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06.04.2020 10:53:44
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EDITORIAL
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Zu Hause bleiben während des Coronavirus
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ie Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz stehen als Gesellschaft vor einer Situation, die sie nie üben konnten. Das öffentliche Leben steht still, der Alltag geht weiter: Wie gehen wir alle mit der Situation rund um das neue Coronavirus um? Wir bewegen uns auf Neuland und das macht uns unsicher. Es ist normal, dass wir darauf mit Ängsten und Sorgen reagieren. Der Verlust von Kontrolle über unseren Alltag kann uns aus dem Gleichgewicht bringen. Zu Hause ohne Konflikte In diesen Wochen sind wir alle vermehrt zu Hause und haben in der Wohnung weniger Möglichkeiten, die eigene Privatsphäre zu pflegen und uns gegenseitig aus dem Weg zu gehen. Diese räumliche Enge kann sich belastend auf die Stimmung als Paar oder als Familie schlagen. Deshalb ist es in der nächsten Zeit für uns besonders wichtig, respektvoll miteinander umzugehen. Eltern zu Hause Auch für Familien und Kinder kommen die Veränderungen überraschend und sind heftig. Der Ausbruch des neuen Coronavirus ist verunsichernd und stellt das Leben der Kinder und ihrer Mütter und Väter in vielen Fällen massiv auf den Kopf. Kinder reagieren auf unterschiedliche Weisen auf diesen Stress. Sie können anhänglicher, ängstlicher, zurückhaltender, wütend, aufgewühlt oder mit Bettnässen, Schlafschwierigkeiten, Bauchweh und anderen Verhaltensweise reagieren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Tipps veröffentlicht, wie Eltern den Stress ihrer Kinder in dieser Zeit mindern können: • Nimm dir den Vorsatz, den Stress deiner Kinder abzufedern und nicht mit gleicher Heftigkeit zu reagieren. Sprich darüber und hol dir Hilfe, wenn es nicht gelingen will. Das ist wichtig für dich und dein Kind.
• Höre deinem Kind zu, spreche freundlich und beruhigend und erkläre ihm die Situation. • Kinder benötigen nun mehr denn je Möglichkeiten zum Spielen, Bewegen und Entspannen. Nutze deine Fantasie, um Möglichkeiten in dieser Situation zu finden.
• Kinder brauchen in dieser Zeit viel Nähe zu ihren Eltern und Familie. Nimm deine Kinder kurz und innig in den Arm, auch wenn es gerade ungelegen kommt. Für Erwachsene ist es eine Herausforderung, ruhig, gelassen und korrekt zu reagieren. Für Kinder ist dies in der aktuellen Situation nahezu unmöglich. Zu Hause arbeiten Das Pendeln fällt weg und das Homeoffice versetzt uns in eine neue Situation. Wie gehen wir damit um, nun vielleicht jeden Tag von zu Hause aus zu arbeiten?
In Zeiten von Physical Distancing und Homeoffice kämpfen viele Menschen, ob jung oder alt, mit Gefühlen von Einsamkeit und Isolation.
Neben der technischen Grundausstattung wie dem PC oder Laptop mit Kopfhörer ist das Einrichten des Arbeitsplatzes wichtig: Legen Sie Ihr Augenmerk auf Tisch- und Stuhlhöhe, denken Sie an die Ausrichtung Ihres Bildschirmes. Planen Sie eine klare Tagesstruktur mit Arbeitsbeginn und -ende und arbeiten Sie nicht im Pyjama. Klären Sie im Team ab, wann Sie erreichbar sein müssen. Machen Sie Pausen auch während des Arbeitens zu Hause, wie beispielsweise digitale Kaffeepausen mit Ihren Arbeitskolleginnen und -kollegen aber auch weg vom Bildschirm und nehmen Sie richtige Mahlzeiten zu sich. Isolation und Ängste In Zeiten von Physical Distancing und Homeoffice kämpfen viele Menschen, ob jung oder alt, mit Gefühlen von Einsamkeit und Isolation. Die neue Situation zwingt – und ermöglicht – uns, Alltagsgewohnheiten neu zu gestalten. Wir müssen die gemeinsame Kaffeepause oder das Feierabendbier ersetzen. Wir müssen Möglichkeiten finden, um uns mit unseren Freunden und weiterer Familie verbunden zu fühlen. Reden Sie mit Menschen aus Ihrem nahen oder auch weiteren Umfeld darüber, denn alle sind im Moment in der gleichen Lage. Oder suchen Sie Hilfe von einer Fachperson. Wichtig ist: Bleiben Sie gesund und tun Sie etwas dafür.
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Gesundheit
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Hautpflege
FOKUS STAY HOME. PROJEKTLEITER: Liliana Cattaneo, Kristina Nadjarian COUNTRY MANAGER: Pascal Buck PRODUKTIONSLEITUNG: Miriam Dibsdale TEXT: Flavia Ulrich, Lars Meier, Dominic Meier, Fatima Di Pane TITELBILD: iStock LAYOUT: Anja Cavelti DISTRIBUTIONSKANAL: Tages-Anzeiger DRUCKEREI: DZZ Druckzentrum AG
SMART MEDIA AGENCY AG Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Tel +41 44 258 86 00 info@smartmediaagency.ch
Viel Spass beim Lesen! Hilfreiche Informationen in Zeiten des neuen Coronavirus Tipps für psychische Gesundheit und Corona: www.dureschnufe.ch Tipps zur Förderung der eigenen psychischen Gesundheit: www.10schritte.ch Gesprächstipps: www.wie-gehts-dir.ch Tipps für Eltern: www.radix.ch/ purzelbaumzuhause Tipps für Eltern: www.projuventute.ch Hilfe finden: www.143.ch
Kristina Nadjarian Senior Project Manager
- ANNETTE HITZ, MSC, NETZWERK PSYCHISCHE GESUNDHEIT SCHWEIZ TEXT ANNETTE HITZ, MSC, NETZWERK PSYCHISCHE GESUNDHEIT SCHWEIZ
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Liliana Cattaneo Project Manager
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DEINDEAL BRANDREPORT
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Schweizer Unternehmen von zu Hause aus unterstützen Die Schweizer Wirtschaft gerät durch das Coronavirus immer mehr unter Druck. Viele Unternehmen müssen ihre Strukturen anpassen und sich finanziellen Engpässen stellen. In herausfordernden Zeiten greift DeinDeal mit solidarischen Massnahmen Schweizer Unternehmen unter die Arme. TEXT SMA BILDER PD DEINDEAL/MYSTORE
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as Leben in der Schweiz ist aktuell vom Coronavirus geprägt. Nicht nur im privaten, sondern auch im Arbeitsalltag vieler Schweizerinnen und Schweizer kam es durch die eingeführten Massnahmen des Bundesrats zu einigen drastischen Veränderungen. Angeordnet wurde unter anderem ein Mindestabstand von zwei Metern, welcher wichtig zu beachten ist. Regelmässiges Händewaschen und den direkten Kontakt zu seinen Mitmenschen zu vermeiden, gehören zum A und O während dieser Ausnahmesituation. Viele Unternehmen mussten schliessen, da ihr Sortiment keine Produkte des täglichen Bedarfs beinhalten oder sie die Hygienevorgaben des Bundes nicht einhalten können. Auch das Unternehmen DeinDeal, welches seine Produkte online vertreibt, nahm im täglichen Betrieb wichtige Umstrukturierungen vor. Damit schützt es seine Mitarbeiter vor dem Coronavirus, kann den Vertrieb nahtlos weiterführen und greift Schweizer Unternehmen in diesen unsicheren Zeiten mit finanziellen Mitteln unter die Arme. Solidarität in herausfordernden Zeiten Aufgrund des Coronavirus und den angeordneten Massnahmen des Bundesrates mussten viele Unternehmen schliessen. Das Schweizer Gewerbe leidet unter dieser Situation und ist auf Solidarität angewiesen. Um Schweizer Unternehmen und Entrepreneure zu unterstützen, hat DeinDeal eine Unterstützungsaktion
lanciert und zugunsten von regionalen Geschäften und Kleinunternehmen neue Massnahmen für den Gutscheinkauf beschlossen. Innerhalb der letzten zehn Jahren ist DeinDeal zu einem grossen und erfolgreichen Unternehmen herangewachsen. Dies auch dank wertvollen Partnerschaften mit anderen Schweizer Unternehmen. Deshalb hat sich DeinDeal dazu bereit erklärt, diese mit aussergewöhnlichen Massnahmen während der Coronakrise aktiv zu unterstützen. Beim Kauf eines Gutscheins erhalten die Partnerunternehmen ab sofort das Geld direkt – das finanzielle Risiko trägt DeinDeal. Weiter wurde die Gültigkeitsdauer der Gutscheine auf ein Jahr verlängert. Zusätzlich dazu wird ab sofort eine Sicherheitsgarantie für die Gutscheine eingeführt. So können Kunden Gutscheine in eine Gutschrift umwandeln, wenn diese nicht eingelöst werden können. Allan Krief, Mitbegründer von My-Store. ch und CEO von DeinDeal, erläutert die Beweggründe: «Ich kenne die kritische Situation, in welcher sich viele Geschäfte befinden. Meine Familie besitzt selbst mehrere Geschäfte, die wie viele andere bereits vor der Krise zu kämpfen hatten. Die nun fehlenden Einnahmen können für viele Unternehmen fatal sein. Sie sind nicht mehr in der Lage, ihre laufenden Kosten zu decken. Ich sehe es als unsere Pflicht an, diese Kleinunternehmer zu unterstützen, damit sie die Krise überstehen. DeinDeal wird dazu das volle finanzielle Risiko übernehmen. Aufgrund unseres ausgezeichneten Geschäftsganges können wir uns diese Unterstützung leisten.»
Effizientes und übersichtliches Onlineshopping DeinDeal hat des Weiteren bei der Auswahl von Produkten Anpassungen vorgenommen. Denn es ist wichtig, diese bezüglich der Nachfrage und der rechtzeitigen Lieferung bereitzustellen und zu adaptieren. Transparenz ist vor allem in solchen Zeiten eine der wichtigsten Qualitäten eines Unternehmens. Deshalb werden Lieferungsverzögerungen offen und transparent kommuniziert. Auch hat DeinDeal auf die aktuellen Bedürfnisse ihrer Kundinnen und Kunden reagiert. Es ist festgestellt worden, dass Kunden aktuell lang haltbare Lebensmittel anschaffen möchten. Auch der Massenmarkt von verschiedenen Gebrauchsgegenständen wie Schönheitsprodukten, Waschmitteln oder Nahrung für Haustiere hat zugenommen. Diesen spezifischen Nachfragen kommt DeinDeal entgegen und hat alle Artikel des täglichen Bedarfs in der neuen Rubrik «Supermarkt» übersichtlich zusammengeführt. Bequem und sicher von zu Hause aus bestellen Online-Unternehmen wie DeinDeal sind nicht nur strikt digital unterwegs. In den Lagerhallen arbeiten zahlreiche Mitarbeiter hinter den Kulissen, um Bestellungen rechtzeitig an ihr Ziel zu bringen. Die Lieferkette war dabei bereits vor dem Coronavirus klar geregelt und wird bewusst und effizient bewirtschaftet. Damit Lieferungen auch während der Corona-Pandemie sicher und rechtzeitig ausgeführt werden können, hat sich DeinDeal die Sicherheit der Mitarbeitenden Kunden als oberste Priorität gesetzt.
Das Personal ist über die Hygienemassnahmen des Bundes umfassend geschult worden. Die Arbeit verrichten Mitarbeitende mit Handschuhen sowie Händedesinfektionsmittel. Ebenfalls ist das sogenannte «Social Distancing» – einen Abstand von mindestens zwei Metern einhalten – zwischen den Mitarbeitern im 5000 Quadratmetern grossen Lager kein Problem. Zumal auch der Warenverpackungsprozess voll automatisiert abläuft und so die manuelle Handhabung auf das Mindeste begrenzt ist. Gesundheit geht vor Für den Schutz der Allgemeinheit sollte man aktuell, wenn möglich zu Hause bleiben. Wenn Angestellte von DeinDeal sich nicht fit fühlen, eine ihnen nahestehende Person Symptome aufweist oder sie sich um ihre Familie kümmern müssen, ist es dem Unternehmen wichtig, dass sie zu Hause bleiben. Die Anweisungen des Bundesrats zur Eindämmung des Coronavirus müssen respektiert werden, weshalb Mitarbeitende zusammen mit den Vorgesetzten nach unkomplizierten Lösungen zum Wohle aller finden kann. DeinDeal arbeitet ausserdem während der Coronakrise eng mit Schweizer Arbeitsvermittlungsagenturen und Temporärbüros zusammen, um zusätzliche Mitarbeiter einzustellen und auszubilden. Diese können für abwesende Angestellte einspringen und erlauben es dem Unternehmen, der steigenden Nachfrage nachzukommen.
Über DeinDeal Die DeinDeal AG mit Sitz in Zürich wurde im März 2010 von fünf Jungunternehmern gegründet. Im Jahr 2016 fusionierte DeinDeal mit MyStore. Heutiger CEO ist einer der Mitgründer, Allen Krief. Auf den E-Commerce-Plattformen DeinDeal und MyStore bietet der Onlinehändler Deals des Tages, lokale Angebote und Reisen an. Heute beschäftigt die Tochtergesellschaft der Ringier AG rund 150 Mitarbeitende, die mehrheitlich im Logistikzentrum in Meyrin arbeiten. Von dort aus wurden im vergangenen Jahr mehr als eine Million Pakete an Kundinnen und Kunden in der ganzen Schweiz verschickt. Der Umsatz lag im Jahr 2019 bei etwas mehr als 130 Millionen Franken.
Der Onlinehändler DeinDeal hat sein Personal im Logistikzentrum in Meyrin sorgfältig geschult. Sie halten die Sicherheitsabstände ein, tragen Schutzhandschuhe und nutzen regelmässig Desinfektionsmittel.
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HOMEOFFICE
Homeoffice leicht gemacht Normalerweise arbeiten in der Schweiz rund 500 000 Erwerbstätige gelegentlich zu Hause – während der Teleheimarbeit oder dem sogenannten Homeoffice. Momentan sind diese Zahlen jedoch steil angestiegen, denn in dieser momentanen Ausnahmesituation sollte man, sofern möglich, von den eigenen vier Wänden aus arbeiten. TEXT FLAVIA ULRICH
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er Bundesrat rät in Zeiten der Coronakrise dazu, zu Hause zu bleiben und möglichst das «Social Distancing» und somit den Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten. Dies betrifft nicht nur die Freizeit, sondern auch das Arbeitsleben. In vielen Unternehmen ist dies jedoch nicht möglich. Deswegen sollte man statt der gewohnten Atmosphäre im Büro jetzt seine Arbeiten von zu Hause aus erledigen.
Im eigenen Heim gibt es aber viele Ablenkungen: Seien es noch anstehende Hausarbeiten oder die Kinder, welche zurzeit auch zu Hause sind. Wie kann man in diesem ungewohnten Arbeitsumfeld konzentriert und so effizient wie zuvor arbeiten? Die Professorin für Arbeits- und Organisationspsychologin Gudela Grote erklärt die wichtigsten Dinge, die man dafür beachten muss. Homeoffice – für viele Arbeitnehmer ungewohnt Viele Arbeitnehmende arbeiteten vor den eingeführten Massnahmen des Bundesrats zumeist im normalen Arbeitsumfeld, dem Büro. Hals über Kopf änderte sich die Situation und die Arbeit wird bei vielen Unternehmen nun zu Hause geleistet. Obwohl das Konzept
des Homeoffice nicht neu ist, sind sich die meisten Erwerbstätigen nicht daran gewöhnt. Laut Gudela Grote ist dies für viele Arbeitnehmer nicht nur einfach: «Die zentrale Herausforderung ist, die nun nicht mehr natürlich über Arbeitsort und -zeit gegebenen Grenzen zwischen der Arbeit und anderen Lebensbereichen neu zu definieren.»
Linie ist laut dem Arbeitsrecht, sofern nichts anderes vereinbart ist, der Arbeitgeber für die Bereitstellung der richtigen Geräte und Materialien verantwortlich. Gudela Grote sagt in dieser Hinsicht, dass man bezüglich der Technik mit dem Arbeitgeber Rücksprache und ihn auch in die Pflicht nehmen sollte, um eine angemessene Ausstattung zu erhalten.
Im Umgang mit der Grenzziehung zwischen Privatund Arbeitsleben zu Hause seien alle Arbeitnehmer ein wenig anders. «Manche lassen gerne Arbeit und anderes Leben ineinander fliessen, anderen ist eine strikte Trennung wichtig. Dazu ist es auch nötig, mit den anderen Mitgliedern im eigenen Haushalt und den Arbeitskolleginnen und -kollegen herauszufinden, wie sich solche Vorlieben unterscheiden und wie ein guter Kompromiss gefunden werden kann», sagt die Expertin. Generell sei die Gefahr wohl am grössten, dass die Lebensbereiche zu wenig getrennt würden, worunter am Ende alles leide.
Doch die heutige Technologie ist nicht nur zur Erledigung der Arbeit wichtig. Auch der soziale Austausch mit den Mitarbeitern kann man dadurch problemlos auch von zu Hause aus weiterführen. Dies ist laut der Expertin heutzutage einfach: «Inzwischen gibt es tolle Hilfsmittel wie Zoom, Skype und Whatsapp, mit denen auch auf Distanz persönliche Nähe hergestellt werden kann. Auch da ist aber wichtig, die verschiedenen Vorlieben zu kennen: Nicht jeder lässt sich gerne in die eigene Küche schauen und jeden Abend eine virtuelle Happy Hour zu veranstalten, ist auch nicht jedermanns Sache.» Auf jeden Fall sei es wichtig, seine Mitarbeitenden und ihre jetzige persönliche Situation im Kopf zu behalten und sowohl den arbeitsbezogenen als auch den sozialen Kontakt sicherzustellen.
Technologie macht’s möglich Ohne etwas funktioniert jedoch das bestens organisierte Homeoffice nicht: die richtige Technologie. In erster
Arbeit räumlich trennen Jeder arbeitet im Homeoffice gerne an einem anderen Ort – sei es das private Büro oder der Küchentisch. Man sollte sich dort einrichten, wo man sich wohlfühlt und konzentriert arbeiten kann. Dennoch ist es auch wichtig, wenn möglich eine räumliche Trennung von Arbeits- und Privatleben auch zu Hause einzuführen. Damit kann man sich nach abgeschlossener Arbeit voll und ganz seinen privaten Tätigkeiten widmen und ist nicht abgelenkt. Umgekehrt gilt natürlich dasselbe Prinzip. Die einfachste Möglichkeit sei sicher eine klare räumliche Trennung, was aber besonders zurzeit, wenn die ganze Familie zu Hause ist, selten völlig umzusetzen sei, sagt Gudela Grote. Da müsse man unter Umständen immer wieder neue Arrangements treffen, die für alle passen. Doch es gäbe auch noch einen weiteren wichtigen Aspekt: «Die andere Möglichkeit ist eine zeitliche Trennung, indem man klar kommuniziert, wann welche Arbeit von wem und mit welchem Bedarf an Ruhe zu machen ist, und versucht, Arbeitszeiten entsprechend zu legen.» Vor allem hinsichtlich der Doppelbelastung mit Arbeit und Familie sei es ihrer Meinung nach sehr zu hoffen, dass die Arbeitgeber das dafür nötige Verständnis aufbringen.
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BRANDREPORT YLEX
Mietrechtliche Fragen und Antworten in Zeiten der Coronavirus-Pandemie In der Schweiz gilt die «ausserordentliche Lage». Die Verunsicherung in der Bevölkerung ist gross – auch in Sachen Mietrecht. Ylex beantwortet die häufigsten Fragen. beeinträchtigt ist, hat der Mieter ein Recht auf eine Reduktion des Mietzinses. Es muss in jedem Einzelfall geprüft werden, welcher Zweck im Mietvertrag vereinbart wurde (z.B. Nutzung als Coiffeurgeschäft). Wurde dieser nicht klar geregelt, so ist der gewöhnliche beziehungsweise übliche Gebrauch des Mietobjekts massgebend.
Michael Zierski Rechtsanwalt bei YLEX
Bleibt der Mietvertrag trotz der Covid-19-Pandemie verbindlich? Ja, Mietverträge bleiben weiterhin verbindlich. Dies gilt für die Wohnungs- wie auch für die Geschäftsraummiete. Der Vermieter muss das vertraglich vereinbarte Mietobjekt dem Mieter weiterhin zur Verfügung stellen und die Zahlungspflicht des Mieters für das Gebrauchsrecht bleibt grundsätzlich bestehen. Gilt dies auch, wenn ich meine betriebliche Tätigkeit aufgrund der Anordnungen des Bundesrates nicht mehr ausüben darf? Ob die Miete für einen Geschäftsraum weiterhin geschuldet ist, wird kontrovers diskutiert. Bis jetzt liegen noch keine Urteile vor, welche eine klare Antwort liefern könnten. Klar ist, dass ein Einbruch im Geschäftsgang, wie er schweizweit viele Unternehmen trifft, zu den Betriebsrisiken zählt, welche von der Mieterschaft zu tragen sind. Liegt aufgrund der behördlichen Massnahmen ein Mangel am Mietobjekt vor? Sofern die Tauglichkeit der Sache zum vorausgesetzten Gebrauch, insbesondere der Nutzungszweck,
Wird durch die behördliche Massnahme der Zweck des Mietvertrages verunmöglicht, kann sich der Mieter auf das mietvertragliche Mängelrecht berufen und eine Mietzinsreduktion verlangen, auch wenn der Vermieter kein Verschulden trifft. Der «Mangel» muss indessen dem Vermieter angezeigt werden. Welche Möglichkeiten habe ich, wenn ich aufgrund der aktuellen Situation nicht mehr in der Lage bin, meine Mietkosten zu zahlen? Wir empfehlen, das Gespräch mit dem Vermieter zu suchen. Die aktuelle Ausnahmesituation erfordert ungeachtet der Rechtslage kreative Lösungen, um das Fortbestehen der vertraglichen Beziehung zu sichern. Nicht jeder Vermieter wird in der Lage sein, einen Mieterlass zu gewähren, da auch er diversen Verpflichtungen nachkommen muss. Jedoch dürfte das Gewähren einer angemessenen Mietzinsreduktionen, die Stundung des Mietzinses oder das Ermöglichen von längeren Zahlungsfristen im Interesse beider Parteien sein. Kann der Vermieter meinen Mietvertrag infolge Zahlungsverzugs ausserordentlich kündigen? Gemäss Art. 257d OR kann der Vermieter bei Zahlungsrückstand des Mieters mit fälligen Miet- und Nebenkosten nach schriftlicher Ansetzung einer Zahlungsfrist (mindestens 30 Tage) und Androhung der Kündigung, das Mietverhältnis bei Ablauf der Nachfrist mit einer
Frist von 30 Tagen auf Ende eines Monats kündigen. Der Bundesrat hat nun die Nachfrist für die Zahlung der Miet- und Nebenkosten auf 90 Tage erhöht. Die längere Nachfrist gilt für die Mieten und Nebenkosten, welche zwischen dem 13. März und dem 31. Mai 2020 fällig werden sofern die Mietpartei wegen der behördlich angeordneten Corona-Massnahmen in Zahlungsrückstand gerät. Ist eine Kündigung «aus wichtigen Gründen» aufgrund der momentanen Ausnahmesituation möglich? Die Kündigung aus wichtigem Grund setzt voraus, dass die Vertragserfüllung dem Kündigenden unzumutbar ist. Die Ausnahmesituation könnte ein wichtiger Grund für eine solche Kündigung sein. Dennoch ist eine Kündigung aus wichtigen Gründen grundsätzlich nicht anzuraten, da der Mieter trotzdem die gesetzliche Frist einhalten muss. Zudem kann eine solche Kündigung Entschädigungsansprüche des Vermieters nach sich ziehen. Darf die Vermieterschaft meine Wohnung aufgrund der Ausnahmesituation überhaupt noch betreten? Das Mietrecht gilt nach wie vor. Die Vermieterschaft darf die Wohnung nur dann betreten, wenn dies für den Unterhalt, die Wiedervermietung oder den Verkauf der Liegenschaft nötig ist. Dabei muss die Vermieterschaft den Besuch rechtzeitig ankündigen und die Interessen des Mieters berücksichtigen. Öffentliche Wohnungsbesichtigungen für Mietinteressenten sind nur gestaffelt und unter Einhaltung der Hygienevorschriften des BAG durchzuführen. Ich werde bald umziehen. Ist dies in der aktuellen Situation überhaupt möglich? Der Bundesrat hat bis jetzt noch keinen «Zügelstopp»
angeordnet. Er informierte am 23. März, dass das Zügeln unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln weiterhin möglich ist. Ein Umzug kann also noch durchgeführt werden. Ein Verbleib in der Wohnung nach Ablauf der Mietdauer wäre nicht zulässig und würde Schadenersatzansprüche des Vermieters auslösen. Angebot Die Juristinnen und Juristen von Ylex bieten bis zum 19. April 2020 kostenlose juristische Ersteinschätzungen zu rechtlichen Fragen rund um die CoronavirusPandemie an. Telefonisch unter 058 330 60 20 oder via www.ylex.ch.
Über YLEX Ylex ist eine moderne und unkomplizierte Rechtsberatung, die bei Fragen und Unklarheiten in den verschiedensten Lebenssituationen einfach und professionell Unterstützung bietet. Die praxiserfahrenen Juristinnen und Juristen von Ylex beraten über drei Kanäle: im persönlichen Gespräch in den Walk-in Stores, online via www.ylex.ch oder am Telefon. Dank dem neuartigen und transparenten Preismodell behalten die Kundinnen und Kunden stets die Kontrolle über die Kosten.
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GHR RECHTSANWÄLTE AG BRANDREPORT
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Stay home – Arbeit im Homeoffice Die Coronavirus-Pandemie hat zumindest kurzfristig die Arbeitslandschaft in der Schweiz verändert. Zahlreiche Arbeitnehmende erbringen ihre Arbeitsleistung von zu Hause aus, im sogenannten Homeoffice. In diesem Zusammenhang stellen sich für Arbeitgebende und Arbeitnehmende häufig arbeitsrechtliche Fragen. zu Hause, sondern nur am üblichen Arbeitsort geleistet werden, muss der Arbeitgeber dort dafür sorgen, dass die erwähnten Empfehlungen des Bundes eingehalten werden. Erst wenn dies nicht möglich ist, müssen diese Personen unter Lohnfortzahlung beurlaubt werden.
Rolf Hartmann
Patrizia Lorenzi
lic. iur., Rechtsanwalt, M.B.A. Partner
Rechtsanwältin, LL.M. Senior Associate
Besteht ein Anspruch auf Homeoffice und sind Arbeitnehmende verpflichtet, ihre Arbeit zu Hause zu verrichten? Arbeitnehmende haben grundsätzlich weder Anspruch auf Homeoffice noch können Arbeitgeber darauf beharren, dass die Arbeit im Homeoffice verrichtet werden muss (es sei denn, der Arbeitsvertrag sieht dies vor). In der aktuellen Situation muss der Arbeitgeber jedoch dafür sorgen, dass die Empfehlungen des Bundes zu Hygiene und sozialer Distanz am Arbeitsplatz eingehalten werden (Hände waschen, keine Hände schütteln, Abstand halten etc.). Fehlt es an den notwendigen Platzverhältnissen und sanitären Einrichtungen, kann und muss ein Arbeitgeber Homeoffice einseitig anordnen, sofern die Art der Tätigkeit eine Verlagerung ins Homeoffice zulässt. Diesfalls ist der Arbeitnehmer zum Homeoffice verpflichtet. Für besonders gefährdete Personen (jene über 65 Jahre und solche mit Vorerkrankungen) kann Anspruch auf Homeoffice bestehen. Die Covid-Verordnung-2 schreibt vor, dass besonders gefährdete Personen zu Hause bleiben und arbeiten sollen. Kann die Tätigkeit aber nicht
Wer hat im Homeoffice Büromobiliar und Arbeitsmittel zu stellen und zu bezahlen? Grundsätzlich stellt der Arbeitgeber auf seine Kosten die notwendigen Geräte und das Material zur Verfügung. Es kann jedoch auch vereinbart werden, dass der Arbeitnehmende diese mit oder ohne Entschädigung zur Verfügung stellt. Solche Abreden müssen nicht schriftlich getroffen werden, sondern können auch stillschweigend erfolgen. Gerade wenn aktuell das Homeoffice von einem Tag auf den anderen realisiert wurde, sollte vom Arbeitnehmenden aufgrund der Treuepflicht erwartet werden können, dass er sein Mobiliar und seine bereits vorhandenen elektronischen Geräte wie Telefon oder Laptop/ PC etc. zur Verfügung stellt. Dauert die Situation länger, drängt sich eine schriftliche Vereinbarung auf. Entstehen während Homeoffice-Zeiten zu ersetzende Auslagen? Müssen Spesenpauschalen weiterhin ausgerichtet werden? Auch bei Auslagen gilt der Grundsatz, dass der Arbeitgeber zwingend alle für die Ausführung der Arbeit notwendigen Auslagen zu ersetzen hat. Kann die Höhe der Auslagen (bei Homeoffice z.B. Internetanschluss, Datenversorgung, künstliches Licht, Wärme, Büroraum, etc.) nicht genau beziffert werden, sind sie zu schätzen. Unter normalen Umständen und sofern der Arbeitgeber einen Arbeitsplatz im Betrieb zur Verfügung stellt, wird
oft vereinbart, dass der Arbeitnehmende für diese Auslagen selber aufkommt und keinen Ersatzanspruch geltend macht, weil ihm die Möglichkeit zum Homeoffice auf seinen Wunsch gewährt wird. In der aktuellen Pandemiesituation wäre eine solche Vereinbarung kaum zulässig, jedenfalls nicht bei angeordnetem Homeoffice. Dagegen fallen bei Homeoffice andere Geschäftsauslagen wie Reise- und Verpflegungskosten, Kurse etc. nicht an. Spesenpauschalen können unter Umständen gekürzt werden. Der Arbeitsplatz im Homeoffice befindet sich zum Beispiel in der Küche, neben Kindern im Homeschooling oder in der Umgebung von Wohnpartnern: Ist das ein Problem? Der Datenschutz gilt auch bei Homeoffice und Berufsund Geschäftsgeheimnisse müssen weiterhin gewahrt werden. Der Arbeitgeber sollte Arbeitnehmende daran erinnern und spezifische Weisungen und Empfehlungen für Homeoffice schriftlich erlassen (z.B. Trennung von geschäftlichen und privaten Daten, Passwortschutz und kein Zugang für Dritte/Familienangehörige, idealerweise abschliessbares Büro, Kontrollrecht). Wie «gesund» soll der HomeofficeArbeitsplatz ausgestaltet sein? Der Gesundheitsschutz ist auch beim Arbeitsplatz zu Hause zu beachten und insbesondere bei langer Nutzungsdauer vom Arbeitgeber bis zu einem gewissen Grad zu prüfen. Stellen die Arbeitnehmenden dem Arbeitgeber Fotos zur Verfügung, kann sich dieser ein konkretes Bild von der Arbeitsplatzsituation machen und beispielsweise darauf hinweisen, wie Blendungen vermieden und wie der Arbeitsplatz ergonomisch ausgestaltet werden kann.
Kann die Arbeitsleistung statt zu den üblichen Zeiten auch zu Randzeiten oder sogar in der Nacht erbracht werden, zum Beispiel um vom schönen Wetter zu profitieren oder um die Kinder zu betreuen? Die vertraglichen Regelungen zur Arbeitszeit wie auch z.B. die Verbote des Arbeitsgesetzes zu Nacht- und Sonntagsarbeit gelten auch bei Homeoffice und sind zu befolgen, solange keine Anpassung vereinbart ist. Besteht aufgrund des Arbeitsvertrags eine gewisse Flexibilität, kann diese grundsätzlich auch im Homeoffice ausgeschöpft werden. TEXT ROLF HARTMANN, PATRIZIA LORENZI
Über GHR GHR Rechtsanwälte AG mit Standorten in Zürich und Bern gehört zu den anerkannten, international tätigen Wirtschaftsanwaltskanzleien der Schweiz und schafft getreu ihrem Claim value beyond legal advice Mehrwert, der über blosse Rechtsberatung hinaus geht. Zu den lokal und international tätigen Klienten zählen KMUs ebenso wie börsenkotierte Grosskonzerne, Privatpersonen oder Einrichtungen der öffentlichen Hand. Weitre Informationen unter www.ghr.ch
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Vertragsrecht und COVID-19
Elektronische Versammlungen
Aufgrund der COVID-19 Pandemie können zahlreiche Verträge nicht mehr erfüllt werden. Aufträge oder Anlässe werden abgesagt, Lieferungen treffen verspätet oder gar nicht mehr ein. Wie wird nun ein Vertrag, dessen Erfüllung aufgrund der COVID-19-Massnahmen nicht mehr möglich ist, rückabgewickelt?
Die Massnahmen des Bundesrats verbieten die Durchführung von Generalversammlungen als Präsenzveranstaltungen, ermöglichen aber vorübergehend interessante neue Wege. Neben den in der Notverordnung des Bundesrats genannten Gesellschaften werden davon sämtliche juristische Personen erfasst, also auch Vereine und Genossenschaften.
Ratsam ist in jedem Fall, das Gespräch mit der Gegenpartei zu suchen. Rebecca Isenegger Rechtsanwältin bei Wicki Partners AG
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iegt ein schriftlicher Vertrag vor, ist vorerst dieser zu konsultieren. Teilweise enthalten Verträge konkrete Klauseln zur «höheren Gewalt» oder «Force Majeure», die explizit den Fall einer Pandemie regeln. Solche Klauseln können sich auch in AGB oder Garantieklauseln befinden. Ist eine solche Klausel vorhanden, kommt primär diese zur Anwendung. Ansonsten muss der Vertrag ausgelegt und das Gesetz angewendet werden. Das schweizerische Obligationenrecht (OR) enthält keine Definition der «höheren Gewalt». Dem Begriff am nächsten kommt Art. 119 OR, der die Forderungen gegenseitig erlöschen lässt, sofern ein Ereignis eintritt, das die Erfüllung des Vertrages objektiv unmöglich macht. Zu dieser Grundregel gibt es Ausnahmen, sofern der Gefahrenübergang früher stattfindet (z.B. im Kaufrecht). Kann der Vertrag aufgrund der COVID19-Massnahmen nicht erfüllt werden, ist grundsätzlich von unverschuldeter Unmöglichkeit auszugehen.
Für die Rechtsfolgen ist die Unterscheidung zwischen dauernder oder vorübergehender Unmöglichkeit zentral. Die vorübergehende Unmöglichkeit wird nach den Regeln des Verzugs nach Art. 102 ff. OR behandelt. Grundsätzlich wird es sich bei den COVID-19-Massnahmen um vorübergehende Unmöglichkeit handeln. Bei einigen Verträgen ist aber zentral, dass die Erfüllung unbedingt an einem genau festgelegten Zeitpunkt stattfindet, wie z.B. bei einer geplanten Weinmesse im Frühling 2020. Da der Weinmesseveranstalter hier den Ausstellern den Messeplatz nicht mehr zur Verfügung stellen kann, verliert der Veranstalter gleichzeitig den Anspruch auf Bezahlung. Steht eine Partei weiter hinten in der Vertragskette (z.B. Getränkelieferant für Weinmesse), kann sie sich meist nicht direkt auf die objektive Unmöglichkeit berufen. In solchen Fällen spricht man von einem Zweckfortfall. Grundsätzlich kann der Getränkelieferant den Wein ja noch liefern, nur wird er nicht mehr gebraucht. Beim Zweckfortfall teilen sich die Meinungen, ob analog zu Art. 378 Abs. 1 OR eine Vergütung geschuldet oder die Leistung ebenfalls erloschen ist. Ratsam ist in jedem Fall, das Gespräch mit der Gegenpartei zu suchen.
Kann der Vertrag aufgrund der COVID-19Massnahmen nicht erfüllt werden, ist grundsätzlich von unverschuldeter Unmöglichkeit auszugehen.
Balthasar Wicki
Sebastian Wälti
Rechtsanwalt und Partner bei Wicki Partners AG
Rechtsanwalt bei Wicki Partners AG
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ie Versammlungen können vorübergehend, was vor Erlass der Verordnung unzulässig war, auf schriftlichem Weg (z.B. Brief ) oder in elektronischer Form (z.B. Videokonferenz) oder durch einen unabhängigen Stimmrechtsvertreter durchgeführt werden. Unabhängig bedeutet, dass es sich beim Stimmrechtsvertreter um eine aussenstehende Person handeln muss. Geeignete elektronische Mittel zur Durchführung der Versammlung sind unter anderem die Video- und Telefonkonferenz. Auch bei elektronischen Versammlungen haben die Verantwortlichen dafür zu sorgen, dass die einzelnen Teilnehmer identifiziert werden können und dass eine freie Meinungsbildung möglich ist. Auch muss für die korrekte Ermittlung des Abstimmungsergebnisses stets klar sein, wie viele Stimmen während einer Abstimmung anwesend waren. Das Ergebnis ist mit dem jeweiligen Quorum im Versammlungsprotokoll festzuhalten. Bei einer grösseren Anzahl Teilnehmer wird empfohlen, zur korrekten Durchführung die rechtliche und technische Unterstützung durch Dritte in Anspruch zu nehmen.
Praxiserfahrungen zeigen, dass es für eine erfolgreiche Durchführung der Versammlung unabdingbar ist, im Vorfeld detailliert zu planen, allenfalls zu üben und insbesondere die Teilnahmemöglichkeiten an den technischen
Die COVID-19-Pandemie wäre nicht die erste Seuche, durch die ein Innovationsschub resultieren könnte. Fähigkeiten der Teilnehmer auszurichten. Ziel der Verordnung ist es nämlich, dass Versammlungen trotz dem grundsätzlichen Verbot von physischen Veranstaltungen durchgeführt werden können, die gesellschaftsrechtlichen Rechte und Pflichten weiter erfüllt und keine Teilnahmerechte beschnitten werden, um z.B. die Gunst der Stunde zu nutzen und Abstimmungen zu manipulieren. Für die Zeit nach der Notlage wäre es wünschenswert, dass die Möglichkeiten der elektronischen Durchführung von Generalversammlungen weiterhin Bestand haben. Die COVID-19-Pandemie wäre nicht die erste Seuche, durch die ein Innovationsschub resultieren könnte. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts führte eine Cholera-Epidemie in Zürich zum Bau eines umfassenden Abwasserkanalnetzes. Wieso dieses Mal nicht eine konsequente Digitalisierung der Modalitäten im Gesellschaftsrecht? Weitere Infos zu rechtlichen COVID-19 Themen unter www.wickipartners.ch/covid19
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BRANDREPORT AXA-ARAG RECHTSSCHUTZ AG
Coronakrise – Rechtliche Herausforderungen für alle Die gegenwärtige Situation im Zusammenhang mit der Lungenerkrankung Covid-19 wirft zahlreiche rechtliche Fragen auf. MyRight greift einige davon auf und gibt Antwort.
Abgesagte Reisen Mein Flug wurde aufgrund eines behördlichen Verbots (z.B. Einreiseverbot) annulliert. Was sind meine Rechte aus der Flugreservation? Es steht dir ein Anspruch auf Rückerstattung (oder eine Umbuchung) zu, wenn die Airline den Flug aufgrund des Verbots annulliert. Dies gilt grundsätzlich nicht, wenn du den Flug selbst stornierst. Ist unklar, ob der Flug durchgeführt wird, empfehlen wir dir, die Airline zu kontaktieren. Beachte: Gegenüber der Airline oder einem Drittanbieter besteht kein Anspruch auf Schadenersatz oder anderweitiger Entschädigung. Das behördlich verfügte Einreiseverbot liegt ausserhalb des Einflussbereiches der Parteien und hätte von der Airline bzw. dem Drittanbieter auch mit höchster Sorgfalt nicht abgewendet werden können. Gleiches gilt auch für Veranstaltungsanbieter oder Autovermietungen in der Zieldestination. Diese können sich auf die Annullationsbestimmungen gemäss dem jeweils anwendbaren Vertrag berufen. Das damit verbundene Kostenrisiko bei einer behördlich verfügten Einreisesperre trägst du als reisende Person. Meine Pauschalreise wurde aufgrund eines behördlichen Verbots (z.B. Einreiseverbot) annulliert. Was sind meine Rechte aus dem Reisevertrag? Als Pauschalreise gilt die im Voraus festgelegte Verbindung von mindestens zwei der folgenden Dienstleistungen, wenn diese Verbindung zu einem Gesamtpreis angeboten wird und länger als 24 Stunden dauert oder eine Übernachtung einschliesst: • Beförderung (beispielsweise Flug oder Zugfahrt) • Unterbringung (beispielsweise Hotel oder Jugendherberge) • andere touristische Dienstleistungen, die nicht Nebenleistungen von Beförderung oder Unterbringung sind und einen beträchtlichen Teil der Gesamtleistung ausmachen (beispielsweise Ausflüge am Ferienziel) Die Pauschalreise nach Schweizer Recht ist im Pauschalreisegesetz (PRG) geregelt. Demgemäss stehen dir als Kundin oder Kunde folgende Wahlmöglichkeiten offen: • Teilnahme an einer anderen gleichwertigen oder höherwertigen Pauschalreise, wenn der Veranstalter oder der Vermittler dir eine solche anbieten kann oder • Teilnahme an einer anderen minderwertigen Pauschalreise sowie Rückerstattung des Preisunterschieds oder • schnellstmögliche Rückerstattung aller von dir bezahlten Beträge Es gibt Meinungen, welche bei einer Pauschalreise-Annullation aus höherer Gewalt das PRG für nicht anwendbar erachten. Gemäss diesen ist Art. 119 Obligationenrecht (OR) einschlägig, womit vertragliche Abreden gültig wären.
Bezahlte Fitnessabos, Vereinsbeiträge, Musikunterricht Das Fitnessstudio musste aufgrund der behördlichen Anordnung bis auf Weiteres schliessen. Was geschieht mit meinem Fitnessabonnement? Gewisse Fitnesscenter haben Klauseln in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) verankert, die regeln, was in Situationen wie der Vorliegenden gelten soll. Sollte dies in deinem Vertrag nicht der Fall sein, empfehlen wir dir, dich zeitnah an dein Fitnesscenter zu wenden und über eine Verlängerung des Abos um die Dauer der Centerschliessung zu diskutieren. Da das Fitnesscenter durch die angeordnete Schliessung seine Leistung zeitweise nicht erbringen kann, ist ebenfalls eine Vertragsauflösung denkbar. Das Fitnesscenter schuldet angesichts der aktuellen Lage keinen Schadenersatz. Du kannst allerdings eine Rückzahlung pro Rata für diejenigen Monate vom Fitnesscenter verlangen, in welchen du aufgrund der Schliessung nicht mehr trainieren kannst. Trainings können aufgrund des Coronavirus momentan nicht stattfinden. Fussballclubs, Schwimmvereine und andere Sportvereine mussten den Trainingsbetrieb einstellen. Was passiert mit dem bereits bezahlten Mitgliederbeitrag? Es ist davon auszugehen, dass Mitgliederbeiträge nicht zurückerstattet werden müssen. Der Vereinsbeitrag ist kein Entgelt für eine bestimmte Leistung und die Rechte eines Mitglieds erschöpfen sich nicht in der Nutzung der Vereinseinrichtungen bzw. des Vereinsgeländes oder der Teilnahme an Trainings. Anderes kann in den Statuten festgehalten sein. Eine sofortige Beendigung der Mitgliedschaft ist denkbar, sofern die Fortführung nicht mehr zumutbar erscheint. Ich habe für mich oder mein Kind Musikstunden gebucht, die jetzt nicht mehr stattfinden. Kann ich den bereits bezahlten Betrag zurückfordern? Sagt ein privater Musiklehrer Lektionen ab oder ist er aufgrund von behördlichen Anweisungen dazu gezwungen, so ist er grundsätzlich verpflichtet, hierfür geleistete Zahlungen zurückzuerstatten. In einem Vertrag können anderweitige Regelungen vorgesehen sein. Herausforderung für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber Kann ich meinen Betrieb im Pandemiefall schliessen und dies als Betriebsferien deklarieren, um so die Abwesenheit meiner Angestellten zu überbrücken? Nein. Zwar bestimmt gemäss Gesetz der Arbeitgeber den Zeitpunkt des Ferienbezugs, er hat aber auf die Bedürfnisse des Arbeitnehmers Rücksicht zu nehmen. Werden Ferien einseitig durch den Arbeitgeber bestimmt, muss dies frühzeitig (mindestens drei Monate im Voraus) angeordnet werden. Kann ich für meinen Betrieb im Pandemiefall kurzfristig ein Ferienverbot beschliessen?
Die Verschiebung von bereits vereinbarten Ferien ist aus dringlichen betrieblichen Gründen möglich. In einem solchen Fall müssen die Mitarbeitenden eine Änderung des Ferienzeitpunktes akzeptieren. Die Verschiebung muss den Arbeitnehmenden so frühzeitig wie möglich kommuniziert werden. Der Arbeitgeber hat für den daraus entstehenden Schaden, wie beispielsweise Stornokosten für die Reise, aufzukommen. Kann ich die Angestellten meines Betriebs zu einer Grippeimpfung zwingen? Nein, in der Schweiz gibt es derzeit keinen Impfzwang. Es dürfte schwierig werden, auch im Falle einer Pandemie, eine Zwangsimpfung auf deine Anordnung hin als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin, durchzusetzen. Ausnahmen davon, beispielsweise in der Pflegebranche, sind möglich. Der Virus breitet sich rasch aus und ich habe Angst vor den Folgen einer Erkrankung in meinem Geschäft. Ich überlege mir deshalb, meinen Betrieb gänzlich oder partiell zu schliessen. Was sind meine Pflichten als Arbeitgeber bzw. Arbeitgeberin? Was bedeutet dies für meine Mitarbeitenden? In diesem Falle besteht für dich eine Lohnfortzahlungspflicht als Arbeitgeber für die betroffenen Arbeitnehmenden. Deine Mitarbeitenden sind nicht verpflichtet, die Arbeitszeit nachzuholen. Allenfalls kann die Kompensation von bereits geleisteten Mehrstunden angeordnet werden. Der Arbeitnehmer resp. die Arbeitnehmerin muss sich aber auf den Lohn anrechnen lassen, was er oder sie wegen Verhinderung an der Arbeitsleistung erspart oder durch anderweitige Arbeit erworben hat. Kann mein Betrieb unter Quarantäne gestellt werden, wenn Mitarbeitende meines Betriebes an Covid-19 erkrankt sind? Der Kantonsarzt wird die Situation beurteilen und zweckdienliche Massnahmen (wie z.B. Quarantäne, Betriebsschliessung usw.) ergreifen. Kann ich im Pandemiefall meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu verpflichten, Überstunden zu leisten? Ja, du kannst deine Mitarbeitenden dazu verpflichten, Überstunden zu leisten (siehe Art. 321c Abs. 1 OR). Fallen viele Mitarbeitende krankheitsbedingt aus, kann es, sofern es betrieblich notwendig ist, gerechtfertigt sein, die Leistung von Überstunden zu verlangen. Beachte jedoch die persönliche Situation deiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere ihre Familienpflichten. Rechtliche Fragen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Hat mein Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht? Ja, dein Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, geeignete und verhältnismässige Massnahmen zum Schutz seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu treffen und so eine Ansteckung oder Verbreitung der Krankheit zu verhindern. Konkrete Massnahmen sind beispielsweise das
zur Verfügung stellen von Handdesinfektionsmittel am Arbeitsplatz oder Hygienemasken. Ich möchte gerne zu Hause bleiben, weil ich Angst davor habe, mich anzustecken. Darf ich das? Wenn die Behörden keine entsprechende Anordnung erlassen, hast du als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer keinen Anspruch darauf, zu Hause zu bleiben. Wenn du der Arbeit fernbleibst und dich trotz Aufforderung des Arbeitgebers weigerst, wieder zur Arbeit zu kommen, droht dir sogar die fristlose Kündigung. Wenn du jedoch konkrete, objektive Gründe hast, dass du an deinem spezifischen Arbeitsplatz eine Ansteckung befürchten musst, kann eine Ausnahme bestehen. In diesem Fall empfehlen wir dir, deinem Arbeitgeber oder deiner Arbeitgeberin die Gründe für deine Arbeitsverweigerung klar mitzuteilen und Schutzmassnahmen zu verlangen. Für die Risikogruppen gelten spezielle Bestimmungen. Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter in unserer Firma ist am Virus erkrankt und unser Arbeitsort wird unter Quarantäne gestellt. Was bedeutet das für mich als Arbeitnehmenden? Du bist weiterhin dazu verpflichtet, deine Arbeit anzubieten, indem du beispielsweise von zu Hause aus arbeitest. Flexible Arbeitsformen können hier die Lage entschärfen. Kannst du deiner Arbeit ausserhalb des unter Quarantäne gestellten Arbeitsortes nicht ausführen, muss dir dein Arbeitgeber resp. deine Arbeitgeberin weiterhin deinen Lohn bezahlen (siehe Art. 324 OR). Ich wollte an Ostern Ferien beziehen und nach Italien reisen. Aufgrund der aktuellen Lage kann ich nicht wie geplant verreisen. Ich möchte deshalb meine bereits geplanten Ferien nun doch nicht beziehen. Kann ich die Ferien zu einem späteren Zeitpunkt beziehen? Grundsätzlich ist der Zweck der Ferien, nämlich die Erholung, auch zu Hause gewährleistet. Es gibt keinen Anspruch, in den Ferien verreisen zu können. Die bereits bewilligten Ferien können daher nur mit Einverständnis des Arbeitgebers verschoben werden. Über MyRight Auf myright.ch/de/rechtstipps findest du zahlreiche Antworten auf rechtliche Fragen – sowohl im Privatals auch Unternehmensbereich. Vorlagen und Checklisten unterstützen dich beim Verfassen von Schreiben an deine Arbeitgeberin oder deinen Mieter. Kommst du mal nicht weiter, helfen wir schnell und unkompliziert. Wenn es eilt, rufen wir innerhalb von vier Stunden zurück. Hinter MyRight.ch stehen die rund 150 Rechtsexpertinnen und Juristen der AXA-ARAG Rechtsschutz AG.
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AKAD BRANDREPORT
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Erfolgreiche Bildung funktioniert auch online Mitte März wurde der Präsenzunterricht in den Schweizer Bildungsinstitutionen aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend eingestellt. Doch das Lernen geht weiter. Seine Lernziele kann man trotz der Umstellung erreichen – wenn auch auf eine andere Art und Weise. Wie man sich im Selbststudium seinen Zielen nähern kann und welche Methode einen erheblichen Beitrag dazu leistet. INTERVIEW LARS MEIER
stark belasten, damit sie ihre angestrebten Bildungsziele erreichen können. Die Angebote sollen so in den Alltag passen, dass die Studierenden ihr soziales Umfeld, Beruf und andere Lebensziele bestmöglich unter einen Hut bringen können.
Claudia Zürcher Unternehmensleitung AKAD
Claudia Zürcher, Sie sind die Unternehmensleiterin der Bildungsinstitution AKAD – inwiefern hebt sich diese von ähnlichen Einrichtungen ab? Der Kern und zugleich auch unser Erfolgsgeheimnis bildet die AKAD-Methode. Damit verbunden ist unsere Motivation, die Studierenden zu einem positiven Prüfungsabschluss begleiten können, welcher auch eidgenössisch anerkannt ist oder zu einem Verbandszertifikat führt. Die AKAD-Methode basiert auf folgender Überlegung:
Höhere Fachschule (Diplom HF)
Berufsprüfung BP (eidg. Fachausweis)
Es ist uns ein zentrales Anliegen, dass die Bildungsangebote die Schüler/Studierenden zeitlich nur so nicht zu
Ausbildung (Bachelor, Master)
Ausbildung (Bachelor, Master)
TERTIÄR SEK ll
Passerelle
Gymnasiale Maturität Berufsmaturität (eidg. Berufsmatura)
Eidg. Berufsattest (EBA)
Berufslehre EFZ (eidg. Fähigkeitszeugnis) Handelsdiplom VSH
Allgemeinbildende Schulen (FMS, WMS)
Wie geht AKAD mit der Corona-Pandemie um? Da wir auf eine Kombination aus Präsenz- und Fernunterricht setzen, mussten wir den Präsenzunterricht auf digitale Kanäle umleiten. Unsere Lehrkräfte halten diesen nun per Livestream von sich zu Hause aus ab und unterrichten die Klassen zu den geplanten Zeiten. Der Bildungsauftrag ist uns wichtig, genau wie das Einhalten des Social Distancing. Auf diese Art können wir beides gewährleisten. Welche Ziele möchte die AKAD in Zukunft noch erreichen? Wie bereits erwähnt liegt uns das Bereitstellen von individualisierter Bildung sehr am Herzen. Diesbezüglich möchten wir unser Angebot noch weiter ausbauen. Leider ist es immer noch Alltag, dass bildungspolitisch durch starke Reglementierung der Ausbildungswege alle Studierenden gleich gemacht werden. Wir glauben fest daran, dass massgeschneiderte Bildung möglich ist und dass man diesen vorherrschenden Zustand umgehen kann. Gleichzeitig fehlt in der Schweiz aktuell noch ein einheitliches System, bei dem man sich ausserschulisch erworbene Kompetenzen anrechnen kann. Bildung findet schliesslich nicht nur im Schulzimmer statt! Ein solches System würde das Bereitstellen von individuell abgestimmter Bildung massgeblich erleichtern.
Seit 1956 unterstützt die AKAD Menschen mit den verschiedensten Hintergründen beim Erreichen ihrer Bildungsziele. Dank der eigens entwickelten AKADMethode können die Studierenden ihr angestrebtes Ziel zu einem grossen Teil persönlich gestalten, was beispielsweise besonders Berufstätigen entgegenkommt. Die AKAD hat Standorte in Zürich, Basel, Bern und Lausanne. Heute ist die AKAD gerüstet, sich den kommenden Herausforderungen der sich stark wandelnden Berufs- und Arbeitswelten zu stellen. Zudem führt sie die Leitidee der Gründer konsequent weiter: Eine Schule für Menschen zu sein, die trotz hohem Engagement in Beruf, Familie und Freizeit ein Bildungsziel sicher und effizient erreichen wollen.
Bildungsangebote der AKAD:
AKAD Zertifikate
Welche Vision verfolgt die AKAD? Wir halten die Ausgangslage der Gründer aktuell: Bildung auf dem zweiten Bildungsweg vereinfachen. Wir verfügen auch über Angebote der Grundbildung. Eine Mehrheit der Studierenden absolvieren die Bildungsgänge auf dem zweiten Bildungsweg.
Weiterbildung (EMBA, MAS, DAS, CAS)
Branchen-/Verbandszertifikate
Lernen im Selbststudium ist heute wesentlicher denn je, wobei stets im Anschluss daran die Vertiefung der Inhalte erfolgen muss. Zum Zweck des ortsunabhängigen Lernens, verfügen wir aktuell über mehr als 700 selbst entwickelte Lehrmittel, welche so aufbereitet sind, dass man sich die Inhalte im Selbststudium aneignen kann.
Weiterbildung (EMBA, MAS, DAS, CAS)
Individuelle Weiterbildung (AKAD Atteste und ECDL Diplome)
Auf welche Geschichte kann die AKAD zurückblicken? Die AKAD wurde 1956 gegründet. Damals war das Absolvieren einer Maturität auf dem zweiten Bildungsweg mit grossen Hürden verbunden, was die beiden Gründer Juan Meier und Herbert Maissen beide erlebt hatten. Dies stellte die Motivation für die Gründung der AKAD dar. Auch die AKAD-Methode hat ihren Ursprung 1956 und wurde über die Jahre hinweg verfeinert und weiterentwickelt. Aktuell ist eine Weiterentwicklung notwendig, da im Rahmen der Corona-Pandemie digitale Lösungen von enormer Wichtigkeit sind.
Studium und Weiterbildungen Universitäten/ ETH
Berufsspezifische Zertifikate
Wir setzen auf wenig Präsenzunterricht. In diesem folgt die Vertiefung des Lernstoffs mit einer Lehrperson. Aufgrund dieser Flexibilität ist es auch möglich, die Bildungsgänge von AKAD berufsbegleitend oder nebst dem Familienalltag zu absolvieren.
Studium und Weiterbildungen Fachhochschulen FH
SAQ-Personenzertifikate
Unsere eigens entwickelten Lehrmittel sind speziell auf selbstorganisiertes Lernen ausgerichtet, was dem Lernprozess somit weniger starre Strukturen voraussetzt.
Höhere Fachprüfung HFP (eidg. Diplom)
Welchen Stellenwert rechnen Sie der Bildung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie an? Unabhängig von der Corona-Pandemie stellt Bildung in meinen Augen den Königsweg in eine bessere Zukunft dar. Bildung ist ein lebenslanger Prozess und die Basis für eine erfolgsversprechende Zukunft. Die Corona-Pandemie stellt die Wirtschaft vor grosse Herausforderungen. Um voranzukommen, sind aber in jedem Fall gut ausgebildete Leute gefragt. Niemand wird ohne Weiterentwicklung Erfolg haben. Im Rahmen dieser Pandemie ist es unumgänglich, dass wir uns alle weiterentwickeln.
Alternative Wege zum Hochschulstudium
Alles, was man sich autodidaktisch aneignen kann, erfordert keine Anwesenheit in einem Klassenzimmer, sondern kann zeit- und ortsunabhängig erfolgen. Erst anschliessend folgt die Vertiefung in der Schule bei einer Lehrperson.
Ihre Studierenden zeichnen sich durch eine hohe Diversität aus – inwiefern? Die Diversität liegt in der Mannigfaltigkeit der Motivation der Studierenden. Das reicht vom Wunsch nach einem Hochschulstudium über das Bedürfnis nach Karrierezielen bis hin zum Interesse nach mehr Gehalt. Konkret sind das beispielsweise Mütter, die zusammen mit ihren Kindern die Maturität nachholen oder Sportler, die dank dem flexiblen Stundenplan ihrem Leistungssport nachgehen und gleichzeitig die Berufsmaturität absolvieren. Genauso finden sich unter unseren Studierenden Arbeitnehmende, die sich in eine neue berufliche Richtung entwickeln möchten und deshalb
die kaufmännische Grundbildung nachholen sowie berufstätige Personen, die den nächsten Karriereschritt machen möchten und das Studium neben Beruf oder Familie absolvieren. Auch Personen, die nach geraumer Zeit wieder ihr Wissen auffrischen oder ihre Sprachkenntnisse vertiefen möchten, sind bei der AKAD an der richtigen Adresse.
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Obligatorische Schulzeit
Das Bildungssystem der Schweiz Das Schweizer Bildungssystem bietet verschiedene Wege zur Realisierung des persönlichen Bildungspfads – von der obligatorischen Schule bis zur Tertiärstufe (Höhere Berufsbildung und Hochschulen). Die AKAD bietet kaufmännische Grundbildung, Berufsmatura, Passerelle und die gymnasiale Maturität, Höhere Fachschulen, Vorbereitungskurse auf eidgenössische Berufsprüfungen und Höhere Fachprüfungen, ein breites Sortiment an beruflicher Weiterbildung, Sprachkurse sowie ein vielfältiges Kursangebot im Selbststudium.
• Berufliche Weiterbildung • Gymnasium, Passerelle & BMS • Handelsschule • Höhere Fachschulen • Vorbereitungskurse auf eidg. Berufsprüfungen/ Höhere Fachprüfungen
• Selbststudium • Sprachen
Weitere Informationen: www.akad.ch
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BRANDREPORT ACADEMIC GATEWAY
Der virtuelle Campus bietet reale Vorzüge Die Corona-Krise hat den Schulunterricht landesweit zum Erliegen gebracht. Zumindest beinahe: Denn die Schülerinnen und Schüler von Academic Gateway profitieren weiterhin von ihrem normalen Unterrichtsablauf. Das ist möglich, weil die Schule seit Jahren die Digitalisierung der schulischen Wissensvermittlung vorantreibt. «Fokus Stay Home» warf einen Blick ins virtuelle Klassenzimmer.
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ie Französischlehrerin liest laut einen Satz vor. «Ist diese Aussage richtig oder falsch?», fragt sie darauf in die Runde der Schülerinnen und Schüler. Dort herrscht zuerst Schweigen. Dann traut sich eine der Anwesenden und antwortet (natürlich ebenfalls auf Französisch): «Ich denke, die Aussage ist korrekt.» Und damit hat sie recht. Die Klasse nimmt sich den nächsten Satz vor und arbeitet sich so gemeinsam durch das Aufgabenblatt.
Das Besondere an dieser eigentlich alltäglichen Klassenzimmersituation: Weder die Lehrperson noch die Schülerinnen und Schüler befinden sich im gleichen Raum. Denn der Unterricht findet digital statt. Die Teilnehmenden, die an der Zürcher Privatschule Academic Gateway ihre Matura machen, sitzen in ihren Home-Offices, sprich ihren Wohn- oder Esszimmern. Und feilen zusammen im virtuellen Klassenverband an ihren Französischkenntnissen. Normalbetrieb trotz Pandemie Angesichts der Corona-Krise versuchen derzeit viele Schulen, ihren Unterricht irgendwie in die digitale Sphäre zu verlagern. «Anders als bei den meisten Bildungsinstitutionen ist das digitale Klassenzimmer für uns allerdings nicht eine Schnellschuss-Notlösung – sondern ein elementarer Bestandteil unseres didaktischen Konzepts», erklärt Alexandre Touihri, Vorsitzender des Verwaltungsrates von Academic Gateway. Die Schule ermöglicht das Erlangen der Matura in einem Jahr und bietet darüber hinaus die berufsbegleitende Maturität (Passerelle) sowie diverse Kurse an.
«Von Anfang an war unser Anspruch, den prüfungsrelevanten Maturastoff in einem Jahr zu vermitteln», führt Touihri aus. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, spielte der digitale Unterricht von Beginn an eine Schlüsselrolle. Da Academic Gateway bei seinen Schülerinnen und Schülern keinen Erziehungsauftrag erfüllen muss und Lektionen wie etwa Turnen wegfallen, kann man sich komplett auf die Wissensvermittlung konzentrieren. «So konnten wir die Unterrichtszeit auf zwei Jahre verdichten – aber erst durch das moderne, digitale Lernen wurde die Verkürzung auf ein Jahr möglich.» Doch wie sieht dieses moderne, digitale Lernkonzept aus? «Wir bieten einen virtuellen Campus zur Durchführung von Fernunterricht, der dem obligatorischen Präsenzunterricht sehr nahekommt», so Touihri. Das bedeutet, dass online eine Echtzeit-Interaktion zwischen Lehrperson und Klassenverband stattfindet – Schüler und Lehrpersonen sehen und hören sich in einem virtuellen Klassenraum. Nach universitärem Vorbild gibt es online auch Kleinklassenunterricht. Zusätzlich dient ein Aufnahmesystem zur Archivierung des gesamten Unterrichts und den Schülern zur Repetition sowie zum Nachholen, falls eine Lektion krankheitsbedingt verpasst wurde. Vereinfacht ausgedrückt: «Unsere Schülerinnen und Schüler können vor einer Prüfung beispielsweise den gesamten Mathe-Unterricht binge-watchen – wie eine Serie auf Netflix.» Ein weiterer grosser Vorteil: Die technische Lösung, die bei Academic Gateway
zum Einsatz kommt, ist webbasiert und bedarf keiner Vorinstallation. Interaktivität ist Trumpf «Was heute reibungslos abläuft, ist das Ergebnis langer konzeptioneller Arbeit und Optimierung», betont Touihri. Denn um den Schulbetrieb zu digitalisieren reiche es nicht, einfach bestehende Materialien und Prozesse ins Internet zu verlagern. «Vielmehr müssen die Inhalte für das digitale Medium angepasst, die Lehrpersonen für die neue Unterrichtsmethodik sensibilisiert und natürlich auch die technische Infrastruktur geschaffen werden.» Dann – und nur dann – könne man einen zielgerichteten digitalen Unterricht gewährleisten. «Ohne einen dezidierten Lehrplan ist das unmöglich», so Touihri. Und genau über diesen verfügt Academic Gateway. Davon profitieren Schülerinnen und Schüler aktuell besonders: Als eine der wenigen Schulen in der Schweiz kann Academic Gateway derzeit den normalen Lehrbetrieb vollumfänglich aufrechterhalten. Der Wegfall des klassischen Präsenzunterrichts wird komplett digital aufgefangen. Podcasts, Präsentationen, digitale Übungen sowie Video-Chats mit Lehrern machen es möglich. «Das ist nicht nur für die Lernenden ein riesiger Vorteil, sondern auch für unseren Lehrkörper.» Generell war es den Verantwortlichen der Schule wichtig, die technische Bedienung für die Lehrerinnen und Lehrer so einfach wie möglich zu gestalten. «Wir haben sie darum vom ersten Jahr an begleitet und unterstützt», erklärt Touihri. Heute beschäftigt Academic Gateway
zwei Vollzeit-Assistenten, die sicherstellen, dass der digitale Unterricht technisch einwandfrei über die Bühne geht. Doch trotz der Vorreiterrolle, welche die Schule in Sachen digitales Klassenzimmer einnimmt, ist die zwischenmenschliche Komponente nach wie vor wichtig. «Den persönlichen Kontakt - und damit den Unterricht vor Ort - werden wir darum immer beibehalten.» Die Zukunft liege aber klar in einer sinnvollen Kombination aus Fern- und Präsenzunterricht, so Touihri. Der nächste Schritt Dieses Konzept führt Academic Gateway im August dieses Jahres weiter – und betritt damit Neuland. Dann startet die Schule nämlich das erste vollumfänglich digitale Gymnasium der Schweiz. Touihri: «Hierbei handelt es sich sozusagen um die Quintessenz der letzten vier Jahre Entwicklung.» Das Online-Gymnasium werde digitale Übungsgruppen, Lernzirkel und Vorlesungen bieten. Gleichzeitig werde in Zürich aber ein Vorlesungsaal betrieben, in dem ein Teil der Schülerschaft real vor Ort ist. Die «Onlinematuranden» werden dann direkt live in den Saal reingeschaltet. «Wir sind uns bewusst, dass diese Pläne ambitioniert sind», sagt Touihri. Doch die Corona-Krise habe das Konzept bereits einem unerwarteten Stresstest unterzogen. «Und aufgrund der gemachten Erfahrungen sind wir zuversichtlich, dass wir mit dem digitalen Gymnasium eine wichtige didaktische Neuerung schaffen.» Weitere Informationen finden Sie unter: www.academic-gateway.ch
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Matura in einem Jahr – im digitalen Klassenzimmer Academic Gateway ist das erste Bildungsinstitut der Schweiz, das eine vollwertige Online Matura anbietet. Dieser Fernunterricht ist nicht nur jetzt sinnvoll, während der Corona-Krise. Er ist ein Modell für die Zukunft.
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in vollwertiger, digitaler Unterricht funktioniert. Das demonstriert Academic Gateway. Die Zürcher Privatschule bietet die Matura in einem Jahr an und entwickelt schon seit 2016 ein virtuelles Klassenzimmer. Im August 2020 wäre der Launch des schweizweit ersten Online-Gymnasiums geplant gewesen. Matura digital in einem Jahr! Als plötzlich die Schulschliessungen wegen Corona kamen, hat Academic Gateway den Start des Online-Fernunterrichts einfach vorgezogen. Mit Erfolg: Übers Wochenende konnte komplett auf das virtuelle Unterrichtsformat gewechselt werden. Es gab keinen Tag Unterbrechung, der ursprüngliche Stundenplan wurde und wird eingehalten. 26 Lehrpersonen unterrichten fast 160 Schüler – im digitalen Klassenzimmer. Dieser Online-Fernunterricht gleicht faktisch klassischem Präsenzunterricht. Er kombiniert Live-, Video-Stream, Podcast sowie E-Learning. Dabei sehen und hören sich Schüler und Lehrpersonen im virtuellen Klassenzimmer. In diesem Online-Campus ist die direkte Interaktion zwischen Schülern und Lehrern in Echtzeit gewährleistet. Das digitale Lernangebot von Academic Gateway hat drei Bestandteile: Erstens online den quasi Frontalunterricht per Live-Stream für alle. Zweitens wird jede Lektion einer Klasse aufgezeichnet. Ältere Lehrveranstaltungen sind für die Schüler derselben Klasse somit zu jedem Zeitpunkt wieder abrufbar. Hinzu kommen beispielsweise auch Podcasts oder Lernvideos zu verschiedenen Themen. Diese lassen sich via Stream abrufen bzw. herunterladen. Damit können die Lernenden ihr Wissen zusätzlich vertiefen. Drittens ist alles, was für einen ordentlichen Unterricht gebraucht wird, online verfügbar; Semesterplan, Lehrmittel, Folien, Übungen, Musterlösungen sowie alte Prüfungen. Der Unterricht funktioniert zu 100 Prozent digital, ohne Einschränkung. Selbstentwickelte Lösung bei Verwendung herkömmlicher Tools Alle Abläufe für den digitalen Klassenraum und den Online-Fernunterricht wurden durch Academic Gateway selbstständig geplant bzw. evaluiert, alle Prozesse angeschaut, angepasst und eigenhändig implementiert. Die technische Basis der Lösung ist eine selbstentwickelte Plattform, die gängige und markterprobte Tools
miteinander verbindet; wie Moodle, Newrow, Kaltura, Office 365, Escola. Ein Support-Team beantwortet technische und organisatorische Fragen von Schülern und Lehrpersonen innerhalb von 15 Minuten. Moodle ist dabei die eigentliche E-Learning-Plattform, auf der alle Unterrichtsdokumente und -materialien hinterlegt sind. Mit der Video-Plattform Kaltura wird jeder Unterricht aufgezeichnet, ebenso beispielsweise Kurzvideos zu Musterlösungen oder Podcasts. Der Content wird bearbeitet, hochgeladen und mit Moodle verlinkt. Der interaktive Live-Unterricht findet über Newrow statt. Für Gruppenarbeiten kann die Lehrperson Schüler zeitweise auch in virtuelle Kleinklassen verteilen. Via Escola werden die schülerspezifischen Daten verwaltet; von der Anwesenheit über die Erledigung von Aufgaben bis hin zur Erfassung des Lernfortschritts. Hier sind auch Noten, das Feedback von Schülern und Lehrpersonen sowie Standortgespräche hinterlegt. Analoge Prozesse clever digital transformiert Die Lösung von Academic Gateway ist benutzerfreundlich. Anwenderseitig ist wenig technisches Wissen erforderlich. Das gilt für Lehrer und Schüler. Bei der Entwicklung des digitalen Klassenzimmers lag die Herausforderung daher nur bedingt auf der technischen Seite. Zentral war es, die Lehrpersonen mit den Möglichkeiten bekannt zu machen und ihnen Vertrauen in digitale Strukturen zu vermitteln. Sie hatten schon seit Jahren den Auftrag, den Schulunterricht eins zu eins digital zu spiegeln. Im Vordergrund stand daher vor allem die Frage, wie ein einheitlicher Auftritt trotz unterschiedlicher Unterrichtsstile gewährleistet werden kann. Von der Ablage bis hin zur onlinefähigen Aufbereitung des zu vermittelnden Stoffes. Dafür gab es Schulungen, Richtlinien und Vorlagen. Herausgefunden werden musste, wie man das Nutzererlebnis optimiert: pädagogisch, didaktisch – und nur gelegentlich auch technisch. Durch klare Vorgaben wissen die Lehrpersonen, welches Dokument wo abzulegen ist. Alles wird in einem einheitlichen Design umgesetzt und präsentiert. Und die Methodik hat Erfolg: Ein wesentlicher Teil der Absolventen von Academic Gateway macht die Matura in einem Jahr. Etwa 95 Prozent der Schüler, die an allen Modulen teilnehmen, bestehen.
Zentral war es, die Lehrpersonen mit den Möglichkeiten bekannt zu machen und ihnen Vertrauen in digitale Strukturen zu vermitteln.
Academic Gateway hilft in der Corona-Krise Schülerinnen und Schüler öffentlicher Lehreinrichtungen können ab sofort das E-Learning von Academic Gateway gratis nutzen. Wer sich meldet, bekommt – solange alle Schulen geschlossen sind – einen kostenlosen Zugang zu den digitalen Lernmaterialien. Ideal ist das vor allem für jene, die bald die Maturaprüfungen ablegen müssen. Interessierte Schüler können sich unter der folgenden E-MailAdresse anmelden: soli@academic-gateway.ch
«Ich bin froh, jetzt vollwertigen Online-Unterricht zu haben»
Kira Crivelli (21) absolviert bei Academic Gateway die «Berufsbegleitende Matura». Sie schreibt hier über ihre Erfahrungen mit dem Digitalen Gymnasium. Ich heisse Kira, bin Schülerin bei Academic Gateway und mache an der Schule die «Berufsbegleitende Matura». Wegen Corona wurden plötzlich alle Schulen geschlossen, das war an einem Freitag. Sofort dachte ich: «Das war es jetzt erstmal mit dem Unterricht.» Etwas Unbehagen stellte sich ein. Andererseits: Meine ersten Teilprüfungen hatte ich gerade hinter mir. Ein paar Tage verordnete Ferien? Warum eigentlich nicht? Dieser Gedanke war kaum gedacht – da bekam ich eine Mail meiner Schule: Der Unterricht werde ab Montag im digitalen Klassenzimmer normal fortgesetzt, der Stundenplan eingehalten. Nun bin ich kein Nerd, deshalb musste ich zuerst mal leer schlucken. Online-Unterricht! Wie soll das ohne Vorkenntnisse funktionieren? Doch schnell war mir klar, dass man kein Informatiker sein muss, um am OnlineFernunterricht teilzunehmen. Einfach einloggen, das ist alles, was nötig ist. Wie angekündigt, ging der Unterricht dann am Montag nach Verkündung der Schulschliessungen weiter. Die Lektionen finden stundenplangetreu in einem digitalen Klassenzimmer statt. Anfangs gab es hier und da ein paar Startschwierigkeiten; manchmal mit dem Ton, einmal mit der
Verbindung, hin und wieder hat der Download von Dokumenten etwas gedauert. Inzwischen ist aber alles gut eingespielt. Schwierig kann es werden, wenn nicht alle Schüler mit guten Headsets ausgestattet sind. Dann leidet die Tonqualität. In einem solchen Fall kann man aber einfach auf einen parallel laufenden Chat ausweichen – und dann doch gut miteinander kommunizieren. Trotz dieser gelegentlichen Hürden können wir uns alle sehr glücklich schätzen. Mir ist kein vergleichbarer Unterricht an einer anderen Schule bekannt. Von Kollegen höre ich, dass bestenfalls Hausaufgaben erteilt und Fragen per Mail, Telefon oder Live-Chat im Einzelgespräch mit der Lehrperson erörtert werden. Ich bin froh, dass ich in dieser schwierigen Zeit vollwertigen Unterricht habe. Mir fehlt aber trotzdem der direkte Kontakt zu meinen Mitschülern und – ja, tatsächlich – auch zu meinen Lehrpersonen. Online-Fernunterricht erfordert Motivation. Physisch ist man allein, man muss sich selbst antreiben. Selbstdisziplin ist unerlässlich, um das von der Schule vorgesehene Programm zu absolvieren. Motivation und Selbstdisziplin sind natürlich auch im normalen Schulalltag ohne Coronavirus wichtig. Doch zu Hause ist die Verführung gross, gar nicht erst am Online-Unterricht teilzunehmen. Erstaunlicherweise gelingt es mir trotzdem gut. Ich halte die Unterrichtszeiten im virtuellen Klassenzimmer ein. Manchmal habe ich zwar wenig Lust, die selbstständigen Arbeiten in Angriff zu nehmen. Ich raffe mich aber trotzdem immer wieder dazu auf. Um sich nicht allein zu fühlen, ist Kreativität gefordert. Viel öfter als früher treffe ich mich jetzt mit Mitstudierenden online. Wir diskutieren den Schulstoff untereinander und noch viel öfter reden wir über ganz alltägliche Sachen. Trotz «social distancing» sind wir also im Kontakt und haben auch Freude am Lernen.
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TO-DO
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Zu Hause bleiben und sich Wichtigem widmen Das öffentliche Leben ist eingeschränkt. Zu Hause bleiben und sich beschäftigen stellt dabei viele vor eine Herausforderung. Warum also nicht die Gelegenheit dazu nutzen, sich Dingen zu widmen, die sonst zu kurz kommen? Die To-Do-Liste für eine erfüllende Corona-Zeit. TEXT DOMINIC MEIER
Ein gründlicher Frühjahrsputz Der unübersichtliche Keller, das chaotische Abstellräumchen oder die vorgestellte Garage: Sie alle können jetzt endlich aufgeräumt werden. Der Zeitpunkt bietet sich an, passend zum Frühlingsbeginn das eigene Zuhause auf Vordermann zu bringen. Das bringt Ordnung in die eigenen vier Wände und schafft Platz, sich wohlzufühlen. Während des Jahres lagert sich Staub und Schmutz auch an den hintersten Ecken und Stellen, welche man sonst gekonnt ignoriert. Jetzt, da man genügend Zeit zur Verfügung hat, sollten auch diese gründlich gereinigt werden. Wenn alles blitzblank ist, hat man die Zeit effizient genutzt und das Ordnung in das Quarantäne-Leben gebracht. Den Werkzeugkasten auspacken Der Tisch, der nur dank einem Stapel an Zeitschriften gerade steht. Eine Lampe, die nie richtig aufgehängt wurde oder ein Schalter, der nicht mehr funktioniert. In jedem Zuhause gibt es Dinge, die kaputt sind oder während des üblichen Alltags stören. Und sie stören genau dann, wenn man natürlich keine Zeit hat, etwas dagegen zu tun. Diese häuslichen Baustellen können nun angegangen werden. Fehlende handwerkliche Begabung zählt nicht als Ausrede – das Internet versorgt einem mit genügend Tipps und Tricks, um eigenhändig etwas zaubern zu können. Dekorieren und renovieren Mit sogenannten Do-It-Yourself-Projekten können Hobbybastler und Einrichtungsfans einem aktuellen
Trend folgen und das eigene Heim mit neuen Ideen aufpeppen. Selbstgemachte Dinge sind dabei nicht nur schicke Einzelstücke für das eigene Zuhause. Sie sind immer ein Unikat und lassen einem auch mit Stolz erfüllen. Damit man nicht auf den nächsten Baumarkt angewiesen ist, sollten DIY-Projekte mit Materialien angegangen werden, die zu Hause auffindbar sind. Die DIY-Bewegung des Upcyclings bietet sich dabei gut an, da hier alte Objekte wiederverwendet und aufgewertet werden. Wenn einem beim Ausmisten etwas in die Hände fällt, das ungern im Abfall landen soll, kann ein DIY-Projekt dies wieder aufwerten. So spart man nicht nur Geld, sondern widmet sich einem nachhaltigen Zweck. Endlich das «eine» Rezept ausprobieren Essen ist allgegenwärtig und oft begegnet man auf Social Media aussergewöhnlichen und originellen Gerichten. «Das mache ich, wenn ich einmal genug Zeit habe.» – sagen sich viele, speichern das Rezept ab und das Ganze gerät in Vergessenheit. Nun kann man die eigenen kulinarischen Künste herausfordern und sich endlich hinter den Herd stellen. Essen macht ja bekanntlich glücklich. Erfrischende Getränke mixen Viel Trinken gehört zu einer gesunden Lebensweise mit dazu. Weshalb nicht auch hier mit Kreativität für etwas Abwechslung sorgen? Ob Smoothies,
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Limonaden oder sonstige sprudelnde Durstlöscher: Mit der richtigen Ausstattung kann man ganz simpel Getränke zu Hause mixen, pürieren oder sprudeln und während des Homeoffice genüsslich schlürfen. So nimmt man genügend Flüssigkeit während des Tages zu sich und nach dieser Ausnahmesituation können Freunde und Familie mit leckeren Getränken überrascht werden. Sich um die Haustiere kümmern Die Vierbeiner zu Hause erfreuen sich der momentanen Situation: Ihre Herrchen und Frauchen sind viel öfters zu Hause! Auch sonst kann man den tierischen Freunden etwas Gutes tun. Einen gemütlichen Schlafplatz einrichten, mit ihnen draussen laufen oder spielen gehen oder sie nach der Winterzeit bürsten und pflegen. Es ist an der Zeit, ihnen die Zuneigung und Aufmerksamkeit zurückzugeben und sie zu verwöhnen. Den Kleiderschrank ausmisten Der eigene Kleiderschrank kann gelegentlich unübersichtlich sein. Vieles wird auch selten bis gar nicht getragen und hängt nur noch aus nostalgischen Gründen am Kleiderhaken. Nun gilt es, den ganzen Kleiderschrank einmal komplett auszuräumen und bewusst zu entscheiden, was man in Zukunft tragen möchte. Kleidungsstücke im guten Zustand können dabei noch weitergegeben werden: Entweder man kontaktiert Familie und Freunde oder man kann seinen eigenen, digitalen Secondhand-Kleidershop einrichten. Dafür
gibt es heutzutage zahlreiche Plattformen und Apps, welche den Verkauf der eigenen Kleider vereinfacht. Die Hauspflanzen umtopfen Pflanzen und Grünzeug aller Art profitieren auch von der aktuellen Lage. Viele von ihnen haben es seit Wochen oder Monaten dringend nötig, in einen grösseren Topf mit neuer Erde umgepflanzt zu werden. Der grüne Daumen kann man nun pünktlich zu Frühlingsbeginn wieder hervorholen und dafür sorgen, dass der heimische Urwald gut gedeihen kann. Alle Finanzen regeln Viele drücken sich jedes Jahr vor der Steuererklärung. Auch wenn Verlängerungen zur Abgabe möglich sind, bietet es sich an, das Ganze hinter sich zu bringen. Generell lohnt es sich, das eigene Budget zu erstellen und vielleicht auch neu auszurichten. Man hat jetzt genügend Zeit darüber nachzudenken, für was man Geld ausgeben möchte – und wo potenziell gespart werden kann. In Erinnerungen schwelgen Auch wenn sich alles momentan nur um ein Thema dreht und man ein wenig unsicher in Richtung Zukunft blickt, hat das Leben auch seine schönen Seiten. Die viele Zeit zu Hause ist eine gute Gelegenheit, um in alten Foto-Ordnern auf dem Handy oder Laptop zu stöbern und gemeinsam über alte Erinnerungen zu lachen. Vielleicht möchte man sogar ein Fotoalbum erstellen oder ein wiederentdecktes Foto als neues Hintergrundbild nutzen?
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I AM CREATIVE BRANDREPORT
013
Basteln ist beliebter denn je
«E
s muss nicht immer Netflix sein», So William Reinecke, Geschäftsführer von «I AM CREATIVE», dem grössten Onlineshop für Bastelartikel und Künstlerbedarf in der Schweiz. «Unser Shop wird seit Ausbruch der CoronaKrise förmlich überrannt, wir verzeichnen einen Anstieg von mehreren Hundert Prozent in den letzten beiden Wochen.» Die Leute suchen vor allem nach grossen Bastelsets mit fix fertiger Anleitung zu einem guten Preis. «Man merkt, dass die Leute zu Hause sind und ihre Kinder sinnvoll beschäftigen wollen.» Vor allem werden die Klassiker bestellt: Papier, Farbstifte, Stickers, Pinsel und Farben, aber nicht nur.
Bachelor Rafael Beutl zeigt wie es geht Während viele Geschäfte auf Kurzarbeit umgestellt haben, kann man bei «I AM CREATIVE» nicht daran denken. «Wir haben sofort massiv in Werbung investiert, um unseren Onlineshop schweizweit bekannt zu machen.» Neu wurde auch Ex-Bachelor und Stilikone Rafael Beutl mit ins Boot geholt. Der Influencer zeigt nun auf seinem Instagramaccount zusammen mit
seinem Sohn wie es geht: Er bastelt sichtlich erfreut die neue Bastelbox «Sonnensystem» zusammen. Das Mobile, welches die Planetenwelt abbildet, ist bereits ein Topseller. «Es fördert die Kreativität und bietet gleichzeitig einen Lerneffekt. Das ist doch die perfekte Alternative zum digitalen Fernunterricht», schmunzelt Reinecke. Dieser Ansicht scheint auch der ehemalige Bachelor Rafael Beutl zu sein, der sich zusammen mit
Bastelboxen speziell für die Quarantänezeit «Wir haben sehr schnell gehandelt und unser Sortiment angepasst: Neu haben wir Grosspackungen mit ausgewählten Themen für Neueinsteiger im Sortiment. Die Sets mit passendem Inhalt erweitern wir ständig, damit für jedes Alter etwas dabei ist. Von Sets mit MUCKI-Fingerfarben für Kleinkinder bis zu der kreativen Freizeitbox für 9 bis 14-Jährige: Es soll für alle Altersgruppen ein gutes Angebot verfügbar sein. Passende Anleitungen und Basteltipps werden laufend aktualisiert und dem bastelwütigen Publikum auf www.iamcreative.ch zur Verfügung gestellt. ‹I AM CREATIVE› steht für ein vielfältiges und innovatives Produktesortiment zu fairen Preisen», führt der 36-jährige Firmengründer weiter aus. In der Tat – bei einem Besuch auf iamcreative.ch sticht einem sofort das moderne und ästhetische Design des Onlineshops ins Auge. Man merkt, hier steckt Leidenschaft dahinter. Der Name ist bei «I AM CREATIVE»-Programm. «Wir möchten, dass unsere kleinen und grossen Kunden ihrer Kreativität freien Lauf lassen und alle nur möglichen und unmöglichen Ideen verwirklichen. Die unzähligen, von unserem Kreativ-Team mit viel Fantasie und Liebe zum Detail kreierten Bastelideen, sollen dabei als Inspirationen dienen.»
seinem Sohn Louie zu den stolzen Bastel-Astronomen zählen darf. Heute bestellt – morgen geliefert Das erhöhte Bestellvolumen kann noch gut bewältigt werden, so Reinecke. «Wir haben unsere Ressourcen intern umgeschichtet. Jetzt helfen alle Mitarbeiter bei der Bearbeitung der Online-Bestellungen mit, sodass wir immer noch gut lieferfähig sind. Bestellungen können problemlos während eines Tages bearbeitet werden und verlassen noch gleichentags per A-Post unser prall gefülltes Warenlager in der Schweiz.» Damit die Leute nach der CoronaZeit aber wieder in die Bastelläden gehen, legt man bei «I AM CREATIVE» vorausschauend Rabatt-Gutscheine für diese mit in die Bestellungen. «Betroffene Geschäfte können sich bei uns melden, wir handeln unkompliziert und solidarisch. Wir wollen die schwierige Situation für den stationären Handel nicht ausnützen, sondern diese für die Zeit nach der Krise unterstützen. Nichtsdestotrotz freuen wir uns über den Mehrumsatz und hoffen, dass der Shop auch nach der Krise rege besucht wird.»
Auswahl aus über 6‘000 Bastelartikel Kostenlose Lieferung ab CHF 49.Lieferzeit 1-2 Werktage www.iamcreative.ch Instagram: iamcreative_official
IFOLOR BRANDREPORT
Die besten Momente festhalten In Zeiten wie diesen sind schöne Erlebnisse und Erinnerungen umso wertvoller. Denn die schönsten Momente dauern nur einen Augenblick. Doch im Fotobuch verewigt, werden sie immer wieder erlebbar.
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er momentan viel Zeit zu Hause verbringt, hat die Möglichkeit, sich kreativ auszutoben. Lang aufgeschobene Fotoprojekte kommen jetzt zum Zug. Aber einfach Fotos drucken, in den Rahmen stecken, fertig? Mitnichten! Ein Fotobuch hält alle Erinnerungen an einem Ort fest – und die Erstellung macht richtig Spass. Über die Jahre haben sich Erinnerungen und Momente angesammelt, die es wert sind, auch haptisch festgehalten zu werden. Das Durchstöbern dieser Aufnahmen, auswählen der Highlights – ja, da wird man an den Ort des Geschehens zurückversetzt und schwelgt in Erinnerungen. Die schönsten Schnappschüsse lassen sich mithilfe des ifolor Designers und dessen Vorlagen zusammenstellen und in ein wunderbares Ganzes giessen. Das Fotobuch wird somit im Handumdrehen gestaltet und bereitet noch lange grosse Freude.
Nicht nach Perfektion streben Nicht nur hochprofessionelle Fotos gehören in ein Fotobuch. Zahnpasta auf dem Pulli statt auf der Zahnbürste? Kinderhände voller Mehl? Direkt aus dem Leben gegriffene Momente machen ein Fotobuch spannend. Lachanfälle beim Anschauen sind garantiert! Zu beachten gilt lediglich eine gute Auflösung der Fotos, ansonsten sind bei der Auswahl der Bilder keine Grenzen gesetzt. Unperfekte, lustige Schnappschüsse gemischt mit professionellen Aufnahmen: Die richtige Kombi gibt dem Resultat erst den nötigen Pfiff. Je nach Wunsch kann man Fotobücher mit den Schnappschüssen vom Basteln mit den Kindern oder mit den Ergebnissen des professionellen Hochzeitsfotografen erstellen.
Dem Fotobuch ein Motto verleihen Ein Fotobuch wirkt professioneller, wenn ihm ein Motto verpasst wird. Ob Jahresrückblick, Reisetagebuch, Gästebuch für die Hochzeit oder als Rezeptsammlung – mit den zahlreichen Designs der Software wird jedes Thema kreativ ausgestaltet. Der ifolor Designer bietet themengerechte Bilderrahmen, Hintergrundbilder und Clip Arts für jeden Anlass. Mit einigen Tipps und Tricks holt jeder mit dem ifolor Designer für Windows oder Mac das Beste aus seinen Fotos. Fotos von Facebook, Dropbox und Co. Jeder kennt es: Fotos sind inzwischen überall. Die Ferienfotos sind auf Facebook, die Bilder der Hochzeit für die Gäste auf Dropbox und alles wird in den Clouds sicher abgespeichert. Damit Fotos nicht erst aus allen Quellen
gesammelt werden müssen, kann der ifolor Designer die Fotos direkt aus den Online-Datenbanken greifen. Tipp: Bilder beim Sortieren bereits thematisch oder chronologisch zusammenfassen. Das erleichtert später die Erstellung des Fotobuchs. Das Fotobuch mit seinen Liebsten teilen Viele bleibende Erinnerungen werden nicht allein gemacht. Ein Fotobuch bietet die perfekte Möglichkeit, um sich an gemeinsame Erlebnisse zurückzuerinnern. Nachdem das Fotobuch sorgfältig gestaltet wurde, wäre es doch schade dies nicht mit den Personen zu teilen, die darin vorkommen. So können mehrere Exemplare der Fotobücher bestellt werden, um diese dann seinen Liebsten zu schenken und die Freude daran zu teilen. Das fertige Produkt bildet einen wunderbaren Schatz an Erinnerungen für lang anhaltende Freude. Wir wünschen viel Spass beim Erstellen, Verschenken und gemeinsamen Durchblättern! Weitere Informationen Gleich mit der Gestaltung starten und mit folgendem Code CHF 20.- Rabatt erhalten: STAYHOME20 Mehr Infos, Inspirationen und weitere Tipps unter: www.ifolor.ch *Angebot gültig auf das ganze Sortiment, ausgenommen Geschenkgutscheine, ab einem Mindestbestellwert von CHF 70.-. Alle Preise inkl. MwSt. Es fallen Versandkosten an. Keine Barauszahlung oder Kumulierung.
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SPIELZEUG 24 BRANDREPORT
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Unbeschwerte Zeiten mit passender Unterhaltung Den Alltag in den eigenen vier Wänden spielerisch und lehrreich zu gestalten, hilft dabei, die momentane Situation zu überbrücken. Dabei gibt es Möglichkeiten für Jung und Alt, sich alleine oder zusammen mit Gesellschaftsspielen die Zeit zu vertreiben. TEXT DOMINIC MEIER
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u Hause bleiben und Langeweile müssen nicht Hand in Hand gehen. Die momentane Lage bietet die Chance, sich spannenden Gesellschaftsspielen zu widmen. Dabei profitiert auch die jüngere Generation von einer Auswahl an unterhaltsamen Produkten, die den eigenen Schulalltag aufpeppen.
Das starke Gruppengefühl und die packenden Geschichten machen die Storygames der «Exit»-Reihe zu einem einmaligen Erlebnis – wortwörtlich, denn solche Event-Spiele sind beim zweiten Mal weniger aufregend, da das Geheimnis bereits gelüftet wurde. Doch genau deswegen ist ein Spieleabend mit einem Storygame ein besonderes Highlight. Die Spieler erhalten zu Beginn Instruktionen und eine Spielanleitung mitsamt Vorgeschichte. Ein «Exit»Spiel kommt meistens auch mit zusätzlichem Material, welches für den Spielverlauf gebraucht wird. Es empfiehlt sich auch, ein Notizbuch beizuziehen, damit man sich als Gruppe einen Überblick über den Spielstand machen kann. Storygames können mehrere Stunden unterhalten und verlangen Teamarbeit und Grips, um ans Ziel zu kommen.
Stück für Stück zum Ziel Aktuell erleben Puzzle-Spiele aller Art ein Revival. Obwohl es das Puzzle in seiner Form bereits seit Hunderten von Jahren gibt, greifen gerade jetzt viele Menschen zu diesem berühmten Legespiel. Das Ziel ist es, mit dem Zusammensetzen von mehreren kleinen Puzzleteilen ein vollendetes Motiv zu erhalten. Der Puzzle-Boom packt Jung und Alt und sorgt für Spass für die ganze Familie. Dank der langen Geschichte und neuen Technologien wurde das Puzzle vielseitiger und auch kniffliger. Das sogenannte «Shmuzzle» ist eine 1976 erfundene Variante des klassischen Puzzles und eignet sich vor allem für Fortgeschrittene – alle Teile haben hier nämlich die gleiche Form. Eine andere Variante ist das 3D-Puzzle, wo aus Schaumstoff gefertigte Puzzleteile letztlich ein dreidimensionales Objekt bilden. Das klassische Puzzle liegt jedoch in der Beliebtheitsskala immer noch an der Spitze und ist in verschiedensten Grössen und Schwierigkeitsgraden erhältlich.
Harmonischer Malspass Wer bei sich zu Hause ohne potenzielle Mitspieler verweilen muss, kann sich auch gut alleine beschäftigen – und zum Künstler werden. Malen nach Zahlen bietet mit verschiedensten Motiven farblose Vorlagen, welche sich durch Ausmalen der Felder mit der passenden Farbe zum perfekten Gemälde entpuppen. Dabei wirken die gezeichneten Bilder dank detaillierten Bildinhalten und korrekten Licht- und Schattenverhältnisse realistisch und beeindruckend. Ein Malen nach Zahlen Set enthält nebst den auszufüllenden Vorlagen auch die dazugehörigen Malfarben. Das Ausmalen erfolgt gemäss einem Zahlensystem: Die Vorlage ist in kleinere nummerierte Flächen unterteilt, wie auch sind die einzelnen Farbtöpfchen nummeriert. So können in aller Ruhe die Farben mit dem Pinsel auf das Motiv aufgetragen und zu einem wunderbaren Gemälde kombiniert werden.
Spannende Storys erleben Ein Spieleabend kann auch geheimnisvoll sein. Während Escape-Rooms für Teamevents und Geburtstage gebucht werden, bieten Storyspiele der «Exit»-Reihe ein ähnliches Erlebnis für die eigenen vier Wände. Die Spieler geraten in eine verzwickte Situation und können sich nur dank Teamwork, guter Kombinationsgabe und viel Geschick aus ihrer misslichen Lage befreien.
Zu Hause spielerisch lernen Die Schulen haben geschlossen und die Freunde draussen zu treffen ist zurzeit nicht möglich. Die jüngeren Generationen verbringen aktuell auch die meiste Zeit zu Hause. Damit diese lehrreich ist, können sich kleine Genies und Wissbegierige mit Übungsheften und Lernbüchern spielend beschäftigen. In meist kunterbunten Aufgaben können Kinder ihre eigenen Fähigkeiten unbewusst verbessern. Mit spielerischem Flair sorgen Lernbücher nämlich für
ein einmaliges Erfolgserlebnis und unterstützen den Lernprozess optimal. Sie bieten einen Einstieg in den Schulstoff oder helfen dabei, bereits Bekanntes zu festigen oder auszubauen. Mit Farben, Formen und Objekten können sich Kinder alleine oder mit Unterstützung der Eltern an die Aufgaben herantasten. Mit liebevollen Illustrationen werden die Aufgabenstellungen leicht verständlich gemacht und sorgen für eine extra Portion Spass. So lernen die Kleinen, sich Wissen selbstständig anzueignen und mit Freude zu lernen. Die Schule ruft, der Rücken leidet Wenn der Unterricht im Klassenzimmer dann wieder beginnt, sollen Kinder gerne zur Schule gehen. Dazu gehört auch ein passender Schulrucksack, der den Ansprüchen der Sprösslinge gerecht werden kann. Die ergobag-Schulrucksäcke bieten für die Grundschulzeit eine vielfältige und moderne Auswahl an.
Schulrucksäcke sind zu 100 Prozent aus rezyklierten PET-Flaschen. Die Produktionsweise durch Upcycling verringert die Umweltbelastung enorm und gibt dem Plastikmüll dabei ein zweites Leben. Gleichzeitig sind die Arbeitsbedingungen in ergobags-Produktionsstätten zertifiziert und qualitätsgeprüft. Mit viel Verantwortung setzt sich ergobag so für eine faire und nachhaltige Produktion ein. Geräumig konzipiert und clever kombinierbar Als zeitgemässer Schulrucksack bietet der ergobag dank cleverer Aufteilung im Innenraum genügend Platz für Hefte, Bücher und Schreibutensilien. Mit passendem Zubehör kann der ergobag problemlos erweitert werden: Die Seitentaschen Zip-Sets bieten zusätzlichen Stauraum für Trinkflaschen und andere Kleinigkeiten, damit man für den Schulalltag gewappnet ist.
Vor allem in jungen Jahren ist es wichtig, dass die Wirbelsäule so wenig wie möglich fehlbelastet wird. Doch die eigene Schultasche ist meist überfüllt mit Büchern, Heften, Trinkflaschen und Schreibzeug, sodass das Gewicht schnell zu viel werden kann. Umso wichtiger ist es, dass ein Kind diese vielen Materialien möglichst ergonomisch transportieren kann. Ein moderner Schulrucksack von ergobag kombiniert hierbei alle Vorteile eines klassischen Tornisters mit sämtlichen Stärken der heutigen Trekkingrucksäcken, um ein sicheres Tragen für Kinder zu ermöglichen. Die ergobags sind rundum imprägniert und wasserabweisend und bieten bei Wind und Wetter ein Schutz des Inhalts. Mit verschiedensten ergobag-Sets kann man den Schulrucksäcken noch einen individuellen Touch geben: Ein modischer Trinkflaschenhalter, ein knalliges Etui oder die ergobag-Kletties lassen Kinderaugen funkeln und machen den Schulrucksack zum persönlichen Begleiter für den Schulalltag.
Der ergobag Schulrucksack: Gesund und nachhaltig Das Gewicht des Rucksacks soll möglichst effizient verteilt werden. Mit einem Brustgurt verlagert sich die Traglast vom Rücken und den Schultern auf den Beckenbereich und sorgt dafür, dass diese sich beim Laufen nicht verschiebt. Mit einem höhenverstellbaren Tragesystem und gepolsterten Beckenflossen bieten die ergobags individuelle Anpassungsmöglichkeiten und hohen Tragekomfort. Mit einem ergobag setzt man auch ein Zeichen für die Umwelt. Die verarbeiteten Textilien der
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GESUNDHEIT
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Wie man das eigene Immunsystem stärken kann Einige simple Anpassungen im Alltag sorgen für eine stärkere Immunabwehr. Ein Überblick.
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nser wertvollster Besitz ist unsere Gesundheit. Momentan ist uns dies bewusster denn je. Der Grundstein unserer Gesundheit bildet das Immunsystem. Es ist dafür verantwortlich, Krankheitserreger abzuwehren. Daher ist es auch essenziell, unser Immunsystem gestärkt und einsatzbereit zu halten. Doch was können wir konkret für unser Immunsystem tun? Petra Heynen ist Apothekerin und in der momentanen Gesundheitskrise ganz vorne mit dabei. «Um mein Immunsystem zu stärken bin ich viel in der Natur, soweit es die momentane Situation zulässt. Auch ergänze ich meine Ernährung mit pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln», erzählt sie. Simple Angewohnheiten Jeder kann den eigenen Alltag mit Gewohnheiten bereichern, welche die Immunabwehr stärken. «Tägliche Bewegung ist wichtig», betont Heynen. Dabei ist es nicht nötig, massiv ins Schwitzen zu kommen. Treppenlaufen oder ein kurzer Spaziergang sind bereits hilfreich.
Abends bei der Lieblingsserie statt zur Chipspackung zu greifen, knackige Karotten mit Hummus zu naschen, ist schmackhaft und gleichzeitig gesund. Der Trick ist, den Ernährungsalltag mit gesunden Gerichten zu bereichern, welche man wirklich gerne isst. Etwas nur zu essen, weil es gesund ist, wird langfristig nicht klappen. Sollte man fürchten, gewisse Nährstoffe und Vitamine nicht genügend zu erhalten, kann zu Nahrungsergänzungsmitteln gegriffen werden. Vor allem in Zeiten mit erhöhtem Stresspegel, können diese eine wertvolle Hilfe sein. Schlaf dich stark Auch wenn es momentan verlockend ist, sich die Nächte vor dem Fernseher um die Ohren zu schlagen, ist es wichtig, genügend zu schlafen. Wer viel schläft, sieben bis neun Stunden pro Nacht, verfügt nachweisbar über mehr natürliche Abwehrzellen. Es ist ratsam, einen regelmässigen
Schlafrhythmus beizubehalten, das heisst immer zu ähnlichen Zeiten ins Bett zu gehen und aufzustehen. Wer Probleme mit Einschlafen hat, gönnt sich am frühen Abend eine grosse Tasse Orangenblütentee. Dieser beruhigt, und hilft dabei, zu entspannen. In sich gehen Immer wieder stösst man auf den Ratschlag, Stress möglichst zu vermeiden. In Zeiten der Coronakrise und grosser Ungewissheit ist dies jedoch eher schwer. Wie können wir uns trotzdem um ein niedriges Stresslevel bemühen? «Jedes Individuum, speziell wir Menschen, sollten lernen, uns mit unseren Bedürfnissen und Fähigkeiten auseinandersetzen, uns persönlich kennenzulernen», erklärt Heynen. «Was bin ich? Was kann ich? Man muss die
eigene Wichtigkeit im grossen Ganzen erkennen. Dafür braucht es Verzicht, Ruhe und Gelassenheit, auch mit sich selber.» Dieser erzwungene Stillstand kann auch eine Chance sein, sich die grossen Fragen des Lebens zu stellen und in sich zu gehen. Dabei kann beispielsweise Meditation eine grosse Hilfe sein, aber jede Tätigkeit, die tiefer greift, hilft. «Ein Spaziergang im Wald, das Bewusstsein für die Natur, aber auch Gespräche mit Mitmenschen helfen vielen bei der Stressbewältigung», erwähnt Heynen. Im Büroalltag ist es ein Leichtes, die Verbindung zu sich selbst zu verlieren. Nun wird uns eine Chance gegeben, diese wieder zu kitten. Selbstfürsorge ist das A und O Besonders in anstrengenden Phasen ist es immens wichtig, sich selbst ein guter Freund zu sein. Horchen Sie in sich hinein, und geben Sie ihrem Körper, was er braucht.
Im Lockdown sind Fitnessstudios geschlossen, aber wer sich trotzdem ein Workout gönnen möchte, findet online eine endlose Goldgrube an Home-Workouts.
Ist es wirklich nötig, alle zehn Minuten in den NewsFeed zu schauen? Wahrscheinlich nicht. Sparen Sie sich den Stress. Ein Nickerchen über Mittag oder eine Schale frischer Beeren zum Zvieri bietet Mehrwert für Körper und Seele.
Auch gesunde Ernährung gehört zu einem starken Immunsystem. «Das Beste sind frische Bio-Produkte. Auf Fast Food mit übermässig Geschmacksverstärker und E-Stoffen sollte verzichtet werden», sagt Heynen.
Um die Immunabwehr und somit die eigene Gesundheit zu stärken gibt es viele Mittel und Wege. Ein ehrlicher Blick auf den eigenen Alltag lohnt sich, um die richtigen Möglichkeiten für sich zu erkennen.
Es mag verlockend sein, sich im Lockdown auf der Couch zu räkeln und täglich Fertigpizza zu futtern. Langfristig tut man sich damit aber keinen gefallen, weder körperlich noch seelisch.
TEXT FATIMA DI PANE
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PRÄVENTION UND GESUNDHEITSFÖRDERUNG KANTON ZÜRICH BRANDREPORT
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Daheimbleiben wegen Corona: Tipps für ältere Menschen Menschen über 65 Jahren müssen sich besonders vor dem Coronavirus schützen. Sie sollten deshalb zu Hause bleiben. Es gibt viele Angebote, mit denen man sich daheim mit allem Notwendigen versorgen kann und die vor Einsamkeit schützen.
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ine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sorgt für Genuss und stärkt das Immunsystem. Etwas gesundes, schmackhaftes Kochen oder fertige Menüs vom Frühstück bis zum Abendessen bei CasaGusto bestellen – dem Mahlzeitendienst von Pro Senectute: Tel. 058 451 50 50, www.casa-gusto.ch. Andere für Botengänge anfragen Lebensmittel und Medikamente kann man sich von Bekannten, Verwandten, Personen in der Nachbarschaft oder durch eine Nachbarschaftshilfe vor die Haustüre bringen lassen. Eine direkte Begegnung sollte vermieden werden, Kontakt hält man telefonisch. In der Stadt Zürich erhalten Sie von der Nachbarschaftshilfe Unterstützung (Tel. 043 960 14 48, www.nachbarschaftshilfe.ch). Ebenfalls in der Stadt sowie in Zürcher Gemeinden finden Sie durch das Schweizerische Rote Kreuz Hilfe (Tel. 044 360 28 58, www.srk-zuerich.ch). Es gibt ausserdem die Möglichkeit, Nahrungsmittel oder Medikamente online zu bestellen. Eine Liste von Lieferservices gibt es bei Züri60Plus (Tel. 044 412 00 60, www.zueri60plus.ch). Schreiben oder telefonieren Mehrere Wochen zu Hause zu sein, ist eine Herausforderung. Bei den Liebsten kann man sich per E-Mail, SMS oder mit einem Brief melden. Die Person, welche für Sie die Einkäufe erledigt, kann den Brief zur Post bringen. Telefonisch ist ein bequemer Austausch mit Verwandten und Bekannten möglich. Das Prinzip der Telefonkette
ist ebenfalls eine gute Idee: Die Teilnehmenden rufen sich einmal in der Woche reihum an und erkundigen sich nach dem Wohlbefinden. Gründen Sie selbst eine Telefonkette oder fragen Sie Personen aus Ihrem Umfeld für die Organisation an. Eine Anleitung ist bei Pro Senectute Zürich (www.pszh.ch) zu finden. Bei Pro Senectute Zürich können Sie ausserdem in einem telefonischen Beratungsgespräch über Ihre Situation sprechen (Tel. 058 591 15 15). Die «Dargebotene Hand» ist unter Telefon 143 rund um die Uhr erreichbar, wenn Sie ein offenes Ohr brauchen. Auf der Website www.dureschnufe.ch gibt es weitere hilfreiche Tipps.
Etwas Anregendes tun Die Zeit zu Hause geht schnell um, wenn man einem Hobby nachgeht, das Zuversicht und Hoffnung schenkt. Beispielsweise kann man die Eindrücke und Erinnerungen in einem Tagebuch festhalten, zeichnen, stricken, basteln oder malen. Kreuzworträtsel, Sudokus oder Puzzles halten die Gedanken auf Trab, ebenso die Lieblingsmusik, anregende Radiosendungen oder Podcasts. In vielen Buchhandlungen kann man sich ausserdem (Hör)Bücher, Sprachkurse oder Filme per Post liefern lassen. Artikel zu spannenden Themen gibt es kostenlos auf www.seniorweb.ch sowie im Magazin Visit der Pro Senectute Zürich, das Sie im Internet
lesen oder abonnieren können (Tel. 058 451 51 24, visit-magazin@pszh.ch). Sie finden sicher noch eine Reihe anderer Dinge, durch die das Daheimbleiben verschönert werden kann. Wir wünschen Ihnen alles Gute. Weitere Informationen finden Sie auf www.gesund-zh.ch
Austausch mit Menschen im Internet Wollen Sie online mit anderen Menschen in Kontakt sein? Die neue Plattform www.inclousiv.ch von Pro Mente Sana bietet die Möglichkeit, sich mit anderen Menschen zu unterschiedlichen Themen auszutauschen und sich gegenseitig Mut und Kraft zu spenden. Fit bleiben Bewegung hält mobil und stärkt das Wohlbefinden. Bewegen Sie sich jeden Tag mindestens eine halbe Stunde in den eigenen vier Wänden. Jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag um 10 Uhr kann man dank der Sendung «Bliib fit – mach mit» auf TeleZüri in der eigenen Stube mitturnen. In der Broschüre «Übungen für jeden Tag» finden sich ebenfalls praktische Beispiele. Die Broschüre kann kostenlos auf www.sichergehen.ch bestellt werden, wo die Übungen auch als Kurzfilme zur Verfügung stehen. ANZEIGE
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Im Kampf gegen Covid-19 möchten wir unseren Beitrag leisten und die besonders gefährdeten Menschen schützen. Alte, kranke oder geschwächte Personen müssen zu Hause bleiben, um eine Ansteckung zu vermeiden. Aber auch Alleinerziehenden oder Personen, denen es nicht möglich ist zu Hause zu bleiben, gilt es zu helfen. Wir stellen Ihnen für Ihre Bedürfnisse die richtigen Helfer zur Seite.
mehrinfos: www.spar.ch/zamadihei 076 528 20 23 Mo-Fr: 08:00 - 18:00 Uhr
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FREIZEIT
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Lesend die Welt entdecken Wer aktuell nicht arbeiten kann, verfügt plötzlich über eine Unmenge an freier Zeit. Diese aber ausschliesslich zum Nichtstun zu verwenden, ist in Hinblick auf den normalen Alltag danach nicht empfehlenswert. Weshalb man in dieser Zeit nun öfter zu einem Buch greifen sollte.
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leiben Sie zu Hause!», lautet der aktuelle Appell an die Bevölkerung. Das heisst aber nicht, dass man dies als Grund nehmen sollte, den ganzen Tag nichts zu tun. Auch wenn man es sich zurzeit nicht vorstellen kann: Der Alltag, wie wir ihn kannten, wird eines Tages weitergehen. Wer die Zeit während des Ausnahmezustandes nicht optimal genutzt hat, läuft Gefahr, anschliessend Mühe mit dieser Umstellung zu haben. Das heisst nicht, dass man sich dabei täglich mühsam mit Vokabeln von Fremdsprachen oder Kopfrechenaufgaben herumschlägt. Wichtig ist, dass man sich während dieser Zeit geistig fit hält. Das Erreichen dieses Ziel kann und soll auch Spass machen – zum Beispiel mit dem Griff zu einem Buch.
Vorteile des Lesens Regelmässiges Lesen wartet mit vielen Vorteilen auf. Manche liegen auf der Hand: Durch die Beschäftigung mit Sprache trainiert man beispielsweise Rechtschreibung sowie Grammatik, zudem lässt Lesen den Wortschatz wachsen. Andere Vorteile sind vergleichsweise unbekannt: So profitiert auch das Gedächtnis vom zwingenden Merken der zahlreichen Informationen, weiterhin fördert man die Konzentrationsfähigkeit und lernt, sich auf nur eine Sache zu fokussieren. Ebenfalls profitiert die Kreativität von regelmässigem Lesen: Da in der Regel keine Bilder vorgegeben sind, sondern das Gehirn diese erst entstehen lassen muss, ist stets auf neue Kreativität gefragt: Wie sieht diese Figur aus? Welcher Anblick bietet sich den Charakteren, als sie auf diesem Berg stehen? Mit dem Hineinversetzen in Figuren wird last but not least auch das Empathievermögen positiv beeinflusst.
Wohltuende Ablenkung Abschliessend erfüllt Lesen ausserdem den vielleicht wichtigsten Vorteil überhaupt, nach dem wir uns in dieser Zeit sehnen: Ablenkung. Egal, ob Radio, TV oder Print: Jedes Medium berichtet vom Coronavirus, was zwar zweifellos informativ ist, aber auch stark verunsichern und Angst machen kann. Sobald man jedoch ein Buch aufschlägt, kann man diese Realität gedanklich beliebig lang verlassen. Weg von der Pandemie, rein in spannende, unbekannte Welten. Dem persönlichen Geschmack sind dabei keine Grenzen gesetzt, für jede Bücherratte oder für alle, die es noch werden wollen, lässt sich ein passendes Buch finden. Sei es ein packender Thriller, der einen Stunden in den Bann zieht oder eine Liebesgeschichte, welche romantische Gefühle der bitteren Realität weichen lässt. Fremdsprachenkenntnisse ohne Büffeln auffrischen Wer zudem Fremdsprachenkenntnisse auffrischen möchte, ist mit einem Buch ebenfalls gut beraten. Eine packende Geschichte stellt dabei die ideale Motivation
dar, Seite um Seite in kürzester Zeit umzublättern. Dabei ist es zentral, dem Geschehenen folgen zu können, statt jedes einzelne unbekannte Wort nachzuschlagen, was ansonsten die Leselust schnell wieder vertreiben kann. Das Sprachniveau stellt dabei einen groben Indikator für die Wahl der Lektüre dar; bei niedrigen Sprachniveaus sind folglich kürzere Werke eine gute Wahl. Ebenfalls gibt es für Leserinnen und Leser, die zu einem fremdsprachigen Buch greifen, sogenannte «Easy Readers». Dabei handelt es sich um Literatur, welche für fremdsprachige Leserinnen und Leser gekürzt und vereinfacht wurde, sodass diese ebenfalls mühelos in den Genuss davon kommen. Im Handel findet sich ein breites Angebot von zeitlosen Klassikern bis hin zur zurzeit beliebtesten Jugendliteratur. «Ich lese nicht» – warum denn nicht? Es existieren zwar zahlreiche Erhebungen zum tatsächlichen Leseverhalten; wieso jemand hingegen nicht liest, bleibt aber oft im Dunkeln. Die Gründe variieren dabei von Fall zu Fall, oft ist der ausschlaggebende Punkt, dass das Freizeitverhalten im Jugendalter anderweitig gefestigt wurde und deswegen Kinder von Eltern, die nicht lesen, später ebenfalls nicht lesen. Ein weiterer Grund für Mütter und Väter, wieder einmal ihren Kindern aus einem Buch vorzulesen. Dabei kommen nicht nur die bereits genannten Vorteile zum Tragen, zusätzlich wird dabei auch der Familienzusammenhalt gestärkt. Dass bei vielen Schweizer Schülerinnen und Schülern bezüglich der Leselust noch Luft nach oben besteht, belegt auch ein Blick in die aktuellste PISA-Studie, bei welcher der Fokus auf der Lesekompetenz lag: Von 79 teilnehmenden Staaten schaffte es die Schweiz lediglich
auf den Platz 27. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass dem nicht immer so war: 2012 wurde beispielsweise hierzulande bezüglich der Lesekompetenz der vorläufige Spitzenwert erreicht, seitdem hat er stetig abgenommen. Während die Schweiz vor acht Jahren zudem beim Lesen mit 509 Punkten noch 13 Punkte über dem OECD-Durchschnitt lag, liegt sie in der aktuellsten Studie von 2019 sogar drei Punkte darunter. Lesen bedeutet nicht automatisch Einsamkeit Das Empfinden von Einsamkeit beim Lesen ist zudem ein weiterer oft genannter Grund, weshalb man sich lieber anderen Aktivitäten zuwendet. Alleinstehenden bieten sich aber neue Möglichkeiten: Im Internet finden sich beispielsweise zahlreiche Foren zum Austausch mit Gleichgesinnten, wer sich lieber Face-To-Face sieht, gründet vielleicht sogar einen kleinen Buchclub – mit Austausch per Skype oder Ähnlichem, versteht sich. Dies kann zugleich dem Bedürfnis nach aktuell fehlenden Strukturen und Regelmässigkeiten entgegenwirken. Die Zeit danach Niemand verlangt, dass man, sobald der gewohnte Alltag wieder seinen Lauf nimmt, eine neue Fremdsprache fehlerfrei spricht oder die wichtigsten Werke der Weltliteratur zitieren kann. Ebenso soll sich niemand diese schon genug herausfordernde Zeit noch zusätzlich erschweren müssen. Aber es ist wichtig, für die Zeit danach geistig fit und gewappnet zu bleiben. Der Weg dahin muss aber alles andere als steinig und schwer sein – ein Griff ins Bücherregal genügt bereits vollkommen. TEXT LARS MEIER
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HAUTPFLEGE
Forever young… oder zumindest so aussehen Straffe, reine Haut ist bei vielen die erste Beauty-Priorität. Jedoch ist der Kosmetikdschungel oftmals eher verwirrend als hilfreich. Mithilfe der Kosmetikerin Claudia Hürlimann haben wir die wichtigsten Tipps zu Hautpflege und Anti-Aging zusammengetragen.
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Nahrungsergänzungsmittel aber durchaus sinnvoll. Dabei sollte auf hohe Qualität geachtet werden. «Ich empfehle kalt verarbeitete, biologische und natürliche Nahrungsergänzung», informiert Hürlimann. Am besten lässt man sich vom Arzt oder der Ärztin des Vertrauens beraten. Für verschiedene Ernährungsformen, wie rein vegane Ernährung, oder Lebenssituationen, wie zum Beispiel einen Kinderwunsch, ergeben Supplementierungen Sinn.
chönheitsideale verschiedener Kulturen unterscheiden sich stark voneinander. Jedoch zieht sich eine Komponente durch auffällig viele Kulturen und Epochen: die makellose Haut. Straffe Haut, frei von Unreinheiten und Alterungserscheinung, vermittelt Jugendlichkeit und Gesundheit. Diese Qualitäten wollen viele Menschen ausstrahlen. Die Kosmetikindustrie macht grossen Umsatz mit Hautpflegeprodukten, welche ein klares Hautbild versprechen. Doch wie kann die Haut langfristig schön gehalten werden? Was ist wirklich effektiv?
Ein gesunder Lebensstil ist alles Eines kann man vorwegnehmen: Es gibt keine Wundermittelchen, die man sich täglich ins Gesicht schmiert, und dann ist alles gut. Schöne Haut entsteht durch die richtigen Gewohnheiten. Unser Lebensstil hat massiven Einfluss auf unser Hautbild. Laut der Kosmetikerin Claudia Hürlimann setzt ein gesunder Lebensstil den Grundstein für schöne Haut. Die Komponenten dazu sind unter anderem Schlaf, Ernährung und Sport. «70 bis 80 Prozent beeinflussen wir von Innen, mit Ernährung und Lebensgewohnheiten. Cremes, Masken, Seren und ähnliches machen nur etwa 20 Prozent aus», erklärt Hürlimann. Fast Food schadet rundherum Die Ernährung spielt beim Anti-Aging eine Schlüsselrolle. Heutzutage weiss jeder, dass verarbeitete Lebensmittel und Fast Food nie die beste Wahl sind. Doch neben gesundheitlichen Risiken und wahrscheinlicher Gewichtszunahmen, schaden sie auch der Haut. Die Haut wird nicht mit den nötigen Nährstoffen versorgt. Dies wäre jedoch essenziell: «Vitamine und Mineralstoffe tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress
zu schützen und die Zellerneuerung anzuregen», erklärt Hürlimann. Wenn diese fehlen, funktioniert die Regeneration der Haut nicht optimal und es kommt schneller zu Unreinheiten und Falten. Schutzengel Vitaminpille? Es ist sinnvoll, eine gesunde Ernährung mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln zu unterstützen. «Durch die Industrialisierung der Lebensmittel nehmen wir immer weniger Nährstoffe im Körper auf», sagt Claudia Hürlimann. Wer nun aber denkt, mit einigen Präparaten sei alles getan, liegt falsch. Der Konsum von hochwertigen Nahrungsmitteln ist immer ein Muss. Die tägliche Pizza ist durch ein Vitaminpräparat zum Dessert nicht vergeben. Das Gesamtpaket ist entscheidend. Nahrungsergänzung, das Pünktchen auf dem i Neben einer abwechslungsreichen Ernährung aus frischen, möglichst biologischen Lebensmitteln, sind
Schwitzen für die Schönheit Auch das Rauchen sowie das Sonnenbaden sollte man zugunsten des Anti-Agings sein lassen. Beides beschleunigt die Hautalterung immens. Der allmorgendliche Griff zur Sonnencreme sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Für einen rosigen Teint sorgt regelmässiger Sport. Das Schwitzen befördert Unreinheiten nach draussen und stellt reine Haut sicher. «Hautzellen erneuern sich im Schnitt alle vier Wochen. Intensives Training fördert zum einen die Produktion von Wachstumshormonen und sorgt zum anderen für eine bessere Durchblutung und somit auch Bereitstellung von mehr Sauerstoff und Nährstoffen für die Haut. Die Hautzellen erneuern sich dadurch öfter und schneller, was uns jünger aussehen lässt«, erklärt Hürlimann. Fürs Anti-Aging also essenziell. Gesund und schön Alles in allem sollte man den gesunden Menschenverstand walten lassen. Verhaltensweisen, welche gesund sind, wirken sich auch positiv auf die Haut aus. Bei der Haut handelt es sich schliesslich nicht um ein isoliertes Ding, sondern um das grösste Organ des Körpers. Daher
sollte die Gesundheit immer an erster Stelle stehen. Die Schönheit folgt automatisch. TEXT FATIMA DI PANE
Schlemmen für die Schönheit Grüner Tee: Der Beauty-Drink schlechthin. Antioxidativ und wirksam gegen Entzündungen Zartbitterschokolade: Wirkt antioxidativ und schützt somit die Haut Kurkuma: Das enthaltene Kurkumin wirkt ganz natürlich gegen Entzündungen Rote Beeren: Die enthaltenen Anthocyane helfen gegen Entzündungen Granatapfel: Enthält stark wirkende Polyphenole, welche die Hautzellen schützen Ingwer: Aktiviert Kollagenproduktion und hält somit die Haut prall Walnüsse: Das enthaltene Vitamin E schützt die Hautzellen Brokkoli: Wirkt gegen Hautzellschäden dank Vitamin C Haferflocken: Sorgen dank Kupfer, Zink, Mangan und Vitamin B für ein frisches Hautbild
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