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Fokus Anlagen

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FOKUS A N L A G E N NOVEMBER 2015

STRATEGIE ANPASSEN So sollten Sie anlegen

ETF – WAS IST DAS? Experten geben Auskunft

STABILE ANLAGE

Lohnen sich Immobilien?

Interview

MARC FABER Der Anlagen-Guru lässt sich in die Karten schauen

WIR HABEN FÜR SIE EINE ZEITMASCHINE GEBAUT ERFOLG ENTSTEHT DURCH DIE VERBINDUNG VON CHANCEN UND VORBEREITUNG

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2 Einführung Lesen Sie mehr...

Schweizer Too-big-to-fail-Regime entscheidend verstärkt Der Bundesrat hat neue Eckwerte für die Kapitalausstattung von systemrelevanten Banken festgelegt und entschieden, mit weiteren Massnahmen das bestehende Too-big-to-fail-Regime und damit die Widerstandsfähigkeit dieser Banken zu stärken. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma zeigt sich in einer Medienmitteilung vom Oktober erfreut über diesen Umstand. Doch was bedeutet das genau? Neu müssen global systemrelevante Banken Anforderungen für ein total verlusttragendes Kapital erfüllen. Dieses dient einerseits dazu, mögliche Verluste in der laufenden Geschäftstätigkeit zu absorbieren (Going Concern), andererseits eine Sanierung oder geordnete Abwicklung (Gone Concern) zu unterstützen. Demnach soll für global systemrelevante Banken eine Leverage Ratio von fünf Prozent (Going Concern) gelten. Die fünf Prozent beziehen sich auf das Gesamtengagement als Mass für alle Bilanz- und Ausserbilanzgeschäfte. Mindestens 3,5 Prozent sind in hartem Kernkapital zu halten, der Rest in Tier-1-Anleihen, die gewandelt oder

abgeschrieben werden müssen, wenn die Quote hartes Kernkapital unter sieben Prozent (High Trigger) fällt. Zusätzlich müssen, wiederum am Gesamtengagement gemessen, neu weitere fünf Prozent verlusttragender Verbindlichkeiten, sogenanntes Bail-in-Kapital für den Sanierungs- oder Abwicklungsfall, gehalten werden (Gone Concern). ANPASSUNGEN SORGEN FÜR EINE GUTE KAPITALISIERUNG Das neu kalibrierte System stellt somit Anforderungen an das Total des verlusttragenden Kapitals von 28,6 Prozent der risikogewichteten Aktiven oder zehn

Prozent des Gesamtengagements. Die Leverage Ratio dient im Schweizer System weiterhin als Sicherheitsnetz. Die Einführung der erhöhten Kapitalanforderungen erfolgt linear bis Ende 2019. Sie sorgen dafür, dass die global systemrelevanten Banken in Zukunft über bedeutend mehr verlusttragendes Kapital verfügen. Finma Direktor Mark Branson hält dazu im Medienschreiben fest: «Das Going-Concern-Kapital stärkt die Sicherheit und Widerstandskraft der Institute, das Gone-Concern-Kapital haftet im Krisenfall. Die Schweiz gehört damit zu den Ländern mit international führenden Going-Concern-Anforderungen für global systemrelevante Banken und legt zudem

Die beiden Grossbanken haben seit Einführung der Too-big-to-fail-Gesetzgebung im Jahr 2012 ihre Kapitalausstattung kontinuierlich verbessert.

andrey.babich@smartmediaagency.ch

Country Manager Jeroen Minnee Produktionsleitung Matthias Mehl

NOTFALLPLÄNE MÜSSEN BIS 2019 UMSETZBAR SEIN Als weitere Massnahme schreibt der Bundesrat neu vor, dass die Schweizer Notfallpläne der global systemrelevanten Banken zwingend bis Ende 2019 umsetzbar sein müssen. Beide Grossbanken haben mit Anpassungen in ihrer Organisationsstruktur bereits wichtige Schritte in die richtige Richtung angekündigt und teils umgesetzt. Allerdings bestehen weiterhin viele operationelle und finanzielle Verflechtungen innerhalb der Konzerne, welche die Weiterführung der systemrelevanten Funktionen gegenwärtig erschweren würden. Die Befristung sorgt nun dafür, dass die Fortführung der systemrelevanten Funktionen in der Schweiz im Krisenfall bis spätestens 2019 gesichert sein muss.

ÜBER SMART MEDIA

FOKUS ANLAGEN Projektleiter Andrey Babich

als erstes Land verbindliche Gone-Concern-Anforderungen fest. Sie nimmt damit international eine Führungsrolle ein.» Die beiden Grossbanken haben seit Einführung der Too-big-to-fail-Gesetzgebung im Jahr 2012 ihre Kapitalausstattung kontinuierlich verbessert. Gegenwärtig beträgt die Leverage Ratio1 von UBS 3,6 Prozent und jene von Credit Suisse 3,7 Prozent. Beide Banken haben auch bereits erstes Bail-in-Kapital auf Holdingstufe im Wert von mehreren Milliarden Franken ausgegeben.

Text SMA Titelbild zvg Design Smart Media Agency AG Grafik und Layout Anja Cavelti

Distributionskanal Tages-Anzeiger, November 2015 Druck DZZ Druckzentrum AG

Smart Media ist der Spezialist für Content Marketing und Native Advertising. Unsere Kampagnen werden sowohl online als auch in führenden Printmedien publiziert. Inhaltlich setzen wir einen Fokus auf aktuelle und relevante Fachthemen innerhalb verschiedener Branchen. Mit unseren kreativen Medienlösungen helfen wir Ihnen dabei, Ihre Marke zu stärken und echten Nutzen für Ihre Zielgruppe zu schaffen. Unsere hochwertigen Inhalte regen Ihre Kunden zum Handeln an.

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04 Was bringen ETFs? 06 Strukturierte Produkte 08 Interview mit Marc Faber 10 Branchen-Portrait:

die Biotechnologie

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Die richtige Anlagestrategie

12 Das Potenzial des

Online Tradings

14 Anlegen in Immobilien

Viel Spass beim Lesen! Andrey Babich Projektleiter

Smart Media Agency AG Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Tel. 044 258 86 00 E-Mail jeroen.minnee@smartmediaagency.ch Web www.smartmediaagency.ch


Value. Volatility. Quality. Yield. UBS Factor ETFs. UBS Asset Management bietet eine breite Palette an ETFs (Exchange Traded Funds) auf Aktien basierenden Faktorstrategien auch mit Währungsabsicherung. Mehr Informationen ubs.com/etf-insights

Für Marketing- und Informationszwecke von UBS. Nur für qualifizierte Anleger. Die Informationen stellen weder eine Aufforderung noch eine Einladung zur Offertstellung, zum Vertragsabschluss, Kauf oder Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder verwandten Finanzinstrumenten dar. Die Angaben werden ohne jegliche Garantie oder Zusicherung zur Verfügung gestellt und dienen ausschliesslich zu Informationszwecken. © UBS 2015. Alle Rechte vorbehalten.

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4 ETF

Faktor-ETFs: Systematisch Renditequellen erschliessen Neben klassischen Exchange Traded Funds (ETFs), die einen Standard-Index abbilden, etablieren sich neue ETFs, die gezielt auf spezielle Faktoren setzen. TEXT RAIMUND MÜLLER*

Traditionell gelten ETFs als breit diversifizierte und kostengünstige Anlageform, die ebenso effizient wie transparent grosse Aktienindizes wie den MSCI EMU oder den MSCI USA abbilden. Im Kosmos der ETFs hat sich in den vergangenen Jahren allerdings einiges getan. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe innovativer Investmentlösungen in diesem Segment, mit denen Anleger ihre Portfolios gezielt optimieren können. Gemeinsam ist diesen neuen börsengehandelten Fonds, dass ihre Indexbestandteile nicht ausschliesslich nach Marktkapitalisierung gewichtet werden. Dazu gehört etwa die wachsende Zahl von Faktor-ETFs am Markt. Diese spezialisierten ETFs bieten Anlegern die Möglichkeit, zusätzliche Renditequellen zu erschliessen und ihr Anlagerisiko zu streuen.

Renditeerwartungen von Aktien werden nicht allein durch das Marktrisiko (Beta) bestimmt. ANLAGEANSATZ: FACTOR INVESTING Der hinter diesen Strategien stehende Anlageansatz heisst «Factor Investing». Er

basiert massgeblich auf den Erkenntnissen des Wirtschaftsnobelpreisträgers Eugene Fama und seinem Kollegen Kenneth French. Die beiden Finanzmarktforscher fanden in den 1990er-Jahren heraus, dass die Renditeerwartung von Aktien nicht allein durch das Marktrisiko (Beta) bestimmt wird. Da Value- oder Low Volatility-Titel in längeren historischen Perioden Überrenditen im Vergleich zum Gesamtmarkt erzielt haben – teils bei geringeren durchschnittlichen Schwankungen –, mussten auch andere Faktoren die Aktienrenditen beeinflussen. Sie kamen zu dem Schluss, dass Faktoren wie beispielsweise der Value die Rendite von Aktien mitbestimmen. Aktuellere Forschungsbeiträge aus der Finanzwissenschaft haben eine Vielzahl weiterer Faktoren definiert, die Investoren bei der Zusammenstellung ihres Portfolios beachten sollten. Bestimmten Faktoren wird dabei eine besonders grosse Bedeutung für den Prämienertrag eines Investments attestiert. Die wohl bekannteste und wissenschaftlich gut fundierte Familie von Faktoren hat der Indexanbieter MSCI entwickelt. Ganz allgemein gruppieren diese Indizes potenzielle Investmentobjekte anhand bestimmter Faktoreigenschaften ein, aus denen sich Rückschlüsse auf Return und Risiko ergeben. VERSCHIEDENE FAKTOREN Der Faktor «Value» identifiziert beispielsweise Aktien, die relativ niedrige Preise im Vergleich zu ihrem Fundamentalwert haben. Hierfür werden Kennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis, das Kurs-Buchwert-Verhältnis und das Kurs-Cashflow-Verhältnis analysiert. Langfristig – so das zugrunde liegende Kalkül – bieten diese Aktien aufgrund ihrer Unterbewertung Prämienpotenziale gegenüber dem Gesamtmarkt. Aktien, die eine niedrigere Volatilität als der Marktdurchschnitt haben, werden vom Low-Volatility-Faktor erfasst. Die geringen Kursschwankungen dieser Faktor-Klasse wurden als entscheidendes Charakteristikum isoliert, das gemäss der wissenschaftlichen Erkenntnis historisch zu Überrenditen geführt hat. Der Quality-Faktor berücksichtigt Aktien von Unternehmen mit hochwertigen Bilanzdaten. Darunter werden Aktien von Unternehmen mit langjährig bewährten Geschäftsmodellen und nachhaltiger Profitabilität zusammengefasst. Massstab sind unter

Investoren können die Stärken von klassischen und innovativen ETFs sogar kombinieren. anderem eine hohe Eigenkapitalrendite, geringe Gewinnschwankungen und ein niedriger Verschuldungsgrad der Unternehmen. Ermöglichen Aktien Anteilseignern höhere Kapitalrückflüsse als der Marktdurchschnitt, greift der Total Shareholder-Yield-Faktor. Hierunter fallen Unternehmen, die sich auf die Kapitalrendite ihrer Anteilseigener fokussieren – zum Beispiel mit überdurchschnittlich hohen Ausschüttungsquoten oder Rückkaufprogrammen. Zugang zu diesen Faktoren hatten Investoren bis vor Kurzem nur durch aktives Portfolio-Management. Inzwischen können Anleger den Ansatz des Factor Investing systematisch, transparent und zu niedrigen Kosten ins Portfolio kaufen – etwa indem sie in ETFs investieren, die sich auf Faktor-Indizes beziehen. Im Rahmen einer Core-Factor-Satellite-Strategie können Investoren die Stärken von klassischen und innovativen ETFs sogar kombinieren: Im Kern eines Portfolios können nach Marktkapitalisierung gewichtete ETFs gehalten werden, während Faktor-ETFs mit der Chance auf Überrenditen und guten Diversifikationseigenschaften als Satelliten das Gesamtkonstrukt ergänzen und austarieren. Durch die Über- oder Untergewichtung einzelner Faktoren haben Investoren die Chance, die Diversifikation und somit das Risiko-Ertrags-Profil ihres Portfolios zu verbessern. Mehr Informationen: ubs.com/etf-insights

Smart Facts Über den Autor Raimund Müller trägt als Leiter UBS ETF Schweiz und Liechtenstein die Verantwortung für das ETF-Geschäft von UBS in beiden Märkten. Der studierte Betriebsökonom verfügt über mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung in der Asset-Management-Branche und ist seit August 2012 für UBS tätig. Zuvor arbeitete er für die Deutsche Bank und Lombard Odier. Raimund Müller ist CIIA-Chartholder und verfügt über einen Masterabschluss in Economics und Finance der Curtin University of Technology in Perth.

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Vor- und Nachteile nachhaltiger Investments – Risikoreduktion vs. Einschränkung Das Wachstum der nachhaltig verwalteten Vermögen ist nun bereits seit vielen Jahren ungebrochen. Immer mehr Anleger setzen sich mit nachhaltigen Investments ernsthaft auseinander, die neben rein finanziellen Aspekten auch ökologische und soziale Faktoren berücksichtigen. Eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien hat den finanziellen Mehrwert eines nachhaltigen Investmentansatzes mehrfach bestätigt. Eine Nachhaltigkeitsanalyse kann einen wichtigen langfristigen Performancebeitrag liefern, indem relevante und von der traditionellen Finanzanalyse meist vernachlässigte Risiken aufgespürt und vermieden werden.

ersichtlich, hat ein nachhaltig denkender Anleger weniger amerikanische und asiatische Aktien zur Auswahl, da viele dieser Unternehmen im Nachhaltigkeitsfilter hängen bleiben. Trotzdem ist die verbleibende Auswahl an investierbaren Aktien in allen Regionen noch reichlich, auch weil sich ausserhalb des häufig verwendeten Vergleichsmassstabes (Benchmark) viele nachhaltige Alternativen finden lassen. Alleine in Europa stehen so mit über 500 nachhaltigen Unternehmen wesentlich mehr Anlagekandidaten zur Verfügung als bei den repräsentativen Benchmark-Indizes EuroStoxx (50 Titel) oder MSCI Europe (442 Titel).

Weniger Aufmerksamkeit wurde jedoch bislang den Auswirkungen der aus diesem Ansatz resultierenden Einschränkungen des Anlageuniversums gewidmet. Eine kleinere Auswahl an investierbaren Vermögenswerten erweckt verständlicherweise die Befürchtungen verringerter Anlagechancen und unzureichender Diversifikation. Die Attraktivität der Nachhaltigkeit als Auswahlkriterium bei der Anlageentscheidung hängt also davon ab, ob die Performancevorteile möglicherweise durch Nachteile bei der Anlageflexibilität aufgewogen werden.

Ein vergleichbares Bild ergibt sich auch bei der Branchenverteilung (Abbildung 2). Auch hier reduziert der Nachhaltigkeitsansatz die Anzahl der investierbaren Aktien, insbesondere bei gesellschafts- und umweltkritischen Branchen wie Energie oder Grundstoffe. Trotzdem verfügt der nachhaltige Anleger über eine umfassende Titelauswahl, die ein hinreichend diversifiziertes Portfolio ermöglicht.

DIE VORTEILE DER RISIKOREDUKTION Nach der reinen Lehre der Finanztheorie sollte jeder rationale Anleger das Marktportfolio halten, da es keinen besseren Portfoliomix gibt. Dieses Marktportfolio besteht aus allen global verfügbaren Anlageoptionen und bietet dem Anleger eine maximale Diversifikationsmöglichkeit. Eine wie auch immer geartete Beschränkung des Anlageuniversums scheint aus dieser Perspektive wenig sinnvoll. Die Realität sieht jedoch meist anders aus. In der Praxis konzentriert man sich beispielsweise bei der Aktienanlage auf bestimmte Regionen oder definiert eine Untergrenze bezüglich der Marktkapitalisierung. Der häufigste Grund für diese Vorauswahl ist eine bewusste Ausgrenzung von unbekannten Risikofaktoren, die sich aus Sicht des Anlegers nicht recht abschätzen lassen. Anleger konzentrieren sich auf Vermögenswerte, die für sie nachvollziehbar und verständlich sind. Es gibt also gute Gründe eine Vorauswahl zur Bestimmung des Anlageuniversums. Genau hier setzt auch der Nachhaltigkeitsansatz an: Es handelt sich dabei um einen Filter, um schwer abschätzbare Risiken ökologischer, sozialer oder unternehmenspolitischer Natur zu vermeiden. Darunter fallen unter anderem: • • • • • •

Schadensersatzklagen Reputationsschäden Regulatorische Veränderungen, beispielsweise Umweltauflagen Hohe Mitarbeiterfluktuation Konfliktpotenzial in der Lieferkette Mangelhafte Corporate Governance-Strukturen

Das Auftreten dieser Gefahren kann bei den betroffenen Unternehmen verheerende Auswirkungen auf deren Aktienwert haben. Der Nachhaltigkeitsansatz versucht solche Risiken zu identifizieren und entsprechend zu vermeiden und unterscheidet sich somit grundsätzlich nicht von der Funktionsweise anderer, bewusst eingesetzter Auswahlkriterien. DIE NACHTEILE DER EINSCHRÄNKUNG Kehrseite der Risikoreduktion ist eine Einschränkung des Anlageuniversums. So sinkt bei einem nachhaltigen Aktienportfolio die Anzahl der investierbaren Aktien insbesondere für solchen Regionen, wo das Thema Nachhaltigkeit noch weniger ausgeprägt sind. Wie in der Abbildung 1

Abbildung 2: Abweichungen bei der Sektorenverteilung

Nun liegt die Vermutung nahe, dass ein kleineres, nachhaltiges Anlageuniversum ein etwas anderes Renditeprofil aufweist als eine konventionelle Benchmark. Schliesslich werden durch den Nachhaltigkeitsfilter im Durchschnitt immerhin zwei Drittel der bestehenden Indexwerte im MSCI World herausgefiltert. Die Darstellungen in Abbildung 3 zeigen jedoch ein anderes Bild. Zur Bestimmung des realen Abweichungsrisikos kann man einen simulierten Nachhaltigkeitsindex aus sämtlichen nachhaltigen Aktien im MSCI World berechnen und diesen mit dem Originalindex vergleichen. Bei der Betrachtung der indexierten Wertentwicklung beider Indizes sticht sofort die hohe Korrelation ins Auge. Das Abweichungsrisiko war also über diesen langen und turbulenten Zeitraum recht gering. Aber wie sieht es mit der Diversifikation aus? Haben nachhaltige Anleger aufgrund der Einschränkungen geringere DiversifikatiAbbildung 3: Simulierter Nachhaltigkeitsindex (auf Basis des MSCI World) onschancen? Es ist allgemein bekannt, dass der zusätzliche Nutzen der Diversifikation bereits ab 30 Aktien rapide abnimmt. Grundsätzlich bringt also dem Anleger eine Portfoliogrösse von über 40-50 Aktien relativ wenig Mehrwert. Wir sprechen hier also von nur 3% bis 4% des gesamten nachhaltigen Anlageuniversums, die es zur Erstellung eines diversifizierten Portfolios benötigt. FAZIT

Abbildung 1: Abweichungen bei der regionalen Verteilung

Die Forderung nach einem möglichst grossen Anlageuniversum mag theoretisch fundiert erscheinen, ist aber im täglichen Leben der Anleger kaum relevant. Anleger haben also durch die Berücksichtigung von sozialen und ökologischen Kriterien nicht nur ein besseres Gewissen, sie können bei ihrer Geldanlage auch Anlagerisiken reduzieren.

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6 Hintergrund

Neue Erkenntnisse zu Strukturierten Produkten Strukturierte Produkte stellen für viele potenzielle Anleger ein Buch mit sieben Siegeln dar. Verständlicherweise, schliesslich handelt es sich dabei um eine vergleichsweise komplexe Anlageform. Nun hat das Swiss Finance Institut eine Studie zu Strukturierten Produkten im Schweizer Markt veröffentlicht. Ein Auszug. TEXT SMA

Strukturierte Produkte (Definition in der Infobox) geniessen ausserhalb von Fachkreisen nicht gerade den besten Ruf. In Ungnade fielen sie im Rahmen der Finanzkrise im Jahr 2008, als viele Anleger, die ihr Geld in hochkomplexe und undurchschaubare Produkte investiert hatten, teilweise hohe Verluste hinnehmen mussten. Nun, sieben Jahre nach dem Ausbruch der Krise, stellen wir die Frage: Wie wird heute mit Strukturierten Produkten gehandelt – und wie schneiden sie auf dem Markt ab? Aufschluss über Performance, Kosten und die Anlagemöglichkeiten von

Strukturierten Produkten ermöglicht jetzt nämlich eine aktuelle Studie, welche diesen Sommer vom Swiss Finance Institut veröffentlicht wurde. Für die Untersuchung, die im Auftrag des Schweizerischen Verbands für Strukturierte Produkte durchgeführt wurde, untersuchten Prof. Dietmar Maringer von der Universität Basel, Dr. Walter Pohl von der Universität Zürich sowie Prof. Paolo Vanini vom Swiss Finance Institute die Performance von Strukturierten Produkten für den Zeitraum 2008 bis 2014. Dem Zeitraum also, in welchen die letzte weltweite Finanzkrise sowie die europäische Schuldenkrise fielen. DIE WICHTIGSTEN RESULTATE Laut Medienschreiben des Swiss Finance Institutes beurteilten die Autoren die Kosten für Investoren bei Emmission von April 2012 bis April 2015. Die wichtigsten Erkenntnisse fasst das Swiss Finance Institute folgendermassen zusammen: • Im Zeitraum von 2012 bis 2014 erzielten rund 80 Prozent oder mehr der Strukturierten Produkte positive Renditen – dies mit durchschnittlichen Medianrenditen zwischen fünf und 15 Prozent p. a unter normalen Marktbedingungen. Das Jahr 2009 erwies sich als besonders erfolgreich mit durchschnittlichen Medianwerten von 19 bis 31 Prozent.

• In den Jahren 2008 (Beginn der letzten weltweiten Finanzkrise) und 2011 (europäische Schuldenkrise) verzeichneten die Aktienmärkte massive Kursverluste. Von diesen waren auch die grösstenteils aktienbasierten Strukturierten Produkte in dieser Stichprobe betroffen und wiesen negative Medianrenditen auf. Kapitalschutz-Produkte sind von Marktbewegungen eher schwach betroffen, führt das Swiss Finance Institute an. • Gemäss der Studie betragen die Kosten für Anleger bei Emission für die populärsten Strukturierten Produkte je Produktkategorie zwischen 0,3 und 1,7 Prozent p. a. Die Studie schafft somit Klarheit hinsichtlich der Kostenaspekte von Strukturierten Produkten und ermöglicht einen Kostenvergleich mit Fonds und ETFs. • Die Kosten, ausgewiesen als Total Expense Ratio (TER), entsprechen der Summe der Nettomarge sowie aller Produktionsund Distributionsgebühren. Seit März 2015 legen alle Emittenten die Distributionsgebühren im schweizerischen vereinfachten Prospekt offen. Schweizer Anleger zeigen gemäss Studie grosses Interesse an Barrier Reverse Convertibles auf Aktien, Tracker-Zertifikaten und

auch an Kapitalschutz-Zertifikaten. Investoren in anderen Ländern haben divergierende Präferenzen bezüglich der Basiswerte und dem Zahlungsversprechen. Verhaltensmotive scheinen bei ihren Anlageentscheiden eine wichtige Rolle zu spielen. Die Studie umfasst Fallstudien, welche sich nicht nur auf mögliche Renditeerwartungen konzentrieren, sondern zeigen, dass die Ansichten der Anleger entscheidend sind hinsichtlich fundierter (Nicht)-Anlageentscheide. Die Entscheidung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) im Januar und die Ankündigung zu Beginn des Jahres, das Programm der quantitativen Lockerung in der Eurozone umzusetzen, ermöglichten Investitionsmöglichkeiten wie beispielsweise hochqualitative oder hohe Dividenden zahlende Euro-Aktien zu einem Abschlag von 15 Prozent oder Barrier Reverse Convertibles mit niedrigen Barrieren und einem Coupon von ein bis zwei Prozent. Georg von Wattenwyl, Präsident des Schweizerischen Verbands für Strukturierte Produkte, fasst die Studienergebnisse im Medienbeschrieb folgendermassen zusammen: «Mit dieser Studie erreichen wir einen weiteren Meilenstein bezüglich Transparenz und Klarheit von Strukturierten Produkten. Die SFI White-Paper-Studie belegt wissenschaftlich, dass Strukturierte Produkte effiziente Investitionsmöglichkeiten darstellen.»

Mit der Studie gelang es, Transparenz zu schaffen. Smart Facts Was sind Strukturierte Produkte? Unter «Strukturierten Produkten» wird eine Kombination von Derivaten und klassischen Anlageinstrumenten verstanden. Es gibt unterschiedliche Kombinationen, wie u.a. Derivate und Aktien oder Derivate und Obligationen. Der Sinn dieser Kombinationen: Anlegern soll es ermöglicht werden, von Auszahlungsund Risikoprofilen zu profitieren, die vorteilhaftere Eigenschaften aufweisen als die Basiswerte.

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Diese Publikation dient lediglich der Information und richtet sich ausdrücklich nicht an Personen, deren Nationalität oder Wohnsitz den Zugang zu solchen Informationen aufgrund der geltenden Gesetzgebung verbieten. Sie stellt kein Kotierungsinserat, keinen Emissionsprospekt gem. Art. 652a OR bzw. 1156 OR und keinen vereinfachten Prospekt gem. Art. 5 des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) dar und ist weder als Offerte oder Einladung zur Offertstellung noch als Empfehlung zum Erwerb von Finanzprodukten zu verstehen. Die rechtlich massgebliche Produktdokumentation (Kotierungsprospekt) besteht aus dem definitiven Termsheet mit den Final Terms und dem bei der SIX Swiss Exchange registrierten Emissionsprogramm. Diese sowie die Broschüre «Besondere Risiken im Effektenhandel» können unter www.derinet.ch oder bei der Bank Vontobel AG, Financial Products, Bleicherweg 21, CH-8022 Zürich, kostenlos bezogen werden. Derivative Produkte sind keine kollektiven Kapitalanlagen im Sinne des KAG und daher nicht der Aufsicht der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA unterstellt. Anlagen in Derivative Produkte unterliegen dem Ausfallrisiko des Emittenten/Garantiegebers und weiteren spezifischen Risiken, wobei ein möglicher Verlust auf den bezahlten Kaufpreis beschränkt ist. Vor dem Eingehen von Derivatgeschäften sollten Anleger die Produktdokumentation lesen, ausserdem empfiehlt sich eine fachkundige Beratung. Die Angaben in dieser Publikation erfolgen ohne Gewähr. Für Fragen zu unseren Produkten stehen wir Ihnen gerne unter Telefon +41 (0)58 283 78 88 zur Verfügung. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Gespräche auf diesen Linien aufgezeichnet werden. © Bank Vontobel AG. Alle Rechte vorbehalten. Zürich, 23. November 2015.

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8 Interview

«Diversifizierung ist noch wichtiger geworden» Marc Faber ist alles andere als euphorisch. Der Experte für internationale Finanzen sowie Verfasser und Herausgeber des renommierten «The Gloom, Boom and Doom Report» sieht derzeit wenig Potenzial für attraktive Anlagen. Ausnahmen gibt es – wenn der Anlagenmix stimmt. TEXT MATTHIAS MEHL FOTO ZVG

Marc Faber, wie beurteilen Sie die Situation an den Märkten derzeit? Wir befinden uns in einer ungewöhnlichen Situation. Auf der einen Seite erleben wir eine Wirtschaftsverlagerung – oder vielmehr eine Verlangsamung. Die Industrie beispielsweise ist weltweit rückläufig. Auf der anderen Seite haben wir die Notenbanken, die weiterhin Geld drucken. Wir wissen aber nicht, wann dies das nächste Mal der Fall sein wird – und vor allem wissen wir auch nicht, ob dieses Vorgehen die Märkte positiv beeinflusst oder nicht. Diese Manipulation der Notenbankenbanken sowie die wirtschaftliche Entwicklung machen es sehr schwer, die Märkte verlässlich einzuschätzen und Prognosen zu erstellen. Als Beispiel können wir die Edelmetallpreise anführen: Die sind trotz aller staatlichen Investitionen gesunken. Man fragt sich, wo denn das ganze Geld eigentlich hinfliesst. Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass Anleger in den vergangenen 12 Monaten fast nichts verdient haben. Die verschiedenen Indices erscheinen aber grundsätzlich gut zu sein. Diese befinden sich in der Tat beinahe auf einem Hoch, aber man muss genauer hinschauen. Die Indices sind getragen durch einige wenige besonders starke Aktien, wie zum Beispiel Amazon oder Apple. Sie heben das gesamte Gefüge an. Mein Eindruck: Das Risiko nach unten ist derzeit relativ gross, das Potenzial nach oben verhältnismässig gering. ANZEIGE

Wir müssen gewisse Marktentwicklungen einfach hinnehmen. Was kann man tun? Sie werden uns ja nicht erzählen, dass man nicht mehr anlegen soll. Nein, natürlich nicht. Ihr ganzes Geld auf der Bank zu haben ist ebenfalls ein Risiko. Der Schlüssel zu einer guten Anlagestrategie liegt in der Diversifikation – heute sogar noch mehr als früher. Ich empfehle folgendes: Verteilen Sie Ihre Geld auf einen Teil Immobilien, einen Teil Aktien, einen Teil Bargeld und Obligationen sowie einen Teil Edelmetalle. Und wenn Sie dazu in der Lage sind und die nötigen Kontakte haben: Kaufen Sie Land, zum Beispiel in Brasilien oder Asien. Das sind Anlagen, deren Wert garantiert steigen wird. Wie steht es mit Staatsanleihen? Deren Zinsen befinden sich auf einem Rekordtiefstand. Amerika weist immerhin

noch zwei Prozent aus – das ist eigentlich unattraktiv, aber wenn man es in Relation setzt zu anderen Staatsanleihen, erscheint es schon wieder gut. Das sind die derzeitigen Gegebenheiten, diese werden sich die nächsten fünf bis vielleicht zehn Jahre halten. Schauen Sie sich den Dollar an – in vielen Schwellenländern ist er um 50 bis 60 Prozent gefallen.

Gibt es denn irgendeinen Markt, der boomt? Den gibt es durchaus, die vietnamesische Börse ist ein Beispiel dafür. Diese legte ein Wachstum von zehn Prozent in einem Jahr hin, was eine gewaltige Performance darstellt. Nur ist es für europäische Anleger nicht leicht, diesen zu durchschauen. Ich wage zu behaupten, dass kein Europäer einfach sein ganzes Vermögen in die vietnamesische Börse steckt. Sie malen ein düsteres Bild. Wir müssen gewisse Marktentwicklungen einfach hinnehmen. Auf dem Immobilienmarkt gibt es immer wieder interessante Objekte, die hervorstechen, aber der Markt ist sehr fragmentiert. Günstige Anlagen sind derzeit Aktien, die an Energieträger wie Öl oder Gas gebunden sind. Auch Aktien von Goldminen sind tief bewertet. Das kann man im Rahmen einer Diversifizierung des Portfolios im Hinterkopf behalten. Aber Tatsache bleibt: Die Voraussage von Märkten ist immer schwierig. Insbesondere da sie manipuliert werden durch die Geldpolitik der


EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

Interview 9

Die Nullzins-Politik der Notenbanken hat es erlaubt, die Staatsschulden zu erhöhen – aber wenig sonst. Das ist langfristig gesehen alles andere als positiv. Notenbanken. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies auf lange Sicht gut gehen wird.

Wie meinen Sie das? Die staatlichen Ausgaben sind in manchen Fällen während der letzten Jahre auf über 50 Prozent des jeweiligen Bruttoinlandprodukts angestiegen. Anfangs des 20. Jahrhunderts betrug dieser Wert nur etwa 15 Prozent. Das Problem: Die «unteren» 50 Prozent der Bevölkerung besitzen gar keine Anlagen, aber sie sind direkt von der Strategie ihrer Regierung mitbetroffen. Sie müssen sich mit steigenden Lebenserhaltungskosten sowie steigenden Preisen für Energie und Nahrung herumschlagen. Das sehen wir zum Beispiel in Amerika. Dort ist die Hälfte der Leute nicht in der Lage, Erspartes anzuhäufen,

der Lohn wird jeden Monat «weggefressen». Und die Nullzins-Politik der Notenbanken hat es erlaubt, die Staatsschulden zu erhöhen – aber wenig sonst. Das ist langfristig gesehen alles andere als positiv.

Nach welchen Regeln investieren Sie selber? Wenn ich kaufe, stelle ich mir immer die Frage: Was ist das Potenzial und was ist das Risiko? Über einen Zeitraum von zehn Jahren kann man gut vier bis fünf Prozent Realgewinn machen. Doch man muss sich bewusst sein, dass Titel kurzfristig ohne weiteres um 20 Prozent fallen können. Darum sage ich es noch einmal: Diversifizierung ist entscheidend. Investieren? Ja, auf jeden Fall. Aber sehen Sie zu, dass Sie verschieden Bündel schnüren und sinnvoll verteilen.

Smart Facts Über Marc Faber Dr. Marc Faber wurde in Zürich geboren. Er studierte Wirtschaft an den Universitäten Zürich und Genf. Zwischen 1970 und 1978 arbeitete Faber für White Weld & Company Limited in New York, Zürich und Hong Kong. Seit 1973 lebt er in Hong Kong. Im Juni 1990 startete er sein eigenes Investitionsberatungs-Unternehmen: MARC FABER LIMITED. Faber publiziert einen weitbeachteten monatlichen Newsletter, den «The Gloom Boom & Doom Report». Er ist ebenfalls Autor verschiedener Bücher, darunter «TOMORROW'S GOLD – Asia's Age of Discovery». ANZEIGE


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10 Biotechnologie

Investieren Sie in Innovation Die Auswahl an Aktienanlagemöglichkeiten ist immens. Angesichts der sich schnell verändernden Marktbedingungen in diversen Branchen und Ländern stellt sich für viele Anleger die Frage, welche Unternehmen aus welchen Branchen Teil ihres Portfolios sein sollen. In dieser Ausgabe von «Fokus Anlagen» richten wir unser Augenmerk auf einen ganz besonderen Sektor: die Biotechnologie. Und das aus gutem Grund. TEXT SMA

Worauf sollten potenzielle Anleger achten, wenn sie sich für eine Aktienstrategie entscheiden? Da Anlageprodukte wie Aktienfonds ihr Vermögen mehrheitlich in in- und ausländische Unternehmensanteile investieren, ist es entscheidend, dass diese Unternehmen in einem Segment tätig sind, welches Wachstumspotenzial aufweist. Schliesslich beteiligen sich Fondsinhaber direkt am Erfolg oder Misserfolg der im Fonds zusammengefassten Unternehmen. Ein Sektor, dem international grosses Potenzial bescheinigt wird, ist der Biotech-Sektor (siehe Info-Box). Die Gründe dafür sind vielfältig. Schon ein Blick in die jüngere Vergan-

genheit gibt Aufschluss über das Anlagepotenzial: Dank neuer Medikamente für Patienten sowie steigende Gewinne der Unternehmen hat sich der Branchenindex an den Kapitalmärkten innerhalb weniger Jahre vervierfacht. Wer etwa in den Boomjahren seit 2011 in den Biotechnologiesektor investierte, konnte viel Geld verdienen. Die Vorteile des Sektors sind seine hohe Innovationskraft sowie seine Relevanz für die Gesellschaft – heute und vor allem in der Zukunft. DIE FÄLLIGE KURSKORREKTUR VOLLZOGEN Doch jeder Boom zeichnet sich immer durch zwei Faktoren aus: Es geht steil bergauf, und anschliessend meist steil bergab. Der Biotech-Sektor blieb von dieser Entwicklung ebenfalls nicht verschont. «Seit dem Allzeit-Hoch diesen Juli hat der Nasdaq Biotechnology-Index gut einen Sechstel an Wert verloren», erklärt Daniel Koller, Leiter des Management-Teams der an der Schweizer Börse kotierten Beteiligungsgesellschaft BB Biotech. Wo liegen die Gründe für die Aktien-Talfahrt? Die ehemalige amerikanische First Lady und Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton löste unlängst mit einem Tweet Unsicherheiten in Finanzkreisen aus: Würde sie die Wahlen gewinnen, so würde sie den «Preiswucher» ausgewählter Medikamentenhersteller» unterbinden, schrieb sie. «Aufgrund dieser Debatte über die Regulierung der Arzneimittelpreise hat die Branche an Boden eingebüsst», erklärt Koller Allerdings seien die langfristigen Wachstumsperspektiven des Sektors nach wie vor intakt. So ist mit weiteren Medikamentenzulassungen sowie wichtigen

klinischen Studienresultaten zu rechnen. Dabei haben die Unternehmen die Nase vorn, die sich durch ihre Innovationskraft auszeichnen, die auf einen hohen ungedeckten medizinischen Bedarf reagieren und nach intensiven Forschungsaktivitäten Neuprodukte auf den Markt bringen. «Unter allen Bereichen der Gesundheitsindustrie ist die Biotechnologie für den Grossteil an erbrachten Innovationen verantwortlich.» So erlangten im vergangenen Jahr 41 neue Medikamente die Marktreife. Das ist die höchste Zahl seit dem Rekordjahr 1996 (53 Neueinführungen). «Die Innovationskraft der Branche führt zu steigenden Umsätzen – viele Unternehmen in diesem Segment haben dementsprechend die Rentabilität erreicht», so Koller. Ein Ansteigen der Kurse sei darum abzusehen. «Dank der Kurskorrektur sind die jeweiligen Titel nun tiefer bewertet als in der Boom-Zeit: Nun sei der ideale Zeitpunkt, um in Biotechnologie zu investieren», erklärt der Experte. ENTLASTUNG DES GESUNDHEITSWESENS Das Forschungsfeld der Biotechnologie ist vielfältig. So zeichnet es sich durch medizinische Durchbrüche in der Krebsforschung, im Bereich Seltene Krankheiten, aber auch bei Infektions- und Viruskrankheiten aus – Bereichen, in denen die Nachfrage nach Lösungen für Patienten steigt. Ein Beispiel ist das Hepatitis-C-Medikament Sovaldi: Das Medikament wurde Ende 2013 in den USA zugelassen. Der Wirkstoff führt bei nahezu allen Patienten nach drei Monaten zur dauerhaften Heilung von dieser Virusinfektion, die bisher

als unheilbar galt. Das wiederum führte zu den entsprechenden Kosteneinsparungen bei den Krankenkassen und den staatlichen Spitälern. Umgekehrt verdankt die US-Herstellerin Gilead Sciences diesem Medikament einen massiven Gewinnsprung. EXPERTEN BEURTEILEN DAS RISIKO Für erfolgreiche Investitionen im Biotech-Sektor ist eine Kombination aus wissenschaftlicher, medizinischer und finanzwirtschaftlicher Expertise erforderlich, weiss Daniel Koller. Insbesondere die Entwicklungsphase eines neuen Produkts berge Risiken, die von Laien kaum abgeschätzt werden könnten. Deshalb sind die mit dem Management des Portfolios betrauten Investment-Spezialisten bei BB Biotech immer auch Experten in Bereichen wie Biochemie, Molekularbiologie, Physik, Ökonomie oder Medizin und werden in ihrer täglichen Arbeit durch einen renommierten Verwaltungsrat unterstützt.

Smart Facts Wer sind die Experten dieses Artikels? BB Biotech AG ist eine börsenkotierte Beteiligungsgesellschaft, deren Aktien u.a. an der SIX Swiss Exchange in Zürich gehandelt werden. Besonders interessant mach BB Biotech die strukturierte Ausschüttungspolititk, die Anlegern eine zusätzliche jährliche Rendite von 10% sichern soll. Diese setzt sich zur einen Hälfte aus einer steuereffizienten Barmittelausschüttung von ca. 5% sowie zur anderen Hälfte aus kontinuierlichen Aktienrückkäufen zusammen.

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Hintergrund Über den Biotech-Sektor Der Begriff «Biotechnologie» bezeichnet eine interdisziplinäre Wissenschaft, die sich mit der technischen Nutzung von biologischen Systemen und lebenden Organismen sowie deren Stoffwechselprodukten befasst. Herzstück der modernen Biotechnologie ist die Gentechnik. Sie befasst sich mit der gezielten Veränderung der Erbanlagen und findet heute vor allem in der Medizin, aber auch in industriellen und landwirtschaftlichen Bereichen Anwendung. Im Mittelpunkt der medizinischen Biotechnologie stehen die Entwicklung und Verbesserung von Arzneimitteln und Diagnostika..

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EINE THEMENZEITUNG VO N SMART MEDIA

Investment-Tools 11

Gewinn mit Aktien erzielen? Ja, mit einer systematischen Steuerung der Aktienquote Die Rendite von Aktien lässt sich für einen Zeitraum von sieben bis zehn Jahren gut einschätzen. Diese Prognose wird noch genauer, wenn zusätzlich Gewinn- und Wachstumsfaktoren mit einbezogen werden. Innovative Instrumente helfen Anlegern bei der Entscheidungsfindung. Eine Übersicht. TEXT SMA

Aufgrund der Tiefzinsphase verzeichnen Nominalwertanlagen aktuell kaum positive Realrenditen. Im Falle festverzinslicher Obligationen könnten Zinserhöhungen zudem zu erheblichen Kursverlusten führen – die Anleger sind deshalb gezwungen, sich zur Kompensation nach Alternativen umzusehen.

Viele Anleger zeigen sich gegenüber Aktien nach wie vor als skeptisch, die Volatilität macht ihnen zu schaffen. Verliert ein Unternehmen an der Börse mal wieder praktisch über Nacht Milliarden an Wert, wird diese Ansicht noch verstärkt. Das Grundproblem ist immer das gleiche bei einer Anlage: Die Zukunft lässt sich nur schwer abschätzen. Jedoch stehen heute Instrumente zur Verfügung, welche die Anleger bei einer systematischen sowie risikoorientierten Steuerung der Aktienquote unterstützen. Dazu gehören Stimmungs- und Trendindikatoren, aber auch Kennzahlen, welche die Abweichungen von den ökonomischen Trends aufzeigen. Damit ist es möglich, die Aktienquote systematisch der aktuellen Marktattraktivität anzupassen, was das Schwankungs- und Rückschlagsrisiko stark vermindert. INVESTIEREN WIE DIE PROFIS NUTZEN VON BANDBREITEN Institutionelle Anleger bestimmen typischerweise die strategische Aktienquote mit

unteren und oberen taktischen Bandbreiten. Im positiven Marktumfeld wird mittels einer taktischen Aktienstrategie, wie in diesem Artikel beschrieben, die Aktienquote möglichst nahe der oberen Bandbreite gehalten um die Chancen zu wahren. Bei negativer Markterwartung wird die aktive Schutzfunktion wahrgenommen und die Aktienquote drastisch reduziert. Aus Rendite- / Risiko-Optik ist es essentiell, die taktischen Möglichkeiten aktiv zu nutzen. Ein Beispiel eines Investors mit einer bisherigen Aktienquote von 25 Prozent veranschaulicht diese Methode. Erhöht er aufgrund der Attraktivität der Aktien im Vergleich zu Nominalwerten seine Quote auf neu 35 Prozent, kann er das damit verbundene höhere Aktienrisiko mittels einer systematischen Steuerung überwachen. Dies gelingt, indem die zusätzlichen zehn Prozent taktisch investiert werden. Sind die Erwartungen für die Aktienmarktentwicklung gemäss Indikatoren positiv, stimmt also die Kombination aus langfristiger

Renditeschätzung und kurzfristiger Markterwartung, hält der Investor die vollen 35 Prozent seiner maximalen Aktienquote. Deuten die Signale hingegen auf einen negativen Markt oder gar eine Korrektur hin, werden die zusätzlichen zehn Prozent Aktienexposure systematisch reduziert – im Extremfall sogar bis auf null. RISIKO AKTIV BEWIRTSCHAFTEN Um die langfristigen Ertragschancen wahrzunehmen, ist es für Anleger unausweichlich, die Aktienquote hoch zu halten oder gar zu erhöhen. Das damit verbundene Risiko muss aber aktiv bewirtschaftet werden – was heisst, das Aktienengagement im Falle negativer Markterwartung zu reduzieren und im Zuge einer Beruhigung wieder zu erhöhen. Mit Hilfe einer Markteinschätzung, bestehend aus der Kombination von langfristiger Attraktivitätsbetrachtung, sowie kurzfristigen Indikatoren/Signalen sollten Anleger diesem Ziel einen grossen Schritt näher kommen.

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12 Online Trading

Trading im Internet – die Unterschiede sind beträchtlich Aktiver Börsenhandel vom Wohnzimmer aus – Online Trading macht das möglich. Doch was ist bei diesem Individualisten-Börsengang alles machbar und worauf muss besonders geachtet werden? Eine Einführung. TEXT SMA/FRANCO BRUNNER

Das Online Trading ist eine wachsende Sparte. Kein Wunder, denn die Möglichkeit, von zuhause aus oder sogar unterwegs das eigene Portfolio zu managen und Geld zu verdienen ist attraktiv. Doch Experten wissen: Es ist in der Regel nicht so, dass man einfach so von

heute auf morgen als Trader erfolgreich sein kann. Man muss sich Wissen aneignen, dieses Wissen selber interpretieren und schliesslich ein Gefühl für die Börsen entwickeln. VIELFÄLTIGE MÖGLICHKEITEN Wenn man sich erst einmal in die Welt des Online Handels eingearbeitet hat, sind die Möglichkeiten derweil vielfältig. Beim Online Trading sind grundsätzlich alle wichtigen Börsenplätze abgedeckt. Auch was die zum Handel stehenden Produkte, respektive Unternehmen betrifft, ist die Auswahl schier unbegrenzt. Ebenso vielschichtig zeigt sich laut Experten das Profil des Online Traders. Denn den «klassischen» Trader-Typen gibt es nicht. Die Bandbreite reicht vom 18-jährigen Studenten über Hausfrauen bis hin zum Pensionär.

Allen gemeinsam ist indes, dass sie als Einzelkämpfer zu bezeichnen sind. Denn als Online Trader ist man sehr auf sich alleine gestellt, schliesslich gibt es keine Beratung zwischen Händler und Markt. Doch diese Unmittelbarkeit ist eben gerade auch eine der Stärken des Online Handels: Online Trading ist schnell, einfach, kostengünstig und ortsunabhängig. DIE PREISE KLAFFEN AUSEINANDER Obschon: Der Begriff «kostengünstig» trifft nicht für alle Anbieter gleichermassen zu. Die Fachzeitung «Finanz und Wirtschaft» publizierte diesen Oktober eine grosse Übersicht über die Gebühren, welche Online Trading-Anbieter von ihren Kunden einfordern. Für die Auflistung beauftragte die Redaktion von «Finanz und Wirtschaft»

den Online Vergleichsdienst Moneyland. ch, 17 Anbieter (sowohl reine Online Trading-Anbieter wie auch Universalbanken) anhand von zwei unterschiedlich grossen Portfolios zu untersuchen. Resultat: Sowohl für Gelegenheitshändler wie auch für häufige Trader bietet die Onlineplattform Cornèr Trader der Tessiner Bank Cornèr die besten Konditionen. Laut «Finanz und Wirtschaft» gehört Cornèr Trader zu den «günstigsten Anbietern in der Schweiz in sämtlichen untersuchten Varianten». Möglich werde dies hauptsächlich durch den Verzicht auf jegliche Depot- und Kontoführungsgebühren. Beim gelegentlichen Handel überflügelt Cornèr Trader sowohl Postfinance (2. Platz) und Swissquote (Platz 3). Beim häufigen Handel gehen der 2. und 3. Podestplatz an an die Saxo Bank und Strateo.

VORAUSSETZUNGEN SIND NÖTIG Unabhängig von den Gebühren gehört zum Online Trading ein gewisses Geschick. Für jemanden, der Interesse an der Börse und am täglichen Wirtschaftsgeschehen hat, ist das Online Trading eine sehr spannende Möglichkeit, Geld zu verdienen, sind sich Experten einig. Man müsse allerdings willenstark sein und viel Zeit in Wissensaneignung und den Handel an sich investieren. Zudem sei es wichtig, dass man die Produkte, respektive die Unternehmen, in die man investieren wolle, auch wirklich verstehe. Und wer einmal in einen falschen Titel investiert habe, müsse den Mut haben, sich von diesem wieder trennen zu können – auch wenn dabei ein Verlust realisiert würde.

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14 Immobilien

Die Immobilie als Kapitalanlage Eine Immobilie kann eine gute und sinnvolle Geldanlage sein. Ganz besonders mit Blick auf die aktuell tiefen Hypothekarzinsen und den Mini-Zinsen, die Sparbücher oder Anleihen derzeit einbringen. So ganz ohne Risiko ist allerdings auch die «sichere Investition Immobilie» nicht. TEXT FRANCO BRUNNER

Alles auf das Sparbuch? Na ja, rentiert nicht mehr wirklich. Auf Obligationen oder sonstige Anleihen setzen? Auch hier sind die Zinsen eher gering. Aktien? Für viele zu unsicher, komplex und dementsprechend zu riskant. Gold? So teuer wie noch nie. Die Suche nach einer guten und zumindest einigermassen sicheren Geldanlage scheint dieser Tage tatsächlich nicht ganz so einfach zu sein. Wie aber wäre es denn mit Immobilien als Anlagevariante? Schliesslich heisst es doch schon seit Jahren, dass wer in Immobilien investiert, eine sichere Investition tätigt. Ganz besonders mit dem derzeit tiefen Hypothekarzinsniveau. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Schweizer für Immobilien als Kapitalanlage interessieren. Doch so

aussichtsreich und verlockend die Situation auf den ersten Blick erscheinen mag, ganz ohne Risiko und vertiefte Auseinandersetzung mit der Materie geht es auch hier nicht. DIE FRAGE DER VERWALTUNG «Immobilien werden bei der Geldanlage meist als sehr sicher angeschaut», sagte Damian Gliott von der Winterthurer Beratungsfirma Vermögenspartner AG kürzlich gegenüber der «NZZ». Dabei dürfe jedoch nicht vergessen werden, dass sich bei einem Direktkauf einer Liegenschaft die Situation auch ändern könne. Als Beispiele solcher möglichen Veränderungen erwähnte Gliott unter anderem der Bau eines neuen Bahntrassees oder einer Strasse mit hohem Verkehrsaufkommen. Zudem müssen sich Käufer gemäss Experten stets bewusst sein, dass bei Liegenschaften früher oder später Managementfragen aufkommen werden. Besitzt der Immobilienbesitzer selbst Kompetenz und Kapazität für die Verwaltung oder muss jemand Externes damit beauftragt werden, was selbstredend wiederum Geld kostet? Ob nun Eigentümer-Management oder externe Verwaltung – die Frage, ob eine Immobilieninvestition rentiert oder nicht, hängt schlussendlich in erster Linie von der Immobilie selbst ab. Noch lange nicht jedes Haus ist ein Renditenobjekt und eignet sich somit als Kapitalanlage. Deshalb müssen

potenzielle Käufer diverse Punkte beachten. SICHER ODER NICHT? Der wohl wichtigste Faktor ist die Lage. Hier Immobilien als Kapitalanlage sind also gilt es zum Beispiel, die Infrastruktur der nicht für jedermann eine sinnvolle Indirekten Umgebung zu prüfen. Wie steht es vestition. In erster Linie sollten sich mit mit Geschäften, die den täglichen Bedarf abdieser Thematik eher die vermögenden Privatanleger beschäftigen, darüber sind decken? Sind allenfalls Kindergärten, Schusich die Experten einig. Wie sicher das len oder allgemeine Freizeitmöglichkeiten in Ganze aus langfristiger Sicht ist, darüber der Umgebung zu finden? Und wie verhält scheiden sich indes die Geister, wie eine es sich mit dem öffentlichen Verkehr? Beim kürzlich geführte Experten-Diskussion in Kauf einer etwas älteren Immobilie muss das der «Frankfurter Rundschau» zeigte. Kurt Augenmerk nicht zuletzt auch auf die BauH. Flesch, Geschäftsführer eines Berliner substanz des Objektes gelegt werden, daImmobilienservice-Unternehmens sagte, mit keine bösen Überraschungen auftreten. dass sich aus seiner Sicht die Immobilie Selbstverständlich muss auch der eigentliche als Kapitalanlage grundsätzlich für jeden Kaufpreis stimmen. Sowohl überteuerte als eigne, der eine hohe Arbeitssicherheit auch zu einem «Schnäppchenpreis» angehabe. Ganz ähnlich sah dies der Kölner priesene Objekte versprechen in der Regel Vermögensverwalter Uwe Zimmer. «Imnichts Gutes. Und zu guter Letzt ist die finanzielle Situation des potenziellen Käufers mobilien als Kapitalanlage eignen sich im mitentscheidend. Denn der Kauf einer ImPrinzip für jeden, der genügend Eigenkamobilie soll nicht nur in Bezug auf Vor- und pital hat und darauf auch eine Zeit lang Nachteile des Objektes gut durchdacht sein, verzichten kann.» Demgegenüber stand sicher – oder zumindest als sicherer als sondern auch mit Blick auf die eigenen fiZimmers Berufskollege Claus Stahl, der in risikobehaftete Aktien zu investieren. zu bedenken gab, dass sich interessiernanziellen Möglichkeiten respektive GrenGleichzeitig muss man sich allerdings zen. Eine Faustregel lautet hierbei, dass Imte Käufer auch immer die Frage stellen auch bewusst sein, dass Immobilien als müssten, ob die Lage des Objektes so mobilien nicht mehr als rund 30 Prozent des Kapitalanlage auch mit Aufwand verbungut sei, dass die Wohnung oder das Haus Gesamtvermögens ausmachen sollten. Wer auch noch in 20 Jahren ohne Probleme sich an diese Regel hält und allenfalls noch den sind und in Bezug auf eine mögliche vermietbar sei. über Spareinlagen oder Wertpapiere verfügt, Rendite grundsätzlich als äusserst langSo oder so, Fakt bleibt, dass die Invesriskiert laut Expertenmeinungen zumindest fristiges Projekt betrachtet werden müskeine Privatinsolvenz, falls sich das Immobitition sen. Einder Projekt auch, bei dem es wie bei Eine Dienstleistung der in eine Immobilie sehr wohl eine Eine Dienstleistung gute Geldanlage sein kann. Und ja, eine allen anderen Kapitalanlagen so etwas wie lienengagement am Ende als Fehlinvestition solche Investition gilt auch heute noch als eine Erfolgsgarantie nicht existiert. herausstellen sollte.

Bei einem Direktkauf einer Liegenschaft kann sich die Situation allerdings auch mal ändern.

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