentrale Anlaufstelle für neue Ideen rund um Verpackung, Technik, Druck, Veredelung und Logistik. Fachbesucher finden bei rund 280 Ausstellern Anregungen, mit denen sie ihre Produkte effektiver, attraktiver, sicherer und nachhaltiger verpacken sowie Transport und Lagerung optimal organisieren können. An der Logistics & Distribution in der Halle 3 auf der GS1 Networking Zone findet während beiden Messetagen ein Vortragsprogramm statt. Der Fokus liegt auf aktuellen Themen und Trends der Branche. Im Sonderbreich E-Mobility Innovations haben Besucher die Möglichkeit, die neusten Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität kennenzulernen. Im neu lancierten Supply Game können die Besucher die komplexe Wertschöpfungskette der Verpackung live erleben. Teilnehmende erleben den gesamten Verpackungsprozess mittels einer 360° Kamera. Teil der Packaging Innovations 2017 ist neu die Sonderschau «Art of Packaging Design» in Halle 6. Hier dreht sich alles um Verpackungsdesign und Markenbildung. Diskutiert werden unter anderem Fragen der Positionierung eines Produkts und Marketingmassnahmen, die auf die emotionale Welt der Zielgruppe ausgerichtet sind.

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Modernste Lagersoftware von Dataphone steuert das von Stöcklin Logistik zu realisierende Automatiklager der Grupo Bimbo

Stöcklin Logistik AG liefert als Generalunternehmer die Logistik für ein neues höchst automatisiertes Distributionscenter in Mexiko-City. Über das neue Distributionszentrum werden 100 Verteilzentren und Grosskunden im Stadtgebiet direkt beliefert. Logis, das Lagerverwaltungssystem der neusten Generation von Dataphone, steuert dabei die ganze Supply Chain: Yard Management mit automatisierter Wareneingangsabwicklung, -überwachung, -steuerung, Verlad- und Versandkontrolle. In der Lagerhaltung ist Logis für die Ansteuerung des automatischen Hochregallagers, der Kommissionierrobotik sowie der manuellen Kommissionierbereiche zuständig. Der primäre Mehrwert für Grupo Bimbo liegt in der Zentralisierung aller Warenströme über ein weitgehend automatisiertes zentrales Hochleistungslager. Dies ermöglicht Grupo Bimbo eine massiv erhöhte Durchsatzrate und damit eine messbare Steigerung des Umsatzes. Ausserdem profitiert Grupo Bimbo dank Logis von: •

Erhebliche Fehlerreduktion: Eine Umstellung auf die automatisierte Auftragsabwicklung reduziert die Fehlerrate signifikant gegenüber der vollmanuellen Prozessabwicklung.

•

Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Lagerabläufe dank des KPI-Dashboards von Logis. Mittels Datenanalyse und diversen Statistiken besitzt Grupo Bimbo eine verbesserte Entscheidungsgrundlage.

•

Vereinfachte Distributionslogistik: Ein zentrales Lager (anstelle von zwei Lagern) für Mexiko-Stadt, welches die produzierte Ware empfängt und verteilt.

•

Reduktion des administrativen Aufwands: Aufträge können zentral bearbeitet werden, wodurch die Koordination und Betreung der Grupo Bimbo Sublager und Filialen verbessert werden. Über Grupo Bimbo Das 1945 gegründete Unternehmen Grupo Bimbo ist einer der grössten internationalen Lebensmittelproduzenten und das weltweit führende Backwarenunternehmen. Im Zuge des Grossauftrages wird Dataphone das Lagerverwaltungssystem Logis gemeinsam mit Stöcklin Logistik AG einführen.

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Weitere Informationen zur konkreten Umsetzung von Automatisierung und Digitalisierung entlang der gesamten Supply Chain finden Sie auf: www.dataphone.ch

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EINE P UBLIKATIO N VO N SMART MEDIA

18 Logistik Neue Impulse für die Schweizer Wirtschaft: der Logistik TIP Innovation gilt als die Quelle der Schweizer Wettbewerbsfähigkeit. Logistikinnovationen leisten einen essentiellen Beitrag, um die Effizienz und Leistungsfähigkeit von regionalen, nationalen und internationalen Wirtschaftssystemen zu steigern. Für die digital geprägten Wirtschaftssysteme von Morgen brauchen Schweizer Unternehmen aber schon heute Innovationen, um ihre Geschäftsmodelle weiter entwickeln zu können. Unternehmen, die innovative Ideen frühzeitig erkennen und in ihrem Unternehmen umsetzen können, erlangen dabei einen markanten Wettbewerbsvorteil. Dies ist jedoch leichter gesagt als getan. Nicht jedem gelingt es, die Vielfalt der technologischen Möglichkeiten zu sichten und gleichzeitig sein Unternehmen für eine ständige Erneuerung offen zu halten. Andererseits scheitern viele gute Produkte und Ideen daran, dass sie den Weg in den Markt nicht finden. Der Verein Netzwerk Logistik Schweiz unterstützt als nationales thematisches Netzwerk der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) Innovationen in der Logistik: von der Ideenfindung, über die Lösungsentwicklung bis hin zur erfolgreichen Markteinführung. In einer Kooperation mit der Messe «Logistics & Distribution» sowie dem «Logistik Cluster Basel» konnte der Verein eine Technologie- und Innovationsplattform ins Leben rufen, die einen attraktiven Messeauftritt für junge, innovative Schweizer Unternehmen ermöglicht. Dieses Jahr sind es vor allem Logistik-Lösungen aus dem Bereich «Internet of Things», die sich für einen Ausstellungsplatz beworben und sich einer mehr als 20-köpfigen Jury gestellt haben. (Logistik & Distrubution, 26./27. April 2017, Messe Zürich). Weitere Informationen: www.vnl.ch

Effiziente Intralogistik als Herausforderung Zukunftsorientierte Unternehmen müssen die neuen Anforderungen an ihre Materialflüsse rechtzeitig erkennen, um ihre Intralogistik weiter optimieren zu können. Da diese sonst zum Nadelöhr des Unternehmens und / oder entscheidenden Kostenfaktor werden kann. TEXT ARNE HOLLAND LEITER INTEGRIERTE LOGISTIKSYSTEME, JUNGHEINRICH AG HIRSCHTHAL

Logistik ist heute einer der Schlüsselfaktoren erfolgreichen Managements. Die effiziente Steuerung der gesamten Supply Chain ist entscheidend für den unternehmerischen Erfolg. Die Logistik kann entscheidende Mehrwerte schaffen, welche die Konkurrenzfähigkeit jedes Unternehmens massgeblich beeinflussen. Zum einen werden die Zeiten verbessert, ein Produkt zum Adressanten zu bringen, zum anderen bedeutet eine optimale Intralogistik auch optimierte Kosten. Firmen, die ihre Marktposition sichern und ausbauen wollen, müssen ihre Produktions-, Verarbeitungsund Logistikprozesse fortlaufend optimieren. VERÄNDERTES KONSUMVERHALTEN E-MARKET Das veränderte Konsumverhalten beeinflusst die Logistik der Zukunft in besonderem Masse. Der Ausbau der Kommunikationsnetze und die weitreichenden Informationsmöglichkeiten im Internet führen dazu, dass immer mehr Menschen ihre Waren online bestellen. Der Online-Handel allerdings stellt Hersteller, Händler und nicht zuletzt die Logistikbranche vor ganz neue Herausforderungen. Beschaffung, Lagerhaltung, Lieferung und nicht zuletzt das Retourenmanagement sorgen zwar bei vielen Unternehmen für Umsatz, doch dafür ist eine effiziente Lager- und Distributionslogistik angesichts der steigenden Vielfalt der Produkte absolute Voraussetzung. Beschaffung, Fertigung, Distribution und die Entsorgung von Produkten lösen unzählige Transportund Lagerfunktionen aus, sowohl beim Hersteller wie beim Logistikdienstleister. Mit einer stärkeren Bündelung der Transporte, oder mit der Realisierung kürzerer Wege zwischen Produktion und Endverbraucher, beziehungsweise zwischen Zulieferer und Hersteller, aber auch mit kürzeren Durchlaufzeiten innerhalb der Produktion, können die Kosten des Supply Chain Managements in Zukunft weiter gesenkt werden. Das Kunststück dabei besteht darin, auf einem nur moderat ausbaubaren

Wert schöpfend

Verkehrsnetz ein weiter steigendes Gütervolumen zu bewegen. KNACKPUNKT INNERBETRIEBLICHER WARENFLUSS Die sich verändernden Absatzmärkte und der steigende Preisdruck stellen die Lagerung von Handelswaren, Rohstoffen oder Halbfertigprodukten im Unternehmen vor neue Herausforderungen. Die Digitalisierung und Automatisierung ganzer Wertschöpfungsketten sowie die intelligente Vernetzung von Mensch und Maschine spielen eine zunehmend entscheidende Rolle. Um viele kleine Aufträge schnell, flexibel und kostengünstig abzuwickeln, benötigen Unternehmen Intralogistiksysteme mit passgenauen Automatisierungsgraden und intelligenten IT-Systemen. Damit können nicht zuletzt der Unternehmenserfolg und die Profitabilität gesteigert werden.

struktur permanent zu hinterfragen, um auch in Zukunft erfolgreich im Wettbewerb bestehen zu können. Um dem zu begegnen, ist eine zunehmende Optimierung und Automatisierung der Lager notwendig. Die Abbildung des optimalen (theoretischen) Prozesses stellt hierbei den ersten Schritt einer Beurteilung dar. Erst dann kommt gegebenenfalls die am Markt verfügbare Technik wie z.B. Fahrerloste Transportsysteme, mit der die jeweilige Anforderung grundsätzlich gelöst werden kann. Schlussendlich wird ein Entscheid für oder gegen ein System mittels ökonomischer Betrachtung fallen. In Zukunft übernehmen in zunehmendem Masse prozessgesteuerte Softwaresysteme (LVS Warehouse Management Systeme) das gesamte Spektrum des innerbetrieblichen Materialflusses und geben Maschinen und Mitarbeitern vor, welche Aufgaben wann und wo zu erfüllen sind.

GENÜGT DAS AKTUELLE GESCHÄFTSMODELL NOCH? Neben ihren jeweiligen Kerntätigkeiten, müssen Unternehmen die neuen Anforderungen an ihre Materialflüsse erkennen und diesen rechtzeitige Rechnung tragen. Die zunehmende Internationalisierung, der damit einhergehende Wettbewerbsdruck sowie der Margenverfall, zwingt eine Vielzahl der Unternehmen dazu, die eigene Kosten-

VORGEHEN FÜR EINE OPTIMALE LAGERPLANUNG? Unternehmen, welche ihre Intralogistik erneuern, ausbauen oder anpassen wollen, müssen sich im Vorfeld fragen, welche Anforderungen sie an die neue Intralogistik stellen und welche Technologie diesen am besten gerecht werden. Ist man sich über die einzelnen Aufgabengebiete der Intralogistik und deren individuelle Leistung bewusst,

kann die Betrachtung einer alternativen Lösung dabei helfen, die erste Einschätzung zu hinterfragen. Sie ist insbesondere dann zu empfehlen, wenn mehrere aufeinander abzustimmende Komponenten am Materialfluss (beispielsweise zwei Palettenlager, ein automatisches Kleinteilelager und ein Fachbodenlager) beteiligt sind. Sehr wichtig ist zudem ein Budgetrahmen, wobei nicht nur die Investitionsausgaben, sondern vielmehr der gesamte Nutzungszeitraum des Lagers mit Hilfe eines geeigneten Investitionsrechenverfahrens betrachtet werden muss. Vermeintlich geringe Investitionsausgaben in eine manuelle Intralogistik können sich so gegenüber einer wesentlich kostenintensiveren automatischen Variante als die vorteilhaftere (Effizientere) Investition erweisen- oder umgekehrt. Die Kunden in der Intralogistik investieren heute nicht mehr für die Ewigkeit, denn die in Betrieb stehenden Anlagen müssen stets eine hohe Flexibilität und einen möglichst kurzen Return on Investment (ROI) aufweisen. Im Vordergrund stehen deshalb skalierbare Lösungen, die flexibel den sich ändernden Bedürfnissen angepasst werden können. Lassen sich mit einer rationellen Logistiklösung ins Gewicht fallende Einsparungen generieren, ist dies für jedes Unternehmen eine attraktive Herausforderung.

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20 Mobilität

Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Der Verkehr auf der Strasse hat zugenommen und wächst weiter. Höchste Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, wie die Mobilität von morgen aussehen soll. Das Zukunftsmodell des Bundes weist interessante Ansätze auf. Klar ist: Die Mobilitätsexperten und Expertinnen von morgen müssen schon heute ausgebildet werden. TEXT SMA

Verstopfte Strassen, Stau, Parkplatzmangel. Diese Szenen kommen vielen Menschen in den Sinn, wenn es um den Individualverkehr in der Schweiz geht. Das Problem ist ein brennendes: Der Individualverkehr hat eine Kapazität erreicht, den die Verkehrsinfrastruktur kaum mehr schlucken kann. Und ein Ende der Zunahme ist nicht absehbar: Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) rechnet damit, dass der motorisierte Personenverkehr bis 2030 um 20 Prozent zunehmen wird. Durch diesen Anstieg stellt sich die Frage, wie sich die Verkehrsinfrastruktur in der Schweiz verändern muss, um mit der Entwicklung Schritt halten zu können. Eine weitere Frage ist diejenige der Umweltverträglichkeit: Es muss gelingen, den CO2-Ausstoss der Fahrzeuge zu verringern. In diesem Bereich zeichnet sich bereits eine positive Entwicklung ab. So hat das Bundesamt für Statistik errechnet, dass der CO2-Ausstoss pro Personenkilometer kontinuierlich abgenommen hat (von 1997 bis 2010). Die Grün-

de dafür liegen in den Verbesserungen in der Fahrzeugtechnik. Sparsamere Motoren beispielsweise sorgen für weniger Verbrauch. Ein Wehrmutstropfen bleibt allerdings bestehen, denn die Experten des Bundes gelangen in derselben Untersuchung zum Schluss, dass die Verringerung des CO2-Ausstosses das Wachstum der Verkehrsleistung nicht kompensieren konnte (der sog. Rebound-Effekt). Die Emissionen stiegen im untersuchten Zeitraum um über zehn Prozent. MODELLE DER ZUKUNFT Neue Lösungen sind also gefragt. Um zu bestimmen, in welche Richtung sich der Verkehr entwickeln muss, hat das UVEK Zukunftsmodelle und Verkehrsszenarien definiert. Herausgekommen ist eine Übersicht über die «Verkehrssysteme der Zukunft». Das UVEK geht darin davon aus, dass der Verkehr künftig stärker überwacht wird, mithilfe eines integrierten Verkehrsmanagements. Solche Überwachungs- und Leitsysteme sind in der Luftfahrt und im Schienen-

verkehr schon seit Jahrzehnten Standard. Sie werden sich auch im Strassenverkehr etablieren. Das Ergebnis: die «Intelligente Strasse». Sie erfasst und optimiert die Route jedes einzelnen Fahrzeugs situativ; dadurch wird der Strassenverkehr nicht nur flüssiger, sondern auch umweltfreundlicher und sicherer. Dank permanenter Interaktion zwischen Strasse, Fahrzeug und Lenker könnten kritische Verkehrssituationen frühzeitig erkannt und drohende Störfälle vermeiden werden. NEUE ANTRIEBE SIND NÖTIG Die Verkehrssysteme der Zukunft sollen auch sehr viel energieeffizienter sein als heute. Dazu tragen vor allem Fortschritte in der Antriebstechnik bei. Klar: Das grösste Potenzial sieht das UVEK beim motorisierte Individualverkehr. Dort werde sich der Trend zu immer sparsameren Motoren und alternativen Antriebsformen fortsetzen und verstärken. Eine wichtige Rolle spielt dabei der elektrische Antrieb, entweder in reiner Form für den städtischen Verkehr oder in Verbindung mit einem Verbrennungsmotor für längere Strecken. Das ist tatsächlich ein Trend in der Automobilbranche: Ein Antrieb mit Polymerelektrolytbrennstoffzellen ist ein Ziel vieler Autobauer. Das Problem: Die Elektroautos sind zwar umweltfreundlicher, aber nicht gerade ausdauernd. Dennoch zeigt sich, dass der Ansatz Potenzial hat, denn diese Technik kommt im Schweizer ÖV, konkret in Bussen, bereits zum Einsatz. Für Fahrzeuge mit sehr

hohem Energiebedarf und grosser Reichweite wie Lastwagen sieht das UVEK bis 2030 allerdings keine realistischen Alternativen zu fossilen Treibstoffen. Eine einfache und konkrete Möglichkeit zur Effizenzsteigerung im Autoverkehr wäre ein besserer «Auslastungsgrad» der Fahrzeuge. Das heisst ganz einfach: Je mehr Menschen in einem Fahrzeug transportiert werden, desto besser. Das Prinzip des Car-Sharings ist in der Schweiz bekannt und etabliert, doch es besteht noch Ausbaupotenzial. Das gilt praktisch für jeden Aspekt des Verkehrs. Das generelle Fazit der Experten bringt dies auf den Punkt: Welche Entwicklung die Verkehrsinfrastrukturen jenseits dieses Zeithorizonts durchlaufen werden, sei aus heutiger Sicht offen. Sicher ist, dass die heute beschlossenen Ausbauten nicht ausreichen werden, um alle notwendigen und sinnvollen Verbesserungen der Verkehrsinfrastrukturen realisieren zu können. Die rasch fortschreitende Digitalisierung, die in allen Lebensbereichen stattfindet, macht indes auch vor der Mobilität nicht halt. Sie ist ein Megatrend, der das Potential hat, die Gesamtkonfiguration der Sektoren Mobilität und Energie umzuwälzen. Dies beeinflusst radikal Nachfrage und Angebot, und ermöglichen neue Geschäftsmodelle. Die daraus entstehenden Fragestellungen sind komplex und müssen interdisziplinär und proaktiv angegangen werden.

KNOW-HOW FÜR DIE CHALLENGES VON MORGEN Angesichts der diversen Herausforderungen drängt sich die Frage auf, ob in Sachen Mobilität und Verkehr der Zukunft düstere Aussichten bestehen. Die Antwort: Nein. Denn schon heute werden Experten und Expertinnen ausgebildet, die sich diesen Herausforderungen annehmen können. Eine der Bildungsstätten, die dies tut, ist die ETH Zürich, welche die Weiterbildungs-Studiengänge MAS / CAS ETH in «Mobilität der Zukunft» anbietet. Diese sind im Rahmen des von der KTI geförderten Kompetenzzentrums: SCCER Efficient Technologies and Systems for Mobility entwickelt worden. Der interdisziplinäre und systemische Ansatz der Weiterbildungen: Um sich den Herausforderungen zu stellen, müssen Akteure in allen Bereichen von Mobilität und Verkehr fit sein für technologische Innovationen in Hard- und Software, die Ansprüche der verschiedenen Verkehrsteilnehmenden und sich ändernde Rahmenbedingungen. Die Absolventen und Absolventinnen des MAS/CAS ETH in «Mobilität der Zukunft» werden befähigt, in ihrem eigenen Arbeitsumfeld Potenziale für integrierte und zukunftsfähige Mobilitätslösungen zu identifizieren und zu nutzen. So können sie diese beispielsweise in neue, marktfähige Mobilitätslösungen umsetzen oder neue Geschäftsmodelle entwickeln. Damit gestalten sie die Mobilität der Zukunft vorausschauend mit.

«Es gibt nur etwas, das auf Dauer teurer ist als Bildung; keine Bildung» John F. Kennedy Fachleute im Aussenhandel sind gefragter denn je: In der Schweiz wird jeder zweite Franken im Aussenhandel verdient. Eine Ausbildung im Bereich Import/Export/Zoll sichert Ihre Zukunftschancen. Die SSIB AG – ein Unternehmen der Industrie- und Handelskammern – ist aufgrund ihrer breiten Verankerung in der Wirtschaft und Politik führende Anbieterin im Bereich Bildung, Beratung & Coaching im Aussenhandel.

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Werkzeuge zum Erfolg

Wie UPS die Exportpläne eines Schweizer Vertriebs unterstützt Erfahren Sie durch die Case Study Brütsch/Rüegger mehr über die Logistikkompetenz von UPS. TEXT UPS

Brütsch/Rüegger Tools ist eines der bekanntesten Vertriebsunternehmen für Werkzeuge und Metallprodukte in Europa. In seiner Firmengeschichte, die sich mittlerweile über fünf Generationen erstreckt, hat das Schweizer Familienunternehmen extreme Konjunkturschwankungen, Weltkriege und Wirtschaftskrisen jeder Art überstanden. Dennoch hat das Geschäft letztendlich immer floriert – dank des starken Engagements für hervorragenden Kundenservice. Was im Jahr 1877 mit einem kleinen Ein-Raum-Unternehmen für den Verkauf von Metallfeilen begann, entwickelte sich schon bald zu einem der größten Vertriebe der Schweiz für Hochpräzisionsrohre und schließlich zu Europas führendem Wiederverkäufer von hochwertigen Werkzeugen. Was ist das Erfolgsgeheimnis dieses Unternehmens, das an einige der anspruchsvollsten Kunden in Europa verkauft? «Wir sind unabhängig und haben eine flexible Management-struktur, in der Entscheidungen schnell getroffen werden können, aber vor allem behandeln wir unsere Kunden als unsere wichtigsten Partner», sagt Geschäftsführer Christian Rüegger. «Das bedeutet gegenseitigen Respekt und ein absolutes Bekenntnis zu Qualität.» Mit anderen Worten: Das Unternehmen glaubt an gegenseitiges Vertrauen. Brütsch/ Rüegger Tools bietet Qualität und Service – und erwartet dasselbe von seinen wichtigsten Lieferanten. Die Werkzeugkunden der Firma profitieren vom umfassendsten Produktsortiment der Branche – hochgradig verfügbar und schnell lieferbar. Ein Servicepaket, das kostenoptimierte Beschaffung von der Bestellung

über die Lieferung bis hin zur Abrechnung bietet. Für ein Unternehmen, das aus dem NichtEU-Land Schweiz nach ganz Europa verkauft, ist das eine logistische Herausforderung.

DIE HERAUSFORDERUNG

G R E N Z B A R R I E R E N Ü B E RW I N D E N Für Brütsch/Rüegger Tools geht es bei Qualität oftmals um schnelle Reaktion und Lieferung. Die Geschäftskunden des Unternehmens verlassen sich auf prompte Lieferung – nicht nur für das eigene Geschäft, sondern auch für den nächsten Kunden in der Lieferkette. Das bedeutet, dass der Logistikdienstleister kurze Umschlagzeiten bieten muss, darunter auch Lieferung am nächsten Tag mit nahtloser Zollabfertigung bei internationalen Sendungen. Jedes Paket, das aus der Schweiz versendet wird, muss bei der Ankunft im Bestimmungsland den Zoll durchlaufen, was möglicherweise mit höheren Kosten und langsamerer Lieferung verbunden ist. Um die grenzüberschreitende Logistik genauso einfach und schnell zu gestalten, wie die innerhalb der Schweiz, ist eine ganzheitliche Versandlösung essenziell wichtig: Nur so kann Geschwindigkeit garantiert werden – ob bei der schnellen Routineabwicklung der tagtäglichen Sendungen oder bei speziellen Produkteinführungen in Zielmärkten.

DIE LÖSUNG

TECHNOLOGIE + ORGANISATION = GESCHWINDIGKEIT Paket- und Expressdienstleister UPS hat die Herausforderung von Brütsch/Rüegger Tools gemeistert, und die Lösung wird im Rahmen dieser Partnerschaft bereits seit 23 Jahren angewandt. Für Produktauslieferungen am nächsten Tag verwendet das Unternehmen die Versandoption UPS Express Saver®, bei der in fast allen Geschäftszentren Europas am nächsten Werktag geliefert wird. Um die Lieferung durch innereuropäische Zollabfertigung zu beschleunigen, verlässt sich die Fir-

ma auf den Service UPS World Ease™. Nach der Abholung bei Brütsch/Rüegger Tools werden alle Sendungen des Unternehmens mit demselben internationalen Ziel in einem der Schweizer UPS Zentren in eine Sammelladung gebündelt, die dann als Einzelsendung den Zoll durchläuft: Alle Sendungen mit EU-Zielorten werden als Gesamtpaket abgefertigt. Im Zielland wird die Sendung dann wieder in Einzelpakete aufgeteilt und an die endgültigen Empfänger ausgeliefert. Diese Lösung bietet Kunden den Komfort der Sammelabfertigung beim Zoll, wenn mehrere Sendungen in Übereinstimmung mit den neuesten Zollverordnungen zu einer Sendung zusammengefasst werden. Dieser Vorgang wird durch UPS‘ detailliertes Sendungsverfolgungssystem gesteuert, das in die internen Systeme von Partnerunternehmen sowie in kundenorientierte Webseiten integriert werden kann. Es ermöglicht die konstante Überwachung des Versandprozesses, verringert Kundenrückfragen und hilft bei der Realisierung eines insgesamt besseren Kundenservice. Dahinter steckt eine IT-Ausstattung, die in Kombination mit dem Service World Ease™ für Europa auf der Implementierung von Host-to-Host-Datenintegration basiert. Dies gestattet die digitale Bearbeitung aller Dokumente, um den Versand noch weiter zu vereinfachen. Gleichzeitig wird Papier gespart und die Betriebs- und Umweltkosten lassen sich ebenfalls weiter senken. Der Kunde braucht nur noch elektronisch eine Handelsrechnung zu erstellen und diese an UPS zu übermitteln. Dann wird der Frachtbrief ausgedruckt und auf das Paket geklebt.

nation mit UPS Express Saver® garantiert allen Kunden, dass ihre Waren zur anvisierten Zeit am Bestimmungsort ankommen. Dank des hoch entwickelten internationalen Netzwerks von UPS kann sich Brütsch/Rüegger Tools außerdem auf denselben Dienst verlassen, wenn das Unternehmen sein Geschäft auf Märkte außerhalb der EU erweitert.

«UPS bietet uns vereinfachte Arbeitsabläufe und feste Umschlagzeiten beim Export», sagt Benjamin Wandeler von Brütsch/Rüegger Tools. «Das bedeutet qualitativ hochwertigen Service für uns und insbesondere für unsere Kunden. Das ist der Grund, warum unsere Geschäftsbeziehung in mehr als zwei Jahrzehnten immer stärker geworden ist.»

DAS ERGEBNIS

ZWEI JAHRZEHNTE ERFOLG, DER IMMER NOCH ANHÄLT Die Partnerschaft zwischen dem Schweizer Vertriebsunternehmen und UPS hat sich in Form von Spitzenleistungen bei Zollabfertigung und Lieferzeiten bewährt. Die Kombi-

Über UPS UPS wurde 1907 als Botendienst in den Vereinigten Staaten gegründet. Seither ist das Unternehmen zu einer milliardenstarken Aktiengesellschaft herangewachsen, indem es sich auf das Ziel konzentriert, weltweiten Handelsverkehr zu ermöglichen. Heute ist UPS, oder United Parcel Service Inc., ein weltweit operierendes Unternehmen mit einer der am höchsten anerkannten und bewunderten Marken der Welt. Als größter Express- und Paketzustelldienst der Welt sind wir gleichzeitig ein führender Anbieter spezialisierter Beförderungs-, Logistik-, Kapital- und E-Commerce-Serviceleistungen. Jeden Tag verwalten wir den Fluss von Gütern, Finanzen und Informationen weltweit in mehr als 200 Länder und Gebiete. Für weitere Informationen zu den Services von UPS, besuchen Sie www.ups.de/ch/ oder wenden Sie sich an chmarketing@ups.com. UPS United Parcel Service (Schweiz) AG Steinengraben 22, 4051 Basel, Handelsregister des Kantons Basel-Stadt, Unternehmens-Identifikationsnummer CHE-101.459.732 © 2017 United Parcel Service of America, Inc. UPS, das UPS Markenzeichen und die Farbe Braun sind eingetragene Marken von United Parcel Service of America, Inc. Alle Rechte vorbehalten.


EINE P UBLIKATIO N VO N SMART MEDIA

22 Flottenmanagement

Flottenmanagement spart Zeit und Geld Das Flottenmanagement gehört meistens nicht zu den Kernkompetenzen eines Unternehmens. Es gibt verschiedene Wege, eine Fahrzeugflotte effizient und kostengünstig zu bewirtschaften. TEXT GEROLD BRÜTSCH-PRÉVÔT

Ab mehr als einem Fahrzeug wird von einer Flotte gesprochen – mit dem Begriff bezeichnet man die Gesamtheit aller Fahrzeuge eines Unternehmens. Die Flotte wird von einer Stelle aus verwaltet; Investitionen, Service und Versicherung der Fahrzeuge werden zentral abgewickelt. Nicht überall professionell – oft wird die Betreuung der Fahrzeuge der Personalabteilung anvertraut. Hier werden die Autos aber mehr verwaltet als bewirtschaftet, weil das Personal dazu meistens auch nicht ausgebildet ist. Oft sind die effektiven Kosten für den Fuhrpark variabel oder gar nicht erst bekannt. Und auch der personelle Aufwand wird vielfach unterschätzt. Ein professionelles Flottenmanagement hat vor allem für Firmen mit vielen Fahrzeugen grosses Einsparpotenzial. Also für die Fahrzeuge einer grossen Aussendienstorganisation, von Taxiunternehmen, Autovermietungen, der Polizei etc.

OUTSOURCING: ZEIT UND KOSTEN SPAREN Das Flottenmanagement lässt sich vertraglich gut regeln und auslagern. Bei einer professionell verwalteten Flotte sind die Kosten immer transparent und langfristig planbar – für jedes einzelne Fahrzeug. Und die eingesparten finanziellen und personellen Mittel können anderweitig eingesetzt werden. Bei der Wahl eines Partners kann der Umfang genau festgelegt werden: Möglich ist ein Full-Service-Flottenmanagement oder die Auslagerung einzelner Servicemodule. Professionelle Anbieter analysieren zuerst die Mobilitätsbedürfnisse einer Firma und stellen dann ein auf diese Anforderungen zugeschnittenes Flottenmanagement zusammen. Das komplette Outsourcing umfasst sämtliche Punkte von der Fahrzeugbeschaffung, Finanzierung, dem Service, Reparaturen-, Reifen- und Benzinmanagement, dem Schaden- und Versicherungsmanagement bis hin zum Wiederverkauf beziehungsweise der Entsorgung der Fahrzeuge. PROFIS KAUFEN BESSER EIN Ein weiterer Vorteil ist sicher, dass die professionellen Flottenmanager aufgrund ihrer Grösse eine gewisse Marktmacht haben und bessere Konditionen erzielen. Deshalb empfiehlt es sich, die Flotte einem Grossen der Branche anzuvertrauen. So können die Fahrzeuge günstiger eingekauft (oder finanziert) werden. Aber auch für alle anderen Dienstleistungen rund ums Auto wie Service, Reifen oder auch Versicherungen können so bessere Konditionen ausgehandelt werden.

Outsourcing lohnt sich ab einer Flottengrösse von 20 Fahrzeugen. Auch verfügen die professionellen Anbieter über ein grosses Marktwissen und können auch die Erfahrungen anderer Kunden weitergeben. Das ist ein sicherer Weg, um Fehlinvestitionen zu vermeiden oder auch um Trends und neue Entwicklungen nicht zu verpassen. Ein Outsourcing lohnt sich erfahrungsgemäss ab einer Flottengrösse von 20 Fahrzeugen. In manchen Fällen kann Outsourcing schon bei einem kleineren Fahrzeugbedarf Sinn ergeben. Hertz beispielsweise bietet nicht nur zeitnah Nutzfahrzeuge wie Laster und Transporter an, sondern auch Limousinen für repräsentative Zwecke sowie Sportwagen.

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ZUR RICHTIGEN ZEIT AM RICHTIGEN ORT Vor allem für Transportunternehmen, Kurierdienste, Taxiunternehmen und auch den öffentlichen Verkehr ist es wichtig, die Fahrzeugflotte optimal einzusetzen. Dabei geht es immer darum, die Fahrten auf ein Minimum zu reduzieren. Moderne, GPS-gesteuerte Applikationen sind die Basis dazu, den Fuhrpark optimal einzusetzen. Die Fahrzeuge können auf dem Bildschirm geortet werden – der Standort jedes Fahrzeuges ist also auf einer Landkarte sichtbar, wie auch die gefahrene Strecke als Spur auf der Karte. Das ermöglicht viele Auswertungen über Fahrund Leerzeiten, Fahrverhalten und Geschwindigkeiten. Auch die Wegstrecken können analysiert werden, wie auch Stau oder andere Ereignisse. Die Zentrale ist mit den Fahrern und Fahrerinnen immer im Kontakt. So können aktuelle Daten und Informationen immer sofort übermittelt werden. Dank dieser Echtzeit-Steuerung können zum Beispiel in einem Transportunternehmen die angefahrenen Lade- und Abladeorte überprüft und automatisch


EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

E-Commerce 23

Einkaufen – einfach auf Knopfdruck Längst kaufen wir unsere Produkte nicht mehr ausschliesslich im Laden ein. Heute bestellen viele Leute bequem im Netz. Der elektronische Handel lebt. Doch wie sicher ist er? TEXT FRANCO BRUNNER

Online-Shops sind unkompliziert und schnell. Je nach Kauf erhält der Konsument seine Ware innert drei bis fünf Werktagen, manchmal auch Express. Somit ist die traditionelle Haltung, dass Samstag der Einkaufstag ist, längst überholt. Der Einkauf von Lebensmitteln kann heute bequem via Smartphone oder Tablet erledigt werden. Auf Knopfdruck schliesst man den Kauf ab, bezahlt und kann sich die Ware direkt nach Hause liefern lassen. Der digitale Wocheneinkauf wird immer mehr zu einem Massenphänomen, besonders in der westlichen Welt. Dass ein Online-Shop derart effizient funktioniert liegt daran, dass dieser Distributionskanal in der Regel an ein komplettes Warenwirtschaftssystem angeschlossen ist. Dieses System beinhaltet zusätzlich den Einkauf, das Lager, die Logistik, den Kundendienst sowie die Finanzbuchhaltung. Die Warenwirtschaft verhilft dem Konzern dazu, jederzeit den Überblick über den Absatz und die Produktion zu behalten. EINFACHHEIT IST TRUMPF Für den Kunden muss ein Online-Shop vor allen Dingen unkompliziert sein. Studien zeigen, dass ein Klient eine e-Shopping-Seite wieder verlässt, sollte er mit fünf bis sieben Klicks nicht gefunden haben, wonach er suchte. Der digitale Konsument ist demnach ungeduldig. Im Internet hat er ausserdem keine weiten Wege zum nächsten Laden auf sich zu nehmen. Der nächste Anbieter befindet sich im virtuellen Raum bloss einige Klicks entfernt. Der Online-Handel setzt dem klassischen Detailhandel arg zu. E-Commerce ist in der Schweiz ein Markt, der sich dynamisch wandelt und entwickelt. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) geht davon aus, dass der Online- und Versandhandel auch in Zukunft wächst und prognostiziert ein jährliches Wachstum um acht Prozent. So gesehen ist es logisch, dass auch Einzelhändler im Internet präsent sein müssen, um den Konsumenten ein adäquates Angebot unterbreiten zu können. Kleinere Unter-

nehmen wägen aber exakt ab, bevor sie sich dafür entschliessen, ihr Sortiment auch im Internet anzubieten. Der grosse Vorteil dabei ist, dass eine Firma ihr Angebot beliebig in die Breite und in die Tiefe ausweiten kann. Zudem kann ein Anbieter das Einkaufsverhalten der Kunden mit moderner Technik individuell erfassen, auswerten und daraufhin personalisierte Werbung schalten. Die Nutzung des Internets als Vertriebskanal will wohlüberlegt sein. Wichtig ist hierbei auch die Frage, ab wann Mitarbeiter der Firma mit dem Internetkunden direkt in Kontakt treten sollen. Eine zu frühe Unterstützung seitens des Anbieters kann schaden. WIE AGIERT DER KUNDE? Online-Händler sind auch gezwungen, das Nutzungsverhalten verschiedener digitaler Endgeräte zu beachten. Wer am stationären Computer Einkäufe erledigt, tut dies von Zuhause aus. Wer per Smartphone einkauft, kann dies unterwegs vollziehen. Tabletcomputer werden wiederum in ruhigerer Umgebung genutzt. Sowohl das Smartphone als auch das Tablet gewinnen als Absatzkanal an Bedeutung. Dies führt augenblicklich dazu, dass E-Commerce-Anbieter ihre Bestellfor-

mulare auch auf kleinere Bildschirme anpassen müssen. Noch besser empfiehlt es sich für einen Anbieter, so genannte cross-channel-Strategien zu fahren. Hierbei kombiniert der Händler verschiedene Absatzkanäle miteinander, so dass der Kunde beliebig zwischen ihnen wechseln kann. In punkto Programmierung dürfte im E-Commerce je länger je mehr ein Umschwung auf Open-Source-Software stattfinden. Zurzeit sind in der Schweiz ungefähr 15 solcher Programme mit offenliegendem Quelltext gebräuchlich. In Zukunft dürften weitere dazu stossen. Zurzeit läuft rund ein Drittel aller IT-Dienstleistungen über Open-Source – Tendenz steigend. Dasselbe gilt für den Anteil an Open-Source-Software im Bereich online-Handel. Ein grosses Thema bleibt die Sicherheit im Bereich des elektronischen Handels. Dabei spielt es kaum eine Rolle, welches digitale Endgerät eine Firma als Kanal anpeilt. Die meisten elektronischen Einkäufe werden per Kreditkarte bezahlt. Das grosse Problem dabei ist, dass die Kunden nicht persönlich identifiziert und autorisiert werden können. Ein Vorteil eines Einkaufs mittels Kreditkarte besteht darin, dass mit

Aufgabe der Bestellung automatisch die Kreditwürdigkeit des Kunden überprüft wird, was dem Online-Händler eine gewisse Sicherheit gibt. Wenn ein Kunde Angaben zu seiner Kreditkarte eintippt, müssen diese verschlüsselt werden. Die heute gebräuchliche 128-Bit-SSL-Kodifizierung gilt als sicher. Eine Verschlüsselung ist jedoch nur dann sicher, wenn auch die Weitergabe der Kreditkartenangaben verschlüsselt funktioniert. Schliesslich nützt es nicht viel, wenn zwar die Eingabe der Daten sicher vonstatten ging, dann aber die Weitergabe der Online-Shop-Software an den Händler ohne Verschlüsselung stattfindet. Diese Weitergabe läuft in der Regel per E-Mail. Seriöse Online-Händler müssen deshalb sowohl auf eine sichere Erstübertragung als auch auf eine sichere Weiterverarbeitung achten. Seit Anfang 2005 dürfen Online-Shops ohne spezielle Lizenz in der Schweiz keine Kreditkartennummern mehr speichern. Der Händler erhält also nur noch das Resultat der Bonitätsprüfung vom Karteninstitut. Er selbst kennt die Nummer der Karte jedoch nicht. Mit dieser Regulierung hat die Schweiz einen wichtigen Schritt im Bereich des sicheren Einkaufens im Netz getan.

Der Brückenschlag zu Ihren Kunden Als Gesamtanbieterin von massgeschneiderten Lösungen und ganzheitlichen Services für Kundenbeziehungsmanagement und E-Commerce ist die MS Direct AG der ideale FullService Provider für Unternehmen, die sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren möchten. MS Direct AG ist ein innovatives Schweizer Familienunternehmen mit rund 800 Mitarbeitenden in St. Gallen (Hauptsitz), Meilen, Muttenz, Wittenbach, Adligenswil und Lauterach (Österreich). Als Gesamtanbieterin für sämtliche kundenbezogene Prozesse denken wir vernetzt und lösungsorientiert entlang der kompletten Supply Chain. Unser Antrieb liegt in der Leidenschaft, Kunden im täglichen Kontakt zu begeistern. Der Kontakt zu den Kunden unserer Auftraggeber ist unsere Kernkompetenz. Wir machen jeden Kundenkontakt zu einem positiven Erlebnis. Dafür setzen wir uns bei MS Direct mit unseren massgeschneiderten Lösungen und ganzheitlichen Services sowie mit unserer Expertise in den Bereichen CRM, Customer Services, Direct Marketing, E-Commerce und Logistics ein. Dafür bilden wir uns weiter. Und dafür investieren wir stetig in unsere Infrastruktur. Mit «MS Progress» haben wir als Ihr Full Service Provider eine moderne Systemlösung, mit der wir alle E-Geschäftsprozesse effizient, flexibel und sicher abwickeln und den E-Commerce an Ihre bestehenden Strukturen anpassen können. MS Direct steht für annähernd 40 Jahre Versand und Onlinehandelskompetenz: Wir sind Profis, was Datenmanagement, CRM, Customer Care, Logistik und Zoll angeht. Fragen? Peter Egger berät Sie gerne. Tel. +41 71 274 66 08. Weitere Informationen unter www.ms-direct.ch


DERENDINGEN FÜR DHL SUPPLY CHAIN ENTSTEHT EIN HOCHMODERNES LOGISTIKCENTER MIT ÜBER 23.000 m² MODERNSTER LOGISTIKFLÄCHE Mit dem Neubau auf dem Areal unserer bestehenden Niederlassung realisieren wir eine moderne “State of the Art“ Logistikanlage. Ganz gleich ob Sie ein “Global Player” sind, oder werden wollen, ob Sie Ihre Geschäfte national, europaweit, oder sogar weltweit abwickeln, oder ob Sie Ihre Logistik teilweise oder komplett auslagern möchten – mit uns als Logistikpartner stehen Ihnen viele Möglichkeiten und Wege offen.

DATEN & FAKTEN

DERENDINGEN DHL Supply Chain investiert in modernste Logistik im Raum Solothurn 

Solothurn wird geprägt durch einen ausgeglichenen wirtschaftlichen Branchenmix. Als Wirtschaftsstandort ist der Kanton aufgrund seiner zentralen Lage im Schweizer Mittelland besonders attraktiv

Auf dem ehemaligen Schöller Areal entstehen 23.000 m² modernster Logistikfläche mit flexibler Eignung für eine grosse Bandbreite an Logistiklösungen

DHL ist bereits seit Jahren mit ihren erfahrenen Mitarbeitern in Derendingen präsent und investiert 2017 in den Ausbau des Standortes

Durch die gute Anbindung an das Strassenverkehrsnetz können von hier aus die Städte Basel, Bern, Biel, Luzern oder Zürich in weniger als einer Stunde erreicht werden. Ebenso sind das Tessin und die Westschweiz gut erreichbar

Durch die unmittelbare Nähe zum Paketzentrum der Schweizer Post in Härkingen können innerhalb von 24 Stunden über 7 Millionen Konsumenten via Paketversand erreicht werden

Der Standort ist ISO 9001 zertifiziert und hat vollen Zugriff auf die bewährte Expertise von DHL Supply Chain als führender Kontraktlogistiker in einer Vielzahl von Branchen (Technologie, Mode- und Einzelhandel, Kosumgüter, Engineering & Manufacturing, Automobilindustrie). Mit seinem globalen Netzwerk mit mehr als 146.000 Mitarbeitern in über 56 Ländern, bietet die DHL Supply Chain die besten Lieferketten-Lösungen für so gut wie jede Branche.

Gesamtlogistikfläche 23.000 m² (EG & Mezzanine) errichtet auf einem 99.000 m² grossen Grundstück

21 Rampen für Wareneingang und 12 Rampen für Warenausgang, mit Überladebrücken für verschiedene Fahrzeugtypen

12 Meter nutzbare Hallenhöhe

Automatisiertes Lagerkonzept OSR. Erste Ausbaustufe: 25.300 Behälterplätze erweiterbar auf 44.000

Anpassungsfähige Betriebsstunden, zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Ihnen und Ihren Kunden

Isolierte Aussenwände und Dach nach modernstem Technikstandard, halten die Energiekosten niedrig

Photovoltaikanlage mit 1.3 Megawattstunden Leistung auf dem Dach

Bürofläche 1.700 m²

Mezzanine Fläche 5.300 m² für Mehrwertdienste und Retouren

Hervorragende Infrastruktur und Verkehrsanbindung

70 Kameras überwachen Gelände und Hallen

10 GRÜNDE FÜR DAS LOGISTIKCENTER DERENDINGEN 1

Die strategische Lage im Herzen Europas, mit perfekter Verkehrsanbindung (Land, Wasser, Luft)

6

Internationale und nationale Transportmöglichkeiten, sowie multimodale und intermodale Anbindung

2

Die Vielzahl an potenziellen Arbeitskräften in der Region

7

3

Multi-User Standort - dadurch geteilte Verwaltungskosten

Erreichen Sie Ihre Kunden in Basel, Biel, Luzern oder Zürich in weniger als einer Stunde

8

“Cross-Docking” Funktionen

4

Möglichkeit für Mehrwertdienste und Mehrwertlogistik

9

Verwaltung und erfahrenes Personal vor Ort

5

Nachhaltigkeit

10 Globaler, finanziell unabhängiger Partner in Logistik

INTERESSIERT? WIR SIND FÜR SIE DA Christian Kubik Leiter Business Development & Account Management DHL Logistics (Schweiz) AG, DHL Supply Chain Güterstrasse 61, CH-4133 Pratten Office +41 61 8265710 / Mobile +41 79 4033952 Email: christian.kubik@dhl.com


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