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MEN'S INTERESTS
Interview
HUGH GRANT Der britische Schauspieler über sein gespaltenes Verhältnis zu seinem Beruf und die Gründung seiner eigenen Familie vor ein paar Jahren. Lesen Sie mehr auf www.fokus.swiss
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EDITORIAL
WWW.FOKUS.SWISS
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LESEN SIE MEHR... 04 Vaterschaftsurlaub 06 Baubranche 08
Auto
10 Interview: Hugh Grant
Mann sein ist einfach – Mann werden ein Job
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Andropause
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Mentale Gesundheit
FOKUS MEN'S INTERESTS. PROJEKTLEITUNG: Teresa Felix COUNTRY MANAGER: Pascal Buck PRODUKTIONSLEITUNG: Miriam Dibsdale TEXT:
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Oder sie bekommen vor lauter Stress, Druck und Scham Funktionsstörungen in der Sexualität, haben Erektionsschwierigkeiten, flüchten in Pornowelten, ins Milieu.
s ist toll, ein Mensch, eine Frau, ein Mann zu sein! Bei genauerem Hinschauen stellt sich allerdings die Frage: Was genau macht einen Mann, eine Frau überhaupt aus? Zwar werden je nach genetischem Bauplan und Sexualhormonen die allermeisten Menschen als Mann oder Frau geboren, aber wie wir Mann oder Frau werden ist erlernt, eingeübt, gestaltet – von uns selbst und der Welt, in der wir aufwachsen. Das biologische Geschlecht ist die Basis, auf der Männer (wie Frauen) ihre Identität entwickeln. Ebenso spielt von Geburt weg das soziale Geschlecht eine wichtige Rolle: Erwartungen ans Mann-sein prägen Männer. Sobald das Geschlecht eines Babys bekannt ist, wird es geschlechterstereotyp behandelt. An den Schulen und in der Arbeitswelt setzt sich dieser Prozess fort und mündet in bekannten Männerrealitäten: Männer definieren sich stark über die Arbeit, vernachlässigen die Selbstsorge, können sich gut durchsetzen … oder werden gewalttätig. Die Rolle «Mann» ist erlernt. Man wird zum Mann gemacht. Männer müssen Helden sein, risikofreudig, leistungsorientiert, durchsetzungsstark. Dieser Anspruch hat direkte Folgen auf unser Leben. Starre Klischees geben einerseits Orientierung, sind eine Anleitung für unsere Entwicklung, doch sie können das Individuum komplett überfordern. Kein Mann ist immer stark, kompetent und cool, sondern auch manchmal bedürftig, ratlos, schlapp. In der Praxis des mannebüro züri begegnen wir zahlreichen Männern, die an den Vorstellungen, was ein Mann zu sein hat, scheitern. Vor lauter Überforderung finden nicht aus einer Krise heraus. Sie sind einsam, haben Angst, gehen auf ihre Partnerinnen oder Kinder los.
Das mannebüro züri, das als erste Männerberatungsstelle der Schweiz 1989 gegründet wurde, erlebt jedoch immer wieder, dass Entwicklungen möglich sind, es auch ein Leben ohne Gewalt und Sexstress gibt. Weil das Mann-sein eben erlernt ist!
Also, was ist ein Mann? Ein Mann ist, was wir Männer draus machen! - MARTIN BACHMANN GEWALTBERATER UND KLINISCHER SEXOLOGE IM MANNEBÜRO ZÜRI WWW.MANNEBUERO.CH
Männer können ihre Rolle nicht komplett hinter sich lassen, sie müssen sich mit den Ansprüchen an die Männlichkeit auseinandersetzen. Sie dürfen jedoch selber entscheiden, wie sie ihr persönliches Mann-sein gestalten wollen. Männer können (und müssen) sich von starren Klischees lösen, sich immer wieder neu orientieren. Und diese Klischees sind glücklicherweise im Wandel!
Thomas Bauer, Marlène von Arx, Patrik Biberstein, Fatima Di Pane, Lars Meier, Dominic Meier TITELBILD: HFPA LAYOUT: Anja Cavelti DISTRIBUTIONSKANAL: Tages-Anzeiger DRUCKEREI: DZZ Druckzentrum AG
SMART MEDIA AGENCY AG Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Tel +41 44 258 86 00 info@smartmediaagency.ch
Wie will ich wirklich arbeiten? Wo ist mein Platz in der Familie? Wie kümmere ich mich auch um mich selber gut? Wir dürfen uns aus dem Fundus an «typisch männlichen» Verhaltensweisen bedienen – und natürlich auch schauen, welche «klassisch weiblich» konnotierten Kompetenzen für unser Leben hilfreich sind. Klar können Männer auch fürsorglich, liebevoll, pflegend sein! Wir haben die Freiheit, unser eigenes Konzept Mann lustvoll, engagiert und individuell zu entwickeln. Also, was ist ein Mann? Ein Mann ist, was wir Männer draus machen! Wie schon Goethe sagte, können Männer nicht immer Helden, aber immer Männer sein. Männer von Heute lernen und entwickeln sich! TEXT MARTIN BACHMANN
Viel Spass beim Lesen! Teresa Felix Project Manager
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PRO FAMILIA SCHWEIZ BRANDREPORT
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Vaterschaftsurlaub – ein Mittel zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf Ende September stimmt die Schweiz über den zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub ab. Dr. Philippe Gnaegi, Direktor von Pro Familia Schweiz, spricht im Interview über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und warum dieses Ziel alles andere als eine Utopie ist. INTERVIEW FATIMA DI PANE
summiert sich das auf rund 230 Millionen Franken pro Jahr. Bei einem Medianlohn von 6500 Franken monatlich zahlen Arbeitnehmende und Arbeitgeber je 1.62 Franken pro Monat. Das entspricht weniger als einer halben Tasse Kaffee. Die Kosten sind wirklich gering, aber der Effekt ist sehr gross. Mit einem gesetzlichen Vaterschaftsurlaub könnten sich nicht nur grössere Unternehmen einen Vaterschaftsurlaub leisten, sondern auch KMUs. Herr Dr. Philippe Gnaegi
Herr Dr. Philippe Gnaegi, warum unterstützen Sie den Vaterschaftsurlaub? Pro Familia Schweiz unterstützt die gesetzliche Verankerung eines bezahlten Vaterschaftsurlaubs in der Schweiz, weil wir diesen als wertvolles Mittel zur Förderung und Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für beide Partner erachten. Heutzutage studieren Frauen ebenso häufig wie Männer, aber circa die Hälfte aller Frauen, die Kinder unter 12 Jahren haben, arbeitet weniger als 50 Prozent (16 Prozent arbeiten nicht, 29 Prozent arbeiten weniger als 50 Prozent). Das bringt Nachteile für Frauen mit sich: Die Renten sind tiefer und auch die Möglichkeiten, eine interessante Stelle zu bekommen, sind geringer. Wir plädieren daher für eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die eine «partnerschaftliche Vereinbarkeit» ermöglicht – sowohl für Frauen als auch für Männer – in allen Lebensphasen. Was verstehen Sie unter der Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Aus unserer Sicht gilt es, hauptsächlich folgende Tätigkeiten zu vereinbaren: Haushalt, Erziehung der Kinder, Betreuung von Angehörigen und Erwerbstätigkeit. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein Kompromiss zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern und zwischen (Ehe-)Partnern, bei welchem sichergestellt sein sollte, dass keiner wirtschaftlich oder sozial benachteiligt wird. Schafft die Einführung eines Vaterschaftsurlaubs für die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber einen Mehrwert? Als ehemaliger FDP-Regierungsrat sage ich klar «Ja!». Die Schweiz wird in den nächsten Jahren unter einem Mangel an qualifizierten Fachkräften leiden. Eine kürzlich von Pro Familia Schweiz durchgeführte Umfrage hat aufgezeigt, dass Frauen bereit wären, ihr Pensum zu erhöhen, sofern bessere Rahmenbedingungen angeboten würden. Zu den erwähnten Kriterien gehörte auch ein grösseres Engagement des Mannes im Haushalt und bei der Erziehung der Kinder. Deshalb sollten wir einen Vaterschaftsurlaub unbedingt einführen. Die Wirtschaft benötigt die Kompetenzen der Frauen und zwar nicht nur Teilzeit, sondern auch in Führungspositionen. Wie wird ein gesetzlich verankerter, bezahlter Vaterschaftsurlaub finanziert? Der 10-tägige Vaterschaftsurlaub würde über die Erwerbsersatzordnung (EO) finanziert – ebenso wie der Mutterschaftsurlaub. Beziehen ihn alle Väter, so
Mit welchen Herausforderungen und Problemen sind berufstätige Eltern am häufigsten konfrontiert? In einer kürzlich durchgeführten Befragung von Pro Familia wurde diese Frage 500 Frauen gestellt. Folgende fünf Rahmenbedingungen müssten sich verbessern, damit die Mütter ihr Arbeitspensum erhöhen würden. Erstens: Eine Reduktion der Kinderbetreuungskosten. Zweitens: Eine Flexibilisierung des Arbeitsorts, beziehungsweise die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. Drittens: Ein grösserer finanzieller Anreiz. Viertens: Eine geringere Arbeitsbelastung bei der Kombination von Hausarbeit, Kinderbetreuung und Erwerbsarbeit. Wie können sich berufstätige Eltern gegen unkooperative Arbeitgeber wehren? Unser Ziel besteht nicht darin, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu beurteilen und zu kritisieren, sondern attraktive Arbeitsbedingungen für Mütter und Väter zu fördern. Wir glauben, dass der Mehrwert einer im Unternehmen verankerten und gelebten Vereinbarkeit von Familie und Beruf sehr gross ist. Diejenigen Unternehmen, die familienfreundliche Rahmenbedingungen anbieten, merken schnell, dass ihre Mitarbeitenden motivierter und produktiver sind und dass diese sich stärker und länger ans Unternehmen binden. Man beobachtet auch, dass es weniger Abwesenheiten am Arbeitsplatz gibt. Alle Studien zeigen deshalb, dass sich Investitionen in die Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus sozialer und wirtschaftlicher Sicht lohnen. Inwiefern kann ein bezahlter Vaterschaftsurlaub zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf beitragen? Wir engagieren uns dafür, dass – nebst den Müttern – auch die Väter Zeit mit ihrem Nachwuchs verbringen können. Der Vaterschaftsurlaub ist ein geeignetes Mittel dafür, dass Männer sich verstärkt für die Familie engagieren. Männer können so von Anfang an eine Beziehung zu ihrem Kind aufbauen. Es gibt natürlich auch andere Vorteile – zum Beispiel für die Kinder – welche nicht immer mit dem Modell aufwachsen sollten, dass Frauen zu Hause bleiben und Männer arbeiten. Was macht ein familienfreundliches Unternehmen aus? Es gibt verschiedene Kriterien, die ein familienfreundliches Unternehmen ausmachen. Teilweise sind die Bedürfnisse der Mitarbeitenden, je nach Unternehmen und Region, recht unterschiedlich. Pro Familia Schweiz stellt Unternehmen und Verwaltungen in der Schweiz gratis ein digitales Analyseinstrument zur Verfügung,
welches aufzeigt, ob die Wünsche der Mitarbeitenden dem effektiven Angebot des Unternehmens entsprechen. Wir analysieren alle Antworten und erstellen einen individuellen Bericht. Diese Auswertungen bieten Entscheidungsgrundlagen und zeigen konkrete Verbesserungsmöglichkeiten auf, wie die Attraktivität als Arbeitgeber gegenüber anderen Unternehmen und Institutionen gesteigert werden kann. Den Arbeitgebenden steht es natürlich frei, ob sie diesen Empfehlungen folgen wollen oder nicht. Bestehen noch immer Vorurteile gegenüber Männern, welche eine aktive Rolle bei der Kindererziehung einnehmen möchten? Ist dies auch auf dem Arbeitsmarkt ein Problem? Wir leben in einer Welt, die stark von Stereotypen geprägt ist. Ich finde es super und mutig, wenn ein Mann sein Pensum reduziert, um sich um seine Familie zu kümmern. Folglich können die Frauen ihr Pensum erhöhen und ihre Kompetenzen ausüben. Für die junge Generation stellt dies weniger ein Problem dar, da für diese Generation die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtiger geworden ist. Die Arbeitgebenden sollten sich darüber im Klaren sein, dass das Thema Vereinbarkeit für junge Arbeitnehmende in den letzten Jahren an Wichtigkeit gewonnen hat. Warum ist die Pflege von Angehörigen noch immer so oft Frauensache? Die Pflege von Angehörigen ist eine wichtige Aufgabe, die fast ausschliesslich von Frauen wahrgenommen wird, ohne dass sie dafür bezahlt werden. Für Pro Familia Schweiz ist das Thema der intergenerationellen Solidarität ein wichtiges Thema, da heute oftmals vier Generationen zusammenleben: Kinder, Erwachsene, Grosseltern und Urgrosseltern. Solange in der Gesellschaft verankert ist, dass die Pflege von Angehörigen ausschliesslich die Aufgabe der Frauen ist, werden die Frauen benachteiligt bleiben. Probleme rund um dieses Thema sollte man nicht nur mit der Familie diskutieren, sondern auch mit den Arbeitgebenden. Viele Arbeitgebende sind offen für dieses Thema. Welche wirtschaftlichen Probleme bringt eine Scheidung mit sich? Eine Scheidung macht beide Partner ärmer, insbesondere die Frau – sie verliert am meisten, weil sie ihr Pensum plötzlich erhöhen muss. Der Mann hat dieses Problem seltener, weil er in der Regel sein Pensum nicht oder nur wenig reduziert hat. Es ist oftmals auch schwierig für eine Frau, wieder eine interessante, gut bezahlte Stelle mit Verantwortung zu finden, wenn sie sich mehrere Jahre aus dem beruflichen Umfeld zurückgezogen hat. Auch hier sind die Männer im Vorteil, weil sie ihr Pensum infolge der Vaterschaft nicht oder nur wenig reduziert haben. Und schliesslich bekommen die Frauen nach einer Scheidung eine reduzierte Rente mit 64 Jahren, da sie weniger gearbeitet haben. Wir sind der Meinung, dass es wichtig ist, dass Frauen nach der Geburt eines Kindes weiterarbeiten, um diese Nachteile möglichst gering zu halten.
Sie unterrichten auch an der Universität Fribourg. Sind ihre Studierenden sich solcher Fragen bewusst? Die junge Generation hat andere Vorstellungen von der Erwerbstätigkeit. Männer wollen sich ebenfalls um die Familie kümmern und Frauen wollen ihre Kompetenzen weiter ausüben. Stereotype sollte man, wo möglich, beseitigen, da sie zu einer Ungleichstellung von Männern und Frauen führen. Deshalb hoffe ich, dass die Schweizer Stimmbevölkerung am 27. September 2020 einem zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub zustimmen wird.
Über Pro Familia Schweiz Pro Familia Schweiz (PFS) ist der Dachverband der Familienorganisationen in der Schweiz und Kompetenzzentrum für Familienpolitik. PFS ist eine Non-Profit-Organisation, konfessionell neutral, parteipolitisch unabhängig und gemeinnützig. PFS vertritt die Interessen der Familien in der Schweiz, in Anerkennung deren Vielfalt, gestaltet und fördert die Familienpolitik in der Schweiz und ergreift, fördert und unterstützt Aktionen und Themen, die den Familien- und Elternorganisationen sowie den Familien wichtig sind.
Wenn sie eine Spende an Pro Familia Schweiz machen und unser Engagement zugunsten von Familien in der Schweiz unterstützen möchten: IBAN CH43 8080 8007 4282 4933 9 Pro Familia Schweiz | Marktgasse 36 | 3011 Bern
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VATERSCHAFTSURLAUB
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Vaterschaftsurlaub: Der lange Weg endet am 27. September! Am 27. September 2020 stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über die Einführung von zwei Wochen Vaterschaftsurlaub ab. Bis zu diesem politischen Kompromiss war es ein langer Weg. Die Geschichte des Vaterschaftsurlaubs zeigt einmal mehr, wie die schweizerische Familien- und Gleichstellungspolitik der gesellschaftlichen Entwicklung hinterherhinkt. TEXT THOMAS BAUER
D
ie politische Arbeit für den Vaterschaftsurlaub begann vor 15 Jahren in den Büros von Travail.Suisse, dem unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden. Erste Unternehmen und Verwaltungen hatten bereits freiwillig oder auf Druck der Arbeitnehmenden einen Vaterschaftsurlaub eingeführt. Im April 2007 forderte Travail.Suisse erstmals einen Vaterschaftsurlaub von vier Wochen. Die Forderung blieb allerdings erfolglos. Im Dezember 2007 lehnte nach dem Bundesrat auch der Ständerat eine entsprechende Motion ab. Bereits damals sprach sich in Umfragen eine Mehrheit der Bevölkerung für einen mehrtätigen Vaterschaftsurlaub aus. Sie fand allerdings kein politisches Gehör. Das Parlament blockiert – eine Initiative wird notwendig Im Jahr 2015 reichte Martin Candinas (CVP) eine parlamentarische Initiative für zwei Wochen Vaterschaftsurlaub ein. Auch dieser parlamentarischen Initiative Candinas war allerdings kein Erfolg beschieden. Zwar befürwortete die Sozialkommission des Nationalrats das Anliegen, der Nationalrat folgte seiner Kommission allerdings ebenso wenig, wie die Sozialkommission des Ständerats. Dies obwohl in einer repräsentativen Umfrage des Link Instituts 80 Prozent der schweizerischen Stimmberechtigten einen bezahlten gesetzlichen Vaterschaftsurlaub befürworteten. Damit wurde klar, dass nur eine Volksinitiative dem Begehren zum Durchbruch verhelfen konnte. Travail.Suisse lancierte deshalb im Jahr 2016 – gemeinsam mit den Dachverbänden Pro Familia, Alliance F und Männer.ch die
Initiative für 20 Tage Vaterschaftsurlaub. Sie wurde 2017 eingereicht. Gegenvorschlag setzt sich durch – Rückzug der Initiative Die Botschaft des Bundesrats zur Initiative war klar: zu teuer und für Unternehmen nicht organisierbar. Die Frage des Vaterschaftsurlaubs solle sozialpartnerschaftlich verhandelt werden. Diesen Weg über die Sozialpartnerschaft bestritten die Gewerkschaften und Arbeitnehmerverbände beim Vaterschaftsurlaub seit einiger Zeit zwar durchaus mit Erfolg. Sie bleiben aber abhängig von der Verhandlungsmacht der Arbeitnehmenden. Während auf betrieblicher Ebene die Fortschritte zunahmen, verweigerte sich die Politik dem gesellschaftlichen Bedürfnis auch weiterhin. Sie lehnte die Initiative für vier Wochen Vaterschaftsurlaub ab. Der Lichtblick kam aus der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats: Sie stellte der Initiative einen indirekten Gegenentwurf gegenüber und schlug einen Vaterschaftsurlaub von zwei Wochen vor. Ende September 2019 stimmten Nationalund Ständerat der Einführung eines zwei wöchigen Vaterschaftsurlaub deutlich zu. Infolgedessen entschied das Initiativkomitee im Oktober 2019, seine Initiative für vier Wochen Vaterschaftsurlaub bedingt zurückzuziehen. Die Debatte verändert sich – Frauenstreik und Fachkräftemangel Mit zunehmender Dauer der Diskussion über den Vaterschaftsurlaub hatte sich aber auch der Diskurs verändert. Die Frage der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gewann in der Öffentlichkeit zunehmend an
Dringlichkeit. Dies nicht zuletzt auf dem Hintergrund des Frauenstreiks vom Juni 2019, aber auch von strukturellen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen, wie der steigenden Frauenerwerbstätigkeit, dem zunehmenden Fachkräftemangel in einigen Berufen, sowie dem demografischen Wandel. Trotzdem ergriff eine Gruppe um SVP-Nationalrätin Gutjahr das Referendum gegen zwei Wochen Vaterschaftsurlaub. Mit unlauteren, aber legalen Methoden wurden bis Ende Januar 2020 genügend Unterschriften gesammelt. Die politische Diskussion wurde dadurch ziemlich unsanft auf den Boden der Realität zurückgeholt. Die Schweiz von heute – Frauenerwerb und Gesundheitsversorgung Auch wirtschaftlich und gesellschaftlich hat sich die Schweiz in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Dies zeigt sich besonders deutlich bei der Erwerbstätigkeit. Während 1991 erst 50 Prozent der Frauen mit Kindern zwischen 0 und 6 Jahren erwerbstätig waren, waren es im Jahr 2019 bereits 80 Prozent. Es ist nicht schwer nachvollziehbar, dass aus dieser Veränderung eine bessere Verteilung der Betreuungs- und Hausarbeit zwischen den Geschlechtern folgen muss. Ein Vaterschaftsurlaub ist dafür ein wichtiger Schritt vorwärts. Dies ist aber nur ein Aspekt. Die vergangenen Jahre waren im Gesundheitswesen geprägt von Spardruck und Ökonomisierung. Damit einher gingen immer kürzere Aufenthalte im Spital nach der Geburt. Die medizinische Versorgung für Mütter wurde dadurch reduziert, ohne die soziale Unterstützung zu verbessern. Der Vaterschaftsurlaub kann diese Versorgungslücke schliessen
und damit zur Verbesserung der Gesundheit von Müttern und Kindern beitragen. Studien zeigen klar, dass bereits ein kurzer Vaterschaftsurlaub die Gesundheit von Müttern wesentlich verbessern kann. Dies zeigt, dass der gesundheitliche Aspekt ein wichtiges Argument für die zwei Wochen Vaterschaftsurlaub ist. Eine breite Allianz für einen wichtigen Kompromiss Obwohl es durchaus Kritik an der bescheidenen Lösung von zwei Wochen Vaterschaftsurlaub gibt, hat sich eine breite Allianz aus zivilgesellschaftlichen Organisationen und Parteien zur Unterstützung der Vorlage gebildet. Zudem haben sich ParlamentarierInnen aller Bundeshausfraktionen dem Komitee angeschlossen. Dies zeigt, dass die Chancen für ein Ja am 27. September gut sind. Entscheidend wird sein, dass alle BefürworterInnen ¬– trotz der verbreiteten mittleren Unzufriedenheit mit der Vorlage – an die Urne gehen. Alles andere als ein klares Ja wäre nicht nur ein Rückschritt für die Väter, sondern auch ein fatales Zeichen für die Zukunft der Gleichstellungs- und Familienpolitik in der Schweiz. Über den Autor Thomas Bauer ist Leiter Sozialpolitik bei Travail.Suisse und Mitglied der Geschäftsleitung. Davor arbeitete er in den Wirtschaftsämtern der Kantone Basel-Stadt und Zürich. Er ist promovierter Ökonom. Thomas Bauer lebt in Bern und ist Vater zweier Kinder.
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FAMI L
VEREINBARKEIT VON BERUF UND FAMILIE BETRIFFT ALLE GENERATIONEN Die CVP setzt sich generationenübergreifend für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein - als zentrale Investition in die Zukunft! So halten wir die Schweiz zusammen. Am 27. September stimmen wir über zwei Vorlagen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ab: Über den zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub und über die Erhöhung der Kinderabzüge. Wir alle haben es gleich doppelt in der Hand, wie die Vereinbarkeit konkret verbessert werden kann. Sagen wir also JA zu einer fortschrittlichen Familienpolitik! Der zweiwöchige Vaterschaftsurlaub ist eine notwendige Stärkung der Familien. Davon profitiert die gesamte Gesellschaft. Mit der Erhöhung der Kinderabzüge werden zudem alle Familien – unabhängig vom Erziehungsmodell – entlastet. Die Entlastung kommt vor allem jenen Familien zugute, für die es sonst keine Vergünstigungen gibt und die heute die Kosten der Kinderdrittbetreuung und Krankenkassenprämien alleine tragen. Die Vorlage verbessert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Gleichstellung von Frau und Mann.
cvp.ch/kampagnen
MARTIN CANDINAS
PRÄSIDENTIN JCVP (SG)
« Ich bin der festen Überzeugung, dass jede Leistung zählt. Egal ob in der Ausbildung, im Beruf, in der Familie oder im Ehrenamt. Jede Leistung soll entsprechend auch anerkannt werden. Die Erhöhung der Kinderabzüge ist eine solche Anerkennung, wovon rund 900‘000 Familien prof itieren. Es darf nicht sein, dass sich ein zusätzliches Einkommen für Familien nicht lohnt. Denn dadurch fehlen in der Wirtschaft in Zeiten von zunehmenden Fachkräftemangel unsere gut ausgebildeten Eltern.» »«;«
JA
!
S TEN A L T EN
SARAH BÜNTER
NATIONALRAT (GR)
«Zwei Wochen Vaterschaftsurlaub sind ein guter, vernünftiger und mehrheitsfähiger Kompromiss zwischen Maximalforderungen und einer wirtschaftsverträglichen Umsetzbarkeit, insbesondere für die KMU. Der zweiwöchige Vaterschaftsurlaub ist eine Win-win-Situation für Gesellschaft und Wirtschaft. Einmal mehr ist es eine CVP-Lösung, die es der Schweiz erlaubt, einen richtigen, wichtigen und längst fälligen Schritt zu machen und mit einem klugen Kompromiss dafür zu sorgen, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf konkret verbessert wird.»
H
LIC D N E IEN
am 27. Sept.
zur Erhöhung der Kinderabzüge und zum Vaterschaftsurlaub
 
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Zwei Wochen Vaterschaftsurlaub? Bei uns gibt es jetzt schon das Doppelte!
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BAUBRANCHE
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Die Attraktivität der Bauberufe leidet Die Entwicklung der Anzahl Lernenden in der Baubranche der vergangenen Jahre macht Sorgen. Auf der Suche nach den Gründen dafür, sind viele Spekulationen und Vermutungen möglich. Strengen sich junge Menschen körperlich nicht mehr gleich gerne an wie früher? Stören sie sich am Schmutz auf der Baustelle? Ist das Ansehen unter Gleichaltrigen negativ?
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oran es sicherlich nicht liegt, ist am Lernendenlohn. Doch dies allein scheint nicht mehr zu reichen, um einen Ausbildungsberuf attraktiv zu halten. Attraktiv sind Bauberufe aber auch in anderen Hinsichten: Man ist den ganzen Tag in Bewegung und hat nach der Lehre gute und vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen, man hat einen direkten Bezug zur Arbeit, weil man abends sein Tageswerk sichtlich erkennt. Zudem kommen auch immer mehr digitale Hilfsmittel zum Einsatz – auch das gehört zur Weiterentwicklung der Branche. Die Weiterbildungen werden sehr häufig von den Unternehmungen und dem dafür bestehenden Ausbildungsfonds finanziert. Die Entlohnung für gute Fachkräfte ist sehr ansprechend Das Baugewerbe ist gefordert und unternimmt allerhand, um das Image der Bauberufe zu verbessern. Auf nationaler Ebene laufen Kampagnen mit bekannten persönlichen Aushängeschildern wie Beat Feuz. Man zielt darauf ab, über die sozialen Medien die Jugendlichen direkt erreichen zu können. Zahlreiche Videobeiträge von Lernenden bringen die Alltagstätigkeit näher, sei dies auf Instagram oder Facebook. Mit der Präsenz an der Berufsmesse und Aktionen im Zusammenhang mit dem Tour d'Horizon des SBV ist erhöhte persönliche Anwesenheit von Lernenden und ausgebildeten Branchenvertretern sichergestellt.
Fachkräfte von morgen Die Herausforderung besteht für die Baubranche darin, heute möglichst viele Personen auszubilden, damit auch morgen und übermorgen der Nachwuchs in Führungspositionen vom Vorarbeiter über den Polier bis zum Bauleiter und Baumeister ein gutes Funktionieren und Florieren der Bauwirtschaft garantieren können. Um dies zu meistern, müssen die künftigen Massnahmen möglichst viele Anspruchsgruppen erreichen: die Jungen selber, aber auch deren Eltern, Lehrpersonen, Schulleitungen und Berufsberatungen. Was macht der BZS um dem entgegenzuwirken? Regional sind grosse Bemühungen im Gange, direkten Zugang zu künftigen Schulabgängern zu pflegen. Dabei sollen nebst Ausbildungs- ebenfalls Weiterbildungsund Karrieremöglichkeiten aufgezeigt werden. Im Herbst 2020 wird zum Beispiel nebst den traditionellen Ständen an der Berufsmesse Zürich der vom Schweizerischen Baumeisterverband betriebene Tour d'horizon (ein 15m hoher Turm) am Eingang der Messehalle stehen. Darin wird man fundierte Informationen zum Bauhauptgewerbe finden und auch die Möglichkeiten der beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten werden im Detail visualisiert. Des Weiteren soll das Projekt Rent-a-stift dazu beitragen, dass Lernende durch Schul- und Klassenbesuche Begeisterung für die Berufe der Baubranche vermitteln.
Die Zusammenarbeit mit Schulen und Berufsinformationszentren wird bewusst gefördert. Es gilt dort an Einfluss zu gewinnen, wo die Entscheidungen gefällt werden. Auf nationaler Ebene ist der Masterplan 2030 Berufsbildung in Ausarbeitung. Darin enthalten ist auch die Idee, Quereinsteigern den Übertritt in die Baubranche zu ermöglichen, um dem Fachkräftemangel auf diversen Stufen zu begegnen. Denn: Fehlen Lernende, ist es auch um den Nachwuchs auf weiteren Führungsstufen nicht gut bestellt. In einem letzthin veröffentlichten TV-Beitrag von Tele Z wurde berechtigterweise zum Schluss die Frage gestellt, wer denn unsere Strassen und Gebäude bauen soll, wenn der Nachwuchs Jahr für Jahr dezimiert wird. Dieses Anliegen ist ernst zu nehmen, da gerade wir Schweizer einen sehr hohen Anspruch stellen an die Qualität von handwerklicher Arbeit. Sicher durch die Krise In der Zeit der Coronakrise konnte das Baugewerbe Stärke beweisen. So konnte unter Berücksichtigung der Vorgaben des BAG in den Deutschschweizer Kantonen weitgehend störungsfrei weitergearbeitet werden. Die Bauwirtschaft zeigte damit auch gegen aussen Krisenresistenz. Dadurch, dass der Nachwuchs in ihrem schulischen Umfeld ebenfalls von der Krise betroffen war, besteht die Hoffnung, dass sie sich die Zusammenhänge zwischen Krisen und Arbeitswelt besser vorstellen können. Erste Anzeichen sind gemäss Presse erkennbar.
Regional liegt es nun also an den Sektionen und ihren Mitgliedern Begeisterung und Vorzüge einer Ausbildung im Bauhauptgewerbe aufzuzeigen. Vielen Unternehmsleiter sind nach wie vor begeisterte Baufachleute. Diese Begeisterung auf den jungen potenziellen Nachwuchs zu übertragen, geschieht nur im direkten Kontakt. So wird angestrebt, dass regional Baufirmen sich bereit erklären, ihre Türen für Berufserkundigungen und Schnupperlehren zu öffnen. Die Ausbildungsverantwortlichen sollen fachlich und didaktisch gut ausgebildet sein. Der Baumeisterverband Zürich/Schaffhausen hat kürzlich all seine Mitglieder mit einer Broschüre zur Lernendensuche beliefert. Im Zentrum dieser Broschüre steht das Verständnis dafür, wie die heutige Jugend tickt, welche Werte ihr wichtig sind und wie ihr Verhalten zu deuten und verstehen ist. Auf dieser Basis braucht es ein Verständnis für die neue Generation – auch dies ist ein Teil des neuen Marketings bei der Suche nach neuen Lernenden. Kurz: Es geht darum, das Image der Berufe im Bauhauptgewerbe durch gute und wirkungsvolle Aktionen aufzubessern, an der Attraktivität der Ausbildung durch zeitgemässe Modernisierungen zu wirken und die Aufstiegs- und Erfolgsmöglichkeiten durch -meistens vom Arbeitgeber finanzierte-Weiterbildungen, aufzuzeigen und Begeisterung zu vermitteln. Begrüssenswert wären gemeinsame Aktionen verschiedener handwerklicher Berufe, um auf die problematische Situation einer guten und nachhaltigen Lehrstellenvergabe reagieren zu können.
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VERBAND SCHWEIZERISCHER SCHREINERMEISTER UND MÖBELFABRIKANTEN VSSM BRANDREPORT
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Aus dem richtigen Holz geschnitzt Kaum ein Beruf ist besser auf den Mann zugeschnitten als der des Schreiners. Aus der Kombination zwischen Handwerk und feinster Präzision lässt er Produkte entstehen, die höchsten Wohnansprüchen gerecht werden.
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andwerkliches Geschick, technisches Verständnis, gutes räumliches Vorstellungsvermögen, logisches Denken, exakte Arbeitsweise, körperliche Robustheit, Sinn für Ästhetik, zeichnerisches Talent. Der Schreinerberuf vereint verschiedenste Fähigkeiten, die Männern entgegenkommen. Von einem reinen Männerberuf zu sprechen ist jedoch falsch. Bereits rund 17 Prozent der Schreinerlernenden sind weiblich. Ein Beruf im steten Wandel Und dennoch: Ob im Planungsbereich, in der Arbeitsvorbereitung, in der Produktion oder auf der Baustelle – das Edelhandwerk Schreiner ist nach wie vor männerlastig besetzt. Doch der Beruf ist grundlegend im Wandel. Der Werkstoff Holz steht zwar immer noch im Zentrum des Schreinerberufes. Die Bedienung computergesteuerter Maschinen und das Zeichnen von Plänen am Computer gehören aber ebenso zum Berufsalltag von Schreinern wie die kompetente Kundenberatung. Schreinerhand im Spiel Im Wandel sind auch die Produkte des Handwerks. Noch immer hinterlässt «Der Schreiner – Ihr Macher» aber seine Handschrift im gesamten Wohnbereich. Schon wenn man oder eben Mann das Haus betritt, ist dies gut erkennbar, ist doch die einladend designte Haustüre vielfach ein Werk des Schreiners, das massgefertigte Garderobenmöbel im Eingangsbereich ebenfalls. Steigt der Besucher die Holztreppe hoch, dann hatte bei der Planung, Produktion und Montage meistens auch der Schreiner die Hand im Spiel – genauso wie bei der Wohnungstür, durch die man ins Wohnzimmer gelangt. Hier beeindruckt nicht nur der naturnahe Parkettboden, sondern auch die aufeinander abgestimmten
Möbel; vom Tisch, über die Stühle bis zur Eckvitrine und dem Sideboard. Und selbst die Hebeschiebetür zum Sitzplatz mit seinem hölzernen Terrassenboden ist das Resultat des Schreiners. Weitere Beispiele von Schreinerarbeiten im Wohnbereich gefällig? Vorbei an den Holzregalen gelangt man via Schiebetür, ebenso vom Schreiner produziert und eingebaut, in die Küche. Die funktional und optisch gut auf die Kundenwünsche abgestimmten Küchenelemente machen hier die Arbeit des Schreiners aus. Ergonomisch auf die vorhandenen Platzverhältnisse angepasst
wird das Gesamtbild der Küche durch einen Esstisch und die dazugehörenden Sitzgelegenheiten mitgeprägt. Womit wir bereits beim Badezimmer und der Toilette angelangt sind. Dort sorgt der Schreiner mit schmucken Waschbecken und deren Unterbaumöbeln und Spiegelschränken für Akzente. Erstaunliche Entwicklung: In den Nasszellen feiert Holz ein Comeback. Ganze Wand- und Deckenverkleidungen und sogar Badewannen oder Böden aus Holz schaffen Kontraste zu den meist hellen Keramikplatten und sorgen für sinnliche Momente.
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Womit wir auch schon im Schlafzimmer angelangt sind. Nicht selten ist ein Bett vom Schreiner das Möbelstück, das sich über Jahrzehnte hinweg bewährt und manchen Umzug übersteht. Der Stolz manches Kunden ist aber der nach individuellen Wünschen hergestellte Kleiderschrank. Dieser kann in einer Ankleide durchaus zum Herzstück werden. Handwerk ohne Grenzen Wer nun glaubt, dass sämtliche Schreinererzeugnisse in einem Wohnhaus aufgezählt sind, der irrt gewaltig. Der ausgebaute Dachraum, die Brandschutzverkleidung, die Fenster mit Vorhangbrettern und Simsen, das Bücherregal im Kinderzimmer, die Sauna im Keller, die Beschattung, der Designlampenschirm, die Terrassenmöbel oder das Weingestell können von Schreinerhand gefertigt sein. Dabei wird vielfach vergessen, dass das Knowhow des Schreiners auch in der ganzheitlichen Raumberatung liegt. Denn Farbe, Licht und Form wirken einzeln gut, können aber meistens erst gut abgestimmt zum harmonischen Ensemble führen. Fazit Diesen Beruf zu erlernen lohnt sich, Beratung beim Schreiner einzuholen ebenfalls. Nebst der vierjährigen Berufsausbildung zum Schreiner oder zur Schreinerin mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis wird auch eine zweijährige Ausbildung zum Schreinerpraktiker mit Berufsattest angeboten – und auch das Weiterbildungsangebot kann sich sehen lassen.
Der Schreiner: ein Beruf, bei dem handwerkliches Geschick, Präzision und Teamwork gefragt ist.
www.schreiner.ch www.traumjob-schreiner.ch
SCHWEIZERISCHER MILCHWIRTSCHAFTLICHER VEREIN BRANDREPORT
Die Lehre mit Tradition und Zukunft Die früheren Berufe Käser und Molkerist sind inzwischen in der Berufsbezeichnung «Milchtechnologe» zusammengefasst. Das ändert nichts an der reichen Tradition, dem hohen Berufsstolz sowie den auch in Zukunft grossartigen Karrierechancen.
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ie letzten Monate haben deutlich gezeigt, wie wichtig und deshalb krisenresistent die Lebensmittelbranche ist. Die Milchtechnologen in den Schweizer Käsereien und Milchverarbeitungsbetrieben produzierten häufig noch mehr Käse, Joghurt, Milchdrinks etc. Die hohe Arbeitsplatzsicherheit wurde deutlich unterstrichen – obwohl eigentlich klar war, dass Genuss immer gefragt sein wird. International guter Ruf Dass die Schweizer Milchtechnologen, Käser und Molkeristen ihr Handwerk verstehen, beweisen international erfolgreiche Produkte wie Emmi Caffè Latte oder Le Gruyère AOP, der vor einem halben Jahr den Weltmeistertitel für den besten Käse holte. Die Berufsleute sind zu Recht stolz auf ihr Handwerk und geniessen deshalb ein hohes Ansehen – ganz besonders, wenn sie sich zu Meistern weiterbilden lassen.
Facettenreiche Ausbildung Der Beruf der Milchtechnologen hat sich stark weiterentwickelt. Nicht nur das breite Wissen in Mikrobiologie, Chemie und Technik, sondern auch das grosse Spektrum an unterschiedlichen Betrieben – von der kleinen Spezialitätenkäserei bis zum Weltkonzern – macht die Ausbildung enorm vielseitig. Bei einer entsprechenden Weiterbildung bieten sich hervorragende Karrierechancen: Viele Babyboomer suchen nach einer Nachfolge für die Führung ihrer Käserei und die grossen Firmen bieten weltweit Toppositionen an. Gute Zukunftsaussichten für einen der traditionellsten Schweizer Berufe.
Wettbewerb Gewinnen Sie ein exklusives MilchtechnologeTaschenmesser mit Käsemesser von Victorinox. Teilnahme unter www.milchtechnologe.ch/wettbewerb
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AUTO
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Das Abschliessen einer Autogarantie lohnt sich Wer ein eigenes Auto besitzt, weiss es nur zu gut: Reparaturkosten können teurer werden, als einem lieb ist – mit zunehmendem Alter des Fahrzeugs umso mehr. Das Abschliessen einer Autogarantie zahlt sich nachhaltig aus. TEXT SMA
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ieso sollte ich eine Autogarantie abschliessen? Kommt es nämlich nie zu einem Schaden, habe ich Geld für nichts und wieder nichts ausgegeben!» So oder so ähnlich klingen kritische Stimmen, wenn es um Autogarantien geht. Kritiker haben in dieser Hinsicht zwar nicht unrecht. Dennoch sollte man es sich besser zweimal überlegen, ob man sich gegen eine Autogarantie entscheidet. Reparaturen können schliesslich teurer werden als angenommen. So kann ein Schaden am Getriebe schnell einmal 4000 bis 6000 Franken kosten, ein Motorschaden sogar 7000 bis 8000 Franken. Eine Autogarantie ist mit mehreren hundert Franken vergleichsweise erschwinglich und schützt vor höheren Kosten. Wer auf dieses Angebot verzichtet, lebt somit immer mit dem Restrisiko, plötzlich vor Rechnungen in schwindelerregender Höhe und gegebenenfalls einem Schuldenberg zu stehen. Wissenswertes rund um die Autogarantie Einer der grössten Vorteile, der mit dem Abschluss einer Autogarantie einhergeht, ist die Werterhaltung der Investition. Der Wert des Fahrzeugs bleibt somit stabil.
Zudem steigert eine Autogarantie auch den Wiederverkaufswert des Fahrzeugs. Es gibt verschiedene Arten, darunter Occasions- sowie Neuwagengarantien. Doch so verschieden Autogarantien je nach Anbieter auch sein können, gibt es dennoch gewisse Parallelen. So bezieht sich die typische Autogarantie zum Beispiel auf Motor und Getriebe. Die Dauer orientiert sich dabei entweder an einer bestimmten zeitlichen Frist oder an der Kilometerleistung. Gebraucht- oder Neuwagen? Ob man einen Gebraucht- oder einen Neuwagen fährt, ist in Bezug auf die Autogarantie ebenfalls nicht unwichtig. Denn auch die gesetzliche Lage spielt hierbei eine Rolle. Die gesetzliche Garantie für Gebrauchtwagen liegt bei mindestens einem Jahr. Dabei hat der Verkäufer für allfällige Mängel zu haften, welche das Auto zum Zeitpunkt der Übergabe hatte. Für Besitzer eines Neuwagens sieht die Situation anders aus: Hier läuft die Garantiefrist nicht selten über zwei Jahre oder sogar noch länger. Apropos Zeit: Nebst diesem Kriterium ist es auch gang und gäbe, dass sich die Garantiezeit nach der Kilometerleistung richtet.
Grund ist, dass oft erst Handlungsbedarf besteht, wenn das Auto ein gewisses Alter erreicht hat – was oft erst dann der Fall ist, wenn der Garantiezeitraum längst überschritten ist. Ein Zusammenspiel aus drei Parametern Welche Garantie passt nun aber am besten? Um diese Frage zu beantworten, kann es hilfreich sein, sich auf ein paar ausschlaggebende Punkte zu berufen. Schliesst man eine Autogarantie – oder auch eine Fahrzeuggarantie generell – ab, kommen nämlich drei wichtige Parameter ins Spiel: Der Jahrgang des Fahrzeugs, die Kilometeranzahl und die Fahrzeugleistung. Das Zusammenspiel aus diesen drei Punkten beeinflussen die Wahl der passenden Garantie massgeblich. Ein Auto älteren Jahrgangs erfordert beispielsweise eine andere Garantie als ein Neuwagen. Optimalerweise sind die Garantielaufzeit und der Deckungsumfang aufeinander abgestimmt. Autogarantie – noch immer ein Geheimtipp? Ein Blick in die Praxis zeigt: Autogarantien sind zwar zunehmend gefragt, aber vergleichsweise eher
wenig verbreitet. Allgemein besteht immer noch viel Aufklärungsarbeit dazu. Fest steht: Wer sich für das Abschliessen einer Autogarantie entscheidet, fährt in jedem Fall auf der richtigen Schiene – oder besser gesagt Strasse. Checkliste für die passende Autogarantie Handelt es sich beim Fahrzeug um einen Gebraucht- oder Neuwagen? Ist die Garantie allgemein auf das Fahrzeug abgestimmt? Welche Punkte deckt die Garantie genau ab? Gehen mit dem Abschliessen der Garantie Bedingungen einher, die hinderlich sein können? Vor dem Abschluss einer Garantieverlängerung: Zahlt sich der Aufpreis tatsächlich aus?
BRANDREPORT QUALITY1 AG
Über die Vorteile einer Fahrzeuggarantie Eine Fahrzeuggarantie ist wichtiger, als man denkt. Sie schützt nicht nur langfristig vor hohen Reparaturkosten, sondern steigert auch den Wiederkaufswert des Fahrzeuges. Ein Gespräch mit Generoso Braem, Leiter Vertrieb & Marketing bei der Quality1 AG.
Generoso Braem Leiter Vertrieb & Marketing
Herr Generoso Braem, die Quality1 AG ist die schweizweit führende Anbieterin in Sachen Fahrzeuggarantien. Warum ist eine Fahrzeuggarantie so wichtig? Zentral ist die Sicherheit für die Fahrzeughaltenden, die beim Abschliessen der Garantie erfolgt. Somit werden Risiken erfolgreich abgedeckt. Denn niemand weiss, was die Zukunft bereithält und welche Kosten auf einen zukommen können. Reparaturen an Motor und Getriebe beispielsweise können schnell ins Geld
Eine Fahrzeuggarantie schützt vor unerwarteten Reparaturkosten.
oder gar nicht über einen Gratisservice. Besonders für Unternehmen aber auch für Privatpersonen ist das Servicepaket attraktiv, da die Kosten kalkulierbar sind. Im Paket sind alle Servicearbeiten inklusiv und man muss nicht befürchten, dass plötzlich grössere Servicerechnungen anfallen. Hier lohnt es sich, den Garagisten darauf anzusprechen.
gehen. Auch das Thema Werterhaltung ist ein wichtiger Punkt: Im Gegensatz zu einer Motorfahrzeugversicherung bezieht sich eine Fahrzeuggarantie auf das Fahrzeug und nicht auf den Halter. Verkauft man beispielsweise das Auto, läuft die Garantie auf dem Fahrzeug weiter. Als Käufer kauft man diese Restlaufzeit mit, was zusätzliche Sicherheit und Vertrauen in die Investition gibt. Gegenüber Fahrzeugen, welche über keine Garantie verfügen, stellt dies einen enormen Vorteil dar.
Was wissen Ihre Kunden nicht, wenn es um Fahrzeuggarantien geht? Oftmals ist zu beobachten, dass vielen der Unterschied zwischen einer Motorfahrzeugversicherung und einer Fahrzeuggarantie nicht klar ist. Bei einer Kollision begleicht beispielsweise die Motorfahrzeugversicherung den entstandenen Schaden. Eine Fahrzeuggarantie hingegen deckt das Risiko der Reparaturkosten bei unvorhersehbaren technischen Schäden ab.
Sie bieten neben Fahrzeuggarantien noch weitere Dienstleistungen an – welche? Unser Servicepaket ist immer gefragter. Ein Beispiel: Wer ein neues Auto kauft, verfügt oft nur wenige Jahre
Was sind die Ziele, welche die Quality1 AG in Zukunft noch erreichen möchte? Wir möchten unsere Kunden mit innovativen Ideen und durchdachten Produkten begeistern. Als Marktführerin
ist uns dies in der Vergangenheit immer wieder aufs Neue gelungen. Hierbei ist es wichtig, dass wir die Bedürfnisse unserer Kunden genau erfassen und diese in Produktanpassungen oder -ergänzungen einfliessen lassen können. Wir arbeiten stets an Produktverbesserungen – man darf gespannt sein. Ein für uns wichtiges Ziel ist es, dem Fahrzeughalter mit unseren Produkten Sicherheit und Vertrauen in ihr Fahrzeug zu geben. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Quality1-Partner oder auf quality1.ch.
INTERVIEW LARS MEIER
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AUTOHAUS JENSEN BRANDREPORT
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Wo nicht nur Autofreunde Unvergessliches erleben Eine Autogarage der anderen Art: Als offizielle Toyota-Vertretung vor 30 Jahren gegründet, hat sich das Autohaus Jensen in Rümlang im Laufe der Zeit gewandelt. Unvergleichliche Besucherevents, ein kompetentes Team und moderne Fahrzeugmodelle ergeben das Erfolgsrezept, an welchem man auch in Zukunft festhalten wird. TEXT DOMINIC MEIER
Dänemark aufgewachsen, ist klar zu erkennen. Keine Modellautos oder Automagazine schmücken dabei den Raum – die Kaffebutik ist ein eigenständiger Ort der Gemütlichkeit. Das hilft auch dabei, die Wartezeiten des Services oder Radwechsels entspannt an sich vorbeiziehen zu lassen.
Lars Jensen Geschäftsführer
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as Autohaus Jensen in Rümlang kann auf viele erfolgreiche Jahre zurückblicken. Während dieser Zeit hat man gemerkt, dass es mehr braucht als nur leistungsstarke Motoren und schicke Schlitten – das Kundenerlebnis soll an erster Stelle stehen. Wohlfühlfaktor von Anfang an Erst vor ein paar Jahren wurden die Werkstatt und Spenglerei neu gebaut und das Hauptgebäude des Autohauses komplett umgebaut und modernisiert. Für Lars Jensen, Inhaber der Jensen AG, eine Chance zur Neuausrichtung: «Ich bin kein Fan vom typischen, öligverschmierten Image von Autowerkstätten. Struktur und Sauberkeit sind mir wichtig, auch im Innendesign. Die schlichte Eleganz unseres Showrooms ist Beispiel hierfür – die einmalige Raumatmosphäre macht ihn fast schon zu einem Wow-Room.» Dieser gewünschte Wow-Effekt zeugt auch davon, dass sich im Autohaus Jensen nicht alles nur um Fahrzeuge dreht. Im Vordergrund steht das Erlebnis, das einmalig sein soll: «Es gibt keine Hemmschwelle, um bei uns einzutreten. Unsere Besucher sollen sich so wohlfühlen, als ob sie bei uns zu Besuch wären», erklärt Jensen. Mehr als bloss eine Autogarage Das Autohaus Jensen ist ein Ort der Begegnung und lädt zum Verweilen ein. Die Kaffebutik mit hauseigener Barista ist öffentlich zugänglich und versorgt Gäste mit köstlichem Kaffee, kleinem Mittagsmenu und täglich frischen Backwaren. In der Kaffebutik gibt es gegen 1000 Geschenkideen mit vorwiegend dänischem Design. Die Handschrift von Nicole Jensen, selber in
Dank verschiedensten Events sorgt das Autohaus zusätzlich für unvergessliche Kundenerlebnisse. Die Küche der Kaffebutik lädt mit ihrer grosszügigen Arbeitsfläche im Winter zum gemeinsamen «Guetzle» ein, während der Showroom für Comedyabende, Modeanlässe oder sogar für entspannende Yogalektionen umgenutzt wird. «Ich hatte früher nie etwas mit Yoga am Hut. Vor einem Jahr habe ich mich aber davon überzeugen lassen, am Yoga-Event bei uns im Showroom teilzunehmen. Seither besuche ich den Kurs samstags regelmässig und starte anschliessend voller Energie in den Arbeitstag» meint Jensen schmunzelnd. In Zukunft soll das Angebot an Anlässen und Events im Autohaus Jensen weiter wachsen. Kunstausstellungen, Kochkurse oder Weindegustationen; Die Ideenliste ist lang. Und wie bei allen anderen Angeboten sollen nicht nur Kunden, die ein Auto kaufen wollen, in den Genuss kommen: «Das Autohaus Jensen ist ein Ort, wo man sich trifft. Unser Showroom ist lebendig und wird vielfältig genutzt. So entsteht eine angenehme Atmosphäre, in welcher man sich wohlfühlt», fasst Jensen zusammen. Erfolgreicher Zusammenhalt im Team Lars Jensen geht seit mehr als 25 Jahren im Autohaus ein und aus. Damit im Betrieb alles rund läuft, kann er auf die Unterstützung seiner Belegschaft zählen. Langjährige Mitarbeitende, darunter einige die bei Jensen ursprünglich ihre Lehre absolviert haben, stehen ihm mit Rat und Tat zur Seite. «Einige unserer Mitarbeitenden durchliefen bei uns mehrere Stationen – von der Werkstatt über den Kundendienst bis hin zum Verkauf. Das Know-how ist bei uns nicht konzentriert, sondern gleichmässig verteilt. Das stärkt unseren Zusammenhalt besonders.» Dies spiegelt sich auch im gegenseitigen Umgang wider. Man lebt eine menschliche und ehrliche
Unternehmenskultur, die auch Fehler zulässt. Denn wenn man sich verstellen muss, fehlt die Authentizität. Das spüren dann auch die Besucherinnen und Besucher des Autohauses. «Wenn kein Bestrafungsdruck herrscht, handelt man offener und ehrlicher. Wo gehobelt wird, da fallen auch mal Späne. Wichtig ist mir dabei einfach, dass wir stets ehrlich bleiben. Untereinander genauso wie gegenüber unseren Kundinnen und Kunden», betont Jensen. Eine bewährte Kooperation Seit der Gründung vor 30 Jahren setzt das Autohaus auf die Marke Toyota und verzeichnet damit nachhaltigen Erfolg. Für Lars Jensen steht die Marke für Professionalität und ist ein Paradebeispiel für Innovation: «Bereits im Jahr 2000 stellte Toyota das erste Hybridauto vor, während sich die Konkurrenz vorwiegend mit Dieselfahrzeugen beschäftigte. Sie hat schon viel früher als andere Marken auf zukunftsfähige und nachhaltige Lösungen gesetzt.» Aufgrund der langjährigen und verlässlichen Zusammenarbeit findet man neben den weiteren Hausmarken Lexus oder Suzuki vor allem Toyota-Modelle im Showroom des Autohauses. Nebst den Hybridfahrzeugen und klassischen Nutzfahrzeugen wie dem Toyota Landcruiser, Hilux oder Proace, bietet das Autohaus Jensen kommenden Herbst neue und sportliche Modelle mit viel PS. Der ganz neue Yaris Hybrid und das Sportmodell GR Yaris kommen nach den Sommerferien. Die vielen Vorbestellungen zeigen, dass der Yaris seinen Erfolg im Kleinwagensegment ausbauen wird. Vorprogrammierter Fahrspass Der neue Toyota GR Yaris ist ein rallye-inspiriertes Sportmodell und hatte sein Debüt am Autosalon Tokio im vergangenen Januar. Mit integriertem Allradantrieb und seinen 261 PS ist er die richtige Wahl für alle, welche sportliches Autofahren lieben. Denn für den GR Yaris hat man sich von Technologien und Erfahrungen aus dem Rallyesport inspirieren lassen. Er wird im gleichen Werk von Hand gebaut, in welchem schon der legendäre Lexus LFA hergestellt wurde. Das eingebaute Know-how aus dem Rennsport sorgt dafür, dass Autofreunde voll auf ihre Kosten kommen.
30 Jahre Erfolg Als Unternehmer muss man ständig etwas unternehmen. So werden Veränderungen erfolgreich gemeistert und Ziele erreicht. Das erfolgreichste Vorjahr wird 2020 schwer zu übertreffen sein. Mit viel Einsatz, Anpassungen und der grossen Kundentreue ist es aber bislang gelungen, die Verluste tief zu halten und alle Arbeitsstellen zu sichern. In diesen Tagen ist zudem der neue Toyota Yaris Vollhybrid angekommen, die Crew von Jensen ist begeistert. Und wer weiss, vielleicht verhilft der Kleinwagenliebling dem Corona-geplagten 2020 doch noch dazu ein Spitzenjahr zu werden. Jensen gibt Vollgas – wie immer. Dieses Jahr wollte man 30 Jahre Erfolg feiern. Die geplanten Shows, Anlässe und Partys wurden verschoben; es gibt Schlimmeres und die Gesundheit steht über allem. Man kann ja auch im Alter von 31 Jahren noch feiern. Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. So freuen sich die Mitarbeiter im 2021 auf eine Jubiläumsreise und die Kunden auf Shows, Konzerte und Spezialaktionen. Am 20. November 2021 wird dann so richtig abgefeiert. Der Wowroom wird zum Club und Zürcher DJs heizen an der ersten «garagebox.party» ein.
Aktuelles Angebot: Bis am 9.9.2020: 10% Rabatt auf einen Einkauf bei kaffebutik.ch Gutscheincode: Fokus Men’s Auf jensen.ch gibt es weitere Auskünfte rund um Jensen.
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INTERVIEW HUGH GRANT
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«Man braucht eine Familie – das kapiere ich jetzt» Was tun, wenn romantische Komödien ausser Mode gekommen sind? Dann spielt man halt den Fiesling, dachte sich Hugh Grant und hat damit ebenfalls Erfolg. Auch privat hat sich einiges geändert für den britischen Schauspieler: Der ewige Junggeselle ist seit zwei Jahren verheiratet und hat insgesamt fünf Kinder. Im Interview verrät er, wie man auch mit fast 60 Jahren seinen Lebensstil ändern kann. INTERVIEW MARLÈNE VON ARX BILD HFPA
Hugh Grant, Sie spielen in letzter Zeit öfters unangenehme Zeitgenossen wie im Krimi «The Gentleman» oder in der Mini-Serie «A Very British Scandal». Ist das mehr Ihr Stil als der nette Liebhaber von früher? Das sicher. Der Drehbuchautor Richard Curtis fand es immer besonders lustig, dass das Publikum denkt, ich sei der nette Typ, den ich in seinen Filmen wie «Four Weddings and a Funeral» und «Notting Hill» spielte. Er wusste, dass das nicht stimmte. Ich bin kein Mr. Nice Guy. Lange haben solche Figuren doch bestens für Sie funktioniert? Nette Typen zu spielen, ist aber viel schwieriger als fiese. Die Kamera ist wie ein Lügendetektor. Sie liebt die Wahrheit sowie das Böse im Menschen. Deshalb mögen wir die Filme von Tarantino und Scorsese. Sie haben etwas Reales. Ich glaube, die Menschheit ist bösartig mit einem dünnen Anstrich von Zivilisation drauf. Deshalb: Je abstossender eine Rolle, desto mehr zieht sie mich an. Haben Sie trotzdem noch ein gespaltenes Verhältnis zu Ihrem Beruf, den Sie immer mal wieder aufgeben wollten? Oh ja, das sage ich seit Jahren. Wenn ich fast so etwas wie Spass habe bei einem Film, ist das schon sehr viel für mich. Diese Haltung blieb seit dreissig Jahren konstant. Die Technologie ist ja auch sehr altertümlich – sie geht hundert Jahre zurück. Es ist entsprechend alles sehr langsam. Drehen bedeutet lange Zeitabschnitte der Langeweile, gemischt mit kleinen Terror-Momenten. Sie wurden anfänglich auch nicht mit guten Drehbüchern überhäuft. Stimmt es, dass Sie glaubten, «Four Weddings and a Funeral» sei versehentlich bei Ihnen gelandet? Ja, das stimmt. Und es passierte zweimal. Zuvor mit dem Script für «Jerry Maguire». Ich habe es gelesen und fand es wirklich gut. Ich rief an und fragte, ob ich das Drehbuch irrtümlich bekommen hatte und sie sagten ja, es tue ihnen leid. Da war ich sehr traurig. Ihr letzter Film war «The Gentleman» von Guy Ritchie. Was ist für Sie ein Gentleman? Das ist schwierig zu sagen. Es hat jedenfalls nichts mit einen Streifenanzug und einer Rose im Knopfloch zu tun, auch wenn das toll aussehen mag. Ich halte jemanden für einen Gentleman, der seine Schulden bei mir zurückzahlt. Denn eine überraschende Anzahl von Menschen borgt Geld und man sieht es nie wieder.
Kann man Sie mit Geld in Versuchung bringen? Jesus Christus, ja klar! Geld ist etwas Schönes. Denn obwohl ich mich manchmal so anhöre, bin ich weder reich noch privilegiert aufgewachsen. Sie klingen tatsächlich etwas elitär, wenn man das so sagen darf…. Ich weiss. Es ist verwirrend. Aber so bin ich nicht gross geworden. Dass ich mir über meine Gasrechnung den Kopf nicht zerbrechen muss, finde ich auch nach all den Jahren noch gewaltig. Macht Geld also glücklich? Nicht zwingend, denn eines habe ich gelernt in diesem Leben: Wenn man etwas nur des Geldes wegen tut, rächt sich das früher oder später. Jedes Mal, wenn ich ein Projekt nicht so toll fand, aber die Gage stimmte, hatte ich am Schluss das Einsehen. Vielleicht nicht sofort, aber ein oder zwei Jahre später. Aber ja, ich bin gerne etwas protzig. Nur habe ich jetzt eine Frau, die null Toleranz dafür hat. Sie haben inzwischen fünf Kinder. Wie schaffen Sie das? Es ist total erschöpfend. Wenn man 59 ist und fünf kleine Kinder im Haus hat, darf man keinen Hangover haben – das habe ich festgestellt. In den letzten sechs bis zehn Jahren sagen mir die Leute, ich sei als Schauspieler besser geworden. Vielleicht hat das ja auch etwas mit den Kindern zu tun. Wie meinen Sie das? Jetzt weiss ich, wie man liebt. Ist das nicht rührend? Ich bin ein viel offener Mensch geworden und verstecke mich weniger. Sie werden am 9. September 60 Jahre alt. Grund zum Feiern? Irgendwie wird es schon eine Feier geben. Meine politischen Freunde, einer ganz besonders, organisiert immer etwas, auch wenn ich es nicht will. Und dann lädt er Leute ein, die mir etwas angetan haben. Wie der Typ, der 1995 in meine Wohnung einbrach. Im Ernst? Ja, ich kenne jetzt ein paar dieser Privatdetektive persönlich, die für die britische Klatschpresse arbeiteten, mein Telefon angezapft und meine medizinische Akte auf meinem Apartment gestohlen haben. Nun sind sie auf meiner Seite, denn sie wollen, dass auch die grossen Fische zur Rechenschaft gezogen werden.
Sind Sie ein guter Gastgeber? Ich bin so unpässlich, ich habe kaum je Gäste. Ich bin selber auch kein guter Gast. Ich war einmal bei meinem Bruder zu Besuch. Meine Familie und ich fanden es ganz toll. Mitten in der zweiten Woche, nach einer Flasche Rosé, platzte es aus meiner Schwägerin heraus, warum wir denn so lange bleiben müssten. Wir packten unsere Siebensachen und sind seither nicht mehr dort gewesen.
zu einem toxischen Menschen. Das habe ich schon gesehen – besonders bei Leuten, die viel Geld geerbt haben. Ich glaube, sie haben oftmals selber nicht genug erreicht und werden dann fies. Arbeit ist also wichtig. Ich weiss nur nicht, wie ich meine verzogenen Kinder dazu bringe. Mit der Peitsche vielleicht.
Apropos verreisen, wenn es denn wieder möglich ist: Was empfehlen Sie einem Reisenden, der nur kurz in London weilt und etwas Besonderes sehen oder erleben möchte? Ich würde raten, ein Fussballspiel zu besuchen, denn da sind die Briten ausnahmsweise glücklich oder animiert. Ich würde Fulham empfehlen. Es gibt auch eine ziemlich gute Geister-Tour. Wir haben sie gemacht, weil eines meiner Kinder nicht genug von Gespenstern kriegen kann. Das war ein Fehler, denn jetzt schlafen sie überhaupt nicht mehr. Aber zu meiner Überraschung fing die Tour just in jenem Haus an, das ich vor fünfzehn Jahren mit meiner damaligen Freundin fast gekauft hätte.
Gemeint war: Sind Sie froh, dass nun auch gewisse Dinge hinter Ihnen liegen? Ja, ich spiele kein Golf mehr, seit ich Kinder habe. Das ist es mir wert. Ich hatte nicht realisiert, wie lange die Zeitspanne zwischen dem Verlassen des Elternhauses mit 19 Jahren und der Gründung meiner eigenen Familie vor ein paar Jahren war. Dabei braucht man eine Familie – das kapiere ich jetzt. Ich war auf bestem Weg, ein furchterregender, golfsüchtiger, alter Junggeselle zu werden. Ich bin froh, habe ich diese Schreckensgestalt hinter mir gelassen.
Warum taten Sie es nicht? Sahen Sie ein Gespenst? Wir fanden beide, dass mit dem Haus etwas nicht stimmte. Sie behauptete sogar, eine Figur durch einen Spiegel huschen gesehen zu haben. Ich kriege immer noch Gänsehaut, wenn ich daran denke. Wir hatten keine Ahnung, dass es Londons berüchtigtes Geisterhaus war. Zurück zu Ihrem runden Geburtstag: Zu welchen wichtigen Lebensweisheiten sind Sie in Ihren fast 60 Jahren gekommen? Das mit dem Nichts-nur-des-Geldes-wegen-tun ist doch schon eine ziemlich gute Erkenntnis. Oder die Weisheit, dass man sein Haus auf Fels und nicht Sand bauen soll. Und was ich meinen Kindern eintrichtere, oder wenigstens einzutrichtern versuche: Man muss sich Disziplin aneignen, damit man später auch mal durch die schwierigen Momente im Leben kommt. Hat sich das für Sie bewährt? Ja. Es ist einfach, Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen. Aber dann erreicht man nie etwas und wenn man nie etwas erreicht, entwickelt man kein Selbstvertrauen. Wenn man kein Selbstvertrauen hat, wird man
Und was verliert man mit zunehmendem Alter? Haare, aber keine Pfunde.
Als nächstes sind Sie an der Seite von Nicole Kidman in der Mini-Serie «The Undoing» zu sehen. Was können Sie darüber verraten? Es ist schwierig, darüber zu sprechen, ohne zu viel zu verraten. Die Serie basiert auf einem Buch, von dem wir aber ziemlich abschweifen. Nicole spielt eine Therapeutin in New York und ist mit mir verheiratet. Ich bin ein netter Arzt, spezialisiert auf krebskranke Kinder und wir haben einen Sohn, der in eine vornehme Schule geht. Alles ist wunderbar. Aber dann wird die Mutter eines Mitschülers auf grausame Weise ermordet und ich verschwinde plötzlich. Tönt spannend, nicht?! Das tut es. Früher weigerten Sie sich, Fernsehen zu machen. Haben Sie Ihre Meinung über das Medium geändert? «The Undoing» hat sich wie ein Film angefühlt: Die Mini-Serie wurde inszeniert von der Filmemacherin Susanne Bier, deren dänische Filme ich bewundere. Inzwischen hat sie mit «Bird Box» einen der erfolgreichsten Filme auf Netflix gemacht. Sie hatte die New Yorker Crew von «The Irishman» angeheuert. Nicole Kidman ist ein grosser Filmstar und eine Oscar-Gewinnerin, das hilft auch. Und dann ist da noch Donald Sutherland als Nicoles Vater – filmischer geht’s gar nicht. Der Snobismus gegenüber dem Fernsehen war damit besänftigt.
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PARFÜMERIE OSSWALD AG BRANDREPORT
Pflege-Essentials für den Mann von heute Hautpflegeprodukte gehören in das Badezimmer eines jeden modernen Mannes, der Wert auf sein Erscheinungsbild legt.
F
rühmorgens, vor dem Start in den Arbeitstag, denken die wenigsten Männer an ihre Haut. Obwohl die Hautpflege ein zentrales Thema in der Schönheitswelt ist, scheint es in der Männerwelt jedoch noch nicht umfassend angekommen zu sein. Doch zum Bild des modernen, gepflegten Mannes gehört auch eine Hautpflege-Routine. Seit über 100 Jahren versorgt die familengeführte Parfümerie Osswald den distinguierten Mann mit Pflegeprodukten. Direkt am Paradeplatz finden die Duft- und Pflegeexpertinnen der Parfümerie Osswald für jedermann die richtigen Produkte für die individuelle Hautpflege-Routine. Wer lieber bequem von zu Hause aus stöbern möchte, kann sich per Whatsapp oder Telefon beraten lassen oder die Produkte direkt im Onlineshop bestellen. Innerhalb der Stadt Zürich haben Kunden die Möglichkeit die bestellten Produkte innerhalb von 90 Minuten geliefert zu bekommen. Mehr Erfolg durch gepflegtes Erscheinungsbild Doch warum sollte man sich als Mann überhaupt für Hautpflege interessieren? Eine schöne, gepflegte Haut ist ein Grundstein der Attraktivität, und diese lohnt sich allemal. Eine Studie der Harvard University ergab, dass attraktive Arbeitnehmer als kompetenter wahrgenommen werden und somit erfolgreicher sind als ihre weniger attraktiven Mitarbeiter, und dies völlig unabhängig davon, auf welchem Niveau sie ihren Job erledigen. Ähnliches fand eine Studie der Rutgers University heraus: Sie fanden heraus, dass als attraktiv wahrgenommene CEOs mehr verdienen als weniger attraktive CEOs. Der Verdienstunterschied liess sich dabei nicht an Produktivitätsunterschieden festmachen. Die Hautpflege ist ein weit erforschtes Gebiet. Dementsprechend gross ist die Auswahl an verschiedenen Produkten und Inhaltsstoffen. Um den Einstieg zu
erleichtern, stellen wir eine unkomplizierte HautpflegeRoutine vor, die nur wenige Minuten Zeit in Anspruch nimmt und sich somit in jeden noch so vollen Alltag integrieren lässt. Sämtliche vorgestellte Produkte stammen aus der Linie «Cellular for Men» der Schweizer Kosmetikmarke La Colline und sind bei der Parfümerie Osswald in Zürich sowie online erhältlich. Schritt 1: Reinigung und Exfolierung Die morgendliche Reinigung und Exfolierung der Gesichtshaut befreit von altem Zellmaterial und überschüssigem Talg und bereitet die Haut somit auf die kommende Pflege vor. Abends dient Cellular Cleansing die Gesichtsreinigung dazu, and Exfoliating Gel Schmutzpartikel, Bakterien CHF 83.00 und Schadstoffe aus Alltag und Umwelt abzuwaschen. An dieser Stelle empfehlen wir das «Men Cellular Cleansing and Exfoliating Gel» von La Colline. Das frische Gel ist perfekt für die Bedürfnisse von Männerhaut abgestimmt. Nur ein haselnussgrosses Stück des Gels reicht für die Reinigung für Gesicht und Hals. Schritt 2: Serum Bei einem Serum handelt es sich um ein konzentriertes Hautpflegeprodukt, welches auf die frisch gereinigte Haut aufgetragen wird. Somit können hochwirksame Wirkstoffe direkt von der Haut aufgenommen werden.
Triple Metal Serum CHF 329.00
Das «Triple Metal Serum» von La Colline ist dabei ganz besonders effektiv. Das Serum trumpft auf mit den drei leistungsfähigen Mineralien Zink, Kupfer und Magnesium, welche Regenerations- und Hydratationsprozesse verstärken und den Zellstoffwechsel stimulieren. Beifussextrakt aus biologischen Schweizer Kulturen bekämpft zudem oxidativen Stress und schützt die Haut damit vor Schadstoffen, welche die Alterung beschleunigen. So begeistert die Haut mit vitalem und strahlendem Aussehen. Schritt 3: Augencreme Ob aufgrund später Überstunden, dem ausgedehnten Feierabendbier oder dem nachtaktiven Sprössling: Viele Männer werden von dunklen Augenringen geplagt. Da der Augenkontakt im Alltagsleben eine wichtige Cellular Total Eye Care soziale Funktion hat, macht CHF 175.00 es Sinn, den Blick strahlend zu halten. «Cellular Total Eye Care» von La Colline bekämpft müde Augen an vorderster Front. Aktive Ingredienzen wie Vitamin B3 und Tripeptide stimulieren die Kollagenbildung. Dies hält die Augenkontur straff und mindert Elastizitätsverlust. Schwellungen, Schatten und Falten werden gelindert. So steht einer jugendlichen Augenpartie nichts mehr im Wege!
als wären Sie soeben aus den Ferien zurückgekehrt. Die «Men Cellular Revitalizing Care» - Feuchtigkeitscreme von La Colline begeistert mit Inhaltsstoffen wie Vitamin E, Vitamin B5 und Tripeptiden. Neben Feuchtigkeit hilft die Creme auch munter beim Anti-Aging. Ausserdem hat sie ein samtiges, mattes Finishing.
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Schritt 4: Feuchtigkeitspflege Die Feuchtigkeitspflege ist in der Hautpflege das A und O. Trocken anmutende Haut wirkt müde; Falten erscheinen tiefer und der Teint wird fahl. Eine effektive Feuchtigkeitscreme verleiht der Haut einen gesunden Glow, ANZEIGE
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ANDROPAUSE
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FEUCHTIGKEITSKICK FÜR MÄNNER Maximum Hydrator – so heisst der fortschrittliche Feuchtigkeitsspender mit AutoReplenishing-Technologie von Clinique. Und er hält was er verspricht: maximale Feuchtigkeitsversorgung der Männerhaut. Die leichte Gel-Textur zieht schnell ein und verleiht der Haut die Kraft, sich selbst während 72 Stunden kontinuierlich zu hydrieren. Zweimal täglich auf die gereinigte Haut auftragen oder wann immer die Haut einen Feuchtigkeitsboost braucht. Dieser Multitasking-Hydrator kann auch auf andere Weise verwendet werden: 1. Aftershave-Hydratation Liefert die dringend benötigte Feuchtigkeit nach dem Rasieren – sofort. 2. Nagelhaut Treatment Ungepflegte und trockene Nagelhäute können schnell mit einer Pflegedosis Clinique For Men Maximum Hydrator beseitigt werden. Ins Nagelbett sanft einmassieren, um trockene, raue Stellen zu glätten und zu beruhigen. 3. Dry Spot Soother Die leichte, ölfreie Gel-Creme-Formel ist ideal für eine gezielte Flüssigkeitszufuhr. Eine kleine Menge direkt auf die betroffenen trockenen Stellen auftragen. 4. Frizz Fighter Wenn das Haar kräuselt, bändigt eine kleine Menge, auf die Haarspitzen aufgetragen, die widerspenstigen Stellen Clinique For Men Maximum Hydrator 72-hour auto-replenishing hydrator, UVP: CHF 42 www.ch.clinique.com
Ist die Andropause des Mannes Menopause? Andropause, Klimakterium Virile, ADAM (Androgen Decline in the Aging Man) oder Androgen Defizit Syndrom: Viele Namen trägt das Phänomen, welches in Fachkreisen teilweise umstritten ist. Ähnlich wie die Wechseljahre bei den Frauen wird es durch hormonelle Veränderungen ausgelöst. Aber viel weiter gehen die Gemeinsamkeiten nicht.
H
itzewallungen, Schlafprobleme und Gewichtszunahme sind bei Weitem nicht nur Symptome einer Menopause. Auch Männer über 40 können an diesen Beschwerden leiden, welche unter anderem symptomatisch für eine sogenannte Andropause sein können. «Die Herausforderung dabei besteht allerdings darin, dass die Symptome nicht pathognomonisch sind. Das heisst, sie sind nicht exklusiv dem Testosteronmangel zuschreibbar, sondern können auch durch andere Begleitumstände hervorgerufen werden», weiss PD Dr. med. Alexander Müller, Chefarzt an der Klinik für Urologie des Spitals Limmattal. Er fügt an, dass sich ein möglicher Testosteronmangel durch drei wesentliche Symptomkategorien bemerkbar machen könnte: psychische, körperliche und besonders sexuelle Symptome. Bei den psychischen Symptomen können vor allem höhere Reizbarkeit, Depression, Gedächtnis- und Konzentrationsschwäche und Antriebslosigkeit führend sein. Hinzukommen können auch körperliche Veränderungen wie Hitzewallungen und Schweissausbrüche, Schlafstörungen und Müdigkeit sowie fortschreitende Osteoporose. «Besonders ausgeprägt können sexuelle Veränderungen sein wie Libidoverlust und Erektionsstörungen», führt Dr. Müller weiter aus. Was hinter der Andropause steckt Schuld daran ist der Rückgang des männlichen Sexualhormons Testosteron, welcher
normalerweise zwischen dem 35. und 40. Lebensjahr eines jeden Mannes einsetzt. Dies gehört aber zum natürlichen Alterungsprozess dazu und ist normalerweise nicht weiter schlimm, da man in der Regel auf einem relativ hohen Testosteron-Niveau startet. Anders als bei den Frauen ist diese hormonelle Veränderung jedoch eine schleichende, und keine abrupte: Jährlich geht der Testosterongehalt um rund ein Prozent zurück, dieser Anteil kann aber aufgrund anderer Faktoren – wie zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes oder chronischen Erkrankungen wie COPD oder Arthritis – höher ausfallen. Weitere Risikofaktoren, welche ein Testosteron-Defizit begünstigen, sind ein überhöhter Blutfettgehalt, Rauchen und Alkoholkonsum. Einer der grössten ist allerdings Übergewicht, denn grundsätzlich wird in Fettzellen Testosteron zu Östrogenen metabolisiert. Trotzdem, «ein kleines Wohlstandsbäuchlein ist typisch fürs Alter. Kritisch wird es aber, wenn der Hüftumfang über 102 cm liegt», meint der Experte. Was Mann dagegen tun kann Da den Symptomen der Andropause der natürliche Altersprozess, beziehungsweise der damit einhergehende sinkende Testosterongehalt, zugrunde liegt, kann nicht direkt vorgebeugt werden. Allerdings kann dafür gesorgt werden, dass der Hormonverlust nicht übermässig ausfällt. Beispielsweise, indem darauf geachtet wird möglichst kein Übergewicht anzusetzen und sich regelmässig
zu bewegen. Weiter ist es wichtig, Risikofaktoren wie die Blutfette, den Blutzucker oder Bluthochdruck frühzeitig erkennen und behandeln. Sollte trotz Vorbeugen ein symptomatischer Testosteronmangel (Symptome und deutlich erniedrigter Testosteronspiegel im Blut), vorliegen, muss – wenn möglich – gehandelt werden. Denn: «Dann ist unsere Sterblichkeitsrate um 30 Prozent höher. Echter Testosteronmangel ist durchaus lebensbedrohlich», wie Dr. Müller erklärt. Dann kommt eine Testosteronersatztherapie zum Zug, was heutzutage relativ unproblematisch ist. Es gilt aber sowohl von Patientenseite als auch aus Sicht des behandelnden Arztes gewisse Dinge zu beachten. Der Chef-Urologe erklärt: «Die Ersatztherapie unterdrückt die körpereigene Produktion. Das heisst, wenn man das anwendet, ist dies eine Entscheidung, diese Testosteronersatztherapie höchstwahrscheinlich für den Rest des Lebens begleitend einzunehmen.» Und als behandelnder Arzt gilt es Risiken und Nutzen mit dem Patienten individuell abzuwägen. Denn obwohl der Aberglaube, dass eine Testosteronersatztherapie Prostatakrebs in der Entstehung fördere, widerlegt worden ist, gibt es einige Risiken zu beachten: Bei Grunderkrankungen, wie beispielsweise einer ausgeprägten Herzinsuffizienz, aber auch bei einer stark vergrösserten Prostata, ist Vorsicht geboten. Ausserdem erläutert der Experte, könne die Bildung von Blutkörperchen (Erythrozyten) stark zunehmen, was zu dickem Blut mit
veränderter Fliesseigenschaft oder einem höheren Thromboserisiko führen könne. Die Wissenschaft ist sich uneinig Dass sich am Phänomen Andropause nach wie vor die Geister scheiden, hat diverse Ursachen. Einerseits ist da das Fehlen eines treffenden Begriffes. Der für diesen Artikel befragte Experte meint dazu, dass die Begrifflichkeit «Andropause» – angelehnt an die Menopause der Frauen – sehr unglücklich sei, da die beiden Themen zu verschieden seien. Weiter erläutert Dr. Müller: «Nicht nur die Begrifflichkeit ist umstritten. Was auch umstritten ist, sind Grenzwerte, die festlegen, wann das Testosteron im Blut wirklich zu tief ist. Da sind sich die Fachgesellschaften über den unteren Schwellenwert gar nicht einig. Wenn die Experten einen Blutwert schon nicht ganz einheitlich definieren können, dann macht es das schwierig.». Ein anderer Grund für die noch immer herrschende Uneinigkeit betreffend der männlichen «Wechseljahre» liegt darin begründet, dass die weiblichen Sexualhormone weitaus besser erforscht sind als die männlichen. Dies ist damit zu erklären, dass Männer weder unter monatlichen Hormonumstellungen zu leiden haben noch schwanger werden können oder mittels einer Hormonpille verhüten. Sprich, für die Forschung sind sie in diesem Aspekt schlicht die uninteressantere Zielgruppe. TEXT PATRIK BIBERSTEIN
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013
ANDROLOGIEZENTRUM ZÜRICH (AZZ) BRANDREPORT
Männerheilkunde im Herzen von Zürich Im Andrologiezentrum Zürich (AZZ) findet Mann Hilfe. Zwei der häufigsten Anliegen sind Testosteronmangel und eine verminderte Spermienqualität.
W
ährend der Begriff Gynäkologie den meisten geläufig ist, trifft man bei der Erwähnung von Andrologie oftmals auf Schulterzucken. «Wir Ärzte im Andrologiezentrum Zürich befassen uns mit den Störungen der Fruchtbarkeit, der Hormonproduktion und der Sexualfunktionen des Mannes», erklärt Dr. David Zimmermann, Spezialist für Andrologie und Facharzt Urologie im Uroviva-Netzwerk. Zwei der häufigsten Gründe, die Männer ins AZZ führen, sind der Hypogonadismus sowie Fertilitätsprobleme. Alleskönner Testosteron In der Alltagssprache bezeichnet man den Hypogonadismus oftmals als Testosteronmangel. Viele werden dabei zuerst an eine verminderte Potenz denken, Testosteron hat jedoch wichtige Funktionen im ganzen Körper. «Testosteron ist weit mehr als nur ein männliches Sexualhormon, sondern hat als Steuerhormon auf zahlreiche Organe einen wichtigen Einfluss», betont Dr. Zimmermann. Im Kindes- und Jugendalter ist das Hormon für die Entwicklung der Geschlechtsmerkmale verantwortlich, im Erwachsenenalter trägt es wesentlich zur Vitalität und Lebensqualität bei. Testosteron ist für Muskeln, Haut, Knochen, Gehirn und Spermienproduktion unentbehrlich. Es reguliert die Fettregulation, den Blutzuckerspiegel und hat Einfluss auf die Knochendichte und das Muskelwachstum. Ausserdem spielt es eine wichtige Rolle für die Sexualfunktionen, die kognitive Leistungsfähigkeit und für die Prävention von Depressionen. Risikogruppe Hypogonadismus «Zwei bis sechs Prozent der 40-79-jährigen Männer leiden an Hypogonadismus, je nach Risikogruppe wird diese Zahl höher geschätzt.» weiss Dr. Zimmermann.
Menschen mit Übergewicht, Zuckerkrankheit, Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen haben ein deutlich höheres Risiko einen Testosteronmangel zu entwickeln. Auch gewisse Medikamente und Drogen sowie eine Chemotherapie können den Hormonhaushalt beeinträchtigen. «Klassische Frühsymptome eines Testosteronmangels sind Libidoverlust und Antriebslosigkeit, gefolgt von Depressionen und Potenzstörungen», informiert Dr. Zimmermann. «Viele Betroffene klagen auch über Konzentrationsstörungen und Stimmungsschwankungen.» Viele Wege zur Besserung Hypogonadismus kann auf viele Arten behandelt werden. «Zunächst ist es wichtig, bestehende Risikofaktoren zu erkennen und zu behandeln. Hierzu kann die Behandlung einer unerkannten Zuckerkrankheit oder eines erhöhten Blutdrucks gehören. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Therapie ist eine Verbesserung des Lebensstils mit ausgewogener Ernährung und regelmässiger Bewegung», so Dr. Zimmermann. Häufig ist auch eine Testosteronersatztherapie notwendig. «Im Idealfall führt die zurückgewonnene Vitalität auch zu einer Verbesserung der Lebensgewohnheiten», erzählt Dr. Zimmermann. Spermienqualität sinkt Fertilitätsprobleme betreffen immer mehr Männer, da es einen beunruhigenden Rückgang der Spermienzahl gibt. «Im Jahr 2019 wurde eine Schweizer Studie publiziert, die besagt, dass 62 Prozent der jungen Schweizer Männer eine eingeschränkte Spermienqualität haben», berichtet die Spezialistin für Andrologie und Fachärztin Urologie Dr. Marlies Maatje vom AZZ.
Dies bedeutet aber nicht, dass alle dieser Männer unfruchtbar sind, sondern dass das Erreichen einer Schwangerschaft zum Beispiel länger dauern kann. Natürlich sind auch hier die weiblichen Faktoren wichtig. Einschränkungen können durch mehrere Faktoren verursacht werden. «Lebensstil, gewisse Medikamente, Geschlechtskrankheiten, Umweltfaktoren und genetische Defekte haben Einfluss auf die Spermienproduktion», weiss Dr. Maatje. «Ausserdem kann es durch Chemooder Strahlentherapie bei einer Tumorerkrankung zu einer erheblichen Einschränkung der Spermienqualität bis hin zur Unfruchtbarkeit kommen.» Neben dem Problem der verminderten Spermienqualität konnte die Medizin in den letzten Jahrzehnten einen Anstieg der Fälle von Hodenkrebs, Hodenhochstand und Testosteronmangel beobachten. «Höchstwahrscheinlich gibt es hier einen Zusammenhang», vermutet Dr. Maatje. «Darum ist eine andrologische Abklärung so wichtig.» Gesunder Lebensstil das A und O Es gibt viele Wege, wie Mann seiner Fertilität Sorge tragen kann. Eine ausgewogene Ernährung und regelmässige Bewegung tragen zur Spermienqualität bei. Rauchen, Drogen, übermässiger Alkoholkonsum haben derweil einen negativen Einfluss auf die Spermienqualität und sollten somit vermieden werden. Der Einsatz von Anabolika kann die Samenzellenproduktion gar vollständig hemmen.
Dr. Marlies Maatje
Dr. David Zimmermann
Der Weg zum Wunschkind Der Auslöser eines Fertilitätsproblems kann unterschiedlicher Natur sein, daher gibt es verschiedene Behandlungsansätze. «Eine eventuelle Entzündung oder Geschlechtskrankheit kann man oft mit Antibiotika behandeln. Wenn ein hormonelles Problem zugrunde liegt, kann in speziellen Fällen durch eine Hormontherapie eine deutliche Verbesserung erreicht werden», informiert Dr. Maatje. «Auch die Operation einer Krampfader im Hodensack kann die Chancen auf eine Schwangerschaft bei der Partnerin manchmal erhöhen.» In besonderen Fällen ist es auch möglich, Spermien im Rahmen einer Operation aus Hoden oder Nebenhoden zu gewinnen. Diese Samenzellen können dann für eine künstliche Befruchtung verwendet werden. Dr. Maatje ist optimistisch: «Für die Zukunft hoffen wir, dass wir mit neuen Erkenntnissen in der Lage sein werden, ein Paar mit Fruchtbarkeitsproblemen bei der Kinderwunschplanung noch besser begleiten zu können.» www.maennerarzt.ch
«Bei Fertilitätsproblemen kann eine andrologische Abklärung manchmal eine invasive Behandlung verhindern», informiert Dr. Maatje. «Ein multidisziplinäres Team ist hier nützlich.»
TEXT FATIMA DI PANE
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BRANDREPORT KANTONSSPITAL WINTERTHUR
So geht es nach der Krebsdiagnose weiter Eine Krebsdiagnose erschüttert und wirft Fragen auf. Betroffene fragen oft: «Werde ich wieder gesund? Verändert sich meine Lebensqualität? Kann ich weiterarbeiten?»
I
n einem zertifizierten urologischen Tumorzentrum wird jede neue Krebsdiagnose interdisziplinär vor und nach einer Therapie interdisziplinär besprochen (Abbildung 1). Dabei einigen sich Urologen, Gewebsspezialisten (Pathologen), Bestrahlungsspezialisten (Radiotherapeuten), medikamentöse Krebsexperten (Onkologen) und Röntgenärzte (Radiologen) auf eine Behandlungsempfehlung. Urologische Tumore zählen zu den häufigsten Krebserkrankungen. In der Schweiz werden jedes Jahr rund 6100 Prostata-, 1100 Blasenkrebs- und 650 Nierenkrebsdiagnosen gestellt. Davon werden jährlich rund 800 Fälle am zertifizierten Urologischen Tumorzentrum Winterthur besprochen oder Zweitmeinungen für diese abgegeben. Prostatakrebs Der Prostatakrebs ist der häufigste Krebs des Mannes. Die Wahrscheinlichkeit eines Mannes an Prostatakrebs zu erkranken, liegt bei 16 Prozent. Rund 1600 Männer sterben jedes Jahr an Prostatakrebs in der Schweiz. Bei einer Karzinomfrüherkennung wird die Sterblichkeit über 20 Prozent gesenkt. Ziel ist es, die relevanten Karzinome frühzeitig zu diagnostizieren und zu heilen. Die Tumorerkennung hat dank der Fusionsbiopsie deutliche Fortschritte gemacht. Mithilfe von Prostata-MRI und Ultraschall können die Karzinomherde exakter antizipiert und biopsiert werden (Abbildung 2). Die laparoskopisch-roboterassistierte Prostatektomie gilt heute als primärer Therapiestandard. Die perkutane Bestrahlung stellt eine Alternative dar. Daneben bestehen mehrere klinisch experimentelle Ansätze wie die Kryotherapie oder HIFU. Der daVinci-Roboter erlaubt in Kombination mit der MRI-Bildgebung ein präzises und schonendes Operieren. Dies ist insbesondere für den Erhalt des inneren (Blasenhals) und äusseren Schliessmuskels sowie der neurovaskulären Bündel wichtig. Die roboterassistierte Technik erlaubt es in der Regel, die vollständige Harnkontinenz zu erreichen und bei nervenschonender Technik auch oft die Erektionsfähigkeit zu erhalten (Abbildung 3). Blasenkrebs Der schmerzlose blutige Urin ist in der Regel das erste Symptom eines Blasenkrebses, dem zweithäufigsten urologischen Tumorleiden. Die Diagnose wird mit einer Blasenspiegelung gestellt. Oberflächliche Karzinome werden durch die Harnröhre endoskopisch entfernt (Abbildung 4 links). Stösst der Tumor in die muskulären Wandschichten vor, was bereits bei 30 Prozent der Patienten bei der Erstdiagnose der Fall ist, kann die Harnblase nicht mehr erhalten werden. Auch hier hat die laparoskopisch roboterassistierte Technik die Behandlung revolutioniert. Es ist möglich geworden,
Abbildung 1: Das Urologische Tumorboard bespricht jede neue Krebsdiagnose. Die Empfehlung wird schriftlich dokumentiert. auch den Dünndarm-Blasenersatz vollständig minimal invasiv durchzuführen (Abbildung 4 mitte und rechts). Dies ist am Kantonsspital Winterthur seit 2015 der Therapiestandard. Ohne Bauchschnitt verlieren die Patienten während der Operation weniger Flüssigkeit und Wärme. Die Mobilisation und Erholung gehen deutlich schneller vorwärts, Bauchdeckenkomplikationen sind seltener. Die Patienten können die Klinik meist bereits nach einer Woche in die Rehabilitation verlassen. Nierenkrebs Die dritthäufigste Urologische Krebsdiagnose ist der Nierenkrebs. Der Nierenkrebs ist häufig asymptomatisch und wird heute meist zufällig bei Röntgenuntersuchungen (Computertomographie) entdeckt. Roboterassistiert kann der Tumor präziser exzidiert werden und die Parenchymnaht sowie die Renorrhaphie lassen sich
bei adäquater Ischämiedauer vornehmen – die Blutversorgung der Niere wird zur Tumorentfernung kurz unterbrochen (Abbildung 5). Etablierte Robotikzentren verwenden routinemässig zur selektiveren Ischämie und Tumorlokalisation zusätzlich die Fluoreszenzbildgebung für das Da-Vinci-System basierend auf dem Farbstoff Indocyaningrün (ICG). Tumoren und Zysten stellen sich meist hypofluoreszent dar und sind deshalb gut vom normalen Nierengewebe abgrenzbar. Die roboterassistierte Operationstechnik für anspruchsvolle ablative und rekonstruktive Nierenteilresektionen haben sich bewährt. Intra- und postoperative Komplikationen sind im Vergleich zur offenchirurgischen Operation signifikant tiefer bei vergleichbaren funktionellen und onkologischen Resultaten. Die vollständige Nierenentfernung ist glücklicherweise nur noch selten nötig. Der Erhalt von funktionellem Gewebe der Restniere ist
wichtig. Die Patienten mit erhaltener Restniere zeigen eine verlängerte Lebenserwartung. Nachbetreuung und Tumorkontrolle Im Urologischen Tumorzentrum Winterthur werden die Patienten langfristig und in der Regel durch den Operateur persönlich nachkontrolliert. Gerade in den ersten Monaten zur Wiedererlangung von Kontinenz und Potenz ist eine engmaschige Nachbetreuung wichtig. Damit kann den Patienten auch Sicherheit im Verarbeiten ihrer Krebskrankheit ermöglicht werden. Rückfälle werden damit frühzeitig erkannt und zielgerichtet behandelt. Die onkologischen und funktionellen Resultate aller Eingriffe im Urologischen Tumorzentrum Winterthur werden laufend erfasst, für die Zentrumsrezertifizierung offengelegt und für Kongressmitteilungen und Publikationen aufgearbeitet.
Abbildung 4: Oberflächliches Blasenkarzinom (links). Beim muskelinvasiven Blasenkarzinom und Wahl einer Ersatzblase wird mit 50cm Dünndarm (links) ein sphärisches Reservoir gebildet und an die Harnröhre fixiert. Diese vollständig laparoskopisch roboterassistierte Technik ist heute im Urologischen Tumorzentrum Winterthur in der Routine etabliert. Abbildung 2: Das Prostata-MRI (links) kann Karzinombereiche lokaliseren (rechts, blaue Kreise), die fusionierte navigierte Punktion verbessert die Treffsicherheit (rechts).
Abbildung 3: Schonende radikale Prostatektomie. Der Blasenhals wird geschont (links), ein kräftiger Harnröhrenstumpf ermöglicht die vollständige Harnkontinenz (mitte), der Erhalt der neurovaskulären Bündel (rechts) ist die Vorraussetzung zum Erhalt der Erektionsfähigkeit.
Abbildung 5: Roboterassistierte Nierenkrebsoperation. Die Fluoreszenzbildgebung diskriminiert normales Tumorgewebe von der normalen Niere (links). Die Da-Vinci-Technologie erleichert den Nierenverschluss (rechts).
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MENTALE GESUNDHEIT
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Warum Männer ihre Gefühle ernster nehmen sollten «Ein Mann ist stark und schafft alles alleine. Er hat keine Probleme und wenn doch, löst er sie rasch und unkompliziert.» Solche Rollenbilder setzen Männer stark unter Druck und schaden ihrer psychischen Gesundheit. TEXT LARS MEIER
E
infühlsam, aber gleichzeitig stark. Sanft, und doch durchsetzungsfähig. Die Ansprüche an den modernen Mann sind hoch. Auch ein Vergleich mit früher macht klar: Männer sind mit viel mehr Rollenansprüchen konfrontiert. Der immense Druck, der perfekte Partner, Vater und Freund zu sein, kann weitreichende Folgen nach sich ziehen. Für gewisse Probleme sind Männer klar anfälliger als Frauen. Erhöhte Suchtgefahr Männer sind im Vergleich zu Frauen anfälliger für Suchtprobleme. Gründe dafür gibt es mehrere: Beispielsweise haben Männer eine höhere Risikobereitschaft als Frauen – auch beim Suchtmittelkonsum. Darum geraten sie rascher in problematische Konsummuster. Ein weiterer Grund: Männer holen sich spät oder gar nie Hilfe. Sich Schwächen und persönliche Grenzen einzugestehen, ist für viele Männer immer noch ein Tabu. Wie eine Sucht entstehen kann Suchtentwicklungen haben stets mehrere Ursachen. Sie können teilweise weit in die Vergangenheit zurückreichen. Wer beispielsweise als Kind sexuell missbraucht wurde, ist eher gefährdet, später an einer Sucht
zu erkranken. Gleiches gilt für andere traumatische Erlebnisse. Generell begünstigen schwierige Lebenssituationen eine Suchtentwicklung. Nach einer Trennung oder dem Tod eines geliebten Menschen «helfen» Substanzen wie Alkohol die negativen Gefühle zu dämpfen. Übermässiger Konsum kann aber in einer Sucht resultieren. Man merkt oft zunächst gar nicht, dass man in eine Sucht rutscht. Erst beim Versuch, den Konsum zu reduzieren oder ganz aufzuhören, fällt auf, wie schwer dies fällt und dass man offenbar abhängig geworden ist. Entsprechende Tests können eine erste Orientierung bieten, ob man den Konsum noch im Griff hat oder nicht (siehe Infobox). Prävention ist das A und O Professionelle Suchtprävention setzt auf zwei Ebenen an. Die Verhaltensebene hat die einzelnen Menschen im Fokus. So versucht man etwa, bereits bei Kindern und Jugendlichen die sogenannten Lebenskompetenzen zu stärken. Beispiele hierfür sind Empathie, Selbstwahrnehmung oder Kommunikationsfertigkeit. Bei Männern scheint letzteres noch wichtiger als bei Frauen. Männer sprechen nach wie vor weniger über
ihre Gefühle und wollen die Kontrolle über sich nicht verlieren. Sie haben oft nicht gelernt, über die Gefühle zu sprechen oder es wurde ihnen weniger beigebracht. Es zeigt sich jedoch mehr und mehr, dass Jugendliche, auch Männer, den eigenen Gefühlen gegenüber offener sind und diese auch äussern.
professionelle Beratung oder eigentliche Behandlung. Daher ist es sinnvoll, sich professionelle Hilfe zu holen. Wenn man befürchtet, jemand könnte sich in den nächsten Minuten oder Stunden etwas antun, sollte man die Person nicht allein lassen und unbedingt professionelle Hilfe beiziehen.
Die Verhältnisebene fokussiert wiederum auf die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Hier tragen zum Beispiel Abgabe- und Werbeverbote für Suchtmittel oder Verkaufsverbote von Alkohol und weiteren schädlichen Substanzen an Jugendliche dazu bei, die Suchtgefahr zu senken.
Ob Sucht, Depression oder gar Suizidgedanken: In jedem Fall ist es das Wichtigste, über die Belastung zu sprechen. Entstigmatisierungskampagnen und Sensibilisierung machen im Zuge dessen bereits einen ersten Schritt in die richtige Richtung. Aber auch jeder einzelne kann etwas für seine Psyche tun, denn sie lässt sich pflegen und stärken. Über Belastungen und Gefühle zu sprechen und sich bei Problemen Hilfe zu holen, ist wichtig. Daneben gibt es aber vieles mehr: Freundschaften pflegen, körperlich aktiv bleiben, Hobbies und Interessen nachgehen und anderes mehr sind ebenso wichtig. Impulse dafür findet man auf www.wie-gehts-dir.ch.
Mehr Suizide bei Männern Suizid ist eines der grössten Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Umso wichtiger, dass man darüber spricht. Die Statistik spricht eine eindeutige Sprache: Die Suizidrate liegt bei Männern deutlich höher als bei Frauen. Die Gründe sind vielfältig. So wählen Männer oftmals härtere und damit «effektivere» Suizidmethoden als Frauen. Schusswaffen zum Beispiel werden hauptsächlich von Männern gewählt. Was tun bei Suizidgedanken? Das Wichtigste vorweg: Suizidgedanken muss man ernst nehmen, weil sie sich verselbständigen können! Auch wenn es schwerfällt, sollte man in jedem Fall mit jemandem darüber sprechen. Gesprächstipps findet man auf reden-kann-retten.ch. Männer wählen häufig auch das anonyme Hilfsangebot von 143 dafür (siehe Infobox). Wenn man denkt, eine nahestehende Person sei suizidgefährdet, ist es wichtig, sie darauf anzusprechen. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Menschen sich erst recht etwas antun, wenn man mit Ihnen über Suizid spricht. Das Gegenteil ist der Fall: Über Suizidgedanken zu sprechen, kann wichtige Entlastung bringen und macht Hilfe erst möglich. Richtig handeln und Leben retten Suizidgedanken entstehen nicht von heute auf morgen. Suizidale Krisen sind in aller Regel Folge von andauernden Belastungen oder einschneidenden Lebensereignissen. Nicht selten stehen sie zudem im Zusammenhang mit einer Depression oder anderen psychischen Erkrankungen. Nahestehende Personen können durch Gespräche und Zuhören bereits wichtige Entlastung bieten. Sie ersetzen aber keine
Weiterführende Informationen und Hilfsangebote suchttest.ch Wer herausfinden will, ob der Konsum noch im grünen Bereich liegt, findet hier Tests zu einer ersten Einschätzung. reden-kann-retten.ch Auf dieser Website finden sich Informationen zur Bewältigung von Suizidgedanken und wie man vorgehen kann, wenn man sich um jemanden sorgt. Mit konkreten Gesprächstipps. 143 Die Mitarbeitenden der dargebotenen Hand bieten rund um die Uhr ein offenes Ohr für Probleme jeglicher Art – auf Wunsch auch anonym. Gratistelefon 143 oder Onlineberatung (Chat & E-Mail) unter 143.ch Wie-gehts-dir.ch Die Website bietet konkrete Gesprächstipps, wie man über Belastendes sprechen kann und enthält Impulse zur Förderung der psychischen Gesundheit.
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HERZ & RHYTHMUS ZENTRUM BRANDREPORT
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Vorhofflimmern mit einer Operation beseitigen? Bei Vorhofflimmern bringt die chirurgische Ablation ausgezeichnete Langzeitergebnisse und ermöglicht das Absetzen von Blutverdünnern. Der ehemalige Patient Hugo Eisenbart berichtet über seine Erfahrungen. Herr Hugo Eisenbart, bei Ihnen wurde 2015 eine «chirurgische Ablation» vorgenommen. Sie sind heute 64 Jahre alt und arbeiten immer noch bei den SBB. Trotz der strengen Arbeit bei der Bahn waren Sie immer recht gesund. Wie haben Sie erkannt, dass Sie an Vorhofflimmern leiden? Wie ich später erfahren habe, hatte ich die typischen Vorhofflimmern-Beschwerden: Herzstolpern, oft Schwindel und später zunehmend Kurzatmigkeit. Die Beschwerden wurden über wenige Monate immer stärker. Meine Frau schickte mich dann zum Hausarzt. Er erkannte schnell, dass da etwas mit dem Herzen und insbesondere dem Puls nicht gut sein konnte und überwies mich an den Kardiologen. Wie hat Sie der Kardiologe untersucht und was war der Befund? Der Kardiologe machte ein Elektrokardiogramm, eine Echokardiographie und ein Langzeit-EKG über 48 Stunden. Dann sagte er mir, ich hätte Vorhofflimmern. Ich war nicht begeistert!
Chrirurgen am OP-Tisch: Es wird in Vollnarkose eine Lungen-Venen-Isolation durchgeführt und ein Clipping (Verschluss) des linken Herzohrs. Der Zugang erfolgt mittels Thoraskopie von beiden Seiten. Der Eingriff wird am schlagenden Herzen durchgeführt.
Am nächsten Tag habe ich dann bei ihm angerufen. Er konnte mir schon am Telefon sehr gut erläutern, wer für die Operation infrage kommt, wie der Ablauf ist und was die Vorteile sind. Dann wurde ich ein paar Tage später bei ihm vorstellig.
Prof. Dr. med. Sacha P. Salzberg und Hugo Eisenbart
Welche Therapie hat er Ihnen dann verordnet? Ich solle mit einem Betablocker beginnen, um den Rhythmus zu stabilisieren. Das habe ich versucht, jedoch hatte ich starke Nebenwirkungen, mir war ständig schwindlig und ich war sehr müde. Es war zunehmend eine Belastung. Ich habe mich dann nach weiteren Optionen erkundigt. Welche Therapie-Optionen wurden Ihnen von Ihren Ärzten vorgeschlagen? Die Katheter-Ablation, also der Eingriff über die Leiste, und dann durch das Herz, um das Gewebe zu veröden. Jedoch gaben mir die Kardiologen eine Erfolgsprognose von nur 50 Prozent mit einem Eingriff, weil mein Herz schon vergrössert war. Das war mir zu wenig. Das hätte bedeutet, dass ich vielleicht zwei- bis dreimal hätte mit dem Katheter operiert werden müssen. Das war noch nicht die optimale Lösung für mich. Wie sind Sie dann auf die chirurgische Ablation gestossen? Ein Bekannter aus meinem Umfeld war bei einem Publikumsvortrag von Prof. Salzberg und war begeistert.
Was war für Sie ausschlaggebend, die Ablation chirurgisch vorzunehmen? Die Methode, also dass es nur einen einmaligen Eingriff von circa 90 Minuten braucht, dass es von aussen her, also über kleine Eingänge am Brustkorb passiert, hat mich interessiert. Nach den Voruntersuchungen hat mich die mit Prof. Salzberg besprochene Erfolgschance überzeugt. Wie ist die Operation verlaufen? Hatten Sie Zweifel? Es war Sommer 2015, der Eingriff verlief gut und ohne Komplikationen. Ich war optimal vorbereitet und hatte vollstes Vertrauen in Prof. Salzberg und das Team. Angst hatte ich keine. Nach vier Tagen im Spital war ich eine Woche zu Hause und anschliessend wieder bei der Arbeit. Wann haben Sie die Medikamente abgesetzt? Etwa sechs Wochen nach der Operation. Dann habe ich die Medikamente nicht mehr gebraucht. Seither nehme ich nichts mehr. Das ist eine grosse Erleichterung. Wie geht es Ihnen heute, fünf Jahre nach dem Eingriff? Mir geht es heute sehr gut. Ich fühle mich gesund, mache viel Sport und wandere so oft wie ich kann. Leben Sie heute ohne Einschränkungen? Ja, alle Beschwerden sind weg. Ich lebe ein ganz normales Leben, ohne Blutverdünner oder sonstige Medikamente.
Prof. Salzberg mit seinem langjährigen Mentor und jetzt Partner Dr. van Boven (PhD) aus Amsterdam
Nie mehr Vorhofflimmern? Ich weiss gar nicht mehr, wie das war. Ich fühle mich rundum gesund. Keinerlei Rhythmusstörungen. Mein Herz ist gesund. Mein Kardiologe ist auch zufrieden mit mir, ich gehe einmal im Jahr zur Kontrolle zu ihm. Würden Sie die Operation wieder machen? Ja, ich würde die Operation wieder machen. Ich habe die Operation meinem Bruder empfohlen – den hat Prof. Salzberg dann drei Monate später auch mit Erfolg operiert. Ihm geht es gleich gut wie mir heute! Unsere Lebensqualität ist tiptop. Vielen Dank!
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Wie Strahlen unsere Gesundheit belasten Müdigkeit, Erschöpfung und ein geschwächtes Immunsystem kommen häufig vor nach einer unruhigen Nacht mit schlechtem Schlaf. Dabei könnte dieser selbst Teil der Symptome sein. Die Ursachen sind meist weder zu sehen noch direkt zu spüren. Unsichtbare Störfelder können die Lebensqualität aber stark einschränken. Woher sie kommen, was sie verursachen und wie man trotzdem ein befreites Leben führen kann, weiss das Institut für Erdstrahlen und Elektrosmog. Die Erde wird von einem natürlichen Magnetfeld umspannt, welches das gesamte Leben auf der Welt vor gefährlicher Strahlung aus dem All schützt. Das Erdmagnetfeld ist also notwendig und wichtig für alle Lebewesen. Es entsteht durch den flüssigen Erdkern, der in unserem Globus rotiert. Leider kann dieses natürliche und wertvolle Erdmagnetfeld gestört werden durch Umwelterscheinungen und menschliche Technologie.
Symptome aufzulösen. Der Schlafplatz ist deshalb wichtig, weil die Erdstrahlen morgens zwischen zwei und vier Uhr am stärksten sind und der Körper während des Schlafens besonders empfindlich auf Störfelder ist. Der Baubiologe schafft Abhilfe
Störfaktoren des Erdmagnetfeldes Das Gleichgewicht des Erdmagnetfeldes ist wichtig, aber auch fragil. Zum Beispiel schwächen Wasseradern die Magnetfelder, die vom Kern aus an die Erdoberfläche strahlen. Je stärker eine Wasserader ist, desto schwächer ist das Erdmagnetfeld. Andererseits können die Erdstrahlen auch zu stark an die Oberfläche dringen. An Orten, wo es Verwerfungen oder Gesteinsbrüche gibt, entsteht ein zu starkes Magnetfeld. Die Folgen von Wasseradern oder Erdverwerfungen sind aus dem Gleichgewicht geratene Magnetfelder, was zum Beispiel Rutengänger mit einer Rute sichtbar machen können. Störfelder können aber nicht nur durch die natürliche Umwelt entstehen, sondern auch durch die Technologie von uns Menschen. Wie zum Beispiel durch magnetisiertes Armierungseisen im Betonboden kann das natürliche Erdmagnetfeld erheblich verändert werden. Elektrosmog Durch die Digitalisierung vieler Lebensbereiche und der damit verbundenen mobilen Internetanwendung sind wir heutzutage fast dauerhaft dem Einfluss künstlicher elektromagnetischer Felder ausgesetzt. Diese Störfelder sind auch
Matthias Gottschall vom Institut IFEE mit Messgerät für Erdstrahlen unter dem Begriff Elektrosmog bekannt und können auf verschiedene Arten entstehen. Jedes Kabel, sogar eines in der Wand, produziert ein elektrisches Feld, auch wenn das Elektrogerät nicht eingeschaltet ist. Wird das Elektrogerät eingeschaltet, entsteht zusätzlich zum elektrischen Feld ein magnetisches Feld, welches zu Belastungen führen kann. Ausserdem sind wir durch die Hochfrequenz-Felder von Mobilfunkantennen, Handys, Bluetooth und WLAN fast überall elektromagnetischen Feldern ausgesetzt. Symptome eines ungesunden Schlafplatzes Durch richtigen Umgang mit elektronischen Geräten kann die Strahlenbelastung vermindert werden.
Das reicht aber meist nicht aus. Ein besonderes Augenmerk sollte auf den Schlafplatz gerichtet werden. Grundsätzlich gilt, dass sich der Mensch tagsüber Belastungen aussetzen darf. Je stärker die Belastungen am Tag, umso wichtiger wird der unbelastete Schlafplatz. Denn bereits nach sechs Monaten auf einem von Erdstrahlen und Elektrosmog belasteten Schlafplatz, zeigen sich die ersten Symptome. Häufig leiden Menschen mit einem ungesunden Schlafplatz an Schlafstörungen, Verspannung, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit oder sogar einem geschwächten Immunsystem. Diese Symptome äussern sich zuerst akut, aber nach mehreren Jahren Belastung wechseln sie in einen chronischen Status und es wird immer schwieriger, diese
Das Institut IFEE hat sich seit 1992 darauf spezialisiert, Störfelder in den Häusern zu finden, zu klassifizieren und mit physikalischen Massnahmen zu schützen. Die Störzonen werden ohne Rute oder Pendel mit elektronischen CE-geprüften Messgeräten aufgespürt. Zum Einsatz kommt unter anderem der Geomagnetometer von Mersmann. Diese Messart hat den Vorteil, dass die genaue Intensität einer Wasserader oder einer Erdverwerfung festgestellt werden kann. Zusätzlich ermöglicht der Geomagnetometer das Aufspüren von Metall im Betonboden. Diese Belastungen können ein Vielfaches stärker sein als eine grosse Wasserader. Der Elektrosmog wird mit speziell abgestimmten Messgeräten gemessen und protokolliert. Eine Lösung für alle Lebensumstände Für eine sorgfältige Vermessung der Strahlenbelastung kommt der Baubiologe vor Ort. Nach kurzer Information und Beantwortung erster Fragen werden Schlafräume und alle regelmässig genutzten Plätze sorgfältig auf Störzonen ausgemessen. Hier kommt zum Beispiel der Geomagnetometer zum Einsatz. Der Baubiologe zeigt dem Kunden die gefundenen Störfelder auf und erklärt Ursachen und mögliche Wirkungen eingehend. Zudem erfolgt dann auch ein Körperenergietest, um den Symptomen genauer auf die Spur zu kommen. Am Ende
-Mobilfunk -Radar -Richtfunk -Radio -usw.
- Freileitung - Hochspannungsleitung
Bahnstrom 16Hz
- Wlan - Bluetooth - DECT
schlägt der Baubiologe geeignete und wirksame Lösungen vor, um die Strahlenbelastung zu reduzieren und den Kunden von den Symptomen zu befreien. Es gibt verschiedene Lösungen, um Elektrosmog und Erdstrahlen abzuleiten, abzuschirmen, oder zu neutralisieren. Eine Nachkontrolle nach sechs Monaten zeigt, inwieweit sich der belastete Körper erholt hat.
Fragen? Rufen Sie an!
Matthias Gottschall IFEE Institut für Erdstrahlen und Elektrosmog Bösch 106 6331 Hünenberg Tel. 041 310 72 26 E-Mail: mail@erdstrahlen.ch www.erdstrahlen.ch
BON Sparen Sie 60 Franken! Lassen Sie sich und Ihre Wohnung vom Baubiologen vermessen: Kurzentschlossene bezahlen nur CHF 320 statt CHF 380 für eine zwei- bis dreistündige Vermessung in der ganzen Schweiz. Bitte diesen Talon ausfüllen und an folgende Adresse senden: Institut für Erdstrahlen und Elektrosmog Bösch 106 6331 Hünenberg Name: Vorname: Strasse: PLZ/Ort: Telefon: E-Mail: Oder sichern Sie sich Ihren Termin online: www.erdstrahlen.ch/ termin-buchen
Leitung 50 Hz im Boden
Erdung
Das IFEE misst den Einfluss von Störfeldern von Mobilfunk-Antennen, Wlan, Schnurlos-Telefonen, elektronischen Geräte aller Art sowie Wasseradern, Erdverwerfungen, Armierungen im Beton usw.
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ELVEAPHARMA BRANDREPORT
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Auf einfachem Wege zu gesundem Schlaf Stress, Alter und Zeitverschiebungen…Alles Faktoren, welche sich auf die Schlafqualität auswirken. Wie also kommen wir in den Genuss von ausreichend und gesundem Schlaf? Eine Übersicht.
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rholt in den Tag starten zu können ist von unschätzbarem persönlichem Wert. Der Grad an Erholung variiert jedoch je nach Schlafqualität und -menge. Diese sind wiederum grösstenteils von zwei Botenstoffen abhängig: Serotonin und Melatonin. Beide Botenstoffe können durch verschiedene Faktoren beeinträchtigt werden. Die drei einflussreichsten sind die folgenden: Stress, fortgeschrittenes Alter und Verschiebungen im zirkadianen Rhythmus. Faktor 1: Stress Stress beeinflusst die Qualität unseres Schlafes insofern, als er für eine erhöhte Ausschüttung von Cortisol, dem Hormon der Wachsamkeit, zum Nachteil des Schlafhormons Melatonin, verantwortlich ist. Dies führt dazu, dass das Cortisol nicht vollständig ausgeschieden werden kann und im Körper verbleibt, was zu unruhigem Schlaf und einer Verschiebung des zirkadianen Rhythmus führt. Faktor 2: Alter Mit fortschreitendem Alter, insbesondere ab 40, nimmt die Dauer des leichten Schlafes auf Kosten der Tiefschlafphasen und der für die optimale Funktion unseres Gedächtnisses zuständigen REM-Phasen zu – darunter leidet die Schlafqualität. Doch nimmt nicht nur die Schlafqualität mit zunehmendem Alter ab; es wird prinzipiell schwieriger, ein- und durchzuschlafen.
die «innere Uhr» massgebend von der äusseren abweicht und nicht genügend Zeit erhält, sich anzupassen. Folgen von Schlafmangel Die Folgen von Schlafmangel sind gleichermassen vielzählig wie die Ursachen davon. Üblicherweise kann allerdings ein Rückgang in der Leistungsfähigkeit wie zum Beispiel Konzentrationsschwierigkeiten oder Gedächtnisstörungen beobachtet werden. Hierzu können sich aber auch Gemütsschwankungen gesellen und Schlafmangel kann unter Umständen das Fundament für psychosomatische Krankheiten wie Asthma, Bluthochdruck oder Migräne legen. Wie man auf natürliche Weise besser schläft Oftmals kommt unser zirkadianer Rhythmus – umgangssprachlich auch als innere Uhr bekannt – aus dem Gleichgewicht aufgrund eines Mangels an Serotonin, Melatonin oder beiden zusammen. Diese Botenstoffe sind nämlich dafür verantwortlich, dass unsere innere Uhr exakt läuft. Sie haben jedoch auch Auswirkungen
auf den Einschlafprozess, den Tiefschlaf und den REM-Schlaf. Möchte man also auf natürlichem Wege seinen Schlaf verbessern, dann setzt man am besten bei der Produktion von Serotonin und Melatonin an. Diese lässt sich beispielsweise mit Hilfe der Aminosäure LTryptophan ankurbeln. Damit die Aminosäure optimal verwertbar ist, müssen allerdings auch gewisse andere Nährstoffe wie Vitamin B3 und B6 sowie bestimmte Kohlenhydrate vorhanden sein. L-Tryptophan L-Tryptophan ist eine der acht essenziellen Aminosäuren; das heisst, sie kann nicht vom Körper produziert werden und muss über die Nahrung aufgenommen werden. Man findet diese Aminosäure hauptsächlich in Milch, Fleisch und Hülsenfrüchte. Ist sie zusammen mit Vitaminen wie B3 und B6 im Körpersystem vorhanden, fördert sie die Herstellung von Serotonin und Melatonin, die beiden Botenstoffe, die für den Schlaf zuständig sind. Dies wurde auch in klinischen Studien bewiesen: So stellte ein Forscherteam um Craig Hudson im Zuge einer Studie fest,
dass die Aufnahme von Nahrungsergänzungspräparaten, die L-Tryptophan in Kombination mit Vitamin B3 und B6 sowie Kohlenhydrate enthalten, zu einer 39-prozentigen Zunahme der Tiefschlafphasen führt.
Elverev’ Chrono-Relax Das Nahrungsergänzungsmittel enthält L-Tryptophan, die Vitamine B3 und B6 und Reis. 60 pflanzliche Kapseln. Elverev’ Synchro 8H Das Nahrungsergänzungsmittel enthält Milchprotein, Magnesium, Hafer und die Vitamine B3 und B6. 60 Tabletten.
Faktor 3: Die innere Uhr Zu einer Phasenverschiebung im zirkadianen Rhythmus führen unter anderem Zeitverschiebungen ( Jet-Lag), Nachtarbeit oder ständig wechselnde Arbeitszeiten. Diese Phasenverschiebungen ergeben sich daraus, dass
Erhältlich in Drogerien und Apotheken. Mehr Informationen: www.elveapharma.com
ONLINESCHEIDUNG.CH BRANDREPORT
Das Kindeswohl bei Scheidungen oder Trennungen der Eltern In der Schweiz sind jedes Jahr 12 000 Kinder von der Trennung ihrer Eltern betroffen, sowohl von verheirateten als auch unverheirateten. Zum Glück sind die meisten Eltern reif genug, um zu verstehen, dass die Situation für ihre Kinder belastend sein kann und dass alles getan werden muss, um die negativen Auswirkungen einzuschränken. Der Stand der Rechtsprechung zeigt jedoch, dass die konkrete Umsetzung des Prinzips in Wirklichkeit die Mutter begünstigt, im Namen des Kindeswohls: In allen Entscheidungen des Bundesgerichts der letzten fünf Jahre, gibt es fast keine Entscheidungen, welche die Obhut dem Vater zuteilen (von einigen seltenen Ausnahmen mit jugendlichen Kindern abgesehen). Wenn es konkrete Elemente von Missbrauch des Kindes durch Douglas Hornung Gründer von www.onlinescheidung.ch
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ehr als 95 Prozent der Scheidungen oder Trennungen werden durch gegenseitiges Einverständnis durchgeführt, ohne dass ein Gericht gezwungen wird, eine Entscheidung zu treffen (Sorgerecht, alternierende oder zugeteilte Obhut, Besuchsrecht, Unterhaltszahlungen). Mehr als die Hälfte der Kunden der Website www.onlinescheidung.ch haben Kinder und ein Drittel davon einigen sich auf eine alternierende Obhut. Negative Folgen Leider gibt es noch zu viele Fälle, in denen die Eltern in einen «Scheidungsstreit» geraten, der hohe Gerichtskosten sowie eine Verschärfung der Gefühle nach sich zieht. Zudem wird die Scheidung in die Länge gezogen (im Durchschnitt zwei Jahre Prozedur bis zum Bundesgericht). Der Elternteil, der «gewinnt», stellt schnell fest, dass es keine Gewinner gibt, sondern einzig ein zentrales Opfer: das traumatisierte Kind, manchmal lebenslang! Die Interessen der Kinder sind von der Verfassung und wichtigen internationalen Konventionen geschützt. Zu Recht berücksichtigen die Schweizer Gerichte vorrangig die Interessen der Kinder, im Grundprinzip vorherrschend über das ganze Familienrecht. Die Interessen der Eltern werden als zweitrangig angesehen.
die Mutter gibt und Sozialdienste eine Zuteilung der Obhut dem Vater befürworten (5A_794/2017), erfordert die Entscheidung eine alternierende Obhut und verweigert die alleinige Zuteilung an den Vater.
schulpflichtigen Alter ist. Das Bundesgericht meint, dass das Kindeswohl besser erhalten wird, wenn die Mutter nicht arbeitet und sich die Rolle des Vaters auf eine «Kassenschublade» beschränkt.
Ausserdem geht das Bundesgericht davon aus, dass eine Mutter, die nicht schon erwerbstätig ist, nicht verpflichtet ist, zu arbeiten, bis das jüngste Kind im
Unverhältnismässige Zahlungen Es geht weiter: Um die Summe des Beitrages für einen Kind mit einer Mutter, die nicht arbeitet, und geringen Einnahmen beim Vater, festzulegen, geht das Bundesgericht seit Jahren davon aus, dass die Steuern nicht bei der Rechnung der Ausgaben des Vaters miteinzurechnen sind. Mit der Begründung, dass das Kindeswohl Vorrang gegenüber den Interessen von Drittpersonen hat, auch denen der Steuerbehörde. So hatte ein Vater CHF 4500 monatliche Einnahmen und eine Mutter Verdienstmöglichkeiten von CHF 900. Ergebnis: Der Vater musste einen monatlichen Beitrag von CHF 2070 berappen (600 für das Kind und 1470 für die Mutter), also 46 Prozent seines Arbeitslohnes, dazu CHF 8900 in Rückständen. Offensichtlich ergibt die konkrete Umsetzung des Prinzips manchmal – noch zu oft – schockierende und unrealistische Ergebnisse. In dem Fall, dass die Eltern nicht reif genug sind, gemeinsam eine akzeptable Lösung zu finden, ist das Kindeswohl bestimmt nicht berücksichtigt, wenn jedes Mal und ungeachtet des Kontexts, die Obhut systematisch der Mutter zugeteilt wird. Dem Kind wird kein Gefallen gemacht, wenn es einen Vater hat, der voller Schulden ist, insbesondere aufgrund von Steuern. Dennoch ist dies der aktuelle Stand der Rechtsprechung, wenn die Eltern selbst keine konkrete und akzeptable Lösung finden können.
Nr.1 in der Schweiz seit 2007
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BRANDREPORT FISHERMAN’S FRIEND
Der beste Freund für frischen Atem Sicher und selbstbewusst zum ersten Date oder in eine wichtige Besprechung – Fisherman’s Friend steht in entscheidenden Situationen immer zur Seite und gehört in jede Hosentasche. TEXT FATIMA DI PANE
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u einem gepflegten Mann gehört ein guter Duft. Ob beim Kontakt mit Arbeitskollegen, Freunden oder dem Partner: Wer angenehm riecht und einen frischen Atem hat, verdreht in Windeseile so manchen Kopf.
Man(n) sticht wohl nicht in die Nordsee, aber das Eis will trotzdem gebrochen werden. Mit Mundgeruch gestaltet sich dies eher schwierig. Eine Pastille Fisherman’s Friend, und Ihr Gesprächspartner kann sich ungestört auf ihre Worte konzentrieren.
Ganz nach dem Motto «Never be without a friend» steht Fisherman’s Friend für frischen Atem mit einer klaren Stimme. Unter den zahlreichen Sorten findet ein jeder seinen «Perfect Match».
Es profitiert jedoch nicht nur Ihr Atem; der Frischekick hilft auch bei Husten und Heiserkeit und ebnet mit seiner Intensität den Weg zu einem klaren Kopf. Zu intensiv? Wie hiess es doch so schön: «Sind sie zu stark, bist du zu schwach».
Der Kälte trotzen Die Geschiche von Fisherman’s Friend begann 1865 auf hoher See. Tüchtige Fischer aus Lancashire wagten sich auf ausgedehnte Fangfahrten in raue Regionen der Nordsee und des Nordatlantiks. Wegen der Eiseskälte litten die Männer immer wieder unter Husten, Heiserkeit und Erkältungen. Der Apotheker James Lofthouse entwickelte daraufhin eine starke Tinktur mit Menthol und Eukalyptus. Diese Inhaltstoffe wurden auch Bestandteil handlicher Pastillen – «Fisherman’s Friend» war geboren. Klare Stimme, klarer Kopf Mittlerweile ist Fisherman’s Friend bei Weitem nicht nur bei Fischern beliebt, sondern hat sich seinen Platz in jeder Schreibtischschublade und Hosentasche verdient erobert.
Unter den elf Geschmacksrichtungen findet sich für jeden etwas: Ob das 1865er-Feeling mit dem originalen Eukalyptus-Menthol-Geschmack, oder doch lieber Cassis, Zimt oder Kirsche. Die zuckerfreien Varianten enthalten Sorbitol.
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BLUME 3000 AG BRANDREPORT
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Blumen per Knopfdruck – eine Innovation auf Erfolgskurs Ob als Geschenk für einen lieben Menschen oder als Dekoration zu Hause: Blumen machen stets eine gute Figur und sorgen für Freude. Um Blumen rund um die Uhr in aller Frische kaufen zu können, ebnet ein Schweizer Unternehmen mit einer bemerkenswerten Innovation den Weg in die Zukunft. TEXT LARS MEIER
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an kommt spät von der Arbeit und möchte eigentlich noch einen Blumenstrauss für einen lieben Menschen, der zu Hause wartet. Doch inzwischen haben alle Geschäfte geschlossen – was nun? Wer kennt solche Situation nicht in unserem hektischen Leben, in dem oft alles auf den letzten Drücker geschehen muss? Frische Blumen rund um die Uhr Die Digitalisierung macht auch im Einzelhandel nicht Halt vor Veränderungen. Technik und Innovation sind die Schlagworte der Stunde. Rund um die Uhr qualitativ hochwertige Blumen kaufen und so nicht auf die Öffnungszeiten von Geschäften achten müssen – dieser Gedanke stand hinter der Markteinführung des Blumenautomaten der blume 3000 AG. Blumenautomaten sind nicht neu, doch das auffallend schöne Design und technisch ausgeklügelte Konzept der blume 3000 AG ist schweizweit einzigartig. Bisher gibt es solche Automaten nur in England, wo diese von Rockflower Ltd. entwickelt wurden. Die Schnittstelle zwischen Technik und Emotion Wie auch in ihren modernen und auf hohe Kundenfrequenzen ausgerichteten Läden möchte blume 3000 Fortschritt mit Emotion verbinden: Schliesslich sind und bleiben Blumen ein Geschenk, mit dem man einen bleibenden Eindruck hinterlassen möchte – auch wenn man die Blumen am Automaten bezieht. Das Angebot ist natürlich kleiner als im Laden, doch an Qualität und Frische – und auch an Schönheit – stehen die Blumen im Automaten in nichts zurück; das überprüfen die Mitarbeiter der blume 3000 regelmässig. Der Fokus liegt auf frischen Schnittblumen, aber es gibt auch wunderschöne Rosensträusse, gebundene Sträusse, saisonale Blüten sowie Fairtrade-Edelrosen. Egal, wofür man sich entscheidet: In jedem Fall erhält man in unter 30 Sekunden unkompliziert per Knopfdruck ein qualitativ hochwertiges Produkt. Benutzerfreundliches System Der Bestellprozess am Blumenautomaten erfolgt simpel durch einen intuitiven Touchscreen. Sprachbarrieren gibt es ebenfalls keine, denn man kann zwischen Deutsch, Französisch, Italienisch sowie Englisch wählen. Bezahlt wird im Anschluss in Sekundenschnelle dank eines 2020 neu auf den Markt gekommenen
Zahlungsterminals. Akzeptiert werden alle gängigen Zahlungsmittel ausser Bargeld. Eine Idee, die auf ganzer Linie begeistert Dass die Innovation eine Marktlücke schloss, schlug sich nach der ersten Inbetriebnahme sogleich in entsprechenden Resultaten nieder: Die Absatzzahlen schnellten in die Höhe, was auf ein breites Interesse und somit auch Bedürfnis der Kundschaft schliessen liess. Auch in Hinsicht auf die Zukunft wird klar: Dieses Konzept ist ein voller Erfolg. Und in Zukunft noch bequemer für den Kunden mit einer App-Lösung oder dem Online-Zugriff von unterwegs: Blumen im Büro oder am Laptop aussuchen, bezahlen und auf dem Weg zum Zug oder nach Hause nur noch mitnehmen.
Tradition und Innovation gehen Hand in Hand Bereits 1983 gegründet, kann das Schweizer Familienunternehmen auf eine beeindruckende Entwicklung zurückblicken. So ist die blume 3000 AG heute der Schweizer Nummer-1-Florist für Fairtrade-Edelrosen, das Aushängeschild des Unternehmens. Das Erfolgsrezept beruht nicht zuletzt auf dem gut durchdachten Konzept, welches hohe Qualitätsstandards, kreative Floristik und einen raschen Service umfasst – alles abgestimmt auf einen urbanen Lifestyle. Der Umwelt zuliebe Nachhaltigkeit wird bei der blume 3000 AG grossgeschrieben: Die zu 100 Prozent zertifizierten Rosen kommen aus nachhaltig bewirtschafteten Farmen
in Ecuador oder Kenia, zu denen das Unternehmen persönliche Kontakte pflegt. Auch faire und sichere Arbeitsbedingungen vor Ort liegen der blume 3000 AG am Herzen, wozu beispielsweise Sozialprojekte für deren Mitarbeiter einen grossen Teil beitragen. Hohe Qualität garantiert Das Unternehmen hat derzeit sieben Standorte an den Bahnhöfen der Deutschschweiz, darunter in Bern, Zürich und St. Gallen, weitere Filialen sind in Planung. Direkte Transportwege, kurze Lagerzeiten, tägliche Anlieferungen sowie eine intakte Kühlkette vom Feld bis in die Filialen stellen sicher, dass man stets einwandfreie Blumen mit nach Hause nehmen und natürlich auch verschenken kann. Dabei ist kein Blumengeschäft wie das andere, eines haben jedoch alle gemeinsam: Überall sind hochmotivierte Floristinnen und Floristen am Werk, die mit viel Herzblut gestalten, kreieren und binden und so jeder Filiale eine individuelle Note verleihen. Kontinuierliche Qualitätskontrollen und Beschränkung der Verkaufsfristen bei Frischblumen sowie die individuelle Beratung durch das fachkompetente Personal sind für die blume 3000 AG ebenfalls eine Selbstverständlichkeit. Über die blume 3000 AG Die blume 3000 AG besticht mit einem urbanen, qualitativ hochstehenden Sortiment, einer modernen Organisation und einem umweltfreundlichen, sozialverträglichen Profil. Das Schweizer Unternehmen setzt sich bei seinen Produkten besonders für Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Qualität und Frische ein und begeistert mit einem breiten Angebot, das keine Wünsche offenlässt. Als erstes Unternehmen in der Schweizer Branche lanciert die blume 3000 AG Blumenautomaten, die rund um die Uhr Blumenkäufe möglich machen – selbstverständlich auch hier in gewohnt hoher Qualität. Die beiden Automaten in Zürich befinden sich beim Hauptbahnhof in der Passage Bahnhofsstrasse sowie beim Sihlquai gegenüber Migros und Alnatura. Weiterführende Informationen blume3000.ch
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BRANDREPORT RUGENBRÄU AG
Echter Genuss für echte Kerle Brauen und Destillieren unter einem Dach – darin kennt sich die Rugenbräu AG mit der Rugen Distillery im Berner Oberland aus. TEXT VALÉRIE BURNIER
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eit über 150 Jahren wird die Handwerkskunst und Bierkultur der Traditionsbrauerei Rugenbräu AG gepflegt und zelebriert. Seither hat die familiengeführte Brauerei es verstanden, ein breites Biersortiment aufzubauen, welches für jede Gelegenheit das passende Bier bietet. Doch damit nicht genug: Brauen und Brennen unter einem Dach passt hervorragend und so kam es, dass im Jahr 1999 die Rugen Distillery den ersten offiziellen in der Schweiz destillierten Bierbrand präsentierte. Damit wurde es in der Schweiz möglich, Whisky herzustellen. Bereits 2008 folgte die Lancierung des inzwischen national bekannten «Swiss Mountain Single Malt Whisky». Die Destillerie am Rugen hat das Sortiment laufend weiterentwickelt und bietet heute eine Auswahl bester Destillate für den geselligen Moment, für den genussvollen Moment, für Momente unter harten Kerlen ebenso wie für verführerische Momente an. Bierkultur mit persönlicher Handschrift Das Team der Rugenbräu AG beherrscht das Handwerk der Braukultur bestens: Die Rezepturen des traditionellen Bieres werden täglich gepflegt und weiterentwickelt. «Unser Qualitätsanspruch ist hoch», bestätigt Braumeister Heiko Fahrenbruch, «die besten Aromen aus Hopfen, Malz, Wasser und Hefe inspirieren uns immer wieder und lassen so traditionelle Biere wie auch überraschende Spezialtäten entstehen.» Alpenperle, Zwickelbier, Brauer Editionen sowie saisonale Spezialitäten: Die Vielfalt ist gross und wird mit Sorgfalt und Weitsicht zusammengestellt. Teamspirit und Handwerk prägen die Getränke, welche zum Beispiel mit dem «Winterbier Eiszapfen» oder mit der trendigen «Oberland Linie» mit dem Amber, Draft oder alkoholfreien Bier überzeugen. Faszination Whisky Seit 1999 wird am Rugen in Interlaken Whisky gebrannt. Mit der Installation der beiden Pot Stills über dem Sudhaus im Jahr 2010 gilt die Rugenbräu AG mit der Rugen Distillery als grösste Whisky-Brennerei der Schweiz. Master Distiller Kurt Althaus kombiniert seine Innovationskraft und die traditionellen Herstellungsmethoden gekonnt und präsentiert damit feinste Destillate. Sorgfältig gebrannt, im Rugen Felsenkeller gelagert und besonders veredelt haben sie inzwischen in der Welt der Spirituosen einen festen Platz eingenommen. Die beliebte und bekannte Whisky Linie der Swiss Mountain Single Malts aus der Rugen Distillery wurde um eine weitere Exklusivität ergänzt: Mit dem Swiss Mountain Single Malt «Rock Label». Der Rock Label gliedert sich perfekt in die bestehende Whisky Linie ein und ergänzt das Sortiment mit dem Element Fels und Berg. Die Entwicklung des «Rock Labels» oblag der Verantwortung von Master Distiller Kurt Althaus: «Es ist ein grossartiger Prozess und eine besondere Verantwortung, einen neuen Whisky entstehen zu lassen.
Diese spannungsgeladene Geschichte, die ursprüngliche Idee in die Tat umzusetzen und zu erleben, wie die Aromen sich entfalten, das alles fasziniert mich», weiss der mehrfach ausgezeichnete Master Distiller. Warum ausgerechnet «Rock»? Zur Ergänzung des Swiss Mountain Single Malt «Classic» und dem im ewigen Eis des Jungfraujochs gereiften «Ice Label» war für das Team der Rugen Distillery klar, dass der Whisky einen Bezug zur Bergwelt haben sollte. Das Felsige und Ursprüngliche sollte im Geschmack und im markigen Layout des Whiskys einen Platz finden. Zudem stand der Bezug zur Schweiz durch die finale Reifung in ausgebrannten Fässern aus Schweizer Eiche im Zentrum. Für den sogenannten «Swiss Wood Finish» definierte Master Distiller Kurt Althaus gemeinsam mit dem Küfer Roland Suppiger in Küssnacht die Details für die aus Schweizer Eiche hergestellten Fässer in Barrique. Die Fässer wurden dem sogenannten «Charring» unterzogen, was Auskohlen bedeutet und dem Whisky das besondere Aroma verleiht. Wie lange der Whisky zum Abschluss der gesamthaft sieben Jahre langen Reifung in diesen Fässern lagerte, behält der Master Distiller als Rezeptgeheimnis für sich. Der Whisky besticht durch seine goldgelbe Farbe mit der Tönung der Eiche. In der Nase sind süsse Sherrynoten zu erkennen, welche von frisch fruchtigen Orangenschalen, hellen Rosinen und malzigen Karamellnoten umgarnt werden. Die dezente Rauchigkeit kommt durch akzentuierte Kakaoröstaromen zum Tragen. Im
Gaumen geht der Genuss mit einer komplexen Aromatik nach dem süssen Antrunk in eine Kombination von holzig herben Aromen mit Vanille und Karamell über. «Dieser Whisky überrascht durch seine Wärme und schmeichelt dem Gaumen – die Schweizer Eiche scheint ihm besonders gutzutun», beschreibt Kurt Althaus. Wie alle Spirituosen der Rugen Distillery wurde der «Rock Label» komplett im Berner Oberland produziert, im Pot-Still-Verfahren gebrannt und ist dann im Felsenkeller der Rugenbräu gereift. Exklusive Verbindung der Aromen Für ein veritables Gipfeltreffen sorgt die Rugen Distillery im August 2020: «Zwei starke Marken haben zusammengefunden und diese sind durch die Höhe verbunden», beschreibt Remo Kobluk, Geschäftsführer der Rugenbräu AG. Die Rugen Distillery bietet mit dem Swiss Mountain Single Malt Whisky «Ice Label» bereits einen alpinen Whisky. Generell stellen die Whiskys der Rugen Distillery den Bezug zu den nahen Bergen her. Die «Master Distiller Edition III» ist zwar nicht im ewigen Eis gereift, jedoch in zwei Rotweinfässern des Weinguts Bodega Colomé, Argentinien. Das Weingut wurde vom Berner Donald Hess gegründet. Auch hier spielt die Höhe eine Rolle, indem in den beiden Fässer Rotwein vom Anbaugebiet «Altura Maxima» gereift war, dem höchsten Weinberg der Welt auf 3111 m ü. M. Also ein veritables Gipfeltreffen zweier starker Marken. «Bei einem Lunch haben sich die beiden CEOs Christoph J. Ehrbar und Remo Kobluk kennengelernt und die Idee ist spontan entstanden. Wir sind stolz, dass die
Fässer, welche exklusiven Wein enthielten, nun zur Vollendung eines ebenso exklusiven Whiskys genutzt werden konnten», freut sich Christoph J. Ehrbar, Chairman & CEO «The Hess Group». So zieren denn auch zwei Unterschriften die Etikette: Donald Hess und Kurt Althaus geben ihre Namen für die Qualität des Whiskys. Alpenkräuter und Farbenspiel Echter Genuss aus dem Berner Oberland bietet die Rugen Distillery mit ihrem «Swiss Crystal Gin», hergestellt im Herzen der Alpen in Interlaken. Ganz besonders, als Würdigung für den Gin sowie für die nahe Bergwelt, ist das Veredelungsverfahren, bei welchem das Destillat über einen Bergkristall läuft. Master Distiller Kurt Althaus verrät einige Geheimnisse zum Inhalt seines Gins: «Unser Gin bietet ein authentisches Erlebnis, welches die lokale Herkunft und das traditionelle Brennereihandwerk spüren lässt. Natürlich spielt Wacholder eine zentrale Rolle, gepaart mit Aromen von frischen Zitrusfrüchten.» Die kristallförmige Flasche widerspiegelt die Schönheit der Alpen und bringt das mystische Wesen der Bergwelt zum Ausdruck. Der Swiss Crystal Gin inspiriert! So auch Stefan Beer, Executive Chef im Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa in Interlaken. Im Rahmen seines heimischen «Menü vo Hie» serviert er beim «Gin & Tonic aus der Küche» den lokalen Gin auf Quitten-Tonic Sorbet. Und auch der süsse Genuss verbindet – gerade erschienen sind die «Les Pralinés Carrés au Swiss Crystal Gin», welche vom Läckerli Huus kreiert wurden. Rot oder Blau? – coming soon Master Distiller Kurt Althaus verrät: «Gin an sich, aber auch die Natur und die vielen Ingredienzen für Aromen, Farben und die Kraft eines Destillates faszinieren mich. Seit einigen Monaten befasse ich mich besonders intensiv mit dem Gin und kann es kaum erwarten, die Geschichte am Rugen schon bald mit zwei weiteren Gins fortzuführen.» Geniesser dürfen auf den Herbst 2020 gespannt sein. Raus aus dem Alltag – rein ins Brauereigeschehen! Perfekt für den Ausflug unter Freunden, mit dem Club oder Verein: Ein Blick hinter die Kulissen der Brauerei und Destillerie! Die Besucher entdecken dabei alle Produktionsstufen bis zum Endprodukt. Der geführte Besuch dauert ca. zwei Stunden. Krönender Abschluss bildet eine Bierdegustation. www.rugenbraeu.ch
Militärische Friedensförderung der Schweizer Armee im Ausland
Ready for a new challenge?
In 18 Ländern stehen rund 250 Frauen und Männer im freiwilligen Auslandseinsatz. Als Angehörige der Schweizer Armee leisten sie einen Beitrag zum Frieden in Gebieten, die von Konflikten und Kriegen geprägt sind. Für den Einsatz der SWISSCOY im Kosovo rekrutiert das Kompetenzzentrum SWISSINT laufend Fachspezialistinnen und Fachspezialisten für verschiedene Funktionen. Hoch- und Tiefbauspezialisten für den Pionierzug Als Fachspezialistin oder Fachspezialist im Bereich Hoch- und Tiefbau umfassen Ihre Aufgaben unter anderem den Auf-, Ab- oder Umbau von nationalen sowie internationalen Infrastrukturen im Auftrag der Kosovo Force (KFOR). Ebenfalls stellen die Werterhaltung von Bauten und Verbesserung von Härtungsmassnahmen zum Eigenschutz spannende Herausforderungen für Sie dar. Weiter sind Sie in einem Verband eines Freedom of Movement Detachements (FoMD) eingeteilt und werden dafür ausgebildet, mit Spezialfahrzeugen beispielsweise Strassenblockaden und Hindernisse zu räumen. Car- und LKW-Fahrerinnen und Fahrer Sie sind im Besitz des Führerausweises der Kategorie CE oder D? Nutzen Sie die Gelegenheit, um als Car- oder LKW-Fahrer/in militärische und internationale Erfahrung zu sammeln. In diesen Funktionen sind Sie neben Material- und Personentransporten zugunsten der SWISSCOY und der KFOR ebenfalls zuständig für den Fahrzeugunterhalt und kleinere Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Bewerben Sie sich für diese oder weitere spannende Funktionen für einen Auslandseinsatz der Schweizer Armee im Kosovo. Bewerbungsdokumente finden Sie unter www.peace-support.ch.
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www.peace-support.ch