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Fokus Digital

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FOKUS

EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

DIGITAL

FOTOGRAFIE 2.0 Was sich verändert hat

INNOVATIVE PARTNER Konzerne und Start-Ups

SCHARF, SCHÄRFER... Das kann Ultra-HD

JUNI 2015

Mehr Frauen

Die Schweiz braucht Programmiererinnen PR

Know-how für die Praxis Forschung und Wirtschaft vereinen

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ITE 2

Virtuelle Welten Die neusten Games

Schwerpunkt

E-COMMERCE Ein Webshop allein genügt nicht mehr

alle h c i e b Ha t l h a z e b Rechnungen

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EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

2 Editorial Jean-Marc Hensch

Die stille Revolution in der Wolke

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06

In der Schweiz verschlafen viele KMU eine Entwicklung, die ihre Weiterexistenz in Frage stellen kann – oder aber ihr Geschäft entscheidend weiterbringen könnte. Wegweiser für die Welt des Cloud Computings sind allerdings erst im Aufbau. Die Heizung ist ausgefallen. Der Heizungsinstallateur ist aufgeboten, kommt irgendwann (dann wenn’s am wenigsten passt), schaut die Heizung an und stellt fest, dass er das entsprechende Ersatzteil nicht dabei hat. Er verlässt den Kunden und verspricht wiederzukommen, wenn er wieder in der Gegend ist. Allerdings ist das Ersatzteil auch in der Werkstatt dummerweise nicht mehr vorrätig und muss nachbestellt werden. Zehn Tage später ruft er den Kunden an, um sein Kommen anzukündigen, aber der Kunde ist an diesem Tag grad nicht zu Hause. Also neuen Termin vereinbaren, kommen, einbauen. Diese Geschichte könnte auch ganz anders laufen: Sensoren melden der Hausverwaltung, dass die Heizung nicht funktioniert. Elektronisch ergeht der Auftrag an den Installateur, einzugreifen. Über seine Fernwartungssoftware erkennt er, welches Teil benötigt wird. Er stellt fest, dass er es grad nicht mehr vorrätig hat, doch sein System hat aufgrund des Unterbestands bereits beim Hersteller nachbestellt, das Teil ist schon unterwegs. Zwischenzeitlich kann der Kunde in einem Online-System seine Präferenzen für den Besuch des Handwerkers eingeben. Dessen Routen werden durch eine Software optimiert, so dass er rascher zur Stelle sein kann. Statt zwei

Wochen dauert der Prozess zwei Tage – und der Kunde sitzt wieder behaglich in einer warmen Stube. Und es ist klar: Der Heizungsinstallateur, der nicht bereit ist, sich auf die neue Welt einzustellen, ist bald weg vom Fenster. Doch leider verschlafen viele KMU in der Schweiz diesen Prozess. Denn die oben angesprochenen Entwicklungen sind zwingend auf Cloud basierte Anwendungen angewiesen. Cloud-Lösungen haben den Vorteil, dass Prozesse ohne Verluste und Medienbrüche über globale Wertschöpfungsketten und zahlreiche Firmen hinweg abgewickelt werden können, womit neue Geschäftsmodelle entstehen, welche selbst Branchen mit jahrhundertealter Tradition umwälzen oder gar obsolet machen können. In diesem Prozess hinkt die Schweiz deutlich hinter her, was zunehmend zu einem Wettbewerbsnachteil wird. Die Schweizer Volkswirtschaft ist stark KMU orientiert, 70% der Arbeitskräfte arbeiten bei KMUs, davon 30% bei Mikrounternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitenden. Für solche Firmen ist es fast unmöglich, in einem noch extrem jungen und unübersichtlichen Cloud-Markt die wirtschaftlichen Opportunitäten zu sehen und andererseits riskante Verhaltensweisen zu vermeiden.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO hat das Problem erkannt und unterstützt deshalb den Aufbau der Swiss Cloud Initiative, welche Unternehmen wie z.B. unseren Heizungsinstallateur bei der Auswahl des

Country Manager Jeroen Minnee Produktionsleitung Matthias Mehl

Richtigen Cloud-Dienstleisters unterstützt und berät. Der erste Schritt ist jedoch, dass sich möglichst viele Unternehmen der Herausforderung bewusst zu werden. Dafür soll dieses «Fokus Digital» Hilfestellung geben.

05

E-Commerce

06

Online-Banking

08 Mehr Frauen für die IT 09

Expertpanel

10 Die Welt der Games 12 Digitale Innovation

Die Cloud ist kein Wolkenkuckucksheim, sondern die IT-Plattform der Zukunft.

13 Sicher im Web – wie? 14 Mobilität im Wandel 16 ETH – Forschung und

Wirtschaft vereinen

18 Digitale Transformation 20

Fernsehen: HD war gestern

Jean-Marc Hensch, Geschäftsführer ICT-Anwenderverband Swico

Viel Spass beim Lesen! Kevin Sgroi

ÜBER SMART MEDIA

FOKUS DIGITAL kevin.sgroi@smartmediapublishing.com

04 Mobiles Arbeiten

Die digitale Welt entwickelt sich rasend schnell – doch die SBB verliert den Anschluss nicht. Um am Puls von neuen und «smarten» Trends zu bleiben, setzt sie auf ungewöhnliche Partnerschaften, von denen alle profitieren. (Seite 12). www.sbb.ch

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Projektleiter Kevin Sgroi

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Texte SMP Titelbild ZVG Design Smart Media Publishing Schweiz GmbH Grafik und Layout Anja Cavelti

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EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

4 Trends Mobiles Arbeiten

Auch immer mehr Schweizer Firmen lassen Mitarbeiter private Geräte nutzen. Die Arbeit mit dem eigenen Device bringt sowohl Vorteile als auch Herausforderungen mit sich.

Arbeiten mit dem eigenen Mobilgerät Schnell, leicht und leistungsfähiger als so mancher Arbeitscomputer: Private Smartphones und Tablets sind vielfältig und ermöglichen es, auch unterwegs Geschäftstätigkeiten nachzugehen. Das Nutzen dieser eigenen, mobilen Geräte bringt ungeahnte Möglichkeiten für Unternehmungen. TEXT SMP

NEUE FOKUSPUNKTE DANK NEUER STRATEGIE Netzwerk, Sicherheit und Policies: Diese drei Punkte müssen laut Fachexperten berücksichtigt werden, wenn private Geräte für die Arbeit verwendet werden. Beim Netzwerk handelt es sich um die Bereitstellung von passender Software, die eine gute und sichere Verbindung der privaten Geräte mit der Informatik-Struktur der Unternehmung absichert. Dies sorgt dafür, dass Arbeitnehmer sich beispielsweise ohne Mehraufwand die

Auf Sicherheit muss viel Wert gelegt werden.

nötigen Informationen vom Firmenserver herunterladen können. Auf die Sicherheit muss besonders viel Wert gelegt werden, denn private Geräte verfügen nur selten über Sicherheitsmechanismen, die beispielsweise auf den firmeneigenen Geräten zu finden sind. Dazu gehören Firewall, Virenscanner und auch Traffic-Monitoring. Die Informatikdienstleister müssen daher dafür sorgen, dass die Verbindung zwischen Endgeräten und Server sicher und vor allem geschützt vor den Augen Dritter vonstatten geht. Keine leichte Aufgabe, denn Privatpersonen haben beispielsweise Smartphones unterschiedlicher Hersteller, in verschiedenen Updateversionen oder unterschiedlichen Betriebssystemen. Policies kann man auch als Auflagen betrachten, die das Unternehmen ihren Arbeitnehmern zur Verwendung von eigenen Geräten vorschreiben. Darunter können Angaben zu Gerätetyp fallen, direkte Sicherheitsauflagen wie PIN und andere Verschlüsselungen, aber auch Support durch Informatikverantwortliche oder gar ein Austrittsprotokoll müsssen definiert werden. Verlässt nämlich ein Angestellter eine BYOD-Unternehmung, ist sicherzustellen, dass er zukünftig keinen Zugriff mehr auf die sensiblen Daten der Firma hat. ARBEITSZEIT UND SPESEN ÜBER FINGERTIPPEN Dank einer Vielzahl von Apps können eigene Geräte auf viele Arten zur Erleichterung der Arbeit führen. Beim mobilen Arbeiten besteht beispielsweise häufig das Problem, dass Arbeitszeiten und Spe-

sen unterwegs nicht korrekt festgehalten werden können. Abhilfe kann da eine neue App für Nutzer von Smartphones und Tablets schaffen: AbaClik. Dieses von ABACUS entwickelte Programm erlaubt es Usern, Arbeitszeiten und Spesen bequem mit Fingertippen zu erfassen. Die App ist kostenlos. Im Zusammenspiel mit der ABACUS Business Software zeigt sie aber ihre wahre Stärke: direkter Zugriff auf Projekte und Daten der Unternehmung. Spesenbelege und Quittungen können mit AbaClik einfach fotografiert und abgelegt werden. Auf diese Weise dokumentiert ist es auch nicht weiter schlimm, wenn einmal ein Beleg verloren geht. Damit ein optimales Ressourcenmanagement erfolgen kann, kann die Arbeitszeit je nach Projekt oder sogar Arbeitgeber individuell erfasst werden. Die gespeicherten Informationen und Dokumente lassen sich dann jeweils mit Angaben wie Zahlungsart, Ort, Kategorie, oder Projekt versehen. Auch können die Posten unterschiedlich kommentiert werden. Dies ermöglicht es beispielsweise, Bemerkungen zu Kundenaufenthalten, gefahrenen Kilometern oder Businesslunches festzuhalten. Die gesammelten Informationen lassen sich anschliessend an unterschiedliche Empfänger wie Vorgesetzte oder Verantwortliche für Personalwesen zustellen. So hilft die App, einen schnellen Überblick über angefallene Kosten pro Projekt oder gewünschten Zeitraum zu erstellen. Allfällige Überschreitungen von Budget oder Zeitaufwand werden schnell ersichtlich.

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Die Berufswelt hat sich immer weiter vom stationären Arbeitsplatz verabschiedet. Heute ist «Arbeit» kein Ort mehr, den man morgens aufsucht, sondern eine Aktivität, die überall und jederzeit ausgeführt werden kann. Egal wo man sich befindet, man möchte wichtige Informationen aus dem Betrieb abrufen und verwenden können – im Idealfall auch mit dem eigenen Gerät. Daraus hat sich ein neuer Trend entwickelt: Bring your own device (BYOD). Dieser Trend hat sich in Südamerika bereits durchgesetzt: Nach einer Studie des amerikanischen Informatikdienstleiters Logicalis verwenden alleine in Brasilien knapp 75 Prozent der Arbeitnehmer ihre eigenen Geräte für die Arbeit. Schulen in Entwicklungsländern begrüssen ebenfalls diesen Trend, denn dort fehlt

oftmals das Budget zur Anschaffung von schuleigenen Geräten. Bei BYOD setzen Unternehmungen vermehrt auf Smartphones, Tablets und Laptops, die ihre Arbeitnehmenden privat besitzen. Mit diesen können sie nicht nur unterwegs ihre Arbeiten erledigen, sondern diesen Tätigkeiten auch im Büro oder bei Kunden nachgehen. Damit erspart sich der Betrieb nicht nur die Anschaffungskosten für Geräte, sondern gewinnt auch an Produktivität. Denn werden private Geräte für die Arbeit eingesetzt, ist man durch das Internet besser mit der eigenen Unternehmung vernetzt – auch ausserhalb der Arbeitszeiten. Dies fördert und beschleunigt die Kommunikation zwischen Mitarbeitenden, aber auch den Kontakt zu Kunden und Lieferanten. Zudem sind die privaten Geräte häufig leistungsfähiger als die von der Unternehmung zur Verfügung gestellten Laptops und Smartphones. Und im Umgang mit den eigenen Geräten ist man auch wesentlich bewandter.

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EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

E-Commerce Potenzial 5

Das beliebteste Einkaufszentrum steht im Web Das Internet spielt in allen Lebensbereichen eine zunehmend wichtige Rolle. Dies gilt auch für das Einkaufsverhalten: Immer mehr Menschen shoppen im Web. Dank cleverer Anwendungen profitieren von diesem Trend sowohl Kunden als auch Anbieter. TEXT MARCEL SCHNEIDER

Es sind Prognosen, die Unternehmer freudig aufhorchen lassen. Zumindest diejenigen, die einen Webshop betreiben: Der von der Fachhochschule Nordwestschweiz und verschiedenen Partnern verfasste «E-Commerce-Report-Schweiz-2015» zeigt nämlich auf, dass der Onlinehandel mit Waren im Jahr 2014 gegenüber dem Vorjahr um satte zehn Prozent zugenommen hat. Die Studienteilnehmer sind aus diesem Grund zuversichtlich, dass sich die Verlagerung von Ladengeschäften hin zu Onlineshops auch in Zukunft weiterhin fortsetzen dürfte. Dementsprechend geben die befragten Unternehmen an, dass sie in den Ausbau ihres Online-Angebots sowie die Infrastruktur ihrer Webshops investieren wollen. Eine lohnende Investition, denn das Potenzial von E-Commerce ist in der Schweiz noch nicht ausgeschöpft: Gemäss dem Report dürften mobile Geräte wie Smartphones und Tablets dem Online-Shopping zusätzlichen Schub verleihen. E-Commerce stellt für Handelsunternehmen also eine grosse Absatzchance dar. Doch wo Wachstum stattfindet, wächst auch der Wettbewerb. Und dieser nimmt zu: Gemäss E-Commerce-Report haben insbesondere ausländische Anbieter ihren Marktanteil in der Schweiz erhöhen können. Und die Erwartungen der Nutzer sind gestiegen – wer diese nicht erfüllen kann, verliert Kunden. Eine übersichtliche und attraktive Benutzeroberfläche wird ebenso erwartet wie die schnelle und unkomplizierte Lieferung der Ware. Studien zeigen, dass ein Klient eine E-Shopping-Seite wieder verlässt, sollte er mit fünf bis sieben Klicks nicht gefunden haben, wonach er suchte. Der digitale Konsument ist demnach ungeduldig. Im Internet hat er ausserdem keine weiten Wege zum nächsten Laden auf sich zu nehmen. Der nächste Anbieter befindet sich im virtuellen Raum bloss einige Klicks entfernt.

KUNDENBINDUNG IST AUCH IM WEB ZENTRAL Selbst angesichts der neuen Möglichkeiten, welche E-Commerce für Anbieter und User bietet, behalten viele «klassische» Verkaufsregeln auch im Internet ihre Gültigkeit. So ist etwa Kundentreue im digitalen Umfeld entscheidend für Erfolg oder Scheitern. In Ladengeschäften sind Gratifikationssysteme wie Gutscheine und Treue-Boni-Karten seit Jahren Standard. Online ist dies bisher weniger der Fall. Am verbreitetsten sind derzeit Gratifikationen per Gutscheincode. PostFinance hat nun ein neues Tool für Unternehmen entwickelt, die ihre Kunden für deren Treue belohnen wollen – on- wie auch offline: die «ProfitApp». Dabei handelt es sich um eine App für mobile Geräte, mit der Kunden Treuepunkte sammeln, Gutscheine einlösen sowie an Wettbewerben teilnehmen können. Die ProfitApp stellt dabei die einzige Lösung in der Schweiz dar, mit der sich Treuepunkte auch in Onlineshops sammeln lassen. Da die Anwendung Treueangebote von verschiedenen Unternehmen nutzbar macht, schafft ProfitApp Ordnung im Portemonnaie. «Die Kunden profitieren von der einfachen und praktischen Anwendung», erklärt Reto Kormann, Sprecher von PostFinance. «Unternehmen wiederum erhalten die Möglichkeit, Kundenbindung sowohl im Ladengeschäft als auch im Internet zu fördern.» Wie wichtig diese Kundenbindung

und damit Kundentreue ist, zeigt die Studie «Global Survey of Loyalty Sentiment» der Nielson-Gruppe: So würden fast drei Viertel aller Kunden bei einem Einzelhändler einkaufen, wenn dieser ein Treueprogramm anbieten würde. Zudem müssen Firmen für eine Umsatzsteigerung mit Neukunden zehnmal mehr Ressourcen aufwenden, als mit bestehenden Kunden. «Da ergibt es absolut Sinn, dass man das Verhältnis mit bestehenden Online-Kunden stärkt», führt Kormann aus.

Es ergibt Sinn, dass man das Verhältnis mit bestehenden Kunden stärkt. EINFACHE HANDHABUNG Und so funktioniert die ProfitApp: User laden die App kostenlos als iPhone- oder Android-Anwendung herunter und können sie sofort nutzen, eine Registrierung ist nicht notwendig, ebenso wenig wie ein

PostFinance-Konto. Praktisch: Teilnehmende Unternehmen können per Volltext oder auf der Kartenansicht gesucht werden. Im Ladengeschäft oder im Webshop scannt der Nutzer dann den QR-Code des Treueprogramms und erhält damit einen Punkt gutgeschrieben. Ist eine Treuekarte voll, erhält der Nutzer einen Gutschein, den er beim Unternehmen einlösen kann. Nach dem Einlösen, resp. nach dem Ablauf der Gültigkeit, verschwindet der Gutschein aus der App. Doch was, wenn der Lieblingsanbieter nicht dabei ist? «Unter profitapp.ch können Smartphone-Nutzer Unternehmen erfassen, bei denen sie gerne Punkte sammeln möchten», erklärt Kormann. Diese werden durch PostFinance geprüft und durch die Vertriebsorganisation akquiriert. Unternehmen können mit der App selbstständig ihre Standorte, Treueprogramme und entsprechenden Gutscheine verwalten. Dabei können sie genau definieren, bei welcher Transaktion Treuepunkte gesammelt werden können, wie viele Treuepunkte bis zum Gutschein gesammelt werden müssen, sowie die Art und Gültigkeit des Gutscheins. Die Erscheinung des Treueangebots kann durch Texte, Bilder und Hintergrundfarbe individualisiert werden. Neben der klassischen Treuebelohnung (z. B. beim Kauf von vier Produkten gibt es das fünfte gratis) können Nutzer auch gelenkt werden, indem Gutscheine z. B. nur an einem von mehreren Standorten

Die App ist für Unternehmen ein praktisches Marketinginstrument. oder nur im Onlineshop einlösbar sind. Weiter besteht die Möglichkeit, dass Unternehmen den Nutzern im Sinne einer Happy Hour während bestimmten Zeiten doppelte Punkte gutschreiben oder Gutscheine nur während bestimmter Zeiten einlösbar sind. Als Belohnung kann der Gutschein auch für die Abgabe von exklusiven Produkten eingesetzt werden (z. B. 3 Haarschnitte – exklusives Pflegeprodukt geschenkt). Zusätzlich bietet ProfitApp auch eine Wettbewerbsfunktionalität: nach dem Scannen eines QRCodes können Sofortgewinne abgegeben werden, resp. unter allen ausgestellten Gutscheinen wird ein Hauptpreis verlost. «Unternehmen setzen ProfitApp somit als praktisches Marketinginstrument ein und profitieren von der einfachen Treueprogramm- und Gutscheinlösung.»


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6 Trends E-Banking ICT-Studium im Wandel

Willkommen in der virtuellen Bank In der modernen Bank gibt es weder Warteschlangen, noch Öffnungszeiten, denn sie ist Tag und Nacht verfügbar, egal wo man sich gerade befindet. Die moderne Bank ist im Internet zuhause: Das Onlinebanking hat endgültig Einzug auf unsere Smartphones, Tablets und Notebooks gehalten. TEXT FABIO SCHÖNHOLZER

Das digitale Bankenwesen gewinnt in der Schweiz immer mehr an Beliebtheit: Nach Angaben des Bundesamtes für Statistik nutzen knapp 54 Prozent der Schweizer Bevölkerung zwischen 16 und 74 Jahren entsprechende Onlinedienste, um Zahlungen auszuführen oder Kontoinformationen abzurufen. Bei den 55 bis 74jährigen sind es knapp 36 Prozent – Tendenz steigend, denn immer mehr Personen sind dank Smartphones und Tablets besser mit dem Internet vertraut. Diese Geräte haben nämlich das Nutzungsverhalten des Internets massgebend verändert. Wo sich früher nur Technikfreun-

de und die jüngere Menschen tummelten, befinden sich nun auch immer mehr «silver surfers» im Netz. «Silver surfers» sind Personen über 50, die regelmässig das Netz für den privaten Gebrauch wie Kommunikation, Unterhaltung oder Informationen nutzen. Die zunehmende Routine im Umgang mit dem Internet führt dazu, dass auch Senioren ihre Bankgeschäfte vermehrt online erledigen. IMMER FÜR SIE DA Der grösste Vorteil des Onlinebanking ist die Verfügbarkeit: 24 Stunden, sieben Tage die Woche, und das beinahe auf jedem erdenklichen Gerät. Durch das Internet ist man nicht mehr an Öffnungszeiten gebunden. Man muss auch keinen weiten Weg in eine Filiale auf sich nehmen. Dies bietet sich speziell für Personen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit an. Oder auch, um im Ausland Übersicht über die eigenen Finanzen zu erhalten. Kontoinformationen abzurufen oder Buchungen online zu erledigen ist dank immer kundenfreundlicheren Plattformen sehr leicht. Auch der digitale Wertpapierhandel geht einfach und schnell vonstatten. Zusätzlich zum normalen Onlinebanking bieten moderne Banken das Mobilebanking an. Apps der jeweiligen Banken ermöglichen auch auf dem Tablet oder dem Smartphone Zugriff aufs Konto. Beinahe alle Geräte verfügen zudem über eingebaute Kameras.

Mit diesen lassen sich beispielsweise Einzahlungsscheine einscannen, wodurch langes und mühsames Eintippen von Kontonummern auf den Touchscreens entfällt. ZUSAMMEN FÜR SICHERHEIT SORGEN Beim Geldbezug am Bancomaten deckt man mit der Hand das Eingabefeld ab, um zu verhindern, dass ungebetene Dritte Zugriff auf den Pincode erhalten. Auch beim Onlinebanking gilt Vorsicht. Wenn Bank und Kunde jedoch gemeinsam arbeiten, kann die Sicherheit besser gewährleistet werden. Darum setzen Banken auf verschiedene Authentifizierungssysteme. Nur so kann sichergestellt werden, dass ausschliesslich der Besitzer Zugriff auf sein Konto hat. In der Regel wird dabei auf sogenannte Zweiweg-Authentifizierung gesetzt. Dabei authentifiziert sich zuerst der Kunde, worauf er anschliessend im Gegenzug durch die Bank authentifiziert wird. Ein Beispiel: Über einen Webbrowser besucht ein User die Website seiner Onlinebank. Dort authentifiziert er sich mit Benuternamen, Kennwort oder PIN. Dann wird er von der Bank aufgefordert, sich erneut mit einen Kennwort oder Gerät zu authentifizieren, das sich nur im Besitz des Users befindet. Dabei handelt es sich beispielsweise um Kennwörter auf einer Liste, oder um solche, die dem Kunden beim Zugriffsversuch per SMS zugestellt werden. Oder es werden sogenannte USB-Tokens verwendet, welche an

den Rechner angeschlossen werden und nur zusammen mit einem PIN die Authentifizierung ermöglichen. Erst wenn die Identität des Kunden zweifellos geklärt ist, erhält er Zugriff auf die Funktionen des Onlinebankings. Manche Banken setzen auf eigene Software, statt den Zugang zum Konto über einen Webbrowser wie Firefox oder Internet Explorer zu ermöglichen. Denn bei diesen werden immer neue Sicherheitslücken entdeckt, die ein gewiefter Cyberkrimineller ausnutzen kann. Dank einer eigenen Softwarelösung wird dabei für Nutzer und Bank ein sicheres Umfeld geschaffen, in dem Daten verschlüsselt übertragen werden. AUF DEM NEUSTEN STAND SEIN Doch nicht nur die Bank, sondern auch der Kunde ist für die Sicherheit beim E-Banking mitverantwortlich. Wichtig ist darum, dass sein Betriebssystem und die verwendete Software jeweils auf dem aktuellsten Stand sind. Nur so kann garantiert werden, dass alle bekannten Sicherheitslücken bereits ausgemerzt sind. Zudem ist es ratsam, einen aktuellen Virenscanner und eine Firewall zu verwenden. Damit sorgt man dafür, dass sich auf der Festplatte keine boshaften Programme befinden und der Zugriff auf den Rechner massiv erschwert wird. Nur im Zusammenspiel von Kunde und Bank kann gewährleistet werden, dass Onlinebanking nicht nur bequem, sondern auch sicher ist.

Berufsbilder im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) verändern sich rasant. Die Bildungsinstitutionen müssen das hohe Tempo aufnehmen, um der Nachfrage in der Arbeitswelt gerecht zu werden. Die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) reagiert mit einigen Neuerungen in ihren IT-Studiengängen. Kaum eine Entwicklung ist so spannend und temporeich wie die digitale Transformation. Die ICT-Branche spezialisiert sich zusehends: Es werden immer spezifischere Kenntnisse verlangt, gleichzeitig sind kommunikative Skills und interdisziplinäres Wissen gefragt. «Die Technik wird gerade für die jüngere Generation immer bedeutender, kaum ein Arbeitsbereich lässt sich künftig von der Digitalisierung ausnehmen», sagt Oliver Ittig, Studiengangsleiter Informatik. Die FFHS führt diesen Herbst drei Neuerungen ein, um dieser Dynamik gerecht zu werden: Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik startet erstmals mit der Ausrichtung «Digital Connected Society». Das Angebot vereint fachübergreifende Kenntnisse mit Schwerpunkt digitale Medien und Web 2.0 und berücksichtigt dabei sowohl soziale als auch rechtliche Aspekte. Die Bestrebung der FFHS, ihr Angebot auf das dynamische Umfeld auszurichten, wird auch im Weiterbildungsprogramm «MAS Web4Business» deutlich. Der Master of Advanced Studies fokussiert den neusten Stand der Webtechnologien und ist individuell anpassbar. Aus zwölf CAS stellen sich die Studierenden ihre Weiterbildung nach persönlichen Bedürfnissen zusammen. Inhaltlich sind die CAS auf Themen wie Cloud Computing, Social und Mobile Business, sowie Sicherheits- und Rechtsaspekte ausgelegt. Die CAS können aber auch einzeln, ausserhalb des MAS Web4Business absolviert werden.

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Praxis statt Planspiel


EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

8 Challenges IT-Branche

Noch immer ist die IT-Branche eine Männerdomäne. Dies vor allem, weil dem Beruf des Programmierers viele unzutreffende Klischees anhanften.

Mehr Frauen vor den Bildschirm Obwohl der IT-Bereich viele Personen beschäftigt, sind Informatikerinnen in der Schweiz immer noch selten. Dies, obwohl das traditionelle Berufsbild des Einzelgängers vor dem Computer kaum der Realität entspricht. TEXT FABIO SCHÖNHOLZER

Die Schweizer Informatikbranche ist gross, richtig gross: Knapp 200'000 Personen wurden 2011 im Informations- und Kommunikationsbereich beschäftigt, wie eine Studie des Berufsverbands ICT-Berufsbildung Schweiz besagt. Ein Wermutstropfen hat das Ganze aber: Hierzulande werden nämlich Informatikberufe ganz klar von Männern dominiert. Nur knapp 15 Prozent der Berufstätigen im IT-Bereich sind Frauen. Diese sind dabei meist in der Applikationsentwicklung oder im Grafik- und Multimediadesign tätig. Auch auf Hochschulniveau ist die Frauenquote im Informatikbereich gering und beträgt nur knapp zehn Prozent. Doch warum mangelt es in diesem grossen – und zukunftsorientierten – Berufsfeld an Frauen?

DAS KLISCHEE «INFORMATIK» Schuld an dieser niedrigen Quote ist unter anderem das klischeebehaftete Berufsbild der Informatik, das in der Gesellschaft vorherrscht. Der Stereotyp des Informatikers in Birkenstocksandalen, der umgeben von leeren Energydrink-Dosen im abgedunkelten Raum vor dem Computer sitzt, ist immer noch fest verankert. «Wenn Leute über Computerwissenschaften nachdenken, sehen sie Personen mit dicken Brillengläsern, welche die ganz Nacht lang programmieren», sagte unlängst Marissa Mayer, CEO von Yahoo über das typische Gesellschaftsbild der Informatik. Dieses Klischee entspricht nicht der Realität, denn wie auch bei anderen Berufen ist der stetige Austausch mit Kunden und Team gefragt. Bei der Applikationsentwicklung geht es beispielsweise darum, die Wünsche der Auftraggeber zu berücksichtigen und zusammen im Team eine geeignete Lösung zu erarbeiten. Ein Informatikberuf fordert daher Offenheit und ein kommunikatives Wesen - Sozialkompetenzen sind gefragt. «Abgesehen von mathematischer Begabung unterscheiden die verbalen Fähigkeiten einen guten Programmierer von einem ausgezeichneten», beschreibt Mayer die Wichtigkeit dieser Kompetenzen. Denn nur ein kleiner Teil der Arbeit macht

das Programmieren tatsächlich aus. Und auch dieses Schreiben von Code wird trockener dargestellt, als es eigentlich ist: Statt stundenlang bedeutungslose Zeilen in den Computer zu tippen, geht es in Wirklichkeit um kreative Problemlösung im Team. FEHLENDE WEGWEISER SIND EIN MITGRUND Dass Informatik trotzdem nicht als angemessenes Berufsbild für Frauen gesehen wird, liegt gemäss Experten auch an der falschen Vermittlung durch Lehrpersonen. Beispielsweise werden Mädchen im Kindergarten oder der Grundstufe eher auf traditionelle Büro- oder Pflegeberufe aufmerksam gemacht. Auch auf Sekundarschulstufe entscheiden sich viele junge Frauen für einen Besuch im Gymnasium, anstatt eine Lehre im Informatikbereich in Erwägung zu ziehen. Experten vermuten zudem weiter, dass auch in der Studienberatung die Informatik zu kurz kommt und jungen Frauen eher klassische Themen wie Medizin, Pädagogik oder Betriebswirtschaftslehre ans Herz gelegt werden. Ein Informatikberuf kann dabei je nach Tätigkeit ganz unterschiedliche Arbeitsbedingungen mit sich bringen. Teilzeitstellen oder auch das Arbeiten von Zuhause aus sind weitgehend ak-

Auch das CodeSchreiben wird trockener dargestellt, als es eigentlich ist. zeptiert und würden sich daher speziell auch für Frauen mit Kindern eignen. «Du kannst nicht nur in Technologie gut sein, sondern auch eine gute Mutter dazu», sagt dazu Mayer, selbst auch Mutter eines zweijährigen Sohnes. Für eine Ausbildung in der Informatik sind auch keinerlei Vorkenntnisse im Programmieren notwendig. Diese werden während einer Ausbildung durch Schulungen von Fachpersonal erlernt. EIN BERUFSFELD MIT ROSIGER ZUKUNFT Die Schweizer Informatikbranche wächst und wächst. Dies lässt sich leicht

nachvollziehen, wenn man sich alleine vor Augen führt, wie massgebend der menschliche Alltag von Computer und Internet geprägt wird. Der Bedarf an Fachleuten wird dabei weiter ansteigen, weshalb bis ins Jahr 2022 rund 87'000 weitere IT-Experten rekrutiert werden müssen, um Pensionierungen aufzufangen und neu geschaffene Stellen zu besetzen. Dies hält der Verband ICT-Berufsbildung Schweiz weiter in seiner Studie fest. Er rechnet damit, das bis 2022 knapp 33'700 neue Informatikerinnen und Informatiker ausgebildet werden. Dann fehlen immer noch knapp 50'000 Beschäftige im IT-Bereich. Dadurch werde sich der Markt merklich verändern, so der Verband: Arbeitgeber müssten vermehrt Quereinsteiger rekrutieren, gewisse Tätigkeiten müssten ins Ausland ausgelagert werden und ohne entsprechendes Know-how könnten manche Dienstleistungen in der Schweiz gar nicht erbracht werden. Die Ausbildung von Informatikfachkräften hat darum hierzulande eine brennende Priorität. Generell sollte der Informatikunterricht in der Schule ausgeweitet und vertieft werden, um nicht nur mögliches Interesse am Beruf zu wecken, sondern auch um bereits Kinder besser auf die neue, digitale Welt vorzubereiten.

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EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

Expertenpanel 9

Der rasante Wandel der Fotografie Was ist die grösste Entwicklung im Fotodruck der vergangenen Jahre?

Wie haben sich diese Veränderungen auf Ihr Unternehmen ausgewirkt?

Was wird von den Kunden derzeit am meisten nachgefragt?

Ein Blick in die Zukunft: Wie werden sich Fotografie und Fotodruck verändern und wie passen Sie sich diesen Trends an?

Walter Weber

Dominique Baumann

Michael Bühl

BEREICHSLEITER FOTO, FUJIFILM SCHWEIZ

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TECHNISCHE LEITUNG, CEWE

Die grösste Veränderung aus unserer Sicht ist die Verschiebung von klassischen Fotoabzügen hin zu sehr individuellen Bildprodukten, wie z.B. Fotobücher und Kalender. Früher hat man ein 10x15 Glanzabzug bestellt und in ein Album geklebt, heute will der Konsument seinen Fotos eine persönlichere Note geben und seine Erinnerungen entsprechend in Szene setzen. Dazu kommt die Verwendung von neuen fotofähigen Geräten, z.B. Smartphones + Tablet, und neuen Speicherorten und Sharing-Plattformen.

Ganz allgemein kann festgehalten werden, dass sich die Druckqualität im Digitaldruck während der vergangenen Jahre extrem verbessert hat. Aber auch beim Druckpapier wurden grosse Fortschritte erzielt: Nicht nur die Auswahl der verfügbaren Materialien und Papierqualitäten konnte massiv ausgeweitet werden, auch andere Dimensionen wie z.B. die Bedruckbarkeit und die Haptik wurden laufend optimiert.

Früher wurden Einzelbilder zur Archivierung und Erinnerung geschossen, heute werden zunehmend Geschichten mit Bildern erzählt. Dies zeigt sich v.a. bei Fotobüchern und Kalendern. Mit modernen Digitalkameras und Smartphones werden deutlich mehr Bilder aufgenommen. Die relevanten Bilder zu finden, mit kundenfreundlicher Software zu gestalten und dann qualitativ hochwertig gedruckte Produkte zu erhalten, repräsentiert den neuen Weg am Spaß mit Fotografie.

Nebst den langjährigen Kompetenzen als Fotolabor mussten wir uns in den letzten Jahren auch in den Bereichen Softwareentwicklung, Webdesign, Online-Transaktionsmanagement und Applikationsdesign umfangreiche Kenntnisse aneignen. Fujifilm hat zu diesem Zweck eigens eine spezialisierte Firma übernommen und entwickelt somit alle Lösungen im eigenen Haus.

Der erwähnte technologische Fortschritt auf Seiten der Druckmaschinen hat uns in die Lage versetzt, unseren Kunden laufend verbesserte Produkte ausliefern zu können. Allerdings war dies nur möglich durch unsere Bereitschaft, hohe Investitionen in die entsprechende Nachrüstung unseres Druckmaschinenparks zu tätigen.

Aus einem reinen Produktionsunternehmen ist ein Anbieter von Dienstleistungen in der gesamten Wertschöpfungskette geworden. Vermarktung von Produkten Online und am Point of Sale, Software zum Bestellen, Kundendienst als Unterstützung beim Gestalten und beim Gestalten von informativen Newsletter, Logistik auch im Direktversand und Betrieb von Fotostationen vor Ort zum Ausdrucken sind nur Teile des Dienstleistungsumfangs für die Handelspartner von CEWE.

Fotobücher machen einen grossen Anteil an unserem Produktionsvolumen aus. Speziell in der Schweiz ist das Fotobuch auf echtem, chemischem Fotopapier gefragt. Aber auch Fotogrusskarten und Fotokalender haben sich sehr gut entwickelt.

Das beliebteste Produkt ist nach wie vor das Fotobuch. Es bietet den Kunden einfach die schönste Möglichkeit, Erinnerungen festzuhalten und wiederzuerleben. Viele Kunden schätzen auch, dass sie dabei sehr kreativ sein können und ihr ganz persönliches Produkt gestalten können. Abgesehen vom Fotobuch erfreuen sich alle Produkte einer zunehmenden Beliebtheit, mit denen man seine eigenen vier Wände verschönern kann: also beispielsweise Fotoleinwände und Fotos auf Acrylglas im Format bis zu 60x80cm.

Das CEWE FOTOBUCH ist das am meisten nachgefragte Produkt. Unser Kunden lieben es, ihre Erlebnisse in einem CEWE FOTOBUCH zu erzählen. Die Gestaltung ist für viele zum Hobby geworden und bei der Gestaltung erlebt man die Reise oder die Hochzeit nochmal nach. Die schönsten Bilder werden von unseren Kunden dann auf einen CEWE Kalender oder auf CEWE Wandbildern gebracht. Ein weiteres Highlight ist die persönliche Postkarte, die direkt aus dem Urlaub vom Smartphone geschickt werden kann.

Was stets bleibt ist der Wunsch, Erinnerungen festzuhalten und zu teilen. Was sich verändert sind lediglich die Technologien. Sich diesen anzupassen ist ein laufender Prozess. Hierzu müssen wir aufmerksam bleiben und auf unsere Kunden hören. Es geht jedoch immer um die Abbildung einer Erinnerung mit einem emotionalen Wert. Nur das zählt letztlich, und das machen wir seit mittlerweile 75 Jahren. In dieser Zeit gab es unzählige Veränderung, und alle haben wir stets gemeistert und mitgeprägt.

Immer mehr Konsumenten werden immer häufiger mit dem Smartphone fotografieren, da die Qualität der eingebauten Digitalkameras weiter zunehmen wird. Zugleich möchten die Konsumenten die Möglichkeit haben, nicht nur Bilder, sondern auch gleich ihre Fotoprodukte mobil erstellen zu können. Aus diesem Grund wird die Bedeutung der mobilen Endgeräte wie Tablets und Smartphones und damit auch die Bedeutung von Apps ungebremst steigen. Gleichzeitig werden sich auch in der Drucktechnologie grosse Verbesserungen beispielsweise beim Inkjet-Druck durchsetzen.

Die Fotos werden heute oft mit unterschiedlichen Geräten (Digitalkameras, Handys, Tablets,..) aufgenommen. Die Verwaltung dieser Daten ist sehr aufwendig. Deshalb hat CEWE vor kurzem den Service CEWE MYPHOTOS gestartet. Bilder können – von allen Geräten zentral sicher gespeichert werden. Von dort können die Fotos sicher mit Freunden geteilt oder zum Beispiel auf einem Smart-TV betrachtet werden. Natürlich können von dort Produkte wie das CEWE FOTOBUCH, CEWE Kalender, etc. bestellt werden.

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EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

10 Trends Gaming

Videogames erfreuen sich grosser Beliebtheit und sind schlicht nicht mehr wegzudenken.

Die ganze Welt der Spiele Peter Kaufmann ist Geschäftsführer im Bereich Videogames bei Alcom.

Anne-Maria Schneider, Messeleiterin BERNEXPO

Mit Videospielen auf Tuchfühlung gehen Vom 30. September bis 4. Oktober 2015 findet an der Suisse Toy in Bern die neunte E-Games statt. Diese Messe nimmt sich einer der Lieblingsbeschäftigungen der Schweizer Bevölkerung an: Videospiele. TEXT FABIO SCHÖNHOLZER

Insgesamt 55'000 Besucherinnen und Besucher durfte die letztjährige Suisse Toy auf dem BERNEXPO-Gelände begrüssen. Während fünf Tagen erlebten Interessierte die Welt von Spielwaren, Brettspielen und digitalen Games. Ursprünglich konzentrierte sich die Suisse Toy auf klassische Spiele und Spielwaren. Videospiele waren an der Messe nur selten vertreten. Durch die zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz wurde schliesslich 2007 die E-Games als Parallelmesse der Suisse Toy gestartet. Was damals belächelt wurde, ist nun fester Bestandteil der Suisse Toy: Knapp ein Drittel der Messefläche nimmt heute die E-Games ein. «Videogames erfreuen sich grosser Beliebtheit und sind schlicht nicht mehr wegzudenken», erklärt Anne-Maria

Schneider, Messeleiterin der BERNEXPO AG. «Darum freut es uns, dass wir an der E-Games auch dieses Jahr wieder Videospielfans aus der ganzen Schweiz begrüssen dürfen.» INTERNATIONAL SOWIE «MADE IN SWITZERLAND» Auch dieses Jahr sind internationale Branchengrössen wie Sony und Nintendo an der E-Games vertreten. An ihren Ständen können Interessierte aktuelle Spiele testen oder eine Vorschau auf Titel erhalten, die im Weihnachtsgeschäft oder später erscheinen sollen. «An der E-Games soll man Videospiele nicht nur ansehen, sondern auch anfassen und hautnah erleben können», erklärt Schneider die Philosophie der E-Games. Eltern möchte man ebenfalls die Augen für das Hobby ihrer Sprösslinge öffnen: «Bei uns können auch Eltern etwas über Videospiele lernen», ist Schneider überzeugt. «Alle können hier mit der bunten und kreativen Welt der Games in Kontakt treten.» Neben den Spielevorführungen wird es darum auch ein spannendes Rahmenprogramm rund um die digitalen Spiele geben. Dieses ist nicht nur auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet, sondern bietet auch etwas für Erwachsene: «Videospiele durchziehen alle Altersgruppen. Auch ältere Personen greifen zum Gamepad statt

beispielsweise einen Film zu gucken», beschreibt Schneider den Einfluss des neuen Mediums auf das Wohnzimmer. Der boomenden Schweizer Computerspielszene will man ebenfalls eine Plattform bieten, um ihre Produkte der Öffentlichkeit zu zeigen: «Wir befinden uns in Gesprächen mit Schweizer Spieleschmieden. Es wäre schön, wenn wir auch ein paar Games „Made in Switzerland“ zeigen könnten.» VERNETZTES ZOCKEN Die E-Games steht ganz im Zeichen der Videospielkultur. Darum beherbergt die BERNEXPO auch während der diesjährigen E-Games wieder eine sogenannte Lanparty: die «SwitzerLAN». Während vier Tagen und drei Nächten treffen sich dort knapp 450 Videospielfans, die sich über vernetzte Geräte mit Spielen die Nächte um die Ohren schlagen. «An einer Lanparty trifft man Freunde, die man sonst oftmals nur auf dem Bildschirm zu sehen und über Kopfhörer zu hören bekommt», erklärt Manuel Oberholzer, Head of Marketing der SwitzerLAN. «Man hat einfach Spass zusammen.» Zudem bieten die Organisatoren der SwitzerLAN auch Einblick in den elektronischen Sport, den sogenannten E-Sport: «Wir veranstalten Turniere, an denen sich Schweizer Gamer in unterschiedlichen Disziplinen messen

können», freut sich Oberholzer über die Lanparty. Die jeweiligen Finalspiele werden an der E-Games sogar auf einer Leinwand ausgetragen und von Experten live kommentiert: «Damit möchten wir E-Sports auch in der Schweiz fördern.» Während Videospielturniere beispielsweise in den USA und Südkorea längst zu einem Millionengeschäft geworden sind, ist die Schweizer Szene noch klein. «Dank dem leidenschaftlichen Einsatz von Branche und Gamern wird sie aber weiter wachsen», ist sich Oberholzer sicher. SCHWEIZER GAMING-MARKT Die grosse Beliebtheit von Videospielen in der Schweiz lässt sich auch leicht an Wirtschaftszahlen ablesen, denn der Videospielmarkt ist hierzulande stark gewachsen. Nach Angaben des Schweizerischen Videospiele-Branchenverbands SIEA, Partner der E-Games, wuchs der Markt alleine 2014 im Ladengeschäft um 15 Prozent auf 244 Millionen Schweizer Franken an. Speziell die neue Konsolengeneration mit Geräten wie der Playstation 4 und der XboxOne sorgte für erhöhte Umsätze im Verkaufsgeschäft. Neben den Ladenverkäufen ist hierzulande auch der Onlineverkauf sehr stark. Die SIEA geht davon aus, dass dieser 30 Prozent des Marktes ausmacht. Genaue Zahlen zum Onlinegeschäft sind aber nicht verfügbar.

Peter Kaufmann, was ist die Geschichte hinter Ihrer Firma? Alcom darf mittlerweile auf eine 22-jährige Geschichte zurückblicken. Angefangen hat das Unternehmen damals als Videothek. Weil das Geschäft florierte und in den 90er-Jahren Videospiele immer beliebter wurden, begannen wir, diese zu verkaufen. Mit Erfolg: Die Firma wuchs und irgendwann nahmen wir auch Computerhardware in unser Sortiment auf. Eine unserer Stärken war es schon immer, Trends zu erkennen. Dementsprechend entwickelte sich die ehemalige Ein-Mann-Videothek über die Jahre zu einem Unternehmen mit 13 Vollzeitstellen, das spezialisiert ist auf Games, Computer, Spielzeug sowie Game-Merchandise. Zudem gehören wir zu den Schweizer Unternehmen, die schon früh auf einen professionellen Onlineshop gesetzt haben. Ihr Unternehmen ist also gut darin, Trends zu erkennen. Welche Trends zeigen sich im Moment bei Ihren Kunden? Derzeit steht Nextgen im Vordergrund, also die neuen Spielekonsolen. Kunden interessieren sich für die Playstation 4 oder die Xbox One. Des weiteren sind Peripherie-Artikel wie hochwertige Mäuse oder Tastaturen beliebt. Diese bieten mehr Genauigkeit oder feineres Druckgefühl, was speziell bei Onlinegames über Sieg oder Niederlage entscheiden kann. Wo sehen Sie die Zukunft des Gaming? Virtual Reality wird eine entscheidende Rolle spielen. Dabei handelt es sich um 3D-Brillen, wie die sogenannte «Occulus Rift» von Facebook, «Project Morpheus» von Sony sowie «HoloLens» von Microsoft. Diese Geräte lassen den Spieler noch tiefer in fremde Welten eintauchen und Abenteuer hautnah erleben. Und natürlich werden wir diese Brillen dann auch bei uns im Sortiment führen.

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EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

12 Fokus Innovationsprozess

Um ihren Kundenservice zu verbessern, arbeitet die SBB mit innovativen Start-Ups zusammen. So entstehen Projekte, die für beide Unternehmen sowie deren Kunden Vorteile bringen.

Wie grosse Player mit kleinen Kreativen zusammenarbeiten Grossen Konzernen fällt das Erkennen von potenziellem Kundennutzen aus technologischen Neuerungen oft schwer. Darum setzen viele auf kleine und kreative Unternehmen: Start-Ups. TEXT FABIO SCHÖNHOLZER

Montagmorgen, 07.00 Uhr. Unterwegs auf der Landstrasse zum nächsten Bahnhof: Etwas angespannt ist die Autofahrt, schliesslich ist unklar, ob man für sein Fahrzeug einen Parkplatz findet. Gerade zu Stosszeiten ist das ein Problem, denn die Parkplätze sind begehrt und dann besonders stark belegt. «Eine ‚smarte’ Lösung musste gefunden werden. Wir leben schliesslich in einem hochtechnologisierten Land», sagt Manuel Gerres, Head of Start-Up Business der SBB. Die passende Lösung lieferte am Ende nicht die SBB alleine, sondern eine Zusammenarbeit mit einem Schweizer Start-up. FÖRDERUNG DER KLEINEN UND KREATIVEN «Vor drei Jahren haben wir mit der Startupförderung begonnen», sagt Gerres. Dabei sucht die SBB zusammen mit kleinen

Start-ups nach kreativen Ideen, um nützliche Dienstleistungen entlang der Reisekette anbieten zu können. «Damit will die SBB insbesondere in der Kundeninformation das Reisen weiter erleichtern». Denn grosse Konzerne wie die SBB haben oftmals das Problem, dass sie wegen starrer geschäftlicher Strukturen nicht so schnell auf aufkommende Trends der Internetindustrie reagieren können. Viel schneller sind da kreative Start-ups, welche die Welt nicht aus einer starren Perspektive, geprägt durch interne Prozesse und Richtlinien, betrachten müssen. Doch wie kann ein grosses Unternehmen wie die SBB am besten mit einem kleinen Start-up zusammenarbeiten? «Zuerst mussten wir ein geeignetes Partnerschaftsmodell finden», erklärt Manuel Gerres. Die SBB tätigt keine finanziellen Investitionen in Start-up-Unternehmen, bieten ihnen aber Arbeitsplätze, Beratung und Knowhow-Transfer an. «Wir suchten gezielt nach bestehenden Start-ups mit interessanten Ideen, die unseren Kundinnen und Kunden einen Mehrwert bieten könnten.» Dafür prüft die SBB jährlich zahlreiche kleine Unternehmungen und ihre Ideen. Zeigt sich ein potenzieller Nutzen für SBB-Kunden, kommt man ins Gespräch über eine mögliche Partnerschaft. Im Gegenzug für kreative Ideen

kann die SBB den Start-ups so einiges bieten: «Wir sind eine starke Marke mit gutem Knowhow, Kommunikationsmitteln und technologischen Schnittstellen – und haben zudem talentierte Mitarbeitende.» Diese Stärken werden zur Verfügung gestellt, damit Start-up und SBB ihr gemeinsames Ziel umsetzen können.

Mittelpunkt. Wir wollen nicht etwas entwickeln oder aufbauen, für das kein Bedarf besteht.» Entwickelt sich aus einem Gespräch ein passendes Konzept, wird dieses ausgearbeitet und umgesetzt. Im regen Austausch mit der SBB und den Start-ups prüfen dann Testpersonen das Projekt auf Herz und Nieren und bewerten es. Sollte sich in der

Der Kunde steht im Mittelpunkt. Manuel Gerres, Head of Start-Up Business, SBB

«VORTEILE FÜR JEWEILIGE PARTNER, KUNDEN UND DIE SBB» Zu Beginn einer Partnerschaft oder Kooperation wird zuerst über ein mögliches Pilotprojekt gesprochen. Gerres ist dabei wichtig: «Der Kunde steht im

Testphase bei den Kunden ein Mehrwert oder Nutzungsbedürfnis herauskristallisieren, wird der Testrahmen ausgeweitet. «Am Ende der Kundentests beurteilen wir dann, ob ein Produkt als neuer Service angeboten wird»,

erklärt Gerres. «Daraus entstehen Vorteile für die jeweiligen Kooperationspartner, die Kunden und auch die SBB», erklärt Gerres. PARKPLÄTZE MIT DEM HANDY BEZAHLEN UND VERLÄNGERN Bei ihrer Suche nach geeigneten Lösungen für das Parkplatzproblem ist die SBB schliesslich auf das Zürcher Startup «Park it» gestossen. «Park it» verpackte Suche, Buchen und Bezahlen von Parkplätzen elegant in eine Smartphone-App. «Die Idee hat uns überzeugt – wir wollten unsere Parkplätze ebenfalls auf Handys bringen», sagt Gerres. In einer Testphase stellte die SBB dem Start-Up dafür eine Handvoll Parkplätze am Zürcher Hauptbahnhof zur Verfügung. Diese konnten von ausgewählten Testkunden mit einem Prototyp der App bargeldlos bezahlt und verlängert werden. Dieser erste Test ist auf gute Resonanz gestossen. Daraufhin hat man das Angebot ausgebaut. Heute findet man die App unter dem Namen «P+Rail» auf den jeweiligen Appstores von Android- oder iOS-Geräten. Auf über 350 Parkplätzen der SBB lässt sich mit der Software bereits bequem ein Platz für das eigene Fahrzeug buchen. Weitere «smarte» Parkplätze werden noch folgen.

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EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

Hacking Challenge 13

Die Netzwerke schützen – aber wie? Es ist ein Horrorszenario für jedes Unternehmen: Unbefugte dringen ins Firmennetzwerk ein, beschädigen Daten und entwenden Informationen. Um das zu verhindern, braucht es gute Technik. Und zuverlässige Mitarbeiter. TEXT MARCEL SCHNEIDER

Ivan Bütler kann hacken. So manches Sicherheitssystem hat er schon geknackt. Nur: Bütler tut das nicht, um Schaden anzurichten. Im Gegenteil: Er tut es, um Firmen die Schwachstellen in ihren Systemen aufzuzeigen. Darauf ist sein Unternehmen Compass Security AG spezialisiert. «Und die Nachfrage nach unserem Service ist klar vorhanden.» Das verwundert nicht, denn die Zahl der Fälle von Cyber Crime nimmt weltweit zu. Das zeigen unter anderem Berichte der Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes (Melani). Demnach wurde vor allem ein Anstieg bei der illegalen Beschaffung von Daten verzeichnet. Viele Hacker haben es auf Kreditkarten-, Kundensowie Firmendaten abgesehen. Auch die Schweiz bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. Die Zahl der Hackerangriffe, bzw. der Fälle von Internetkriminalität stieg hierzulande ebenfalls an: Die Schweizerische Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (Kobik) hat in ihrem Jahresbericht 2014 festgehalten, dass die Zahl der gemeldeten Fälle um über zehn Prozent zugenommen haben. Insgesamt wiesen 87,7 Prozent der eingegangenen Meldungen eine strafrechtliche Relevanz auf. Gut zwei Drittel der Meldungen betrafen Vermögensdelikte. Diese haben im Verhältnis zu den strafbaren Handlungen gegen die sexuelle Integrität weiter zugenommen. Somit setzte sich der Trend der Vorjahre auch 2014 fort.

hohe Wichtigkeit eingeräumt in unserer aktualisierten Software G DATA Generation 13.2.» Dank des erweiterten Mobile Device Managements sind nun auch Mobilgeräte mit iOS-Betriebssystem in die zentrale Verwaltung der Unternehmen-IT-Infrastruktur eingebunden. «Viele Unternehmen in Deutschland und der Schweiz gehören in ihrer Branche zur Weltspitze und sind dadurch auch für Cyberkriminelle interessant», führt Schumann aus. Der Diebstahl wichtiger Daten wie Konstruktionspläne, Produktionsabläufe oder Kundendaten könne für diese Firmen den Ruin bedeuten. «Unsere aktualisierten Business-Lösungen verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz. Das bedeutet: Mobilgeräte sind

Der Diebstahl von Daten kann für Firmen den Ruin bedeuten. ebenso abgesichert, wie Notebooks, Desktop-PCs oder Server.»

MOBILE DEVICES SICHER IN UNTERNEHMEN NUTZEN Über 90 Prozent der verkauften Mobilgeräte weltweit haben ein Android- oder iOS-Betriebssystem installiert (Quelle: IDC). In vielen Unternehmen sind Smartphones und Tablets fester Bestandteil. Der Trend, auch das eigene mobile Gerät im Geschäftsalltag zu nutzen (Bring your own device) erhöht die Wichtigkeit dieser Geräte noch. Es überrascht daher nicht, dass Tablet und Co. vermehrt in den Fokus von Cyberkriminellen geraten. Das Problem: «Diese Geräte werden häufig als Handys und nicht als Computer im Westentaschenformat eingestuft – und oftmals nur unzureichend bis gar nicht geschützt.» In Anbetracht der zunehmenden Gefahr durch

Schad-Apps ist dies laut Schumann ein grosser Fehler. Mit täglich fast 5000 neuen Schadprogrammen nur für Android-Geräte, wäre es für die Sicherheit der IT-Infrastruktur fatal, diese Geräte ungeschützt zu lassen. Wie lösen die Anbieter dieses Problem konkret? Im Falle der G DATA Netzwerklösungen 13.2 sind Android- und iOS-Mobilgeräte nun als vollwertige Clients eingebunden. Mit dem erweiterten Mobile Device Management, das in alle G DATA Business-Lösungen integriert ist, haben Administratoren neben Microsoft Windows- und Linux-basierten Computern auch Android- und iOS-basierte Smartphones und Tablets komfortabel im Blick. Relevante Sicherheitseinstellungen lassen sich über die zentrale Management-Konsole einrichten, wie die Konfiguration von Sicherheitsprofilen, die unter anderem unternehmensspezifische IT-Policies umsetzen, sowie die Einrichtung eines Diebstahlschutzes.

Manipulierte USB-Sticks sind eine weitere Gefahrenquelle. KEINE CHANCE FÜR MANIPULIERTE USB-STICKS Manipulierte USB-Sticks sind eine weitere Gefahrenquelle für Unternehmen. Diese können Schadsoftware enthalten, die beim Einstöpseln des Sticks den Computer infizieren. Bei G DATA setzt man bei den aktualisierten Business-Lösungen auf einen USB KEYBOARD GUARD, der vor Angriffen durch BadUSB-Geräte schützt. Als weltweit einziges IT-Sicherheitsunternehmen hatte G DATA im August 2014 mit dem USB KEYBOARD GUARD umgehend ein wirksames Sicherheits-Tool als Antwort auf die Bedrohung durch BadUSB entwickelt und dafür den Innovationspreis des EU-Gemeinschaftsprojektes «IPACSO» bekommen. Übrigens: Durchschnittlich erhält ein Mitarbeiter 12 Spam-Mails (Quelle: The Radicati Group) am Tag. Optional bietet das Zusatzmodul G DATA MailSecurity in der Businessversion 13.2 eine zentral verwaltete und voll integrierte AntiSpam-Funktion für Microsoft Exchange Servers.

WELCHE SCHLUPFLÖCHER GIBT ES? Die entstandenen Schäden sind vielfältig und reichen von Diebstahl von Unternehmensdaten über Störungen des gesamten Betriebsablaufs bis hin zum direkten Diebstahl von Vermögenswerten durch die Manipulation von Zahlungstransaktionen. «Für Unternehmen ist es daher unerlässlich, die eigene IT-Infrastruktur vor Datendiebstahl und Cyberkriminalität von innen und aussen abzusichern», betont Walter Schumann, Vorstand der G DATA Software AG. «Wir haben der Netzwerk-Sicherheit dementsprechend

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WWW.GDATA.CH/MOBILE-DEVICE-MANAGEMENT Die Zahl der in Unternehmen eingesetzten Mobilgeräte steigt stetig. Die neuen G DATA Businesslösungen berücksichtigen diese Herausforderung für IT Abteilungen und schützen zuverlässig auch alle mobilen iOS und Android Clients im Netzwerk. Bei Verlust können unter anderem sämtliche Geräte geortet und sensible Daten per Mausklick

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gelöscht werden. Darüber hinaus bietet der USB KEYBOARD GUARD als weltweit einziges Tool zuverlässigen Schutz vor „BadUSB“Angriffen und ist fester Bestandteil aller aktuellen G DATA Businessversionen. Seit 30 Jahren überzeugt G DATA als Antivirenpionier mit innovativen, am täglichen Bedarf

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EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

14 Perspektiven Mobility

Was sich in der Mobilität bewegt Obwohl die Erde sich weiterhin mit der gleichen Geschwindigkeit dreht, bewegen sich die Menschen heute dank Datenaustausch und verbessertem Verkehrsnetz immer schneller. Daraus ergeben sich für Unternehmungen neue Herausforderungen, die es zu überwinden gilt. Ansonsten sind von der Konkurrenz nämlich nur noch die Rücklichter zu sehen. TEXT FABIO SCHÖNHOLZER

Zwischen 1980 und 2012 stieg die Transportleistung auf den Schweizer Strassen um gesamthaft 151 Prozent auf knapp 17 Milliarden Tonnenkilometer an, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte. Tonnenkilometer bezeichnen den Wert der transportierten Masse in Tonnen und der dabei zurückgelegten Wegstrecke in Kilometern. Nicht minder beeindruckend ist die Zahl der Pendler: Im Jahre 2012 müssen knapp 92 Prozent der Schweizer Erwerbstätigen ihren Wohnsitz verlassen, um ihre Arbeitstätte aufzusuchen.

Das meistverwendete Verkehrsmittel in der Schweiz ist und bleibt dabei das Auto: Durchschnittlich 49 von 100 zurückgelegten Verkehrskilometern werden damit gefahren, was ungefähr 10'000 Kilometer pro Bewohner entspricht – jährlich also knapp 30 mal quer durch die gesamte Schweiz. Diese hohe Auslastung im Verkehrsnetz stellen nicht nur generelle Dienstleistungs- und Produktionsunternehmungen, sondern besonders auch Anbieter von Verkehrsdienstleitungen vor gewaltige Herausforderungen. Denn die Mobilität von Mensch und Material wird weiter steigen, wie der Bund mit Modellrechnungen festhält: Zwischen 2010 und 2030 werde die Verkehrsleistung um rund ein Viertel zunehmen. Dabei sind für Unternehmungen nicht nur die steigenden Mengen an Personen und Güter im Verkehr zu berücksichtigen, sondern auch die Nachhaltigkeit und die stetig zunehmenden Infrastrukturkosten. Auch das Internet hat massgeblich Einfluss auf das Mobilitätsverhalten der Gesellschaft. Eine Umfrage des amerikanischen Reiseanbieters Expedia zeigte, dass ihre Kunden Reiseinformationen mehrheitlich über mobile Geräte beziehen. Dies lässt sich selbst leicht am einheimischen Bahnhof feststellen: Dort sieht man kaum noch Personen, welche die Fahrpläne auf den gelben Anzeigetafeln betrachten. Denn der Blick auf die Smartphone-App ist nicht nur

schneller, sondern auch individueller. Doch egal ob mit digitalem oder analogem Fahrplan – wohin genau der Weg der Mobilität von morgen führt, ist noch nicht klar. NEUE LÖSUNGEN FÜR ALTE PROBLEME Der bestehende Schienen- und Strassenverkehr lässt sich nämlich nicht beliebig ausbauen. Dazu ist nicht nur der finanzielle Aufwand zu gross, sondern auch schlichtweg zu wenig Platz vorhanden. Zudem erschweren politische und ökonomische Gründe solche Erweiterungen. Diese Unsicherheit fordert einen genauen Blick auf die jetzigen und zukünftigen Probleme im teils überlasteten Schweizer Schienen- und Strassenverkehr. Vielversprechend scheint dabei das sogenannte «Mobility-Pricing». Dieses soll Staus und überfüllte Züge reduzieren, indem die Mobilitätspreise zu Stosszeiten erhöht werden. Damit soll sich der Verkehr besser über den Tag verteilen, ganz im Sinne von «Mehr Mobilität durch weniger Verkehr». Zum «Mobility-Pricing» hat der Bundesrat anfangs Juni 2015 einen entsprechenden Entwurf in die Anhörung geschickt. Bald könnten auch Tourismus, Logistik und Verkehrsunternehmen auf ähnliche Konzepte setzen. So liesse sich beispielsweise eine weniger dringende Lieferung zum geringeren Kostenaufwand auf den Nachmittag verschieben, damit ein

Der bestehende Verkehr lässt sich nicht beliebig ausbauen. Logistikunternehmen die eigenen Kapazitäten optimal über den ganzen Tag verteilen kann. Hinsichtlich Nachhaltigkeit im Verkehr bringen Projekte wie die Elektromobilität für Privatpersonen und Unternehmungen neue Möglichkeiten. Durch politische Förderung und verbesserte Produktionsverfahren sind längerfristig nicht nur Elektrovelos erschwinglich, sondern auch Personenwagen, Lastwagen und Busse. Eine optimale Anwendung dieser umweltfreundlichen Fahrzeuge setzt jedoch eine breite Ladeinfrastruktur voraus. Generell sind im Bereich der Elektromobilität noch längst nicht alle Potenziale erkannt und ausgereizt.

Auch das sogenannte Carsharing kann eine verkehrsverbessernde und nachhaltige Wirkung haben. Laut Angaben des grössten Schweizer Carsharing-Anbieters Mobility konnten durch das Teilen von Fahrzeugen bislang rund 27'600 Privatautos ersetzt werden. Zudem hätten alle Kunden von Mobility zusammen alleine im letzten Jahr insgesamt 20'500 Tonnen an Kohlenstoffdioxid eingespart. Das Carsharing dürfte laut Verkehrsexperten auch in Schweizer KMU Anwendung finden: Beispielsweise könnten mehrere Unternehmungen ihre Flotte zusammenlegen, um diese dann je nach Bedürfnis zu verwenden. Dadurch liesse sich nicht nur Einsparungen durch wegfallende Anschaffungskosten für Fahrzeuge machen, sondern auch durch geteilte Verkehrsabgaben und Servicekosten. BLICK AUF SYSTEM UND MARKT Um sich in diesem – wortwörtlich – bewegten Markt zurechtzufinden, muss das System ganzheitlich betrachtet werden. Es gilt, die Verkehrsströme zu analysieren, die nicht nur die Schweiz, sondern die ganze Welt durchziehen. Auch müssen aussagekräftige Zukunftsprognosen gemacht werden. So können Unternehmungen, die ihren Fokus auf den Mobilitätsbereich legen, an den Adern bleiben, welche die Welt durchziehen – und dabei nicht auf der Strecke bleiben.

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EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

16 Aktuell ETH

Professor Roman Boutellier leitete während knapp zehn Jahren das Weiterbildungsprogramm MAS ETH MTEC. Von Anfang an ging es darum, vernetztes Denken über Landesgrenzen hinweg zu fördern.

«Bei allem steht der Mensch im Vordergrund» Im modernen Ingenieurwesen ist die Beziehung von Technologie und Mensch in der Gesellschaft zum integralen Bestandteil geworden. Eine Institution, die diesen Ansatz schon seit Jahren verfolgt, ist das Departement MTEC (Management, Technology and Economics) der ETH. Dieses darf heuer gleich zwei Jubiläen feiern. TEXT FABIO SCHÖNHOLZER

Haben Sie gewusst, dass knapp 30 Prozent aller Schweizer Topmanager ein Studium an der ETH absolviert haben? Dies mag seltsam anmuten, denn schliesslich handelt es sich bei ihr um eine technische Hochschule. Doch Wirtschafts- und Ingenieurswesen zu verknüpfen hat an der ETH bereits lange Tradition. Denn der Master MAS ETH für Management im Technologie- sowie Unternehmensbereich feiert dieses Jahr sein 35jähriges Bestehen, und auch das dazugehörige Departement MTEC hat heuer sein zehnjähriges Jubiläum.

Von Anfang an dabei war Professor Roman Boutellier. Er leitete während knapp zehn Jahren das Weiterbildungsprogramm MASETH und erzählt gerne über dessen Erfolgsgeschichte von Forschung und Lehre: «Vor knapp 35 Jahren war ich bei der Gründung des MAS ETH MTEC als Vertreter der Industrie dabei. Damit haben wir die Wirtschaftsingenieure in die Schweiz gebracht.» Durch diese wurde eine neue Schnittstelle zwischen Industrie und Wirtschaft geschaffen. Professor Boutellier sitzt an einem schweren Holztisch, während er erzählt. Sein Büro ist geräumig, sein Bücherregal gefüllt mit wissenschaftlicher Lektüre. Neben seinem Schreibtisch steht eine massive Apparatur aus Holz, bestückt mit einer Glaslinse. Es handelt sich dabei um ein Objektiv für Luftaufnahmen des Ostschweizer Optikherstellers Leica, ehemals Wild, bei dem Boutellier früher in der Geschäftsleitung tätig war. Ein passendes Geschenk für einen Mann, der neben seinen Lehrtätigkeiten auch als Vizepräsident für Personalwesen und Infrastruktur der ETH einen scharfen Blick auf die Institution haben muss. Bei dieser Aufgabe unterstützen ihn knapp 1000 Angestellte. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass Studierende und Dozenten ihren Studien- und Lehrtätigkeiten nachgehen können. Dafür ist neben dem scharfen Blick auch Bewandtnis mit den Kernelementen des MTEC nötig: Management, Technologie und Wirtschaft.

ALTE TRADITION MIT NEUEM ANSATZ Auf Grundlage des «Scientific Management»-Ansatzes der 1910er-Jahre wurde

Heute verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz. 1929 das damalige Betriebswissenschaftliche Institut (BWI) der ETH gegründet. Das BWI wurde schliesslich vom direkten Vorgänger des MTEC, dem Departement Betriebs- und Produktionswissenschaften, abgelöst. Darin hat man Technik, Managementlehre und Arbeitswissenschaften verknüpft. Am 2005 gegründeten MTEC sei man aber ein wenig vom Betriebsfokus abgerückt: «Heute liegt dieser mehr in der Ausrichtung auf Technologie in der Gesellschaft und in der Industrie, ein eher ganzheitlicher Ansatz also», erklärt

Boutellier. Auch die Nachhaltigkeit werde sehr stark berücksichtigt. Zudem wird auch auf den interkulturellen Dialog Wert gelegt, denn ein weltoffenes Denken bedeutet Professor Boutellier sehr viel: «Der Frankenschock vom 15. Februar dieses Jahres hat einmal mehr aufgezeigt, dass das Denken von Managern und Ingenieuren nicht an der Schweizer Grenze aufhören darf.» Heute sei die Schweiz mehr denn je in eine globale Gesellschaft eingebettet, und daraus ergäben sich grosse Herausforderungen. FOKUS AUF TECHNIK UND DEN MENSCHEN Im Gegensatz zu einem klassischen MBA werde am MAS ETH MTEC ein grundlegendes und forschungsbasiertes Verständnis vermittelt. Dieses Wissen eignen sich die Studierenden in normalen Klassen an. Es gehe darum zu verstehen, wie Organisationen funktionieren – immer mit Fokus auf Technik und vor allem auf den Menschen, denn: «Der Mensch steht heute bei allem im Vordergrund», so Professor Boutellier über die Auslegung des MAS. Dazu kommen noch weitere, prozessbezogene Themen wie beispielsweise Projektmanagement, Präsentationstechnik und das Arbeiten in kleinen, internationalen Gruppen. Auch ein Auslandaufenthalt gehört zum Masterstudium. Trotz dieser Reise ist der

Wir stellen hohe Anforderungen, die es zu erfüllen gilt. MAS ETH MTEC aber alles andere als Urlaub: «Unser Masterstudiengang ist einer der härtesten weltweit. Wir stellen hohe Anforderungen, die es zu erfüllen gilt.» Wer das nicht kann, der fliegt raus. Im aktuellen Studienjahr wagen sich rund 60 neue Studierende an die Herausforderungen des MAS ETH MTEC. Man kann also ruhig davon ausgehen, dass auch diese in Zukunft die Schweizer Wirtschaft mitgestalten werden. Und sollte es der Schweizer Wirtschaft mal schlecht gehen, so ist wohl die ETH daran mitschuld: «Schliesslich haben ungefähr 30 Prozent aller Schweizer Topmanager einen Abschluss unserer Hochschule», meint Roman Boutellier augenzwinkernd.

Seit 35 Jahren: Innovativ, interdisziplinär, praxisorientiert.

MAS ETH MTEC Die Management-Ausbildung an der ETH. Seit 35 Jahren: Innovativ, interdisziplinär, praxisorientiert.

MAS ETH MTEC Die Management-Ausbildung an der ETH. Der Master of Advanced Studies in Management, Technology, and Economics wird vom Departement MTEC der ETH Zürich angeboten. ɓ Zielpublikum: Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit professioneller Erfahrung von mindestens 2 Jahren. ɓ Programminhalt: Stundenplan kann auf die individuellen Weiterbildungsbedürfnisse angepasst werden. ɓ Studiendauer: gute Vereinbarkeit von Beruf und Weiterbildung durch eine flexible Studiendauer. Nähere Informationen unter www.mas-mtec.ethz.ch

Der Master of Advanced Studies in Management, Technology, and Economics wird vom Departement MTEC der ETH Zürich angeboten. ɓ Zielpublikum: Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit professioneller Erfahrung von mindestens 2 Jahren. ɓ Programminhalt: Stundenplan kann auf die individuellen Weiterbildungsbedürfnisse angepasst werden. ɓ Studiendauer: gute Vereinbarkeit von Beruf und Weiterbildung durch eine flexible Studiendauer. Nähere Informationen unter www.mas-mtec.ethz.ch


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EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

18 Aktuell Digitale Transformation

Die digitale Welt hat die Geschäftswelt auf den Kopf gestellt. Firmen müssen sich den neuen Gewohnheiten ihrer Kunden anpassen.

Geschäftsmodelle im digitalen Wandel Der selbstsichere Umgang mit neuen Medien ist endgültig in der Gesellschaft angekommen. E-Mails haben die Briefpost abgelöst, und Onlineshops den Versandkatalog. Klassische Geschäftsmodelle gehören dadurch bald zur Vergangenheit – wenn sie sich gegen den Strom stellen. TEXT FABIO SCHÖNHOLZER

Wo früher Telefonleitungen in der Luft hingen, sind nun Glasfaserleitungen im Boden. Wo früher mit Radiowellen gefunkt wurde, macht nun der LTE-Standard rasend schnelle Verbindungen ins digitale Datennetz möglich. Darum ist es nicht erstaunlich, dass der Suchmaschinenriese Google im Mai 2015 verkündete, das mittlerweile mehr Suchanfragen mit mobilen Endgeräten durchgeführt werden als auf herkömmlichen Computern. Alles ist vernetzt und alles kommuniziert miteinander. Das eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten, bringt aber auch Gefahren mit sich. Denn Experten sind sich sicher:

Klassische Geschäftsmodelle, die den Trend ignorieren, werden den digitalen Wandel nicht überdauern. DIGITALE ROUTINE Als ein Paradebeispiel für den digitalen Wandel gilt die Tourismusbranche: Heute können Kunden ihre Ferien buchen, ohne ein Reisebüro zu betreten. Noch vor der Buchung können sie auf dem Bildschirm bereits virtuell das gewünschte Hotel besuchen und erkunden. Zudem können Sie dessen Bewertungen online auf verschiedenen Reiseplattformen betrachten und so eine Kaufentscheidung fällen, noch bevor sie überhaupt mit dem Hotel in Kontakt getreten sind. Die vom Internet verliehene neue Macht der Kunden fordert von der Tourismusbranche einiges. Reisebüros wie auch Hotels müssen einen Weg finden, potenzielle Kunden nicht nur auf die eigene Website zu führen, sondern auch zur Verwendung der firmeneigenen Services und Beratung anzuregen. Generell wird durch den immer routinierteren Umgang der Gesellschaft mit dem Internet vieles als selbstverständlich betrachtet. So wird beispielsweise erwartet, dass sich eine Firma über gängige Suchmaschinen einfach und unkompliziert finden lässt. Wird sie nicht gefunden, findet man vielleicht die

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Executive MBA – Digital Transformation Das EMBA-Programm für digitale Leader Die Themen: Das berufsbegleitende Studium bietet einen hohen Transfer in die Praxis. Eine Intensivwoche in Berlin, ein Study Trip ins Silicon Valley sowie Gastreferate und Firmenbesuche runden den Studiengang ab.

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Es wird erwartet, dass sich eine Firma über Suchmaschinen unkompliziert finden lässt. Konkurrenz – dann wird auch die schönste und teuerste Homepage keinen Vorteil bringen. Auch müssen sich Dienstleistungsunternehmen oder Produzenten von Waren jegliche Art anpassen und beispielsweise Informationen, Verträge und Produkte auf unkomplizierte Weise online bereitstellen. Und dies alles sowohl für traditionelle Computer und auch mobile Geräte wie Smartphones, Tablets und neu sogenannte «wearable devices» wie die Apple Watch. Weiter haben sich auch Kundenbeziehungen durch den digitalen Wandel verändert.

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NEUE STRATEGIEN FÜR NEUES ZEITALTER Um als Unternehmen den digitalen Wandel zu überstehen, muss bei der Geschäftsleitung eine Affinität für

modernes unternehmerisches Denken und Handeln entwickelt werden. Unternehmungen müssen sich an die neue Selbstsicherheit der Bevölkerung im Umgang mit den neuen Medien anpassen und diese zum eigenen Vorteil in das Unternehmenskonzept einbringen. Die bisherige Strategie muss unter neuem Licht betrachtet und analysiert werden. Es müssen

Es müssen neue Ziele definiert werden. neue Ziele definiert, implementiert und evaluiert werden. Und es ist nötig, Treiber und Trendsetter des digitalen Wandels zu verfolgen, um so nahe am Puls dieser sich stetig verändernden Welt zu sein. Weitere Infos: www.htwchur.ch/management/weiterbildung/ executive-mba-digital-transformation.html

Weiterbildung für IT & E-Business. MAS Web4Business I MAS Business- & IT-Consulting CAS Cloud Computing | CAS IT & Law | CAS Big Data & Information Retrieval CAS Internet Economy & Social Media | CAS IT Security CAS Data Analysis | CAS Design & Data Visualization | CAS E-Business Kombination E-Learning & Face-to-Face-Unterricht (2 Samstage im Monat) Grösste zeitliche Flexibilität ohne Karriereunterbruch Start August 2015 oder Februar 2016

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Wo früher im Marketing nur «to make a sale» zählte, also einen Verkauf zu machen, setzt man heute vermehrt auf «to make a customer», also einen Kunden zu gewinnen und zu halten. Ein Grund für diesen Wechsel ist die durch Social Media gewonnene Möglichkeit der Kunden, direkt mit einer Unternehmung in Verbindung zu treten. Verfolgen User beispielsweise eine Unternehmung auf Facebook, können sie deren Inhalte mit bewerten oder ihre eigenen Kommentare hinzufügen. Indem auf diese Kommentare geantwortet wird, können Unternehmen direkt auf Anregungen, Wünsche und Kritik der Nutzer eingehen. So entsteht durch die Nähe des Datennetzes direkt am Bildschirm ein Dialog. Diese Entwicklungen fliessen auch in den Bereich der Business-to-Business-Kommunikation und der Human Resources ein. Beziehungen werden neu über professionelle Plattformen wie Xing geknüpft und gepflegt, und auch mögliche Arbeitnehmer lassen sich über diese neuen Netzwerke finden.

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20 Trends Fernsehen

TechniSat: Avantgardistische Technik am Puls der Zeit Die neuen Fernseher ermöglichen scharfe Bilder wie noch nie zuvor. Bis sich diese neue Technik flächendeckend durchsetzt, wird es aber wohl noch dauern.

Die Revolution im Wohnzimmer geht weiter Der TV-Konsum hat sich radikal verändert. Die Entwicklung der Technik ermöglicht, dass der Zuschauer sich vom regulärem Fernseh-Programm loslöst. Er erreicht so die absolute Freiheit. Dies verändert sich nicht nur die Fernseh-Gewohnheiten, sondern auch die Inhalte. TEXT ERIK HEFTI

Die Ära des analogen Fernsehens wird im Sommer 2015 ein Ende finden, denn die Technik ist veraltet. Die Türen sind nun geöffnet für ein neues Zeitalter im Wohnzimmer. Alles wird digital. 1920 Bildpunkte in der Länge und 1080 in der Breite, das ist die HD-Auflösung von TV-Bildern, in der die meisten TV-Sender ausstrahlen. Es dauerte ein paar Jahre bis alle Stationen nachgezogen hatten. Die HD-Technik gab es jedoch bereits seit mehreren Jahren. Das menschliche Auge hat sich aber schnell daran gewöhnt. Wenn dann plötzlich auf einem Sender eine tiefere Auflösung wahrzunehmen ist, dann ist der Zuschauer kurz verwirrt und muss seine Augen ein bisschen zusammenkneifen.

DIE ZUKUNFT WIRD NOCH VIEL SCHÄRFER Bei «UltraHD» oder «4K» muss der Zuschauer die Augen nicht mehr zusammenkneifen, sondern hat sie weit geöffnet, weil er nicht mehr aus dem Staunen herauskommt. Der deutsche Filmregisseur Wim Wenders meinte bereits in den 1990er Jahren, dass mit den hochaufgelösten Fernsehbildern der Zukunft, die Menschen wieder sehen lernen würden. Es werde das Zapping unmöglich machen, da das Auge auf dem entsprechenden Grossbildschirm «auf Entdeckungsreise» gehen müsse. Die Zahl Vier von «4K» steht dafür, dass die Anzahl der Bildpunkte von HD um den Faktor vier vermehrt werden. Das bedeutet mehr Details und mehr Bildschärfe. Der Zuschauer kann so noch näher an das Bild gehen und immer noch keine einzelne Bildpunkte erkennen. Die ersten 4K-fähigen Fernseher wurden bereits 2012 vorgestellt. Sie sind aber immer noch extrem teuer und es gibt ein anderes Problem: Es gibt wenige Inhalte oder Speichermedien, die diese Qualität abspielen können. In Kinosälen ist «4K» bereits verbreitet. «The Amazing Spider-Man» oder «Der Hobbit» wurden in dieser Qualität aufgenommen. Die Kostenfrage, ob sich das überhaupt lohnt, ist dennoch berechtigt. Denn niemand geht mehr ins Kino, wenn man das Kinoerlebnis bei sich Zuhause geniessen kann. Ein anderes Problem ist, dass «4K» eine grosse Datenmenge beansprucht. Dank neuen Glasfasernetzen können diese Mengen genug schnell übermittelt werden.

Auch leistungsfähigere Set-Up-Boxen, die Bilder über Satellit empfangen, werden «4K» übertragen können. Doch das dauert noch eine gewisse Zeit - wie lange, das bestimmt der Markt. Zurzeit gibt er sich noch mit dem herkömmlichen HD zufrieden. SELBER BESTIMMEN, WAS MAN SEHEN WILL Szenen wie diejenigen, als die Familie um halb acht keinen einzigen Mucks mehr machen durfte, weil der Vater die Tagesschau-Hauptausgabe sehen wollte, spielen sich nicht mehr ab. Das lineare Fernsehen liegt im Sterben. Keiner will sich dem Fernsehprogramm beugen. Denn nun gibt es zu jeder Tageszeit Inhalte, die gestreamt werden können, auch wenn der Fernseher in der Stube gar nicht angeschaltet ist: Über mobile Endgeräte und dank guten Datenverbindungen ist es möglich, überall und zu jeder Zeit Inhalte zu konsumieren. «Netflix»,«Swisscom-TV» oder «Cablecom My Prime» sind die grossen Player auf dem Markt, ganz zu schweigen von den illegalen Streaming-Portalen. Die neuesten Filme und ganze Serien werden dabei auf einen Schlag online gestellt. Der Zuschauer kann so selber bestimmen, ob er sich die Folgen in einem Zug reinziehen oder Häppchenweise geniessen will. NEUES VERHALTEN – NEUE INHALTE TV-Sender halten ihre Mediatheken stets auf

dem neuesten Stand und versuchen sich mit webexklusiven Inhalten wie das SRF mit «Güsel». Dabei versuchen sich Müllmänner als Detektive in achtminütigen Clips einen Fall zu lösen. Der Live-Charakter bei Sport-Events ist der einer der wenigen Gründe, warum es TV-Stationen schaffen, dass Zuschauer es sich zu einer bestimmten Zeit vor den Bildschirm bequem machen. Neue Projekte versuchen diesen Live-Charakter zu inszenieren, wie beispielsweise das Nachrichtenmagazin «heuteplus» von ZDF. Sobald ein Beitrag fertig ist, wird dieser in den sozialen Medien verbreitet. Spät am Abend werden dann alle Beiträge über das herkömmliche Fernsehen in einer Ausgabe gesendet. Im Frühjahr 2015 gab es auch eine neue Zusammenarbeit zwischen Filmproduktionsstätten von Dänemark, Deutschland, Belgien, Schweden, Österreich und der Schweiz. Zusammen produzierten sie die Krimireihe «The Team», die zuerst im Internet gezeigt wurde. Die Idee war, dass die ersten Folgen von insgesamt acht im Internet zu sehen sind. Durch Verbreitung über die sozialen Medien, wurde schliesslich die nächste Folge freigeschaltet. Als sie linear ausgestrahlt wurde, fand sie keine grosse Aufmerksamkeit mehr, weil Interessierte bereits alle Folgen online gesehen hatten. Diese neuen Inhalte schaffen zusammen mit den technischen Möglichkeiten ein Zuschauererlebnis, das noch individualisierter und noch viel schärfer ist.

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Die Kantonspolizei St. Gallen setzt auf mobile Lösungen Private und geschäftliche Applikationen sind strikt getrennt. Mit mobilen Technologien erhöht die Kantonspolizei St. Gallen die Effizienz ihrer Mitarbeitenden. Das zentrale Management der Devices und Apps erfolgt über eine von Abraxas betriebene Enterprise-Mobility-Management-Plattform (EMM) auf Basis von Citrix XenMobile. Die Plattform sorgt für einen sicheren Betrieb der Geräte und stellt die benötigten Apps für das Polizeikorps zur Verfügung. Von der Polizei wird Schnelligkeit, Präzision und Angemessenheit erwartet. Dies bei begrenzten Mitteln und immer vielfältigeren Aufgabengebieten. Damit sie den Dienst an der Bevölkerung jederzeit vollumfänglich erfüllen kann, setzt die Kantonspolizei St. Gallen deshalb auf den Einsatz von mobilen Technologien. Für das Korps mit 780 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet mehr Effizienz möglichst viel Präsenz auf der Strasse und möglichst wenig «Papierkram». Mit dem Einsatz mobiler Endgeräte im Rahmen des Projekts «Kapo goes mobile» optimiert die Polizei ihre Prozesse und sorgt dafür, dass die Polizistinnen und Polizisten ihre Zeit effizient nutzen können. Nach einer zehnmonatigen Projektphase wurde das EMM-System in Betrieb genommen. Nun ist die Kapo bereit für den Rollout der Fachapplikationen. «Von Anfang an war das wichtigste Ziel der Initiative, den Mitarbeitenden so schnell wie möglich Zugang zu den Informationen bereitzustellen, die sie für ihre Aufgaben benötigen», sagt Thomas Diem, Gesamtprojektleiter der Kantonspolizei St. Gallen. «Wenn unsere Polizisten beispielsweise Tatbestände vor Ort digital per Smartphone erfassen, sparen sie sich nicht nur aufwendige Nacharbeiten im Büro - die Informationen können auch sofort für weitere Ermittlungen genutzt werden.»

Die EMM-Lösung der Kapo St. Gallen erlaubt den sicheren Austausch sensibler Daten. Prozessoptimierungen. Laut Thomas Diem war diese Phase entscheidend für den Projekterfolg: «Führungskräfte, Techniker, Einsatzleiter oder Regionalpolizisten haben ganz individuelleErwartungen an die Funktionen einer mobilen Lösung. So entstanden insgesamt rund 80 verschiedene User Stories, die wir später zu elf übergreifenden Anwendungsfällenzusammenfassten.» Die erarbeiteten Szenarien reichten von der Alarmierung und digitalen Zielführung über die mobile Journalführung und Tatbestandsaufnahme bis zur Unterstützung bei Fahndungen, Personen- und Fahrzeugkontrollen. Das Projektteam definierte auf diese Weise die grundlegenden funktionalen Anforderungen an das Mobility-Programm der Kantonspolizei und zeigte den Bedarf auf, um die notwendigen Investitionen zu tägigen. Aus technischer Sicht standen für die Projektverantwortlichen vier Dinge im Fokus. «Ein wichtiger Teil unserer Strategie ist, dass die Mitarbeitenden ihre Mobilgeräte auch privat nutzen dürfen», sagt Thomas Diem. «Damit minimieren wir den Schulungsaufwand, steigern die Akzeptanz und erhöhen die Erreichbarkeit.» Höchsten Wert legte man auch auf eine sichere mobile Datenverarbeitung: Es musste sichergestellt werden, dass die höchst sensiblen dienstlichen Informationen strikt von privaten Anwendungen und Daten auf den Mobilgeräten getrennt sind. Ausserdem sollten die Anwender unterwegs möglichst einfach auf alle benötigten Fachapplikationen zugreifen können und dies auch offline in Gebieten ohne Netzabdeckung. Für die technische Umsetzung holte sich die Kantonspolizei zur Unterstützung die Mobile-Spezialisten der Abraxas Informatik AG an Bord.

Eine Lösung für das Device-, Applicationund Information-Management

Private und geschäftliche Daten werden auf den Smartphones der Polizisten strikt getrennt.

Zahlreiche Einsatzmöglichkeiten in allen Abteilungen Die Vorbereitungsphase zeigte schnell, dass die Polizeiarbeit viele Einsatzmöglichkeiten für mobile Technologien bietet. Ein Projektteam bestehend aus Mitarbeitenden aller Hierarchien und Abteilungen führte die Anforderungen zusammen und identifizierte mögliche

Als Plattform für die Umsetzung der Strategie wählten die Projektverantwortlichen von Kapo und Abraxas die EMMLösung Citrix XenMobile. Sie unterstützt nicht nur das Management der Devices, sondern verfügt auch über Funktionalitäten für das Management der Applikationenauf unterschiedlichen Geräten und Plattformen. Die technische Plattform für die Citrix-Lösung wurde von Abraxas aufgebaut und wird in sicheren, ISO 27001-zertifizierten Schweizer Rechenzentren betrieben. Die Lösung genügt damit höchsten Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit. Neben dem Betrieb der Lösung übernimmt Abraxas auch die Verwaltung der Endgeräte und Applikationen. Letztere werden auf Basis der individuellen Berechtigungen der Anwenderinnen und Anwender automatisch verteilt. Die Kapo-Apps werden dabei auf den Geräten in sicheren Containern von den persönlichen Anwendungen der Usergetrennt. «Mit diesem Ansatz stellen wir

Abraxas Informatik AG

sicher, dass zum Beispiel die Fotos der kapoKAMERA nicht im privaten Bilderordner des Smartphones landen und von dort möglicherweise sogar via iCloud und Fotostream mit privaten Endgeräten synchronisiert werden», erläutert Thomas Diem das Konzept. Untereinander können die geschützten Apps jedoch nahtlos miteinander kommunizieren: So lassen sich zum Beispiel Tatortfotos mit der Filesharing-App ShareFile in den dafür vorgesehenen Ordnern im Rechenzentrum speichern - oder über die sichere E-Mail-App WorxMail an Kollegen weiterleiten. Alle Zugriffe von den mobilen Apps auf die internen ITRessourcen erfolgen dabei grundsätzlich über verschlüsselte Verbindungen. Einen erheblichen Beitrag zur Anwenderfreundlichkeit leistet dabei der App-übergreifende Single Sign On.

Effizienzsteigerung bereits nach kurzer Zeit Schon kurz nach der ersten Rollout-Phase zeigte sich, wie viel die mobilen Geräte zur Optimierung der Polizeiarbeit beitragen. Laut Thomas Diem waren die Mitarbeitenden sofort in der Lage, effizienter zu kommunizieren und schneller zu reagieren. Ausserdem reduzierte sich die Menge der mitzuführenden Papierunterlagen massiv. «DieAnwendungsmöglichkeiten für die mobilen Technologien sind aber längst noch nicht ausgeschöpft», resümiert Thomas Diem. «Wenn man einmal beginnt, in digitalen Workflows zu denken, entdeckt man immer wieder neue Optimierungspotenziale - meist angeregt durch die Ideen und Verbesserungsvorschläge der Anwender. Aus diesem Grund ist es für uns so wichtig, dass wir eine technologische Plattform nutzen, die unterschiedlichste mobile Szenarien abbilden kann. Mit Abraxas haben wir zudem einen Partner an unserer Seite, der uns beim Betrieb der Infrastruktur den Rücken freihält. So können wir uns ganz auf die Weiterentwicklung unserer Arbeitsprozesse und die tiefe Integration unserer Fachapplikationen konzentrieren.»

Enterprise Mobility Management Services (EMM) Die Grundlage professioneller Mobile-Ambitionen geht weit über ein reines Mobile-Device-Management-System hinaus. Die zentrale Herausforderung besteht darin, die richtige Balance zwischen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit zu finden. Abraxas-Kunden profitieren von unserer Erfahrung im Management von Tausenden von Geräten und Anwendungen sowie vom Know-how eines herstellerunabhängigen Anbieters. www.abraxas.ch/emm

Rosenbergstrasse 30 | CH-9001 St.Gallen | Tel.: 058 660 00 00 | www.abraxas.ch


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