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Fokus Mein Kind

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OKT 20

MEIN KIND

Interview

PATRICK FISCHER

Der Trainer der Schweizer Eishockey-Nati über die Geburt seiner Tochter und was seine Tipps für werdende Eltern sind. Lesen Sie mehr auf www.fokus.swiss

www.lenk-simmental.ch

Für die schönsten Tage mit der Familie.


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EDITORIAL

WWW.FOKUS.SWISS

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LESEN SIE MEHR... 04 Geburt 06 Baby 10

Sprachentwicklung

12 Interivew: Patrick Fischer 18

Herbstputz

FOKUS MEIN KIND.

Die Basis für eine gute Entwicklung

PROJEKTLEITUNG: Simon Chromec COUNTRY MANAGER: Pascal Buck PRODUKTIONSLEITUNG: Miriam Dibsdale TEXT:

Liebe Leserinnen, liebe Leser

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oran denken Sie beim Wort «Familie»? Gut möglich, dass Ihnen das Bild Ihrer eigenen Familie im Kopf erscheint. Erinnerungen und Beziehungen, die Halt bieten, aber manchmal auch kompliziert sind, die vielfältig und vielschichtig sind. Ebenso vielfältig sind heute die Familienformen und -modelle, die gelebt werden. In unseren Köpfen und auch in der Realität ist zwar nach wie vor das Bild der «bürgerlichen Kleinfamilie» als Referenzpunkt verbreitet und davon werden bis heute auch gesellschaftliche Strukturen und Gesetze geprägt (z.B. im Steuer- und Sozialversicherungsrecht). Aber die Vorstellungen davon, was Familie ist und sein kann, verändern sich auch. Wahlverwandtschaften, Alleinerziehende und Patchwork-Konstellationen sind heute selbstverständlich; Grosseltern, andere familiäre Bezugspersonen oder familienergänzende Angebote unterstützen bei der Kinderbetreuung. Diese Entwicklungen ermöglichen den Eltern heute eine individuellere Lebensgestaltung, lösen aber manchmal auch Verunsicherung darüber aus, was denn die «beste» Lebensgestaltung für einen wäre. Und wenn letztlich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Alltag zum Stresstest wird, das Baby nachts keinen Schlaf findet und das Kleinkind in einer Trotzphase ist, kommen alle Eltern an ihre Grenzen. Grenzenlos ist dafür die Fülle an Informationen und Tipps, auf die Eltern heute zwischen Google und Ratgeber-Büchern stossen, wenn sie sich fragen: Was braucht mein Kind? Wie kann es sich gut entwickeln? Mache ich es «richtig»? Junge Eltern sind heute informierter ANZEIGE

denn je und fühlen sich gleichzeitig oft überrollt von der Informationsflut im digitalen Raum. Die niederschwellige, professionelle Beratung und Unterstützung durch Fachstellen und -personen bleiben daher unersetzlich.

Ein Kind, das sich wohl fühlt, kann neugierig und aktiv sein, kann die Welt um sich herum spielerisch und positiv entdecken. - FLAVIA WASSERFALLEN

Für Eltern und weitere Bezugspersonen von Kindern ab Geburt bis zum Kindergarteneintritt steht mit der Mütter- und Väterberatung ein schweizweit kostenloses und niederschwelliges Angebot zur Verfügung. Ausgebildete Fachpersonen beantworten in der Mütter- und Väterberatung Fragen zur Gesundheit, Entwicklung und Ernährung von Babies und kleinen Kindern, zu Beziehung und Erziehung. Sie bieten auch Unterstützung im Umgang mit Stress und Mehrfachbelastung im Alltag, bei Fragen zum familiären Zusammenleben, zur partnerschaftlichen Rollenverteilung und beim «Hineinwachsen» in die Rolle als Vater oder Mutter. Dies hilft Eltern dabei, Herausforderungen im Alltag besser zu meistern und dem Kind das Wichtigste überhaupt zu bieten: dass es sich wohlfühlt, Geborgenheit erhält und positive Anregungen erfährt. Denn das ist die Basis für eine gute Entwicklung. Persönlich finde ich dieses «sich wohl fühlen» eine sehr wichtige, aber oft vergessene Basis. Das Wohlbefinden des Kindes sollte nicht nur bei allen Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Eltern im Zentrum stehen, sondern auch bei gesellschaftlichen Veränderungen und politischen Entscheiden stets berücksichtigt werden. Ein Kind, das sich wohl fühlt, kann neugierig und aktiv sein, kann die Welt um sich herum spielerisch und positiv entdecken. Sorgen wir also dafür, dass alle Kinder gute Startchancen ins Leben haben, dass sie in einem förderlichen Umfeld aufwachsen und sich in ihrem eigenen Tempo entwickeln können. Ich wünsche Ihnen eine gute Lektüre dieser Ausgabe von «Fokus Miis Chind»! TEXT FLAVIA WASSERFALLEN, PRÄSIDENTIN SCHWEIZERISCHER FACHVERBAND MÜTTER- UND VÄTERBERATUNG UND NATIONALRÄTIN

Kevin Meier, Patrik Biberstein, Lars Meier TITELBILD: zVg LAYOUT: Anja Cavelti DISTRIBUTIONSKANAL: Tages-Anzeiger, Oktober 2020 DRUCKEREI: DZZ Druckzentrum AG

SMART MEDIA AGENCY AG Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Tel +41 44 258 86 00 info@smartmediaagency.ch

Viel Spass beim Lesen! Simon Chromec Project Manager


Für die Gesundheit und das Wohlbefinden ihres Kindes

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GEBURT

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Geburtsschmerzen müssen nicht unerträglich sein Die Geburt eines Kindes ist etwas Wunderschönes. Leider gehören auch Schmerzen bei einer Geburt dazu. Das Vorkommen und die Wahrnehmung dieser Schmerzen sind dabei so individuell wie die Entbindung selbst. Ein Überblick über die Geburtsschmerzen, die Vorbereitung darauf und die verschiedenen Arten der Schmerzlinderung. TEXT KEVIN MEIER

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as Konzept der Geburtsschmerzen wird in verschiedenen Kulturkreisen unterschiedlich wahrgenommen. Damit werden ihnen auch diverse Bedeutungen beigemessen. Die Gesellschaft im Westen sieht in den Schmerzen vor allem etwas Negatives. Dadurch entstehen in werdenden Müttern oft Ängste vor Geburtsschmerzen. Aber nicht nur die gesellschaftliche Auffassung der Schmerzen als negativ schüren diese Ängste. Hinzu kommt, dass auf Schwangere etwas Unbekanntes zukommt, das schwierig einzuschätzen ist. Viele Frauen haben auch negative Erfahrungen gemacht. Susanne Schmid, freischaffende Hebamme in Bern, betreut Frauen und Männer während der Kinderwunschzeit und der Schwangerschaft bis zur Wochenbettzeit und hat Erfahrung im Umgang mit Schmerzlinderung vor und unter der Geburt.

Geburtsschmerz», erläutert Susanne Schmid. Dies wird auch von dem Fakt untermauert, dass weniger Schmerzen wahrgenommen werden, wenn die Gebärende über ausreichend Wissen über den Geburtsvorgang verfügt.

Den Prozess der Geburt kennen Im Grunde gibt es nicht den Geburtsschmerz. Im Gegenteil: Die Intensität und Art der Wehen und Schmerzen können sich von Person zu Person sehr unterscheiden. Wie der Geburtsschmerz erlebt wird, hängt auch davon ab, ob und wie sich eine Frau entspannen kann. Zum Beispiel ist die Atmung während der Wehen entscheidend. Denn fokussiertes Atmen kann die Schmerzen erleichtern. Natürlich haben auch die Betreuung und das direkte Umfeld einen Einfluss auf die Wahrnehmung der Schmerzen. Im Allgemeinen ist es so, dass «der Geburtsverlauf beeinflusst wird durch die Grundhaltung gegenüber dem Prozess Geburt und auch dem

In der Komplementärmedizin gibt es zum Beispiel homöopathische und aromatherapeutische Ansätze. Aber auch Massagen, Akupunktur, Akupressur und warme Bäder können Linderung verschaffen. Zudem kann man auch mit Hypnose eine Geburt mit weniger Schmerzen erreichen. Die medizinischen Möglichkeiten reichen dabei von Spasmolytika wie Buscopan über Lachgas und Opioide bis zu Peridural- und Spinalanästhesien. Erwähnenswert ist hier auch die PCA-Pumpe, mit der die Patientinnen selbst die Zugabe von Schmerzmitteln steuern. Man muss sich aber nicht für die eine oder andere Sparte entscheiden: Einzelne oder mehrere Verfahren können je nach Umständen kombiniert werden.

Diverse Möglichkeiten der Schmerzlinderung Bei der Wahl der Schmerzlinderungsart muss man verschiedene Parteien berücksichtigen. Auf der einen Seite stehen natürlich die Bedürfnisse der Frau und ihrer Familie im Vordergrund. Schliesslich drückt sich deren Lebensweise auch in der Art des Gebärens aus. Auf der anderen Seite muss auch die Einstellung gegenüber des Geburtprozesses und -schmerzes des Geburtsteams miteinbezogen werden. Grundsätzlich gibt es aber bei einer natürlichen Geburt mehrere komplementärmedizinische und medizinische Verfahren, die in Frage kommen können.

Frühe und kompetente Beratung lohnt sich Für Susanne Schmid ist klar: «Es ist wichtig, dass sich eine Frau oder die werdenden Eltern so früh wie möglich mit dem Thema Geburt auseinandersetzen.» Die frühe und intensive Beschäftigung mit dem Thema fördert die mentale Stärke einer Frau, welche von grossem Vorteil während der Geburt ist. Bei der Hypnose zum Beispiel ist es sinnvoll, in der Schwangerschaft so früh wie möglich damit zu beginnen. Die Atemtechniken, die Visualisierung und die Leitsätze regelmässig zu üben, ermöglicht eine Konditionierung, die schliesslich bei der Geburt zum Tragen kommt. Sich informieren ist das A und O Um sich für eine Art der Schmerzlinderung zu entscheiden, muss man sich der diversen Varianten erst bewusst sein. Dafür empfiehlt sich die Beratung durch eine Hebamme, eine Gynäkologin oder einen Gynäkologen. Genauso wie über verschiedene Verfahren der Schmerzlinderung, kann man sich bei diesen Experten auch über diverse Betreuungsmodelle informieren. Die Schwangerschaftskontrolle kann bei einer Hebamme oder eben auch in der Gynäkologie erfolgen. Susanne Schmid meint zu den Betreuungsmodellen, dass «viele Frauen immer mehr die Möglichkeit nutzen, ihre Schwangerschaftskontrolle im Wechsel zu machen». Egal welches Betreuungsmodell man wählt, man kann darauf zählen, dass man individuell und kompetent zu Beschwerden und Sorgen rund um die Schwangerschaft und die Geburt beraten wird. Erwähnenswert ist zudem, dass bei

Schwangerschaften mit geringem Risiko von Komplikationen, eine Geburt ausserhalb eines Spitals in Begleitung einer Hebamme genauso sicher ist wie arztbegleitete Entbindungen. So wurde die offizielle Empfehlung in England bereits im Jahr 2014 dahingehend geändert. Auch der Partner kann Teil der Schmerzlinderung sein Dass der Partner eine wichtige Bezugsperson für die Frau ist, scheint klar zu sein. Ebenso wollen die Partner die Frau während der Geburt unterstützen und ihr helfen. Allerdings ist es nicht auf Anhieb einfach zu verstehen, wie diese Unterstützung und Hilfe konkret aussehen kann. Um das herauszufinden, ist eine ehrliche Diskussion über Wünsche und Bedürfnisse beider Elternteile notwendig. Während einer Geburt braucht eine Frau Ruhe, um fokussiert bleiben zu können. Susanne Schmid beobachte dabei immer wieder, «dass wenn ein Mann in seiner Mitte ist, er auch Ruhe vermitteln kann». Der Partner ist imstande, aktiv daran teilzuhaben, eine stressfreie Atmosphäre zu schaffen, sodass die Frau vollumfänglich befähigt wird, sich auf die Geburt einzulassen. Ein ruhiges und geborgenes Umfeld kann zumindest die Wahrnehmung der Schmerzen lindern. Zudem kann die Begleitung auch die fokussierte Atmung unterstützen, indem der Partner die Hand auf die Körperstellen legt, wo die Frau hinatmen sollte. Auf diese Weisen arbeitet die Begleitung konkret an der Geburtsschmerzlinderung mit.

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KINDERKREBS SCHWEIZ BRANDREPORT

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Vom Leben nach der Schockdiagnose In der Schweiz erkranken jährlich rund 300 Kinder und Jugendliche an Krebs. Die Diagnose ist ein Schock für die ganze Familie. Neben der Sorge um das Überleben des Kindes sind Eltern mit Herausforderungen konfrontiert, auf die sie nicht vorbereitet sind. Sie benötigen deshalb in dieser schwierigen Zeit dringend Unterstützung. Kinderkrebs Schweiz setzt sich mit seinen Mitgliedsorganisationen dafür ein, die Situation der Betroffenen zu verbessern.

Die Diagnose «Krebs» stellt das Leben der ganzen Familie von einem Tag auf den anderen auf den Kopf.

Valérie Braidi-Ketter CEO Kinderkrebs Schweiz

Frau Braidi-Ketter, wie gut sind die Heilungschan­cen bei Kinderkrebs? Dank medizinischer Fortschritte haben sich die Heilungschancen in den letzten vierzig Jahren deutlich verbessert, aber Krebs bleibt in der Schweiz die zweithäufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen. Auch wenn vier von fünf der Betroffenen heutzutage geheilt werden können, stirbt bei uns immer noch fast jede Woche ein Kind an Krebs. Und auch nach einer erfolgreichen Behandlung leiden circa 80 Prozent der sogenannten Survivors an Spätfolgen. Was kommt auf die Eltern zu, wenn ihr Kind an Krebs erkrankt? Die Diagnose «Krebs» stellt das Leben der ganzen Familie von einem Tag auf den anderen auf den Kopf. Über Monate hinweg bewegen sich Eltern und Kinder zwischen Zuhause und Spital und stehen in dieser Zeit unter extremen Belastungen. Zusätzlich zu den Sorgen und Ängsten um das Kind kommen unerwartete psychische, organisatorische und finanzielle Herausforderungen auf die Eltern zu. Das bringt viele Eltern an die

Grenze ihrer Belastbarkeit, weshalb sie in vielerlei Hinsicht Unterstützung brauchen. Mit welchen Herausforderungen haben betroffene Eltern zu kämpfen? Die meisten Patienten sind Kleinkinder, die ihre Eltern während der langen Therapie täglich brauchen. Wir haben uns deshalb aktiv für einen bezahlten Betreuungsurlaub mit Kündigungsschutz auf Bundesebene eingesetzt. Das war ein wichtiger erster Schritt, aber bei einer Krebstherapie, die sich über ein Jahr und länger hinziehen kann, reicht ein Betreuungsurlaub von aktuell 14 Wochen leider weiterhin nicht aus. Hinzu kommen ungeplante Mehrkosten für Spitalbesuche, Selbstbehalte, auswärtige Verpflegung, Geschwisterbetreuung und psychosoziale Unterstützung, die häufig nicht durch die Kranken- oder Sozialversicherungen gedeckt sind. Manche Eltern müssen auch die Erfahrung machen, dass ein Teil der Medikamentenkosten von den Krankenkassen nicht zurückerstattet wird. Das alles kann sehr belastend sein und Familien in existenzielle Not bringen.

Wie geht es weiter, wenn der Krebs besiegt ist? Die Krankheit begleitet Survivors und ihre Familien oft ein Leben lang, weil viele von ihnen unter körperlichen und manchmal auch psychosozialen Spätfolgen leiden. Sie können mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert sein, sei es in Bezug auf die Schule, die Ausbildung oder den Beruf und fühlen sich in dem Fall mit ihren Sorgen und Ängsten alleine gelassen. Es braucht daher umfassendere Unterstützungsmöglichkeiten, die über rein medizinische Aspekte hinausgehen. Damit Kinder nach einer erfolgreichen Behandlung auch längerfristig eine gute Lebensqualität haben, zielt die Forschung darauf ab, Spätfolgen in Zukunft möglichst gering zu halten. Es müssen aber noch mehr Fortschritte gemacht werden, um sicherzustellen, dass alle Survivors nach ihrer Behandlung die bestmögliche Betreuung und Unterstützung erhalten. Daran arbeiten wir. Wie helfen Sie den Betroffenen konkret? Zusammen mit unseren Mitgliedsorganisationen setzen wir uns dafür ein, dass krebskranke Kinder und ihre Eltern besser betreut und die Behandlungsmöglichkeiten optimiert werden. Dazu gehören sowohl die Unterstützung der Familien als auch der Forschung, damit in Zukunft noch mehr Kinder geheilt und Spätfolgen so gering wie möglich gehalten werden. Die Nachsorge ist ein wichtiges Thema für uns, weil auch Survivors besser betreut und informiert werden müssen. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat Kinderkrebs Schweiz eine nationale Anlaufstelle für Survivors geschaffen, die sie verlässlich unterstützt, berät und ihre Interessen vertritt. Auf Bundesebene machen wir uns für die Rechte der betroffenen Eltern und Kinder stark und sensibilisieren die Öffentlichkeit für die vielen Herausforderungen im Bereich

Kinderkrebs. So auch im Rahmen unserer nächsten Sensibilisierungskampagne «Mein Kind hat Krebs», die am 1. November 2020 startet.

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BABY

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«Hilfe, ich habe ein Schreibaby!» Ohje, schon wieder! Wenn das Baby oft schreit und weint, so stellt dies die Nerven der frischgebackenen Eltern auf eine Zerreissprobe. Doch ab welchem Punkt spricht man von einem sogenannten Schreibaby? Was sind mögliche Ursachen? Und was kann man tun? Ein Überblick.

DER BESCHÜTZENDE ENTERTAINER FÜRS AUTO Kindergeburtstage sind zum Feiern da. Mit dem Tian Elite werden so einige Familienfeste zusammenkommen, denn der Kindersitz kann das Kind vom neunten Monat bis zum zwölften Lebensjahr begleiten. Damit schon auf der Hinfahrt zum Fest der Spass nicht zu kurz kommt, verfügt der Tian Elite über ein integriertes Sound System mit Lautsprechern im Kopfbereich. Erfrischend ist auch die Luftzirkulation im Sitz. Smarte Öffnungen in der Schale und im Sitzbezug machen es möglich. Da können alle noch mal tief durchatmen, bevor es an die Piñatas geht. Universeller Einbau Damit der Nachwuchs auch bei Oma und Opa gesichert im Fahrzeug sitzt, lässt sich der Tian Elite universell, schnell und einfach einbauen und mit dem Fahrzeuggurt installieren. Eine flexible Lösung für jede Familie. Ein Kindersitz für die gesamte Kindheit? Die höhenverstellbare Rückenlehne mit intergerierter Kopfstütze macht es möglich. So lässt sich der Kindersitz genau auf die Grösse des Kindes einstellen und wächst automatisch vom neunten Monat bis zum zwölften Lebensjahr mit. Mit ca. 8,6 kg lässt sich der Tian Elite schnell und einfach aus dem Fahrzeug heben, tragen und wieder installieren. Das macht es Mama und Papa leicht, aber auch Oma und Opa. Auch wenn die Sitze für Kinder gebaut wurden, konzipiert sind sie immer für die ganze Familie. Sound System Integrierte Lautsprecher im Kopfbereich des Kindersitzes, ein Audio-Anschluss sowie eine Gerätetasche ermöglichen kleinen Mitreisenden Entertainment vom Feinsten, ohne dass Mama und Papa vorne im Auto das Kinderhörspiel oder Lieblingslied mithören. So können sich die Kids entspannt zurücklehnen und der Kopf bleibt dabei innerhalb der Kopfstütze geschützt. www.recaro-kids.de

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Hilfe kann einerseits aus dem familiären Umfeld kommen, in Form von Entlastung für die Eltern. Andererseits gibt es auch diverse Angebote an professioneller Hilfe. Die Expertin ergänzt: «Wenn es den Eltern gut geht, dann sind sie ausreichend feinfühlig, verstehen ihren Säugling und das Antwortverhalten stimmt überein. Erfahren Eltern nach der Geburt genügend Sicherheit, dann erfährt der Säugling erlebte Geborgenheit.» Ob diese Hilfe nun von Familie und Freunden oder von Experten kommt, ist schlussendlich nebensächlich. Die Hauptsache ist: «Eltern von einem Neugeborenen müssen wissen ‹da ist jemand für uns da, wir sind nicht alleine›. Und genau das Gleiche muss auch der Säugling wahrnehmen.»

ann hat mein Baby den Titel «Schreibaby» verdient? Dazu muss es mehrere Kriterien erfüllen. Ein Kriterium wäre zum Beispiel, dass das Neugeborene körperlich gesund sein muss und kein offensichtlicher Grund für das exzessive Gebrüll vorliegt. Dies wird gängigerweise mit der 1954 eingeführten Dreierregel des amerikanischen Kinderarzt Morris Wessel definiert: Schreit das Baby mehr als drei Stunden pro Tag (24 Stunden), an mehr als drei Tagen pro Woche während drei oder mehr Wochen, so spricht man offiziell von einem Schreibaby. Es wird geschätzt, dass dies auf rund jedes zehnte Baby zutrifft. Susanna Fischer, Säuglingsexpertin einer Familienpraxis in Zürich, ergänzt dazu: «Wenn man von Schreibabys redet, muss man immer auch von den Eltern reden. Nicht nur der Säugling, sondern das ganze familiäre System ist dabei immer hoch angespannt, überaktiviert und in einem extremen Stresszustand.» Ausserdem hält sie fest, dass der Begriff Schreibaby von Fachleuten eigentlich nicht verwendet werde. Diese sprechen eigentlich von frühkindlichen Regulationsstörungen. Hochsensibel und schnell irritiert Normalerweise nimmt das Gebrüll in der zweiten oder dritten Lebenswoche seinen Anfang. Die gute Nachricht: In Woche zehn bis zwölf wird meist der Zenit erreicht und während dem vierten Monat endet das Ganze oder verbessert sich zumindest spürbar. Ein Merkmal dieser im Volksmund als Schreibabys bekannten Säuglinge ist, dass sie aufgeweckt sind und sich äusseren Reizen gegenüber sehr offen zeigen. Daraus folgt dann leider oft, dass das Baby Mühe hat, zur Ruhe zu kommen und entsprechend schlecht ein- und durchschläft. Die in Emotionaler Erster Hilfe ausgebildete Expertin, Susanna Fischer, meint: «Aus meiner Perspektive sind es hochsensible, schnell irritierte Säuglinge, welche Adaptionsschwierigkeiten nach Geburt haben und sich nicht selber beruhigen können. Teilweise haben diese Kinder durch das ständige Schreien einen stark verkrampften Körper. Deshalb erstaunt es nicht, dass auch der Magen und ein unreifer Darm davon betroffen sind. So

Was dem Kind helfen kann Was die Unterstützung der Babys betrifft, so hält Expertin Fischer fest: «Dem Säugling kann geholfen werden, indem man ihm Sicherheit durch den eigenen inneren Halt vermittelt. Wenn Säuglinge ausser sich sind und schreien, ist es nicht mehr relevant, warum der Säugling schreit, sondern was ihm in dem Moment guttut.» kommt es dann auch zum Begriff der Dreimonatskoliken.» Wieso weint mein Baby so oft? Einerseits kann davon ausgegangen werden, dass die Umstellung vom Mutterleib-Dasein in eines in der Aussenwelt eine gewisse Rolle dabei spielt. Das Baby muss nun ohne die Geborgenheit, den Wiegerhythmus der Mutter und die vertrauten Geräusche auskommen. Zusätzlich dazu sieht es sich gezwungen, seine Wärme selbst zu regulieren, unterliegt erstmals der Schwerkraft und empfindet nun auch Hunger und Durst – alles Dinge, denen es im Mutterleib nicht ausgesetzt war. Susanna Fischer fügt an: «Alles, was sich für den Säugling nicht gut anfühlt, wird zu Stress und den kann er noch nicht selber abbauen. Die Haltlosigkeit des Säuglings ist ein ganz wichtiger Aspekt, darum ist es so wichtig, dem Säugling zu Beginn des Lebens bis ca. zur zwölften Woche das Mamabauchfeeling zu geben. Das ist körperlicher Halt,

Sicherheit, Verlässlichkeit – bei Papa und Mama, aber auch bei liebevollen und feinfühligen Menschen der Familie.» Auf der anderen Seite geht man davon aus, dass Schreibabys Mühe haben, sich ihrem Entwicklungsstand entsprechend zu regulieren und zudem noch sensibler sind als andere Babys desselben Alters. Diese Sensibilität hat zur Folge, dass mehr Eindrücke der Umwelt aufgenommen werden und das Baby damit überfordert ist, diese Reize zu prozessieren. Das führt wie eingangs erwähnt dazu, dass diese Babys nicht wie gewünscht zur Ruhe kommen können, was wiederum Schlafmangel und Übermüdung zur Folge hat – Faktoren, welche das Geschrei sicherlich nicht verbessern. Wie Eltern am besten damit umgehen Susanna Fischer rät dazu, sich so früh wie möglich Hilfe zu holen – etwas das erfahrungsgemäss meist zu spät geschieht. Diese

Säuglinge brauchen viel Unterstützung, um sich immer und immer wieder beruhigen zu können. Susanna Fischer empfiehlt: «Das Saugbedürfnis des Säuglings ist riesig, das sollen sie mit dem Nuggi erfüllen können. Ebenso hilft es dem Baby, sich taktil beruhigen zu können – mit einem weichen Stofftuch zum Beispiel. Des Weiteren hilft eine entspannte Körperhaltung, beispielsweise in Rückenlage im Stillkissen, mit entspanntem Becken und hochgelagerten Beinen. Auch ein dünnes Tuch, in welches der Säugling gewickelt wird, kann helfen, indem dem Säugling ein Gefühl von Halt vermittelt wird.» Abschliessend kann gesagt werden, dass es auf das eigene Empfinden und die subjektive Belastbarkeit der Eltern ankommt – was für die einen ein Schreibaby ist, kann für andere ein temperamentvoller Säugling sein, der bloss ein bisschen öfter weint. TEXT PATRIK BIBERSTEIN

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HERBAMED BRANDREPORT

Oh Schreck, mein Kind hustet – das muss nicht sein Wer heute hustet, wird automatisch skeptisch angeschaut. Denn im Corona-Trubel geht schnell vergessen, dass Husten kein Symptom einer gefährlichen Krankheit ist, sondern ein Abwehrmechanismus des Körpers. Ein Fremdkörper muss raus und zwar schnell und mit voller Kraft!

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er von den Eltern kennt das nicht? Mal läuft die Nase, dann zwickt der Bauch und wenig später tun die Ohren weh. Es scheint als seien kleine Kinder immer krank. Das Immunsystem eines Kindes entwickelt sich in den ersten Lebensjahren rasant. Jeder neue Virus oder jedes neue Bakterium ist eine Herausforderung, die es zu meistern gilt. Aus dem ganzheitlichen Therapieansatz ist dies jedoch eine erfreuliche Nachricht, denn aus jeder Krankheit geht der Körper gestärkt hervor. Das Immunsystem hat sich weiter entwickelt und weiss nun immer besser, wie es sich gegen Krankheitserreger schützen kann. Es ist ein wichtiger Prozess für das ganze Leben. Kinder sollten daher Erkältungen und sonstige Krankheiten möglichst durchlaufen. Das heisst jedoch nicht, dass man sie dabei nicht unterstützen darf. Die Homöopathie hilft auf sanftem Weg «Wähle, um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, als sie heilen soll!» – Samuel Hahnemann

Nach diesem Prinzip arbeitet auch die Herbamed AG in der Entwicklung ihrer homöopathischen Arzneimittel. Sie hat unter anderem ein Hustenmittel entwickelt, dass auch bei kleinen Kindern eingesetzt werden kann. Die darin enthaltenen Arzneipflanzen lindern nicht nur den Husten, sondern unterstützen gleichzeitig das Immunsystem im Kampf gegen die Krankheitserreger und helfen dem Körper, sich selber zu heilen. Der Sonnentau – ein Hustenstiller der anderen Art Der Sonnentau, lateinisch Drosera rotundifolia, glitzert verführerisch in der Sonne. Beim näheren Betrachten fällt einem auf, dass er ein zähflüssiges Sekret in Tropfenform aus den Drüsenhaaren auf seinen Blättern absondert, welches nicht nur das menschliche Auge anzieht. Kleine Insekten bleiben daran hängen und werden genüsslich verdaut. Der Sonnentau ist ein Fleischfresser, der auch in unseren Breitegraden in den Hochmooren zu finden ist. Nach homöopathischem Arzneimittelbild wird er vor allem nachts bei krampfhaftem Husten mit Schmerzen in der Brust eingesetzt. Die Schmerzen zeigen sich charakteristisch durch ein

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Der Husten ist weg

Verlangen des Händedrückens auf die Brust beim Husten. So wirkt er auch erfolgreich bei Reiz- und Keuchhusten. Bei Patienten, die oft über ein Kitzeln oder Fremdkörpergefühl im Hals klagen, ist Drosera besonders hilfreich. Der Sonnenhut – ein Helfer für das Immunsystem Der Sonnenhut, auch Echinacea genannt, steht aufrecht im Garten und streckt seinen Blütenkopf hoch gegen die Sonne. Sein Schatten sieht aus wie ein kleiner Hut, daher hat er auch seinen Namen. So wie der Sonnenhut unseren Kopf vor der Sonne schützt, so hilft die Echinacea unserem Immunsystem uns vor Krankheitserreger zu schützen. Sie wird nach homöopathischem Arzneimittelbild bei fieberhaften Infekten eingesetzt und wirkt entzündungshemmend und antiviral. Wenn Kinder krank sind, hilft nebst einem sanften homöopathischen Arzneimittel aus der Apotheke oder Drogerie auch etwas Bettruhe, ein feiner Tee, warme, bunte Socken für die Füsse, eventuell ein Brustwickel mit einer lindernden Salbe und viel Elternliebe.

Der Vater der Homöopathie, Samuel Hahnemann, war zu seinen Lebzeiten davon überzeugt, dass die Natur eine grosse Heilkraft besitzt, welche jedoch den Körper nicht zusätzlich schwächt, sondern im Heilungsprozess nachhaltig unterstützt. Er praktizierte nach dem Prinzip der Ähnlichkeitsregel. Zum Beispiel setzte er die KüMother & Child Care chenzwiebel in feinen Dosen ein, um beim Patienten Symptome wie das Laufen der Nase und das Tränen der Augen im Krankheitsfall zu lindern. Mit langfristigem Erfolg! Denn nachhaltig Unterstützen heisst auch, dass nicht nur die Symptome gelindert, sondern auch die Ursachen eines Leidens angegangen werden.

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BRANDREPORT HIPP

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Hautfreundlich, umweltbewusst und trocken Damit Babys sich in ihrer Haut wohlfühlen können, hat Hipp die Extra Weiche Windel entwickelt.

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abyhaut verdient eine besondere Pflege. Vor allem in den ersten Lebensjahren brauchen die Kleinen eine sanfte Hautpflege ganz ohne bedenkliche Inhaltsstoffe. Aber auch bei der Windel gibt es einiges zu beachten, denn immerhin sind Babypos am Anfang rund um die Uhr in Windeln gepackt. In der Schweiz gibt es jetzt neu die Babysanft Extra Weiche Windeln von Hipp. Die erste Windel von Hipp ist nicht nur besonders hautfreundlich und umweltbewusst – sie hält die Haut auch bis zu zwölf Stunden trocken. Wir haben Stefan Hipp gefragt, was die Hipp Windeln ausmacht, die seit Ende August auch in der Schweiz auf dem Markt sind. Von Hipp gibt es jetzt auch Windeln. Was ist das Besondere an den Hipp Windeln? Schutz und liebevolle Zuwendung, gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf sorgen für zufriedene Babys. Aber auch die richtige Hautpflege ist wichtig, damit sich Babys in ihrer Haut wohlfühlen. Für den sensiblen Windelbereich ist eine weiche und hautfreundliche Windel wichtig, die Babys Haut verlässlich trocken hält. Wir haben die Hipp Babysanft Extra Weiche Windel entwickelt, um der zarten Babyhaut den Schutz zu geben, den sie braucht. Die Hipp Windeln sind extra weich und atmungsaktiv und schützen die Haut dank des extrastarken Saugkerns zuverlässig vor Nässe. Ein praktischer Passformverschluss erleichtert Eltern die flexible Anpassung an Bauch und Beinchen des Kindes und hält an jeder Stelle der Windel. Selbst ein mehrfaches Öffnen ist kein Problem. Eine

Unsere Hipp Windeln werden aus sorgfältig ausgesuchten Materialien hergestellt und nachhaltig produziert.

Stefan Hipp

Besonderheit, die Eltern Neugeborener sicher schätzen werden, ist der Nässeindikator bei den Grössen 1 und 2. Der zeigt an, wann es Zeit ist, die Windel zu wechseln. So sorgen die Hipp Babysanft Windeln von Anfang an dafür, dass es Babys Haut und damit dem Baby gut geht. Baby- und Kinderhaut ist besonders empfindlich, vor allem im Windelbereich kommt es leicht zu Rötungen. Was macht die Hipp Windeln so hautverträglich für Babypos? Die Hipp Extra Weiche Windeln sind so sorgfältig hergestellt wie alles von Hipp. Entwickelt, um die zarte Babyhaut zu schützen, setzen wir bei den Hipp Windeln auf die bewährten Eigenschaften von Hipp Babysanft. Hautverträglichkeit und der Verzicht auf allergieverdächtige Inhaltsstoffe haben für uns oberste Priorität. Um Hautirritationen von Anfang an zu vermeiden, verzichten wir bei den Hipp Windeln konsequent auf unerwünschte Stoffe wie Parfum, Farbstoffe im Inneren der Windel, Chlor und Naturlatex. Unsere Windeln der Grössen 3-6

tragen deshalb auch das Umweltzeichen «Blauer Engel», was uns sehr freut. Aus vielen Gesprächen mit Eltern wissen wir, dass neben der Hautverträglichkeit vor allem der Auslaufschutz eine wichtige Rolle spielt. Denn eine ausgelaufene Windel ist nicht nur ärgerlich, nicht aufgenommene Flüssigkeit kann auch die zarte Haut im Windelbereich reizen. Ein extralanger Saugkern und Balancekanäle in unseren Windeln der Grössen 3-6 sorgen dafür, dass sich die Flüssigkeit optimal im Inneren der Windel verteilt und fest umschlossen wird. Die Haut bleibt so bis zu zwölf Stunden zuverlässig trocken. Mit über 60 Jahren Erfahrung in der biologischen Landwirtschaft gilt Hipp als Bio-Pionier. Inwieweit werden die Hipp Windeln umweltschonend und nachhaltig produziert? So wie auch die einzigartige Bio-Qualität der Hipp Babynahrung das Ergebnis vieler kleiner und mit grösster Sorgfalt getaner Schritte ist, legen wir auch bei der

Herstellung der Hipp Windeln grössten Wert auf Qualität und eine nachhaltige Produktion. Denn wir sehen es als unsere oberste Aufgabe, nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Wir produzieren die Hipp Windeln beispielsweise in einem Werk mit CO2-neutraler Energiebilanz unter Einsatz erneuerbarer Energien, allen voran 100 Prozent Ökostrom und unterstützen weltweite Klimaschutzprojekte. Den Zellstoff für die Hipp Windeln beziehen wir zu 100 Prozent aus FSC-zertifizierten Quellen und auch bei der Verpackung achten wir auf Nachhaltigkeit – der Folienbeutel besteht zu 40 Prozent aus recyceltem Kunststoff. Babys Haut und der Umwelt zuliebe.

Seit Ende August auch in der Schweiz erhältlich: Die Hipp Babysanft Extra Weiche Windel.

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LACTACYD BRANDREPORT

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Frauensache: rundherum wohlfühlen mit der richtigen Intimpflege Frauen haben heute ein gutes Verständnis für die Ansprüche ihres Körpers und oft Freude daran, mit speziellen Pflegeprodukten darauf einzugehen. Intimpflegeprodukte sollten dabei zur täglichen Routine gehören.

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as Badezimmer der meisten Frauen ist gefüllt mit diversen Pflegeprodukten: Von der Bodylotion über die Augencreme bis hin zu dem Fluid für die Haarspitzen. Der ganze Körper wird gehegt und gepflegt. Doch ein wichtiger Aspekt gerät oftmals in Vergessenheit: die Intimpflege. Denn obwohl Intimpflegelotionen, Waschgels und Wipes sich immer grösserer Beliebtheit erfreuen, sucht man sie in vielen Badezimmern noch immer vergeblich.

Die breite Produktpalette bietet für jede Lebenssituation die richtige Pflege, ob als Begleiterin durch die wilde Teenagerzeit, sanfte Pflege nach der Schwangerschaft oder wohltuende Lotion in den Wechseljahren. Der weibliche Intimbereich ist sensibel. Eine Reinigung mit üblichem Duschgel, das oft basisch und damit zu aggressiv für diesen empfindlichen Körperbereich ist, kann den sauren pH-Wert stören und so zu Beschwerden führen. Wasser alleine hat einen neutralen pH-Wert und ist somit schon besser geeignet. Viele Frauen wünschen sich jedoch eine für die Intimzone abgestimmte Reinigung, um sich wirklich frisch zu fühlen. Ein erhöhtes Körperbewusstsein Die Lactacyd-Produkte kommen dem pH-Wert des Intimbereichs mithilfe der enthaltenen natürlichen LMilchsäure sehr nah. So kann der Intimbereich erfrischt werden, ohne dass die Intimflora aus dem Gleichgewicht gerät. Dies beugt Problemen wie Trockenheit, Infektionen und unangenehmen Gerüchen vor.

Aber warum eigentlich? Nicht ohne Grund benutzen wir ein Duschgel für den Körper und mit dem Shampoo ein Produkt, das speziell auf unsere Haare abgestimmt ist. Genauso verhält es sich mit der Bodylotion und der Gesichtscreme. Der Intimbereich unterscheidet sich in seinen Ansprüchen an eine passende Pflege und Reinigung vom Rest des Körpers. Warum also nicht auch hier eine passende Pflege verwenden? Sanfte Pflege für den Intimbereich Lactacyd ist mit 60 Jahren Erfahrung weltweit und in der Schweiz die Nummer 1 im Bereich der Intimpflege.

Linderung bei Juckreiz Auch wenn Beschwerden wie Reizungen, Juckreiz und Rötungen auftreten, hat Lactacyd die richtige Lösung. Lactacyd Plus Beruhigend reinigt den Intimbereich und

Besonders nach der Geburt, im Wochenbett, achten Frauen vermehrt auf ihre Intimpflege. Durch den neuen Lebensabschnitt ist auch das Bewusstsein für den eigenen Körper gestärkt. Die zurückliegende Geburt und die damit einhergehenden hormonellen Umstellungen erfordern eine besondere Pflege. Hormonelle Veränderungen In dieser Zeit sind besonders hormonell bedingte Scheidentrockenheit sowie das Risiko einer bakteriellen Infektion im Fokus. Die Intimwaschlotion Lactacyd Plus Befeuchtend regeneriert und stärkt den natürlichen Hydrolipidfilm der empfindlichen Schleimhaut im Intimbereich. Die Lotion enthält einen feuchtigkeitsspendenden L2G-Komplex und sorgt für eine um 24 Prozent verbesserte Feuchtigkeitsversorgung. Somit ist sie ideal, um hormoneller Scheidentrockenheit nach der Schwangerschaft entgegenzuwirken.

Fragen an Anja Walz, Brand Managerin für Lactacyd Intimpflege ist noch immer mit viel Scham behaftet. Warum muss sich das ändern? Intimpflege darf kein Tabuthema sein. Wir möchten Frauen dazu ermutigen, mit den Bedürfnissen ihres Körpers und ihrer Weiblichkeit unbefangen umzugehen. Das ist nicht nur wichtig für das Wohlfühlen im eigenen Körper, sondern auch für den Umgang mit etwaigen Gesundheitsrisiken. Es gibt zahlreiche Beispiele, die zeigen, dass das lange nicht der Fall war - denken wir beispielsweise an die blaue Flüssigkeit, die Jahrzehnte lang in der Werbung für Produkte zur Menstruationshygiene eingesetzt wurde. Diese Distanzierung von der «blutroten Realität» bedeutet, dass sie gesellschaftlich keine volle Akzeptanz findet. Wir beobachten momentan viele spannende Beispiele in unserer Branche, die mit diesem Umgang brechen, wie eine schwedische Marke für Menstruationshygieneprodukte, die in ihrer Kampagne #wombstories reale Frauen über individuelle Erfahrungen und teilweise schwierige «Frauenthemen» sprechen lässt.

beruhigt die empfindliche Schleimhaut. Angereichert mit Extrakten aus der Alpen-Kugelblume und Bisabolol, die für ihre beruhigende Wirkung bekannt sind, unterstützt Lactacyd die Haut und beruhigt sie nachhaltig.

Welche Vorteile bringt die Nutzung Ihrer Produkte mit sich? Unsere Produkte zeigen eine durch Studien erwiesene Wirksamkeit. Sie sind unkompliziert und angenehm in der Anwendung. Unsere Produktpalette ist gross. Wir bieten für die unterschiedlichsten Bedürfnisse passende Lösungen, mit den passenden Inhaltsstoffen, an. Unsere Marke besteht aus zwei Linien: Die Lactacyd Plus Produkte sind exklusiv in der Apotheke erhältlich und leisten einen medizinischen Mehrwert, der beispielsweise während der Schwangerschaft oder der Menopause auf intensivere Bedürfnisse des Körpers abgestimmt ist. Die zweite Linie ist im Detailhandel erhältlich. Diese Produkte stehen in der Wirksamkeit in Nichts nach, aber sind für Frauen ohne spezielle Probleme gemacht. Hierzu gehört zum Beispiel auch unser Produkt Lactacyd Shave – eine Rasur-Lotion speziell für den empfindlichen Intimbereich, um Hautirritationen zu vermindern. Kleiner Tipp: Die Lotion funktioniert auch wunderbar beim Beine Rasieren! Welche Produkte empfehlen Sie der modernen Frau on the go? Ganz klar, unsere Lactacyd Pflegetücher. Nicht ohne Grund gehören sie zu unseren Bestsellern in der Schweiz. Die Tücher sind äusserst praktisch – Sie sind einzeln verpackt à 10 Stück erhältlich und finden immer einen Platz in der Handtasche oder im Rucksack. Das ist sehr hygienisch und perfekt für unterwegs, egal ob im Alltag oder auf Reisen.

BEURER BRANDREPORT

Läusealarm im Kindergarten – was nun? Kopflausbefall ist bei Kindern keine Seltenheit. Wie es dazu kommt und wie ein elektrischer Kamm herkömmliche Behandlungsmethoden überflüssig macht. Eine Übersicht.

B

ei kleineren Kindern kommt es immer Mal wieder zu Kopflausbefall. Das liegt keinesfalls an der persönlichen Hygiene des betroffenen Kindes. Vielmehr hat dies mit dem allgemeinen, völlig normalen Verhalten aller jüngeren Kinder zu tun: Es kommt zu mehr Körperkontakt, gerade beim Spielen. Und genau dieser Körperkontakt, insbesondere wenn die Kleinen mal wieder wortwörtlich die Köpfe zusammenstecken, ist hauptverantwortlich für die Weiterverbreitung von Kopfläusen. Man sieht: Lausbefall ist nichts, wofür man sich schämen müsste. Behandeln muss man diesen allerdings sehr wohl. Wieso die herkömmliche Behandlung nicht optimal ist Herkömmlicherweise wird die schnelle Vermehrung der Kopfläuse mittels übelriechenden Chemie-Spülungen aus dem Fachhandel gestoppt. Ebendiese insektiziden Haarspülungen sollen schlussendlich die Läuse auch ganz abtöten. Allerdings gibt es mehrere Probleme mit diesen aggressiven Mitteln: Einerseits ist es möglich, dass Läuse eine Resistenz entwickeln. Andererseits sind diese Produkte, auch wenn streng

geregelt, Gifte und könnten den Menschen eventuell schädigen. Ausserdem gelangt das Mittel bei Benutzung via Abwasser in die Umwelt und richtet dort unter Umständen Schaden an. Eine schonende, effiziente Alternative Beurer hat diese Probleme erkannt und nach alternativen Lösungen gesucht. So entstand der HT15 Läusekamm. Dieser kommt ohne potenziell schädigende Chemie aus und bietet so eine sichere und wirkungsvolle Alternative. Die Metallzinken des Kamms können per Knopfdruck unter Strom gesetzt werden. Trifft man beim Kämmen auf eine Laus wird ein für Menschen nicht wahrnehmbarer und gesundheitlich unbedenklicher elektrischer Impuls emittiert. Dadurch werden noch lebende Läuse abgetötet. Das Produkt deutscher Ingenieurkunst arbeitet derart schonend, dass es auch bedenkenlos zur Prävention benutzt werden kann. Ausserdem kann man damit sogar die pelzigen vierbeinigen Freunde zuhause von allfälligen Läusen befreien. Mehr Informationen zum Produkt und dem restlichen Sortiment von Beurer: www.beurer.com

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SPRACHENTWICKLUNG

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Wie Kinder sprechen lernen

FERIENPROGRAMM 6.10.20 - 16.10.20

Sprechen lernen stellt einen grossen Schritt in der Entwicklung eines jeden Kindes dar. Wie geht dieser Prozess vonstatten und wie können Eltern dabei beistehen? «Fokus» hat nachgeforscht.

V 7. – 9. Oktober So ein Mais! Mais ist ein echt indianisches Getreide und schmeckt prima. Aus den Blättern kann man Masken, Schuhe, Matten, Körbe, Puppen und Federbälle herstellen. Wir sind reif für Mais! Es erwartet euch ein herbstlich buntes Mais-Programm mit Geschichten, Kurzführungen, Mutproben, Maisfiguren zum selber basteln und POPCORN! Wir freuen uns auf euch!

13. – 16. Oktober Herbstliche Druckwerkstatt Wir fangen fallende Blätter ein und lassen noch einmal bunte Blumen blühen. Wie und womit? Ganz einfach auf Papier und mit fangfrischem Herbstlaub. In unserer Druckwerkstatt im NONAM hast du jede Menge Raum für Spielereien und Experimente mit Farbe und Form. Wir freuen uns auf dich! Offene Werkstatt: Di 6. bis Fr 9. Oktober 2020 Di 13. bis Fr 16. Oktober 2020 Zeiten: jeweils 13–16 Uhr Drop-in jederzeit möglich Kosten: Museumseintritt zzgl. Material 5.Geeignet für Familien mit Kindern ab 4 Jahren keine Anmeldung erforderlich

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om ersten Brabbeln über Ein- und Mehrwortsätze bis hin zur vollständigen Sprachbeherrschung: Sprechen lernen stellt sowohl für ein Kind als auch dessen Eltern eine spannende Entwicklung dar. Doch der Erstspracherwerb beginnt bei einem Kind früher, als man annehmen könnte – nämlich sogar noch vor seiner Geburt. Dies bestätigt Logopädin Sabrina Disabato: «Das Baby nimmt durch die Bauchdecke der Mutter Umweltgeräusche sowie die Stimmen der Mutter und des Vaters wahr und lernt diese so kennen.» Im ersten Lebensjahr könne das Baby zwar noch nicht sprechen, aber es erwerbe grundlegende Fähigkeiten, die es braucht, um das Sprechen und die Kommunikation in seinen kommenden Lebensjahren zu erlernen. «Das Baby hört aufmerksam zu; mit dem Schreien trainiert es seinen Sprechapparat und nimmt mit seiner Umwelt Kontakt auf», so die Expertin. Lallphase und erste Sätze «Ab seinem dritten Lebensmonat fängt das Baby an zu lächeln und es schreit nicht nur noch, sondern kann sich auch über gurren, quietschen, lallen, juchzen und brabbeln mitteilen», führt Sabrina Disabato aus. «Brabbelgespräche» mit den Bezugspersonen entstehen und das Kind zeigt Interesse an Lautäusserungen seiner Umwelt und ahmt diese nach. Das Sprachverständnis entwickelt sich in dieser Zeit immer mehr und das Kind versteht bereits Alltagswörter wie beispielsweise «Bett», was gemäss der Expertin die Grundlage für die weitere Sprachentwicklung darstellt. Um den ersten Geburtstag herum spricht das Kind dann die ersten Wörter. «Zunächst sind das Wörter, die aus Silbenketten entstehen, wie ‹Ma-ma›», ergänzt die Expertin. «Dann folgen Wörter, die meist in der Kindersprache gesprochen werden wie ‹Brummbrumm› für Auto oder ‹Wauwau› für Hund.» Langsam beginne das Kind Wörter, die es in seinem Umfeld hört, nachzusprechen.

Kind sehr schnell an Wortschatz zulegt. Sabrina Disabato führt aus: «Das Kind hat nun mehr Ausdrucksmöglichkeiten und beginnt, Wörter zu einem Satz aneinander zu reihen.» Das Kind befindet sich gemäss der Expertin jetzt im ersten Fragealter. Es will alles in seiner Umgebung kennenlernen und vor allem alle Bezeichnungen der Dinge wissen. Auf- und Ausbau der Grammatik Zwei- bis dreijährige Kinder artikulieren sich in der nächsten Stufe weiterhin zunehmend in Mehrwortäusserungen, wobei die Grammatik noch nicht immer vollkommen korrekt ist. «Das Kind merkt aber immer besser, dass die Sprache Regeln hat», weiss Sabrina Disabato. Am Ende dieser Stufe kann das Kind zudem weitgehend richtig sprechen, Fragen stellen und Zusammenhänge erläutern. «Mama, Papa, warum…?» Im Alter von drei bis vier Jahren durchlaufen Kinder die Festigungsphase. «Diese Phase wird auch als das ‹zweite Fragealter› bezeichnet, da die Kinder ständig ‹Warum-Fragen› stellen», ergänzt die Expertin. Durch ständiges Fragen über die Umgebung, Erlebnisse und die Gründe für Handlungen erweitere das Kind sein Wissen, und der Wortschatz wächst weiter. «Mit der Zeit kann das Kind erste Nebensätze bilden und äussert Präpositionen korrekt», so Sabrina Disabato. Das Kind bekomme weiterhin auch allmählich ein Zeitgefühl für gestern und heute.

Der Abschluss des Erstspracherwerbs Mit vier bis sechs Jahren ist die Sprachentwicklung des Kindes dann im Wesentlichen abgeschlossen. Das Kind kann beispielsweise von Erlebtem zusammenhängend erzählen, spricht in komplexen Sätzen, kennt die Zeitformen und kann auch über abstrakte Zusammenhänge reden. «Einige grammatikalische Regeln werden erst zu einem späteren Zeitpunkt verinnerlicht», fügt die Expertin hinzu. Mehrsprachige Spracherziehung In einer multikulturellen Gesellschaft ist es gang und gäbe, dass ein Kind mehrsprachig aufwächst. Wie unterscheidet sich der Erstspracherwerb von mehrsprachigen Kindern von jenen, die einsprachig aufwachsen? «Die Sprachentwicklung verläuft ähnlich wie bei einem Kind, das einsprachig aufwächst», hält Sabrina Disabato fest. «Das Kind muss verinnerlichen, dass es verschiedene Sprachsysteme gibt.» Oft vermische das Kind aber anfänglich die Sprachen und der Wortschatz in den verschiedenen Sprachen ist zudem nicht derselbe. Interaktion als Türöffner Für eine erfolgreiche Sprachentwicklung hat die Expertin einige Tipps bereit: «Bezugspersonen sollten viel mit dem Kind über alles mögliche reden. Sprache entsteht durch Interaktion, durch Begreifen und Handeln!» Fingerverse, Lieder, Bücher fördern gemäss der Expertin ebenfalls das Interesse an Sprache. Apropos Interesse: Im digitalen Zeitalter ziehen zahlreiche Medien besonders Kinder

Der Wortschatz wächst Mit etwa zwei Jahren spricht ein Kind dann um die 50 Wörter. Anschliessend erfolge die sogenannte «Wortschatzexplosion», wobei das

in ihren Bann. Wie geht man als Eltern damit am besten um? «Wenn Medienkonsum stattfindet, ist es auch hier wichtig, über das Gesehene zu reden.» Denn beim Fernsehen lerne das Kind lediglich nachzuplappern wie ein Papagei; da der Bildschirm kein Dialogpartner ist, findet somit keine Interaktion statt. Die Freude an der Sprache stärken Zeige ein Kind allenfalls Artikulationsschwierigkeiten auf, sollte man es als Eltern nicht korrigieren, sondern das falsch Ausgesprochene korrekt wiederholen. Wenn ein Kind beispielsweise stottert, sollte es gemäss der Expertin ebenfalls nie aufgefordert werden, das Gesagte nochmals zu wiederholen. «Ich rate den Eltern immer: Es ist wichtig was das Kind sagt und nicht wie es das tut!», schliesst Sabrina Disabato. Der Erhalt der Freude an der Sprache ist für ein Kind das A und O, um sich diesbezüglich optimal zu entwickeln. Sind Eltern bezüglich der Sprachentwicklung ihres Kindes dennoch besorgt, sollten sie unbedingt den Rat einer Logopädin oder eines Logopäden suchen. Weiterführende Informationen zum Spracherwerb und zur Sprachförderung www.kindersprache.ch

Die Phasen des Erstspracherwerbs in Kürze Geburt – ca. 3 Monate: Phase der Vorstufe 3 – 12 Monate: Lallphase 1 Jahr – 18 Monate: Stufe der Ein-Wort-Sätze 18 Monate – 2 Jahre: Phase der Zwei- und Mehrwortsätze 2 – 3 Jahre: Auf- und Ausbau der Grammatik 3 – 4 Jahre: Phase der Festigung 4 – 6 Jahre: Vollständige Beherrschung

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INTERVIEW PATRICK FISCHER

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«Es ist eine unglaubliche innere Stärke, die Frauen beweisen» Vor einigen Monaten wurden Mädy Georgusis und Patrick Fischer, Trainer der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft, Eltern der neugeborenen Oceania Cataleya. Im Gespräch mit «Fokus» erzählt Patrick Fischer, wie er seine Vaterrolle versteht, wie Mädy die Geburt mit Bravour meisterte und wie die Vorbereitungen aussahen. INTERVIEW KEVIN MEIER

Herr Patrick Fischer, ich gratuliere ganz herzlich zur Geburt von Oceania Cataleya. Wie haben Sie und Ihre Familie die ersten Monate nach der Geburt erlebt? Herzlichen Dank für die Gratulation. Es waren sehr aufregende Monate, aber auch wunderschöne. Ich wurde vor 19 Jahren schon einmal Vater. Logischerweise waren da ähnliche Gefühle, aber es gab auch viel Neues. Man muss sich nach einer Geburt wieder an einen anderen Rhythmus gewöhnen. Nach drei Monaten haben wir jetzt einen guten Rhythmus. Meine Partnerin Mädy und das Töchterchen schlafen jetzt mittlerweile auch gut. Ich möchte ein grosses Kompliment aussprechen an die Kleine und meine Partnerin: Beide machen das sensationell. Es waren und sind also schöne Monate nach der Geburt, die wir nie vergessen werden. Wie finden Sie sich in der erneuten Vaterrolle ein? Oceania ist ein Wunschkind: Ich habe mir schon lange eine Tochter gewünscht. Die Vaterrolle kenne ich schon von meinem sensationellen Sohn Kimi, auf den ich extrem stolz bin. Wir haben eine schöne Beziehung. Mit einem Mädchen merke ich aber, dass es doch feine Unterschiede gibt. Beispielsweise ist der Beschützerinstinkt ein wenig stärker. Im Allgemeinen fühle ich mich extrem wohl in der Vaterrolle und fühle mich auch privilegiert, dass der Traum in Erfüllung gegangen ist und alle gesund sind. Ich bin einfach dankbar, dass alles gut gegangen ist und dass es uns allen so gut geht. Was verstehen Sie die moderne Vaterrolle? Ich weiss nicht, ob meine Auffassung davon modern ist, denn ich habe nur meine Interpretation und die ist gleich wie beim ersten Kind. Der Vater schaut dazu, dass das Nest in Sicherheit ist und sich Mama, Kind, und Papa wohlfühlen. So kann sich das Kind auch gut entwickeln. Wenn es um Oceania geht, möchte ich ihr einfach sehr viel Vertrauen, Freude und Spass mitgeben. Es ist das Grösste, dass man seinem Kind Liebe und Vertrauen mitgeben kann. So kann sie oder er später mit Selbstvertrauen nach der eigenen Vorstellung das Leben meistern. Ich denke, dass die Vaterrolle eine unterstützende Rolle ist. Man kann nicht wirklich selbst entscheiden, was für ein Charakter in einem Kind heranwächst. Es gibt auch Geschwister, die am selben Ort aufwachsen, aber ganz verschiedene Charaktere haben. Als Elternteil gibt man einfach Grundwerte mit auf den Weg: Anstand, sozialer Umgang und wie man sich in gewissen Situationen verhält. Ich finde es auch wichtig, dass man einen guten Umgang mit Menschen pflegt – sich bedanken, sich grüssen und sich bewusst sein, dass nichts selbstverständlich ist. So zeigt man, dass man die Umwelt und das soziale Umfeld wertschätzt. Haben Sie auch schon Herausforderungen der Vaterrolle angetroffen? Bei meinem ersten Kind, bei meinem Sohn, war es sicher schwierig, dass ich oft im Ausland war. Hinzu kam, dass

BILDER ALINA SMIT PHOTO

ich durch die Scheidung eine Zeit lang nicht im gleichen Haushalt wie Kimi gelebt habe. Dass man so nicht viel Zeit miteinander verbringen konnte, war schwierig. Bei Oceania ist Situation ein bisschen anders. Während der Coronazeit reiste man nicht viel herum und war zu Hause. Der Lockdown hatte in diesem Sinne auch etwas Positives an sich. Das Herausfordernste bis jetzt war, meine Partnerin leiden zu sehen, auch nach der Geburt. Ihr Körper durchlief für viele Monate eine grosse Veränderung und den Weg zurück zur Normalität darf man nicht unterschätzen. Abgesehen von diesen Punkten gab es aber für mich persönlich noch keine grossen Herausforderungen. Was sind Ihre persönlichen Tipps für werdende Eltern? Die Vorfreude geniessen. Dazu gehört natürlich auch, dass man sich vorbereitet auf die Geburt. Man sollte sich viele Informationen einholen, sodass das Kind dann auch ein angenehmes Zuhause hat. Wenn die Eltern versuchen, ruhig zu bleiben und sich nicht unter Druck setzen, überträgt sich diese innere Ruhe auch auf das Kind. Wir sind alle «gspürige» Wesen und Kinder sind ganz besonders sensibel. Sie merken, wenn Hektik herrscht. Eine gute Planung kann Hektik vermeiden. Trotzdem sollte man aber nicht zu viel tun und nicht gleich wieder arbeiten gehen. Mädy und ich haben uns

akribisch auf die Geburt vorbereitet. Mit der Geburt zu Hause mit einer Hebamme ging dann auch alles gut. Sie haben gerade die Hausgeburt erwähnt. Warum haben Sie sich dafür entschieden? Natürlich leisten Geburtshäuser und Spitäler gute Arbeit und sie kreieren klar auch eine angenehme Atmosphäre. Wir haben aber gespürt, dass wir am liebsten zu Hause sind. Denn dort kennen wir jede Ecke und Mädy fühlt sich wohl und kann entspannen. Hinzu kommt, dass man auch gleich nach der Geburt zu Hause ist und das war eine wunderschöne Erfahrung. Es spielte schon eine wichtige Rolle, dass Mädy im gewohnten Umfeld entspannt gebären konnte. Gleichzeitig war es auch eine Lotus-Geburt. Was war der Entscheidungsprozess dahinter? Dass es Lotus-Geburten überhaupt gibt, hat Mädy erst zwei oder drei Wochen vor der Geburt erfahren. Wir haben uns dann vertieft darüber informiert. Für uns hat es Sinn ergeben, dass die Plazenta, die mit der Nabelschnur verbunden ist, sehr viel Weisheit in sich trägt. Die Idee dahinter war, dass das ganze Immunsystem und die Stoffe, die die Plazenta von der Mutter zum Kind überträgt, nicht verloren gehen. Jeden Tropfen wollten wir nutzen und deshalb haben wir die Plazenta erst abgetrennt, als sie ausgetrocknet war.

Ihre Partnerin Mädy hat komplett auf Schmerzmittel verzichtet. Wie sah Ihre Art der Schmerzlinderung aus? Ich hatte logischerweise keine körperlichen Schmerzen (lacht). Es hat mir einfach im Herzen weh getan, diese Schreie von Mädy zu hören. Die Geburt ist eine schmerzhafte Geschichte. Nichtsdestotrotz war Mädy sehr fokussiert und widerstandsfähig. Sie wusste, dass sie das durchziehen kann. Das hat mir auch gutgetan und so haben wir uns gegenseitig Kraft gegeben. Es war auch emotional extrem ermüdend. Als Oceania, das kleine Wunder, dann da war, war das natürlich überwältigend. Das waren starke Emotionen, die einen vergessen lassen, was war. Allgemein empfinde ich aber grossen Respekt für alle Frauen, die ein Kind auf die Welt bringen. Es ist eine unglaubliche innere Stärke, die sie beweisen. Also Durchhaltevermögen und die Emotionen danach haben euch geholfen? Ja, es sind natürlich auch gemischte Gefühle. Erst hoffte man darauf, dass es bald vorbei ist. Gleichzeitig ist man neugierig und voller Vorfreude auf das Kind und man kann nicht mehr warten. Aber ich konnte sehen wie der Schmerz mit jeder Welle zurückkam. Der Schmerz gehört eben dazu. Manchmal geben dir die härtesten Momente die schönsten Geschenke zurück, wenn es dann einmal vorbei ist. Als Oceania auf der Welt war, war ich auf einem emotionalen Hoch und zur selben Zeit totkaputt. Ich höre heraus, dass Sie die für Sie und ihre Partnerin richtigen Entscheidungen getroffen haben und rückblickend nichts anders machen würden. Nein, ich denke wirklich nicht. Wir hatten eine unglaublich gute Betreuung mit unserer Hebamme Regula. Wir haben sie auch schon fünf oder sechs Mal vor der Geburt getroffen. Auch nach der Geburt war sie täglich bei uns. Das war schon ein grosses Glück. Zudem war die Mutter von Mädy eine Woche bei uns und hat uns bekocht und uns unter die Arme gegriffen. Von dem her war es ein wunderschöner Prozess. Als Mann bin ich vielleicht auch nicht die perfekte Ansprechperson dafür, vielleicht eher Mädy. Aber ich glaube, sie würde auch nichts ändern. Patrick Fischer in Kürze Tofu oder Seitan? Seitan Zu Hause oder unter Leuten? Zu Hause Anzug oder Trainer? Trainer Zu Gast oder Gastgeber? Gastgeber Reisen per Zug oder Flugzeug? Per Zug


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BRANDREPORT STIFTUNG KINDERDORF PESTALOZZI

Kinder ergreifen das Wort Seit 2016 findet im Kinderdorf Pestalozzi jedes Jahr die Kinderkonferenz statt. An dieser kommen jeweils rund 40 Kinder aus der Deutschschweiz in Trogen zusammen, um über ihre Rechte zu sprechen. Die 10- bis 13-Jährigen setzen sich mit Themen rund um die Kinderrechte auseinander und erarbeiten Forderungen, die sie an die Politik richten.

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itbestimmen zu können, ist für viele Kinder nicht selbstverständlich. Vor allem wenn Politik, Behörden oder Erwachsene Dinge entscheiden, die ihren Alltag verändern. Meist beschliessen Eltern oder Lehrpersonen über das Wohl der Kinder, welche die Entscheidung hinnehmen müssen. Auch auf politischer Ebene können Kinder nicht mitreden, was viele Kinder ärgert. Kinder helfen Kindern Diese Unzufriedenheit veranlasst jährlich rund 50 Kinder aus der Deutschschweiz, an der Kinderkonferenz im Kinderdorf Pestalozzi teilzunehmen. Hier erfahren sie mehr über ihre Rechte und lernen,

wie sie sich für sie einsetzen können. Während der Kinderkonferenz erarbeiten die Teilnehmenden Forderungen, die sie an einer Abschlusskonferenz der Öffentlichkeit präsentieren. Letztes Jahr lautete eine Forderung zum Beispiel «Wir fordern, dass keine Produkte in die Schweiz importiert werden dürfen, die von Kindern hergestellt werden. Es braucht ein Fairtrade-Logo auf allen Produkten». Damit diese und viele weitere Forderungen auch auf politischer Ebene Gehör finden, werden die Kinder von Politikerinnen und Politikern unterstützt. Das Patronatskomitee 2020 besteht aus Nationalrätin Samira Marty, Nationalrat Mathias Reynard und Ständerat Andrea Caroni unterstützt.

Was passiert danach? Nach der Kinderkonferenz reist eine Delegation der Teilnehmenden nach Bern, um herauszufinden, was sie mit ihren Anliegen in Bundesbern bewirken. Ausserdem erhalten sie eine Führung durch das imposante Gebäude und lernen das Schweizer Politsystem kennen. Begleitet wurden sie in den letzten Jahren stets von Rosmarie Quadranti, Stiftungsratspräsidentin des Kinderdorfes Pestalozzi. Quadranti findet den Austausch mit den Kindern extrem spannend: «Die Kinderkonferenz ist ein Ort, wo Kinder zum ersten Mal ihr Mitbestimmungsrecht wahrnehmen.» Forderungen stellen allein, reiche jedoch nicht. Ein Vorstoss müsse seinen Zweck genau benennen, weiss sie aus eigener Erfahrung. Die Vorstösse der Kinder seien

teilweise noch zu wenig klar. Daher motiviert sie die Kinder, dies noch einmal zu überarbeiten. Kinderkonferenz 2020 Auch diesen Herbst haben wieder rund 50 Kinder die Chance, Teil der Kinderkonferenz zu sein und damit Botschafterinnen und Botschafter der Kinderrechte zu werden. Die Kinderkonferenz findet vom 18. bis 22. November im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen statt. Die Teilnehmenden befassen sich dieses Jahr mit den Themen Konsum und Drogen, Klima und Umweltschutz sowie dem Kinderrechtsbericht Schweiz. Interessierte Kinder der vierten bis sechsten Primarschulklasse können sich unter www.pestalozzi.ch/kinderkonferenz anmelden.

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FACHARTIKEL JUGENDLICHE

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Gespräche helfen Wo drückt Jugendliche der Schuh? Hat Corona ihr Erleben verändert? Was hilft Teens in Krisen? Darüber weiss Thomas Brunner, Leiter Beratung bei Pro Juventute Bescheid. vielleicht häufig harmlos anhören. Uns erreichen aber auch zunehmend eigentliche Hilferufe. Diese Jugendlichen erzählen von grossen persönlichen Problemen.

Thomas Brunner Leiter Beratung bei Pro Juventute

Pro Juventute berät Jugendliche und unterhält auf der Website 147.ch eine Ratgeberplattform. Sie kennen die Probleme und Fragen von Jugendlichen. Wie geht es den Teenagern? Was sind die grössten Sorgen? Wir sind jeden Tag mit rund 100 Jugendlichen in direktem Austausch per Telefon, Chat, E-Mail oder SMS. Weitere 500 besuchen uns auf der Ratgeberplattform 147.ch. Die Auswertung dieser Kanäle zeigt, dass die Jugendlichen sich mit all den Themen beschäftigen, die in dieser stürmischen Lebensphase auftauchen: Sexualität, Beziehungen, Freundschaft, Familie, Berufswahl, Selbstvertrauen. Zu uns kommen ganz normale Jugendliche mit ganz normalen Sorgen. Mit Problemen, die sich für Erwachsene

Worauf führen Sie diese Zunahme von Hilferufen zurück? Haben es die Jugendlichen heute schwerer? Unser Eindruck ist, dass die junge Generation weiss, dass «darüber reden» helfen kann. Dass sie das dann auch tut, zeugt von ihrer Kompetenz und ist grundsätzlich als positives Zeichen zu verstehen. Welche Beratungsformen sind bei Ihnen besonders beliebt? Spannend ist, dass Jugendliche offenbar sehr bewusst den Kanal wählen, der für ihr aktuelles Anliegen am besten passt. So benutzen sie für eher schambehaftete Themen rund um Liebe und Sexualität am häufigsten die Ratgeberplattform 147.ch. Wenn relativ hoher Leidensdruck da ist, kontaktieren sie uns eher auf den persönlichen Beratungskanälen (Telefon, Mail, SMS und Chat). Nehmen Sie Unterschiede wahr zwischen Jungs und Mädchen? Auf all unseren Kanälen hat es mehr weibliche Jugendliche. Jungs machen zwischen 30 Prozent und 40 Prozent

aus. Nach wie vor wird offenbar vielen Jungs vorgelebt, dass sie Probleme selbst lösen müssen. Junge Männer setzen sich aber durchaus mit schwierigen Themen auseinander. So werden zum Beispiel unsere Ratgebertexte zu Themen wie Körperbild oder sexuelle Probleme mehrheitlich von männlichen Besuchern gelesen. Gerade für junge Männer sind anonyme Beratungsformate wie zum Beispiel unser Chat mit Gleichaltrigen, sehr hilfreich. Hat Corona die Beratung verändert? Ja, sowohl thematisch als auch in der Art der Kontaktaufnahme. Wir verzeichnen eine starke Zunahme von Beziehungsthemen. Freund verlieren, Freunde finden, Konflikte in der Familie und Selbstwert sind die Themen mit der grössten Zunahme. Das Thema Mobbing ist während dem Lockdown markant zurückgegangen, was gut erklärbar ist. Was auch auffällt: Die Anzahl der telefonischen Kontakte war leicht rückläufig, während die Kontakte auf den schriftlichen Kanälen stark zunahmen. Wir erklären uns das so, dass die Jugendlichen im Lockdown zu Hause weniger Möglichkeit hatten, ungestört zu telefonieren und darum auf den «stillen» schriftlichen Kanal zurückgriffen. Jugendliche stehen heute unter grossem Leistungsdruck. Was hilft, diesem Druck standzuhalten? Unser Eindruck ist, der Leistungsdruck entsteht, weil in unserer Gesellschaft Selbstoptimierung angesagt ist. Uns wird vermittelt, dass wir es selbst in der Hand haben, schön, erfolgreich, begehrt und beliebt zu sein. Wer zu dünn oder zu flach ist, findet Hilfe im Gym oder bei Botox, wer kein Geld für die angesagten Konsumgüter hat, dem hilft der Kredit. Wenn das Wochenende lahm war, kann es auf Instagram aufgepeppt werden. Wenn grundsätzlich alles möglich scheint, dann ist man persönlich schuld, wenn man versagt. Das erzeugt selbstverständlich hohen Druck! Im Austausch mit den Jugendlichen beleuchten wir diese Zusammenhänge und zeigen Verständnis, wenn sie sich gestresst fühlen. Zu verstehen, dass alle unter diesem Druck stehen, macht die Situation leichter akzeptierbar und fördert den Mut, nicht bei allem mitzumachen. Eine kürzlich publizierte Studie zeigt, dass besonders junge Menschen ihre negativen Gefühle verstecken. Warum fällt es uns so schwer, auch über negative Gefühle zu sprechen? Diese Erfahrung machen wir bei unserer Arbeit nicht. Junge Menschen sprechen bei 147 über schwierige Themen und negative Gefühle. Hier spielt wohl mit, dass

die Jugendlichen bei uns anonym bleiben können. Dass es Jugendlichen im privaten Umfeld nicht leichtfällt, über Negatives zu sprechen, hängt wohl auch mit dem erwähnten Druck zur Selbstoptimierung zusammen. Wer ist in einer Welt voller Möglichkeiten schon gerne ein Verlierer? Warum ist es wichtig, auch über negative Gefühle zu sprechen? Das Sprichwort «geteiltes Leid ist halbes Leid» ist eben mehr als eine hohle Phrase. Wir öffnen uns, offenbaren unsere Ängste und Schwächen und erleben im besten Fall, dass wir trotzdem angenommen und geliebt werden. Wir können so Druck abbauen, können uns gegenüber milder sein und uns selbst besser akzeptieren. Zudem eröffnet der Austausch mit einem Gegenüber neue Sichtweisen und lässt Auswege erkennen. Ein vertrauensvolles Gespräch erweitert den Blickwinkel. Eine der eindrücklichsten Erfahrungen dabei ist, dass viele Menschen sich und ihre Probleme als Sonderfall einstufen – und dann überrascht sind, dass es vielen andern auch so geht. Was ist Ihre Empfehlung für Eltern, die sich um ihre Teenager Sorgen machen? Einerseits, dass «sich Sorgen machen um die eigenen Kinder» zum Elternsein ganz selbstverständlich dazu gehört. Andererseits, dass man nicht lange zuwarten soll. Auch für Eltern gilt: Sorgen benennen und sich mit einem vertrauensvollen Gegenüber auszutauschen entlastet und macht Hilfe erst möglich. TEXT SMA

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GESUNDHEIT

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Depressive Verstimmungen mit Johanniskrautpräparaten bekämpfen Depressive Verstimmungen werden oftmals mit Johanniskraut behandelt. Doch was steckt hinter dem pflanzlichen Mittel? TEXT SMA

O

b als Tee oder zum Medikament verarbeitet: Johanniskraut findet seit jeher Verwendung, um depressiven Verstimmungen, Ängsten oder Nervosität Herr zu werden. Dies ist keinesfalls ein neues Phänomen.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln Eine recht neue Erkenntnis ist, dass die häufig beobachteten Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln auf das im Johanniskraut enthaltene Hyperforin zurückzuführen sind. Dieser Johanniskraut-Inhaltsstoff sorgt für einen Anstieg bestimmter Enzyme und Transporter in der Leber, wodurch man einige andere Arzneistoffe schneller abbaut. Bei der Einnahme von hyperforinreichen Johanniskraut-Extrakten sollte daher unbedingt beachtet werden, dass die Wirkung einiger Arzneimittel nachlassen kann! Dies ist zum Beispiel bei hormonellen Verhütungsmitteln (die Pille), bestimmten Blutverdünnern und Herzmedikamenten sowie bestimmten Mitteln gegen Asthma und erhöhten Blutfettwerten der Fall.

Quellen aus dem Mittelalter belegen, dass Johanniskraut schon damals als ein «tauglich Kraut wider die schwarze Melancholie», verwendet wurde. Erst einige Jahrhunderte später entdeckte man diese Wirkung erneut und untersuchte sie wissenschaftlich. Zahlreiche Studien wiesen nach, dass die Heilpflanze bei leichten und mittelgradigen depressiven Verstimmungen gut wirksam ist. Wichtig ist dabei jedoch, dass ein Arzneimittel mit kontrolliertem Pflanzenextrakt und dadurch gleichbleibendem Wirkstoffgehalt angewendet wird. Die Funktionsweise des Johanniskrauts Doch warum funktioniert diese Behandlung überhaupt? Johanniskraut enthält als Hauptinhaltsstoffe unter anderem Hypericine, Hyperforin, Flavonoide, Catechingerbstoffe, ätherische Öle und Phenolcarbonsäuren. Die Wirkweise eines Johanniskrautextraktes ähnelt jener bestimmter chemischer Antidepressiva. Als Wirkmechanismus wurde unter anderem die Hemmung der neuronalen Wiederaufnahme von Serotonin und anderen Signalstoffen angenommen. Neueste Erkenntnisse zeigen ausserdem begünstigende Effekte auf die Membranen gestresster Nervenzellen. Forscher haben lange geglaubt, dass für diese Wirkung hauptsächlich der Inhaltsstoff Hyperforin verantwortlich sei. Da aber auch Johanniskraut-Extrakte mit sehr geringem Hyperforingehalt antidepressiv wirken, ist diese These heute nicht mehr haltbar. Vermutlich tragen mehrere Pflanzeninhaltsstoffe in Kombination zur

Wirkung bei, unter ihnen wahrscheinlich das Hypericin. Somit gilt heute der Gesamtextrakt des Johanniskrauts als Wirkstoff. Mögliche Nebenwirkungen Wie die meisten anderen Medikamente können auch Johanniskrautpräparate Nebenwirkungen erzeugen. Beispielsweise kann es in seltenen Fällen bei sehr

hellhäutigen Menschen, zu einer erhöhten Empfindlichkeit von Sonnenlicht kommen. Weitere mögliche Nebenwirkungen sind Unruhe, Müdigkeit und MagenDarm-Beschwerden. Ebenfalls sollte man beachten, dass sich der Einsatz von Johanniskraut bei schweren oder chronischen Depressionen nicht eignet. In jedem Fall lohnt sich eine Konsultation mit dem Hausarzt, bevor ein Johanniskrautpräparat eingenommen wird.

Keine Arzneistoff-Wechselwirkungen bei hyperforinarmen Produkten Dagegen können bei Johanniskraut-Präparaten mit einem sehr geringen Hyperforinanteil derartige Arzneistoff-Wechselwirkungen ausgeschlossen werden, da eine bestimmte Tagesdosis an Hyperforin nicht überschritten wird. Der Hyperforingehalt im Extrakt hängt von zahlreichen Faktoren, wie den angebauten Johanniskraut-Kulturformen, den Wachstumsbedingungen, dem Erntezeitpunkt, der Schnitthöhe des Krautes oder der Extraktionsmethode ab. Johanniskrautextrakt ist also nicht immer gleich Johanniskrautextrakt, da die Herstellung eines Pflanzenextraktes einen entscheidenden Einfluss auf die Wirkungsweise und auch mögliche Nebenwirkungen hat. Deshalb ist es wichtig, beim Kauf von Johanniskraut auf ein hochwertiges Präparat mit möglichst geringem Hyperforingehalt zu achten.

KINDERSCHUTZ SCHWEIZ BRANDREPORT

Kuscheltiere als stumme Zeugen Gewaltsame Erlebnisse sind in vielen Familien in der Schweiz leider noch immer Alltag. Kinderschutz Schweiz setzt in ihrer aktuellen Kampagne Stofftiere als Beobachter ein und verleiht ihnen eine Stimme. Zu den aktuellen Fallzahlen gibt demnächst eine im Auftrag von Kinderschutz Schweiz erstellte Studie Auskunft.

D

er Nachwuchs will nicht immer so wie man selbst. Es wird getrotzt, diskutiert und geschrien. Nicht selten wird darauf mit psychisch und physisch verletzenden Bestrafungen reagiert. Diese Bestrafungen sind in zahlreichen Familien in der Schweiz Alltagsrealität und gehören somit für viele immer noch zur Erziehung – leider. Perspektive der Kuscheltiere Als passive Akteure inmitten gewaltsamer Ereignisse stehen Stofftiere den Kindern besonders nahe. In einsamen Momenten sind sie tapfer an ihrer Seite und bieten etwas Halt und Geborgenheit. Als stumme Zeugen nehmen die treuen Begleiter der Kleinsten eine einzigartige Perspektive ein. In ihrer Hilflosigkeit erkennen wir die Machtlosigkeit der Kinder wieder: Die Kuscheltiere erhalten eine Stimme und vermitteln so die Botschaft, dass es immer eine Alternative zur Gewalt gibt. Ziel sind Selbstreflexion und Eltern, die auf eine Erziehung ohne physische oder psychische Gewalt setzen. «Wir sensibilisieren durch den Perspektivenwechsel erneut die Gesellschaft und rufen dazu auf, anstelle der Kinder und ihrer Kuscheltiere zu sprechen und zu handeln», so Regula Bernhard Hug, Leiterin der Geschäftsstelle Kinderschutz Schweiz.

Aktuelle Studie zum Bestrafungsverhalten Im Auftrag von Kinderschutz Schweiz führt die Universität Freiburg eine Studie in Form einer Momentanerhebung durch. Diese beinhaltet eine Trendanalyse über die physische und psychische Gewalt in Erziehung und Partnerschaft in der Schweiz und erscheint Ende Oktober. Neben Angaben zu Form und Häufigkeit von Gewalt werden zusätzliche Informationen erhoben, um ein besseres Verständnis des psychologischen und sozialen Kontextes von Gewaltvorkommen in Familie und Erziehung zu erhalten. Die letzte Erhebung wurde 2017 durchgeführt. Thema ist aktueller denn je Zu welchen Ergebnissen die Studie zum Bestrafungsverhalten von Eltern in der Schweiz kommt, wird sich zeigen. «Klar ist, dass die Eltern während des Lockdowns wegen dem Corona-Virus stärker gefordert waren als sonst schon», so Yvonne Feri, Stiftungsratspräsidentin Kinderschutz Schweiz und Nationalrätin. Aus diesem Grund sei das ganze Umfeld gefragt, wachsam zu sein. «Dass alle Kinder in Schutz und Würde gewaltfrei aufwachsen können, dass ihre Rechte gewahrt werden und ihre Integrität geschützt wird, ist ein Dauerauftrag.»

In ihrer Hilflosigkeit erkennen wir die Machtlosigkeit der Kinder wieder: Die Kuscheltiere erhalten eine Stimme und vermitteln so die Botschaft, dass es immer eine Alternative zur Gewalt gibt.

«Ich bin nur ein

stummer Zeuge.»

Jeden Tag werden Kuscheltiere Zeugen von Gewalt an Kindern. Kuscheltiere können nichts tun. Sie schon. Es gibt immer eine Alternative zur Gewalt: www.kinderschutz.ch


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HERBSTPUTZ

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Allergiebelastungen im Kinderzimmer reduzieren Mit sinkenden Temperaturen in der dunklen Jahreszeit verbringen Menschen wieder vermehrt ihre Zeit drinnen. Höchste Zeit also, das eigene zu Hause darauf vorzubereiten. Denn Staub enthält Allergene, die besonders bei Kindern starke Reaktionen auslösen können. Ein Überblick, wie man mit einem Herbstputz den Staub im Kinderzimmer beseitigen kann. TEXT KEVIN MEIER

E

ine Umfrage der Umweltschutzbehörde der Vereinigten Staaten hat ergeben, dass Menschen in Nordamerika 87 Prozent ihrer Zeit in geschlossenen Räumen verbringen. In Europa sieht die Situation vermutlich nicht anders aus – vor allem nicht, wenn es auf den Winter zugeht. Um sich darauf vorzubereiten, lohnt sich eine Grundreinigung der Innenräume. Insbesondere Staub kann zu einem Problem werden, da sich darin viele Allergene verstecken, die von blossem Auge nicht sichtbar sind. Diese Allergene sorgen bei manchen Menschen für allergische Reaktionen. Kinder sind speziell gefährdet, zumal die Gesundheitsrisiken für Säuglinge durch Schadstoffe im Hausstaub 100-mal grösser ausfallen können als bei Erwachsenen. Deshalb steht beim Herbstputz auch das Kinderzimmer im Mittelpunkt. Was alles in Hausstaub stecken kann Staub ist komplexer, als man vermuten mag. Er besteht aus vielseitigen Komponenten verschiedener Partikelgrössen. Unter anderem lassen sich in Staub menschliche und tierische Haare, Hautschuppen, kleine Insekten, Bakterien, Pilzsporen und Schimmel sowie Hausstaubmilben und deren Kot finden. Die Bestandteile, die Allergikern Mühe bereiten, sind vor allem kleine Insekten, Hausstaubmilben und Hausstaubmilbenkot. Die Hausstaubmilbe mag warme, dunkle und feuchte Orte. Das sind meist die Orte, an denen Staub oft liegen bleibt, da er schwierig zu erreichen ist oder festsitzt. Obwohl

Staub mechanisch oder elektrostatisch an Oberflächen haftet, wird er durch Luftbewegungen aufgewirbelt und so immer wieder im Raum verteilt. Die Staubpartikel können dann bis zu 30 Minuten in der Luft hängen bleiben. Durch die mikroskopisch kleine Grösse werden sie unbemerkt eingeatmet; mit einem Ausmass von nur 0,5 bis 5 Mikrometern messen Staubpartikel nur einen Bruchteil des Durchmessers eines menschlichen Haares, der bei ungefähr 50 Mikrometern liegt. Den Kampf gegen Staub angehen Um allergischen Reaktionen vorzubeugen, empfiehlt es sich, regelmässig gegen den Hausstaub vorzugehen. Untersuchungen haben gezeigt, dass der beste Umgang mit Staub die vollständige Entfernung aus den Wohnbereichen ist – ganz besonders wenn es sich um ein Kinderzimmer handelt. Ein besonderes Augenmerk sollte auf das Bett gelegt werden. Regelmässiges absaugen der Matratze zusammen mit einem Wechsel und Reinigung der Bettwäsche reduziert nicht nur die Anzahl an Allergenen, sondern entzieht den Hausstaubmilben auch deren Nahrungsgrundlage in Form der Hautschuppen. Dasselbe gilt ebenso für Vorhänge, Haustierbetten und -decken. Zum Abstauben von Oberflächen eignen sich feuchte Tücher oder ein Staubsauger. Auch Wände sollten wiederkehrend entstaubt werden, da der Hausstaub zum Wachstum von Schimmel beitragen kann. Die Innenseiten von Schränken und Kommoden reinigt man am saubersten,

wenn man zuerst den gesamten Inhalt herausnimmt und ein feuchtes Tuch oder einen Staubsauger benutzt. Unbedingt nicht zu vergessen sind erhitzende Oberflächen wie Heizkörper und Lampen. Um diese Gegenstände entsteht durch die sich erwärmende Luft ein Strom, der den Staub im ganzen Raum verteilt. Dass die Hitze der Heizung die im Staub enthaltenen Mikroben abtötet, ist ein Irrglaube. Im Gegenteil: Die Wärme sorgt für eine perfektes Milieu der Hausstaubmilbe. Der Boden sollte erst ganz am Schluss gesaugt werden, damit man den aufgewirbelten Staub der Putzaktivitäten erwischt – und den Boden unter den Möbeln nicht auslassen! Das passende Gerät erleichtert die Reinigung Um möglichst effizient staubzusaugen, braucht man nicht einfach eine hohe Saugleistung. Genauso wichtig ist der richtige Umgang mit dem Staubsauger, denn das kann seine Wirkung erheblich steigern. Zum Beispiel bewirkt die Oberfläche, die abgesaugt wird, einen Unterschied in der Saugleistung. Deshalb sollte man schon beim Kauf eines neuen Geräts darauf achten, welche Oberflächen man saugen möchte und wofür die Modelle konzipiert sind. Der passende Staubsauger sorgt dafür, dass leichter und schneller gesaugt werden kann. Die gängigen Geräte verfügen auch über verschiedene Einstellung je nach Oberfläche. Diese Einstellungen können helfen, wenn man verschiedene Bodentypen zu saugen hat. Je nach Modell gibt es auch unterschiedlich

Aufsätze, die einem den Herbstputz erleichtern können. Zum Beispiel werden häufig andere Bodendüsen für Teppichböden oder Aufsätze für Spalten oder Polstermöbel mitgeliefert. Ausserdem ist es äusserst ratsam, sich ein Gerät mit HEPA-Filter anzuschaffen. Diese Filterung verhindert, dass der Staub wieder mit der Abluft des Staubsaugers in den Raum geblasen wird. Staubsaugen will gelernt sein Paradoxerweise kann langsames Saugen die Reinigung effizienter machen. Wenn man die Oberflächen behutsam absaugt, hat das Gerät mehr Zeit, den Schmutz aufzusaugen. Auch wenn der Boden oder die Möbel sauber aussehen, kann trotzdem noch versteckter Staub vorhanden sein. Zudem sollte dieselbe Stelle mehrmals abgesaugt werden, um so viel Dreck wie möglich zu entfernen. Ideal sind zwei bis drei Striche, da mehr nicht die gewünschte Steigerung ergeben. Damit der Saugprozess kürzer ist, empfiehlt sich häufiges, aber kürzeres Saugen. So wird verhindert, dass der Staub in den Boden gestampft wird und schwieriger zu entfernen ist. Zu guter Letzt sollte man auch das Reinigungsgerät selbst warten. Ohne regelmässigen Wechsel von Staubbeutel und Filter geht die Saugleistung schnell verloren. Auch bei beutellosen und waschbaren Filtern kann die Saugleistung ohne Wartung leiden. Im Zweifelsfall zeigt ein Blick in die Bedienungsanleitung zusätzliche Schritte für die optimale Wartung auf.

BRANDREPORT DYSON

Der Helfer für ein sauberes Zuhause Die Wohnung frei von Staub zu halten, ist vor allem für Allergiker und Kinder essenziell. Dabei gilt es einige Dinge zu beachten, um Hausstaub wirksam zu entfernen. Der Dyson V11 hat nicht nur die höchste Saugkraft aller kabellosen Staubsauger, er sorgt dank seines mehrschichtigen Filtersystems auch für eine reinere Raumluft.

D

ie Schwierigkeit bei der Wohnungsreinigung besteht darin, dass Staub grösstenteils nicht sichtbar ist, jedoch die verschiedensten Allergene enthalten kann. Von Hausstaubmilben, von denen bis

zu einer Million in Matratzen und Polstermöbeln leben können, über deren Kot bis zu Pilzsporen enthält Staub einige Bestandteile, die gesundheitliche Beschwerden auslösen können. Aus diesem Grund entwickelte James

Dyson 1978 den ersten beutellosen Staubsauger, der dank seiner Zyklonentechnologie nicht an Saugkraft verliert und somit eine langjährige und effiziente Filtration des Staubes sicherstellt. Experten in Sachen Staub Dyson betreibt eigene mikrobiologische Labore, um stets an der Spitze der Staubsaugertechnologie zu stehen. Dafür untersuchen die Forscher alltäglichen Hausstaub, während Ingenieure neue technologische Ansätze für dessen Bekämpfung entwickeln. Denn die vollständige Entfernung von Allergenen aus dem Haus ist die einzige wirksame Methode allergischen Symptomen vorzubeugen. Aber nicht nur die Saugkraft und Filterung stehen im Mittelpunkt: Ebenso wird an Bürsten gearbeitet, um jede Ecke und Spalte effizient zu entstauben. Durch diese Forschungen ist auch der kabellose Dyson V11 entstanden. Einzigartige Technologie für ein sauberes Zuhause Der Dyson V11 saugt Staub und Schmutz effektiv von allen Oberflächen. Für jede Reinigungsaufgabe bietet

Dyson die richtige Bürste, sodass der Staub nirgends mehr sicher ist. So entfernt die leistungsstarken Torque-Bodendüse, tiefsitzenden Schmutz aus Teppichen und die spezielle Hartbodenbürste Fluffy, sorgt mit ihren antistatischen Fasern dafür, dass der Feinstaub vom Boden nicht aufgewirbelt wird. Im Innern des Geräts werden die Partikel in 14 Zyklonen mit einer Kraft von bis zu 79 000 G geschleudert, um sie von der Luft zu trennen. Zusätzlich durchläuft die Luft einen sechsteiligen Filterungsprozess, der sicherstellt, dass 99,97 Prozent des Hausstaubs (der zwischen 0,5 und 5 Mikron gross ist) gefiltert und somit sauberere Luft ausgestossen wird. Die einzigartige Dyson Technologie, die den hohen Ansprüchen von Allergikern gerecht wird, ist deshalb auch von Service Allergie Suisse als allergikerfreundlich zertifiziert. Mehr Informationen www.dyson.ch/healthy-homes


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Die Magie von Kinderbüchern Zeitlose Kinderbücher vermögen es, Generationen von Kindern immer wieder aufs Neue zu begeistern. Was macht diesen anhaltenden Erfolg aus, und welche Herausforderungen birgt die Moderne? Ein Gespräch mit Gisela Klinkenberg, Leiterin Kinderbuch im Orell Füssli Verlag. von 2015 den gesamten Text komplett überarbeitet und der heutigen Sprache und Haltung angepasst.

Wie findet man das richtige Kinderbuch für ein Kind im Umfeld/das eigene Kind? Man kann in der Buchhandlung stöbern, sich inspirieren und beraten lassen. Ebenfalls kann man online stöbern – wobei das schnell unübersichtlich werden kann und vielleicht eher als Vorbereitung für einen Buchhandlungs-Besuch dient. Auch Rezensionen in Printoder Onlinemedien helfen gut, sich zurechtzufinden. Gisela Klinkenberg Leitung Globi Verlag / Orell Füssli Kinderbuch

Frau Gisela Klinkenberg, welche Bedeutung würden Sie Kinderbüchern für die Entwicklung der Heranwachsenden zumessen? Kinder brauchen und lieben Geschichten. Bücher mit kleinen und grossen, mit einfachen und komplexen Geschichten erachte ich als sehr wichtig für die Entwicklung, für Geist und Seele der Kinder.

Inwiefern unterscheidet sich das prototypische Kinderbuch von heute von jenen aus vergangenen Tagen? Zum einen sicher durch andere Gestaltungen und die Sprache und dass sie – sofern sie nicht nostalgisch oder historisch orientiert sind – aktuelle Themen aufgreifen. Mobbing, zum Beispiel, wurde früher nicht so genannt und demzufolge so nicht erkannt, ist heute aber ein oft behandeltes Thema in Büchern für Kinder ab acht Jahren. Mit Globi, Papa Moll oder Schellen-Ursli befinden sich grosse Namen aus der Kinderbuchszene unter Ihrem Dach. Wie erklären Sie sich, dass Figuren wie diese auch heute – über 80 Jahre nach ihrem Entstehen – immer noch so erfolgreich sind? Diese Bücher werden von Generation zu Generation weitervererbt. Bei solchen wie Schellen-Ursli ist es die Liebe zu Büchern, die man als Kind schon kannte. Bei Globi oder Papa Moll kommen zudem immer neue Abenteuer dazu. Sie sprechen so nicht nur Erwachsene aufgrund schöner Erinnerungen an, sondern gewinnen mit ihren neuen Abenteuern auch immer wieder neue Kinder für sich.

Seit knapp einem Jahr gibt es personalisierbare Globibücher. Was für Herausforderungen ergaben sich bei der Realisation? Für den Illustrator war es eine Herausforderung: Es ist technisch nicht ganz ohne, ein Kind, das sich in jedem Buch verändert, in die Bilder zu integrieren.

Denken Sie, dass so «alte» Kinderbuchhelden mit der Zeit gehen müssen oder sollen/ dürfen sie «den Originalzustand» beibehalten? Bücher, die heute lieferbar sind, sollten sich an die heutigen Erkenntnisse und Entwicklungen im Bereich Sprache, aktuellen Problematiken, Umgang mit Minderheiten aller Art oder Menschen aus anderen Kulturen, unbedingt anpassen – die Zeiten ändern sich und wir lernen laufend dazu. Inwiefern haben Klassiker, die der OFV herausgibt, diese Entwicklung durchlaufen (oder eben nicht)? Wir verlegen beispielsweise Globibücher, die in den 30er – 60er-Jahren erschienen sind und diesen Zeitgeist zu stark wiedergeben, nicht mehr. Wir passen sie aber auch nicht an – ausser es sind Kleinigkeiten und die Bücher sehr beliebt. Rösslein Hü und Fridolin stammen aus den 50er-Jahren; hier haben wir bei der Neuauflage

Und wie kommt das Produkt bei der Kundschaft an? Das Buch ist so erfolgreich, dass wir bereits an einem Folgeband arbeiten. Es wurde von Erwachsenen für grosse Fans und für Kinder gekauft. Letztes Jahr feierte Orell Füssli sein 500-jähriges Bestehen. Was sind aus Ihrer Sicht Meilensteine, auf welche man besonders stolz sein kann? Aus persönlicher Sicht freue ich mir sehr darüber, welche Kurve Globi während meiner Zeit als Verlegerin genommen hat. Er ist aber auch einfach so beliebt, dass es für alle eine Freude ist, mit ihm zu arbeiten. Dass wir die Rechte für Rösslein Hü und Fridolin bekommen haben, war auch wunderbar. Ebenso macht mir die erfolgreiche Reanimation der Globine viel Spass. Der Gesamtverlag schaut auf eine lange Zeit zurück. Es wurden viele wichtige Bücher und Highlights über die Jahrhunderte herausgebracht. Das Kinderbuch ist erst recht spät dazugekommen und ausgebaut worden. Seit 1971 gehören die Carigiet-Bücher, dazu. 2004 kam der Bilderbuchverlag Atlantis und 2007 der Globi Verlag dazu. Heute kann man sagen, dass Kinderbücher im Orell Füssli Verlag eine wichtige Stellung haben. Weiterführende Informationen: ofv.ch/kinderbuch INTERVIEW PATRIK BIBERSTEIN


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ICS BRANDREPORT

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Das richtige Ausbildungsprogramm für die berufliche Zukunft In welchem Alter sollten Kinder und ihre Eltern beginnen, über eine höhere Schulbildung und Karriereoptionen nachzudenken? Und in welchem Alter sollten Eltern damit beginnen, ihre Kinder auf den gewählten Weg vorzubereiten?

B

ei jedem Ausbildungsentscheid ist es immens wichtig, die Schnelllebigkeit unserer modernen Welt zu berücksichtigen. Ein dynamisches Ausbildungsprogramm vermittelt den Kindern übertragbare Fähigkeiten und bereitet sie auf die Unsicherheiten des zukünftigen Arbeitsmarkts vor. Programme wie das International Baccalaureate (IB) sind beispielsweise weltweit dafür anerkannt, die entscheidenden Kompetenzen zu vermitteln, die für lebenslanges Lernen und eine entsprechende Anpassungsfähigkeit erforderlich sind. Sie machen die Schüler zu wissbegierigen, autonomen Lernenden, die motiviert auf ihren Erfolg hinarbeiten. Offen und weitsichtig Ein zukunftsorientierter Lehrplan schränkt die Optionen eines Kindes nicht ein, sondern vermittelt ihm stattdessen eine breitere und umfassendere Weltsicht. Im Zentrum stehen grundlegende Kernkompetenzen, die mit Bezug auf die eigene Lebenswelt der Schüler weitergegeben werden. Auf diese Weise entwickeln die Schüler die Lust am Lernen. Hoch qualifizierte Lehrer wecken Kreativität und eine gewisse Risikobereitschaft. Diese Flexibilität ist es, die den Schülern den Mut verleiht, durch eigene Experimente herauszufinden, wie sie selbst am besten lernen. Die Schüler wachsen so zu unabhängigen und kritischen Denkern heran, die in der Lage sind, auch neue Probleme in ungewohnten Situationen selbstbewusst anzugehen. Dynamische Schulen sind aber auch besonders auf Teamarbeit und Kommunikation ausgerichtet. Die Schüler lernen dabei, dass auch der Talentierteste allein nicht allein zum Erfolg gelangt. Sie lernen, die Fähigkeiten jedes Mitglieds eines Teams wertzuschätzen und diese Fähigkeiten zum Nutzen der Gruppe einzusetzen.

Jeder Schüler lernt, wie man führt, wie man sich führen lässt und wie man optimal im Team arbeitet. Integration aller Schüler Inklusive Schulen bereiten alle Schüler auf den höheren Bildungsweg vor, unabhängig von ihren Leistungen in der Grundschule. Sie gehen von dem Prinzip aus, dass viele Schüler ihr akademisches Potenzial erst nach dem 13. oder 14. Lebensjahr entfalten. So ermutigen beispielsweise einige internationale Schulen alle Schüler dazu, die Jahrgangsstufen 11 und 12 des anspruchsvollen IB-Programms zu absolvieren. Das angesehene IB-Diplom wird von Universitäten weltweit anerkannt, darunter erstklassige Institute in Nordamerika, Grossbritannien und der Schweiz. Mehrsprachig und multikulturell Aufgeklärte Schulen sind nicht nur in akademischer Hinsicht inklusiv, sondern auch in kultureller und

sprachlicher. Viele internationale Schulen bringen Schüler aus zahlreichen Nationen weltweit zusammen. Sie unterstützen die jeweiligen Muttersprachen, vermitteln aber gleichzeitig auch Englischkenntnisse auf akademischem Niveau. Sie sind sich bewusst, dass der Arbeitsplatz von morgen globale Allianzen und Respekt vor der Meinungsvielfalt fordert. Ein Ausbildungsprogramm wie das International Baccalaureate bietet den Schülern aber auch die Gelegenheit, einen zweisprachigen Abschluss zu erwerben, mit dem der Absolvent nachweisen kann, dass er in einer weiteren Sprache seiner Wahl ein entsprechendes Niveau erreicht hat. Unersetzliche Kompetenzen Die Fähigkeiten, die den Schülern von zukunftsorientierten Schulen vermittelt werden, bereiten diese nicht nur auf den höheren Bildungsweg vor, sondern auch

auf den globalen Arbeitsmarkt. In einer Welt, in der Outsourcing und die Automatisierung repetitiver und technischer Aufgaben im Mittelpunkt stehen, sind diejenigen Arbeitnehmer am meisten gefragt, die in der Lage sind, zur Lösung komplexer Probleme in den Bereichen Innovation, Effizienz und Diplomatie beizutragen. Die Kultur und der Lehrplan einer Schule können ihre Schüler darauf vorbereiten, sich am Arbeitsplatz von morgen unersetzlich zu machen. Diese zukünftigen Arbeitskräfte werden über die Flexibilität und den Mut verfügen, neue Karrierewege einzuschlagen, wenn dies erforderlich wird oder wenn sie ganz einfach eine neue Herausforderung suchen oder neue Erfahrungen machen wollen. Aus all diesen Gründen sind viele Eltern der Ansicht, dass es nie zu früh ist, über die Zukunft ihrer Kinder nachzudenken.

Die Inter-Community School Zürich (ICS) ist die einzige Schule in Zürich, die Schülern von 18 Monaten bis 18 Jahren in einem mehrsprachigen Lernumfeld den Lehrplan des International Baccalaureate anbietet. ICS nimmt, abhängig von den verfügbaren Kapazitäten, ganzjährig neue Schüler auf. Private Besichtigungstermine für Familien können gern mit dem Schulsekretariat vereinbart werden. www.icsz.ch

Februar 2020

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BRANDREPORT TECHNOGEL

«Der Tiefschlaf wird erwiesenermassen verlängert» Zahlreiche Innovationen haben in den letzten Jahren den Matratzen- und Bettwarenmarkt bereichert. Eine davon ist Technogel. Technogel sorgt für eine optimale Wärmeregulierung des Körpers – und verlängert dadurch erwiesenermassen die Tiefschlafphasen.

D

er menschliche Körper folgt den sogenannten zirkadianen Rhythmen, der inneren Uhr. Das bedeutet: Wenn in der Nacht der Stoffwechsel herunterfährt, muss der Körper die überschüssige Wärme loswerden, die durch den vorher produzierten Stoffwechsel generiert wurde. Durch die Wärmeabgabe verringert der Körper seine Kerntemperatur. Während des Schlafes gibt er circa 2160 Kilojoule Wärme bzw. Energie ab. Damit Körper und Geist in der Nacht zur Entspannung kommen, brauchen sie einen ruhigen, tiefen Schlaf. Dieser wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Ein wichtiger Beitrag dazu leisten die richtige Matratze und das passende Kissen. Sie sorgen dafür, dass der Mensch in den Tiefschlafphasen, die am meisten für die Erholung in der Nacht verantwortlich sind, bequem durchschlafen kann, ohne immer wieder aus dem Tiefschlaf gerissen zu werden – zum Beispiel weil er schwitzt, fröstelt oder unbequem liegt.

Tiefschlafphase um bis zu 15 Prozent verlängert werden, wie Studien der Universitäten Turin und Basel belegen.

Sandro Ercoli Technogel-Verkaufsleitung Deutschschweiz Optimale Druckentlastung Auf der ergonomischen Ebene unterstützt Technogel den zonenbezogenen Aufbau einer Matratze. «Technogel bietet einen Mehrwert zur ergonomisch hochwertigen Matratze und wirkt zusätzlich durch eine optimale Druckentlastung», erklärt Sandro Ercoli. Je nach Matratzenmodell ist die Technogel-Auflage zwischen 1,7 und 2,2 Zentimeter dick. «Die Menge

des Gels bestimmt, wie viel Wärme gespeichert und abgeleitet werden kann», sagt Sandro Ercoli. Im Unternehmen in Goldau werden die Technogel-Platten und der ergonomisch geformte Schweizer Schaumstoffunterbau zusammengeführt und zum TopSchlafprodukt verarbeitet. Innerhalb von drei Tagen wird eine bestellte Matratze in Handarbeit gefertigt und an den Kunden ausgeliefert. Auch bei den Kissen wirkt sich Technogel, mit seinen klimaregulierenden Eigenschaften, positiv auf das menschliche Schlafverhalten aus. Dabei gibt es spezielle Kissen für Seiten-, Rücken- und Bauchschläfer. Das Modell «Anatomic» beispielsweise stützt den Nacken und wirkt unterstützend gegen Muskelverspannungen im Hals-, Rückenund Schulterbereich. In Brutkästen im Einsatz Was steckt hinter Technogel? Es ist ein dichtes Material – vergleichbar mit Wasser – und weist eine Dichte von circa tausend Kilogramm pro Kubikmeter auf. «Somit unterscheidet es sich von anderen Materialien wie flexiblem Schaum, Latex oder Memory-Schaum, die Luft enthalten», informiert Sandro Ercoli. Hergestellt wird Technogel aus Polyurethan ohne Weichmacher. Technogel ist Oeko-Tex-100-zertifiziert. Das bedeutet, dass Technogel unter anderem auch in der Medizinaltechnik in Brutkästen von Frühgeborenen zum Einsatz kommt. Spezialisierter Fachhandel Die Matratzen und Kissen von Technogel sind kein Massenprodukt, sondern verlangen nach einer kompetenten Beratung. «Deshalb arbeiten wir nur mit spezialisierten Fachhändlern zusammen, die hinter dem

Hauptvorteile im Herzen der Matratzen und Kissen Längere Tiefschlafphasen Eine ausgeglichene Körpertemperatur während der Nacht dank Technogel ergibt einen längeren Tiefschlaf. Das haben klinische Tests erwiesen. Ergonomische Unterstützung Technogel verformt sich graduell in alle Richtungen mit der Stützwirkung eines Feststoffs. Das Fazit: perfekte Verbindung von Komfort und ergonomischer Unterstützung.

Produkt stehen, den Mehrwert erkennen und die Philosophie von Technogel mit Enthusiasmus leben», betont Sandro Ercoli. Regionale Technogel-Partner • • • • • • • • • • • • • •

Für mehr Tiefschlafphasen Mit der Innovation von Technogel, weiterentwickelt durch den Firmengründer Massimo Losio, steht ein Material zur Verfügung, das dem Körper hilft, überschüssige Wärme abzuleiten. Dadurch wird die Körpertemperatur geregelt. «Dies bedeutet nicht, dass Technogel ein kaltes Material ist, sondern dass es den Punkt, an dem die Matratze den Level der Körpertemperatur erreicht, bis zu sechs bis zehn Stunden hinauszögert», erklärt Sandro Ercoli, Technogel-Verkaufsleiter der Deutschschweiz. Die Firma Bawi-Tex AG aus Goldau führte Technogel vor zehn Jahren in der Schweiz ein. Dank der Regulierung der Körperwärme kann die

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Innovative Technik für mehr Tiefschlaf! Technogel verbessert die Druckentlastung beim Liegen und hilft bei der korrekten Ausrichtung der Wirbelsäule. Technogel ist die perfekte Verbindung aus Komfort und ergonomischer Unterstützung.

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Kissen Ein gutes Kissen ist nicht nur einfach Zubehör. Unsere Kopfkissen unterstützen mit ihrer Schicht aus patentiertem Technogel die Thermoregulierung des Körpers und passen sich perfekt der Kopfform an. Individuelle Unterstützung

Matratzen Das TV-Magazin «Galileo» beschrieb sie als «Wundermatratzen». So weit würden wir nicht gehen. Aber TechnogelMatratzen haben spezielle Eigenschaften, die eine gesunde Nachtruhe fördern. Technogel – man muss es fühlen!

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«Ich arbeite aus Überzeugung mit den Produkten von Technogel.» Andrea Biasco, Inhaber, idormo AG, Aarburg

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HÜSLER NEST BRANDREPORT

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Spielen und Träumen: Natürliche Kids-Zonen für erholsame Nächte Herumtollen, unbeschwert toben und trotzdem tief schlafen – ein gutes Kinderbett muss viele Aufgaben erfüllen. Als kuscheliges Nest ebenso wie als sicherer Ort und wohngesunde Umgebung. Ergonomisch, nachhaltig und solide: Der Naturbettenexperte Hüsler Nest stattet nicht nur die Schlafzimmer der Erwachsenen mit hochwertigen Schlafsystemen aus, sondern begleitet auch die Kids bei allen Träumen und Abenteuern mit natürlichen und qualitätsgeprüften Baby-, Kinder- und Jugendbetten.

W

enn es dem Kind gut geht, sind auch die Eltern glücklich. Schliesslich sollen sich die jungen Erdenbürger rund herum wohlfühlen. Und zwar von Anfang an. Insbesondere das Bett spielt eine grosse Rolle bei der Entwicklung der Kleinsten. Sicher und schadstofffrei muss es sein. Die kleine Wirbelsäule von Beginn an stützen und das Baby in jeder Position mit wohngesunden Materialien umgeben. Das ist aber leider nicht immer der Fall: Laut Öko-Test weisen Matratzen für Babys von etlichen Herstellern gravierende Sicherheitsmängel auf. Um sicherzugehen, lohnt es deshalb, insbesondere bei Kinderbetten auf Qualität und Inhaltsstoffe zu achten.

„Titlis Kids“ mit dem Kinderschlafsystem Futon ist deshalb der ideale Start. Denn es bietet eine klimafreundliche und kuschelige Umgebung für einen tiefen Schlaf der Kleinsten. Vor allem Babys wachsen in den ersten Lebensmonaten rasant. Um ihre genetisch vorgesehene Körpergrösse erreichen zu können, benötigen sie ausreichend Schlaf. Dafür muss das Bett die natürliche

Bewegung unterstützen. Auf diese Weise kann sich die Wirbelsäule ganz natürlich entwickeln. Das Futon-Federelement ist das Herzstück des Hüsler Nest-Kinderschlafsystems und bietet die ideale Grundlage für Kinder- und Jugendbetten. Es passt sich dem Körperbau bzw. Gewicht des Schläfers perfekt an und

stützt den Bewegungsapparat der Youngsters optimal. Ausserdem schläft Ihr Kind durch den einmaligen Aufbau in einem behaglichen Klima. Das System ist für ein Körpergewicht bis 80 kg konzipiert und setzt sich aus einer Auflage aus Schafschurwolle, Bambus oder Naturflor, einer Naturlatexmatratze, dem stützenden Futon-Federelement und einem tragenden Einlegerahmen zusammen. Alle Bestandteile sind zu 100 Prozent aus natürlichen Materialien gefertigt und metallfrei. Ein weiteres Plus: die waschbare Baumwollauflage. Sie ist insbesondere in einem Kinderbett wichtig, wenn bei den Kleinsten mal etwas daneben gehen sollte. Aber auch die älteren Geschwister haben ihre Freude an der nachhaltigen «Titlis Kids»-Premium-Schlaflösung. Mit dem gelungenen Mix aus moderner Optik und hochwertiger Schlafkompetenz wertet es jedes Kinder- und Jugendzimmer auf. Das kuschelige Polsterbett steht stabil auf vier Rundfüssen in Erle, die sicher am Basisrahmen befestigt sind. Darauf ruht das Futon-Federelement mit einer 7 cm dicken Naturlatexmatratze. Last but not least rundet eine alltagserprobte Polsterhülle in verschiedenen, individuellen Ausführungen den Bett-Spass auch für Teenies formschön ab. Auf Wunsch kann es ausserdem jederzeit mit einem gepolsterten Kopfteil ergänzt werden und bringt damit einen besonderen Pep in die Gestaltung.

Gerade für die Jüngsten sind Qualitätsprodukte unverzichtbar. Schliesslich verbringen Kleinkinder weit mehr Zeit als Erwachsene mit dem Schlafen, und befinden sich zudem auch im Wachstum. Umso wichtiger ist es, bereits in den ersten Monaten und Jahren ökologische und ergonomisch korrekt hergestellte Betten bzw. Matratzen anzuschaffen. Hüsler Nest aus der Schweiz ist ein ausgewiesener Experte, wenn es um den gesunden Schlaf geht. Und bietet auch für die kleinsten Schläfer natürliche Alternativen. So bestehen die Holz- und Polsterbetten, Schlafsysteme sowie Matratzen von Hüsler Nest zu 100 Prozent aus natürlichen Materialien. Vom weltweit angesehenen ECO Institut Köln durchgeführte Schadstoffanalysen belegen ausserdem, dass die Produkte deutlich unter den festgelegten ökologischen Normen liegen.

Ob jung oder alt – ein Hüsler Nest verwöhnt anspruchsvolle Schläfer. Wer 100% Nachhaltigkeit wünscht sollte sich im Herbst die 15% Rabatt auf alle Hüsler Nest-Schlafsysteme sichern. Nachhaltiger kann Sparen nicht sein.

Selbstredend, dass die Naturprodukte aus der Schweiz auch für Kinder ein bestmögliches und wohngesundes Umfeld schaffen. Das Kinder- und Jugendpolsterbett

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Ein Hüsler Nest Schlafsystem macht mehr aus Ihrem Bett. Stellen Sie sich Ihr individuelles Schlafsystem zusammen und profitieren Sie diesen Herbst vom absoluten Vorzugspreis. * Aktion gültig von 01.10.20 bis 30.11.20 beim Kauf eines kompletten Hüsler Nest Schlafsystems. Weitere Informationen finden Sie unter www.huesler-nest.ch. Nur bei teilnehmenden Händlern. Nicht kombinierbar mit anderen Rabatten.


12 MITTWOCH, 27. MAI 2020 024

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Lifestyle

BRANDREPORT YLEX

Rechtsberatung und juristische Unterstützung – Recht einfach Mehr als zwei Drittel der Schweizerinnen und Schweizer hatten schon einmal einen Rechtsstreit. In solchen Fällen wünscht man sich möglichst rasch Klarheit und eine einfache, konkrete und verständliche Antwort sowie ein nachvollziehbares und kostentransparentes Vorgehen. Ylex, eine Tochtergesellschaft der Coop Rechtsschutz AG, bietet einen neuen und modernen Ansatz, bei dem eine Rechtsberatung sowohl digital über ylex.ch, als auch in einem Walk-in- Store oder telefonisch in Anspruch genommen werden kann.

Ioannis Martinis Jurist und Kommunikationsverantwortlicher von Ylex

Wie kommt man auf die Idee Rechtsberatung in Walk-in-Stores anzubieten? Das übergeordnete Ziel ist es, möglichst vielen Menschen einen unkomplizierten Zugang zum Recht zu

ermöglichen. Kompetente Rechtsberatung und juristische Unterstützung für alle. Heute gibt es, insbesondere für Privatpersonen und KMU, die Möglichkeit sich an eine klassische Kanzlei zu wenden oder sich auf juristischen Online-Plattformen selber zurechtzufinden. Wir gehen einen Schritt weiter. Rechtsberatung und juristische Unterstützung kann sowohl online auf ylex.ch in Anspruch genommen werden, aber auch jederzeit persönlich in einem unserer drei Stores in Winterthur, St. Gallen oder Bern – ein vierter Store in Zürich folgt Ende November 2020. Unsere Kundinnen und Kunden schätzen die Kombination von unkomplizierter digitaler Unterstützung und der Möglichkeit des persönlichen Austausches. An wen richtet sich das Angebot von Ylex? Unser Angebot richtet sich an alle, die kompetente Rechtsberatung

brauchen. Sie müssen weder über eine Rechtsschutzversicherung verfügen noch sonst eine Mitgliedschaft abschliessen. Jeder kann bei uns vorbeikommen, anrufen oder einen Fall online auf ylex.ch anmelden. Welche Rechtsgebiete decken Sie ab? Die 20 Juristinnen und Juristen von Ylex stehen den Ratsuchenden bei denjenigen Themen zur Seite, die sie im Alltag beschäftigen. Dazu gehören Arbeiten, Wohnen, Mobilität und Reisen, aber auch Familie und Konsum. Wir fassen diese Gebiete sehr breit. Unsere Kundinnen und Kunden sollen sich nicht den Kopf darüber zerbrechen, welchem Rechtsgebiet ihre Frage zuzuordnen ist – dafür sind wir da. Wir machen uns ein Bild von der Situation und schlagen dann konkrete Lösungen vor, die wir mit den Kunden gemeinsam angehen.

Was kosten die Rechtsdienstleistungen von Ylex? Das Preismodell von Ylex ist einfach und transparent. Das Erstgespräch zur Analyse des Falles kostet 60 Franken. Die rechtliche Beratung, bei der auch Unterlagen geprüft oder juristische Recherchen vorgenommen werden, kostet weitere 100 Franken. Eine konkrete Intervention, wie das Verfassen einer Vorlage oder das Verschicken eines Briefs an die Gegenpartei, ist auf Wunsch ebenfalls möglich und ab weiteren 100 Franken erhältlich. Dieses einfache Modell gibt den Kunden jederzeit die volle Kontrolle über die Kosten und das Vorgehen: Die Kunden entscheiden zu jedem Zeitpunkt selbst, inwieweit sie aktiv werden wollen, um ihre Rechtsansprüche aussergerichtlich weiterzuverfolgen.

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YLEX St. Gallen Spisergasse 17 9000 St.Gallen 058 330 60 30 stgallen@ylex.ch

YLEX Winterthur Stadthausstrasse 43 8400 Winterthur Tel +41 58 330 60 20 winterthur@ylex.ch

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YLEX Zürich Ab November direkt am HB. www.ylex.ch


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