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Fokus Personal Finance

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FOKUS

EINE P UBLIKATIO N VO N SMART MEDIA

Sparen & anlegen

PERSONAL FINANCE MAI 2016

Welche Strategie passt?

Vorsorge

Darauf müssen Sie achten

Online-Trading Handeln von zu Hause aus

Profilinterview

«CHINA IST DAS GRÖSSTE PROBLEM»

«Mr. DAX» Dirk Müller spricht Klartext

Einfach an die Börse. 5trade.ch

Online-Börsenhandel mit der Aargauischen Kantonalbank


EINE P UBLIKATIO N VO N SMART MEDIA

2 Editorial Lesen Sie mehr...

Sparzinsen mal umgekehrt «Spare in der Zeit, dann hast du in der Not» lautet ein altbekanntes deutsches Sprichwort. Sparzinsen sind für Sparer somit etwas Gutes. Man bringt sein Geld zu einer Bank, deponiert es auf einem Sparkonto und wird mit Zinsen von der Bank dafür entschädigt. Seit anderthalb Jahren hat sich diese Situation aber umgedreht. Denn im Januar 2015 erhöhte die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihre Negativzinsen und brummt den Banken die Kosten für die Sichteinlagen auf. Sparer erhalten darum heute ebenfalls kaum mehr Zinsen auf ihre Gelder bei der Bank. Hauptgrund für die Einführung der Negativzinsen war nach der Aufhebung der Wechselkursuntergrenze die Attraktivität des Schweizer Frankens und als Folge seine Überbewertung. Auch zahlreiche andere Zentralbanken z. B. die Europäische Zentralbank sahen sich aufgrund der immer weiter abflauenden Weltwirtschaftslage und der damit drohenden Deflation zu diesem Schritt gezwungen. Die Wirtschaftsleistung der Länder mit Negativzinsen macht mittlerweile einen Viertel der Weltwirtschaft aus. BANKEN NEHMEN DIE «STRAFE» GROSSTEILS AUF SICH Die Banken werden also dafür «bestraft», dass sie Gelder bei der SNB deponieren. Bisher scheuen sich die Banken in der Schweiz, diese Negativzinsen, die letztes Jahr insgesamt über eine Milliarde Franken betrugen, ihren Privatkunden zu belasten. Dies aus Furcht, Privatkunden damit an die Konkurrenz zu verlieren oder das Risiko einzugehen, dass Kunden ihr Geld abziehen und stattdessen in bar aufbewahren. Banken können zwar einen Teil der Kosten für die Negativzinsen über höhere Gebühren oder eine Quersubventionie-

rung durch steigende Hypothekarzinsen kompensieren, unter dem Strich bleibt die Situation aber herausfordernd. Dies ist eine Gefahr für die Gesundheit und Robustheit des Finanzsektors. Grosskunden und institutionelle Kunden werden jedoch für das Halten von Liquidität belastet, so etwa auch die Pensionskassen. Um ihre Assets langfristig doch halbwegs gewinnbringend anlegen zu können, müssen sie auf Anlagevehikel

NUTZEN UND SCHADEN DER NEGATIVZINSEN Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Negativzinsen die Spielregeln in beunruhigender Weise ändern. Gut möglich, dass Einzelne in Sorge um die Pensionskassen und damit ihre Rente mehr sparen – paradoxerweise eben in einem Tiefzinsumfeld, in dem Sparen sich nicht lohnt. Denn ökonomisch entsprechen Negativzinsen ja einer Besteuerung der Ersparnisse. Ausserdem steigt die Nachfrage nach anderen Investitionsmöglichkeiten,

Negativzinsen ändern die Spielregeln in beunruhigender Weise.

Die Nationalbank ist gefordert: Sie muss Transparenz schaffen.

höherer Risikoklassen ausweichen, was ihre Statuten nicht immer zulassen. So sinkt auch ihre Rentabilität im aktuellen Zinsumfeld drastisch. Dieselben Folgen wirken auch auf gesunde Banken, deren Margen im Tiefzinsumfeld stark zurückgehen. Andererseits ermöglichen die tiefen Refinanzierungskosten in Europa angeschlagenen Banken, dass sie weiter wirtschaften können, obwohl sie in einem Umfeld mit höheren Zinsen nicht überlebensfähig wären. Wie Zombies existieren diese sogenannten Zombie-Banken also dank des Tiefzinsumfelds weiter.

Martin Hess, Leiter Wirtschaftspolitik der Schweizerischen Bankiervereinigung

ÜBER SMART MEDIA

FOKUS PERSONAL FINANCE Projektleiter Julien Pantleon julien.pantleon@smartmediaagency.ch

Country Manager Jeroen Minnee Produktionsleitung Matthias Mehl

Text Patrick Hunkeler, SMA Titelbild iStock Design Smart Media Agency AG Grafik und Layout Anja Cavelti

zum Beispiel Immobilien, was wiederum die Gefahr für Blasen in diesem Bereich erhöhen kann. Bevor die SNB die getroffenen Massnahmen weiter verschärft, den Zins also noch weiter senkt und/oder die Freigrenzen herunterschraubt, sollten wir wissen, wie gross die Wirkung der Negativzinsen wirklich ist. Die Nationalbank ist gefordert: Sie muss Transparenz schaffen und aufzeigen, ob der Nutzen der Negativzinsen deren Kosten auch tatsächlich übersteigt.

Distributionskanal Tages-Anzeiger, Mai 2016 Druck DZZ Druckzentrum AG

Smart Media ist der Spezialist für Content Marketing und Native Advertising. Unsere Kampagnen werden sowohl online als auch in führenden Printmedien publiziert. Inhaltlich setzen wir einen Fokus auf aktuelle und relevante Fachthemen innerhalb verschiedener Branchen. Mit unseren kreativen Medienlösungen helfen wir Ihnen dabei, Ihre Marke zu stärken und echten Nutzen für Ihre Zielgruppe zu schaffen. Unsere hochwertigen Inhalte regen Ihre Kunden zum Handeln an.

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Weiterbildung

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Online-Trading

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Vorsorge

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Interview Dirk Müller

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Lohnt sich sparen?

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ETF

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Anlegen - Worin?

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Immobilien

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Hypotheken

Viel Spass beim Lesen! Julien Pantleon Projektleiter

Smart Media Agency AG Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Tel. 044 258 86 00 E-Mail jeroen.minnee@smartmediaagency.ch Web www.smartmediaagency.ch


EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

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EINE P UBLIKATIO N VO N SMART MEDIA

4 Weiterbildung

Wissen: Die wichtigste Ressource der Finanzprofis Welche Hürden erwarten Finanz-Profis in der Zukunft? Und wohin entwickelt sich die Branche? Ein Blick in die Kristallkugel. TEXT SMA

Eine langanhaltende Finanzkrise, ein angeschlagenes Image, schlechte Zinsen aufgrund der Wechselkursproblematik – in den vergangenen Jahren war die Finanzbranche vor allem durch Herausforderungen und Versäumnisse geprägt. Die Frage, was die Zukunft bringt, ist darum eine brennende. Brancheninsider gehen davon aus, dass merkliche Veränderungen auf den Finanzsektor zukommen werden. Solche grossen Veränderungen können aber durchaus auch positiv sein. Es wird im Finance-Bereich mittelfristig unter anderem darum gehen, neue Märkte zu erschliessen, beispielsweise in Asien und Südamerika. Dort entstehen neue Wirtschaftssektoren und damit Potenzial für Schweizer Financiers – die Zukunft hält also durchaus Chancen bereit. Eine weitere: Der Generationswechsel in der Finance wird kommen, das ist ein weiteres wichtiges Thema. Neue Leute mit neuen Ideen sind gemäss Experten gefragt.

MENSCHEN UND TEAMS FÜHREN Nebst Weiterbildungen zur Kompetenzaneignung oder-vertiefung werden aber auch Angebote in Sachen Leadership und Management immer relevanter. MBA und EMBA-Angebote haben sich in diesem Feld während der vergangenen Jahre besonders hervorgetan. Dass unter den weltweiten Top-Anbietern für MBA nicht mehr ausschliesslich amerikanische, sondern immer mehr auch europäische zu finden sind, hängt sicherlich mit der Bologna-Reform zusammen. Mittlerweile sind es weltweit schätzungsweise über 2000 Anbieter, und

es ist schwierig, bei all den Angeboten den Überblick nicht zu verlieren. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) kann und will dann auch keine Empfehlung abgeben. Bei den MBA-Studiengängen von universitären Hochschulen und privaten Anbietern greift der Bund nicht regulierend ein, heisst es. Im Gegensatz zu anderen Master-Abschlüssen in Wirtschaftswissenschaften setzen MBA-Programme vor allem auf Fallstudien von realen Unternehmenssituationen. In erster Linie richtet sich das Studium an Akademiker mit durchschnittlich fünf Jahren Berufser-

fahrung: Angehende Führungskräfte, die kein Wirtschaftsfach studiert haben und die sich Management-Know-How aneignen möchten. FÜR ERFAHRENE: DAS EMBA Für Personen, die schon als Führungskräfte agieren, bietet sich ein E (Executive) MBA an. Vor allem internationale Konzerne legen Wert auf Mitarbeitende mit dem Titel: Wer unternehmerische Verantwortung trägt, muss die globalen Märkte kennen. In Schweizer Firmen ist ein MBA für die meisten Positionen nicht zwingend notwendig, doch Bewerber mit Titel werden in

vielen Branchen bevorzugt. Es ist klar, dass der Titel allein nicht automatisch zu beruflichem Erfolg oder immensen Gehaltssprüngen führt. Wer sich für ein Studium entscheidet, für den lohnt es sich sicherlich, verschiedene Angebote genauer unter die Lupe zu nehmen. Da der MBA-Titel gesetzlich nicht geschützt ist, ist umso entscheidender, von welcher Institution er verliehen wird. Diese sollte staatlich genehmigt und beaufsichtigt sein. Bei allzu günstigen Anbietern ist Vorsicht geboten: In der Schweiz müssen für einen Titel an einem entsprechend akkreditierten Institut rund 60 000 Franken bezahlt werden.

KNOW-HOW IST VORHANDEN UND AUSBAUBAR Wie also können Schweizer Unternehmen die anstehenden Herausforderungen bewältigen und von den sich ergebenden Chancen profitieren? «Personal Finance» hat sich unter verschiedenen Finanzdienstleistern umgehört. Allgemeines Verdikt: Die zentrale Grundvoraussetzung liegt im Knowh-how und der Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Banken- und Finance-Profis. Und diesbezüglich sei die Schweiz sehr gut aufgestellt. Das Angebot an Vertiefungs- und Weiterbildungsangeboten ist breit gefächert und ermöglicht beispielsweise eine Präzisierung der eigenen Kenntnisse oder das Aneignen völlig neuer Kompetenzen. Die Lehrgänge fokussieren beispielsweise auf Themengebiete wie Risk Management, Behavioral Finance oder Asset Management, um nur einige zu nennen. Informationen bieten die Webseiten von Universitäten und Hochschulen.

Finanz-Weiterbildungen in Zug Master/Diploma of Advanced Studies

MAS/DAS Corporate Finance MAS/DAS Controlling DAS Accounting Start Lehrgänge: 25. August 2016

MAS/DAS Risk Management Start Lehrgang: 27. Oktober 2016 Info-Veranstaltung: 2. Juni 2016, 18:15 Uhr, Zentralstrasse 9, Hochschule Luzern – Wirtschaft

MAS/DAS Bank Management MAS/DAS Private Banking & Wealth Management Start Lehrgänge: 9. März 2017 Info-Veranstaltung: 15. Juni 2016, 17:30 Uhr, Au Premier, Zürich www.hslu.ch/ifz-weiterbildung, T +41 41 757 67 67, ifz@hslu.ch


EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

Online-Trading 5

Per Mausklick oder Smartphone Aktien kaufen und verkaufen Gegen 400'000 Privatanleger handeln in der Schweiz ihre Wertpapiere über eines der zahlreichen Online-Trading-Portale. Aber Vorsicht: Die Preisdifferenzen bei den Gebühren der verschiedenen Anbieter sind zum Teil erheblich. TEXT PATRICK HUNKELER

Etwa ein Fünftel der Schweizer besitzen Aktien oder andere Wertpapiere. Allerdings sinkt der Anteil derer, die sich bei ihren Entscheidungen von einem Anlageberater unterstützen lassen, kontinuierlich. Wer sein Geld auf eigene Faust investieren will, macht das heute mit einem Online-Trading-Konto. Dieses kann bei einem spezialisierten Online-Broker oder auch bei der Hausbank eingerichtet werden. Junge, internetaffine Kunden entscheiden sich eher für eine reine Online-Trading-Bank. Personen, die schon länger mit Aktien handeln, eröffnen meist ein Online-Trading-Konto bei ihrer Hausbank. Sie wollen nicht – wie bei den reinen internetbasierten Lösungen üblich – komplett auf die Beratung verzichten. Zudem zeichnet die Schweizer Bankkunden und Kundinnen ein gewisse Treue zu ihrem Finanzinstitut aus.

DER VERGLEICH LOHNT SICH Im Alltag haben es die meisten verinnerlicht: Preise vergleichen lohnt sich. Das gilt auch bei der Geldanlage über ein Internetportal. Schweizer Anleger unterschätzen die Handelskosten massiv. Nicht nur die Aktie hat ihren Preis, sondern auch der Ankauf sowie der Verkauf. Als Anleger sollte man sich die Gebühren genauer ansehen, denn Courtagen und andere Abgaben beeinflussen die Rendite negativ. Sie variieren je nach Broker oder Bank markant. «Die Gebührensysteme der verschiedenen Anbieter sind sehr unterschiedlich und unübersichtlich», sagt Benjamin Manz, Geschäftsführer von Moneyland.ch, dem unabhängigen Schweizer Vergleichsportal. «Es gibt solche mit minimalen Depotgebühren und andere mit tiefen Transaktionskosten. Mit dem von Moneyland.ch entwickelten Trading-Vergleich ist es möglich alle Gebühren gleichzeitig im Detail zu vergleichen.» Das Tool von Moneyland.ch sei das einzige seiner Art in der Schweiz, ja sogar weltweit gäbe es nichts Vergleichbares. Es berücksichtigte alle wichtigen Schweizer Trading-Anbieter vom reinen Online-Broker bis zu den Universalbanken, die im Aktienhandel und Trading tätig seien, erklärt Manz. Der Experte von Moneyland.ch ist der Meinung, dass man vor einem Vertragsabschluss unbedingt die Leistungen der Handelsportale vergleichen sollte. Dafür kann man zusätzlich die Filterkriterien auf der Resultatseite nutzen. Hier lohnt es sich, kurz

innezuhalten und zu überlegen, in welchem Masse man gerne in Wertpapiere investieren möchte und wie viele Transaktionen man pro Jahr vorsieht. So können potenzielle Kunden die Anbieter nach gewünschten Börsenplätzen, Handelsprodukten und Extra-Dienstleistungen herausfiltern. GROSSBANKEN MIT DEUTLICH HÖHEREN GEBÜHREN Wir haben mit dem Moneyland-Tool drei Kategorien untersucht: Gelegenheitstrader (18 Transaktionen pro Jahr, Depot von 56'600 Franken), Vieltrader (88 Transaktionen, 75'300 Franken) und Wenigtrader (zehn Transaktionen, 19'150 Franken). In einem nächsten Schritt untersucht der Dienst, wie hoch die Gebühren sind, die für die einzelnen Kunden bei den 18 wichtigsten Anbietern anfallen. Die teuersten Anbieter berechnen den Kunden bis zu viermal mehr Gebühren als die günstigsten Online-Broker. Die reinen Online-Broker schneiden allgemein besser ab. Die Online-Handelsplattform Cornèr Trader ist über alle Kategorien gesehen die günstigste. Gelegenheitshändler sparen hier rund 1920 Franken gegenüber dem teuersten Anbieter, der Credit Suisse. Auch die anderen Grossbanken UBS und Raiffeisen rangieren bei allen Kategorien am Ende der Liste, im teureren Bereich also. Die Postfinance, die Kantonalbanken oder auch die Migros

Bank landen in allen Kategorien im Mittelfeld. moneyland.ch hat auch das neue Trading-Angebot von PostFinance analysiert. Resultat: «Für konservative Wenigtrader wird es in Zukunft teurer, während aktive Vieltrader etwas weniger Gebühren bezahlen müssen.» Der selbsternannte Branchenleader Swissquote (nach eigenen Angaben mit über 200'000 Kunden) gehört nicht mehr zu den billigsten Anbietern. Das Institut ist heute im breiten Mittelfeld zu finden. ONLINE-TRADING-TIPPS VON MONEYLAND.CH • Vergleichen Sie die Schweizer Online-Trading Anbieter genau. Sie können rasch einmal Tausende von Franken sparen! • Universalbanken bieten in der Regel – begleitend zum Online-Trading – Beratung an. Falls Sie keine Beratung benötigen, ist für Sie ein reiner Online-Broker in der Regel die bessere Wahl. Diese bieten häufig günstigere Konditionen. • Richten Sie, wenn möglich, ein Demokonto ein, bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden. • Wenn Sie Online-Trading-Anbieter mit speziellen Dienstleistungen oder Trading-Klassen wünschen, so können Sie die entsprechenden Filtereinstellungen

Die reinen Online-Broker schneiden allgemein besser ab. auf der Resultatseite von moneyland.ch unter «Weitere Kriterien» vornehmen. • Falls Sie ein Vieltrader sind: Fordern Sie Offerten an und verhandeln Sie wenn möglich. Für Grosskunden sind die Gebühren unter Umständen verhandelbar. • Wenn Sie vor allem an spezifischen Trading-Klassen ausserhalb des Aktienund ETF-Handels interessiert sind, lohnt sich eine separate Anbieter-Auswertung, da es hier von Anbieter zu Anbieter Preisunterschiede geben kann. Sie können dafür das Moneyland-Team bezüglich einer separaten Auswertung anfragen.

Weiterbildung in Banking und Corporate Finance Informationsanlass Dienstag, 7. Juni, 17 Uhr Fachhochschulzentrum St.Gallen

Beat Baumgartner, Studierender MAS in Swiss Finance

Details und Anmeldung: www.fhsg.ch/infoanlass

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EINE P UBLIKATIO N VO N SMART MEDIA

6 Vorsorge

Richtig vorsorgen heisst individuell vorsorgen Die richtige Vorsorge gibt es nicht. Sie ist so individuell wie die Menschen, ihre private und berufliche Situation. Alleinstehende und Familien haben grundsätzlich andere Bedürfnisse – auch weil die gesetzmässige Ausgangslage eine andere ist. Spezialisierte Anbieter sind heute in der Lage, massgeschneiderte Produkte bereitzustellen. Das ist auch gerade für Gutverdienende höchst interessant: Sie können von der 1e-Vorsorge profitieren. TEXT SMA

Es ist unbestritten, dass die Vorsorge in allen Lebenslagen und in jeder Lebensphase wichtig ist. Bei der Risikovorsorge – die hoffentlich in einem Leben nicht zum Zuge kommt – geht es darum, sich und seine Angehörigen gegen Erwerbsunfähigkeit und Todesfall abzusichern. Für deren Planung spielt es also eine wesentliche Rolle, wer vom ursprünglichen Einkommen abhängig ist. Ehepartner, Konkubinatspartner, vielleicht auch Kinder? Die zweite Vorsorge ist die Altersvorsorge. Auch hier spielt es eine Rolle, wer auf spätere Altersleistungen angewiesen sein wird. Nur der Versicherte selbst oder mit ihm auch seine Familie?

ERSTE SÄULE: AHV UND IV Was Erwerbstätige in die Erste Säule einzahlen, beziehen Rentner sozusagen zeitgleich. Die Rentenhöhe ist begrenzt. Um die Einzahlung braucht man sich nicht selbst zu kümmern, Angestellten wird der AHV- und IV-Beitrag direkt vom Lohn abgezogen. Versichert sind dabei die Invalidenrente, die Invalidenkinderrente, Hinterlassenenrente und die Waisenrente sowie für gewisse Konstellationen eine Hilflosenentschädigung. Für Alleinstehende gibt’s nur die Waisenrente – eine Konkubinatspartnerrente existiert nicht. ZWEITE SÄULE: BVG Im Gegensatz zur Ersten Säule handelt es sich bei der Beruflichen Vorsorge um ein Kapitaldeckungsverfahren, das heisst, jeder spart grundsätzlich für sich selber. Die Höhe der Altersrente entsteht durch die Höhe des Alterssparkapitals und des zur Anwendung kommenden Umwandlungssatzes. Die Berufliche Vorsorge wird durch den Arbeitgeber organisiert und durch ihn und den Arbeitnehmer finanziert. Um die Anlagen

selbst kümmert man sich nicht – das erledigt die Pensionskasse. Bei einigen Pensionskassen haben Versicherte allerdings die Möglichkeit, aus verschiedenen Anlagestrategien zu wählen (siehe Infobox rechts). DRITTE SÄULE Auch hier gilt: Jeder spart für sich selber, jedoch muss sich jeder selber um die Anlagen kümmern. Die Dritte Säule kann in zwei Untersäulen geteilt werden. Die Gebundene Vorsorge 3a wird vom Staat gefördert: Hier können Erwerbstätige mit einem Anschluss an die Pensionskasse die Einzahlung vom steuerbaren Einkommen abziehen. Der Freien Vorsorge (Säule 3b) sind keine eigentlichen Grenzen gesetzt. In der Säule 3b regelt das Erbrecht, wem im Todesfall welcher Anteil zusteht – und das sieht bei Alleinstehenden und Konkubinatspartnern ganz anders aus als bei Verheirateten. In der Dritten Säule ist der Sparprozess sehr lang und der frühe Vorsorgebeginn lohnt sich allein schon wegen des Zinseszinseffekts.

Smart Facts 1e: Vorsorge mit voller Kontrolle für Leute mit hohem Einkommen Bei vielen Schweizerinnen und Schweizern liegt der grösste Teil des Vermögens in der Pensionskasse. Dennoch verfügten sie für lange Zeit über kein Mitspracherecht betreffend der Anlagestrategie. Die Änderung kam 2006: Seitdem sind Vorsorgeeinrichtungen berechtigt, ihre Versicherten im überobligatorischen Bereich der beruflichen Vorsorge zwischen verschiedenen Anlagestrategien wählen lassen. Vorsorgende mit einem Jahreslohn von 126 900 Fr. und mehr können die Strategie für Lohnkomponenten oberhalb dieser Grenze selbst bestimmen – wenn ihre Kasse dies anbietet. Derartige Anlagen sind als «1e-Vorsorgepläne» bekannt, da sie sich auf den Artikel 1e der Verordnung über die berufliche Vorsorge (BVV 2) stützen, schreibt die «NZZ». Worin bestehen die Vorteile der Vorsorge 1e? Vor allem in der hohen Flexibilität, denn diese individuelle überobligatorische Vorsorgelösung ermöglicht es den Arbeitnehmenden, ihr Alterskapital eigenständig zu verwalten und das Vorsorgekapital entsprechend den eigenen Bedürfnissen und dem individuellen Risikoprofil anzulegen und zu investieren. Das ist auch für Arbeitgeber interessant, da für sie das Risiko vom entsprechenden versicherten Lohnanteil über CHF 126 900 wegfällt. Weitere Informationen sowie Beratung zu den Möglichkeiten der 1e-Vorsorgepläne finden Sie unter www.liberty-vorsorge.ch

STABILITÄT DANK DER DREI SÄULEN Das Schweizerische Drei-Säulen-System gilt als vorbildlich, gerade im Vergleich mit dem Ausland. Das kann man sich auch bildlich vorstellen: Ein Gebäude, das auf drei Säulen steht, steht stabil. Das System hat sich gerade deshalb bewährt, weil jede einzelne der drei Säulen ihre eigenen Vorteile hat und so die Unzulänglichkeiten der anderen kompensiert. So leistet die AHV einen Beitrag zur Existenzsicherung – leidet aber unter der zunehmenden Alterung der Gesamtbevölkerung. Die Demografieabhängigkeit dieser ersten Säule gleicht die zweite (Pensionskasse) teilweise aus. Dafür müssen allerdings gewisse Rahmenbedingungen neu definiert werden, wobei flankierende Massnahmen dafür sorgen, dass das Leistungsniveau erhalten bleibt. Die dritte Säule (private Vorsorge) schliesslich ergänzt die beiden ersten und dient primär dazu, sich freiwillig über das staatlich festgelegte Mass hinaus abzusichern.

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EINE P UBLIKATIO N VO N SMART MEDIA

8 Interview

«China ist das grösste Problem überhaupt» Dirk Müller, bekannt als Mr. DAX, spricht mit «Personal Finanance» über die Mutter aller Blasen, die Probleme Chinas und die Eurokrise. TEXT PATRICK HUNKELER FOTO ZVG

Dirk Müller, Sie haben der Börse ein dramatisches Jahr 2016 vorausgesagt. Hat sich Ihre These bisher bestätigt? Ja, es gab schon einige sehr heftige Bewegungen in den Märkten, und wir werden weiter eine sehr hohe Volatilität beobachten können. Ich gehe davon aus, dass diese eher grösser wird, als dass sie abnimmt. Da kommt mächtig etwas auf uns zu. Diese Situation kann ausser Rand und Band geraten, die Probleme werden grösser. Ob sich diese 2016 oder 2107 entsprechend entladen werden, kann niemand voraussagen, dazu bräuchte man eher einen Schamanen und nicht einen Börsenexperten. Sie gehen also davon aus, dass dies noch in diesem Jahr oder in nächsten Jahr passieren wird? «Sicher» ist an der Börse gar nichts. Wir wussten früh, dass das Wirtschaftsmodell der Sowjetunion Pleite gehen wird. Die Wirtschafts-Experten rechneten mit fünf Jahren bis zum Zusammenbruch. Dass die UDSSR dann aber weitere 40 Jahre Bestand haben sollte, konnte damals auch niemand voraussehen. Wie lange wir diesen Wahnsinn an den Märkten noch in die Zukunft ziehen können, ist offen. Aber es würde mich nicht wundern, wenn es innerhalb der nächsten zwei Jahre noch einmal heftig wird. Was sind die Hauptgründe dafür? Nun, wir haben ein Finanz- und Wirtschaftssystem, das an sich erst einmal gar nicht verkehrt ist, allerdings ein paar falsche Stellschrauben hat. Diese führen zu einer Entwicklung, die langfristig immer wieder einen grossen «Reset» erfordert. Da stehen wir relativ nahe davor. Wir haben eine extrem hohe Staats-Verschuldung – die lässt sich auch gar nicht mehr auffangen auf die Art

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und Weise, wie wir darangehen. Die Staaten könnten sich gar keine höheren Zinsen leisten. Aber die niedrigen Zinsen führen auch dazu, dass sich kein Risikopuffer aufbauen lässt. Die andauernden Notmassnahmen der Notenbanken haben nichts mit einem normalen Finanz- und Wirtschaftsleben zu tun.

Sie sprechen die Notenbanken an, die immer wieder neues Geld auf den Markt werfen. Warum tun die Banken das? Wir erleben zurzeit eine verrückte Situation. Salopp gesagt, sind die Notenbanken daran, mit dem Helikopter Geld abzuwerfen. Oder anders gesagt: zu verschenken. Wenn also Geld verschenkt wird, wissen wir, dass es eigentlich keinen Wert mehr hat. Die Notenbanken versorgen die Märkte mit immer mehr Geld, das führt zu der dramatischen Inflation – und zwar nicht an der Theke für die Konsumenten, sondern bei den Anleihen. Ein grosser Teil des Notenbankgeldes floss in diese Anleihen. Die Notenbanken schufen hier einen 100 Billionenmarkt mit lächerlich tiefen Zinsen. Und umgekehrt heisst das, dass die Preise oder Kurse für diese Anleihen lächerlich hoch sind. Hier ist also eine 100 Billionen-Blase entstanden. Sobald auch nur ein kleiner Teil dieses Geldes abgezogen wird oder dort raus muss, kommt es zu einer Hyperinflation der Sachwerte, welche dann auf andere Teile der Wirtschaft übergreift. Welche anderen Gefahren sehen Sie? China ist meiner Sicht nach das grösste Problemfeld überhaupt, die grösste Blase, welche die Weltwirtschaft je gesehen hat. Da ist die Tulpenmanie im Amsterdam des 17. Jahrhunderts nichts dagegen. Wir beobachten über 20 Jahre Wirtschaftsboom in China, ohne dass es zu einer Korrektur gekommen wäre. Dieser Boom führte zu

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drastischen Fehlentwicklungen: Autobahnen ins nirgendwo, zig moderne Flughäfen, von denen kein einziges Flugzeug abhebt, ganze Städte ohne Einwohner. Das ist ein Wahnsinn, den man sich nur leisten kann, wenn immer wieder neues Geld von internationalen Investoren eingeschossen wird. Die chinesischen Firmen sind mit 160 Prozent des BIP verschuldet. Das sind zum grossen Teil Zombie-Unternehmen, die keine Gewinne machen. Sie übertünchen ihre Verluste mit immer neuen Krediten. Das funktioniert wie ein riesiges Schneeballsystem.

Gibt es einen Ausweg für die chinesische Wirtschaft? Die chinesischen Währungsreserven von vier Billionen US Dollar haben innerhalb eines halben Jahres um fast 800 Milliarden abgenommen. Die grossen Investoren ziehen ihr Geld seit einiger Zeit ab und das führt in China zu dramatischen Problemen. Die Regierung versucht jetzt wieder Gegensteuer zu geben, indem sie die Kreditrichtlinien senkt und grosszügig – man spricht von bis zu einer Billion US Dollar – Investitionen in die Infrastruktur tätigt. Das kann sinnvoll sein, wenn es richtig gemacht wird. Ziel muss es sein, wirtschaftliche Ballungszentren besser miteinander zu verbinden und nicht Städte ins Nirgendwo zu bauen. Wie sieht es denn zurzeit in Europa aus. Ist die Eurokrise vorbei? Die Situation ist gefährlicher als 2008. Damals gab es nur die platzende Immobilienblase der USA. Heute stehen Europa und Asien vor viel grösseren Herausforderungen. Die EU steht vor der grössten Krise seit der Gründung: Der drohende Brexit, der Zusammenbruch der griechischen Wirtschaft steht kurz bevor, Spanien

hat nach Monaten keine Regierung – es kommt zu Neuwahlen, in Portugal sind die Marxisten mit an der Macht. Wir sehen wieder Grenzen, wo es eigentlich keine mehr gibt. Die Flüchtlingskrise ist längst nicht geklärt. Die Türkei befindet sich faktisch in einem Bürgerkrieg. Der Nahe Osten steht in Flammen und die Arabische Halbinsel kämpft mit dem tiefen Ölpreis. Ebenso die Russen, welche zusätzlich mit den Sanktionen des Westens kämpfen und in drei bewaffnete Konflikte involviert sind. Das sind also durchaus existenzielle Probleme, die vordergründig nichts miteinander zu tun haben, sich aber dennoch gegenseitig beeinflussen.

Was geschieht, wenn einer dieser Brandherde tatsächlich explodiert? Wenn aufgrund einer abkühlenden Wirtschaft zu viele faule Kredite platzen, denen kein ausreichender Risikopuffer gegenüber steht, kommt es wie 2008 zu einer Vertrauenskrise. Keiner weiss, wer als nächstes Pleite geht, man leiht sich gegenseitig kein Geld mehr. Es kommt zu einem Dominoeffekt. Alle wollen nur noch raus aus dem Markt und verkaufen, um ihren Verpflichtungen nachkommen zu können, was zu einem dramatischen Preiszerfall führen würde. Die Notenbanken würden wie 2008 massiv neues Geld drucken und alles aufkaufen, von Staatsanleihen über Unternehmensanleihen

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Bewährtes zerstören?


EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

Interview 9

Die Zukunft hat immer verschiedene Optionen. die mit zweistelligen Wachstumsraten und immer neuen tollen Dingen glänzt. Aber Apple wird mit einem Kursgewinn-Verhältnis zwischen zehn und zwölf Prozent bewertet, wie ein ganz normaler Industriekonzern. Die können noch Jahre immer wieder neue Modelle auf den Markt bringen und auch verkaufen. Ausser irgendjemand erfindet ein Gerät, dass das Smartphone überflüssig macht.

Welche anderen Firmen gehören zu Ihrem Portfolio? Da gibt es u.a. Unternehmen wie Mastercard, Wirecard oder Ingenico, welche extrem vom Trend «weg vom Bargeld» profitieren. Sie haben perfekte Bilanzen, gute Aussichten und tolle Geschichten. Die digitale Bezahlung ist ein riesiger Markt, es geht darum die besten Spieler auszuwählen. Hier kann man gut investieren.

Smart Facts Zur Person

bis hin zu Bankverbriefungen. Dieses frische Geld wird von den in die Not geratenen Firmen gebraucht, um laufende Kredite zu begleichen. Investoren ohne Probleme werden das billige Geld dazu nutzen, massiv in die dann billigen Aktien, Immobilien, Edelmetalle oder Rohstoffe zu investieren, was zu einer Preisexplosion in diesen Sektoren führen würde. Man spricht von einem Geysir-Effekt: Zuerst ein Einbruch und dann schiessen die Aktien in ungeahnte Höhen.

Dann werden vor allem die Reichen profitieren? Ja, exakt. Es würde eine massive Umverteilung der realen Assets geben von der breiten

Masse zu den wenigen, welche in dieser Situation liquide sind.

zukaufen. So habe ich insgesamt nichts verloren, aber unten sehr billig dazugekauft.

Ihr Aktienfonds «Dirk Müller Premium Aktien» steht fünf Prozent besser da, als der Benchmark. Was machen Sie besser, als andere Fondmanager? Meine Strategie hängt natürlich mit den vorher angesprochenen Problemen in der Wirtschafts-und Finanzwelt zusammen. Ich habe in die – aus meiner Sicht – besten Unternehmen investiert und sichere gleichzeitig das Depot gegen Kurseinbrüche ab, damit ich einen möglichen Schaden gegen unten ersetzt bekomme. Dann kann ich mit diesem Versicherungsgeld billige Aktien

Wie sieht denn der Plan B aus? Wenn ich über die 25 Jahre an der Börse etwas gelernt habe, dann ist es die Demut nicht zu wissen, was als nächstes kommt. Die Zukunft hat immer verschiedene Optionen. Natürlich habe ich eine gewisse Vorstellung von dem, was kommen kann. Aber es könnte eben auch anders sein, wie die möglichen China-Szenarien zeigen. Ich muss immer so investieren, dass ich – egal was kommt – nicht schlecht dastehe. Sollte ich mich irren und kommt es gar nicht zu diesem Einbruch, sondern die Aktien steigen weiter,

vielleicht sogar heftig, dann bin ich mit meinen sorgfältig ausgewählten Aktien schon dabei und profitiere davon.

Sie investieren in grosse, solide Firmen, welche über viel Eigenkapital verfügen. Wer gehört dazu und ist Apple auch dabei? Ja, Apple ist natürlich dabei. Obwohl viele Medien nach den letzten Quartalszahlen negativ über die Firma berichteten, dem Unternehmen wird mangelnde Innovationskraft vorgeworfen, bin ich überzeugt, dass Apple sehr gut dasteht. Die Analysten machen sich gegenseitig verrückt und ein Jahr später machen sie sich gegenseitig in die andere Richtung verrückt. Apple ist längst keine Innovationsfirma mehr,

Dirk Müller ist Finanzexperte, mehrfacher Spiegel-Bestseller Autor, Politikberater, Vortragsredner, Gründer des Finanzinformationsdienstleisters Finanzethos GmbH mit dem Markenkern Cashkurs. com. Er gilt als «Dolmetscher zwischen den Finanzmärkten und den Menschen ausserhalb der Börse». Sein Weg an der Börse begann 1992, wo er als amtlich vereidigter Kursmakler tätig war. Heute zählt er zu den bekanntesten Börsenexperten Deutschlands, woher auch sein von den Medien vergebener Spitzname «Mr. DAX» rührt. Als Senator der Wirtschaft Deutschland und Chairman «FairFinance» des Diplomatic Councils berät er in nationalen und internationalen politischen Angelegenheiten.Dirk Müller setzt sich für die Förderung der Aktienkultur in Deutschland ein und unterstützt diese mit einem eigenen Fonds zum Vermögensaufbau (Dirk Müller Premium Aktien).

Die Service Public-Initiative gefährdet: - den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur von SBB, Swisscom und Post - Einnahmen von Gemeinden, Kantonen und Bund in Millionenhöhe - Investitionen in die Infrastruktur der Rand- und Berggebiete

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Deshalb am 5. Juni: Schädliche Service PublicInitiative

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10 Sparen und Anlegen

Hat das Sparschwein ausgedient? Die Sparsamkeit ist eine urschweizerische Tugend. Und eine, die sich traditionellerweise auch stets ausgezahlt hat. Doch aufgrund des derzeitigen schlechten Zinsniveaus stellen sich immer mehr Menschen die berechtigte Frage, ob sie weiterhin sparen oder ihr Geld lieber anderweitig anlegen sollen. Eine Orientierung. TEXT SMA

«Sparen ist Verdienen.» Dieses Sprichwort aus dem deutschen Raum hat in der jüngeren Vergangenheit deutlich an Wahrheitsgehalt eingebüsst. Denn die Realität

präsentiert sich heute anders: Wer spart, sein Geld also klassisch auf einem Sparkonto anlegt, erhält keine oder kaum mehr Rendite. Und obschon viele «normale» Sparerinnen und Sparer nicht direkt von der Negativzinspolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) tangiert werden, ist der Unmut ob Null-Prozent-Renditen verständlich (mehr zum Vorgehen der SNB finden Sie auf Seite 2). Um das eigene Vermögen vor einem potenziellen Wertverfall zu schützen, setzen Sparer vermehrt wieder auf Bargeld. Das zeigen etwa Recherchen der «Welt»: Aufgrund der schlechten Zinslage sowie dem generell fehlenden Vertrauen in Banken würde vermehrt wieder Bargeld abgehoben und daheim gebunkert. Finanzexperten schlagen hierbei aber Alarm. Denn wer im übertragenen Sinne «Geld unter die Matratze» legt, gehe ein massives Verlustrisiko ein. Schliesslich sei das eigene Vermö-

gen auf dem Bankkonto noch immer immens viel sicherer als in den eigenen vier Wänden. Es ist denn auch vor allem die Sicherheit, die nach wie vor für das klassische Sparen spricht: Das Vermögen mehrt sich zwar nicht oder kaum, es verkleinert sich aber auch nicht – solange die Banken die Negativzinsen nicht an ihre Kunden weitergeben. KEIN SPIEL OHNE RISIKO Wie sehen nun die Alternativen aus? Worin soll man anlegen? Möglichkeiten bestehen viele. Eine derzeit sehr beliebte Option ist die Immobilie als Wertanlage (mehr dazu auf Seite 13). Und natürlich ist und bleibt der Aktienhandel eine potenziell renditestarke Option. Nicht zuletzt bringen die Online-Trading-Angebote der Finanzinstitute (siehe Seite 5) die Märkte direkt auf den heimischen Computer – entsprechendes Fachwissen vorausgesetzt.

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Hat das klassische Sparen also ausgedient? Finanzexperten verneinen, denn die Finanzinstitute reagieren auf die Problematik mit neuen Services. Banken bieten zum Beispiel Hybridmodelle an, bei denen Sparguthaben mit Aktienportfolios kombiniert werden können. Ein Anbieter dieses Modells ist beispielsweise die Bank Coop. Deren Angebot «Sparinvest Plus» stellt eine attraktive Anlage dar. Das Geld wird zu 50 Prozent als Sparguthaben zu einem Vorzugszins für ein Jahr verzinst, die anderen 50 Prozent werden in Anlagefonds angelegt und bieten so zusätzliche Renditechancen. Das Angebot richtet sich an Privatpersonen. Grundsätzlich bieten solche Modelle das Beste aus zwei Welten. Natürlich sind sie aber nicht risikolos, demensprechend ist es entscheidend, dass Interessenten im Rahmen eines eingehenden

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EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

Märkte 11

ETF – einfach, transparent und flexibel

Indexfonds, die heute oft die Form von «Exchange Traded Funds» annehmen, sind seit Jahrzehnten etablierte Anlageinstrumente für professionelle und private Investoren. Sie ermöglichen es, kostengünstig und breit diversifiziert in den Wertpapiermarkt zu investieren. TEXT PATRICK HUNKELER

ETFs (Exchange Traded Funds – Deutsch: börsengehandelte Indexfonds) sind passiv verwaltete Indexfonds, die an der Börse gehandelt werden. Das Fondsmanagement investiert das Fondsvermögen nicht auf der Basis eigener Meinungen und Analysen, sondern versucht die Wertentwicklung einer vorab definierten Benchmark in Form eines Finanzindizes abzubilden. Dies können Aktien-, Geldmarkt-, Obligationen-, Immobilien-, Hedge Funds-, Währungs- oder Rohstoffindizes sein. In seiner ursprünglichen Bedeutung umfasst der Begriff sowohl die aktiv als auch die passiv gemanagten börsengehandelten Fonds. «Letztere bilden immer die Wertentwicklung eines Basisindexes ab, was sie vermeintlich billiger macht», sagt Markus Fuchs von der Swiss Funds & Asset Management Association SFAMA. Durch eine direkte Anlage in die im Index enthaltenen Wertpapiere erreichen ETF-Anbieter, dass die Wertentwicklung des Fonds nur minimal von der des Basisindexes abweicht. Dabei ist das Ziel von passiv gemanagten ETFs, den Vergleichsindex abzubilden. Ziel aktiv gemanagter Produkte ist es hingegen, den Index zu schlagen. Der erste ETF wurde in Europa erst im Jahr 2000 lanciert. Erst die neue Fondsrichtlinie

UCITS von 2005 machte es möglich, solche Indexfonds in grösserem Umfang zu lancieren. Im Vordergrund stand dabei die Absicht, Indexfonds «handelbar» zu machen. Stark gestiegen sind die Volumen erst nach 2010. AUFSCHWUNG NACH DER KRISE ETFs seien erst nach dem dem Ausbruch der Finanz- und Schuldenkrise 2008/09 richtig aufgekommen, sagt Markus Fuchs. «Damals hat man die Hedge Fonds für die Krise verantwortlich gemacht.» Sie seien zu teuer, nicht transparent und illiquid. «Genau diese drei Argumente wurden von der ETF-Branche aufgenommen: Wir sind transparent, denn wir bilden den Index ab. Wir sind billig und wir sind liquid, weil jederzeit handelbar.» Als Investor muss man sich bewusst sein, dass der Erfolg der letzten Jahre vor allem mit dem guten Börsenumfeld zu tun hat. Markus Fuchs meint: «ETFs hatten in den letzten Jahren fast nur positive Schlagzeilen. Sollte es aber wieder zu einer Krise kommen, ist es gut möglich, dass die aktiv gemanagten Fonds bessere Renditen erzielen.» Mit einem ETF sei man dem Markt – in guten wie in schlechten Zeiten – komplett ausgesetzt. VORTEILE VON ETFS • TIEFE KOSTEN ETFs weisen im Vergleich zu klassischen Fonds deutlich tiefere Kosten auf. Beim Kauf und Verkauf eines ETFs an der Börse fallen wie bei einer Aktie bankübliche Gebühren an. Diese Transaktionskosten sind aber eher tief. Aufgrund des passiven Managementstils sind auch die Verwaltungskosten deutlich tiefer als bei klassischen Anlagefonds. Da beim klassischen Fondsmanagement eine Mehrrendite gegenüber dem Vergleichsindex erzielt werden soll, sind aufwendigere Analysen notwendig,

was zu höheren Kosten führt. «Zudem gibt es bei ETFs keine Retrozessionen», sagt Markus Fuchs und ergänzt, dass der Wegfall dieser Vertriebsentschädigungen einen Grossteil der Preisdifferenz erkläre. • BESSERE PERFORMANCE Laut Studien erzielen zwei Drittel der ETFs langfristig eine bessere Performance als aktive Anlagefonds, weil bei einem ETF die Indexrendite abzüglich der Kosten erreicht wird. Da die Kosten bei ETFs tief sind, bleibe unter dem Strich mehr übrig. «Tendenziell mag das stimmen, aber es ist schwierig solche Produkte wirklich zu vergleichen», sagt der Experte der SFAMA dazu. «Wer hierbei die wirklich besseren Karten hat – aktive oder passive Produkte – wird man sehen. Die beiden Produktkategorien sollten aber nicht als Gegenpole in einer Entweder-Oder-Perspektive betrachtet werden, die Kombination von aktiven und passiven Anlagen im Portfolio wird längerfristig die bessere Performance bringen. Denn die Werthaltigkeit des aktiven Managements nur auf die Kostenfrage zu reduzieren, greift eindeutig zu kurz.» • HOHE TRANSPARENZ ETFs sind transparent. Alle notwendigen Informationen, wie Fonds-Zusammensetzung, Nettoinventarwert, Geld-/Briefkurse, Volumina usw. können jederzeit online abgerufen werden. Klassische Fonds möchten die Zusammensetzung ihres Portfolios geheim halten, darum veröffentlichen sie in der Regel nur, wie gesetzlich vorgeschrieben, halbjährlich Zahlen. Die genaue Zusammensetzung des ETF-Vermögens kann immer im Detail eingesehen werden.

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• HOHE FLEXIBILITÄT UND LIQUIDITÄT Die Liquidität ist ein weiterer Vorteil für börsengehandelte Indexfonds. Im täglichen Börsenhandel wird im Sekundärmarkt Liquidität generiert. Ergänzt wird der Sekundärmarkt durch den sogenannten Creation-Redemption-Prozess. ETFs lassen sich flexibel wie Aktien während den Handelszeiten der Börse kaufen und verkaufen. Die Investoren können schneller auf sich verändernde Marktsituationen reagieren. Jeder ETF-Anbieter benötigt mindestens einen Market Maker, der für die nötige Liquidität im Handel mit ihren ETFs sorgt. • BREITE DIVERSIFIKATION ETFs erlauben schon bei einer einzigen Transaktion eine angemessene Diversifikation. Durch die Anlage in einem ganzen Wertpapierkorb in Form eines Indexes profitiert der Investor automatisch von einer guten Verteilung des Risikos und von tiefen Transaktionskosten. So kann ein Anleger, anstatt jeden SMI-Titel einzeln zu kaufen, in einer Transaktion den ETF auf den Swiss Market Index erwerben. • SICHERHEIT UND ANLEGERSCHUTZ Rechtlich gesehen sind ETFs Anlagefonds und geniessen daher den gesetzlich verankerten Anlegerschutz. Das «Bundesgesetz über kollektive Kapitalanlagen» (KAG) hält fest, dass ETF-Vermögen bei einem Insolvenzfall des ETF-Herausgebers zugunsten der Anleger geschützt ist. NACHTEILE ETF • ALLGEMEINES MARKTRISIKO Bestimmte politische oder gesellschaftliche Ereignisse können schwere Auswirkungen

auf den Markt haben und sogar den gesamten Aktienmarkt einbrechen lassen. In diesem Fall verliert man als ETF-Besitzer genau so viel, wie die abgebildete Benchmark sinkt. • SPEZIELLES MARKTRISIKO Neben dem allgemeinen Marktrisiko beeinflussen auch spezielle Marktrisiken die Wertentwicklung. Mit einer ETF-Anlage investiert man in einen bestimmten Index oder einen bestimmten Markt. Wenn durch spezielle, individuell auf diesen Markt wirkende Veränderungen eintreten, so wirkt eine solche Neuentwicklung auch auf ETFs. Spezielle oder auch individuelle Marktrisiken können sein: negative Entwicklung/Nachrichten bei einem bedeutenden Marktteilnehmer, Managementwechsel, Änderung spezieller Gesetze oder Rahmenbedingungen. • WECHSELKURSRISIKO Das altbekannte Wechselkursrisiko besteht auch bei ETFs. Es kann aber auch eine Chance sein. Währungsschwankungen wirken sich aus, wenn man einen ETF in einer anderen Währung kauft oder wenn der Index in einer anderen Währung als in Schweizer Franken berechnet wird. Das Währungsrisiko lässt sich heute einfach absichern. Markus Fuchs empfiehlt: «Wer in fremden Währungen investiert, sollte diese Möglichkeit unbedingt nutzen.» • TRACKINGRISIKO Es gibt natürlich keine Garantie, dass bei einem ETF das Anlageziel 1:1 erreicht wird. Besonders ETFs, die auf Sampling-Strategien setzen können grössere Abweichungen vom Index aufweisen, weil nicht alle im Index enthaltenen Titel im ETF zu finden sind.


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12 Finanzen

Anlegen: Wissen ist Geld Wer eine massgeschneiderte Vermögensstrategie aufbauen will, muss die Vor- und Nachteile der verschiedenen Anlagemöglichkeiten kennen. TEXT PATRICK HUNKELER

Die Folgen der Euro- und Schuldenkrise beeinflussen auch die Schweiz. Die seit Jahren rekordtiefen Zinsen führten zu einem Bauboom und erfreuen die Hypothekar-Schuldner. Das inländische Zinsniveau für Sparkonten befindet sich weiterhin im Keller. Nur gerade für Jugend- oder Aktionärskonten gibt es zurzeit einen Zins, der über 0,1 Prozent liegt. Diejenigen Anleger, welche mit festverzinslichen Anlagen – also Obligationen oder Festgeld – ein regelmässiges Einkommen erzielen wollen, habe keine interessanten Anlagemöglichkeiten. Entweder ist die Qualität der Papiere ungenügend oder die Rendite ist zu tief. Zieht man bei inländischen, qualitativ guten Obligationen die Steuern auf den Zinserträgen und die Teuerung ab, können unter dem Strich gar Verluste resultieren. Bei den früher so beliebten Kassenobligationen sieht es ebenso düster aus. Wer zwei Prozent Zins herausholen will, muss sich für ganze zehn Jahre binden. Wer höhere Renditen erwartet, muss ein grösseres Risiko eingehen. Doch das bedeutet nicht automatisch höhere Erträge. Bei höher verzinslichen Fremdwährungsobligationen ging die Rechnung in der Vergangenheit nicht immer auf, wie die südeuropäischen

Bonds gezeigt haben. Als Privatanleger sollte man eine weiten Bogen um hochverzinsliche ausländische Anleihen machen, ausser man sichert sich gegen die Währungsrisiken konsequent ab. FIRMENOBLIGATIONEN SIND SICHERER ALS STAATSOBLIGATIONEN Eine Alternative sind Obligationen erfolgreicher und solider Unternehmen, denn sie verfügen meist über ein sehr hohes Eigenkapital. Sie verfügen über so viel Cash, wie seit fünfzig Jahren nicht mehr. Mit Wandelobligationen, das sind Obligationen, die in Aktien umgewandelt werden können, aber nicht müssen, gibt es ein Instrument, welches die Vorteile von Aktien und Bonds vereinigt. Solche Anleihen bieten vor allem dank dem sogenannten Bond-Floor bei sinkenden Märkten einen guten Schutz. Der Wert der Wandelanleihe ohne Wandelrecht fällt theoretisch nicht unter den Ausgabepreis. Sie bieten zudem bei steigenden Zinsen sowie bei einer Inflation optimalen Schutz. DIE VORSORGE 3A IST SICHER, HAT ABER EINE TIEFE RENDITE Wer auf Sicherheit bedacht ist, sollte einen Teil seines Vermögens in ein Vorsorgekonto 3a einzahlen. Hier liegen bestenfalls 1 Prozent Zins drin. Der Höchstbetrag, welcher pro Jahr eingezahlt werden kann, ist auf 6768 Franken festgelegt. Diese können bei den Steuern beim Einkommen abgezogen werden. Selbständig-Erwerbende dürfen jährlich 33'840 Franken einbezahlen. Der Bezug dieses Geld ist aber frühestens ab sechzig Jahren möglich.

MEHR RENDITE MIT AKTIEN Anleger, die nach guter Rendite suchen, tun dies besser mit Aktien, Wandelobligationen oder Immobilien. Vor allen an Aktien führt trotz der Baisse zum Anfang vom Jahr langfristig kein Weg vorbei. Aktien schneiden auf lange Sicht besser ab als alle anderen Anlagemöglichkeiten. Das wurde in diversen Studien ermittelt. Nimmt man den Swiss Market Index - der die zwanzig grössten, börsenkotierten Schweizer Unternehmen umfasst - als Richtschnur, wurden aus einem im Jahr 1988 investierten Franken bis heute rund 4.20 Franken. Je länger der Anlagehorizont, desto stärker sinkt das Risiko. Wer bei der Vorsorge auf das langfristige Anlageinstrument verzichtet, handelt geradezu fahrlässig. Denn ob ein Kapital von 100'000 Franken mit einer durchschnittlichen Rendite von einem anstatt sechs Prozent angelegt wird, ergibt nach zwanzig Jahren einen Unterschied von fast 200'000 Franken. WIE SOLL MAN IN AKTIEN INVESTIEREN - IN EINZELTITEL ODER IN AKTIV VERWALTETE FONDS? Auf den ersten Blick scheint klar, wer sein Geld in die richtigen Aktien investiert, erzielt die höchsten Renditen. Aktien mit hohen und regelmässigen Dividenden, welche bis zu sieben Prozent Rendite bringen, sind zurzeit besonders attraktiv. An der Schweizer Börse gibt es Titel (Kudelski 4800%, Galenica, 2300%, Sonova 2160%), die seit der Lancierung des SMI vierstellig stiegen. Doch auf der anderen Seite mussten grosse Titel erhebliche Einbussen

verkraften oder sogar Insolvenz anmelden. Aber aufgepasst, wer nur auf ein paar Titel setzt, geht häufig ein zu grosses Risiko ein. Man sollte breit diversifizieren, damit man über einen guten Mix von soliden und riskanteren Aktien verfügt. Dazu bieten sich natürlich auch diverse Fonds, Obligationen, Edelmetalle oder auch Immobilen-Fonds als Anlageinstrumente an. Am einfachsten ist der Kauf eines vorfabrizierten Strategie-Fonds. Zu beachten gilt, dass über eine Frist von zehn Jahren lediglich 20 Prozent der aktiv verwalteten Fonds ihren jeweiligen Referenzindex schlagen.

Das Problem der Selektion stellt sich sich also nicht nur bei den Einzeltiteln, sondern auch bei aktiv gemanagten Fonds. ETFS - DIE NEUE WUNDERWAFFE? Zurzeit sind ETFs in aller Munde. Indexfonds, heute oft in der Form von Exchange Traded Funds, sind seit Jahrzehnten etablierte Anlageinstrumente für professionelle und private Investoren. Sie ermöglichen kostengünstig und breit diversifiziert in den Wertpapiermarkt zu investieren. Lesen Sie mehr zu ETFs auf Seite 11

Smart anlegen: So klappt es • Den vollen Betrag in die Säule 3a einzahlen. Der Rest des als Sicherheitspolster dienenden Kapitals sollte auf ein Sparkonto oder in Kassen- und Bundesobligationen bleiben. • Private Investoren sollten Fremdwährungsobligationen meiden. Ausser man sichert das Fremdwährungsrisiko konsequent ab. • Wer nach hoher Rendite sucht, der sollte in Aktien, Wandelobligationen oder Immobilien investieren • Nur so viel Kapital in Aktien stecken, dass man die Aktien nicht in einer Talsohle verkaufen muss. • Wer in Anlagefonds investiert, diversifiziert stark in verschiedene Titel. Zudem bestehen klare gesetzliche Richtlinien zum Anlegerschutz, Gleichbehandlung, Bewertung und Transparenz. Fonds gilt es sorgfältig auszuwählen, nicht alle schlagen den Markt. • Sich frei von Zyklen machen, regelmässig und diversifiziert anlegen.

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Immobilien 13

Damit sich der Traum vom Eigenheim erfüllt Viele Menschen wollen irgendwann ein Eigenheim besitzen. Doch wer vom Mieter zum Eigentümer wird, muss sich gut vorbereiten. TEXT SMA

Sie hatten sich sofort verliebt. Der Eingangsbereich mit seinen hohen Decken, das helle Wohnzimmer mit der Fensterfront sowie das Badezimmer mit freistehender Dusche – es stimmte einfach alles. Nur: Das Haus gab es nur auf Plänen und Skizzen. Und Experten wissen: Der Weg vom Plan zum fertigen Haus ist lang und kann viele Enttäuschungen mit sich bringen. Fachleute, etwa vom Hauseigentümerverband, wissen, worauf es ankommt, wenn gebaut wird. Wichtigste Frage: Wer setzt die Pläne um, wer ist am Projekt ausführend beteiligt? Hat man es mit einem seriösen Anbieter zu tun, geht es um die Details. Ganz besonders grosse Aufmerksamkeit sollten künftige Hausbesitzer den Kaufverträgen widmen.

Hier gilt es, jeden einzelnen Punkt genau anzuschauen. Und: Sie sollten jedes Detail schwarz auf weiss festhalten, betonen Immobilienberater. Das heisst, dass im Dokument alles aufgelistet werden sollte, was die Käufer wollen. Das kann bis hin zu den Geräten in der Küche gehen. Je detaillierter, desto besser. Denn wer nur grobe Eckpunkte definiert, läuft Gefahr, unangenehme Überraschungen zu erleben.

ZWEI MILLIONEN SIND NICHT GLEICH ZWEI MILLIONEN Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Zürcher Paar kaufte für knapp zwei Millionen Franken eine Wohnung in der Agglomeration der Limmatstadt. Vor der Bauabnahme hatten die beiden dann eine Mängelliste von über 100 Seiten zusammengefasst. Da wurde vorher nicht genau definiert, was das Paar wünscht. Darum wurde jede Abweichung letztlich als Mangel empfunden. Man sollte zudem auch nichts als gegeben oder logisch betrachten. Manche Kunden denken, für zwei Millionen Franken sollte alles inbegriffen sein – der Baumeister sieht das aber ganz anders.

Wer ein Eigenheim bauen will, kommt auch nicht darum herum, ein realistisches Budget aufzustellen. Und realistisch bedeutet generell: pessimistisch. Denn die Erfahrungen zeigen, dass Bauprojekte meist teurer werden, also gedacht. Architekten setzen aus diesem Grund bei ihrer Kostenschätzung eine Bandbreite fest. Bei Projektbeginn liegt diese Spanne bei plus/minus 25 Prozent und wird dann laufend angepasst. Man sollte die 25 Prozent immer dazurechnen, empfehlen Berater. Dann sei man auf der sicheren Seite. Ein anderer Anfängerfehler: Die Preise, die Architekten kalkulieren, sind meist ohne Mehrwertsteuer berechnet. Das sollten Bauherren unbedingt im Hinterkopf behalten. Wer eine bestehende Liegenschaft kauft, kann sich viele der genannten Probleme ersparen. Doch auch in diesem Fall sollte man aufpassen. Wer eine gebrauchte Immobilie kauft, tut gut daran, bei einer Vorabnahme ein Protokoll zu erstellen und Fotos zu schiessen. Wenn durch den Auszug der Vorbesitzer dann beispielsweise Schäden entstehen, kann man dies gegenüber der anderen Partei geltend machen.

Smart Facts Immobilien an Toplage – eine interessante Anlage Immobilien eignen sich generell als stabile und attraktive Wertanlage. Das gilt insbesondere für hochwertige Objekte. Der Wert einer Immobilie hängt von zahlreichen Faktoren ab, unter anderem dem Ausbaustandard, der Energieeffizienz, der Lage und der Erschliessung des Standortes mit dem öffentlichen Verkehr. Ein Beispiel für hochwertige Wohnobjekte stellt der Mobimo Tower in Zürich dar. Dieser steht in Zürich West, dem spannendsten Quartier, das Zürich im Moment zu bieten hat. Der ehemals industrialisierte Kreis 5 verändert sich wie kein anderes Gebiet in der Limmatstadt und verleiht ihr ein neues Gesicht. Schrittweise entsteht ein attraktiver, urbaner Stadtteil, der seiner Geschichte gebührenden Respekt erweist. Den Bewohnern des Mobimo Towers liegt das Nightlife von Zürich zu Füssen. Zahlreiche der angesagtesten Clubs und Restaurants Zürichs befinden sich wenige Gehminuten entfernt. Die 53 Wohnungen bringen ihre Bewohner 80 Meter über den Alltag und sind in ihrer räumlichen Geste elegant und grosszügig gestaltet. Alle Wohnungen haben eines gemeinsam: Sie bieten eine einmalige Aussicht über die Stadt und sind in einem Konzept angelegt, das alle Räume fliessend mit einander verbindet. Weitere Informationen unter www.mobimotower.ch

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14 Wohnen

Hypothekarzinsen weiter im Rekordtief Wer an ein Eigenheim denkt, sollte die Gunst der Stunde nutzen. Die Hypothekarzinsen sind nahe am Rekordtief vom Januar 2014. Der von Comparis ermittelte Durchschnittszins der Schweizer Hypotheken-Anbieter für eine fünfjährige Festhypothek beträgt per Mitte Mai nur 1.17 Prozent. Nun heisst es handeln. TEXT PATRICK HUNKELER

Schaut man sich die Geschichte des Hypothekarzinses in der Schweiz über die letzten Jahre an, so herrschen wahrlich fantastische Zeiten für Immobilienkäufer und Einfamilienhausbesitzer. Die fünfjährige Festhypothek gehört, über die letzten 15 Jahre betrachtet, zu den am häufigsten abgeschlossenen Laufzeiten bei Hypothekarnehmern. Diese fünfjährige Festhypothek kostete in diesem Zeitraum durchschnittlich ca. 4.1 Prozent. Heute stehen wir bei 1.17 Prozent. Die Zinsbelastung ist also historisch tief. Der Zins für eine Liborhypothek betrug in diesem Zeitraum durchschnittlich 2.1% Prozent. Die Attraktivität der Liborhypothek hat klar nachgelassen, weil 2011 und 2012 praktisch alle Finanzinstitute in der Schweiz die Marge (auch auf bestehenden Verträgen) erhöht haben – teilweise markant. Die Er-

höhungen werden mit den neu auferlegten, höheren Eigenmittelvorschriften nach Basel III begründet. Bei solch tiefen Zinsen sind längere Festhypotheken klar kürzeren Festhypotheken vorzuziehen. Liborhypotheken waren über die letzten 15 Jahre betrachtet zwar deutlich günstiger als mittelfristige Festhypotheken. Im aktuellen Umfeld ist allerdings der Abstand der Liborhypothek zu den Festhypotheken derart gering geworden, dass eine Liborhypothek vor allem dann gewählt wird, wenn man sich eine gewisse Flexibilität bei der Hypothek wünscht. LANGJÄHRIGER BOOM IM IMMOBILIENMARKT Die tiefen Zinsen haben natürlich zu einem Boom auf dem Immobilienmarkt geführt. Weil ein Kauf wegen der niedrigen Zinsen oft günstiger ist als Mieten, überlegen immer mehr Schweizer ebenfalls eine Immobilie zu erwerben. Die Preise für Einfamilienhäuser verteuerten sich seit der Jahrtausendwende im Landesmittel um rund 60 Prozent, bei den Eigentumswohnungen kam es fast zu einer Verdoppelung der Preise. In besonders stark erhitzten Gegenden rund um den Genfersee, haben sich die Wohnungspreise praktisch verdreifacht. Natürlich sind nicht nur die tiefen Zinsen der letzten Jahre dafür verantwortlich. Nach 16, auch von der starken Zuwanderung genährten, Boom-Jahren erwartet man für das laufende Jahr nur noch einen moderaten Preisanstieg. Was aber festzustellen ist:

Die Entwicklung der Immobilienpreise hat sich von der Entwicklung der Einkommen und der Wirtschaftsleistung abgekoppelt. Wohnungen und Häuser sind im Verhältnis zu den erwähnten Faktoren zu teuer geworden. Sie sind nur wegen der abnormal niedrigen Zinsen für Käufer überhaupt noch attraktiv. Kommt es zu einer Abkühlung auf dem Immobilienmarkt, geschieht dies selten behutsam. Wir erinnern uns nur ungerne an die Immobilienkrise der Amerikaner, Iren oder Spanier. Auch die Schweiz hat Ende der 80er-Jahre negative Erfahrungen mit dem Ende eines Immobilienbooms gemacht. Ausgelöst hat die damalige Krise die Schweizer Nationalbank, weil sie bei hoher Inflationsrate das Liquiditätsangebot zu schnell verringert hat. Der Hypothekarzins erhöhte sich zwischen 1988 und 1990 von fünf Prozent auf acht Prozent. Die damalige Krise zwang mehr als die Hälfte der ursprünglich rund 180 Regionalbanken in die Knie. Sie mussten ihre Schalter schliessen oder wurden übernommen. Rund 42 Milliarden Franken an Krediten mussten damals von den Banken abgeschrieben werden, etwa 8,5 Prozent des gesamten Kreditvolumens. Eine längere Rezession mit hoher Arbeitslosigkeit erfasste das Land. DIE BANKEN SIND TROTZ TIEFER ZINSEN VORSICHTIG BEI DER KREDITVERGABE Dank der verantwortungsvolleren Kreditvergabe ist die Situation heute eine

andere als Ende der 80er-Jahre. Heute verlangen Banken mindestens 20 Prozent Eigenkapital. Dazu sollte vom Schuldner auch eine Zinslast von 5 Prozent gestemmt werden können. Damals wurde der Markt durch Spekulanten angeheizt. Diese mussten bei Erhöhung des Zinses massenhaft Immobilien abstossen, was zu einem dramatischen Preiszerfall führte. Viele der Eigenheimbesitzer, die den damals üblichen variablen Hypotheken direkt dem Markt ausgesetzt waren, schafften es nur mit Mühe, die Krise auszusitzen. Heute stehen die Schuldner viel besser da. Über 80 Prozent aller Hypothekarkredite sind fest angebunden, die Kunden haben sich also abgesichert. Aber wie werden sich die Zinsen weiterentwickeln? Diese Frage gehört zu den meistgestellten Fragen der an einer Hypothek interessierten Kunden. Vergleicht man die Prognosen der Experten aus der Vergangenheit mit der effektiven Entwicklung der Zinsen, muss man festzustellen, dass sich solche Prognosen nicht immer bewahrheiten. Aber es darf davon ausgegangen werden, dass die Nationalbank ihrer Linie treu bleibt und höchstens eine moderate Zinserhöhung in Betracht zieht. Natürlich trifft die Nationalbank ihre Entscheidungen auch mit Blick auf andere Notenbanken. Weder die EZB noch die Federal Bank in den Vereinigten Staaten haben grossen Handlungsspielraum, wollen sie nicht das zaghafte Wirtschaftswachstum abbremsen.

3 Fragen an den CEO von Hypoguide Mit Hypoguide haben Sie das erste Portal für Online-Hypotheken lanciert. Wie kamen Sie auf diese Idee und was hat Sie dazu bewogen? Mathias Joss: Kunden fragen für die Finanzierung von Wohneigentum meist mehrere Banken und Versicherungen an; dies ist weder für den Kunden noch für die Bank/ Versicherung effizient. Hypoguide begegnen diesem Sachverhalt mit einer für beide Seiten optimalen Lösung. Dadurch können dem Kunden noch attraktivere Konditionen angeboten werden. Welche Entwicklung erwarten Sie für die Hypothekarzinsen in den kommenden Monaten? Festhypotheken mit Laufzeiten von bis zu 5 Jahren können bei uns aktuell zwischen 0.70-0.85% abgeschlossen werden. Damit ist der Boden unserer Meinung nach erreicht. 10-jährige Festhypotheken könnten hingegen noch etwas fallen und schon bald unter 1% abgeschlossen werden. Wie kann ein Kunde von Ihren tiefen Zinssätzen profitieren? In dem er entweder sein persönliches Angebot auf unserer Website www.hypoguide.ch berechnet oder sich mit einem unserer Finanzierungsexperten unter der gratis Service Line 0800 151 151 über seine Finanzierung unterhält.

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Pensionskassen sind bei Hypotheken eine gute Alternative Der kurze Vergleich zeigt: Eine Hypothek einer Pensionskasse kann eine gute Alternative sein. Wer diese Vorteile nutzen möchte, insbesondere bei der Erneuerung von ablaufenden Festhypotheken, sollte also auch ein Angebot von einer Pensionskasse einholen.

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4 ½ u. 5 ½ Zi. Terrassenwohnungen in 8135 Langnau am Albis Michael Knecht +41 44 804 34 34 Preis ab CHF 1‘720‘000.Bezug ab Sommer 2017

Forch-Küsnacht

Forch-Maur

Sorry, „leider“

Langnau a.A.

Meilen Männedorf

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Wolfhausen

6 ½ Zi. Reihen-Einfamilienhäuser in 8427 Teufen-Freienstein Ramona Schiesser +41 44t!316 13 21 heiten verkauf Einab allePreis CHF 895‘000.Bezug ab Winter 2016/17 www.colina.ch

4 ½ Zi. Eigentumswohnungen in 8143 Stallikon Christina Peter +41 44 316 13 02 Preis ab CHF 774‘200.Bezug ab Sommer 2016 www.zuerikon.ch

2 ½ - 5 ½ Zi. Eigentumswohnungen in 8127 Forch-Maur Ramona Schiesser +41 44 316 13 21 Preis ab CHF 590‘000.Bezug ab Herbst 2017 www.amena-forch.ch 5 ½ Zi. Einfamilienhaus in 8953 Dietikon Rolf Flacher +41 52 338 07 09 “ alle Einheiten Sor Preisry, ab„lei CHFder 1‘345‘000.Bezug ab Juni 2016 www.rebberg-dietikon.ch

3 ½ u. 4 ½ Zi. Wohnungen, DEFH in 8306 Brüttisellen Rolf Flacher +41 52 338 07 09 Preis ab CHF 750‘000.Bezug ab Sommer 2017 www.lindenbuck.ch

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verkauft!

2 ½ - 4 ½ Zi. Mietwohnungen in 8706 Meilen Ramona Schiesser +41 44 316 13 21 Miete ab CHF 1‘640.-p./Mt. exkl. NK Bezug ab September 2016 www.haltenstrasse.ch

4 ½ Zi. Eigentumswohnungen in 8143 Stallikon Christina Peter +41 44 316 13 02 Preis ab CHF 785‘000.Bezug ab Sommer 2016 www.timberpark.ch

3 ½ - 5 ½ Zi. Eigentumswohnungen in 8181 Höri Ramona Schiesser +41 44 316 13 21 Preis auf Anfrage Bezug auf Anfrage www.soonbylepa.ch

6 ½ Zi. Einfamilienhäuser in 8192 Zweidlen-Station Christina Peter +41 44 316 13 02 Preis ab CHF 955‘000.Bezug ab Winter 2017/18 www.terraverde-zweidlen.ch

4 ½ - 5 ½ Zi. Terrassenwohnungen in 8610 Uster Christina Peter +41 44 316 13 02 Preis ab CHF 1‘550‘000.Bezug ab Winter 2017/18 www.schwizerberg.ch

2 ½ - 5 ½ Zi. Eigentumswohnungen in 8426 Lufingen Ramona Schiesser +41 44 316 13 21 Preis ab CHF 510‘000.Bezug ab Herbst 2016 www.trioverde.ch

3 ½ Zi. Dachwohnung in 8184 Bachenbülach Paul Späni +41 52 338 07 09 Preis ab CHF 1‘095‘000.Bezug ab Herbst 2017 www.ridere-bachenbuelach.ch

5 ½ Zi. Einfamilienhäuser in 8453 Alten/Kleinandelfingen Rolf Flacher +41 52 338 07 09 Preis ab CHF 785‘000.Bezug ab Sommer 2017 www.vecciacasa.ch

5 ½ Zi. Einfamilienhäuser in 8476 Unterstammheim Rolf Flacher +41 52 338 07 09 Preis ab CHF 1‘050‘000.Bezug ab Sommer 2017 www.heerenweg.ch 5 ½ - 6 ½ Zi. Einfamilienhäuser in 8537 Nussbaumen TG Paul Späni +41 52 338 07 09 Preis ab CHF 1‘365‘000.Bezug ab Sommer 2017 www.quattro-nussbaumen.ch

3 ½ u. 5 ½ Zi. Eigentumswohnung in 8633 Wolfhausen Paul Späni +41 52 338 07 09 Preis ab CHF 840‘000.Bezug nach Vereinbarung www.am-buehl.ch

Zürcherstrasse 124 Postfach 322 8406 Winterthur Telefon 052 / 235 80 00

Wir nehmen an den folgenden Immobilienmessen teil: Eigenheimmesse Schweiz in Zürich

8. - 11. Sept. 2016, Messe Zürich, Halle 6

SVIT Immobilien-Messe in Zürich 17. - 19. März 2017, Kongresshaus Zürich

Stand Mai 2016

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